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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 29. märz 2013 – 35

Eurozone vor test

Tanguy Le Saout, Pioneer Investments: Test für die Eurozone kommt erst  Seite 38

© panthermedia.net

© Pioneer Investments

financenet bedrohliche Gewitter

Neue Coface-Studie zeigt Risiken in Schwellenländern auf  Seite 39

Versicherung uniqa: leistung vergleichen! © Uniqa

DAX korrigiert – doch Aufwärtstrend ist intakt

ATX 20. März–27. März 2013

ATX (27.3.)

2.357,95

Wochentop Wochenflop

PAL KTCG

-4,37% 17,21% -9,97%

Top 5 ATX Prime Palfinger Century Casinos Wienerberger EVN Semperit

17,21% 7,09% 5,02% 3,13% 2,09%

Flop 5 ATX Prime Kapsch Trafficcom Lenzing CA Immobilien Anlagen Raiffeisen Bank International Vienna Insurance Group

-9,97% -9,00% -8,83% -7,81% -7,41%

© MFS Investment Management; EPA; Erste Group Research; Swiss Global Asset Management/Oli Rust

DAX 20. März–27. März 2013

7.789,09

Wochentop Wochenflop

-2,66%

FRE LXS

3,98% -10,87%

Top 5 DAX Fresenius SE Adidas E.ON Merck Fresenius Medical Care

3,98% 3,18% 2,28% 2,08% 1,71%

Flop 5 DAX Lanxess BASF Deutsche Bank Commerzbank Deutsche Lufthansa

Börsenzauber Investment-Experten wie Sanjay Natarajan (li.; MFS Investment Management), Oliver Maslowski (mi., JB German Value) oder Christoph Schultes (Erste Group) halten einen Anstieg des deutschen Aktienindex DAX auf 8.500 Punkte bis zum Jahresende durchaus für möglich.  Seite 36

-10,87% -7,56% -6,03% -5,73% -5,40%

Rettungshilfe Volkswirte rechnen mit weiteren Aktionen

inhalt

Slowenien und Spanien als Nächste Großer Gewinnsprung im Jahr 2012

Finance:Cover > Allianz kauft Bank-AustriaVersicherer  36 > Zinsflaute erfasst ­Bausparkassen  36 Fonds:Park > Aquila Capital: Anlage in türkische Wasserkraft 37 > UBS setzt auf Großkonzerne, Schwellenländer, Marken 38

39 40 40

© EPA

Banking/Insurance:Watch > Erste Bank: Ost-Töchter ­ausgezeichnet > Handy beim Radfahren kann teuer werden > chegg.net: VIP-Paket bei Schaden am Auto

Schelhammer & Schattera EGT steigt um 60 Prozent

Wird Spaniens Premier Mariano Rajoy als Nächster um Hilfe ansuchen?

London/Ljubljana/Madrid. Nach dem Hilfspaket für Zypern gelten unter Ökonomen Spanien und Slowenien als nächste Kandidaten für den Euro-Rettungsschirm. In einer aktuellen Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters unter 48 Volkswirten rechnen 36 Ökonomen damit, dass Zypern nicht die letzte Rettungsaktion war. Jeweils 16 Befragte erwarten, dass Spanien beziehungsweise Slowenien Geld aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) beantragen werden. Auf Italien tippten sechs Ökonomen. Von einigen wurden auch Frankreich und Malta genannt. (APA)

© Bankhaus Schelhammer&Schattera

DAX (27.3.)

Michael Martinek, VEO Schelhammer & Schattera: Top-Zahlen für das Vorjahr.

Wien. Das Bankhaus Schelhammer & Schattera, das hauptsächlich verschiedenen kirchlichen Organisationen gehört, hat im Vorjahr deutlich mehr verdient. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg auf 7,6 Mio. nach 4,6 Mio. Euro; das ist ein Plus von mehr als 60 Prozent. Der Konzernjahresüberschuss verbesserte sich von 3,4 Mio. auf 5,2 Mio. Euro. Der Jahresgewinn stieg deutlich auf 3,6 Mio. nach 2,5 Mio. Euro im Jahr 2011; das entspricht einem Zuwachs von rund 47 Prozent. Die Konzernbilanzsumme ging hingegen von 732,5 Mio. auf 708,8 Mio. Euro zurück. (red)


f i n a n c e : c ov e r

36 – financenet

Freitag, 29. März 2013

financenet@medianet.at

kolumne

Wo Österreicher ganz vorn sind

Aktienmärkte Experten prognostizieren dem DAX einen Anstieg auf 8.500 Punkte bis zum Jahresende

Bleibt der Aufwärtstrend des DAX ungebrochen?

Reinhard Krémer

E

igentlich wollte ich Ihnen an dieser Stelle erzählen, welche Dummheiten sich der Neo-Eurogruppenchef Dijsselbloem wieder geleistet hat, um seinen Verein noch weiter zu desavouieren. Aber dann hat ein Blick auf den Kalender auf die nahenden Feiertage hingewiesen – da wird´s Zeit für gute Nachrichten. Daher also: Bei der Produktivität liegt Österreich auf Platz vier in Europa und nimmt damit auch weltweit einen Spitzenplatz ein. Nur Luxemburg, Irland und Belgien sind auf unserem Kontinent noch ­besser. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Produktivität der Arbeitnehmer um satte 36,5 Prozent erhöht. Dazu gehört neben ordentlicher Arbeit, die manch andere offenbar nicht zusammenbringen (unvergessen ist, wie Magna vor Jahren die Produktion des Grand Jeep Cherokee für den europäischen und asiatischen Markt für das steirische Werk an Land ziehen konnte, weil die Qualität, die in den USA produziert wurde, nicht wirklich passte) auch das entsprechende Umfeld. Soll heißen: Es zah’t nur der ordentlich an, der sich bei der Arbeit sicher fühlt. Und dafür haben Österreichs Betriebe während der Krise auch gesorgt. Sie wissen, was sie an ihren Beschäftigten haben.

Wien. Der Deutsche Aktienindex DAX kann bis zum Jahresende auf rund 8.500 Punkte steigen. Zu dieser Einschätzung kommt Oliver Maslowski, Fondsmanager des JB German Value Fund in Frankfurt. „Die Rahmenbedingungen für einen weiteren Anstieg des DAX auf rund 8.500 Punkte sind gut“, sagt Maslowski. Bereits im vergangenen Jahr hatte der deutsche Aktienindex eine beeindruckende jährliche Performance von 29%. Für einen weiteren Anstieg in diesem Jahr sprechen nach Ansicht von Maslowski die weltweit lockere Geldpolitik, die vielerorts negativen Realzinsen und die große Zahl an Investoren, die noch zu schwach in Aktien investiert seien. Ein weiterer wichtiger Punkt für Maslowski: „Weltweit zieht die Investitionstätigkeit wieder an – das ist positiv für deutsche Unternehmen, weil sie nahezu alle Produkte und Dienstleistungen anbieten, die in einem neuen Investitionszyklus gefragt sind.“

© Erste Group Research

Bis zum historischen Höchststand fehlen nur wenige Punkte – Experten unterschiedlich optimistisch.

Christoph Schultes, Erste Group Research: „Technisch gesehen ist der Aufwärtstrend intakt.“

Monopol auf dem deutschen Briefmarkt.

Marktführer profitieren

ist ein gutes Zeichen“, meint Sanjay Natarajan, Institutional Equity Portfolio Manager bei MFS Investment Management in Frankfurt.

santer geworden, die Volatilität ist deutlich zurückgekommen. Gerade in einem Umfeld mit niedrigen Zinsen bzw. negativer Realzinsen seien Aktien attraktiv. Dabei sei in letzter Zeit die Dividendenrendite in den Vordergrund gerückt, so Schultes. „Der DAX ist ein Performance Index, das heißt: Dividendenausschüttungen werden dem Index im Gegensatz zu Preisindizes wie S&P oder ATX nicht abgezogen, man kann auch aus diesem Grund eine Outperformance erwarten. Allerdings muss man immer wieder deutlich erwähnen, dass Aktien, speziell einzelne Aktien, mit einem Risiko verbunden sind. Man sollte nur nicht benötigte Mittel verwenden und diese langfristig investieren”, so Schultes. (ast)

Daher in diesem Sinne: Ein frohes Osterfest!

Besonders profitieren könnten von diesem Trend jene Unternehmen, die in ihrer Branche zu den Marktführern zählen, meint Maslowksi. Nicht zuletzt deshalb konzentriert sich der Fondsmanager im laufenden Jahr beim Investment auf die drei Säulen Marktführer, Dividenden und unterbewertete Unternehmen. Als Beispiele für solche Unternehmen führt Maslowski SAP mit 25% Marktanteil im Bereich Enterprise-Software an, ferner die TUI AG mit 30% Marktanteil im europäischen Tourismus sowie EADS mit 40% Marktanteil im Flugzeugbau und die Deutsche Post mit einem

Zypern Kommunalkredit

Allianz Konzern ist jetzt größte Assekuranz der Türkei

Erhebung Zwei Prozent Fixzinsen nur mehr wenige Wochen

Wien. Die heutige KA Finanz AG als „Bad Bank“ der früheren Kommunalkredit hält Kreditderivate (CDS) auf Staatsanleihen. Bei Zahlungsausfällen dieser Staaten muss der Eigentümer, der österreichische Staat, einspringen. Allein im Jahr 2011 hat sich der negative Marktwert dieser Papiere um 400 Mio. € auf 1,4 Mrd. € gesteigert. Das Ausfallsrisiko der bestehenden Kreditderivate betrug 2011 rund 10 Mrd. €. Das geht aus Unterlagen des Rechnungshofs und dem Jahresabschluss der KA Finanz hervor. Im ersten Halbjahr 2012 wurden 2,2 Mrd. € an Kreditderivaten abgebaut und dabei einen Verlust von 58,1 Mio. € realisiert. Damit gibt es noch ein offenes Volumen bei CDS von netto 6,9 Mrd. €. Offene Risiken (Wertpapiere, CDS, Darlehen) bestehen auch mit Krisenländern wie Zypern (379 Mio. €), Italien, aber auch Portugal, Irland und Spanien. (ots/red)

Wien. Der deutsche Versicherer Allianz steigt mit der Übernahme des börsennotierten türkischen Schaden- und Unfallversicherers Yapi Kredi Sigorta von der zur UniCredit-Bank-Austria gehörenden Yapi Kredi Bank zur größten Versicherung der Türkei auf. Weitere kleinere Zukäufe schloss Allianz nicht aus: „Ein paar hundert Millionen Euro würden wir immer in unseren Ressourcen finden“, sagte Allianz-Finanzvorstand Dieter Wemmer. Die Allianz hat 93,9% der türkischen Versicherung gekauft; für die restlichen 6,1 Prozent soll bald nach dem Closing, das für die zweite Jahreshälfte erwartet wird, ein Pflichtangebot folgen. Darüber hinaus schloss die Allianz eine 15-jährige Vertriebsvereinbarung mit der Yapi Kredi Bank. Mit der Kooperation erhält die Allianz Zugang zu den 6,5 Mio. Kunden der Yapi Kredi Bank, deren Bankfilialnetz 928 Geschäftsstellen umfasst. Dafür kassiert die Bank, die der türkischen Koc Holding und der italienischen Großbank UniCredit gehört, Provisionen. Um diese

Wien. Die allgemeine Zinsflaute erfasst jetzt auch die Bausparkassen: Das Internet-Verbraucherportal „durchblicker.at“ hat die aktuell verfügbaren Bausparangebote erhoben. Fast alle Anbieter haben demnach die Fixzinsen bereits auf 1,5 Prozent gesenkt. Als letzte Bausparkasse hat nun auch Wüstenrot angekündigt, dass sie die Fixzinsen per 1. Mai 2013 ebenfalls von 2,0 auf 1,5 Prozent reduzieren wird.

