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medianet career

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inside your business. today.

Freitag, 16. November 2012 – 75

Top-Arbeitgeber

Die besten rot-weiß-roten Recruiter sind ermittelt

Seite 78

© ypdpeople.com

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careernetwork Beste Praktika

Die YPD-Challenge geht in die mittlerweile fünfte Auflage Seite 79

AufsteigerIn Michaela ­Huber, OMV © Foto Wilke

Vorreiterin A.W. Faber-CastellChefin Petra Gepp steht in einer von Männern dominierten Branche ihre Frau. Vordenker Am Montag wurden in Wien die besten „DiversityManager“ geehrt.

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© WU Executive Academy/Stephan Huger

„Wo ein Wille, da auch ein Weg!“

Neuer Lehrgang

Die WU Executive Academy lanciert den ­Universitätslehrgang ­Risiko- und Versicherungsmanagement unter der Ägide von Alexander Mürmann. Seite 79

© Faber-Castell

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Arbeitsmarkt Das AMS rechnet mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 7,3%

„Es ist eine bizarre Situation“ Wien. Das Arbeitsmarktservice (AMS) stellt sich für das kommende Jahr auf mehr Arbeitslose ein. Für 2013 erwartet das AMS einen Anstieg der nationalen Arbeitslosenquote von 7,0 auf 7,3%. In Europa sei Österreich „das gelobte Land“ mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit, gleichzeitig habe man aber „für österreichische Verhältnisse eine hohe Arbeitslosenquote“, so AMSVorstand Johannes Kopf. „Es ist eine bizarre Situation.“ Am stärksten werde der Anstieg der Arbeitslosigkeit Personen mit Pflichtschulausbildung oder gar keinem Abschluss treffen. „Das Problem ist, die Hälfte

der Arbeitslosen hat nur höchstens einen Pflichtschulabschluss“, so Kopf. Kritik übte er am heimischen Bildungssystem: „Das Schulsystem produziert zu viele Pflichtschulabgänger.“ Vor allem in die frühkindliche Förderung müsse „massiv investiert“ werden, um gleiche Startchancen zu ermöglichen.

Ausbildung lohnt sich Die Arbeitslosenquote bei Pflichtschulabgängern ist seit 1990 von 9,5 auf 17,9% im Jahr 2011 geklettert. Bei Personen mit Lehrabschluss ist sie hingegen nur von 4,5 auf 5,7%

gestiegen, mit Matura von 3,0 auf 3,7 und mit Hochschulabschluss von 2,1 auf 2,4%. Die einfachen Jobs für Hilfsarbeiter sterben in der modernen Wirtschaft zunehmend aus, erläutert Kopf; umso wichtiger sei die Ausbildung über den Pflichtschulabschluss; eine Ausbildungsverpflichtung bis 18 Jahre würde vom AMS daher begrüßt. Für 2013 rechnet das AMS mit einem Anstieg des Arbeitskräfteangebots um 30.500 Personen (+0,8%) auf 3,756 Mio. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten soll 2013 hingegen nur um 19.700 (+0,6%) auf 3,43 Mio. steigen. (APA)

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Career portrait

76 – careernetwork

Freitag, 16. November 2012

„Ich wollte nie Karriere machen – es ist vielmehr passiert“ Warum sie nicht die Laufbahn als Volksschullehrerin einschlug, sie ­Markenaffinität für wichtig hält und warum Perfektionismus ein Problem sein kann, verrät A.W. Faber-Castell-Chefin Petra Gepp im Gespräch.

Wien. „Ich wollte nie Karriere machen – es ist vielmehr passiert.“ Petra Gepp stapelt tief, wenn sie auf ihre bisherige – sehr stringente und vor allem erfolgreiche – berufliche Laufbahn zurückblickt. „Die klassische Ausbildung zur General Managerin habe ich nicht gemacht. Ich habe kein BWL-Studium, habe keinen berufsbegleitenden MBA, was in der heutigen Zeit eigentlich sehr unüblich in Positionen wie der meinen ist“, sagt die Geschäftsführerin der A.W. FaberCastell Austria GmbH: „So gesehen bin ich einerseits stolz und andererseits sehr dankbar dafür, dass ich in meinen letzten beiden Jobs die Chance bekommen habe, Führungskompetenz zu beweisen.“ Vermutlich würde bei Familienunternehmen (Anm. sowohl Puig als auch Faber-Castell sind klassische Familienunternehmen) weniger auf Titel, sondern vielmehr auf die berufliche Entwicklung der (potenziellen) Mitarbeiter geachtet: „Diese Tradition führe ich auch selbst bei der Mitarbeiterwahl fort“, beschreibt Gepp ihre Personalpolitik.

