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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, 30. SEPTEMBER 2011 – 53

industrialtechnology MARKENENTWICKLUNG

VIDEO SHOWCASE

STRATEGISCHE PLANUNG

Die neue Innovationsmarke von Welser Profile. planb.at/wp

Thomas Welser: „Unsere technische Kompetenz wird greifbar.“ planb.at/tw

„Eine klare Positionierung ist der beste Kampagnenschutz.“ www.planb.at/strategie

planB Werbeagentur Wien

ER W EI TER N S IE IHR E N S P IEL R AUM FÜR MAR K E, V E R T RIE B UND MAR KET I N G

www.planb.at

NÖ Ingenieure kämpfen für die Unabhängigkeit

© Motek

SHORT

Stuttgart. Auch heuer bietet die „Motek“, Internationale Fachmesse für Montage-, Handhabung und Automation (10.-12. Oktober), nicht nur einen umfassenden Überblick über die aktuellen Neuheiten und Trends, sondern mit der „Area of Innovation” auch einen Blick in die weiter entfernte Zukunft. Hauptthemen dabei sind Robotik und e-Mobiliy. Aussteller können ihr Unternehmen hier einem kostenlosen Innovations-Check unterziehen oder ihre Ideen von Experten auf patentrechtlicher Ebene prüfen lassen. www.motek-messe.de

© ImWind Group

Wien. Insgesamt erholen sich – einer aktuellen Untersuchung der beiden Kreditversicherer Prisma und Euler Hermes zufolge – viele Branchen zunehmend, einige Problembereiche bleiben aber bestehen. Sorgenkinder bleiben die Baubranche sowie der Luftverkehr und auch die heimische Papierund Zellstoffindustrie. „Unsere Analysten sehen nur wenige Boom-Branchen wie z.B. die ‚grüne’ Wirtschaft‘”, sagt Ludwig Mertes, Vorstand der Prisma Kreditversicherung. Seiner Meinung nach müssten entwickelte Industrieländer nun deutlich mehr Engagement in diesen neuen Feldern – etwa Sonnen-, Wind- und Gezeitenenergie – an den Tag legen. www.prisma-kredit.com

© TÜV Austria Akademie

Fach-Event mit viel Energie „Green Strategies – Technik und neue Strukturen“ lautet das Motto, unter das die Fachgruppe der NÖ Ingenieursbüros das heute stattfindende 3. Autarkie-Forum stellt. Seite 54 Neue Leitung Vorstandswechsel bei der FACC

Wien. Neben einer Vielzahl von Kursen und Workshops vermittelt die TÜV Akademie ihr umfangreiches Know-how auch in Fachbüchern. Kürzlich wurden drei neue Titel vorgestellt, die ab sofort zu beziehen sind. In „Werkstoffprüfung – Methoden der zerstörenden und zerstörungsfreien Werkstoffprüfung” stellt etwa Leo-pold Schöggl (im Bild re. mit TÜV Akademie-GF Christian Bayer) mit weiteren Experten auf Basis aktuellster Normen alle gängigen Methoden der Werkstoffprüfung übersichtlich dar. www.tuv-akademie.at

© FACC/Furtner

Neuer Pilot übernimmt das Cockpit

Robert Machtlinger übernimmt mit 1.10. den Vorstand des Luftfahrtspezialisten.

Wien. Thomas Pleli, Vorstand Technik der FACC AG, wird auf eigenem Wunsch und im besten beiderseitigen Einvernehmen zum 30. September aus den Diensten der Gesellschaft ausscheiden, um sich anderenorts neuen Herausforderungen zu stellen; sein Nachfolger wird Robert Machtlinger. Machtlinger ist seit 1988 für die FACC in verschiedenen Führungspositionen tätig und hat bereits viele bedeutende geschäftliche Verbindungen hergestellt. 2001 übernahm er die Leitung der Sparte Structures, die er seither konsequent ausgebaut hat. www.facc.at

Alles sitzt! Selmer Objekteinrichtungenwww.selmer.at


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54 – industrialtechnology

KOMMENTAR

Freitag, 30. September 2011

3. Autarkie-Forum Die heutige Tagung steht unter dem Motto „Green Strategies – neue Technik, neue Strukturen“

Wackelt der Standort Österreich?

Mit viel Power für die Energie-Unabhängigkeit „Wir wollen den Weg zur optimalen Energieanwendung ebnen“, so Initiator Friedrich Bauer. Gründen notwendig ist sie jedenfalls nicht, schließlich hat jedes Auto Scheinwerfer.”

