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medianet

inside your business. today.

Freitag, 21. September 2012 – 29

© EPA

Höhenflug

Volkswagen legt auch dank seiner Töchter Audi & Porsche weiter zu  Seite 30

© CarSharing.at

automotivebusiness mehr präsenz

CarSharing.at startet gemeinsam mit Stadt Wien eine Mobilitätsoffensive Seite 35

Honda cr-v SUV-Urahn zeigt sich runderneuert © Honda

Opel arbeitet weiter an einer Trendwende

© APA/Georg Hochmuth

short

© EPA

Brüssel. Der europäische Automarkt ist im August den elften Monat in Folge geschrumpft. In der EU wurden im vergangenen Monat laut Herstellerverband ACEA um 8,9 Prozent weniger Autos zugelassen als im Vorjahr. In den ersten acht Monaten 2012 summiert sich der Rückgang auf 7,1 Prozent. Vor allem in den südeuropäischen Ländern schlug die Finanzkrise voll durch: In Italien brach die Nachfrage um 20% ein, in Portugal um 33% und in Griechenland um 47%.  www.acea.be

© EPA

Washington. US-Präsident Barack Obama will China wegen illegaler Subventionierung von Autoexporten an die Kandare nehmen. Wie US-Medien unter Berufung auf Regierungsbeamte berichteten, soll offiziell Beschwerde bei der Welthandelsorganisation WTO eingereicht werden. Die Obama-Regierung lastet China darüber hinaus an, unfaire Zölle auf Autoimporte aus den USA zu erheben. In diesem Fall hatten die USA bereits im Juli Beschwerde bei der WTO eingelegt.  www.usa.gov

Drive Opel 2022 Interimschef Thomas Sedran will den angeschlagenen ­deutschen Automobilhersteller Opel mit einer neuen Strategie, Kosten­ einsparungen und einer Modelloffensive aus seiner Schieflage befreien. Seite 30 Ferrari Sportwagenbauer legt bei Umsatz und Absatz zu

Porsche Gericht gibt Darstellung des Autobauers recht

Insgesamt konnte Ferrari im ersten Halbjahr 3.664 Fahrzeuge verkaufen.

Rom. Ferrari kennt keine Krise und feiert einen Rekordumsatz. Im ersten Halbjahr 2012 meldete der italienische Sportwagenhersteller ein Umsatzplus von 11,9 Prozent auf 1,208 Mrd. € und einen Absatz von 3.664 Boliden – das sind 7,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2011. Der Nettogewinn stieg um 13 Prozent auf 152,2 Mio. €. Die positiven Resultate sind unter anderem dem Wachstum in den USA zu verdanken, in denen ein Plus von 17% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 verzeichnet wurde. Auch in Europa konnte das Unternehmen kräftig zulegen.  www.ferrari.com

© dpa/Bernd Weissbrod

Wolfsburg. Die Lkw-Bauer des Volkswagen-Konzerns sollen auch künftig miteinander konkurrieren. Es gehe nicht um eine Integration, sondern um eine intelligente Koordination der Marken, so VW-Nutzfahrzeugvorstand Leif Östling (Foto) in einem Interview. MAN und Scania hätten unterschiedliche, lange gepflegte Kundenstämme. „Das kann man nicht zusammenwürfeln.“ Man werde aber alle Chancen nutzen, um Kosten zu sparen und die Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen weiter zu verbessern.  www.volkswagen.de

© Ferrari

© EPA

Rekordergebnis im ersten Halbjahr Klage gegen Porsche abgewiesen

Porsche wurde nun vom Vorwurf der Marktmanipulation freigesprochen.

Braunschweig. Etappensieg für Porsche: Das Landgericht Braunschweig hat die Dachgesellschaft des deutschen Sportwagenbauers diese Woche in zwei Fällen vom Vorwurf der Marktmanipulation im Übernahmekampf mit Volkswagen vor vier Jahren freigesprochen. Die entsprechenden Klagen wurden abgewiesen, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Puhle. Es gibt allerdings drei weitere Verfahren, bei denen die Klagesumme mehrere Milliarden Euro beträgt und wo zum Teil auch VW betroffen ist. Hierzu beginnen die Verhandlungen wohl erst im Frühjahr 2013.  www.porsche.de


C ov e r

30 – automotivebusiness

Kommentar

Vision „kein Verkehr in der Altstadt“?

Freitag, 21. September 2012

Opel Interimschef Thomas Sedran will den Hersteller mit dem Plan „Drive Opel 2022“ zurück auf die Erfolgsspur führen

Bringt „Drive Opel 2022“ endlich eine Trendwende?

Neben einer Kostenreduktion soll dabei auch in neue Modelle in boomenden Segmenten investiert werden. Jürgen Zacharias

Daimler Manager warnt

© Daimler

Volatile Märkte

Daimler ist mit der Performance seines Lkw-Geschäfts zufrieden.

