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gut saniert 2018/19

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1 EDITORIAL

Liebe Leserinnen & Leser!

Wir freuen uns außerordentlich, Ihnen hier die neueste, überarbeitete Ausgabe unseres beliebten Ratgebers „gut saniert“ präsentieren zu dürfen.

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ass die Österreicherinnen und Österreicher gerne renovieren, bestätigen nicht nur diverse Umfragen. Auch die stetig steigenden Umsatzzahlen des entsprechenden Baumarktsortiments geben eindeutige Hinweise darauf, dass wir uns unsere vier Wände gerne reparieren, modernisieren oder verschönern – und gerne auch in Eigenregie. Seit über 50 Jahren begleitet „gut saniert“ nun schon unsere Leser bei ihren Sanierungs- und Renovierungsprojekten, bietet professionelle Informationen zu den verschiedensten Bau- und Sanierungsthemen und kennt die aktuellen Entwicklungen am Markt – von der Finanzierung über die Planung bis zur Realisierung Ihrer Vorhaben. Und auch für diese Ausgabe wurden sämtliche Inhalte wieder aktuell für Sie recherchiert und mit unseren Partnern aus Industrie und Handel kompakt zusammengefasst. Wir wünschen viel Freude und Erfolg bei Ihren Heimwerkerprojekten! Und falls es alleine doch nicht klappt, finden Sie in diesem Werk oder online auf wohnnet.at viele Handwerksbetriebe, die Ihnen mit ihrem Wissen und Können zur Verfügung stehen.

Do-it-yourself-Kapitel sin d im Inhaltsverzeichnis mit Alles neu im „gut saniert“. Was dieser praktische Ratgeber alles bietet und wie Sie ihn am besten verwenden – eine kleine Bedienungsanleitung:

DIY gekennzeichnet. Hier finde n Sie unsere praktischen Schritt für-Schritt-Anleitungen.

Wie Sie beim ersten Durchblättern vielleicht schon bemerkt haben, hat sich unser traditioneller Ratgeber fürs Sanieren und Renovieren etwas verändert. Den fundierten „Profi-Ratgeber“ haben wir für Sie mit zahlreichen „Eigenmacher-Artikeln“ ergänzt. So hilft Ihnen „gut saniert“ noch mehr als bisher beim Renovieren und Sanieren – durch klare Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die wichtigsten Tipps und Infos zum jeweiligen Projekt – notiert auf kleinen Haftzettelchen bzw. im Text hervorgehoben – sowie praktische Einkaufs-, Werkzeug- und Checklisten. Das Format ist unverändert kompakt: perfekt für die Baustelle in oder vor den eigenen vier Wänden. Lesen, Lernen, Umsetzen – arbeiten Sie nicht nur nach dem „gut saniert“, arbeiten sie damit! So wird Ihr nächstes Projekt – ob Tapezieren oder Heizkörpertausch – mit Sicherheit ein gelungenes.

gut saniert!


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Intaktes Dachs - intaktes Hau

INHALT

Seite 22 Gebäude sanieren

Seite 54

Effizient beschatten

6 Sanierung planen 8 Gebäudezustand erheben 12 Mauerwerk sanieren 16 Schimmel bekämpfen 18 Fassade sanieren 22 Dachsanierung 26 Kaminsanierung 28 Dämmen & Dämmstoffe 32 Außenfassade dämmen DIY 36 Zwischensparren dämmen DIY 40 Oberste Geschoßdecke dämmen 42 Neue Fenster nötig? 48 Fenster tauschen DIY 50 Fenster renovieren 52 Holzfenster dichten DIY 54 Neue Beschattungssysteme 58 Neue Außentüren 60 Sanierung nach einem Brand 62 Wasserschaden 64 Neue Raumaufteilung 66 Trockenbausanierung 70 Trockenbauwand erstellen DIY 74 Decke abhängen DIY 78 Dachboden ausbauen 80 Keller sanieren 82 Kellerdecke dämmen DIY 84 Neue Sanitärinstallationen 86 Neue Elektroinstallationen 88 Innenwände dämmen DIY 92 Boden grundsanieren 94 Holzboden sanieren DIY 96 Steinboden sanieren 98 Elastische Bodenbeläge

DIY

Alles zum Thema Sanierungsplanung finden Sie ab Seite 6


3 INHALT

Energie sparen

an Mehr Farbe!e die Wänd

Seite140

102 Heizung sanieren? 104 Heizkessel tauschen 108 Heizsysteme im Überblick 112 Heizkörper tauschen DIY 114 Neuer Kaminofenanschluss DIY 118 Eigenen Strom erzeugen durch PV 120 Solarthermie 122 Umrüsten auf Smart Home

Moderner Wohraum 130 136 140 144 146 150 156 166 168

Neue Innentüren Innenwände verputzen DIY Neue Farbe für die Wände Tapeten entfernen DIY Wände tapezieren DIY Neue Küche Neues Bad Fliesen legen DIY Neu verfugen DIY

Außenbereich sanieren 172 176 178 182

Rasen verschönern DIY Plätze und Wege sanieren Gartenteich anlegen DIY Pool sanieren

Sanierung finanzieren 184 Kredit, Förderungen & Co 186 Großer Finanzselbstcheck

Seite 128

Stilvoller wohnen

ab Seite 170 Frisch die Grü ekur für nanlag en


gut saniert!

© Akira Kaelyn/Shutterstock

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AUSSENBEREICH


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AUSSENBEREICH

Gebäude

sanieren

Von der Gebäudehülle - Außenmauern, Fassade, Dach - bis zum Gebäudekern - Innenwände, Böden, Türen - gibt es unzählige „Baustellen“ in so einem Haus. Damit es daheim nicht nur schöner, sondern auch moderner wird. gut saniert!


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GEBÄUDE SANIEREN

Kein sanieren ohne Plan Gut Ding braucht Weile: Bitte überstürzen Sie nichts! Das gilt ganz besonders für eine Sanierung.

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or Beginn der Instandsetzungsarbeiten werden die Schadstellen festgestellt, die Ursache des Schadens ermittelt und der Umfang der Arbeiten festgelegt. Erst wenn die Ursache des Fehlers behoben wurde, kann mit der Wiederherstellung begonnen werden, da der Schaden ansonsten immer wieder auftreten würde. Schadensursache Die Feststellung, dass zum Beispiel der Wasserschaden durch eine fehlerhafte Feuchtigkeitsabdichtung entstanden ist, lässt noch nicht den Rückschluss zu, dass die schadhafte Stelle der Isolierung in unmittelbarer Nähe der sichtbaren Feuchtigkeit liegt. Das Wasser kann außen z. B. an einer weit entfernten Stelle durch die Abdichtung eindringen und erst an dem sichtbaren Punkt in das Innere durch die gut saniert!

Wand, Boden, Decke etc. eindringen. Es muss auch darauf geachtet werden, dass sich Wasser durch die Kapillarwirkung hinaufbewegen kann. Beim Auffinden der Schadensursache ist daher zumeist ein Profi oder Sachverständiger von großer Hilfe. Schadensbehebung Besteht die Möglichkeit der Instandsetzung, so ist darauf zu achten, dass nur Materialien verwendet werden, welche die Funktion der vorhandenen Teile nicht beeinträchtigen. Wenn nicht genau der Punkt der Beschädigung eruiert werden kann, empfiehlt es sich, komplette Flächen oder Teile instandzusetzen. Baubewilligungsbescheid beim Sanieren Der Baubescheid ergeht schriftlich in der klassischen Form eines amtlichen Bescheides. Er besteht aus drei Teilen: Darstellung des Rechtsbestandes, Begründung und Rechtsmittelbelehrung. Zusätzlich zum Baubewilligungsbescheid können auch Bescheide bezüglich Ihres Grundstückes ausgestellt werden, z. B.


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GEBÄUDE SANIEREN

Fluchtlinienbescheid, Gehsteigbekanntgabe, Abteilungsbewilligung, Abbruchbewilligung, Kanaleinmündungsbewilligung oder Benützungsbewilligung. Berechtigte privatrechtliche Einwendungen (meist die Anrainer betreffend) werden in der Bewilligung angeführt und auf den Zivilrechtsweg verwiesen. Den Bescheid erhält der Gesuchsteller (Bauwerber) und alle jene Beteiligten, die gegen die Bewilligung Einspruch erhoben haben. Weiter erhält der Gesuchsteller eine oder zwei Ausfertigungen der Baupläne samt Beilagen, die mit dem Genehmigungsvermerk versehen sind. Verweigerungen zur Sanierung Eine Baubewilligung kann nur verweigert werden, wenn das Bauvorhaben den Bestimmungen der Bauordnung, den auf Basis der entsprechenden Bauordnung erlassenen Vorschriften oder einer sonstigen, auf einen Bau anwendbaren Vorschrift des „öffentlichen Rechtes“ nicht entspricht. Privatrechtliche Einwendungen haben keinen Einfluss auf die Entscheidung der Baubehörde. Sie werden nach versuchter gütlicher Einigung auf den Rechtsweg verwiesen. Gültigkeitsdauer Die Baubewilligung wird unwirksam, wenn binnen zwei Jahren, vom Tage ihrer Rechtskraft gerechnet, mit dem Bau oder Abbruch oder der Erdarbeit nicht begonnen oder der Bau nicht innerhalb einer bestimmten Frist vollendet wird (allgemein fünf Jahre, längere Frist bei größeren Bauvorhaben möglich). Sie müssten nach zwei Jahren, wenn nicht gebaut wurde, wieder um Baubewilligung ansuchen, das Verfahren wird neu aufgerollt. Die schon einmal erteilte Bewilligung bietet jedoch keine Gewähr und keinen Anspruch, dass die Bewilligung neuerlich erteilt wird.

Nachforschungen zum Bestand Nutzen Sie alle Informationsquellen, beschaffen Sie alle Unterlagen, Aufzeichnungen, Pläne und sonstige Papiere. Alte Baubeschreibungen lassen Rückschlüsse auf die Bausubstanz zu.

Behördlichen Bau akt vorhandenen Geb einsehen: Von dem äude muss es bei der Baubehörde einen Bauakt geben. Hi er si sämtliche Bauantr äge und Baubew nd illigungen von der Baugene hmig migung der letzte ung bis zur Genehn baulichen Verän derung gesammelt. Bei äl teren Häusern (e rrichtet vor dem Zweiten Wel Nachkriegszeit) oh tkrieg bzw. in der ne Unterlagen mus s im Zuge eines Bauan trag nachträgliche Bew es ein Antrag um illigung gestellt wer den.. n: Die Baubewilligungen checke ergibt sich Geschichte des Gebäudes en der aus den Genehmigungsdat n, wobei einzelnen Baubewilligunge ng gilt, bei der planlichen Darstellu gehenden dass das, was im vorher im daraufAntrag bewilligt wurde, stand (grau folgenden Antrag als Be ist. dargestellt) angenommen

Bestand vor Ort vermessen lassen

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GEBÄUDE SANIEREN

Mit einem Feuchtigkeitsmesser kann eine erste Bestandsaufnahme erfolgen.

Gebäudezustand erheben Die Beschaffenheit eines Bauwerks zu beurteilen ist nicht ganz einfach, will man in die Bausubstanz nicht zerstörend eingreifen. Wir stellen Ihnen hier einige geeignete Methoden vor.

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elten kann man auf den ersten Blick den tatsächlichen Zustand eines Gebäudes feststellen, zu gut kaschieren etwa Tapeten oder Bodenbeläge die Substanz darunter, vor allem beim Ankauf einer Immobilie. Oft werden oberflächliche, kosmetische Verschönerungen vorgenommen, ehe es in konkrete Verkaufsgespräche geht, und nicht selten lassen sich die potenziellen Käufer davon täuschen. Aber auch die Augen eines Profis können versteckte Mängel nicht gut saniert!

erkennen, und so wendet der Fachmann spezielle Methoden zur Überprüfung an, vorerst ohne in die Substanz einzugreifen. Ein seriöser Verkäufer wird Ihnen die Überprüfung auf jeden Fall gestatten und von einem anderen sollten Sie ohnehin nicht kaufen! Thermografie Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten einer intensiven Bauwerkszustandserhebung. So kann ein Architekt oder Baumeister beispielsweise den U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) eines Bauteils dank einer Oberflächentemperaturmessung mit einem hochwertigen Kontaktfühler exakt bestimmen, ohne die Wandoberfläche zu beschädigen. Unterschiedliche Wärmeabstrahlungen können mittels Thermografie fotografisch festgehalten werden. Eine Infrarotkamera


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zeigt fehlerhafte oder ungenügende Dämmung, Rohrleckagen oder auch undichte Wanddurchführungen an und hält sie auf einem Foto fest. Gelb- und Rottöne auf dem Bild zeigen hohe Wärmeverluste, während Blau- und Türkistöne für geringen Wärmeverlust stehen. Die Aufnahmen erleichtern in der Folge gezielte Sanierungsmaßnahmen. Durchgeführt werden sie von Energieberatern oder Bausachverständigen. Feuchtemessungen–hygrometrisches Verfahren Einfache, aber relativ ungenaue Feuchtemessungen können durchgeführt werden, auch ohne die Maueroberfläche zu öffnen. So baut beispielsweise das hygrometrische Verfahren auf Sorption bzw. Desorption der Baustoffe auf. Das bedeutet, dass Wasser aus der Umgebungsluft aufgenommen wird, in den Poren festgehalten und in weiterer Folge wieder abgegeben wird. Aus diesen Eigenschaften der Baustoffe kann der Fachmann deren ungefähre Feuchte erkennen.

Feuchtemessungen – gravimetrisches Verfahren Exaktere Ergebnisse als bei den hygrometrischen Verfahren erhalten Sie bei der gravimetrischen Feuchtemessung. Im Zuge dieser Methode wird für eine Laboruntersuchung ein Bohrkern oder Bohrmehl entnommen. Das entnommene Material wird im Zustand der Gewinnung gewogen, getrocknet und neuerlich gewogen. Dies lässt Rückschlüsse auf den aktuellen Feuchtegehalt des Mauerwerks zu. Danach wird das Material bei einer vorbestimmten Luftfeuchtigkeit gelagert, was den hygroskopischen Feuchtegehalt festhält. Wird das Material im Wasser gelagert und nach erneuter Trocknung gemessen, ergibt dies die sogenannte Sättigungsfeuchte. Aus den gewonnenen Daten kann der Durchfeuchtungsgrad errechnet werden. Feuchtemessungen – elektrisches Verfahren Bei den elektrischen Verfahren der Mauerwerksuntersuchung macht man sich die spezifischen elektrischen Eigenschaften

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Achtung: s Für ein aussagekräftige ch rafis en Ergebnis der thermog jedem Gebäudeanalyse sind in AußenFall Innen- wie auch e müssen aufnahmen nötig! Dies t und fachgerecht bewerte interpretiert werden.

der Baustoffe zunutze. Wasser und gelöste Salze bilden im Baustoff leitfähige Elektrolyte. Entscheidend für die Bewertung ist die sogenannte Dielektrizitätskonstante, die in trockenem Baustoff niedrig oder nahe null ist, während sie bei Feuchtigkeit deutlich höhere Werte zeigt. Wer führt solche Verfahren durch? Derlei Untersuchungen bzw. Messungen führt unter anderem das Österreichische Institut für Baubiologie und Bauökologie (OIB) durch. Auch Schimmel- oder Schadstoffbelastungen können die Fachleute dieses Instituts feststellen. Ergänzend dazu untersucht beispielsweise die „Holzforschung Austria“ mittels bautechnischer Endoskopie Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten. Untersuchung von Rohrleitungen Rohrsonden und selbstfahrende Kameras ermöglichen es dem Profi, sämtliche Leitungs- und Rohrsysteme auf Beschädigungen durch Korrosion, beispielsweise Querschnittsverengungen, zu untersuchen, ohne gut saniert!

die Mauer zu öffnen. Experten empfehlen Altbestandseigentümern ebenfalls, sämtliche Leitungen, welche weiterverwendet werden sollen, immer auch einer sogenannten Druck- und Dichtheitsprobe unterziehen zu lassen. Durchgeführt werden diese Prüfungen natürlich nie vom Heimwerker, sondern von speziellen Rohrreinigungsunternehmen, die nicht nur das nötige Fachwissen, sondern auch die Geräte dafür haben. Druckdifferenzmessung Der schon lange nicht mehr unbekannte und seit Jahren in vielen Fällen eingesetzte Blower-Door-Test ist wohl die beste Methode, eventuelle Wärmeverluste durch Undichtigkeit eines Gebäudes zu ermitteln. Sie hat den Zweck, eine Raum- oder Gebäudehülle auf ihre „Luftdichtheit“ zwischen Innenraum und Außenluft hin zu prüfen. Das Ergebnis und die daraus resultierenden baulichen Maßnahmen sollen zur Vermeidung von Energieverlusten, von Zugluft und Kaltluftseen, eines Leistungsabfalls von Lüftungsanlagen durch Leckagen, zurr Vermeidung von Schadstoffeintrag durch Leckagen und Bauschäden durch Feuchteeintrag sowie zur Verbesserung des Schallschutzes führen. Und so funktioniert‘s: Mittels eines dicht an der Tür eingespannten Gebläses wird sämtliche Luft aus dem Gebäude gesaugt. Auf diese Weise entsteht ein Unterdruck, der einem anhaltenden Winddruck von in etwa 30 km/h auf der Gebäude­oberfläche entspricht. Über undichte Stellen strömt so Luft von außen ins Gebäudeinnere, was durch Rauch sichtbar gemacht und mit einem speziellen Strömungsmessgerät nachgemessen werden kann. Dieser Test wird von verschiedenen Energie-versorgungsunternehmen oder Generalunternehmern angeboten und sollte unbedingt durchgeführt werden.


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Mauerwerk sanieren Feuchte Mauern gehören saniert, und zwar umgehend! Feuchtigkeit – egal welcher Ursache – kann schwerwiegende Schäden des gesamten Bauwerks zur Folge haben.

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berflutungen, Feuerschäden, aufsteigende Feuchtigkeit, ein zu hoher Grundwasserspiegel, Schimmel: Eine Sanierung des Mauerwerks kann auch dann nötig werden, wenn Ihr Haus immer gut gepflegt ist. Feuchtigkeit im Mauerwerk erkennt man meist daran, dass wasserlösliche Salze, die aus der Erde mittransportiert werden, am Putz Flecken bilden, oder den Putz abbröckeln lassen. Da eine ganze Reihe von Gründen zu feuchten Wänden führen kann, muss zuallererst geprüft werden, was überhaupt die Ursache für das nicht intakte Mauerwerk ist und welche Sanierungsmethode für das Objekt entsprechend geeignet und sinnvoll ist. Im Zentrum jeder Trockenlegung steht ein ordentliches, professionelles Sanierungskonzept, das außer den infrage kommenden Mauertrocknungsverfahren auch wirksame Methoden der Mauerwerkentsalzung sowie die flankierenden Maßnahmen enthalten muss. Je detaillierter die Angaben, desto einfacher ist es, Vor- und Nachteile der einzelnen Maßnahmen zu erkennen und die richtige Wahl zu treffen. Kapillare, aufsteigende Feuchte Zweifellos ist der aufsteigenden Feuchte im Mauerwerk am schwierigsten zu begegnen. Dabei wirken die durchgehenden Poren in den Baustoffen (Kapillaren), in denen das Wasser gut saniert!

regelrecht hochgesaugt wird. Um diese Saugwirkung zu stoppen, muss der Kapillareffekt durch eine wirksame Sperre unterbunden werden. Weiters gibt es auch elektrophysikalische Phänomene, die zur Durchfeuchtung der Mauern beitragen. Diesen wird mit den Methoden der elektrophysikalischen Trockenlegung begegnet. Beim Zusammenwirken verschiedener Ursachen ist oftmals eine Kombination aus verschiedenen Trockenlegungsverfahren notwendig. Trockenlegung ist Profisache! Die Mauerwerksdiagnostik erfolgt in drei Stufen: Visuell, mittels Messgeräten und schließlich thermografisch. Bei der visuellen Diagnostik geht es um die Untersuchung von äußeren Merkmalen, die durch eine Prüfung mit Messgeräten ergänzt wird. Die Daten werden ausgewertet und ein Bewertungskatalog erstellt. Auch die thermografische Darstellung mit Infrarotstrahlen kann zur Mauerwerksdiagnostik beitragen. Was nun also tun bei feuchten Mauern? Oft bringen schon Vertikalabdichtungen, wie Drainagierungen, einfache Vertikalabdichtung, die Abdichtung erdanliegender Fußböden, Fassadensanierung, rasche Abhilfe. In den meisten Fällen ist aber eine Horizontalsperre erforderlich, und dafür gibt es verschiedene Methoden, die wir Ihnen hier näher vorstellen werden. Mechanische Trockenlegung Profis empfehlen, mit mechanischen Methoden zu beginnen. Wie bei allen anderen Techniken kommt es aber auf eine sachgemäße Durchführung an und auch diese Verfahren haben ihre Grenzen. Wenn etwa eine


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Achtung:

Trockenlegung unterhalb des Bodenniveaus durchgeführt werden muss oder Gebäude direkt angrenzen. Die Unterfangung zählt zu den bekanntesten Techniken. Dabei wird abschnittsweise das Grundmauerwerk entfernt und entweder durch Beton oder neues Mauerwerk mit einer sachgerechten Abdichtung aus Bitumen oder Edelstahl ersetzt. Das Mauersägeverfahren kann nur bei Ziegelmauerwerk mit durchgehenden Mörtelfugen angewandt werden. Das Mauerwerk wird dabei zuerst hinsichtlich seiner Standsicherheit überprüft. Da die Mauer im Bereich der Schnitte für einen kurzen Zeitraum nicht tragfähig ist, muss ein Statiker die Schnittlängeneinteilung vornehmen und einen verbindlichen Schnittplan anfertigen. Demgemäß werden die Trennschnitte vorgenommen. Die Durchführung erfolgt dann mit speziellen Ketten, Seilen oder Kreissägen im Nass- oder Trockenverfahren. Nach dem Herstellen einer geglätteten Betonauflage können die einzelnen Isolierbahnen aus Bleifolie, vergüteten Bitumenmatten oder Edelstahlplatten sorgfältig in die Fuge eingebracht werden. Beim Bohrverfahren mit Überlappung schließlich wird die Mauer systematisch perforiert. Die Überlappungen der Löcher ergeben eine durchgehende Mauertrennung. Anschließend werden die Bohrlöcher mit einem dichtenden und quellfähigen Mörtel ausgefüllt und somit eine sichere Abdichtung erzielt. Die Chromstahlsperre ist ein „Einschlagverfahren“, bei dem ohne Durchschneiden oder Aufstemmen des Mauerwerks in lediglich einem Arbeitsgang sowohl die Trenn- als auch die Isolationsschicht eingebracht werden. Dabei handelt es sich um gewellte Platten aus rostfreiem Edelstahl, die überlappend als durchgehende horizontale Sperrschicht wirken. Durch diese Sperrschicht kann in weiterer Folge dann keine Feuchtigkeit mehr

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Bei der Wahl auf des Injektagemittles it Umweltverträglichke he und baubiologisc ! Verträglichkeit achten

hochsteigen. Das Verfahren wird von vielen Lizenznehmern im In- und Ausland bereits seit Jahrzehnten erfolgreich angewandt und hat sich als eines der preisgünstigsten und zuverlässigsten erwiesen. Zur Verringerung des Verdrängungs- und Verdichtungswiderstands werden seit einiger Zeit Platten verwendet, die keil- oder pfeilförmig angespitzt sind und weniger Erschütterungen im Mauerwerk verursachen. Chemische Trockenlegung Eine ebenfalls weit verbreitete Methode ist das Injektageverfahren. Dabei werden Löcher in die Wand gebohrt und anschließend Injektionsmittel zur Abdichtung der Poren eingebracht. Wie bei allen anderen Verfahren bedarf es zunächst einer fachmännischen Prüfung sowohl des Feuchteals auch des Salzgehalts im Mauerwerk. Ebenso wichtig ist die Wahl des geeigneten Injektionsmittels, das in chemischer Hinsicht mit den verwendeten Baustoffen harmonieren muss. Der Erfolg einer Injektage hängt nicht nur von der Wahl des Injektagemittels, sondern vor allem von deren fachgerechter Ausführung ab. Abstand, Tiefe und Durchmesser der Bohrlöcher sind entscheidende Faktoren. Zudem kommt es auch darauf an, ob das Verfüllmittel mit oder ohne Druck und in ausreichender Menge eingebracht wird. Bei der Wahl des Injektagemittels sollten gut saniert!


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neben der Effizienz jedoch auch der Aspekt der Umweltverträglichkeit bzw. baubiologische Überlegungen beachtet werden. In vergleichenden Tests zeigten Silikonate und Silikon-Mikroemulsionen besonders gute Wirkungen. Elektrophysikalische Trocknung Auch elektrophysikalisch-chemische Prozesse können an der Durchdringung des Mauerwerks mit Feuchtigkeit beteiligt sein. Zur Ausschaltung dieser Effekte werden Methoden angewandt, die das elektrische Potenzial im Mauerwerk abbauen oder reduzieren. Eine von außen über Elektroden und Halbleiternetze geleitete Energie soll die Richtung des Wassertransports in den Baustoffporen umkehren. Eingesetzt werden das Passiv- sowie das Dipolverfahren und die aktive Galvanomethode. Der wesentlichste Vorteil hierbei ist, dass sie ohne schwerwiegende Eingriffe in die Bausubstanz auskommen und daher auch bei denkmalgeschützten Objekten anzuwenden sind. Zudem können die Gebäude während der Trockenlegung bewohnt werden. Auf flankierende Maßnahmen nicht verzichten Bei der Heizstabtechnik zur Mauertrocknung wird ein Netz aus rasterförmig über das gesamte Mauerwerk verteilten Löchern angelegt. Anschließend werden speziell entwickelte Heizstäbe eingebracht, die für eine konstante Erwärmung der Mauer sorgen und die Feuchtigkeit rasch verdunsten lassen. Eine weitere Möglichkeit bietet die Austrocknung der Mauern mithilfe von Vorsatzelementen. Dabei wird über ein Düsensystem trockene Warmluft zwischen Mauer und Vorsatzelemente eingeblasen. Durch den permanenten Luftaustausch wird eine rasche Oberflächenaustrocknung herbeigeführt. Auch möglich ist die Kombination von Druckluft und Heizstäben. Vorteile sind noch kürzere gut saniert!

Austrocknungszeiten, geringerer Energieverbrauch und reduzierte Kosten. Zudem ist bei diesem System auch eine Schadsalzreduktion möglich. Beispielsweise konnte die Feuchtebelastung einer Ziegelmauer von 20 % mit dieser Methode innerhalb von drei Tagen auf 4,5 % gebracht werden. Zu den flankierenden Maßnahmen zählen außerdem die Sanierung von Dachrinnensystemen, die Instandsetzung außen liegender Lüftungsgräben sowie der Bau von Lüftungsschächten oder Lüftungsanlagen. Wenn das Salz Blüten treibt … Salze sind in der Lage, Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen (Hygroskopie), und tragen auf diese Weise zu einer beschleunigten Durchfeuchtung des Mauerwerks bei. Zudem wirken sie häufig in aggressiver Form auf die verwendeten Baustoffe und können eine Zersetzung des Mauerwerks bewirken. Bereiche, in denen Schadsalze an die Maueroberfläche gedrungen sind, bedürfen zunächst einer sorgfältigen Reinigung durch Bürsten oder Sandstrahlen. Neben recht langwierigen, aufwendigen und wartungsintensiven physikalischen Verfahren mittels Kompressen, werden seit vielen Jahren auch chemische Salzbehandlungen durchgeführt. Dabei sollen die durch den Wasserkreislauf ins Mauerwerk gelangten Stoffe in schwer lösliche Verbindungen umgewandelt werden. Die große Anzahl infrage kommender Salze und deren unterschiedliche chemische Eigenschaften machen eine genaue Salzanalyse vor einer chemischen Behandlung des Mauerwerks unumgänglich. Besonders problematisch ist die Nitratbelastung, da diese Verbindungen nicht in schwer lösbare Substanzen umgewandelt werden können. Endziel ist, eine Verringerung der Salzbelastung zu bewirken und eine Salzwanderung hintanzuhalten. Ihre maximale Wirkung erreichen solche Verfahren in Kombination mit speziellen Sanierputzen.


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Internationales Verfahren zur Feuchtigkeitsbekämpfung Das 2002 gegründete Familienunternehmen HAUSAN präsentiert sich als einer der führenden Injektionsbetriebe und optimaler Problemlöser. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und des Einsatzes modernster Techniken kann auf alle Fälle eingegangen werden.

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in Raum für Hausarbeiten, eine kleine Werkstatt, ein weiterer Wohnraum oder einfach nur ein Lagerraum – ideal wenn man einen Keller zur Verfügung hat. Bei älteren Häusern und oft auch bei Neubauten gibt es im Untergeschoß aber meist ein grundlegendes Problem: Feuchtigkeit. Feuchtigkeit im Souterrain kann Dutzende Ursachen haben. Vom Grundwasseranstieg bis hin zu schadhafter oder sogar fehlender Isolierung. Einer der Spezialisten hierfür ist die HAUSAN Bau GmbH, denn die Beseitigung von Abdichtungsmängeln, wie feuchte Mauern, ist eine der schwierigsten Aufgaben bei der Sanierung. Immer öfter passieren bereits bei Neubauten erhebliche Mängel in den Abdichtungen, welche sich erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerkbar machen. Die Folge sind Schäden,

die sich zuerst am Anstrich/Putz abzeichnen und später als Salzausblühungen unangenehm in Erscheinung treten. Ursachen, welche die Sanierung von Mauerwerken notwendig machen, gibt es viele –„Grundsätzlich gibt es kein Allheilmittel“, stellt der Experte klar. „Jedes Problem bedarf einer individuellen Lösung und ist von vielen Faktoren, wie zum Beispiel Alter und Zustand, abhängig. Bei Abdichtungsschäden kann man auf konventionelle Methoden, wie Aufgraben und neuerlich Abdichten zurückgreifen. Hier kann aber auch mit der bewährten Injektionstechnik gearbeitet werden.“ Die Problematik ist also nicht zu unterschätzen, das Verfahren mittels Injektion liefert hierbei eine effiziente Hilfestellung. Die Injektionsmethode ist ein genormtes Verfahren, um diese Probleme dauerhaft zu lösen. Eine weitere Methode ist die sogenannte Schleierinjektion. Diese Methode hat gleich mehrere Vorteile, man kann sie zum Beispiel einsetzen, wenn ein Aufgraben nicht mehr möglich ist.

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Achtung:

Schimmel sanieren Dunkle Flecken an der Wand, modriger Geruch in der Luft? Bis Sie einen Schimmelbefall bemerken, hatte der Pilz schon viel Zeit, zu wachsen. Spätestens jetzt muss unbedingt gehandelt werden – und zwar professionell!

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Schimmel in der Wohnung entsteht meist durch mangelhaftes Lüften und falsches Heizen. Weitere Gründe für Schimmel können undichte Wasserleitungen oder Bauund Sanierungsmängel und damit einhergehende Feuchtigkeit und/oder Salzablagerungen im Mauerwerk sein. Immer dann, wenn Gebäudeteile oder auch die gesamte Innenraumluft dauerhaft zu feucht sind, haben die Schimmelsporen beste Bedingungen, um sich zu vermehren. Sobald Sie Schimmelflecken an ihren Wänden entdecken, muss gehandelt wergut saniert!

Die Methode der Sedimen tation ist für die Bestimmung der Konzentration luftgetrage ner Schimmelpilzsporen in Inne nräumen laut Experten nic ht geeignet.

den. Nicht nur, dass es zu Gebäudeschäden kommen kann, birgt eine dauerhaft erhöhte Konzentration von Schimmelsporen in der Raumluft ernsthafte gesundheitliche Risiken. Die ersten Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist: gräulich-schwarze, in schlimmeren Fällen grüne Ausblühungen an den Kanten und in den Ecken der Wände. Sanierung nur durch den Profi Zu einer Schimmelsanierung gehört zuerst, herauszufinden, woher der Pilz kommt und um welchen es sich überhaupt handelt. Mit einem speziellen Schimmeltest wird vom Fachmann die Menge der Schimmelsporen im Innenraum gemessen, und mit der Außenluftsituation verglichen. Denn ebendiese frei fliegenden Sporen sind auch der Grund, warum ein reines oberflächliches Entfernen der Schimmelspuren an den Wänden mit anschließendem Desinfizieren und Überstreichen schlicht nicht

© Burdun Iliya/Shutterstock

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reicht bzw. nur eine oberflächliche, optische Besserung bringt. Der Schimmel setzt sich nämlich oft viel tiefer in den Materialien ab, wächst nach einer oberflächlichen Entfernung wieder nach und setzt seine Sporen wieder an die Raumluft ab. Deshalb ist es laut Experten auch so wichtig, die Ursache der Schimmelbildung zu beseitigen (Luftfeuchtigkeit, Wasserschaden, Wärmebrücken etc.). Klare Regelungen vom Gesetzgeber Der Arbeitskreis Innenraumluft vom Österreichischen Lebensministerium hat in seinem Positionspapier zur Schimmelsanierung in Innenräumen klare Regelungen und Empfehlungen herausgegeben, wie ungeliebten Sporen und Pilzen professionell zu Leibe gerückt wird. Zuerst geht es, wie bereits beschrieben, um die korrekte Messung der SchimmelpilzsporenKonzentrationen in der Luft von Innenräumen sowie um dazugehörige Materialuntersuchungen, die ausnahmslos nach den entsprechenden Vorgaben der Normenreihe ISO 16000-Teile 16-21 2 zu erfolgen haben. Von der Messung mittels Sedimentationsplatten, wie sie im Handel erhältlich sind und vom Betroffenen selbst angewendet werden können, wird daher ausdrücklich abgeraten. Die Anwendung liefert schlicht keine aussagekräftigen Ergebnisse und ist überdies fehleranfällig. Abtöten allein reicht nicht Generell muss die Sanierung von mikrobiell befallenen Materialien das Ziel haben, sämtliche vorhandenen mikrobiellen Bestandteile wie Sporen, Mycel, Bakterien usw. zu entfernen. Bei Leichtbaukonstruktionen ist auch die Innenseite der Konstruktion auf ein mikrobielles Wachstum zu prüfen. Befallene, einfach zu demontierende Wand- und Deckenkonstruktionen oder Verschalungen sind in jedem Fall

zu ersetzen. Eine bloße Abtötung reicht nicht aus, da auch abgetötete Mikroorganismen von gesundheitlicher Relevanz sind und z. B. allergische Reaktionen auslösen können. Außerdem wird der Schimmel früher oder später wiederkommen. Wie Schimmel bekämpfen? Die Verwendung von Bioziden in Innenräumen als Sanierungsmaßnahme ist laut einem aktuellen Positionspapier des Lebensministeriums unerwünscht und nicht empfehlenswert, da der Nutzen häufig nicht gegeben bzw. zweifelhaft ist. Nur in Einzelfällen, wenn ein mikrobieller Befall von einer mechanischen Reinigung nicht erfasst werden kann (z. B. bei Hohlräumen im Fußbodenbereich) und ein weiteres Wachstum für einen kurzen Zeitraum vermieden werden soll, ist der Einsatz von Bioziden erlaubt. Sprüh- oder Vernebelungstechniken sind bei einer fachgerechten Sanierung von Innenräumen ebenfalls nicht nötig, bzw. in ihrer Effektivität nicht gesichert. Darüber hinaus kann ihr Einsatz ein Gesundheitsrisiko darstellen und bei bestimmten Präparaten zu anhaltender Geruchsbelästigung führen. Für die Schimmelsanierung muss zuerst der betroffene Bereich oder Raum abgeschottet werden, die SaniererInnen arbeiten mit einer speziellen Schutzausrüstung. Begonnen wird mit der sogenannten mechanischen Schimmelentfernung, bei der sämtliche kontaminierten Materialien abgebaut und entfernt werden. Dazu zählt das Abschleifen der befallenen Oberflächen, gefolgt vom Abflämmen derselben. Dann wird die Oberfläche dekontaminiert und desinfiziert, bevor alles wieder abgesaugt und damit feingereinigt wird. Es folgt die Endreinigung und Desinfektion sämtlicher Oberflächen und der Raumluft. Zum Ende folgt die neue Oberflächenbehandlung – verputzen, streichen etc. gut saniert!


