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KICK MOL! Februar 2026

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Liebe Fußballfreund*innen,

das neue Jahr startet mit viel Schwung im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband! Mit der Qualifizierungsoffensive wollen wir weiterhin allen Fußballbegeisterten neue Perspektiven eröffnen. Wie das konkret aussieht und welche Chancen sich daraus ergeben, erzählen wir Ihnen in einem kompakten Überblick und im Interview mit Jan Eric Becker.

Für echte Hallen-Highlights sorgten zuletzt die Hallenlandesmeisterschaften in Eckernförde und Henstedt-Ulzburg. Packende Spiele, emotionale Tore und großartige Stimmung auf den Rängen – diese Turniere waren ein echtes Schaufenster für den Fußball in SchleswigHolstein. Neben bunten Bildern erwartet Sie in dieser Ausgabe auch ein ausführlicher Rückblick auf beide Turnier-Wochenenden, mit allen Höhepunkten und Überraschungen.

Im Interview des Monats gibt Florian Kirschke einen Einblick in die SHFV-Torwartschule und desen Zukunft. „Es gibt keine Position, die mehr Techniken erfordert“, erklärt Kirschke. Warum das so ist, lesen Sie ab Seite 18.

Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf das „Jahr der Schule“, in dem der SHFV mit vielfältigen Aktionen Fußball und Bildung noch enger zusammenbringen möchte. Vom AOK-Schul-Cup bis zu Fortbildungen. Ein spannendes Projekt, das zeigt, wie vielseitig Fußball unsere Gesellschaft bewegen kann.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe – und hoffentlich auch beim eigenen Anpacken auf und neben dem Platz.

Ihr

Sönke Anders

SHFV-Vizepräsident Spielbetrieb

IMPRESSUM

Herausgeber und Verleger:

Schleswig-Holsteinischer Fußballverband e.V., Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-156, Fax: 0431 6486-193, www.shfv-kiel.de

Redaktion: Sophia Blum, E-Mail: s.blum@shfv-kiel.de Philipp Paarmann, E-Mail: p.paarmann@shfv-kiel.de

Ida Sievers, E-Mail: i.sievers@shfv-kiel.de Telefon Redaktion: 0431 6486-213

Fotos: Agentur 54 Grad, SHFV, Getty Images, Witters Sportfotografie

Inhalt

Editorial — Inhalt — Impressum

Bild des Monats

Qualifizierungsoffensive beim SHFV So profitieren angehende Fußballtrainer*innen

Qualifizierungsoffensive beim SHFV „Eine große Chance!“ Jan Eric Becker im Interview

SHFV-Hallenlandesmeisterschaften Eindrücke aus Eckernförde & Henstedt-Ulzburg

SHFV-Wahlen Das sind die Plätze 4 bis 10

Interview des Monats Florian Kirschke zur SHFV-Torwartschule

DFB-Bonus-System: Rund 16.000 Euro für schleswig-holsteinische Fußballvereine

DFB Masterplan Stärkung des Amateurfußballs DFB startet neuen Masterplan 2026-2029

Das Jahr der Schule Das sind die SHFV-Aktionen im Jahr der Schule

Teste dich Was für ein Typ Fußballer*in bist du?

Kurzmeldungen

Social Media

Anzeigen: torwärts GmbH, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: 0431 6486-331

Druck: MHD Druck und Service GmbH, Harmsstraße 6, 29320 Hermannsburg, www.mhd-druck.de

Layout und Gestaltung: Wolf + Brands, Feldstr. 96, 24105 Kiel, wolf-brands.de

DER SIEGER HEISST KIELER MTV

Der KMTV gewinnt die Futsal Landesliga SH 2025/26! Nach fünf spannenden Spieltagen voller Hallenzauber im Sportforum der Uni Kiel konnten sich der KMTV, UT Kiel, die SG Futsal Neumünster und der Suchsdorfer SV für das Halbfinale qualifizieren. In einem sehenswerten Finale standen sich dann die Mannschaften vom Professor-Peters-Platz, der Kieler MTV und UT Kiel, gegenüber. Den Titel der Futsal Landesliga SH konnte sich erneut der Kieler MTV sichern. Bester Torschütze der Liga wurde Leon Koß von der SG Futsal Neumünster (10 Tore), das fairste Team war ebenfalls der KMTV.

QUALIFIZIERUNGSOFFENSIVE IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

So profitieren angehende Fußballtrainer*innen

Das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes SchleswigHolstein hat die Qualifizierungsoffensive ausgerufen. Auch der SHFV ist für die Qualifizierungsoffensive gewappnet. Nun steht fest, welche Kosten für 2026 übernommen werden. Alle Fragen und Antworten rund um die SHFV-Angebote lesen Sie hier.

Worum geht es bei der Qualifizierungsoffensive?

Die „Qualifizierungsoffensive“ Schleswig-Holstein beschreibt ein Landesprogramm zur Bekämpfung des Mangels an ausgebildeten Trainerinnen und Trainern im Sport, das im September 2025 ins Leben gerufen wurde. Ziel der Initiative ist es, Aus- und Fortbildungen für Übungsleiter*innen und Trainer*innen in Sportvereinen attraktiver zu gestalten, indem Teilnahmegebühren finanziell unterstützt werden. Das Programm läuft noch bis zum 31. Dezember 2026.

Was bedeutet die Qualifizierungsoffensive für die SHFV-Angebote?

Eine Vielzahl der Veranstaltungen ist für die Teilnehmer*innen komplett kostenlos, da die Gebühren vom Land Schleswig-Holstein übernommen werden.

Welche SHFV-Kurse / -Lizenzen werden gefördert?

Insbesondere die niedrigschwelligen, dezentralen Angebote werden gefördert: das Kindertrainer*in Zertifikat, das Jugendtrainer*in Zertifikat, das Walking Football Zertifikat, das Futsaltrainer*in Zertifikat sowie die Aus- und Fortbildungen der C-Lizenz.

Was lerne ich bei den einzelnen genannten Kursen?

Das SHFV-Kindertrainer*in Zertifikat ist ein idealer Einstieg für alle Kindertrainer*innen (Bambini bis E-Jugend), die keine Lizenz besitzen. Die Schulungen bestehen aus zwei Präsenztagen, hier wird jeweils in Theorie und Praxis gearbeitet. Dazu kommt eine Onlinephase. Das SHFV-Jugendtrainer*in Zertifikat ist eine Weiterbildung für Trainerinnen und Trainer im Jugendfußball, das ebenfalls im Blended-Learning-Format stattfindet. In der C-Lizenz-Ausbildung lernen die Trainer*innen, den komplexen und anspruchsvollen Anforderungen ihres Alltags als Trainer*in gerecht zu werden und sich stetig weiterzuentwickeln. Die Ausbildung befähigt die Teilnehmer*innen, Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenmannschaften von der Kreisklasse bis zur Landesliga zu trainieren und zu betreuen.

