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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 13. juli 2012 – 29

Hamburger Investmenthaus Lloyd Fonds will Bad Bank für 16 seiner Schiffe  Seite 31

4. Juli 2012 - 11. Juli 2012

1960,34

Wochentop Wochenflop

Produktangebot bei Fondsgebundenen wird in Österreich bald ausgebaut  Seite 32

obama-care reform bringt jetzt fusionen

Raiffeisen Leasing setzt auf eine neue Strategie

ATX

ATX (11.7.)

liechtenstein life

© EPA

© Panthermedia.

rettungsfonds für schiffe

© Liechtenstein Life

financenet -2,71%

Century 6,93% Wienerb. -8,61%

Top 5 ATX Prime Century Casinos Strabag SE Do&Co Bene Schoeller-Bleckmann Flop 5 ATX Prime Wienerberger voestalpine Zumtobel AT&S Wolford

6,93% 4,33% 3,59% 2,81% 2,72% -8,61% -7,42% -5,39% -5,06% -4,65%

DAX 4. Juli 2012 - 11. Juli 2012

6453,85 -1,69% ThyssenKr. 4,42% Metro -11,24%

Top 5 DAX ThyssenKrupp Lufthansa E.On Volkswagen Fresenius SE Flop 5 DAX Metro Deutsche Bank Infineon Technologies Commerzbank Daimler

4,42% 3,64% 3,58% 3,48% 1,91%

„Leasing einfach machen“ Die Leasingbranche hat sich zu lange auf Wachstumsraten konzentriert und zu wenig auf die Erträge geschaut, sagt der neue Raiffeisen Leasing-Chef Alexander Schmidecker: „Jetzt muss der Kundennutzen im Vordergrund stehen, Liquidität und langfristige Sicherheit.“  Seite 30

-11,24% -8,85% -7,36% -4,98% -4,58%

Versicherer Gespräche über neue Anreiz-Modelle

inhalt

Altersvorsorge: Regierungsthema

Capital:Markets > Österreicher laut EBA bei Eigenkapital im Grünen 30 > Hans Tschuden laut Thomson Reuters bester CFO 30

© APA/Georg Hochmuth

Fonds:Park > C-Quadrat APM Absolute Return Fonds im Allzeithoch31 > Hedgefonds liegen zur Jahresmitte 2012 im Plus 32 Banking/Insurance:Watch > A.T. Kearney sieht BankenErtragskraft fast erholt 33 > Euromoney-Awards für österreichische Geldhäuser 33 > Beim Back-Office ist mehr drin, so Steria Mummert 34

Kostendruck Aber vorläufig „Segeln am Rekordkurs”

Versicherer wollen mit Finanzministerin Maria Fekter und Kollegen diskutieren.

Wien. Angesichts von staatlichen Einsparungen wird nach Einschätzung der Versicherungen die private Vorsorge für Pensionen und Gesundheit an Bedeutung gewinnen. Auch EU und OECD sprechen sich für eine Stärkung der privaten Altersvorsorge aus. Wichtig seien eine offene und sachliche Diskussion und ein vernünftiges Miteinander im Sinne der Bürger, so Versicherungsverbands-Präsident Luciano Cirinà. Bezüglich möglicher neuer Modelle zu Anreizen für die betriebliche und private Altersvorsorge erwartet die Branche Gespräche mit der Regierung nach dem Sommer. (red/APA)

Agrana: 10 Prozent mehr Umsatz

© Agrana

Wochentop Wochenflop

© Foto Wilke

DAX (11.7.)

Agrana-Chef Johann Marihart erwartet heuer 10 Prozent mehr Umsatz.

Wien. Agrana-Chef Johann Marihart prognostiziert für das Gesamtjahr 2012/2013 „eine Umsatzsteigerung von rund zehn Prozent, aber ein Ergebnis leicht unter dem Vorjahr”. Im ersten Halbjahr werde man am Rekordkurs des vergangenen Jahres weitersegeln, das zweite Halbjahr werde aber „eingetrübter” ausfallen – in erster Linie wegen „Kostendrucks, der auf der Rohstoffseite kommen wird, und Energiekosten”. Im 1. Quartal kletterte der Umsatz von 612,9 Mio. € auf 774,6 Mio. €, der Vorsteuergewinn um 5,9 auf 61,3 Mio. € und das Betriebsergebnis um 15,1% auf 70,9 Mio. €. (APA)


f i n an ce : c ov e r

30 – financenet

Freitag, 13. Juli 2012

financenet@medianet.at

Neuer Chef Alexander Schmidecker Neue Strategie für einen der Leasing-Marktführer: „Leasing einfach machen“

kolumne

Raiffeisen Leasing fährt jetzt auf dem neuen Kurs

Die Experten greifen ins Steuer

Rund 25 Prozent Kostenreduktion nach Verlust 2011, neue Organisation für mehr Schlagkraft. Wien. Raiffeisen-Leasing ist nach einigen turbulenten Jahren auf neuem Kurs, sagt der neue Chef Alexander Schmidecker: „Im Lea-singgeschäft hat man die Tatsache, dass unser Produkt Liquidität und langfristige Sicherheit für den Kunden bringt, lange nicht ausreichend in der Preisgestaltung berücksichtigt; das kann sich die Branche heute nicht mehr leisten.“ Die Leasingbranche habe jahrelang viel zu billig verkauft und Wachstumsraten beziehungs-

gerald stefan

D

ie Wirtschaftsforscher geben ihre Rezepte zur Bewältigung der europäischen Schuldenkrise immer öfter nicht im stillen Kämmerlein der Kanzlerämter ab, sondern in aller Öffentlichkeit. Manchmal erinnern sie dabei aber an Passagiere, die das Cockpit des Flugzeugs stürmen und selbst das Steuer übernehmen wollen. So haben gerade Hunderte Wirtschaftswissenschafter gemeinsam ein härteres Vorgehen gegen das ungeliebte EuroMitgliedsland Griechenland gefordert. Diese Woche marschierten einige ihrer Kollegen aus Berlin mit Zwangsanleihen für Reiche aufs politische Parkett: Einerseits gibt es nicht genug Geld für den Finanzbedarf vieler Eurostaaten. Andererseits horten reiche und superreiche Mitbürger viel Geld. Die Lösung laut den Forschern: Ab einem gewissen frei verfügbaren Einkommen müsse eben eine Zwangsanleihe zur Finanzierung der hohen Staatsschulden gezeichnet werden. Je nach Konsolidierungsfortschritt werden diese Anleihen dann später zurückgezahlt und dabei möglichst auch verzinst. Es soll ja alles seine gute Ordnung haben. Als Einsatzort werden gerade die Krisenstaaten empfohlen. Bekanntlich haben die reichen Griechen nämlich jahrelang zu wenig Steuern bezahlt. Klar: Wir müssen also bloß das, was sie nicht bezahlen, hinaufsetzen. Das hilft.

„Die Leasingbranche hat jahrelang viel zu Wachstumsraten über alles gestellt.“ alexander schmidecker raiffeisen leasing

Starke Geschäftsfelder Mit den Problemfeldern wurde nun aufgeräumt, es zeigen sich erste Erfolge auf dem neuen Kurs. So wurde im Leasinggeschäft mit Windenergie-Projekten im 1. Quartal 2012 so viel Gewinn erzielt wie für das ganze Jahr budgetiert. Auch das FuhrparkmanagementGeschäft für Firmenkunden läuft stabil, man hat mehr als 10.000 Autos für über 260 Großkunden unter Vertrag. Und im Immobilienleasing beträgt das Geschäftsvolumen rund 2 Mrd. €; man ist zufrieden, auch wenn die Kunden die Lust zu großen, langfristig kalkulierten Projekten wegen der Wirtschaftslage vermissen lassen. Das gesamte Leasingportfolio in Europa beträgt derzeit 9 Mrd. €. Insgesamt erwartet Schmidecker für den heimischen Leasingmarkt heuer moderate Zuwächse; die spannende Frage sei, ob die Öffentliche Hand ihre großen Leasinggeschäfte der vergangenen zwei Jahre in Zukunft weiterführe oder nicht. (gst)

© Raiffeisen-Leasing / Arman Rastegar

billig verkauft und

Schmidecker (li.): Kundennutzen im Vordergrund, z.B. im Fuhrparkmanagement.

weise Marktanteile über alles gestellt. Doch die Zeiten zweistelligen Wachstums sind vorbei. „Als Konsequenz daraus müssen wir stärker auf die Kostenstruktur achten und die Verkaufsaktivitäten in eine echte Kundennutzen-Diskussion umlenken.“ Für die Zukunft hat sich Schmidecker auf die Fahnen geheftet, „leasing.einfach.machen.“. „Wir wollen es den Kunden einfach machen; idealerweise reichen wenige Kennzahlen, um ein Geschäft zu verstehen.“ Auch im Innenverhältnis soll es kurze Wege und rasche Entscheidungen geben. „Wir wollen uns nicht mehr über Volumen defin-

Euro Bankenwächter

ieren, sondern über Einfachheit, Rendite, Stabilität und Kundenservice.“

Neue Organisationsstruktur Auch an Raiffeisen-Leasing, einem der führenden Leasingunternehmen in Österreich und Europa (man ist nicht nur in Ost-, sondern auch Westeuropa vertreten), sind die rauen Zeiten nicht spurlos vorübergegangen. So werden manche westeuropäischen Aktivitäten jetzt „mit kritischem Auge betrachtet“, sagt Schmidecker, „auch deshalb, weil die Raiffeisen-Bankengruppe dort nicht ihren Markt sieht.“ Auch

besonders kreative Produkte der Vergangenheit werden hinterfragt. Zwischen 2011 und 2012 wurden rund 25% der Kosten eingespart, gleichzeitig „sind wir mit einer komplett neuen Organisationsstruktur jetzt besser aufgestellt“. Die Raiffeisen-Leasing Holding steuert dabei drei neue Tochtergesellschaften (eine Tochter für das Österreich-Geschäft, eine Gesellschaft für Eigenprojekte und eine Tochter für das Großkundenund internationale Geschäft); darüber hinaus ist Raiffeisen-Leasing International die Steuerungseinheit der Leasingtöchter in Zentral- und Osteuropa. Insgesamt hat

Studie Telekom Austria

Europas Bankenaufsicht Erste Group und Raiffeisen haben Zielquoten übererfüllt

Aufsicht soll schärfer sein

Tschuden ist der beste CFO

EBA: Genug Kapital der Großen FMA, Helmut Ettl. Die EBA hat am Mittwoch einen vorläufigen Statusbericht veröffentlicht. Laut Ettl hat sich bei den relevanten österreichischen Instituten die Kapitalqualität deutlich verbessert. Weil ja das im Rahmen der staatlichen PS-Kapitalhilfen aufgelegte private Partizipationskapital von der EBA nicht für das harte Kernkapital angerechnet wurde, von der österreichischen Aufsicht aber als

FMA-Chef Ettl stellt mit EBA den österreichischen Großbanken gutes Zeugnis aus.

gleichwertig mit dem Staatsgeld gesehen wird, sei sogar noch ein entsprechender Puffer da.