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Fassade sanieren Sie ist nicht nur das „Gesicht“ Ihres Hauses, die Fassade ist auch dessen Schutzschild. Sie soll sauber und schön aussehen, die Bausub­stanz vor Wind und Wetter schützen und Energie sparen helfen.

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ie Sanierung und Neugestaltung einer Fassade stellt keinen Luxus dar, sondern ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Gebäudeerhaltung. Im ersten Schritt müssen etwaige Mängel erkannt und Schäden behoben werden. Die typischen Fassadenmängel Die Liste der möglichen Fehlerstellen beginnt mit Verschmutzungen, Algen- und Pilzbefall gut saniert!

Nicht alles ge ht! Fassadengesta Die ltung ist abhängig von Ortsbildvorgaben und durch die Gemeinde vor gegebene Kriterien.

und führt über Risse, Spalten und Setzungen bis hin zu großflächig durchfeuchteten oder abgebrochenen Putzteilen. Im letztgenannten Fall ist es mit einer lokalen Reparatur meist nicht getan. Hier gilt es vielmehr, die exakten Ursachen zu finden und fachgerecht zu beseitigen. Besonders im Sockelbereich weisen abgebrochene Fassadenteile häufig auf Feuchte hin, die aus der Umgebung in die Grundmauern gelangt und im Mauerwerk hochsteigt. In diesem Fall ist professionelle Hilfe durch ein spezialisiertes Unternehmen gefragt. Falls eine in der Substanz noch gut erhaltene Fassade lediglich unschöne Verschmutzungen aufweist, können diese in Eigeregie beispielsweise mit einem Hochdruckreiniger, beseitigt werden. Anders sieht es aus, wenn sich der vermeint-


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liche Schmutz bei genauerer Betrachtung als Algen-, Pilz- oder Flechtenbewuchs herausstellt. Diese Organismen werden vom Wind übertragen und gedeihen besonders gut auf feuchten Untergründen, wie sie oft an der Wetterseite eines Hauses zu finden sind. Algen gelten als rein optischer Mangel, während Pilze und Flechten für Haus und Bewohner schädlich sind. Ist eine Fassade damit besiedelt, müssen zuerst all jene baulichen Maßnahmen gesetzt werden, die die Fassade dauerhaft vor Feuchtigkeit (Schlagregen, Dachwasser etc.) schützen. Denkbar sind etwa Dachüberstände, Windfänge und so weiter. Art der Risse entscheidend Zu den häufigsten Schäden zählen Risse. Sie müssen rasch beseitigt werden, um zu verhindern, dass Wasser in die Gebäudehülle eindringt. Die Bautechnik unterscheidet zwischen konstruktionsbedingten Rissen und solchen, die ausschließlich in der Putzschale auftreten. Erstere lassen sich nur dann dauerhaft sanieren, wenn die dafür verantwortlichen Setzungs- oder Verformungsprozesse im Baukörper abgeschlossen sind. Dies im Einzelnen zu beurteilen ist Aufgabe eines Sachverständigen. Putzbedingte Risse haben ihre Ursache entweder in der Materialzusammensetzung, in der Verarbeitung oder in den während der Ausführung herrschenden Bedingungen. Ihre Tiefe ist auf die jeweilige Dicke der Putzschale begrenzt und erfasst nicht den Putzträger. Deshalb werden sie oft auch als „Oberflächenrisse“ bezeichnet. Je nach Aussehen und Größe unterscheidet man Haar-, Netz-, Fugen-, Kerb-, Schrumpfrisse etc. Bei unsachgemäß aufgebrachten Wärmedämmverbundsystemen kann es zu Kerbrissen wegen mangelhafter Diagonalarmierungen in den Fensterlaibungen kommen. Wenn

keine Ablösung des Putzes auftritt, kann nach Klärung der Frage „Ruhende oder arbeitende Risse?“ mit der Sanierung begonnen werden. Feine Spalten an der Oberfläche von Mauerwerk oder im Putz wie durch Bewegung oder Materialspannungen entstandene Setzrisse müssen zunächst mit einem Meißel auf einen Querschnitt von ca. 5 x 5 mm aufgeweitet werden. Nach dem Säubern der Fuge wird diese mit elastischer Acryldichtmasse verschlossen und anschließend mit einer Universalklebespachtelmasse auf Zementbasis nivelliert. Als Verstärkung drückt man ein Stück Armierungsgitter aus Glasfasern in die noch frische Masse. Anschließend wird die verspachtelte Stelle mit einer Schicht mineralischem Putz verdeckt. Beim folgenden Anstrich ist es wichtig, immer ganze Wandteile großflächig zu überstreichen, da sich die neue Farbschicht sonst von der alten abhebt. Spezielle Rissüberbrückungssysteme gibt es in starrer und flexibler Ausführung, wobei Letztere die größere Bedeutung haben und häufig mit Gewebearmierungen aus Glas oder Synthetikfasern verstärkt sind. Elastische Bänder nehmen Spannungen auf und stellen gleichzeitig eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den Fassadenteilen her. Auch bei dieser Methode wird über die verklebten Bereiche Sanierungsspachtelmasse aufgetragen, die nach ausreichender Trocknung überputzt werden kann. Für den Erfolg ist bei jeder Methode entscheidend, dass die jeweiligen Materialien genau nach Herstellerangabe verarbeitet werden. Es sollten nur Stoffe verwendet werden, die auch bei tiefen Temperaturen noch dehnfähig sind, weil die Rissbreite mit abnehmender Temperatur größer wird. Gipshaltige Spachtelmassen sind nur für trockene Innenbereiche geeignet, da sie Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen. Im Außenbereich sind unbedingt frostfeste gut saniert!


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Struktur und Farbe macht sie lebendig und individuell.

geln" Wichtige "Gerüstre nierung ohne Keine Fassadensa üstAbstand des Ger Standgerüst. Der als t darf nicht mehr belags zum Objek en gegliederten Fassad 30 cm (bei stark en . Die einzelnen Lag 40 cm) betragen RMcm breit sein. ÖNO müssen mind. 60 rüfCEN- HD-1000-P bzw. Euro-Normht. zeichen sind Pflic

Spachtelmassen zu verwenden. Beim Verteilen und Verreiben haben sich Edelstahlkellen und Glätter aus rostfreiem Metall bewährt. Zur Reparatur großer Putzschäden sind Sanierputze geeignet. Sie bestehen aus mehreren, aufeinander abgestimmten Produkten. Die Haftbrücke, auch Vorspritzer oder Primer genannt, stellt den Halt auf dem Untergrund her, der Porengrundputz bindet schädliche Salze, die sich im Mauerwerk eingelagert haben, und der eigentliche Sanierputz bildet die sichtbare Oberfläche. Neu verputzt Die am weitesten verbreitete Variante zur Fassadengestaltung ist das Einfärben der Putzoberfläche. Eine ansprechende Fassade entsteht aber nicht durch bloßes Anstreichen. Ein markantes Erscheinungsbild wird erst durch Fensterumrahmungen, Strukturputze, Stuckputze oder Stuckreliefs über Fenstern und Türen erzielt. Das harmonische Wechselspiel von Fläche, Licht und Schatten, gut saniert!

Interessante Option: Vorsatzschale Eine weitere Möglichkeit zur Sanierung und gleichzeitigen Neugestaltung der Fassade bieten die sogenannten Vorsatzverschalungen oder abgehängten Fassaden. Diese Systeme können aus verschiedenen Materialien wie Mineralstoffplatten, Holz und Holzverbundwerkstoffen ebenso wie Metall, Glas und Kunststoffen bestehen. Entscheidend ist, ganz unabhängig von der Materialwahl, dass der jeweilige Werkstoff sachgemäß verarbeitet wird. Vorgehängte Fassaden werden vor allem in Regionen eingesetzt, in denen die Gebäudehülle durch Wind und Regen stark strapaziert wird. Doch auch in puncto Wärmeschutz und Gestaltungsvielfalt eignen sie sich als sehr brauchbares System. So können unansehnliche Fassaden damit verschönert und auf den bautechnischen Stand der Zeit gebracht werden. Die Vorgangsweise ist weitgehend unabhängig vom verwendeten Material und basiert auf einem Tragsystem aus Kanthölzern, Metallprofilen oder vorgebauten Betonträgern. Zwischen dieser Tragkonstruktion wird die Dämmung eingebracht und an der Außenseite mit einem diffusionsoffenen Windschutz (Kunststofffolie) versehen. Zwischen Dämmung und Außenhülle bleibt ein mehrere Zentimeter breiter Lüftungsspalt, der oben und unten mit einem Gitter versehen wird, das Insekten und Kleintiere abhalten soll. Systeme zum Vorhängen eignen sich sehr gut bei unebenen Wänden. Im Fall einer Holzausführung kann zudem viel Eigenleistung erbracht werden. Allerdings müssen der Witterung ausgesetzte Hölzer alle paar Jahre mit einem Schutzanstrich versehen werden.


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Ausnahmen bilden Holzarten, die einen hohen Harz- bzw. Ölanteil haben, wie etwa Lärche, Zeder oder auch einige Eichensorten. Klinker und Stein Sie wollten schon immer ein Steinhaus? Zumindest oberflächlich könnte das Realität werden, und zwar durch die nachträgliche Herstellung eines Verblendmauerwerkes, auch Verklinkerung genannt. Realisiert wird das durch eine vorgebaute Fassade. Dabei wird an der Außenseite des Gebäudes eine zweite Mauer, meist in Form von Sichtmauerwerk, hochgezogen. Der entstehende Zwischenraum wird mit entsprechendem Dämmmaterial befüllt.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Vorsatzschale stellt dieser Vorgang einen wesentlichen Eingriff in die Gebäudestatik dar, und kann dementsprechend auch nur von Profis durchgeführt werden. Wie jedes Mauerwerk muss auch die nachträgliche Verblendmauer eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Fundament aufweisen, was in der Praxis aufwendige und auch sehr teure Begründungsmaßnahmen, z. B. mithilfe von Mauerwerksankern aus nicht rostendem Stahl, erfordert. Neben der außergewöhnlichen Optik bietet das Verblendmauerwerk die Vorteile einer langen Lebensdauer sowie ein Minimum an Pflegebedarf.

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Dach sanieren Dachschäden – egal welcher Art – sollten immer schnell behoben werden. Nur ein einwandfreies Dach garantiert die Energieeffizienz des Gebäudes und die Schadfreiheit der darunter liegenden Bausubstanz. Im schlimmsten Fall gefährdet ein desolates Dach sogar Leib und Leben.

S

chnee und Eis, aber auch für den Herbst typische heftige Regenfälle oder Stürme setzen dem Dach ordentlich zu. Schäden können nach solch extremer Dachbelastung an vielen Angriffspunkten auftreten. Von der Konstruktion und Statik des gut saniert!

Dachstuhls, der Dach-Unterkonstruktion und Eindeckung bis zur Entwässerung. Doch wie sind solche mitunter folgenschweren Schäden festzustellen, was können Sie selbst checken und reparieren und wann muss ein Profi zurate gezogen bzw. zur Schadensbeseitigung konsultiert werden? Wir haben die Antworten. Der Check des Daches Bevor die Belastungen für das Dach wieder losgehen, sollten Sie rasch überprüfen, ob es dafür auch gewappnet ist und nicht noch Schäden aus der vergangenen Saison bestehen. Gibt es am Dach Verformungen bei Dachstuhl oder Dachdeckung? Gibt es Verschiebungen? Liegen beispielsweise bei Ziegeldächern noch alle Ziegel richtig? Lücken erkennt man bei einem nicht verkleideten Dachstuhl besser, da die Dachkonstruktion innen einsehbar ist und


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das Tageslicht die beschädigte Stelle verrät. Gibt es Absplitterungen oder Verdrehungen bei der Holzkonstruktion? Sind alle metallischen An- und Abschlüsse, z. B. an Kaminen, in Ordnung? Wenn vorhanden, sollten auch Schraubverbindungen getestet werden, ob diese fest sitzen. Wasserflecken oder -pfützen auf dem Dachboden können ebenfalls auf eine Beschädigung der Konstruktion hindeuten. Funktioniert die Entwässerung? Regenrinnen und Fallrohre sichten Halterungen von Dachrinnen und Fallrohren können zum Beispiel durch herabstürzende

Schneemassen aus der Verankerung gerissen worden sein. Selbst eine beschädigte Rinne birgt eine Gefahr. Deshalb sollte auch darauf Augenmerk gelegt werden. Den Lauf des Regenwassers also beobachten, ob es den beabsichtigten Weg nimmt oder ob wegen einer Beschädigung des Entwässerungssystems das Wasser an der Hausfassade herunterläuft. Nicht vergessen: Dachstuhl! Die Dachkonstruktion und die Dacheindeckung bilden immer eine Einheit, sodass die Kosten für die Dachsanierung neben der Dachhaut auch immer vom Zustand der Lattung

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abhängen. Häufig befinden sich gerade in Altbaudachstühlen sehr feuchte oder morsche Holzteile. Diese Feuchtigkeit entsteht zumeist durch fehlerhafte Anschlüsse und/oder eine teils undichte Dachdeckung. Einen eventuellen Pilz- und Insektenbefall erkennt der Profi relativ einfach an den typischen Nagespuren, Bohrlöchern und auffälligen Holzverfärbungen. Die Schädlinge schwächen das Holz und verringern dessen Tragfähigkeit. Das größte Problem daran: Solche Schäden schreiten immer weiter fort und können im Laufe der Zeit auch andere Teile des Hauses „anstecken“. Ein weiteres Problem ist oft die Statik des Dachstuhls. Statische Mängel treten gut saniert!

auf, wenn die Gesamtkonstruktion falsch dimensioniert ist, aufgrund von Abnützung oder wenn Veränderungen bzw. Adaptierungen, wie sie vielfach im Laufe der Jahre ausgeführt werden, unsachgemäß umgesetzt wurden. In allen drei Fällen – falsche Dimensionierung, Abnützungen und fehlerhafte Veränderungen – ist ein Tausch der betroffenen Dachstuhlbereiche und Balken unumgänglich! Was tun, wenn Schäden entdeckt werden? Bei kleineren Beschädigungen, wie zum Beispiel wie losen Dachschindeln oder leicht beschädigten Kaminanschlüssen, sollten zuerst die entsprechenden Fachhandwerker oder Planer des Objektes kontaktiert werden (Dachdecker, Spengler oder Baumeister). Was aber machen, wenn die Hinweise bei der Überprüfung des Daches einen größeren Schaden vermuten lassen? Gibt es Grund zur Sorge, dass die äußeren Anzeichen auf eine Beschädigung der Dachkonstruktion hindeuten, sollte auf jeden Fall ein Statiker oder ein entsprechender Sachverständiger hinzugezogen werden. Solche Schäden sind ernst zu nehmen und wohl kaum an einem Arbeitstag behoben.


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Kaminsanierung Die modernen Heizsysteme haben auch die Kamine verändert. Um optimale Werte zu erreichen, müssen heute alle Systeme – Heizung, Brennstoff und auch der Kamin – aufeinander abgestimmt sein. Eine Kaminsanierung bleibt so oftmals nicht aus.

G

anz grundsätzlich ist eine Sanierung des Kamins oder der Kamine notwendig, um unnötige Schadstoffemissionen, Geruchsbelästigung und Versottung zu verhindern beziehungsweise zu stoppen. Früher wurden unsere Kamine aus einfachen Mauersteinen errichtet und anschließend innen und außen verputzt. Ist ein Kamin in die Jahre gekommen, ist er oft nicht mehr gut saniert!

rauchgasdicht. So lange zur gleichen Zeit aber keine Anforderungen an Feuchteunempfindlichkeit (z. B. bei einer Kohleheizung) bestehen, ist eine Auskleidung mit feuerfestem Material ausreichend. Der Fachmann spricht hier vom sogenannten Kaminschliff. Dazu wird der Kamin mit hitzebeständigem und säureresistentem Spezialmörtel verputzt. Ist der Kaminquerschnitt ausreichend groß, kann auch eine Auskleidung mit Leichtbeton erfolgen. Dies verbessert übrigens auch die Wärmedämmung. Neue Heizung, neuer Kamin Die heutigen Kaminsysteme bestehen aus Rohren, speziellen Steinen und Materialien, die für die unterschiedlichen Anwendungen entwickelt wurden. Sie stehen in Abhängigkeit zu den jeweiligen Heizsystemen, genauer zu deren Abgastemperaturen und zur Kondensat-


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bildung. Gerade die zeitgemäßen Ölkessel, Gas- und Öl-Brennwertgeräte, aber auch die immer beliebter werdenden Pelletsanlagen fahren mit sehr geringen Abgastemperaturen, sodass ein Rauchfang immer an eine neue Heizung angepasst werden muss. Der Querschnitt des Rauchfangs errechnet sich aus den Werten von Brennstoff, Kesselleistung und der Höhe. Im Zuge der üblichen Sanierungsmaßnahmen muss häufig auch der Schornstein- oder Kaminkopf erneuert oder repariert werden. Hierbei handelt es sich um den landläufig als Kamin bezeichneten Teil des Rauchfangs, der sichtbar über die Dachhaut hinausragt und die Optik des Daches maßgeblich mitprägt. Ist die Standsicherheit des Schornsteinkopfes noch nicht eingeschränkt, reicht eine Verkleidung mit Faserzementplatten im Normalfall schon aus. Alternativ kann auch ein neuer Abschluss aus Faserzement- oder Betonfertigteilen aufgesetzt werden. Die passenden Tunnel, Verschlusssteine, Hauben und Wellen aus Edelstahl oder Kupfer halten Niederschläge fern. Welcher Kamin für welche Heizung? Für ausnahmslos alle Heizsysteme eignen sich Kamineinsätze aus Keramik oder druckfeste Glasrohreinsätze, welche resistent gegen entstehende Feuchtigkeit und Säuren sind. Speziell für die niedrigen Abgastemperaturen von Gasbrennern bietet der Markt Edelstahlrohre an. Sie können für Über- und Unterdruckanlagen eingesetzt werden, sind in kleinen Durchmessern von acht und zehn Zentimetern erhältlich, und können einfach in die alten Kamine oder in geeignete Schächte eingebaut werden. Für Gas- und Öl-Niedertemperaturheizungen (bis 160 °C Abgastemperatur) werden auch Kunststoff-Abgasrohre (PVDF) angeboten. Sie sind sehr flexibel und passen sich den Gegebenheiten optimal an. Das Material

gilt aufgrund der nicht vorhandenen Weichmacher als besonders ermüdungsfrei und langlebig. Kaminerneuerung in Rekordzeit Ein neuer Kamin in wenigen Stunden? Dank moderner Kaminsanierungssysteme ist das möglich. Sie bestehen aus Rohren, häufig Nirosta-Edelstahl, die Rohr in Rohr entweder mit Steckmuffen oder als Schraubsystem eingebaut werden. Alternativ kann der sogenannte „Edelstahlkamin flexibel“ für verzogene Schächte zum Einsatz kommen. Dieses System eignet sich für Öl-, Gas- (nicht Brennwert!) und Festbrennstoffheizungen.

Tipp: rnstein Ihr Kamin oder Scho Oft ist hat einen Schaden? e sogeder Grund dafür ein die oft nannte Versottung, ung als Verschleißerschein auftritt.

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Gebäude dämmen Warum im Zuge einer Sanierung auch gedämmt werden sollte, welche Materialien Ihnen zur Verfügung stehen und was zu beachten ist.

Z

ur Wärmedämmung gehören alle baulichen Maßnahmen, welche Wärmeverluste durch die Gebäudehülle (Außenwände, Keller, Dach) verhindern bzw. reduzieren. Um ein Gebäude mit möglichst niedriger Heizlast zu erhalten, muss der U-Wert der Bauteile so klein wie möglich sein: So gelten beispielsweise U-Werte für Passivhäuser von 0,1 bis 0,15 W/(m2K) als angemessen. Für die Ausführung der Gebäudehülle bedeutet dies, dass entweder sehr wärmedämmende Materialien oder entsprechend dicke Wandstärken zum Einsatz kommen müssen. Eine dickere Dämmschicht bzw. der Einsatz eines hochwertigen Dämmstoffes kann bis zu einer Halbierung des U-Wertes führen. Der derzeitige Richtwert zur Dämmdicke liegt beim Einsatz konventioneller Dämmstoffe wie Mineralwolle, Polystyrol oder Zellulose derzeit bei rund 30 Zentimetern (Passivhaus). Problem: Lecks in der Hülle Sicher ist Ihnen der Begriff Wärmebrücke schon untergekommen. So bezeichnet man Bereiche gut saniert!

in Bauteilen eines Gebäudes, durch die die Wärme deutlich schneller nach außen gelangen kann als durch die angrenzenden Zonen. Man unterscheidet konstruktive Wärmebrücken, welche durch Einbauten bzw. Materialien mit höherer Wärmeleitfähigkeit oder fehlender Wärmedämmung entstehen, z. B. Träger oder Stahlbetonbauteile, die eine gedämmte Außenwand durchstoßen. Geometrische Wärmebrücken ergeben sich hingegen durch Vorsprünge oder Ecken in einem an sich homogenen Bauteil. Ein typischer Fall unsachgemäßer Ausführung ist der Einbau von Fenstern ausschließlich mittels Bauschaum, was weder den statischen Anforderungen noch dem Wärmeschutz genügt und daher zu Wärmebrücken und Abdichtungsproblemen führt. Die Wirkung dieser Wärmebrücken wird noch immer unterschätzt und bei einigen Rohbauten könnte man schon im Vorfeld die künftigen Schimmelstellen voraussagen. Aus bauphysikalischen Gründen ist der Außendämmung der Vorzug zu geben. Die Dicke des Materials spielt in Wirklichkeit eine kleinere Rolle als die Dämmstoffart. So gibt es Dämmstoffe, die bei zwei Zentimetern Dicke bereits Werte einer 20-Zentimeter-Glaswolldämmung erreichen. Die häufigste Art professioneller Außendämmung ist das einschalige Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Wie das


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funktioniert, erfahren Sie im nächsten Kapitel Schritt für Schritt. Eine weitere Möglichkeit ist die hinterlüftete Fassade. Sie ist zweischalig aufgebaut. Die zwischen tragender Mauer und Vorhangfassade liegende Dämmstoffschicht wird so an einer Unterkonstruktion befestigt, dass ein etwa 2 cm breiter Spalt bestehen bleibt, durch den die Luft zirkulieren und angestaute Feuchtigkeit abtransportieren kann. Welcher Dämmstoff soll es sein? Die am Markt angebotenen Dämmstoffe lassen sich in drei Hauptgruppen – erdölbasiert, mineralisch und nachwachsend – einteilen. Baumwolle ist ein ökologischer, nachwachsender Wärmedämmstoff; Lieferform: Matten, Filze, auch in Säcken; wird in trockenen Bereichen, wie z. B. Trockenbau, Innenausbau, Dachgeschoßausbau, eingesetzt. • pro: nachwachsend; • kontra: lange Transportwege, problematische Anbaumethoden mit Pestiziden (außer Biobaumwolle). Blähglimmer ist nicht brennbar; er wird als loses Schüttmaterial geliefert; Einsatz: als Schüttung, Zuschlagstoff bei Putzen und Leichtbeton. • Pro: wiederverwertbar, deponiefähig, gesundheitlich wie baubiologisch unbedenklich; • Kontra: lange Transportwege, begrenzte Verfügbarkeit. Bläh-Perlite sind unbrennbar, ungeziefersicher, leicht, körnig und durch Silikonzusätze wasserabweisend. Einsatz als Schüttung oder in Plattenform für WDVS, Fassaden- und Kerndämmungen. Flachs ist ein ökologischer, nachwachsender Wärmedämmstoff; Lieferform: in Säcken, Rollen

und Platten; Einsatz: in trockenen Bereichen, wie z. B. Trockenbau, Innenausbau, Dachgeschoßausbau, Holzbau. Flachs hat gute Wärmedämmeigenschaften, ist fäuleresistent, feuchteregulierend. • Pro: heimisch, nachwachsend, pestizidfrei, wiederverwendbar. • Kontra: durch Borsalz und evtl. Polyesterfasern nur bedingt kompostier- und recycelbar. Glaswolle wird aus wiederverwertetem Altglas und natürlichem Quarzsand, Dolomit, Kalkstein etc. produziert und in Rollen, Filz mit aufkaschierter Dampfsperre und Platten geliefert; Einsatz: in trockenen Bereichen, wie Trockenbau, Innenausbau, Dachgeschoßausbau, Fassadenbereich (wenn hinterlüftet und witterungsgeschützt). • Pro: genügend Rohstoffe vorhanden, kurze Transportwege; • Kontra: energieintensive Herstellung, nicht kompostierbar, Faserstaub bei der Verarbeitung. Hanf ist ein ökologischer, nachwachsender Wärmedämmstoff; Lieferform: in Säcken, Rollen und Platten; Einsatz: in trockenen Bereichen wie z. B. Trockenbau, Innenausbau, Dachgeschoßausbau, Holzbau. • Pro: nachwachsend, ohne Pestizide anbaubar, kurze Transporte. • Kontra: aufgrund der Borsalze und Polyesterfasern schwer kompostier- und recycelbar. Holzfasern sind normal brennbar, aus Nadelholzabfällen und Schwachhölzern hergestellt, bei hohen Temperaturen und unter Druck zu Platten gepresst und in Leichtbaukonstruktionen verwendet. • Pro: nachwachsend, aus Abfällen hergestellt, kurze Transportwege; • Kontra: hoher Energieaufwand bei der Herstellung, imprägnierte Platten nicht kompostier- oder recycelbar. gut saniert!


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Holzwolle wird mit Zement oder Magnesit gebunden, zu Leichtbauplatten verarbeitet und meist als Putzträger und Sommerwärmeschutz verwendet. Vor- und Nachteile siehe Holzfasern. Kokos: ein ökologisch unbedenklicher Wärmedämmstoff aus der Kokosnusshülle; Lieferformen sind Vlies (nicht belastbar) und Platten/ Matten (belastbar); Einsatz im Holzbau, zur Hohlraumfüllung und unterm Estrich. • Pro: nachwachsend, ausreichend vorhanden, teilweise kompostierbar; • Kontra: Monokultur, lange Transportwege. Kork: harzgebundener Dämmstoff aus der Rinde der Korkeiche, auch mit Bitumen oder Formaldehyd imprägniert; Lieferform: Platten; Einsatz: als Wand- und Dachdämmung. Kork ist hoch belastbar, schalldämmend und atmungsakiv, verrottungs- und fäulnisresistent. • Pro: nachwachsend, ohne Binde- und brandhemmende Mittel, deponiefähig; • Kontra relativ teuer, lange Transportwege. Mineralschaumplatten: nicht brennbares, feuchtigkeitspufferndes Gemisch aus Quarzmehl, Kalkhydrat und Zement mit recht geringer Wärmeleitfähigkeit, diffusionsoffen und hydrophil, resistent gegen Bakterien-, Pilz und Ungezieferbefall. Einsatz: problematische Innendämmungen. • Pro: geringer Energieaufwand bei Herstellung, als Bauschutt deponierbar; • Kontra: nicht recycelbar. Polystyrol (EPS = expandiertes Polystyrol) wird aus Erdöl mit Pentan aufgeschäumt, mit Flammschutzmitteln versehen und zu Platten verarbeitet. Es ist unverrottbar, schwer brennbar, feuchte-, aber nicht UV-beständig. Einsatz: die gängigsten Dämmungen, teilweise Perimeter- und Flachdächer. • Pro: Pentan ist biologisch neutral und teilweise recycelbar. gut saniert!

• Kontra: Im Brandfall können Gifte freigesetzt werden, die Ausgangsstoffe sind begrenzt. PUR-Hartschaum: Lieferform: Montageschaum; Einsatz: Dichtmasse bei Fenstern, Türen, Hohlräumen. Lieferung in Platten: Einsatz für Dachkonstruktionen und andere gängige Dämmungen. PUR ist alterungsbeständig, schwer brennbar, schimmel- und fäulnisresistent. • Pro: zum Teil nachwachsende Rohstoffen; • Kontra: hoher Energieaufwand bei Herstellung, nicht kompostierbar; bei Verbrennung entstehen Toxine und u. U. FCKW. Resolhartschaum besteht aus Bakelit und wird eingesetzt, wo auf engem Raum gute Dämmung erreicht werden soll. Vorteil ist sein sehr hoher Dämmwert. Schafwolle: ökologischer, nachwachsender Wärmedämmstoff; Lieferform: Matten, Filz; Einsatz: in trockenen Bereichen wie Trockenbau, Innenausbau, Dachgeschoßausbau, Holzbau. • Pro: von Natur aus brandhemmend, fäulnisresistent, sehr gut dämmend, langlebig, teilweise deponiefähig und wiederverwendbar. • Kontra: teuer, teilweise lange Transportwege, Zusatz von Mottenschutzmitteln, Massentierhaltung. Schaumglas: Besteht aus Glaspulver (extrudierte, zerkleinerte und gemahlene Glasschmelze), durch Zugabe von Kohlenstoff wird bei 1000 °C aufgeschäumt. Schaumglas ist unbrennbar sowie hitze- und frostbeständig, nicht hygroskopisch; wird in Form von Platten geliefert; Einsatz: in feuchten und nassen Bereichen, wie bei Dächern, Decken, und im Keller. • Pro: Rohstoffe nahezug unbegrenzt verfügbar, hat kurze Transportwege, als Bauschutt deponierbar, teilweise recyclebar; • Kontra: Herstellung sehr energieaufwendig.


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Steinwolle zählt zur Mineralwolle, ist diffusionsoffen, unbrenn- und unverottbar. kann keine Feuchtigkeit aufnehmen. Rollen oder Platten; in trockenen Bereichen wie Trockenbau, Innenausbau, Dachgeschoßausbau, Fassadenbereich, usw. • Pro: hohes Vorkommen des Rohstoffs, deponiefähig; • Kontra: begrenzt recycel- und nicht kompostierbar, energieintensive Herstellung, Entstehung von Faserstäuben. Stroh wird meist zu Platten gepresst und beidseitig mit Spezialpapier beklebt. • Pro: kompostier- und wiederverwendbar, häufig gemeinsam mit Lehm verarbeitet.

• Kontra: leicht brennbar, keine bedeutenden Wärmedämmeigenschaften. XPS ist druckstabil, eingesetzt für Kelleraußenwände, Flachdächer, unter der Bodenplatte. Material ist geschlossenzellig, daher feuchteresistent. Zellulose wird aus recyceltem Zeitungspapier hergestellt. Lieferung als Platten und lose Ware; Einsatz: Einblasen in Hohlräume, Schüttung für Trocken- und Holzböden, Holzbau, Steildachdämmungen, usw. • Pro: wiederverwendbar, deponiefähig. • Kontra: nicht kompostierbar, bei der Verarbeitung können Feinstäube freigesetzt werden.


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Außendämmung anbringen Die am häufigsten angewandte, professionelle Außendämmung ist das einschalige Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Das können Sie auch recht einfach selbst anbringen – mit unserer Schrittfür-Schritt-Anleitung.

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eben zweischaligen Wänden und hinterlüfteten Fassadenverkleidungen ist das Wärmedämmverbundsystem auf Putzbasis heute eine weitverbreitete Außenputzvariante, welche die Vorteile des Putzes mit den Vorteilen der Dämmung verbindet. Bei diesem System liegt die Wärmedämmung außen, wodurch die Speicherfähigkeit der Massivbauteile unterstützt wird, die Kondensatbildung im Inneren verhindert wird und Wärmebrücken größtenteils ausgeschlossen werden. gut saniert!