Alle weiteren Infos:

Wie viele Kurse finden pro Jahr beim SHFV statt?

Der SHFV bietet auch 2026 wieder eine Reihe von Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen an. Insgesamt werden rund 40 Events stattfinden, die in diesem Rahmen gefördert werden – mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten für die Arbeit (angehender) Trainer*innen.

Wer stellt den Antrag, sodass meine Kosten übernommen werden?

Für die Teilnehmer*innen komfortabel: Bis auf eine rechtzeitige Anmeldung ist vor Qualifizierungsbeginn nichts zu tun. Die Anträge für die Kostenübernahme stellt der SHFV.

Muss ich Kosten vorstrecken?

Nein, für die oben genannten Kurse, die im Rahmen der Qualifizierungsoffensive übernommen werden,

müssen keine Kosten vorgestreckt werden. Auch fallen keine weiteren Gebühren an.

Wann finden die nächsten Angebote statt? Wie kann ich mich anmelden?

Ganz einfach: Im SHFV-Veranstaltungskalender finden Sie alle anstehenden Kurse aufgelistet. Sie können nach einzelnen Zertifikaten filtern und direkt einsehen, wie viele freie Plätze zur Verfügung stehen. Ebenfalls können Sie sich hier verbindlich anmelden.

Zum SHFV-Veranstaltungskalender:

Können die Maßnahmen beim DFB-Punktespiel angerechnet werden?

Die Teilnahme an den SHFV-Qualifizierungsangeboten lohnt sich darüber hinaus auch für die Vereine: Die Maßnahmen können im Rahmen des DFB-Punktespiels im Bereich Qualifizierung angerechnet werden. So gibt es für das KitZ, JutZ oder Walking Football Zertifikat bereits 25 Punkte, für die C-Lizenz sogar 50 Punkte. Vereine können so attraktive Prämien wie Ballpakete und vieles mehr abstauben.

Zum DFB-Punktespiel:

Ich habe weitere Fragen rund um die Qualifizierungsangebote beim SHFV. An wen ich kann ich mich wenden?

Für Rückfragen zu den einzelnen Weiterbildungsangeboten sowie zur Qualifizierungsoffensive steht Ihnen Paul Musiol, SHFV-Abteilungsleitung Qualifizierung, unter 0431 6486-226 oder p.musiol@shfv-kiel.de zur Verfügung. ■

Durch die Qualifizierungsoffensive mit der Unterstützung des Landes soll es bessere Bedingungen für Trainer*innen geben.

Qualifizierungsoffensive?

„EINE GROSSE CHANCE!“

Die Qualifizierungsoffensive des Landes Schleswig-Holstein ermöglicht die Kostenübernahme, die im Zuge der Weiterbildungsmaßnahmen wie z. B. beim Kinder- und Jugendtrainer*in Zertifikat sowie bei der C-Lizenz anfallen. Für angehende Trainer*innen sind damit diese Angebote im Jahr 2026 kostenlos. Jan Eric Becker, seit Juni 2025 Vorsitzender im Ausschuss für Qualifizierung, gibt Einblicke in eine ereignisreiche Startphase seiner Arbeit und zukünftige Pläne rund um die Ausbildung von Trainer*innen beim SHFV.

KICK MOL!: Moin Jan Eric, Schleswig-Holstein geht in die Qualifizierungsoffensive: Was bedeutet das für den SHFV?

Jan Eric Becker: Wir haben nun die große Chance, Menschen zu qualifizieren, die sich bisher nicht qualifizieren wollten, weil es möglicherweise an den Kosten gescheitert ist. Unser Ziel war und ist es, niedrig -

schwellige Angebote zu schaffen, um möglichst viele Menschen zu qualifizieren, die vor allem mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Dabei hilft uns die Qualifizierungsoffensive natürlich. Wir können jetzt in die Fläche gehen und noch mehr Trainerinnen und Trainer ausbilden – besonders bei der dezentralen Ausbildung im Kinder- und Jugendbereich.

KICK MOL!: Seit dem Verbandstag im vergangenen Sommer bist du Vorsitzender des Ausschusses für Qualifizierung. Kurze Zeit danach wurde die Qualifizierungsoffensive verkündet. Inwiefern hat das deine Arbeit zum Start maßgeblich beeinflusst?

Jan Eric Becker: Zunächst kam die Nachricht für viele überraschend. Wir wussten anfangs nicht, welche Qualifizierungsangebote übernommen werden und wie viel Geld überhaupt zur Verfügung steht. Das machte die Arbeit kompliziert. Und natürlich müssen wir als größter Fachverband auch Rücksicht auf die anderen Verbände nehmen. So galt es zunächst zu klären: Welcher Umfang wird gefördert und welchen Umfang an Qualifizierungsangeboten können wir stellen?

KICK MOL!: Wie bewertest du die Entscheidung des Landes, die Ausbildung in dem jetzigen Maße zu fördern?

Jan Eric Becker: Erst einmal finde ich es gut, dass dieser Topf geschaffen wurde. Schließlich ist die finanzielle Situation des Landes Schleswig-Holstein nicht allzu rosig und es muss an vielen Ecken und Enden gespart werden. Trotzdem wird versucht, den Sport beim Thema Qualifizierung zu unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar. Dass die dezentralen Ausbildungsformate gefördert werden, finde ich einen guten Ansatz. Für uns als Flächenland ist es wichtig, möglichst viele Trainerinnen und Trainer ausbilden zu können.

KICK MOL!: Warum ist es aus deiner Sicht so entscheidend, eine Lizenz zu erwerben und sich weiterzubilden?

Jan Eric Becker: Besonders wenn wir es mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, müssen qualifizierte Menschen diese betreuen. Einerseits geht es um die Fußballfachausbildung und darum, den Spaß am Sport kindgerecht zu vermitteln. Und anderseits geht es um den Kinderschutz. Wenn wir unsere Kinder Erwachsenen anvertrauen, ist es ent scheidend, dass zuverlässige Trainerinnen und Trainer eingesetzt werden, die wissen, wovon sie sprechen, allgemein eine ordent liche Ansprache haben und bei denen alle Beteiligten ein gutes Gefühl haben, wenn sie Kinder und Jugendliche betreuen.

Jan Eric Becker ist Vorsitzender des Ausschusses für Qualifizierung.

KICK MOL!: Ob KitZ, JutZ oder die C-Lizenz: Der SHFV hat viele niedrigschwellige Angebote geschaffen. Wie siehst du den Verband hinsichtlich der Qualifizierungsmaßnahmen aufgestellt?

Jan Eric Becker: Ich sehe uns auf einem guten Weg. Wir haben eine ganze Reihe von Lehrgängen ausgeschrieben, die gut gebucht sind. Dennoch wollen wir die Struktur noch ein wenig verändern. Das heißt: Wir wollen den Einstieg noch einfacher machen.

