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inside your business. today.

Freitag, 7. JUNI 2013 – 71

Beratungsoffensive

Das BFI Wien nimmt mit seinem „Business Service“ die Firmenkunden ins Visier S eite 73

Geburtstagsfeier © monster.at

© Mirjam Reither

careernetwork Monster.at feierte den 15. Jahrestag der Markteinführung in Österreich  Seite 75

Aufsteigerin Evelyn Kalcher, ladiesjobs.at © www.pletterbauer.net

Abenteurer Herold Online­Direktor Georg Koch will wie Captain Kirk das erkunden, wo noch niemand ­zuvor gewesen ist.  Leitwolf Die Zeit der Alleinentscheider ist vorbei. 

Seite 72

© Interio

„Erfahrungen kann man nur machen, indem man etwas tut“

Frauenförderung

WU Executive Academy und „Frau im ÖGV“ lancieren das „Frauen im Business-Stipendium“ für das hauseigene Universitätslehrgangsprogramm (Bild: eine der Absolventinnen des Werbelehrgangs, Interio-Chefin Janet Kath).  Seite 75

Seite 74

© Karl Michalski/Herold

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von


Career portrait

Georg Koch, OnlineDirektor bei Herold, hatte zwar Captain Kirk als Vorbild, dennoch bleibt auf der Erde in Sachen Adressen und Daten noch genug zu tun.

Freitag, 7. Juni 2013

© Karl Michalski/Herold (2)

72 – careernetwork

„Das erkunden, wo niemand zuvor war“ erika hofbauer

10 Fragen An Geor g Ko ch

Als Kind wollte ich immer … eine Carrera Autorennbahn, hab sie aber nie bekommen Mein Lebensmotto ist … Alles wird gut. Mein letztes Geld würde ich ausgeben für … Äpfel Darüber kann ich lachen … The Big Bang Theory Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war … „Die stille Revolution“ von Mercedes Bunz In 20 Jahren werde ich … 53 sein und keine Aussicht auf eine Pension haben. Davor habe ich Angst … dass ich vergesse, das Bügeleisen auszuschalten. Das ist meine größte Stärke … Analytisches Denken

Mödling. Zielstrebigkeit und Machqualitäten springen einem bei Georg Koch sofort ins Auge. Und das nicht nur, weil er gern seine schwarze Tasche mit der „Ich bin der Herold“-Sprechblase mit sich führt. Der Direktor Online und Mobile bei Herold Business Data ist erst seit Kurzem Mitglied der Geschäftsleitung, aber schon fest im Geschäft mit Adressen und Daten. Dass „Dialog-Marketing“ oder „Adress-Handel“ in der Öffentlichkeit mal auch ein schlechtes Image hatte, sieht der 33-Jährige als Auftrag zur Professionalität: „Wer sich, so wie wir, an gesetzliche Auflagen hält, für den sind Adressen ein B2BProdukt wie jedes andere auch und die Basis für erfolgreiches DialogMarketing. Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche…“.

Flexibel und analytisch Aber beim Mödlinger AdressMarketing-Experten Herold kann Koch seine ganz persönlichen Stärken ausspielen: „Flexibilität

ist wichtig und die Fähigkeit, die richtigen Leute zusammenzubringen und für eine Sache zu begeistern. Und dann ist es natürlich auch von Vorteil, wenn man Themenkomplexe schnell miteinan-

online und mobile zu machen, war ein Herausforderung; das Schwierige dabei war, das Tempo auf Internet-Niveau zu bringen. Aber das liegt jetzt schon wieder Jahre zurück.“

Richtung vorgeben

„Menschen, die Dinge nicht auf den Boden kriegen, nerven. Bei den ‚Geht nicht, weilTypen‘ krieg ich überhaupt die Krise.“ Herold-Manager georg koch

der verknüpfen kann.“ Das war auch hilfreich beim bislang aufregendsten Business-Erlebnis: „Den Prozess in Gang zu bringen, aus dem traditionellen Verlag ein innovatives Medienhaus mit Fokus auf

