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Freitag, 18. Oktober 2013 – 59

voll im plan

pneus unter der Lupe

Deutschlands Automobilindustrie brummt weiter auf hohem Niveau  Seite 61

Vier Reifen beim ÖAMTC-Winterreifentest „nicht empfehlenswert“  Seite 63

© ÖAMTC

© dpa/Daniel Maurer

automotivebusiness skoda rapid Spaceback als neue mischform © Skoda/Uli Sonntag

Hersteller knabbern an neuen CO²-Grenzwerten

© Panthermedia.net/Dan Lavric

short

Wien. Der heimische Zweiradmarkt hat sich nach Angaben der Arge2Rad nach einem – aufgrund des schlechten Wetters – verspäteten Verkaufsstart im Jahresverlauf gut erholt. Ausgehend von einer erfolgreichen „bike-austria“ im April, wurde das Minus des ersten Quartals fast wettgemacht, der Gesamtmarkt ohne Moped liegt sogar mit 5,3 Prozent im Plus. Inklusive Moped ergibt sich ein Minus von 5,7 Prozent und im Segment der 125 cm� ein Plus von 1,7 Prozent.  www.arge2rad.at

© panthermedia.net/Daniel Petzold

© Panthermedia.net/Andreas Karelias

Brüssel. Ein Lichtblick für den krisengeschüttelten europäischen Automarkt: Im September stiegen die Neuzulassungen um 5,4 Prozent, wie der europäische Herstellerverband ACEA mitteilte. Grund zum Jubeln haben die Autobauer aber nicht: Zum einen gab es in diesem Jahr einen Verkaufstag mehr als 2012, zum anderen war der vergangene Monat trotz der gestiegenen Autoverkäufe der zweitschlechteste September in der EU-27 seit Beginn der Aufzeichnungen 2003.  www.acea.be

PA Consulting Group Laut einer aktuellen Untersuchung der Unternehmens­ beratung dürften 2020 zahlreiche Hersteller – darunter u.a. Daimler, BMW, VW und Hyundai – die neuen CO2-Grenzwerte der EU nicht erreichen.  Seite 60

Wels. Von 25. bis 27. Oktober findet in der Messe Wels mit der „PS Show“ die laut eigenen Angaben „attraktivste Oldtimer-Schau“ Österreichs statt. Insgesamt werden rund 120 Oldtimer in den verschiedensten Kategorien zu sehen sein, neu ist in diesem Jahr eine private Oldtimer-Fahrzeugverkaufsbörse. Übrigens: Alle Besucher, die mit einem Oldtimer bis Baujahr 1973 zur PS Show anreisen, parken am Oldtimer VIP-Parkplatz und erhalten freien Eintritt zur Messe (gilt für Fahrer und einen Beifahrer).  www.ps-show.at

Alle Nothilfe-Leistungen unter einem Dach Wien. Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH zeichnet für die neue Zentrale des ÖAMTC verantwortlich, die bis 2016 in WienLandstraße entstehen soll. Wie es vor wenigen Tagen in einer Aussendung heißt, soll „ein technischer Stützpunkt auf modernstem Standard und ein großer Servicebereich mit allen Clubdienstleistungen“ entstehen. Die bisher vier Bürostandorte in Wien werden ebenso wie die Notrufzentrale im neuen Mobilitätszentrum zusammengeführt, das Gebäude wird auch die neue Heimat des Flugrettungsstützpunktes von Christophorus 9.

„Damit bündeln wir erstmals in der Clubgeschichte alle Nothilfe-Leistungen unter einem Dach“, freut sich ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold auf den geplanten Neubau. „In dem Entwurf ist es gelungen, das komplexe Raumprogramm und die anspruchsvolle städtebauliche Situation scheinbar mühelos und souverän zu bewältigen. Entstanden ist ein betont eigenständiges Bauwerk, das die spezifischen Eigenschaften des ÖAMTC eindrucksvoll verkörpert“, so die Jurybewertung für das einstimmig gewählte Siegerprojekt.  www.oeamtc.at

© ÖAMTC/Pichler&Traupmann/Tomaselli

© PS-Show

ÖAMTC Der heimische Autofahrerclub bekommt bis 2016 in Wien-Landstraße eine neue Zentrale

In der neuen Zentrale sollen insgesamt 800 ÖAMTC-Mitarbeiter beschäftigt sein.


C ov e r

60 – automotivebusiness

Kommentar

Schulungen zahlen sich aus

Freitag, 18. Oktober 2013

PA Consulting Group Die Unternehmensberatung hat die Umweltbemühungen der Hersteller unter die Lupe genommen

Strengere CO²-Zielwerte als Hürde für Hersteller

Nach aktuellen Prognosen verfehlen viele Marken die strengeren CO²-Grenzwerte der EU ab 2020.

