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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 11. November 2011 – 35

© Fondswerte Mag.

financenet mikrofinanz nachhaltiger

2. November - 11. November 2011

1.923,20

Wochentop Wochenflop

Uniqa-Vorstand Werner Holzhauser ­präsentiert neues Vertriebsteam  Seite 40

© Emotion Banking

wenig freude ortet emotion banking

Fremdwährungskredite: Entwarnung für Kunden

ATX

ATX (9.11.)

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Richard Lernbass von software systems plant Initiative zur Produktauswahl  Seite 37

neupositionierung

-0,68%

Andritz 5,88% Uniqa Vers. -6,95%

Top 5 ATX Prime Andritz Do & Co Polytec Schoeller-Bleckmann HTI High Tech Industries

5,88% 5,86% 5,86% 4,70% 3,20%

Flop 5 ATX Prime Uniqa Versicherungen CA Immobilien Anlagen Wienerberger Vienna Insurance Group Zumtobel

-6,95% -6,53% -6,08% -5,24% -4,93%

DAX

5.829,54

Wochentop Wochenflop

-2,28%

Infineon 5,40% Commerzb. -9,57%

Top 5 DAX Infineon Deutsche Post Deutsche Börse Metro MAN Flop 5 DAX Commerzbank Münchner Rückversicherung Allianz Daimler Deutsche Bank

5,40% 3,64% 3,43% 1,77% 1,36%

Teures Begehren FX-Kreditnehmer haben Angst vor dem Ansinnen mancher Banken; Nachbesicherungen und mehr werden oft eingefordert. Fremd­währungs­ guru Johann Massenbauer und Rechtsanwältin Alix Frank-Thomasser geben ­Entwarnung: Nicht alles, was verlangt wird, ist rechtens. Seite 36

-9,57% -5,74% -5,25% -5,12% -4,76%

Renditeanstieg Rekordniveau für Spaghetti-Anleihen

inhalt

Italien muss höhere Zinsen zahlen

Finance:Cover > Kreditklemme kommt nicht, sagt die Erste Bank 36 > Banken wachsen in CEE 36

© EPA

Fonds:Park > Axxion bringt regelbasierten Fonds 37 > Frontiers Management Consulting: Internes Potenzial 38 > Nomura neu bei VAI 38 > SIG mit UCITS-Fonds 38 Banking/Insurance:Watch >Privatinvest heißt Zürcher Kantonalbank Österreich 39 >Neues Premiumprodukt der Europäischen Reise­ versicherung 40

ÖVAG Es droht der totale Job-Ab- und Konzernumbau

Geht er jetzt oder geht er nicht? Silvio Berlusconi erschüttert die Märkte.

Wien. Durch den Rendite- und Spreadanstieg aufgrund erhöhter politischer Unsicherheit während der letzten Tage hat das Clearing Haus LCH Clearnet beschlossen, die Marge für Italienische BondTransaktionen zu erhöhen, meldet Mildred Hager von der Erste Group Bank. Dies dürfte zu einem weiteren Renditeanstieg beigetragen haben; die 10jährigen Renditen quotierten zuletzt bei 7,3%. Der Anstieg löste breite Reaktionen auch in anderen Marktsegmenten wie den deutschen Renditen und den Währungskursen aus. Hintergrund sind auch die Unsicherheiten um Premier Berlusconi. (rk)

Jetzt werden die Flügel gestutzt

© ÖVAG

DAX (9.11.)

© EPA; Massenbauer Finanzierungsberatung; Fotostudio Huger

2. November - 11. November 2011

ÖVAG-Zentrale in Wien: Das Unter­ nehmen wird völlig neu strukturiert.

Wien. 500 Jobs sollen angeblich gestrichen werden – das dementiert das Unternehmen. Doch: „Dass es einen Mitarbeiterabbau geben wird, ist bereits kommuniziert, aber die kolportierten Zahlen sind überzogen“, sagte ÖVAG-Sprecherin Petra Roth. Möglicherweise wird vom Konzern nicht viel übrig bleiben – alle Optionen wie der Verkauf der Raiffeisen-Anteile sind ausgereizt; der Verkauf der Osttöchter brachte weit weniger als erwartet. Investkredit und Kommunalkredit drücken schwer. Bis Ende November soll eine völlig neue Struktur des VolksbankenSektors entstehen. (rk)


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financenet@medianet.at

kolumne

Der Eiertanz um die FX-Kredite

Fremdwährungskredite 250.000 aktive Verträge gibt es noch in Österreich – die meisten davon sind unter Wasser

Gerichte helfen Kunden

Rechtsanwältin Frank-Thomasser gibt Entwarnung – Begehrlichkeiten der Banken oft unbegründet. Besonders der „Schrecken der Häuslbauer“, der bis 2009 für blankes Entsetzen unter den FXKreditnehmern sorgte, nämlich die Zwangskonvertierung, wenn keine ausreichende Sicherstellung bei drohender Krediterhöhung oder drohendem Verlust des Tilgungsträgers beigebracht wird, ist vom Gericht abgelehnt worden. „Dieses Urteil des LG Feldkirch, betreffend die Zwangs­ konvertierungen – dass nämlich jedem Fremd­währungs­kredit das Wechselkursrisiko immanent ist und es sich um ein Spekulationsgeschäft handelt, das beide Seiten eingegangen sind und das Risiko daher nicht nur auf den Kunden abgewälzt werden kann – stammt

reinhard krémer

reinhard krémer

E

Wien. Kreditnehmer, die sich in fremden Währungen verschuldet haben, sind während der letzten Jahre durch den Absturz des Euro durch die Hölle gegangen – bei manchen hat sich die Kreditsumme inzwischen deutlich erhöht. Abgesehen von der psychischen Belastung kommt jetzt bei vielen auch noch der Druck der finanzierenden Bank hinzu, was dann Schreiben wie dieses mit sich bringt (Auszug): „Wir empfehlen den Ausstieg aus dem Franken jetzt, weil der aktuelle Kurs künstlich durch die SNB hochgehalten wird. Wenn die Maßnahme der SNB endet, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine neuerliche Befestigung des CHF; weil es unserer Meinung nach Zeit ist, das Kursrisiko zu beenden.“

inst war sie die beliebteste Finanzierungsform in Österreich – Kredite in fremder Währung mit günstigen Zinsen wie japanischer Yen oder Schweizer Franken. Doch seit der Euro durch die Schuldenkrise zu fast allen Währungen verloren hat, will sie keiner mehr haben: Die Kunden nicht, weil ihr aktueller Schuldenstand explodiert ist, und die Banken, die früher damit gute Geschäfte gemacht haben, schon gar nicht. Denn sie müssen die Kreditrisken in Zukunft mit mehr Eigenkapital unterlegen – und das ist teuer. Wie teuer die Chose ist, sieht man, wenn man berechnet, dass die FX-Risiken bei heimischen Instituten x-fach höher sind als ihre Griechenland-Risiken. Allen, die noch Radau machen (und es sind zum Glücknicht mehr viele) ins Stammbuch geschrieben: Auch diese Krise wird vorübergehen – und wer jetzt seine Kunden zwingt, ihre Währungsverluste mit einem Wechsel in Euro zu manifestieren, hat in der Zukunft bei ebendiesen Kunden – und vielleicht sogar ihren Kindern – schon verloren. Denn jetzt noch Druck auf all jene auszuüben, die für die Krise am allerwenigsten können, die dafür aber zahlen müssen, ist partout nicht fair. Dass es auch anders geht, beweisen löbliche Ausnahmen, an denen man sich wohl ein Beispiel nehmen könnte.

