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medianet

inside your business. today.

freitag, 9. märz 2012 – 43

Vorstand Kurt Leidinger im Interview über Logistiktrends und Auszeichnungen Seite 46

limonade & logistik

Coca-Cola Hellenic errichtet neues ­Produktions- und Logistikzentrum  Seite 48

© Herzig Marketing

DB Schenker Österreich

© Andi Bruckner

© mn/Szene1/C. Mikes

industrialtechnology Catwalk

Neue Logistik-Lösung für Hersteller von Premium-Fashion 

Seite 50

Die IT als Erfolgsfaktor in der Logistikbranche

© Still

short

Hamburg. Wer Gabelstapler bisher als reine Hardware ohne Intelligenzquotient betrachtet hat, wird jetzt umdenken müssen: Der Intralogistiker Still macht mit „Still Fleet Data Services” aus Gabelstaplern intelligente Smarttools, die Daten zu Fahrzeugen und Fahrern erfassen und diese aufbereiten. Das Paket besteht aus den drei Modulen „StillReport“, „StillFleetManager 4.x“ und „StillProActive“. Unterschiedliche Zugangsberechtigungen werden über einen Chip, eine Chipkarte oder einen PIN sicher geregelt.  www.still.de

© CIM

Singapur. Sehr erfolgreich verlief die „Singapur Airshow“ für den deutschen Triebwerkshersteller MTU Aero Engines. Das Unternehmen erhielt Aufträge im Wert von rund 450 Mio. €. Es handelt sich um Bestellungen für die Triebwerksmuster PurePower PW1100G-JM für den neuen Airbus A320neo, das V2500 für die Airbus A320Familie sowie GP7000 für das größte Passagierflugzeug der Welt, die A380. Die größten Bestellungen kamen aus Indien und Katar: Die indische Fluglinie GoAir hat allein 144 PW1100G-JM geordert, die australische Qatar Airways will 40 GP7000 für ihre bestellten A380.  www.mtu.de

© Zeppelin

Logistik & IT Eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik IML gibt Aufschluss über aktuelle und zukünftige Marktanforderungen, Trends und eine Übersicht über Softwarefunktionen und Anbieter.  Seite 44 VNL Fach-Event Supply Management 2012

Franz Staberhofer, Obmann des Vereins Netzwerk Logistik.

Steyr. Outsourcen ja oder nein – die Frage ist zwar keine neue, aber in Zeiten höherer Flexibilitätsanforderungen an Unternehmen eine höchst aktuelle und wettbewerbsentscheidende. Eine Reihe von Antworten und Denkansätzen will der Verein Netzwerk Logistik (VNL) beim Treffen am 17. und 18. April in Kapfenberg mit Unterstützung zahlreiher Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft beantworten, darunter Hubert Fratzl (Head of Global Supply Chain Management voestalpine Edelstahl) und Bernhard Goliasch (General Manager SCMRHI AG).  www.vnl.at

Neuer Pick-by-Voice-Client

© ACD Elektronik

Alles rund um’s Outsourcen

© VNL

Friedrichshafen. Der Bau des Zeppelin NT ist jetzt in der Endphase. Kürzlich wurden die drei Leitwerke sowie die beiden seitlichen Triebwerke und die Gondel montiert. Das Hecktriebwerk wird derzeit noch von den ZLT-Mechanikern bearbeitet und in rund zwei Wochen als letzte Außenkomponente montiert. Im April soll das Luftschiff erste Testflüge unternehmen. Der erste Flugauftrag erfolgt Mitte Mai. Für das europäische Klimaforschungsprojekt Pegasos wird der Zeppelin NT verschiedene Stoffe in der Atmosphäre messen.  www.zeppelinflug.de

ACD Elektronik Mehr Freiheit beim Kommissionieren

Klein, leicht, robust und sprach­ gesteuert: die neue Voxter Elite Edition.

Achstetten. Die ACD-Gruppe hat mit dem „Voxter Elite Edition“ einen Voice-Client entwickelt, der sich ganz an den Bedürfnissen der Mitarbeiter im Wareneingang und -ausgang orientiert. So wurde etwa auf eine besonders gute Ergonomie geachtet, damit das Gerät platzsparend am Körper getragen werden kann. Da es sich beim Voxter um einen rein sprachbasierten Client handelt, wurde auf eine umfangreiche Tastatur verzichtet. Auf diese Weise können Mitarbeiter mit wenig Aufwand eingelernt und der Voxter auch von Saisonarbeitern problemlos bedient werden.  www.acd-gruppe.de


c ov e r

44 – industrialtechnology

kommentar

Unterirdische Boom-Branche

Freitag, 9. März 2012

IT in der Logistik Eine Fraunhofer-Studie hat die wichtigsten Trends für die Zukunft ermittelt

Individuell, wandelbar, mobil & standardisiert Die enge Verzahnung von IT und Logistik wird zum ausschlaggebenden Erfolgsfaktor. wichtige Meilensteine einer adäquaten technologischen Entwicklung gesehen“, ist Studienleiter und geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer IML, Professor Michael ten Hompel, überzeugt. In der Verknüpfung bestehender Standards mit neuen Technologien sehen die Macher der Studie gleichzeitig die größte Herausforderung für Anwender und Anbieter, aber auch den Schlüssel zum Erfolg.

britta biron

Hamburger Logistiktag

© LMS Logistik

Kinderhilfe

v.li.: J. Hermsmeier, C. Genesis (Genesis Uhren), U. Nerge, D. Lange.

Hamburg. Im Rahmen der 10. Hamburger Logistiktage hatten die Veranstalter ihre Gäste auch heuer wieder um Spenden für das „Kinderhospiz Sternenbrücke“ gebeten. Zudem wurde eine Tombola (Hauptpreis war eine Uhr der Marke „Genesis“) veranstaltet; der so erzielte Betrag wurde durch verschiedene Unterstützer sowie den Veranstalter noch einmal aufgestockt. Insgesamt konnten die LMSGF Dirk Lange und Jörg Hermsmeier den stolzen Betrag von 8.000 € an Ute Nerge (Initiatorin und Leiterin „Sternen­brücke“) übergeben.  www.lms-logistik.de

Anforderungen steigen Im Bereich der ERP-Systeme sind schon heute viele Funktionen bereits Standard. Auf Basis der bisherigen Entwicklung geht die Studie davon aus, dass Bereiche wie das Störfallmanagement, die noch nicht so stark ausgeprägt sind, in den kommenden Jahren ebenfalls in den funktionalen Standard übernommen werden.