U

m hier mit offenen Karten zu spielen: Ich selbst fahre nicht Motorrad. Ich habe keinen Schein und auch keine Absicht, diesen irgendwann nachzuholen. Zu meinem Glück, denn einer aktuellen Studie von ÖAMTC und HDI Versicherungen zufolge sind im Straßenverkehr insbesondere jene Zweiradfahrer gefährdet, die ihren Schein irgendwann gemacht haben, dann jahrelang auf keinen Bock gestiegen sind und nun ohne Fahrpraxis glauben Verpasstes nachholen zu müssen. Laut der Studie wurden auf heimischen Straßen von 1. Jänner bis 6. Oktober 84 Motorradfahrer bei Unfällen in Österreich getötet, ein Großteil davon seien laut ÖAMTC sogenannte Wiedereinsteiger. Aus der Statistik geht auch ein anderes – wenig erfreuliches – Detail hervor: Während die Gesamtunfallzahlen nämlich weiter rückläufig sind, ist die Zahl der verunglückten Motorradfahrer jetzt schon um 17 höher als im gesamten vergangenen Jahr. Der Club schlägt deshalb mehr Investitionen in die Fahrer-Weiterbildung vor und das völlig zu Recht, wenn man der Statistik glauben darf: Während die Unfallzahlen mit Motorrad-Beteiligung österreichweit steigen, sind sie nämlich in Oberösterreich – wo zuletzt entsprechende Förderungen ins Leben gerufen wurden – signifikant zurückgegangen.

Porsche September-Plus

© Porsche

Auf Rekordkurs

Porsche konnte seinen Absatz 2013 bislang um 14,7 Prozent steigern.

Stuttgart. Nach einer kleinen Wachstumsdelle im Sommer hat der Sportwagenbauer Porsche im September seinen Absatz wieder deutlicher gesteigert. Die Zahl der Auslieferungen weltweit stieg um 9,1 Prozent auf 12.970, wie die VW-Tochter in Stuttgart mitteilte. In Europa schaffte Porsche die Wende: Der Absatz legte um 11,3 Prozent auf 4.464 Fahrzeuge zu, in China stagnierte die Nachfrage dagegen bei 2.820 Fahrzeugen. Nichtsdestotrotz sieht sich Porsche auf Kurs zu einem neuen Rekordabsatz. Seit Jahresbeginn stieg die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge um 14,7 Prozent auf 119.747.  www.porsche.com

Brüssel. Die Europäische Union hat in den vergangenen Jahren die Schrauben bei den CO2-Grenzwerten kontinuierlich angezogen. Galten 2010 noch Grenzwerte von 142 g CO 2 pro Kilometer, wird dieses Limit bis 2015 auf 130 g gesenkt und darf ab 2020 der gesamte Flottenausstoß dann nicht mehr höher als durchschnittlich 95 g pro Kilometer betragen. Um diese gesetzlichen Vorgaben zu erreichen, unternehmen die Automobilhersteller derzeit große Anstrengungen, die sich durchaus auch bezahlt machen. So werden neue Fahrzeuge – trotz größerer Leis-tungsstärke – immer sparsamer und schaffen daher in zwei Jahren auch die Hersteller vornehmlich großer und leistungsstarker Fahrzeuge die neuen Grenzwerte – ab 2020 sieht es dann einer aktuellen Untersuchung der PA Consulting Group zufolge allerdings weniger positiv für viele Hersteller aus.

Laut einer aktuellen Studie der PA Consulting Group erreicht Renault die CO2-Emissionsvorgaben der EU ab 2020 deutlich.

von 104 Gramm CO2 pro Kilometer im Jahr 2020 – auf Basis des aktuell diskutierten Kompromisses auf EU-Ebene – rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr bezahlen“, erklärt Thomas Göttle, Automobilexperte bei PA Consulting Group. Allerdings ist derzeit noch nicht aller Tage abend, noch sind immerhin sieben Jahre Zeit, um mit effizienteren Triebwerken, alternativen Motoren oder anderen Verbesserungen wie beispielsweise leichteren Baustoffen die Emissionen der Flotte zu reduzieren. Zudem sind die anvisierten Grenzwerte noch nicht in Stein gemeißelt und können nachverhandelt werden; in Diskussion sind dabei etwa sogenannte Supercredits, also die Mehrfachanrechnung besonders sparsamer Fahrzeuge für die Gesamtberechnung. Auch eine weitere Abstufung ist denkbar, etwa, dass 2020 nur ein Bruchteil der Flotte – beispielsweise 70 Prozent

Hohe Strafzahlungen drohen Während laut der Prognose Renault, Toyota, PSA und Fiat mit 88 beziehungsweise 90, 91 und ebenfalls 91 g CO2 pro Kilometer im Jahr 2020 den Zielwert locker erreichen (siehe auch Tabelle rechts), verfehlen BMW und Daimler die Vorgaben mit 103 beziehungsweise 104 g CO2 pro Kilometer deutlich. Ebenfalls über dem Planziel liegen Volkswagen mit 100, General Motors mit 99, Honda, Hyundai und Nissan mit 98 sowie Ford, Suzuki und Mazda mit 97 Gramm CO2 pro Kilometer. Als Konsequenz drohen den Herstellern hohe Strafzahlungen. „Daimler müsste bei einem prognostizierten Flottenausstoß

– die Vorgaben erreichen muss und dieser Prozentsatz schrittweise erhöht wird; Argument dabei sind für die Hersteller die ohnehin strengen

Grenzwerte der EU, die als Wettbewerbsnachteil ausgelegt werden.  www.paconsulting.com

Toyota, Nissan & Honda Die japanischen Autobauer konnten im September in China um bis zu 120 Prozent zulegen

Japaner überwinden Absatzboykott in China Peking. Der weltgrößte Automarkt China hat im September weiter kräftig zugelegt. Vergangenen Monat wurden rund 1,59 Mio. Wagen verkauft und damit über 20 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Branchenverband CAAM vor wenigen Tagen in Peking mitteilte. Der große prozentuale Zuwachs liege laut Angaben des Verbandes und der Hersteller allerdings auch an einem schwächeren Vorjahresmonat. Im September 2012 hatte ein Territorialstreit mit Japan zum Boykott japanischer Produkte und damit auch von Autos geführt.