Dabei ist dieses Schreiben noch harmlos, denn bei manchen Kreditnehmern setzt man voll auf die Psychokeule und versucht sie systematisch mit Anrufen, Spesen und Ähnlichem weichzukochen – sprich, zu einem Umstieg in den Euro zu bewegen. „Damit würde der Kreditnehmer aber auch die Verluste realisieren“, sagt Johann Massenbauer, der als der „Vater“ der Fremdwährungsfinanzierung in Österreich gilt und ab 17. November ratgebend durch Österreich tourt (siehe Seite 46). Er ortet ebenfalls massive Interventionen mancher Institute, aber: „Auch wenn der Druck noch so groß ist – zwingen kann einen die Bank zu nichts!“ Unterstützung bei seiner Ansicht erhält der Finanzierungsprofi von der Wiener Rechtsanwältin Alix Frank-Thomasser: „Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Urteilen, die jedoch noch nicht alle rechtskräftig sind und die Kreditnehmer gerade auch hinsichtlich bereits

Uniqa Oberösterreich

Erste Bank Das Unternehmen sieht für 2012 höhere Kosten für Ausleihungen kommen

Linz. Die Uniqa Oberösterreich verbesserte mit einem Plus von über drei Prozent das Prämienvolumen in der Krankenversicherung auf mehr als 45 Mio. € und behauptete damit die Führungsposition mit einem Marktanteil von 42% erfolgreich. Zum ersten Halbjahr 2011 erzielte man in der Schaden- und Unfallversicherung mit einem Wachstum von fast zwei Prozent einen Marktanteil von 14,7% und steigerte damit das Prämienvolumen auf über 96 Mio. €. Auch in der Lebensversicherung verbesserte das Unternehmen die Marktanteile auf 8,7 Prozent und erzielte im Bundesland Oberösterreich eine Prämiensteigerung auf rund 40 Mio. €. Mit einem Gesamtwachstum auf 181 Mio. € Prämienvolumen in Oberösterreich löste sich Uniqa von der Tendenz des Marktes und konnte die Marktanteile auf knapp 15% über alle Segmente ausbauen.  (ag)

terzahlt und die Bank

Verluste nicht realisieren

nicht nachweist, dass er all sein Vermögen verlieren könnte, kann © EPA

sie nicht kündigen.“ Alix Frank, Rechtsanwältin

Entspannung bei Kreditnehmern: Gefahr einer Euro/Franken Parität scheint gebannt.

bestehender Kreditverträge schützen. Bisher sind es allerdings nur Urteile, die den Konsumenten als Kreditnehmer betreffen, aber durchaus schon Grundlagen schaffen, den Unternehmer als Kreditnehmer zu schützen.“

Zwangskonvertierung ade Kurzfassung: „Solange der Kreditnehmer ordnungsgemäß seine Zinsen bei endfälligen Krediten weiterzahlt und die Bank nicht festmachen kann, dass der Kunde sein ganzes Vermögen verlieren

könnte oder bereits verloren hat, kann sie nicht kündigen.“ So wurde die Klausel, dass die Bank vom Kunden für alle ihre Ansprüche Sicherheiten aus der Geschäftsverbindung innerhalb angemessener Frist verlangen kann, wenn das Risiko einer Krediterhöhung aus Gründen der Veränderung des Wechselkurses droht oder der Tilgungsträger maßgeblich an Wert verlieren könnte, also auch gerade dann, wenn der Kredit noch nicht fällig ist, als intransparent und gröblich benachteiligend vom Gericht verworfen.

Die Kreditklemme kommt nicht Wien. Die Erste Bank und Sparkassen vergaben in den ersten drei Quartalen 2011 insgesamt 8,1 Mrd. € an Krediten und damit um 22,1% mehr als im Vorjahresvergleich bzw. sogar mehr als im Gesamtjahr 2010. „Die Nachfrage nach Krediten war höher, als wir ursprünglich erwartet hatten“, sagt Thomas Uher, Vorstandssprecher der Erste Bank Oesterreich. Angezogen, so Uher, haben vor allem Investitions- und Wohnbaukredite. Für das 4. Quartal und das Jahr 2012 ortet der Vorstandssprecher des Sparkassen-Leitinstituts aber schon wieder die Trendwende.

dithahn ist und bleibt offen“, fasst Thomas Uher die Einschätzung der Sparkassengruppe zusammen. Für das Jahr 2012 sehen die Experten der Erste Bank ein eher moderates Marktwachstum (Kreditbestand) von rund 2% oder 6,3 Mrd. €. Private sowie klein- und mittelständische Unternehmen werden nach Einschätzungen der Erste Bank auch weiterhin Kredite be-

kommen, die Kreditkosten werden sich allerdings erhöhen. „Das ist wie beim Benzin. Wenn der Preis für das Rohöl steigt, dann steigt auch der Benzinpreis. Derzeit steigen durch ‚Basel III‘ und die Eigenkapitalbestimmungen der Aufsichtsbehörden europaweit die Liquiditätskosten, was eine Teuerung der Kredite nach sich ziehen wird“, so der Finanzexperte der Erste Bank.  (rk)

Trendwende bei Krediten „Für 2012 rechnen wir trotz EZBLeitzinssenkung mit einem Rückgang der Nachfrage nach Krediten. Die Investitionsfreude der Unternehmen geht erkennbar zurück.“ Die Gefahr einer Kreditklemme sieht die Bank jedoch nicht: „Ich sehe keine Kreditklemme, weder für heuer, noch für 2012. Unser Kre-

© Erste Bank

Marktanteile ausgebaut

„Wenn der Kunde wei-

Erste Bank-Konzernsprecher Thomas Uher: Investitionsfreude geht zurück.

aus dem Jahr 2009, ist allerdings noch nicht rechtskräftig“, erläutert Alix Frank-Thomasser. Auch der Begehrlichkeit der Banken, Nachsicherungen zu verlangen und dafür Spesen einzustreifen, hat das Gericht einen Riegel vorgeschoben, so die Rechtsexpertin: „Banken dürfen erhöhte Kosten im Rahmen von Nachsicherungen nicht ohne Weiteres weiterverrechnen – dieses Urteil des OLG Graz ist inzwischen rechtskräftig. Und man darf ohne Zustimmung des Kunden auch nicht in andere Währungen wechseln.“

Raiffeisen Research

Die Banken wachsen in CEE Wien. Auch wenn in Zentral- und Osteuropa (CEE) die Zeit der Kreditwachstumsraten, wie sie vor der Lehman-Krise zu beobachten waren, vorbei sind, bleibt der mittelbis längerfristige Ausblick für den Bankensektor in zumindest sechs der CEE-Märkte, die gemeinsam 80% des Gesamtbankbilanzsumme der Region ausmachen, dennoch sehr günstig, zeigt der neueste „Banking Sector Convergence 2.0“Report von Raiffeisen. Russland und Polen, die gemeinsam 60% der Vermögenswerte im CEE-Bankensektor umfassen, bieten die besten Wachstumschancen unter den CEE-Bankenmärkten. Generell ist, so die Raiffeisen-Experten, eine Verbesserung in der Stabilität des CEE-Bankensektors zu verzeichnen, ein Umstand, der auf die Festigung der Konjunktur 2010 und im ersten Halbjahr 2011 zurückzuführen sei. Die Top-FünfBanken in CEE, gemessen an der Bilanzsumme, sind unverändert die UniCredit, gefolgt von Erste Bank, RBI, Société Générale und KBC.  (ag/rk)


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Finance & Ethics-Research Mikrofinanz-Produkte sind unter den Nachhaltigkeitsprodukten auf Jahressicht derzeit Performance-Sieger

Initiative für Finanzvermittler Diex. Die als nachhaltig definierten Aktien- und Mischfonds erzielten über den Zeitraum von einem Jahr ein niedrigeres Performanceergebnis als der Gesamtmarkt. Grund ist vor allem der Einbruch im Bereich der „Erneuerbaren Energien“ wegen des zwischenzeitlich großen asiatischen Mitbewerbs und überkaufter Positionen. Nachhaltige Anleihenfonds lagen im Performanceranking knapp über dem Gesamtmarkt. Dies ergibt die Analyse der von software-systems. at betreuten Datenbank durch Finance & Ethics Research. Im Vergleich der Top-Volumen zeigt sich, dass Fondsmanager von Nachhaltigkeitsfonds verstärkt in die Branchen Wasser und Anlagenbau/Solarenergie investieren. Zu den meistgekauften Top-Titeln zählen American Water Works und die BG Group. Die Kategorie Mikrofinanz zeigte die bisher beste 1-Jahres-Perfor-

manceentwicklung innerhalb des als nachhaltig definierten Segments auf.

Kongress zum Thema Erstmals findet nächste Woche, am 17.11.2011, ein von softwaresystems.at mit initiierter Kongress zum Thema „Vom Gelde, das dem Leben dient“ im Stift St. Georgen am Längsee statt. Geplant ist u.a. die Gründung einer „Micro-Finance Initiative“, um den Beratern von Banken und Finanzdienstleistern ohne Aufwand und Kosten die von software-systems.at entwickelte „FER Micro-Finance EDA let‘s go!“

Suchmaschine auf der eigenen WebPlattform bereitstellen zu können. Somit könnten Finanzberater aus dem umfangreichen Angebot jene Micro-Finance-Produkte auswählen, welche den Präferenzen des Kunden entsprechen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelte sich das als nachhaltig definierte Fondsvolumen von 17 Mrd. € im Jänner 2007 auf derzeit 32 Mrd. €. Das Segment Mischfonds verzeichnete über ein Jahr Mittelzuflüsse, während Aktien- und Anleihenfonds einen Mittelabfluss von mehr als 1,5 Mrd. € hinnehmen mussten, was dem allgemeinen Trend entsprach.  (lk)

© Fondswerte Magazin

Gründung einer Micro-Finance-Initiative für gute Produktauswahl geplant.

