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inside your business. today.

freitag, 4. APRIL 2014 – 71

E-COMMERCE-MANAGEMENT

Neuer Lehrgang der Werbe Akademie: Online-Experten dringend gesucht  Seite 73

© Monster/APA/Juhasz

© Handelsverband

careernetwork ACR-BEIRAT FRISCH IM BOOT: IRIS FILZWIESER

NEUE RECRUITING-TRENDS

Fachkräftemangel ist das große Thema, auch Employer Branding „kommt“  Seite 75

© Mettop/Dostal

„Immer neue Initiativen setzen, Karriere kommt dann von selbst“ Profil Wie der Banker Peter Thomayer zum Vorstandsvorsitzenden und Haupteigentümer der CPB Software AG avancierte. So wird’s gemacht ­Feine ­Geschäftsideen direkt aus S ­ chule und Fachhochschule ­führen zu verbesserter ­Mobilität und auch zu Zeitersparnis.

Seite 72



© WKO



BILDUNGSSYSTEM

Nach Lehre mit Matura: Wirtschaftskammer will Matura mit Lehre, um das Sozialprestige der Lehre zu heben. Seite 73

Seite 74

© Stephan Huger

Große Schwierigkeiten 70 Prozent der Jungunternehmer finden kaum genug Leute

Postgradual Studiengänge mit Start im Herbst

Am Beispiel Oberösterreich Ab 2016 wird etwa in Oberösterreich die Zahl der 60-Jährigen höher sein als jene der 20-Jährigen. Am Höhepunkt dieser „demografischen

Junge Betriebe müssen sich zunehmend um Employer Branding kümmern.

Lücke“ 2024 werden in OÖ. rund 23.000 60-Jährige lediglich 15.000 20-Jährigen gegenüberstehen. „Arbeitgebermarketing bzw. Employer Branding spielt hier für junge Betriebe eine wesentliche Rolle“, sagt der Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft OÖ, Peter Reiter. „Viele Stellensuchende gehen zu den großen und bekannten Firmen und nicht zum Jungunternehmer.“ Eine IMAS-Umfrage unter mehr als 300 JW-Mitgliedern hat bestätigt, dass mehr als 70% Probleme haben, Mitarbeiter für ihr Unternehmen zu gewinnen. www.wko.at/ooe

© Suzy Stöckl

Linz. Der allgemeine Fachkräftemangel in Österreich und die Tatsache, dass immer mehr Erwerbstätige aus dem Arbeitsmarkt aussteigen als eintreten, stellen vor allem Start-ups immer mehr vor die Herausforderung, attraktiv für neue Mitarbeiter aufzutreten, diese zu finden und bestehende Mitarbeiter stärker zu binden.

© Panthermedia.net/Auremar

Auf der Suche nach Mitarbeitern Donau-Uni Krems

Donau-Uni Krems: Ab Herbst 2014 drei internationale postgraduale Studien.

Krems. Das Department für Europäische Integration und Wirtschaftsrecht der Donau-Uni Krems bietet berufliche Weiterbildung auf europäischem Spitzenniveau. Die Masterstudien „International Relations“, „Menschenrechte/ Human Rights“ (Abschluss jeweils „Master of Arts“) sowie „Bank- und Kapitalmarktrecht im internationalen Kontext“ (Dauer: jeweils vier Semester) stehen Absolventen aller Studienrichtungen offen und sind modular aufgebaut. Anmeldungen sind bis zum Studienstart möglich. www.donau-uni.ac.at/euro


C a r e e r por tr a i t

72 – careernetwork

Freitag, 4. April 2014

careernet@medianet.at

„Ich wollte das genau wissen …“ Vom Top-Banker zum Banken-Service-Spezialisten: Als Gründungsmitglied, Vorstandsvorsitzender und Haupteigentümer lotst Peter Thomayer (57) die CPB Software AG in lichte Lösungs-Lüfte

10 Fragen

PAUL CHRISTIAN JEZEK

Wien. Es begann mit einer Gründungssituation fast wie aus dem Bill-Gates- oder Steve-Jobs-Lehrbuch. „Ich war Mitte der 90er Jahre (Anm.: also in der sehr erfolgreichen Blütezeit der Bank) Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der Constantia Privatbank und u.a. für die wachsende ITAbteilung der Bank zuständig, die selbstständig Softwareprodukte für die Bank entwickelt hat“, erinnert sich Peter Thomayer im medianetGespräch. „In einem Meeting meinte ein Vorstand der Bank, die ITKosten werden immer höher, und am ,freien Markt‘ wäre für die ITAbteilung (mit damals sieben Personen) das ,Überleben‘ schwierig.

An Pet er Th omayeR

Als Kind wollte ich immer schon … … einen großen Bahnhof oder Flughafen leiten – jetzt ist es ein 130-Mitarbeiter-Servicebetrieb geworden. Erfolg ist … … für mich die Möglichkeit, meine Vorstellungen der Unternehmensführung und Lebensplanung weitestgehend selbstständig umsetzen zu können. Für die Karriere ist wichtig … Immer wieder neue Initiativen zu setzen, die Karriere kommt dann von selbst. Mein Lebensmotto: Niemand verbietet mir, heute klüger zu sein als gestern. Jungen Menschen würde ich raten … Möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, z.B. durch engagierte Mitarbeit in sozialen oder wirtschaftlichen Projekten.

