Page 1

medianet

inside your business. today.

Freitag, 15. Juni 2012 – 71

© BOC

Organisches Wachstum

BOC entwickelte sich vom No-Name zum „etablierten Marktteilnehmer“  Seite 73

© Secretary Search

careernetwork Steiniger Weg

Elisabeth Weghuber will Frauen für den Weg an die Spitze ausrüsten  Seite 74

Aufsteigerin Karin Schmitzer, Anecon © Anecon/Steve Haider

Versichert VeragChef Rudolf Mitten­ dorfer drückt dem ­Vorsorgebusiness seit knapp 34 Jahren seinen ­Stempel auf.  Gesponsert Wissenschafts­ minister Töchterle wünscht sich mehr Mäzene für die Universitäten. 

Seite 72

© Jumi Vogler

„Ich habe mich einfach schlecht vertreten gefühlt“

Gastkommentar

Die Humorexpertin Jumi Vogler erklärt, wie man mit Humor den Wert des Unternehmens steigern kann.  Seite 75

Seite 75

© medianet/Szene1/Christian Mikes

Seminar Das IIR veranstaltet am 3. und 4. Juli ein sogenanntes Assistance up2date

© Panthermedia.net/Arne Trautmann

Die moderne Assistenz von heute

Das Thema Chefentlastung steht am Plan des „Assistance up2date“ im Juli.

Wien. Häufig wird von der Assistenz die Unterstützung des Vorgesetzten bei der Unternehmenssteuerung gefordert. Um diesen Anforderungen gewachsen zu sein, müssen Chef und Assistenz die gleiche Sprache sprechen, ist man seitens des Institute for International Research überzeugt. Deshalb veranstaltet man am 3. und 4. Juli in der Oststeiermark das „Assistance up2date“ mit dem Thema: „Chefentlastung – Managen in ‚zweiter‘ Position“. Ziel der Veranstaltung sei es, einen fundierten Überblick im Umgang mit Zahlen sowie Vorberei-

tungen für Kalkulation und Budgetierung zu vermitteln. „Sie lernen, ohne personelle Verantwortung zu führen und motivierend Aufgaben zu delegieren“, so das IIR. Die Teilnehmer erwarte ein rechtliches Update zur Unterstützung bei Rechtsstreitigkeiten und Haftungsfragen – etwa, ob Geschenkannahmen Konsequenzen nach sich ziehen oder ab wann ein Geschäftsessen als Bestechung gilt. Zusätzlich beinhalte das Seminar persönlichkeitsbildende Elemente, die sich u.a. mit dem Thema Psychologie im Arbeitsalltag auseinandersetzen. Nähere Infos: www.iir.at/u/YI9R9

ISG - Ihr kompetenter Partner in allen Personalfragen! Als österreichischer Komplettanbieter sind wir mit über 540 Mitarbeiter/Innen in 24 Ländern Europas tätig. Durch unser Karriereportal mit 260.000 BewerbernjMCDMVHQ in Europa die besten Mitarbeiter/Innen für Ihr Unternehmen!

www.ISG.com


Career portrait

Freitag, 15. Juni 2012

© z.V.g.

72 – careernetwork

„Ich konnte im Laufe der Jahre von vielen Menschen viel lernen“ © medianet/Szene1/Christian Mikes

Warum doch kein Lehrer aus ihm geworden ist, wie er in die Standesvertretung gerutscht ist und wofür er sich wirklich geniert hat, verrät der Verag-Chef und Fachgruppenobmann der Versicherungsmakler bei der WKW, Rudolf Mittendorfer, im Gespräch.

10 Fragen An Rudol f Mit te n d o r f e r

Als Kind wollte ich immer … fliegen können. Mein Lebensmotto ist … noch nicht erfüllt. Mein letztes Geld würde ich ausgeben für … die, für die ich Verantwortung trage. Darüber kann ich lachen … britischen Humor. Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war … „Sechs Österreicher unter den ersten Fünf“ von Dirk Stermann und – zum dritten Mal – „Masse und Macht“ von Elias Canetti. In 20 Jahren werde ich … siebenundsiebzig sein und hoffentlich viel Zeit für meine Enkel und Urenkel haben. Davor habe ich Angst … nicht Herr ­ einer Entscheidungen zu sein. m

