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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, 16. SEPTEMBER 2011 – 71

NOCH NICHT ZU SPÄT

Wie sich Pepperl+Fuchs gegen den Fachkräftemangel wappnet Seite 73

Der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt Seite 75

© BCG

NIE FRÜH GENUG

AUFSTEIGERIN ERIN SOPHIE KARMASIN,, GALLUP UP © Karmasin

Aufstieg Christoph Schmidt-Mårtensson ist gerne Exot – und ziemlich erfolgreich mit diesem Zugang. Seite 72 Abstieg Die neue OECD-Studie „Education at a Glance“ stellt Österreich ein schlechtes Zeugnis aus. Seite 74

NEU

 

© kununu

Von den Buben aus Wien zur Avantgarde Europas

© create.at

© Pepperl+Fuchs

careernetwork

CROSSOVER

kununu.com launcht eine eigene App und will so die eigenen Firmenprofile mit den Karriereseiten auf Facebook verknüpfen. Seite 73


C A R E E R P O R TR A I T

72 – careernetwork

Freitag, 16. September 2011

Ricardo Bayer (li.), Christoph SchmidtMårtensson (m) mit Vater Ewald Schmidt vor 20 Jahren (!). Mit 16 beginnen die beiden Gründer von create.at bereits Filme zu drehen. Heute leben die beiden von Neuen Medien & audiovisueller Lernkommunikation – ganz gut, wie uns Schmidt-Mårtensson verrät.

Warum eine blaue Schlosseruniform nicht die besten Erinnerungen hervorruft, er gerne Exot ist und Lernen Spaß machen kann, verrät Create.at-Chef Christoph Schmidt-Mårtensson im Gespräch.

© privat

Als „die Buben aus Wien“ wurden sie belächelt, seit sie 16 sind. Heute produzieren sie für Audi, Siemens und viele namhafte österreichische Kunden Neue Medien. Und gelten über die Grenzen Österreichs hinaus mit ihrem 28-köpfigen create.at-Team als die Avantgarde ihrer Branche.

© create.at (2)

„Werbung war mir immer zu wenig“ 8 Fragen A N C HR I S TO P H S C HMI D T- M Å R TENS S ON

Als Kind wollte ich immer … Pfadfindergruppenführer der jeweiligen Gruppe, in der ich gerade gewesen bin, sein. Mein Lebensmotto ist … „Außergewöhnliches kreieren“. Mein letztes Geld würde ich ausgeben für … eine Kartoffelpflanze. Darüber kann ich lachen … über das Unvermögen mancher Menschen, aus Panik heraus zu sprechen – und natürlich mit meiner zweijährigen Tochter. Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war … eine spannende Studie über Video-Commerce. In 20 Jahren werde ich … hoffentlich weiterhin spannende Idee mit spannenden Menschen verwirklichen. Das ist meine größte Stärke … Menschen zu begeistern. Mit dieser Person würde ich gerne für 24 Stunden die Rollen tauschen … Eddie Vedder von Pearl Jam.

Wien. Ja, er spreche akzentfrei Deutsch. Nein, er habe keinen Migrationshintergrund – und ja, das sei der Nachname seiner Ehefrau, den er trage. Christoph SchmidtMårtensson (gesprochen Mortensson), Chef und Mitbegründer der heimischen New Media-Schmiede Create.at, hat angesichts des in unseren Breiten eher unüblichen Nachnamens sehr oft Erklärungsbedarf. „Ich habe vor drei Jahren ein Zeichen setzen wollen und mich entschlossen, den Namen meiner Frau zu tragen“, so SchmidtMårtensson im Gespräch mit medianet. „In Schweden ist dieser Name vermutlich so gebräuchlich wie Mayer oder Schmidt. Hierzulande führt es eher dazu, dass ich gefragt werde, warum ich so gut deutsch spreche.“ Exotisch sein, avantgardistisch sein, auffallen – das wollte er immer schon. Mit Kunst seinen Lebensunterhalt verdienen, Filmemacher werden, Sänger sein ... „Als wir sechzehn gewesen sind, haben wir unseren ersten Spielfilm präsentiert. Das ist dann sehr schnell richtung Auftragsproduktion gegangen.“ „Wir“, das sind in

dem Fall Christoph Schmidt-Mårtensson und Ricardo Bayer – seines Zeichens Jugendfreund, Wegbegleiter und Mitbegründer von Create.at. „Wir sind wie Brüder. Mit allem Drum und Dran, also auch spannenden Bruderzwisten“, beschreibt Schmidt-Mårtensson sein Verhältnis zu Bayer.

