Issuu on Google+

medianet

inside your business. today.

Freitag, 12. Oktober 2012 – 31

healtheconomy Sicherer Atem für 12 Stunden Mundpflege-Mittel gegen Mundgeruch. Aus Ihrer Apotheke.

www.cb12.at

www.cb12.at

Kompromiss: ELGA kommt ab Ende 2013

© medianet

short

© APA/Robert Jäger

© APA/Herbert Neubauer; APA/Georg Hochmuth; APA/Hans Klaus Techt(2); Montage: B. Schmid

Privatmedizin Die Bedeutung der Wahlärzte im Gesundheitssystem steigt, gleichzeitig ist aber der Wissensstand der Bevölkerung über die niedergelassenen Ärzte ohne Kassenvertrag noch „verbesserungswürdig“. Das geht aus einer OGM-Umfrage im Auftrag der Nö-Ärztekammer hervor. Auch Uniqa-Vorstand Peter Eichler (Bild) beobachtet ein wachsendes Interesse nach Zusatzversicherungen – vor allem Versicherungen, die die Honorare von Wahlärzten abdecken. Der Grund: Wartezeiten sind kürzer, die Ärzte nehmen sich mehr Zeit. Seite 32

Länder-Serie In Zukunft ist weniger mehr. Aktuell müssen drei von zehn Burgenländern einmal jährlich ins Krankenhaus – damit sind die Pannonier Spitzenreiter in Österreich. Doch gemessen am Bedarf der Bevölkerung, hat das Land hinter Oberösterreich die wenigsten Krankenhausbetten. Auf 335 Burgenländer kommt bloß ein Bett, in Oberösterreich sind es 376 Menschen. Zum Vergleich: in Wien müssten 196 Personen, in Niederösterreich 200 um ein Spitalsbett streiten. healtheconomy sprach mit dem burgenländischen Gesundheitslandesrat über seine Pläne. Seite 34

Beschluss Gesundheitsminister Stöger (Mi.) hat sich mit Regierungspartner ÖVP auf die Elektronische Gesundheitsakte geeinigt. Ärztepräsident Wechselberger (re.) ist nach wie vor dagegen, Apothekerboss Wellan freut sich auf E-Medikation.  Seite 32

inhalt

Healthcare > Interview: Gesundheitsclub mediclass holt prominenten Unterstützer  33 > Uniqa fördert Bewegung an Schulen  33

24h Schutz für die Haut!

n-Team o b b i R k!! as Pin innen d w t e z t g e J d ren un aufspü

Spezialcreme reichhaltig an den 3 wichtigen Barrierefettstoffen: Ceramide Freie Fettsäuren Cholesterol

Pharmareport und Lifescience > Israelischer Pharmariese Teva will kräftig wachsen – auch in Österreich  35 > Novartis verliert Patent für wichtiges Medikament  35 > GS1 Austria zeigte neue Entwicklung auf  36

Ideal für gestresste, äußerst trockene Haut

Medizintechnik und eHealth > Sanofi kooperiert mit Diabetes-App aus Österreich  35

Nähere Infos dazu auf www.sanofi.at

6DQRÀ LVW ODQJMlKULJHU 3DUWQHU GHU 3LQN5LEERQ.DPSDJQH LQ gVWHUUHLFK

hilft der Haut, sich selbst zu helfen

1

22.04.11 11:13


c ov e r

32 – healtheconomy

Kommentar

Ärzte sind Online-Freaks

Freitag, 12. Oktober 2012

Gesundheitsreform Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) startet Ende 2013; Gesamtkosten bis 2017 130 Mio. €

Weg zur Gesundheitsakte ist nach wie vor steinig Ärzte erhalten Ausnahmen, haften aber für Fehler, wenn sie ELGA-Daten nicht verwenden.

Ö

sterreichs Ärzte sind Online-Freaks. Keine Sorge, das ist jetzt kein Verschreiber, das ist ernst gemeint. Unabhängig von der ELGA-Kritik haben die Ärzte eigentlich ein elektronisch schlagendes Herz. Kaum eine Berufsgruppe schätzt die Möglichkeiten von Internet und IT-Welt mehr. Sie haben sich jetzt nicht verlesen: Die Textzeile ‚Österreichs Ärzte sind OnlineFreaks‘ ist nicht frei erfunden, sie stammt ausgerechnet aus einer Presseaussendung der Ärztekammer. Und die kam ausgerechnet zwei Stunden nach Verkündung der ELGAEinigung. Der Text im Detail: „Die von der österreichischen Akademie der Ärzte eingerichtete digitale Fortbildungsplattform erweist sich als Renner. Zwei Drittel der Fortbildungspunkte können digital erworben werden. Ein Angebot, von dem bereits seit Einführung des E-Learnings 2001 rund 20.000 Ärztinnen und Ärzte, also rund 50 Prozent der gesamten Ärzteschaft, Gebrauch gemacht hat. Die Online-Fortbildung ist daher nach Aussage des Präsidenten der Akademie der Ärzte, Wolfgang Routil, ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil, um das ärztliche Wissen auf dem aktuellen Stand zu halten.“ Na bitte, geht ja. Die Ärzte sind also doch webaffin und auf dem Stand der Zeit. Da wird wohl auch ELGA kein Problem werden. Doch ernsthaft: ELGA ist im Alltag längst in vielen Bereich schon real und wird auch hier von Ärzten genutzt. In Krankenhausverbünden etwa, wie das Beispiel Niederösterreich oder die Ordenskliniken der barmherzigen Schwestern und barmherzigen Brüder gehören. Auch hier gibt es übrigens ein Beispiel wie öffentlicher Auftritt und Praxis auseinanderklaffen: Einer der stärksten Kritker von ELGA, Ärztekammervizepräsident Johannes Steinhart arbeitet im Krankenhaus Göttlicher Heiland in Wien. Und das wiederum ist Teil der Vinzenz Gruppe der barmherzigen Schwestern, die erst vor einem Jahr etwa an Öffentlichkeit gegangen sind mit der Information, dass man an einer Klinikübergreifenden Ordens-ELGA arbeite. Herr Dr. Steinhart müsste also in seinem Berufsalltag schon mit derartigen IT-System konfrontiert sein. Vielleicht ist es also mit der elektronischen Gesundheitsakte so wie mit vielen anderen Dingen: sie wird vorgeschoben für andere Probleme UND: die Suppe wird am Ende nicht so heiss gegessen, wie sie auf den TIsch gekommen ist.