Wien. „Engagiert, authentisch, ungeduldig gegenüber Borniertheit und Ignoranz, um Ausgleich bemüht und mit typisch österreichischem Konsenswillen – wenngleich auch konfliktfähig im doppelten Sinn des Wortes“. Diese Eigenschaften nennt Rudolf Mittendorfer, falls er sich selbst „feilbieten“ müsste. Seit knapp 34 Jahren ist der heutige Geschäftsführer der Verag GmbH und Fachgruppenobmann der Wiener Versicherungsmakler aktiv im Vorsorgegeschäft tätig. Und das, obwohl sein Brancheneintritt nicht ganz harmonisch verlaufen ist: „Nach meinem ersten Job bei einem Handelsgeschäft bin ich über ein ‚verdecktes‘ Inserat zu einer Firma gekommen, die sich mit Vermögens- und Versicherungsberatung beschäftigt hat. Es ist spannend gewesen, aber ich habe das Unternehmen nach knapp zwei Jahren im Unfrieden wieder verlassen“, will Mittendorfer nicht näher ins Detail gehen. „In der Branche bin ich aber hängengeblieben.“ Ein Entschluss, der sich Jahre nach seinem Eintritt auch auf die Branchenkollegen auswirken sollte: „Nach über 20 Jahren als Versicherungsmakler habe ich immer öfter festgestellt, dass die ge-

setzlichen Vorgaben an der Realität vorbeigehen. Außerdem habe ich mich ‚schlecht vertreten‘ gefühlt“, so Mittendorfer im Gespräch. Gemeinsam mit „Gleichgesinnten“ gründete er aus diesem Grund 1999 das „Unabhängige Makler Forum“ und wurde „einigermaßen überraschend nach der Wahl 2000 zum Gremialvorsteher der Wiener Versicherungsmakler gewählt“. Dieses berufspolitische Engagement habe sich fünf Jahre später auf ganz Österreich ausgeweitet und „die ‚Unabhängigen‘ zur zweitstärksten Gruppe bei den Versicherungsmaklern gemacht“, klingt Stolz in seiner Stimme mit.

Verhinderter Lehrer Dass er Standesvertreter im ­ inanzbereich werden sollte, hat F sich in Jugendjahren noch nicht abgezeichnet, wollte er doch, „abgesehen von den kindlichen Berufswünschen wie Lokomotivführer und Kapitän“, immer Sportjournalist werden. „Diesen Wunsch habe ich nach der Matura dann noch ergänzt und Deutsch und Geschichte im Lehramt inskribiert“, so Mittendorfer weiter. Das Platzen dieses Berufstraums hat er

einem „absoluten Highlight“ seines Lebens zu verdanken: „Aus der Lehrerkarriere ist deshalb nichts geworden, weil mein erstes Kind dazwischengekommen ist. Ich bin Werksstudent mit Stipendium gewesen – und das ist einfach nicht mehr zu schaffen gewesen“, brach er das Studium ab, um seine Familie erhalten zu können.

Kein Was-wäre-wenn Bereut habe er den Schritt in die Versicherungswelt nicht – wenngleich er auch nicht vor dem Durchspielen von „Was-wäre-wenn-Szenarien“ gefeit ist: „Einige Zeit vor meinem Eintritt in die Branche habe ich ein ganz spannendes Angebot erhalten“; Mittendorfer fragt sich manchmal, wie sich sein Leben entwickelt hätte, wenn er diesem Angebot gefolgt wäre: „Solche Gedanken kommen einem vor allem in schwachen Momenten immer wieder. Es ist aber sinnlos – und daher verfolge ich sie auch nicht oft“, bleibt er lieber der Realität im Versicherungsbusiness treu. Schließlich gäbe es hier viele lustige und interessante Erfahrungen zu machen. „Extrem geprägt hat mich aber die peinlichste

Geschichte“, so Mittendorfer. „Ich sollte – ganz neu in der Branche – einen Kunden beim Thema ‚Bausparfinanzierung‘ beraten.“ Darüber habe er noch wenig gewusst und sei im Zuge des Gesprächs immer mehr ins Schwimmen gekommen – schließlich habe der Kunde schon zwei Bausparfinanzierungen hinter sich gehabt: „Er hat nur gesagt: ‚Herr Mittendorfer, ich bin überzeugt, dass Sie mir in vielen Bereichen nützliche Ratschläge geben können, aber ich glaube, beim Bausparen kenne ich mich besser aus als Sie.‘ Ich habe mich unendlich geniert“, so Mittendorfer, der aus dieser Situation einen gewissen „Drang zum Perfektionismus“ mitnahm. Dem Drang zu Zerstreuung und Ausgleich geht er berufsbedingt zu selten nach, wie er betont: „Meine Hobbies haben in den letzten Jahren heftig gelitten und spielen sich stark im Konjunktiv ab“, so Mittendorfer, der zur Entspannung – „wenngleich viel zu selten“ – Schach spielt. „Zum Glück kann ich mich rasch regenerieren und schlafe meist sehr gut – und vor allem habe ich eine tolle Familie“, so der dreifache Vater und Großvater abschließend.  (jawe)

1955–1977

1978–1998

1999–Heute

Rudolf Mittendorfer, geboren am 22. Jänner 1955, wuchs in der Wachau auf. Nach der Matura inskribierte er als Werkstudent Deutsch und Geschichte Lehramt an der Universität Wien.

