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Freitag, 23. Mai 2014 – 27

EUROPA: Bessere Kontrolle

Auszeichnungen

Die Arzneimittelbehörden überwachen Industrie und Handel stärker  Seite 28

Der PMCA zeichnete Firmen und Agenturen für die beste Pharmawerbung aus  Seite 34

© PMCA

© Wikimedia cc

healtheconomy Prämierung Stöger preist gesunde Firmen © APA/Andreas Pessenlehner

Life-Ball: Zahl der neuen HIV-Infektionen sinkt

© APA/Georg Hochmuth

short

© www.bigshot.at - Christian Jungwirth

Bilanz Die Finanzergebnisse der Krankenkassen für das abgelaufene Geschäftsjahr liegen vor: Bei einem Gesamtbudget von rund 16 Mrd. € haben die Krankenkassen 2013 einen Überschuss von 217 Mio. € erzielt und sind damit nun schuldenfrei. Der Löwenanteil des Überschusses kam mit 115,4 Mio. € von der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), die lange als Sorgenkind galt. Allerdings machten 100 Mio. € davon die Pauschale der Umsatzsteuerrückvergütung für Medikamente aus, welche zur Gänze an die WGKK ging. Seite 29

© Alexander-Wulz/www.wulz.cc

Zusammenarbeit Das Grazer Institut Allergosan und der Pharma- und Gesundheitskonzern Abbott haben eine Partnerschaft für den Vertrieb der probiotischen Produktpalette „Omni-Biotic“ von Allergosan bekannt gegeben. Durch diese exklusive Partnerschaft werden „Omni-Biotic“-Produkte in Zukunft verstärkt der wichtigen Gruppe der Allgemeinmediziner, den niedergelassenen Gastroenterologen und Gynäkologen nähergebracht. Die Partnerschaft ermögliche Abbott eine Erweiterung des bereits bestehenden gastroenterologischen und gynäkologischen Produktportfolios. Seite 31

Charity Dank neuer Therapien steigt die Lebenserwartung: Weltweit leben so viele Menschen wie noch nie mit dem HI-Virus. Aids Hilfe und die Pharmafirma MSD ­versuchen in Österreich nun die Patienten-Arzt-Beziehung zu verbessern. Seite 28 Studie Ernst & Young sieht die Industrie unter Zugzwang

inhalt

Pharmafusionen nehmen weiter zu

Pharmareport und Lifescience > Klinische Studien werden immer weniger  28 > Abbott kauft Firma in Lateinamerika  30 >D  aiichi Sankyo hilft kranken Kindern in Osteuropa  31 Medizintechnik und eHealth >A  ustromed und Verband der Diagnosegerätehersteller kooperieren  32 > Studie bremst Therapie  32

© panthermedia.net/Dmitriy Shironosov

Healthcare > Länder einig über Ärzteund Pflegeausbildung  29 > Kronen Zeitung baut Gesundheitsmedien aus  33

Big-Pharma ist unter Druck; weil gespart wurde, fehlen nun neue Produkte.

Wien/London. Unter den größten Pharmaunternehmen kommt es in naher Zukunft zu weiteren Fusionen und Übernahmen. Davon ist das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young überzeugt. Das organische Wachstumspotenzial sei bei vielen Konzernen begrenzt und operative Verbesserungen seien ausgereizt. Zudem seien die Verkäufe in den vergangenen Jahren zurückgegangen, hält Ernst & Young in einer Studie fest. Auch die Gewinne gingen deutlich zurück, und die Margen kamen unter Druck. Indes könnte die Übernahme von AstraZeneca durch Pfizer platzen.  Seite 30

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28 – healtheconomy

Freitag, 23. Mai 2014

Life-Ball Dank neuer Therapien steigt Lebenserwartung; weltweit leben so viele Menschen wie noch nie mit HIV-Virus

Kommentar

UNO: HIV-Neuinfektionen gehen weltweit zurück

Der Teufelskreis der Industrie

Aids Hilfe und Pharmafirma MSD versuchen in Österreich Patienten-Arzt-Beziehung zu verbessern. Wien. Der näherrückende Life-Ball tut das, was er soll: Er rückt wieder einmal das Thema HIV/Aids in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Weltweit leben so viele Menschen wie noch nie mit dem HI-Virus (35,3 Millionen). Ursache dieses Anstieges der HIV-positiven Weltbevölkerung über die vergangenen Jahre ist laut Aids Hilfe Wien der Erfolg der HIV-Therapie und der daraus resultierenden gesteigerten Lebenserwartung betroffener Personen. Rückläufig ist hingegen die globale Rate der Neuinfektionen: 2012 waren es 2,3 Mio. Neuinfektionen, darunter 260.000 Kinder. Auch die Zahl der in Folge einer HIV-Infektion verstorbenen Menschen sinkt dank der weltweiten Maßnahmen; hier waren es 2012 mit 1,6 Mio. Todesfällen etwa um 700.000 weniger als 2005, zitiert die Aids Hilfe Zahlen von UNAIDS. Die Schätzungen für HIV-erkrankte Personen in Österreich schwanken zwischen 7.000 bis 15.000. Die exakte Zahl kann aufgrund der hohen Dunkelziffer nicht erhoben werden.

Martin Rümmele

A

m 20. Mai wurde der Tag der klinischen Forschung gefeiert, bezogen auf den Start einer der ersten und der wahrscheinlich bekanntesten kontrollierten klinischen Studie von James Lind im Jahr 1747. Heute werden Milliarden für die Erforschung von Arzneimitteln ausgegeben. Hunderte Millionen auch in Österreich. Aktuell kostet die Entwicklung eines Arzneimittels laut Industrie bis zu 1,5 Milliarden USD. Viel Geld, das erst einmal verdient werden will. Immer wieder wurde der Industrie vorgeworfen, bei Studien zu tricksen. Immer wieder kam es nach der Zulassung von neuen Medikamenten und derem breiten Einsatz zum Bekanntwerden von Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Auch, weil in ersten Studien oft nur das zu untersuchende Mittel getestet wurde, Patienten heute aber meist mehrere gleichzeitig nehmen müssen. Die Medizinmarktaufsicht und die EU-Behörden nehmen diesen Bereich nun stärker ins Visier und beobachten Produkte auch nach deren Zulassung und Markteinführung. Gleichzeitig veröffentlichen viele Pharmahersteller alle Studien aus der Entwicklung von Arzneien. Das führt aber auch wieder dazu, dass weniger auf den Markt kommt und eben die Entwicklungskosten steigen – ein Teufelskreis für die Branche.