Richard Lernbass von software-systems wird beim Kongress in St. Georgen sprechen.

Axxion Globalyze Fund

Regelbasiert

Munsbach. Die unabhängige Verwaltungsgesellschaft Axxion S.A. startet mit dem Globalyze Fund – Globalyze QuantValue (ISIN: LU0690028625; WKN A1JL1H) einen neuen Aktienfonds. Initiator und Anlageberater des neuen Fonds ist die veNova S.A., eine auf die Realisierung neuer Fonds-ideen spezialisierte Schwestergesellschaft von Axxion. Sie bedient sich dabei des Globalyze Top Value-Computerprogramms, das eine fundamental basierte Aktienauswahl unter Ausschaltung menschlicher Emotionen ermöglichen soll. Aus einer Datenbank, die börsennotierte Konzerne weltweit umfasst, werden 25 Topwerte ausgewählt; das System liefert für sie ein festes Kursziel. Ist dieses erreicht, wird der Titel verkauft und gegen die nächste attraktivste Aktie aus der Datenbank ausgetauscht. „Gerade weil in einem streng regelbasierten Konzept auch in Krisenzeiten konsequent Entscheidungen getroffen werden, sind wir vom Erfolg des Globalyze QuantValue überzeugt“, betont Christian Meyer-Vahrenhorst, Geschäftsführer der veNova S.A. Anleger hatten bis zum 11. November die Möglichkeit, den Fonds im Rahmen der Erstzeichnungsperiode zu zeichnen. Danach kann man die 0Anteile über Fondsplattformen, Banken und Sparkassen zu erwerben. Die 2001 gegründete Luxemburger Axxion S.A. ist inhabergeführt und verwaltet mehr als 3 Mrd. € in mehr als 100 Investmentfonds. (lk)

Gut zu wissen, wo mein Geld zuhause ist:

Wenn’s ums Fondssparen geht, ist nur eine Bank meine Bank.

© Venova/Johannes Haas

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Meyer-Vahrenhorst: „Fundamentaldaten und Verstand statt Gier und Angst“.

Die veröffentlichten Prospekte sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) bzw. die vereinfachten Prospekte der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-GmbH stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache zur Verfügung.

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short

© Skandia/Andy Cahill/ Photoworks

SIG: UCITS kompatibler Managed-Futures-Fonds

Wertschöpfungskette in KAGs Stagnierender oder rückläufiger Absatz, höhere Kosten setzen KAGs zu

Das Potenzial liegt nicht im Markt, sondern intern Frontiers Management Consulting: „Kosten-, Prozessmanagement für Asset Manager kaum Thema“. Auf die sogenannte Service-Profit-Chain verweist Jürgen Sehnert, Mitglied der Geschäftsleitung bei Alpheus Solutions GmbH: „Braucht es zur Steuerung der Wirtschaftlichkeit unbedingt teure Laufschuhe?“, so seine rhetorische Frage.

linda kappel

Rob Williams, SIG: „Managed Futu­ res Fonds bieten enorme Vorteile.“

London. Der von der Skandia Investment Group (SIG) neu angebotene Skandia Global Futures Fund gibt Kleinanlegern die Möglichkeit, sich jenseits von Aktien und Anleihen zu engagieren. Der Fonds investiert in die 290 Mrd. USD große ­Managed-Futures-­Branche; so ließe sich sowohl von steigenden als auch fallenden Märkten profitieren, heißt es. Der neue Fonds ist konform mit der ­Europäischen Fondsricht­ linie UCITS.

Nomura neues Verbands­ Mitglied beim VAI

Wien. „Kosten- und Prozessmanagement sind für Asset Manager unverändert kein Thema“, sagte Marc Herzog, Gründer und CEO des Beratungsunternehmens Frontiers Management Consulting, beim jüngsten Symposium des Fondswerte Magazin. Dabei gewinne Effizienzsteigerung nicht nur vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise 2.0 nachhaltig an

Zu wenig Arbeitsteilung

„Mangelnde Arbeitsteilung macht sich auch in unbefriedigender Performance der Produkte bemerkbar.“

Martin Greil, VAI, freut sich über die internationale Akzeptanz des VAI.

Wien. Vor Kurzem ist mit Nomura International Plc mit Sitz in Japan ein weiterer globaler Player der Interessenvertretung Vereinigung Alternativer Investments (VAI) beigetreten. Nomura beschäftigt weltweit ca. 27.000 Mitarbeiter, die Frankfurter Niederlassung ist bereits seit 40 Jahren für Deutschland und Österreich zuständig. Die globale Sichtweise Nomuras komme dem aktuellen Verbandsschwerpunkt, Detailregelungen zur AIFM-Richtlinie auszuarbeiten, sehr gelegen, heißt es seitens des VAI.  (lk)

Bedeutung. Die aktuelle Situation habe definitiv Konsequenzen auf die Ergebnissituation von Asset Managern. Family Offices seien derzeit die einzigen mit Wachstumsimpulsen. Das Interesse an Fondsprodukten dagegen nehme ab. Herzog: „Es geht nicht nur um den Abbau von Marketingbudgets, auch das Fondsmanagement und der Vertrieb gehören dazu. Man muss sich an das Thema herantrauen.“

Leidensdruck steigt Bisher habe die erfolgsverwöhnte Fondsindustrie mehrheitlich zögerlich reagiert. „Häufig sind Kapitalanlagegesellschaften beliebig positioniert, der Vertrieb agiert opportunistisch, das Ganze ist un-

© Frontiers Management Consulting

© VAI

Thomas heinatz, pwc asset management consulting

Marc Herzog: „In der Fondsindustrie muss sich das Rentabilitätsdenken gegenüber der Volumina-Hörigkeit durchsetzen.“

systematisch und unstrukturiert.“ Echtes Produktmanagement und echte Produktkalkulation fehlten häufig. „Die Branche muss sich aber neu ordnen“, betont Herzog, denn „das simple Spiel mit Excel zeigt: Steigen die Kosten bei stagnierendem Absatz, führt dies zu einem nachhaltigen Ergebnisrückgang.“ Die neuen Anforderungen aufgrund strengerer Regularien machten den Cocktail noch ungenießbarer.

Bei der Kundenbetreuung als Kernpunkt der Wertschöpfungskette setzt Jürgen Scharfenorth, Leiter des Relationship Managements für Deutschland bei BNY Mellon Asset Servicing, an. „Ohne Kunden gäbe es uns nicht“, so Scharfenorth. Daher sei es wichtig, zu hinterfragen, welche Herausforderungen auf die Kunden zukämen, wie man dabei unterstützen könne und welche Qualifikation dafür nötig sei.

Thomas Heinatz, Senior Manager, PwC Asset Management Consulting, sieht Potenzial vor allem in der besseren Arbeitsteilung. Die Research-Leistung werde mehrheitlich von den Portfolio-Managern erbracht. Heinatz: „Dies ist im Hinblick auf deren eigentliche Aufgabe bemerkenswert und muss im Kontext der Erledigung weiterer Aufgaben gesehen werden.“ Ein weiteres Manko zeige sich bei der Einführung neuer Strategien und Modelle. „Hier tun sich viele schwer, die Verwaltung ist dagegen gut organisiert. Auf die Portfolio Manager entfällt auch bei der Implementierung neuer Strategien das Gros der Arbeiten, auch stereotype, aber wichtige Arbeiten wie etwa Kontrolle der Stückzahlen, der Hedge-Quote oder der Einhaltung der Anlage-Richtlinien des Fonds werden mehrheitlich von ihnen selbst erledigt. Portfolio Manager seien zudem stark in das RisikoManagement eingebunden. Würden performanceabhängige Vergütungen eine größere Rolle spielen, sähe die Arbeitsteilung heute vielleicht schon anders aus, vermutet Heinatz. Tatsächlich aber nehmen diese Vergütungen in der Ertragsgenerierung der von PwC in einer Studie Befragten nur 1% ein. Fazit: Sie sind erschreckend wenig verbreitet. Heinatz: „Eine performanceabhängige Fee motiviert zu einer besseren Performance. Eine bessere Arbeitsteilung wiederum schafft die Voraussetzungen und den Freiraum für bessere Performance.“

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financenet@medianet.at

emotion banking Blitzumfrage: Bei den Banken herrscht trübe Stimmung, sie werden als Auslöser der Krise gesehen; Ertragserwartungen gesenkt

Langfristige Strategien sind out helga krémer

Baden. Trübe Stimmung bei den Banken ortet das Beratungsunternehmen emotion banking: In einer Umfrage bei 178 Personen aus der ersten und zweiten Führungsebene zeigte sich, dass mehr als die Hälfte der heimischen Institute die Ertragserwartungen im Vergleich zum Jahresanfang deutlich nach unten geschraubt hat. Gefragt wurde auch nach Veranlagungsformen und Investmentregeln, die sie ihren Kunden aktuell ans Herz legen.

