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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 22. juni 2012 – 35

zusammenarbeit

sicherer erfolg

Fondsexperten von C-Quadrat kooperieren mit Gernot Heitzingers SMN  Seite 38

Crash-Sensor SafeLine hat 50.000 Kunden, freut sich Uniqa-Direktor Stiglitz Seite 40

© UNIQA

© AXA

financenet bankrating erste bank sehr positiv bewertet © Erste Bank/Andi Bruckner

Jetzt pokern die Griechen um Europa

ATX 13. Juni 2012 - 20. Juni 2012

ATX (20.6.)

1.976,10

Wochentop Wochenflop

RBI HTI

4,89% 12,93% -21,28%

Top 5 ATX Prime Raiffeisen Bank International 12,93% RHI 12,39% Voestalpine 11,24% Wienerberger 8,26% BWT 7,98% Flop 5 ATX Prime HTI High Tech Industries Frauenthal Palfinger Do & Co Zumtobel

-21,28% -3,76% -3,06% -2,85% -2,72%

DAX 13. Juni 2012 - 20. Juni 2012

Wochentop Wochenflop

HEI Henkel

3,90% 10,49% -0,38%

Top 5 DAX HeidelbergCement Deutsche Lufthansa ThyssenKrupp Metro RWE

10,49% 9,48% 9,37% 7,60% 7,57%

Flop 5 DAX Henkel BMW Beiersdorf Linde BASF

-0,38% 0,45% 0,69% 1,72% 1,94%

„Euritis“ Zwar hat Griechenland jetzt unter Premier Antonis Samaras endlich eine Regierung und die EU hat Entgegenkommen beim Sparpaket signalisiert. Doch viele Analysten sind skeptisch; Vermögensverwalter der Deutschen Bank reden offen vom Exit der Hellenen und dem Ende der Euro-Zone. Seite 36 Uniqa EBRD-Anteile an CEE-Töchtern gekauft

inhalt

Nächste Phase der Ost-Expansion

Finance:Cover > Asien hat die meisten NettoMillionäre 36 > RBI wählt Aufsichtsräte 36

© go-art/Georg Ott

Fonds:Park > Neuer CEO bei Old Mutual37 > Flexibler AXA-Bond-Fund 38 > Vertriebsfreigabe für SVF 38 > USA sind gut unterwegs 38 Banking/Insurance:Watch > Warnung Überregulierung39 > Top-Pfandbriefe 39 > BKS will nachhaltig wirt schaften 40 > Basel III wird aufgeweicht 40 > Neue Köpfe bei BA ImmoService 40

Frauenthal Kriegskasse soll den Expansionskurs stärken

Wolfgang Kindl, CEO Uniqa International: nächste Phase der CEE-Expansion.

Wien. Die Uniqa hat jetzt mit der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) eine Vereinbarung über den Kauf der Minderheitsanteile der EBRD an Tochtergesellschaften in Zentral- und Osteuropa (CEE) getroffen. Derzeit hält die EBRD noch 20 Prozent an Uniqa Kroatien, 15 Prozent an Uniqa Ungarn und 30,2 beziehungsweise 31,5 Prozent an den beiden Uniqa Gesellschaften in Polen. Das Closing der Transaktion soll in den nächsten Wochen erfolgen. Über den Kaufpreis haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. (red)

80 Millionen Euro für Akquisition

© Uniqa

6.392,13

© EPA

DAX (20.6.)

Frauenthal-Vorstand Hans Peter Moser: Strategie ist kaufen - halten - entwickeln.

Wien. Nach dem Verkauf der Division „Industrielle Wabenkörper“ Anfang Juni verfügt das Unternehmen über die notwendige Liquidität, um Wachstum konsequent umzusetzen. Die Frauenthal-Gruppe will dabei auf „Buy-and-Build“ – eine Strategie, die auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet ist – setzen. Neben der Stärkung der beiden verbleibenden Divisionen wird über die Akquisition einer neuen dritten Division nachgedacht. „Attraktive Akquisitionsmöglichkeiten zum Ausbau der beiden Divisionen werden in Österreich und außerhalb intensiv geprüft“, sagt Vorstand Hans Peter Moser.  (red)


f i n a n c e : c ov e r

36 – financenet

Freitag, 22. Juni 2012

financenet@medianet.at

Hellas Die Parlamentswahl brachte zwar Erleichterung, doch die Anleger beutelt noch immer ordentlich die Angst

kolumne

„Fürchte die Griechen …“

Schauspiel einer seltsamen Truppe

Analysten skeptisch; Deutsche Bank überzeugt, dass das Land den Euro-Raum bald verlassen wird. mer immens sind, heißt es bei Raiffeisen Research. Chefvolkswirt Keith Wade vom Investmenthaus Schroders sieht die Situation prekärer: „Ein Schuldenerlass durch den öffentlichen Sektor ist vermutlich notwendig. Es würde den Märkten guttun, wenn der Strom der Kapitalflucht abebben würde. Das ist sicherlich ein bisschen viel verlangt und Griechenland hat den Ausstieg aus der Einheitswährung vermutlich nur verzögert und nicht vermieden.“ Die Vermögensverwalter der Deutschen Bank sehen schwarz – für sie sind die Signale der Investoren eindeutig: „Ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone ist ein

Reinhard Krémer

Athen/Brüssel. „Fürchte die Griechen, auch wenn sie Geschenke bringen“, heißt es in Homers Epos „Ilias“. Man könnte die Parlamentswahl durchaus als Geschenk auslegen, dass das Land Europa und der Welt gemacht hat – zu fürchten ist die Griechen-Krise jedoch noch immer, wie Analysten meinen. So beurteilen die Kapitalmarktexperten führender Investmenthäuser den Ausgang der Griechenland-Wahl skeptisch. Vorerst konnte sich Europa ein wenig Zeit erkaufen, wesentliche Herausforderungen jedoch bleiben bestehen.

reinhard Krémer

D

ie Situation ist neu und rundherum ungewohnt: Die Telekom Austria, einst als Vorzeigeunternehmen gefeiert, versinkt in einem Sumpf aus – nun, sagen wir mal: seltsamem Verhalten. Dann tauchte ein Ex-Banker auf, der sich schon in der Schweiz bei der Übernahme der halben Schweizer Industrie eines – nun, sagen wir mal: seltsamen Verhaltens bedient hatte. Denn damals rätselten die Schweizer, woher der Mann so viel Geld hatte. Bis dann der russische Oligarch Viktor Vekselberg zum Vorschein kam. Jetzt hatte der selbe Ex-Banker mit seinem ägyptischen Partner einen Teil der Telekom übernommen – offenbar nicht zur Freude derselben. Ein Glück, dass den Ex-Banker mit seinem Partner angeblich ein schweres Zerwürfnis plagt. Ein Glück auch, dass in der Malaise der reichste Mann der Welt auf die Bühne trat, mit dem die Telekom offenbar recht gut kann; er kaufte Telekom-Anteile und gleich auch die Aktien des Bankers und des Ägypters mit dazu. Carlos Slim strebt, so wie´s aussieht, bei der Telekom keine strategische Mehrheit an. Ach ja, und gegen den Ex-Banker ist bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft Ende Mai eine Anzeige wegen Betrugs und Bilanzfälschung wegen Schweizer Geschäften eingegangen. Alles sehr seltsam, oder ...?

Probleme nicht gelöst

Österreich Top pro Kopf

brechen der Euro-Zone ist ein sehr wahr­ scheinliches Szenario. Der Kapitalmarkt das bereits eingepreist.“ Georg Schuh, DB Advisors

EZB-Boss Mario Draghi hat nur noch ein paar Schüsse an Notmaßnahmen frei.

Die Erleichterung über den Wahlausgang in Griechenland hielt nicht lang an, meint man auch bei Raiffeisen Research. Nach anfänglichen Verlusten legte der Bund Future im Handelsverlauf nach der Wahl merklich zu, die Rendite 10jähriger deutscher Staatsanleihen sank auf 1,4 Prozent.

Und jetzt wieder Spanien Umgekehrt entwickelte sich der Eurodollar: Nach anfänglichen Gewinnen rutschte dieser bis zum Abend unter 1,26 zum Euro. „Den

Marktakteuren dürfte schnell bewusst geworden sein, dass der Wahlausgang allein keines der grundlegenden Probleme in Griechenland gelöst hat”, meinen die Raiffeisen-Analysten. „In den kommenden Wochen und Monaten müssen weitere Einschnitte vor-genommen werden und es bleibt abzuwarten, ob die Mehrheit der Griechen hierzu bereit ist oder es erneut zu Massenprotesten kommt.” Daneben belastet weiter die Situation in Spanien, wo die Probleme trotz der Stützung der Banken aus dem Eurorettungsfonds noch im-

World Wealth Report Zahl der HNWI gestiegen, Gesamtvermögen geschmolzen

Drittstärkste EU-Wirtschaft

Die meisten wohnen in Asien Wien. Das Finanz- Vermögen der sogenannten „High Net Worth Individuals“ (HNWI) hat 2011 weltweit in allen Regionen abgenommen, Ausnahme ist der Mittlere Osten. Dies zeigt der 16. „World Wealth Report 2012“, der von Capgemini und seinem neuen Partner RBC Wealth Management veröffentlicht wurde. Als HNWI gelten Personen, die über ein anlagefähiges Vermögen

von über einer Million USD verfügen, ausgenommen selbstgenutzte Immobilien sowie Sammlungen wertvoller Objekte und Verbrauchsgegenstände. Der Rückgang um 1,7 Prozent ist der erste seit der globalen Wirtschaftskrise 2008; damals schmolz das weltweite Vermögen um ganze 19,5%. Die Anzahl der HNWI in der Region Asien/Pazifik stieg 2011 um 1,6 Prozent auf 3,37 Mio. In der

Region leben zum ersten Mal die weltweit meisten Vermögenden und damit mehr als im bisherigen Spitzenreiter Nordamerika mit 3,35 Mio. HNWI. Diese Region bleibt jedoch nach wie vor mit 11,4 Billionen USD die Region mit dem größten HNWI-Vermögen, verglichen mit 10,7 Billionen USD in der Region Asien/Pazifik.

Mehr Österreich-Millionäre

© EPA

Luxemburg/Brüssel. Im direkten Vergleich der Wirtschaftsleistung der EU-Länder pro Einwohner hat Österreich aufgeholt. Die Alpenrepublik lag 2011 mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf von 129% des EU-Durchschnitts an dritter Stelle hinter Luxemburg und den Niederlanden, wie aus einer aktuellen Eurostat-Erhebung hervorgeht. 2010 stand Österreich mit einem BIP pro Kopf von 124% des EU-Schnitts noch an fünfter Stelle innerhalb der EU. Wie in den Vorjahren liegt Luxemburg mit deutlichem Abstand an der Spitze der Wirtschaftsleistung; das Großherzogtum verzeichnete 2011 einen Wert von mehr als dem Zweieinhalbfachen des EUDurchschnitts (274%). Dahinter rangieren die Niederlande als zweites Land mit einem BIP pro Kopf, das etwa ein Drittel (131%) über dem europäischen Schnitt liegt.  (APA)

„Ein Auseinander­

© EPA

„Der Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist durch das Wahlergebnis bestenfalls kurzfristig etwas wahrscheinlicher geworden, weil ND und PASOK das TroikaProgramm nicht wie Syriza per se infrage stellen”, meint Frank Engels vom Fonds-Riesen Union Investment. Die Probleme des Landes sind mit dem Wahlausgang nicht grundsätzlich gelöst: „Bereits in den ersten Juliwochen wird im Fokus stehen, dass Griechenland erneut eine Vielzahl von Reformmaßnahmen des Troika-Programms nicht umgesetzt und die Sparziele weit verfehlt hat”, so Engels. „Zu diesem Zeitpunkt stellt sich die Frage, ob die internationalen Gläubiger der neuen und gleichzeitig alten Regierung Griechenlands nochmals einen Vertrauensvorschuss geben und die Finanzierungslücke im Troika-Programm schließen.” Ansonsten droht, meint der Analyst, eine erneute Umschuldung Griechenlands innerhalb der Eurozone oder ein Kreditausfall. Letzteres könnte einen Austritt Griechenlands aus dem Euro und aus der Europäischen Union nach sich ziehen.

World Wealth Report 2012: Region Asien/Pazifik nun mit der größten Zahl an HNWI.

In Österreich steigt die Zahl der HNWI im Jahr 2011 um 0,6 Prozent (Vorjahr plus 9,4 Prozent) von 87.900 auf 88.300. Der Zuwachs ist damit etwas unter dem globalen Durchschnitt. In den Top Drei-Ländern USA, Japan und Deutschland leben insgesamt 53,3% aller HNWI und damit es etwas mehr als im Jahr 2010 mit 53,1%. Der größte prozentuale Zuwachs an HNWI unter den ersten zwölf Ländern konnte in Brasilien mit 6,2 Prozent festgestellt werden. Auf dem zwölften Platz wurde Indien von Südkorea verdrängt.  (ots/red)

sehr wahrscheinliches Szenario“, meinte Georg Schuh, Chef-Anlagestratege der Vermögensverwaltungssparte DB Advisors. Der Kapitalmarkt habe ein Auseinanderbrechen bereits eingepreist. „Ich glaube, wir sind jetzt in der Endspielphase.“ Griechenland werde noch dieses Jahr den Euro verlassen – „je eher, desto besser“, meinte Schuh. Für den Euro könne dies auch eine Chance sein. So könnten einzelne Länder wie Griechenland ausscheiden, andere wie Polen dafür hinzukommen.