BRITTA BIRON

Wien. „Nicht die Kosten, sondern die Verfügbarkeit von Energie wird Thema der Zukunft sein. Einerseits steigt der weltweite Energiebedarf drastisch, andererseits ist erneuerbare Energie überall ausreichend vorhanden. Nur deren Nutzung befreit aus der Abhängigkeit von teurer, umweltbelastender fossiler Energieversorgung”, so Friedrich Bauer, Obmann der Fachgruppe Ingenieursbüro der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ) und Initiator

BRITTA BIRON

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EuroMold Fachmesse

Kunstvoll Frankfurt. Dass Rapid-Manufacturing nicht nur in der Industrie neue Wege öffnet, zeigt die „EuroMold“, Weltmesse für den Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung (29.11. bis 2.12. in Frankfurt) mit einer Ausstellung des Produktkünstlers Lionel T. Dean in Halle 11. Dean präsentiert hier unter anderem einen 3-D-gedruckten Titan-Schalthebel und ein kompliziert hergestelltes Fabergé Ei. „Direkte digitale Fertigung bietet den kreativen Industrien weit mehr als komplexe Strukturen: Es ist eine Revolution, die es uns erlaubt, unsere Beziehung sowohl zu den Kunden als auch zur Produktion neu zu erfinden“, so Dean, dessen Werke auch im Museum of Modern Art in New York ausgestellt werden. Im Gegensatz zur Massenproduktion verringere die direkte Fertigung die Notwendigkeit von Investitionen und erlaubt es Designern, auf Nischen-Märkte oder individuelle Bedürfnisse zu antworten. www.euromold.com

Energetische Netzwerke Dabei will er kein rigoroses „Licht aus” propagieren, sondern zum bewussten Umgang mit der Energie anregen. „Ein wesentlicher Schritt zur Energieautarkie ist das richtige Energiesparen, das ja keinen Verzicht bedeutet, sondern sogar mehr Lebensqualität bringt. Wichtig ist dafür aber, dass für

„Energieautarkie ist ein so umfangreiches Feld, dass die Vernetzung unteräußerst wichtig ist.“ © Philipp Hutter

FRIEDRICH BAUER, OBMANN FACHGRUPPE INGENIEURSBÜROS

© APA/Barbara Gindl

schiedlichster Disziplinen

Ingenieure wollen umweltverträglichen Energiequellen zum Durchbruch verhelfen.

des Autarkie-Forums, das heute im Conference Center Laxenburg stattfindet. „Heuer stellen wir neben den technischen Aspekten vor allem die Strukturen, bzw. die Notwendigkeit, diese entsprechend zu adaptieren, in den Mittelpunkt”, so Bauer zum diesjährigen Motto. „Wir wollen aufzeigen, dass ein neuer Ansatz für den Umgang mit Energie notwendig ist; dass man sich etwa die Frage stellt, ob die Beleuchtung der Stadteinfahrten von Autobahnen tatsächlich sinnvoll ist. Aus sicherheitstechnischen

jeden Fall konkrete Wertanalysen und genaue Kosten-Nutzen-Rechnungen aufgestellt werden. Auch weitere Aspekte wie die Umwegrentabilität, etwa im Fall von Tourismusgebieten mit der Bedeutung der Beleuchtung für das Image der Region, müssen in die Analyse mit einfließen und die Entscheidungen dann auch transparent gemacht werden. Schließlich geht es ja um unser aller Steuergeld.” Die Aufgabe der Ingenieure sieht er vor allem darin, Unternehmen, Gemeinden und Privatpersonen

eine umfassende Beratung in allen Energie-Fragen zu liefern. „Ein entscheidender Schritt wurde hier mit der Ausbildung zum ‚Certified Energie-Autarkie-Coach‘ gesetzt. Zwei Jahrgänge haben diese Ausbildung bereits absolviert und im März 2012 startet der nächste Turnus”, so Bauer. „Diese Experten sind auch ein wichtiger Bestandteil im fachübergreifenden Netzwerk, das wir kontinuierlich aufbauen, ebenso wie das heutige Forum.” Stolz ist Bauer auf die hochkarätigen Experten, die er für die Ver-

anstaltung gewinnen konnte, darunter Heinrich Hick von der EUKommission für Energie, der das Fachpublikum über die europäischen Energiestrategien bis 2020 informiert. Weitere Referenten sind Klaus Woltron, GF der Minas Gruppe, Dmytro O. Melnychuk, Vize-rektor der ukrainischen Universität, und Wolfgang Urbantschitsch von der E-Control. „Wir können heute eine positive Zwischenbilanz ziehen. Die Richtung stimmt, aber bis zum Ziel ist es noch ein weiter Weg”, sagt er abschließend. www.wko.at

Fill Vom 2-Mann-Betrieb zum international führenden Anlagen- und Maschinenbauunternehmen

45 Jahre Dynamik und Pioniergeist Gurten. Wer klein anfängt, kann trotzdem groß herauskommen. Bestes Beispiel dafür ist der OÖ Maschinen- und Anlagenbauer Fill, der dieser Tage 45. Firmengeburtstag feiert und aus diesem Anlass heute und morgen zum „Tag der offnen Tür“ lädt.