und bei den betroffenen Herstellern für einen deftigen Geschäftsausfall gesorgt. Das ist nun aber alles Schnee von gestern: Toyota verkaufte zusammen mit zwei chinesischen JointVenture-Partnern vergangenen

Monat 72.100 Autos in China und damit fast zwei Drittel mehr als im September 2012. Insgesamt sei der Absatz in den ersten neun Monaten aber leicht auf 636.700 Fahrzeuge zurückgegangen. Mit einem Plus von knapp 120

Prozent auf fast 74.000 Autos verbuchte der Konkurrent Honda im Vormonat das größte Plus in China. Der andere Rivale Nissan konnte sogar 117.100 Fahrzeuge in der Volksrepublik absetzen.  www.caam.org.cn

Japaner profitieren Dementsprechend entfällt ein Großteil der Zuwächse auch auf die japanischen Hersteller: Die drei Branchenriesen Toyota, Nissan und Honda meldeten für September in der Volksrepublik Verkaufszuwächse von mehr als 60 bis fast 120 Prozent. Der Streit um eine Inselgruppe hatte 2012 in China bei vielen Verbrauchern zu einem Boykott japanischer Marken geführt

© Honda/Paul Harmer Photography

Jürgen Zacharias

© Renault

Jürgen Zacharias

Honda konnte im September seine Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 120 Prozent steigern.


Freitag, 18. Oktober 2013

H e r st e l l e r & Z u l i e f er e r

automotivebusiness – 61

VDA Laut dem Branchenverband bewegen sich Produktion und Export der deutschen Autohersteller im laufenden Jahr auf dem hohen Niveau von 2012

Deutsche Hersteller mit Schwung Moritz Kolar

Berlin. Gute Nachrichten für die deutsche Autoindustrie: Nachdem die vergangenen Monate eher durchwachsen verlaufen waren, zogen der Export und die Inlandsproduktion im September wieder kräftig an. Dadurch konnte das gute Ergebnis der ersten neun Monate aus dem Vorjahr wieder erreicht werden, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) vor wenigen Tagen mitteilte. Demnach wurden im laufenden Jahr bislang 3,14 Mio. Pkw exportiert und 4,09 Mio. hergestellt.

1,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. „Es ist erkennbar, dass sich der deutsche Markt fängt“, bemerkte VDA-Präsident Matthias Wissmann. Von Jänner bis September wurden 2,22 Mio. Neufahrzeuge für das deutsche Straßennetz angemeldet. Dies entspricht einem Minus von 6,0 Prozent verglichen mit den ersten neun Monaten des Jahres 2012. Europas Branchenprimus Volkswagen ist auf dem wichtigen USAutomarkt unterdessen zurückgefallen. Der Verkauf der Marke schrumpfte im September um zwölf Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Es ist der kräftigste

Rückgang des Autobauers in diesem Jahr. Seit Jänner summierte sich das Minus auf drei Prozent. In Deutschland sank die Zahl der VW-Neuzulassungen in den ersten neun Monaten sogar um 8,6 Prozent auf 471.000. Mit einem Anteil von 21,2% blieb VW die mit Abstand beliebteste Automarke. Daimler will mit einem neuen Werk bei Sao Paulo (siehe unten) in Brasilien angreifen, wie es Produktionsvorstand Andreas Renschler formulierte. In einem ersten Schritt investieren die Schwaben 170 Mio. €, ab 2016 sollen dort jährlich 20.000 Fahrzeuge vom Band laufen.  www.vda.de

© dpa/Daniel Maurer

Die Neuzulassungen in Deutschland liegen aber nach wie vor im Minus.

Bislang wurden 2012 in deutschen Autowerken 4,09 Mio. Fahrzeuge produziert.

VW mit Minus in den USA Auch beim Absatz deutet sich in Deutschland eine Erholung an. Im September wurden rund 247.000 Personenwagen neu zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg berichtete. Das waren

Daimler Brasilien im Fokus

Neue Produktion

Brasilia. Für Daimler wird der lateinamerikanische und dabei vor allem der brasilianische Markt immer wichtiger. Kürzlich erhielt der deutsche Konzern einen Großauftrag für Bus-Fahrgestelle, bei dem es um die Lieferung von insgesamt 2.100 Mercedes-Benz-Fahrgestellen zur Erneuerung der Flotten im öffentlichen Nahverkehr von Brasilia geht. Der Leiter der Bussparte, Hartmut Schick, sagte, Großbestellungen wie diese seien ein Wachstumstreiber für das Busgeschäft. Mit dem Absatz im Jahresverlauf sei Daimler zufrieden. Im ersten Halbjahr seien rund 8.700 Busse in Lateinamerika verkauft worden – das entspricht einem Plus von aktuell 16%, in Brasilien hält man aktuell einen Marktanteil von 50%.