In den letzten Jahren begannen Aktien- und Unternehmensanleihen im Jänner meist stark und gaben im Frühjahr und im Sommer aus unterschiedlichen Gründen nach. „Der Aktienmarkt ist zuletzt stark gestiegen, das bereitet uns ein wenig Sorgen. Grundsätzlich meinen wir, dass die aktuelle Rallye an den Aktienmärkten mehr als ein Zwischenhoch ist. Die Märkte setzen ihre positive Entwicklung auf einer breiteren Basis fort. Nach den Industriewerten legten auch Aktien aus den Sektoren Finanzen, Gesundheit und Energie zu; dies

Bank Austria-Versicherer gekauft strategische Partnerschaft zu unterstützen, behält die Yapi Kredi Bank auch einen Fünftel-Anteil an der Yapi Kredi Emeklilik, der Lebens- und Rentenversicherungstochter der Yapi Kredi Sigorta. Die Allianz sieht in der Türkei ein großes Wachstumspotenzial für Versicherungen: Die Prämieneinnahmen der Versicherer machen nur 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, in Westeuropa sind es nur 7,9 Prozent. (APA/red)

Es fehlen knapp 10 Prozent Christoph Schultes von Erste Group Research stimmt den Argumenten im Wesentlichen zu: „Zu einem Anstieg auf 8.500 Punkten fehlen nicht einmal mehr zehn Prozent. Technisch gesehen ist der Aufwärtstrend intakt, bis zu den historischen Höchstständen von 8.150 Punkten fehlen nur mehr wenige Punkte.” Allerdings könnte sich diese Marke kurzfristig als Widerstand herausstellen, meint der Experte. Die Assetklasse ‚Aktie‘ ist in letzter Zeit wieder interes-

Zinsflaute erfasst Bausparkassen

Will man einmal einen größeren Betrag zur Seite legen, können die Festgeld-Angebote einiger Banken noch mithalten. Für sechs Jahre Bindung liegen die Zinsen der Banken derzeit bei 0,875 bis 2,5 Prozent. Die Bausparkassen punkten hier eher mit der soliden Eigenkapitaldeckung. „Nach der Debatte um eine Zwangsabgabe in Zypern wird die Sicherheit des Ersparten für manche wieder ein wichtiges Thema“, erwartet Baudisch. (red)

Allianz-Finanzvorstand Dieter Wemmer: Weitere kleinere Zukäufe möglich.

„Allgemein sind die Sparzinsen derzeit eher zum Weinen. Wer damit rechnet, dass die Zinsen länger niedrig bleiben, sollte sich daher im April noch die aktuellen Konditionen auf sechs Jahre sichern“, rät durchblicker-Experte Reinhold Baudisch. Bei täglich fälligen Sparprodukten zahlen Banken derzeit nur zwischen 0,05 Prozent und 1,5 Prozent Zinsen. Wer laufend etwas Geld zur Seite legen möchte, ist deshalb mit den 2,0 Prozent Bausparzinsen und der staatlichen Bausparprämie deutlich besser dran, so durchblicker.at.

© Jürgen Pletterbauer

Zinsen zum Weinen

© Allianz

380 Millionen Euro sind offen

„Nicht nur Zwischenhoch“

Durchblicker-Experte Reinhold Baudisch: Konditionen jetzt sichern.


f o n d s : pa r k

Freitag, 29. März 2013

financenet – 37

financenet@medianet.at

Aquila Capital Geschlossener Fonds Aquila HydropowerInvest IV ist mit der Vertriebszulassung nun auch österreichischen Anlegern zugänglich

Anlage in türkische Wasserkraft Hamburg/Wien. Aquila Capital hat nun die Vertriebszulassung für das Beteiligungsmodell Aquila HydropowerInvest IV für Österreich erhalten. „Nur wenige Länder sind so erfahren in Sachen Wasserkraft wie Österreich“, sagt Axel Stiehler, Geschäftsführer bei Aquila Capital. „Da sich hier allerdings wie in den meisten westlichen Industrienationen Europas kaum noch rentable und ökologisch vertretbare Standorte finden lassen, ermöglichen wir interessierten österreichischen Investoren über unseren Wasserkraftfonds einen Zugang zum Wachstumsmarkt Türkei.“ Für die Investitionen des Aquila HydropowerInvest IV habe die Bundesregierung Deutschland eine Garantie ausgestellt – Anleger seien dadurch, was die politischen Risiken betreffe, so gestellt, als würden sie in Deutschland investieren, präzisiert Stiehler.

Andritz macht die Wartung Partner an der Seite der unabhängigen Investmentgesellschaft Aquila Capital ist die im ATX gelistete Andritz-Gruppe. Der Wasserkraft-Spezialist hat bereits zahlreiche Wasserkraft-Projekte erfolgreich realisiert, auch schon in der Türkei. Andritz wird die Instandhaltung und Wartung der Wasserkraftwerke, die an den Aquila HydropowerInvest IV angebunden sind, planmäßig übernehmen. Dabei handelt es sich um fünf Laufwasserkraftwerke, die bereits seit 2011 ans Stromnetz angeschlossen sind. Für Investoren entfällt dadurch das Projektentwicklungsrisiko. Die am nördlichen Euphrat im Nordosten gelegenen Anlagen verfügen über eine installierte Leistung von jeweils bis zu 10 Megawatt (MW). „Wasserkraft ist die effizienteste Art der Energieerzeugung; sie verfügt über einen Wirkungsgrad von 90 bis 95 Prozent. Noch dazu ist die Technik bewährt. Zudem konnten wir einen

günstigen Kaufpreisfaktor von 9,56 für die Projekte des Wasserkraftfonds erzielen, was die Rentabilität stärkt“, so Stiehler weiter. Angepeilt ist eine Rendite von ca. 10% p.a. Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss nach zehn Jahren Laufzeit liege bei rund 195%. „In Westeuropa verfügen vergleichbare Anlagen über ein deutlich niedrigeres Renditepotenzial.“ Der produzierte Strom könne zum staatlich garantierten Einspeisetarif von 7,3 US-Cent pro kWh oder zum Marktpreis verkauft werden, wodurch deutlich höhere Renditen erzielt werden können. Stiehler: „In der Türkei liegen die Strom-

preise seit Einführung des dortigen Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2005 meist oberhalb der staatlichen Vergütung.“ Auch die Abnahme des produzierten Stroms sei dank der immensen Binnennachfrage gesichert. Aktuell müssen rund 80% der benötigten Energierohstoffe importiert werden. Für die unternehmerische Beteiligung ist eine Mindestanlagesumme von 15.000 € (plus 5% Agio) nötig. Das prognostizierte Fondsvolumen von 22,952 Mio. € soll voraussichtlich bis 31.8. eingeworben sein. Aquila Capital wurde 2001 in Hamburg gegründet und verwaltet aktuell 4,2 Mrd. €.  (lk)

© panthermedia.net/Olga Beregelia

Andritz-Gruppe fungiert als Partner – zehn Jahre Laufzeit vorgesehen.

Kraftwerke sind bereits am Netz angeschlossen, daher gibt es kein Developer-Risiko.

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Small Cap-Fonds Paris/Wien. AXA Investment Managers Paris SA (AXA IM) hat den AXA WF Framlington Global Small Cap zum öffentlichen Vertrieb in Österreich zugelassen bekommen. Investiert wird in Aktien und aktienähnliche Papiere von Small Caps aus Industrie- und Schwellenländern. Da nur wenige Analysten globale Small Caps beobachten, sieht AXA IM für aktive Manager attraktive Chancen, zudem seien Small und Mid Caps innovationsfähiger als große Konzerne.  (lk)

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Pioneer Investments „Fiskalische Integration in der Eurozone unerlässlich; Euro T-Bills bis 2015, Euro Bonds bis 2020“

short

„Der wirkliche Test für die Eurozone kommt erst“

Schroders übernimmt Cazenove Capital London. Der britische Vermögensverwalter Schroders übernimmt für insgesamt mehr als 400 Mio. £ (472,9 Mio. €) den Mitbewerber Cazenove Capital. Damit möchten Schroders seine Position im Private Banking stärken. Das kombinierte Asset under Management beläuft sich auf rund 250 Mrd. £. Die Cazenove-Anteilseigner sollen dabei 1,35 £ pro Aktie erhalten. Cazenove wurde im Jahr 1823 gegründet und verwaltet aktuell 17,2 Mrd. £ an Kundengeldern. Der Name werde weiter benutzt.  (lk)

Starke politische Führung fehlt; spanische und italienische Staatsanleihen bieten gute Renditen. Wien. Zypern ist, gemessen am Anteil am BIP der Eurozone, ein kleiner Fisch. Schon Griechenland hat den Kollaps der Eurozone nicht geschafft, der kleine Inselstaat werde dies umso weniger zuwegebringen, meint man bei Pioneer Investments. Allerdings gelten für Zypern einige Besonderheiten, etwa der aufgeblähte Bankensektor: Das Verhältnis des verwalteten Vermögens zum zyprischen BIP beträgt 8:1. Verharmlosen wollen die Pioneer-Experten die Lage nicht: Zypern könnte den ersten ernsthaften Test für die Anstrengungen der EU zur Rettung aus der EuroKrise darstellen. Das zyprische Parlament mag die Maßnahme der EU-Troika, auch die Sparer zur Kasse zu bitten, deshalb abgelehnt haben, weil es die Zwangsabgabe als unfair aufgefasst hat, so die Pioneer-Strategen. Dabei sei es aber nicht darum gegangen, die zyprischen Bürger außen vor zu lassen, sondern um die Tatsache, dass Gläubiger vorrangiger Bankanleihen ungeschoren blieben. Der Schönheitsfehler des Vorschlags, unüblich handfest, war, dass er eben wenig konsistent mit den bisherigen Anstrengungen sei, die Bankbilanzen vor externen Schocks besser zu schützen.

FTC-CEO Pomeranz: „Neuerungen im Overlay machten sich bezahlt.“

Wien. Im März 2013 erreichte der Fonds FTC Gideon I von FTC Capital mit einem Net Asset Value (NAV) von 11,69 € je Anteil ein neues Allzeithoch. „Seit Anfang September 2012 ist der aktuelle Strategiemix mit Neuerungen im Overlay im Einsatz. Ziele des Updates waren eine Chancenerhöhung in Seitwärtsmärkten sowie eine höhere Partizipation im Aufwärtsmarkt“, so FTC-CEO Eduard Pomeranz. Fondsperformance von 3.9.2012 bis zum 15.3.2013: plus 14,6%, der MSCI World Euro Index machte im gleichen Zeitraum 8,6%. Im FTC Gideon I sind zwei voneinander unabhängige Teilstrategien kombiniert („Value-Aktien“ plus „Alpha Overlay“ mit trendfolgenden, kurzfristigen FuturesTrades). (lk)

Der Fahrplan Jedenfalls müsse Europa weiterhin hart an der Lösung arbeiten. An der fiskalischen Integration, an deren Endpunkt im Jahr 2020 in den Augen von Tanguy Le Saout, Fondsmanager und Head of European Fixed Income bei Pioneer Investments, die Begebung von Eurobonds steht, führe kein Weg vorbei. Denn: „Der wirkliche Test für die Eurozone kommt, wenn Liquidität entzogen wird

EU steht besser da als USA

© Pioneer Investments

© FTC

FTC Gideon I erreichte neues Allzeithoch

„Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt und mehr Geld ausgegeben, als da war“, so die knappe Fehleranalyse Le Saouts. Selbst Deutschland habe schon vor einem Jahrzehnt aufgehört, die Maastricht-Konvergenzkriterien zu erfüllen. Die fiskalische Konsolidierung sei aber bereits zu 75% geschafft. Allerdings fehlt eine starke politische Führung mit klaren Visionen.