Diagnose erfolgt zu spät Nach wie vor erhalten 20 bis 25% der HIV-positiven Personen in Österreich ihre Diagnose erst zu einem Zeitpunkt, an dem die Infektion bereits weit fortgeschritten ist. Diese späte Diagnose wirkt sich signifikant nachteilig auf die persönliche Situation, den Therapieerfolg und die Langzeitprognose der betroffenen Menschen aus. Im Jahr 2013 wurden in Österreich 481 HIV-positive Testergebnisse registriert und somit erstmals etwas weniger als in den Vorjahren. Davon entfielen mit 263

© Reinhard Holl

Ina Karin Schriebl

Der kommende Life-Ball rückt das Thema HIV/Aids wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

und kategorisiert, um auch auf struktureller beziehungsweise politischer Ebene entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

HIV-positiven Testergebnissen 54,7% der Neudiagnosen auf Wien. Laut Statistik des Bundesministeriums für Gesundheit wurden seit Beginn der Aufzeichnungen bis Ende 2012 in Österreich 3.792 Aids-Erkrankungen diagnostiziert; von den Betroffenen sind bis dato bereits 1.986 verstorben. Auch 2014 werden Menschen mit HIV/Aids im Alltag nach wie vor ausgegrenzt. Sie sind oft mit Vorurteilen konfrontiert und verschweigen daher aus Scham ihre Infektion. Im Kampf gegen Diskriminierung hat die Aids Hilfe Wien vor einem Jahr eine bundesweite Anlaufstelle für Diskriminierung eingerichtet, wo die Fälle gemeldet werden können. 2013 sind bereits 26 Meldungen eingegangen. Alle Meldungen werden dokumentiert

Große Erhebung läuft Die österreichischen Aids Hilfen und zahlreiche andere mit der Betreuung von Betroffenen befasste Institutionen führen aktuell in Kooperation mit dem Pharmaunternehmen MSD unter Betroffenen eine Erhebung bezüglich der Patienten-Ärzte-Beziehung, kurz PAB, durch. Ziel ist, anhand des erhobenen Stimmungsbilds jene Punkte zu identifizieren, an denen angesetzt werden kann, um die Beziehung zwischen HIV-positiven Patienten und ihren Ärzten zu fes-tigen. „Aus Sicht der Patientinnen und Pati-

enten ist der PAB-Test wichtig, um zu klären, wie sie ihre Beziehung zum HIV-behandelnden Arzt sehen und wie sie mit ihrer Therapie umgehen. Therapietreue ist aus Patientensicht ein wesentliches Thema“, sagt Wiltrut Stefanek, Obfrau des Vereins PulsHIV. Gabriele Grom, Geschäftsführerin von MSD in Österreich: „Seit über 25 Jahren ist MSD ein Vorreiter im Kampf gegen HIV. Wir konnten durch unser langjähriges Streben nach Innovation einen wichtigen Beitrag für maßgebliche Veränderungen auf diesem Gebiet leisten. Es geht uns darum, unsere wissenschaftliche Kompetenz, unsere Ressourcen und unsere globale Positionierung einzusetzen, um medizinische Lösungen bereitzustellen.“

Europa AGES-Medizinmarktaufsicht sieht Arbeit immer umfassender

Forschung Wissenschaftsinvestitionen gehen zurück

Breite Überwachung

Pharmig sieht Lücken Wien. Ein Drittel des ForschungsOutputs Österreichs stammt aus der klinischen Forschung an Patienten an Universitätskliniken und Krankenhäusern. Doch mit dem Stagnieren der Wissenschaftsinvestitionen insgesamt wird dieser bisher von der Wissenschaftspolitik stiefmütterlich behandelte Bereich noch einmal geschädigt werden, warnten am Montag Experten bei einer Pressekonferenz in Wien.

Genauere Kontrollen

EU-Behörden und die AGES haben die Arzneimittelsicherheit ausgeweitet.

„Die klinischen Studien vor der Zulassung finden an einer beschränkten Anzahl von Probanden, zumeist unter Monotherapie und unter kontrollierten Bedingungen, statt“, sagte die Wiener Expertin. So blieben doch in einigen Fällen schwere Neben- und/oder Wechselwirkungen unbemerkt – sie konnten erst nach millionenfachem Gebrauch registriert werden. Die Europäische Arzneimittelagentur und die nationalen Behörden sammeln nun im Rahmen der von der Industrie für jedes Produkt periodisch vorzulegenden Reports alle entsprechenden sicherheitsrelevanten Daten.  (APA/iks)

© Wikimedia cc/Xavier Häpe

hat man aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre die Konsequenzen gezogen. Bei manchen „Blockbuster“-Medikamenten wurden nämlich Sicherheitsprobleme erst nach ihrer Zulassung entdeckt. Das führte zu der Erkenntnis, dass es keine „endgültige“ Datenlage gibt, was die Nutzen-Risiko-Abwägung für Medikamente betrifft.

maindustrie wissenschaftliche Beratung in der Entwicklungsphase von Arzneimitteln an. Das betrifft zum Beispiel die Planung von klinischen Studien; gerade hier sind wir von der AGES im Rahmen der EU-Staaten an dritter Stelle bei diesen Beratungsaktivitäten“, sagt Christa Wirthumer-Hoche. In allen westlichen Industriestaaten mit einem an sich hohen Niveau an Arzneimittelsicherheit

© APA/Herkmut Fohringer

Brüssel/Wien. Die EU-Arzneimittelaufsicht wird immer umfassender. Aktiv wird die Medizinmarktaufsicht bereits von der Entwicklung von Arzneimitteln bis zur Kontrolle von Wirkstoffherstellern in Drittländern, erklärte jetzt die neue AGES-MedizinmarktaufsichtLeiterin Christa Wirthumer-Hoche. „Arzneimittel können nicht ‚hundertprozentig sicher‘ sein. Es geht immer um das Abwägen von Nutzen und Risiko für den Patienten“, sagte die Chefin der österreichischen Medizinmarktaufsicht der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Konzentrierten sich die Aktivitäten der Experten der EU und der einzelnen Mitgliedsländer früher vor allem auf die Erstzulassung von Medikamenten, wird heute auf einem viel breiteren Feld versucht, Probleme mit der Arzneimittelsicherheit von Anfang zu verhindern. Gleichzeitig versucht man auch in der globalisierten Welt die langen und komplexen Produktions- und Lieferketten für Arzneimittel und Wirkstoffe zu kontrollieren. „Wir bieten als Service der Phar-

Pharmakonzerne investieren in Österreich in Studien 150 bis 200 Mio. Euro.