KICK MOL!: Wie soll das gelingen?

Jan Eric Becker: Wir wollen aus der C-Lizenz den Basiscoach als eigenes Format herauslösen. Dieser soll als eigenständiger Lehrgang fungieren – vorgelagert vor der C-Lizenz. Der Basiscoach kann später angerechnet werden, wenn ich mich entscheide, noch eine C-Lizenz zu erwerben. Wir erhoffen uns dadurch, dass sich noch mehr Menschen weiterbilden und qualifizieren wollen. Gemeinsam mit unseren Verbandssportlehrern sind wir dabei, das konzeptionell und inhaltlich zu erarbeiten und anschließend umzusetzen.

KICK MOL!: Du warst bereits in den vergangenen drei Jahren Beisitzer im Ausschuss für Qualifizierung, konntest dir so einen Eindruck verschaffen. Was ist deine Vision in dem Bereich?

Jan Eric Becker: Ein wirklich großes Anliegen ist mir, dass wir alle gemeinsam im Sinne des Fußballs, unserer Trainerinnen und Trainer und vor allen Dingen der Kinder und Jugendlichen arbeiten. Einen wertschätzenden Umgang im Verband und natürlich auch bei uns im Ausschuss zu pflegen, ist mir besonders wichtig. Dazu gehört auch ein konstruktiver Austausch. Und natürlich gilt es auch, auf Entwicklungen zu reagieren und perspektivisch zu denken. Da denke ich zum Beispiel an die Empfehlung einer Lizenzpflicht.

KICK MOL!: Welche weiteren Maßnahmen sind geplant?

Jan Eric Becker: Mein Ziel ist es, eine Bestandsaufnahme an der Basis zu machen und die Vereine und die Menschen vor Ort zu fragen: Was braucht ihr? Was läuft gut? Was gilt es zu verbessern? Was sind eure Wünsche? Natürlich sind wir stets im Austausch mit den Vereinen, aber eine datengestützte Entwicklung im Bereich Qualifizierung ist in meinen Augen sehr sinnvoll.

KICK MOL!: Für Menschen, die sich nicht täglich mit Ausschussarbeit beschäftigen: Wie sehen die Tätigkeiten im Ausschuss für Qualifizierung überhaupt aus?

Jan Eric Becker: Grundlage für die Arbeit im Ausschuss ist der enge und kontinuierliche Austausch mit den Verbandssportlehrern. Seit 2006 bin ich als DFBStützpunkttrainer tätig und stehe insbesondere mit unserem Sportlichen Leiter Björn Rädel in einem intensiven und vertrauensvollen Dialog. Dieser regelmäßige Austausch ermöglicht es, Entwicklungen – etwa im Bereich der Talentförderung – frühzeitig aufzugreifen und in die Praxis zu übertragen. Aus meiner langjährigen Tätigkeit als Stützpunkttrainer weiß ich, wie wichtig klare inhaltliche Leitlinien sind. Die Umsetzung der

Fußballphilosophie Deutschland in Schleswig-Holstein ist dabei ein fester Bestandteil der täglichen Arbeit. Ergänzt wird dies durch einen besonderen Fokus auf die Weiterentwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs. Die Ausschussarbeit verstehe ich als verbindendes Element zwischen sportlicher Konzeption und organisatorischer Verantwortung. Sie reicht von der inhaltlichen Mitgestaltung und praktischen Umsetzung bis hin zu strukturellen Aufgaben wie der Weiterentwicklung von Satzung und Ausbildungsordnung. Gerade diese Verbindung von Gestaltung und Verantwortung prägt für mich die Arbeit im Ausschuss. ■

HLM 2026

Diese Teams sicherten sich den Hallenlandesmeistertitel!

An zwei Wochenenden wurden in Eckernförde und in Henstedt-Ulzburg die Hallenlandesmeisterschaften 2026 ausgespielt. In acht Turnieren fanden die Frauen, Herren, C- und B-Juniorinnen sowie A-, B-, C- und D-Junioren ihre Titelträger*innen. In chronologischer Reihenfolge führen wir euch in der KICK MOL! durch die Turniere.

C-Juniorinnen

Samstag, 31. Januar, Eckernförde

Den Auftakt der Hallenlandesmeisterschaften 2026 machten die C-Juniorinnen in Eckernförde. Sieben Teams nahmen im Modus Jeder-gegen-jeden teil. Landesmeister wurde die Auswahl von Holstein Kiel, die im letzten Spiel die SG Weiche 08 Wiesharde besiegte und so noch den Platz an der Sonne stürmte.

Auf Platz zwei verdrängt wurde das Team des FSV WykFöhr, das zum Auftakt überraschend die KSV mit 2:1 besiegte. Auch im weiteren Turnierverlauf blieben die Fußballerinnen von der Nordsee-Insel ungeschlagen, spielten jedoch zweimal Remis, was in der Endabrechnung einen Punkt weniger als die Ausbeute von Holstein Kiel bedeutete. Dennoch der wohlverdiente Lohn: Für beide geht es zu den Norddeutschen Meisterschaften. Auf dem dritten Rang landete der SV Fortuna St. Jürgen aus Lübeck.

Herren

Samstag, 31. Januar, Eckernförde

Ein einziges Tor entschied über den Hallenlandesmeister der Herren. Nach Abpfiff der letzten Partie standen der TuS Rotenhof und der Futsal-Regionalligist vom Kieler MTV punktgleich an der Tabellenspitze. Weil auch die Tordifferenz identisch war, entschied die Anzahl der geschossenen Tore – zugunsten des Flens-Oberligisten. Dieser hatte den KMTV im direkten Duell mit 1:0 besiegt. Es sollte das einzige Gegentor der Kieler im gesamten Turnier bleiben. Platz drei sicherte sich der Husumer SV, der dem TuS Rotenhof im finalen, alles entscheidenden Spiel Paroli bot, selbst mit 3:2 gewann und so das Turnier bis zur letzten Sekunde spannend hielt.

Frauen

Sonntag, 01. Februar, Eckernförde

Bei den Frauen entwickelte sich in Eckernförde ein hochklassiges Turnier mit einigen sportlichen Überraschungen, an dessen Ende sich der SSC Hagen Ahrensburg den Hallentitel sicherte. Nach einem 2:0-Vorsprung des SSC im Finale kämpfte sich der VfB Lübeck – als neu gegründetes Team aus der Kreisklasse und im Vorfeld nicht zum Favoritenkreis gezählt – beeindruckend zurück und erzwang mit großer Moral das 2:2, bevor die Oberligistinnen im Entscheidungsschießen die Nerven behielten. Ergänzt wurde diese Finaldramaturgie durch die generelle Brisanz der Endrunde, in der die Entscheidungen schließlich vom Strich fallen mussten.

