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medianet

inside your business. today.

freitag, 5. oktober 2012 – 31

140 Projekte in 15 Jahren

Niedrige Lohnstückkosten verbessern Österreichs Position am Weltmarkt  Seite 33

OÖ Projekt Innovationsassistent verbessert die Marktchancen von KMUs  Seite 34

sandvik für den richtigen dreh

© Sandvik Tooling D

Wettbewerbsfähigkeit © Land OÖ

© Panthermedia/V. Cap

industrialtechnology Papierindustrie steht verstärkt unter Strom

© Circuit Design

short

© Panthermedia.net/Joris Van Ostaeyen

München. Circuit Design, Inc., führender Hersteller von Schmalbandfunkmodulen, stellt auf der „Electronica“ das neue integrierte Funk-transceiver-Modul STD-502-R für Industrieanwendungen vor. STD502-R arbeitet im weltweit verfügbaren 2,4 GHz-Band. Das zum Einbau in Industriegeräte gedachte Modul wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen es auf stabilen und zuverlässigen Betrieb ankommt. Im ­Batteriebetrieb erzielt der Transceiver eine Reichweite von über 300 m.  www.circuitdesign.de

© Mondi

Bonn. Die Europäische Kommission hat vor wenigen Tagen eine weitere Ausschreibung für die „Marie Curie Industry-Academia Partnerships and Pathways (IAPP)“ veröffentlicht. Damit soll der Austausch von Wissenschaftern und technischem Personal zwischen Universitäten und Industrie auf der Basis eines gemeinsamen Forschungsprojekts gefördert werden. Anträge können von Konsortien, die aus mindestens zwei Einrichtungen aus verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten oder Assoziierten Staaten und Sektoren bestehen, noch bis zum 16. Jänner 2013 (17 Uhr Brüsseler Uhrzeit) eingereicht werden.  www.kowi.de

© smart-Tec

Viel Energie Die österreichische Papier- und Zellstoffindustrie kann sich in einem schwierigen Umfeld gut behaupten und investiert erstmals seit acht Jahren ­wieder mehr. Sorge bereitet aber die Ebbe am heimischen Holzmarkt.  Seite 32

Innovation sieht auch gut aus

© Dominic Schindler Creations

Oberhaching. Die notwendige Wartung und Instandhaltung bedeutet in vielen maschinenund anlagenintensiven Fertigungsunternehmen zeitaufwendige und kostenintensive Prozesse. Auf der Fachmesse „Maintain“ (16. bis 18. Oktober in München) zeigen die Softcon AG und smart-Tec Lösungen, wie dieser Aufwand durch den Einsatz von RFID-Technologie minimiert werden können. Vorgestellt werden auch Produktneuheiten wie RFIDDatenträger der smart-DomeFreestyle und -Classic Reihe für die ATEX Zonen 1 und 2.  www.smart-Tec.com

New Design Kompaktbearbeitungszentrum Milltap 700

Milltap 700 überzeugt sowohl bei der Optik als auch bei Technik und Effizienz.

Lauterach. Für die erste gemeinsame Entwicklung, die Milltap 700, haben die deutsche Gildemeister (DMG) und die japanische Mori Seiki auf die Kompetenz der Industriedesigner von Dominic Schindler Creations vertraut. Das komplett neue Design-Konzept punktet mit robuster Konstruktion, geringem Platzbedarf, niedrigen Investitionskosten, geringem Wartungs- und Reparaturaufwand, einem leistungsstarken Werkzeugwechsler für 15 bzw. 25 Werkzeuge und eine innovative Bettgestaltung für einen optimalen Spänefall.  www.dominicschindler.com

Jahre

9. – 12.10.2012: VIENNA-TEC, Halle A / Stand A0710 Werkstoffprüfung & Schweißtechnik

10.10.2012: Salzburger Expertentag Mehr Sicherheit im Betrieb technischer Anlagen www.tuv.at/werkstoff

TÜV GEPRÜFT – SEIT 140 JAHREN

www.tuv.at/expertentag


c ov e r

32 – industrialtechnology

kommentar

Investitionsboom in Indien

Freitag, 5. Oktober 2012

Nicht von Pappe Trotz insgesamt schwieriger Situation will die Papier- und Zellstoffbranche mehr investieren

Papier will auch in Zukunft Stärke beweisen Leichtes Umsatzplus im 1. Halbjahr, bis Jahresende wird sich die Lage aber verschärfen. britta biron

PMI Index gestiegen

Silberstreif

London. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für Europas Industrie ist, laut Forschungsinstitut Market, im September von 45,1 auf 46,1 Punkte gestiegen, liegt allerdings weiter unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten, was auf einen weiteren Rückgang der wirtschaftlichen Entwicklung schließen lässt. Auch wenn mit einer weiteren Rezession im 3. Quartal zu rechnen sei, sieht Chris Williamson, Chefökonom von Market, allerdings einen Silberstreif am Horizont: „Das 6-MontasHoch des PMI spricht dafür, dass der Tiefpunkt hinter uns liegen dürfte.”  www.market.com