„Nach drei Tagen hatten wir den Beschluss

Die Bedeutung von Geld ist: Die Freiheit zur Umsetzung der persönlichen Lebensphilosophie.

zum Spin Off bzw. Start-Up gefasst.“

Ein Theaterstück, das mich berührt hat … „Jägerstätter“ von Felix Mitterer in der Josefstadt – plakativer und berührender ist Zeitgeschichte kaum erlebbar.

PETER THOMAYER

zum unternehmen Die österreichische CPB Software AG bietet professionelle Softwarelösungen sowie Dienstleistungen in den Bereichen ITOutsourcing und Back Office-Outsourcing für Banken und sonstige Finanzdienstleister. 2013 wurde die CPB Software mit dem 1. Platz des Dienstleistungsawards durch die Wirtschaftsagentur Wien ausgezeichnet. Das Unternehmen bildet eine Gruppe mit Tochtergesellschaften in Österreich sowie Deutschland und agiert von den Standorten Wien und Miltenberg (Nähe Frankfurt) aus. Rund 130 Mitarbeiter widmen sich der Wartung und Weiterentwicklung qualitativ hochwertiger Softwarelösungen für Banken, dem technischen Betrieb eigener und fremder Anwendungen in eigenen Rechenzentren sowie der Durchführung von Geschäftsprozessen wie z.B. im Wertpapier-Backoffice. Die von der CPB Software AG bereitgestellten Services und Softwareprodukte orientieren sich am Bedarf von Banken, deren Vertriebspartnern, Asset- und Fondsmanagern sowie von Kapitalgesellschaften. Der Leistungspartner von mehr als 600 Kunden in sechs verschiedenen Ländern hat 2013 einen Jahresumsatz von rund 16 Mio. € erwirtschaftet.

Wohin ich unbedingt reisen möchte … … demnächst einmal Island – viel tolle Natur und keine lauten Metropolen … Woran ich glaube … An die Möglichkeit des Beitrags jedes Einzelnen zu einer weiter verbesserten Welt. In 20 Jahren werde ich … (mit 77!) hoffentlich noch ebenso wie heute mit Familie & Freunden mein Hobby „Gesellschaftsspiele“ ausüben können.

© Andreas Kolarik/Leo

Ich wollte das genau wissen und drei Tage später war im Vorstand der Beschluss zum Spin-off gefasst, binnen weniger weiterer Tage die CPB Software GmbH als Tochtergesellschaft gegründet und ich war deren Geschäftsführer.“ Schon wenig später hatte das Start-up mit der neuen ÖsterreichTochter der Bank in Liechtenstein (heute „LGT“) den ersten neuen Kunden akquiriert. 2000 wurde dann die Umwandlung in eine AG durchgeführt, 2007 erfolgte die Akquisition einer deutschen Tochtergesellschaft und 2009 der Management Buy-out, im Zuge dessen Thomayer seinen bereits vorhandenen

Anteil von 10 auf 32,5% aufstocken konnte.

Die Mischung macht‘s Heute ist die CPB Software AG ein international erfolgreiches Unternehmen mit rund 130 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz von etwa 16 Millionen und einem regelmäßigen Jahresüberschuss von knapp einer Million €. „Unsere Mischung aus kostengünstigen Standardangeboten und unternehmensspezifischen Individualisierungen führt zu einem maßgeschneiderten Angebot für jeden Anwender“, erklärt Thomayer. „Die umfassende Erfahrung im Finanzdienstleistungsbereich und die eingesetzten Methoden und Technologien formen uns zum kompetenten Partner und Lösungsanbieter.“ Das Unternehmen verfügt über zahlreiche Fachabteilungen mit darin mehr als 100 versierten und lösungsorientierten Mitarbeitern. Die Bereiche Business Analyse, Softwareentwicklung und Produktmanangement umfassen rund 70 Mitarbeiter, darunter etwa 25 frühere Bankmitarbeiter, die sich ausschließlich um die fachlichen Aspekte von Kundenanforderungen

„Eine radikal neue Politik des Handels für ein weiterhin lebenswertes Österreich!“ PETER THOMAYER

kümmern. Die Kunden der CPB Software AG können sich damit auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Außergewöhnlich stabil In puncto Mitarbeiter spricht die Statistik bei der CPB Software AG eine deutliche Sprache: Knapp drei Viertel sind mindestens vier Jahre im Unternehmen, bemerkenswerte 43 Prozent sogar mehr als ein Jahrzehnt! „Respektvoller Umgang miteinander und gegenseitiges Vertrauen sind die Basis für diese außergewöhnliche Stabilität in einer besonders wechselafinen Branche“, sagt Thomayer. „Offene Bürostrukturen inklusive jederzeit zugänglicher Vorstandsplattform,

eine offensive Informationspolitik über Unternehmensnews und von mir persönlich gehaltene Mitarbeitereinführungsseminare sollen dies ebenso unterstützen wie z.B. das vierzehntägige gemeinsame ‚gesunde Frühstück‘ im Unternehmen.“ Dass im Gegenzug von den Mitarbeitern auch Leistung und Einsatz verlangt wird und wichtige Entscheidungen natürlich letztlich der Vorstand bzw. Eigentümer trifft, wird da üblicherweise durchaus als selbstverständlich betrachtet, meint Thomayer. Handschlagqualität und Ehrlichkeit sind ihm besonders wichtig. „Was ich versuche, für mich persönlich einzuhalten, gilt auch fürs Unternehmen: Vereinbarungen sind einzuhalten, egal wie sie vereinbart sind, und wenn einmal etwas nicht klappt, soll man dazu stehen. Langfristige Kundenbeziehungen werden durch Vertrauen begründet – und das erarbeitet man sich zumeist nicht bei eitlem Sonnenschein.“ Gerade bei den komplexen Themen der CPB Software ist Beratung ohne zeitgeistkonformen ITSupport schlicht nicht mehr denkbar. „Wir sehen uns als starken Innovator am Markt, der mit seinen Dienstleistungs- und Service-

