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freitag, 14. juni 2013 – 53

auf erfolgskurs

Aktuell liegt das Wachstum von Phoenix Contact Österreich bei acht Prozent Seite 54

© ÖBB/peterrigaud.com

© Phoenix/Scheiblecker

industrialtechnology aktuelle AIT-studie

OnTec Software Solutions gewinnt euro­ päisches IT-Projekt „XCB Broker“  Seite 56

industrie service wird wichtiger © krischanz.zeiller./AIT

Energieeffizienz ist noch ein Fremdwort

© Sigmatek Automation/Theodor Kusejko

short

Lamprechtshausen. Die beiden neuen Control Panels der ETVSerie von Sigmatek, das ETV 0555 und das ETV 0855 im 5,7bzw. 8,4 Zoll-Format, verfügen über leistungsstarke EDGETechnology-Prozessoren und damit eine hohe Performance für mittlere bis komplexe Applikationen bei gleichzeitig niedriger Verlustleistung. Dadurch wird ein lüfterloser Betrieb der Panels ermöglicht. Standardmäßig stehen je acht digitale Ein- und Ausgänge zum Anschluss von diversen Geräten zur Verfügung.  www.  sigmatek-automation.com

© Festo/APA-Fotoservice/Preiss

Graz. Andritz Hydro erhielt von Kraftwerke Oberhasli AG (KWO), Schweiz, im Rahmen der Erweiterung der Wasserkraftwerke Innertkirchen 1 und Handeck 2 den Auftrag zur Lieferung von zwei Peltonturbinen und eines Synchrongenerators. Die Inbetriebnahme ist für 2016 geplant. Die Modernisierung der beiden mehr als 60 Jahre alten Anlagen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Abdeckung des Spitzenenergiebedarfs zum Ausgleich ­volatiler Wind- und Sonnenenergie. Die durch die Modernisierung zusätzlich gewonnenen 70 Gigawattstunden pro Jahr decken den Strombedarf von mehr als 14.000 ­Haushalten ab.  www.andritz.com

Günter Haunlieb (Gallup-Institut, Studienleiter), Wolfgang Keiner (GF Festo Österreich), Katharina Sigl (Leitung Marketing & ­strategische Leitung Didactic Festo Österreich) und Thomas Müller (Experte für Energieeffizienz bei Festo Österreich, v.li.)

© APA/Georg Hochmuth

Festo-Trendbarometer 43% der heimischen Industrieunternehmen rechnen für heuer mit Wachstum; den Kostenfaktor Energie nimmt man allerdings noch zu wenig ernst und gibt hier weiterhin mehr Geld als notwendg aus.  Seite 54 Rekordumsatz Zuwachs von 14% auf 950 Mio. Euro

Peter Neumann, CEO der international erfolgreichen Engel-Gruppe.

Schwertberg. „Die sehr erfolgreiche Entwicklung bestätigt, dass wir mit dieser Strategie auf einem sehr guten Weg sind, den wir ehrgeizig weitergehen”, so Peter Neumann, CEO der Engel Holding. Technologisch tragen vor allem energieoptimierte Maschinenkonzepte, integrierte und automatisierte Systemlösungen sowie branchenspezifische Weiterentwicklungen das Wachstum. So konnte Engel dank der Servohydraulik ‚ecodrive‘ allein im wettbewerbsintensiven Segment der mittelgroßen Spritzgießmaschinen seine Marktanteile deutlich ausbauen.  www.engelglobal.com

Rohstoffpreise bleiben stabil

© Kunststoffportal.de

Engel weiter im Höhenflug

© Engel

Wien/Brüssel. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (Bild) unterstützt den von der EU-Kommission präsentierten Aktionsplan für die Stahlindustrie, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu stärken. Die Stahlindustrie ist mit 360.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 190 Mrd. Euro ein wichtiger Faktor für Wachstum und Beschäftigung in Europa. „In Zukunft muss die Stahlindustrie noch stärker auf die Erschließung neuer Märkte mit neuen spezialisierten Produkten setzen, um global konkurrenzfähig zu bleiben”, so Mitterlehner.  www.bmwfj.gv.at

Mehr Planungssicherheit PTFE-Branchentrends

Rohstoffpreise für Polytetrafluorethylen liegen 70% über dem Niveau von 2010.

Frankfurt. Die Rohstoffpreise für Polytetrafluorethylen (PTFE) sind weiter auf einem erhöhten Niveau und liegen – so die aktuellen Zahlen der Fluoropolymergroup des pro-K Industrieverbands Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. – für S-PTFE und E-PTFE fast 60% über dem Niveau von 2010. Allerdings rechnet der Verband damit, dass mit keinen weiteren Preissteigerungen zu rechnen sei, da sich im Vergleich zu 2011 die Versorgungslage durch neue Abbaustätten für den wichtigen Ausgangsstoff Flussspat deutlich verbessert habe.  www.pro-kunststoff.de


c ov e r

54 – industrialtechnology

kommentar

„Clusterland Award 2013“

Freitag, 14. Juni 2013

Trendreport Festo und das Gallup Institut untersuchten die Stimmungslage in der heimischen Industrie

Wachstum ist geplant, oft fehlt aber die Strategie Wenig Energie zeigen die österreichischen Betriebe bei Fragen rund um die Energieeffizienz. britta biron

voestalpine Erfolg

© voestalpine

Ergebnisplus

Der Stahlkonzern zeigt auch in der Krise Stärke und wächst weiter.