B-Juniorinnen

Sonntag, 01. Februar, Eckernförde

Auch bei den B-Juniorinnen hielt sich die Spannung bis zur letzten Sekunde. Holstein Kiel und der SV Fortuna St. Jürgen lieferten sich im Endspiel ein intensives und umkämpftes Duell, in welchem die reguläre Spielzeit aber keine Siegerinnen fand. Das Entscheidungsschießen entschied auch hier über den Titel, in dem die Kielerinnen mit großer Treffsicherheit vom Strich die Nerven behielten und sich zu Hallenlandesmeisterinnen 2026 krönten – ein würdiger Schlusspunkt unter ein leistungsstarkes Turnier der B-Juniorinnen, bei dem vor allem in den Endrunden die Teams nah beieinander lagen.

D-Junioren

Samstag, 07. Februar, Henstedt-Ulzburg

Am Samstagmorgen eröffneten die D-Junioren das Turnier. In Gruppe B dominierte die Kaltenkirchener TS und zog souverän ins Halbfinale ein, ebenso der TSV Bargteheide dank besserer Tordifferenz. In Gruppe A war es enger, dort setzten sich die FSG Stapelholm und die SG Itzehoe Oelixdorf durch. Im Finale traf die Kaltenkirchener TS auf Stapelholm und gewann 1:0. Beide Teams fahren zu den Norddeutschen Meisterschaften nach Hamburg. Kaltenkirchen blieb ohne Gegentor und sicherte sich den Hallenlandesmeistertitel.

B-Junioren

Samstag, 07. Februar, Henstedt-Ulzburg

Der Heider SV und SC Rönnau aus Gruppe A sowie der TSV Pansdorf und der SV Eichede aus Gruppe B überstanden ihre Gruppenphase. Im zweiten Halbfinale entschied der SC Rönnau nach spannendem Sechsmeterschießen – bis zum Ergebnis 10:9 – das Halbfinale für sich. Der SC Rönnau hatte sich überhaupt durch die starke Leistung der Zweitvertretung bei den HKM qualifiziert. Die Landesligatruppe konnte sich nun bis ins Finale spielen und damit bereits für die Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg qualifizieren. Im Finalspiel ging es gegen den Regionalligisten SV Eichede, der sich souverän mit 2:0 durchsetzen konnte und mit dem Hallenlandesmeistertitel im Gepäck nach Hamburg fährt.

C-Junioren

Sonntag, 08. Februar, Henstedt-Ulzburg

Bei den C-Junioren setzte sich der SC Weiche Flensburg eindrucksvoll durch und sicherte sich den Titel. Die Flensburger gewannen sowohl ihr Gruppenspiel als auch das Finale gegen den VfB Lübeck und bestätigten damit ihre starke Turnierleistung. Beide Teams qualifizierten sich für die Norddeutschen Meisterschaften und vertreten dort Schleswig-Holstein. Den dritten Platz belegte der FC Kilia Kiel, der sich im kleinen Finale durchsetzen konnte. Das Turnier bot viele spannende Spiele und zeigte das hohe Niveau des Nachwuchsfußballs im Land.

A-Junioren

Sonntag, 08. Februar, Henstedt-Ulzburg

Der SV Eichede marschierte mit weißer Weste ins Finale und zeigte über das gesamte Turnier eine beeindruckende Konstanz. Doch im Endspiel genügte der SG GO Göhl/Oldenburg ein entscheidender Treffer, um die starke Defensive der Stormarner zu durchbrechen. Mit dem knappen, aber verdienten Sieg krönte sich die SG zum Hallenlandesmeister der A-Junioren 2026. Im kleinen Finale setzte sich der TuS Nortorf gegen die JFV Südholstein durch und sicherte sich die Bronzemedaille. ■

Die Plätze 4 bis 10 stehen fest SHFV-WAHLEN

Nach spannenden Wochen des Votings stehen nun auch die Plätze 4 bis 10 des Jahres 2025 fest. Hinter den Top 3 folgt ein starkes Teilnehmendenfeld, das gezeigt hat, wie viel Leidenschaft, Einsatz und Teamgeist in den Vereinen Schleswig-Holsteins steckt. Wer es knapp nicht aufs Podium geschafft hat, darf sich trotzdem über großartige Unterstützung und verdiente Anerkennung freuen. Hier sind die weiteren Platzierungen im Überblick.

DAS SIND DIE PLÄTZE 4 BIS 10:

Fußballer des Jahres 2025

4. Yannik Jakubowski

5. Dominic Hartmann

6. Fabian Landvoigt

7. David Zec

8. Marvin Thiel

9. Fabio Maiolo

10. Jannes Vollert

DAS SIND DIE TOP 3:

Fußballerin des Jahres 2025 Trainer des Jahres 2025

4. Fenja Bannach

5. Alia Redant

6. Hannah Östermann

7. Sarah Begunk

8. Chiara-Sophie Silberstorff

9. Jennifer Michel

10. Malin Hegeler

4. Marco Cloppatt

5. Jan Frederik Kaps

6. Guerino Capretti

7. Danny Cornelius

8. Stefan Fischer

9. Marc Mandel

10. Nicola Soranno

Die finalen Platzierungen der Top 3 werden im Rahmen der Ehrungsveranstaltung des SHFV am 9. März bekanntgegeben.

Fußballer des Jahres 2025

Fußballerin des Jahres 2025 Trainer des Jahres 2025

Indra Hahn SV Henstedt-Ulzburg
Marcel Rapp Holstein Kiel
Alexander Bernhardsson Holstein Kiel
Kira Hasse Holstein Kiel
Björn Sörensen SV Todesfelde
Kjell Knaak MTSV Hohenwestedt
Laura Bahr SG NieBar
Christiano Adigo 1. FC Phönix Lübeck
Steven Skrzybski Holstein Kiel

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„ES GIBT KEINE POSITION, DIE MEHR TECHNIKEN ERFORDERT“

Florian Kirschke fährt mit der SHFV-Torwartschule durch das Land

Florian Kirschke, früher u.a. Torwart beim VfB Lübeck und Weiche Flensburg, ist Torwarttrainer beim SHFV. Zuletzt trainierte der 33-Jährige bereits die Torhütertalente der Landesauswahlen. Nun wurde die SHFV-Torwartschule ins Leben gerufen. Kirschke stellt im Gespräch mit der Redaktion das neue Angebot vor – und verrät seine Vision rund um die Torhüter*innen in Schleswig-Holstein.

KICK MOL!: Moin Florian! Die SHFV-Torwartschule wurde ins Leben gerufen. Wie kam es dazu?

Florian Kirschke: Uns haben immer wieder Anfragen aus dem Umfeld der Landesauswahlen, der Stützpunkte erreicht, die nach vermehrtem Torwarttraining fragten. An einem Lehrgangsabend wurde diese Idee entwickelt, anschließend mit unserem Sportlichen Leiter Björn Rädel konzeptionell erarbeitet. Wir wollten die Torwartschule unbedingt neu installieren, weil die Förderung von Torhütern eine Herausforderung ist.