Umkämpfter Premium-Markt Darauf aufbauend, hat Daimler dieser Tage bekannt gegeben, in Zukunft auch wieder Autos in Brasilien herstellen zu wollen. Bis zum Jahr 2005 hatte das Unternehmen im Werk Juiz de Fora (Bundesstaat Minas Gerais) die erste Generation der A-Klasse und für kurze Zeit auch den CLC gebaut, durch die Wiederaufnahme der Pkw-Produktion sollen die hohen Zölle von 30% auf Importautos umgangen werden. Auch Audi hatte deshalb vor zwei Wochen die Wiederaufnahme der Produktion ab September 2015 in Brasilien verkündet und BMW baut derzeit in Südbrasilien ein Werk, das 2014 in Betrieb gehen soll. Alle drei deutschen Autobauer haben den Premium-Markt im Visier, der bis 2020 um bis zu 170% wachsen soll.  www.daimler.com

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Modell & Handel

62 – automotivebusiness

short

Kleiner City-­Transporter als Fiskal-Lkw

Freitag, 18. Oktober 2013

Skoda Rapid Spaceback Skoda macht’s Audi nach und bringt eine Mischform aus Kombi und Fließheck

Chassis-Hybrid aus Kombi und Limousine macht Sinn

© Volkswagen

Skoda erweitert das Produktportfolio des neuen Rapid um eine geräumige und komfortable Variante.

Salzburg. Volkswagen Nutzfahrzeuge bringt einen neuen Kleinen auf den Markt, der auch für große Aufgaben bestens gerüstet ist: den up! CityVan. Volkswagen Nutzfahrzeuge erweitert damit das Angebotsprogramm um einen sehr kompakten Stadtlieferwagen, der mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Mit einer Länge von 3,54 m und einer Breite von rund 1,64 m ist der up! CityVan der ideale Begleiter vor allem in der Stadt und mit einem Ladevolumen von rund einem Kubikmeter für verschiedenste Transportaufgaben prädestiniert. Darüber hinaus überzeugt das jüngste Mitglied von Volkswagen Nutzfahrzeuge mit seinem PkwCharakter sowie agilem und sicherem Handling. Selbstverständlich verfügt auch der neue up! CityVan über alle nutzfahrzeugspezifischen Komponenten wie Trenngitter zwischen Fahrerhaus und Laderaum, Verblechung der hinteren Seitenscheiben sowie durchgehenden, ebenen Laderaumboden. Damit wird der up! CityVan, wie auch der Polo CityVan als Fiskal-lkw eingestuft und bringt Unternehmern viele wirtschaftliche Vorteile. Der neue up! CityVan (44 kW/60 PS Benziner) ist ab sofort ab 10.133,33 € exkl. MwSt. bzw. 12.160 € inkl. MwSt. zu haben.  www.vw-nutzfahrzeuge.at

Neue Ära bei den ­Bayern-Cabriolets

Wien. Erfolgreich abgelegt hat Skoda den Geruch des ehemaligen Ostblocks ja schon längst. Unter dem Schirm des Volkswagen-Konzerns haben sich die Modelle der tschechischen Autoschmiede fast durchwegs zu Bestsellern entwickelt. Der Octavia ist in allen Varianten nach wie vor eine der Hauptsäulen. Der Fabia hat sich, mit und ohne Rucksack, als fixe kleine Größe etabliert. Der Superb manifestiert sich als Limo- & vor allem als CombiFlaggschiff. Der offroadtalentierte Yeti behauptet sich souverän. Der geräumige Roomster steht vor einem Modellwechsel. Der Winzling Citigo rundet das Modell-Portfolio nach unten ab. Und seit dem Vorjahr gibt es mit dem Rapid auch einen echten C-Segmentler.

Platz en masse Nachdem aber eine der SkodaDomänen ein großzügiges und praktisch nutzbares Platzangebot ist, ist auch der um 18 cm auf 4,304 m gekürzte neue Rapid-Ableger ein Geräumiger. Das stellt die Typenbezeichnung schon klar: Spaceback. Wobei die Namens-Ähnlichkeit mit einem anderen Volkswagen-Konzernprodukt sicher nicht unbeabsichtigt ist. Von diesem hebt sich der Tscheche dank nicht zu schrägem Heck und nicht zu tief gezogener Seitenlinie ab, womit es bei beachtlichem Kofferraumvolumen bleibt: Bei aufrecht stehenden Rücksitzen kann man 415 l Ladegut einladen; legt man die Fond-Lehnen um, passen bis zu 1.380 l hinein. Die Durchreiche im breiteren Teil der im Verhältnis 40 zu 60 teilbaren Rückenstützen ist ein weiteres Praxisdetail, das man als Option

© Skoda/Uli Sonntag

Beatrix Keckeis Hiller

VW bringt den up! jetzt auch als Transporter-Variante auf den Markt.

Der Skoda Rapid Spaceback kommt am heutigen 18. Oktober mit massig Platz und viel Komfort ab 16.330 Euro auf den Markt.

in Verbindung mit einer Mittelarmlehne inklusive Getränkehalter für die zweite Reihe ordern kann.

„Einfach Clever“ Etliche Praxis-Features, zusammengefasst unter dem bekannten „Simply Clever“-Slogan, sind auch im Rapid Spaceback Serien-Zugaben: unter anderem das Warnwesten-Fach unterm Fahrersitz und der Eiskratzer im Tankdeckel. Nicht allein damit punktet Skoda in allen Modellen, ebenso mit vernünftigen und sparsamen Antrieben. So auch im Spaceback: Zur Wahl stehen zum Marktstart drei vierzylindrige und turboaufgeladene Benzin- und zwei Diesel-

Versionen. Der 1,2 l-TSI mit 86 oder 85 PS sowie der 1,4 l-TSI mit 122 PS. Auf der Selbstzünderseite steht der 1,6 l TDI, entweder mit 90 oder mit 105 PS. Der kleinste Benziner und der 90 PS-Selbstzünder sind mit manuellem Fünfgang-Getriebe kombiniert. Für den stärkeren 1.2 TSI gibt’s sechs händisch sortierte Gangstufen. Der 1.4 TSI ist mit Sieben-Stufen-DSG zusammengespannt. Für den 1.6 TDI besteht eine Option auf Doppelkupplungsgetriebe. Nachfolgen wird eine besonders verbrauchs- und emissionsbescheidene Version des 90 PS-1.6 TDI mit einem CO2-Ausstoß von 99 g/km. Die derzeitigen Antriebe konsumieren laut Werksangabe im Norm-Mix zwischen 4,0 und 5,5 l

Treibstoff pro 100 km, bei CO2Emissionen zwischen 106 und 127 g pro km.