Garconniere Inc. Dieses Verhältnis („wir kennen uns schon seit Kindheitstagen“) musste naturgemäß zur gemeinsamen Firma führen, erklärt der Create.at-Chef: „In den USA werden Firmen in der Garage gegründet. In Österreich werden sie in der Garconniere aus dem Boden gestampft“, zieht er vermutlich nicht unbewusst einen Vergleich zu Gründerduos wie Steve Jobs und Steve Wozniak. „Wir hatten dann aber rasch zu viel Equipment und es ist zu heiß geworden“, erinnert er sich an seine Gründerzeit amüsiert zurück: „Wenn ich das Rad der Zeit zurückdrehen könnte, würde ich gerade in den ersten Jahren unseres Unternehmens noch mehr Ideen und Tipps einholen.“

Warum es ihn gerade in den e-Learningbereich verschlagen habe? „Marketing im Sinne von Werbung ist mir immer schon zu wenig gewesen. Menschen müssen involviert werden, damit sie Produkte kaufen oder für einen Wandel begeistert werden können. Und so entwickelten sich meine Interessen rasch in Richtung Lernkommunikation.“ Eine gewinnbringende Richtung, wie sich herausstellen sollte. Denn aus der Zwei-MannGarconniere-Firma ist mittlerweile ein erfolgreicher 28-PersonenBetrieb mit Expansionsgelüsten geworden. „Einer der prägendsten Momente in dieser Entwicklung ist sicherlich gewesen, als wir 2007 den deutschen ‚eLearning Award‘ gewonnen haben. Und den gewinnt nicht jeder“, so Schmidt-Mårtensson stolz. „Mit so einem Award in der Tasche wird die Auftragsakquise deutlich leichter. Plötzlich sind wir über die Grenzen hinaus begehrt gewesen und von Firmen wie Audi und Microsoft angesprochen worden.“ Dass er mit einem e-LearningKonzept einmal erfolgreich werden sollte, konnte sich Schmidt-Mår-

tensson in Jugendjahren keineswegs vorstellen: „Als ich mit der HTL für Netzwerktechnik begonnen habe, wollte ich den Computer der Zukunft bauen. Dass das auch bedeutet, dass ich zuerst zwei Jahre in der blauen Schlossermontur U-Profile feile, habe ich nicht gewusst. Das haben sie uns im Vorfeld nicht verraten“, war das Thema Lernen nicht immer mit Spaß verknüpft.

Eddie Vedders Erbe Spaß macht dem Wiener jedenfalls die Gärtnerei („nicht ganz so wie die wilde Gärtnerpartie von Roland Düringer“) und das Musizieren: „Vor zwölf Jahren hat meine erste Band ‚wintersgarden‘ auch eine CD mit Titel ‚cold‘ rausgebracht. Ganz auf den Spuren von Pearl Jam & Co. Aktuell bin ich aber wieder ‚solo‘ – musikalisch meine ich – und suchend.“ Eine Karriere als Musikant würde er auch einschlagen, wenn er sich ein Leben ohne Create.at vorstellen müsste. „Dann wäre ich wohl Straßenmusiker“, so Schmidt-Mårtensson abschließend. (jawe)

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1975 in Wien geboren, besucht Christoph Schmidt-Mårtensson die HTL, absolviert die Ausbildung zum Nachrichtentechniker und träumt gemeinsam mit Jugendfreund Ricardo Bayer davon, den Computer der Zukunft zu entwickeln.

Schon während der Schulzeit dreht er erste Spielfilme und Auftragsproduktionen im Lehrvideobereich. Parallel baut er im Unternehmen seines Vaters ein Profitcenter für Kommunikation auf.

Im Dezember 2000 gründet er gemeinsam mit Bayer Create.at und bringt 2005 Corporate Podcasting nach Österreich. Mittlerweile hat er sich ganz der Change Communication und dem Bereich e-Learning und Lernkommunikation verschrieben.


P E R S O N A L MA N A GE ME N T

Freitag, 16. September 2011

careernetwork – 73

Employer Branding Pepperl+Fuchs wappnet sich schon jetzt für den verschärften Fachkräftemangel

Karriere-Inside mit: Christoph Weissenböck

Image ist die halbe Miete Auf der „smart Automation 2011“ rückt man den „Students Corner“ in den Mittelpunkt des Interesses. halten, dürften dabei keineswegs über einen Kamm geschert werden, sondern müssten so individuell wie die Mitarbeiter selbst sein, ist Brezina überzeugt. So reiche die Spanne von individueller Arbeitsplatzausstattung – „von der speziellen Topfpflanze bis hin zum Wunschmessgerät“ – bis hin zu individuellen Arbeitszeitmodellen für frischgebackene Eltern. „Hier sind kleinere Unternehmen wie Pepperl+Fuchs im Vorteil, weil sie flexibler und schneller auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter reagieren können.“ Das gelte auch bei sozialen Spannungen im Unternehmen: „Auch wenn die Benefits individuell abgestimmt werden, darf sich niemand benachteiligt fühlen. Der Vorgesetzte muss für eine ausgewogene Balance sorgen und darf einzelne Teams keinesfalls gegeneinander ausspielen.“ Dass auch Chefs nicht unfehlbar sind, dürfe man gerade aus dem Employer Branding-Blickwinkel auch nicht vergessen: „Das Thema ‚Selbstreflexion‘ ist dabei immens wichtig. Firmenbosse müssen sich immer wieder die Frage stellen, ob sie den richtigen Weg, sowohl aus personalpolitischer als auch wirtschaftlicher Sicht, beschreiten. Und eine gewisse Portion Kritikfähigkeit kann dabei auch nicht schaden“, so Brezina. „Jeder sollte zwischendurch einmal über seinen Tellerrand schauen. Nur dann kann man erfolgreich sein.“ (red)