„Der Schlüssel des

Hemmnisse bestehen

Erfolgs liegt in der

Der Technologiewandel, insbesondere die Nutzung von Internetund On-Demand-Technologien, wird für die Logistikunternehmen die größten Veränderungen bei der Nutzung von ERP-Systemen mit sich bringen. Insgesamt zeigt die Studie aber, dass auch zahlreiche Hemmnisse hinsichtlich eines verstärkten Einsatzes von IT in der Logistik bestehen. Die Anwender sind vor allem verunsichert, was die Kompatibilität der Softwaresysteme untereinander und deren Integration in bereits bestehende Systeme betrifft. Die Schnittstellen sind in den meisten Fällen proprietär und es bedarf zum Teil eines großen Aufwands, um die einzelnen Systeme über verschiedene Schnittstellen miteinander zu verbinden. Die

Verbindung von ­bestehenden Standards mit modernen ­Technologien.“ Michael ten Hompel institutsleiter IML

„Moderner Logistiksoftware muss der Spagat zwischen individueller Lösung und standardisierter Anwendung gelingen: Sie soll flexibel, intuitiv bedienbar, mobil und transparent sein. Die großen Trends wie Cloud Computing und das Internet der Dinge werden als

© Fraunhofer Institut

U

-Bahnen verkaufen sich zurzeit wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Das aktuelle Marktvolumen für Neubeschaffungen liegt laut einer Untersuchung des auf Bahntechnik und Logistik spezialisierten Beratungsunternehmens SCI Verkehr bei etwa 5,1 Mrd. Euro. Grund für den Boom, der mit jährlichen Zuwachsraten zwischen vier und fünf Prozent weiter anhalten wird, ist, dass sowohl die Anzahl der Städte als auch deren Größe steigt. Waren 1990 erst 84 Metrosysteme in Betrieb, so stieg die Zahl im Jahr 2002 auf 107 und Ende 2011 waren weltweit bereits 138 Metrosysteme mit einer Gesamtstreckenlänge von 9.500 km in Betrieb.  Außerdem wurden und werden bestehende Systeme kontinuierlich erweitert und modernisiert. Damit unterscheidet sich auch der Markt für Metrofahrzeuge von fast allen anderen innerhalb der Bahntechnik, in denen es immer wieder Phasen umfangreicher Streckenstilllegungen oder Systemaufgaben gab. Das Wachstumspotenzial für den zukünftigen Neubau von Metrosystemen ist und bleibt enorm. Denn etwa 160 Metropolen – vor allem in Asien, Afrika und dem Nahen Osten – verfügen noch über kein Metrosystem und haben dementsprechend Verkehrsprobleme.

Bremen/Dortmund. „IT-Systeme sind längst ein wettbewerbsentscheidender Faktor für die Logistik, und die Anforderungen an diese Systeme werden sich aufgrund von mobilen Endgeräten und Cloud Computing weiter erhöhen. Die enge Verzahnung von IT und Logistik wird ausschlaggebend für unsere Zukunft sein“, so Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL). Um der Branche einen fundierten Überblick über den komplexen Logistik-IT-Markt und dessen Trends zu geben, wurde das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML mit einer Studie beauftragt, deren Ergebnisse nun vorliegen.

Michael ten Hompel: Studie bietet umfassenden Überblick über Logistik-IT.

damit einhergehenden hohen und nicht immer gesicherten Investitionen sind ein weiteres Hemmnis. Zusätzlich fehlen vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen häufig IT-Fachkräfte, um

die immer komplexer werdenden Softwaresysteme zu administrieren, weshalb auch hier erhöhte Kosten durch externe Dienstleister ent­stehen können.  www.iml.fraunhofer.de

Die Mehrheit der Logistiker setzt noch auf IT-Betreuung im eigenen Haus.

BVL Logistikdialog Heuer wird erstmals mit dem BVL Deutschland der „Nachhaltigkeitspreis Logistik“ vergeben

Effizient vernetzen – Ergebnisse verbessern Wien. Am 15. und 16. März treffen sich Logistiker aus Handel, Industrie und Dienstleistung beim 28. Logistik-Dialog der BVL Österreich in der Event Pyramide in Wien-Vösendorf. Roman Stiftner, Präsident der BVL Österreich: „Unser diesjähriger Kongress hat sich ganz dem Motto ‚Effizient vernetzen – Ergebnisse verbessern‘ verschrieben. Wir spannen einen weiten Themenbogen von Infrastruktur und Häfen über Ressourceneffizienz bis hin zu Einkauf und Materialwirtschaft.“

Alwin Lehner GmbH & Co KG), Christian Buchgraber (Syngroup Management Consulting GmbH), Rainald Tippow (Pfarr-Caritas und Nächstenhilfe) oder Elmar Wilhelm M. Fürst (WU Transportwirtschaft und Logistik). Erstmals wird heuer gemeinsam mit dem BVL Deutschland auch der „Nachhaltigkeitspreis Logistik“ verliehen. Stiftner dazu: „Ziel der Aus-

lobung des ‚Nachhaltigkeitspreises Logistik‘, der künftig jährlich beim Logistik-Dialog in Wien vergeben wird, ist es, das Thema Nachhaltigkeit in der Branche stärker zu verankern; ausgezeichnet werden Unternehmen und Organisationen, die nachhaltige Supply Chain-Projekte erfolgreich umgesetzt haben.“ Der erste Kongresstag klingt mit einem Galadinner, dem aktuellen

„Wir spannen einen weiten Themenbogen Ressourceneffizienz

Sechs Dialogblöcke Unterteilt ist das dichte Programm in sechs Dialogblöcke, die jeweils einem Thema gewidmet sind. Dass sich Innovationen in Supply Chains rentieren, zeigt Dialogblock 3 mit Best Practice-Vorträgen von CHEP Österreich, Knapp AG, Kempf Getränkegroßhandel GmbH und Fraunhofer Österreich. Mit komplexen Prozessen und operativer Exzellenz beschäftigt sich Dialogblock 4; ihre Strategien und Erfahrungen dazu präsentieren Mario Peterlin (Alpla Werke

Kabarett-Programm von Heilbutt & Rosen und Smalltalk an der Logistik-Networkbar aus. Am zweiten Kongresstag stehen moderne Infrastruktur, Multi-

von Infrastruktur über bis hin zu Einkauf und Materialwirtschaft.“ roman stiftner präsident bvl österreich

© BVL/Robert Frankl

britta biron

Roman Stifter, Präsident des Bundesverbandes Logistik BVL

modalität und Logistikpartnerschaften im Fokus. Zudem wird Friedrich Macher, BVL-Ehrenpräsident, die besten Absolventen der BVL-Logistik-Akademie auszeichnen.  www.bvl.at


t r a nsp o r t & lo g ist i k s p e c i al

Freitag, 9. März 2012

industrialtechnology – 45

DHL-Studie Fünf mögliche Szenarien und ihre Auswirkungen auf die Logistikindustrie von morgen

short

Die Zukunft bringt große Herausforderungen © Containex

Ergebnisse basieren auf Einschätzungen von 42 Experten verschiedener Fachrichtungen.