als härter als gedacht: „In den ersten beiden Jahren musste ich einige Steine aus dem Weg räumen und massive Aufbauarbeit leisten. Jetzt habe ich aber das perfekte Team und werde von den Kollegen für meine Durchsetzungsfähigkeit und Hartnäckigkeit akzeptiert.“ Nichtsdestotrotz fühle sie sich als eine von wenigen weiblichen Führungskräften „schon manchmal einsam“. „Es ist nur das Problem, dass sich offenbar viele Frauen die ‚Chefrolle‘ nicht zutrauen“. Als klassischen Chef würde sich Gepp selbst nicht bezeichnen („von einem diktatorischen Führungsstil halte ich denkbar wenig“), vielmehr schwört sie auf die Eigenverantwortung der Mitarbeiter und versucht, wie sie sagt, einen „offenen, kommunikativen“ Führungsstil zu pflegen: „Auf Genauigkeit achte ich aber schon sehr; das ist mein Drang zum Perfektionismus, der auch dazu führt, dass ich manchmal zu hart zu mir selbst bin“, so Gepp selbstkritisch. „Aber ich verstelle mich eben nicht – weder vor den Mitarbeitern noch vor den Kunden.“ (jawe)

Dass sie schon mit 30 Jahren die Österreich-Niederlassung eines renommierten Parfumproduzenten (Paco Rabanne, Nina Ricci, Etienne Aigner...) aus dem Boden stampfen und mit 36 die Geschäftsführung einer bekannten Schreibwarenmarke übernehmen sollte, konnte sich Gepp in ihren Kindertagen keineswegs vorstellen: „Ich wollte eigentlich Volksschullehrerin werden: Den Umgang mit Kindern mag ich, die notwendige Autorität bringe ich mit und zwei Monate Ferien im Sommer haben auch sehr verlockend geklungen“, erzählt sie im Gespräch mit medianet. Warum sie trotz dieser Argumente die Pädagogenlaufbahn nicht eingeschlagen hat? „In meiner Nachbarschaft haben zwei frühpensionierte Lehrer gelebt, die am Druck des Lehreralltags förmlich zerbrochen sind. Und nachdem ich doch sehr sensibel bin, hatte ich Angst, dass es mir vielleicht genauso ergehen könnte.“ Statt der Pädak absolvierte sie daher die Handelsakademie in Korneuburg und inskribierte nach der

© Faber-Castell (2)

Von Null auf Hundert

10 Fragen An P etra Gepp

Matura Publizistik an der Universität Wien. „Ich habe aber zu dem Zeitpunkt für mich entschieden, dass ich mein eigenes Geld verdienen und nicht mehr bei meinen Eltern wohnen wollte. Daher habe ich mir statt zu studieren einen Job gesucht“, erklärt sie. Das Produkt dieser Überlegungen war dann eine Stelle als Marketingassistentin bei RS Internationale Sport- und Werbeagentur: „Damals ist es einfach sehr ‚in‘ gewesen, bei einer Werbeagentur zu arbeiten“, so Gepp. Weil sie sich aber sehr rasch „unterfordert“ gefühlt habe, wechselte sie schon nach zwei Jahren zu

1973–1994

L‘Oréal Produits de Luxe und avancierte innerhalb weniger Jahre zur Produktmanagerin für Lancôme. „In der Zeit hatte ich die Möglichkeit, so richtig in die Luxusmarkenindustrie hineinzuwachsen“, so Gepp. „Markenaffin bin ich schon – auch privat. Wobei ich aber sagen muss, dass es der Mix ausmacht: Ich greife schon auch zu Eigenmarken. Man darf nur nie vergessen, dass die Markenindustrie sehr viel Energie in die Entwicklung von Produkten und Marken steckt. Und das sollte auch honoriert werden.“ Viel Energie musste Gepp investieren, als sie nach 15 Jahren in