KICK MOL!: Woran liegt das?

Florian Kirschke: In den Vereinen gibt es zu wenig

Torwarttrainer. Wir haben genügend Talente in Schleswig-Holstein, haben es bisher aber nicht geschafft, diese regelmäßig zu fördern. Nun haben wir die Möglichkeit, unsere Talente in den Stützpunkten oder der Landesauswahl im Alltag zu begleiten. Zuvor gab es einen Lehrgang – und dann hat man sich mehrere Wochen nicht gesehen. Dann fängst du wieder von vorne an. Mit der Torwartschule ergänzen wir das Angebot. So können wir die Talente in der Breite noch mehr fördern.

KICK MOL!: Wie beurteilst du das Niveau unser Torhüter*innen in Schleswig-Holstein?

Florian Kirschke: Positiv! Nicht nur, aber besonders in

Florian Kirschke trainiert die Torwarttalente beim SHFV.

den jüngeren Jahrgängen sehe ich viele Talente mit Potenzial. Natürlich sind auch immer etwas Lotterie und Vorstellungskraft dabei – am Ende muss alles zusammenpassen. Dass mal jemand „durchrutscht“ auf Bundesebene und den großen Sprung schafft, hängt mit der kontinuierlichen Förderung zusammen. Das muss das Ziel sein.

KICK MOL!: Für wen steht das Angebot der SHFV-Torwartschule offen?

Florian Kirschke: Im Prinzip für jede und jeden – ab der U11 bis zur U17. Dass wir Torhüterinnen und Torhüter gleichermaßen fördern, ist selbstredend. Es soll dabei wirklich um Talentförderung gehen. Heißt: Wir sprechen Torhüter an, die (perspektivisch) am Stützpunkt spielen und ambitioniert sind. Wir trainieren immer in kleineren Gruppen á 4-5 Torhütern, eine Einheit dauert 90 Minuten.

KICK MOL!: Wo finden die Einheiten statt?

Florian Kirschke: Wir trainieren an verschiedenen Standorten: Harrislee, Heide, Kiel, Neumünster, Malente. So werden Fahrtzeiten möglichst kurzgehalten. Perspektivisch sollen weitere Standorte hinzukommen.

KICK MOL!: In so kurzer Zeit habt ihr bereits mehr als 30 Anmeldungen erhalten ...

Florian Kirschke: Das freut uns sehr! Wir suchen dennoch weitere Talente, wollen niemanden ablehnen und sind stets bemüht, Lösungen zu finden. Zudem sind wir auf der Suche nach Torwarttrainern, wollen uns weiter vergrößern. Schließlich können mit einem größerem Trainerteam auch mehr Talente gefördert werden.

KICK MOL!: Wie ist das Training inhaltlich aufgebaut?

Florian Kirschke: In den jüngeren Jahrgängen trainieren wir rein technisch, ab der U14 auch mit einem taktischen Bezug. Der Ablauf soll sich immer ähneln: Aktivierung, Technik, spielnahe Umsetzung. Wir enden meist mit einer freien Spielform mit Wettkampfcharakter, um Entscheidungen zu finden und Erfolgserlebnisse zu schaffen.

KICK MOL!: Immer wieder ist vom „modernen Torhüter“ die Rede. Wie siehst du diese Position im Wandel?

Florian Kirschke: Die Torhüterposition ist die Position, die sich in den vergangenen Jahren am meisten verändert und das größte Anforderungsprofil hat. Abgesehen von der Technik musst du mental stark, enorm resilient sein. Es gibt keine Position, die mehr Techniken erfordert. Daher ist es so entscheidend, dass die Talente ihr gesondertes Torwarttraining erhalten. Und je älter sie werden, desto mehr brauchen sie es.

KICK MOL!: Auch wenn die SHFV-Torwartschule gerade erst gestartet ist: Wo soll es in Zukunft hingehen?

Florian Kirschke: Wir haben nun ein Instrument geschaffen, welches wir weiterentwickeln wollen. Meine Vision ist, noch mehr Torwarttraining an den Stützpunkten anzubieten. Die Torwartschule kann zukünftig auch ein Ort für dezentrale Weiterbildung von Torwarttrainern in den Jugendbereichen sein. Es geht darum, in SchleswigHolstein an einem Strang zu ziehen, sodass die Torhüter in den Vereinen ein ähnliches Trainingsangebot erhalten. Schließlich haben wir alle dasselbe Ziel: Wir wollen die Torwarttalente besser machen. ■

Steckbrief zur SHFV-Torwartschule:

STANDORTE:

Harrislee, Heide, Kiel, Neumünster, Malente

ZIELGRUPPE: U11 bis U17

KOSTEN:

150 Euro monatlich (Talente am Stützpunkt/in der Landesauswahl), Extern: 490 Euro für 10 Einheiten

ANMELDUNG & INFOS: torwartschule@shfv-kiel.de

“WIR HABEN DAMALS SCHON GLEICH GESAGT: DIE SEHEN WIR IRGENDWANN NOCHMAL IM FERNSEHEN. DASS MAN JETZT NOCHMAL FÜR DIESE ARBEIT ALS VEREIN ETWAS ZURÜCKBEKOMMT, IST NATÜRLICH MEGA! AMY HAT SICH IMMER DURCHGEWÜHLT UND WIRD ES AUCH WEITER TUN. WIR SIND STOLZ AUF SIE.”

Nehmen die Bonuszahlungen für ihren Verein persönlich im Rahmen der Hallenlandesmeisterschaften der Junioren in Henstedt-Ulzburg an: VfB Lübeck für Moritz Reimers und TSV Friedrichskoog für Amy Wrigge.

DFB-BONUS-SYSTEM

Rund 16.000 Euro für schleswigholsteinische Fußballvereine

Immer wieder betont der DFB die fundamentale Bedeutung der Fußball-Basis für den Profi-Fußball. Der Deutsche Fußball-Bund ist der einzige Fachverband, der sich von oben nach unten finanziert und unter anderem über die Vermarktung der Nationalmannschaften effektiv die eigene Basisarbeit unterstützt. Unmittelbar und direkt spürbar wirkt die Unterstützung unter anderem durch das DFB-Bonussystem. Das Bonus-System existiert bereits seit 2004/2005 und soll Vereine motivieren, sich auch weiterhin für den Fußball und weiter für die Talentförderung zu engagieren.

Ausschüttung :

Welche Vereine erhalten die Bonuszahlungen?

Die Bonuszahlungen gehen an die Vereine, bei denen erstmalig U-Nationalspieler*innen mindestens zwei Jahre gespielt haben. Bei den Junioren gilt dies für Spieler mit mindestens einem offiziellen Länderspiel im Bereich U 16-, U 17-, U 18oder U 19-Junioren. Bei den Spielerinnen gilt das Bonussystem für Einsätze im Bereich der U 17- und U 19-Juniorinnen. Berücksichtigt werden dabei nur Amateurvereine unterhalb der 2. Bundesliga.