RBI Dividende 1,05 Euro

Neuwahl des Aufsichtsrats

Wien. Die Ordentliche Hauptversammlung der Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat für das Geschäftsjahr 2011 einer im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010 unveränderten Dividende in Höhe von 1,05 € je Aktie zugestimmt. Daraus ergibt sich unter Berücksichtigung der eigenen Aktien, aus denen keine Dividendenansprüche resultieren, eine Ausschüttungssumme von insgesamt 205 Mio. €. Tag der Auszahlung an die dividendenberechtigten Aktionäre ist der 27. Juni 2012. Herbert Stepic, Vorstandsvorsitzender der RBI, verwies auf das schwierige Umfeld, in dem trotzdem der höchste Gewinn vor Steuern eines österreichischen Unternehmens erzielt werden konnte. Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, und Günther Reibersdorfer, Generaldirektor des Raiffeisenverbands Salzburg, wurden von der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat der RBI gewählt. Sie folgen Ludwig Scharinger und Hannes Schmid nach.  (red)


f o n d s : pa r k

Freitag, 22. Juni 2012

financenet – 37

financenet@medianet.at

C-Quadrat SMN Equity Plus Aktienfonds mit zusätzlichen Ertragschancen durch Einsatz von Aktienindex-Futures

short

Unabhängiges Short- und Longportfolio im Fonds

Neuer CEO: Old Mutual Vermögensverwaltung

© Old Mutual

Österreichische Fondsschmieden C-Quadrat und SMN kooperieren – gemeinsamer neuer Fonds. linda kappel

Wien/Frankfurt. Ab sofort können Anleger in Österreich, Deutschland und Luxemburg in den neuen, innovativen C-Quadrat SMN Equity Trend Plus (thesaurierende Tranche/LU0762832730) investieren. Die Besonderheit: Der Fonds besteht aus einem Long- und einem Shortportfolio, die unabhängig voneinander allokiert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aktienfonds zapft der C-Quadrat SMN Equity Trend Plus also zwei unterschiedliche Ertragsquellen an und ermöglicht es Anlegern, selbst in Bärenmärkten Geld zu verdienen. SMN Investment Services Ltd. sorgt für das Management des Fonds und nutzt das Marketing Know-how von C-Quadrat in den Kernmärkten der Fondsgesellschaft.

Paul Feeney war zuvor bei BNY Mellon, Gartmore und Coutts.

London. Old Mutual hat Paul Feeney zum Chief Executive Officer (CEO) des Bereichs Vermögensverwaltung bekannt. Old Mutual Wealth Management umfasst die Bereiche Skandia UK, Skandia International sowie deren Europageschäft Skandia Investment Group und Old Mutual Asset Managers (UK). Insgesamt verwaltet die Old Mutual Wealth Management 63 Mrd. £. Die Bruttozuflüsse lagen 2011 bei 12,2 Mrd. £, der Kunden-Nettocashflow bei mehr als 2 Mrd. £. (red)

M&G Investments mit neuer Risikochefin

Fondsmanager Gernot Heitzinger zapft zwei unterschiedliche Ertragsquellen an – Rendite ist auch in Bärenmärkten möglich.

erstmals auch Privatanleger von einer Handelsstrategie profitieren, die bisher nur institutionellen Kunden vorbehalten war.“

Quantitative Erfahrung Gernot Heitzinger, Geschäftsführer von SMN, ergänzt: „SMN setzt quantitative Strategien bereits seit 1996 mit Erfolg um. Wir sind überzeugt, dass diszipliniertes Handeln mit System auch an den Aktienmärkten erfolgreich sein wird.“ C-Quadrat, the fund company, ist ein europaweit tätiger, unabhängiger, quantitativer Asset Manager. Das Unternehmen wurde 1991 gegründet, verfügt seit 2003 über eine eigene Kapitalanlage-

gesellschaft und notiert seit November 2006 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse und seit Mai 2008 an der Wiener Wertpapierbörse. „C-Quadrat ist bekannt als Asset Manager und der Analyse und hat dem Management von Investmentfonds europaweit einen Namen gemacht. Innovative Anlagestrategien für institutionelle Investoren runden die Produktpalette ab“, heißt es bei C-Quadrat. Zudem vertrauten zahlreiche international tätige Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungsunternehmen auf das Know-how von C-Quadrat. SMN Investment Services ist auf Alternative Investments spezialisiert und konzentriert sich auf

institutionelle Investoren. SMN Investment Services GmbH besteht seit 1996 und ist als österreichische Wertpapierfirma konzessioniert, SMN Investment Services Ltd. besteht seit 1997 und hat eine Lizenz für Investmentgeschäfte durch die Bermuda Monetary Authority.

Austro-Alternative-Experte Die Gruppe verwaltet rund 1 Mrd. USD in alternativen Investmentprodukten. Die Produkte verfolgen allesamt einen quantitativ/ systematischen Investmentansatz. Als Flaggschiff der SMN Produktpalette gilt seit über 15 Jahren ein global diversifizierter Managed Futures Fund.

© M&G

Während das Longportfolio ausschließlich Einzelaktien aus dem MSCI All Country World TR Gross Local Index (ca. 2.300 Aktien aus 45 Ländern) umfasst, kann für das Shortportfolio aus rund 20 liquiden Aktienindex-Futures ausgewählt werden. Der Fonds wird nach einem rein systematischen, auf Trendfolge basierenden, Handelsansatz gemanagt. Dieser verwendet technische und fundamentale Inputfaktoren zur Identifikation mittel- bis langfristiger Trends. Der Investitionsgrad schwankt grundsätzlich zwischen 0 und 100%. Der C-Quadrat SMN Equity Trend Plus ist ein nach Luxemburger Recht begebener UCITS IV Fonds und geht damit mit der strengen europäischen Fondsregulierung konform. Thomas Rieß, Gründer und Vorstand von C-Quadrat, erklärt: „Mit diesem neuen Fonds können

© SMN

20 Index-Futures zur Wahl

Zuvor bei BlackRock und Merrill Lynch Investment: M. Scrimgeour.

Frankfurt. M&G Investments hat Michelle Scrimgeour zum neuen Group Risk Director ernannt. Sie kommt von BlackRock, wo sie 25 Jahre gearbeitet hat und umfangreiche Erfahrung in der Fondsbranche sammeln konnte. Zuletzt war sie als Co-Head für den Bereich Fixed Income Business Management tätig und Mitglied des Executive Committee für diesen Bereich, der 1 Billion USD verwaltet. (red)

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f o n d s : pa r k

38 – financenet

Freitag, 22. Juni 2012

financenet@medianet.at

AXA Investment Managers Stark diversifiziertes Portfolio aus internationalen Anleihen; Top-Down-Ansatz

short

Flexibler AXA-Bondfonds

GAM sieht gute Gründe für Finanz-Branche London. Aus Sicht eines Anleiheinvestors sei der Finanzsektor derzeit interessant und stecke voller Chancen, zitiert der Branchendienst „fondsprofessionell.at“ Jeremy Smouha, zuständig für den GAM Star Credit Opportunities: „Wir haben gegenüber Aktieninvestoren den Vorteil, dass wir nicht nur diejenigen Unternehmen finden müssen, die dauerhaft wachsen können, sondern auch solche, die einfach weiterlaufen.“ Er investiere gern in Finanzwerte, weil die Branche vielfältig sei. Auch befänden sich unter Finanzwerten einige Gesellschaften, die ihren Sitz zwar im krisengeplagten Europa haben, jedoch weltweit präsent seien. Und die fortschreitende Regulierung mache die Finanzbranche insgesamt sicherer.

Wien. AXA Investment Managers (AXA IM) hat einen neuen Anleihenfonds zum Vertrieb in Österreich registrieren lassen, den AXA WF Global Strategic Bonds. Anleger können mit diesem Fonds ihre internationalen Anleiheinvestitionen diversifizieren, heißt es. Gemanagt wird der Fonds von Nick Hayes, Portfoliomanager bei AXA Investment Managers. Hayes strebt an, in jedem Marktumfeld die besten Möglichkeiten auszuschöpfen. In Folge dessen werde der Fonds stark diversifiziert sein und jene Anleihen enthalten, die aus Sicht der Spezialisten von AXA Fixed Income die besten Erträge versprechen, unabhängig von der jeweiligen Benchmark. Der Ansatz verfolgt ein aktives Management in den interessantesten internationalen Anleihen. Durch ein flexibles Durationsmanagement sollen die Gesamtperformance gesteigert und die Zins-

Bewölkter Himmel für Europas PV-Anlagen Grünwald/München. Dem Branchenverband VGF Verband Geschlossene Fonds e. V. zufolge erlitten Energie-Fonds trotz sehr stabiler Zahlen im Gesamtmarkt (platziertes Eigenkapital 5,85 Mrd. € in 2011) mit 637 Mio. € platziertem Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr einen starken Rückgang (ca. -23%). Institutionelle Investoren hätten in 2011 unverändert viel investiert, der Rückgang geht auf Privatanlger zurück. Für 2012 ist die Stimmung – zumindest in Europa – verhalten, geht aus dem Branchenreport von KGAL, einem großen deutschen Anbieter solcher Fonds, hervor. Das italienische Fördergesetz für Erneuerbare Energien sowie die in Deutschland diskutierte Neuregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seien als Bremsen zu werten. Außerhalb Europas aber sei die Situation anders. In China, USA und Japan werde in den nächsten Jahren erhebliches Wachstum erwartet.

Manager Hayes will in allen Ländern und Marktsegmenten optimal positioniert sein.

Nun in Österreich verfügbar Spezialisierung auf Managerselektion; Sachwertanalyse durch Feri EuroRating

Heidelberg/Wien. Die fondesgebundene Rentenversicherung „SVF Sachwert Polizze“ ist nach Hinterlegung des „SVF Sachwert Portfolio Fonds“ bei der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht nun in Österreich verfügbar. Im Fonds wird der Investitionsprozess der SVF AG umgesetzt. Die SVF AG hat sich bei Sachwerten auf die „Managerselektion“, also die Auswahl der besten Manager des Marktes, spezialisiert. Die ausgewählten Sachwerte werden danach durch die Feri EuroRating Services AG analysiert. Nur die besten Sachwertfonds werden von einem unabhängigen Investitionsbeirat, besetzt mit drei erfahrenen Branchenexperten, bestätigt. Der Vermögensverwalter CAIAC Fund

© SVF

Vertriebsfreigabe für SVF Sachwert Polizze

K. Fickert, SVF AG-Vorstandsvorsitzender: „Fonds ist ab 50 € monatlich erhältlich.“

Management AG aus Bendern, Liechtenstein, trifft die Investitionsentscheidung. „Durch die Selektion der besten Manager stellen wir sicher, dass – wie in der Champions League die besten Spieler – bei uns die besten Investments ausgewählt werden. Somit erhält der Anleger größtmögliche Sicherheit bei maximaler Renditeerwartung“, so SVF AG-Vorstandsvorsitzender Klaus Fickert. Eine Studie von Fondsmedia bescheinigt, dass von 2001 bis 2010 das beste Drittel der 234 aufgelösten Fonds eine Rendite von über 20% p.a. (IRR) erzielen konnte. Der Fonds ist über die ViennaLife Lebensversicherung AG ab 50 € monatlich oder 5.000 € Einmalerlag als Fondspolizze verfügbar.  (lk)

Viele positive Indizien Die amerikanischen Immobilienpreise scheinen ihren Boden zu finden, Autoindustrie boomt

Gutes Rating für SCAFonds Omikron7

Ned Davis Research: USA gut unterwegs

© Schiketanz Capital Advisors

Wien. Positiv für die USA gestimmt ist Joseph Kalish, Chefstratege von Ned Davis Research, der vor Kurzem auf Wien-Besuch bei der Kathrein Bank weilte; das Institut arbeitet seit mehr als zehn Jahren mit dem amerikanischen Analysehaus zusammen. Kalish meint daher, dass die Strategie der Federal Reserve, der amerikanischen Notenbank, gut aufgegangen sei. Auch Europa habe wenig andere

Wolfgang Schiketanz: „Benchmarks interessieren uns nicht.“

Optionen, aber die EZB solle die Zinsen weiter senken. Dafür, dass die USA auf einem sehr guten Weg sind, findet Kalish viele Indizien: Beim Immobilienmarkt, der schon vor sieben Jahren zu kriseln begonnen habe, zeige sich nun eine Bodenbildung der Preise. Dem schwachen Neubau stehe eine den zur Verfügung stehenden Objekten übersteigende Zahl an Haushaltsgründungen ge-

genüber. Die finanzielle Situation der verschuldeten Bevölkerung bessere sich; dies zeige sich beispielsweise am Automarkt: 2012 dürfte mit mehr als 14 Mio. Fahrzeugen das dritte starke Absatzjahr in Folge werden. Auch die Stimmung bei den Konsumenten und den Banken bessere sich, die Kreditportfolios der Banken zeigten insgesamt eine sich entspannende Tendenz.

