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freitag, 4. april 2014 – 35

mischfonds favorisieren

Die Kepler-Fonds KAG rät für 2014 zu breiter, dynamischer Streuung  Seite 38

deutliches prämienplus

© Karl Michalski

© EOS Werbefotografie

financenet Die Zürich Versicherung legte 2013 in den Sparten Leben und Schaden zu Seite 39

allianz vorsorge mit life check © Allianz/Ingo Folie

Erdogans Sieg lässt die Börse aufblühen

ATX 26. März–2. April 2014

ATX (Schluss 2.4.) Wochentop Wochenflop

2.556,33 2,93% WXF CNTY

14,86% -3,77%

Top 5 ATX Prime Warimpex14,86% Semperit10,15% Zumtobel7,68% KapschTrafficcom7,05% Raiffeisen Bank International 7,03% Flop 5 ATX Prime Century Casinos -3,77% Valneva-3,59% Telekom Austria -3,33% Do&Co-0,29% Österreichische Post -0,14%

DAX 26. März–2. April 2014

7,77% -1,80%

Top 5 DAX Commerzbank7,77% HeidelbergCement5,10% ThyssenKrupp5,02% Infineon4,76% Continental4,07% Flop 5 DAX Merck-1,80% Deutsche Börse -1,07% Allianz-0,53% Fresenius Medical Care -0,12% Bayer-0,07%

inhalt

Capital:Markets > EAM: Gewinne in Polen und Ungarn beobachten  38 Fonds:Park > C-Quadrat für heuer nur vorsichtig optimistisch 

38

Banking > Russland-Sanktionen bedrohen Austro-Banken  39 > Extreme Zunahme bei Chinas faulen Krediten  39 insurance:Watch > Generali will verstärkt in Asien wachsen  > Coface: Zahlungsmoral in China nimmt ab 

40 40

Strohfeuer? Der klare Sieg der Partei des türkischen Premiers Erdogan bei den Kommunalwahlen pusht die Währung und die Börse. Experten sind sich aber nicht einig, ob der Aufschwung von Dauer sein wird, denn der Wirtschaft fehlt noch der Antrieb. Das könnte sich aber im zweiten Halbjahr ändern. Seite 36 China Staat sprang auch dieses Mal nicht mehr ein

Warnhinweise Bei komplexen Finanzprodukten

Shanghai. In China mehren sich die Anzeichen für eine drohende Pleitewelle unter den hochverschuldeten Unternehmen des Landes. Einem Medienbericht zufolge platzte in der Volksrepublik binnen weniger Wochen bereits eine zweite Firmenanleihe: Der Baumaterial-Produzent Xuzhou Zhongsen Tonghao New Board konnte seine Zinsen auf einen gut 21 Mio. € schweren Bond nicht bezahlen. Bereits Anfang März platzte ein Bond, was die Börsen verunsicherte, da der Staat bisher strauchelnden Konzernen unter die Arme griff. Auf eine implizite Staatsgarantie scheint offenbar kein Verlass mehr zu sein. (APA)

Berlin. Die Europäische Union will Privatanleger besser schützen. Künftig sollten europaweit geltende Informationsblätter über Chancen und Risiken von Finanzprodukten aufklären, teilte der Europa-Abgeordnete Sven Giegold (Grüne). Darauf hätten sich Parlament, Mitgliedsstaaten und Kommission verständigt. Künftig müsste für Kapitallebensversicherungen dasselbe Informationsblatt wie für Fonds erstellt werden. Neu ist auch ein Warnhinweis bei komplexen Produkten: „Sie sind im Begriff, ein kompliziertes Produkt zu kaufen, das schwer zu verstehen ist“, soll auf den Beipackzetteln stehen. (ag)

Zweite Firmen-Anleihe platzt

Dieses Mal ließ die Meldung über geplatzte Anleihe die China-Börsen kalt.

EU für europaweite Infoblätter

© Virginie Lefour/EPA/picturedesk.com

CBK MRK

© EPA/Wu Hong

Wochentop Wochenflop

9.623,36 1,85%

© EPA/Tolga Bozoglu

DAX (Schluss 2.4.)

Europa-Abgeordneter Sven Giegold: Privatanleger besser schützen.


fin a n c e : c ove r

36 – financenet

Freitag, 4. April 2014

financenet@medianet.at

Türkei-Wahlen Der klare Sieg der Erdogan-Partei AKP bei den Kommunalwahlen pusht Währung und Börse

kolumne

Frühling am Bosporus?

Zahnloser Mist aus Brüssel

Einige Experten sehen Wahlergebnis als Signal für politische Stabilität, andere bleiben skeptisch. Wien. Fast hätte die Sturheit des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdogan die perfekt geschmierte Wahlkampfmaschine aus dem Gleis geworfen: Obwohl ihm seine Berater wegen der bereits ziemlich angeschlagenen Stimmbänder von einer Rede in der Stadt Van abgeraten hatten, zog er diese trotzdem durch. Die Folge: Im Lauf der Rede überschlug sich die Stimme Erdogans und klang, als sei der Wahlkämpfer unter Helium-Einfluss. Obwohl der Premier seine Zuhörer bereits zu Beginn der Veranstaltung davor gewarnt hatte, wurde der Auftritt zur Lachnummer.

reinhard krémer

G

ar groß war das Ge­ schrei der Politiker anno 2009, als sich heraus­ stellte, dass stinknormale Geschäftsbanken, teilweise zu Spielbanken mutiert, drauf und dran waren, das ganze Finanzgefüge nachhaltig zu zerstören. Eilig wurde in -zig Konferenzen geschworen, Derartiges nie, nie wieder zu­ zulassen und entsprechende Regulative zu schaffen, die das Armageddon verhindern sollten. Mittels der sogenannten Trennbanken-Regulative sollte der normale Geschäftsbetrieb vom Investment-Teil getrennt werden, damit, sollten sich die Investmentbanker verzockt ha­ ben, dies ohne Folgen für den Steuerzahler bliebe. Vor wenigen Wochen kam nun ein schlaffer Vorschlag der EU-Kommission auf den Tisch. Das Regulativ soll nur für 29 Großbanken gelten. Es sieht vor: Verbot von Eigenhandel der Banken im engsten Sinne, Prüfung weiterer Handelsak­ tivitäten mit der Option für die Regu­lierungs­behörden, diese in Tochtergesellschaften ausgliedern zu lassen sowie erhöhte Berichtspflichten für Geschäftsverbindungen mit Schattenbanken. Staaten, die bereits ein „gleichwertiges” Trennbankengesetz beschlos­ sen haben, sind generell aus­ genommen – also Großbritan­ nien, Frankreich und Deutsch­ land. „Zahnlos” ist für diesen Mist ein Hilfsausdruck ...

Trügerisches Wahlergebnis?

Doch auch dieser Zwischenfall, der Erdogan den Spitznamen „Zornige Micky-Maus“einbrachte, verhinderte nicht den triumphalen Sieg der AKP bei den türkischen Kommunalwahlen wenige Tage später. Insgesamt 45,5% – ein Plus von sechs Prozent – hat die AKP landesweit erreicht; sogar die liberalen Hochburgen Ankara und Istanbul blieben in der Hand der religiös-konservativen AKP. Die größte Oppositionspartei CHP erreichte gerade rund 28%.

Warmer Frühlingsregen ... Und allen Unkenrufen zum Trotz entpuppte sich der Sieg Erdogans, den man diverser Skandale in Politik und Wirtschaft bezichtigte, zum warmen Frühjahrsregen für die Märkte: Die Kurse an der Istanbuler Börse und die niedergeprügelte türkische Lira erholten sich umgehend. Der Leitindex der Istanbuler Börse, kurz ISE, zog am Montag um bis zu zwei Prozent auf 70.464 Punkte an; im Laufe der Woche gab es weitere kleine Zuwächse. Insgesamt wurde der höchste Stand seit dreieinhalb Monaten erreicht. Der Sieg Erdogans war offenbar von Finanzkreisen antizipiert worden,

© APA/EPA/Tolga Bozoglu

Die „Zornige Micky-Maus“

VIG Zuwachs in Ukraine

Kommunalwahlen-Triumph der AKP von Premier Erdogan: Finanzmärkte blühen auf.

denn bereits in den letzten Tagen vor der Wahl hatten Anleger offenbar in der Hoffnung auf einen AKP-Sieg und politische Kontinuität türkische Wertpapiere gekauft. Allein in den vergangenen zwei Wochen war der ISE um gut zehn Prozent gestiegen; auf zwölfMonats-Sicht liegt er aber noch immer im Minus.

... für Börse und Währung Auch die während des letzten Jahres schwer geprüfte Währung des Landes legte zu. Ein Dollar war mit 2,1478 Lira zeitweise so billig wie zuletzt Anfang Jänner. Zum Euro gab es allerdings nur eine marginale Verbesserung. Gleichzeitig fielen die Renditen türkischer Staatsanleihen. Zehnjährige Papiere rentierten nur

noch mit 10,1 Prozent; das ist ein deutlicher Abschlag zum Stand vor wenigen Wochen, als die türkische Nationalbank die Zinsen für die Zehnjährigen wegen des hohen Kapitalabflusses auf zwölf Prozent anheben musste.

Analysten sind uneinig Analysten sind sich jedenfalls über die Auswirkungen der Wahl nicht einig: Die Anleger seien nicht an erhöhter politischer Unsicherheit und Instabilität interessiert, kommentierte Benoit Anne von der Societe Generale die Reaktion der Devisenanleger. Das Ergebnis zeige, dass die AKP von der wirtschaftlichen Entwicklung der Türkei in den vergangenen Jahren profitiere, meinte auch Tim Ash, Analyst bei der Standard

Expertenrat Wechselkursschwankungen bei Geld-Anlagen aus dem Weg gehen

32 Prozent plus in der Leben

Gefahren beim Devisenhandel Genf/Luxemburg/Wien. Der Devisenhandel nimmt wieder an Fahrt auf und übt damit auch auf private Investoren wieder verstärkt Anziehungskraft aus. Diese sollten Wechselkursrisiken jedoch bei Anlagen möglichst ausschließen, rät der Anlage-Experte Thomas Freiberg. Der Portfoliomanager beim Schweizer Vermögensverwalter Genève Invest warnt vor übereilten Engagements: „Der De-

visenhandel bleibt der größte Finanzmarkt der Welt. Gerade angesichts sich auseinanderentwickelnder Volkswirtschaften fallen die Wechselkursschwankungen fortan wieder deutlich größer aus. Damit steigt das Gewinnpotenzial bei entsprechenden Investitionen in Währungen aber ebenso auch das Risiko.“ Händler am Devisenmarkt bewegen täglich ein Volumen von rund 3.600 Mrd. €. Privatanleger

© Franck Robichon/EPA/picturedesk.com

Wien/Kiew. Die Vienna Insurance Group (VIG) entwickelt sich in der Ukraine – unbeeinträchtigt von der aktuellen politischen Situation – äußerst positiv. Es gelingt den vier VIG-Konzerngesellschaften, die Chancen auf dem bevölkerungsreichsten CEE-Markt optimal zu nützen, meldet der Konzern. Die Kunden schätzen die Solidität, finanzielle Stabilität sowie Verlässlichkeit der lokalen Konzerngesellschaften der internationalen Vienna Insurance Group als Marktführer in CEE. Die VIG verzeichnet in der Ukraine ein zweistelliges Wachstum. Insgesamt stiegen in den ersten zwei Monaten des Jahres die Prämien auf Lokalwährungsbasis um 16,2% auf rd. 11,4 Mio. €. In der Nichtlebensversicherung konnte ein Anstieg um 15,5% verzeichnet werden. Mit einem Plus von 32% steigerte die VIG die Prämien in der Lebensversicherung noch deutlicher. (red/ag)

Bank. Schließlich hätten sich die Lebensverhältnisse, die Lage am Arbeits- und auch am Wohnungsmarkt unter Erdogan deutlich verbessert. Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann zeigte sich dagegen weniger optimistisch: Offenbar werde politische Stabilität am Devisenmarkt als wertvolles Gut angesehen.

Der Devisenhandel als größter Finanzmarkt bewegt täglich 3.600 Milliarden Euro.

sollten Anlagen in Fremdwährung grundsätzlich meiden, so Freiberg. Dies gilt auch bei Investitionen in Unternehmensanleihen, zumal sich derzeit eine Vielzahl an attraktiven Anleihen im Euro-Raum findet, mit denen Wechselkursrisiken von vornherein ausgeschlossen werden können, ist Freiberg überzeugt.

Währungsrisiko vermeiden Von Unternehmensanleihen in Emerging Markets sollte nach Ansicht des Anlageexperten daher – auch wenn es vielversprechende gibt – vor diesem Hintergrund vorerst abgesehen werden. Gerade Anleger, die in Euro rechnen, müssen sehen, dass sie bei Anlagen in Fremdwährung eben immer ein zusätzliches Währungsrisiko in die Investition einbringen, meint Thomas Freiberg. Im Vorjahr betrugen die Umsätze mit Anleihen aus den Emerging Markets weltweit insgesamt 4,03 Billionen €. Sie waren zuletzt durch Repatri-ierungen US-amerikanischen Vermögens unter Druck geraten. (ag/red)

Das Wahlergebnis könnte aber trügerisch sein – und damit auch die Stärke der Lira. „Ein neu erstarkter und in der Folge umso gnadenloserer Ministerpräsident könnte mittelfristig eher die Gefahr neuer innenpolitischer Konflikte heraufbeschwören, als ein geschwächter, auf Kompromisse angewiesener Regierungschef“, warnte Leuchtmann. Für Investoren bedeute der Sieg der AKP keinen gravierenden Handlungsbedarf, meint Emerging-Markets-Fondsmanager Gregor Holek von Raiffeisen Capital Management (RCM) im Gespräch mit fondscheck.de. Das wirtschaftliche Umfeld der Türkei habe sich seit Jahresbeginn naturgemäß nicht – analog zum Aktienmarkt – radikal verbessert. Das Wirtschaftswachstum bleibe mit nur zwei Prozent schwach und müsse möglicherweise weiter nach unten revidiert werden. Der Türkischen Notenbank werde weiterhin eine wichtige Funktion bei der Stützung der schwachen Währung zukommen, und auch die hohe Inflation bleibe ein brisantes Thema, meint Holek. Auf Jahressicht dürfte im Lichte der erwarteten politischen Stabilisierung auch die Währung befestigen. Die Wirtschaft könnte daher im zweiten Halbjahr 2014 anziehen und eine nachhaltige Trendumkehr auf dem türkischen Kapitalmarkt herbeiführen, ist der RCM-Fondsmanager überzeugt. (rk/APA)

WKO Finanzdienstleister

Kunden wählen beste Berater Wien. Berufsangehörige der Gewerblichen Vermögensberatung haben seit Herbst vergangenen Jahres die Möglichkeit, sich freiwillig den Standes- und Ausübungsregeln für die Gewerbliche Vermögensberatung und die Wertpapiervermittler zu verpflichten. Ab sofort sind nun die Kunden dieses qualitätsorientierten Kreises von Finanzdienstleistern in ganz Österreich eingeladen, die besten Finanzberater zu ermitteln. „Das Gütesiegel des Fachverbands Finanzdienstleister ist das sichtbare Zeichen der Verpflichtung zur Einhaltung der Standes- und Ausübungsregeln. Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme bei der Publikumswahl und einen fairen Wettbewerb“, lädt FachverbandsObmann Wolfgang K. Göltl zum Mitmachen ein. Die teilnehmenden Finanzberater erhalten je 20 Bewertungsbögen, die sie an ihre Kunden weitergeben können. Diese werden dann per Fax oder Post an den Fachverband Finanzdienstleister in der WKO retourniert. (red)


f on d s: pa r k

Freitag, 4. April 2014

financenet – 37

financenet@medianet.at

Parvest Unter dem Motto „Ein Zugangspunkt, viele Strategien“ präsentiert sich BNP Paribas Investment Partners mit neuem Label

Frühjahrsputz und frischer Wind Wien. Aufgeräumt und mit neuen Services will BNP Paribas Investment Partners jetzt ins Frühjahr 2014 starten. Die Auswahl zukunftsweisender Strategien und die Integration der Fondspalette unter das Label Parvest by BNP Paribas Investment Partners (BNPP IP) ist abgeschlossen, lässt das Unternehmen verlauten. Parallel wurde eine Reihe neuer Informations- und Serviceangebote für Vertriebspartner und Privatbanken entwickelt, mit denen das Unternehmen in Zukunft noch besser auf die Wünsche der Kunden und auf die Mobilität in der Beratungspraxis eingehen will.

Bewertung von 4 oder 5 Sternen bei Morningstar oder 4/5 bei Lipper sowie 20 sogenannte BlockbusterFonds mit einem Fondsvermögen von mehr als eine Milliarde Euro bei Rentenfonds und mehr als 500 Millionen Euro in den anderen Anlageklassen.

Nummer eins in Europa Mit dieser Vielfalt und Breite des Angebots sowie Standorten in mehr als 30 Ländern ist BNPP IP auf die Position der Nummer eins der europäischen Akteure vorgerückt, heißt es. Inhaltlich richtet sich das gestraffte Angebot auf

jene Themen aus, die die Anleger von heute besonders beschäftigen, heißt es weiter: sozial verantwortliche Investments, Dynamisierung der Portfolios über die Wachstumsmärkte, langfristige Anlagen zur Zukunftsvorsorge sowie Einkommensergänzung und Diversifizierung der Investitionen.

Neue Wege beschreiten Auch bei der Unterstützung der Vertriebspartner will BNPP IP ab sofort neue Wege beschreiten. „Der Zugang zu Marktinformationen in Echtzeit, Portfoliosimulationen und der Einsatz mobiler Geräte in

der Beratung sind heute auch für die Finanzbranche unverzichtbar“, sagt Anita Frühwald, Country Head Austria & CEE bei BNPP IP. „Das gilt nicht nur für unsere Partner in der Vermögensberatung und im Finanzvertrieb; auch deren Kunden zeigen ein sogenanntes hybrides, also crossmediales, Kommunikationsverhalten. Sie wollen über alle Zugangspunkte und Kanäle mit ihren Dienstleistern und mit den Produktgebern in Kontakt treten.“ Entsprechend dieser Maxime werden nun auch die digitalen Informations- und Serviceangebote ebenfalls überarbeitet und erweitert, so Frühwald. (rk)

© Mediendienst.com/Foto Wilke

„Echtzeit-Marktinformationen, Portfoliosimulationen und Mobil-Geräte-Einsatz heute unverzichtbar.“

Anita Frühwald, BNPP IP: Hybrides, crossmediales Kommunikationsverhalten.

