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Freitag, 16. Mai 2014 – 19

Die Emco Privatklinik baut den Standort am Salzburger Dürrnberg aus  Seite 21

Versorgungsstruktur

Integri-Award wurde bei Kongress für ­Integrierte Versorgung verliehen  Seite 24

Unterstützung Opernball-Chefin hilft krebskindern

Kürzere Arbeitszeiten kosten Spitäler Millionen

© Richter Pharma/Presse & Foto Franz Gleiss

short

Awareness Am kommenden Montag wird der Welttag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen begangen. Auf Basis internationaler Vergleiche geht man davon aus, dass bis zu 80.000 Menschen in Österreich mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leben. Der Tag selbst wurde von Patientenorganisationen aus 35 Ländern ins Leben gerufen, um chronisch entzündliche Darmerkrankungen, kurz CED, stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, sagt Partnerin und MSD-Managerin Gabriele Grom (Bild).  Seite 23

© panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd.

© Georges Schneider

Wachstum Mit vielschichtigen Investitionen auf Markt-, Organisations- und Mitarbeiterebene treibt Richter Pharma die Wachstumsstrategie voran. Stieg der Umsatz im Vorjahr auf 395 Mio. €, so will CEO Roland Huemer (Bild) heuer die 400er-Grenze knacken und plant Zuwächse von 5% auf rund 414 Mio. €. Ein Ausbau der Entwicklungskompetenz bei Veterinärarzneimitteln sowie systemtechnische Neuerungen im Bereich Transport und IT sollen helfen und mündeten bereits in ein sehr positives Ergebnis im ersten Quartal 2014. Seite 22

Länder unter Druck Die EU verlangt von Österreich, die Arbeitszeiten von ­Spitalsärzten von 72 pro Woche auf 48 Stunden zu senken. Doch dafür fehlen bis zu 2.000 Ärzte. Die Länder fordern nun mehr Geld vom Bund.  Seite 20

inhalt

Healthcare > AUVA-Beschäftigte befürchten Kürzungen  20 > Bis 2025 fehlen 80.000 Pflegekräfte in Österreich 20 > Krankenhaus Speising baut Orthopädie weiter aus  21 >N  Ö-Kliniken eröffnen neues Logistikzenrum  21 Pharmareport und Lifescience > I MS-Health: 2014 wird ein gutes Pharmajahr  22 > Sanofi bringt innovativen Insulin-Pen auf den Markt 22 > Österreicher spricht für R&D-Bereich bei Janssen  23 > Boehringer schreibt Forschungspreis aus  24

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© APA/Herbert Neubauer

Investition

© CompuGroup Medical

© Emco Privatklinik

healtheconomy


c ov e r

20 – healtheconomy

Kommentar

Print vor Online bei Gesundheit

Freitag, 16. Mai 2014

Gesundheitsreform EU-Forderung nach Reduktion der Ärztearbeitszeit verlangt rund 2.000 zusätzliche Mediziner

Länder wollen Millionen für neue Spitalsärzte Experten schätzen Kosten für zusätzliches Personal in Krankenhäusern auf 200 Mio. Euro.

Martin Rümmele

M

ehr als jeder dritte Österreicher hat schon einmal „Doktor Internet“ besucht. Die gefragteste Informationsquelle bei Gesundheitsthemen ist nach wie vor der Arzt, gefolgt vom Apotheker und der Familie. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS hervor. Dabei erklärten 35 Prozent, dass sie schon einmal wegen einer persönlichen Gesundheitsfrage im Internet recherchiert haben; 61 Prozent antworteten mit „Nein“, vier Prozent mit „Weiß nicht“. 82 Prozent jener Befragten, die im Internet nach Informationen gesucht haben, bezeichneten das Ergebnis ihrer letzten Recherche als sehr oder einigermaßen hilfreich. 48 Prozent der Interviewten sind der Meinung, dass Ärzte auf das im Internet recherchierte Wissen und den Informationsstand der Patienten genervt reagieren; 57 Prozent stimmten der Aussage zu, dass es wegen des Zeitmangels von Medizinern heute notwendig ist, sich selbst online ausführlich über seine Krankheit und Beschwerden zu informieren. Spannend dabei: Nach Ärzten, Apothekern (69%) und Familie (66%) folgen noch vor dem Internet Zeitschriften (40%) und knapp dahinter medizinische Fachmagazine (30%). Das zeigt, dass Printmedien auch bei so heiklen Themen nach wie vor zu den wichtigsten Infoquellen zählen.

Wien. Die von der EU geforderte Reduzierung der Arbeitszeit für Spitalsärzte bereite den Finanzreferenten „großes Kopfzerbrechen“, erklärte Salzburgs Finanzlandesrat Christian Stöckl (ÖVP) bei einem Ländertreffen in Bad Tatzmannsdorf. Allein im Bundesland Salzburg würden die Ausgaben im Spitalsbereich um mindestens10 Mio. € anwachsen, „wenn die 48-Stunden-Woche durchgezogen wird“. Die EU-Kommission fordert wie berichtet eine Senkung der Arbeitszeit bei Spitalsärzten von aktuell bis zu 72 Stunden auf maximal 48 Wochenstunden. Ohne zusätzliches Personal ist diese Reduktion nicht zu schaffen. Eine Umfrage in den heimischen Spitalsgesellschaften der Länder ergibt einen Mindestbedarf von bis zu 2.000 zusätzlichen Spitalsärztinnen und Ärzten; das Problem dabei: Das verursacht Kosten von bis zu 200 Mio. € pro Jahr.

