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Freitag, 4. November 2011 – 53

Zurück in die oberklasse

Mehr geld für f&E

Renault will mit dem Espace ab 2014 wieder ganz oben mitmischen  Seite 54

Die Automobilindustrie vergrößerte 2010 ihre Innovationsbudgets  Seite 58

© BMW

© EPA

automotivebusiness captiva LTX Chevrolets ­starke ansage

© GM Austria

Zweirad: Scooter-Welle rollt weiter und stärker

© EPA

short

© Franz Neumayr

Brüssel. Von einer Konjunkturabschwächung ist in der Nutzfahrzeug-Branche derzeit wenig zu spüren. Im Gegenteil: Mit insgesamt 175.210 Einheiten stieg die europäische Nachfrage nach Nutzfahrzeugen laut Herstellerverband ACEA im September sogar um 4,5% an. Während Spanien (plus 4,7%), Deutschland (7,7%) und Großbritannien (8,7%) überdurchschnittlich gut unterwegs waren, ging die Zahl der Neuzulassungen in Frankreich um 3,5% zurück.  www.acea.be

© Piaggio

© dpa/Friso Gentsch

Mladá Boleslav. Der tschechische Automobilhersteller Skoda ist voll auf Erfolgskurs. Die VWTochter konnte in den ersten neuen Monaten des Jahres bei Umsatz, Ertrag und Absatz kräftig zulegen und steuert auf ein neues Rekordjahr zu. Der Umsatz stieg von Jänner bis September um 21,2% auf 7,6 Mrd. €, das operative Ergebnis um 83,1% auf 575 Mio. € und die Fahrzeugauslieferungen erreichten mit einem Plus von 16,8% ebenfalls einen neuen Bestwert.  www.skoda.at

Motorradmesse EICMA Von 10. bis 13. November präsentieren die internationalen Zweiradhersteller ihre Neuheiten in Mailand. Der Trend zu Roller und Mittelklasse hält an, stark besetzt ist auch das Segment der Reise-Enduros.  Seite 54

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54 – automotivebusiness

Kommentar

Kommt die Krise oder nicht?

Freitag, 4. November 2011

EICMA Milano Knapp 1.200 Aussteller aus etwa 40 Ländern auf rund 135.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche

Motorrad und Roller: Die Grenzen verschwimmen

Trend zu großen und starken Scootern sowie zu Bikes der Hubraum- und Leistungsmittelklasse. BEATRIX KECKEIS-HILLER

Jürgen Zacharias

D

Mailand. Es hat sich bei der Mehrzahl der Zweiradhersteller eingebürgert, schon geraume Zeit vor den großen Herbstmessen News über die Neuheiten der nächsten Saison hinauszuposaunen. Dieser Trend ist heuer stärker denn je, man könnte vermuten, dass auf der EICMA, der Leitmesse für den motorisierten (und auch unmotorisierten) Zweirad-Sektor in Mailand von 10. bis 13. November nicht mehr sehr viel Neues zu sehen sein wird – das jedoch live anzuschauen. Knapp 1.200 Aussteller aus rund 40 Ländern haben auf 135.000 m� Ausstellungsfläche gebucht, gut eine halbe Mio. Besucher wird erwartet. Ein Trend der vergangenen Jahre setzt sich weiter und stärker fort: der zum Roller. Die Palette ist breiter als je zuvor, das LeistungsNiveau nimmt motorradartige Ausmaße an. Piaggio präsentiert den Großrad-Roller Beverly mit einem neuen 350 cm�-Einzylinder-Motor. Die Leistung: 33 PS. Aprilia bringt auf Basis des Gilera GP 800 einen Maxi-Scooter namens SRV 850 mit 850 cm�-V2 und 76 PS. Yamaha präsentiert die nächste Generation des T-Max. BMW rückt mit dem ers-ten Roller der Marke an: mit dem im Vorjahr als Concept C gezeigten 800 cm�-Gefährt.