Schuldenschnitt begrüßt Geht es nach den Aussagen der heimischen Banker, so sollte die Europäische Union zwar einen Schuldenschnitt für Griechenland beschließen und Staatsanleihen mit einem Abschlag von 50% aufkaufen, dabei jedoch weder den Rettungsschirm ausweiten noch neue Kredite an Griechenland gewähren.

Eurobonds keine Lösung Dieser Drahtseilakt dürfte wohl an der Realität scheitern, meint Christian Rauscher von emotion banking. Interessant ist, dass gerade Sparkassen den Schuldenschnitt besonders befürworten. 40% der Banker fürchten bei einem Schuldenschnitt eine motivierende Wirkung für andere gefährdete Staaten, wie Italien, Spanien und Portugal. Ein Ausschluss Griechenlands aus der EU stellt für die befragten Banker derzeit keine Option dar. Zwei von drei Bankvorständen

stehen Eurobonds skeptisch gegenüber und sehen darin lediglich eine kurzfristige beruhigende Wirkung für den Kapitalmarkt, langfristig hingegen die Gefahr einer Verschiebung der Bonität von wirtschaftlich starken Nationen in Richtung schwacher Euroländer. Dementsprechend befürworten lediglich 25% die Einführung von Eurobonds, 42% lehnen sie ab. Doch auch ohne Eurobonds geht ein Viertel der Banker davon aus, dass insbesondere die starken Wirtschaftsnationen die Zeche bezahlen werden. Zwei Drittel der Banker sehen in eine Mischung aus Sparmaßnah-

men, Schuldenschnitt und Transferzahlungen das wahrscheinlichste Lösungsszenario. Austritte aus der EU werden als Option ausgeschlossen – das gilt sowohl für schwächere Nationen, um die Währung abwerten zu können, als auch für die gegenteilige Strategie, dass stärkere Nationen geschlossen ausscheren. Insgesamt sehen mehr als 85% kein Auseinanderbrechen der EU. Weitere Ergebnisse: Jedes fünfte Kreditinstitut denkt über Personalreduktion nach und nur noch 37,9% gehen beim Ertrag von einem Anstieg aus. Auch die Zins- und Provisonserwartungen sind deutlich

schwächer. Die aktuelle Marktsituation gibt auch für die Experten in den Banken ein sehr uneindeutiges Bild ab, und so wird auf Risikodiversifizierung („Nicht alle Eier in einen Korb legen“) und konservatives Vorgehen bei der Veranlagung verwiesen. Auf Kredit zu spekulieren, ist ein absolutes „No go“. Im Bereich der Aktienveranlagung verweist man auf sogenannte Value Investment-Strategien, dividendenstarke Papiere sowie auf Blue Chips. Bei Aktienbanken wird zu Investments in Rohstoffe und Edelmetall geraten, während Sparkassen Anleihen und Fonds klar auf der Abgabenseite sehen.

© Emotion Banking

Banker wurden auch nach empfohlenen Veranlagungsformen und Investmentregeln gefragt.

Ortet Sorgenfalten bei Bankvorständen: Christian Rauscher, emotion banking.

Kontoführung ein Jahr gratis.

1)

Typisch Wien.

Privatinvest Neuer Name

Kantonalbank

© ZKB Österreich

Wien. Unter dem Motto „Das Beste aus zwei Welten” feierte die Zürcher Kantonalbank Österreich AG – ehemals Privatinvest Bank – im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien die Präsentation ihres neuen Firmen- und Markennamens. Mehr als 200 geladene Gäste aus Österreich und der Schweiz beglückwünschten Vorstandssprecher Adrian Kohler zum neuen Auftritt der ersten Auslandstochter der renommierten Schweizer Bank. Auch Martin Scholl, CEO der Muttergesellschaft Zürcher Kantonalbank, sowie Christoph Weber, Generaldirektor Private Banking der Zürcher Kantonalbank und Aufsichtsratsvorsitzender der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, ließen sich den Eröffnungsevent nicht entgehen.  (ag/hk)

Feierten: Mitarbeiter der Zürcher Kantonalbank Österreich AG mit 200 Gästen.

Typisch Bank Austria. Das gibt’s nur bei der Bank Austria: Ganz egal, für welches unserer ErfolgsKonten Sie sich entscheiden, Sie haben die Auswahl zwischen vielen unterschiedlichen Motivkarten. Kommen Sie am besten in unsere nächste Filiale, wir informieren Sie gerne. www.bankaustria.at

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Neupositionierung Der Umbau bei der Uniqa zeigt sich auch an neuen Gesichtern: Vorstand Holzhauser präsentiert seine Vierer-Mannschaft

Uniqa mit neuem Vertriebsteam

Š medianet

Produktmanagement ist jetzt umgesiedelt; Ziel ist mehr Kundennähe.

Werner Holzhauser präsentierte das neue Vertriebsteam der Uniqa Österreich.

Wien. Das neue Vertriebsteam von Uniqa Ă–sterreich wurde vom zuständigen Vorstand Werner Holzhauser präsentiert – ein weiterer Schritt bei der Neupositionierung des Versicherers, der auch ein wenig die strategische Ausrichtung erkennen lässt. Der Umbau und die Neubesetzungen hätten das Ziel, allen Vertriebswegen – mit ihren unterschiedlichen BedĂźrfnissen – besser gerecht zu werden, so Holzhauser. „Wir haben jetzt erstmals die Chance, eine abgestimmte und Ăźber alle Kanäle koordinierte Vertriebsstrategie zu verwirklichen.“ Auch das Produktmanagement ist ab sofort

im Vertrieb angesiedelt. „Wir haben somit die MĂśglichkeit, KundenwĂźnsche noch stärker direkt in die Produkte einflieĂ&#x;en zu lassen“, erhofft sich Holzhauser.

Bereich der Vorsorge – sollen im Vordergrund stehen. Fraiss war zuletzt als Area-Manager fßr fßnf Regionen in Österreich und drei internationale Märkte verantwortlich. Peter Prinz (Jahrgang 1966) leitet den Bereich Maklerservice Österreich. Er soll die Servicequalität fßr die Vertriebspartner ausbauen. Die Uniqa setzt hier auf regionale Betreuung und auf Betreuungsformen, die sich an deren Bedßrfnissen orientieren. Prinz war seit 2006 Bereichsleiter fßr Lebensund Unfallversicherung fßr Uniqa und Raiffeisen Versicherung.

Kundennähe, Service Und das sind die Neuen im Vertrieb: Den Bereich Exklusiv-Vertrieb leitet Martin Fraiss (Jahrgang 1970). Er hat damit die Verantwortung fßr die strategische Entwicklung von insgesamt 300 Standorten, 300 Fßhrungskräften und rund 3.000 Mitarbeitern. Kundennähe, Service, Beratungsqualität und Produktivität – insbesondere im

Multikanalstrategie Bereits mit Juli 2011 hat Sabine Usaty-Seewald (Jahrgang 1968) die Bereichsleitung „Alternative Vertriebswege“ Ăźbernommen und damit die Verantwortung fĂźr TĂśchtergesellschaften (Agenta, VMS, etc.), Kooperationspartner (Uniqa Leasing, Raiffeisen Bausparkasse, VVD) und den Direkt- und Annexvertrieb. Der Schwerpunkt liegt hier beim Aufbau einer Multikanalstrategie. Usaty-Seewald baute die Uniqa Leasing GmbH im Zuge des EigentĂźmerwechsels neu auf und war seit 2009 deren GeschäftsfĂźhrerin.