Starker Energiesektor

© Ned Davis

Wien. Der globale Aktienfonds Omikron7 der Schiketanz Capital Advisors GmbH hat zum 25. Jahr-Jubiläum sozusagen ein „Kompliment“ bekommen: Die Rating-Agentur TELOS versieht den Fonds mit einem AA-. Der Fonds wurde bereits am 4. Juni 1987 aufgelegt und ist seit 2007 als Publikumsfonds verfügbar. In 2012 machte der Fonds per 18. Juni +6,91%. Die Anlagestrategie würde konsequent weiterverfolgt, Investitionen würden nur auf Basis fundamentaler Daten erfolgen, sagt geschäftsführender Gesellschafter Wolfgang Schiketanz.

risiken verringert werden. Hayes führt aus: „Der ‚AXA WF Global Strategic Bonds‘ ist ein flexibles, stark diversifiziertes Portfolio aus internationalen Anleihen. Es ist an keinen Investmentstil gebunden, und sein Risiko wird konsequent überwacht. Wir investieren nach einem Top-down-Ansatz. Maßgeblich für unsere Asset Allocation ist unsere Prognose der Weltkonjunktur in Verbindung mit Länderanalysen.“ Mit einem verwalteten Vermögen von 287 Mrd. € sei AXA IM einer der bedeutendsten Investoren im Rentenmarkt. Die umfangreichen Ressourcen und unsere langjährige Erfahrung im Management internationaler Anleihen kommen dem AXA WF Global Strategic Bonds zugute. Hinzukommt, dass man über ein spezielles Portfolio Engineering Team verfügt, das das Risiko-Ertrags-Profil des Fonds regelmäßig kontrolliert und beurteilt. (lk)

© AXA Investment Managers

Mit verwaltetem Vermögen von 287 Mrd. Euro ist der Asset Manager ein Rentenschwergewicht.

Kalish: Die USA profitieren auch von der verhältnismäßig jungen Bevölkerung.

Weiters können die USA auf ihren Energiesektor zählen: Durch die Rohstoffvorkommen und die Industrie seien Öl und Gas billiger als in Europa. Die USA seien auch nicht so abhängig von Exporten – die US-Exportrate in Prozent des BIP beträgt nur rund 14%. „Europa legt den Fokus zum Teil zu wenig auf den Binnenmarkt“, so Kalish. Mit einem erstarkten Euro beispielsweise nach einem Austritt der Peripherieländer und schwachen Staaten aus der Eurozone würden sich die Exporte verteuern – damit

hätte man keine Freude. So aber müssen die starken Staaten, allen voran Deutschland, die Peripherieländer finanzieren.

Demografisches Profil Auch mit dem demografischen Profil hätten die USA bessere Chancen als andere entwickelte Länder in Europa oder als z.B. Japan. Auch China werde wegen der Ein-Kind-Politik über kurz oder lang Probleme bekommen. Für europäische Aktien sieht Kalish aber nicht grundsätzlich schwarz: Bei europäischen Konzernen, die Zugang zum Kapitalmarkt haben und globale Player sind, besteht wenig Gefahr – anders bei kleinen und mittleren Betrieben, die von Bankfinanzierungen abhängig sind und in erster Linie auf dem Heimatmarkt aktiv sind. Eine gute Kreditanalyse zahle sich für den Investor aus. Gänzlich Entwarnung gibt Kalish für die Inflationsthematik: Derartige Befürchtungen seien aktuell gänzlich fehl am Platz, so der Investmentstratege. (lk)


BAnking

Freitag, 22. Juni 2012

financenet – 39

financenet@medianet.at

Triple-A Laut der Agentur Fitch bleibt Österreich in der Top-Liga; Osteuropa-Risiko für Banken besteht weiterhin, ist aber nicht größer geworden

Banken erhalten gutes Zeugnis Wien. Das letzte Urteil der RatingAgentur Fitch fällt für die Republik recht positiv aus: Das AAA bleibt erhalten. Fitch sieht trotz der ungelösten Staatsschuldenkrise in Europa Österreich Kreditbestnote Triple-A und den stabilen Ausblick nicht gefährdet. Das Osteuropa-Risiko der österreichischen Banken besteht jedoch weiterhin, ist aber jedenfalls nicht größer geworden. Als positiv für Österreich führte Kreditanalyst Gergely Kiss das heimische Wirtschaftswachstum an – rund 3 Prozent in 2011 und prognostiziert 0,9 Prozent in 2012 – und die Budgetkonsolidierung. Die Sparmaßnahmen müssten aber auch auf Länderebene zielstrebig weiterverfolgt werden. Auch strukturelle Reformen seien in Österreich notwendig, etwa am Arbeitsmarkt, um ein „robustes Wirtschaftswachstum“ zu errei-

Warnung Überregulierung

Schattenbanken

London. Der Internationale Bankenverband IIF hat vor pauschalen Regeln bei der geplanten Regulierung sogenannter Schattenbanken gewarnt. Andernfalls könne das Finanzsystem Schaden nehmen und die wirtschaftliche Erholung einen Rückschlag erleiden, hieß es in einem IIF-Bericht. Bei Schattenbanken handelt es sich um Finanzmarktakteure, die wie Banken handelten, ohne selbst eine Banklizenz zu haben. Es sei gefährlich, eine klare Linie zwischen den Schattenbanken – also dem unregulierten Finanzbereich – und dem normalen Bankgeschäft ziehen zu wollen, weil dies zu Überregulierung führen könne. Sinnvoller sei eine Prüfung des Einzelfalls. Der Lobbyverband IIF vertritt rund 450 Finanzinstitute weltweit. (APA)

chen, sagte Kiss. Insgesamt „einen neutralen Trend“ ortet der FitchBankenexperte Michael DawsonKropf bei den Fundamentaldaten der österreichischen Banken. Die Erträge stehen „unter Druck“, aber „nicht dramatisch“. Außerdem sei die Refinanzierung am Heimatmarkt gesichert. Das Rating der einzelnen österreichischen Banken sei getrieben durch die wirtschaftlichen Makroszenarien, wie der Euro-Staatsschuldenkrise. Fitch bewertet führende österreichischen Banken derzeit mit „A“ und stabilem Ausblick: Erste Group, Raiffeisen Bank Interna-

tional (RBI), Unicredit Bank Austria, den Volksbanken Verbund, die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) und die Kommunalkredit Austria; die staatliche Kommunalkredit-Bad-Bank KA Finanz wird mit „A+“ bewertet.

Bank Austria entkoppelt Die Erste Bank sehe man aufgrund ihrer Diversifizierung als „sehr positiv“, so Dawson-Kropf. Außerdem sei die Bank in stabilen osteuropäischen Ländern wie Tschechien und Slowakei aktiv. Als „eher kapitalschwach“ bezeichnete er die Raffeisen Bank

Durch Übernahmen, Integration und Modernisierung kleinerer Dating-Portale soll ein neuartiger Medienverbund mit System Partnern entstehen, der eine moderne Alternative zu den „Big 7“ der Online-Dating Branche bietet. Der Schwerpunkt soll auf den Wachstumsmärkten im deutschsprachigen Raum und Osteuropa liegen. Der Medienverbund fürs Online-Dating Als Beteiligungs- und Entwicklungsgesellschaft bietet sich togethermedien.net in der derzeitigen Marktsituation die Chance - mit wenig Kapitalaufwand - zum Marktführer einer völlig neuen „Online Dating Experience“ zu werden. Aus mehreren kleineren Portalen entsteht mit System Partnern ein starker Medienverbund, der dem Online-Dating Publikum größere Vielfalt und Wahlmöglichkeiten bieten soll - zu einem günstigeren Preis. Die „Small Player“ im Dating Markt sind sowohl in Bezug auf Regionen, Zielgruppen als auch die Portalschwerpunkte/Produktvarianten breit gestreut.

Moody’s Pfandbriefe

Top-Bewertung Wien. Die Ratingagentur Moody‘s hat die Bonitätsbewertungen von Pfandbriefemissionen (Covered Bonds) von UniCredit/Bank Austria und Hypo Niederösterreich (Hypo NÖ) unverändert auf der höchsten Stufe belassen. Die Veränderungen und Ergänzungen, die in den Emissionsprogrammen der beiden Institute vorgenommen wurden, werden nicht zu einer Verschlechterung des aktuellen Aaa-Ratings der Anleihen führen. (APA)

Die „Big 7“ des Online-Dating: teure Reichweite ohne Vielfalt wie friendfinder.com, match.com bzw. neu.de, easyflirt.de, parship. de, friendscout24.de, stayfriends.com, elitepartner.de Dem Online-Dating Markt fehlen neue Impulse Nutzer wollen nicht nur die Reichweite der „Big 7“, sondern auch mehr Vielfalt. Wenn diese dann zu einem niedrigeren Preis angeboten wird, dann ist dies für den Kunden umso besser. 11,0 Millionen Euro Umsatz und 4,8 Millionen Euro Jahresgewinn bis 2017 Damit wäre der Verbund nach heutigen Zahlen ein etablierter Player im Online-Dating Markt und hätte aufgrund seiner Produktvielfalt ein weiter hohes Wachstumspotenzial.

Bulle & Bär Research vom Mai 2012 sagt: „Wir halten das von einem professionellen Management sowohl auf Produkt- als auch Finanzierungsebene gut durchdachte Konzept für absolut marktfähig und wachstumsstark. In Osteuropa könnte sich ein solcher Portal-Verbund sogar noch eine führende Marktposition erobern. Den „Big 7“ dürfte es hingegen sehr schwer fallen, aus dem etablierten Portalmuster auszusteigen, während der Aufbau eines neuen Konzeptes von Grund auf umso leichter ist! Deshalb halten wir das Potenzial dieser Geschäftsidee für deutlich höher, als vom Management kalkuliert.“ © EPA

Gutes Zeugnis zum Schulschluss: FitchBankenexperte Michael Dawson-Kropf.

Hohe Renditen für Erstinvestoren Anleihefinanzierung für die Expansion Der Aufbau und die Entwicklung des Portfolios soll über die Ausgabe von Anleihen finanziert werden. Anlegern der frühen Erwerbsphase bietet die HHP Beteiligungs GmbH mit der Emission „Together Bond II“ Anleihe mit einem festen jährlichen Kupon von 12 % an. Die Anleihe ist mit einer Laufzeit bis zum 31.03.2017 ausgestattet. Die Zeichnungsfrist läuft bereits. Der Renditebonus steht hier im Vordergrund. „Together Bond II“ Lukrative Dating-Anleihe mit 12 % Jahresrendite Emittentin

HHP Beteiligungs GmbH, FN 330141 b

Volumen

EUR

2.000.000

Stückelung

EUR

50.000

Zinssatz

12,0 % p.a., zahlbar jährlich

Laufzeit

5 Jahre endfällig am 31.03.2017

Emissionskurs

100 %

Tilgung

am Laufzeitende zu 100 %

Zeichnungsfrist

bis 30.06.2012

Zahlstelle

ALIZEE BANK AG

ISIN

AT0000A0V4M6

Börseneinführung

2014 geplant

Verwendung des Emissionserlöses

Deutliches Potential für überplanmäßiges Wachstum

Moody’s sieht die Pfandbriefe der UniCredit und Hypo NÖ weiter bei Aaa.

