CSRnet apple stellt an den pranger
Apple forciert den Kampf gegen sogenannte Konflikt-Minerale
Seite IV
technikqueens gesucht
OMV und EVN wecken Interesse junger Frauen an technischen Berufen Seite V
© www.startnext.de/
inside your business. today.
© OMV/Lukas Dostal
© APA/Harmony Mines
medianet
social impact finance
Crowdfunding-Plattform für Finanzierung für Social Entrepreneurs ist nun online Seite VI
Ressourcen schonen mit „grünen“ Ziegeln
© Andi Bruckner/Ernst & Young
short
Wien. Confare und EY Österreich werden im September zum 3. Mal Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Immobilien auszeichnen. Verliehen werden die Green & Blue Building (GBB) Awards, für die man noch bis 31. August – in den Kategorien Produkte und Projekte – einreichen kann. Eine internationale Expertenjury unter dem Vorsitz von Alexander Wlasto (Partner EY Österreich) beurteilt die Einreichungen und entscheidet darüber, wer sie bekommt. (lk)
© Rigips
Wienerberger Heimo Scheuch, CEO des heimischen Ziegelriesen, hält die Fahne für den Baustoff Ziegel hoch: völlig schadstofffrei aus natürlichem Rohstoff, mit top-wärme dämmenden Eigenschaften und langer Lebens dauer. Seite II © Wienerberger/Kurt Keinrath
Wien. Schlechte Raumluft hat alle möglichen Nebenwirkungen: Suboptimale Akustik z.B. oder Schwächung der Leistungsfähigkeit. Gyptone Activ’Air von Rigips schafft hier Abhilfe und ist gleichzeitig optisch ansehnlich. Der natürliche Rohstoff Gips stabilisiert das Raumklima. Er reguliert die Luftfeuchtigkeit, ist völlig geruchsneutral sowie frei von bedenklichen Gasen und Dämpfen. Gyptone Activ’Air reinigt die Luft sogar langfristig, wie es heißt. Auch in der Produktion sei die Ökobilanz top. (red)
Unverzichtbares Nachschlagewerk Nur jedes dritte Großunternehmen übernimmt unternehmerische Verantwortung
inhalt
Green:Building > Jetzt ist Zeit für die richtige Dämmung
freitag, 28. märz 2014
Das CSR-Jahrbuch 2014 ist erschienen III
CSR:Awards > Neuerungen beim Austrian Social Reporting Award VI Company:News > Vöslauer bringt neue Mehrweg-Glasflasche VII > Office-System-Anbieter Ricoh hat ehrgeizige Ziele VII
© medianet/APA-Fotoservice/Preiss
CSR:International > Bacardi startet „Good Spirited“-Kampagne IV > VW investiert erstmals mehr als 10 Mrd. für F&E IV
Herausgeber Fembek: „Weiterentwicklung anlässlich des 5. Erscheinens“.
Wien. Das neu erschienene CSRJahrbuch 2014 gibt wie gewohnt einen umfassenden Überblick über die unternehmerische Verantwortung in der österreichischen Wirtschaft. Es zeigt, dass nur etwa jedes dritte Großunternehmen auf CSR-relevante Aktivitäten setzt; nur jedes sechste Unternehmen ist dabei besonders engagiert. Faktoren wie Branchenzugehörigkeit oder Eigentumsverhältnisse stehen mit der übernommenen unternehmerischen Verantwortung in einem engen Zusammenhang. Dies sind nur einige der Ergebnisse des im „medianet“ Verlag AG
von Michael Fembek herausgegebenen Buchs, das über alle CSR-Aktivitäten in Österreich, redaktionell geordnet nach wichtigen CSR-Themen wie Unternehmensstrategie, Innovation oder Kooperation, informiert. Fast 600 Unternehmen, die sich für CSR engagieren, wurden einzeln erhoben. 35 Case Studys wurden sorgfältig ausgearbeitet und von einem hochkarätig besetzten Expertenbeirat sowie erstklassigen Autoren beschrieben. 30 Seiten Serviceteil mit Zahlen, Daten und Fakten enthalten alle Namen und Adressen von Beratern, wissenschaftlichen
Einrichtungen, Ausbildungsstätten, Awards und Preisen sowie Zertifikaten und Normen, stets mit Web-Adresse oder anderen weiterführenden Hinweisen. „Anlässlich des fünften Erscheinens wurde das CSR-Jahrbuch noch einmal weiterentwickelt und auf eine neue Stufe gehoben“, erklärt Herausgeber Michael Fembek. Neben der verstärkt gesamtwirtschaftlichen Betrachtung kann vor allem der Serviceteil mit Neuerungen aufwarten. Umfang: 228 Seiten, Preis: 27,50 €; „medianet“ Verlag AG; Auflage: 35.000 Stück.