Und so funktioniert’s: Bereiten Sie zuerst den Untergrund vor, indem Sie ihn von Staub, Verschmutzungen, Ausblühungen, schadhaftem Verputz etc. befreien. Die Oberfläche muss Rechnen Sie beim eben, trocken, fettD ämmstoffbedarf und staubfrei und je na natürlich tragfähig ch Gebäudeform sein. Unebenheieinen Verschnitt vo n ten bessern Sie mit mindestens 10% ein . einem entsprechenden Putz- und Mauermörtel aus, und stark saugende, offenporige Untergründe sollten vor Anbringung der Dämmung noch grundiert werden. Dann kann’s losgehen. 1. Schritt: Bringen Sie das Sockelprofil an. Legen Sie dafür fest, ab welcher Höhe gedämmt werden soll und zeichnen Sie diese Höhe ein. Das


Im ersten Schritt darauf achten, dass das Sockelprofil muss er mindestens 30 cm üb t. lieg d un Gr dem

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Sockelprofil muss mindestens 30 cm über dem Grund liegen. Bohren Sie die für das Profil nötigen Dübellöcher und bringen Sie die Schlagdübel an. Achtung: Profis wissen, dass zwischen den Profilstößen immer ein Spalt von 2 bis 3 mm bleiben soll. An die Ecken kommen Gehrungsschnitte von 45 Grad. 2. Schritt: Jetzt werden die Dämmplatten nach der sogenannten Wulst-Punkt-Methode verklebt. Ziehen Sie entlang der Kanten Wulste aus dem Klebemörtel bzw. Klebespachtel und verteilen Sie Klebstoffpunkte auf der ganzen Plattenfläche. So können noch vorhandene Unebenheiten der Oberfläche noch einmal ausgeglichen werden. 3. Schritt: Bringen Sie nun von unten beginnend die Dämmplatten mit einer Klappbewegung auf die Mauer auf und klopfen Sie sie mit reibenden Bewegungen ordentlich fest. Die senkrechten Fugen müssen jeweils um eine halbe Plattenlänge gegeneinander versetzt sein, sodass keine Kreuzfugen entstehen. Zur Vermeidung von Wärmebrücken werden die Dämmplatten dicht gestoßen und an den Gebäudeecken über Eck verzahnt, das heißt, jede zweite Reihe wird um die Dämmstoffdicke versetzt angebracht.

Der Klebem am Rand und örtel wird der Platten an in der Mitte ge die Dämmplatte bracht und dann mit einer n werden wegung von un Klappbete Mauer aufgebn auf die racht.

4. Schritt: Wenn Sie mit dem Dämmvorgang an Maueröffnungen, sprich Fenster und Türen, kommen, so müssen mit einem passenden Dichtband die Rahmen und Fensterbänke, die Bereiche unter der Fensterbank sowie jene zwischen Dämmung und Fensterbank abgeklebt werden. Dann werden die Dämmplatten passend zugeschnit- Mit passendem ten – mit Cuttermesser einritzen und über Kante Dichtband werden die Rahmen & Fensterbänke, brechen – und nach dem gewohnten Prinzip

sowie die Bereiche unter der Fensterbank abgeklebt.

Für Fenster- und Türöffnungen müssen die Dämmplatten passend gschnitten werden.

gut saniert!


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nächsten Fixieren Sie im die DämmstoffArbeitsschritt mitgelieferten platten mit den übeln. of Kunstst fd

1.

Danach die Arm ierungs auftragen, trockn schicht en la und mit einer Un ssen grundierung über iversalstreichen.

2. Die Platten überschleifen, reinigen und mit einer Zahnspachtel verspachteln.

aufgebracht. Wie viel Zeit zum Trocknen nötig ist, entnehmen Sie einfach den Herstellerangaben. 5. Schritt: Als Nächstes werden die Dämmstoffplatten mit speziellen Kunststoffdübeln, die zum jeweiligen Dämmsystem gehören und nor-

Was Sie brauchen: Dämmstoffplatten bzw. WDVS-System Putz Isolier- und Gewebeband Klebespachtel bzw. Klebemörtel Eckwinkel mit Gewebe Dübel für die Plattensicherung Sockelprofil Grundierung Gewebe Dichtband Reibebrett Kelle Feinsäge Wasserwaage Glättekelle Hammer Bohrmaschine Bohrer

malerweise im Lieferumfang enthalten sind, verdübelt. Achtung! Wird die Abbindezeit des Klebers nicht eingehalten, können sich die Platten durch die Erschütterungen beim Bohren und den Druck der Dübel verschieben. Auch die Anordnung ist wichtig: Setzen Sie die Dübel jeweils an den Plattenecken und in die Plattenmitte. Dabei ist selbstverständlich auf festen Halt zu achten und gegebenenfalls etwa neben Hohlräumen im Baustoff ein weiterer Dübel zu setzen. 6. Schritt: Im nächsten Arbeitsschritt werden die Platten an den Stößen überschliffen, gereinigt und verspachtelt. Mit einer rostfreien Zahnspachtel wird Klebespachtelmasse in einer Dicke von mindestens 4 cm aufgezogen und in die noch frische Schicht Textilglasgitter in möglichst faltenfreien überlappenden Bahnen eingebettet. Am Schluss wird alles noch „nass in nass“ mit Klebespachtelmasse überzogen. 7. Schritt: Wenn die Armierungsschicht ausgehärtet und getrocknet ist (Standzeit mind. eine Woche), kann sie mit einer Bürste oder Lammfellwalze mit Universalgrundierung überstrichen werden. Nach einer weiteren Trocknungszeit (mind. 24 Stunden) kann als Endbeschichtung ein Silikonharz-, Silikat- oder Granoporputz in der gewünschten Farbe aufgebracht werden.


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Achtung: Besonders heikel sind die Ecken, z. B. bei Türund Fensteröffnungen, sowie die Gebäudekanten. Hier müssen Sie auf besonders gute Haftung der Dämmplatten achten! Um eine spätere Rissbildung zu verhindern, muss zur Verstärkung ein großflächiger diagonaler Gewebestreifen angebracht werden. Zwischen Dämmplatten und festen Bauteilen wie Fenster- und Türrahmen muss außerdem immer ein elastisches Fugendichtband eingebaut werden. Spezielle Lösungen für spezielle Stellen Um die dauerhafte Funktion und vor allem die Belastbarkeit von Dämmsystemen – über viele Jahre hinweg – zu garantieren, sind

an bestimmten Stellen der Gebäudehülle spezielle, stabilisierende Profile nötig: Für die äußeren Gebäudeecken etwa verwenden Sie Gewebeeckwinkel als Kantenschutz und zur Verstärkung. Für einen sauberen Übergang zum Sockel verwendet man das Sockelprofil. Dieses ist mit einer Tropfnase versehen, welche verhindert, dass Wasser von der Wand direkt am Sockel herunterläuft. Darüber hinaus brauchen Sie Anputzleisten, die einen dauerhaften und sauberen Abschluss an den Fenster- und Türlaibungen garantieren. Auch für die hier beschriebenen Sonderelemente gilt: Machen Sie sich mit den Herstellerhinweisen vertraut, um auch einen fehlerfreien Einbau zu garantieren.

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Streng kontrollierte Qualität Hochwertige Mineralwolle-Dämmstoffe werden streng geprüft. Sie sind ökofreundlich, nachhaltig und gesundheitlich völlig unbedenklich. Dies bestätigen europäische Zertifikate wie das EUCEB- oder RAL Gütesiegel. Sicherheit & Wohnkomfort Mit einer nichtbrennbaren Dämmung aus Mineralwolle gehen Sie auf Nummer sicher. Schützen Sie sich, Ihre Familie und Ihr Heim mit hochwertigen Dämmstoffen. Dank der effizienten Wärme- und Schalldämmung lässt es sich rundum wohl fühlen. Umwelt und Nachhaltigkeit Die Investition in Qualitätsdämmstoffe, die wiederverwertbar und langlebig sind, zahlt

sich in jedem Fall aus. Mineralwolle wird aus natürlichen Rohstoffen wie Steinen und Sand (Steinwolle), bzw. aus Recyclingmaterialien wie beispielsweise Altglas (Glaswolle) hergestellt. Jetzt mit Mineralwolle dämmen und eine Housewarming Party gewinnen! Mehr auf www.multitalent-mineralwolle.at PROMOTION

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Zwischensparren dämmen Nur über alternative Energiesysteme zu lesen, diskutieren oder nachzudenken ist mit Sicherheit zu wenig. Jeder von uns kann durch kluges und verantwortungsvolles Handeln einen wertvollen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten.

I

m Zuge von Dacharbeiten können auch konstruktive Fehler behoben und die Wärmedämmung erneuert oder zumindest verbessert werden. Ist das Dach erst einmal abgedeckt, empfiehlt es sich, gleich eine Aufsparrendämmung anzubringen. Diese Form der Außendämmung ist bauphysikagut saniert!

emsfolie Dampfbr beschäer un muss imm es sonst zu da digt sein, Holzschäden l& Schimme n kann! komme

lisch auf höchstem Niveau und erlaubt, bereits ausgebaute Dachräume im Nachhinein wirksam zu dämmen. Ein Paket aus Dampfbremse, Dichtband, Wärmedämmstoff und nach außen abschließender Abdichtfolie wird als ein Sanierungssystem angeboten, das sich auch für Dachdurchdringungen anwenden lässt. Soll im Zuge der Generalsanierung auch gleich der Dachboden ausgebaut werden, wird hingegen meist der Innendämmung Vorzug gegeben. Wie Sie dies am besten angehen und was dabei zu beachten ist, zeigen wir Ihnen nun. 1. Schritt: Sparren aufdoppeln. In den meisten Fällen ist eine Erhöhung der Sparren nötig, um eine


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effiziente Dämmhöhe von 20 bis 24 cm zu erreichen. Dafür schrauben Sie Kanthölzer in der fehlenden Dicke auf die Sparren. Die Holzschrauben dafür müssen etwa doppelt so lang sein wie die Kanthölzer dick (wird mit 8 cm aufgedoppelt, müssen die Schrauben 140 mm lang sein).

en 2. Schritt: : In den meist en aufdoppeln g der Sparren rr pa S Als Nächstes wird – falls nicht bereits Erhöhun Fällen ist eine höhe zu vorhanden – eine diffusionsoffene Unterfiziente Dämm ichen. ef ne ei um g, re ti er nö spannfolie angebracht. Diese braucht es, damit keine Feuchte von draußen nach innen kommt, die Dämmung nicht feucht wird und die feuchte Luft von drinnen nach draußen abtransportiert wird. Dafür die Folie mit einem Zuschlag von 10 cm mit einem Cuttermesser zuschneiden und leicht durchhängend zwischen die Sparren und Ziegel spannen. Die Bahnen sollten sich immer um ca. 10 cm überlappen. Für eine geschlossene Deckunterlage die wird eine Stöße und Nähte abschließend mit Als Nächstes ne UnterKlebeband verkleben. diffusionsoffe ht. gebrac spannfolie an

3. Schritt: Als nächstes wird das Dämmmaterial so zugeschnitten, dass die Teile immer wenige Zentimeter breiter sind als der Abstand zwischen den Sparren. 4. Schritt: Jetzt die Dämmung eng anliegend zwischen die Sparren klemmen. Achtung bei Ecken und Anschlüssen: Hier dürfen keine Lücken oder Schlitze entstehen.

Beim Zuschne id Dämmmatte en der n tun Sie sich am leicht este mit einem Unt n legbrett und ereine schmalen Bre m tt als Schneidekante .

5. Schritt: Dampfbremse anbringen. Dafür zuerst ein Dichtband auf die Spargut saniert!


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Jetzt die eng anlie Dämmung g schen die end zwiklemmen Sparren . Dampfbremse an die Sparren tackern und mit einem speziellen Klebeband verschließen.

ren kleben und dann die Folienbahnen einzeln an die Sparren tackern. Auch hier gilt wieder: Die Bahnen müssen sich um etwa 10 cm überlappen und die Folie darf nicht zu straff gespannt werden.

6. Schritt: Jetzt die Nahtstellen der Folienbahnen mit einem speziellen Klebeband verschließen und Foliendurchdringungen für Rohre u.Ä. sorgfältig abdichten. Für die Wandanschlüsse verwenden Sie am besten Dichtkleber, auf dem die Folie festgedrückt wird.

Für die Unterkonstruktion die Querlattung in entsprechenden Abständen anbringen.

7. Schritt: Als letzten Arbeitsschritt montieren Sie die Unterkonstruktion. Dafür die Querlattung in entsprechenden Abständen (wird mit Gipskarton, Gipsfaser oder Holz verkleidet?) anbringen. Die Zwischenräume können für die Verlegung der Elektrik verwendet oder ebenfalls gedämmt werden (z. B. mit Untersparrenfilz) – Prinzip wie zwischen den Sparren. Das Einzige was jetzt noch fehlt: die gewünschte Wandverkleidung.

Was Sie brauchen: Aufdoppelungshölzer: in benötigter Dicke Zwischensparren-Dämmstoff Evtl. Untersparrenklemmfilz Dampfbremsfolie Unterspannfolie Dichtkleber Querlatten & Holzschrauben

Cuttermesser bzw. Dämmstoffmesser Unterlege- & Schneidekantebrett Tacker Cutter & Zollstock Handsäge/Stichsäge Spezialklebeband für Folienüberlappungen Akkuschrauber


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Oberste Decke dämmen Besonders wichtig ist die Dämmung der obersten Geschoßdecke, was bei vielen Altbauten, aber auch neueren Häusern nicht der Fall ist. In nur wenigen Stunden Arbeit schaffen Sie damit höhere Dämmwerte, niedrigere Heizkosten und mehr Behaglichkeit.

Ü

ber die oberste Geschoßdecke zum nicht ausgebauten Dachraum geht in der kalten Jahreszeit viel Wärme verloren. Da warme Luft bekanntlich aufsteigt, wirken sich Dämmmaßnahmen gerade in diesem Gebäudebereich sehr nachhaltig aus. Gedämmt werden kann je nach Gegebenheiten und persönlichen Vorlieben auf verschiedene Weise: Aufdecken-, Zwischendecken- oder Unterdeckendämmung. Die Variante, auf der Geschoßdecke zu dämmen, ist dabei aber die beliebteste und lässt sich vom geübten Heimwerker auch einfach selbst bewerkstelligen. gut saniert!

Womit dämmen und warum? Bevor Sie sich ans Einkaufen und an die Arbeit machen, muss eine erste wichtige Entscheidung getroffen werden: Wie soll gedämmt werden und welches Material möchten Sie dafür einsetzen? Je nachdem, ob der Dachboden in Zukunft begangen oder gar bewohnt werden soll, unterscheiden sich nämlich die Dämmmaterialien und -arten. Wird der Raum unterm Dach in Zukunft leer stehen und auch nicht mehr begangen, dann

Was Sie brauchen: Dämmmaterial nach Wahl Klebeband Dampfbremsfolie und Kleber Span- oder OSB-Platten Cuttermesser Fuchsschwanz Besen und Staubsauger


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reichen offen verlegte Dämmmatten oder -platten aus Steinwolle, Glaswolle, Holzfaser oder Styropor vollkommen aus. Einfach ausrollen und fertig. Soll Ihr Dachboden als unbeheizter Stauraum dienen oder gar ausgebaut werden, muss das eingesetzte Dämmmaterial unbedingt begehbar, also druckfest sein. Hier werden am besten Styrodur oder PE als Dämmung eingesetzt. Diese decken Sie dann mit Spanplatten oder OSB-Platten ab, welche wiederum als Unterbau für den Gehbelag dienen. Der Handel bietet auch gehfertige Dachbodenelemente an. Und so funktioniert’s: 1. Schritt: Untergrund vorbereiten: Der Boden muss sauber und trocken sein. Auch kleinste Gegenstände wie Steinchen oder Splitter müssen durch saugen, fegen und wischen entfernt werden, da sie die Dampfbremsfolie beschädigen könnten. 2. Schritt: Anbringen der Dampfbremse: Zuerst schneiden Sie die Folie mit dem Cuttermesser in die nötigen Bahnen und lassen Sie für Wände, Sockel oder Säulen immer mindestens zehn Zentimeter Überstand. Spannen Sie die Folienbahnen nun über die Fläche (Achtung: nicht zu viel Zug!) und kleben Sie sie mit dem speziellen Dichtkleber an den Randbereichen fest. Die einzelnen Bahnen sollten immer überlappen und mit dem Klebeband dicht verbunden werden. 3. Schritt: Dämmstoff verlegen: Nehmen Sie nun die Platten oder Matten und verlegen Sie Reihe für Reihe. Starten Sie am besten in einer hinteren Ecke und arbeiten Sie sich Meter für Meter an die andere Raumseite vor. Mit dem Fuchsschwanz lassen sich zu große Stücke für Ränder oder Ecken leicht zuschneiden und einpassen. 4. Schritt: Span- oder OSB-Platten auflegen: Wird der Dachboden künftig begangen, braucht es noch eine druckfeste Auflage auf den Dämmstoff. Diese Platten werden dann schwimmend verlegt und in der Nut miteinander verklebt.

Schritt1 : saubere Auf den n Unter grund wird die aufgebr Dampfbremse acht.

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Für einen begehbaren Untergrund werden Span- oder OSBPlatten schwimmend verlegt.

gut saniert!


© epr/Velux

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Neue, sparsame Fenster Fenster und Fensterstöcke sind als spezielle Außenteile starker Bewitterung und Verschleiß ausgesetzt. Ein einwandfreier Zustand hat nicht nur optische Vorzüge.

F

enster sind regelmäßig zu warten. Wann kleine Sanierungen reichen, und wann ein Kompletttausch vorzuziehen ist: Für eine kleinteilige Fenstersanierung und damit gegen das Auswechseln von Fenstern spricht, wenn ... • die Charakteristik des Altbestandes und die Proportionen kleiner Holzkreuzgliederungen beibehalten werden sollen oder müssen, gut saniert!

• der Zustand der Substanz noch so gut ist, dass es sich auszahlt, das Material zu erhalten, • Sie ohne zusätzliche Bauarbeiten auskommen wollen. Keine Renovierung oder kleinteilige Sanierung der Fenster, sondern vielmehr einen Tausch sollen Sie vornehmen, wenn ... • das Fensterglas beschädigt ist, • die Fenster vor 1995 eingebaut wurden, • Materialien marode, feucht, irreparabel sind, • das Gebäude einer Fassadensanierung unterzogen wird, • der U-Wert der Fenster die Energieeffizenz des Gebäudes nach unten drückt, • Sie das Geld für neue Fenster haben und


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Das kostet´s:

diese langfristige Investition (mind. 20 Jahre) jetzt angehen können, • Sie spezielle Förderungen nutzen möchten. Langlebige Alusysteme Wer seine Fenster nicht mindestens alle fünf Jahre nachstreichen will, kann – sofern das Holz in einwandfreiem Zustand ist – zu einem Aluminium-Verkleidungssystem greifen. Dabei werden pulverbeschichtete Aluminiumprofile mittels Spezialhalterungen an der Außenseite des Fensters montiert. Auf der Rauminnenseite bleiben Ihnen die Streicharbeiten aber nicht erspart. Die Zeitspanne lässt sich allerdings je nach Abnutzung strecken. Von zeitgemäßen Fenstern am Stand der Technik erwartet man, dass sie als Mindeststandard einen U-Wert von 1,40 (Vorgabe der neuen OIB-Richtlinie 6) oder weniger erreichen. Achtung! Für die Erreichung von Förde-

Für neue Fenster mit Dreifachverglasung müssen Sie je nach Material mit 500 Euro (Kunststoff) bis 800 Euro (Alu minium) pro Fenste r rechnen. Dieser P reis inkludiert den Einbau. Je nach M aß und vor allem Verglasungsart er höhen oder reduzieren sich die Kos ten. Ein Austausch vom Fensterglas be läuft sich je nach Glasart auf 15 bis 70 Euro pro Quadratmeter Fens ter.

rungen werden fast immer bessere Werte verlangt. Ob dieser Wert mit einer 2- oder 3-Scheiben-Verglasung erreicht wird, ist dabei nebensächlich. Wesentlich ist hingegen, dass die Fenster dauerhaft kondensatfrei bleiben. Von einem Passivhausfenster darf man erwarten, dass es selbst in der kalten Jahreszeit „energieaktiv” ist. Das bedeutet, dass es während der hellen Sonnenstunden mehr Energie ins Haus lässt, als es im Dunkel der Nacht wieder abgibt. Neben dem U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) ist auch noch der G-Wert von Interesse. Er bezeichnet den Energiedurchlasswert und misst den Energiefluss von außen nach innen in Prozent. Je höher der G-Wert, desto höher der Wärmegewinn durch das Fenster. Moderne gut saniert!


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Wärmeschutzverglasungen weisen beispielsweise einen G-Wert von 0,6 bis 0,65 auf, was bedeutet, dass 60 bis 65 % der auftreffenden Solarwärme dem Raum dahinter zur Verfügung gestellt werden. Das Fenster als Schallschützer Schallschutzverglasungen bestehen aus unterschiedlich dicken und schweren Glasscheiben mit einem Zwischenraum. Je größer der Abstand zwischen den Scheiben, desto besser der Schallschutz. Wichtige Details stellen auch Rahmenkonstruktion, Dichtungen und der fachgerechte Einbau dar. Gemessen wird der Schallschutz in deziBel (dB): Eine beidseitig verputzte, massive Außenwand (24 cm) erreicht einen Schalldämmwert von etwa 52 dB, ein gängiges zweifach verglastes Fenster hat etwa 30 dB. Moderne Schallschutzgläser der Klasse 6 weisen Dämmwerte von 52 dB und mehr auf. Materialien & Technik im Überblick Grundsätzlich können Sie zwischen den Rahmenmaterialien Holz, Holz-Alu, Alu, Kunststoff, und Kunstoff-Alu, den unterschiedlichsten Verglasungsarten sowie bestimmten Öffnungsarten wählen. Unabhängig von Material und Technologie ist wichtig, dass Rahmen und Verglasung des Fensters eine perfekte Einheit bilden. Der beste Rahmen hilft Ihnen nämlich nichts, wenn das Glas von minderer Qualität ist, und umgekehrt ist das teuerste und beste Isolierglas nutzlos, wenn der Rahmen schlecht gedämmt oder undicht ist. Unterschiede in der Mechanik Aufgrund ihrer Öffnungsmechanik lassen sich die Fenster wie folgt einteilen: Einfachfenster bestehen aus dem Flügelrahmen und Fensterflügel(n), in denen – luftdicht verbunden – die Verglasung aus zwei oder drei Scheiben ruht. gut saniert!

Das Verbundfenster setzt sich aus je einem Außen- und Innenflügel mit einfacher Verglasung zusammen, die mit einem Scharnier verbunden sind. Der Verbund lässt sich mit einem Spezialschlüssel öffnen, um die Innenseiten der Scheiben putzen zu können. Kastenfenster, mit ihrem umlaufenden „Futter”, in dem im Abstand von etwa 15 cm innen und außen je zwei Flügel sitzen, welche sich unabhängig voneinander öffnen und schließen lassen, erfreuen sich heute wieder großer Beliebtheit. Die Außenflügel öffnen sich meist nach außen, die Innenflügel zum Raum hin. Eine weitere Unterteilung der Fenster erfolgt nach deren Öffnungsweise: Drehflügel drehen sich um eine senkrechte Achse. Kippflügel haben eine untere waagerechte Achse und öffnen sich oben einen Spalt weit. Sitzt die Achse oben, etwa an einem Oberlicht, spricht man von einem Klappflügel. Am beliebtesten ist die Kombination daraus, sogenannte Dreh-/Kippfenster, welches sich kippen und öffnen lässt. Schwingfenster drehen sich um eine waagerechte Mittelachse, ein Teil des Flügels ragt in den Raum, der andere nach draußen, häufig bei Dachfenstern anzutreffen. Dank ausgefeilter Beschläge sind viele Kombinationen möglich. Je nach Geschmack, Einsatzbereich und Stil können Sie zwischen folgenden Rahmenmaterialien für Ihre neuen Fenster wählen: Holzfenster Holz ist schon grundsätzlich energetisch hochwertig, was durch die moderne Rahmengeometrie mit integrierten Luftkammern und/oder Dämmstoffen verstärkt wird. Holzfenster werden bereits werksseitig vom Produzenten mit einer haltbaren Oberflächenveredelung versehen, müssen aber dennoch in regelmäßigen Abständen überstrichen werden.


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Aluminiumfenster Für das Aluminiumfenster sprechen besonders seine Wetterresistenz, Formstabilität und lange Lebensdauer. Aluminium als guter Wärmeleiter verlangt eine thermisch getrennte Konstruktion, bei der die inneren und äußeren Profile durch isolierende Kunststoffelemente getrennt werden. Die Oberfläche ist entweder eloxiert oder pulverbeschichtet.

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Holz-Alufenster Sie bestehen aus Holzfensterrahmen mit außen aufgesetzten Aluminiumprofilen. Bei diesen Modellen werden die Stärken und Vorteile beider Materialien ausgespielt: Während die Innenseite in Holzausführung den angenehmen Charakter eines Holzfensters bietet, garantiert die Außenseite mit ihrer Aluminiumabdeckung beste Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit. Gerade in der Sanie-

hen Fenstergriffe sind ho etzt Belastungen ausges und sollten daher in nden regelmäßigen Abstä Geölt gewartet werden. ließlich werden sollte aussch en. mit harzenden Fett

rung ist die nachträgliche Bestückung des Holzfensters mit einem Alurahmen interessant, weil kostengünstig und einfach umzusetzen. Hierbei wird das Aluprofil mittels Clips oder Drehhalter außen an den Holzrahmen aufgebracht. Besonders zu achten ist hier auf die thermische Trennung zwischen den beiden Materialien, um Kondenwasserbildung zu verhindern. Idealerweise sind dies drei Millimeter zwischen der Aluschale und dem Holz. Kunststofffenster Besonders langlebig werden sie meist aus PVC, gelegentlich auch aus glasfaserverstärktem Material (GFK) hergestellt und sind meist günstiger als Holz- oder Holz-Alufenster. Hochwertige Kunststofffenster sind durch eingebaute Stahlprofile verstärkt. Kunststoff-Alufenster Sie verbinden die Vorteile des Kunststoffes (höchste Funktionalität, Wärme- und Schalldämmung) mit absoluter Witterungsbeständigkeit durch die außen angebrachte Aluminiumschale. Die Oberfläche ist pflegeleicht und vielfältig gestaltbar. Griffe & Beschläge Fensterbeschläge verbinden den Fensterflügel mit dem Fensterrahmen, sorgen für einfaches Öffnen, Kippen und Schließen des Fensters und sollten immer passend zur Öffnungsart und Fenstergröße gewählt werden. Geben tut es sie aus Edelstahl (nass oder trocken geschliffen entsteht eine metallische, matte oder glatte Oberfläche), Aluminium (eloxiert und dadurch silbrig weiß und matt) oder Messing (poliert, vernickelt oder verchromt). Die Kunststoffvariante wird aus Polyamid hergestellt, ist in den RAL-Farben durchgehend eingefärbt und hat eine ganz glatte Oberfläche.


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Fenstergriffe werden auch Halboliven genannt, während die ältere Variante, das Fenster zu öffnen, als (Voll)Olive bezeichnet wird. Sie kennen solche Fensteroliven mit Sicherheit von den traditionellen Kastenfenstern. Halboliven haben die gleiche technische Funktion wie die Fensteroliven. Durch ihre bessere Hebelwirkung sind sie aber besonders für große, schwere Fensterflügel geeignet. Fenstergriffe können ebenso für Dreh-Kippflügelfenster oder Fenstertüren verwendet werden, haben jedoch meist keine Rasterung. Volloliven hingegen verleihen dem Fenster und damit dem Raum ein traditionelleres, fast antikes Aussehen.

Regelmäßige Wartung Einmal im Jahr sollten Sie die Fensterbeschläge und -griffe einer Wartung unterziehen: Püfen Sie alle beweglichen Teile und Verschlussstellen auf Funktion und fetten Sie sie nach. Dafür dürfen nur säurefreie Öle verwendet werden. Bemerken Sie, dass die Fenster nicht mehr richtig schließen, prüfen Sie die Eck- und Scherenlager auf Verschleiß und Abnutzung. Je nach Erfordernis müssen Befestigungsschrauben nachgezogen bzw. einzelne Teile ausgetauscht werden. Können Sie das selber nicht, lassen Sie einen Fachmann kontrollieren. Mit einem regelmäßigen Check verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Fenster ums Dreifache.

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Tipp:

Alte Fenster austauschen Sind die Schäden an Ihren Fenstern mit einfachen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen nicht mehr in den Griff zu bekommen, hilft nur noch der Austausch. Der Heimwerker schafft das mit professioneller Unterstützung auch selbst. Wir sagen Ihnen wie.

N

eue Fenster sind Energiesparmeister, alte Fenster allzu oft Energieschleudern. Sind auch Ihre Fenster in die Jahre gekommen, das Material nicht mehr einwandfrei, die Technik nicht mehr am Stand der Zeit? Wir sagen: Ein Fenstertausch rechnet sich in jedem Fall. Innerhalb nur eines Tages können Sie damit nämlich die Energiebilanz Ihres Hauses um ein Vielfaches verbessern. Vorausgesetzt natürlich, Sie entscheiden sich für gut saniert!

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entsprechend hochwertige Fenster, was beim heutigen Marktangebot aber kein allzugroßes Problem darstellt. Übrigens: Fenster immer vor Wintereinbruch auswechseln (lassen), denn Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, zum Teil sogar schon unter 9 Grad Celsius, machen die Verarbeitung einiger Materialien unmöglich. Wir zeigen Ihnen nun Schritt für Schritt, wie der Fenstertausch zu einer sicheren und sauberen Angelegenheit von nur wenigen Stunden wird. So funktioniert’s: 1. Schritt Zuerst werden die alten Fensterflügel und die Fensterrahmen entfernt. Schneiden Sie dafür den Rahmen am besten seitlich ein, so kann er sicher und einfach entfernt werden. Außerdem werden so auch der alte Fensterstock, der normalerweise weiterverwendet werden kann, und die Mauer beim Herausnehmen nicht beschädigt.


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2. Schritt Im nächsten Arbeitsschritt werden die innere und die äußere Fensterbank demontiert. Achtung: Neue Fenster sind aufgrund ihres Anspruches auf optimalen Wärmeschutz meist tiefer als die alten!

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Im Zuge eines Fenstertausches sollten Sie auch die Innen- und Außenfensterbänke auswechseln.

3. Schritt Entfernen Sie nun vorsichtig den alten Fensterrahmen und setzen Sie dann den neuen Rahmen ein. 4. Schritt Nach dem Rahmen folgen der oder die Fensterflügel. Hier ist es besonders wichtig, dass die Flügel nach Montage exakt justiert werden – nur so lassen sich die neuen Fenster dicht bzw. überhaupt schließen! 5. Schritt Zum Schluss werden noch die neuen Fensterbänke montiert und der Rahmen ordentlich abgedichtet. Dieser Arbeitsabschnitt des Dichtens ist übrigens der wichtigste, es muss sehr genau gearbeitet werden, da nur so das Fenster auch für die nächsten Jahre dicht bleibt und sich selbst nach hundertmaligem Lüften noch leicht öffnen und schließen lässt. Schon die kleinsten Ungenauigkeiten beim Einbau können Ihr Fenster langfristig schädigen! Größtes Problem dabei: Bauschäden wie Dichtungsfehler, Kondensat oder Kältebrücken, die in weiterer Folge unter anderem zu Schimmel führen können, werden erst nach einiger Zeit sichtbar und lassen sich dann kaum noch ausbessern. Daher empfehlen wir: Wenn Sie nicht vom Fach sind, holen Sie sich unbedingt Hilfe von einem Profi, nur die Fachleute wissen, wie Fenster vorschriftsmäßig und ÖNORM-gerecht eingebaut werden.

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Die neuen Fensterbänke machen das Ganze perfekt. Rahmen noch abdichten und fertig.


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Fenster renovieren Neue Dichtungen, nachjustieren, abschleifen und neu lackieren: Sind Ihre Fenster noch gut, kann mitHilfe einer ordentlichen Renovierung nicht nur das optische Erscheinungsbild, sondern auch die Energiebilanz verbessert werden.

W

ährend Kunststoff- oder Aluminiumfenster nicht wirklich zufriedenstellend saniert werden können, lassen sich Holzfenster durch handwerkliches Geschick optisch wie technisch auf den aktuellen Stand bringen. Die Schalldämmung kann um rund 10 dB verbessert und die Wärmedämmung den modernen Anforderungen angepasst werden. Und so funktioniert’s: 1. Schritt: Die Fensterflügel aus dem Rahmen nehmen und auf vorbereitete Arbeitsböcke legen. Eine alte Decke oder Ähnliches unter die Auflagefläche der Fenster legen. 2. Schritt: Beginnen Sie nun mit dem vollständigen Entfernen des Anstrichs auf den Flügeln und dem Blendrahmen durch Abbrennen, Abbeizen und/oder Abschleifen.

Aus Alt mach Neu Alte Messingbeschläge (Schutzlack entfernen!) werden mit einer Waschpulverlösung schmutz-, fettfrei und wieder glänzend. In der Lösung aufkochen, dann mit Messingputzmittel polieren und mit Zapon-Lack übersprühen. gut saniert!