– Metall, Kunststoff, Holz und Service – zeigen sich beste Marktperspektiven, zudem setzt das Familienunternehmen auf Expansion. Durch eine kürzlich geschlossene Kooperation mit W&K in China

Global unterwegs

„Unser Unternehmen

„Wir setzen auf Fortschritt und Beständigkeit“, beschreiben die beiden GF Andreas Fill und Wolfgang Rathner die Unternehmensphilosophie, „und gleichzeitig ist unsere Fertigung stets ihrer Zeit voraus. Zusätzlich arbeiten wir mit modernsten Management- Methoden.“ Und der Erfolg gibt ihnen Recht: Insgesamt investiert Fill sechs Prozent seines Umsatzes in die kontinuierliche Verbesserung sowie Entwicklung neuer Produkte. 14 Mio. Zylinderköpfe (von 80 Mio. weltweit) und 150 Mio. Fahrwerksteile werden jährlich auf FillAnlagen hergestellt. Jeder dritte Pkw – von Audi, BMW, Daimler, Ferrari, Ford, Lamborghini, Opel, Peugeot, Porsche, Honda, bis VW

steht für Innovation und wurde in den verschiedensten Berei© 3007wien

ankings sind eine feine Sache – allerdings nur für jene, die dabei gut wegkommen. Ärgerlich dagegen, wenn einem Schwarz auf Weiß und mit nackten Zahlen untermalt vor Augen gehalten wird, dass es mit der eigenen Großartigkeit nicht so weit her ist. Und PISA ist leider nicht das einzige Ranking, bei dem Österreich etwas schwächelt. Im aktuellen ‚Global Competitiveness Report‘ des Weltwirtschaftsforums sind wir nämlich von Platz 18 auf 19 gerutscht – ein Beweis, dass die Rückstufung der Alpenrepublik (von 14 auf 18), zu der sich das Schweizer Institut IMD Österreich in seinem im Frühling erschienen ‚World Competitiveness Scoreboard 2011‘ veranlasst gesehen hat, kein Versehen war. Nach Meinung der IV seien vor allem die hohen Steuern und Arbeitszusatzkosten, die geringe Aktienmarktkapitalisierung und das viel zu niedrige Pensionsantrittsalter verantwortlich für das schlechte Abschneiden. Jetzt Gegenmaßnahmen zu setzen, sei richtig und klug, kommentiert man den kürzlich von Wirtschaftminister Reinhold Mitterlehner präsentierten 5-Punkte-Plan zur Standortsicherung, weist aber darauf hin, dass schöne Worte und Absichtserklärungen allein das Problem nicht beheben. Der Erfolg hängt – wie so oft – an der tatsächlichen Umsetzung.

chen bereits mehrfach Leiten das erfolgreiche Unternehmen: Andreas Fil (li.) und Wolfgang Rathner.

– weltweit läuft mit Teilen, die auf Fill-Anlagen produziert wurden. Auch für die Flugzeugindustrie ist Fill ein wichtiger Partner: Teile für den Airbus A380, Boeing Dreamliner 787 und Rolls-Royce werden auf Fill-Ultraschallprüfanlagen getestet. In der Aluminium-Entkerntechnologie sowie bei Maschinen zur Ski- und Snowboardproduktion

ist das Unternehmen unangefochtener Weltmarktführer. Weitere wesentliche Geschäftsfelder sind Windkraft und Bauindustrie.

Auf Expansionskurs Die Zeichen bei Fill stehen auch für die Zukunft klar auf Erfolg. In allen vier Kompetenz-Centern

ausgezeichnet.“ ANDREAS FILL, GF

und die Eröffnung der ersten FillNiederlassung in Shanghai hat sich Fill jetzt auch einen direkten Zugang zum riesigen chinesischen Markt eröffnen können. www.fill.co.at


I N NOVATI O N & U NTE R NE HMEN

Freitag, 30. September 2011

industrialtechnology – 55

SHORT

Risikomanagement CSC Austria veranstaltet am 20. Oktober in Linz ein hochkarätig besetztes PLM-Fachevent

IT bietet Rüstzeug für Effizienz & Innovation

Mitarbeiter als Energiedetektive Wetzlar. In den letzten fünf Jahren konnten im größten Werk von Rittal die Verbräuche bei Strom, Gas und Wasser um bis zu 30% gesenkt werden. Unter anderem wurde die Lackieranlage auf katalytische Abluftreinigung sowie ein Nass-in-NassVerfahren umgestellt. Das Besondere dabei ist, dass alle Ideen von Rittal-Mitarbeitern gekommen sind. Vorschläge und Maßnahmen werden dabei von Energie-Arbeitskreisen, die es in jedem Werk gibt, verfolgt und von internen Spezialisten umgesetzt. www.rittal.de

115.000 Euro Schaden pro Unternehmen könnten durch Risikomanagement verhindert werden. Norbert Haslacher, CEO CSC Austria: „Beispiele aus Praxis und Wissenschaft zeigen auf, welche Vorteile PLM bietet.“

HERBERT STRASSER

Linz. Die Minimierung der Markteintrittszeit neuer Produkte, eine höhere Flexibilität und mehr Innovation – das sind die mit Abstand wichtigsten Anforderungen, die Industrieunternehmen an sich stellen. Erschwert wird das in wirtschaftlich turbulenten Zeiten aber oft noch zusätzlich durch die enormen Nachfrageschwankungen aufgrund der zunehmend volatilen Märkte.

CSC greift auch heuer wieder, gemeinsam mit Partnern wie Braintribe, Siemens Industry Software, PTC, Techsoft, Dassault Systemes, Solidworks sowie der TU Wien und der Beratergruppe Neuwaldegg, dieses Thema auf und veranstaltet einen Fachevent dazu.