„Auf der einen Seite ist es in Österreich das Ziel, die Forschungsquote bis 2020 auf 3,76% zu erhöhen. Jetzt sagt die Statistik Austria vorher, dass der Anteil im kommenden Jahr von 2,9 auf 2,88% leicht sinken wird. Das ist keine gute Ausgangslage. Es geht nicht um das Erhalten, sondern um den Ausbau; das erreicht man nicht mit Stagnation“, sagte Jan Oliver Huber, Generalsekretär des Verbands der österreichischen Pharmaindustrie (Pharmig). In die klinische Forschung – vor allem in internationale Studien der Phase III – steckt die zum größten Teil internationale Pharmaindustrie in Österreich pro Jahr rund 150 bis 200 Mio. €. Das bringt Know-how und den beteiligten Patienten (derzeit sind es fast 7.000) potenzielle Therapien der Zukunft und eine verbesserte Versorgung. Die Spitalserhalter profitieren wiederum von der kostenlosen Bereitstellung der Therapeutika, was die Bundesländer als hauptsächliche Kostenträger des Krankenhaussektors eigentlich begrüßen müssten. (APA/iks)


H E A LTH : C A R E

Freitag, 23. Mai 2014

healtheconomy – 29

Gesundheitswesen Bis auf zwei haben sämtliche Krankenversicherungsträger entweder einen Überschuss erzielt oder ausgeglichen bilanziert

Kassen sind schuldenfrei ulli moschen

Wien. Mittlerweile liegen die Finanzergebnisse der Krankenkassen für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Bei einem Gesamtbudget von rund 16 Mrd. € haben die Krankenkassen 2013 einen Überschuss von 217 Mio. € erzielt und sind damit nun schuldenfrei. Der Löwenanteil des Überschusses kam mit 115,4 Mio. € von der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), die lange als Sorgenkind galt. Allerdings machten 100 Mio. € davon die Pauschale der Umsatzsteuerrückvergütung für Medikamente aus, welche zur Gänze an die WGKK ging, weil sie die einzige Kasse mit Schulden, also einem „negativen Reinvermögen“, war. Die restlichen Schulden machen nun 43,3 Mio. € aus. Negativ bilanziert haben im Jahr 2013 mit einem Minus von 14,4 Mio. € nur die Kärntner Gebiets-

Konferenz Reformen

Länder einig

Klagenfurt/Wien. Vor Kurzem trafen sich die Gesundheitsreferenten der Bundesländer bei einer Konferenz am Faaker See in Kärnten, um länderübergreifende Themen zu besprechen. Auf dem Progamm standen ein Austausch über den Umsetzungsstand der Gesundheitsreform, die Novellierung des Apothekergesetzes, die Reform der Ärzteausbildung und eine einheitliche Regelung der Pflegeausbildung.

Pflegeberufe aufwerten

verursacht durch Abwanderung und Konkurse. „Wir hatten einen totalen Einbruch bei den Einnahmen durch unselbstständig Erwerbstätige“, sagt Lintner. „Das macht es einnahmenseitig für uns beinhart; ausgabenseitig waren wir nicht schlecht.“

Positive Entwicklung Aktuell sind rund 8,4 Mio. Menschen anspruchsberechtigt, die Zahl umfasst Versicherte und mitversicherte Angehörige. Als positiv wird eine stabile Beitragsentwicklung mit plus 3,6% sowie ein sorgsamer Umgang mit den Bei-

trägen der Versicherten eingestuft. Der Vorsitzende des Verbandsvorstands im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Hans Jörg Schelling, bezeichnet das im Jahr 2013 erzielte Ergebnis als „umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass trotz der im Dezember 2012 beschlossenen Gesundheitsreform und des damit eingeleiteten Kostendämpfungspfads in Höhe von 1,372 Mrd. Euro bis zum Jahr 2016 seitens der Krankenkassen im selben Zeitraum über 5,6 Mrd. Euro mehr in das heimische Gesundheitssystem und damit an Mehrleistungen für die Versicherten fließen werden.“

Schelling: Überschüsse erlauben eine Fokussierung auf Gesundheitsförderung.

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© panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

„Einstimmig sprachen sich die Gesundheitsreferenten der Bundesländer dafür aus, die Pflegeausbildung bundesweit einheitlich zu regeln und insofern neu zu konzipieren, als dass diese künftig mit einem akademischen Grad abgeschlossen werden soll“, fasste Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner letzteren Themenpunkt zusammen. Man verspricht sich durch die Reform eine Aufwertung des Pflegeberufs. Die Gesundheitsreferenten der Landesregierungen sprachen sich außerdem offiziell für eine Reform der Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin und die öffentliche Finanzierung einer verpflichtenden Lehrpraxis aus. Bis jetzt muss ein angehender Allgemeinmediziner nicht einen Tag in einer Ordination verbringen und darf dennoch am Ende seiner Ausbildung selbst eine Praxis führen. (um)

krankenkasse (KGKK) und die SVA der gewerblichen Wirtschaft mit einem Minus von 16,9 Mio. €. Da sowohl die WGKK als auch die KGKK hoffen, ihre Schulden dieses Jahr wieder abbauen zu können, ist die Unterstützung durch die Umsatzsteuerrückvergütung nicht mehr vorgesehen. Die SVA der gewerblichen Wirtschaft macht eine Umverteilung zulasten der Selbstständigen für ihr Minus verantwortlich, und Johann Lintner, Direktor der KGKK, sieht den Grund für das Minus in der schlechten Wirtschaft. In Kärnten habe es einen Rückgang bei den Beschäftigten gegeben,

© APA/Georg Hochmuth

Schelling: Überschüsse bedeuten Mehrleistungen für die 8,4 Millionen Anspruchsberechtigten.

denk.uniqa.at

Die Umsetzung der Gesundheitsreform auf Länderebene wird positiv bewertet.


Ph a r m a : r e p or t

30 – healtheconomy

Freitag, 23. Mai 2014

Europa Rationalisierungen und Sparbemühungen ließen bei den Top 20 der Pharmabranche im Vorjahr die F&E-Ausgaben um 1,8% sinken

Studie: Pharmabranche stockt

Ernst & Young sieht in den jüngsten Übernahmen erst den Auftrakt für eine weit größere Übernahmewelle in der Pharmaindustrie.

© panthermedia.net/Dmitriy Shironosov

Martin RÜmmele

Big-Pharma kämpft mit sinkenden ­Margen und kauft Umsätze zu.

Wien/London. Unter den größten Pharmaunternehmen kommt es in naher Zukunft zu weiteren Fusionen und Übernahmen. Davon ist das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Ernst & Young überzeugt. Das organische Wachstumspotenzial sei bei vielen Konzernen begrenzt und operative Verbesserungen seien ausgereizt. Zudem seien die Verkäufe in den vergangenen Jahren zurückgegangen, hält Ernst & Young in einer aktuellen Studie fest. Auch die operativen Gewinne gingen deutlich zurück und die Margen kamen unter Druck.

