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Freitag, 7. dezember 2012 – 55

steigende verkaufszahlen

erfolg durch attraktivität

BMW legt in China weiter zu und fährt die 3er-Produktion in München hoch  Seite 57

Forschungsprojekt E-Mobile Power Austria präsentiert aktuelle Ergebnisse  Seite 59

© Verbund

© EPA

automotivebusiness active hybrid 3 bmw setzt seine flotte unter strom

© BMW

Autoindustrie wird zur 2-Klassen-Gesellschaft

© RAI Amsterdam

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© Hans Peter Reichartz/pixelio.de

Amsterdam. Die Schieflage des europäischen Nutzfahrzeugmarkts hat ein Messe-Opfer gefordert: Die Amsterdamer „AutoRai“ hat dieser Tage ihren geplanten Messetermin für April 2013 wegen der Wirtschaftskrise abgesagt. Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass die alle zwei Jahre stattfindende AutoRai abgesagt wird. „Durch die Wirtschaftskrise stehen Importeure und Zulieferer unter starkem Druck“, sagte der Direktor der Organisation, Olaf de Bruijn.  www.rai.nl

© Panthermedia.net/Rukanoga

Wien. Die an der Frankfurter Börse notierte, auf Kfz- und Autohändlerfinanzierung spezialisierte Wiener Autobank AG ist in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres in die Verlustzone gerutscht. Das Periodenergebnis der ersten neun Monate belief sich auf minus 605.000 € nach plus 543.000 € in der Vorjahresperiode. Die Betriebserträge schrumpften auf 6,8 Mio. nach 7,2 Mio. € und das Betriebsergebnis ging auf 46.000 € nach 817.000 Euro zurück.    www.autobank.at

© EurotaxGlass’s/Gerry Rohrmoser

Ernst & Young Laut einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungs­ gesellschaft verschieben sich zusehends die Gewichte in der Automobilindustrie. Einige europäische Hersteller könnten den Anschluss verlieren.  Seite 56 Porsche Der Automobilhersteller bleibt Deutschland treu

US-Automarkt Verkäufe legen im November deutlich zu

Auf absehbare Zeit will Porsche eigene Fahrzeuge nicht im Ausland produzieren.

Stuttgart. Porsche-Chef Matthias Müller erteilt einer Fertigung im Ausland eine Absage. „Wir sind ein deutsches Unternehmen – und für uns hat es schon einen Wert, sagen zu können, das Auto wurde entwickelt und produziert in Deutschland“, sagte Müller. „Das gilt auch für unsere Kunden, in besonderem Maße für jene im Ausland.“ Das klang vor einem guten Jahr noch anders, als Müller laut über eine Produktion in den USA und in China nachdachte, wenngleich nicht unbedingt in einem eigenen Werk, wohl aber als Untermieter etwa in einer Fabrik der Konzernmutter VW.  www.porsche.com

Amerikaner feiern Vierjahreshoch

© CAR

Wien. Carsharing gilt als einer der ganz großen Mobilitätstrends. Das Angebot steigt, die Nachfrage auch? „In unserer aktuellen Umfrage von ‚EurotaxMarketResearch‘ hat sich dieser Trend interessanterweise nicht durchsetzen können“, so Max A. Weißensteiner, Generaldirektor von EurotaxGlass’s Österreich (Foto). Demnach schlossen mehr als die Hälfte (55%) der Befragten dieses Konzept für sich gänzlich aus, 23% können sich Carsharing gut vorstellen und 22% nur zusätzlich zum eigenen Auto. www.eurotax.at

© EPA

„Made in Germany“ sehr wertvoll

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht den US-Automarkt weiter positiv.

Washington. Die US-Automobilindustrie markiert mit ihren Absatzzahlen für November den besten Wert seit vier Jahren. Gegenüber dem November des Vorjahrs haben die Autokäufe um satte 15% zugelegt und ist die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge von 994.000 auf 1,14 Mio. geklettert. Im kommenden Jahr soll es laut dem deutschen Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer von der Uni DuisburgEssen zwar weiter nach oben gehen, allerdings gemäßigter als zuletzt. „Damit wird der Automarkt in den USA das Niveau erreichen, auf dem er sich schon vor der Krise bewegt hat.“  www.uni-due.de


C ov e r

56 – automotivebusiness

Kommentar

Tuning macht den Unterschied

Freitag, 7. Dezember 2012

Ernst & Young Laut einer Studie der Unternehmensberatung entwickelt sich die Autoindustrie zur Zweiklassengesellschaft

Südeuropäer drohen den Anschluss zu verlieren

Abstand von PSA, Renault & Fiat zu deutschen, asiatischen und US-Branchenriesen wird immer größer. der Leidenszeit und zu einer Vertiefung der Krise.

Jürgen Zacharias

Skoda Museum renoviert

© Skoda

Neueröffnung

Das Skoda-Museum wurde nach dem Umbau nun wiedereröffnet.