Angeboten sowohl die Pflicht als auch die Kür beherrscht.“ Unter „Pflicht“ ordnet Thomayer z.B. die Berechnungs- und Buchungslogiken bei der Einführung der Vermögenszuwachssteuer ein. „Die für uns wichtige Kür dabei ist jedoch die verständliche Gestaltung der Kundeninformationen und die umfassende, aber übersichtliche Darstellung von Steueroptimierungspotenzialen der Kunden für den Bankberater.“ Und welche „Kür“ sich Thomayer für „das große Ganze“ wünschen würde? „Eine radikal neue Politik des Handels, der Wertschätzung und der Zukunftsorientierung für ein weiterhin lebenswertes Österreich!“ www.cpb-software.com

zur person Geb. am 4.10.1956 in Wien 1977–79 Österreichische Länderbank, Filiale Stock im Eisenplatz – Kassa und Wertpapierberatung 1979–86 Citibank (Austria) AG, Leitung Revision & HR 1987–95 Constantia Privatbank AG, Leitung HR, IT & Back Office 1996 Spin-off der CPB Software GmbH – Geschäftsführer 2000 Umwandlung in CPB Software AG – Vorsitzender des Vorstands 2009 MBO – größter Einzelaktionär der CPB Software AG mit 32,5% Aktienanteil


Freitag, 4. April 2014

AUS - & WE I TE R BI L DU N G/ Personal & m anage m ent

careernetwork – 73

careernet@medianet.at

Leistung in der Bildung fordern und fördern PISA-Tests österreichweit durchführen oder Bundesländer zulassen

Karriere-Inside mit: Christoph Weissenböck

Matura mit Lehre soll her Nach zusätzlichem Ausbildungs-Jahr sollen Maturanten Lehrabschlussprüfung machen können.

tend absolviert werden. Im technischen Bereich ist ein Lehrgang „Mechatronik“ in Kooperation mit der Berliner Steinbeis-Universität in Planung.

Ein ziemlich schiefer Turm

Wifi-Institutsleiter Michael Landertshammer: „PISA-Entscheidung überdenken!“

und ein Stärkenprofil (Potenzialanalyse) mit persönlicher Beratung. Das soll ab der 7. Schulstufe in allen Schularten (inkl. AHS-Unterstufe) im Rahmen des Unterrichts angeboten werden.

Studienberechtigung erreicht werden kann. Neu angeboten werden soll ein Modell, das einen Lehrabschluss für AHS-Maturanten ab 19 ermöglicht. Bezüglich „Attraktivierung der Lehre“ startet die WKO mit den Wifis heuer das Projekt „Berufsakademie“, das Lehrabsolventen nach einigen Jahren Berufserfahrung den Zugang zu einer Ausbildung auf akademischem Niveau eröffnet. Voraussetzung ist eine erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung oder eine mindestens dreijährige berufsbildende Schule, jeweils mit einer einschlägigen, zumindest zweijährigen Berufspraxis. Die beiden ersten Berufsakademie-Lehrgänge „Handelsmanagement“ und „Marketingmanagement“ starten diesen Herbst in Kooperation mit der FH Wien. Sie können österreichweit an den Wifis berufsbeglei-

Gleichwertige Bildungswege In puncto Dualer Ausbildung fordert die Wirtschaftskammer Maßnahmen zur Attraktivierung der Lehre sowie zur besseren Durchlässigkeit der Bildungswege in alle Richtungen: Das betreffe sowohl „Lehre mit Matura“ als auch „Matura mit Lehre“. Seit 2008 wird Lehrlingen parallel zur Lehre die Berufsreifeprüfung kostenfrei ermöglicht. Die Gleichwertigkeit der Bildungswege soll auch dadurch zum Ausdruck kommen, dass auf allen Wegen ab 19 Jahren sowohl eine Fachkräfteausbildung abgeschlossen als auch die allgemeine

Die Gefahr „Boreout“

Michael Landertshammer, Leiter der Bildungspolitischen Abteilung der WKO sowie Wifi Institutsleiter, zur „Causa PISA“: „Wir verstehen die diesbezügliche Absage aller Tests (PISA und TIMSS) durch die zuständige Ministerin nicht und appellieren nochmals eindringlich, diese Entscheidung zu überdenken.“ Um das österreichische Bildungssystem stetig auf dem neuesten Stand zu halten und im internationalen Bildungs- und Wissenswettbewerb weiter vorn mitzuspielen, müsse man sich dem internationalen Vergleich stellen. Landertshammer: „Wenn ich Fieber habe und das Thermometer wegschmeiße, bin ich ja deswegen auch nicht fieberfrei.“ WKOPräsident Leitl ergänzte, dass „es uns am liebsten wäre, wenn ganz Österreich weiter an diesen Tests teilnimmt. Wenn das aber nicht möglich sein sollte, so muss es aber durchaus einzelnen Bundesländern, die weiter daran teilnehmen wollen, ermöglicht werden, dies auch zu tun.“ Dass das funktioniert, zeige das Beispiel der kanadischen Provinz Quebec, die 2012 in allen PISA-Kategorien „Welt­ meister“ war. (pj)  www.wifiwien.at