Die Auszeichnung von Ausbildungsvereinen erfolgte zuletzt im Rahmen der Junioren-Hallenlandesmeisterschaften, wo insgesamt rund 16.000 Euro an Ausbildungsvereine ausgeschüttet wurden. ■

Erhalten einen DFB-Scheck:
Der VfL Bad Schwartau für Moritz Reimers ...
...und der Heider SV für
Amy Wrigge.
Birte Kock, TSV Friedrichskoog

Greift mit eurem Verein nach den Sternen!

Das eigene Ding muss man nicht alleine machen.

Wir wissen, dass man nur in einer starken Gemeinschaft erfolgreich sein kann. Deshalb zeichnen wir mit dem Deutschen Olympischen Sportbund Vereine aus, die sich besonders für unsere Gesellschaft engagieren. Mit der Initiative „Sterne des Sports“ können wir zuversichtlich nach vorne blicken und sagen: Morgen kann kommen. Wir machen den Weg frei.

Mehr erfahren Sie ab dem 1. April unter vr-mv.de/sterne oder bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank.

Die großen Aufgaben unserer Zeit lösen wir nur zusammen. Deshalb entscheiden wir mit unseren Mitgliedern gemeinsam, wie wir als Bank handeln. Und obwohl diese Idee schon mehr als 170 Jahre alt ist, könnte sie kaum moderner sein.

STÄRKUNG DES AMATEURFUSSBALLS

DFB startet neuen Masterplan 2026-2029

DFB-Masterplan 2026–2029: Ideen, Unterstützung und Rückenwind für die Vereine an der Basis.

Was ist der DFB-Masterplan?

Mit dem Jahreswechsel ist beim DFB der neue Masterplan Amateurfußball gestartet – das zentrale Instrument zur Umsetzung der Zukunftsstrategie Amateurfußball (Laufzeit 2026–2029). Er ist für alle 21 Landesverbände verbindlich und wird seit 2013 gemeinsam von DFB und DFL finanziell unterstützt. Der Masterplan bündelt Maßnahmen in vier

Handlungsfeldern: Vereinsentwicklung, Spielbetrieb & Fußballangebote, Qualifizierung und Verbandsentwicklung. Mit Pflicht- und Wahlmaßnahmen schafft er bundesweit einheitliche Qualitätsstandards und erlaubt den Landesverbänden zugleich, eigene Schwerpunkte zu setzen. Begleitend unterstützt das DFB-Punktespiel als bundesweite Aktivierungsaktion die Umsetzung in den Vereinen. ■

Der Masterplan arbeitet mit folgenden drei Bausteinen:

Pflichtmaßnahmen:

13 Maßnahmen, die bundesweit von allen Landesverbänden nach gemeinsamen Qualitätskriterien umgesetzt werden müssen.

Wahlmaßnahmen:

11 optionale Maßnahmen, mit denen jeder Verband eigene Schwerpunkte setzen kann –etwa im Mädchenfußball, bei neuen Spielformen oder im Ehrenamt.

Pilotprojekte:

Neue Ideen, die zunächst in ausgewählten Verbänden getestet und später bei Erfolg in den Masterplan übernommen werden können.

„...

DER NEUE MASSNAHMENKATALOG MIT DEN VIER HANDLUNGSFELDERN UNTERSTÜTZT UNS, DAS

ENGAGEMENT IN UNSEREN VEREINEN GEZIELT ZU FÖRDERN, BESTEHENDE ANGEBOTE WEITERZUENT-

WICKELN UND SO DEN FUSSBALL IN SCHLESWIGHOLSTEIN ZUKUNFTSFÄHIG

AUFZUSTELLEN.“

Das sind die vier Handlungsfelder: “

Vereinsentwicklung: Zielsetzung ist es, Fußballvereine und ihre Mitglieder ganzheitlich zu stärken, indem sie bei der Bewältigung organisatorischer und gesellschaftlicher Herausforderungen unterstützt werden. Im Fokus des Masterplans 2026 steht dabei die individuelle Vereinsberatung sowie die Weiterentwicklung von zielgruppenspezifischen Austauschformaten.

Spielbetrieb & Fußballangebote: Zielsetzung ist es, Verbände, Bezirke/Kreise und Vereine dabei zu unterstützen, einen zukunftsfähigen Wettbewerbsspielbetrieb und alternative Fußballangebote für alle Zielgruppen zu gestalten. Im Fokus des Masterplans 2026 steht dabei entsprechende Formate und Rahmenbedingungen zu schaffen.

Qualifizierung: Zielsetzung ist die stetige Steigerung der Anzahl an qualifizierten Menschen in den Vereinen und Verbänden. Fokus des Masterplan 2026 sind niederschwellige Qualifizierungsangebote für relevante Zielgruppen in den Schwerpunktthemen Kinder- & Jugendfußball, Gewinnung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie Schulfußball.

Verbandsentwicklung: Zielsetzung ist es, durch intensiven Wissensaustausch, Vernetzung und gemeinsame methodische Ansätze die Landesverbände zu stärken. Fokus des Masterplans 2026 ist die Entwicklung der Landesverbände durch ausgewählte Maßnahmen zu unterstützen.

Ansprechpartner:

Phillip Portwich

Leitung Zukunftsentwicklung & DFB-Masterplan-Koordinator

Tel: 0431 6486-273

E-Mail: p.portwich@shfv-kiel.de

Mehr Infos zum DFB-Masterplan:

DAS „JAHR DER SCHULE“

bei uns im Norden

Im September wurde vom DFB und seinen Landesverbänden offiziell das „Jahr der Schule“ ausgerufen, um Bewegung und Sport in den Schulalltag zu bringen. Das Motto soll Fokus auf das Zusammenspiel von Fußballvereinen und Schulen legen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen zu intensivieren, besonders mit Blick auf den Ganztagsanspruch ab 2026.

Schul-WM und Kita-WM

Nach der erfolgreichen Heim-EM 2024 der Männer und der EM der Frauen vergangenes Jahr in der Schweiz wird auch den jüngsten Fußballer*innen in SchleswigHolstein die Teilnahme an solch einem Format ermöglicht. Den Auftakt machte die Kita-EM letztes Jahr in Büdelsdorf, dieses Jahr sollen weitere Turniere folgen. Jedes Team darf sich ein Land auswählen unter dessen Flagge und mit farblich abgestimmten T-Shirts angetreten wird.

Jeweils 20 bis 40 Teams spielen auf Kleinfeldern im 3-gegen-3-Modus gegeneinander. Gespielt wird in den Altersklassen Kita, 1./2. Klasse sowie 3./4. Klasse. Das Turnier findet kurz vor der Fußball Weltmeisterschaft der Herren statt.