Alles unter neuem Label Unter einheitlichem ParvestLabel bietet BNPP IP ab sofort alle 106 Fonds mit einem verwalteten Vermögen von 35 Milliarden Euro an, darunter 28 Fonds mit einer

JB Neuer Anleihen-Fonds

Schwellenländer

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Direktbanken

TESTSIEGER Test 02/2014 10 nationale Direktbanken

Wien. Swiss & Global Asset Management erweitert seine Familie der SchwellenländeranleihenFonds um den JB Emerging Markets Opportunities Bond Fund. Der neue Fonds bietet Anlegern Zugang zu in Hart- oder Landeswährung denominierten Schwellenländeranleihen. Er investiert Benchmark-ungebunden in Anleihen jener Schwellenländer, deren Fundamentaldaten auf besonders positive Entwicklungen deuten. Das Portfoliomanagement unterliegt keinen Einschränkungen hinsichtlich der investierbaren Anleihesegmente und Rating-Qualitäten. Angestrebt wird ein Ertrag von 6 bis 10 Prozent p.a. bei einer Volatilität zwischen 5 und 7 Prozent. (red)

DeAWM ETF-Innovation

Alle in einem

Frankfurt. Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM) hat den weltweit ersten Exchange Traded fund (ETF) aufgelegt, mit dem Anleger an der Entwicklung aller wichtigen Segmente des globalen Anleihemarkts mit einem einzigen ETF partizipieren können. Der ETF bildet die Wertentwicklung des Barclays Global Aggregate Bond Index ab und wird ab sofort an der Deutschen Börse gehandelt. Das Papier mit dem etwas sperrigen Namen db x-trackers II Barclays Global Aggregate Bond Index UCITS ETF bietet Zugang zur Entwicklung von rund 15.000 Anleihen und deckt so das weltweite Universum der Investment-GradeAnleihen ab. Damit sei er der erste und einzige ETF, der sowohl Staats- und Unternehmensanleihen, Anleihen von supranationalen Organisationen sowie besicherte Anleihen wie Pfandbriefe, aber auch AssetBacked- und Mortgage-BackedSecurities mit Bonitäten von AAA bis BBB und über den gesamten Laufzeitenbereich abbildet. Er wird in drei währungsgesicherten Anteilsklassen angeboten. (red)

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Freitag, 4. April 2014

financenet@medianet.at

Asset-Allokation 2014 Mit dynamischer Vermögensaufteilung und breiter Streuung über mehrere Assetklassen auf der sicheren Seite

Mit Misch-Portfolios liegt man bei Investmentfonds kaum falsch Geschäftsführer Andreas Lassner, Kepler Fonds: „Anlagehorizont muss mit dem Risikoprofil des Anlegers übereinstimmen.“ Linz. Die Kepler-Fonds KAG ist nach eigenen Angaben die Nummer 5 unter den 25 österreichischen Fondsanbietern und verwaltet per 28.02.2014 in 135 Fonds ein Kundenvolumen von 11,08 Mrd. Euro. Das Fondshaus gehört zu 64% der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, zu 26% der Hypo Oberösterreich und zu 10% der OÖ Versicherung und beschäftigt rund 60 Mitarbeiter. Vertrieben werden die Fonds über die Raiffeisenbankengruppe OÖ, die Privat Bank AG sowie die Hypo Landesbanken OÖ und Salzburg. Andreas Lassner, neben Robert Gründlinger Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft, ist zuständig für die Bereiche Portfoliound Produktmanagement, Privatkundengeschäft und Institutionelle Kunden. Hier erklärt er, was für 2014 noch zu erwarten ist, und wie man sich als Anleger gut rüstet.

financenet: Welche Fonds könnten Bausteine eines sinnvollen Portfolios für 2014 sein? Lassner: Wir bieten verschiedene Mischfonds an – von soliden Varianten mit nur geringem Aktienanteil bis zu sehr dynamischen Lösungen ohne Bandbreiten für die ,Risky Assets‘. Entscheidend ist, dass der Anlagehorizont mit dem Risikoprofil des Anlegers übereinstimmt. Gerade für Portfolios mit hohem Aktienanteil ist ein langfristiger Anlagehorizont sehr wichtig.

financenet: Wie könnte eine AssetZusammensetzung aussehen, die einen inflationsübersteigenden Ertrag bringt, bei gleichzeitig möglichst geringer Volatilität? Andreas Lassner: Mischportfolios sind langfristig attraktiv. Sie bieten eine dynamische Vermögensaufteilung, die über mehrere Anlageklassen breit gestreut ist. In unseren Produkten spielen makroökonomische Daten und verschiedene Bewertungskennzahlen eine maßgebliche Rolle. Der Investmentansatz geht aber noch tiefer und integriert auch Behavioral Finance, also marktpsychologische Faktoren. Unsere aktuelle Asset-Allokation besteht aus Geldmarktveranlagungen, Staatsanleihen, besicherten Anleihen, Unternehmensanleihen, Anleihen aus Emerging Markets (EM) und Aktien sowohl aus Industriestaaten

financenet: Wie ist Ihre Inflationserwartung für Ende 2014? Lassner: Wir gehen davon aus, dass in der Eurozone die Inflationsentwicklung in diesen Monaten die Talsohle durchläuft. Gegen Ende 2014 sollten wir höher liegen als momentan mit nur 0,8% im Jahresvergleich. Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis wir den von der EZB angestrebten Bereich von ,unter, aber nahe 2%‘ erreichen. financenet: Wie ist Ihre LeitzinsErwartung 2014 für Europa und die USA? Lassner: Die Zentralbanken sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks betonen aktuell, dass die Periode sehr tiefer Leitzinsen ,lange‘ andauern wird. Wir interpre-

© Kepler-Fonds/EOS Werbefotografie

als auch aus Schwellenmärkten. Wahlweise werden auch Alternative Investments wie z.B. Wandelanleihen oder Rohstoffe beigemischt. Für Anleger ergibt sich dadurch eine sehr breite Streuung der Assetklassen, die je nach Marktlage über- oder untergewichtet werden. Aktuell favorisieren wir z.B. innerhalb des Aktiensegments EM gegenüber Dividendentiteln aus den etablierten Industrienationen.

Andreas Lassner, Kepler-Fonds KAG: „Unsere Anlage-Ansätze integrieren neben klassischen Faktoren auch Behavioral Finance.“

Paritäten Euro-Dollar, EuroSchweizer Franken, Euro-Yen? Lassner: Nicht nur der ehemalige US-Notenbank-Vorsitzende Alan Greenspan wusste um die notorischen Schwierigkeiten, die mit der Prognose von Währungsentwicklungen verbunden sind. Deswegen versuchen wir bei Kepler nur, zumindest die Richtung der Entwicklung abzuschätzen. Wir gehen davon aus, dass sich beim Währungspaar Euro-Schweizer Franken wenig tun wird, beim Währungspaar Euro-Dollar der Euro leicht schwächer und bei Euro-Yen der Euro leicht stärker werden sollte.

tieren aufgrund der momentanen Einschätzung der konjunkturellen Situation, dass dieses ,lange‘ jedenfalls unverändert tiefe Leitzinsen bis Ende 2014 bedeutet. (Anm. d. Red.: Federal Reserve Chefin Janet Yellen erklärte am Montag in ihrer ersten öffentlichen Rede seit ihrem Amtsantritt im Februar, dass „die US-Wirtschaft trotz des Aufschwungs noch länger auf Hilfe der Geldpolitik angewiesen ist“. Die „außergewöhnliche Festlegung“ der Zentralbank auf Konjunkturstützen sei weiterhin nötig.) financenet: Wie ist die Erwartung Ihres Hauses für die Währungs-

financenet: Wo könnte der Goldpreis bis Ende des Jahres stehen? Lassner: Gold hat seit dem Höchststand 2011 viel von seinem Glanz eingebüßt, den es in der Haussephase seit 2009 erworben hatte. Die Rahmenbedingungen werden sich unseres Erachtens nicht so wesentlich verändern. So sollte der Goldpreis in seiner aktuellen, seit Juni des Vorjahres bestehenden, breiten Seitwärtsbewegung verharren. (Anm. d. Red.: Der Goldfixingkurs sah Mitte März dieses Jahres ein Hoch bei 1.379 USD, bewegt sich seitdem aber abwärts und lag zum 31.3. bei 1.286,80, somit weit unter Niveau von vor einem Jahr).  (lk)

Studie Dach-Sub-Fonds

C-Quadrat Für heuer nur mehr vorsichtig optimistisch

EAM Für heuer Turnaround bei den Gewinnen erwartet

Wien. Für die 224 ausländischen Asset Manager, welche per 30.12.2013 in den Austro-Dachfonds vertreten waren, hat die Intensität im Kampf um die Gunst der Dachfondsmanager zugenommen: 2007 erreichte das Dachfondsvolumen laut Dachfonds-Studie vom Info-Dienstleister www.fondsprofessionell mit knapp 40 Mrd. Euro den Zenit (inkl. Einzeltitelfonds und PIFs, die in Fremdfonds investieren, sowie inkl. Dachfonds ab einem Subfondsanteil von 50%), seither pendle es zwischen 27 und 30 Mrd. Euro.

Wien/Frankfurt. Der börsenotierte Fondsanbieter C-Quadrat hat in 2013 deutlich mehr verdient. Zu verdanken war dies u.a. zwei großen Zukäufen. Zudem haben die Kurssteigerungen an den Börsen dem Unternehmen geholfen. Für 2014 ist Andreas Wimmer, Prokurist der C-Quadrat Investment AG, lediglich „vorsichtig optimistisch“, da der mehrjährige Börsenaufschwung abflachen könnte. Dennoch will C-Quadrat heuer

Wien. Die wirtschaftliche Erholung in der Europäischen Union dürfte in diesem Jahr die Gewinnsituation der Unternehmen in Polen und Ungarn verbessern. Diese Ansicht vertritt die Fondsgesellschaft Erste Asset Management (EAM) nach einer Auswertung des „SellSide-Researchs” und der zuletzt publizierten Unternehmensergebnisse. „Nachdem die Gewinne im vergangenen Jahr gefallen sind, rechne ich in Polen und Ungarn

Heißer Kampf

Expansion nach Asien geplant

Nur knapp 11% der C-Quadrat-Aktien befinden sich im Streubesitz.

in diesem Jahr mit einem Turnaround bei den Gewinnen und einem beschleunigten Gewinnwachstum im Jahr 2015“, sagt Peter Szopo, Senior Specialist für Emerging Europe Equities bei EAM. Selbst in Tschechien, wo in 2013 die Gewinne stark eingebrochen waren, zeigten die Gewinnschätzungen für einzelne Unternehmen des PX, des wichtigsten tschechischen Aktienindex, für 2014 und 2015 wieder nach oben.

Fragezeichen Krim-Krise

© Erste Asset Management/Daniel Hinterramskogler

Das wirkte sich auch auf die Anzahl der Subfondslieferanten aus: Seit der letzten Studie hätten sich 16 ausländische Gesellschaften aus den Dachfonds verabschieden müssen, nachdem die Anzahl der Subfondslieferanten Mitte 2013 noch den Rekordwert von 240 Fondshäusern aufwies. Die verbleibenden ausländischen Fondsfirmen ritterten nun um 43,66% des Dachfondsvolumens – die übrigen 56,34% stecken in inländischen Subfonds.  (red)

© C-Quadrat

16 Ausländer weniger?

die Internationalisierung vorantreiben. „Ein großes Thema ist Asien“, wobei man nicht allzu viel Geld in die Hand nehmen wolle. Wimmer: „Als Vermögensverwalter sind wir extrem risikoavers. Wenn, dann expandieren wir mit einem genau kalkulierten und kleinen Kostenrisiko.“ C-Quadrat habe „ein paar Länder ins Auge gefasst, die interessant sein könnten“. Auch in Italien prüfe man einen Einstieg. Der 2012 übernommene Londoner Vermögensverwalter BCM habe die Erwartungen übererfüllt. Die Integration habe „wunderbar funktioniert“, ebenso wie jene des Wiener Assetmanagers APM. Im Jahr 2013 steigerte C-Quadrat seinen Periodenüberschuss auf 9,5 Mio. Euro (Vj: 0,2 Mio. Euro). Der Ergebnisbeitrag von BCM belief sich auf 1,6 Mio. Euro. Vor Steuern blieben C-Quadrat 11,2 Mio. Euro (2012: 0,3 Mio.) Die Gesamterträge des Konzerns erhöhten sich von 46,1 Mio. auf 69 Mio. Euro; davon entfielen Wimmer zufolge rund 7 Mio. Euro auf Performance Fees. Das Management will die Dividende für 2013 von 60 Cent auf 2 Euro anheben. (ag)

Gewinnzuwächse in Polen, Ungarn

Szopo: Nur Polens Banken und Versorger waren Highlights der Berichtssaison.

Bereits in der ersten Jahreshälfte 2013 hätten diese drei östlichen EU-Staaten den wirtschaftlichen Turnaround geschafft – getragen zum einen von der stärkeren europäischen Konjunktur und zum anderen von der kräftigeren Binnennachfrage. Inwiefern der weitere Verlauf der Krim-Krise diese Entwicklung beeinflusst, müsse genau beobachtet werden. Sollte es jedoch beim gegenwärtigen Stand der Russland-Sanktionen bleiben, werde sich die Erholung in Zentral- und Osteuropa fortsetzen.  (lk)


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Freitag, 4. April 2014

financenet – 39

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Zürich Versicherung Prämieneinnahmen 2013 wachsen um 5,2 in Sparte Schaden und 8,1 Prozent in Sparte Leben

short

Deutliches Prämienplus

Goldman Sachs I: Kursziel für Erste gesenkt Linz. Die Wertpapierexperten der US-Investmentbank Goldman Sachs haben im Rahmen einer Analyse zu Banken mit Osteuropa-Engagement ihr Kursziel für die heimische Erste Group von 32 auf 31 Euro gesenkt und ihre Kaufempfehlung „buy” bestätigt. Die Bank sei gut kapitalisiert, habe „signifikante” Fortschritte bei der Restrukturierung gemacht und werde „von der Konjunkturerholung in der Region profitieren“, heißt es.  (APA)

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) lag im Jahr 2013 bei 28,5 Millionen Euro. Wien. „2013 war ein ausgesprochen erfolgreiches, wenngleich auch herausforderndes Jahr für Zurich“, so Gerhard Matschnig, Vorstandsvorsitzender der Zürich Versicherung. Die verrechneten direkten Bruttoprämieneinnahmen im Bereich Schaden/Unfall betrugen 445,5 Mio. Euro und erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 5,2%. Getragen wurde dieses Wachstum von allen Hauptsparten. Der Prämienzuwachs im Kfz-Geschäft betrug 3,9% und das Prämienplus im Nicht-Kfz-Geschäft lag bei 6,5%. „Besonders erfreulich ist, dass dieser Erfolg auf einer breiten Basis steht. Denn neben den überdurchschnittlichen Prämienzuwächsen aus den Nicht-Kfz- und Kfz-Sparten ist es uns auch gelungen, sowohl im Privatkunden- und Firmenkundensegment als auch über beide Hauptvertriebswege Außendienst und Makler deutlich über dem Markt zu wachsen“, so

Kurt Möller, Vorstandsmitglied Schaden/Unfall. Mit direkten Bruttoprämien in Höhe von 152,6 Mio. Euro lagen auch die Prämienzuwächse in der Lebensversicherung 8,1 Prozent über Vorjahresniveau.

Großschäden & Hochwasser

Goldman Sachs II: Kurs­ziel für RBI gesenkt Wien. Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) von 30,0 auf 26,0 Euro gesenkt. Das Anlagevotum blieb bei „neutral”. Die Analysten begründen dies mit der verzögerten Rückzahlung des Partizipationskapitals sowie mit gesunkenen Schätzungen für die RBI-Töchter in Russland und der Ukraine.  (APA)

© Zurich/Karl Michalski

Mehrere Großschäden sowie Belastungen aus dem Hochwasser im Juni sollen zu einer Erhöhung des Brutto-Schadenaufwands auf 311,5 Mio. Euro (+7,8%) und einem Anstieg des Brutto-Schadensatzes von 68,1% auf 69,9% geführt haben. Das Nettofinanzergebnis über Schaden/Unfall und Leben (exklusive fondsgebundene Lebensversicherung) verringerte sich um 16,0 Mio. Euro bzw. -16,4% auf 81,8 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) sank um insgesamt 17,8 Mio. Euro auf 28,5 Mio. Euro.  (ast)

Zürich-CEO Gerhard Matschnig: „2013 war erfolgreich, aber auch herausfordernd.”

RBI und Bank Austria Österreichs Banken sind im Verhältnis zu ihrer Größe am stärksten in Russland vertreten

Fitch: Sanktionen Gefahr für Austro-Banken

EU Sparkassen-Generalsekretär: „Falsche Richtung“

Sberbank 350 Millionen

China Rund 7 Milliarden

Wien/Brüssel. EU BinnenmarktKommissar Michel Barnier hat ein Grünbuch, mit dem die Europäische Kommission das Angebot für langfristige Finanzierungen und Investitionen in Europa fördern möchte, veröffentlicht. „Damit reagiert Brüssel auf die Kritik der Sparkassen, dass EU-Regularien die Kreditvergabemöglichkeiten der klassischen Kundenbanken für KMU massiv einzuschränken drohen. Die präsentierten Konsequenzen führen aber in die völlig falsche Richtung“, kritisiert Sparkassen-Generalsekretär Michael Ikrath.

Wien. Einige der anerkanntesten internationalen Banken haben mit der Sberbank Europe AG einen Vertrag über einen syndizierten Kredit in Höhe von 350 Mio. Euro geschlossen. Die Kreditmittel seien für allgemeine Unternehmenszwecke vorgesehen. Mit ihnen soll die weitere Geschäftsentwicklung der Sberbank Europe in Mittel- und Osteuropa gefördert werden, heißt es. Bank of America Merrill Lynch, Barclays Bank, Citi, Commerzbank, HSBC, ING Bank, J.P. Morgan, Mizuho, Sumitomo Mitsui und UniCredit Bank Austria fungierten als Mandated Lead Arranger und Bookrunner. Société Generale beteiligt sich als Lead Arranger, BNP Paribas als Co-Arranger, während Credit Suisse, Deutsche Bank Luxembourg, Sberbank of Russia und UBS Limited als Lead Manager beteiligt sind. Die Barclays Bank, Commerzbank und ING Bank agierten als gemeinsame Koordinatoren: Barclays Bank PLC als Documentation Agent, ING Bank als Publicity Agent und Commerzbank als Facility Agent.  (red)

Peking. Chinas Großbanken leiden unter ihrer leichtfertigen Kreditvergabe. Im vergangenen Jahr schrieben die fünf größten Institute, die mehr als die Hälfte aller Kredite im Land vergeben, 6,9 Mrd. Euro an uneinbringlichen Forderungen ab, schreibt die Financial Times. Damit seien 127 Prozent mehr faule Kredite als im Vorjahr ausgebucht worden. Einige Analysten meinen, dass die Abschreibungswelle erst begonnen hat. (ag)

© APA/Helmut Fohringer, APA/Herbert Pfarrhofer

RBI-Chef Karl Sevelda und Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender Bank Austria.

Bei der RBI stecken 20 Mrd. Euro in Russland, 76 Prozent davon kommen von der russischen Tochterbank selbst. Die Risiken in Russland und der Ukraine sollen gemeinsam das 2,8-Fache des von

Fitch berechneten Kernkapitals (Fitch Core Capital, FCC) ausmachen, berechneten die Experten der Ratingagentur – das sei hoch. Bei der russischen Bank-Austria-Tochter beträgt das Exposure 18 Mrd. Euro, dieses soll im Endeffekt aber auf den italienischen Mutterkonzern UniCredit zurückfallen und sei dort im Vergleich zur Größe „relativ klein”. Die drohenden Sanktionen gegen Russland im Zuge der Krim-Krise könnten in erster Linie zur Gefahr für österreichische Banken werden, während die Risiken für andere Banken vergleichsweise gering seien, heißt es. Das Gesamt-Exposure von internationalen Banken machte per Ende des dritten Quartals 2013 242 Mrd. Dollar aus.  (APA)

2,8-Fache des Kernkapitals

© medianet/Katharina Schiffl

Wien. Die österreichischen Banken sind im Verhältnis zu ihrer Größe am stärksten in Russland engagiert – zu diesem Schluss kommt eine Analyse der US-Ratingagentur Fitch. Europäische Banken waren demnach per Ende September 2013 mit 184 Mrd. Dollar (133,45 Mrd. Euro) engagiert, auf die Raiffeisen Bank International (RBI) und die Bank Austria entfallen 20 bzw. 18 Mrd. Euro.