Stuttgart. Daimler sieht bei den weltweiten Lkw-Verkäufen schwierige Zeiten herannahen. „Die Märkte werden volatil bleiben“, sagte Lkw-Vorstand Andreas Renschler der Financial Times Deutschland. Für Daimler Trucks gebe es derzeit dennoch keine Alarmsignale. „Mit unserem Auftragseingang in Westeuropa sind wir zufrieden, aber es könnte natürlich besser sein.“ Der Manager rechnet damit, dass der europäische Gesamtmarkt in diesem Jahr um bis zu zehn Prozent rückläufig sein kann.  www.daimler.com

Neue Fahrzeuge in Planung Opel-Interimschef Thomas Sedran will dabei vor allem mit neuen Modellen in boomenden Segmenten punkten. „Wir werden eine ganze Reihe von neuen Fahrzeugen in den Markt bringen, mit denen wir Lücken in unserem Portfolio schließen und in Wachstumssegmente vorstoßen“, sagte Sedran. Die Schwächen in den Bereichen Kleinwagen und Sport-Geländewagen (SUV) werden etwa schon bald von den neuen Modellen ‚Mokka‘ und ‚Adam‘ geschlossen. Zudem sei unter dem Adam noch ein Kleinstwagen (‚Citycar‘) geplant. Und im März 2013 will Opel ein Cabrio namens ‚Cascada‘ in den Verkauf bringen. Große Limousinen plant Opel hingegen nicht: „Das Segment oberhalb des ‚Insignia‘ schrumpft eher. Ein weiteres Angebot in einem schrumpfenden Segment auf den Markt zu bringen, macht im Moment wenig Sinn.“ Parallel zu diesem Investitions-

© EPA

E

s war ein mutiger Schritt, den Salzburgs Stadtväter im Frühsommer setzten, als sie ankündigten, die Altstadt der Mozart-Metropole während fünf Sommerwochen für Autos zu sperren. Viel diskutiert, heftig umstritten und trotzdem durchgezogen, durften in Juli und August mittels Ausnahmeregelung nur Bewohner, Arbeitnehmer, Hotelgäste, Lieferanten, Gehbehinderte oder der öffentliche Verkehr durch die Innenstadt rollen, alle anderen mussten draußen bleiben. Was bei Touristen und verkehrsgeplagten Innenstadtbewohnern für Freude sorgte, wirkte sich aber für die Salzburger Wirtschaft negativ aus. Glaubt man einer neuen Studie von der Cima Austria Beratung + Management GmbH, hätten sich durch die fünfwöchige Durchfahrtsperre die Umsatzeinbußen auf knapp 3,5 Millionen Euro summiert. Im Falle einer Wiederholung des Szenarios würden die Umsätze langfristig sogar um 33 Millionen Euro zurückgehen, so die Studienautoren. Um das zu vermeiden, soll ein Verkehrsplanungs-Experte aus Zürich nun einen dreistufigen Workshop durchführen, an dessen Ende ein langfristig praktikables neues Verkehrsmodell für die Salzburger Innenstadt stehen soll. Und damit vielleicht auch eine Vorlage für die Verkehrsgestaltung vieler anderer staugeplagter heimischer Städte. Schaden täte es so mancher nicht.

Rüsselsheim/Detroit. Was wurde in den Chefetagen von Opel und General Motors (GM) in den vergangenen Monaten nicht gestritten und diskutiert. Nach Jahren in den Miesen sollten endlich schwarze Zahlen her, sollten diese aber einmal über Einsparungen erzwungen werden, war anderntags wieder von einer Investitionsoffensive oder der nachhaltigen Erschließung neuer Märkte die Rede. Alles Schnee von gestern, denn nun will man in einer neuen Strategie all diese Ansätze bündeln. „Drive Opel 2022“ nennt sich der ehrgeizige Plan, der den verlustreichen deutschen Hersteller wieder auf Vordermann bringen soll.

Opel-Interimschef Thomas Sedran will Lücken im Modellportfolio in den kommenden Jahren mit neuen Modellen schließen.

programm will Opel bei den Kosten den Rotstift ansetzen: Beim Personal, aber vor allem bei der Fahrzeugproduktion. „Da geht es um weit mehr als bei den Lohnkosten, hier werden wir die wesentlichen Effekte erzielen“, sagte Sedran. Opel habe seine Fahrzeuge jahrelang mit teuren Anforderungen gebaut, die andere Hersteller nicht hätten. Zudem werde aktuell mit dem Betriebsrat über den Abbau von Bürokratie und die Verschlankung von Strukturen auch im Management diskutiert.

uns so schnell wie möglich wieder nachhaltig profitabel macht. Das ist die beste Zukunftssicherung“, sagte Sedran. Laut dem Manager sei der nun präsentierte Zehn-Jahres-Plan vom neuen Managementteam ausgearbeitet worden, zusammen mit GM-Vize Steve Girsky, der dem Opel-Aufsichtsrat vorsitzt. Auch der finanzielle Rahmen sei mit GM abgestimmt. Zahlen nannte Sedran nicht, sagte aber: „Mit diesem Portfolio an neuen Fahrzeugen und Motoren werden wir wieder auf die Erfolgsspur kommen.“

Nachhaltig profitabel

Russland ist Opels China

Vom befürchteten Kahlschlag beim Personal spricht Sedran derzeit nicht: „Wir werden mit der IG Metall und dem Betriebsrat eine bestmögliche Einigung finden, die

