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medianet

inside your business. today.

freitag, 1. Juni 2012 – 57

verhaltene erwartungen

Die PPV Industrie Österreichs rechnet auch heuer mit geringem Wachstum  Seite 59

© Reindl Berufsbekleidg.

© Panthermedia/Wahman

industrialtechnology kleidsame erfolge

Staatswappen und ein neuer Großauftrag für Reindl Berufsbekleidung  Seite 60

innovativ schraubenkompressoren © Atlas Copco

Optimismus ist auf niedrigem Niveau

© Gogatec

short

Wien. Die neuen Kabelverbindungsmuffen von Gogatec bestehen aus einem Rohr mit zwei Kabelverschraubungen M20 bzw. M25 an den Enden und einem Innenteil mit Schraubanschlüssen. Der Innenteil kann zum Anschluss der Leitungen herausgenommen werden. Danach wird der Kontakteinsatz wieder eingeschoben und die Kabel werden mittels der Verschraubungen fixiert. Sowohl 3-polige als auch 5-polige Versionen für Netz- und Drehstrom sowie Abzweigungen in Form eines T-Stücks sind verfügbar.  www.gogatec.com

© FMMI

Nürnberg. Baumüller unterstützt die Technische Universität München im Forschungsprojekt EsIMiP (Effiziente und sichere Interaktion von Menschen und intelligenten Produktionsanlagen), das im Juli dieses Jahres abgeschlossen wird. Dabei untersuchen Wissenschaftler unter Berücksichtigung des menschlichen Verhaltens die Zusammenarbeit von Roboter und Mensch in industriellen Produktionsanlagen. Ziel ist es, die Stärken des Menschen durch Roboter zu ergänzen, ohne dass die Bewegungsfreiheit des Bedieners im gemeinsam mit dem Roboter genutzten Arbeitsraum eingeschränkt ist.  www.baumueller.de

Maschinen- und Metallwaren-Industrie Nach einer zufriedenstellenden ­Entwicklung 2011 stellt sich die Branche heuer auf ein geringeres Wachstum ein. Vor allem der Fachkräftemangel bereitet zunehmend Sorge.  Seite 58 © TU Wien

voestalpine Rekordumsatz trotz schwierigen Umfelds

Umsatz stieg auf 12,1 Mrd. Euro

© voestalpine

Wien. Einzelne Goldatome als Katalysatoren können den Ablauf chemischer Reaktionen unterstützen. Allerdings neigen die Atome dazu, sich zu verbinden. Durch die Verwendung einer speziellen Oberfläche aus Eisenoxid ist es einem Forscherteam der TU Wien jetzt aber gelungen, Goldatome einzeln festzuhalten. Dadurch sollen Katalysatoren möglich werden, die deutlich effizienter arbeiten als herkömmliche und mit einer weitaus geringeren Menge des wertvollen Metalls auskommen.  www.tu-wien.ac.at

Der Linzer Stahlkonzern konnte sich wieder einmal erfolgreich behaupten.

Linz. Trotz eines sehr volatilen Umfelds konnte die voestalpine im jetzt abgelaufenen Wirtschaftjahr ihren Umsatz um gut zehn Prozent auf den neuen Rekordwert von 12,1 Mrd. € steigern. Bis auf die Steel Division, die sich schwächer entwickelte, blieben alle Divisions weitgehend stabil. Das Ergebnis ist durch negative Einmaleffekte aus dem Bahnbereich belastet, sämtliche Ergebniskategorien liegen daher deutlich unter den Vorjahreswerten. Der Verschuldungsabbau wurde erfolgreich fortgesetzt, die Gearing Ratio liegt bei 53,5%.  www.voestalpine.com

Setzt neue Maßstäbe PROFESSIONAL LINE MODE FÜR HANDWERKER Mehr unter www.reindl.at

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c ov e r

58 – industrialtechnology

kommentar

Was bitte ist denn schon gerecht?

Freitag, 1. Juni 2012

FMMi Heimische Maschinen- und Metallwaren-Industrie hat wieder mit stärkerem Gegenwind zu kämpfen

Wachstum, aber deutlich kleiner als im Vorjahr Der Facharbeitermangel setzt der heimischen Metallindustrie immer stärker zu. den weiteren Verlauf des heurigen Jahres vorsichtig optimistisch. Trotz der traditionell schlechteren Erwartungen für den Som-

britta biron

Workshop MC-Cluster

© Hornbostel

Landtechnik

Automatisierung gewinnt in der Landwirtschaft zunehmend Bedeutung.