Linz. Böhler Welding Holding, ein Tochterunternehmen der Metal Engineering Division der voestalpine, übernimmt 90% der italienischen Trafilerie di Cittadella S.p.A./Fileur, einen Spezialisten für die Herstellung von hochqualitativem nahtlosem Fülldraht. Das Unternehmen beschäftigt rund 60 Mitarbeiter und erzielte 2012 einen Umsatz von 13,7 Mio. €. Die voestalpine, die trotz Umsatzminus im Geschäftsjahr 2012/13 das Ergebnis um satte 11% auf 1,45 Mrd. € steigern konnte, stärkt durch den Zukauf das breiten Schweißtechnikportfolios weiter.  www.voestalpine.com

„Energiesparen ist eine nachhaltige Kostenbremse, und es ist überraschend, wie viel Geld Unternehmen hier

© Festo/APA-Fotoservice/Preiss

E

nigkeit macht stark. Das gilt auch für Unternehmen, und immer mehr Betriebe erkennen, dass sich Kooperationen – ob innerhalb der Branche oder branchenübergreifend – rechnen. In NÖ vergibt die RaiffeisenBankengruppe NÖ-Wien als Generalsponsor der ‚ecoplus Cluster Niederösterreich‘ in Kooperation mit dem Land Niederösterreich und NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus seit 2004 den ‚Clusterland Award‘ an besonders gelungene Kooperationsprojekte und -ideen. In der Kategorie ‚Das beste Kooperationsprojekt zwischen Unternehmen und F&E-Einrichtungen‘ ging der Preis heuer an das Projekt ‚eco2production – ecological and economical production‘, das eine ökonomische und ökologische bzw. energieschonende Produktion im Fokus hat. Das Projekt eco2production ist eine Fortsetzung des Projekts ‚eco2cut‘, das sich auf Werkzeugmaschinen konzentriert hat und wegen seines durchschlagenden Erfolgs  nunmehr auf den gesamten Produktionsprozess ausgedehnt wurde. Ziel ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts für die Implementierung von Energie-Monitoring- und EnergieManagement-Systemen, deren Erprobung bei Projektpartnern sowie die Erstellung von zuverlässigen Prognosen des Energieverbrauchs.

Wien. „Offenbar ist der Leidensdruck der Unternehmen noch nicht groß genug. Anders kann man sich kaum erklären, warum Energieeffizienz noch immer einen vergleichsweise kleinen Stellenwert für die Betriebe hat”, wundert sich Wolfgang Keiner, Österreich-GF von Festo, bei der Präsentation des aktuellen ‚Trendbarometer‘. Immerhin 22% der insgesamt 200 befragten Manager schätzen die aktuelle Lage ihres Unternehmens

Thomas Müller, Experte für Energieeffizienz bei Festo Österreich.

liegen lassen.“

tum anzukurbeln. Insgesamt sehen 73% die Produktion als wichtigen Wachstumsträger; vergessen wird dabei aber scheinbar, dass auf diesen Bereich rund 2/3 des Stromverbrauchs entfällt. „Energiesparen ist daher eine nachhaltige Kostenbremse, es ist aber wirklich überraschend, wie viel Geld die Unternehmen hier einfach liegen lassen”, kommentiert Thomas Müller, zertifizierter Energiebeauftragter von Festo Österreich, die Umfrageergebnisse. Fast könnte man meinen, dass in der Industrie die Meinung vorherrscht, der Strom komme einfach aus der Steckdose und damit ist das Thema auch erledigt. Dass im nächsten Jahr das Energieeffizienzgesetz in Kraft tritt, das Unternehmen

thomas müller festo österreich

„besser als im Vorjahr” ein, 55% gaben an, dass es heuer genauso gut läuft wie 2012 und nur 22% sehen eine Verschlechterung. Insgesamt rechnen 43% der Betriebe heuer mit einem Wachstum, die Erwartungen liegen dabei immerhin durchschnittlich bei 7,5%. Dabei setzt man vor allem auf neue Märkte (65%) und neue Produkte (62%). Auch die Qualifikation der Mitarbeiter (37%) sowie Veränderungen in der Produktion (32%) sind nach Ansicht der Manager probate Mittel, um das Wachs-

zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen verpflichtet, hat sich in der Branche noch nicht herumgesprochen. „Zwei Drittel der Befragten wissen nach eigenen Angaben nichts davon und nur 38 Prozent jener, die behaupten, das Gesetz zu kennen, können dessen Auswirkungen auf ihr Unternehmen abschätzen”, so Müller weiter.

Fehlendes Know-how Die Gründe für die fehlende Energie bei diesem Thema liegen im mangelnden Wissen über Einsparungsmöglichkeiten und die entsprechende Technologie. „Weit verbreitet ist auch die Meinung, dass solche Maßnahmen hohe Investitionen erfordern bzw.

