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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 15. november 2013 – 23

uniqa holt it-profis

Willibald Cernko freut sich über mehr als eine Milliarde nach neun Monaten  Seite 24

COO Thomas Münkel heuert Alexander Bockelmann und Roland Grimm an  Seite 30

EZB-Streicheleinheiten diesmal wenig geliebt

ATX 6.–13. November 2013

Wochentop Wochenflop

2.617,98 DOC VER

Top 5 ATX Prime Do & Co Century Casinos Semperit Strabag Mayr-Melnhof Karton Flop 5 ATX Prime Verbund Vienna Insurance Group Erste Group Bank Warimpex S Immo

-1,79% 6,59% -8,25% 6,59% 4,83% 3,62% 3,17% 2,33% -8,25% -7,38% -5,04% -4,62% -3,35%

DAX 6.–13. November 2013

DAX (13.11.) Wochentop Wochenflop

9.054,83 CBK LXS

0,15% 8,21% -6,15%

Top 5 DAX Commerzbank Continental Adidas Siemens Deutsche Lufthansa

8,21% 7,58% 3,47% 2,89% 2,48%

Flop 5 DAX Lanxess Infineon HeidelbergCement Deutsche Telekom Daimler

-6,15% -4,67% -4,33% -4,13% -2,44%

© Erste Asset Management/Daniel Hinterramskogler; EPA/Ian Langsdon, Kurt Keinrath; Panthermedia.net/Robert Neumann

ATX (13.11.)

wegweiser tarif-fallen Vermeiden

© Foto Weinwurm

bank austria erntet © Uniqa

© APA/Fohringer

financenet

Kontrovers Üblicherweise lösen Zinssenkungen Freude aus – nicht so diesmal bei der letzten Aktion von EZB-Boss Mario Draghi (li.). Zwar sei sie positiv für den Kapitalmarkt, meint Erste Sparinvest-Chefvolkswirt Gerhard Winzer, doch Peter Brezinschek (RZB; re.) ortet eine Vermögensumverteilung. Seite 24

inhalt

Finance:Cover > Aareal Bank will heuer Rekordgewinn holen

24

Fonds:Park > Finanzdienstleister installieren Ehrengericht 25 > Anlegerchancen mit Bio-Nahrungsmitteln 26 > Nestlé zum Konzern des Monats gekürt 26 Banking/Insurance:Watch > Bankenabwicklung: Schäuble will weniger Tempo 27 > Großbritannien ist Steuerparadies Nummer eins  28 > Frost: Swiss Life-Boss  29 > Allianz verdient weniger 30

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f i n a n c e : c ov e r

24 – financenet

Freitag, 15. November 2013

financenet@medianet.at

EZB Die jüngste Aktion sorgt für ordentlichen Zündstoff – soll der Süden mit Geld des Nordens entschuldet werden?

kolumne

Frankfurter Zinsspitzen

Wenn das Blut in den Adern gefriert

Niedrige Zinsen sind gut für die Wirtschaft, aber Gift für Sparer und Lebensversicherungen. Auch die Lebensversicherer kommen durch die erneute Zinssenkung noch tiefer in die Bredouille: Schon mit den bisherigen tiefen Zinsen stellten Zinsgarantien, die vor zehn oder mehr Jahren gegeben worden waren, ein kaum lösbares Problem dar. Denn Lebensversicherungen funktionieren am besten in einem stabilen Zinsumfeld von drei bis vier Prozent – davon ist schon lang keine Rede mehr und viele Versicherer fragen sich, woher sie jetzt die Rendite nehmen sollen.

reinhard krémer

Frankfurt. Egal, wer nun mit wem in Frankfurt gegen die letzte Zinssenkung auf das tiefste Niveau seit Menschengedenken gestimmt hat – es bleibt die Frage, wie es nun weitergeht und welche Folgen diese Entscheidung hat. Für den Kapitalmarkt sei die Leitzinssenkung jedenfalls positiv, meint Erste Sparinvest-Chefvolkswirt Gerhard Winzer. Tiefe Zinsen für eine lange Zeit seien vorteilhaft für eine Positionierung in Unternehmensanleihen mit einer niedrigen Kreditwürdigkeit (High Yield-Segment) und in Aktien, so Winzer. Die unmittelbaren realwirtschaftlichen Auswirkungen der Zinssenkung seien „bescheiden“, weil der Leitzinssatz ohnehin schon sehr gering gewesen sei, ist der Erste Sparinvest-Chefvolkswirt überzeugt.

reinhard krémer

D

as Verbrauchervertrauen der Österreicher ist stabil und hat sich auch durch die Unebenheiten in der europäischen Wirtschaft nicht aus der Spur bringen lassen, meldet das Marktforschungsunternehmen Nielsen. Das ist das schon die zweite gute Nachricht in dieser Woche. Die andere: Sowohl der Wifo-Konjunkturtest als auch der Wifo-Frühindikator deuten auf eine langsame Aufwärtsentwicklung hin. Diese aufmunternden Neuigkeiten brauchen wir - ganz nüchtern betrachtet - gerade jetzt so dringend. Denn rundherum tun sich Abgründe auf, die man wohl vor wenigen Jahren noch für schier unmöglich gehalten hätte. Denn egal, ob im Budget der Republik nun 20 oder 40 Milliarden Euro fehlen (rechnet das eigentlich jemand auf Schilling um? Das sind 275,2 bis 550,4 Milliarden ehemalige Alpendollar) - die Summe läßt einem das Blut gefrieren. Denn wenn man in Betracht zieht, dass alle Steuereinnahmen der Republik im Vorjahr bei rund 86,7 Milliarden Euro lagen, kann man ahnen, was uns blüht, wenn fast ein Viertel bis zur Hälfte dieses Betrages im Budget fehlen. Als Steuerzahler fühlt man sich aber echt verhöhnt, wenn der höchst antike Beamtengewerkschafter Fritz Neugebauer mit „Wir gewinnen immer“ im Zuge der Gehaltsverhandlungen frech in die Kamera blafft.

Doch die Wellen, die die Entscheidung aufwirbelten, gingen hoch. So ortet der Chefanalyst der Raiffeisen Bank International (RBI), Peter Brezinschek, gegenüber dem ORF indirekt eine „Umverteilung“ von den kleineren Vermögen zu den größeren, „die in höherwertigen und riskanteren Anlagen tätig sind“. Und die bringen deutlich höhere Erträge, wie ein Blick auf die wichtigsten Aktienindizes zeigt. Sie stiegen in den letzten Jahren um durchschnittlich rund 30 Prozent an – Werte, von denen Sparer nur träumen können. Grundsätzlich ist für Brezinschek klar, dass eine Zinspolitik, die unter der Inflationsrate liegt, den verschuldeten Staaten, Unternehmen oder auch Privatpersonen entgegenkommen soll. „Den Preis dafür zahlen die Sparer. Das ist wie eine sehr effektive Vermögenssteuer“, so Brezinschek. Damit

© EPA/Daniel Reinhardt

Vermögensumverteilung

Bawag Staatshilfen

EZB-Chef Mario Draghi kam mit der letzten Zinssenkung ins Feuer der Kritik.

werde den Verschuldeten Zeit verschafft, bis ihnen ein Konjunkturaufschwung die Schuldenrückzahlung erleichtert.

Behübschung? Dies deckt sich auch mit der Meinung zahlreicher deutscher Banker: Die EZB will das allgemeine Zinsniveau niedrig halten, weil dadurch die höher verzinsten Staatsanleihen von Ländern der Euro-Peripherie wie Griechenland, Italien oder Spanien vergleichsweise attraktiv bleiben, heißt es.

Deutlich höher als hierzulande gehen die Wogen in Deutschland: Zwar ist der Zinsschritt, der den Euro gegenüber dem Dollar schwächte, positiv für Deutschlands Wirtschaft, weil dadurch Exporte erleichtert werden. Doch wird auch offen von einer Enteignung der Sparer gesprochen. Der deutsche Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon meinte: „Niedrigzinsen führen zu dauerhaften Verlusten der Sparer, die quasi einer Enteignung gleichkommen, weil sie bei ihren Anlagen negative Realzinsen hinnehmen müssen.“

Zwischenbilanz Über eine Milliarde Euro Gewinn in den ersten neun Monaten 2013

Heuer weitere Rückzahlungen

Bank Austria bringt Ernte ein Wien. Die UniCredit-Tochter Bank Austria hat gute Zahlen für die ersten neun Monate 2013 vorgelegt. So konnte das Betriebsergebnis dank leichten Zuwachses im Kundengeschäft und trotz hoher Belas-tungen durch Bankenabgaben gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert werden. In Summe stiegen die Betriebserträge aus dem operativen Geschäft in den ersten neun Monaten um 1,6 Prozent auf 5.294

Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2012: 5.211 Mio. Euro). Das Kreditvolumen stieg gegenüber dem Vorjahresultimo um knapp ein Prozent auf 134 Mrd. Euro. Der Nettozinsertrag, der mit einem Anteil von rund 62 Prozent aller Erträge weiterhin die wichtigste Ertragskomponente darstellt, wie das unternehmen feststellt, lag trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds mit 3,273 Mrd.

© APA/Helmut Fohringer

Wien. Die Bawag PSK, mehrheitlich im Besitz der USFonds Cerberus und Golden Tree, will noch im Dezember eine weitere Tranche der 2009 eingeschossenen österreichischen Staatshilfe zurückzahlen. Das kündigte Bankchef Byron Haynes an. Bereits im Juni hatte die Bank die ersten 50 von insgesamt 550 Millionen Euro an staatlichem Partizipationskapital getilgt. Möglich werde das, indem intern Kapital freigeschaufelt werde, heißt es. Im Oktober sei der letzte Rest des einst mehr als drei Mrd. Euro schweren, riskanten und strukturierten Kreditportfolios verkauft worden. Damit seien risikogewichtete Aktiva im „Kapital-Gegenwert“ von 175 Mio. Euro abgebaut worden. Ebenfalls im Oktober hat sich die Bank außerdem über eine 300-Millionen-Anleihe sogenanntes Basel-III-konformes Tier-2Kapital besorgt. (APA/red)

Folgen weitere Senkungen?

Willibald Cernko, CEO Bank Austria: Kostenrucksack drückt auf Profitabilität.

Euro in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf dem Niveau des Vorjahres; im Vergleichszeitraum 2012 waren es 3,288 Mio. Euro. Aber es gibt einen Wermutstropfen in der Neun-Monats-Bilanz der Bank Austria: Die Kostenbelastung durch Bankensteuern (Österreich und CEE) und Finanztransaktionssteuer in Ungarn drücken mit rund 148 Millionen Euro auf das Ergebnis. Die Risikokosten erhöhten sich leicht auf 98 Basispunkte bzw. 999 Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern liegt mit rund 1,1 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. „Man muss schon auch sehen, dass ein Großteil unseres Gewinns aus CEE kommt, während in Österreich ein immer schwerer werdender Kostenrucksack unsere Profitabilität drückt“, stellte Bank Austria-Vorstandsvorsitzender Willibald Cernko fest. „So beläuft sich die gesamte Kostenbelastung durch Bankenabgaben und die ungarische Finanztransaktionssteuer auf 148 Millionen Euro, wovon fast die Hälfte alleine in Österreich anfällt.“ (red)

Die heftigste Kritik kam erneut vom Euro-kritischen Präsidenten des Münchener Ifo-Instituts, HansWerner Sinn, der EZB-Boss Mario Draghi ins Visier nahm: „Draghi missbraucht das Euro-System, indem er den Südländern Billigkredite gibt, die sie auf dem Kapitalmarkt so nicht bekommen würden“, wetterte Sinn. Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) warnte vor großen Risiken durch die Geldpolitik der Zentralbank: Durch sie wachse die Gefahr von spekulativen Preisblasen. Die Sorge wurde vor allem offenbar auch darum getrieben, weil EZB-Direktor Benoit Coeuré offen über weitere Zinsschritte nachdachte: „Wenn nötig, können wir die Zinsen noch weiter senken“, sagte er dem Sender France Inter.

Japanische Verhältnisse Europäische Top-Banker wiesen erneut auf mögliche Ähnlichkeiten zur Lage in Japan hin, das seit vielen Jahren – bisher noch erfolglos – mit einer Deflation kämpft: „Wenngleich Mario Draghi bei der Pressekonferenz keine Parallelen zur japanischen Entwicklung sieht, dürften in den Gängen des EuroTowers deflationäre Sorgen hinter vorgehaltener Hand die Runde machen“, wurde verlautet.

Hypo NOE Jubiläumsfeier

125 Jahre Zufriedenheit

St. Pölten. Hypo NOE Generaldirektor Peter Harold eröffnete gemeinsam mit LandeshauptmannStellvertreter Wolfgang Sobotka den traditionellen „Blau-Gelben Landesabend“, der heuer ganz im Zeichen des 125 Jahre-Jubiläums der Hypo NOE-Gruppe stand. Im Hypo Panoramasaal der neuen Konzernzentrale in St. Pölten bedankte sich Harold in Anwesenheit von rund 200 hochrangigen Gästen aus Wirtschaft und Politik bei Kunden und Mitarbeitern, „die uns über viele Jahre die Treue gehalten haben“. Oberste Prämisse sei deren Zufriedenheit – „und das seit 125 Jahren“, wie Jarold betonte. Zum feierlichen Anlass führte die österreichische Schauspielerin Brigitte Kren als Erzählerin durch den eigens produzierten Jubiläumsfilm der Bank sowie durch den Abend. Vorgestellt wurde auch das druckfrische Buch „125 Jahre Hypo Niederösterreich“ mit zwei Historiker-Autoren von Rubicom, untermalt von einer Balletteinlage des internationalen Europaballetts St. Pölten.  (APA/red)


Freitag, 15. November 2013

finanzdienstleister

financenet – 25

financenet@medianet.at

Finanzdienstleister Fachverband nominierte Mitglieder des neuen Ehrenschiedsgerichts; Berufsangehörige können den Standesregeln beitreten

Ehrenschiedsgericht installiert Wien. Im Juni 2013 wurden im Fachverbandsausschuss der Finanzdienstleister (FDL) Standesund Ausübungsregeln für die Gewerbliche Vermögensberatung und die Wertpapiervermittler beschlossen. Nun wurde auch das Ehrenschiedsgericht nominiert, das deren Einhaltung garantiert. Wolfgang K. Göltl, Obmann des Fachverbands FDL in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO): „Für die Mitwirkung im Ehrenschiedsgericht konnten wir anerkannte Juristen und kompetente Finanzfachleute gewinnen. Jetzt ist gewährleistet, dass die Standesund Ausübungsregeln für die Gewerbliche Vermögensberatung und die Wertpapiervermittler durchgesetzt werden können.“ Den Vorsitz des Ehrenschiedsgerichts führt der erfahrene Richter Wolfgang Pöschl. Er war bis 2012 Vizepräsident des Oberlandesgerichts Wien, außerdem auch Vor-

Forschung Finanzmärkte

Twitter & Co.

sitzender des Dienstrechtssenates der Stadt Wien. Als Ehrenschiedsrichter wurden ernannt: Johann Massenbauer, Gewerblicher Vermögensberater und Versicherungsmakler, außerdem Präsident des Österreichischer Interessenverband zum Schutz in Geldangelegenheiten (ÖISG); Alfred Salzmann, Gewerblicher Vermögensberater und Wertpapierdienstleister; Hanspeter Schmalzl, Unternehmensund Gewerblicher Vermögensberater; Helmut Zeglovits, Bundesspartenobmann-Stellvertreter der Sparte Information und Consulting in der WKO, Unternehmensberater, Gewerblicher Vermögensberater,

Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten.

Neuer Fachverbandsanwalt Zudem wurde der ehemalige Ombudsmann der Finanzdienstleister in Niederösterreich, Friedrich Potolzky, Unternehmensberater, Gewerblicher Vermögensberater, Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten, zum Fachverbandsanwalt ernannt. Eva Gatschelhofer, Gewerbliche Vermögensberaterin und in der Ausbildung für Finanzdienstleister Trainerin, ist nun stellvertretende Fachverbandsanwältin.

Ab sofort können Berufsangehörige der Gewerblichen Vermögensberatung und Wertpapiervermittler den Standes- und Ausübungsregeln beitreten; ein Ansuchen per Post oder E-Mail an die jeweilige Landes-Fachgruppe reicht. Als äußeres Zeichen erhält das beigetretene Unternehmen eine Urkunde sowie Sticker und Anstecknadeln. Die Standesregeln enthalten neben einer Ethik- und Kollegialitätsklausel konkrete Regeln zur redlichen Berufsausübung in den Bereichen Investition, Finanzierung und Risikoabsicherung sowie zum standesgemäßen Verhalten im Interesse der Kunden. (lk)

Indikator Stimmungsbild

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Mitten im Leben. www.bawagpsk.com EU-Forschungsprojekt FIRST: Software zur Manipulationsermittlung.

Göltl: „Mit dem Beitritt verpflichtet sich der Finanzdienstleister zur Einhaltung.“

MIT STARKEM RÜCKHALT SCHAFFT MAN EIN GUTES ERGEBNIS.

Stuttgart. Stimmungen und Meinungen in Sozialen Netzwerken, Online-Foren und Blogs werden tagtäglich für unzählige Investitionsentscheidungen herangezogen. Denn auf Basis dieses sogenannten Sentiments lassen sich finanzmarktrelevante Ereignisse frühzeitig erkennen und beurteilen. Allein: Die unstrukturierten Inhalte aus dem Internet zu erfassen, zu bündeln und schnell zu analysieren, ist ohne geeignete Software unmöglich. Die Entwicklung solcher Lösungen stand im Mittelpunkt des EU-Forschungsprojekts FIRST, das nun nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Ergebnisse von FIRST zeigen für die englische Sprache, wie das Stimmungsbild einzelner OnlineBeiträge automatisch ausgewertet und zu einem Indikator verdichtet werden kann. So können Tendenzen an den Finanzmärkten richtig antizipiert werden. Auch Privatanleger könnten derartige Infos effizienter in ihre Investmententscheidungen einbeziehen, meint Christoph Lammersdorf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart: „Als Privatanlegerbörse sehen wir es als unsere Aufgabe, solche Forschungsprojekte zu unterstützen.“ Projektleiter Ulli Spankowski hebt einen weiteren Anwendungsbereich hervor: „Die Software erlaubt es auch, manipulatives Verhalten einzelner Marktteilnehmer frühzeitig zu erkennen; dies könnte Handelsüberwachungsstellen und andere regulatorische Instanzen unterstützen.“ (lk)

© Niko Formanek

Obmann in der WKO, Wolfgang K. Göltl: „Standes- und Ausübungsregeln werden so durchsetzbar.“

*) Aktion gültig bis 31.12.2014 für InhaberInnen einer nach dem 1.11.2008 eröffneten KontoBox für Produktabschlüsse aus der VorsorgeBox; Abrechnung pro Kalenderjahr


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26 – financenet

Freitag, 15. November 2013

financenet@medianet.at

Zürcher Kantonalbank Die Bank sieht im Themenfeld „Biologische Lebensmittel“ Renditechancen der Zukunft

short

Anlegerchancen mit Bio-Nahrungsmitteln

Henderson ernennt Head of Fixed Income

© Henderson

Zahlreiche Gründe für ein Investment; immer mehr Anhänger sowohl in Europa als auch den USA. Wien. Von 1999 bis 2011 hat sich der weltweite Umsatz mit Bionahrungsmitteln von USD 15,2 Milliarden US-Dollar auf 62,9 Milliarden (47 Mrd. Euro) mehr als vervierfacht. Im Durchschnitt ist der Markt jährlich um mehr als 12% gewachsen, was im Nahrungsmittelbereich sehr viel ist. Die jährlich höchsten Pro-KopfAusgaben für Bioprodukte verbucht die Schweiz für sich: 2011 wurden für 1,4 Mrd. Schweizer Franken (1,13 Mrd. Euro) Bioprodukte konsumiert. Das Land ist weltweit der siebentgrößte Markt für Bioprodukte, wobei die jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben mit 177 Franken die höchsten sind. Es gibt viele Argumente, die aus Nachhaltigkeitssicht für den Biolandbau sprechen, meint die Zürcher Kantonalbank Österreich (ZKB) in einer aktuellen Analyse: „Wir konzentrieren uns auf die vier wichtigsten“, wobei die ZKB als erstes Argument den Verzicht auf Einsatz von chemisch-sythetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln im Biolandbau anführt, weil diese problematisch für Gesundheit und Umwelt (insbesondere Gewässer) seien und die Bodenfruchtbarkeit langfristig beeinträchtigten.