1994–2003

der Kosmetikbranche 2009 zu A.W. Faber-Castell wechselte: „Natürlich ist es eine massive Umstellung gewesen. In der Kosmetik habe ich die Kunden schon gekannt und auch wenn ich für die unterschiedlichsten Marken gearbeitet habe, sind die Abläufe doch immer sehr ähnlich gewesen“. Dennoch machte sie sich den Wechsel nicht leicht: „Mein Job bei ‚Puig‘ ist sehr schön gewesen. Der Wechsel in eine Geschäftsführerrolle erschien mir aber als logischer nächster Karriereschritt.“ Als einzige Frau in eine von Männern dominierten Branche einzusteigen, entpuppte sich dann

2003–Heute

Als Kind wollte ich immer ... glücklich und zufrieden sein. Mein Lebensmotto ist ... „Wo ein Wille, da ein Weg!“ Mein letztes Geld würde ich ausgeben für ... eine schöne Reise – ich bin ein großer Asien-Fan. Darüber kann ich lachen ... mich selbst. Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war ... „Der Vogel im Wind: Die Weisheit des Zen“ von Osho. In 20 Jahren werde ich ... hoffentlich nicht mehr so viel arbeiten. Davor habe ich Angst ... einen Todesfall in der Familie. Das ist meine größte Stärke ... Zielstrebigkeit.

Geboren am 5.2.1973 als jüngste von drei Geschwistern, wächst Petra Gepp in Stockerau auf. Nach der HAK-Matura inskribiert sie Publizistik an der Universität Wien, entschließt sich aber schon bald statt der akademischen Lauf- die Berufslaufbahn zu forcieren und steigt als Marketingassistentin bei RS Internationale Sport- und Werbeagentur ein.

Nach zwei Jahren wechselt sie als Marketingassistentin zu L’Oréal Produits de Luxe und avanciert 1997 zur Produktmanagerin für Lancôme (Parfums und Make-up). 2000 steigt sie als Brand Manager & Key Account Manager für die Marken Thierry Mugler und Azzaro Parfums bei Clarins & Nobil Cosmetic ein.

2003 beginnt sie mit dem Aufbau und der Leitung der österreichischen Vertriebsniederlassung von Puig und fungiert bis 2009 als Sales & Marketing Director. Seit September 2009 ist Gepp Geschäftsführerin der A.W. Faber-Castell Austria GmbH.

Das ist meine größte Schwäche ... Perfektionismus. Mit dieser Person würde ich gerne für 24 Stunden die Rollen tauschen ... mit meiner einjährigen Nichte, die voller Begeisterung im Jetzt lebt und alles komplett vorurteilsfrei neu entdeckt.


J o bwatc h

Freitag, 16. November 2012

careernetwork – 77

Diversity Management Der „WKW DiversCity Preis 2012“ geht an die Firmen Systemlogistik, Simacek und Neuroth

Karriere-Inside mit: Christoph Weissenböck

Ausgezeichnete Vielfalt

WKW-Präsidentin Jank: „Gerade unser Wirtschaftsstandort Wien ist geprägt von seiner großen Diversität.“

Gesundheit zahlt sich aus Die Rechnung ist einfach: Die Lebenserwartung steigt und gleichzeitig muss und wird das Pensionsalter ansteigen. Mit dem Effekt, dass künftig immer mehr ältere Arbeitnehmer in den heimischen Büros und Produktionsstätten zu finden sein werden. Abgesehen von den Anforderungen, die diese Tatsache an Organisationsformen von Unternehmen stellt, liegt es auch auf der Hand, dass das Thema „Gesundheit“ zusätzlich an Bedeutung gewinnen wird – ein Thema, das vergangene Woche auch auf Österreichs größter Personalmesse, der „Personal Austria“, intensiv diskutiert wurde. Auch der „Hernstein Management Report“ widmet sich dieser immer aktueller werdenden Herausforderung. „Das Thema ‚Gesundheit‘ ist sehr eng mit dem Thema ‚Kosten‘ verbunden. Gesunde Mitarbeiter sind für die Produktivität und schließlich den Erfolg eines Unternehmen entscheidend“, resümiert Hernstein-Leiterin Katharina Lichtmannegger. Laut Studie hat für 81 Prozent der befragten österreichischen Großunternehmen die Gesundheit der Mitarbeiter bereits strategische Relevanz. Betriebsarzt, Gesundheitschecks und Informationsangebote sind die bereits jetzt am häufigsten angebotenen Vorsorgemaßnahmen. Ein wesentlicher, aber unterschätzter Kernbereich: Effiziente Konfliktlösung. „Wenn Mitarbeiter ihre Energie zur Klärung von Aufgaben oder in schwelende Konflikte stecken müssen, dann bleibt weniger Zeit und Ressource für die eigentliche Arbeit“, erklärt Lichtmannegger: „Es liegt an den Führungskräften, solche Stressoren zu verringern; das können Mitarbeiter allein oftmals nicht.“