Simultan stanzen und spritzgießen

„Gerade in unsicheren Zeiten müssen Industrieunternehmen besonders gut gerüstet sein, um effizient agieren zu können.“

Laut einer aktuellen Risikomanagement-Studie des IT-Dienstleisters CSC Austria sehen 30% der österreichischen Unternehmen Produktionseinbrüche als eines der größten Geschäftsrisiken. Mögliche politische Veränderungen werden von mehr als einem Viertel (27%) als Risiko für ihr Unternehmen bzw. ihre Branche bezeichnet. Fehler bei der Planung und Umsetzung von Projekten bewerten immerhin 21% als großes Risiko. Product Lifecycle Management (PLM) gilt als ein besonders vielversprechender Managementansatz, der darauf abzielt, die Organisation, Prozesse, Methoden und eingesetzten Applikationen über

© CSC Austria/Elena Hanakova

NORBERT HASLACHER CEO CSC AUSTRIA

den gesamten Produktlebenszyklus unternehmensintern und unternehmensübergreifend entlang der Wertschöpfungskette aufeinander abzustimmen.

Das Risiko minimieren Durch dieses strategische Organisationskonzept ergeben sich Vor-

teile wie die effiziente Einbindung mehrerer Unternehmensstandorte, Kunden und Lieferanten sowie höhere Flexibilität in der Produktion und Reduktion der Produktkomplexität. Auch ein schnellerer Informationstransfer zwischen allen involvierten Bereichen sowie mehr Innovationskraft für das Unternehmen sind unmittelbare Nutzen.

Zahlreiche Vorträge und Keynotes sowie Arbeitskreise mit TopEntscheidungsträgern liefern beim „CSC PLM Innovation II”-Event am 20. Oktober im Ars Electronica Center in Linz wertvolles Wissen und eine Diskussionsbasis rund um das strategisches Organisationskonzept Produkt-Lebenszyklus-Management. CEOs sowie IT-, Innovations- und Organisationsverantwortlichen bietet sich hier eine Chance, wichtige und nützliche Erfahrungen von Experten aus erster Hand zu erhalten. CSC Austria-CEO Norbert Haslacher: „Gerade in unsicheren Zeiten ist es für Industrieunternehmen umso wichtiger, gut gerüstet zu sein, effizient zu agieren und innovativ zu bleiben. Wir wollen den Industrie-Entscheidern anhand von Erfahrungen aus Praxis und Wissenschaft zeigen, welchen Mehrwert PLM bringt.“ Unter den hochkarätigen Vortragenden sind Markus Götz Junginger (Unternehmensberater und Professor der Uni Berlin), Detlef Gerhard (TU Wien), Klaus Glatz (CIO Andlitz), Rupert Hasenzagl (Beratergruppe Neuwaldegg), Harald Fülöp, MBA (voestalpine group-IT) und Norbert Zimmermann (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berndorf AG). www.csc.com

© MMS

Mehrwert & Erfolg

Das Hybrid-Maschinensystem ermöglicht innovative Anwendungen.

Wöllersdorf. Die Modular Molding Systems GmbH & Co. KG (MMS) erweiterte ihren bereits vorhandenen Modulbaukasten aus verschiedenen Arbeitsstationen für das Stanzen, Biegen, Schweißen, Nieten, Montieren und Laserbeschriften um ein ins Gesamtsystem passendes neues Modul für das Spritzgießen. Die Kombination von Stanzund Kunststoffteilen ermöglicht zahlreiche innovative Anwendungen in der Elektround Mikrotechnik. Das Spritzaggregat kann auf mehreren Anbaupositionen (von oben oder seitlich durch die Trennebene) mit dem Spritzgießwerkzeug kombiniert werden. Für Mehrkomponenten-Anwendungen können auch zwei Spritzaggregate gleichzeitig eingesetzt werden. www.mms-technology.com

WIR MACHEN DETAILS ZU STARKEN LÖSUNGEN Bei Schlüsselverbindungen kommt es auf zuverlässige und belastbare Befestigungssysteme an. Weltweit sind daher in der Energietechnik die vielfältigen Lösungen von KVT im Einsatz. www.kvt -koenig.com

JOINED TO LAST. 70


I N N OVATI O N & UN TE R N E H MEN

56 – industrialtechnology

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Freitag, 30. September 2011

Lenzing Technik In nur fünf Monaten haben die Experten die CPA Freiberg wieder in Schwung gebracht

3.500 Fertigungsstunden in fünf Monaten Bauzeit

Die Nachfrage nach Füllstoffen steigt Konstanz. Bis zum Jahr 2018 wird einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana zufolge der weltweite Markt für Füllstoffe auf 22,5 Mrd. USD (rd. 6.6 Mrd. €) anwachsen. Treiber sind hier vor allem die Schwellenländer China und Indien. Gleichzeitig wird sich der Füllstoffmarkt teilweise von Nordamerika und Westeuropa insbesondere nach Asien-Pazifik (ex Japan) sowie aber nach Südamerika/Osteuropa verlagern. Ein Grund hierfür sind die großen Mineralvorkommen in diesen Regionen und die vergleichsweise kostengünstige Erschließung dieser Ressourcen. Regionale Unterschiede zeigen sich bei den einzelnen Füllstoff-Typen. In Europa wird synthetisch hergestelltes PCC am stärksten wachsen, in Nordamerika Carbon Black und in den übrigen Regionen ist die Entwicklung des am häufigsten eingesetzten Füllstoffs GCC weiterhin am stärksten. www.ceresana.com