© Pepperl+Fuchs

Thomas Brezina: „Jeder sollte zwischendurch über seinen Tellerrand schauen.“

Students Corner um im „War for Talents“ reüssieren zu können. „Employer Branding gewinnt auch in Österreich zunehmend an Bedeutung: Es sind nicht mehr nur das Gehalt und der Dienstwagen, die die Besten anlocken. Man muss als Arbeitgeber vielmehr ein ‚emotionales Mehr‘, einen gewissen Wohlfühlfaktor, anbieten.“

„Lehrer, Schüler und Studenten werden bei der Messe gesondert in einem ‚Students Corner‘ betreut. Anders als bisher von vielen praktiziert, wird dieser ‚Students Corner‘ aber nicht verschwindend im Nirgendwo platziert werden, sondern mindestens dieselbe Wertigkeit erfahren wie unser restlicher Messeauftritt.“ Diese Wertigkeitsverschiebung begründet Brezina damit, dass die Schüler und Studenten von heute, auf die im Students Corner zwei Terminals mit dem Spiel „Play Automation“ warten, schon in ein, zwei Jahren, ge-

War for Talents Diese „Social Benefits“, die auch maßgeblich dafür verantwortlich seien, dass verdiente Mitarbeiter einem Unternehmen die Treue

kununu Arbeitgeber-Bewertungsplattform launcht App

Umfirmierung Crossmedia im Fokus der Mediaagentur

Aus Freunden werden Bewerber

Catro Media wird zu Media4Jobs

Wien. Unternehmen, die sich auf der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu.com als vorbildliche Arbeitgeber präsentieren, sollen künftig auch auf ihrer FacebookKarriereseite davon profitieren können: „Mit der neuen kununu Facebook-App werden aus Freunden Bewerber. Die App ermöglicht eine Integration des kununuArbeitgeberportraits auf der jeweiligen Facebook-Karriereseite. Facebook-User werden so auf einen neuen Arbeitgeber aufmerksam und sehen auf einen Blick weiterführende Informationen. Um eigene Bewertungen abzugeben, gelangen die User per Klick auf das Portal von kununu und können dort anonym ihren Arbeitgeber bewerten“, so Martin Poreda, Co-Gründer und Geschäftsführer von kununu. Unternehmen wiederum profitierten von einer strategischen

für das Unternehmen selbst, ist man bei Media4Jobs überzeugt. „Professionelle Personalwerbung ist ein bedeutender Faktor einer Kommunikationsstrategie.“

Die Facebook-Karriereseite wird mittels App an kununu.com angebunden.

Wien. In die heimische Personalwerbelandschaft kommt wieder Bewegung: Der Platzhirsch, Österreichs größte, auf Personalwerbung spezialisierte Mediaagentur, Catro Media, firmiert künftig unter dem neuen Namen Media4Jobs: „Personalwerbung ist in den letzten Jahren immer vielschichtiger geworden. Dazu hat das Internet wesentlich beigetragen. Online-Plattformen erweitern ständig ihr Portfolio und Print-Stellenmärkte entwickeln noch innovativere Konzepte“, begründet man seitens Media4Jobs, warum man sich nach knapp 30 Jahren vom Namen Catro Media trennt. Dieser stehe in erster Linie für Printwerbung, während die Personalwerbung aber mittlerweile crossmedial verlaufe. Ein „Jobinserat“ sei schon lange nicht mehr nur eine Stellenausschreibung, sondern sei Werbung

börse

Die Auf- und Umsteiger der Woche im Kurzporträt.

© kununu

Maria Griesmayr

„Unser Ziel ist es, mit professioneller Mediaberatung nicht nur Kosten einzusparen und unseren Kunden Arbeit abzunehmen, sondern auch ein Maximum an Bewerbungen zu erzielen, damit offene Stellen bestmöglich und rasch besetzt werden können. Crossmedia ist für uns kein Schlagwort, sondern bestimmt unser Tagesgeschäft“, so Media4Jobs-Inhaberin Norma Karner. Eigenangaben zufolge betreut Media4Jobs jährlich 2.000 Kunden und schaltet Anzeigen in über 700 Print- und Onlinetiteln weltweit.

Peter Mair

Peter Mair (49) ist neuer Niederlassungsleiter bei ISS Linz. Sein Zuständigkeitsbereich Facility Services umfasst neben der Gebäudereinigung auch Foodservices, Gartenpflege und ab 2012 den Bereich Security Services.