© Foto Weinkirn

Wien. Die alten Rollenbilder vom unflexiblen „Silver-Ager“, der unerfahrenen Berufseinsteigerin und dem schwer einzugliedernden Migranten sollten mittlerweile längst passé sein. Der aktuelle Report des Hernstein-Instituts, „Diversity Management in Unternehmen“, zeigt aber deutlich auf, dass die Diversität in Österreichs Unternehmen nur sehr eingeschränkt aktiv genutzt wird. So haben gerade einmal 19% der befragten Manager eine konkrete Strategie dazu, wie Diversity im Unternehmen gelebt werden soll. Dass aber auch positive Ausreißer existieren, es also auch Unternehmen gibt, die Diversity Management als echtes Managementtool nutzen, Vielfalt gezielt fördern und die damit verbundenen unterschiedlichen Erfahrungen, Talente und Perspektiven als strategische Ressource nutzen, zeigen die Sieger des diesjährigen „DiversCity“Preises der Wirtschaftskammer Wien (WKW). „Der ‚DiversCity Preis‘ hat bewiesen, welche großartigen Leistungen die Wiener Unternehmen vollbringen, und wie man von gelebter Vielfalt als Unternehmen profitiert“, erklärte WKW-Präsidentin Brigitte Jank anlässlich der Preisverleihung der besonderen Art: Als Setting wählte man „Dialog im Dunkeln“ und

WKW-Präsidentin Brigitte Jank mit den Preisträgern Ursula Simacek, Roman Leydolf und Waltraud Schinko-Neuroth. (v.li.)

überreichte die Preise in totaler Finsternis. Damit wollte man auf die Lebenswelt der Betroffenen „einmal mehr deutlich aufmerksam machen“, wie Jank betonte.

tiker wurde von der Jury für die „Förderung und Aus- sowie Weiterbildung der Menschen im Unternehmen“ ausgezeichnet. Die Kategorie „Großunternehmen“ konnte die Simacek Facility Management Group für sich entscheiden: Neben der „Stärkung interkultureller Kompetenzen nach innen und außen“ überzeugte die Jury vor allem die „Arbeitsplatzinklusion von Menschen mit Behinde-

Die Preisträger Den Sieg in der Kategorie „Kleinund Mittelunternehmen“ konnte im heurigen Jahr die Firma Systemlogistik davontragen: Der Logis-

rungen und Beeinträchtigungen.“ Der erstmals verliehene Sonderpreis in der Kategorie „Frau in der Wirtschaft“ ging an Waltraud Schinko-Neuroth. Die Jury argumentierte, dass Neuroth von Frauen „gegründet, auf- und ausgebaut wurde“, und sich die Gründerin, Paula Neuroth – selbst von einer Hörminderung betroffen – für Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen einsetzte. (red)

bfi Wien Neuer Stand und das Leitmotiv „Change Management“ begleiteten das Institut auf der Personal Austria

– die über alle Mitarbeiter hinweg bis hinauf zu den Führungsebenen etabliert werden müssen – als eine der großen Herausforderungen bei einem Change-Prozess: „Dafür müssen alle Beteiligten viel Energie aufbringen“, so Höllinger. Die Komplexität eines Unternehmens, das sich im Wandel befindet, sei stets steigend: „Wenn an einer

