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Freitag, 9. März 2012 – 71

Neuauflage

Das Führungskräftetraining „Zukunft.­ Frauen“ geht in die vierte Runde  Seite 73

Neuer Anlauf

© Universität Wien

Viele Unis wollen ab dem Wintersemester wieder Studiengebühren einheben  Seite 74

Aufsteigerin Birgit Schott, FOrstinger © Forstinger

„Meine Mitarbeiter wissen, dass ich hinter ihnen stehe“ Leadership Klaus Pümpel sieht sich als Teamspieler, der nicht davor zurückscheut, die Kapitänsrolle zu übernehmen.  Krisenprophylaxe Zwei bfi-Lehrgänge setzen sich mit den Wirren von Krisen und ­deren Bekämpfung ­auseinander. 

Seite 72 © WU Executive Academy

© Anna Rauchenberger

careernetwork

Runde Sache

Der Universitätslehrgang PGM unter der Leitung von Helmut Kasper feiert seinen 40. Geburtstag und startet in die 50. Auflage  Seite 75

Seite 75

© TUI Austria Holding

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von


Career portrait

Warum er die Juriste­ rei gegen die Touris­ tik eintauschte, wel­ che Destinationen in seinem persönlichen Ranking ganz oben stehen und was sei­ ne bisherige ­größte Herausforderung gewesen ist, verrät TUI Austria HoldingChef Klaus Pümpel im Gespräch.

Freitag, 9. März 2012

© TUI Austria Holding

72 – careernetwork

„Ich bin Teamspieler – im Team aber der Kapitän“ 10 Fragen An Klaus P ümpel

Als Kind wollte ich immer … fliegen können – überall hin. Mein Lebensmotto ist … leben und leben lassen. Mein letztes Geld würde ich ausgeben für … meinen Sohn. Darüber kann ich lachen … den Ö3Mikromann. Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war … „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen. In 20 Jahren werde ich … auf Koh Samui das Leben genießen. Davor habe ich Angst … Dummheit und Ignoranz machen mir Angst. Das ist meine größte Stärke … Die richtigen Wege zu erkennen und diese auch konsequent zu gehen. Das ist meine größte Schwäche … ­Ungeduld und zu hohe Erwartungshaltungen. Mit dieser Person würde ich gerne für 24 Stunden die Rollen tauschen … Dalai Lama.

Wien. „Ich bin Teamspieler – im Team aber der Kapitän.“ Klaus Pümpel hält das Ruder gern in der Hand: „Ich halte viel davon, die Linie vorzugeben und auch für Klarheiten zu sorgen, damit alle in eine Richtung marschieren und keine Kraft verschwendet wird“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung der TUI Austria Holding im Gespräch mit medianet. „Vertrauen und damit Spielraum für eigene Ideen ist ganz wichtig. Meine Mitarbeiter wissen, dass ich hinter ihnen stehe, auch wenn einmal etwas daneben geht“, stellt Pümpel unmissverständlich klar. Daneben gegangen ist in Pümpels eigenem Leben noch nicht sonderlich viel: Bereits im Alter von 21 Jahren und 10 Monaten schloss er das Studium der Rechtswissenschaften erfolgreich ab. Und mit nicht einmal 27 Jahren und „ohne wirkliche Vorkenntnisse“, wie er betont, leitete er die Abteilung „Personal & Recht“ bei der Tiroler Röhren- und Metallwerke AG: „Das ist eine sehr entscheidende Phase für meinen beruflichen Werdegang gewesen: Wir mussten eine schwierige Sanierung mit harten

Eingriffen umsetzen“, meisterte er auch diese Herausforderung. Sein erster und „auch sehr prägender“ Chef Helmut Fröhlich von der Hypo Tirol quittierte diese Leistung damit, dass er Pümpel in die erweiterte Geschäftsleitung der Hypo Tirol zurückholte und ihm den Bereich „Strategie, Beteiligungen, Marketing/Vertrieb“ überantwortete.

Neue Ziele entdecken Dort kam er auch erstmals mit seinem jetzigen Arbeitgeber TUI in Kontakt, als er den Verkauf des Tiroler Landesreisebüros begleitete: „Als die TUI mich dann gefragt hat, ob ich in die Touristik ‚übersiedeln‘ möchte, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen, weil die Tätigkeit in der Hypo durch den Einfluss des Eigentümers Land Tirol zunehmend weniger Handlungsspielraum in der strategischen Entwicklung geboten hat und ich als leidenschaftlicher Reisender ohnedies eine hohe Affinität zum Produkt ‚Reise‘ gehabt habe“, schildert er, wie er aus seinem „Nr.1-Hobby“ seinen Beruf machte: „Ich liebe das Rei-