International. Der Fitch-Analyst sieht „positive Trends“ im österreichischen Bankensektor, unter anderem, weil Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung ergriffen wurden. Außerdem hätten die heimischen Banken die Kreditvergabe-Kriterien in Osteuropa deutlich angezogen. Bei der Bank Austria gebe es durch die potenzielle systemische Unterstützung Österreichs eine Entkopplung vom Rating des Mutterkonzerns UniCredit. Die Bank Austria sei „ganz gut von der UniCredit abgeschirmt“. Dennoch könne man eine mögliche Herabstufung der Mutter „nicht ganz trennen“. (APA, hk)

© Fitchratings

Analysten sehen die Entwicklung der Erste Bank wegen ihrer Diversifizierung als „sehr positiv“.

togethermedien.net-HHP Beteiligungs GmbH beabsichtigt, den Nettoemissionserlös aus der Emission der Teilschuldverschreibungen für die ersten geplanten Expansion zu verwenden. Laut den Smallcap-Experten von Bulle & Bär Research vom Mai 2012 empfehlen diese die Zeichnung der ersten Anleihe-Emission der HHP Beteiligungs GmbH. Zeichner des „Together Bond II“ können mit Jahresrenditen von 12% beim derzeit langfristig niedrigem Zinsniveau einen echten Renditehit landen. Im Vergleich zu den Renditen für Festgeld oder gar dem Tagesgeldkonto stellen diese Anleihen jedoch eine echte Alternative dar. Fordern Sie das Anbot an unter: Web: www.togethermedien.net/bond E-Mail: office@togethermedien.net Tel.: 0043/810/500071


b a n k i n g / i n s u r a n c e : watc h

40 – financenet

Freitag, 22. Juni 2012

financenet@medianet.at

Bankenregeln Mehr Vermögenswerte sollen als Rücklage für Liquiditätspuffer benutzt werden dürfen

short

Basel III wird aufgeweicht

BKS für nachhaltiges Wirtschaften Klagenfurt. Die Bank für Kärnten und Steiermark (BKS) möchte nachhaltiges Wirtschaften Klein- und Mittelbetrieben nahebringen. Für den 3. Juli lädt Vorstandsmitglied Herta Stockbauer Unternehmern zu einer Informationsveranstaltung „Nachhaltig erfolgreich“ nach Klagenfurt ein. „Nachhaltiges Wirtschaften macht sich mittlerweile als Wettbewerbsvorteil bezahlt“, heißt es dazu in einer Aussendung der Bank. (ks)

Die Detailverhandlungen über die neuen Bankenauflagen sind von Uneinigkeit der Staaten geprägt. Brüssel. Die Banken haben beim Kampf gegen aus ihrer Sicht zu strenge Auflagen offenbar einen Teilsieg errungen. Bei den als Basel III bekannten neuen Vorgaben sollen mehr Vermögenswerte als Rücklage für den Liquiditätspuffer benutzt werden dürfen als bisher geplant, berichtet das Wall Street Journal Europe. Die Regierungen weltweit ringen derzeit mit den Banken um strengere Auflagen, um künftig Finanzkrisen besser vermeiden zu können.

Uneinige Staaten Die wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt sind sich keineswegs einig, wie streng die Vorgaben ausfallen sollen. So wollen zum Beispiel die Briten die Zügel nicht zu eng anziehen, um das Geschäft der für die britische Wirtschaft enorm wichtigen Finanzindustrie nicht abzuwürgen. Auch die US-Amerikaner sperren sich immer wieder gegen zu harte Auflagen für die Banken. So hatten die Vereinigten Staaten den Basel-III-Vorläufer Basel II nie offiziell einführt. (APA)

Verhandlungen über Details

© Bank Austria

Unter den Basel-III-Regeln soll zum einem der Kapitalstock erhöht werden, mit dem die Banken Risikogeschäfte absichern müssen, und zum anderen müssen die Banken ihre Liquidität steigern. Die neuen Vorgaben sollen ab Anfang 2013 sukzessive eingeführt

© Vienna Insurance Group

Neue Köpfe bei Bank Austria Immo-Service

werden und 2019 voll zum Tragen kommen. Im Prinzip stehen die neuen Vorgaben fest. Derzeit verhandeln die einzelnen Banken und auch Länder um die Details, da die von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) aufgestellten Regeln in nationales Recht umgesetzt werden müssen.

Nicht so streng: Basel III soll nicht in den Keller des Basler „Botta“ Buildings laufen.

Ludwig Wiesbauer, neuer Chef des Bank Austria ImmobilienService.

Uniqa Das automatische Sicherheitssystem des Versicherers für Autounfälle kommt gut an und wird rege genützt

Wien. Ludwig Wiesbauer wird neuer Geschäftsführer des Bank Austria ImmobilienService (BA-IS). Er folgt auf Robert Anzenberger, der in die deutsche UniCredit-Tochter HypoVereinsbank wechselt. Wiesbauer war zuletzt Leiter des Immobilienfinanzierungsgeschäfts der HypoVereinsbank. Martina Denich-Kobula und Daniel Maxian übernehmen die operative Leitung. (red)

2.500 Einsätze, 50.000 Kunden mit SafeLine Wien. Bereits 50.000 Österreicher verwenden das Sicherheitssystem der Uniqa SafeLine Auto-Versicherung. Es ist dies ein kleines Gerät, das mit einem CrashSensor ein Unfallgeschehen erkennt und ab einer bestimmten Unfallstärke automatisch Alarm auslöst. Die Alarmmeldung beinhaltet auch den exakten Standort des Kraftfahrzeugs. Die ÖAMTC Notfallzentrale kann dann für zielgerichtete und schnelle Hilfe sorgen.

Allianz sendet die ­Polizzen elektronisch Wien. Mit 1. Juli erlaubt der Gesetzgeber die elektronische Kommunikation beim Versand von Polizzen, Änderungsmitteilungen und anderen Erklärungen. Die Allianz bietet ihren Kunden vom Start weg an, diese Möglichkeiten zu nutzen. Neben einer gesteigerten Kundenconvenience könnten damit bei der Allianz jährlich rund 150 t Papier eingespart werden.  (red)

Noch weitere Vorteile bietet das System, so Uniqa-Landesdirektor Franz Stiglitz: „Man kann auch zu einem Unfallort kommen und durch den SafeLine Notfall-Knopf

© Uniqa

Weitere Vorteile

Alois Dragovits und Franz Stiglitz mit dem 50.000ten SafeLine-Kunden (Mitte).

Vatikan Schlechte Noten

Berufsunfähigkeit Das Risiko wird unterschätzt, die Allianz bringt neues Produkt

Europarat Kritik an Papst-Bank

„Körperkasko“ für Arbeiter

© Helvetia/Fotostudio Floyd

Wien. Mehr als jeder fünfte heimische Rentner ging aufgrund von Berufsunfähigkeit in die Pension – aber nur 15% aller Berufstätigen geben an, gegen Berufsunfähigkeit privat versichert zu sein. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Allianz Gruppe. Der Versicherer möchte jetzt mit neuen Lösungen auch Berufsgruppen mit höherem Risiko Zugang zu einer privaten Existenzsicherung bieten.

© Allianz/Ingo Folie

Thomas Neusiedler folgt Rolf Kuhn als Helvetia-Vorstand nach.

Die Situation sei paradox, meint Manfred Baumgartl, Vorstandsmitglied der Allianz Gruppe in Österreich: „Für sein Kfz schließt jeder zweite Österreicher eine Kaskoversicherung ab, aber ihre eigene Existenz haben nur sehr wenige abgesichert.“ Die Allianz-Umfrage ortet ein falsches Risikobewusstsein: Mehr als die Hälfte schätzt die Wahrscheinlichkeit, einmal von Berufs-

Allianz-Chef Baumgartl: Risiko der Berufsunfähigkeit bei Weitem unterschätzt.

unfähigkeit betroffen zu werden, nur mit maximal 20% ein.

Vatikan. Der Vatikanbank Institut für religiöse Werke (IOR) drohen offenbar im Prüfbericht des Europarats in acht von 16 Punkten zum Thema Geldwäsche schlechte Noten. Damit könnte der Vatikan nicht wie erhofft in die „Weiße Liste“ der transparenten Staaten aufgenommen werden. Ende Mai war IOR-Chef Ettore Gotti Tedeschi entlassen worden. (red)

Unterschätztes Risiko Ein Durchschnittsverdiener kann bei Berufsunfähigkeit monatlich nur mit rund 950 € Invaliditätspension rechnen. Dennoch rechnen laut Umfrage nur 38,2% der Befragten für den Fall der Berufsunfähigkeit mit erheblichen finanziellen Einbußen und einem deutlich niedrigeren Lebensstandard. Etwa die Hälfte der Beschäftigten ist überwiegend körperlich tätig und hat ein Problem, privat vorzusorgen: Der Verdienst ist geringer, die Prämien aufgrund des höheren Risikos höher. Um diese Lücke zu schließen, bietet die Allianz eine „Körperkasko“ an. Sie ist speziell zugeschnitten auf körperlich hart arbeitende Menschen in handwerklichen Berufen sowie auf Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit oder Vorerkrankungen eine BerufsunfähigkeitsVersicherung nicht abschließen konnten. (red)

© EPA

Neuer Vorstand für Schaden bei Helvetia

Wien. Thomas Neusiedler wird neues Vorstandsmitglied der Helvetia Versicherungen AG und den Marktbereich Schaden/Unfall leiten. Er folgt Rolf Kuhn nach, der in der Schweiz zukünftig für länderübergreifende Projekte in der SchadenUnfallversicherung verantwortlich sein wird. Neusiedler war zuletzt bei der Zürich Versicherung in Österreich Mitglied der Geschäftsleitung. Davor war er in leitender Funktion für die Allianz (Abteilung Sach/Technik/Transport) tätig. (red)

aktiv Hilfe holen und das Auto kann nach einem Diebstahl wieder aufgefunden werden.“ Entsprechend rege genützt wird das Service: Es kam bereits bei mehr als 2.500 Einsätzen nach Pannen, Unfällen, Notfällen sowie Kfz-Diebstählen zum Einsatz. „Allein in diesem Jahr sind durch ‚SafeLine‘ bereits über zehn Fahrzeuge nach einem Diebstahl sichergestellt wprden“, so Alois Dragovits, Leiter Versicherungstechnik Sach und Kfz. Zusätzlich entfielen Suchzeiten von Einsatzkräften, da der exakte Einsatzort bekannt ist. So werde wertvolle Zeit für die medizinische Erstversorgung gewonnen; das könne im Extremfall sogar Leben retten. (red)

: Der Chef der Vatikanbank IOR Gotti Tedeschi wurde Ende Mai gefeuert.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 22. juni 2012 – 41

triumph in frankfurt

Weiterer Großmieter für die CA Immo im Frankfurter Europaviertel  Seite 44

© Alix Frank RA

© Immofinanz Group

financenetreal:estate 25 Jahre mit Wienerberger

Seit einem Vierteljahrhundert berät Alix Frank-Thomasser den Konzern  Seite 45

Anleihen immos stark nachgefragt © Conwert/Robert Polster

Ausverkauf in Spanien läuft auf Hochtouren

Wohnung gesucht? 01 596 60 20 www.jpi.at JP ImmobIlIen

IMMO-AGS 13. Juni 2012 - 20. Juni 2012

Wochentop Wochenflop

137,19 IIA ATRS

Immofinanz S Immo CA Immobilien Anlagen conwert Warimpex Atrium

5,82% 7,96% -1,42% 7,96% 6,42% 5,29% 3,75% -1,30% -1,42%

© Engel & Völkers

IATX (20.6.)

glob. IMMO-FONDS

Schnäppchenpreise Immobilien an der Costa del Sol sind durch Spaniens ­Immobilienkrise zum absoluten Ausverkaufspreis zu haben – Reduktionen um bis zu 70 Prozent sind keine Seltenheit, wie ein Lokalaugenschein zeigt. Die Regierung lockt mit Steuerzuckerln, Chinesen kaufen in Top-Lagen kräftig.  Seite 42

1-Monats-Performance per 20.6. Monatstop DWS inv. RREEF As9,47% Monatsflop Europe Immo.Inv.-3,59% Top 5 Immofonds DWS Inv.RREEF As.Pac.RE Sec.9,47% ESPA Stock Asia-Pac. Prop. T 7,94% CS SICAV One(Lux) Eq.Glob.EM7,77% First State Asian Prop. Sec. A 7,33% Henderson Asia-Pac. Prop. Equ.7,07%

Strabag Geht Hans Peter Haselsteiner vorzeitig?

Spekulationen über Firmenchef

Flop 5 Immofonds Europa Immobilien Invest  -3,59% Wiener Privatbanken Eur.Prop. -0,72% TMW Immobilien Weltfonds  -0,58% DJE Real Estate P -0,51% ESPA Stock Europe-Prop HUF -0,48%

© APA/Barbara Gindl

13. Juni 2012 - 20. Juni 2012

CERX (20.6.)

382,22

3,70%

Derzeit vermietbare Fläche: 5.000 m2 Fashion Park 20.000 m2 Office Park

Hans Peter Haselsteiner: Abgang von der Strabag-Spitze möglich.