Tanguy Le Saout, Head of European Fixed Income bei Pioneer Investments: „Die fiskalische Integration in der Eurozone ist bereits zu 75 Prozent geschafft.“

und die Zinsen steigen”, warnt der Experte. Die Eurobonds seien aber nur superfitten Ländern mit cleanem Banksystem vorbehalten. Die Begebung von Euro T-Bills hält Le Saout für 2015 für möglich. Sollte Zypern die Eurozone ver-

lassen wollen, würde dies für das Land selbst fatale Konsequenzen zeitigen. Immerhin wären damit aber sämtliche Diskussionen um einen Euro-Austritt in allen anderen EU-Staaten mit einem Schlag beendet, glaubt Le Saout.

In einigen Jahren sei für die EU-Haushaltsrechnung die Rückkehr zur Normalität zu erwarten. Ein „gesünderes Niveau“ würde sich aufgrund der Fälligkeit aufgekaufter Anleihen automatisch ergeben. Gegenüber den USA sei die Eurozone klar im Vorteil: Die EZBBilanz schrumpfe, jene der USA jedoch nicht. Denn während die Europäische Zentralbank für den Aufkauf von Staatsanleihen nur 200 Mrd. € gebraucht habe, sei es beim amerikanischen Pendant, der Federal Reserve, mit drei Billionen ungleich viel mehr gewesen. Als attraktiv gelten für Pioneer derzeit spanische und italienische Staatsanleihen – jene mit fünf Jahren Laufzeit werfen Renditen um die fünf Prozent ab. Deutsche Bundesanleihen bieten für denselben Zeitraum nur 1,06 Prozent, der Geldmarkt (Eonia) sogar nur 0,06 Prozent. Der Pioneer-Euro Aggregate Bond Fonds erzielte im Vorjahr 11,2% Performance, 2011 waren es 4,2%. Geografisch gesehen entfällt der Löwenanteil (22,9%) des Fonds­ vermögens auf Frankreich. 48,4% des Volumens sind in Schuld­ titeln der öffentlichen Hand angelegt.  (lk)

UBS Global Asset Management Schweizer lancieren zwei neue Aktienfonds: „UBS Western Winners Equity“ und „UBS Solid Consumer Brands“

Anlagethemen: Großkonzerne, Schwellenländer, Marken Wien/Zürich. Die Ideen sind nicht neu, die UBS in den zwei neuen Fonds aufgegriffen hat. Aber Chancen bieten die Anlagestrategien allemal. International erfolgreiche Konzerne, starke Marken und die steigende Konsumfreude in den Schwellenländern – darin sieht UBS Global Asset Management drei gute Gründe für die Auflage zweier neuer Fonds: Mit dem UBS Western Winners Equity Fund (ISIN: LU0859500539) können Anleger am wachsenden Konsum in den Schwellenländern teilhaben, da das Portfolio vornehmlich aus Aktien international aufgestellter Großunternehmen besteht.

„Mit dem Fonds UBS Western Winners Equity bekommen Anleger Zugang zu den aufstrebenden Schwellenländern – über Großkonzerne aus den Industrienationen. Diese Unternehmen nennen wir ‚Western Winners‘, erläutert Portfoliomanager Nick Irish. Eine solche Anlage sei weniger risikoreich und könne zudem mit weniger Volatilität verbunden sein

als ein direktes Investment in diese Staaten. Irish führt ein weiteres Argument für den Fonds in Treffen: „Die meist längere Stabilität der einzelnen Fondspositionen führt zu geringeren Handelskosten – das macht den Fonds effizienter. Auch ist die Corporate Governance in westlichen Unternehmen in der Regel besser als in Unternehmen aus den Schwellenländern“.

Für Anleger, die von der starken Markenaffinität der Verbraucher weltweit profitieren wollen, ist der UBS Solid Consumer Brands Fund (ISIN: LU0859451659) eine gute Wahl. Während der letzten vier Jahre trugen die Schwellenländer als Wachstumsmotor mit über 70% zur weltweiten Steigerung des BIP bei – Tendenz steigend.

© EPA

Weniger riskant und volatil

UBS setzt auf starke Marken wie Nestlé, Unilever, Colgate, Beiersdort & Co.

Das Portfolio des UBS Western Winners Equity Fund umfasst rund 40 Aktien, aufgenommen werden jene Konzerne, die mindestens 30% des Geschäfts in den Schwellenländern erwirtschaften.

Inflationsschutz Auf Aktien etablierter Großkonzerne setzt man auch beim UBS Solid Consumer Brands Fund. Hier liegt der Fokus ganz auf starke Marken: „Unternehmen, die ihre Kunden mit etablierten und beliebten Marken überzeugen, sind für Anleger vor allem durch Produktqualität, Innovation und Preisgestaltungsmacht attraktiv“, sagt Portfoliomanager Alexander Galbiati. „Qualitativ hochwertige Produkte sichern die Beständigkeit der Marke und sorgen dafür, dass diese sich über lange Zeiträume auf dem Markt halten kann. Innovation – also die ständige Weiterentwicklung der Produkte und der Marke – kann zu anhaltendem Wachstum und damit auch zu stabileren Renditen führen. Die Attraktivität der Marke und die damit verbundene

hohe Nachfrage bieten den Unternehmen zudem mehr Freiheit bei der Preisbildung. Bedienen sie außerdem noch unterschiedliche Handelssegmente, entsteht eine Preisgestaltungsmacht, die ihnen im Vergleich zu zyklischen Unternehmen eine bessere Absicherung ihrer Margen ermöglicht.” Galbiati sieht in dem von ihm gemanagten Investmentfonds daher einen indirekten Inflationsschutz

Fokus auf defensive Anlagen Der UBS Solid Consumer Brands umfasst Aktien von 30 bis 40 Unternehmen, beispielsweise aus den Sektoren Healthcare und Nahrungsmittel. Dabei legt das Fondsmanagement sein Augenmerk vor allem auf defensive Anlagen – mit dem Ziel, stabile und weniger volatile Renditen als der breite Aktienmarkt zu erwirtschaften. Zu den zehn größten Aktienpositionen gehören unter anderem Nestle, SABMiller plc., Unilever, Colgate-Palmolive, Beiersdorf, Heineken, Campbell Soup, Hormel Foods und Diageo. (lk)


B a n k i n g / I n s u r a n c e : Watc h

Freitag, 29. März 2013

financenet – 39

financenet@medianet.at

Emerging Countries Politisch instabil, wachsender Protektionismus, Kreditblasen: Über etlichen Schwellenländern ziehen bedrohliche Gewitter auf

Coface-Studie zeigt Risiken auf Wien/Paris. Das Investieren in den Schwellenländern birgt, ungeachtet aller Chancen auf überdurchschnittliche Gewinne, logischerweise auch Risiken. Der Kreditversicherer Coface zeigt mit neuen Indikatoren auf, welche genau Probleme bereiten könnten. Zum einen das Risiko politischer Instabilität. Die Revolutionswelle in der arabischen Welt legte neue politische, kulturelle und institutionelle Forderungen in den Gesellschaften der Wachstumsländer offen. Um die Bereitschaft und Fähigkeit einer Gesellschaft zum politischen Umbruch zu analysieren, beobachtet und interpretiert Coface zwei Arten von Indikatoren: Faktoren wie Inflation, Arbeitslosigkeit oder Korruption zeigen das Ausmaß der sozialen und politischen Frustration und damit das Druckpotenzial in einem Land in Richtung Wandel; und Indikatoren wie Bildung, soziale Vernetzung, Anteil junger Menschen, Rolle der Frauen zeigen, inwieweit eine Gesellschaft Unzufriedenheit auch in politische Aktionen umsetzen kann.

nistische Maßnahmen ein, um ihre Wirtschaft vor externen Entwicklungen zu schützen. Dies stellt aber auch ein Risiko für Unternehmen dar. Russland, Argentinien und – in einem geringeren Ausmaß – Indien haben bei Weitem den höchsten Grad an Protektionismus; Mexiko, Südafrika und die Türkei sind dagegen weiterhin weitgehend offen für den internationalen Handel.

Wertschöpfung belastet Bei restriktivem Verhalten von Ländern können sich Zahlungsverzögerungen noch weiter ausdehnen, zudem erhöhen sich die Zu-

gangsbarrieren für Exporteure in diese protektionistischen Länder. Diese Effekte dürften insbesondere die fortschreitende Internationalisierung der Produktionsprozesse beeinträchtigen und Unternehmen in diesen Wertschöpfungsketten belasten. Zudem werden europäische Unternehmen, die aufgrund der verhaltenen Inlandsnachfrage nach Wachstumsmöglichkeiten suchen, wahrscheinlich ausgebremst. Weiters steigt das Risiko einer Kreditblase in asiatischen Wachstumsmärkten. Die expansive Geldpolitik in Wachstumsmärkten seit der Krise 2008/2009 und Versäum-

Coface ortet erneute Risiken in Emerging Countries wie zum Beispiel Russland.

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Instabiles Nordafrika Unter 30 untersuchten Emerging Countries ragt die Region Nordafrika und Mittlerer Osten bei beiden Kriterien heraus. Es gibt also einen starken Veränderungsdruck und entsprechende Mittel zur Veränderung. Die Coface-Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Region weiter stark von Instabilität bedroht bleibt. Nigeria, Russland, Kasachstan und China weisen derzeit ähnliche oder höhere Frustrationsgrade auf als Tunesien oder Ägypten; die Fähigkeit zum Wandel ist hier aber weniger ausgeprägt. Zum anderen das Risiko des wachsenden Protektionismus. Seit 2008 setzen Schwellenländer Mittel zur Kapitalkontrolle und protektio-

nisse in der Kontrolle haben für eine stetige Zunahme der Bankkredite gesorgt bis hin zur Bildung von Kreditblasen. Beim Vergleich des Kreditvolumens und des Kreditwachstums als Indikatoren für eine Blase sieht Coface die Schwellenländer in Asien am meisten gefährdet: Malaysia, Thailand und – etwas geringer – Südkorea, China und Taiwan. Obwohl das Kreditvolumen an den privaten Sektor in anderen Ländern nicht so hoch ist, wächst es dennoch schnell. Chile, die Türkei, Russland und Venezuela stehen ebenfalls kurz vor einem Kreditboom.  (hk)

© panthermedia.net/Mikhail Kokhanchikov

Neue Indikatoren verhelfen zu brisanten Ergebnissen in aktueller Studie und mahnen zur Vorsicht.

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Prag/Bratislava. Ceska sporitelna und Slovenska sporitelna, Tochterbanken der Erste Group, wurden – jeweils in ihrem Heimatland – vom US-Wirtschaftsmagazin Global Finance als „Best Emerging Market Banks 2013” ausgezeichnet. Das Magazin wählte für 2013 die besten Banken in globalen Schwellenländermärkten, einschließlich Zentral- und Osteuropas, aus. Im Vorjahr wurde Ceska sporitelna zur sichersten Bank Zentral- und Osteuropas gekürt. (ag/hk)

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40 – financenet

Freitag, 29. März 2013

financenet@medianet.at

Kfz-Versicherung Bei Angeboten neben den Prämien auch die Leistungen zu vergleichen, kann unliebsame Überraschungen ersparen

Der Qualitäts-Check rechnet sich Robert Wasner von Uniqa Österreich erklärt, worauf beim Neuabschluss von Kfz-Versicherungen zu achten ist. Wien. Der Frühling kommt langsam ins Land – und damit auch die Zeit, in der die meisten Autos gekauft werden. Für den neuen Flitzer muss dann natürlich auch eine entsprechende Kfz-Versicherung abgeschlossen werden. Das Kleingedruckte im Vertrag gehört dabei nicht unbedingt zur Lieblingslektüre der Kunden – ist aber wichtig, denn günstige Versicherungsprämien können sich im Nachhinein als teuer erweisen. „Oft können billige Prämien nur deswegen angeboten werden, weil der Vertrag Deckungsausschlüsse enthält“, erklärt Robert Wasner, Vorstand Uniqa Österreich.