Sophie Karmasin Gallup Institut

© Karmasin

Maria Griesmayr (30) ist neuer Senior Associate im Team der internationalen Anwaltskanzlei DLA Piper Weiss-Tessbach. Die Rechtsanwältin wechselt von Wolf Theiss in die Litigation & Regulatory Gruppe bei DLA Piper Weiss-Tessbach.

2.000 Kunden

ISS

© ISS

DLA Piper

© DLA Piper

job

Verknüpfung ihrer FacebookKarriereseite mit dem jeweiligen kununu-Arbeitgeberprofil, so Poreda, der verspricht, dass eine Integration der App in „fünf Minuten“ erledigt sei.

Wer arbeitet, macht Überstunden. Fast sicher. Wie die jüngste karriere.at-OnlineUmfrage unter 689 Usern ergab, können nur zwei Prozent der österreichischen Arbeitnehmer ihre Freizeit in vollem Ausmaß genießen. Der Rest arbeitet mehr als ursprünglich vereinbart. Die gute Nachricht: Der überwiegende Teil der Zuviel-Arbeiter bekommt seine Mehrarbeitszeit in irgendeiner Form abgegolten. Sei es als Pauschale (34 Prozent) oder in Form von Zeitausgleich (33 Prozent). Und immerhin 17 Prozent haben die Chance, ihr Gehalt mittels Überstunden aufzubessern. Was jedoch zu denken gibt: Jeder sechste Umfrageteilnehmer (16 Prozent) gab an, „Benefiz-Stunden“ für seinen Arbeitgeber abzuspulen, weil Überstunden nicht einmal erfasst würden. Eine Praxis, die bei Führungs- und Schlüsselkräften mit entsprechenden Verträgen weniger gravierend sein mag. Findet das aber bei der breiten Masse eines Unternehmens Anwendung, kann das durchaus Auswirkungen haben: Transparente Überstunden-Modelle beeinflussen nämlich nicht nur die Motivation der Belegschaft im positiven Sinn – jeder weiß: Es arbeitet sich leichter, wenn man weiß, wofür. Die Regelung der Überstunden ist auch ein nicht zu unterschätzender Baustein einer gepflegten Arbeitgebermarke und kann daher Einfluss auf die Entscheidungen qualifizierter Bewerber haben. Wer mehrere Angebote hat, wird wohl eher den Job annehmen, bei der auch das MehrarbeitsThema stimmt. Denn jede Fachkraft weiß: Mit entsprechender Qualifikation sind Überstunden unvermeidlich. Und daher teuer. PROMOTION

suchte Fachkräfte oder potenzielle Kunden sein können. Und die gelte es schon jetzt etwa mit einer eigenen Studentenplattform im Netz zu pflegen: „Das ist wahrscheinlich nicht der unmittelbare Umsatzbringer, garantiert aber mittelfristig eine ziemliche Umwegrentabilität“, ist der Pepperl+Fuchs-Chef überzeugt. So berge ein „permanent schwebendes Netzwerk“, wie er es nennt, massive Vorteile für die Recrutierung und vor allem beim Imagetransfer. Und Image sei in einem Umfeld mit anhaltendem Fachkräftemangel ein maßgeblicher Faktor,

Überstunden, bitte mit Abgeltung!

Sophie Karmasin übernimmt die Mehrheitsanteile (85%) von Das Österreichische Gallup Institut/Dr. Karmasin Marktforschung GesmbH und Karmasin Motivforschung GesmbH von Helene und Fritz Karmasin.

Gabriele Bernhart Acclivis

© Press n Relations

Wien. An qualifiziertem Personal mangelt es Thomas Brezina, Geschäftsführer der Fabrikautomation bei Pepperl+Fuchs, derzeit nicht – „wir haben kein Fluktuationsproblem“. Dennoch will er sich für alle Eventualitäten wappnen und auf den Fachkräftemangel – „der selbst bei leicht rückläufiger Wirtschaftsentwicklung in unserem Bereich noch größer wird“ – vorbereiten: „Um Bewerber, Mitarbeiter und Kunden der Zukunft bereits jetzt intensiver auf uns aufmerksam zu machen und um uns von Mitbewerbern abzuheben, haben wir uns für den Messeauftritt auf der smart Automation 2011 (Anm. 4. bis 6. Oktober in Salzburg) etwas Besonderes überlegt“, erzählt Brezina im Gespräch mit medianet.

Gabriele Bernhart (41) steigt bei der Vorarlberger IT- und Unternehmensberatung Acclivis ein. Die Export- und MarketingKauffrau soll die Positionierung des Unternehmens am Markt schärfen und den Bekanntheitsgrad der Marke steigern.


AUS - UN D W E I TE R B I L D U NG

74 – careernetwork

Freitag, 16. September 2011

Kein Vorzugsschüler Die aktuelle OECD-Studie „Education at a Glance 2011“ stellt Österreich ein teilweise verheerendes Zeugnis aus

Bildung hat bei uns keine Priorität

© Stephan Bachmann/pixelio.de

Die Akademikerquote sowie der Stellenwert von Bildung liegen deutlich unter dem OECD-Schnitt.