Damit verschwimmen die Grenzen zwischen diesen Fahrzeug-Segmenten, wie vor allem Honda unter Modell-Beweis stellt: Die neue Integra, motorisiert mit einem brandneuen 700 cm�-ParallelTwin, soll das Beste beider Einspur-Welten vereinen. Mit dem neuen Motor trägt Honda auch dem

VE Entwicklungsschritt

Renault Der französische Automobilhersteller will laut Vertriebsvorstand Jérôme Stoll neue Oberklasse-Modelle entwickeln

VE-CEO Helmut Fleischmann sieht die Kooperation mit Toyota positiv.

Wien. VE Vienna Engineering hat mit der Toyota Tsusho Europe S.A. eine neue Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen die von VE entwickelte elektromechanische Trockenbremse (dry-brake VE EMB) weltweit vertreiben sowie in Projekten erweitern und zu neuen Einsatzgebieten führen. Helmut Fleischmann, CEO der Vienna Engineering, zeigt sich mit der neuen Partnerschaft überaus zufrieden: „Damit wird sich unser VE-Bremssystem bei Hybridfahrzeugen durch­ setzen.“ www.vienna-engineering.com

KTM Freeride 350: neue Einsteiger-Enduro mit 350 cm³-Einzylinder, 99 Kilo und 24 PS. Auch mit Straßen-Homologation.

der Reise-Enduros, ist BMW mit der großen GS seit Jahren Spitzenreiter. Nun tritt Triumph mit einer starken Kampfansage auf den Plan: mit der neuen Tiger 1200 Explorer samt hubraum- sowie leistungsgepushtem Dreizylinder und Kardanantrieb. Auch Honda tut wieder etwas, die Präsentation der finalen Version der Crosstourer – als Konzept im Vorjahr auf der EICMA herzeigt – mit 1200 cm�-V4 und ebenfalls Kardan-Antrieb ist angesagt. Auch seitens KTM ist zu vermuten, dass mehr als ein kräftiges Update der 990 Adventure auf der MesseBühne stehen sollte. Das Prestige-Segment der 1000 cm�-Supersportler zeitigt bei fast allen Herstellern optische und technische Modell-Updates: Das sind Hondas CBR1000RR Firebla-

stückzahlträchtigen Hubraum-, Leistungs- und Preismittelklasse Rechnung. Das neue Aggregat wird künftig eine komplett neue Modellreihe befeuern. Weiters kommt eine einst klassische Einzylinder-Kubatur, die im Segment der leichten Enduros eingesetzt worden war, wieder: die 350 cm�-Klasse. Abgesehen von Piaggios neuem Antrieb baut KTM seinen Monozylinder dieses Hubraums in eine neue Enduro ein, die sowohl Hardcore- als auch Soft-Offroader überzeugen soll: die Freeride 350 mit 24 PS Leistung und einem Gewicht von 99 kg. Mit diesem Triebwerk sind in der nächsten Zeit eine Reihe weiterer Modelle zu erwarten. In einem stückzahlpotenten und hubraummächtigen Segment, dem

de, Yamahas YZF-R1, Suzukis GSXR1000 und BMWs 2009 neu auf dem Markt aufgetretene S1000RR. Kawasaki hatte schon für 2011 die ZX-10R überarbeitet – dafür präsentiert man eine neue Version des mächtigen Sporttourers ZZR1400. Ducati dafür tritt mit einem ganz neuen Superbike namens Panigale auf, dieses ist motorisiert mit einem brandneuen 1199 cm�-V2Triebwerk, genannt „Superquadro“ mit schieren 195 PS Leistung. Die zweite große internationale Motorradmesse dieses Herbstes, „Le Salon de la Moto“, findet von 30.11. bis 4.12. in Paris statt. In Österreich werden die Neuheiten auf der „Motorrad Linz“, traditionell im Design Center Linz von 10. bis 12.2.2012 zu sehen sein.  www.eicma.it