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Online-Systeme erweitern

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Den Bereich „VertriebsunterstĂźtzung fĂźr alle Kanäle“ leitet schlieĂ&#x;lich Ulrike Praun (Jahrgang 1970). In diesem Bereich sollen die Anliegen aller Vertriebspartner gebĂźndelt werden. Die Schwerpunkte legt Praun auf ein eigenes Produktmanagement in Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern und auf die Erweiterung der Online-Systeme. Sie fĂźhrte in den vergangenen zwĂślf Jahren den Bereich Produktmanagement fĂźr die Sparte Lebensversicherung – seit drei Jahren fĂźr Uniqa und FinanceLife Lebensversicherung. (ks)

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Reiseversicherung Neu

Premiumprodukt

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Š Europäische Reiseversicherung

Wien. Die Europäische Reiseversicherung hat ihren optischen Auftritt und die Produktpalette Ăźberarbeitet. Das Ziel: verbesserte Leistungen und mehr Ăœbersichtlichkeit. „Wir entwickeln uns und unsere Produkte ständig weiter und passen sie den aktuellen Risiken an“, meint Vorstandschef Martin Sturzlbaum. So wurde die Deckungssumme fĂźr stationäre Behandlung in den neuen Premiumprodukten fĂźr Einzelpersonen auf eine Mio. â‚Ź verdoppelt.  (red)

Martin Sturzlbaum, Europ. Reisever­ sicherung: Produkte weiterentwickeln.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 11. November 2011 – 41

© IG Lebenszyklus

Lebenszyklus Hochbau

Ein Kongress in Wien vereinte 200 Experten aus Bau- und Immobilienwirtschaft  Seite 44

© Foto Hamm Linz

financenetreal:estate unendliche geschichte

Andreas Riedler verfasste ein Gutachten zugunsten der MEL-Anleger  Seite 45

leadership zeigte herbert Stepic bei der RBI K. Vyhnalek

Inflation austricksen mit Immobilien-Veranlagung

Wohnung gesucht? 01 596 60 20 www.jpi.at JP ImmobIlIen

IMMO-AGS 2. November - 11. November 2011

IIA CAI

Immofinanz s Immo Atrium conwert Warimpex CA Immobilien Anlagen 

-1,61% 1,94% -6,53% 1,94% 0,24% -0,68% -1,55% -3,92% -6,53%

IMMO-FONDS

Wertbeständig Nicht einmal die Inflation kann einem die Freude an einer ­Immobilie vermiesen, wie eine Studie der IPD zeigt, die Eduard Berger von der Wiener Privatbank präsentierte. Die Psychologin Michaela Starsich erklärt, warum Immobilien gerade jetzt bei Österreichern besonders beliebt sind. Seite 42

1-Monats-Performance per 9.11. Monatstop Lacuna US REIT B15,83% Monatsflop Dexia Equ.B Eur. -7,22% Top 5 Immofonds Lacuna US REIT B 15,83% NB US Real Estate Sec. USD 15,27% iShares FTSE EPRA/NAREIT us14,33% Morgan Stanley US Prop. A 14,21% AB Glob.Real Estate Sec. A 11,18%

Immofinanz Wettbewerbsbehörde gab „Grünes Licht“

Adama in österreichischer Hand

Flop 5 Immofonds Dexia Equ.B European Prop. D -7,22% Lupus alpha Japanese REITs -4,68% iShares FTSE/EPRA Eur. Prop. -2,08% Easy ETF EPRA Eurozone -1,88% Performa HNW US R.E. Sec. T -1,76%

© Stephan Huger

2. November - 11. November 2011

CERX (9.11.)

422,16

-3,83%

Seestadt aspern Baubeginn der Kraftwerks-Anlage

Immofinanz-Vorstand Daniel Riedl: Markenname in Südosteuropa gut etabliert.

Wien. Der Kauf der restlichen 69,22% des Aktienkapitals der Adama Holding Public Ltd. („Adama“) durch die Immofinanz Group wurde nach wettbewerbsbehördlicher Genehmigung vollzogen. Die Immofinanz war bereits seit 2007 an der führenden Wohnbaugruppe im südosteuropäischen Raum beteiligt und ist jetzt Alleineigentümerin von Adama. Der Kaufpreis für den Anteil beträgt 42,43 Mio. €. Zu den Verkäufern zählen der weltweit tätige USHedge Fonds Tiger Global, Morgan Stanley, die Masseverwalter von Lehman Brothers UK und die Gründungsaktionäre.  (ag)

Geothermie für neues Stadtviertel

© www.beyer.co.at

Wochentop Wochenflop

145,54

© Michaela Starsich; Wiener Privatbank/Foto Wilke;

IATX (9.11.)

Die „Seestadt aspern“ soll Energie aus einem Geothermie-Kraftwerk beziehen.

Wien. Mit dem Bohrbeginn für das Geothermie-Kraftwerk Aspern fiel der Startschuss für die Versorgung der Seestadt aspern und Wiens mit umweltfreundlicher Fernwärme aus Erdwärme. Ab 2014 sollen dann insgesamt rund 40.000 Wohnungen von der Geothermie im Wiener Becken profitieren. Das Geothermie-Kraftwerk Aspern wird mit rund 40 Megawatt an die 60% mehr thermische Leistung bringen als jede vergleichbare Anlage in Österreich. Sie ist auch das erste hydrothermale Geothermie-Vorhaben zur Energie­ gewinnung im Wiener Becken.(ots)


i m m o : c ov e r

42 – financenetreal:estate

Freitag, 11. November 2011

financenet@medianet.at

Wiener Privatbank Mit heimischen Immobilien ist man gut und stabil durch die Krisenjahre gekommen

Makler der Woche: ERA 4M Immobilien

Immos bleiben krisenfest

IMMOBILIEN.NET war die erste Immobilienplattform im deutschsprachigen Raum, welche vermittels einer Anbieterbewertung Immobilieninteressierten die Möglichkeit bereitstellte, rasch Informationen über die Servicequalität der Makler abzurufen. Als Basis dienen die von anderen Immobiliensuchenden gemachten und geteilten Erfahrungen. Bewertet wird nach dem 5-Sterne-Modell und in folgenden Kategorien: Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Servicequalität allgemein, Kenntnis über das Objekt und Realitätsnähe des Angebots. Besonders um den Kunden bemühte Makler bittet IMMOBILIEN.NET vor den Vorhang. Auf Basis der Bewertungen wird die Auszeichnung zum „Makler der Woche“ verliehen. In Kalenderwoche 45 ergeht diese an: ERA 4M Immobilien und Consulting GmbH & Co KG aus dem 5. Wiener Gemeindebezirk.

IDP-Studie: 5,3% Rendite in den Jahren von 2004 bis 2010; Psychologin: Leute suchen Sicherheit. investments, weil den Menschen gegenwärtig von allen Seiten Sicherheit vorenthalten werde, bis hin zur Bedrohung der Währung, meint Starsich. Eine der wenigen Möglichkeiten, sich Sicherheit zu schaffen, sei da die eigene Wohnung („Höhle“), auch eine vermietete Wohnung, „in die ich mich zurückziehen kann, wenn ich mir meine jetzige Wohnung nicht mehr leisten kann“.

kurt sattlegger

Wien. Immobilieninvestments haben in den Krisenjahren gehalten, was sie versprochen haben. Besonders in Österreich lieferten sie eine stete Rendite weit über der Inflationsrate. Das ergibt sich aus einer Studie von Investment Property Databank Limited (IPD), die Eduard Berger von der Wiener Privatbank präsentierte. Dass dieser Trend nicht abbricht, dafür könnte die Psychologie der Krisenstimmung sorgen: Sie kommt diesem Investment sehr entgegen, meint eine renommierte Psychologin.

Immobilien wie Gold Frühere Strategien, wie „Geld auf der hohen Kante haben“ also Sparbuch oder Sparstrumpf, bieten diese Sicherheit bei all der Diskussion um Euro und Staatsverschuldung

Stete Rendite

www.era4m.at

Startschuss für Umbau

Mariahilfer Straße neu

Wien. In wenigen Tagen fällt der Startschuss zum Projekt „Mariahilfer Straße Neu!” Die Stadt Wien präsentiert gemeinsam mit den Bezirken Mariahilf, Neubau und der Wirtschaftskammer Wien die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen wie auch Lösungsvorschläge und bietet Anrainern, Besuchern, Gewerbetreibenden und deren Beschäftigten in einem breit angelegten Dialogverfahren Gelegenheit, sich aktiv am Prozess der Umgestaltung der beliebtesten Einkaufsstraße Wiens zu beteiligen. Ziel ist es, ein für alle attraktives Zentrum der Stadt mit hoher Lebens- und Arbeitsqualität zu schaffen. Direkt von der Entwicklung der Straße betroffen sind nicht nur Zehntausende Menschen, die hier ihre Einkäufe erledigen, sondern auch Tausende Anrainer der umliegenden Bezirke Neubau und Mariahilf sowie Hunderte Unternehmer und deren Mitarbeiter. (ots)

Besser als Deutschland Auch das Jahr 2010 lief sehr stabil und gut. Heimische Immobilien erzielten laut IPD einen durchschnittlichen Ertrag von 5,9%, bei einer Inflationsrate von 2,2%. Besonders gut lief das Jahr für den Wohnbereich mit einer Rendite

„Strategien, wie Geld auf die hohe Kante zu legen, bieten keine Sicherheit mehr – es bleiben nur Immobilien

