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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

freitag, 1. märz 2013 – 17

guter start mit „risk on“

Michael Busack, Absolute Return, ortet gesteigerte Anleger-Risikolust  Seite 20

© Uniqa Group

© Abs. Research/Bartsch

financenet heimkehr in gewinnzone

Uniqa unter Andreas Brandstetter erzielte erfreuliche Zahlen für 2012  Seite 24

iva-david Günter geyer ausgezeichnet © Hannes Berzsenyi

Die Investmentfonds ­liegen weiter im Aufwind

ATX 20. Februar–27. Februar 2013

ATX (27.2.)

2.434,34

Wochentop Wochenflop

OMV CNTY

Top 5 ATX Prime OMV BWT Andritz Wienerberger Schoeller-Bleckmann Flop 5 ATX Prime Century Casinos Raiffeisen Bank International Palfinger Immofinanz Telekom Austria

0,23% 6,32% -8,00% 6,32% 6,09% 5,62% 4,31% 1,18% -8,00% -7,74% -6,11% -5,38% -4,76%

DAX

DAX (27.2.)

7.675,83

Wochentop Wochenflop

FRE VOW3

© Erste Sparinvest/Stephan Huger; Thomas Jantzen; panthermedia.net/mustafa amp 350 en

20. Februar–27. Februar 2013

-0,69% 5,03% -7,61%

Top 5 DAX Fresenius SE Beiersdorf Linde Bayer Fresenius Medical Care

5,03% 3,59% 1,97% 1,69% 1,35%

Flop 5 DAX Volkswagen Lanxess Adidas Deutsche Bank Infineon Technologies

-7,61% -5,65% -3,81% -3,47% -3,43%

Morgenluft Jetzt geht’s mit der Investmentfondsbranche weiter aufwärts: Die Verbandschefs Heinz Bednar vom VÖIG (li.) und Bernd May (VAIÖ) messen allerorten Mittelzuflüsse und positive Signale. Das Interesse der Kleinanleger kommt zurück; Italien war nur ein vorüberziehendes Gewitter.  Seite 18 Swiss Life Der AWD drückt massiv auf das Ergebnis

inhalt

Süß-saure Bilanz für Schweizer

Finance:Cover > Sberbank ist zweitwertvollste Marke in Europa 18 > voestalpine will Hybridanleihe umtauschen  18

Banking/Insurance:Watch > OeNB lädt ein: Platz nehmen im Finanzcockpit 21 > Unbequemer Schuster wurde ausgezeichnet 22 > Valida: Ökoprofit 22 > Erste Bank: Profundes Finanzwissen gefragt 24

© EPA

Fonds:Park > Luxus-Aktien fürs Depot 19 > Fidelity: UK-Downgrade war eingepreist 20

Bruno Pfister, CEO des Swiss LifeKonzerns: AWD versauerte Bilanz 2012.

Zürich. Swiss Life steigerte 2012 den um Sondereffekte bereinigten Betriebsgewinn für das Geschäftsjahr 2012 von 788 Mio. (645 Mio. Euro) auf 993 Mio. Franken (814 Mio. Euro; + 26%) Die Prämieneinnahmen blieben mit 17 Mrd. Franken (13 Mrd. Euro) auf Vorjahresniveau. Der Reingewinn wurde durch die Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten des AWD markant geschmälert: Der Überschuss brach im vergangenen Jahr um 85 Prozent auf 93 Mio. Franken (76 Mio. Euro) deutlich ein. Die Dividende soll jedoch mit 4,50 Franken je Aktie (rund 3,7 Euro) auf Vorjahresniveau bleiben. (red)

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18 – financenet

Freitag, 1. März 2013

financenet@medianet.at

Interesse steigt Wunsch nach mehr Rendite als am Geldmarkt lässt Kleinanleger wieder mehr nach Fonds schielen

kolumne

Fonds weiter im Aufwind

Das kann doch nicht wahr sein …

Experten: „Italien-Polit-Krise bedingt vorübergehend mehr Unsicherheit und Volatilität an den Märkten.“ Wien. Die Fondsindustrie in Österreich befindet sich weiterhin im Aufwind. „Das von den österreichischen Fondsgesellschaften verwaltete Fondsvolumen hat sich im Jänner auf 145,5 Mrd. Euro weiter erhöht“, bestätigt Heinz Bednar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) und Geschäftsführer der Erste-Sparinvest. Die Zahlen für Februar sind noch nicht ausgewertet, der Trend halte aber laut Bednar an. „Wir sehen erfreuliche Volumenszuwächse in österreichischen Investmentfonds schon seit dem Herbst des Vorjahrs, ausgehend von dem klaren Statement der EZB, die Märkte mit Liquidität zu versorgen, um die Stabilität der Finanzmärkte zu gewährleisten. Dies hat in der ersten Phase vor allem den Institutionellen Investoren den Rückhalt für eine Aufstockung ihrer Fondsbestände gegeben“, so Bednar weiter.

Reinhard Krémer

S

tellen Sie sich einmal Folgendes vor: Ihr Chef gibt Ihnen ein paar Hunderttausend Euro in einem Kuvert und schickt Sie in ein Caféhaus, wo Sie jemanden treffen sollen, der das Kuvert an sich nimmt – ohne Beleg, ohne Bestätigung, ohne irgendwas. Bevor Sie das Kuvert übergeben, nehmen Sie sich noch ein paar Zehntausend raus – Transportlohn, quasi. Kann nicht sein, sagen Sie? So blöd ist doch mein Chef nicht? Na, wahrscheinlich weil er auf sein Unternehmen aufpassen muss, es ordentlich führt, damit´s nicht an die Wand fährt und er keinen gesteigerten Wert darauf legt, mit der Wirtschaftspolizei oder mit der Finanz engere Erfahrungen zu machen. Dass aber Geschichten wie diese in Österreich tatsächlich möglich waren, zeigte der Telekom-Prozess. Dort hat man einen Unterläufel losgeschickt, um genau das zu machen, was jeden Normalbürger mit offenem Mund erstarren lässt. Wie das passieren konnte? Nun ja, im halbstaatlichen Bereich ist offenbar so viel Geld im Umlauf, dass schwache Charaktere zu Dummheiten verleitet werden. Die Telekom aber gehört zu einem Gutteil noch immer uns, den Bürgern dieser Republik. Da fragt man sich: Was waren das eigentlich für seltsame Vögel, die auf unser Eigentum aufpassen hätten sollen ...?

„Wir sehen Nettomittel-zuflüsse und meinen feststellen zu können, dass das ­Interesse bei Kunden

2013 hat gut begonnen

und Anlageberatern für Fonds steigt.“

© Thomas Jantzen

Auch Berndt May, Vorstand der Vereinigung ausländischer Investmentgesellschaften in Österreich (VAIÖ) und Österreich-Chef von JPMorgan Asset Management, sieht dies ähnlich. „Der Jahr 2013 hat gut begonnen, Stimmung und Aussichten für die Eurozone waren positiv.“ Hätten die Anleger im zweiten Halbjahr 2012 sich vor allem noch stärker in Anleihenfonds aus den Segmenten Unternehmensanleihen, High Yield Bonds und Emerging Markets-Anleihen engagiert, so habe man seit Anfang des Jahres 2013 vor allem verstärkte Nachfrage nach Aktienfonds registriert. Bei den Privatanlegern mache sich freilich noch ein wenig die Enttäuschung über die Veranlagungsergebnisse der vergangenen fünf Jahre bemerkbar, so May: „Das Engagement der Privatanleger ist noch nicht so stark, wie

Frauenthal Umsatzminus

heinz bednar, vöig

May: „Italien wird für die Märkte nur eine befristete Beeinträchtigung darstellen.“

wir es uns wünschen würden beziehungsweise wie es unserer Meinung nach im Sinne einer eigenverantwortlichen Altersvorsorge erforderlich wäre“, sagt May. Dabei böten gerade Investmentfonds ein breites Spektrum an Möglichkeiten, und über gemanagte gemischte Fonds können vorsichtigere Anleger auch erste Schritte in Richtung höherer Aktienquoten machen, betont Bednar. „Hier sehen wir auch den größten Kundenbedarf in der nächsten Zeit.“ Denn selbstverständlich werde auch bei den Privatanlegern das Bedürfnis nach mehr Rendite als derzeit am Geldmarkt möglich

ist, dringender. „Es scheint so, als ob sich dieser Wunsch seit Jahresbeginn verstärkt hat. Wir sehen erfreuliche Nettomittelzuflüsse und meinen insgesamt feststellen zu können, dass das Interesse bei Kunden und Anlageberatern für Fonds größer wird“, sagt Bednar.

Dämpfer durch Italien Die politische Pattstellung in Italien nach dem Ausgang der Wahlen hat den Märkten freilich wieder einen Dämpfer verpasst. „Schade“, so May, „die Märkte haben sich langsam wieder Richtung Normalzustand bewegt, nun schwebt dieses

Sberbank Im Vorjahr stieg der Markenwert der Sberbank auf 14,2 Mrd US-Dollar

Eigenkapital: Höchststand

Die Zweitwertvollste in Europa London/Wien. Auszeichnungen für die Sberbank: In einer Studie, die das Magazin The Banker gemeinsam mit dem Consultingunternehmen Brand Finance durchgeführt hat, wurde die Sberbank jetzt als Europas zweitwertvollste BankMarke bewertet. Das Ergebnis, so das Unternehmen, spiegelt die Fortschritte wider, die die Bank 2012 am europäischen Markt erzielte.

Sberbank wurde von The Banker zudem der Titel „Bank of the Year“ verliehen. Das Magazin The Economist platzierte die Bank schon 2012 in einem Ranking von Aktienrenditen über die letzten zehn Jahre auf Rang zwei. Bei der Studie evaluierte Brand Finance die Markenwerte von 500 global tätigen Banken auf Basis eines umfangreichen Kriterienkatalogs. Unter europäischen Instituten

© EPA

Wien. Die vorläufige Bilanz des Geschäftsjahrs 2012 der Frauenthal-Gruppe ist vom Verkauf der Division „Industrielle Wabenkörper“ an den japanischen Technologiekonzern Ibiden geprägt (Closing war im Juni 2012). Der Umsatz der beiden verbliebenen Geschäftsbereiche Frauenthal Automotive und Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) geht im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011 um 4,3 (-0,8%) auf 509,9 Mio. € zurück (davon Frauenthal Automotive -10,7%, davon SHT +7,3%). Diese beiden Geschäftsbereiche verzeichnen einen operativen Ergebnisrückgang (EBIT) um 6,6 auf 7,9 Mio. € (davon Rückgang Frauenthal Automotive -9,2 Mio. € und Steigerung SHT plus 2,1 Mio. €). Man erwartet ein KonzernEigenkapital von 127,5 Mio. €; die Eigenkapitalquote wird voraussichtlich ein All-timehigh von 37,4% erreichen können. (red)

Damoklesschwert, wie lange die Politik in Italien paralysiert bleibt, wenn sich keine Mehrheiten finden lassen.“ Die politische Unsicherheit und somit auch die Volatilität auf den Märkten werde in kommenden Tagen wahrscheinlich hoch bleiben, erwartet Bednar. „Angesichts der ökonomischen Herausforderungen des Landes mag es dennoch vielleicht einen kleinen Hoffnungsfunken geben, dass sogar selbstdeklarierte Protestbewegungen das Wohl des Landes nicht gänzlich aus den Augen verlieren und sich zu Kompromissen bereit erklären.“

Sberbank: „Bank of the Year“ und die zweitwertvollste Banken-Marke in Europa.

belegte Sberbank dabei Rang zwei. Ihr Markenwert stieg 2012 um 3,4 Mrd. USD auf insgesamt 14,2 Mrd. USD. Damit konnte die Bank auch im weltweiten Ranking um vier Positionen aufholen und liegt nun auf Platz 13. Bei der Untersuchung wurden unter anderem die Höhe der Aktiva, Geldströme, Gewinne, Marktanteile, geografische Verbreitung, Image bei ihren Kunden sowie die prognostizierten Kennziffern für die nächsten fünf Jahre bewertet. In Europa sieht The Banker die Sberbank derzeit auf Platz zwei, knapp hinter der französischen BNP Paribas. Dieses Resultat sei, so heißt es aus dem Unternehmen, auch auf die jüngsten Auslandsaktivitäten der Bank zurückzuführen, darunter die Integration der Tochterbanken der Sberbank Europe AG in acht Ländern Mittelund Osteuropas. In Slowenien, der Slowakei, Kroatien, Banja Luka, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien firmiert die Bank bereits unter dem Namen Sberbank, ebenso die Holding mit Sitz in Wien als Sberbank Europe AG. (red)