7 Mio. € oft nicht aus. „‚Uniqa‘ bietet allen Kfz-Haftpflicht-Kunden eine pauschale Versicherungssumme in der Höhe von 10 Mio. Euro zum Preis der gesetzlich vorgeschriebenen an“, erzählt Wasner. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann durch einen meist geringen Prämienzuschlag die Versicherungssumme auf bis zu 30 Mio. € anheben. Den Zusatzbaustein des Lenkerschutzes empfiehlt der Experte ebenfalls: Bei selbstverschuldeten Unfällen sind Kunden der Uniqa bis zu einer Mio. € abgesichert.

© Uniqa

„Leistung und Qualität haben bei uns Priorität, daher nehmen wir am Preiswettbewerb kaum teil“, erläutert Wasner die Strategie. Umso mehr punktet der heimische Versicherer mit Produkten, die speziell auf die verschiedenen Zielgruppen zugeschnitten sind, wie etwa „YoungDrive“ für Lenker unter 25 Jahren oder der Spezialtarif für Oldtimer-Fans.  (mst)

Teuere Sonderausstattungen wie etwa Ledersitze, spezielle Scheinwerfer oder sehr teure CD-Player sind bei Kaskoverträgen nicht automatisch enthalten. Damit diese im Schadensfall auch übernommen werden, gilt es, ihren Geldwert zuvor gesondert anzugeben.

Jede Kfz-Polizze sollte eine ausreichend hohe Versicherungssumme aufweisen. Gerade bei Unfällen mit Personenschäden reicht die gesetzliche Deckungssumme von

Fahrrad Die Freisprecheinrichtung für Telefonate, während man in die Pedale tritt, ist ab Ende März Pflicht

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Handy beim Radfahren kann teuer werden Wien. Vorbei die Zeiten, als Radler lässig während der Fahrt mit dem Handy am Ohr plaudern konnten: Mit 31. März 2013 tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die Telefonieren am Fahrrad nur mehr mit Freisprecheinrichtung erlaubt; bei Nichtbeachtung droht künftig eine saftige Strafe von 50 €.

Salzburg. Ein kostenloses Gehalts-/Pensionskonto gibt es seit Kurzem beim Online-Broker „direktanlage.at“. Die Details: Kontoführung einschließlich aller Buchungsposten, Bankomatkarte und Kreditkarte für den ersten Kontoinhaber sowie Dauer- und Einziehungsaufträge sind kostenlos, ebenso das Online- und Mobile-Banking. Eröffnen lässt sich das Gratis-Girokonto einfach und bequem online auf der Homepage. Als Startbonus winken 50 €, sobald regelmäßig Eingänge auf dem Konto eintreffen. (red)

Mit allen Sinnen unterwegs „Im Jahr 2011 gab es rund 6.000 Fahrrad-Unfälle mit Personenschaden, die Tendenz ist dabei stark steigend“, erzählt Ingo Kaufmann, Vorstand der D.A.S. Er empfiehlt Radfahrern, sich auch verstärkt auf ihr Gehör zu verlassen. „Vertraut man beim

Komplettanbieter für bargeldloses Zahlen Salzburg. Hobex erweitert sein Betätigungsfeld und steigt in den E-Commerce-Bereich ein. Damit bietet das Salzburger Unternehmen, das auf bargeldloses Zahlen spezialisiert ist, auch die Abwicklung von Kreditkartenzahlungen für Onlineshops an. Hobex-Vorstand Christian Erasim freut sich: „Wir sind mit dem neuen Service nun endgültig Komplettanbieter im Bereich des bargeldlosen Zahlens.“ Rund 14 Mio. Transaktionen werden jährlich an den mehr als 20.000 Hobex-Kundenterminals getätigt. Der Marktführer im heimischen Tourismus wächst aber auch im Handel kontinuierlich. (red)

Queren der Straße allein auf Lichtsignale, kann das tödliche Folgen haben“, so der D.A.S-Vorstand. „Aus diesem Grund sollte man jegliche Ablenkungen wie Musikhören oder Telefonieren am Fahrrad möglichst vermeiden.“ Falls doch mal ein dringendes Telefonat kommt, ist eine geeignete Freisprecheinrichtung wichtig – am besten ein Modell ohne Kopfhörer.

Vom Radweg auf die Straße Radfahrer müssen künftig auch nicht mehr zwingend am Radweg fahren, so lautet eine weitere Änderung der StVO; wenn es die Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs erlauben, können Radler nun auch auf die Straße ausweichen. (mst)

© D.A.S./Foto Wilke

Gratis-Girokonto bei Online-Banking

D.A.S-Vorstand Ingo Kaufmann empfiehlt Freisprecheinrichtungen ohne Kopfhörer.

VIG Glasklare Berichte

Partner „chegg.net“ und „Kfz Pflaster“ bieten im Schadensfall besonderen Service

Ab sofort noch transparenter

VIP-Paket bei Schaden am Auto Wien/Graz. Seit Kurzem gibt es eine neue Kooperation am Kfz-Versicherungsmarkt: „chegg.net“, das heimische Online-Vergleichsportal für Versicherungen, arbeitet nun mit dem Schadensmanagment-Spezialisten „Kfz Pflaster“ zusammen. Für Kunden ergibt sich aus der neuen Partnerschaft der Vorteil, dass, wenn es mal wirklich zu einem Unfall kommt, ihnen ein kostenloses VIP-Servicepaket zur Verfügung steht – sofern sie ihre Kfz-Versicherung bei chegg.net ab-

geschlossenen haben. „Kfz Pflaster“ bietet eine eigene „Schaden App“, mit der Autofahrer auf Knopfdruck österreichweit den Schaden gleich vor Ort melden und Unterstützung anfordern können. Natürlich funktioniert dies auch ohne App, entweder online oder über eine Telefon-Hotline.

Alles aus einer Hand Das beschädigte Fahrzeug wird jedenfalls abgeholt, für die Dauer

der Reparatur gibt es kostenlos einen Ersatzwagen. Die „Kfz Pflaster“-Experten übernehmen auch die komplette Abwicklung der Reparatur und bringen das wieder instandgesetzte Auto direkt vor die Haustür – einschließlich Innenund Außenreinigung. Ein Trostpflaster finanzieller Natur gibt es ebenfalls: Bei jedem Schaden werden 100 € Selbstbehalt in der Kaskoversicherung eingespart – ganz gleich, bei welchem Versicherungsunternehmen man unter Vertrag ist.

Wien. Wenn die VIG am 3. April ihre Zahlen für 2012 vorlegt, sind in den Berichten die regionalen Entwicklung transparenter dargestellt: Unter „Zentrale Funktionen“ finden sich nun jene Konzerngesellschaften, die eine überregionale Steuerungs- und Kooperationsfunktion haben. Beim Segmentbericht nach Regionen werden Konsoldierungsschritte zudem übersichtlich in einer eigenen Spalte ausgewiesen. (mst)

© Croce & Wir

Thomas Lang, Vorstand von chegg.net: den Kunden nie allein lassen.

„Unsere oberste Maxime ist, dass wir den Kunden zu keinem Zeitpunkt alleine lassen und selbstverständlich auch nach dem Versicherungsabschluss unterstützen“, sagt Thomas Lang, Vorstand von chegg.net. Das Online-Vergleichsportal bietet bereits seit geraumer Zeit einen kostenlosen Rechtsschutz für Versicherungsvertragsstreitigkeiten und erweitert mit der neuen Kooperation seinen Service.  (mst)

© Vienna Insurance Group / Robert Newald

Umfassende Unterstützung

Versicherung via Smartphone-App Wien. Rund 5.000 Skifahrer und Snowboarder müssen jedes Jahr mit dem Helikopter geborgen werden – eine teuere Sache, denn im Schnitt ist mit Kosten von 3.000 € zu rechnen. Die Allianz bietet nun die Möglichkeit, eine Versicherung für die Kosten der Hubschrauberbergung via Handy oder Tablet abzuschließen. (red)

Qualität hat Priorität

Details genau prüfen

Deckungssumme beachten

Robert Wasner rät bei Kfz-Versicherungsprodukten, auch auf Leistungen zu achten.

Auch beim Selbstbehalt kann sich genaues Nachfragen lohnen, denn bei Schäden durch Naturgewalten bitten viele Versicherer ihre Kunden zur Kasse. „Wir werden weiterhin in der Kaskoversicherung keinen Selbstbehalt für Schäden durch Naturgewalten verrechnen“, betont der Uniqa Österreich-Mann. „Es ist wichtig, genau dann für den Kunden da zu sein, wenn wir unser Versprechen einlösen.“

Die Vienna Insurance Group gestaltet ihre Berichte noch übersichtlicher.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 29. märz 2013 – 41

© APA/H. Techt

Jahrhundert-Projekt beendet

Das von H.-P. Haselsteiners Strabag errichtete Niagara-Tunnel-Projekt ging jetzt in Betrieb  Seite 44

www.ehl.at

Reger Andrang

Hunderte Interessenten besuchten Infotage beim Wohnprojekt „Danube Flats“ 

Seite 45

Wir leben Immobilien.

Günstig Immos kaufen an den Balaton-Ufern

MIETWOHNUNGEN ÖSTERREICH Bundesland Innsbruck Salzburg Wien Bregenz Klagenfurt Linz Eisenstadt Graz Sankt Pölten

© Danube Flats

real:estate

Top Büros Wohnungen Anlageimmobilien

€/m² Wfl. 12,0 11,6 10,9 10,0 8,3 8,2 8,1 7,8 6,5

Quelle:

IMMO-AGS 20. März–27. März 2013

IATX (27.3.)

164,73

Wochentop SPI Wochenflop CAI S Immo Immofinanz conwert Atrium Warimpex CA Immobilien Anlagen

-4,40% 0,68% -8,83% 0,68% -1,35% -4,39% -5,32% -5,44% -8,83%

IMMO-FONDS 1-Monats-Performance (per 27.3.)

Top 5 Immofonds Henderson Asia-Pacific Prop.  FF - Asia Pacific Property BNPP L1 Real Est. Sec.Pacific AB Glob.Real Estate ESPA Stock Asia-Pacific Prop.

8,73% 7,70% 6,92% 6,56% 6,39%

Flop 5 Immofonds Wiener Privatbank Europ. Prop.-3,66% CS SICAV One(Lux)Eq.Glob. -2,46% iShares FTSE EPRA/NAREIT -1,05% CS PortfolioReal P -0,94% DWS Immoflex -0,88% 20. März– 27. März 2013

CERX (27.3.)