Wien. Nach mehr langen Jahren mühsamen des Tauziehens gibt es nun doch grünes Licht für die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA). Die beiden Regierungsparteien haben sich auf einen gemeinsamen Gesetzesentwurf geeinigt, der am Dienstag vom Ministerrat beschlossen worden ist. Damit werden künftig alle Befunde und gesundheitsrelevanten Dokumente der Patienten elektronisch gespeichert. Und zwar dort, wo sie gemacht werden. Ärzte können über eine zentrale Maske, in der die Datenbasisinfos sichtbar sind, unter bestimmten Umständen auf die Ursprungsdaten zugreifen. Für die Patienten bleibt es bei der freiwilligen Teilnahme mit einer Opting-out-Regelung, für die Ärzte wurde die von Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) geplante verpflichtende Teilnahme jedoch aufgeweicht. Für die Ärzte gibt es nur eine Verpflichtung zur Speicherung von vier Befunddaten: Entlassungsbriefe aus dem Spital, Labor- und Radiologiebefunde sowie verschriebene Medikamente; ansonsten sieht das Gesetz für sie nur ein grundsätzliches „Verwendungsrecht“ vor.

Gesundheitsminister Alois Stöger und VP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger haben sich auf Gesetz geeinigt.

tet, wonach man automatisch teilnimmt, wenn man nicht ausdrücklich widerspricht. Der Patient kann sich entweder gänzlich abmelden oder nur einzelne Befunde, Behandlungsfälle oder Medikamente ausblenden lassen. Die Daten werden dezentral beim Arzt bzw. Spital nach genau definierten technischen Qualitätskriterien gespeichert. Die Patienten können die Zugriffsrechte selbst bestimmen und sehen, wer auf ihre Daten zugegriffen hat. Für Stöger ist damit „die höchste Form des Datenschutzes“ gewährleistet, die es etwa bei Kredit- oder Bankomatkarten nicht gebe. ELGA startet Ende 2013/Anfang 2014 durch die Nutzungsmöglichkeiten des ELGA-Portals für Pati-

Ärzte haften für Fehler Allerdings haften Ärzte, wenn sie aufgrund einer Nicht-Verwendung von ELGA-Daten einen Fehler machen, weil sie nach dem jeweiligen Stand der medizinischen Forschung behandeln müssen. Stöger ist aber überzeugt: „Der gute Arzt wird ELGA verwenden und ich bin überzeugt, wir haben nur gute Ärzte.“ Für die Patienten wird die Freiwilligkeit mittels sogenannter Opting-out-Regelung gewährleis-

enten. Danach ist eine stufenweise Einführung vorgesehen: ab 2015 ELGA-Betrieb bei Spitälern und Pflegeanstalten, ab 2016 in Arztpraxen und Apotheken, ab 2017 in Privatkrankenanstalten.

Schwierige Geburt Für Ärzte, Apotheken und Privatspitäler wird es eine Anschubfinanzierung von insgesamt 15 Mio. € geben. Die Gesamtkosten bis 2017 werden mit insgesamt 130 Mio. € beziffert. Dafür soll ab dem Jahr 2017 eine Kostendämpfung von 129 Mio. € pro Jahr erreicht werden. Stöger und Rasinger verwiesen darauf, dass die Verhandlungen mehr als eineinhalb Jahre gedauert haben. Der Minister zeigte sich

„sehr froh, das Kind auf die Welt zu bringen“, auch wenn es länger gedauert habe als erwartet. Der ÖVP-Gesundheitssprecher meinte, es habe doppelt so lang wie eine normale Schwangerschaft gedauert, er hoffe, dass es „keine Steißgeburt“ sei. Das jetzige Ergebnis sei „ein Sieg der Vernunft“. Diese Einschätzung kann die Ärztekammer nicht teilen. „Schlechtes ist wohl besser geworden, aber immer noch nicht gut genug“, sagte Präsident Artur Wechselberger. Die Apothekerkammer hingegen zeigte sich erfreut: Die e-Medikation werde einen wichtigen Beitrag zu mehr Medikamentensicherheit leisten, hoffte Präsident Max Wellan, der seine Forderungen weitgehend berücksichtigt sah.

