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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 21. februar 2014 – 35

aragon in österreich

Finanzdienstleister Aragon holt Alexander Varga von Jung, DMS & Cie.  Seite 37

fonds der silver ager

© Harald Richter

© Jung, DMS & Cie.

financenet Amundi setzt mit neuem Silver Ager-Fonds auf Investoren fast jeden Alters  Seite 38

Direkt ING-Diba setzt auf kredite © Andi Bruckner

Polizzen: Makler helfen beim Bedarfs-Check

ATX 12.–19. Februar 2014

2637,82

Wochentop Wochenflop

-0,65%

Valneva 26,83% Century -7,71%

Top 5 ATX Prime Valneva Do&Co Zumtobel Semperit AG Holding Flughafen Wien

26,83% 6,14% 5,45% 4,13% 3,48%

Flop 5 ATX Prime Century Casinos Verbund Raiffeisen Bank Internat. voestalpine Strabag SE

-7,71% -7,28% -6,32% -5,98% -5,90%

12. ­Informationstag Die Wiener Ver­ sicherungsmakler ­laden ins Palais ­Ferstel und sehen sich als Anlauf­stelle, damit Kunden bedarfsgerecht entscheiden können. Fachgruppenobmann Helmut Mojescick bedauert fehlendes Bewusstsein in der Bevölkerung und bemängelt Experten­ abgänge bei den Versicherern.  Seite 36

DAX 12. –19. Februar 2014

9660,05

RWE 6,07% Commerzb. - 4,78%

Top 5 DAX RWE ThyssenKrupp Deutsche Telekom Bayer Lanxess

6,07% 3,24% 3,17% 2,83% 2,80%

Flop 5 DAX Commerzbank K+S Deutsche Börse Deutsche Bank Adidas

-4,78% -2,93% -1,76% -0,97% -0,93%

inhalt

Capital:Markets > US-Konjunktur muss auf den Frühling warten  36 > Deutsche Anleihen nicht mehr um jeden Preis  36 Fonds:Park > Neuer „Institutional Advisors Congress“  > Dexia AM heißt nun Candriam 

38 38

Banking > Bank Austria ist erneut „Best Trade Finance Bank“ 39 Insurance:Watch > Barta & Partner und Aon fusionieren 40

Anteil außerhalb Europas Schon bald bei 70 Prozent

Unternehmensanleihe Zur Finanzierung der Expansion

Wien. Der börsenotierte Feuerfestproduktekonzern RHI ortet in den kommenden Jahren vor allem außerhalb Europas kräftiges Wachstum. „2020 wird der Umsatzanteil bei 70 Prozent liegen, derzeit sind es 57 Prozent”, sagte RHI-Chef Franz Struzl dem trend. Impulse sollen vor allem aus China und Indien kommen. Allein in den BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China erzielte der Konzern derzeit Verkaufserlöse in Höhe von 300 Mio. € – das ist ein Sechstel des Gesamtumsatzes. So sei etwa Indien „für uns einer der aufregendsten Märkte zurzeit”, so Struzl. (APA)

Wien. Cateringkonzern Do&Co zapft den Kapitalmarkt an. Das Unternehmen will eine Anleihe von bis zu 150 Mio. € und einer Laufzeit von sieben Jahren begeben. Die Emission wird von Erste Group, Raiffeisen Bank International (RBI) und UniCredit Bank Austria begleitet. Firmenchef Attila Dogudan will mit dem frischen Geld die Expansion finanzieren; Do&Co ist auf der Suche nach Übernahmezielen. Das in Wien und Istanbul an der Börse notierte Unternehmen erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2013/14 einen Umsatz von knapp 483 Mio. €. (APA)

RHI will in BRIC-Staaten ausbauen Do&Co holt sich 150 Millionen Euro

© RHI/vyhnalek.com

Wochentop Wochenflop

1,26%

© Johannes Brunnbauer

DAX (19.2.)

RHI-Chef Franz Struzl: „Indien ist für uns einer der aufregendsten Märkte.“

© APA/Harald Schneider

ATX (19.2.)

Do&Co-Chef Attila Dogudan wollte Emission ursprünglich schon 2013.


f i n a n c e : c ov e r

36 – financenet

Freitag, 21. Februar 2014

financenet@medianet.at

kolumne

Spätes Lob der Franken-Bremse

12. Informationstag Fachgruppenobmann der Wiener Versicherungsmakler nimmt das Schulsystem in die Pflicht

Viele Risiken auslagerbar Wiener Versicherungsmakler warten im Palais Ferstel mit spannenden Vorträgen und Dialogen auf.

gerald stefan

D

Wien. „Der Rat eines qualifizierten und unabhängigen Maklers ist der beste Schutz, den Versicherungsnehmer haben können. Auf dem europäischen Versicherungsmarkt werden Versicherungsnehmer vor einem ungewohnt reichhaltigen Angebot stehen und professionell unabhängigen Rat brauchen, um das Produkt zu finden, das ihren Bedürfnissen am besten entspricht“ – wer so die Werbetrommel rührt, ist nicht Helmut Mojescick, Fachgruppenobmann der Wiener Versicherungsmakler, sondern das war Lord Leon Brittan als Vizepräsident der EU-Kommission im Jahr 1990 in Lissabon. Die Aussage ist heute so gültig wie damals – und wohl nicht zuletzt deshalb haben sie die Wiener Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten zu ihrem Leitspruch auserkoren.

verteufeln oder spontan befragte Politiker, die das durchschnittliche Arbeitereinkommen in Österreich falsch (zu hoch) einschätzen. „Das ist so, wie wenn ein Blinder von der Farbenlehre spricht. Aber wir sollten alle mehr Augenmerk auf die Pensionsvorsorge richten“, so Mojescick; Bausparverträge hält er für wenig geeignet. Die Zukunftsvorsorge neu werde aber aktuell eher nicht das vordringlichste Standbein für Ver-

ie Finanzkrise weicht langsam ins Dämmerlicht der Geschichte zurück, jedenfalls wagen sich immer mehr Studien an eine Gesamtschau, zumindest was Aspekte wie Währungsentwicklung oder Zentralbank-Strategien betrifft. Eine gute Note stellt eine Studie jener Strategie der Schweizer Nationalbank (SNB) aus, die in der Krise den Kurs des Franken gegenüber dem Euro gedeckelt und diese von ihr sozusagen in den Sand gezogene Linie vehement verteidigt hat: Hätte sie das nicht getan, wäre der Franken noch kräftig gestiegen und hätte die exportorientierte Schweizer Wirtschaft unter massiven Druck gesetzt, so die Studie der Universität Liechtenstein. Die SNB war am 6. September 2011 zur Tat geschritten, nachdem der Franken im August fast Parität zum Euro erreicht hatte. Sie legte einen Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro fest und kündigte an, diesen mithilfe von unbeschränkten Devisenkäufen konsequent durchzusetzen. Ohne diese Maßnahme hätte sich der Euro zwischen 1,05 und 1,15 Franken bewegt, so die Studie. Für die Kursschwankungen waren vor allem Ereignisse in der Eurozone verantwortlich – die Schuldenkrise. Mittlerweile ist Beruhigung eingekehrt. Aktuell steht der Euro bei 1,22 Franken. Die SNBVerteidigungslinie gilt freilich immer noch.

Doch wovor brauchen die Bürger Schutz, kann man sich gegen alles wappnen oder versichern? Wohl kaum; dem stimmt auch Mojescick zu, der am 26. Februar Gastgeber des 12. Informationstag der Wiener Versicherungsmakler ist. Die Keynote-Speaker widmen sich genau auch diesen Themen: Prof. Gerd Gigerenzer, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Direktor des Harding Zentrum für Risikokompetenz in Berlin, behandelt in seinem Statement die Frage: „Kopf und Bauch: Wie trifft man gute Entscheidungen?“ und Prof. Anton Zeilinger, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Direktor am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation, Wien, spricht über die „Natur des Zufalls“. „Das Dumme am Zufall ist, dass es ihn gibt“, so Mojescick. So manches existenzbedrohende Risiko lasse sich jedoch gegen Entgelt auslagern – Bauchentschei-

Anleihe Deutschland

Harter Winter kostet 0,4% Wachstum Top-Konzerne mit Einbußen, Aufschwung wird aber mit dem Frühling stärker

Übrig geblieben Berlin. Erstmals seit knapp eineinhalb Jahren hat Deutschland nicht ausreichend Interessenten für eine zehnjährige Staatsanleihe gefunden. Sie hätte am Mittwoch 5 Mrd. € einbringen sollen. Die Gebote der Investoren summierten sich aber nur auf 4,3 Mrd. €. Die deutsche Finanzagentur erklärt das mit der Marktsituation. Laut Analysten war die Rendite (im Schnitt 1,64%) zu unattraktiv. (APA)

äußern sich öffentlich zu den Pensionen – das ist so, wie wenn ein Blinder über © Palais Ferstel, Wien

Türöffner Pensionskonto

„Die falschen Personen

­Farbenlehre spricht.“ Helmut mojescick, wkw

Beim Informationstag im Palais Ferstel widmen sich Keynote-Speaker u.a. dem Risiko.

dung hin oder her. Das beginne bei der Haftung und gehe über die Berufsunfähigkeitsabsicherung bis hin zur Pflegevorsorge, etc. Ein großes Manko ortet Mojescick schon bei der schulischen Bildung: „Da reden wir noch gar nicht von Finanz-Bildung“, meint der Fachgruppenobmann, „es sollte aber immerhin sich jeder bei Erreichen der Volljährigkeit bewusst sein, dass es so etwas wie Haftung gibt, wofür man haftet und womit.“ Bei Events wie dem Informationstag steht auch die Wissensvermittlung im Fokus. Als wahrer „Türöffner“ bei den Kunden könnte sich aktuell aber das „Pensionskonto neu“ herausstellen, von dem sich die Pensionsversicherungsanstalten erhoffen, dass es den Bürgern „verständlich und nachvoll-

ziehbar” aufzeigt, was ihnen im Alter bleibt, u.a. weil die „schwer zu verstehende Parallelrechnung per 1.1.2014 weggefallen ist, und die Pension nun auf Basis eines einzigen Pensionskontosystems berechnet“ (Zitat: PVA) wird.

Nicht alles vorsorgetauglich „Ich sehe die Pensionen im Grunde auf Jahrzehnte abgesichert“, sagt Mojescick, „aber über deren Höhe sollte die Politik den Bürgern reinen Wein einschenken“, so seine Kritik. Denn es scheine fast so, als würden „die falschen Leute diesbezüglich bei öffentlichen Auftritten zu Wort kommen“, etwa Funktionäre, die nicht selbst dem ASVGRegime unterliegen, sondern sich hohe Pensionszusagen gesichert haben und die private Vorsorge

US-Konjunktur verlässt bald die Kältestarre Washington. Verbraucher, Firmen, Notenbank: In den USA reden alle vom Wetter. Der strengste Winter der jüngeren Geschichte hat die Staaten von Mississippi bis Maine fest im Griff. Konsum, Arbeitsmarkt und Industrie setzten Blizzards, Schneemassen und arktische Temperaturen gehörig zu. Doch Experten meinen: Auch wenn viele Firmen ein Klagelied anstimmen, ist der Aufschwung nicht in Gefahr. „Bereits im Frühjahr wird mit steigenden Temperaturen auch das Wachstum kräftiger”, meint Ökonom Steven Einhorn vom Hedgefonds Omega Advisors.

Fed-Chefin Janet Yellen wurde zuletzt selbst von einem Blizzard kalt erwischt, der ihren ersten Auftritt im US-Senat durchkreuzte. Zuvor hatte sie in der zweiten Parlamentskammer die schwächelnde Erholung am US-Arbeitsmarkt mit der Winterkälte in Verbindung gebracht. Doch derzeit ist es auch für die Notenbank schwierig, die dämpfenden Wetter-Effekte am Arbeitsmarkt genau zu beziffern.

Notenbank-Mitglied James Bullard räumte zuletzt ein, dass die Federal Reserve in dieser Hinsicht mehr oder weniger im Nebel stochern muss: „Ich nehme stark an, dass das Wetter dahintersteckt. Dennoch haben wir kein Rechenmodell dafür.” Die Notenbank hatte ihre Konjunkturspritzen Ende Jänner trotz der Kältewelle gedrosselt und will ihr Anleihenkauf-Programm von derzeit monatlich noch

„Im 4. Quartal 2013 dürfte die Kälte 0,4 Prozent Wachstum gekostet haben und für das erste Quartal sieht es ganz ähnlich aus”, so Einhorn. Im Frühjahr werde die Wirtschaftsleistung dann aber um so schneller wieder anziehen. Trotz des Kälteschocks wird somit auch die US-Notenbank Fed wohl damit fortfahren, ihre Geldpolitik behutsam zu straffen. Die neue

© APA/EPA/Jim Lo Scalzo

© Panthermedia.net/Leung Cho Pan

Trotzdem strafferer Kurs

Investoren nehmen deutsche Bonds nicht mehr um jeden Preis.

sicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten darstellen, wiewohl dieses Segment und auch die Berufsunfähigkeitsabsicherung in Österreich sicher noch „Wachstumspotenzial” haben. Was uns zu schaffen macht, ist nicht das Problem ,Wie komme ich zum nächsten Kunden‘“, sagt Mojescick über seine Branche. Nein, es seien z.B. die steigenden bürokratischen Hürden, auch die unterschiedlichen Standards bei den Assekuranzen, ungeachtet aller neu eingeführten elektronischen Prozesse. Zudem das „Wegbrechen von fachlich kompetenten Ansprechpartnern bei den Versicherern selbst“. Denn dort würden viele ältere und erfahrene Mitarbeiter verabschiedet – deren Know-how fehle dann den jüngeren.  (lk)

Neue Fed-Chefin Yellen: Wetterkapriolen stoppten nicht nur ihren 1. Senatsauftritt.

65 Mrd. USD (47,3 Mrd. €) im Laufe des Jahres komplett auslaufen lassen. Weil es keine Rechenmodelle für den Kältefaktor gibt, sind auch die Auswirkungen auf die US-Börsen schwer einzuschätzen. Sie tendieren noch immer knapp unter ihrem Rekordniveau.

„Eingefrorener Konsum“ Zwar profitieren einige USFirmen von den Wetterkapriolen: Campbell (Hersteller wärmender Suppen) und auch Energieversorger. Doch bei der klirrenden Kälte meiden die Verbraucher die Geschäfte. Daher gab es zu Jahresbeginn lange Gesichter in Möbelund Autohäusern. US-Notenbanker Richard Fisher nannte es den „eingefrorenen Konsum”. McDonald’s bekam dies im Jänner ebenso zu spüren wie GNC, ein Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln. Auch Fluggesellschaften mussten wegen der Blizzards Federn lassen, etwa United Continental. Und der Autokonzern Ford befürchtet, dass die Kältewelle die Bilanz zu Jahresbeginn verhageln wird. (red/APA)


f i n a n z d i e n stl e i ste r

Freitag, 21. Februar 2014

financenet – 37

financenet@medianet.at

FiNUM.Private Finance Österreich Jung, DMS & Cie.-Chef Alexander Varga wechselt als Vorstand zur 100-Prozent-Tochter von Aragon

Aragon baut in Österreich aus Wien. Der deutsche Finanzdienstleistungskonzern Aragon AG baut seine Aktivitäten in Österreich weiter aus und bündelt zu diesem Zweck seine Management-Kompetenzen, wie es heißt. In einem ersten Schritt wurde Alexander Varga, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Aragon-Tochter Jung, DMS & Cie. GmbH, zum Vorstand der FiNUM.Private FinanceÖsterreich ernannt. Varga war seit 2009 bei Jung, DMS & Cie.

Flagge zeigen Der bisherige Alleinvorstand Ali Eralp hat sich so für die Konzentration auf den Markenauftritt von FiNUM.Private Finance in Österreich und die Akquisition von neuen Beratern freigespielt. „Für die Aragon AG ist diese Personalentscheidung der richtige Schritt im Hinblick auf unser Ziel, die Aragon AG in Österreich

zu stärken“, sagt Sebastian Grabmaier, Aufsichtsratsvorsitzender von FiNUM.Private Finance Österreich und Vorstandsvorsitzender der Aragon AG. Zur Aragon AG gehört auch die im August 2013 gegründete FiNUM.Finanzhaus AG, die Schwestergesellschaft der FiNUM.Private Finance AG. Sie bietet für gehobene Kunden eine ganzheitliche, produktunabhängige Beratung mit dem Schwerpunkt private Vorsorge an, wobei sich der Beratungsansatz auf die Analysesoftware der DEFINO Gesellschaft für Finanznorm mbH stützt. Es sei den Angaben zufolge das bis dato einzige wis-

senschaftlich fundierte, an Verbraucherschutzkriterien orientierte Regelwerk für eine standardisierte und individuelle Finanzanalyse von Privathaushalten. Jung, DMS & Cie. ist ein Verbund aus rund 14.900 Poolpartnern in Deutschland plus 6.900 Vermittlern in Österreich und Osteuropa. Der Maklerpool versteht sich als Vollsortimenter mit über 12.000 Produkten von über 1.000 Gesellschaften der Felder Fonds, Versicherungen, Beteiligungen, Managed Futures sowie Finanzierungen und im Haftungsdach der AustroTochter auch strukturierte Bankprodukte (Zertifikate, ETFs). (red)

© Jung, DMS & Cie

Marken-Offensive und forcierte Beraterakquise im Fokus der Deutschen.

Aufsichtsratsvorsitzender Sebastian Grabmaier: „Wollen Aragon in Österreich stärken“.

