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medianet

inside your business. today.

freitag, 13. juli 2012 – 53

© Plansee

alles läuft nach Plan

Die Plansee-Gruppe trotzt der Krise und ist weiter auf Expansionskurs  Seite 55

© Anna Rauchenberger

industrialtechnology kleiner lackschaden

Österreichische Lackindustrie rechnet heuer nur mit geringem Plus  Seite 57

kr agilus kleinroboter von kuka

© Kuka

Konjunktur kommt in ein Sommerloch

© Salzburger Aluminium AG

short

Salzburg. Heute Nachmittag erfolgt die offizielle Eröffnung der im Mai fertiggestellten Homogenisierungsanlage der Salzburg Alumium AG in Lend. Die Gesamtinvestitionssumme betrug rund 2 Mio. €. Dadurch werden Arbeitsplätze in Lend gesichert und die Wertschöpfung des Wärmebehandelns der Produkte in das Unternehmen Aluminium Lend GmbH geholt. Nebenbei werden noch ca. 500.000 km Lastkraftwagentransportkilometer pro Jahr eingespart, das entspricht ca. 11 Mio. l Treibstoff.  www.sag.at

© Panthermedia.net/Mikalai Bachkou

Tessenderlo. Bei Containers Maes, belgischer Experte für nachhaltigem Recycling, wird noch heuer das weltweit erste Roboterrecyclingsystem in Betrieb gehen. Entwickelt wurde die über ein Mio. € teure Anlage von der finnischen ZenRobotics. Der ZenRobotics Recycler besteht aus robusten Förderbändern zur Abfallzuführung, speziellen Sensorsystem, robotergesteuerten Sortierzellen, Containerbuchten für wiederverwertbare Teile und ZenRobotics Brain, dem von künstlicher Intelligenz gesteuerten Kontrollsystem. Das ökologische i-Tüpfelchen ist, dass die Anlage mit Solarstrom betrieben wird.  www.containersmaes.be

Keine sonnigen Aussichten Sinkende Rohstoffpreise sorgen für etwas Ent­ spannung in der heimischen Industrie. Allerdings lässt die Auslandsnachfrage weiter nach. Auch der deutsche Konjunkturmotor läuft nicht mehr rund.  Seite 54 © Jetter

voestalpine Neue Entkohlungsanlage von Siemens

VOD-System kommt nach Linz

© Siemens Österreich

Ludwigsburg. Ab sofort ist bei der Jetter AG die neueste Version 3.3 des SCADA-Entwicklungstools JetViewSoft verfügbar. Gegenüber der Vorgängerversion bietet sie eine Fülle von neuen und interessanten Features, mit der die Entwicklung von Bedienoberflächen noch effizienter möglich ist, wie zum Beispiel die Simulation eines Bedienpanels auf dem PC. Weiters wurde das Alarmhandling komplett über­arbeitet, wesentlich ­vielseitiger gestaltet und in das Entwicklungstool ­JetViewSoft integriert.  www.jetter.de

Die neue Vakuum-Entkohlungsanlage wird Ende des Jahres in Betrieb gehen.

Linz. Die voestalpine Giesserei Linz GmbH, ein Unternehmen der Steel Division der voestalpine, hat bei Siemens VAI Metals Technologies eine 50 t-Vakuum-Entkohlungsanlage (VOD) mit mechanischen Vakuumpumpen bestellt. Diese wird die Einrichtungen zur sekundärmetallurgischen Behandlung von Gussstählen für anspruchsvolle Anwendungen in Energiewirtschaft und Maschinenbau ergänzen. Die neue Anlage ist eines der ersten VOD-Systeme weltweit und soll Ende 2012 in Betrieb gehen. Das Projekt wird mit der Siemens AG Österreich realisiert.  www.voestalpine.com

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c ov er

54 – industrialtechnology

Industriekonjunktur Umfragen und Studien deuten auf Rückgang des Wachstums und sogar Stillstand hin

gastkommentar

Die Industrie steht vor einem Sommertief

© Zerenko Industrial Branding

Strategie schlägt das Bauchgefühl

Österreich zeigt sich im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz aber noch als relativ stabil. britta biron

Wien. „Der ‚Bank Austria EinkaufsManagerIndex‘ ist im Juni den vierten Monat in Folge gesunken. Mit aktuell nur noch 50,1 Punkten zeigt der Indikator jedoch noch immer eine minimale Ausweitung der Geschäfte der heimischen Industriebetriebe an. Der Produktionssektor kommt allerdings einer Stagnation bereits sehr nahe”, so Bank Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer.