csr : c ov e r
II – CSRnet
kommentar
Minister:„Mich beim Wort nehmen“
Freitag, 28. März 2014
Green Building Für Häuslbauer ist die Wahl des Baustoffs nicht immer einfach, wenn Ökologie eine Rolle spielen soll
„Von Natur aus rot – aber durch und durch grün“
Ziegelriese Wienerberger setzt auf Ressourcenschonung und Wiederverwendbarkeit von Materialien. noch vor 25 Jahren!“ Im gleichen Ausmaß habe sich damit auch der CO2-Ausstoß für das Heizen verringert. Und wie hält es Wienerberger mit dem Thema „Nachhaltigkeit“? „Nachhaltigkeit ist zentraler Bestandteil unserer gelebten Unternehmenskultur und Unternehmensstrategie. Nachhaltigkeit findet sich bei uns in allen Wertschöpfungsstufen des Unternehmens wieder. Wir legen großen Wert auf deren Sicherheit, Gesundheit sowie auf Weiterentwicklung und Förderung der Mitarbeiter, denn unser Erfolg basiert auf der Leistung einer unternehmerisch und nachhaltig denkenden Belegschaft“, erklärt der WienerbergerCEO. „Im Produktionsprozess liegt der Fokus auf der größtmöglichen Schonung aller eingesetzten Ressourcen und der Wiederverwendbarkeit von Materialien.“
Reinhard Krémer
impressum Medieninhaber: „medianet“ Verlag AG 1110 Wien, Brehmstraße 10/4. OG http://www.medianet.at Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Chefredaktion: Chris Radda medianet CSRnet Chefredakteur: Reinhard Krémer (rk) Redaktion: Linda Kappel (lk) Lektorat: Christoph Strolz Grafik/Produktion: Raimund Appl, Peter Farkas Lithografie: Beate Schmid, Berat Qelaj Anzeigenproduktion: Aleksandar Milenkovic Druck: Druck Styria GmbH & Co KG, 8042 Graz. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedin gun gen; Gerichtsstand ist Wien. Gastbei träge müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Umfassende Betrachtung
© Foltin Jindrich/Wienerberger
D
er CSR-Aktionsplan für Österreich wurde mit viel Engagement gezeugt, hauptsächlich von den Spitzenvertretern der drei zuständigen Ministerien und von verschiedensten Interessenvertretern. Geboren wurde der Plan als Gesetz aber noch nicht, obwohl er seit letzten Juni fertig ist (einzusehen zum Beispiel über respact.at). Aber in Wahlkampfzeiten gab es einfach andere Prioritäten. Manche kritische CSR-Experten sprachen deswegen auch schon von einer Totgeburt, was einen der führenden Köpfe hinter dem CSR-Aktionsplan bei einer Veranstaltung Mark Twain zitieren ließ: „Die Gerüchte über mein Ableben sind hoffnungslos übertrieben“. Nun scheint es aber wieder Hoffnung zu geben. Der neue Umweltminister Andrä Rupprechter kündigte anlässlich der Präsentation des CSR-Jahrbuchs an, dass sich schon im laufenden Jahr einiges bei CSR bewegen werde. Er nannte zwar weder den CSR-Aktionsplan beim Namen noch nannte er einen genauen Zeitplan. Er sagte allerdings: „Wenn ich im nächsten Jahr wieder hier sitzen werde – nehmen Sie mich dann dazu beim Wort!“ Das ließ die anwesende CSRCommunity doch aufhorchen, zumal auch in Rupprechters Vortrag ein echtes Engagement und aktiver Gestaltungswille zu erkennen war. Er stellt auch klar, dass er unter „Gestalten“ nicht neue gesetzliche Rahmenbedingungen versteht, sondern engagierte Unternehmen belohnen und unterstützen soll. Alle Anwesenden haben dies mit viel Wohlwollen und neuem Optimismus gehört – und warten mit umso mehr Spannung auf die nächsten Monate. Zeit wärs ja allemal, denn der fehlende CSR-Aktionsplan hat Österreich von einem CSR-Vorgeiger zu einem Hinterbänkler im europäischen Konzert werden lassen – der damit noch dazu säumig in der Umsetzung einer EU-Richtlinie geworden ist.
Wien. Die Bausaison läuft gerade an – und sie stellt alle, die daran denken, ihre eigenen vier Wände nach ökologischen Gesichtspunkten errichten zu wollen, vor die Qual der Wahl: Woraus soll das Haus bestehen? Wienerberger-CEO Heimo Scheuch (Die Gruppe ist der größte Ziegelproduzent weltweit; Anm.) bricht eine Lanze für Ziegel: „Auch wenn Ziegel von Natur aus rot sind, so sind sie doch ein durch und durch grüner Baustoff.“ Ziegel werden aus dem natürlichem Rohstoff Ton gemacht, haben hervorragende wärmedämmende Eigenschaften und sind durch ihre lange Lebensdauer das nachhaltigste Baumaterial, erläutert Scheuch. „Darüber hinaus sind sie ein völlig schadstofffreier Baustoff, der durch seine besonderen Eigenschaften für ein gesundes Raumklima und optimale Behaglichkeit in Gebäuden sorgt.“ Die neueste Entwicklung ist ein Ziegel, wo die Mineralwolle bereits im Ziegel integriert ist. Damit lassen sich ohne zusätzliche Außendämmung energieneutrale und sogar energiepositive Gebäude errichten: „Damit erfüllen Ziegel heute bereits die Anforderungen der europäischen Gebäuderichtlinie, die im Jahr 2020 in Kraft treten wird“, ist Scheuch überzeugt.
Heimo Scheuch, CEO Wienerberger: „Haben gemeinsam mit europäischen Universitäten einen Lehrgang für nachhaltiges Bauen ins Leben gerufen“.
errichtet, das aufgrund der perfekten Raumaufteilung und seiner starken Ziegelwände vollkommen ohne Haustechnik auskommt und damit überhaupt keine Energie im Betrieb verbraucht“, berichtet der Wienerberger-Boss. Das Unternehmen Wienerberger selbst, erläutert Heimo Scheuch, leistet schon seit vielen Jahren einen wesentlichen Beitrag zum
Null-Energiehaus aus Ziegel Beispiele aus der Praxis zeigen auch, wie vielfältig Ziegel eingesetzt werden können: „In Zürich wurde das erste vollkommen schadstofffreie Haus für Menschen mit Hyperallergien errichtet – natürlich mit Ziegel. In Lustenau wurde ein Bürogebäude
umweltfreundlicheren und damit nachhaltigen Bauen: „Durch Forschung und kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte haben wir die Wärmedämmeigenschaften von Ziegel in den letzten 25 Jahren um 70% verbessern können. In der Praxis bedeutet das, dass Sie für ein Einfamilienhaus heute um beinahe 50% weniger Energie zum Heizen benötigen als
Generell ist Scheuch überzeugt, dass die Diskussion zur Nachhaltigkeit immer in einer Gesamtbetrachtung geführt werden sollte: „Ein Produkt ist nicht nachhaltiger, wenn es weniger Energie in der Produktion verbraucht. Nehmen Sie z.B. Verpackungsmaterial. Es benötigt kaum Energie und Rohstoffe in der Produktion, wird aber vielleicht Tausende Kilometer an den Bestimmungsort gebracht – mit einer Lebensdauer von ein paar Sekunden. Daher ist es ganz entscheidend, den gesamten Ressourcenverbrauch eines Produkts von der Produktion bis zur Entsorgung zu betrachten und diesen der Lebensdauer des Produkts gegenüberzustellen. Nur so können wir in Zukunft wirklich nachhaltig wirtschaften.“
TÜV Austria Verifizierung von CO2-Emissionen ist für Unternehmen zu einem immer wichtigeren Thema geworden
Firmen kämpfen gegen den Klimawandel Wien. Mit der Verschärfung der CO 2 -Bestimmungen nach dem Emissionszertifikategesetz – immer den Kampf gegen den Klimawandel im Visier – rückte dieses Thema für Unternehmen immer stärker in den Fokus auch ihrer langfristigen Strategien und des täglichen Geschäfts. In den letzten Jahren wurden auch die Aufgaben aus dem Bereich der Umweltproduktkennzahlen (englisch EPD – Environmental Product Declaration) für viele zur Herausforderung.