2013 werde also nicht bis Jahresende unter dem Italien-Bann stehen, so die Hoffnung und Erwartung der beiden Fonds-Verbände. Insgesamt steht die Fondsbranche hinsichtlich regulatorischer Rahmenbedingungen fast schon notorisch vor immer neuen Herausforderungen. Dies könnte laut May zu einer verstärkten Konzentration in der Branche führen. „Auch den regulatorischen Aufwand muss wer bezahlen“, so May. Man arbeite aber auch in der Zukunft an der bestmöglichen Umsetzung im Sinne der Kunden, betont Bednar.  (lk)

voestalpine Angebot

Hybridanleihe umtauschen Wien. Die voestalpine AG will die im Oktober 2007 begebenen Hybridanleihen im Verhältnis 1:1 in eine neue Hybridanleihe umtauschen. Das Emissionsvolumen der neuen Hybridanleihe umfasst bis zu 500 Mio. €. Angebote können bis 14.03.2013 abgegeben werden. Diese Einladung richtet sich, so das Unternehmen, ausschließlich an bestehende Inhaber der Hybridanleihe 2007. Neuinvestoren können die Hybridanleihe nicht zeichnen. „Wir wollen das Gesamtvolumen an Hybridkapital derzeit nicht erhöhen, aber gleichzeitig ein potenzielles Refinanzierungsrisiko für den Zeitraum nach Oktober 2014 frühzeitig reduzieren“, sagt Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine. Bei Nichtkündigung durch die voestalpine läuft die Hybridanleihe 2007 zu den vereinbarten Konditionen auf unbestimmte Zeit weiter (Kupon variabel 3-Monats-Euribor +5,05%). Die voestalpine kann zu jedem Kupontermin (dreimonatlich) kündigen. (red)


f o nds : pa r k

Freitag, 1. März 2013

financenet – 19

financenet@medianet.at

Luxusgüter Wachstum der Branche 2013 von 6 bis 8 Prozent erwartet, 90 Prozent davon steuern Schwellenmärkte bei

short

Luxus-Aktien fürs Depot

Henderson-Manager erwartet Pfund-Talfahrt London. Matt Beesley, Head of Global Equities von Henderson Global Investors, erwartet im Interview mit „BloombergBusinessweek“ eine Baisse des Pfund Sterling. Moody‘s hatte vor Kurzem das UK-Rating auf AA1 gestutzt. Die Herabstufung sei aber in erster Linie peinlich für den UK-Schatzkanzler, die Finanzmärkte werde sie kaum beeinflussen, meint Beesley. (lk)

Investmentfonds mit Fokus auf Luxusartikelhersteller auf Jahressicht mit guten Performances. weiter ohne Abstriche intakt. Die Kombination aus Profitabilität und Solidität kennzeichnet die Fundamentaldaten der Luxusbranche.

linda kappel

Der weltweite Wohlstand dürfte bis zum Jahr 2017 um fast 50% steigen. Bereits jetzt gibt es mehr Millionäre in Asien als in Europa. Luxusbranche“, so die Expertin. Die Nachfrage aus China dürfte auch in den kommenden Jahren durchschnittlich zweistellige Wachstumsraten erzielen. Ein wichtiger Grund: Chinesische Konsumenten reisen mittlerweile häufiger ins Ausland und nutzen diese Gelegenheit, um sich mit Luxus­gütern einzudecken. Chinesen kaufen inzwischen 30% aller Luxusgüter – die Tendenz ist weiter steigend. „Wir erwarten, dass neben den Chinesen auch Konsumenten aus

titel bietet die Chance,

Anleger ziehen eine Mrd. aus Gold-ETF ab

über gut geführte westliche Konzerne am Konsumwachstum der EM zu partizipieren.“ andrea gerst, swiss & global

Gucci & Co.: Fundamentaldaten sind Kombination aus Profitabilität und Solidität.

Brasilien, Russland und dem Nahen Osten zum Wachstum beitragen werden“, sagt Gerst. Höhere verfügbare Einkommen und eine Vorliebe für westliche Luxusmarken seien die Haupttreiber für eine starke Nachfrage aus EM.

M&A für 2013 erwartet Luxusmarken haben die letzten fünf Jahre gut überstanden. Zahlreiche starke Marken wie Prada, Ferragamo, Michael Kors und

Brunello Cucinelli haben während dieser Zeit überhaupt erst den IPO gewagt. Die Preisgestaltungskraft erfolgreicher Luxusmarken bleibt

„Von den liquiditätsstarken Unternehmen könnten in 2013 viele Fusionen und Übernahmen ausgehen“, sagt Huang Sun. Aber: „Gute Marken bleiben teuer, die besten Marken stehen normalerweise nicht zum Verkauf.“

au s g e w ä hlt e f o n d s m i t f o ku s luxusgüterherstell er

Investmentfonds ISIN Perf. 1 J Perf 3 J (kumul.) Allianz Deluxe – A EUR LU0256866673 15,48 85,70 JB Luxury Brands Fund EUR B LU0329429897 13,51 78,879 ING (L) – Invest Prestige & Luxe LU0119215076 13,22 74,66 Credit Suisse Equity Fund Global Prestige LU0348402537 12,59 85,11 Clariden Leu (Lux) Luxury Goods Equity Fund LU0348402297 11,47 – Quelle: finanzen.net, onvista.de; Angaben ohne Gewähr

© EPA

Reise- und konsumfreudig

„Anlage in Luxusgüter-

© APA/Helmut Fohringer

Wien/Frankfurt. Für die Luxusgüterbranche wird sich das Jahr 2013 mit einem Wachstum von 6 bis 8% zu einem weiteren soliden Jahr entwickeln – dies erwarten die Fondsmanagerinnen Scilla Huang Sun und Andrea Gerst, die den JB Luxury Brands Fund von Swiss & Global verwalten. Etwa 90% dieses Wachstums werden weiterhin auf Konsumenten aus den Emerging Markets (EM) entfallen. Schon heute sorgen sie für die Hälfte des Gesamtumsatzes mit Luxusgütern. „Dieser Anteil wird wahrscheinlich weiter steigen“, erwartet Huang Sun.

Mehr Risikofreude führt zu Umschichtung in andere Rohstofffonds.

Washington. In den USA haben Anleger dem weltweit größten börsennotierten Indexfonds (ETF) auf Gold erstmals seit fünf Monaten den Rücken gekehrt. Sie zogen im Jänner 1 Mrd. USD (758,4 Mio. €) aus dem SPDR Gold Trust ab. Dahinter stecke die Lust auf mehr Risiko, so Analysten. Die SPDRMarke Spyder hält fast 1.300 t Gold, der Wert: ca. 65 Mrd. USD.  (ag)

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Freitag, 1. März 2013

financenet@medianet.at

Analysehaus Absolut Research Jahresauftakt begann für Alternative Publikumsfonds positiv; immer mehr Managed Futures-Produkte als UCITS

„Risk-On“ ließ 2013 gut beginnen Managed Futures und Long/Short-Equity-Strategien profitierten gegen Ende 2012 von gesteigerter Risikolust der Anleger.

Im Jänner erzielten fast alle beobachteten Indizes eine positive Rendite, so Absolut Research. Gemessen über alle Einzelfonds, lag sie bei 1,04%. Bester Index war der Absolut Research UCITS Alternative Strategy Index – Equity Long/ Short, der 2,35% zulegte und somit noch ein wenig besser abschnitt als die Managed Futures. Verglichen mit dem EuroStoxx 50, der 2,8% zulegte, jedoch eine rund doppelt so hohe Volatilität aufweist wie die Long/Short-Fonds, zeigt sich risikoadjustiert im Jänner eine deutliche Outperformance.  (lk)

Michael Busack, Absolut Research: „Etablierte Managed Futures-Manager halten“.

Moody’s-Bonitätsherabstufung Experte meint: „Verlust des AAA-Ratings wurde von Profi-Anlegern erwartet“

short

Fidelity: UK-Downgrade bereits eingepreist

Schroders I: US-Fonds wieder eröffnet

Wien/London. Am Freitagabend hat Moody’s Großbritannien von der Bestnote AAA auf Aa1 herabgestuft. Das Downgrade weist Parallelen zum Entzug der Bestnote für die USA auf; die UK-Regierung werde nun die Haushaltskonsolidierung verschieben, meinen Andrew Wells, Global Chief Investment Officer für Anleihen bei Fidelity Worldwide Investment, und Trevor Greetham, Leiter Asset Allocation und verantwortlich für die Fidelity Multi Asset Funds. „Der Verlust des AAA-Ratings für Großbritannien ist weitgehend eingepreist und wurde von professionellen Anlegern erwartet. Die Herabstufung ist die Konsequenz des fehlenden Wirtschaftswachstums und des beständig hohen

London. Der Schroder ISF US Mid & Small Cap Equity wurde im April 2011 für Neuinvestitionen geschlossen, „um einer Volumensausweitung entgegenzutreten, die bestehende Investoren möglicherweise negativ betroffen hätte“, wie damals begründet wurde. Nun wurde der Fonds wieder geöffnet. Das Volumen des Fonds beläuft sich den Angaben zufolge per Ende Jänner 2013 (über alle Tranchen) auf mehr als 770 Mio. €. Aufgelegt wurde er 2004 und seitdem durchgehend von Jenny Jones verwaltet. „Nach dem jüngsten Ausbau der Kapazitäten im FondsmanagementTeam können wir den Fonds jetzt wieder öffnen, um das außergewöhnlich attraktive Umfeld für US Mid & Small Caps zu nutzen“, wird erklärt. (red)

Wells: „Sorgen überflüssig, ob man bei UK-Bonds seine Pfund retour bekommt“.

© Flickr/Judy Baxter

Charttechnik Index-Ausbruch könnte bevorstehen

Frankfurt/Wien. AXA Investment Managers (AXA IM), der zum AXAVersicherungskonzern gehörende Asset Manager, hat 2012 Marktanteile gewonnen, die Bruttomittelzuflüsse beliefen sich auf 101 Mrd. €. Positive Ergebnisse seien in allen Assetklassen, insbesondere aber im Bereich Fixed Income, erzielt worden, heißt es. Die Zuflüsse ließen das verwaltete Vermögen auf 554 Mrd. € steigen (+8%), damit wurde das bisherige Rekordjahr

Frankfurt/Wien. Dominik Auricht von der HypoVereinsbank onemarkets, der Produktmarke der UniCredit Bank AG für Anlage- und Hebelprodukte, ist von den guten Chancen auf den australischen Börsen überzeugt. Australiens Aktienbarometer S&P/ASX 200 Index hat dank einer starken Entwicklung in den vergangenen Monaten das mehrjährige Hoch bei 5.002 Punkten nach oben durchbrochen. Werde dieser Ausbruch in den kommen-

© EPA

Schroders II: 500 Mio. im Multi Asset Fonds

Verschuldungsniveaus“, so Wells. Problematische Schuldenstände dürften heuer noch zu weiteren Downgrades von Staaten führen. Greetham sieht in der unflexiblen Anwendung der Sparmaßnahmen in Großbritannien zum Teil den Grund für das fehlende Wirtschaftswachstum und damit für die Abstufung der Bonität der Staatsanleihen. Er zieht Paralleln zu den USA, wo die Strategie, die Haushaltskonsolidierung so lange zu verschieben, bis die Konjunktur wieder Tritt fasst, sich jetzt auszuzahlen scheint. Die US-Wirtschaft könnte der Verschuldungsfalle entkommen. Fazit der Fidelity-Experten: „Manchmal ist es besser, die Rating-Agenturen zu ignorieren.“ (lk)

Verwaltetes Vermögen Bruttomittelzuflüsse von 101 Mrd.

AXA IM 2012 mit Rekordvolumen

Schroders sieht ein attraktives ­Umfeld für US-Mid & Small Caps.

Wien. Nur neun Monate nach der Fondsauflage am 18. April 2012 hat das im Schroder ISF Global Multi-Asset Income verwaltete Vermögen die Marke von 500 Mio. € überschritten, so das Fondshaus. Dies bestätige den Bedarf nach nachhaltigen, planbaren und diversifizierten Erträgen im aktuellen Niedrigzinsumfeld. Der Fonds investiert benchmarkunabhängig und flexibl in einer Vielzahl von Ländern, Sektoren, Märkten; hohe Dividendenrenditen bzw. Anleiherenditen stehen im Fokus.  (lk)

„Risikoadjustiertes Plus“

© Absolute Research/Werner Bartsch

Allerdings könne das vergangene Jahr unstrittig als eines der schlechtesten Jahre für Managed Futures bezeichnet werden. Die eher mittelfristig ausgerichteten Trendfolger kamen mit dem ständigen Wechsel der Trends nicht

solut Research GmbH 54 Fonds mit dieser Strategie; unter den fünf größten Fonds finden sich namhafte Anbieter wie Winton Capital Management, Aspect Capital oder Man Investments, die ihre jeweiligen Offshore-Strategien umstellen.

2012 war für AXA Investment Managers ein sehr erfolgreiches Jahr.

„Down under“ nicht übersehen

2007 übertroffen. 2011 noch hatte AXA IM Abflüsse in Höhe von 1 Mrd. € hinnehmen müssen.