London/Wien. Hans Tschuden, Chief Financial Officer (CFO) und stellvertretender Generaldirektor der Telekom Austria Group, wurde in der von Thomson Reuters durchgeführten Studie „2012 Thomson Reuters Extel Survey“ zum besten CFO Österreichs gewählt. Im Rahmen der Studie wird jährlich der gesamte europäische Finanzmarkt untersucht. (red)

Die Hilfsbedürftigen In zehn EU-Banken mussten die Staaten dagegen die Kapitalquoten auf das EBA-Ziel auffüllen: Nicht aus eigener Kraft stemmten das Ziel drei portugiesische Banken, eine slowenische (NLB), eine aus Italien (Monte Paschi) sowie die zwei großen zypriotischen Banken. Dort mussten die jeweiligen Staaten die Lücken stopfen. Zwei weitere Banken (NordLB und eine weitere slowenische Bank) haben die Zusagen für öffentliche Mittel bzw. Umbaugenehmigungen in der Tasche. Ebenfalls im staatlichen Rekapitalisierungsprogramm ist die spanische Bankia. FMA-Vorstand Ettl betont, dass die 9-Prozent-Mindestquote nicht nur zum Stichtag 30. Juni gilt, sondern nach Erreichen weiter zu halten ist, bis die EBA neue Empfehlungen herausgibt. „Das Kapitalniveau darf nicht wieder sinken”, so Ettl. (red/ag)

© Telekom Austria

Wien. Die den strengen Kapitalvorgaben der europäischen Bankenaufsicht EBA unterliegenden zwei österreichischen Großbanken Erste Group und Raiffeisen Zentralbank (EZB) haben die Zielquoten zum 30. Juni übererfüllt. Das von der EBA vorgegebene harte Kernkapital liege in den beiden „bei deutlich über neun, aber nicht ganz zehn Prozent”, so der Chef der österreichischen Finanzmarktaufsicht

© FMA

Wien. Oth­mar Karas, Vize­prä­ si­dent des Europapar­la­ments, spricht sich für eine zentralere und stärkere EU-Bankenaufsicht aus: „Seit 1. Jän­ner 2011 gibt es die Auf­sicht, aber nicht in der Form, wie sie das EUParlament gefor­dert hat.“ Er befürwortet ein Durch­griffs­recht auf EU-Ebene, mit Ver­weis auf die sei­ner Ansicht nach „zu dezen­trale Aus­rich­tung“ der Kontrolle. „Wenn sich wirk­lich etwas ändern soll, müs­sen wir der EU nicht nur gute Gesetze geben, son­dern auch die ent­ spre­chen­den Instru­mente zu deren Durch­set­zung“, so Karas bei einem Workshop von DLA Piper in Wien. Die neue europäische Bankenaufsicht soll nach Plänen der EU-Kommission allen 27 EU-Staaten offenstehen und alle Banken überwachen. EU-Kommissar Michel Barnier kündigte für September einen Gesetzentwurf an. „Wir wollen schneller arbeiten als üblich.“ Noch in diesem Jahr 2012 soll das Gesetz in Kraft treten.(APA)

man 1.400 Mitarbeiter (davon 310 in Österreich). In Summe strebt die RaiffeisenLeasing heuer ein ausgeglichenes Ergebnis (schwarze Null) an. Die Cost-Income-Ratio soll sich auf rund 50% verbessern, wozu auch Maßnahmen wie eine gemeinsame EDV-Plattform in Österreich und Osteuropa beitragen sollen. 2011 habe man durch einige wenige Einzelwertberichtigungsfälle einen deutlichen Verlust eingefahren. „Man darf dabei aber nicht vergessen, dass unsere insgesamt rund 55.000 Leasingverträge, also der Großteil unseres Leasinggeschäfts, kerngesund sind“, betont Schmidecker.

Telekom-Finanzchef Hans Tschuden ist bester CFO Österreichs.


F o n d s : pa r k

Freitag, 13. Juli 2012

financenet – 31

financenet@medianet.at

Geschlossene Fonds Geplante Auffanglösung für notleidende Finanzierungen bei Lloyd Fonds soll Notverkäufe oder Insolvenz verhindern helfen

Bad Bank für Schiffsbeteiligungen „Gespräche mit interessierten Investoren laufen”; eventuelle Nachahmer. „Die Restrukturierung auf Basis von Einzelschiffsfonds ist derzeit kaum möglich“, so die Lloyd-Fonds-Sprecherin. Zum einen seien Anleger nicht bereit, Kapital nachzuschießen. Zum anderen sei die Finanzierung über die Banken immer schwieriger. Die Commerzbank hatte kürzlich etwa erklärt, sich ganz aus dem Geschäft zurückzuziehen. Wenn Anbieter mehrere Fonds zusammenlegen, streuten sie Risiken und würden auch für größere institutionelle Anleger interessant, heißt es. Ziel sei es, die Schiffe durch die Krise zu führen und in zwei oder drei Jahren zu verkaufen. Davon hät-

Einschiffsfonds passé „Es wird immer deutlicher, dass der klassische Einschiffsfonds in alter Form nicht mehr bestehen kann“, zitierte FTD Lloyd-FondsChef Torsten Teichert. Dem Blatt zufolge planen auch andere Anbieter ähnliche Modelle. Bis auf Lloyd hat sich dazu jedoch niemand geäußert. „Eine ähnliche Strategie verfolgen wir derzeit nicht“, heißt es etwa beim Fondsinitiator MPC Capital, der auch in Österreich aktiv ist. (red)

Die

Absolute Return

Neunte

Konferenz & Gala 20. 09. 2012 Baden bei Wien

Freude schöner Götterfunken. Das 18. Jhdt. war turbulent. Die Aufklärung veränderte die Ordnung Europas. Täglich änderte sich das Weltgeschehen. In dieser Zeit verfasst Schiller mit seiner „Ode an die Freude“ einen Aufruf für Brüderlichkeit und Gemeinschaft. Beethoven greift die Zeilen auf und komponiert daraus seine letzte Symphonie – die Neunte. victor bewegt die Bankenwelt Das 21. Jhdt. beginnt turbulent. Es geht erneut um eine Neuordnung Europas und der Bankenbranche. Die finalen Akkorde von Beethovens Neunter wurden in Baden komponiert. Und hier findet auch die neunte victor Gala mit der internationalen Auszeichnung „Bank des Jahres“ statt. Vielleicht ändern wir einen kleinen Ausschnitt der Bankwelt an diesem Tag …

Anmeldung und Info: www.victorgala.com/anmeldung +43 2252 25 48 45 - 17 andrea.weiss@emotion-banking.at Die Teilnahme an Konferenz und Gala ist für Banker kostenfrei. Veranstalter

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Strategie. Beratung. innovativeS Marketing.

C-Quadrat-Chef Thomas Rieß: „Kauf um 1,6 Mio. wird aus Eigenmitteln finanziert.“

Auch in Österreich wurden Fonds mit Schiffen als Investitionsobjekt vertrieben.

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C-Quadrat Allzeit-Hoch

Frankfurt/Wien. Der C-Quadrat APM Absolute Return Fonds (ISIN AT0000729298) hat am 4. Juli mit einem Fondspreis von 11,50 € ein neues Allzeit-Hoch erreicht. Damit habe sich das Absolute-Return-Konzept des breit streuenden Fonds während der jüngsten Verwerfungen in mehreren Asset-Klassen infolge der Euro-Krise bewährt, sagt die Fondsgesellschaft C-Quadrat. In den letzten neun Jahren erwirtschaftete der Fonds eine Performance von 3,77% p.a. Seit Anfang 2012 beträgt das Plus 3,32%. Der vermögensverwaltende Fonds wird von Absolute Portfolio Management GmbH (APM) gesteuert. In der letzten Zeit wurde der Anteil an Staatsanleihen weiter in Richtung US-Treasuries und britische Gilts diversifiziert, während der Anteil an deutschen Staatsanleihen reduziert wurde. Zudem hat Fondsmanager Günther Kastner die Korrektur bei US-Dollar und britischem Pfund dazu genutzt, das Fremdwährungsexposure auf rund 20% zu erhöhen: „In turbulenten Zeiten wie diesen begrenzen wir nicht nur konsequent Risiken; wir nutzen auch Einstiegschancen, die die Marktverwerfungen bieten.” Wie vor Kurzem gemeldet, plant C-Quadrat die Übernahme von 100% der Anteile an der Absolute Portfolio Management GmbH. APM hat sich als österreichischer Asset Manager auf Absolute Return Fonds, Microfinance- und Rohstofffonds fokussiert. Aktuell werden ca. 430 Mio. € verwaltet. (red)

ten die Anleger mehr als bei einem Notverkauf.

© Panthermedia.net/Dariusz Kuzminski

Frankfurt/Hamburg. Das Hamburger Investmenthaus Lloyd Fonds will 16 seiner Schiffe in eine Auffanggesellschaft für notleidende Finanzierungen ausgliedern. Durch die Bündelung in einer Art Bad Bank hofft die Fondsgesellschaft, leichter Geldgeber für die weitere Finanzierung der Flotte zu finden. Derzeit liefen Gesprächen mit interessierten Investoren, sagte eine Sprecherin von Lloyd Fonds; entschieden sei jedoch noch nichts. Die Schifffahrtsbranche leidet seit Jahren an Überkapazitäten und sinkenden Preisen. Einige Unternehmen gingen bereits pleite, viele andere können ihre Betriebskosten nicht mehr bezahlen und geraten mit Kreditzahlungen in Rückstand. Vielen Privatanlegern, die sich vor der Krise über Geschlossene Fonds (unternehmerische Beteiligungen) an der Finanzierung von Frachtern beteiligt haben, drohen nun hohe Verluste.

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tDr. Christian Rauscher; GF emotion banking & victor, AUT tDr. Johannes Schneebacher; GD Südtiroler VB, IT tFranz Riegel; Dir. RB Eberndorf, AUT tMichael Eisenrauch, MBA; Basler Kantonalbank, CH tReto Hahn, Armin Diethelm; Bank Linth, CH

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Die Neunte

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deutschsprachigen Raumes Showact: American Divas After Show & Galabuffet – Feiern Sie mit über 500 Bank-Führungskräften

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f o n d s : pa r k

32 – financenet

Freitag, 13. Juli 2012

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short

Swisscanto mit neuem Leiter für Aktien

Liechtenstein Life Produktangebot bei den Fondsgebundenen Polizzen wird demnächst in Österreich ausgeweitet

Konzentration auf FondsPolizzen und Service

© Swisscanto

CEO Baur: „Beratungsqualität und somit entsprechende Zertifizierung der Vermittler ist uns wichtig.“ Gesellschaften spielten keine Rolle, meint Baur; zumal das Fürstentum insbesondere seit 2008 ein klares Bekenntnis zum Informationsaustausch mit dem EU-Raum in Steuerangelegenheiten abgegeben habe und auch bezüglich Geldwäsche einen strengen Kurs fährt. „Da wir Anleger dabei unterstützen wollen, ihre Vorsorgeziele zu erreichen, ist uns die gute Beratung durch unsere Vermittler wichtig, ebenso die Flexibilität bei den Sparraten – bei unseren Produkten wie etwa dem ,Value Invest‘ fördern wie die ratierlichen Raten“, so Baur.

linda kappel

Wien. Volksbank Investments bringt eine zweite Tranche des „10% Österreich Performers“. Dieses Zertifikat bietet dem Investor als „Kupon-Performer“ nach einer nur einjährigen Laufzeit eine Fixverzinsung von 10% p.a. (vor Steuer). Während der 10%-Kupon in jedem Fall ausbezahlt wird, richtet sich die Tilgung nach der Entwicklung der drei im Aktien-Basket befindlichen Unternehmen OMV, voestalpine und Immofinanz. Bleiben alle Titel während des gesamten Beobachtungszeitraums immer über der Barriere von 50%, gibt es am Ende der Laufzeit auch den Kapitalschutz von 100%. Die Verzinsung und Tilgung zu 1.000 € je Stück am Ende der Laufzeit bleiben, auch wenn sich die Aktien (bis zur ­Barriere) negativ entwickeln. (lk)

© OMV

Hedgefonds zur JahresMitte leicht im Plus

Im Österreich-Performer sind OMV, voestalpine und Immofinanz drin.