© APA/Barbara Gindl; Büro LHStv. Prettner; Foto Rothwangl

Ina Karin SChreibl

Suchen Personal: Die Spitalslandesräte Christian Stöckl (Salzburg), Beate Prettner (Kärnten) und Christopher Drexler (Stmk).

Mehr als 60% der Kosten in Krankenhäusern entfallen auf den Personalbereich; der wachsende Spardruck aufgrund der leeren Kassen in den Bundesländern sorgt deshalb vor allem im Personalbereich seit Monaten für Wirbel. Die anhaltende Überlastung der Spitalsärztinnen und -ärzte, Bürokratielawinen und Administrationsschikanen führten zu Demotivierung und Resignation der Ärzte, klagte zuletzt der Vizepräsident der Ärztekammer, Harald Mayer: „Junge Medizinerinnen und Mediziner suchen ihr berufliches Heil im Ausland, was dazu führt, dass immer mehr Arztstellen in Österreich nicht mehr besetzt werden können.“ Mit der Gesundheitsreform kann man die Kosten dämpfen, nicht

Druck aufs Grundgehalt Es sei noch nicht abschätzbar, welcher Druck dann auf das Grundgehalt der Ärzte ausgeübt werde. „Das wird sicher steigen“, erwartet Stöckl, weil es einen „Notstand“ gebe: „Wir haben zu wenig Ärzte, speziell für die kleineren Spitäler.“ Es sei eine große Herausforderung, die peripheren Spitäler entsprechend aufrechterhalten zu können, um in den ländlichen Regionen die Gesundheitsversorgung sicherzustellen. „Da kommt etwas auf uns zu, wo sicherlich der Bund den Ländern auch helfen muss und uns finanziell unterstützen muss.“ Dieses Thema werde sicherlich Teil in den Finanzausgleichsverhandlungen sein, meinte Stöckl.

Rehabilitation Diskussion über Verlegung von Standort

aber senken, sagt der Vorstand der Vorarlberger Landeskrankenanstalten Betriebs GmbH, Gerald Fleisch. Ohne Umstrukturierungen in den Gesellschaften selbst werde es nicht gehen. „Man muss permanent schauen, wo welcher Bedarf ist, und dann entsprechend darauf reagieren.“

Ärzte im Schichtbetrieb Generell beurteilt Fleisch aber die EU-Forderung nach kürzeren Arbeitszeiten skeptisch: Zum einen gebe es gar nicht so viele Ärzte in Österreich, zum anderen wüsste er nicht, mit welchem Geld diese bezahlt werden könnten. „Außerdem ist diese EU-Regelung ja teilweise auch gegen die Interessen der Ärzteschaft. Der intensive Patien-

tenkontakt und damit die Qualität würden verloren gehen und das Spital zu einem Schichtbetriebunternehmen degradiert.“ Wien wiederum fordert zuerst inhaltliche Reformen ein, sagt die Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ). Bund, Länder und Ärztekammer müssten einen gemeinsamen inhaltlichen Anspruch verfolgen. Bei den Ärztearbeitszeiten gehe es nicht nur um Höchstgrenzen, sondern auch darum, wie man innerhalb der Arbeitszeiten ein möglichst produktives Arbeiten ermöglicht und Leerläufe vermeidet. Die Arbeitszeitmodelle der Zukunft müssten flexibel sein und die aktuelle Entwicklung der Medizin widerspiegeln, wie zum Beispiel den Ausbau von Tageskliniken.

Versorgung Laut Rotem Kreuz fehlen bis 2025 rund 22.500 Pflegekräfte

AUVA-Personal zittert Auch das Pflegepersonal fehlt

Der Unfallversicherung wurden Mittel gekürzt – jetzt muss gespart werden.

Wien. Die Anzahl an pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen wird in Zukunft steigen. Die größte Herausforderung liegt dabei im fehlenden Pflegepersonal: Bis 2025 werden in Österreich rund 22.500 zusätzliche Vollzeitkräfte in der Pflege- und Betreuung benötigt. „Für die Pflege von morgen müssen wir schon heute dringend die Weichen stellen“, sagt Gerald Schöpfer, Präsident des Österrei-

Die AUVA betreibt zwei Unfallkrankenhäuser in Wien und die große Reha-Klinik in Klosterneuburg. Die Senkung des Unfallversicherungsbeitrags für Unternehmer um 0,1 Prozentpunkte fachte die Diskussion zur Zusammenlegung aller Standorte zu einem SpitalsReha-Komplex wieder an.