Die Rückkehr zum Erfolg strebt Sedran vor allem in Europa an. Einen massiven Markteintritt in China schließt er aus: „Autos in Preissegmenten, in denen wir zu

Hause sind, lassen sich nur sehr schwer in diese weit entfernten Märkte exportieren.“ Zwar werde Opel künftig auch in China mehr Autos verkaufen als heute, auf breiter Front werde die Marke in China aber nicht eingeführt: „Dann müsste Opel aus meiner Sicht ein neues Werk dort installieren und Hunderte von Millionen in Werbung investieren“, sagte Sedran. Viel höher schätze Opel die Chancen ein, in Russland erfolgreich zu sein, sagte Sedran: „Russland ist mein China. Das ist für uns die Chance, da gibt es eine hohe Affinität zur Traditionsmarke ‚Opel‘.“ Dementsprechend legte Opel in den ersten sieben Monaten 2012 in Russland auch um 29% zu. Eine Momentaufnahme? Oder doch ein erster Schritt zur Trendwende?  www.opel.de

Volkswagen Der deutsche Autohersteller liegt auch dank seiner Töchter Audi und Porsche voll auf Wachstumskurs

Erfolgslauf von Volkswagen hält weiter an Wolfsburg/Ingolstadt/Stuttgart. Volkswagen hat im August in Westeuropa weniger Pkw seiner Kernmarke verkauft, kann dies aber dank Zuwächsen in den USA und China mehr als wettmachen. Im vergangenen Monat schlugen die Wolfsburger weltweit 466.300 Fahrzeuge los. Das war knapp ein Fünftel mehr als vor Jahresfrist und damit der bisher höchste monatliche Anstieg in diesem Jahr, wie VW mitteilte. Seit Jahresbeginn rollten damit rund um den Globus 3,7 Mio. Neuwagen zu den Kunden, 11,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

„Das anhaltend schwierige Marktumfeld in Westeuropa benötigt jedoch weiterhin unsere volle Aufmerksamkeit“, betonte Vertriebsvorstand Christian Klingler. Volkswagen hatte im vergangenen Jahr markenübergreifend insgesamt 8,3 Mio. Fahrzeuge verkauft und zuletzt bekräftigt, den Absatz zu steigern. Analysten gehen bisher davon aus, dass der Konzern mit allein acht Pkw-Marken in diesem Jahr die Marke von

neun Mio. Einheiten erreichen kann.

Audi & Porsche im Plus Dies liegt auch an den anhaltenden Erfolgen der beiden Töchter Audi und Porsche. Erstere konnte im August ihre Absätze um 15% auf 108.100 Neuwagen steigern und bilanziert mit einem Zuwachs von 13 Prozent seit Jahresfrist. Audi-Chef Rupert Stadler kün-

Schwieriges Marktumfeld Während VW auf seinem größten Einzelmarkt in China in den ersten acht Monaten um 16% wuchs und die Auslieferungen in den USA sogar um fast 38% steigerte, sanken sie in Westeuropa (ohne Deutschland) um fünf Prozent. Auf dem Heimatmarkt in Deutschland legte VW um 1,6 Prozent geringfügig zu. In Russland verkaufte VW 63% mehr als vor Jahresfrist.

© EPA

Jürgen Zacharias

Übers Jahr gesehen könnte Volkswagen mehr als neun Millionen Autos verkaufen.

digte zudem weiteres Wachstum an. „Der neue ‚A3‘ kommt genau zur richtigen Zeit.“ Audi wolle in den kommenden Jahren im Premium-Kompaktsegment stark wachsen. Der kompakte A3 ist das erste Auto des VW-Konzerns, das mit dem neuen Baukastensystem entsteht, wodurch dann auch die Produktion günstiger und zugleich die Modellvielfalt größer werden soll. Gut im Geschäft zeigt sich auch Porsche: Für den Sportwagenbauer rückt die wichtige Marke von 100.000 verkauften Autos schon nach zwei Dritteln des laufenden Jahres in Sichtweite. Nach acht Monaten zählt der deutsche Autobauer bereits 92.474 weltweite Auslieferungen an Kunden, das August-Plus lag mit 10.912 Autos im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 20,8%. Grund seien vor allem gute Geschäfte in den USA (plus 38,6%) und auf dem wichtigen Wachstumsmarkt China (plus 28,4%). Auf Jahressicht steht das weltweite Plus bei 15%. www.volkswagen.de  www.audi.de  www.porsche.de


Freitag, 21. September 2012

H e r s t e l l er & Z u l i e f e re r

automotivebusiness – 31

BMW Motorrad Der deutsche Zweiradhersteller konnte im August so viele Motorräder wie noch nie verkaufen und steuert auf neuen Verkaufsrekord zu