Rechtzeitig im August ging die Anlage in Betrieb, die feierliche Eröffnung erfolgte kürzlich. BRITTA BRUCKNER

Lenzing/Freiberg. Ein Brand zerstörte im Dezember 2010 große Teile der chemisch-physikalischen Behandlungsanlage (CPA) der Sächsischen Umweltschutz Consulting GmbH (SUC) in Freiberg und legte diese lahm. Um die auf die Aufbereitung von flüssigen und schlammförmigen Abfällen aus der Solar-, Fotovoltaik- und Elektronikindustrie spezialisierte Anlage möglichst schnell wieder in Gang zu setzen, engagierte SUC die Lenzing Technik GmbH aus Österreich.

„Da die Kapazitäten der CPA Freiberg dringend hatten wir für das Projekt einen extrem engen Zeitrahmen.“

© CMS

HERBERT HUMMER GF DER LENZING TECHNIK

Lenzing Technik-GF Herbert Hummer dazu: „Da die Kapazitäten der CPA Freiberg im industriell geprägten Großraum Dresden dringend gebraucht werden, gab es für die Realisierung ein extrem enges Zeitkorsett.“ Gerade einmal fünf Monate standen den Spezialisten von Lenzing Technik für Engineering, Produktion, Montage und Inbetriebnahme der Anlage nach der Beauftragung im März 2011 zur Verfügung.

Peter Huber, Managing Partner und Gastgeber des Fach-Events.

Die tonnenschweren Filterpressen wurden durch den Dachstuhl millimetergenau genau ins Obergeschoss eingepasst.

In dieser Zeit wurden eine komplette Schlammentwässerung, eine Abgasbehandlung, Emulsionstrennung und Drucklufterzeugung samt Stahl- und Rohrleitungsbau sowie Mess-, Steuer- und Regelungstechnik konstruiert, gefertigt und in Betrieb genommen. Dass Teile der CPA während des Umbaus in Betrieb bleiben mussten, erwies sich als zusätzliche logistische und fertigungstechnische Herausforderung.

Auf zum Gipfelsturm Während Lenzing Technik die Gesamtprojektleitung über hatte und die Abgasbehandlung selbst fertigte und montierte, wurden auf Kundenwunsch die übrigen Kom-

ponenten von – überwiegend regionalen – Subunternehmern geliefert. Um die zeitgerechte Fertigstellung der Anlage sicherzustellen, erfolgte die Koordination der Projektpartner nach detaillierten Ablaufplänen. Selbst unvorhersehbare Herausforderungen, wie etwa eine verspätete Anlieferung der Filterpressen, brachte die Lenzing-Spezialisten nicht aus dem Konzept. „Der extreme Zeitdruck ließ keine Verzögerung der Bauarbeiten zu“, erinnert sich Lenzing Technik-Projektleiter Burkard Rohm. Mit einem Kran wurden die Maschinen schließlich zwischen den bereits errichteten Dachsparren in das Obergeschoß gehoben. „Die beiden jeweils acht Meter

langen und jeweils 20 Tonnen schweren Filterpressen mussten durch eine Öffnung gehoben werden, die nur wenige Millimeter größer als die Pressen selbst war“, erläutert Rohm die Millimeterarbeit. Seit August – exakt nach Zeitplan – ist die Anlage wieder in Betrieb. Kürzlich erfolgte die offizielle Eröffnung. „Beim Engineering einer so komplexen Anlage sind ausgewiesene Experten notwendig. Deshalb haben wir das Lenzing-Team engagiert“, erklärt Holger Vogel, der Betriebsleiter der CPA-Freiberg, und fügt abschließend hinzu: „Die punktgenaue Einhaltung des Zeitplans und die Leistungsfähigkeit der Anlage bestätigen unsere Entscheidung.“ www.lenzing.com

Knapp AG Der Grazer Logistikspezialist sorgt bei Wagener & Simon für effiziente Abläufe

Umfangreiches Lager knapp gehalten Graz/Wuppertal. Mit einem der umfangreichsten Sortimente im Bereich rostfreie Verbindungselemente – darunter Spezialsparten für die Schifffahrt sowie die Solarindustrie – ist die Wagener & Simon WASI GmbH & Co. KG weltweiter Marktführer. Wesentlich für den Erfolg ist neben der hohen Qualität der Produkte und der laufenden Innovationen ein erstklassiger Service, zu dem

natürlich auch eine rasche Lieferung gehört. Dafür sorgt der neue Logistikstandort in Wuppertal Ronsdorf mit modularen Lösungen des österreichischen Logistikspezialisten Knapp.

Effiziente Abläufe Das Herzstück des Systems bildet das OSR Shuttle, das während des laufenden Betriebs installiert

wurde. Es ist das erste ShuttleSystem, das für eine dreifach tiefe Einlagerung konzipiert wurde. Es dient als Überläuferpuffer, Versand- und Wareneinangspuffer und versorgt die vier Arbeitsplätze, die mit ihrer dynamischen, multifunktionalen und ergonomischen Bauweise eine Bearbeitung von 540 Positionen/Behälter pro Stunde ermöglichen.