Launige Features Laune macht ein Feature aus dem recht reichhaltig bestückten Optionen-Katalog: das große Panorama-Dach aus getöntem Glas. Es kann mit einer verlängerten Heckscheibe garniert werden, was dem Spaceback einen verschärft sportlichen Auftritt beschert. Weiters sind doppelter Ladeboden, Klimaautomatik, HiFi- und Navigationssystem, Parksensoren, Xenonlicht, Alu-Räder und mehr zu haben, die teils auch in verschiedenen Vorteils-Paketen zusammengefasst sind.  www.skoda.at

Renault Clio Grandtour GT Spaß-Alternative zum R.S. mit großer Alltagstauglichkeit und jeder Menge Fahrspaß

BMW erweitert das Produktportfolio nun auch um ein 4er Cabrio.

Salzburg. Das neue BMW 4er Cabrio markiert eine neue Ära bei den BMW Cabrios der Mittelklasse. Die mit dem BMW 4er Coupé eingeführte neue Formensprache demonstriert auch beim zweiten Modell der Baureihe, dem BMW 4er Cabrio, deutlich mehr Präsenz und steht für neue Maßstäbe im Bezug auf Dynamik, Eleganz und außergewöhnliches Fahrvergnügen – bei geschlossenem und geöffnetem Dach. Neben dem eigenständigen Design setzt sich das BMW 4er Cabrio durch eine Reihe technischer Differenzierungen von der BMW 3er Reihe ab. Das neue BMW 4er Cabrio ist gegenüber dem BMW 3er Cabrio vor allem in Breite, Radstand und Spurbreite sichtbar gewachsen. Die Markteinführung in Österreich erfolgt im März.  www.bmw.at

Wien. Kurz auf den neuen Clio folgte auch die Kombiversion Grandtour des französischen Kompakt-Topsellers im neuen Design, neuen Ausstattungen und allerlei neuer Technik. Neben den drei Standard-Ausstattungsvarianten Tonic, Expression und Dynamique ist der Clio Grandtour auch in einer angeschärften GT-Variante zu haben. Als GT nimmt der kleine Große Anleihen am Sportmodell Clio R.S. und verfügt über 120 PS und das 6-Gang-EDC-Doppelkupplungsgetriebe.

sportlich-komfortablem Ambiente wieder. Die Sportsitze schaffen eine gute Grätsche zwischen gutem Seitenhalt und tollem Sitzkomfort. Der Testwagen ist auch mit dem Renault R-Link Infotainment-System ausgestattet, das via Internetverbindung zum Beispiel das Wetter abrufen, Nachrichten verschicken oder auch verschiedene Apps downloaden kann. Coole und wirklich unterhaltsame Spielereien bieten die beiden Sound-Apps; hier

kann für den Innenraum ein Motorsound generiert werden, den man mittels Touchsrceen aus verschiedenen Sportwagenmodellen wählen kann – genial! Für den Antrieb sorgt ein innovativer DownsizingMotor: der 88 kW (120 PS) starke 1,2 l-Turbobenziner TCe 120. Der Vierzylinder mit Direkteinspritzung mobilisiert ein Maximaldrehmoment von 190 Nm und kombiniert dynamische Fahrleistungen mit effizientem Verbrauch. Das neue

Viel Spaß in jeder Hinsicht Der Spaß beginnt schon bei der Optik. Äußerlich am auffälligsten sind die modifizierten Front- und Heckstoßfänger des nachgeschärften Clio-Kombi. Um den sportlichen Charakter noch weiter zu unterstreichen, verfügt der Clio Grandtour GT auch über fesche 17 Zoll-Alufelgen und eine sportliche Doppelrohr-Auspuffanlage. GT- und Renault Sport-Logo finden sich außen wie auch innen. Im Innenraum findet man sich in

© Renault

© BMW/MM!

Angeschärfter Kompakt-Kombi mit Pepp

Sportlich, aber trotzdem komfortabel: der Renault Clio Grandtour GT. Ab 20.450 Euro.

EDC-Getriebe spricht stets unmittelbar an und glänzt mit besonders kurzen Schaltzeiten sowie hohem Fahrkomfort; da es wegen der Doppelkupplungstechnologie zu keiner Zugkraftunterbrechung kommt, ermöglicht es ruckfreie Beschleunigung. Mit dem R.S. Drive-Schalter in der Mittelkonsole kann der Pilot zwischen den beiden Fahrprogrammen „Normal“ und „Sport“ wählen. Je nachdem, welcher Modus eingeschaltet ist, werden die Kennfelder der Motorsteuerung ebenso angepasst wie die Regelschwelle des ESP, das Ansprechverhalten des Gaspedals, der Motorsound und das Ansprechverhalten der Lenkung. Und dann wären da ja auch noch die vollumfänglichen KombiAssets des neuen Clio Grandtour GT. Denn mit einem Kofferraumvolumen von bis zu 1.380 l im Heck und tiefer Ladekante hat der neue sportliche Clio-Kombi auch in Sachen Ladekompetenz einiges zu bieten. Der sportlich ambitionierte Familen-Ausflug oder die dynamische Geschäftsreise machen mit dem neuen Clio Grandtour GT jeden­ falls viel Spaß.  www.renault.at