Nach der Geburt seines ersten Kindes brach er das Studium ab und arbeitete in einem kleinen Handelsgeschäft. Aufgrund der schlechten Bezahlung bewarb er sich auf ein „verdecktes“ Inserat und wechselte in die Versicherungswelt. Das Unternehmen verließ er zwar nach zwei Jahren im „Unfrieden“. Der Branche bleib er aber treu – was dazu führte, dass er 1989 als Gesellschafter der Verag einstieg.

Gemeinsam mit Gleichgesinnten gründete Mittendorfer 1999 das „Unabhängige Makler Forum“ und wurde 2000 zum Gremialvorsteher der Wiener Versicherungsmakler gewählt. 2001 übernahm er die Geschäftsführung der Verag. Und 2005 weitete er sein berufspolitisches Engagement auf ganz Österreich aus. Er ist Vater von 3 Kindern und hat 3 Enkelkinder.

Das ist meine größte Stärke … flexibles Denken und rasches Schreiben. Das ist meine größte Schwäche … Organisation und Zeitmanagement. Mit dieser Person würde ich gerne für 24 Stunden die Rollen tauschen … mit niemandem, aber ich würde gern ein Lebens­jahr gegen eine 24-stündige Zeit­ reise in die Vergangenheit tauschen.


p e r s o n a l m a n a g e m en t

Freitag, 15. Juni 2012

careernetwork – 73

BOC Das Universitäts-Spin-off BOC entwickelte sich vom „No-Name“ zum „etablierten Marktteilnehmer“

Karriere-Inside mit: Christoph Weissenböck

„Organisch gewachsen“ Als Fünf-Mann-Team an der Uni Wien gegründet, beschäftigt man heute 170 Mitarbeiter in acht Ländern. Wien. „Früher waren wir die Taxifahrer – heute sind wir eher die Fahrlehrer“, so beschreibt Universitätsprofessor Dimitris Karagiannis die Entwicklung des 1995 von ihm mit vier Studenten gegründeten Unternehmens BOC. Robert Strobl, Gründungsmitglied und nun Geschäftsführer der BOC Unternehmensberatung, konkretisiert diese Metapher: „Am Anfang war unser Ziel, die Unternehmen vom Anfang bis zum Ende des Geschäftsprozessmanagements zu begleiten. Heute sehen wir uns eher als ‚Enabler‘, der auch gleich die richtige Softwarelösung liefert, damit das Unternehmen selbst diesen Prozess durchlaufen kann.“ Diese Strategie scheint zu fruchten: 2011 erwirtschaftete das Unternehmen mit Niederlassungen in mittlerweile acht Nationen und 170 Mitarbeitern einen Gruppenumsatz von 21,2 Mio. € und betreut u.a. mit seiner Softwarelösung „Adonis“ Banken, Versicherer, Energieversorger und öffentliche Verwaltungen auf der ganzen nördlichen Hemisphäre, wie Strobl betont.

Karagiannis hat sich in den frühen 90er-Jahren intensiv mit der Fragestellung, wie Wirtschaft und IT am besten miteinander kommunizieren können, auseinandergesetzt und an internationalen Projekten im Bereich Prozessmodellierung gearbeitet“, erzählt Strobl. „Nachdem die Wirtschaft immer größeres Interesse an diesen Lösungen gefunden hat, hat Karagiannis dann gemeinsam mit vier Studenten beschlossen, eine eigene Firma zu gründen, um diese Lösungen anbieten zu können.“

Hausverstand statt Paragrafen

winn sofort wieder refinanziert. Wir haben quasi auf kleiner Flamme vor uns hin geköchelt.“ Trotz der Vorsicht schaffte das Unternehmen bereits knapp ein Jahr nach Gründung den Sprung über die Grenze und eröffnete 1996 die erste unabhängige Landesgesellschaft in Berlin. Weitere Landesgesellschaften in Madrid (1997), Dublin (1998), Athen (1999), Warschau (2002) und der Schweiz (2009) folgten. „Es ist wie eine Zellteilung vonstatten gegangen. Das Wachstum war also absolut organisch, was sich in der heutigen offenen Kommunikation und Kooperation der einzelnen ‚Satelliten‘ in unserer Struktur widerspiegelt“,

so Strobl. Obwohl man sich in den letzten 17 Jahren vom No-Name zum „etablierten Marktteilnehmer“ entwickelt hat, habe man seine Wurzeln jedenfalls nicht vergessen: „Ich schätze die Multidisziplinarität der Universität Wien immer noch. Das dort vermittelte breite Wissensspektrum hilft uns heute täglich im Kontakt mit den Kunden“, so Strobl. Dementsprechend gern kooperiere man auch heute noch mit dem Hochschulbereich – sei es bei der Rekrutierung oder durch die kostengünstige Bereitstellung von Software oder die Förderung von Postgraduate-Programmen, wie Strobl abschließend betont.  (red)