3. Schritt: Beschädigungen am Holz werden mit der passenden Reparaturmasse für Holz ausgebessert und noch einmal überschliffen. 4. Schritt: Fensterrahmen mit der Grundierung und mit der Neulackierung beginnen. Streichen Sie hochwertigen Acryllack in mehreren Schichten und beachten Sie dabei die Angaben des Herstellers bezüglich Bearbeitung und Trocknungszeit. 5. Schritt: Fensterflügel trocknen lassen und wieder einhängen. Nun die Gang- und Schließbarkeit überprüfen und gegebenenfalls nacharbeiten. 6. Schritt: Die neue Verglasung, optimal ist Wärmeschutzglas, einsetzen und eine rundum laufende Lippendichtung montieren. 7. Schritt: Anschläge mit geeigneten Mitteln säubern oder erneuern. Weitere Maßnahmen zur Fensteraufbesserung Fugendichtheit verbessern: Die dauerhafteste Lösung ist das Einfräsen von Lippenprofilen (Dichtungslippen). Achtung bei Räumen mit Verbrennungsheizungen (auch Gasthermen!). Eventuell müssen Zuluftöffnungen geschaffen werden – fragen Sie Ihren Rauchfangkehrer. Vorsatzscheiben anbringen: Durch Montage einer zusätzlichen Scheibe an der Innenseite (am besten mit Wärmeschutzverglasung) wird das bestehende Fenster zum Kastenfenster. Sogar mit einfach verglasten Vorsatzflügeln können bei bestehenden Holzfenstern 40 Prozent Energie eingespart werden. Das äußere Erscheinungbild bleibt unverändert, der Wärme- und Schallschutz verbessert sich wesentlich. Diese Lösung ist auch bei Glasbausteinen sinnvoll, wenn die Optik unverändert bleiben soll. Glastausch: In einigen Fällen kann der Ersatz der Gläser durch eine moderne Wärme-


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Was Sie brauchen: schutzverglasung eine wesentliche Verbesserung sein. Bei einfach verglasten Fenstern unbedingt vorher prüfen, ob die Beschläge für das höhere Gewicht der neuen Gläser zugelassen sind. Alusysteme anklicken: Wer seine Fenster nicht mindestens alle fünf Jahre nachstreichen will, kann – sofern das Holz in einwandfreiem Zustand ist – zu einem Aluminium-Verkleidungssystem greifen. Dabei werden pulverbeschichtete Aluminiumprofile mittels Spezialhalterungen an der Außenseite des Fensters montiert. Lassen Sie sich vom Anbieter informieren! Auf der Rauminnenseite bleiben Ihnen die Streicharbeiten aber nicht erspart. Die Zeitspanne lässt sich allerdings je nach Abnutzung strecken.

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NTERNORM 1st window partner. Fensterund Türenkauf ist Vertrauenssache. Umso wichtiger ist dabei ein Fachhändler, der Sie entsprechend begleitet, unterstützt und begeistert. Wir sind Wiens INTERNORMHändler mit der längsten Erfahrung in der Althaus­sanierung. Wir hatten im Jahr 2015 unser 40-jähriges Jubiläum und haben in dieser Zeit ca. 60.000 INTERNORM-Fenster in Wiener Altbauten eingebaut! Nicht nur Kundenzufriedenheit, sondern besonders die Kundenbegeisterung steht bei uns als zertifiziertem INTERNORM Customer Care-Betrieb an vorderster Stelle. Nicht umsonst rangieren wir schon seit Jahren unter den von wohnnet.at gewählten Top-10-Betrieben in Wien! Alle unsere Mitarbeiter werden auch in Zukunft alles unternehmen, um diese hohe Kundenzufriedenheit aufrechtzuerhalten.

KR Anton Lenhardt Fenster-Türen GmbH Wiedner Hauptstraße 119, 1050 Wien T: +43 (0) 1/504 63 11  office@fenster-lenhardt.at  www.fenster-lenhardt.at gut saniert!


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Holzfenster abdichten Fensterdichtungen halten bei normaler Beanspruchung und entsprechender Pflege mehrere Jahre lang. Was der Dichtheitstest ist und wie Sie Kunststoff- und Holzfenster wieder dicht machen, zeigen wir Ihnen hier.

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oderne Fenster liefern dank gedämmtem Rahmen und Thermoverglasung Werte, die vor ein paar Jahren noch undenkbar waren. Doch das beste Fenster nützt nichts, wenn die Dichtung defekt ist und damit in weiterer Folge kalte Luft und Feuchtigkeit in die Innenräume dringen kann, während die teure Heizungsluft nach draußen verschwindet. Noch dazu hält die Fensterdichtung auch Feinstaub und Pollen draußen. Während die Fensterdichtungen von Kunststofffenstern recht unkompliziert getauscht werden können, zeigt sich bei den gut saniert!

beliebten Holzfenstern ein etwas anderes Bild. Holz ist ein natürlicher, organischer Baustoff und mit dementsprechend höherer Sorgfalt zu behandeln, bei richtiger Behandlung jedoch ein ausgezeichnetes Baumaterial mit hervorragendem wohnbiologischem Wert. Bei Sonneneinstrahlung dehnt sich Holz bekanntermaßen aus, bei Kälte zieht es sich hingegen zusammen. Die unangenehme Folge: Der Fensterrahmen aus Holz verzieht sich mit der Zeit. Risse und Fugen klaffen, Lärm, Schmutz und Kälte dringen ein, Wärme verliert sich nach draußen. Da ist ein ordentliches Abdichten gefragt. Und wie Sie das gründlich und professionell machen, zeigen wir Ihnen nun. Schritt 1 & 2: Befreien Sie zunächst die Fensterrahmen vorsichtig von Schmutz und Staub. Dafür reicht ein feuchter, weicher Lappen. Lassen Sie das Material dann ordentlich trocknen. Nun kleben Sie die Fugen mit einem Kreppband ab.


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p: Noch ein wichtiger Tip

tmasse Beachten Sie, dass Dich inander abund Baumaterial aufe Silikon-Kautgestimmt sein sollten: sich nicht so schukmasse verträgt kierten gut mit lasierten und lac er Beton. Flächen, Naturstein od e überVerwenden Sie dort ein Acrylbasis. streichbare Masse auf

Im ersten Schritt den Schmutz entfernen, trocknen lassen und danach grundieren.

Schritt 3: Tragen Sie den Dichtstrang gleichmäßig, immer in derselben Ebene auf. Wenn die Ritzen unterschiedlich weit klaffen, verwenden Sie eingespritzte Dichtmasse, die sich dem Spalt anpasst und ihn perfekt auffüllt. Schritt 4: Legen Sie jetzt die Abdeckfolie auf und halten Sie das Fenster dann für rund zwei Tage geschlossen. Schritt 5: Setzen Sie dann längs der Kreppbänder zwei Trennschnitte und ziehen Sie Folie und Krepp wieder ab. So machen Sie den Dichtheitscheck Am besten überprüfen Sie die Fensterdichtunritt gen noch vor Wintereinbruch, bei mittelen Sch legen und t z t le Im mäßigen Außentemperaturen. Zu tauschen olie auf i bdeckf ür rund zwe A f sind sie, wenn: r e t s Fen n. • sie porös, rissig oder nicht mehr elaschließe Tage s tisch sind und sie den Kerzentrick nicht bestehen: Die Flamme sollte nicht flackern oder ausgehen, wenn Sie mit der Kerze an den Fensterrändern entlanggleiten. • sie den Papiertest nicht bestehen: Ein zwischen Fensterflügel und -rahmen steckendes Papier darf nicht herausziehbar sein.

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Im zweiten Schritt mit Kreppband abkleben.

ufrang a Dichtst & glätten. tragen


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Beschattung mit System So sehr alle Lebewesen von der Sonne auch abhängig sind, wir müssen uns dennoch vor zu viel Hitze und UV-Strahlung schützen. Hier erfahren Sie Wissenswertes über den Sonnenschutz am Haus.

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ine Wohnung hoch über den Dächern der Stadt, eine Loggia oder Veranda oder gar ein Wintergarten, für all das ist Glas das Bauelement schlechthin. Mit der Notwendigkeit, zu viel Sonneneinstrahlung draußen zu halten. Zwei Arten von Sonnenschutzsystemen stehen zur Auswahl. Einmal der außen liegende Sonnenschutz, der – je nach Art und Qualität – gut saniert!

gleichzeitig einen guten Einbruchsschutz bietet und automatisch über die Haustechnik gesteuert wird, sowie der innen liegende Sonnenschutz, der auch gestalterische Aspekte umfasst. Die Besten für draußen Außen liegende Sonnenschutzsysteme lassen die direkte Strahlung auf das Glas nicht zu und reflektieren die einfallenden Strahlen. Bauliche Maßnahmen, wie etwa Vordächer und/ oder Dachüberstände, werden in der Regel für die höchsten zu erwartenden Wärmelasten ausgelegt, verhindern in der restlichen Zeit aber einen ausreichenden Tageslichteinfall. Meist wird daher den beweglichen Systemen der Vorrang gegeben. Am häufigsten treffen wir hierzulande die in allen RAL-Farben erhältlichen Rollläden


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an. Sie sind Sonnen- und Einbruchsschutz in einem. Wichtig ist hier die sorgfältige Montage, denn schlechte Dämmung des Rollladenkastens kann zu Kondensatbildung und zum Entstehen einer Wärmebrücke führen. Alle Bauteile sollten daher rostfrei ausgeführt und vor Fäulnis geschützt werden. Nachteil: Im geschlossenen Zustand dringt absolut kein Licht ein und die Sicht nach draußen ist blockiert. Auch Außenraffstoren bieten einen guten Sonnenschutz und gestalten die Hausfassade. Ihr größter Vorteil liegt darin, dass sich der Einfall des Tageslichtes regulieren lässt. Außenraffstoren werden in der Fensternische montiert, arbeiten händisch bedient oder motorgesteuert weitgehend verschleißfrei und brauchen kaum Pflege. Die verwendeten Motoren arbeiten mit 230 V Wechselstrom. Auf Wunsch sind diese Systeme mit einer automatischen Steuerung ausgestattet, welche auf Sonneneinstrahlung einerseits und auf zu hohe Windlasten andererseits

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selbstständig reagieren. Dämmerungssensoren und Funkfernsteuerung runden das System ab. Die stufenlose Lamellenregulierung von Außenjalousien ermöglicht die Regelung von Helligkeit und Raumklima bei allen Lichtverhältnissen. Die bewährte Technik und vielseitige Montage- und Antriebsmöglichkeiten (Wendestab oder Schnur) kombiniert mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis machen Außenjalousien zu beliebten Einsteigermodellen. Auch sie können mit einem Motor ausgestattet werden, der meist in der Oberschiene eingebaut wird und ebenfalls alle automatisierten Steuerungsmöglichkeiten zulässt. Im Gegensatz zu innen liegenden Ausführungen garantieren Außenrollos einen besseren thermischen Sonnenschutz. Auch gegenüber anderen Außenbeschattungen zeigen sie ihre Vorteile. Räume werden auch bei geschlossenen Rollos nicht vollständig verdunkelt, sodass im Rauminneren immer noch ausreichend Tageslicht erhalten bleibt. Last but not least zählen klassische Markisen, namentlich Gelenkarm- und Kassettenmarkisen, zu den bewährten Beschattungssystemen und werden meist für Terrassen und Balkone eingesetzt. Rollt man beispielsweise eine Gelenkarmmarkise – der Neigungswinkel der Bespannung ist übrigens vielfach verstellbar – ein, legen sich die trageng Außenbeschattun den Arme er nt zusammen ist energieeffizie und sind als innen liegende dann nahezu Systeme. nicht mehr zu

Tipp:


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: Sonderfall Wintergarten AußenNeben Raffstoren und ezielle jalousien gibt es auch sp MetallWintergartenmarkisen, hattunlamellen und textile Besc nnen Sie gen für außen. Innen kö rhängen, mit Jalousien, Flächenvo iten. Rollos oder Plissees arbe

Effektive Lösungen für die typisch en Sonder flächen w ie Dreieck e , Bullaugen, Trapeze u nd Überständ e bietet d er Fachhande l.

sehen. Der Platzbedarf ist also gering. Die Kassettenmarkise hat den Vorteil, dass sie die technischen Teile und den Stoff in geschlossenem Zustand komplett umschließt und so vor Witterungseinflüssen schützt. Die billigste Version und nur für den Balkon nutzbar ist die sogenannte Seilspannmarkise. Erwähnenswert sind noch Fallarmmarkisen (die Bespannung wird komplett ausgestellt) sowie Markisoletten (der obere Teil des Tuches läuft parallel zur Fensterscheibe und nur der untere wird ausgestellt), die vor Fenstern montiert werden. Senkrecht-, Scherenarm- und Wintergartenmarkisen runden das vielfältige Angebot ab. Alle Modelle sind mit händischer oder Motorbedienung erhältlich. gut saniert!

Schattenmacher für innen Innen liegender Sonnenschutz beginnt erst zu wirken, wenn unerwünschte Hitzestrahlung das Fenster bereits durchdrungen hat, und ist somit – zumindest im Sommer – energetisch ungünstiger. Ein Vorteil hingegen ist, dass der Schutzmechanismus den Witterungseinflüssen nicht direkt ausgesetzt und daher kostengünstiger ist. Innenjalousetten mit reflektierender Oberfläche verhindern ein unerwünschtes Eindringen von Wärme- und greller Lichtstrahlung in den Raum und lassen nur einen geringen Teil als diffuses Licht eindringen. Lamellenvorhänge werden mit Schnurzug und Wendekette entweder händisch oder mittels Wendemotor bedient. Vor allem für unzugängliche Montagen empfiehlt sich der Motor mit Fernbedienung. Ihr Vorteil ist die enorme Angebotsvielfalt, z. B. auch für Tür-Fenster-Kombinationen oder als Plafondanlage für Lichtkuppeln, in puncto Form und Farbe. Moderne Rollos sind komfortabel in der Bedienung und die Vielfalt der Stoffe und Materialien lässt keine Wünsche offen. Serienmodelle können preisgünstig sein, Sonderanfertigungen in speziellen Größen oder Hightechmaterialien sind dagegen eher im hochpreisigen Segment zu finden. Die Ausführungen reichen von halb transparent bis absolut lichtdicht. Die korrekte Bezeichnung für diese Beschattungssysteme ist noch immer Springrollo, wenngleich die modernen Modelle eher gleiten. Plissee-Sonnenschutz bringt – je nach Farbe und Stellung der Plissees – vor allem unterschiedliche Lichteffekte. Unterschiedliche Materialien von hauchzart bis grob und Oberflächenstrukturen unterstreichen diese Effekte. Auch in der Form, etwa in Dreieck- oder Fünfeckform, sind der Vielfalt keine Grenzen gesetzt.


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Freie Farbwahl

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Markisen gibt es nun auch mit Tüchern in der Lieblingsfarbe

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b sofort kann man beim Kauf einer markilux Markise auch das Tuch individuell färben lassen. 1625 Farben aus dem DESIGN SYSTEM von RAL, einer deutschen Institution für Farbnormen, stehen zur Wahl. Um seine Lieblingsfarbe auszusuchen, geht man am besten auf die Website von „Colour on demand“: www.farbfinder.com. Hier kann man mit einem virtuellen Farbfächer experimentieren und sich anschauen, wie verschiedene Farbtöne auf einem Markisentuch aussehen. Steht die gewünschte Farbnummer fest, dann geht es ins Labor, wo der Färbeprozess vorbereitet wird. Wobei die Normen von RAL bei jedem Tuch ein hohes Maß an Farbtreue garantieren. Mit diesem exklusiven Service von markilux kann man Terrasse und Balkon nun farblich so gestalten, wie man es sich wünscht. Nach eigenen Ideen und in fast jeder Lieblingsfarbe.

„Colour on demand“ heißt der exklusive Service von markilux, mit dem das Markisentuch beim Kauf einer Markise in fast jeder Wunschfarbe erhältlich ist.

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Neue Außentüren Tür ist nicht gleich Tür. Unterschiede gibt es in ihrer Funktion, in der Beschaffenheit und in der materiellen Ausführung. Hier die wichtigsten Fakten.

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n Haustüren stellen wir, bzw. die Gegebenheiten hohe Anforderungen. In puncto Wärmedämmung muss sich der Energieverlust in niedrigen Grenzen halten. Für Niedrigenergie- und Passivhäuser sollte ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,8 W/m2K nicht überschritten werden und Luftdichtheit auch bei extremen Witterungsbedingungen garantiert sein. Als Material bietet sich Holz in Rahmenbauweise mit Füllungen aus Holz gut saniert!

und Glas oder in massiver Form ebenso an wie Aluminium oder Kunststoff. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, CO₂-neutral, aber pflegeaufwendig. • Massive Holztüren sind schwer und müssen regelmäßig nachgestrichen werden. Biologisch unbedenklich sind ausschließlich Anstriche auf Wasserbasis. • Holz-Alu-Türen sind außen mit einer Aluminiumschale versehen, welche eine witterungsbeständige Oberfläche schafft. Innenseitig bleibt Ihnen die Holzoberfläche erhalten. Streichen gehört so der Vergangenheit an. • Türen aus Aluminium sind leicht, trotzdem stabil, durch Oberflächenveredelung wie Eloxierung oder Pulverbeschichtung witterungsbeständig und pflegeleicht. Ihre Ener-


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cher Gewalt, Klasse 6 den höchsten. Türen dieser Klasse halten auch der Bearbeitung durch leistungsfähige Elektrowerkzeuge stand. Allein der Einbau solcher Türen könnte schon einen Großteil der Einbrüche verhindern. Versehen mit einem Sicherheitsschloss, Stahl-Schutzbeschlag mit Zylinderkern-Ziehschutz, vier massiven Stahlkegel-Schließbolzen und einem mit Stahlstäben und -rohren verstärkten Türblatt machen sie einen Einbruch fast unmöglich. Eine Türstockummantelung sowie eine optimale Bandsicherung des Türbandes gegen das Aushebeln sichern zusätzlich. Brandschutz muss sein Nicht nur in öffentlichen Großgebäuden wie Schulen oder Behörden kommen rge Fin Ab jetzt keyless? giebilanz ist allerdings Brandschutztüren zum lichen sehr ungünstig. Einsatz, auch im privaten printSysteme ermög bis • Haustüren aus KunstWohnbau gibt es dafür die Speicherung von , en ck stoff sind sehr pflegetriftige Gründe. So sollten rü bd ra ge Fin zu 100 leicht, billige Türen verz. B. immer einzelne Bauen at D e auch biometrisch gilben aber schnell und teile durch Brandmauern lich. speicherung ist mög bei Sonneneinstrahlung voneinander getrennt wird das Material werden. Wird eine spröde. Aus baubiolosolche Mauer durchbrogischen Gründen sind chen, müssen Brandglasfaserverstärkte und Rauchschutztüren eingebaut werden. Sie Kunststoffe (GFK) zu bevorzugen. PVC ist kennen das etwa als Abschluss zum Heizöllaunverrottbar und der Recyclinganteil leider gerraum im Kellergeschoß, als Verbindungstür verschwindend gering. Kunststofftüren sind zwischen Vorraum und Garage oder auch im meist mit einem eingebauten Armierungsausgebauten Dachgeschoß. rahmen aus Stahl oder Alu versehen, damit Für definierte Brandschutztüren gelten heute die Tür den Sicherheitsansprüchen gerecht EU-weit Begriffe wie feuerhemmend (EI30) mit werden kann. einer Brandwiderstandsdauer von 30 Minuten und feuerbeständig (EI90) für eine Tür, Den Einbrechern keine Chance! die einem Feuer 90 Minuten Einhalt gebieten Je nach Widerstand werden Sicherheitstüren kann. Informieren Sie sich unbedingt bei Ihrer in sechs Klassen eingeteilt: Klasse 1 bietet Baubehörde über die genauen Regelungen in leichten Schutz gegen den Einsatz körperliIhrer Gemeinde!

Tipp:

gut saniert!


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Die Unwetter wer heftiger, Wohn den ha brände wegen usBlitzschlags können a verhindert wer ber den!

Brandsanierung Das Wichtigste bei der Brandsanierung: Sofort handeln! Je schneller Sie Maßnahmen einleiten, desto höher sind die Erfolge und desto geringer die Schäden. Hier erfahren Sie, was Sie selbst machen können, und wofür es Profis braucht.

einem Feuerunglück ein, so wird es auch kein Geld geben. Zu diesen Maßnahmen zählen: • entstandene Schäden eindämmen • weitere Schäden verhindern • die Schadenstelle absichern • keine Elektrogeräte bedienen (Kurzschlussgefahr!)

ach einem Brand befinden sich verschiedene Schadstoffe und Ruß in der Luft. Damit diese nicht über die Atmung in die Lunge gelangen, ist es notwendig, nach der Löschung einige Stunden zu warten. Da restliche Partikel jedoch nie voll auszuschließen sind bzw. bei den Arbeiten aufwirbeln, ist es ratsam, Schutzkleidung und Atemschutzmaske der Klasse FFP2 oder FFP3 zu tragen.

Weiters müssen alle beweglichen Gegenstände und Geräte aus den betroffenen Bereichen gebracht werden, der entstandene Schutt ist wegzuräumen, eventuell stehendes Wasser muss abgesaugt werden, die Räume müssen auf mindestens 10 Grad aufgeheizt und die Luftfeuchtigkeit auf unter 40 Prozent gesenkt werden (wichtig wegen Korrosionsgefahr!). Für diese Arbeiten sollten Sie entsprechende Sanierungsunternehmen beauftragen, die sich mit Ihnen, den Sachverständigen und der Versicherung absprechen und alle Maßnahmen nach Vorschrift durchführen können.

Achtung: Schadensminderungspflicht Die Versicherungen schreiben die so genannte Schadensminderungspflicht vor. Leiten Sie also nicht unverzüglich und nachweislich sogenannte schadensmindernde Sofortmaßnahmen nach

Rußentfernung ist Profiangelegenheit! Nachdem die ersten Maßnahmen zur Schadensminimierung getätigt wurden, geht es an die eigentliche Sanierung, die Entfernung vom niedergeschlagenen Ruß. Laut Experten muss

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gut saniert!


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das nicht nur besonders gründlich, sondern auch rasch vonstattengehen, da Ruß korrosiv wirkt und speziell Metalloberflächen innerhalb kürzester Zeit zerstört. Die Profis haben hier mehrere Möglichkeiten: Begonnen wird mit der trockenen Absaugung der Oberflächen mittels Industriesauger. Weiterführendes Stanardverfahren ist dann sicher das Abwischen mit Schwamm, Vlies und Lappen. Das Waschwasser enthält entsprechende Neutralisationschemikalien und muss oft gewechselt werden. Verrußungen an Fassaden und äußeren Gebäudeteilen werden mittels Hochdruckreiniger (Heißwasser plus alkalische Reinigungsmittel) quasi abgewaschen.

fahnen führen können. Marmorböden müssen daher sofort künstlich ausgetrocknet werden. Holzböden und -wände werden ebenfalls trocken oder leicht feucht vorgereinigt, und später je nach Schadensausmaß fein gereinigt, abgeschliffen

Was ist sanierbar, was nicht? Nicht jedes Material und jede Oberfläche lassen sich nach einem Feuer gleich gut oder überhaupt wieder instand setzen: Beton, verputzte oder nicht poröse Oberflächen gelten als sehr gut sanierbar. Die Profis werden hier zuerst absaugen, dann hochdruckreinigen und bei besonders heiklen Stellen wird händisch gereinigt. Im Bereich von hitzebedingten Rissen oder Abplatzungen muss immer ein Statiker hinzugezogen werden. Erst wenn er die betroffenen Bauteile „freigibt“, wird hier mittels Sandstrahlen gereinigt und werdenmittels Mörtel die gröberen Schäden im Beton behoben. Problematischer wird es bei porösen Oberflächen wie etwa unlackiertem Holz. Hier dringen die Brandgase schnell in die Poren ein und gasen dann je nach Luftdruck und Wärme aus, was eine Gefahr für die Menschen birgt. Fliesen und alle Keramik lassen sich einfach durch Feuchtreinigung wieder herrichten, die Verfugungen müssen jedoch unter Umständen erneuert werden. Natursteinoberflächen lassen sich ebenfalls recht einfach sanieren, müssen aber eventuell neu imprägniert werden. Als problematisch erweist sich Marmor, da er Eisenanteile enthält, die zur Ausbildung von Rost-

und neu versiegelt, gewachst oder geölt. Das Gleiche gilt für Holzfenster und -türen. Ob eine Sanierung von Fenstern und Türen aus Kunsstoff Erfolg bringt, hängt vom Einzelfall ab. Durch die Hitze können sich nämlich Rußpartikel in die Kunststoffoberfläche einbetten, ein Austausch ist dann unumgänglich. Bei leichten Verschmutzungen reicht die Standardsofortreinigung. Definitiv entfernen müssen Sie alle Tapeten, textile Boden- und Wandbeläge, unbehandeltes Holz, betroffene Lichtschalter und Steckdosen sowie Metalloberflächen, die bereits korrodiert sind. Ein Sonderfall sind Elektrogeräte. Wenn Kunststoffe wie PVC verbrennen, entstehen schädliche Brandgase, die sich auf den Geräten niederschlagen. Deshalb müssen die Oberflächen vom Profi spezialgereinigt werden, sprich auseinandergebaut, innen wie außen feucht und mit speziellen Brandreinigern geputzt und dann wieder zusammengesetzt werden. Ob und wann sich solche Sanierungsmaßnahmen rentieren, entscheiden Sie gemeinsam mit einem Sachverständigen. Einen betroffenen Mixer wird man wohl eher entsorgen, beim Arbeitscomputer mit wichtigen Daten wird eine Reparatur eher bevorzugt werden.

Als nicht sanierbar gelten außerdem Lebensmittel, Kinderspielzeug, Babysachen, Kosmetikartikel, Textilien und in der Nähe des Brandgeschehens befindliche Polstermöbel.

gut saniert!


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Wasserschaden Ob Wasserrohrbruch oder Hochwasser, laut Statistik ist jedes Gebäude alle 20 Jahre einmal von einem größeren Feuchteschaden betroffen. Welche Sofortmaßnahmen ergriffen werden müssen und wie nachhaltig saniert wird, erfahren Sie nun.

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s gibt üblicherweise zwei mögliche Hauptgründe für einen Feuchtigkeitsschaden in Ihrem Haus: Entweder der Wasserschaden rührt von einer offensichtlichen Ursache wie eben einer Hochwasserkatastrophe oder einem Wasserrohrbruch an angeschlossenen Einrichtungen her. Oder aber der Ursprung der feuchten Stellen in Ihrem Haus ist unbekannt und muss erst fachmännisch geortet werden. Diese gezielte Suche erfolgt mittels Leckortung durch spezielle Unternehmen.

Achtung: Durch Heizen alleine folge werden Sie keine Er ben, bei der Trocknung ha teht ts da ein Überdruck en noch und die Feuchtigkeit e weiter in die Bauteil eindringt.

gut saniert!

Sofortmaßnahmen nach einem Wasserschaden Ein Wasserschaden, egal welcher Ursache, muss immer so schnell wie möglich behoben werden, nicht zuletzt, um keine Probleme mit der Versicherung zu bekommen. Je rascher Sie reagieren (lassen), umso eher kann aber natürlich auch die Einrichtung oder das Gebäude selbst erhalten bleiben. Zu diesen Sofortmaßnahmen gehören unter anderem: • Entfernung (Absaugung) von stehendem Wasser • Auslagerung aller betroffenen Gegenstände Beseitigung von Schlamm, Erde und Schutt • Senken der Luftfeuchte durch Entfeuchtungsgeräte zur Senkung der Korrosionsgefahr • bei Wasserschaden im Winter: Beheizung der Räume, damit nichts friert (v. a. Mauern) • grobe Erstreinigung der Gegenstände Weiterführende Maßnahme: Die Trocknung Während die Trocknung selbst durch Fachleute geschehen sollte, können Sie jedoch Vorarbeiten leisten: Zuerst müssen nasse Boden- und Wandbeläge abgetragen werden. Hat sich Wasser in der Dämmschicht von Böden oder Wänden angesammelt, muss auch dieses abgesaugt werden, um die Trocknungszeiten zu verkürzen. Dafür benötigen Sie ein spezielles Vakuumgerät, welches das Wasser und feuchte Luft nach draußen pumpt. Die Trocknung schließlich kann auf verschiedene Weise und mit unterschiedlichen Geräten erfolgen. Natürliche Trocknung Diese Variante funktioniert nur bei kalter Außenluft. Also Fenster und Türen auf und die kalte Luft in die betroffenen, feuchten Räume


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g! n u t h c A

lassen. Gleichzeitig müssen die Räume geheizt werden. Mit der Erwärmung der Luft nimmt die kalte Außenluft die Feuchtigkeit der nassen Oberfläche auf. Ist die Luft „satt“, wird sie mittels Stoßlüftung einmal pro Stunde wieder nach draußen geführt. Ventilatoren unterstützen die natürliche Trocknung. Künstliche Trocknung Die Variante der künstlichen Trocknung bietet mehrere Möglichkeiten. Die bekanntesten und am häufigsten angewandten sind die Kondensation einerseits, und die Adsorption andererseits. Zu ersterem Verfahren braucht es Kondenstrockner, die die Raumluft abkühlen und ihr so die Feuchtigkeit entziehen. Die entzogene Feuchte wird in Behältern aufgefangen, die natürlich regelmäßig entleert werden müssen. Adsorptionstrockner hingegen erzeugen dank einem Trocknungsmittel sehr trockene Luft und geben diese dann in den Raum ab. Zeitgleich wird die feuchte Raumluft ins Freie geblasen. Eine weitere Möglichkeit der künstlichen Trocknung ist jene mittels Infrarot oder mittels Mikrowellen. Die Infrarottrocknung erfolgt über Platten, welche die betroffenen Stellen anstrahlen. Das dort befindliche Wasser wandelt die Infrarotenergie in Wärme um, leitet die Feuchtigkeit nach draußen an die Bauteiloberfläche wo es schließlich verdampft. Von dort wird sie dann mittels Adsorption oder Entfeuchtung nach draußen befördert. Infrarottrocknung ermöglicht laut Trocknungsprofis eine rasche, ungefährliche Trocknung bis in die Tiefe und eignet sich sogar für Holz.

Während ein Raum m ittels Mikrowellentechnik getrocknet wird, dürf en sich dort keine Lebew esen aufhalten! Für die ses Trocknungsverfahren sind nur Geschulte zugelas sen.

Auch mithilfe von Mikrowellen können Sie nach einem Wasserschaden nachhaltig sanieren. Diese elektromagnetischen Wellen können in die meisten Materialien eindringen und dort mithilfe vorhandener Feuchtigkeit Wärme erzeugen. Das Prinzip kennen wir alle vom Mikrowellenherd. Mikrowellenerwärmung erfolgt vom Inneren ins Äußere und die Feuchtigkeit bewegt sich (verdampfend und kondensierend) in Richtung Bauteil­oberfläche, um dort, wie bei der Infrarottrocknung auch, zu verdampfen. Wiederum wird diese feuchte Luft dann mittels Adsorption oder Kondensation aus dem Raum gebracht. Wasserschaden – wer zahlt? Geht es an den Ersatz für beschädigte Möbel und Wertsachen, kommt Ihre Versicherung ins Spiel. Prüfen Sie am besten noch heute entsprechende Klauseln in Ihrer Haushalts- und Haftpflichtversicherung, denn nicht selten wird hier am falschen Ende gespart! Grundsätzlich gilt: Sie haben den Schaden verursacht: Versicherung steigt aus. Sie sind unschuldig: Versicherung zahlt. gut saniert!


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Räume neu aufteilen Ältere, massiv gebaute Häuser entsprechen mit ihren vielen kleinen Räumen und der traditionellen Raumaufteilung nicht mehr den heutigen Wohnbedürfnissen.

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ie Gebäudestatik wird auf eine harte Probe gestellt, sobald man beginnt, Wände einzureißen, Decken einzuziehen usw. Generell sollte man solch massive Umbauten nur von Professionisten durchführen lassen. Am Beginn einer Radikalsanierung steht immer die sogenannte Entkernung. Dazu gehören alle Abbrucharbeiten wie nicht tragende Wände oder alte Treppen entfernen, sowie neue Fenster- und Türdurchbrüche herstellen. Abgeschlossen wird die Entkernung mit dem Trennen des Bauschutts in Wertstoffe und Baurestmasse. Ob auch eine tragende Wand entfernt werden kann bzw. wie und in welcher Dimension eine Unterfangung oder ein entsprechender Unterzug anzulegen sind, kann nur ein Statiker berechnen und entscheiden. Unterfangung nennt man das Einziehen eines entsprechenden Stahlträgers, der die Last auf statisch tragende Gebäudeteile überleitet. Unterzüge können direkt auf der Baustelle mittels Schalung und Stahlbeton angefertigt oder als Fertigbauteil eingebaut werden. Achtung – Mauer fällt! Wenn die teilweise oder zur Gänze zu entfernende Mauer ausreichend stark dimensioniert ist, was ab einer Stärke von zwei Ziegelbreiten der Fall ist, kann – nachdem für eine entsprechende Deckenentlastung (Abstützen) gesorgt wurde – mit dem halbseitigen Öffnen des Mauerwerks begonnen werden. Dabei werden unterhalb gut saniert!

der Decke mehrere Scharen Ziegel entfernt, bis die zur Aufnahme des Stahl- bzw. Betonträgers erforderliche Öffnung ausgespart ist. Nachdem an den Auflagerstellen eine Säuberungsschicht aus Beton aufgebracht wurde, kann der erste U- oder I-Träger eingezogen werden. Nun wird der beschriebene Vorgang an der gegenüberliegenden Seite der Wand wiederholt. Die beiden Träger fangen im Verband die von oben drückende Last ab und geben die Kräfte an die Lager und das angrenzende Mauerwerk weiter. Anschließend kann der Mauerbereich zwischen den Auflagern entfernt werden. Entscheidend ist, ob die für eine Lastaufnahme vorgesehenen Bauteile in geeignetem Zustand sind. Bei lockerem Mauerwerk wäre die statische Sicherheit nicht gegeben. Abhängig von der jeweils auftretenden Last kann vom Statiker auch eine sogenannte Vorspannung der Träger vorgeschrieben werden. Bei geringerer Mauerstärke besteht die Prob­lemlösung im Einbau einer Spange aus zwei Trägern, die die Kräfte im Mauerwerk mittels Klemmung aufnimmt. Wenn ohnehin eine Zwischendecke vorgesehen ist oder der gesamte Bereich später im Trockenbau verkleidet werden kann, wird bei dieser Variante mittels zweier U-Träger und massiver Verschraubungen ein stählernes Korsett gebildet. Zusätzlich wird das Mauerwerk noch durch Stahlrohre zwischen den beiden Trägern gehalten. Die mit Abstand aufwendigste Methode besteht im Anfertigen eines Lochrasters und anschließender Abstützung mit sogenannten „Nadeln“ und Schwerlaststehern. Hierbei werden in einem vom Statiker oder Baumeister ermittelten Abstand groß dimensionierte Löcher durch das Mauerwerk gebohrt, die sich exakt in einer Ebene befinden müssen. Die Löcher dienen zur


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Aufnahme der Nadeln, das sind Stahlrohre oder Stahlträger, die an den beiden Enden kraftschlüssig mit den zur Lastaufnahme vorgesehenen Stehern verbunden werden. Diese wiederum müssen, um einen festen Halt und eine möglichst geringe Flächenbelastung zu erreichen, mit Zwischenlagen aus Bauholz möglichst großflächig unterlegt werden. Besonders bei mehrgeschoßigen Bauten darf nicht vergessen werden, dass während der Arbeiten auch unterhalb der Steher eine Entlastung der Decke vorgenommen werden muss. Innenwände einziehen Nicht tragende, innere Wände in Massivbauweise, also aus Mauersteinen und Wandbauplatten gefertigt, haben trotz der heute sehr häufig zum Einsatz kommenden Leichtbauplatten noch

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immer ihre Berechtigung. Bei entsprechender Ausführung erfüllen sie nämlich nicht nur die an sie gestellten Anforderungen des Brand-, Schallund Wärmeschutzes, sondern sind auch stärker beanspruchbar. Zwischenwände können ohne viel Aufwand nach Fertigstellung der Gebäudehülle aufgemauert werden und sind auch im sanierten Altbau bei der Neuaufteilung der zur Verfügung stehenden Wohnflächen einsetzbar. Bei Verwendung von Dünnbettmörtel ist der nachträgliche Feuchteeintrag in das Bauwerk geringer als bei herkömmlichem Mauerwerk mit Dickbettfugen. Trennwände und ihre Anschlüsse an angrenzende Bauteile müssen so ausgebildet werden, dass sie ihre Eigenlast einschließlich Putz tragen. Sie müssen auch die auf ihre Fläche wirkenden horizontalen Lasten aufnehmen können.