Container für viele Einsatzgebiete

Vom Baubüro über mobile Sanitäranlagen bis zur Lagerung.

herbert strasser

Berlin/Bonn. Mit der Studie „Delivering Tomorrow: Logistik 2050“ beschreibt „Deutsche Post DHL“ in fünf unterschiedlichen Zukunftsbildern, wie das Leben im Jahr 2050 aussehen könnte. Dabei basiert die Entwicklung dieser fünf Zukunftsentwürfe auf einer detaillierten Analyse der wichtigsten Einflussfaktoren – von Handelsund Konsummustern über technologische und gesellschaftliche Entwicklungen bis zum Klimawandel – und berücksichtigt deren wahrscheinliche Auswirkungen auf das Verhalten und die Werte der Menschen im Jahr 2050.

Wr. Neudorf. Bereits zum 8. Mal stellt Containex ihre Raumlösungen aus Containern auf der MAWEV (21. bis 24. März in Enns/Hafen), einer der größten Demonstrationsschauen der Baumaschinen- und Baufahrzeugindustrie Europas, aus. Aus dem Lagercontainer-Programm werden unter anderem Modelle mit Elektrik, Eingangstüre und Fenster gezeigt. „Diese innovativen Zusatzausstattungen werten die Funktionalität unseres Lagercontainers deutlich auf“, so Containex-GF Josef Heißenberger.  www.containex.com

Blick in die Zukunft

Pakete fahren jetzt auf der Schiene © DHL

In allen fünf Szenarien zeigt sich trotz unterschiedler Rahmenbedingungen eine starke Änderungen für die Logistikbranche.

sind in diesem komplexen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Umfeld praktisch unmöglich geworden“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post DHL, Frank Appel.

„In einer immer weniger vorhersehbaren Welt müssen wir daher unseren Blick öffnen und in Alternativen denken. Nur wenn wir die unterschiedlichen Perspektiven kennen, können wir robuste Stra-

tegien entwickeln und die Weichen richtig stellen.“ Die gesamte Studie mit zusätzlichem Infomaterial steht auf der DHL-Homepage zum Download zur Verfügung.  www.dp-dhl.de

Wirtschaftsbarometer Neuer Wirtschaftsindikator

Containerumschlag-Index steigt wird. Entsprechend ist der Containerumschlag in den Häfen ein wichtiger Indikator des weltweiten Handels mit verarbeiteten Waren. Die Berechnung basiert auf den vom ISL fortlaufend erhobenen Angaben von 72 internationalen Häfen, die rund 60% des weltweiten Containerumschlags tätigen. Fehlende Werte werden mithilfe statistischer Verfahren geschätzt. Zudem werden saisonale Einflüsse, Kalendereffekte sowie der temporäre Faktor – etwa das Chinesische Neujahr, während dessen der Umschlag in den für den Containerverkehr wichtigen ­chinesischen Häfen teilweise völlig zum Erliegen kommt – berück­sichtigt.  www.isl.org

1.200 Pakete täglich befördert DPD im Pilotprojekt mit der Bahn.

Leopoldsdorf. Der Paketdienst DPD hat Ende Februar gemeinsam mit Rail Cargo ein Pilotprojekt zur Reduzierung der CO2-Emissionen gestartet. Dabei wird (vorerst auf der Strecke Wels –Bludenz) der Pakettransport per Bahn als Alternative zum klassischen Linienverkehrs per Lkw getestet. „Die Kosten dabei sind allerdings nicht außer Acht zu lassen. Deshalb muss für die Zukunft auch der Kostenfaktor und somit die Wirtschaftlichkeit zusätzlich geklärt werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit würden wir von unserer Seite das Pilotprojekt allerdings gern weiterführen und auch erweitern“, erklärt Schwarz die entscheidenden Faktoren für das Projekt.Rainer Schwarz, GF von DPD Austria.  www.dpd.at

ADV 009/2012 AT

Bremen/Essen. Der Welthandel hat sich zur Jahreswende 2011/12 ­wieder belebt. Darauf weist der neue monatliche Containerumschlag-Index hin, den das Rheinisch-West­fälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) gemeinsam mit dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) entwickelt hat. Der Index stieg im Dezember 2011 gegenüber dem Vormonat von 107,7 auf 110,2 Punkte; die erste Schätzung für Jänner 2012 ergab einen weiteren Zuwachs auf 111,1. Der neue Index nutzt die Tatsache, dass der internationale Warenverkehr zum Großteil per Seeschiff mit Containern abgewickelt

© DPD

Allen Szenarien gemein ist eine stark veränderte Rolle der Logistik. Zwar steigt der Bedarf an Logistikdienstleistungen in den meisten der fünf Prognose-Modelle, die konkreten Anforderungen an und speziellen Herausforderungen für die Logistiker der Zukunft weichen dagegen je nach Szenario stark voneinander ab. „Das Tempo des Wandels hat sich in den letzten Jahren stark beschleunigt. Lineare Prognosen

Europas Märkte. Ganz nah. Viel Bewegung im Angebot von GW: Die neue Produktlinie GW pro.line steht für tägliche Abfahrten, definierte Laufzeiten, fixe Qualitätsstandards und exklusive Premiumservices. Auf diese Weise bewegen wir Ihre Sendungen von Norwegen bis Griechenland, von Russland bis Portugal. In 47 Ländern Europas. Auf 10,5 Millionen Quadratkilometern. Erleben Sie selbst wie GW bewegt. Servicetelefon 0800.201.666

www.gw-world.com


t r a n s p o r t & lo g i s t i k s p e c i a l

46 – industrialtechnology

Freitag, 9. März 2012

DB Schenker In Zukunft müssen die vorhandenen Infrastrukturen noch effizienter genutzt werden

short

Verkehrsströme werden unberechenbarer

Android auch auf mobile Terminals

© Höft & Wessel

„Hub- und Gateway-Systeme sind die Verkehrslösungen der Zukunft“, sagt Kurt Leidinger. norbert berger

Hannover. Höft & Wessel erweitert seine Produktpalette mobiler Terminals mit dem Betriebssystem „Android“. Das ITUnternehmen hatte vor Kurzem den ersten mobilen Terminal für den Handel mit Android vorgestellt. Es handelt sich dabei um die Modellreihe „skeye. dart“, einem besonders robusten Handheld im PDA-Format. Jetzt ist auch die Baureihe „skeye.allegro“ mit Android 2.3 (Gingerbread) verfügbar. In Kürze folgt die Serie „skeye.e-motion“, ein besonders robustes Handheld mit großem Touch-Display im Tablet-Format mit Android 2.3. „Die Resonanz auf unsere Android-Initiative ist vielversprechend. Sowohl Handelsunternehmen, Logistiker als auch unsere value-added Partner zeigen großes Interesse. Wir gehen davon aus, dass Android auf mobilen Terminals seinen Weg in Handel und Logistik finden wird“, zeigt sich Höft & Wessel-Vorstand Thomas Wolf überzeugt.  www.hoeft-wessel.com

medianet: Herr Leidinger, welche Veränderungen erwarten Sie in der Logistik? Kurt Leidinger: Die Verkehrsströme und -mengen verlagern sich viel schneller, als es noch vor ein paar Jahren. Hub- und Gateway-Funktionen sind die Verkehrslösungen der Zukunft, da man über Drehpunkte rasch die Richtungen und die Ressourcen, die man einsetzen möchte, verändern kann. DB Schenker ist mit seinem weltweiten Netz aus eigenen Terminals dafür bestens gerüstet.