RLB OÖ: Scharinger nicht mehr Konsulent

Ludwig Scharinger (71) ist nicht mehr Konsulent der RLB OÖ.

LInz. Ludwig Scharinger (71) ist nicht mehr Konsulent der Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich. Der frühere RLB-Generaldirektor war 2013 über eine Stiege gestürzt und hatte ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Der Standard berichtete, dass sich der Ex-Banker bei Einvernahmen rund um den Schmiergeldverdacht beim Linzer Terminal Tower in Widersprüche verwickelt haben soll.  (APA)

Es sei in seinen Augen geradezu „absurd“, dass die Kommission die Banken für die Verminderung der Kreditvergabefähigkeit „tadelt“. „Denn es sind gerade die regulatorischen Zwangsjacken ebendieser Kommission, die den traditionellen Kreditgebern des Mittelstandes die Finanzierungsluft abschnüren“, so Ikrath. Ikrath kritisiert, dass Barnier KMU nun „offenkundig in die spekulative Kapitalmarktfinanzie-

© APA/Roland Schlager

„Geradezu absurd“

Sparkassen-Generalsekretär Michael Ikrath: „Regulatorische Zwangsjacke“.

Chinas Hauptstadt Peking: 127 Prozent mehr faule Kredite als im Vorjahr.

Herta Stockbauer wird CEO der BKS Bank

© Gernot Gleiss

rung als Ersatz der soliden Kreditfinanzierung drängen“ möchte. „Damit stülpt er nicht nur das angloamerikanische Modell über die bewährte kontinentaleuropäische Mittelstandsfinanzierung, sondern liefert KMU jenen Investmentbanken aus, die durch die Bündelung und Verbriefung der Unternehmensanleihen neuerlich in die Rolle der potenziellen Brandstifter treten“, so der Sparkassen-Generalsekretär Michael Ikrath.  (red)

© How Hwee young/EPA/picturedesk.com

Ikrath kritisiert neues EU-Grünbuch Konsortialkredit Uneinbringlich

Herta Stockbauer, neue Vorstandsvorsitzende der BKS Bank.

Klagenfurt. Herta Stockbauer wurde zur neuen Vorstandsvorsitzenden der BKS Bank ernannt. Stockbauer ist seit 2004 Mitglied des Vorstandes. In dieser Zeit war sie u.a. für die Vorbereitungen zur Umsetzung von Basel III, die Fusion der Burgenländischen Anlage- und Kreditbank AG in die BKS Bank und den Erwerb der damaligen Kvarner Banka d.d. zuständig. „Gemeinsam mit Generaldirektor Heimo Penker steuerte sie unser Haus sicher durch die Finanzkrise“, so Aufsichtsratspräsident Hermann Bell.  (red)


i n su r a n c e : watc h

40 – financenet

Freitag, 4. April 2014

financenet@medianet.at

short

Kundenservicestelle an Wiener Top-Location

Allianz Ganzheitliche Beratung durch „Life Check“ im Fokus, Lösungen für Kunden nach dem individuellen Bedarf

Österreichs Vorsorge liegt weit unter Europa-Schnitt

© Zurich

CEO Wolfram Littich: „Wir sehen grundsätzlich einen steigenden Bedarf für private Vorsorge.“ Reinhard Krémer

Wien. Die neue Wiener Kundenservicestelle der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft (Zurich) am Schwarzenbergplatz ist offiziell eröffnet. Die neue Geschäftsstelle mit Kfz-Zulassung besteche durch ihre zentrale Lage im 1. Bezirk, heißt es bei der Zurich. „Von unserem neuen TopBeratungsstandort im Stadtzentrum profitieren nicht nur die in den inneren Bezirken lebenden Kunden; auch jene mit Arbeitsplatz in der Umgebung können ab sofort ihre Anliegen noch schneller adressieren“, so Johannes Weniger, Landesdirektor von Zurich in Wien. (ag)

Versicherungspflicht gegen Naturgewalten Leipzig. Nach Ansicht von deutschen Verbraucherschützern sollte die Bundesregierung Hausbesitzern den Abschluss einer Versicherung gegen Naturkatastrophen vorschreiben. Die Verbraucherzentrale fordert, alle Schadensarten – Schäden durch Sturm und Hagel, geplatzte Leitungen, aber auch Elementarschäden wie Erdbeben – oder Wasserschäden durch starken Regen oder Hochwasser und Dachschäden durch hohe Schneelasten – in einer Polizze zu bündeln. So solle die Versicherung auch bezahlbar bleiben, meinen die deutschen Verbraucherschützer. (APA/hk)

Triester Löwe erweitert Jagdgebiet nach Asien

Wien. Während besonders in Deutschland bereits seit Längerem ein Requiem für die Lebensversicherung gesungen wird, sieht der Chef der Allianz Österreich, Wolfram Littich, keine Gefahr – ganz im Gegenteil: „Wir bieten in der Lebensversicherung – zusätzlich zu den bestehenden Produkten mit einer Garantieverzinsung von 1,75 Prozent –, eine weitere Flexibilisierung der Produktpalette an.“ Littich sieht die Situation der „Leben“ bedarfsbezogen: „Wir sehen grundsätzlich einen steigenden Bedarf für private Vorsorge, wie auch eine aktuelle Umfrage gezeigt hat.“

Einschnitte bei Pensionen Drei Viertel aller Österreicherinnen und Österreicher rechnen mit Pensionskürzungen, sagt der Allianz-Boss. „Aus der Umfrage wissen wir auch, dass Herr und Frau Österreicher im Durchschnitt etwa 5,5 Prozent ihres Haushaltseinkommens in die private Vorsorge investieren. Es gibt aber noch Aufholbedarf – Herr und Frau Österreicher investieren im Schnitt 831 Euro pro Jahr in die Lebensversicherung.“ Das ist weit unter dem europäischen Durchschnitt, der bei 1.470 € liegt, erläutert Littich. Er setzt „auf ganzheitliche Beratung durch ,Life Check‘, die Lösungen für den Kunden richten sich nach dem individuellen Bedarf“.

© Allianz/Ingo Folie

Zurich Landesdirektor Weniger sieht Standortvorteile für die Kunden.

Wolfram Littich, CEO Allianz Österreich: „Wir wünschen uns, dass es eine Förderung für Altersvorsorge im Allgemeinen gibt.“

Innovationen im Programm Punkten will Littich auch mit Innovationen: „Als neues Produkt bieten wir das neue Hybridprodukt ,Plussparen‘: 80 Prozent der

Prämie werden im Rahmen einer klassischen Lebensversicherung sicher und garantiert verzinst. 20 Prozent der Prämie werden in einem historisch exzellent performenden Fonds angespart, der die Weltwirtschaft abbildet und bei Bedarf bis zu 35 Prozent in Anleihen investieren kann.“

der Vertrag wie ein lebenslanges Vorsorgekonto (ohne KESt), das mit sehr hoher Flexibilität ausgestattet ist. Möglich sind zum Beispiel Entnahmen, Zuzahlungen sowie die kostenfreie Kapitalweitergabe an eine zweite Person, die den Vertrag weiterführen kann“, erklärt Littich das Produkt.

Flexibles Vorsorgekonto

Förderung gewünscht

Für eine zielführende Flexibilisierung hat die Allianz seit September 2013 zusätzlich die eingangs erwähnte Lebensversicherung namens „Allianz Vorsorgekonto“ auf dem Markt: „In der Ansparphase handelt es sich um eine klassische Lebensversicherung mit 1,75 Prozent Garantiezins. Danach läuft

Um die Altersvorsorge attraktiver zu machen, hat der AllianzBoss auch Wünsche an den Gesetzgeber parat: „Wir wünschen uns, dass es eine Förderung für Altersvorsorge im Allgemeinen gibt – dem Kunden sollte die Auswahl der jeweiligen Produkte freigestellt sein.“ Jeder Kunde sollte,

so Littich, die Möglichkeit haben, steuerbegünstigt im Rahmen einer klassischen Lebensversicherung, Rentenversicherung, fondsgebundenen Lebensversicherung oder prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge vorzusorgen: „Denn es gilt, mehr denn je: Der Bedarf für private Vorsorge besteht weiterhin.“

facts & Figures Allianz Österreich ist Teil der weltweit operierenden Allianz SE, die rund 150.000 Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern beschäftigt. In Österreich hat die Allianz rund 3.300 Mitarbeiter und etwa 1,1 Mio. Kunden. Sie ist seit über 150 Jahren auf dem heimischen Markt tätig und verfügt über mehrere Tochtergesellschaften.

Studie Chinesische Unternehmen zahlen kaum pünktlich

Lebensversicherung Skandia bei Heidelberger Leben

Wien. Eine aktuelle Studie des Kreditversicherers Coface zur Entwicklung des Kreditmanagements in China zeigt wenig Erfreuliches bis Alarmierendes auf. 82 Prozent der 956 befragten chinesischen Unternehmen mussten 2013 Zahlungsverzögerungen hinnehmen – der höchste Wert seit drei Jahren. Dem nicht genug, stiegen bei 45 Prozent der Studienteilnehmer auch noch die offenen Beträge, und 18 Prozent müssen länger als 90 Tage auf die Begleichung ihrer Rechnung warten. Besonders betroffen sind die Branchen Chemie, Maschinenbau, Haushaltselektronik und Elektrogeräte.

Heidelberg. Cinven und Hannover Rück erwerben das deutsche Lebensversicherungsunternehmen Heidelberger Leben. Eine von Cinven und Hannover Rück gegründete Akquisitionsgesellschaft – nun umbenannt in Heidelberger Leben Gruppe – hat mit Old Mutual plc eine Vereinbarung über den Erwerb des Lebensversicherungsgeschäfts von Skandia in Deutschland und Österreich unterzeichnet. Der Kaufpreis beläuft sich auf 220 Mio. € zuzüglich einer Zinszahlung für den Zeitraum bis zum Abschluss der Akquisition.

Rom/Triest. Generali setzt verstärkt auf Wachstum in Asien. Der italienische Versicherer hat ein Abkommen mit Mitsui Sumitomo Insurance abgeschlossen. Damit will der Triester Löwe in strategischen Ländern wie Japan, Singapur, Taiwan, Australien, Neuseeland, Philippinen, Indonesien und Vietnam sein Wachstum im Schadenversicherungsbereich vorantreiben. Mitsui Sumitomo Insurance zählt du den stärksten Schadenversichern in Japan und ist weltweit siebtgrößter Konzern in diesem Bereich. In Asien und Australien ist Mitsui in insgesamt 16 Ländern aktiv. Generali und Mitsui arbeiten bereits auch in der Türkei und in Osteuropa zusammen. (APA)

Verwaltungskosten senken

Mehr Kreditversicherungen „Forderungen sind ebenso wichtig wie andere Assets, manchmal sind sie sogar das wichtigste Vermögen eines Unternehmens. Um überhaupt Geschäfte machen zu können, sind Zahlungsziele oft unumgänglich”, sagt Richard Burton, Regional Manager Coface für Asien-Pazifik. Bei inländischen Geschäften nutzen 90 Prozent der chinesischen Unternehmen

Österreich entstehende Gruppe wird weiter erheblich in ihre ITSysteme und die Effizienz der operativen Plattform investieren, um die Verwaltungskosten senken zu können. Mit der Zusammenführung von Heidelberger Leben und Skandia Deutschland und Österreich entsteht ein Konzern mit einem verwalteten Vermögen von rund 10 Mrd. € (Stand: 2013) und rund 1 Mio. Versicherungsverträgen.(ag)

Für Coface-Regional Manager R. Burton sind Forderungen wichtige Assets.

Die Akquisition von Skandia Deutschland und Österreich und die Zusammenführung mit Heidelberger Leben ist der erste Schritt beim Aufbau der von Cinven und Hannover Rück gegründeten Konsolidierungsplattform für den Erwerb weiterer Lebensversicherungsgesellschaften und -portfolios in Deutschland und in Österreich. Die aus Heidelberger Leben sowie Skandia Deutschland und

© Skandia

Der neue Generali-Partner ist unter anderem auch in Tokyo höchst aktiv.

den Lieferantenkredit, indem sie Lieferungen und Leistungen auf Zahlungsziel vereinbaren. Über 60 Prozent setzen ein oder mehrere Instrumente für das Kreditmanagement ein. 24 Prozent der Unternehmen machen mittlerweile von Kreditversicherungen Gebrauch, 2012 waren es noch 18 Prozent. „Ohne sorgfältiges Kreditmanagement können Forderungen die Finanzen des Unternehmens gefährden“, meint Burton. (hk)

© Coface

© EPA/Kimimasa Mayama

Zahlungsmoral in China im Sinken Eine Million Versicherungsverträge

Die Skandia soll als eigenständige Marke weitergeführt werden.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 4. april 2014 – 41

luxusimmobilien

www.ehl.at

showroom erleichtert planung

Engels & Völkers: Ältere Käufer denken an die Vorsorge, Jüngere an das damit verbundene Prestige  Seite 44

© Durst Bau

© panthermedia.net

real:estate

Top Büros Wohnungen Anlageimmobilien

Durst-Bau hat einen Showroom für die Sonderwunschabwicklung aus einer Hand eröffnet  Seite 46

Wir leben Immobilien.

Das Leibrenten-Modell könnte Schule machen

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IMMO-AGS 26. März–2. April 2014

197,83

Wochentop WXF Wochenflop IIA Warimpex S Immo Atrium CA Immobilien Anlagen conwert Immofinanz

2,13%

14,86% 0,77% 14,86% 5,63% 3,17% 2,97% 0,84% 0,77% © Panthermedia.net/Oleksandr Rozdobudko; 1801 Deutsche Leibrenten AG (2)

IATX (Schluss 2.4.)

IMMO-FONDS 1-Monats-Performance (per 2.4.) Monatstop DBXT CSI300 R.E. 15,25% Monatsflop iShares UK Prop. -3,63% Top 5 Immofonds DBXT CSI300 R.E.1C 15,25% ABD Gl.A.Pro.Sh.I2 USD4,23% CS SICAV One(Lux)Eq.Glob.EM3,47% WIP Global Real Est.Sec.IX USD2,84% Schroder ISF Asia Pac.Pr.Sec.I 2,26%

Marc Knülle, 1801 Deutsche Leibrenten Immobiliengenossenschaft (li.) und Thomas Corrinth, Deutsche Leibrenten Unternehmensgruppe.

Flop 5 Immofonds iShares UK Prop.UCITS ETF -3,63% ESPA Stock Eur.-Prop. VA HUF-3,35% CS EF (Lux) European Prop. B -3,04% ComStage STX.Eu.600 R.E.NR-2,67% SemperProperty Europe A -2,62%

Immobilien-Leibrente Ein deutsches Unternehmen startet mit folgendem ­Modell durch: Ältere und finanziell gesehen schwächere Menschen veräußern gegen eine Leibrente ihr Eigentum, Anleger – auch mit nur schmalen Brieftaschen – können sich über eine Genossenschaft beteiligen und Zinsen lukrieren. Seite 42

26. März–2. April 2014

Hartes Winterwetter Nach Minus noch im Jänner

US-Bauausgaben zogen leicht an 422,48 0,17%

© EPA/Erik S. Lesser

CERX (Schluss 2.4.)

US-Handelsministerium gab – anders als erwartet – leichtes Plus bekannt.

Washington. Die Bauausgaben in den USA haben im Februar kaum zugelegt. Sie kletterten um 0,1 Prozent auf einen auf das Jahr hochgerechneten Wert von umgerechnet 685,89 Mrd. €, wie das Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Experten hatten mit einer Stagnation gerechnet. Im Jänner hatte es ein Minus von revidiert 0,2 Prozent gegeben. Das harte Winterwetter hat die US-Konjunktur zu Jahresbeginn gedämpft. Das Wachstum dürfte im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet unter einen Wert von zwei Prozent fallen. Im vierten Quartal 2013 hatte die Wirtschaft noch um 2,6 Prozent zugelegt. (ag)

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42 – financenetreal:estate

Freitag, 4. April 2014

financenet@medianet.at

Anlagemöglichkeit via Leibrenten-Modell Anbieter aus Deutschland erwägt Expansion nach Österreich

short

Win-Win-Situation für möglichst viele Beteiligte

Wlaschek kaufte in Wien Buwog-Wohnhaus Wien. Die Amosila Immobilien AG von Billa-Gründer Karl Wlaschek hat ein Wohnhaus in der Lindengasse 62 im siebenten Wiener Gemeindebezirk gekauft. Das Gebäude mit 29 Wohnungen bzw. 1.900 m2 Wohnfläche wird im Herbst fertig. Im Erdgeschoß eröffnet eine Billa-Filiale. Verkäuferin war die Buwog, über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart, teilte EHL, Vermittlerin der Transaktion, mit.  (ag)

Immobilien-Leibrente könnte angesichts hoher Lebenserwartung der Armutsfalle entgegenwirken.

© UBM

UBM hebt Dividende auf 0,62 Euro an

UBM-Chef Karl Bier: „Produktion liegt auf einem 5-Jahres-Hoch“.

Wien. Die zu zwei Drittel von Porr und CA Immo kontrollierte Baugruppe UBM möchte den Wohnbau weiter forcieren, vor allem in Deutschland. Aktuell hat man mehr als 300 neue Wohnungen in der Pipeline, und in den nächsten drei bis fünf Jahren könne man selbst ohne Zukäufe das Dreifache dessen schaffen, sagte UBMChef Karl Bier am Mittwoch. 2013 erzielte UBM Ergebnisrekorde. Das Betriebsergebnis (EBIT) vervierfachte sich auf 29,4 Mio. €, und auch das Vorsteuerergebnis (EBT) erreichte mit Plus 38% auf 17,8 Mio. € ein All-time-high. Die Dividende steigt fürs Vorjahr auf 0,62 (0,55) € je Aktie. (APA)

Sozialer Mehrwert Marc Knülle, Vorstandssprecher der 1801 Deutsche Leibrenten Immobiliengenossenschaft eG, meint, dass das Geschäftsmodell – neben der Rendite – auch einen übergeordneten gesellschaftlichen Mehrwert schaffe. Das Interesse sei sehr groß. „Das Unternehmen kauft die Immobilien älterer Eigenheimbesitzer und verschafft ihnen so zusätzlichen finanziellen Spielraum durch die Zahlung einer lebenslangen Rente. Dabei erhalten die Leibrentenempfänger notariell beurkundetes, grundbuchgesicher-

Andritz-Projekt in Warteposition

resse an einer Kooperation signalisierten, deutet Corrinth an. Die Genossenschaftsmitglieder wiederum können in diese Wohnimmobilien investieren. Dies sei per Einmalzahlung ab 2.500 € möglich. Auch Ratensparen zu einem gewissen monatlichen Betrag wird angeboten. Allerdings gibt es auch eine gewisse Mindestbindungsdauer. Die Genossenschafter erhalten eine avisierte VorzugsVerzinsung von fünf Prozent sowie eine Überschussbeteiligung, falls sie erwirtschaftet wird.