Krankenversicherung Marktführer Uniqa ortet steigende Nachfrage nach Wahlarzt-Versicherungen

Privatärzte gewinnen an Bedeutung Wien. Die Bedeutung der Wahlärzte innerhalb des Gesundheitssystems steigt, gleichzeitig ist aber der Wissensstand der Bevölkerung über die niedergelassenen Ärzte ohne Kassenvertrag noch „verbesserungswürdig“. Das geht aus einer OGM-Umfrage im Auftrag der Nö-Ärztekammer hervor. Mehr als die Hälfte der niedergelassenen Ärzte ordiniert in einer wahlärztlichen Praxis. Die Gesamtzahl der Ärzte in Österreich hat sich in den vergangenen 20 Jahren um rund 75% auf rund 40.000 vergrößert, die Zahl der Kassenärzte ist dabei jedoch mit rund 7.650 nahezu konstant geblieben. Im Spital wurde die Ärztezahl um etwa 60% aufgestockt. Der Bekanntheitsgrad der Wahlärzte ist zuletzt zwar leicht gestiegen, mit 39% jedoch immer noch „unbefriedigend“, erläuterte OGM-Chef Wolfgang Bachmayer. 2008 hatten nur 27% gewusst, was ein Wahlarzt ist. Besucht hat heuer genau ein Drittel der Bevölkerung einen Wahlarzt. Als Gründe für den Besuch eines Wahlarzts werden geringere Wartezeiten (60%) und bessere Qualität

(42%) genannt, vor allem dadurch, dass sich der Arzt mehr Zeit nimmt (35%).

Wenig Wissen über Angebot Fast drei Viertel der Befragten gaben zwar an, zu wissen, dass man einen Teil des Honorars von der Krankenkasse zurückverlangen kann, allerdings konnten nur 15% richtig angeben, dass man bis

zu 80% des Betrags rückerstattet bekommt, den ein Kassenarzt für diese Leistung verrechnen würde (nicht des tatsächlich gezahlten Honorars). Fast vier von fünf Patienten eines Wahlarzts (78%) haben die Honorarnote bei der Krankenkasse eingereicht. Jene 22%, die das Honorar nicht eingereicht haben, geben vor allem an, dass der Rückerstattungsbetrag zu gering oder der Aufwand zu groß sei, er-

© medianet

Martin Rümmele

© APA/Roland Schlager

Ina Karin SChriebl

Uniqa-Vorstand Peter Eichler sieht wachsende Nachfrage nach privaten Leistungen.

läuterte der Kärntner Präsident Josef Huber. Allerdings tendieren immer mehr Menschen zu einer privaten Zusatzversicherung. Ein gesteigertes Interesse zeigen die Kunden dabei, neben der klassischen „Sonderklasse Versicherung“ für Spitalsaufenthalte vor allem an „Wahlarzt-Versicherungen“ – mit Leistungen für ambulante ärztliche Behandlungen wie Privatarzt-Ordinationen, Arzneimittel und Laboruntersuchungen. Allein in diesem Teilbereich der privaten Gesundheitsvorsorge zählt der Marktführer Uniqa aktuell mehr als 220.000 Kunden. Mit einem Marktanteil von 47% ist Uniqa Marktführer bei privaten Gesundheitsversicherungen. Vorstand Peter Eichler: „Die Nachfrage nach privater Gesundheitsvorsorge hat in Österreich – vor allem auch im ambulanten Bereich – in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Nach unserer Erfahrung ist für unsere Kunden neben dem Kostenersatz vor allem der zeitliche Faktor eines Privatarzt-Besuchs der entscheidenden Punkt.“ (iks)


H E A LT H : C A R E

Interview Vorsorge- und Gesundheitszentrum holt sich prominente Unterstützung

Gesundheitspickerl Fußball-Legende Prohaska wurde Mitglied des Gesundheitsclubs mediclass.