Phoenix Contact 2012 war ein Rekordjahr und auch für heuer erwartet das Hightech-Unternehmen ein Plus

Das Erfolgsrezept geht auch heuer auf Wien. Die Phoenix Contact Gruppe erzielte 2012 mit 1,59 Mrd. € (das entspricht einem Plus von 4,5%) den größten Umsatz in ihrer Unternehmensgeschichte. „Wir konnten trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen mit einem Umsatz von 25 Millionen Euro einen substanziellen Beitrag zu diesem Ergebnis leisten“, freut sich Österreich-GFThomas Lutzky, nach dessen Meinung Innovation, Qualität, kompetente, persönliche Beratung und ein höchstmöglicher Servicegrad durch die lokale Logistik die wichtigsten Erfolgsfaktoren darstellen.

erklärt Lutzky. Zudem werden österreichische HTLs und Universitätsinstitute mit Laborausstattung unterstützt und Exkursionen und Fachvorträge angeboten. Seit 2002 schreibt Phoenix Contact den Bildungswettbewerb „xplore“ aus, der Schüler und Studenten aus der ganzen Welt dazu aufruft, neue Lösungen und außergewöhnliche Anwendungsfälle für die Automatisierungstechnik zu entwerfen.

© Phoenix/Andreas Scheiblecker

britta biron

lange Amortisationszeiten haben. Beides ist falsch; oft kann man schon mit wenig Aufwand deutliche Effizienzsteigerungen erzielen und Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs machen sich schnell bezahlt“, weiß Müller. Mangelndes Wissen zeigt sich lt. Müller auch darin, dass erst rund die Hälfte der Betriebe mit Energiekennzahlen arbeitet. „Und diejenigen, die diese Benchmarks einsetzen, wissen auch nicht immer, was sie da tun. Natürlich ist es gut, etwa die Energiekosten pro Mitarbeiter zu kennen, aber allein das Sammeln von Zahlen bringt wenig.” Sich hier externe Unterstützung zu holen, läge angesichts der internen Wissenslücken auf der Hand. Zu dieser Möglichkeit greifen aber vor allem nur größere Betriebe mit mehr als 100 Mitarbeitern. Je kleiner das Unternehmen, so die Studie, desto größer sind auch die Ressentiments gegen Berater. 34% der mittelgroßen und sogar 49% der kleinen Unternehmen schließen es schon fast kategorisch aus, Know-how zuzukaufen. Deutlich lieber investiert man in die Qualifizierung der eigenen Belegschaft, da dies auch als bestes Mittel gegen den Technikermangel angesehen wird – dieses Thema hat seit der Befragung 2011 nichts an Brisanz verloren. Die Bereitschaft im Ausland – sowohl innerhalb der EU als auch außerhalb über die Rot-Weiß-Rot-Card –, nach Fachpersonal zu suchen, ist von 20 auf 23% bzw. von 16 auf 24% gestiegen. Die Abneigung gegen Berater zeigt sich aber auch in Personalfragen: Gerade 17% der befragten Unternehmen (2011 waren es noch 19%) nutzen diese Möglichkeit.  www.festo.at  www.gallup.at

„Trotz der schwachen

Deutliche Steigerung

Anreas Rossa, Vice President & Header Phoenix Contact Gruppe mit Thomas Lutzky (re.), GF von Phoenix Contact Österreich: Wir sind weiter auf Wachstumskurs.

Trotz der weiterhin flauen Konjunktur rechnet Lutzky auch für heuer mit einem Plus: „Aktuell wachsen wir in Österreich mit acht Prozent“, weist er auf die dynamische Entwicklung des Unternehmens hin. „Wir investieren laufend in Produktentwicklung, modernste Produktionsanlagen und die erforderliche Infrastruktur. Mit dem Fokus auf ‚Green Technologies‘,

Effizienz und hohe Innovationskraft – eine Weltneuheit ist etwa das Cimphandy – werden wir neue Marktpotenziale für uns erschließen und weiteres Wachstum generieren können.“ Dafür braucht es natürlich gut ausgebildetes und motiviertes Personal. Aus- und Weiterbildung wird daher großgeschrieben; insgesamt 350 Jugendliche werden

derzeit in unterschiedlichsten Berufen ausgebildet. „Letzten Herbst haben wir auch in Wien mit der Lehrlingsausbildung gestartet. Aufgrund der guten Erfahrungen ist schon bald mit einem weiteren Ausbau zu rechnen. Wir wollen auch in Österreich Verantwortung übernehmen bei der Sicherung der Zukunft junger Menschen durch Qualifikation“,

Konjunktur rechnen wir mit weiterem Wachstum; aktuell liegt das Plus in Österreich bei acht Prozent.“ thomas lutzky, gf phoenix contact österreich


Freitag, 14. Juni 2013

I n n ovati o n & u n te r n e h me n

industrialtechnology – 55

Austrian Institute of Technology Aktuelle Studie zeigt auf, dass Dienstleistungen für Industriebetriebe interessante Wachstumschancen bieten

Service bringt höhere Margen Vor allem Systemangebote und Betreibermodelle liegen im Trend. Wien. Wachstum ist trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen nach wie vor das erklärte Ziel der Unternehmen, doch mit herkömmlichen Methoden wie neuen Produkte und neuen Märkten immer schwieriger zu erreichen. Eine Studie des AIT Austrian Institute of Technology in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) zeigt, dass Dienstleistungen ein zunehmend wichtiger Umsatzbringer in der Industrie sind. Österreichische Firmen erzielen mit ergänzenden Dienstleistungen zu ihren Produkten im Durchschnitt einen Umsatzanteil von 13%. Dienstleistungen wie etwa Schulungen, Finanzierung oder Wartung werden zunehmend in Kombination mit einem industriellen Produkt verkauft, in dem die Dienstleistung indirekt, als Teil des Gesamtpakets, verrechnet wird. Deshalb ist der Anteil, den Firmen indirekt erwirtschaften, oft größer als der direkte Umsatzanteil.