Extra-Rendite Eine eigene Aktiengesellschaft, die zum Unternehmen gehört, investiert ebenfalls in Immobilien, deren Renditen fließen ebenfalls in die Genossenschaft. So erhalte die Verzinsung zusätzliche Sicherheit, wird betont. Die Genossenschafter hätten zudem ein Vorkaufsrecht, wenn eine Immobilie der Genossenschaft veräußert wird. „Der Genossenschaftsgedanke schließt jede hochriskante Spekulation aus, und die unabhängige Prüfung durch den Genossenschaftsverband sorgt für weitere Kontrolle“, betont Knülle. Und, je mehr Personen sich beteiligten und so die Käufe ermöglichten, umso stabiler werde der Objekt-Pool.

© Panthermedia.net/Goodluz

Wien. Das Modell klingt bestechend: Während die einen zwar Besitzer eines (ausbezahlten) Eigenheims oder einer Eigentumswohnung sind, aber für die Altersvorsorge zu wenig angespart haben und noch eine lange Lebensdauer vor sich haben, möchten die anderen auf vergleichsweise sichere Art und Weise in Grund und Boden investieren, haben aber nur kleinere Sparbeträge zur Verfügung. Die Lösung: Objektkäufe via Leibrente, bei der die ursprünglichen Besitzer ihr Haus „versilbern“, aber in ihrem gewohnten Lebensraum verbleiben können, und darum herumkonstruiert eine genossenschaftliche Beteiligungsform. „Die Idee klingt tatsächlich nach einer Win-Win-Situation“, sagt Immobilienfinanzierer Alexander Knoll von HumanFinanz aus Feldkirchen in Kärnten, der den Import der Idee der 1801 Deutsche Leibrente AG nach Österreich erwägt. Die Immobilien-Leibrente habe aber hierzulande, ähnlich wie in Deutschland, noch nicht so einen Bekanntheitsgrad und so eine Akzeptanz wie etwa in den USA, in UK, Frankreich oder Belgien.

Corrinth, Deutsche Leibrenten Immobiliengesnossenschaft: „Mit dieser Idee werden Junge wie Alte gleichermaßen unterstützt – eine generationenübergreifende Idee.“

tes Wohnrecht. Sind die Personen pflegebedürftig, bieten wir auch auf diesem Gebiet Dienstleistungen an. Ist ein Umzug in ein Heim eine Option, wird das Objekt vermietet, die Leibrentenempfänger erhalten den Mietvertrag“, erklärt Thomas Corrinth, Leiter Kommunikation bei der Deutsche Leibrenten Unternehmensgruppe, gegenüber financenet. Die Immobilien werden mit einem Abschlag zum Verkehrs-

wertgutachten erworben, basierend auf Faktoren-Tabellen des deutschen Statistischen Bundesamts, die Leibrenten werden, basierend auf aktuellen Sterbetafeln, berechnet, die Gelder in Versicherungen eingebracht, aus deren Topf dann ausbezahlt wird. Das Unternehmen hält die Objekte instand und „peppt sie bei Veräußerung auf“. Derzeit sei man im Gespräch mit großen Versicherungen, die Inte-

Weltweit Anfragen Corrinth: „Wir haben bereits Anfragen aus der ganzen Welt, sogar auch aus Südafrika und Neuseeland.“ Derzeit sei man dabei, die Vertriebswege sowie die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen hierfür in Österreich zu prüfen. Als „Schalterprodukt“ sei es nicht geeignet, weil es doch recht beratungsintensiv sei.  (lk)

Strabag Auf „neutral“

Deutschland Fonds-Liquidationen bei Offenen deutschen Immobilienfonds

Verbesserte Einstufung

Abschreibungen laufen weiter Wien/Graz. Das Andritz-Projekt „Montes del Plata“ in Uruguay, das wegen Streiks zum Fiasko für den steirischen Anlagenbauer wurde, soll laut einem Medienbericht nicht vor Mai 2014 hochgefahren werden. Die Inbetriebnahme sei um mindestens vier Wochen verzögert, berichtet der Branchendienst RISI. Die Betreiber, Stora Enso und Arauco, hatten zuletzt Ende März angepeilt. Grund seien Umweltauflagen der Behörden. Andritz hat seine Arbeiten an dem Zellstoffwerk mittlerweile abgeschlossen. Ursprünglich war geplant, das Werk im ersten Halbjahr 2013 in Betrieb zu nehmen. Der ATX-Konzern musste im Vorjahr zwei Mal „einen mittleren zweistelligen“ Mio.-€-Betrag zur Seite legen. Wie viel das Projekt unterm Strich gekostet hat, ist noch nicht klar.  (APA)

© Panthermedia.net/Dmitriy Shironosov

Das Andritz-Projekt in Uruguay geht wohl nicht vor Mai in Betrieb.

verbreiteten die jüngsten Abwick­ lungsberichte der Fonds ein eher trübes Bild der Marktlage, berichtet das Online-Medium weiter. Dem­ nach sinken die Immobilienwerte nicht nur in Rumänien und Itali­en, son­dern auch in Deutschland und Schweden. Nicht einmal die begehr­ ten Einzelhandelsimmobilien seien vor Abschreibungen gefeit. So habe der SEB Immoinvest kürzlich auf seine Einkaufsgalerie

Der Rotstift wurde bei einst beliebten Fonds wie dem CS Euroreal häufig eingesetzt.

in Hagen (Verkehrswert laut Jahresbericht 2013 92,8 Mio. €) sechs Prozent abgeschrieben, wegen gesunkener Mieten und höherem Leerstand. Auch der CS Eurore­al wertete im Jänner und Februar elf kleine­ re Objekte in Frankreich, UK, Belgien, den Nie­derlanden und Ita­ lien im Wert von knapp 400 Mio. € (rund 8,5% des Fondsvermögens) ab, um 6,6%. Und die Commerzbank, seit einigen Monaten Depotbank für den Fonds Degi Europa, lässt ebenfalls weiter die Im­mobilienwerte korrigieren, wie es laut Bericht weiters heißt: Das Ge­bäude­ensemble Tieto Enator 1-3 in Helsinki habe 7,6 Prozent vom Verkehrswert eingebüßt. Gleich 15% weniger eingestuft (auf 115,3 Mio. €) wurde zudem der Den Haager Bürokomplex Manplein. AXA Immoselect wiederum muss in Schwe­den abschreiben: Ein Fachmarktzen­trum in dessen Be­stand hat in den letzten Jahren drastisch an Wert verloren, ebenso Objekte im gemischt genutzten Gewerbezentrum in Wals (im zwei­ stel­li­gen Pro­zent­be­reich).  (red)

Wien. Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Einstufung der Strabag-Aktie von „sell“ auf „neutral“ verbessert. Nach der zuletzt schwachen Kursentwicklung ergibt sich aus dem Goldman Sachs-Kursziel von 20 € kein Abwärtspotenzial mehr und damit auch keine Verkaufsempfehlung. Grund der schwachen Performance könnte die Streichung aus dem ATX sein. (ag)

© Strabag/Gisela Erlacher

© Andritz

Frankfurt. „Abwertungskatastrophen prägen das Bild der in Liquidation befindlichen Offenen deutschen Im­ mobilienfonds in der Presse, aber bisher lagen die Abwertungen in der Breite des relevanten Marktes.“ So zitierte vor Kurzem die immobilien-zeitung.de Gerrit Leopolds­ berger, Professor für Immobilien­ bewertung und Fondsgutachter, der auf einer Veranstaltung des Bewer­ terverbands BIIS sprach. Jedoch

Goldman Sachs-Experten erwarten für Strabag eher keine Abwärtsbewegung.


Bu si n e s s pr om oti o n

Freitag, 4. April 2014

financenetreal:estate – 43

Jahresbilanz UBM Realitätenentwicklung AG mit Performance-Plus: Umsatz, Gesamtleistung und Dividende im Hoch

Neues Rekordergebnis zum 140-jährigen Jubiläum

aktuelle Projekte

Treiber 2013: Assetklasse Hotel, der Wohnungsbau in Deutschland und Gewerbeimmobilien in Polen. Wien. Rekordverdächtige Temperaturen draußen – drinnen strahlende Gesichter bei der Bilanzpräsentation 2013: Beim Pressetermin der UBM Realitätenentwicklung AG am Mittwoch konnten Vorstandsvorsitzender Karl Bier und Finanzvorstand Heribert Smolé erneut ein starkes, substanzielles Wachstum für das abgelaufene Geschäftsjahr melden. „Wir haben uns im 140. Jahr weiter angestrengt und unser bis dato bestes Ergebnis eingefahren“, resümierte Bier. Bilanzwirksame Bausteine des Erfolgs: „Unser tradiertes Diversifikationsmodell und der ungebrochene Boom im Wohnungsbau – speziell in Deutschland“.

Berliving, Berlin, Deutschland.

Mehr als nur Frühlingswind spürt der vor allem in Mittel- und Osteuropa stark aufgestellte Immobilienentwickler angesichts neuer Rekordindizes beim Konzernumsatz (plus 62,1% im Vgl. zu 2012, auf 217,2 Mio. €), Betriebsergebnis (EBIT: 29,4 Mio. €, +332,4%) und dem Ergebnis vor Steuern (EBT: 17,8 Mio. €, +38%). Die Gesamtleistung (Erlöse aus Immobilienverkäufen, Mieteinnahmen oder Einnahmen aus Hotelbetrieb sowie noch nicht abgerechnete Bauleistungen, Lieferungen oder Leistungen an Dritte) stieg 2013 von 258,3 Mio. € um 11% auf 286,7 Mio. € – und damit auf ein Fünfjahreshoch. 88% der Wertschöpfung wurden dabei im europäischen Ausland lukriert (2012: 78%). Auf den deutschen Markt entfielen knapp zwei Drittel oder 164,9 Mio. €, auf Polen 20% oder 48,7 Mio. €. Auch Gesamtergebnis, Gesamt- und Eigenkapital(rentabilität), Eigenkapitalquote und -zuwachs sowie dementsprechend der Substanzwert je Aktie haben deutlich zugelegt (siehe Tabelle!). Das laut Finanzvorstand „sehr schöne Ergebnis“ schlägt auch auf die Aktionäre durch: Die Dividende wird von 0,55 € auf 0,62 € angehoben – ein sattes Plus von 12,7%. „Die Finanzkasse ist gut gefüllt“, so Smolé vor Journalisten. Der Immo-Mix aus Ost und West zeige Wirkung. UBM habe jetzt und auch

© UBM Realitätenentwicklung AG (6)

Starke Zuwächse

Alma Tower, Krakau, Polen.

Jubelbilanz zum Jubiläumsjahr: Vorstandsvorsitzender Karl Bier und Finanz-Vorstand Heribert Smolé.

zukünftig keinerlei Probleme, sich zu refinanzieren.

Wohnungsmarkt, Hotels Während die Grundstücksfläche mit 2,5 Mio. m2 dem Vorjahresniveau entspricht, ist die vermietbare Fläche des gesamten UBMPortfolios auf rund 460.000 m2 gestiegen. Dabei entfallen 31% auf Büroflächen, 31% auf GewerbeImmobilien und 34% auf die Assetklasse Hotel. Der Anteil der Wohnungen falle mit vier Prozent eher gering aus, sei aber mit den hohen Verkaufsraten zu erklären, sagte Bier. Insgesamt hält der Wohnungsmarkt rund ein Drittel der Bauleistung – Tendenz steigend. Ein Zugpferd blieb wie schon in den Jahren zuvor der Hotelmarkt: Die Beteiligungen an 14 Liegenschaften steuerten 76,9 Mio. € (+ 20,3%) zur Gesamtleistung bei. UBM bleibt weiter engagiert: „Neue Hotelprojekte in den Niederlanden und Deutschland sind bereits im

ERGEBNISK ENNZAH L EN

i n Mio. Veränderung 2012 Euro 2013 in Prozent restated 2011 Jahresgesamtleistung 286,7 +11,0 258,3 281,9 davon Auslandsanteil in % 88,0 +10,0 PP 78,0 91,0 Betriebsergebnis 29,4 +332,4 6,8 23,1 Ergebnis vor Ertragssteuer (EBT) 17,8 +38,0 12,9 14,6 Jahresüberschuss 13,5 -1,5 13,7 8,9 Bilanzgewinn 3,8 +15,2 3,3 3,3 Gesamtkapitalrentabilität in % 5,6 +1,4 PP 4,2 4,0 Eigenkapitalrentabilität in % 10,9 +2,5 PP 8,4 6,3 B ilanzK ENN Z AHLEN i n M i o. e u r o

in Mio. Veränderung Euro 2013 in Prozent Bilanzsumme 630,8 -0,4 Eigenmittelquote in % 26,0 +1,8 PP Abschreibungen 2,4 -

2012 restated 2011 633,0 592,6 24,2 24,2 2,4 1,7

B ö r s enkennzahl en *

Veränderung 2012 2013 in Prozent restated 2011 Ergebnis je Aktie in € 2,14 – 0,5 2,15 1,65 Dividende je Aktie in € 0,62 +12,7 0,55 0,55 Buchwert je Aktie in € 27,3 +6,5 25,6 24,1 * in den Werten 2011 ist der Aktiensplitt 2012 berücksichtigt; 1) Vorschlag an die Hauptversammlung; Quelle: UBM

Bau oder in der Planungsphase“, kündigt Bier an. Mit Blick auf die generelle wirtschaftliche Erholung hat UBM 2013 ihr Gesamtinvestitionsvolumen von 50,0 Mio. € auf 96,1 Mio. € beinahe verdoppelt. Auch 2014 sollen weitere 100 Mio. € in Zukunftsprojekte fließen. In Warschau arbeitet der Konzern gemeinsam mit der CAI an der Weiterentwicklung des Poleczki Business Park, in Krakau wird der Alma-Tower in Betrieb genommen. In Breslau ist unter dem Projektnamen „Times II“ Baustart für eine innerstädtische Büroimmobilie mit gemischter Nutzung auf 39.000 m2 Bruttogeschoßfläche. Auch in Prag, in westdeutschen Agglomerationen sowie in Berlin zeigt UBM weiter Flagge.

Boom in Berlin & Co Vor allem der Wohnungsmarkt beim deutschen Nachbarn ist für UBM ein wichtiges Expansionsfeld. Die Verwertung laufe trotz recht stolzer Preise hervorragend, so der Vorstandsvorsitzende. Auch in der deutschen Bundeshauptstadt wird mit Hochdruck weiterentwickelt. Bier: „Berlin ist im Wandel – von der ‚Mietstadt‘ zur ‚Kaufstadt‘. Mit unserer gut gefüllten Pipeline sind wir vor Ort.“ Aktuell u.a. mit dem Projekt „Berliving“, das 136 hochwertige und besonders energieeffiziente Wohneinheiten in Charlottenburg-Wilmersdorf umfasst, und weiteren 56 exklusiven Innenstadt-Wohnungen. Direkt am Starnberger See plant die UBM-Tochter Münchner Grund Immobilien Bauträger AG hochwertige Wohnungen. Im Münchner Bezirk Pasing ist man mit Partnern an der Entwicklung eines neuen Stadtteils beteiligt. Und in Frankfurt wird mit Central Living Riedberg eine großzügige Wohnanlage mit Geschäftsflächen realisiert. Am Heimatmarkt konzentriert sich der Konzern weiter auf die Stadt Salzburg.

Mit der Übergabe der letzten 70 Wohneinheiten wird gerade das Projekt Sternbrauerei Riedenburg finalisiert. Parallel dazu erfolgt der Startschuss zur Errichtung von

„Unsere Strategie in Ost und West geht weiter auf. (...) 2013 haben wir den Großteil des Ergeb-

Times II, Breslau, Polen.

nisses am deutschen Markt erarbeitet.“ Karl Bier UBM-Vorstandsvorsitzender

Wohnungen auf einem ehemaligen Kasernenareal. Auch in der Murmetropole Graz wird mit dem Bau von zwei Wohnhausanlagen begonnen. Wer am Erfolg teilhaben möchte: UBM (Internationale Wertpapierkennnummer: ISIN AT0000815402) notiert an der Wiener Börse.

Central Living, Frankfurt, Deutschland.

Information UBM Realitätenentwicklung AG entwickelt, vermietet und verkauft alle Arten von Immobilien in Europa. Die 1873 gegründete und seitdem an der Wiener Börse notierte Gesellschaft verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Polen, Tschechien, Frankreich, den Niederlanden, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowakei, Bulgarien, Kroatien und Ungarn. Kernaktionäre sind seit 1912 die Baufirma Porr und seit 2007 die Immobiliengesellschaft CA Immo. Der Jahresbericht 2013 ist unter www.ubm.at abrufbar.

Poleczki Business Park, Warschau, Polen.


i m m o: m a r k e ts

44 – financenetreal:estate

Freitag, 4. April 2014

financenet@medianet.at

München. Der BaumaschinenHersteller Wacker Neuson setzt sich für das Jahr 2014 hohe Ziele. Geht das Geschäft mit Mini-Baggern, Aufbruchhämmern oder Rüttelgeräten so gut wie in den ersten Wochen und Monaten des Jahres weiter, könnten die Erlöse auf 1,25 bis 1,3 Mrd. € zulegen, kündigte das Unternehmen in München an. Dies würde einem Plus zwischen acht und zwölf Prozent im Vergleich zu 2013 entsprechen.  (ag)

© Wikimedia/georgias.at

Rhodos: Nachfrage nach Luxus steigt

Rhodos: Anfragen nach exklusiven Wohnimmobilien steigen ständig.

Rhodos. Der Markt für Luxuswohnimmobilien und Zweitwohnsitze auf Rhodos befindet sich im Aufschwung. Nach erheblichen Schwankungen auf dem griechischen Immobilienmarkt infolge der Eurokrise verzeichnet Engel & Völkers seit 2013 einen kontinuierlichen Anstieg der Anfragen nach exklusiven Wohnimmobilien. Die hohe Nachfrage lässt das Preisniveau deutlich steigen. „Im vergangenen Jahr konnten wir mit knapp 13.000 Euro pro Quadratmeter einen Rekordpreis erzielen“, sagt Georg Petras, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers Rhodos. Den Marktaufschwung führt Engel & Völkers unter anderem auf schwankende Aktienkurse zurück und den damit verbundenen Wunsch, in stabile Sachwerte zu investieren. Die am 1. Jänner 2014 in Kraft getretene Senkung des Grunderwerbssteuersatzes von zehn auf drei Prozent begünstige diese Entwicklung, heißt es.  (ast)

© Geneba

Geneba Properties geht an die Börse

Wulf Meinel, Vorstandsvorsitzender der Geneba Properties AG.