healtheconomy: Wo liegen für Sie diese Vorteile? Prohaska: Dass erstmals alles zum Thema ‚Gesundheit‘ unter einem Dach ist, von der Vorsorge bis zur Behandlung. Wenn ich ein Gesundheitsproblem habe, muss ich nicht lange suchen, sondern finde alles unter einem Dach und bekomme schnell einen Termin. healtheconomy: Warum ist Vorsorge auch für Sportler wichtig? Sind Sie nicht grundsätzlich fit? Prohaska: Für Sportler ist der Körper ihr wichtigstes Kapital, daher achten sie besonders darauf. Regelmäßige Vorsorge- und Leistungschecks sind ein fixer Bestandteil eines Sportlers. Die persönliche Fitness und Gesundheit ist ein Wettbewerbsvorteil. healtheconomy: Herr Sauermann, eine Frage an Sie als Geschäftsführer: Ist mediclass nur für Sportler? Christoph Sauermann: Der Gesundheitsclub ist auf zwei Kernaufgaben ausgerichtet: Die Erhaltung und Förderung der Gesundheit sowie, wenn notwendig, die Behandlung von Krankheiten. Körperliche Gesundheit und seelisches Wohlbefinden sind zwei Säulen für ein erfülltes Leben. Immer mehr Menschen – vor allem auch solche, die aufgrund von hohem Leistungsdruck ihrem Körper viel abverlangen – erkennen, dass die Vorsorge eine zentrale Rolle für die Gesundheitserhaltung, aber auch für die Früherkennung von Krankheiten und damit für die Verbesserung der Heilungschancen spielt. Für all diese Menschen – unabhängig von Alter, Geschlecht, aktuellem Gesundheitszustand und Vorerkrankungen – bietet mediclass ein preisgünstiges, aber hochqualitatives Gesundheitsangebot und eine optimale Alternative zur bisherigen Gesundheitsversorgung. healtheconomy: Wer ist das klassische Zielpublikum? Sauermann: Wer eine mediclassMitgliedschaft hat, hat Zugang zu über 35 privaten Fachärzten sowie Komplementärmedizinern und Therapeuten. Der Vorteil: Die Leistungen der Fachärzte kosten für Mitglieder bis zu 80% weniger (und werden auf Wunsch bei der Sozialversicherung zur Rückerstattung eingereicht), bei den komplementärmedizinischen und therapeutischen Leistungen erhalten Mitglieder 30% Rabatt gegenüber üblichen Privatordinationspreisen. healtheconomy: Her Prohaska, wie wichtig ist Vorsorge generell für Sie – auch gesamtgesellschaftlich? Prohaska: Die regelmäßige Kontrolle seiner Gesundheitswerte ist sehr wichtig. Je früher ein Problem erkannt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, es zu lösen. Wenn man sein Auto einmal im Jahr überprüft, sollte das in Sachen eigener Gesundheit auch zur Selbstverständlichkeit werden. (iks)

© leadersnet/Langegger

healtheconomy: Herr Prohaska, wo drückt der Schuh? Wenn man sich als Exfußballer bei einem Gesundheitsclub wie ‚mediclass‘ einschreibt, bedeutet das, dass Sie gesundheitliche Probleme haben? Herbert Prohaska: Gott sei Dank nicht. Aber das Vorsorgekonzept von mediclass mit dem jährlichen Vorsorgecheck ist für mich überzeugend.

mediclass-Geschäftsführer Sauermann, Fußballer Prohaska und Ärztin Fabritz.

healtheconomy – 33

Initiative Uniqa unterstützt Konzept bei der Umsetzung

Bewegungskonzept für Schüler Wien. Österreichs Schüler bewegen sich zu wenig. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die körperliche Kondition aus; mit der immer schlechter werdenden motorischen Leistungsfähigkeit verschlechtert sich gleichzeitig auch die Konzentrationsfähigkeit der Schüler. Das Bundesgymnasium Zehnergasse (Wiener Neustadt) hat in Partnerschaft mit der Uniqa nun ein Programm entwickelt, das – nach einer erfolgreichen Pilotphase – Schülern in ganz Österreich zu einem besseren Lernerfolg verhelfen soll. „Vital4Brain“ sei ein einfaches Bewegungsprogramm für den Einsatz im Unterricht, das der fehlenden Bewegung und damit mangelnden Konzentrationsfähigkeit im Schulalltag entgegenwirkt. „Vital4Brain“ besteht aus 150 Bewegungsaufgaben, die es dem Lehrer ermöglichen,

den Unterricht mit Bewegung, Spaß und Aktivierung zu bereichern, sagte Hartwig Löger, Vorstandsvorsitzender Uniqa-Österreich.

© Uniqa/APA-Fotoservice/Preiss

Freitag, 12. Oktober 2012

„Vital4Brain“ wurde in Wien vorgestellt und soll Schüler fitter machen.

KEYNOTESPEAKER & TEILNEHMER AN DER PODIUMSDISKUSSION

Dr. Christian Mikunda Entertainment Experte, Bestsellerautor

INFOTAG 6.11.2012

Mag. Hanni Rützler Foodtrendforscherin

Austria Trend Hotel Savoyen Wien

Prof. Dr. Arnd Huchzermeier WHU – Otto Beisheim School of Management

Benjamin Thym Gründer/Geschäftsführer barcoo

Prof. Dr. Susanne Czech-Winkelmann Hochschule RheinMain, Wiesbaden

Mag. Martina Hörmer Geschäftsführerin Eigenmarken, REWE International

Sebastian Diehl Geschäftsführer Emmas Enkel

Mag. Friedrich Poppmeier Vorstandsdirektor SPAR

PASSION FOR GROWTH

Mag. Roman Rafreider Podiumsmoderator ORF

Mag. Helga Hofmeister Managing Director McCain Zentraleuropa

Mehr Information online: www.ecr-austria.at Das ECR Austria-Team: Dr. Nikolaus Hartig, Claudia Patscheider und Stefan Wagner Tel +43 1 505 86 01, Fax DW 44, E-Mail: ecr@gs1.at

Dr. Gerald C. Kühr Senior Vice President Unilever Europe

Mag. Georg Wiedenhofer Geschäftsführer Gallup Institut

powered by

LOGISTIK

Branchenlogistik weitergedacht.