Mlada Boleslav. Der tschechische Automobilhersteller Skoda hat vor wenigen Tagen sein völlig neu konzipiertes Museum am Stammsitz in Mlada Boleslav wiedereröffnet. Besuchern bietet sich nun auf mehr als 1.800 m� Aussellungsfläche in ehemaligen Produktionshallen eine Zeitreise durch die 117jährige Unternehmensgeschichte. Eine spezielle Note erhält das Museum durch das neue und vielfältig nutzbare Veranstaltungszentrum „Laurin & Klement Forum“ sowie das Café-Restaurant „Vaclav“. Der gesamte Umbau dauerte rund neun Monate.  www.skoda-auto.com

Mit dem Rücken zur Wand

Hyundai entgegen dem Trend Von der Schwäche auf dem westeuropäischen Absatzmarkt waren vor allem die südeuropäischen und US-amerikanischen Konzerne betroffen: Fiat, PSA und Renault haben in Westeuropa 15% weniger Pkw als im Vorjahr verkauft, bei den US-Konzernen lag das Minus sogar bei 17%. Die deutschen und japanischen Hersteller verbuchten ebenfalls Rückgänge, allerdings nur um fünf beziehungsweise sechs Prozent. Lediglich die südkoreanischen Hersteller Hyundai und Kia konnten sich dem Negativ-Trend entziehen und steigerten ihren Absatz in Westeuropa um sieben Prozent. Während die amerikanischen und asiatischen Autobauer ebenso wie die deutschen Hersteller ihr Minus in Europa auf anderen Märkten mehr als nur wettmachen

Europa ist insgesamt im Minus, Hyundai Kia konnte trotzdem um 7 Prozent wachsen.

und zwischen 10 und 20% wachsen konnten, blieb die Bilanz der vornehmlich auf Europa konzentrierten Hersteller PSA, Renault und Fiat (ohne Chrysler) verhagelt: Die Verkaufszahlen des Trios sind im dritten Quartal um vier Prozent zurückgegangen und der Umsatz gar um sieben Prozent.

gend alles tun, um die Kapazitäten massiv herunterzufahren – das schließt auch komplette Werksschließungen mit ein. Unausgelastete Fabriken kosten enorm viel Geld – Geld, das die Unternehmen nicht haben.“ Derzeit scheuten sich die meisten betroffenen Konzerne aber, die notwendigen Schritte einzuleiten – aus Sorge vor dem Imageschaden, aber auch angesichts des massiven politischen Drucks, auf Stellenstreichungen zu verzichten. „Die Unternehmen verlieren Zeit und rutschen nur noch tiefer in die Krise“, warnt Fuß. Letztlich führe das Aufschieben der Entscheidungen nur zu einer Verlängerung

2013 weiteres Krisenjahr Eine Entspannung der Lage in Europa erwartet Peter Fuß, Partner bei Ernst & Young, vorerst nicht – im Gegenteil: „Wir stehen vor mindestens einem weiteren Krisenjahr in Europa. Die europäischen Volumenhersteller müssen jetzt drin-

Die schwierige Lage der südeuropäischen Hersteller sieht Fuß mit Sorge: „Das weitere Auseinanderdriften birgt erheblichen Sprengstoff. Die deutschen, koreanischen und japanischen Hersteller haben die Finanzkraft, die europäische Krise durchzustehen – die Südeuropäer stehen hingegen mit dem Rücken zur Wand.“ Neben sinkenden Absatzzahlen und stark rückläufigen Gewinnen kämpfen diese mit deutlich höheren Refinanzierungskosten. „Die deutschen Hersteller profitieren von dem niedrigen Zinsniveau und können sich problemlos refinanzieren. Sie können den Kunden daher sehr günstige Finanzierungskonditionen anbieten, ohne ihre Marge zu belasten – ein erheblicher Wettbewerbsvorteil.“ Die europäischen Volumenhersteller hingegen sind gezwungen, Rabatte zu gewähren und Verluste in Kauf zu nehmen, um wenigstens die Verkaufszahlen einigermaßen stabil zu halten. „Einige europäische Hersteller drohen an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit zu gelangen“, fasst Fuß zusammen.

Gewichte verschieben sich Mehr noch, als vor allem der chinesische Markt in den kommenden Jahren wieder an Dynamik gewinnen soll und damit das Abstand zu den dort engagierten Herstellern noch größer wird. „Die Gewichte verschieben sich daher weiter“, sagt Fuß. „China und auch Nordamerika gewinnen immer stärker an Bedeutung, während Europa auf absehbare Zeit ein Resktrukturierungsfall bleibt.“  www.ey.com

Volkswagen Der deutsche Automobilhersteller investiert in den kommenden drei Jahren insgesamt 50,2 Mrd. Euro

Mit Milliardeninvestitionen an die Weltspitze Wolfsburg. Neue Rekordinvestitionen sollen Europas größten Autobauer Volkswagen im Wettbewerb um die Weltspitze auf Kurs halten. Der Aufsichtsrat des Konzerns hat vor wenigen Tagen in Wolfsburg den Weg für ein 50,2 Mrd. € schweres Programm frei gemacht. Die Summe, die mehr als dem Vierfachen des Betriebsgewinns im vergangenen Jahr (11,3 Mrd. €) entspricht, fließt bis zum Jahr 2015 ins weltweite Werksnetz und in neue Technologien. 60% der Sachinvestitionen sollen dabei allein auf die 27 deutschen Standorte entfallen.