Event Institutional Advisors

© müllertraining.com/Claudia El Morsi

Müller: „Es werden u.a. Experten von Fidelity und der Allianz sprechen.“

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Wien. Michael Müller, Betreiber der Plattform www.finanz-tv.net, lädt ein: Zum „Institutional Advisors Congress 2014“ am 20. und 21. März im Falkensteiner Therme & Golf Hotel Bad Waltersdorf. Das Konzept: Exklusiver Kreis aus maximal 50 Kongressteilnehmern, für die die Teilnahme an beiden Kongresstagen verbindlich, aber kostenfrei ist (Aufenthalt separat zu buchen und bezahlen). Dies sei durch die beteiligten Sponsorpartner ermöglicht worden. Die Anrechenbarkeit der Seminarbesuche als CFP-Credits wurde beantragt. Die Veranstaltung richte sich an Geschäftsleiter konzessionierter Wertpapierfirmen, Certified Financial Planner und konzessionierte Vermögensverwalter, Berater von Privatbanken, Abteilungsleiter von Regionalbanken sowie Fachjournalisten und ausgewählte Branchenexperten. Als Vortragende habe man internationale Fondsmanager und Markteexperten sowie Rechtsanwälte und Steuerberater vom Fach gewinnen können. „Es werden keine Sales-Vorträge sein“, betont Müller. Jede Asset-Klasse sei mit nur einem renommierten Anbieter besetzt, wobei der Themenbogen von „Global Markets“ und „Value Investments“ über Anleihen und Immobilien bis hin zu ETFs, Total Return-Produkten, Trendfolgern, Zertifikaten und Private Equity reicht – abgerundet von den Spezialthemen Compliance & Beratungshaftung (Details: www. finanz-tv.net/congress.html). (lk)

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f on d s: pa r k

38 – financenet

Freitag, 21. Februar 2014

financenet@medianet.at

Amundi Vertriebsstart für den CPR Silver Age – europäischer Themenfonds mit Fokus auf eine alternde Gesellschaft

short

Fonds mit Fokus Silver Ager für (fast) jedes Alter

© panthermedia.net/Veronika Vasilyuk

Termin 1: Markt der Zukunft in Berlin

Fondsmanager: „Hohe Konzentration auf sieben Sektoren mit starkem Umsatz- und Gewinnwachstum“. linda kappel

Berlin war Treffpunkt für Experten zum Thema Altersvorsorge.

Wien/Frankfurt. Amundi hat für den europäischen Aktienfonds CPR Silver Age (ISIN FR0010836163) die Vertriebszulassung für Deutschland und Österreich erhalten. Der Fonds, der über einen vierjährigen Track- Record verfügt, erschließt Anlegern langfristige und nichtzyklische Investmentchancen aufgrund des Trends einer älter werdenden Gesellschaft.

Berlin. Wie machen es die Kollegen in Deutschland? Anregungen fanden heimische Asset Manager möglicherweise beim Kongress „Zukunftsmarkt Altersvorsorge”, der zum 15. Mal stattfand. Die Themen reichten von der Zukunft der privaten Altersvorsorge über den Niedrigzins bis hin zum regulativen Umfeld für die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Keynote-Speaker waren u.a. Pensionsexperte Bert Rürup und Gregor Gysi. Erstmals werde im Rahmen der Abendveranstaltung – zusammen mit Towers Watson – der „Deutsche bAV Preis“ verliehen.  (lk)

Ob nun das Anlageuniversum des CPR Silver Age „sexy” ist, muss jeder selbst entscheiden: Es umfasst sieben Branchen, die von eben diesem Trend einer alternden Gesellschaft profitieren sollten und dazu zählen neben Pharma (ohne Biotechnologie) und Medizintechnik (für private und professionelle Nutzung, Prothesen, Hörgeräte etc.) auch persönliche Assistenzdienstleistungen oder ausgewählte Finanzdienstleistungen und Lebensversicherer sowie die Bereiche Freizeit, Lifestyle, Hobby und Kunsthandwerk, Do-it-yourself und weitere relevante Themen wie Sicherheit und Immobilien.

Termin 2: Hedge Fonds-Stelldichein New York. ThomsonReuters veranstaltet vom 25. bis 27. März in New York die „HedgeWorld East“ (www.hedgeworld.com). Im Zentrum des Events stehen Panels zu Trends in der Hedge Fonds-Industrie und Strategien zur Kapitaleinwerbung mit Fondsmanagern, Anlage-Profis, aber auch Großkunden u.a. von der Rockefeller Universität, dem NYC Office of the Comptroller, dem Hedge Fund Standards Board, Bulldog Investors, van Biema Value Partners und viele mehr. Networking werde ganz groß geschrieben, so die Veranstalter, u.a. auch beim CocktailEmpfang am 26. März.  (lk)

Nun in der dritten Phase Der 2009 aufgelegte Fonds wird von CPR AM, einer 100%igen Tochtergesellschaft von Amundi, gemanagt. Die Nettoperformance lag zum 31.1.2014 bei 20,72% über ein Jahr und 42,72% über drei Jahre. Im Vergleich dazu hat der MSCI Europe Aktienindex (in Euro, Reinvestition der Nettodividenden) im gleichen Zeitraum eine Wertentwicklung von 14,49% bzw. 24,77% erzielt. Der Trend einer alternden Gesellschaft, der sowohl Indus-

Termin 3: Pools & Finance im Mai

© panthermedia.net/Harald Richter

Von Prothesen bis DIY

Der Fonds berührt möglicherweise unangenehme Themen, könnte sich aber als Investment durchaus lohnen.

trienationen als auch Schwellenländer betrifft, sei eine wichtige Quelle wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Veränderungen. Besonders im Fokus steht die große Gesellschaftsgruppe der „Baby-Boomer“, die aktuell in ihre dritte Lebensphase eintritt und dem Thema weiteren Schub verleiht.

grund rücken.Unternehmen, deren Aktivitäten auf eine alternde Gesellschaft ausgerichtet sind, weisen laut CPR ein überdurchschnittliches Umsatz- und Gewinnwachstum auf, das sich in den kommenden Jahren sogar noch beschleunigen sollte. „Eine wichtige Frage ist dabei, inwieweit das Geschäftsmodell von Unternehmen der verschiedenen Branchen auf die Bedürfnisse der kaufkräftigen „Silver Ager“ zugeschnitten ist“, erklärt Vafa Ahmadi, Fondsmanager des CPR Silver Age. Die Definition des Anlageuniversums mit den sieben Sektoren wurde hinsichtlich ihres aktuellen und künftigen Umsatzund Gewinn-wachstums getroffen. Das Portfolio des CPR Silver Age

Überdurchschnittliches Plus Im Einzelnen unterscheidet das Fondsmanagement zwischen 65- bis 80-jährigen Menschen, die häufig über eine hohe Kaufkraft verfügen, und die Überachtzigjährigen, bei denen Betreuung, Pflege und medizinische Themen stärker in den Vorder-

Nach Übernahme „In neue Märkte expandieren“

Fidelity Technische Analysten sehen Verschnaufpause

Brüssel. Der Assetmanager Dexia Asset Management wird nach der Übernahme durch New York Life Investments am 3. Februar 2014 unter dem Namen Candriam auftreten. Der europäische Assetmanager ist Spezialist für unterschiedliche Assetklassen mit einem verwalteten Vermögen von 73 Mrd. €. „Unser neuer Name Candriam ist die Abkürzung unserer Unternehmenswerte: ,Conviction and Responsibility in Asset Management‘”,

Wien. Nach dem starken Aufschwung 2013 könnten die weltweiten Aktienmärkte heuer eine kleine und gesunde Verschnaufpause einlegen. Die aktuelle oder eine weitere Marktkorrektur bietet für Jeff Hochman, Leiter der technischen Analyse bei Fidelity Worldwide Investment, eine sehr gute Einstiegschance, denn schon ab 2015 dürfte der langfristige Aufwärtstrend an den Aktienmärk-ten weitergehen: „Aus tech-

© Dexia Asset Management

Frankfurt. Am 13. Mai öffnet die 3. Pools & Finance, das „Großereignis für Finanzdienstleister“, wie es heißt, ihre Pforten am Frankfurter Messegelände. Der Event versteht sich als Treffpunkt und Marktplatz für unabhängige Finanzdienstleister, Maklerpools und Servicegesellschaften sowie Anbieter von Finanzund Versicherungsprodukten und Branchendienstleistern. Mehrere Maklerpools und Verbände treten gemeinsam als Veranstalter auf, u.a. BCA, blau direkt, FondsKonzept. Das Networking-Rahmenprogramm hier: die Abendveranstaltung „Pool Night“. 2013 kamen mehr als 3.200 Teilnehmer, 130 Unternehmen stellten aus, 48 Workshops wurden gehalten. (lk)

Abou-Jaoudé: „Investmentprozesse werden unverändert weiterverfolgt“.

sagt Naïm Abou-Jaoudé, CEO und Chairman des Executive Committee von Candriam und Vice Chairman von New York Life Investment Management Int. Zudem bilde es ein Wortspiel ab: die sprachliche Wurzel „Cand“ stehe für Licht und positive Energie. „Diese positiven Eigenschaften symbolisieren einen neuen Anfang, ein neues Kapitel voller Dynamik und Begeisterung – entsprechend dem Ehrgeiz, das Unternehmen voranzubringen“, betont Abou-Jaoudé. Mit dem Fortune-100-Unternehmen New York Life als Partner profitiere Candriam von den Stärken und den Ressourcen einer angesehenen Muttergesellschaft. Durch den erfolgreichen MultiBoutique-Ansatz von New York Life könne Candria seine Investmentprozesse unverändert weiterführen und seine eigene Unternehmenskultur weiterleben. Durch den Zusammenschluss werde man in neue Märkte expandieren können. Kernkompetenzen habe man insbesondere bei Unternehmensanleihen, High Yield, Biotechnologie, SRI und quantitatives Management europäischer Aktien. (lk)

2014 als Einstieg für Bullenmarkt

© Fidelity/Nick Liseiko Photography

© Pools & Finance

Dexia AM heißt nun Candriam

Pools und Servicefirmen in Frankfurt: brauchen einen eigenen Marktplatz.

wird auf Basis eines Top-DownAnsatzes dynamisch an die langfristigen Wachstumsaussichten angepasst und weist eine starke Branchenkonzentration auf. Innerhalb der Branchen will Ahmadi mit seinem Team konsequentes StockPicking betreiben und eine hohe Risikodiversifikation erzielen. Auf einer Skala zwischen 1 und 7 siedelt Amundi selbst den Fonds allerdings auf der Stelle 6 an (potenziell höherer Ertrag, höheres Risiko), die Mindesthaltedauer wird mit fünf Jahren angegeben. Wer zur Gruppe jener gehört, die in die „dritte Phase” eintreten, sollte also nicht zu lange zuwarten – mit steigendem Alter sollte man ja bekanntlich das Risiko herunterfahren.

Hochman traut einigen Bankaktien 2014 Kurszuwächse um bis zu ca. 20% zu.

nischer Sicht sollte sich die Aktienhausse in Europa und den USA ab 2015 dauerhaft fortsetzen. Eine Marktkorrektur von fünf bis zehn Prozent 2014 tut den Aktienmärkten gut, damit sie die bisherigen Gewinne verdauen und bisherige Rekordstände bestätigen können.“

Fundamentalbewertungen Anlegern böte eine solche Korrektur eine außergewöhnlich gute Ausgangslage. Die Risikowahrnehmung und die Angst an den Börsen lassen allmählich nach, was Gelegenheit für eine überlegte Einzeltitelauswahl bietet, denn die Fundamentaldaten der Unternehmen rücken wieder in den Vordergrund. Sogar in Schwellenländern lohne es sich, fundamental starke Aktienwerte auszusuchen. Eine weitere Erhöhung der Bewertungen sei unwahrscheinlich, eines der Hauptrisiken für die Börsen in den nächsten zwölf Monaten sei, dass das erwartete Gewinnwachstum der Unternehmen ausbleibt. Konsumgüter, europäische Finanzwerte und der Gesundheitsbereich dürften 2014 florieren. (lk)


Ba n k i n g

Freitag, 21. Februar 2014

financenet – 39

financenet@medianet.at

Direktbankergebnis Kunden- und Mitarbeiterzahl, aber auch die Retail Balances sind im Vorjahr gestiegen

short

Erfreuliche Performance

Deutsche „Bad Bank“ soll privatisiert werden

Online-Banking wurde für Fans der mobilen Devices auf den letzten Stand der Technik gebracht. Wien. Dem anhaltend schwierigem Finanzumfeld zum Trotz hat die ING-DiBa Austria im vergangenen Jahr eine erfreuliche Performance hingelegt. So stiegen die Kunden der Direktbank von 514.000 auf über 521.000, dadurch erhöhte sich auch die Mitarbeiterzahl um fünf Prozent auf 147. Die Summe aus Einlagen von Privatkunden, Krediten an Privatkunden sowie verwaltetem Depotvolumen – kurz die Retail Balances – stiegen 2013 um 4,11 Prozent auf 7,6 Mrd. €.

© FMS-Wertmanagement Service

zehn Prozent sowohl bei der Anzahl der Kreditkunden wie auch beim Kreditvolumen gelungen.

... und auf Kundenservice

ING-DiBa setzt auf Kredite ... „Wir haben 2013 ganz klar auf das Thema Kredit gesetzt – vor dem Hintergrund, dass wir uns als führende Direktbank diversifizieren und das Aktivgeschäft forcieren wollen”, sagt Roel Huisman, CEO der ING-DiBa Direktbank Austria. Das scheint angesichts eines Zuwachses von jeweils über

FMS-Chef Christian Bluhm soll Interessenten bei der Hand haben.

München. Die 130 Mrd. € schwere deutsche „Bad Bank” der Hypo Real Estate soll künftig von privater Hand verwaltet werden. Die FMS Wertmanagement hat nun offiziell den Startschuss für die Privatisierung ihrer Tochter FMS Wertmanagement Service GmbH gegeben, die mit 400 Mitarbeitern die abzuwickelnden Bestände von 2.100 Kreditnehmern betreut. FMS-Chef Christian Bluhm hatte im Herbst letzten Jahres von mehr als zehn Interessenten gesprochen. Von der damals angedachten Fusion der FMS-Servicegesellschaft mit der vergleichbaren Einheit der „Bad Bank” der WestLB ist mit der Ausschreibung nun auch keine Rede mehr. (APA/red)

© Andi Bruckner

Das Online-Banking wurde komplett überarbeitet und ist nun Multidevice-fähig – egal ob PC, Tablet oder Smartphone; die Anwendung passt sich automatisch jeder Bildschirmgröße an. Damit will die ING-DiBa den immer mehr werdenden „Mobile Banking”- Fans in Österreich entgegenkommen. Für alle anderen wird es ab Frühjahr 2014 einen Servicepoint in der Wiener Innenstadt geben. „Immer mehr Menschen wickeln ihre Bankgeschäfte digital ab. Doch gibt es auch Bedürfnisse und Situationen, die im Face-to-FaceKontakt einfacher gelöst werden können. Genau das werden wir mit dem Servicepoint ideal abdecken können“, so Huisman. (hk)

Roel Huisman, ING-DiBa Austria-CEO, kann sich über 2013er-Performance freuen.

Auszeichnung „Best Trade Finance Bank“ geht in Österreich an BA, italienische Mutter wird auch gekürt

Bank Austria gewinnt zum sechsten Mal „Mit dem internationalen UniCredit-Netzwerk und unserer umfassenden Produktpalette können wir sowohl heimischen als auch Unternehmen in der Region Zentral- und Osteuropa einzigartige Vorteile im Dokumenten- und Garantiegeschäft anbieten“, so Hengl.

Mitarbeiter-Anerkennung

Die Selektionskriterien

„Diese internationale Auszeichnung ist einerseits eine schöne Anerkennung für die exzellenten Leistungen unserer Mitarbeiter, andererseits aber auch ein Beleg dafür, dass wir der zuverlässige Wegbegleiter für international tätige Unternehmen sind“, meint Dieter Hengl, Bank Austria-Vorstand für Corporates & Investment Banking.

Gleichzeitig wurde die UniCredit zur „Best Trade Finance Bank“ in der Region Zentral- und Osteuropa gewählt. Die wichtigsten Selektionskriterien für die Auszeichnungen waren Transaktionsvolumen, geografische Reichweite, Kundenservice, kompetitive Preisgestaltung und innovative Technologien.  (ag/hk)

© Bank Austria

Wien. Die Bank Austria wurde vom US-Finanzmagazin Global Finance zur „Best Trade Finance Bank“ in Österreich für das Jahr 2014 gekürt – zum sechsten Mal in Folge. Das ist das Ergebnis einer jährlichen Umfrage unter Analysten, Managern und Technologieexperten.

BA-Vorstand Dieter Hengl sieht seine Bank als zuverlässigen Wegbegleiter bestätigt.

Bawag will doch nicht zum OGH

Wien. Auch das internationale Wirtschafts- und Finanzmagazin Euromoney hat wieder gewählt: Beim diesjährigen „Private Banking Survey 2014“ wurde die Kathrein Privatbank in sieben Kategorien zur besten Privatbank Österreichs gekürt. „Diese Auszeichnungen bestätigen die herausragende Kompetenz und Professionalität der Kathrein Privatbank in allen Bereichen der Vermögensberatung und -verwaltung“, sagt dazu

Linz. Die Bawag verzichtet nach der Zurückweisung ihrer Schadensersatzklage gegen den ehemaligen Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ) im Zusammenhang mit der Swap-Affäre durch das Oberlandesgericht Linz jetzt doch auf weitere Rechtsmittel. Das OLG Linz hatte die Klage zurückgewiesen, denn es vertrat die Ansicht, dass die Bank eine Amtshaftungsklage anstatt der Klage gegen eine Privatperson einbringen

Susanne Höllinger, Vorstandsvorsitzende der Kathrein Privatbank. Im Detail war die Kathrein Privatbank in den Kategorien bestes private Banking in Österreich, Datenschutz und Sicherheit, Maßgeschneiderte Vermögensplanung sowie Erbschafts- und Nachfolgeplanung im Ranking an erster Stelle. Ebenso die Besten in den Bereichen Service und bei Kunden mit Anlagevolumina von 0,5 bis 1 Mio. USD (0,36 bis 0,73 Mio. €) und von 1 bis 10 Mio. USD (0,73 bis 7,3 Mio. €).

hätte müssen. Das OLG ließ aber den Gang zum OGH zu – auf den die Bawag nun doch verzichtete. Das Verfahren der zweiten Klage der Bawag gegen den ehemaligen SPÖ-Finanzstadtrat Johann Mayr (er wurde im Strafprozess zur Swap-Affäre nicht rechtskräftig freigesprochen) stand bis zur Entscheidung in der Causa Dobusch still. Die Bawag müsste jetzt entscheiden, ob es fortgesetzt wird oder nicht. (APA/hk)

© Wikimedia/Wirth

© Kathrein Privatbank/Kurt Keinrath

Private Banking Survey

Susanne Höllinger, Kathrein Privatbank, kann sich über Auszeichnung freuen.