Phasen des Lebenszyklus eines Produkts – von der Installation, dem Betrieb bis Wartung und der Entsorgung des Produkts – übernimmt und der Kunde nurmehr für die erhaltene Leistung zahlt.

Komplettlösungen In einem der Fallbeispiele wurde die Doka GmbH untersucht; sie ist Komplettanbieter im Bereich der Schalungstechnik für die Bauwirtschaft. Neben seinen Hauptprodukten bietet das Unternehmen auch produktbegleitende Dienstleistungen an. Ziel ist es, dem Kunden eine Komplettlösung über alle

Phasen des Bauzyklus anzubieten. Dienstleistungen stiften einerseits zusätzlichen Nutzen beim Kunden, erhöhen damit die Kundenbindung und steigern die Attraktivität des Angebots gegenüber Konkurrenzunternehmen. Andererseits helfen Dienstleistungen, das Know-how der Firma zu erweitern und somit die Produkte zu verbessern. Produktbezogene Dienstleistungen bieten also ein unmittelbares Feedback von Erfahrungen aus der Anwendung der Produkte in der Praxis. Dienstleistungen machen bei Doka – ja nach Landesgesellschaft – bereits bis zu 17% des Umsatzes aus.  www.ait.ac.at

Umsatzanteil steigt „Traditionelle Unterscheidungen zwischen Industrie und Dienstleistungssektoren sind immer weniger gültig“, so Projektleiter Bernhard Dachs vom AIT Foresight & Policy Development Department. Der Anteil von produktbegleitenden Dienstleistungen am Umsatz steigt mit dem Innovationsgrad der Branche und der Komplexität des Produkts an. Beispiele für Branchen mit überdurchschnittlichen Dienstleistungsanteilen am Umsatz sind der Maschinenbau oder die Elektro- und Elektronikindustrie; hier erschließt sich die volle Leistungsfähigkeit des Produkts oft nur mit zusätzlichen Dienstleistungen. In diesen Branchen liegt der Umsatzanteil von produktbegleitenden Dienstleistungen am Umsatz bereits deutlich über 15%.

LÄSST NICHTS IM DUNKLEN

Trend: Betreibermodelle Dienstleistungen werden aus verschiedenen Gründen angeboten: Erstens erhoffen sich Industrieunternehmen davon höhere Margen und zusätzliche, durch längerfristige Verträge auch beständigere Umsätze. Zweitens will man sich durch Dienstleistungen besser vom Mitbewerb abheben und damit die Konkurrenzfähigkeit verbessern. Drittens erleichtert der Kundenkontakt bei der Erstellung von Dienstleistungen die Pflege der Kundenbeziehung und erhöht somit die Kundenbindung. Im Trend liegen Betreibermodelle, bei denen der Anbieter alle

... bei Kreditversicherungen und Risikomanagement Wo andere nur einen oberflächlichen Überblick verschaffen, durchleuchten wir als Spezialmakler für Kreditversicherungen und Risikomanagement alle Angebote bis ins letzte Detail. Und dank langjähriger Erfahrung im © krischanz.zeiller./AIT

Top-Management wissen wir, dass gerade dort die Chancen für beste Konditionen und sichere Verträge liegen. Lernen Sie den Unterschied kennen: www.acic.at oder +43 1 367 08 53 Bernhard Dachs, Projektleiter beim Austrian Institute of Technology.


t r a n s p o r t & lo g i s t i k

56 – industrialtechnology

Freitag, 14. Juni 2013

Internationaler Erfolg Europäische Güterbahnen der Xrail-Allianz setzen auf IT-Know-how aus Österreich

short

Realtime-Datenaustausch für Transportanfragen

TGW errichtet das neue CNSS-Zentrallager

© TGW Group

Qualität und Effizienz des europäischen Wagenladungsverkehrs sollen deutlich steigen. britta biron

Zwei Natrix-Sorter sind für das neue CNSS-Zentrallager vorgesehen.

Wien/Brüssel. Unter der Leitung der Xrail S.A. wurde das IT-Projekt „Hochverfügbare Broker- und Buchungslösung XCB (Xrail Capacity Booking) für den Einzelwagenbahnverkehr“ international ausgeschrieben und in einem mehrstufigenen Verfahren konnte sich die österreichische „OnTec Software Solutions AG“ gegen die Mitbewerber behaupten und den Auftrag gewinnen.