Tempo ist auch etwas, das den Jung-Vater auszeichnet: „Die Tatsache, dass ich Einfluss darauf habe, in welche Richtung das Unternehmen in den nächsten Jahren gehen wird, gefällt mir.“ Aber grundsätzlich spielt der Spaß keine so große Rolle: „Ich tue einfach, was ich für richtig halte.“ Spaß mache dann der Erfolg, der dabei rausschaut: „Ich bin stolz darauf, den Grundstein für die SEO-Optimierung für ‚Herold.at‘ und ‚UrlaubUrlaub.at‘ gelegt zu haben“, freut sich Koch, der Passivität nicht aushält: „Erfahrungen kann man nur machen, indem man etwas tut.“ Zwar würde der freiwillige Feuerwehrmann („ein Kindheitstraum“) beim nächsten Mal „früher damit anfangen, die Dinge richtig anzugehen“. Aber: „Da sind wir dann

wieder bei den Erfahrungen, die man einfach machen muss, weil man das ohne die einfach nicht auf die Reihe bringt.“ Sein Idol war da wohl ähnlich gestrickt: „Auch auf die Gefahr hin, mich als ‚Nerd‘ zu outen: Mein Vorbild ist ‚Captain Kirk‘, weil er mit seiner Crew das erkundet hat, wo niemand zuvor gewesen ist.“

Ungewöhnliche Wege Dafür geht´s sein Mentor nicht ganz so spacig an, so Koch über „seinen“ Geschäftsführer Thomas Friess, obwohl: „Er ist aber schon auch dafür bekannt, ungewöhnliche Wege zuzulassen.“ Und das deckt sich mit seinem Anspruch wieder gut: „Ziele zu erkennen, selbstständig und eigeninitiativ darauf hin zu arbeiten“. Schwer tut sich der Herold-Manager mit Menschen, die die Dinge nicht auf den Boden bringen: „Bei den ‚Geht nicht, weil-Typen‘ krieg ich überhaupt die Krise.“ Was Koch noch reizen würde? „Ein Portal von Null weg aufzuziehen und zu wirklichen Top-Nutzungszahlen zu führen.“

1979–1999

2000–2006

seit 2006

Georg Koch wurde 1979 in Wien geboren. Nach seiner „Grundschulzeit“ zog es ihn schon in die Technik; die Elektronik-HTL mit Schwerpunkt Telekommunikation suchte sich Koch als nächste Schulbildung aus.

An der Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik schrieb Koch seine erste Masterthese über Business and Engineering.

Seit dem Jahr 2006 ist Koch für Herold Business Data in unterschiedlichen Positionen tätig – vom Junior Product Manager bis zum Direktor Online. Seit Jänner 2013 ist Koch Mitglied der Geschäftsleitung.

Das ist meine größte Schwäche … Chakalaka Chips Mit dieser Person würde ich gerne für 24 Stunden die Rollen tauschen … Mit Steve Jobs, als er zu Apple zurückgeholt wurde.


p e r s o n a l m a n a g e m en t

Freitag, 7. Juni 2013

careernetwork – 73

Beratungsoffensive Das BFI Wien reagiert auf den Anstieg bei betrieblicher Weiterbildung mit eigenem „Business Service“

Karriere-Inside mit: Christoph Weissenböck

Firmenkunden im Visier

BFI Wien-Chefin Höllinger: „Das neue Team vereint Spezialisten mit unterschiedlichem Background.“ verändertes Produktportfolio der Unternehmen vorzubereiten; dadurch können sowohl alle Beteiligten als auch das gesamte Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt noch erfolgreicher agieren.“ Unterstützt wird der ehemalige Leiter eines Schulungszentrums seit letztem Jahr von Gabriele Masuch: Die ehemalige PR-Verantwortliche des BFI Wien punkte mit „Kommunikationsstärke, BeratungsKnow-how sowie Erfahrungen im Bildungsmanagement“ – „drei wesentliche Voraussetzungen, um im Vertrieb erfolgreich agieren zu können“, wie Weese betont.