monster.at Junge zu wenig auf Bewerbung vorbereitet

Kooperation „Reichweitenerhöhung von Stellenanzeigen“

Wien. Beachtliche Mankos in den Bewerbungsstrategien von Berufseinsteigern ortet man seitens des Online-Karriereportals monster.at anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse von 500 Bewerbungen im hauseigenen Internetforum. „Auch wenn die fachliche Qualifizierung der jungen Ausbildungsabsolventen und Berufseinsteiger heute immer besser und praxisorientierter wird, hinkt die schulische Vorbereitung der Abgänger hinsichtlich der zeitgemäßen Bewerbungsformen in der Regel deutlich hinterher“, meint Werner Hammerl, Projektleiter „www.bewerbungsberatung.at“. Viel zu „antiquiert, beliebig und austauschbar“ fielen die Bewerbungen vor allem junger Menschen aus, so seine Kritik. „Dabei wäre es gerade bei den von Absolventen heiß umkämpften ‚Einsteigerjobs‘ umso wichtiger, mit der eigenen Bewerbung einen

Um die gröbsten Schnitzer vermeiden zu können, empfiehlt sie die Befolgung simpler Regeln: Einerseits gelte es, Standardaussagen – etwa, dass man guter Teamplayer sei – zu vermeiden und lieber konkrete Beispiele zu liefern. Eine Standardbewerbung an viele Arbeitgeber zu schicken, erachtet sie ebenfalls als kontraproduktiv. Stattdessen empfiehlt sie, auf den Social Media Präsenz zu zeigen, „fürs Leben zu lernen“, sich gut auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten, „anders zu sein“ und durch telefonisches Nachhaken Interesse zu signalisieren.

Wien. Die Jobbörse StepStone hat vor Kurzem ein Kooperationsabkommen mit BranchOut unterschrieben. Damit sei man in der Lage, „Jobangebote im Netzwerk von ‚BranchOut‘ zu posten und damit die Reichweite von Stellenanzeigen zu erhöhen“, heißt es seitens StepStone. „Im Gegenzug können User von ‚StepStone‘ ihre bestehenden Kontakte in BranchOut noch effizienter zur Jobsuche nutzen.“ Nach den Niederlanden sei Österreich das zweite Land in der Firmen-Gruppe, das diese neue Funktionalität einführt. „StepStone hat seit jeher den ‚Perfect Match‘ zwischen Kandidaten und den Bedürfnissen der Recruiter vor Augen. Daher haben wir beschlossen, die Technologie von BranchOut zu nutzen, um eine noch größere Reichweite zu erzielen und unsere Kunden noch näher an die besten Kandidaten zu bringen“, so Ralf Baumann, CEO der StepStone-

Gruppe. Alle Stellenanzeigen, die auf der StepStone-Website gelistet sind, werden künftig auch im JobBereich von BranchOut angezeigt. „Damit erhalten Jobangebote noch mehr Sichtbarkeit und Reichweite; Recruiter haben erstmals die Chance, User auf Facebook zu erreichen, die das Soziale Netzwerk für professionelle Zwecke verwenden.“

börse

Die Auf- und Umsteiger der Woche im Kurzporträt.

StepStone kooperiert mit BranchOut

charakteristischen und unverwechselbaren Eindruck bei den Personalisten zu hinterlassen“, erklärt Barbara Riedl-Wiesinger, Country Manager & Sales Director Austria.

Simple Spielregeln

© Post AG

Post AG

Myron Kohut (32) übernimmt die Leitung „Werbung und Portalmanagement“ bei der Post AG. Zu seinen Aufgaben zählen die strategische Entwicklung, Planung und Umsetzung sämtlicher off- und online-Werbeaktivitäten.

© Robert Guschelbauer

Myron Kohut

Persönlicher Kontakt Die Integration von BranchOut auf StepStone.at bewirke darüberhinaus, dass Kandidaten direkt neben einer Stellenanzeige angezeigt bekommen, welcher ihrer Kontakte bei diesem Unternehmen arbeitet. „Dieser persönliche Kontakt kann dann vom Jobsuchenden dazu benutzt werden, eine Empfehlung zu erhalten oder mehr über das ausschreibende Unternehmen zu erfahren“, heißt es.  (red)

Robert Guschelbauer

Robert Guschelbauer (33) ist seit Beginn des Monats neuer Regionaldirektor der Eurest Restaurationsbetriebsgesellschaft. Zuletzt war Guschelbauer sechs Jahre District Manager bei der Starbucks Coffee Austria GmbH.