Hohe Lagerkapazität

© Knapp

Wien. Heute kommt an China mit seinen gewaltigen Absatzmärkten kein Unternehmen mit globalen Ansprüchen mehr vorbei. Aber auch für mittelständische Firmen als Anbieter von Nischenprodukten bietet der chinesische Markt enorm viele Chancen. Allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres wuchsen die Direktin-vestitionen um 26% auf 38,8 Mrd. USD (rd. 28,4 Mrd. €). Doch attraktive Marktchancen allein führen noch nicht zum Erfolg; wichtig sind detaillierte Infos über die Besonderheiten, die bei Geschäften mit dem Reich der Mitte zu beachten sind. Diese bietet CMS Reich-Rohrwig Hainz, eine der führenden Rechtsanwaltskanzleien in Österreich und Südosteuropa, bei der Veranstaltung „Fokus China – was Sie über das Business in China unbedingt wissen sollten“, am 8. November ab 15 Uhr (MOYAMuseum of Young Art, Renngasse 4, 1010 Wien). Rechtsexperten aus Shanghai und Wien beleuchten dabei die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für die Expansion nach China, darunter etwa Arbeits-, sozial- und steuerrechtliche Aspekte oder Markenschutz. Ein Kommunikationsexperte zeigt auf, wo die größten Unterschiede in der Kommunikation mit chinesischen Geschäftspartnern liegen. Aufgrund der limitierten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung (bis spätestens 31. Oktober) unbedingt erforderlich. www.cms-rrh.com

© SUC

gebraucht wurden, Infos für das Big Business in China

Das OSR Shuttle von Knapp ist das Herzstück des WASI-Logistikzentrums.

Durch die ganzheitliche Logistiksoftware der KiSoft Produktfamilie ermöglicht Knapp WASI, modernste Förder- und Lagertechnik mit unterschiedlichen Komponenten wie einem Hochregallager oder Kommissionierstationen für Behälter und Paletten zu kombinieren. Damit kann WASI die sehr unterschiedlichen Anforderungen ihres breiten Kundenspektrums – von einem kleinen Paket bis zu vorkommissionierten Großmengen auf Palette oder im Container – gerecht werden. Die große Kapazität des automatischen Hochregal- und Kleinteile-

lagers in Kombination mit einer standardisierten Steuer- und Verwaltungssoftware bieten den Vorteil, die große Artikelvielfalt in entsprechender Menge auf kleinstem Raum zu lagern und diese zeitnah für unterschiedlichste Kundenaufträge bereitzustellen.

Zentrale Steuerung Die Kommissionierung der einzelnen Edelstahlprodukte erfolgt in allen Bereichen des Distributionszentrums sprachgesteuert mit KiSoft Voice, was den Anforderungen, die WASI an ein solches System stellt, genau entspricht: Einfachheit, Flexibilität und der Vorteil, dass das Kommissionierpersonal – wegen der Artikelvielfalt und der zum Teil hohen Produktgewichte – beide Hände ergonomisch für die Arbeit frei hat. Die einheitliche Benutzeroberfläche aller Softwaremodule ermöglicht nicht nur, die gesamte Anlage im Leitstand zentral zu steuern, sondern verkürzt zudem auch die Einarbeitungszeit. www.knapp.com


I N NOVATI O N & U NTE R NE HMEN

Freitag, 30. September 2011

Montanuniversität Leoben Millioneninvestment

Kunststoff im Fokus

© Montanuniversität Leoben

Neuer Spritzgießcompounder von Engel.

v.li.: H. Androsch, W. Friesenbichler, LA E. M. Lipp, P. Neumann (GF Engel Holding), W. Wegscheider, C. Holzer, H. Tischhardt HERBERT STRASSER

Wien/Leoben. In den letzten acht Jahren wurden an der Montanuniversität Leoben gut 30 Mio. € in die Geräteinfrastruktur investiert, davon entfielen allein auf den Bereich Kunststofftechnik 22 Mio. €. „Wir wollen uns hier zu einem international sichtbaren ‚Center of Excellence’ entwickeln”, so Universitätsvorsitzender Hannes Androsch, der auch die Weiterentwicklung des PCCL (Polymer Competence Centers Leoben) gemeinsam mit der Studienrichtung Kunststofftechnik zu einem CometZentrum als Ziel nannte. Kürzlich wurde dafür ein weltweit einzigartiger Spritzgießcompounder von Engel im Wert von rund 1 Mio. € in Betrieb genom-

men. Die Compoundieranlage des Forschungsaggregats ist speziell für die Herstellung und Verarbeitung von nanoverstärkten Polymeren maßgeschneidert. Die Anlage besteht aus einem 27 mm/44 bis 52D Leistritz-Compounder und einer vollelektronischen 1800 kN Engel Spritzgießmaschine, konzipiert für Mehrkomponentenspritzgießen und die Herstellung von Polymer-Nanocomposites auf Basis konventioneller als auch hochtemperaturbeständiger Thermoplaste. Die Gesamtanlage ist mit einem 3-Wege-Ventil ausgestattet und kann sowohl als Spritzgießcompounder als auch getrennt als Compoundieranlage bzw. Spritzgießmaschine verwendet werden. www.unileoben.ac.at www.engelglobal.com

Westermo Industrieller UMTS-Router MRD-350

Für professionelle Vernetzung

Führt Befehle aus Der MRD-350 kommt in einem Hutschienen-Gehäuse und ist mit einem 2-fachen, leicht zugänglichem SIM-Kartenslot sowie intelligenten Funktionen der seriellen RS-232-Schnittstelle ausgerüstet. Daten werden nicht einfach nur übertragen, sondern lassen den

MRD-350 überträgt nicht nur blitzschnell Daten, sondern führt auch Befehle aus.