sen, das Entdecken neuer Ziele – im nahen und fernen Ausland, aber auch in Österreich“, so Pümpel. Vor allem der Ferne Osten habe es ihm angetan: „Das ist meine Leidenschaft, die auch meine Familie gepackt hat; Indien, Sri Lanka, die Malediven, aber vor allem Thailand sind für mich die faszinierendsten Destinationen.“ 2012 feiert Pümpel sein mittlerweile 15-jähriges Jubiläum bei TUI und somit im Tourismus. Ob er sich überhaupt eine alternative Beschäftigung vorstellen könne? „Mein erster Berufswunsch, an den ich mich erinnern kann, ist Lehrer für Mathematik und Sport gewesen. Die Begeisterung an der Mathematik hat mit den ersten ‚Nicht Genügend‘ nachgelassen und dann hat der Wunsch nach langen Ferien nicht mehr diese Bedeutung gehabt“, erzählt er amüsiert. Heute sieht er vielmehr in einem sozialen Beruf die große Alternative: „Ich könnte mir sehr gut vorstellen, Entwicklungshelfer zu sein, beziehungsweise in einem Entwicklungsland zu arbeiten. Das ist auch mein Wunsch für die Zeit nach meinem Managementjob“,

verrät er im Gespräch. Warum er die Juristerei schon kurz nach dem abgeschlossenen Studium an den Nagel gehängt habe? „Nach dem Studium habe ich das Gerichtsjahr absolviert. Das hat mir zwar sehr gut gefallen – ich habe mich aber nicht in der Rolle des Richters oder Anwalts gesehen. Da ich auch ein Stück Betriebswirtschaft studiert habe, ist mir klar gewesen, dass ich in die Wirtschaft gehen will.“ Den Reiz der Touristik mache für Pümpel aus, dass man sich ständig und schnell weiterentwickeln müsse, um erfolgreich sein zu können: „Das hält uns ständig auf Trab und das liebe ich sehr. Und die Menschen, die in der Touristik arbeiten, sind sehr flexibel und trotz der Herausforderungen immer bereit, auch Spaß zu haben. Deshalb fühle ich mich in der Branche auch so wohl.“ Wohl fühlt sich Pümpel auch in der Rolle des Vaters: „Das private Highlight meines Lebens ist sicherlich die Geburt meines Sohnes Luca 1995 und die Begleitung des mittlerweile jungen Mannes auf seinem Weg gewesen. Nichts ist schöner, aufregender und herausfordernder.“  (jawe)

1958–1980

1980–1997

1998–Heute

Am 5. August 1958 in Bregenz geboren, wächst Klaus Pümpel in Tirol auf und schließt das Studium der Rechtswissenschaften im Alter von 21 Jahren und 10 Monaten ab. Erste berufliche Erfahrungen sammelt er während des Studiums als Nachtwächter in einer ­Fabrik, Briefträger und in einer Restaurantküche.

Nach dem Gerichtsjahr und dem Präsenzdienst startet er seine Laufbahn als Gruppenleiter Kredite bei der Hypo Tirol Bank. Knapp drei Jahre später wechselt er als Leiter „Personal & Recht“ zur Tiroler Röhren- und Metallwerke AG. 1991 folgt er dem Ruf von Helmut Fröhlich und kehrt zur Hypo Tirol als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung zurück und verantwortet unter anderem das Tiroler Landesreisebüro.

1998 wechselt Pümpel zu TUI, wo er zuerst Geschäftsführer des 1995 von TUI gekauften Tiroler Landesreisebüros und von TUI Reisecenter ­Austria ist. Später steigt er zum Vorstandsmitglied in der TUI Austria ­Holding auf. Und seit 2007 ist er Vorsitzender der Geschäftsführung.


p e r s o n a l m a n a g e m en t

Freitag, 9. März 2012

careernetwork – 73

Führungskräftetraining Das von BMWFJ, WKO und IV initiierte Programm „Zukunft.Frauen“ geht in die vierte Runde

Karriere-Inside mit: Christoph Weissenböck

„Man muss sie einfach auf die Ski stellen“

Programmleiterin Michaela Kern: „Wir wollen die weiblichen Spitzenkräfte sichtbar machen.“ Wien. Frauen in Führungspositionen verbessern nachweislich nicht nur das Image des Unternehmens, sondern bringen einem Unternehmen bares Geld: Laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey erzielen Firmen mit einem hohen Frauenanteil durchschnittlich eine 41% höhere Kapitalrendite als Konzerne mit rein männlichem Vorstand und Aufsichtsrat. Trotz dieser deutlichen Zahlen sind weibliche Vorstände oder Aufsichtsräte in Österreich nur schwer zu finden: Einer WKOStatistik zufolge waren 14% der Aufsichtsräte weiblich – unter den Vorständen waren laut „Frauen. Management.Report 2012“ der AK Wien nur 5,1% Frauen vertreten.