© M. Gnedt

Wien. „Der Leistungsbegriff muss in unseren Schulen wieder in den Vordergrund gerückt werden, damit wir die Talentereserven unserer Schüler bestmöglich ausschöpfen“, fordert Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Schulstufen und deren Lernziele sollen aber nicht länger in starrer Jahrgangssystematik definiert werden. Die Schulpflicht soll daher nicht durch Zeitablauf = Absitzen der neun Jahre Schulpflicht enden, sondern durch das Erreichen von Bildungszielen. Leitl: „Es soll niemand mehr aus dem System kommen, der nicht in der Lage ist, eine Berufsausbildung zu bekommen. Dazu brauchen wir eine Differenzierung der schulischen Bildung hin zu einer Individualisierung. Die Schwächeren fördern und die Besseren fordern, lautet die Devise.“ Zusätzlich müssen laut Leitl schulische und berufliche Ausbildung künftig in alle Richtungen kombinierbar sein. Zentraler Punkt sei daher die Durchlässigkeit aller Bildungswege: „Das derzeitige Bildungssystem hat durchaus seine Stärken, aber es schöpft bei Weitem nicht die Bildungs- und Talentereserven der Kinder und Jugendlichen ab. Mit unseren Reformvorschlägen wollen wir die Erfolgsquote deutlich steigern.“ Gerade die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg nach der Sekundarstufe I soll sich an den individuellen Talenten und Interessen der Jugendlichen orientieren. Dafür brauche es eine verpflichtende Berufsorientierung

Großer Bedarf Handelsverband übernimmt Schirmherrschaft für neues Angebot der Werbe Akademie

börse

Die Auf- und Umsteiger der Woche im Kurzporträt.

Susanne Dungs

Mario Egarter

Mario Egarter (25) ist als neuer Verkaufsberater für Ktn. und Stmk. verantwortlich und stärkt damit das Vertriebsteam von Samson, nachdem er zuvor mehrere Jahre Erfahrung im Offsetund Digitaldruck in Kärnten gesammelt hat.

Anne Faucheret Kunsthalle Wien

© Ferdinand Bakanic

Susanne Dungs wurde vor wenigen Tagen zur neuen Rektorin der Fachhochschule Kärnten gewählt. Die habilitierte Philosophin und DiplomSozialarbeiterin (FH) ist ab sofort für die akademischen Belange der FH Kärnten zuständig.

Samson Druck © Samson Druck

Fachhochschule Kärnten © FH Kärnten

job

verband fungiert als Schirmherr, Jan Radanitsch, Geschäftsführer der Smarter Ecommerce GmbH, konzipierte den neuen Lehrgang und übernimmt die Leitung. In zwei Semestern wird neben kreativer Konzeption, Auswahl und Anwendung unterstützender Tools vor allem auch auf breites Verständnis der im Hintergrund laufenden Logistikprozesse Wert gelegt. Abgezielt wird auf ganzheitliche wirtschaftliche Anwendungskompetenzen. Radanitsch: „Durch Vortragende aus der Praxis unterschiedlichster Handelszweige bekommen die Teilnehmer eine tatsächlich auf der Höhe der Zeit stehende handlungsorientierte Ausbildung.“(red) www.handelsverband.at

Promotion

Handelsverband-Geschäftsführerin Patricia Mussi, Lehrgangsleiter Jan Radanitsch.

Wien. Professionelle Mitarbeiter für den Online-Handel sind rar und werden von der Wirtschaft händeringend gesucht. Denn das Management von Online-Shops ist komplex und verlangt neben Retail-Expertise spezielle Zusatzqualifikationen. Patricia Mussi, GF des Handelsverbands: „Ein professioneller Online-Shop ist heute auch für jeden filialisierten Händler ein Muss. Gesucht werden E-Commerce-Manager, die über das notwendige technische Knowhow ebenso verfügen wie über das richtige Gespür für Online-Marketing und Kundenfreundlichkeit.“ Deshalb startet im September ein zweisemestriger Diplomlehrgang E-Commerce Management an der Werbe Akademie. Der Handels-

Die 33-Jährige verstärkt ab Frühsommer das Kunsthalle-Team als Kuratorin. Sie arbeitete u.a. am Palais de Tokyo (Paris), Museum Ludwig (Köln), ­Skulptur Projekte Münster 07, Grazer Kunstverein und steirischer herbst festival.

Iris Filzwieser ACR

© Mettop/Dostal

© Handelsverband; Winni Ransmayr

Neuer Lehrgang E-Commerce Management

Auch das Gegenteil von Stress kann krank machen: Langeweile am Arbeitsplatz! Das Stichwort lautet Boreout und betrifft gar nicht wenige Arbeitnehmer. Denn wenn die Herausforderung fehlt, geht alles irgendwie langsamer – um nicht zu schreiben: sinnloser – seinen Weg. Die Uhren scheinen still zu stehen, und die Betroffenen haben ihre Motivation zwischen mangelnden Anforderungen und fehlenden persönlichen Herausforderungen verloren. Sie sitzen unterbeschäftigt an ihren Arbeitsplätzen und sinnieren über die Zeit, als sie noch das Gefühl hatten, wirklich etwas zu leisten. Diese dauerhafte Unterforderung führt zu mehr Stress anstatt zu weniger. Betroffene versuchen, sich die Zeit mit privaten Dingen zu vertreiben oder suchen sich jedes noch so kleines Bisschen an Arbeit, um irgendwie beschäftigt zu wirken. Sobald man also merkt, dass man nur noch schlapp ist und einen alles zu Tode langweilt oder man die Zeit nur mit Privatem zubringt, sollte man: • mit Vorgesetzten über weitere mögliche Aufgaben­ bereiche sprechen. • Hinterfragen, ob man das, was man tut, auch wirklich gern macht? • Fragen, ob man nicht in einer anderen Firma besser aufgehoben ­wäre? Auch Unternehmen können gegen Boreout angehen. Oft beginnt es schon bei übertrieben formulierten Stellenausschreibungen. Z.B. wird ein Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung gesucht, der in zahlreichen Sprachen korrespondieren kann. Im Endeffekt wird aber nur eine „gewöhnliche“ Arbeitskraft gebraucht. Man will eben nur das Beste vom Besten – kein Wunder, wenn hier später Unterforderung auftaucht …