Kurt Leidinger: In Zukunft wird es vor allem darum gehen, die vorhandenen Infrastrukturen intelligent zu nutzen.

medianet: Und hinsichtlich der einzelnen Verkehrsträger? Leidinger: In Zukunft wird es vor allem darum gehen, die vorhandene Infrastruktur intelligenter zu nutzen. Eine Verlagerung der Hauptverkehrszeiten und eine bessere Nutzung der bestehenden Infrastruktur sind dazu der richtige Weg. Das schaffen wir allerdings nur über intelligente Steuerung und entsprechende Transparenz.

Entwicklungsbudget wurde aufgestockt © Sebastian Himstedt/Agentur Sputnik

medianet: Innovationen spielen dabei sicher auch eine Rolle. DB Schenker wurde ja mit dem ‚Österreichischen Logistikpreis 2011‘ ausgezeichnet. Wofür genau? Leidinger: Der Preis wurde uns für die Konzeption des neuen Luft-

Transdata-GF Helmut Müller ­investiert mehr in neue Produkte.

fracht-Hubs Wien verliehen, in dem wir die Eingangsmengen aus Asien und den USA für Österreich und Südosteuropa bündeln. Wir konsolidieren in Wien die Frachtmengen und übergeben die Sendungen für 13 Länder in Südosteuropa in unsere ausgehenden Sammel-Lkw. medianet: Welche Vorteile bringt das Ihren Kunden? Leidinger: Die Kunden profitieren einerseits von der Kostenoptimierung und andererseits von der noch bessere Planbarkeit in der Verteilung in Südosteuropa. medianet: Mobilität belastet bei aller Effizienz aber auch die Um-

welt. Wie sorgt DB Schenker dafür, dass der Umweltschutz nicht zu kurz kommt? Leidinger: Unser konzernweites Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren, ist eines der höchsten Ziele im Bereich ‚Green Logistics‘. Wir versuchen, intern ein Bewusstsein für Umweltbelange zu schaffen. So trainieren wir beispielsweise die Fahrer, ihre Fahrzeuge effizient zu gebrauchen und setzen zudem CO2-arme Fahrzeuge ein. Ein sorgsamer Umgang mit den Ressourcen bedeutet gleichzeitig auch Kostenbewusstsein; das beginnt im Energiebereich und endet beim täglichen Gebrauch von Papier.

medianet: Stichwort ‚Kosten‘. Hat die momentane wirtschaftliche Lage negative Auswirkungen auf die Branche? Leidinger: In gewissen Bereichen lässt sich derzeit sicher ein Rückgang der Mengen feststellen. Die Luftfracht reagiert am sensibelsten auf Krisen. Die Unternehmen disponieren insgesamt vorsichtiger. Wir bereiten uns insofern auf schwierige Zeiten vor, als dass wir Entscheidungen in Investitionen in den ersten Monaten 2012 kritisch betrachten und beobachten werden, wo die Entwicklung hingeht. Von einer großen Krise wollen wir aber noch nicht sprechen.

Intelligente Schwärme Autonome Transport-Shuttles als Alternative zur traditionellen Fördertechnik

Forschungsobjekt Lagertechnik Dortmund. Eine einzelne Ameise ist nicht besonders schlau. Doch als Gruppe können die Insekten selbst komplizierte Aufgaben lösen. Diese sogenannte Schwarmintelligenz wollen Forscher des FraunhoferInstituts für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund jetzt auch für die Logistik nutzen. In einer 1.000 m� großen Forschungshalle haben die Wissen-

schaftler ein kleines Distributionslager nachgebau, mit einem Regallager für 600 Kleinteileladungsträger und acht Kommissionierstationen. Herzstück der Versuchsanlage ist ein Schwarm von 50 autonomen Fahrzeugen. „Die Transportsysteme sollen künftig alle Aufgaben – von der Auslagerung im Regal bis zur Anlieferung an einer Kommissionier-

© Panthermedia.net/Andrey Pavlov

Bielefeld. „Wer als Lösungsanbieter im Transport- und Logistikmarkt bestehen will, muss permanent Innovationen mit Mehrwert hervorbringen“, weiß Transdata-GF Helmut Müller. Der Plan für heuer sieht neben einer Umsatz- und Ertragssteigerung den Ausbau der Markstellung und des im Vorjahr begonnenen Innovationskurses hin zu mobilen Lösungen vor. „Wir wollen auch künftig mit den richtigen Produkten zur richtigen Zeit am Markt sein.“ Die Investitionen zur Entwicklung neuer Produkte wurden auf einen sechsstelligen Eurobetrag aufgestockt. Zudem soll auch der Mitarbeiterstand in Entwicklung und Kunden­ service erhöht werden. Ein weiterer Schwerpunkt für 2012 wird die Zusammen­ arbeit mit Stückgutkooperationen wie CTL, ILN, Online System­logistik und VTL sein. „Als ­mittelständisches Unter­ nehmen können wir sehr schnell auf die Wünsche unserer Kunden eingehen und individuelle Lösungen ent­ wickeln“, sagt Müller.  www.transdata.com

© medianet/Szene1/Christian Mikes

Wien. DB Schenker Österreich ist eine der großen Landesgesellschaften im weltweiten Netz von DB Schenker und bietet Landverkehr, Luft- und Seefracht sowie umfassende logistische Lösungen und globales Supply Chain Management aus einer Hand. Wir sprachen mit Schenker-Vorstand Kurt Leidinger über die Trends in der Logistik und die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise.

Smartphone-Betriebssystem für Lager, Handel und Außendienst.

Ameisen bei der Futtersuche sind Vorbilder für autonome Lagershuttles.