claus zerenko

M

eist verlassen sich Industriebetriebe, die ausschließlich Wiederverkäufer oder andere Industrien beliefern, auf die spontane Überzeugungskraft des Vertriebs. Studien belegen jedoch, dass durch mehr strategisches Vorgehen und weniger Bauchentscheidungen bei Kunden das Vertrauen steigt. Dies erleichtert ihnen auch die Kaufentscheidung. Eine Umfrage bei 350 B2B-Unternehmen in Deutschland und Österreich spricht eine deutliche Sprache: Nur 8% der Unternehmen haben ihre Markenwerte definiert, festgeschrieben und an die Mitarbeiter kommuniziert. Gleichzeitig glauben aber 97% der Beschäftigten in den Betrieben, dass sie wüssten, wofür ihr Unternehmen steht.  Frustrierend zu sehen, welche Kraft am Markt verloren geht, wenn sich Mitarbeiter ihre eigene Marke selbst definieren müssen. Damit entsteht extreme Unschärfe von an sich einzigartigen Unternehmensmarken – und dies nicht nur im Vertrieb. Wie die Praxis zeigt, entsteht durch die Einbindung der Mitarbeiter am Markenbildungsprozess nicht nur ein fokussiertes Markenbild, sondern sie fühlen sich wertgeschätzt und motivierter. Und schließlich sinken die Marketingkosten, da strategisch präziser vorgegangen wird.

sich in einer Warteposition und sind abhän-

Manfred Engelmann, GF Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer.

gig von der weiteren

das tiefste Niveau seit drei Jahren. „Die rasch um sich greifende Abkühlung der Weltkonjunktur hat den exportlastigen deutschen Aufschwung ins Stottern gebracht”, sagt Markit-Ökonom Tim Moore. Der Juni brachte der deutschen Industrie das zweithöchste Minus bei Exportaufträgen seit Mai 2009. Einerseits sank die Nachfrage aus Europa, andererseits zeichnet sich auch eine schwächere Nachfrage aus China ab. Die Auftragsbestände nahmen den zehnten Monat in Folge ab. Der Rückgang fiel sogar so stark aus wie zuletzt im November 2011. „Die deutschen Autobauer etwa stellen sich inzwischen auf stürmische Zeiten ein”, so Engelmann.

konjunkturellen Entwicklung in der EU.“ Manfred Engelmann, GF bundes­sparte Industrie wko

Allerdings ist die österreichische Industrie im europäischen Vergleich noch in einer recht robusten Verfassung; Optimismus macht sich aber dennoch nicht breit. „Unsere Betriebe befinden sich in einer Warteposition und sind abhängig von der weiteren konjunkturellen Entwicklung in der EU”, betont Manfred Engelmann, GF der Bundessparte Industrie. Und hier zeichnet sich ab, dass auch Europas führende Industrienation bald von der Krise eingeholt werden wird. So ist der deutsche Index auf 45,0 Zähler gesunken,

Balluff BIS-V-Modul

guten Inlandsnachfrage; die Aufträge aus dem Ausland gingen, wie schon in den letzten drei Monaten, weiter zurück. Das aktuelle Verhältnis von Neuaufträgen zu Lagerbeständen

hat sich etwas verbessert, ist aber kein Hinweis auf eine Auffrischung der flauen Entwicklung. „Über den Sommer ist mit einer bestenfalls stabilen Produktionsleistung der heimischen Industrie zu rechnen. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen in Europa bleiben die Wachstumsaussichten zumindest bis zum Jahresende gedämpft. Wir gehen für das Gesamtjahr weiterhin von einem moderaten Anstieg der Industrieproduktion von rund 2% aus, wobei unter anderem der Maschinenbau dank seiner hohen internationalen Wettbewerbsfähigkeit eine überdurchschnittliche Entwicklung nehmen dürfte”, so Bruckbauer. Positive Begleiterscheinung der flauen Industriekonjunktur ist eine Entlastung der heimischen Industriebetriebe durch den Rückgang der Einkaufspreise. Angesichts der nur leicht gesunkenen Verkaufspreise ergeben sich derzeit positive Konsequenzen für die Kosten- und Ertragssituation in Österreichs Industrie.  www.wko.at  www.bankaustria.at

Gedämpfte Aussichten Die österreichischen Industriebetriebe konnten erstmals seit drei Monaten wieder ein Auftragsplus verzeichnen, vor allem wegen der

MAS-Maschinen- und Anlagenbau Schulz Folien-Flakes werden ohne Wasser gereinigt

red dot award

© Balluff

Recycling nur mit heißer Luft Pucking. Ein entscheidender Teil des Recyclingprozesses von Kunststoffprodukten, etwa Agrarfolien, ist die Entfernung von Verunreinigungen und Feuchtigkeit. Traditionell wird Wasser eingesetzt, das anschließend aufwendig und mit hohem Energieeinsatz aufbereitet werden muss. Ebenso muss das Kunststoffmaterial nach dem Waschprozess getrocknet werden – in Summe ein teurer und wenig effizienter Prozess. Eine deutlich sparsamere Alternative hat der OÖ Maschinenbauer MAS-Maschinenund Anlagenbau Schulz entwickelt. Das patentierte DRD (Double Rotor Disc)-System arbeitet mit Luft.

torkammer und werden über eine pneumatische Klappe abgetrennt. Das Ergebnis des luftunterstützten Reinigungsprozesses sind FlakeQualitäten mit einem Rest-Verschmutzungsgrad von weniger als 0,5% und einem Restfeuchte-Gehalt von unter drei Prozent. „Einer der wesentlichsten Vorteile der wasserlosen Reinigung ist der deutlich geringere Investi-

tionsbedarf. Der Grund dafür sind die im Vergleich zu konventionellenAnlagen geringere Anzahl an Anlagenkomponenten und der geringere Platzbedarf. Die Betriebskosten pro Tonne Materialdurchsatz betragen nur rund 20 bis 25 Prozent der konventionell mit Wasser aufbereiteten Kunststoff-Flakes”, so MAS-Vertriebsleiter Stefan Lehner.