Wien. Die weltweit größten Hedgefonds haben im ersten Halbjahr 2012 im Schnitt gerade mal eine leicht positive Performance erwirtschaften können. Laut dem Branchenindex „Dow Jones Credit Suisse Core Hedge Fund Index“ sind es 0,42%, der „HFRX Global Hedge Fund Index“ machte ein Plus von 1,22%. Dabei wiesen unterschiedliche Veranlagungsstrategien deutlich unterschiedliche Ergebnisse aus: Die Bandbreite geht von knapp 4% bis zu etwas mehr als -3%. Am erfolgreichsten waren „Convertible Arbitrage“-Strategien, am schlechtesten performten „Long/Short Equity“-Strategien. Gut lagen auch „Global Macro“Ansätze. (APA)

Die Polizzen können auch in Schweizer Franken bespart und abgeschlossen werden, was einigen österreichischen Kunden zur Absicherung gegen die Euro-Entwicklung wichtig sei. „Demnächst wollen wir den Vermittlern und Kunden auch Fonds-Baskets mit vordefinierten Risiko-Ertrags-Zielen anbieten“, sagt Baur. Da Qualität bei Liechtenstein Life groß geschrieben werde, sei man auch bei der Vertragsgestaltung mit den Vermittlern streng: Manche würden ab dann in erster Linie lediglich die Baskets vermitteln dürfen. Der Launch der Portfolios würde zum Anlass genommen, auch die Fonds der Kunden unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls andere, die besser zu den Vorsorgezielen passten, vorzuschlagen. Grundsätzlich habe man das Bestreben, jede Polizze binnen 48 Stunden zuzustellen. Im Gespräch für Österreich sei auch eine Garantie-Fondspolizze, wie sie bereits in der Schweiz lanciert wurde und bei der die Garantie über die Laufzeit dynamisiert werde.

facts Liechtenstein Life AG wurde 2008 gegründet, Shareholder sind Privatpersonen. Die Versicherungsgesellschaft zählt bereits rund 13.000 Kunden, die verbuchte Prämie belief sich per Ende 2011 auf 44 Mio. CHF, die Assets under Management zum selben Stichdatum auf 84,5 Mio. CHF. Über rund 400 Vertriebspartner werden ausschließlich Fondspolizzen in der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein sowie in Deutschland und Österreich an den Mann und die Frau gebracht. Das Unternehmen zählt 35 Mitarbeiter am Standort in Liechtenstein, davon 15 Personen allein für die Kundenbetreuung.

Marco Baur möchte in Österreich Fonds-Portolios mit unterschiedlichem Ertrags-Risiko-Profil sowie eine Garantievariante einführen.

Kosten und Gebühren, aber auch ein Mindestvolumen von 500 Millionen Schweizer Franken, nur in Ausnahmefällen von 250 Millionen.“ Schwerpunktmäßig werden dabei Fonds der großen und renommierten Gesellschaften wie

DWS, DJE , Blackrock, Swisscanto oder Fidelity aufgenommen. Die Assekuranz habe sich ganz dem Spar- und Vorsorgegedanken verschrieben, früher von Kunden in Erwägung gezogene Aspekte im Zusammenhang mit Liechtenstein-

VÖIG-Statistik 994 Austro-Fonds im Juni im Plus

Neuer Fonds Eagle Asset Management ist Anlageberater

Wien. Die heimischen Investmentfonds zeigen im Juni erneut keinen klaren Performance-Trend. Von insgesamt 1.652 Fonds, die schon seit mindestens einem Jahr auf dem Markt sind, weisen 994 eine positive und 658 eine negative Einjahres-Performance aus. Die durchschnittliche EinjahresPerformance der Fonds lag per Ende Juni im arithmetischen Mittel – also ohne Berücksichtigung von Fondsvolumina oder Kategorien – bei einem Minus von 0,33% (Vormonat: -1,72%). Dies geht aus der aktuellen Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) hervor.

Wien. Nordea Investment Funds S.A. hat Eagle Asset Management Inc. zum Anlageberater des neuen Nordea 1 – North American All Cap Fund ernannt, der am 30. Mai aufgelegt wurde. Die Anlagephilosophie des Fonds basiert auf dem Ansatz „Value und angemessenes Wachstum“ (Value and Reasonable Growth, VARG), der einen traditionellen wertorientierten Anlagestil mit der Konzentration auf Wachstumskatalysatoren kombiniert.

Kein klarer Performancetrend

der „Kepler Öko-Energien“ aus, gefolgt vom „Salus Alpha Managed Futures“ (-43,07%) der Sparinvest und vom „WSS-Europa“ (-42,27%) von 3-Banken-Generali. Gemessen an der 3-Jahres-Sharpe-Ratio (erzielte Performance in Relation zum eingegangenen Risiko) haben wie in den Vormonaten Immofonds am besten abgeschnitten („RaiffeisenImmobilienfonds“, SR von 6,63; „Real Invest Austria“ mit 6,08; „Immofonds 1“ mit 5,01). (red)

richtung auf bestimmte Themen. Die Anlagephilosophie werde vervollständigt durch ein striktes Risikomanagement, der Schwerpunkt liege dabei auf qualitativen Kennzahlen. Eagle Asset Management Inc. wendet diese Strategie seit dem 1. Oktober 1999 an, vier Fondsmanager verwalten den Nordea-Fonds gemeinsam; es sind dies Ed Cowart, David Blount, John Pandtle und David Powers. (lk)

Vor Value-Fallen geschützt

ESPA Biotec weiter Nr. 1 Die beste Performance von 39,07% weist wie schon in den Vormonaten der „ESPA Stock Biotec“ der Erste-Fondstochter Sparinvest aus. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen der „Schoellerbank USD Rentenfonds“ (28,72%) und der „Uniqa Dollar Bond“ der KeplerFonds KAG (+28,70%). Die schwächste Einjahres-Performance von minus 44,61% weist

Nordea setzt auf American All Caps

Immobilienfonds weisen laut VÖIGStatistik die beste Sharpe-Ratio auf.

„Diese Anlagestrategie von ‚Eagle‘ hat zwei Vorteile“, erläutert Christophe Girondel, Head of Global Fund Distribution, Nordea: „Der Value-Filter vermeidet, dass für ein Unternehmen ein zu hoher Preis gezahlt wird, während die Bedingung eines angemessenen Wachstums vor Value-Fallen schützt und das künftige Wertpotenzial einer Aktie freisetzt.“ Durch ein umfassendes fundamentales Research und eine sorgfältige Titelauswahl entstehe ein fokussiertes Portfolio ohne systemische oder dominante Aus-

© EPA

2. Tranche des „10% Österreich-Performers”

Schneller Service

© Liechtenstein Life

Zürich. Jan Peterhans übernimmt per 1. September 2012 bei Swisscanto die Gesamtverantwortung für das Portfoliomanagement Aktien. Peterhans stößt zu Swisscanto von der UBS, wo er mehr als zehn Jahre im Portfoliomanagement tätig war. Er wird die Umsetzung der Core-Satellite-Strategie bei den Aktienfonds von Swisscanto verantworten und als SRISpezialist die Pionierarbeit von Swisscanto in diesem Bereich fortsetzen, heißt es.

Wien. Mit Nischenprodukten sowie rascher und effizienter Servicierung sowohl der Vertriebspartner als auch der Endkunden möchte die Liechtenstein Life AG in Österreich punkten. Operativ in Österreich tätig ist die Assekuranz seit 2009, von den rund 13.000 Kunden in Summe stammten etwa 2.500 Polizzennehmer aus Österreich, präzisiert Marco Baur, CEO und Aktionär der Liechtenstein Life, im Gespräch mit financenet. Kooperiert werde in Österreich mit sogenannten Masterbrokern und Vermittler-Pools wie etwa Jung, DMS & Cie. oder capturn, vereinzelt aber auch mit Einzelvermittlern. Liechtenstein Life hat sich dabei ausschließlich auf Fondsgebundene Lebensversicherungen spezialisiert. „Wir beherzigen grundsätzlich das Prinzip der ,offenen Architektur‘, die angebotenen Investmentfonds werden von uns aber sorgfältig nach bestimmten Kriterien ausgesucht“, so Baur; „das sind etwa die tägliche Handelbarkeit, verträgliche

© Luca Cinacchio/sxc

Peterhans ist u.a. ausgebildeter Chartered Financial und AI-Analyst.

Im neuen Nordea-Fonds sind US-Aktien jeglicher Marktkapitalisierung enthalten.


BANKING

Freitag, 13. Juli 2012

financenet – 33

financenet@medianet.at

A.T. Kearney-Studie Retail Banking Radar 2012 ortet Ertragskraft europäischer Retailbanken fast auf Vorkrisenniveau

short

„Die Geschäftsmodelle von Grund auf erneuern“

HDI-Geschäftsbericht holt „Silber“ San Diego/Wien. Bei den 2011 „LACP Vision Awards“ in Kalifornien kürte eine hochkarätige Jury aus mehr als 5.500 Geschäftsberichten aus über 24 Ländern die besten Arbeiten. Nach einer Bronze-Auszeichnung im vergangenen Jahr sicherte sich der Geschäftsbericht der HDI Versicherung den „Silber Award“ in der Kategorie „Versicherung“. Gestaltet von der Kreativagentur CIDCOM, setzte sich das Layout im weltweiten Wettbewerb durch und erreichte beachtliche 97 von 100 möglichen Punkten.

Gewinne um 15 Prozent unter dem Niveau von 2007; Branche muss strukturelle Reformen angehen. Europa haben sich die Gewinne pro Kunde nach dem Tiefpunkt 2009 erholt. Die Zahlen für 2011 wirken angesichts der damaligen Lage in Europa ermutigend. Ausnahmen unter den untersuchten Ländern bilden Spanien und Portugal, die seit 2009 einen sich beschleunigenden Abwärtstrend zeigen. Die Studie sieht eine Reihe von Ursachen, vom Einbruch der lokalen Wirtschaft bis hin zur Risikovorsorge und Wertberichtigungen. Zwischen den einzelnen europäischen Märkten bestehen nach wie vor strukturelle Unterschiede, wie eine Gegenüberstellung anhand der Ertragsniveaus, der Risikovorsorge, dem Kostenmanagement und dem Gewinn zeigt.

Reinhard Krémer

Frankfurt. Entwarnung für den Bankensektor: Das weltweit tätige Management-Beratungsunternehmen A.T. Kearney hat jetzt die Ergebnisse des „Retail Banking Radar 2012“, der die Entwicklung der europäischen Banken von 2007 bis 2012 analysiert, veröffentlicht. Die Studie schlüsselt auf, dass Finanzinstitute in ganz Europa zu einem normalen Einkommens-, Kosten- und Ertragsniveau zurückfinden. Während sich die Erträge schon fast wieder auf Vorkrisenniveau befinden, liegen die Gewinne aber noch um 15% unter dem Niveau von 2007. Bei einem insgesamt vorsichtig optimistischen Ausblick bilden Spanien, Italien und Portugal allerdings drei Ausnahmen; in diesen Ländern liegt das Niveau der Risikovorsorge mit 28% vom Einkommen deutlich über der rückläufigen Risikovorsorge der anderen Europäischen Länder (Durchschnitt zehn Prozent). Für die Studie werden jährlich 42 große Retailbanken oder -Segmente von Universalbanken in 15 europäischen Märkten untersucht.

Die Entwicklung der Risikovorsorge ist eng mit der Bankenkrise 2008 und der Staatsschuldenkrise 2011 verknüpft. Während die Risikovorsorge insgesamt kontinuierlich zugenommen hat (jährlicher Anstieg um zwölf Prozent seit 2007), zeigt die Studie, dass die Risikovorsorge in fast allen Märkten das zweite Jahr in Folge zurückgegangen ist und noch die Hälfte des Rekordniveaus von 2009 erreicht. Ausnahmen bilden Italien, Spanien und Portugal; dort hat sich die Risikovorsorge, verglichen mit dem jeweiligen Vorkrisenniveau, verdreifacht und ist auch in 2011 weiter angestiegen. Es sei an der Zeit, neue Wege im Kundenangebot zu gehen, meint Pratz. Dazu gehörte, neue Technologien in der Breite und ein größeres Spektrum an Services und Beratung jenseits Filialvertriebs anzubieten, was zu deutlich schlankeren Filialstrukturen führe.