435,86

-6,28%

inhalt Immo:Capital > ÖSW: Neue Immoprojekte 42 Immo:Markets > Desaster Elbphilharmonie 43 > Parlament-Sanierung: Planer gesucht 43 > IVG Immobilien analysiert deutschen Büromarkt 44 Law & Order/People & Dates > CMS lud ins neue Büro 45 > Wien innovativste Stadt  46

© Panthermedia.net/Gábor Páll; EPA

Monatstop Henderson Asia-P 8,73% Monatsflop Wr. Privatb. Eur. P -3,66%

Forint-Absturz Die ruinöse Politik von Ungarns Premier Viktor Orban macht’s möglich: Der Forint notiert um sein historisches Tief zum Euro – das erleichtert Immobilienkäufe rund um den beliebten Plattensee. Noch dazu ist das Land in einer schweren Rezession; zu handeln, zahlt sich also aus.  Seite 42


i m m o : c ov e r

42 – financenetreal:estate

Freitag, 29. März 2013

financenet@medianet.at

Plattensee Immobilien am größten Binnensee Mitteleuropas wieder gefragt – Käufer auch aus Ukraine und Moskau

short

Der schwache Forint lässt Käufer Csárdás tanzen

Alpine: Schuldenschnitt jetzt vertraglich fixiert

© APA/Barbara Gindl

Noch nie war der Forint so billig, Viktor Orban machts möglich; Objekte verhältnismäßig günstig. Siófok/Héviz. 79 km lang und im Mittel 7,8 km breit ist der Plattensee in Ungarn, seine Fläche beträgt 594 km� – und an seinen Ufern locken wieder günstige Immobilien. Es ist aber wahrscheinlich eine ganz andere Zahl, die Kaufinteressenten aus dem Euro-Raum in Ungarn interessieren dürfte, nämlich „300“: Auf diesen Wechselkurs zum Euro hat die umstrittene Politik von Premier Viktor Orban die ungarische Währung geführt. Nur ein einziges Mal in der Geschichte, nämlich Ende des Vorjahres, stand der Forint noch schwächer da als jetzt, nämlich bei 315 Forint für einen Euro. Und ein Einstieg in den ungarischen Immobilienmarkt könnte aktuell durchaus überlegenswert sein: „Wer mit Euro kommt und dem Verkäufer Forint zahlt, fährt im Moment besonders gut”, sagt Andrea Rápolthy vom Immobilienspezialisten Non Stop Balaton.

Schuldenschnitt bei Alpine – ab dem Jahr 2015 wieder schwarze Zahlen.

Salzburg. Der in Turbulenzen geratene Baukonzern Alpine konnte jetzt die Restrukturierungsvereinbarung mit den österreichischen und internationalen Finanzierungspartnern sowie dem Eigentümer FCC vertraglich fixieren. Das angepeilte Quorum von 95% konnte erreicht werden. Die Lösung wurde in mehrwöchigen Verhandlungen zwischen Alpine, den mehr als 50 Finanzierungspartnern, vertreten durch die beiden österreichischen Leadbanken Erste Bank AG und UniCredit Bank Austria AG, und den Kautionsversicherern, koordiniert durch Euler Hermes, erzielt. Die Gläubiger stimmten einem Forderungsverzicht im Ausmaß von 150 Mio. € zu. Die Rechtsposition der Inhaber von Alpine-Anleihen bleibt unberührt, sie sind von diesem Schuldenschnitt nicht betroffen. FCC erbringt im Rahmen der Vereinbarung insgesamt 250 Mio. €, 99 Mio. € davon wurden bereits für das Finanzjahr 2012 in Eigenkapital umgewandelt. (ag)

Deutsche verkaufen Haben deutsche Käufer, auch aus der ehemaligen DDR, die gern aus wehmütiger Reminiszenz an den ehemals für sie einst fast unerschwinglichen Balaton mit hartem Euro kaufen wollten, die Preise in den 90ern des vorigen Jahrhunderts kräftig nach oben getrieben, zeigen sich jetzt neue Interessenten: „Die Immobiliensituation im Moment ist am Anziehen – auch dank Käufern aus der Ukraine und Moskau“, erzählt Rápolthy. Momentan jedoch verkaufen auch viele Deutsche, die Euro wollen. Gründe seien Umzug, der Trend „zurück zu den Wurzeln und Familien”: „Noch sind die Immobilien verhältnismäßig günstig – und

© Panthermedia.net/Olivier Le Queinec

US-Immopreise ziehen wieder nach Norden

Die US-Amerikaner kaufen wieder mehr Häuser – die Preise steigen.

Immobilien am ungarischen Plattensee: Die Politik von Premier Viktor Orban macht Objekte für Euro-Käufer deutlich billiger.

verhandeln kann man meistens immer noch“, so die Immo-Spezialistin. Gekauft wird jedenfalls rund um den Balaton: „Vor allem an der Nordseite sind beliebte Orte; ganzjährig bewohnte Städte und Dörfer werden von Käufern bevorzugt – dort, wo Einkauf, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten das ganze Jahr zu finden sind“, erläutert Andrea Rápolthy.

in ein Zweifamilienhaus ist möglich. Teuer, aber exklusiv ist eine Familienresidenz, die so groß ist, das sie auch als Hotelanlage (die sie einmal war) verwendet werden könnte: Sie wird für 1.050.000 � (alle Preisangaben wurden zum aktuellen Forintkurs umgerechnet; Anm.) angeboten; die Wohn/Nutzfläche liegt bei ca. 600 m� mit 12 Zimmern und 10 Bädern. Dafür gibt´s ein zusätzlich privates Appartement mit einem Schlafzimmer, 2 weiteren Zimmern und einem Bad, ein parkähnliches Grundstück mit 6.000 m� (wovon 3000 m� Baugrund sind und ca. 3000 m� Ackerland; mit Elektrozaun umzäunt) mit großem Seerosenteich, Badeteich mit 400 m� bis 3 m Tiefe, Wasserfall, eigener Sandstrand, Parkplätze für zwölf

Luxus um eine Million … So hat sie in Keszthely ein Haus mit 480 m� Wohnfläche auf einem 1.032 m�-Grundstück für 200.000 � im Angebot; das Haus wurde 1986 erbaut und diente als Restaurant und Hotel. Seit rund fünf Jahren steht es leer; es ist nur 200 m vom Plattenseeufer entfernt. Ein Umbau

Autos, zwei Einfahrtstore; zusätzlich Parkplatz für Lkw oder Bus, automatische Bewässerungsanlage und Vieles mehr. Das Objekt ist nur 150 m vom Balaton-Nordufer entfernt, zum Badestrand sind es 350 m.

… und für kleinere Börsel Für die kleinere Brieftasche gibt es eine 42 m�-Wohnung in einem im Jahr 2007 erbauten 6-FamilienWohnhaus. Sie liegt außerhalb von Keszthely kostet rund 42.000 �, liegt im Hochparterre und verfügt auch über eine Terrasse von 11 m�, Schlafzimmer, Dusche/WC, Wohnzimmer, offene Einbau-Küche und Essbereich, eigenen Parkplatz, Gas-Zentralheizung und einen kleinen Fels-Garten.

ÖSW-Gruppe Neue Immobilienprojekte vorgestellt

S Immo AG Jahresüberschuss um 22,5% gesteigert

Wien. Die ÖSW-Gruppe nimmt sich derzeit in gleich zwei Projekten einer neuen Wohnform an: dem Kurzzeitwohnen. Unter dem Namen „room4rent“ entstehen 63 Wohneinheiten am Storchengrund und 190 im Messecarrée Nord. Alle Apartments sind möbliert und werden serviciert. Die Serviced Apartments von room4rent sollen für Student, Neuankömmling, Wiener auf Zeit oder Pendler ein temporäres, möbliertes

Wien. Nach dem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2011 konnte die S Immo AG ihren positiven Trend 2012 fortsetzen und wesentliche Ertragskennzahlen weiter steigern. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 14,5 Mio. € und betrug per 31.12.2012 exakt 106,8 Mio. € (2011: 92,3 Mio. €). Das entspricht einem Zuwachs von 15,7% und stellt gleichzeitig das höchste EBIT in der Unternehmensgeschichte dar.

Bis 2015 soll der „Leopoldtower“ im 21. Wiener Gemeindebezirk entstehen.

Zuhause für einen Zeitraum ab zwei Monaten eine komfortable Lösung bieten. Um das Wohnen besonders einfach zu machen: Auf „www.room4rent.at“ erhalten Interessenten alle wichtigen Infos und können dort in Kürze auch Apartments mieten sowie verschiedene Dienstleitungen buchen. Darüber hinaus steht den Bewohnern vor Ort ein Concierge zur Verfügung, der auch als Kommunikationsschnittstelle im Haus dient. 63 Serviced Apartments entstehen am Storchengrund im 15. Wiener Gemeindebezirk (ab Juni 2013) und 190 room4rent Apartments (ab 2014) in der Vorgartenstraße 206. Bis 2015 soll in der Leopoldau der „Leopoldtower”, an der Grenze zur Donaustadt, ein neues Stadtviertel, das Citygate, entstehen. Ein Einkaufszentrum soll das Zentrum des neuen Grätzels, das direkt an der U1-Station Aderklaaerstraße liegt, bilden. Von der freifinanzierten Mietwohnung über Eigentumswohnungen bis zu Sky View Apartments der immo 360° ab dem 19. Stock und einem Penthousegeschoss wird das Angebot reichen.  (red)

Höchstes jemals erzieltes EBIT

© s Immo/Schenk

Citygate und ein Zuhause auf Zeit

© expressiv

New York. Die Preise für Einfamilienhäuser in den USA sind im Jänner so stark gestiegen wie seit sechseinhalb Jahren nicht mehr. In 20 städtischen Regionen zogen sie im Vergleich zum Vormonat um ein Prozent an, wie der aktuelle S&P/Case-Shiller-Index zeigt. Verglichen mit dem Vorjahresmonat, kletterten die Preise sogar um satte 7,9 Prozent und damit so stark wie seit Juni 2006 nicht mehr. Der Immobilienmarkt in den USA hatte im vorigen Jahr erstmals seit 2005 wieder zum Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft beigetragen. Allerdings werden immer noch nur rund ein Viertel so viele Eigenheime verkauft wie im Juli 2005. Das hat auch Auswirkungen auf den Job-Markt: Von September bis Februar wurden 30.000 Bauarbeiter eingestellt – so viele, wie seit Anfang 2006 nicht mehr. Die Zahl der verkauften Neubauten stieg im Jänner gegenüber dem Vormonat um 15,6% auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 437.000. (red/reuters)

© Panthermedia.net/Andras Gyula Csontos

Reinhard Krémer

Ernst Vejdovszky, S Immo: Geschäftsprozesse optimiert, Effizienz gesteigert.

Im Vergleich zum VorkrisenJahr 2007 konnte die Kennzahl um 6,8 Mio. € gesteigert werden. Insgesamt beendete die S Immo AG das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresüberschuss von 26,0 Mio. € (2011: 21,2 Mio. €), was einem markanten Anstieg von 22,5% bei geringerem Portfoliovolumen entspricht.

Strategie hat sich bewährt „Wir investieren gezielt in vier Regionen und vier Segmente und können so die Immobilienzyklen erfolgreich nützen. Auch die Optimierung der Geschäftsprozesse und die konstante Steigerung unserer Effizienz spiegeln sich in diesem sehr erfreulichen Ergebnis deutlich wider“, sagt Ernst Vejdovszky, Vorstand der S Immo AG. Heuer sollen erneut etwa 5% des Portfolios verkauft und günstige Kaufoptionen, vor allem am deutschen Markt, genützt werden. Die deutlich gestiegenen Ergebnisse rechtfertigen nach Meinung des Managements auch eine höhere Dividende. (red)


Immo:markets

Freitag, 29. März 2013

financenetreal:estate – 43

financenet@medianet.at

Elbphilharmonie Im Jahr 2010 hätte das „beste Opernhaus“ der Welt fertig werden sollen – jetzt ist eine schlüsselfertige Übergabe 2016 geplant

Bau-Desaster an der Waterkant Hamburg. Drei „Katastrophenbaustellen“ drücken den Deutschen aufs Gemüt: Stuttgart 21, der Bahnhof unter der Erde, der Großflughafen Berlin.Brandenburg, der nie eröffnet – und die Elbphilharmonie, die nie fertig wird. Letztere hätte schon vor Jahren fertiggestellt werden sollen – doch ständig verhindern neue Unwägbarkeiten den Weiterbau.