„Investitions- und Betriebskosten liegen der herkömmlichen Systeme, die mit ­Wasser arbeiten.“

Geringere Kosten Herzstück der Anlage ist eine Rotorkammer, in der ein heißes Hochgeschwindigkeits-Wirbelbett erzeugt wird. Die Heißluft und die im Prozess entstehende Reibungswärme trocknen die Flakes und lösen die anhaftenden Partikel. Größere und schwere Verunreinigungen, wie Metallteile, Steine, etc. fallen auf den Boden der Ro-

MAS-Recyclinganlagen sind modular aufgebaut und für Produktionsleistungen von 200 bis 1.000 kg pro Stunde erhältlich. In Kombination mit einem konischen MAS-

deutlich unter jenen

Stefan Lehner vertriebsleiter MAS gmbh

© MAS-Maschinen und Anlagenbau Schulz

Neuhausen. Mit dem RFID-Controller BIS-V bietet Balluff eine kompakte RFID-Auswerteeinheit, die sowohl optisch als auch technisch überzeugt. An das Gerät können gleichzeitig bis zu vier Schreib-/Leseköpfe angeschlossen werden. Sowohl HF (13,56 MHz) gemäß ISO 15693 und ISO 14443 als auch LF (125 kHz) Leseköpfe lassen sich frontseitig mit Steckverbindern anschließen und werden automatisch erkannt. Weiters bietet das Gerät als einziges auf dem Markt die Möglichkeit, IO-Linkfähige Sensoren oder Aktoren direkt anzuschließen.    www.balluff.de

© Christian Husar

„Die Betriebe befinden

Claus Zerenko ist Gründer von ­Zerenko Industrial Branding.

Prämiertes BIS-V-Modul überzeugt mit inneren und ­äußeren Werten.

Freitag, 13. Juli 2012

MAS-Trocknungsanlagen: heiße Luft spart Energie und Ressourcen.

Gleichlaufextruder besteht zudem die Möglichkeit, die Materialaufbereitung gleichzeitig mit der Aufwertung durch die Compoundierung mit Additiven und Füllstoffen zu verbinden. www.mas-austria.com


Freitag, 13. Juli 2012

i n n ovat i o n & u n t e r n e h me n

industrialtechnology – 55

Plansee Gruppe Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte der Umsatz 2011 gesteigert werden; auch für heuer rechnet man mit Wachstum

Expansion steht weiter am Plan Reutte. „Die Geschäftsentwicklung war in allen Unternehmensbereichen und in allen wichtigen Regionen sehr zufriedenstellend”, so Michael Schwarzkopf, Vorstandsvorsitzender der Plansee-Gruppe. Der konsolidierte Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 22% auf 1,52 Mrd. €. „Dabei haben gestiegene Absatzmengen und Rohstoffpreise, Unternehmensübernahmen und Änderungen im Gruppenportfolio das Umsatzwachstum maßgeblich beeinflusst.”

Stark in USA und Asien

32%, Asien 20%, Europa 48%). Mehr als die Hälfte des Gruppenumsatzes entfiel auf die Absatzbranchen Maschinenbau, Automobil und Unterhaltungselektronik. In zusätzliche Produktionskapazitäten sowie gezielte Akquisitionen wurden im Vorjahr mehr als 300 Mio. € investiert. „Im laufenden Geschäftsjahr setzen wir unsere Expansion fort. An mehreren Standorten, unter anderem in Österreich, Luxemburg, China und Indien, planen wir signifikante Produktionserweiterungen“, erläuterte Schwarzkopf. Die Inbetriebnahme eines neuen Werks des Unternehmensbereichs

Plansee Hochleistungswerkstoffe im Großraum Shanghai ist für Ende 2012 vorgesehen. Zwar sei die Verunsicherung auf den Märkten weiterhin groß und das Bestellverhalten der Kunden vorsichtig, dennoch geht man für heuer von einem weiteren, wenn auch schwächeren, Wachstum aus. „Mit einer Eigenkapitalquote von mehr als 55 Prozent und einer starken Cashposition sind wir für potenzielle Rückschläge gut gerüstet und verfolgen weiterhin unseren weltweiten Expansionskurs“, so Schwarkopf optimistisch.  www.plansee.com

© Plansee

An mehreren Standorten soll die Produktion deutlich gesteigert werden.

Michael Schwarzkopf vor der Großbaustelle am Standort Breitenwang/Reutte.