Station – selbstgesteuert übernehmen und damit eine Alternative zu herkömmlichen Fördertechniklösungen bieten“, erläutert Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter des IML.

linien. Möglich macht das die integrierte Lokalisations- und Navigationstechnik. Die Fahrzeuge verfügen über ein neu entwickeltes, hybrides Sensorik-Konzept mit Funkortung, Abstands- und Beschleu-

Kürzere Transportwege Die Steuerung der Fahrzeuge erfolgt dezentral. „Die ‚Intelligenz‘ ist in den Transportern selbst“, so Thomas Albrecht, Leiter der Abteilung „Autonome Transportsysteme“. „Wir setzen auf agentenbasierte Software und nutzen Ameisenalgorithmen nach Marco Dorigo. Das sind Verfahren der kombinatorischen Optimierung, die auf dem modellhaften Verhalten von echten Ameisen bei der Futtersuche basieren.“ Kommt ein Auftrag herein, erfahren die Shuttles dies über einen Softwareagenten. Dann tauschen sie sich über WLAN aus, wer die Fuhre übernehmen kann; das am nächsten befindliche freie Transportsystem erhält den Zuschlag. Auf der Fläche bewegen sich die Shuttles völlig frei – ohne Leit-

„Das System ist deutlich flexibler als herkömmliche Stetig­ fördertechnik mit Rollenbahnen und skalierbar.“ Thomas Albrecht, IML

nigungssensoren sowie Laserscannern. So können die Fahrzeuge die jeweils kürzeste Route zum Ziel berechnen. Die Sensoren helfen auch, Kollisionen zu meiden.  www.fraunhofer.de


t r a n s p o r t & lo g i s t i k s p e c i a l

Freitag, 9. März 2012

industrialtechnology – 47

Studie Uni Bremerhaven und ISL untersuchten den Einsatz Sozialer Netze in der maritimen Logistikbranche

short

Xing & Co auf hoher See

Schulungsprogramm für Kühlkettenlogistik

Neue Möglichkeiten Neben der Business-Plattform Xing favorisieren die Logistiker insbesondere Fachforen. „Aber auch Facebook wird zunehmend zur Kommunikation mit Kunden und Stakeholdern genutzt. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen dabei die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit, des Kundenbeziehungsmanagements (CRM) und des Markenimages“, so Simmet. Über 70% der Transportanbieter hal-

die Erkenntnisse weiter zu verfeinern und in der Folge Handlungsempfehlungen für die Branche zu erarbeiten. Derzeit werden unter Leitung von Simmet speziell kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zum Umgang mit der Thematik So-

„Ein unterschätzter Anwendungsschwerpunkt der Sozialen Netzwerke liegt etwa in den Bereichen ‚Recruiting‘ und ‚Employer Branding‘.“ © ISL

Bremen. Facebook, Xing oder YouTube – die Sozialen Netzwerke haben mittlerweile auch die Logistikbranche erreicht. Dies belegt eine Studie der Hochschule Bremerhaven und einer Projektgruppe der DAV Akademie, bei der letzten Herbst mehr als 300 Logistikunternehmen befragt wurden. Die Ergebnisse dieser Studie haben Heike Simmet, Professorin an der Hochschule Bremerhaven, und das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) nun gemeinsam mit Blick auf die maritime Logistikbranche und die unterschiedlichen Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasser (Seeund Binnenschifffahrt) gefiltert. Dabei wird deutlich, dass mittlerweile auch die Unternehmen aus den Bereichen „Seeverkehr“ und „Hinterlandanbindung“ Fahrt in Richtung Social Media Marketing aufgenommen haben.

heike simmet

v.li.n.re.: Hans-Dietrich Haasis (Vorsitzender des ISL-Direktoriums), Heike Simmet (Universität Bremerhaven) und Leif Peters (ISL, Abt. Logistische Systeme).

ten den Einsatz von Social Media für wichtig, für sehr wichtig oder sogar für unverzichtbar. Allerdings hätte die Studie auch gezeigt, dass es bislang noch einige unterschätzte Anwendungsfelder gibt. Bereiche wie etwa der Dialog mit den Kunden, die steigende Personalisierung bei der Übermittlung von Informationen, die Verbesserung des Kundenservices, die Erschließung neuer Geschäftsfelder oder die Produkt- und Dienstleis-

tungsentwicklung mithilfe von Crowdsourcing werden laut der Studie noch verkannt. Ein weiterer unterschätzter Anwendungsschwerpunkt liegt im Recruiting und Employer Branding. „Die jüngeren Fachkräfte sind heute in den Sozialen Netzen zu finden und wollen dort den Dialog mit künftigen Arbeitgebern führen“, erläutert Simmet. Die Hochschule Bremerhaven und das ISL arbeiten zurzeit daran,

cial Media im betrieblichen Umfeld befragt. Mit den Angaben der hier teilnehmenden Logistik- und Transportdienstleister können die Anforderungen und Bedürfnisse der Unternehmen an den Einsatz von Social Media in Zukunft weiter verifiziert und noch konkretere Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.  www.isl.org  www.hs-bremerhaven.de

© Kühne + Nagel International

Viele Einsatzmöglichkeiten der modernen Kommunikationsform werden noch nicht genutzt.

Neue Luftfrachtprodukte für die Pharmaindustrie sind im Anflug.

Schindellegi. Für sein globales Ausbildungsprogramm im Bereich Kühlketten-Logistik wurde Kühne + Nagel kürzlich mit dem „Life Science Logistic Partner of the Year 2012“-Award ausgezeichnet. Entwickelt wurde das Programm gemeinsam mit einem führenden Pharmaunternehmen. Experten des Logistikanbieters absolvierten umfassende, verkehrsträgerübergreifende „Cold Chain Trainings“ und wurden im Umschlag und Transport temperaturempfindlicher pharmazeutischer Produkte ausgebildet. Auf dieser Basis wurde dann ein Schulungskonzept mit klar definierten industriespezifischen Standards und Best-PracticeLösungen erarbeitet, das nun weltweit implementiert ist. Das Programm ist nicht zuletzt ein wesentliches Element von zukunftsweisenden Luftfrachtprodukten für die Pharmaindustrie, die kurz vor der weltweiten Markteinführung stehen.    www.kn-portal.com

Paketversand Flexible Lösung der Österreichischen Post AG: Datenerfassung, Codierung und Kontrolle – bequem im Büro oder zu Hause

EasyPAK Versandsoftware

Vorteile: Einfache und übersichtliche Abwicklung, direkte Nachverfolgbarkeit & optimale Nutzung der technischen Infrastruktur. Wien/Österreich . Als Allrounder bietet die Post eine breite Palette an nationalen und internationalen Paket- und Expressdienstleistungen. Komplettlösungen aus einer Hand gelten als Stärke der Post AG.

abgewickelt werden kann, gibt es mit EasyPAK die Komplett-Versandsoftware – einfach verfügbar

auf CD oder Online (siehe Kasten!). Einfach per Mausklick kann der Kunde EMS- und Inlandspaket-

„EMS- und Inlandspaketaufkleber sowie Sendungslisten mit Ident- und Leitcodes

aufkleber sowie Sendungslisten mit den dazugehörigen Ident- und Leitcodes an seinem Schreibtisch oder im privaten Homeoffice erstellen. So codierte Sendungen ermöglichen die optimale Nutzung der technischen Infrastruktur der Österreichischen Post AG. Pakete werden zum Leben erweckt – mit den Barcodes erhalten sie eine eigene Identität, wodurch sie genau identifiziert, automatisch gescannt und verteilt werden können. Über Track & Trace kann der Verbleib der Sendung rund um die Uhr nachverfolgt werden.

einfach per Mausklick erstellen.“

Alle Sendungen werden im Paketzentrum automatisch gescannt und verteilt.