Espace soll verlorenes Terrain zurückerobern Paris. Der vornehmlich für seine Kompaktautos und Limousinen bekannte französische Automobilhersteller Renault will künftig auch wieder in der Oberklasse vertreten sein. „Wir sind dabei, neue Oberklasseprodukte zu entwickeln, vor allem den neuen Espace, der ab 2014 auf dem Markt sein wird“, sagte Renault-Vertriebsvorstand Jérôme Stoll vor wenigen Tagen. „Es wird auch eine typische Renault-Limousine in diesem Segment geben.“

Daimler könnte unterstützen Hilfestellung könnte vom deutschen Partner Daimler kommen. „Herr Zetsche hat gesagt, die Oberklasse sei kein Tabu“, berichtete Stoll von dem jüngsten Besuch von Daimler-Chef Dieter Zetsche. Daimler und Renault hatten 2010 eine Partnerschaft geschlossen, um Entwicklungs-und Produktionskosten zu sparen. Zudem bekräftigte Stoll den Führungsanspruch des Unternehmens auf dem russischen Markt. Dort ist Renault am lokalen Hersteller

ternehmen. Am gleichen Tag wurden die ersten 400 Kangoo ZE für Privatkunden an Renault-Händler in ganz Frankreich ausgeliefert. Frankreich setzt beim Kampf gegen den Klimawandel verstärkt

Avtovaz beteiligt und will die Mehrheit übernehmen. „Das Ziel von Renault, Nissan und Avtovaz ist es, zusammengenommen in Zukunft einen Marktanteil von 40 Prozent zu erreichen“, sagte Stoll.

auf elektrisch betriebene Wagen: Bis 2020 will das Land zwei Mio. solcher Fahrzeuge bauen und landesweit eine Mio. Batterie-Aufladestellen schaffen.  www.renault.com

Deutliches Umsatzwachstum Im Hier und Jetzt hat der französische Autobauer derweil seinen Umsatz im dritten Quartal um knapp zwölf Prozent gesteigert. Die Erlöse hätten sich auf 9,745 Mrd. € belaufen, teilte das Unternehmen mit. Dazu hätten die guten Absatzzahlen außerhalb Europas, vornehmlich in Brasilien und Russland, beigetragen. Und auch die Zukunftsperspektiven scheinen rosig: In Frankreich hat Renault das Rennen um einen Großauftrag für Elektroautos gewonnen. Wie das Pariser Umweltministerium dieser Tage in Paris mitteilte, soll Renault in den kommenden vier Jahren rund 15.600 Elektro-Kleintransporter vom Typ Kano ZE liefern; davon sind 10.000 für die Post bestimmt, der Rest für andere private und staatliche Un-

© Laserbild

© Franz Pflügl

Koop mit Toyota

Trend zur Mittelklasse

© KTM

er heimische Neuwagenmarkt brummt wie nie zuvor, die Zulieferbranche freut sich über volle Auftragsbücher und die Hersteller – allen voran Volkswagen, Daimler, Audi, Hyundai und BMW – schreiben Monat für Monat neue Verkaufsrekorde. Die Automobilbranche hat also einen neuen Zenit ihres Leistungsvermögens erreicht – und trotzdem ist auf allen Kanälen von einer aufziehenden Krise und konjunkturellen Unsicherheiten die Rede. Warum? Weil der Wirtschafts-Boom der vergangenen beiden Jahre nun durch Finanz- und Eurokrise ein wenig gebremst wird? Auch; entscheidender ist aber wohl die damit verbundene Tatsache, dass die Gewinne nun nicht mehr weiter ins Uferlose steigen. Keine Angst, das klingt besorgniserregender als es ist: Nach einer wahren Gewinnrallye in den vergangenen Monaten scheinen die Erträge nicht wegzubrechen, sondern ‚nur‘ nicht mehr ­weiter zu steigen. Sie drehen sich auch nicht apokalyptisch ins Negative, sondern pendeln sich lediglich auf hohem ­Niveau ein. Für Anhänger immerwährender Steigerungen in Umsatz und Ertrag mag das schon der erste Schritt zum Niedergang sein, für mich klingt es vernünftig: Auch die Stabilisierung auf hohem Niveau ist schließlich ein Erfolg, genau genommen sogar ein großer.