Plus nährt Hoffnung auf Rekord Moritz Kolar

München. Verkaufsrekord bei BMW Motorrad: Mit 7.400 Einheiten lieferte der deutsche Zweiradhersteller im vergangenen Monat so viele Motorräder wie noch nie in einem August aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden um 11,3 Prozent mehr Fahrzeuge an Kunden übergeben. Trotz des Erfolgsmonats ergibt sich im Jahresverlauf derzeit noch ein Verkaufsrückgang um 2,0 Prozent auf 76.729 Motorräder und Kraftroller – kein Grund zur Sorge, bei BMW zeigt man sich trotz des Minus zuversichtlich, das laufende Geschäftsjahr noch mit einem neuen Verkaufsrekord beenden zu können.

in den kommenden Wochen auch die neuen, volumenstarken Mittelklasse-Enduros F 700 GS und F 800 GS eingeführt. Mit der BMW HP4 kündigte BMW Motorrad zudem das neue Spitzenmodell des 1000er-Supersport-Segments an, das ebenfalls noch im laufenden Jahr zur Auslieferung kommen soll.

Husqvarna ebenfalls im Plus Weitere Modellneuheiten wird BMW auf den beiden internationalen Motorradmessen „Intermot „in Köln Anfang Oktober und „EICMA“ in Mailand im November prä-

sentieren, darunter auch das vielbeachtete Nachfolgemodell der extrem erfolgreichen GS. Auch die BMW-Tochter Husqvarna fährt bislang im laufenden Jahr in der Erfolgsspur und kommt mit 6.101 Fahrzeugen im bisherigen Jahresverlauf auf ein Plus von 29%. Im August konnte der Offroad-Spezialist 372 Motorräder (+ 11%) ausliefern. Stärkster Absatzmarkt für das Unternehmen ist dabei Deutschland, gefolgt vom US-Markt, den beiden europäischen Märkten Italien und Frankreich sowie Brasilien und Spanien.  www.bmw-motorrad.de

© bmw-motorrad.de

Aktuell liegen die Verkaufszahlen allerdings zwei Prozent unter dem Vorjahr.

So viel wie noch nie: Im August konnte BMW Motorrad 7.400 Zweiräder verkaufen.

Neue Modelle in der Pipeline Die Hoffnungen ruhen dabei auch auf neuen Modellen: Neben den neuen Maxi-Scootern werden

Miba Erfolgreiches Halbjahr

Starke Zuwächse

Der Reifen, der immer durchkommt.

Laakirchen. Der oberösterreichischen Autozulieferer Miba hat seinen Umsatz in den ersten beiden Quartalen des laufenden Geschäftsjahrs 2012/13 um knapp 14% auf 319,9 Mio. € und sein operatives Ergebnis (EBIT) um 28,3% auf 36,6 Mio. € gesteigert, in den vergangenen drei Monaten aber deutlich an Schwung verloren. „Die meisten für die Miba relevanten Märkte entwickelten sich im ersten Halbjahr 2012 verhalten bis negativ“, erläutert das oberösterreichische Unternehmen in seinem Halbjahresbericht. Und weiter: „In der Automobilbranche zeigte sich weiterhin ein schwächelndes Bild für den europäischen Pkw-Markt mit rückläufigen Zahlen für Neuanmeldungen.“

Investitionen weiter hoch Der Ausblick des Unternehmens auf das zweite Halbjahr ist dementsprechend verhalten und von Unsicherheiten geprägt. Dennoch rechnet die Miba mit einem moderaten Wachstum. Zufrieden zeigte man sich in Laakirchen mit den getroffenen Investitionen im ersten Halbjahr: Insgesamt investierte die Miba knapp 29,5 Mio. €, der Großteil davon floss in Kapazitätserweiterungen an den österreichischen Standorten. Mehr als zehn Mio. € investierte das Unternehmen auch an ihren Standorten in der Slowakei, den USA und China – und zwar nach eigenen Angaben zur Gänze aus dem operativen Cashflow in Höhe von 46,8 Mio. € finanziert.  www.miba.com

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Automotive

© Miba

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Die Miba konnte ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2012/2013 deutlich steigern.

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Modell & Handel

34 – automotivebusiness

Freitag, 21. September 2012

Honda CR-V Der Honda CR-V gibt sich in der nunmehr vierten Generation deutlich sportlicher und noch eleganter

short

Evolutionärer Topseller im geschmeidigen SUV-Kleid

Exklusives Raumschiff mit modernem Antrieb

© BMW

Noch mehr Pkw-Tugenden als bisher, der Allradantrieb des neuen CR-V wurde überarbeitet. Gregor Josel

Viel Platz und viel Komfort treffen auf umweltfreundlichen Hybrid-Plug-in.