Multi-Experten-Ansatz „Der Erfolg von AXA IM im Jahr 2012 bestätigt die Qualität unseres Multi-Experten-Ansatzes und unser Vertrauen in aktives Management“, wird CEO Dominique Carrel-Billiard vom Brancheninformationsdienst fondsprofessionell zitiert. 2012 habe man vor allem auf „pragmatische Investmentstrategien” gesetzt, die Inflationsschutz und Wertsicherung bieten oder die Diversifikation verbessern helfen oder durch Investitionen in High Yield-Anleihen und Kurzläufer höhere Renditen ermöglichen. Darüber hinaus wurden die Vertriebsaktivitäten ausgebaut, vor allem in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland. Zudem habe man versucht, die Prozesseffizienz zu verbessern, insbesondere durch die Integration von AXA Rosenberg und die Bereinigung der Palette an Investmentfonds. (red)

den Tagen bestätigt, bestünden aus technischer Sicht durchaus gute Chancen auf einen weiteren Anstieg auf das Hoch vom Mai 2008 von 5.959 Punkten. Mit einem durchschnittlichen KGV für 2013 von 15,3 und einer Dividendenrendite von 4,3% seien die im Index notierten Konzerne moderat bewertet. Allerdings ist Australien als Rohstofflieferant nach China für Negativ-Meldungen aus dem Land der Mitte anfällig.  (red)

© EPA

Zu häufige Trendwechsel

zurecht, sodass gerade aufgebaute Positionen im nächsten Moment zu Verlusten führten. Zum Ende des Jahres und zu Beginn 2013 stellten sich aber in mehreren Risiko-Asset-Klassen stabile Trends ein. Davon konnten im Jänner Managed-FuturesFonds besonders profitieren. Gemessen am Absolut Research UCITS Alternative Strategy Index – Managed Futures erzielten die Fonds eine Rendite von 2,12% und beendeten den dritten Monat in Folge im Plus. Auffallend sei, dass zunehmend etablierte Managed Futures-Strategien auch als UCITS-Fonds (Anm.: Fonds, die der EU-Regelung Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities entsprechen) einer breiteren Investorengemeinschaft zugänglich gemacht wurden und werden, betont Absolut Research-Gründer Michael Busack. Aktuell analysiert die Ab-

© Fidelity/Nick Liseiko

Hamburg/Wien. Das Jahr 2013 begann für Publikumsfonds aus dem Segment Alternative Investments vielversprechend, zieht das Hamburger Analyseunternehmen Absolut Research GmbH Resümee. Im Zuge der anhaltend positiven Marktentwicklung, die durch die Neubewertung der Risiken der Euroschuldenkrise im zweiten Halbjahr 2012 ausgelöst wurde, konnten im Jänner besonders Long/Short-Equity- und Managed-Futures-Fonds profitieren. Im Mittel erreichten Alternative Publikumsfonds eine Rendite von 1,04%.

Ein Anstieg des Index der australischen Börse auf 5.959 Zähler scheint möglich.


banking

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financenet@medianet.at

OeNB Neu auf der Homepage der Nationalbank – interaktives Tool soll Österreicher ßber Risiken und Ertragschancen bei Veranlagungen aufklären

Platz nehmen im Finanzcockpit Wien. Die Finanzkrise offenbarte, was nicht nur Insider schon lange ahnen: Das Wissen der Österreicher ßber Finanzdinge ist – gelinde gesagt – verbesserungswßrdig. Dieser Zustand soll nun behoben werden: Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat ab sofort ein neues Tool auf ihrer Homepage. Die Vermittlung von Finanzwissen, insbesondere der Zusammenhang von Risiko und Ertrag bei Veranlagungen, steht im Mittelpunkt des sogenannten Finanzcockpits.

Risikobewusstsein stärken

Tool aber weder eine Anlageberatung noch Anlagebeurteilung erfolgt. Beim Finanzcockpit werden im Detail folgende vier Module angeboten: Risikoprofil: persÜnliches Risikoprofil erstellen und sich so mit dem eigenen Risikoverhalten und Veranlagungszielen auseinandersetzen; Portfoliosimulation: Erstellen eines individuellen Anlageportfolios und Schwankungsbreite von Erträgen unterschiedlicher Anlageformen ßber bestimmte Anlagezeiträume erfahren; WissensbÜrse: Information ßber Veranlagungsprodukte und Hinweise fßr Anleger; Risiko-

Darts und Gewinnspiel: Wissen und Geschicklichkeit ßber Veranlagungen tes-ten und an der quartalsweisen Verlosung teilnehmen. Die Internetadresse lautet: www. oenb.at/de/ueber_die_oenb/wirtschaft/Finanzcockpit. Zum besseren Verständnis von Wirtschaftsund Finanzthemen wurde auch ein Onlinetool zum Thema „Inflation� erstellt. Auch Erste Bank & Sparkasse setzen mit einem Videokurs mit Rainer Mßnz auf eine Verbesserung des Wirtschaftswissens und der Finanzbildung der Österreicher (siehe auch Story auf Seite 24). (rk)

Š APA/Herbert Neubauer

„Inflationscockpit“ zum Verständnis von Wirtschafts- und Finanzthemen.

OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny wil das Finanzwissen der Ă–sterreicher verbessern.

Vier unterschiedliche Module sollen Hilfestellung bei kĂźnftigen Finanzentscheidungen geben und Bewusstsein schaffen, dass mehr Ertrag zumeist mit mehr Risiko verbunden ist. Es wird von der OeNB extra darauf hingewiesen, dass mit diesem

Caixabank Stellenabbau

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3.000 gefeuert

Barcelona. Nach einer Reihe von Zukäufen will die spanische Caixabank wieder mehr auf ihre Rentabilität achten und deshalb 3.000 Arbeitsplätze abbauen. Dies teilte das in Barcelona ansässige Geldhaus mit, das zur drittgrĂśĂ&#x;ten spanischen Bank Caixa gehĂśrt. Es wären knapp zehn Prozent der mehr als 32.600 Beschäftigten im Gesamtkonzern. Die Caixabank war im Zuge der Konsolidierung im spanischen Bankensektor einer der aktivsten Käufer. Im vergangenen Jahr hatte das Institut die Banca Civica erworben und die Banco de Valencia durch eine NotĂźbernahme gerettet. Gewerkschaften haben jĂźngst die Sorge geäuĂ&#x;ert, dass in diesem Jahr 12.000 spanische Bankangestellte ihren Job verlieren kĂśnnten. (APA/red)

Gutmann Neuer Partner

Striberny leitet

Wien/Salzburg. Der gebßrtige Salzburger Robert Striberny (50) wird fßr die Leitung der neuen Gutmann-Niederlassung in Salzburg zuständig sein, die Mitte März erÜffnet wird. In der Aufsichtsratssitzung am 19. März wird Striberny auch zum Partner der Bank bestellt. Derzeit sind 15 Fßhrungskräfte als Partner bzw. geschäftsfßhrende Partner an der Bank beteiligt. Mehrheitseigentßmer der Bank Gutmann ist die Industriellenfamilie Kahane. (red)

JETZT NEU: DAS VIOLA-KONTO 0,7'(5 VIOLA-BANKOMATKARTE 81'9,(/(00(+5 ,QNOXVLYHEUR 19,11*XWVFKHLQIÄ‘UGHQ*(79,2/(770HJDVWRUHHLQH)Ä‘KUXQJPLWHLQHU$XVWULD/HJHQGHGXUFK *XWVFKHLQIÄ‘UGHQ*(79,2/(770HJDVWRUHHLQH)Ä‘KUXQJPLWHLQHU$XVWULD/HJHQGHGXUFK GDV$XVWULD0XVHXP19,11 %(UPĂƒÄ‡LJXQJDXI7DJHVNDUWHQIÄ‘UDOOH+HLPVSLHOH)UHLNDUWHQIÄ‘UHLQ+HLPVSLHO (UPĂƒÄ‡LJXQJDXI7DJHVNDUWHQIÄ‘UDOOH+HLPVSLHOH)UHLNDUWHQIÄ‘UHLQ+HLPVSLHO QDFKIUHLHU:DKOGLH.RQWR1XPPHUEHJLQQWPLW1911XQGGDVJDQ]HNRVWHWQXUEUR 19,11SUR4XDUWDO 

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Der begeisterte Golfer Robert Striberny wechselt von Vontobel zu Gutmann.

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B a n k i n g / I n s u r a n c e : Watc h

22 – financenet

Freitag, 1. März 2013

financenet@medianet.at

Internet-Ranking Mit 1,6 Millionen Seitenaufrufen pro Jahr binnen einem Quartal von Platz 16 auf Platz 2 vorgerückt

short

VAV stürmt auf Platz zwei

Personalabbau bei Goldman Sachs

VAV Versicherung ist sehr erfolgreich mit ihrem Portal www.vav.at im Suchmaschinen-Ranking. Keyword-Kombinationen in die Studie ein.

Helga Krémer

Bei Goldman Sachs müssen mehr Mitarbeiter als normal um Job zittern.

New York. Normalerweise trennt sich Goldman Sachs jedes Jahr von fünf Prozent seiner Mitarbeiter. Dieses Jahr werden es mehr sein. Das Handelsgeschäft leidet derzeit unter niedrigen Gewinnen. Die US-Investmentbank steht offenbar noch in dieser Woche vor einem weiteren Arbeitsplatzabbau. Dabei werde das Aktienhandelsgeschäft diesmal wohl stärker betroffen sein als die im vergangenen Jahr kräftiger gestutzte Sparte für festverzinsliche Papiere. In den vergangenen beiden Jahren hatte Goldman 3.300 Mitarbeiter und damit neun Prozent der Belegschaft ent-lassen. (ag)

Zuwächse bei Sitesaufrufen Das Suchmaschinen-Ranking von Iphos IT-Solutions wird seit 2009 regelmäßig durchgeführt und umfasst die Websites aller in Österreich tätigen Versicherungen. Norbert Griesmayr, Generaldirektor der VAV Versicherung, meint dazu: „Die sprunghafte Verbesserung im Ranking bestätigt unsere Erfahrungen. Die SuchmaschinenOptimierung steht bei uns stark im Fokus und das zeigt sich nun auch in den Ergebnissen. Jedes Jahr verzeichnen wir hohe Zuwachsraten bei den Seitenaufrufen und Abschlüssen. Unsere Internet-Services werden von den Kunden hervorragend angenommen.“ Zusätzlich bietet die Website der VAV auch einen Zugang zu unabhängigen Versicherungsmaklern.

VAV-Generaldirektor Norbert Griesmayr: glücklich über Sprung auf Platz 2.

500 Mio. Jährlich ab 2014

Valida Vorsorge Management Erfolgreiche Umsetzung betriebsökologischer Projekte

Finanztransaktionssteuer

Auszeichnung von Ökoprofit Wien. Am 25. Februar fand die offizielle Preisverleihung für den ÖkoBusinessPlan unter dem Ehrenschutz der Wiener Umweltstadträtin Ulrike Sima statt. Der Valida Vorsorge Management wurde dabei die Zertifizierung als „Ökoprofit“-Unternehmen verliehen. „Diese Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung unseres effizienten Nachhaltigkeitsengagements. Als führende Unternehmensgruppe und Kompetenzzentrum der betrieblichen Vorsorge setzen wir auch weiterhin einen klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und streben eine jährliche Ökoprofit-Zertifizierung an“, erklärt Andreas Zakostelsky, Vorsitzender des Vorstands der Valida Vorsorge Management. (ag)

Kiew. Die EU stimmt zu, der Ukraine mit dem politischen Instrument der makrofinanziellen Hilfe eine Unterstützung für den Zahlungsbilanzbedarf bereitzustellen. Der im Rahmen des Programms bereitgestellte Gesamtbetrag in Höhe von 610 Mio. € ist dazu gedacht, die durch den IWF bereitgestellte Finanzierung zu komplementieren. Die entsprechende Vereinbarung zwischen der Ukraine und der EU wurde während des 16. Ukraine-EU-Gipfels unterzeichnet, der am 25. Februar in Brüssel (Belgien) stattfand.(ots)

Rabobank muss ­zahlen: über 300 Mio. Euro

Andreas Zakostelsky, Vorstandsvorsitzender der Valida Vorsorge: sehr erfreut.

Preis Jury lobt ökologische und soziale Ansprüche

NFC Mobile Bezahldienste

JPMorgan Kostensenkung

Wien/St. Pölten. Der rebellische Waldviertler Schuhunternehmer Heini Staudinger (GEA), der mit der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) einen öffentlichen Kampf um sein umstrittenes Finanzierungsmodell austrägt, ist in Hamburg mit einem Preis des „Zeit“-Verlags ausgezeichnet worden. Die Jury hob laut zeit.de hervor, dass sich Staudinger mit seinen

Barcelona. Das Kreditkartenunternehmen Visa und der Smartphonemarktführer Samsung wollen gemeinsam mobile Bezahldienste mit dem NFC-Nahfunk vorantreiben. Alle Samsung-Telefone mit NFC-Chip werden künftig ab Werk für das Paywave-Bezahlsystem von Visa fit gemacht, teilten die Unternehmen auf dem „Mobile World Congress“ in Barcelona mit.