Studie läuft noch Derzeit ist eine Machbarkeitsstudie in Arbeit, die die möglichen Einsparungen prüfen soll. Betriebsratsvorsitzende Michaela: „Ich bin skeptisch, dass eine Langzeitrehabilitation im städtischen Umfeld wirklich der Weisheit letzter Schluss sein soll. Die Umgebung hat keinen geringen Einfluss auf Erholung und Genesung und die ist am Weißen Hof in Klosterneuburg ideal.“ Schwer verletzte Unfallopfer „möchten eher zurückgezogen leben, bis sie mit den manchmal schweren Verletzungsfolgen besser umgehen können“. Adler und Gratzer fordern, dass die Studie schon in Kürze vorgelegt werden kann.  (iks/rüm)

chischen Roten Kreuzes. Bereits jetzt sei es in manchen Regionen schwierig, qualifiziertes Personal zu finden. „Das Image der Langzeitpflege ist im Vergleich zu dem von Gesundheitseinrichtungen wesentlich schlechter. Um Pflege und Betreuungsberufe attraktiver zu machen, müssen wir die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsorganisation verbessern, die Berufsbilder aufwerten sowie die Kompetenzen

© APA/Barbara Gindl

© wikimedia/Commons/Geiserich77

Korneuburg. „Die Reha-Klinik Weißer Hof genießt den besten Ruf und bietet den Patienten sehr gute Bedingungen für ihre Genesung“, stellte AKNÖ-Vizepräsidentin Brigitte Adler zu Debatten über eine mögliche Übersiedlung der AUVA-Einrichtung nach Wien fest. Sie unterstützt damit die Betriebsratsvorsitzende Michaela Gratzer, die sich „gegen die Verunsicherung der 280 Mitarbeiter“ wehrt.

Der Pflegeberuf muss aufgewertet werden, fordern dessen Vertreter.

erweitern.“ Darüber hinaus sei auch eine Reform der Ausbildung dringend notwendig.

Großteils Angehörige Derzeit beziehen rund 540.000 Österreicherinnen und Österreicher Pflegegeld, sind also nach offizieller Definition pflegebedürftig. Und etwa die Hälfte der pflegebedürftigen Personen wird ausschließlich von Angehörigen ohne Zuhilfenahme öffentlicher Einrichtungen betreut. Viele Familien mit pflegebedürftigen Personen kämpfen mit der pflegebedingten finanziellen Belastung. Derzeit würden die Systeme überwiegend mit ärztlicher Versorgung assoziiert und auf diesen Bedarf ausgerichtet. „Es ist notwendig, der in den Versorgungsprozessen zentral verankerten Pflege vermehrt Handlungsautonomie in den bestehenden, vermehrt auszubauenden Organisationsformen im niedergelassenen Bereich zuzuerkennen“, so Ursula Frohner, Präsidentin des Gesundheits- und Krankenpflegeverbands (ÖGKV). (iks)


H E A LTH : C A R E

Freitag, 16. Mai 2014

healtheconomy – 21

Investition Umzug wurde abgeblasen, die Emco Privatklinik baut stattdessen den alten Standort am Salzburger Dürrnberg weiter aus

12 Millionen für Privatklinik ulli moschen

Wien/Salzburg. Die Emco Privatklinik auf dem Dürrnberg in Hallein bei Salzburg wurde 1986 als fondsfinanzierte private Krankenanstalt gegründet. Die Verträge über einen geplanten Neubau der Klinik in Puch-Urstein wurden nun nach einer langen Entscheidungsphase vom Eigentümer, der Emco Maier Privatstiftung, aufgelöst. Stattdessen wurde ein umfangreicher Planungsprozess initiiert, um die Klinik am Dürrnberg zukunftstauglich umzubauen und zu erweitern. „Die grundsätzliche Anforderung ist unverändert“, erklärt Geschäftsführer Thomas Kreuz. „Wir müssen unser Angebot den Entwicklungen in der medizinischen Betreuung anpassen und unseren Patienten, Ärzten und Mitarbeitern den hohen Standard bieten, den wir als Privatklinik in den ver-

gangenen Jahrzehnten aufgebaut haben.“ Für die Umsetzung der Pläne mit einem adaptierten Konzept seien allerdings umfassende Sanierungs-, Adaptierungs- und Ausbaumaßnahmen notwendig.

Tatkräftige Unterstützung Der Umbau soll bis 2018 abgeschlossen sein und wird voraussichtlich 12 Mio. € kosten; der laufende Krankenhausbetrieb soll während des Umbaus weitgehend aufrecht erhalten werden. Als Vertreter der Standortgemeinde Hallein begrüßt Bürgermeister Gerhard Anzengruber die

Entscheidung und will den Umbau „nach Kräften unterstützen“. „Nach der Fertigstellung ist die Emco Privatklinik ein moderner Klinikbetrieb, der auch zusätzlichem medizinischem Personal ein attraktives Arbeitsumfeld bietet“, verspricht Kreuz.

Elf Fachabteilungen Ziel des Umbaus ist die Schaffung einer modernen Krankenhausinfrastruktur, die umfassende und flexible Leistungen im stationären und ambulanten Bereich ermög-licht. Zum neuen Konzept gehören auch der Betrieb einer Po-

liklinik und die Errichtung einer Tagesklinik; in der Poliklinik mit vernetztem Ambulanzbetrieb arbeiten alle elf Fachabteilungen der Klinikzusammen, an einem Ort und mit gleicher IT. Die Emco Privatklinik verfügt über elf medizinische Fachabteilungen, zwei Ambulatorien und medizinische Institute im Bereich der Akutversorgung. Pro Jahr werden durchschnittlich 3.250 Patienten stationär und rund 10.000 Patienten ambulant behandelt. Die derzeit 120 Mitarbeiter – davon 22 Fachärzte und sechs Allgemeinärzte – sollen nach dem Umbau auf 140 aufgestockt werden.

© Emco Privatklinik/Neumayr/MMV

Emco will die medizinischen und pflegerischen Bedürfnisse auf höchstem Niveau erfüllen.