Amsterdam. Wulf Meinel, der frü­her die In­ves­ti­tio­nen der Im­mo­bi­li­en­fonds der Car­lyle Group in Deutsch­land und Zen­ tral­eu­ro­pa ver­ant­wor­te­te, hat in den Niederlanden die auf Gewerbeimmoblien spezialisierte Ge­ne­ba Pro­per­ties an die Börse gebracht. Ge­ne­ba ver­wal­tet einen Im­mo­bi­li­en­be­stand von 584 Mio. € in Deutsch­land, den Nie­der­lan­den und den drei bal­ ti­schen Staa­ten, der aus der Re­struk­tu­rie­rung der ka­na­di­ schen Hom­burg In­vest stammen soll, heißt es in Medienberichten.  (red)

Hotels und Gastronomie: teils lange Wartelisten 2014 könnte ein ähnlich starkes Ergebnis wie 2013 bringen, so der PHH-Partner Mario Schiavon. axel stefan

Wien. Der Markt für Hotel- und Gastronomieimmobilien in Österreich bleibt konstant stark. „Noch nie wurden mehr Hotels ge- und verkauft als im vergangenen Jahr“, so der auf Immobilien spezialisierte Rechtsanwalt Mario Schiavon, Partner bei der Wirtschaftskanzlei PHH Prochaska Havranek in Wien. Das Transaktionsvolumen bei Hotels lag in Österreich 2013 bei 330 Mio. €. Dies nicht ohne Grund: „Die Hotelinvestmentmärkte in Österreich und Deutschland gelten nach wie vor als sicher“, meint Schiavon. Und so ortet der Immobilienexperte auch für das Jahr 2014 ein ähnliches Ergebnis im Bezug auf Anzahl und Volumen.

„Verschärfter Wettbewerb” „Die Anzahl und Art der Transaktionen spiegeln das große Interesse vieler Investoren am österreichischen Hotelmarkt wider. Doch der Wettbewerb verschärft sich teilweise sehr. Daher erwarten wir, dass bald mehr Hotels mit veraltetem Produkt oder schlechter Positionierung auf den Markt kommenden werden“, so Schiavon. Die aktuellen erzielten Verkaufspreise für Hotelimmobilien seien „sehr hoch“ und die Renditen „relativ stabil“, so der Anwalt. Auch die Nachfrage zum Kauf von guten Hotelimmobilien wäre noch nie so hoch gewesen: Für bestimmte Städte in Europa gebe es sogar „lange Wartelisten in unterschiedlichen Hotelkategorien“, so Schiavon.

© PHH/christianwind.com

Umsatzwachstum bei Wacker Neuson

Hotelmarkt in Österreich Konstante Nachfrage auf einem zunehmend internationalisierten Käufermarkt

Mario Schiavon: „Die Anzahl der Transaktionen spiegelt das Interesse der Investoren am österreichischen Hotelmarkt wider.“

am ehesten in den europäischen Hauptstädten und Großstädten gesucht und umgesetzt. Beliebteste Städte für Hotelinvestments sind derzeit die Metropolen Paris, London, Rom, München, Genf, Zürich und Berlin. Die beliebtesten Städte für Hotelkäufe sind im Moment Wien, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Barcelona, Mailand, Lissabon, Madrid und Athen. Auch in den osteuropäischen Hauptstädten gab es 2013 zahlreiche Hotelverkäufe. Gekauft wurden vor allem Hotels der besten Kategorien – AAA-Betreiber an Top-Standorten. „Es wurden noch nie dermaßen hohe Preise für diese Hotels bezahlt, was die Renditen für die Zukunft beeinflusste“, so Schiavon. Kaufinteressenten aus

Gutes Pflaster: Großstädte Wirklich große Hotelinvestments und Hotelimmobilien werden

Osteuropa, Russland oder Asien interessierten sich vor allem für die großen „Grande Hotels” Europas. Zum Kaufabschluss kam es bei diesen Hoteldenkmälern dann aber doch großteils mit indischen, arabischen und südamerikanischen Investoren, heißt es. Vor einigen Jahren war der Markt der klassischen Urlaubshotels noch hauptsächlich regional bzw. höchstens national. In den letzten Jahren boome der Kauf von Wellnesshotels, Landhotels, Romantikhotels und Luxushotels in den alpinen Regionen sowie auf dem internationalen Hotelmarkt jedoch immer mehr, meint Schiavon. Dies ergebe sich vor allem durch die Arbeit von international tätigen Hotelmaklern. „Sie stellen die-

se Produkte einem internationalen Publikum vor; gute Strukturen, ein exzellentes Netzwerk, Kenntnisse der Kulturen in den jeweiligen Ländern sind dafür ein Muss.“

„Auch 2014 auf Platz eins” Der PHH-Partner schätzt, dass auch 2014 das Investoren-Interesse stark bleiben wird: „Hotel- und Gastroimmobilien werden für Inverstoren weltweit auch heuer wieder auf Platz eins stehen. Hotelinvestments garantieren Eigentümern als auch Investoren eine über Jahre stabil höhere Rendite als alle anderen Immobilieninvestments“, so Schiavon. „Hotelimmobilien hatten noch nie eine so rosige Zukunft vor sich“, so der PHH-Partner.

Studie von Engel & Völkers Ältere Käufer haben die Vorsorge im Blickpunkt, für Jüngere zählt der Prestigegedanke

Luxusimmos: Die Lage schlägt den Preis Hamburg. Das wichtigste Kriterium bei Luxuswohnimmobilien ist die Lage, der Preis spielt eine eher untergeordnete Rolle. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter den Mitarbeitern von cirka 200 Engel & Völkers-Standorten in ganz Deutschland. „Exklusive Wohnimmobilien in den 1A-Lagen sind in den letzten Jahren so stark gefragt wie nie zuvor. Diese Immobilien bieten nicht nur Wohnqualität, sondern auch hohes Wertsteigerungspotenzial“, meint Kai Enders, Vorstandsmitglied der Engel & Völkers AG. Der Hauptbeweggrund, eine Immobilie im Topsegment zu erwerben, sei bei jüngeren (rund 62 Prozent) und bei älteren Käufern (rund 56 Prozent) die Suche nach einem luxuriös ausgestatteten Erstwohnsitz, so die Studie. Rund 23 Prozent der Befragten gaben darüber hinaus an, dass Käufer von Luxusimmobilien, die über 45 Jahre alt sind, eine solche Immobilie auch als Zweitwohnsitz suchen. Bei den Käufern unter 45 Jahren sind es hingegen nur rund sieben Prozent. Diese erwerben eine sol-

ches Objekt eher aus Prestigegründen (rund 61 Prozent) als ältere Käufer (rund 39 Prozent). Gründe der Altersvorsorge spielen dagegen für ältere Käufer (rund 24 Prozent) eine größere Rolle als für jüngere Käufer (rund 12 Prozent). Auf das Umfeld und die Nachbarschaft legen nach Einschätzung der Befragten ältere Käufer (rund 49 Prozent) mehr Wert als jüngere Käufer (rund 25 Prozent). Dagegen sind

jüngeren Käufern die Größe und die Raumaufteilung wichtiger.

Unterschiede beim Preis Unterschiede zwischen Käufern von Luxusimmobilien unter und über 45 Jahren zeigen sich auch beim Preis und der Art der Immobilie. So geben rund 40 Prozent der Befragten an, dass jüngere Käufer zwischen 750.000 und 1 Mio.

© panthermedia.net/krsmanovic

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Engels & Völkers-Studie: Das wichtigste Kriterium bei Luxusimmobilien ist die Lage.

€ für ein Luxusdomizil bezahlen. Ebenfalls rund 40 Prozent nennen „unter 750.000 Euro“ als Kaufpreis von unter 45-Jährigen. 41 Prozent der älteren Käufer geben zwischen 1 Mio. € und 1,5 Mio. € für eine erstklassige Immobilie aus. Danach gefragt, wie die Traumimmobilie von jüngeren und von älteren Käufern aussieht: Jüngere Kunden suchen eher nach einem Einfamilienhaus oder einer Villa (rund 59 Prozent), ältere Kunden eher nach einem Penthouse (52 Prozent). Die Wohnfläche soll für die jüngeren Käufer zwischen 200 und 300 m2 betragen (rund 49 Prozent), für die älteren Käufer indes zwischen 100 und 200 m2 (rund 75 Prozent). Bei der gewünschten Zimmeranzahl geben rund 57 Prozent der Umfrageteilnehmer „5 bis 6“ für jüngere Käufer und rund 67 Prozent „3 bis 4“ für ältere Käufer an. Die Gemeinsamkeiten: Sowohl jüngere wie auch ältere Käufer legen bei einer Luxusimmobilie Wert auf einen energetisch aktuellen Stand sowie eine großzügige Raumaufteilung.  (ast)


imm o: mark e ts

Freitag, 4. April 2014

financenetreal:estate – 45

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ifa AG Bauherrenmodell 65 Investoren hauchen ehemaligem Leykam-Gelände rund um Schloss St. Martin (Kehlberg) neues Leben ein

„Green City Graz“ bezugsbereit 60 Wohneinheiten im Niedrigenergiestandard und mit modernster Ausstattung sind fertiggestellt, Mieter ziehen ab April ein. von 65 Investoren, die das ehemalige Leykam-Gelände wieder zum Leben erweckt haben. Für Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl ist das Public-PrivatePartnership-Projekt ein „gelungenes Beispiel in der modernen Wohnraumplanung und eine wichtige Herausforderung für die Zukunft”. Die Zusammenarbeit mit ifa sei positiv verlaufen.

Magnet Nummer zwei Die Stadt Graz verzeichnet jährlich einen Zuzug von rund 3.500 Einwohnern und ist damit nach Wien Bevölkerungsmagnet Nummer twei in Österreich. Die Schaffung von attraktivem Wohnraum ist ein zentrales Anliegen für die Stadt. „Die Revitalisierung und Entwicklung von Objekten ist ein Spezialgebiet der ifa AG“, betont CEO Michael Baert, die mit ihrem Projekt in Graz Webling bereits das

45. Bauvorhaben in der steirischen Landeshauptstadt erfolgreich abschließt.

Ab 6,50 Euro pro m2 Die Green City in der Olga-Rudel-Zeynek-Gasse 7 bietet den Mietern auf einer Gesamtnutzfläche von rund 4.100 m 2 Wohnungen zwischen 54 und 90 m2. Die Bruttomiete für die geförderten Wohnungen beginnt ab 6,50 €/m2. Alle Wohnungen verfügen über Balkone bzw. Terrassen zwischen 12 und 40 m2. In jeder Einheit wurde hochwertiger Parkettboden verlegt, die Küchen sind komplett eingerichtet. Zusätzlich wurde für jede Wohneinheit ein eigener Garagenplatz geschaffen. Im Zuge der Generalsanierung nach Niedrigenergiestandard wurde der neue Wohnpark an die Fernwärme angeschlossen und mit solarer Warmwasseraufbereitung ausgestattet.  (fh)

© ifa AG

Graz. Die Region rund um das Schloss St. Martin (Kehlberg) erhält mit der „Green City Graz“ einen wichtigen Impuls als Wohngebiet und eine neu und großzügig erschlossene Entwicklungszone für Graz. Die ausgezeichnete Infrastruktur und die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrs- und Straßennetz bieten für die Bewohner einen zusätzlichen Vorteil. So erreicht man in nur 15 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Grazer Hauptbahnhof und die Innenstadt. Aber auch der Autobahnknoten Graz West ist gut und rasch erreichbar. Shopping-, Freizeit- und Gesundheitsangebote befinden sich in unmittelbarer Nähe, ebenso ein Angebot an Kindergärten und Schulen – so ist der neue Wohnpark nahe der Natur ein attraktives Komplettpaket. Ermöglicht wurde die Green City durch das Bauherrenmodell der ifa AG, ein Zusammenschluss

ifa AG kreierte als Public-Private-Partnership einen neuen naturnahen Wohnpark.

IMAS Report Zwei Fünftel der Österreicher besitzen eigenen „Park“, besonders von der Generation 50+ geschätzt

short

„Grüner Fleck“: mehr als nur Rückzugszone Wien. Rund zwei Fünftel der Österreicher besitzen einen Garten, vor allem Personen über 50 Jahre und Bewohner des ländlichen Raums nennen einen „grünen Fleck“ ihr Eigen, während Personen unter 30 und Bewohner von Städten seltener über eine eigene Grünfläche verfügen. Für 71% gilt der eigene „Park“ sogar zumindest einigermaßen als Abenteuer, bei dem man viel Neues und Unterschiedliches erleben kann.

Ein Großteil pflegt den Garten auf biologische Art und Weise, also ohne Chemie.

Nach Rautendach Nord-West-Vorplatz wird überdacht

Landmark-Building 102 m hoher Turm als Bürostandort

Wien. Mit der Beendigung der Arbeiten am bereits mehrfach ausgezeichneten Rautendach des Wiener Hauptbahnhofs ist der Unger Steel Group die termingerechte Fertigstellung eines der komplexesten Stahlbauprojekte Österreichs gelungen. Für Unger gibt es nur eine kurze Atempause: Das Unternehmen wurde zusätzlich mit der Überdachung des Vorplatzes Nord-West betraut. Die Bauarbeiten werden dort im

Wien. CBRE und EHL Immobilien wurden von der IWS TownTown AG exklusiv mit der Vermarktung des Orbi Tower beauftragt. Der 102 m hohe Büroturm mit 27 Stockwerken und über 28.000 m2 modernen Büroflächen wird den bereits zu 100% verwerteten Bürostandort TownTown in Wien-Erdberg um ein zusätzliches Landmark-Building erweitern. Der Baubeginn ist abhängig von der bauauslösenden Vorverwertung im Herbst 2014, die Fertigstellung ist für Herbst 2016 geplant. „Der Orbi Tower wird ein markanter Blickfang im Osten Wiens und wichtiger Bestandteil der Wiener Skyline. Wir sind stolz, dass uns das Vertrauen für die Vermarktung dieses ökologisch vorbildlichen Objekts geschenkt wurde. Die markante Architektur, gepaart mit niedrigen Energiekos-ten, der bestens etablierte Bürostandort und die hervorragende Anbindung an das Verkehrsnetz verschaffen dem Turm wichtige Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Objekten, und wir rechnen mit sehr guter Nachfrage“, sagen Felix Zekely, Associate Director/Head of

© Albert-Wimmer/ZT-GmbH

Juni 2014 beginnen. Die UngerSpezialisten arbeiten bereits an der Planung der rund 473 m2 großen, architektonisch ansprechenden Glas-Stahl-Überdachung des Vordachs Nord-West. „Der Zusatzauftrag bestätigt unsere gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ÖBB und stellt unsere Expertise unter Beweis“, erklärt Matthias Unger, Sales and Business Development bei Unger Steel Group. (fh)

Unger Steel nimmt nun die Überdachung des Nord-West-Vorplatzes in Angriff.

Zumtobel besticht mit Licht-Innovationen

„Orbi Tower“ ergänzt TownTown

Agency GCS bei CBRE, und Stefan Wernhart, Leiter der Büroabteilung bei EHL Immobilien. Der Büroturm ist die letzte Baustufe des Entwicklungsgebiets TownTown im dritten Wiener Gemeindebezirk. In den letzten Jahren entstand dort ein moderner Bürocluster, in dem sich Unternehmen wie Generali, Deniz Bank, Wien Energie sowie mehrere Magistratsabteilungen der Stadt Wien angesiedelt haben. (fh)

© TownTown/Zechner&Zechner/expressivBLICK01

Unger Steel mit ÖBB-Folgeauftrag

Bruck a.d. Leitha/Wien. Das vor dem Verfall stehende klassizistische Schloss Trautmannsdorf (Bezirk Bruck a.d. Leitha) soll saniert werden. Die elf Hektar große Anlage wurde um 850.000 € vom Wiener Immobilienentwickler Norbert Winkelmayer gekauft. Eine originalgetreue Wiederherstellung des Schlosses samt dem Englischen Garten ist geplant. 12 bis 17 Mio. € sollen in die Renovierung der Anlage gesteckt werden. Die dazugehörigen Arbeiten könnten bereits im Frühjahr 2015 starten. Zur künftigen Nutzung sowie möglichen Fertigstellung wollte der Immobilienentwickler aber noch nichts verraten. (APA/fh)

Die Fertigstellung des Orbi Towers ist für Herbst 2016 geplant.

© Zumtobel

In einer Zeit, in der sich vieles verändert, wird der Bedarf an Entspannungs- und Rückzugsmöglichkeiten immer wichtiger. Die Größe des Gartens variiert aller-

dings stark: 12% der Gartenbesitzer nennen einen Kleingarten mit höchstens 30 m2 Fläche ihr Eigen, und 28% haben einen Garten mit mehr als 500 m2 zur Verfügung. Im Durchschnitt beträgt die Gartengröße 341 m2. Erwartungsgemäß statten Gartenbesitzer aus ländlichen Gebieten und über 50 Jahre ihren Garten überdurchschnittlich aus. Interessant ist, dass laut vorliegender Studie rund ein Drittel der Gartenbesitzer bestätigt, sie würden ihren Garten biologisch pflegen und auf chemische Substanzen vollkommen verzichten. In dieser Gruppe finden sich tendenziell eher Frauen, Menschen über 50 Jahren und Personen aus dem ländlichen Raum. (fh)

© panthermedia.net/AlexF76

341 m2 im Schnitt

Winkelmayer will Schloss sanieren

Die LED-Technologie ist schon längst zum Siegeszug angetreten.

Dornbirn/Frankfurt. Die Zumtobel Group konnte auf der „Light + Building“, der weltweit größten Messe der Lichtbranche, ihre Rolle als führender Anbieter für professionelle Beleuchtung unter Beweis stellen. „Die Light + Building 2014 war für uns eine hervorragende Plattform, die Innovationskompetenz unserer Marken zu präsentieren. Dank unserer Mehrmarkenstrategie können wir hervorragende Produkte und Lösungen für alle Kundenzielgruppen in der professionellen Beleuchtung anbieten; die LED-Technologie spielt dabei eine wesentliche Rolle“, erklärt Ulrich Schumacher, CEO Zumtobel Group. (fh)


pe opl e &date s

46 – financenetreal:estate

Freitag, 4. April 2014

financenet@medianet.at

short

UniCredit nahm an Earth Hour teil

Durst-Bau Sonderwunschabwicklung aus einer Hand im neuen Showroom in der Modecenterstraße in Wien

Wohnvisionen vor Ort

voestalpine erneuert zweite Führungsebene Wien/Linz. Der börsenotierte Stahlkonzern voestalpine erneuert seine zweite Führungsebene bzw. hat sie erneuert, wird derzeit neu besetzt oder wurde bereits erneuert: Sieben von zehn Divisionsvorständen (Geschäftsführern) starten in dieser Funktion, drei sind bereits tätig. Auf der obersten Führungsebene signalisiert die voestalpine Stabilität – die Mandate der fünf Konzernvorstände (inklusive Konzernchef Wolfgang Eder) wurden per 1. April 2014 um fünf Jahre verlängert. Eder steht damit seit zehn Jahren an der Spitze des Konzern. Neu sind die Divisionsvorstände Wolfgang Mitterdorfer (43) und Hubert Zajicek (45) sowie Pauline Seidermann (47) (alle: Steel Division). Die voest-alpine Edelstahl GmbH hat Robert Bauer und Reinhard Nöbauer an der Spitze, als neuer CFO kommt Markus Potzinger (42) hinzu. Neu in der Chefetage der voestalpine Metal Engineering GmbH & Co KG sind Martin Reisetbauer (47) und Hubert Possegger (56). Die Metal Forming Division wird um Peter Bernscher (45) ergänzt. (ag)

© medianet/Christian Mikes

Gütesiegel an Zurich für BGF verliehen

Institutional Advisors Congress Eine Wiederholung des Branchen-Events ist bereits für Herbst geplant

Hochkarätiger Finanzdienstleister-Talk Bad Waltersdorf. Michael Müller, Branchen-Netzwerker im Bereich Finanzdienstleistungen, lud zum ersten Institutional Advisors Congress ins Falkensteiner Hotel nach Bad Waltersdorf. An die 50 Teilnehmer leisteten Folge, darunter Bernhard Fasching von der Standard Life Versicherung, Josef Haas von der Bank für Ärzte und freie Berufe AG, Martin Mikulik von MFC Finance Consulting GmbH, Christian Pabst von Fidelity Worldwide Investments, Alfred Rath von der Finuzm Private Finance AG und Eric Samuiloff von der Swiss Life Select Österreich GmbH. An zwei Tagen wurden kompakt viele Themen abgedeckt, zu den Referenten zählten Jeff Hochman von Fidelity Worldwide Investments,

Philipp Bohrn vom Fachverband der Finanzdienstleister in der WKO, Rechstanwalt Ernst Brandl von Brandl&Talos Rechtsanwälte GmbH (zum Thema Haftungsfragen), Gerd Gwiss von FTC Capital GmbH (zum Thema Absolute Return), Stephan Hoppe von der Standard Life Versicherung, Andreas Kümmert von der Star Capital AG (ETF-Dachfonds), Anton Kuzmanoski von der Allianz Invest KAGmbH, Cornelius Necas von NWT Steuerberatung GmbH (zu Prüftätigkeiten der FMA), Louis Obrowsky von der Semper Constantia Immo Invest GmbH (zu Immobilienveranlagungen), Werner Painsy von Deutsche Asset & Wealth Managament. Kamingespräche rundeten den Event ab. (lk)

Michael Müller organisierte den Event, der im Oktober neuerlich stattfinden wird.