Wels. Durch die wachsende Nachfrage muss das chinesische e-Commerce-Unternehmen CNSS Co., Ltd. seine Kapazitäten deutlich ausbauen und ließ sich dabei von der österreichischen TGW-Group beraten, die nun in der chinesischen Millionenstadt Danyang ein Logistikzentrum der Superlative errichtet. Die Anlage, die im Frühling 2014 in Betrieb gehen wird, umfasst fünf Stockwerken mit insgesamt 51.800 m� Fläche und bietet Platz für 800.000 Artikel. Das Fördersystem wird eine Länge von rund sieben km haben, die Kommissionierung wird über mobile Datenterminals sowie 70 Doppelarbeitsplätze mit Pick-to-LightSystem erfolgen. Sowohl der Materialflussrechner als auch das gesamte Steuerungssystem werden dabei von TGW geliefert. Julie Sun, Managing Director von TGW China, freut sich über diesen vielversprechenden Auftrag: „Das neue System ist vorläufig auf den Versand von etwa 100.000 Paketen pro Tag ausgelegt. Die Pläne gehen jedoch weit darüber hinaus, denn CNSS wird auch als Logistikdienstleister tätig sein und bald zusätzliche Kapazitäten benötigen.“  www.tgw-group.com

„Der Auftrag um­ Wartung sowie Bereit­ stellung der Infrastruk­ tur und deren hoch­ verfügbaren Betrieb.“ Franz Pöcksteiner, Leiter der Logistics-unit bei ontec

Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren neben der technischen „State of the art“-Lösung auch die langjährige und fachlich hervorragende Expertise von OnTec im Bereich Schienenverkehr. So zählen Unternehmen wie ÖBB und viele andere Logistikunternehmen seit Langem zu den Kunden der in Wien und Linz ansässigen österreichischen Firma. Franz Pöcksteiner, Leiter der Business Unit Logistics bei OnTec, freut sich über diesen großen Erfolg: „Es ist eine sehr große Auszeichnung und Vertrauensbeweis

© panthermedia.net/Pierre Yves Babelon

Container & Paletten effizienter beladen

© ÖBB/www.peterrigaud.com

fasst Softwarelösung,

Europäische Schienenallianz Xrail will den Service für ihre Frachtkunden deutlich verbessern und gegen die Straße punkten.

für uns als österreichisches IT-Unternehmen, mit diesem wichtigen internationalen Projekt beauftragt worden zu sein. Der Auftrag umfasst die Softwarelösung, deren Wartung sowie die Bereitstellung der Infrastruktur und deren Betrieb.”

Mehr Effizienz auf Schiene Die Lösung ermöglicht die Anbindung von vorerst sieben, in Zukunft voraussichtlich weiteren, europäischen Eisenbahnunternehmen und den Realtime-Datenaustausch für länderübergreifende Transportanfragen bzw. Transportkapazitätsbuchungen für den internationalen Einzelwagenverkehr. Dadurch schaffen die beteiligten Bahnge-

sellschaften bedeutende Verbesserungen für ihre Frachtkunden und steigern die Wettbewerbsfähigkeit des Güterverkehrs gegenüber der Straße. Somit wird auch ein Beitrag zu den europäischen Nachhaltigkeitsbestrebungen des Schienenverkehrs geleistet.

Qualitätssteigerung „Ich bin sicher, dass ‚Xrail‘ mit ‚OnTec‘ einen hochkompetenten Partner für die Entwicklung des ‚XCB Brokers‘ ausgewählt hat“, sagt Sassan Rabet, CEO von Xrail, und fährt fort: „Das bedeutende, multilaterale IT-Projekt ist ein entscheidender Bestandteil der Bemühungen der Allianzpartner,

die Qualität und Effizienz des europäischen Wagenladungsverkehrs deutlich zu verbessern.“ Die Xrail-Allianz mit Sitz in Brüssel wurde im Februar 2010 von den sieben Bahnunternehmungen DB Schenker Rail (Deutschland, Dänemark und Niederlande), Rail Cargo Group (Österreich und Ungarn), SBB Cargo (Schweiz), CD Cargo (Tschechische Republik), Green Cargo (Schweden und Norwegen), SNCB Logistics (Belgien) sowie CFL cargo (Luxemburg) gegründet, um die Wettbewerbsfähigkeit für den grenzüberschreitende Verkehr in Europa zu steigern und den Umstieg von der Straße auf die Bahn attraktiver zu machen.  www.ontec.at

Ökologie auf Lager DB Schenker testet in Hörsching Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Hybridantrieb in der Praxis

Startschuss für Projekt E-Log-Biofleet Hörsching. Mit der Übergabe des ersten von insgesamt zehn Niederhubwagen mit Brennstoffzellen-Hybridantrieb an den Projektpartner DB Schenker und der Inbetriebnahme der ersten Wasserstoff-Hallenbetankungsanlage in Europa starten die Projektpartner Linde Material Handling, Fronius International, DB Schenker, OMV, HyCentA Research und Joanneum

Dortmund. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) hat auf der diesjährigen „transport logistic“ in München eine Reihe von Neuheiten vorgestellt, darunter auch die Software-Lösung „Puzzle“, mit der das Beladen von Transporteinheiten wie Paletten oder Containern effizienter gestaltet werden kann. Bei der Berechnung der optimalen Ladeeinheiten werden sowohl unterschiedliche Oberflächen der Packstücke als auch deren Belastbarkeit beim Stapeln berücksichtigt. Das jeweilige Optimierungspotenzial wird in dreidimensionalen Grafiken visualisiert. Puzzle kann als Black-Box-Lösung in bestehende WMS- oder ERPSysteme integriert werden und ist universell und branchenübergreifend einsetzbar, da die Software sich individuell konfigurieren lässt.  www.iml-fraunhofer.at

Research Forschungsgesellschaft gemeinsam mit Umweltministerin Doris Bures vor Kurzem offiziell den Praxistest ihres 2011 gestarteten Forschungsprojekts „E-LogBiofleet“.