Durch den Umbau soll die Flexibilität in der stationären Behandlung zunehmen.

Erweiterung Speising

Wirbelsäule

Wien. Anfang Mai hat in der Orthopädischen Spezialklinik das neue Wirbelsäulenzentrum eröffnet, in dem Patienten sowohl konservativ, etwa durch Infiltrationen, Massagen und ähnliche Methoden, oder operativ behandelt werden können.

Fließender Wechsel Der Wirbelsäulenpatient wird also von je einem Arzt pro Fach, die Therapiemöglichkeiten werden jeweils mit dem Betroffenen abgesprochen. Mit 12.000 betreuten Patienten im vergangenen Jahr – 5.500 von ihnen ambulant und 6.500 stationär – ist das Wirbelsäulenzentrum Wien-Speising das größte integrierte Zentrum für Rückenleiden in Wien.

NÖ Zentralisiertes Lager

Logistikzentrum Wiener Neustadt. Vor knapp zwei Jahren wurde der Grundstein für das Logistikzentrum der NÖ Landeskliniken-Holding in Wiener Neustadt gelegt. Nun ist die neue zentrale Stelle, welche sechs Spitäler der Thermenregion und Hainburg in Zukunft mit Verbrauchsgütern und medizinischen Produkten versorgen soll, in Teilbetrieb gegangen. „Wir liegen momentan sehr gut im Zeitplan“, erklärt Helmut Krenn, Kaufmännischer Geschäftsführer der NÖ-Landeskliniken-Holding. „Einige OPs und Stationen des Landesklinikums Wiener Neustadt sowie das gesamte Landesklinikum Mödling werden bereits vom Logistikzentrum beliefert. Die Vollversorgung aller Kliniken der Thermenregion erfolgt Schritt für Schritt.“

Einsparungsvolumen Durch die Zentralisierung, ein effiziente Management des Lagervorrats und die Preisreduktion durch große Abnahmemengen rechnet man mit jährlichen Einsparungen von 1,6 Mio. €. (um)

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Ph a r m a r e p or t: L i f e sc i e n c e

22 – healtheconomy

Freitag, 16. Mai 2014

Bilanz Pharmaproduzent und -großhändler investierte in Technik, Logistik, Forschung und komplette SAP-Umstellung

short

Richter Pharma investiert für künftiges Wachstum

© Croma-Pharma

Croma Pharma denkt an einen Börsengang

Im Veterinärbereich wurden im Vorjahr fünf europäische Zulassungsverfahren abgewickelt.

Wels. Mit vielschichtigen Investitionen auf Markt-, Organisations- und Mitarbeiterebene treibt Richter Pharma die Wachstumsstrategie voran. Stieg der Umsatz im Vorjahr auf 395 Mio. €, so will CEO Roland Huemer heuer die 400er-Grenze knacken und plant Zuwächse von 5% auf rund 414 Mio. €. Ein Ausbau der Entwicklungskompetenz bei Veterinärarzneimitteln, systemtechnische Neuerungen im Bereich Transport und IT sowie Investments in die Weiterbildung und Gesundheit der Beschäftigten sollen dabei unterstützen und mündeten bereits in ein sehr positives Ergebnis im ersten Quartal 2014. Nach der Übernahme des Vorstandsvorsitzes der Richter Pharma AG durch Huemer Mitte 2013 sei die strategische Ausrichtung klar auf Fortführung der Wachstumsstrategie gerichtet, sagt Aufsichtsratchef und Mehrheitseigentümer Florian Fritsch. Mit Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette von der Entwicklung über die Produktion bis zum Vertrieb der eigenen Veterinär-arzneimitteln am Wirtschaftsstandort Wels investiere Richter weiter in die Zukunft als Pharmahersteller und -dienstleister. So habe man im Vorjahr im Bereich der Entwicklung von Veterinärarzneimitteln fünf europaweite Zulassungsverfahren parallel abgewickelt. Huemer: „Richter Pharma hat mit ‚Procamidor‘, einem Lokalanästhetikum, zu Jahresbeginn eine der besten Produkteinführungen bisher hingelegt. Die Nachfrage hat bei Weitem die geplanten Zahlen überschritten, weit voran Märkte wie

St. Pölten. Das niederösterreichische Familienunternehmen Croma Pharma fasst einen Börsegang ins Auge, schreibt das WirtschaftsBlatt. Es sei aber eher ein längerfristiger Plan für ein IPO in drei bis fünf Jahren, sagte Andreas Prinz, einer der Eigentümer. Dem Blatt zufolge machen Übernahmegelüste des kanadischen Pharmariesen Valeant auf den weltgrößten Botoxhersteller Allergan dem niederöstereichischen Unternehmen lange Zähne. Valeant hat Croma 2013 das OsteuropaGeschäft abgekauft. Allergan ist Cromas größter Konkurrent bei ästhetischer Dermatologie.

450 Millionen Dollar Strafe für Eli Lilly Sao Paolo. Ein Gericht in Brasilien hat den US-Pharmakonzern Eli Lilly und die italienische ACS Dobfar wegen der Vergiftung von Arbeitern zu 450 Mio. USD Strafe verurteilt. Laut Staatsanwaltschaft sah es die Richterin als erwiesen an, dass in einer Fabrik der beiden Unternehmen nahe Sao Paolo vor Jahren bei der Verbrennung von Giftmüll Schwermetalle und schädliche Gase freigesetzt wurden, mindestens 80 Menschen erlitten Schäden.