Zur Bewältigung dieser Aufgaben und Erstellung entsprechender Zertifikate bedarf es natürlich hochkarätiger Experten, die Unternehmen dabei unterstützen. Die Geschäftsbereiche Umweltschutz und Zertifizierung des TÜV Austria haben sich mit umfangreichen Spezialangeboten im Umweltschutzbereich positioniert. Man verfügt über zahlreiche
Dienstleistungen, die dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu bemessen und in den Griff zu bekommen und bietet ein umfangreiches Paket an Leistungen, das unter anderem umweltschutztechnische Messungen, Analysen, Prüfungen sowie umweltschutztechnische Gutachten, Einreichunterlagen, Monitoring und Verifizierung von Luftschadstoffen, Treibhausgasen
Ein Job für Profis Diese Typ-III-Umweltdeklaration stellt quantifizierte umweltbezogene Informationen aus dem Lebensweg eines Produkts oder einer Dienstleistung zur Verfügung, um damit Vergleiche zwischen Produkten oder Dienstleistungen gleicher Funktion zu ermöglichen. Die EPD beruht auf unabhängig überprüften Daten aus Ökobilanzen, aus Sachbilanzen oder Informationsmodulen, die mit der Normenreihe ISO 14040 konform gehen.
umfasst. Der TÜV Austria ist auch als Umweltgutachterorganisation tätig und evaluiert unter anderem Arbeitsplätze in den Bereichen Arbeitsstoffe und Lärm. Erstellt werden auch Gutachten hinsichtlich des Stands der Technik – IPPC-Anlagen, ökologische Bewertungen, Carbon Footprint und olfaktometrische Untersuchungen, Geruchsmessungen & Prognosen.
Rot-weiß-rote Top-Firmen
© Panthermedia.net/Jordano2000
michael fembek
Das Emissionszertifikategesetz ist eine Herausforderung für Unternehmen.
Die Experten des TÜV Austria betreuten unter anderem drei Großunternehmen auf dem Gebiet der Produktkennzeichnung zum Thema CO2-Emissionen, nämlich die Post AG, Swarco und Lenzing Papier. 2012 wurde bei Wiesner und Hager der Prozess der EPD-Erstellung für alle Produkte nach ISP 14025 zertifiziert. Das Unternehmen zählt damit, so ist man beim TÜV Austria überzeugt, zu den absoluten Vorreitern in der sach produzierenden heimischen Industrie. (red)
gr e e n: bu i l d i n g
Freitag, 28. März 2014
CSRnet – III
Richtige Dämmung Zeit nutzen für Solaranlagen und Nachrüstungen, auch Dämmung von Leitungen, Armaturen, Pumpen, Behälter bringt viel
Bis der nächste Winter kommt … Wien. Nach der wichtigsten Heizperiode im Jahr, den Wintermonaten, beginnt die Saison für die Übergangsheizzeit, insbesondere auch mit Solarheizungen sowie die Zeit der Nachrüstung mit entsprechender Dämmung. Denn noch mehr Energie einsparen lässt sich fast immer. Dies gilt auch bei den Solaranlagen, deren warme Wassertemperatur ohne Verluste dorthin transportiert werden soll, wo sie in der Heizung oder Warmwasserversorgung gebraucht wird. Dies gelingt nur mit richtig gedämmten Rohrleitungen. In Deutschland ist die gesetzliche Grundlage für das Energiesparen im Ein- oder Mehrfamilienhaus die Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2002, die novelliert im Mai 2014 in Kraft tritt. In Österreich regeln die jeweiligen Landesgesetze und das Energieausweis-VorlageGesetz (EAVG) die Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise.
Außendämmung ist teuer Wer die Heizkosten durch Sanieren senken will, denkt zuerst an die Gebäudehülle und muss erstmal tief in die Tasche greifen – eine Erneuerung der Außendämmung, Fenster oder Dachdämmung ist teuer und die Kosten rechnen sich oft erst nach Jahren. Werden die baulichen Maßnahmen richtig kombiniert und wird das Gebäude als Ganzes betrachtet, lässt sich der Wärmebedarf dafür um 20 bis 30% senken. Auch steigt beim Altbau der Wiederverkaufswert.
Rohrdämmung ist günstig Ein dagegen richtig günstiges Sparpotenzial wird oft übersehen: Das Dämmen frei zugänglicher, dürftig oder gar nicht gedämmter Heizungs- und Warmwasserleitungen in ungeheizten Kellern. Bis zu 10 Prozent Heizenergie lassen sich hier einsparen, wenn man
Gottschligg Am 30.1.2014
CSR-zertifiziert
© Gerhard Schögel
Brunn/Gebirge. Der Eignergeführte Familienbetrieb Gottschligg ist seit 1974 Spezialist für Ladungsträger aus Metall, Holz und Kunststoff mit Aktionsradius auch in Deutschland, Indien und Russland. Genau auch seit 40 Jahren fühlt sich die Gottschligg GmbH nachhaltigem und verantwortungsvollem Handeln verpflichtet. Die sozial verantwortliche Unternehmensführung wurde vor Kurzem durch die Zertifizierung nach ONR 192500:2011 durch den TÜV Süd bestätigt. (red)
Geschäftsführerin Andrea Michelfeit: seit 40 Jahren gelebtes CSR-Leitbild.
neben Leitungen auch Armaturen, Pumpen und Behälter dämmt. Meist rechnet sich die Investition schon nach einem Winter.
Auch für die Gesundheit Vielen Hausbesitzern, Installateuren, Planern und Gutachtern sind die richtigen Dämmstoffdicken nicht bekannt, macht der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. aufmerksam. Dabei gehe es nicht nur um das Energiesparen im Haus, sondern auch um die Gefahr der Bildung von Legionellen-Bakterien. Die Legionellen bilden sich an un-
gedämmten Rohrleitungen unter anderem durch Feuchtigkeit. Anders als bei Warmwasserrohren bringt das Dämmen von Trinkwasserleitungen zwar keine Energieersparnis. Dennoch soll aus gesundheitlichen Gründen kaltes Trinkwasser nie wärmer als 25 Grad werden – in Trinkwasserleitungen verbreiten sich Legionellen nämlich unter bestimmten Voraussetzungen besonders gut. Bei der Wahl der Isolierung/ Dämmung raten die Experten zu Schläuchen aus Weichschaum (PE oder Elastomer). Sie lassen sich optimal verarbeiten, sind flexibel und wasserabweisend. (lk)
© panthermedia.net/LianeM
Bis zu 10% Heizenergie lassen sich durch richtige Rohrdämmung sparen.