Die Geschäftsführerin des Leobener Nichteisenmetallurgie-Betriebs Mettop GmbH und Doktorin der Montanwissenschaften, Iris Filzwieser (42), wurde als stellvertretende Vorsitzende in den Beirat der Austrian Cooperative Research (ACR) gewählt.


AU S - U N D WE I TE R BI L D U N G

74 – careernetwork

Freitag, 4. April 2014

careernet@medianet.at

PRAXISNAH E AUSB IL DUNG Eveline Grubner, Direktorin der VBS Schönborngasse, und Martin Eder, Vice President Innovation bei Kapsch, mit den Siegern der Kapsch Challenge, Pamela Jurkic (Platz 1), Julia Schwarenthorer (Platz 3) und Franziska Barth (Platz 2), Dominik Scheidl (Kapsch), Walter Grafinger (Landesschulinspektor i.R., v.l.)

daten & fakten 1. Die sechs Handelsakademien und Handelsschulen der Vienna Business School in Wien und NÖ geben jungen Nachwuchs­ talenten das Rüstzeug für den erfolgreichen Aufsprung auf die Karriereleiter mit – durch eine an der Praxis orientierte Ausbildung sowie ein breitgefächertes Bildungsangebot. Darüber hinaus betreibt der Fonds der Wiener Kaufmannschaft in Kooperation mit der Wie­ ner Wirtschaft Fachhochschul-Studiengänge und hält eine Beteiligung an den HumboldtInstituten. www.vienna-business-school.at

© Harald Klemm

2. Die FH Campus Wien ist die größte akkreditierte Fachhochschule Österreichs. Sie bildet im laufenden Studienjahr 2013/14 mehr als 4.500 Studierende in über 50 Ba­ chelor- und Masterstudiengängen sowie Lehrgängen in den Departments Applied Life Sciences, Bauen und Gestalten, Gesundheit, Public Sector, Soziales und Technik aus. Die FH Campus Wien kooperiert mit Uni Wien, MedUni Wien, Boku, VetMed, TU Wien, MU Leoben und zahlreichen internationalen Hochschulen. www.fh-campuswien.ac.at

Unternehmerischen Geist fördern Praxisnahe Ausbildung an der Vienna Business School ebenso wie am Fachhochschule Campus Wien

Feine Geschäftsideen direkt aus Schule und Fachhochschule Verbesserte Mobilität und Zeitersparnis dank Kapsch Challenge-Siegerideen – EduNet-Spitzenprojekte in Aussicht. Wien. Nicht weniger als ein halbes Jahr lang haben die Schüler der HAK Plus der VBS Schönborngasse an den Businessplänen für ihre Geschäftsideen gearbeitet und dabei als Teams weit über die Inhalte des Lehrplans hinaus alles durchdacht, was bei einer Unternehmensgründung relevant sein könnte. Der allgemeine „Mobile Trend“ der Gesellschaft war klar zu erkennen, denn bei der Hälfte der präsentierten Ideen handelte es sich um Apps, die den Alltag entweder erleichtern oder unterhaltsamer gestalten sollen.

Mobiles Entertainment Von zehn präsentierten Projekten wurden die besten drei ausgezeichnet. Diese Siegerprojekte haben gemeinsam, dass sie durch mobile Lösungen das Leben ihrer Kunden positiv prägen wollen. Sieger der Kapsch Challenge 2014 wurde die Geschäftsidee für „Speedy“. Diese App verspricht mobiles Entertainment durch Spiele, Speed-Dating und einen KulturGuide mit dem Ziel, durch Unterhaltung die gefühlten Warte- und Fahrzeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verkürzen. Platz zwei ging an das Team, das sich das Projekt „Shopping in a smarter way“ einfallen ließ. Diese Geschäftsidee will es Kunden ersparen, zu viel Zeit in Supermärkten zu verbringen: Die Möglichkeit, online (und auch am Smartphone) zu bestellen und die fertig gepackten Waren am Heimweg zu jeder Tages- und Nachtzeit abzuholen, soll das Einkaufserlebnis revolutionieren.