Die Akademikerquote steigt in Österreich langsamer als im OECD-Schnitt.

Wien. Die Schwächen des heimischen Bildungssystems werden anhand der aktuellen OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2011“ („Education at a Glance“) rasch deutlich: Die Akademikerquote steigt zwar, bleibt aber hinter dem OECD-Schnitt zurück; Österreichs Bildungsausgaben, gemessen an der Wirtschaftsleistung, sinken massiv; die Gesamtarbeitszeit der Lehrer ist deutlich über-, die Zeit in der Klasse wiederum unterdurchschnittlich. Einziger wirklicher Lichtblick: Einen der weltweit höchsten Lebensstandards können Akademiker in Österreich genießen.

Wie aus der OECD-Studie hervorgeht, zählt Österreich weltweit zu den drei Ländern mit den höchsten Einkommen für Erwerbspersonen mit einem Hochschulabschluss (kaufkraftbereinigt). An der Spitze liegt Luxemburg mit einem Jahresnettoeinkommen von 56.564 USD (41.464 €), gefolgt von den USA (umgerechnet 37.967 €) und Österreich (etwa 31.640 €). Der OECDSchnitt liegt bei rund 23.337 €.

Hohe Lohnkosten Dieser Vorteil ist aber gleichzeitig auch eines der größten Mankos Österreichs. Denn: Der hohen

vornehm zurück: Derzeit liegt der Anteil der Hochschulabsolventen an der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren in Österreich bei gerade einmal 19% (OECD-Schnitt 30%). Hinter Österreich liegen damit nur die Türkei (13%), Portugal, Italien (je 15%), die Slowakei, Tschechien und Mexiko (je 16%). An der Spitze befinden sich Kanada (50%), Israel (45%) und Japan (44%). 1997 lag die Akademikerquote im OECDSchnitt bei 20%, in Österreich bei elf Prozent. Österreich habe bei der Zahl der Hochschulabschlüsse zwar aufgeholt, „ausreichen wird das aber nicht, um mit anderen OECD-Ländern mitzuhalten“, so OECD-Bildungsexperte Andreas Schleicher, für den die langfristige Entwicklung im heimischen Studiensystem fehle.

Entlohnung entsprechend kommt Arbeitgebern auch die Beschäftigung von Akademikern teuer. Die Jahresarbeitskosten liegen in Österreich – inkl. Abgaben außer Steuern – bei 107.502 USD (78.805 €). Das ist der zweithöchste Wert in der OECD (Schnitt: 49.586 €) hinter Luxemburg. Dass dem nicht so sein muss, zeigt das Beispiel USA, die bei den Einkommen noch vor Österreich liegen, deren Jahresarbeitskosten aber „nur“ bei 92.863 USD (68.073 €) liegen. Trotz dieser guten Entlohnung für Hochschulabsolventen hält sich die Entwicklung der Akademikerzahlen im OECD-Vergleich

Geringe Ausgaben Diese Entwicklung rühre natürlich auch daher, dass Österreich dem Thema „Bildung“ keine Priorität einräume: Die Ausgaben für Bildungseinrichtungen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegen mit 5,4% unter dem OECD-Schnitt (5,9%) und weit hinter den Spitzenreitern Chile, Dänemark, Island, Israel, Norwegen, Südkorea und den USA mit jeweils 7%. „Die Ausgaben für Bildungseinrichtungen im Verhältnis zum BIP erlauben Rückschlüsse darüber, in welchem Ausmaß ein Land der Bildung Priorität einräumt“, heißt es in der Studie. Noch schwerer wiegt in diesem Zusammenhang, dass in Österreich die Bildungsausgaben seit 1995 im Verhältnis zum BIP stark gesunken sind – von 6,2% auf 5,4% im Jahr 2008. Die österreichische Entwicklung läuft damit entgegen dem internationalen Trend: „In mehr als drei Viertel der Länder mit verfügbaren Daten für 2000 und 2008 war der Ausgabenanstieg für alle Bildungsbereiche zusammen größer als das Wachstum des BIP.“ (APA/red)

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© WU Wien

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JOBWATC H

Freitag, 16. September 2011

careernetwork – 75

Demografischer Wandel Das Durchschnittsalter wird 2020 bei 40 Jahren liegen – 40% der Mitarbeiter werden über 50 sein

SHORT

Es ist noch nicht zu spät

Kampagne: „Meine Chance – Ihr Nutzen“

Wien. Die alternde Gesellschaft hängt wie ein Damoklesschwert über der Wirtschaft: Im Jahr 2020 wird das Durchschnittsalter in Europa bei 40 Jahren liegen – für die Wirtschaft bedeutet das, dass der Bedarf an qualifizierten Fachkräften voraussichtlich nicht mehr gedeckt werden kann – schließlich werden zu diesem Zeitpunkt bereits rund 40% der Mitarbeiter in den Unternehmen älter als 50 Jahre sein (aktuell sind es rund 30%).