Stellschraube gedreht wird, bewegt sich das ganze System.“ Insofern müsse man akzeptieren, dass ein Change „nicht komplett planbar und beherrschbar ist“. Umso wichtiger sei es daher, die Ziele klar zu definieren, den Weg dorthin aber so flexibel wie möglich zu halten. Ein bedeutender Erfolgsfaktor für das Change Management sei

für Höllinger jedenfalls die Kommunikation: „Information allein reicht nicht – man muss sich über alle hierarchischen Ebenen laufend und ordentlich austauschen und das Feedback der Belegschaft ernst nehmen.“ Dazu bedürfe es der Bereitschaft einer Führungskraft, zuhören zu wollen, und durchaus auch zuzugeben, „dass man selbst Angst vor dieser Konfrontation“ – also den aus eigener Angst der Mitarbeiter resultierenden Vorwürfen – habe. Ihr eigenes Unternehmen sieht Höllinger jedenfalls auf einem guten Weg: „Wir liegen gut auf Kurs und im Zeitplan der Geschäftsführung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Führungskräfte lassen sich auf die wechselseitige Kommunikation ein und ich bin zuversichtlich, die Position des Bfi Wien als Marktführer in der Erwachsenenbildung, ausgehend von einer sehr guten Performance, weiter ausbauen zu können.“ (red)

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© Christian Mikes

Der Stand des bfi Wien wurde wortwörtlich in das Bildungsprogramm eingebunden.

börse

Die Auf- und Umsteiger der Woche im Kurzporträt.

AIM Austria © AIM Group

job

Christian Friedl

Christian Friedl wurde kürzlich zum neuen Geschäftsführer von AIM Austria ernannt. Zuletzt war Friedl als Leiter Geschäftsbereich Messen bei Reed Messe Wien tätig. Vor seinem Eintritt in die Messewelt war er u.a. bei Ericsson und Kapsch.

Johanna Rachinger ÖNB

Johanna Rachinger, Österreichische Nationalbibliothek, ist die „WU-Managerin des Jahres“. Diese Anerkennung geht an Persönlichkeiten, die sich in der täglichen Wirtschaftspraxis durch vorbildhaftes Wirken auszeichnen.

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Wolfgang Laßnig Bene AG

© Bene

Höllinger selbst diskutierte mit Julia Culen, geschäftsführende Gesellschafterin der Beratergruppe Neuwaldegg, über „Change zwischen Strategie- und Personalentwicklung“ und gewährte Einblick in den laufenden Wandlungsprozeß am bfi Wien. So nannte sie etwa „die Definition gemeinsamer Ziele“

© ÖNB/APA/Hinterramskogler

Einblicke in die Praxis

Wolfgang Laßnig (51) ist seit Kurzem Head of Supply Chain Management bei der Bene AG und verantwortet u.a. die gesamte Logistikund Produktionsplanung sowie Beschaffung der international tätigen Unternehmensgruppe.

Michaela Huber OMV

© Foto Wilke

Wien. „Change“ – das Schlagwort von Barack Obamas Wahlkampf aus dem Jahr 2008 – war auch das Leitmotiv des bfi Wien bei der „Personal Austria“: Zum einen präsentierte sich das Wiener Berufsförderungsinstitut mit einem ganz neuen Stand, der wortwörtlich „in das umfangreiche Bildungsprogramm des Erwachsenenbildungsinstituts eingebunden war“, wie die kaufmännische Geschäftsführerin Valerie Höllinger stolz auf das „moderne Design“ des Auftritts verweist.

Promotion

Das bfi Wien zelebrierte den Wandel

Michaela Huber (37), Leiterin der OMV Konzernkommunikation und Senior Vice President, hat mit 1. Oktober des Jahres auch die Verantwortung für den Bereich Sustainability im OMV Konzern übernommen.


Personalmanagement

78 – careernetwork

Freitag, 16. November 2012

Best Recruiters Das Ranking der österreichischen Top-Arbeitgeber führt Deloitte an, geführt von Trenkwalder und Unicredit Bank Austria

Heimische Recruiter holen auf

© GPK

Studie zeigt: Recruiting in Österreich hat seit dem Vorjahr einen großen Vorwärtssprung gemacht.

Markus Gruber erklärt, wie Recruiting hierzulande aufgeholt hat.