„Projekte und Wett­ bewerbe sind wichtig für den Ausbildungs­ weg unserer Schüler.“

„Wenn wir auch in Zukunft immer nur das tun würden, was wir gerade tun, wäre das Unternehmen früher oder später zum Scheitern verurteilt“, sagt Martin Eder, Leiter des Innovationsteams bei Kapsch. „Es ist wichtig, immer an neuen Ideen zu arbeiten und stets einen Schritt voraus zu sein. Mit der Kapsch Challenge 2014 wollten wir junge Menschen dazu ermutigen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Die Schüler der VBS haben allesamt hervorragende Ideen präsentiert und be-

„Die Ausbildung an der FH Campus Wien ist der solide Grundstein für eine Karriere in einem

Praxisnahe Ausbildung

äußerst zukunftsträchtigen

Praktische Projekte in Zusammenarbeit mit Unternehmen sind generell ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung an der Vienna Business School. „Projekte und Wettbewerbe wie diese sind wichtig für den Ausbildungsweg unserer Schüler“, erklärt Eveline Grubner, Direktorin an der VBS Schönborngasse. „An diesen Geschäftsideen haben die Gruppen sechs Monate gearbeitet und in dieser Zeit viele Qualitäten erlernt, die für ihre zukünftige Karriere sehr nützlich sein werden.“

­Berufsfeld.“

Internationaler Wettbewerb Noch eine Dimension größer ist die Kooperationsvereinbarung des FH Campus Wien mit der Phoenix

© FH Campus Wien/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

DIREKTORIN EVELINE GRUBNER

Den dritten Platz holte die Idee „u-App“, in der die derzeit noch getrennten Apps von ÖBB, Wiener Linien und diversen Taxiunternehmen zusammengeführt werden sollen, um die wirklich effizienteste und schnellste Zielroute zu bestimmen.

THOMAS LUTZKY GF PHOENIX CONTACT ÖSTERREICH

Contact Gruppe, einem global tätigen Unternehmen der Steuerungsund Automatisierungstechnik mit 13.000 Mitarbeitern in 48 Ländern. Die größte akkreditierte Fachhochschule Österreichs wird damit Partner von EduNet („International Education Network“), einem Zukunftsprojekt, an dem sich weltweit 70 technische FHs und Unis beteiligen. Damit steht den Studierenden an der FH Campus Wien die Beteiligung am internationalen Wettbewerb „Xplore“ offen, der in dreijährigen Abständen die besten Ideen und Projekte künftiger Automatisierungstechniker aus aller Welt auszeichnet.

Leichtere Jobsuche

Phoenix Contact stattete im Rahmen von EduNet bereits 70 Unis mit Labors aus.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der FH Campus Wien, Wilhelm Behensky, betont die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie. Eine Ausbildung mit Praxisbezug erleichtere die Jobsuche sowie die Einarbeitung am Arbeitsplatz. Wer während des Studiums keine Erfahrung mit Automatisierung

© Phoenix Contact/APA-Fotoservice/Preiss

wiesen, dass sie unternehmerisch denken können.“

PAUL CHRISTIAN JEZEK

und Steuerungen sammeln könne, habe große Probleme, sich am Arbeitsmarkt zu behaupten. Behensky: „Die Kooperation mit Phoenix Contact ist ein weiteres Beispiel für die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft, die wir bereits an unserer Hochschule leben. Damit bieten wir unseren Studierenden eine exzellente forschungsgeleitete Ausbildung, die unmittelbar an die Ansprüche der Praxis anschließt.“ Denn nach gut ausgebildeten Technikern herrscht starke Nachfrage: Laut Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts fehlen derzeit in der Elektro- und Elektronikindustrie rund 800 Techniker. Neun von zehn Unternehmen haben Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Phoenix Contact Österreich soll das jedenfalls nicht mehr passieren. Geschäftsführer Thomas Lutzky:„Wir investieren in Bildung, in die Jugend und somit in die Zukunft und wollen einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Landes leisten.“ www.phoenixcontact.com


pe r son a l & m a n a ge me n t

Freitag, 4. April 2014

careernetwork – 75

careernet@medianet.at

Jugendwahn bei den Jobs Generation Y soll Hälfte der offenen Stellen besetzen, die Generation 50+ wird negiert

short

Die aktuellsten RecruitingTrends unter der Lupe die Gruppe der älteren Personen nur zu 5,4 Prozent für offene Stellen in Betracht gezogen wird.“ Bei Employer Branding und der Gestaltung von Stellenanzeigen gehen mehr als zwei Drittel der Teilnehmer davon aus, dass Online-Stellenanzeigen in Zukunft immer mehr dynamische Elemente enthalten werden; drei Viertel sind der Ansicht, dass man durch dynamische Inhalte in OnlineStellenanzeigen einfacher die Aufmerksamkeit von Stellensuchenden gewinnen kann. Derzeit sprechen die Top500-Unternehmen in 12,2 Prozent ihrer offenen Stellen die Kandidaten direkt an. So sind nach Meinung der Unternehmen persönliche Netzwerke (85,4 Prozent) der vielversprechendste ActiveSourcing-Kanal. Auf dem zweiten Platz folgt der Aufbau von eigenen Talent-Pools (78,6 Prozent). Die Top-3 der Active-Sourcing-Kanäle werden durch Karriere-Events für Studenten oder Absolventen komplettiert. www.monster.at

Barbara Riedl-Wiesinger und Sven Laumer: „Von den Top-Unternehmen erwartet knapp ein Drittel, Ende 2014 mehr Mitarbeiter zu beschäftigen als zu Jahresbeginn.“

Stellen mittelfristig besser zu besetzen, sehen die Top-500 die Ausbildung im eigenen Unternehmen an: 86,4 Prozent der Befragten denken, dass sich eigene Ausbildungsmaßnahmen hierfür gut eignen. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Umschulungsmaßnahmen (63,6) und die Rekrutierung von Frauen (60,5) vor flexiblen Arbeitszeitmodellen (59,1), der Rekrutierung von Kandidaten aus dem Ausland (54,5) und Telearbeit/Home-Office (52,3). Etwa sechs von zehn der Befragten sehen flexible Arbeitszeitmodelle als geeignete Maßnahme gegen Besetzbarkeitsprobleme, „aber nur rund ein Fünftel bietet ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, Arbeit von zu Hause aus zu erledigen, und nur 29,5 Prozent wollen diese Möglichkeit zukünftig verstärkt anbieten“, erklärt Laumer. Rund die Hälfte wertet Recruiting aus dem Ausland für eine geeignete Maßnahme gegen den Fach-