ßen, sollten Unternehmen in abgestimmten Maßnahmenpaketen ihre Mitarbeiter qualifizieren, Wissensmanagement betreiben und neues Personal einstellen“, so Rainer Strack, Senior Partner bei BCG und weltweit verantwortlich für Personalthemen. „Gleichzeitig muss das veränderte Leistungspotenzial der Belegschaft mit dem Geschäftsmodell in Einklang gebracht werden – beispielsweise durch die An-

Informiert, aber inaktiv

„Die Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter qualifizieren und neues Personal einstellen.“ © BCG

Dieser Entwicklung sind sich mittlerweile fast alle bewusst. So haben einer Erhebung der Unternehmensberatung Towers-Watson zufolge 97% der befragten HRVerantwortlichen die Bewältigung des demografischen Wandels als eine wesentliche Voraussetzung für ihren künftigen Unternehmenserfolg identifiziert. Zu einem konkreten Handeln hat diese Identifikation aber noch nicht geführt. So hat bislang weniger als ein Drittel der Unternehmen konkrete Maßnahmen entwickelt (9%) bzw. umgesetzt (21%). Die Mehrheit ist über den Status der Informationssammlung (35%) und Risikoanalyse (35%) noch nicht hinausgekommen, ergibt die Towers-Watson-Umfrage. „Bislang ist das Thema ‚Demografie‘ in den meisten Unternehmensleitungen noch nicht ausreichend angekom-

RAINER STRACK, BCG

Rainer Strack, BCG, warnt die Unternehmen vor einem Kapazitätsrisiko.

men“, lautet das Fazit von Thomas Jasper, Autor der Studie. „Es ist aber davon auszugehen, dass Aktionäre und Aufsichtsgremien das zielgerichtete Demografiemanagement künftig viel stärker thematisieren werden.“ Auch seitens der Boston Consulting Group ist man überzeugt, dass sich Unternehmen auf die demografischen Risiken in den Märkten, in denen sie agieren, einstellen müssen, um künftig wettbewerbs-

fähig zu sein: Den Unternehmen drohe zum einen ein Kapazitätsrisiko, wenn in den nächsten Jahren viele Mitarbeiter in den Ruhestand treten und ihr wertvolles Wissen mitnehmen. Zum anderen stünden die Unternehmen vor einem Performancerisiko, also der Herausforderung, ihre Wettbewerbsfähigkeit mit einem veränderten Leistungsprofil der Belegschaft zu erhalten, kündigt man bei BCG an. „Um Lücken zu schlie-

Forderungsmanagement: einfach, schnell, seriös Der Anwalt für erfolgreiche Mahn- und Betreibungsverfahren.

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Erfolgsorientierte Ausrichtung Dank strukturierter Mahn- und Klagsläufe, die sofort nach Akteneingang über einen Schreibtisch laufen, werden Verfahrenswege bewusst kurz gehalten. Alexander Milavec, Doyen der anwaltlichen Forderungseintreibung: „Zudem liefert unser Datenpool aus Tausenden erfassten Betreibungsakten entscheidende Informationsvorsprünge, erspart mögliche investigative Schritte und klammert so kostenintensive Mehrgleisigkeiten aus.“ Ein Endlos-Prozedere, wie im Inkassowesen üblich, bleibt damit allen Beteiligten erspart.

R. Mitterlehner, U. Königsberger-Ludwig, F.J. Huainigg, R. Hundstorfer.

Wien. Eine neue Initiative des Bundessozialamts und des AMS soll die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung forcieren und bestehende Informationsdefizite abbauen. Die Kampagne „Meine Chance – Ihr Nutzen“ sei ein wichtiger Schritt in Richtung Chancengleichheit beim Zugang zum Arbeitsmarkt, sagte der Initiator Franz-Joseph Huainigg. „In Österreich sind derzeit rund 100.000 Personen mit Behinderung in Beschäftigung, rund 6.000 waren im August 2011 arbeitslos“, so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Unternehmen, die 25 oder mehr Arbeitnehmer beschäftigen, müssen pro 25 Mitarbeiter einen Begünstigten Behinderten einstellen. Derzeit erfüllen nur 3.950 von 17.186 einstellungspflichtigen Betrieben in Österreich diese Pflicht – der Rest bezahlt stattdessen eine Ausgleichstaxe. Diese Taxe betrug 2010 insgesamt 91,4 Mio. €. Die Kampagne läuft von 12.9. bis 9.10. (APA)

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Wien. Neukunden zu gewinnen, ist in vielen Produktionssektoren und Dienstleistungsunternehmen die oberste Maxime. Die Betreuung der bereits bestehenden Klientel gerät – gerade in wirtschaftlich schwieriger gewordenen Zeiten – leicht ins Hintertreffen, ebenso die Einbringlichmachung von Forderungen. Dabei kann ein rasches und effizient abgewickeltes Mahnund Betreibungsverfahren entscheidend zum Betriebserfolg beitragen. Der Wahl des externen Spezialisten zur rechten Zeit kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, erhöht die Erfolgsquote und spart Kosten. Die Forderungsmanagement-Experten der Kanzlei Dr. Alexander Milavec stützen sich dabei auf ein praxiserprobtes, im Laufe vieler Jahre verfeinertes Forderungsmodell auf Erfolgsbasis. Ein schnelles und abgestuftes Einschreiten, das im Gegensatz zum Geschäftsmodell mancher Inkassobüros auch auf die sensible Situation des Kunden Rücksicht nimmt, ermöglicht den Mandanten eine klare und übersichtliche Kostengestaltung.