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Trockenbausanierung Neben rascher Montage, flexibler Gestaltung und der Erfüllung aller Anforderungen an Feuchtigkeits-, Brand-, Schall- und Wärmeschutz, steht der Trockenbau vor allem für große Zeitersparnis, da nichts trocknen muss.

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er bei Umbauten mit Trockenwänden arbeitet, muss kein Mauerwerk beschädigen. Der Schallschutz bleibt so gewahrt. Durch das relativ geringe Gewicht von Trockenbautrennwänden vermeiden Sie außerdem Probleme mit der zulässigen Bodenbelastung. Im Trockenbau werden Platten aus verschiedenen Werkstoffen auf leichte Unterkonstruktionen oder direkt an massive Bauteile montiert. Die Unterkonstruktion besteht aus Holz oder Metall. Zur Verkleidung werden Ausbauplatten aus Gipskarton, Gipsfaser, Holz oder Holzwerkstoff verwendet. Auch Metall, Kunststoff oder Glas kommen infrage. Massiver Trockenbau Aufgrund ihres geringen Gewichts, der guten Schallisolierung, der Brandbeständigkeit sowie des Wärmespeichervermögens sind Trennwände aus Porenbeton sehr beliebt. Sie eignen sich auch zum Hochziehen von Duschwänden, Wannenunterbauten etc. Der maßgenaue Zuschnitt kann mit einer Handsäge vorgenommen werden und die Verlegung erfolgt mit einem schnell trocknenden Dünnbettmörtel. gut saniert!

Trennwände ohne tragende Funktion lassen sich auch mithilfe von Gipswandbauplatten errichten. Stabil und trotzdem leicht können die Wände völlig frei innerhalb des Grundrisses selbst auf schwimmendem Estrich verbaut werden. Sie werden nur mit Fugengips zusammengesetzt, wobei der Aufbau einer Unterkonstruktion nicht erforderlich ist. Verbunden werden die Einzelelemente durch ein Nut/Federprofil. Die genormten Platten (666 x 500 mm) ermöglichen einen raschen Baufortschritt. Mit Randdämmstreifen aus Bitumenfilz, Kork oder Mineralwolle werden sie mit den angrenzenden Bauteilen elastisch verbunden und dabei mechanisch und akustisch entkoppelt. Das ermöglicht auch bei späteren Änderungen einen raschen Rückbau. Gipswandbauplatten müssen nur verspachtelt werden, sodass die Plattenstärke

erobe, Ob Regale, die Gard bildschirm die Schränke, ein Flach auplatte neue massive Wohnb sie alle. Rigips Habito trägt


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Trockenbau mit Leichtmaterialien Die Metallprofile dieser Bausysteme sind optimal auf den Verwendungszweck abgestimmt, im Gegensatz

zu Holz passgenau, maßhaltig und formstabil. Neben ihrem geringen Gewicht und dem langlebigen Korrosionsschutz (Verzinkung) haben sie bereits vorgestanzte Aussparungen für Elektroleitungen, Installations- und Wasserverrohrungen. Anstrich oder Tapete können sofort nach dem Aufstellen aufgebracht und die Wände können schnell und einfach versetzt werden. Gipskartonplatten bestehen aus einem Gipskern, auf den beidseitig eine Kartonlage aufgebracht wird. Diese stabilisiert die Platte und nimmt gleichzeitig Zug- und Biegekräfte auf. Spezielle Ausführungen für Feuchträume sind feuchtigkeitshemmend imprägniert und zur besseren Erkennung grün eingefärbt.

Pro Trockenb au:

• rasche M ontage ringes Gewich und get, kurze Bauzeit dadurch • flexible Ges taltun durch flexible g, da• Anforderu Raumteilung ngen Feuchtigkeits- an , Schall- und W Brand-, ä schutz werde rmen durch entsprechend e ruktionen erf Konstüllt.

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von 60, 80 oder 100 mm gleichzeitig auch die jeweilige Wandstärke ist. Den Putz können Sie sich sparen, was nicht nur Feuchteeintrag verhindert, sondern auch Material, Zeit und Kosten spart. Die Platten können an jeder beliebigen Stelle geöffnet und durchbrochen werden, ohne dass eine Stützkonstruktion erforderlich wäre.


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Gipskarton-Feuerschutzplatten, die im Kern zur Verstärkung Glasseidenbündel enthalten, können zur Ausbildung von feuerbeständigen Konstruktionen nach DIN 4102 herangezogen werden. Es gibt sie auch imprägniert. Die leichten Platten sind in Stärken zwischen 9 und 25 mm erhältlich, wirken feuchteregulierend und sind dimensionsstabil. Bei richtiger Verlegung sind sie vor allem in Verbindung mit Steinwolldämmstoffen gut schalldämmend. Das Material lässt sich nach dem Anritzen leicht brechen und ist für abgehängte Decken und als Trockenputz für vorgesetzte Wände geeignet. Auf Unterkonstruktionen aus Metall wird es mit selbstschneidenden Spezialschrauben befestigt, auf Wänden mit Ansatzbinder direkt verklebt und nach der fertigen Montage an den angefasten Stößen verspachtelt und glatt geschliffen. Gipsfaserplatten, ein Gemisch aus Gips und Zellulosefasern, haben im Gegensatz zu Gipskartonplatten keine Kartonschichten und weisen eckige Schnittkanten auf. Gipsfaserplatten sind aufgrund der homogenen Faserstruktur mechanisch belastbarer (ideal für Küchenwände). Sie kommen als Wand- und Deckenbekleidung, als Decklage von Unterdecken sowie für die Verkleidung von Montagewänden infrage. Gipsfaserplatten sind nicht brennbar und können auch in Feuchträumen eingesetzt werden. Holzweichfaserplatten bestehen aus zerspanten Holzabfällen, die, mit Leim vermischt und heiß und verpresst werden. Erhältlich sind sie in weicher, mitteldichter und harter Ausführung. Im Ausbau sind vorwiegend weiche Ausführungen als Dämmstoff gebräuchlich. Die Verarbeitung erfolgt mit üblichen Holzwerkzeugen. OSB- oder Mehrschichtplatten bestehen aus richtungsorientierten Spänen (Oriented-Strand-Board), wobei die Späne lagenweise jeweils nach einer Richtung überkreuz gestreut, dreischichtig verklebt und verpresst gut saniert!

werden. Die Ausrichtung der Späne gibt auch die Richtung der Flexibilität vor, die durch ihre Dimensionierung (lang und schlank) größer ist als bei normalen Spanplatten. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten Die Trockenbauwand kann in allen Bereichen des Hauses eingesetzt werden. Lassen Sie dadurch z. B. die 20 Jahre alte Fliesenwand verschwinden. Streichen Sie die neue Trockenbauwand in der gewünschten Farbe und schon hat Ihr Bad ein völlig neues Gesicht. Achtung: Trockenbauplatten sind nicht wasserfest. In Nassräumen müssen Sie daher immer speziell imprägnierte Platten mit einem wasserabweisenden, grünen Anstrich einsetzen. Für den Dachausbau gibt es spezielle Brandschutzplatten. Lassen Sie sich unbedingt beraten, denn der Handel bietet hier perfekt aufeinander abgestimmte Komplettsysteme. Gips kann Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und diese bei trockener Luft auch wieder abgeben. Die Folge: Trockenbauwände erzeugen ein angenehmes Raumklima. Außerdem sind die Platten ein schlechter Wärmeleiter. Ihre Räume werden so schneller warm und Sie sparen Energie. Auch Elektro- und Sanitärinstallationen können hinter einer dünnen Trockenwand galant verschwinden. Bei Neubauten entfällt so das teure Verlegen in der Wand. Und bei Umbauten verschwinden zusätzlich benötigte Leitungen entweder zwischen der massiven Wand und der Platte oder zwischen Platte und Holz- bzw. Metallkonstruktion. Wichtig: Klären Sie den Verlauf der gesamten Elektrik, bevor Sie die Trockenbauplatten setzen. Für Schalterdosen sollte zusätzlicher Raum geschaffen werden. Normalerweise wird die Dose vor dem Trockenbau so in den Unterbau (Wand oder Unterkonstruktion) eingebracht, dass sie ungefähr zwei Zentimeter herausragt.


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Trockenbauwand DIY Eine Trockenbau-Ständerwand ist die Alternative zur „leichten“ massiven Innenwand aus schmalen Ziegeln. Wir zeigen Ihnen, wie diese Trockenwand aus Gipskartonoder -faserplatten zu bauen ist.

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ipsplatten gibt es in verschiedenen Dicken und Formaten. Die gängigsten Ausbauplatten sind 9,5 oder 12,5 Millimeter dick. Besonders schnell geht es mit Formaten von 200 bis 250 Zentimetern Länge und einer Breite von 120 Zentimetern. Sie können aber auch zu den sogenannten „Ein-Mann-Platten“ greifen, die mit ihren 60 Zentimetern Breite ganz einfach allein zu transportieren und verarbeiten sind. Für eine frei stehende Trennwand muss als Erstes eine tragende Konstruktion aus Holzlatten oder Metallprofilen gebaut werden (in unserer Anleitung zeigen wir Ihnen den Bau von Metallgerüsten). Dann werden die Gipsplatten darauf montiert, und nachdem die gut saniert!

Schraubstellen und Stoßfugen verspachtelt sind und die neue Trockenbauoberfläche glatt geschliffen und grundiert ist, können Sie schon tapezieren, streichen oder sogar fliesen. Schritt für Schritt zur neuen Zwischenwand 1. Schritt: Wo soll die Trennwand überhaupt hin? Für den genauen Verlauf legen Sie mithilfe einer Schnur oder eines Lasers sowie einer Richtlatte die genaue Positionierung der Wand fest und zeichnen Sie sie am Boden und der Decke ein. 2. Schritt: Schneiden Sie nun die UW-Profile mit einer Blechschere zu und dämmen Sie sie auf der Rückseite mit einem Dämmstreifen gegen Wärme- und Schallbrücken (!), bevor sie am Boden bzw. an der Decke verschraubt werden. Die Drehstiftdübel werden in einem Abstand von etwa einem halben Meter gesetzt. 3. Schritt: Schneiden Sie nun die senkrechten Profile zu. Dafür werden die passenden Wandmarkierungen gesetzt, die Profile wieder mit Dichtungsband beklebt und dann zwischen die Horizontalprofile an Wand und Boden geklemmt. Nun in Abständen von einem halben


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tten Wie groß sind die Trockenbaupla tal izon hor r ode l tika ver sie und werden ausder lich näm gt hän on Dav t? montier ab. ofile -Pr CW zumessende Abstand der Meter Löcher in die bestehende Wand bohren und die Profile festdübeln. 4. Schritt: Nun werden die CW-Profile für das Gerüst angebraucht. Dafür müssen diese zuerst unten in die freien Räume und dann oben die UW-Profile geschoben und exakt senkrecht ausgerichtet werden. In welchem Abstand die CW-Profile angebracht werden, hängt von Größe und Montageausrichtung (vertikal, horizontal?) der Gipsplatten ab. 5. Schritt: Ihre Zwischenwand braucht eine Tür? Dann kommt jetzt der Zuschnitt des Türsturzprofils. Damit die Tür später auch stabil ist, wird das Aussteifungs (UA)-Profil als seitlicher Türpfosten in die UW-Profile eingesetzt und zuerst einmal mit Klebeband befestigt. Setzen Sie nun das Türsturzprofil auf der gewünschten Höhe als oberen Türabschluss ein und befestigen Sie die UA-Profile einfach mit dem Türpfosten-Steckwinkel an Boden und Decke. Für ein stabiles Ergebnis sollten Sie den Sturz mit mindestens zwei CW-Profilen oberhalb der Tür und an der Decke stabilisieren und das gewählte Türmaß lot- und fluchtgerecht auf die gesamte Türöffnung übertragen. 6. Schritt: Nun, da das Gerüst fertig ist, kann mit der Plattenverkleidung begonnen werden. Richten Sie dafür die Gipskarton- oder -faserplatten waagrecht zu Boden und Decke aus, lassen Sie dabei je einen Abstand von 10 mm und montieren Sie dann die Platten mit einem Schnellbauschrauber in 25-cm-Abständen. Achtung: Kreuzfugen sind unbedingt zu vermeiden! Daher die Platten wo nötig, vor der Montage noch kürzen. Das geht ganz einfach durch Anzeichnen der korrekten Länge, Einritzen mit einem Cuttermesser und Über-Kante-brechen der Platte. Die Ränder der Platten dann noch mit einem Hobel glätten und die Vorderseite für den Fugenmörtel leicht abschrägen. Das Gleiche machen Sie dann an der Rückseite des Ständergerüsts. 7. Schritt: Der zwischen den beiden Plattenseiten entstandene Hohlraum wird als

Tipp: Achten Sie auf die korr ekten Boden- und Decken anschlüsse, den ordentliche n Einbau von Türen, Fens tern und Installationsleitung en sowie die Ausbildung ho rizontaler und vertikaler St öße.

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gut saniert!


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Dämmungs-, Elektro- und/oder Sanitärinstallationsebene genutzt. Die Mineralfaserdämmstreifen dafür einfach zwischen die Profile drücken. Für Elektroauslässe (Schalter, Steckdosen) verwenden Sie eine Lochsäge. 8. Schritt: Nun geht es ans Grundieren und Verspachteln. Dank der Fase an den Platten entsteht beim Verlegen eine ausreichende Fuge für die Spachtelmasse. Verspachteln Sie offene Ränder, Stöße und Schraubenköpfe vollständig – erst quer zur Fuge, dann in Fugenrichtung abziehen. Ist die Spachtelmasse trocken (Herstellerhinweise beachten!), können Sie Unebenheiten mit einer Spachtel leicht abreiben und mit Schleifpapier nachglätten. Dann muss noch einmal drübergespachtelt werden. 9. Schritt: Ist die endverspachtelte Oberfläche komplett trocken, wird noch grundiert, um Ihre neue Zwischenwand schließlich zu färbeln, zu verputzen, zu tapezieren oder zu verfliesen. Achtung: Sollen Fliesen auf die Trockenbauwand, müssen die mindestens 12,5 mm starken Platten immer doppelt beplankt werden.

Richten Sie die Gipskartonplatten waagrecht zu Boden und Decke aus. Lassen Sie dabei je einen Abstand von 10 mm und bohren Sie dann die Platten fest.

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Was Sie brauchen: Gipskarton- oder Gipsfaserplatten UW-Profile CW-Profile Dichtungsband Schnellbauschrauben Drehstift-Dübel Dämmmaterial (Mineralfaserdämmstreifen) UA-Profile Türsturzprofile Türpfosten-Steckwinkelsatz Tiefengrund Dichtmasse Fugenspachtel

Bohrmaschine und Bohrer Lochsäge oder Fuchsschwanz Wasserwaage, Blechschere, Cuttermesser Hammer und Bohrhammer Zollstock, Stift und Bandmaß Schlagschnur oder Laser Akkuschrauber Raspelhobel Sämtliche Spachtel Öffnungen file Richtlatte der CW-Pro leiche g Glättekelle müssen in die eigen! Drehstiftdübel Richtung z Tiefengrundbürste


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Decke abhängen Um den Abstand vom Boden zur Rohdecke zu verringern, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Am schnellsten und einfachsten geht es mit einem Abhängesystem. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vorgehen.

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ie leben in einem Altbau mit extrem hohen Wänden und Ihre Heizrechnung gefällt Ihnen so gar nicht? Oder Sie möchten für Schallschutz zur oberen Wohnung sorgen? Auch ein neues Beleuchtungssystem würde Ihre moderne Einrichtung perfektionieren? Eine abgehängte Decke könnte die Lösung sein. Abhängesysteme erleichtern Ihnen die Arbeit Für einen größeren Abstand zur Rohdecke gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Früher wurde in so einem Fall an den Wänden eine rundumlaufende Rahmenkonstruktion gedübelt, auf die längs oder quer zum Raum Zwischenträger geschraubt wurden. Darauf wurden dann NutFeder-Elemente montiert, die die parallel dazu gut saniert!

eingelegte Dämmung verdeckten und zuletzt die fertige Decke ergaben. Mittlerweile werden von einigen Firmen Abhängesysteme angeboten, die ein solches Vorhaben wesentlich erleichtern. Montagesysteme werden für Metall- und Holzunterkonstruktionen angeboten. Gängig sind spezielle Drähte mit rechtwinklig gebogenen Befestigungsösen, die in ankerförmige Abhänger eingeschoben und mit einer Spannfeder justiert werden. Sehr montagefreundlich sind auch die sogenannten Nonius-Abhänger. Sie bestehen aus zwei ineinanderliegenden, gelochten U-Profilen mit unterschiedlichen Lochteilungen, die mit einem Splint verbunden werden und sehr präzise Höhenjustierungen erlauben. Bei Metallunterkonstruktionen setzt man als Grund- und Tragelemente CD-Profile ein. Die Decke muss aus Schallschutzgründen frei schwingend sein, was bedeutet, dass die Beplankung die Wände nicht berühren darf. Wenn der Schall- und gleichzeitig der Wärmeschutz weiter verbessert werden sollen, verlegt man Dämmstoffelemente im Deckenhohlraum. Wenn die darüber liegenden Räume nicht beheizt sind, ist eine Dampfbremse nötig.


Schritt 1: alle 50 cm Dübellöcher bohren un d die Profile festschrauben .

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Sie wird entweder von unten an die Lattung getackert oder bei Metallkonstruktionen mit einem speziellen Doppelklebeband befestigt. Decke selbst abhängen – Schritt für Schritt Eine abgehängte Decke heißt nicht gleich niedrige Raumhöhen. Erfolgt die Abhängung aus rein optischen Gründen, reichen schon wenige Zentimeter aus. Soll der Abstand zur Rohdecke künftig zwischen 4 und 12,5 cm betragen, dann können Sie diese Arbeit einfach selbst übernehmen. Der Handel bietet hier super Lösungen mit Direktabhängern, Sie können auf die Holzunterlattung komplett verzichten. 1. Schritt: Zeichnen Sie mithilfe einer Wasserwaage die Einbauhöhe der Profile an den Wänden an. Achten Sie dabei auf eine gerade Ausrichtung! Besonders Altbauten bestechen selten durch gerade Wände und Decken. Bevor die UD-Wandanschlussprofile festgeschraubt werden, Dichtungsband auf deren Wandseite dieser anbringen, alle 50 cm Dübellöcher bohren und die Profile festschrauben. 2. Schritt: Legen Sie nun die Position der Grundlattung fest (Schnurschlag!) und markieren Sie die Positionen der Latten. Jetzt die Löcher bohren und die Direktabhänger mittels Dübel und Schrauben befestigen. 3. Schritt: Nun wird die Grundlattung des Systems an den Direktabhängern befestigt und kontrolliert, ob die Lattung auch nicht durchhängt. Soll die Decke noch eine Dämmung erhalten, diese jetzt in die Grundlattung einlegen. 4. Schritt: Nun werden die Querlatten (Traglattung) angebracht. Dafür die Leisten an der Grundlattung befestigen (Abstand max. 50 cm!) – je nach Plattenlänge in einem Abstand von 41,5 bis 50 cm. In den Herstellerangaben finden Sie die genauen Abstände. 5. Schritt: Ritzen Sie jetzt die Gipskartonplatten auf der benötigten Länge ein und brechen Sie sie über eine scharfe Kante. Die Schnittkan-

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Nun die Platten quer Fuge verspachteln, tro zur ck lassen und scharf ab nen ziehen. ten dann mit dem Cuttermesser schräg anfasen und mit dem Raspelhobel glätten. 6. Schritt: Nun die Gipsplatten mit Schnellbauschrauben (Feingewinde bei Metall, Grobgewinde bei Holz) quer zur Traglattung anbringen – am besten arbeiten Sie hierfür zu zweit und immer von der Plattenmitte nach außen. Die nächste Plattenreihe mit einem 40-cm-Versatz anbringen. Achtung: Es dürfen keine Kreuzfugen entstehen! 7. Schritt: Grundieren Sie nach Anbringen sämtlicher Platten die Schnittkanten, um eine ebene Basis für die Spachtelmasse zu erhalten. Nun die Platten quer zur Fuge verspachteln, trocknen lassen und scharf abziehen, damit eine glatte Oberfläche entsteht. Am Ende die Ansätze mit dem Spachtel abstoßen. 8. Schritt: Zum Schluss wird mit einer Glättkelle die Spachtelmasse auf die Platten

Was Sie brauchen: Deckenabhängsystem mit UD-Wandanschlüssen &CD- oder Holzprofilen Direktabhänger Dichtungsband passende Dübel & Schrauben evtl. Dämmung & Dampfbremse Gipskartonplatten

aufgetragen und breit abgezogen. Etwaige Unebenheiten können Sie nach Trocknung noch abschleifen. Und hier noch eine Auflistung der wichtigsten Abstände beim Abhängen Ihrer Decke: • äußere Latten zur Wand: 20 cm • zwischen den Latten: max. 50 cm • Abstand CD-Profile zur Wand: max. 50 cm • Abstand Holzlatten zur Wand: max. 35 cm • Abstand zwischen den Direktabhängern bei der Verwendung von CD-Profilen: max. 100 cm • Abstand zwischen den DirektabBefindet sich oberhalb hängern der Decke ein kalter bei einer Ra Holzlattung: um (unbewohnter max. 85 cm Dach

Tipp:

boden, Spitzboden, etc.) darf auch die Dampfbremse nicht fehlen!

Pinsel Schnellbauschrauben Spachtelmasse & Tiefengrund Wasserwaage Bohrmaschine & Akkuschrauber Cuttermesser Raspelhobel Spachtel


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© BMNT/Kurt Hoerbst

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o unterschiedlich und individuell Häuser auch sein mögen – wer nach klimaaktiv Standard saniert, investiert in die Zukunft und erfüllt gleichzeitig höchste ökologische Anforderungen. Das Um und Auf für so eine Sanierung sind eine umfassende Planung und Profis, die Sie dabei unterstützen. klimaaktiv ist die richtige Anlaufstelle für Beratung und Service. Verlässliche Partner Von der Dämmung zur Heizungsanlage, über die Nutzung erneuerbarer Energieträger zur Komfortlüftung: Die optimale Sanierung steht und fällt mit einem ausgeklügelten Gesamtkonzept. Die speziell ausgebildeten Profis von klimaaktiv bieten Ihnen verlässliche, neutrale Informationen für die energetische Modernisierung Ihres Hauses. Bei den klimaaktiv Regionalpartnern oder bei den Energieberatungsstellen Ihres

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Achtung:

Aus Dachboden wird Wohnraum Dach saniert, Dachstuhl erneuert, oberste Geschoßdecke gedämmt. Wenn all diese Arbeiten erledigt sind, dann sind auch die besten Voraussetzungen für einen Dachgeschoßausbau gegeben. Hier ein paar Tipps.

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as soll aus Ihrem Dachgeschoß werden? Eine komplette Wohneinheit oder nur ein weiterer Wohnraum? Soll es ein großer Raum sein, oder soll es Abtrennungen geben? Tragende Balken etwa können intelligent als Raumteiler genutzt werden. Für eine sorgfältige Planung, ob virtuell oder am Reißbrett, müssen Sie das Dachgeschoß genau vermessen. Denken Sie daran, dass in Altbauten Wände oft nicht rechtwinklig sind. Im Sommer kühl, im Winter warm Die Dämmung unter Dach ist der zentrale Punkt bei einem Dachausbau. Zweischalige, gut saniert!

Decke Badewannen, die die stellen punktuell belasten, an hohe Anforderungen die Statik!

moderne Dachkonstruktionen, sogenannte Kaltdächer, haben bereits eine ausreichende Dämmung auf den Sparren inklusive Belüftung. So etwas werden Sie in Ihrem Altbau aber ziemlich sicher nicht vorfinden. Das Dachgeschoß genügt hier meist nicht den energetischen Anforderungen. Es muss entweder zwischen oder unter den von der Traufe bis zum First laufenden Balken des Dachstuhls gedämmt werden. Dabei sollten Sie zur Luftzirkulation eine „Hinterlüftung“ von mindestens zwei, besser vier Zentimetern zu den Dachsparren einhalten. Zum Raum hin wird über das Dämmmaterial eine Dampfbremsfolie aus Aluminium angebracht. Sie passt sich flexibel an Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede an und muss unbedingt luftdicht abgeschlossen sein. Das kleinste Loch in der Folie führt zu Wärmebrücken, durch die Luft eindringen beziehungsweise entweichen kann. Löcher für Schrauben und Ähnliches müssen deshalb sehr sorgfältig abgeklebt werden!


© Velux/epr

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Womit dämmen? Das Dämmmaterial sollte einen U-Wert (Wärmedurchlässigkeit) von 0,2 nicht überschreiten (je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmleistung). Auch müssen die Dämmstoffe den hohen Brandschutzauflagen entsprechen. Wasserabweisende Eigenschaften und Formstabilität sind weitere Kriterien. Und natürlich sollte sie der Nichtfachmann leicht anbringen können. Bewährt haben sich Mineralfaserdämmstoffe, Steinwolle, Styropor und PUR-Hartschaum. Achten Sie auf FCKW-freie Materialien. Wer eine umweltfreundliche Alternative sucht, liegt mit Kork oder Kokosfaser richtig. Baumwolldämmmatten aus Isocoton sorgen für ein gutes Raumklima. Außerdem haben diese Dämmmatten ein geringes Gewicht und isolieren den Schall besonders gut. Für den Fußboden gibt es spezielle Trittschallplatten. Licht unters Dach Je nachdem, wo und wie das Dachfenster eingebaut wird, unterscheidet man zwischen Wand-, Dach- und Ausstiegsfenstern sowie Fenstern mit Balkonfunktion und speziellen Flachdachfenstern. Dachneigung, Kniestockhöhe, Dachkonstruktion – die architektonischen Gegebenheiten bestimmen die Art und Größe des Dachfensters maßgeblich mit. Bezüglich der Art der Dacheindeckung gibt es übrigens keine Beschränkungen. Zudem können Sie auch Zusatzelemente wählen, wie Kniestockfenster, die mit den Dachfenstern verbunden sind – öffenbar oder fix verglast. Sie vergrößern die Tageslichtausbeute im Dachgeschoß zusätzlich. Das geläufigste und normalerweise liegend eingebaute Dachfenster ist das Schwingfenster. Es hat einen mittigen Drehpunkt, die Griffleiste befindet sich oben und ermöglicht so ein bequemes Öffnen. Das Klappfenster wiederum hat seinen Drehpunkt

ganz oben, der Flügel lässt sich also wie ein Vordach hinausklappen. Vorteil: Sie haben freie Sicht, können den Ausblick ohne Fensterflügel im Sichtfeld genießen. Klapp-/Schwingfenster schließlich sind eine Kombination mit zwei Drehpunkten, in der Mitte und oben. Je nach Funktion kann es geklappt oder geschwungen werden. Ebenfalls liegend in das Dach integriert werden können Schiebeflügelfenster, die über die fix verglaste Fläche und die Dachfläche zu öffnen sind. Sie werden besonders dann eingesetzt, wenn der Zustieg über das Dach, etwa auf eine Dachterrasse oder einen Dachbalkon, möglich sein soll. Und das Glas? Jedes Glas, das sich schräg oder über Kopf befindet, muss ganz besonderen Parametern in Sachen Dichtheit und Stabilität genügen. Die Hersteller bieten zudem Verglasungsarten, die sich durch Faktoren wie U-Wert, Schallschutz, g-Wert auszeichnen, jeweils in Zwei- oder Dreifach Verglasung ausgeführt.

Bevor Sie sich ans Planen machen, sollten Sie ein paar Punkte klären: Soll das Dachgeschoß langfristig bewohnt werden? Soll hier nur geschlafen/gearbeitet oder auch gebadet oder geduscht werden? Gibt es bereits Wasser- & Strom anschlüsse? Wie soll geheizt werden ? Elektroinstallation und Beleuchtung gut saniert!


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Sparbüchse Keller Ordentlich gedämmte Außenwände und Decke im Untergeschoß, Kellerfenster am Stand der Technik und schon haben Sie die Energiebilanz Ihres Eigenheims um bis zu 10 Prozent verbessert.

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ebäudeteile, die im Erdreich liegen, sind besonders gefährdet durch aufsteigende und eindringende Feuchtigkeit. Nur optimale Vorkehrungen im Perimeterbereich bieten Schutz und man sollte daher auf Kellerwände aus Dichtbeton sowie eine Außendämmung aus extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten oder Schaumglas bestehen. Die Fugen zwischen Kellerwand und Bodenplatte müssen dicht sein und längs geführte Leitungen in den Wänden sind zu vermeiden. Die eingesetzten Folien und Beschichtungen sollten elastisch und auch stark genug sein, um mechanischen Beschädigungen widerstehen zu können. Gute Isoliermaterialien sind säurebeständig und unverrottbar. Bei der Verarbeitung muss darauf geachtet werden, dass dieselben Dichtungseigenschaften auch im Stoß- und Fugenbereich gewährleistet bleiben. Hier werden die Materialien überlappt und direkt verklebt oder verschweißt. Die Feuchgut saniert!

tigkeitsisolierungen sind durch Dämmplatten, Noppenbahnen oder Filterkörper zu schützen. Auf das Kellermauerwerk einfach Heißbitumenanstriche aufzutragen ist nach heutigem Wissen unzureichend, denn das Bauwerk muss sich erst langsam setzen, und es entstehen Risse und Fugen, durch die dann wieder Wasser und Feuchtigkeit eindringen können. Solche Anstriche verspröden außerdem im Laufe der Jahre. Wie wird der Keller dicht? Unterschieden werden grundsätzlich waagrechte und senkrechte Abdichtungen gegen eindringende, drückende und aufsteigende Feuchte. Die Bodenabdichtung (= waagrecht) und die Wandabdichtungen (= senkrecht) müssen eine Einheit bilden, die sogenannte „Wanne“. Bei mittel bis schlecht durchlässigen Bodenarten oder bei Bauteilen in Hanglagen ist immer damit zu rechnen, dass sich Stauwasser bildet. Es ist eine Abdichtung für nicht drückendes Wasser erforderlich. Die senkrechte Abdichtung besteht bei bindigen Böden aus Dichtungsbahnen. Wenn der Grundwasserspiegel über der Kellersohle liegt, kann mit einer zumindest zweilagigen Bitumenisolierung eine Abdichtung vorgenommen werden.