Georg Laimer Schönherr

Eurest © Schönherr

„Grobe Bewerbungsmängel“

Promotion

1995 bewegte sich das als Spinoff der BPMS- (Business Process Management Systems) Gruppe der Abteilung Knowledge Engineering der Universität Wien hervorgegangene Unternehmen noch in kleineren Dimensionen: „Professor

Robert Strobl: „Es ist nicht nur unser Job, sondern ein Kind, das groß geworden ist.“

Georg Laimer (37) hat die Leitung der Employment Group bei Schönherr übernommen. In dieser Funktion ist er für die Koordination der Aktivitäten von 20 Arbeitsrechtsspezialisten der 14 Schönherr-Büros im CEERaum verantwortlich.

© Anecon/Steve Haider

Anders als heutige Uni-Spinoffs („in den 90er-Jahren waren diese Unternehmensgründungen im Umfeld der Universitäten noch nicht üblich“) habe man auf keine finanzielle Unterstützung aus der öffentlichen Hand zurückgreifen können. „Die Firmengründung ist dementsprechend sparsam gewesen“, erinnert sich Strobl amüsiert daran, dass selbst die Schonung des Parkettbodens im frisch bezogenen Büro kein unwesentliches Thema war. „Wir sind sehr vorsichtig vorgegangen, haben kein Venture- oder Risikokapital in Anspruch genommen und sind dementsprechend nicht so explosionsartig gewachsen wie viele andere in der Dot-Com-Euphorie“, so Strobl. „Wir haben von Mund-zu-MundPropaganda gelebt und jeden Ge-

© BOC

Eigeninitiative

Kleinere Sphären

job

Wer ein Produkt in größerem Umfang verkaufen möchte, muss Werbung machen. Ob nun durch Mundpropaganda, Plakate, TV-Werbung oder Online-Kampagnen – für alle gilt: Das Paket sollte auf Budget, Zielgruppe und Image abgestimmt sein, die Aufmachung zur eigenen Marke passen und auf die richtigen Werbeträger aufbauen. Werbe-Hausverstand, werden viele zu Recht sagen. Ein Punkt wird aber gerade im Personalmarketing und bei der Pflege einer Employer Brand oft vergessen: Außenwirkung wird heute nicht allein durch „klassische“ Werbe- und PR-Arbeit geschaffen, sondern geschieht zu großen Teilen auch interaktiv in Sozialen Medien. Soll heißen: Otto Normalmitarbeiter wird bereits zum Unternehmensbotschafter, sobald er seinen Arbeitgeber im Facebook-Profil anführt und dem Unternehmen somit zusätzliche Bekanntheit bringt. Postings à la „Mein Job ist so langweilig …“ können dann aber durchaus an der Employer Brand kratzen. Was kann ein Arbeitgeber allerdings dagegen tun? Alles verbieten, Facebook in der Arbeit sperren? Ein Ansatz, aber sicher nicht der wirksamste. Denn Kommunikation im Social Web findet so oder so statt – und wenn man Pech hat, wird die restriktive Haltung in den Sozialen Netzwerken als Negativ-Thema breitgetreten und somit zum Eigentor. Wirksamer ist es, vernünftige und überschaubare Guidelines zu definieren und zu kommunizieren: Was ist erwünscht? Was wäre kontraproduktiv? Und wann sollte ich mich an den Social Media Manager des Unternehmens wenden? Hier gilt auf alle Fälle: Hausverstand schlägt Paragrafendschungel.

Karin Schmitzer Anecon

Karin Schmitzer (30) ist seit Kurzem die neue Verantwortliche für den Bereich Human Resources beim Softwarekonzern Anecon. Zuvor war Schmitzer über zehn Jahre in der Telekom Austria Group tätig.


Weiterbildung

74 – careernetwork

Freitag, 15. Juni 2012

Frauenlehrgang Was für Frauen den Weg an die Spitze so steil macht und warum Quoten auch kein Allheilmittel sind, verrät Elisabeth Weghuber

Ausgerüstet für den Aufstieg

© Secretary Search

Diversity Search bietet einen Lehrgang für Frauen in Führungspositionen – oder auf dem Weg dorthin.