Die Wahl der Dämmstoffdicke macht viel aus. Daher: Besser den Profi engagieren.
csr : i n te r n ati on al
IV – CSRnet
Freitag, 28. März 2014
„Name-and-shame“-Strategie Unternehmen nutzt seine Marktmacht, spürt aber auch selbst sanften Druck seitens der US-Börsenaufsicht SEC
Apple stellt an den Pranger
Der Computer- und Smartphone-Hersteller nennt die Zulieferer von Rohstoffen, die in Krisenregionen gewonnen werden.
© APA/EPA/Harmony Mines/Philip Mostert
New York. Wir alle kommen fast täglich mit Tantal, Zinn, Gold oder Wolfram in Kontakt – über unsere PCs, Laptops, Smartphones usw. Leider aber stammen diese Mineralien häufig aus Krisenregionen, z.B. der Republik Kongo. Ihre Förderung geht dort mit Leid und Menschenrechtsverletzungen einher. Der weltgrößte IT-Hersteller Apple dehnt nun das ethisch-soziale Management seiner Wertschöpfungskette aus: Nicht nur möchte er, dass die Arbeitsbedingungen, unter denen die Apple-Produkte entstehen, fair sind, im „Apple’s supplier responsibility progress report“ listet der Konzern all seine Zulieferer für Minerale und deren Regelungen bezüglich Ethik auf. Der stellvertretende COO Jeff Williams sagte gegenüber der Financial Times anlässlich der Präsentation, dass man vor Kurzem zum ersten Mal in der Lage gewesen sei, zu bestätigen, dass
Die Abbau- und Verarbeitungsunternehmen sollen ihre Standards verbessern.
Zehnmal Respekt, Integration, Fairplay Stuttgart. „Fußball – viele Kulturen, eine Leidenschaft“, das ist das Motto des von DFB-TV (Deutscher Fußball Bund e.V.) und Mercedes-Benz ausgeschriebenen Integrationspreises. Am Vorabend des TestLänderspiels Deutschland:Chile wurden am 4. März im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart die Gewinner geehrt. Ganz in der ersten Reihe fand sich der Verein Türkgücü Kassel. Weitere Gewinner waren u.a. die Grundschule Bergstraße (Saarland) und der Sozialpädagoge Ismail Öner (Berlin). (lk)
Lewandowski ist neuer Goodwill-Botschafter
Wall Street: Transparenz Aber auch auf die Apple Inc. selbst wird sanfter Druck ausgeübt: Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) fordert von börsenotierten Unternehmen unter dem Titel des „Dodd Frank Act” ein, bis Mai detailliert Aufschluss zur Thematik zu geben (Anm.: Das Regelwerk definiert unter Absatz VII Trans-
parenz und Verantwortlichkeit der Wall Street). Die FT zitiert einen weiteren Bericht der Research-Gruppe IHS von 2012, wonach nur 11,3% der Hersteller elektronischer Bauteile derartige Daten ausweisen. Erst kürzlich jedoch seien Samsung und LG mit gutem Beispiel vorangegangen. Und Intel gab bekannt, erste Microprozessoren zu produzieren, bei denen das verwendete Gold, Zinn, Tantal und Wolfram zur Gänze aus konfliktfreien Zonen stamme. In Apples Bericht wurden noch weitere Informationen zu den Arbeitsbedingungen in den Zulieferer unternehmen gegeben, etwa dass 95% der Zulieferer sich an die Vorgabe einer Arbeitswoche von maximal 60 Stunden hielten (Vorjahr: 92%). Eingegangen wird im Bericht auch auf das Thema Kinderarbeit, unklar sei aber, wie diese Fälle gehandhabt wurden, kritisiert der Verein „Facing Finance”. (lk)
Volkswagen Der Autobauer investiert erstmals mehr als zehn Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung
Mehr Geld als je zuvor für die Umwelt Wolfsburg/Genf. Der VolkswagenKonzern investiert mehr Geld als jemals zuvor in umweltfreundliche Fahrzeuge. Die Ausgaben des Unternehmens für Forschung und Entwicklung sind 2013 um 15% auf den Rekordwert von 10,2 Mrd. € gestiegen. „Der Löwenanteil fließt weiter in ,grüne‘ Technologien“, sagt der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn. Das Ziel lautet nach wie vor: Bis 2018 auch in ökologischer Hinsicht führender Automobilhersteller der Welt zu sein. Die EU-Neuwagenflotte habe im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund 128 g CO2 pro Kilometer emittiert, berichtet Winterkorn weiter: „Damit liegen wir heute schon klar unter dem gesetzlichen Grenzwert für das Jahr 2015.“
Auch in der Produktion gebe es gute Fortschritte: Man komme schneller als geplant voran, die Fabriken 25% umweltfreundlicher zu machen (25% weniger Energie- und Wasserverbrauch neben den CO2Emissionen). Derzeit kann man bei den Marken des Konzerns unter 54 Modellvarianten wählen, die unter 100 Gramm CO2/km liegen. 324 Modellvarianten liegen unter 120 g. Dazu gehörten 3 l-Autos wie der Golf TDI BlueMotion oder der Audi A3 TDI ultra und „3-Euro-Autos“ wie der eco up!, der e-up! bis zum Porsche Panamera S E-Hybrid plus die Plug-In Hybride Golf GTE und Audi A3 Sportback e-tron. Winterkorn stellt zahlreiche weitere Effizienzmodelle in Aussicht. (lk)
© APA/EPA/Michael Kappeler
short
Tantal nur noch aus konfliktfreien Quellen bezogen werde – anders noch bei Gold, Zinn und Wolfram. Das Ziel sei nicht, den Bedarf künftig über bereits zertifizierte Zulieferer abzudecken. Stattdessen sollen die bisherigen Geschäftspartner dazu bewegt werden, ihre ethischen Standards zu erhöhen. Der viermal jährlich veröffentlichte, bereits genannte Bericht soll dabei helfen, indem die Marktmacht genutzt wird.
VW-Vorstandschef Winterkorn: „Wir haben die größte CO2-Sparflotte der Welt.”
Bacardi Mit der Nachhaltigkeitskampagne „Good Spirited“ schmecken die Spirituosen noch besser
Lewandowski: „Einsatz für Kinder aus Krisen-, Katastrophengebieten”.