Linz. Die Landwirtschaft steht unter zunehmenden Kostendruck und steigenden Qualitätsanforderungen; innovative Methoden und Maschinen für die Landtechnik haben daher eine wachsende Bedeutung. Um dieses interessante Potenzial für Mechatronik-Unternehmen in diesem Bereich aufzuzeigen und die Grundlage für die weitere Entwicklungen sowie konkrete Projekte zu bieten, veranstaltet der Mechatronik-Cluster am 21. Juni von 12:30 Uhr bis 17:30 Uhr einen Agromechatronik-Workshop bei der TIZ-Landl Grieskirchen GmbH.  www.mechatronik-cluster.at

„Die Erwartungen sind längst nicht so hoch wie im Vorjahr. Über das gesamte Jahr wird sich aber ein leichtes Plus ausgehen.“ christian knill obmann des fmmi

© Katharina Schiffl

D

ass sowohl Wirtschaftsbund als auch Industriellenvereinigung dem Vorschlag der Arbeiterkammer nach mehr Verteilungsgerechtigkeit (also etwa einer Vermögenssteuer) wenig abgewinnen können, liegt auf der Hand. Nicht, weil die Vertreter der Industrie keinen Gerechtigkeitssinn hätten, sondern weil die beiden Lager recht unterschiedliche Auffassungen davon haben, was gerecht ist. Das hängt – wie so vieles – vom jeweiligen Standpunkt ab und man darf zu Recht skeptisch sein und davon ausgehen, dass eine Vermögenssteuer per se nicht zwangsläufig für mehr Gerechtigkeit sorgt. Es bringt ja nix, wenn man jenen, die mehr haben, auch mehr wegnimmt. Denn dann bleibt – dafür braucht es keine höhere Mathematik – insgesamt weniger zum (Um)verteilen übrig. Zudem wär´s ungerecht, da sich  Leistung dann nicht mehr  auszahlen würde. Sinnvoller wäre es, dafür zu sorgen, dass der zu verteilende Kuchen üppiger ausfällt. Dafür fehlen aber scheinbar die richtigen Rezepte oder besser gesagt eine Einigung aller beteiligten Köche, sich für eines zu entscheiden. Solange aber jeder stur auf seinem persönlichen Lieblingskuchen beharrt und ihn den anderen schmackhaft machen will, wird die Küche auch weiterhin kalt bleiben.

Wien. Die österreichische Maschinen- und Metallwarenindustrie hat sich im vergangenen Jahr zufriedenstellend entwickelt. „Sowohl bei den Aufträgen als auch bei der abgesetzten Produktion gab es Steigerungen“, erklärt Christian Knill, der neue Obmann des Fachverbands Maschinen und Metallwaren Industrie (FMMI). Die Produktion wuchs auf 36,5 Mrd. € (ein Plus von 11,2%), die Aufträge stiegen um 9,3% auf 33,4 Mrd. €. Auch die Exporte stiegen wieder deutlich, insgesamt lagen sie um 12,1% höher als 2010 und erreichten 26,3 Mrd. €, wovon 16,5 Mrd. auf den Maschinenbau und 6,8 Mrd. auf die Metallware entfielen. Allerdings habe die Branche bereits zum Jahresende eine deutliche Verlangsamung des Aufwärtstrends auf nur noch 6,2% hinnehmen müssen. „Wir rechnen für heuer mit einem Produktionsplus, allerdings wird dieses lediglich ein Prozent ausmachen“, zeigte sich Knill für

Christian Knill, neuer Obmann des Fachverbandes Maschinen und Metallwaren.

mer zeigt sich die Gesamtbranche laut der aktuellen Konjunkturprognose noch leicht über dem langjährigen Durchschnitt. Knapp Dreiviertel der befragten Unternehmer beurteilen ihre Produktionslage

als gleichbleibend, 8% erwarten einen Rückgang. Die Auftragslage ist nach wie vor auf durchschnittlichem Niveau, allerdings zeigen sich hier doch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Sektoren. Die Metallerzeuger beurteilen ihre Auftragsbestände mit -0,17 deutlich schlechter als noch im Vormonat. Auch die Metallwarenerzeuger rechnen mit Rückgängen, die Maschinenbauer dagegen sind mit ihrer Auftragslage deutlich zufriedener. Die Fertigwarenlager werden von allen Sektoren, vermutlich wegen der nachlassenden Nachfrage, durchwegs als ausreichend beurteilt.

Attraktive Arbeitgeber Die Belegschaft der rund 1.200 FMMI-Mitgliedsbetriebe wuchs im Vorjahr um 3,6% auf 119.690 Personen und liegt damit fast wieder auf Vorkrisenniveau.

Allerdings wird es für die Unternehmen immer schwieriger, passendes Personal zu finden. Neben Facharbeitern fehlen vor allem auch Diplomingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Wirtschaftsingenieure. Durch den demografischen Knick ist in Zukunft zudem mit einer weiteren Verschlechterung dieser Situation zu rechnen. Vor allem das noch im immer bestehenden Vorurteil, dass man sich in Metallberufen „schmutzig” mache, senkt deren Attraktivität. Frauen scheuen die Technik zudem auch, weil diese allgemein als Männerdomäne etikettiert wird. Neben den zahlreichen Maßnahmen, die der Verband setzt, um mehr Jugendliche – und hier vor allem Frauen – für die Technik zu gewinnen, müssten nach Meinung des FMMI auch die Schulen hier verstärkt Schwerpunkte setzen.  www.fmmi.at

Himmel GmbH Bau der ersten großtechnischen Membranaufbereitungsanlage

Biogas wird ökologisch aufbereitet Korneuburg. Um Biogas in das Erdgasnetz einspeisen zu können, muss dieses zuerst aufbereitet, gereinigt und getrocknet werden. Das Verfahren, das die 2008 gegründete Gastechnik Himmel gemeinsam mit dem deutschen Faserhersteller Evonik Fibres entwickelt hat, ist besonders umweltfreundlich, da es mit vergleichsweise geringem Prozessdruck und ohne den Einsatz zusätzlicher Chemikalien auskommt. Dieses BioMem-Verfahren basiert im Wesentlichen auf der unterschiedlichen Permeabilität (Wandergeschwindigkeit) von Gasen in Polymeren.

dann über mehrere Membranfilterelemente geleitet und in zwei Stoffströme (Permeat und Retentat) aufgetrennt.