„Rohstoffversorgung, Umwelt- und Energiepolitik dürfen keine weiteren Belastungen für Unternehmen zur

© Christian Husar

D

ie indische Regierung hat für die nächsten fünf Jahre einen Investitionsbedarf von rund einer Billion USD errechnet, um die recht veraltete Infrastruktur des Subkontinents – von der Energie- und Wasserversorgung über die Straßen, See- und Flughäfen bis zum – Telekommunikationsnetz auf modernen Standard zu bringen. Auch wenn nach derzeitigem Stand nicht die Gesamtsumme erreicht wird, gibt es jedenfalls enorme Investitionen in die Infrastruktur.  In den letzten Budgets wurden für den Bereich Ausgabensteigerungen zwischen 10 und 20% beschlossen. Um österreichischen Unternehmen den Zugang zum boomenden indischen Milliardenmarkt zu erleichtern, ist Infrastrukturministerin Doris Bures zurzeit auf Werbetour im Land der Heiligen Kühe. Ein Kooperationsabkommen über Verkehrstechnologien hat sie bereits mit dem Minister für Straßen, Transport und Autobahnen abgeschlossen, dem heuer noch ein „Memorandum of Understanding” folgen soll. Für 2013 sind dann Arbeitsgruppen geplant, um gemeinsame Interessen zu definieren. Nach dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm” sollten interessierte Unternehmen dies nicht unbedingt abwarten, sondern selbst ihre Fühler in das aufstrebende Schwellenland ausstrecken.

Wien. Die trüben Konjunkturaussichten und die gebremste Wirtschaftsdynamik machen auch vor der heimischen Papier- und Zellstoffindustrie nicht halt. Allerdings steht die Branche im Europavergleich noch recht gut da. „Mit einem Plus von gerade einmal 0,1 Prozent gegenüber 2011 bei Zellstoff und Papier liegt die Entwicklung der Produktion in Österreich immer noch unter den bestgereih-

v.l.n.r.: Kurt Maier (Zellstoff Pöls, Vizepräsident ÖZEPA), Max Oberhumer (Sappi Austria, Präsident ÖZEPA, Wolfgang Pfarl (­Präsident Austropapier, Christian Skilich (Mondi Europe & International, Vizepräsident Austropapier .

Folge haben.“

Jahre ÖZEPA und 140 Jahre Austropapier etwas trübt.

Wolfgang Pfarl Präsident Austropapier

Mehr Wettbewerb ten Ländern Europas. Träger dieses Trends bleibt der Export, der bei Papier, Karton und Pappe um 3,4%, bei Zellstoff um 2,6% anstieg. Nur wenige Unternehmen konnten ihre Umsätze bzw. Nettoergebnisse steigern. Für das zweite Halbjahr erwarten wir eine zunehmende Verschärfung des Standortwettbewerbs und steigenden Druck auf die Ertragslage”, umreißt Wolfgang Pfarl, Präsident der Austropapier Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie, die aktuelle Situation, die die Feierlaune anlässlich des heurigen Doppeljubiläums 100

Dass es sich beim Rückgang in der Papierproduktion um einen globalen Trend handelt, zeigen auch die Zahlen aus Kanada (minus 12,6%), den USA (minus 1,2%), sowie Brasilien und Japan (minus 0,5%). „Nur China verzeichnete zuletzt mit einem Plus von rund 10% weitere Zuwächse. Dies zeigt den enormen Standortdruck, der in Europa wirksam wird, und dem auf allen Ebenen – im Betrieb, aber auch bei den Rahmenbedingungen auf der wirtschaftspolitischen Ebene – entgegengewirkt werden

muss”, so Max Oberhumer, Präsident der ÖZEPA Österreichische Vereinigung der Zellstoff- und Papierchemiker und -techniker. Trotz der angespannten Lage und dem schwierigen Marktumfeld wird die heimische Zellstoffund Papierindustrie die seit acht Jahren anhaltende Abwärtsspirale bei den Investitionen heuer erstmals durchbrechen. So baut etwa die Zellstoff Pöls um 115 Mio. € eine neue Papiermaschine, Frantschach investiert 60 Mio. € in einen neuen Laugenkessel, Schweighofer Fiber rüstet das Werk in Hallein um 53 Mio. € auf Textilzellstoff um. Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und die Weiterentwicklung der Recycling-Technologien bleiben wichtige Zukunftsthemen

für die Branche, allerdings verschärft sich die Rohstoffversorgung durch die Bestrebungen der Energiewirtschaft, die Stromerzeugung aus forstlicher Biomasse auszubauen.