Janssen verstärkt Kampf gegen HIV

© Richter Pharma/Presse & Foto Franz Gleiss

Chris Radda Martin RÜmmele

Croma Pharma könnte bereits in fünf Jahren an der Börse notieren.

Richter Pharma-Vorstandsvorsitzender Roland Huemer sieht den Pharmamarkt in tiefgreifenden Veränderungen und rüstet sich.

Niederlande, Dänemark, Italien und Frankreich.“ Das Euthanasiepräparat „Exagon“ auf den EUMärkten platziert und das dritte Produkt wird im November 2014 eingeführt. Bei allen Produkten handelt es sich um sterile Injektionslösungen, eine der Kernkompetenzen von Richter Pharma, erläutert der Vorstandsvorsitzende.

mittelständisches Unternehmen an seine Belastungsgrenzen. Wir waren jedoch immer der Zeit voraus und hatten bereits vor 30 Jahren eine individuell entwickelte Software. Fritsch: „Wir waren damals schon fortschrittlich.“ Die österreichischen und internationalen Guidelines im Pharmagroßhandel seien enorm, und das fordere ein Unternehmen. „Hier ist man permanent einem Effektivitätsdruck ausgesetzt, weil das Wachstum marginal ist“, sagt Huemer. Der Humanpharmamarkt sei geprägt von stagnierenden Kassenumsätzen. Wachstum gebe es hingegen im OTC-Bereich. „Da wird sich aber zeigen, was der kommende Versandhandel noch bringt. Obwohl das ein Retail-Thema ist, leben wir als Großhandel

Immer fortschrittlich Neben dem Ausbau einer gefüllten Produktpipeline für die nächsten Jahre hat das Unternehmen auch für die Konzernentwicklung Gelder bereitgestellt. „Wir mussten gezielt Personal aufbauen und haben viel investiert – in Technik, Systeme und eine vollständige SAP-Umstellung. So ein Projekt bindet viele Ressourcen und bringt ein

Marktanalyse Trendwende bei Patentabläufen zeigt sich

Innovation Neue Injektionshilfe für Insulin auf dem Markt

Wien. Eine Trendwende bei den Patentabläufen ortet das Marktforschungsunternehmen IMS Health: Nach vielen wesentlichen Patentabläufen in den vergangenen Jahren und dem damit einhergehenden Preisverfall, vor allem im Jänner 2013, sind 2014 wesentlich weniger Patentabläufe in Sicht. Der negative Preiseffekt betrug laut IMS Health im ersten Quartal des laufenden Jahres nur noch minus 1,4 Prozent, während er im

Positive Entwicklung

Wien. Ab sofort ist in Österreich der wiederverwendbare HalbeinheitenInsulinpen Junior-Star erhältlich. Er ist für alle Insuline von Sanofi geeignet. Junior-Star ermöglicht individuelle und einfach zu korrigierende Dosen, bietet ein besonders großes Display für die richtige Dosiseinstellung und ist mit seinem geringen Gewicht ein leichter Begleiter im Alltag insbesondere für junge Menschen mit Diabetes. Vom Chicago Athenaeum Muse-

Haselmeier designte

IMS-Managerin Erika Sander: 2014 könnte ein erfreuliches Jahr werden.

Somit zeigte das erste Quartal des laufenden Jahres trotz eines signifikanten Mengenrückgangs eine knapp positive Umsatzentwicklung gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. Die Zahlen im direkten Vergleich sprechen eine deutliche Sprache: Umsatzwachstum Quartal eins heuer plus 0,1 Prozent, im Vorjahr minus 0,1 Prozent; Absatzrückgang im ersten Quartal heuer minus 3,2 Prozent, im Vorjahr plus 2,5 Prozent. Während der Umsatz des rezeptpflichtigen Markts um 0,3 Prozent zulegte, war der Umsatz des OTCArzneimittelmarkts mit minus 1,2 Prozent leicht rückläufig.  (fei)

Junior-Star, der neue Insulinpen von Sanofi, ist auf dem Markt.

Entwickelt wurde die Spritz-Hilfe vom Unternehmen Haselmeier, einem führenden Designer und Hersteller von Pen-Systemen und Auto-Injektoren. Die Produkte sind einzigartig im Bezug auf Funktion, Design und Technologie und werden von führenden Pharma- und Biotechnologieunternehmen weltweit vertrieben. Mit der Einführung des neuen Insulinpens setzt Sanofi seinen Anspruch, Menschen mit Diabetes eine Rundumversorgung anzubieten, fort. Als Partner für Menschen mit Diabetes verbindet Sanofi innovative Therapien, Services sowie Pens und Blutzuckermessgeräte zu einem Paket.

Dublin. Janssen gab die erweiterte Zusammenarbeit mit internationaler Partnerschaft für antimikrobielle Wirkstoffe zur Entwicklung und Vermarktung von Dapivirin zum Schutz vor sexueller Übertragung von HIV bekannt. Es handelt sich um die neueste Public-PrivatePartnership der neu gegründeten Gruppe Janssen Global Public Health, sagte Wim Parys, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Janssen.