E. Weghuber erklärt die Vorteile eines Führungslehrgangs speziell für Frauen.

Wien. Der Management-Lehrgang „Women’s Leadership Development“ gibt Frauen an der Spitze oder auf dem Weg zur Spitze das nötige Rüstzeug. Der von „Diversity Search“ auf den Weg gebrachte, berufsbegleitende Ausbildungszyklus soll Frauen helfen, fachliche Kompetenzen auszubauen und persönliche Potenziale zu entfalten. Elisabeth Weghuber, geschäftsführende Gesellschafterin von Diversity Search, erklärt, was das konkret heißt: „Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Personalführung, Kommunikation, Recruiting und Motivation. Darüber hin-

aus erhalten die Teilnehmerinnen zusätzliche Coaching-Einheiten, um die Umsetzung der erlernten Inhalte zu unterstützen.“

Mehr Frauen – mehr Erfolg? Unternehmen erzielen Vorteile, wenn sie ihren weiblichen Führungskräften den Lehrgang ermöglichen, weiß Weghuber: „Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen sind die Schlüsselressource moderner Unternehmen. Dieser Grundsatz sollte für individuelle Karrierewege ebenso genutzt werden wie für unternehmerische Personalentwicklungspraxis.“

Warum aber dann einen Führungslehrgang für Frauen? Führen Frauen anders? Weghuber: „Ob Frauen anders führen als Männer, kann im Moment vermutlich noch nicht beantwortet werden, weil es noch zu wenige Frauen in Führungs­positionen gibt“, erklärt sie. Eines sei allerdings klar feststellbar: „Unternehmen, die ­Frauen im Management beschäftigen, sind wirtschaftlich erfolgreicher. Das lässt darauf schließen, dass ­Frauen in Führungspositionen ­ etwas ­a nders machen als ihre männlichen Kollegen“, schluss­folgert die HR-Expertin.

JOBTICKER

Die Ist-Situation von weiblichen Führungspersonen sei anders als die von männlichen – genau darauf versucht der Lehrgang Bezug zu nehmen. „Männlich dominierte Macht- und Kommunikationsstrukturen haben im Arbeitsumfeld von Frauen einen wichtigen Anteil. Diese ‚Spielregeln‘ zu berücksichtigen und beherrschen zu lernen, ist ein Teil der Ausbildung“, weiß Weghuber. Auch der Schwerpunkt auf Diversity Management unterscheidet den Lehrgang von anderen Lehrgängen.

Warum bei Frauen der Weg an die Spitze oft steinig ist, kann sich Weghuber erklären: „Netzwerke sind für Menschen in Führungspositionen stets von Vorteil. Untersuchungen zeigen aber, dass Frauen auf ihren Karrierewegen zwei Verhaltensweisen seltener ausüben als Männer: Zum einen betreiben sie seltener ‚Impressi-

Sen. Online Marketing Manager (m/w) 1lKHUH-RELQIRVÀQGHQ6LHXQWHUIROJHQGHU5HIHUHQ]QXPPHU

Strukturen berücksichtigen

Hindernis: Tiefstapeln

powered by monster.at

Dr. Pendl & Dr. Piswanger GmbH Dienstsitz: Wien

Unternehmen können übrigens den Kurs als Ganzes oder modulweise buchen; das Programm kann auch auf die Erfordernisse des Unternehmens angepasst werden.

„Frauen betreiben kaum ‚Impression Ma-

110557268

nagement‘; sie präsentieren ihre Leistungen weniger als Männer.“

Produkt Manager (m/w) Iventa. The Human Management Group. Dienstsitz: Wien 1lKHUH-RELQIRVÀQGHQ6LHXQWHUIROJHQGHU5HIHUHQ]QXPPHU

Elisabeth Weghuber

110560422

Mitarbeiter Qualitätssicherung (m/w) Lidl Austria GmbH Dienstsitz: Niederlassung Salzburg 1lKHUH-RELQIRVÀQGHQ6LHXQWHUIROJHQGHU5HIHUHQ]QXPPHU

Quote vs. Qualifikation

110556063

Detailinfos zu den Jobs: Einfach Referenznummer in das Suchfeld von www.monster.at eingeben und auf SUCHEN klicken.

on Management‘; sie präsentieren und verkaufen ihre Leistungen also weniger. Zum anderen weisen sie auch geringere Networking-Aktivitäten auf. Hinzu kommt, dass Frauen in von Männern geprägten Netzwerken oft nicht Fuß fassen können.“ Gerade an diesem Punkt möchte der Women’s Leadership Development Lehrgang eingreifen, so Weghuber.

Von Frauenquoten in Führungspositionen hält Weghuber nicht so viel wie von Qualität und Qualifikation: „Quote allein wird niemanden weiterbringen. Die Tatsache, dass Quotenregelungen aber immer wahrscheinlicher werden, macht Maßnahmen erforderlich: Denn wenn die Quote festlegt, einen bestimmten Anteil von Führungspositionen mit Frauen besetzen zu müssen, brauchen die Unternehmen auch qualifizierte Kandidatinnen, um dieser Forderung nachzukommen“, wagt Weghuber den Blick in die Zukunft. Hier gebe es Bedarf an praxiserfahrenen Kandidatinnen, die das entsprechende Rüstzeug zur Führung mitbringen. „An diesem Punkt setzt unser Lehrgang an. Wir ermöglichen Frauen den Schritt vom Status einer fachlich qualifizierten Mitarbeiterin zur Führungskraft mit Sach- und Sozialkompetenz.“ Der offene ­Lehrgang beginnt am 12. Oktober.  (red)


