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INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, 28. OKTOBER 2011 – 53

© BMW

MARGE WEITERHIN HOCH

BMW will seinen Erfolgsrun auch im kommenden Jahr fortsetzen Seite 55

© Christian Jobst

automotivebusiness GELUNGENER KICK-OFF

Echo Medienhaus startet neue Veranstaltungsserie „vie-mobility“ Seite 57

MAZDA BT-50 50 PICK-UP MIT RVE ESPRIT & VERVE © Mazda Austria

Heimische Zulieferer legen 2011 kräftig zu

© Günter Havlena/pixelio.de

SHORT

© ÖAMTC

Wien. Österreichs Gebrauchtwagenmarkt ist im September wieder leicht gewachsen. Insgesamt wurden laut Statistik Austria 84.388 gebrauchte Kraftfahrzeuge zum Verkehr zugelassen, um 2,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Während es bei gebrauchten Autos ein Plus von 1,6 Prozent gab, sind die Lkw-Zulassungen zurückgegangen, und zwar um 1,6 Prozent bei den gebrauchten Kleintransportern und um 4,3 Prozent bei Lastwagen über 3,5 t. www.statistik.at

© Miba

Wien. In seinem jüngsten Crashtest vergab der ÖAMTC an elf von zwölf getesteten Neuwagen fünf Sterne. Mit dem Ford Ranger übertraf erstmals ein Fahrzeug die 80%-Marke bei der Fußgängersicherheit. Am Start waren die Kompaktwagen Hyundai Veloster, BMW 1er, Opel Astra GTC, der Mini Van Opel Zafira Tourer sowie Fiat Freemont, Lancia Voyager, Mercedes M-Klasse, Audi Q3, Chevrolet Captiva, Lancia Thema, Ford Ranger und Toyota Yaris. www.oeamtc.at

Studie Laut einer aktuellen Untersuchung der Bank Austria legen die heimischen Zulieferer 2011 im Umsatz um 10 Prozent zu. Noch dynamischer sind die Miba AG, TCG Unitech und die Wieselburger ZKW Group unterwegs. Seite 54 Volkswagen Mit 7,8 Millionen Verkäufen an die Spitze

Stockholm. Gehen nun bei Saab endgültig die Lichter aus? Der schwedische Automobilhersteller wird laut eigenen Angaben eine dringend benötigte Finanzspritze aus China nicht bekommen und steht damit unmittelbar vor der Pleite. Eine Finanzierungsvereinbarung mit zwei chinesischen Partnern vom Juli sei mit sofortiger Wirkung ungültig, teilte der Saab-Eigentümer Swedish Automobile mit. Die beiden Partner Pang Da und Youngman hätten sich nicht an die Vereinbarungen gehalten. www.saab.com

© Volkswagen

© EPA

Auf dem Weg zum Weltmarktführer

Volkswagen wird 2011 voraussichtlich weltweit 7,8 Millionen Autos verkaufen.

Wolfsburg. Das Ringen um die Weltmarktführerschaft in der Automobilbranche dürfte schon dieses Jahr eine neue Nummer eins hervorbringen: VW könnte aktuellen Prognosen von JD Power, PwC und IHS Automotive zufolge schon 2011 die meisten Autos aller Hersteller weltweit verkaufen und damit sein anvisiertes Ziel sieben Jahre früher als erwartet erreichen. Seit 2007 hatte Toyota die Weltmarktführerschaft inne, die Japaner waren damals an General Motors vorbeigezogen und werden nun ihrerseits von VW überholt. Auch GM dürfte an Toyota vorbeiziehen und Platz 2 erreichen. www.volkswagen.de

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C OV E R

54 – automotivebusiness

KOMMENTAR

Bis zum nächsten Toten …

Freitag, 28. Oktober 2011

Studie Die Bank Austria stellt den heimischen Automobilzulieferern in einer aktuellen Untersuchung ein gutes Zeugnis aus

Zulieferer entwickeln sich über europäischem Trend Demnach soll der Umsatz 2011 um 10 Prozent wachsen und damit auf Vorkrisenniveau zurückkehren.