Phil Apel kam 2005 als Leiter der Zinsabteilung zu Henderson.

London. Henderson Global Investors hat Phil Apel zum Leiter des Fixed-Income-Bereichs ernannt. Er wird für ein weltweit in Festzinsanlagen verwaltetes Vermögen von 18,3 Mrd. Pfund (21,75 Mrd. Euro) verantwortlich zeichnen. Unterstützt wird er von einem Team von rund 60 Mitarbeitern in UK und den USA. Apel wird direkt an CIO Rob Gambi berichten, der Anfang 2014 zu Henderson wechselt, um die Investmentkapazitäten im Bereich Fixed Income international weiter auszubauen. Mit diesen Ernennungen schließe man die heuer begonnene Neuausrichtung des leitenden Managements und Vorstands ab, wie es heißt. (lk)

Neu: AXA KurzläuferFonds US-Corporates Wien. AXA Investment Managers (AXA IM) hat die Zulassung für den AXA WF US Credit Short Duration IG zum öffentlichen Vertrieb in Österreich erhalten. Der Fonds bietet Anlegern die Möglichkeit, an der sich erholenden US-Wirtschaft teilzuhaben. Er investiert in den amerikanischen Unternehmensanleihemarkt, den größten und vielfältigsten der Welt. Beim Fonds handle es sich um ein aktiv gemanagtes Portfolio, das überwiegend in amerikanische InvestmentgradeAnleihen mit einer durchschnittlichen Duration von etwa zwei Jahren investiert. Dadurch sei der Fonds wenig zinssensitiv und von tiefer Volatilität gekennzeichnet. Zurzeit managt AXA IM 20,2 Milliarden Euro in Kurzläuferstrategien.  (lk)

Bessere Energiebilanz Zweites Argument: Der Biolandbau ist energieeffizienter. Biobetriebe benötigen zwischen 30 und 50% weniger Energie pro Hektar und 15 bis 20% weniger Energie pro produziertes Kilogramm Nahrung. Der Biolandbau habe die bessere Energiebilanz und leiste so einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz. Das dritte Argument sei, dass

© Panthermedia.net/CandyBox Images

linda kappel

USA sind naturgemäß der weltweit größte Bionahrungsmittelmarkt, aber die Schweiz hat die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben dafür.

Biobetriebe eine wesentlich höhere Artenvielfalt aufweisen, als konventionelle. Die intensive, oft auf Monokulturen ausgerichtete industrielle Landwirtschaft verursache das weltweite Artensterben. Als viertes Argument kommt noch dazu, dass der Biolandbau auf den Einsatz von Gentechnologie verzichte und das Ziel verfolge, möglichst natürlich zu produzieren. Die Risiken der Gentechnologie in der Landwirtschaft, insbesondere durch den Einsatz entsprechend modifizierten Saatguts, sind schwer abschätzbar. „Die Freisetzung von modifizierten Genen ist irreversibel“, mahnt die ZKB. Der Trend zu gentechfreier Ernährung finde sowohl in Europa als auch in den USA immer mehr Anhänger.

Schwerpunkt USA „Darum konzentrieren sich entsprechende Investments auch stark auf die USA“, so die ZKB-Experten. Der größte Hersteller für naturbelassene (von künstlichen Zusatzstoffen freie) und biologisch hergestellte Lebensmittel ist die seit 2013 börsenotierte White Wave Foods, gefolgt von der Hain Celestial Group und von Sunopta. United Natural Foods ist im Großhandel von Bionahrungsmitteln und von naturbelassenen Produkten tätig, und Whole Foods Market ist die weltweit bedeutendste Einzel-

händlerin für diese Produkte. Seit diesem Jahr sind zwei weitere größere US-Retailer mit ähnlicher Ausrichtung kotiert: Natural Grocers und Sprouts Farmer Markets.

Index und Zertifikat Das Thema Bionahrungsmittel ist auch Bestandteil des ZKB MeinIndex „Nachhaltigkeit Ressourcen“. Der Ende 2009 lancierte Index konzentriert sich auf Unternehmen, die auf eine nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung setzen. Infos zu entsprechenden Tracker-Zertifikaten finden sich auf: http://www.zkb.ch/de/startseite/ privatkunden/anlagen_und_boerse/nachhaltige_anlagen/strukturierte_produkte.html.

Erste Asset Management Das Nachhaltigkeits-Analyseteam stellt dem Nahrungsmittelriesen ein gutes Zeugnis aus

Nestlé zum Konzern des Monats gekürt

Henderson: starkes Retail-Geschäft

© Justin Lane/EPA/picturedesk.com

Vevey/Wien. Die Erste Asset Management (EAM) hat den Schweizer Nahrungsmittel-Riesen Nestlé zum Unternehmen des Monats gekürt. Das Nachhaltigkeits-Team unter CIO Gerold Permoster wählte Nestlé aufgrund aktueller Entwicklungen beim Unternehmen und in Zusammenhang mit dem Thema „Bekämpfung der Fettleibigkeit“ nach ESG-Gesichtspunkten (Environmental Social Governance) aus.

Der Weltkonzern aus Vevey am Genfer See ist bekannt für seine Marken wie Nespresso, Perrier und Maggi. Nestlé wurde zwar in der Vergangenheit immer wieder von Skandalen erschüttert (Babymilch in Entwicklungsländern, die Rolle bei der Privatisierung von Trinkwasser, Verwendung von Palmöl und gentechnisch veränderten Rohstoffen für die Nahrungsmittelproduktion), jedoch habe

Henderson: Stärkste Anlageklasse im dritten Quartal waren Aktien.

Nestlé u.a. den sogenannten Nestlé Supplier Code aufgesetzt – einen Lieferantenkodex, um Nachhaltigkeit in der Beschaffung und in den Lieferantenbeziehungen sicherzustellen. Dieser Code behandle arbeitsrechtliche Themen wie Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Arbeitszeit, Entlohnung, Diskriminierungsverbot und Vereinigungsfreiheit. Zudem würden Standards für Arbeitsplätze, Produktqualität und -sicherheit, Umweltbelastung und die Unterstützung von Bauern festgelegt, betont das EAM-Analyseteam: „Mit seinen Initiativen liegt Nestlé, was nachhaltige Rohstoffe betrifft, unter den Topunternehmen der Branche.“

Qualität und Sicherheit

© Nestlé

London. Henderson Global Investors steigerte das gesamte verwaltete Vermögen im 3. Quartal 2013 gegenüber der Vorjahresperiode um 4,3% auf 70,8 Mrd. Pfund. Dabei habe man einen starken Nettozufluss im Retail-Geschäft in UK, Europa, den USA und Asien von 1,3 Mrd. Pfund verzeichnet. Aktienprodukten flossen mit 889 Mio. Pfund die höchsten NettoMittel zu. Im Geschäftsbereich Institutional dagegen gabe es einen leichten Kapitalabfluss.

Die USA sind mit mehr als 21 Mrd. Dollar übrigens der größte Bionahrungsmittelmarkt.

Nestlé besitzt das größte private Forschungsnetzwerk der Welt.

Auch definiere Nestlé die Entwicklung von qualitativ hochwertigen und sicheren Produkten als Zielsetzung seiner F&E-Tätigkeit. Der Konzern beschäftige rund 5.000 Mitarbeiter in weltweit 32 Forschungs-, Entwicklungsund Technologiezentren und besitze damit das größte private

Forschungsnetzwerk der Welt. Im Jahr 2006 hat Nestlé den so- genannten Nestlé Nutritional Compass eingeführt, der auf allen Produkten des Konzerns angeführt ist. Im Mittelpunkt des neuen Standards stehe eine Nährwerttabelle mit Informationen zum Energiegehalt und den wichtigsten Nährstoffen. Auch Kontaktdaten für eine weitergehende Beratung, Tipps für eine ausgewogene Ernährung oder Details zu Inhaltsstoffen werden inkludiert. Im März 2013 wurde der „Access to Nutrition Index“, der die Ernährungsstandards der größten Nahrungsmittelkonzerne weltweit vergleicht, erstmals berechnet. Die europäischen Konzerne Danone, Unilever und Nestlé erreichten die ersten drei Plätze. In den Index fließen Daten zu Über- und Unterernährung ein. EAM hat alle drei mit konkreten Fragen zum Thema Adipositas konfrontiert. Unilever habe sich aber als nicht kooperativ erwiesen, weshalb das Team den Konzern auf die Watch-List setzte. Mit Danone und Nestlé dagegen gab es keine Problem.  (lk)


Banking

Freitag, 15. November 2013

financenet – 27

financenet@medianet.at

Messe card complete

Europa Die Europäische Zentralbank will eine starke, zentrale Abwicklungsbehörde

Konto BIC und IBAN

EZB vs. Schäuble

Auf Tourismus voll eingestellt Wien. card complete präsentierte auf der „Alles für den Gast“-Messe in Salzburg neben den neuesten, NFC-fähigen Terminals umfassende Serviceleistungen speziell für den Tourismusbereich. „Ob Berghütte oder CityHotel, Taxiunternehmen oder Vergnügungspark, praktisch für jedes Unternehmen und jeden Ort – wir haben ein passendes Terminal im Angebot“, so Heimo Hackel, Vorstandsvorsitzender der card complete Service Bank AG, über das Terminal-­Portfolio und den aktuellen Trend von card complete. Der Möglichkeiten gibt es viele: portable Geräte mit GPRS, IP, WLAN-Technologie oder Bluetooth-Varianten. Zusätzlich ist die neueste Generation der Terminals mit der NFC-Technologie ausgestattet, sie entspricht also dem Trend hin zum kontaktlosen Bezahlen. (ag/hk)

Amex stellt auf SEPA um Wien. Das derzeitige Kontonummern- und Bankleitzahlensystem wird beim Kredtikartenanbieter American Express Anfang 2014, mit der Einführung von SEPA, durch IBAN und BIC ersetzt. Als Beitrag zur Schaffung des einheitlichen EuroZahlungsverkehrsraums stellt American Express auf das europaweit einheitliche SEPA-BasisLastschriftverfahren um. SEPA (Single Euro Payments Area) ist ein europaweites Projekt, mit dem ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum geschaffen wurde. Für Bankkunden bedeutet dies, dass es keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen gibt. Eine bereits erteilte Bankeinzugsermächtigung von AMEXKarteninhabern wird ab sofort als SEPA-Lastschriftmandat weitergenutzt. (red)

Heimo Hackel, card complete: starke Nachfrage bei mobilen Terminals.

Bankenabwicklung: Dem deutschen Finanzminister Schäuble geht’s zu schnell.

Haltung sei jedoch kaum praktikabel, heißt es in Finanzkreisen. Denn kein Euro-Land habe einen ausreichend dotierten Abwicklungsfonds, so wie die EZB das mit der gesamteuropäischen Lösung möchte.

Eurobankenaufsicht Der Rat der Zentralbank hat mit der Französin Danièle Nouy und den Niederländer Jan Sijbrand zwei Kandidaten für die Euro-

bankenaufsicht vorgeschlagen, aber keine Reihung vorgenommen. Beide sind derzeit die Chefs der Bankenaufsicht ihrer Herkunftsländer. Die EZB hat beide Kandidaten nominiert, doch die Französin Nouy scheint klare Favoritin für das neue Amt, gewählt auf fünf Jahre, heißt es im Europäischen Parlament. Dort wird der Personalvorschlag im zuständigen Ausschuss abgestimmt. (hk/ APA)

© Jens Wolf/EPA/picturedesk.com

© keinrath.com

Frankfurt. Die Europäische Zentralbank (EZB) stellt sich nun hinter die Pläne der EU-Kommission, für die künftige Abwicklung von Banken in Europa eine starke, zentrale Behörde einzurichten. „Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Koordination zwischen nationalen Abwicklungsinstitutionen bei den Entscheidungen, die bei einer Abwicklung zu treffen sind, nicht sinnvoll ist, aus zeitlichen und finanziellen Gründen. Das gilt insbesondere im grenzüberschreitenden Kontext“, meinte die EZB in einem Rechtsgutachten zum geplanten Abwicklungsmechanismus für Banken in Europa. Dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble geht das zu schnell bzw. zu weit. Schäuble will zunächst mit einem Netz der nationalen Bankenaufseher auskommen und erst in einem zweiten Schritt über eine begrenzte Änderung des EU-Vertrags eine Übertragung dieser Kompetenz an eine zentrale Behörde vorstellen. Die Notenbank stellt sich damit also klar gegen die Position des deutschen Finanzministers. Die EZB erklärte zudem, eine Änderung des EU-Vertrags sei dafür nicht nötig. Sie will außerdem, dass die Abwicklungsbehörde alle Abwicklungen von Banken in der Euro-Zone durchführt. Schäuble will das auf die großen und systemrelevanten Institute beschränken. Diese isolierte deutsche

© EPA/Wolfgang Kumm

Rat der Zentralbank schlägt Kandidaten für Eurobankenaufsicht vor.

Kommt Anfang 2014: europaweit einheitliches SEPA-Lastschriftverfahren.

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28 – financenet

Freitag, 15. November 2013

financenet@medianet.at

Hypo Alpe Adria Noch heuer müssen dem maroden Institut bis zu 1,3 Milliarden aus Steuergeld zugeführt werden – 700 Millionen reichten nicht

Fass ohne Boden braucht mehr Insgesamt wurden mehr als 3,8 Milliarden Euro versenkt – Wirtschaftsforscher Aiginger: „Das Schlimmste kommt noch.“ dadurch die Bonität der Republik gefährdet sein könnte. Und das könnte zukünftige Schuldenaufnahmen des Bundes verteuern.

Reinhard Krémer

Wien/Klagenfurt. Die unendliche Geschichte um die Hypo Alpe Adria geht in die nächste Runde: Wie bekannt wurde, dürfte die Bank noch vor Weihnachten um die 1,3 Milliarden Euro benötigen. Damit hat das Institut die österreichischen Steuerzahler mehr als 3,8 Milliarden Euro gekostet. Wenn man Zuschüsse des Landes Kärnten dazurechnet, waren es sogar vier Milliarden Euro.

Bedarf wenig überraschend Die Höhe des aktuellen Finanzbedarfs kommt bei genauerem Hinsehen wenig überraschend. Der Bund selbst hat in den Beihilfeverhandlungen mit Brüssel den Hypo-Kapitalbedarf für 2013 vorsorglich mit schlimmstenfalls drei Milliarden Euro beziffert. Damals war man allerdings noch davon überzeugt gewesen, diesen Rahmen nicht ausschöpfen zu müssen. Viele Beobachter des Dramas stellen sich die Frage, warum man die Bank nicht so wie Institute in Zypern einfach in die Insolvenz schickt. Doch im Fall der Hypo Alpe Adria liegt der Fall nicht so einfach: Sie wurde seinerzeit mit Haftungen des Landes Kärnten in

© Wikimedia

Kommt die „Bad Bank“?

Hauptsitz der Hypo Alpe Adria in Klagenfurt: Geld vernichten in großem Stil.

Bund müsste einspringen Wenn man nun weiß, dass die Gesamteinnahmen des Bundeslandes Kärnten heuer 2,15 Milliarden Euro betragen werden, kann man sich ausrechnen, wie dies enden würde – nämlich mit einer Insolvenz des Landes Kärnten, für die es keine rechtliche Basis gibt. Unterm Strich müsste daher wieder der Bund einspringen und die Haftung übernehmen, um das Vertrauen in den Finanzplatz Österreich nicht zu schädigen. Wirtschaftsforscher Karl Aiginger meinte, das große Problem wäre nicht heuer, sondern die Jahre ab 2014 ...

Tax Justice Network Auch Deutschland gehört weiterhin zu den weltweit zehn gefragtesten Steueroasen

short

Zürich/London. Trotz aller Zugeständnisse beim Bankgeheimnis führt die Schweiz laut eines aktuellen Berichts des Tax Justice Network (TJN), der alle zwei Jahre erscheint, weiter die Liste der Steueroasen an. Auf den Plätzen folgen Luxemburg, Hongkong, die Kaimaninseln und Singapur. Für die Studie zur weltweiten Schattenwirtschaft wird das Finanzgebaren in 82 Ländern und britischen Überseegebieten wie Jersey, den Jungfraueninseln oder Gibraltar herangezogen. Großbritannien sei mit diesen Gebieten die mit Abstand wichtigste Steueroase. Im Vergleich zu der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2011 „verbesserte“ sich die Bundesrepublik

Zürich. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) braucht wegen ihrer neuen Stellung als systemrelevante Bank in der Schweiz rund drei Mrd. CHF (2,44 Mrd. €) frisches Kapital. Die BaselIII-Vorschriften, die zusätzliche Verschärfung der Schweizer Eigenmittelverordnung und die festgestellte Systemrelevanz der Zürcher Kantonalbank erfordern die Kapitalaufstockung. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) stuft auch die Staatsbank ZKB seit dem 1. November als systemrelevant ein. Bisher befanden sich lediglich die beiden Großbanken Credit Suisse und UBS in dieser Kategorie. Die Aufseher wollen so verhindern, dass ein Kollaps der Bank gravierende Folgeschäden für die Schweizer Wirtschaft nach sich zieht. Die Zürcher Kantonalbank mit einer Bilanzsumme von 135 Mrd. CHF (ca. 110 Mrd. €) ist seit einigen Jahren auch in Österreich vertreten: Am 1. Februar 2010 wurde die Zürcher Kantonalbank 100%ige Eigentümerin der Privatinvest Bank AG.  (red/APA)

Deutschland um einen Rang von Platz 9 auf Platz 8. Von den großen Industrienationen belegen in der Negativliste außer Deutschland auch die USA auf Platz sechs und Japan einen Platz in der Spitzengruppe. Im Bezug auf die USA moniert TJN einige US-Gesetze, die ausländischen Investoren in gewissen Fragen Vertraulichkeit zusichern, womit ihnen ermöglicht werde, in ihrem Heimatland der Besteuerung zu entgehen. Newcomer in den Top Ten ist der Libanon. Die Organisation TJN bezeichnet die Schweiz als „Vorreiter der Steuerparadiese“, das weiterhin jede Kooperation mit den politisch „schwächeren“ und „verletzbareren“ Ländern im Süden verweigere.  (red)

© panthermedia.net/Dietmar Stübing

Großbritannien heimliche Nummer eins

ZKB ist in der Schweiz systemrelevant

Unterm Strich ist Großbritannien mit Überseegebieten Steuerparadies Nummer 1.