Stabile Zuwächse

„Frisches Blut“

Seit 2005 ist der Anteil der „weiterbildungswilligen“ Unternehmen in der Alpenrepublik insgesamt um sechs Prozentpunkte angestiegen. –ein Trend, den man auch beim BFI Wien beobachtet: Neben den steigenden Buchungen zeige sich, dass die Anfragen immer unternehmensspezifischer werden; und zwar aus allen Branchen, betont BFI Wien-Geschäftsführerin Valerie Höllinger. Um mit dieser Entwicklung Schritt halten zu können, reagiere man nun mit dem Ausbau des hauseigenen Beratungs- und Vertriebsteams: „Das neue Team des ‚Business Services‘ vereint Spezialistinnen und Spezialisten mit unterschiedlichem Background und vielfältiger Branchenerfahrung, um gezielt auf die Bedürfnisse der Unternehmen eingehen zu können“, betont Höllinger. Die Kernaufgabe des Beraterteams sei es dabei, die Unternehmen bei der Erhebung des Weiter-

© Mirjam Reither

Wien. In Sachen betriebliche Weiterbildung ist Österreich mittlerweile Europameister. So belief sich der Anteil weiterbildungsaktiver Unternehmen im Jahr 2010 laut der vierten Europäischen Erhebung über betriebliche Bildung (CVTS4) auf 87% aller Unternehmen des Produktions- und Dienstleistungssektors (ohne öffentliche Verwaltung sowie Unterrichtsund Gesundheitswesen) ab zehn Beschäftigten. Damit teilt sich die Alpenrepublik mit Schweden die Nummer-eins-Position deutlich vor Großbritannien (80%) und den Niederlanden (79%).

Wer Leistung bringt, will auch Anerkennung – eine Tatsache, die wahrscheinlich so alt ist wie die Arbeit selbst. Denn was ist es, das uns tagtäglich zu Höchstleistungen motiviert – abgesehen von regelmäßigen Überweisungen auf das Gehaltskonto? Am ehesten Leistungsanreize, die eben aufgrund von guter Arbeit genehmigt werden. Auf gut Deutsch: Belohnungen. Irgendwann muss der brave Esel die Karotte auch einmal gefüttert bekommen, die stundenlang vor seiner Nase herumbaumelt. Eine aktuelle Studie der Personalberatungsgesellschaft von Rundstedt zeigt nun, dass in puncto Leistungsanreize auf Arbeitgeberseite aber etwas mehr Kreativität nötig ist. Denn häufig zugestandene „Benefits“ wie Laptop und Smartphone, einst klassische Statussymbole aufstrebender Leistungsträger, fallen heute in der Arbeitnehmergunst massiv zurück. (Wen wundert’s, angesichts von 19Euro-Smartphone-Verträgen, die ständig das neueste ­Renommierteil versprechen?) Die meisten (25 Prozent) lassen sich durch leistungsbezogene Boni anspornen, gefolgt von flexibler, eigenverantwortlicher Arbeitsplanung (19 Prozent) oder durch zusätzliche Urlaubstage (12 Prozent). Spannend auch, dass das Thema ‚Mitarbeiterbeteiligung‘ am Unternehmen weit vorn im Ranking liegt (12 Prozent). Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen: Die Arbeitswelt insgesamt wird immer vielfältiger (Eltern, Ältere, ganz Junge, Wiedereinsteiger, Teilzeitkräfte …), was die Unternehmen auch hinsichtlich ihrer Leistungsanreiz-Modelle fordert. Denn nicht jede Karotte schmeckt jedem gleich gut.

Neu im Berater-Team sind seit heuer Ingeborg Schöfmann, vor allem spezialisiert auf Kundenaquise, Verkauf und Kundenbeziehungsmanagement, und der vor allem auf den Speditionsbereich spezialisierte ehemalige Key-Account-Manager Martin Niessen. Unterstützt werden die vier Kundenberater von der auf fast 24 Jahre als Charter Sales Executive bei einer Airline zurückblickenden Claudia Zabsky und dem seit vier Jahren als Office Manager beim BFI Wien tätigen Thomas Fischer. „Die über 20-jährige Erfahrung des BFI Wien mit Produktentwicklung auf allen Bildungsniveaus wird also bereichert durch ‚frisches Blut‘, sich ergänzende Kompetenzen und Erfahrungen, mit kreativer Energie und sich jetzt schon abzeichnendem Teamspirit“, zeigt sich Höllinger mit der Zusammenstellung ihres neuen Business ServiceTeams zufrieden.  (red)