Regional hat die Plansee-Gruppe von der robusten US-Konjunktur und der Exportstärke Deutschlands profitiert; starkes Wachstum wurde auch in China und Indien erzielt. Der außereuropäische Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 52% gestiegen (Amerika

Einkäufer Langwierig

Wien/Düsseldorf. Rund zwei Drittel der österreichischen Unternehmen benötigen für die Neubesetzung ihres Einkaufschefs mehr als acht Monate, ein Fünftel sucht vier bis sechs Monate. 31% glauben, dass externe Bewerber die fachlichen Anforderungen häufig nicht erfüllen, interne Nachfolger werden aber nur in 20% der Unternehmen aufgebaut. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Einkaufsberaters Kerkhoff Consulting, dem Personalberater Penning Consulting und dem ÖPWZ. Trotz der langen Besetzungszeiten setzen viele Unternehmen weiterhin auf klassische Kanäle zur Rekrutierung. Print-Medien (77%) kommen nach wie vor häufiger zum Einsatz als Online-Medien (ca. 60%). „Laut aktueller Studien ist das Internet heute der wichtigste Rekrutierungskanal“, sagt Stephan Penning, GF von Penning Consulting. „Die Unternehmen verpassen damit vor allem die besonders hochkarätige Gruppe der jungen Potenzialträger.“ Viele Unternehmen schreiben ihre Stellen zwar intern aus (70%), auf Mitarbeiterempfehlungen setzen aber nur rund zwei Fünftel der Befragten. „Gute Einkäufer kennen häufig gute Einkäufer“, sagt Gundula Jäger, Kerkhoff-GF in Österreich. „Dementsprechend wird diese Möglichkeit zur Personalgewinnung von viel zu wenigen Unternehmen eingesetzt, um Vakanzen schnell zu besetzen.“  www.kerkhoff-consulting.de

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Mangelware

Weiter denken als andere.

© Kerkhoff Consulting

Sind Ihre Warenströme übersichtlich? Ihre Laufzeiten kurz? Können Ihre Lagerbestände reduziert, Ihre Prozess- und Fixkosten gesenkt werden? Im Netzwerk von Beschaffung, Produktion, Lagerung und Distribution bewegen wir gemeinsam mit Ihnen Menschen, Waren und Daten auf ein klares Ziel zu: Ihre Logistik zum echten Wettbewerbsvorteil zu machen. Erleben Sie selbst wie GW bewegt.

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i n n ovat i o n & u n t e r n e h m e n

56 – industrialtechnology

Lenze Antriebstechnik Österreich-Tochter der Lenze-Gruppe hat sich ambitionierte Wachstumsziele gesetzt

short

In Osteuropa liegt noch viel Wachstumspotenzial

BASF stärkt Poly­ urethan-Geschäft Ludwigshafen. BASF hat die USamerikanische, auf Gießelastomer-Systeme und Polyesterpolyole spezialisierte ITWC übernommen. „Mit der Akquisition baut die BASF ihre Position als führender Anbieter von Polyurethan-Systemen weiter aus und stärkt mit den Gießelastomeren für zahlreiche Kundenbranchen ihre Stellung auf dem Weltmarkt“, sagte Raimar Jahn, Leiter des Unternehmensbereichs Polyurethanes bei BASF. Typische Anwendungsgebiete für Gießelastomore sind Rollen und Räder für den industriellen Einsatz im innerbetrieblichen Transport, in Förderbändern und Flaschenzügen sowie in Bearbeitungs- und Verarbeitungseinheiten im Baugewerbe. Darüber hinaus finden Gießelastomere als Teile im Maschinenbau, als Siebe im Bergbaubereich sowie als Dichtmassen und auch in Sportgeräten wie Rollschuhen Verwendung.  www.basf.com

Montagekapazität im Werk Asten wird ab Herbst fast verdoppelt und das Logistikzentrum erweitert. britta biron

Asten. Das 1971 gegründete Tochterunternehmen der internationalen Lenze-Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend vom Komponentenlieferanten zum Gesamtanbieter im Bereich Antriebstechnik und Automation entwickelt. „Wichtig ist uns hier, exakt an den Bedürfnissen des Kunden orientierte Lösungen zu erarbeiten und dabei auch nicht übers Ziel hinauszuschießen“, so VertriebsGF Christian Nuck.

„Für weitere Expan­ sionsschritte sind europäischen Länder wie Rumänien oder Serbien interessant.“

© Markus Renner/Electric Arts

christian nuck, vertriebs-gf von lenze in österreich

Die Produkte sind aufeinander abgestimmt und lassen sich bedarfsgerecht kombinieren und erweitern. Durch diese durchgängige Skalierbarkeit ergeben sich für den Kunden zahlreiche Vorteile wie niedrigere Investitions-, aber auch geringere laufende Kosten für Energie, Wartung und Betrieb. „Dadurch können wir den steigenden Anforderungen des Marktes nach Kosten- und Energieeffizienz, Zeitersparnis und höherer Qualität bestens gerecht werden“, erläutert

130 Mio. Euro investiert die Lenzing AG in das neue Tencel-Werk.

Lenzing. Nachdem das UmweltverträglichkeitsprüfungsVerfahren (UVP) für das neue Tencel-Werk in Lenzing neun Monate nach der Projekteinreichung erfolgreich abgeschlossen wurde, erhielt die Lenzing AG den rechtskräftigen Baubescheid. Nun konnten die Bauarbeiten für die neue Produktionsanlage gestartet werden. Die Bauzeit wird rund 24 Monate betragen, die Investitionskosten liegen bei 130 Mio. €. Durch das neue Werk werden langfristig 110 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.  www.lenzing.com

© Lenze Austria

vor allem die südost­

Lenzing startet Bau des neuen Werks

Christian Nuck, Vertriebs-GF von Lenze in Österreich: Ausbau des Logistik-Zentrums Asten ist wichtig für die weitere Expansion.