Kritische Rohstofflage Seit 2005 mussten die österreichischen Papier- und Zellstoffhersteller ihre Holzimporte mehr als verdoppeln. „Steigende Einspeisetarife für feste Biomasse würden diese Rohstoffknappheit und damit auch die Preisspirale weiter verschärfen“, warnt ÖZEPA-Vizepräsident Kurt Maier und plädiert für eine kaskadische Holz-Nutzung (stofflich vor energetisch).  www.austropapier.at

Fotec Forschungs- und Technologietransfer GmbH Leichtgewicht für den Flugzeugbau

Neuartiges Herstellungsverfahren Wr. Neustadt. Im Flugzeugbau zählt jedes Gramm. Weniger Gewicht spart Kerosin und macht den Betreiber wettbewerbsfähiger. Doch Anforderungen an die Sicherheit und konstruktionsbedingte Einschränkungen setzen dem Willen zum Abspecken Grenzen. Diese werden nun durch einen völlig neuartigen 3D-Fertigungsprozess verschoben: das Metall-Lasersintern. Noch ist die Methode so neu, dass es weltweit nur wenige professionelle Produktionsmaschinen gibt. Eine davon steht bei der Fotec Forschungs- und Technologietransfer GmbH in Wiener Neustadt. Mit diesem Gerät wurde für den österreichischen Flugzeughersteller Diamond Aircraft Industries GmbH ein lasergesinterter Prototyp eines Treibstoffsammlers hergestellt. Dazu Gerhard Pramhas, GF der Fotec: „Mittels des Lasersinterns konnten wir die Anzahl an Bauteilen von fünf auf einen verringern. Damit ging auch eine Gewichtsreduktion von 77 Prozent einher; möglich wurde dies durch das einmalige Herstellungsprinzip.”

Zu dessen Kontrolle möchten wir ein optisches Verfahren entwickeln, das während des laufenden Produktionsprozesses arbeitet. In einer weiteren Entwicklungsstufe soll dieses dann auch einmal di-

„Durch das Laser­sintern eröffnen sich neue Möglichkeiten, wie etwa Bohrungen,

© Fotec

britta biron

Neuer Treibstoffsammler (vorne) aus Titanlegierung im 3D-Lasersinterverfahren.

„Doch Replizieren ist eigentlich nur die Pflicht”, erklärt Pramhas. „Die Kür besteht in der Kreation völlig neuer Konstruktionsdesigns von Werkstücken, die alle Vorteile des 3D-Lasersinterns ausnutzen. Denn dieses öffnet ja einmalige Möglichkeiten, die durch klassische Methoden zur Herstellung von Metallwerkstücken, wie Fräsen, Drehen oder Bohren, nie er-

reicht werden können. Ein Beispiel sind Bohrungen, die bisher nur gerade verlaufen konnten, nun aber auch in beliebigen Bögen um die Ecke geführt werden können.” Auch wenn die Anlage für industrielle Fertigung ausgelegt ist, sieht Fotec den Fokus zurzeit in der Entwicklung: „Die Qualität des Prozesses hängt stark vom optimalen Laserschmelzprozess ab.

die beliebig um die Ecke gehen.“ gerhard pramhas, gf fotec

rekt Informationen an einen adaptiven Steuerungsprozess liefern, sodass die Qualität der Werkstücke auch bei größeren Stückzahlen ­gleichbleibend hoch ist.”  www.fotec.at


Freitag, 5. Oktober 2012

I n n ovati o n & u n t e r n e h m e n

industrialtechnology – 33

Wifo-Zahlen Die Lohnstückkosten in Österreich sind im internationalen Vergleich gesunken, wodurch sich die Wettbewerbsfähigkeit verbessert

Leicht positive Prognosen Wien. Die Lohnstückkosten sind einer der Parameter, die Aufschluss über die Wettbewerbsfähigkeit der produzierenden Industrie eines Landes geben. Den aktuellen Zahlen des Wirtschaftsforschungs Insitutes (Wifo) zufolge konnte Österreich seine Position hier verbessern. Denn nachdem die Lohnstückkosten 2010 bereits um 6,1% gesunken waren, verringerten sie sich 2011 um weitere vier Prozent.

Höhere Produktivität Zurückzufrühren ist das vor allem auf einen starken Anstieg der Produktivität. Diese lag 2010 bei 8,5% und im Vorjahr bei 7,1%. Die Arbeitskosten dagegen stiegen im gleichen Zeitraum nur um 1,9 bzw. 2,9%. Insgesamt haben sich die heimischen Lohnstückkosten den aktuellen, allerdings noch vorläufigen Zahlen zufolge sowohl relativ zum

Austrotherm Expansion

Neues Werk

© Austrotherm

Wittenberge/Wopfing. Die Austrotherm GmbH, führender Anbieter qualitativer Wärmedämmung in Mittel- und Osteuropa, verstärkt ihr Engagement in Deutschland. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 40 Mio. € wird in den nächsten Jahren ein modernes Dämmstoffwerk im Brandenburgischen Wittenberge errichtet. Der Standort wurde mithilfe der Zukunftsagentur Brandenburg gefunden. „Die Nachfrage nach Dämmstoffen hat in Deutschland rasant zugenommen; dafür ist die novellierte Energieeinsparverordnung ENEV und das integrierte Energieund Klimaprogramm IEKP mitverantwortlich. Diese erhöhen die energetischen Anforderungen im Neubau in Deutschland um 30%. Ebenso liegt im Bereich der thermischen Sanierung noch viel Potenzial. Man bedenke, dass durch nicht gedämmte Dächer und Keller bis zu 30 Prozent der Energie verloren gehen”, erläutert Peter Schmid, GF und Eigentümer der Austrotherm-Gruppe, die Gründe für die Investition. Der Spatenstich für das neue Werk, das 70 neue Arbeitsplätze schafft, wird noch in diesem Jahr erfolgen, ab Ende 2013 sollen die ersten wasser- und druckresistenten XPS-Dämmstoff-Platten die Werkshalle verlassen. Produziert wird vor allem für den deutschen Markt, aber auch nach Polen, Skandinavien und die BeneluxStaaten wird man exportieren.  www.austrotherm.com