Wien. „Recruiting erwacht aus dem Dornröschenschlaf“ – so bringen Studieninitiator Markus Gruber und WU-Professor Wolfgang Elsik die aktuelle Situation in der österreichischen Personalwirtschaft auf den Punkt. Bei der „Personal Austria“ stellten die beiden die überraschenden Ergebnisse der Studie „Career‘s Best Recruiting“ vor: Österreich scheint im Bezug auf Recruiting im Vergleich zum Vorjahr einen großen Schritt vorwärts gemacht zu haben. Sogar im Vergleich zu Deutschland schlagen sich die heimischen Unternehmen wacker und sind nun auf einem ähnlichen Niveau wie ihre deut-

schen Pendants. „Endlich ist der Paradigmenwechsel im Recruiting auch in Österreich angekommen: Arbeitnehmer bewerben sich nicht mehr bei den Arbeitgebern, sondern Arbeitgeber bemühen sich um die besten Mitarbeiter“, weiß Studieninitiator Markus Gruber. Besondere Anstrengungen haben jene Unternehmen unternommen, die in den vorderen Rängen der besten Recruiter rangieren: Deloitte Österreich konnte vom vierten auf den heuer ersten Platz vorstoßen. Auf die Frage nach einem Erfolgsrezept erklärt Margareta Holz von Deloitte: „Unsere Mitarbeiter und ihre Expertise sind unser wich-

tigstes Unternehmenskapital. Ausschlaggebend für unseren Erfolg ist es, die richtigen und besten Talente an Bord zu haben.“ Den größten Sprung im Ranking machte Trenkwalder Personaldienste; das Unternehmen, das im Vorjahr nur Platz 173 zu finden war, belegt heuer Platz zwei. Dass sich ein Wechsel im heimischen Recruiting-Denken vollzogen hat, zeigt sich vor allem daran, dass die Unternehmen mehr Einblick in den Arbeitsalltag geben: Die Arbeitgeber zeigen etwa Fotos aus dem Arbeitsalltag, stellen Mitarbeiter in Form von Testimonials vor oder bieten die Möglichkeit der

Betriebsführung an. Trotz der erfreulichen Ergebnisse sieht Wolfgang Elsik von der Wirtschaftsuniversität Wien noch Aufholbedarf: „Einige Unternehmen halten die einfachsten Standards des guten Benehmens und des professionellen Agierens nicht ein – zum Beispiel, indem sie auf Bewerbungen gar nicht reagieren; 30 Prozent der Initiativbewerbungen blieben auch innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen unbeantwortet“, so Elsik. Die Besten R ecruiter

1. Deloitte Österreich 2. Trenkwalder Personaldienste 3. UniCredit Bank Austria 3. Bawag PSK 5. Robert Bosch 6. Verbund 7. Ernst & Young 8. Rewe International 9. Erste Bank der österr. Sparkassen 10. Lkw Walter Quelle: Careers’s Best Recruiters

Berufseinsteiger Index

Pessimistisch

Wien. Vor allem Berufseinsteiger schätzen ihre Chancen am Arbeitsmarkt als nicht gerade rosig ein. Das zeigt der Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer. Nur etwas mehr als die Hälfte der befragten Einsteiger – also jene, die maximal bereits zwei Jahre arbeiten – sind mit ihren beruflichen Einstiegsund Aufstiegsmöglichkeiten zufrieden; 2010 waren es noch 71%. Auch ein Stadt-Land-Gefälle lässt sich ausmachen: Die Wiener sind die unzufriedensten Arbeitnehmer. Am meisten unzufrieden sind die Wiener vor allem mit ihrem Einkommen, mit den Weiterbildungsmöglichkeiten und mit den Aufstiegs-und Entwicklungsmöglichkeiten. Am höchsten liegt die Arbeitszufriedenheit in Niederösterreich und dem Burgenland.

Schweden Jobsuche

Dicke ohne Job

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Uppsala. In Schweden ist das Gewicht ausschlaggebend für die Chancen am Arbeitsmarkt. Eine Studie der Uppsala University hat ergeben, dass schwedische Arbeitgeber übergewichtige Bewerber ausschließen. Der Grund: Sie erwarten sich von ihnen unzureichende Leistung und befürchten mehr Krankenstandstage. 80% der beleibten Menschen haben daher schlechtere Chancen am schwedischen Arbeitsmarkt, so die Studie.