Großes Interesse Um diese Technik auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen, wurde im letzten Jahr eine Test-Anlage errichtet, das Verfahren weiter op-

timiert und für die Produktion und Vermarktung ein neues Unternehmen, die Gasaufbereitung Himmel, gegründet. Zurzeit wird die erste großtechnische Anlage gebaut, für einen Rohgas-Volumenstrom von 150 Nm3/h konzipiert ist und Biogas mit einem Methananteil von 55% zu Biomethan mit mehr als 98% aufbereiten kann. „Das Detail Engineering ist ab-

„Da unsere Anlagen sehr energieeffizient arbeiten, gibt es bereits zahlreiche

Neue Technologie Im ersten Schritt wird das entschwefelte und gefilterte Biogas auf den für das Trennverfahren notwendigen Druck gebracht. Die durch die Verdichtung entstehende Wärme wird mittels Zwischen- und Nachkühlern in die Umgebung abgegeben. Durch den Kühlprozesses wird auch das anfallende Kondensat abgeschieden. Das verdichtete und getrocknete Rohbiogas wird

geschlossen und die ersten Anlagenkomponenten wurden schon montiert. Die Auslieferung der Containeranlage zu unserem deutschen Kunden ist nach intensiven Funktions- und Leistungstests bei

und kosten­günstig

­Interessenten dafür.“ heinz himmel, gf

© Evonik Fibres

britta biron

Das neue Aufbereitungsverfahren ist jetzt reif für den industriellen Einsatz.

uns im Haus, für Anfang August geplant”, so GF Heinz Himmel. Weitere Anfragen für das umweltfreundliche und kostengünstige Verfahren liegen bereits vor.  www.gt-himmel.com


Freitag, 1. Juni 2012

i n n ovat i o n & u n t e r n e h m e n

industrialtechnology – 59

Harte Zeiten Wachsender internationaler Wettbewerb und hoher Kostendruck setzen der Papierverarbeitenden Industrie Österreichs kräftig zu

Papier steht auf tönernen Füßen Wien. Nur durchschnittlich fiel 2011 für die Papierverarbeitende Industrie Österreichs (PPV) aus. Die abgesetzten Menge konnte nur um 0,7% gesteigert werden, insgesamt war man auch mit einem kontinuierlichen Rückgang der Produktionsmengen ab dem zweiten Quartal konfrontiert.

„Die PPV ist ein bedeutender Wirtschaftsakteur, der einen volkswirtschaftlichen

des Industriewissenschaftlichen Instituts zeigt. Sowohl bei den Bruttoinvestitionen pro Unternehmen (48,31%), den Umsatzerlösen pro Unternehmen (33,44%) oder dem Produktionswert pro Unternehmen (32,84%) liegt die PPV über den drei ähnlichsten Industriegruppen. Obwohl die PPV hinsichtlich Anzahl der Unternehmen sowie Gesamtumsatz zu den „kleineren“ Industriegruppen gehört, weist sie unter anderem auch beim Anteil der Bruttowertschöpfung am Produktionswert mit 39,82% hinter der Glasindustrie (48,95%) den zweithöchsten Wert im Vergleich aller Industriegruppen aus.

Für heuer sind die Erwartungen verhalten. Im I. Quartal lag die Wertentwicklung bei +0,1% bei einem Mengenrückgang von 1,4%. Der Wert der Exporte wuchs um 1,4% bei gleichbleibender Menge. Insgesamt rechnet man mit einem Plus von einem Prozent. Hoffnung setzt man auf die prognostizierte Erholung der Weltwirtschaft 2013. Ein Wachstum des Konsumgütersektors mit seinem hohen Anteil an Verpackungsmaterial würde sich klarerweise auch positiv auf die Hersteller von Verpackungsmaterialien und damit auf die gesamte PPV-Industrie auswirken.  www.ppv.at

© PPV/Ludwig Schedl

Aktuelle Studie unterstreicht die Bedeutung für Österreichs Wirtschaft.

v.li.: Herwig Schneider (GF Industriewissenschaftliches Institut), Georg Piatnik (Vizepräsident PPV), Georg Dieter Fischer (Präsident PPV), Martin Widermann (GF PPV).