Santander setzt auf den Sparkurs

Gericht Den Falschen geklagt – Klage abgewiesen

Kathrein Privatbank ist führend

Für das Euromoney-Ranking werden weltweit Anbieter von Private Banking-Leistungen befragt – darunter Banken und andere Finanzdienstleistungsunternehmen. Der „Private Banking Survey“, ein Qualitätsscoring europäischer Privatbanken, wird alljährlich seit nunmehr zehn Jahren durchgeführt. Dabei wird die Betreuungsqualität in verschiedenen Dienstleistungs-Segmenten analysiert und für jedes Land ein detailliertes Ranking erstellt. (ag)

London. Die britischen Behörden haben in der Causa LiborZinsskandal gegen drei ehemalige Mitarbeiter von Barclays Anklage erhoben. Den drei Bankern wird vorgeworfen, zwischen Juni 2005 und August 2007 gemeinschaftlich den Interbanken-Referenzzins Libor zu ihren Gunsten manipuliert zu haben, teilte die britische Strafverfolgungsbehörde für schwere Betrugsfälle (SFO) mit. Ihnen könnten im Falle einer Verurteilung jeweils bis zu 30 Jahre Haft drohen. (red)

OLG Linz ließ den Gang zum OGH zu, Bawag will davon keinen Gebrauch machen.

© dpa/Ingo Wagner

Survey Beim Qualitätsscoring in sieben Kategorien vorne

Drei Banker angeklagt: 30 Jahre Haft möglich

Läuft die Autofinanzierung? Laut Santander gut und profitabel.

Wien. Laut WirtschaftsBlatt wird bei Santander zurzeit nicht nur ein strikter Sparkurs gefahren, in Österreich sollen zehn Prozent der Stellen abgebaut werden; Umbrüche im Bankensektor seien die Gründe für die Kürzungen. Derzeit werden 400 Mitarbeiter beschäftigt. Die Bank konzentriere sich auf die Autofinanzierung, die zuletzt weniger gut lief, so das WirtschaftsBlatt. Das KfzFinanzierungsgeschäft laufe gut und sei profitabel, kontert Santander. Das Neuvolumen im Kfz-Finanzierungsbereich sei von 2012 auf 2013 um rund 14 Prozent auf 575 Mio. € gestiegen; 2014 liege der Umsatz bisher um 16% über dem Vorjahresergebnis.  (APA/red)


i n su r a n c e : watc h

40 – financenet

Freitag, 21. Februar 2014

financenet@medianet.at

Barta & Partner und Aon Weltweit größter Versicherungsmakler und internationaler Kunstversicherer fusionieren

short

Fokus Marktführerschaft

Assekuranz: Rumänen starten in Deutschland

© Allianz/Ingo Folie

Wien. In der Kunstversicherungsbranche tut sich was: Barta & Partner und Aon werden künftig die Märkte in Mitteleuropa und dem Nahen Osten gemeinsam weiterentwickeln. So will man die Stärke von Aon mit 65.000 Mitarbeitern in 120 Ländern und die Expertise von Österreichs einzigem Spezialisten für die Versicherung von Kunst und wertvollem Privatbesitz kombinieren. Die Versicherung von Kunst und wertvollem Privatbesitz ist eine hochspezialisierte Dienstleistung. Barta & Partner hat in diesem Feld die in Europa marktführenden Versicherungsbedingungen für Kunstsammlungen entwickelt und bei allen großen Versicherern platziert. Diese Spezialisierung ist der USP des erfolgreichen Players aus Wien. Als sog. Coverholder (Zeichnungsberechtigter) für den weltweit größten Versicherungsmarkt

Astra Asigurari setzt in Deutschland auf Sachversicherungen.

Bukarest. Die rumänische Versicherung Astra Asigurari, die sich am Heimatmarkt einen Preiskampf mit der Vienna Insurance Group (VIG) und Uniqa liefert, ist nach Deutschland expandiert. Seit dem 5. Februar sei man am deutschen Versicherungsmarkt aktiv, in erster Linie bei Sachversicherungen, sagte Astra-Deutschland-Chef Frank Löffler. Ein Start in ­Österreich sei nicht geplant. In Deutschland peilt Astra heuer 110.000 Versicherungs­ verträge und einen Bestand von 14 Mio. Euro an. Bis 2011 hielt die ­Uniqa 27 Prozent an Astra. (APA)

Lloyd‘s kann B&P zudem auch sehr große Versicherungssummen (100 Millionen und mehr) abdecken und außergewöhnliche spezielle Versicherungsdeckungen anbieten. Aon und B&P planen, ihren Marktanteil in Mitteleuropa und dem Nahen Osten in den kommenden fünf Jahren auf 70% zu erhöhen und streben dort die Marktführerschaft in der Kunstversicherung an. „Mit Barta & Partner holen wir einen der international renommiertesten Player im Bereich Kunstversicherung an Bord“, freut sich Alfred Schönburg, CEO von Aon Österreich. „Der Merger mit Aon eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für uns“, erklärt Nikolaus S. Barta, Gründer und Geschäftsführer von Barta & Partner. „ Wir verdoppeln unser Prämienvolumen auf einen Schlag – und wir werden unser derzeit 22-köpfiges Team für die bevorstehende Expansion substanziell vergrößern.“ (ots/red)

© A. Scheiblecker

Der Marktanteil in Mitteleuropa und Naher Osten soll in fünf Jahren auf 70 Prozent erhöht werden.

Alfred Schönburg, Aon Austria, Nikolaus S. Barta, Geschäftsführer Barta & Partner.

Vienna Insurance Group Ausbau der Nummer 1-Position im Kernmarkt – starkes Wachstum über dem Markt

Versicherer: Mehr Geld für die Angestellten Wien. Die rund 22.000 Angestellten bei den heimischen Versicherungen bekommen ab 1. März 2014 im Schnitt um 2,5 Prozent mehr Gehalt. Im Außendienst einigten sich die Sozialpartner auf ein um 2,5 Prozent höheres Mindestentgelt. Im Innendienst werden die KV-Gehälter und die Lehrlingsentschädigungen um 2,1 Prozent plus 10 Euro angehoben; im Durchschnitt eine Erhöhung von 2,5 Prozent. Alle kollektivvertragliche Zulagen steigen um 2 Prozent. Der Abschluss liegt über der Inflationsrate. Im Vorjahr stiegen die KV-Gehälter im Innendienst um 1,8 Prozent plus 30 Euro, jene im Außendienst um 3 Prozent. (APA/red)

Wien/Bratislava. Die Vienna Insurance Group fährt beim Nachbarn im Schnellgang: Das Unternehmen setzte auch 2013 ihre hervorragende Entwicklung in der Slowakei weiter fort. Der Konzern baute seinen Marktanteil auf nun 34,5 Prozent aus und vergrößerte damit deutlich den Abstand zu den Mitbewerbern. Im vergangenen Jahr steigerten die Konzerngesellschaften Kooperativa, Komunálna poistovna und Poistovna Slovenskej sporitetelne (PSLSP) ihre Prämien auf rund 750 Mio. Euro. Das ist ein Plus von insgesamt 5,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Beim genaueren Hinsehen zeigt sich das Ergebnis noch respektabler, denn der Gesamtmarkt legte nur um 2,7

US-Versicherer AIG: Milliardengewinne

© Panthermedia.net/Sarah Marchant

Mit Turboschub in der Slowakei unterwegs

Durchschnittlich rund 400 Euro pro Jahr geben Slowaken für Versicherungen aus.

Prozent zu. Besonders erfreulich: Im begehrten Segment „Leben“ stiegen die Prämien um signifikante 9,2 Prozent. Dazu beigetragen hat insbesondere die hervorragende Kooperation mit der Erste Group über die Konzerngesellschaft PSLSP, verlautet aus dem Unternehmen; diese verzeichnete über ihren Bankenvertrieb einen Zuwachs von fast 31 Prozent. Auch im Bereich „Nicht-Leben“ wuchsen die Prämien, und zwar um ein Prozent, während der Markt insgesamt rückläufig war. Besonders die Sparten „Haushalt-, Unfall- und Krankenversicherung“ haben sich gut entwickelt, heißt es. Hier wurde 2013 im Vergleich zum Jahr davor eine Steigerung von 4,2 Prozent erreicht.  (red)

Allianz Vergleich Österreich liegt bei Verkehrssicherheit auf Platz 9 in der EU, Schlusslicht ist Griechenland

Kärnten hat die höchste Todesfallquote © EPA/Andy Rain

Wien. Pro Jahr sterben weltweit rund 1,2 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen und weitere 50 Millionen verletzen sich. Damit zählt Sicherheit im Straßenverkehr zu den größten globalen Herausforderungen, wie aus aktuellen Zahlen des Allianz Sicherheitsreports und der WHO hervorgeht. Weltweit verunglücken im Jahr durchschnittlich 18 Verkehrsteilnehmer pro 100.000 Ein-

New York. Der US-Versicherungskonzern American International Group (AIG), 2008 von der US-Regierung mit 182 Milliarden Dollar vor dem Zusammenbruch gerettet, erwirtschaftete im vierten Quartal nach eigenen Angaben einen Überschuss von 1,98 Milliarden Dollar (1,46 Mrd. Euro) nach einem großen Minus von 3,96 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, als das Ergebnis vom Supersturm „Sandy“ belastet wurde. AIG erhöht seine Quartalsdividende um 25 Prozent auf 12,5 Cent je Aktie. Zusätzlich will der Konzern Aktien im Wert von einer Milliarde Dollar zurückkaufen. AIG-Chef Robert Benmosche will rund drei Prozent aller Jobs weltweit abbauen.  (APA/Reuters)

© Allianz/Ingo Folie

Der frühere Pleitekandidat AIG macht wieder satte Gewinne.

wohner tödlich. Am gefährlichsten ist es im Moment auf Afrikas Straßen, wo eine Todesfallquote von 24,1 zu beklagen ist. „2013 gab es in Österreich 5,3 Verkehrstote pro 100.000 Einwohner; damit zählen wir weltweit zu den sichersten Ländern im Straßenverkehr“, erklärt Kurt Benesch, Geschäftsführer des Allianz Kundenservice. Eine relativ niedrige Quote weist auch die Statistik für die 28 Län-

Kurt Benesch, Allianz: „Gehören weltweit zu sichersten Ländern im Straßenverkehr“.

der der Europäischen Union aus: 7,5 Unfallopfer je 100.000 Einwohner sind deutlich unter dem weltweiten Schnitt von 18.

Schweden auf Platz 1 Die absolut niedrigste Sterberate in der EU kann Schweden vorweisen, wo drei Menschen pro 100.000 Einwohner im Straßenverkehr tödlich verunglücken. Großbritannien (3,7 Todesopfer) und Malta (3,8) liegen auf den Plätzen zwei und drei, dicht gefolgt von den Niederlanden (3,9). Deutschland hat eine Todesrate von 4,7 zu verzeichnen und liegt ex aequo mit Dänemark und Irland auf dem 5. Rang. Österreich befindet sich in dieser Rangliste auf Position 9. Am gefährlichsten innerhalb der EU sind die Straßen im Süden: Mit einer Todesfallrate von 12,2 liegt Griechenland an letzter Stelle – im Vergleich zu den weltweit gefährlichsten Straßen in der Dominikanischen Republik (41,7), in Thailand (38,1) und in Venezuela (37,2) ist dies aber immer noch ein niedriger Wert.

Laut dem Bundesministerium für Inneres kamen 2013 erstmals weniger als 500 Menschen auf den heimischen Straßen ums Leben. 453 Todesfälle im Straßenverkehr bedeuten einen Rückgang um 14,7 Prozent zum Vorjahr (531 Todesopfer), womit diese Zahl gleichzeitig der absolut niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950 ist. Gleich wie in Europa sind auch die Straßen im Süden Österreichs am gefährlichsten. Laut Berechnung der Allianz verzeichnet Kärnten mit 7,4 Todesfällen pro 100.000 Einwohner die höchste Rate in Österreich, gefolgt von Oberösterreich (7,0) und Niederösterreich (6,9; Wien kann mit 1,0 die niedrigste Todesrate vermelden. Im Jahr 2013 endeten für 189 Autoinsassen – das sind 41,7 Prozent aller Verkehrstoten – Straßenverkehrsunfälle tödlich. Motorrad- und Mopedfahrer waren in 23 Prozent der Unfälle mit Todesfolge verwickelt. Bei 17,7 Prozent (europaweit 27 Prozent) aller Unfälle verunglückten Fußgänger tödlich. (red)


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 21. Februar 2014 – 41

real:estate Zahl der Neuverträge stieg 2013 um 3,2 Prozent auf 937.000 Stück 

www.ehl.at

wiens neue ausbaupläne Seite 43

© medianet

© Wüstenrot

bausparen wächst weiter

Top Büros Wohnungen Anlageimmobilien

Wo der Wiener Wohnbaustadtrat Michael Ludwig in den nächsten Jahren bauen will  Seite 45

Wir leben Immobilien.

Strabag spürt neuen Schwung bei Erträgen IMMO-AGS 12. –19. Februar 2014

IATX (19.2.)

201,59

2,03%

Wochentop Immofin. 4,14% Wochenflop CA Immo 1,17% Immofinanz 4,14% ECO-Business3,42% Warimpex2,50% conwert 1,98% Atrium 1,59% CA Immo 1,17%

IMMO-FONDS 1-Monats-Performance (per 19.2.)

Top 5 Immofonds DBXT CSI300 Henderson Pan Europ. AXA WF Framlington Morgan Stanley US Prop. ComStage STX Eu. 600

5,98% 4,62% 4,29% 4,24% 4,10%

Flop 5 Immofonds iShares Stoxx A/P.600 Re First State Asian Prop. Parvest R.E. Sec. ESPA Stock Asia-Pacific Henderson Asia-Pacific P.

-5,55% -5,12% -5,08% -5,04% -3,95%

© Strabag/vyhnalek.com

Monatstop DBXT CSI300 5,98% Monatsflop iShares Stoxx A -5,55%

Das erste Jahr nach Hans Peter Haselsteiner Der neue Strabag-CEO Thomas Birtel hat vor acht Monaten den Job am Steuer des größten zentraleuropäischen Baukonzerns übernommen. Analysten hoffen im laufenden Geschäftsjahr auf eine bis zu 25%ige Ergebnissteigerung.  Seite 42

12. –19. Februar 2014

16% Rückgang Bei Wohn-Neubauten im Jänner 2014 458,42

Kühler Immobilienmarkt in den USA Neuer Großverkauf in St. Petersburg

0,89%

inhalt

42 42

Immo:Markets > Skandinavische Immobilienmärkte beliebt 44 People & Dates > Österreichs Bausozialpartner wollen EU erobern 46

© Michael Nelson/EPA/picturedesk.com

Immo:Capital > Bundesbank sieht keine deutsche Immoblase > Lafarge setzt auf die Schwellenländer

In den USA kam es zum dritten ­Rückgang der Neubauten in Folge.

Washington. Der harte Winter in den USA sorgt für eine Abkühlung am Immobilienmarkt. Die Zahl der Wohnbaubeginne fiel im Jänner mit 16% zum Vormonat und damit so stark wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Auf das Jahr hochgerechnet, gingen 880.000 Immobilienprojekte an den Start. Ökonomen hatten mit 950.000 gerechnet. Es belasten wohl nicht nur Kälte und Schneemassen den Wohnungsmarkt, denn die Zahl der Baugenehmigungen sank um 5,4% auf eine Jahresrate von 937.000. Es war der dritte Rückgang in Folge; Analysten hatten hier mit 980.000 gerechnet. (APA)

© Warimpex

CERX (19.2.)

Airportcity Zwei Bürotürme gehen an Pensionsfonds

Deal von Warimpex-Chef Franz ­Jurkowitsch, CA Immo und UBM.

St. Petersburg/Wien. Die Zao Avielen, ein Joint Venture der österreichischen Unternehmen Warimpex, CA Immo und UBM, verkauft zwei Bürotürme der Airportcity St. Petersburg an einen russischen Pensionsfonds. Darüber sei bereits eine Absichtserklärung (TermSheet) unterzeichnet worden, gab Warimpex am Mittwoch bekannt. Die beiden Gebäude verfügen über eine Fläche von rund 16.800 m2. Mit einem Abschluss der Transaktion wird Mitte 2014 gerechnet. Über Details des Term Sheets sowie den vereinbarten Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. (APA)


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42 – financenetreal:estate

Freitag, 21. Februar 2014

financenet@medianet.at

© APA/EPA/Andy Rain

RBS zahlt für Vergleich mit den US-Anlegern

Die Royal Bank of Scotland bewältigt Altlasten aus der Finanzkrise.

Edinburgh. Die Royal Bank of Scotland einigte sich in einem US-Hypothekenstreit nach Informationen der Kläger auf einen Vergleich und die Zahlung von 275 Mio. Dollar (200,28 Mio. Euro). Damit schafft das teilverstaatlichte Institut eine bereits vor sechs Jahren eingereichte Klage im Zusammenhang mit der Irreführung von Anlegern bei der Ausgabe hypothekenbesicherter Wertpapiere (MBS) aus der Welt. (APA)

Deutsche Bank stockt Anteil an CA Immo auf Wien/Frankfurt am Main. Die Deutsche Bank hat ihre Beteiligung an der börsenotierten österreichischen CA Immobilien Anlagen AG aufgestockt und die 5-Prozent-Meldeschwelle überschritten. Die Deutsche Bank AG (London) halte per 12. Februar 2014 6,282.989 Stimmrechte bzw. 7,15 Prozent, teilte die CA Immo mit. (APA)

© APA/Gert Eggenberger

Karl Wlaschek kauft Immopaket von Uniqa

Billa-Gründer Karl Wlaschek kauft die Superfund-Zentrale in Wien.

Wien. Uniqa hat ein Paket von Wiener Immobilien an den Gründer der Lebensmittelkette Billa, Karl Wlaschek, verkauft. Der Wert der Immobilien belaufe sich auf 56 Mio. Euro, berichtet das Wirtschaftsmagazin Gewinn. Das Paket umfasse das Haus des Hedgefonds Superfund in der Marc-Aurel-Straße, ein Zinshaus in der Dorotheergasse und ein Eckhaus am Burgring. Käufer sei die Novoreal Immobilieninvest AG, die von der Privatstiftung des 96-jährigen Multimilliardärs kontrolliert wird. (APA)

Vorläufiger Auftragsbestand von 13,5 Milliarden Euro decke bereits fast eine Jahresleistung ab. Wien. Nachdem der Strabag SEVorstand diese Woche für das laufende Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von „zumindest“ 260 Millionen Euro – was dem prognostizierten Wert von 2013 entspricht – in Aussicht gestellt hat, sind nun alle Augen auf die Zukunft von Österreichs größtem Baukonzern gerichtet. CEO Thomas Birtel, der vor rund acht Monaten den Posten des Vorstandsvorsitzenden von Hans Peter Haselsteiner übernommen hat, sieht sich laut eigener Aussage einem „herausfordernden Umfeld“ mit höherem Preisdruck im europäischen Infrastrukturbau gegenüber. Dagegen registriert das Unternehmen aber weiterhin solide Bedingungen im privaten Hochbau. Der Auftragsbücher seien gut gefüllt, heißt es. „Der Auftragsbestand zum Jahresende von 13,5 Milliarden Euro deckt fast eine Jahresleistung ab. Mit einer Vielzahl an neuen Hochbauprojekten in Deutschland haben wir das aktuelle Jahr auf solidem Fundament gestartet, und wir erwarten daher für 2014 bei Leistung und Ergebnis dem Jahr 2013 vergleichbare Werte“, so Birtel.