Mittel nochmals gewachsen „Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds investieren wir mehr als jemals zuvor“, sagte VW-Chef Martin Winterkorn. 2011 hatte Volkswagen ein Ziel von rund 62,4 Mrd. € ausgegeben – dieser Wert bezog sich jedoch auf insgesamt fünf statt drei Jahre. Im Vergleich zur letzten Langfristplanung wuchsen die Mittel nun im Schnitt noch einmal von 12,5

auf 16,7 Mrd. € pro Jahr. In den wichtigsten Markt China will VW jährlich nach bisher 2,8 künftig rund 3,3 Mrd. € stecken. Von Jänner bis Oktober setzten die VW-Marken im Reich der Mitte 2,26 Mio. Autos ab – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs um fast ein Fünftel.

runde Sache.“ In Brasilien sei eine neue Fahrzeuggeneration geplant, die VW-Werke und die geplante Audi-Fabrik in Mexiko kämen voran und in China gebe es eine „beträchtliche Volumenerhöhung“, sagte Osterloh.

„Runde Sache“ für Konzern

Für die Entwicklung sollen binnen drei Jahren konzernweit ins-

Betriebsratschef und Aufsichtsratsmitglied Bernd Osterloh sieht die Balance zwischen hohem Wachstum in Asien und Amerika und der Sicherung deutscher Jobs gewahrt – gerade angesichts der massiven Absatzkrise in Westeuropa. „Diese Planung ist eine Zukunftsaussage für Deutschland“, sagte er der Deutschen PresseAgentur (dpa). „Es gibt eine Stärkung der Komponenten, sie werden weiter auch ins Ausland geliefert“, erklärte Osterloh mit Blick auf die internen Warenströme mit Motoren, Getrieben oder Achsen. „Wir profitieren so auch von Investitionsentscheidungen anderer Standorte – eine

Alternativ-Antriebe im Fokus

gesamt 10,6 Mrd. € ausgegeben werden. Neben den hohen Kosten für den Modularen Querbaukasten (MQB), der aktuell schon beim Audi A3 und Golf 7 zum Einsatz kommt, gehören dabei alternative Antriebe zu den wichtigsten Posten. Bei MAN rollt zudem eine neue LkwGeneration an den Start. In der Finanzplanung ist jetzt auch die Tochter Porsche enthalten.  www.volkswagen.com

© EPA

A

utos haben es seit jeher verstanden, auf der emotionalen Ebene Reaktionen bei Fahrern oder Betrachtern auszulösen. Entweder ein Fahrzeug gefällt oder eben nicht, dazwischen gab und gibt es nicht viel Spielraum, bloß die Rahmenbedingungen verschieben sich zusehends: Reichte vor 100 Jahren die bloße Möglichkeit der individuellen Fortbewegung, damit ein Fahrzeug ins Auge stach, mussten sie mit der Zeit immer bequemer und besser ausgestattet werden; auch mit optischen Verbesserungen oder Neuerungen konnten die Hersteller punkten. Seit Jahren scheint diese Zeit der DesignRevolutionen allerdings vorbei, in Zeiten des optischen Einheitsbreis quer durch alle Hersteller sind es zusehends Kleinigkeiten, die über ‚Daumen hoch oder runter‘ entscheiden. Kleinigkeiten, wie sie in der deutschen Ruhrgebietsmetropole Essen derzeit eine ganze Messe füllen: Auf der dortigen ‚Motor Show‘ ist gerade jetzt der Tuning-Bär los und werden sich mit dem Schließen der Pforten am Sonntag knapp 350.000 Besucher an Leichtmetallrädern, sportlichen Fahrwerken, monströsen Auspuffanlagen oder futuristischen Spoilern erfreut haben. Die Hoffnung auf mehr Individualität treibt laut einer Umfrage der Messeveranstalter die Mehrheit der Tuning-Fans an; was die Hersteller nicht bieten, muss man eben selbst umsetzen. Oder?

Frankfurt. Trotz der aktuellen Krise auf dem europäischen Automarkt: Die weltweit führenden Automobilhersteller sind weiter auf Wachstumskurs. Im dritten Quartal verzeichneten sie laut einer aktuellen Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young ein Umsatzplus von 13%, die Gewinne stiegen sogar um 21% und auch bei den Absatzzahlen ist das Plus mit 7% ansehnlich. Das klingt auf den ersten Blick durchaus zufriedenstellend und ist es für die eine Hälfte der Hersteller auch – die andere Hälfte kämpft laut Ernst & Young währenddessen mit sinkenden Verkaufszahlen, was langfristig die bereits begonnene Spaltung der Automobilindustrie in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft weiter beschleunigen könnte.

© Kia

Jürgen Zacharias

VW-Chef Martin Winterkorn will auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten investieren.