© A.T. Kearney

Experte Andreas Pratz, Partner bei A.T. Kearney: Für die Banken ist es jetzt an der Zeit, wirklich neue Wege im Kundenangebot zu gehen.

schlechternden Arbeitsmarktdaten, Risiken aus den steigenden Staatsschulden oder auch toxischen Wertpapieren, die andere Bereiche der Bank halten, ist Vorsicht geboten. Sollten Banken wegen solcher Faktoren heruntergestuft werden, dann hat dies einen direkten Ein-

card complete Weiter volle Fahrt auf Wachstumskurs

fluss auf die Retailbank und auf den Zinsertrag, der derzeit in der ganzen Branche äußerst wichtig ist.“ Das Ergebnisniveau ist zwischen 2007 und 2009 um fast 25% gesunken und liegt aktuell noch um 15% unter Vorkrisenniveau. Überall in

Euromoney-Awards RBI und BA wurden ausgezeichnet

Erfolgreiche Halbjahresbilanz

Rot-weiß-rote Banken räumten ab

Wien. Die card complete Service Bank zieht eine positive Zwischenbilanz über das erste GeschäftsHalbjahr 2012. „Mit Zuwachsraten im zweistelligen Bereich setzen wir unseren Wachstumskurs erfolgreich fort“, so Heimo Hackel, Vorstandsvorsitzender bei card complete. Sowohl der Gesamtumsatz mit den ausgegebenen Karten (Visa, MasterCard) als auch die Gesamttransaktionen an den Terminals konnten wiederum gesteigert werden.

Wien. Bei den „Euromoney-Awards“ gehörten österreichische Banken zu den großen Abräumern: Die Raiffeisen Bank International (RBI) wurde als beste Bank in CEE ausgezeichnet und erhielt die Euromoney-Auszeichnung bereits zum siebenten Mal. Bei dem Euromoney-Award handelt es sich bereits um die dritte Auszeichnung, die die RBI in diesem Jahr für ihr breites Angebot an Privat- und Kommerzkunden in CEE erhalten hat.

satz von 2,2 Mrd. € wuchs dieser Bereich um mehr als zehn Prozent im Vergleich zu 2011, auch die Anzahl der Transaktionen mit card complete Karten stieg um 11% auf 20,8 Mio. „Die Österreicher greifen immer öfter zur Karte und nutzen die Vorteile der mit unseren Angeboten verbundenen Leistungen und Services“, betont Hackel. Besonders gefragt sind Reise- und Reisestornoversicherung oder Meilensammelfunktion. (red)

© Card Complete

Heimo Hackel, Vorstandsvorsitzender card complete: Erfolg zum Halbjahr.

Im April wurde sie vom Magazin Global Finance zum achten Mal mit dem Titel „Best Bank in Central and Eastern Europe“ ausgezeichnet, und im Mai erhielt sie von EMEA Finance zum 3. Mal den Titel „Best Bank in CEE & CIS“. Die Bank Austria wieder wurde im Rahmen der „Awards for Excellence 2012“ zur „Besten Bank in Österreich“ gekürt. Der Auswahl für diese Auszeichnung liegen als zentrale Kriterien die LeadershipQualität, die Innovationsführerschaft und die Dynamik zugrunde, mit der eine Bank in ihrem jewei-

© APA/Herbert Neubauer

Viel Lob für Österreicher

Zwölf Prozent mehr Der Gesamtumsatz von 4,8 Mrd. € entspricht einer Steigerung von zwölf Prozent zum Vergleichszeitraum 2011. Auch die Gesamtanzahl der über card complete abgewickelten Transaktionen ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 um rund elf Prozent auf 49,2 Mio. angewachsen. Bei der Anzahl der ausgegebenen Karten konnte bereits die 1,2 Mio.-Marke erreicht werden. Eine stetige Steigerung sei besonders im Kartengeschäft zu verzeichnen. Mit einem Gesamtum-

ligen Markt tätig ist. Die Bank Austria ist bereits in den vergangenen Jahren immer wieder von führenden Fachmagazinen wie Global Finance, The Banker und Euromoney zur „Besten Bank in Österreich“ bzw. „Bank des Jahres in CEE“ und zum „Besten Cash Management House in Österreich“ gewählt worden. Die CEOs Willibald Cernko, Bank Austria und Herbert Stepic, RBI, drückten ihre Freude über die Auszeichnungen aus. (red)

Willibald Cernko, CEO Bank Austria: Bestätigung der Kundenorientierung.

© EPA

Risikovorsorgen sinken

Branche ist nicht immun „Es ist bemerkenswert, wie gut es den Retailbanken in der Vergangenheit gelungen ist, ihre Erträge in einem Niedrigzinsumfeld stabil zu halten,“, sagte Andreas Pratz, Partner bei A.T. Kearney. „Fiel der Ertrag pro Kunde selbst in 2009 nur um vier Prozent im Vergleich zu 2007, hat er sich seither fast komplett erholt.“ Pratz gibt allerdings zu bedenken, dass ein gutes Abschneiden im aktuellen Umfeld nicht gegen äußere Faktoren immunisiert. „Bei sich ver-

EU-Bankenaufsicht Anfang September

Italiens Mario Monti will eine ­Bankenunion rasch vorantreiben.

Brüssel. Die EU-Kommission will ein erstes Konzept für eine zentrale Bankenaufsicht in Europa zügiger als zuletzt erwartet vorlegen. Er werde die Vorschläge Anfang September unterbreiten, sagte der zuständige EU-Kommissar Michel Barnier. Italiens Ministerpräsident Mario Monti drängte darauf, über die Aufsicht hinaus auch eine Bankenunion voranzutreiben. Außer einer zentralen Kontrolle seien eine gemeinsame Absicherung der Bankeneinlagen und ein europäischer Fonds zur Abwicklung einer gescheiterten Bank nötig, sagte er. „Ein solch allumfassender Ansatz wäre ein Beitrag zu einer dauerhaften Lösung der Krise“, betonte der Regierungschef, dessen Land immer mehr Misstrauen vonseiten der Investoren entgegenschlägt. Nur auf diesem Weg ließen sich Unsicherheiten beseitigen. (APA)

Gutes Zeugnis für easybank von Kunden Wien. Die vom Online-Marktforschungsinstitut Marketagent. com mit 2.000 Interviews erhobene Studie „Handels-Check Banken & Kreditinstitute“ weist für die easybank ein schönes Ergebnis aus. In den für Kunden relevanten Imagewerten liegt sie mit dem Indexwert 15,2 bereits an 3. Stelle, knapp hinter den Sparkassen (19,4) und Raiffeisen (24,5) und somit vor allen anderen Großbanken und dem Mitbewerber INGDiBa. Spitzenwerte erreichte die easybank bei den Kriterien Sympathie, als Trendsetter und Innovationsführer, beim interessanten Produktangebot und beim Preis-Leistungs-Verhältnis sowie in der Internet-Kompetenz. Auch die Werte für Service, Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz steigerten sich um jeweils über 40% gegen-über dem Jahr 2011. 9,5% aller Befragten, um 25% mehr als noch ein Jahr davor, haben ­bereits ein Produkt der easybank. (red)


b a n k i n g / i n s u r a n c e : watc h

34 – financenet

Freitag, 13. Juli 2012

financenet@medianet.at

US-Gesundheitsreform Nach grünem Licht beim Höchstgericht nun Zusammenschlüsse bei Krankenversicherern

short

Obama bringt Fusionen

Aviva trennt sich von den ersten Töchtern London. Der zweitgrößte britische Versicherer Aviva trennt sich wie geplant von ersten Beteiligungen. Für umgerechnet rund 400 Mio. € (318 Mio. £) verkauft das Unternehmen Teile seines Besitzes an dem niederländischen Rivalen Delta Lloyd. Wegen großer Nachfrage seien mit 37 Mio. Delta-LloydPapieren mehr Aktien an Finanzinstitute verkauft worden als zunächst geplant. Aviva will insgesamt 16 Geschäftsbereiche mit unbefriedigenden Ergebnissen verkaufen oder schließen. (APA)

Wenige Tage nach Gerichtsentscheid bahnt sich in der Branche die erste Milliarden-Übernahme an.

US-Präsident Barack Obama war beim Obersten Gerichtshof schließlich erfolgreich.

Neue Tochter Allianz-Bank Gewinnschwelle wird nicht wie geplant bis 2014 erreicht

Allianz drücken Bank-Sorgen Berlin. Der deutsche Versicherer Allianz tut sich auch Jahre nach dem Verkauf der Dresdner Bank noch immer schwer in seinem Geschäft als Bank für Privatkunden. „Mit der Allianz-Bank sind wir sicher nicht zufrieden”, sagte der Vorstandschef von Allianz Deutschland, Markus Rieß, der Tageszeitung Die Welt. Jedoch sei das vergangene Jahr für alle Privatkundenbanken schwierig gewesen. „Die Kunden sind sehr vorsichtig, kaufen wenig Wertpapiere.” Das Ziel, 2014 in die Gewinnzone zu kommen, werde man wohl nicht schaffen. Die Allianz hatte 2009 mit der Allianz-Bank eine neue Privatkundenbank gestartet – nur Monate, nachdem sie die Dresdner Bank an die Commerzbank verkauft hatte.  (red/ag)

© Zürich

Generali-Tochter BSI lockt Bank Julius Bär

Neuer Generali-Chef Mario Greco soll Beteiligungen verkaufen.

Allianz gründete 2009 eine eigene Privatbank als Ersatz für die Dresdner Bank.

dienste Medicaid lägen erhebliche Wachstumschancen. Neben der Wirtschaft seien Budget-Themen, demografische Fragen und die Gesundheitsreform wichtige Treiber. „Wir glauben, dass dieser Zusammenschluss den Branchenführer im staatlichen Sektor schafft, der Medicaid- und Medicare-Anwärter bedient”, sagte Braly. Während das staatliche Gesundheitsprogramm Medicaid die Armen im Blick hat, ist das Medicare-Programm auf alte Menschen ausgerichtet. Der Oberste Gerichtshof hatte Ende Juni mit der Gesundheitsreform das wichtigste innenpolitische Vorhaben von Präsident Barack Obama bestätigt und die geplante allgemeine Versicherungspflicht für verfassungsgemäß erklärt. Damit könnten künftig rund 30 Mio. Amerikaner, die noch ohne Versicherung sind, in den Genuss einer Krankenversicherung kommen. (red/ag)

Studie Nach Finanzkrise

Noch zu wenig Transparenz

Berlin. Die Antikorruptions-Organisation Transparency International (TI) gibt Banken und Versicherungen schlechte Noten. Obwohl undurchsichtige Strukturen zur jüngsten Finanzkrise beigetragen hätten, gebe es hier noch große Defizite, ergab ein von der Organisation veröffentlichter Vergleich der 105 größten Konzerne der Welt. Dabei kamen die 24 untersuchten Banken und Versicherungen im Schnitt nur auf 4,2 der 10 möglichen Transparenzpunkte. Der Gewinner des Rankings, der norwegische Ölkonzern Statoil, holte 8,3 Punkte; Statoil veröffentliche wichtige Informationen über seine Antikorruption-Programme sowie Steuerzahlungen u.a. (APA)

Banken auf Sparkurs Wettbewerbsdruck und Regulierungsflut machen Kostensenkung attraktiv, so Steria Mummert

Beim Back-Office ist noch mehr drinnen Wien. Die Konsolidierung von Backoffice-Aufgaben ist in der österreichischen Bankbranche weiterhin eine der vordinglichsten Maßnahmen, sagt Stefan Lamprecht, Geschäftsführer bei Steria Mummert Consulting. Man berät unter anderem Banken und Finanzdienstleister und zählt zu den größten Beratern im deutschsprachigen Raum. 20.000 Berater werden weltweit beschäftigt, die

Kernmärkte sind neben Deutschland und Österreich Frankreich und Großbritannien. Banking macht 25% des Gruppenumsatzes aus, in Deutschland und Österreich sogar 45%. Beispiele für Beratungsaufgaben bzw. -projekte sind z.B. die Umsetzung der Anforderungen aus regulatorischen Themen im Risikomanagement sowie Anforderungen, die sich auf Back- und Frontoffice-Prozesse im Wertpa-