Mit dem neuen Espace will Renault ab 2014 wieder in der Oberklasse vertreten sein.


modell & handel

56 – automotivebusiness

Freitag, 4. November 2011

Chevrolet Captiva LTX Kraftvolles Design, ein starker Motor und eine aufgewertete Innenausstattung im Chevy-SUV

Mini Roadster kommt

Bullige US-Optik und ein aufgewerteter Innenraum

© BMW Austria

British Open

Beliebige Euro-Optik weicht typischem US-Outfit. Der neue Captiva überzeugt nicht nur optisch. Der Mini Roadster ist der erste offe­ ne Zweisitzer der Mini-Geschichte.

Gregor Josel

Wien. Wirkte der Vorgänger noch eher dezent und sehr europäisch, ist schon beim ersten Anblick der neuen Captiva-Generation klar, wo die Reise hingeht. Die Frontpartie des Captiva wurde komplett überarbeitet und sieht in der aktuellen Version richtig amerikanisch aus: Eine wuchtig breite Motorhaube, die senkrecht abfallende Kühlereinheit mit dem prominenten Kühlergrill und ausladende Radkästen unterscheiden den neuen Captiva vom Vorgänger und auch von aktuellen europäischen SUVs, deren Optik derzeit ja wieder in eine dezentere Richtung geht. Beim Captiva hingegen wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die Heckpartie blieb hingegen unverändert und fügt sich tadellos in das Gesamtbild des optisch viel attraktiveren neuen Captiva ein, wobei die Heckleuchten einen Deut mehr Aggressivität vertragen hätten.

Mazda Takeri-Konzept

Hyundai Veloster Schnittiges Sport-Coupé mit frischer Optik, hochwertiger Verarbeitung und neuem Tür-Konzept

Chevrolet Captiva: In der Topversion LTX glänzt der Captiva mit hochwertiger Ausstattung und starkem Motor. Ab 38.290 Euro.

Aufgewerteter Innenraum Auch der Innenraum des neuen Captiva wirkt nun viel edler und erwachsener. Die klobige und überdimensionale Tacho- und Drehzahlmessereinheit, die im Vorgänger das Blickfeld für sich beanspruchte, ist edlen und fein gestylten Instrumenten gewichen und auch die Sitzposition im neuen Captiva ist deutlich besser als bisher. Die Sitze lassen sich besser und weitläufiger einrichten, die Auflagefläche der Sitze ist etwas größer und so finden auch groß gewachsene Fahrer besser Platz als bisher. Das Platzangebot im bulligen SUV ist in erster und zweiter Sitzreihe durchaus sehenswert und mit einem Ladevolumen von bis zu 1.577 l ist man in jeder Lebenslage

Japan-News

gut bedient. Mehr Platz gibt es nun auch im Bereich der Mittelkonsole, da die ehemals mechanische Handbremse einer elektrisch gesteuerten Feststellbremse gewichen ist. Wie schon der Vorgänger ist auch der neue Captiva als Fünf- oder Siebensitzer erhältlich. Dort, wo beim Vorgängermodell ein großes Staufach hinter einer unschönen Plastik-Klappe mitten im Armaturenbrett zu finden war, befindet sich nun die Navigations- und Infotainment-Einheit. Das System verfügt über einen Touchscreen und ist intuitiv und einfach zu bedienen. Via Bluetooth ist neben einer Freisprechfunktion auch kabelloses Audiostreaming vom Handy möglich. Der vollständige Bordcomputer versorgt den Fahrer mit

zahlreichen Infos, wie Tageskilometern, Reichweite, Durchschnittsverbrauch und durchschnittlicher Geschwindigkeit. Neu ist auch eine Rückfahrkamera, die das Einparken mit dem großen Chevy-SUV kinderleicht macht, denn durch die rundliche Heckpartie ist der Captiva nach hinten hin nach wie vor etwas unübersichtlich.