Einige der Gründe für die rückläufige Profitabilität sind der Preisdruck vonseiten der Krankenversicherungen oder die Konkurrenz durch Generika aufgrund der Patentabläufe bei wichtigen Produkten. Bestrebungen für niedrigere Kosten und Restrukturierungen seien bereits ausgereizt, heißt es in der Analyse von Ernst & Young. Nun nehme die Branche eine neue Welle von Fusionen und Übernahmen in Angriff; die Firmenlandschaft werde dadurch grundlegend verändert. In den letzten Jahren wurden Geschäftsbereiche zusammengelegt, Kosten reduziert und Organi-

sationen auf Effizienz getrimmt. Als Folge sanken die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den größten 20 Pharmakonzerne der Welt im vergangenen Jahr um 1,8%. Ein rückläufiger Trend sei seit 2010 zu beobachten, so die Verfasser.

Mehrwert gefordert Wachstum aus eigener Kraft wird deshalb immer schwieriger. Aufgrund des Sparzwangs der Kostenträger und Leistungserbringer stehen die Medikamentenpreise weltweit unter Druck. Versicherer und Zulassungsbehörden verlangen einen nachweisbaren Mehr-

Mission Hoffnung – Hilfe, die ankommt Ein kleines Mädchen kommt nach Chemo- und Strahlentherapie endlich aus dem Krankenhaus nach Hause. Der Gehirntumor und die schmerzvollen Behandlungen haben bleibende Schäden hinterlassen – sie kann sich nicht mehr selbst waschen oder anziehen, braucht einen Katheter und muss über eine Magensonde ernährt werden. Sie hat noch 2 Geschwister, die ihre Mama auch brauchen. Ihrem Papa war alles zu viel, er hat die Familie verlassen. Ihre Mama kann keiner Arbeit nachgehen, da sie sich um das pflegebedürftige Mädchen kümmert. Da die Pflege sehr aufwendig ist, kommen jeden Tag für ein paar Stunden eine mobile Krankenschwester zur Familie nach Hause, damit das Mädchen nicht in ein Pflegeheim muss. Der Selbstbehalt dafür beträgt monatlich bis zu €1.000.- weil die Krankenkasse nicht alles übernimmt. Ein Betrag, den die Mutter nicht aufbringen kann… Das ist nur eine von vielen traurigen Geschichten, die täglich in Österreich geschehen.

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Wir übernehmen Kosten für wichtige Therapien, die von der Krankenkasse nicht oder nur teilweise übernommen werden

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wert, bevor sie die Kosten für neue Arzneien übernehmen, so die Studie weiter. Zwar bietet die Expansion in Schwellenländer Wachstumschancen, angesichts des niedrigeren Preisniveaus seien die Margen aber auch deutlich tiefer, heißt es. Deshalb würden Pharmakonzerne Wachstum zukaufen. Spezialisierte Firmen mit einem innovativen Wirkstoff in der Produktpipeline weckten deshalb schnell die Begehrlichkeiten der Pharmariesen. Zudem sind die Rahmenbedingungen für Übernahmen und Fusionen im Moment gut. Die einzelnen Marktsegmente seien immer noch stark fragmentiert, stellt Patrick Flochel, Leiter des Pharmabereichs bei EY, in der Studie fest. Um sich langfristig erfolgreich behaupten zu können, werde es immer wichtiger, sich als Unternehmen unter den größten drei oder vier in einem Segment anzusiedeln.

Übernahme I AstraZeneca

Pfizer kämpft

London. Die größte Fusion in der Geschichte der Pharmabranche steht womöglich vor dem Aus. Die britische AstraZeneca lehnte auch das auf über 117 Mrd. USD (85,4 Mrd. €) aufgestockte Angebot des US-Rivalen Pfizer ab. Die Amerikaner betonten, es werde kein weiteres Offert geben. Auch eine feindliche Übernahme wurde ausgeschlossen. An der Börse stürzten AstraZeneca-Aktien ab. Die Briten ließen aber eine Hintertür offen: Bei einem noch höheren Angebot könnte es doch noch Verhandlungen geben, wie das Unternehmen signalisierte. Pfizer will zusammen mit AstraZeneca zum weltgrößten Pharmakonzern aufsteigen und damit den Schweizer Konkurrenten Novartis wieder vom Thron stoßen.

Übernahme II CFR Pharma

Abbott kauft ein

New York. Nach dem Zukauf von Bayer und dem Gerangel um den britischen Pharmakonzern AstraZeneca kommt es zur nächsten Übernahme in der Branche. Der US-Konzern Abbott will für rund 2,9 Mrd. USD (2,1 Mrd. €) die chilenische CFR Pharmaceuticals kaufen. Das Geschäft katapultiere Abbott auf einen Schlag unter die Top Ten der lateinamerikanischen Pharmafirmen, erklärten die USAmerikaner.

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CFR beschäftigt 7.000 Mitarbeiter und hat Standorte in Chile, Kolumbien, Peru und Argentinien. Abott hat 73% an CFR sicher und will auch den restlichen Aktionären ein Angebot machen; zustimmen müssen noch die Wettbewerbshüter. Samt Schulden wäre der Deal 3,3 Mrd. USD schwer. Die Pharmabranche erlebt derzeit eine Übernahmewelle. So hat Bayer für gut 10 Mrd. € dem US-Konzern Merck & Co. das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten abgekauft.


L i f e : sc i e n c e

Freitag, 23. Mai 2014

healtheconomy – 31

Forschung und Entwicklung US-Gesundheitskonzern bringt „Omni-Biotic“-Produkte von Grazer Forschungsunternehmen zu Ärzten

Allergosan kooperiert mit Abbott Ina Karin Schriebl

Graz. Das Grazer Institut Allergosan und der Pharma- und Gesundheitskonzern Abbott haben eine Partnerschaft für den Vertrieb der probiotischen Produktpalette „Omni-Biotic“ von Allergosan bekannt gegeben. Durch diese exklusive Partnerschaft werden „Omni-Biotic“-Produkte in Zukunft verstärkt der wichtigen Gruppe der Allgemeinmediziner, den niedergelassenen Gastroenterologen und Gynäkologen nähergebracht. Die Partnerschaft ermögliche Abbott eine Erweiterung des bereits bestehenden gastroenterologischen und gynäkologischen Produktportfolios, hieß es in einer Aussendung. Probiotika sind eine Ergänzung sowohl zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln als auch zu OTC bei definierten gesundheitlichen Belangen. Die Zusammenarbeit biete beiden Unternehmen die Möglich-

keit, die Partnerschaft mit Ärzten und Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen zu verstärken. Anita Frauwallner, AllergosanGründerin, kommentiert: „Die neue Partnerschaft mit einem renommierten und erfahrenen, internationalen Gesundheitsunternehmen ist eine große Chance, unsere Produkte sehr viel mehr Menschen bekannt zu machen, die Interesse an Gesundheit und Prävention haben.“ Abbott verfüge über langjährige, stabile Kontakte zu Allgemein- und Fachärzten, für deren Patienten die „hochwertigen Probiotika von Allergosan erforscht und entwickelt wurden.“