Schoeller Münzhandel Online suchen – und finden

ARS-Akademie Spezialseminare für Immo-Makler

Wien. Bei Schoeller Münzhandel sind die edelsten Metalle schon ganz auf eine der bezauberndsten Zeiten des Jahres – Ostern – eingestellt: Goldige Häschen, springende Frösche, muntere Streifenhörnchen und flauschige Küken zieren so manche Münze. Die saisonal „gefärbten“ Münzen gibt es im Onlineshop von Schoeller Münzhandel (im Internet: www.worldofnumismatics.com). Man kann zielgerichtet Münzen

Wien. Die Akademie für Recht, Steuer und Wirtschaft (ARS) mit Sitz im ersten Wiener Gemeindebezirk hält regelmäßig Weiterbildungsveranstaltungen für Makler und Immobilientreuhänder sowie -verwalter ab. Vor Kurzem fand etwa das „Update Maklerrecht“ mit Universitäts-Lektor Christoph Kothbauer von der online hausverwaltung & immobilientreuhand gmbH statt. Im gewohnt angenehmen Ambiente der Akademie, mit Topbetreuung und -verköstigung, brachte Kothbauer zahlreiche Beispiele aus der aktuellen Rechtssprechung, die für Immobilienmakler relevant sind – darunter u.a. die Umsetzung der EU-Direktive zu Verbraucherrechten in nationales Recht (real:estate berichtete am 28. März). In den weiteren Beispielen behandelte Kothbauer den Fall, dass ein Verkäufer sich allfällige Fehlinformationen, die der Makler dem Käufer erteilt hat, irrtumsrechtlich auch dann zurechnen lassen muss, wenn er von der Irreführung des Käufers gar nichts wusste, oder wie die Vorgangsweise ist, wenn ein Immobi-

Meister Lampe – frisch geprägt

Regelmäßiges Update hilft

nach jedem Stichwort suchen (und finden – anders als so manches Osterei im Garten) und sodann online bestellen. Zu finden sind etwa diverse sog. Cloisonné-Münzen – eine Hommage an die wunderschön aufwendigen Fabergé-Designs, die 2014 zum ersten Mal in Form von Münzen kreiert wurden – pro Stück ab ca. 55 €. Tiere wie etwa ein Leopardenfrosch oder Albrecht Dürers Feldhase zieren die Münzen, daneben gibt es einen Goldhasen. © Schoeller Münzhandel

Award für Gesundheitsmanagement unter dem Motto „ZurichVital“-

Wien. Die Wiener Gebietskrankenkasse verlieh Ende März das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) – unter den Preisträgern ist bereits zum zweiten Mald die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft (Zurich). Im Rahmen eines feierlichen Festakts überreichten Gesundheitsminister Alois Stöger und WGKK-Obfrau Ingrid Reischl die Auszeichnung an Gerhard Matschnig (Bild), Vorstandsvorsitzender von Zurich.  (lk)

Besser, als sich die Ausstattung auf dem Plan vorzustellen: Beratung im Showroom.

„Seerose und Leopardenfrosch“ ab 120 €, Feldhase mit Swarovski-Kristallen ab 88 €.

lienmakler es unterlässt, über das Errichtungsjahr des Gebäudes zu informieren oder über die Pflicht zu Nachforschungen des Maklers, wenn ein in seinem rechtlichen Befund mangelhaftes Sachverständigengutachten bei der Vermittlung eine Rolle spielt. Die nächste Gelegenheit, Christoph Kothbauer bei ARS zu erleben, ist z.B. der 21. und 22. Mai – gemeinsam mit Rechtsanwalt Herbert Gartner und Hannes Kruplak.  Infos unter www.ars.at

© www.onlinehausverwaltung.at/ Martin Lusser

Wien. Am 29. März hat die UniCredit die Lichter in mehr als 70 ihrer Gebäude europaweit für die Earth Hour ausgeschalten. Der Konzern nahm zum siebten Mal in Folge an der weltweiten Aktion teil, die darauf abzielt, das Bewusstsein für den Klimawandel zu erhöhen. Die Bank will ihre CO2- Emissionen bis zum Jahr 2020 um 30% reduzieren. (lk)

und Baufirma, der Vertrieb erfolgt intern und mit dem Durst-BauStudio findet nun auch die Ausstattungsberatung im Haus statt. Hochwertige Kombinationen von Ausstattungen würden so präsentiert, dass sich auch ein Laie gut vorstellen könne, wie die Wohnung aussehen werde. Es wurden unterschiedliche hochwertige Linien entwickelt – für jeden Geschmack soll etwas dabei sein. „Kauft man eine Neubauwohnung, steht man vor einer Vielzahl von Entscheidungen. Dabei ist es sehr schwierig, sich die unendliche Vielfalt an Ausstattungskombinationen vorzustellen – und das noch dazu in Räumen, die man nur vom Plan kennt. Dem begegnen wir, indem wir z.B. ganze Bäder zeigen“, so Horvath. Dem Kunden werden viele Termine mit Installateuren, Parkettlegern, Türherstellern usw. erspart, durch das effiziente Bestellwesen entsteht darüber hinaus ein Preisvorteil.  (lk)

© Durst Bau/Christoph Panzer

Auch in Österreich gingen für eine Stunde die Lichter der Bank aus.

Wien. Der Showroom der Firma Durst-Bau GmbH in Wien ist eröffnet. Dort können sich Kunden ein Bild verschiedenster Ausstattungskombinationen machen. Interessenten und Käufer einer Durst-Bau-Wohnung werden in der Modecenterstraße in Wien von Wohnbau-Profis individuell beraten. Kunden erhalten dort alles aus einer Hand: kompetente Beratung auf höchstem Niveau und eine unkomplizierte Umsetzung. Das Design der hochkarätigen Ausstattungslinien der Durst-Bau„Boutique“ stammt vom Wiener Architekturbüro BWM Architekten. „Die Preise im Wohnbau sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Parallel dazu haben sich auch die Ansprüche der Wohnungskäufer erhöht“, sagt Geschäftsführer Hannes Horvath. Nach zweijähriger Entwicklungszeit sei daher nun das Studio eröffnet worden. Durst-Bau ist zugleich Bauträger

© Michael Müller

© Unicredit

Ausstattungsberatung, unterschiedliche Linien für jeden Geschmack, Zeit- und Preisvorteil.

Das Seminar-Angebot von ARS ist über viele Branchen breit gestreut.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 4. APRIL 2014 – 47

SMART INS STADTLEBEN

Die Smart City-Initiative verknüpft Stadtentwicklung mit neuen Technologien  Seite 50

ZIEMLICH SCHWACHE REPORTS

© Panthermedia

© Lichtstark.com

advisory Die meisten Top-Entscheider sind mit dem Management Reporting unzufrieden Seite 51

A. LEITGEB UNSERE ERSTE „FRAU GENERAL“ © BMLVS/Pusch

Dem Nachwuchs eine Chance: junge Anwälte

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© APA/Helmut Fohringer

Ab sofort verbesserter Konsumentenschutz

Wien. Mit der vor Kurzem beschlossenen Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie erfährt das Konsumentenschutzrecht weitreichende Verbesserungen. Als Meilenstein gilt die Festsetzung eines einheitlichen formfreien Rücktrittsrechts von außerhalb der Geschäftsräume geschlossenen Verträgen innerhalb von 14 Tagen. Im Rahmen aller Verbrauchergeschäfte dürfen Unternehmer, die Kunden-Hotlines einrichten, nur mehr die tatsächlichen Telefonkosten verrechnen und nicht darüber hinausgehende Entgelte. Weiters bedürfen in Zukunft alle Verträge über Dienstleistungen, die während eines vom Unternehmer eingeleiteten Anrufs ausgehandelt werden, einer Angebotsbestätigung und einer schriftlichen Annahme des Verbrauchers. „Insgesamt ein großer Schritt für die Konsumenten und dabei ein guter Ausgleich mit den Bedürfnissen der Wirtschaft“, meint die Obfrau des NRJustizausschusses, Michaela Steinacker.  (pj)

Die Awards für die besten Verkäufer 2014

© Willheim Müller Rechtsanwälte; Baker & McKenzie; Dorda Brugger Jordis

Michaela Steinacker, Obfrau des Justizausschusses des Nationalrats.

„Was halten Sie von den Neuen?“ – Katharina Müller (Willheim Müller), Stefan Riegler (Baker & McKenzie), Marguerita Sedrati-Müller (Dorda Brugger Jordis).

Wien. Im Rahmen einer festlichen Award-Gala im Studio 44 in Wien wurden die Sieger in den vier Kategorien Einzelhandel, Außendienst & Key Account, Führungskräfte und Verkaufsteams ausgezeichnet: Robert Hellwagner (Brau Union Österreich AG), Monica Schreyer (Be remarkable), Wilhelm Ruhe (Alois Pöttinger Maschinenfabrik) und Robert Drexel (Arthrex Vertriebsteam Österreich, auf dem Bild von links nach rechts). Die Nominierung der Kandidaten erfolgte durch zufriedene Kunden, Mitarbeiter und Vorgesetzte. Mehr als 1.100 Nominierungen wurden eingereicht. (pj) www.vbc.biz

Substanzgenussrechte & Co. Von der Macht der Masse

Kommunalguide Gemeindebauten als Pilotprojekte

Wien. Die neue Art der Unternehmensfinanzierung verhilft in erster Linie jungen Unternehmen mit kreativen Ideen dazu, durchstarten zu können und die Gründer- und Start-up-Szene in Österreich zu stärken. Crowdinvesting ist gleichzeitig eine neue Art der Geldanlage. Seriöse Anbieter zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben den Gewinnchancen auch die entsprechenden Risiken transparent aufzeigen und keine Garantien oder Versprechungen über Renditen abgeben. Empfohlen wird, über mehrere Projekte zu streuen und eine Portfolio-Strategie zu fahren.  Seite 49

Salzburg. Am 27.3. fand das Expertenforum Energiespeicher Beton statt – und zwar im kürzlich eröffneten Gemeindezentrum in Hallwang, der Heimatgemeinde von Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer. Der kommunale Bau gilt als neuestes Vorzeigeprojekt, wenn es um visionäres Energiemanagement geht. Mödlhammer: „Trotz Temperaturen von minus 12 Grad wurde keine einzige Kilowattstunde zur Heizung dieses Gebäudes eingesetzt.“ Der Grund: „Betondecken oder Bodenplatten können ähnlich wie Heizkörper eingesetzt werden.“  Seite 50

Crowdfunding im Rechts-Check

Conda-GF Daniel Horak: „Wir haben ein Investitionslimit von 3.000 € pro Projekt.“

Im Mittelpunkt: Beton und Energie

© Andreas Scheiblecker

Die Awards für die besten Verkäufer im deutschsprachigen Raum.

© Condra Sarki Turki

© imageindustry

Die Sternstunde der „Neuen“ Beim Junganwältetag ging es u.a. um Strategie und Positionierung am Markt, um Finanzierung, Businesspläne, Führungsstil, Marketing, neue Geschäftsfelder und vieles mehr. Die erfahrenen Kollegen und Experten empfehlen vor allem Berufserfahrung und Eigeninitiative. Seite 48

Energieeffizienter Kommunalbau: Gemeindebund-Präs. H. Mödlhammer.


A DV I SOR Y: TOPTR E N D S

48 – advisory

Freitag, 4. April 2014

advisory@medianet.at

Junganwältetag Zahlreiche Junganwälte und RA-Anwärter folgten der Einladung der Rechtsanwaltskammer Wien

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„Wichtig ist, dass man weiß, wo man hin will“

Medizinstudium ohne NC und Wartezeit

Wien. Rund 100 Gäste wurden beim Junganwältetag im Raiffeisen Forum begrüßt. Die meisten kamen, um sich aktiv in den Workshops mit Experten aktuellen Themen aus der Branche zu widmen: Strategie und Positionierung am Markt, neue Geschäftsfelder, Finanzierung, Businessplan, Führungsstil, Konfliktmanagement, Tools und Datenbanken sowie Marketing. Darüber hinaus hat die Rechtsanwaltskammer Wien ihren Service erweitert und das Gründerservice initiiert, das erstmals präsentiert wurde. „In einem Einzelcoaching werden Anwälte in der Startphase ihrer Kanzleigründung betreut – von der Idee, über den Businessplan bis zur Gründung“, erklärt RAK Wien-Vizepräsident Stefan Prochaska. „Wirtschaftliche Inhalte fehlen oft beim Jurastudium, sind jedoch im beruflichen Alltag wichtige Komponenten.“

Studienplätze für Medizin, Zahnund Tiermedizin ohne Wartezeit.

Hamburg. Mit der Auslandsagentur MediStart können Maturanten ohne Numerus Clausus (NC) und Wartezeit an einer Top-Universität im EUAusland studieren, und zwar in deutscher oder englischer Sprache. Neben z.B. Bratislava, Budapest, Pecs und Szeged oder Riga steht heuer auch das englischsprachige Studium in Valencia zur Auswahl. Für ausgewählte Hochschulen führt MediStart die Aufnahmetests und entsprechende Vorbereitungskurse in Österreich und in Deutschland durch. Die ersten Aufnahmetests finden bereits im April/Mai statt; daran können auch Schüler teilnehmen, die erst im Sommer ihre Matura machen. Naumann zu Grünberg Fachanwälte & Spezialisten für Hochschulrecht hat die Beratungsqualität von MediStart geprüft. www.medistart.de

Die Top-Anwälte und -Experten konnten beim Junganwältetag der RAK Wien rund 100 Gäste im Raiffeisen Forum begrüßen.

KSV1870). „Spannend fände ich, wenn beim Junganwältetag künftig auch eingehender Strategien behandelt werden könnten, wie man zu eigenen Mandaten kommt und was man konkret beachten sollte, wenn man neue Klienten gewinnen will“, regt RA Marguerita SedratiMüller von Dorda Brugger Jordis an. „Ein künftiges Thema könnte

Neben Prochaska agierten als Experten Mathias Preuschl (Partner PHH RA und Ausschussmitglied RAK Wien), Peter Polak (Gründungspartner Fiebinger Polak Leon RA), Markus Heidinger (Partner Wolf Theiss RA), Christian Ohswald, Franz Muskovich (beide Private Banking RLB NÖ-Wien AG), Dominik Baurecht (Managing Partner Brandstetter, Baurecht, Pritz & Partner), Dietmar Dworschak (GF kanzleierfolg.at), Sabine Hartzhauser (Fiebinger Polak Leon RA), Eric Heinke (RA und Ausschussmitglied RAK Wien), Walther Gatterbauer (Kammeramtsdirektor RAK Wien), Business Coach Hannes Sonnberger, Markus Weiß (Advokat Unternehmensberatung) und HansGeorg Kantner (Leiter Insolvenz

© BDC IT-Engineering GmbH

Herbert Kling, GF meinungsraum.at, Helmut Biely, BDC IT-Engineering.

© Christina Haeusler

Eine eindrucksvolle Liste

In der Test-„Landschaft“ sitzt der Wurm drin

RA Dieter Heine: „Beim Kanzlei-Start-up muss man wissen, wo man hin will.“

vielleicht auch sein, wie ich lerne, besonders mandantenfreundlich zu arbeiten, um gute Geschäftsbeziehungen aufzubauen und auch längerfristig zu erhalten.“

Wird gut ausgebildet? „Das Jusstudium steht vor zwei zentralen Herausforderungen: Der Rechtsbestand in Österreich wächst stetig – und wie kann man die Theorie bestmöglich auf die Praxis vorbereiten?“ fragt Stefan Riegler, Hiring-Partner bei Baker & McKenzie. (Noch) Mehr Praxisbezug fordert auch Katharina Müller von Willheim Müller RA: „Wenn es z.B. um den laufenen Support unserer Mandaten in Bau- und Immobilienprojekten geht, erkennen wir zunehmend die große Bedeutung einer interdisziplinären Ausbildung. Wir schätzen es daher sehr, wenn unsere Anwälte juristische Expertise und Branchenkenntnis bereits in ihrer Ausbildung kombinieren.“ Beim Studium der Rechtswissenschaften habe sich

Wirtschaftsprüfer-Wechsel „Die Londoner City hat sich durchgesetzt“

Rotation: 24 Jahre sind „ein Witz“ Brüssel Die SPÖ-Europaabgeordnete Evelyn Regner hat die geplante Neuregelung zu großen Wirtschaftsprüfungsunternehmen kritisiert. Sie bedauert, „dass sich die Londoner City mit Unterstützung der Konservativen und Liberalen erfolgreich gegen striktere Auflagen durchgesetzt“ habe. Gegenüber dem Vorschlag der EU-Kommission seien die neuen Regeln „total verwässert“ worden,

sagt die Abgeordnete. Dabei gehe es nicht um kleine Steuerberater und Wirtschaftsprüfer – von der EU-Verordnung betroffen seien vor allem die „großen Vier“ Deloitte, PricewaterhouseCoopers, Ernst & Young und KPMG.

Wechsel erst nach 31 Jahren Neu eingeführt wird ja eine verpflichtende Rotation für Wirt-

© Wikimedia/Nicosia Europe

Wien. Ein alarmierendes Ergebnis: 71% der befragten heimischen Unternehmen geben im Softwarebereich einen Testaufwand von weniger als der Hälfte des gesamten Projektaufwands an. Dabei spricht die Selbstwahrnehmung eine andere Sprache, denn die Mehrheit versichert, die Qualitätssicherung hätte intern sehr wohl einen hohen Stellenwert. Die Folgen unzureichenden Testens sind täglich in den Schlagzeilen nachzuvollziehen: Softwarefehler beispielsweise bei Autos, Unternehmenssoftware, im Bereich E-Government oder in Apps verursachen eklatante Kosten. Helmut Biely, CEO BDC ITEngineering GmbH: „Unter dem Druck eines nahenden ReleaseTermins sparen Entwickler oft die fehlende Zeit beim Testaufwand ein. Zudem hängt der Testaufwand von zahlreichen Faktoren wie Produktcharakteristika, Kritikalität oder Anforderungen ab, die von Fachabteilungen unterschätzt bzw. schlichtweg ignoriert werden. Die Folgen sind Verzögerungen, schlechte Softwarequalität, verärgerte Kunden, frustrierte Mitarbeiter & hohe Kosten für die Nachbesserung.“ (pj)

© Simone Hofstädter, Atelier Kucera

© Panthermedia.net/Nyul

Am 25. März fand der jährliche Junganwältetag statt – der Bericht und die Reaktionen.