Hamburger Kostenexplosion Rund eineinhalb Jahre ruhten die Bauarbeiten an der Bauruine am Hafenrand fast vollständig. Die Eröffnung der durchaus gewöhnungsbedürftigen Konstruktion, die einmal das beste Konzerthaus der Welt mit 2.150 Plätzen, integriertem Luxushotel und 45 Eigentumswohnungen werden soll, wurde von 2010 auf 2017 verschoben. 77 Mio. € hätte die umstrittene Elbphilharmonie in Hamburg ur-

Parlament Sanierung

Planer gesucht

© Parlamentsdirektion/Christian Hikade

Wien. Mit dem Ende der Bewerbungsfrist im Vergabeverfahren für die Generalplaner-Leistungen wurde ein weiterer Meilenstein der Vorbereitungsarbeiten zur Gesamtsanierung des Parlamentsgebäudes erreicht. Die Projektsteuerung ist bereits nach einem EU-weiten Auswahlverfahren an Vasko+Partner vergeben worden, das Verfahren zur Auswahl der „Begleitenden Kontrolle“ soll in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Das Interesse an der Ausschreibung der Generalplaner-Leistungen ist überraschend groß, heißt es aus dem Parlament. Nun werden die zehn besten Bewerber ausgewählt; der Sieger des anonymen Verfahrens soll zu Jahresende feststehen. Experten hatten schon vor Jahren nach groben Schätzungen Kosten von 260 Mio. € plus/minus 40% für den 1883 von Theophil Hansen errichteten Bau gesehen. Der innere, nicht sichtbare Zustand des Hauses komme dabei fast einem „Totalschaden“ gleich, meinte der Vorsitzende der Preisrichterkommission, der Architekt Ernst Beneder. Die Entscheidung soll jedenfalls um die Jahreswende 2013/14 fallen; mit der Sanierung soll dann im Jahr 2016 begonnen werden. Alle Verfahrensschritte werden von einem von Transparency International Österreich nominierten Monitor begleitet, der auch bei der Generalplanersuche und an der Öffnung der Teilnehmeranträge teilgenommen hat. (red)

Das Parlament muss saniert werden; es ist innen „fast ein Totalschaden“.

sprünglich kosten sollen, inzwischens ist man bei satten 575 Mio. € angelangt; Pessimisten errechnen gar Kosten von bis zu einer Mrd. €. Noch immer ist auch Fachleuten nicht klar, wer das Desaster bei der Elbphilharmonie eigentlich verursacht hat – der Ball wird zwischen ausführender Baufirma und Architekturbüro pingpongartig hin- und hergespielt: Schon im Jahr 2008 hatte das Bauunternehmen Hochtief eine „verzögerte Planungszulieferung“ für das Chaos auf der Baustelle verantwortlich gemacht. Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron aber hatten jedoch

Planungsfehler zurückgewiesen und Hochtief für Baumängel verantwortlich gemacht, die man dann kostspielig hätte ausbessern müssen. Nach den Bestimmungen eines neu abgeschlossenen Vertrags will Hochtief den Konzertbereich des Konzerthauses nun bis zum 30. Juni 2016 an die Stadt übergeben und die Gesamtabnahme bis zum 30. Oktober 2016 garantieren. Übrigens: Der Vertrag des österreichischen Dirigenten und früheren Chefs des Wiener Konzerthauses, Christoph Lieben-Seutter, als Generalintendant der Elbphilharmonie wurde bis 2015 verlängert. (rk)

© EPA

Experten sehen Gesamtkosten von bis zu 1 Milliarde Euro statt 77 Millionen.

Neverending Story: Die ambitionierte Elbphilharmonie im Hamburger Hafen.


immo:markets

44 – financenetreal:estate

Freitag, 29. März 2013

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Betriebskostengarantie für Mieter im „Silo“ Wien. In Wien-Liesing wurde gerade mit den Bauarbeiten am klima:aktiv Passiv-Bürohaus begonnen. Das Besondere: „Den Mietern wird auf Wunsch die Höhe der Betriebskosten für die nächsten zehn Jahre garantiert. Damit werden lästige Betriebskostennachzahlungen vermieden“, sagt Karin Kieslinger, Projektleiterin der Erste Group Immorent.  (fh)

© Wikimedia/Muffingg/CC Lizenz

„The Gherkin“ sorgt bei IVG für Ungemach

„Gurke“ macht Probleme: Anleger könnten Totalverlust erleiden.

Wien. Mächtigen Ärger hat der deutsche Immobilienkonzern IVG Immobilien AG mit der Londoner Büroimmobilie „Gurke“, zitiert Der Standard. Der Ankauf ihres Hälfte-Anteils wurde in Schweizer Franken finanziert, der seither zum Pfund um 40% zulegte. Ende 2012 lag der Gebäudewert laut Gutachten von Gläubigerbanken nur mehr bei 473 bis 510 Mio. £ gegenüber den ursprünglich gezahlten 600 Mio. €. IVG will nun das bestehende Darlehen in Pfund umwandeln. Laut „anwalt.de“ sei mit einem Wechselkursverlust von rund 92 Mio. £ zu rechnen. „Angesichts des massiven Zuwachses der Verschuldung ist es äußerst unwahrscheinlich, dass die Anleger noch einen Rückfluss erhalten werden“, so anwalt.de. Bis Jahresende will IVG eine Lösung für die anstehenden Probleme finden. (fh)

Risikoadjustiert Investitionsverhalten inklusive stringentem Asset Management-Ansatz als sinnvolle Strategie

IVG Immobilien analysiert den deutschen Büromarkt Das System Immobilienmarkt Deutschland gilt im internationalen Vergleich als Hort der Stabilität. Fritz Haslinger

Bonn/Wien. Die Büroimmobilienmärkte reagieren auf die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland eher mit einem trägen Momentum, lautet die Analyse der Research-Abteilung von IVG Immobilien AG in Bonn. „‚Träge‘ deshalb, da zwar eine gewisse Zyklizität gegeben ist, eine hohe Korrelation zur Konjunktur aber nur mittelbar besteht“, sagen Thomas Beyerle, Head Corporate Sustainability & Research, und Kollege Oliver Voß. „Kein Vergleich zu den volatilen Märkten wie London oder Madrid.“ „Bislang erleben wir die Ausläufer einer sehr auf Risikomeidung bedachten Investitionspolitik. Wachstum durch Angebotsausweitung ist es definitiv nicht, was sich dieser Tage an den Standorten – anders als in früheren Marktzyklen – beobachten lässt“, erklären die IVG Research-Experten.

Strategie heißt Value Added Laut IVG Marktreport Deutschland 2013 sei ein deutlicher Bedeutungszuwachs einer Anlagestrategie, die sich plakativ mit „Value Added“ umschreiben lasse, erkennbar. Das Gespür für eine professionelle Relation von Rendite und Risiko ist zurück. „Maßgeblichen Anteil daran schreiben wir nicht nur der verbesserten Transparenzsituation und der fortgeschrittenen Markterholung zu; die Marktbeteiligten haben die Wertstabilität in der Langfristbetrachtung bei Immobilieninvestments wieder in den Fokus gerückt“, so die Analysten. Der Rückgang der Leerstandsquote hat sich in Deutschlands Top-Standorten und Regionalzentren fortgesetzt, obwohl die Anmietungsaktivitäten zurückgin-

Strabag SE Jahrhundert-Projekt erfolgreich beendet

© Panthermedia.net/Manfred Angermayr

short

Rückgang der Leerstandsquote hat sich in Deutschlands Top-Standorten wie München (Bild) und Regionalzentren fortgesetzt.

gen. 2013 werden sich Nachfrage und Angebot an den Mietmärkten weitgehend die Waage halten, lautet die Aussage des IVG Reports. „Gut aufgestellt sind insbesondere München und Stuttgart, während der Frankfurter Markt nach wie vor durch einen hohen Leerstand belastet wird“, weiß Beyerle.

vestoren mit guter Eigenkapitalausstattung. Die Anfangsrenditen für Spitzenbüroobjekte sind im Mittel der sieben Top-Standorte in 2012 auf 4,84% gefallen, die Renditedifferenz zu zehnjährigen Bundesanleihen hat sich aber aufgrund der stark fallenden Zinsen dennoch auf durchschnittlich 335 Basispunkte erhöht, so die Analyse der Experten.

Bürosektor in Führung Der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien wurde 2012 wieder vom Bürosektor angeführt; das Transaktionsvolumen legte gegenüber 2011 um mehr als 50% zu und erreichte rund 10,7 Mrd. €. Treiber am gesamten Anlagemarkt (über alle Nutzungsarten) waren In-

Chancen und Risiken „Moderne Leerstandsflächen bieten dem Asset Management Chancen durch Neuvermietung, soweit der Standort stimmt und am Markt ein Mangel an modernen Büroräumlichkeiten besteht“, erklären

Voß und Beyerle. Die günstigen Einstiegspreise spiegeln allerdings das Risiko wider, dass sich die Vermietung lange hinziehen kann. Ähnliches gelte für den Erwerb spekulativer Neubauvorhaben, die jedoch das Risiko in sich bergen, dass sich der Markt zum Zeitpunkt der Projektfertigstellung in einer erneuten Abschwungphase befinde. Büroobjekte in schlechten Nebenlagen bieten aktuell günstige Einstiegspreise, allerdings mit einem hohen strukturellen Leerstandsrisiko verbunden. Angesichts einer unsicheren Konjunktur ist nicht gewährleistet, dass der Overrent bei Büroimmobilien in Relation zur Marktmiete in nächster Zeit abgebaut werde können, heißt es.

Einmaleffekte Neubewertungen und Firmenwert-Abschreibungen verhageln Ergebnis

Niagara-Tunnel fertig conwert mit Verlusten in 2012 900 Mio. Euro Investition Das Schleusentor am Auslauf des Tunnels wurde in Anwesenheit von Projektbeteiligten des Auftraggebers Ontario Power Generati-

on, der öffentlichen Bauaufsicht von Hatch Mott MacDonald/Hatch Acres und des österreichischen Baukonzerns Strabag geöffnet. Nachdem 24 Stunden Wasser ungehindert durch den 10,1 km langen Wasserzuleitungstunnel in der Nähe der berühmten Wasserfälle am Niagara Fluss geflossen ist, gilt das Jahrhundert-Bauwerk mit einem Bauvolumen von 900 Mio. € als fertiggestellt.

© APA/Hans Klaus Techt

Schwierige Verhältnisse

H-P. Haselsteiner: „Schwierige geologische Verhältnisse erschwerten Arbeit“.