Nuck. „Wir betreuen unsere Kunden von Beratung, Konzeption und Projektierung über Fertigung bis zu Inbetriebnahme und Qualitätssicherung. Nach Übergabe bieten wir zudem für die gesamte Lebensdauer der Anlage umfangreiche Dienstleistungen und Services. eine 24-Stunden-Helpline und eine rasche Verfügbarkeit von telefonischer Unterstützungsleistung durch Techniker als auch von Komponenten und Ersatzteilen.” Für die nächsten Jahre liegt der Fokus der Lenze-Gruppe stark in den osteuropäischen Ländern. Das Lenze Logistik Center im OÖ Asten – bereits jetzt eines der größten Antriebstechniklager Mitteleuropas – spielt bei dieser Wachs-

tumsstrategie eine zentrale Rolle, da von hier aus zukünftig neben Osteuropa auch weitere bestehende Lenze-Standorte in Süd- und Mitteleuropa beliefert werden sollen; die Entscheidung, welche es im ersten Schritt sein werden, fällt in den nächsten Monaten. Die Ende des letzten Jahres begonnene Erweiterung von Produktion und Logistik in Asten, in die das Unternehmen mehr als 10 Mio. € investiert, wird diesen Herbst fertiggestellt. „Innovation ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor”, so Nuck weiter. Rund acht Prozent des Umsatzes (den konnte die Gruppe im Vorjahr von 417 auf 567 Mio. € kräftig steigern) fließen in F&E, wobei auch

mit Hochschulen und Universitäten zusammengearbeitet wird. „Auch viele unserer Kundenbeziehungen funktionieren als echte Projektpartnerschaften, bei denen wir gemeinsam die Entwicklung und Umsetzung neuer Lösungen vorantreiben können”, so Nuck. Da das notwendige fach- und branchenspezifische Wissen der Mitarbeiter in erster Linie nur „on the job“ erlangt wird, setzt Lenze stark auf interne Schulungen und Trainee-Programme. Der Lohn: die Fluktuation liegt unter dem Branchenschnitt. Zudem bindet man mit interessanten Entwicklungsund Aufstiegsmöglichkeiten die Fachkräfte erfolgreich an das Unternehmen.  www.lenze.at

Sonderhoff Polymer-Services Austria Erster Systemanbieter für die ESD-konforme Lohnfertigung

Vermeidung teurer Elektronik-Ausfälle Dornbirn. Das Phänomen der Elektrostatischer Entladungen (Electro Static Discharge, kurz ESD) verursacht jährlich Millionenschäden in der Wirtschaft. Fehler in der IT-Steuerung automatisierter Fertigungsstraßen haben ihre Ursache nicht immer in der Software. Vielmehr sind bei integrierten Schaltkreisen auf Halbleiterbasis elektrostatische Entladungen eine der

häufigsten Ausfallursachen. Die wirtschaftlichen Schäden dadurch sind beträchtlich, zumal der Anteil an Elektronik von 1993 bis 2003 um das Vierfache gestiegen ist.

Steigende Anforderungen Heute wird davon ausgegangen, dass 10% der „ESD-gestressten“ Halbleiterbauelemente Fehler ver-

© Sonderhoff

Noch mehr Millionen für gute Ideen Wien. „Rund 650 Mio. Euro an Förderungen sind bisher aus dem siebten EU-Forschungsrahmenprogramm nach Österreich geflossen“, zieht Henrietta Egerth, GF der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, Bilanz. Und es sollen noch deutlich mehr werden. In der letzten großen, nun laufenden Ausschreibungsrunde werden nochmals 8,1 Mrd. € für innovative Projekte aus ganz Europa zur Verfügung gestellt. Unternehmen, Hochschulen, Forschungsinstitute und andere Organisationen können Vorhaben aus nahezu allen Themenbereichen einreichen. Aus Österreich sind besonders Universitäten sowie KMUs überdurchschnittlich erfolgreich.  www.ffg.at

Freitag, 13. Juli 2012

Zertifizierte ESD-Schutzzonenfertigung bei Sonderhoff Polymer-Services Austria.

ursachen; diese können ein Totalausfall oder eine Beschädigung des Bauelements sein. Letzteres bleibt oft unerkannt und kann zu teuren Rückrufaktionen führen. Daher ist der Schutz vor elektrostatischen Entladungen heute in allen Bereichen der Mikroelektronik unverzichtbar.