passung von Arbeitsabläufen an die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter.“ Trotz aller Warnungen seitens HR-Experten lassen sich die europäischen Unternehmen vom demografischen Wandel nicht in eine Angststarre versetzen: Laut Towers-Watson gehen die Unternehmen davon aus, mit geeigneten HR-Maßnahmen die Folgen des demografischen Wandels ganz (61%) bzw. teilweise (39 %) kompensieren zu können. (red)

© Livio Srodic/HBF

HR-Manager müssen jetzt strategisch handeln, um Kapazitätsrisiken abzuwenden, warnen Experten.

Alexander Milavec, Spezialist für kundenfreundliche, erfolgsorientierte Forderungsbetreibung.

Auch bei älteren Forderungen erweist sich die erfolgsorientierte Betreibung als überraschend effizient: Die spätere Wiederaufnahme von Verfahren (gerichtliche Exekutionstitel sind bis zu 30 Jahre gültig!) führe häufig zu einem positiven Ausgang, heißt es aus der Kanzlei. Wurde die Forderung gerichtlich zugesprochen, wird der Auftraggeber im Uneinbringlichkeitsfall weder mit Anwaltskosten noch Gerichtskosten oder Barauslagen belastet.

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BUS I N E S S P R OMO TI O N

76 – careernetwork

Freitag, 16. September 2011

BEST OF EVENTS AUSTRIA Neue Plattform für Eventmanager und Marketingstrategen geht in Salzburg an den Start

Event-Premiere: Neue Leitmesse in der Mozartstadt BOE AUSTRIA wird breit aufgestellt: Produkt- und Dienstleistungs-Schau, internationale Kontaktbörse und Infotainment.

Umfassende Schau Nicht nur die regionale Karte sticht. Ein breit gefächertes Messe-Portfolio rückt alle wesentlichen Teilbereiche des Veranstal-

BOE AUSTRIA - FAQ Ort: Messezentrum Salzburg Termin und Öffnungszeiten: Mittwoch, 19.10.2011: 10.00 - 18.00 Uhr Donnerstag, 20.10.2011: 10.00 - 17.00 Uhr

© Messezentrum Salzburg (2), Soul Kitchen Band Stefan Köhl (3), Best of Events GmbH, Steiner Mediensysteme

Salzburg. BOE AUSTRIA, die erste: Am 19. und 20. Oktober 2011 öffnet die BEST OF EVENTS AUSTRIA in Salzburg ihre Pforten. Mit der neuen Fachmesse für Wirtschaftskommunikation, Live-Marketing, Veranstaltungsservice und Kongress will die BEST OF EVENTS GmbH den mitteleuropäischen Markt verstärkt servicieren. Mit dem BOEKonzept wolle man vor allem in Österreich – aber auch im angrenzenden CEE-Raum, in Süddeutschland, der Schweiz und in Norditalien – wichtige Impulse setzen, so das BOE-Team. In der Rolle des Gastgebers und Mitveranstalters: das Messezentrum Salzburg. „Nachdem wir in mehreren Jahren die BEST OF EVENTS in Deutschland und den angrenzenden deutschsprachigen Ländern zur führenden Fachveranstaltung für die Eventindustrie ausbauen konnten, gehen wir in diesem Jahr einen bedeutenden Schritt weiter: Mit der ersten Auflage der BEST OF EVENTS AUSTRIA wenden wir uns gemeinsam mit unserem Partner Messezentrum Salzburg GmbH speziell der Eventbranche in Österreich zu“, so Bea Nöhre von der BEST OF EVENTS GmbH.

Eintrittskarten an der Tageskasse 19.10. oder 20.10 25 € 19.10. und 20.10. 40 € Studenten/Schüler (20.10.) 10 € Ticket-Preise im Online-Ticketshop (unter www.boe-messe.at.) 19.10. oder 20.10. 19.10. und 20.10.

Schauplatz der Event-Show am 18. und 19. Oktober: das Messezentrum Salzburg.

tungstechnik über den Cateringbereich bis hin zur Dekorationsund Ausstattungs-Szene. Aber auch Location-Betreiber, Destinationund Incentive-Entwickler haben ihr Kommen angekündigt.