EASYPAK CD & EASYPAK ONLINE

EasyPAK CD – alles auf einer CD • Die ideale Lösung für Firmen mit einem Sendungsvolumen ab 5 Paketsendungen pro Tag • Rasche und umfangreiche Versandabwicklung • Zusätzliche Funktionen wie Datenübernahme aus Warenwirtschaftssystemen • Kompatibel mit den gängigen Datenbanken und Anwendungen (Oracle, SQL, Access, ASCII, Excel, ...). EasyPAK Online – alles übers Internet • Keine Installation, keine Wartung der Paketversandsoftware notwendig • Einfacher Internetzugang genügt • Der Internetzugang über ein persönliches Passwort sichert den individuell geschützten Kundenbereich im Web.

© Post AG (3)

Schnell, sicher, effizient

PROMOTION

• Einfache und rasche Versanddatenerfassung • Paketaufkleber- und Sendungslistenerstellung • Überblick über die Versandtätigkeit durch Statistiken und Auswertungen • Direkte Nachverfolgbarkeit der Sendung • Raschere Verteilung und Zustellung der Sendungen

Die richtige Lösung für jeden Kunden

Dabei ist der Generaldienstleister ständig bemüht, seine Services an den informationstechnischen Standards und der Bedürfniskultur im Geschäftskundenbereich und Privatsegment auszurichten.

Größter Wert werde dabei auf die Einhaltung schneller und vor allem sicherer Aufgabe- und Zustellmodi gelegt, heißt es dazu aus der Postzentrale. Damit der Versand noch effizienter und bedienerfreundlicher

ALLE VORTEILE AUF EINEN BLICK

Nähere Infos unter: www.post.at Noch schnellere Zustellung dank optimierter und vereinfachter Versandabwicklung.


t r a n s p o r t & lo g i s t i k s p e c i a l

48 – industrialtechnology

Coca-Cola Hellenic 40 Mio. Euro für die neue Produktions- und Logistikzentrale im Burgenland

short

Mehr Effizienz durch ­neues Standortkonzept

GLS Austria mit ISO Umwelt-Zertifikat Ansfelden. Die hohe Qualität des Umweltmanagement-Systems der Österreich-Tochter der Niederländischen General Logistics Systems (GLS) ist mit der Zertifizierung nach ISA 14001 jetzt „amtlich���. Darüber hinaus optimiert GLS auch die Transporte selbst, etwa durch den Einsatz sparsamer und emissionsarmer Fahrzeuge. „Eine weitere sinnvolle Investition sind die GPS-Geräte in mittlerweile 72 unserer Zustellfahrzeuge, die in und um Wien unterwegs sind. Das satellitengestützte System erfasst auf der Tour wichtige Daten und bringt die Routenplanung nahezu in Echtzeit auf den besten Stand. Das spart Zeit und Geld und erhöht letztlich auch unsere Servicequalität“, erklärt Klaus Schädle, Managing Director Europe South. Um Mitarbeiter, Partnerunternehmer und Fahrer weiter zu sensibilisieren, finden auch regelmäßig Schulungen und Informationsveranstaltungen statt; zudem stehen Umweltbeauftrage als Ansprechpartner zur Verfügung.  www.gls-group.eu

Der Standort Edelstal bietet auch ausreichende Flächenreserven für zukünftige Erweiterungen. herbert strasser

Wien. „Es ist uns gelungen, mit einem innovativen Standortkonzept zu überzeugen und ein außergewöhnlich hohes Investitionsvolumen nach Österreich zu holen. Wir machen nun aus zwei Produktionsstätten eine. Damit sichern und stärken wir langfristig

„2012 konzentrieren wir uns auf die Modernisierung und Neustrukturierung unseres Logistikbereichs.“ barry o’connel

© APA/Robert Jäger

Produktions- und

Aus zwei mach eins: Coca-Cola Hellenic-Boss Barry O’Connel konzetriert Produktion und Logistik am Standort Edelstal.

Container Centralen bekämpft Kopien

© Container Centralen

den Standort Österreich mit über 1.000 Mitarbeitern“, so der Generaldirektor von Coca-Cola Hellenic Österreich, Barry O‘Connell. „Effizienzsteigerungen sind in der heutigen Zeit für alle Unternehmen ein Muss. Es ist nicht mehr sinnvoll für uns, zwei große Produktionsstandorte in nur 60 km Entfernung voneinander zu betreiben.“

Ausbaupläne Zudem sei die dringend notwendige Erweiterung am bisherigen Standort in der Triester Straße in Wien aus Platzgründen nicht möglich. Daher wird die Anlage der Römerquelle im burgenländischen Edelstal, die auch für weitere Expansionen die nötigen räum-

Repariert werden jetzt nur noch originale Container-Bretter.

lichen Voraussetzungen bieten, zu einer hochmodernen, effizienten Produktions- und Logistik-Zentrale ausgebaut. Beim gesamten Projekt wird – von der Errichtung bis zum laufenden Betrieb – auch besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Bauarbeiten werden noch im Frühjahr starten, im Herbst startet dann die Übersiedelung der Produktion von Wien nach Edelstal, voll in Betrieb gehen wird die neue Anlage im ersten Quartal 2013.

Aus 2 mach 1 „Geplant ist, dass im neuen Produktions- und Logistikbereich in Edelstal künftig 80 Arbeitskräfte weniger benötigt werden als der-

zeit an beiden Standorten gemeinsam“, so O‘Connell zu den personellen Änderungen, die die Übersiedlung bedauerlicherweise mit sich bringe.

Mehr Effizienz „Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht, schließlich arbeiten viele schon sehr lange mit uns. Es ist mir daher persönlich wichtig, eng mit dem Betriebsrat zusammenzuarbeiten – für ein gutes Team müssen faire Lösungen gefunden werden“, so der Generaldirektor. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Produktion und Logistik wurde ein umfassender Sozialplan entwickelt. Auch weitere Unterstüt-

zungen sind geplant, dazu werden in den nächsten Wochen mit allen Betroffenen individuelle Gespräche geführt. Die Bereiche Verkauf, Kundenbetreuung und Administration bleiben vorerst im Wiener Stammhaus. „2012 konzentrieren wir uns auf die Modernisierung und Neustrukturierung unseres Produktionsund Logistikbereichs. Sobald das abgeschlossen ist, werden wir den Bürostandort in Wien evaluieren. Auch diese wichtige Entscheidung bedarf genauer Prüfung. Schließlich ist die Triester Straße schon seit fast 60 Jahren unsere Heimat und hat das Unternehmen durch eine großartige Erfolgsgeschichte begleitet“, so O‘Connell.  www.coca-colahellenic.at

Knapp AG OSR Shuttle-Technologie kommt auch im neuen Logistikzentrum der Würth-Gruppe zum Einsatz

Leistungsstärke trifft auf Ergonomie Hart bei Graz. 60 Mio. € investiert die Adolf Würth GmbH, Weltmarktführer für Befestigungssysteme, in ihre neue Vertriebszentrale am Stammsitz Künzelsau. Auf einer Lagerfläche von 17.000 m� wird das modernste und leistungsfähigste Logistikzentrum der Würth-Gruppe entstehen. Täglich werden bis zu 60.000 Auftragspositionen das Haus verlassen.