P e r s o n a l m a n a g e m en t

Freitag, 15. Juni 2012

careernetwork – 75

Finanznöte Private Sponsoren sollen bei der Finanzierung von Unis einspringen, fordert man seitens der Politik

Verliehen Umweltzeichen

Mehr Mäzene erwünscht

21 Schulen ausgezeichnet

Salzburg. Die finanziell missliche Lage der heimischen Universitäten ist mittlerweile hinlänglich bekannt und der Ruf nach mehr Geld vom Staat wird immer lauter. Ein Ruf, den Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle mit Blick über die Grenzen nicht so gern hört: „Es ist in Kontinentaleuropa so üblich, und auch ich bekenne mich ganz explizit dazu: Die Finanzierung der Universitäten muss überwiegend durch die öffentliche Hand erfolgen.“ Im internationalen Vergleich stehe Österreich bei den öffentlichen Ausgaben für tertiäre Bildung aber nicht so schlecht da, betont Töchterle: Mit 1,2% des BIP liege man sowohl über dem OECDDurchschnitt (1%) als auch über dem EU-Durchschnitt (1,1%).

Werden die privaten Mittel dazugerechnet, sieht das Bild anders aus: Hier liegt Österreich mit 1,3% des BIP unter dem OECD- und gerade einmal im EU-Durchschnitt. „Der öffentliche Finanzierungsanteil liegt in Österreich mit rund 90 Prozent klar über dem EU-Durchschnitt“, argumentierte Töchterle,

Nikolaus Berlakovich und Claudia Schmied mit den Preisträgern.

„Ich bekenne mich dazu: Die Finanzierung der Universitäten muss überwiegend durch die öffentliche Hand erfolgen.“ Karlheinz Töchterle

© APA/Herbert Neubauer

Potenzial für Sponsoren

derzeit aber noch keine Kultur des Universitäts-Sponsorings, bedauert Töchterle. Als löbliche Ausnahmen nannte er die Zuwendungen an das IST Austria oder die Paracelsus Private Medizinische Universi-

tät in Salzburg vonseiten Dietrich Mateschitz. Um das „Mäzenatentum“ auch anderen Firmen schmackhafter zu machen, schlägt der Wissenschaftsminister beispielsweise vor, Steuerbegünstigungen für das ­private Uni-Sponsoring einzu­führen.  (red/APA)

Minister Karlheinz Töchterle: „Für Mäzenatentum sehe ich großes Potenzial.“

der auf die Entwicklung eines Mäzenatentums hofft, das Wissenschaft und Forschung unterstützt. „Hier sehe ich großes Potenzial“,

meinte der Minister im Rahmen des „Funding Forum“ des Europäischen Universitätenverbands in Salzburg. In Österreich gebe es

Gastkommentar Die Humorexpertin Jumi Vogler erklärt, wie man mit Humor den Wert des Unternehmens steigert

Humor ist sicher nichts für Duckmäuser! drunter wird es dann spannend! Stellen Sie sich bitte den Sockel eines Eisbergs vor: Die Basis von Humor ist die Wertschätzung. Auf Unternehmen übertragen: Der Mensch im Mittelpunkt der Unternehmensprozesse.

Echt gelebte Werte Wer dieses Leitmotiv ernst nimmt, entwickelt echte Werte, die auch gelebt werden. Das Unternehmen gibt damit seinen Mitarbeitern und Führungskräften die Erlaubnis zur offenen Kommunikation auf Augenhöhe, zur Kreativität, zu loyaler Kritikfähigkeit, Team- und Führungsqualität und Begeisterung über die eigene Leistung. Daraus ergibt sich ein hohes Motivationspotenzial, Identifikation mit dem Unternehmen, eine exzellente Reputation, Nachhaltigkeit und natürlich Wachstum.

Automatisch entwickelt sich so Humor. Denn das tut er nur, wenn im Unternehmen ganze Persönlichkeiten gefragt sind. Humor ist nichts für Duckmäuser! Humor berührt die Menschen und motiviert. Das ist sein Geheimnis. Humor ist eine Kommunikationsstrategie in der Führung. In Konfliktsituationen, in der Kundenkommunikation, im Projektmanagement, in Veränderungsprozessen. Humor schafft Wachstum. Persönliches und ökonomisches. Humor steigert mit Werten den Unternehmenswert. Und ist damit die Erfolgsstrategie für Führungskräfte und Experten. Und die gute Nachricht: Humor kann man lernen! Denn: Erfolg lacht! Jumi Vogler ist Expertin für Humor und Wertsteigerung, Coach, Autorin und Trainerin.  www.jumivogler.de

Wien. Ende Mai erhielten 21 Schulen aus sieben Bundesländern das Österreichische Umweltzeichen aus den Händen von Unterrichtsministerin Claudia Schmied und Umweltminister Nikolaus Berlakovich. Die Auszeichnung wird den Schulen zuteil, „weil sie sich für Umweltbildung, umweltorientiertes Handeln und die Förderung eines sozialen Schulklimas besonders einsetzen und vorgegebene Umweltkriterien einwandfrei erfüllen“, heißt es seitens der Ministerien.