New York. Trotz guter Geschäfte und eines Rekordgewinns im vergangenen Jahr kündigte die USBank JP Morgan Chase bei einer Investorenveranstaltung den Abbau von 4.000 Stellen in diesem Jahr an. Das soll dazu beitragen, die Kosten heuer um rund eine Mrd. USD auf 59 Mrd. USD (44,35 Mrd. €) zu senken. Auch die Deutsche Bank und die Commerzbank stehen vor harten Einschnitten. (APA)

© Rabobank

Unbequemer Schuhmacher

Auf Manipulation folgt Strafe, im Fall der Rabobank mehr als 300 Mio. €.

Wien. Im österreichischen Finanzministerium zeigt man sich von den Aussagen des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble (CDU), wonach die Deutschen 2014 noch nicht mit Einnahmen aus der europäischen Finanztransaktionsteuer rechnen, unbeeindruckt. Nach dem bisherigen Zeitplan der EU-Kommission soll die Finanztransaktionsteuer Anfang 2014 in den beteiligten EU-Staaten eingeführt werden. Daran gibt es aber offenbar im deutschen ­Finanzministerium Zweifel. Im österreichischen Finanzministerium ist man nicht beunruhigt und rechnet nach wie vor mit Einnahmen von 500 Mio. € jährlich ab 2014. (APA)

© Valida/ Helmreich

Ukraine erhält 610 Millionen Euro

Waldviertler-Schuhen den Zwängen der Globalisierung widersetze und den Menschen in einer der ärmsten Regionen Österreichs langfristig Arbeitsplätze biete. Staudinger hat zum Ausbau seines Geschäfts mehr als 3 Mio. € von Kunden und Freunden eingesammelt, was die FMA als unerlaubten Bankbetrieb untersagt. Der GEAChef will auch die über ihn verhängten Strafen nicht zahlen.

Zahlen via Funk

Stellenabbau

GEA-Chef Heini Staudinger will sich nicht unterkriegen lassen – und wurde geehrt.

Zudem werden Banken Kontoinformationen direkt auf die Geräte laden können. Bei der NFCTechnik kann man zum Bezahlen sein Smartphone oder eine Karte mit entsprechendem Chip einfach vor ein Kassenterminal halten. Die Partner wollen zudem gemeinsam an der nächsten Generation von NFC-fähigen Samsung-Geräten mit Visa-Zahlungstechnologie arbeiten. Auch Visa-Konkurrent Mastercard stellte in Barcelona sein neues System „MasterPass“ vor, eine Art digitale Brieftasche, bei der Zahlungsdaten in der Internetcloud gespeichert werden. (ag)

© EPA

Bezahlen wird noch leichter

© APA/Hans Klaus Techt

Amsterdam. Die zweitgrößte niederländische Bank Rabobank muss einem Bericht zufolge mit einer Strafe von mehr als 440 Mio. USD (330,7 Mio. €) wegen der Manipulation von Interbankenzinssätzen rechnen. Die Strafe liegt damit zwischen den 290 Mio. USD, auf die sich die britische Bank Barclays verständigt hatte, und den 612 Mio. USD, die die Royal Bank of Scotland kürzlich gezahlt hatte. Die Bank stehe kurz vor einer Einigung mit den Behörden in den USA und Großbritannien, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Entscheidung könnte demnach im Mai fallen. (APA)

© Foto Wilke

© EPA

Wien. Dass ordentliche, benutzerfreundliche Internet-Seiten erfolgsoptimierend sind, ist ja kein Geheimnis mehr. Wenn dann noch die Suchmaschinen das auswerfen, was man wirklich wollte, umso besser. Im Rahmen des SuchmaschinenRankings werden quartalsweise die Google-Ergebnisse von derzeit insgesamt 69 Versicherungswebsites untersucht. Für die aktuell vorliegende Studie wurde die Liste der geprüften Keywords überarbeitet und erweitert, um dem sich verändernden Nutzungsverhalten der User zu entsprechen. Die Statistiken von Google wurden nach besonders häufig abgefragten Keywords untersucht. Wenig oder überhaupt nicht benutzte Begriffe oder Begriffskombinationen wurden gelöscht. Insgesamt fließen nun mehr als 450 Keywords oder

Stellenabbau bei JPMorgan ist un­ ausweichlich – 4.000 müssen gehen.


Wien – der Duft der Stadt. Spritzig, belebend, spontan. Inspiriert von der Vielfalt.

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24 – financenet

Freitag, 1. März 2013

financenet@medianet.at

Uniqa 2.0 Dank konsequenter Umsetzung des Strategieprogramms schreibt der heimische Versicherer wieder schwarze Zahlen

Heimkehr in die Gewinnzone Nach einem durchwachsenen Jahr 2011 konnte die Uniqa Group im Vorjahr ein erfreuliches Ergebnis erzielen.

Das Ergebnis im Detail

Die Zukunft heißt 2.0

Nicht nur beim EGT, auch beim Konzernergebnis (nach Steuern und Minderheitenanteilen) konnte der Versicherer punkten. So wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 130,3 Mio. € erzielt, 2011 waren es minus 245,6 Mio. €. Ausschlaggebend dafür war ein solides operatives Kerngeschäft, wie die Uniqa meldet: Die laufenden Prämien, einschließlich der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung, wuchsen für die gesamte Gruppe um 1,5 Prozent auf knapp über 5 Mrd. €. Dabei konnten die Wachs-

Bei den gesamten verrechneten Prämien (inkl. Sparanteile der Lebensversicherung) wurde ein leichter Anstieg um 0,2 Prozent auf über 5,54 Mrd. € erreicht. Bei der Konzernkostenquote nach Rückversicherung konnte das Versicherungsunternehmen ebenfalls punkten und diese auf 25% senken. „Jetzt geht es darum, dass wir unser Strategieprogramm ‚Uniqa 2.0‘ weiter konsequent umsetzen“, lässt Brandstetter auch am künftigen Weg der Gruppe keine Zweifel aufkommen. (mst)

Umfrage Mehr als die Hälfte der Österreicher ist mit dem eigenen Wirtschafts-Know-how nicht zufrieden

short

Profundes Finanzwissen ist stark gefragt

Rückzahlungen an die EZB laufen verhalten

Wien. Wie sieht es eigentlich mit dem Wissen der Bevölkerung bei Finanz- und Wirtschaftsthemen aus? Dieser Frage ist das Marktund Meinungsforschungsinstitut Integral nachgegangen – mit erstaunlichem Ergebnis.

Frankfurt. Zurückhaltung zeigen die Banken des Euroraums bisher bei der Tilgung der Notkredite an die Europäische Zentralbank: 356 Institute wollen 61,1 Mrd. €, die aus der zweiten großen Geldspritze der EZB stammen, vorzeitig zurückzahlen; das ist nur knapp die Hälfte der erwarteten 120 Mrd. €. Der Rückfluss aus den beiden Notkrediten beläuft sich bisher auf 212 Mrd. €, das sind gerade mal 20% der Gesamtsumme, die von der EZB bisher bereit­ gestellt wurde. (dpa/red)

Diesem Wunsch kommen Erste Bank & Sparkasse nun mit der neuen Videoserie „Auf einen Espresso mit Rainer Münz“ nach.

Profi-Tipps per Video Münz leitet das Research & Knowledge Center der Erste Group und erklärt nun wöchentlich in den Videobotschaften die wichtigsten Begriffe, Wirtschaftsentwicklungen und Zusammenhänge – das Ganze leicht verständlich aufbereitet und kompakt. Dabei geht er Fragen wie „Was ist eigentlich Inflation?“ oder „Wird es den Euro in ein paar Jahren noch geben?“ auf den Grund. Zu finden unter „www.erstebank.at/finanzbildung“ oder auf YouTube. (mst)

Reichlich Aufholbedarf Fast zwei Drittel der Österreicher bekennen sich laut IntegralUmfrage zu Wissensdefiziten in Finanz- und Wirtschaftsfragen. Gut die Hälfte der Befragten hält auch die Ausbildung, die dazu an den österreichischen Schulen geboten wird, für nicht ausreichend. Interessantes Detail: 55% erwarten, dass sich die Banken verstärkt des Themas annehmen.

Banken-Insolvenzrecht für mehr Stabilität Wien. Mit einem neuen Bankeninterventions- und -restrukturierungsgesetz (BIRG) will Finanzministerin Maria Fekter für mehr Stabilität und Sicherheit sorgen. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Aufsichtsbehörde in Zukunft früher einschreiten kann und verpflichtet außerdem die Kreditinstitute, für einen möglichen Krisenfall entsprechend vorauszuplanen. „Wir wollen in Zukunft Bankenpleiten zulasten der Steuerzahler und der Wirtschaft größtmöglich verhindern“, so die Finanzministerin.(APA/red)

Rainer Münz erläutert Finanzbegriffe einfach und kompakt in Videoclips.

Boom Geldsendungen

Award Grandseigneur der Versicherungsbranche von der IVA ausgezeichnet

Überweisungen: Österreich top

IVA-David geht an Günter Geyer Wien. Der Interessenverband für Anleger, besser unter der Abkürzung IVA bekannt, verleiht alljährlich den „David“: Dieser spezielle Preis geht ausschließlich an Persönlichkeiten und Unternehmen, die durch aktionärsfreundliches Engagement hervorstechen sowie die Kapitalmarktkultur maßgeblich fördern. Nun wurde ein ganz Großer der heimischen Versicherungsbranche

mit dem IVA-David 2012 geehrt: Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins, hat am 19. Februar 2013 die Auszeichnung von IVA-Präsident Wilhelm Rasinger entgegengenommen. „Die Verleihung des ‚IVA-David‘ ist für mich eine besondere Ehre“, freute sich Günter Geyer sichtlich über den Award. „Aktionärsfreundliches Handeln und die

© Hannes Berzsenyi

„Rumänisches ­Roulette“: ÖVAG kontert Wien. Die Österreichische Volksbanken AG kann dem Bericht „Rumänisches Roulette“ des Magazins Format wenig abgewinnen. Michael Mendel, Aufsichtsratvorsitzender der Volksbank Rumänien, sieht die Darstellung als extrem verkürzt: „Die Quote der ausfallsbedrohten Kredite ist unter Kontrolle gebracht und nun stabil; sie ist zwar hoch, entspricht in etwa aber dem, was am rumänischen Markt üblich ist.“ (APA/red)

Uniqa-Chef Andreas Brandstetter setzt weiterhin auf das Strategieprogramm.

Günter Geyer erhält den „David 2012“ von IVA-Präsident Wilhelm Rasinger.

regelmäßige Kommunikation mit Investoren sind wichtige Säulen der VIG-Erfolgsgeschichte.“ Am Erfolg der Vienna Insurance Group (VIG) war Geyer ja maßgeblich beteiligt. So expandierte die Gruppe unter seiner Führung erfolgreich nach Zentral- und Osteuropa. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der VIG zeichnete ebenfalls für die Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammaktien – und damit die Gleichberechtigung aller Aktionäre – im Jahr 2005 verantwortlich.

© panthermedia.net/Sven Weber

„Wir haben im Jahr 2012 das geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung“, zieht CEO Andreas Brandstetter Bilanz. Seit dem Sommer 2011 setzt der Versicherungsriese ja auf ein langfristiges Maßnahmenpaket, als

tumsmärkte in CEE einen Anstieg von acht Prozent auf mehr als 1,18 Mrd. € verzeichnen. Hierzulande musste der Versicherer zwar einen Rückgang um zwei Prozent hinnehmen, konnte aber dennoch laufende Prämien in der Höhe von 3,47 Mrd. € erzielen.

© Uniqa Group

Maßnahmenpaket greift

Uniqa 2.0 bekannt, mit dem Ziel, die Zahl der Kunden bis 2020 auf 15 Mio. zu erhöhen und das EGT bis 2015 um bis zu 400 Mio. € zu steigern. Im Fokus sind dabei die Kernmärkte Österreich sowie Zentral- und Osteuropa (CEE).

© HWWI

Wien. Der neu eingeschlagene Weg der Uniqa trägt erste Früchte: Mit einem EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) von 205,4 Mio. € konnte die Uniqa Group 2012 wieder schwarze Zahlen schreiben, so das vorläufige Ergebnis. Damit erzielte der heimische Versicherer gegenüber dem Jahr zuvor ein sattes Plus von 44,9%. Zugegeben: 2011 war für die Uniqa kein berauschendes Jahr – durch hohe Einmaleffekte belastet, wurde da beim EGT ein Minus von 322,3 Mio. € eingefahren.

Engagiert und ideenreich

Auch in Europa sind viele Familien auf Geldtransfers angewiesen.