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Drainagen, Schüttungen, Abläufe Begleitende Maßnahmen wie eine Sickerkiesschüttung, Drainageleitungen und Bodenabläufe in den gefährdeten Bereichen, Regenfallrohre mit Senkkästen (und Reinigungsöffnungen), periodische Kontrollen von Abläufen, Rohrleitungen usw. sind ebenso wichtig wie die Dämmung selbst. Denn wenn durch ein Rohrgebrechen oder durch Wasserstau aus der Feuchtigkeit drückendes Wasser einwirkt, sind herkömmliche Abdichtungen unter Umständen nicht mehr ausreichend. Daher ist auch die Ausführung der Abdichtungen sorgfältig durchzuführen und zu kontrollieren. Insbesondere beim Hinterfüllen ist darauf zu achten, dass die richtigen Materialien verwendet werden und die aufgebrachte Abdichtung nicht beschädigt wird. Auch bei nicht unterkellerten Gebäuden kann Feuchtigkeit durch die Bodenplatte diffundieren, es sind daher horizontale Feuchtigkeitsisolierungen vorzuziehen, weiters ist eine vertikale Abdichtung unter dem Sockelputz anzubringen. Die horizontale Dichtebene soll sich außerdem über Spritzwasserhöhe befinden. Druckfeste Kellerfenster Durch undichte Fenster geht Energie verloren, das ist im Keller nicht anders als oben. Gute Kellerfenster tragen zudem zur Sicherheit bei. Wählen können Sie hochwasserdichte Leibungsfenster, die mit mehreren Sicherheitsvorrichtungen aufwarten. Zum einen verbinden je nach Fenstergröße bis zu 23 Schließpunkte den Fensterflügel mit dem Fensterrahmen. In Kombination mit dem versiegelten Verbundsicherheitsglas (VSG) verformt sich die Scheibe selbst bei hohem Druck nicht. Ferner verhindern spezielle Dichtungen zwischen Flügel und Fensterrahmen ein Eindringen des Wassers. Außerdem gibt es druckwasserdichte Modelle, die ihren Zweck erfüllen, indem der glasfaserverstärkte

Kunststoff in einer Gitterstruktur angeordnet ist. Optional gibt es die Möglichkeit, einen Rückstauverschluss an dem Schacht zu montieren. Eine Rückstauklappe sichert zusätzlich die tief liegende Kanalisation im Gebäude und die Abflüsse in den Bodenplatten. Vom Stauraum zum Wohnraum? Sind Ihre Kellerräume erst einmal ordentlich saniert und noch dazu hell und ausreichend hoch, kann das Untergeschoß auch recht einfach zum Wohnraum umgestaltet werden. Die Verwendungsmöglichkeiten sind dabei nahezu unbegrenzt, vorausgesetzt natürlich immer, dass die baulichen Gegebenheiten stimmen. Aber Achtung! Eine Sache ist ganz klar nicht zu unterschätzen: Möchten Sie aus Ihren Kellerräumlichkeiten dauerhaft genutzte Wohnräume machen, sollten diese besser nur von psychisch stabilen Menschen genutzt werden. Warum, liegt auf der Hand: Der Keller liegt „unter der Erde“ und weist daher einfach nie die Tageslichtausbeute auf, die bei den oberirdischen Räumen selbstverständlich ist. Darüber hinaus ist der Keller an sich häufig mit unangenehmen Assoziationen verbunden. Ein direkter Ausblick, vielleicht sogar der eigene Zugang zum Garten wären in dem Fall eine Lösung, um die Wohnqualität im Keller zu erhöhen würde. Für Räume, die nur kurzfristig oder gelegentlich genützt werden, eignen sich adaptierte und freundlich gestaltete Kellerräume aber allemal. Neben der Waschküche und dem Hauswirtschaftsraum finden sich hier heute oftmals eine ganze Wellnesslandschaft mit Sauna, Infrarotkabine und Bad oder zumindest Waschgelegenheit sowie der hauseigene Fitnessraum. Auch möglich sind ein Gästezimmer, das Heimbüro (auf Internetverbindung achten!), die Werkstatt oder der Hobbyraum sowie der berühmte Partykeller, bei dem es wohl am wenigsten wichtig ist, wie viel Tageslicht in die Räume kommt. gut saniert!


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Kellerdecke dämmen Die Dämmung zwischen Keller und Erdgeschoß bringt nicht nur ein sehr viel angenehmeres Fußgefühl, sie trägt auch wesentlich zum Energiesparen bei. Wie schnell und einfach Sie eine solche Kellerdeckendämmung anbringen, zeigen wir Ihnen hier.

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oder einem Staubsauger ordentlich sauber, verspachteln Sie Risse und Löcher und bessern Sie kleinere Unebenheiten mit Mörtel aus – erst wenn die Decke staub- und fettfrei, trocken und tragfähig ist, kann geklebt werden. 2. Schritt: Mischen Sie jetzt den Mörtel laut Herstellerangaben in einem Kübel mit Wasser an und schneiden Sie die Dämmplatten der ersten Reihe auf die erforderliche Größe. Dafür am besten eine feinzahnige Säge verwenden.

ie meisten Kellerdecken sind betoniert und Sie können die Dämmplatten einfach aufkleben. Als Material eignen sich Hartschaumplatten, Mineralstoff und Steinwolle. Der Markt bietet inzwischen auch NutFeder-Systeme, die noch einfacher und rascher versollte arbeitet werden können. Das Dämmmaterial Und so funktioniert’s: s 12 cm dick

Tipp:

1. Schritt: Kellerdecke vorbereiten. Machen Sie die Oberfläche mit einem Besen gut saniert!

mindesten Zentisein, jeder weitere eitere meter bringt eine w Heizkostenersparnis.

3. Schritt: Nun wird der Mörtel mit einer Zahnspachtel vollflächig (etwa 8 mm dick) auf die Dämmplatten aufgetragen, die Stirnseiten der Platten lassen Sie bitte aus. 4. Schritt: Bringen Sie nun die Dämmplatten lückenlos aneinandergereiht auf der Decke


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f die tten au Dämmpla che Größe rli erforde . Dafür am n id schne e e feinzahnige in e n e t . bes rwenden e v e g ä S

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an, versetzen Sie sie so, dass keine Kreuzfugen entstehen – das verhindert die Entstehung von Wärmebrücken –, und drücken Sie sie fest nach oben. Achtung: Ist die Decke nicht tragfähig, sollten die Dämmplatten zusätzlich verdübelt werden. 5. Schritt: Da eine Kellerdecke selten plan ist, können Sie unebene Stellen an der Dämmung dann mit feinkörnigem Schleifpapier oder einem Handschleifer ausgleichen. (Mundschutz nicht vergessen, der entstehende Staub ist sehr fein und lungengängig). 6. Schritt: Schlussendlich werden noch die Fugen mit PUSchaum ausgefüllt und Reste mit Cuttermesser und Schleifpapier entfernt. Sobald alles trocken und fest sitzt, können Sie die gedämmte Fläche streichen oder verputzen.

Nun wird der Mörtel mit einer Zahnspachtel vollflächig aufgetragen.

Was Sie brauchen: Reparaturspachtel Dämmplatten Mörtel Farbe oder Innenputz evtl. Dübel Kübel für Mörtel und Rührquirlaufsatz für Bohrmaschine Zollstock feinzahnige Säge Zahnspachtel Leiter Wasserwaage Schleifpapier/Handschleifer Farbrolle Mundschutz

Mit einem feinkörnigen Schleifpapier oder einem Handschleifer unebenheiten ausgleichen .

gut saniert!


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Neue Sanitärinstallationen Eine rostbraune Brühe, die aus dem Wasserhahn kommt, teilweise sogar kleine Rostteilchen oder Metallstücke, die sich unters Leitungswasser mischen oder der Strahl, der nicht mehr als ein Rinnsal ist? Dann wird es Zeit für neue Leitungen.

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ie Erneuerung der Sanitär- und Elektroinstallationen gehört wohl zu den aufwendigsten Sanierungsprojekten. Hier geht selten was ohne Stemmen und Aufreißen. Laut Experten wird bei der Planung von Sanierungen auf den Installationsbereich (Wasser, Abwasser, Leitungen) auch zu oft schlicht vergessen. Ein neues Bad oder eine neue Küche müssen natürlich nicht zwangsgut saniert!

läufig auch zu neuen Leitungen in der Wand führen, aber eine Überprüfung derselbigen wäre in jedem Fall angeraten. Die durchschnittliche Lebensdauer von Wasserleitungen bzw. -rohren beträgt etwa 30 Jahre bei verzinkten Stahlleitungen, Kupfer und die modernen Verbundrohre (PEX, Chromstahl) halten sogar 50 Jahre. Das heißt aber auch, dass schon Häuser aus den 70er-Jahren unter Umständen neue Leitungen brauchen. Noch bis vor etwa drei Jahrzehnten wurden mehr oder weniger ausschließlich Stahl- und Kupferleitungen verlegt. Heute sind es durch die Bank Verbundrohre, die nicht nur eine längere Lebensdauer aufweisen, sondern auch sicherer sind, was die Einflüsse auf unsere Gesundheit anbelangt (Stichwort Kupferionen, die ans Trinkwasser abgegeben werden). Die Lebensdauer der Rohre kann übrigens je nach Wasserqualität, Durchflussgeschwindig-


85 © Dagmara_K/Shutterstock

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keit, Dimensionierung, Wartung und weiteren Faktoren variieren.

der Leitungen planen, falls Sie Ihr Badezimmer oder die Küche komplett neu anlegen möchten. Sie möchten nicht Stemmen und auch nicht Rohre tauschen oder Sanierung von innen? abklemmen? Die Erneuerung der WasserleiHaben die Wasserleitungen ihre Lebensdauer tungen muss nämlich nicht immer mit deren überschritten oder sind durch Sie bzw. den FachAustausch einhergehen. Es gibt auch die Mögmann eindeutig Schäden nachgewiesen worden, lichkeit der sogenannten Rohr-Innensanierung, dann sollten Sie sich – zumindest im Zuge einer bei der die Leitungen in der Wand verbleiben, größeren Renovierung oder gar Sanierung des das Rohr aber eine Innenbeschichtung aus Gebäudes – in jedem Fall auch gleich für neue Epoxidharz erhält. Diese Art der Sanierung Leitungen entscheiden. Die alten müssen dafür bringt laut Experten eine Verlängerung der nicht einmal unbedingt aus der Wand, sie könLebensdauer von immerhin zehn bis 15 Jahren. nen auch einfach abgeklemmt werden. Wichtig zu erwähnen ist aber: Die TechMit diesem Verfahren sparen Sie nik ist auch umstritten, da gerade sich auch eventuell anfallendas Epoxidharz bei fehlerhafter de Schremm- und BohrarbeiAusführung die Wasserqualität ten mit dem dazugehöridurch entweichende Stoffe ngen itu Le gen Staub und Dreck. verschlechtern kann. Aln ue ne i be h Auc tich Die Verlegung der ternativen, wie etwa die BeN er ein ch na sollten Sie neuen Wasserleitunschichtung mit Produkten r vie als r eh betätigung von m gen sollten Sie auf auf mineralischer Basis, hn ze r Stunden das Wasse jeden Fall dem Profi gibt es noch nicht lange en laufen überlassen, er kann genug, um Rückschlüsse auf bis zwanzig Sekund lassen. auch mit Ihnen gemeinderen Gesundheitsgefährsam die Lage und Führung dung zu erlauben.

Tipp:

gut saniert!


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Neue Elektrik Alte elektrische Leitungen stellen eine Gefahrenquelle dar. Vom Kurzschluss bis zum Kabelbrand ist hier alles möglich. Deshalb ist es besonders wichtig, in die Jahre gekommene Leitungen und Schalter bzw. Dosen zu erneuern.

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ährend Sie Elektrogeräte wie den Durchlauferhitzer oder Elektroheizungen spätestens nach 20 Jahren erneuern sollten, gilt für die Elektroleitungen im Haus eine Lebensdauer von maximal 40 Jahren. Spätestens dann wird nämlich der Kunststoffmantel brüchig und die Gefahr für Kabelbrände, Kurzschlüsse oder Stromschläge steigt erheblich an. Überprüfen Sie aber nicht nur das Alter der Leitungen, auch die Verlegeweise sollte gecheckt werden. Anders als heute mussten sich die Elektriker früher nämlich beim

ür alte Typisch f ationen: tall Elektroins kdosen nige Stec tecke w u z l - vie te S positionier - unklug d Lichtauslässe dosen un e Leitungen ssen - verschli Zählerstände auf - Einzelne ockwerk jedem St herungen für bsic - keine A äte Einzelger gut saniert!

Verlegen an keine verbindlichen Regeln und Normen halten. Während heutzutage die elektrischen Leitungen von Lichtschaltern und Steckdosen immer lotrecht nach oben und unten verlegt werden und sämtliche waagrecht ausgerichtete Kabel genau 30 Zentimeter von Decke und Boden entfernt sind, können Sie sich in einem Altbau nicht darauf verlassen, dass diese Regeln eingehalten wurden. Ein chaotisches Leitungswirrwarr steht hier nicht selten auf der Tagesordnung. Schnell kann es da passieren, dass Sie allein durch das Einschlagen eines Nagels für ein Bild einen Kurzschluss auslösen. Komplette Neuverlegung Sie müssen beziehungsweise möchten die elektrischen Leitungen in Ihrem Haus also neu verlegen? Dann gibt es einiges zu beachten: Um den Eingriff in die Bausubstanz möglichst gering zu halten, müssen die neuen Leitungen genau geplant werden. Grundsätzlich wird mit Unterputzoder Aufputzinstallationen gearbeitet. Für Erstere müssen zunächst mittels Hammer und Meißel Schlitze in die Wand gemacht werden, in denen dann die Kunststoffrohre verlegt werden. Durch diese ziehen Sie dann die Mantelleitungen. Fixiert wird mit sogenannten Hakennägeln in einem Abstand von 40 cm in der Horizontale und 50 cm in der Vertikale. Bei der Aufputzvariante werden die Leitungen sichtbar auf der Wand oder Decke verlegt und mit Schellen befestigt. Was die vorgeschriebenen Abstände anbelangt, halten Sie sich an folgende Regeln: Die Leitung, die


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aus der Steckdose, einem Schalter oder einem Gerät kommt, muss nach mindestens zehn Zentimetern mit einer Schelle befestigt werden. Generell darf der Abstand zwischen den Schellen horizontal nicht mehr als 25 cm betragen und vertikal nicht mehr als 40 cm. Die Aufputzinstallation ist einfacher und rascher zu bewerkstelligen, eignet sich aber natürlich nur eingeschränkt für den Wohnraum. Auf dem Dachboden, im Keller, in Garagen oder Werkstätten ist sie aber sicherlich Mittel der Wahl. Mehr Steckdosen, mehr Schalter Im Durchschnittshaushalt von heute werden elektronisch betriebene Geräte ganz selbstverständlich und in höherer Zahl als noch vor 20, 30 oder mehr Jahren eingesetzt.. Entsprechend rar sind in Altbauten auch Steckdosen und Schalter gesät. Wenn Sie eine Erneuerung der Elektrik angehen, sollten also auch unbedingt die Anzahl und Anordnung der Dosen und Schalter geplant werden. Dauerüberlastete Steckerleisten, an denen fünf und mehr Geräte hängen, können nämlich nicht die Lösung sein. Überlegen Sie, wie viele Steckdosen in welchem Raum nötig sein werden und rechnen Sie gleich ein bis zwei Ersatzsteckdosen mit ein. Auch die Anzahl der Stromkreise ist – je nach Größe des Gebäudes – vorgeschrieben. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Elektroinstallateur. Und auch die Lichtauslässe sollten nicht zu knapp bemessen sein, die Zeiten des einen Schalters neben der Zimmertür sind vorbei. Gefahrenquelle FI-Schalter Während sie in Neubauten heute schon ganz selbst-

verständlich eingesetzt werden, finden sich in älteren Gebäuden oft noch Standard-Fehlerstrom-Schutzgeräte vom „Typ AC“. Diese können mit der modernen Technik jedoch nicht mehr mithalten und stellen sogar eine potenzielle Gefahr dar! So können elektronische Geräte wie TV- und Haushaltsgeräte, Lampendimmer, Vorschaltgeräte, drehzahlgesteuerte Motoren und dergleichen die Auslösung des Schutzmechanismus im FI-Schalter verzögern beziehungsweise vollständig verhindern. Die Folgen können äußerst gefährlich werden, besonders wenn ein Mensch in den Stromkreis gelangt und der FI-Schalter nicht oder zu spät reagiert. Nur ein FI-Schalter, der an den entsprechenden Fehler- oder Ableitstrom angepasst ist und über die Eigenschaft der Pulsstrom-Sensitivität verfügt, bietet ausreichend Schutz. Der entscheidende Unterschied zwischen herkömmlichen Schutzschaltern und jenen des „Typ A“ ist deren Reaktionsfähigkeit auf die verschiedenen Stromimpulse. So ist der veraltete „Typ AC“ nicht für Pulsstrom optimiert. Pulsstromsensitive Fehlerstrom-Schutzgeräte des „Typ A“ gewährleisten hingegen auch bei überlagernden glatten Gleichfehlerströmen von bis zu 6 mA, wie sie zum Beispiel bei Photovoltaikanlagen auftreten können, zuverlässigen Schutz. gut saniert!


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Innendämmung anbringen Ist Ihre Fassade denkmalgeschützt oder aus anderen Gründen „erhaltenswert“ oder wird das betreffende Gebäude nur selten genutzt, kommt eine Außendämmung nicht infrage. Es muss von innen gedämmt werden.

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ine Innendämmung besteht aus mehreren Komponenten und wird in der gleichen Form verarbeitet wie der herkömmliche Trockenbau. Auf einem Raster aus Holz oder Metall wird der Dämmstoff montiert. Dann folgt eine Dampfsperre und schließlich die Innenverkleidung (z. B. Gipskarton-, Gipsfaser- oder Holzplatten). Wie bei der Außendämmung bietet der Markt auch bei der Innendämmung ganze Systeme von ein und demselben Hergut saniert!

steller, bei denen die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Einige Anbieter integrieren auch gleich die Dampfsperre und die Deckplatte. Wichtig: Um Baufehler wie Wärmebrücken zu vermeiden und eine möglichst hohe Wärmespeicherfähigkeit zu erzielen, müssen Sie die Be- und Verarbeitungsrichtlinien der Dämmsysteme genau beachten! Vorteile der Innendämmung Über zu dünne und demnach schlecht dichtende Mauern können sich besonders die Bewohner von Altbauten nicht beschweren. Damals wurden noch bis zu 80 cm dicke Mauern aufgezogen. Besonders in der Nachkriegszeit waren die Außenmauern dann jedoch dünnwandig und in den meisten Fällen so gut wie ungedämmt. Erst in den 1970er-Jahren wurden bewusst Materialien


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Den angerührten Mörtel mit einer Traufel auf die Dämm platten auftragen.

mit hohem Dämmwert eingesetzt. Um herauszufinden, wie es um die Wärmedämmung bei Ihrem Altbau bestellt ist, sollten Sie sich einen professionellen Energieberater leisten. Dieser misst mit speziellen Apparaturen die Luftdichtheit Ihres Hauses und kann so die Schwachstellen eruieren. Innendämmungen sind im Normalfall günstiger als Außendämmungen und grundsätzlich einfach zu montieren. Eine gute Innendämmung ist dampfdurchlässig und hygroskopisch (Materialien, die Feuchtigkeit aufnehmen und geregelt wieder abgeben können). Laut Gesetz sind heute Dämmstoffdicken im Bereich von 70 bis 80 mm gefordert. Die Kosten belaufen sich im Schnitt auf 20 bis 30 Euro/m² – variieren aber natürlich je nach verwendetem Material. Und so funktionierts: 1. Schritt: Bereiten Sie zuerst den Untergrund vor. Die zu dämmende Innenwand muss eben, sauber und ganz trocken sein. 2. Schritt: Verteilen Sie nun den angerührten Leichtmörtel mit einer Traufel auf der Dämmplatte. Achtung: Die Steghöhe sollte 8 mm nicht übersteigen und die Stirnseiten der Dämmplatten bleiben übrigens immer kleberfrei. 3. Schritt: Beginnen Sie mit dem Dämmen, indem Sie nun die erste Reihe Platten lotund fluchtrecht an die Wand legen. Mithilfe eines Fuchsschwanzes lassen sich die Platten übrigens ganz einfach auf die passende Größe zuschneiden. 4. Schritt: Normalerweise ist es nicht nötig, die Platten zusätzlich zu verdübeln. Bei sandenden Altputzen jedoch – so empfiehlt es der Fachmann – sollten Sie einen Tellerdübel pro Platte anbringen, um auf Nummer sicher zu gehen.

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Wie bei einer Außendämmung werden die Platten lot- und fugenrecht angebracht.

e Platten Schritt 5: Sobald all den er w d, an der Wand sin den Veran die n, Unebenheite n können, satzstellen auftrete abgeschliffen.

gut saniert!


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Was Sie brauchen: Mineralschaum­platten ischen Leichtmörtel zum An­m quirl Bohrmaschine mit Rühr nig) Fuchsschwanz (feinzah Leiter Wasserwaage Traufel Zollstock Schleifbrett eventuell Dübel rbe Spachtel, Putz oder Fa ng zur weiteren Bearbeitu

et das as Finish bild D : 6 tt ri der ch S und Streichen Verspachteln g, sprich die endgülun wände. Innendämm g der Innen n u lt ta es G tige 5. Schritt: An den Versatzstellen zwischen den Platten können Unebenheiten entstehen. Beseitigen Sie diese am besten durch Abschleifen. 6. Schritt: Ist die Innendämmung vorschriftsmäßig angebracht, werden die Platten schließlich noch gestrichen oder verspachtelt, um dem Raum sein finales Gesicht zu geben. gut saniert!

Materialwahl und Ausführung Hartschaumplatten sind sehr beliebt und leicht in der Ausführung. Sie werden direkt mit Ansetzmörtel an die Wand geklebt. Die Platten sind mit dem Nut-und-Feder-Prinzip ausgestattet und überlappen so perfekt. Die Platten sind feuchtigkeitsabweisend und leicht zu verarbeiten. Jedoch haben sie auch Nachteile. Zwar kann auf der Dämmung gut gefliest werden, Bohrungen sind jedoch eher problematisch. Auch bleibt die Wand sehr stoßempfindlich, wenn direkt auf den Platten verputzt wird. Der Fachmann rät hier zu einer Zwischenschicht aus Gipsplatten, auf denen dann der Putz oder die Tapete angebracht werden kann. Alternative: Dämmen mit Vorsatzschale Vorsatzschalen gibt es aus Holz oder Metall. Letzteres bietet die Vorteile, dass es sich nicht verzieht und Feuchtigkeit kein Problem darstellt. Zwischen die einzelnen Ständer aus dem gewählten Material kommt dann der Dämmstoff, im Normalfall Mineralwolle. Aber auch Materialien wie Schafwolle oder Stroh sind einsetzbar. Die Ständer sollten unbedingt in einem Abstand von genau 62,5 cm montiert werden, da dies das gängige Maß der Gipsplatten ist. Und so geht‘s: Montieren Sie die Anschlusslatten zu Wänden, Decke und Boden. Die Latten (wenn Holz) sollten an den Rückseiten mit Dämmstreifen versehen werden. Nun werden sie angeschraubt und die Dämmmatten dazwischengeklemmt. Vergessen Sie nicht, auch den Raum zwischen Lattung und Außenwand zu isolieren, da ansonsten Wärmebrücken entstehen können. Im Gegensatz zur Hartplattenvariante muss hier auch unbedingt eine Dampfbremse angebracht werden. Diese tackern Sie am besten direkt an der Lattung fest. Ganz wichtig ist, dass eine luftdichte


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Ebene geschaffen wird. Also überkleben Sie besser auch an den Tackereinstichen. Noch ein wichtiger Tipp: Verwenden Sie möglichst immer aufeinander abgestimmte Produkte, wie sie im Fachhandel von verschiedenen Herstellern angeboten werden. Das bedeutet Dämmung, Dampfbremse und Klebeband von derselben Marke. So ist ein bestmögliches Ergebnis garantiert. Die Dampfbremse ist deshalb so wichtig, da sich, selbst wenn der Dämmstoff dicht ist, zwischen dem Ständerwerk und der Dämmung Wasserdampf sammeln kann. Erst das Anbringen einer dicht verklebten Folie (etwa PE oder Polyamid) verhindert dies. Schon was von Dämmtapeten gehört? Die wohl einfachste und schnellste Methode, Ihren Wänden eine Innendämmung zu verpassen, bietet die sogenannte Dämmung von der Rolle. Diese speziellen Tapeten haben zwar nur eine Dicke von knapp vier Millimetern und liefern daher auch nicht die besten Dämmwerte. Aber als Ergänzung zu einer Fassadendämmung, besonders an nicht leicht zu erreichenden Stellen wie etwa hinter Heizkörpern oder in Ecken, fungieren sie als durchaus zufriedenstellende Ersatzlösung. Besonders interessant sind hier die mit Alufolie versehenen Produkte (alukaschiert), da sie dem Raum eine schnellere Erwärmung ermöglichen und diese Wärme auch halten helfen. Die gleichen Ergebnisse wie mit einer der anderen Innendämmungsvarianten werden Sie mit den Tapeten aber nie erreichen, das sollte an dieser Stelle noch betont werden. Die Anbringung der Tapeten ist relativ unkompliziert: Am besten verwenden Sie dafür einen herkömmlichen Styro-Kleber, wie Sie ihn in jedem Baumarkt erhalten, und gehen vor wie beim normalen Tapezieren. Ganz wichtig: Achten Sie beim Anbringen der Bahnen darauf, dass keine

Fugen bzw. Zwischenräume entstehen, da das bei einem eventuellen Feuchtigkeitseintritt zu massiven Beeinträchtigungen der Dampfbremse führen kann! Die Folge wäre im schlimmsten Fall dann Schimmel. Besonders genau zu arbeiten ist daher im Bereich rund um die Steckdosen, Lichtschalter und auch Heizkörperanschlüsse. Egal für welche Innendämmung Sie sich entscheiden, lassen Sie sich auf jeden Fall noch vor Beginn der Arbeiten von einem Profi oder im Fachhandel beraten. Je nach bereits vorhandener Dämmung am Altbau sowie nach dem gewünschten finanziellen und arbeitstechnischen Aufwand können Sie sich dann für eine der vielen Möglichkeiten einer selbst gemachten Innendämmung entscheiden. Falls Ihnen der Sinn nicht danach steht, selbst Hand anzulegen, haben Sie noch immer die Möglichkeit, ein professionelles Bauunternehmen oder einen speziellen Fachmann anzuheuern, um sich auf einen garantiert warmen Winter und wohltemperierten Sommer in Ihrem Eigenheim zu freuen.

gut saniert!


© mythja/Shutterstock

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Fußboden sanieren Im Zuge der Sanierung im Innenraum bleibt der Boden nur selten unberührt. Bevor Sie sich an die Renovierung der Beläge machen, sollte jedoch der Unterbau genau kontrolliert und gegebenenfalls saniert werden.

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e nachdem, in welchem Zustand sich der Boden befindet, können das komplette Auslösen des Bodens, eine Sanierung bzw. Erneuerung der Bodenaufbauten, eine Sanierung der Deckenkonstruktion oder neue Bodenaufbauten mit Wiederverlegung bzw. Anbringung des neuen Materials anfallen. Alte Fußbodenaufbauten, meist aus Holzbalken gefertigt, müssen entlastet und mit einem modernen Wärmeschutz ausgestattet werden. Vor allem dann, wenn sich die Böden entweder nahe dem Erdreich oder über einem unbeheizten Keller befinden. Auch auf den Trittschallschutz darf im Wohnbereich nicht gut saniert!

vergessen werden. Noch bevor Sie sich an die Arbeit machen, greifen Sie zum Taschenrechner. Bei Böden, die sich über einem Keller befinden, kann die Wärmedämmung von unten kostengünstiger und mit gleich gutem Ergebnis ausfallen wie eine komplette Sanierung. Ist die Bodenbasis noch gesund? Wenn Sie nicht selbst vom Fach sind, sollten Sie unbedingt einen Bausachverständigen beurteilen lassen, wie stabil der vorhandene Fußbodenunterbau (noch) ist. Zudem sollten die alte Holzkonstruktion auf Fäulnis oder Schädlingsbefall untersucht und bruchverdächtige Balken durch neue und stabilere, trittfest ersetzt werden. Eine Abdichtung gegen Feuchtigkeit ist ebenfalls einzubringen. Danach kann die passende Wärmedämmung erfolgen. Sind die Außenwände der betreffenden Räume bzw. Ihres Altbaus noch nicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesichert, ist eine Sperrschicht nötig. Achtung! Allfällig durchnässtes Schüttmaterial muss restlos entfernt bzw. ausgetauscht werden! Übrigens: Früher wurde der Boden in


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nicht unterkellerten Häusern mit einer Lage Holzbalken und einem darauf verlegten Schiffboden ausgestattet. In neueren Bauten wurde schon auf einer Betonplatte gebaut, wobei die darunter liegende Schicht etwaige aufsteigende Feuchte nur sehr mangelhaft abwehren konnte. Darüber hinaus wurde bei der Betonherstellung statt Kies Schlacke und vorhandener Bauschutt verwendet. Bodenaufbau: geltende Richtlinien beachten Für Fußböden gelten laut OIB-Richtlinie bei der Sanierung eines bestehenden Bauwerks dieselben Anforderungen an U-Werte wie für Kellerwände. Wird eine Dämmung oberhalb der Bodenplatte oder in einer Bodenkonstruktion zwischen Polsterhölzern eingebracht, muss diese gemäß dem Niedrigenergiestandard einen U-Wert von 0,3 W/m2K aufweisen. Dazu ist beispielsweise 12 cm Dämmstoff der Wärmeleitgruppe 040 nötig. Unterhalb der Bodenplatte darf der Wert 0,4 W/m2K, das entspricht etwa 10 cm Dämmstoff, nicht übersteigen. Sind diese Dämmstoff­stärken nicht realisierbar, so muss der Fußboden einschließlich Dämmung so weit erhöht werden, wie es ohne eine Anhebung des Türsturzes möglich ist. Falls keine Bodenplatte oder eine andere Abdichtung vorhanden ist, kann die Dämmung auch direkt auf die Kiesdrainage gelegt werden. Dafür geeignete Dämmmaterialien müssen feuchteresistent und druckstabil sein sowie das dafür erforderliche Herstel­lerzertifikat aufweisen. Darüber werden dann Bitumenbahnen vollflächig verschweißt. Erst danach kann die Bodenplatte aus Beton gelegt werden. Bei Holzbalkenböden gehen Sie am besten in Trockenbauweise vor: Gleichen Sie die Unebenheiten des alten Bretterbodens durch eine ebene Schüttung aus und legen Sie darauf dann die Dämm- und Holzspanplatten, die an Nut und Feder verleimt werden. Oder Sie ver-

Tipp: Energieverluste aufgrund von Undichtheiten an Boden-/Decken konstruktionen oder durch erdb erührende Böden müssen im Zug e einer Sanierung beseitigt werde n. Konvektionssch utzpappen oder Dampfbremsfol ien garantieren hier bei fachge rechtem Einbau die erforderliche L uftdichtheit!

wenden Trockenestrichelemente aus Gipsfaser oder Gipskarton, die an Nut und Feder verklebt und zusätzlich verschraubt werden. Welche Dämmung? Womit und wie Sie dämmen, hängt nicht zuletzt auch vom künftigen Bodenbelag ab. Entscheidungsfaktoren dabei: Festigkeit unter Druck und hoher Belastung, Brennbarkeit, Wärmeleitfähigkeit sowie der (Tritt)Schallschutz. Wählen können Sie grundsätzlich zwischen mineralischen (Glaswolle, Mineralschaum, Vermiculit etc.), synthetischen (PE, Polyester etc.) und pflanzlichen bzw. tierischen (Kork, Holzfasern etc.) Fußbodendämmungen, die als Platten oder lose Schüttungen eingebracht werden. Schüttdämmstoffe sind einfach zu verarbeiten und werden bei Zwischenbalkendämmungen, Nivellierungen, zur Isolierung unter Betonestrichen und in schwer zugänglichen Zwischenräumen eingesetzt. Schüttungen aus Mineralstoffen sind überaus belastbar, robust, schädlingsresistent und verrotten nicht. Ergänzend dazu bieten sie hervorragenden Schall- und Wärmeschutz und die statische Belastung ist marginal. gut saniert!


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Holzböden sanieren Durchgetretene Dielen, zerkratztes Parkett, ausgeblichene Oberflächen. Sie möchten Ihrem alten Holzboden wieder zur ursprünglichen Schönheit oder einem ganz neuen Gesicht verhelfen? Hier erfahren Sie, wie es geht.

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evor Sie sich an die Renovierung Ihres Holzbodens machen, sollten Sie sich einen guten Einblick in die bestehende Substanz verschaffen. Dazu empfiehlt es sich, an einer unauffälligen Stelle, z. B. am Rand des Parketts, eine kleine Probe zu entnehmen. Auf diese Weise stellen Sie fest, wie dick die obere Holzschicht ist. Diese Prozedur erübrigt sich bei alten Dielen, die in der Regel massiv sind. Beim Parkett ist eine obere Schicht von 2,5 bis 6 Millimeter Standard. Da beim Abschleifen nur knapp ein Millimeter abgetragen wird, kann dieser Vorgang beim Qualitätsparkett über den Zeitraum von Jahrzehnten mehrfach ausgeführt werden. Ein altes Parkett entwickelt übrigens mit der Zeit eine attraktive Patina, an die die Optik neuerer Holzböden nur selten herankommt. Lackierte Holzböden sanieren ... Ist Ihr Boden mit einem Lack überzogen, lassen sich Verfärbungen unter Umständen überlackieren, in der Regel erreichen Sie aber mit der Neubeschichtung des abgeschliffenen Parketts ein weitaus besseres Ergebnis. Zum gleichmäßigen Abschleifen von Parkettböden gut saniert!

können im Fachhandel Schleifmaschinen ausgeliehen werden. Es braucht allerdings schon relativ viel Geschick dabei und wir empfehlen, erst an einer unauffälligen Stelle zu üben. ... und Oberflächen versiegeln Ob zur abschließenden Versiegelung Lack, Wachs oder Öl verwendet wird, ist letztendlich Geschmackssache. Während die Oberfläche mit Lack glatt und glänzend wird, überzeugen öl- und wachsbeschichtete Holzböden durch ihren matten Schimmer. Die raumphysikalisch positive Wirkung eines Holzbodens kommt allerdings nur bei Öl oder Wachs vollends zur Wirkung: Die Poren der Holzoberfläche bleiben offen und regulieren somit die Raumluftfeuchtigkeit auf natürliche Weise. Dies kann ein mit Lack versiegelter Holzboden natürlich nicht

Was Sie brauchen

nur Richtlatte/Richtsch Zollstock/Maßband LaminatStichsäge/Kreissäge/ schneider Holz oder Abstandsklötze aus Kunststoff Winkel Zugeisen Schlagklotz


ndseite Zur Wa standsb immer A rwenden. e v e klötz ofil Wandpr Notfalls iden, falls e ausschn d nicht die Wan uft. gerade lä

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leisten, hier überwiegt eher der Vorteil der höheren Belastbarkeit. Es kommt hier nicht so leicht zu Möbelabdrücken, Abrieb, Kratzspuren oder Feuchtigkeitsschäden. In der Regel benötigt ein lackierter Holzboden auch erst nach 15 Jahren eine neue Beschichtung, dabei empfehlen sich dann der Gesundheit zuliebe lösemittelarme Wasserlacke. Fixieren mittels Injektion Hohl klingende Stellen durch einzeln gelöste Holzteile lassen sich mittels einem durch kleine Bohrlöcher unters Parkett gespritzten Spezialkleber beheben. Er hilft auch bei abgelösten Deckschichten oder Rissen in mehrschichtigem Fertigparkett. In der Regel reicht es, wenn pro Schleifvorgang circa 0,7 Millimeter entfernt werden. Bei ausgetretenen Massivholzdielen müssen Sie allerdings so lange abschleifen, bis die Fläche wieder eben ist. Und nun ordentlich pflegen Sanierung hin oder her. Im Alltag lassen sich Gebrauchsspuren wie kleine Kratzer, Dellen und Striemen nun mal nicht zur Gänze vermeiden. Durch die richtige Bodenpflege können Sie aber vorbeugen und viele kleinere Spuren verschwinJeweils das letzte den lassen. Verwenden Sie ausReststück aus einer Reihe schließlich einen weichen Mob und wird als erstes Stück der Haarbesen, Staubsauger mit ParFolgereihe verwendet. kettaufsatz oder ein leicht feuchtes Wischtuch. Gummistriche von Schuhsohlen oder auch Fettflecken können mit Grundreiniger entfernt werden. Perfekt für das Parkett ist eine Luftfeuchte von ca. 50 bis 60 % und einer Temperatur von rund 20 °C. Sessel, Tisch und Kommoden sollten Das letzte Paneel mit Filzgleitern ausgestattet sein und auf das vorletzte Möbelrollen vom Typ W (weich) verwenlegen und genau ausdet werden.

richten. Ein weiteres Paneel mit der Feder gegen die Wand auflegen. Anzeichnen & sägen.