„Durch den jahrelangen Einsatz des ‚Strabag‘ Teams konnte das Projekt technisch wie auch finanziell erfolgreich sowie Monate vor dem vertraglichen Termin abgeschlossen werden“, freut sich Strabag SE-Vorstandsvorsitzender Hans Peter Haselsteiner. Während der nächsten Monate werden die Baustelleneinrichtungen zurückgebaut, Flächen begrünt und Bürogebäude demontiert. Extrem schwierige geologische Verhältnisse verhinderten den geregelten Vortrieb und stellten hohe Herausforderungen. (fh)

Wien. „Im vergangenen Jahr hat ‚conwert‘ wichtige strategische und operative Meilensteine für weiteres Wachstum gesetzt“, erklärt Johannes Meran, Vorsitzender des Verwaltungsrats der conwert Immobilien Invest SE. Unter Berücksichtigung von außerordentlichen Einmaleffekten sowie den positiven Effekten aus der Neubewertung des Wohnimmobilienportfolios in Österreich und Deutschland im 4. Quartal 2012 hat das Unternehmen das gesteckte Ziel eines EBT von 50 Mio. € erreicht Im Zuge der KWG-Akquise werde eine planmäßige Reduzierung der Verkaufsaktivitäten erfolgen. Der zukünftige Schwerpunkt liegt auf Bestandsmanagement. Und da die Firmenwerte insbesondere auf den zukünftig erwarteten Verkaufsmargen basieren, wurde der gesamte in der Bilanz verbuchte Goodwill in Höhe von 114,8 Mio. € sowie Kunden- und Managementbeziehungen in Höhe von 2,8 Mio. € abgeschrieben. Zusätzlich führte eine Neubewertung bei den Immobilien in

CEE und Luxemburg zu einer negativen Zeitwertanpassung von rund 41 Mio. € und rund 30 Mio. € bei einzelnen Büroimmobilien aus dem ECO-Portfolio in Österreich und Deutschland. Das Ergebnis vor Ertragssteuern betrug in 2012 Minus 154,6 Mio. € und das Betriebsergebnis drehte von 119,8 Mio. € in 2011 auf -58,5 Mio. €.

© Andi Bruckner

Niagara Falls/Wien. Nach mehr als sieben Jahren Bauzeit ist nun das Niagara Tunnel-Projekt in Betrieb genommen worden.

J. Meran: „Haben Bilanz aufgeräumt.“

Die operativen Cash-Erträge (FFO I vor Verkäufen und Einmaleffekten) beliefen sich auf 20,7 Mio. € – eine Steigerung um 15,6% gegenüber 2011.

Ausbau des Kerngeschäfts Mit Blick auf das Immobilienportfolio plant man, das Kerngeschäft als Bestandshalter durch gezielte Zukäufe lukrativer Wohnimmobilienportfolios mit hohem Wertsteigerungspotenzial in Österreich und Deutschland auszubauen und Liegenschaften in den CEE-Ländern sowie Gewerbeimmobilien, insbesondere aus dem ECO-Portfolio, innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre zu veräußern. Für 2013 wird eine Verbesserung der Cash-Erträge auf 25 Mio. € angepeilt. Die Leerstandsrate soll bis Ende 2013 unter 10% zu liegen kommen. Für 2012 werde man keine Dividendenzahlung vorschlagen. Im Gegensatz hierzu rechnet das Management für 2013 eine Dividende von mindestens 0,20 € je Aktie vorschlagen zu können. (fh)


immo :mar k e ts/ L AW & O R DE R / P e ople & Dat es

Freitag, 29. März 2013

financenetreal:estate – 45

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CMS Reich-Rohrwig Hainz Die Anwaltskanzlei lud zur feierlichen Eröffnung des neuen Headquarters in Wien

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CMS lud ins neue Büro

Manfred Freitag wird neuer Kelag-Vorstand Klagenfurt. Der Aufsichtsrat der Kelag hat Manfred Freitag einstimmig zum Mitglied des Vorstands bestellt. Er wird spätestens ab 1. Juli 2013 mit Hermann Egger und Armin Wiersma den Vorstand der Kelag bilden. Von 2004 bis 2010 zeichnete Freitag als Gesamtprojektleiter für das LKH Klagenfurt Neu verantwortlich. Seit 2010 leitet er das gemeinsame Projekt von Verbund, EAG und Kelag “Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II”. (red)

Rund 400 Gäste folgten der Einladung und erfuhren über die nächsten Expansionspläne der Kanzlei. Wien. Die Anwaltssozietät CMS Reich-Rohrwig Hainz lud letzte Woche zur feierlichen Eröffnung ihres neuen Head-Office in der Gau­ er­mann­gasse 2 in Wien. Rund 400 Gäste folgten der Einladung in die neuen Büroräumlichkeiten. CMS-Chairman Cornelius Brandi und Christian Kern, CEO der ÖBBHolding, begrüßten die Gäste, Keynote-Speakerin war Birgit Kuras, Vorstandsmitglied der Wiener Börse. Das neue Büro umfasst knapp 4.000 m� und erstreckt sich auf drei Ebe­nen; das erste und zweite Dach­ ge­schoß wur­den dabei kom­plett neu errichtet. Eine Wen­del­treppe ver­bin­det alle drei Ebe­nen mit­ein­ an­der und bil­det das Herz­stück des neuen Büros. Für die Archi­tek­tur der Kanz­lei zeich­net der Archi­tekt Ernst Mayr ver­ant­wort­lich, der auch für die Gestal­tung der Wie­ner Haupt­bi­blio­thek am Urban-Loritz-Platz

bekannt ist. Rund 350 Kunst­ob­jekte sind im Wie­ner Büro von CMS zu sehen; dafür ver­ant­wort­lich zeich­ net CMS-Partner Bern­hard Hainz, ein lei­den­schaft­li­cher Kunst­samm­ ler, der schwer­punkt­mä­ßig Werke der öster­rei­chi­schen klas­si­schen Moderne und zeit­ge­nös­si­schen Kunst in der Kanz­lei präsentiert.

Expansion in die Türkei

Peter Huber, Birgit Kuras, Christian Kern und Cornelius Brandi bei der Eröffnung.

© Niederhuber & Partner

Niederhuber & Partner: Prag und Bratislava

© Christian Husar

CMS gab an dem Abend auch seine nächsten Expansionsschritte bekannt: Bereits Mitte des Jahres will man ein Büro in der Türkei eröffnen. „Wir sind gerade dabei, eine Prä­senz vor Ort zu eta­blie­ren. Nach den letzt­jäh­ri­gen Büro­er­öff­ nun­gen in Mon­te­ne­gro und Bar­ce­ lona sowie dem CMS Office in Dubai Anfang 2013 set­zen wir Mitte des Jah­res den Expan­si­ons­kurs naht­los fort“, erklärte Peter Huber, Mana­ging Part­ner bei CMS ReichRohrwig Hainz. (ast)

Bernhard Hager, Partner von Dvorak, Hager und Partners.

Web immobilienscout24.at

Freshfields Bruckhaus Deringer Florian Klimscha zum neuen Partner ernannt

Zustrom für Immo-Plattform

Neuer Partner bei Freshfields Wien. Die Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer hat Florian Klimscha aus dem Wiener Büro der Sozietät zum neuen Partner ernannt. Klimscha ist seit 2004 bei Freshfields und auf Bank- und Kreditvertragsrecht, insbesondere Unternehmens- und Akquisitionsfinanzierung, Real Estate Finance und Project Finance sowie in der bank‑ und wertpapieraufsichtsrechtlichen Beratung spezialisiert.

Klimscha studierte Rechtswissenschaften an der Uni Wien und war vor seiner Zeit bei Freshfields in der Rechtsabteilung der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) tätig.  (red)

Wien. Seit Anfang 2012 ist ImmobilienScout24 in Österreich mit der Plattform immobilienscout24. at online. Mit rund 361.000 unterschiedlichen Besuchern (Unique Visitors) war das Unternehmen im Jänner 2013 erstmals die Nummer eins unter den Immobilien-Plattformen in Österreich. Rund 500 Maklerbüros nützen aktuell die Plattform. „Wir haben im Jahr eins in Österreich mehr Wegstrecke zurückgelegt, als wir ursprünglich geplant hatten. Unsere starke Marke zieht alle demografischen Schichten an, von Jung bis Alt, von der Studentin bis zum Top Manager“, erklärt Patrick Schenner, Geschäftsführer von immobilienscout24 in Österreich. (red)

© Freshfields Bruckhaus Deringer

Der Werdegang

Bratislava. Die slo­wa­ki­sche Anwalts­so­zie­tät NH HagerNiederhuber Advo­kati, Part­ner­ kanz­lei der öster­rei­chi­schen Sozie­tät Nie­der­hu­ber & Part­ ner, hat sich mit der tsche­chi­ schen Sozie­tät Dvorak & Spol zusam­men­ge­schlos­sen und fir­miert nun als Dvorak, Hager und Partners. Der Zusam­men­ schluss soll eine bes­sere Bera­ tung bei grenz­über­schrei­ten­den Pro­jek­ten ermög­li­chen und wei­tere Part­ner und Kli­en­ten anspre­chen, erklärt Partner Bernhard Hager. (red)

Florian Klimscha, neuer Partner bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Wien.

Wohnprojekt Hunderte Interessenten besuchen Infotage

Datenschutz Behörde

DLA Piper Steuer-Team

Wien. Hunderte Interessenten informierten sich diese Woche bei vom Bauträger initiierten Infotagen über das neue Wohn-Projekt „Danube Flats“ in Wien, das am Standort des ehemaligen Cineplexx-Kinos neben der Reichsbrücke geplant ist. Neben aktuellen Plänen zum Bauprojekt selbst wurden die geplanten Maßnahmen zur Belebung des Areals sowie aktuelle Gutachten zu den Themen Windund Schallentwicklung präsentiert.

Wien. Die Unab­hän­gig­keit der Daten­schutz­kom­mis­sion wird gestärkt. Der Ver­fas­sungs­aus­schuss des Natio­nal­rats gab mit brei­ter Mehr­heit grü­nes Licht für eine von der Regie­rung vor­ge­legte Gesetzesnovelle. Öster­reich rea­giert damit auf ein Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­ho­fs (EuGH), wel­cher fest­ ge­stellt hat, dass die der­zei­tige Ein­ glie­de­rung der Geschäfts­stelle der Daten­schutz­kom­mis­sion in das Bun­des­kanz­ler­amt nicht den EUVorgaben ent­spricht.

Wien. Johan­nes Kautz (27) ver­stärkt als neuer Rechtsanwalt das Team der Kanzlei DLA Piper Weiss-Tessbach in Wien. Er war seit dem Jahr 2011 als Rechts­an­walts­an­wär­ter in der von Part­ner Franz Alt­hu­ ber geführ­ten Steu­er­rechts­pra­xis der Sozietät tätig. Kautz ist auf Finanz­straf­recht, Geschäfts­füh­rer­ haf­tung, Insol­venz­recht und Unter­ neh­mens­sa­nie­run­gen spe­zia­li­siert und vertritt öster­rei­chi­sche Unter­ neh­men in Zivil­pro­zes­sen.  (red)

Neues Büro von Engel & Völkers in Mexiko Wien. Engel & Völkers baut seine internationale Position weiter aus und bietet ab sofort Wohnimmobilien in Mexiko an. Damit ist das Unternehmen in 36 Ländern operativ tätig. Der erste Engel & Völkers Wohnimmobilien-Shop Mexikos befindet sich in der Gemeinde Los Cabos. (red)

Reger Andrang um „Danube Flats“ Gesetzesnovelle Neuer Anwalt

Hotline & Facebook-Gruppe Um Interessenten weiter informieren zu können, wurde nun neben einer Telefon-Hotline auch eine eigene Facebook-Gruppe zum Projekt unter „facebook.com/DanubeFlats“ eingerichtet.  (red)

Visualisierung der bei der Reichsbrücke geplanten „Danube Flats“ in Wien.