Das neue Team des BFI Wien Business Service (v.li.): Gabriele Masuch, Thomas Fischer, Ingeborg Schöfmann, Joachim Weese, Claudia Zabsky und Martin Niessen.

bildungsbedarfs zu unterstützen: „Die Wirksamkeit individueller Trainings kann nur dann hoch sein, wenn Ziele, Inhalte, Methoden und Wissenstransfer vorab im Detail geklärt sind“, betont Höllinger die Notwendigkeit, scheinbar banale Fragen wie „Woran erkenne ich und die anderen den Erfolg der persönlichen Weiterentwicklung oder der Teamentwicklung?“ schon im Trainingskonzept zu beantworten. Die große Stärke des BFI Wien sieht Höllinger darin, dass ganz spezifische, auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ausgerichtete Aus- und Weiterbildungen angeboten werden können: „Inhouse-Seminare haben den Vorteil, dass ganz auf die individuellen Unternehmensbedürf-

Karotte oder doch Laptop?

nisse eingegangen werden kann, an Fallbeispielen gearbeitet wird, die unternehmensinternen Strukturen berücksichtigt werden und Interna wie Konflikte zwischen Abteilungen oder die Verbesserung der Unternehmenskultur mit den Betroffenen bearbeitet werden und nicht nach außen dringen.“

„Mitarbeiter vorbereiten“ Hauptverantwortlicher für die Kommunikation dieses BFI WienAssets ist Joachim Weese – seit 2012 Bereichsleiter des BFI Wien Business Service. „Ziel des von außen mitgestalteten Bildungsmanagements ist es, die Mitarbeiter und Führungskräfte auf Veränderungen, neue Aufgaben oder ein

Gastkommentar Der Trainer Harald Weiss über Pferde und was Führungskräfte von ihnen lernen können

börse

Die Auf- und Umsteiger der Woche im Kurzporträt.

Keine Schönfärber Dabei spiegeln die Tiere das Auftreten und die Wirkung unmittelbar und ungeschminkt wider – ob der Mensch von seinem Handeln überzeugt ist, ob seine innere Haltung mit den Zielen konform geht. Nichts bleibt den Pferden verborgen! Die menschlichen Trainer übersetzten lediglich das Verhalten der Pferde und geben Inputs sowie Reflexionen. Die Tiere nehmen jede

Simon Alber MV Medienconsulting & VerlagsgmbH

Simon Alber (32) verstärkt ab sofort die MV Medienconsulting & VerlagsgmbH als Artdirector. Künftig zeichnet der gebürtige Wiener für Grafik und Design der beiden MV-Titel Rolling Pin und Gourmetreise verantwortlich.

Harald Weiss ist Trainer für pferde­ gestützte Seminare für Firmen und Privatpersonen.  www.  pferdegestuetzte-seminare.at/

Tanja Mally Boomerang)Media

Tanja Mally übernahm mit 1. Mai als COO die operative Leitung des Below-the-line-Spezialisten Boomerang)Media und zeichnet künftig für sämtliche Agenden in Marketing, Vertrieb und Kommunikation verantwortlich.

Promotion

Veränderung sofort wahr, wodurch die Teilnehmer auch eine unmittelbare Bestätigung für ihr Auftreten erlangen und ihre Achtsamkeit und Aufmerksamkeit zu ihrem Gegenüber geschult wird. Pferdegestützte Seminare bieten neben den theoretischen Inputs ein derart hohes Maß an ungeschminktem Feedback und erlebnisorientierten Lernprozessen wie kaum ein anderes Trainingskonzept.

Franz Brugger Hypo Capital Management

Franz Brugger (48) fungiert seit April als Marketingund Vertriebsleiter bei der Hypo Capital Management (HCM). Seine Aufgabenschwerpunkte sind u.a. die Schärfung und Etablierung der Marke HCM.

© www.pletterbauer.net

mer mit verschiedenen Pferdepersönlichkeiten vom Boden aus an diversen Hindernissen.