Wien. BMW zeigt mit dem neuen „BMW Concept Active Tourer“ auf dem Pariser Auto-Salon 2012 erstmals ein Fahrzeug, welches Komfort und Raumfunktionalität mit Dynamik und Stil im Premium-Kompaktsegment vereint. Mit einer Außenlänge von 4.350 mm, einer Breite von 1.834 mm und einer Gesamthöhe von 1.560 mm richtet sich der BMW Concept Active Tourer an Kunden, die ein hohes Maß an Komfort, eine erhöhte Sitzposition und ein großzügig dimensioniertes Raumangebot im Premium-Segment schätzen. Ein langer Radstand von 2.670 mm, eine höhere Dachlinie und ein kompakt bauender Quermotor mit Vorderradantrieb ermöglichen ein großzügig dimensioniertes Platzangebot im Innenraum. Der geräumige Kofferraum des BMW Concept Active Tourer bietet auch einen vollen Alltagsnutzen, da die Batterien des Hybridantriebs komplett unter dem Ladeboden verbaut sind. Der BMW Concept Active Tourer ist als sogenannter Plug-in-Hybrid konzipiert, der die Vorteile des Elektroantriebs mit denen eines klassischen Verbrennungsmotors auf ideale Weise verknüpft. Der Benzinmotor treibt hierbei nur die Vorderachse an, währen der Elektroantrieb auf die Hinterachse wirkt.  www.bmw.at

Fließende Linien Schon in der letzten Generation war der Honda CR-V deutlich „ziviler“ und schwungvoller in Sachen Design geworden. Das neue Design übernimmt diese Tugend und zeichnet ein noch vollkommeneres Bild. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat das neue Modell ein aerodynamischeres Auftreten mit stärker konturierten Karosserielinien und einer markanteren Frontpartie. Die geschmeidigen, fließenden Linien des Frontstoßfängers werden ergänzt durch einen horizontalen Grill mit drei Querstreben und tief liegenden Frontscheinwerfern. Auch der neue CR-V weist die charakteristischen vertikalen Bremsleuchten auf, die Bestandteil aller CR-V-Modelle sind. Die vierte Generation hat aber ein noch dreidimensionaleres Styling erhalten. Die großen Räder und die kräftigen Radläufe betonen

Brennstoffzellenantrieb für neuen Allrad-SUV

© Honda

Wien. Der erste Honda CR-V wurde vor 17 Jahren, 1995, vorgestellt und war mit seiner selbsttragenden Karosserie ein Vorreiter bei der damals noch recht jungfräulichen Gattung der Sports Utility Vehicle (SUV). Damals zählten noch eine kantige Optik, viel Bodenfreiheit und vergleichsweise hohe OffroadFunktionalität. Über die Jahre wurde der SUV immer mehr zum Lifestyle-Objekt und so verfeinerte man auch bei Honda den CR-V zusehends. Insgesamt wurde der CR-V bereits mehr als fünf Mio. Mal verkauft. In der neuen und vierten Generation zeichnet sich der CR-V durch noch mehr PkwAssets aus als das Vorgängermodell und auch der Allradantrieb wurde überarbeitet.

Die vierte Generation des CR-V startet im November; der Einstiegspreis wird voraussichtlich bei 27.500 Euro liegen.

zusätzlich die dynamische Präsenz und Leistungsfähigkeit des CR-V. Die Windschutzscheibe ist im Verhältnis zur Gesamtlänge des Fahrzeugs 60 mm weiter vorn positioniert und der Motorraum verkleinert; dadurch verbessert sich die Übersicht nach vorn deutlich.

Wohliges Ambiente Der neu gestaltete Innenraum des Honda SUV wurde vollends auf die Bedürfnisse europäischer Kunden abgestimmt. Die Haptik wurde deutlich angenehmer, die verwendeten Materialen sind hochwertig und toll verarbeitet. Was den Fahrkomfort betrifft, überzeugt der CRV durch ein deutlich niedrigeres

Geräuschniveau. Die Verbesserungen dahingehend machen sich vor allem auf der Autobahn bemerkbar. Neben den komfortablen Sitzen bietet auch das Gepäcksabteil viel Platz. Wenn die Rücksitze ganz umgelegt werden, erweitert sich das Gepäckraumvolumen von 589 auf bis zu 1.669 l – 147 l mehr als im Vorgängermodell. Die Ladefläche wurde um 140 mm verlängert und gleichzeitig die Ladekante um 25 mm abgesenkt.

Mehr Effizienz Unter der Motorhaube des CR-V findet man wahlweise einen 2.0 l i-VTEC Benzinmotor mit 155 PS oder einen 2,2 l i-DTEC Dieselmotor mit 150 PS vor. Bei beiden handelt

es sich um Weiterentwicklungen der Motoren aus der dritten Generation des CR-V, wobei beide umfassend überarbeitet wurden; der Fokus lag dabei auf der Senkung der CO2-Emissionen. Erstmals ist der CR-V auch als reiner Fronttriebler erhältlich. In dieser Variante stößt der chice SUV nur mehr 168 g CO2 pro km aus. Das neue Allradsystem des CR-V setzt nun auf elektronische Aktivierung statt bisher auf eine hydraulische und reagiert dadurch erheblich schneller. Erstmals verfügt der CR-V nun auch über eine Bergabfahrhilfe (HDC – Hill Descent Control), die für die Automatikmodelle verfügbar ist. Auf den Markt kommt der neue Honda CR-V Anfang November.  www.honda.at

Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde Spritzige, kleine Autos waren schon immer ein Haupttalent der Italiener