Strabag SE-CEO Thomas Birtel: „Wir erwarten für 2014 bei Leistung und Ergebnis dem Jahr 2013 vergleichbare Werte.“

„Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen im europäischen Bausektor sind wir mit der Leistung 2013 von 13,6 Milliarden Euro zufrieden“; so Birtel. Und dies nicht ohne Grund: Der Bauriese könnte Ende April einen operativen Gewinn von 260 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr bekanntgeben. Dies wäre gegenüber dem vorangegangen Jahr ein Zuwachs von 25 Prozent.

Rückläufige Bauleistung Ende April wird Strabag die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr bekannt geben. Ein paar Zahlen liegen aber bereits am Tisch: Das Unternehmen hat 2013 im Jahresabstand eine leicht rückläufige Bauleistung verzeichnet. Im Jahresabstand hat sich die Leistung um 3 Prozent auf 13,6 Mrd. Euro verringert. Der neue CEO zeigt sich trotzdem zufrieden. Der Rückgang soll auf wetterbedingte Effekte vom Jahresbeginn zurückzuführen sein, heißt es.

Orderbestand gestiegen Der Orderbestand ist 2013 um 2 Prozent auf 13,5 Mrd. Euro gestiegen. Zwar sind Großprojekte wie das Olympische Dorf im russischen Sotschi und Aufträge in Benelux

die Ratings der Strabag-Aktien aus: Die Wertpapierexperten des Bankinstituts Goldman Sachs haben das Kursziel für StrabagAktien von 17,30 auf 20 Euro angehoben, das Anlagevotum bleibt allerdings bei „Sell”. Positiv auf den Strabag-Aktienpreis könnte ein besser als erwarteter Ausblick auf das Wachstum in der Konstruktionsbranche wirken, besonders in Mittel- und Osteuropa, so die Analysten. Neue Akquirierungen wären wahrscheinlich, meinen die Experten der Goldman Sachs Bank. Beim Gewinn je Strabag-Aktie erwarten die Goldman Sachs-Analysten 1,30 Euro für 2014 sowie 1,57 bzw. 1,87 Euro für die beiden Folgejahre. (APA/red)

abgearbeitet worden, dafür sind neue Hochbauaufträge in Deutschland mit einem Volumen von mehr als 500 Mio. Euro dazugekommen, heißt es.

Positiv für Aktien-Ratings Der Mitarbeiterstand ging um 1 Prozent zurück. Während in Polen „marktbedingt“ Personal abgebaut worden sei, sollen neue Großprojekte in außereuropäischen Märkten und in Deutschland fast 1.600 neue Jobs geschaffen haben. Von den weltweit 73.100 Mitarbeitern im Konzern sind den Angaben zufolge mehr als 27.000 in Deutschland und knapp 10.000 in Österreich beschäftigt. Positiv wirkt sich der Ausblick auch auf

Deutschland Bundesbank ortet keine Gefahr für Blase

Zement Markt könnte bis zu fünf Prozent zulegen

Frankurt. Obwohl Wohnungen in vielen deutschen Städten immer teurer werden, besteht nach Einschätzung der Bundesbank keine Blase am Immobilienmarkt. Von den Preisen gingen keine größeren Risiken für die Volkswirtschaft aus, schreibt die Bundesbank in ihrem Monatsbericht. Zwar habe sich der jahrelange kräftige Aufwärtstrend bei den Immobilienpreisen 2013 unverändert fortgesetzt, es gebe jedoch weiterhin nicht genügend Wohnungen, um die ungebrochen hohe Nachfrage vor allem in den Ballungsräumen zu decken.

Paris. Der weltgrößte Zementhersteller Lafarge erwartet für 2014 eine kräftige Nachfrage aus den Schwellenländern. In europäischen Ländern wie Spanien und Griechenland stellt sich Lafarge auf eine Erholung ein. Insgesamt werde der Zementmarkt zwei bis fünf Prozent zulegen, erklärte das Management. Nur auf dem Heimatmarkt rechnen die Franzosen mit einem leichten Rückgang.

Bundesbank: „Keine Immoblase“

desbank schätzt, dass 2013 deutlich mehr als 177.000 neue Wohneinheiten fertiggestellt wurden. Um den zusätzlichen Bedarf an Wohnraum zu decken, seien aber rund 260.000 neue Einheiten pro Jahr erforderlich. Wichtigster Grund für die hohe Immobiliennachfrage sei das extrem niedrige Zinsniveau. Im vergangenen Jahr vergaben die Banken 2,25 Prozent mehr Wohnbaukredite an private Haushalte. (APA)

insgesamt sechs Prozent auf cirka 793 Mio. Euro. Der Umsatz fiel ebenfalls um zwei Prozent auf 3,7 Milliarden. In diesem Jahr will Lafarge unter anderem durch niedrigere Kosten ein um mindestens 600 Millionen höheres Ergebnis erzielen, wie der Konzern bekräftigt. Nach mehreren Zukäufen ist der Zementriese im Moment dabei, Kosten zu senken und Schulden abzubauen, heißt es. (APA)

60 Prozent des Umsatzes

Um sechs Prozent teurer 2013 verteuerten sich nach Berechnungen der Bundesbank Wohnimmobilien in 125 Städten um durchschnittlich 6,25 Prozent. Den größten Preisanstieg gab es bei Eigentumswohnungen in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf, die dort im Schnitt um neun Prozent teurer wurden. Seit Beginn des Preisauftriebs 2010 haben sich städtische Wohnimmobilien um fast ein Fünftel verteuert. Die Bun-

Lafarge setzt auf Schwellenländer

Deutschland: Trotz steigender Preise glaubt die Bundesbank an keine Blase.

Der Branchenprimus erwirtschaftet fast 60 Prozent des Umsatzes in Schwellenländern. Grund: Gerade in diesen Ländern soll besonders viel Zement nachgefragt werden, weil immer mehr Menschen in die Städte ziehen. Das bringt dem Zementriesen zwar mehr Umsatz, aber die Geschäfte in den Schwellenländern sind nicht ohne Komplikationen. So belasteten im vergangenen Jahr Währungsschwankungen in diversen Ländern die Bilanz. Im Schlussquartal sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um

© Ferenc Kalmandy/EPA/picturedesk.com

New York/Wien. Die Wertpapierexperten des Bankinstituts Goldman Sachs haben das Kursziel für Wienerberger-Aktien von 14 auf 17 Euro angehoben. Das Anlagevotum bleibt bei „Buy”. Wienerberger sei der „Top Pick” der Branche, so die Analysten von Goldman Sachs. Die Analysten nehmen an, dass sich das Wienerberger-EBITDA mehr als verdoppeln könnte, ebenso das des erst kürzlich übernommenen Rohstoffherstellers Pipelife. (APA)

Strabag: „Auftragsbücher sind bereits prall gefüllt“

© Strabag/vyhnalek.com

Goldman Sachs hebt Wienerberger-Ziel an

Bauriese Strabag CEO Thomas Birtel erwartet gutes Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr 2014

© Deutsche Bundesbank

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Bruno Lafont, CEO des Zementriesen Lafarge: Erholung im Süden erwartet.


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Freitag, 21. Februar 2014

financenetreal:estate – 43

financenet@medianet.at

Bausparen unangefochten im Trend Einlagen stiegen im vergangenen Jahr 2013 österreichweit zum ersten Mal auf über 20 Milliarden Euro

Einlagen-Rekord bei Bausparern Wien. Bausparen ist in Österreich weiter beliebt: Die Einlagen stiegen 2013 erstmals über die 20 Mrd. €-Marke und auch die Neuverträge legten zu. Ausleihungen und Finanzierungsleistung waren dagegen leicht rückläufig. Das Bausparen leistet einen „wichtigen Beitrag zum heimischen Wohnbau auch für die Vorsorge“, betonten die Chefs der vier heimischen Bausparkassen in einer Pressekonferenz. „2013 ist trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein gutes Jahr gewesen. Sicherheit hat gerade in wirtschaftlich volatilen Zeiten eine besondere Bedeutung“, sagte Wüstenrot-Generaldirektorin Susanne Riess, die derzeit Vorsitzende des Arbeitsforum Österreichischer Bausparkassen (AÖB) ist. So stiegen die Bauspareinlagen im Vorjahr um 1,94 Prozent auf 20,3 Mrd. €. Die Ausleihungen verringerten sich leicht von 19,3 Mrd. € in 2012 auf 19,1 Mrd. €. Die Zahl der neuen Bausparverträge wuchs um 3,2 Prozent auf 936.868 Stück. Insgesamt betreuten die vier heimischen Baus, um 0,67 Prozent weniger als 2012. Die hohe Bauspardichte, wonach 61% der Österreicher einen Bausparvertrag besitzen, blieb unverändert.

frage sei auch durch Niedrigzinskonditionen bei den Partnern zu erklären. Das heiße aber nicht, dass man bei einem solchen Dumpingwettbewerb aus ökonomischen Gründen mitmachen müsse. Heuer entwickle sich die Ansparleistung weiter sehr gut, die Finanzierungsleistung sei in etwa auf dem Vorjahresniveau.

„Kann teuer werden“ s-Bausparkassen-Chef Josef Schmidinger wies darauf hin, dass die private Kreditnachfrage stagniert und es bei den Wohnbaukrediten leichte Zuwächse gibt. Ak-

tuell setzen die Österreicher eher auf variable Finanzierungen, 90% der heimischen Wohnbaukredite (inklusive Bankkredite) seien auf variabler Basis; Fixzinsvereinbarungen ziehen aber an. Das Ankurbeln von Geschäften mit Niedrigzinsen könne gut gehen, wenn es 20 Jahre lang Niedrigzinsen gebe, so Schmidinger. Wenn das nicht der Fall sei, könne billiges Wohnen teuer werden. RaiffeisenBausparkasse-Chef Manfred Url betonte, dass man derzeit in einer Ausnahmesituation bei den Zinsen sei. Wenn man aber weiß, dass dies ewig so bleibt, müsse man sich etwas überlegen. (APA/red)

© Wüstenrot

Zahl der Neuverträge wuchs 2013 um 3,2 Prozent auf rund 937.000.

Wüstenrot-GD Susanne Riess: „Sicherheit hat im Moment besondere Bedeutung.“

Finanzierungsvolumen sank Deutlich gesunken ist die Finanzierungsleistung (Auszahlungen aus Guthaben und vereinbarte Kredite) mit einem Rückgang auf 2,4 Mrd. € (2012: 3,1 Mrd.). An staatlicher Bausparprämie wurden 52,5 Mio. € ausgezahlt. Das ist bedingt durch die Prämienkürzungen, die 2012 noch nicht voll zum Tragen kamen, ein Minus von 21,7%. „Stellt man die Finanzierungsleistung der Bausparkassen der staatlichen Prämie gegenüber, ergibt sich eine 45-fache Hebelwirkung“, so Riess. Bausparen sei nicht nur eine Spar-, sondern auch eine Finanzierungsform. Die schwächere Finanzierungsnach-

England Wohnungsbau

Bauboom in UK London. Der Wohnungsbau in Großbritannien boomt. Im vierten Quartal 2013 wurden knapp 20% mehr neue Häuser gebaut als im Vorjahresquartal, wie aus aktuellen Statistiken hervorgeht. Die Hauspreise sind nach Angaben des Hypothekenfinanzierers Nationwide binnen zwölf Monaten um neun Prozent gestiegen. Die Notenbank hat aus Furcht vor einer Immobilienblase die Reißleine gezogen und ihre Förderung von Hypothekenkrediten eingestellt. (APA)

Familien? Planung! Die Stadt Wien baut vor: Kreative Wohnkonzepte für unterschiedliche Lebenssituationen

fonds für wohnbau und stadterneuerung

© panthermedia.net/Elena Elisseeva

Der wohnfonds_wien fördert im Auftrag der Stadt Wien flexible Wohnprojekte. Denn das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters, in veränderlichen Lebensphasen und mit vielfältigsten individuellen Bedürfnissen erfordert flexible Konzepte. Die Wohnungsgrundrisse müssen ebenso vielfältig nutzbar sein wie die Gemeinschaftsräume und Freiflächen.

gut für sie. schön für wien.

www.wohnfonds.wien.at

London: Englands Baubranche gibt Gas, Preise steigen deutlich. wfw_inserate_210x280_AG.indd 4

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pe opl e &Date s

44 – financenetreal:estate

Freitag, 21. Februar 2014

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Wohneigentum In Deutschland werden Mieten und Preise für Wohneigentum auch im Jahr 2014 weiter steigen

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Weiterhin Richtung Nord

Ronny Pecik gehört jetzt die BA-Zentrale Wien. Investor Ronny Pecik ist neuer Besitzer der langjährigen Zentrale der Bank Austria in der Wiener Schottengasse. Der im Dezember besiegelte Deal ist jetzt abgeschlossen, alle Vertragsbestimmungen seien voll erfüllt, teilten Käufer und Verkäufer gemeinsam mit. Über den Kaufpreis wurden weiter keine Angaben gemacht. In der Branche wurden aber wiederholt rund 125 Millionen oder etwas mehr für das alte Stadtpalais der ehemaligen Creditanstalt kolportiert. Bis die österreichische UniCreditTochter ihren künftigen neuen Sitz („Austria Campus“) am Nordbahnhof 2016/17 bezieht, bleibt sie Mieterin in der Schottengasse. Pecik hat die streng denkmalgeschützte Bank-Immobilie über seine RPR Privatstiftung gekauft.(lk)

Rat der Immobilienweisen übt Kritik an Mietpreisbremse; Berliner Regierung ortet kein Problem. Wien. Laut einer aktuellen Studie des deutschen Rats der Immobilienweisen sollten Mieten und Preise für Wohneigentum in Deutschland auch in diesem Jahr steigen – aber etwas langsamer als 2013. Die Experten rechnen mit einem durchschnittlichen Plus von etwa drei Prozent.

verlaufe zudem auf niedrigem Niveau und deutet eher auf Nachholeffekte hin als auf eine breit angelegte Übertreibung.

Kritik übte das Expertengremium an der von der großen Koalition vereinbarten Mietpreisbremse: „Die politischen Rahmenbedingungen schüren Unsicherheit.“ Und: „Das Angebot an Wohnraum dürfte dann merklich ausgeweitet werden, wenn Vermietungen für Investoren genügend Rendite erbringen; dementsprechend ist eine Obergrenze für Mieten kontraproduktiv.“ Die Berliner Regierung hält die Sorge jedoch für unbegründet. Überdurchschnittlich steigen dürften die Mieten in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt. In München zogen sie 2013 mit 6,9% am stärksten an, gefolgt von Berlin mit 6,6%. (APA/fh)

Keine Immo-Blase in Sicht Hinweise für eine Blase am Immobilienmarkt sieht das Team um den Freiburger Ökonomen und Regierungsberater Lars Feld nicht, obwohl seit 2007 die Mieten in den Städten im Schnitt um ein Fünftel und die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in kreisfreien Städten Westdeutschlands sogar um knapp ein Viertel anzogen. „Der Anstieg war und ist fundamental begründet und nicht Ausdruck eines Überschießens der Preise“, erklärten die Gutachter. Der Preisanstieg

Energiesparmesse Wels: 900 Aussteller

© panthermedia.net/Anna Leopolder

Problem Mietpreisbremse

Experten sehen keine Immobilienblase, sondern fundamentale Marktentwicklung.

IVG Immobilien Insbesondere die Büromärkte Schwedens und Norwegens haben sich sehr positiv entwickelt

Wien. „Die nicht nur aktuell sehr positive Wahrnehmung Skandinaviens und Finnlands durch internationale Immobilieninvestoren dürfte weniger mit den reizvollen Küsten- und Gebirgslandschaften zu tun haben“, sagt Thomas Beyerle, Managing Director bei IVG Immobilien AG, „sondern vielmehr damit, dass vor allem Stockholm und Oslo als ‚sichere Häfen‘ für internationales Kapital gesehen werden.“ Während das Büromarktsegment Norwegens und Finnlands fast ausschließlich auf deren Hauptstadtregionen beschränkt ist, bestehen in Dänemark und Schweden weitere bedeutende Bürozentren. Im Gegensatz zum Standortwechsel an vielen Investitionszentren

Hausbau: Branche trifft sich auf der Energiesparmesse Wels.

Wels. Mehr als 900 Aussteller werden zur Energiesparmesse Wels von 28. Februar bis 2. März erwartet. Sie präsentieren in 20 Hallen auf rund 60.000 Quadratmetern aktuelle Trends aus den Bereichen Heiztechnik, Bauen und Sanitär. Fachbesucher können die Messe bereits ab 26. Februar besuchen, an diesem Tag beginnen auch die World Sustainable Energy Days, eine internationale Konferenz für Nachhaltigkeit. Unternehmen für Ziegel, Dämmsysteme, Fenster, Türen und Dacheindeckungen stellen in Wels genauso aus wie Anbieter von Heizungen aller Brennstufen, mit Schwerpunkt Biomasse, Wärmepumpen und Heizkessel. Im Bereich Wasser und Sanitär sind Bäder-Variationen, Armaturen, Möbel fürs Bad, Keramik und Duschabtrennungen sowie Wannen zu sehen. Neu ist heuer eine Sonderschau für Niedrigstenergiehäuser.  (APA)

Anziehungspunkt für internationale Immobilieninvestoren sind Stockholm und Oslo.

im restlichen Europa tendieren in den nordischen Ländern etliche nationale wie internationale Konzerne derzeit zur Standortverlagerung aus dem CBD und anschließender Flächenkonsolidierung in neu errichteten Immobilien am Cityrand. Insbesondere die Büromärkte Schwedens und Norwegens haben sich positiv entwickelt. Hier kam es seit 2010/2011 zu einem nennenswerten Abbau des Leerstands, während der Leerstand in Dänemark und in Finnland zuletzt stagnierte bzw. anstieg. Im vergangenen Jahr hatte Schweden mit rund 47% den größten Anteil am gesamten Investmentumsatz der Nordics, gefolgt von Norwegen (21%), Dänemark (18%) und Finnland (14%). (fh)

Spectra Studie beweist: Sparbuch bleibt auf Abstellgleis

Modernisierung 60 km lange Strecke um 49 Mio. Euro

Linz/Wien. Laut einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitut Spectra sind Immobilien bei österreichischen Anlegern beliebter denn je, das Sparbuch dagegen immer weniger.