Freitag, 7. Dezember 2012

H e r s te l l e r & Z u l ie f e r e r

automotivebusiness – 57

BMW Der deutsche Automobilhersteller freut sich über weiter steigende Verkaufszahlen in China und zieht die „3er“-Produktion in München an

Münchner halten Wachstum hoch Moritz Kolar

Peking. BMW erwartet im Boommarkt China auch in den kommenden Jahren zweistellige Zuwachsraten beim Fahrzeugabsatz. Der Münchener Autobauer profitiert davon, dass teure deutsche Limousinen und Geländewagen in China mit steigendem Wohlstand der Bevölkerung weiterhin gefragt sind, auch wenn die Nachfrage etwas an Schwung verloren hat.

Seit neun Jahren am Markt „Wir haben bisher eine Million Autos in China verkauft; wir werden uns bemühen, eine weitere Million in den kommenden drei Jahren zu verkaufen“, sagte Duan Jianjun, stellvertretender BMW-Verkaufschef vor Ort, dem Internet-Portal ‚Sohu.com‘ auf der Autoschau in Guangzhou. BMW startete in China 2003 mit dem lokalen Autobauer

Brilliance ein Gemeinschaftsuntergegenüber Sohu.com an, dass ein nehmen. Mit einem zweiten Werk Auto nur für den chinesischen im Nordosten Chinas, das in diesem Markt geplant sei; weiter wollte er Jahr eröffnet wurde, soll die Fertisich nicht äußern. gungskapazität bis Ende 2013 auf Unabhängig von China freut 300.000 Autos pro Jahr erhöht wersich BMW auch auf den anderen den. Von Jänner bis Oktober konnMärkten über steigende Verkaufste BMW in China seine Verkaufszahlen und will daher die Produkzahlen um 35% steigern. tion in München deutlich steigern. Von 14,5 Mio. verkauften Fahr„Im ersten Halbjahr 2013 wird zeugen entfielen 2011 in China BMW zwölf Sonderschichten im rund eine Mio. auf die Nobelklasse, Werk München fahren, wo der fast drei Viertel davon stammten BMW ‚3er‘ gebaut wird“, sagte der von den drei deutschen HerstelGesamtbetriebsratsvorsitzende lern Audi, BMW und Mercedes. Manfred Schoch. So würden rund Der Vizepräsident von des BMW6.000 Autos zusätzlich gebaut, weil Gemeinschaftsunternehmens in sich das Modell so gut verkaufe. China, Daniel Kirchert, kündigte  1 28.11.12 www.bmwgroup.com bey.business.medianet216x288-7.12.12_Layout 15:14 Seite 1

© EPA

Im ersten Halbjahr 2013 sollen zusätzliche 6.000 Fahrzeuge gebaut werden.

BMW will in China weiter jährlich im zweistelligen Prozentbereich wachsen.

ACEA Keine Steuergelder

Aus eigener Kraft Brüssel. Europas Automobilhersteller wollen die wegen der Absatzkrise drohenden Werksschließungen ohne direkte staatliche Beihilfen über die Bühne bringen. Zwar werbe die Branche um Verständnis für mögliche Einschnitte in der Produktion, teilte der Verband der europäischen Autobauer, ACEA, mit, aber „wir verlangen explizit keine Steuergelder, um Kapazitätsanpassungen zu finanzieren, die einige Fahrzeughersteller möglicherweise anstreben“, heißt es vonseiten des Branchenverbands. Von der EU können die Hersteller, deren Autofabriken einer Studie zufolge aktuell zum Teil nicht einmal zu 50% ausgelastet sind, laut EUIndustriekommissar Antonio Tajani ohnehin keine neuen Finanzhilfen erwarten.  www.acea.be

VDA Hersteller erfolgreich

Wissmann-Lob

Berlin. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), ist von der Potenz der deutschen Autobauer überzeugt. Trotz der europäischen Staatsschuldenkrise sieht er den Weltmarkt weiter auf Wachstumskurs und dabei insbesondere für die deutschen Hersteller gute Chancen. „Wir sind gut aufgestellt, unser Pkw-Weltmarktanteil liegt derzeit bei rund 20 Prozent und wächst insbesondere im PremiumSegment in den USA und Fernost weiter an.“  www.vda.de

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VDA-Präsident Wissmann sieht Deutschlands Autobauer „gut aufgestellt“.

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Modell & Handel

58 – automotivebusiness

short

Flacher, schneller und mit noch mehr Leistung

Freitag, 7. Dezember 2012

E-Auto Nach den Active Hybrids 5 und 7 tritt nun auch der 3er BMW mit elektrogeneriertem Doppelantrieb auf

Der Bayern Interpretation des Hybridzeitalters

© EPA

Gewohnter BMW-Spaß und Hybridantrieb schließen sich nicht aus, wie der Active Hybrid 3 beweist.

© Daimler

Offroad-Luxusliner geht in die nächste Runde

Die neue GL-Klasse: Als „GL 350 BlueTec“ ab 83.100 Euro zu haben.