„Wir wenden uns in diesem Jahr mit unserem Partner speziell der Eventbranche in Österreich zu.“

Man habe eine ganze Reihe namhafter Unternehmen – regionale und internationale Player – für die Messepremiere gewinnen können. (siehe dazu Beispiel im Kasten „An Bord der BOE“). Davon profitiere letztendlich nicht nur die ganze Branche, sondern auch der Standort Salzburg. „Das konzentrierte Netzwerk mit attraktiven Ausstellern, Partnern und Organisationen weckt ein großes Besucherinteresse. Besonders für den südlichen mitteleuropäischen Raum wird durch diese Fachmesse eine Plattform geschaffen, die bis dato noch nicht existent war und somit breiten Zuspruch findet“, ist Häcker schon vorab vom Event-Newcomer überzeugt.

das EVENT-FORUM und die BOE-NIGHT im Kavalierhaus. Den nötigen Diskussionsstoff liefert ein prominent besetztes Podium. Motto der Debatte auf der BOE AUSTRIA: „Der Event-

20 € 35 €

Peterlik (Vorstandsmitglied des österreichischen Eventmarketingverbands EMBA), Walter Ilk (Leiter der Linzer Agentur „Eventwerkstatt Ilk & Partner“), Stefan Luppold (Studiengangsleiter Messe-, Kongressund Eventmanagement Karlshochschule International University, Karlsruhe) sowie Gerd Wirtz (Leiter der Kölner Eventagentur Face to Face). Top-Leute aus der Branche, ein attraktives Rahmenprogramm, ein umfassender Marktüberblick und unzählige Gelegenheiten für neue Geschäftskontakte – „die BOE AUSTRIA wird der neue Pflicht-

„Das Interesse ist enorm: Namhafte Firmen aus der internationalen Eventbranche sind in Salzburg dabei.“

BEA NÖHRE

Talk-Runde, Top-Themen

tungssegments in den Blickpunkt, versprechen die Planer der Salzburg-Schau – von der Veranstal-

Die Liste der Aussteller ist lang, so Henrik Häcker, Geschäftsführer des Messezentrum Salzburg.

Der Programmkalender zur Leistungsschau ist dicht gefüllt: Einzelne Sideevents und Lounges laden zum Netzwerken ein. Glanzvoller Höhepunkt:

BOE-NIGHT: 19. OKTOBER IM KAVALIERHAUS IN SALZBURG Gala für ein glanzvolles Get-together. Am Parkett: Aussteller und Besucher Die Veranstalter rollen den roten Teppich aus. Am 19. Oktober 2011 trifft sich das Who-isWho der Event-Szene im Salzburger Kavalierhaus; die Netzwerk-Plattform wartet dabei mit einem bunten Programmreigen auf.

Mit Cocktail-Show und Bodenfeuerwerk werde man den Eventexperten aus Österreich, Deutschland und den anderen Teilen Europas so richtig einheizen, versprechen die GalaVerantwortlichen.

Stilvolle Unterhaltung in einem historischen Ambiente, entspanntes Entertainment, Show und Award-Spannung – die Gastgeber haben sich viel vorgenommen.

Abwechslung versprechen auch die BühnenActs. Die Münchener Band „Soul Kitchen“ (siehe Bilder) wird in Salzburg chillig-soulige Klänge anschlagen, aber auch mit bombastischem Bläsersound auftreten.

Aus heimischen Gefilden hat sich mit „First Line“ eine Hitgarant- und Tanzmusik-Truppe angesagt. Ebenfalls on stage: Die Sieger des marke[ding]Awards 2011; der Preis wird in den Kategorien „Werbeartikel-Neuheit 2011“ und „Event“ vergeben. Bis zum Oktober-Event wird eine Fachjury aus den Einreichungen die Besten der Besten herausfiltern. Die ersten zehn Nominees jeder Kategorie werden dann vom Publikum live vor Ort bewertet.

HENRIK HÄCKER

manager – bloßer Organisator oder Marketingstratege?“ Es diskutieren u.a. Wolfgang

termin für alle Entscheider der Eventbranche“, ist sich Nöhre sicher.

AN BORD DER BOE

KONTAKT

Christian Steiner, Geschäftsführender Gesellschafter von Steiner Mediensysteme, ist bei der BOE-Premiere dabei. Die Eventindustrie zündet den Trend-Turbo, der niederösterreichische Technik-Dienstleister steigt mit aufs Gas. Für Salzburg im Gepäck: Green-Events-Gadgets und Tools für effizientes und vor allem interaktives, elektronisches Veranstaltungsdesign. Christian Steiner: „Die ‚Best of Events Austria‘ bietet uns die optimale Gelegenheit, unsere nachhaltigen Ideen und Innovationen der Fachwelt näherzubringen.”

BEST OF EVENTS GmbH Ulzburgerstr. 22, D - 22850 Norderstedt Bea Nöhre Tel: +49 (0)40-52901065 Fax: +49 (0)40-52901067 E-Mail: info@boe-messe.de www.boe-messe.de

Messezentrum Salzburg GmbH Am Messezentrum 1, A- 5020 Salzburg Michaela Glinz Tel: +43 (0)662 2404 50 Fax: +43 (0)662 2404 20 E-Mail: glinz@messezentrum-salzburg.at www.messezentrum-salzburg.at


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