Im Mittelpunkt „die großen Vier“: Deloitte, PwC, Ernst & Young sowie die KPMG.

schaftsprüfer, die Abschlussprüfungen von Unternehmen machen. Die Frist könne aber bis zu 24 Jahre gehen, was „ein Witz“ sei, sagte Regner. Zudem würden die 2015 in Kraft tretenden Regeln erst nach einer sechsjährigen Übergangsfrist greifen. Somit müssten Unternehmen erst nach 31 Jahren den Wirtschaftsprüfer wechseln.

Erwünscht sind 7 Jahre Die Sozialdemokraten fordern laut Regner eine viel kürzere Rotationsfrist von sieben Jahren, eine „schwarze Liste“ von verbotenen Prüfer-fremden Leistungen, eine Begrenzung der Provisionen für Beratungsdienste, die nicht zur Rechnungsprüfung gehören, und eine stärkere Kontrollbefugnis der europäischen Börsenaufsicht ESMA. Doch auch in Zukunft könnten die „großen Vier“ 70% ihrer Honorare für andere Leistungen als Abschlussprüfungen beziehen. Dies sei aufgrund der engen Verflechtungen und zahlreicher Interessenskonflikte ein „Fehler im System“, so Regner.  (red)

in den vergangenen Jahren bereits viel verändert, befindet Dieter Heine, Partner bei Vavrovsky Heine Marth. „Von außen betrachtet, scheint sich das Studium eher einer verlängerten Schulzeit anzunähern. Zeit, um die im Berufsleben notwendigen Fähigkeiten wie Eigenständigkeit, ‚über den Tellerrand schauen‘ oder Eigeninitiative zu entwickeln, bleibt den Studierenden kaum.“ Sehr gut findet Heine, dass praxisnahe Veranstaltungen vermehrt angeboten werden. „Der neue, österreichweite Moot Court Umweltrecht, bei dem meine Kanzleipartnerin Stefanie Werinos Betreuerin ist, ist z.B. eine gute Gelegenheit, den Berufsalltag kennenzulernen.“ Für Heine war „immer klar, dass ich als Anwalt selbstständig arbeiten möchte – aber nicht notwendigerweise als Einzelkämpfer“. Hier rät Riegler, man sollte jedenfalls „ein paar Jahre Berufserfahrung in einer bestehenden Kanzlei gesammelt und sich auf dem Markt einen Namen gemacht haben“. (pj)

CSR Spendengütesiegel

Von der Güte der Spenden

Wien. Immer mehr gemeinnützige Organisationen lassen sich für das Österreichische Spendengütesiegel prüfen. Allein 2013 wurden 24 NGOs in die Liste der mittlerweile 235 Organisationen aufgenommen, welche die strengen Qualitätsstandards der Prüfung erfüllen.

Wichtigstes Spendenmotiv Denn Transparenz und Sicherheit beim Spenden sind dem Österreichern ein wichtiges Anliegen; das beweist eine von Public Opinion kürzlich durchgeführte Umfrage. Aus ihr geht hervor, dass Spendensicherheit das relevanteste Spendenmotiv für Spender ist. Dieser Trend wird von immer mehr NGOs erkannt. „Die steigende Bereitschaft der gemeinnützigen Organisationen, sich prüfen zu lassen und transparent zu arbeiten, ist eine sehr positive Entwicklung im österreichischen Spendensektor“, kommentiert Leopold Wundsam, Leiter der Arbeitsgruppe Spendengütesiegel in der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. (pj)


Freitag, 4. April 2014

A dv i sor y: E XA M I N ATIO N

advisory – 49

advisory@medianet.at

Die Macht der Masse Von Substanzgenussrechten, Autogrammkarten, der Finanzmarktaufsicht – und vom Konsumentenschutz

Crowdfunding im Rechts-Check

Anders gesagt: Crowdinvesting ist kein Spiel, sondern ein echtes Investment – eine neue Art der Unternehmensfinanzierung, andererseits eine neue Form der Geldanlage. Horak warnt vor Verallgemeinerung: „Wir sehen uns als Teil der Unternehmensfinanzierung, stehen dabei aber nicht in Konkurrenz zu Banken und Förderungen.“ Auch Vergleiche mit Finanzierungsmodellen à la Heini Staudinger (GEA, Waldviertler Schuhwerkstatt) oder Geschlossenen Fonds seien nicht angebracht. Tatsächlich verhilft Crowdinvesting in erster Linie jungen Unternehmen mit kreativen Ideen dazu, durchstarten zu können und die Gründer- und Start-up-Szene in Österreich zu stärken. Gerade die Jungunternehmer sind es, die aktuell die meisten neuen Arbeitsplätze am Arbeitsmarkt schaffen. Damit allerdings sowohl der Investor, als auch das Unternehmen von Crowdinvesting profitieren können, gilt es, einige Punkte zu beachten.

Keine Renditen-Garantien Auch Crowdinvesting bringt nicht „nur“ Chancen, sondern auch Risiken. Seriöse Anbieter zeichnen sich dadurch aus, diese auch transparent aufzuzeigen und keine Garantien oder Versprechungen

über Renditen abzugeben. Risiken sollten für den Anleger klar dargestellt werden. Horak: „Crowdinvesting ist kein Sparbuch. Die alten Investment-Weisheiten gelten auch hier. Hohen Renditen stehen immer auch hohe Risiken gegenüber.“ Das größte Risiko für einen Investor ist natürlich der Verlust des Kapitals. Horak: „Daher empfehlen wir unseren Anlegern, ihre Investitionen über mehrere Projekte zu streuen und eine PortfolioStrategie zu fahren.“ Bei Conda gibt es außerdem für Privatanleger ein Investitionslimit von 3.000 € pro Projekt. (red) www.conda.at

Conda-Geschäftsführer Daniel Horak (l.) und Paul Pöltner: „Es sollte nur Geld investiert werden, wenn ein allfälliger Verlust auch verkraftet werden kann.“

! 00 gs .0 un ert uro r 2 ib W E be re m en Ü ch e i rd ss kt llia Au oje Mi Pr ,1 2 n

Kein Vergleich mit Heini

Co-Geschäftsführer Paul Pöltner. Als bis dato einziger Crowdinvesting-Anbieter in Österreich verfügt Conda über eine Konzession zum Vermögensberater. „Wir sehen uns als Intermediär zwischen Start-ups und Investoren – wir bringen Menschen und Unternehmen zusammen“, meint Daniel Horak.

vo

Wien. Crowdfunding und Crowdinvesting sind seit einiger Zeit bei Investoren, Medien und in der breiten Bevölkerung ein heißes Thema. Tatsächlich sind diese noch sehr jungen Finanzierungsformen für viele noch Neuland – und das beginnt schon bei den Begrifflichkeiten der zwei völlig unterschiedlichen Modelle. Crowdfunding kommt ursprünglich aus dem Musikbereich und bezeichnet eine rein spendenorientierte Finanzierung eines Projekts. So versucht etwa eine Band, ihr neues Album über eine Crowdfunding-Plattform zu finanzieren, die „Spender“ erwarten sich aber dafür keine Gegenleistung in finanzieller Form. Oft werden Goodies wie zum Beispiel signierte CDs, T-Shirts oder Autogrammkarten geboten. „Beim Crowdinvesting handelt es sich dagegen um eine tatsächliche Beteiligung am Unternehmen – in unserem Fall in Form des Substanzgenussrechts“, erklärt Daniel Horak, Co-Geschäftsführer der Conda Unternehmensberatungs GmbH, der nach Eigenangaben größten Crowdinvesting-Plattform in Österreich.

© Conda/Sadri Turki

Wie die Crowd-Modelle im Detail funktionieren: „Die Guten ins Töpfchen“.

KommunalGuide Ihr persönlicher Ratgeber zu kommunalen Projekten in Österreich

2014

Vorsicht bei der Auswahl Am Beginn steht die Auswahl der richtigen Crowdinvesting-Plattform. Davon gibt es am Markt einige, mit unterschiedlichen Ansätzen und Beteiligungsmodellen. Die Arbeiterkammer (AK) hat in einer aktuellen Studie sechs Anbieter in Österreich analysiert und auf Herz und Nieren geprüft. Das Conda-Beteiligungsmodell in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen TPA Horwath und der Rechtsanwaltskanzlei Schönherr hat dabei gut abgeschnitten: Im Sinne des Konsumentenschutzes ist das Modell mit der AK und dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) abgestimmt. Zusätzlich hat sich Conda vor dem Start der Plattform mit der Finanzmarktausicht (FMA) abgestimmt und wurde während des ersten laufenden Projekts mit positivem Ausgang geprüft. „Wir sehen uns als Plattform, die auch die Kompetenzen hat, darüber zu sprechen“, sagt Conda-

Erscheinungstermin: Juni 2014 Zielgruppe: alle 2.354 Kommunen (Bürgermeister, Amtsleiter) Projektleitung: Bernhard Ehrlich Tel.: 0664/181 21 29 oder b.ehrlich@medianet.at


A dv i sor y: KO M M U N A L / PE RSO N A L I A

50 – advisory

Freitag, 4. April 2014

advisory@medianet.at

Kommunalguide I Stadtstrategien – Stadtentwicklung – Stadtmarketing – Stadtconsulting – Urbane Trends

short

Das smarte Stadtleben

Weniger individuelle Freiheit in den Städten Wien. Eines der wichtigsten Ergebnisse aus dem aktuellen Mobilitätsbarometer der VAV Versicherungs-AG: „Im städtischen Bereich erkennen wir eine eindeutige Tendenz zum kommunalen Verkehr und damit weg vom Kfz“, erklärt VAVGen.-Dir. Norbert Griesmayr. In Wien nutzen demnach gleich um 38 Prozent mehr Einwohner U-Bahn, Straßenbahn oder den Bus als noch vor drei Jahren, während 73 Prozent der Burgenländer und Niederösterreicher das Auto weiterhin unverändert an erster Stelle sehen.  (pj)

Wien. „Um attraktiv zu bleiben, müssen Städte und Gemeinden neue Wege gehen – gemeinsame Ressourcen intelligent und effizient nutzen, innovative Technologien einsetzen, Lebensqualität erhöhen und umweltschonend wirtschaften“, sagt Thomas Weninger, Generalsekretär des Städtebunds.

onen sind Wirtschaftsmotoren, die Kreativität und Innovation in Gang setzen. So entstehen Strategien für nachhaltiges Wirtschaften und moderne Mobilität. Smarte Mobilität beginnt in erster Linie im Kopf. Wir müssen uns die grundlegende Frage stellen, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen.“ Das Bewusstsein für neue Mobilitätsformen sei wichtig, so Weninger, denn der Verkehrsbereich sei einer der größten Hebel, wenn es um die Einsparung von CO2 und Treibhausgasen geht. „Ein wesentlicher Anteil des CO2-Ausstoßes wird allein vom Verkehr verursacht. Gleichzeitig müssen wir in unserer heutigen Welt sehr mobil sein. Die Smart City-Initiative verknüpft nachhaltige Stadtentwicklung mit der Innovationskraft neuer Technologien. Der nächste Schritt ist nunmehr ein politisches Commitment auf allen Ebenen“, fordert Weninger. (pj)

Neue Mobilitätsformen Unsere Ballungszentren wachsen unaufhaltsam, weil Menschen dort mehr Jobmöglichkeiten haben und mit Infrastruktur wie Kindergärten, Schulen, Universitäten, Gesundheitseinrichtungen und öffentlichem Nahverkehr rechnen können. Der Bevölkerungsboom bringt Herausforderungen mit sich – Wohnen, Verkehr und Technologie sind die Themen, mit denen Städte künftig konfrontiert sind. Weninger setzt deshalb auf eine Smart City-Initiative: „Stadtregi-

© PHH/Stephan Huger

PHH verstärkt den Corporate-Bereich

© Lichtstark.com

Die Smart City-Initiative verknüpft nachhaltige Stadtentwicklung mit neuen Technologien.

Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger will „Städte neu denken“.

Kommunalguide II Sonne und Beton als wesentliche Faktoren für den neuen Salzburger Kommunalbau

Elke Maria Sagmeister war zuvor u. a. in der Kanzlei CHSH tätig.

Die „Energie-Selbstversorger“ in Hallwang Salzburg. Solarenergie in Form von elektrischem Strom oder Wärme ist kaum mehr wegzudenken. Die innovative Technologie der Bauteilaktivierung, welche die Ressource Beton nützt, ergibt mit Solarenergie eine neue, wichtige Symbiose zur Wärmeversorgung kommunaler Bauten wie Schulen, Krankenhäuser oder Veranstaltungszentren. „Betondecken oder Bodenplatten können ähnlich wie Heizkörper eingesetzt werden“, erklärte Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), beim Expertenforum Energiespeicher Beton am 27. März. „Sämtliche Betonbauteile fungieren als Akku. Sie speichern Sonneneinstrahlung,

© FQP/Joanna Piestrzynska

Zur Flächengestaltung öffentlicher Räume

Umgebungswärme sowie Wärme aus Bauteilaktivierung und geben diese bei Bedarf langsam ab.“ Das Expertenforum fand im kürzlich eröffneten Gemeindezentrum in Hallwang statt. Der kommunale Bau in der Heimatgemeinde von Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer gilt als neuestes Vorzeigeprojekt, wenn es um visionäres Energiemanagement geht. „Trotz Temperaturen von minus 12 Grad wurde keine einzige Kilowattstunde zur Heizung dieses Gebäudes eingesetzt“, zeigt sich Mödlhammer in seinen Erwartungen bestätigt. Auch ein besonderes Wohlfühlklima wurde dem Gemeindezentrum bei mehreren Anlässen und Veranstaltungen bereits attestiert. (pj)

© Österreichische Zementindustrie

Wien. Mit Elke Maria Sagmeister holt sich PHH RA eine weitere Expertin zur Verstärkung des Teams um Rainer Kaspar. Die gebürtige Burgenländerin ist neben Immaterialgüterrecht und gewerblichem Rechtsschutz Expertin für M&A und Corporate. Sie war zuvor mehrere Jahre als Rechtsanwältin bei der Kanzlei Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati tätig. Sagmeister verfügt über ­weitreichende Erfahrung bei (inter-)nationalen M&A-Transaktionen und hat mehrere Publikationen veröffentlicht.  (pj)

Gemeindebund-Präs. Helmut Mödlhammer: „Im Spitzenfeld der Energieeffizienz“.

Rückblick Erfolgreich in Österreich und darüber hinaus

Baker & McKenzie Internationaler Client-Choice-Award

Wien. Mit Markus Steiner (43) bekommt der IT-Sicherheitsdienstleister Cognosec einen hochkarätigen Neuzugang im Bereich Business Development. Der Experte bringt langjährige Erfahrung im Erschließen neuer Geschäftsfelder mit und hat Teams auf der ganzen Welt geführt. Von 2007 bis 2013 war Steiner für Regulatory Affairs & Business Development bei bwin tätig. In seinen Zuständigkeitsbereich fielen

Wien. Der Baker & McKenzie-Anwalt Alexander Schnider wurde vor Kurzem mit dem internationalen „Client Choice-Award 2014“ geehrt. Das International Law Office (ILO) zeichnete Schnider für seine herausragenden Leistungen im Bereich „Intellectual Property“ für Österreich aus. Seit 2005 ehrt das ILO jedes Jahr Anwälte, die ihre exzellente Mandantenbetreuung und die ausgezeichnete Qualität ihres Services unter Beweis gestellt haben. Die Beurteilung erfolgt durch die Mandanten – die Unternehmensjuristen werden dazu von ILO in einem intensiven Rechercheprozess befragt. Zu den Bewertungskriterien zählen neben der Qualität der Rechtsberatung das Preis-Leistungs-Verhältnis, das wirtschaftliche Verständnis, die effiziente Kommunikation, eine transparente Abrechnung, Reaktionszeiten, der Austausch von Fachwissen und der Einsatz moderner Technologien. Schnider leitet die IP-Praxis von Baker & McKenzie in Österreich. Seine Mandanten berät er insbesondere in Angelegenheiten des Pa-

Neu bei Cognosec: Markus Steiner Hohe Auszeichnung für Schnider

Markus Steiner studierte an der FH für Wirtschaftsberatende Berufe in Wr. Neustadt.

tent-, Marken- und Urheberrechts sowie des unlauteren Wettbewerbs (Werberecht).

Statements zu A. Schnider Unternehmensjuristen, die an der Umfrage teilnahmen, urteilten über Alexander Schnider: „... hat ein überaus starkes Verständnis von technischen Sachverhalten ...“ „... hat konstant hochqualitative Arbeit geliefert.“ (pj)

© Baker & McKenzie/Tobe Mayr

Wien. Das Forum Qualitätspflaster hat vor Kurzem den „Pflasteradler Zwodreizehn“ finalisiert und ist laut FQPVorstandsvorsitzendem Eduard Leichtfried „mit unserem Wettbewerbspreis wirklich zufrieden“. Aus ganz Österreich wurden 18 Pflasterprojekte eingereicht, die durch beeindruckende Planungsleistungen und ausführungstechnische Details bestechen. Die Jury hat das handgemachte Kieselpflaster für einen Villengarten am Stadtrand von Wien, die Gestaltung der Fußgängerzone rund um das Goldene Quartier und die Neugestaltung der Ottakringergasse als Siegerprojekte ausgezeichnet. FQP-Chef Eduard Leichtfried: „Nach diesem Erfolg werden wir den Pflasteradler ab 2015 im Zweijahresabstand ausschreiben, wobei durchaus kleine Modifikationen denkbar sind.“  (pj)

dort wirtschaftliche und rechtliche Potenzialanalysen sowie die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Er hat diverse Joint Ventures beispielsweise in Mexiko und Frankreich eingefädelt, Verhandlungen geleitet und die Projektleitung bei zahlreichen Lizenzierungsverfahren übernommen. Davor war Steiner Prozess- und Projektmanager bei einem großen österreichischen Finanzdienstleister und im Consultingbereich tätig. (pj)

© Cognosec

Eduard Leichtfried, Vorstandsvorsitzender des Forums Qualitätspflaster.

Alexander Schnider „hat ein außergewöhnliches juristisches Fachwissen“.


a dv i sor y: I N TE R N ATIO NA L

Freitag, 4. April 2014

advisory – 51

advisory@medianet.at

Internationale Studie Vier von zehn Top-Entscheidern sind unzufrieden mit dem Management Reporting

Schlüsselkennzahlen sind häufig zu vergangenheitsbezogen und zu wenig steuerungsrelevant. Stuttgart/Wien. Die Chefs sind zunehmend unzufrieden mit dem Management Reporting in ihren Unternehmen – insbesondere die Steuerungsrelevanz und der Ressourceneinsatz, d.h. der Aufwand für die Erstellung der Berichte, müssen optimiert werden. So lautet das Fazit einer Studie der Managementberatung Horváth & Partners bei 142 Unternehmen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland. Die Relevanz könnte durch die Festlegung geeigneter Schlüsselkennzahlen, die eine konsistente, zukunftsorientierte Steuerung des Unternehmens unterstützen, deutlich verbessert werden.