US-Hypothekenskandal Die Folgewirkungen der Krise kosten Banken Milliardensummen an Strafzahlungen

Bank of Amerika soll 864 Mio. Dollar zahlen Washington. Fünf Jahre nach dem Untergang der Investmentbank Lehman Brothers und dem folgenden Furiosum des US-Immobiliendebakels bittet Präsident Obama zur Kasse: Banken, die man für mitschuld an den Desaster hält, müssen enorme Strafen zahlen. Anfang 2012 stellte Präsident Barack Obama eine Sondereinheit zur Untersuchung der Misere

auf, die man für eigentlich recht zahnlos hielt. Nun zeigt sich, dass die „Task Force“ richtig ins Volle greift. So gab es im Oktober einen historischen Vergleich mit der USRegierung, der die Großbank JP Morgan Chase 13 Mrd. USD (rund 10 Mrd. €) kostete. Goldman Sachs musste bereits 2010 für einen Subprime-Vergleich mit der US-Börsenaufsicht SEC lediglich 500 Mio. € zahlen.

© Peter Foley/EPA/picturedesk.com

Firmenwert fast völlig abgeschrieben Rom. Die italienische Krisenbank Carige hat eine Abschreibung im Volumen von 1,65 Mrd. € auf ihren Firmenwert verbucht. Damit werde dieser nur noch bei 132 Mio. € angesetzt. Die Berichtigung sei vorgenommen worden, nachdem die Aufsichtsbehörde CONSOB den Wert einiger Investments in den Geschäftsbüchern von 2012 und 2013 hinterfragt habe. Dazu zähle auch ein Anteil an Italiens Zentralbank. Die Bank versucht nun mit einem 800 Mio. € schweren Verkaufsplan für Vermögenswerte ihre Kapitalbasis zu stärken.  (red/APA)

Hinter den Kulissen wird um eine Lösung des schwärenden Problems gerungen; die Schaffung einer „Bad Bank“, in die alle „toxischen Passiva” der Hypo Alpe Adria ausgelagert werden, rückt immer näher. Finanzministerin Maria Fekter hat sich gegen diese Lösung bisher gewehrt, weil sie fürchtet, dass

Höhe von rund 14 Milliarden Euro ausgestattet. Diese Haftungen würden im Insolvenzfall aber auf jeden Fall schlagend – das heißt, das Land Kärnten müsste 14 Milliarden zur Befriedigung der HypoGläubiger locker machen.

Die Bank of America muss für Verfehlungen von Countrywide geradestehen.

Jetzt ist die Bank of America (BofA) dran – sie soll knapp 864 Mio. USD (643,29 Mio. €) Schadenersatz zahlen. Der Hintergrund dazu: Die Bank hatte 2008 das Institut Countrywide übernommen. Dieses Institut wurde des Betrugs beim Verkauf von Hypothekenpapieren verdächtigt, für den nun die Bank of America als Eigentümer haftet. Ende Oktober befand nun eine New Yorker Gerichtsjury, dass Countrywide Fannie Mae und Freddie Mac tatsächlich beim Verkauf von Hypothekenpapieren betrogen hat. Daraufhin brachte die Regierung bei einem New Yorker Gericht einen Antrag auf Zahlung von 864 Mio. USD ein. Auch eine ebenfalls des Betrugs beim Verkauf von Hypothekenpapieren schuldig gesprochene Ex-Mitarbeiterin von Countrywide soll nun eine ihren finanziellen Möglichkeiten angemessene Strafe zahlen. Countrywide hat bereits Kosten für juristische und regulatorische Streitigkeiten in zweistelliger Milliardenhöhe verursacht.

Nach Berichten der Financial Times strebt Washington offenbar ähnliche Übereinkünfte mit neun weiteren Großbanken an, die in die Immobilienmisere verwickelt waren. Darunter befindet sich auch die Deutsche Bank.

Milliardenkosten kommen Aber die Subprime-Causa scheint nur einer von Dutzenden komplexen Fällen zu sein, welche die Behörden aktuell weltweit aufarbeiten. dazu gehören der LiborSkandal um manipulierte Zinssätze. In diesem Fall zahlte die Schweizer UBS zwei Mrd. USD (rund 1,5 Mrd. €), um sich weitere Untersuchungen vom Hals zu schaffen. Die holländische Rabobank legte eine Mrd. USD (750 Mio. €) auf den Tisch. Nach Schätzungen der Analysegesellschaft Bernstein Research dürften die diversen Vergleiche allein die größten US-Banken letztlich über 100 Mrd. USD kosten. Die Deutsche Bank allein bildete Rückstellungen für Prozessrisiken in Höhe von drei Mrd. €. (rk)


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Freitag, 15. November 2013

financenet – 29

financenet@medianet.at

Versicherungsdschungel Viele unterschiedliche Bedingungen bei Haushaltsversicherung, warnt Versicherungsmakler-Vizeobfrau Brigitte Kreuzer

„Experten heranziehen wichtig“ Versicherungsmakler wollen den Weg durch die Tarif-Fallen weisen.

Achtung bei Kindern Die Besonderheit in den Bedingungen der Anbieter liege nun darin, dass es unterschiedliche Altersgrenzen gibt, warnt Kreuzer: Die Mehrheit schützt etwa Kinder nur bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres – einige Versicherer aber auch bis zum vollendeten 27. Lebensjahr. Eine weitere Voraussetzung ist, dass das „Kind“ (bzw. der junge Erwachsene) nicht über ein eigenes Einkommen verfügt. „Da wiederum gibt es auch ganz unterschiedliche Auslegungen der Versicherungen, was nun konkret als eigenes Einkommen des Kindes zählt“, warnt Kreuzer. Einige Versicherungsunternehmen werten beispielsweise eine Lehrlingsentschädigung oder geringfügige Beschäftigung bereits als Einkommen. Ebenso darf kein eigener Haushalt bestehen: Hat also z.B. ein Student eine kleine Wohnung, weil er zum

Swiss Life Management

Frost wird Chef

© Swiss Life/Stephan Knecht

Zürich. Der Schweizer Lebensversicherer Swiss Life, Mutterkonzern des früheren Finanzdienstleisters AWD (heute Swiss Life Select), bekommt einen neuen Chef. Nach zwölf Jahren beim Unternehmen will sich CEO Bruno Pfister beruflich neu orientieren und seine Funktion per 1. Juli 2014 an Patrick Frost weitergeben, heißt es. Frost gehört seit 2006 der Konzernleitung an und ist heute Investitionschef; davor war er u.a. Portfoliomanager bei Winterthur. (APA)

Patrick Frost wird neuer Chef der Ex-AWD-Mutter Swiss Life.

Studium nach Wien oder in eine andere Universitätsstadt abseits des Wohnorts der Eltern gekommen ist, dann hätte er die Voraussetzungen einer Mitversicherung nicht mehr erfüllt.

Viele Ausnahmeregeln Doch auch hier gibt es wieder Unterschiede: „Manche sehen einen Wohnsitz am Studienort nicht als eigenen Haushalt“, sagt Kreuzer: „Ein Versicherer z.B. sieht eine Mitversicherung bis zum 27. Lebensjahr vor und solange Kinderbeihilfe bezogen wird – da kann der Jugendliche durchaus

einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen und auch einen eigenen Haushalt haben.“

Vorsicht Personenschäden Aus diesen vielen Besonderheiten und Unterscheiden sei leicht ersichtlich, dass „es unbedingt ratsam ist, einen unabhängigen Experten heranzuziehen – also einen Versicherungsmakler“, betont Kreuzer: „Speziell die Absicherung im Bereich der Haftpflicht ist wichtig, denn eine Reihe von Ereignissen kann die finanzielle Existenz bedrohen – speziell bei Personenschäden wie Skiunfall, Radunfall, etc.“ (red)

© Foto Weinwurm

Wien. Wer einen Schaden erleidet oder verursacht, muss ihn grundsätzlich selbst tragen – es sei denn er hat die richtige Versicherung: Diese Grundregel gilt in Österreich wie anderswo. Doch es ist nicht leicht, sich richtig abzusichern – und der Rat eines unabhängigen Experten, nämlich eines Versicherungsmaklers, daher hilfreich, sagt die Wiener Versicherungsmaklerin Brigitte Kreuzer, Vizeobfrau der Makler in der Wirtschaftskammer Wien. Privatpersonen in Österreich sind meist über ihre Haushaltsversicherung (in der Praxis ein Paket aus verschiedener Schutzarten wie Feuer, Haftpflicht, usw.) geschützt: „Am österreichischen Versicherungsmarkt haben die Haushaltsprodukte auch die Privat- und Sporthaftpflicht inkludiert. Der mitversicherte Personenkreis erstreckt sich grundsätzlich auf den Versicherungsnehmer inklusive Ehepartner bzw. Lebensgefährte und inklusive minderjähriger Kinder“, so Kreuzer.

Versicherungsmaklerin Kreuzer: „Personenschäden können Existenz bedrohen.“


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30 – financenet

Freitag, 15. November 2013

financenet@medianet.at

short

Helvetia führt neue Kfz-Schaden-App ein

Zusammengelegt Uniqa IT Services GmbH ins Leben gerufen; Bockelmann, Grimm und Gartler als Geschäftsführer

Uniqa optimiert IT-Struktur

Kurt Molterer: „Auch professionelle Berater verdrängen das Thema.“

Wien. Eine von der Nürnberger Versicherung beauftragte Studie der Uni Salzburg ging der Frage nach, inwieweit es in der österreichischen Bevölkerung ein Bewusstsein für Krankheit und Pflege im Alter gibt. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Bei bewusst ausgewählten Österreichern sowie zufällig ausgewählten Vertriebspartnern (Versicherungsmakler, Versicherungsagenten, Vermögensberater) wurden Grundstimmung als auch typische Vorstellungsmuster zum Thema erhoben. Das Interesse dafür sei kaum vorhanden, was zu keiner aktiven Informationssuche führe. „Selbst besorgte Menschen suchen nicht aktiv nach Informationen“, so die Studienleiterin Astrid Spatzier. Weiteres Detail: Mit der Pflege einer Person oder dem Eintreten eines Pflegefalls im unmittelbaren Umfeld geht nicht zwingend eine Sensibilisierung einher. Nahezu alle Befragten blenden Krankheiten im Alter oder mögliche negative Vorkommnisse aus. Aber auch bei den Beratern sei das Wissen dürftig. Nürnberger-Vorstand Kurt Molterer: „Wir wollen verstärkt informieren – mit dem Pflegeleitfaden, dem Pflegelückenrechner und unserer Pflege-App.“ (lk)

Gleichzeitig forciert die Uniqa die elektronische Kommunikation: Kunden können sich ihre Polizzen und andere Schriftstücke nach erfolgter Anmeldung online im Kundenportal myUNIQA ins Postfach zustellen lassen. So seien die Polizzen auch im Schadensfall, wenn es hektisch zugeht, griffbereit. (lk)

Bockelmann ist der neue Head of Group IT bei der neuen Uniqa-Einheit UITS GmbH.

Allianz Ergebnis in Schaden- und Unfallsparte trotz Großschäden in ersten neun Monaten um 6 Prozent gesteigert

„Ganzjahresausblick jetzt am oberen Ende“ Frankfurt. Europas größter Versicherer, Allianz, trotzt den Unwettern und der Zinsflaute. Im dritten Quartal sank das operative Ergebnis zwar um knapp ein Prozent auf 2,5 Mrd. Euro. Die Zuversicht für das Gesamtjahr trübt das aber nicht. „Angesichts der guten Entwicklung der Allianz Gruppe in den ersten neun Monaten erwarten wir jetzt ein operatives Ergebnis für das Gesamtjahr von leicht über 9,7 Mrd. Euro, dem oberen Ende unseres prognostizierten Zielkorridors“, erklärte Vorstandschef Michael Diekmann. Unterm Strich stand im abgelaufenen Quartal ein Gewinn von 1,4 Mr. Euro, 6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Zwar hatte es über die Sommermonate gerade in Europa eine

Reihe von Großschäden gegeben: Nach der Flut kamen in Deutschland die Hagelstürme. Doch die Allianz steckte die Nettobelastungen durch die Unwetter von insgesamt 464 Mio. Euro vergleichsweise locker weg und konnte ihr Ergebnis in der Schaden- und Unfallversicherung sogar um sechs Prozent auf über 1,2 Mrd. Euro steigern. Der Herbststurm „Christian“ verursache nur einen überschaubaren Schaden. Sorgenkind ist aber immer mehr die jahrelang boomende Vermögensverwaltung. In der Sparte (mit Pimco und Allianz Global Investors) brach das operative Ergebnis um elf Prozent auf 754 Mio. Euro ein. Kunden zogen Gelder in Höhe von 26,7 Mrd. Euro ab. (ag)

Diekmann: „Erwarten für 2013 operatives Ergebnis von leicht über 9,7 Mrd. Euro“.

Nicht-Leben-Geschäft „Großes Potenzial im Baltikum“

EU-Energiekommissar Oettinger will neue Absicherung

Wien/Tallin. Die börsenotierte Vienna Insurance Group (VIG) plant 2014 in Estland nun auch den Start im Nicht-Leben-Geschäft, berichtet das WirtschaftsBlatt. Weitere Details seien noch nicht spruchreif, hieß es dazu aus der VIG. Die VIG ist in Estland bereits im Lebensversicherungsgeschäft tätig und war dort im Vorjahr die Nummer vier am Markt. In beiden anderen baltischen Staaten Litauen und Lettland ist die VIG sowohl in der Lebensversicherung als auch in Nicht-Leben tätig.

Berlin/München. Frankreichs Atomkraftwerke sind nur bis 90 Millionen Euro versichert, in Deutschland immerhin bis zu zwei Milliarden Euro. Nun fordert EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) eine einheitliche Haftpflicht für Europas Meiler. Einen ähnlichen Vorstoß hatte er bereits vor einem Jahr angekündigt. Nun will Oettinger im Frühjahr einen Vorschlag vorlegen, um eine einheitliche Haftpflichtversicherung für alle Atomkraftwerke in Europa einzuführen. Dann würden die „wahren Kosten“ der Atomkraft transparent werden, zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung.

VIG ab 2014 auch in Estland aktiv

In Lettland sei der Versicherungsmarkt insgesamt um 9,7 Prozent gewachsen, in Litauen um 5,2 Prozent – ein Wachstum, von dem man hierzulande nur träumen kann. Die Prämieneinnahmen der österreichischen Versicherungen sanken 2012 um 1,0 Prozent auf 16,3 Mrd. Euro. Die Pro-Kopf-Ausgaben für Versicherungen lägen laut Zeitung im Baltikum durchschnittlich bei 170 Euro, in Österreich seien es rund 1.920 Euro.  (ag/red)

Estnischer Markt wächst „Die Märkte bieten ein großes Potenzial. Man darf nicht vergessen, dass im Baltikum insgesamt mehr Menschen leben als in der Slowakei“, wird VIG-Chef Peter Hagen zitiert. Der estnische Versicherungsmarkt habe im Vorjahr einer Branchenpublikation zufolge ein Prämienplus von 10,6 Prozent auf 345 Mio. Euro verzeichnet. Lebensversicherungen seien um 5,7 Prozent gestiegen, andere Versicherungen um 12 Prozent.

Einheitliche Haftpflicht für Meiler

Bericht zufolge Atomkraftwerke in Frankreich nur bis 90 Mio. Euro versichert, in Bulgarien nur bis 49 Mio. Euro; in Deutschland sind es immerhin 2 Mrd. Euro. Die europaweit einheitliche Versicherungssumme müsse „so hoch wie möglich“ ausfallen, so Oettinger, und werde „sicher bei einer Milliarde Euro oder höher“ liegen. Was fehlt, ist die Zustimmung aller 28 Mitgliedsstaaten, daher sei ihm ein realistischer Betrag lieber. (APA)

„Extreme Unterschiede”

Hagen: „Im gesamten Baltikum leben mehr Menschen als in der Slowakei.“

Vor einem Jahr kündigte Oettinger einen Vorschlag für eine europaweite AKW-Pflichtversicherung an, den er eigentlich in diesem Frühjahr vorlegen wollte. Passiert ist seitdem aber nichts: Nach wie vor legt jeder Mitgliedsstaat die jeweilige Deckungssumme selbst fest – was zu extremen Unterschieden in der Absicherung von Atommeilern in der EU führt. So sind dem

© EPA

© Nürnberger Versicherung

Nürnberger: Menschen verdrängen Pflegethema

Polizzen überall griffbereit

© UNIQA

Wien. Nach einem Kfz-Unfall ist das korrekte Ausfüllen des Schadenberichts oft eine Herausforderung für die geschockten Beteiligten. Fehler bei der Schadenmeldung wirken sich aber nachteilig auf die Schadenregulierung aus, z.B. durch zeitliche Verzögerung. Die neue kostenlose App von Helvetia für iPhones soll dies verhindern helfen, indem sie Schritt für Schritt durch die Schadenmeldung führt. So werden etwa Datum und Uhrzeit automatisch erfasst, der Standort wird automatisch per GPS bestimmt, die Schadenart (Unfall, Wildschaden, Hagelschaden, etc.) lässt sich im Menü auswählen, auf einer vorgegebenen Skizze kann man den Schaden markieren, Fotos dürfen freilich nicht fehlen. Die fertig ausgefüllte Meldung wird digital direkt an die Versicherung geschickt.  (lk)

tig schneller und effektiver umsetzen.“ Der gebürtige Deutsche und promovierte Naturwissenschafter kann auf eine langjährige Erfahrung im IT-Bereich zurückgreifen. Er war u.a. als CIO der Fireman’s Fund Insurance Company in den USA tätig. Der diplomierte Betriebswirt Roland Grimm, 47, verstärkt seit 1. November 2013 als Mitglied der Geschäftsführung die UITS. Christian Gartler, 53, komplettiert das künftig dreiköpfige IT-Managment-Führungsteam.

© EPA

Die Schaden-App ersetzt aber nicht die behördliche Anzeigenpflicht.

Wien. Die Uniqa Group optimiert ihre IT-Struktur. Mit 1. Oktober 2013 wurden die IT-Einheiten von Uniqa Österreich Versicherungen AG und Uniqa International AG unter einem Dach zusammengeführt. Die neue Uniqa IT Services GmbH (UITS GmbH) ist direkt dem Vorstandsressort Thomas Münkel, COO der Uniqa Insurance Group AG, zugeordnet. Die ehemalige Uniqa Software-Service GmbH wird künftig unter der geänderten Firmenbezeichnung Uniqa IT Services GmbH geführt und bündelt zukünftig alle IT-Einheiten der Uniqa Group im In- und Ausland. Head of Group IT und Vorsitzender der UITS-Geschäftsführung ist Alexander Bockelmann, 39, er berichtet direkt an Münkel. Bockelmann: „Geschäftsprozesse und Produkte werden zunehmend regional oder konzernweit definiert. Mit einer gebündelten IT-Funktion können wir diese Anforderungen künf-

© Petra Spiola

© Helvetia

Polizzen und Schriftstücke nun online via Kundenportal abrufbar und somit jederzeit griffbereit.

Oettinger erwartet im Falle des Falles automatisch höhere Kosten für Endkunden.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 15. November 2013 – 31

wiener zinshäuser teurer

In 5 Jahren haben sich Zinshäuser in Wien im Schnitt um ein Drittel verteuert, so Otto Immobilien  Seite 33

© EHL Immobilien

© Panthermedia.net

real:estate

Top Büros Wohnungen Anlageimmobilien www.ehl.at

büromarkt bleibt in wien stabil

Es wird weniger neu gebaut, darum bleibt der ­Leerstand auf Wiens Büromarkt bei sieben Prozent  Seite 34

Wir leben Immobilien.