JÜRGEN ZACHARIAS

as hat sich in der Fahrzeug-Sicherheit der vergangenen Jahre nicht alles getan: Obwohl immer mehr Autos auf den Straßen der Welt unterwegs sind, sinkt dank Airbags, ABS, ESP & Co die Zahl der Unfallopfer kontinuierlich. Diese Entwicklung schließt natürlich – und vor allem – auch den Motorsport mit ein, also gewissermaßen den Gipfel der technischen Entwicklung. Mit Erfolg: Trotz haarsträubender Unfälle gab es in den beliebtesten Rennserien zuletzt ungewöhnlich wenige Todesopfer zu beklagen. Bis Gevatter Tod nun gleich doppelt an die Rennstrecken dieser Welt eilte: Am Sonntag vor zwei Wochen holte er in Las Vegas Indycar-Champ Dan Wheldon bei Tempo 360 aus einer Massenkarambolage und gerade mal eine Woche später MotoGP-Racer Marco Simoncelli in Malaysia aus einer zuvor für ihre Gefährlichkeit kritisierten Kurve. Zwei Todesfälle binnen acht Tagen: Die Motorsport-Welt trägt Trauer wie lange nicht und twittert ihre Beileidsbekundungen ins digitale Nirvana. Natürlich wird jetzt auch wieder über neue Sicherheitsbestimmungen diskutiert, aber nur kurz. Dann geht alles weiter wie immer – bis zum nächsten Toten. Motorsport-Events kokettieren eben mit dem Risiko für Leib und Leben und hätten weit weniger Fans, wenn Unfälle aus ihrem Alltag verdrängt würden. Klingt makaber, ist aber so.

W

Wien. Die oberösterreichische Miba konnte ihren Umatz im ersten Halbjahr 2011 um 38,5% erhöhen, Druckgussteile-Hersteller TCG Unitech will 2011 von 104 Mio. € auf 140 Mio. € Umsatz wachsen und die Wieselburger ZKW Group gar von 285 Mio. € Umsatz auf 400 Mio. €: Die heimischen Zulieferer überschlugen sich in den vergangenen Wochen förmlich mit Jubelmeldungen und nun fällt auch die Bank Austria in diesen positiven Kannon ein. Die heimische Kfz-Zulieferbranche entwickle sich – so die Großbank in einer aktuellen Branchenstudie – entgegen dem europäischen Trend und wachse 2011 um deutlich mehr als zehn Prozent. Der Umsatz werde deshalb heuer wieder auf 14 Mrd. € steigen, womit dann die Umsatzrückgänge seit 2006 voll ausgeglichen sein sollen.

© Miba

JÜRGEN ZACHARIAS

Die Zahl der Beschäftigten erreichte in der heimischen Automobilzulieferindustrie bereits Mitte 2011 wieder das Vorkrisenniveau.

Niedrige Stückkosten

16% unter dem europäischen Durchschnitt, so die Studie. Durch die Produktivität schrumpfe daher der kostenbedingte Konkurrenznachteil gegenüber den osteuropäischen Produktionsstandorten deutlich.

Nach drei durchgehend negativen Jahren hat sich Österreichs Autoindustrie dem Bericht zufolge 2010 auf breiter Basis erholt. Das Produktionsminus der Branche konnte mit einem Plus von 27% binnen einem Jahr wieder ausgeglichen werden. Der Umsatzrückgang von über 40% zwischen 2006 und 2009 wird vermutlich aber erst Ende 2011 wieder aufgeholt sein. Die Zahl der Beschäftigten der Branche hat erst Mitte 2011 wieder das Vorkrisen-Niveau von rund 33.000 Arbeitnehmern erreicht, sagt Bank-Austria-Ökonom Günter Wolf. Trotz des relativ hohen Personalaufwands von rund 53.000 € pro Beschäftigtem liegen die Lohnstückkosten der Branche rund

Positive Handelsbilanz Der Kfz-Zulieferstandort Österreich sei demnach gut positioniert und abgesichert. Die Exportperformance unterstreiche die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Hersteller. In den letzten zehn Jahren sind dem Bericht zufolge die Ausfuhren von Kfz und KfzTeilen, Motorrädern, Luft-, Schienen- und sonstigen Fahrzeugen um 55% gestiegen, die Einfuhren um 33%. Zugleich hat die Han-

delsbilanz in dem Bereich von 500 Mio. € Defizit in einen Überschuss von 1,3 Mrd. € gedreht, der 2011 weiter zunimmt. Allerdings – und damit schließt die Bank Austria-Studie – habe die Branche in Zukunft nur Wachstumschanen, wenn sie ihr derzeit hohes Innovationstempo und die hohe Qualität ihrer Produkte beibehalten könne.