Spezielle Ausrüstung Die Sonderhoff-Unternehmensgruppe bietet als erster Systemanbieter mit seiner hochmodernen Fertigungsstätte bei der Sonderhoff Polymer-Services Austria GmbH (PSA) in Dornbirn eine zertifizierte Lohn-Produktion für das ESD-konforme Dichtungsschäumen, Kleben und Vergießen von industriellen Bauteilen und Systemkomponenten Sonderhoff kann damit ab sofort die steigenden Anforderungen nach ESD-Schutz gemäß der DIN EN 61340-5-1 für den „Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene“ bedienen. Gerade bei bestimmten Kunst-

stoffen können Ladungspotenziale entstehen, die bei falscher Handhabung zur Störung der Funktion von Sensoren und Halbleiterschaltkreisen wie z.B. MikrokontrollerSchaltungen führen können. Deshalb wird jeder ESD-Auftrag individuell behandelt. Wenn es in der Lohnfertigung von PSA beispielsweise um die Versiegelung von Sensoren mit einem Vergusssystem aus der Fermadur Produktfamilie des Schwesterunternehmens Sonderhoff Chemicals geht, wird für jeden Kundenauftrag eine spezifische Fertigungsanweisung erstellt, die durch überprüfbare Fertigungskontrolle und Messungen belegt wird.

Individuelle Spezifikation Die in der Lohnfertigung von PSA geschäumten, geklebten oder vergossenen Bauteile dürfen in die und aus der ESD-Schutzzone nur in normgerechter Verpackung oder speziellen Transportbehältern, sogenannte Trays, ein- bzw.- ausgeschleust werden.  www.sonderhoff.com


i n n ovat i o n & u n t e r n e h m e n

FCIO Stagnierende Auftragslage im Export

Kleine Lackschäden

© Fotodienst/Anna Rauchenberger

Neues Fachkräfte-Modell ab 2014 in Planung.

industrialtechnology – 57

| BS12-02G |

Freitag, 13. Juli 2012

Vier Komponenten, ein System: New Automation Technology. Motion Servoverstärker Servomotoren

IPC (v.li.n.re.) Klaus Schaubmayr (GF Berufsgruppe Lackindustrie im FCIO), Manfred ­Oberreiter (Stv-Obmann), Hubert Culik (Obmann) und Ernst Gruber (Stv-Obmann). herbert strasser

Wien. Die Umsätze der österreichischen Lack- und Anstrichmittelindustrie stiegen 2011 um 8,3% auf 421 Mio. €, die Produktionsmenge um zehn Prozent auf 150.000 t. „Allerdings spiegeln sich im gestiegenen Umsatz auch die gestiegenen Rohstoffkosten wider“, erklärt Hubert Culik, Obmann der Berufsgruppe Lackindustrie des Fachverbands der Chemischen Industrie Österreich (FCIO). Unter den Erwartungen blieb der Export, vor allem wegen der rückläufigen Nachfrage aus Südosteuropa, die auch im laufenden Jahr den generellen Aufwärtstrend etwas abschwächt. Insgesamt erwartet die Branche für dieses Jahr nur ein geringes Plus.

Sorge bereitet der Lackindustrie ein möglicher Alleingang Österreichs bei der Umweltprodukterklärung, der sich nachteilig auf den Export auswirken würde. Wesentlicher Wettbewerbsfaktor für die 27 österreichischen Lackund Anstrichhersteller ist gut ausgebildetes Fachpersonal. Derzeit werden Chemielabortechniker und Chemieverfahrenstechniker ausgebildet. Branchenspezifisches Fachwissen wird nur in der Schweiz und in Deutschland gelehrt, einige Betriebe schicken ihre Lehrlinge dorthin zur Ausbildung. Ein neues Lehrberufsmodul zum „Lack- und Anstrichmitteltechniker“ soll ­diesen Nachwuchs ab 2014 in Österreich ausbilden, die Verhandlungen dafür laufen bereits.  www.fcio.at

Industrie-PCs Embedded-PCs Motherboards

I/O

Automation

EtherCAT-Komponenten IP-20-Busklemmen IP-67-Feldbus-Module

Software-SPS Software-NC/CNC Safety

VDI Ingenieurslücke bleibt weiter auf hohem Niveau

90.800 Ingenieure fehlen

© Thomas Ernsting/LAIF

Düsseldorf. Europas führender Industrienation Deutschland gehen die Ingenieure aus. Die Zahl arbeitsloser Ingenieure ist im Mai um 2,9% auf 18.684 gesunken, aber auch die Zahl offener Stellen auf 109.200 zurückgegangen. „Die Ingenieurlücke verfestigt sich auf sehr hohem Niveau. Wenn sie nicht nachhaltig verringert werden kann, müssen die davon betroffenen Unternehmen ihre

Techniker und Ingenieure werden nach wie vor händeringend gesucht.

Produktionskapazitäten an diese Engpässe anpassen“, kommentiert IW-GF Hans-Peter Klös die Daten des aktuellen VDI-/IW-Ingenieurmonitor. Gebraucht werden – wie schon in den Vormaten – vor allem Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure sowie Elektroingenieure.

www.beckhoff.at Setzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff. Als Spezialist für offene Automatisierungssysteme bietet Beckhoff Komponenten für die Bereiche IPC, I/O, Motion und Automation an, die einzeln oder im Verbund als präzise aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die „New Automation Technology“ von Beckhoff steht für universelle Automatisierungslösungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Unternehmenspräsenz in über 60 Ländern gewährleistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.