P. Schmid (GF und Eigentümer Austrotherm Gruppe), BGM O. Hermann und G. Prinzhorn (GF Austrotherm Gruppe).

Durchschnitt aller Handelspartner (um 2,6 Prozentpunkte) verbessert als auch gegenüber Deutschland, der führenden Industrienation Europas (um 1,9 Prozentpunkte). Auch hinsichtlich der aktuellen Konjunkturprognosen des Wifo schlägt sich Österreich noch wacker, obwohl sich die Aussichten seit Juni verschlechtert haben. Zwar stagnieren die Exporte seit Mitte 2011 aufgrund der allgemein verschlechterten Lage der Weltwirtschaft, im Gegensatz zum Krisenjahr 2009 blieb die Inlandsnachfrage aber weitgehend stabil. Das Ökonomen des Wifo gehen daher davon aus, dass heuer zu-

mindest ein kleines Wachstum von 0,6% drinnen sei. Für den gesamten Euroraum rechnen die Experten für das laufende Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung. 2013 soll es dann wieder leicht bergauf gehen, wobei für Österreich ein Wachstum von einem Prozent erwartet wird. Insgesamt, so Wirtschaftsminister Mitterlehner, gäbe es durchaus Grund zu Optimismus, da die heimische Wirtschaft die richtigen Schlüsse aus den Krisenjahren 2008 und 2009 gezogen habe und heute insgesamt stärker, innovativer und breiter aufgestellt sei.  www.wifo.ac.at

© Panthermedia.net/Viktor Cap

Heimische Wirtschaft wächst stärker aus der gesamte Euro-Raum.

„Made in Austria“ punktet mit Qualität und einem attraktiven Preisniveau.


i n n ovat i o n & u n t e r n e h m e n

34 – industrialtechnology

Freitag, 5. Oktober 2012

TÜV Wissenschaftspreis Der Award zum 140 Jahres-Jubiläum des TÜV Austria wurde diese Woche verliehen

short

Wirklich ausgezeichnete Ingenieursleistungen

Mit Trackshittaz in eine hitverdächtige Zukunft

© voestalpine

Christian Bayer, TÜV Austria Akademie: „Techniker-Nachwuchs beweist viel Innovationspotenzial.“ Wien. Anlässlich des 140 JahrJubiläums des TÜV Austria initiierte die TÜV Austria Akademie einen Wissenschaftspreis, der ab heuer jährlich vergeben wird. Der Preis ist als Anerkennung für das Ingenieurwesen und Ansporn für Fachkräfte im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich gedacht. Im Fokus stehen die Themen Sicherheit, Technik, Qualität und Umweltschutz. „Unsere berufsbildenden höheren Schulen, Fachhochschulen und Universitäten im Bereich Naturwissenschaften und Technik bringen Absolventen mit jeder Menge Innovationspotenzial hervor“, ist Christian Bayer, GF der TÜV Austria Akademie, überzeugt. „Was mich besonders freut, ist, dass sich junge Leute mit so viel persönlichem Einsatz, Kreativität, Dynamik und Mut zu Neuem einem Wettbewerb stellen. Damit stand der eigentliche Sieger schon vor der Jurywertung fest: Österreichs Fachkräfte von morgen und mit ihnen der Wirtschaftsstandort Österreich.“

Linz. Um weiterhin ausreichend viele Lehrlinge für einen Beruf in der Stahlbranche zu begeistern, hat die voestalpine eine umfangreiche Kampagne gestartet. Neben einer neuen Karriere-Seite auf Facebook wurde eine Website für Lehrlinge entwickelt und in Zusammenarbeit mit der Band „Trackshittaz” der Wettbewerb „steel sounds“ konzipiert. Gesucht werden möglichst viele spektakuläre, einfallsreiche und kuriose Geräusche aus Stahlprodukten; die besten werden durch Online-Voting ermittelt bzw. von Lukas Plöchl und Manuel Hoffellner ausgewählt und in einen Song der Trackshittaz miteinbezogen.  www.voestalpine.com

Für mehr Frauenpower im Maschinenbau Wien. Um den Frauenanteil im Maschinenbau zu erhöhen, fördert der Österreichische Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) 50 Studentinnen des Maschinenbaus der Technischen Universitäten Wien und Graz sowie der Montanuniversität Leoben mit je 1.000 €. Voraussetzungen sind der Nachweis eines ordentlichen Studiums im WS 2012/2013 und die Erbringung von mindestens 70% der Soll-Prüfungsleistungen im Studienjahres 2011/2012. Bewerbungen sind noch bis 31. Oktober möglich.  www.oevk.at

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

britta biron

Trackshittaz sorgen bei der ­voestalpine für coolen Sound.