Chancen in der Türkei? Möglicherweise könnten dann auch am türkischen Automobilmarkt, dem eine neue Studie der internationalen Unternehmensberatung Frost & Sullivan eine starke Wachstumsperspektive bescheinigt, Chancen winken. Ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts

(BIP) von über sieben Prozent, das steigende Einkommen und eine ungesättigte Inlandsnachfrage mit nur 110 Autos pro 1.000 Einwohner haben die Nachfrage nach Light Vehicles in der Türkei erheblich verstärkt. „Autos sind in der Türkei vor allem deshalb teuer, weil 70 bis 75 Prozent der verkauften Fahrzeuge importiert werden“, erläutert Frost & Sullivan Programme Manager, Mohamed Mubarak. „Das Wirtschaftswachstum treibt inzwischen die Inlandsnachfrage und daher ist Frost & Sullivan der Ansicht, dass die Türkei Fahrzeuge vor Ort herstellen kann, um den inländischen Markt zu bedienen.“ Und wo Fahrzeuge zusammengebaut werden, haben naturgemäß auch Zulieferer Chancen. www.bankaustria.at

VCÖ Laut einer aktuellen Studie des Verkehrsclub entfällt nur rund die Hälfte aller Neuzulassungen auf Privatpersonen

Personalaufbau

Fast jedes zweite Auto ist ein Firmenwagen

Mit den Verkäufen soll bei VW auch die Zahl der Mitarbeiter wachsen.

Wolfsburg. Auf dem Weg an die Weltspitze will Volkswagen seine Mitarbeiterzahl kräftig steigern und künftig eine halbe Mio. Menschen beschäftigen. Derzeit hat Europas größter Autokonzern weltweit rund 435.000 Mitarbeiter. „Wir gehen davon aus, dass langfristig für uns konzernweit rund 500.000 Menschen arbeiten werden“, sagte VW-Chef Martin Winterkorn. Die Zahl von einer halben Mio. Beschäftigten werde dann aber „nicht deutlich“ steigen, weil VW auch weiterhin Fortschritte in Sachen Produktivität machen wolle. www.volkswagen.de

abgabe (NoVa) befreit seien. „Fiskal-Lkw“ sind jene Fahrzeuge, für die keine Umsatzsteuer zu zahlen ist; darunter fallen zum Beispiel Familienvans mit sieben Sitzen. Auch in dieser Klasse sind 56% der Neuwagen Firmenwagen.

Wien. Überraschendes förderte aktuell eine Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zutage: Demnach entfallen 48% der heimischen Kfz-Neuzulassungen auf Unternehmen oder die Öffentliche Hand. Am stärksten trifft das in der Luxusklasse zu: Hier wurden 82% auf eine juristische Person zugelassen und in weiteren fünf von acht Klassen liegen sie ebenfalls auf Platz eins.

Einzig die Klassen „Stadt- und Kleinwagen“ sowie „SUV und Geländewagen“ werden nicht an erster Stelle von Firmen gekauft. Kleinwagen sind bei Frauen besonders beliebt, 38% der Kunden sind weiblich (37% Firmenwagen, 25% Männer).

SUVs dagegen erfreuen sich vor allem bei Männern großer Beliebtheit, der Männeranteil bei den Neukunden liegt bei 44%. Für diese Klasse konnten sich weniger Frauen begeistern, nur knapp 15% der Käufer sind weiblich. www.vcoe.at

Malus-Grenze weiter senken? Auch Sportwagen (53%) und die Autos der Oberklasse (67%) fallen darunter. „Diese Fahrzeuge haben meist einen hohen Spritverbrauch und belasten die Umwelt stärker mit gesundheitsschädlichen Schadstoffen und klimaschädlichen Treibhausgasen“, kritisierte VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Sie spricht sich dafür aus, die Malus-Grenze für Firmenwagen von den bisherigen 160 auf 140 g zu senken. Außerdem entgingen dem Staat rund 45 Mio. € Steuereinnahmen jährlich dadurch, dass „FiskalLkw“ von der Normverbrauchs-

© BMW

© VW

VW Halbe Mio. Mitarbeiter

Mehr als vier von fünf Fahrzeugen in der Luxusklasse sind in Österreich auf Unternehmen oder die öffentliche Hand zugelassen.