Mächtiger Diesel-Motor Der 2,2 l Diesel mit 184 PS und satten 400 Nm Drehmoment ist im unteren Drehzahlbereich besonders mächtig, wird aber nach oben hin etwas lau. Bewegt man sich aber zwischen 1.800 und 3.800 Touren, ist der Motor eine echte Macht und beschleunigt den

Captiva in eindrucksvoller Manier. Das Sechsgang-Schaltgetriebe ist teilweise leicht hakelig und im ers-ten Gang etwas kurz übersetzt. Der Verbrauch liegt bei rund 9 l. Das Fahrwerk des Captiva ist komfortabel und neigt zum leichten Schieben in schnellen Kurven. Das Schieben wird allerdings gekonnt vom patenten Allradantrieb des Captiva unterbunden, der, elektronisch gesteuert, die Kraft stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt und so auch bei schwierigen Straßenverhältnissen für ausreichenden Grip auf allen vier Rädern sorgt. Optional ist der neue Chevrolet Captiva aber auch mit reinem Frontantrieb erhältlich, was den Verbrauch nochmals deutlich reduziert.  www.chevrolet.at

Eine Tür zu viel oder doch eine zu wenig?

© Mazda Austria

Wien. Zunächst fällt einem gar nicht auf, dass an diesem Auto etwas anders ist als sonst. Je nachdem, von welcher Seite man sich dem neuen Hyundai-Coupé nähert, handelt es sich entweder um einen vermeintlichen Fünf- oder Dreitürer. Doch keines von beidem ist richtig, denn beim neuen Veloster handelt es sich um einen echten Viertürer. Das heißt im Klartext: Fahrerseitig verfügt der schnittige Hyundai

über eine Tür, auf der Beifahrerseite hat er eine zweite Tür für die Fondpassagiere.

Coole Optik Optisch ist der Veloster ein cooler Typ: Klassische Coupé-Anleihen in Form einer relativ langen Schnauze, hochgezogenen und wuchtigen Radkästen und einem nach hinten abfallenden Dach lassen den

© Hyundai Austria

Zeigt Mazda mit dem „Takeri“ schon den Nachfolger für den Mazda 6?

Klagenfurt. Auf der diesjährigen „Tokyo Motorshow“ feiert das Konzeptauto Mazda Takeri seine Weltpremiere, eine Mittelklasse-Limousine der nächsten Generation. Unter der schicken Hülle verbirgt sich die neue Skyactiv-Technologie, darunter das erste regenerative Bremssystem von Mazda, das während dem Bremsvorgang kinetische Energie in Elektrizität umwandelt. Kombiniert mit dem neuen Dieselmotor, dem Start-StoppSystem und ausgefeilter Aerodynamik, soll das Konzeptfahrzeug herausragende Verbrauchswerte bei tollen Fahrwerten erreichen.  www.mazda.at

© GM Austria

Salzburg. Der „Mini Roadster“ ist das sechste Modell im aktuellen Programm des britischen Automobilherstellers. Die Übertragung der markentypischen Formensprache auf die Proportionen eines Roadsters verhilft dem ersten offenen Zweisitzer der „Mini“-Geschichte zu einer unverwechselbaren Ausstrahlung. Der Mini Roadster weist auch bei geschlossenem Verdeck eine elegant gestreckte Silhouette auf, am Übergang vom Dach zum Heck ist dabei sein spezifisches Drei-Box-Design deutlich erkennbar. Der manuelle Öffnungs- und Schließmechanismus für das Verdeck ermöglicht den spontanen Start ins Open-Air-Vergnügen. Ebenso schnell ist es als Schutz vor Witterungseinflüssen wieder zur Stelle. Zum Öffnen lässt sich das Verdeck nach einer 130 Grad-Drehung des Entriegelungshebels am Windschutzscheibenrahmen in einem Zug nach hinten ­schwenken. Der 240 l fassende Gepäckraum ist optisch klar von der Fahrgastzelle abgesetzt, zugleich sorgt eine breite Durchladeöffnung hinter den Sitzen für gesteigerte Variabilität. Zur Markteinführung stehen für den Roadster vier kraftvolle Benzin- und Dieselmotoren zur Auswahl. Das Modellangebot reicht vom Mini Cooper Roadster (90 kW/122 PS) über den Mini Cooper SD Roadster (105 kW/143 PS) und den Mini ­Cooper S Roadster (135 kW/184 PS) bis zum 155 kW/211 PS starken Topsportler Mini John Cooper Works Roadster.  www.mini.at