© Petra Dirscherl/pixelio.de

Promotion

Von Dezember 2003 bis Dezember 2010 erzielte man mit Immobilien am heimischen Markt nach IPD eine jährliche Rendite von 5,3%. Damit kam man durch einige Jahre guter Konjunktur und die schwersten Krisenjahre gut hinweg und war von der durchschnittlichen Inflationsrate von 2% weit entfernt. Am besten fuhr man mit Handelsimmobilien (jährlich 6,7%), im Wohnbereich erzielte man jährlich 5,7%. Besonders deutlich wird die Krisenfestigkeit von Immobilien, wenn man den turbulenten Zeitraum 2008 bis 2010 betrachtet: Die Aktien des MSCI brachten einen Verlust von jährlich 17,8%, Immobilienaktien gar 23,3%. Und mit heimischen Immobilien verdiente man jährlich 4,6% (Wohnungen 5%, Handelsimmobilien 5,3%). Die Inflation lag in diesem Zeitraum bei durchschnittlich 1,6%.

und Gold.“ m. Starsich, Psychologin

Anlage in Immobilien erwies sich in Krisenzeiten, gerade in Österreich, als sicher.

von 6,1%. Beeindruckend auch der Abstand zu den deutschen Zahlen: Dort erzielte man 2010 durchschnittlich 4,2%, im Wohnbereich 5,1% Rendite. Selbst in den schwersten Jahren 2008 und 2009 lagen fast alle Werte aller Bereiche konstant über 3% jährlicher Rendite. Nur der Bürobereich sank 2008 leicht darunter. Wesentlich volatiler präsentiert sich da der Verlauf in Deutschland mit Ausreißern bis in den MinusBereich in den Jahren 2006 (Büro) und 2009 (Industrie). Immobilien haben also in den

Krisenjahren ihrem Ruf als sicherer Wertanlage alle Ehre gemacht und das sollte auch so bleiben, wenn es nach der renommierten Psychologin Michaela Starsich geht.

nicht mehr in diesem Ausmaß. Für Aktien gelte das in der gegenwärtigen Stimmung noch viel mehr. Da bleibt nicht viel mehr als Immobilien und Gold. Dass auch die Immobilienpreise schwanken, würde die Menschen dagegen nicht so verunsichern: „Wohnungen werden immer gebraucht und zwar in immer größeren Ausmaß wegen zunehmender Single-Haushalte“, beschreibt Starsich die Stimmungslage. Immobilien sollten also noch längere Zeit eine der attraktivsten Anlagemöglichkeiten bleiben.

Letzte Sicherheit Sie nimmt eine Krisenstimmung wahr, in der die Menschen Vertrauen in viele Institutionen wie Politik und Banken verlieren. Da sind Immobilien eine der ganz wenigen Anlagen, die Sicherheit geben. Die Verunsicherung erzeuge geradezu ein ideales Klima für Immobilien-

Immofinanz Neuer Leiter

CA Immo Grundstücksverkauf in der deutschen Hauptstadt an die Porr

Schönauer folgt auf Eisinger

Europacity weiter rot-weiß-rot Berlin. Österreich bleibt dominant in der deutschen Hauptstadt: Die CA Immo hat ein Schlüsselgrundstück an die Porr verkauft. Das Grundstück im Stadtquartier Europacity liegt im südlichen Bereich des Hauptbahnhofs, wo fast alle Baufelder des Projektareals in Umsetzung sind. Bruno Ettenauer, CEO der CA Immo: „Mit der jüngsten Transaktion führen wir das vierte von fünf Baufeldern des Ensembles

einer Nutzung zu, drei Gebäude sind aktuell in Bau. Die kontinuierliche Entwicklung unserer deutschen Liegenschaftsreserven durch Baurechtschaffung und anschließenden Verkauf bzw. Realisierung von eigenen Projektentwicklungen geht somit auch in Berlin zügig voran.“ Im ersten Halbjahr 2014 wird unweit von Hauptbahnhof und Kanzleramt ein First Class Hotel

der Steigenberger Hotel Group eröffnen. Das Haus, dessen Baubeginn für den Herbst 2012 geplant ist, wird über 340 Zimmer und Suiten, einen großen Konferenzbereich und ein hochwertiges Spa- und Wellnessangebot verfügen. Das Hotel gilt als wichtiger Meilenstein für die neue Europacity. Investor und Projektentwickler ist die Porr Solutions Deutschland. Rund 75 Mio. € sollen in den Hotelneubau investiert werden.

Wien. Neubesetzung innerhalb des Immofinanz-Konzerns: Stefan Schönauer, 31, hat die Agenden als Leiter der Corporate Finance & Investor Relations seit Juni 2011 schrittweise von seinem Vorgänger, Clemens Eisinger, übernommen und ist ab sofort offiziell in dieser Funktion tätig. Schönauer ist seit Dezember 2008 bei der Immofinanz Group aktiv. (ag/rk)

Mehr Qualität: Die Wiener Mariahilfer­ straße soll neu gestaltet werden.

Bruno Ettenauer, CA Immo: Entwicklung der deutschen Liegenschaften geht voran.

Zudem baut CA Immo auf der gegenüberliegenden Seite des Hauptbahnhofs die neue Deutschlandzentrale des Mineralölunternehmens Total. Beim InterCityHotel und beim Tour Total tritt CA Immo als Investor und Bauherr auf. Darüber hinaus haben bereits zwei weitere Unternehmen Grundstücke im Entwicklungsgebiet Europacity erworben, um dort eigene Projektentwicklungen durchzuführen. (ag/rk)

© Immofinanz/Stephan Huger

© CA Immo

© medianet

Berliner Engagement

Stefan Schönauer ist der neue Leiter der Corporate Finance der Immofinanz.


I m m o :Ma r k e t s

Freitag, 11. November 2011

financenetreal:estate – 43

financenet@medianet.at

Engel & Völkers Mallorca auf Platz 15 der teuersten Wohnstandorte Europas gereiht; Premium Immobilien auf Ibiza um bis zu 10% teurer

Balearen fürchten die Krise nicht Fritz Haslinger

Hamburg/Wien. Die Nachfrage nach Zweitwohnsitzen in exklusiven ­Lagen auf den Balearen entwickelt sich laut den Experten des ImmoUnternehmens Engel & Völkers weiterhin positiv. „In allen Shops verzeichnen wir derzeit lebhafte Aktivitäten und steigendes Interesse an Wohnimmobilien auf den Balearen“, bestätigt Marcus von Busse, Regionalleiter von Engel & Völkers in Spanien. „Die kräftige Nachfrage, insbesondere von Käufern aus dem Ausland, konzentriert sich hauptsächlich auf ein knappes Angebot hochwertiger Immobilien in Premiumlagen mit Preisen von einer Million Euro aufwärts“, ergänzt von Busse. In den ersten neun Monaten des Jahres 2011 habe Engel & Völkers bei Top-Wohnimmobilien in den begehrten Lagen auf allen drei Balearen-Inseln einen Nach-

frageanstieg von rund 25% registriert. In den mittleren Lagen ohne Meerblick seien die Preise 2008 und 2009 krisenbedingt auch auf den Balearen teilweise um bis zu 20% gefallen. Dennoch seien die Balearen kein Schnäppchenmarkt gewesen und schon gar nicht aktuell.

Toplagen weiterhin stabil „In den Toplagen sind die Preise auch während der Finanzkrise aufgrund der starken Nachfrage aus dem Ausland stabil geblieben. Investitionen in hochwertige Zweit-

wohnsitze in begehrten Lagen wie Puerto de Andratx im Südwesten oder Santanyí im Südosten Mallorcas bieten nach wie vor ein attraktives Wertsteigerungspotenzial, da hier die große Nachfrage auf ein vergleichsweise knappes Angebot trifft“, erklärt von Busse.

Teuerste Wohnorte Europas Für ein erstklassiges Anwesen mit Meerblick am Cap de Formentor hätten Käufer bereits im vergangenen Jahr Preise bis zu 12.200 €/m� gezahlt. In einem im Juni 2011 vorgelegten Ranking der Engel & Völkers AG habe Mallorca

mit diesem Spitzenwert auf Platz 15 der teuersten Wohnstandorte Europas gelegen. Darüber hinaus hätte Engel & Völkers auf Mallorca vor allem bei Neukunden ein zunehmendes Interesse an ländlichen Gebieten wie Inca und Santa Maria del Camí registriert. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Verkäufe in den ersten neun Monaten 2011 hier mehr als verdoppelt. „In Trendgebieten wie Ibiza sind für Premiumimmobilien ab einer Million Euro aufwärts – etwa für modernisierte Fincas – sogar Preisanstiege von zehn Prozent durchaus üblich“, führt der Engel & Völkers Experte von Busse aus.

© Engel & Völkers

Ländliche Gebiete wie Inca oder Santa Maria del Camí können vor allem bei Neukunden punkten.

Vor allem hochwertige Immobilien in Toplagen stehen bei Käufern hoch im Kurs.