HE R S TEL L E R & ZU L I E F E R E R

Freitag, 28. Oktober 2011

automotivebusiness – 55

BMW Der deutsche Premiumhersteller rechnet auch im kommenden Geschäftsjahr mit einer Marge von bis zu 10 Prozent

SHORT

Entwicklung „sehr positiv“

Aufschwung: Schritt hin zu grünerer Mobilität Wien. Der Arbeitskreis der heimischen Autmobilimporteure der Industriellenvereinigung zeigt sich mit dem bisherigen Jahresverlauf mehr als zufrieden: „Plus 8,8 Prozent Neuzulassungen zeigen, dass die Industrie Produkte anbietet, die der Kunde haben will“, sagt Vorsitzender Ingo Natmessnig. Gefragt sind bislang vor allem praktische Allrounder, vom Kombi über den Van bis hin zum SUV. Einbußen mussten in erster Linie die Kleinwagenanbieter hinnehmen, positiv zu vermelden ist im Gegensatz dazu ein leichter Aufwärtstrend in der Oberklasse. Natmessnig: „Für uns ist das bestehende Kundeninteresse ein ganz wesentlicher Schritt in Richtung umweltfreundliche Mobilität, unterstützt er doch unser Bestreben, alte Fahrzeuge und die damit verbundene Umweltbelastung von der Straße zu bekommen und damit den CO2-Ausstoß nachhaltig zu senken.“ www.iv-net.at

Investitionen in die Infrastruktur sollen den Erfolg langfristig konservieren – aktuelles Interesse an SGL. MORITZ KOLAR

München. BMW geht trotz der sich eintrübenden Konjunkturaussichten zuversichtlich in die Zukunft. So werde das Unternehmen laut Finanzchef Friedrich Eichinger 2012 in der Autosparte eine „Marge von acht bis zehn Prozent“ erzielen. Für das laufende Jahr strebt BMW in der Autosparte ei-

„Eine EBIT-Marge von

dann schaffen, wenn

Bei BMW laufen die Geschäfte nach wie vor gut: 2011 streben die Münchner einen Rekordabsatz von über 1,6 Millionen Autos an.

sich die Lage ab jetzt

BMW hatte bereits 2007 eine EBIT-Marge von acht bis zehn Prozent als Ziel für 2012 ausgegeben. Angesichts zunehmender Sorgen um die Konjunktur und Furcht vor einem Nachfrageeinbruch im wichtigen Wachstumsmarkt China bezweifeln einige Beobachter, dass die Autobauer im kommenden Jahr ihren Wachstumskurs fortsetzen können. „Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der chinesische Luxusautomarkt 2012 nicht wachsen wird“, sagte Eichiner am Rande der Vorstellung der neuen 3er-Reihe. Gilt der 3er als wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung des deutschen Premium-Herstel-

verschlechtern sollte.“ FRIEDRICH EICHINGER, BMW

ne operative Rendite (EBIT-Marge) von mehr als zehn Prozent und einen Rekordabsatz von über 1,6 Mio. Fahrzeugen an. „Das würden wir selbst dann schaffen, wenn sich die Lage ab jetzt verschlechtern sollte, wovon wir momentan aber nicht ausgehen“, sagte Eichiner; „auch die weitere Entwicklung sehen wir sehr positiv.“

lers, könnte der von Medien kolportierte Aktien-Erwerb beim hessischen Carbon-Hersteller SGL ein Quantensprung werden.