Wien. Beendet der Gründer, Chef und Großaktionär des fast 14 Mrd. € Umsatz schweren Bauriesen Strabag, Hans Peter Haselsteiner, vorzeitig sein Engagement im Unternehmen? In der Tageszeitung Kurier waren Spekulationen darüber aufgekommen, nachdem er eine Anfrage zu diesem Thema mit „Lassen Sie sich überraschen“ beantwortet hatte. Bereits Anfang Mai hatte Haselsteiner verlauten lassen, er werde seine bis Ende 2015 laufenden Vorstandsperiode nicht ausschöpfen. Nachfolgen könnte ihm Sohn Klemens, der derzeit als Wirtschaftsprüfer arbeitet. (red)

Gold für das MGC Als erstes österreichisches Bestandsobjekt wurde das Mode- und Textilgroßhandelscenter mit DGNB Gold nach ÖGNI ausgezeichnet. Bürovermietung Colliers International Immobilienmakler GmbH Goldschmiedgasse 10, 1010 Wien Dagmar Oberhollenzer, 01/535 53 05 - 33 d.oberhollenzer@colliers.at www.colliers.at

Colliers_106x85_rz.indd 1

Fashion Park Vermietung MGC Mode- und Textilgroßhandelscenter St. Marx GmbH Modecenterstraße 22, 1030 Wien Rudolf Luger, 01/ 797 33 - 401 r.luger@mgcwien.at www.mgcwien.at

14.06.12 12:05


i m m o : c ov e r

42 – financenetreal:estate

Freitag, 22. Juni 2012

financenet@medianet.at

Promotion

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

www.henny-mayr.at

Italien Schwere Verluste

Immo-Branche auf Talfahrt

Rom. Unter dem Druck der schweren Rezession meldete die italienische Immobilienbranche dramatische Verluste. Im ersten Quartal wurde ein Rückgang der Transaktionen von 19,6% im Immobilienbereich verzeichnet. Dabei handelt es sich um das schlechteste Ergebnis seit dem Jahr 2004. Die Zahl der verkauften Immobilien sank gegenüber dem Vergleichsquartal 2011 von 136.780 auf 110.021. Auch im zweiten und dritten Quartal rechnen Experten mit einem weiteren Rückgang. Besonders belastet waren alle größeren italienischen Städte: In Palermo wurde ein Rückgang von 26,5% gemeldet, in Genua von 21,8%. In Rom und Florenz kam es zu einem Minus von 20,6% bzw. 21,1%. Weniger betroffen waren Mailand (minus 10,7 Prozent) und Neapel (minus 9,8 Prozent). Laut einer Studie soll es diesbezüglich auch in den nächsten zwei Jahren weiter Probleme geben.  (APA/rk)

Viel Platz an der Sonne

Spanische Regierung lockt mit Steuerzuckerln; bankrotten Gemeinden droht Zukunft als Geisterstadt. marie-thérèse Hartig

Costa del Sol. Spaniens Sonnenküste ist zugepflastert – nicht nur mit Hotels und Appartementhäusern, sondern auch mit Schildern: „Se vende“ und „Se alquila“ steht da, „Zu verkaufen“ und „Zu vermieten“. Ob Haus oder Wohnung, in Strandlage oder im Ortszentrum, rustikal-schlicht oder luxuriös – alles ist zu haben, und das mit satten Rabatten: Minus 67% (!) sollen etwa im Städtchen Alcaidessa unweit von Gibraltar deutschsprachige Gäste dazu verlocken, vor Ort eine Ferienwohnung zu erwerben, statt in der Anlage des Club Aldiana zu urlauben. Kein Einzelfall, denn seit dem Platzen der spanischen Immobilienblase 2008 sind die Preise, die sich davor binnen eines Jahrzehnts verdoppelt oder sogar verdreifacht hatten, im freien Fall. Einerseits versuchen Eigentümer, die ihre Kreditraten oder Hypotheken nicht mehr bedienen können, Immobilien zu verkaufen; andererseits reagieren spanische Kreditinstitute auf den Druck ihrer Nationalbank zu mehr Liquidität, indem sie Immobilien abstoßen und damit die Preise weiter senken.

© Engel&Völkers

Seit 1995 widmet sich unser Familienbetrieb mit Erfolg und Leidenschaft  dem Verkauf und der Vermietung von Immobilien in und um Salzburg sowie in verschiedenen weiteren Destinationen in Österreich und Europa. Sind Sie auf der Suche nach einer repräsentativen Villa – in gehobener Wohnlage, am See oder in den Bergen? Oder  soll es doch eher eine schicke Stadtwohnung mit allen Extras sein? Ein gemütliches SingleApartment zum leistbaren Preis? Oder ein einladendes Heim für die ganze Familie? Vielleicht suchen Sie auch ein funktionales Gewerbeobjekt mit Parkplatz oder Lagerraum? Oder sie benötigen dringend eine möblierte Kurzzeitlösung, da Sie beruflich oder privat einige Zeit in Salzburg zu tun haben, und den Komfort der eigenen vier Wände auch in der Fremde nicht missen möchten? Wir würden uns freuen, Sie auf der Suche nach dem idealen Objekt zu unterstützen! Service & Freundlichkeit werden bei uns „groß“ geschrieben! Bei der Vermarktung Ihrer Immobilie oder auf dem Weg zu Ihrem neuen Zuhause sind wir stets bemüht, Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung und flexiblen, individuell gestalteten Lösungsansätzen, kurzum mit Rat & Tat, zur Seite zu stehen. Neben der reinen Immobilienvermittlung bieten wir auch eine Reihe von Dienstleistungen rund um den Umzug und die Liegenschaftsbetreuung an  bzw. vermitteln Ihnen geeignete Kontakte und beraten Sie diesbezüglich.

Costa del Sol Immobilien an Spaniens Südküste sind günstig wie noch nie, die Lage ist aber wichtiger denn je

Christian Völkers, Chef und Mitbegründer von Engels & Völkers : In Marbella locken Top-Lagen um unter 600.000 Euro.

kalkenntnis lässt sich für Interessenten kaum beurteilen, welche Immobilien preiswert und welche trotz dras-tischer Preissenkungen immer noch überteuert sind. „In guten Neubauten gibt es nur wenige Objekte auf dem Markt“, erklärt Smadar Kahana, Direktorin des internationalen Immobilienunternehmens Engel & Völkers in Marbella. „Eigentümer haben hier meist ohne Hypothek für sich selbst gekauft und sind nicht in Not, zu verkaufen. Daher verzeichnen Immobilien in guten und TopLagen, zum Beispiel Sierra Blanca, Los Monteros oder Golden Mile, Preisnachlässe von höchstens 15 Prozent.” Allerdings ist Marbella ebenso wie Sotogrande und andere ver-einzelte Luxusenklaven ein Kapitel für sich. Die Wirtschaftskrise hat zwar zu einem generellen Überangebot an Immobilien an der gesamten Costa del Sol geführt, doch in Marbella begannen die Probleme schon 2007, als auf dem Höhepunkt der Blase viele Neubauten ohne oder mit nur teilweise

Steuerzuckerl sollen locken Trotz aller Bemühungen der spanischen Regierung, Immobilienkäufe mit Steuerzuckerln zu versüßen, indem etwa die Mehrwertsteuer beim Ersterwerb einer Immobilie von acht auf vier Prozent gesenkt wurde oder beim zukünftigen Wiederverkauf nur auf 50% des Gewinns Kapitalgewinnsteuer fällig wird (gilt für Käufe bis Ende 2012), stehen dennoch zigtausende Wohnanlagen leer. Für Schnäppchenjäger also die Gelegenheit, sich den Traum vom eigenen Ferienheim im Süden zu erfüllen?Ja, meinen Experten; allerdings ist Vorsicht geboten: Aus der Ferne und ohne genaue Lo-

vorhandenen Baugenehmigungen errichtet wurden und daher nicht verkauft werden konnten. „Heute ist der neue Bebauungs-plan für Marbella legalisiert oder im Prozess der Legalisierung“, berichtet Kahana. Deshalb habe sich der Markt stabilisiert. „In Imara, einem der modernsten Neubau-Objekte in Marbella, hat Engel & Völkers im Vorjahr eine Zwei-Schlafzimmer-Wohnung für 590.000 Euro und Drei-Schlafzimmer-Wohnungen für 775.000 Euro verkauft“, schildert die Expertin die Preissituation, „das sind nur zehn bis 15 Prozent weniger als im Jahr 2005.“ Spanienweit liegen Kahana zufolge die ausländischen Investitionen in spanische Immobilien 2011 mit 4,748 Mrd. € sogar wieder knapp über dem Wert von 2006 (4,716 Mrd. €). Allerdings verzeichnet Engel & Völkers eine Änderung der Klientel: Waren es früher zu 60% Briten, die einen Platz an der Sonne erwarben, so stellt heute eine Mischung aus Skandinaviern, Russen, Franzosen,

Bena Business Center-Sommeraktion – virtuelle Bürolösungen jetzt kennenlernen

Zwei Monate kostenfrei testen Wien. Bena, Marktführer bei Business Centers in Wien, will mit seinem Angebot an „Virtuellen Büros“, insbesondere auch kleinen und mittleren Unternehmen, zu einem optimalen professionellen Auftritt verhelfen: Wer zwischen 1. Juli und 31. August ein virtuelles Büro bei Bena mietet, zahlt für die ersten beiden Monate keine Miete. Darüber hinaus entfällt die für Neukunden zu entrichtende „set-up-fee“. Interessenten können sich zusätzlich vorab an ihrem bevorzugten Bena-Standort selbst ein Bild über die Vielzahl der BenaServices machen und einen halben Tag ein Tagesbüro oder für zwei Stunden einen Besprechungsraum nutzen – unverbindlich und kostenlos, wie Bena meldet.

Repräsentative Adresse Bei vielen modernen Unternehmensformen ist ein ständig besetztes Büro nicht zwingend notwendig, und die hohen Mietkosten für ein Büro in repräsentativer Lage sind nicht immer sinnvoll. „Der Standort, an dem man seine

Varendorff, Geschäftsführer von Bena. In den letzten zwei Jahren haben sich mehr als 250 Kunden für derartige virtuelle Bürolösungen entschieden.

„Virtuelles Büro“

© Bena/Richard Tanzer

Makler der Woche: Henny Mayr

Lockt mit Sommeraktion: Bena-Geschäftsführer Alexander Varendorff.

berufliche Tätigkeit ausübt, ist oftmals irrelevant, eine repräsentative Firmenadresse allerdings für einige Branchen unverzichtbar. Auch Meetings und Geschäftstermine, die in einem professionellen Umfeld stattfinden, vermitteln mehr Kompetenz. Das kann man mit einem ‚Virtuellen Büro’ an einem unserer sechs Standorte leicht verwirklichen“, erklärt Alexander

Interessenten wählen einen der sechs Wiener Standorte als Geschäftsadresse aus, erhalten dadurch eine Büroadresse und nutzen das professionell gemanagte Sekretariat, das eingehende Anrufe annimmt und sich mit dem gewünschten Firmennamen und Begrüßungstext meldet. „Wer darüber hinaus auch Büround Besprechungsräume nutzen möchte, kann dies stunden- und tageweise an allen unseren Standorten tun“, ergänzt Varendorff das Konzept. Auch die IT- und Telekommunikationsprodukte (Internet, CISCO Netzwerk/Telefonie, Unified Messaging, Desktop Video-Conferencing oder Cloud-Services) sind flexibel kombinierbar und können standortunabhängig genutzt werden.  (red)

Belgiern und Schweizern das Gros der Kundschaft.

Geisterstädte mit Chinesen Spricht man mit Einheimischen, wird neben den global omnipräsenten Russen noch eine weitere kaufkräftige Nationalität stark wahrgenommen: die Chinesen. Im Gegensatz zu den Genossen aus der ehemaligen Sowjetunion betrachten die Investoren aus dem Reich der Mitte ihre Immobilien freilich primär als (unbewohntes) Anlageobjekt. Ein Problem, das Immobilieninserate im Internet gern unter den Tisch fallen lassen, erwähnt Fremdenführer Manuel: „Viele spanische Gemeinden sind so gut wie pleite und können ihren kommunalen Aufgaben nicht mehr nachkommen.” Ausländer sollten sich daher bei seriösen Maklern gut informieren, ehe sie ein Appartement oder ein Haus kaufen, „sonst stehen sie womöglich plötzlich ohne Strom, Wasser oder Müllabfuhr da”.