IVA-Präsident Wilhelm Rasinger hob auch den „konstruktiven Umgang mit Privatanlegern und deren Vertretern“ in seiner Ansprache hervor. Nicht zuletzt war auch der hohe Anteil an inländischen Aktien im Portfeuille der VIG für die Auszeichnung ausschlaggebend, und auch die langfristige Vertriebskooperation mit der Erste Group wurde erwähnt, die ebenfalls auf eine Initiative von Günter Geyer zurückzuführen ist.  (mst)

Wien. Mehr als die Hälfte der Menschen in Europa und Zentralasien hat kein Bankkonto. Mit Rücküberweisungen ist es Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund trotzdem möglich, Geld an die Familie in der Heimat zu schicken – ein Service, den etwa Western Union anbietet und der bestens angenommen wird: Immerhin liegt Österreich auf Platz 10 der Sendeländer und zählt zu den Top 20 weltweit.  (mst)


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

Freitag, 1. märz 2013 – 25

© EHL Immobilien

rekordergebnis

EHL unter Geschäftsführer Michael Ehlmaier fuhr 2012 erneut ein Spitzenergebnis ein 

www.ehl.at

erste wiener Immobilienmesse

Brancheninitiative: Sie kommt am 16. und 17. März im Messe Wien Congress Center  Seite 30

Wir leben Immobilien.

Wiens Wohnbaustadtrat: „Auf dem richtigem Kurs“

MIETPREISE IN ÖSTERREICH Stadt Salzburg Innsbruck Wien Linz Bregenz Graz Klagenfurt Eisenstadt Sankt Pölten

Seite 27

© Reed Messe

real:estate

Top Büros Wohnungen Anlageimmobilien

€/m² Wfl. 11,1 10,9 10,8 8,7 8,5 8,4 7,7 7,7 6,3

Quelle:

IMMO-AGS 20. Februar - 27. Februar 2013

IATX (27.2.)

176,30

Wochentop ATRS Wochenflop IIA Atrium Warimpex S Immo conwert CA Immobilien Anlagen Immofinanz

-2,73% 0,00% -5,38% 0,00% -0,08% -0,79% -1,27% -1,61% -5,38%

IMMO-FONDS 1-Monats-Performance (per 27.2.)

Top 5 Immofonds Henderson Gl. Property Equ. X24,93% First State As. Prop. Sec.A EUR 4,20% First State Gl.Property Sec. B  3,21% FF - Asia Pac. Prop. A Acc EUR 3,09% Invesco Gl. RE Secur.A GBP 3,05% Flop 5 Immofonds DBXT CSI300 Real Estate 1C -5,25% Morgan Stanley As. Prop. B US-2,06% Nordea 1 Gl. Real Est. BP-SEK -1,81% Henderson As-Pac. Prop.E X2 -1,61% iShares STOXX A/P.600 RE Cap-1,34% 20. Februar - 27. Februar 2013

CERX (27.2.)

467,51

-1,15%

inhalt Immo:Capital > Airportcity voll vermietet 26 Immo:Markets > L.I.S.I. beim SolarDecathlon in Kalifornien 28 > Datenbank für Immo­Ausbildung 28 > Bergbauunternehmen Rio Tinto bohrt mit Strabag 29 Law & Order/People & Dates > WU-Campus kommt

© Xxxxx Xxxxxxx

Monatstop Henderson Gl. X2 4,93% Monatsflop ComStage ETF -5,63%

Wien punktet im internationalen Vergleich Wiens Vizebürgermeister ­Michael Ludwig will mit jährlich 7500 neuen Wohnungen für Nachschub am begehrten Wohnungsmarkt sorgen. „Wir jammern auf hohem Niveau.“ Beim Mietrechtsgesetz ortet er Konsens im Grundsatz: „Alle wollen es reformieren.“  Seite 26

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26 – financenetreal:estate

Freitag, 1. März 2013

financenet@medianet.at

short

© APA/Georg Hochmuth

Wienerberger muss Verluste einstecken

Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig Ausbau neuer Wohngebiete als Hilfe für steigende Bevölkerungszahlen

„Ich kann bei Betongold nur zur Vorsicht raten“

Stadt Wien plant für bald zwei Millionen Einwohner: „Reform des Mietrechts ist unausweichlich.“

Salzburg. Der Baukonzern Alpine wird gemeinsam mit dem tschechischen Bauunternehmen OHL ZS im Auftrag der staatlichen tschechischen Straßenund Autobahndirektion einen Teilabschnitt der Autobahn D1 sanieren. Das Auftragsvolumen für die Erneuerung des 9 km langen Abschnitts zwischen Lhotka und Veklá Bítes beträgt 24 Mio. Euro (597 Mio. tschechische Kronen). Der zweispurige Autobahnbetrieb soll während der Sanierungsarbeiten aufrecht bleiben. (ots)

© EPA

Schweizer Implenia liefert Rekordergebnis

Ex-Bundesrat Moritz Leuenberger verlässt den Implenia Aufsichtsrat.

Zürich. Der Schweizer Baukonzern Implenia hat wegen guter Ergebnisse der Sparten Real Estate und Infra mit 71,2 Millionen Franken (rund 56 Millionen Euro) Reingewinn das beste Resultat seiner Geschichte erzielt. Der Umsatz stieg um 6,9 Prozent auf 2,696 Mrd. Franken (2,2 Mrd. Euro). Der Betriebsgewinn (EBIT) übertraf mit 104,1 Mio. Franken das mittelfristige Ziel von 100 Mio. (81 Mio. Euro) ein Jahr früher als erwartet. Im Vorjahr lag der Betriebsgewinn bei 93,5 Mio. Franken. (red)

Vizebürgermeister Michael Ludwig: Herr über Österreichs größten Immobilienmarkt.

sätzliche Mittel. Neben den Objektförderungen für Neubau und Sanierung gibt es auch die Individualförderung: Wohnbehilfe für Einkommensschwache. Bereits 2007 haben die Neubauleistung deutlich angehoben. Rund 6.000 geförderte Wohnungen werden jedes Jahr errichtet, dazu kommen weitere 1.000 bis 1.500 Wohneinheiten über frei finanzierte private Projekte. Mit Beginn der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise haben die Investitionen privater Bauherren stark nachgelassen, jetzt kommen sie zum Glück wieder. Aus diesem Grund habe ich 2011 eine Wohnbauinitiative gestartet, die 6.250 frei finanzierte Wohneinheiten bringt. Die Stadt hilft, indem sie günstige Grundstücke und Finanzmittel zur Verfügung stellt. Die Wohnungsangebote sind speziell auch für jene interessant, deren

medianet: Es heißt allerdings oft, die Stadt müsste noch mehr tun. Ludwig: Wien fördert das Wohnen jährlich mit 600 Millionen Euro, das ist ein Spitzenwert im internationalen Vergleich. Wir haben ein sehr gutes Mischsystem; wir geben die gesamte Wohnbauförderung tatsächlich für das Wohnen aus und investieren auch noch zu-

Einkommen über den Obergrenzen des geförderten Wohnbaus liegt. medianet: Aber braucht Wien nicht sogar noch mehr Neubauten? Ludwig: Wir jammern auf hohem Niveau. Die Stadt Wien unternimmt enorme Anstrengungen und schafft auch die Rahmenbedingungen. Das beginnt bei Bereitstellung von Liegenschaften. Wir haben 2 Mio. Quadratmeter Grundflächen, die wir für den geförderten Wohnbau bereitstellen. Durch die Deckelung der Grundpreise wird die Voraussetzung für erschwinglichen Wohnraum erfüllt. Im Wohnungsneubau liegt zudem der Schwerpunkt auf einem ausdifferenzierten und vielfältigen Angebot, etwa mit den neuen Smart-Wohnungen. medianet: Die Grundpreise sind stark gestiegen, viele erwarten nun

Immofinanz Strategische Hotelverkäufe gehen weiter

St. Petersburg Airportcity Phase 1 voll vermietet

St. Moritz. Die Immofinanz Group hat den Verkauf von 100% der Anteile an der Schweizer Les Bains de St. Moritz Holding AG, Eigentümerin des Kempinski Grand Hotel des Bains, abgeschlossen. Die Immofinanz zieht sich damit weiter aus dem nicht zum Kerngeschäft zählenden Hotelbereich zurück. Neuer Eigentümer der 7,5 ha großen Liegenschaft, auf der sich das Grand Hotel, das Casino St. Moritz, die Kempinski Hotelresidenzen, das Heilbad und weitere Nebengebäude befinden, ist ein internationaler Investor. Der Verkauf erfolgte über Buchwert.

Wien/St. Petersburg. Die Joint Venture-Gesellschaft Zao Avielen A.G. der österreichischen Immobilienunternehmen Warimpex, CA Immo und UBM hat ein weiteres Unternehmen des Gazprom Konzerns auch für die noch freien 5.000 m� als Mieter der Airportcity St. Petersburg gewonnen. Damit sind die beiden Türme „Jupiter 1“ und „Jupiter 2“ der ersten Bauphase mit einer Fläche von etwa 16.000 m� nun zu 100% vermietet. Erst im Dezember 2012 hatte sich eine Tochterfirma der OAO Gazprom Invest Zapad für die modernen Büroräumlichkeiten am Flughafen St. Petersburg, „Pulkovo 2“, entschieden und zwei Drittel der Flächen gemietet.

Closing Grand Hotel in St. Moritz

Gemessen am Buchwert war das Kempinski zuletzt das bedeutendste Objekt der Immofinanz Group im Geschäftsfeld Hotels. „Für zwei weitere, kürzlich renovierte Hotels – das ‚Hilton Danube‘ und das ‚Leonardo Vienna‘ – wurden die Verkaufsprozesse gestartet. Damit geht die Devestition dieser Assetklasse strategiekonform in die Zielgerade“, sagt der CEO der Immofinanz Group, Eduard Zehetner. (red)

Weitere Hotel-Verkäufe „Die Transaktion ist eine WinWin-Situation für Verkäufer und Käufer. Der künftige Eigentümer verfolgt eine langfristige Strategie für Standort und Nutzung, in die sich das lokale Management Team in St. Moritz bereits aktiv einbringt“, kommentiert Raimund Kirchleitner, CEO der veräußerten Schweizer Objekt- und Management-Gesellschaft.

Gazprom holte sich jetzt den Rest ortentscheidung. Die Airportcity St. Petersburg wird von der Projektgesellschaft Zao Avielen A.G. entwickelt und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum internationalen Flughafen St. Petersburg „Pulkovo 2“. Das Joint Venture-Projekt ist das allererste Businesscenter der Premiumklasse an diesem Standort, einem der am schnellsten wachsenden Wirtschaftsräume St. Petersburgs.  (red)

Beste Verkehrsanbindung

Weiter Konzentration aufs Kerngeschäft: Eduard Zehetner, Immofinanz.

Für Gazprom waren die modern und offen gestalteten Großraumbüros, die Flughafennähe, die gute Anbindung an die wichtigsten Autobahnen sowie die Faktoren Innovation und Sicherheit in der Airportcity St. Petersburg die wesentlichen Kriterien für die Stand-

© CA Immo

Tschechische Autobahn: Alpine saniert Teilstück

medianet: Es heißt oft, Wohnraum wird in Wien knapper und teuer? Michael Ludwig: Natürlich gibt es Zuzug, im Moment rechnen wir mit einer Steigerung um 14 Prozent auf zwei Millionen Einwohner bis 2035. Das hatten wir schon einmal um 1900; nun geht es wieder dorthin. Aber Wien ist in einer sehr günstigen Situation, verglichen mit anderen großen Städten. 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener leben in einer geförderten Wohnung: entweder in einer der 220.000 Gemeinde- oder einer der rund 200.000 geförderten Wohnungen. Die sind ein ganz wichtiges preisdämpfendes Element und im gesamten Stadtgebiet verteilt, das sorgt für starke soziale Durchmischung. Es gibt keine Ghettos für Arme oder Reiche. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, gleichzeitig auch Präsident des Deutschen Städtetages, hat unlängst wieder Wien als sein Vorbild bezeichnet. Wir haben einen stabilen Markt – während in anderen europäischen Städten, vor allem dort, wo der kommunale Wohnungsbestand verkauft wurde, die Preise stark angezogen haben.