H E a lt h : c a re

34 – healtheconomy

Freitag, 12. Oktober 2012

Serie Gesundheitsreform in den Ländern – Teil 5: Burgenland Wenig Betten im Ländervergleich

short

Kooperationen über die Grenzen des Landes

© APA/Hans Klaus Techt

Ziele bei Sanierung der Kassen übererfüllt

76% der Hausärzte gehen bis 2025 in Pension – Nachfolger fehlen, Ambulanzbesuche steigen. Eisenstadt. In Zukunft ist weniger mehr. Aktuell müssen drei von zehn Burgenländern einmal jährlich ins Krankenhaus – damit sind die Pannonier Spitzenreiter in Österreich. Doch gemessen am Bedarf der Bevölkerung hat das Land hinter Oberösterreich die wenigsten Krankenhausbetten. Auf 335 Burgenländer kommt bloß ein Bett, in Oberösterreich sind es 376 Menschen. Zum Vergleich: In Wien müssten 196 Personen, in Niederösterreich 200 um ein Spitalsbett streiten. Zu den Stärken der Sonnenregion zählen etablierte Vorsorgeprojekte: „Das burgenländische Dickdarmkrebs-Screening ist international beachtet und ausgezeichnet“, weiß Gesundheitslandesrat Peter Rezar. Das Pilotprojekt zum österreichweiten Mammografie-Screening wurde ebenfalls im Burgenland gestartet. Doch das Bundesland steht schon länger auf der Kostenbremse, wie auch die Deckelung des Landeszuschusses für die Krankenanstalten zeigt – er liegt bei drei Prozent plus. Rezar: „Die tatsächlichen Kosten lagen höher und konnten nur durch kostendämpfende Maßnahmen ausgeglichen werden.“

Wien. Aus dem kürzlich von Gesundheitsminister Alois Stöger vorgelegten Monitoringbericht des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger geht hervor, das die Krankenkassen in ihren Sanierungsbemühungen ihre Finanzziele nicht nur erfüllt, sondern übererfüllt haben. In drei Jahren haben die Kassen 1 Mrd. € Schulden abgebaut, die bis 2013 geforderten Kostendämpfungen von 1,725 Mio. € wird schon heuer erreicht. Die Einsparungen wurden ohne Leistungskürzungen oder Selbstbehalte für die Patienten erreicht.

Einigung über Kostendämpfung Wien/Seefeld. Die Bundesländer haben eine Einigung über das Kostendämpfungspotenzial im Gesundheitswesen bis zum Jahr 2016 erzielt. 40% der 3,43 Mrd. € an Einsparungen würden auf die Sozialversicherungen entfallen. Zwischen den einzelnen Bundesländern gebe es „keinen fixen Schlüssel“, das Modell sei „sehr flexibel“.

Betten abbauen Künftig soll eine fächerübergreifende Arbeitsweise im Vordergrund stehen, zusätzlich werden die stationären Betten reduziert und im Gegenzug die Betten der Tageskliniken aufgestockt. Mitverantwortlich ist eine Empfehlung des Bundesrechnungshofs. Kooperationen zwischen den Bundesländern können die Ausgaben sinnvoll reduzieren: Der gemeinsame

© APA/Harlad Schneider

„Moderater Dissens“ in Sachen ELGA

„Es werden sich alle daran beteiligen müssen“, heißt es aus NÖ.

© APA/Robert Jäger

Christian Resei

Aktuell laufen Verhandlungen über die Gesundheitsreform für Spitäler.

Am Neusiedlersee herrscht Kooperationswilligkeit; die Burgenländer arbeiten mit Niederösterreich und Wien zusammen.

Betrieb eines radioonkologischen Zentrums durch die Länder Wien, Niederösterreich und Burgenland läuft bereits erfolgreich, die Anschaffung eines mobilen Nierensteinzertrümmerers erfolgte durch burgenländische und niederösterreichische Krankenanstalten. Bei der Akutbehandlung von Myokardinfarkt-Patienten arbeiten Eisenstadt, Wiener Neustadt und Mödling zusammen, die Krankenhäuser Kittsee und Hainburg ziehen seit Jahren an einem Strang. Doppelgleisigkeiten in der medizinischen Leistungserbringung sind nicht mehr tragbar, gleichzeitig muss die Ausbildungsqualität von Fachärzten durch Rotation zwischen mehreren Standorten verbessert werden. Deshalb wurde schon 2005 das Prinzip der Führungsverbünde geschaffen: der Gynäkologie-

ÖVP-Gesundheitssprecher Rudolf Geißler sicher. Probleme bereiten auch die Hausärzte: Bis 2025 gehen ganze 76% in Pension, doch Anreize für eine kommende Generation fehlen. Geißler: „Gibt es zu wenig Haus-ärzte, weichen die Menschen auf die Ambulanzen aus und das ist dann wieder teurer.“

Sp it äler im L andesverg leic h

Bezeichnung Veränderung/Spitalsbetten Stationäre Aufnahmen Pflegepersonal Spitalsärzte Ausgaben für Personal Pflegepersonal/Bett Betten/Arzt Aufnahmen/Bett Einwohner/Bett

Burgenland –0,52% +2,03% -0,85% k.A. +1,39% +2,58% k.A. 44,20 196,1

Österreich –0,40 +3,50 +0,90% +3,60% +2,70% 1,41 2,81 50,16 261,80

Bestes Bundesland –1,95% (Sbg) –0,80% (NÖ) –1,90% (Bgld) –0,90% (Ktn) +0,50% (Ktn) 0,94 (Vbg) 2,43 (NÖ) 44,20 (W) 196,10 (W)