Asfinag Sichere Rastplätze

Bald kommen 40 „Neue“dazu

Wien. Mehr als 20.000 Parkplätze auf 90 Raststationen, 31 neuen Asfinag-Rastplätzen und zahlreichen Parkplätzen entlang der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich bieten Gelegenheit zur Pause. „Auf unseren Rastplätzen ist uns Sicherheit besonders wichtig“, sagt Asfinag-Vorstand Klaus Schierhackl, „daher sind alle unsere Rastplätze videoüberwacht und mit Notruftasten ausgestattet.“ Bereits jetzt sind Rastplätze mit Defibrillator in Betrieb und zwei, die mit LED-Beleuchtung ausgestattet sind, die beim Drücken der Notruftaste heller wird. Ausreichend Sitzmöglichkeiten, großteils gratis Internet-Zugang über WLAN und modernste Sanitäreinrichtungen sorgen für Wohlbefinden in den Pausen. Für die Kleinen sind die meisten der Rastplätze mit Spielgeräten ausgestattet. Insgesamt werden in den kommenden Jahren noch 40 weitere Rastplätze gebaut. Mit den gerade in Bau befindlichen acht Asfinag-Rastplätzen werden 300 zusätzliche Stellplätze zur Pause einladen. (ots/rk)


immo:markets

Freitag, 22. Juni 2012

financenetreal:estate – 43

financenet@medianet.at

Fernost Jedes zweite Shoppingcenter entsteht in China; dem europäischen Markt setzen fehlende moderne Flächen und Wirtschaftskrise zu

Asien dominiert SC-Markt-Szene

Emerging Markets führen „China, Türkei und Indien sind weitaus aktiver als die entwickelten Märkte in Westeuropa und Nordamerika“, weiß Andreas Ridder, Geschäftsführer CBRE Österreich. Während die wachsende Mittelschicht dieser Länder zu einem starken Anstieg der

Eresnet Will Zuteilung

.immo-Domain Wien. Laut Internet-Agentur Eresnet hat man sich in Zusammenarbeit mit Starting Dot um die Zuteilung der Top Level Domain .immo im Rahmen des ICANNS „new gTDL-Program“ beworben. Aufgrund des komplexen Bewerbungsverfahrens erwartet man die ersten .immo-Websites jedoch erst Anfang 2013. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Starting Dot sei Eresnet für die Vermarktung der .immoTDL in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Deutschschweiz verantwortlich. Die Domain soll Online-Treffpunkt aller Immobilien-Professionals zu werden. Ausschließlich anerkannte Immobilienexperten sollen die Möglichkeit erhalten, einen entsprechenden Domain-Namen zu registrieren.  (red )

Vorarlberg Bauwirtschaft

Gut ausgelastet

Wien. Die Vorarlberger Bauwirtschaft war im ersten Halbjahr 2012 „im Großen und Ganzen gut ausgelastet“, erklärte Innungsmeister Franz Drexel. In den Bereichen Wohnbau, Gewerbe und Industrie gebe es eine positive Entwicklung, während öffentlicher Hoch- und Tiefbau rückläufig seien, so Drexel. Insgesamt erwartete der Innungsmeister im heurigen Jahr „ein leichtes Plus“. Mit einem Bauproduktionswert (Umsatz) von rund 440 Mio. € habe man das Vorjahr mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gegenüber 2010 im Rahmen der Erwartungen abgeschlossen. Die bisher zufriedenstellende Auslastung im ersten Halbjahr sei auf steigende Auftragszahlen im Wohnbau, aber auch in Industrie und Gewerbe zurückzuführen. Der heimischen Wirtschaft gehe es gut, betonte Drexel. Von einer „Kreditklemme“ sei wenig zu spüren. Als problematisch bezeichnete Drexel hingegen die Rückgänge im Hochund Tiefbau. Prognosen mit einem Minus von zwölf (Tiefbau) bzw. 21 Prozent (Hochbau) würden „wohl nicht weit danebenliegen“, sagte der Innungsmeister. (APA)

samten im Bau befindlichen Fläche in China. Abu Dhabi, Hanoi, Kuala Lumpur (Klang Valley), Neu-Delhi und Sao Paolo sind außerhalb Chinas am aktivsten“, sagt Ridder. Mit immer noch vorhandenen riesigen Möglichkeiten in seinen B-Städten werde China auch in den kommenden Jahren der aktivste Markt bleiben. „Allerdings zeigt sich der große Anstieg der Entwicklungstätigkeit auch in der Türkei, in Mexiko, Malaysia und Vietnam.“

China dominiert ganz klar „Im Jahr 2011 wurden in 63 der in der Studie untersuchten Städte (35%) neue Einkaufszentren eröffnet, 50 davon in ‚Emerging Markets‘. Im Gegensatz dazu öffneten lediglich in fünf westeuropäischen Städten neue Shoppingcenter ihre Pforten“, so Ridder. „Von den 180 analysierten Städten liegt genau die Hälfte der ge-

Hochwertige Flächen fehlen „Während die geringe Bautätigkeit für Shoppingcenter in Westeu-

ropa, die Sättigung des Marktes, eine schwierige Wirtschaftslage und die Tatsache, dass es dort einfach zu viel Verkaufsfläche gibt, widerspiegelt, fehlen in vielen Märkten hochwertige Flächen“, analysiert Ridder und ergänzt: „Nach wie vor ist das Angebot für die von Einzelhändlern gewünschten modernen Einheiten mit der richtigen Größe, Art und Lage knapp. Dies deutet darauf hin, dass die Sanierung bestehender Einzelhandelsflächen – ob in Shoppingcentern oder auf den Haupteinkaufsstraßen – in den nächsten Jahren Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit bleiben wird.“

A. Ridder: „Wachsende Mittelschicht ist Treiber für SCs in Emerging Markets.“ PROMOTION

Wien. Eine aktuelle CBRE-Studie hat den Projektstand von Shoppingcentern weltweit unter die Lupe genommen. Um die aktivsten Märkte zu ermitteln, hat man die Situation in 180 Großstädten analysiert. Dabei zeigt das Ergebnis, dass die Entwicklungstätigkeit mit 29,6 Mio. m�, die derzeit in Bau sind, ein beträchtliches Niveau erreicht haben. Demgegenüber stünden 7,8 Mio. m� neue Flächen, welche in 2011 eröffnet wurden.

Neuentwicklungen geführt habe, hätte die Sättigung der Märkte in Westeuropa und Nordamerika die Einzelhändler zu grenzüberschreitender Tätigkeit gezwungen.

„PRIKRAF“: Kein Ende

der Privilegienwirtschaft Bedenkliche Vorgangsweise der Wirtschaftskammer Österreich. Wien. Für die Probleme der Vienna International Medical Clinic zeichnet sich noch immer keine Lösung ab. Die sowohl sachlich als auch personell bestens ausgestattete Klinik wird nach wie vor nicht zum „Futtertrog“ für private Krankenanstalten, nämlich dem PrivatkrankenanstaltenFinanzierungsfonds (PRIKRAF), vorgelassen. Der PRIKRAF sorgt für die direkte Abgeltung der von den privaten Krankenanstalten erbrachten stationären bzw. tagesklinischen Leistungen nach dem System der leistungsorientierten Krankenanstaltenfinanzierung. Eine Anstalt, die nicht dem PRIKRAF zugehörig ist, muss ihren Patienten Zahlungen abverlangen, die diese in weiterer Folge teilweise vom Sozialversicherungsträger ersetzt bekommen. Der Wettbewerbsnachteil, den eine nicht dem PRIKRAF angehörige Anstalt hinnehmen muss, ist beachtlich und auf lange Sicht nicht auszugleichen, weil die Patientenschaft naturgemäß jene privaten Krankenanstalten vorzieht, wo keine Vorauszahlung bzw. keine Zahlung geleistet werden muss.

VIMC Die Vienna International Medical Clinic GmbH, die zuvor als Privatklinik Währing geführt wurde, hat einen neuen Eigentümer. Dieser geht unter neuer wirtschaftlicher und ärztlicher Leitung auch neue Wege. In das schon großzügigst ausgestattete Haus wurde erheblich investiert, das medizinische Personal aufgestockt, die Angebotspalette wesentlich erweitert. Es ist die Absicht der Klinikleitung, sich auch neuen medizinischen Fachgebieten zuzuwenden. Vermehrt sollen auch internationale Patienten angesprochen werden.

© z.V.g. (3)

Fritz Haslinger

© CBRE/Christian Husar

Außerhalb Chinas können Abu Dhabi, Hanoi, Kuala Lumpur, Neu-Delhi und Sao Paolo auftrumpfen.

Operationsräume: höchste Reinheitsklasse, die alle internationalen Standards erfüllt.

unermüdlicher und ständiger Helfer und Vertreter der Klinik sein sollte, nämlich die Wirtschaftskammer Österreich. Die Rolle der

„Die Wirtschaftskammer müsste alle ihre Mitglieder gleich behandeln. Das legitime Anliegen der VIMCKlinik wird hingegen einfach abgeblockt.“

Privilegiendschungel Die Vienna International Medical Clinic stößt bei ihrem verständlichen Wunsch nach Gleichbehandlung auf versteinerte Strukturen und auf einen geradezu unglaublichen Begünstigungsund Privilegiendschungel innerhalb des offensichtlich schwer erkrankten österreichischen Gesundheitswesens. Als Hauptverhinderer und somit Hauptfeind der engagierten Klinik erweist sich jene Institution, die kraft ihres gesetzlichen Auftrages ein

KONTAKT VIMC Vienna International Medical Clinic GmbH

Kreuzgasse 17–19, 1180 Wien Tel.: +43 1 261 66, Fax: +43 1 261 66 671 E-Mail: info@vimc.com Internet: www.vimc.com

und andere mit fadenscheinigen und skandalösen Argumenten vor dem Hintergrund eines politisch bestens eingebetteten, gesetzwidrigen

DR. HELMUT GRUBMÜLLER

Wirtschaftskammer Österreich nimmt mittlerweile ebenso kuriose wie skandalöse Formen an. Dies geht so weit, dass seitens der Wirtschaftskammer, die eine Aufnahme der Klinik in den PRIKRAF laut Gesetz durch einen einfachen Zusatzvertrag mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger bewerkstelligen könnte, allen Ernstens damit argumentiert wird, dass sie gar nicht zuständig sei und dass ein „Versehen des Gesetzgebers“ vorliege. Unter kräftiger Mithilfe der Wirtschaftskammer Österreich wird somit weiterhin ein System aufrecht gehalten, in welchem einigen Privilegierten ungeniert die fetten „Kuchenstücke“ zugeteilt werden

Begünstigungssystems ferngehalten werden. Führende Funktionäre der Wirtschaftskammer Österreich rechtfertigen ihre Vorgangswei-

se mit dem Hinweis darauf, dass ihre Mitglieder, zu denen freilich mitunter sehr enge personelle Verflechtungen bestehen, vor neuer Konkurrenz geschützt werden müssen und übersehen dabei (bewusst), dass auch die Vienna International Medical Clinic ein zahlendes Kammermitglied ist. Neuerdings macht sich die Wirtschaftskammer Sorgen um die mangelnde Beschäftigungsmöglichkeit für spanische Arbeitskräfte und möchte diese nach Österreich transferieren. In der Vienna International Medical Clinic finden jetzt schon mehr als 50 Personen Beschäftigung, wobei diese Zahl entscheidend weiter erhöht werden kann, wenn endlich Gerechtigkeit und Wettbewerbsgleichheit herrschen. Der Betreiber der Vienna International Medical Clinic stellt sich zwangsläufig die Frage, wer junge und aufstrebende Betriebe aller Art vor der Wirtschaftskammer Österreich schützt.

Großzügiges Ambiente: ein Ort zum Wohlfühlen und der Genesung.


immo:markets

44 – financenetreal:estate

Freitag, 22. Juni 2012

financenet@medianet.at

Immofinanz Neuer Bond wurde mit Volumen von 100 Mio. Euro und Zinssatz von 5,25 Prozent fixiert

short

Unternehmensanleihen im Immobereich sehr gefragt

Villaggio Outlet Center baut in Parndorf aus Wien/Parndorf. Das am 19. April in Parndorf mit 10.100 m� eröffnete Fashion Outlet Center Villagio wird bis zum Sommer sein umfangreiches Angebot weiter ausbauen. Im Juni und Juli 2012 wird das Centermanagement das bestehende Sortiment um weitere vier Shopeinheiten erweitern. Und in naher Zukunft will das neue Fashion Outlet Center bereits mit dann insgesamt 40 Shops reüssieren. Insgesamt seien bis 2014 auf 15.500 m� rund 60 Shops geplant, heißt es seitens der Villagio Centermanagement GmbH.

Leadmanager bestätigen steigende Nachfrage nach Corporate Bonds durch die Investoren. Fritz Haslinger

Wien. Vor wenigen Tagen erfolgte im Rahmen einer Roadshow der Startschuss für die Platzierung der Immofinanz AG Unternehmensanleihe (ISIN AT0000A0VDP8). Die mit einer Stückelung von 1.000 € ausgestattete Anleihe sollte insbesonders für Privatanleger attraktiv sein und von 18. bis 22. Juni in Österreich, Deutschland und Luxemburg angeboten werden. Als Laufzeit wurden fünf Jahre genannt und mit einem voraussichtlichen Zinssatz von 5,25 Prozent erwartete man sich ein Emissionsvolumen von zumindest 75 Mio. €.

Standort Neu Marx mit Hotel und Bürokomplex

Nachdem das Unternehmen unter alter Führung im Jahr 2008 in heftige Turbulenzen geraten war, geht es seit 2009 unter dem CEO Eduard Zehetner wieder deutlich aufwärts und es werden laufend Gewinne erzielt. Schon für das Geschäftsjahr 2010 lieferte die Aktie 10 Cent Dividende - für 2011 könnten es sogar 20 Cent werden. Bei einem Kurs von derzeit 2,30 Euro pro Aktie (der unter dem inneren Wert der Immobilien liegt) wäre das eine ziemlich fette Dividendenrendite

Allianz Elementar Versicherung erhält die BlueCard.