chen, die richtigen Andockpunkte in den Netzwerken erkennen und erstmals unter Frauen übers ‚Geschäft‘ sprechen können“, ergänzt Zukunft.Frauen-Projektleiterin Karin Haselböck. „Man muss die Frauen einfach auf die Ski stellen und ihnen einen kleinen Stups geben. Den Rest schaffen sie dann allein“, so Kern. Der Rest – etwa die Themen „Führung und Macht“, „Erfolgreiche Unternehmensführung“, „Erfolgsfaktoren in der Verhandlungsführung“ oder „Corporate Communications“ – wird den maximal 22 handverlesenen Teilnehmern in insgesamt acht Modulen vermittelt: „Wir haben Top-Referenten und -Gäste, die aus dem wirtschaftlichen Spitzenfeld kommen“, verweist Haselböck auf Namen wie Georg Kraft-Kinz (Raiffeisenlandesbank NOE-Wien), Regina Prehofer (WU), Klaus Schierhackl (Asfinag), oder Karin Mair (Deloitte).

„Es ist sehr wichtig, Frauen den Raum zu

Abhilfe soll diesbezüglich das von Wirtschaftsministerium, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung ins Leben gerufene – und aktuell in die vierte Runde gehende – Führungsprogramm „Zukunft.Frauen“ schaffen: „Die Rahmenbedingungen ändern sich und die Unternehmen können sich künftig gar nicht mehr leisten, auf weibliche Spitzenkräfte zu verzichten“, rechnet Programmleiterin Michaela Kern damit, dass der Anteil der weiblichen Vorstände künftig drastisch steigen wird.

Die kritische Masse Warum es so lange gedauert hat, bis hier Bewegung ins Spiel gekommen ist? „Es braucht eine ‚kritische Masse‘, damit mehr Frauen nach oben streben. Unser Programm soll genau diese kritische Masse an weiblichen Topkräften sichtbar machen“, so Kern weiter. „Viele qualifizierte Frauen verstecken sich. Wir geben ihnen aber die Bausteine, damit sie sich selbst sichtbar ma-

Michaela Kern ist die Programmleiterin von „Zukunft.Frauen“.

rechtlichen, wirtschaftlichen, aber auch führungstechnischen Seiten im Top-Management ist der Fokus des Programms. Das Handwerk der Rechte und Pflichten für Aufsichtsräte ist die Kür. Der Lehrgang setzt fundiertes Vorwissen und Praxiserfahrung voraus und ist sicher kein Spaziergang, aber der Einsatz lohnt sich jedenfalls. Besonders wertvoll ist auch das Netzwerk, das über das Programm hinaus hervorragend organisiert ist“, spricht sie abschließend den neu gegründeten Alumni-Club von „Zukunft.Frauen“ an.  (jawe)

Birgit Schott

Birgit Schott (46) ist ab sofort die neue Marketingleiterin der Autozubehör- und Zweiradkette Forstinger. Schott kann auf eine lange Karriere im Einzelhandel zurückblicken. Zuletzt war die Marketingspezialistin bei Thalia tätig.

Das Führungskräfteprogramm für ­Frauen von BMWFJ, WKO und IV richtet sich an Frauen, die in ihren Unternehmen auf dem Weg ins Top-Management, den Vorstand oder Aufsichtsrat sind, sowie an selbstständige Frauen in leitender Funktion. Nominiert werden die Teilnehmerinnen von ihren jeweiligen Unternehmen bzw. nominieren sich selbst. Die acht halbtägigen Module kosten in Summe 3.300 €. Der aktuelle Jahrgang ist am 29.2. gestartet. Für den im Herbst beginnenden Lehrgang läuft die Einreichfrist bis 15. Juni. Weitere Infos: www.zukunft-frauen.at

Georg Wiedenhofer Österr. Gallup Institut

© Michael Jeuter

© Forstinger

Forstinger

Zukunft.frauen

Georg Wiedenhofer übernahm mit 1. März die Geschäftsführung vom Österreichischen Gallup Institut. Wiedenhofer war zuvor langjähriger Marketingleiter im bauMax-Konzern. Davor arbeitete er bei A.C. Nielsen.

Promotion

Karin Haselböck

Martina Schweighart RZB

Martina SchweighartCórdova Velásquez (26) verstärkt seit Jänner die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) als PR-Managerin. Zuvor war die Wienerin der Agentur Scholdan & Company als Kunden­ beraterin tätig.

Martin Hoffer ÖAMTC

© ÖAMTC

zu wecken.“

© RZB

den Wettbewerbssinn

Die Auf- und Umsteiger der Woche im Kurzporträt.