Quelle: medianet/Statistik Austria

Interview Burgenlands Gesundheitslandesrat Peter Rezar (SPÖ) erklärt im healtheconomy-Gespräch seine Pläne

„Strukturelle Änderungen durch Bauprojekte“

Wien/Seefeld. Was die Umsetzung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) betrifft, herrscht laut Tiroler Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg nach wie vor ein „moderater Dissens“ zwischen der Ärztekammer und dem Bund. Ein baldiger Beschluss sei „unabdingbar“ für eine anstehende Gesundheitsreform, erklärte die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, aber Qualität gehe vor Zeitdruck.

healtheconomy: Wo liegen die Stärken und Schwächen der burgenländischen Gesundheitsvorsorge? Peter Rezar: Zu den Stärken zählen die etablierten Vorsorgeprojekte. Das Dickdarmkrebsscreening ist international beachtet. Es gibt bereits seit 15 Jahren eine Diabetesbetreuung für Patienten und Diabetesschulung für Ärzte. Hierzulande startete auch das erste

Mamma-Screening Projekt in Österreich. Zu den Schwächen gehört, dass aus budgetären Gründen nicht alle Vorsorgeprojekte umgesetzt werden können, die sinnvoll wären. healtheconomy: Wie wird die Gesundheitsreform umgesetzt? Rezar: Seit knapp 15 Jahren gibt es im Burgenland eine Deckelung des Landeszuschusses für die Kran-

© z.V.g.

Geldüberschuß ohne Verwendungschance Linz. Die oberösterreichische Gebietskrankenkasse (OÖGKK) hat in den vergangenen Jahren Gewinne erwirtschaftet, nämlich rund 180 Mio. €, die jedoch nicht für die Gesundheitsprävention verwenden werden dürfen. Gesetzlich darf das Geld nur für die Bedeckung von Defiziten verwendet werden. Direktorin Andrea Wesenauer fordert deshalb eine Gesetzesänderung, gedacht wird dabei auch an einen Präventionsfonds.

Verbund Mitte Süd (Oberpullendorf, Oberwart und Güssing) und der Internistische Verbund (Oberpullendorf, Güssing) unterstehen einem Primar. Nicht jeder ist begeistert: „Es ist schon ein Manko, wenn ein Primar nicht vor Ort sein kann; für den Patienten und die Turnusärzte ist das sicher ein Nachteil“, ist sich

Landesrat Peter Rezar hat den Landeszuschuss für die Spitäler gedeckelt.

kenanstalten bei 3% Plus. Die tatsächlichen Kosten lagen höher und konnten durch kostendämpfende Maßnahmen ausgeglichen werden. healtheconomy: Gibt es da konkrete Maßnahmen? Rezar: Um Doppelgleisigkeiten in der medizinischen Leistungserbringung zu reduzieren und die Ausbildungsqualität von Fachärzten durch Rotation zwischen mehreren Standorten zu verbessern, wurde 2005 das Prinzip der Führungsverbünde eingeführt. Bisher wurden fünf Verbünde umgesetzt. Ein wichtiger Faktor bei der Kostendämpfung ist die Überleitungspflege. Deren Ziel ist es, unnötige Wiederaufnahmen bei betagten Menschen durch fehlende Anschlussheilverfahren bzw. adäquate Betreuung im niedergelassen Bereich zu verhindern. healtheconomy: Wie ist die Zusammenarbeit mit angrenzenden Ländern? Rezar: Bereits seit dem Jahre 1992 gibt es eine länderübergreifende Kooperation im Bereich der Radioonkologie. Damals wurden die

gemeinsame Errichtung und der gemeinsame Betrieb eines radioonkologischen Zentrums durch die Länder, Wien, Niederösterreich und Burgenland beschlossen. Weiters wurde mit verschiedenen niederösterreichischen Krankenanstalten ein mobiler Nierensteinzertrümmerer angekauft, die Krankenanstalten Eisenstadt, Wiener Neustadt und Mödling arbeiten bei der Akutbehandlung von Myokardinfarktpatienten zusammen. Kittsee und Hainburg arbeiten seit Jahren sehr eng zusammen. Länderübergreifende Kooperationen sind ein Gebot der Stunde. healtheconomy: Welche Neuerungen wird es in den nächsten Jahren im burgenländischen Gesundheitssystem geben? Rezar: Noch Ende dieses Jahres wird die sozialpsychiatrische Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt eröffnet, im nächsten Jahr kommt die Abteilung für Neurologie dazu. Die Kooperation zwischen den einzelnen Häusern soll in Zukunft noch weiter verstärkt werden.  (cr)


P h a r m a : r epo r t

Freitag, 12. Oktober 2012

short

Umsatzeinbußen durch Generika bei Novartis

healtheconomy – 35

Hintergrund Israelischer Generikariese hat in vergangenen Jahren massiv expandiert

short

Teva wächst stark

Challenge Partner in Sachen Diabetes

Tochterfirma Ratiopharm koordiniert Marktauftritt in Österreich.