Beitrag von 3,93 Mrd. Euro generiert.“ Georg dieter Fischer Präsident ppv

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Bei Betrachtung der einzelnen Branchen zeigt sich aber ein recht uneinheitliches Bild. So lag das mengenmäßige Minus im Sektor Wellpappe und Kartonagen bei 1,8%, wertmäßig gab es eine Steigerung auf 564 Mio. € (+ 10,8%). Weniger abgesetzt hat auch der Bereich Flexible Verpackung (-2,1%), allerdings bei einer Wertsteigerung um 7,8% auf rund 100 Mio. €. Steigerungen sowohl bei der Menge (+15,3%) als auch dem Wert (+8,6%) konnten dagegen die Faltschachtelindustrie verzeichnen. Auch der Verpackungssektor, mit einem Anteil von 49% der größte Bereich in der PPV-Industrie, konnte in beiden Bereichen Zuwächse verzeichnen, der Absatz stieg auf 687.000 t (+1,7%), der Wert auf 1.035 Mio. € (+9,6%).

Verpackung ist positiv

© Panthermedia.net/Lisa Wahman

„Konnten noch im ersten Halbjahr Zuwächse und eine Steigerung der Wertschöpfung erwirtschaftet werden, hatte sich die Situation im zweiten Halbjahr gedreht. Die sinkenden Wirtschaftsprognosen und die daraus resultierende Verunsicherung der Kunden schlugen sich in rückläufigen Auftragseingängen nieder”, fasst PPV-Obmann Dieter Fischer zusammen. Angesichts dieser Rahmenbedingungen war die Branche im letzten Jahr bei Investitionen zurückhaltend. Das Gesamtvolumen betrug 114 Mio. € ( 4,9% der Gesamtumsätze), liegt aber dennoch über dem Schnitt der österreichischen Gesamtindustrie mit 4,3%. Auch in anderen Bereichen hebt sich die PPV von anderen Branchen positiv ab, wie eine aktuelle Studie

Der Verpackungssektor verzeichnete 2011 ein Plus bei Menge und Wert.

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i n n ovat i o n & u n t e r n e h m e n

60 – industrialtechnology

Freitag, 1. Juni 2012

Welser Profile Film „punching and cutting“ wurde bei internationalem Film/Video-Festival ausgezeichnet

short

3D-Film: Platinum-Remi für SmartXellence

Roboter intuitiv und effizient steuern

Michael Fiala

Wien/Pöls. „SmartXellence“, die Innovationsmarke von Welser Profile, dem Spezialisten für individuelle Lösungen im Bereich der Rollprofilierung, schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Der brandneue Film „punching and cutting“ setzt die Erfolgsgeschichte fort, die 2011 mit drei Filmen aus der Taufe gehoben wurde und bereits mit Gold beim „WorldMediaFestival 2011“ in der Kategorie „Trailer“ prämiert wurde. Dieser Film wurde jetzt beim „45th Annual WorldFestHouston International Film/Video Festival“ in der Kategorie „industrial technical“ mit dem „PlatinumRemi“ ausgezeichnet.

HMI/SCADA-Software zenon punktet mit hoher Benutzerfreundlichkeit.

Salzburg. Je komplexer die Prozesse in der Produktion werden, desto wichtiger ist es, Maschinen und Anlagen intuitiv und effizient bedienen zu können. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit bieten CopaData GmbH und Kuka Roboter GmbH jetzt Industrie- und Fertigungsunternehmen die Möglichkeit, die HMI/SCADASoftware „zenon“ als Visualisierungssoftware für die automatisierte Produktion einzusetzen und damit maximale Effizienz und Benutzerfreundlichkeit für die Bedienung, Steuerung und Überwachung von Industrierobotern zu gewährleisten. zenon läuft auf der neuen, PC-basierenden Steuerungsplattform KR C4. Das Steuerungssystem dient der Roboter-, Bewegungs-, Ablauf- und Prozesssteuerung und umfasst darüber hinaus auch eine komplette Sicherheitssteuerung. Es zeichnet sich vor allem durch limitierte Hardware und intelligente Softwarefunktionen aus. Der Anwender greift mit den Kuka SmartPads, den Bediengeräten mit 8,4” großen Touchscreens, auf die Visualisierungslösung zu. Ihm stehen damit alle Funktionalitäten auf einer benutzerfreundlichen Bedienoberfläche zur Verfügung.  www.copadata.com

„Kompetenz rüberbringen“ Die neue Produktion „smartXellence – punching and cutting“ zeigt den Produktionsprozess von Werkstücken mit unterschiedlichsten Lochungen in der Bildsprache einer 3D-animierten „virtuellen“ Profiliermaschine. Umgesetzt wurde dieser und auch alle anderen drei Filme gemeinsam mit der planB Werbeagentur. „Es war unser Ziel, unsere Kompetenz am Markt besser rüberzubringen – und zwar egal, wer das Gegenüber ist und wo wir uns ge-

Keramische Industrie ist zuversichtlich

N. Andreev, G. Jasch, W. Stöbich, Erich Spreitzer, T. Welser (v.li.n.re.).

rade befinden“, so Thomas Welser, Geschäftsführer von Welser Profile Austria GmbH : „Der Filmpreis ist natürlich ein toller Erfolg; der wirkliche Erfolg ist aber, dass unsere Verkäufer dieses Werkzeug in ihrer täglichen Arbeit einsetzen können.“

Film erst der zweite Schritt Für planB-Geschäftsführer Gregor Jasch war die Produktion der Filme erst der zweite Schritt: „Die Ausgangsposition war, dass man eine Marke gebraucht hat, mit der man sich im Unternehmen

„Der wirkliche Erfolg ist, dass unsere Verkäufer dieses neue

© PlanB/welser Profile (2)

© Copa-Data

Strategieprozess der planB Werbeagentur als Basis für internationale Serienerfolge.