Warschau. Im Vorfeld der heurigen Fußball Weltwmeisterschaft im Sommer in Brasilien ist die UNICEF (United Nations Children‘s Fund), die Kinderrechtsorganisation der Vereinten Nationen, aktiv auf der Suche nach sogenannten Goodwill Ambassadors. Das sind Stars, die sich für die Sache der Kinder weltweit einsetzen. Jüngster Neuzugang ist Robert Lewandowski, ein Fußballspieler des polnischen Nationalteams und für Borussia Dortmund. Weiterer berühmter Botschafter-Kicker ist David Beckam. (lk) Die vollständige Liste aller Goodwill-Ambassadors findet sich im Web hier: http://de.wikipedia.org/wiki/ Liste_der_UNICEF-Botschafter
Hamilton. Am 152. Gründungstag von Bacardi Ltd. startete das Familienunternehmen die „ehrgeizige” globale Nachhaltigkeitskampagne „Good Spirited: Building a Sustainable Future“, wie es heißt. Sie werde in den mehr als 150 Märkten eingeführt, in denen Bacardi seine Produkte anbietet, und schließt 75 Büros und 27 Herstellungs- und Abfüllbetriebe mit sämtlichen Beschäftigten ein, wird präzisiert.
Wasserverbrauch um 54% gesenkt. Zu den bisher umgesetzten Nachhaltigkeitsprojekten gehört die Nutzung von Windkraft (Puerto Rico), die Weiterverwendung des zum Reinigen von Fässern benutzen Wassers in Grünanlagen, die Verwendung nicht mehr benutzter Fässer als Mulch ebendort, die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf Wasserkraft in der Martini-Wermutproduktion
in Italien, die Umwandlung botanischer Rückstände in Dünger und Stalleinstreu, die Einrichtung eines energieeffizienten Misch- und Versandzentrums für Dewar‘s und William Lawson‘s Scotch (Schottland) und die Umnutzung einer historischen Papierfabrik in England als zertifizierte grüne Brennerei für Bombay Sapphire Gin, die mit Energie aus Biomasse und Wasserkraft betrieben werden soll.
Einfallsreich „Der Schutz der natürlichen Rohstoffe, die wir in unserer Produktion verwenden, ist bei jedem Schritt der Wertschöpfungskette zentraler Bestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung“, sagte Ed Shirley, Präsident und CEO von Bacardi Limited, dem weltgrößten Spirituosenhersteller in Privatbesitz. Man gehe damit jetzt von der stabilen Grundlage bei der Nachhaltigkeit auf die nächste Ebene. Seit 2006, als der Betrieb begann, auf seinen globalen Umwelteinfluss zu achten, hat Bacardi den Energieverbrauch um 25%, den
© Bacardi/Robert Frechette
© APA/EPA/Rafal Guz
Cocktails schlürfen mit dem Extra-Kick
Eric Kraus: „Globale Umweltinnovation gilt bei Bacardi als Teil der DNA.“
„Globale Umweltinnovation gilt bei Bacardi als Teil der DNA“, sagt Eric Kraus, leitender Vizepräsident für Kommunikation, dem die Initiativen im Bereich soziale Verantwortung unterstehen. „Unser Ziel ist, der Umwelt mindestens so viel zurückzugeben, wie wir ihr entnehmen; damit setzen wir bei der Nachhaltigkeit einen Standard, dem andere Konzerne in der Spirituosenbranche folgen können.“ Die globale Initiative „Good Spirited” stelle spezifische neue Ziele in drei entscheidenden Bereichen auf: Verantwortliche Beschaffung – hier bemühe sich Bacardi, sämtliche Rohstoffe und Verpackungen aus nachhaltigen, erneuerbaren oder recycelten Quellen zu beziehen –, globale Verpackung, wo man sich zu ökologischen Prinzipien bei Produktverpackungen und Verkaufsmaterialien verpflichte – hier soll das Gewicht der Verpackungen bis 2017 um 10%, bis 2022 um 15% gesenkt werden – und betriebliche Effizienz, wo Bacardi Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs und der Emission von Treibhausgasen fortsetze. (lk)
h u m a n: r e sou r c e s
Freitag, 28. März 2014
CSRnet – V
Bildungsinitiative OMV will in Kooperation mit Siemens Österreich jungen Frauen Perspektiven und Möglichkeiten in technischen Berufen aufzeigen
Technikqueens dringend gesucht Wien. Der Berufszweig „Technik“ gilt nach wie vor als männliche Domäne in den Augen der Gesellschaft. In Österreich liegt der Frauenanteil der technischen Fachkräfte bei nur 15%. Gleichzeitig haben 90% der österreichischen Industrieunternehmen Schwierigkeiten, technische Fachkräfte zu finden – Tendenz steigend. Was hindert Mädchen, technische Berufe zu ergreifen? Und was kann sie zu einem Umdenken animieren? Diese Fragen führten zur Initiative „Österreich sucht die Technikqueens“ der OMV: Sie will jungen Frauen noch vor der Berufsentscheidung Perspektiven und Möglichkeiten in technischen Berufen aufzeigen.
periment oder eine Exkursion in Form eines Portfolios beschrieben wird. Dann bewertet ein Team der Karl-Franzens-Universität Graz alle Portfolios und wählt die besten 50 Teilnehmerinnen aus.
iPad minis für die 50 Besten Diese erhalten als Gewinn ein iPad mini und kommen in Phase 3, das Technikqueens-Finale in Wien. Weitere 50 iPad mini werden unter allen angemeldeten Teilnehmerinnen verlost. Die 50 Finalistinnen werden gemeinsam mit je einem Elternteil nach Wien eingeladen. Bei einem zweitägigen Workshop
erarbeiten sie in Gruppen mit Trainern und Technikern der OMV ihre Abschlusspräsentationen – und erhalten begleitend hierzu professionelles Präsentationstraining. Eine Jury kürt die besten 25 Mädchen für das Technikqueens-Mentoringprogramm. Es umfasst die monetäre Unterstützung bei Weiterbildungskursen rund um das Thema Technik, Treffen in Kleingruppen mit den jeweiligen Mentorinnen und vieles mehr. Jene Mädchen, die unter die Top 5 kommen, werden zusätzlich auch wieder zu einem Wochenendtrip eingeladen. (red)
© OMV/Lukas Dostal
Gerhard Roiss, OMV: Interesse für technische Berufe wecken, Karrierechancen verdeutlichen und gezielte Förderung anbieten.