MeHr

inForMAtionen

onLine

Commerzbank Abverkauf

IVG holt Turm

// www.alpine.at

Bonn/Wien. Eine Investorengemeinschaft unter Führung der IVG Immobilien AG konnte den Kaufvertrag zum Erwerb des Frankfurter Landmark-Objekts „Silberturm“ mit der Commerzbank AG als Verkäuferin erfolgreich abschließen. „Wir freuen uns, durch ein überzeugendes Konzept den Zuschlag für den Erwerb des Silberturms erhalten zu haben. Dank der hervorragenden Beziehungen zu unseren Investoren und unserer umfassenden Transaktionsexpertise gelang es in einem strukturierten Prozess, in kurzer Zeit über 200 Mio. Euro Eigenkapital für dieses herausragende Investment einzuwerben“, erklärt Wolfgang Schäfers, Sprecher des Vorstands der IVG. Einzelheiten zum Kaufvertrag wurden nicht bekannt gegeben.

conwert Wettbewerb

Kreative Köpfe Wien. Im Rahmen des „conwert creative competition“-Wettbewerbs lädt conwert Immobilien Invest SE zur Gestaltung des nächsten Geschäftsberichts und aller im folgenden Jahr erscheinenden Publikationen für den Zeitraum 2011/2012 ein. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren, die ihren Entwurf bis zum 30. November eingereicht haben. „Was für uns zählt, ist eine überzeugende Idee“, sagt Clemens Billek, Leiter der Konzernkommunikation. (fh)

Ihre Ideen sind unsere Baupläne. Hinter jedem großen Bauprojekt steht eine noch größere Idee. Wir bauen nicht einfach Stein auf Stein oder treiben Meter um Meter Tunnel in einen Berg. Wir gestalten die Welt, in der wir leben. Dabei haben wir uns eine Expertise erarbeitet, die selbst Ihre ausgefallensten Ideen wahr werden lässt. Fordern Sie uns heraus.

E n von ALPIN Konzern-Magazi 2.2011 // Das

Lernen Sie unS von einer neuen Seite kennen.

© Conwert

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conwert-Kommunikationschef Clemens Billek: „Überzeugende Ideen zählen.“ PROJEKT

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EN UNTERNEHM

DOSSIER

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Gute Nachbars

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I m m o :Mar k e t s

44 – financenetreal:estate

Freitag, 11. November 2011

financenet@medianet.at

Wilfried Embacher leitet Arbeitsgruppe Wien. Die „Arbeitsgruppe Immobilien- und Standortfrage“ des ORF kĂźrte den grĂźnen Stiftungsrat Wilfried Embacher zu ihrem Vorsitzenden. Neben Embacher gehĂśren noch Werner Muhm, Thomas Drozda, Thomas Zach, Robert Ziegler, Gerhard Moser und Alexander Hartig der Arbeitsgruppe an, ebenso der von der FPĂ– entsandte Norbert Steger. Huberta Gheneff hatte ihr Mandat zurĂźckgelegt, ihr Sitz sei vorerst vakant.

Š EPA

Keine Dividende bei Immoriese Gagfah

Dicke Luft bei der deutschen Gagfah: Die Dividende wird gestrichen.

Frankfurt/Wien. Deutschlands grĂśĂ&#x;ter Wohnungskonzern Gagfah muss einen GewinnrĂźckgang verkraften und streicht seinen Aktionären die Quartalsdividende. Um mehr Eigenkapital zu halten und mehr Geld in Wohnungen investieren zu kĂśnnen, zahlt das Unternehmen seit Jahresbeginn keine Dividenden mehr. (fh)

Auftaktkongress Rund 200 Experten aus allen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft als Teilnehmer

Lebenszyklus Hochbau

Fßr lebenszyklusorientiertes Agieren sollen alle Verantwortlichen in die Pflicht genommen werden. der Baubranche agieren mÜchten, nicht ausbleibe, den Blick von der reinen Gebäudeeinrichtung auf den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes inklusive dessen Auswirkungen auf Ökologie, Ökonomie und den Menschen auszuweiten. Das Modell der IG fßhre alle Ver-

Fritz Haslinger

Wien. Der Kongress „Lebenszyklus Hochbau“ machte klar, dass sich der Bau- und Immobilienmarkt vermehrt den Themen Nachhaltigkeit, Green Building, Blue Building, Zertifikate und neue rechtliche Anforderungen stellen muss. Das geschehe jedoch bisher in keiner gesamtheitlichen Betrachtungsweise, die alle Aspekte, Prozesse und Player berĂźcksichtigen wĂźrde.

„Das IG-Modell geht von einer neuen Risi-

IG Lebenszyklus Hochbau Die IG Lebenszyklus Hochbau, vertreten durch die Ă–sterreichische Gesellschaft fĂźr Nachhaltige Immobilienwirtschaft (Ă–GNI) aus Linz, sieht sich hier als Vorreiter und hat sich verpflichtet, neue Ansätze fĂźr eine nachhaltige und gesamtheitliche Betrachtungsweise bei der Finanzierung, Planung, Beschaffung und dem Betrieb eines Gebäudes (Neubau oder Sanierung) zu forcieren. Man mĂśchte somit den Bauherren eine groĂ&#x;e Bandbreite an Instrumenten weit Ăźber die Zielsetzungen des Ăśsterreichischen Aktionsplans zur nachhaltigen Ăśffentlichen Beschaffung (NAP) hinaus zur VerfĂźgung stellen.

Konkrete Zielsetzungen Die IG-Initiatoren Karl Friedl und Wolfgang Kradischnig, Phillipp Kaufmann, Christoph M. Ac-

koteilung in Gebäudenutzung, Bauherr/Nutzer, Planer, Betreiber

Š IG Lebenszyklus Hochbau

short

und Bank aus.“ Karl Friedl, GF von M.O.O.CON

Lebenszyklus Hochbau tagte in Wien und will neue Impulse in die Branche bringen.

hammer sowie Stephan Heid und Steffen Heinrich teilen nicht nur ein gemeinsames Anliegen, sondern verfolgen auch ganz konkrete Ziele. Dazu zählen: Entwicklung eines modularen, systematischen Vorgehensmodells; Eingliederung in die Zielsetzung des nationalen Aktionsplans fßr nachhaltige Beschaffung; Ableitung und Zuordnung geeigneter Methoden und Instrumente sowie die Entwicklung von

Controlling-Instrumente fĂźr die Entwicklung und Betriebsphase von Hochbauten.

BĂźndel Gesamtlebenszyklus Nachhaltig Bauen, so die Initiatoren, heiĂ&#x;t Verantwortung fĂźr direkte und indirekte Auswirkungen des Gebäudes auf Menschen und Umwelt zu Ăźbernehmen. So sei es verständlich, dass es fĂźr jene, die verantwortlich in

antwortungsbereiche – vom Erhalt bis zum Betrieb – zusammen und minimiere die sonst typischen Reibungsverluste. Der LÜsungsansatz verschaffe allen Beteiligten eine Qualitäts- wie auch eine Kostensicherheit und agiere partnerschaftlich, nutzungsorientiert, Ükologisch und lebenszyklus optimiert, geben sich die Initiatoren selbstbewusst. Elf Unternehmen hätten sich bereits fßr eine Mitarbeit entschieden.

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Freitag, 11. November 2011

financenetreal:estate – 45

financenet@medianet.at

Causa Meinl European Land Neues Rechtsgutachten stellt fest, dass die Meinl Bank den Anlegern ein falsches Produkt verkauft hat

MEL: Zertifikate anstatt Aktien Wien. In der Causa Meinl European Land (MEL, heute Atrium) ging es bisher um die Frage, ob die Meinl Bank-Anleger mit der Werbung für die MEL-Papiere in die Irre geführt hat, was der Oberste Gerichtshof (OGH) mehrfach bejaht hat. Nun haben Rechtsvertreter eine weitere Argumentationslinie gegen das Geldhaus gefunden: Die Bank habe ihren Anlegern das falsche Produkt geliefert, nämlich Zertifikate statt Aktien. In den kommenden Wochen soll dazu ein entsprechendes OGH-Urteil vorliegen, so die APA. Sollte die Entscheidung im Sinne der Kläger ausgehen, könnten sämtliche MEL-Anleger ihre Kaufverträge mit der Meinl Bank rückabwickeln – sprich, sie bekämen ihr investiertes Geld plus mindestens vier Prozent Zinsen zurück. Ein OGH-Urteil zugunsten der Anleger würde auch für jene gelten, deren Irrtums- oder Schadenersatzansprüche bereits

verjährt sind. Für die Meinl Bank wäre das finanziell „sicher heftig”, so der Linzer Zivilrechtsprofessor Andreas Riedler zur APA.