Wien. Der Baukonzern Porr bringt derzeit sein bisher größtes Bahnbauprojekt in Polen auf Schiene. Die polnische Bahn PKP PLK hat das österreichische Unternehmen mit der Modernisierung der 60 Kilometer langen Verbindung von Kuczbork nach Ostrzeszow (Bahnlinie 272) beauftragt. Das Ordervolumen belaufe sich auf rund 49 Mio. €. 2013 modernisierte die Porr den Angaben zufolge bereits mehr als 150 Kilometer Schienennetz des

Anleger setzen auf Immobilien

© panthermedia.net/Oleksiy Mark

Spectra hat vergangenen Dezember mit 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen persönliche In-

Auch Lebensversicherungen und Gold verlieren gegenüber Immo-Veranlagung.

Porr: größtes Bahnprojekt in Polen

terviews geführt und auf die Frage, wo es in nächster Zeit am besten ist, Geld anzulegen, antworteten 39% mit Grundstücken und Immobilen. Im Februar 2010 war diese Anlageform auf 30 Prozent gekommen.

Sparbuch bleibt unattraktiv Deutlich an Attraktivität verloren hat hingegen das Sparbuch, von 54 auf 37 Prozent, auch der Bausparvertrag, von 53 auf ebenfalls 37 Prozent. Häuser und Wohnungen haben klar an Beliebtheit gewonnen und kamen auf 36 Prozent, vor vier Jahren waren es noch 26 Prozent. Für 67 Prozent der Österreicher ist eine sichere Geldanlage wichtig, im Dezember 2012 waren es noch 69 Prozent. Leicht zugenommen hat hingegen der Anteil jener, die Längerfristigkeit oder eine Möglichkeit zum Verdienen im Auge haben – von 13 auf 15 Prozent beziehungsweise von 10 auf 11 Prozent. Lebensversicherungen und Gold kamen nun auf 23 bzw. 19 Prozent und haben damit jeweils 2 Prozentpunkte eingebüßt.

Landes. Ende April sollen die seit August 2012 laufenden Bauarbeiten für die 93 Kilometer lange Strecke zwischen Bydgoszcz und Torun im Wert von rund 39 Mio. € beendet werden. „Wir arbeiten mit großem Engagement daran, auch in Polen zu den TopAnbietern im Bahnbau zu gehören”, so Generaldirektor KarlHeinz Strauss. 2012 hatte man einen Konzernumsatz von 2,3 Mrd. € erzielt. (APA)

© Porr

Sicherheit mit Immobilien

Panamakanal: Ausbau läuft jetzt doch weiter Panama-Stadt. Nach rund zweiwöchigem Stillstand an der Baustelle zur Erweiterung des Panamakanals nimmt das Konsortium GUPC die Arbeiten wieder auf. Ab Donnerstag werde am dritten Schleusensystem wieder gearbeitet, teilte der Kanalbetreiber ACP mit. Zuvor war bei den Verhandlungen über die Finanzierung des Kanalausbaus ein Teilerfolg erzielt worden. ACP zahlt zunächst 36,8 Millionen US-Dollar (26,8 Mio Euro) an GUPC, damit das Baukonsortium seine Arbeiter bezahlen und fällige Rechnungen von Zulieferern begleichen kann. Nun sollen die noch strittigen Punkte geklärt werden. (APA)

© panthermedia.net/Nataliia Anisimova

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Nordics gelten als sichere Häfen für Kapital

Porr-Chef Karl-Heinz Strauss: Ziel ist, Top-Anbieter in Polen im Bahnbau zu werden.


ba n k i n g

Freitag, 21. Februar 2014

financenetreal:estate – 45

financenet@medianet.at

Stoßrichtung Nord- und Nordwestbahnhof Neue Bauetappen und neues Stadtentwicklungsgebiet bis zum Jahr 2030 bringen Raum in Wien

Wien wälzt neue Pläne für den weiteren Immobilien-Ausbau

Der Wiener Wohnbaustadtrat Michael Ludwig über die neuen Projekte – erhoffte Mietrechtsreform „wird noch länger dauern“.

Blick nach Norden Das nächste große Projekt der Stadt Wien wird der weitere Ausbau des Nordbahnhofgeländes, gefolgt vom Nordwestbahnhof: Der Zeithorizont dafür beträgt 15 Jahre, es geht dabei so wie bei Hauptbahnhof und Seestadt Aspern um viele Tausend neue Wohnungen, was freilich noch mit dem Partner ÖBB im Detail verhandelt wird. Die Stadt denkt betont langfristig, sagt Ludwig: Natürlich hat die wachsende Hauptstadt Österreichs Bedarf an neuem Wohnraum, aber das Niveau des Neubaus (derzeit rund 6.500 geförderte Wohnungen pro Jahr) sei ausreichend.

„Keine Verwerfungen“ Vermeiden will Ludwig auf jeden Fall, kurzfristig einen starken Anstieg der Neubauten herbeizuführen, wie es manche fordern. „Das

führt nur zu Verwerfungen am Markt. Die Bauunternehmen würden die neu eingestellten Mitarbeiter wieder kündigen, wenn diese Phase zu Ende geht. Ein gleichbleibendes, gutes Bauvolumen ist am besten.“

Dauerprojekt Mietrecht Ein großes Thema ist für Ludwig im Jahr 2014 die Mietrechtsreform. Schnell wird es allerdings nicht gehen, befürchtet er. „Allen Beteiligten ist klar, dass eine Reform nötig ist, zumindest um die Unklarheiten zu beseitigen, die sich seit der letzten großen Reform im vorigen Jahrhundert gezeigt haben. Ein offenes Aufeinander zugehen ist nötig. Und es ist wichtig, dass die Politik Druck macht und damit nicht nachlässt.“ Von einer Einigung bis zum Herbst 2014, wie es beim Antritt der neuen Regierung Optimisten erhofften, gehe er nicht aus. „Ich denke, dass in dieser Legislaturperiode eine Einigung in den Hauptpunkten erzielt werden muss; ich werde jedenfalls nicht locker lassen“ (also bis 2019).

Die Mietrechtsreform Zu diesen Hauptpunkten zählen laut Ludwig: • Was fällt in den Hauptanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes; wo gilt es also inklusive Mietzinsobergrenzen, usw. • Wie kann das bestehende System der Zuschläge für gute Lage, Infrastruktur usw. transparenter gemacht werden; Ludwig: „Mein Vorschlag lautet, die Zuschläge zu deckeln.“ • Wie können die derzeit am privaten Markt weit verbreiteten befristeten Mietverträge reduziert

© medianet

Wien. Bei den großen Wohnbauund Stadtentwicklungsprojekten Wiens sieht sich Wohnbaustadtrat Michael Ludwig im Zeitplan – und denkt schon an künftige neue Etappen. Beim Hauptbahnhof Wien sind einige Wohnungen bereits übergeben, das Projekt bietet einen Mix aus neuen, innovativen Wohnformen und Arbeitsplätzen. Insgesamt entstehen rund 5.000 Wohnungen. Bei der Seestadt Aspern – einem der derzeit größten Entwicklungsprojekte Europas überhaupt – entsteht die nötige Infrastruktur gleichzeitig mit den Wohnhäusern, die U-Bahn ist sogar schon da – das erhöht die Attraktivität. Auch hier wird, wenn auch über einen längeren Zeitraum, viel Platz geschaffen: Rund 8.500 Wohnungen sollen es werden.

Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig: „Ein gleichbleibendes, gutes Bauvolumen ist am besten.“

werden; Ludwig: „Sie sind für die aktuellen Mietanstiege am privaten Markt mitverantwortlich.“

Neues Wiener Baurecht Bereits fast fertig und derzeit in Begutachtung ist die Novelle zur Wiener Bauordnung, die unter anderem neue Wohnbauten erleichtern soll. Die Novelle sieht dabei etwa den Wegfall des bisher verpflichtend vorgeschriebenen Notkamins vor; an Pkw-Stellplätzen muss es künftig nicht mehr einen pro Wohnung, sondern einen pro 100 m2 Wohnfläche geben. Denn die von der Stadt forcierten kleineren Wohnungen wären sonst benachteiligt. Eine eigene Widmungskategorie ‚Förderbarer Wohnbau‘ soll die entsprechende Verwendung forcieren.

Und schließlich werde es künftig auch Widmungen mit zeitlicher Befristung geben, was dem Horten von Bauland und der Spekulation vorbeugen soll.

Beschlossen werden soll die modernisierte Wiener Bauordnung laut den aktuellen Plänen noch innerhalb der ersten Jahreshälfte 2014. (gst)

wiens stadtentwicklungsgebiete Landstraße Das Projekt Franzosengraben wird weiter ausgebaut, vorgesehen sind 2.500 Wohnungen auf knapp 60 Hektar.

Hauptbahnhof & Co Das Großprojekt Hauptbahnhof Wien nähert sich der Fertigstellung; in der Seestadt Aspern ist noch Luft, ist sie doch für mehrere Bauetappen über Jahrzehnte ausgelegt. Auch weitere, kleinere Entwicklungsgebiete gibt es (z.B. in Ottakring). Unterdessen wurden mehrere weitere Entwicklungsprojekte konkretisiert, wo jetzt die Widmung anläuft.

Favoriten Beim Violapark und am Verteilerkreis soll gebaut werden: Bei ersterem entstehen 800 Wohnungen auf 12 Hektar, Letzterer wird dagegen vor allem als potenzieller Bürostandort gesehen.

Floridsdorf Auf dem 20-Hektar-Gelände des Gaswerks Leopoldau kommen 1.400 Wohnungen; weitere 6.000 in mehreren Etappen auf einem 60-Hektar-Grundstück am Donaufeld.

Liesing Am Areal In der Wiesen und auf einem Projektgebiet in Atzgersdorf werden insgesamt 2.700 Wohnungen errichtet.

Kranhersteller Umsatzplus von 4,9%, Verflechtung mit chinesischem Partner Sany

Infrastruktur 120 Milliarden Euro wären notwendig

Palfinger steht vor China-Ära

Deutsche Bau-Ziele

Wien. Der börsenotierte Kranhersteller Palfinger hat seinen Nettogewinn 2013 um 9 Prozent auf 44 Mio. € gesteigert. Das Unternehmen spricht von einem Rekordjahr. Von der APA befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 47,8 Mio. € gerechnet. Der Palfinger-Vorstand will 0,41 (2012: 0,38) € pro Aktie als Dividende ausschütten. Der Umsatz ist „trotz des divergenten

Berlin. Überlastete Autobahnen, marode Brücken und langsame ITNetze – rund 120 Mrd. € müssten einer IW-Studie zufolge in den nächsten zehn Jahren in die Infrastruktur fließen, damit der Standort Deutschland seinen internationalen Wettbewerbsvorteil nicht verliert. Die deutschen Unternehmen bewerten den aktuellen Zustand derzeit zwar noch mit der Note „Gut”, wie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Montag unter Berufung auf eine Umfrage unter 2.800 Firmen mitteilte. Aber knapp zwei Drittel der Betriebe sehen ihre Geschäfte durch Mängel im Straßenverkehrsnetz bereits beeinträchtigt.

Deutliche Zuwächse

© APA/Barbara Gindl

Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 8,3 Prozent auf 74,1 Mio. € zu. Zuwächse verzeichnete Palfinger insbesondere in Nordamerika, den GUS-Staaten und China. Die Business Area Marine sei wegen der 2012 erfolgten Akquisition von

Salzburger Kranhersteller Palfinger will sich mit chinesischem Partner verflechten.

Palfinger Dreggen ebenfalls „signifikant” gewachsen. Im zweiten Halbjahr 2013 habe sich außerdem auch in Europa ein leichter Aufwärtstrend abgezeichnet. Einmaleffekte aus Akquisitionen wirkten sich zusätzlich positiv aus.

Das neue Potenzial Für 2014 sieht der PalfingerVorstand „unverändert großes Wachstumspotenzial” in den Regionen außerhalb Europas und in der globalen Business Area Marine. Man erwarte eine zweistellige Umsatzsteigerung. Gleichzeitig soll 2014 „ein Jahr der Konsolidierung” werden, „wobei einzelne strategische Wachstumsschritte wei-terhin im Fokus bleiben”, heißt es. So soll die geplante Unternehmensverschränkung von Palfinger und Sany „in den nächsten Monaten” abgeschlossen werden können. Palfinger und sein chinesischer Partner, der Baumaschinenhersteller Sany, haben Ende September bekannt gegeben, sich mit je zehn Prozent aneinander beteiligen zu wollen. (red/APA)

achsen, erläuterten die Forscher. Die Stromnetze hingegen seien in gutem Zustand, werden aber durch Schwankungen bei Wind- und Sonnenstrom und den so nötigen Ausgleich zusätzlich belastet.” Stecke die Politik zehn Milliarden Euro sinnvoll in Straßen, Stromnetze und Co, erhöhe das laut Faustformel die Wirtschaftsleistung um 2,5 Mrd. € pro Jahr, heißt es weiter. (red/APA)

Wo was hingehen muss Der Investitionsbedarf sollte zu je einem Drittel in Fernstraßen und Brücken fließen, in die Modernisierung der IT-Netze sowie in den Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende. Im Straßenverkehr gehe es dabei vor allem um den Ausbau und die Erhaltung der Hauptverkehrs-

© panthermedia.net/Alfred Emmerichs

wirtschaftlichen Umfelds” um 4,9% auf 980,7 Mio. € gestiegen.

Straßenbau, Brücken und IT-Netze sind die Ausbauziele laut Unternehmen.


Pe op l e & date s

46 – financenetreal:estate

Freitag, 21. Februar 2014

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Denkanstoß Die Bausozialpartner wollen in EU Schule machen, Nachhaltigkeitsinitiative „Umwelt + Bauen“ als Best-Practice-Beispiel präsentiert

„Kurswechsel dringend nötig“ Brüssel/Wien. Europa braucht einen Kurswechsel hin zu Wachstum und Beschäftigung, meinen die die Bausozialpartner, die jetzt die Nachhaltigkeitsinitiative „Umwelt + Bauen” als Best-Practice-Beispiel für ganz Europa in Brüssel bei drei Veranstaltungen präsentierten. Denn während andere Industrienationen wie Kanada oder Australien wesentlich höhere Investitionsraten von bis zu 30% aufweisen, droht Europa, den Anschluss durch eine restriktive Wirtschaftspolitik zu verlieren, fürchtet die Initiative, in der auch Robert Schmid (Fachverband Steine Keramik), Josef Muchitsch (NR-Abg. und GBH-Vorsitzender), Hans-Werner Frömmel (Bundesinnung Bau), Ulrich Paetzold (Verband Europäische Bauwirtschaft), Andreas Pfeiler (Fachverband Steine Keramik) und Manfred Katzenschlager (Geschäftsstelle Bau) vertreten sind. Das europäische Bauvolumen wird

laut Prognosen des Bauforschungsnetzwerks Euroconstruct im heurigen Jahr nur mäßig zunehmen (+0,9 Prozent), Maßnahmen zur Ankurbelung der Baukonjunktur sind deswegen notwendig. Solche Maßnahmen hat die Nachhaltigkeitsinitiative „Umwelt + Bauen” in den letzten Jahren konzipiert und damit bereits große Erfolge erzielt, meint Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel. Er weist auf die Zweckbindung der Wohnbauförderung, seniorengerechtes Sanieren, Infrastrukturmaßnahmen sowie den Handwerkerbonus nach deutschem Vorbild hin. „Wir sind froh, dass die österreichische Regierung viele unserer Vorschläge in ihr Arbeitsprogramm aufgenommen hat; sie kann jedoch nur dann punkten, wenn die Maßnahmen auch wirklich umgesetzt werden und nicht nur Absichtserklärungen auf Papier bleiben!“, so der Bundesinnungsmeister. (red)

Neue Asset-Klasse jetzt im Wiener Prater

Hamburg/Las Vegas. Engel & Völkers baut seine weltweite Präsenz weiter aus und hat nun den ersten Shop in Las Vegas eröffnet. Er befindet sich im West Horizon Ridge Pkwy in der Nähe des „Las Vegas Strip“ genannten Las Vegas Boulevard South. Die Geschäftsführende Gesellschafterin Cheryl Davis ist bereits seit mehr als 30 Jahren erfolgreich in der Vermittlung von exklusiven Wohnimmobilien in Beverly Hills und in Las Vegas tätig und bringt neben ihrer langjährigen Erfahrung ein 16-köpfiges Team an qualifizierten Immobilienberatern mit. (red)

v.l.: Daniel Müller, Michael Todt (Motel One), Hermann Klein (GF IG Immobilien).