Einjähriger Praxistest „Uns ist es ein großes Anliegen, umweltschonend zu arbeiten. So

© DB Schenker

Die neue Software optimiert die Auslastung der Transporteinheiten.

Der erste Brennstoffzellen-Stapler ist in Betrieb, neun weitere folgen noch.

setzen wir z.B. an vielen Standorten schon Solaranlagen und Wärmetauschpumpen ein. Dieser Feldversuch ist ein weiteres wichtiges Projekt unseres Umweltprogramms“, so Kurt Leidinger, Vorstandsvorsitzender der Schenker & Co. AG.

Produktivität steigern Mit E-Log-Biofleet soll die Produktivität batteriebetriebener Gabelstapler und Lagertechnikgeräte, die bislang durch Batterieladung und -wechsel, beschränkte Lebensdauer der Batterie und hohen Wartungsaufwand begrenzt war, verbessert werden. Lösungsansatz ist das HyLogFleet-System von Fronius, das die Batterie ersetzt und mit Linde Material Handling für den Einsatz in Lagertechnikgeräten entwickelt wurde. Es besteht aus einer PEMBrennstoffzelle als Range-Extender, einem Lithium-Ionen-Akku und einem auf 200 bar ausgelegten Wasserstoffdrucktank. Das Paket bietet eine Nennleistung von 2,6 kW im Dauerbetrieb und kann

kurzzeitig 11 kW Spitzenleistung abgeben. Im Lauf der nächsten Monate werden die restlichen neuen Niederhubwagen bei Schenker in Betrieb genommen. Insgesamt wird

„Die Teilnahme an ‚E-Log-Biofleet‘ ist ein weiteres wichtiges Projekt innerhalb unseres umfangreichen Umweltprogramms.“ kurt leidinger, db schenker

die Feldphase ein Jahr lang laufen, in dem die technologische Reife des Systems sowie dessen Vorteile bezüglich Produktivität und Ökologie verifiziert werden.  www.dbschenker.at


t r a n s p o r t & lo g i s t i k

Freitag, 14. Juni 2013

industrialtechnology – 57

transport logistic 2013 Die Fachmesse ist deutlich gewachsen und konnte vor allem bei Internationalität zulegen

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Logistik-Drehscheibe

Ausgezeichnete ­Intralogistik-Lösungen

intensive Gespräche geführt – übrigens auch mit potenziellen Mitarbeitern und Nachwuchskräften“, so Christoph Beumer, Geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der GF der Beumer Group. „Die Intralogistik ist Motor der Logistik und wird sich in Mün-

britta biron

Über 2.000 Aussteller Zulegen konnte die Fachmesse heuer besonders bei der Internationalität. Ein kräftiges Besucherwachstum verzeichnet man zum Beispiel aus China, Frankreich, Russland und der Türkei. Die Top Ten-Besucherländer sind neben Deutschland weiterhin Österreich, Niederlande, Italien, Schweiz, Frankreich, Tschechische Republik, Polen, Großbritannien, Belgien und Spanien. Der Zuwachs um über 110 Aussteller kommt ebenfalls vor allem aus dem Ausland. Damit liegt der internationalen Anteil bei rund 45,3%. Deutlich gewachsen ist die Beteiligung aus Litauen, das seine

„Die Messe bietet der Branche die Möglichkeit, sich länderübergreifend austauschen © Alex Schelbert / Messe München

München. 53.000 Fachbesucher, mehr als 2.000 Aussteller aus 63 Ländern und 110.000 m� Ausstellungsfläche – damit war die diesjährige „Transport logistic“ die bisher größte Veranstaltung in der Geschichte der Weltleitmesse der Logistikbranche. „Mit Themen wie ‚Logistik für die Stadt der Zukunft‘ und ‚Gewährleistung einer sicheren Lieferkette‘ steht die Branche in den nächsten Jahren vor vielen Herausforderungen. Auf der ‚transport logistic‘ können sich die Unternehmen dazu länderübergreifend austauschen und mögliche Lösungen diskutieren“, so Eugen Egetenmeir, GF der Messe München.

und mögliche Lösungen zu diskutieren.“ Eugen Egetenmeir GF Messe München

Mehr als 53.000 Fachbesucher informierten sich über die aktuellen Neuheiten.

Ausstellerzahl nahezu verdoppelt hat. Auch aus Belgien, Österreich und der Schweiz waren heuer mehr Unternehmen vertreten. Erstmals präsentierten Unternehmen aus Albanien, Indonesien, Mazedonien und Simbabwe. Premiere hatte dieses Jahr die Kooperation mit der Deutschen Messe aus Hannover. Mit mehr als 100 Unternehmen präsentierte sich die Intralogistik-Branche in

der CeMat transport logistic-Halle (B1). Zahlreiche Intralogistikanbieter waren zum ersten Mal auf der Messe vertreten, darunter führende Hersteller wie Beumer, Clark, Hänel, Jungheinrich, Still und ­Toyota. „Wir begrüßen es sehr, dass die ‚CeMat‘ zu einem wichtigen Teil der ‚transport logistic‘ geworden ist. Wir haben bereits sehr vielversprechende Kontakte geknüpft und

chen mit neuen Technologien und Lösungen präsentieren. Der am ersten Messetag gemeinsam mit dem VDMA verliehene ‚International Forklift Truck of the Year (IFOY)‘ belegt die Innovationskraft der Branche und gibt damit einen ersten Ausblick auf die CeMat im nächsten Jahr“, so Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG.  www.transportlogistic.de

© Still/IFOY

Vor allem Österreich, Litauen, Belgien und die Schweiz haben ihre Präsenz deutlich gesteigert.