Omni-Biotic-Produkte seien eine ideale Ergänzung sowohl für die eigene gastroenterologische Produktportfolio hauptsächlich im Bereich Enzymsubstitution als auch für das gynäkologisches Angebot, sagt Stephan Klemm, Head of Sales und Mitglied des Managementteams der Abbott GesmbH in Österreich. „Wir freuen uns darauf, diese qualitativ hochwertigen und innovativen Probiotika möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, die Interesse an einem aktiven Gesundheitsmanagement haben.“ Die probiotische Medizin ist aufgrund molekulargenetischer Untersuchungsmöglichkeiten in

den vergangenen 20 Jahren in den Fokus der medizinischen Forschung gerückt. Dadurch wurde die Entwicklung hochqualitativer, indikationsspezifischer Probiotika ermöglicht, wie sie vom Institut Allergosan der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden. In evidenzbasierten doppelblinden, placebokontrollierten Studien an großen europäischen Universitätskliniken werden die Wirkmechanismen einzelner Stämme untersucht und die idealen Kombinationen für spezifische, zumeist chronische Erkrankungen herausgefiltert; die Produktreihe umfasst mittlerweile acht Produkte.

© www.bigshot.at – Christian Jungwirth

Anita Frauwallner (Allergosan): „Große Chance, um unsere Produkte noch bekannter zu machen.“

Anita Frauwallner freut sich über ­Kooperation mit Gesundheitskonzern.

Charity Daiichi Sankyo

Hypertonie

Wien/München. Der diesjährige Welthypertonietag (WHD) stand unter dem Motto „Kenne deinen Blutdruck“. Ziel des WHD ist es, auf die „stille Gefahr“ Bluthochdruck, die weltweit pro Jahr schätzungsweise 9,4 Mio. Todesfälle verursacht, aufmerksam zu machen und über die Risiken und Folgen einer nicht behandelten Hypertonie aufzuklären. Daiichi Sankyo hat sich als eines der führenden Pharmaunternehmen im Bereich kardiovaskulärer Erkrankungen der Herzgesundheit verschrieben; aus diesem Grund hat Daiichi Sankyo Europe eine langfristig angelegte Initiative „Make your heart feel good!“ ins Leben gerufen, die die beiden Wohltätigkeitsaktionen „Little Hearts“ und „Big Hearts“ unterstützt.

Häuser für Kinder Mit „Make your heart feel good!“ möchte Daiichi Sankyo die Aufmerksamkeit und die Sensibilität für kardiovaskuläre Erkrankungen bei der Bevölkerung erhöhen. Mit „Little Hearts“ unterstützt das Unternehmen Waisenkinder in Osteuropa. In Zusammenarbeit mit Daiichi Sankyo Europe startet die Aktion Little Hearts ein neues Projekt, bei dem ein Waisenhaus mit angegliederter Schule im russischen Vorontsovo in der Region Pskov in kleine, familienähnliche Wohneinheiten umgestaltet werden soll; dieses Projekt, „My family, My Hope“, basiert auf dem Vorbild der SOS-Kinderdörfer. (iks)

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M e d -Te c h : E- H e a lt h

32 – healtheconomy

Zusammenarbeit Medizinprodukte-Unternehmen sowie Diagnostica- und Diagnosticagerätehersteller kooperieren

short

Stärkere Positionierung

Bayer verkauft Sparte für Gefäßerkrankungen Leverkusen. Bayer verkauft sein Geschäft mit Produkten für die Behandlung von Gefäßerkrankungen für 302,5 Mio. € an den US-Medizintechnik-Konzern Boston Scientific. Bayer will sich künftig in der Sparte Medical Care auf die Geschäftsfelder Radiologie und Diabetes konzentrieren.

Interessensvertretung Austromed und ÖDGH-Verband gehen „korrespondierende Mitgliedschaft“ ein. sind; Ziel ist es, ihre gemeinsamen Interessen effektiver und effizienter nach außen vertreten zu können. Dies hat nicht nur Vorteile für die Mitgliedsunternehmen, sondern auch für das Gesundheitswesen durch einen vereinten Ansprechpartner für die gesamte Branche.

andreas feiertag

Wien. Die Interessensvertretung der österreichischen MedizinprodukteUnternehmen Austromed und der Verband der österreichischen Diagnostica- und Diagnosticagerätehersteller (ÖDGH) vertiefen künftig ihre Zusammenarbeit in Form einer korrespondierenden Mitgliedschaft. Die beiden Interessensvertretungen haben beschlossen, in Zukunft ihre bestehende gute Zusammenarbeit durch eine engere Partnerschaft zu intensivieren. Der Anstoß dazu wurde auf europäischer Ebene gegeben, als 2012 die europäischen Dachverbände der beiden Interessenvertretungen – EDMA (European Diagnostic Manufacturers Association) und ­Eucomed (European Medical Technology Industry Association) – eine vertiefende Allianz namens „MedTech Europe“ eingegangen

Siemens bereitet Medizintechnik auf unklare Zukunft vor.

München. Siemens-Chef Joe Kaeser sieht sein Medizintechnikgeschäft vor einer ungewissen Zukunft, da sich die Medizin von der traditionellen Gerätemedizin entferne. Daher werde das Feld künftig eigenständig geführt, wenn auch vorerst nicht in eine eigene Rechtsform ausgegliedert. Sollte die Sparte eines Tages teure Akquisitionen im Bereich der neuen Medizinfelder brauchen, sollte sich auch der Kapitalmarkt an den Kosten beteiligen.

Mehr Nutzen für Mitglieder „Die Vorteile der Partnerschaft auf europäischer Ebene haben uns davon überzeugt, zum ersten Mal eine korrespondierende Mitgliedschaft mit einer anderen Interessensvertretung einzugehen“, erklärte Austromed-Geschäftsführer Philipp Lindinger. Und Karin Walcher, Obfrau der ÖDGH, fügte dem hinzu: „Ich erwarte mir von der engeren Zusammenarbeit und Austausch in erster Linie auch einen spürbaren Nutzen für unsere Mitglieder.“

© derweber.at; Wilke

© EPA

Siemens hadert mit der Medizintechnik

Philipp Lindinger und Karin Walcher begrüßen die enge Zusammenarbeit.

Kniegelenksspiegelung Studie eines Deutschen Gesundheitsinstituts kommt zu einem ernüchternden Ergebnis

Schlechtes Zeugnis für die Arthroskopie Köln. Kniegelenksspiegelungen haben für den Patienten keinen belegbaren Nutzen. Zu diesem Schluss kommt das deutsche Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem unlängst in Köln veröffentlichten Abschlussbericht. Die sogenannte Arthroskopie ist seit Längerem umstritten.

MedUni Wien und TU Singapur kooperieren

Keine Vorteile für Patienten

© Archiv

Wien. Die MedUni Wien und die Nanyang Technological University Singapur haben eine Kooperation auf den Gebieten der Forschung und der Lehre vereinbart. Österreichische Experten helfen in Singapur beim Aufbau eines Zentrums für medizinische Bildgebung. Ein gemeinsames PhD-Programm ist ebenfalls in Vorbereitung.