Interesse an SGL Carbon „Wir haben ein essenzielles Interesse an SGL“, zitierte das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel einen hochrangigen Manager der Münchner. BMW-Großaktionärin Susanne Klatten hält dem Magazin zufolge bereits einen Anteil von rund 29% aller SGLAktien. Damit verfügt die QuandtTochter über eine Sperrminorität bei SGL, die ihr einen gro

ßen Einfluss bei künftigen Weichenstellungen sichert. VW ist Anfang 2011 überraschend ebenfalls bei SGL Carbon eingestiegen und seitdem mit rund acht Prozent an dem Kohlenstoffspezialisten beteiligt. Wie der Spiegel schreibt, bereite der Wolfsburger Konzern einen weiteren Aktienkauf bei SGL vor. Beide Autohersteller profitieren mit ihren Beteiligungen v.a. von der gesicherten Versorgung mit Carbon-Fasern. Leichtbau gilt als eines der wichtigsten Zukunftsthemen in der Automobilindustrie. Leichtere Autos verbrauchen weniger Sprit und stoßen weniger CO2Emissionen aus. www.bmw.de

© Verb. d. Automobilimporteure/Zach-Kiesling

würden wir 2011 selbst

© BMW

mehr als 10 Prozent

Ingo Natmessnig, Vorsitzender des Arbeitskreises der Autoimporteure.

Opel Nutzfahrzeuge

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MO D E L L & HA ND E L

56 – automotivebusiness

VW Polo im R-Line-Trim

© Porsche Austria

Böser gemacht

Freitag, 28. Oktober 2011

Mazda BT-50 Der Pick-up von Mazda überzeugt durch Ladevermögen und überraschende Autobahnqualitäten

Komfortables Lasten-Taxi mit gediegenem Interieur Dass ein Pick-up nicht immer nur martialisch daherkommen muss, macht der BT-50 deutlich.

Den VW Polo gibt es ab sofort auch in sportlich-edler „R-Line“-Optik.

GREGOR JOSEL

Wien. Der Mazda BT-50 ist freilich schon etwas in die Jahre gekommen. Im Jahr 2007 vorgestellt und 2009 einem Facelift unterzogen, wartet das brave Mazda-Modell nun auf die Wachablöse, die im kommenden Jahr folgen wird. Als Farewell, sozusagen, haben wir uns den aktuellen BT-50 noch einmal genommen und haben all das mit ihm gemacht, wofür er geschaffen ist und noch mehr. Denn auf den ersten Blick mag man dem Mazda Pick-up wohl keine Autobahnkompetenz angedeihen lassen – ein Fehler, wie sich in unserem Test herausstellte.

Mitsubishi i-MiEV-Van

Opel Corsa Edition 1,4 Twinport Ecotec Der kleine Klassiker von Opel als treuer Begleiter in der City

Fiskal-Hybrid

Kompakter City-Flitzer mit viel Ausstattung

Der i-MiEV ist nun auch als FiskalVan und ab 31.390 Euro zu haben.

Wien. Der Mitsubishi Elektroflitzer i-MiEV startet jetzt als Fiskal Van, um die Innenstadtkerne mit Zero Emission Fahrzeugen umweltfreundlicher und ruhiger zu gestalten. Mitsubishi in Österreich hat das innovative Elektrofahrzeug um eine unternehmerfreundliche Modellvariante, den Fiskal Van, erweitert. Der Bedarf von Firmen- und Flottenkunden nach einem e-City-Lieferfahrzeug bestand schon seit Langem. Jetzt werden durch den Umbau die umweltschonenden Vorteile des Elektrofahrzeugs in Kombination mit einem Cargoabteil besser genützt. www.mitsubishi.at

Dass der Mazda in Sachen Optik nicht mehr ganz auf dem letzten Stand ist, ist aufgrund seines Modellalters klar und auch berechtigt. Doch sein schlichtes, aber robustes Design verfügt nach wie vor über den Pick-up-Charme der 80er und 90er und macht keinen Hehl daraus, wofür der BT-50 gemacht wurde. Er ist ein Arbeitstier, ein Schlepper erster Güte und braucht trotzdem den Auftritt vor der Oper nicht zu scheuen. In der getesteten Doppelkabinen-Variante sieht der BT-50 bis zur C-Säule aus wie ein normaler Geländewagen und strahlt viel Selbstbewusstsein durch seine bullige Frontoptik aus. Das kräftige Erscheinungsbild wird durch die Einstiegsleisten an der Seitenflanke nochmals verstärkt und täuscht optisch eine weit geringere Bodenfreiheit vor, als es tatsächlich der Fall ist. Die hinter der Doppelkabine beginnende Ladefläche des BT50 ist 1.530 mm lang und 1.456 mm breit. Durch die an der Hinterachse verbauten, klassischen Blattfedern