Mit(o) quietschenden Reifen in die Zukunft © Nissan

Wien. Kleine Autos sind nicht nur am Puls des Zeitgeistes; sie machen auch Spaß, was an ihrer Kleinheit, dem damit verbundenen Weniggewicht und der aus diesen beiden Komponenten resultierenden Wendig- wie Wuseligkeit liegt. Kommt dann noch ein starker Motor hinzu (mit schräg nach hinten wegschießenden Freudentränen erinnern wir uns an Autos wie Renault 5 Turbo, Peugeot 205 Turbo, VW Golf

Derzeit noch eine Studie, könnte der Nissan „TeRRa“ bald Realität werden.

henden Auflistung waren neben spaßig und spritzig vor allem eines: spartanisch. Damit ist neuerdings Schluss in der kleinsten Kompaktklasse. Ein Audi A1 ist alles, nur nicht billig und damit ist jetzt hauptsächlich die Anmutung gemeint. Ein BMW 1er Coupé führt mindestens so viel Elektronik mit an Bord wie 5er, 7er oder all die X-en. Und wenn Opel demnächst mit dem „Adam“ den Markt der Ultrakompakten betritt, so ist hier auch von einem ausgewiesenen Lifestyle-Produkt die Rede, das vor allem durch Design, Anmutung und Edelness besticht.

Alte Tradition

© Alfa Romeo

Wien. Die SUV-Studie „TeRRa“ von Nissan führt die Stärken des Unternehmens beim Bau sportlicher Geländewagen und Elektrofahrzeuge in einem Modell zusammen: Ein Fahrzeug, das sich auf Offroad-Pisten gleichermaßen zuhause fühlt wie auf asphaltierten Stadtstraßen. Mit seinem Brennstoffzellenantrieb plus Allradsystem und einem Design, das trotz kompakter Dimensionen einen starken Auftritt bewirkt, führt der Nissan TeRRa nachhaltige Mobilität in aufregend neue Regionen. Der unter der Haube installierte E-Antrieb stammt aus dem „Nissan Leaf“ und treibt die Vorderräder an. 4x4. Da hintere Antriebswellen entfallen, entstehen ein flacher Unterboden und ein unzerklüfteter Laderaum.  www.nissan.at

1 GTI, Autobianchi Abarth, Citroen Visa Chrono, Fiat 128 Rallye), ist die Freude des Hobbyrennfahrers perfekt. Wer braucht da noch große Straßenkreuzer mit tonnenhaft PS unter der viel zu schweren Haube auf der noch viel schwereren Vorderachse? Gut, ein zu schwach befriedigtes Luxusbedürfnis könnte hier eine Rolle spielen. Denn all die feinen, kleinen Spaßmobile der obenste-

„Alfa MiTo Quadrifoglio Verde“: 170 PS im edelsten Gewand um feine 23.200 Euro.

‚Klein und bissig‘ konnten die Italiener schon immer und das bis heute. Ein Fiat 500 oder Grande Punto Abarth esseesse macht auch heute noch Spaß wie wenig anderes im Segment, durchaus im schicken Gewand mit Klavierlack-Mittelkonsole und anderem Chichi. Der Lancia Y war ja überhaupt das erste Superklein-Vehikel, das den Luxus ins Segment brachte und frönt

diesem bis heute. Wenn man nun die heilige Allianz von Leistung, Kompaktheit und Luxus schon am Markenemblem erkennbar machen will, braucht es einen Alfa Romeo in der althergebrachten wie geilen Quadrifoglio Verde-Ausstattung. Mit derlei Ingredienzen rückte man dem Alfa MiTo also zu Leibe, wobei das seitwärts angebrachte Kleeblatt-Logo auf den ersten Blick sogar etwas übertrieben wirkt. Wirkung erzielt es aber schließlich auch im Fahrzeug-Package, das in dieser Klasse wirklich seinesgleich sucht. Für die Felgen gilt nur ein Adjektiv: geil! Das Gestühl präsentiert eine Symbiose aus Stil und Sport (Rauleder-Schalen), das Lenkrad ist supergriffig, die Schaltung knackt wie frischer Salat und wenn man per Wippschalter die Motorelektronik auf ‚böse‘ schaltet, erlebt man bei gleicher Gaspedalstellung einen Leistungsschub, um den mache Leute gern Klavierspielen könnten. Bloß, dass sein Display meint, der Samstag hieße hierzulande Sonnabend, nehmen wir dem aparten ItaloReißteufel ein wenig übel ...  (fjs)  www.alfaromeo.at


r u n d u m s au t o

Freitag, 21. September 2012

automotivebusiness – 35

CarSharing.at Der heimische Fahrzeuganbieter startet gemeinsam mit der Stadt Wien eine Mobilitätsoffensive

short

Wien rückt Carsharing ins urbane Rampenlicht Jürgen Zacharias

Der Ssangyong e-XIV beeindruckt mit außergewöhnlicher Rundumsicht.