auch einen weiteren Anstieg der Mieten. Sie wollen die erlaubten Zuschläge auf den gesetzlichen Miet-Richtwert auf 25 Prozent begrenzen. Ludwig: Wir haben wegen der internationalen Finanzkrise eine sehr starke Nachfrage auf Immobilien erlebt: eine regelrechte Flucht ins ‚Betongold‘ und ein Anstiegen der Preise. Mittlerweile ist der Plafond erreicht. Wer heute noch in Immobilien investieren will und sich hohe Renditen erwartet, dem kann ich nur zu höchster Vorsicht raten. Wir haben ein starkes Mietrecht. Eine Übertragung der Investitionskosten auf die Mieten ist nicht möglich und die erzielbaren Renditen in der Vermietung sind daher überschaubar. Wesentlich bessere Alternativen finden Anleger etwa in den Wohnbauanleihen. Was das Mietrecht betrifft: Allen ist klar, dass es zu einer Novelle des Mietrechts kommen muss, aber das ist Bundesmaterie. Ich versuche zwischen den Interessensvertretungen von Mietern und Vermietern zu vermitteln. Mein Vorschlag lautet, mehr Transparenz zu schaffen. Wir haben in Wien den zweitniedrigsten Richtwert für Mieten in ganz Österreich, gleichzeitig sehen wir, dass am Markt Zuschläge bis zu 100 Prozent verlangt werden. Mieter und Wohnungssuchende haben zudem keine Möglichkeit zur Überprüfung; hier muss mehr Transparenz hinein. Zudem müssen auch Bereiche im Mietrechtsgesetz reformiert werden. Ich möchte auch die ab 1953 errichteten Häuser stärker einbeziehen und auch die Vermietung von ins Eigentum übernommenen, geförderten Wohnungen. Gleichzeitig muss dafür gesorgt sein, dass der Vermieter genug erhält, um Erhaltung, Sanierung usw. auch finanzieren zu können. (gst)

© medianet

Wien. Das Ergebnis nach Steuern des weltgrößten Ziegelproduzenten verschlechterte sich in der Bilanz für 2012 gegenüber dem Jahr davor von plus 39,4 Mio. auf minus 40,5 Mio. Euro. Grund dafür sind die Nachfrageschwäche in Europa und die Restrukturierungskosten in Höhe von insgesamt 43 Mio. Euro, die bereits vollständig in der Bilanz berücksichtigt worden seien. Hinzu kam eine Firmenwertabschreibung von 9,8 Mio. Euro in Kroatien. „Wir haben einen Verlust gemacht, aber er ist geprägt durch Einmaleffekte“, sagte Wienerberger-CEO Heimo Scheuch. Die Restrukturierung läuft auf Hochtouren. Die Dividendenauszahlung für 2012 beträgt voraussichtlich 12 Cent je Aktie und soll in Summe rund 13 Mio. Euro betragen. Wienerberger beschäftigt in Österreich rund 850 Mitarbeiter; weltweit sind es mehr als 13.000.  (red)

© Immofinanz Group

Einmaleffekte prägen Verluste: ­Wienerberger-CEO Heimo Scheuch.

Wien. Die Stadt Wien ist mit Abstand Österreichs größter Immobilienmarkt. Die Bevölkerung wächst, ebenso steigen die Immobilienpreise. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig schildert seine Strategie.

Bruno Ettenauer, CEO CA Immo: erfolgreiches Joint Venture in Russland.


Immo:markets

Freitag, 1. März 2013

financenetreal:estate – 27

financenet@medianet.at

EHL I Erfreuliche Zahlen: Insgesamt wurden Anlageimmobilien um 450 Mio. Euro vermittelt, der Honorarumsatz stieg um satte 45 Prozent

2012 mit neuem Rekordergebnis Wien. Der Immobiliendienstleister EHL Immobilien konnte 2012 mit einem Jahresumsatz von Ăźber 15 Mio. â‚Ź allein in Ă–sterreich ein neues Rekordergebnis erzielen. GegenĂźber 2011 wurde gar ein Umsatzplus von 45% erreicht. „Besonders wichtig ist, dass dieses Spitzenergebnis nicht auf Einzelerfolgen bestimmter Sparten beruht, sondern dass kontinuierliche Zuwächse in all unseren Geschäftsfeldern dazu beigetragen haben“, erklärt der GeschäftsfĂźhrende Gesellschafter Michael Ehlmaier. „Dank einiger neuer Kunden und Mandate sehen wir auch das aktuelle Geschäftsjahr sehr optimistisch.“ Im Kerngeschäft, der Vermittlung von Immobilien, waren 2012 vor allem die Umsatzsteigerungen in den Bereichen Investment, Einzelhandel und Eigentumswohnungen erwähnenswert. Im Geschäftsfeld Investment

wurden Objekte um mehr als 450 Mio. â‚Ź vermittelt. Darunter waren einerseits sehr groĂ&#x;e Transaktionen, wie die beiden Einkaufszentren Haid und Graz (140 Mio. â‚Ź), andererseits zahlreiche Zinshäuser mit einem Transaktionsvolumen von 160 Mio. â‚Ź sowie einige BĂźroimmobilien und Neubauwohnungshäuser.

Wachstumskurs fortsetzen Sehr positiv entwickelt sich auch das Segment Immobilienbewertung, das mit Zuwachsraten von 40% ebenfalls ein stark expandierender Bereich innerhalb der EHL

ist. Auch die kommenden Jahre soll der Wachstumskurs fortgesetzt werden. „Die ausgezeichneten Zahlen sind das Resultat unserer langjährigen positiven Kundenbeziehungen“, fasst Ehlmaier zusammen. EHL Immobilien konnte mit 1.200 vermittelten Wohnungen im Eigentums-, Vorsorge- und Mietwohnungsbereich seine MarktfĂźhrerschaft im GroĂ&#x;raum Wiens weiter ausbauen. Mit mehr als 50.000 mďż˝ vermittelter BĂźrofläche in Wien konnte EHL auch in diesem Segment seine fĂźhrende Marktposition festigen, heiĂ&#x;t es aus dem Unternehmen. (red)

Š EHL Immobilien

Starke Zuwächse gab es bei Investment, Einzelhandel und Bewertung.

Michael Ehlmaier, EHL: „Wir sehen auch das aktuelle Geschäftsjahr sehr optimistisch.“

EHL II Verkauf vermittelt

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Porr-Tochter verkauft Asto-Park in ­Oberpfaffenhofen; EHL vermittelte.

tKPVSOBMJTUJTDIBVGCFSFJUFUOBDI den wichtigsten Themen tVNGBTTFOEFSFSXFJUFSUFS4FSWJDFUFJM BMT/BDITDIMBHFXFSL

Jahrbuch fĂźr unternehmerische Verantwortung

Wien/Oberpfaffenhofen. Mit dem Verkauf der Bauteile I und II des Technologiezentrums „Aerospace & Technology Park Oberpfaffenhofen“ (Asto Park) bei MĂźnchen konnte EHL Immobilien eine vielbeachtete Transaktion in Deutschland erfolgreich abschlieĂ&#x;en. Der Asto Park ist einer der modernsten Technologieparks im GroĂ&#x;raum MĂźnchen, die beiden fast voll vermieteten Bauteile umfassen insgesamt rund 11.000 mďż˝ Mietfläche. Man bietet im AstoPark einzelne Lagen von 250 mďż˝ bis 5.000 mďż˝ pro Gebäude an. Die Flexibilität der Gebäude ermĂśglicht unterschiedlichste Nutzungen, vom BĂźro bis zur „kleinen“ Produktion. Direkt zugeordnet sind die Nebenräume (KĂźchen und WC-Anlagen). AuĂ&#x;erdem wurden in zentraler Lage zusätzliche Besprechungs- und Konferenzbereiche eingerichtet. Verkäufer sind der Ăśsterreichische Immobilienentwickler Strauss & Partner Development, ein Tochterunternehmen der Porr Gruppe, sowie die Asto Aerospace & Technology Park GmbH, die gemeinsam den Asto Park entwickelt und errichtet haben. Erworben wird das Objekt von einem internationalen, privaten Käufer. Bekannt ist der Asto Park vor allem durch den benachbarten Standort des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums. Daher kommt der GroĂ&#x;teil der Mieter aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Satellitennavigation und Automotive mit Schwerpunkt Forschung und Entwicklung am Standort. (red)

2013

Porr: Asto Park

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immo:markets

28 – financenetreal:estate

Freitag, 1. März 2013

financenet@medianet.at

TU Wien Plus-Energie-Haus geht neue Wege bei energie- und ressourcenschonender Bautätigkeit

L.I.S.I. beim Solar-Bewerb

ImmoNomade von Philipp Kaufmann 3P.zum.Glück

fort und Lebensqualität meist zu einem höheren Energieverbrauch. „Daher müssen innovative Gebäudekonzepte entwickelt werden, die Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz mit Kostengünstigkeit und hohem Komfort vereinen“, erklärt Bundesministerin Doris Bures.

Fritz Haslinger

de die ersten Worte einer

Wien. Erstmals nimmt Österreich in Kalifornien (USA) am weltweit bedeutendsten Wettbewerb für solares und nachhaltiges Bauen teil. Ein Team der TU Wien schaffte es mit seinem Öko-Solarhaus L.I.S.I. (Living Inspired by Sustainable Innovation) in die Endrunde des Solar Decathlon, der „Oscar-Verleihung“ im Bereich Solartechnologie. Der vom US-Energieministerium veranstaltete Wettbewerb ist die anerkannte Leistungsschau der Branche. Das österreichische Team konnte sich gegen 130 Projekte aus aller Welt durchsetzen und startet Oktober 2013 gegen 19 andere Bewerber in die Endrunde. Klimawandel und die zunehmende Ressourcenknappheit stellen die Schlüsselfragen der Zukunft. Und in diesem Umfeld hat sich Österreich, gemeinsam mit den anderen EU-Ländern, zu einem

Kolumne, die einmalig sein soll, aber hoffentlich mehr als einmal erscheinen wird. Sie steht unter dem Titel „ImmoNomade“. „Was ist das nun wieder?“, fragen Sie sich zu Recht. Auslöser für diesen Begriff war ein Schlüsselerlebnis in meinem Leben: Bei einer Baubesprechung waren die Teilnehmer völlig überrascht, dass ich ihnen aus meiner wissenschaftlichen Tätigkeit ein Werkzeug anbieten konnte, mit dem sie die Aufgabe der Kostenschätzung für den Lebenszyklus einfach besser – ich glaube fast erstmals – berechnen konnten. Begonnen hat es mit dem Ausspruch des Bauherrn: „Wenn wir die Folgen unserer Entscheidung nur wirklich berechnen könnten, würde ich ja gerne die Vollkosten als Budget vorgeben; auch als Grundlage für die Honorare.“ Für mich waren die

© Solar Decathlon Team Austria

J

Gebäudekonzept nutzt ausschließliche Sonnenenergie; es entspricht allen Kriterien der Nachhaltigkeit. ede Tradition hat einen Beginn - Sie lesen gera-

Tradition in Kalifornien

Das österreichische Öko-Solarhaus hat beste Chancen beim Solar Decathlon.

ambitionierten Ziel verpflichtet: Bis 2020 will man 20% weniger Treibhausgase emittieren beziehungsweise soll die Energieeffizienz bis zum Jahr 2020 um 20% gesteigert werden und der Anteil Erneuerbarer Energie dann ebenfalls 20% betragen. Massive Energieeinsparungen seien vor allem bei der Gebäude-

technologie möglich, heißt es seitens des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Die Bauwirtschaft erzeugt rund 40% des Energie- und Ressourcenverbrauchs und verursacht 40% des Abfallaufkommens sowie CO2-Ausstoßes. Zusätzlich führen steigende Anforderungen an Kom-

Datenbank Erstmals sämtliche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen um den Themenbereich Immobilie im Netz

Vorteile dieses aus der Theorie

Transparenz in der Immobilien-Ausbildung

stammenden Tools sonnenklar. Der Bauherr hingegen war sich zu Beginn sicher, auch weiterhin mit den Baukosten rechnen zu

Wien. Über die Plattform „immobranche.at“ sind zum ersten Mal sämtliche Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema „Immobilie“ online abrufbar.

können. Der kleine und für mich so selbstverständliche Hinweis änderte das. Ja, es wandelte sich eine ganze Sichtweise und Einstellung. Das Projekt ist heute

Für Profis und Neulinge

fast fertig und ich bin mir sicher, es ist anders als ursprünglich

Wende Deutlich positives Ergebnis für 2012 wird erwartet

Strabag und Rio Tinto Exklusive Partnerschaft

Wien. Der Baukonzern Porr schaffte 2012 infolge seiner erfolgreichen Neuausrichtung die Wende und erwartet für das abgelaufene Geschäftsjahr ein deutlich positives Ergebnis.

Melbourne/London/Wien. Die weltweit tätige Bergbaugesellschaft Rio Tinto hat gemeinsam mit Herstellern für Tunnelbohrmaschinen zwei Tunnelbohrsysteme (TBS) und ein Schachtbohrsystem (SBS) entwickelt. Gleichzeitig hat der europäische Baukonzern Strabag SE mit Rio Tinto einen Vertrag über zwei Phasen für eine langfristige Partnerschaft unterzeichnet. In Phase 1 wird Strabag Versuchsvortriebe mit den neuen

© immobranche.at

und Praxis zu vermitteln, Ideen

zeugt, dass diese Gebiete vor allem in meiner Heimat, der Im-

Porr-Neuausrichtung erfolgreich

mobilienwirtschaft, noch stärker miteinander vereint werden müssen. In der Zwischenzeit pendle ich als ImmoNomade gerne zwischen den beiden Gebieten – mit einem Rucksack in der Hand, wo ich jeweils für das andere Gebiet Hilfreiches hineinpacken werde – und Ihnen regelmäßig in dieser Kolumne mitbringe.