Ein konkreter Verbesserungsvorschlag für Management Reports: weg von der Datenaufbereitung hin zu deren Interpretation.

systematisch in ihre Bestandteile heruntergebrochen wird. Hier können zum Beispiel Treibermodelle eingesetzt werden, sodass die steuerungsrelevanten Kennzahlen aus den für das individuelle Geschäftsmodell relevanten Werttreibern abgeleitet werden.

sich auf maximal acht Schlüsselgrößen zu fokussieren. Ausreißer nach oben zeigen, dass es den Firmen häufig schwerfällt, die richtigen Schlüsselgrößen zu finden. Defizite in der Steuerung hängen auch damit zusammen, dass die Kennzahlensysteme häufig Zusammenhänge zwischen den Kennzahlen nicht ausreichend abbilden. Isensee: „Über die Hälfte der Unternehmen setzt unverbundene Einzelkennzahlen ein, die eine konsistente Steuerung nur schwer ermöglichen. Systematische und automatisierte Abweichungsanalysen oder Szenarioplanungen sind damit zum Beispiel nur eingeschränkt möglich.“ Für eine Best-Practice-Steuerung wäre es jedoch erforderlich, dass eine sinnvoll ausgewählte Spitzenkennzahl

Kennzahlen „zu finanziell“ Ein weiteres Defizit in der Steuerung ist die Möglichkeit zur frühen Erkennung von Veränderungen. Hierfür bedarf es geeigneter, nicht finanzieller und externer Kennzahlen. Zwar ist im Vergleich zu früheren Studien eine Zunahme von nicht-finanziellen Kennzahlen zu erkennen, dennoch sind diese Systeme noch immer stark finanziell dominiert (70% der Kennzahlen).

Umsatzzuwachs Mehr als 6 Prozent auf 6,45 Mrd. USD

Wien. Organisatorische, operative und technologische Schwierigkeiten hindern den Handel daran, Einkaufserfahrung über alle Kanäle und Kontaktpunkte hinweg bereitzustellen. Nach Ansicht der Retailer ist ein ausgereiftes OmniChannel-Angebot ein kritischer Unterscheidungsfaktor im Wettbewerb der Marken. Nahezu alle (94%) der befragten Retail-Manager sehen jedoch erhebliche Barrieren bei der erfolgreichen Entwicklung

Globale Expansion

© Panthermedia.net/Sergii Gnatiuk

© BDO

„Wir gehören zu den Top 5 Wirtschaftsprüfungsunternehmen.“

Lücken im Omni-Channel-Angebot

die weltweit fortschreitende Konsolidierung im Bereich des Mittelstands sind wir vorbereitet und gerüstet, um unsere starke Position in diesem Segment in den nächsten Jahren weiter auszubauen.“

Das internationale Wachstum ist zum Teil auf eine Reihe von strategischen Fusionen zurückzuführen. Zum Stichtag 30.9.2013 ist BDO in 144 Ländern mit insgesamt rund 56.400 Mitarbeitern an 1.264 Standorten weltweit aktiv. In Österreich hat BDO im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 47 Mio. € erzielt. Peter Bartos, Management-Board Mitglied der BDO Austria GmbH: „Unser seit Jahren anhaltender Wachstumskurs bestärkt uns in unseren strategischen Entscheidungen. Österreichweit sind derzeit rund 430 Mitarbeiter tätig.“ Die Anteile der einzelnen Service Lines am Gesamtumsatz unterscheiden sich geringfügig gegenüber dem letzten Jahr, mit einem leichten Anstieg im Bereich Wirtschaftsprüfung.www.bdo.at

Nicht finanzielle Kennzahlen (20) und externe Kennzahlen (10%) machen in Summe nur etwas mehr als ein Drittel der eingesetzten Kennzahlen aus. Aus den Studienergebnissen ergeben sich deutliche Handlungsfelder, mit denen sich die Steuerung und das Reporting auseinandersetzen müssen – etwa gestraffte Inhalte und bessere IT-Integration für mobile Anwendungen. Ebenso erfordern die in kürzer werdenden Intervallen auftretenden Veränderungen innerhalb und außerhalb der Unternehmen eine hohe Flexibilität im Reporting. Zudem sollte der Ressourceneinsatz für das Reporting reduziert und optimiert werden. Die Devise lautet: Weg von der Datenaufbereitung hin zu deren Interpretation.  (pj)

Online-Business Studie von Accenture und hybris

BDO weiter auf Wachstumskurs Wien. Das weltweit fünftgrößte Prüfungs- und Beratungsnetzwerk BDO setzt seinen Wachstumskurs fort und schließt das Geschäftsjahr 2013 mit einem deutlichen Umsatzwachstum von 6,2 Prozent ab. Hans Peter Hoffmann, International Liaison Partner der BDO in Österreich: „Im abgelaufenen Geschäftjahr haben wir unseren Wachstumskurs weiter vorangetrieben, nicht zuletzt durch bedeutende strategische Fusionen. Auf

Vaduz. Beratungskompetenz sollte heutzutage nicht – wie bei länderspezifischen Berufsqualifikationen etwa eines österreichischen Steuerberaters oder eines deutschen Rechtsanwalts – an der Landesgrenze haltmachen. Auf diese Herausforderung antwortet die Universität Liechtenstein mit international ausgerichteten Executive-Masterstudienprogrammen in den Bereichen International Asset Management, Nationales und Internationales Steuerrecht, Gesellschafts-, Stiftungs- und Trustrecht und Banking and Securities Law, die eine qualifizierte Beratung im global veränderten Umfeld ermöglichen. So etwa beim Studiengang International Taxation; dort werden das Steuerrecht Österreichs, Liechtensteins, Deutschlands und der Schweiz und die zwischen diesen Staaten bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen vor dem Hintergrund europarechtlicher und globaler Entwicklungen beleuchtet.(red)

Unverzichtbar: Integration des digitalen Commerce in alle Geschäftsbereiche.

zu einem integrierten Omni-Channel-Unternehmen. Die Studie beruht auf einer von Accenture und hybris in Auftrag gegebenen Befragung von mehr als 1.500 Omni-Channel-Shoppern und 256 Entscheidungsträgern aus Einzelhandels- und Fertigungsunternehmen in Europa und USA. Dabei stellte sich heraus, dass 71% der Kunden aktuelle Informationen zur Filialverfügbarkeit erwarten und 50% die gewünschten Waren online kaufen und dann vor Ort abholen wollen. Trotz dieser klaren Erwartungshaltung ist nur ein Drittel (36%) der RetailAnbieter in der Lage, den Kunden die Filialabholung der bestellten Waren, aktuelle Informationen zur Produktverfügbarkeit und die In-Store-Abwicklung von OnlineKäufen zu ermöglichen. Chris Donnelly, Global Managing Director von Accenture’s Retail Practice: „Die zunehmende Nutzung von eCommerce und mobilen Technologien macht deutlich, wie wichtig es für den Handel ist, den digitalen Commerce in alle Aspekte seiner Geschäftstätigkeit zu integrieren.“ (jj)

Spezielle Beratung bei der Betriebsnachfolge © Panthermedia.net/Dmitriy Shironosov

Nur acht Prozent der Befragten sind demnach „sehr zufrieden“ mit ihrem Reporting. „Einer der Hauptkritikpunkte ist die fehlende Entscheidungsrelevanz der Informationen“, erklärt Studienleiter Johannes Isensee. 75% der Befragten beklagen, dass das Reporting überwiegend vergangenheitsbezogene Daten liefert und die Abweichungen lediglich im Rückblick aufzeigen. Isensee: „Damit nimmt das Reporting maximal eine unterstützende Rolle in der Entscheidungsfindung ein; Ziel sollte stattdessen der Blick nach vorn sein.“ Die größte Herausforderung auf diesem Weg bildet eine klar definierte Steuerungslogik. „Das Kennzahlensystem sollte die Besonderheiten des Unternehmens, die sich aus dem Geschäftsmodell ergeben, widerspiegeln und dabei schlank gehalten werden“, fasst Jens Gräf, Reporting-Experte bei Horváth & Partners, die Anforderungen zusammen. Nur etwa einem Drittel der Studienteilnehmer gelingt es,

International ausgerichtete Uni Liechtenstein: „Das ist ziemlich einmalig.“

© Panthermedia.net/Diana Valujeva

Drei Viertel Unzufriedene

Länderübergreifende Beratungskompetenz

© Universität Liechtenstein

Management Reports helfen oft nur sehr wenig

short

Consulting für den Generationenwechsel im jeweiligen Unternehmen.

Linz. Ein bevorstehender Generationenwechsel im Unternehmen bringt Übergebern und Übernehmern neue Herausforderungen. Die WKO Oberösterreich bietet dazu spezielle Unterstützung durch die „Nachfolge-Rechtsberatung“ an. Konkret geholfen wird bei Betriebsaufgabe, Betriebsübergabe sowie Verpachtung. In einer persönlichen Beratung durch ein dreiköpfiges SpezialistenTeam werden Steuerrecht, Pensions- und Sozialversicherungsrecht, Gewerberecht, Gesellschaftsrecht, Erbrecht und Mietrecht behandelt und eine maßgeschneiderte Lösung erarbeitet. Die Beratungen finden in der jeweiligen WKO-Bezirksstelle statt – im April noch in Bad Ischl (8.4.), Grieskirchen (10.4.) und Braunau (16.4.). Im Mai folgen u.a. Gmunden (6.5.), Rohrbach (12.5.), Schärding (14.5.), Freistadt (20.5.), Kirchdorf (22.5.) und Urfahr (27.5.). Die Kosten für diese einstündige Beratung betragen 125 €. Weitere Infos bekommt man beim Gründerservice der WKO Oberösterreich, Tel.: 05-90909.  (red)


A dv i sor y: ta l k

52 – advisory

Freitag, 4. April 2014

advisory@medianet.at

short

10 Jahre Kampf gegen die Schattenwirtschaft

Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati Modell-Transaktion rund um ein innovatives Unternehmen aus Österreich

CHSH-Deal: Bosch + SEB RobArt ist ein österreichisches Hightech-Start-up, das seit 2009 auf die Entwicklung von autonomen mobilen Robotern für Haushalts- und Industrieanwendungen auf Basis einer AICU (Artificial Intelligence Control Unit)Technologie spezialisiert ist. „Wir freuen uns, dass wir Bosch und SEB bei diesem Investment beraten durften“, sagt CHSH-Partner Johannes Aehrenthal. „Diese Transaktion unterstreicht das ungebrochene Interesse an innovativen Unternehmen aus Österreich“, ergänzt CHSH-Partner Mark Krenn. Das Team von Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati wurde von Stephanie Sauer ergänzt. (pj)

Fakten zu Bosch und SEB Die Bosch Gruppe ist ein führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 46 Mrd. €. Die SEB Group ist Weltmarktführer bei elektrischen Haushaltskleingeräten mit einem Jahresum-

ISO 9001 Qualitätsmanagementsystem

Schweizer Drive Expansion in Europa zahlt sich aus

Wien Die Rechtsanwaltskanzlei BLS Rechtsanwälte Boller Langhammer Schubert OG hat sich entschlossen, ein Qualitätsmanagementsystem aufzubauen und dieses nach der Norm ISO 9001 durch den TÜV Austria zertifizieren zu lassen. „Qualität war schon immer einer unserer wesentlichen Unternehmensgrundsätze und Basis für unser inhaltliches wie wirtschaftliches Arbeiten“, erklärt Wolfgang Schubert. „In unserer internen Organisation setzen wir auf modernste Technologie. Die Qualitätsmanagementnorm unterstützt uns dabei, Prozesse übersichtlich und nachvollziehbar zu gestalten.“ Die Sozietät wurde 1974 von Hellmuth Boller und Günter Langhammer gegründet. Heute zählt die Kanzlei 50 Mitarbeiter und ist seit

Schlieren. 2013 setzte die Zühlke Gruppe insgesamt mehr als 100 Mio. CHF um und beschäftigte in den Geschäftsbereichen Software & Product Engineering, Management Consulting und Start-up-Finanzierung rund 630 Mitarbeiter – zum selben Zeitpunkt des Vorjahres waren es noch 550. Treiber des nachhaltigen Wachstums waren die internationale Expansion der Gruppe, der Ausbau des Geschäfts in Großprojekten sowie die Entwicklung hin zum ganzheitlichen Lösungsanbieter. Im laufenden Geschäftsjahr setzt Zühlke die erfolgreiche Expansionsstrategie in Europa fort. Wichtige Wachstumsimpulse gehen kurz- und mittelfristig von der steigenden Nachfrage nach Lösungen aus, die das Marken-,

1999 als einziges österreichisches Anwaltsbüro Mitglied der AVRIO – Advocati European Law Firms Association. (red)

BLS Rechtsanwälte erfolgreich von TÜV Austria nach ISO 9001 zertifiziert.

FINANCIAL SERVICES ADVISORY BEI EY

© EY

Zühlke Gruppe: weiterhin gute Auftragslage, Optimismus für das heurige Jahr.

Menschen, über die man spricht

Andrea Leitgeb Die erste „Frau General“ in Österreich Wien. Bundesminister Gerald Klug ernannte Anfang April Andrea Leitgeb zur Kommandantin der Sanitätsschule. Gleichzeitig beförderte er sie zum Brigadier und damit zur ersten Frau im Generalsrang im Österreichischen Bundesheer. Die Fachärztin für Allgemeinchirurgie begann ihre Karriere beim Bundesheer im Jänner 2001 und arbeitet seit 2004 in der Sanitätsschule. Frau Brigadier Leitgeb konnte vor ihrem Eintritt in das BMLVS Erfahrungen in den USA und in Luxemburg sammeln. Dazu kamen während ihrer bisherigen Dienstzeit weitere internationale Ausbildungen in Fort Detrick (USA) und auf der NATO School in Oberammergau (Deutschland). Die Sanitätsschule trägt die Verantwortung für Forschung und Lehre des Sanitätsdienstes im Bundesheer.  (red)

© Horvath&Partners

Georg von Pföstl (35) hat als Geschäftsführer die Verantwortung über den Bereich Financial Services Advisory von EY Österreich übernommen. Der promovierte Betriebswirt bringt umfangreiches Know-how im Finanz­sektor mit – er verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Berufserfahrung in den Bereichen Aufsichtsrecht, Risikomanagement und Meldewesen. Vor seinem Eintritt bei EY (bis 1.7.2013 „Ernst & Young“) war er für mehrere internationale Beratungsunternehmen sowie für die Oesterreichische Nationalbank tätig, wo er u.a. große Bankinstitute bei der Umsetzung von Basel II und Basel III begleitet hat. Seinen Fokus wird Georg von Pföstl auf den weiteren Ausbau der Beratungskompetenzen in den Bereichen Risikomanagement, regulatorische Anforderungen und Meldewesen setzen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Begleitung von Finanzunternehmen bei der organisatorischen und technischen Umsetzung von integrierten Lösungen und Systemen sein.

Service- und Produkterlebnis der Endkunden in den Mittelpunkt stellen. Geschäftsführer von Zühlke Austria ist Nikolaus Kawka.(pj)

HORV Á T H & PA RT N E RS

Michael Hilbert (42) übernimmt die Leitung des Bereichs Financial Industries bei Horváth & Partners Management Consultants Österreich. Der Bankenexperte verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie. Nach dem Studium der Internationalen Betriebswirtschaft in Wien war er bei der Bank Austria Creditanstalt sowie der ABN Ambro tätig. Zuletzt entwickelte er den Financial Services Consulting-Bereich der KPMG Management Consulting in Wien mit.

NEU B EI KPMG AUSTRIA

Das Wirtschaftsprüfungsund Beratungsunternehmen KPMG Austria hat Günther Hirschböck (44) zum neuen Partner ernannt. Er ist seit 1997 bei KPMG und beschäftigt sich als Audit Partner schwerpunktmäßig mit der internen und externen Beratung im Bereich Bilanzierung nach IFRS sowie lokalem österreichischen Recht. Dieser Zuwachs bei KPMG sei die logische Konsequenz der gewachsenen Beratungstätigkeit, kommentiert Managing Partner Michael Schlenk.

© BMLVS/Pusch

Wien. „Vorsorge kann mit einem Schlag wichtig werden – auch in jungen Jahren“ betont der Präsident der Österreichischen Notariatskammer, Ludwig Bittner. „Daher sollte sich jeder informieren können, wie man rechtlich Vorsorge treffen kann.“ Nach Schätzungen der Europäischen Kommission werden 2050 bereits 28,6% der Menschen in der EU älter als 65 Jahre sein – in Österreich laut Statistik Austria 28,2%. (red)

Zühlke wächst – auch bei uns?

© TÜV Austra/Andreas

© Österreichische Notariatsakademie

BLS als erste Kanzlei geTÜVt

Präs. Ludwig Bittner: Vorsorgeportal auf www.vorsorge-europa.eu

Erfolgreich mit Bosch und SEB: CHSH-Partner Mark Krenn & Johannes Aehrenthal.

© Zühlke

Neues Webportal für die Selbstbestimmung

Fakten zum Start-up RobArt

© Binder Grösswang

Wien. 2003 erreichte der Pfusch den Rekordwert von 22,5 Mrd. €. 2004 gründete deshalb die Bundesinnung Bau die Initiative BAUfair! zur Eindämmung der Schwarzarbeit. Zum Jubiläum nannte Bundesinnungsmeister Frömmel als wichtigste BAUfair!-Errungenschaften u.a. die verpflichtende Anmeldung vor Arbeitsantritt, Reverse Charge zur Verhinderung des USt-Betrugs und das Lohn- und Sozialdumpingbekämpfungs-Gesetz. (red)

satz von rund vier Mrd. €. Marken der SEB Group sind unter anderen Krups, Moulinex, Rowenta oder Tefal.

© CHSH

Jubiläum: Hans-Werner Frömmel lobte u.a. die Baustellendatenbank.

Wien. Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati berät die deutsche Robert Bosch Venture Capital bei deren erstem Investment in Österreich sowie die französische Group SEB beim Einstieg in die RobArt GmbH. Der Beteiligungserwerb erfolgte über eine Kapitalerhöhung zeitgleich mit dem Einstieg des von Innovacom gemanagten Venture Capital Fonds FCPR Technocom 2 (ISIN: FR0011276856). In einer weiteren Finanzierungsrunde hat CHSH die französische SEB Alliance SAS beraten.

© KPMG/medwed people

© Anna Rauchenberger

Das Austro-Hightech-Start-up RobArt hat sich seit 2009 auf autonome mobile Roboter spezialisiert.

NEU B EI B INDER GRÖSSWANG

Hermann Schneeweiss (32) verstärkt als neuer Anwalt das Team von Binder Grösswang in Wien. Er studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien (Dr. iur. 2011), an der Harvard Law School (LL.M., Fulbright Fellow, 2008) und an der Universität Wien (Mag. iur. 2004) und ist Autor mehrerer Publikationen zu grenzüberschreitenden Transaktionen und internationalem Steuerrecht. Schneeweiss ist auf M&A, insbesondere Private Equityund Venture Capital-Transaktionen, sowie auf Familienunternehmen spezialisiert.


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