Immobilien um 30,7 Mrd. Euro stehen zum Verkauf IMMO-AGS 6.–13. November 2013

IATX (13.11.) 184,07

0,26%

Wochentop CAI 1,71% Wochenflop Warimpex -4,62% CA Immobilien Anlagen  1,71% Immofinanz 0,30% conwert 0,00% Atrium -1,14% S Immo -3,35% Warimpex -4,62%

IMMO-FONDS 1-Monats-Performance (per 13.11.) Monatstop ESPA Stock Europe 9,55% Monatsflop DBXT CSI300 -9,48%

© Gerald Stefan

Top 5 Immofonds ESPA Stock Europe-Prop. VT CZK 9,55% AXA Aedificandi I Cap 5,22% Dexia Equ.B European Prop. C 5,18% AXA WF Framlington Eur. RE  4,05% Wiener Privatb. Europ. Prop. T 3,99% Flop 5 Immofonds DBXT CSI300 R.E.1C -9,48% CS SICAV One(Lux)Eq.Glob. -6,59% iShares US Prop.Yi. UCITS ETF-2,78% Henderson As-Pac Prop.Equ. -2,74% WIP Global Real Estate Sec. A -2,45%

In Österreich inserierte Immobilien erfasst Mit den Daten­angeboten seiner Unternehmen Immounited und Imabis will Roland Schmid (mit Geschäftsführerin Anita Körbler) Immobilien-Profis den totalen Durchblick durch Österreichs Markt bieten: „Transparenz hebt die Qualität des Angebots.“  Seite 32

6.–13. November 2013

2 Prozent mehr Umsatz Trotz Flaute in der Baubranche CERX (13.11.) 506,02

Wienerberger erkämpft Zuwächse

-2,06%

inhalt

Immo:Markets > Mieter ziehen bald in Gerling Quartier ein 

32 33

34

People&Dates > Hilfe für die Opfer des Taifun Haiyan  37

© Wienerberger Ziegelindustrie GmbH

Immo:Capital > Atrium bremst die Gewinnerosion ein  > Baulobby fordert breite Offensive für Wohnbau 

Wienerberger-Chef Heimo Scheuch: auf widrigen Märkten Umsatz gesteigert.

Wien. Der Ziegelriese Wienerberger hat im 3. Quartal 2013 den Umsatz in der Gruppe um zwei Prozent auf 773,4 Mio. € gesteigert. Und das, obwohl „auf unseren wichtigsten Märkten heute weniger gebaut wird als im Krisenjahr 2009“, wie Wienerberger-Chef Heimo Scheuch anmerkt. Das operative EBITDA kletterte gleichzeitig um 4% auf 104,2 Mio. €. Hauptverantwortlich waren Ergebnisverbesserungen im westeuropäischen und US-Ziegelgeschäft sowie im osteuropäischen Rohrgeschäft, heißt es weiter. Die laufenden Restrukturierungsmaßnahmen brachten weitere 4 Mio. € Kosteneinsparungen. (red)

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32 – financenetreal:estate

Freitag, 15. November 2013

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© Parlamentsdirektion/Mike Ranz

Parlament: Plan für Sanierung läuft an

Immounited-Gründer Roland Schmid Immobilien-Datenbank erfasst alle Kaufverträge, alle inserierten Objekte

„Transparenz und Qualität auch bei Immos Trumpf“ Derzeit stehen in Österreich 83.000 Immobilien zum Verkauf, weitere 55.000 sind auf Miete zu haben.

Wien. Beim Projekt „Platform L – Lebensstationen” hat das Österreichische Siedlungswerk (ÖSW) im Sonnwendviertel, das sich innerhalb des neuen Stadtentwicklungsgebiets „Bahnhof Wien – Europa Mitte“ befindet, 92 geförderte Mietwohnungen, vier Home-Offices und zwei Lokalflächen errichtet. Am Montag fand die feierliche Übergabe statt. Vor Ort waren u.a. die ÖSW-Vorstände Wolfgang Wahlmüller und Michael Pech, Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner und Roman Delugan vom Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects. (red)

© EPA/Gary He

Neues World Trade Center hält US-Rekord

Die Immo-Transaktionen Gegründet wurde Immounited vor sechs Jahren, um den Zugang zu Grundbuch und anderen öffentlichen Dokumenten und -daten zu erleichtern. Die Usability stieß am Immobilienmarkt auf Anklang, der Fokus wurde bald ausschließlich auf Immobiliendaten gesetzt. 2009 kam die Erfassung der ImmoTransaktionen hinzu. „Wir bieten heute den Online-Zugang zu sämtlichen verbücherten Immobilienkaufverträgen in ganz Österreich“, so Anita Körbler, Geschäftsführerin der Immounited GmbH. Heuer werden bei Immounited drei Millionen Euro Umsatz erwartet; man hat inzwischen über 1.300 Kunden, auf die sich rund 5.000 User verteilen: Immobilienmakler, Immobilienbewerter, Banken, Bauträger, große Immobilienfirmen wie Eugen Otto, EHL, ÖRAG und andere; dazu weitere immobilieninteressierte Institutionen, die Statistik Austria u.v.m. „16 Mitarbeiter tun nichts anderes, als Verträge zu lesen und auszuwerten“, sagt Schmid: Jeder

Roland Schmid: Immounited für Kaufverträge, Imabis für den Blick in die Zukunft.

Kaufvertrag ist verschieden und wird inklusive Nebenbedingungen wie z.B. Schuldenübernahme individuell erfasst. „Ein großer Vorteil, den wir in Österreich haben, ist, dass unser Grundbuch öffentlich ist. Das ermöglicht eine Transparenz, um die uns unsere deutschen Nachbarn oft beneiden.“ Im Zuge der weiteren Entwicklung holte Schmid 2012 das technische Know-how ins eigene Haus und gründete die Schmid IT GmbH. Als Nebenaspekt bietet man nun auch IT-Dienstleistungen wie spezielle Software u.Ä. an und erstellt z.B. für die s Real gerade eine neue Website inklusive Immobiliensuchmaschine. „Wir verstehen die Abläufe in der Immobilienwirtschaft und bieten entsprechend Beratung,

Entwicklung und Betrieb als FullService-IT-Anbieter der Immobilienbranche“, so Schmid. Er rechnet heuer, also im zweiten Bestandsjahr, mit bereits 450.000 Euro Umsatz bei der Schmid IT GmbH, die im Moment auf acht Mitarbeiter kommt; die gesamte Roland Schmid-Firmengruppe zählt derzeit 42 Mitarbeiter.

Die neue Datenbank Jüngste Neugründung ist die Immo-Datenbank Imabis, die heuer im Jänner gestartet ist und bereits auf 320 Kunden und 500.000 Euro Umsatz kommt. Sie sammelt österreichweit die Immobilienangebote der größten Immo-Portale. „Wir verarbeiten knapp 500.000 Inserate

Nach neun Monaten 84,4 Millionen Euro Nettoertrag

Blue Buildings Umwelt-Produktdeklarationen im Fokus

Wien/Saint Helier. Die börsenotierte Immobilienfirma Atrium, ehemals Meinl European Land (MEL), hat den Gewinnrückgang nach neun Monaten eindämmen können. Im Halbjahr war der Nettogewinn im Jahresabstand noch um 32 Prozent niedriger gewesen, nach drei Quartalen lag er mit 84,4 Mio. Euro nur noch 21,1 Prozent unter Vorjahr.

Linz/Wien. Gemeinsam mit PE International lud die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft zur 3. EPDTagung ins Schloss Schönbrunn ein. Internationale Experten der Bau- und Immobilienwirtschaft erörterten am 29. Oktober den aktuellen Stand der Nachhaltigkeit bei Baustoffen und deren Verwendung bei Blue Buildings.

Atrium bremst Gewinnrückgang

Antenne dabei oder nicht? Beim neuen World Trade Center erlaubt.

Etwas mehr Miete

New York. Der Neubau des World Trade Centers in New York ist mit 541 m Höhe offiziell der höchste Wolkenkratzer der USA. Eine Expertenkommission des Rates für hohe Gebäude und städtischen Lebensraum (CTBUH) entschied am Dienstag, dass die 124 m lange Antenne mitgerechnet werden darf. Damit überragt der Wolkenkratzer den Willis Tower in Chicago, der bis 2009 den Namen Sears Tower trug und bei seiner Fertigstellung 1973 das höchste Gebäude der Welt war. Mit jenem Titel schmückt sich mittlerweile der Burj Chalifa in Dubai (830 m).  (APA)

Die Bruttomieterlöse lagen im Vorjahresvergleich nach neun Monaten mit 148,0 (142,9) Prozent um 3,6 Prozent höher, unbereinigt legten sie um 4,7 Prozent auf 151,4 (144,6) Mio. Euro zu, teilte Atrium mit. Die Nettomieterlöse wuchsen unbereinigt um 4,0 Prozent auf 143,0 (137,5) Mio. Euro, im Vorjahresvergleich um 3,7 Prozent auf 140,2 (135,2) Mio. Euro. Der Marktwert der vermieteten Immobilien legte im Jahresabstand um 8,4 Prozent auf 2,369 (2,185) Mrd. Euro zu, an Entwicklungsprojekten und Grundstücken gab es per 30.9. Marktwerte von 604 (538) Mio. Euro, um 12,2 Prozent mehr als Ende 2012. Die liquiden Mittel legten in

den neun Monaten um 59 Prozent auf 331 (208) Mio. Euro zu, und das Eigenkapital blieb stabil bei 2,304 (2,281) Mrd. Euro (+1,0 Prozent).

Mehr NAV Das Nettovermögen (NAV) je Aktie betrug zum 30.9. gemäß EPRA 6,54 Euro, nach 6,43 Euro Ende 2012. Nach den IFRS-Regeln lag der NAV je Aktie nun bei 6,15 (6,12) Euro. (red/APA)

Atrium-CEO Rachel Lavine hat die Mieterträge leicht erhöht.

EPD-Tagung: Nachhaltiges Bauen

ben die Methode und mit der neu gegründeten ECO-Platform sind wir auf dem Weg zu einer europäischen Harmonisierung.” Die Initiative ermöglicht es Baustoff-Herstellern, EPDs grenzüberschreitend zu verwenden und auf gleichen Standards aufzubauen. „Mit dieser Harmonisierung wird eine langjährige Forderung der Industrie nach verlässlichen Grundlagen erfüllt”, so Mitveranstalter Adolf Merl von PE International. (red)

Europa-Harmonisierung? Dabei standen Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declaration, EPD) von Baustoffen im Mittelpunkt von Vorträgen, Diskussionen und Workshops. „Mit diesen EPDs haben wir nunmehr die Datengrundlage für die ökologische Gebäudebewertung nach den internationalen Normen (ISO 14025; ISO 14040ff) sowie der Europäischen EN 15804” so Burkhart Lehmann vom I.B.U. (Institut für Bauen und Umwelt, Berlin). Der Verein sieht sich als Vorreiter bei der Bewusstseinsbildung für die Nachhaltigkeit und hat mehr als 500 EPDs als Programmhalter veröffentlicht. Lehmann: „Wir ha-

© ÖGNI

Bahnhof Wien: Objekt von ÖSW übergeben

täglich“, so Schmid. Die Kunden sehen auf einen Blick, ob und bei wie vielen Maklern eine Immobilie bereits inseriert ist, ab wann und zu welchem Preis. Auch Senkungen der Angebotspreise lassen sich im Zeitablauf nachverfolgen, und die Objekte können mit anderen in ihrer Lage, Ausstattung und Qualität verglichen werden. Das ermöglicht einige Rückschlüsse auf den gesamten österreichischen Immobilienmarkt. So gibt es auf den 19 erfassten Plattformen derzeit rund 485.000 Immobilieninserate, die rund 135.000 Objekte betreffen: 83.000 Eigentums- und 55.000 Mietobjekte. Im Schnitt wird also jedes Objekt auf knapp vier Portalen inseriert, oft von mehreren Maklern. Die aktuell online gestellten Immobilienobjekte haben einen Gesamtpreis von 30,7 Milliarden Euro – das bedeutet nicht zuletzt auch rund 900 Millionen Euro an (potenziellem) Honorarvolumen für die Immobilienmakler, denen der Verkauf gelingt. „Meine Vision ist es, Qualität durch Transparenz zu fördern“, sagt Schmid. Er empfiehlt den Immobilienmaklern, sich weniger um dieselben, eng begrenzten städtischen Märkte zu streiten und stattdessen lieber Spezialisierungen zu suchen – zum Beispiel kleinere Gebiete, die sie dafür auch besser kennen als andere. Oder die Abwicklung von ImmobilienSuchaufträgen, die in Österreich noch wenig verbreitet sind. Letztlich seien auch ländliche Gebiete in Österreich noch viel weniger von Maklern bearbeitet als in anderen heimischen Gegenden. „Qualität setzt sich durch, davon bin ich überzeugt. Wer sie nicht lebt, wird möglicherweise langfristig scheitern“, meint Experte Schmid. (gst)

© Gerald Stefan

Wien. Für die politische Grundsatzentscheidung zur Sanierung des Parlaments in Wien wird es ernst. Bis Ende November erhalten die Fraktionen eine Projektinformation mit sechs Varianten inklusive Kostenschätzungen vorgelegt. Das Papier wurde vom Projektteam der Parlamentsdirektion in Zusammenarbeit mit der von den Ziviltechnikern Vasko+Partner gestellten Projektsteuerung ausgearbeitet, hieß es. Die Parlamentsfraktionen sollen auf dieser Grundlage eine Variante auswählen, die Entscheidung soll im ersten Quartal 2014 im Nationalrat fallen. Die Gesamtkosten könnten bis zu 500 Mio. Euro betragen; ev. weicht das Parlament zeitweise in die alte WU Wien aus. (APA)

© APA/Herbert Pfarrhofer

Die Sanierung des Nationalrats könnte bis zu 500 Mio. Euro kosten.

Wien. „Transparenz hebt die Qualität“, weiß Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der Immobiliendatendienstleister Immounited, Imabis bzw. Schmid IT. Durch die Erhebung von Angebots- und Kaufvertragsdaten kann Schmid beispielsweise sagen, dass derzeit ziemlich genau 30,7 Milliarden Euro an Immobilienbestand in Österreich öffentlich zum Verkauf stehen und im vergangenen Jahr Immobilien in Höhe von rund 27 Mrd. Euro verkauft worden sind. „Grundlage dafür ist eine Datenbasis, mit der wir derzeit eine Alleinstellung haben“, so Unternehmer Schmid.

Wolfgang ­Scheibenpflug, Flughafen, mit Burkhart Lehmann, I.B.U. Berlin (v.l.n.r.).


i m m o :Ma r k e t s

Freitag, 15. November 2013

financenetreal:estate – 33

financenet@medianet.at

Ein Drittel teurer in fünf Jahren Gleichzeitig fielen die Renditen entsprechend, so Marktbericht von Otto Immobilien

short

Wiens Zinshäuser knapp

Buwog will weitere 18.000 Wohnungen Wien. Die Immofinanz-Wohnungstochter Buwog will ihr Portfolio in Deutschland kräftig vergrößern. Man habe über den Erwerb von 18.000 Wohneinheiten in den nördlichen Bundesländern Deutschlands Gespräche mit Solaia RE aufgenommen, so die Buwog. Mit einem Ausgang der Verhandlungen sei um den Jahreswechsel zu rechnen. Die Solaia ist ein Joint Venture der italienischen Immobiliengruppe Prelios und eines Investmentfonds, der von der Deutsche Asset & Wealth Management gemanagt wird. Die Buwog ist schon bisher im nördlichen Nachbarland auf Expansionskurs. So verfügt sie nach ihren jüngsten Zukäufen über rund 7.200 Wohnungen in Deutschland, 2014 will man den Bestand dort auf 15.000 bis 20.000 erhöhen. Die Immofinanz möchte sich von der Mehrheit an der Buwog trennen und diese nächstes Jahr an die Frankfurter Börse bringen. In Österreich hat die Buwog 27.000 Wohnungen im Portfolio. (red/ag)

Top-Lagen wurden weniger schnell teurer als Nachzügler – aktivste Gegend waren 10. und 11. Bezirk. Wien. Die Preise am Wiener Zinshausmarkt sind in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt um rund ein Drittel gestiegen, die Renditen dementsprechend kontinuierlich gefallen. Das geht aus dem aktuellen Zinshaus-Marktbericht der Wiener Otto Immobilien Gruppe hervor, der am Montag präsentiert wurde. Der Wiener Zinshausmarkt sei damit klarer „Gewinner” der Finanzkrise.

Wiens Zinshäuser sind deutlich teurer geworden, die erzielbaren Renditen fielen gleichzeitig in den Keller.

2 Prozent, seither sind sie auf 1,4 Prozent gesunken. Die höchsten erzielbaren Renditen betrugen im Herbst 2009 noch 7,6 Prozent, aktuell beträgt die Spitzenrendite 6 Prozent.

Maximal 6 Prozent Rendite Im ersten Halbjahr 2013 wurden auf dem Wiener Zinshaus-Markt nur knapp 199 Mio. € umgesetzt,

auch die Anzahl der Transaktionen sei geringer gewesen als in den Vorjahren. „Im Herbst allerdings hat die Nachfrage vor allem von Privatanlegern nach entwickelten Häusern wieder zugenommen”, sagte Markus Steinböck, Experte für Zinshäuser bei Otto Immobilien. Die aktivste Region waren in den vergangenen Jahren der 10. und der 11. Bezirk in Wien – dort wech-

selten 300 Häuser ihre Eigentümer. Die niedrigsten Preise lange dort bei 660 € pro m�. Otto Immobilien selbst hat vor wenigen Wochen im Rahmen der laut eigenen Angaben ersten Wiener Zinshaus-Aktion zwei Immobilien in zentraler Lage des 3. bzw. 4. Bezirks deutlich über dem Rufpreis versteigert, nämlich um 10,6 bzw. 11,8 Prozent über dem Ausrufungspreis. (red/APA)

© Immofinanz Group

Der Bericht erfasste sämtliche im Grundbuch registrierten Transaktionen vom Jänner 2008 bis zum Juni 2013. Dabei habe sich gezeigt, dass die Mindestpreise zum Teil deutlich gestiegen seien, heißt es in dem Bericht. Während man im Herbst 2009 in einigen Lagen für manche Objekte 300 € pro m� bezahlt habe, müsse man heute für vergleichbare Häuser zumindest 660 € pro m� aufwenden, also mehr als das Doppelte, erklärte Studienautorin Lene Kern. Geringer hingegen sei die Preissteigerung im Top-Segment: Lagen die Spitzenpreise für ein Gründerzeit-Zinshaus bzw. -Zinshausanteil im Herbst 2009 noch bei 5.000 € pro m�, so stieg dieser Wert bis zum Herbst 2013 auf 5.510 € pro m�, also um rund 10 Prozent. Genau umgekehrt entwickelten sich die Renditen: Vor fünf Jahren lagen die geringsten noch bei

© Panthermedia.net/Manfred Angermayr

Top-Segment gebremst

Buwog-Chef Daniel Riedl will in Deutschland weiter ausbauen.

Michael Jordans Villa ist zu ersteigern

15 Partner aus Bau- und Umweltbranche Gewerkschaft und Kammer wollen mehr bauen: Aufstockung verlangt

Baulobby fordert Offensive für Wohnbau bankchef Josef Schmidinger. In den sozialen Wohnbau soll eine Mrd. € pro Jahr zusätzlich fließen, so eine der Forderungen. Die Wohnbaufördergelder sollen künftig nicht mehr für die Finanzierung von Stadien oder Bahnhöfen bzw. zum Stopfen von Löchern in den Landesbudgets verwendet werden dürfen.

Mehr Geld fürs Wohnen Neben der zusätzlichen Milliarde soll der Initiative Umwelt + Bauen zufolge die Wohnbaufördersumme, die im Zuge des Finanzausgleichs aus dem Bundesbudget in die Bundesländer fließt, von 2,8 auf 3 Mrd.