© Panthermedia.net/Fabrice Michaudeau

Rom/Triest. Der italienische Versicherer Generali drückt auf das Gaspedal, um sich von nichtstrategischen Assets zu trennen. Nach Angaben der Mailänder Wirtschaftszeitung Sole 24 Ore ist die Bank Julius Bär an der Übernahme der Schweizer BSI, der vormaligen Banca della Svizzera Italiana, interessiert, die unter der Kontrolle von Generali steht. Die Angaben wurden von Generali nicht kommentiert. Generali habe bereits JP Morgan und die Mailänder Investmentbank Mediobanca mit der Suche nach Interessenten beauftragt, so das Blatt. Vom Verkauf von BSI könne sich Generali Einnahmen in Höhe von 2 Mrd. € erwarten. Die Generali will sich verstärkt auf das Kerngeschäft, den Versicherungsbereich, konzentrieren. So sollen auch nichtstrategische Assets in den USA verkauft werden, die laut Analysten dem Konzern bis zu 800 Mio. € bringen sollten. Mit dem Verkauf der US-Assets wurde Citigroup beauftragt, heißt es weiter. Mit dem Verkauf der Unternehmensbeteiligungen wird sich der neue Geschäftsführer des Konzerns, Mario Greco, befassen, der ­Anfang August das Ruder bei der Generali übernimmt.  (red/APA)

© Allianz

Frankfurt. Deutsche Banken und Versicherer müssen in den Abschlüssen für das zweite Quartal keine pauschalen Abschreibungen auf Papiere spanischer Banken vornehmen. Das stellte Klaus-Peter Feld, Vorstandsmitglied des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IdW), in Frankfurt klar. „Wir haben nicht die Thematik, dass wir Spanien pauschal abschreiben müssten.” Von der Krise seien nur einzelne Banken wie die Sparkassen-Holding Bankia betroffen – diese freilich in Milliardenhöhe. Pauschalabschreibungen für die ganze Branche seien aber nicht nötig. (APA)

© EPA

„Spanien-Krise trifft nur manche, nicht alle“

New York. Wenige Tage nach Bestätigung der Gesundheitsreform durch den Obersten Gerichtshof der USA bahnt sich unter den amerikanischen Krankenversicherern eine milliardenschwere Fusion an. Der Versicherer WellPoint will um rund 4,5 Mrd. USD (3,7 Mrd. €) den Rivalen Amerigroup übernehmen, wie beide Unternehmen am Montag ankündigten. Mit dem Zukauf setzt WellPoint darauf, dass künftig deutlich mehr arme Amerikaner in den Genuss des staatlichen Gesundheitsdienste-Programms Medicaid kommen. Nach dem Zusammenschluss würden die Unternehmen künftig mehr als 4,5 Mio. Begünstigte staatlicher Gesundheitsprogramme erreichen, darunter Medicaid-Empfänger in 19 Bundesstaaten. „Wir sind zuversichtlich, dass dies nun absolut der richtige Zeitpunkt ist”, sagte WellPoint-Chefin Angela Braly. Im Feld der staatlichen Gesundheits-

Die Banken entdecken in Österreich wieder das Potenzial der loyalen Privatkunden.

piergeschäft und Zahlungsverkehr auswirken.

Über die Sektorengrenzen Die großen Treiber am Markt sind weiterhin die Industrialisierung, Kosten- und Effizienzmanagement, sagt Lamprecht: Man ersetze häufig von Banken eigenentwickelte ITAlt-Lösungen durch Standardsoftware. „Wir bieten auch StandardLösungen, die Steria Mummert Consulting entwickelt hat, wie z.B. den ‚Nostro Cash Manager‘ für ein effizientes Liquiditätsmanagement, an. Die Lösung disponiert als zentrales, integriertes Informationssystem Fremdwährungs- sowie EuroPositionen und sorgt für zeitnahe Glattstellung.“ Er sieht in Österreich hier ähnlich wie in Deutschland noch einiges Potenzial. Bei der Frage hinsichtlich Konsolidierung von Backoffice-Aufgaben sei Deutschland im Bereich der Kreditfabriken um ca. zwei Jahre voraus. Ein Grund für die Verzögerung liege beispielsweise darin, dass in Österreich die verschiedenen Bankengruppen

eigenständig bleiben; in Österreich sei man irgendwann in der eigenen Bankengruppe optimiert, ergänzt Cornelia Edinger, für das Bankinggeschäft in Österreich verantwortlich. In Deutschland habe der Markteintritt von Auslandsbanken zu hohem Wettbewerbsdruck geführt und dafür gesorgt, dass gemeinsame Lösungen wie z.B. Wertpapierabwicklungsbanken frühzeitig eingeführt wurden. Weniger dramatisch sieht Lamprecht die hohe Filialdichte: Österreich war wie Deutschland immer schon overbanked. „Kundennähe ist nun einmal wichtig.“ In Österreich steht derzeit die Neuentdeckung der Privatkunden im Fokus, diagnostiziert er: Die Banken entdecken wieder das Potenzial der loyalen Kunden. Denn sonst gewinnen „Near-Banks“, also Finanzdienstleister, Marktanteile. Sehr wichtig ist das Handling der ständig steigenden regulatorischen Anforderungen. Lamprecht: „Uns beschäftigen in Summe rund 30 Regulatorien, darunter natürlich die europäischen, aber auch die US-amerikanischen usw.“ (gst)


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 13. Juli 2012 – 35

financenetreal:estate © sxc

Abgesehen von Wiens nobler Zentrallage ist Bürofläche derzeit wenig gefragt Seite 37

schönherr berät uniqa © Schönherr

der 1. bezirk ist ausnahme

Die Wirtschaftskanzlei hilft bei den ­Vorbereitungsetappen des Re-IPO  Seite 39

neuauftritt IMMOunited ist gestartet © Foto Wilke

Österreich: Die große Jagd auf Immobilien

Büro gesucht? 01 596 60 20 www.jpi.at JP ImmobIlIen

ine e er ahl! m Im e W t gu „agensketterl“ Druckerei GmbH

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IMMO-AGS 4. Juli 2012 - 11. Juli 2012 142,06

139,04 06.07. 09.07.

IATX (11.7.) Wochentop Wochenflop

© Bank Austria; medianet/Szene1/Günther Langegger; Panthermedia.net/Josef Müllek

142,0 141,5 141,0 140,5 140,0 139,5 139,0 10.07. 11.07.

141,37

0,33%

S Immo 3,56% Warimpex -7,45%

Sparkassen Immobilien Immofinanz conwert Atrium CA Immobilien Anlagen Warimpex

3,56% 0,76% 0,39% -0,56% -1,03% -7,45%

Reinhard Madlencnik (Head of Real Estate Bank Austria), Alexander Ertler (Geschäftsführer Immobilien.net).

IMMO-FONDS

Knappheit, nicht Preisblase Mehr als ein Viertel aller Österreicher, nämlich 27 Prozent, waren laut Immobilien.net zuletzt auf Wohnungssuche. Eine Blase auf dem österreichischen Immobilienmarkt drohe, wenn überhaupt, nur punktuell, so eine aktuelle Studie der Bank Austria.  Seite 36

1-Monats-Performance (per 11.7.) Monatstop Lyxor ETF 10,51% Monatsflop MS P2 Value -17,74% Top 5 Immofonds Lyxor ETF MSCI World R.E. ESPA Stock Asia-Pacific Lyxor ETF FTSE Epra/Nareit FF - Asia Pacific Property iShares Stoxx A/P 600 R.E.

10,51% 9,94% 9,52% 9,43% 8,86%

Kräftiger Nachbrenner Umweltverträglichkeitsprüfung fiel positiv aus, doch die Frage der Einflugschneisen ist offen

Wiens Flughafen steuert auf dritte Piste zu

Flop 5 Immofonds Morgan Stanley P2 Value -17,74% KanAm grundinvest Fonds -3,55% Salus Alpha Real Estate -1,54% DEGI Europa -1,00% Santander Verm. Kap. -0,58%

© Flughafen Wien

4. Juli 2012 - 11. Juli 2012

CERX (11.7.)

370,93

-1,23%

Flughafen-Vorstand Ofner: Künftig bis zu 95 statt 68 Flieger pro Stunde.

Wien. Der Vorstand des börsenotierten Flughafens Wien will – einen positiven letztinstanzlichen Bescheid vorausgesetzt – 2014/2015 endgültig entscheiden, ob mit dem Bau der dritten Startund Landebahn in Wien-Schwechat begonnen wird. Das macht der Airport auch von der Entwicklung der großen in Wien ansässigen Airlines AUA und flyniki abhängig. Dafür sei man aber positiv gestimmt, hieß es. „Unsere Prognosen für 2020 gehen davon aus, dass wir bis dahin zumindest 30 Millionen Passagiere in Wien haben”, so Vorstand

Günther Ofner. Jetzt sind es 22 Millionen; mit 30 Millionen Passagieren wäre die bisherige Zwei-PistenKapazität von Wien erschöpft.

Viel mehr Kapazität 90 bis 95 Flugbewegungen werden pro Stunde durch die dritte Piste möglich. Bisher liegt die Spitzenkapazität bei 68. „Wenn sich die Vorhersagen als falsch herausstellen sollten, werden wir auch keine dritte Piste bauen”, so Ofner und Vorstandskollege Julian Jäger. Sorgen von Anrainern, dass sich mit dem Airportausbau die Zahl der

Überflüge über Wien vervielfachen könnten, wurden zurückgewiesen. Allerdings sind die für die dritte Piste nötigen Flugrouten noch nicht festgelegt; hier werden weitere Debatten erwartet. Man strebt eine gemeinsame Entscheidung mit den Anrainervertretern an. Pro einer Million Passagiere würden am Airport Wien direkt 1.000 und indirekt weitere 2.000 Jobs geschaffen, rechnet der Flughafen vor. Die neue Piste wird nicht 45 Meter breit wie die bestehenden, sondern 60 Meter; auch für Superjumbos wie den Airbus A380 ist sie voll geeignet. (red/ag)


I m m o : c a p i ta l

36 – financenetreal:estate

Freitag, 13. Juli 2012

financenet@medianet.at

Wohnraum heiß begehrt 27 Prozent der Österreicher haben in den letzten 12 Monaten eine Immobilie gesucht

short

Immobilien: Keine Blase, sondern echte Begierde

Wienerberger-Tochter im BWB-Visier

In Österreich droht keine Immobilienblase, so die Bank Austria: Überhitzung eher nur punktuell. © EPA

Wien. Österreichs Immobilienmarkt spürt zwar nach Einschätzung der Bank Austria die Schuldenkrise im Euroraum; von einer ungesunden Blasenbildung könne aber nicht gesprochen werden, auch wenn – sollte die Krisenstimmung nicht bald zu einem Ende kommen – die eine oder andere Übertreibung am Markt drohe, heißt es. Insgesamt stiegen die Immobilienpreise 2010 und 2011 laut Bank Austria um je acht Prozent, im übrigen Österreich waren es nur um die fünf Pro-

Wienerberger-Chef Heimo Scheuch übernahm Pipelife vor Kurzem ganz.