Stuttgart. Frisch mit dem „­Goldenen Lenkrad 2012“ ­dekoriert, präsentiert sich die neue GL-Klasse ab sofort in den Verkaufsräumen. Die ­Modelle des neuen GL bieten zahlreiche Ausstattungen, die beim Vorläufer nicht oder nur gegen Aufpreis lieferbar waren. Erstmals ist die GL-Klasse auch in der High-PerformanceVariante GL 63 AMG zu haben. Die neue GL-Klasse ist in drei Leistungsstufen, als GL 350 BlueTec 4Matic mit 258, als GL 500 4Matic BlueEfficiency mit 435 PS und als Topmodell GL 63 AMG mit 557 PS und 760 Nm Drehmoment, zu haben.  www.mercedes.at

Bei der 3er-Reihe beginnt das Hybrid-Vergnügen auf hohem Anschaffungspreis-Niveau, dient als Basis doch schon ein 335i.

Ready to go

Fuhre mit Verve vorwärtszuschieben. Wieder geladen wird die Batterie durch Rekuperationsenergie; dass energetisch beim Bremsen mehr passiert, als bloß das Fahrzeug zu verzögern, lässt einen das Pedal im Fahrbetrieb stets deutlich spüren. Braucht man die volle Power, etwa auf der Autobahn, dann hilft der Elektro-Murl dem Verbrenner sozusagen on Top, was beim Einsatz aller Kräfte zu einer Systemleistung von 340 PS führt, dem serienmäßigen 306 des als Basis dienenden 335er-Motors also satte 34 Pferde draufpappt. Das stofft dann schon schön an, von den fünfeinhalb Litern Verbrauch, die einem der Prospekt verspricht, ist man dann aber auch eine gehörige Ecke entfernt; mit rund sieben

So startet man also im 3er bloß den Batterieantrieb und wird von einem „Ready“ im Armaturenbrett dazu ermuntert, lautlos loszudüsen. Tut man dies im so getauften „Eco-Pro“-Modus, dann funktioniert das auch ein Weilchen lang, weil man dann einen imaginären Gummizug ums Gaspedal hinauf zum Lenkrad oder sonst einem Begestigungspunkt gespannt wähnt, der einen vom bösen Angasen abhält. Belässt man das Auto aber im – durch eine Wippe neben dem Automatikhebel abrufbaren – Comfortmodus oder gar in einem der Sport-Modi, so meldet sich sehr bald der brave Benziner zum Dienst und unterstützt das Akkutriebwerk beim Drang, die ganze

Litern gibt er sich dann zwar noch immer bescheiden, ganz so grün wie man gern will, ist das dann aber nimmer.

Pedalstreicheln Aber mit einem Hybriden unterm Hintern entwickelt man selbst als ungestümer Gasfuß sowieso gern neue Skills. So ist es erste und wichtigeste Herausforderung, möglichst lang ohne Benziner-Einsatz dahinzustromen. Hat man darin schließlich etwas Übung, schafft man es bald nach jedem Ampelstopp, dass die Automatik in die zweite Schaltet. Was einem dann den zu erreichenden 50er wirklich schnell vorkommen lässt, ein Gefühl, das uns die japanischen Hybriden mit ihren

CVT-Getrieben nie vergönnten. Spätestens wenn sich hinter einem eine Kolonne aufgefädelt hat, steigt man dann eh wieder ins Gas und lässt den Benziner kommen. Oder aber man steht selbst im Stau – dann lässt sich das verbrennungsfreie Dahingleiten trefflich üben, bis die Batterie leer ist.

Teures Vergnügen Der satte Einstiegspreis von 55.910 € macht den Active Hybrid 3 eher zum Angebot für Early Adopters denn zum Schnäppchen für umweltbewusste Business-Leute. In Erinnerung behalten sollte man dabei aber auch, dass der 335i solo auch schon 3er-Oberklasse wäre.  www.bmw.at

Citroen C1 1,0 Exclusive Der kleine Citroen zeichnet sich durch viel Platz, Komfort und wenig Verbrauch aus

Kleiner Franzose mit toller Ausstattung Wien. Der C1 gehört bereits seit dem Jahr 2005 zum Produktportfolio von Citroen. Seit seiner Markteinführung wurde der kleine Franzose bereits mehr als 620.000 mal verkauft und zählt mit dem C3 und C4 zu den beliebtesten Modellen aus dem Hause Citroen. Im Frühjahr wurde der C1 einem umfangreichen Facelift unterzogen und verfügt nun über ein neues Frontdesign und in den höheren Ausstattungsstufen serienmäßig auch über ein LED-Tagfahrlicht und Nebelscheinwerfer

legbarer Rückbank 139 bis 700 l. Das Testfahrzeug verfügt über die neue Ausstattungslinie „Exclusive“, die äußerlich Nebelscheinwerfer, 14“-Leichtmetallfelgen und dunkel getönte hintere Seitenscheiben beinhaltet. Im Innenraum ist das „Exclusive“-Modell mit LederLenkrad und Lederschaltknauf, manueller Klimaanlage, Radio mit Connecting-Box und BluetoothFreisprecheinrichtung sowie

schwarz glänzenden Innenraumdekor-Elementen ausgestattet.