Projektziele der Kita- und Schul- WM 2026

Das Pilotprojekt soll Kindern im Kita- und Grundschulalter die Begeisterung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auf kindgerechte, bewegungsreiche Weise erlebbar machen – mit Spaß, Fairplay und Inklusion im Mittelpunkt.

* Dies ist der aktuelle Stand. Es folgen weitere Termine.

Umgesetzt wird das ganze bei uns in Schleswig-Holstein natürlich auch. Neben DFB-Projekten, die angeboten werden, gibt es auch SHFV-spezifische Angebote in diesem Bereich.

Es werden Fußball-AGs, Weiterbildungen und Junior-CoachProgramme gefördert. Die genauen Angebote und Maßnahmen werden in diesem Artikel vorgestellt.*

Dabei geht es um folgende Faktoren:

• Bewegung, Teamgeist, Begeisterung für Sport und soziales Lernen im frühen Kindesalter sollen gefördert werden

• Verbindung von Bildungs- und Bewegungsförderung im Kita- und Schulalltag

• Kitas, Schulen und Sportvereine bilden Netzwerke

• SHFV-Kinderfußballphilosophie präsentieren

• Nachhaltiges Veranstaltungsformat mit Strahlkraft für die kommenden Jahre aufbauen

Veranstaltungsübersicht

Als erstes Turnier fix im Turnierkalender:

Die Kita- und Schul-WM beim TuS Jevenstedt

Datum: Freitag, 12.06.2026

Spielmodus: 3 vs. 3 Champions-League-Modus

• Kita-Turnier (6-8 Kinder) und Schul-Turnier (1+2. Klasse; hier auch 4+1-Modus möglich)

Besondere Regeln

Inklusive Teams. Keine Geschlechtertrennung.

AOK-Schul-Cup 2026

Turnierorte & Termine Regionalturniere

Neumünster | Städtisches Stadion Neumünster (E-Platz): 14.09.2026

Itzehoe | Itzehoer Stadion: 15.09.2026

Bad Oldesloe | Schule am Masurenweg: 16.09.2026

Husum | Hermann-Tast-Schule: 17.09.2026

Flensburg | TSB Flensburg: 18.09.2026

Landesfinale

Ort: Kiel

Termin: 30.09.2026

Jahrgänge:

Jahrgang I: 2016–2014

Jahrgang II: 2013–2011

Turniermodus

Regionalturniere im Modus „Alle gegen alle“

Qualifikation fürs Landesfinale

Jeweils 1. Platz der Regionalturniere und zusätzlich die zwei besten Zweitplatzierten

DFB-Fußball-Abzeichen

Lehrfortbildungen

Mit Lehrfortbildungen sollen kleine Spielformen in die Schulen gebracht werden und den Lehrkräften fachliches Wissen im Bereich Fußball mitgegeben werden, um den Sportunterreicht, die Pausen, die Fußball-AG oder die Ganztagsbetreuung spannender zu gestalten. Ebenfalls angeboten werden Kitafortbildungen für Erzieher*innen. Im Jahr 2026 sollen 13 solcher Lehrfortbildungen stattfinden.

Mehr Informationen unter:

Gemeinsam am Ball

Es ist schön, wenn Kinder nach Schulschluss Interesse zeigen und sich in AGs engagieren. Dafür bietet der Deutsche Fußball-Bund einen Kooperationsvertrag: Eine Fußball-AG entsteht durch Schule und Verein. Der Verein bekommt die Chance, an einer Schule mit fußballbegeisterten Kindern Erfahrungen zu sammeln und die Schule wiederum, die Kinder für den Sport zu begeistern. Der DFB unterstützt mit Goodies, auch für reine Mädchen-AGs.

Gemeinsam am Ball DFB:

Aktionen vom DFB:

Attraktive Aktion für Schulen und Vereine – ideal für Schulfeste, Jugendturniere oder den Sportunterricht: Der Deutsche Fußball-Bund unterstützt mit praxisnahen Organisationsbroschüren zur Planung und Durchführung.

DFB-Paule-Schnupper-Abzeichen

Das DFB-Paule-Schnupper-Abzeichen ist eine spezielle Variante mit drei Stationen und auch in der Halle durchführbar. Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde (Gold, Silber oder Bronze) und einen Pin. Der DFB empfiehlt eine Teilnahme für alle Kinder ab 6 Jahren, ein Viertel Spielfeld genügt.

DFB-Junior-Coach – Trainer*in werden in der Schule

Fußballbegeisterte 15- bis 18-Jährige sammeln mit dem DFB-Junior-Coach erste Trainererfahrungen. Das bundesweite Bildungsprogramm des DFB und des SHFV vermittelt in 40 Lerneinheiten Praxiswissen zu Training, Fußball-Grundlagen und pädagogischen Kompetenzen. Die Ausbildung findet im Blended-Learning-Format statt und kann flexibel als AG, Projektwoche oder Nachmittagsangebot umgesetzt werden. Erfahrene Referent*innen kommen direkt an die Schule und begleiten die Teilnehmenden auf ihrem Weg zum Kindertrainer. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat. Innerhalb von zwei Jahren können sie die C-Trainer-Lizenz kostenlos im Kreisfußballverband erwerben. Der DFB-Junior-Coach stärkt nicht nur sportliche Kompetenzen, sondern auch Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Engagement – ein Gewinn für Schule, Verein und Region.

TESTE DICH

Welcher Typ Fußballer*in bist du?

1. Was machst du direkt vor dem Spiel?

A – Kopfhörer rein, Fokus. Heute wird geliefert.

B – Locker bleiben, Späße mit dem Team.

C – Platz checken. Rasen? Hartplatz? Windstärke?

D – Insta-Story. „Matchday“.

2. Typischer Fußball-in-SH-Moment für dich?

A – Sonntag, Windstärke 8, trotzdem Traumtor!

B – „Wer hat eigentlich die Trikots?“.

C – Diskussion, ob der Ball wirklich im Aus war.

D – Tor. Kein großes Theater. Zufriedenes Grinsen.

3. Wie reagierst du auf Regen & Matsch?

A – Egal. Wird trotzdem geballert.

B – Wird ’ne wilde Nummer.

C – „Das wird heute ein Kampfspiel.“

D – Perfekt für epische Bilder.

4. Wie würden dich deine Mitspieler*innen beschreiben?

A – Maschine. Immer Vollgas.

B – Teamseele. Gute Stimmung garantiert.

C – Ruhepol. Immer den Überblick.

D – Showstar.

Auswertung:

Meistens A Performer*in

Du willst liefern. Tore, Aktionen, Entscheidungsmomente – genau dein Ding. Du gehst voran, übernimmst Verantwortung und wenn’s drauf ankommt, schaut jede*r zuerst zu dir.

Meistens B Teamplayer*in

Ohne dich fehlt etwas. Du bringst Energie, Motivation und gute Laune. Mannschaftssport? Genau dein Zuhause.