Emotionale Inszinierungen bleiben länger in Erinnerung. Video unter www.planb.at/wp

können.“

auszuplaudern. „Schlussendlich haben wir es geschafft, alles herzuzeigen, aber nichts preiszugeben“, verrät Werner Stöbich, Leitung Marketing bei Welser Profile. „‚Welser Profile‘ kommt im Endprodukt selten zum Vorschein, für das Marketing ist das ein Mega-Gap.“

Thomas Welser, Geschäftsführer Welser Profile

Schlagkräftiges Argument

Werkzeug in der täglichen Arbeit einsetzen

leichter tut, die Avantgarde bzw. die Speerspitze an neuen hochtechnologischen Entwicklungen nach außen tragen zu können. So ist gemeinsam die Marke ‚smartXellence‘ entstanden. Durch diesen Prozess sind außerdem auch viele Werte des Unternehmens und der Produkte herausgearbeitet worden.“ Die Herausforderung lag vor allem auch darin, mit dem präzisen Film keine Betriebsgeheimnisse

An der reinen Programmierung des Films wurde rund drei Monate gearbeitet. „Es sind die gleichen Werkzeuge wie bei großen Produktionen in Hollywood; die Frage ist, was man daraus macht. Der Unterschied zu Hollywood ist, dass sie mehr Zeit und Budget haben“, erläutert Nikolay Andreev, Multimedia Director von planB. Von Anfang an waren sowohl Personen aus dem Vertrieb als auch die Techniker in das Projekt eingebunden, was eine große

Herausforderung darstellte. „Die Sprache des Technikers ist es, alles naturgetreu abzubilden. Wir waren dann mit der Situation konfrontiert, dass wir unsere Arbeit in etwas völlig Neues verpacken müssen, was wir anfänglich nicht gekannt haben“, schildert der Welser-Profile-Technologieexperte Erich Spreitzer. Schlussendlich ist jedoch ein Film entstanden, der nicht nur auf Festivals große Preise abräumt, sondern vor allem in der tagtäglichen Arbeit als schlagkräftiges Argument verwendet wird. „Wenn wir den Film bei Veranstaltungen präsentieren, merke ich, wie sich das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter hebt. Das war zwar nicht das ursprüngliche Ziel, ist aber ein sehr angenehmes Nebenprodukt“, so Welser abschließend im Gespräch mit medianet. Hier gehts zum Film:  www.planb.at/wp

Reindl Berufsbekleidung Staatliche Auszeichnung, weiterer Großauftrag und neuer Katalog in Vorbereitung © Messe München

Bestens gewappnet für die Zukunft St. Willibald. Als Gesamtanbieter für Berufskleidung und Arbeitsschutz ist Reindl Marktführer in Österreich. 2011 hat das Unternehmen zwei Mio. Teile an rund 30.000 Kunden ausgeliefert. Kürzlich hat man – nach einem umfassenden und langwierigen Auswahlverfahren – den Zuschlag zur Lieferung von Berufsbekleidung für weitere 32 Filialen einer großen Baumarkt-

92% der ausstellenden Unternehmen lobten die Qualität der Fachmesse.

dueller Berufskleidung; insgesamt stehen dabei rund 10.000 Grundmodelle zur Auswahl. Bei der Auswahl der Berufsbekleidung sind aufgrund verschiedener Komponenten wie Stoffart, Farben, Kragenform oder Verschlussart mehr als 50 Mio. Varianten möglich. „Wir produzieren Berufsbekleidung mit individuellem Design bereits ab zwei Stück und haben damit einen Wettbewerbsvorteil“, so Reindl.

Individuelles Design

© Reindl Berufsbekleidung

München. Mit rund 16.500 Fachbesuchern (2009: 14.601) aus 102 Ländern (2009: 84) verzeichnet die „Ceramitec“ heuer einen Besucheranstieg um 13%. Die Top Ten-Besucherländer waren neben Deutschland Italien, Österreich, die Tschechische Republik, Frankreich, Großbritannien, Polen, Russische Föderation, Türkei, Schweiz und Brasilien; China hatte mit 62 Ausstellern seinen bisher größten Auftritt auf der Fachmesse. Es zeigte sich deutlich, dass wieder Optimismus in die Keramik-Branche zurückgekehrt ist. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn wir haben gute Geschäfte abgeschlossen und exzellente Perspektiven für das Nachmessegeschäft”, so Hubert H. Löcherer, Chairman Dorst Technologies, stellvertretend für viele der insgesamt 613 Aussteller.  www.ceramitec.de

kette in Österreich erhalten. Die Baufachmärkte werden langfristig von Reindl mit verschiedenen Kollektionen für einzelne Berufssparten beliefert. „Wir verzeichnen derzeit generell eine sehr zufriedenstellende Auftragslage”, so GF Günther Reindl. Stark nachgefragt wird etwa die Produktlinie „Reindl Corporate Fashion“ mit unternehmensindivi-

GF Günther Reindl ist zu Recht stolz auf die staatliche Auszeichnung .