Wien. Die Kunststoffrohr-Tochter der Wienerberger AG, Pipelife, ist im Rahmen von Razzien der Wettbewerbsbehörden vergangene Woche durchsucht worden. Dies bestätigte eine Sprecherin des börsenotierten Unternehmens der APA. Die Sprecherin wollte sich nicht näher dazu äußern, außer dass das Unternehmen eng mit den Behörden kooperieren werde. Die Razzien wurden an zwei Tagen von Beamten der Bundeswettbewerbskommission (BWB) auf Auftrag der EUKommission durchgeführt. Die Kommission hat nach Aussagen vom Mittwoch den Verdacht, dass Kunststoffrohrhersteller ihre Preise und ihr Vorgehen auf den Märkten abgesprochen haben. Die Durchsuchungen in mehreren Ländern fanden bereits ab 26. Juni statt. Sollte sich der Verdacht erhärten, drohen den beteiligten Unternehmen Kartellverfahren und Bußgelder von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes. Wienerberger hat die bisherige 50%-Tochter erst vor wenigen Monaten ganz übernommen und konsolidiert die Pipelife seit 1. Juni. (APA)

„Wegen der starken Preisanstiege zieht es die Umgebung großer Städte.“ alexander ertler immobilien.net

© Panthermedia.net/Dieter Hawlan

viele Österreicher in

Stadt oder Speckgürtel

Ballungsraum Linz: Die Mehrzahl der Wohnraum-Suchenden zieht es in die Stadt.

zent. Ganz anders zeigt sich das Bild bei den Gewerbeimmobilien: Am Büromarkt in Wien ist die Neuvermietung im Vorjahr von 275.000 auf 260.000 m� gesunken; gleichzeitig kamen 180.000 m� neue Bürofläche dazu (2010: 165.000 m�) und heuer werden weitere 240.000 m� dazukommen: Knappheit bei Büros herrscht also sicher nicht. Generelle Absturzgefahr am österreichischen Immobilienmarkt bestehe aber nicht, da dieser stark eigenkapitalgetrieben sei, so Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate Bank Austria. Der Risikoappetit sei wegen der Krisenstimmung hierzulande gering, waghalsige

© APA/Hans Klaus Techt

„Wien plus“ ist bald um 400.000 größer

Projekte auf Kredit – die Hauptauslöser einer Blase – rar. Kommerzielle Investoren würden sich primär auf krisenresistente Objekte in sehr guten Lagen mit Mietern guter Bonität konzentrieren, und Privatinvestoren würden mit ihrer Flucht in das sogenannte Betongold die Preise von Wohn-Immobilien nach oben treiben, so Madlencnik. Die starke Nachfrage nach Anlegerwohnungen und Zinshäusern ließ die Renditen freilich massiv sinken, da die Käufer den Erhalt ihres Investments und weniger den Ertrag im Blick hätten: In den letzten Jahren lag die Netto-Cashflow-Rendite über alle Nutzungs-

arten bei rund fünf Prozent – für 2011 wurde ein Total Return von 6,3 Prozent errechnet. Insgesamt hat sich Österreich 2011 „im europäischen Vergleich im oberen Mittelfeld” positioniert, heißt es.

Sehnsüchte sind groß Die Gesamtzins-Belastung für Immobilienkredite (die Formel lautet: Euribor plus Bankenaufschlag) befinde sich auf historisch moderatem Niveau. Madlencnik: „Solange sich die Eurozonenkrise nicht beruhigt, wird uns verstärkte Unsicherheit begleiten. Das heißt, die Refinanzierungskosten der Ban-

Dabei zeigt sich ein bekanntes Bild – die städtischen Hotspots gewinnen: 63% der Befragten suchen nämlich in Stadtlage. 40% wollen am Stadtrand wohnen, nur 29% am Land, wobei Mehrfachnennungen möglich waren. Auch suchen 65% eine Wohnung, 42% ein Haus- und 18% ein Grundstück. Die meisten (61%) wollen dabei für den Eigenbedarf kaufen, 19% wollen kaufen, um dann zu vermieten. 29% wollen nur mieten. Immobilien.net-Geschäftsführer Alexander Ertler dazu: „Die Österreicher suchen eine sichere Anlageform für ihr Geld.“ Wegen der starken Preisanstiege ziehe es viele, vor allem junge Familien, dabei in die Randlagen, die eine attraktive Mischung aus tieferem Preisniveau, Infrastruktur und Erreichbarkeit der Städte bieten.  (gst)

Großmieter „Erfolg bei herausfordernder Marktlage“

Tunnelbau Chile-Projekt um 100 Millionen Euro

Wien. Der Szépvölgyi Business Park in Budapest, eine Büroimmobilie der Immofinanz Group, wird Konzernzentrale für ein weiteres internationales Unternehmen: Neuer Mieter der rund 6.400 m� umfassenden Bürofläche ist das Navigation Software Unternehmen NNG LLC, das im Herbst 2012 einziehen wird. Der im Frühsommer unterzeichnete Vertrag läuft über zehn Jahre. Derzeit sind die Vorbereitungen für den Mieterausbau

Wien. Die österreichische Strabag SE, der größte Baukonzern Zentral- und Osteuropas, hat ein Tunnelbauprojekt in der größten Kupfermine der Welt in Chuquicamata in der Wüste Chiles gewonnen. Die Strabag wird gemeinsam mit ihrer Tochter Züblin Chile und einem lokalen Partner mehrere Tunnels zur Verbesserung der Infrastruktur in der Mine errichten. Das Auftragsvolumen beträgt rund 100 Mio. € und wird innerhalb von

Immofinanz mit Ungarn-Deal

Immofinanz-Chef Eduard Zehetner: „Kommen Zielen in Ungarn näher“.

Strabag bohrt bei den Giganten

voll im Gang, so die Immofinanz. Von einem Park umgeben liegt der Szépvölgyi Business Park direkt am Fuße des Rosenhügels auf der Buda-Seite der ungarischen Hauptstadt.

Öffentlich und per Auto Die Immobilie ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto gut erreichbar, 240 Tiefgaragenund 35 oberirdische Parkplätze bieten Parkmöglichkeiten. Insgesamt bietet die Immobilie rund 9.450 m� vermietbare Bürofläche auf vier Ebenen in drei Gebäuden, NNG wird rund zwei Drittel davon beziehen. „Derzeit ist die Marktlage in Ungarn herausfordernd. Gerade in diesem Umfeld mehr als 6.000 m� Bürofläche neu zu vermieten, ist ein umso schönerer Erfolg”, so Eduard Zehetner, Vorstandsvorsitzender der Immofinanz Group. „Mit diesem Vertragsabschluss sind wir unserem Ziel, Leerstände in Ungarn sukzessive abzubauen und die Vermietungszahlen kontinuierlich zu erhöhen, wieder einen großen Schritt näher gekommen“, so Zehetner weiter. (red)

drei Jahren abgewickelt. StrabagChef Hans Peter Haselsteiner: „In außer-europäischen Märkten sind wir punktuell bei Projekten tätig, bei denen spezielles technisches Know-how gefragt ist. Dies trifft besonders auf den Tunnelbau zu.“ Die Mine befindet sich in der Atacama Wüste, 1.250 km nördlich der Hauptstadt. Auftraggeber ist die chilenische Codelco, der größte Kupferhersteller der Welt. (red)

© Strabag

© APA/Helmut Fohringer

Niessl, Pröll, Häupl: Sich rüsten für Ballungsraum mit 3 Mio. Menschen.

Wien. Die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland wollen in Raumplanungsfragen künftig stärker kooperieren. Als Arbeitsgrundlage soll eine gemeinsam in Auftrag gegebene Studie dienen, deren Ergebnisse nun vorliegen. Der Sukkus: Alle drei Bundesländer stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Durch das prognostizierte Bevölkerungswachstum um 400.000 Einwohner bis 2030 müssen entsprechende Maßnahmen bezüglich Wohnraum und Verkehr gesetzt werden. Diese wolle man erreichen, ohne Umwelt und Lebensqualität zu beeinträchtigen, so die Landeshauptleute Michael Häupl, Erwin Pröll und Hans Niessl. Konkret geht es um die „Stadtregion plus”, also Wien, das östliche Niederösterreich und Nordburgenland. Nötig sei ein umweltschonender Ausbau der Transportwege, Belebung der Stadtkerne u.a. Probleme gebe es auch mit der Hortung von brachliegendem Bauland. (APA/red)

ken werden weiterhin relativ hoch bleiben und Immobilien-Investoren zurückhaltend agieren.” Ein wesentlicher Faktor bei der Wohnimmobilien-Preisentwicklung ist die entstehende Wohnungsknappheit. Wie groß die Sehnsucht der Österreicher nach neuem Wohnraum ist, zeigt eine aktuelle Studie von Immobilien. net: Demnach waren nicht weniger als 27% aller Österreicher in den letzten zwölf Monaten auf der Suche nach einem Wohnraum. Drei Viertel von ihnen suchten dabei Online, ein Viertel über Zeitungen oder Bekannte, hat das Marktforschungsinstituts Nielsen für Immobilien.net ermittelt. Für die kommenden sechs Monate haben weitere zwölf Prozent der Befragten angegeben, nach Wohnraum zu suchen.

Am Einsatzort: Chuquicamata in Chile ist die größte Kupfermine der Welt.


I m m o :Ma r k e t s

Freitag, 13. Juli 2012

financenetreal:estate – 37

financenet@medianet.at

Wiener Büromarkt Gesamtnachfrage verhalten – Innenstadtlagen punkten mit neuen Objekten und Abschlüssen

short

Büromarktszene Europa

Seit fünf Jahren schon andel’s Hotel in Krakau Krakau/Wien. Vor fünf Jahren wurde das andel‘s Hotel Krakau in unmittelbarer Nähe der Krakauer Altstadt eröffnet. Seither erfreut sich das 4Sterne-Hotel ungebrochener Beliebtheit und verkörpert das moderne Gastlichkeitskonzept von Warimpex und Vienna International Hotels & Resorts. „Das andel‘s Hotel Krakau ist nicht nur aufgrund seines einzigartigen Designkonzepts so erfolgreich. Es verdankt seine Beliebtheit auch der hohen Servicequalität und der einladenden Atmosphäre, die sowohl von den Hotelgästen als auch dem erfahrenen Hotelteam mit seinen 80 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geprägt wird. Der Erfolg hat sogar die Erwartungen der Investoren übertroffen“, erklärt Elzbieta Pniewska, General Manager des Hotels andel‘s und Chopin Krakau. Seit seiner Eröffnung am 1. Juni 2007 konnte das Hotel bereits 202.000 Übernachtungen verbuchen. (fh)

IVG Immobilien untersuchte 81 Bürostandorte Europas und kann keine Markterholung erkennen.

Großvermietungen positiv „Positiv ist die Entwicklung bei Großvermietungen, weil heuer wieder große Anmietungen seitens privater Nachfrager statt öffentlicher Stellen zu verzeichnen sind“, so EHL Büromarktspezialistin Alexandra Ehrenberger. Erfreulich sei die Nachfrage nach Flächen im ersten Bezirk. „Hier schafft eindeutig das Angebot die Nachfrage. Viele Unternehmen, die bereits im ersten Bezirk angesiedelt sind, wollen jetzt die Chance nutzen, im Zentrum zu bleibe, aber aus veralteten Bestandsflächen in modern und effizient gestaltete Top-Objekte wechseln.“

Stabilität durch Neuflächen Abgesehen vom Spezialfall Innenstadt gehe der Trend jedoch weiterhin Richtung kosteneffizienter Neubauten mit hoher Flächeneffizienz und niedrigen Betriebskosten. Zur Stabilität des Markts

IVG Marktstudie Europa Auch das Research-Team der deutschen IVG Immobilien AG bestätigt in einer aktuellen Marktstudie, dass sich die Markterholung auf den europäischen Büromärkten nicht fortgesetzt habe. Der Flächenumsatz sei im 1. Quartal 2012 in den 20 bedeutendsten Büromärkten Europas um mehr als 11% geringer als im Vorjahresquartal. Vor allem Südeuropa und auch der Markt Brüssel sei von einer Vermietungsflaute betroffen. Aber auch die Staatsschuldenkrise habe dem Investmentmarkt zugesetzt und für ein Minus von 16% gegenüber dem Vorjahresquartal gesorgt und die Vergabebedingungen für Immobilienkredite hätten sich weiter verschärft. Dies gelte insbesondere für Südeuropa und einige Länder Mittel- und Osteuropas wie beispielsweise Ungarn, wo die Kreditmargen tendenziell doppelt so hoch seien

Wien 1, Innere Stadt: Wechsel aus alten in neue Objekte ist bei Büromietern beliebt.

wwie in den traditionellen Immobilienanlageländern Deutschland und den Niederlanden.