Technikernachwuchs mit hohem Innovationspotenzial: Die Sieger des ersten TÜV Austria Wissenschaftspreises mit Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterte (3.v.re.) und TÜV-Holding-Vorstand Hugo Eberhardt (2.v.re.).

ber und Martin Breiteneder (Linzer Technikum) sowie Wolfgang Havlik (OMV Exploration & Production

Erste Preisträger

Sigmatek treibt KR Agilus von Kuka an

In die zweite Runde

© TÜV Austria

Nichtsdestotrotz hat eine prominent besetzte Jury über den Sommer die zahlreichen Einreichungen bewertet und die besten Arbeiten in den drei Kategorien – Wissenschaftliche Arbeiten an Universitäten und FH, Abschlussarbeiten an HTLs und Beispiele aus der Unternehmenspraxis – gekürt. Die ersten Preisträger des neuen Awards sind René Braunstein (TU Graz), Gerald Figala (Montanuniversität Leoben), Michael Wurmshuber und Alexander Dallinger (HTL Braunau), Simon Weissengru-

GmbH). Die feierliche Verleihung fand Anfang dieser Woche durch Minister Karlheinz Töchterle, TÜVPräsident Johann Marihart, TÜV Holding-Vorstand Hugo Eberhardt und IV-Generalsekretär Christoph Neumayer statt.

Wolfgang Ötsch gehört seit 1. September zur Leitung der TÜV Austria Consult.

Für den TÜV Wissenschaftspreis 2013 läuft jetzt bereits die Einreichfrist. Neben dem attraktiven Preisgeld von 15.000 € und der Möglichkeit, die eingereichte Arbeit auch im Verlag der TÜV Akademie veröffentlichen zu lassen, kann, so Eberhardt, der Wettbewerb für die weitere Karriere der Teilnehmer nützlich sein – vielleicht sogar beim TÜV Austria, der für

Techniker besonders abwechslungsreiche Berufsmöglichkeiten bietet.

Ausbau des Consultings So wird aktuell etwa die weitere Internationalisierung der TÜV Austria Consult vorangetrieben. Das Unternehmen ist als technischer Konsulent und Unternehmensberater unter anderem in den Bereichen Aufzugstechnik, Bautechnik, Brandschutz, Energie, Legal Compliance sowie Managementconsulting tätig. Für den Ausbau des Auslandsgeschäfts wurde die Unternehmensführung mit Wolfgang Ötsch als zweiten Geschäftsführer neben Günter Zowa personell aufgestockt.  www.tuv.at

Projekt Innovationsassistent Seit dem Start vor 15 Jahren wurden mehr als 140 Innovationsprojekte umgesetzt

Starthilfe für KMUs und Jungakademiker

© Sigmatek

Linz. „Oberösterreich zählt zu den innovativsten und wettbewerbsstärksten Regionen Europas. Gerade kleine und mittlere Unternehmen spielen bei neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen eine zentrale Rolle”, so der OÖ Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist das Projekt „Innovationsassistent für KMU“, das Unternehmen beim

DIAS-Drive 100 wurde für die Kleinroboter erweitert und optimiert.

nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den Personalkosten für einen Innovationsassistenten. In Summe sind das bei einer Projektlaufzeit von maximal 24 Monaten bis zu 39.350 Euro pro Unternehmen”, erklärt Sigl. Als Innovationsassistenten fungieren Jungakademiker, die vom CATT, der Innovationsagentur des Landes OÖ als Programmträger, eine zusätzliche, praxisorientierte Zusatzausbildung erhalten. Es werden zum Beispiel Trainings im Bereich Projektmanagement, Teambildung und Konfliktmanagement, Präsentations- und Moderationstechnik geboten. Zusätzlich begleiten erfahrene, firmenexterne Berater die Neulinge und unterstützen sie während des gesamten Projektzeitraums.

eine wichtige Rolle: Regelmäßig wird Innovationsassistenten/innen eine Plattform zum gegenseitigen Austausch und zur persönlichen Weiterentwicklung geboten.

„Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben bei neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen eine zentrale Rolle.“ viktor sigl wirtschaftslandesrat OÖ

Bessere Qualifikation

© Land OÖ

Lamprechtshausen. Der Automatisierungsspezialisten Sigmatek hat für die KR Agilus Kleinroboter von Kuka ein neues Antriebskonzept entwickelt. „Wir haben dafür DIAS-Drive 100 für die speziellen Anforderungen der Robotik erweitert und optimiert”, so Sigmatek-GF Andreas Melkus. Dabei gelang es, höchste Performanceansprüche mit einer einphasigen Netzeinspeisung für alle sechs Achsen zu realisieren, wodurch KR Agilus von 110 bis 240 V eingesetzt werden kann.  www.sigmatek-  automation.com

Ausbau innerbetrieblicher Ressourcen, Kompetenzen und Strukturen für Innovationsvorhaben unterstützt. „In den 15 Jahren, in denen die Aktion läuft, haben mehr als 140 Betriebe durch diese Unterstützung ihre Projekte realisieren können“, freut sich Sigl über den Erfolg. „Pro Jahr erhalten zehn bis 15 KMU die Förderung in Form eines

(v.li.) M. Hellein (Innovationsassistent), L. Aumayr (GF Aumayr), K. Kloiber (Inno­ vationsassistentin), LR V. Sigl, CATT-GF G. Schreiber und N. Dürk (GF X-Net).