Und noch einen weiteren Erfolg kann Reindl verbuchen. Seit Kurzem ist Reindl berechtigt, das österreichische Bundeswappen auf allen Geschäftspapieren zu verwenden. Diese Auszeichnung wird nur an Unternehmen vergeben, die eine bundesweit führende Stellung in ihrem Wirtschaftszweig und außergewöhnliche Leistungen erbracht haben. Wesentlicher Erfolgsfaktor von Reindl ist die laufende Weiter- und Neuentwicklung. Aktuell wurde ein neuer Berufsbekleidungskatalog

auf den Markt gebracht, der mit der „Professional Line” eine sehr hochwertige Berufsbekleidungslinie anbietet. Diese wird aufgrund der Verwendung eines besonderen schnittfesten Gewebes und des mo-

„Die Verleihung dieser Auszeichnung ist für uns und unsere Mitarbeiter eine große Ehre und Motivation zugleich.“ günther reindl, gf

dischen Designs von den Kunden sehr gut angenommen. Weiters ist ein neuer Arbeitsschutzkatalog in Vorbereitung, der im Sommer 2012 fertig gestellt werden soll.  www.reindl.at


i n n ovat i o n & u n t e r n e h m e n

starlim//sterner Neuorganisation der Produktion

Größer und effizienter Mehr Kapazität und thematische Gruppierung.

industrialtechnology – 61

| BS12-02G |

Freitag, 1. Juni 2012

Vier Komponenten, ein System: New Automation Technology.

© starlim//sterner

Motion Servoverstärker Servomotoren

IPC Thomas Bründl gruppiert Maschinen nach Thematik und Schwierigkeitsgrad. herbert strasser

Marchtrenk. Durch die Erweiterung der Produktionsfläche um 17.500 m� hat der OÖ Silikonspezialist starlim//sterner nicht nur den dringend notwendigen Platz für zusätzliche Maschinen geschaffen, sondern kann seine Produktion jetzt auch neu und effizienter organisieren. „Jede Branche und jedes Produkt hat unterschiedliche Anforderungen, die wir erfüllen müssen. Wir werden deshalb unsere Maschinen nach Thematik und Schwierigkeitsgrad gruppieren“, erklärt Betriebsleiter Thomas Bründl. Insgesamt werden im Zuge der Umzugsarbeiten 180 Maschinen in den jetzt 42.500 m� großen Hallen

bewegt – Automotive zu Automotive, Life Science zu Life Science. Gleichzeitig wird der Maschinenpark weiter aufgestockt; dafür wurden 22 neue Maschinen bei Engel Austria in Auftrag gegeben, die noch in diesem Jahr geliefert werden.

Industrie-PCs Embedded-PCs Motherboards

I/O

Automation

EtherCAT-Komponenten IP-20-Busklemmen IP-67-Feldbus-Module

Software-SPS Software-NC/CNC Safety

Spezialisierung gefragt Die Umstrukturierung und Neuorganisation betrifft aber auch die Belegschaft. Ziel des Unternehmens ist es, auch hier eine höchstmögliche Spezialisierung zu erreichen. So sollen etwa Anwendungstechniker und Schichtmitarbeiter, die für die Life Science-Maschinen zuständig sind, spezialisierte Schulungen erhalten.  www.starlim-sterner.com

Roto Sattes Wachstum von 20% wird erwartet

Volle Auftragsbücher für 2012 Loosdorf. Der österreichische Dachfenster- und Solarspezialist Roto hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 15% erzielt und auch das Jahr 2012 läuft bisher höchst zufriedenstellend. Die Auftragsbücher sind voll und man rechnet für heuer sogar mit einem noch größeren Wachstum von bis zu 20%. „Besonders gut entwickelt sich das Geschäft im Bereich der Häusersanierung”, sagt Roto-Ver-

triebsleiter Markus Gruber; hier kann man schon ein Plus von vier Prozent verzeichnen. „In Wien erwarten wir ab dem Sommer sehr große Zuwächse im Objektgeschäft – größere Aufträge sind bereits in der Pipeline. Unser Ziel ist es aber, in ganz Österreich weiter Marktanteile dazuzugewinnen. Dafür werden wir unsere Vertriebsmannschaft wohl auch heuer noch ­weiter ausbauen.“  www.roto-frank.at

www.beckhoff.at Setzt weltweit Standards: PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff. Als Spezialist für offene Automatisierungssysteme bietet Beckhoff Komponenten für die Bereiche IPC, I/O, Motion und Automation an, die einzeln oder im Verbund als präzise aufeinander abgestimmtes Steuerungssystem fungieren. Die „New Automation Technology“ von Beckhoff steht für universelle Automatisierungslösungen, die weltweit in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Unternehmenspräsenz in über 60 Ländern gewährleistet weltweit eine kontinuierliche Betreuung.