Höchststand bei Aufträgen

„ Mit Wissen

Zum 31. Dezember 2012 erreichte der Auftragsbestand gegenüber 2011 einen Zuwachs von über 20% und entspricht mit 3.370 Mio. €

kommt die Verantwortung zu handeln

Mehr zur Nachhaltigkeit im ÖGNI Blog, wie : „Blue Buildings Mehrwert einer $'."Ï:ERTIlZIERUNGh

© Porr

von Adolf Merl, Sprecher Fachausschuss, ÖGNI Auditor

www.ogni.at

Porr-Chef Karl-Heinz Strauss freut sich über die hervorragenden Zahlen.

Langfristig gemeinsam bohren

einem historischen Höchststand. Auch die Produktionsleistung 2012 wird sich nach Konzernangaben auf dem hohen Niveau des Vorjahrs bewegen und die Portfoliooptimierung im Immobilienbereich konnte bereits erfolgreich gestartet werden.

Nettoverschuldung gesenkt Dank der erzielten Ergebnisse und des implementierten „fitforfuture“-Optimierungsprogramms konnte die Nettoverschuldung innerhalb eines Jahres signifikant reduziert werden. „Im Geschäftsjahr 2012 haben sich sämtliche Unternehmenskennzahlen positiv nach oben entwickelt. Dies beweist, dass wir mit unserer Strategie des intelligenten Wachstums in unseren Heimmärkten Österreich, Deutschland, der Schweiz, Polen und Tschechien den richtigen Weg eingeschlagen haben. Auch angesichts eines schwierigen Umfelds im In- und Ausland bewährte sich unser Konzept“, sagt Porr­Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Strauss.  (APA/fh)

Die Qualität zu fördern ist ein wesentliches Ziel des Netzwerks für Facility Management. Und um dieses Ziel zu unterstreichen, werden bereits zum elften Mal seitens der FMA und IFMA Ausbildungspreise in den Kategorien: A (Masterthesen, Diplomarbeiten, Doktorarbeiten), B (Bachelor-Arbeiten) sowie C (Projektarbeiten, Abschlussarbeiten, Modulararbeiten und Praxisberichte) vergeben. (fh)

Ausbruchssystemen und Technologien abwickeln und die Systeme optimieren. Nach erfolgreicher Abwicklung der Testbaustellen folgt die Phase 2, in der Strabag für die Dauer von fünf Jahren exklusiv alle Bauvorhaben von Rio Tinto mit den neuen Systemen ausführen wird. Die drei Systeme sind technische Innovationen. Strabag setzt hiermit den Einstieg in das neue Geschäftsfeld „Mechanische Vortriebe in der Minenindustrie“.  (fh)

© Strabag

Dinge 360 Grad zu screenen. Ich bin leidenschaftlich in der Theorie und in der Praxis und über-

Erfolgsfaktor Qualität

Qualität mit Kooperation fördern: Datenbank für Immobilienprofis umnd Neulinge.

ergriffen und ich sah für mich den Auftrag, zwischen Theorie

Erfolg nötig ist. Ja, ich mag es, Perspektiven zu wechseln, die

der Bogen von Projektentwicklung, Hausverwaltung, Recht & Steuern & über Facility Management, Asset Management bis zur Vermarktung von Immobilien und dem Thema Nachhaltigkeit.

Das in Kooperation mit dem Netzwerk für Facility Management in Österreich, der Facility Management Austria (FMA) und der IFMA Austria entwickelte Datenbank-Projekt richtet sich an Immobilienprofis genauso wie an Neulinge. Die Daten reichen vom zweistündigen Überblicksseminar bis zum postgradualen Studium, vom 360-Grad Fachhochschulstudiengang bis zur Spezialistenkonferenz. Thematisch spannt sich

gedacht, realisiert worden. Besser. Ganz ehrlich: das hat mich

zu transportieren und Probleme zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen, wenn es für den

Das Haus L.I.S.I. ist nicht der erste anerkannte österreichische Fußabdruck in Kalifornien: Bereits im Jahr 1921 hat der Wiener Rudolph Schindler ein Wohnhaus mit Büro in West Hollywood entworfen, in dem heute das MAK-Center für Kunst und Architektur residiert. Neben der TU Wien beteiligen sich die Fachhochschule (FH) St. Pölten, die FH Salzburg, das Austrian Institute of Technology AIT und andere heimische Firmen an dem L.I.S.I. Großprojekt. (APA)

Der Bergbauriese Rio Tinto will Strabag-Know-how nutzen und Tunnel bohren.


I mmo : Ma r kets/ L aw &O r de r

Freitag, 1. März 2013

financenetreal:estate – 29

financenet@medianet.at

Umstrukturierung Die Anwaltssozietät Torggler Rechtsanwälte berät den Sekthersteller Schlumberger

short

Torggler lässt es sprudeln

Schäuble hält an „Stuttgart 21“fest Stuttgart/Berlin. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält trotz absehbarer Mehrkosten in Milliardenhöhe am Bahnprojekt „Stuttgart 21“ fest. „Stuttgart 21 wird gebaut”, sagte Schäuble der Stuttgarter Zeitung. Es gebe ein „gesamtstaatliches” Interesse an dem Projekt. Der Tiefbahnhof und die daran anschließende Schnellbahntrasse seien von „enormer Tragweite“ für Baden-Württemberg, so Schäuble.  (APA/dpa/red)

Schlumbergers Kräuterspirituosenbereich wurde in die neu gegründete Gurktaler AG abgespaltet.

„Sehr komplex” Die Spaltung einer börsennotierten Gesellschaft mit Streube-

Dorda Brugger Jordis: Neuer Rechtsanwalt

Kathrin Weber, Partnerin bei Torggler Rechtsanwälte, leitete das Mandat.

© Dorda Brugger Jordis

sitzanteil zur Neugründung einer ebenfalls notierten Gesellschaft ist in der Umsetzung und Abstimmung der einzelnen Schritte komplex und wird daher in der Praxis selten durchgeführt. „Die Umstrukturierung war aufgrund der Börsennotierung und des Streubesitzanteils an der Schlumberger AG sehr herausfordernd und mit gängigen Umgründungen nicht vergleichbar; mit der erfolgreichen Umsetzung des Projekts konnten wir unsere breite Erfahrung bei Umgründungen und unser Know-how im Kapitalmarktbereich eindrucksvoll unter Beweis stellen”, erklärt Partnerin Kathrin Weber, die das Mandat federführend betreute. Kathrin Weber verstärkt seit September letzten Jahres das Team der Torggler Rechtsanwälte OG als Partnerin. Zuvor war sie sieben Jahre im Corporate Team von Schönherr tätig.  (red)

© Torggler Rechtsanwälte

Wien. Die Anwaltssozietät Torggler Rechtsanwälte hat das österreichische Sekthaus Schlumberger bei einer Umstrukturierung der Unternehmensgruppe begleitet. Die börsennotierte Schlumberger AG spaltete ihren Kräuterspirituosenbereich in die neu gegründete Gurktaler AG ab, an der die Aktionäre im gleichen Verhältnis wie an der Schlumberger AG beteiligt sind. Davor wurden durch interne Maßnahmen alle Geschäftsanteile von Gesellschaften im Kräuterspirituosenbereich bei der Schlumberger AG gebündelt. Anfang Februar wurde die Gurktaler AG an der Wiener Börse platziert, ihre Aktien listen im gleichen Segment wie die der Schlumberger AG.

Philipp Freimann ist neuer Rechts­ anwalt bei Dorda Brugger Jordis.

Brüssel Abkommen

Mergers & Acquisitions Priceline.Com kauft die Kayak Software Corporation

Einheitliches EU-Patent

CHSH berät Priceline.com Wien. Die Anwaltssozietät CHSH Cerha Hem­pel Spie­gel­feld Hla­wati hat die US-börsennotierte Priceline.com beim Erwerb der Kayak Soft­ware Cor­po­ra­tion bera­ten. Käufer Pri­ce­line betreibt über ihre Grup­pen­ge­sell­schaf­ten meh­rere Online-Reisebüros. Kayak ist Ent­ wick­ler einer Meta­such­ma­schine für Rei­se­leis­tun­gen und betreibt unter ande­rem die öster­rei­chi­sche Web­seite „checkfelix.com“. Die wich­tigste Inter­net­seite von Kayak ist „kayak.com“.

Brüssel. In Brüssel hat die Mehr­ zahl der EU-Mitgliedsstaaten ein Abkom­men für ein ein­heit­li­ches EU-Patent unter­zeich­net. Die­ses soll vor allem eine güns­ti­gere und raschere Patent­an­mel­dung ermöglichen. Aktuell kostet eine Patent­an­ mel­dung und Vali­die­rung in allen 27 EU-Staaten durch­schnitt­lich 36.000 €. Das neue EU-Patent soll laut Anga­ben der Kom­mis­sion nur noch 4.725 € kos­ten, weil sich die Über­set­zungs­kos­ten als bis­her größ­ter Kos­ten­fak­tor wesent­lich ver­rin­gern. Das erste EU-Patent soll nach der­zei­ti­gem Stand im Jahr 2014 ange­mel­det wer­den kön­ nen, wobei sich mit Aus­nahme von Ita­lien und Spa­nien alle EU-Mitgliedsländer beteiligen. (red)

© CHSH

Das Beratungsteam

Niko­lay Yanev & Bern­hard Kofler-Senoner, CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati.

CEE Schönherr in Polen, Slowenien und Rumänien

© Schönherr

Schönherr: 7 neue Partnerinnen

Wien Ex-ÖBB-Chef Huber

DLA Piper Neuzugang

Wien. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Immobilien-Deal der Telekom Austria mit Ex-ÖBB-Chef Martin Huber und dessen Gattin Barbara Huber Lipp abgeschlossen und einen Vorhabensbericht an die Oberstaatsanwaltschaft übermittelt, so die APA. Zentrum der Ermittlungen ist, ob die Immobilie Schillerplatz 4 im Zusammenhang mit dem Zuschlag des Bauprojekts am Südbahnhof für die Firma Seeste steht.

Wien. Die Anwaltssozietät DLA Piper Weiss-Tessbach hat Attila K. Cson­grady (40) als neuen Part­ner in die Kanz­lei geholt. Er ist spe­zia­ li­siert auf grenz­über­schrei­tende Finan­zie­run­gen von Akqui­si­tio­ nen und Pro­jek­ten, struk­tu­rierte Finanz- und Kre­dit­pro­dukte, Deri­ va­tive sowie auf die Restruk­tu­rie­ rung von Ein­zel­kre­di­ten oder Kreditportfolios. Er war zuletzt bei der Anwaltssozietät Fresh­fields Bruck­ haus Derin­ger in Wien tätig.  (red)

Ermittlungen

ger, Mana­ging Part­ner bei Schön­ herr, zu den Ernennungen.

„Im Osten geht Sonne auf“

Agata Demuth ver­stärkt als neue Part­ne­rin das War­schauer Schönherr-Team, Maja Zga­j­nar kehrt als Part­ne­rin zurück ins Büro in Ljubl­jana. Im Bukarester Büro von Schönherr wer­den Oanu Alex­an­dru, Simona Chi­rica, Monica Cojo­caru, Mada­lina Neagu und Sil­via Popa neue Part­ne­rin­nen. (red)

„Im Osten geht noch immer die Sonne auf. Wir set­zen wei­ter­hin auf den qua­li­ta­ti­ven Aus­bau unse­ rer Büros in Zen­tral- und Ost­eu­ ropa. Die rich­ti­gen Leute am rich­ti­ gen Platz – das ist unser Erfolgs­re­zept“, erklärt Chris­toph Lin­din­

Sieben auf einen Streich

© DLA Piper

Wien. Die Anwaltssozietät Schön­ herr hat sie­ben neue lokale Part­ne­ rin­nen in den Büros in Polen, Slo­ we­nien und Rumä­nien ernannt.

Die Schillerplatz 4 Projektentwicklungsgesellschaft, an der Hubers Ehefrau mit 25% und ein Anwalt als Treuhänder mit 75% beteiligt waren, hatte 2006 Teile das Palais am Schillerplatz von der Telekom Austria erworben, eine Baugenehmigung erhalten und 2007 an die Seeste Bau AG verkauft. Der Erlös aus dem Geschäft soll 3,9 Mio. € betragen haben. Von der Telekom Austria wurde das Palais um 6,07 Mio. € netto erworben, verkauft wurde im November 2007 um 11 Mio. € netto. Es gilt die Unschuldsvermutung.  (APA/red)

Wien. Fassadenbegrünung bringt aus ökologischer Sicht große Vorteile, so der Grundtenor der Fachtagung GRÜNgeWANDt, zu der die Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 gemeinsam mit der Baudirektion der Stadt Wien und dem Verband für Bauwerksbegrünung geladen hatte. Bei der Tagung präsentierte die Wiener Umweltschutzabteilung auch ihren neuen „Leitfaden für Fassadenbegrünung”.  (APA/red)

Neuer Partner

3,9 Mio. Euro Erlös M. Cojo­caru, S. Popa, A. Demuth, S. Chi­rica, O. Alex­an­dru, M. Zga­j­nar, M. Neagu.