Hyundai Veloster: schnittiges Sportcoupé zu vernünftigen Preisen. Ab 22.990 Euro.

Veloster schon im Stand sehr dynamisch wirken. Nur im Heckbereich wirkt der Hyundai noch ein wenig zu asiatisch angehaucht und mit den vielen Kanten und Konturlinien etwas überladen.

Sportlicher Innenraum Im Innenraum präsentiert sich der Veloster ebenfalls sportlichelegant. Das Interieur des neuen Kompakt-Sportlers bietet daher ein präzise gearbeitetes, hochwertig ausgestattetes und eigenständig gestaltetes Ambiente. Durch die auf der rechten Seite angebrachte vollwertige Hintertür ist die Zugänglichkeit zum Innenraum auch auf die Plätze im Fond problemlos gegeben. Dezentes Schwarz dominiert das Interieur, in dem Aluminium-Optik den Technologieanspruch symbolisiert und optische Akzente setzt. Schwungvolle Linien, bogenförmige Kanten und eine klare Gliederung zeichnen den Innenraum aus. Praktisch ist der variable Kofferraum des neuen Veloster. Er bietet ein Fassungsvermögen von 320 l und kann durch

Umlegen der im Verhältnis 60 zu 40 geteilten Rücksitzlehnen auf bis zu 1.015 l vergrößert werden. Als ebenso praktisch erweist sich die weit nach unten gezogene Heckscheibe in der Heckklappe des Veloster. Damit hat man, trotz niedriger hinterer Dachkante, einen guten Überblick über den nachkommenden Verkehr und auch das Einparken wird damit erheblich vereinfacht. Motorlich setzt der Veloster auf einen 1,6 l-Vierzylinder-Benzinmotor mit 103 kW (140 PS) Leistung. In Verbindung mit dem manuellen Schaltgetriebe lässt sich der Veloster damit sehr sportlich bewegen, das Fahrwerk bietet einen guten Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort. Optional ist für den Veloster auch ein Doppelkupplungsgetriebe zu haben. Schon in der Basisversion verfügt der fesche Hyundai über Sicherheitsfeatures wie Einparkhilfe, ABS, ESP, elektronisches Stabilitätsprogramm, Fahrer- und Beifahrerairbag, Kopfairbags vorne und hinten, Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer und Isofix Kindersitzbefestigung.  (gj)  www.hyundai.at


I n n ovati o n & U mw e lt

58 – automotivebusiness

short

Nissan präsentiert Green Program 2016

Freitag, 4. November 2011

F&E-Ausgaben Neue Antriebs-, Fahrzeug- und Materialkonzepte führen zu Innovationsschub in Automobilindustrie

Mehr Geld für Innovation

Toyota verteidigt Spitzenposition mit stagnierendem Innovationsbudget, VW legt um 19,4 Prozent zu. Leichtbau auf Carbon-Basis oder durch Multi-Material-Bauweise. Ein zentrales Innovationsfeld ist auch die zunehmende Digitalisierung des Autos. Dabei ermöglichen die OEMs künftig sowohl die Vernetzung im Auto als auch die zwischen verschiedenen Fahrzeugen. Damit verbunden sind Fahrerassistenzsysteme zur Optimierung der aktiven Sicherheit.

In den kommenden fünf Jahren will Nissan deutlich grüner werden.