€ aufgestockt werden; die Gelder für die thermische Sanierung müssten bis 2016 von 100 auf 300 Mio. € verdreifacht werden. Auch bei den Bundesgebäuden solle eine 3-Prozent-Sanierungsrate angestrebt werden. In Summe seien in Österreich der Initiative zufolge also 4 Mrd. € für Bau- und Sanierungsmaßnahmen notwendig – den Großteil machen dabei das jährlich erforderliche Investitionsvolumen für den Neubau (2 Mrd. €) und die Sanierung (500 Mio. €) aus. Zusätzlich zur Wohnbauförderung (knapp drei Mrd. €) fehlt demnach eine Mrd. €. (red/APA)

© APA/Helmut Fohringer

Wien. Mit zwei zentralen Forderungen bringt sich die Baulobby in die Koalitionsverhandlungen ein: Die Investitionen in den Neubau bzw. die Sanierung von Wohnungen und Gebäuden sollen deutlich steigen und die staatliche Wohnbauförderung soll wieder zweckgebunden werden. „Ziel muss es sein, dass die Wohnbaugelder wieder dort ankommen, wo sie ankommen sollen”, so Bau-HolzGewerkschaftchef Josef Muchitsch, der als Sprecher der „Initiative Umwelt + Bauen” fungiert. Hier bekommt er u.a. Schützenhilfe von Bau-Bundesinnungsmeister HansWerner Frömmel und s Wohnbau-

Highland Park. Basketballstar Michael Jordan versteigert sein drei Hektar großes Anwesen, weil sich bislang kein Käufer fand. Zur Villa in dem Städtchen Highland Park im US-Bundesstaat Illinois gehören u.a. 15 Badezimmer, neun Schlafzimmer – und natürlich ein Basketballplatz. Wohnfläche: gut 5.200 m�. Highland Park liegt nördlich der Millionenstadt Chicago, wo Jordan einst als Sportler seine größten Erfolge feierte. Die Villa ist den Kaufinteressenten allerdings bisher zu teuer: Jordan wollte zunächst 29 Mio. USD, dann senkte er auf 21 Mio. USD – erfolglos. (red)

Gewerkschafter Muchitsch: Wohnbaugelder zielgenauer verteilen.

Pensionsalter für Gründerzeithäuser angehoben?

PROMOTION

Frau Wirth, Sie haben bereits mehrfach Eigentümer von Gründerzeithäusern bei der Sanierung begleitet. Worauf kommt es bei der nachhaltigen Sanierung an? Doris Wirth: Ein Gründerzeithaus besteht bereits seit mehr als 120 Jahren und ist daher per se als nachhaltig gebaut anzusehen. Die Lebensdauer einer solchen Immobilie kann man durch eine hochwertige Sanierung um viele weitere Jahrzehnte verlängern. Bedenken muss man, dass ein unsachgemäßer Eingriff in die Substanz eines Gründerzeithauses massive Folgeschäden bewirken

kann, die die Investition wieder zunichtemachen können. Diesen technischen Anforderungen stehen die Bedürfnisse der Nutzer gegenüber. Wir müssen in alter Bausubstanz höchsten Wohnkomfort schaffen, damit Menschen weiterhin gern in diesen schönen Häusern wohnen und diese auch gern pflegen. Können Sie uns ein paar neuralgische Punkte nennen? Wirth: Ganz klar, die richtige Fensterlösung, eventuell in Kombination mit Wohnraumbelüftung; mehr Sensibilität für das ‚bauphysikalische System Gründerzeithaus‘, intelligente Dachgeschoßplanungen,

um späteres kostenintensives Kühlen zu vermeiden, sowie smarte und nutzerfreundliche haustechnische Anlagen. Letztendlich muss ein hoher Wohnkomfort garantiert werden. Warum sollen wir die gründerzeitlichen Bauten erhalten? Ist es nicht einfacher, auf der grünen Wiese moderne, smarte, coole Wohnungen zu errichten? Wirth: Die Entwicklung neuer Stadtquartiere ist für eine lebendige Stadt ebenso wichtig wie urbane Verdichtung und Modernisierung der Substanz. Wenn es uns gelingt, diese Immobilien nachhaltig

für die nächsten 100 Jahre zu sanieren, haben wir eine solide Basis für ein weiteres Tourismus-Jahrhundert in dieser Stadt. Diese Häuser haben schöne Fassaden, Wände aus Ziegeln, hohe Räume und ziehen daher Besucher, Bewohner und Bewohnerinnen magnetisch an. Dass unsere Gründerzeitviertel bewohnt und belebt bleiben – mit einem attraktiven, zeitgemäßen Wohnstandard –, ist auch sozialpolitisch wünschenswert und letztlich auch eine Kostenfrage: Hochwertiger Wohnraum im Herzen der Stadt hat keine Erschließungskosten, denn es ist ja alles da.

© BLUESAVE Ingenieure und Baumeister

Im Dialog mit Doris Wirth, Expertin für Energieeffizienz und Sanierung von Altbauten, GF von BLUESAVE Ingenieure und Baumeister.

Doris Wirth BLUESAVE Ingenieure und Baumeister, Amalienstraße 3, 1130 Wien, Tel: 876 31 90, Fax: 876 31 90 doris.wirth@bluesave.at,www.bluesave.at


immo:markets

34 – financenetreal:estate

Freitag, 15. November 2013

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EHL Immobilien Büromarktbericht zeichnet stabiles Bild, wenngleich fehlendes Flächenwachstum keine großen Sprünge erwarten lässt

Wiener Markt als sicherer Hafen Leerstandsrate liegt im Jahresvergleich aufgrund weiter sinkender Neuflächenproduktion bei stabilen sieben Prozent. die Verschiebung innerhalb der einzelnen Marktsegmente: Während in den letzten Jahren ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis das wichtigste Entscheidungskriterium darstellte, konnten nun vermehrt Abschlüsse im mittel- und hochpreisigen Segment getätigt werden, auch abseits des Sonderfalls Innenstadt, wo die Spitzenmieten stabil bei 27 €/m2 liegen.

Fritz Haslinger

Wien. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten zeigt sich, ob Erfolge aus den Phasen des Aufschwungs tatsächlich nachhaltig sind. Der Wiener Büromarkt hat den Härtetest, den Konjunkturflaute und Schuldenkrise für Europa darstellen, bis jetzt jedenfalls sehr gut bestanden“, erklärt Michael Ehlmaier, Geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien GmbH.

… Rekordtief bei Neuflächen Die Neuflächenproduktion sinkt 2013 auf ein neues Rekordtief und wird rund 5% unter dem niedrigen Vorjahreswert liegen. Für das letzte Quartal rechnet EHL mit einem deutlich höheren Wert, der zum Großteil der Fertigstellung des DC Towers mit allein 43.000 m2 Bürofläche geschuldet ist. Da sich kein zusätzlicher Flächenbedarf durch Expansion oder Zuzug von Unternehmen abzeichnet, wird die

© EHL Immobilien

Positive Entwicklung, aber …

M. Ehlmaier: „Investoren schätzen Wiener Markt als soliden und sicheren Hafen.“

Zankapfel für Experten

Kein Flächenwachstum Die Nachfrage nach Büroflächen war von Übersiedlungen heimischer Unternehmen ohne Flächenwachstum geprägt. Neuansiedlungen von nicht in Wien ansässigen Unternehmen sowie Expansionen bestehender Standorte bleiben die Ausnahme. Gesucht werden vor allem qualitativ hochwertige Neubaubüros mit optimaler Verkehrsanbindung. 2014 soll, so EHL, die Neuflächenproduktion weiter zurückgehen und mit maximal 100.000 m2 den aktuellen Tiefstand nochmals unterbieten. Investoren schätzen den Wiener Markt als sicheren Hafen mit solider Entwicklung und stabilen Mietpreisen.

Immofinanz Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im größten Eigenentwicklungsprojekt ist für 2014 geplant

Ist Passivhaus zu teuer?

© Elk Fertighaus

Wien/Köln. „Seit der vollständigen Übernahme des Gerling Quartiers durch die Immofinanz Group im September 2012 laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Die ersten Wohnungen werden bereits Anfang 2014 an die neuen Eigentümer übergeben, die Büromieter können ab dem Frühjahr 2014 einziehen“, sagt Immofinanz-CEO Eduard Zehetner. „Bislang haben wir knapp die Hälfte der 144 Wohnungen des ersten Abschnitts verkauft – zum überwiegenden Teil an Eigennutzer, die aus Köln und Umgebung stammen.“

Architektur und Technik Derzeit wird auf der Baustelle in zehn Gebäuden (denkmalge-

schützte Bestands- sowie Neubauten) gleichzeitig gearbeitet. Die Umwandlung des ehemaligen Sitzes des Gerling Versicherungskonzerns stellt nicht nur eine architektonische Herausforderung dar, sondern erfordert auch bautechnische Höchstleistungen. So wurde etwa das weithin sichtbare Wahrzeichen, das rund 60 m hohe Gerling Hochhaus, bis auf das Stahlskelett entkernt, bevor nun mit dem Wiederaufbau begonnen wird. Das Gerling Quartier wird im Endausbau eine Nutzfläche von rund 75.000 m2 aufweisen. Die Wohnkonzepte reichen von Penthouse über Loft bis zur Stadthauswohnung. Ein freier Blick auf den Dom erwartet die künftigen Wohnungseigentümer.  (fh)

© Panthermedia.net/Claudio Divizia

Mieter ziehen bald in Gerling Quartier ein

Expertenstreit um Kosteneffizienz von Passivhäusern eskaliert.

Freier Blick auf Kölner Dom ist Pluspunkt für die künftigen Wohnungseigentümer.

Kematen Standort eines der weltweit modernsten Kaltwalzzentren zur Herstellung von hochwertigem Bandstahl

voestalpine eröffnet neues Kaltwalzzentrum Wien/Linz. Der voestalpine-Konzern hat im niederösterreichischen Kematen/Ybbs eines der weltweit modernsten Kaltwalzzentren zur Herstellung von hochwertigem Bandstahl er��ffnet.

113 Mio. Euro investiert Mit einer Investition von 113 Mio. € entstand in den letzten fünf Jahren auf 70.000 m� der bisher

größte Produktionsstandort der Böhler-Uddehom Precision Strip GmbH. Das neue Werk beschäftigt ab sofort 160 Mitarbeiter und produziert künftig 60.000 t Bandstahl pro Jahr für die Sägenproduktion in 70 Ländern weltweit. Im letzten Jahrzehnt investierte der voestalpine-Konzern rund 450 Mio. € in seine neun Gesellschaften in Niederösterreich, die damit auch für

die kommenden Jahre abgesichert werden.

Technologieführer Einmal mehr positioniert sich der voestalpine-Konzern als Technologieführer in seinem Segment und setzt im neuen Werk in Kematen auf die derzeit innovativsten Fertigungstechnologien weltweit. „Das hochmoderne Kaltwalzzentrum in Kematen ist ein Meilenstein für die weitere Entwicklung der Metal Forming Division. Wir stärken damit nicht nur unsere globale Führungsposition bei Bandstahlprodukten, sondern tragen außerdem zur Standortsicherung in Niederösterreich bei“, erklärt Herbert Eibensteiner, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Forming Division.

Standort Österreich © voestalpine

Wien. Das Passivhaus sei zu teuer, weil die Mehrkosten beim Bau durch Einsparungen im Betrieb nicht wettgemacht werden können, ist die Meinung von Gemeinnützigen Bauvereinigungen-Obmann Karl Wurm. Laut der hauseigenen Studie „Energieeffizienz und Wirtschaft“ ist ein gut gebautes Niedrigenergiehaus mit einem Heizwärmebedarf zwischen 30 und 40 kWh/m2/ Jahr das kosteneffizienteste Objekt. Niedrigstenergie- bzw. Passivhäuser sind laut Studie um rund 7% teurer als „WBF 2010“Objekte, was Baukosten und Nebenkosten betrifft. Absolut bedeutet dies einen Unterschied von rund 110 € pro m�, bezogen auf durchschnittliche Kosten der ab 2005 fertiggestellten Bauten von 1.689 €/m2 Wohnnutzfläche. Für „Passivhaus Austria“-Geschäftsführer Günter Lang beweist die Studie aber rein gar nichts: Die dafür herangezogenen Objekte sind ungeeignet, weil sie nur geplante Passivhäuser mit massiven Mängeln in der baulichen Umsetzung seien. Und Christian Krainer, Geschäftsführer des steirischen Wohnbauträgers ÖWG, will laut Der Standard nun den ultimativen Beweis antreten: Er will in Graz zwei idente Häuser bauen, einmal nur nach Bauordnung, einmal nach (strengerer) Wohnbauförderung. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.  (red/APA)

Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte der Wiener Büromarkt im ersten Halbjahr 2013 um rund 20% zulegen. Für das laufende Gesamtjahr prognostizieren die EHL-Experten eine leicht steigende Gesamtvermietungsleistung von 260.000 m2 auf 270.000 m2. Ein weiteres positives Signal sei

geringe Neuflächenproduktion jedoch zu keiner signifikant sinkenden Leerstandsrate führen und liegt im Jahresvergleich bei sieben Prozent.

Kaltwalzwerk in Kematen soll weltweite Qualitäts- und Kostenführerschaft sichern.

Wenngleich voestalpine künftig primär in außereuropäischen Zukunftsmärkten wie Asien, Nordund Südamerika wachsen wird, sieht die langfristige Konzernstra-

tegie jedoch auch die Absicherung der technologischen Führerschaft der österreichischen Standorte vor. Bereits 2008 erfolgte im Wirtschaftspark Kematen der Spatenstich für den Bau des größten Produktionsstandorts der BöhlerUddeholm Precision Strip-Gruppe. Nun geht das Werk vom bisherigen Teil- in den Vollbetrieb über. Das Herzstück des Produktionsstandorts ist das neue Kaltwalzgerüst, das engste Dickenund Planheitstoleranzen bei einer gleichzeitig größtmöglichen Materialausbringung erreicht. Diese Voraussetzungen tragen künftig unter anderem zu einer 30%igen Erhöhung der jährlichen Walzkapazität auf rund 60.000 t bei. Mit der Großinvestition konzentriert die voestalpine ab sofort die gesamte Bandstahl- und Sägebandstahlproduktion in Kematen. „Wir haben die Fertigung an einem zentralen Standort vereint, um damit von Österreich aus die Qualitätsund Kostenführerschaft weltweit langfristig sicherzustellen“, bestätigt Eibensteiner. (red)


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P e op l e & Dat e s

36 – financenetreal:estate

Freitag, 15. November 2013

financenet@medianet.at

short

Versteigert: John Lennons Geburtshaus

Klimadatenbank Carbon Disclosure Project 2013 zeichnet österreichischen Stromerzeuger Verbund aus

Ein Top-Rating in Sachen Klimaschutzperformance

© dpa/Przybylla

Verbund gelingt 2013 das Triple: Country Leader, Industry Group Leader und Index Leader.

Liverpool. Das Haus, in dem die Beatles-Legende John Lennon seine frühe Kindheit verbrachte, wurde nun in Liverpool versteigert: 480.000 £ (560.000 €) wurden erzielt, fast das Doppelte des zuvor geschätzten Höchstpreises. Den Zuschlag erhielt ein anonymer Bieter aus den USA über Telefon. Schon bald verbreitete sich das Gerücht, dass Yoko Ono, John Lennons zweite Ehefrau, das Haus ersteigert haben könnte. Das unscheinbare Reihenhäuschen in der Nähe der durch einen Beatles-Song berühmt gewordenen Penny Lane wechselte weit über dem für diese Gegend üblichen Preis den Besitzer – dieser liegt bei ca. 150.000 £ für ähnliche Immobilien.  (red)

Eco Business legt bei Gewinn deutlich zu Wien. Der börsenotierte Immobilienkonzern Eco Business, der großteils im Besitz des Immobilienentwicklers conwert steht, hat in den ersten drei Quartalen 2013 mehr Gewinn geschrieben – allerdings aufgrund von Verkäufen weniger Mieten eingenommen. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 17,3 Mio. nach 11,7 Mio. €, das Vorsteuerergebnis auf 7,6 nach 0,5 Mio. €. Der Konzerngewinn lag bei 5,9 Mio. nach 1,1 Mio. €.  (red)

Hochwasserschutz: Gespräche starten

Wien. Der heimische Stromriese Verbund wurde nun im Rahmen des „Carbon Disclosure Project 2013“ ausgezeichnet – als bestes österreichisches Unternehmen im Bereich transparente Berichterstattung von Emissionsdaten sowie Klimaschutzleistungen. Dabei überholt Verbund im D-A-CH-Report auch einige namhafte deutsche Energieunternehmen und wird bestes Unternehmen seiner Branche. „Als eines der klimafreundlichsten Stromunternehmen Europas genügt uns die Erfüllung gesetzlicher Mindestanforderungen nicht. Wir setzen selbst neue Maßstäbe durch Anwendung höchster technologischer Umweltstandards“, erzählt Wolfgang Anzengruber, VerbundVorstandsvorsitzender. „Die ausgezeichnete Bewertung im Carbon Disclosure Project 2013 bestätigt unsere Strategie.“

Klimawandel & Rendite

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber freut sich über die ausgezeichnete Bewertung im Carbon Disclosure Project 2013.

Die ökonomische Relevanz des Klimawandels nimmt zu und hat immer stärkeren Einfluss auf die Performance von Unternehmen am Kapitalmarkt, denn Klimawandel und Rendite schließen einander nicht aus. 722 internationale Investoren mit einem Gesamtanlagevermögen von 87 Mrd. USD haben eine weltweite Klimadatenbank ins Leben gerufen: das Carbon Disclosure Project. Durch dieses Klima-Rating mit mehreren Indizes werden Investitionsmöglichkeiten transparenter, aber auch Chancen und Risiken der globalen Erderwärmung besser vergleichbar sowie Reduktionsmaßnahmen ersichtlich. 4.000 Unternehmen nehmen weltweit teil, die Ergebnisse werden global,

nach Regionen sowie nach Themenschwerpunkten, ausführlich dargelegt.

Dreimal an der Spitze Verbund erhielt die Auszeichnung für die erneute Qualifikation 2013 für den Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI) und setzte sich in drei Bereichen an die Spitze: Country Leader, Industry Group Leader und Index Leader. Maximal 100 Punkte können erzielt werden, mit 94 Punkten hat der Stromerzeuger in Sachen Transparenz und Nutzbarkeit der verfügbaren Klimadaten sowie einer Klimaschutzleistung der Gruppe B eine Top-Performance hingelegt. Damit ist Verbund auch

Verbund berichtet seit 2006 Die Auszeichnung durch das Carbon Disclosure Project, an das Verbund seit 2006 berichtet, bestätigt den Weg, den Verbund eingeschlagen hat. Der Stromerzeuger hat sich zu einem verantwortungsvollen, nachhaltigen Umgang mit der Umwelt verpflichtet, wobei die Schonung der natürlichen Ressourcen durch die Optimierung der Stoff- und Energieflüsse im Vordergrund steht. Die Vermeidung von Umweltbeeinträchtigungen hat dabei Vorrang vor deren Verringerung.

Charity Re/Max verkauft Lebkuchen für Licht ins Dunkel

Wien. Die Kommunikation rund um Immobilienprojekte stand kürzlich bei der Veranstaltung des Vereins Intelligentes Wohnen (VIW) am Programm. Ingo Linke, Geschäftsführer der WISAG Gebäudetechnik und Vizepräsident VIW, eröffnete den Abend mit einem Impulsvortrag zum Thema „Der Gebäudekomfort aus der Sicht des Facility Managers und aus der Sicht des Benutzers“. Anschließend folgte die von Walter Senk moderierte Diskussion mit Helmut Floegl, Professor für Facility Management der Donau-Universität Krems, Ernst Kovacs (Raiffeisen evolution project development), Architekt Johannes Pesendorfer (pumar Pesendorfer & Machalek), Christian Wagner (Christian Wagner & Partner Real Estate) sowie Ingo Linke.