W. Hesoun, Siemens Österreich, V. Mitterauer, Teilnehmerin 2012, G. Roiss, OMV.
Wissenschaftliche Basis Als wissenschaftliche Basis hatte die OMV schon im Jahr 2012 eine Studie zum Thema „Frauen und Mädchen in technischen Berufen“ beim meinungsforschungsinstitut SORA in Auftrag gegeben; die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass technische Berufe nach wie vor stark mit männlichen Rollenbildern belegt sind. Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren stehen noch vor der Entscheidung ihrer beruflichen Zukunft. Bei „Österreich sucht die Technikqueens“ werden sie dazu aufgerufen, auf www.technikqueen.at ihre technischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten spielerisch unter Beweis zu stellen. Die 25 besten Teilnehmerinnen werden längere Zeit auf ihrem Weg in die Technik begleitet.
Ricoh übernimmt Verantwortung – österreichweit, aber auch global. www.ricoh.at
Umfangreiches Programm Im Herbst 2012 startete erstmals die Initiative „Österreich sucht die Technikqueens“. Über 1.000 Personen registrierten sich damals online, darunter 837 Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren. Die 50 besten Teilnehmerinnen wurden im Jänner 2013 zum Finalwochenende nach Wien eingeladen, 25 von ihnen erhielten Bildungsschecks und wurden in das MentoringProgramm aufgenommen. Nach Veranstaltungen wie einem Assessment Center-Training, einem Business Etiquette-Training oder auch Shadowing-Tagen mit den Mentorinnen fand am 23. November 2013 die Abschlussveranstaltung des Mentoring-Programms statt.
Siemens mit an Bord Die zweite Runde von „Österreich sucht die Technikqueens“ startete am 20. Februar 2014 und wird voraussichtlich Ende Mai 2015 ihren Abschluss finden. Als Kooperationspartner für die zweite Generation von „Österreich sucht die Technikqueens“ konnte die Siemens AG Österreich gewonnen werden. Für Siemens ist die Förderung von Frauen in technischen Berufen ebenfalls ein wichtiges Anliegen; hier liegt viel verborgenes Potenzial, von dem am Ende Unternehmen und Gesellschaft profitieren. In einer ersten Phase testen die Mädchen ihr individuelles Wissen zu technischen Fragestellungen. Gemessen an der erreichten Punkteanzahl, kommen 300 Mädchen in die zweite Phase, in der ein Ex-
Ricoh ist ein globales Technologieunternehmen, das sich auf Bürokommunikation, Produktionsdruck, Dokumentenmanagement und IT Services spezialisiert hat. Den Großteil des Umsatzes erzielt Ricoh mit Produkten, Lösungen und Dienstleistungen, die das Zusammenspiel von Mensch und Information verbessern. Ricoh ist bekannt für die Qualität seiner Technologien, seinen einzigartigen Kundenservice und sein Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Unter dem Slogan imagine.change. hilft Ricoh Unternehmen dabei, ihre Arbeitsweise zu verändern und sich die kollektive Vorstellungskraft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Nutze zu machen. Ricoh wurde dieses Jahr erneut in die Liste der Global 100 gewählt. Somit zählt das Unternehmen nun bereits zehn Jahre in Folge zu den hundert nachhaltigsten Unternehmen weltweit. Unsere Produktteile werden so konstruiert und hergestellt, dass sie später recycelt oder wiederverwertet werden können.
wir intern sowie gegenüber unseren Partnern und Lieferanten verfolgen. Ricoh hat sich das ehrgeizige langfristige Ziel gesetzt, die Umweltauswirkungen bis 2050 (im Vergleich zu 2000) um 87,5 Prozent zu reduzieren. Darüber hinaus umfasst die Strategie des Unternehmens im Bereich Lebenszyklus-Management alle Aspekte der Produkt- und Geschäftsaktivitäten. Dies wiederum minimiert den Verbrauch von Rohstoffen sowie Ressourcen und maximiert Wiederverwendung sowie Recycling.
Optimieren Sie Ihr unternehmensweites Druck- und Dokumentenmanagement und profitieren auch Sie von unserer einzigartigen Analysekompetenz! • Senken Sie Ihre Energiekosten mit den richtigen Lösungen
& Systemen von Ricoh • Reduzieren Sie den Papierverbrauch Ihres Unternehmens
durch Duplex-Druck um bis zu 36%. • Sparen Sie durch optimales Anwenderverhalten zusätzlich
Das Ziel unseres gesamten Programms zur sozialen Verantwortung unseres Unternehmens besteht einerseits darin, höchste Standards als Weltbürger zu erreichen und andererseits die Beachtung von Grundsätzen. Dies ist eine Zielsetzung, die
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bis zu 21% Energie und Papier. • Durch ein speziell entwickeltes Analysetool wird die
CO² -Emission sowie das mögliche CO² -Einsparpotential errechnet.
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csr : awa r ds / i n v e s t in g
VI – CSRnet
Freitag, 28. März 2014
Crowdfunding Jetzt hat soziales Unternehmertum bessere Chancen: Die Geldgeber schieben die Projekte via www an
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Kohle für „Sozialbetriebler“
Lehrlingsinitiative der Wiener Spitzenhotels Wien. „Amuse Bouche”, die außergewöhnliche Lehrlingsinitiative der Wiener Spitzenhotellerie, organisiert zum 7. Mal die exklusive Event-Serie „Wettkampf der Top-Lehrlinge“. 2014 werden rund 20 ausgewählte österreichische Spitzenhotels teilnehmen. Die Hotels entsenden je ein Top-LehrlingsTeam, wobei großer Wert auf die Zusammenarbeit gelegt wird. Der Start-Event ist am 10. und 11. Juni in Salzburg. (lk)
Berlin. Mit kleinen Geldbeträgen soziale Projekte im Internet anschieben und große gesellschaftliche Veränderungen ermöglichen – das ist das Ziel der Crowdfunding-Plattform „Social Impact Finance“, die erstmals zwei innovative Trends verbindet, die in den vergangenen drei Jahren ein massives Wachstum gezeigt haben. Social Impact Finance ist die erste und bisher einzige Crowdfunding-Plattform für soziale Projekte im deutschsprachigen Raum, wird betont. Die CrowdfundingPlattform ist gemeinsam von der gemeinnützigen Social Impact GmbH, der Deutsche Bank Stiftung sowie Startnext, einer weiteren Crowdfunding-Plattform, ins Leben gerufen worden. Sie ist Teil des neu geschaffenen Social Impact Finance-Förderprogramms, das sozial-innovative Gründer bei der Erschließung neuer Finanzierungsformen unterstützt.