© Mazda Austria

Old School-Optik

Mazda BT-50: Maximaler Lastenprofi, der auch auf der Autobahn Spaß macht. Als Doppelkabine 4x4 GT Leder ab 32.090 Euro.

schafft der BT-50 eine maximale Zuladung von beachtlichen 930 kg; die maximale Anhängelast beträgt 3.000 kg.

Komfortabler Innenraum Im Innenraum des BT-50 herrscht grundsätzlich eine besonnene Schlichtheit, wie man sie aus dem Pick-up-Bereich kennt. Manuelle Klimaanlage, CD-Radio, Sitzheizung – das war’s. Sehr komfortabel sind die optionalen Ledersitze des BT50, die keinen ausufernden Seitenhalt bieten, dafür aber fast an den Komfort eines Sofas herankommen. Ebenfalls sehr positiv ins Gewicht fällt das geringe Geräuschniveau im Inneren des

Wien. Der Opel Corsa ist neben dem Astra das wohl wichtigste Modell für Opel. Der Erfolg gibt dem Corsa schon seit vielen Jahren Recht. Alleine in Österreich verkaufte sich der Corsa seit seinem Debüt 1982 mehr als 150.000 Mal und stellt damit knapp 20% aller Opel-Verkäufe im Alpenland. Anfang 2011 genehmigte sich der kleine Opel ein Facelift und wurde auch im Innenraum umgestaltet, der nun subjektiv über ein besseres Platzangebot verfügt und dessen Armaturenbrett leicht überarbeitet wurde.

langen Radstands und der breiten Spur bieten beide Corsa viel Platz. Gleichzeitig stehen im Gepäckraum 285 l Stauvolumen zur Verfügung. Wird die Rücksitzlehne umgeklappt, steigt die Transportkapazität auf bis zu 700 l, bei dachhoher Beladung auf 1.100 l. Die Sitze bieten viel Komfort und ausreichend Schulter und Armfreiheit. Das Lenkrad, das per Knopfdruck auch beheizbar ist, lässt sich auch für

BT-50, das, selbst bei Top-Speed auf der Autobahn, auf LimousinenNiveau bleibt. In der Doppelkabine reist man auch in zweiter Reihe entspannt und das Sound-System ist ebenfalls gut dimensioniert.

Apropos Autobahn Selbst auf der Autobahn macht der Mazda Pick-up eine sehr gute Figur und überrascht uns mit einer, trotz Blattfedern an der Hinterhand, recht komfortablen Federung und einem Topspeed von 170 km/h. Eine entspannte Reisegeschwindigkeit von 150 km/h ist auch auf langer Strecke machbar, es fehlt letztlich nur ein sechster Gang zum vollends Glücklichsein. Motorisch setzt der Mazda Pick-up

größere Fahrer angenehm und ergonomisch einstellen. Die optionale Navigations- und InfotainmentEinheit verfügt über Bluetooth und Touchscreen, ist allerdings etwas unglücklich und sehr weit unten in der Mitte des Armaturenbretts positioniert. Will man den Bildschirmanweisungen des Navis beim Fahren folgen, muss man den Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden und nach un-

Aufgefrischt Optisch wirkt der neue Corsa etwas aggressiver. Durch die umgestalteten Scheinwerfer und den angewachsenen Kühlergrill erscheint der Corsa deutlich erwachsener als bisher, ohne jedoch auf verspielte Elemente wie das schwungvolle Fahrzeugheck zu verzichten. Beim Fünftürer signalisieren das gestrecktere Dach und die großzügigen Fenster eine höhere Kopffreiheit und bessere Sicht für die Fondpassagiere. Dank des