Tokio. Nissan hat sich ambitionierte Ziele gesteckt: In seinem vor wenigen Tagen präsentierten „Green Program 2016“ skizziert der japanische Hersteller seine Absichten in den Schlüsselbereichen CO2-Emissionen, Erneuerbare Energien und Rohstoffeinsatz. Ziel ist dabei unter anderem die Marktführerschaft bei NullEmissions-Fahrzeugen mit einem kumulierten Absatz von 1,5 Mio. Einheiten durch die Renault-Nissan-Allianz. Darüber hinaus möchte Nissan seinen Flottenverbrauch um 35% gegenüber dem Stand von 2005 reduzieren, die CO2-Emissionen aller Unternehmensaktivitäten um 20% pro Fahrzeug senken und die Einsatzquote recycelter Materialien auf insgesamt 25% erhöhen. „Wir möchten damit aktiv zur Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen“, sagte Nissan Präsident und CEO ­Carlos Ghosn.  www.nissan-global.com

Berlin. Wohl dem, der an seine Zukunft denkt. Diesem Leitsatz folgend, schaltete die Automobilindustrie im vergangenen Jahr im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) nach der krisenbedingten Zurückhaltung in den Jahren 2008/09 wieder einen Gang höher und erhöhte ihre F&E-Investitionen im Schnitt um acht Prozent. Nach der aktuellen „Global Innovation 1.000“-Studie von Booz & Company – in deren Rahmen die Budgets und Strategien der 1.000 Unternehmen mit den weltweit höchsten F&E-Ausgaben untersucht wurden – steigerten die Hersteller ihr F&E-Volumen um insgesamt 6,2 Mrd. € auf 58,3 Mrd. €. Damit vereinen sie immerhin 15% der weltweiten F&E-Investitionen von 388,7 Mrd. € auf sich.

Rang 3 im Branchenvergleich

VW legte am stärksten zu Dabei drängten sich vor allem die deutschen Branchenvertreter ins Rampenlicht: Mit einer Zuwachsrate von 19,4% auf 4,3 Mrd. € stockte VW sein F&EBudget im Branchenvergleich am stärksten auf und kletterte um eine Position auf den 14. Rang der 1.000er-Liste. Damit holten die Wolfsburger gegenüber ihrem schärfsten internationalen Konkurrenten Toyota (2010: Platz 6; 0,7 Prozent Steigerung auf 6

© BMW

© EPA

Moritz Kolar

F&E wird bei Herstellern groß geschrieben: 2010 erhöhten sich die Etats um 8 Prozent.

Mrd. €) deutlich auf. General Motors belegt mit einem Zuwachs von 16% und einem Gesamtvolumen von 4,9 Mrd. € den neunten Platz. Die Premiumhersteller Daimler und BMW folgen mit 3,3 Mrd. € beziehungsweise 2,9 Mrd. € auf den guten Plätzen 26 und 30.

Die meisten Innovationen gehen dabei in die Umwelteffizienz der Fahrzeuge: Um ihre CO2-Ziele zu erreichen, arbeiten die Automobilhersteller intensiv an der Entwicklung effizienterer Autos und setzen dabei neben neuen Antriebsformen vermehrt auf

Neben Branchenprimus Toyota – 2009 noch Spitzenreiter der „Global Innovation 1.000“ –, GM und VW schafft es nur noch ein weiterer Automobilhersteller unter die globalen Top-20. So investierte Honda mit 4 Mrd. € im vergangenen Jahr 5,2 Prozent mehr in Forschung und Entwicklung und belegt damit Rang 17 des diesjährigen Booz & Company-Rankings. Ford erreicht mit einem Innovationsbudget von 3,5 Mrd. € immerhin Rang 21. Insgesamt landet damit die Autoindustrie mit einem F&E-Etat von gesamt 58,3 Mrd. € im internationalen Branchenvergleich auf Platz drei. Mit einem Anteil von 15% an den weltweiten F&E-Investitionen von 388,7 Mrd. € liegen nur die Branchen Elektronik/Computer (auf Rang eins) sowie Gesundheit/ Pharma (auf Rang zwei) vor der Automobilindustrie.  www.booz.com

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