Paris. Ssangyong wird auf dem Pariser Automobil Salon sein Elektro-Konzeptfahrzeug „e-XIV“ vorstellen. Dabei handelt es sich um die elektrisch angetriebene Version der Konzeptstudie XIV, einem Crossover aus dem B-Segment. Seine elektrische Energie erhält der e-XIV aus einem Range Extender in Form eines kleinen Benzinmotors. Der Ssangyong e-XIV ist 4,16 m lang und 1,58 m hoch, der Radstand beträgt 2,60 m. Sein Glaspanoramadach erlaubt eine außergewöhnliche Rundumsicht, und die integrierten Solarzellen liefern zusätzlich Energie.  www.ssangyong-auto.at

© CarSharing.at

Wien. Carsharing spart Parkplätze, reduziert die Zahl der Autos in der Stadt und ist damit umweltfreundlich, stellt Nutzern bei geringen Kosten eine breite Fahrzeugpalette zur Verfügung und darüber hinaus jederzeit einen freien Parkplatz. Kein Wunder, dass das Mobilitätskonzept weltweit floriert und auch in Wien immer mehr Kunden findet. Der heimische Quasi-Monopolist „CarSharing.at“ freut sich seit Jahren über steigende Kundenzahlen und nun auch auf breite Unterstützung der Politik. Gemeinsam mit der Stadt soll Carsharing nun noch sichtbarer werden und werden CarSharing.at ab sofort gekennzeichnete Stellplätze für die Autos auf öffentlichen Straßen zur Verfügung gestellt. Warum? „Weil Carsharing die Ziele der Stadt unterstützt – nämlich ein Auto nur dann zu gebrauchen, wenn man es wirklich braucht, ohne es besitzen zu müssen“, sagt Verkehrsstadträtin Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou bei einer Pressekonferenz diese Woche in Wien.

© Ssangyong

CarSharing.at darf seine Autos auf gekennzeichneten Stellflächen auf öffentlichen Straßen anbieten.

Konzeptfahrzeug feiert in Paris Premiere

Eberspächer-Geräte vertragen Kraftstoff E10

Erfolgreiches Mobilitätskonzept: Carsharing soll mithilfe der neuen Stellflächen in Wien nun noch wahrnehmbarer werden.

direkt an Straßen errichtet. In den vergangenen Wochen hat CarSharing.at bereits 21 derartige Standplätze besetzt, bis Ende des Jahres will Fuchs in Summe 65 öffentliche Parkflächen in allen Wiener Bezirken bespielen, zusätzlich zu mehr als 40 Standorten bisher. „Damit einher geht natürlich auch eine Aufstockung unserer Flotte“, sagt Fuchs, von derzeit 100 Fahrzeugen in Wien soll auf 150 bis 170 erhöht werden.

Schritt in die Öffentlichkeit „Basis für die Nutzung unseres Carsharing-Modells und für die Planbarkeit der Fahrzeugbuchung sind fixe Standplätze“, sagt Christof Fuchs, Geschäftsführer von Zipcar Austria, das im Juli das zuvor zur Denzel-Gruppe gehörende Unternehmen CarSharing. at übernommen hat. Waren diese Standplätze bislang aber auf zentrale Verkehrsknotenpunkte wie den Wiener Westbahnhof und Parkgaragen beschränkt, folgt nun der Schritt in die öffentliche Wahrnehmung, die Standplätze werden – ähnlich wie Taxi-Standplätze –

Carsharing ersetzt Pkw Diese Entwicklung sei laut Vassilakou ganz im Interesse der Stadt. „Wir wollen dem zunehmenden Platzmangel in der Stadt verkehrsbedingt mit drei Maßnah-

men begegnen“, sagt die Vizebürgermeisterin. „Dazu gehört neben einem Ausbau des Radnetzes und der öffentlichen Verkehrsmittel auch Carsharing.“ Fuchs verwies in dem Zusammenhang auf Statistiken, wonach ein CarsharingFahrzeug bis zu 15 herkömmliche Pkw ersetze; Vassilakou nannte eine Zahl von vier bis acht Pkw.

Potenzial von 100.000 Nutzern Wie dem auch sei, fest steht: Mit einer zunehmenden Carsharing-Penetration darf Wien mit einer Reduktion seines Verkehrsaufkommens rechnen, das Potenzial dafür sei laut Frerk-Malte Feller, President Zipcar Europe, jedenfalls gegeben, sein Unternehmen habe

bereits 730.000 Kunden weltweit. „In Wien sehen wir ein Potenzial von 100.000 Nutzern“, sagte Fuchs; „um dieses abzurufen, wäre eine Fahrzeugflotte von rund 1.500 Autos notwendig.“ Mit der nun erfolgten Kooperation mit der Stadt Wien will man sich diesem Ziel zumindest langfristig nähern. „Und darum ist auch die nun getroffene Regelung so wichtig“, sagte Fuchs. „Erfahrungen zeigen, dass Sichtbarkeit und Verfügbarkeit sowie Entfernung der Standplätze ein wichtiges Kriterium für die Nutzung sind. Mit den öffentlichen Standplätzen wollen wir nun sicherstellen, dass die Bevölkerung weiß, dass es Carsharing gibt und uns dementsprechend auch noch öfter nutzt.“  www.carsharing.at