Ziel ist, dass die die Innovationsassistenten nach Projektabschluss im Unternehmen verbleiben und eine zentrale Funktion im Innovationsmanagement übernehmen. Auch der Netzwerksgedanke spielt

X-Net Services GmbH und Aumayr GmbH, die ihre Innovationsprojekte bereits erfolgreich abgeschlossen haben, sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden.  www.innovationsassistent.at


i n n ovat i o n & u n t e r n e h m e n

ecoplus Neuansiedlungen schaffen Arbeitsplätze

Blau-gelb zieht an

Beste Rahmenbedingungen für Unternehmen.

industrialtechnology – 35

| BS12-02G |

Freitag, 5. Oktober 2012

Vier Komponenten, ein System: New Automation Technology.

© Thule Jug

Motion (v.li.) Helmut Miernicki (GF ecoplus), Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, ecoplus-AR Klaus Schneeberger, Werner Bauer (Bereichsleiter ecoplus). herbert strasser

St. Pölten. Niederösterreich wird als Industriestandort immer beliebter. „Die Wirtschaft im Industrieviertel ist auf einem guten Weg. Dazu hat auch die ‚ecoplus Regionalförderung‘ in den letzten 25 Jahren beigetragen“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Hauptgründe dafür seien laut Ecoplus-GF Helmut Miernicki die hervorragende Infrastruktur sowie das kompakte Serviceangebot, das die ecoplus den Unternehmen bietet. Einer der jüngsten Neuzugänge ist die Österreich-Tochter der deutschen HKL Baumaschinen mit ihrer neuen Österreich-Zentrale in Wr. Neudorf. Das Gebäude wurde von der ecoplus um 350.000 € adaptiert und an HKL vermietet. HKL betreibt neben Wr. Neudorf

noch in Linz eine Niederlassung. Laut GF Burkhard Winterfeld will man bis 2014 flächendeckend in Österreich präsent sein und sucht gemeinsam mit der ecoplus bereits einen zweiten blau-gelben Standort nördlich von Wien.

Servoverstärker Servomotoren

IPC Industrie-PCs Embedded-PCs Motherboards

I/O

Automation

EtherCAT-Komponenten IP-20-Busklemmen IP-67-Feldbus-Module

Software-SPS Software-NC/CNC Safety

Neue Arbeitsplätze Bei ihren Expansionsplänen bleibt auch die Spörk Antriebssysteme GmbH NÖ treu. Das Gebäude für den neuen Hauptsitz in Kottingbrunn, an dem bis Ende 2013 zehn neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wurde von der ecoplus um 1,9 Mio. € errichtet und an Spörk mit einer Kaufoption nach zehn Jahren vermietet – ein Modell, das für Wolfgang Schwarz, Spörk-GF, besonders für KMUs interessant sei.  www.ecoplus.at

BASF Neue F&E-Einrichtung mit Max Planck-Institut

10 Mio. Euro für die Forschung

© BASF

Ludwigshafen. BASF und das MaxPlanck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) haben vor einigen Tagen ihre gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsplattform, das Carbon Materials Innovation Center (CMIC), auf dem BASF-Firmengelände in Ludwigshafen eröffnet. Eine multidisziplinäre Arbeitsgruppe wird die wissenschaftlichen Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten innovativer

Andreas Kreimeyer, Vorstand und ­Sprecher Forschung der BASF.

Materialien auf Kohlenstoffbasis erforschen. Das internationale, zwölfköpfige Team setzt sich aus Chemikern, Physikern und Materialwissenschaftlern zusammen. In dem 200 m� großen Labor werden unter anderem neue Materialien synthetisiert und charakterisiert und deren Anwendungsmöglichkeiten im Energie- und Elektronikbereich überprüft. Die Investitionssumme für die gemeinsame Forschungsund Entwicklungsplattform beträgt 10 Mio. €. Die Kooperation ist zunächst für drei Jahre geplant. „Wir stehen am Anfang einer neuen Querschnittstechnologie, die zahlreiche Anwendungen revolutionieren und Innovationen ermöglichen wird. Das Rennen um die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten von kohlenstoffbasierten Materialien wie Graphen ist in vollem Gange und wir möchten ganz vorn mit dabei sein, wenn es darum geht, die Möglichkeiten zu nutzen“, sagt Andreas Kreimeyer, Vorstandsmitglied der BASF und Sprecher der Forschung,  www.basf.de

www.beckhoff.at Setzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff. Als Spezialist für offene Automatisierungssysteme bietet Beckhoff Komponenten für die Bereiche IPC, I/O, Motion und Automation an, die einzeln oder im Verbund als präzise aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die „New Automation Technology“ von Beckhoff steht für universelle Automatisierungslösungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Unternehmenspräsenz in über 60 Ländern gewährleistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.