Nachweislicher Beitrag „Bei allen Schulen sind die Begeisterung und das Engagement spürbar. Mit ihren kreativen Ideen zur Umsetzung der Umweltzeichen-Kriterien tragen die Schulen und ihre Verantwortlichen sehr zu einem nachhaltigen Umweltbewusstsein in Österreich bei“, hob Umweltminister Nikolaus Berlakovich bei der Verleihung hervor. „Die Schule wird durch das Engagement der Umweltzeichen-Schulen zu einem Lernund Lebensort aller Beteiligten. Damit leisten diese Schulen einen nachweislichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Gesundheitsförderung und zur Konsumentenbildung“, betonte Unterrichtsministerin Claudia Schmied.

30.500 prämierte Schüler

© Jumi Vogler

Hannover. Kennen Sie eigentlich den HIX Ihres Unternehmens? Nein? Der HIX sagt Entscheidendes aus über die Unternehmenskultur, die Unternehmensethik, die Motivationsqualität, die Nachhaltigkeit, die interne und externe Kommunikation, das Innovationspotenzial, die Reputation und das Wachstum. Der HIX ist der „Humorindex“, er gibt den Grad des Humorvorkommens an. Zum Beispiel im Unternehmen. Natürlich können Sie jetzt fragen, was Humor damit zu tun hat. Alles! Ich gebe zu, dass im deutschsprachigen Raum das Thema Humor in Verbindung mit Arbeit überraschend ist. Und dass zum Beispiel die Familie Schlecker noch nie etwas davon gehört hat. Der Witz, das Komische von Humor, ist nur die Spitze des Humoreisbergs. Wie bei jedem Eisberg sieht das, was oben rausguckt, hübsch aus und harmlos. Unten-

© BMLFUW

Derzeit liege Österreich hier weiter unter dem OECD-Durchschnitt, kritisiert Minister Töchterle.

Humorexpertin Jumi Vogler ist Mitglied der German Speakers Association.

Das von Friedensreich Hundertwasser kreierte „Österreichische Umweltzeichen“ gibt es seit 2002 auch für Schulen und Bildungseinrichtungen. Es wird jeweils für vier Jahre von Umweltministerium und Unterrichtsministerium gemeinsam vergeben. Derzeit tragen 96 Schulen mit mehr als 30.500 Schülerinnen und Schülern das Umweltzeichen, heißt es abschließend.  (red)

:644,9796.9(44

.9(-02 0;

5\[aLU:PLKLU:VTTLY\UKMYPZJOLU:PL0OYL,+=2LUU[UPZZLH\MIa^SLYULU:PL5L\LZ 3LOYNHUN>LIKLZPNU:WLJPHS ;LYTPU! 3LOYNHUN.YHNjR:WLJPHS ;LYTPU!  +PNP[HSL-V[VNYHNjL ;LYTPU! (U^LUKLY0UULUZLTPUHYL >PYIPL[LUPUKLU:VTTLYTVUH[LUH\JO:LTPUHYLMÁY>VYK,_JLSL[JHU ;LYTPULLU[ULOTLU:PLIP[[L\UZLYLY/VTLWHNL 0OY,YMVSNPZ[U\YLPULU2SPJRLU[MLYU[!^^^INj^PLUH[LK] EILBLQVHUDWHBSURGXNWBJUDILN LWBPHGLDQHWB[LQGG




GRÜN STR OM FÜ RA LL EF IL

EM D R E T N U N E L A I

N E G O B E REW

STEFAN WEISSENBÖCK, MSC Schaut drauf, dass der gesamte Energieverbrauch auch in Zukunft aus erneuerbarer Energie gewonnen wird. Schon jetzt decken Wind- und Wasserkraft den Strombedarf aller Filialen in Österreich ab.

LAURA-MARIE & FABIAN JINA Das gefällt auch Laura-Marie und Fabian, die ihren Teil zum Klimaschutz beitragen und sich zu ihrem 16ten Geburtstag ein E-Moped wünschen.

Gemeinsam für eine bessere Zukunft. Mit innovativen Konzepten für weniger Energieverbrauch. Gemeinsam unter dem REWE-BOGEN.

medianet career  

medianet career - wöchentliche Karriere-nachrichten für Entscheidungsträger.

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you