Router auch Befehle ausführen wie beispielsweise E-Mails und SMS verschicken. Mittels HSPA sind Uplink-Geschwindigkeiten bis zu 14,4 Mbit/ s und im Downlink von max 7.2 Mbit/s möglich. Ferner besitzt das Gerät zwei 10/100-Ethernet-Switchports mit integriertem DHCP-Server und eine „Stateful Packet Inspection“-Firewall. www. westermo.at

© Westermo

Waghäusel/Himberg. Auf der diesjährigen „Smart Automation“ (6. bis 8. Oktober, Halle DC, Stand 702) stellt Westermo zum ersten Mal sein neues UMTS-Router-Flaggschiff der Fachwelt vor.

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P R O D UK TI O N & AUTO MATI S I E RUN G

58 – industrialtechnology

Freitag, 30. September 2011

Rockwell Automation & Cisco Designleitfaden für den fabriksweiten Einsatz von EtherNet/IP wurde erweitert

SHORT

Ein weiteres Kapitel wird aufgeschlagen

Leichter Einstieg in die Automatisierung

© Epson

Detaillierte Designhinweise und Best-Practise-Beispiele für integrierte Achssteuerungen. NORBERT BERGER

Platzsparende und kostengünstige Roboter-Familie von Epson.

Haan-Gruiten. Rockwell Automation und Cisco Systems haben ihren Design-Leitfaden für den fabrikweiten Einsatz von EtherNet/IP um ein weiteres Kapitel erweitert. Die 75-seitige Ergänzung bietet Maschinenbauern und Fertigungsunternehmen Hilfestellung bei der Einrichtung integrierter Achssteuerungen auf Basis von EtherNet/IP.

Meerbusch. Erstmals stellt Epson auf der diesjährigen „Motek“ (10. bis 13. Oktober in Stuttgart) seine neue LS-Scara-Roboter Range dem Fachpublikum vor. Die Roboterserie wurde speziell für platzsparende und kostengünstige (sowohl hinsichtlich der Anschaffungs- als auch der Betriebskosten) Automatisierungslösungen ausgelegt und ist wahlweise in Standard- oder Reinraum-Konfiguration (ISO Klasse 4) erhältlich. Insgesamt umfasst die Reihe zurzeit Modelle mit Reichweiten von 400 mm und 600 mm sowie einer Tragkraft von 3 kg beziehungsweise 6 kg (max.). www.epson.de

Einheitliche Architektur

„Unser Leitfaden unter-

Richtiger Dreh bei der Edelstahlbearbeitung

stützt Unternehmen

© Rockwell Automation

Sie enthält detaillierte Designhinweise, Empfehlungen sowie Best-Practice-Beispiele, mit deren Hilfe Steuerungsentwickler ihre Achssteuerungs-Applikationen fest

Maschinenbauer und Produktionsunternehmen profitieren von durchgängiger Netzwerkarchitektur mit Ethernet/IP.

bei der Umsetzung

Hannover. Der Präzisionswerkzeughersteller Safety bringt die neue Dreh-Schneidstoffsorte 8625 (optimiert für rostfreie Stähle) auf den Markt. Sie besteht aus einer mehrlagigen, sehr zähen und stark haftenden MT-CVD-Beschichtung. Das neu entwickelte, feinkörnige Substrat mit hohem Kobaltgehalt trotzt auch höheren Temperaturen beim Drehen, ist gegen plastische Verformung gewappnet und beugt einer frühzeitigen Aufbauschneidenbildung vor. www.safety-cuttingtools.com

von durchgängigen, werksweiten EthernetArchitekturen.“ PETER PESCH, COMMERCIAL ENGINEER INTEGR. ARCHITECTURE

und sicher innerhalb der fabrikweiten Architektur synchronisieren können. Thematisiert werden unter anderem Zeitsynchronisations-Aufgaben und zeitgerechte Datenübertragung zwischen Geräten in Anwendungen mit hochintegrierten Achssteuerungen (beispielsweise Verpackungs-, Bestückungs und

Steckerleiste mit optimiertem Ausgang

Bahnverarbeitungs-Maschinen sowie Montage und Robotersysteme) über EtherNet/IP.