K. Haselböck, Projektleiterin „Zukunft.Frauen“: „Leben noch von Mundpropaganda“.

© Anna Rauchenberger (2)

Warum es überhaupt eines Führungsprogramms speziell für Frauen bedürfe? „Wie diverse Untersuchungen belegen, ist es sehr wichtig, Frauen den Raum zu geben, um sich zu entfalten, und in ihnen den Wettbewerbssinn zu wecken“, begründet Haselböck die Initiative. „Es ist wie bei einem Muskel: Je mehr man ihn trainiert, desto mehr will man es auch. Wir wollen den Frauen die Lust am Training vermitteln und sie dazu auffordern, sich zu engagieren“, betont Kern auch die psychologische Komponente des Programms. Mit dem bisherigen Verlauf des Programms sind Kern und Haselböck sehr zufrieden: „Unser Boot dreht seine Segel immer mehr in den Wind. Wir erkennen immer mehr Interesse seitens der Unternehmen“, so die Programmleiterin nach drei absolvierten Lehrgängen. „Bisher leben wir von der Mundpropaganda und der starken Präsenz unserer Absolventinnen nach innen. Ziel ist es aber, so viele strategische Kooperationen wie möglich einzugehen, um immer mehr Unternehmen zu gewinnen, die ihre besten Arbeitnehmerinnen fördern wollen“, so Haselböck. Eine der großen Fürsprecherinnen des Programms ist Kristin Hanusch-Linser, Konzernsprecherin der ÖBB Holding AG. Sie hat das Programm vergangenes Jahr absolviert: „Eine fundierte Ausbildung und Auffrischung der

entfalten, und in ihnen

börse

Hohes Gehalt, Laptop, Handy, Firmenauto: VerhandlungsKlassiker, wenn es um die Besetzung eines Jobs geht. Logisch, keine Fachkraft will sich unter Wert verkaufen – schon gar nicht, wenn Angebote anderer Unternehmen vorliegen und der eigene Marktwert bekannt ist. Dass diese Rahmenbedingungen meist wichtig, aber nicht unbedingt entscheidend für die Zusage des Wunschkandidaten sind, belegt nun eine Studie der TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt unter 300 Personalverantwortlichen. Denn worauf Bewerber immer größeren Wert legen, sind ihre Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen – sowohl fachlich als auch persönlich. Sprich: Die Weiterbildung macht’s. Das dürfte sich auch in die HR-Abteilungen herumgesprochen haben. Sieben von zehn Befragten gaben an, dass Unternehmen davon profitieren, wenn sie ihren Mitarbeitern Fortbildungen ermöglichen; 60 Prozent sind überzeugt, dass die Attraktivität eines Arbeitgebers dadurch steigt. Was ja auch logisch ist: Jeder Mitarbeiter weiß, dass Fortbildungen nicht nur sein Standing im Betrieb sichern, weil die Firma Geld und Zeit in seine Karriere steckt. Arbeitnehmer wissen auch ganz genau, dass eine Investition in ihre Fähigkeiten sich langfristig auch auf Lohnzetteln auswirkt, weil der eigene Marktwert steigt. Abgesehen vom monetären Aspekt: Unternehmen zeigen damit auch, dass ihnen die Entwicklung der Mitarbeiter am Herzen liegt und sie langfristig mit ihnen planen. Davon profitiert nicht nur der Arbeitnehmer, sondern auch das Unternehmen.

Wettbewerbssinn wecken

geben, um sich zu

job

Wissen wanted!

Martin Hoffer (47) ist seit 1. März neuer Chefjurist des ÖAMTC. Er folgt in dieser Position Andreas Achrainer nach, der Anfang des Jahres den Club verlassen hat. Hoffer ist seit 1993 Jurist beim Österr. Automobil-, Motorradund Touring Club.


U n i -v e r su m

74 – careernetwork

Freitag, 9. März 2012

Hochschulen Viele österreichische Universitäten wollen ab dem Wintersemester wieder Studiengebühren einheben – auch ohne Rechtsgrundlage

Unis holen sich ihr Geld zurück

© Universität Wien

Gratis studieren könnte hierzulande ab Herbst dieses Jahres endgültig der Vergangenheit angehören.

Die Universität Wien ist eine der Hochschulen, die Gebühren kassieren wollen.

Wien. ‚Keine Studiengebühren? Nicht mit uns!‘ Darüber sind sich viele österreichische Hochschu­ len einig. Die Unis Wien, Salzburg, Innsbruck und die Technische Uni Graz denken laut darüber nach, ab dem Wintersemester 2012 wieder Studiengebühren einzuheben. Das müssten die Unis allerdings autonom machen, also ohne jede Rechtsgrundlage. Denn: Der Ver­ fassungsgerichtshof befand im Sommer letzten Jahres die gelten­ de Studiengebührenregelung für zu unpräzise; die Regierungsparteien konnten sich aber auf keine neue Regelung einigen und ließen die Frist verstreichen. Derzeit existiert

also keine bindende Rechtsgrund­ lage für die Einhebung von Stu­dien­ gebühren.