R u n d ums au t o

Freitag, 18. Oktober 2013

automotivebusiness – 63

ÖAMTC Der Autofahrerclub hat in seinem aktuellen Winterreifen-Test insgesamt 32 Reifen in zwei Dimensionen auf ihre Wintertauglichkeit getestet

Vier Reifen nicht empfehlenswert Elf Pneus „sehr empfehlenswert“, 16 „empfehlenswert“, einer „bedingt empfehlenswert“ – und vier sind durchgefallen. erklärt Eppel. „Dementsprechend wichtig sind gute Nassgriffeigenschaften.“ Die übrigen Reifenmodelle im ÖAMTC-Test sind großteils sehr ausgewogen. Sieben der 17 in der Dimension 185/60 R15 getesteten Reifen wur-

Moritz Kolar

weisen praktisch keine Schwächen auf“, hält der ÖAMTC-Experte fest. Mit ‚Nicht empfehlenswert‘ beurteilt wurden in dieser Dimension der Kormoran Snowpro b2 und der Marangoni 4 Winter E+. Der Nexen Eurowin 600 ist hingegen „bedingt empfehlenswert“, laut Hersteller aber nur noch in Restbeständen vorhanden und wird durch den Nexen Winguard Snow G abgelöst.

Preis nicht entscheidend © ÖAMTC

Wien. Wie jedes Jahr hat der ÖAMTC auch heuer wieder aktuelle Winterreifen auf Herz und Nieren getestet. Diesmal hat der Club 17 Modelle der Dimension 185/60 R15 T und 15 Reifen der Dimension 225/45 R17 H einer umfassenden und unabhängigen Prüfung unterzogen. „Insgesamt schnitten elf der 32 getesteten Produkte mit ‚Sehr empfehlenswert‘ ab, 16 wurden mit ‚Empfehlenswert‘ beurteilt, ein Modell war ‚Bedingt empfehlenswert‘“, fasst ÖAMTC-Reifenexperte Fritz Eppel das Ergebnis zusammen. „Vier Reifen liegen mit ‚Nicht empfehlenswert‘ am unteren Ende der Skala.“ Der Grund für das schlechte Abschneiden der vier schwächsten Modelle liegt – einmal mehr – in den Eigenschaften auf nasser Straße. „Gerade dieser Fahrbahnzustand ist in Österreich im Winter aber am häufigsten anzutreffen“,

den mit „Sehr empfehlenswert“ beurteilt. „Am besten schneidet der Continental ContiWinterContact TS850 ab, der sich hauchdünn vor seinen Konkurrenten durchsetzen konnte. Aber auch alle anderen ‚sehr empfehlenswerten‘ Modelle

Der ÖAMTC zog ein durchaus zufriedenstellendes Fazit seines Winterreifentests.

Bei den 17-Zollern erreichten vier der 15 getesteten Modelle ein „Sehr empfehlenswert“, auch hier sicherte sich der Continental Conti-

WinterContact TS850 den Spitzenplatz. Neun Winterreifen schnitten mit „Empfehlenswert“ ab, zwei (Interstate Winter IWT-2 und Sailun Ice Blazer WSL2) kamen über ein „Nicht empfehlenswert“ nicht hinaus. „Wie auch bei anderen sicherheitsrelevanten Produkten sollte der Preis nicht das alleinige Kriterium für eine Kaufentscheidung sein“, hält der ÖAMTC-Reifenexperte abschließend fest. „In beiden getesteten Dimensionen finden sich Reifen aus verschiedenen Preiskategorien unter den ‚sehr empfehlenswerten‘ oder zumindest ‚empfehlenswerten‘ Modellen“.  www.oeamtc.at

medianet Inside Your Business. Today.

Frost & Sullivan Studie

Telematik-Boom Frankfurt. Der Europamarkt für Telematik in leichten Nutzfahrzeugen (sogenannte LCVs) ist laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan noch weitgehend unerschlossen. Die Durchdringungsrate liegt bei den 29 Mio. in Europa bertriebenen, leichten Nutzfahrzeugen demnach erst bei 6,2 Prozent, was laut Frost & Sullivan enorme Marktchancen für Telematik-Anbieter und Original Equipment Manufacturers (OEMs) darstellt. Vor allem maßgeschneiderte Lösungen hätten große Potenziale, laut Studie soll der Marktumsatz von 1,10 Mrd. € im Jahr 2012 voraussichtlich auf 3,10 Mrd. € im Jahr 2019 ansteigen.

medianet rankingweek 2013

Nur noch wenige Wochen! Die neue medianet rankingweek Das Branchenranking von Medien, Agenturen, Handel, Marken und Dienstleistern.