Frankfurt. Nach 20 Jahren Unternehmensgeschichte beschreitet die IG Immobilien neue Wege und erweitert das bestehende Portfolio um eine Hotelimmobilie in Wien, meldet das Unternehmen. Bereits in der Planungsphase konnte IG Immobilien die Motel One Gruppe als Mieterin gewinnen. Innerhalb von nur 18 Monaten war das vom renommierten österreichischen Architekten Ernst Hoffmann entworfene und von der IG errichtete Gebäude bezugsfertig. Gesamt investierte IG Immobilien etwas über 20 Mio. € in das Projekt „Motel One Wien Prater“, das nun offiziell in der Ausstellungsstraße 40 eröffnete. Auf einer Grundstücksfläche von rund 6.580 m2 entstand neben dem

Motel One auch Platz für einen öffentlichen Kindergarten und für das Vereinslokal des „CBMF – Club behinderter Menschen und ihrer Freunde“. Es war das erste Hotelprojekt in Wien, das bereits vor seiner Eröffnung mit dem ÖGNI Nachhaltigkeitszertifikat für nachhaltige Ressourcennutzung ausgezeichnet wurde. Für die architektonische Gestaltung zeichnete der bekannte österreichische Architekt Ernst Hoffmann verantwortlich, der auch maßgeblich am Bau des neuen Wiener Hauptbahnhofs beteiligt ist. Die IG Immobilien Unternehmensgruppe mit Sitz in Wien ist eine 100%ige Tochter der Oesterreichischen Nationalbank. (rk)

Wisag Fiedler, Linke neu

Umfrage Jeder fünfte Österreicher in Privatsphäre gestört

Union Invest CityQuartier

Wien. Nach Einführung des neuen Markenauftritts der Wisag in Österreich gibt es nun auch zwei Änderungen in der Führungsriege: Brigitte Fiedler (46), Prokuristin und kaufmännische Leiterin der Wisag Österreich, ist ab sofort auch Geschäftsführerin der Facility-Management-Sparte. Als Prokuristin und Finanzleiterin ist sie auch für die Planung und strategische Ausrichtung aller Sparten landesweit verantwortlich. Ingo Linke (49) steigt vom Niederlassungsleiter zum Geschäftsführer der Sparte Gebäudetechnik auf; zudem ist er in die Geschäftsführung der Facility-ManagementSparte berufen worden und wird diese gemeinsam mit Brigitte Fiedler verantworten. Linke hat seine Laufbahn bei der Wisag im Jahre 2007 als Objektleiter für die Hilton Vienna Hotels begonnen, die bis heute in seinen Verantwortungsbereich fallen. Der studierte Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechniker hat vor Kurzem auch den Master-Lehrgang Facility Management an der Donau-Universität Krems mit Auszeichnung abgeschlossen. (red)

Wien. In den eigenen vier Wänden möchte eigentlich jeder ungestört sein. Doch nicht immer ist diese Privatsphäre so geschützt, wie eine aktuelle Trendumfrage des Internetportals ImmobilienScout24 ergab. 17% aller Österreicher fühlen sich nämlich von ihren Nachbarn beobachtet. Dies engt sie in ihrem Privatleben ein und führt teilweise sogar dazu, dass sie ihren Wohnort verlassen. Jeder Dreizehnte riskiert auch selbst den Blick durchs

Berlin. Das „DomAquarée“ in Berlin Mitte bekommt einen neuen Büromieter. Die Yandex Technology GmbH gehört zum gleichnamigen russischen Internet-Unternehmen, das der größte nationale Suchmaschinenanbieter ist, und wird im DomAquarée 2.010 m2 Büroflächen belegen. Das DomAquarée gehört zum Portfolio des Offenen Immobilienfonds UniImmo: Deutschland und ist zu 95% vermietet. Vermittler war das Maklerunternehmen Colliers International Berlin GmbH. Am neuen und ersten Standort in Deutschland in Berlin plant Yandex, mittelfristig insgesamt etwa 130 Mitarbeiter, wie z.B. Entwickler, Programmierer und Designer, für den technischen Entwicklungsbereich einzustellen. Ziel ist, das bestehende Dienstleistungsspektrum für Russland, Weißrussland, die Ukraine, die Türkei und Kasachstan weiter zu verbessern. Entscheidend für die Standortwahl ist für Yandex das hochentwickelte IT-Netzwerk in der deutschen Hauptstadt, gute User Interface und Experience Design-Schulen vor Ort und die wachsende Anzahl von Start-ups. (red)

Neue Führung

Der Nachbar als heimlicher Voyeur Yandex mietet Schlüsselloch. Frauen fühlen sich laut Umfrage stärker beobachtet als Männer, ebenso wie Menschen, die in einem Eigenheim oder einer Eigentumswohnung leben. Sichtschutz durch Vorhänge, Jalousien oder eine Hecke sind für die gestressten Befragten Mittel zur Abhilfe gegen unliebsame Neugierde. Nur vier Prozent aller Umfrageteilnehmer schützen sich gar nicht davor, beobachtet zu werden. (red)

© panthermedia.net/Rainer Junker

© panthermedia.net/James Steidl

Engel & Völkers bietet exklusive Neubausiedlungen in Las Vegas.

© IG Immobilien/August Lechner

Baumit präsentiert Nanopor photokat

Engel & Völkers: erster Shop in Las Vegas

v.l.: R. Schmid (FV Steine Keramik), J. Muchitsch (NR; GBH), P. Rübig, E. Regner (EU-Abg.), H.-W. Frömmel (Bundesinnung Bau), U. Paetzold (Europ. Bauwirtschaft), A. Pfeiler (Fachverband Steine Keramik), M. Katzenschlager (Geschäftsstelle Bau).

IG Immobilien erweitert ihr Portfolio Das Hotelprojekt Motel One wurde jetzt eröffnet, ÖGNI-Zertifikat schon dabei

short

Wien. „Unsere Baustoffexperten haben den NanoporPutz noch weiter verbessert, hinzukommt nun der PhotokatEffekt“, erläutert Georg Bursik, Geschäftsführer von Baumit Wopfinger. Dabei aktiviert Tageslicht einen Photokatalysator im Putz, der die an der Fassadenoberfläche angelagerten Schmutzpartikel zersetzt. Luftbewegungen entlang der Fassade lassen die Schmutzpartikel zu Boden fallen, beziehungsweise werden sie durch Regen oder auftrocknende Feuchtigkeit aufgelöst. So reinigt sich die Fassade selbst. Neu ist auch Ionit, die weltweit einzige, funktionale Wandbeschichtung, die auf natürliche Weise eine hohe Luftionenkonzentration schaffe. (red)

© WKO

Europäisches Bauvolumen soll laut Prognosen des Bauforschungsnetzwerks Euroconstruct heuer nur mäßig zunehmen.

„Peeping Tom“ als Nachbar: Jeder Dreizehnte schaut selber durchs Schlüsselloch.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 21. FEBRUAr 2014 – 47

DIE MYANMAR-ENTDECKUNG

Die internationale Anwaltskanzlei Baker & McKenzie findet einen neuen Markt Seite 50

© UBIT/Constantinus

© Baker & McKenzie

advisory CONSTANTINUS: KOMMUNAL

Firma Dasta, Innsbruck: erster Platz in der Kategorie „Personal und Training“  Seite 49

S. LETTNER NEUE PSYCHOPRÄSIDENTIN © Berufsverband Österreichischer PsychologInnen

Heftige Diskussionen um die GmbH light

short

© Continental

Megadeal: Freshfields berät Continental

Continental integriert Veyance Technologies in die Division ContiTech.

Wien/Hannover. Freshfields Bruckhaus Deringer hat die Continental AG beim Erwerb der Veyance Technologies Inc in Ohio (USA) von The Carlyle Group beraten. Der Kaufpreis beträgt rund 1,4 Milliarden Euro. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Der Automobilzulieferer wird den Kautschuk- und Kunststoffspezialisten mit 9.000 Mitarbeitern in 27 Werken in die Division ContiTech integrieren. Im FreshfieldsTeam mit dabei war der Wiener Axel Reidlinger.  (red)

© Valida/Franz Helmreich; Hep/Tomislav Mesic; APA/Robert Jäger

Neue Adresse für die Macht-Strategin Wien. Wirtschaftscoach und Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek (cbj-coaching) ist übersiedelt und nun in 1190 Wien, Mooslackengasse 17, zu finden. Nächstes Seminar: „Mechanismen der Macht“, Wifi Wien, 22.5.  (pj) www.bauer-jelinek.at

Karriereschritt bei Arthur D. Little

Keine „leichte“ GmbH: Der Obmann des Finanzausschusses des Nationalrats, ÖVP-Parlamentarier Andreas Zakostelsky (l.), mit Kontrahent RA Bernhard Huber.

© Arthur D. Little

Passt die handwerkliche Qualität nicht? Der Linzer Anwalt Bernhard Huber (ebmer partner Rechtsanwälte) moniert „gravierende Mängel“ bei den geplanten Änderungen der GmbH light im Zuge des Abgabenänderungsgesetzes. Nächste Woche soll die Causa intensiv parlamentarisch behandelt werden. Seite 48 Verstärkung für das Wiener Kompetenzcenter: D. Boyadjieva.

Der gute Tipp Im Zweifel auch krank Telefon abheben

Globales Phänomen Diebstahl, Korruption & Co.

Umstritten: Müssen kranke Angestellte ihrem Chef zur Verfügung stehen?

Wien. Laut einem aktuellen OGHUrteil haben Arbeitnehmer ihrer Firma in bestimmten Fällen selbst während des Krankenstands für Auskünfte zur Verfügung zu stehen; die Genesung darf dabei aber nicht beeinträchtigt werden. Definiert wird der Umfang der Auskunftspflichten vom OGH mit „unbedingt erforderlichen Informationen, deren Vorenthaltung zu einem wirtschaftlichen Schaden des Arbeitgebers führen würde, in einem Ausmaß – etwa telefonisch –, das den Genesungsprozess nicht beeinträchtigt“. An Arbeitnehmer in „gehobener Position“ seien strengere Anforderungen zu stellen.  Seite 50

Bedrohung Wirtschaftskriminalität

© PwC

Im Krankenstand arbeiten?

© Panthermedia.net/Jolanta Dabrowska

Wien. Dobromira Boyadjieva (26) steigt bei der international tätigen Strategie- und Innovationsberatung Arthur D. Little zum Consultant auf. Die gebürtige Bulgarin, die fünf Sprachen spricht, verstärkt das von Wien aus operierende Kompetenzcenter Telekom, IT und Medien. In diesem Bereich ist Boyadjieva, die in England und in den USA Business Management studiert hat, bereits seit drei Jahren für Arthur D. Little tätig und hat in dieser Zeit vor allem im CEE-Raum tätige Unternehmen bei Wachstumsstrategien und Übernahmen unterstützt. (pj) www.adlittle.at

Im Fokus stehen vor allem Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Kommunikation.

Wien. Rund zwei Fünftel der Unternehmen rund um den Globus sind betroffen, Diebstahl ist nach wie vor die häufigste Form: Wirtschaftskriminalität gegen Firmen und andere Organisationen ist weiter auf dem Vormarsch. An zweiter Stelle der häufigsten Delikte kommt Betrug bei der Auftragsvergabe vor Bestechung und Korruption, Internetkriminalität und Bilanzbetrug. Auf einzelne Länder bezogen, gibt es besonders viel Wirtschaftskriminalität in (Süd-)Afrika, besorgniserregende Anstiege werden aus der Ukraine, Russland, Australien und Brasilien gemeldet.  Seite 51


A DV I SOR Y: TOPTR E N D S

48 – advisory

Freitag, 21. Februar 2014

advisory@medianet.at

Rechtsstreit Linzer Rechtsanwalt moniert gravierende Fehler beim Gesetzesentwurf

short

Schwere juristische Mängel bei GmbH light?

UBIT-Mitgliederzahl auf neuem Höchststand

Linz. Bernhard Huber, Partner der auf Gesellschaftsrecht spezialisierten Linzer Anwaltskanzlei huber ebmer partner Rechtsanwälte GmbH, geht mit dem geplanten Rückbau der Gmbh light im Zuge des Abgabenänderungsgesetzes 2014 hart ins Gericht: Der Gesetzesentwurf enthalte „gravierende Mängel”, und zwar sowohl, was die Schädigung der Gesellschaftsform und des Wirtschaftsstandorts Österreich betreffe, wie auch juristisch-handwerklich: Das Gesetz sei teilweise so schlecht formuliert, dass es das Gegenteil des Beabsichtigten bewirke und wegen Widersprüchlichkeit aufhebungsgefährdet sei. Zusammengefasst geht es Huber um folgende Punkte: 1) Die rein fiskalpolitische Motivation zur Erhöhung des gesetzlichen Mindeststammkapitals ist gesellschaftsrechtlich höchst befremdlich. Derart grundlegenden Änderungen im Gesellschaftsrecht müssen zuvor in Wissenschaft und Praxis erörtert werden. 2) Die Erhöhung des Mindeststammkapitals ist vollkommen gegen den internationalen Trend und wirtschaftsschädlich. 3) Der geplante Hinweis auf den Geschäftspapieren eines Unternehmens, das geplante Gründungsprivileg in Anspruch genommen zu haben, ist unnotwendig und eine Diskriminierung derartiger Unternehmen. 4) Der ebenfalls geplante Hinweis auf den Geschäftspapieren von Unternehmen, die im Vertrauen auf die bisherige Rechtslage nur ein Stammkapital von 10.000 € aufweisen, auf eine angebliche Gründungsprivilegierung ist ein gesetzlicher Zwang zu wahrheitswidrigen Angaben.

Robert Bodenstein, Obmann UBIT Wien: „Die Branche wächst enorm.“

Wien. Der Fachverband für Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Wien hat im Vorjahr 921 neue Unternehmer begrüßt. Damit stieg die Zahl der Mitglieder auf den neuen Höchststand von 18.728. „Das Wachstum der Branche ist enorm. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl unserer Mitglieder beinahe verdoppelt”, sagt Obmann Robert Bodenstein. Mittlerweile erzielen die UBIT-Mitglieder beachtliche 15% der Wiener Wirtschaftsleistung. Um die Mitglieder zu unterstützen, hat die Fachgruppe 2013 unter dem Slogan „Einfach. Leichter. Mit uns.“ auch eine Werbekampagne initiiert, die für die Dienstleistungen der Mitgliedsbetriebe im Markt wirbt. Als Zielgruppe gelten dabei vor allem potentielle Kunden aus dem KMU-Bereich. (pj)

© APA/Herbert Pfarrhofer

Bawag gegen Stadt Linz: der Swap-Konflikt

Inzwischen Pensionist: der ehemalige Linzer Bürgermeister Franz Dobusch.

Rechtsanwalt Bernhard Huber vs. Finanzausschuss-Obmann Andreas Zakostelsky: Was wird jetzt aus der GmbH light?

5) Das Gesetz ist in § 10b Abs. 4 GmbH-Gesetz (Beschränkung der weiteren Einzahlungsverpflichtung auf das offene Stammkapital) derartig schlecht formuliert, dass der in den Erläuterungen dargelegte Zweck nicht zum Ausdruck kommt, sondern sogar das Gegenteil bestimmt ist. Der Verfassungsgerichtshof hat in der Vergangenheit solch widersprüchliche Bestimmungen auch schon aufgehoben.”

Die Gegenargumente Von medianet um eine Stellungnahme zu diesen Argumenten gebeten, antwortete der Obmann des Finanzausschusses des Nationalrats, ÖVP-Parlamentarier Andreas Zakostelsky, wie folgt: ad 2) „Die ÖVP hat sich hier ganz eindeutig durchgesetzt. Entgegen früheren Entwürfen ist eine

Gründung mit dem verminderten Stammkapital weiterhin möglich. Dies war mir persönlich auch besonders wichtig, um hier junge Menschen bei der Gründung ihres Unternehmens zu unterstützen.“ ad 4) „Diese Bedenken haben die Parlamentsfraktionen von ÖVP und SPÖ geteilt, denn auch hier gab es im Finanzausschuss durch Initiative der ÖVP Abgeordneten eine dementsprechende Abänderung. Dieser für Unternehmen schädliche Hinweis wurde zur Gänze aus dem Gesetz gestrichen. Es besteht keinerlei Verpflichtung für Unternehmen, ihre Gründungsprivilegierung auch in nur irgendeiner Weise kundzutun.“ ad 5) Der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts habe das gesamte Abgabenänderungsgesetz geprüft und keine groben

Update-Hauptversammlung Über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat

Corporate Breakfast bei DLA Wien. „Update Hauptversammlung“ lautete das Thema des CorporateBreakfast der Anwaltskanzlei DLA Piper Weiss-Tessbach am 13.2. mit mehr als 30 Interessenten. Maria Doralt gab anhand von Fallbeispielen ein Update zum Auskunftsrecht und zu aktuellen Entscheidungen rund um die Hauptversammlung (Entlastung, Related-Party Transactions, Delisting, Wahlen in den Aufsichtsrat).

Christian Temmel informierte über Kapitalmaßnahmen in der Hauptversammlung, wobei er besonders auf das Bezugsrecht, bedingtes Kapital und den Nominalbetrag bei Kapitalerhöhungen einging.

Shareholder Activism Mögliche Interessenskonflikte unter den Aktionären waren das

© DLA Piper Weiss-Tessbach, DLA Piper Weiss-Tessbach/Sazel

Linz. Das OLG Linz hat eine Klage der Bawag PSK gegen den ehemaligen Linzer Bürgermeister Franz Dobusch mit der Begründung abgewiesen, dass Dobusch für seine Handlungen im Zusammenhang mit dem Swap 4175 (Verlust: rund eine halbe Mrd. €) als Privatperson nicht haftbar gemacht werden könne. Die Bawag PSK könne demnach Regressforderungen nur auf dem Weg einer Amtshaftungsklage gegen die Stadt Linz einbringen. „Wir nehmen diese Entscheidung mit Verwunderung zur Kenntnis. Sie bedeutet nichts anderes, als dass Politiker keinerlei Konsequenzen für ihre Handlungen zu fürchten haben“, kommentiert Bawag PSK-Chefjurist Alexander Schall. „Für die Bawag PSK ist für den eingetretenen Schaden die Stadt ein deutlich besserer Haftungsträger als die Privatperson Dobusch.“ Dobusch ist im Oktober 2013 zurückgetreten und jetzt Pensionist; er wies eine Schuld am Swap-Debakel seinerzeit zurück und sagte als Zeuge aus, dass er bezweifle, dass die Swap-Konstruktion seitens der Stadt durchschaut worden sei. (red)

© Hep/Tomislav Mesic, Franz Helmreich

© UBIT/Foto Weinwurm

Obmann des Finanzausschusses des Nationalrats: Verfassungsdienst hat „keine groben Bedenken“.

Partner von DLA Piper Weiss-Tessbach: Maria Doralt und Christian Temmel.

Thema von David Ch. Bauer; wenn einzelne Aktionäre sich durch den Erwerb von Stimmrechtsvollmachten zusammenschließen, um bestimmte Entscheidungen der Geschäftsleitung zu beeinflussen, spricht man von „Shareholder Activism“ oder „Proxy Fights“. „Die angeregte Diskussion zeigt, dass viele Fragen rund um die HV im Fluss sind und die Praxis sehr beschäftigen“, fasste Doralt zusammen. „Vor allem die jüngste deutsche Rechtssprechung wirft spannende Fragen auf: Was passiert, wenn die Wahl eines Aufsichtsrats nichtig war und dies erst Monate oder Jahre später gerichtlich fest steht? Was passiert, wenn sogenannte Related-PartyTransactions nicht vom AR in der korrekten Art und Weise genehmigt waren ? Welche Folgen hat das für die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats? Und: Kann man angesichts der neuen deutschen Rechtssprechung ein Delisting tatsächlich ohne HVBeschluss und ohne Übernahmeangebot durchführen?“ (red) www.dlapiper.com/austria

verfassungsrechtlichen Bedanken zu §10 Abs. 4 GbmH-Gesetz geäußert. Generell, resümiert Andreas Zakostelsky, beziehe sich Huber „nicht auf die in der Sitzung des Finanzausschusses abgeänderte Version des Abgabenänderungsgesetzes 2014, sondern auf die in einigen Punkten überholte Regierungsvorlage – lebendiger Parlamentarismus zeichnet sich dadurch aus, dass Parlamentarier im Gesetzwerdungsprozess Regierungsvorlagen abändern; dies ist in Österreich auch Usus.“ Inzwischen – nämlich am 18.2. – wurde ein Ausschussbericht veröffentlicht (siehe Link unten), der laut Zakostelsky nächste Woche in den Plenarsitzungen parlamentarisch behandelt wird. Man darf gespannt sein ... (pj) http://bit.ly/MzqXrT

Finanzierung Uni-Talk

Beschränkte Studienplätze

Wien. Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat vor Kurzem bekannt gegeben, dass der mit einer Beschränkung von Studienplätzen verbundene Testlauf zur Studienplatzfinanzierung auch auf die Rechtswissenschaften ausgedehnt werden könnte. Aktuell sind von der Studienplatzbeschränkung Architektur, Biologie, Informatik, Pharmazie und Wirtschaftswissenschaften betroffen.