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© epr/Tile of Spain/Porcelanite dos

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Tipp:

Steinböden wie neu Steinböden sind besonders langlebig. Dennoch machen sich mit der Zeit unschöne Gebrauchsspuren und Verschleißerscheinungen bemerkbar. Insbesondere Flecken, Schadstellen, verwitterte oder abgenutzte Oberflächen stören den optischen Eindruck.

Wie ist die Substanz Ihres Steinbodens? A lte Ausführungen weisen eine recht solide Materialst ärke auf, die sich mehrf ach abschleifen lässt.

it den geeigneten Schleif- und Poliermaschinen sowie einer Portion Geschick kann jeder Steinboden einer Sanierung bzw. optischen Verjüngungskur unterzogen werden. Was übrigens in der Regel kostengünstiger ist als eine Neuanschaffung.

sichtigt werden müssen. Zunächst sollte man zwischen polierten und unpolierten Steinböden unterscheiden. • Nahezu klassisch erstrahlen auf Hochglanz getrimmte Marmor- und Granitböden. Hier stören deutliche Abriebspuren und Kratzer sehr. Es gilt, die charakteristische Makellosigkeit auf Dauer zu erhalten bzw. wieder herbeizuführen. • Matten Steinböden wie Klinker, Kalkstein und Schiefer schadet hingegen ein wenig Patina kaum. Hier sind es eher die Bruchstellen, welche zu beheben sind. • Gefertigte Steinböden wie Terrazzo und Travertin weisen hingegen nach geraumer Zeit eine glanzlose Oberfläche auf, die nur noch vage an die ursprüngliche Schönheit des traditionellen Bodenbelages erinnert.

Welcher Stein, welcher Schaden? Jeder Steinboden hat seine spezifischen Eigenschaften, die bei einer Behandlung berück-

Das können Sie tun Bei einem verschmutzten, aber weitgehend unbeschädigten Boden reicht in der Regel

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gut saniert!


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an einer Entnehmen Sie Stelle ein unauffälligen s Ihnen Randstück, da che als Testoberflä dienen kann .

eine Grundreinigung und anschließende Schutzbeschichtung aus. Bei größeren Bruchstellen können von einem Steinmetz entsprechend zugeschnittene und verfugte Teilstücke nachträglich eingesetzt werden. Eine Neuverfugung ist meist nicht notwendig, wenn durchs Abschleifen das Niveau zwischen Fuge und Stein wieder optisch harmonisch egalisiert wird. Mit der Zeit können sich bei Natursteinoberflächen eine unregelmäßige Oberfläche oder deutliche Schadstellen bilden. Durch Verlegefehler kann es auch zu lästigen Stolperkanten, den Überzähnen, kommen, und insbesondere im Eingangsbereich ätzen im Winter Salzreste tiefe Löcher in Marmorböden. Ein professionelles Abschleifen bringt dann eine schöne und vor allem ebene Oberfläche zutage. Die moderne Schleiftechnik arbeitet mit Diamantwerkzeugen, welche sich durch außerordentliche Schnitt- und Schlifffertigkeiten auszeichnen. Bei kleineren und schwer zugänglichen Flächen (Treppen, Fensterbänke) ist der Einsatz von Handgeräten zu empfehlen. Diese gibt es als Nass- und als Trockenschleifgeräte. Nassschleifern schaffen eine sehr präzise und hochglänzende Oberfläche, Trockenschleifsysteme haben eine Staub-

absaugung und man kommt deutlich schneller voran. Der richtige Schliff macht‘s Bei stark abgenutzten Fußböden sollte mit einem Grobschliff gestartet werden, welcher eine möglichst ebene und makellose Oberfläche schafft. Bei ausreichender Fugenfüllung ist zudem ein stufenloser Übergang zwischen den Steinplatten anzustreben. Im weiteren Verfahren werden dann die durch den Grobschliff aufgerauten Flächen durch immer feiner werdende Schleifgänge geglättet. Zum Schluss: polieren und imprägnieren Nach dem Feinschliff glänzt die Oberfläche zwar schon, auf eine gründliche Politur sollten Sie aber nicht verzichten. Das Geheimnis: Eine brillante Hochglanzpolitur erreichen Sie dank der maximalen Lichtreflexion. Was heißt das? Bei Hartgesteinen wie Granit wird ein Polierpulver mit einem hohen Gehalt an kalkreaktiven Bestandteilen verwendet. Beim Polieren entsteht dann durch das Herauslösen von Calciumcarbonat aus dem fein geschliffenen Stein eine besonders dichte und damit hochglänzende Oberfläche. Bei der Kristallisierung von kalkhaltigen Weichsteinen und Betonweichsteinen hingegen wird eine spezielle Kristallisierungsflüssigkeit mittels Stahlwolle in das Gestein eingearbeitet. Im zweiten Schritt wird dann die Oberfläche mit geeigneten Einscheiben-Rotationsmaschinen gründlich aufpoliert. Die Oberfläche wird dadurch auch rutschhemmend und schmutzabweisend. Übrigens: Spezielle, im Handel erhältliche wasser- und ölabweisende Beschichtungen bringen dauerhaften Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz. Glanz und Farbintensität der Steinoberfläche verändern sich dadurch nicht. gut saniert!


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Elastische Bodenbeläge Ob Linoleum, Kork oder Naturkautschuk, die elastischen Bodenbeläge benötigen verhältnismäßig wenig Pflege. Flecken, Risse, Dellen und auch der eine oder andere gröbere Makel können recht einfach renoviert werden.

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aminat ist eine Mixtur aus Kunststoff und Pressspanplatte, preisgünstig, leicht zu verlegen und pflegeleichter als Parkett. Zu seiner Pflege ist zu sagen: Bitte einen Laminatboden nie zu feucht wischen! Staunässe schädigt nicht nur den Boden, sondern kann zudem gesundheitsschädliche Formaldehydauslösungen hervorrufen. Laminat ist eben kein Naturprodukt wie Holz oder Kork. Daher sollten Sie Laminat auch niemals mit einem Dampfreiniger bearbeiten. Das ist auch gut saniert!

nicht nötig, da Laminat kaum Verfärbungen aufnimmt. Sollten einmal wischfeste Flecken entstehen, lassen sich diese am besten mit Aceton (Nagellackentferner) oder Waschbenzin entfernen. Schadstellen wie Löcher und tiefe Kratzer sind hingegen kaum zu beheben, da ein Abschleifen des Bodens nicht möglich ist. Im Fachhandel sind versiegelnde Pflegeprodukte erhältlich, die zumindest oberflächliche Kratzer und Rillen etwas ausgleichen. Linoleum ist durchgehend eingefärbt, wodurch Kratzer und selbst Brandflecke kaum auffallen. In der Regel ist es zuverlässig schmutzabweisend, hygienisch und anspruchslos in der Pflege. Um den Glanz dauerhaft zu erhalten, ist die Zugabe von Schmierseife oder Glanzwachsen ins Wischwasser zu empfehlen. Beim Wischen sollte man übrigens nur lauwarmes Wasser verwenden und nicht zu nass wischen, da der Bodenbelag bei konstanter Staunässe verrotten kann. Alkalische Reini-


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gungsmittel sind grundsätzlich nicht geeignet. Schädigung auf kleinere Flächen, lässt sich Die erste Wahl bei hartnäckigen Flecken sollte unter Umständen der aufgequollene Boden daher Terpentin sein. Ab und an empfiehlt durch das Auflegen schwerer Gegenstände sich das Bohnern mit Leinöl, um den Boden (Achtung: saugstarkes Handtuch unterlegen!) geschmeidig zu erhalten. wieder etwas egalisieren. Ansonsten sollten Feuchtigkeit kann den flexiblen BodenSie am besten die betroffenen Platten einzeln belägen aus Synthesekautschuk oder einer austauschen. Abschleifen ist nur bei älteren, Natur-Synthesekautschuk-Mischung nichts massiven Korkböden möglich. anhaben. Selbst Bürostuhlrollen und ähnliche Ein wahrer Dauerpflegefall ist leider oft der Dauerbelastungen hinterlassen keine sichtbaTeppichboden. Bei der Teppichflecken-Beren Spuren. Besonders beliebt ist er daher in seitigung geht es oft um Sekunden. Lassen Hobby- und Kellerräumen oder auf Terrassen. Sie am besten gar nicht erst zu, dass insWeitgehend chemikalibesondere Flüssigkeiten enbeständig kann man einziehen. Da ist der Griff zu hier Flecken unbesorgt saugstarken Küchentüchern bekämpfen. Mechanisch als Erste-Hilfe-Maßnahme beschädigte Stellen lassen immer sinnvoll, damit sich Teppichläufer im sich zudem unkompliziert die Fasern gar nicht erst winterlichen Garten einfach austauschen, denken Sie vollsaugen können. Danach mit der Oberseite in den also daran, beim Kauf sollte direkt eine Fleckenmöglichst trockenen Schnee der Matten eine kleine beseitigung mit handelslegen und ausklopfen, das Austauschreserve einzuüblichen Teppichreinigern frischt die Farben auf und lagern. erfolgen, die gerade bei noch Als natürlicher und frischen Flecken die besten reinigt die Fasern auf natürallergikerfreundlicher Erfolge erzielen. liche Weise. Bodenbelag wirkt Kork Je nach Teppichqualihinsichtlich seiner hartät kann es allerdings zu monischen Optik deutlich unschönen Ausbleichungen wohnlicher als etwa Linoleum. Der Boden ist kommen. Probieren Sie direkt nach dem allerdings empfindlich gegen Staunässe und Kauf an einer unauffälligen Stelle aus, daher nur in weniger stark beanspruchten welches Reinigungsprodukt für Ihren Teppich Wohnräumen sinnvoll. Stärker beanspruchte geeignet ist. Kontinuierliche VerunreinigunBöden sollten ein Profil von circa fünf Millimegen wie Laufspuren lassen sich durch eine tern haben und zudem gut versiegelt sein. In regelmäßige Grundreinigung beseitigen. Wer der Regel ist der Schutzlack mehrfach aufzusich den Kauf teurer Spezialprodukte sparen tragen und bei Schadstellen regelmäßig zu möchte, kann hier übrigens auch auf eine erneuern. Zum Beseitigen hartnäckiger Flecken lauwarme Waschmittel-Wasser-Lösung zuhaben sich Spezialprodukte für Korkböden rückgreifen, die sich mit einem grobporigen bewährt. Bevorzugt nebelfeucht gewischt, Schwamm sehr gut aufschäumen und dann sollte Kork vor Nässe geschützt werden. möglichst trocken auftragen lässt, danach Flächig aufgequollene Korkböden sind leider einwirken lassen und nach dem Trocknen meist nicht mehr zu retten. Begrenzt sich die absaugen.

Tipp:

gut saniert!


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Energie sparen

dank Sanierung Energieträger, Heizsysteme, Smart Home Technologien - clevere Umbau- und Umrüstungsmaßnahmen schonen nicht nur Ressourcen, Umwelt und Ihr Konto, sie erleichtern auch den Alltag. Und Sie haben mehr Energie für die schönen Dinge im Leben übrig.


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ENERGIE­ SYSTEME

Heizung sanieren? Soll die bestehende Heizung modernisiert werden, mit einem regenerativen Heizsystem kombiniert oder gleich die gesamte Anlage ausgetauscht werden? Egal, was Sie vorhaben, Ziel ist in jedem Fall ein geringerer Verbrauch und Ressourcenschonung.

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ei bestehenden Anlagen erfordern oftmals alte, für heutige Verhältnisse zu kleine Heizkörper recht hohe Vorlauftemperaturen von bis zu 90 °C. Solche Wärmeabgabesysteme lassen sich nicht mit modernen Kesseln oder Heizthermen kombinieren. Im Zuge einer

Sanierung muss in diesen Fällen also das ganze System von Grund auf erneuert werden. Ein Heizkörpertausch sollte immer Teil einer solchen Gesamtsanierung sein. Die Radiatoren können im Laufe der Jahre verschlammt sein, Stahlrohre sind möglicherweise rostig. Gelegent-

Diese Fragen sollten Sie sich stellen Mit dem richtigen und nach Ihren Bedürfnissen optimierten System heizen Sie im Normalfall komfortabler. Das Raumklima wird angenehmer und die Regelung der Anlage vereinfacht. Noch bevor Sie mit der Wahl des Systems und den Umrüstungen beginnen, klären Sie folgende Punkte ab:

Woran erkennt man, dass die Heizung nicht mehr effizient arbeitet?

ich Wie viel kann ngsu durch eine Heiz aren? sp modernisierung Zentralheizungen, die mit Wärmepumpen, Holz oder Pellets betrieben werden, bieten wirtschaftlich sehr attraktive Lösungen. Und durch den Einsatz zeitgemäßer Kesselsysteme mit Erdgas oder Heizöl in Verbindung mit Solar­thermie lassen sich bis zu 40 % der Heizkosten einsparen.

gut saniert!


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lich findet man Kalkablagerungen und undichte Leitungen vor. Heizkörper, die die aktuellen Anforderungen erfüllen, haben eine große Oberfläche und kommen daher mit einer Vorlauftemperatur unter 50 °C aus. Es wird wesentlich weniger Staub aufgewirbelt und der Anteil an direkter Strahlungswärme ist entsprechend hoch. Endlich geringere Heizkosten Der Einsatz fortschrittlicher Brennwerttechnik mit Erdgas oder Heizöl ist eine sinnvolle Maßnahme, um die Energieeffizienz in bzw. von Ihrem Haus

Eine Heizanlage verbraucht immer mehr Energie, je mehr sie sich dem Ende ihrer technischen Lebensdauer nähert. Das ist in der Regel nach 15 bis 20 Jahren der Fall. Beispielsweise nutzen alte Heizkessel weniger als zwei Drittel des Brennstoffes aus. Mit den heutigen hocheffizienten Technologien (Brennwerttechnik) wird hingegen die zugeführte Energie fast zu 100 % in Wärme umgewandelt.

zu optimieren. In Verbindung mit regenerativen und entsprechend umweltfreundlichen Techniken, wie beispielsweise der Solarthermie, lässt sich auf diese Weise auch ein Gutteil der Heizkosten einsparen. Eine andere Möglichkeit, die sich Ihnen im Zuge einer Heizungssanierung bietet, ist die Umstellung auf nachwachsende Rohstoffe. Energieträger wie Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel sind nicht so starken Preisschwankungen ausgesetzt wie etwa die fossilen Energieträger, und vor allem ein heißer Tipp in puncto zukunftssicherer Versorgung.

Lohnt sich eine Heizungsmodernisierung im Hinblick auf die Anschaffungskosten? Schon mit kleinen Investitionen kann viel eingespart werden. Staatliche Förderprogramme unterstützen Sie bei der Modernisierung Ihrer Heizungsanlage finanziell. Je nach Bundesland gibt es Zuschüsse, z. B. für einen Brennwertkessel, der mit einer Solaranlage gekoppelt ist, oder für die Installation einer Wärmepumpe. Die Investitionen in eine neue Heizung zahlen sich besonders dann aus, wenn die Heizungsmodernisierung durch nicht rückzahlbare Direktförderungen unterstützt wird. Lassen Sie sich im Zuge der Modernisierung von einem unabhängigen Energiefachmann beraten. Überlegen Sie auch sinnvolle Alternativen bei der Wahl des gewünschten Energieträgers sowie die Einbindung einer thermischen Solaranlage!

gut saniert!


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Heizkessel tauschen Rund die Hälfte unserer Haushaltsenergie geht fürs Heizen drauf. Die Umstellung auf moderne Ölkessel spart Kosten und schont die Umwelt. Aber: Ist das in Zeiten regenerativer Energien überhaupt noch gerechtfertigt?

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ie in Österreichs Haushalten laufenden Heizkessel sind zu einem hohen Anteil technisch veraltet, teilweise überdimensioniert und belasten durch geringe Effizienz nicht nur die Brieftasche ihrer Besitzer, sondern auch die Umwelt. Mit der Umstellung auf moderne Heizanlagen kann viel Geld gespart und können die CO₂-Emissionen reduziert werden. Im Zuge einer Heizungssanierung sollte die Umstellung auf regeneratigut saniert!

ve, nicht fossile Rohstoffe ernsthaft erwogen werden und der Tausch des Heizkessels nur durchgeführt werden, wenn Sie unbedingt beim Öl als Energielieferant bleiben wollen. Wie viel bringt ein neuer Kessel? Bis zu 40 Prozent der Heizkosten können Sie mit einem modernen Heizkessel einsparen. Zusätzlich schonen Sie mit einer modernen Anlage die Umwelt mehr, als mit einem alten. Moderne Heizkessel sind heute Hightechprodukte. Die Nutzungsgrade alter Heizkessel betragen je nach Brennstoffart nur 50 bis 80 Prozent. Nutzungsgrade der neuen Heizkesselgenerationen erreichen Werte bis zu 97 Prozent. Aufgrund dieser verbesserten Effizienz senkt ein neuer Heizkessel den Energieverbrauch um bis zu einem Drittel. Die Vorstellung, dass ein Heizkesseltausch mit tagelangem Stemmen und Bohren, dem


© epr/Vaillant Initiative Wärme+

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Verzicht auf warmes Wasser und Heizung, viel Staub, Schmutz und jeder Menge Lärm verbunden wäre, ist nicht (mehr) korrekt. Dank ausgereifter Arbeitstechniken der Heizungsfachfirmen sowie der modernen und montagefreundlichen Systemkomponenten werden Heizkessel in Ein- und Zweifamilienhäusern gewöhnlich innerhalb von nur einem Arbeitstag getauscht. Und die Vorteile eines Kesseltauschs sind beachtlich: • Moderne Öl-Brennwerttechnik ermöglicht äußerst effiziente Verbrennung (Wirkungsgrad fast 100 Prozent). • Ein neuer Heizkessel bringt eine Heizöl­ ersparnis von bis zu 40 Prozent. • Moderne Anlagen sind sehr gut mit Alternativanlagen wie Solarthermie kombinierbar. • Heutige Ölheizungen erzeugen deutlich weniger Feinstaub-, Stickoxid- und Kohlenmonoxidemissionen als alternative Anlagen.

sel nur bedingt ausheben. Außerdem kostet so ein Komplettaustausch. Es sind ja nicht nur die Kesselkosten (ab rund 1500 Euro aufwärts), die sich im Budget niederschlagen. Vor allem die anfallenden Nebenkosten wie Installationsarbeiten, eventuelle bauliche Veränderungen etc. belaufen sich auf bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten. Nicht selten wird im Zuge einer Ölheizungsmodernisierung zudem eine Kaminsanierung nötig. Denn für die Nutzung der neuartigen Brennwerttechnik ist eine säurebeständige und druckdichte Abgasanlage erforderlich. (Günstigere Lösung: Kunststoffsystemlösung). Wichtig ist außerdem, sich für Abgassysteme zu entscheiden, die einen raumluftunabhängigen Betrieb ermöglichen.

Wann sollte getauscht werden? Sie brauchen auf jeden Fall einen neuen Heizkessel, wenn die gesamte HeizungsanlaÖl ist eine schrumpfende Ressource ge bzw. der Heizkessel älter als 15 Jahre ist, Zwar sind die Preise für Heizöl immer wieder sich die Kesseltemperatur ständig zwischen mal stagnierend und so mancher „Umsteiger“ 70 und 80 °C bewegt, Sie merken, dass der hat sich im Nachhinein geärgert über die sinHeizraum warm ist, der Brenner läuft, obwohl kenden Literpreise, aber nicht geheizt wird, und Fakt ist: Heizöl ist eine wenn der vorgeschriebene fossile Energiequelle Abgasverlust (= Prozentanund die weltweiten teil der Wärme, die über Vorräte werden immer das Abgas in den Kamin it! enhe Nutzen Sie die Geleg weniger. Auch die CO₂und so verloren geht) nicht esseltauBilanz dieses Heizmamehr eingehalten wird. Im Zuge des Heizk in ich gle terials ist bescheiden. Egal ob neuer Kessel ch au en nn kö sches , Heizöl ist angezählt, das oder gänzlich neue Heizre oh R e en m die Jahre gekom zeigen nicht nur die zahlanlage, holen Sie sich en atur Zuleitungen und Arm reichen Initiativen und vor der Entscheidung unGesetzesänderungen in bedingt einen Fachmann gedämmt werden. Hinblick auf Ölheizungsins Haus! Lassen Sie verbote bzw. entspresich umfassend beraten, chend strenge Auflagen. wägen Sie alle MöglichDie Nachteile von Erdöl als Heizquelle keiten und Alternativen ab und vergleichen lassen sich auch durch einen neuen HeizkesSie die Angebote!

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3 Tipps für eine reibungslose Heizungserneuerung Mit Pellets auf ein effizientes und umweltfreundliches Heizsystem umsteigen.

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esonders an kalten Tagen ist es die wohlige Wärme in den eigenen vier Wänden, die dafür sorgt, dass wir uns zu Hause so richtig wohlfühlen. Wärme ist ein Grundbedürfnis: Durchschnittlich etwa 70 Prozent der benötigten Energie in einem Haushalt entfallen auf die Heizung. Doch nicht jedes Heizsystem eignet sich für jedes Gebäude. Wer seine Energiekosten dauerhaft senken und zudem die Umwelt entlasten möchte, profitiert von einer modernen Pelletheizung. Im Folgenden gut saniert!

sind die ersten Schritte und hilfreiche Tipps für einen unkomplizierten und sauberen Umstieg auf den nachhaltigen Energieträger zusammengefasst: 1. Bedarf klären Es gibt verschiedene Arten von Pelletheizungen – vom dekorativen Kaminofen im Wohnzimmer zur leistungsstarken Zentralheizung im Keller. Welches System das richtige ist, hängt zu einem wesentlichen Teil davon ab, wie hoch der Heizwärmebedarf ist. Um diesen zu ermitteln, muss neben der Größe der Wohnfläche vor allem der bauliche Zustand des Wohngebäudes analysiert werden. Tipp: Ein Energieberater kann aus dem bisherigen Ener-


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2. Voraussetzungen prüfen Damit der Umstieg von Öl oder Gas auf eine Pelletheizung unkompliziert und in wenigen Tagen erledigt ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig die Voraussetzungen dafür zu klären. Für Pelletzentralheizungen wird ein Pelletlager benötigt – in der Regel wird dazu ein Raum im Keller hergerichtet. Alternativ gibt es praktische Sacksilos, die direkt im Heizraum oder auch in einer Garage aufgestellt werden können. Bevor eine Pelletheizung in Betrieb gehen kann, muss eine Eignungsprüfung des Kamins durch einen Rauchfangkehrer vorgenommen werden.

3. Förderungen nutzen Da durch das Heizen mit Pellets die CO2-Emissionen um über 90% reduziert werden, werden Pelletkessel und auch Pelletkaminöfen durch den Klima- und Energiefonds mit einem Investitionskostenzuschuss gefördert. Aufgrund der hohen Bedeutung des heimischen Brennstoffs für die regionale Wirtschaft gibt es auch attraktive Förderungen von Ländern und Gemeinden. Tipp: Auf www.propellets.at/foerderungen gibt es alle Details zu diesen Förderungen. ProPellets Austria Hauptstraße 100 A-3012 Wolfsgraben T: +43 (0) 22 33/701 46  www.propellets.at

© istock.com/frankoppermann

gieverbrauch rasch die notwendige Leistung der neuen Heizung abschätzen.

gut saniert!


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Heizsystem erneuern Im Folgenden finden Sie einen groben Überblick über die Möglichkeiten bei Heizsystemen mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen.

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elches Heizsystem ist zurzeit in Ihrem Haus? Wie alt ist die Anlage? Wie und warum muss oder soll nun etwas verändert werden? Möchten Sie von fossilen auf regenerative Energiequellen umsteigen? Möchten Sie mehrere Systeme kombinieren? Ist es Ihnen wichtig, bis zu einem gewissen Grad autark zu sein? Oder ist das alte System schlicht nicht mehr am Stand der Technik? Pelletheizung Die kleinen, zylinderförmigen Röllchen bestehen zu 100 % aus naturbelassenem, heimischem Holz. Als Rohstoff dienen Hobel- und Sägespäne, welche in der Holz verarbeitenden Industrie als bisher schlecht genutztes Nebenprodukt in großen Mengen anfallen. Laufende Qualitätskontrollen garantieren einen sauberen Brennstoff mit geringer Restfeuchte und hohem Brennwert (ca. 5 kWh/kg). Oder Sie installieren einen Pellet-Kamin­ofen. Mit ihm können Sie auch gut saniert!

ohne Umbau der bestehenden Zentralheizung Pellets nutzen. Etwa wenn die bestehende Heizung noch neu ist oder die Kosten für eine neue Pellet-Zentralheizung zu hoch sind. Erkundigen Sie sich vorher bei Ihrem Rauchfangkehrer, ob der Kaminanschluss geeignet ist. Scheitholzheizung Bei Wirkungsgraden ab 90 % sind Feststoffheizungen heute recht wirtschaftlich und auch ihre Umweltverträglichkeit ist gut. Bei optimalen Bedingungen liegt der CO-Wert unter 0,25 g/m3 und die Staubwerte unterschreiten 50 mg/m3. Auch der Ausstoß an Kohlenwasserstoffverbindungen liegt heute nahezu auf dem Niveau von modernen Ölheizungen. Kaminöfen mit Warmlufttechnologie zeichnen sich durch minimalen Holzverbrauch und einen Mindestwirkungsgrad von weit über 75 % aus. Wenn Sie die Ofenwärme richtig verteilen (Aufstellungsort beachten), heizen Sie im härtesten Winter mit 6 oder 10 kw Ihre ganze Wohnung. Häufiger wird so ein Kaminofen aber als Zusatzheizung verwendet. Ergänzt durch moderne Technik liefern moderne Kachelöfen Heizenergie, Warmwasser und sogar Energie zum Kochen. Oft werden sie auch mit einer zweiten Heizung kombiniert


© epr/Bundesverband Wärmepumpe

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oder als Wärmeerzeuger für Zentralheizungen eingesetzt. Kaminöfen mit Speichermasse gibt es als wasserführende Varianten, die ihre Wärme über die Zentralheizung an alle Zimmer abgeben plus das Aufstellungszimmer beheizen. Die moderne Ölheizung Durch einen Kesseltausch lassen sich beträchtlich Kosten einsparen. Bereits die konventionellen Öl-Niedertemperaturkessel in Form von sogenannten UNITS, also einer Kombination aus Kessel, Brenner und Regelung, zeichnen sich allgemein durch sehr gute Energieausnutzung und geringe Schadstoff­emissionen

aus. Durch die Einführung von schwefelarmem Heizöl wurde außerdem die Brennwertnutzung bei Ölkesseln ermöglicht, was noch höhere Effizienz und geringere Emissionen zur Folge hat. Ein moderner Niedertemperatur-Brennwertkessel kann den Ölbedarf um bis zu 40 % senken. Er ist rundum gedämmt, verhindert große Wärmeverluste, er nutzt außerdem die Wärme aus dem anfallenden Kondenswasser und spart dadurch Energie ein. Der Brennwertkessel arbeitet mit einem Abgas-Wärmetauscher, der den Schadstoffausstoß enorm verringert. Die Gebläsebrenner passen sich automatisch der Außentemperatur an, individuelle Abschalt- und Absenkzeiten inklusive.

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IR-System mit Weltraumtechnologie Suntherm Infrarotpaneele setzen elektrische Energie in Wärme um. Und das um ein Drittel effizienter, als die meisten anderen Produkte am Markt.

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untherm heizt anders: Eine spezielle patentierte Substanz, die unter anderem aus feinen Keramikkörnern besteht, wird in dünne Paneele mit einer Fläche von 0,25 bis 0,5 m gegossen und gerahmt. Die Heizpaneele sind an der Rückseite isoliert und mit Alu beschichtet. Diese Funktion der Quarz-/Keramikmischung umschreibt das physikalische Gesetz der Lichtbrechung. Licht sowie Infrarotwärme lassen sich durch Brechung vervielfältigen und ermöglichen Suntherm, die Heizfläche auf ein Vielfaches zu vergrößern. Das Ergebnis: natürliche Wärme ohne Luftbewegung und Staubaufwirbelung, die gleichmäßigste und höchste Infrarotstrahlung am Markt, 30 % mehr Infrarotstrahlung als branchenähnliche Produkte.

Suntherm-Paneele können nur mechanisch zerstört werden und haben 15 Jahre Garantie, Überhitzungsschutz ist keiner nötig.

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Gasheizung Kein anderer Energieträger bietet so eine Vielfalt bei der Gerätetechnik wie die Erdgasheizung: vom klassischen Standgerät im Keller bis zu kompakten Wandheizgeräten in Kombi mit Durchlauferhitzer oder mit einem integrierten Warmwasserspeicher für hohe Komfortansprüche. Die Verbrennungstechniken beginnen mit dem einfachen atmosphärischen Gaskessel und enden bei der zukunftsweisenden Gas-Wärmepumpe. Somit stellt die Erdgasheizung sowohl für neue Energiesparhäuser als auch für Altbauten eine gangbare Heizvariante dar. Abgesehen vom Kompaktgerätebereich ist der Brennwertkessel heute klar im Vormarsch. Gas-Brennwertgeräte zählen bezüglich ihrer Anschaffung mittlerweile zu den preisgünstigsten Heizsystemen und die Mehrkosten gegenüber guten Niedertemperatursystemen halten sich in Grenzen. Brennwertgeräte nutzen die Wärme, die im Abgas enthalten ist, und lassen sich mit Solarwärme kombinieren. Achtung: Alte Geräte mit schlechten Wirkungsgraden von etwa 65 % verschwenden viel Energie. Eine neue Gas-Brennwertheizung bringt bis zu 30 % Energieeinsparung. Wärmepumpen Sie nutzen die Energiequellen Luft, Erde oder Wasser. Die dafür nötige Heiztechnik ist nicht billig, amortisiert sich aber rasch. Das Funktionsprinzip ist ganz einfach: Ein flüssiges Kältemittel zirkuliert und sammelt Wärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Wasser auf. In einem Verdampfer wird das flüssige Kältemittel zu Gas und im anschließenden Verdichter komprimiert, wobei es an Temperatur zunimmt. Diese Hitze nützt das Heizsystem und gibt sie an das Heizwasser ab. Das Gas kühlt ab, verflüssigt sich wieder. Durch ein Ventil wird der Druck reduziert, das Gas dehnt sich wieder aus und wird dabei eiskalt. Jetzt gut saniert!

beginnt der Prozess wieder von vorn. Günstige Betriebskosten, Komfort durch wartungsfreien Betrieb, kein Platz- und Kapitalbedarf für Heizraum oder Brennstofflager sind nur einige der Vorteile dieses Heizsystems. Die Wärmepumpe gilt als wahres Allroundtalent. Im Winter wird sie zum Heizen und im Sommer kann sie auch zum Kühlen eingesetzt werden. Solarunterstützte Raumheizung Thermische Solaranlagen eignen sich nicht nur für die Warmwasserbereitung, sondern können auch einen nennenswerten Beitrag zur Raumheizung liefern. Außer beim Einsatz sehr aufwendiger und teurer Jahreszeitenspeicher kann dabei aber auf ein konventionelles Heizsystem nicht verzichtet werden. Niedrigenergiehäuser bieten sich ideal an, um die geplante Heizzentrale mit einer thermischen Solaranlage zu kombinieren. Heute werden ausschließlich Niedertemperatur-Wärmeabgabesysteme installiert, die mit einer sehr geringen Vor- und Rücklauftemperatur betrieben werden. Somit sind ideale Voraussetzungen für eine solare Heizungsunterstützung gegeben. Ein korrekt ausgelegter und sehr gut gedämmter Solar-Pufferspeicher mit integriertem Warmwasserboiler oder Wärmetauscher als Multifunktionsspeicher bezieht die Wärme entweder aus der Solaranlage und/oder aus dem konventionellen Wärmeerzeuger. Eine Steuerungselektronik hilft, das solare Wärmeangebot, die Wärmeerzeugung des Kessels und die Wärmenachfrage optimal aufeinander abzustimmen. Ein eigener Speicher für das Warmwasser ist nicht nötig, weil man die Brauchwasserbereitung gleich über einen direkt im SolarPufferspeicher installierten Platten- oder Rohrwärmetauscher besonders hygienisch im Durchlauferhitzerprinzip aufbereiten kann.


Gratis-Energie aus der Natur. Eine Heizungs-Sanierung mit Schnauer-Wärmepumpe und Photovoltaik spart bis über 70 Prozent Heizkosten!

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Schnauer-Wärmepumpen-Systeme gewinnen umweltfreundliche Gratis-Energie aus Erde, Grundwasser oder Luft. Sie nutzen in Kombination mit Schnauer-Photovoltaik bis zu 93 Prozent kostenlose Umweltenergie.