© HCM

job

© MV/Werner Krug

Harald Weiss: „Die Tiere spiegeln das Auftreten ungeschminkt wider.“

Bürg-Vöstenhof. Auf den ersten Blick wirken sie groß, mächtig, für manche auch unberechenbar. Aber Pferde sind sehr feinfühlige Tiere und haben ein stark ausgeprägtes Herdenverhalten. Sie folgen dem Leittier nur dann, wenn sich dieses in seinem Verhalten absolut klar, selbstsicher, authentisch und zielorientiert zeigt. Immer mehr Führungskräfte und Teams nutzen dieses Potenzial, um in pferdegestützten Seminaren ihr Auftreten und die Wirkung auf andere durch das direkte und ungeschminkte Feedback der Pferde zu erleben. Nach einer kurzen Einschulung arbeiten die Teilneh-

© Boomerang Media

© privat

Wenn Pferde zu Mentoren mutieren

Evelyn Kalcher ladiesjobs.at

Evelyn Kalcher (32) ist seit April neue Geschäftsführerin des Karriereportals ladiesjobs. at. Kalcher war zuvor unter anderem im Business Development und Corporate Development in Australien und Groß­ britannien tätig.


J o bwatc h

74 – careernetwork

Freitag, 7. Juni 2013

Führung Die Rolle des Chefs ist im Wandel begriffen: Als Teamplayer können sich Führungskräfte in Zukunft die Loyalität der Mitarbeiter sichern

„Ende mit Alleinentscheidern“

Jede zweite Führungskraft ist überfordert und sieht sich nicht mehr in der Lage, Dinge zu steuern.

© OSB International

Wien. Vorbei sind die Zeiten des cholerischen Chefs, der willkürlich seinen Frust an Mitarbeitern auslässt und als gefürchteter Alleinentscheider über die Zukunft des Unternehmens bestimmt. Das sagt eine Studie der Organisationsberatung OSB International. Führung verändert sich stark; das Bild des Chefs ist trotzdem sowohl bei Führungskräften als auch bei Mitarbeitern eher negativ.

Margit Oswald: „Erfolgreiche Führung orientiert sich mehr an Mitarbeitern.“

Nahe am Burn-out 60% der österreichischen und deutschen Mitarbeiter erleben Führungskräfte als „getriebene

und gehetzte Troubleshooter“. Das entspricht auch der Wahrnehmung der Führungskräfte selbst: Mehr als die Hälfte fühlt sich nach einem Arbeitstag ausgebrannt und hat das Gefühl, nicht das volle Arbeitspensum des Tages geschafft zu haben. Jeder zweite Chef ist überfordert und fühlt sich nicht mehr in der Lage, Dinge zu steuern. Anmerken – so die Befragten – lassen sie sich vor den Mitarbeitern aber nichts. „Diese Ergebnisse sind sehr beachtlich. Viele Führungskräfte schrammen am ‚Burnout‘ vorbei. Da noch die Kraft aufzubringen, Mitarbeitern bei unsicheren Rahmenbedingungen

Sicherheit zu geben und die Vision für das Unternehmen klar zu machen, ist sehr herausfordernd“, weiß Margit Oswald, Partnerin der OSB International.

auch mehr Transparenz bei Entscheidungen wünschen. Die Studie macht deutlich, dass Führungskräfte gut daran täten, ein zeitgemäßes Führungsmodell zu verfolgen und sich stärker als Teamplayer positionieren. Denn was sich die Mitarbeiter von ihren Chefs wirklich wünschen, ist mehr Sozialkompetenz, wertschätzende Kommunikation und Teamarbeit. Führungskräfte können nicht mehr als „heroische Alleinentscheider“ walten, interpretiert Oswald die Ergebnisse: „Führungskräfte sind mehr denn je als Teamplayer gefragt; Teamplayern wird mehr Vertrauen entgegengebracht, sie gelten als Vorbild und ihnen wird ebenso wie den ‚Heroes‘ von früher zugetraut, das Unternehmen durch schwierige Zeiten zu führen.“ Die Studie wurde unter 2.100 Führungskräften und Mitarbeitern in Deutschland und Österreich durchgeführt. (lw)