Sinnvolle Studienwahl Mitterlehner – er ist bekanntlich erst seit der Bildung der neuesten Koalitionsregierung als Wissenschaftsminister für die Universitäten zuständig – begründet die im Raum stehende Ausweitung mit den bisherigen Erfahrungen. Durch den Testverlauf sollen sich die Studenten schon im Vorfeld stärker damit auseinandersetzen, was sie wirklich studieren wollen, und bessere Entscheidungen treffen. (pj) www.bmwf.gv.at


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Freitag, 21. Februar 2014

advisory – 49

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Constantinus In der Kategorie „Informationstechnologie“ siegt kompetenzzentrum.IT (Innsbruck) vor dem Salzburger „Lesikus“-Team

Feine Security- & Lese-Software

Sehr sozial

Innsbruck. Schwaz hat das Problem, dass die Vereine und Institutionen mehr Ehrenamtliche brauchen. Gleichzeitig gibt es viele potenzielle Ehrenamtliche, die helfen würden, wenn man sie dazu fragt. „Wir hatten die Idee, in Zusammenarbeit mit der Stadt ein Zentrum für Ehrenamt als Kompetenzzentrum und Drehscheibe für die Vereine zu entwickeln“, berichten Kurt Dander und Anton Stabentheiner mit ihrer Firma „Dasta Lösungen für Generationen OG“, die für diese Idee in der ConstantinusKategorie „Personal und Training“ den ersten Platz zugesprochen erhielt. Durch die Beratungsleistung des Innsbrucker Unternehmens ist „Tu Was! Zentrum für Ehrenamt in Schwaz“ entstanden. Vor allem Menschen im Übergang in die Pension erhalten neue Aufgaben: Sie gehören nicht zum alten Eisen, sondern sind gefragte Experten. Dander: „Tu Was! bietet gute Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement und vernetzt soziale und kommunale Einrichtungen, die zur Bewältigung ihres Alltags Hilfe brauchen.“ In einem Satz: Das Zentrum für Ehrenamt in Schwaz koordiniert Angebot und Nachfrage, bietet Fortbildungsmöglichkeiten und gemeinsame Aktivitäten, stärkt das Bewusstsein für soziale Verantwortung und fördert generell die Qualität der Beziehungen zwischen den Menschen. (pj) www.dasta.at

Mehr Freude am Lesen Rang 2 in der Informationstechnologie ging an die Lesikus-Software zur Verbesserung der Lesegenauigkeit und -geschwindigkeit, die ein Salzburger Team rund um Claudia Scherling und Walter Bayrhamer realisiert hat. „Wenn die grundlegende Lesetechnik nicht beherrscht wird, ist das Lesen

mühsam und anstrengend oder gelingt gar nicht – unser LesetechnikGrundkurs hat das Einüben und die Automatisierung der grundlegenden Basis-Lesefertigkeiten zum Ziel, deren Beherrschung die Grundlage für ein besseres Textverständnis und somit für mehr Spaß und Freude am Lesen ist.“ Das Programm ist von Nutzen für alle Menschen und insbesondere Kinder mit ADHS und Legasthenie, die auf herkömmlichem Weg das Lesen nur unzureichend erlernen. Die Wirksamkeit wurde von der Freien Universität Berlin nachgewiesen: Geübt wurde mit den allerschwächsten 56 von 2.455 Schülern.

Alle „Lesikus-Kinder“ erreichten im Bereich Lesegenauigkeit das Niveau der normal lesenden Kinder unter gleichzeitiger Steigerung der Lesegeschwindigkeit. Die größtmögliche Lese-Leistungsverbesserung wird durch den systematischen Aufbau nach neuesten Erkenntnissen der lesepsychologischen Forschung und bewährten wissenschaftlichen Fördermethoden unter Berücksichtigung der Lesikus-Prinzipien erreicht. Die Software wird bereits an mehreren 1.000 Schulen sowie von Eltern und Therapeuten im gesamten deutschsprachigen Raum eingesetzt.  (pj) www.lesikus.com

Das kompetenzzentrum.IT erreichte den 1. Platz beim Constantinus Award.

! 00 gs .0 un ert uro r 2 ib W E be re m en Ü ch e i rd ss kt llia Au oje Mi Pr ,1 2 n

Kommunalguide Schwaz

fen stoßen könnte. Das Testverfahren entstand in Zusammenarbeit mit der Uni Innsbruck und stellt weltweit das einzige System dieser Art dar. www.kompetenzzentrum.it

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Innsbruck. IT Security Software soll zuverlässig schützen und sie muss ihr gesamtes Können auch gegen unbekannte Gefahren zielsicher einsetzen. Sie beweist ihre wahre Schutzwirkung erst im täglichen Einsatz im „realen Leben“. Doch wie kann der Gefährdete erkennen, ob es sich um einen Trainingsweltmeister, einen reinen Spezialisten in einer Einzeldisziplin oder einen kampferprobten Profi handelt? Die Sicherheitsexperten gehen dieser Frage im Bezug auf Antivirenprodukte seit Jahren erfolgreich nach. Für die qualitative Beurteilung von Malwarescannern unter Realbedingungen entwickelten die Spezialisten von kompetenzzentrum.IT den „Whole Product Dynamic Real-World Protection Test“. Dieser konfrontiert aktuelle Sicherheitsprodukte direkt mit den Gefahren des Internets, auf die ein „normaler“ Anwender beim täglichen Sur-

© UBIT/Constantinus

Gold und Silber für den Whole Product Dynamic Real-World Protection-Test und für Lesikus.

KommunalGuide Ihr persönlicher Ratgeber zu kommunalen Projekten in Österreich

2014

Erscheinungstermin: Juni 2014 © UBIT/Constantinus/Gubisch

Zielgruppe: alle 2.354 Kommunen (Bürgermeister, Amtsleiter) Projektleitung: Bernhard Ehrlich Tel.: 0664/181 21 29 oder b.ehrlich@medianet.at Neben Schwaz realisiert Dasta Projekte u.a. in Jenbach, Jochberg, Ybbsitz, etc.


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50 – advisory

Freitag, 21. Februar 2014

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OGH-Entscheidung Angestellte müssen ihrem Chef im Krankenstand zur Verfügung stehen

short

Arbeit im Krankenstand?

Online: die Gesetze der Zweiten Republik Wien. Das österreichische Parlament hat die Gesetzgebung der Zweiten Republik ins Internet gestellt: Die Erschließung der Dokumente reicht nun zurück bis zum 19. Dezember 1945, dem Beginn der V. Gesetzgebungsperiode (GP). Damit sind u.a. Regierungsvorlagen, Selbstständige Anträge von Abgeordneten und Ausschussberichte des Nationalrats in digitaler Form auf der Website des Parlaments verfügbar. Insgesamt wurden bisher 33.000 Dokumente elektronisch nacherfasst. (red) www.parlament.gv.at

Jurist rät: Im Zweifel Telefon abheben und Briefe bzw. E-Mails aus dem Unternehmen öffnen. Wien. Der OGH hat festgehalten, dass Arbeitnehmer ihrer Firma in bestimmten Fällen selbst während des Krankenstands für Auskünfte zur Verfügung stehen müssen – die Genesung darf freilich nicht beeinträchtigt werden. Anlassfall war eine AnwaltsSekretärin, die während ihres Krankenstands von ihrem Arbeitgeber entlassen wurde. Nach Erst- und Berufungsgericht stellte schließlich der Oberste Gerichtshof (9 ObA 115/13x) fest, dass Arbeitnehmer ihrer Firma fallweise selbst während des Krankenstands für Auskünfte zur Verfügung stehen müssen. Es geht dabei um „unbedingt erforderliche Informationen, deren Vorenthaltung zu einem wirtschaftlichen Schaden des Arbeitgebers führen würde, in einem Ausmaß – etwa telefonisch –, das ihren Genesungsprozess nicht beeinträchtigt“, wie der OGH ausführt.

© Linde Verlag

GmbHG, Linde, ISBN 9783-70731030-6, 248 €.

Die Entscheidung des OGH Der Arbeitgeber wiederum muss laut OGH schon konkretisieren, was er will und sagen, welche Informationen er genau braucht, warum er diese nicht anderweitig beschaffen kann und inwieweit ihm ein schwerer wirtschaftlicher Schaden entstehen könnte. Der beklagte Anwalt hatte das übrigens nicht getan; im konkreten Fall war daher der Entlassungsgrund der Vertrauensunwürdigkeit nicht gegeben. Der Jurist Jakob Leinsmer von der Kanzlei Eversheds rät Arbeitnehmern trotzdem, im Zweifel auch im Krankenstand bei einem Anruf des Chefs abzuheben und Briefe bzw. E-Mails aus der Firma zu öffnen. (APA/red)

© Panthermedia.net/Jolanta Dabrowska

GmbH-Kommentar in der Ausgabe 2014

An Arbeitnehmer in „gehobener Position“ seien dabei strengere Anforderungen zu stellen.

Wenn der Chef wichtige Infos braucht, müssen auch kranke Mitarbeiter herhalten.

Service Optimierungsvorschläge aus dem „SteuerSparBuch“ von Eduard Müller (Linde, ISBN 978-3-7093-0546-1)

Steuertipp: Diverse Grundstücksverkäufe Wien. Seit dem 1.4.2012 hat sich bei Grundstücksveräußerungen einiges getan. Steuerfrei sind jedoch folgende Fälle geblieben: • Veräußerung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen samt Grund und Boden, wenn es der Hauptwohnsitz war. Das bedeutet, dass der Verkäufer seit Anschaffung und bis Veräußerung durchgehend für mindestens zwei Jahre oder innerhalb der letzten zehn mindestens fünf Jahre durchgehend in diesem Haus oder dieser Wohnung gewohnt haben muss, • Steuerfrei sind Veräußerungen im Zuge oder zur Vermeidung eines behördlichen Eingriffs (= Enteignungen). • Steuerfrei sind Tauschvorgänge von Grundstücken im Rahmen

© medianet/Christian Mikes

Franchisemesse geht in die dritte Runde

eines Zusammenlegungs-, Flurbereinigungs- und Baulandumlegungsverfahrens.

Der konkrete Steuertipp „Steuerfrei sind wie bisher auch Gewinne aus der Veräußerung eines selbst hergestellten Gebäudes, d.h. wenn der Steuerpflichtige das (finanzielle) Baurisiko hinsichtlich der Errichtung des Gebäudes trägt. Liegt eine (teilweise) Nutzung zur Erzielung von Einkünften vor (teilweise Vermietung des Hauses oder der Eigentumswohnung), kann nur der nicht vermietete Teil von der Besteuerung ausgenommen werden, während für den vermieteten Teil die Befreiung nicht greift.“ (S. 264)  (pj)

© Panthermedia.net/Darius Turek

Wien. Das Werk beleuchtet u.a. das Recht der GmbH als zahlenmäßig wichtigste Kapitalgesellschaft ebenso wie die Situation des Geschäftsführers im Steuer-, Arbeits-, Sozialversicherungs-, Gewerbe-und Strafrecht. Neben Praxistipps ist in dem 2.176 Seiten „dünnen“ Buch der Entwurf des Abgabenrechtsänderungsgesetzes 2014 enthalten, das an der GmbH light herumdoktert – mehr darüber in der aktuellen advisoryCoverstory!. (pj) www.lindeverlag.at

Einige Grundstücksveräußerungen sind auch nach dem 1.4.2012 steuerfrei.

ASEAN Frontier-Märkte als advisory-Herausforderung

KommunalGuide Markt-Auswirkungen neuer Gesetze

Yangon. Die internationale Anwaltskanzlei Baker & McKenzie hat ihr Beratungsangebot in den Schwellenländern weiter ausgebaut. Das Büro in Yangon ist das 16. Büro der Kanzlei im asiatisch-pazifischen Raum. Baker & McKenzie hat damit das sechste neue Büro in den letzten zwei Jahren eröffnet. Zuletzt erfolgten Büroeröffnungen der Kanzlei in Südkorea, Dubai, Peru, Marokko und Südafrika.

Wien. Dass gesetzliche Vorschriften der wohl effektivste Hebel sind, um die Nachfrage in einem Markt anzustoßen, wird wieder einmal deutlich – am Beispiel von Brandmeldern. Seit Mitte 2013 sind diese auch in Österreich im Wohnungsneubau verpflichtend. Davon ausgenommen sind nur Nieder- und Oberösterreich sowie Salzburg. Dafür hat man sich in Kärnten dazu entschlossen, auch eine Nachrüstung im Wohnungsbestand vorzuschreiben.

Baker & McKenzie findet Myanmar EU pusht Brandmelder-Nachfrage

Infrastrukturanwalt Chris Hughes wird das neue Büro in Yangon leiten.

„Auf der Suche nach Wachstumsmöglichkeiten wenden sich Mandanten verstärkt Myanmar und Südostasien zu, insbesondere da die ASEAN-Staaten gemeinsam daran arbeiten, bis 2015 eine ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft zu bilden“, sagt Eduardo Leite, Chairman des Executive Committee von Baker & McKenzie.

Ein faszinierender Markt Die Leitung des Büros in Yangon übernimmt Chris Hughes, ein erfahrener Infrastruktur- und Gesellschaftsrechtsanwalt aus dem Baker & McKenzie Büro in Sydney. Während der letzten zwei Jahre hat Baker & McKenzie multinationale Unternehmen und asiatische Großkonzerne bei ihren Investitionen in Myanmar durch das Büro in Bangkok unterstützt. Das Büro in Yangon wird besonderen Fokus auf die Bereiche Energie, Bergbau und Infrastruktur, Informationstechnologie und Telekommunikation, Verbrauchsgüter, Unternehmenstransaktionen und geistiges Eigentum legen. (pj) www.bakermckenzie.com

von 730.000 (2010) auf 870.000 (2013) gestiegen. Übrigens: Die größten Gewinner der Richtlinie auf Herstellerseite sind Anbieter der Preiseinstiegslage, die ihre Produkte über den Elektrofachhandel, Baumärkte oder in Online-Shops anbieten. Technisch ausgereifte Produkte, die vorwiegend im Objektbau verwendet werden, verzeichneten ein vergleichsweise mageres Wachstum. (pj) www.kfp.at

Absatz um 13% gestiegen In der Folge stiegen die Verkaufszahlen von Brandmeldern im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr österreichweit kräftig um beachtliche 13% und in Kärnten sogar um 54%. Für Niederösterreich haben die Marktanalysten vom Branchenradar (Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH) dagegen nur ein mattes Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr gemessen. In absoluten Zahlen ausgedrückt, ist die Absatzentwicklung von Brandmeldern in Österreich

© dpa/A3276 Martin Gerten

Wien. Die Agentur Cox Orange veranstaltet die Messe in Kooperation mit dem Österreichischen Franchise-Verband, die Schirmherrschaft übernimmt auch 2014 BM Mitterlehner. Prominente Partner wie die WKO setzen ebenfalls auf die Bedeutung des stark boomenden Franchisemarkts. Die ersten Aussteller haben sich bereits angemeldet: die Sandwichkette Subway, die Sportanbieter Bodystreet und Mrs.Sporty, für Technikaffine präsentiert sich das deutsche Franchisesystem Pirtek, der Immobilienmakler Re/Max und aus dem Dienstleistungsbereich z.B. das Nachhilfeinstitut LernQuadrat. Hochkarätige Speaker wie Franchise-Ikone Waltraud Martius, Netzwerkexpertin Magda Bleckmann und Medienexpertin Regina Preloznik haben ihr Kommen bereits zugesagt.  (pj) www.franchise-messe.at

© Baker & McKenzie

Franchisemesse-Initiatorin Carina Felzmann von Cox Orange.

Verpflichtende Nachrüstung: In Kärnten stieg der Absatz um mehr als 50%.


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Freitag, 21. Februar 2014

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Diebstahl, Korruption & Co. Eine große Gefahr für Unternehmen und Organisationen ist weiter auf dem Vormarsch

Fast zwei Fünftel der Firmen sind betroffen, Diebstahl ist nach wie vor die häufigste Form. Wien. Wirtschaftskriminalität gegen Unternehmen und andere Organisationen ist weiter auf dem Vormarsch. Das ist das Ergebnis der 2014 Global Economic Crime Survey von PwC. 37% der Teilnehmer (= um 3% mehr als 2011) geben an, Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden zu sein, 25% berichten, von InternetKriminalität betroffen zu sein: Das zeigt, dass sich Betrüger immer stärker technischer Hilfsmittel bedienen. Diebstahl ist nach wie vor die häufigste Form von Wirtschaftskriminalität – das gaben 69% der Studienteilnehmer an. Danach folgen Betrug bei der Auftragsvergabe (29%), Bestechung und Korruption (27%), InternetKriminalität (24%) und Bilanzbetrug (22%). Andere Arten von Wirtschaftsbetrug umfassen Betrug im HRBereich, Geldwäsche, Diebstahl von geistigem Eigentum oder Daten, Hypotheken- und Steuerbetrug.