Amstetten. In vielen österreichischen Schulen lag tagelang Lebkuchenduft in der Luft, denn zahlreiche Schüler backten und verzierten eifrig und liebevoll „Knüsperhäuser“ für Licht ins Dunkel. Die köstlichen Kunstwerke werden nun online verkauft. Dass diese an die richtige Adresse gelangen, dafür sorgt das Re/Max-Netzwerk.

Das Resümee? Je früher die Kommunikation beginnt und je besser diese funktioniert, desto höher ist die Zufriedenheit des Endnutzers der Immobilie – ganz gleich, ob es sich dabei um ein privates oder gewerbliches Objekt handelt. Unter den Gästen: Erich Benischek (Blaue Lagune), Thomas Tischler (ÖRAG), Christian Pillwein (Beckhoff), Peter Fiedler (ASSA Objektservice), Bernhard Botlik (Mercuri Urval Austria), u.v.m.  (mst)

Höhere Zufriedenheit „Kommunikation ist einer der Bausteine, der zum intelligenten Bauen und Wohnen einen wichtigen Beitrag liefert und das Ergebnis wesentlich verbessern kann“, so VIW-Präsident Thomas Kozak.

© Thomas Kozak

© APA/Gert Eggenberger

Feistritz im Rosental. Das Hochwasser der Drau im vorigen Jahr ist noch vielen deutlich in Erinnerung. Das Land Kärnten und Verbund beginnen nun Gespräche für einen besseren Schutz der Marktgemeinde Lavamünd bei extremen Hochwassersituationen. Eine eigene Arbeitsgruppe wird ein Maßnahmenpaket ausarbeiten – unter Berücksichtigung der technischen, ökologischen und rechtlichen Rahmenbedingungen entlang des Flusses. Verbund bringt die mit der obersten Wasserrechtsbehörde abzustimmenden Vorschläge über eine angepasste Wehrbetriebsordnung ein und stellt ab alle Unterlagen und das Endgutachten zum Hochwasser ins Internet.  (red)

nehmen wie der Österreichischen Post, Raiffeisen Bank International, Strabag oder OMV.

VIW Intelligentes Bauen und Wohnen im Blick

Frühzeitige Kommunikation zählt

Lavamünd in Kärnten war 2012 besonders vom Hochwasser betroffen.

Country Leader, das mit Abstand beste österreichische Unternehmen, und liegt 35 Punkte über dem heimischen Schnitt. Obwohl die Bewertungsmethoden strenger waren, konnte man sich im Rating gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich verbessern, speziell bei der Berichterstattung und beim Stakeholder-Engagement. Dabei wurde jeweils sogar die volle Punktezahl erzielt. Als einziger Energieversorger unter 36 Top-Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde der Stromproduzent Industry Group Leader. Im ATX-Vergleich ist Verbund der Index Leader, mit großem Abstand auf das durchschnittliche Scoring, und liegt damit vor Unter-

Für VIW-Präsident Thomas Kozak ist Kommunikation ein wichtiger Baustein.

Knüsperhäuser für guten Zweck

aber sicher auch als originelles Weihnachtsgeschenk viel Freude. Lebkuchen-Fans können auf remax.at/knüsperhäuser die einzelnen Häuser bewundern und den Schülern ihre Anerkennung ausdrücken, indem sie auf den „Gefällt mir“-Button drücken. Im Vorjahr kam die Aktion, die heuer zum zweiten Mal stattfindet, übrigens sehr gut an – insgesamt wurden mehr als 5.200 € an Licht ins Dunkel gespendet.  (mst)

Online-Kauf „Auch Knüsperhäuser aus Lebkuchen sind Häuser“, meint Bernhard Reikersdorfer, Chef von Re/ Max Austria. „Wir freuen uns, dass wir als größte Makler-Organisation Österreichs den tollen Einsatz der Lehrer und Schüler zugunsten von Licht ins Dunkel unterstützen dürfen. Sie haben uns mit dem Verkauf der vorweihnachtlichen Lebkuchen-Häuser beauftragt.“ Über www.remax.at/knusperhaus sollen die essbaren Kunstwerke nun bestmöglich verkauft werden, schließlich geht der gesamte Kaufpreis an Licht ins Dunkel. Jedes Haus ist ein Einzelstück und zaubert Weihnachtsstimmung ins eigene Heim oder Büro, bereitet

© RE/MAX

Über eine halbe Million Euro konnte John Lennons Geburtshaus erzielen.

© Verbund

michaela Stipsits

Die Lebkuchenhäuser gibt’s online, der Erlös geht komplett an Licht ins Dunkel.


p e o p l e & dat e s

Freitag, 15. November 2013

financenetreal:estate – 37

financenet@medianet.at

Bawag PSK Aufruf, auch bargeldlos monetäre Hilfe zu leisten, zum Beispiel ßber die Internet-Spendenplattform www.meinespende.at

Hilfe fĂźr Taifun Haiyan-Opfer Wien. Anlässlich der aktuellen Taifun-Katastrophe auf den Philippinen haben zahlreiche karitative Organisationen in Ă–sterreich zu Spendenaktionen zugunsten der Opfer aufgerufen. Die Bawag PSK wird diese Spendeaufrufe aktiv unterstĂźtzen, heiĂ&#x;t es.

Drei Wege der Hilfe Dazu hat das Institut drei Wege ausgewählt: In einer Sofort-Aktion hat die Bank der Caritas eine Hilfe in HĂśhe von 10.000 â‚Ź auf das Spendenkonto „Taifun Katastrophe“ zur VerfĂźgung gestellt, „damit an die Opfer rasch akute Ăœberlebenshilfe in Form von Nahrungsmitteln, Wasser und Decken geleistet werden kann“, wird betont. Des Weiteren verzichtet die Bawag PSK ab sofort auf die Einhebung des Entgelts fĂźr Bareinzahlungen zugunsten folgender Konten:

• Caritas: Bawag PSK 7.700.004 (BLZ: 60.000), Kennwort: Katastrophenfonds Caritas • UNICEF: Bawag PSK 1.516.500 (BLZ: 60.000), Kennwort: Kinder Philippinen • Kindernothilfe Österreich: Bawag PSK 92.144.077 (BLZ: 60.000), Kennwort: Kinder in Not.

Bargeldlos unkompliziert Die Bawag PSK legt Spendenerlagscheine der Caritas zugunsten der Taifunopfer in allen 500 Filialen in ganz Ă–sterreich auf, um damit einen weiteren Impuls fĂźr die Spendenbereitschaft der Ăśsterrei-

chischen BevĂślkerung zu setzen. Als Alternative zur Bareinzahlung empfiehlt die Bawag PSK die bargeldlose Ăœberweisung via eBanking, eBanking App, die Ăœberweisungsscanner in den SB-Zonen der Bank sowie die Spendenplattform www.meinespende.at, mit der jederzeit entgeltfrei auf sämtliche Spendenkonten, egal, bei welchem Institut, Geld Ăźberwiesen werden kann. Christoph Schweifer, Generalsekretär internationale Programme bei der Caritas, bringt in einer Aussendung seine Dankbarkeit fĂźr die „spontane und umfassende UnterstĂźtzung durch die Bawag PSK“ zum Ausdruck.  (lk)

Š EPA

Sofort-Spende von 10.000 Euro, Entgeltverzicht fĂźr diverse Spendenkonten.

Taifun Haiyan: Bawag PSK spendet und verzichtet auf Entgelt zugunsten der Opfer.

Otto diamond dogs|group

Web-Relaunch

Ratings Oligopol brechen

Neue Agentur

London. Ratingagenturen aus fĂźnf Ländern wollen mit einer neuen Gesellschaft Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch Konkurrenz machen. Die drei weltgrĂśĂ&#x;ten Ratingagenturen kommen gemeinsam auf einen Marktanteil von Ăźber 90%. ARC kritisierte, die drei Firmen bildeten eine Art Oligopol, seien amerikazentriert und fehleranfällig. FĂźr ARC haben sich CPR (Portugal), Care Rating (Indien), GCR (SĂźdafrika), Marc (Malaysia) und SR Rating (Brasilien) zusammengetan. (ag)

Taifun zerstĂśrt das Leben von Hunderttausenden auf den Philippinen!

Foto: Francis R. Malasig/ EPA

Wien. Ein Design mit starker Bildsprache, klarer Struktur und nĂźtzlichen Features wie semantische Volltextsuche, hinterlegt mit leistungsstarkem Content-Management (von Kentico) und die problemlose ZusammenfĂźhrung von bestehenden Datenbanken: All dies bildete die Basis der Online-Neuausrichtung der Otto Immobilien Gruppe, berichtet die heimische New Media-Agentur diamond: dogs|group. Die 1956 als Hausverwaltung gegrĂźndete Otto Immobilien Gruppe (www.otto.at) ist heute viertgrĂśĂ&#x;ter Makler des Landes. „Rundum-Service auf hĂśchstem Niveau“ war fĂźr Inhaber Eugen Otto auch im Online-Auftritt wichtig, daneben das „emotionale Erleben von Immobilien und der Kundennutzen“. (red)

Katastrophenfonds der Caritas. Wir helfen! Die Nothilfe der Caritas ist angelaufen. Bitte auch um Ihre UnterstĂźtzung! Ein Hilfspaket fĂźr Opfer der Taifun Katastrophe um 35 Euro beinhaltet: MI4GKUMIITĂ˜PG$QJPGPMI6TQEMGPĆ‚UEJ&QUGP5CTFKPGP 500 ml SpeiseĂśl, 1 kg Zucker, 1 StĂźck Waschseife, Wassercontainer (Gebinde), 5EJNCHWPVGTNCIG&GEMG

Š EPA/Justin Lane

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Freitag, 15. November 2013 – 39

© Wikimedia

d: delisting wird leichter

Deutsche BGH-Entscheidung macht Börsen­ rückzug oder -wechsel einfacher  Seite 40

© sxc/thenutz

advisory rumänien: mehr steuern

Der Rat der Auslandsinvestoren hält die Fiskalpolitik für „unberechenbar“  Seite 43

synergien 60.000 anleger verwaltet © König & Cie/Claudia Kempf

Steuern: Jetzt an den Stellschrauben drehen

short

© PHHV Rechtsanwälte

PHHV berät bei Verkauf der Chemson Gruppe

Kaspar: „Herausfordernde Transaktion als Auktionsprozess strukturiert”.

Wien. Ein Team um die M&APartner Rainer Kaspar und Stefan Prochaska hat die BuyOut Central Europe II Beteiligungs-Invest AG („Buy-Out“) beim Verkauf ihrer Anteile an der Chemson Gruppe, einem global agierenden Unternehmen mit Standorten in Australien, Brasilien, China, Deutschland, England, Holland, Österreich und den USA, das im Bereich der PVC-Additive und Glasadditive tätig ist, begleitet. Käufer der Chemson Gruppe ist Ordu Yardımlama Kurumu (OYAK), der Pensionsfonds des türkischen Militärs, der als große Industrieholding mit seiner Tochtergesellschaft Akdeniz Kimya ebenfalls in der Produktion von Kunststoff-Additiven tätig ist.  (lk)

© Mediendienst.com/Foto Wilke

© Deloitte; BDO Austria; Michaela Kopsch

Gemeindefinanzen: Einmaleffekt

Biwald: Schulden und Haftungen um in Summe 17,3 Mrd. in 2012.

Am 32. Dezember ist’s zu spät Experten wie oder Margit Widinski, Geschäftsführerin der BDO Austria (l.) oder Gernot Schuster, Partner von Deloitte Österreich, und die selbstständige Bilanzbuchhalterin Ingrid Göschl erklären, was ­Einnahmen-Ausgaben-Rechner und Unternehmer jetzt noch tun können. Seite 40 Bank Austria OGH-Urteil gibt im Madoff-Streit Recht

Ab 1. Jänner 2014 Papier nur mehr für Barzahlungen

Die Nachwehen der Causa Bernard Madoff sind noch lange nicht vorbei.

Wien. Die Bank Austria hat in der Causa um den US-Milliardenbetrüger Bernard Madoff in einem langjährigen Streitpunkt einen juristischen Erfolg errungen. Sie haftet nicht für die Verluste des von ihr vertriebenen Primeo-Fonds, dessen Gelder im Madoff-Schneeballsystem versickerten. Laut Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) hat die Bank Austria ihre Prospektpflichten nicht verletzt. Geschädigte Anleger hatten der Bank vorgeworfen, die Angaben in den Prospekten seien unvollständig gewesen. Nun könnte es zu vielen Verfahren wegen Beratungsmängeln kommen. Seite 42

E-Rechnung für Bundesdienststellen

© APA/Georg Hochmuth

Prospektpflichten nicht verletzt

© EPA

Wien. Das Zentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) sieht die Gemeindefinanzen laut Analyse deutlich weniger rosig als der Gemeindebund. Es gebe insgesamt „keine faktische Verbesserung“, heißt es in dem u.a. von KDZ-Geschäftsführer Peter Biwald erstellten Bericht. Zum Rückgang der Finanzschulden um 282 Mio. Euro (2,4% gegen-über 2011) wird angemerkt, dass sich gleichzeitig die Haftungen erhöht haben – um 320 Mio. Euro. Dabei handle es sich „in hohem Maße“ um Investitionen in ausgegliederte Gesellschaften – deren Schulden seien de facto von den Gemeinden zu bedecken. In Summe seien so die „faktischen Schulden“ der Gemeinden in 2012 gegenüber 2011 sogar leicht angestiegen, um 37 Mio. Die Steigerung beim Überschuss der laufenden Gebarung (von 1,52 Mrd. Euro auf 1,59 Mrd.) sei auf durch Verkauf von Anteilen am Gasversorger Begas zurückzuführen. (APA)

Finanzministerin Maria Fekter hofft auf Kosteneinsparung, mehr Effizienz.

Wien. Ab 1. Jänner 2014 ist die elektronische Übermittlung von Rechnungen an Bundesdienststellen verpflichtend. Papierrechnungen werden nicht mehr akzeptiert, außer es handelt sich um Barzahlungen. Wer noch nicht mit der Umstellung begonnen hat, sollte dies schleunigst tun, warnen KPMG und PwC. Das Finanzministerium erwartet sich durch den Wechsel von Papierrechnung zu e-Rechnung eine Einsparung der Verwaltungsarbeit und eine Optimierung der Rechnungsbearbeitung. Die Bundesbeschaffungsagentur stellt online eine Liste der Bundesdienststellen zur Verfügung. Seite 43


a dv i s o r y: C ov e r

40 – advisory

Freitag, 15. November 2013

financenet@medianet.at

Tipps Expertin Göschl: „Gewinnfreibetrag als eine der großzügigsten Regelungen unbedingt ausschöpfen“

short

Was Unternehmer bis Jahresende tun können

© APA/Hans Punz

Ex-Hypo-Vorstände ab Montag vor Gericht

Bei der Gruppenbesteuerung lassen sich auch Verluste von Auslandstöchtern anrechnen. Wien. Es gibt einiges, was noch auf der „To-do-Liste” von Unternehmern vor Jahresende stehen sollte, um steuerlich das Maximum herauszuholen. Durch die Gruppenbesteuerung können die innerhalb einer Unternehmensgruppe bei einzelnen in- oder ausländischen Kapitalgesellschaften angefallenen Verluste steueroptimal verwertet werden, macht etwa Margit Widinski, Partnerin und Geschäftsführerin der BDO Austria GmbH, aufmerksam. Für die Begründung einer steuerlichen Unternehmensgruppe sei neben der ab Beginn des Wirtschaftsjahrs erforderlichen finanziellen Verbindung (also Kapitalbeteiligung von mehr als 50% und Mehrheit der Stimmrechte) die Stellung eines Gruppenantrags beim Finanzamt erforderlich. Dieser muss freilich vor dem Bilanzstichtag der einzubeziehenden Gesellschaft jenes Jahres gestellt werden, für das er erstmals wirksam sein soll. Konkret heißt dies, dass „Kapitalgesellschaften, die auf den 31.12.2013 bilanzieren und die seit Beginn ihres Wirtschaftsjahrs wie erwähnt finanziell verbunden sind, bis zum 31.12.2013 noch für das gesamte Jahr 2013 eine steuerliche Unternehmensgruppe bilden oder in eine bestehende solche aufgenommen werden”, so Widinski.

Klagenfurt. Prominent besetzt ist ab kommenden Montag die Anklagebank im Schwurgerichtssaal des Klagenfurter Landesgerichts. Die Ex-Hypo-Chefs Wolfgang Kulterer, Siegfried Grigg und Tilo Berlin, dazu der ehemalige Hypo-Leasing-Vorstand Josef Kircher sowie die Flick-Stiftung als Aktienkäuferin sind angeklagt, die Hypo Alpe Adria-Bank um Millionen geschädigt zu haben. Es geht um ein Hypo-Vorzugsaktiengeschäft mit einem Volumen von rund 100 Mio. € von 2006. Die Manager sollen die Bank durch Rückkaufgarantien geschädigt haben. Den Käufern wurde in geheim gehaltenen Nebenvereinbarungen garantiert, dass die Bank die Papiere wieder zurückkaufen würde. Die Einnahmen hätten nicht als Eigenkapital in die Bilanz genommen werden dürfen.  (ag)

© EPA/Cecilia Puebla

Chevron soll fast 10 Mrd. Dollar zahlen

3.900 Euro einfach so Eine relativ großer Personenkreis, nämlich alle EinnahmenAusgaben-Recher, kann auch den Gewinnfreibetrag nutzen. Dieser wurde vor einigen Jahren als Ausgleich für das begünstigte 13. und

Strafe wegen Umweltverschmutzung wurde ca. auf die Hälfte reduziert.

Quito/San Francisco. Der Oberste Gerichtshof Ecuadors hat den US-Ölkonzern Chevron wegen schwerer Umweltverschmutzung im Amazonas-Gebiet zu einer Geldstrafe in Höhe von 9,51 Mrd. USD (7,07 Mrd. €) verurteilt. Das Gericht bestätigte die Urteile von 2011 und 2012, reduzierte die Geldstrafe aber um fast zehn Mrd. USD. Rund 30.000 Bewohner der Provinz Sucumbios hatten sich zu einer Opfervereinigung zusammengeschlossen und gegen die Verschmutzung des Regenwalds durch die Ölförderung der Firma Texaco 1993 geklagt. Texaco wurde 2001 von Chevron gekauft  (ag)

Auch für Umsatzsteuerbefreite können Steuerberater und Bilanzbuchhalter abschätzen, ob und welche Schritte noch nötig sind.