5. Dein Sitzplatz in der Kabine?

A – Immer am gleichen Platz. Ritual ist Ritual.

B – Hauptsache mittendrin.

C – Da, wo man den besten Überblick hat.

D – Neben dem Lautsprecher.

6. Dein Lieblings-Training?

A – Abschlüsse. Tore, Tore, Tore.

B – Spielformen. Einfach kicken.

C – Taktik & Passübungen.

D – Alles außer Laufen ohne Ball.

7. Auswärtsspiel bedeutet für dich ...

A – Drei Punkte. Ende.

B – Durch ganz Schleswig-Holstein tuckern

C – Taktikmodus.

D – Mag ich. Andere Kulisse.

8. Nach dem Sieg ...

A – Kurz freuen, nächstes Spiel im Kopf.

B – Mannschaftsabend!

C – Analyse. Was war gut, was geht besser?

D – Jubelpost online.

Meistens C Strateg*in

Du denkst Fußball. Überblick, Struktur, Spielkontrolle – du bist der Kopf auf dem Platz. Die Trainer*innen lieben dich, Gegner*innen dafür eher nicht.

Meistens D Showmaker*in

Fußball ist für dich Bühne & Leidenschaft. Du liebst Highlights, besondere Momente und große Auftritte. Und sind wir ehrlich: Ein bisschen Drama gehört einfach dazu.

Licht für heute, Zukunft für morgen:

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KURZMELDUNGEN

rund um den Ball

SHFV-Inklusionsliga: Hallenlandesmeister stehen fest

Am Sonntag, den 15. Februar, fand im Schulzentrum Süd in Eckernförde der 2. Spieltag der Inklusionsliga mit den Hallenlandesmeisterschaften statt. Insgesamt 15 Teams traten in drei Gruppen gegeneinander an – in den Gruppen A und B spielten die „Traditional-Teams“ gegeneinander, während in Gruppe C die „Unified-Teams“ mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam antraten. Nach spannenden Begegnungen sicherten sich der SV Eichede (Traditional) und die Werkstätten Materialhof Rendsburg (Unified) die Landesmeistertitel. Freude, Fairplay und Teamgeist prägten den gesamten Turniertag, der für alle Beteiligten ein voller Erfolg war.

Zu den Ergebnissen:

Von Diczelski spielt mit Deutschland beim Algarve-Cup

Das SHFV-Talent Jannes von Diczelski lief Mitte Februar erneut für die U17-Nationalmannschaft des DFB auf. Erst vor wenigen Wochen wechselte der 17-Jährige von Holstein Kiel zum Hamburger SV. Von Diczelski stand beim Auftakt des Algarve-Cup gegen Finnland (7:0) in der Startelf. Bei der knappen Niederlage gegen Spanien (2:3) wurde er eingewechselt. Weitere Ergebnisse standen zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Der Algarve-Cup dient dem DFB-Nachwuchs zur Vorbereitung auf die 2. EM-Qualifikationsrunde Ende März.

Großer Coup für den KFV Stormarn: Ein Abend mit Lutz Wagner

Hoher Besuch beim monatlichen Schiedsrichter-Lehrabend des KFV Stormarn: Der DFB-Lehrwart Lutz Wagner stattete den 78 anwesenden Schiedsrichter*innen im Vereinsheim des SV Siek einen Besuch ab. Insgesamt zählt der KFV Stormarn 108 aktive Unparteiische. Wagner hielt seinen sehr interessanten Vortrag mit dem Titel „Heimspiel“. In genau einer Spielzeit, also 90 Minuten, referierte er über Episoden und Höhepunkte seiner aktiven Karriere sowie als DFB-Lehrwart. Der Vortrag wurde mehrfach durch großen Applaus unterbrochen. Auch die Vorsitzende des SHFV-Schiedsrichterausschusses, Susann Kunkel, und SHFV-Lehrwart Michael Mond waren dabei. Ferner wurde Gitta Grunau für 15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit von Jens Riemer mit einer Urkunde bedacht.

Der SV Eichede gewinnt die Norddeutsche Futsal-Meisterschaft der B-Junioren

Starke Vorstellungen der U17-Junioren des SV Eichede: Bei der Norddeutschen Futsal-Meisterschaft am Sonntag, den 15. Februar, setzte sich das Team aus Stormarn durch und jubelte über den Turniersieg. In einem packenden Endspiel gegen SC Vorwärts Wacker startete der SV Eichede mit einem Doppelschlag. Vorwärts Wacker konnte im Laufe der Partie auf 2:2 ausgleichen, ehe Eichede erneut zuschlug und am Ende den Titel perfekt machte. Damit haben die Stormarner das Ticket für die Deutschen Futsal-Meisterschaften in Duisburg gelöst, die am 21. und 22. März ausgespielt werden.

Foto: Witters Sportfotografie

JFV Lübeck: Auftakt in der DFB-Nachwuchsliga verschoben

Das Winterwetter hält auch die DFB-Nachwuchsliga in Atem: Die U19-Junioren des JFV Lübeck müssen weiter auf ihren Pflichtspielauftakt nach dem Regionalliga-Aufstieg warten. Das Spiel gegen den FC Hansa Rostock wurde auf Mittwoch, 4. März, verlegt. Anstoß am Sportplatz am BrüderGrimm-Ring ist um 19 Uhr. Der Heimauftakt soll am Samstag, 28. Februar, um 11 Uhr gegen den Blumenthaler SV starten.

Zum Spielplan:

Volkswagen und DFB setzen Impulse: WEURO 2029 als Chance für die Basis

Mit Blick auf die UEFA WOMEN’S EURO 2029 in Deutschland rückt Volkswagen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Sport, Verbänden und Wirtschaft die nachhaltige Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs in den Fokus. Im Rahmen eines hochkarätig besetzten Panel-Talks diskutierten Nationalspielerin Sophia Kleinherne vom VfL Wolfsburg, Mark Schober (Vorstandsvorsitzender Deutscher Handballbund), Jürgen Eißmann und Patrick Kisko (beide DFB EURO GmbH) sowie Josephine Finck (Volkswagen AG) über Erfolgsfaktoren großer Sportevents, Chancen und Herausforderungen für die Vereine im Frauen- und Mädchenfußball und die zentrale Rolle des Ehrenamts. Der Panel-Talk fand im Rahmen der SPOBIS Conference 2026, der größten Sportbusiness-Veranstaltung Europas, in Hamburg statt. Mit dabei waren auch die SHFV-Vertreter*innen Sabine Mammitzsch, Dr. Tim Cassel sowie Ida Sievers.

lotto-sh.de

Spielteilnahme ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos unter www.check-dein-spiel.de

LOTTO Schleswig-Holstein ist gelistet in der von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder verö entlichten Liste (Whitelist) der zugelassenen Glücksspielanbieter.

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