Universitätslehrgang Werbung & Verkauf Unsere absolventinnen sind aufsteigerinnen Heidi Nather-Eggeling von C&A Mode ist erfolgreiche Absolventin unseres Universitätslehrganges. Nach Stationen in den Werbeagenturen Young & rubicam und JWt wechselte sie als Werbeleiterin und Mode Pr-Sprecherin zu C&a Mode Österreich. Zu Beginn für Österreich und tschechien verantwortlich, begleitete sie die starke expansion des Modehauses. heute liegt die Werbeleitung für acht Cee-länder in ihrem Verantwortungsbereich. aufbauend auf den Universitätslehrgang Werbung & Verkauf absolvierte sie parallel zu ihrer beruflichen Karriere den Professional MBA Marketing & Sales an der WU executive academy.

© sxc

werbung.verkauf@wu.ac.at, +43-1-31336-4612, www.werbelehrgang.at Berufsbegleitende Universitätslehrgänge der WU executive academy. Leichtgewichte haben es in Schweden offenbar auch am Jobmarkt leichter. 216x288 WU-Sujet Nather eggeliNg 12-042_UL-WV_Medianet-216x288_Nather_KW36.indd 1

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J o bwatc h

Freitag, 16. November 2012

careernetwork – 79

WU Executive Academy Im März 2013 geht der neue Universitätslehrgang Risiko- & Versicherungsmanagement an den Start

Denn Vertrauen verpflichtet Wien. Ab 21. Dezember gilt versicherungstechnisch Geschlechtsneutralität: Dann müssen EU-weit Versicherung gleiche Prämien für Männer und Frauen anbieten. Für viele Österreicher stellt sich bis dahin die Frage, ob es für sie günstiger ist, jetzt noch eine Versicherung ohne „Unisex-Tarif“ abzuschließen. Ansprechperson Nummer eins bei der Klärung dieser Frage wird für viele der eigene Versicherungsmakler sein: „Unsere Kunden setzen großes Vertrauen in unsere Fachkompetenz“, so Gunther Riedlsperger, Obmann des Fachverbands der Versicherungsmakler. Dieses in den Makler gesteckte Vertrauen sei aber keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, sondern müsse erst hart erarbeitet werden: „Umfassende und detaillierte Produktkenntnisse sowie deren rechtliche und steuerliche Bedingungen sind ausschlaggebend für eine kompetente Beratung und den

Vertrauensaufbau zu den Kunden“, betont Alexander Mürmann. Mürmann ist Lehrgangsleiter des ab März 2013 an der WU Executive Academy erstmals laufenden Universitätslehrgangs Risiko- & Versicherungsmanagement: „Für Versicherungsmakler und Risiko- und Versicherungsexperten in Unternehmen wird es zunehmend wichtig, neben fundiertem Fachwissen auch die aktuellen Entwicklungen und versicherungswirtschaftlichen Zusammenhänge wahrzunehmen, zu verstehen und in die tägliche Arbeit mit einzubeziehen.“

„Beratungsintensiv“ Versicherungsprodukte erfordern „hohes Detailwissen und intensive Beratung, die in einem sehr persönlichen Kontakt erfolgt. Fachliche und persönliche Fortbildung ist gerade im Sinne der Kunden unerlässlich“, betont Mürmann. Daher seien

auch die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Kompetenzen, rechtlicher und steuerlicher Grundlagen, das Erlernen von Fachkompetenzen im Risiko- & Versicherungsmanagement sowie die Schulung persönlicher Management- und Führungsfähigkeiten Ziele des 18-monatigen Lehrgangs. Den seit 30 Jahren bestehenden Universitätslehrgang Versicherungswirtschaft wolle man damit nicht ersetzen, betont die WU Executive Academy. Vielmehr gehe man dem „besonderen Wunsch aus der Branche“ nach, „ein eigenes Programm ins Leben zu rufen, das sich speziell an Versicherungsmakler und -experten wendet“. Und seitens des Verbands reagiert man sehr zufrieden mit dem neuen Angebot: „Der neue Universitätslehrgang ist eine große Bereicherung für das Aus- und Weiterbildungsangebot für Makler in Österreich und genießt unsere volle Unterstützung“, so Riedlsperger abschließend. (red)