14. Monatsgehalt der Dienstnehmer sowie für die Möglichkeit der Begünstigung des nicht entnommenen Gewinnes für Bilanzierer eingeführt“, weiß Gudrun FercherGrüner von der Steuerberatungskanzlei Schebesta und Holzinger & Grüner. „Natürlichen Personen mit betrieblichen Einkünften steht bis zu einem steuerpflichtigen Gewinn von 30.000 Euro der Grundfreibetrag in Höhe von 13 Prozent, also 3.900 Euro zu”, erklärt Gernot Schuster, Partner bei Deloitte Österreich. Übersteigt der steuerpflichtige Gewinn die 30.000 €-Grenze, kann ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag geltend gemacht werden: durch Anschaffung bestimmter Wirtschaftsgüter (auch begünstigter Wertpapiere). Gestaffelt beträgt der Gewinnfreibetrag für die nächsten 145.000 € Gewinn 13%, für die nächsten 175.000 € 7% und

für weitere 230.000 € Gewinn 4,5%. Kleinstunternehmer sollten darauf achten, dass der Jahresumsatz die Umsatzgrenze nicht überschreitet, macht die selbstständige Bilanzbuchhalterin Ingrid Göschl aufmerksam. Unter Umständen sei es nötig, Zahlungseingänge in das Folgejahr zu verschieben. „Bei Überschreitung droht die Abführung der Um-

satzsteuer von allen Einkünften des entsprechenden Jahres, auch wenn Sie diese nicht verrechnet wurden”, so Göschl. Einmal in fünf Jahren könne die Umsatzgrenze von 30.000 € um 15% überschritten werden. Des weiteren seien Betriebsveranstaltungen (Weihnachtsfeiern etc.) bis zu 365 Euro je Arbeitnehmer und Jahr lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.

die besten tipps BDO Durch Einbezug ausländischer Töch­ ter können in der Gruppenbesteuerung auch Auslandsverluste in Österreich verwertet werden. Aber: Der absetzbare Auslandsver­ lust ist nach österreichischen Gewinnermitt­ lungsvorschriften umzurechnen. Die Gruppen­ besteuerung kann auch zur steueroptimalen Verwertung von Finanzierungskosten bei Er­ werb von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft verwendet werden (außer die Anteile wurden

von einer Konzerngesellschaft oder einem Gesellschafter mit beherrschendem Einfluss erworben). Deloitte Österreich Einnahmen-AusgabenRechner sollten den Gewinnfreibetrag nutzen. Bis 30.000 € bleiben auch ohne Investitionen 13 Prozent des Gewinns steuerfrei. Ingrid Göschl Kleinstunternehmer müssen auf die Umsatzgrenze achten und eventuell Zah­ lungseingänge in das Folgejahr verschieben.

EU-Minister Österreich, Luxemburg haben Bedenken

Deutschland Auch Wechsel wird mit BGH-Urteil leichter

Brüssel. Der EU-Finanzministerrat versucht wieder einmal, eine Einigung bei der Reform der Zinsbesteuerungsrichtlinie zu erreichen. Allerdings gab es von Österreich und Luxemburg bis zuletzt Bedenken über eine Zersplitterung der Materie. Zwar hatten die beiden Staaten im Mai ihre Blockade eines Verhandlungsmandats an die EUKommission zu Gesprächen mit Drittstaaten wie der Schweiz aufgegeben, doch vor einer Auswei-

Karlsruhe. Deutsche Unternehmen können sich künftig einfacher von der Börse zurückziehen. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) vom Dienstag muss den betroffenen Aktionären kein Angebot für eine Barabfindung mehr gemacht werden. Außerdem muss die Hauptversammlung dem Rückzug nicht mehr zustimmen. Die Eigentumsrechte der Aktionäre würden nicht verletzt, heißt es in dem Beschluss.

Neuer Anlauf zu Zinsbesteuerung

Auch die Mehrwertsteuer-Richtlinie wird im Finanzministerrat debattiert.

Rückzug von der Börse erleichtert

tung des Informationsaustauschs innerhalb der Union müssten zuerst gleiche Ausgangsbedingungen für alle geschaffen werden.

„Keine andere Wahl“ Die litauische EU-Ratspräsidentschaft hofft trotzdem auf eine politische Einigung. Es gebe keine andere Wahl, als es zu versuchen, hieß es in Ratskreisen in Brüssel. Beim Rat am Freitag sind sowohl Finanzministerin Maria Fekter (V) als auch ihr luxemburgischer Ressortkollege Luc Frieden vertreten. Auch Frieden dürfte allerdings nach den Wahlen der neuen Regierung nicht mehr angehören. Weitere Themen des EUFinanzministerrats sind ein Vorschlag der EU-Kommission für eine Mehrwertsteuerrichtlinie, die einfacher, effizienter und robuster gegen Steuerbetrug sein soll, ferner der Kampf gegen Geldwäsche und der europäische Bankenabwicklungs-Mechanismus bzw. damit zusammenhängend die geplante Bankenunion. Bei Letzterer wird es eine Bilanz der bisherigen Schritte geben. (ag)

Die Entscheidung betreffe sowohl den kompletten Rückzug von der Börse als auch den Wechsel in ein anderes qualifiziertes Segment des Freiverkehrs, sagt der Experte für Kapitalmarktrecht, Jonas Wittgens, von der Kanzlei Allen & Overy. Der Beschluss habe damit erhebliche Auswirkungen auf die Aktionäre. Damit gab der BGH überraschend seine bisherige Rechtssprechung auf. (ag)

© Wikimedia/ComQuat/CC Lizenz

© Thierry Roge/EPA/picturedesk.com

Mehr Frauen in den DAX-Aufsichtsräten Frankfurt. Der Frauenanteil an Spitzenpositionen in der deutschen Wirtschaft ist in diesem Jahr einer Studie zufolge nur leicht gestiegen. In den Aufsichtsräten der größten börsenotierten Unternehmen Deutschlands beläuft sich die Frauenquote in diesem Jahr auf rund 20%, so das Beratungsunternehmen Towers Watson. Damit erhöhte sich der Frauenanteil demnach gegenüber dem Vorjahr um drei Prozentpunkte. (ag)

© Panthermedia.net/Alexander Raths

linda kappel

Drei der vier Chefs (im Bild: Kulterer) der Bilanzfälschung verdächtigt.

Nach Urteil des Bundesgerichtshofs: Zustimmung der Hauptversammlung entfällt.


A dv i s o r y: P r ac t i c e

Freitag, 15. November 2013

advisory – 41

financenet@medianet.at

Horvåth & Partners-Studie Kaum Preisvorteile durch Nachhaltigkeit bei Logistik – fßr die Wettbewerbsfähigkeit ist sie jedoch entscheidend

Markt fĂźr Logistik im Umbruch Wien/Stuttgart. Nachhaltiges Wirtschaften wird heutzutage auch im Bereich der Logistik vorausgesetzt, zeigt eine aktuelle Studie von HorvĂĄth & Partners Management Consulting unter insgesamt 48 Unternehmen unterschiedlicher GrĂśĂ&#x;e. Dies gilt ganz besonders fĂźr die Transport- und Logistikbranche. „Trotzdem sind nachhaltige Leistungsangebote keineswegs ein Freibrief fĂźr hĂśhere Preise“, sagt Christian SchnĂśbel, Studienleiter einer aktuellen Branchen-Umfrage der Managementberater HorvĂĄth & Partners. Hinzukommt, dass Nachhaltigkeit zwar in vielen Einzelbereichen gelebt wird, aber sich in der Unternehmenssteuerung noch wenig widerspiegelt.

CO2-Emissionen, Energieverbrauch, Lärmimmissionen sowie Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit sind aktuell die wichtigsten Nachhaltigkeits-Stellschrauben. Der Grund: Aufgrund staatlicher Auflagen oder Kundenbindungseffekte haben diese Themen meist direkte Auswirkungen auf die Unternehmenskosten.

der Studienteilnehmer bieten nämlich nachhaltige Leistungen an oder haben ein nachhaltiges Geschäftsmodell, zwÜlf Prozent haben Nachhaltigkeit in die gesamte WertschÜpfungskette integriert; der Fokus liegt dabei auf den wirtschaftlichen Zielen.

Besser als Mindeststandards

Die Ăśkologische und soziale Optimierung scheint vor allem dann von Interesse zu sein, wenn damit das wirtschaftliche Ergebnis verbessert werden kann. In der Unternehmenssteuerung sind NachhaltigkeitsĂźberlegungen hingegen

Wie die Studie zeigt, werden soziale und Ăśkologische Mindeststandards von den meisten Unternehmen bereits heute weit Ăźbertroffen. Beinahe zwei Drittel

Konkrete Ziele fehlen noch

nur begrenzt zu finden. Hier fehlt es offenbar noch an konkreten Zielen, Messkriterien und Daten. Studienleiter SchnĂśbel: „Nachhaltigkeit ist fĂźr die Unternehmen zwar ein wichtiges Thema – vor allem, wenn es um die praktische Umsetzung und die Darstellung gegenĂźber den Kunden geht. Was die Unternehmenssteuerung betrifft, hinken viele aber noch hinterher.“ Hier sehen auch die Studienteilnehmer noch groĂ&#x;en Handlungsbedarf quer durch alle Bereiche, von der operativen Planung Ăźber das Risikomanagement bis hin zum Reporting, zeigt die HorvĂĄth & Partners-Studie.  (red)

Š fotodienst/Anna Rauchenberger

Sieben von zehn befragten Unternehmen sind bereits mit Anfragen bezĂźglich Nachhaltigkeit konfrontiert worden.

Stefan Bergsmann, Geschäftsfßhrer von Horvåth & Partners Österreich.

Der Markt fĂźr Transport- und Logistikdienstleistungen befindet sich aktuell im Umbruch, wie die Studie zeigt. Lange Zeit haben Kunden vor allem die Preise der Anbieter verglichen. Jetzt achten sie infolge des zunehmenden Umweltbewusstseins und der stärker ausgeprägten Sensibilisierung fĂźr gesellschaftliche Themen immer mehr auf Ăśkologische und soziale Faktoren, die mit der Leistungserstellung einhergehen. Aktuell bewertet knapp die Hälfte der Studienteilnehmer Nachhaltigkeit als entscheidenden Faktor fĂźr die eigene Wettbewerbsfähigkeit. ZukĂźnftig wird die Bedeutung weiter steigen, so das Ergebnis der Studie. 84% der Befragten glauben, dass das Thema „Nachhaltigkeit“ kĂźnftig eine hohe oder sehr hohe Bedeutung haben wird. Die Nachfrage steigt deutlich messbar. So waren sieben von zehn befragten Logistikern bereits mit Anfragen zu nachhaltigen Transport- und Logistikleistungen oder Leis-tungskomponenten konfrontiert.

2013

Markt im Umbruch

HĂśhere Preise am Markt?

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Corporate Social Responsibility

Jahrbuch fĂźr unternehmerische Verantwortung

2013 Das aktuelle Jahrbuch und Nachschlagewerk

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Buchpreis â‚Ź 27,50 zzgl. Versandspesen

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Studienleiter Christian SchnĂśbel: Nachhaltigkeit in manchen Bereichen gelebt.

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Jahrbuch fĂźr unternehmerische Verantwortung

„Daraus ergeben sich zwar Chancen fĂźr die Positionierung im Markt“, erläutert Stefan Bergsmann, GeschäftsfĂźhrer von HorvĂĄth & Partners Ă–sterreich, „doch nur jeder dritte Studienteilnehmer gibt an, fĂźr ausgesuchte nachhaltige Leistungskomponenten auch hĂśhere Preise am Markt durchsetzen zu kĂśnnen.“ Die Mehrheit (51%) sieht nämlich dafĂźr kein Potenzial. Sollten Preisaufschläge mĂśglich sein, wĂźrden diese die Zwei-ProzentMarke nicht Ăźberschreiten, so der allgemeine Tenor.

DAS Ă–STERREICHISCHE CSR STANDARDWERK

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42 – advisory

Freitag, 15. November 2013

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Haftungsstreit Bank haftet nicht für Verluste durch Primeo-Fonds, so das Höchstgericht; jetzt folgen weitere Klagen

short

Madoff: Bank Austria siegt

White & Case berät bei ATON-Gruppe-Anleihe

Geschädigte Anleger blitzten mit Vorwurf, Prospekt sei unvollständig gewesen, beim OGH ab.

© White & Case

Wien. Die Bank Austria hat in der Causa um den US-Milliardenbetrüger Bernard Madoff in einem langjährigen Streitpunkt einen juristischen Erfolg errungen. Das Institut haftet nicht für die Verluste des von ihr vertriebenen Primeo-Fonds, dessen Gelder im Madoffschen Schneeballsystem versickerten. Laut einem Urteil des Obersten Gerichtshof (OGH) hat die Bank Austria ihre Prospektpflichten nämlich nicht verletzt.

Teamleiter war White & CasePartner Jochen Artzinger-Bolten.

Zum Thema Beratungsmängel äußerte sich der OGH nicht. Damit müssten sich die Gerichte in jedem Einzelfall auseinandersetzen. Nun dürften zahlreiche weitere Anlegerverfahren zu möglichen Beratungsfehlern wieder aufgenommen werden. Diese waren bis zur Entscheidung des OGH über eine allfällige Prospekthaftung ruhend gestellt worden.  (APA)

Geschädigte Anleger hatten die Bank Austria mit Klagen eingedeckt. Der Vorwurf: Die Angaben in den Prospekten seien unvollständig gewesen; es sei nicht klar gewesen, dass die Primeo-Gelder alle bei Madoff landeten. Damit blitzten sie beim Höchstgericht ab: Den von der Bank Austria geprüften Prospekten sei „mit hinreichender

Bernard Madoff, US-Milliardenbetrüger, liefert Stoff für Verfahren, auch hierzulande.

Schadenersatzklage Investor wollte 8 Mrd. Dollar, jetzt muss er der Bank aber selbst Entschädigung zahlen

London. Die Deutsche Bank kann zumindest in einer ihrer unzähligen juristischen Auseinandersetzungen aufatmen: Ein Londoner Gericht wies die 8 Mrd. USD (6 Mrd. €) schwere Schadenersatzklage des norwegischen Investors Alexander Vik gegen das Geldhaus ab. Die Bank habe keine Vertragsverletzung begangen, befanden die Richter. Im Gegenteil: Ihr stehe sogar eine Entschädigung zu.

Erfundene Vorwürfe

© Airberlin

Die Deutsche Bank begrüßte die Entscheidung. Das Gericht habe zu Recht festgestellt, dass die Vorwürfe des Beklagten „erfunden und haltlos sind und auf konstruierten Belegen und falschen ZeugenausExperten empfehlen Fluglinien kunden­spezifische Paketangebote.

sagen basieren“, erklärte ein Sprecher. Bei dem Verfahren ging es um komplexe Handelsgeschäfte von Viks Firma Sebastian Holdings während der Finanzkrise. Vik machte nach eigener Darstellung hohe Verluste durch unautorisierte Transaktionen, die die Deutsche Bank als sein Broker nicht hätte verbuchen dürfen. Seine Schadenersatzklage war der Gegenangriff gegen eine Klage der Deutschen Bank, die von der Investmentgesellschaft 250 Mio. USD für unbezahlte Geschäfte verlangt hatte. Nach der Entscheidung des Gerichts muss Viks Investmentfirma der Deutschen Bank nun 235 Mio. USD (176 Mio. €) Entschädigung überweisen.  (APA)

© EPA

Klage gegen Deutsche Bank abgewiesen

Fluggesellschaften können profitabel sein

Die Deutsche Bank fährt bei einem Prozess in London einen Sieg ein.

Elbe- und König & Cie.-Fonds „Synergieeffekte heben“

Fachmarktzentren Für Nachbarin GO-Prüfung nicht genug

Hamburg. Der Hanseatische Treuhand Verbund hat seine Arbeit aufgenommen. Die Tochtergesellschaft der Elbe Vermögens Treuhand GmbH (EVT) und der König & Cie. Treuhand GmbH (KCT) verwaltet rund 120 Fonds mit 60.000 Anlegern. Der Hanseatische Treuhand Verbund wird über die Laufzeit aller Fondsgesellschaften als Dienstleisterin mit dem operativen Geschäft von KCT und EVT betraut. Neben

Wien. Eine Nachbarin eines geplanten Fachmarktzentrums mit einer Nutzfläche von 11.500 m� ist der Ansicht, dass für dieses Projekt nicht ein Verfahren nach der Gewerbeordnung (GO), sondern eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich gewesen sei. Die Behörde verwies in dem vor dem Verwaltungsgerichtshof bekämpften Genehmigungsbescheid auf den UVP-Feststellungsbescheid der Kärntner Landesregierung, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen sei.

Treuhand-Verbund nimmt Arbeit auf EuGH entscheidet über UVP den Auszahlungen an die Anleger gehören dazu die Handelsregistereintragungen, die Vertrags- und Bestandsverwaltung sowie die komplette Anlegerkommunikation.

Bringt deutliche Synergien Tobias König, CEO von König & Cie.: „Die Gesellschaften halten so trotz der gestiegenen Anforderungen ihre Kosten durch Hebung von Synergien stabil.“  (red)

Rechtslage entgegensteht, nach der ein Bescheid, mit dem festgestellt wird, dass bei einem bestimmten Projekt keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist, Bindungswirkung auch für Nachbarn entfaltet, denen im vorangegangenen Feststellungsverfahren keine Parteistellung zukam. Sollte der EuGH bejahen, wird ergänzend nach den Auswirkungen auf das gegenständlich Verfahren gefragt.  (red)

Tobias König, CEO von König & Cie., sieht große Vorteile durch den Verbund.

Aber der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat in seinem Urteil vom 30. April 2009 („Mellor“) festgehalten, dass Dritte sich vergewissern können müssen, dass die zuständige Behörde nach den im nationalen Recht vorgesehenen Bestimmungen geprüft hat, ob eine UVP erforderlich ist. Um die richtige Anwendung des Unionsrechts zu gewährleisten, richtet der Verwaltungsgerichtshof an den EuGH die Frage, ob das Unionsrecht einer nationalen

© Gerichtshof der Europäischen Union/G. Fessy

EuGH wird befragt

© König&Cie/Claudia Kempf

Düsseldorf. Eine aktuelle Studie von A.T. Kearney analysiert die Top-7-Fluggesellschaften aus Europa und dem Nahen Osten und zeigt Erfolgsfaktoren auf. Durch das richtige Umsatzmanagement, mehr Kundennähe, verbesserte Markenstärke und größere Marktpräsenz können Airlines demnach dauerhaft wirtschaftlich erfolgreich sein. Vorbilder fänden sich innerhalb und außerhalb der Branche: Nachdem Billigflieger lange Zeit Innovationsimpulse lieferten, schritten im vergangenen Jahr vor allem die Low-Cost-Töchter der etablierten Airlines in puncto Kundennähe voran, indem sie ihre Services nicht wie Billigflieger einzeln, sondern zu Paketen gebündelt anbieten. Andere Branchen machten vor, wie Umsätze über Zusatzangebote beziehungsweise individualisierte Empfehlungen erzielt werden können. Fluggesellschaften könnten dazu auf die Fülle an verfügbaren Daten zurückgreifen und die (Paket-)Angebote noch kundenspezifischer gestalten, so die Schlüsse der Analyse der A.T. Kearney-Experten.  (red)

Weitere Verfahren kommen

Prospektpflicht erfüllt

© EPA

Frankfurt. Die internationale Anwaltssozietät White & Case hat die Deutsche Bank und Morgan Stanley bei der Debüt-Anleiheemission der ATON-Gruppe beraten. Die Anleihe mit einem Volumen von 200 Mio. € und einer Laufzeit von fünf Jahren ist mit einem Kupon von 3,875% ausgestattet und an der Frankfurter Börse zum Handel im geregelten Markt zugelassen. Die durch die Holdinggesellschaft ATON GmbH garantierte Anleihe wurde von der österreichischen Tochtergesellschaft ATON Group Finance GmbH begeben. Die Platzierung erfolgte in Deutschland, Luxemburg und Österreich. Das White & Case-Team wurde von Partner Jochen Artzinger-Bolten geleitet. Die ATON-Gruppe ist überwiegend an Unternehmen dreier Branchen beteiligt: Fahrzeugtechnik, Bergbaudienstleistungen und Medizintechnik. Mit mehr als 120 Tochtergesellschaften erwirtschaftete die Gruppe in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund 1,15 Mrd. € Umsatz.  (ks)

Deutlichkeit“ zu entnehmen gewesen, dass die veranlagten Gelder in den Hände eines einzelnen Managers zusammenlaufen und dass dieser die Verfügungsgewalt darüber hatte. Wobei der Prospektkontrollor gar nicht grundsätzlich für jede Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Angaben haftet, sondern nur für eine unvollständige oder unrichtige Kontrolle, wie der OGH feststellt.