Zeit der „Heroes“ vorbei Die Zeit fehlt den Führungskräften auch mit dem Umgang mit ihren Mitarbeitern. 60% würden gern mehr Zeit in Mitarbeiter investieren, glauben aber, dass die vorhandene Zeit im Großen und Ganzen ausreicht. 36% der Mitarbeiter finden, die Zeit reicht keinesfalls. Genau das würde das Vertrauen der Mitarbeiter aufbauen, die sich

Tastatur Schreiben

Lernsystem

Wien. „10 kleine Fingerlein“ nennt sich ein neues, von Comak entwickeltes System, um das 10-Finger-System für Tastaturschreiben zu erlernen. Hauptzielgruppe sind Kinder ab acht Jahren, die spielerisch in nur acht Stunden das richtige und schnelle Schreiben auf der Tastatur lernen sollen. Durch den multisensualen Methodenmix werden alle Lerntypen angesprochen. Spielerisch wird die Merkfähigkeit gefördert, durch die Abwechslung von Aktivität und Entspannung werden gute Lernerfolge erzielt. Unterrichtet werden kann das System entweder in der Schule oder etwa auch in den Sommerferien von den Eltern. Ein Teil der Einnahmen geht sogar an die Kinderkrebshilfe. Mehr Information:  www.10kleinefingerlein.com

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Forschung Führung

Nervensache Wien. Neurobiologische Gegebenheiten entscheiden über Motivation oder Demotivation, über Vertrauen oder Skepsis, über Produktivität oder Unproduktivität und langfristig über Erfolg oder Misserfolg. Mit dieser Prämisse berät Gehirnforscher Manfred Spitzer Manager und Führungskräfte etwa zu Change Management und einem gesundem Stresslevel. Das IIR veranstaltet mit Spitzer am 25. September ein Seminar zum Thema „Führen ist seine Nervensache“.

H . D. E03 b e rg s 1 0 9 0 t ra ß e 1 5 Wie n

N o rd

Universitätslehrgang Werbung & Verkauf Unsere absolventinnen sind aufsteigerinnen Heidi Nather-Eggeling von C&A Mode ist erfolgreiche Absolventin unseres Universitätslehrganges. Nach Stationen in den Werbeagenturen Young & rubicam und JWt wechselte sie als Werbeleiterin und Mode Pr-Sprecherin zu C&a Mode Österreich. Zu Beginn für Österreich und tschechien verantwortlich, begleitete sie die starke expansion des Modehauses. heute liegt die Werbeleitung für acht Cee-länder in ihrem Verantwortungsbereich. aufbauend auf den Universitätslehrgang Werbung & Verkauf absolvierte sie parallel zu ihrer beruflichen Karriere den Professional MBA Marketing & Sales an der WU executive academy.

© IIR Österreich

werbung.verkauf@wu.ac.at, +43-1-313 36-4612, werbelehrgang.at Berufsbegleitende Universitätslehrgänge der WU executive academy.

Manfred Spitzer: „Gehirngerechte Führung“ soll Manager zum Erfolg führen. 216x288 WU-Sujet Nather eggeliNg 13-040_UL-WV_Medianet-216x288_Nather_KW18.indd 1

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P e r s o n a l m a n a g e m en t

Freitag, 7. Juni 2013

short

FH-Absolventinnen fĂźr FĂśrderpreis nominiert

careernetwork – 75

Event Das Karriereportal feierte den 15. Jahrestag der MarkteinfĂźhrung in Ă–sterreich

short

Monster.at ist 15

Frauen-Stipendium an der WU Exec. Academy Wien. Die WU Executive Academy und das Netzwerk „Frau im Ă–GV“ machen in Sachen FrauenfĂśrderung gemeinsame Sache und lancieren das „Frauen im Business-Stipendium“ – wahlweise fĂźr den Universitätslehrgang Werbung & Verkauf, den Universitätslehrgang Tourismus- & Eventmanagement oder das Universitätsstudium Diplom-Betriebswirt. „Wir wollen mit dem Stipendium Frauen in ihrer Fach- und FĂźhrungskompetenz stärken und in ihrer Karriere unterstĂźtzen“, begrĂźnden die Initiatoren den VorstoĂ&#x;. Das Stipendium umfasst 50% der Ausbildungskosten (bei den Universitätslehrgängen 3.300 â‚Ź, beim Diplom-Betriebswirt 8.700 â‚Ź). Die Bewerbung bis 22. Juli ist fĂźr alle Frauen mĂśglich, die die Kriterien fĂźr die Aufnahme in den gewählten Universitätslehrgang bzw. das Universitätsstudium erfĂźllen. Alle Informationen und die Bewerbungsunterlagen zum Stipendium finden Sie unter www.executiveacademy.at