Freitag, 23. Mai 2014

Umstrittene Arthroskopie: Neue Daten stellen den Eingriff massiv infrage.

Dabei wird das Kniegelenk gespiegelt und mit Kochsalzlösung gespült, gegebenenfalls wird auch krankhaftes Knorpelgewebe auf diese Weise behandelt. Das soll Beschwerden wie Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern. Die Therapie hat laut Institut im

Vergleich zu anderen Eingriffen oder Scheinoperationen sowie im Vergleich zu einer Krankengymnastik allerdings keinen Vorteil für den Patienten. Lediglich das Spritzen von in der Nebennierenrinde gebildeten Glukokortikoiden in das Kniegelenk schnitt noch schlechter ab. In das Ergebnis flossen insgesamt elf Studien mit zusammen über 1.000 Patienten ein. Die Kniegelenk-Arthrose ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, die mit Schmerzen und verminderter Beweglichkeit einhergeht; alltägliche Aktivitäten wie das Treppensteigen fallen vielen Betroffenen immer schwerer. Im Schnitt erkranken 17% aller Männer und 27% aller Frauen im Laufe ihres Lebens. (fei)

Innovation Kapsch zeigt neuen Mobile Care Assistant

Parteringkonferenz Linz stand zwei Tage lang im Fokus der Medizintechnikbranche

Visitenwagen online

Networken auf der EuroMedtech

Wien. Kapsch BusinessCom hat einen innovativen Visitenwagen entwickelt, der eine deutliche Arbeitserleichterung im Spitalsalltag bringt. Neben einem eingebauten Videokonferenzsystem, über das Experten bei Visiten zugeschaltet werden können, bietet das zertifizierte medizinische Gerät einen vollwertigen PC, eine elektronisch gesicherte Medikamentenausgabe und vor allem kabellose Mobili-

Linz. Am 7. und 8. Mai war Linz mit der EuroMedtech, Europas führende Medizintechnik-Partneringkonferenz, das internationale Zentrum der Medizintechnik. „Mehr als 250 Unternehmensvertreter aus über 20 Ländern sind unserer Einladung gefolgt und haben vom Konferenzprogramm profitiert. Mit mehr als 700 gezielten, vorab organisierten Treffen mit potenziellen Geschäftspartnern

tät. Die flexible, multifunktionelle Workingstation auf Rädern wurde unlängst auf dem 57. Kongress für Krankenhausmanagement in Wien präsentiert. Der Kongress stand heuer unter dem Motto „Arbeitsplatz Krankenhaus: Infarkt oder Innovation“. Thomas Brezina, Vertriebsleiter Health & Social Care bei Kapsch, ist überzeugt, dass technische Innovationen dem Systeminfarkt entgegenwirken: „Wir haben uns die Arbeitsabläufe in Spitälern sehr genau angesehen und, basierend darauf, eine Lösung entwickelt, die viele Funktionen in einem kompakten Gerät vereint; damit leisten wir einen Beitrag zur Reduktion der Kosten und des Arbeits- und Verwaltungsaufwands.“

und Interessenten für Projektideen wurde das Knüpfen von Kontakten erleichtert und der Boden für künftige Projekte aufbereitet“, zieht Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl eine erfreuliche Bilanz für den Innovationsstandort Oberösterreich und seine aufstrebenden Medtech-Firmen. Das Land Oberösterreich, repräsentiert durch die TMG und den Gesundheitstechnologie-Cluster (GC) der Clusterland

Der neue Visitenwagen von Kapsch ist bereits ein rollendes digitales Device.

Der Mobile Care Assistant von Kapsch lässt sich einfach in ITSysteme von Krankenhäusern integrieren und bietet einen schnellen, mobilen Zugriff auf Daten und Befunde, die bei einer Visite benötigt werden. (fei)

© EBD/Christina Kapl

© Alphatron Medical Innovations

Schneller mobiler Zugriff

Michael Strugl (2.v.li.) zieht eine erfreuliche Bilanz über die Tagung in Linz.

OÖ, hat die Konferenz erstmals nach Linz geholt. Mit 11.000 Mitarbeitern und rund 4 Mrd. € Umsatz im Bereich Life Sciences ist Oberösterreich mittlerweile die zweitstärkste Life Science-Region in Österreich.

Potenzielle Partner Nicht nur der MedizintechnikStandort Oberösterreich, auch vor- sowie nachgelagerte Branchen konnten von diesen zwei Tagen profitieren. Vertreter von internationalen Firmen aus produzierendem Gewerbe und Dienstleistungsbranche sowie Investoren lernten den Standort Oberösterreich und mit ihm seine Firmen als neue potenzielle Geschäftspartner kennen. Die Partneringkonferenz vereinte unterschiedliche Möglichkeiten zum Networking: Neben Fachvorträgen und Unternehmenspräsentationen rundeten Lunch-Talks mit Fachexperten die Partnerings ab; dabei lag der Schwerpunkt auf dem aktuellen Trendthema Diagnostik, im Speziellen In VitroDiagnostik. (fei)


H E A LTH : C A R E

Freitag, 23. Mai 2014

healtheconomy – 33

Gesundheitsmedien Kronen Zeitung und MedMedia-Verlag verstärken Gesundheitskommunikation mit neuer Beilage Antworten

„Krone“: neue Werbeplattform Wien. In einem neuen Special widmet sich die Kronen Zeitung – ergänzend zum wöchentlichen Magazin Gesund & Familie – künftig verstärkt dem Thema Gesundheit. Antworten, so der Titel, startet am 5. Juni und befasst sich in der ersten Ausgabe mit den Aspekten der Frauengesundheit, u.a. mit Beiträgen zu Vorsorge und Therapie, zum Hormonsystem und zur Ernährungsmedizin. Das neue Themenheft erscheint in Kooperation mit dem Fachverlag MedMedia als Beilage der Kronen Zeitung-Gesamtausgabe in einer Auflage von fast einer Mio. Exemplaren. Zudem liegen rund 200.000 Exemplare gratis in Österreichs Apotheken auf. Thematisch ist das erste Heft mit der Apotheker Krone-Sonderausgabe „Frauengesundheit“ verknüpft. Jede Ausgabe von Antworten behandle künftig

Jubiläum Ordensgruppe

Spitalskongress Wien. Anlässlich des 400. Bestandsjubiläums veranstaltete das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien den Managementkongress „Krankenhaus der Zukunft“. Namhafte Referenten aus dem In- und Ausland zeigten zentrale Themen für zukünftige Entwicklungen auf. Die Conclusio lautete: Das Krankenhaus der Zukunft zeichnet sich durch modernste Technik, nachhaltige Managementstrukturen sowie Medizin und Pflege am Puls der Zeit aus. Besonders wichtig: Von Entwicklungen in diesen Bereichen profitieren vor allem die Patienten, für deren Betreuung dadurch mehr Zeit bleibt. Der erste Tag stand im Zeichen der Pflege mit den Schwerpunkten Ethik in der Pflege, Entwicklung der Pflege in Europa und neue Wirkungsfelder der Pflege.