Parteien weiter uneinig Letzte Woche wurde öffentlich, dass die SPÖ ihrem Regierungs­ partner ÖVP ein StudiengebührenModell vorgeschlagen hat, welches das alte Gesetz reparieren soll. Die ÖVP will dieses „Flickwerk“ aber nicht annehmen und plädiert für die generelle Wiedereinführung der Studiengebühren. Viel hätte sich durch das neue Gesetz ohnehin nicht geändert: Studierende, die länger als die

Mindeststudienzeit und zwei zu­ sätzliche Semester brauchen und Studierende aus Nicht-EU-Län­ dern hätten weiterhin 363,63 € pro Semester gezahlt. Nur bei Bachelorstudien, die länger als sechs Semester dauern, wären die Toleranzsemester von vier auf zwei Semester gekürzt worden. An die Studienabschnitte wäre die Ein­ hebung in diesem Vorschlag nicht mehr gekoppelt.

Ersatz des fehlenden Geldes durch das Wissenschaftsministerium: „Die Universitäten fallen allein im kommenden Sommersemester um 17 Millionen Euro an Einnahmen um, die in den einzelnen Budgets bereits fix eingeplant sind.“ Für die Österreichische Hoch­ schülerschaft sind Studienbeiträge eine Umverteilung von unten nach oben; Zugangsbeschränkungen senken die Akademikerquoten, so das Argument der Studierenden­ vertreter. Sie rüsten sich nun für Massenklagen gegen Unis wegen der autonom eingehobenen Studi­ engebühren und haben bei einer außerordentlichen Sitzung einen Teil ihrer Rücklagen – konkret eine Mio. € – aufgelöst. Die Junge ÖVP teilt die Einstellung der ÖH im Be­ zug auf Studiengebühren nicht und kontert mit einer OGM-Studie; derzufolge wünsche sich die Mehrheit der Studis Gebühren und faire Zugangs­bedingungen.  (lw)

Keine Gebühren im Sommer Der Präsident der Universitä­ tenkonferenz, Rektor Heinrich Schmidinger, pocht weiter auf den

JOBTICKER

Änderung Universitäten

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Studienberatung Wien. Geht es nach Wissenschafts­ minister Karlheinz Töchterle und Bildungsministerin Claudia Schmidt, könnte die Studienwahl­ beratung ab 2015 verpflichtende Voraussetzung für die Zulassung zum Studium sein. Ziel ist es, die Zahl der Studienabbrüche zu mi­ nimieren. Die Gesetzesänderung, die in Abstimmung mit ÖH und Universitätenkonferenz formuliert wurde, ist derzeit in Begutachtung. Sie sieht außerdem eine Vorverle­ gung der Inskriptionsfrist vor: Die Zulassungsfrist für die erstma­ lige Zulassung an einer Universität zu einem Bachelor- oder Diplom­ studium endet künftig österreichweit am 5. September bzw. am 5. Februar. Damit bekommen Stu­ dierende und Universitäten mehr Planungssicherheit.

Shopping Center, Marketing Manager (m/w) Unibail-Rodamco Austria Management GmbH Dienstsitz: Wien 1lKHUH-RELQIRVÀQGHQ6LHXQWHUIROJHQGHU5HIHUHQ]QXPPHU

107235354

Store Manager - Lebensmittelhandel (m/w) Iventa. The Human Management Group. Dienstsitz: Österreichweit 1lKHUH-RELQIRVÀQGHQ6LHXQWHUIROJHQGHU5HIHUHQ]QXPPHU

107239551

Studie Beruf und Studium

Doppelbelastung

Spezialist Agrarmarketing, Entw. & Vertrieb (m/w) Polansky Personalberatung Dienstsitz: Eisenstadt 1lKHUH-RELQIRVÀQGHQ6LHXQWHUIROJHQGHU5HIHUHQ]QXPPHU

Wiener Neustadt. Berufstätige Fach­ hochschul-Studierende leiden unter Zeitmangel und fehlender Unterstützung seitens des Arbeit­ gebers – zumindest wenn es nach einer Befragung der Arbeiterkam­ mer Niederösterreich in Koopera­ tion mit der FH Wiener Neustadt geht. Das führe sogar so weit, dass zwölf Prozent der Studieren­ den „heimlich“ studieren. Rund 60 Stunden pro Woche wenden die Studierenden für Studium und Be­ ruf auf, so die Studie.

107198952

Detailinfos zu den Jobs: Einfach Referenznummer in das Suchfeld von

© APA/Herbert Pfarrhofer

www.monster.at eingeben und auf SUCHEN klicken.

Berufstätige Studierende sind von Stress und Zeitmangel geplagt.