Gegen Fachkräftemangel Vier von zehn Studienteilnehmern gehen von einer guten Geschäftsentwicklung in der näheren Zukunft aus. Mehr als die Hälfte der Befragten äußert eine ausgeglichene Geschäftserwartung, und lediglich 4,2 Prozent denken, dass sich die eigenen Geschäfte schlecht entwickeln werden. „Auch in diesem Jahr glauben die Studienteilnehmer, dass sich die Besetzung ihrer offenen Stellen schwierig gestalten wird“, erklärt Studienautor Sven Laumer von der Universität Bamberg. „So wird erwartet, dass 2014 mehr als drei von zehn Vakanzen nur schwer und 2,9 Prozent gar nicht besetzt werden können. Diese Werte bewegen sich unabhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seit 2009 auf einem konstant hohen Niveau.“ Als wichtigste Maßnahme, um schwer oder gar nicht besetzbare

kräftemangel, wobei die Studienteilnehmer nach eigenen Angaben nur befriedigend für das Recruiting von Kandidaten aus dem Ausland (3,17) aufgestellt sind. Des Weiteren erwarten die Unternehmen, dass nur 7,4 Prozent ihrer prognostizierten Vakanzen mit Kandidaten aus dem Ausland besetzt werden.

Generation Y: Jugendwahn Die Unternehmen erwarten, dass etwa die Hälfte ihrer prognostizierten Vakanzen mit Kandidaten aus der Generation Y (geb. zwischen 1980 und 1995) besetzt wird. „Mehr als acht von zehn der Befragten sehen eine verstärkte Social Media-Präsenz als notwendig, um Kandidaten aus der Generation Y rekrutieren zu können, wogegen Facebook nur 9,3 Prozent für die Veröffentlichung offener Stellen häufig oder sehr häufig nutzen“, so Sven Laumer. „Auffällig ist, dass

SOCIAL MEDIA Inzwischen beurteilen mit 72,1 Prozent so viele Unternehmen wie noch nie SocialMedia-Anwendungen als positiv für das Recruiting. Jedoch nutzen die Firmen diese Kanäle nach wie vor eher verhalten. So gibt nur jedes zehntes Unternehmen an, über Facebook Stellenanzeigen zu veröffentlichen. Xing folgt mit 4,7 Prozent auf Platz zwei. Jedoch nutzen 23,3 Prozent Facebook häufig für Image-Werbung (Employer-Branding). Xing folgt hier mit 7,3 Prozent auf dem zweiten Rang. Platz drei teilen sich LinkedIn und YouTube mit jeweils 2,4 Prozent. Drei von zehn Unternehmen haben eine explizite Strategie für die Nutzung von Social Media im Recruiting, und ein Viertel hat einen Redaktionsplan für Social Media definiert.

Wien. Die FH Technikum Wien bietet erstmals in Österreich einzigartige, dreisemestrige Short Cycle Programs für technische Berufe an: App-Developer, Web-Developer und Social Media Manager. Als namhafte Partner aus der Wirtschaft konnte die Fachhochschule dafür zwei prominente Unternehmen gewinnen: Samsung Electronics Austria GmbH, Marktführer bei TV und Smartphones in Österreich, und Tailored Apps, eine der führenden heimischen App-Agenturen. www.technikum-wien.at

Führen im Grenzbereich Seminar für Top-Manager

Reston. Mehr als einer von zehn Absolventen einer Business School ist selbstständiger Unternehmer. Je länger der Abschluss an einer dieser Managerschmieden zurückliegt, umso wahrscheinlicher wurde die eigene Firma gegründet. Das ergibt sich aus einer weltweiten Umfrage unter rund 21.000 Ehemaligen von 132 Business Schools der Abschlussjahrgänge 1959–2013, die vom Graduate Management Admission Council veröffentlicht wurde. „Während Unternehmertum ein heißes Thema und ein sehr beliebtes Studienfach an den heutigen Business Schools ist, zeigen diese Ergebnisse, dass diese Einrichtungen schon seit Langem die Studierenden darauf vorbereiten, ihr eigenes Geschäft zu starten und zu managen“, erklärt Sangeet Chowfla, President und CEO des GMAC, dem weltweiten Verband von Business Schools, die das GMAT-Examen abnehmen. „Selbst wenn die Absolventen nicht gleich beim Abschluss Unternehmer werden, was unter den heutigen Absolventen üblicher ist, bietet ihnen die Ausbildung die Flexibilität und das Rüstzeug, die

Innsbruck. Der Profirodelsport zählt zu den härtesten Sportarten. Monate-, wenn nicht jahrelange Vorbereitung – und dann kommt der Moment, in dem alles auf die Tausendstelsekunde passen muss. Wie das erfolgreich funktioniert, wissen die Doppel-Olympiasieger und Silbermedaillengewinner von Sotschi, Andreas (32) und Wolfgang (31) Linger. Die beiden hatten 2012 den Gesamtweltcup für sich entschieden und wurden dreimal (2003, 2011 und 2012) Weltmeister. Elf Jahre waren sie Garant für Höchstleistung. Seit drei Jahren tüfteln die Lingers mit dem Management Coach Christian Reitterer an einem Seminarprogramm für Führungskräfte. Themenschwerpunkte sind (Selbst-)Führung und das punktgenaue Abrufen von Höchstleistung. Wolfgang Linger: „Mit Christian haben wir unsere Karriere analysiert und daraus das LingerErfolgspuzzle abgeleitet. Durch diese systematische Aufarbeitung sind wir noch bewusster und gezielter mit unseren Erfolgsfaktoren umgegangen.“ Diese Elemente aus der Linger-Karriere werden in dem

Jungakademiker entscheiden sich schneller für eine Unternehmerlaufbahn.