– inhaltlich kompakt, leicht verständlich und serviceorientiert – einen zentralen GesundheitsSchwerpunkt, so die Mediaprint. Das nächste Themenheft zu „Dermatologie“ erscheint am 25. September, jenes zu „Atemwege“ ist für 20. November geplant. Wolfgang Exel, Ressortleiter Gesundheit der Krone: „Mit den neuen Themenheften wollen wir noch mehr auf die individuellen LeserBedürfnisse zu medizinischen Themen eingehen; Ziel ist es, mit sehr lebenspraktischen Antworten konkret auf Fragen unserer medizin- und gesundheitsinteressierten Leserschaft reagieren zu können;

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Martin RÜmmele

mit dem Launch von Antworten entsprechen wir dem wachsenden Interesse der Krone-Leser an gesundheitsrelevanten Themen.“ Beobachter sehen darin auch eine Reaktion auf eine jüngste – noch nicht rechtskräftige – Verurteilung beim OLG-Wien im Zusammenhang mit einer PneumokokkenAwareness-Kampagne. Der Verein für Konsumenteninformation hatte in einer Verbandsklage gegen den Österreichischen Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) und das Pharmaunternehmen Pfizer Recht bekommen, wonach es sich bei der Awarenesskampagne um unzulässige Arzneimittelwerbung

gehandelt habe. Unter der Schlagzeile „Für Erwachsene ab 50 sind Pneumokokken Thema“ gab es Inserate, in denen der Impfstoff nicht genannt wurde. Gleichzeitig versandte der ÖVIH an Ärzte und Apotheker Informationsfolder mit der Überschrift: „Pneumokokken sind Thema für Ihre Patienten an 50!“ Im selben Zeitraum habe Pfizer den rezeptpflichtigen Impfstoff in der Apotheker- und der Ärztekrone beworben, so der VKI. Die „Informationen“ seien so zu verstehen, dass Konsumenten einen Arzt oder Apotheker konsultieren sollten, der bereits Adressat der Werbemaßnahmen war.

© Mediaprint

OLG-Urteil wegen unzulässiger Arzneimittelwerbung über Awareness-Kampagne.

Krone bringt ein neues Gesundheitsmedium und liefert auch in Apotheken.

Mit wegweisenden Therapien komplexen Erkrankungen begegnen.

Steiermark Klinikverkauf

Graz. Die Evaluierung des „Regionalen Strukturplans 2020“, die Reform bei den steirischen Landesspitälern, könnte eine überraschende Wende für das LKH Hörgas-Enzenbach bringen; laut Medienberichten deuten erste Detailinformationen darauf hin, dass das Spital bestehen bleiben könnte. Die Reformpläne von 2011 sehen vor, dass das 180 Betten umfassende Landeskrankenhaus in Hörgas-Enzenbach geschlossen wird. Die Interne Abteilung und Akutgeriatrie/Remobilisation sollten 2015 an die Landesklinik Sigmund Freund nach Graz kommen, die Pulmologie ab 2019 ins LKH Graz-West. Ein Verkauf des Krankenhauses war geplant; doch laut dem Bericht sind die Angebote der Bieter zu niedrig und ihre Garantie-Forderungen etwa in puncto Auslastung zu umfassend. Der neue Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (ÖVP) wollte das Gerücht weder bestätigen noch dementieren, weil eine Evaluierung des Strukturplanes noch nicht abgeschlossen sei; Ende Juni oder Anfang Juli wolle man die Ergebnisse präsentieren.

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34 – healtheconomy

short

Salon A diskutierte über Europa

Freitag, 23. Mai 2014

Festgala „Best of Pharma Advertising“-Gala in der Wiener Börse rückte heimische Werbeagenturen vor den Vorhang

Neun „Goldene Skalpelle“ ative Leistungen in der Life Science- Branche mit dem Goldenen Skalpell. Der Preis, der Kreativen wie Unternehmen einen unverzichtbaren 360-Grad-Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Pharmawerbung garantiert, ging heuer in die 16. Runde. Und das mit zwei neuen Kategorien: „Digitale Medien Non RX/Non OTC“ und „Multichannel Non RX / Non OTC“. Folgende Agenturen wurden für ihre Marketing-Aktivitäten für Pharmafirmen ausgezeichnet: beck & co Agentur für Marketing und Kommunikation GmbH (gleich in zwei Kategorien), Unique Werbe GesmbH (ebenfalls in zwei Kategorien), Denken hilft! Agentur für durchdachte Kommunikation GmbH, spreitzerdrei Werbeagentur GmbH, Public Health PR-Projekt GmbH, Bayer Austria GesmbH (hier war der Kunde gleich selbst auch die Agentur) sowie Alex Bauer Communication Consulting.

Maria Berger und Helmut Brandstätter (Mitte) waren Gäste im Salon A.

Wien. Zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Europa entscheidet – entscheidet Europa?“, veranstaltet von Salon A, fanden sich jüngst namhafte Vertreter aus dem Gesundheitswesen zusammen. Ehrengäste waren Maria Berger, Richterin beim Europäischen Gerichtshof und ehemalige Justizministerin, und Helmut Brandstätter, Chefredakteur beim Kurier. Geladen hatten erneut die Vertreter der Gesellschaft der österreichischen Apotheker.

LKH Steyr erhält gleich vier Auszeichnungen

Wien. Im Rahmen der Best of Pharma Advertising Gala 2014 präsentierte der Pharma Marketing Club Austria PMCA kürzlich in der Wiener Börse die Gewinner der „Goldenen Skalpelle“.

360-Grad-Blick auf Branche Es war wieder ein rauschendes Fest mit strahlenden Siegern und einer umfassenden Präsentation der kreativen Leistungen der Pharmabranche: „Es braucht viel Mut, bei all den auferlegten Reglementierungen der Branche kreative Werbung zuzulassen – aber es zahlt sich aus!”, zeigte sich PMCAPräsidentin Ines Windisch über die Ergebnisse des Best of Pharma Advertising 2014 erfreut. Der Pharma Marketing Club Austria (PMCA) prämierte auch heuer wieder herausragende kre-

Ines Windisch vom PMCA war Gastgeberin der Festgala in der Wiener Börse.

Fest Grazer Privatklinik gab sich „traditionell steirisch“

Ausblick auf 2016 Internationale Tagung vereinbart

Graz. Unter dem Motto „traditionell steirisch“ stand das Erste Maifest der Privatklinik Graz Ragnitz. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter Generaldirektor Werner Reimelt und stellvertretender Landesdirektor der Uniqa Steiermark, Thomas Pagger, mit Gattin. Ob des schlechten Wetters wurde „indoor“ gefeiert, was dem Fest eine spezielle Note verlieh.