© Andreas Kraus
WKNÖ lobt wieder „Helios“-Preis aus
Auf www.socialimpactfinance. eu präsentieren sich ausschließlich Stipendiaten des Social Impact Start-Programms, einem Qualifizierungsprogramm für soziale Gründer, ermöglicht durch SAP und gefördert vom deutschen BMFSFJ. Die Gründer haben hier bereits einen aufwendigen Beratungsund Auswahlprozess durchlaufen und die Selektion in zwei Jurysitzungen bestanden, wird betont. Die ersten Projekte sind bereits live geschaltet. In der Startphase müssen die Start-ups zunächst 50 „Likes“ einsammeln, bevor die eigentliche Finanzierungsphase beginnen kann. Unter den Pilotprojekten: Der gemeinnützige Morethanshelters e.V. (möchte mobile Notunterkunft für Katastrophengebiete bauen) und das auf Fotografie spezialisierte Start-up Photocircle, das mit den Geldern die Gründung des Photocircle e.V. vorantreiben möchte. (lk)
© www.startnext.de/pages/socialimpactfinance
Social Impact Finance ist online. Ein strenger Auswahlprozess soll Qualität der Projekte gewährleisten.
In der Startphase müssen die Start-ups bei Social Impact Finance „Likes“ sammeln.
Zwazl: „Würdigen Betriebe mit Vorreiterfunktion bei Energieeffizienz“.
SE Award würdigt Social Entrepreneurs
Open Dialogue Foundation Kunst-Studenten setzten sich im Rahmen eines Wettbewerbs mit Anliegen auseinander
„Angewandte“ entwarf Plakate für Lerntafel
© Wiener Lerntafel/Vincent Bauer (2)
St. Pölten. Energieeffiziente Unternehmen besonders zu unterstützen und zu fördern, ist ein Anliegen der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). Mit der Präsentation dieser Unternehmen und deren Projekte will man auch andere Betriebe zu energieeffizienten Leistungen anregen. Was 2008 erstmalig begann, wird auch 2014 wiederholt. Auf den Gesamtsieger wartet ein Preisgeld von 10.000 €. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl: „Der ‚Helios‘ soll auch zeigen, welche wirtschaftlichen Vorteile sich erzielen lassen, wenn man energieeffizient arbeitet“. (lk) Mehr Infos unter http://wko.at/noe/ energieeffizienzpreis/
Das Siegerplakat bringt die Anliegen der Wiener Lerntafel einfühlsam rüber.
Wien. Um das Anliegen der Wiener Lerntafel in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, ging die gemeinnützige Initiative gemeinsam mit der „Open Dialogue Foundation”, eine Foundation, die europäische Werte hochhalten möchte, einen ungewöhnlichen Weg: Studenten der Universität für Angewandte Kunst Wien sollten sich im Rahmen eines Wettbewerbs mit den Themen und dem Inhalt der Wiener Lerntafel auseinandersetzen und dabei Plakate entwickeln. Als Gewinner ging Vincent Bauer hervor, der auf ein einfühlsames Konzept setzte: „Ich wollte nicht die Ursachen und Verantwortlichkeiten thematisieren. Sondern ich wollte die Kinder selbst, ihr Potenzial und damit die Lösung des Pro-
blems in den Fokus rücken”, so der motivierte Künstler.
Wer die Taten setzt Rektor Gerald Bast und Judith Eisler, Leiterin der Meisterklasse Malerei und Animationsfilm, wür digten diesen Ansatz und hoben die Bedeutung der Wiener Lerntafel hervor. Bast: „Wir hören nicht zuletzt von Politikern immer wieder, wie wichtig Bildung ist. Die Taten setzen aber engagierte Lehrer und Lehrerinnen sowie Institutionen. Deshalb war es uns eine große Freude, bei diesem Projekt mitzumachen.“ Im Rahmen der gratis Lernhilfe betreuen mehr als 180 „Lernhilfegeber” mehr als 300 Kinder. (lk)
ASRA Künftig Zusammenarbeit mit dem Austrian Annual Reporting Award – ein gemeinsamer Award wird vergeben
Jury-Vorsitzender: Franz Fischler, Präsident Europäisches Forum Alpbach.
Wien. Noch bis 30. April läuft die Einreichfrist für den SE Award. Vergeben wird der Preis am 7. Oktober 2014. Es geht darum, „Sustainable Entrepreneurs“ zu würdigen – das ist jemand, der ein gesellschaftliches Problem erkannt hat und dessen Lösung mit einer innovativen, Gewinn bringenden Geschäftsidee verknüpft und dadurch die Welt von heute und morgen gestaltet. Der SEA richtet sich an Betriebe und Personen rund um den Globus, die Sustainale Entrepreneurship im besten Sinne leben und verstehen. Unabhängig von Unternehmensgröße, Branche oder Land kann jeder seine Ideen, Projekte und Geschäftsmodelle einreichen. (lk) Infos unter: http://www.se-award.org /de/submission
Frankfurt. Der ASRA (Austrian Sustainablity Reporting Award) ist so etwas wie der Oskar für Nachhaltigkeitsberichte in Österreich - diese Parallele zieht Roswitha Reisinger, geschäftsführende Gesellschafterin des Lebensart Verlags, der die Magazine Lebensart und Businessart herausgibt. 30 Unternehmen haben 2013 ihren Nachhaltigkeitsbericht eingereicht. Es zeige sich, dass viele, auch große, Unternehmen in einen (sinnvollen) zwei- bis dreijährigen Rhythmus übergehen, weil die Umsetzung der Ziele Zeit brauche, berichtet Lebensart. 89% der Einreicher wenden die Global Reporting Initiative (GRI) an (2011 88%), 3 Berichte seien bereits nach GRI G4 CORE eingereicht worden, sie wurden alle ausgezeichnet. 40% (50% in 2011) seien extern geprüft worden (die Zahl reduzierte sich durch den größeren KMU-Anteil), davon 62% von Umweltgutachtern, 40% von Wirtschaftsprüfern und 12% von Beratern. 2013 war durch viele Veränderungen gekennzeichnet: Die neuen Richtlinien der GRI fordern den
Dialog mit Stakeholdern und Konzentration auf das Wesentliche; die Verbindung von Kerngeschäft und Nachhaltigkeit führt zunehmend zu integrierter Berichterstattung, mit allen Vor- und Nachteilen.