© GM Austria

© Mitsubishi

Salzburg. Ab sofort kann auch der VW Polo in der Ausstattungsversion „Highline“ und als Sondermodell „Sky“ mit sportlichen R-Line-Features individualisiert werden. Dafür bietet die Volkswagen R GmbH das Paket R-Line „Exterieur“ (ab 949,73 €) und das Paket R-Line „Interieur“ für die zusätzliche Individualisierung des Interieurs (ab 479,23 €) an. Zu den Details des Pakets R-Line „Exterieur“ gehören 16-Zoll-LM-Räder des Typs „Mallory“ mit 215er-Reifen (optional auch mit 17 Zoll), ein in hochglänzendem Schwarz lackiertes Kühlerschutzgitter mit R-Line-Logo, eigens konzipierte R-Line-Stoßfänger und Endrohrblenden in Chrom (ab 66 kW/90 PS), ein Dachkantenspoiler, ebenfalls in Wagenfarbe gehaltene R-Line-Seitenschweller und Nebelscheinwerfer und eine LED-Kennzeichenbeleuchtung. Innen schlägt das Paket R-Line „Interieur“ mit Sportsitzen die Brücke zum Polo GTI. Bezogen sind die Sportsitze vorn mit dem edlen Stoff „Kyalami“ (optional ist auch ein Sitzbezug in Alcantara/Lederoptik erhältlich); die Seitenwangen sind in der Mikrofaser „San Remo“ ausgeführt. In die vorderen Kopfstützen eingearbeitet ist das R-Line-Logo. Ebenfalls serienmäßig: der schwarze Dachhimmel, das Lederlenkrad mit Aludekor und R-Line-Logo (Chromschriftzug auf schwarzem Grund), Applikationen in hochglänzendem Schwarz, Pedalkappen in AluOptik und Einstiegsleisten mit R-Line-Schriftzug vorn. www.volkswagen.at

Opel Corsa 1,4 „Edition“ mit 87 PS; kompakter City-Flitzer ab 15.550 Euro.

auf den bewährten Common-RailTurbodiesel mit 2,5 l Hubraum. Neben seiner Leistung von 143 PS (105 kW) entwickelt das Triebwerk ein maximales Drehmoment von 330 Nm und zieht selbst prall gefüllte Anhänger relativ problemlos auch auf steilen Passagen. Der Allradantrieb des Mazda BT-50 ist zuschaltbar und das auch während der Fahrt. Zusammen mit dem Untersetzungsgetriebe, dem Sperrdifferenzial, der hohen Bodenfreiheit und dem beachtlichen Böschungswinkel von maximal 34 Grad macht der Pick-up auch im Gelände eine gute Figur. Der Verbrauch liegt bei durchschnittlich 9,2 l, bei hochtourigen Autobahnpassagen bei rund 12 l. Wiederum fehlt hier ein sechster Gang. www.mazda.at

ten schauen, um das Navigationssystem ins Blickfeld zu bekommen. Schön gelöst sind die neuen und von innen beleuchteten Drehschalter für Klimaanlage und Lüftung.

Benziner mit Biss Das Testfahrzeug verfügt über den 1,4 l Benziner „Twinport Ecotec“ mit 87 PS und ein manuelles 5-Gang-Getriebe. Der Motor überzeugt durch kraftvollen Durchzug, der schon ab dem unteren Drehzahlbereich verfügbar ist. Das ist für einen Benziner mit dieser vergleichsweise geringen Hubraumgröße keine Selbstverständlichkeit. Neben der 87 PS-Version stehen noch drei weitere Benzin- und drei Common-Rail-Turbodieselmotoren zur Verfügung, die allesamt über Vierventiltechnik verfügen und ein Leistungsspektrum von 70 bis knapp 200 PS abdecken. Die Topmotorisierung stellt der 1,6 l-Turbomotor mit 141 kW/192 PS für den Corsa dar. Im Durchschnitt verbraucht der Opel Corsa mit 87 PS knapp 7,4 l in der Stadt und 6,5 l überland. (gj)


Freitag, 28. Oktober 2011

I N N OVAT ION & UMW E LT

automotivebusiness – 57

vie-mobility Die neue Veranstaltungsserie des Echo Medienhauses feierte vor wenigen Tagen ihre Premiere vor 180 Gästen im Wiener Stadtsenatssaal