IPC I/O Motion

© Roto

Automation

Beste Aussichten für heuer: Markus Gruber, Vertriebsleiter bei Roto Österreich.


62 – industrialtechnology

short

Neue Anlage zur Wafer-Vorreinigung

p r o d u k t i o n & au t o m at i s i e r u n g

Freitag, 1. Juni 2012

Atlas Copco Neue Schraubenkompressor-Reihe mit Öleinspritzung von 30-90kW bringt mehr Effizienz

Spart Energie und vermeidet Leerlauf

© Gebr. Schmid

Verbesserung der Hauptkomponenten des Kompressors bringt deutliche Leistungssteigerung. Die neue Kompressor-­Reihe: längere Betriebszeiten, weniger Energieverbrauch, geringerer Wartungsaufwand.

norbert berger

Designstudie wird auf der diesjäh-­ rigen SNCE in Shanghai vorgestellt.

Freudenstadt. Hohe Reinigungseffizienz bei geringen Betriebskosten – das sind die aktuellen Herausforderungen für die ­Reinigung von Wafern nach dem Sägeprozess. Die ­PreCleaning und Degluing-Anlage der Schmid GmbH erfüllt alle Vorgaben dank vereinfachtem Aufbau und neuem Transportsystem mit immer weniger Aufwand: Verbrauchswerte und Betriebskosten sinken, Verschleiß und Wartungsarbeiten werden reduziert und die Folgeprozesse werden erleichtert.  www.schmid-group.com

Rauheitsmessung einfach per Handy

Wien. Atlas Copco bringt den neuen Schraubenkompressor mit Öleinspritzung der GA-Reihe von 30 bis 90 kW auf den Markt. Das Design dieser neuen GA-Reihe steht für bedeutende Verbesserungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit bei einer gleichzeitigen Steigerung der Leistung von bis zu 10%.

Zuverlässigkeit.

triebsmotor für variable Drehzahlen ausgestattet, der den erzeugten Volumenstrom des Kompressors dem tatsächlichen Bedarf anpasst. So verhilft der Kompressor neben der hohen Energieeinsparungen auch zu einer Kostensenkung über den Lebenszyklus von bis zu 22%. Weitere Vorteile der VSD-Technologie: keine Leerlaufzeiten oder Abblaseverluste, integrierte Kompressorsteuerungen und ein Anfahren unter Systemdruck.

Und unsere neuen

Nachhaltig & zuverlässig

„Atlas Copco-Kunden erwarten ­höchste

­Kompressoren liefern

Der integrierte Trockner der GAs ist mit dem umweltfreundlichen Kältemittel R410A befüllt, das auch den Energieverbrauch des Trockners um 50% reduziert. Der integrierte Trockner steht als Option für alle Leistungsklassen zur Verfügung. Verbesserungen an dem Ölaufbereitungssystem bringen einen um 50% geringeren Ölverbrauch und reduzieren den Wartungsaufwand. Dank der integrierten Kondensataufbereitung in den GAs, die für ISO 14001 zertifizierte Unternehmen geeignet ist, kann das Kondensat des Kompressors sicher in das Abwassersystem entsorgt werden. Koen Lauwers, Vizepräsident Marketing der Atlas Copco Industrial Air Division, erklärt: „Atlas Copco-Kunden erwarten höchst zuverlässige Kompressoren und mit der ‚GA 30+ bis 90‘ liefern wir genau das.”  www.atlascopco.com

genau das.“

Göttingen. Mobiles Messen von Oberflächen wird ab sofort noch bequemer: Die Software „MarSurf One“ des Applikationsspezialisten Mahr arbeitet in Kombination mit dem Smartphone des Nutzers und gibt ihm eine ganz neue Bewegungsfreiheit. Mit dieser Weltneuheit agiert der Nutzer im Betrieb oder auf Reisen ohne zusätzlichen Ballast, denn das Smartphone hat er sowieso dabei. Er braucht lediglich das handliche Vorschubgerät MarSurf RD 18 mit dem Taster PHT 6-350. Das Vorschubgerät im Handy-Format und das Smartphone kommunizieren via Bluetooth kabellos.  www.mahr.de

Lenze Maschinennahe Steuerung und Visualisierung

Kupferschienen effizient planen

Die p500 Panel Controller sind wartungsfrei und besonders robust.

© Lenze

Hameln. Gleich drei Geräte aus der neuen Panel-Controller-Serie p500 stellt Lenze kürzlich auf der „Hannover Messe“ vor. Sie basieren auf der bewährten Architektur des Controller 3200 C, sind aber zusätzlich mit einem berührungssensitiven TFT-Display (7, 10,4 bzw. 15 “) ausgestattet.