Wien. Im Rahmen der „Gewinn Real Estate Conference“ wurden von WKW-Präsidentin Brigitte Jank, ÖGNI-Gründungspräsident Philipp Kaufmann und Gastgeber Georg Wailand vier Gebäude als Leuchttürme der Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Im Zuge der Gewinn Real Estate Conference, die im Palais Niederösterreich nationale und internationale Immobilienprofis versammelte, wurden zwei ÖGNI-Vorzertifikate in Silber (an Obi Triesterstraße und den Wohnbau W124) sowie zwei BlueCards (an die Büros Optimum und die Generaldirektion der Allianz Elementar Versicherung) verliehen. Hoch erfreut zeigt sich daher Alexander Fenzl von Otto Immobilien über die Ausstellung der BlueCard für das Objekt Optimum; Eigentümer des Gebäudes ist die Commerz Real Investmentgesellschaft. „Der Bestand ist die große Herausforderung, der wir uns stellen müssen, wenn wir wirklich etwas bewegen und zu einer grundlegenden nachhaltigen Welt kommen wollen“, sagte ÖGNI-Gründungspräsident Philipp Kaufmann (ots)

Sicherheitspolster „Anleihe“ „Weil wir nicht mehr als 5,25 Prozent zahlen wollten – was deutlich unter dem Zinssatz der conwert-Anleihe liegt –, haben wir uns mit dem vergleichsweise geringen Volumen von 100 Millionen Euro zufriedengegeben. Auch weil wir das Geld nicht dringend benötigen und es vor allem als Sicherheitspolster gedacht ist: Mit derzeit rund 700 Millionen Euro

Immofinanz-Group-Vorstandsvorsitzender Eduard Zehetner: „Mit 700 Millionen Euro liquiden Mitteln ist die Kasse gut gefüllt.“

liquiden Mitteln ist unsere Kasse gut gefüllt, und wir können unsere Immobilienmaschine problemlos am Laufen halten“, kommentiert Eduard Zehetner, Vorstandsvorsitzender der Immofinanz Group, den Vorgang. Der Emissionserlös aus den Teilschuldverschreibungen soll im Wesentlichen für die Refinanzierung der Wandelanleihe 2007-2017 (ISIN XS0283649977), die mit einer PutOption der Anleiheninhaber ausgestattet ist, und für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Leadmanager optimistisch Als Leadmanager dieser Transaktion fungieren die Bawag PSK

AG, Raiffeisen Bank International AG und UniCredit Bank Austria AG. „Mit der Emission dieser Anleihe nützt die Immofinanz Group das gute Marktumfeld für Unternehmensanleihen“, erklärt Karl Sevelda, Deputy CEO der Raiffeisen Bank. Im Jahr 2012 haben bereits 14 Unternehmen erfolgreich Corporate Bonds auf dem österreichischen Kapitalmarkt begeben. Und Dieter Hengl, Vorstand Corporate & Investment Banking der Bank Austria, ergänzt: „Als einer der führenden börsenotierten Player am österreichischen und europäischen Immobilienmarkt ist die Immofinanz Group bereits seit über 20 Jahren im Immobilienbereich tätig und mittlerweile

wieder ein stabiles und höchst erfolgreiches Unternehmen. Wir sind sicher, dass sich die erste Immofinanz Publikumsanleihe bei immobilienaffinen Investoren aus dem Private Banking und der Vermögensverwaltung großer Nachfrage erfreuen wird.“ Andrea Vaz-König, Bereichsleiterin Corporate & Market Solutions der Bawag PSK, stellt fest: „In den vergangenen Jahren hat die Nachfrage bei Privatkunden für Corporate Bonds von österreichischen Unternehmen deutlich zugenommen. Unternehmensanleihen stellen für veranlagungsorientierte Privatkunden eine attraktive Möglichkeit dar, ihr Portfolio um österreichische Emittenten zu erweitern.“

Europaviertel Frankfurt lockt Wirtschaftskanzlei

Unternehmensanleihe Vorzeitig und erfolgreich platziert

Wien. Für den „Tower 185“ im Europaviertel Frankfurt konnte die CA Immo mit der internationalen Wirtschaftskanzlei Dechert LLP einen weiteren Mieter gewinnen. Auf rund 1.350 m� Bürofläche wird Dechert ihr erst 2012 eröffnetes Frankfurter Büro in das CA Immo Hochhaus verlagern.

Wien. Trotz eines allgemein schwierigen Marktumfelds konnte die im österreichischen ATX gehandelte conwert Immobilien Invest SE ihre Unternehmensanleihe im Gesamtvolumen von 65 Mio. € erfolgreich platzieren. Die Zeichnungsfrist der Anleihe (ISIN AT0000A0VAL3) wurde aufgrund hoher Nachfrage bereits am 13. Juni vorzeitig geschlossen und die Aufnahme der Notierung zum Handel im Geregelten Freiverkehr der Wiener Börse mit 19. Juni festgelegt. Der Bond hat eine Laufzeit von fünf Jahren und einen Zinssatz (Kupon) von 5,75 Prozent per annum.

CA Immo triumphiert in Frankfurt

Thermische Sanierung als Geldanlage

Eingang zum Europaviertel Der zwischen Bankenviertel und Messe zentral an der Friedrich-

Ebert-Anlage gelegene Tower 185 bildet den Eingang zum Frankfurter Europaviertel, in dem die CA Immo bereits eine Vielzahl von Immobilien selbst sowie mit Partnern und Investoren errichtet hat. Als einen der letzten Bausteine des Quartiers werde CA Immo hier seit Juni 2011 gemeinsam mit der ECE Projektentwicklung das Einkaufs- und Erlebniszentrum „Skyline Plaza“ sowie das dazugehörige Kongresszentrum „Kap Europa“ realisieren. (fh)

conwert-Bond mit 65 Mio. Euro

nahme conwert Spielraum, sich in ihren Kernmärkten attraktiv zu positionieren. Als Ziele für das laufende Geschäftsjahr, so meint conwert-Direktor Jürgen Kelber, hat man den Fokus auf Wertsteigerung sowie Profitabilität gelegt; dazu zählen nicht nur die weitere Portfolio-Optimierung, sondern auch ein aktives Verkaufsprogramm von circa 450 Mio. € und eine weitere Reduktion des Schuldenniveaus. (fh)

CA Immo „Tower 185“ prägt als Landmark das Frankfurter Europaviertel.

Mit einer 1.000 €-Stückelung sollte das Papier auch österreichische Privatanleger zur Zeichnung animieren, Der Emissionserlös wird laut conwert der Tilgung bestehender Wandelschuldverschreibungen 2007-2014 sowie allgemeinen Unternehmenszwecken, insbesondere der Optimierung der Finanzstruktur des Unternehmens, dienen. Gleichzeitig gibt die Maß-

© Conwert/Kurt Keinrath

Finanzstruktur verbessern

© EPA

Wien. Wer aufmerksam die Nachrichten verfolgt, hört immer wieder den Rat, in Immobilien oder Gold zu investieren, meint Doris Hammermüller, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Vereins AEE -Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NÖ Wien. Sie sieht hier einen völlig anderen Ansatz und empfiehlt: „Investieren Sie in thermische Sanierung, in energieeffiziente Geräte und in Erneuerbare Energien. Ein gut gedämmtes Haus, ausgestattet mit den neuesten energiesparenden Haushaltsgeräten und Solarenergie, spart schon vom ersten Jahr an gut 2.000 Euro.“ Erneuerbare Energien machen auch unabhängig von Öl und Gas. (ots)

© Immofinanz Group

© Josef Schuster

Starker Aufwärtstrend

J. Kelber: 3-Säulen-Modell – Immobilienbestand, -verkauf und Dienstleistungen.


l aw & O r d e r /pe opl e & dat e s

Freitag, 22. Juni 2012

financenetreal:estate – 45

financenet@medianet.at

Aktien Milliardär Carlos Slim erwirbt über seine Firma AMX weitere 21% an der Telekom Austria, Wolf Theiss berät

short

Wolf Theiss mit Telekom

Teak Holz präsentiert Geschäftsmodell Linz. Die Teak Holz International AG (THI) präsentierte gestern, am 21. Juni, im Rahmen der Konferenz „Small Cap Day Wien 2012” in den Räumlichkeiten der Wiener Börse ihr nachhaltiges Geschäftsmodell an Interessierte, Investoren und jene, die es noch werden wollen. Es referierte Siegfried Mader, CEO der THI AG. Veranstalter der Konferenz waren C.I.R.A. (Cercle Investor Relations Austria) und die Wiener Börse. (red)

Großaufgebot der Kanzlei berät AMX bei dem Megadeal in sechs europäischen Judikaturen. ten. Angesichts des Engagements der Telekom Austria in CEE- und SEE-Märkten hat sich die juristische Beratung auch auf Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Serbien und Slowenien erstreckt. Eine zentrale Rolle im Beratungsteam übernahmen weiters die Partner Horst Ebhardt (Gesellschaftsrecht/M&A), Markus Heidinger (Finanzierungen und Bankrecht) und Kurt Retter (Telekomrecht). Abgesehen von den zuvor genannten Partnern waren die Counsel Jochen Anweiler (Fusionskontrolle) und Sandra Müller (Gesellschaftsrecht/M&A) sowie folgende Senior Associates zentral mit dieser Transaktion beschäftigt: Katharina Bertinger (Gesellschaftsrecht/M&A), Christine Fidler-Fassmann (Telekomrecht), Astrid Hartmann (Bankrecht), Hartwig Kienast (Gesellschaftsrecht/M&A), Barbara Jakubowics (Gesellschaftsrecht/ M&A) and Felix Prechtl (Kapitalmärkte). (red)

Das Beratungsteam

© Wolf Theiss

Unter der Führung der Partner Clemens Philipp Schindler und Dieter Spranz (beide Gesellschaftsrecht/M&A) hat Wolf Theiss, gemeinsam mit der New Yorker Anwaltskanzlei Wachtell, Lipton, Rosen & Katz, AMX in allen juristischen Aspekten in Zusammenhang mit dem Investment bera-

Clemens Philipp Schindler und Dieter Spranz leiteten das Beratungsteam.

Neuer Anwalt bei DLA Piper Weiss-Tessbach

© DLA Piper

Wien. Die Anwaltssozietät Wolf Theiss hat Amé­rica Móvil, S.A.B. de C.V. (AMX) des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim beim Abschluss der Ver­ein­ba­rung mit der Mara­thon Zwei Betei­li­gungs GmbH über ihren Erwerb von rund 21% der aus­ste­hen­den Aktien der Tele­kom Aus­tria beraten. AMX ist marktführender Anbieter für Wireless-Dienstleistungen in Lateinamerika und wird durch den Erwerb damit zukünftig insgesamt rund 23% der Telekom-Aktien besitzen.

Klaus Perl verstärkt ab sofort das Litigation Team im Wiener Büro.

Closing Ziegelproduzent Wienerberger übernimmt den Kunststoffrohr-Hersteller Pipelife mithilfe von Alix Frank

Alix Frank berät Wienerberger bei Pipelife Heidinger (Partner), Zuzanna Noetstaller (Junior Partner) and Georg Schuh (Associate).

Über Pipelife

Transaktion Benda-Lutz verkauft Geschäftszweig

Konferenz Ende Juni über Bankentrends

Senior Partnerin Alix Frank-Thomasser von der Anwaltskanzlei Alix Frank.

Wechsel Ronald Wahrlich folgt Andreas Rauter

Schönherr hilft Sun Chemical

Neuer Vorstand Uniqa Real Estate

Wien. Die Rechtsanwaltskanzlei Schönherr hat Sun Chemical bei dem Erwerb des Metallic EffectsGeschäftszweigs von Benda-Lutz beraten. Die Durchführung der Transaktion unterliegt unter anderem der Genehmigung durch die zuständigen Fusionskontrollbehörden und wird für das dritte Quartal 2012 erwartet. Das Familienunternehmen Benda-Lutz ist seit 102 Jahren im Bereich der Metall-Pigment-Produktion tätig.

Wien. Ronald Wahrlich wurde in den Vorstand der Uniqa Real Estate AG berufen und bildet dort gemeinsam mit Christian Traunfellner das Vorstandsteam. Wahrlich ist in seiner neuen Funktion für den Bereich „Finanzen, Steuern und Controlling” verantwortlich. Er folgt Andreas Rauter nach, der sein Vorstandsmandat zurückgelegt hat. Ronald Wahrlich ist seit Februar 2008 bei der Uniqa Real Estate AG tätig, zuletzt als Leiter der Abteilung „Steuern, Finanz- und Rechnungswesen”. Davor arbeitete er als Steuerberater und Tax Manager bei Deloitte Österreich. Wahrlich hat das Studium der Rechtswissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre abgeschlossen.

Sun Chemical ist Teil der DIC Gruppe und weltweit größter Produzent von Druckertinte und Pigmenten. Das Schönherr M&A-Team in Wien bestand aus den Partnern Christian Herbst und Michael Walbert, Anwalt Wendelin Ettmayer und Associate Katharina Oberhofer. Unterstützt wurde das Wiener Team durch Katrazyna Dziedzic-Stanczyk, Anwältin im Schönherr-Office Warschau, Volker Weiss (Partner) und Stefan Ruech (Associate). (red)

Ertragspotenzial sowie im Management dieser Immobilien und der Besitzgesellschaften. Das Portfolio der Uniqa Real Estate hat einen aktuellen Verkehrswert von rund 600 Mio. €, die Nettonutzfläche beträgt knapp 250.000 m�, so Uniqa. Insgesamt verfügt die Uniqa Group über ein Gesamtveranlagungsvolumen von über 24 Mrd. €, davon entfallen circa zehn Prozent auf Immobilien.  (red)

Schönherr-Partner Christian Herbst und Michael Walbert.