Basel. Bei Novartis sinken wegen des abgelaufenen Patentschutzes des Zugpferds „Diovan“ die Umsätze. Novartis-Chef Joe Jimenez setzt auf das verjüngte Produktportfolio und neue Medikamente und will deshalb keine Sparmaßnahmen einleiten. Die Senkung der Medikamentenpreise durch den Schweizer Bundesrat kritisierte Jimenez, mit 16 Mio. CHF der 2011 am besten verdienende Manager der Schweiz.

Lukrative Kooperation und Nanokörper Frankfurt. Im Zuge einer Kooperation mit der belgischen Biotechfirma Ablynx hat der US-Pharmakonzern Merck & Co die exklusiven Rechte an therapeutischen Nanokörpern der Biotechfirma eingekauft. Die Allianz mit Ablynx könnte ein Volumen von bis zu 448 Mio. € erreichen, teilte der Konzern mit.

Kooperation mit P & G Große Bedeutung werden in nicht allzu ferner Zeit wohl auch die verschreibungsfreien Arzneimittel – so genannte Over the CounterProdukte (OTC Produkte) – erlangen. Ein Joint Venture mit dem Riesen Procter & Gamble, das im Vorjahr vereinbart wurde, soll Teva helfen, auch auf diesem Markt Gewinne zu lukrieren. Das Unternehmen mit seiner mehr als 100jährigen Geschichte residiert in der Stadt Petah Tikva östlich von Tel Aviv – 1901 als Drogerie gegründet, kamen um 1930

© mySugr

Novartis will der Kaufkraft entsprechend mehr Franken für Euro.

Wien. Mit der Übernahme von Ratiopharm wurde die isrealische Teva Pharmaceutical Industries 2010 zur Nummer eins am europäischen Markt der Generika-Produzenten. Am Dienstag besuchte Aharon Yaari, Group Executive Vice President for Institutional and Community Affairs, Wien. Seine Markteinschätzung: „Generika sind in der nahen Zukunft die Lösung, denn ohne sie würden die Kosten noch viel mehr ansteigen.“ Produktinnovationen erwartet er in den kommenden Jahren im Bereich der Onkologie und bei Medikamenten für das zentrale Nervensystem. Doch auch in der medikamentösen Behandlung von Diabetes sieht Yaari eine große Chance für Neues.

iPhone-App für die Überwachung der Stoffwechselparameter.

Wien. Die mySugr GmbH, ein Wiener Start-up, das von zwei Typ-1-Diabetikern mitbegründet wurde, hat eine iPhone-App entwickelt, mit der diabetesrelevante Daten leicht eingegeben werden können. Bei konstanter Nutzung übernimmt der Pharmakonzern Sanofi ein Jahr lang die Kosten für die mySugr-App. Die beiden Unternehmen wollen demnächst noch weitere innovative Ideen umsetzen.

© Österreichisch Israelische Handelskammer

© APA/Barbara Gindl

Christian Resei

Teva-Manager Aharon Yaari erläuterte in Wien die Strategien des Generikariesen.

erste Labors und die Produktion von Medikamenten hinzu. Selbst in den USA gehört die Firma heute zum größten Anbieter von Generika. Dafür sorgen internationale Präsenz und ein großes Netzwerk an weltweiten Niederlassungen mit Produktionsstandorten in Israel, Nordamerika, Europa, Asien und Lateinamerika. Waren es im Jahr 2000 noch 30 Produktionsstätten, sind es mittlerweile doppelt so viele.

Im selben Zeitraum hat sich auch die weltweite Zahl der Mitarbeiter auf 46.000 verfünffacht – genau wie der Gewinn: er stieg von 19 Mio. (1990) auf 4,4 Mrd. USD im vergangenen Jahr. „Wer 1990 unsere Aktien gekauft hat, ist heute reich“, sagt Aharon Yaari. In Österreich wird Teva durch ihre Tochter Ratiopharm vertreten und ist damit die Nummer Neun unter den heimischen Pharmaunternehmen.

Tolperison: Marktstart in vier Jahren Wien. Die Sanochemia Pharmazeutika AG hat mit dem USPharmaunternehmen Katama Pharmaceuticals einen Lizenzvertrag über das Medikament „Tolperison“ gegen Muskelverspannungen abgeschlossen. Es soll in Nordamerika klinisch weiterentwickelt werden. Das Marktpotenzial wird auf acht Mrd. USD geschätzt.

Gesundheit ist unser Wertvollstes Gut und sie braucht mehr als medikamente.

Gemeinsam für eine gesündere Welt.

EXT-12-22/1/21.08.2012

Impfungen zählen zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor schweren Erkrankungen. Dabei schützen sie nicht nur die Gesundheit jedes Einzelnen, sondern können auch von Mensch zu Mensch übertragbare Erkrankungen – wie Pneumokokken-Infektionen, Masern oder Keuchhusten – durch hohe Durchimpfungsraten eindämmen. Als größtes forschendes biopharmazeutisches Unternehmen der Welt arbeitet Pfizer tagtäglich daran neue und innovative Impfstoffe für alle Altersgruppen zu entwickeln. Zur Bewahrung der allgemeinen Gesundheit. www.pfizer.at

© sjlocke

Prävention


36 – healtheconomy

M E N S C H E N & KA R R I E R E N

Freitag, 12. Oktober 2012

Veranstaltung GS1 Austria diskutierte beim diesjährigen „Healthcare Day“ das Thema Effizienz in der Supply Chain