Steffen Salvenmoser: „Auf der ganzen Welt ist keine Organisation immun gegen die Auswirkungen von Wirtschaftskriminalität.“

Am 12. März in der WKOÖ Das notwendige Basiswissen für eine öffentlichkeitswirksame Nachhaltigkeitsberichterstattung vermittelt ein am 12.3. von 13 bis 17 Uhr in der WKO Oberösterreich von respACT veranstalteter, kompakter Einsteigerworkshop. Grundgerüst ist der Anfang 2014 erschienene Leitfaden „In 6 Schritten zum Nachhaltigkeitsbericht“. Dieser wurde von respACT unter Einbindung von CSR-Experten in Kooperation mit dem Lebensministerium und der Wirtschaftskammer Österreich entwickelt und soll vor allem KMU bei der Dokumentation ihrer Nachhaltigkeitsaktivitäten in Form eines eigenen Nachhaltigkeitsberichts unterstützen.  http://bit.ly/1c2qswE

Sehr anpassungsfähig „Wirtschaftsbetrüger sind deswegen so erfolgreich, weil sie sich an die wechselnden globalen Bedingungen anpassen, wie etwa die zunehmende Technikabhängigkeit

Freshfields Günther Horvath punktet bei „GAR 100“

Ein internationaler Erfolg Wien/Paris. Freshfields Bruckhaus Deringer führt die Rangliste „GAR 100“ der Fachzeitschrift Global Arbitration Review an. Bei der bislang größten Gala des Verlags am 12.2. in Paris erzielte Freshfields in der Bewertung der internationalen Marktgeltung von Kanzleien in der Betreuung von Schiedsverfahren den Spitzenplatz bereits zum siebten Mal in Folge. Zu den gelobten Experten zählt auch Günther Horvath vom Wiener Büro.

dass es auch nach sieben Jahren in Folge keine Selbstverständlichkeit ist, wieder den Spitzenplatz erreicht zu haben. Daher fördern wir weiter gezielt unsere Nachwuchsanwälte. Auch deshalb nehmen uns unsere Mandanten für herausragende Leistungen wahr“, erklärt Boris Kasolowsky, Experte für Schiedsverfahren im Frankfurter Büro von Freshfields Bruckhaus Deringer.(red)  www.freshfields.com/de/austria

Gute Nachwuchsförderung Die GAR-Redaktion hob außerdem hervor, dass Freshfields 15 Einträge bei Schiedsverfahren in der aktuellen Ausgabe von „Who´s Who Legal” verbuchen kann, darunter Boris Kasolowsky, Leiter der Praxisgruppe Konfliktlösung in Deutschland, und Rolf Trittmann, laut Who’s Who Legal einer der Top 10-Prozessanwälte weltweit, sowie Christian Duve in Frankfurt, Günther Horvath in Wien, Sylvia Noury und Nigel Rawding in London u.a. Ein wichtiger Faktor sei die Nachwuchsarbeit: „Wir wissen,

© Freshfields

© respACT

Information der Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden über die Nachhaltigkeitsziele und die umgesetzten Aktivitäten und Projekte gewinnt daher zusehends auch bei KMU an Bedeutung. Ein Nachhaltigkeitsbericht holt so das nachhaltige Engagement eines Unternehmens vor den Vorhang.

weiter“, warnt Steffen Salvenmoser, Partner und Leiter des Bereichs Forensic Services bei PwC Österreich.

Internationale Anerkennung für Günther Horvath vom Wiener Freshfields-Büro.

Eine Zukunftsreise nach Taiwan

© David Chang/EPA/picturedesk.com

Wirtschaftskriminalität kommt am häufigsten in folgenden Branchen vor: Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, Verbraucherdienste und Kommunikation. Fast die Hälfte der Befragten gab hier jeweils an, Opfer von Wirtschaftskriminalität gewesen zu sein. Finanzdienstleister sind sehr häufig Opfer von Internetkriminalität und Geldwäsche, während Einzelhandel, Verbraucherdienste und Kommunikationsunternehmen vor allem von Diebstahl betroffen sind. Tourismus und Freizeitwirtschaft sowie regierungsnahe Bereiche berichten ebenfalls über ein hohes Niveau von Wirtschaftskriminalität (je 41%). Zu Wirtschaftskriminalität kommt es vor allem dann, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: persönliche Problemsituation, Gelegenheit und Rationalisierung des Verbrechens. Der Studie zufolge werden 56% der Fälle von Wirtschaftskriminalität von Personen innerhalb des Unternehmens begangen, 40% von Außenstehenden. (pj)

© PwC

motivation (31%) und Ruf des Unternehmens sowie Geschäftsbeziehungen (jeweils 17%). Aber: Trotz der Finanz- und Kollateralschäden durch Wirtschaftskriminalität geben nur 3% der Teilnehmer an, dass diese Vorkommnisse eine Auswirkung auf den Aktienkurs ihres Unternehmens hatten. „Wie ein hartnäckiger Virus besteht Wirtschaftskriminalität trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen

CSR-Einsteigerworkshop in Linz

Global Reporting Initiative: Der Leitfaden orientiert sich an den G4-Richtlinien.

Kapstadt. Wirtschaftskriminalität ist eine weltweit verbreitete Bedrohung: In Afrika sind 50% betroffen – das ist zwar der höchste Wert, gleichzeitig aber auch ein Rückgang gegenüber den 59% von 2011. Afrika wird gefolgt von Nordamerika (41%), Osteuropa (39%), Lateinamerika und Westeuropa (je 35%), dem Asien-Pazifik-Raum (32%) und dem Nahen Osten (21%). Der Prozentsatz ist in Südafrika mit 69% am höchsten (gegenüber 60% im Jahr 2011). Wirtschaftskriminalität steigt besonders stark in der Ukraine (63% gegenüber 36% vor drei Jahren), in Russland (60 vs. 37%) und in Australien (57 vs. 47%) an. Auch 40% der Studienteilnehmer aus acht aufstrebenden Volkswirtschaften – Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Türkei, Mexiko und Indonesien – geben an, von Wirtschaftskriminalität betroffen zu sein. Das ist zum Teil auch Ausdruck einer Verschiebung des Wohlstands in jene Länder. (pj) www.pwc.at

Stark gefährdete Branchen

Auch für KMU In 6 Schritten zum Nachhaltigkeitsbericht

Linz. Unternehmen, die sich der gesellschaftlichen Herausforderung stellen und Nachhaltigkeit in ihrem Betrieb realisieren, leisten einen wertvollen Beitrag für Gesellschaft und Umwelt. Sie minimieren ihre Risiken, steigern die Mitarbeitermotivation, stärken das Vertrauen und damit die Kundenbindung, erhöhen ihr Innovationspotenzial und können so Wettbewerbsvorteile generieren. Das gesellschaftliche Engagement eines Betriebs fließt zunehmend in die Kaufentscheidung der Kunden mit ein. Eine strukturierte

Kein Ruhmesblatt: Platz eins für Südafrika, Tendenz steigend.

und Expansion in aufstrebenden Volkswirtschaften. Noch schlimmer als die direkten finanziellen Auswirkungen von Wirtschaftskriminalität ist deren negativer Einfluss auf Systeme und Prozesse, die für ein funktionierendes Unternehmen lebenswichtig sind. Wirtschaftskriminalität schädigt interne Prozesse, die Integrität von Mitarbeitern und den Ruf eines Unternehmens.“

Milliardenschäden Schwieriger ist es, den Schaden zu beziffern: Von den Betrugsopfern geben 20% an, dass der Schaden ihrer Organisation durch Wirtschaftskriminalität mehr als 1 Mio. USD beträgt. 2% der Opfer – also 30 Organisationen – gehen jeweils von einem Schaden von mehr als 100 Mio. USD aus. Betrug bei der Auftragsvergabe wird von fast 30% der Studienteilnehmer genannt und gilt als doppelte Bedrohung, da sowohl Firmen betroffen sind, die Güter und Dienstleistungen beschaffen wollen, als auch solche, die im Wettbewerb um neue Geschäftsmöglichkeiten stehen. Die Studienteilnehmer berichten auch über signifikante Kollateralschäden im Bereich Mitarbeiter-

Ein tatsächlich globales Problem

© Wikimedia/Iwo Elbern/CC Lizenz

Weltweite Bedrohung Wirtschaftskriminalität

short

Marktsondierung: „Advanced Manufacturing Taiwan“, 9. bis 13.5.

Taipei. Taiwan ist ein Manufacturing Hub der IT- und Maschinenbauindustrie. Die CostDown-Strategie taiwanesischer Hersteller hat ihnen über Jahre hinweg Vorteile verschafft, die das Land in einigen Produktsparten wie Bildschirmen, Notebooks, PCs, usw. zum unangefochtenen Weltmarktführer machen. Als Early Adopter bei Additive Manufacturing (3D Printing) wird das Land an vorderster Front mit dabei sein, wenn sich Produktionstechnologien in den nächsten Jahren radikal verändern. Die Zukunftsreise „Advanced Manufacturing Taiwan – Prozessoptimierung durch CostDown“ erfolgt im Rahmen der go-international-Offensive, einer Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend und der Wirtschaftskammer Österreich. U.a. geht‘s zum wichtigsten Forschungsinstitut des Landes – dem Industrial Technology Research Center –, zur Taichung Precision Machinery Association und zu mehreren Unternehmen. (pj) http://bit.ly/1fgfEiS


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Freitag, 21. Februar 2014

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Ethno: Interkultureller Kalender erschienen

Arbeits- und Bürowelten Job Top Sharing, neue Arbeitsformen, Beratung über flexible Arbeitszeitmodelle

Büro als Erfolgsfaktor

„Flexiblere Arbeitszeitmodelle sind von größter Bedeutung“, betonte Petra Gregorits. „Wir sprechen uns vor allem für eine Jahresdurchrechnung, 10-Stunden-Tage innerhalb der Normalarbeitszeit oder moderne Home-Office-Lösun­ gen aus.“ Aus Umfragen wisse man, dass sich auch die Mitarbeiter sehr stark für flexiblere Modelle interessieren. „Hauptgründe sind die oft zitierte Vereinbarkeit familiärer und privater Angelegenheiten mit dem Beruf“, hob die Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft eine der größten Herausforderungen der modernen Arbeitswelt hervor.  (pj)

Universität Graz Neue Methode zur Gütertrennung

Alexander Hartl Projektmanagement/Business-Analyse

Graz. Wenn es im Fall einer Scheidung oder Erbschaft zu Streitigkeiten bezüglich der Zuordnung des Eigentums kommt, stellt sich die Frage, wie die Güter gerecht aufgeteilt werden können. Christian Klamler vom Institut für Finanzwissenschaft und Öffentliche Wirtschaft der Uni Graz hat nun mit zwei amerikanischen Kollegen einen Algorithmus entwickelt, wie Güter mit ideellem Wert aufgeteilt werden können. Das Prinzip: Zunächst reihen die beiden involvierten Personen die zur Verfügung stehenden Objekte nach ihrer persönlichen Priorität. Wollen sie verschiedene Gegenstände, erhalten sie diese jeweils. Hätten sie gern dasselbe Stück, sucht eine Formel nach der fairsten Lösung. „Der Vorteil unseres Algorithmus

Wien. Anecon verstärkt seine Kompetenz: Mit Alexander Hartl konnte ein neuer Bereichsleiter für Projektmanagement und Business Analyse gewonnen werden – ein wesentliches Geschäftsfeld für den Dienstleistungsanbieter. Seit seiner Ausbildung zum Mag. (FH) für Projektmanagement und IT an der FH des bfi Wien konnte der 34-jährige Wiener viele Erfahrungen sammeln: Nach zehn Jahren bei Coca-Cola Computerservices und drei Jahren bei der WKO war er zuletzt bei bwin.party als Teamleiter für Programmmanagement tätig. Dabei spezialisierte er sich auf agiles Projektmanagement und sammelte viel Projekt-Portfolio-Managementerfahrung. „Gerade bei den nachgelagerten Prozessen im IT-Betrieb hilft profes-

Wien. Der VKI führt im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums Verbandsklagen und Musterprozesse gegen Inkassobüros. Nun meldet er Erfolge; konkret gibt es laut einem aktuellen Gerichtsurteil keinen ­Ersatz für „fiktive” Inkassokosten, so der VKI. Auch die Rücktrittsrechte der Verbraucher seien von den Gerichten zuletzt g ­ roßzügiger ausgelegt worden. (red) www.verbraucherrecht.at

liegt darin, dass die maximal mögliche Anzahl an Gegenständen verteilt wird, ohne jemanden zu benachteiligen“, erklärt Klamler.(red)

Institut für Finanzwissenschaft und Öffentliche Wirtschaft der Uni Graz.

© Berufsverband Österreichischer PsychologInnen

NEUE „CHEFIN“ BEI DEN PSYCHOLOGEN

sionelle Beratung und Begleitung, den Dreh zu einem agilen Unternehmen auch nachhaltig zu leben.“(pj) www.anecon.com)

Alexander Hartl, der neue Leiter für Business Analyse bei Anecon.

Menschen, über die man spricht

© Schönherr

Stefanie Stegbauer (33) steigt zum Counsel bei Schönherr auf

© Binder Grösswang

Sandra Lettner wurde vergangene Woche zur neuen Präsidentin des Berufsverbands Österreichischer PsychologInnen (BÖP) gewählt. „Neben der Umsetzung des neuen Psychologengesetzes wird auch in der kommenden Funktionsperiode die Kostenübernahme der klinisch-psychologischen Behandlung durch die Krankenkassen Arbeitsschwerpunkt des neuen Vorstands sein“, so die neue Präsidentin. Lettner vertritt seit 2005 die Klinischen Psychologinnen in oberösterreichischen Krankenanstalten und übernahm 2012 die Leitung des Referats Klinischer PsychologInnen der Österreichischen Krankenanstalten. Von 2003 bis 2014 ist sie Mitglied im Leitungsteam der Landesgruppe Oberösterreich und seit 2010 im Vorstand des BÖP. Hauptberuflich ist Lettner als Leitende Klinische Neuropsychologin im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried BetriebsgmbH angestellt. Darüber hinaus arbeitet sie in freier klinischneuropsychologischer Praxis und als allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige. Unterstützt wird Lettner in der kommenden Funktionsperiode von Vizepräsidentin und Schriftführerin Veronika Holzgruber. Die Funktion des Vizepräsidenten und Kassiers übernimmt Cornel Binder-Krieglstein. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Stefan Höfer, Christoph Kabas, Daniela Renn sowie Hedwig Wölfl. Präsidium und Vorstand werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt. (jj)

Der neue Mann bei Anecon

© Uni Graz/CP Pictures

© panthermedia.net/Sebastian Duda

Scheidung und Erbschaft

Keine fiktiven Kosten, großzügiger ausgelegte Rücktrittsrechte.

S. Mayer, Bene; S. Martinetz, Seinfeld; M. Vollmann, abz*austria; P. Gregorits (v.l.).

© Anecon

VKI punktet vor Gericht gegen Inkassobüros

Auszug aus der Gästeliste

Wien. Rechtsanwältin Stefanie Stegbauer (33) ist auf österreichisches und europäisches Wettbewerbsrecht spezialisiert und vertritt Mandanten in Kartellverfahren sowie Phase 1- und Phase 2-Fusionskontrollverfahren sowohl vor der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde und dem Kartellgericht als auch vor der Europäischen Kommission und dem EuGH. Ein Fokus ihrer Spezialisierung liegt auch in der Durchführung von Compliance-Schulungen im Rahmen von nachgestellten Hausdurchsuchungen („Mock Dawn Raids“) und bei forensischen Audits. Stegbauer hat besonders weitreichende Erfahrungen im Energiesektor, in der Papierindustrie, in der Haushaltsgerätebranche sowie im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels und ist Autorin zahlreicher Fachartikel.  (pj)

J U N G E S B LU T B E I P M FA C TORY

Martin Frenzel (32) verstärkt das Corporate/M&ATeam von Binder Grösswang in Wien. Er ist als Rechtsanwalt seit 2010 in New York und seit 2014 in Österreich zugelassen. Frenzel ist auf Corporate/M&A und Zivilrecht spezialisiert und berät vor allem in gesellschaftsrechtlichen Fragen sowie im Vertrags- und Schadenersatzrecht. Zuletzt war Frenzel bei Schönherr in Wien und davor bei Fredricks & von der Horst im Bereich Entertainment Law für die HollywoodFilmindustrie in Los Angeles tätig.

SCH ÖNH ERR: NEUER PART NER

VC -SPEZIALIST B EI H B A

Thomas Gruber (35) verstärkt ab sofort als Partner das Team von Held Berdnik Astner & Partner (hba) in Klagenfurt. Der Experte im Unternehmens- und Gesellschaftsrecht berät im Bereich Venture Capital & Private Equity und hat praktische Branchenerfahrung im Speditions- und Logistikrecht. Sein Tätigkeitsspektrum umfasst die Beratung von Start-ups und Frühphasenunternehmen in Finanzierungsfragen sowie Expansions- und Second Stage-Finanzierungen, Betriebsansiedelungen und Förderungen.

Schönherr

Wien. Die EthnomarketingAgentur brainworker hat einen Interkulturellen Kalender für 2014 veröffentlicht, der alle wichtigen Feste und Gedenktage der wichtigsten Minderheiten und größten Religionsgemeinschaften sowie alle Fest- und Feiertage enthält. Der Kalender steht auf der Internetseite der Agentur kostenlos als PDF-Download bereit und kann auch als Poster bestellt werden. (pj) www.brainworker.at

abz*austria-Geschäftsführerin Manuela Vollmann behandelte das Thema Job Top Sharing und den Zusammenhang von flexiblen Arbeitsformen und mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

© Ederer/Photosandmore.at

Vessela Ivanova, Manuel Bräuhofer, Stephanie Lehner (v.l.).

Wien. „Frau in der Wirtschaft Wien“ lud am 13.2. Wiener Unternehmerinnen ein, aktuelle Trends der neuen Arbeitswelt im Flagshipstore von Bene zu beleuchten. Nach einem Impulsvortrag von Bene-Expertin Sigrid Mayer über „DNA – Das Neue Arbeiten“ und aktuelle Chancen der Arbeitsraumgestaltung und -planung präsentierte Sophie Martinetz, Gründerin von Seinfeld Professionals Infrastruktur, neue Kooperationsformen von Selbstständigen am Beispiel von Northcote.Recht. „Intelligente Büroraumlösungen tragen zum Unternehmenserfolg bei“, ist Mayer überzeugt. „Wer das Büro als Erfolgsfaktor nutzen will, gliedert es in unterschiedliche Zonen und Bereiche, ähnlich einer Stadtlandschaft – anregend, vielfältig und facettenreich. So individuell, wie es den Arbeitsformen und Tätigkeitsprofilen der Nutzer entspricht.“

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DNA-Consulting: klarer Zusammenhang zwischen Büro, Arbeit, Unternehmenskultur und Erfolg.

Wolfgang Tichy (37) wurde zum Partner der Rechtsanwaltskanzlei Schönherr ernannt. Der auf Immobilien- und IT-Recht spezialisierte Anwalt ist seit seinem Eintritt in der Immobilienrechtspraxis tätig. Ein weiterer Schwerpunkt ist das IT-Recht, wo er als Mitbegründer des Schönherr newTechTeams vor allem für die Erstellung und Verhandlung von Softwareverträgen und Outsourcingprojekten verantwortlich zeichnet. Daneben ist der Anwalt Vizevorsitzender der Jungen Industrie in der Industriellenvereinigung (IV).


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