Weiterbildung

Freitag, 9. März 2012

Universitätslehrgang PGM Der Lehrgang der WU Executive Academy wird 40 Jahre

Eine Institution feiert ihren 40er

1.100 Fßhrungskräfte haben das Programm mittlerweile durchlaufen.

FĂźhrungsinstrumente Inhaltlich kombiniert das Programm „Neues aus der Denkwerkstatt der Universität mit erprobten FĂźhrungsinstrumenten aus der Praxis“, so Kasper. „Managementforschungen zeigen, dass sich Kernkompetenzen der FĂźhrungskräfte dynamisch und radikal ändern.“

Der Diplomlehrgang Betriebswirtschaft fßr Fßhrungskräfte findet vom 20.3. bis zum 26.7.2012 statt. Der Diplomlehrgang Controlling findet vom 11.4. bis zum 23.7.2012 statt. Ein kostenloser Informationsabend wird am 21.3. am Bildungszentrum der bfi Wien Akademie, Johann-BÜhm-Platz 1/B/5. OG, 1020 Wien, abgehalten. Weitere Informationen: www.bfiwienakademie.at

Vollzeitbeschäftigung (40 Std./Woche), das Mindestgrundgehalt lt. KV, VGr. 4, beträgt â‚Ź 2.200,- brutto; eine Ăœberzahlung ist mĂśglich. Aufgabengebiet:  t 'Ă ISVOHFJOFTUPQTFSWJDFPSJFOUJFSUFO5FBNT EJSFLUF,PNNVOJLBUJPO[V,VOEFO und Medien  t &JO[JHBSUJHF,PNCJOBUJPOBMMFS.FEJB5ĂŠUJHLFJUFO WPOEFSTUSBUFHJTDIFO1MBOVOHCJT    [VN&JOLBVG  t )PIFT.B•BO(FTUBMUVOHTNĂšHMJDILFJU  t /FX#VTJOFTT

Controller (m/w) 7PMM[FJUCFTDIĂŠGUJHVOH 4UE8PDIF EBT.JOEFTUHSVOEHFIBMUMU,7 7(S CFUSĂŠHU â‚Ź 2.600,- brutto; eine Ăœberzahlung ist mĂśglich. Aufgabengebiet:  t NPOBUMJDIF#FSFJUTUFMMVOHVOE"VGBSCFJUVOHCFUSJFCTXJSUTDIBGUMJDIFS,FOO[BIMFO  t NPOBUMJDIFT3FQPSUJOHVOE'PSFDBTU  t "OBMZTFWPO,PTUFOTUSVLUVSFO  t ,PNNVOJLBUJPONJUEFO,VOEFOHSVQQFO  t .JUBSCFJUCFJEFS#VEHFUFSTUFMMVOHVOE.JUUFMGSJTUQMBOVOH  t 7PSCFSFJUVOHWPO"VGTJDIUTSBUTTJU[VOHFO  t 1SPKFLUCFBSCFJUVOHGĂ SEJF(FTDIĂŠGUTGĂ ISVOH  t 7FSUSBHTVOE1FSTPOBMXFTFO

Helmut Kasper, wissenschaftlicher Leiter des Universitätslehrgangs: „Nun kommen auch schon die TĂśchter von Vätern, die in den 90er Jahren dabei gewesen sind.“

Dementsprechend werden aktuell die Schwerpunkte des Lehrgangs auf die Themenfelder „Leadership und Teamworkmanagement“, „Logik und Dialektik bei Entscheidungen“, „Stressmanagement“, „Motivation als FĂźhrungsinstrument“, „Unternehmenskultur und Organizational Design“, „Wissensmanagement“, „Strategisches Management“, „Change Management“, „Interkulturelles Management“, „Karrieren und ihre Entwicklung“, „E-Business fĂźr FĂźhrungskräfte“, „Aktuelle Entwicklungen in der Wirtschaftspolitik“, „EU als Herausforderung“, „Gendermainstreaming und Diversitätsmanagement“ sowie „Ethik im Management“ gelegt. „Durch den speziellen PGM Methodenzugang wird das ‚Wissen‘ nicht einfach nur vorgetragen, sondern durch Gruppenarbeiten

praxisnah erlebt“, bricht Eva Aichmaier, Leiterin Marketing und Category Management bei Bahlsen, abschlieĂ&#x;end eine Lanze fĂźr den Lehrgang. (red)

Facts & Figures Der 50. Durchgang des PGM Universitätslehrgangs startet am 14. Mai. Das zweistufige Konzept des Lehrgangs soll den „besonderen BedĂźrfnissen der Manager von heute optimal Rechnung“ tragen: Nach dem Kompaktprogramm PGM (3 Module in 21 Tagen) kann man zum Executive MBA upgraden (weitere 7 Module in 40 Tagen). Das nächste Upgrade zum EMBA (PGM) beginnt Ende September. Anmeldungen sind laut WU Executive Academy jetzt noch mĂśglich. Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.pgm-wulehrgang.at/pgm/

ZBP 15 Vakanzen

Konkrete Handlungsoptionen

Facts & Figures

Senior Kundenberater (m/w)