Gelungener Kick-off im Rathaus MORITZ KOLAR

Wien. Vor wenigen Tagen startete die vom Echo Medienhaus ins Leben gerufene neue Veranstaltungsserie „vie-mobility“. Beim Kick-off im vollen Stadtsenatssaal des Wiener Rathauses moderierte Peter Pelinka vier hochkarätig besetzte Podiumsrunden. Den Auftakt machten Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, ÖBB-Chef Christian Kern und Sophie Karmasin über ihre Visionen zur e-mobilen Stadt der Zukunft. Maria Vassilakou: „Unser großes Ziel, die E-Mobilität in Wien einzuführen, braucht nunmehr dringend Realisierung; das beinhaltet auch Carsharing, Parkplatzbeschaffung und Aufladestationen.“

Konsens über Nachhaltigkeit Im Podium über den „Nahverkehr: e-mobile Fahrzeuge und Innovationen“ meinte Michael Lichtenegger, GF Beteiligungsmanagement E-Mobiltät Wiener Stadtwerke: „Wie Web.2.0 muss es jetzt E-Mobility 2.0 geben; wir brauchen einen Turbo für die neue E-Mobilität. Nur wenn wir glaubwürdig, etwa mit mobility-on-demand, arbeiten, werden wir erfolgreich sein. Das Miteinander von Individual- und öffentlichem Verkehr ist hier sehr wichtig.“ Alexander Martinowsky, Vorstand Wiesenthal, sah mit dem e-smart „eine neue Chance, sauberst und bei kleinstem Parkplatz-

Rund 180 Gäste nahmen an der Diskussion im Wiener Stadtsenatssaal teil.

Am Podium: Maria Vassilakou (Vizebgm. Wien), Sophie Karmasin (Motivforscherin) & ÖBB-Chef Christian Kern.

Klaus Pollhammer (Merkur), Peter Hanke (Wien Holding), Klaus Schierhackl (Asfinag) & Werner Neuwirth-Riedl (bauMax).

Guillaume de Vulpian (Renault), Alexander Martinowsky (Vorstand Wiesenthal) & Michael Röck (GF Denzel e-drive).

bedarf unterwegs zu sein.“ Konsens über Nachhaltigkeit als zentralen Bestandteil der Unternehmensphilosophie herrschte im Podium mit bauMax-Vorstand Werner Neuwirth-Riedl, AsfinagVorstand Klaus Schierhackl, Wien Holding-Chef Peter Hanke und Merkur Vorstand Klaus Pollhammer. Zum Abschluss des Nachmittags diskutierten zusammenfassend Johannes Höhrhan-Hochmiller, GF IV-Wien, Mitsubishi-GF Gregor Strassl, Thomas Madreiter, Leiter der MA 18/Stadtentwicklung und Stadtplanung, Heinz Högelsberger, Gewerkschaft vida, Peter Kuen von der Wirtschaftsagentur, Heimo

Aichmaier vom BMVIT und Roman Bartha von Siemens über die Möglichkeiten der E-Mobilität, damit sie eine Chance für die Menschen und den Standort Österreich hat. Ralph Vallon, Projektleiter der vie-mobility, zeigte sich mit dem Event zufrieden: „Es ist unsere Aufgabe, die Themen der E-Mobilität verständlich zu machen, damit sie in die Köpfe und Herzen der Menschen gelangen. Als Diskussionsplattform werden wir dazu auch in Zukunft einen Beitrag leisten.“ Am 18. und 19. April ist im Haus der Industrie ein zweitägiger vie-mobilty Kongress geplant, gefolgt von einer dreitägigen Messe. www.echo.at

© Christian Jobst (5)

Peter Pelinka moderierte insgesamt vier hochkarätig besetzte Podiumsrunden.

Das Podium, v.li.n.re.: Maria Vassilakou (Wiener Vizebürgermeisterin), Christian Kern (ÖBB-Chef), Peter Pelinka (Moderator), Sophie Karmasin (Motivforscherin), Guillaume de Vulpian (Generaldirektor Renault Österreich) und Michael Röck (GF Denzel e-drive).



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