Wien. Bei der Entwicklung therapeutischer Impfstoffe gegen Parkinson und Multiple System-Atrophie wird ein Konsortium europäischer Spitzenforscher jetzt von der EU kräftig unterstützt. Koordiniert wird die Gruppe von Wissenschaftern vom österreichischen Biotech-Unternehmen Affiris.

© Gerhard Fally

Affiris koordiniert EUImpfstoff-Forschung

Leichter spritzen mit Junior-Star

Vergleichsquartal des Vorjahres noch bei vergleichsweisen sehr hohen minus 4,6 Prozent lag. Weiters trugen der aktuellen Marktuntersuchung zufolge neue Produkte inklusive Line Extension mit einem Plus von immerhin 1,6 Prozent zum Umsatzwachstum und damit zur Freude der österreichischen wie der internationalen Pharmaindustrie bei.

© Sanofi-Aventis

© Janssen

Pharmaumsätze wachsen wieder Janssen arbeitet daran, neue Lösungen für Therapien zu finden.

mit unseren Kunden mit. Der Zug fährt und den wird man nicht aufhalten können.“ So investiert das Unternehmen auch weiter in die Optimierung des Transports, um dem eigenen Qualitätsanspruch, sowie den stetig steigenden rechtlichen Anforderungen eines umfassenden Gesundheitsdienstleisters gerecht zu werden. Um die Entwicklung der Beschäftigten zu fördern, betreibt das Unternehmen etwa Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen. Zum einen wird permanent in die Aus- und Weiterbildung, sowohl im Bereich der Lehrlingsausbildung, als auch mit einem seit Jahren etablierten internen Schulungsprogramm, parallel dazu künftig noch intensiver auch in deren Gesundheit investiert.

um of Architecture and Design wurde Junior-Star bereits mit dem renommierten „Good Design Award“ ausgezeichnet. Preisgekrönt wurde die neue und ausgereifte Technologie des Pens, die in internationaler Zusammenarbeit gemeinsam mit Partnern entwickelt wurde. Die Zahlen in der Dosieranzeige sind ob großem Displays und der leicht erkennbaren Ziffern gut zu lesen.


H E A LTH : C A R E

Freitag, 16. Mai 2014

healtheconomy – 23

Kampagne Rund 80.000 Menschen leiden in Österreich unter chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und warten lange auf Diagnose und Therapie

Chronische Darmerkrankungen Ina Karin Schriebl

Wien. Am kommenden Montag wird der Welttag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen begangen. Auf Basis internationaler Vergleiche geht man davon aus, dass bis zu 80.000 Menschen in Österreich mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leben. Der Tag selbst wurde von Patientenorganisationen aus 35 Ländern ins Leben gerufen, um chronisch entzündliche Darmerkrankungen, kurz „CED“ oder auf Englisch „IBD“ (Inflammatory Bowel Disease), stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

GesmbH), dem Verein „darm plus“ und führenden CED-Spezialisten rund um den kommenden Welttag regionale Veranstaltungen organisiert; die Information der Bevölkerung über chronisch entzündliche Darmerkrankungen sowie mehr Verständnis für die Erkrankung und ihre Betroffenen stehen für MSD im Vordergrund. MSD-Geschäftsführerin Gabriele Grom sagt dazu: „Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen stehen neben den alltäglichen Herausforderungen, die ihre Erkrankung mit sich bringt, häufig auch vor der Situation, lange auf die richtige

Diagnose und eine adäquate Therapie warten zu müssen. Dabei ist es für die Lebensqualität der Patienten von entscheidender Bedeutung, möglichst rasch durch eine Fachärztin oder einen Facharzt behandelt zu werden und dabei auf die entsprechende Erfahrung im Umgang mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen vertrauen zu können.“

Infoveranstaltungen Als forschendes Pharmaunternehmen sei man bei MSD davon überzeugt, dass „profundes Wissen über die Erkrankung bei Patienten,

Angehörigen der Gesundheitsberufe, Krankenkassen und Gesundheitspolitikeren die Voraussetzung für eine bestmögliche Behandlung“ darstelle, ist die Pharmamanagerin überzeugt. Der Welttag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen am kommenden 19. Mai bietet die Chance, möglichst umfassend über CED zu informieren. So findet etwa im Klinikum Wels am Montag eine Veranstaltung zum Thema statt; in Innsbruck wurden chronisch entzündliche Darmerkrankungen bereits am 10. Mai im Rahmen des „Tags der Bewegung“ thematisiert.

© www.sticklerfotografie.at

Welttag der CED soll auch in Österreich am Montag auf heikles Thema aufmerksam machen.

MSD-Managerin Gabriele Grom: „­Profundes Wissen hilft am besten.“

Zusammenarbeit Die Österreichische Morbus Crohn-Colitis ulcerosa Vereinigung (ÖMCCV) hat in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsunternehmen MSD (Merck Sharp & Dohme

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Neuer Sprecher Wien/New Jersey. Janssen Pharmaceutical, die Pharmazeutik-Tochter des Weltkonzerns Johnson & Johnson mit Sitz in New Jersey, USA, beruft den Österreicher Oliver Stohlmann (48) an die Spitze ihrer globalen R&D-Kommunikation. Als Vice President, Global R&D Communications verantwortet er ab sofort die Planung und Umsetzung der internen und externen Gesamtkommunikation der Forschung & Entwicklungssparte eines der größten Pharmaunternehmen der Welt. In dieser Funktion zieht er auch in die globalen LeadershipTeams für R&D sowie für Kommunikation & Public Affairs ein.