Rund 100.000 Behälter- und 6.000 Palettenlagerplätze werden integriert – eine Aufgabe, deren Bewältigung neueste Technologie und ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze voraussetzt.

60.000 Positionen täglich Die Würth-Gruppe vertraut dabei auf die steirische Knapp AG mit

© Knapp

Odense. Kopierte Bretter sind im CC Pool-System kein neues, aber ein wachsendes Problem. 2011 musste die Container Centralen (CC) bei den Reparaturkosten erneut einen deutlichen Anstieg von 25% verzeichnen. Als Gegenmaßnahme werden seit diesem Februar nur noch originale CC-Bretter zur Reparatur angenommen. „Diese Lösung stellt die beste Möglichkeit dar, eine ständige Erhöhung der jährlichen ‚Pool Fee‘ um mehrere Euro pro CC Container zu vermeiden, um die durch kopierte Bretter geringer Qualität verursachten gestiegenen Reparaturkosten auszugleichen. Das wäre eine ungerechte Belastung für unsere Kunden, und CC wird diese Option nicht akzeptieren“, erklärt CC-CEO, Tonny Vangsgaard Gravesen. Die so erzielten Einsparungen werde man an die Kunden weitergeben. „Wir werden auf allen nach dem 1. Oktober 2012 ausgestellten Rechnungen die ListenpreisPool Fee um weitere 0,50 Euro pro Container reduzieren“, sagt Vangsgaard Gravesen. Zudem hat CC ein neues CC Containerbrett mit RFID entwickelt, das vollständig aus Kunststoff besteht und ab 2013 eingesetzt wird. Die Vorteile für die Kunden liegen nicht nur im niedrigeren Gewicht, sondern auch darin, dass die Pool Fee für die Kunststoffbretter niedriger sein wird www.container-centralen.com

Freitag, 9. März 2012

Am Standort Künzelsau entsteht das modernste Logistikzentrum der Würth-Gruppe.

ihrem bewährten OSR Shuttle. Zwei davon werden für die Kommissionierung und als Versandpuffer im neuen Logistikzentrum eingesetzt werden. Die auf Paletten angelieferte Ware wird vereinzelt und in Behälter mit einem Gesamtgewicht von bis zu 50 kg vollautomatisch im Kommissionier OSR Shuttle-System eingelagert. Nach Auftragseingang setzen die entsprechenden Behälter ihre Reise zu den ergonomisch konzipierten Pick-it-easy-Arbeitsplätzen fort. Hier erfolgt die Kommissionierung der Ware in Kartons.

den die dementsprechenden Kartons aus dem OSR Shuttle-System ausgelagert und unter Berücksichtigung der passenden Reihenfolge sequenziell in den Warenausgang transportiert. Vier vollautomatische Palettierzellen finalisieren diesen Prozess, wobei die Kartons nach einem optimalen Packmuster auf die Warenausgangspaletten gestapelt werden. Die Salt Solutions GmbH, bewährter Partner von Knapp, wurde mit der Einführung des SAP EWM als Lagerverwaltungssystems beauftragt.

100.000 Behälterplätze

60 Mio. Euro-Projekt

Kommissionierte Kartons fahren entweder in die manuelle Packerei oder gelangen direkt in eine Fließpackerei, wo unter anderem Füllmaterial, Versandpapiere und Rechnung beigelegt werden. Deckel und Etiketten werden vollautomatisch angebracht. Das zweite OSR Shuttle-System wird für die Kartons als Versandpuffer genutzt. Wird ein Auftrag für den Versand freigegeben, wer-

Die Montage des Großprojekts startet bereits im Mai dieses Jahres; das bereits bestehende Lager wird dabei ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs angebunden. Schon im Frühjahr 2013 wird das modernste Vertriebszentrum der Würth Gruppe operativ arbeiten. Die logistische Infrastruktur am Standort wird zusätzlich durch den Bau eines Lkw-Warteplatzes verbessert.  www.knapp.com


tr ansp o rt & lo gi sti k sp e c i al

Freitag, 9. März 2012

industrialtechnolgy – 49

GebrĂźder Weiss GrĂźndung eines Joint Venture mit Tegeta Motors Ltd., Bau einer eigenen Logistikanlage soll bis Anfang 2013 erfolgen

Neues Standbein in Georgien Lauterach. Die GebrĂźder Weiss haben ihr internationales Netzwerk jetzt um einen Standort in Georgien erweitert und eine Niederlassung in Tiflis erĂśffnet. DafĂźr wurde mit Tegeta Motors Ltd. – der fĂźhrende georgische Anbieter von Ersatzteilen und Servicearbeiten fĂźr Pkw und Lkw ist seit 2009 auch im Bereich „Logistik“ aktiv – ein gemeinsames Joint Venture gegrĂźndet. Den Mehrheitsanteil halten GebrĂźder Weiss.

Expansion nach Osten Das Joint Venture trägt den Namen „GebrĂźder Weiss-Tegeta“ und wird Landtransporte, Luft- und Seefracht sowie LogistiklĂśsungen anbieten. Eine entsprechende vertragliche Einigung zwischen den beiden Unternehmen kam vor wenigen Tagen zum Abschluss.

„Damit bauen wir eine strategisch bedeutende Plattform im Kaukasus auf – eine Region, die sich in naher Zukunft zu einer Drehscheibe zwischen Ostasien und Europa entwickeln wirdâ€?, kommentiert Vorstand Wolfram Senger-Weiss. „Auch viele unserer Bestandskunden werden von dieser Erweiterung profitieren.â€? Eine eigene, rund 10.000 mďż˝ groĂ&#x;e Logistikanlage in Tiflis wird bis Anfang 2013 errichtet. Das GebrĂźder Weiss-Tegeta-Team wird anfangs aus 23 Mitarbeitern bestehen, GF ist Aleksandre Kharlamov, der bisher die Transport- und Logistik-

Logistik-Apps

Bielefeld. Transdata Hard- und Software erweitert die EinsatzmĂśglichkeiten ihrer Speditionssoftware Komalog; dafĂźr wurde eine Schnittstelle entwickelt, die Ăźber eine App die vollständige Integration einer mobilen TelematiklĂśsung in die Speditionssoftware „Komalog“ ermĂśglicht. Auch der Auftrags- und Zustellstatus kann kĂźnftig direkt von einem handelsĂźblichen Android-Telefon an Komalog gesendet werden.  www.transdata.net

PalfingeR ag ¡ 5020 Salzburg, austria ¡ e-Mail h.roither@palfinger.com ¡ www.palfinger.com

Probleme lĂśsen

Transdata Komalog 2.0

Seit Kurzem hat der Ăśsterreichische Logistik-Konzern ein Standbein in Tiflis.

Die Zukunft.