Menschen

Transparente Versorgung

Michael Eipeldauer wechselt die Fronten

Mehr als 100 Interessierte kamen zum diesjährigen „Healthcare Day“ von GS1 Austria.

der praktischen Umsetzung aus? Die Rahmenbedingungen, medizinische Produkte lückenlos vom Hersteller zum Patienten verfolgbar zu machen, sind da. Was in den meisten Ländern fehlt, sind einheitliche Regelungen. Mit diesen kann auch gegen Arzneimittelfälschungen und deren in Verkehr bringen vorgegangen werden. Auf europäischer Ebene wird intensiv an der Umsetzung gemeinsamer Vorgaben gearbeitet. Neben Behörden und Herstellern sind es auch die Anwender wie Krankenhäuser oder Apotheken, die globale Kennzeichnungsstandards einsetzen. (fei)

© privat

Wien. Über 100 Interessierte besuchten den zum zweiten Mal stattfindenden „Healthcare Day“ zum Thema „Effizienz in der Supply Chain“. Heuer lag der Fokus auf der Versorgungskette vom Produzenten zum Patienten. Neben hochkarätigen Fachvorträgen sowie Praxisberichten aus Krankenhäusern zählte die Podiumsdiskussion zu den Highlights des Tages. Patientensicherheit und Rückverfolgbarkeit – für alle Player im Gesundheitswesen aktuelle Themen. Man war sich einig: Effizienz und Transparenz sind wichtig und wünschenswert. Aber wie sieht es mit

© Boehringer Ingelheim

© GS1 Austria/Schweinester

Verfolgbarkeit vom Produkten scheitert an Regeln.

Gesundes Vertrauen in die Nr. 1 Gewählt zur vertrauenswürdigsten Versicherung.

Von der Politik in die Wirtschaft: Der Politik- und Kommunikationsexperte Michael Eipeldauer (36) zeichnet seit 1. Oktober für die Leitung der Policy- und Kommunikationsagenden bei Merck Sharp & Dohme (MSD) verantwortlich. Zuvor war Eipeldauer Pressesprecher der Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und arbeitete davor mehrere Jahre als Pressesprecher im Europäischen Parlament. (fei)

All an H ill gr o ve , B o ehringer Inge lheim

Allan Hillgrove (52) übernimmt zum 1. Jänner 2013 die Verantwortung für das Marketing und den Vertrieb der verschreibungspflichtigen Medikamente in der Geschäftsleitung des deutschen Pharmakonzern Boehringer Ingelheim. Der gebürtige Australier gehört seit dem Jahr 1982 dem Unternehmensverband an und ist seit 2010 Bereichsleiter „Etablierte Märkte“. Er folgt Engelbert Tjeenk Willink, Mitglied der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim nach, der sich entschieden hat, aus dem Konzern auszuscheiden.

© Barbara Nidetzky

© Richard Schuster

© z.V.g.

H elm ut B ran d, P räsident Eu r opean H ealth FOru m G astein

929.000 Kunden n vertrauen der vitalste e Gesundheits-Vorsorg Österreichs. www.uniqa.at 1060_12_ins_kv_216x288_medianet.indd 1

16.08.12 10:43

Helmut Brand wurde von der Mitgliederversammlung des Europäischen Health Forum Gastein (EHFG) zum neuen Präsidenten gewählt, Vizepräsidentin ist die Europa-Parlamentarierin Karin Kadenbach, Kassier ist der Steuerberater Ulrich Wiedemaier. EHFG-Gründer Günther Leiner bleibt dem wichtigsten gesundheitspolitischen Forum der EU als Ehrenpräsident erhalten. Mehr als 600 Entscheidungsträger des Gesundheitswesens aus über 45 Ländern ttreffen sich jährlich in Bad Hofgastein.

El isabeth ­V o gel , Co nsultant Me diat u m

Die Mediatum GmbH, ausschließlich auf die Life Science Industrie spezialisierte Personalberatung, verstärkt ihr Österreich-Team: Elisabeth Vogel (40), zuletzt als Leiterin des Campus Wien der International Business School Budapest (IBS-B) tätig, startet mit 1. Oktober bei Mediatum Österreich als Research-Consultant und wird mit ihrer Expertise zur erfolgreichen Weiterentwicklung des Unternehmens beitragen. Vogel promovierte an der Universität Freiburg in Slawistik und arbeitete bis 2006 in internationalen Forschungsprojekten im Hochschulbereich.

Eva J ankl , R edakte urin „WoM an“

Die Gewinnerinnen des „Roche Austria Publizistikpreises“ der Österreichischen Gesellschaft für Senologie sind Eva Jankl (Bild) und Koautorin Pia Kruckenhauser, Redakteurinnen bei Woman sowie Sylvia Unterdorfer, Gesundheitsredakteurin beim ORF. Sie wurden mit dem Preis für ihre journalistische Arbeit zum Thema Brustkrebs ausgezeichnet. Der Artikel von Jankl und Kruckenhauser „Brustkrebs kann jede treffen“, behandelt eine Diskussion von Experten und einer Betroffenen über die Ursachen, Chancen und Früherkennung und was die Diagnose bei Frauen auslöst.


medianet healtheconomy