Adrenalin bei den Superrodlern

innovativen Seminar mit Managementmethoden verknüpft. Ab November wird dieses komprimierte Wissen in Form eines zweitägigen Seminars angeboten. Als besondere Herausforderung ist dabei eine Doppelsitzerfahrt mit Andreas Linger im Eiskanal von Innsbruck Bestandteil des Seminars. Interessierte können sich auf der LingerHomepage registrieren und bekommen dann im Juni eine Einladung zugesendet. www.linger-linger.at

© Linger

© Panthermedia.net/Goodluz

ihnen beim Start ihres eigenen Unternehmens Jahre später helfen.“ Global beurteilt die große Mehrheit der Absolventen eines MBAoder anderen Graduiertenstudiums den Wert ihres Abschlusses als hoch (94%), sie geben an, dass sie mit ihrem Job zufrieden sind (83%) und sagen, dass ihre Erwartungen zur Rendite ihres Investments in das Managementstudium erfüllt oder übererfüllt wurden (79%). www.gmac.com

Wien/Wr. Neustadt. Wer ab dem kommenden Herbst eine weiterführende Ausbildung anstrebt, steht nicht nur vor der Herausforderung, sich für eine konkrete Hochschule und einen Studiengang zu entscheiden – auch Detailfragen zum Studium müssen geklärt werden. Mit mehreren Informationsabenden reagiert die Ferdinand Porsche FernFH auf den rund um den Studienbeginn bestehenden Beratungs- und Informationsbedarf vieler Studierender. Weil der Faktor Zeit eine wesentliche Rolle spielt, bietet die Fern-Fachhochschule – zusätzlich zu den klassischen Präsenzveranstaltungen – von April bis Juni Online-Informationsabende für alle Studiengänge. www.fernfh.ac.at

FH Technikum Wien holt Wirtschaftspartner

Internationaler Trend Forciertes Unternehmertum

Start-up nach Business Schools

Axel Jungwirth, Geschäftsführer der Ferdinand Porsche FernFH

Christian Reitterer: „Der Profirodelsport wird als Reflexionsplattform genutzt.“

„Consumer Affairs“ am Campus Wieselburg © FH Wiener Neustadt/Thule G. Jug

Wien. 93,7 Prozent der 500 größten Unternehmen Österreichs melden, dass es bei ihnen 2014 freie Stellen geben wird, die es zu besetzen gilt. Nur 6,3 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass im Jahr 2014 keine Vakanzen zu besetzen sind. So das Ergebnis der von Monster Österreich in Auftrag gegebenen Studie „Recruiting Trends 2014“, die gemeinsam mit dem „Centre of Human Resources Information Systems“ (CHRIS) der Unis Bamberg und Frankfurt am Main durchgeführt wurde. „Damit fand wieder eine umfassende Bestandsaufnahme unter unseren Top-500-Unternehmen statt“, sagt Barbara Riedl-Wiesinger, Country Manager und Sales Director Monster Worldwide Austria.

© Monster Worldwide Austria/APA-Fotoservice/Juhasz

PAUL CHRISTIAN JEZEK

© Stephan Huger

Fachkräftemangel ist das starke Thema in den größten Firmen, auch Employer Branding „kommt“.

Vor dem Studieren online informieren

Sensorik-Labor, Consumer Science Center am Campus Wieselburg.

Wieselburg. „Consumer Affairs“ heißt der neue Master-Studiengang am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt, der ab Herbst das auf Marketing spezialisierte Bildungsangebot mit 30 berufsbegleitenden Studienplätzen ergänzen wird. Im Mittelpunkt steht dabei der Themenkomplex „Konsumenten – Produkt – Markt“. Die Studierenden befassen sich mit Fragestellungen der Kaufmotive, der Bedürfnisse, der Produktanwendung sowie mit den Auswirkungen bzw. den Folgen der Produktnutzung auf individueller sowie gesellschaftlicher Ebene und werden so zu Spezialisten für die Interaktion zwischen Konsumenten und Produkt ausgebildet.  www.amu.at


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HIER WERDEN TRÄUME WIRKLICHKEIT.

Als Kinder glaubten wir daran, dass alles möglich ist. Mit der Zeit hängten aber viele von uns ihre Superheldenanzüge an den Nagel und suchten sich einen sicheren Job. Doch glücklich wurden sie nicht, weil sie vergessen haben zu träumen. Ausbildungen für Superhelden haben wir leider nicht im Programm. Menschen, die unsere Kurse besuchen, werden aber zu SuperCoaches, -Buchhalterinnen, -Marketern u.v.m. Wagen Sie einen Blick in unser Bildungsprogramm. Vielleicht ist da auch etwas für Sie dabei. Jetzt kostenlos anfordern unter 0800 20 21 22 oder www.bfi-wien.at

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