SALT auf der „LogiMat“

WĂźrzburg. SALT Solutions, Spezialist fĂźr Produktions- und LogistikLĂśsungen auf der SAP-Plattform, präsentiert auf der „LogiMat 2012“ neben dem SALT-Versandhaus eine neue, hochintegrierte „KEP & Pack“-LĂśsung. Unter der Marke „LogBase“ wird auch eine neue Generation modularer und individuell skalierbarer Logistiksysteme fĂźr Kontraktlogistiker und Verlader präsentiert. LogBase bietet frei konfigurierbare LĂśsungen fĂźr Kapazitäts- und Ressourcen-Planung, Lagerverwaltung, Transportsteuerung und Supply-Chain-Optimierung. LogBase Plan bildet kennzahlenbasiert somit auch die valide Grundlage fĂźr die Kalkulationen der operativen Prozesse im Lager ab.  www.salt-solutions.de

aktivitäten der Muttergesellschaft leitete. „Mit der ErĂśffnung einer Landesorganisation in Georgien erfolgt ein erster, konkreter Schritt in der Region. Gleichzeitig bleiben wir unserer Strategie, neue Märkte als ‚First Mover‘ zu entwickeln, treuâ€?, so Thomas Moser. Mit Tegeta Motors stehe GebrĂźder Weiss ein starker Partner mit lokalem Markt-Knowhow zur Seite. „GW bringt sein Wissen speziell in den Bereichen Logistik, IT-Systeme und logistische Anbindung an Westeuropa ein. Die Logistikanlage werden wir kurzfristig als Hub fĂźr den Kaukasus ausbauen.â€?  www.gw-world.com

Rahofer.

norbert berger

Š Gebrßder Weiss

Entwicklung des Kaukasus als Drehscheibe zwischen Ostasien und Europa.

Wir sind schon da.

Š Transdata/Sebastian Himstedt

Hebe-, Lade- und Handling-Systeme von PalfingeR zählen zu den innovativsten lÜsungen am Markt. Weil bei PalfingeR forschung und entwicklung nicht nur Tradition haben, sondern auch Zukunft. Dies hat uns zu einem international erfolgreichen Player gemacht. Denken Sie mit uns global – und weit darßber hinaus. Transdata-Vertriebsleiter Andreas Prßfig mit dem Android-Maskottchen. $=B,5B$VWURQDXWB[LQGG




50 – industrialtechnology

short

Logistik läuft über den Roten Teppich

t r a n spo r t & lo g i s t ik s pe c i a l

Freitag, 9. März 2012

Logwin Die Niederlassung im südafrikanischen Port Elizabeth ist in größere Räumlichkeiten übersiedelt

Mehr Platz am Kap

1.300 Quadratmeter Lagerfläche, vier Überladebrücken und acht Entladebuchten.

Logistiklösungen speziell für den Premium-Fashionbereich.

„Durch die größeren Räumlichkeiten können wir unseren Kunden jetzt noch besser alle Leistungen aus einer Hand anbieten.“ patrick federle managing director

Die neue Logwin-Zentrale in Port Elizabeth: mehr Platz und besserer Kundenservice.

Das neue Gebäude beherbergt sowohl Büroräume als auch Lagerflächen – diese waren bisher in zwei verschiedenen Gebäuden untergebracht – und verfügt über eine Lagerfläche von 1.300 m�; sie ist sowohl für gewöhnliche Fracht als auch für Gefahrgut ausgestattet. An vier Überladebrücken und acht Entladebuchten können Lkw neue Waren anliefern.

Alles unter einem Dach „Jetzt können wir unseren Kunden noch besser alle Leistungen aus einer Hand anbieten“, nennt Patrick Federle, Managing Director of the Region Africa im Geschäftsfeld Air + Ocean bei Logwin, die wichtigsten Vorteile.

Der Logistikdienstleister betreut in Port Elizabeth hauptsächlich Kunden aus der Automobilbranche. „Für diese Kunden realisieren wir eine Lösung für die gesamte Lieferkette: Abholung ab Werk, Konsolidierung an unseren Logwin-Gateways weltweit und Entladung in Port Elizabeth“, sagt Federle. Logwin verfügt in Port Elizabeth über eine Depotlizenz und darf somit Sammel­ ladungen entpacken und umladen.

Boomende Region Logwin ist seit 1997 ist mit einer eigenen Niederlassung in Port Elizabeth vertreten und beschäftigt dort neun Mitarbeiter. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklungen der Region

hat die südafrikanische Regierung schon vor über zehn Jahren beschlossen, in der Nähe von Port Elizabeth einen neuen Tiefseehafen zu bauen. Derzeit ist der Port of Ngqura, der seit Oktober 2008 in Betrieb ist und an den noch ein 110 km� großes Industriegebiet, die Coega Industrial Development Zone, angeschlossen ist, für eine Umschlagskapazität von 800.000 TEU ausgelegt; ein Ausbau auf 2.000.000 TEU ist für die nächsten Jahre geplant. Logwin betreibt in Südafrika übrigens auch Niederlassungen in Durban, East London, Johannesburg und Kapstadt und verfügt hier nun über eine aktuelle Gesamt­ lagerfläche von etwa 11.400 m�.  www.logwin-logistics.com

Foto: © Kai-Uwe Gundlach, Thomas Schwörer

Köln/Grevenmacher. Logwin hat sich von Herzig, einer Fachagentur für Logistikmarketing, eine spezielle Produkt-Konzeption für den Premium-FashionSektor in Asien erarbeiten lassen. Unter dem Namen „red carpet logistics“ startete der asienweite operative Launch mit der Eröffnung eines eigens auf die Bedürfnisse exklusiver Fashionprodukte ausgerichteten Warehouses in Kuala Lumpur. Seit Kurzem bietet Logwin dieses neue Produkt auch in Peking an. Als nächstes wird Logwin seine bestehenden Fashion-Warehouses und die damit verbundenen Transportund Distributionsanforderungen in Hongkong, Singapur, Shanghai und Sydney dem hohen „red carpet logistics“-Standard anpassen. Anschließend werden Indonesien, Indien und weitere Standorte in China das Netz erweitern; auch in Thailand und Vietnam sind Warehouses geplant.  www.logwin-logistics.com

Grevenmacher. Logwin ist im südafrikanischen Port Elizabeth in größere Räumlichkeiten umgezogen. Die Stadt ist Produktionsstandort zahlreicher Automobilhersteller wie General Motors und VW. Viele weitere Unternehmen produzieren als Zulieferer für diese Branche beispielsweise Katalysatoren, Batterien oder Reifen. Der neue Standort liegt in unmittelbarer Nähe zu zahlreichen Unternehmen der Automobilindustrie, dem Wirtschaftsmotor von Port Elizabeth. Im Umkreis von 20 km befinden sich außerdem die Seehäfen Algoa Bay Harbour und Port of Ngqura sowie der internationale Flughafen.

© Logwin

© Herzig Marketing

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