Wr. Neudorf. Automobil-Zulieferer Eberspächer gibt „Grünes Licht“ für den Kraftstoff E10. Alle Eberspächer Benzinheizgeräte der Airtronic- und Hydronic-Produktfamilien, die über den Handel vertrieben werden, seien laut Aussage des Unternehmens uneingeschränkt für den Betrieb mit E10-Kraftstoff geeignet. Dies gelte auch für die älteren, heute nicht mehr lieferbaren Modelle sowie für Originalzubehör: Kraftstoff- und Dosierpumpen, Kraftstoffrohre und Kraftstoffschläuche, die bestimmungsgemäß als Übergangs- oder Verbindungsstücke zur Kraftstoffversorgung des Heizgerätes verwendet werden.  www.eberspaecher.com

Yamaha und AutoBank arbeiten nun zusammen

Gartner Das deutsche IT-Marktforschungsunternehmen sieht die Automobilindustrie auf eine digitale Zukunft zusteuern

Vernetzung bringt neue Herausforderungen blierten Automärkten Ende dieses Jahrzehnts vernetzt sein werde. Zum Jahr 2023 werde auch die Infrastruktur online sein, damit etwa

Ampeln intelligent auf Verkehrsströme reagieren. Für 2025 sagt der Fachmann voraus, dass eigenständig fahrende Autos auf die Straße

„Ich gehe davon aus, dass die nächsten 15 bis 20 Jahre mehr Veränderung für die

Mehrwert zahlt sich aus

Autoindustrie bringen als die letzten 100 Jahre.“ Thilo koslowski, Gartner

© BMW

Beim Zukunftstrend des vernetzten Fahrzeugs gehe es laut dem Experten nicht darum, einen „Computer auf Rädern“ zu entwickeln. Eher müsse die Anbindung ins Netz für ganz neue Produkte genutzt werden, die den Autofahrern Mehrwert böten. Das könnten etwa neue Lösungen für das Bezahlen an Tankstellen sein, intelligente Navigation, Reservierungsfunktionen für Parkplätze oder die Übertragung von Nachrichtenangeboten. Koslowski ist überzeugt, dass die Mehrheit der Neuwagen in den eta-

kommen. Gartner geht darüber hinaus auch davon aus, dass 2016 in größeren Städten jeder zehnte Autobesitzer Carsharing-Angebote

Der Traum vom vernetzten Fahrzeug soll in den kommenden Jahren Realität werden.

mit geliehenen Autos dem Besitz eines eigenen Wagens vorzieht. „Das Bild vom Auto als Statussymbol und etwas, das man besitzen muss, wird sich ändern.“  www.gartner.com

© Yamaha

Stuttgart. Das Einbinden von Fahrzeugen ins mobile Internet wird die Autohersteller aus Sicht des deutschen IT-Marktforschers Gartner stark herausfordern und die Machtverhältnisse in der Branche neu verteilen. „Ich gehe davon aus, dass die nächsten 15 bis 20 Jahre mehr Veränderung für die Autoindustrie bringen als die letzten 100 Jahre“, sagte Gartner-Analyst Thilo Koslowski vor wenigen Tagen in Stuttgart.

Die AutoBank unterstützt YamahaKunden ab nun bei der Finanzierung.

Wien. Seit dem 1. September kooperiert die AutoBank AG mit Yamaha Motor Austria im Bereich maßgeschneiderter Finanzierungsprodukte für Endkunden. Unter dem Namen „Yamaha Finance“ unterstützt sie den Motorradverkauf bei Yamaha auf dem österreichischen Markt durch individuell auf den Endkunden abgestimmte Finanzierungsangebote. Zusätzlich begleitet sie die Endkunden durch ihr Life-Cycle-Management aktiv über die gesamte Finanzierungsdauer. Für die AutoBank ergibt sich dadurch ein Neugeschäftspotenzial von ca. 3 Mio. € jährlich.  www.autobank.at


IST NICHT RAUM DER WAHRE LUXUS?

www.renault.at

DER NEUE RENAULT ESPACE COLLECTION 2013 – DER PREMIUM-VAN. Mit seinem neuen Look entsprechend der neuen Renault Markenidentität, seinen bis zu 19% verbrauchsgesenkten Motoren und noch luxuriöserer Ausstattung spricht mehr denn je für den Pionier unter den Großraumlimousinen. Der OberklasseFahrkomfort, das unvergleichliche Raumgefühl und die opulente Serienausstattung mit Carminat TomTom® LIVE Navigationssystem, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Einparkhilfe, schlüssellosem Handsfree Entry & Drive System und Tempomat machen den Renault Espace einzigartig. Nur bei den Kosten ist Schluss mit Luxus – der neue Renault Espace Celsium 2.0 dCi 130 startet bereits bei € 32.990,–1) und ist für Unternehmer vorsteuerabzugsberechtigt. Übrigens: bis 22. September 2012 gibt es zusätzlich Alu-Winterkompletträder gratis und Renault schenkt Ihnen 6 Leasingraten. Details bei Ihrem Renault Partner oder unter www.renault-angebote.at. 1) Unverb. empf. Sonderpreis (inkl. USt, NoVA, Bonus und Händlerbeteiligung). Gesamtverbrauch 5,7– 8,5 l/100 km, CO2-Emission 150–198 g/km homologiert gemäß NEFZ. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfoto.

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03.09.12 09:30


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