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Seit Jänner 2011 leitete Stohlmann die weltweite R&D-Kommunikation des britischen Pharmaunternehmens AstraZeneca in London. Davor war er als Kommunikations- und Medienberater in Wien tätig, führte von 2003 bis 2009 die europaweite Kommunikation und Medienarbeit des USPharmariesen Pfizer und davor die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Österreich-Tochter des Pharmaunternehmens Pharmacia. Stohlmann studierte Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien; er ist staatlich zertifizierter Trainer, Coach und Mitglied internationaler Fachgesellschaften für Kommunikation. (iks)

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24 – healtheconomy

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Orthopädische Reha feierte 20. Geburtstag

Freitag, 16. Mai 2014

Auszeichnung Integri-Award wurde im Rahmen des diesjährigen Kongresses für Integrierte Versorgung verliehen

Viel mehr als nur umsorgt dig gestalteten Integri-Glasojekte des Künstlers Robert Comploj an die Preisträger: Franz Kiesl, Ressortdirektor OÖGKK, Romana Winkler, Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz, Thomas Zaunmüller, Leitender Oberarzt der Landes-Nervenklinik WagnerJauregg Linz, sowie Ralf Gößler, Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie Rosenhügel. Stöger lobte die Initative und betonte die Wichtigkeit des konsequenten Ausrichtens von Gesundheitssystemen am Patienten und die damit verbundene nachhaltige Umsetzung von Integrierten Versorgungsmodellen als zentrale Komponente bei der Reformierung des heimischen Gesundheitswesens. Der Preis würdigt eine patientenorientierte, kontinuierliche, sektorenübergreifende und interdisziplinäre und nach standardisierten Behandlungskonzepten ausgerichtete Versorgung.

andreas feiertag

St. Pölten. Als „Pionier für die gesamte gesundheitstouristische Entwicklung in Nieder­ österreich“ bezeichnete Landeshauptmann Erwin Pröll das Gesundheits- und Rehabilitationszentrum Moorheilbad Harbach anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Orthopädische Rehabilitation“. Die Gründung des Moorheilbads sei die „Geburtsstunde des Gesundheitsviertels Waldviertel“ gewesen: „Damit wurde der Samen für den Gesundheitstourismus gelegt.“

NÖ Pflege-Awards wurden vergeben

Meeting Hochkarätige Referenten und zahlreiche Gäste

Forschungspreis Schweinekrankheit PRRS im Visier

Baden. Die nunmehr 6. Branchentagung der österreichischen Gemeinschaftsverpflegung – ins Leben gerufen von Ronge & Partner – fand dieses Jahr am 7. und 8. Mai im brandneuen Hotel „At the Park“ in Baden statt. Die bei Branchenkennern und -größen bereits etablierte Veranstaltung wartete heuer mit nationalen und internationalen Top-Referenten und spannendem Programm auf. Die Organisatoren freuten sich besonders über den Besuch von Bundesgesundheitsminister Alois Stöger, der die diesjährige Tagung eröffnete und damit die Bedeutung der Branche für die Politik unterstreicht. „Unsere Tagung ist mittlerweile ein Fixpunkt in den Kalendern der Führungs- und Managementebene der GV-Branche, was

Wien. Boehringer Ingelheim Animal Health fördert die Forschung zur besseren Kontrolle der Schweinekrankheit PRRS (Porcines Respiratorisches und Reproduktives Syndrom) in Europa. Um fortwährend praktische Ansätze zur Behandlung der Erkrankung liefern zu können, schreibt Boehringer Ingelheim den Europäischen PRRS-Forschungspreis 2014 aus. Im Rahmen des Preises werden drei Stipendien in Höhe von jeweils 25.000 € zur Finanzierung von Forschungsvorhaben vergeben; hiermit sollen neue Informationen für ein besseres Verständnis dieser Erkrankung gewonnen werden. Mit dem PRRS-Virus sind Schweine auf der ganzen Welt infiziert, das bei ihnen zu Unfruchtbarkeit und Erkrankungen der Atemwege führen

St. Pölten. Landesrätin Barbara Schwarz überreichte den NÖ Pflege-Award im Festsaal der Landeskliniken-Holding: Das Werk von Victoria Dastl, Absolventin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule St. Pölten, wurde als beste Arbeit gekürt. Auf dem zweiten Platz findet sich Jürgen Hellinger (Zwettl), gefolgt von Tanja Neusiedler (Hollabrunn). Der Pflege-Award wurde heuer bereits zum siebten Mal veranstaltet.

mich als Veranstalter außerordentlich freut“, erklärte sichtlich zufrieden Manfred Ronge, Geschäftsführer von Ronge & Partner.  (fei)

© Ronge & Partner

© NÖ Landeskliniken-Holding

Gemeinschaftsverpfleger tagten

Überreichte die Auszeichnungen: Landesrätin Barbara Schwarz.

Gesundheitsminister Alois Stöger (re.) nahm die Ehrungen in Oberösterreich vor.

Diskutierten über Gemeinschaftsverpflegung: Stöger und Ronge (re.).

Jubiläum Erfinder des Wartezimmer-Fernsehens feierte

Boehringer sucht Innovationen

kann. Innovative Forschungsprojekte können über www.europeanprrsresearchaward.com bis zum 18. Juli eingereicht werden.  (fei)

© Montage; Boehringer Ingelheim;panthermedia.net/luchschen

Landeshauptmann Erwin Pröll hielt Lobrede auf das Moorheilbad.