Hoffen auf Zuwanderung „Zuwanderung ist ein Weg, wie den Ingenieurengpässen kurzfristig begegnet werden kann“, so VDIDirektor Willi Fuchs. „Daher ist die Einführung der ‚Blauen Karte‘ für Nicht-EU-Bürger im August ein Schritt in die richtige Richtung. Was allerdings immer noch fehlt, ist eine echte Willkommenskultur für ausländische Ingenieure.“ Ein solche fehlt allem Anschein nach wie vor auch in Österreich, wo die ‚Rot-Weiß-Rot-Card‘ für Drittstaatenangehörige noch nicht den erhofften Effekt gebracht hat. Die Industriellenvereinigung hofft nun, dass mit der aktuellen Mangelberufsliste, die viele für die Industrie wichtige Berufsgruppen umfasst, hier gegengesteuert werden kann.  www.vdi.de

IPC I/O Motion Automation


pr o d ukti o n & au t omat i s i er u n g

58 – industrialtechnology

Freitag, 13. Juli 2012

Kuka Roboter GmbH Kompakt, präzise, wendig und schnell – die neue Kleinroboter-Serie KR Agilus

short

Auch Kleine können Großes schaffen

Neuer UltraschallBahnkantensensor

© microsonic

Erweiterung um Varianten für die Bereiche Standard, Food, Cleanroom und Waterproof geplant. Augsburg/München. Kompakt, präzise, wendig und schnell: Die Roboter der KR Agilus-Serie sind die neuen Meister der Geschwindigkeit. Bei Handhabungsaufgaben, insbesondere Pick and Place, liefert der KR Agilus überzeugende Ergebnisse bei minimalen Zykluszeiten. Gleichzeitig arbeitet die Kleinroboterfamilie sehr präzise und ermöglicht Fertigungsqualität auf hohem Niveau. Schnelligkeit und Genauigkeit machen die Performance des KR Agilus in seinem Traglastbereich einzigartig.

Regelt den Bahnlauf von Folien und Papier mit hoher Präzision.

Dortmund. Mit einer Gabelweite von nur 30 mm beim bks+3 bzw. 60 mm beim bks+6 und einer Tiefe von 33 bzw. 73 mm ist die neue Generation Ultraschallsensoren von bks trotz großen Arbeitsbereichs sehr kompakt und erlaubt durch die hohe Messgenauigkeit von 0,1 mm einen vielfältigen Einsatz. Der bks+ eignet sich zur Bahnlauf-Regelung von hochtransparenten Folien, lichtempfindlichen Materialien, Materialien mit stark wechselnder Transparenz und Papier in Umgebungen mit hoher Papierstaubbelastung. Der Ultraschallsensor ist voreingestellt und sofort einsatzbereit. Optional kann er mithilfe des LinkControl-Adapters LCA-2 umfangreich parametrisiert werden.  www.microsonic.de

KR Agilus: Die neue Klein­ roboter-Serie bietet Schnel­ ligkeit, kurze Zykluszeiten und ein hohes Maß an Präzision und Sicherheit.

keit, Leistung und Offenheit auf kleinstem Raum. Die hochwertige und robuste Steuerung ist wartungsarm aufgebaut und zeichnet sich durch optimale Energieeffizienz aus. Das Thema Sicherheit wird auch beim kleinen KR Agilus großgeschrieben. Denn als einziger Roboter dieser Klasse enthält er die Kuka-eigene SafeOperationFunktionalität, die die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter entscheidend vereinfacht und verbessert. Die Soft- und Hardwarekomponenten der Kuka SafeOperation überwachen Geschwindigkeiten und Arbeitsräume von Roboter- und Zusatzachsen. Das macht die mechanische Achsbereichsüberwachung überflüssig und erschließt neue, kostengünstige Möglichkeiten der Zellenkonfiguration und der Mensch-Roboter-Kooperation.  www.kuka-robotics.com

Hohe Flexibilität Das Basismodell KR6 R900 sixx kann bei einem Eigengewicht von 51 kg eine maximale Traglast von 6 kg aufnehmen. Der KR Agilus ist für den Einsatz in jenen Bereichen prädestiniert, wo Automatisierung mit niedrigen Traglasten gefragt ist, wie zum Beispiel im Packaging oder in der Elektronik. In den nächsten Monaten werden weitere Traglastvarianten in den Ausführungen Standard, Food, Cleanroom und Waterproof folgen.

Neue Fittings für die Chemische Industrie

Schneller Allrounder Facts & Figures

Die Energiezufuhr ist beim KR Agilus platzsparend in den Roboter integriert, inklusive einer 100MBit Ethernetleitung, drei 5/2-WegeVentilen (Druckluft), einer direkten Luftleitung, sechs digitalen Eingängen und zwei digitalen Ausgängen. Der KR6 R900 sixx erreicht sowohl Punkte nahe der Roboterbasis als auch im Überkopfbereich; seine maximale Reichweite beträgt 901 mm. Er passt sich nicht nur durch sein ideales Verhältnis von Größe, Wendigkeit und Reichweite an beengte Platzverhältnisse an, son-

Mehr Korrosionsschutz und Lebensdauer

MiniTech GmbH Neuer Wendelförderer WF 3000

Kompakte Steuerung Wie seine großen Brüder der Quantec Serie wird der KR Agilus mit der universellen Steuerungs-