Hohe Rechenleistung Ein 1,6 GHz-Prozessor aus der Atom-Familie von Intel, ein Gigabyte interner Arbeitsspeicher, zwei Gigabyte Flash-Speicher statt der konventionellen Festplatte und ein SD-Karten-Steckplatz für Anwendungsdaten machen aus dem p500 eine leistungsfähige Allin-one-Lösung für anspruchsvolle Visualisierungsanwendungen, die

Staub an, wodurch die Lebensdauer der elektrischen Komponenten verlängert wird. Ebenso hat Atlas Copco IE3/NEMA-Motoren mit einem Premium-Wirkungsgrad in Kombination mit einer hocheffizienten Verdichterstufe für alle Baureihen eingeführt. Die GA 37-90 VSD-Reihe ist mit einem spezifischen (VSD)-An-

Eplan Neues Erweiterungsmodul „Copper“

Panel Controller All-in-one

Leise HochleistungsIndustriecomputer Chemnitz. AMC wird heuer die beiden ersten Quiet-Industriecomputer mit einer breiten Palette von Optionen, einschließlich akustischer und thermischer Optimierung, auf den Markt bringen. Der intelligente Lüfter passt seine Drehgeschwindigkeit automatisch unter Berücksichtigung der Anforderungen für Kühlung und Geräuschminimierung an. Die Quiet-IPCs unterstützen die neuesten Computing-Technologien wie Intel Core i7-Prozessoren der 2. Generation und DDR3-Speichermodule. Die Systeme sind bereits in zwei Formfaktoren erhältlich: als 4U-Modell für die Schrankmontage und als kompakter Industrie-PC für die Wandmontage.  www.amc-systeme.de

die „kühle Haube“ der GAs und das Prinzip der Einzelkanalführung, die beide sowohl die Leistung wie auch die Wartungsfreundlichkeit positiv beeinflussen. Dank der Verbesserungen bei der Auslegung der Komponenten in der Haube sind die Temperaturen am Elementausgang bis auf 10 °C gesunken. Darüber hinaus zieht die Haube auch weniger leitfähigen

bei Bedarf mit einer Soft-PLC ausgestattet werden kann. Die für den maschinennahen Einbau konzipierten, lüfterlosen Geräte in Schutzart IP65 (frontseitig) sind besonders kompakt, robust und fast wartungsfrei, da statt der üblichen Pufferbatterie ein SuperCap-Kondensator eingesetzt wird. Zur Grundausstattung gehören zwei 100 MBit-Ethernet-Schnittstellen mit integriertem Switch, ein EtherCAT-Interface (Master) sowie zwei USB-Anschlüsse. Über einen Slot können die Geräte zudem mit Kommunikationskarten (z.B. CAN, Profibus Slave) erweitert werden. Dank des modularen Aufbaus der neuen Geräte sind kundenspezifische Fronten schnell und leicht realisierbar.  www.lenze.com

Monheim. Mit dem neuen Erweiterungsmodul „Copper” für Eplan Pro Panel Professional lassen sich jetzt individuelle Kupferschienen und Verbindungselemente frei konstruieren. Der komplette 3D-Montageaufbau wird visualisiert und auf Plausibilität geprüft. Mögliche Störgrößen werden im 3D-Prototyp frühzeitig erkannt – das beschleunigt die Prozesse im Schaltanlagenbau, schaltet Fehlerquellen frühzeitig aus und die Fertigung erhält geprüfte Daten.

an die Einbausituation. Systemgestützt profitieren Anwender zudem von einer Vielzahl an Auswertungen für die Materialbestellung und Disposition. Qualifizierte Artikeldaten lassen sich unter anderem in Material, Zuschnitts- oder Montagelisten zusammenfassen und direkt für die Materialbeschaffung, Auftragsvorbereitung und -disposition sowie zur Fertigung einsetzen.  www.eplan.de

Mehr Planungsfreiheit Gehäuse und -zubehör, Betriebsmittel und die erforderlichen Kupferschienen werden aus einer Online-Bauteilbibliothek zusammengestellt und zu einem virtuellen Prototyp vervollständigt. Die Bereitstellung einer definierbaren Formbibliothek hilft, die Variantenvielfalt klein zu halten. Gleichzeitig steigt der Grad der Standardisierung. Die innovative Eplan eTouch-Technologie unterstützt Anwender bei der intuitiven Platzierung von Kupfersträngen und erlaubt die individuelle Anpassung

© Eplan Software & Service

MarSurf One kombiniert Mahr­Technologie mit Smartphones.

Der integrierte Antriebsmotor mit variabler Drehzahl, der GA 37-90 VSD, liefert durchschnittliche Energieeinsparungen von 35%, während er Leerlaufzeiten des Kompressors vermeidet. Die effizienten Premium GA 30+ 75+ mit fester Drehzahl und IE3/ NEMA-Motor bieten einen Wirkungsgrad, der führend in der Branche ist, sowie einen erstklassigen Volumenstrom (FAD). Vervollständigt wird dieses Angebot durch die GA 37-90, die eine solide Druckluftversorgung bereitstellen. Die Ingenieure von Atlas Copco stellten eine weitere Verbesserung der Hauptkomponenten des Kompressors in den Fokus, etwa

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Koen Lauwers, Atlas Copco

Kupferschienen und Verbindungsele-­ mente einfach und frei konstruieren.


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