4FOEFO4JFCJUUF*ISF#FXFSCVOHTVOUFSMBHFONJU'PUPQFSFNBJMBO andrea.schantl@mediaselect.at

bfi Wien Akademie Zwei Lehrgänge zur Krisenprophylaxe

(angehende) FĂźhrungskräfte vermitteln: „Die Lehrgänge sollen einerseits die Basics der Wirtschaftsabläufe vermitteln und andererseits auf die konkreten Veränderungen und Krisen eingehen und Handlungsoptionen durchgehen.“

Unmittelbarer Nutzen Fellner verspricht dabei, dass das in den beiden Lehrgängen vermittelte Wissen „unmittelbar beruflich verwendbar“ sei und „wirtschaftliche Zusammenhänge“ erkläre. Zudem werde das Wissen „in knappster Zeit“ vermittelt – „es verpufft nach einem anstrengenden Arbeitstag keine Zeit durch gelangweilte kĂśrperliche Anwesenheit und geistige Abwesenheit“. Im Vordergrund stehe auch die „VergnĂźglichkeit“: „Wir wollen keine monotonen Vorträge Ăźber schwer verständliche Theorien“, so Fellner. Als Zielgruppe des Lehrgangs definiert die kfm. GeschäftsfĂźhrerin des bfi Wien, Valerie HĂśllinger, „FĂźhrungskräfte, die sich auf fachlicher und persĂśnlicher Ebene weiterentwickeln und sich mit anderen Praktikern austauschen wollen“. (red)

Meet your Job

Anforderungsprofil:  t FSGPMHSFJDIBCHFTDIMPTTFOFT4UVEJVNJO#8-PEFS+64 JEFBMFSXFJTFNJU   4DIXFSQVOLU$POUSPMMJOH 8( ')

 t NJOEFTUFOTESFJKĂŠISJHF#FSVGTFSGBISVOHJN#FSFJDI$POUSPMMJOH WPS[VHTXFJTFJOFJOFN Dienstleistungsunternehmen  t TFMCTUĂŠOEJHF [JFMPSJFOUJFSUF"SCFJUTXFJTFJO7FSCJOEVOHNJUIPIFS-FJTUVOHTCFSFJUTDIBGU  t 'VOEJFSUF&%7,FOOUOJTTF JOTCFTPOEFSF&YDFM TPXJFTFISHVUF,FOOUOJTTFJO   %BUFOBVGCFSFJUVOHVOEoQSĂŠTFOUBUJPO 1PXFS1PJOU

4FOEFO4JFCJUUF*ISF#FXFSCVOHTVOUFSMBHFONJU'PUPQFSFNBJMBO KVUUBFEFMNBJFS!PNOJNFEJBBU

Buchhalter (m/w) Vollzeitbeschäftigung (40 Std./Woche), das Mindestgrundgehalt lt. KV, VGr. 4 beträgt â‚Ź 2.200,- brutto; eine Ăœberzahlung ist mĂśglich. Aufgabengebiet:  t &JHFOTUĂŠOEJHF&STUFMMVOHEFSMBVGFOEFO#VDIIBMUVOH  t %FCJUPSFO,SFEJUPSFOCVDIIBMUVOH  t ,POUSPMMFEFT;BIMVOHTWFSLFIST  t 4ĂŠNUMJDIF#VDIVOHFOJOEFS'JCV ,POUFOBCTUJNNVOH  t 7PSBSCFJUFOGĂ S,PO[FSOKBISFTBCTDIMĂ TTF 3FQPSUJOHVOE$POUSPMMJOH  t 2VBSUBMTNʕJHF( 7JOLM3Ă DLTUFMMVOHFO  t ,PO[FSOWFSSFDIOVOHVOEoBCTUJNNVOH  t #FSJDIUTXFTFO  t #FUSFVVOHEFS.FEJB%BUFOCBOL 2VBMJBOU.FEJBQSPHSBNN

 t "OTQSFDIQBSUOFSGĂ SBMMFWFSSFDIOVOHTUFDIOJTDIFO"OGSBHFO Anforderungsprofil:  t "CHFTDIMPTTFOFLBVGNĂŠOOJTDIF"VTCJMEVOH )",PB

 t #JMBO[CVDIIBMUFSQSĂ GVOH  t CJT+BISF#FSVGTFSGBISVOHJOEFS.FEJBCSBODIFXĂ OTDIFOTXFSU  t #FMBTUCBSLFJU (FOBVJHLFJUVOE5FBNGĂŠIJHLFJU 4FOEFO4JFCJUUF*ISF#FXFSCVOHTVOUFSMBHFONJU'PUPQFSFNBJMBO NFMJUUBQFSLP!PNOJNFEJBBU