Wien. Dem Austria Center Vienna gelang mit dem europäischen Nierenkongress ERA-EDTA (European Renal Association – European Dialysis and Transplant Association) eine weitere Vertragsunterzeichnung für 2016. Die medizinische Konferenz mit Fokus auf Nephrologie, Dialysen, Nierentransplantationen und Bluthochdruck zieht 7.500 Nieren-Ärzte, Transplanteure, Altersmediziner und Kardiologen aus über 100 Nationen an.

Vier Abteilungen aus dem LKH Steyr erhielten das Ärztekammer-Zertifikat.

Linz. Über eine besondere Auszeichnung durften sich kürzlich gleich vier Abteilungen des Landes-Krankenhaus Steyr freuen: Die Ärztekammer Oberösterreich verlieh erstmals ein spezielles Zertifikat an jene medizinischen Abteilungen in einem Krankenhaus, die sich durch eine umfassende und gute Qualität in der Turnusarztausbildung hervorheben: Unfallchirurgie, Interne, Pulmologie und Kinderheilkunde.

Nierenkongress kommt nach Wien

wird: professionell, individuell und – sehr schnell!“ Die Privatklinik Graz Ragnitz ist ein Betrieb der PremiQaMed Gruppe.  (fei)

Chef motiviert das Team Sehr zufrieden zeigte sich Primarius Michael Hessinger, Ärztlicher Direktor der Privatklinik. Bei der Begrüßung dankte er allen Mitarbeitern für die großartige Festvorbereitung. „Dieses konzertierte Miteinander zeigt, wie in der Privatklinik Graz Ragnitz gearbeitet

Tag auch zwischen 800 und 900 wissenschaftliche Posters präsentiert werden“, so Elisabeth Hansa vom Austria Center Vienna.(fei)

22.000 m2 Kongressfläche Vom 21. bis 25. Mai 2016 wird der Kongress im Austria Center Vienna auf insgesamt 22.000 m2 Veranstaltungsfläche stattfinden. „Allein 12.000 m2 davon nimmt die Ausstellungfläche ein, auf der pro

© Mareich

© gespag

Klinik Ragnitz feierte den 1. Mai

Gastgeber des Maifests: Ärztlicher Direktor Michael Hessinger (li.).

Veranstaltung Hochkarätige Tagung vom 7. bis 12. Juni

© IAKW AG/citronenrot

© Katharina Schiffl

andreas feiertag

© PMCA/www.fotoevent.at

Pharma Marketing Club Austria verlieh erneut Auszeichnungen für Kreativität im Pharmamarketing.

Elisabeth Hansa ist erfreut über den Vertrag mit dem Nierenkongress.

Menschen, über die man spricht

Musiktherapiekongress in Krems

Gesundheitsminister Alois Stöger überreichte BGF-Preise

© NÖ Landeskliniken-Holding

Musiktherapie kann nicht alles, aber doch recht viel – vor allem begleitend.

Farid Moinfar (52) übernahm die Leitung des Instituts für klinische Pathologie und Prosektur am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz. Er folgt Primarius Wolfgang Sega nach, der nach 36 Jahren im Linzer Ordensspital in den Ruhestand getreten ist. Professor Moinfar war zuletzt als Oberarzt am LKH Graz tätig, wo er die Einheit für Mamma-Pathologie und Gynäkologische Pathologie sowie die „Unit of Molecular Breast & Gynecologic Pathology“ leitete.

Gerhar d Eder , Physi o aust ria

Der langjährige Finanzreferent von Physio Austria, Gerhard Eder, ist neuer Finanzreferent des ERWCPT (European Region of the World Confederation for Physical Therapy). Neben seiner jahrelangen Erfahrung als Physiotherapeut und Funktionär bei Physio Austria lehrt Eder an der FH Campus Wien und hat 2008 seinen Master of Science in Health Management absolviert, bei dem vor allem die Aspekte Coaching, Controlling und Health Economies im Zentrum standen.

© Richard Schuster

Fari d M o infar , B armherz i g e S ch w es t ern l inz

© Physio Austria/H. Wallner

Wien. Gesundheitsminister Alois Stöger überreichte kürzlich die Preise für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), die heuer bereits zum sechsten Mal verliehen wurden. „Betriebliche Gesundheitsförderung ist ein wichtiger Beitrag der Unternehmen für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter; sie bringt Vorteile für die Arbeitnehmer, das Unternehmen und den Wohlfahrtsstaat. Wer in einem gesundheitsfördernden Umfeld arbeitet, ist zufriedener im Beruf und bleibt länger gesund“, unterstrich Stöger. Die Preisträger sind: Die Ordination Elisabeth Santigli aus Gleisdorf in der Steiermark und die ÖBB-Technische Services GmbH aus Wien. Heuer waren 19 Unternehmen aus Österreich in den Kategorien Klein- und Mittelbetriebe bis 100 Mitarbeiter und Großbetriebe nominiert. (fei)

© APA/Andreas Pessenlehner

wird auch mit über 7.000 Nächtigungen in Krems, Wien und Umgebung. Schwerpunktthema des Kongresses ist „kulturelle Diversität“. Die renommierten Vortragenden kommen dabei aus allen Teilen der Welt. „Niederösterreich gilt als Musikland schlechthin; deshalb sehen wir es als unsere Verpflichtung, sich mit dem Thema Musik und ihrer heilenden Wirkung intensiv auseinanderzusetzen“, erklärt Wolfgang Sobotka, Landeshauptmannstellvertreter.  (fei)

© BHS Linz

Krems. Die Wachauer Bildungsstadt Krems hat sich längst über die Grenzen Österreichs hinaus einen Namen gemacht: Von 7. bis 12. Juni findet der vierzehnte Weltkongress für Musiktherapie (WFMT) an der IMC FH Krems statt. Eröffnet wird der Kongress mit Pre-Workshops am 7. Juli in Wien an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Das internationale Interesse am Weltkongress ist groß: 45 Nationen werden an der IMC FH Krems erwartet; gerechnet

Mart in Maasz , Fachhoch schul e campus w ien

Ab 1. Juni des Jahres ist Martin Maasz neuer Studiengangsleiter des Bachelorstudiums Logopädie – Phoniatrie – Audiologie an der Fachhochschule Campus Wien. Maasz ist seit elf Jahren in der Ausbildung von Logopädinnen tätig, sieben Jahre davon als hauptberuflich Lehrender an der FH Campus Wien. Schwerpunkte seiner Lehr- und Forschungstätigkeit sind unter anderem die Logopädie in der Neurologischen Rehabilitation und die Therapie von Schluckstörungen.

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medianet health 23.05.2014