© WU Executive Academy/Stephan Huger

Lehrgangsleiter Alexander Mürmann: „Fachliche und persönliche Fortbildung ist im Sinne der Kunden unerlässlich.“

Alexander Mürmann: „Versicherungsprodukte erfordern hohes Detailwissen.“

StepStone.at Das Online-Portal stellte „StepStone Plus“ auf der Personal Austria vor

Praktika Der Wettbewerb um Praktikaplätze hat begonnen

1. Interaktive Stellenanzeige

YPD-Challenge Vol. 5

Wien. Die Online-Jobbörse StepStone präsentierte im Rahmen der Personal Austria mit „StepStone Plus“ die – Eigenangaben zufolge – erste interaktive Stellenanzeige am österreichischen Markt: „Unsere Studien zeigen, dass sich über 70 Prozent der Stellensuchenden mehr und strukturiertere Informationen in Stellenanzeigen erwarten. Vor allem die Themen Weiterentwicklung, Aufstiegschancen, Mitarbeiterbenefits und Bewerbungsprozess sind bei qua-

Wien. Die YPD-Challenge geht in die fünfte Runde: Noch bis 7. Dezember können sich Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 28 Jahren in Dreierteams auf „www.ypdpeople.com“ anmelden, und um Praktikaplätze bei renommierten Unternehmen rittern. „YPD ermöglicht allen Teilnehmern, die Wirtschaftselite von heute und morgen kennenzulernen und in der Arbeitswelt auf sich aufmerksam zu machen“, so Initiator Hannes Jagerhofer. An insgesamt fünf On-

Vier Tabs

© stepstone.at

Die neue Stellenanzeige beinhalte künftig neben dem PflichtTab „Position“ vier NavigationsTabs, die aus einem Angebot an zwölf verschiedenen Tabs („Über uns“, „Wir bieten“, „Karriere & Ent-

Auf StepStone.at stehen künftig auch interaktive Jobinserate zur Verfügung.

wicklung“, „Bewerbungsprozess“, etc.) frei ausgewählt werden können. Damit werde gegenüber einer gängigen Stellenanzeige die inhaltliche Präsentation potenziert, ist Dülsner überzeugt.

Employer Branding Gleichzeitig erweiterten sich die Möglichkeiten für prägnantes Employer Branding. Die heimischen Fach- und Führungskräfte legten Dülsner zufolge besonderen Wert auf eine optisch ansprechende und übersichtlich gegliederte Stellenanzeige: „Entsprechend dem Motto ‚You never get a second chance to make a first impression‘ beurteilen die Befragten das suchende Unternehmen und die Arbeitgebermarke anhand der Gestaltung des Stelleninserats.“ Äußerst populär erweisen sich dabei Videos, in denen Arbeitgeber in wenigen Minuten einen Einblick in den Unternehmensalltag gewähren, so Dülsner. So könne man eine deutlich höhere Verweildauer des Betrachters und damit eine eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Stellenangebot erzielen. (red)

line-Spieltagen gilt es, im Team anspruchsvolle Aufgaben aus den verschiedensten Themenbereichen zu lösen und die angeborenen Fähigkeiten sowie lösungsorientiertes Denken gekonnt einzusetzen. Die erfolgreichsten Teams treffen dann beim Live-Finale im Kampf um die besten Praktika aufeinander. Zudem findet im Zuge des Finales für die Top 500 YPD-Teilnehmer eine groß angelegte Karriere-Messe mit den CEOs und Repräsentanten der Partnerunternehmen statt. (red)

© ypdpeople.com

lifizierten Kandidaten besonders gefragt“, begründet StepStone Österreich-Geschäftsführerin Dorette Dülsner die Entwicklung des neuen Systems.

Auf der digitalen YPD-Welt können Jugendliche an ihrer späteren Karriere „basteln“.

ANERKANNTE SEMINARE FÜR

MARKETING & PR <URVU]LU[PVULSSLZ 4HYRL[PUN Termin: 20. - 29.11.2012

5L^ZSL[[LY]LYZHUK! +PL [LJOUPZJOL <TZL[a\UN Termin: 07.12.2012

7YVMLZZPVULSSLZ ;L_[LU MÁYZ >LI Termin: 23. - 24.11.2012

0OY -PYTLUH\M[YP[[ H\M -HJLIVVR Termin: 07.12.2012

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