In Umset­zung des EuGH-Urteils wird die Daten­schutz­kom­mis­sion nun als eigene Dienst­be­hörde und Per­so­nal­stelle ein­ge­rich­tet und die Dienst­auf­sicht über die Bediens­te­ ten der Geschäfts­stelle dem Vor­sit­ zen­den der Daten­schutz­kom­mis­ sion über­tra­gen. In Kraft tre­ten soll die Geset­zes­no­velle am 1. Mai 2013. Mit Ein­füh­rung der zwei­stu­ fi­gen Ver­wal­tungs­ge­richts­bar­keit am 1. Jän­ner 2014 soll dann die Daten­schutz­kom­mis­sion durch eine neue unab­hän­gige Daten­schutz­ be­hörde ersetzt werden.  (red)

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Ab 1. Mai 2013

Johannes Kautz, neuer Rechtsanwalt bei DLA Piper Weiss-Tessbach in Wien.

Immofinanz: Forderung des Anleger-Anwalts

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Zudem standen die jeweiligen Experten bei Fragen zu Architektur sowie Wind- und Schallentwicklung persönlich zur Verfügung.

Anleger-Causa um die Immofinanz: Haftungsfonds könnte steigen.

Wien. In der Anleger-Causa um die Immofinanz könnte der Haftungsfonds deutlich steigen: 23 Mio. € des „Kaufpreises” für die aus der Constantia Privatbank (CPB) herausgelöste „Good Bank” Semper Constantia seien bei einem Notar hinterlegt worden, schreibt das WirtschaftsBlatt. An dieses Geld versucht Anlegeranwalt Wolfgang Haslinger zu kommen und hat bereits im Vorjahr die „Good Bank” geklagt. Den Haftungsausschluss sieht der Anwalt als unwirksam an.  (APA/red)


p e o p l e & dat e s

46 – financenetreal:estate

Freitag, 29. März 2013

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© FH Kärnten

FH Kärnten kürt Sieger des „tragWerk 13“

Das Siegerteam der Salzburger HTL bei der Preisverleihung.

Spittal. Zum zweiten Mal bat der Studienbereich Bauingenieurwesen und Architektur der Fachhochschule Kärnten Österreichs Höhere Technische Lehranstalten zum Wettbewerb „tragWerk 13“. Gesucht wurden praxistaugliche Tragkonstruktionen aus Holz in Kombination mit einem zweiten Material. Aus den 94 eingereichten Projekten machte das PappbecherTragwerk der HTL Saalfelden/ Salzburg das Rennen. (red)

Kongress in München: Private Banking München. Am 8. und 9. April findet in München der „private banking kongress“ im Sofitel Munich Bayerpost statt. Es referieren u.a.: Ulrich Sperl (UBS Deutschland), Nico Baumbach (Hansainvest), Axel Stiehler (Aquila Capital), R. Aran Gordon (Fidelity Worldwide Investment), Wolfgang Schrage (LBBW Asset Management) und Tim Haywood (GAM). (red)

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Wechsel bei Taylor Wessing Deutschland

Michael-Florian Ranft, Managing Partner Taylor Wessing Deutschland.

Hamburg. Nach über zehnjähriger Amtszeit hat Wolfgang Rehmann am 22. März auf der Partnerversammlung der Anwaltskanzlei Taylor Wessing in Hamburg die Führung der Sozietät in Deutschland an den neu gewählten Managing Partner Michael-Florian Ranft übergeben. Ranft wird hierbei von seinen Partnern Torsten van Jeger, Christoph Vaupel, Andreas Wirth und Jörg Wimmers als Geschäftsführer unterstützt. Er war bisher International Head der China-Group von Taylor Wessing. (red)

Innsbruck und Bozen sollen durch das Projekt Vorzeigestädte für Energieeffizienz in Europa werden. Innsbruck/Bozen. Der Standortagentur Tirol, Cluster Erneuerbare Energien Tirol und Partnern wie Stadt Innsbruck, Innsbrucker Kommunalbetriebe, Neue Heimat Tirol, Universität Innsbruck, Liebherr-Hausgeräte Lienz, ATB Becker, alpS, Innsbrucker Immobiliengesellschaft und e3 consult, dürfte ein Millionendeal gelingen. Gemeinsam mit zwölf weiteren europäischen Partnern reichten sie im 7. Europäischen Forschungsrahmenprogramm das Projekt „Sinfonia” zur Förderung ein. Die Europäische Kommission lädt nun das Partnerkonsortium zu finalen Vertragsverhandlungen ein. „Ich gratuliere zu diesem großen Erfolg; er bestätigt eindrucksvoll, dass die Europaregion Tirol–Südtirol–Trentino stark vernetzt arbeitet und welchen enormen Nutzen sie aus dieser Zusammenarbeit zieht”, erklärt der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter.

18 Städte machen es nach

Die „Sinfonia”-Partner S. Ortner, T. Märk, P. Zoller-Frischauf, G. Platter, H. Gohm, C. Oppitz-Plörer, H. Schneider, K. Lugger.

Mithilfe des Projekts „Sinfonia” sollen die Städte Innsbruck und Bozen zu europäischen „Demonstrationsstädten der Energieeffizienz“ werden, heißt es. Die Städte sollen dabei zeigen, wie intelligente Wärme-, Kälte- und Stromnetze in Kombination mit nachhaltigen Gebäudesanierungen den Energieverbrauch und CO2-Emissionen deutlich senken und so die Lebensqualität in Städten steigern können. 18 europäische Städte sollen sich die vorgezeigten Maßnahmen im Anschluss zum Vorbild nehmen und ebenso umsetzen, heißt es. Die ersten fünf Städte, die in Innsbruck und Bozen eingesetzte Instrumente übernehmen werden, sind Rosenheim (Deutschland), La Rochelle (Frankreich), Sevil-

la (Spanien), Paphos (Zypern) und Boras (Schweden). „Es war von Anfang an mein Auftrag an die Standortagentur, mehr EU-Gelder nach Tirol zu holen und den innovativen heimischen Unternehmen neue Möglichkeiten zu eröffnen, ihr Know-how in ganz Europa unter Beweis zu stellen. Die Eingliederung des Büros für Europäische Programme in die Standortagentur hat sich als goldrichtig erwiesen – dieses Projekt ist ein eindrucksvoller Beweis dafür”, erklärt die Tiroler Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Über das Projekt Die detaillierten technischen Ziele von Sinfonia sind eine 40-

50%ige Einsparung beim Energiebedarf sowie die Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energiequellen im Energiemix um 20%. Ziele, deren Erreichung die EUKommission den Projekt-Teilnehmern anscheinend zutraut: „Positiv beeinflusst haben dürfte die Kommission auf Nordtiroler Seite auch die 100%ige Rückendeckung der Stadt Innsbruck durch den Innsbrucker Energieentwicklungsplan, durch die Roadmap für dessen Umsetzung bis 2025 und durch den ‚Aktionsplan 2012– 2015‘. Diesen Aktionsplan haben wir zuletzt im Rahmen eines nationalen ‚Smart City Calls‘ des Österreichischen Klimafonds ausgearbeitet und setzen ihn bereits um”, erklärt die Bürgermeisterin

von Innsbruck, Christine OppitzPlörer. Im Detail werden die Tiroler Partner am Aufbau eines sogenannten Smart Districts bzw. der „Sinfonia-Kernzone” im Innsbrucker Osten arbeiten. Konkret sind drei Maßnahmen vorgesehen: die energieeffiziente Sanierung von 66.000 m� Wohnfläche durch die Neue Heimat Tirol und die Innsbrucker Immobiliengesellschaft, der Aufbau von intelligenten Stromnetzen – sogenannten Smart Grids – durch die Innsbrucker Kommunalbetriebe sowie der Ausbau der Kläranlage Rossau zu einer Energiezentrale, welche die Sinfonia-Kernzone über intelligente Wärme- und Kältenetze mit Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt. (ast)

Führungswechsel Kommunikations- & Logistiklösungen

Infrastruktur Wien belegt bei Ranking Platz eins

Biedermannsdorf. Dorothe Eickholt leitet jetzt die Asendia Austria GmbH, das neue Gemeinschaftsunternehmen der französischen La Poste und von Swiss Post. Die Postlogistikerin ist bereits seit dem Jahr 2008 Geschäftsführerin von Swiss Post International Germany. Asendia bietet Geschäftskunden Kommunikations- und Logistiklösungen zur Kundengewinnung und -bindung: vom grenzüberschreitenden Direct Marketing, Services rund um Zeitungen und Zeitschriften über Angebote für den Warenversand im B2C-Bereich bis hin zur Distribution der täglichen Geschäftspost.

Wien. Für Umweltstadträtin Ulli Sima ist das Ergebnis des Städteindex, in dem Wien als innovativste Stadt Europas, ausgezeichnet wird, mehr als erfreulich: „Wien steht auch bei diesem Ranking zu Recht an der Spitze – unsere Stadt hat nicht nur die höchste Lebensqualität weltweit, sondern überzeugt auch in Sachen Innovationen”, kommentiert Sima den jährlich veröffentlichten „Innovation Cities Global Index” der australischen Innovationsagentur 2thinknow.

Asendia Austria: Neue Leiterin

dem Namen Swiss Post International Austria, von Georg Weidinger geführt. „Wir werden uns künftig darauf konzentrieren, neben dem Tourismus das Geschäft in den Branchen Distanzhandel sowie Medien und Verlage weiter auszubauen“, erklärt Dorothe Eickholt. „Der nach wie vor schnell wachsende E-Commerce-Markt erfordert es, innovative Distributionslösungen anzubieten.“ (red)

eine der modernsten Kläranlagen der Welt, heißt es. Künftig wird die Anlage auch energieautark. „Nach Inbetriebnahme der neuen Klärschlammbehandlung 2020 kann das Unternehmen mehr Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen, als es selbst benötigt und wird damit energieautark”, so Sima. Das Projekt sei ein wichtiger Schritt in Richtung einer Ökologisierung der Energieerzeugung in Wien, so Sima. (red)

„Viele Innovationen“

„Wollen weiter ausbauen” Als Leiterin Finanzen wird künftig Barbara Lindorfer dem Führungsteam angehören; Josef Tomschy übernimmt die Teamleitung Operations und die Leitung des Sales-Teams hat Prokurist Thomas Reicher, der bereits seit Jahren für Swiss Post International Austria arbeitete. Bisher wurde das Unternehmen, damals noch unter

Wien: Innovativste Stadt Europas

Dorothe Eickholt übernimmt die Leitung der Asendia Austria GmbH.

Für Sima machen sich die Investitionen und Projekte der städtischen Infrastruktur bezahlt. Konkret verweist Sima aus dem Umweltbereich auf die vielen Innovationen in Sachen Abfallentsorgung, Klimaschutzmaßnahmen und auch auf die Abwasserentsorgung. Darüber hinaus werde auch die Bevölkerung in viele Projekte miteinbezogen; alljährlich werden innovative Umweltprojekte mit dem Umweltpreis der Stadt Wien ausgezeichnet. So hat Wien mit der „ebswien Hauptkläranlage“

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Wien. Der langjährige Raiffeisen-Investment-Banker Wolfgang Putschek steigt aus dem Finanzgeschäft aus und widmet sich künftig der Solarenergie. Der 48-Jährige wechselt nach insgesamt 18 Jahren im Raiffeisenkonzern mit Ende März 2013 zur Firma Swimsol, einem Fotovoltaik-Hersteller, den er zusammen mit seinem Bruder gegründet hatte, berichtet die APA mit Bezug auf die Nachrichtenagentur Bloomberg. (APA/red)

Innsbruck und Bozen punkten mit EU-Projekt

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Wolfgang Putschek verlässt Raiffeisen

EU-Förderprogramm Von Standortagentur Tirol initiiertes EU-Projekt „Sinfonia” setzt sich gegen Konkurrenz durch

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Umweltstadträtin Ulli Sima: „Die vielen Investitionen machen sich bezahlt.“


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