Markteintritt von OEMs

© Panthermedia.net/Wojciech Kaczkowski

Da die Hardwarekosten stetig sinken, bieten mehrere Aftermarket-Anbieter Finanzierungsmodelle ohne Einstiegskosten an, um den Einsatz von Telematik in LCVs anzukurbeln. Dabei verteilen sie die Kosten für Hardware und Dienstleistungen über die vereinbarten Vertragslaufzeiten. „Der Markt, der hauptsächlich von diesen unabhängigen Anbietern von Telematik-Lösungen im AftermarketBereich beherrscht ist, erlebt derzeit den Markteintritt von OEMs, die Lösungen bieten, die durch Garantieleistungen abgedeckt und durch Händlernetze unterstützt werden“, sagt Frost & Sullivan Automotive and Transportation Industry-Analyst Niranjan Manohar. „Diese Systeme sind auf Basis modularer Finanzierungsmodelle verfügbar und ermöglichen den Kunden, die Modelle per Up- oder Downgrade an ihre Qualitätsanforderungen anzupassen.“    www.frost.com

Erscheinungstermin: 13. Dezember 2013 Format: Ganze Seite (210 mm breit x 280 mm hoch, 3 mm Überfüller) Druckunterlagenschluss: 18.11.2013 vertriebene Auflage: 126.000 Stück (Print & Digital) Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! per mail: office@medianet.at telfonisch: +43 1 919 20 - 2225

Telematik-Dienste in leichten Nutzfahrzeugen werden immer beliebter.


I n n ovat i o n & U m w e lt

64 – automotivebusiness

Freitag, 18. Oktober 2013

eCarTec Drei Tage lang (15. bis 17. Oktober) stand die Messe München ganz im Zeichen der Elektromobilität

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Viele Produktneuheiten auf Elektro-Branchentreff

© Panthermedia.net/Andrea Lehmkuhl

RWE steigt auf die E-Tankstellen-Bremse

Veranstalter zeigten sich mit Zahl der Besucher, aber auch Qualität & Quantität der Aussteller, zufrieden. München. Unter dem Motto „Connecting Mobility Markets“ fand von 15. bis 17. Oktober die eCarTec Munich wieder auf dem Gelände der Messe München statt. Mit ihren Themenschwerpunkten „Electric Vehicles“, „Powertrain & Electronics“, „Energy Storage“, „Energy & Infrastructure“, „Maintenance & Spareparts“, „Mobility Concepts & Finance“, „CarIT – sMove360°“ sowie „Materialica – Leichtbau“ war auf dem Branchentreff die komplette Bandbreite der Elektro- und Hybridmobilität von einzelnen Materialkomponenten über Batterien und Ladesysteme bis hin zu Mobilitätskonzepten und Elektrofahrzeugen aller Art vertreten. Dementsprechend rege war auch das Zuschauerinteresse, bei den Messeveranstaltern zeigte man sich auch mit Quantität und Qualität der Aussteller zufrieden.

Die Einführung von E-Autos hinkt laut RWE den Erwartungen hinterher.

Düsseldorf/Essen. Angesichts des schleppenden Umstiegs der Autofahrer auf Elektro-Fahrzeuge drückt der deutsche Energiekonzern RWE beim Ausbau seines Strom-Zapfsäulen-Netzes auf die Bremse. „Wir haben das Tempo etwas gedrosselt, weil sich der Markt langsamer entwickelt hat“, sagte der Leiter des Bereichs Vertrieb Elektromobilität bei RWE, Marcus Groll. RWE habe weniger öffentliche Ladepunkte gebaut, als ursprünglich geplant.  www.rwe.com

Tedrive Steering für iHSA ausgezeichnet Heerlen. Für seine intelligente hydraulische Lenkunterstützung iHSA zeichnet Frost & Sullivan Tedrive Steering Systems mit dem Preis „Europe Frost & Sullivan Award for Product Leadership 2013“ aus. Das iHSA-Modul ermöglicht die Anbindung von Fahrerassistenzsystemen an das Lenkgetriebe einer hydraulischen Lenkung. Funktionen wie Spurhalteassistent, Seitenwindkompensation, Anhängerstabilisierung und Rangierhilfe via Joystick können so auch in Fahr­zeugen sowohl mit hydraulischer Kugelumlauf- also auch mit Zahnstangenlenkung angeboten werden. Das Modul kombiniert damit die Vorteile elektrischer Lenkungen mit denen konventioneller hydraulischer ­Lenksysteme.  www.td-steering.com

Anschauen und ausprobieren „Es freut uns sehr, dass wir in diesem Jahr im Bereich der Automobilhersteller die führenden Global Player gewinnen konnten“, sagte Robert Metzger, Geschäftsführer der MunichExpo Veranstaltungs GmbH und Organisator der eCarTec Munich 2013. „Das Besondere für unsere Besucher ist dabei, dass die Fahrzeuge auf der eCarTec nicht nur auf den Ausstellungsständen bestaunt werden können, sondern auf unserer messeeigenen Teststrecke – der eCarLiveDrive – auch gleich selbst getestet und gefahren werden können.“ Und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. So präsentierte sich etwa Toyota mit seinen aktuellen Hybrid-Modellen im Rahmen seiner Roadshow „I

Fiat 500L jetzt auch mit Erdgas-Antrieb

© MunichExpo

Moritz Kolar

Bei der eCarTec in München drehte sich Mitte Oktober alles rund um Elektroautos, E-Fahrzeugkomponenten und Leichtbau.

like hybrid“ auf der eCarTec Munich. Neben einer umfangreichen Testflotte zeigte Toyota auf seiner 1.000 m� großen Ausstellungsfläche im Freigelände verschiedene Infocounter, die die Besucher über zentrale Themen rund um die umweltschonende und energiesparende Antriebstechnik von Toyota informierten. Weitere Aussteller auf der eCarTec Munich 2013 im Bereich „Electric Vehicles“ waren unter anderem Nissan, Mitsubishi und Tesla.