St. PĂślten. Mit Kerstin Blumenstein und Antje Lang schafften es zwei Absolventinnen des Masterstudiums Digitale Medientechnologien an der FH St. PĂślten mit ihren Abschluss­ arbeiten Ăźber mobiles Internet und trimediale Produktion unter die zehn fĂźr den ARD/ZDFFĂśrderpreis „Frauen + Medientechnologie 2013“ Nominierten. „Nachdem es im Vorjahr bereits Angelika Schneider ins Finale geschafft hat, sind wir heuer gleich mit zwei exzellenten Abschlussarbeiten vertreten. Wir werten das als klares Indiz dafĂźr, dass unsere Ausbildung im Bereich der Medientechnik mit zu den besten im deutschsprachigen Raum gehĂśrt“, sagt Hannes Raffaseder, FH-Rektor und Leiter des Studiengangs Digitale Medientechnologien sowie des Instituts fĂźr ­Creative\Media/Technologies (IC\M/T). Der ARD/ZDF-FĂśrder­ preis zeichnet Abschluss­ arbeiten aus, in denen die ­Autorinnen die Medientechnik der Zukunft erdenken, erforschen und entwickeln.

Feste feiern Dementsprechend stand auch nicht das Geschäftliche, sondern die Feierlaune im Mittelpunkt des Abends: Die Band „Betty Blue“ rund um die Sängerin Anna Tendera lieferte ein breites Repertoire von leisem Dinner Jazz bis hin zu kräftigen Disco-Rhythmen und unterhielt die Gäste mit viel Charme und einem Emotionsspektrum, das von Melancholie bis Euphorie reichte. Ein weiterer HĂśhepunkt der Feier war die Show von „Florian Ilgen – The Mind Seducer“. Der gelernte Doktor der Chemie schaute mit-

v.li.: Barbara Riedl-Wiesinger (Monster) und Markus FallenbĂśck (Iventa) lieĂ&#x;en sich vom „Mind Seducer“ Florian Ilgen und der Band Betty Blue unterhalten.

hilfe der richtigen Deutung von KÜrpersprache, etwas Psychologie und dem Abschätzen von Wahrscheinlichkeiten in die KÜpfe der

WIE MAN NUR SO STRAHLEN KANN?

Gäste und sagte voraus, was sie eigentlich denken. Ausgeklungen ist das Monster-Geburtstagsfest dann mit Discomusik.  (red)

Š Interio

Antje Lang und Kerstin Blumenstein sind unter den zehn Nominierten.

Wien. „1998 mussten wir das Internet noch erklären – 2013 ist es unverzichtbar geworden!“ Unter diesem Motto feierte das OnlineKarriereportal „Monster.at“ Ende Mai den 15. Jahrestag der MarkteinfĂźhrung in Ă–sterreich mit einer Party im Studio 44 in Wien: „15 Jahre ist fĂźr ‚Monster.at‘ ein wichtiger Meilenstein“, erklärte Barbara Riedl-Wiesinger, Country Manager & Sales Director bei Monster Worldwide Ă–sterreich. „FĂźr den Internet-Pionier mit mehr als 200 Millionen weltweit registrierten Usern war Ă–sterreich von Anfang an einer der wichtigsten Märkte. Das ist eine Feier unserer Firma, aber rĂźckblickend freuen wir uns mit all jenen, denen es durch unser Portal gelungen ist, ihre beruflichen WĂźnsche zu erreichen.“

Š monster.at (3)

Š privat

B. Riedl-Wiesinger: „Österreich von Anfang an einer der wichtigsten Märkte.“

Janet Kath, Interio, ist eine der prominenten Lehrgangs-Absolventinnen.

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