Drei gewinnt Angetrieben wird der C1 von einem 3-Zylinder-Benzinmotor. Mit einer Leistung von 50 kW/68 PS und einem Drehmoment von 96 Nm hat der Motor keine große Mühe, den nur 830 kg schweren Citroen C1 anzutreiben. Man darf sich

Exklusiv-Linie Überraschend ist das umfangreiche Platzangebot im kleinen C1. Vorn finden Fahrer und Beifahrer wirklich ausreichend Platz, man fühlt sich in keiner Weise beengt, die Kopffreiheit ist außerordentlich gut. Der C1 ist wahlweise mit drei oder fünf Türen zu haben. In der fünftürigen Version gelingt der Einstieg für die Heckpassagiere bequem, auch in zweiter Reihe hat man ausreichend Platz. Das Kofferraumvolumen beträgt dank um-

© Citroen

L.A. Porsche feiert auf der „Los Angeles Auto Show 2012“ die Weltpremiere des neuen „Cayman“. Flacher und gestreckter, leichter und schneller, effizienter und stärker als zuvor stellt sich die dritte, neu entwickelte Generation des Cayman der Öffentlichkeit vor. Längerer Radstand, breitere Spur und größere Räder steigern die Fahrdynamik des Mittelmotor-Sportwagens auf ein in dieser Klasse konkurrenzloses Niveau. Der neue Zweisitzer ist nach dem 911 Carrera und dem Boxster die dritte Sportwagen-Modellreihe von Porsche mit innovativer Leichtbaukarosserie. Je nach Modell und Ausstattung ist der neue Cayman bis zu 30 kg leichter und verbraucht bis zu 15% weniger Kraftstoff auf 100 km als der jeweilige Vorgänger – trotz höherer Motor- und Fahrleistungen. Die neue Generation des zweisitzigen MittelmotorSportwagens debütiert in den zwei klassischen Porsche Varianten Cayman und Cayman S. Das Basismodell wird von einem 2,7 l-Sechszylinder-Boxermotor mit 275 PS angetrieben, beschleunigt in 5,4 Sek. von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 266 km/h. Der Verbrauch nach NEFZ liegt, abhängig vom Getriebe, zwischen 7,7 l/100 km und 8,2 l/100 km. Der 3,4 l-Motor des Cayman S leistet 325 PS und schafft den Sprint auf 100 in 4,7 Sek.   www.porsche.at

Wien. Mittlerweile hat BMW ja quasi ein 1 bis 7 der Modellreihen vorzuweisen, der 4er kommt bald und einen 2er werden wir ja auch noch irgendwo auftreiben, in den nächsten Jahren. Rechnet man dann noch die diversen X-Modelle dazu, so stimmt es einen nachgerade nostalgisch, wenn man nun die Kompetenz des Hybrid-Antriebs bloß auf das klassische BMW-Modellgespann 3er, 5er und 7er verteilt (der Active Hybrid X6 fiel aus dem Programm). Nachdem es lange Jahre nur diversen Lexus-, Toyotaund Hondamodellen vorbehalten war, ein völlig lautloses, aber dennoch fahrbereites Fahrzeug nach Betätigen des Startknopfs bereitzustellen, können dieses klassische Automobilisten verwirrende Zauberkunststück nun auch BMWs. Und sie tun es, der Marken-DNA durchaus entsprechend, auf höchst sportliche Art und Weise.

© BMW

gregor josel

Der neue Porsche Cayman kommt im März ab 59.880 Euro.

In der Ausstattungslinie „Exklusive“ ist der Citroen C1 ab 11.650 Euro zu haben.

nun keine echten Beschleunigungsorgien erwarten, doch überrascht der C1 mit einer durchaus flotten Gangart, die er selbst bei voller Besetzung aufrecht erhält. Typisch Dreizylinder ist der Sound des C1, der mit seinem ungeraden „Spruch“ aber eigentlich sogar recht sportlich und charmant wirkt. Auch die Vibrationen im Stand sind in der Dreizylinderwelt nicht unbekannt, fallen aber nach den ersten paar Kilometern kaum noch auf. Das Dreizylinderkonzept setzt sich beim C1 allerdings in Sachen Verbrauch gekonnt in Szene. Die von Citroen angegebenen 4,3 l auf 100 km konnten im Test zwar nicht erreicht werden, doch ist der Citroen C1 im Vergleich zu zahlreichen anderen Fahrzeugen von diesem Werks-Wert gar nicht so weit weg und begnügte sich im Testverlauf mit rund 5,3 l auf 100 km, wovon rund 80% in der Stadt abgespult wurden. Ein Wert unter fünf Litern ist bei einem größeren Überlandanteil durchaus in Reichweite. Der Einstiegspreis für den C1 liegt bei 8.570 €.  (gj)  www.citroen.at


Freitag, 7. Dezember 2012

I n n ovatio n & U m we lt

automotivebusiness – 59

EMPORA Österreichs größtes kooperatives Forschungsprojekt präsentierte neue Ergebnisse zur E-Mobilität und entsprechenden Ladestationen

„System muss attraktiver werden“ Moritz Kolar

Wien. Der Erfolg der E-Mobilität steht und fällt für Wolfgang Anzengruber mit der Kundenorientierung und der Attraktivität des Systems. Es gelte, den zweifelhaften Charme einer „Birkenstocksandalentechnologie“ zu vermeiden, sagte der Verbund-Chef vor wenigen Tagen bei der Präsentation neuer Ergebnisse des Projekts „EMPORA“ (E-Mobile Power Austria), das größte kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekt in Österreich. Ziel des vom Verbund geleiteten Vorhabens sei es, „die Basis für die E-Mobilität in Österreich“ zu entwickeln, so Anzengruber.