Innovative Ladestation Als führender Hersteller für Ladestationen präsentierte ABB auf der eCarTec seine CCS-DC-Schnellladestation Terra 53 C. Das System ist die erste Gleichstrom-Schnellladestation mit 50 kW gemäß dem

Leichtbau macht Fortschritte Die „Materialica 2013 – Lightweight Design for New Mobility“ war als Parallelmesse der eCarTec Munich das Top-Event für materialgetriebene und zulieferorien-

tierte Produktinnovationen und widmete sich dem Innovationsfeld des Leichtbaus. Als langjähriger Aussteller präsentierte hier auch in diesem Jahr wieder Röchling Automotive seine zukunftsweisenden Leichtbaulösungen für Elektrofahrzeuge. Das von Röchling Automotive entwickelte Materialkonzept stratura vereinigt in einem einzigen Bauteil Funktionen, die bislang dem Teppichboden, der Blechkarosse oder der Unterbodenverkleidung zukamen, und ermöglicht so nicht nur ein geringeres Gewicht, sondern auch mehr Komfort, mehr Sicherheit und weniger Kosten. Daneben stellten unter anderem auch Unternehmen wie Plasmatreat, Secar Technologie, CeramTec und ThyssenKrupp zu diesem Themenbereich aus.  www.ecartec.de

Volkswagen Neue Blue Motion Check-App ermittelt umweltschonendste und kostengünstigste Antriebsalternative

App hilft bei der Wahl des richtigen Antriebs

© Fiat

Wolfsburg. Mit der neuen Volkswagen Blue Motion Check-App können sich Fuhrparknutzer und Privatpersonen via Smartphone informieren, mit welchem Antrieb sie ihr künftiges Fahrzeug am umweltschonendsten und kostengünstigsten

ausrüsten. Die App ermittelt ein persönliches Fahrerprofil und vergleicht den Verbrauch sowie den CO2-Ausstoß des aktuellen Fahrzeugs mit den Werten nachhaltiger Antriebsformen. Zudem berechnet die App, wie viel CO2 durch den

Der CO2-Ausstoß des neuen Fiat 500L liegt bei 105 Gramm/Kilometer.

Einsatz nachhaltiger Antriebe eingespart werden kann, wie groß die max. Reichweite ist und wie hoch die jeweiligen Kosten sind. Eine weitergehende Analyse und Beratung erfolgt auf Wunsch beim Volkswagen-Partner vor Ort. Die kostenlose App ist ab sofort für Smartphones mit den Betriebssystemen iOS und Android verfügbar.

Neue Vergleichsmöglichkeit

© Volkswagen

Turin. Der Fiat 500L ist ab sofort auch mit einem Motor zu haben, der wahlweise mit Erdgas oder Benzin fährt. Damit ist der Fiat 500L Natural Power eines der schadstoffärmsten Fahrzeuge im Segment. Im Erdgasbetrieb beträgt der Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) nur 105 g pro km. Das Zweizylinder-Turbotriebwerk leistet im Erdgas-Betrieb 59 kW/80 PS beziehungsweise 62 kW/85 PS, wenn der Fahrer auf BenzinVersorgung umgeschaltet hat. Die beiden Tanks fassen insgesamt 14 kg Erdgas, die Reichweite im reinen Erdgas-Betrieb liegt damit bei mehr als 300 km.  www.fiat.it

Combined Charging System (CCS), die mit allen derzeit erhältlichen und zukünftigen Modellen europäischer Elektrofahrzeuge kompatibel ist. Aufgrund der schnellen Ladezeit von 15 bis 30 Min. eignet sich Terra 53 C sehr gut zum Beispiel für Autobahnraststätten, Knotenpunkte in städtischen Gebieten und Parkplätze gewerblicher Fuhrparkbetreiber. Weiters waren unter dem Themenschwerpunkt auch Produkte von Qualcomm, Mennekes, RWE und Vattenfall zu sehen.

Die App vergleicht das Fahrverhalten mit den Verbrauchswerten anderer Fahrzeuge.

Mit Start der App auf dem Smartphone werden via GPSSignal automatisch die Fahrdaten erfasst. Diese kombiniert die App mit Informationen zu Kraftstoffkosten und Emissionen des aktuellen Fahrzeugs, die über den deutschen Autofahrerclub ADAC bereitgestellt werden. Außerdem ermittelt sie die verbleibende Reichweite des Wagens. Die mobile Anwendung analysiert alle Daten und vergleicht sie anschließend mit den Profilen von nachhaltigen Elektro-, Plug-in Hybrid- und Erdgasfahrzeugen sowie dem TDI BlueMotion von Volkswagen. So können Nutzer vergleichen, wel-

cher Antrieb ihnen das größte Einsparpotenzial bietet. Eine weitere Funktion zeigt den Fahrradius des persönlichen Ausgangspunkts an. Da die maximalen Reichweiten der verschiedenen Antriebsformen variieren, informiert die App außerdem in Echtzeit darüber, wie groß die verbleibende Reichweite eines nachhaltigen Antriebs nach der zurückgelegten Strecke noch wäre.

Weiterer Rollout geplant Ist die mobile Anwendung aktiviert, läuft sie ständig im Hintergrund auf dem Smartphone weiter. Eine aussagekräftige Analyse der eigenen Fahrgewohnheiten kann nach einem Zeitraum von zwei bis vier Wochen erstellt werden. Detaillierte Auswertungen beim Volkswagen-Vertragshändler sind in Deutschland ab November möglich. Sämtliche Daten werden anonymisiert und lassen keine Rückschlüsse auf den einzelnen Fahrer zu. Ein Rollout in europäische Märkte ist geplant.  www.volkswagen.com


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