RX 70 Hybrid von Still überzeugte mit niedrigen Verbrauchswerten.

München. Erstmals wurde heuer auf der „transport logistic“ der „International Forklift Truck of the Year (IFOY) Award“, der „Oscar“ für Stapler, verliehen. Insgesamt zwölf Fahrzeuge und Lösungen waren in den vier Kategorien nominiert. Bei den Gegengewichtsstaplern bis 3,5 t ging der Preis an den RX 70 Hybrid von Still, wobei die Jury vor allem die gelungene Verbindung aus Ökonomie und Ökologie lobend hervorhob. Jungheinrich konnte gleich zwei IFOY-Awards nach Hamburg holen, und zwar in der Kategorie „Gegengewichtsstapler ab 3,5 Tonnen“ für den DFG/TFG 540s, einen Diesel- und Treibgasstapler mit Hydrostatikantrieb und einer Tragkraft von 5,0 t, sowie bei den Warehouse Trucks für den Schubmaststapler ETV/ ETM 214/216. Bei den intralogistischen Systemlösungen überzeugte Crown mit ihrer InfoLink Flottenmanagementlösung.  www.ifoy.org

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Wer so viel leistet und immer sein Bestes gibt, darf stolz darauf sein, als Nr. 1 zu gelten. Rund um die Uhr sorgen wir dafür, dass Pakete aus aller Welt schnell, pünktlich und sicher ihr Ziel erreichen. Nutzen auch Sie die vielen Vorteile des stärksten Logistikpartners! Nähere Infos unter post.at/logistik-team Wenn’s wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post.


energie & ressourcen

58 – industrialtechnology

Freitag, 14. Juni 2013

Marktinfos Außenwirtschaft hat den US-Wasser- und Abwassermarkt analysiert

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Hohes Potenzial

Eine saubere ­Entwicklungshilfe

TiSun macht Mars nachhaltig mobil Söll. „Ein Umdenken von fossilen auf regenerative Energien ist auch bei den stärksten Erdölexportmärkten im Mittleren Osten deutlich zu spüren. Viele Bauvorhaben in Dubai und Abu Dhabi werden bereits nachhaltig errichtet, wie auch die Sanierung dieser Schokoladenfabrik in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Mai haben wir auf dem Produktionsgebäude eines großen internationalen Schokoladeherstellers 510 Quadratmeter Kollektorfläche zur solaren Prozesswärme-Erzeugung montiert“, erklärt der GF der TiSun G.C.C. FZC, einer Tochterfirma des österreichischen Solarexperten TiSun im Mittleren Osten. 200 Solarkollektoren auf dem Dach des Mars-Werks decken nun im Jahresschnitt über 80% des Warmwasserbedarfs im Produktionsprozess ideal ab; die jährliche Energieeinsparung beträgt damit 600.000 kWh.  www.tisun.at

Für österreichische Umwelttechnik bieten die USA interessante Chancen.

Wien. Bereits seit 2009 unterstützt die Austrian Development Agency (ADA) den Auf- und Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung im südlichen Afrika. „Diese Region bietet dank der vielen Sonnenstunden hervorragende Möglichkeiten, um das Potenzial von Solarenergie zu nutzen“, so ADA-GF Brigitte ÖppingerWalchshofer, die vor Kurzem mit Suleiman J. Al-Herbish, Generaldirektor des Fonds für Internationale Entwicklung der OPEC, einen Vertrag unterzeichnete, der die zweite Phase der solarthermischen Trainings- und DemonstrationsInitiative „SolTrain“ ermöglicht. Insgesamt stellen Österreich und die OPEC rund 1,5 Mio. € zur Verfügung. Damit werden 12 Modell-Anlagen in universitären und berufsbildenden Einrichtungen sowie 15 Anlagen in sozialen Einrichtungen errichtet, und KMU bei der Errichtung bis zu 50 weiterer Anlagen untertützt.  www.entwicklung.at

herbert strasser

Wien. Die Umwelttechnik zählt zu den großen Zukunftsbranchen und ist einer jener Bereiche, bei denen heimische Unternehmen weltweit eine wichtige Rolle spielen. Um noch mehr Unternehmen die Möglichkeit globaler Geschäfte zu eröffnen, bietet die Außenwirtschaftsabteilung der Wirtschaftskammer dazu zahlreiche Hilfestellungen.