Höhere Energieeffizienz Zurzeit testen 20 Kunden das Ladestationensystem, das die 22 Projektpartner in den vergangenen zwei Jahren entwickelt haben.

GM Kooperation mit Apple

Siri fährt bald mit Detroit. Apples Sprachassistent „Siri“ macht einen ersten Schritt ins Auto. Der US-Autoriese General Motors wird die iPhone-Funktion im kommenden Jahr in drei „Chevrolet“-Modelle integrieren. Autofahrer können in diesen Modellen dann Siri bei angeschlossenem iPhone per Druck auf einen Lenkradknopf auslösen, wie GM vor wenigen Tagen mitteilte. Dann kann man mit Sprachbefehlen Anrufe machen, die Musik aussuchen, ein Navigationsziel eingeben oder KalenderEinträge machen, ohne direkt auf das iPhone zugreifen zu müssen. Diverse Automodelle haben bereits eine eingebaute Sprachsteuerung, es ist jedoch das erste Mal, dass ein Autobauer Siri den Weg öffnet.  www.gm.com  www.apple.com

Honda E-Autos entwickelt

Prototyp im Test

© Honda

Tokio. Honda hat sein kleines Elektrofahrzeug „Micro Commuter Concept“, das auf der „Tokyo Motor Show 2011“ vorgestellt wurde, weiterentwickelt. Der Prototyp soll nächstes Jahr in Japan im Praxistest erprobt werden. Das 2,50 m lange Fahrzeug ist für Ballungszentren und Kurzstrecken konzipiert. Bei dem Pilotprojekt gilt es, die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten im Alltag – wie tägliche Kurzstreckenfahrten von Familien, aber auch von älteren Menschen – zu analysieren. Parallel werden die spezifischen Bedürfnisse von Lieferdiensten, Pendlern und Carsharing-Kunden untersucht.  www.honda.com

Der „Honda Micro Commuter Prototype“ soll rund 60 km Reichweite haben.

Die zentrale Forschungsfrage in dem Infrastruktur-Teil des Projekts sei die Koppelung der sich teilweise sprunghaft ändernden Erzeugungsraten erneuerbarer Energie mit dem Verbrauch an den Ladestationen, sagte der Leiter „Elektromobilität“ bei Siemens Österreich, Roman Bartha. Die aktuell etwa durch Windkraft oder Fotovoltaik erzeugte Strommenge muss vom System intelligent gemanagt werden – je nach Bedarf der einzelnen Ladestationen. Treten in der Nacht Spitzen in der Windkraftproduktion auf, könnten gezielt die Batterien der E-Autos von Kunden geladen

werden, die ihr Fahrzeug nicht akut benötigen; dadurch kann die Energieeffizienz erhöht werden.

Alltagstauglichkeit erhöhen Dass das System bereits funktioniert, zeige der Testbetrieb, so Bartha. Das Handy sendet den momentan 20 Endkunden Infos darüber, welche der in Graz, Wien und Umgebung befindlichen Ladestationen gerade frei sind. Mit einer Kundenkarte kann man die Station freischalten und das Auto laden. Die „intelligente Ladeinfrastruktur“ soll in Zukunft auch für weit mehr Benutzer funktionieren.

Für Verkehrsministerin Doris Bures liegt die Stärke des Projekts darin, „dass es aus Einzellösungen ein großes Ganzes“ mache. Auch für die Ministerin sind niedrige Einstiegsschwellen von Bedeutung; sicherstellen soll dies der um­fassende Ansatz des durch den ­Klima- und Energiefonds geförderten Projekts. Das Thema E-Mobilität werde jedenfalls auch in den kommenden Jahren einer der großen Schwerpunkte in der österreichischen Technologieförderung bleiben, kündigte Bures an.  www.verbund.com  www.siemens.at

© Verbund

Für Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber geht Erfolg der Technologie über verstärkte Kundenorientierung.

Verbund-Chef Anzengruber sieht E-Mobilität in Österreich „auf gutem Weg“.