IPC I/O Motion Automation


p r o d u k t i o n & au t o m at i s i e r u n g

36 – industrialtechnology

Sandvik Tooling Innovative Produkte für das Hard Part Tuning als kostengünstige Alternative zum Schleifen

short

Der richtige Dreh für gehärtete Bauteile

Perfektes Licht für Industriearbeitsplätze

© Waldmann

Neue CBN-Sorten: weniger Werkzeugverschleiß, mehr Anwendungsbereiche, höheres Tempo.

Die neue LED-Leuchte Taneo entlastet die Augen und das Budget.

Die Sorten CN7015 und CB7025 sind mit neuen Geo­ metrien speziell für die Bearbeitung ­gehärteter ­Materialien ­erhältlich.

© Sandvik Tooling Deutschland

© Mettler Toledo

Flexibel, präzise und modular messen

Der modulare Aufbau des Geräts sorgt für eine hohe Flexibilität.

sowohl mit kontinuierlichem als auch mit unterbrochenem Schnitt.

norbert berger

Düsseldorf. Gehärtete Bauteile sorgen bei vielen Produkten – vom Automotor bis zur Antriebswelle – für eine längere Lebensdauer. Traditionell werden gehärtete Bauteile schleifbearbeitet, doch immer häufiger ist das Drehen eine kostengünstige und beliebte Alternative. Hard Part Turning (HPT)-Bearbeitungen sind dem konventionellen „weichen” Drehen ähnlich. Durch die dadurch mögliche Nutzung der gleichen CNC-Drehmaschine oder des gleichen Drehzentrums erreicht man eine deutlich höhere Prozessflexibilität. Darüber hinaus ist es einfacher, bei wechselnden Bauteilen Änderungen an einer Dreh- statt einer Schleifmaschine vorzunehmen. Weitere Vorteile: Drehmaschinen sind schneller und günstiger als Schleifmaschinen. Auch die Späne, die bei HPT-

Auf die harte Tour Beim Hartdrehen werden darüber hinaus oft keine Kühlschmierstoffe benötigt, wodurch sich die Entsorgungs- und Recyclingkosten reduzieren. Drehmaschinen sind nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern benötigen im Gegensatz zu Schleifmaschinen kein zusätzliches Equipment, wie beispielsweise Stabilisatoren oder Abrichter; und zu guter Letzt können Drehwerkzeuge wesentlich platzsparender gelagert werden als Schleifscheiben. CBN-Schneidkanten sind das Material der Wahl für Bearbeitungen, bei denen die Materialhärte über 55 HRc liegt. Da CBNSorten zudem über eine relativ hohe Zähigkeit verfügen, sind sie nicht nur für Schlichtbearbeitungen geeignet, sondern auch für das Schruppen, und das

Mehr Prozessflexibilität Die Schneidkante einer CBNWendeschneidplatte beruht auf drei Variablen: dem Fasenwinkel, der Fasenbreite und dem Kantenradius. Jede dieser Variablen beeinflusst den Prozess, das Bauteil und die Schneidplatte selbst. Je größer der Fasenwinkel, desto stärker werden die Kräfte auf den Hauptteil der Schneidplatte gelenkt, was die Kante stärkt. Dadurch entsteht eine Druckkraft, die zu den Eigenschaften von harten, spröden Werkzeugmaterialien passt. Eine optimal zur Anwendung passende Fasenkante hilft zudem, jeglichen Kolkverschleiß an der Kante zu vermeiden. Hier setzen die neuen CBN-Sorten von Sandvik Coromant an:

Edevis Induktions-Thermografie mit ITvis-Prüfanlage

Stuttgart. Konventionelle zerstörungsfreie Prüfmethoden wie Magnetpulverprüfung, Farbeindringverfahren oder Wirbelstromprüfung sind meist umweltbelastend, schlecht automatisierbar oder für eine Taktzeitprüfung zu langsam. Die Induktions-Thermografie ermöglicht eine wesentlich effizientere Prüfung hinsichtlich Prüfdauer und Prüfaufwand. Das Funktionsprinzip basiert auf der Kombination von Infrarotthermografie mit der Induktionstechnik. Dabei wird das Prüfobjekt kurzzeitig

ITvis-Prüfanlage für die automatisierbare Prüfung von ­metallischen Strukturen.