Schadhafte Infrastruktur So ist etwa die Außenstelle in Chicago für den gesamten USamerikanischen Markt zuständig und erstellt unter anderem regelmäßig detaillierte Analysen, die ei-

ne hilfreiche Basis für die Planung österreichischer Unternehmen darstellen. Erst kürzlich wurde ein neues Branchenprofil verfasst, das einen recht ausführlichen Überblick über den Wasser- und Abwassersektor in den USA gibt und die großen Potenziale aufzeigt. So ist die Infrastruktur sehr veraltet. Ein großer Teil der Wasserleitungen, Kläranlagen und Kanäle ist bereits älter als 40 Jahre, manche Leitungen an der Ostküste sind sogar schon fast 200 Jahre lang in Betrieb und fast die Hälfte der Leitungen ist undicht. Neben der Modernisierung ist auch der Ausbau des Wassernetzes – insbesondere aufgrund der weiter steigenden Bevölkerungszahl – ein wichtiger Punkt;

entsprechend hoch ist daher der Investitionsbedarf. An Bedeutung gewinnen wird auch die Abwasseraufbereitung, die noch kaum eingesetzt wird. 2010 wurden nur 0,1% des kommunalen Abwassers für die Wiederverwendung als Betriebswasser aufbereitet und etwa zur Bewässerung von Golfplätzen oder Gärten und zur Beschneiung von Skigebieten eingesetzt. Gute Chancen für österreichische Unternehmen sieht die Außenwirtschaft bei Leitungssanierungssystemen, Technologien für Wasserrecycling und Wasseraufbereitung, Mess- und Analysegeräten, Biologischer Abwasserbehandlung oder Wasserdesinfektionstechnologien als Alternative zu Chlor.  www.wko.at

© TiSun

ADA-GF B. Öppinger-Walchshofer u. OPEC-GD Suleiman J. Al-Herbish.

200 Kollektoren wurden auf den Dachflächen des Werks installiert.

Technologieführer mit Weitblick KNAPP AG präsentiert im Vorfeld des 20. Österreichischen Logistiktags nachhaltige Intralogistiklösungen

Top-Logistik im Blickpunkt Systemspezialisten entwickeln Lagerlogistik für Weltkonzerne; spannende Projekte für Softwareentwickler sind vorprogrammiert.

PROMOTION

High-Performance-Logistik durchgängig auf SAP-Basis Integraler Bestandteil der Lagerlogistik-Lösungen ist die Software „KiSoft“, die an den Standorten Hart bei Graz und Leoben ständig weiterentwickelt

in Hart bei Graz gebündelt, wo sich auch die Hauptproduktionsstätte befindet. Rund 500 Mitarbeiter sind im Bereich „Software“ tätig. Damit zählt die KNAPP AG zu den größten steirischen ITArbeitgebern.

Betätigungsfeld für ein Spezialisten-Netzwerk

logistiklösungen der Zukunft“. Am Ausstellerstand informieren Software-Experten über SAP-Integrationsszenarien. Mehr Informationen zur Veranstaltung unter: www.vnl.at.

Die Aufgabenbereiche im Software-Bereich sind vielfältig und reichen von der Systementwicklung und Programmierung bis hin zu Inbetriebsetzung und Support. Vor allem C#- und JavaEntwickler werden laufend gesucht, aber auch SAP-Experten: • SAP EWM Consultant für Logistikprojekte (m/w) • IT-Projektmanager für SAP-EWM-Projekte (m/w) • SAP EWM (ABAP, JAVA) Entwickler (m/w) • SAP FI CO Inhouse-Berater (m/w) • Experte für Materialflusssysteme im SAP-EWMUmfeld (m/w)

Event-Tipp & Themenspecial

Top-Projekte in einem internationalen Umfeld

Interesse geweckt? Ihr Weg zu KNAPP:

Beim 20. Österreichischen Logistik-Tag am 20. Juni im Design Center Linz treffen sich wieder Branchen-Insider zum Netzwerken. Bei einem Themenspecial am Vortag präsentiert KNAPP-CEO Gerald Hofer „Nachhaltige Intra-

Die KNAPP AG zählt mehr als 2.300 Mitarbeiter weltweit und verfügt über ein globales Netzwerk von Unternehmensstandorten von Sydney bis Buenos Aires. Die Kernkompetenzen der KNAPP AG sind im Headquarter

© dieindustrie.at/Mathias Kniepeiss

Hart bei Graz /Linz. Der Solution Provider KNAPP bietet Komplettlösungen aus einer Hand; das Portfolio – flexible, maßgeschneiderte Lösungen – ist dabei so vielfältig wie die Geschäftsfelder. Wenn es um neueste Technologien für die Lagerlogistik geht, vertrauen Unternehmen wie Avon Cosmetics, Hugo Boss oder Sony auf die Innovationskraft und das Know-how der KNAPP AG. Zu den Erfolgskomponenten zählen jahrelange Erfahrung, Branchenkenntnis und technologisches Know-how. Zu den Meilensteinen in der Geschichte der Produktentwicklung gehören das halbautomatische Kommissionier- und Lagersystem „OSR Shuttle“. Dabei bewegen sich die Shuttles mithilfe von WLAN durch Regalsysteme, die sich zum Teil so hoch türmen wie zehnstöckige Wohnhäuser. Weitere Highlights sind „KiSoft Vision“, ein revolutionäres Kommissioniersystem, das mit Augmented Reality arbeitet, und die „Open Shuttles“, freifahrende Roboter, die per Sprachmodul kommunizieren.

wird. Als SAP Gold Partner bietet KNAPP aber auch für alle diejenigen Kunden eine optimale Lösung im Lager an, welche auf eine SAPIT-Strategie setzen. Durch das

KONTAKT KNAPP AG Guenter-Knapp-Straße 5–7 8075 Hart bei Graz, Austria www.KNAPP.com

Joint Venture mit SALT Solutions profitieren KNAPP-Kunden vom kumulierten Know-how aus über 1.500 Logistikanlagen, rund 100 Automatisierungsprojekten auf der Basis von SAP-Software und rund 200 SAP-Logistikexperten.

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