Die Uniqa Real Estate AG ist ein Immobilienunternehmen der Uniqa Group mit Schwerpunkt auf Zentral- und Osteuropa. Der wirtschaftliche Haupttätigkeitsbereich liegt im Erwerb gewerblicher Immobilien in guten innerstädtischen Lagen mit nachhaltigem

© Uniqa

© Schönherr

Über die Uniqa Real Estate

Ronald Wahrlich ist neuer Vorstand der Uniqa Real Estate AG.

Wien. Österreichs Banken sehen sich in nächster Zeit mit dem Inkrafttreten zahlreicher Regularien und steigenden Kundenansprüchen an Mobilität und Transparenz konfrontiert. Die Konferenz „Bankentrends & Technologien“ am 28. Juni im Palais Eschenbach in Wien fokussiert aktuelle BranchenHerausforderungen und beleuchtet dabei den Beitrag, den die Unternehmens-IT zur Erreichung des Geschäftsziels bringen kann. Es moderiert Christian Briggl, Senior Consultant von emotion banking. (red)

Mobbing-Ratgeber jetzt im Verlag Manz Wie man sich rechtlich schützen kann: MobbingRatgeber bei Manz.

© Manz

Pipelife ist einer der führenden europäischen Hersteller von Kunststoffrohren und Rohrsystemen sowie Formstücken aus Kunststoffen mit 27 Werken in Europa sowie den USA und beschäftigt rund 2.650 Mitarbeiter in 27 Ländern. Die bedeutendsten Regionen sind dabei Nordeuropa, Benelux, Frankreich und Österreich, die mehr als die Hälfte des Umsatzes erwirtschaften. Im Geschäftsjahr 2011 erwirtschaftete Pipelife einen Umsatz von 804,5 Mio. € und ein operatives EBITDA von 68,9 Mio. €. (red)

© Alix Frank Rechtsanwälte

Wien. Die Wienerberger AG, der weltweit größte Ziegelproduzent, die Nummer eins bei Tondachziegeln in Europa und führend bei Rohr- und Flächenbefestigungssystemen in Osteuropa, schloss unlängst die Übernahme von Pipelife, einem führenden Hersteller von Kunstoffrohrsystemen in Europa, ab. Die zuständigen Wettbewerbsbehörden in der EU, der Türkei und in Russland erteilten die uneingeschränkte Genehmigung zur vollständigen Übernahme. Rechtlich beraten wurde die Wienerberger AG bei der Transaktion von Alix Frank Rechtsanwälte, die für Wienerberger seit mehr als 25 Jahren tätig ist. Senior Partnerin Alix Frank-Thomasser leitete das Beratungsteam, bestehend aus Franz J.

Wien. Klaus Perl ist neuer Anwalt bei DLA Piper WeissTessbach. Der Wirt­schafts­ju­rist stu­dierte an der Uni­ver­si­ tät Wien und ist seit Novem­ber 2008 am Wie­ner DLA PiperStandort tätig. Perl wird das Liti­ga­tion Team der Kanzlei verstärken. (red)

Wien. Mobbing am Arbeitsplatz hat oft erhebliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Betroffenen. Das Opfer ist in der Regel unterlegen und soll aus seinem Arbeitsverhältnis herausgedrängt werden. Wie man diese systematischen Angriffe erkennt und sich dagegen rechtlich effektiv schützen und verteidigen kann, erklärt der soeben bei Manz in zweiter Auflage als Buch und E-Book erschienene Ratgeber „Ausgemobbt!“ von Petra Smutny und Herbert Hopf. (red)


p e o p l e & dat e s

46 – financenetreal:estate

Freitag, 22. Juni 2012

financenet@medianet.at

Verwandlung Konzernzentrale der VIG kunstvoll eingewickelt durch das Werk „Gesellschaft“ von László Fehér

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Verhüllung des Ringturms

Verbund eröffnet neues Kraftwerk in Mellach

© Verbund

Wien. Im 20. Stock des Ringturms wurde die Fertigstellung des „Kunst Turm“ gefeiert. Die kunstvolle Verwandlung der Konzernzentrale der Vienna Insurance Group durch László Fehérs Werk „Gesellschaft“ war Anlass für den Besuch von Bundeskanzler Werner Faymann sowie des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Bundeskanzler Werner Faymann hob die traditionell engen nachbarschaftlichen Beziehungen und die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der beiden Länder hervor und dankte dem ungarischen Künstler Fehér, der mit der künstlerischen Verhüllung des Ringturms einen weiteren Beitrag für den kulturellen Austausch leistet.

Das heute eröffnete Wärmekraftwerk von Verbund in Mellach.

Mellach. Drei Jahre lang war der Verbund-Standort Mellach Österreichs größte Kraftwerksbaustelle. Mehr als drei Mio. Arbeitsstunden wurden geleistet, bis zu 1.200 Fachkräfte waren gleichzeitig auf der Baustelle beschäftigt. Das Ergebnis ist das Gas-Kombikraftwerk Mellach, Österreichs modernstes Wärmekraftwerk, das heute feierlich eröffnet wurde. Mit dem Gas-Kombikraftwerk Mellach ersetzt Verbund fünf stillgelegte Kraftwerksanlagen, die mit Kohle oder Öl betrieben wurden. Dadurch werden jährlich bis zu 2 Mio. t CO2Ausstoß vermieden, heißt es. Mit einer Leistung von 838 MW ist das Gas-Kombikraftwerk Mellach die leistungsstärkste ­Kraftwerksanlage in Österreich. (red)

standsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, dem Hauptaktionär der Vienna Insurance Group.Darunter: Maria Rauch-Kallat (Bundesministerin a.D.), Wilhelm Kraetschmer (stv. Generalsekretär Österreichischer Sparkassenverband), die Vorstände der ungarischen VIG-Konzerngesellschaften Union Biztosító und Erste Biztosító mit Generaldirektor Gabor Lehel und den Vorstandsdirektoren Istvan Toth und Michael Waiss (alle Union Biztosító), Robert Takacs und Zsolt Raveczky (beide Erste Biztosító) sowie Juraj Lelkes (Generaldirektor Kooperativa pojistovna Slowakei), Johanna Stefan (Generaldirektorin Donau Versicherung), Franz Kosyna (Generaldirektor-Stellvertreter VIG), Martin Simhandl und Peter Höfinger (Vorstandsdirektoren VIG) und Judit Havasi (Vorstandsdirektorin Wiener Städtische).  (red)

Eine lange Gästeliste Zahlreiche Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik folgten der Einladung von Günter Geyer, Vor-

Der Wiener Ringturm zeigt sich bereits zum fünften Mal in neuen Kleidern.

Event Mehr als 400 Gäste folgten einer Einladung von den ÖSW-Vorständen Michael Pech und Wolfgang Wahlmüller

ÖSW lud zu seinem jährlichen Sommerfest

St. Pölten. Die Fachgruppe der Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer NÖ lud unter dem Titel „Experten auf Tournee“ zu Veranstaltungen nach Stockerau, Krems, Mödling und Loosdorf. In den Vorträgen wurden u.a. die Auswirkungen des Sparpakets analysiert und Prognosen über die künftige Leistung der gesetzlichen Pensionsversicherung und die Zukunft des Euro gestellt. (red)

Verbund: Baustart für zwei Windkraftanlagen

Stimmung genossen die Gäste unterhaltsame Stunden und das vielfältige kulinarische Angebot.

Wetter spielte mit

Wolfgang Wahlmüller, GD der NÖ Versicherung, Hubert Schultes, Michael Pech.

ORF Weitere Diskussionen um Standortwechsel

Wiener Börse AG Hauptversammlung

Wien. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz schlägt dem ORFStiftungsrat weitere Diskussionen in Sachen ORF-Standort vor. Mangels breiter Mehrheit im ORF-Stiftungsrat sieht der ORF-Chef offenbar vorerst von einem Antrag auf Neubau des ORF in St. Marx ab. Wrabetz informierte im Vorfeld der Gremiensitzungen in der nächsten Woche darüber, dass eine Übersiedelung des ORF an einen neuen Standort aus strategischen Grün-

Wien. Die Hauptversammlung der CEE Stock Exchange Group AG hat die Ernennung von Michael Spiss, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Centrobank AG, zum Aufsichtsrat der CEE Stock Exchange Group AG, der Holdinggesellschaft, welcher die Börsen Budapest, Laibach, Prag und Wien unterstellt sind, beschlossen. Damit zieht er auch in den Aufsichtsrat der Wiener Börse AG ein. Er folgt in diesen beiden Funktionen dem ehemaligen Vorstand der Raiffeisen Bank International AG, Patrick Butler, nach. Die beiden Aufsichtratsfunktionen seien „eine große Verantwortung, der ich sehr gern nachkomme”, so Spiss.

© Verbund

Noch kein Umzug nach St. Marx

Geschäftsführerin Birgit Cserny, Dieter Meyer mit Bürgermeistern (v.l.).

Die Gäste und Gastgeber freuten sich, nach vielen Schlechtwetterfronten der vorangegangenen Tage einen Abend im Freien und Trockenen zu verbringen und blieben teilweise bis in nächtliche Stunden. Der DJ trug mit musikalischer Unterhaltung im Garten und im Kellergewölbe zur guten Stimmung bei. Im begrünten Innenhof des ÖSW in Wien-Josefstadt herrschte so auch beim Sommerfest 2012 wieder eine entspannte und kommunikative Atmosphäre. (red)

© ÖSW

Wien. Unlängst begrüßten die Gastgeber und Vorstände des Österreichischen Siedlungswerks (ÖSW), Michael Pech und Wolfgang Wahlmüller, Gäste aus Bauwirtschaft, Architektur und Politik zum alljährlichen Sommerfest im grünen Innenhof des ÖSW-Firmensitzes im 8. Wiener Gemeindebezirk. Mehr als 400 Gäste genossen einen entspannten Sommerabend bei diesem bereits Tradition gewordenen Event. Das schöne Ambiente des Innenhofs lud mit Erfrischungen an der Sekt- bzw. Cocktailbar alle Anwesenden zum gegenseitigen Austausch ein. Für das leibliche Wohl der Besucher war bestens gesorgt: Zahlreiche Köstlichkeiten vom Grill bereicherten den festlichen Abend. Bei ausgelassener

Finanzdienstleiter auf Informationstour

den sinnvoll und vorteilhaft sei, der ORF-Chef möchte die Thematik vor einer endgültigen Entscheidung aber nochmals mit dem obersten ORF-Gremium diskutieren. Der ORF-Chef hatte zuletzt wiederholt Sympathien für einen Standortwechsel des ORF nach St. Marx durchklingen lassen; bei Berechnungen stellten sich die ehemaligen Schlachthofgründe in Wien-Landstraße jedoch als teuerste Variante heraus. (APA)

Aufsichtsratswechsel bei Börse 18%. „Wie auch an anderen Börsen weltweit, sind die Handelsumsätze an der Wiener Börse im Zuge der Finanz- und Staatsschuldenkrise zurückgegangen. Investoren tendieren außerdem dazu, sich aus einem kleinen Kapitalmarkt schneller zurückzuziehen. Die Wiener Börse setzt aber eine Reihe an Maßnahmen, um die Handelsumsätze wieder zu steigern“, so die beiden Vorstände Birgit Kuras und Michael Buhl. (red)

ORF-General Alexander Wrabetz stellt vorläufig noch keinen Umzugsantrag.

Die Wiener Börse AG hat im Geschäftsjahr 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 24,35 Mio. € erzielt (2010: 29,18 Mio. €). Der Rückgang sei vor allem auf die sinkenden Handelsumsätze zurückzuführen. Im Jahr 2011 sank der Geldumsatz inländischer Aktien im Vergleich zum Vorjahr um

© RCB/Peter Rigaud

Ergebnis 2011

© APA/Georg Hochmuth

Wien. Mit einem zwei Meter großen Riesenspaten wurde unlängst im Beisein aller Projektbeteiligten und Gemeindevertreter der erste symbolische Spatenstich für die Verbund Windparks Hollern II und Petronell-Carnuntum II vollzogen. Damit haben die Bauarbeiten für die Realisierung von zwölf Windkraftanlagen auf den Gemeindegebieten von Rohrau und Petronell offiziell begonnen. Die Enercon-Anlagen der neuen 3 MW-Generation sollen zu den technologisch hochwertigsten und effizientesten Windkraftwerken zählen, die derzeit am Markt verfügbar sind, so der Verbund. Der Baustart für den Windpark Bruck-Göttlesbrunn mit 21 MW ist im nächsten Jahr geplant, heißt es. (red)

© Vienna Insurance Group

Eröffnung durch Ministerpräsident Viktor Orbán in Anwesenheit von Bundeskanzler Werner Faymann.

Michael Spiss folgt Patrick Butler im Aufsichtsrat der Wiener Börse nach.


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