Sie ermöglichen einen minimierten Werkzeugverschleiß, eine verbesserte Kantensicherheit und einen erweiterten Anwendungsbereich sowie höhere Vorschub- und Schnittgeschwindigkeiten. Beispielsweise sind die Sorten CN7015 und CB7025 nun mit Geometrien erhältlich, die durch eine gesteigerte Fasenbreite (0,15 und 0,2 mm) und einen längeren Fasenwinkel (30 und 35°) für eine höhere Leistungsfähigkeit bei unterbrochenen Schnitten sorgen. Der Schneidplattenbereich für massiv unterbrochene HPT-Anwendungen wurde durch eine längere Fase bei CB7525 ergänzt. Zu den Herstellern, die bereits die Vorteile dieser innovativen Sorten nutzen, gehört Arvin Meritor, ein amerikanischer Hersteller von schweren, hochwertigen Automobilteilen für Lastwagen, Auflieger und Sonderfahrzeuge; dort haben optimierte Fasen bei CB7025 die HPT-Leistungsfähigkeit deutlich erhöht.  www.sandvik.coromant.com

Laser Components Flexpoint MV in Blau und Violett

Schnell & berührungslos prüfen

© Edevis

Schwerzenbach. Mettler Toledo kündigt die Einführung des neuen Tischmessgeräts ­SevenExcellence zur Messung von pH-Wert, Leitfähigkeit, Ionenkonzentration oder Redoxpotenzial an. SevenExcellence ist modular aufgebaut und kann parallel Messungen für einen, zwei oder drei Kanäle durchführen. Das Gerät wird den Analyseanforderungen sämtlicher Branchen gerecht und eignet sich für eine Vielzahl von Arbeitsbereichen, wie Qualitätskontrolle oder F&E. Individuelle Erweiterungen sind jederzeit möglich, da SevenExcellence Platz für drei Module in beliebiger Zusammenstellung bietet. Die flexiblen Methoden ermöglichen eine effiziente Verwaltung komplexer Anwendungen und die Einhaltung strenger Anforderungen in regulierten Umgebungen. Zugleich sorgt SevenExcellence dank seines hohen Automatisierungsgrads und seiner verschiedenen Anschluss­ möglichkeiten bei den Routine­ aufgaben im Labor für eine hohe Effizienz.  http://de.mt.com

Bearbeitungen entstehen, sind umweltfreundlicher als der beim Schleifen anfallende Schlamm.

Neue „Trendfarben“ für Laser

mit Induktion leicht erwärmt, und die entstehende Temperaturverteilung mit einer hochauflösenden Infrarotkamera analysiert.

Mehr Effizienz Die ITvis-Prüfanlage der Edevis GmbH kann eine automatisierbare Prüfung von metallischen Strukturen auf Risse innerhalb sehr geringer Stückprüfzeiten gewährleisten. Die Prüfung kann gezielt auf rissgefährdete Bereiche begrenzt werden. Das System ist mittels speziell angepasster Induktoren auch bei komplexen Bauteilgeometrien einsetzbar. Zu den typischen Anwendungen zählen: Erkennung von Rissen in Sinter- und Gussbauteilen, Detektion von Heißrissen in geschweißten oder geschmiedeten Bauteilen sowie die Prüfung von Umformteilen auf Einschnürungen und Risse.  www.edevis.de

© Laser Components

Villingen-Schwenningen. Die neue LED-Leuchte Taneo von Waldmann sorgt als Gestänge- oder Systemleuchte mit anwendungsgerechter Lichtleistung, hoher Lichtqualität und ergonomischer Handhabung für ideale Lichtverhältnisse am Industriearbeitsplatz. Gleichzeitig ist sie besonders energieeffizient. Erhältlich ist sie in drei Leistungsstufen (1.400, 2.600 und 3.600 Lux), die im Vergleich zu herkömmlichen Beleuchtungssystemen 30% Energie sparen. Dank moderner Lichttechnologien wie Light Forming und Ray Mixing leuchtet Taneo flächig, homogen, blend- und schattenfrei. Zudem ist die Lichtmenge bis auf zehn Prozent dimmbar, wodurch sich die Leuchte individuellen Erfordernissen am Arbeitsplatz besonders leicht anpassen lässt. Eine Memory-Funktion speichert die zuletzt vorgenommene Einstellung. Ein weiterer Vorteil ist der hohe Farbwidergabeindex (ca. 85 bei CDP und ca. 90 bei opal-weißer Blende).  www.waldmann.com

Freitag, 5. Oktober 2012

Flexpoint MV-Module jetzt auch mit violettem 405 nm- und blauem 445 nm-Strahl.

Olching. Wellenlängen zwischen 400 nm und 450 nm werden bei Machine Vision-Anwendungen immer beliebter. Ab sofort bietet Laser Components daher alle Flexpoint MV-Module auch mit violettem 405 nm- und blauem 445 nm-Strahl an. Die Ausgangsleistungen liegen zwischen 1 mW und 400 mW. Ausgestattet werden die Laser mit dem von Kunden gewünschten Stahlprofil. Gerade wenn rote Objekte ver-

messen werden, bieten die blauen Linienlaser einen hohen Kontrast. Die kurzen Wellenlängen ermöglichen zudem eine dünnere Linie als die roten Pendants und somit höhere Auflösungen. Hauptsächlich werden sie daher bei der Vermessung von rot glühendem Stahl eingesetzt, finden aber auch in der Lebensmittelindustrie, etwa bei der Klassifizierung von Lachs, Anwendung.  www.lasercomponents.com

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