Produktion optimieren „Um Fertigungsunternehmen bei der Umsetzung von durchgängigen, werksweiten Ethernet-Architekturen zu helfen, ist der Einsatz von TCP/IP-Technik für deterministische, echtzeitfähige, geregelte Achssteuerungen ein entscheidender nächster Schritt“, sagt Peter Pesch, Commercial Engineer Integrated Architecture bei Rockwell Automation. „Mit unserem detaillierten Design-Leitfaden können unsere Kunden eine Netzwerkkonvergenz rasch umsetzen und Zugriff auf Echtzeitinformationen bekommen,

die für eine fabrikweite Optimierung unerlässlich sind.“ Für ihre Achssteuerungs-Applikationen verwenden Maschinenbauer und Fertigungsunternehmen traditionell ein spezielles Netzwerk. Diese Designstrategie setzt spezielle Hardware voraus und resultiert häufig in einem isolierten Systemdesign, ohne Zugang zu den benötigten Informationen. EtherNet/IP ist dagegen für eine durchgängige Vernetzung ausgelegt – vom einzelnen Gerät über die verschiedenen Applikationen hinweg bis in die IT-Infrastruktur des jeweiligen Kunden hinein. Der Schritt weg von mehreren spezialisierten Netzwerken hin zu einer durchgängigen, integrierten Architektur hat auch wirtschaftliche

Vorteile wie verkürzte Entwicklungszeiten, minimierte Integrationsrisiken und damit niedrigere Kosten. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Unternehmen dabei zu unterstützen, technische und kulturelle Unterschiede zwischen Produktion und übergeordneten IT-Systemen zu überbrücken“, sagt Chet Namboodri, Global Director, Manufacturing Industry Solutions and Marketing bei Cisco Systems. „Wir haben den DesignLeitfaden gemeinsam getestet und validiert, um sicherzustellen, dass unsere Kunden ihre Produktion und ihren gesamten Geschäftsbetrieb damit effizient optimieren können.“ www.rockwellautomation.com

National Instruments Kürzere Start- und Ladezeiten, neue Funktionen und verbesserte Stabilität © Schneider Electric

Jubiläumsversion NI LabView 2011 Salzburg-Bergeim. „Vor 25 Jahren entwickelten wir die Software LabView, damit sich Anwender auf Innovationen konzentrieren können, anstatt sich mit komplizierten Programmier- und Systemintegrationsproblemen auseinandersetzen zu müssen – und heute ist sie die richtungsweisende Systemdesignsoftware für Mess-, Steuer- und Regelanwendungen“,

APC Surge Arrest PLC ermöglicht den ungehinderten Datenfluss.

grammierschnittstellen oder über Funktionen, die aufgrund von Anwendervorschlägen implementiert wurden, erreicht wird.“ Die neue Version bietet eine Reihe zusätzlicher und zeitsparender Funktionen, darunter etwa neue, ingenieurspezifische Bibliotheken sowie die Fähigkeit, mit beinahe jeder Hardware und jedem Zielsystem zu interagieren, darunter der neue multicorebasierte NICompactRIO Controller und der RF-Vektorsignalanalysator NI PXIe-5665, der zu den leistungsstärksten seiner Art zählt. NI LabView unterstützt außerdem Assemblies, die mit dem aktuellen Microsoft .NET Framework erstellt wurden, und umfasst zahlreiche Funktionen und Eigenschaften, die direkt auf Anwendervorschlägen beruhen.

Zusätzliche Funktionen © National Instruments

München. Die neue Steckdosenleiste APC Surge Arrest PLC von APC by Schneider Electric verfügt ab sofort über einen PowerLine-kompatiblen Ausgang mit vollständigem Überspannungsschutz. Im Gegensatz zu herkömmliche Leisten, die Internet-Datensignale bisher herausfilterten, ermöglichen die neuen Modelle Surge Arrest PLC eine ungestörte Übertragung. Der PowerLine-kompatible Ausgang wurde zusätzlich speziell für die besonders empfindlichen Trafo-Netzteile entwickelt, wie sie in der Regel bei PowerLine-Netzwerkadaptern Anwendung finden. Damit kann nun das gesamte IT-Equipment problemlos und sicher an einer Steckerleiste angeschlossen werden. www.apc.com

erklärte Jeff Kodosky, National Instruments Business and Technology Fellow sowie Mitbegründer und Erfinder von LabView. „Mit jeder neuen Version wird als Hauptziel die Steigerung der Produktivität für jede Anwendungssituation verfolgt – ganz egal, ob dieses Ziel nun über die Integration mit neuester Hardware, über die Einführung neuer Bibliotheken und Pro-

Die Jubiläums-Version bietet mehr Tempo, mehr Funktionen und mehr Stabilität.

Vertraut machen können sich interessierte Ingenieure mit der neuen Version bei den LabView-Tagen, die diesen Herbst in Österreich, Deutschland und der Schweiz statt-

finden. Zudem bietet die Veranstaltung eine Plattform, um Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Anwendern auszutauschen. Die Österreichtermine sind am 15.11.

„Bei jeder neuen Version ist es unser Hauptziel, die Produktivität für jede Anwendungssituation noch weiter zu steigern.“ JEFF KODOSKY ERFINDER VON LABVIEW

in Wien (Holiday Inn Vienna-South) und am 16.11. in Graz (Hotel Novapark Graz). Im Anschluss besteht auch die Möglichkeit, kostenlos an der CLAD-Zertifizierung teilzunehmen. http://austria.ni.com


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