Fassadenbegrünungen im Wiener Fokus

Attila K. Cson­grady, neuer Partner bei DLA Piper Weiss-Tessbach.

Fiebinger Polak Leon: Neuer Leiter Bankrecht © Fiebinger Polak Leon Rechtsanwaelte

Pri­ce­line wurde von CHSH Kar­ tell­rechts­part­ner Bern­hard KoflerSenoner und Niko­lay Yanev (Anti­ trust, M&A) beraten. (red)

Wien. Phil­ipp Frei­mann (31) ver­ stärkt als neuer Rechts­an­walt das Team der Anwaltssozietät Dorda Brug­ger Jor­dis in Wien. Er stu­dierte an der Uni­ver­si­tät Linz und trat 2008 Dorda Brug­ ger Jor­dis als Rechts­an­walts­ an­wär­ter bei. Frei­mann ist spe­zia­li­siert auf die Berei­che Gesell­schafts­recht, Umstruk­tu­ rie­run­gen und Unternehmensnachfolge.  (red)

Leitet Bankrecht: Martin Gaggl, Fiebinger Polak Leon Rechtsanwälte.

Wien. Mar­tin Gaggl (39) ist neuer Lei­ter des Bereichs Bank– und Kapi­tal­markt­recht bei Fie­bin­ger Polak Leon Rechts­an­wälte in Wien. Er kehrt nach knapp drei­ jäh­ri­ger Tätig­keit als Lei­ter der Rechts­ab­tei­lung und Pro­ku­rist der Credit Suisse S. A., Zweig­ nie­der­las­sung Öster­reich, in die Kanz­lei zurück. Gaggl war bereits von 2001 bis 2010 bei Fie­bin­ger Polak Leon tätig. Er ist spe­zia­li­siert auf Bank- und Kapi­tal­markt­recht, Com­pli­ance, Gesell­schafts­recht, Umgrün­dun­ gen, sowie inter­na­tio­nale Trans­ ak­tio­nen. (red)


p e o p l e & dat e s

30 – financenetreal:estate

Freitag, 1. März 2013

financenet@medianet.at

Brancheninitiative Gemeinsamer Marktauftritt soll forciert werden; die IAI versteht sich auch als Interessensvertreter der Branche

Erste Wiener Immobilienmesse zielgerichtet abgestimmt. Bis dato hätten bereits 70 Unternehmen fix gebucht. „Weitere Unternehmen befinden sich in der Buchungsabwicklung, eine Erweiterung der Messestandfläche ist bereits in Vorbereitung“, so Stani. Durch die hohe Konzentration von Keyplayern repräsentierten die Aussteller der 1. Wiener Immobilienmesse einen großen Marktanteil im Immobilien-Wirtschaftsgroßraum Wiens. (Die Messeteilnehmer sind auf der Website „www.iai.co.at“ oder unter „www.wiener-immobilienmesse.at“ ersichtlich).

biliencard ist der Eintritt gratis. Zahlreiche Vorträge finden an beiden Tagen statt und behandeln Themen rund um die Immobilie, angefangen von „Die richtige Finanzierung Ihrer Wohnimmobilie” (Vortrag der Bawag PSK), die „Neuordnung des österr. Wohnrechts” (Thomas Malloth, Obmann Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Wirtschaftskammer Wien), „Energieausweis – die wichtigsten Neuerungen” (TÜV Austria), „Richtiges Übertragen von Immobilienvermögen” (Kraft & Winternitz Rechtsanwälte) über „Die Entwicklung des Wiener Immobilienmarkts der vergangenen drei Jahre” (IMMOunited) und „Sicheres Investment Anlegerwohnungen” (IMMO Bank) bis hin zu „Meine Immobilie privat verkaufen – Tipps und Tricks für den Privatverkäufer” (Kensington Real Estate Academie) und „Home Staging – Immobilien perfekt inszenieren”. (lk)

Kombi-Ticket Da die Messe zeitgleich und in räumlicher Nähe zur „Wohnen & Interieur“ stattfindet, erwarten sich Stani und Co-Office Manager Harald Schippl regen Besuch. Das Kombi-Ticket gilt für beide Messen. Für Inhaber einer Immo-

Wirtschaftsuniversität Wien Mit ca. 100.000 m² Nutzfläche eines der größten universitären Bauprojekte in der EU

short

Neuer Campus wird in 8 Monaten Realität Wien. In rund acht Monaten ­beginnt für knapp 24.000 Studierende und rund 1.800 Mitarbeiter der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien der Alltag auf dem neuen Campus in Prater-Nähe. Das gesamte Areal soll eine kommunikations- und produktivitätsfördernde Arbeitsumgebung schaffen, es ist daher offen und mit großzügigen Freiflächen konzipiert, heißt es. Neben den zahlreichen Verpflegungsmöglichkeiten finden sich zwei Buchgeschäfte, ein Lebensmittelgeschäft, ein Sportzentrum, ein Kindergarten und zwei Bankomatstationen. Mit der Anbindung an die U2Linie, den Bus 82A sowie die Straßenbahnlinie 1 ist der Campus WU bequem öffentlich erreichbar. Die westlichen Gebäude liegen dabei

Wien. Die Bau- und Energiesparmesse „Bauen & Energie Wien“ zieht eine erfolgreiche Bilanz: 600 Aussteller aus dem In- und Ausland konnten trotz schneereichen Wetters 5,1% mehr Besucher gegenüber 2012 anlocken. Insgesamt ließen sich mehr als 48.600 Besucher über Sicherheit, Haustechnik, Energieeffizienz und die Verwirklichung des eigenen Wohntraums informieren. Rund jeder achte Besucher sei vom Fach gewesen, wird seitens des Veranstalters Reed Exhibitions Messe Wien betont. (red)

Stavros Efremidis neuer conwert-Direktor

Vor dem Hörsaalzentrum der Wirtschaftsuniversität finden sich viele Freiflächen.

Baumit Objekt-Aufwertung durch neues Fassadensystem

NÖ Für 4.400 Einheiten

Hallmann C-Quadrat

Wien. Baumit hat auf der diesjährigen Bauen&Energie Messe in Wien mit Baumit HardTop und Baumit CreativTop die „Fassade der unbegrenzten Möglichkeiten” präsentiert. Mit dem neuen Wärmedämmverbund-System Baumit HardTop lässt sich die Fassade auf vielfältige Art geometrisch gestalten. „Baumit HardTop” betont dabei jeden gewünschten Teil der Fassade oder unterteilt Gebäudeabschnitte in eigene Bereiche.

St. Pölten. Die Niederösterreichische Landesregierung hat in ihrer letzten Sitzung ein großes Förderpaket geschnürt: Insgesamt wurde die Förderung von 4.400 Wohneinheiten beschlossen. Für den Mehrfamilienhaus-Neubau wurden 1.633 Wohneinheiten zur Förderung freigegeben, dazu wurden Darlehen in der Höhe von 49,2 Mio. € und jährliche Zuschüsse von rund 5,7 Mio. € bewilligt. Für die Mehrfamilienhaus-Sanierung von 1.420 Wohneinheiten wurden 4,1 Mio. € an Darlehen und 1,5 Mio. € an jährlichen Zuschüssen freigegeben. Zudem wurde die Förderung zur Errichtung von 695 Eigenheimen mit Darlehen von über 24 Mio. € und die Sanierung von 663 Eigenheimen mit einem jährlichen Zuschuss von 675.500 € beschlossen.

Wien. Beim börsennotierten Fondsanbieter C-Quadrat hat Klemens Hallmann, Eigner der gleichnamigen Immobilien-Holding GmbH in Wien, eine meldepflichtige Beteiligung von 4,53% (197.456 Stück Aktien) erlangt. Persönlich hält er 43.522 und somit 1,0% der Stimmrechte. Die restlichen 3,53% hält seine Immo-Firma, die neben dem An- und Verkauf von Immobilien auch Objekte mit Wertsteigerungspotenzial entwickelt.  (red)

© KWG

Kreative Fassadengestaltung

Stavros Efremidis ist seit 20. Februar geschäftsführender conwert-Direktor.

näher an der U2-Haltestelle Messe, die östlichen Gebäude, allen voran das Teaching Center/Hörsaalzentrum, erreichen Studierende und Mitarbeiter innerhalb weniger Minuten via U2-Haltestelle Krieau. Der gesamte Campus ist frei zugänglich, eine öffentliche Tiefgarage bietet insgesamt 411 Stellplätze, hinzu kommen 850 Fahrradabstellplätze. Apropos Fahrrad: Am Campus werde Sicherheit groß geschrieben, wird betont, ein Sicherheitsdienst macht regelmäßig Rundgänge. Die Sicherheitszentrale im „Library and Learning Center” ist 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche besetzt. Die gesamte Gestaltung ist offen, „dunkle Ecken“ haben beim durchdachten Beleuchtungskonzept keine Chance.  (lk)

„Prägnante Bauteile werden so in Szene gesetzt“, erklärt Georg Bursik, Geschäftsführer der Wopfinger Baustoffindustrie GmbH. Die Baumit HardTop Boards werden direkt auf das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) aufgeklebt. Damit ist nur ein einziges Gewerk mit der Fassade betraut. Die verwendete Baumit FassadenDämmplatte EPS-F plus mit Protect-Beschichtung sorgt für optimalen Schutz gegen Hitze und Kälte, wird betont.

© Pepo Schuster

Licht- und Schaffeneffekte

Baumit konnte 2012 das Umsatzvolumen von 2011 von 840 Mio. € halten.

Da das Erscheinungsbild der Fassade nicht nur von ihrer Farbe abhängt, bietet Baumit einen vielseitig gestaltbaren, pastösen Oberputz an, der sich in 758 möglichen Tönen einfärben und kreativ modellieren bzw. kombinieren lässt. Baumit CreativTop vervielfache dabei die Kombinationsmöglichkeiten durch Licht- und Schatteneffekte der Oberflächenstrukturen. Die Fassade werde so zum einzigartigen Kunstwerk, betont Bursik. CreativTop sei auf WDVS gut geeignet. (red)

Förderpaket

Beteiligung

NÖ: 78% Förderquote Niederösterreich sei bei der Förderquote Österreich-Spitze: 78% der neugebauten und sanierten Wohneinheiten im Land würden gefördert; der österreichweite Durchschnitt liege bei 64%, betont die NÖ Landesregierung. (red).

© C-Quadrat

„Bauen & Energie Wien“: positive Bilanz

Wien. Die conwert Immobilien Invest SE hat zum 20. Februar Stavros Efremidis, ehemals Sprecher des Vorstands der KWG, in das Geschäftsführende Direktorium berufen. Er verantwortet das operative Geschäft im Kernmarkt Deutschland sowie die Bereiche Personal und Vertriebssteuerung. Auf der zweiten Führungsebene wurde Johannes Rudnay zum Regionalleiter für Deutschland bestellt. Er ist Finanz- und Immobilienexperte und war seit 2010 bei conwert für den Bereich Konzernorganisation und Strategie zuständig. Thomas Doll ist weiterhin Chief Financial Officer (CFO) und verantwortet darüber hinaus das operative Geschäft in Österreich und in der Region CEE.  (lk)

Die Messe im Wien Congress Center soll den Dialog in der Branche vorantreiben.

© Boanet

Wien. Am 16. und 17. März geht im Messe Wien Congress Center die 1. Wiener Immobilienmesse über die Bühne. Treibende Kraft hinter dieser Messe ist die IAI (Initiative Aktive Immobilienwirtschaft). Sie wurde aus den Reihen aktiver Immobilienexperten ins Leben gerufen, um einen Dialog innerhalb der Immobilienbranche zu beginnen – mit der Zielsetzung, wieder eine gut besuchte Frühjahrsmesse zu etablieren. „Diese soll sich sowohl für die Besucher als auch für die Aussteller zu einer Institution entwickeln; es soll eine alljährliche Messe werden”, so Anja Stani vom IAI-Office Management. Mit der Reed Messe Wien habe man einen Veranstalter gefunden, der „unsere Vision teilt und über entsprechendes Know-how verfügt“. Das Messekonzept sei mit einem IAI-Kernteam auf die derzeitige Marktsituation sowie auf die Bedürfnisse der Branchengruppen

© Reed Messe Wien/Christian Husar

Messe soll sich zu einer alljährlichen Institution entwickeln; man bietet viel Wissenswertes für Vermieter und Verkäufer.

Die Klemens Hallmann Holding hat sich bei Fondshaus C-Quadrat eingekauft.


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