Modulbandkette von 240 mm Breite geführt wird. Den Abstand zwischen den Förderebenen konnten die MiniTec-Ingenieure mit rund 200 mm sehr gering halten, was den kompakten Maßen des Wendelförderers zugutekommt. Die Einlaufhöhe beträgt 800 mm, die Auslaufhöhe 4.000 mm. Die Fördergeschwindigkeit von 5-50 m pro Min. erlaubt eine sehr flexible Steuerung des Materialflusses. Die Förder­ gut­last kann 3.000 N bzw. 300 N/m betragen. Trotz der beachtlichen Förderleistung und der Möglichkeit des Pufferns größerer Speicher & Puffer Mengen sind die Der MiniTec WenMaße der Anlage delförderer besteht mit nur rund 1.600 aus einer Wendelx 1.600 mm bei eistrecke mit bis zu 15 ner Höhe von 4.500 Ebenen, über die eine mm allerdings äußerst kompakt ausgefallen. Der neue Wendelförderer WF 3000: viel Leistung auf kleinstem Raum.  www.minitec.de

technologie KR C4 betrieben – in einer kompakten Version, die auf kleinem Raum die Leistungsfähigkeit der bewährten KR C4 be­inhaltet. Durch ihre offene Architektur steuert die KR C4 compact neben Kuka-Robotern auch Zusatzachsen für höchste Flexibilität, Skalierbar-

Die Kuka Roboter GmbH ist Teil der Kuka AG und betreibt 25 Niederlassungen in den wichtigsten Märkten Europas, Amerikas und Asiens. Das Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 2.750 Mitarbeiter und hat 2011 einen Umsatz von 616,3 Mio. € erwirtschaftet. Die Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung und Produktion sowie im Vertrieb von Industrierobotern, Steuerungen und Software. Das Unternehmen ist Marktführer in Deutschland und Europa, weltweit an dritter Stelle.

Engel Austria Neue Maschinenserie Engel e-mac

Modular und wirtschaftlich

Die kompakte Bauweise benötigt nur wenig Stellfläche.

© Engel

Schönenberg-Kübelberg. Wenn in den Produktionshallen der zur Verfügung stehende Raum optimal genutzt werden muss, führen Förderstrecken oft über mehrere Ebenen. Eine elegante wie sinnvolle Komponente für solche Anwendungen ist der neue Wendelförderer WF 3000 von MiniTec. Mit dieser Anlage lassen sich Höhendifferenzen von bis zu drei Metern überbrücken. Der Wendelförderer bietet aber auch gleichzeitig einen zweiten großen Vorteil: Er dient auch als ein Speicher beziehungsweise Puffer für Fördergüter auf einer geringen Grundfläche.

© MiniTech

Schweinfurt. Das umfangreiche Baukastensystem an INA-Spannlagern und Gehäuseeinheiten von Schaeffler ist seit Juni in X-life-Qualität verfügbar. Dank der Oberflächenbeschichtung mit Corrotect N statt bisher Corrotect A hat sich die Wirksamkeit des Korrosionsschutzes teilweise verdreifacht. Gleichzeitig konnte die Lebensdauer um bis zu 15% verlängert werden. Durch die verbesserte Oberflächenqualität der Laufbahnen reduziert sich auch die Geräuschentwicklung. Der standardmäßige Temperatureinsatzbereich wurde für einige Baureihen auf 180 ºC erweitert.  www.schaeffler-group.com

dern führt seine Aufgaben zudem wahlweise in Boden-, Decken- oder Wandeinbaulage aus.

Wenn es hoch hinaus geht © Schaeffler Gruppe

Höhere Gebrauchsdauer und Zuver­ lässigkeit bei vereinfachter Montage.

© Kuka

Littleborough. Neu im Produktprogramm der britischen Corrosion Resistant Products Ltd. (CRP) sind mit DuPont-Teflon PFA Fluorkunststoff ausgekleidete Fittings für Rohre mit großen Durchmessern bis zu 14 “ (DN350). Typische Anwendungen dieser großformatigen Fittings sind Anlagen zur Herstellung von Vinylchlorid für die PVC-Produktion, Chloralkali-Anlagen sowie die Produktion von Silikonen, Kautschuken, Lösemitteln und Chlormethan.  www.crp.co.uk

Schwertberg. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach einfachen vollelektrischen Spritzgießmaschinen hat Engel Austria kürzlich die neue Serie „Engel e-mac“ auf den Markt gebracht. Den Varianten für Schließkräfte von 50, 75 und 100 t wird bis Ende dieses Jahres noch eine 180 t-Maschine folgen. Die e-mac-Maschinen sind mit der bewährten CC 200-Steuerung ausgestattet und bieten somit volle Modularität und Integrationsfä-

higkeit für die Automatisierungstechnik. Die kompakte Bauweise spart Fertigungsfläche und senkt die Betriebskosten. Die Servoantriebe werden in einer modernen Achsverbundlösung mit stabilisiertem Zwischenkreis betrieben, wobei die Bremsenergie mittels Rückspeisung wieder direkt ins Netz abgeführt wird und so eine besonders hohe Energieeffizienz garantiert wird.  www.engelglobal.com


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