Drittes Gutachten Der oberösterreichische Universitätsprofessor für Zivilrecht hat in der Causa Meinl bereits drei Rechtsgutachten auf Anlegerseite verfasst; bisher sind mehrere Gerichtsentscheidungen seiner Argumentation gefolgt. Das jüngste dritte Gutachten befasst sich mit dem Rechtsthema Aliud („etwas anderes”): Nach Ansicht Riedlers hat die Meinl Bank den MEL-Anle-

gern das falsche Produkt geliefert und damit ihren Vertrag nicht erfüllt. „Eigentlicher Gegenstand der Kaufverträge war meines Erachtens der Erwerb von Aktien”, so der Zivilrechtsexperte. Dafür spreche, dass die MELPapiere in den Werbebroschüren der Meinl Bank, in den Verkaufsgesprächen und sogar auf den Wertpapierdepots der Anleger als Aktien bezeichnet worden seien. Die Meinl Bank habe aber nie Aktien geliefert, sondern sog. Austrian Depositary Certificates (ADCs). „Zertifikate sind aber keine Aktien, sondern sie verbriefen nur das Recht auf eine Aktie, die im vorliegenden Fall zudem ein

Dritter – die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) – gehalten hatte”, führt Riedler aus. Die Anleger selbst seien also gesellschaftsrechtlich nie Aktionäre der Meinl-Gesellschaft MEL mit Sitz auf Jersey geworden. „Als Aktionärin wurde die OeKB eingetragen, die dann ADCs begeben hat.” Dass die ADCs mittlerweile in „Book Entry Interests” umgetauscht worden seien, weil die Kontrollbank durch eine niederländische Institution ausgewechselt wurde, ändert für Riedler nichts an dieser Beurteilung, denn die vertraglich geschuldete Aktionärsstellung sei den Anlegern nicht eingeräumt worden. (APA/red)

© Foto Hamm Linz

Ein OGH-Urteil zugunsten der Anleger könnte für die Meinl Bank finanziell heftig werden.

Zivilrechtsprofessor und Rechtsgutachter Andreas Riedler.

Wir denken Wiener Zukunft.

Global Social Business

Summit in Wien Wien. Bis 12. November findet im Wiener Messezentrum der „Global Social Business Summit“ statt – eine Initiative von Grameen-Gründer Muhammad Yunus und Hans Reitz, die sich vorgenommen haben, „die Gesellschaft zurück ins Herz des Wirtschaftslebens zu bringen”. Der Global Social Business Summit wurde das erste Mal 2009 auf Initiative von Muhammad Yunus und seinem Kreativberater Hans Reitz in Wolfsburg, Deutschland, abgehalten. 350 Teilnehmer aus über 50 Ländern – Vertreter von Unternehmen, Universitäten, Regierungen, NGOs und Medien – trafen sich auch 2010 auf dem Gipfel, um zu netzwerken und ihre Expertise und Erfahrungen mit der globalen Social Community auszutauschen. (red)

Wir denken Wiener Zukunft. Mit Projekten, die tausende Arbeitsplätze schaffen.

KWG Wissenschaftspreis

Preisverleihung

© Elisabeth Smejkal-Hayn/MANZ

Wien. Die Kommunalwissenschaftliche Gesellschaft (KWG) hat am 4.11. ihren heurigen Wissenschaftspreis an die Rechtswissenschaftlerin Renate Fuchs für ihre an der Universität Linz eingereichte Dissertation „Kommunale Pflichtaufgaben – dargestellt am Beispiel des Abfallwirtschaftsrechts“ vergeben. Die KWG wurde im November 2009 vom Österreichischen Städtebund, dem Österreichischen Gemeindebund und dem Verlag Manz gegründet. (red)

www.wienerstadtwerke.at/zukunft

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46 – financenetreal:estate

Freitag, 11. November 2011

financenet@medianet.at

Leadership in Banking Studie von Personalberatern Aon Hewitt, RBL Group und dem US-amerikanischen Magazin Fortune Ăźber FĂźhrungsarbeit

RBI-Leadership ausgezeichnet

Š APA/Robert Jäger

RBI an sechster Stelle von 61 teilnehmenden europäischen Unternehmen.

Herbert Stepic, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Bank International (RBI).

Wien. Aon Hewitt und die RBL Group, zwei weltweit tätige Personalberatungsunternehmen, verĂśffentlichten am 4. November die in Kooperation mit dem US-amerikanischen Magazin Fortune durchgefĂźhrte Studie „Top Companies for Leaders 2011“. Sie betrachtet anhand von Interviews mit FĂźhrungskräften und Prozessanalysen den Zusammenhang zwischen FĂźhrungspraktiken und den finanziellen Ergebnissen der bewerteten Unternehmen. Im Ergebnis der Studie wurde die Raiffeisen Bank International AG (RBI) als erstes Ăśsterreichisches Unternehmen prämiert und belegte insgesamt

den sechsten Platz von 61 im europäischen Ranking. International nahmen insgesamt rund 470 Unternehmen teil, heiĂ&#x;t es.

king geschafft haben. Wir haben in den letzten Jahren unser Personal- und FĂźhrungskräfteentwicklungssystem konsequent zu einem integrierten Talent Management weiterentwickelt. Unser groĂ&#x;er Pool an exzellenten Bankfachleuten und FĂźhrungskräften wird uns auch in einem herausfordernden Umfeld ermĂśglichen, vergleichsweise gute Geschäftsergebnisse zu produzieren“, erklärt Herbert Stepic, Vorstandsvorsitzender der RBI. Die RBI verfolge dabei einen „relativ dezentralen Ansatz“ in der Personalentwicklung, so Stepic. Erfreut zeigt sich auch Walter Rothensteiner, Generaldirektor der Raiffeisen Zentralbank AG (RZB) und Vorsitzender des RBI-Aufsichts-rats: „Exzellente Aus- und Weiterbildung und FĂźhrungskräfteentwicklung hat eine lange Tradition in der Raiffeisen Bankengruppe Ă–sterreich. Die Auszeichnung freut uns daher ganz besonders.“ (red)

FĂźhrung und Erfolg Die Kriterien bei der Bewertung sollen u.a. die FĂźhrungspraktiken und -kultur, die FĂźhrungskräfteentwicklung, die Abstimmung von FĂźhrungs- und Geschäftsstrategien sowie der Geschäftserfolg und das Ansehen des Unternehmens gewesen sein, heiĂ&#x;t es. „Ich bin stolz, dass wir es als erstes Ăśsterreichisches Unternehmen in dieses internationale Ran-

Geld vergeht.

Studie 95% unzufrieden

Eine PFS Anlage-Immobilie besteht.

FĂźhrungsdefizite Wien. Train Consulting und die Karmasin Motivforschung präsentierten soeben eine Studie zum Thema FĂźhrung in Ăśsterreichischen und internationalen Unternehmen. Es wurden 362 Telefoninterviews mit Unternehmen ab 150 Mitarbeitern durchgefĂźhrt, wobei GeschäftsfĂźhrer und Unternehmensvorstände befragt wurden. 95% der befragten Unternehmen beobachten schlechte FĂźhrung, 1/3 davon häufig oder sehr häufig. Fast alle Unternehmen (93%) gaben an, bereits MaĂ&#x;nahmen gesetzt zu haben, trotzdem bleibe das Problem bestehen, so die Befragten. Nur die Hälfte der Unternehmen (51%), die schlechte FĂźhrung häufig beobachten, schätzen die von ihnen gesetzten MaĂ&#x;nahmen als erfolgreich ein. (red)

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Mit Ăźber 20 Jahren Erfahrung bietet Ihnen PFS Anlage-Immobilien, die eine solide Form der VermĂśgensveranlagung darstellen. Mehr als 1500 private und institutionelle Anleger vertrauen auf die Projektentwicklung, das Management von Bauherrngemeinschaften sowie auf die Immobilienverwertung & -verwaltung von PFS. Profitieren auch Sie von maĂ&#x;geschneiderten Gesamtkonzepten und einem Full-Service-Angebot. Viele weitere Anlageobjekte finden Sie auf www.pfs.at.

Wien. Am 17. November startet die Massenbauer Finanzierungsberatung (MFB) unter dem Titel „Fremdwährung – was tun? Rat vom Experten in der Krise“ eine Seminarreihe rund um die aktuelle Problematik von Fremdwährungskrediten in Wien. Zielgruppe seien vorrangig Fremdwährungs-Kreditnehmer, die in Bedrängnis geraten sind, heiĂ&#x;t es. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen limitiert. Die schriftliche Anmeldung ist mĂśglich Ăźber office@massenbauer.at (red)

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Johann Massenbauer: „Bedrängten FXKredit-Kunden mit Rat zur Seite stehen“. 


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