Linz. Am 6. Mai wurde der Integri, der österreichische Preis für Integrierte Versorgung, zum zweiten Mal im Rahmen eines Galaabends verliehen. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion des „Kongress Integrierte Versorgung“, der am Linzer Campus der Fachhochschule OÖ stattfand, moderierte Verlagsleiter und Herausgeber Roland Schaffler als Brancheninsider die Integri-Gala 2014. Aus 17 hochqualifizierten Einreichungen wählte eine unabhängige Expertenjury auf Basis einer vorangegangenen individuellen Bewertung durch die einzelnen Jurymitglieder einstimmig die herausragendsten Projekte beziehungsweise Initiativen aus. Flankiert von den beiden Integri-Jurymitgliedern Susanne Herbek und Heinz Brock, überreichte Bundesminister Alois Stöger die aufwen-

© CompuGroup Medical

© NÖ Landespressedienst/Pfeiffer

Eine Frau und drei Männer wurden mit Versorgungspreis am Linzer Campus ausgezeichnet.

Die Schweinekrankheit PRRS soll bald effizient bekämpft werden können.

Menschen, über die man spricht

y-doc wurde heuer 15 Jahre alt

Desirée Treichl-Stürgkh ist neue Schirmherrin von PAN

© y-doc Infotainment

Zahlreiche Gäste fanden sich bei der Geburtstagsfeier von y-doc in Wien ein.

Willibard Ger­ schlager, chef im wiener wil­ helminenspital

Der Neurologe Willibald Gerschlager ist neuer Ärztlicher Direktor im Wiener Hartmannspital. Er folgt damit Marcus Franz, heute Generalsekretär des Team Stronach, dessen Dienstverhältnis nach dem Beginn seiner politischen Tätigkeit und umstrittenen Aussagen einvernehmlich gelöst wurde. Gerschlager ist seit 2011 im Hartmannspital tätig; seine Spezialgebiete liegen in der Behandlung und Erforschung von neurodegenerativen Erkrankungen.

J udit Simon, ökonomieprofessorin, meduni wien

Die MedUni Wien hat einen Schritt gesetzt, um die Gesundheitsökonomie nicht mehr nur den Wirtschaftsfachleuten zu „überlassen“. Mit der gebürtigen Ungarin Judit Simon hielt nun die erste Professorin für diesen Bereich an einer österreichischen Medizin-Universität im AKH ihre Antrittsvorlesung. Die Abteilung am Zentrum für Public Health gibt es seit November vergangenen Jahres. Simon studierte Medizin in Szeged und Wirtschaft in Oxford.

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Wien. Patient Advocacy Groups haben die politische Vertretung kranker Personen zum Ziel. In Österreich engagieren sich zwei dieser Gruppen speziell für die Rechte von Krebserkrankten: Europa Donna Austria, der Österreichische Zweig des Europäischen Netzwerks Brustkrebs (Europa Donna), und PAN, der Verein für Jugendliche und junge Erwachsenen mit onkologischen Erkrankungen. PAN konnte nun Desirée Treichl–Stürgkh als Schirmherrin gewinnen. „Ich möchte junge Menschen, die an Krebs leiden, unterstützen; in einem Land wie unserem sollte jeder Person der rechtzeitige Zugang zu adäquater und wissenschaftlich gesicherter Therapie offenstehen. Dafür tritt PAN ein, dafür trete ich ein“, erklärte die österreichische Journalistin und Verlegerin Treichl–Stürgkh. (fei)

© Medizinische Uni Wien

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Fernsehen“ und konnte bislang 888 ausgewählte Arztpraxen mit Wartezimmer-Fernsehen ausstatten. y-doc ist damit nicht nur unangefochtener Marktführer in Österreich, sondern verfügt auch international über die höchste Abdeckung von Ordinationen, gemessen an der Bevölkerungsanzahl. Zu den Werbekunden von y-doc zählt das who-is-who der Pharmaindustrie, aber auch Unternehm en wie Estée Lauder Cosmetics, Generali Versicherung, Henkel Austria, L’Oréal.

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Wien. Der Erfinder von Wartezimmer-Fernsehen wurde 15 Jahre und lud aus diesem Anlass Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien sowie Ärzteschaft in seine Büroräumlichkeiten. Dafür wandelte y-doc kurzerhand seinen Slogan „Werben, wo’s wirkt“ um in „Feiern, wo’s wirkt“. Carin Cosa Light Crew sorgte mit ihren Rhythmen binnen kürzester Zeit für beste Stimmung unter den rund 100 Gratulanten. y-doc war 1999 der Begründer der Mediengattung „Wartezimmer-

Kim kocht nicht nur in wien, sondern auch für yakult

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Wiener Starköchin Sohyi Kim und dem probiotischen Getränkehersteller Yakult geht in die nächste Runde: Ab sofort steht das zweite gemeinsame Kochbuch zum kostenlosen Download über den Yakult Newsletter und über die neue Yakult Facebook-Seite www.facebook.com/YakultAT bereit. Unter dem Titel „Jeder Tag, ein guter Tag“ kreierte Kim exklusiv für Yakult mehr als 20 Rezepte – asiatisch, gesundheitsfördernd.


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