Neuerungen Die Jury des ASRA unter Leitung von Universitäts-Dozentin Christine Jasch konzentrierte sich
vor allem auf KPIs (Key Performance Indicators) und Strategie. Besonders gewürdigt wurden die Wesentlichkeitsanalyse, die strategische Integration von CSR und davon abgeleitete quantitative Ziele, Transparenz zu Fragen der Vergütung und Leistungszulagen, zur Steuerleistung und die Desaggregation nach Segmenten, Ländern, Standorten, Gender. Für Unternehmen gibt es eine
© www.hoffotografen.de
© APA/Herbert Neubauer
Online-Tool ermöglicht Selbstüberprüfung
Christine Jasch leitet die Jury für den Austrian Sustainability Reporting Award.
Neuerung: Unter www.nachhaltigkeitsberichte.at/bewertungstool kann man ab April 2014 über das aktualisierte online-Tool EVANAB selbst überprüfen, welche Qualität der eigene Bericht aufweist. Und noch eine Änderung wird es geben, wurde bekannt: Der ASRA und der AAA Award (trend, gemeinsam mit Mensalia) werden ab 2014 zusammenarbeiten und einen gemeinsamen Award vergeben. Gewinner des ASRA 2013 waren übrigens die Telekom Austria Group, Austria Glas Recycling, die Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (Kategorie öffentliche Unternehmen), die EVN AG (Kategorie integrierte Berichte) und die VBV Vorsorgekasse sowie der bereits genannte Lebensart Verlag (GRI-Erstbericht). Auch die Oesterreichische Kontrollbank und die Zumtobel AG wurden bedacht, zwei weitere Auszeichnungen gingen an die RZB-Gruppe und die OMV AG. Unter den Preisträgern in der Gruppe der Klein- und Mittelbetrieben war auch die Vöslauer Mineralwasser AG vertreten. (lk)
C om pa n y: N e ws
Freitag, 28. März 2014
CSRnet – VII
Global 100 Die 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit – das Technologieunternehmen Ricoh ist zum zehnten Mal in Folge gelistet
Seit Jahrzehnten sehr engagiert Helga Krémer
Tokyo. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es den Global 100 Index – berechnet vom deutschen Indexanbieter Solactive, betreut vom kanadischen Medien- und Anlageberatungsunternehmen Corporate Knights, bildet der Index die 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit ab. Mittels zwölf sogenannter Key Performance Indicators wird Nachhaltigkeit in Zahlen und dann in ein Ranking umgewandelt. Dabei werden nicht nur Umweltaspekte wie Wasserverbrauch oder der CO2-Ausstoß bewertet – auch moralische Aspekte wie das Verhältnis des CEO-Gehalts zum Arbeiterlohn, der Pensionsfonds oder die Genderdiversität im Vorstand. Seitdem es diesen Index gibt, ist das Technologieunternehmen Ricoh immer dabei gewesen – heuer also das zehnte Mal in Folge.
weise dem Dow Jones Sustainability Index, der FTSE4Good Index Series und den OEKOM Corporate Ratings.
Echtes Langfrist-Denken Langfristig hat sich Ricoh das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Umweltauswirkungen bis 2050 – bezogen auf das Jahr 2000 – um 87,5% zu senken. Darüber hinaus umfasst die Strategie des Unternehmens im Bereich Lebenszyklus-Management alle Aspekte der Produkt- und Geschäftsaktivitäten. Dies wiederum minimiert den Verbrauch von Rohstoffen sowie Ressourcen
und maximiert Wiederverwendung sowie Recycling. Mit dem Sustainable Environmental Management Information-System erfolgt ein Monitoring der Umweltauswirkungen aller Produktzyklen aller Beteiligten – von Ricoh zum Kunden zum Recycling. „Wir sind stolz, dass wir uns darauf konzentrieren, die Umweltauswirkungen und Kosten für unsere Kunden zu senken und gleichzeitig die Integrität und Vertraulichkeit ihrer Informationen zu gewährleisten. Wir bemühen uns stets um verantwortliche Geschäfte in jedem Bereich, in dem wir tätig sind“, so Kanemaru.
© Andy Rain/EPA/picturedesk.com
Leitsatz des Ricoh-Gründers gilt nach wie vor: „Personen, Planet, Profit“.
Die großen Themen bei Ricoh: Das Senken der Umweltauswirkungen und Recycling.
Nachhaltig seit Dekaden
2014
„Ricoh engagiert sich schon seit Jahrzehnten im Bereich Nachhaltigkeit. Genau wie unsere Erfahrung in den Bereichen Office-Systeme, Produktionsdrucklösungen, Dokumentenmanagementsysteme und IT Services ist unser Engagement für nachhaltige Geschäfte ein zentraler Teil unserer Identität”, sagt Kenichi Kanemaru, Corporate Executive Vice President bei Ricoh zu den CSR-Aktivitäten. Diese Identität wird aus dem Nachhaltigkeitsansatz der drei „P“ definiert: Personen, Planet und Profit. Diese müssen im richtigen Verhältnis zu einander stehen. Und was richtig ist, hat seinerzeit Ricoh-Gründer Kiyoshi Ichimura zum Leitsatz erhoben: „Im Auftrag unserer Kunden Innovation voranzutreiben und für jedes Leben, mit dem wir in Kontakt kommen, nachhaltig vorzugehen.“ Aus diesem Ansatz heraus ist das Unternehmen auch in weiteren Nachhaltigkeitsindizes vertreten, wie beispiels-
Mineral Flaschen aus Glas
5.
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© Vöslauer/Peter Rigaud
Vöslauer-Vorstandsvorsitzender Alfred Hudler ist von Mehrweg überzeugt.
• umfassender Überblick über alle CSR-Aktivitäten und Case Studies in Österreich auf 228 Seiten
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Bad Vöslau. „Das Angebot an Glasmehrweg-Gebinden war in der Vergangenheit zu wenig konsumentenfreundlich“, meint Alfred Hudler, Vorstandsvorsitzender von Vöslauer. Deshalb will Vöslauer im August neue 1 l-Glasmehrwegflaschen in einer 8x1-Splitkiste auf den Markt bringen – prickelnd, mild und „ohne Kugerl“. In dem Projekt steckt eine mehr als einjährige Entwicklungsarbeit und ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 4,5 Mio. €. (ots/hk)
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Werte schaffen.
Wissen, woher man kommt, führt zum Wissen, wohin man will. Solidarität, Hilfe zur Selbsthilfe und Nachhaltigkeit sind die Prinzipien, auf die Raiffeisen seit mehr als 125 Jahren baut. Und gerade in einer Welt voller Veränderungen sind es diese Werte, die das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft bilden – in mehr als 20 Ländern Europas. www.rzb.at
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