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Schnauer ist zertifizierter Wärmepumpen- und Photovoltaik-Planer mit der Erfahrung von über 30 Jahren und mehr als 4.500 erfolgreich in Ostösterreich errichteten Wärmepumpen-Anlagen.

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Heizkörper austauschen Nur über alternative Energiesysteme zu lesen, zu diskutieren oder nachzudenken ist mit Sicherheit zu wenig. Jeder von uns kann durch kluges und verantwortungsvolles Handeln einen wertvollen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten.

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lar, dass so ein Heizkörper nicht alle fünf Jahre erneuert werden muss, aber wenn er in einem Altbau hängt oder einem speziellen Designheizkörper weichen soll, kann der versierte Heimwerker den Tausch auch einfach allein übernehmen. So funktioniert’s: 1. Schritt: Passt das Neue zum Alten? Schauen Sie sich vor dem Kauf der neuen Heizkörper die Abstände und Anschlüsse der alten an. 2. Schritt: Bevor Sie an die Arbeit gehen, muss der Heizkreislauf gestoppt werden. Sprich: Heizungsanlage und Umwälzpumpe gut saniert!

abschalten, Wasserzulauf an der Heizung abdrehen, Wasser im Heizungssystem ablassen. 3. Schritt: Nun kann mit der Demontage der alten Heizkörper begonnen werden. Lösen Sie die Schrauben des Vor- und Rücklaufs mit einer Wasserpumpenzange, trennen Sie den Heizkörper von den Anschlüssen und heben Sie ihn aus der Halterung. 4. Schritt: Bevor Sie den neuen Heizkörper aufhängen, sollte die Position der Befestigungskonsolen gecheckt werden. Passen diese nicht, erst die alten Konsolen abschrauben und die Position der neuen an der Wand anzeichnen. Wichtig: Der Heizkörper sollte immer mindestens zehn Zentimeter Luft nach oben und nach unten haben! 5. Schritt: Nun mit dem Schlagbohrer die Löcher bohren, Dübel hineinstecken und die Befestigungskonsolen festschrauben. Mit einer Wasserwaage die Ausrichtung überprüfen. 6. Schritt: Nun kann der neue Heizkörper eingehängt und mit der Wasserwaage seine waagerechte Ausrichtung überprüft werden.


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Markieren und bohren Sie die Löcher passend zu den Kon solenöffnungen und schrauben Sie die Befestigungs­konsolen der neuen Heizkörper fest.

7. Schritt: Verbinden Sie jetzt den Heizkörper wieder mit dem Vor- und Rücklauf (Hahnblock). Dafür Hanf um das Gewinde wickeln und auf den Hanf Dichtpaste auftragen. Sollten die Rohranschlussabstände nicht stimmen, können Sie sich mit sogenannten S-Anschlüssen helfen, die ebenfalls mit Hanf umwickelt und abgedichtet werden. 8. Schritt: Als Nächstes das Thermostatventil einschrauben und den Thermostatkopf aufstecken. 9. Schritt: Zum Schluss kann nun der Heizkreislauf wieder in Gang gebracht werden. Dafür das Wasser wieder aufdrehen, die Heizkörper zugleich entlüften und prüfen, ob auch alle Anschlüsse am neuen Heizkörper dicht sind; Umwälzpumpe und schließlich Heizanlage an – fertig!

Nun kann der neue Heizkörper eingehängt und mit der Wasserwaage ausgerichtet werden.

Nachdem der Heizkörper hängt, werden die Anschlüsse für den Vor& Rücklauf montiert und verbunden. Achtung! Nicht verwechseln!

Was Sie brauchen: Heizkörper Schrauben Wasserpumpenzange Dübel Schraubendreher Schlagbohrmaschine Thermostatventil Wasserwaage Zollstock Bleistift Hanf Dichtpaste Entlüftungsschlüssel Anschlussventil Heizkörperverschraubung Befestigungskonsolen

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Wickeln Sie entgegen der Schraubrichtung Hanf um das Gewinde des Anschlusses und behtpaste. streichen Sie ihn mit Dic


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Neuer Ofenanschluss Sie werden immer beliebter als wirtschaftliche Zusatzheizung in der Übergangszeit, gemütlicher Raummittelpunkt und als stylishes Designelement. Wie Sie den Anschluss für Ihren neuen frei stehenden Kaminofen setzen, zeigen wir Ihnen hier.

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aminöfen erzeugen eine wunderbare Strahlungswärme, das Knistern des Feuers bringt Wohlgefühl und Romantik ins Wohnzimmer und noch dazu sind sie eine kostengünstige, nachhaltige Alternative zu Heizöl und Co. – besonders in der Übergangszeit. Bevor Sie aber mit dem Stemmen anfangen, sollte erst einmal klar sein, wo der Ofen überhaupt stehen soll. Natürlich wäre es das Beste, ihn gleich an einen freien, baulich geeigneten Rauchabzug (mind. 15 x 15 cm und mind. 4,5 Meter Höhe über dem Kamin) anzuschließen. Gesetzt den Fall, Sie haben gar keinen (freien) Schornstein, können Sie auch einen fertigen Alu- oder Edelstahlkamin an der gut saniert!

Außenwand des Hauses entlangführen. Keine dieser Entscheidungen sollte ohne Hinzuziehen eines Rauchfangkehrers passieren – er hat hier das letzte Wort inkl. Genehmigung des neuen Anschlusses!

Was Sie brauchen: Ofen feuerfeste Bodenplatte Wandfutter Mörtel (feuerfest) Schlagbohrmaschine Glasfaserband Tipp: Hammer Wenn schon ein Gerät Meterstab am Schornsteinabzug Meißel hängt, klären Sie mit Spachtel dem Rauchfangkehrer ab, ob der Kamin die Abgase von zwei Geräten schafft.


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Schauen wir uns nun genauer an, wie Sie Ihren neuen Kaminofenanschluss selbst realisieren können.

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1. Schritt: Bringen Sie zuerst eine feuerfeste Platte aus Metall oder Glas am Boden an, wo später der Kaminofen stehen soll. Korrekte Dimensionierung: mindestens 50 cm nach vorne und mind. 30 cm breiter als der Ofen. 2. Schritt: Wo soll das Rauchrohr des Kaminofens verlaufen? Je nach Ihrer Entscheidung wird nun der Kaminofen an seinen künftigen Platz gerückt und die Länge des Rohres genau ausgemessen. Nun mit einem Stift an der Wand Höhe und Durchmesser des Rohres einzeichnen und dann mit der Bohrmaschine entlang der Markierung Löcher in kleinem Abstand bohren. Dann den Innendurchmesser mit Hammer und Meißel herausstemmen. 3. Schritt: Nun wird das Wandfutter für den Rohranschluss mit feuerfestem Mörtel in der Maueröffnung eingebaut. Wichtig: Weder das Futter noch das Rohr dürfen in den Schornstein ragen!

Nachdem Sie das Anschlussloch ausgestemmt haben . .

. . wird das Wandfutter für den Rohranschluss mit feuerfestem Mörtel in der Maueröffnung eingebaut.

4. Schritt: Als Letztes folgt nun noch die Positionierung des Ofens – lesen Sie bitte dafür genau nach, welche Sicherheitsabstände zur Umgebung der Hersteller vorsieht. Dann noch das Ofenrohr zwischen Ofen und Wand anbringen und mit einem Glasfaserband ordentlich abdichten. Schließlich den im Lieferumfang enthaltenen Feinstaubfilter in den Ofen geben. Noch ein Tipp zum Schluss: Bevor Sie Ihren neuen Ofen zum ersten Mal einheizen, muss er unbedingt vom Rauchfangkehrer abgenommen werden!

Als Letztes folgt nun noch die Positionierung des Ofens. Abschließend den im Lieferumfang enthaltenen Feinstaubfilter in den Ofen geben.

gut saniert!


© Haas+Sohn

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Klimaschutz & Komfortwärme dank moderner Pelletheizungen Heizen mit Holzpellets ist die umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas. Moderne Pelletheizungen sind klimafreundlich und verbinden höchsten Heizkomfort mit einem konkurrenzlos günstigen Brennstoff aus der Region. Energiekostenvergleiche bestätigen:

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ie umweltfreundliche Heizalternative ist auch wirtschaftlich sehr attraktiv. Das Heizen mit Pellets ist nachhaltig günstig und umweltfreundlich, da ein heimischer nachwachsender Rohstoff als Brennstoff genutzt wird. In Hinblick auf Lagerung und manche Abläufe ist Heizen mit Pellets ähnlich wie Heizen mit Öl. Die bestellten Pellets werden mit einem Silo-LKw angeliefert und über einen Schlauch in das Pelletlager eingeblasen. Ein Jahresvorrat Brennstoff ist so schnell und ohne jede Mühe an Ort und Stelle. Moderne Pelletzentralheigut saniert!

zungen arbeiten vollautomatisch. Über ein Fördersystem werden die Pellets aus dem Lager entnommen und in die Brennkammer des Heizkessels transportiert. Dort erfolgt die elektrische Zündung und hoch entwickelte Sensortechnik gewährleistet zusammen mit den hochwertigen Holzpellets eine besonders saubere Verbrennung mit minimalen Emissionen. Die meisten Pelletkessel verfügen heute über eine Aschelade mit Rädern, die das Entsorgen der Asche – in der Regel ein- bis zweimal im Jahr – besonders einfach macht. Der wesentliche Unterschied zum Heizen mit Öl oder Gas liegt in der Verwendung eines naturbelassenen, heimischen Brennstoffs. Während fossile Energieträger meist aus Krisenregionen stammen und immer wieder starken Preisschwankungen ausgesetzt sind, ist der Preis von Pellets seit über zehn Jahren konstant günstig – aktuell ist der Energieinhalt von Erdgas rund 64 % und der von Heizöl extraleicht rund 50 % teurer als jener von Pellets. Österreichische Holzpellets werden aus Säge- und Hobelspänen hergestellt, die bei der Holzverarbeitung in Sägewerken anfallen.


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Pelletkaminofen Der klassische Pelletheizkessel steht in der Regel in einem Heizraum im Keller und versorgt das Gebäude über Radiatoren oder eine Fußbodenheizung mit Wärme. Ein automatisches System fördert die Pellets aus dem Lager zum Heizkessel. Moderne Pelletkessel sind bereits ab einem Leistungsbereich ab ca. 5 kW erhältlich und eignen sich so auch für gut gedämmte Gebäude. Besonders wirtschaftlich ist ein Pelletkessel in großen und/oder unsanierten Gebäuden mit hohem Wärmebedarf, da der Brennstoff sehr kostengünstig ist. Ein Pelletkaminofen heizt den Wohnraum, in dem er aufgestellt ist, durch Wärmestrahlung und warme Luft. Der Vorratsbehälter des Ofens wird mit Pellets aus Säcken händisch befüllt und funktioniert ansonsten vollautomatisch.

Man kann eine fixe Raumtemperatur einstellen, die der Ofen selbstständig herstellt, oder aber die Heizstärke per Knopfdruck regeln. Zusätzlich sorgt das flackernde Feuer für eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre im Wohnzimmer. Sehr beliebt sind auch sogenannte Hybridkessel für den Einsatz von Pellets und Stückholz. Diese sind besonders für Heizer interessant, die Zugang zu günstigem Scheitholz haben, aber zugleich nicht auf den Komfort eines vollautomatischen Heizsystems verzichten möchten. Hybridkessel schalten z. B. automatisch auf Pellets um, sobald das Scheitholz abgebrannt ist. Weitere Informationen zum Heizen mit Pellets, attraktiven Förderungen sowie Kontakte zur Beratung bei Fragen finden Sie auf der Website www.propellets.at ProPellets Austria Hauptstraße 100 A-3012 Wolfsgraben T: +43 (0) 22 33/701 46  www.propellets.at

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Die 43 übers ganze Land verteilten Pelletieranlagen sorgen somit für einen regional verfügbaren, hochwertigen Brennstoff und stärken zudem die Wirtschaft vor allem in ländlichen Gebieten.

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Eigenen Strom erzeugen Mit Photovoltaik können Sie die Sonnenenergie nutzen und kostenlos selbst Strom zu erzeugen. Auch im Bereich bestehender, älterer Gebäude tritt die Photovoltaik ihren Siegeszug als alternative Energiequelle an. Wie Sie nachrüsten können, erfahren Sie hier.

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as Wichtigste für den Einbau einer Photovoltaikanlage ist der vorhandene Dachaufbau. Beim nachträglichen Einbau müssen für die Montage auf jeden Fall Dachziegel entfernt werden. Für eine sinnvolle Anbringung muss auch die nötige Fläche vorhanden sein, um eine ausreichende Zahl an Paneelen nebeneinander montieren zu können. Bringt man sie fraktioniert

Große Dachm neigungen sollten vo t üf Statiker gepr werden, bevor eine Anlage raufkommt.

an, ist ein gewisser Energieverlust unvermeidbar und der Aufbau wird teurer. Aufdach- oder Fassadenmontage? Zur effektiven Nutzung der Sonnenstrahlung werden die PV-Module so ausgerichtet, dass die solare Ernte möglichst groß ausfallen kann. Dächer sind meist die am wenigsten verschatteten Gebäudeteile mit großen Flächenausdehnungen, sodass sie sich für die Montage von PV-Anlagen förmlich anbieten. Geeignete Montagesysteme sind sowohl für Schräg- als auch für Flachdächer erhältlich. Selbst gewölbte Dächer können mit Photovoltaik ausgestattet werden, in solchen Fällen kommen gebogene Module mit eingebetteten flexiblen Solarzellen oder PV-Folien zum Einsatz. Die korrekte Ausrichtung Durch die Montage einer PV-Anlage wird die bestehende Dachkonstruktion mit nur ca. 25 kg/m² zusätzlichem Gewicht belastet. Trotzdem sollte bei größeren Dachneigungen bzw. windexponierten Standorten eine individuelle Prüfung der Dachstatik erfolgen. Die Installation der Solarmodule auf dem Dach ist relativ einfach. Auf Schrägdächern werden die Solarmodule üblicherweise auf eine Unterkonstruktion mit einigen Zentimetern Abstand zum Dach montiert. Werden die Solarmodule schon während der Planungs- bzw. Bauphase in das Dach integriert, dann können Kosten für die Dacheindeckung eingespart werden. Eine optimale Nutzung der Strahlungsenergie ergibt sich auf nach Süden ausgerichteten Dächern mit einer Dachneigung von 35 °. Doch auch bei Ausrichtungen von Südost bis Südwest und Neigungen zwischen 20 und 40 ° werden mindestens 95 Prozent der maximalen Energieausbeute erreicht.


: Blitzschutz

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Nachrüsten heißt Elektrik angreifen Die Nachrüstung mit einer Photovoltaikanlage stellt einen bedeutenden Eingriff in die Elektrik des Hauses dar: Neben den Durchführungen von der Anlage zum Schaltschrank wird für die Einspeisung in das Stromnetz ein Wechselrichter benötigt, der den Strom auf 220 Volt umwandelt. „Dieser etwa 50 x 50 x 15cm große Wechselrichter Die Anlage m u kann als das Herzstück der PV-Anlage bezeichnet entkoppelt w ss auch e werden. Er darf aufgrund der Wärmeentwicklung rden k Für den Fall, d önnen. nicht komplett verbaut werass das Stromnetz ab den, darf weder Regen noch geschaltet wird, würde si direkter Sonneneinstrahe ansonsten lung ausgesetzt sein und weiterhin Str om einspeisen. kann somit nicht auf dem Wird benötigt, um Dach oder der Terrasse den Strom zum Verkauf untergebracht werden. einzuspeisen. Wird vom Idealerweise benötigt Netzbetreiber zur man also einen eigenen Technikraum“, rät Ing. vergütung genau gerechnet Verfügung gestellt. Alexander Schauer, gewerden. Wichtig ist dabei der prüfter PhotovoltaiktechJahresertrag, der von der Lage niker und -planer und (logischerweise kann dort, wo Geschäftsführer von Karma Werte GmbH, einem öfter die Sonne scheint, auch mehr Strom produSpezialisten auf dem Gebiet der Erneuerbaren ziert werden), der Gesamtfläche, der Ausrichtung und der Photovoltaik. (idealerweise Richtung Süden), und schließlich der Dachneigung (ideal ist eine Schräge von 30 Kosten und Ertrag bis 33 Grad) abhängt. Für eine PV-Anlage kann mit Kosten von etwa Und wie viel Strom wird nun eigentlich produ2000 bis 3000 Euro/kWp (Kilowatt peak = ziert? Unser Experte kennt eine einfache FaustMaximalleistung der Anlage) gerechnet werformel: „Pro kWp installierter Solarleistung kann den (Kosten inkl. Installation und elektrischen mit einer Stromerzeugung zwischen 800 und Arbeiten). Die Module unterscheiden sich nach 1200 kWh Solarstrom im Jahr gerechnet werden. Leistungsklassen (aktuell ab 275 Wp): Je mehr Bei einer 10-kWp-PV-Anlage (ca. 65 m² FlächenLeistung, desto teurer. Dementsprechend werden bedarf) schwankt die jährliche Solarstromernte dann, wenn viel Fläche zur Verfügung steht (z. B. somit zwischen 8000 und 12.000 kWh“, rechnet bei einer Anlage im Garten), die leistungsschwäAlexander Schauer vor. Zum Vergleich: der cheren und günstigeren Module eingesetzt. durchschnittliche Jahresstromverbrauch eines Besonders interessant für jeden potenziellen Vierpersonenhaushalts beträgt ca. 4000 kWh. Photovoltaiknutzer: Wie viel Strom kann meine Aufgrund der Differenz zwischen dem Preis für Anlage liefern? Bei der Frage, ob sich so eine Anverbrauchten Strom und den Einspeisetarifen, lage für Sie überhaupt rentiert, muss in Hinblick ist es in jedem Fall am günstigsten, den eigenen auf den Eigenverbrauch und die EinspeisungsStrom gleich selbst zu verbrauchen.

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Die Sonne spart Energie Neben der Erzeugung von Strom dient die Sonnenergie heute meist der Erwärmung von Wasser für den täglichen Bedarf sowie für die Heizung. Was Sie bei der Installation von Solarthermiesystemen beachten müssen, nun hier.

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as wichtigste Element einer thermischen Solaranlage ist der Sonnenkollektor. Er leitet mittels Solarabsorber die eingefangene Sonnenenergie an ein Trägermedium (Heißwasser) und erhitzt es. Das Heißwasser kann direkt verwendet oder gespeichert werden. Eine effiziente Warmwasseranlage benötigt pro Person im Haushalt ca. 1,5 m2 Kollektorfläche und 100 Liter Speichervolumen. Eine solche Anlage erreicht einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von etwa 70 bis 75 Prozent. In unseren Breiten fallen je nach Sonnenstand und Jahreszeit zwischen 200 und 1000 Watt pro Quadratmeter Kollektorfläche an. gut saniert!

Um Wärmeverluste der Anlage weitgehend zu vermeiden, muss der Absorber gut gedämmt werden. Je nach Dämmung unterscheidet man mit herkömmlichem Dämmmaterial verarbeitete Flachkollektoren (preiswerteste Variante), Vakuumröhrenkollektoren (teuer, aber sehr effizient) und Vakuumflächenkollektoren. So wird montiert Die Solarzellen im privaten Hausbau werden sinnvollerweise auf dem Dach oder an der Hausfassade angebracht. • Aufdachmontage: Die Module werden auf der Dachhaut auf Alu-Edelstahl-Konstruktionen befestigt. • Indachmontage: Die Solarmodule werden in der Dachhautebene montiert und ersetzen Dachziegel oder -platten. • Flachdachmontage: Die Module können auf einem Ständerwerk im optimalen Winkel oder in Bahnen dachintegriert verlegt werden. Das Ständerwerk kann so ausgelegt sein, dass es sich der Sonneneinstrahlung nachdreht.


© Hennadii Filchakov/Shutterstock

• Fassadenmontage: Die Module werden plan in die Fassade montiert oder als Synergiefassade direkt zur Gebäudeenergieoptimierung eingesetzt. • Freiflächenmontage: Zu großen Flächen kombiniert werden die Module frei im Gelände aufgestellt und drehen sich mit der Sonne. Entscheiden Sie sich für eine Solaranlage, muss erst mal ein Fachmann her. Seriöse Unternehmen bieten beispielsweise die Planung einer Anlage mit entsprechender Ertragsprognose an, die individuell für die Gegebenheiten und Erfordernisse des jeweiligen Standorts erstellt werden. Auf Kundenwunsch übernimmt der Fachmann auch die nötigen Behördenwege, die Einbindung der PV-Anlage in das Überwachungssystem SolarLog sowie Service und Wartung der Anlage Speichern der Energie Thermische Solaranlagen eignen sich nicht nur für die Warmwasserbereitung, sondern können auch einen nennenswerten Beitrag zur Raumheizung liefern. Außer beim Einsatz sehr aufwendiger und entsprechend teurer Jahrszeitenspeicher kann dabei aber auf ein konventionelles Heizsystem nicht verzichtet werden. Ein dem Bedarf entsprechend ausgelegter und sehr gut gedämmter Wärmespeicher, der

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sogenannte Solar-Pufferspeicher mit integriertem Warmwasserboiler oder Wärmetauscher als Multifunktionsspeicher, bezieht die Wärme für die Heizung entweder aus der Solaranlage und/oder aus dem konventionellen Wärmeerzeuger. Eine Steuerungselektronik hilft, das solare Wärmeangebot, die Wärmeerzeugung des Kessels und die Wärmenachfrage optimal aufeinander abzustimmen. Ein eigener Speicher für das Warmwasser ist übrigens nicht nötig, weil die Brauchwasserbereitung gleich über einen direkt im Solar-Pufferspeicher installierten Plattenoder Rohrwärmetauscher besonders hygienisch im Durchlauferhitzerprinzip aufbereitet werden kann. Solaranlagen werden gefördert Österreich ist die Ausrichtung auf erneuerbare Energiesysteme sehr wichtig und daher bietet das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in Kooperation mit dem österreichischen Klimaund Energiefonds jährlich eine große Summe an Fördergeldern an, welche für eine Installation von thermischen Solaranlagen beantragt werden können. Und so gibt es auch heuer wieder die Möglichkeit, sich eine finanzielle Unterstützung für die Installation privater Solaranlagen zu holen. Die Förderaktion richtet sich genauer gesagt an Private, die eine Solaranlage zur Beheizung von Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung in Gebäuden neu errichten möchten. Das Gebäude muss älter als 15 Jahre sein (Baubewilligung vor 2003). Erweiterungen von bestehenden Solaranlagen und die Wiederverwendung gebrauchter Kollektoren können nicht gefördert werden. Neu errichtete Solaranlagen zur Beheizung von Gebäuden werden mit 1500 Euro gefördert, zur Warmwasserbereitung in Gebäuden mit 750 Euro. gut saniert!


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Leben im Smart Home Vernetztes, intelligentes Wohnen unter Nutzung der entsprechend aktuellen, technischen Standards – heute gehört das Smart Home zum Wohnen wie ein gutes Energiekonzept.

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on der sensorgesteuerten Beschattung über die via App steuerbare Heizung bis hin zu einem voll digitalen Lichtmanagement, das sich per Knopfdruck an Ihre momentanen Bedürfnisse anpasst. Die Hersteller bringen immer neue Möglichkeiten auf den Markt, wie Sie Ihr Zuhause cleverer machen können. Der Komfort der Bewohner und die Reduktion von Energieverbrauch und Kosten sind Antriebsfeder für immer neue Entwicklungen und Fortschritte auf diesem Feld gut saniert!

– und die Grenzen sind hier wohl noch lange nicht erreicht. In erster Linie geht es beim Thema Smart Home in seiner alltäglichen Anwendung um Energiemanagment, sämtliche Entertainmentund Multimediaanwendungen (wie Smart TV, Multi-Audio-Systeme, etc.) sowie die Kommunikation an sich. Dabei sind die Kompatibilität der einzelnen Systeme und Geräte sowie deren einfache und flexible Bedienbarkeit besonders wichtig. Sämtliche Computer und Kommunikationssysteme werden dafür über zentrale Server und W-LAN miteinander vernetzt. Audio und Videodaten können ohne „Kabelsalat“ zentral gesteuert im ganzen Haus abgerufen werden. Ein paar Beispiele: • Die Eingangstüre mit automatischer Erkennung des Bewohners, bei dessen Betreten automatisch das Licht im Vorzimmer angeht. • Die Steuerung von Heizung und Klimaan-


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Tipp: Nachrüsten? Geht! Dank einfacher Funklösungen und kostenloser Apps von verschiedenen Anbietern lässt sich die moderne Lichtkonzeptionierung recht rasch in den Alltag integrieren.

lage, die über die Außentemperatur informiert werden und sofort reagieren, um das perfekte Raumklima herzustellen. • Jalousien und Markisen, die sich nach dem Sonnenstand richten und dementsprechend ein- oder ausfahren. • Küchengeräte, die mit Sicherheitsvorkehrungen versehen sind und sich ebenfalls zentral (fern)bedienen lassen. • Intelligente Alarmsysteme, die nicht nur im Notfall reagieren und Hilfe rufen, sondern mit ausgeklügelten Anwesenheitsszenarien dafür sorgen können, dass es potenzielle Einbrecher erst gar nicht versuchen. Cleverer Eingangsbereich Geht es nach einigen Herstellern, sind die Tage des Schlüsselbundes gezählt. Heute wird per Fingerabdruck oder gar Gesichtserkennung, auf jeden Fall aber keyless aufgesperrt. Die Haustüre erkennt quasi ihren Besitzer, und zwar dank biometrischer Daten, die in binäre Zahlencodes umgewandelt, gespeichert und jedes Mal verglichen werden. Die Möglichkeit, einen Schlüssel ins Schloss zu stecken, ist aber nach wie vor gegeben. Bauliche Grundvoraussetzung für die systemische Zutrittskon-

Voraussetzung sind entsprechend vernetzte LED-Produkte, die dann einzeln oder individuell gruppiert gesteuert werden können - auch von unterwegs.

trolle ist ein elektronisches Schloss und eine vorhandene Stromversorgung. Das Schloss wird dann mit dem jeweiligen Zutrittssystem verbunden. Die Türe öffnet sich – je nach Ausstattung des Zutrittssystems und den Wünschen der Bewohner – durch Fingerabdruck, Gesichtsscan oder über einen Befehl, den das bluetoothfähige Smartphone automatisch bei Annäherung an die Tür übersendet. Fingerprintsysteme ermöglichen die Speicherung von bis zu 100 Fingerabdrücken, biometrische Daten wie Gesichter lassen sich ebenfalls in größerer Zahl speichern. Besonders interessant: Die Zugangsmöglichkeiten können individuell programmiert und damit der Zugang zu bestimmten Bereichen im und ums Haus geregelt werden. Clevere Heizung Grundsätzlich ist es einerlei, für welchen Brennstoff, welches System und welche gut saniert!


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Wärmeabgabevariante Sie sich in Ihrem Haus entschieden haben, digital auf- bzw. umrüsten lässt sich beinahe jede Heizung. Die Bedienung der Anlage erfolgt dann im Regelfall über ein modernes Touchpanel im Wärmeerzeuger beziehungsweise dem jeweiligen Wohnraum, und mobil über das Smartphone oder den Laptop. Je nach Anbieter variieren die Möglichkeiten und Anwenderdetails, doch einige Punkte erfüllt wohl jedes intelligente Heizsytem:

• Clever steuern: Die Temperatur ist jederzeit regelbar, auch von unterwegs. Sie können via Smartphone oder Tablet direkt auf Ihre Heizung zugreifen, sie an- oder ausschalten und die Temperaturen ändern. • Optimales Raumklima: Zeitgemäße Systeme bieten eine Einzelraumregelung für die Heizkörper und die Flächenheizungen. Dank speicherbarer Zeitsteuerungen können Sie zudem verschiedene Temperatureinstellungen für jeden Tag in der Woche und verschiedene Tageszeiten fixieren. • Energie sparen: Durch die optimale, individuelle Heiungssteuerung lassen sich nachweislich Energie und damit Kosten einsparen. Durch die Anbindung an das Internet stehen Ihnen beispielsweise Wetterprognosen zur Verfügung, dank derer unter anderem die zukünftige Außentemperatur bei der Regulierung des Raumklimas berücksichtigt werden kann. Auch die natürliche Wärmequelle Sonne kann in manche Systeme integriert werden. So öffnen sich Rolllä-

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pps und Mit den richtigen A n Sie Lampen, Schnittstellen steuer d HaushaltsgeLED-Stripes, TV un art Watch. räte über Ihre Sm


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Cleveres Lichtmanagement Auch die smarte Beleuchtung gehört zum modernen Haus. Mittels Fernbedienung kann die Beleuchtung zweckgebunden und besonders energiesparend gesteuert werden. Früher war eine Lampe einfach an oder aus. Heute können Sie dank Technik und Digitalisierung die komplette Beleuchtung nicht nur von einem Punkt

aus steuern, sie kann auch der jeweiligen Tageszeit und Stimmung angepasst werden. Energie sparen wird beim modernen Lichtmanagement zum Kinderspiel. Mithilfe von Sensoren passt sich das Licht nämlich den Umständen an, schaltet sich bei Tageslichteinfall automatisch ab und erst bei einsetzender Dunkelheit wieder an. Zwischendurch dimmen sich die Leuchten selbst, um bei Sonneneinfall oder Schatten immer nur so viel Licht zu erzeugen, wie nötig ist. Zusammen mit LEDs und Bewegungsmeldern lässt sich der Stromverbrauch effektiv reduzieren, unnötige Energieverschwendung gehört der Vergangenheit an. Mittels Fernbedienung, Multifunktionsschalter, Touchpanel oder Laptop lässt sich das Licht fernsteuern oder folgt voreingestellten, gespeicherten Programmen. Mit der entsprechenden Programmierung und strategisch angebrachten Leuchten unterschiedlicher Lichtfarben und -temperaturen lassen sich alle erdenklichen Szenen abrufen – ob für die Party, das Familienessen oder romantische Stunden.

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den oder Jalousien automatisch, sobald die Sonne auf die Fensterflächen trifft, und die Heizung reguliert sich dank anschlagender Temperaturfühler im Raum automatisch runter. Nachts bzw. nach Sonnenuntergang werden die Außenbeschatter automatisch geschlossen und die Wärme kann so im Raum bleiben. Ein weiteres beliebtes Feature ist die Möglichkeit, über den PC Auswertungen des haushaltsbezogenen Energieverbrauchs und -ertrages zu machen. Die Ergebnisse der Berechnungen können wiederum zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit herangezogen werden.


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Regie im eigenen Leben führen Busch-free@home® steuert Licht, Heizung, Klima, Jalousien oder Türkommunikation und macht aus Wohnräumen Lebensräume.

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as innovative Smart-Home-System ermöglicht einen unkomplizierten Zugang zum vernetzten Wohnen und bietet in Kombination mit der Türkommunikation Busch-Welcome® ein Höchstmaß an Sicherheit. Das System ist vom Elektroinstallateur schnell eingerichtet und Veränderungen kann man ganz einfach selbst vornehmen. Die Bedienung von Busch-free@home® erfolgt intuitiv. Ohne großen Aufwand können effektvolle Lichtszenen eingestellt sowie individuelle Zeitprogramme zur Steuerung von Heizung und Jalousien eingegeben werden. Es gibt kaum eine Option des vernetzten Wohnens, die mit Busch-free@ home® nicht realisierbar wäre. Das ganze Haus lässt sich ganz einfach steuern – mit Schaltern und Displays. Oder mobil: mit Smartphone oder Tablet, vom Sofa aus oder von unterwegs. Auch Musik für jeden Raum lässt sich in das Smart-Home Gesamtkonzept ganz leicht

integrieren. Gekoppelt mit Busch-free@home®, lässt sich das Sonos-Home-Sound-System direkt über einen fest verbauten Schalter in der Wand, ein Panel oder die Busch-free@home®-App steuern. Und für alle Freunde von Amazon Alexa ist das Busch-free@home®-System zusätzlich per Sprachbefehl steuerbar. Neue Perspektiven für Renovierung Ergänzend zum drahtgebundenen System stehen auch Wireless-Komponenten zur Verfügung. Das macht Busch-free@ home® auch für ältere Häuser oder Wohnungen interessant. Denn das Aufstemmen der Mauern für Kabelkanäle und das anschließende Verputzen fällt weg, was jede Menge Geld und Zeit spart. Dadurch kann nun jeder die Vorzüge des praktischen Smart-Home-Systems genießen.

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AUSSENBEREICH

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neu gestalten Neu bearbeitete Innenwände, moderne Türen und frische Farbkleckse bei Möbeln und Textilien – den Innenräumen kann schon mit wenig Aufwand ein ganz neues Gesicht verpasst werden. Was steht bei Ihnen an?

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Innentüren renovieren Türen runden jedes Raumkonzept ab. Durch eine Sanierung erhalten Ihre vier Wände ein neues, modernes Gesicht. Da sollte vor den Innentüren nicht haltgemacht werden. Der Aufwand ist minimal, der Wohlfühleffekt überzeugend.

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evor wir Ihnen zeigen, welche Möglichkeiten der Innentürblattsanierung es gibt, widmen wir uns den Zargen, die ebenfalls oft ein Sanierungsfall sind. Die Tür­zarge verdeckt die Laibungen der Wandöffnung, ist mit dem Putz bündig oder steht darüber. U-förmige Umfassungszargen gut saniert!

umschließen die Wand, während Eckzargen nur an einer Seite der Maueröffnung montiert werden. Befestigt werden die Zargen meist mit Ankern in einem kleinen Abstand zur Mauer. Der so entstehende Hohlraum wird mit Montageschaum verfüllt. Darüber hinaus kann die Zarge auch ausgemauert oder ausbetoniert werden. Für Türeinbauten im Trockenbauverfahren kommen Trockenbauzargen, Klemmzargen oder Zargen zum Einsatz, die nachträglich eingeschäumt werden: • Holzzargen werden aus Holz oder Holzwerkstoffen hergestellt und in die fertige Wandöffnung eingebracht. