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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 23. november 2012 – 45

© Stephan Huger

dachfonds-awards 2012

VÖIG-Präsident Heinz Bednar: Top-Wertentwicklung in schwierigem Umfeld  Seite 48

© Uniqa Group

financenet partnerschaft in slowakei

Andreas Kößl, CEO Uniqa Slowakei, will Mehrvertragskunden verdoppeln  Seite 50

ausblick wirtschaft wird wechselhaft © Martina Draper

Die Emerging Markets flott auf der Überholspur

ATX 14. Nov. 2012–23. Nov. 2012

ATX (23.11.) Wochentop Wochenflop

2.191,04

0,70%

RBI LNZ

4,85% -6,99%

Top 5 ATX Prime Raiffeisen International RHI Österreichische Post Telekom Austria Century Casinos

4,85% 4,50% 4,30% 3,13% 2,54%

Flop 5 ATX Prime Lenzing Verbund Kapsch Trafficcom Warimpex Intercell

-6,99% -4,36% -4,23% -3,48% -3,39%

DAX

DAX (23.11.) Wochentop Wochenflop

7.184,71 CON LHA

Top 5 DAX Continental Infineon Technologies Lanxess SAP BMW Flop 5 DAX Deutsche Lufthansa K+S HeidelbergCement ThyssenKrupp RWE

© Fisch Asset Management/matthiasstuder.ch; HCM/Kathrein Privatbank; EPA

14. Nov. 2012–23. Nov. 2012

1,17% 6,69% -4,86% 6,69% 5,42% 5,11% 4,77% 4,60%

Aufschwung Ehemalige Schwellenländer liegen im Vergleich zu „klassischen“ Industriestaaten nicht nur beim Wachstum vorn: Russland, die Türkei und Kasachstan liefern bessere Zahlen als Euro-Länder, meinen Hypo-Vorstand Andreas Schuster und Philipp Good von Fisch Asset Management.  Seite 46

-4,86% -3,95% -3,50% -2,99% -2,78%

FMA „Qualifikationen für sorgsames Führen“ fehlen

inhalt

Wiener Alizee Bank ohne Lizenz

Finance:Cover > „Golden Tree“ bald bei Bawag im Boot?  46 > Studie: Frauen sicherheitsbewusster als Männer  46

Banking/Insurance:Watch > Allianz Österreich legt zu  49 > Erste Group als Lead Manager bei Slowakei-Bonds  50 > D.A.S. verteilt Essen an Bedürftige  50 > Jubiläum bei Raiffeisen  50

© APA/Barbara Gindl

Fonds:Park > J O Hambro: Viel Staat mit Europa-Fonds  47 > Christian Petter CEO von BNP Paribas Deutschland 47

Richard Schenz, mit 30,1 Prozent ­größter Einzelaktionär der Alizee Bank.

Wien. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat der Wiener Alizee Bank die Banklizenz entzogen. Einzelnen Eigentümern würde die nötige Qualifikation fehlen, hieß es in der Begründung. Über die Aktivitäten des Instituts, ehemals M&A Bank, waren in der Branche schon länger Gerüchte kursiert. Auch bekannte Namen wie Ex-OMV-Chef Richard Schenz und Ex-Innenminister Franz Löschnak als Miteigentümer konnten die Maßnahme, die auch mit einem fehlenden Geschäftsmodell begründet wurde, nicht verhindern. Zuletzt hatte die FMA der Bank Medici 2009 die Lizenz entzogen. (red)


f i n a n c e : c ov e r

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Emerging Markets Ehemalige Schwellenländer im Vergleich zu „klassischen“ Industriestaaten auf der Überholspur

kolumne

Abstieg der Euro-Länder?

Die Umverteilung des Reichtums

Russland, Polen, die Türkei und Kasachstan liefern bessere Zahlen als die Länder der Eurozone. Nicht nur das Volumen ist im Wachstum begriffen, auch die Performance legt deutlich zu. Nach zwei Jahren mit einstelligen Renditen im mittleren Bereich legten Unternehmensanleihen der Emerging Markets im Jahr 2012 im unteren zweistelligen Bereich zu. „Neben der Stabilität im Depot sorgten die Anleihen bis Ende Oktober für eine überdurchschnittliche Performance. In Erwartung weiterhin stabiler Zinsen und eines geringen Zinserhöhungsrisikos in den USA sind die Aussichten auch für das kommende Jahr vielversprechend”, so Good. Auch für den Export werden die Emerging Markets immer wichtiger – hier auch speziell der asia-

axel stefan

a, jetzt wird dann also die Welt bald gerechter – zumindest in Österreich und wenn es nach dem Willen der linken Reichshälfte geht. So fordert der ÖGB eine Steuerstrukturreform, die Arbeit entlastet und große Vermögen und Erbschaften besteuert. Womit sich gleich einmal die Frage stellt: Was sind denn eigentlich große Vermögen? Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ) meint, alles ab einer Million Euro aufwärts – darunter soll es einen Freibetrag geben – und rät vollmundig zur Einführung einer Vermögenssteuer. Na gut, sagen Sie, das trifft mich jetzt eh nicht. Doch Obacht: Der gelernte Österreicher ist ein gebranntes Kind und hat nicht vergessen (so er alt genug ist), wie die Mineralölsteuer seit Brunos Zeiten x-mal erhöht worden ist, „zweckgebunden für den Straßenausbau“, hieß es. Wer in Ostösterreich wohnt, weiß aber: Passiert ist (fast) nix. Viele Straßen gleichen noch immer sibirischen Rumpelpisten, stattdessen wurden mit dem Geld Budgetlöcher gestopft. Ist die Vermögenssteuer aber einmal eingeführt, könnte man ja die Freigrenze bei Bedarf kommod senken, wann immer der Staat Geld braucht – also immer. Verteilt haben die Buben das Bärenfell ja schon: Für den Ausbau allerlei sozialer Einrichtungen – kann man ja nix dagegen sagen. Wenn´s nur wirklich wahr ist...

Wien. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat vieles auf den Finanzmärkten verändert. So bewertet z.B. eine aktuelle Analyse der Hypo Capital Management einige ehemalige „Emerging Markets“ im Vergleich mit den teils hochverschuldeten Euro-Ländern als neue „Sichere Häfen“. In ihrer Analyse mit dem Titel „Aufstrebende Wirtschaften auf der Überholspur“ durchleuchten die Hypo Capital ManagementAnalysten die Volkswirtschaften Russlands, Polens, der Türkei und Kasachstans und kommen zu dem Ergebnis, dass jedes dieser Länder nicht nur vielversprechende Prognosedaten – etwa im Hinblick auf die Inflation, Arbeitslosenrate oder Leistungsbilanz – und ein deutlich höheres Wirtschaftswachstum als die Länder der Eurozone aufweist, sondern auch von einer geringen Verflechtung mit Europa profitiert. „Positiv fällt auch auf, dass die Verschuldungsquote der genannten Staaten deutlich niedriger ist als in den europäischen Problemländern. Die höchste Staatsverschuldung unter den vier untersuchten Staaten hat Polen mit 55% des BIP und liegt damit wesentlich besser als viele andere Länder Europas“, erklärt Andreas Schuster, Vorstand der Hypo Capital Management. Die Verschuldung der Türkei liegt bei 39%. Russland und Kasachstan überzeugen die Analysten mit einer äußerst geringen Verschuldung von unter bzw. leicht über 10% des BIP. Während die globale Finanzkrise und nicht zuletzt auch die Euro-Krise die internationalen Finanzmärkte lähmt, präsentiert sich der Bankensektor in der Türkei und Russland weiterhin stark. Dies sei zum Großteil darauf zurückzuführen, dass die Banken in diesen Ländern auf das Inlandsgeschäft fokussiert sind, heißt es.

Standard Life Studie

Bawag Cerberus, der Höllenhund, holt sich einen neuen Miteigentümer an Bord

J

Frauen wollen es gern sicher

quote der untersuchten Staaten ist deutlich niedriger als in den europäischen Problemländern.“ andreas schuster, hCM

Andreas Schuster, Vorstand der Hypo Capital Management.

Der türkische Bankensektor sticht im Bezug auf die AktivaQualität und Kapitalausstattung im Peer-Group-Vergleich durch solide Kennzahlen heraus. Erwähnenswert sei ebenfalls die proaktive Politik der Zentralbank bzw. des Regulators (BRSA), die darauf ausgerichtet ist, das Kreditwachstum einzudämmen und die Kapitalisierung der Banken zu stärken. Der Bankensektor in Russland erlebte in den vergangenen Jahren auch ein überaus starkes Kreditwachstum, welches durch beeindruckend hohe Einlagensteige-

tische Raum. So prognostiziert der HSBC Trade Forecast bis zum Jahr 2015 einen Anstieg von deutschen Exporten in asiatische Länder um jährlich 7%. Zwischen 2016 und 2020 sollen es durchschnittlich sogar 12% pro Jahr sein. „Asien und allen voran China holen gegenüber den EU-Exportmärkten rasant auf, die Region wird langfristig wichtigstes Exportziel deutscher Unternehmen“, erklärt Manfred Krause, für das Firmenkundengeschäft verantwortliches Vorstandsmitglied bei HSBC Trinkaus.

rungen finanziert werden konnte. Die Folge ist eine gesunkene Loanto-Deposit-Ratio.

Unternehmensanleihen Unternehmensanleihen aus Emerging Markets haben bis dato ein gutes Jahr hingelegt, so erklärt Philipp Good, Portfolio Manager bei Fisch Asset Management: „Bis zum Jahresende werden gemäß Schätzungen Volumina von mehr als 300 Milliarden US-Dollar emittiert worden sein und damit rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr.“

CA Immo Plus 27 Prozent

Rundum positive Ergebnisse

Jetzt kommt „Goldener Baum“ Wien. Gegessen ist die Sache noch nicht, doch die Anzeichen verdichten sich: Bei der ehemaligen Gewerkschaftsbank Bawag PSK, dem viertgrößten Geldinstitut im Land, könnte ein bald neuer Großaktionär aus den USA einsteigen. Neben dem Mehrheitsaktionär der Bank, dem amerikanischen Investmenthaus Cerberbus, sitzt vielleicht schon bald der US-Hedgefonds Golden Tree Asset Management

mit im Boot. Cerberus könnte zwar die Mehrheit am Unternehmen behalten, doch Golden Tree will Anleihen, über die Cerberus seinerzeit den Kaufpreis von 3,2 Mrd. € finanziert und die auch Golden Tree gekauft hatte, in Aktien umwandeln und so rund 40% der Bawag Holding übernehmen. Rund 55% der Bank könnten dann Cerberus und die seit fünf Jahren mit geringen Anteilen beteiligten Part-

ner Post, Generali und Androsch halten. Fix ist noch nichts, doch die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) lässt auf ihrer Homepage bereits verlauten, dass der Hedgefonds Golden Tree vor hat, „einen wesentlichen Anteil an der Bawag PSK zu erwerben“. Mit dem Deal soll die Bank auch 200 Mio. € frisches Kapital erhalten.

Wien. Die ersten neun Monate 2012 brachten für CA Immo in allen operativen Geschäftsbereichen positive Ergebnisse. Die Mieterlöse stiegen um 9,5% auf 212,2 Mio. €. Der Mietzuwachs resultiert in erster Linie aus der Fertigstellung von Entwicklungsprojekten in Deutschland (siehe auch Seite 54). Der Konzerngewinn erhöhte sich um 27,2% auf 39,0 Mio. €. (red)

Bawag-Boss Byron Haynes: Ein stabiler Hauptaktionär ist wichtig.

Geld, das, wie Beobachter meinen, die Bawag bald dringend brauchen könnte – auch wegen eines schiefgelaufenen Swap-Geschäfts der Stadt Linz, wo um 400 Mio. € vor Gericht gestritten wird. Die Verhandlungen laufen noch, doch ein negativer Ausgang würde bei der Bawag zusätzliches Eigenkapital nötig machen – auch, weil die Bank die neuen Kapitalregeln für Banken (Basel III) zum aktuellen Stand nicht erfüllen könnte. Unabhängig von der Eigentümerfrage stehen bei der Bank 500 Posten infrage. (rk)

© CA Immo

Urteil könnte teuer werden

© APA/Herbert Pfarrhofer

Wien. Das geringe Interesse an der eigenen Altersvorsorge ist bei Männern wie Frauen beinahe gleich, wie eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts „YouGov AG“ im Auftrag des britischen Lebensversicherers Standard Life zeigt: Mehr als die Hälfte der Frauen (56%) beschäftigt sich nur am Rande oder gar nicht mit ihrer Altersvorsorge (Männer: 57%), lediglich acht Prozent der Österreicher beschäftigen sich intensiv damit. Frauen legen deutlich mehr als Männer Wert auf Sicherheit: 74% setzen auf Erfahrung und Gewissenhaftigkeit des Anbieters (Männer: 68%), 73% auf eine Beitragsgarantie (Männer: 66%) und 69% auf Insolvenzschutz (Männer: 60%). Ganze 29% der Frauen glauben, dass sie die gewünschte Absicherung für die Zeit nach der Pension nicht bzw. wahrscheinlich nicht erreichen werden (Männer: 22%).  (red)

„Die Verschuldungs-

© HCM/Kathrein Privatbank

reinhard krémer

Bruno Ettenauer kann sich freuen: Seine CA Immo legte kräftig zu.


F o n d s : pa r k

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financenet@medianet.at

J O Hambro Capital Management Britische, unabhängig geführte Investmentmanagement-Boutique forciert nun den österreichischen Markt

Viel Staat auch mit Europa-Fonds Wien. Trotz Euro-Krise hat sich gezeigt, dass vereinzelt mit Europa-Aktienfonds dennoch in den vergangenen zehn Jahren gar nicht so wenig Staat zu machen war. Die unabhängig geführte Investmentmanagement-Boutique J O Hambro Capital Management Ltd. beispielsweise kann gleich zwei Europa-Investmentfonds vorweisen, deren Performance langfristig überzeugt. Die Gesellschaft pusht ihre Fonds nun auch in Österreich, wo sie zum Vertrieb zugelassen sind. Der Spezialist für das Management von Long-only EquityStrategien will den Austro-Anlegern derzeit drei Fonds besonders nahelegen: den J O HCM Continental European Fund, den European Select Values Fund sowie den J O HCM Japan Fund. Die Fondsboutique sieht in der Individualität der Ansätze den Schlüssel für den Erfolg. Der Europa-Fonds von Jo Hambro, der J O HCM Continental European Fund, wurde 2001 aufgelegt und konnte seither eine relative Wertentwicklung von 128,48% erzielen. Paul Wild, Manager dieses Fonds, verfolgt einen flexiblen Managementstil, der sich „locker an Marktbedingungen anpasst”. Er fährt einen Top-Down-Ansatz mit einem starken Fokus auf Large Caps, also höherkapitalisierten Unternehmen. Das Stockpicking sei fundamental getrieben und ermögliche so risikoadjustierte Erträge. Das Stockpicking werde nicht isoliert betrachtet, sondern immer in Zusammenhang mit relevanten Makro-Themen, wie etwa die Entwicklung des Bruttosozialprodukts in Europa, generellen Wachstumstreibern, der Zinsthematik, der Schuldensituation in Europa und allfälligen Wechselkursschwankungen gesehen. Beim Stockpicking-Prozess selbst stehen die Fundamentaldaten im Fokus, die sich aus einer Synthese von Ertragserwartungen, der Analyse ergebnisrelevanter

BNP Paribas IP Ch. Petter

Aufgestiegen

© BNP Paribas

Wien/Frankfurt. Christian Petter (49), seit 2010 bereits CEO in Österreich sowie Zentral- und Osteuropa, steigt auf zum CEO von BNP Paribas Investment Partners (BNP Paribas IP) Deutschland. Er verantwortet somit die Region Central Europe, zu welcher Deutschland, die Schweiz, Österreich und Osteuropa gehören. Mit der Ernennung Petters verfolgt BNP Paribas IP das Ziel, den deutschsprachigen Markt künftig noch stärker in den Fokus zu rücken.  (lk)

Petter: „Werden Partnermodelle auch auf den deutschen Markt übertragen“.

Bilanzdaten, der Erfolgsgeschichte des Unternehmens, einer Bewertung des Investmentrisikos sowie den generellen Marktfaktoren zusammensetzt.

Strikte Disziplin Bei einem weiteren EuropaFonds, dem J O HCM European Select Values Fund, basiert der „Bottom-up Investment-Prozess auf einer Absolute Value-Strategie, bei der Unternehmen, die nachhaltige, herausragende Returns erzielen, im Fokus stehen“, so Senior Fondsmanager Robrecht Wouters, der bei diesem All-Cap-Fonds einer

strikten Kauf- und Verkaufs-Disziplin folgt. Das Portfolio umfasst zwischen 40 und 50 Gesellschaften, deren Aktien zu einem attraktiven Abschlag von 25 oder mehr Prozent zu ihrem inneren Wert erworben wurden. „Was wir nicht analysieren können, bewerten wir auch nicht”, sagt Wouters. Defensive und möglichst vorhersehbare Engagements mit hoher, frei verfügbarer Cashflow-Kapazität stehen im Vordergrund. Seit der Auflage im Jahr 2003 hat dieser Fonds mit der „extrem disziplinierten Strategie“ eine relative Wertentwicklung von 160,5% erzielt. (lk)

© J O Hambro Capital Management

Individualität und Stockpicking werden als Schlüssel für Erfolg gesehen.

Robrecht Wouters: „Was wir nicht analysieren können, bewerten wir auch nicht.“

Entgeltliche Einschaltung des Bundesministeriums für Finanzen

Verwaltung von der schnellsten Seite – das USP Das Unternehmensserviceportal (USP) ist die zentrale Service-Website der österreichischen Verwaltung für die Wirtschaft. Maßgeschneiderte, unternehmensrelevante Informationen und die gebündelten E-Government-Anwendungen des Bundes mit Single-Sign-on-Funktion ermöglichen Behördenwege per Internet. Unternehmer können so Zeit und Kosten sparen.

U

nterschiedliche Melde- und Informationsverpflichtungen gegenüber der Verwaltung bedeuten für Unternehmen ein hohes Maß an zeitlichen und finanziellen Belastungen. 230 Mio. Mal pro Jahr erfüllen Betriebe in Österreich eine der 5.700 bundesrechtlichen Informationsverpflichtungen gegenüber Behörden oder Dritten. Mit dem USP wird sich das nun ändern. Das jährliche Einsparungspotenzial des USP für Unternehmen liegt bei bis zu 300 Millionen Euro. Das hilft nicht nur den Unternehmern, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort und unterstreicht Österreichs Vorreiterrolle im E-Government.

One-Stop-Shop Das USP ist der zentrale One-StopShop der Bundesverwaltung für die heimischen Betriebe. Auf der Website können alle Informationen, die für Unternehmen relevant sind, abgefragt werden. Zusätzlich ist es möglich, Informationsverpflichtungen (wie etwa die Anmeldung einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters) mit nur einer Anmeldung sicher, rasch und effizient rund um die Uhr online abzuwickeln. Bestehende Verfahren wie FinanzOnline wurden nicht verändert, sind jedoch in das USP integriert und mittels SingleSign-on erreichbar. Zentraler Vorteil des USP ist diese Single-Sign-onFunktion. Single-Sign-on bedeutet einmal anmelden und alle Funktionen nutzen. Eine weitere Verbesserung ist es, dass Unternehmer/innen eine Übersicht erhalten werden, welche Mitarbeiter/innen berechtigt sind, bestimmte

Verfahren durchzuführen. Das Problem, dass in Unternehmen oft nicht bekannt ist, wer über welche Benutzer/innen- und Zugangsdaten verfügt (wie dies etwa oft nach personellen Veränderungen der Fall ist), wird damit der Vergangenheit angehören.

Formulardatenbank Des Weiteren stehen eine Formulardatenbank sowie eine Suchfunktion zum Auffinden der jeweils zuständigen Behörde zur Verfügung. Somit benötigen Betriebe ab sofort nur noch ein Portal für alle unternehmensrelevanten Informationen und Behördenwege zum Bund. Mit seinen zahlreichen, praktischen und einfach zu bedienenden Funktionen macht das USP das Leben der Unternehmerinnen und Unternehmer leichter. Das USP passt sich den Bedürfnissen der Menschen und Betriebe in Österreich an – und nicht umgekehrt.

Einfache Anmeldung Damit Unternehmerinnen und Unternehmer das USP mit all seinen Vorteilen nutzen und Transaktionen durchführen können, bedarf es einer erstmaligen Anmeldung – mit den Zugangsdaten von FinanzOnline, – mittels Handy-Signatur (Das Handy kann über FinanzOnline oder am Finanzamt freigeschaltet werden.),

ministerin für Finanzen durch die Bundesrechenzentrum GmbH eingerichtet und betrieben. Wenn Sie mehr über das USP erfahren oder sich registrieren möchten, besuchen Sie einfach www.usp.gv.at. Die USP-Hotline ist von Montag bis Freitag – jeweils von 8 bis 17 Uhr – unter der Telefonnummer 0810 202 202 für Sie da.

– mit der Bürgerkarte oder – am Finanzamt.

Ausblick In der nächsten Ausbaustufe liegt der Fokus auf der Optimierung von Meldeprozessen und der Vermeidung von Mehrfachmeldungen. Davon profitieren Unternehmen und Verwaltung – etwa durch direkte Übermittlung von Daten aus der Unternehmenssoftware sowie weniger Manipulations- und Rückfrageaufwand auf Behördenseite. Kontakt: Das USP ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird im Auftrag der Bundes-

VERWALTUNG VON DER SCHNELLSTEN SEITE.

usp.gv.at AKtuEll

Im USP verfügbare E-GovernmentAnwendungen

– FinanzOnline (FON) – Elektronisches Datenmanagement des Lebensministeriums (EDM) – Elektronischer Datenaustausch mit der Sozialversicherung (ELDA) – E-Rechnung an den Bund (ER>B) – WEB-BE-Kunden-Portal der Sozialversicherung (WEBEKU) – Portalanwendungen der Bauarbeiter-Urlaubs- & Abfertigungskasse (eBUAK) – SVA-Onlineservice für Versicherte Weitere Anwendungen kommen laufend hinzu.


f o nds: par k

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Dachfonds-Awards Das Geld-Magazin verlieh heuer zum 12. Mal die Auszeichnungen

Vorteil der Streuung Wien. Zum 12. Mal hat das GeldMagazin heuer die „DachfondsAwards“ vergeben. 370 Dachfonds gingen heuer ins Rennen – sie verwalten in Summe ein Vermögen von 20,3 Mrd. €. Das Magazin hat zur Auswertung Daten der Anbieter Lipper Thomson Reuters sowie Morningstar und FIAP (softwaresystems.at) verwendet. „Bei jedem Dachfonds wurde die Historie der Asset Allocation überprüft, erstmals aber auch haben wir eine Mindestgrenze beim Fondsvolumen eingezogen“, heißt es seitens der auswertenden Experten des Magazins. Dachfonds, die per Ende September weniger als fünf Mio. € an verwaltetem Volumen aufwiesen, wurden nicht berücksichtigt; dies habe rund 40 Produkte betroffen. Die Fonds wurden gemäß ihren Anlagestrategien und der Schwankungsfreudigkeit in vergleichbare Kategorien sortiert, die Siegerermittlung erfolgte nach der Performance in den Zeiträumen ein, drei und fünf Jahre, Stichzeitpunkt der Auswertung war der 30.9.2012 war (Tabellenquelle: Geld-Magazin).

C-Quadrat: Elf Awards Erfolgreichster Dachfondsmanager in Österreich – und das bereits zum sechsten Mal in Folge – darf sich das Fondshaus C-Quadrat & Arts nennen. Mit elf Auszeichnungen habe man die meisten Prä-

© Stephan Huger

370 Produkte in der Auswertung, teils Top-Performances im Bond-Bereich.

VÖIG-Präsident Heinz Bednar: „Top-Wertentwicklung in den letzten Jahren als Beweis dafür, dass Dachfondsmanager mit schwierigen Situationen umgehen können.“

mierungen eingefahren. „Im Jahr 2012 überzeugte wie in den Vorjahren erneut die Produktfamilie der trendfolgenden C-Quadrat Arts Total Return Fonds“, sagt C-Quadrat-Gründer Thomas Rieß. Die Dachfonds der Sparkassengruppe „konnten an die Erfolge der Vorjahre nahtlos anschließen“, so Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung der Erste-Sparinvest. Mit einem 1. Platz, drei 2. Plätzen und fünf 3. Plätzen zogen

die Anlageprofis der Sparkassengruppe insgesamt neun DachfondsAwards an Land. Dass man seit Vergabe der Dachfonds-Awards 30 Auszeichnungen, davon 16 erste Plätze, in zwölf Jahren einheimsen konnte, dies betont die Bawag PSK Invest. Heuer wurde der Bawag PSK Mix Ausgewogen mit einem 1. Platz (5 Jahre) bedacht, daneben der Bawag PSK Mix Dynamisch (ebenfalls in einer 5-Jahreswertung). (lk)

die be s ten dachfon ds (nur er ste plätze)

Performance Fondsname Zeitraum in % Kategorie Anleihendachfonds konservativ (Volatilität kleiner als 4,5%) Allianz Invest Defensiv 5 Jahre 6,21 Allianz Invest Defensiv 3 Jahre 5,81 Leader Fund Total Return Bond 1 Jahr 11,21 Kategorie Gemischte Dachfonds anleihenorientiert - konservativ (Volatilität kleiner als 5%) DWS Concept ARTS Conservative 5 Jahre 6,76 LLB Strategie Ertrag 3 Jahre 6,63 LLB Strategie Ertrag 1 Jahr 11,28 Kategorie Gemischte Dachfonds anleihenorientiert - dynamisch (Volatilität größer als 5%) Allianz Invest Konservativ 5 Jahre 3,80 CS SICAV ONE Index Select Income Oriented 3 Jahre 7,80 Apollo Konservativ 1 Jahr 14,25 Kategorie Gemischte Dachfonds ausgewogen - konservativ (Volatilität kleiner als 7,3%) Bawag PSK Mix ausgewogen 5 Jahre 2,06 Pioneer Funds Austria - Master Fonds ausgewogen 3 Jahre 6,30 Uniqa Wachstum 1 Jahr 14,61 Kategorie Gemischte Dachfonds ausgewogen - dynamisch (Volatilität größer als 7,3%) Macquarie Portfolio Three 5 Jahre 2,37 Schroder ISF Balanced Portfolio 3 Jahre 11,21 WWK Select Balance 1 Jahr 19,47 Kategorie Gemischte Dachfonds aktienorientiert (60 bis 75% Aktienanteil) Bawag PSK Mix dynamisch 5 Jahre 0,64 Schroder ISF Growth Portfolio 3 Jahre 10,44 Allianz Invest Dynamisch 1 Jahr 17,33 Kategorie Gemischte Dachfonds flexibel - konservativ (Volatilität kleiner als 6,5%) DWS Concept ARTS Balanced 5 Jahre 5,23 Kapital Multiflex 3 Jahre 4,35 Best Balanced Concept OP 1 Jahr 8,86 Kategorie Gemischte Dachfonds flexibel - ausgewogen (Volatilität zwischen 6,5 und 8,2%) DWS Concept ARTS Dynamic 5 Jahre 3,20 Private Banking Management Program-Real Estate 3 Jahre 6,61 Altaira Funds - Global Tactical Solution 1 Jahr 18,17 Kategorie Gemischte Dachfonds flexibel - wachstumsorientiert (Volatilität größer als 8,2%) ETF-Dachfonds 5 Jahre 3,12 Patriarch Select Chance 3 Jahre 8,56 AXA WF - Global Flex 100 1 Jahr 19,36 Kategorie Aktien-Dachfonds global (bis zu 100% Aktienanteil) Sauren Global Growth Plus 5 Jahre 1,31 WWK Select Chance 3 Jahre 9,85 WWK Select Chance 1 Jahr 24,17 Kategorie Hedge-Dachfonds European SICAV Alliance Galasy A 5 Jahre 4,97 LO Funds Alternative Beta 3 Jahre 5,37 LM Permal Global Absolute 1 Jahr 7,88 Kategorie Aktien-Dachfonds Emerging Markets/Asien BL Fund Selection Asia 3 Jahre 12,6 3 Banken Emerging Mix 1 Jahr 26,67

www.hyponoe.at

Wir gehören zur Familie: Weil Wir Wissen, Was sie BeWegt. Die HYPO nOe grUPPe ist als unternehmensfamilie das finanzielle Kompetenzzentrum des landes niederösterreich. in den 29 geschäftsstellen der HYPO nOe landesbank in niederösterreich und Wien betreuen wir Familien in allen geldangelegenheiten. Kompetent und individuell. Kunden und institutionen auf landes- wie gemeindeebene rechnen mit den Spezialisten der HYPO nOe grUPPe und zählen auf die langjährige erfahrung der leasing- und Finanzierungsexperten. unternehmen und öffentliche hand planen mit der HYPO nOe grUPPe, wenn es um maßgeschneiderte Bauund Finanzierungslösungen geht. Vom Plan bis zum Facility management liegt ihr Bauvorhaben hier in den richtigen händen. sicherheit, Kompetenz und Zukunft in Blau-gelb.


B a n k i n g / I n s u r a n c e : watc h

Freitag, 23. November 2012

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financenet@medianet.at

Insolvenzprognose Wachstum der Weltwirtschaft bleibt weiterhin schwach und uneinheitlich – wenn Deutschland schrumpft, schrumpfen wir auch

Resilienz wird jetzt entscheidend helga krémer

Wien. „Resilienz (v. lat. resilire, ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘, deutsch etwa Widerstandsfähigkeit) ist die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen“ so Wikipedia. Gemeint ist damit, dass sich ein Land von einem Schock erholt und wieder auf den Wachstumspfad zurückfindet. Resilienz aufzubauen, wird weltweit in nächster Zeit entscheidend sein, denn für unvorhersehbare Belastungen ist man mit „Business as usual“ nicht gewappnet. Die damit verbundene Unsicherheit bewogen Euler Hermes und Prisma Kreditversicherung, die Wachstumsprognosen für 2012 und 2013 neuerlich leicht nach unten zu revidieren. 2013 wird sich das weltweite Wachstum

nur moderat beschleunigen (plus wegtäuschen, dass eine echte wirtstark mit jener in Deutschland 2,8 Prozent), nachdem sich die schaftliche Koordination auf euround Italien verbunden, den beiden Dynamik 2012 bereits das zweite päischer und globaler Ebene noch großen Absatzmärkten der österJahr in Folge abschwächen dürfte fehlt.“ reichischen Exportwirtschaft. „Die (plus 2,5 Prozent). Prognosen für Deutschland trüben „Die Gefahr eines dramatischen sich derzeit wieder ein, und die InFirmeninsolvenzen steigen wirtschaftlichen Einbruchs hat solvenzen in Italien steigen“, meint sich über den Sommer verringert, Die weltweite KonjunkturschwäSelden. zumindest vorübergehend“, komche treibt die Firmeninsolvenzen Der wirtschaftliche Ausblick für mentiert Bettina Selden, Vorstand nicht nur 2012 (plus 4 Prozent), 2013 lässt insgesamt keine Verbesder Prisma Kreditversicherung: sondern auch noch 2013 (3 Prozent) serung bei den Insolvenzzahlen „Immerhin gelang es den wichtigen nach oben; für 2012 werden in erwarten, da die erhoffte Rückkehr Zentralbanken in Kombination mit Österreich plus 3 Prozent erwarzum Wachstum zu spät kommt und neuen Initiativen in der Eurozone, tet. Für 2013 rechnen die Euler der Aufschwung im Rest der Welt die Spannung auf den FinanzmärHermes-Experten mit einem Plus zu schwach und uneinheitlich sein kten einzudämmen. Das hatte eine von einem Prozent. wird, um sich 2013 spürbar auf die leichte Entspannung zur Folge, Darüber hinaus ist die EntwickLage der Unternehmen auszuwirdarf uns aber nicht darüber hinlung in Österreich traditionell VB_12037_Garantiesparen_Fahrgem_NEU_216x288ssp_TZ_Layout 1 20.11.12 10:45ken. Seite 1

© Martina Draper

Prisma-Experten erwarten einen gemischten Ausblick für 2013, aber keinen dramatischen Einbruch.

Bettina Selden, Vorstand der Prisma, ortet gemischtes Wetter.

Erfreulich Quartalszahlen

Besser jetzt Garantie-Sparen* Die fondsgebundene Lebensversicherung

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hohe Ertragschancen erzielte Gewinne sind abgesichert höchste Flexibilität WERBUNG

Wien. „Wir haben in allen Geschäftsbereichen mehr Prämien eingenommen und netto rund 16.000 Kunden gewonnen“, erklärt Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich. In der Schaden- und Unfallversicherung legten die abgegrenzten Bruttoprämien um 2,4 Prozent auf 659,2 Mio. € zu. In der Krankenversicherung stiegen die Prämien nach den ersten drei Quartalen 2011 um 6,6 Prozent auf 39,4 Mio. €. In der Lebensversicherung konnte die Allianz den insgesamt rückläufigen Markt outperformen: Die Prämieneinnahmen legten gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 306,6 (296,6) Mio. € zu. Der Bestand in der Rentenversicherung konnte gegenüber dem Vorjahr um 14% auf rund 55 Mio. € erhöht werden. „Zur Bewältigung der vor uns liegenden Herausforderungen ist ein langfristiger Kapitalaufbau für die Pensionsvorsorge das Gebot der Stunde“, so Littich. Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, belief sich die abgegrenzte Bruttoprämie auf 1.005,2 (977,4) Mio. € (plus 2,8 Prozent). Für das Schlussquartal dieses Jahres sieht Littich Chancen durch die Themen „Absicherung der Arbeitskraft“ und „Unisex“: Die Reform der Invaliditätspension mache private Vorsorge der eigenen Arbeitskraft immer wichtiger. Bei den Unisex-Tarifen lohnt sich ein Beratungsgespräch, um bis Ende Dezember noch in den Genuss von günstigeren Konditionen kommen zu können. (ag/hk)

Demner, Merlicek & Bergmann

Allianz im Plus

* Garantie-Sparen Versicherung (als fondsgebundene Lebensversicherung) ist ein Produkt der ERGO Versicherung AG. Zu monatlichen Stichtagen wird der Kurshöchststand ermittelt. 80 % davon bilden den Garantiewert. Dieser kann sich nur nach oben entwickeln. Kursschwankungen nach unten haben keinen Einfluss darauf.

© Allianz/Ingo Folie

** Bei mindestens 24-monatiger durchgehender Prämienzahlung von mindestens € 80,– monatlich. Verpflichtung zur Rückzahlung des Vignettenpreises bei Prämienfreistellung, Auflösung des Garantie-Sparen Vertrages oder Reduktion der monatlichen Prämie auf weniger als € 80,– innerhalb von 24 Monaten nach Vertragsabschluss – Vertragspartner ist ERGO Versicherung AG. Eine Barablöse ist nicht möglich.

www.volksbank.at/praemie Wolfram Littich, Allianz: erfreuliches Plus von 2,8 Prozent bei Bruttoprämien.

Volksbank. Mit V wie Flügel.


50 – financenet

b a n k i n g / i n s u r a n c e : watc h

Freitag, 23. November 2012

financenet@medianet.at

short

con[Z]eptio übernimmt die Karl Padzold KG

Uniqa Das Unternehmen kooperiert mit der größten slowakischen Bausparkasse im Privatkundengeschäft

Ziel: Mehrvertragskunden bis 2015 verdoppeln

Sberbank organisiert die „Banks Battle“ Wien. Die Sberbank organisiert einen internationalen Management-Wettbewerb für Studierende: Von Dezember 2012 bis März 2013 können Studenten beim „Banks Battle“ die Führung einer virtuellen Bank übernehmen. Ein Computerprogramm stellt Prozesse einer Geschäftsbank in einem virtuellen Wirtschaftsumfeld nach. Im März 2013 findet das Finale in Moskau statt. Die Gewinner erwartet eine einwöchige Studienreise nach Singapur. (ast)

© Raiffeisen Leasing

Jubiläum bei Raiffeisen Online Leasing

Ernst Handsteiner, Markus Doppler und Peter Heinzl.

Wien. Vor Kurzem wurde die 100.000ste Leasing-Kalkulation über Raiffeisen Online Leasing (ROL) durchgeführt. Markus Doppler aus Oberndorf an der Melk in Niederösterreich „erleaste“ sich einen 1er-BMW für die tägliche Fahrt in seine Arbeit in Wiener Neustadt und erhielt zum Dank einen Tankgutschein im Gegenwert von 3.000 km. Übergeben wurde dieser von Ernst Handsteiner, Landesgeschäftsstelle NÖ-Wien, und Peter Heinzl, Vertrieb Regional und Absatzkooperationen. (ast)

Laufzeit von fünf Jahren Uniqa Slowakei und Prvá stavebná sporitelna haben eine umfangreiche Kooperation mit einer Laufzeit von fünf Jahren zum Verkauf von Kapital-Lebensversicherungen sowie Haushalts- und Eigenheimversicherungen über das Vertriebsnetz der Prvá stavebná sporitelna unterzeichnet. Dies ist das Ergebnis einer Ausschreibung, in der die Uniqa den Zuschlag erhalten hat. In einem ersten Schritt werden rund 500 Verkäufer der Prvá stavebná sporitelna Uniqa-Produkte an die slowakischen Bausparer verkaufen. „Es freut uns sehr und macht uns stolz, dass sich Prvá stavebná sporitelna – mit 900.000 Bausparkunden klarer Marktführer – für Uniqa als Kooperationspartner entschieden hat. Neben der bekannt hohen Service-Qualität von Uniqa war sicherlich auch das Produkt-Knowhow ausschlaggebend für den Zuschlag“, erklärt Andreas Kößl, CEO der Uniqa Slowakei. Uniqa Slowakei ist im ersten Halbjahr 2012 mit 4,6 Prozent deutlich stärker als der Markt gewachsen (Markt + 0,9 Prozent). Der Mitarbeiterstand hat sich um 40 neue Verkäufer auf 790 erhöht. Mit einem jährlichen Prämienvolumen von rund 100 Mio. € und

Herbert Pfeiffer, Finanzvorstand der Bausparkasse Prvá stavebná sporitelna, und Andreas Kößl, CEO der Uniqa Slowakei.

einem Marktanteil von 4,7 Prozent ist Uniqa im Moment die Nummer sechs am slowakischen Versicherungsmarkt und die Nummer vier im Geschäftsfeld der Kfz- und Nicht-Lebens-Versicherung. „Die Kooperation mit der ‚Prvá stavebná sporitelna‘ wird helfen, unser für 2015 gestecktes Ziel der Verdoppelung der Mehrvertragskunden zu erreichen. Gleichzeitig ist sie ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unsere Strategie, bis 2020 Top Drei am Markt zu sein“, so Kößl.

Einiges Potenzial Der slowakische Kooperationspartner Prvá stavebná sporitelna ist der führende Wohnbaufinanzierer der Slowakei, beschäftigt

rund 400 Mitarbeiter und verfügt mit 1.000 Verkäufern über eines der größten Außendienstnetzwerke im Land. „Die mit Uniqa geschlossene Kooperation soll auch dazu beitragen, die Menschen im Land dahingehend zu sensibilisieren, ihre Sachwerte durch eine Haushalts- und Eigenheimversicherung ausreichend abzusichern. Denn rund 58 Prozent der slowakischen Haushalte verfügen noch über keine solche Absicherung“, erklärt Prvá stavebná sporitelna-Finanzvorstand Herbert Pfeiffer. Die Slowakei war der erste osteuropäische Staat, in dem nach dem Fall des sogenannten Eisernen Vorhangs das Bausparen im Jahr 1992 eingeführt wurde. Das Bausparen hat sich seitdem zu einem festen

Bestandteil in der slowakischen Wohnbaufinanzierung entwickelt. Entsprechend hoch ist der Anteil der Bausparer an der Gesamtbevölkerung. Beinahe jeder vierte Slowake hat mindestens einen Bausparvertrag abgeschlossen. Prvá stavebná sporitelna ist eine Tochter der deutschen Bausparkasse Schwäbisch Hall, der österreichischen Raiffeisen Bausparkasse sowie der Erste Bank und der lokalen slowakischen Sparkasse. Prvá stavebná sporitelna – die heuer ihr 20jähriges Bestehen feiert – betreut rund 900.000 Kunden, die bei ihr Bausparverträge über 9,3 Mrd. € halten. Damit hat sie unter den drei Bausparkassen in der Slowakei einen Marktanteil von etwa 85%. (ast)

Slowakei Staatsanleihen für 1,25 Milliarden Euro

Soziales Versicherer unterstützt Hilfsprojekt

Wien/Bratislava. Die Erste Group Bank agierte durch ihre Tochter Slovenská sporitelna als JointLead-Manager bei der Emission einer neuen slowakischen Staatsanleihe mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € und einer Laufzeit von 12 Jahren. Die Slowakische Republik begab die Anleihe durch ihr Finanzministerium, vertreten durch die Schulden- und Liquiditätsbehörde Ardal. Die Neuemission ist nach der erfolgreichen Benchmark-Emission in Höhe von 12,5 Mrd. CZK im Februar die zweite Transaktion, die von der Erste Group im heurigen Jahr für den slowakischen Staat durchgeführt wurde. Die Emission ist mit einem Kupon von 3,375% ausgestattet, Fälligkeitsdatum ist der 15. November 2024, der Emissionspreis beträgt 99,533%, die Rendite 3,421%. „Dass die Slowakei imstande ist, in diesen turbulenten Zeiten eine langfristige Emission mit einem historisch niedrigen Kupon zu platzieren, ist eine höchst positive Botschaft im Bezug auf die Stärke des Landes, was Kreditwürdigkeit und Wirtschaftsdaten betrifft”, erklärt

Wien. Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung unterstützt heuer im Rahmen des Projekts „D.A.S. hilft helfen“ das Hilfsprojekt „Wiener Tafel“. Dieses beliefert über 12.000 Bedürftige in über 80 sozialen Einrichtungen im Großraum Wien mit täglich bis zu drei Tonnen Lebensmitteln, die sonst vernichtet würden. Dabei handelt es sich um Probe- oder Überproduktionen, Lagerbestände, deren Haltbarkeitsdatum bald abläuft, Waren mit Fehletikettierungen oder kleinen Verpackungsschäden. Für die Verteilung der Lebensmittel sind seit Juni 2012 täglich fünf Lieferwagen mit ehrenamtlichen Fahrern im Einsatz. Insgesamt engagieren sich über 300 ehrenamtliche Mitarbeiter für die Wiener Tafel.

Erste Group als Lead Manager Franz Hochstrasser, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Erste Group.

Bereits mehrere Emissionen Die Erste Group hat in letzter Zeit bei Staatsanleihen-Emissionen von Polen (1,7 Mrd. €), Tschechien (2 Mrd. € im Februar, plus jüngste Aufstockung von 750 Mio. €) und Österreich (5 Mrd. €) als Bookrunner agiert. (ast)

D.A.S. verteilt Essen an Bedürftige

Suppenstand in Wien

Franz Hochstrasser, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Erste Group.

Rechtsschutzversicherer D.A.S lud nun zusammen mit der Wiener Tafel zu einem Suppenstand am Schottentor in Wien. Dabei verteilten die Mitarbeiter und Vorstände des Unternehmens gratis Suppe an

Bedürftige. Alle anderen Passanten konnten sich gegen eine freiwillige Spende stärken. „Dass Wegwerf- und Armutsgesellschaft so nah nebeneinander existieren, muss nicht sein. Ein wesentlicher Baustein unseres Firmen-Leitbilds ist die Herstellung von Chancengleichheit“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandssprecher der D.A.S. Rechtsschutzversicherung, den Grund, heuer die Wiener Tafel zu unterstützen.(ast)

© mediendienst.com/Foto Wilke

Wien. Die con[Z]eptio Versicherungsmakler KG hat das Familienunternehmen Karl Padzold KG übernommen. Gründer und Eigentümer Karl Padzold geht in den Ruhestand und übergibt sein Unternehmen und rund 2.000 Kunden. con[Z]eptio wurde im Dezember 2011 von Christian Koch, Uwe Reischer und Lukas Wüst gegründet und bietet neben Beratung in Versicherungsanliegen auch Betreuung in den Bereichen Finanzierung und Veranlagung. Karl Padzold wird zukünftig als Konsulent agieren und sich dabei vor allem auf die Schadensabwicklung konzentrieren. „Dass Herr Padzold uns weiterhin als Konsulent zur Verfügung steht, ermöglicht einerseits einen sehr professionellen Übergang in der Betreuung seiner Kunden, andererseits profitieren wir von seiner Erfahrung und seinem Know-how“, erklären die con[Z]eptio-Geschäftsführer Uwe Reischer, Lukas Wüst und Christian Koch. (ast)

© Uniqa Group

Karl Padzold, Uwe Reischer, Lukas Wüst, Christian Koch.

Wien/Bratislava. Uniqa und die größte slowakische Bausparkasse „Prvá stavebná sporitelna“ arbeiten in der Slowakei ab sofort im Privatkundengeschäft zusammen. Uniqa gewann die Ausschreibung der Prvá stavebná sporitelna – mit 900.000 Bausparkunden der führende Wohnbaufinanzierer der Slowakei – für eine Kooperationspartnerschaft.

© Erste Bank/Andi Bruckner

© con[Z]eptio

Der neue Partner „Prvá stavebná sporitelna“ betreut 900.000 Bausparkunden beim Nachbarn.

Johannes Loinger, Vorstandssprecher D.A.S.: Chancengleichheit herstellen


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 23. november 2012 – 51

© CA Immo

gut unterwegs

Bruno Ettenauers CA Immo feiert Richtfest in Frankfurt; vermietet an Bosch Seite 54

© panthermedia

financenetreal:estate heiss begehrt

Der Wiener Markt ist fundamental stark, zeigt das Wohnimmobilienradar Seite 55

Fast voll campus21 lockt viele mieter an © Campus21

2.000 Wohnungen quer durch das ganze Land

EIGENTUMSWOHNUNGEN WIEN Stadt Wien 1. Wien 7. Wien 4. Wien 8. Wien 9. Wien 19. Wien 6. Wien 18. Wien 3.

€/m² Wfl. 6141,3 4863,1 4795,2 4519,5 4518,1 4490,0 4479,8 4451,5 4124,6

IMMOBILIEN.NET

Quelle:

IMMO-AGS 14. Nov. 2012–23. Nov. 2012

IATX (23.11.) 161,20 Wochentop Wochenflop

IIA WXF

Immofinanz Atrium S Immo CA Immobilien Anlagen conwert Warimpex

-0,43% 5,92% -3,48% 5,92% -0,47% -0,71% -0,83% -1,19% -3,48%

IMMO-FONDS 1-Monats-Performance per 21.11.

Top 5 Immofonds First State Asian Prop. Sec. A  3,87% BNPP L1 Real Est. Sec. Pac. 3,26% E&G Fonds Prop. Asia-Pacific 3,20% iShares STOXX A/P.600 RE Cap.3,02% ESPA Stock Asia-Pacific Prop. 2,96% Flop 5 Immofonds iShares FTSE EPRA/NAREIT -3,53% Lacuna US REIT B -3,49% NB US Real Estate Sec. USD A-3,10% Henderson Glob. Prop. Eq. X1 -2,08% E&G Immoaktien Eur. Classic -1,42% 14. Nov. 2012–23. Nov. 2012

© C&P/Klaus Stangl; medianet

Monatstop First State Asian  3,87% Monatsflop iShares FTSE  -3,53%

Rundumservice Immobilien-Investment muss ein Komplettpaket sein, meint Herbert Malicsek von der C&P Consulting AG, die Vorsorgewohnungen in Wien, Graz und Klagenfurt baut. Er will den Kunden ein Package aus Entwicklung, Vertrieb, Vermietung und Verwaltung anbieten. Seite 52 BIP_Medianet_gl_Layout 1 11.09.12 11:20 Seite 1

Gewohnte Werte. CERX (23.11.) 452,45

5,92%

frei finanzierte, provisionsfreie Wohnungen für Anleger und Eigennutzer mit Terrassen, Eigengärten und Tiefgarage: 1120 Wien, Vivenotgasse 56

inhalt Immo:Cover > Energieausweis Neu  > U5-Diskussion lebt auf 

52 52

Immo:Markets > Erstes Hochhaus aus Holz 53 > Der „Obama-Effekt“ pusht auch die US-Immos  53 People&Dates > Transparenzdatenbank holt eGovernmentpreis 

Tel. (01) 513 12 41 - 740 | www.bip-immobilien.at

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i m m o : c ov e r

52 – financenetreal:estate

Freitag, 23. November 2012

financenet@medianet.at

short

© Uschi Brendel/pixelio.de

Spanien: Jeder zehnte Kredit ist „faul“

C&P Consulting AG Anbieter von Vorsorgewohnungen baut in Wien, Graz, Klagenfurt, peilt 2.000 Wohneinheiten an

„Immobilien-Investment muss Komplettpaket sein“ „Bieten Kunden Package aus Entwicklung, Vertrieb, Vermietung, Verwaltung einer Vorsorgewohnung.“

Wien. Manager und Organisationen mit unzureichender Führungsqualität sind vielfachen Risiken ausgesetzt. Mangelhafte Führungsarbeit kann Folgen jeglichen Schadensumfangs für das Unternehmen und die Führungsverantwortlichen auslösen. TaylorWessing e|n|w|c Rechtsanwälte laden daher am Freitag, 30. November, um 14:30 Uhr (Einlass ab 14 Uhr) zur Podiumsdiskussion zum Thema „Performance und Haftung – neue Chancen und neue Risiken für die Geschäftsführung“. Location: k47-VIP Business Lounge; Franz-Josefs-Kai 47; 1010 Wien, 7. OG.  (red)

© EPA

Höchstes Gebäude Europas in Russland

Der „Mercury City Tower“ löst „The Shard“ als höchstes Gebäude ab.

Moskau. Der Bau des neuen „Mercury-City Tower“, das derzeit höchste Gebäude Europas, ist abgeschlossen. Das höchste Gebäude Europas steht nun mit einer Dachmarke von 338,8 m wieder in der russischen Hauptstadt. Kurzfristig hatte London mit „The Shard“, einem 308 m hohen, obeliskenförmigen Glasgebäude des italienischen Stararchitekten Renzo Piano, den Titel gehalten. Das Design der Mercury-City stammt vom mittlerweile verstorbenen amerikanischen Architekten Frank Williams.  (ots)

„Entwicklungsgebiete wie den ‚Hauptbahnhof Wien‘ muss man auf Sicht von 10 bis 15 Jahren sehen.“ herbert malicsek, C&P

men können wie zum Beispiel der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk, der sich über die Jahre zu einer begehrten Wohngegend gemausert hat. „Solche Entwicklungsgebiete muss man immer auf Sicht von 10 bis 15 Jahren sehen”, sagt Malicsek. Errichtet werden meist 2–3-Zimmer-Wohnungen mit 40 bis 70 m�. Die kleinsten Wohnungen sind am raschesten weg, heißt es.

Immo-Lust gewachsen Was neue Immobilienobjekte betrifft, so hält man sich von boomenden Preislagen wie dem 1. Wiener Gemeindebezirk fern. Auch Dachgeschosswohnungen, wie sie derzeit oft zwischen 25.000 € und 40.000 € pro m� Wohnfläche kalkuliert werden, sind ein zu großes Risiko: Es drohen bei hohen Preislagen nämlich stets Wartezeiten bei der Vermietung. Attraktiv für C&P sind etwa der 22. Bezirk und der 10. Bezirk, wobei eine gute Infrastruktur – also z.B. die Nähe öffentlicher Verkehrsmittel (U-Bahn) – wichtig sei. Auch Ent-

Für Sicherheitsbedürftige Hauptgrund für den heutigen Vorsorgewohnungs-Kurs von C&P ist die starke Nachfrage bei den seit der Finanzkrise auf die Sicherheit von Immobilien besonders bedachten Österreichern: 2010 hat sich C&P entschlossen, sich, von der breiteren Anlageberatung kommend, ausschließlich auf den Wohnungsmarkt zu fokussieren. Der-

Herbert Malicsek, C&P: Errichtet werden Wohnungen mit 40 bis 70 m² Fläche.

zeit besteht das Portfolio der C&P, die selbst als Bauträger auftritt, zu mehr als 90% aus Neubauten. Im Vertrieb setzt man sowohl auf den eigenen Außendienst wie auf eine beträchtliche Zahl von Vertriebspartnern sowie auf die Banken als Vertriebsschiene, erläutert Malicsek. Das Angebot sei ganz auf die Bedürfnisse sicherheitsorientierter Anleger zugeschnitten. „Bis vor fünf Jahren war für 80 Prozent der Anleger die erzielbare Rendite wichtig, doch heute ist es umgekehrt.“ Zum Sicherheitspaket

gehört auch eine optionale Vermietungsgarantie. „Mit dem Wohnungskauf ist es ja nicht getan, sie muss auch vermietet werden. Viele unterschätzen den damit zusammenhängenden Aufwand.“ Für eine 10-Jahres-Mietgarantie fallen 3,5 Prozent vom Netto-Anschaffungspreis für den Anleger als Kosten an. C&P betreibt sowohl einen eigenen Vermietungsdienst wie auch einen Reparaturservice. „Wir sehen die Entwicklung, den Vertrieb, die Vermietung und Verwaltung einer Vorsorgewohnung als Package, das wir dem Kunden anbieten.“ (gst)

Energieausweis Neu In der Praxis noch wenig beachtet

U-Bahn U5 Diskussion lebt neu auf – wird doch gebaut?

Wien. Seit 2009 ist es bereits geltende Rechtslage, dass bei Verkauf oder Vermietung einer Wohnung oder eines Gebäudes dem Mieter oder Käufer ein Energieausweis vorzulegen ist, was in der Praxis bislang jedoch wenig Beachtung fand. Das soll sich nun ändern: ab 1. Dezember tritt das neue Energieausweisvorlagegesetz in Kraft, wo deutliche Verschärfungen und Sanktionen für Vermieter, Verkäufer und auch Makler vorgesehen sind. „Bislang sind die Vermieter und Verkäufer aber noch sehr zurückhaltend, was die Beauftragung von Energieausweisen angeht“, konstatiert Anton Holzapfel, Geschäftsführer des Österreichischen Verbands der Immobilienwirtschaft. Vor allem Immobilienmakler sind, so Holzapfel, häufig damit konfrontiert, dass den Verkäufern und Vermietern diese Bestimmungen noch unbekannt sind und wenig Bereitschaft besteht, diese neuen gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Wer seine Wohnung oder sein Haus verkaufen oder vermieten möchte, muss hinkünftig bereits in

Wien. Die Idee für eine U-BahnLinie U5 geistert schon lange durch die Köpfe der mit der Materie befassten – jetzt scheint wieder Bewegung in die Materie zu kommen: Eine neu zu bauende U5 soll die überfüllten Linien 13A und 43 entlasten. Eine künftige U5 würde, so können es sich Planer vorstellen, in Dornbach beginnen und über die Hernalser Hauptstraße bis ins Zentrum führen. Bei der Station Rathaus könnten sich dann die U2 und U5 kreuzen.

Verkäufer und Vermieter warten zu Nicht billig, dafür quer durch Wien Anzeigen und Inseraten Angaben zur Energieeffizienz seiner Immobilie machen. Diese Informationspflicht trifft sowohl den Vermieter, den Verkäufer als auch den von diesem beauftragten Makler. Auch private Wohnungsvermieter oder -Verkäufer sind davon betroffen. Wer die Angabe künftig unterlässt, muss mit saftigen Verwaltungsstrafen von bis zu 1.450 € rechnen. (red/ots)

dem Plan türkisfarbenen Linie U5 soll demnach von Hernals (S-Bahn) zum Schottentor führen (Straßenbahn-Linie 43), ab dem Schottentor auf der bestehenden U2 und am Karlsplatz enden. Dem Vernehmen nach drängen die Wiener Linien auf die Umsetzung – doch das wird nicht billig für das ohnehin belas-tete Stadbudget: Die U5 könnte deutlich mehr als eine Mrd. € kosten (Inbetriebnahme nicht vor dem Jahr 2020).  (red)

Streckentausch mit der U2

Anton Holzapfel, Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft.

In der wahrscheinlichsten Variante würde die U5 die U2-Trasse in den Süden übernehmen, die U2 dafür über Neubau, Mariahilf, Margareten und den Matzleinsdorfer Platz bis zum Wienerberg geführt werden. U5 könnte also von Hernals quer durch die ganze Stadt führen und vielleicht sogar beim neuen Hauptbahnhof Station machen. Schon im Jänner waren bei der Wiener U-Bahn-Tagung Pläne präsentiert worden. Die Trasse der auf

© SPÖ Wien

„Performance und Haftung“-Diskussion

wicklungsgebiete sind aus diesem Grund so interessant: etwa der neue „Hauptbahnhof Wien“. Für Entwickler und Immobilienbesitzer spiele hier stets die Fantasie mit, dass die öffentlich gut erreichbaren neuen Wohngegenden eine ähnliche Entwicklung neh-

© medianet

Madrid. Die Zahl fauler Kredite hat in Spanien ein neues Rekordhoch erreicht. 10,7 Prozent der von spanischen Banken vergebenen Kredite – vorrangig Immobilienkredite – seien im September als hochriskant eingestuft worden und würden vermutlich nicht mehr zurückgezahlt, teilte die spanische Zentralbank mit. Demnach bleiben die Banken auf Krediten in Höhe von insgesamt 182,2 Mrd. € sitzen. Seit September 2011 sind die „faulen Kredite“ um 42% gestiegen. Ihr Umfang wächst bereits seit 18 Monaten in Folge. Wenn Darlehen drei Monate lang nicht bedient werden, fallen sie in diese Kategorie. Die bedrohliche Entwicklung wird vor allem mit der hohen Arbeitslosigkeit begründet.  (APA)

Wien. Die C&P Consulting AG setzt voll auf die Errichtung neuer Anlage- und Vorsorgewohnungen – mit Erfolg, sagt der für den Wiener Markt zuständige Key Account Manager Herbert Malicsek. „Derzeit produzieren wir rund 300 Wohnungen pro Jahr.“ Mit einem Umsatz von rund 47 Mio. € im Jahr 2011 sei C&P im eigenen Marktsegment die Nr. 1. „Wir schauen, dass wir immer drei bis vier Projekte in den großen Städten laufen haben.“ Der Schwerpunkt der Tätigkeit des steirischen Unternehmens liegt auf Graz und Wien; außerdem wurde gerade das erste Projekt in Klagenfurt begonnen und ein Haus in Berlin gekauft. „Wir bauen nur dort, wo eine nachhaltige Vermietung gewährleistet ist“, sagt Malicsek. Bis nächstes Jahr erwartet er, dass C&P rund 2.000 Wohnungen unter Management haben wird. So wird mit „Blue Ship One“ derzeit in Graz-Jakomini der größte Vorsorgewohnungsbau Österreichs fertiggestellt (157 Wohneinheiten). In der Meissauergasse in 1220 Wien wird gerade ein Bau mit 48 Wohneinheiten fertig.

© Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft

Fiesta finita: Viele Spanier können ihre Kredite nicht mehr bedienen.

Für Bürgermeister Michael Häupl könnte die U5 teuer werden.


IMMO:MARKETS

Freitag, 23. November 2012

financenetreal:estate – 53

financenet@medianet.at

campus21 164 Firmen mit rund 1.500 Mitarbeitern finden sich auf einer Mietfläche von 52.000 m² vor den Toren Wiens

short

Vollauslastung in Sicht

Sitz zu uns, vor die Tore von Wien, nach Brunn am Gebirge verlegt.“ Cluster gibt es in den Bereichen IT, Medizin und Medizintechnik sowie in der Bauwirtschaft.

reinhard krĂŠmer

Brunn/Gebirge. Vor den Toren Wiens hat sich ein Businesspark hĂśchst erfolgreich etabliert. Die Auslastung ist erfreulich, die Perspektiven sind es auch. Den campus21 gibt es mittlerweile seit elf Jahren: „Im November 2010 habe ich das Management des ‚campus21‘ Ăźbernommen. Anfangs war es noch ein etwas farbloses, eingeschlafenes Projekt“, erzählt Asset-Manager Eckhard Horstmeier. „Die Zahlen waren an sich gut, aber weit besser als das Image des ‚Businesspark Wien SĂźd‘ zu diesem Zeitpunkt. Ich denke jedes Projekt braucht seine ganz besondere, individuelle Idee.“

‌ lässt das Geschäft florieren

Beim Baukonzern Hochtief kĂśnnte ein Jobabbau ins Haus stehen.

Das Geschäft lief heuer bisher hĂśchst zufriedenstellend: „Mit dem diesjährigen Ergebnis bin ich sehr zufrieden; wir haben heuer eine um fast zehn Prozent hĂśhere Auslastung als im vergangenen Jahr“, erläutert der Asset-Manager.

Essen. Auf Druck des spanischen MehrheitseigentĂźmers ACS steht der Baukonzern Hochtief vor tiefen Einschnitten. Rund 700 Stellen sollen nach Informationen der Wirtschaftswoche vor allem in Deutschland gestrichen werden. Das Magazin berief sich bei seinen Informationen auf „Konzernkreise“. Ein HochtiefSprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Der grĂśĂ&#x;te deutsche Baukonzern beschäftigt in Deutschland rund 10.000 Mitarbeiter. (APA)

Das Geheimnis des Erfolgs

Eckhard Horstmeier, campus 21: 10% hĂśhere Auslastung als im vergangenen Jahr.

von 52.000 mďż˝. „Mit dieser hohen Auslastung sind wir der erfolgreichste BĂźro- und Businesspark in OstĂśsterreich und auf dem Weg zur Vollauslastung“, sagt Horstmeier.

auswähl- und planbaren BĂźros, Lagerhallen und Werkstätten von S bis XL“, erklärt der campus21Manager. Die Flächen am campus21 werden direkt auf die Anforderungen der jeweiligen Mietfirma zugeschnitten und angepasst. Hier kĂśnnen sich die ansässigen Firmen jederzeit vergrĂśĂ&#x;ern oder strukturell verändern. „Deshalb haben viele namhafte Unternehmen ihren

Flexibles Mietangebot ‌ Grundsätzlich ist die Mieterstruktur bunt durchmischt, da man ein vielfältiges und flexibles Mietangebot fßhrt: „Individuell

Worauf der Erfolg zurĂźckzufĂźhren ist? „Wir bieten nicht nur vier Wände, sondern ein Gesamtleistungspaket. Ich bin stolz darauf, dass wir durch die vielen ServicemaĂ&#x;nahmen Erfolg hatten und einen deutlichen Mehrwert fĂźr alle Mieter schaffen konnten. Bäcker, Postpartner, drei Restaurants, Happenings, die Einbeziehung von Wirtschaftsbund und Wirtschaftskammer, etc. – all das hat uns in der Region bekannt gemacht“, erklärt Eckhard Horstmeier. Und er ist sich sicher: „Die persĂśnliche Betreuung jedes einzelnen Mieters wird von mir als sehr hilfreich und essenziell wahrgenommen, denn wir mĂźssen die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Unternehmen erfolgreich arbeiten und wirtschaften kĂśnnen.“

Europa-IngenieurGeneral aus Linz Š BK der Architekten und Ingenieurkonsulenten

Š campus21

Frischer Wind in Brunn Die des campus21 ist die RĂźcksichtnahme auf alle MieterbedĂźrfnisse und Schaffung eines Servicecharakters in vielen verschiedenen Kanälen, ist Horstmeier sicher. „So hat sich der ‚Businesspark‘ im Laufe der Zeit deutlich gewandelt, eine neue Energie und ein frischer Wind sind in Brunn am Gebirge spĂźrbar.“ Derzeit hat der campus21 eine Auslastung von fast 90% „und wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg“, freut sich Eckhard Horstmeier. Der Businesspark beherbergt aktuell 164 Firmen mit rund 1.500 Mitarbeitern auf einer Mietfläche

Š panthermedia.net/Mikhail Grigoryev

Ein flexibles Mietangebot bietet individuell planbare Bßros, Lagerhallen und Werkstätten.

Baukonzern Hochtief vor tiefen Einschnitten

Klaus Thßrriedl: Generalsekretär der europäischen Ingenieurkammern.

LifeCycle Tower Neue Ideen fßr den Städtebau

US-Häusermarkt Stimmung auf Sechs-Jahreshoch

„LifeCycle Tower“: hohe Energieeffizienz auf acht Stockwerken.

Dornbirn. Das erste modulare HolzHybrid-Hochhaus der Welt, der „LifeCycle Tower“, wurde jetzt nach nur einem Jahr Bauzeit erĂśffnet. Es ist das erste modulare HolzHybrid-Hochhaus der Welt (financenetreal:estate berichtete), steht im Gewerbepark „Rhomberg‘s Fabrik“, ist 27 m hoch, umfasst acht Stockwerke und ist als PassivHaus konzipiert. Um ein Skelett aus Beton fĂźr Treppenhaus und Liftschacht wurden vorfabrizierte Elemente montiert, in die die Hauselektrik bereits eingebaut ist. Die acht GeschoĂ&#x;e des BĂźrogebäudes konnten dann in nur acht Tagen aufgebaut werden. (rk)

Š sxc

Š Wikimedia

Erstes Hochhaus aus Holz ist fertig „Obama-Effekt“ pusht auch Immos

Neues Vertrauen: Der US-Hausmarktindex stieg im November deutlich an.

Washington. Offenbar hat der Wahlerfolg von Präsident Barack Obama auch potenziellen Hauskäufern Mut gemacht: Der US-Häusermarkt erwacht zu neuem Leben. Der NAHB-Hausmarktindex, ein vielbeachteter Stimmungsindikator, kletterte im November auf den hÜchsten Stand seit ßber sechs Jahren; mit 46 Punkten liegt er mittlerweile so hoch wie seit Mai 2006 nicht mehr. Im Monatsvergleich ergibt sich ein deutlicher Zuwachs um fßnf Punkte. Bankvolkswirte hatten indes mit einer Stagnation gerechnet. Fßr den NAHB-Index werden in einer monatlichen Umfrage die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche abgefragt. (red/APA)

Wien. Der Sprecher der Üsterreichischen Ingenieurkonsulenten Klaus Thßrriedl wurde auf der 9. Generalversammlung ECEC (European Council of Engineers Chambers) zum Generalsekretär der europäischen Ingenieurkammern mit 10 zu 6 Stimmen gewählt. Der ECEC setzt sich auf europäischer Ebene fßr die Aufrechterhaltung des hohen Qualitätsstandards europäischer Ingenieurkunst ein. Zum Präsidenten des ECEC wurde der slowenische Vertreter Crtomir Remec gewählt. Klaus Thßrriedl ist Zivilingenieur fßr Kulturtechnik und Wasserwirtschaft und auf Abfallwirtschaft, Abwasserbehandlung und die Begleitung von Vergabeverfahren spezialisiert. (ots)

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f o n d s : pa r k

54 – financenetreal:estate

Freitag, 23. November 2012

financenet@medianet.at

Wiener Privatbank Immobilienkompetenz soll jetzt auch in Österreichs zweitgrößter Stadt mit neuen Projekten unter Beweis gestellt werden

19 Vorsorgewohnungen in Graz Kleinere Vorsorgewohnungen von Studenten und Mitarbeitern privater sowie öffentlicher Einrichtungen immer mehr nachgefragt. Wien. Der Grazer Vorsorgewohnungsmarkt bietet der Wiener Privatbank SE ein neues Betätigungsfeld. In Kooperation mit der lokalen Michelatsch-Gruppe werden in einem hochwertigen Neubauprojekt in der Eggenberger Allee 33 Anlegern 19 Wohnungen zum Kauf angeboten. „Mit unserem Projekt bieten wir Anlegern optimale Voraussetzungen, um von der dynamischen Entwicklung des Grazer Wohnimmobilienmarkts zu profitieren“, erklärt Helmut Hardt, Geschäftsführender Direktor der Wiener Privatbank. „Unsere seit über 25 Jahren erprobte Immobilienkompetenz können wir nun auch in Österreichs zweitgrößter Stadt mit einem erstklassigen Projekt und besten Rahmenbedingungen gemeinsam mit einem renommierten Partner unter Beweis stellen“, führt Hardt

Positive Preisentwicklung Die Preisentwicklung sei daher für Wohnungen dementsprechend positiv und zuletzt hätten Neubauwohnungen laut WKO-Immobilienpreisspiegel um durchschnittlich 6,8 Prozent an Wert zugelegt, sagt Hardt. Gleichermaßen sind im Vergleich zum Vorjahr die Mieten um 5,2% angestiegen. Die 19 Wohnungen mit einer Größe zwischen 25 und 76 m� verfügen teilweise über Loggia, Balkon oder Terrasse und die Käufer können je Wohnung individuell unter drei Grundriss-Varianten wählen, heißt es seitens der Wiener Privatbank. Die Lage zeichnet sich durch

Auch in Wien erweitert die Wiener Privatbank ihr Immobilien-Angebotsportfolio: Im 17. Bezirk werde ein Neubau mit 18 Vorsorgewohnungen errichtet und im 23. Bezirk wird ein Townhouse-Konzept mit 29 Vorsorgewohnungen umgesetzt. Während die Wohnungen im 17. Bezirk zwischen 3.170 und 3.940 €/m� kosten sollen, sei der Einstieg im 23. Bezirk für Investoren zwischen 3.250 und 4.250 € spro Quadratmeter möglich. „Die Nachfrage in Wien ist ungebrochen hoch“, bestätigt Hardt.

Helmut Hardt, Wiener Privatbank: Immobilien-Portfolio erweitert.

Richtfest für Frankfurter Shopping Center

38.000 m2 bieten Platz für 180 Shops, Cafés, Restaurants, Dienstleistungsbetriebe.

Frankfurt am Main/Wien. Im Beisein von Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz haben die Projektpartner von Allianz, CA Immo und ECE am 14. November das Richtfest für die neue Einkaufsgalerie im Frankfurter Europaviertel gefeiert. Das Shopping Center mit rund 38.000 m� Verkaufsfläche sowie einem Parkhaus mit 2.400 Stellplätzen soll laut CA Immo am 29. August 2013 seine Pforten öffnen. Auf zwei Verkaufsebenen sei Platz für 180 Shops, Cafés, Restaurants und Dienstleistungebetriebe vorgesehen. Ergänzt wird das Angebot durch ein hochwertiges Freizeitpaket für Fitness, Wellness und Bodycare MeridianSpa. Damit entsteht auf einer Fläche von 9.200 m� inklusi-

Robert Bosch Bürogebäude Silbermöwe übernommen

Real Estate Circle 2012 Prozesse in Gang setzen

Wien. Für eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren hat die Robert Bosch AG die gesamte Fläche des Bürogebäudes „Silbermöwe“ am Standort Lände 3 von der CA Immo angemietet. Das ist bisher die mit Abstand größte Neuvermietung am Wiener Büromarkt im Jahr 2012. „Der Gewinn eines hochwertigen Mieters wie Bosch ist ein weiterer positiver Impuls für den Standort ‚Lände 3‘. Nach der Vermietung

Wien. Mit dem 7. Real Estate Circle hat das Konferenzunternehmen Business Circle Entscheidern des Immobilienmarkts eine zweitägige Plattform zum Informations- und Gedankenaustausch geboten. Der angebotene Themenbogen reichte vom aktuellen Konjunkturbarometer in der Immobilienwirtschaft über ausgewählte Länderporträts, Strategien und Sichtweisen von CEOs, passenden Finanzierungsstrategien bis hin zu

© Vivico Real Estate

Immofinanz gewinnt Logistik-Mieter

© APA/Helmut Fohringer

CA Immo vermietet 21.500 m2

Eduard Zehetner: „Komplett vermietete Objekte sind eine Ausnahme.“

ve einer großzügigen Dachterrasse das nicht nur flächenmäßig größte Fitness- und Wellnessangebot Frankfurts.

Investition von 360 Mio. € Die Allianz will sich mit einem Anteil von 80% an dem Shopping Center Skyline Plaza beteiligen. Verkäufer sind die CA Immo Deutschland GmbH und die ECE, die beide jeweils 10% an der Immobilie halten werden. Das langfristige Management des bereits zu über 90% vermieteten Centers, in dem etwa 1.200 Arbeitsplätze entstehen, liegt in den Händen der ECE. Bereits jetzt wurde das Center mit dem goldenen Vorzertifikat der DGNB ausgezeichnet. (fh)

Im Zeichen der Nachhaltigkeit

von rund 30.000 m� an die Österreichische Post Ende 2010 können wir mit diesem Abschluss einmal mehr die bisher größte Wiener Neuvermietung des Jahres am Standort Lände 3 verbuchen. Diese Quartiersentwicklung zeigt, wie aus bestehender Bausubstanz durch gezielte und intelligente Revitalisierung moderne Flächen entstehen können, die innerstädtische Areale aufwerten und neu beleben“, erklärt Bruno Ettenauer, Vorstandsvorsitzender von CA Immo.

Panel-Gesprächen. Unter den 55 Vortragenden des Real Estate Circle fanden sich alle in Österreich maßgeblichen Player, unter anderen Jörg F. Blitzer von EHL Asset Management, CA Immo-Chef Bruno Ettenauer, Warimpex-CEO Franz Jurkowitsch, Jürgen F. Kelber von Conwert, S Immo-Vorstand Friedrich Wachernig und Eduard Zehetner, CEO der Immofinanz Group, sowie Christoph Stadlhuber, Signa Holding. (fh)

© CA Immo

Bruno Ettenauer: „Aus bestehender Bausubstanz Areale neu beleben“.

Seit Sommer 2011 wird das 40 m hohe Bürogebäude Silbermöwe einer umfassenden Revitalisierung unterzogen. Dabei erfolgte die Kernsanierung unter Einhaltung strenger Nachhaltigkeitskriterien; eine ÖGNI-Zertifizierung sei in Vorbereitung. Zusätzlich zur vollständigen Innensanierung hat man auch die Fassade der beiden Gebäudekörper vollkommen erneuert und der Energiebedarf ist gegenüber früher um beachtliche 50 bis 60% reduziert worden. (fh)

© Business Circle

Green Refurbishment

EHL startet kostenlose Immobilien-App Wien. EHL Immobilien hat als erster österreichischer Immobilienberater eine eigene Immo-App entwickelt, die den Nutzern Unterstützung bei allen Fragen rund um das Thema „Wohnimmobilien“ bietet. Die Applikation ist ab sofort für Apple und Android Smartphones kostenlos erhältlich und richtet sich an Miet- und Kaufinteressenten sowie potenzielle Anleger. (fh)

Angebot in Wien erweitert

CA Immobilien-Anlagen Der Rohbau für das Einkaufs- und Freizeitzentrum Skyline Plaza wurde jetzt fertiggestellt

short

Wien. Mit Törley Pezsgöpincészet konnte die Immofinanz Group einen Langzeitmieter für ihr DH Logistik-Gebäude in Dunaharaszti im Süden von Budapest an Land ziehen. „Dieser jüngste Geschäftsabschluss beweist erneut die positive Entwicklung unseres ungarischen Logistikportfolios: Da die durchschnittliche Leerstandsquote im Bereich Logistik in Ungarn etwa bei 21% liegt, sind komplett vermietete Objekte wie unser Pharma Park in Budapest oder das DH Logistik Gebäude eine erfreuliche Ausnahme“, sagt Eduard Zehetner, CEO der Immofinanz Group. „Wir freuen uns sehr, dass sich Törley Pezsgöpincészet als renommiertes und wirtschaftlich erfolgreiches ungarisches Unternehmen für unser Gebäude in Dunaharaszti entschieden und einen langfristigen Mietvertrag mit uns abgeschlossen hat.“ (fh)

die Nähe zum Schloss Eggenberg, einem vielfältigen Bildungs- und Nahversorgungsangebot sowie bester medizinischer Versorgung aus. Die Preise liegen zwischen 2.660 und 2.800 €/m� bei einer erwarteten Rendite von 3,75% bis 4,10 Prozent nach Steuern.

© Foto Wilke

weiter aus. Graz biete ebenso wie Wien attraktive Rahmenbedingungen für Vorsorgewohnungen, denn die wachsende Bevölkerung treffe auch hier auf eine verhaltene Neubautätigkeit.

Fritz Haslinger

Jürgen Kelber, Franz Jurkowitsch, Romy Faisst (Business Circle) und E. Zehetner.


i m m o : m a r k e t s / l aw& o r d e r

Freitag, 23. November 2012

financenetreal:estate – 55

financenet@medianet.at

Wohnimmobilienradar Fundamental starke Entwicklung des Wiener Marktes – weiter stabile Aufwärtsbewegung

short

Jeder will in Wien wohnen „Sehen keine Blase am Wohnimmobilienmarkt“ – im internationalen Vergleich ist Wien noch günstig.

Dynamik gut für Preise Die Dynamik bei den wichtigsten Einflussfaktoren wirkt sich positiv auf die Preisentwicklung aus, heißt es. Alle untersuchten Wohnimmobilien-Segmente des Wohnimmobilienradars befinden sich im Bereich des beschleunigenden Wachstums und zeigen damit einen über dem Fünf-Jahresdurchschnitt liegenden Anstieg. Alfred Reisenberger, Leiter Asset Management der Wiener Privatbank: „Insgesamt zeigt sich eine gesunde Entwicklung, die von fundamentalen Faktoren getragen

der: „Dieser Trend bestätigt, dass unverändert viele Eigennutzer am Markt aktiv sind und damit die Nachfrage treiben.“ Für Anlageimmobilien bedeutet dies eine zusätzliche Belebung des Mietermarkts. So gibt es derzeit etwa kaum Leerstandszeiten bei marktkonformen Wohnungen. Ein Einstieg in Zinshäuser oder Vorsorgewohnungen könne daher unverändert empfohlen werden, so Stefan Linder.

München ist viel teurer

© panthermedia/Denis Babenko

Wien. Der Wiener Markt für Wohnimmobilien gibt sich weiter bärenstark: Zu diesem Schluss kommt das erstmals vorgestellte „Wohnimmobilienradar“ der Wiener Privatbank. Die untersuchten Einflussfaktoren für den Wohnimmobilienmarkt zeigen beinahe ausnahmslos eine dynamische Entwicklung, meinen die Autoren. So lag etwa der Anstieg der Bevölkerung zuletzt über der durchschnittlichen Zuwachsrate der letzten Jahre. Auch die Anzahl der Haushalte und die Zuwanderung zeigten ansteigende Wachstumsraten. Dem standen rückläufige Kreditzinsen gegenüber, was sich wiederum positiv auf die Anzahl der Wohnbaukredite und somit die Nachfrage auswirkte.

Wohnimmobilien in Wien: steigende Preise, aber international noch günstig.

wird. Die immer wieder diskutierte wilde Spekulation oder befürchtete Blase können wir nicht erkennen.“ Diese Entwicklung ist für Resag Immobilienmakler im tagtäglichen Geschäft nachvollziehbar: „Die Nachfrage im Alt- und im Neubaubereich ist ungebrochen hoch, wobei das Angebot insbesondere bei Eigentumswohnungen derzeit

deutlich kleiner ist als die Nachfrage“, so Stefan Linder, Geschäftsführer der Resag. Dieser Nachfragedruck hat entsprechende Preissteigerungen zur Folge. Teilweise sei daher bereits ein Ausweichen auf den Mietwohnungsmarkt bemerkbar, da Wohnungssuchende keine passende Eigentumswohnung zu einem adäquaten Preis finden, sagt Lin-

Mieten und Quadratmeterpreise werden nach Ansicht der Experten von ‚FindMyHome.at‘ auch in Zukunft weiter zulegen, meint Geschäftsführer Bernd Gabel-Hlawa: „Die hohe Dynamik der letzten Jahre wird vielleicht etwas nachlassen, wir gehen aber weiter von einem stabilen Wachstum aus.“ Die Quadratmeterpreise haben sich laut Immo-Barometer von FindMyHome.at in den letzten fünf Jahren (September 2007 zu September 2012) in der Bundeshauptstadt um rund 42% nach oben entwickelt. Aktuell kostet der Quadratmeter Eigentum durchschnittlich 3.823 Euro. Dass damit der Plafond erreicht ist, glaubt Gabel-Hlawa nicht: „Im internationalen Vergleich ist Wien noch immer sehr günstig.“ München liegt mit 5.309 Euro um 39% über dem Wiener Durchschnitt.  (red)

Vertragshandbuch jetzt neu erschienen Wien. Der dritte Band des Wiener Vertragshandbuchs ist neu bearbeitet, ergänzt und aktualisiert im Manz Verlag erschienen. Es bietet neue Muster für grenzüberschreitende Importund Export-Verschmelzung, zu den Änderungen bei der Societas Europaea und für die neuen Hauptversammlungsregeln. Die ausformulierten Mustertexte sind sofort verwertbar. (rk)

Alpine soll für Asfinag an der A 23 bauen Wien. Die Asfinag beabsichtigt, dem Baukonzern Alpine einen Auftrag für Arbeiten an der A 23, der Wiener Südosttangente zu erteilen. Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Alpine ist gegeben – zu diesem Schluss kommen die Vergaberechtsexperten der Asfinag nach eingehender Prüfung des Angebots. Die zugunsten der Alpine getroffene Zuschlagsentscheidung ist nach Ablauf der gesetzlich abzuwartenden Stillhaltefrist gültig. Das Auftragsvolumen für die Vorlastschüttungen an der A 23 im Bereich Hochstraße Inzersdorf beträgt rund 11 Mio. Euro. „Die Zuschlagsentscheidung ist ein wichtiges Zeichen an alle unsere Geschäftspartner“, erklärte der Geschäftsführer der Alpine Bau, Jörn Wisser.  (ots/red)

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56 – financenetreal:estate

Freitag, 23. November 2012

financenet@medianet.at

Herausragend Österreich am innovativsten – Meilenstein bei Verwaltungs-Modernisierung im eGovernment-Bereich

short

Licht im Förderdschungel

Resag jetzt mit neuem Quartals-Newsletter Wien. Mit den neuesten Meldungen über den Immobilienmarkt und den aktuellsten Angeboten der Resag Immobilienmakler will der neue Newsletter Makler informieren. Zusätzlich kann man den Newsletter auch von der Homepage unter „www.resag-makler.com“ herunterladen. Erscheinen soll er einmal im Quartal. (hk)

Die Transparenzdatenbank – ein ambitioniertes Projekt hat den „eGovernmentpreis 2012“ gewonnen. es exakt dort ankommt, wo es gebraucht wird“, betonte Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger, der die Transparenzdatenbank und deren Auszeichnung als „Innovativstes eGovernmentprojekt“ als wichtigen Schritt in Richtung Zukunft bezeichnete: „Die Transparenzdatenbank ist

Helga Krémer

© Felicitas Matern

Volksbank Investments: Umgang mit Risiken

Bernd Schwabe (VBI), Gerd Giger­ enzer, Claudio Gligo (VBI; v.li.n.re.).

„Vorbild für Deutschland“

Wien. Die Veranstaltung für institutionelle Investoren widmete sich dem Thema „Umgang mit Risiken in bewegten Zeiten“. Gerd Gigerenzer, führender deutscher Risiko­ forscher, sprach in einem kurzweiligen Vortrag über „Die Kunst, gute Entscheidungen zu treffen“. Andreas Gosch, Leiter Institutional Sales, präsentierte im Anschluss Fondslösungen mit asymmetrischem Ertragsprofil. (red)

Vergeben wurde die Auszeichnung stellvertretend für die Jury des eGovernment-Wettbewerbs 2012 durch Franz-Reinhard Habbel, den Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten. „Mit diesem Preis zeichnen wir herausragende Lösungen und Innovationen von Verwaltungen und Sozialversicherungsträgern aus. Das Bundesministerium für Finanzen hat

„Mit der Trans­ parenzdatenbank haben wir das Förder­ wesen in Österreich ­revolutioniert.“

© www.citronenrot.at

Wien. In der Theorie soll die Transparenzdatenbank ein gar vortreffliches Tool sein, um alles über erhaltene und gebührende Fördergelder zu erfahren. Die Praxis wird’s zeigen, Leistungs- bzw. Förderangebote werden voraussichtlich ab 1. April 2013 im Transparenzportal verfügbar sein. Man darf gespannt sein, denn in der Kategorie 2 des eGovernment-Wettbewerbs – das sind die Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie Sozialversicherungsträger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – hat die Transparenzdatenbank den ersten Preis als „Innovativstes eGovernment-Projekt 2012“, errungen. (Kategorie 1 und 3 betreffen nur Deutschland).

Finanzministerin Maria Fekter

Jon Abele, Maria Fekter, Michael Spindelegger und Franz-Reinhard Habbel (v.li.n.re.).

mit der Transparenzdatenbank ein Steuerungstool entwickelt, das uns auch in Deutschland als Vorbild dient“, zeigt sich Habbel beeindruckt. Mit der Transparenzdatenbank wird Licht in diesen Förderdschungel gebracht. „Ungerechtfertigte Mehrfachförderungen und die Vergabe von Förderungen und Transfers nach dem Gießkannenprinzip sind damit Geschichte“, erklärte Finanzministerin Maria Fekter.

Dieses Instrument erlaubt der Politik, die Förderungen in Zukunft effizient zu vergeben, bietet den Bürgern einen umfassenden Überblick über das Leistungsangebot der öffentlichen Hand und die individuellen Ansprüche und bringt zudem schlankere Prozesse in der Vergabe der Förderungen, weil die Daten auf einen Blick elektronisch verfügbar sind. „In Zukunft werden wir Steuergeld punktgenau ausgeben, damit

Effiziente Lichttechnik Beleuchtungsspezialist präsentiert Produkte und Services mit hohem Wirkungsgrad

„Sparpotenziale nutzen“ Wien/Österreich. Buchstäblich grünes Licht für State-of-the-artLösungen – ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Businesskunden: Unter dem Label „Control3“ erfüllt RIDI Leuchten höchste Effizienz-, Wirtschaftlichkeits- und Komfortkriterien. Damit sorgen die Experten am Beleuchtungsmarkt auch hierzulande für zusätzliche Dynamik: „Wir haben unser Fachwissen gezielt weiterentwickelt, können und wollen nunmehr die möglichen, immensen Einsparpotenziale bei Betrieb und Wartung modernster Lichtanlagen an eine immer interessiertere Klientel kommunizieren“, sagt Österreich-Chef Franz Werner. Besonders im Solid State Lighting (SSL)-Bereich, zu dem neben LED- auch organische Leuchtdioden-Lösungen (OLED)

© RIDI Leuchten (6)

RIDI Leuchten punktet als Energieoptimierer. Im Angebot: Nachhaltige und ganzheitliche LED-Lösungen.

Maßgeschneiderte Lichtinstallationen – in jeder Form und für jeden Einsatz. Dabei stellt RIDI Leuchten mehr als nur die Designfrage.

zählen, setzen die Entwickler auf neue, nachhaltige Produktlinien, die auf hochwertigem Materialienund Bauteile-Einsatz gründen.

„Damit schaffen wir auch eine deutliche Abgrenzung zum Mitbewerb “, so der Profi.

Information & Aufklärung

„Schon bei der Planung lassen wir alle optimalen und zufriedenstellenden Betriebs-

PROMOTION

parameter einfließen.“ FRANZ WERNER, GF RIDI LEUCHTEN/ÖSTERREICH

Die Serviceagenden werden dementsprechend von detailreicher Aufklärungsarbeit dominiert. Untersuchungen, so Werner, hätten ergeben, dass Beleuchtungsanlagen, die älter als 15 Jahre sind, sehr oft massive Einsparmöglichkeiten aufweisen. „In einigen bereits ausgearbeiteten Projekten liegt die Payback-Zeit für eine neue Beleuchtungsanlage unter einem Jahr – inklusive Montagekosten“, argumentiert der Österreich-Verantwortliche die Benefits für nachhaltig agierende KMU und Big Player. „In Beratungsgesprächen

präsentieren wir oftmals unbekannte Optionen, die in Kooperation mit Architekten, Planern und Elektrikern zu einem perfekten Ganzen zusammengestellt werden.“ Mit Erfolg: Neben einer Vielzahl an Elektrounternehmen setzten bereits Handelsketten, Hausverwaltungen, Wohnbaugenossenschaften, Spitäler und Gemeinden auf geldsparende InfrastrukturInvestments. Um auch für die kommenden Aufgaben und Kunden-Anforderungen gerüstet zu bleiben, arbeitet man am kontinuierlichen Ausbau des Service-Angebots und vor allem des Beleuchtung-Portfolios. Werner: „Im Moment stehen neben den LED-Entwicklungen Lichtsteuerungen und die damit verbundenen Produkte im Vordergrund.“

ein Erfolgsmodell und ein klares Signal für mehr Transparenz, Effizienz und Service.“ „Auch wir freuen uns immer wieder, Spitzenleistungen wie diese prämieren und der breiten Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen“, erklärten Jon Abele und die anderen Verantwortlichen der Ausrichter BearingPoint und Cisco unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministers für Inneres, Hans-Peter Friedrich.

INFO/KONTAKT RIDI Leuchten GmbH Das Unternehmen, 1957 im baden-württembergischen Jungingen (D) gegründet, ist heute als Hersteller von energieeffizienten Qualitätsbeleuchtungskörpern am Europamarkt eine fixe Größe. Neben der Marke RIDI Leuchten produziert und vertreibt das international agierende Unternehmen die hauseigene Architekturmarke SPECTRAL® und RIDIhomelight. Die Produktion der Beleuchtungskörper erfolgt an drei Werkstandorten in Deutschland, ein zusätzliches Assembling-Outlet bedient den polnischen Markt. Die österreichische Tochterniederlassung in Wien mit ihren aktuell 21 Mitarbeitern ist seit mittlerweile 20 Jahren mit dem vielseitigen, kosten- und energieeffizienten Leuchten-Portfolio und einer breiten Designpalette im Einsatz. In Österreich tritt das Unternehmen als Komplettanbieter auf: Neben den Produkten aus eigenem Haus vertritt man hier auch zahlreiche namhafte Produzenten. Somit ist RIDI in der Lage, BetriebsProjekte komplett ausstatten zu können, heißt es dazu aus der rot-weiß-roten RIDIDependance. Produkte/Angebote: SPECTRAL®, RIDIhomelight, KomplettLösungen (RIDI Green Box), Außenbeleuchtung, intelligente LichtsteuerSysteme, u.v.m. Kontakt: RIDI Leuchten GmbH Industriepark Nord Rudolf-Hausner-Gasse 16 A-1220 Wien Tel.: +43 1 73 442 10 Fax: +43 1 73 442 10-5 Mail: office@ridi.at www.spectral-online.de www.ridi-homelight.de www.ridi.at

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