Standortevergleich Europa Standorte, die durch einen großen Büroflächenbestand, eine vergleichsweise hohe Markttransparenz und -liquidität sowie eine relativ moderate Leerstandsquote gekennzeichnet sind, werden von München, London, Hamburg und

Paris angeführt. Außerdem würden Stockholm, Kopenhagen, Oslo, Warschau, Luxemburg, Genf und Zürich an vorderster Front mitmischen. Auf den hinteren Rängen liegen Athen (Schlusslicht), Cork, Neapel, Porto, Barcelona, Lissabon und Dublin; Rom, Mailand und Madrid hätten es im europäischen Standortevergleich lediglich aufgrund ihrer enormen Marktgröße in das Mittelfeld geschafft, so die Experten von IVG Immobilien.

© Warimpex

Wien/Bonn. Die Nachfrage nach Büroflächen in Wien ist laut dem österreichischen Immobiliendienstleister EHL Immobilien GmbH im ersten Halbjahr 2012 insgesamt verhalten geblieben und bleibt weiterhin hinter den Spitzenwerten aus den Jahren 2007 und 2008 zurück.

und der Leerstandsrate, die seit Anfang des Jahres zwar leicht angestiegen, aber im internationalen Vergleich mit 6,5% dennoch sehr niedrig sei, würde vor allem das moderate Neuflächenangebot beitragen. „Wegen der geringen Flächenproduktion ist auch bei einer möglichen deutlichen Abschwächung der Konjunktur mit stabilen Mietenniveaus und allenfalls mit moderat steigenden Leerständen zu rechnen“, so Ehrenberger.

© sxc

Fritz Haslinger

Vorzüge eines Business- mit denen eines Urlaubs-Hotels vereint.

Führend durch Kundenservice So vielfältig wie die Aufzuganlagen selbst, so verschieden sind auch die Anforderungen der Kunden an Schindler. Höchste Qualität im Kundendienstbereich zählt zu den Unternehmensgrundsätzen des Aufzug- und Fahrtreppenherstellers. Verfügbarkeit rund um die Uhr und Top-Service vor Ort gewährleisten tagtäglich den bestmöglichen Dienst am Kunden.

www.schindler.at


immo:markets

38 – financenetreal:estate

Freitag, 13. Juli 2012

financenet@medianet.at

Softwarelösungen Webservicesunited erhält neuen Firmennamen und heißt in Zukunft nur noch Immounited

short

Neuer Name: Immounited

Neues Joint Venture für Immobilieninvestments Mailand. Norges Bank Investment Management (NBIM), die Verwaltungsgesellschaft der Norwegian Government Pension Fund Global, und Generali Real Estate haben eine Vereinbarung über die Schaffung einer gemeinsamen Investitionsplattform unterzeichnet, über die in Immobilien in Paris investiert werden soll. Als Anfangseinlage hat die Generali Gruppe fünf Immobilien in Paris mit einem Gesamtwert von 550 Mio. € eingebracht. (red)

Spezialisierung auf den Bereich Immobilien soll durch neuen Firmennamen hervorgehoben werden. Wien. Webservicesunited, österreichischer Softwareanbieter des Grundbuchabfrage-Programms „Immounited“ und anderer immobilienspezifischer Softwarelösungen, streicht in Zukunft durch eine Änderung des Firmennamens die Expertise für den Bereich Immobilien hervor: Das Unternehmen ändert sein Firmennamen von Webservicesunited auf den ihres wichtigsten und bekanntesten Produkts und heißt in Zukunft nur noch „Immounited“. Die eindeutige Assoziation des Firmennamens mit Produkten für den Immobilienmarkt war für Geschäftsführer und Eigentümer Roland Schmid ein logischer Schritt: „Unsere Kunden kennen den Namen ‚Immounited‘ bereits seit der Geburtsstunde unseres ersten Abfrageprodukts. Daher ist die Umstellung sogar eine Gedächtniserleichterung.” Das Unternehmen wurde im Oktober 2007 von Roland

Weitere Produkte Aktuell bietet das Unternehmen neben dem Grundbuch-AbfrageProdukt ‚Immounited‘ auch die Online-Lösungen ‚KaufvertragsSpiegel‘ und ‚Immomapping‘. Dabei werden mehr als 360.000 Kaufverträge ausgewertet und dem User, um Demografie- und Infrastrukturinformationen ergänzt, zur Verfügung gestellt. (red)

© Foto Wilke

© APA/Georg Hochmuth

Gewerkschaft fordert Überbrückungsmodell

Schmid gegründet, um Informationen rund um Liegenschaftsobjekte in ganz Österreich einfacher und bequemer online zur Verfügung zu stellen. Daraus entstand die Idee, eine Online-Grundbuch-Abfrage-Plattform zu realisieren, die es ermöglicht, per Knopfdruck die Grundbuchdaten einer Immobilie abzufragen. Diese Softwarelösung wurde über die Jahre hinweg von dem derzeit 30köpfigen Team des Unternehmens ausgebaut.

Roland Schmid, Geschäftsführer und Eigentümer von Immounited.

Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz.

Immobilientreuhänder Makler können ab sofort den Objekten auf Immobilien.net ihren Berufsausweis hinzufügen

Salzburg. Wenige Bauarbeiter qualifizieren sich für eine Schwerarbeiterpension – die meisten scheiden früher aus dem Berufsleben aus, so die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH). Die Gewerkschafter fordern nun ein Überbrückungsmodell, um Früh- und Invaliditätspensionen zu vermeiden, und die Einführung eines Gesundheitsprogramms, um das Erreichen der notwendigen Berufsjahre zu erleichtern. (APA/red)

Immobilien.net integriert Immobiliencard Wien. Immobilienmakler können ab sofort ihre Immobiliencard, den Berufsausweis für Immobilientreuhänder, zu jedem veröffentlichten Objekt auf der Immobilienplattform Immobilien.net hinzufügen.

„Wir wollen die Makler ermutigen, ihre Professionalität offen auf dem Markt zu präsentieren“, erklärt Markus Ertler, Geschäftsführer von Immobilien.net. Beantragen können Unternehmen der gewerblichen Immobilienwirtschaft die Karte beim Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Die Voraussetzungen der Vergabe sind: Eine auf-

Wien. Die börsenotierte Immobilienfirma Atrium European Real Estate Limited, die frühere Meinl European Land (MEL), hat die Anzahl der ausgegebenen Aktien nach Ausübung von Mitarbeiteraktienoptionen um 30.000 Stück auf 373,010.527 erhöht und das Grundkapital um 50.000 € auf 2,867.799 aufgestockt.   (APA/red)

© medianet/Szene1/Günther Langegger

„Professionalität zeigen”

Atrium gibt Aktien aus, erhöht Grundkapital

Ertler: „Wir sind überzeugt, dass Immobiliencard Maklern zu besserem Image verhilft.“

Aufsichtsratssitzung Vorstände der Asfinag bleiben

China Immobilienpreise

Petrikovics Erst 2013

Wien. Die beiden Vorstände der staatlichen Autobahngesellschaft Asfinag, Alois Schedl (60) und Klaus Schierhackl (44), wurden in der letzten Aufsichtsratssitzung für weitere fünf Jahre wiederbestellt. „Alois Schedl und Klaus Schierhackl haben sehr gute Arbeit für den Konzern geleistet. Es gab keinen Grund, den bestehenden Kurs zu ändern. Es freut mich daher, dass das Vorstandsduo auch in den kommenden Jahren den

Peking. China hat den Kampf gegen Immobilien-Spekulanten zu einem langristigen Ziel erklärt. „Die Bereinigung am Immobilienmarkt ist an einem entscheidenden Punkt”, sagte Ministerpräsident Wen Jiabao laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. „Wir müssen unentwegt daran weiterarbeiten und den Kampf gegen die Nachfrage nach spekulativen Immobilieninvestitionen zu einer langfristigen Politik machen.”

Wien. Der Untreue-Prozess gegen Karl Petrikovics, den früheren Vorstandschef von Immoeast, Immofinanz und der Constantia Privatbank, wird mit großer Wahrscheinlichkeit erst im kommenden Jahr 2013 starten. Der Grund: Richter Stefan Erdei will zuerst den zweiten Bawag-Prozess und den Prozess gegen den mutmaßlichen Wiener Rotlicht-Boss Richard St. abschließen, bevor er sich der Causa Petrikovics widmet. (APA/red)

Asfinag-Vorstände wiederbestellt

© Hypo NÖ/Kurt Keinrath

Hypo NÖ-Gruppe kauft first facility

Peter Harold, Generaldirektor der Hypo NÖ-Gruppe.

Kurs des Unternehmens wesentlich bestimmen wird”, erklärt die Vorsitzende des Kontrollgremiums, Claudia Kahr. Alois Schedl verantwortet im Unternehmen primär die Belange der Planung, des Neubaus sowie der baulichen und betrieblichen Erhaltung. Schierhackl ist für die Aufgaben der Finanzierung, des Rechnungswesens und Controllings, das Mautwesen sowie das internationale Geschäft zuständig. (APA/red)

Kampf der Blase Untreue-Prozess

Asfinag-Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl.

Wegen der Lockerung der Geldpolitik durch die Notenbank und Versuchen von Kommunen, die Wirtschaft über Anreize für Hauskäufer anzuschieben, haben Regierungsvertreter zuletzt wiederholt vor einer erneut drohenden Überhitzung am Immobilienmarkt gewarnt. Die Regierung hat in den vergangenen zwei Jahren versucht, die Immobilienpreise zu drücken und den Bürgern Zugang zu Eigentum zu erleichtern. Unter anderem hob sie die Hypothekenzinsen an und verbot den Besitz von mehr als zwei Objekten. (APA/Reuters/red)

© APA/Helmut Fohringer

Furcht vor Immobilienblase

© Asfinag (2)

St. Pölten/Wien. Die Hypo NÖGruppe ging aus dem Bieterverfahren um das Facility Management-Unternehmen first facility, 100%-Tochter der EVN, als Bestbieter hervor. Mit der Vertragsunterzeichnung und Übernahme der Anteile am 2. Juli wurde die NÖ Hypo Beteiligungsholding GmbH (100% Tochter der Hypo NÖ Gruppe Bank AG) neuer Eigentümer. „Wir wollen unsere ImmoWertschöpfungskette weiter ausbauen“, so Peter Harold, Generaldirektor der Hypo NÖGruppe, zur Übernahme.  (red)

rechte Gewerbeberechtigung oder eine Befugnis zur Vertretung einer Gesellschaft mit aufrechter Gewerbeberechtigung. Auch angestellte Mitarbeiter haben die Möglichkeit, eine Karte zu beantragen. „Mit der ‚Immobiliencard’ haben wir endlich die Möglichkeit, uns am Markt einfach, transparent und unmittelbar nachvollziehbar als legitimierte Immobilienprofis auszuweisen“, erklärt Thomas Malloth, Fachverbandsobmann der österreichischen Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der WKO. Die Card trägt den Namen des gewerbeberechtigten Unternehmens, für das der Karteninhaber tätig ist, den Namen des Karteninhabers, sein Foto und eine persönliche Identifikationsnummer. (red)

Das Gerichtsverfahren gegen Karl ­Petrikovics wird erst 2013 beginnen.


l aw & o r d e r

Freitag, 13. Juli 2012

financenetreal:estate – 39

financenet@medianet.at

Barkapitalerhörung 500 Mio. Euro für Uniqa

Schönherr berät Uniqa

© Schönherr

Zwischenschritt zu geplanter Re-IPO in 2013.

Partnerin Ursula Rath (Banking/Capital Markets) leitete das Team bei Schönherr.

auf dem Weg zu einem Re-IPO, den Uniqa für 2013 plant, heißt es.