IT-Beauftragten (m/w) Vollzeitbeschäftigung (40 Std./Woche), das Mindestgrundgehalt lt. KV, VGr. 4, beträgt â‚Ź 2.200,- brutto; eine Ăœberzahlung ist mĂśglich. Aufgabengebiet:  t 4DIOJUUTUFMMF4PGUXBSF )BSEXBSFVOE-JFGFSBOUFO  t 4BNNFMVOE,PPSEJOBUJPOTTUFMMFGĂ S*54FSWJDF$BMMT&%7  t 3FDIOVOHTQSĂ GVOH)BSEXBSF 4PGUXBSFVOE%JFOTUMFJTUVOHFO  t TU-FWFM4VQQPSUJN#FSFJDI8JOEPXT 0GĂ˝DF "EPCF  t ,POUSPMMF#BDLVQ  t )PNFQBHF"LUVBMJTJFSVOHFO Anforderungsprofil:  t ,FOOUOJTTFJN#FSFJDI*5/FU[XFSLUFDIOPMPHJF  t ,FOOUOJTTFJN1SPHSBNNJFSFO  t &SGBISVOHJOEFO#FSFJDIFO4ZTUFN .FEJFOVOE/FU[XFSLUFDIOJL  t &SGBISVOHJN6NHBOHNJU#FUSJFCTTZTUFNFO

Š WU ZBP Career Center

Wien. Welche Herausforderungen genau auf FĂźhrungskräfte 2012 zukommen, hänge davon ab, ob eine allfällige Krise eine Kostenkrise oder eine Umsatzkrise sein wird. „Wenn Kundinnen und Kunden den Kauf verweigern, wie 2008/09, reicht keine Kostensenkung aus“, ist der Unternehmensberater und Trainer Thomas Fellner Ăźberzeugt. FĂźr die Unternehmensleiter des Landes bedeute das, die Umsätze mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Wie das vonstatten gehen soll, will Fellner in den beiden Diplomlehrgängen „Betriebswirtschaft fĂźr FĂźhrungskräfte“ und „Controlling“ an der bfi Wien Akademie fĂźr

Die Gruppe Media Austria, zweitgrĂśĂ&#x;te Mediaagentur-Gruppe Ă–sterreichs, sucht zum sofortigen Eintritt einen:

Anforderungsprofil:  t NJOEFTUFOT+BISF&SGBISVOHJN.FEJBCFSFJDI  t 'à ISVOHTFSGBISVOH  t ,FOOUOJTEFS.FEJFOMBOETDIBGUJO½TUFSSFJDITPXJF&SGBISVOHNJUEFOHÊOHJHTUFO   *5 5PPMTEFS.FEJB#SBODIF  t 1SÊTFOUBUJPOTLPNQFUFO[  t 3FTFBSDIFSGBISVOH

Š WU Executive Academy

Wien. Der Universitätslehrgang Post Graduate Management (PGM) der WU Executive Academy hat im heurigen Jahr gleich doppelten Grund zum Feiern. So feiert die Bildungsinstitution ihr 40-JahrJubiläum und gleichzeitig startet im Mai bereits die 50. Auflage des Programms: „Nun kommen auch schon die TĂśchter von Vätern, die in den 90er Jahren dabei gewesen sind“, bringt Helmut Kasper, seit vielen Jahren wissenschaftlicher Leiter, die Geschichte des Lehrgangs nicht ohne Stolz auf den Punkt: 1.100 FĂźhrungskräfte haben den PGM Ăźber die Jahrzehnte hinweg absolviert und fĂźr ein „All-time-high“ gesorgt, wie Kasper gegenĂźber medianet betont. „Das ‚Produkt‘ hat sich sehr erfolgreich weiterentwickelt, die Inhalte haben sich jedoch stark geändert. Das passierte nicht zufällig, sondern ist das Ergebnis permanenter Programmanpassungen, die auf wissenschaftlicher Kompetenzforschung beruhen.“ Die langjährige Popularität des Lehrgangs sei in erster Linie auf erfolgreiche Mundpropaganda zurĂźckzufĂźhren: „Wie stark die Begeisterung unserer Absolventen ist, zeigt ein nicht unwesentliches Detail unserer laufend stattfindenden Evaluierung: Ăœber 40 Prozent der Teilnehmer haben diesen Lehrgang gewählt, weil ihn frĂźhere Teilnehmer empfohlen haben.“

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Assistenten GF (m/w) Am 12. April stellen sich zehn heimische Unternehmen den Bewerbern.

Wien. Der Recruitingevent „Meet your Job“ geht in die nächste Runde: Am 12. April besetzen zehn Unternehmen ihre vakanten Stellen direkt am Campus der WU. 15 ausgeschriebene Posten bei Billa, Erste Bank, Hofer, KPMG, L’OrĂŠal, Ă–sterreichische Post, Peek & Cloppenburg, Teach for Austria, TPA Horwath, zeb/Rolfes.Schierenbeck. Associates warten demnach auf Bewerber aus den Wirtschaftswissenschaften. Alle Stellenangebote der Veranstaltung sind auf der Homepage des WU ZBP Career Center unter www.zbp.at zu finden. Bis zum 26. März haben Interessierte die MĂśglichkeit, sich auf die einzelnen ausgeschriebenen Positionen zu bewerben.

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