R u n d u m s au t o

60 – automotivebusiness

Freitag, 7. Dezember 2012

EurotaxGlass’s Aktuelle Umfrage von EurotaxMarketResearch gibt Auskunft über Motive, Anreize und Entscheidungskriterien beim Autokauf

Altbewährtes in der Poleposition 65% der Befragten würden für neues Auto maximal 15.000 Euro ausgeben. Moritz Kolar

12_Anz_AT_medianet:Anzeige Messekatalog

28.09.2012

09:20

Wien. Wie wichtig bewerten Konsumenten Marke, Farbe, Sonderausstattung oder Antriebsart eines Autos bei einer Kaufentscheidung? Diesen Fragestellungen widmete sich EurotaxGlass’s Österreich im Rahmen einer aktuellen Umfrage von EurotaxMarketResearch. „Unsere aktuelle Umfrage hat nicht nur zu interessanten Erkenntnissen hinsichtlich der Kaufkriterien seitens Konsumenten geführt, sondern auch aktuelle Entwicklungen des Automarkts wie die konstant ansteigende Kurve des GebrauchtSeitewagenmarkts 1 bestätigt“, so Max

A. Weißensteiner, Generaldirektor von EurotaxGlass’s Österreich.

65% der Befragten würden sich zurzeit ein Fahrzeug bis maximal 15.000 € leisten. Davon wären sogar 44% nicht bereit, mehr als 10.000 € zu investieren. Dabei sind den Befragten gute Qualität und Sicherheit am wichtigsten, 16% erachten dies sogar als sehr wichtig. Verbrauch und attraktives Design reihen sich bei den Kaufkriterien auf die nächsten beiden Plätze. Immerhin für ein Zehntel ist das Markenimage sehr wichtig beim Autokauf, wodurch dieses fast denselben Stellenwert einnimmt wie Umweltfreundlichkeit. Geräumigkeit wird von immerhin 10% der Befragten als wichtig erachtet und reiht sich damit noch vor die Farbe und die PSLeistung. Die Autogröße erschien den Befragten am unwichtigsten, obwohl das Segment der Stadtwagen nach wie vor den Spitzenreiter bei den Neuzulassungen bildet.  www.eurotaxglass.at

Trend zum Gebrauchtwagen Bei den Ergebnissen sticht vor allem die Tatsache heraus, dass Altbewährtes groß geschrieben wird: In der Umfrage würden sich nur 44% der Befragten bei der nächsten Anschaffung eines Autos für einen Neuwagen entscheiden; hingegen würde immerhin mehr als die Hälfte (56%) auf einen Gebrauchtwagen zurückgreifen. Der Trend zum Gebrauchtwagenkauf wird auch in der Inves-titionsbereitschaft deutlich:

www.eberspaecher-standheizung.at

Finanzpolizei Bilanz 2012

NoVA im Fokus

Wien. Die Finanzpolizei hat mit ihren Schwerpunktkontrollen zum NoVA-Betrug heuer laut eigenen Angaben bereits 42,67 Mio. € lukriert. Demnach wurden 12.300 Fahrzeuge kontrolliert, bei 4.400 gab es Beanstandungen. Die NoVA kann – abhängig vom Verbrauch des Autos – bis zu 16% des Neuwerts ausmachen, dazu kommen Zuschläge für hohen CO2-Ausstoß. Vor allem bei teuren, leistungsstarken Spritfressern kann es sich für die Besitzer daher durchaus lohnen, ihr Auto im Ausland anzumelden und sich die NoVA zu sparen. Allerdings: Wer bei dieser Praxis ertappt wird, riskiert eine Nachzahlung bis hin zum Finanzstrafverfahren. http://www.bmf.gv.at /finanzpolizei

Koop Bosch, Knorr & ZF

Nutz-Werkstätte Frankfurt. Mit einer markenunabhängigen Werkstattkette für Nutzfahrzeuge wollen Bosch, KnorrBremse und ZF Friedrichshafen durchstarten. Das Unternehmen soll ab Mitte 2013 nach dem Vorbild der Pkw-Werkstattketten Bosch Car Service und AutoCrew zunächst in Deutschland und dann schrittweise in weiteren europäischen Ländern eingeführt werden. Nach Angaben der Konzerne gibt es in Europa insgesamt 25.000 unabhängige Nutzfahrzeugwerkstätten, die als potenzielle Kunden für das Gemeinschaftsunternehmen infrage kommen.  www.bosch.com  www.knorr-bremse.com  www.zf.com

M I T P O W E R G E G E N W I N T E R K Ä LT E – S TA N D H E I Z U N G S TAT T E I S K R AT Z E N ! Kraftvoll, schnell und umweltschonend sorgen unsere Standheizungen für ein angenehm vorgewärmtes Auto und freie Sicht auf die Straße. Dabei wird noch der Motor geschont und die Schadstoffemissionen reduziert. Jetzt nachrüsten!

N E U : S TA N D H E IZUNG PER TELEFON UND APP B E D I E N E N : E A S YSTART CALL So bedient man heute eine Standheizung! Mit der EasyStart Call haben wir eine neue komfortable und innovative telefonische Fernbedienung entwickelt, die ab Herbst 2012 erhältlich ist. Mit der passenden kostenlosen App für das iPhone und Android lassen sich Start- und Laufzeit sowie weitere Funktionen der

A W O R L D O F C O M F O RT

© Panthermedia.net/Baloncici

Standheizung komfortabel reichweitenunabhängig steuern.

In der Wartung von Lkw sehen Bosch, Knorr-Bremse und ZF viel Potenzial.

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