Das Beratungsteam Das Schönherr-Team wurde von Ursula Rath (Banking/Capital Markets) geleitet und bestand aus Partner Peter Feyl (Banking/Capital Markets), den Anwälten Christoph Moser (Banking/Capital Markets) und Thomas Kulnigg (M&A/Capital Markets) sowie aus Associate Hemma Parsché (Banking/Capital Markets); Thomas Kulnigg (Anwalt, M&A/Capital Markets) führte die lokalen Due Diligence-Teams in Österreich, Albanien, Bosnien, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei und der Ukraine. (red) WIEN NORD

Wien. Schönherr berät die Uniqa Versicherungen AG bei ihrer Barkapitalerhöhung in Höhe von 500 Mio. €, die am 28. Juni 2012 startete. Der Abschluss der Transaktion ist für den 18. Juli 2012 vorgesehen, dem ersten Handelstag der neuen Aktien an der Wiener Börse. Die beiden Kernaktionäre Raiffeisen Zentralbank Österreich Gruppe und Austria Versicherungsverein Beteiligungs-Verwaltungs GmbH werden ihre Bezugsrechte voll ausüben und verpflichten sich, nicht von den Freefloat-Aktionären gezeichnete Aktien aufzugreifen. Deutsche Bank AG und Raiffeisen Centrobank AG wurden als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners der Kapitalerhöhung beauftragt. Die Kapitalerhöhung sei ein Zwischenschritt

Skygarden im Münchner Arnulfpark – soeben fertiggestellt und an bonitätsstarke Mieter vergeben. Ein weiteres Premiumobjekt unseres deutschen Büroimmobilien-Portfolios, an dessen Ertragskraft Sie sich mit der CA Immo-Aktie beteiligen können. Informieren Sie sich jetzt auf www.caimmo.com

Kapitalerhöhung 6B47 Real Estate Investors Group

Wolf Theiss berät 6B47 Gruppe

de als Eigenkapital gegen die Ausgabe neuer Aktien an österreichische Privatinvestoren begeben, die nun gemeinsam 30% der Aktien halten. Diese Investoren stellen darüber hinaus eine Mezzaninkapitalfinanzierung für anstehende Immobilienprojekte zur Verfügung, heißt es. Die 6B47 Real Estate Investors Group wurde betreut von Wolf Theiss-Partner Dieter Spranz und Consultant Daniela Wieser. (red)

© Wolf Theiss (2)

Wien. Die Anwaltssozietät Wolf Theiss hat die 6B47 Real Estate Investors Gruppe, ein Immobilienunternehmen mit Büros in Wien, Düsseldorf und Warschau, bei der Kapitalerhöhung und gleichzeitiger Aufnahme von Mezzaninkapital beraten. Die 6B47 Real Estate Investors Group hat im Zuge der am 27. Juni 2012 abgeschlossenen Kapitalerhöhung 15 Mio. € an frischem Kapital aufgenommen. Der Großteil dieses Betrages wur-

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40 – financenetreal:estate

Freitag, 13. Juli 2012

financenet@medianet.at

Feiern beim Immobilienunternehmen Direkt am Ufer des Donaukanals in den Stadtbahnbögen lud SEG zum Fest

short

SEG feierte den Sommer

Bau-Boss Hans-Werner Frömmel feierte 70er

Sommerevent des Immobilien-Developers fand zum ersten Mal in neuer Location „Spittelau 10“ statt. Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks, sowie ihre Stellvertreterin Monika Kreutz. Besonders freuten sich die Gastgeber über den Besuch Roland Braimeiers, des Bürgermeisters von Markt Piesting, der Heimatgemeinde von Hans Wustinger. Nach den einleitenden Begrüßungsworten von WustingerRenezeder und Wustinger wurde das sommerliche Buffet (Schottenheuriger Familie Reith) mit leichten Hors d’Oeuvres feierlich eröffnet. Für die passende Unterhaltung sorgte eine Live-Band mit Frontman Bernhard Söllner, die die Gäste mit ihren Klängen verzauberten. Unter den zahlreichen Gästen fanden sich unter anderem: Michael Wagner (Groh/Wagner), Benedict Marginter (Architekten Podivin & Marginter), Nikolaus Holstein (Zivilingenieur für Bauwesen) und Harald Schischlik (Immobilientreuhänder Real Agentur).

Mathieu völker

© Foto Weinwurm

Wien. Vor Kurzem ging der bereits zur Tradition gewordene Sommerevent der Stadterneuerungs- und Eigentumswohnungsgesellschaft SEG über die Bühne. Zum ersten Mal fand der Event in der Location „Spittelau 10“ statt: Die 2008 eröffnete Event-Location direkt am Ufer des Donaukanals in den Stadtbahnbögen der Spittelauer Lände 10 ist angelegt an das architektonische Gesamtkonzept des freistehenden, dreiteiligen Gebäudekomplexes, in dem sich auch das Büro der SEG befindet. In diesem stimmungsvollen Rahmen empfingen die Geschäftsführer der SEG, Silvia Wustinger-Renezeder und Hans Wustinger, sowie das gesamte Team der SEG knapp 150 Gäste, darunter Geschäftsund Netzwerkpartner, Kollegen sowie Freunde des Unternehmens. Anwesend war Martina Malyar,

Silvia Wustinger-Renezeder und Hans Wustinger empfingen die Gäste.

Bandbreite Im Immobilienprojekt Jacquingasse 16 zeigten auch Kunden von Pflegeheimen & Industriebauten Präsenz

Raiffeisen Leasing zeigt Immobilien-Stärke

Architekten sollen für Flughafen-Start haften

Wien. Bei einem Kundenevent zeigte Raiffeisen-Leasing in Wien jetzt das Leistungsportfolio bei Immobilien; aktuelle Beispiele sind z.B. die Errichtung von Wohnhausanlagen mit State-of-the-Art-Technologie sowie Pflegeheimen (für Senecura) ebenso wie die Finanzierung eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes im ecoplus-Gewerbepark Wolkersdorf. So entstehen derzeit 62 hochwertige Appartements bis 200 m2 in der Jacquingasse 16 in Wien, geplant von Heiss Architekten und gebaut von der Strabag – sie waren auch Ort des Events. Raiffeisen-Leasing steht für innovative Immobilienprojekte, betonte vor Ort CEO Alexander Schmidecker: Man biete alles, von

Berlin. Nach dem verfehlten Start des Berliner Hauptstadtflughafens haben die Betreiber die Architekten verklagt. Ihnen war nach der Absage der für 3. Juni geplanten Inbetriebnahme gekündigt worden. Nun soll das Gericht feststellen, wer verantwortlich ist. Ein Flughafensprecher bestätigte entsprechende Medienberichte. Zur beklagten Planungsgemeinschaft BBI gehört neben dem Büro JSK Architekten auch das Büro Meinhard von Gerkans. Der Flughafen in Schönefeld soll nun am 17. März 2013 in Betrieb gehen. (APA)

Bawag: Gregor Sautner für das steirische Team

FACTS Vor Ort diskutierten: Alexander Schmidecker GF Raiffeisen-Leasing Architekt Christian Heiss GF Atelier Heiss Architekten Klaus Wurz GF WRS energie- & unternehmenslösungen Theodor Klais Vorstandsmitglied Strabag Veit Schmid-Schmidsfelden GF Rupert Fertinger GmbH Michael Pfaller Generaldirektor Weitzer Hotels Rudolf Öhlinger GF SeneCura Martin Löcker Vorstandsmitglied UBM ­Realitätenentwicklung

Heiss, Pfaller, Löcker, Schmid-Schmidsfelden, Wurz, Öhlinger, Klais, Schmidecker.

Palais Principe Inklusive Österreichs teuerster Wohnung

Vorstand CEE-Töchter

VVO Generali-Chef Cirinà

Wien. JP Immobilien präsentiert mit dem Palais Principe, dem Haus an der Anker Uhr, die nach eigenen Angaben exklusivste Wohnimmobilie Österreichs. Eine ausgesuchte Gästeschar hatte 100 Tage vor der Eröffnung Gelegenheit, einen ersten Blick darauf zu werfen. Seit 2.000 Jahren ist der Hohe Markt einer der geschichts- und imageträchtigsten Plätze Wiens. Internationale Top-Acts entführten die Gäste in einer Zeitreise durch

Budapest/Wien. Neues bei der ­ErgoVersicherungsgruppe: László Freund (39) ist seit 1. Juni neuer Vorstandsvorsitzender der Ergo Eletbiztosito Zrt. in Ungarn. Zarko Fatovic (39) tritt neu bei Ergo ein und hat mit 1. Juli den Vorsitz des Vorstands der Victoria zivotno osiguranje in Kroatien übernommen. Ebenfalls mit 1. Juli ist Igor Pesevski (32) neues Vorstandsmitglied der Victoria osiguranje in Kroatien. Die Versicherungsholding Ergo Austria International AG ist neben Österreich in sieben weiteren Ländern Mittel- und Osteuropas mit eigenen Auslandsgesellschaften vertreten. Die Auslandsgesellschaften erwirtschafteten 2011 ein Prämienvolumen von 104,3 Mio. € und tragen knapp 13 Prozent zum Gesamtgeschäft der Ergo Austria bei. „Unser Engagement im Ausland sehen wir nach wie vor als Wachstumsmotor. Für die Regionen Ost- und Südosteuropa werden nach der wirtschaftlichen Erholung wieder hohe Steigerungsraten prognostiziert“, so Harald Londer, für das Auslandsgeschäft zuständiger Vorstand. (red)

Wien. Luciano Cirinà, Vorstandsvorsitzender der Generali Holding Vienna, ist neuer 27. Präsident des 1899 gegründeten österreichischen Versicherungsverbands VVO. Der promovierte Betriebswirt kam 1996 zur Generali nach Wien und wurde 2006 zum Vorsitzenden der Österreich-Tochter sowie später der Holding berufen. Das VVO-Präsidentenamt wechselt regelmäßig zwischen den Chefs der Versicherungsgruppen. (red)

© JP Immobilien

die 2.000-Jährige Geschichte des Standorts bis in den Himmel über Wien. JP-Geschäftsführer Daniel Jelitzka: „Eine so außergewöhnliche Immobilie bedarf eines außergewöhnlichen Pre-Openings.“ Es gibt eigene Garagen, direkte Wohnungszugänge „Privat Entry“, intelligente Raumklima-Technik, Privat Spa-Bereiche u.v.m. Beim größeren Penthaus (es ist noch zu haben) handele es sich um die teuerste Wohnung Österreichs. (red)

Palais Principe: „Außergewöhnliches Pre-Opening für außergewöhnliche Immobilie“.

Der Präsident

© Generali

© Bawag PSK

JP gewährt Einblick in luftige Höhe Neues bei Ergo

Gregor Sautner kommt von Bank Austria und Raiffeisen.

Graz. Gregor Sautner, 41, verstärkt den Bereich Geschäftskunden & Freie Berufe bei der Bawag PSK in der Steiermark. Er ist für die Betreuung von KMU sowie Angehörigen der Freien Berufe in Graz und Umgebung zuständig. Sautner hat Internationale Wirtschaftsbeziehungen studiert und war vor seinem Eintritt in die Bawag als Berater bei Iro & Partners in Salzburg, als Vice President International Markets bei der Bank Austria und als Senior Manager bei Raiffeisen International für die strategische Steuerung des Bereichs Corporate Banking der CEE-Netzwerkbanken in Zentral- und Osteuropa tätig. (red)

der Finanzierung bis zum Bau­ management.

© Raiffeisen-Leasing/Arman Rastegar

Wien. Zahlreiche prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft fanden sich am Donnerstag anlässlich des 70. Geburtstags von Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel im Haus der Bauwirtschaft ein. In ihren Grußworten würdigten WKO-Präsident Christoph Leitl sowie die Minister Nikolaus Berlakovich und Reinhold Mitterlehner und Bau-HolzGewerkschaftschef Josef Muchitsch sowie Stadtrat Michael Ludwig Hans-Werner Frömmel als erfolgreichen Unternehmer und engagierten Funktionär. Für seine Verdienste wurde der Jubilar von Wirtschaftsminister Mitterlehner mit dem „Großen Ehrenzeichen der Republik“ ausgezeichnet. (red)

© SEG

Mitterlehner, Frömmel: Großes Ehren­ zeichen Österreichs für Jubilar.

Generali-Holdingchef Luciano Cirinà ist Versicherungsverbands-Präsident.

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