Braucht das Fachmarktzentrum auch eine UVP? Der EuGH wurde befragt.


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Freitag, 15. November 2013

advisory – 43

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Rechnungen an Bundesdienststellen Mit Jahresbeginn 2014 gibt es nur noch elektronische Rechnungen

short

E-Rechnung ab 1.1. 2014

27. & 28. November: Compliance im Fokus Rust. Der Seminaranbieter Business Circle veranstaltet am 27. und 28. November 2013 das Jahresforum „Compliance now!“ in Rust am Neusiedler See. Unter der fachlichen Leitung von Alexander Petsche von der Anwaltssozietät Baker & McKenzie in Wien zeigen 27 in- und ausländische Praktiker und Fachexperten die besten Compliance-Beispiele zum Ausbau und zur Verfeinerung von Compliance Management Systemen.  (red)

Papierrechnungen werden dann nicht mehr akzeptiert, warnen Experten von KPMG und PwC. Wien. Ab 1. Jänner 2014 ist die elektronische Übermittlung von Rechnungen an Bundesdienststellen verpflichtend. Papierrechnungen werden nicht mehr akzeptiert, außer es handelt sich um Barzahlungen. Wer noch nicht mit der Umstellung begonnen hat, sollte dies schleunigst tun, warnen KPMG und PwC. Das Finanzministerium erwartet sich durch den Wechsel von Papierrechnung zu e-Rechnung eine Einsparung der Verwaltungsarbeit und eine Optimierung der Rechnungsbearbeitung. Um festzustellen, ob es sich bei einem Geschäftspartner um eine Bundesdienststelle handelt, empfiehlt es sich, den Geschäftspartner frühzeitig zu kontaktieren bzw. die von der Bundesbeschaffungsagentur online zur Verfügung gestellte Liste der Bundesdienststellen zu nutzen. Im Einzelfall (z.B. Bezirksschulrat, Stipendienstellen, Schulen, Uni-

versitätskliniken, etc.) kann die Abgrenzung schwierig sein, heißt es bei PwC. Neben dem Bund planen auch einige Bundesländer, in naher Zukunft auf die e-Rechnung umzusteigen.

In der Praxis

Finanzministerin Maria Fekter hofft auf weniger Verwaltungsarbeit, Kosteneinsparung.

© EPA

Italien: Debatte um Steuerbefreiungen

© APA/Georg Hochmuth

Die Übermittlung der Rechnung hat über das Unternehmensserviceportal (USP) oder die PeppolTransport-Infrastruktur zu erfolgen. Rechnungen, die per E-Mail als PDF versendet werden, werden nicht mehr angenommen. Um den Service des USP in Anspruch nehmen zu können, muss einmal pro Benutzerkonto eine sogenannte Personifizierung stattfinden. Die Registrierung kann mit der Bürgerkarte, einer Handysignatur oder den privaten FinanzOnlineZugangsdaten einer natürlichen Person mit Wohnsitz in Österreich erfolgen.  (ast)

Haushaltsentwurf wird heißt diskutiert: Italiens Premier Enrico Letta.

Steuererhöhungen in Rumänien Rat der ausländischen Investoren bezeichnet Fiskalpolitik als „unberechenbar“

Rom. Die parlamentarische Debatte über das in Italien entworfene Haushaltsgesetz für 2014 tritt in die entscheidende Phase. Mehr als 3.000 Revisionsanträge zu dem von der Regierung von Premier Enrico Letta verabschiedeten Haushaltsentwurf wurden bisher von den Parteien im Parlament eingereicht. „Wir werden alle Änderungsanträge genau überprüfen. Hauptsache ist, dass sich die Parlamentarier für eine Verbesserung des ursprünglichen Texts engagieren, ohne die finanziellen Grundlagen des Entwurfs zu verzerren“, erklärte Wirtschaftsminister Fabrizio Saccomanni. Heiß diskutiert wird die Steuerbefreiung für Italiener mit einem Einkommen unter 12.000 € pro Jahr. Bisher galt die Steuerbefreiung lediglich für Einkommen bis 8.000 €. 1,8 Mrd. € an fehlenden Einnahmen würden für die Staatskassen entstehen, sollte der Vorschlag in das Stabilitätsgesetz eingebaut werden.

Rumänien: Investoren drohen mit Rückzug Dies könne Investoren veranlassen, derzeitige und künftige Investitionen „in Rechtssysteme zu verlegen, die eine gewisse steuerliche Stabilität bieten“, heißt es in einer Mitteilung des FIC.

„Nicht moralisch” Es sei „weder moralisch noch korrekt“, dass die Unternehmen, „die bereits das Budget stützen“, durch neue Steuern und Gebühren „erstickt“ würden und die Behörden dies über die Medien bekannt geben würden. Der 1997 gegründete Dachverband FIC vereint 119 multinationale Unternehmen, die insgesamt fast zwei Drittel der ausländischen Investitionen in Rumänien tätigen.  (APA/red)

© sxc/thenutz

Bukarest: Ausländische Investoren könnten schon bald aus Rumänien abziehen.

EKZ Kredit für „SC 17“ von der Unicredit Bank Austria

EU Streit um Energieriesen

Hypo Noe Vorstand

Wien. Die internationale Anwaltskanzlei DLA Piper hat die UniCredit Bank Austria AG als Kreditgeber bei der 21 Mio. € Refinanzierung eines Fachmarktzentrums in Brunn am Gebirge beraten. Das unter dem Namen SC 17 bekannte Einkaufszentrum gegenüber der Shopping City Süd musste seine Verbindlichkeiten refinanzieren. Dies sollte über einen Kredit der UniCredit Bank Austria geschehen, welche die bestehenden Verbind-

Luxemburg. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat eine von der EU-Kommission verlangte Rückzahlung von millionenschweren staatlichen Beihilfen gegenüber dem ungarischen Energiekonzern Mol gekippt. Nach dem Beschluss der EUKommission hätte Ungarn von Mol für 2008 96,6 Mio. € und für 2009 6,6 Mio. € zurückfordern müssen, weil die EU-Behörde die Staatsbeihilfe für illegal erachtete.

St. Pölten. Nikolai de Arnoldi, Vorstandsmitglied der Hypo NoeGruppe, wurde von Justizministerin Beatrix Karl zum Laienrichter am Oberlandesgericht Wien auf 5 Jahre angelobt, mit dem auch die Verleihung des Titels Kommerzialrat verbunden ist. de Arnoldi wurde 1961 in München geboren, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. 1990 schloss er sein Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien ab. (red)

DLA Piper berät Refinanzierung

lichkeiten gegenüber einem anderen Bankhaus übernahm.

Das Beratungsteam Die Transaktion wurde von Partner Christoph Urbanek gemeinsam mit Rechtsanwalt Lothar Farthofer federführend betreut. DLA Piper Weiss-Tessbach berät die UniCredit Bank Austria AG regelmäßig bei Immobilienfinanzierungsprojekten in Österreich und CEE.  (ast)

EuGH: Mol siegt Laienrichter

Christoph Urbanek, Partner in der Finanzierungs-Praxis bei DLA Piper in Wien.

Die Luxemburger EU-Richter stellten aber fest, dass die Prüfung der EU-Kommission nicht den Schluss zulasse, dass ein 2005 geschlossener Vertrag zwischen MOL und dem ungarischen Staat über die Förderung von Kohlenwasserstofffeldern dem ungarischen Mineralölkonzern wirtschaftliche Vorteile zulasten der Konkurrenz verschafft habe. Es gebe keinen Nachweis dafür, dass das Unternehmen hinsichtlich der Zahlung von Fördergebühren gegenüber seinen Wettbewerbern begünstigt wurde.  (APA/ast)

© Hypo Noe/Keinrath

© DLA Piper

„Es gibt keinen Nachweis“

Zum Laienrichter ernannt: Nikolai de Arnoldi, Vorstand der Hypo Noe.

ARS: die Änderungen bei der Umsatzsteuer

© WU Wien

Bukarest. Der Rat ausländischer Investoren in Rumänien (FIC) droht, die Investitionen in andere Länder zu verlegen, nachdem die Regierung die Vertretungen wirtschaftlicher Akteure von den Verhandlungen mit dem IWF ausgeschlossen und zusätzliche Steuerbelastungen vereinbart hatte. Wie bereits der Rat rumänischer Investoren und die US-amerikanische Handelskammer in Rumänien, zeigte sich nun auch der FIC äußerst besorgt über die Folgen der zusätzlichen steuerlichen Belastungen: Dass die Investoren nicht konsultiert wurden, bestätige die Meinung, dass die rumänische Fiskalpolitik akut „unberechenbar“ sei und eine lang- und mittelfristige Investitionsplanung vereitle.

Thomas Ecker: Vortrag über USt-Änderungen am 2. Dezember in Wien.

Wien. Zahlreiche Neuerungen erwarten uns im Bereich der Umsatzsteuer: Mit dem Wartungserlass wurden in die Umsatzsteuer-Richtlinien u.a. Aussagen zu den gesetzlichen Änderungen des Jahres 2012 sowie die aktuelle Judikatur der Höchstgerichte eingearbeitet. Auf Einladung der Akademie für Recht, Steuer und Wirtschaft (ARS) spricht am 2. Dezember in Wien Thomas Ecker (Finanzministerium) über die neuesten Änderungen bei der Umsatzsteuer.  (red)


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44 – advisory

Freitag, 15. November 2013

financenet@medianet.at

Mergers & Acquisitions Baloise Group verkauft kroatisches und serbisches Tochterunternehmen an Uniqa Gruppe

short

Wolf Theiss berät Baloise

CMS eröffnet ein neues Büro in Istanbul

Beim Verkauf des kroatischen Geschäftsbereichs wird die Baloise Group von Wolf Theiss beraten.

Führt die Expansion von CMS in die Türkei an: Döne Yalçin.

Wien/Istanbul. Wie bereits im Früh­jahr ange­kün­digt, hat die Anwalts­so­zie­tät CMS nun ein neues Büro in Istan­bul eröffnet. Döne Yalçin, die bis­her den Tur­kish Desk bei CMS in Wien lei­tete, und CMS CorporatePartner John Fitz­pa­trick, der in ver­schie­de­nen Schwel­len­län­ dern Euro­pas – ins­be­son­dere in SEE und der Tür­kei – für CMS tätig ist, füh­ren die Expan­sion in die Tür­kei an.  (red)

DLA Piper berät bei IPAG-Realisierung

Branche der letzten Jahre und ein gutes Zeichen für die wiederauflebende M&A-Aktivität des Banken- und Versicherungssektors in der Region”, erklärt Harald Stingl, Partner bei Wolf Theiss.

Das Beratungsteam Begleitet wurde die Übernahme der kroatischen Einheit von einem multinationalen Wolf Theiss-Team unter der Leitung der beiden Partner Harald Stingl (Wien) und Luka Tadic-Colic, der von Associate Silvije Cvjetko unterstützt wurde. Die Gesamtkoordination lag bei den Schweizer Anwälten von Baloise. Die Baloise Group mit Sitz in Basel, Schweiz, ist Anbieter von Versicherungs- und Vorsorgelösungen und beschäftigt rund 8.800 Mitarbeiter. Neben der Schweiz ist die Versicherung in Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg und Liechtenstein vertreten. (red)

© Wolf Theiss (2)

© CMS/David Sailer

Wien/Zagreb. Wolf Theiss hat die Baloise Group, Muttergesellschaft der österreichischen Basler Versicherung, in Zusam­men­hang mit dem Ver­kauf ihrer kroa­ti­schen Gesell­ schaft an die Uniqa Gruppe beraten. Gemeinsam mit dem kroatischen Geschäftsbereich wurde auch die serbische Tochter veräußert. Am 21. Oktober wurde die Vereinbarung zur Übernahme unterzeichnet. Die österreichische Uniqa-Gruppe übernimmt damit Baloise osiguranje Zagreb und Basler osiguranja die kroatischen und serbischen Versicherungen der Baloise Group. Die beiden Tochtergesellschaften erzielten 2012 ein gemeinsames Geschäftsvolumen in Höhe von 55,5 Mio. €. Der Kauf­ preis beträgt rund 75 Mio. €. Vorbehaltlich der Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörden wird das Closing für Beginn 2014 erwartet. „Diese Transaktion ist eine der größten Übernahmen in der

Leiteten das Team bei Wolf Theiss: die Partner Luka Tadic-Colic und Harald Stingl.

Neue Kanzlei für Ehe- und Scheidungsrecht Clemens Gärner und Susanne Perl eröffnen gemeinsame Kanzlei

© DLA Piper

Gärner-Perl bündeln ihre Kompetenzen Wien. Rechtsanwalt Clemens Gärner (39) und Rechtsanwältin Susanna Perl (37) luden kürzlich zur feierlichen Eröffnung der neuen, auf Ehe- und Scheidungsrecht spezialisierten Anwaltskanzlei Kanzlei „Gärner-Perl” in der Baumannstraße im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Sabine Fehringer, Partnerin bei DLA Piper Weiss-Tessbach in Wien.

Wien. Sabine Feh­rin­ger, Part­ne­ rin und Lei­te­rin der IPT-Praxis bei DLA Piper Weiss-Tessbach in Wien, hat als Projekt-Legal Coun­sel bei der Umset­zung des Online-Guide „Intel­lec­tual Pro­perty Agree­ment Guide“ (IPAG) beraten. Dieser umfasst kos­ten­lose Ver­trags­mus­ter, die bei F&E-Kooperationen zwi­schen For­schungs­ein­rich­ tun­gen und Unter­neh­men von Bedeu­tung sind. Dazu zäh­len bei­spiels­weise Mate­ri­al­über­las­ sungs­ver­träge, Lizenz­ver­träge, Patent­kauf­ver­träge und Koope­ ra­ti­ons­ver­träge.  (red)

leieröffnung. Durch die verteilte Geschlechterrolle bei Gärner-Perl haben die Mandanten die Wahl, sich von einem Anwalt oder einer Anwältin vertreten zu lassen. Dies sei gerade in Zusammenhang mit Scheidungen ein wichtiger Aspekt für die Mandanten: „Das bietet eine zusätzliche Stütze in einer der emotionalsten Lebenssituationen”, meint Susanna Perl. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung. Unter ihnen unter anderem: Markus Wollner (Raiffeisen Informatik), der ehemalige Justizminister Michael Krüger, die Schönheitschirurgen Artur Worseg und Stefan Gärner, Georg Diwok (Baker & McKenzie) und die Rechtsanwälte Simone Petsche-Demmel, Timo Gerersdorfer und Udo Elsner.  (red)

Auf Ehe- und Scheidungsrecht spezialisiert: Susanne Perl und Clemens Gärner.

„Kompetenzen gebündelt“ „Nach jahrelanger Selbstständigkeit haben wir nun unsere Kompetenzen in einer Kooperation gebündelt und uns auf Ehe- und Scheidungsrecht spezialisiert. Wir freuen uns, diesen Anlass gemeinsam mit unseren Gästen zu feiern”, erklärte Rechtsanwalt Clemens Gärner anlässlich der Kanz-

© Gärner Perl Rechtsanwälte

buch-tipp

Event Herbstfest von DLA Piper Weiss-Tessbach in Wien

Manager-Tool Mitarbeiter beurteilen Arbeitsumgebung

Wien. Unter dem Motto „Kunst und Kuli­na­rik“ lud die Anwaltskanzlei DLA Piper am 5. Novem­ber zum Herbst­fest ins Bank Aus­tria Kunst­ fo­rum. „Gerade weil wir als Rechts­ an­wälte oft mit sehr sen­si­blen und heik­len The­men kon­fron­tiert sind, war es uns wich­tig, ein­mal einen gemüt­li­chen Abend in ent­spann­ter Atmo­sphäre mit unse­ren Kli­en­ten zu ver­brin­gen“, erklärt Clau­dine Var­tian, Mana­ging Part­ne­rin bei DLA Piper Weiss-Tessbach. Unter

Wien. Ein neuartiges Werkzeug unterstützt Führungskräfte darin, die Effektivität ihrer Arbeitsumgebungen zu erhöhen. Die sogenannte Occupancy Study wurde von theLivingCore gemeinsam mit Univ.-Prof. Markus Peschl von der Universität Wien entwickelt und unterstützt Manager beim Aufbau von zukunftsfähigen und erfolgsfördernden Arbeitsräumen.

Warhol und Basquiat Höhe­punkt des Herbstfests von DLA Piper Weiss-Tessbach war eine Füh­rung durch eine Aus­stel­lung von Wer­ken von Andy War­hol und Jean-Michel Basquiat.  (red)

Feierlichkeit mit Kunst und Kulinarik: das Herbstfest von DLA Piper in Wien.

beitern bewertet, wie gut die bestehenden bzw. veränderten Räume die Arbeitsprozesse unterstützen. Die Umsetzung der Studie besteht aus mehreren Phasen: Einem Kickoff-Workshop, der Online-Umfrage, einem Report mit Handlungsempfehlungen und Prioritätenliste und einem Workshop zur Erarbeitung der nächsten Schritte. theLivingCore führt die Studien für Organisationen mit bis zu 500 Mitarbeitern durch.  (red)

„Oft unterschätzt” „Leider wird vom Management oft unterschätzt, wie gut oder wie schlecht Räume die Arbeitsprozesse beeinflussen. Mit unserer Occupancy Study stellen wir Unternehmen ein Management-Tool zur Verfügung, um in einem ersten Schritt Problemzonen sichtbar zu machen und dann Lösungen zur Verbesserung vorzuschlagen“, so Thomas Fundneider, Gründer und Geschäftsführer von theLivingCore. Die Occupancy Study kann einerseits im laufenden Betrieb oder nach einem Umzug eines Unternehmens durchgeführt werden. In beiden Fällen wird mittels einer Online-Umfrage von allen Mitar-

© theLivingCore

Praxisratgeber Immobilien-Kauf Wor­auf es bei Immobilien-Geschäften ankommt, erklärt der soeben im Ver­ lag Manz erschie­nene Praxis-Ratgeber „Erfolg­rei­cher Immo­bi­li­en­er­werb – Risi­ ken bei Immo­bi­li­en­ge­schäf­ten erken­nen und mini­mie­ren“ (ISBN: 978-3-21400706-5). Das Buch beant­wor­tet in der 3. aktua­li­sier­ten Auf­lage alle Fra­gen rund um den Erwerb von Immo­bi­lien, ent­hält alle aktu­el­len gesetz­li­chen Neue­run­gen. „Erfolgreicher Immobilienerwerb“ ist mit vielen Hinweisen, Tipps und Zusammenfassungen auch für juristische Laien ein verlässlicher Ratgeber. Das Buch ist auch als eBook (ePub ISBN: 978-3-21400708-9 und PDF ISBN: 978-3-21400707-2) erhältlich.

den rund 200 Gäs­ten fan­den sich u.a. Ver­tre­ter von Uni­Credit Bank Aus­tria, Pfi­zer, Meinl Bank, Wie­ner Börse, Porr, A1 Tele­kom Aus­tria und Erste Bank.

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© Manz

DLA Piper lud zu Kunst & Kulinarik Arbeitsräume auf dem Prüfstand

Thomas Fundneider, Gründer und Geschäftsführer von theLivingCore.


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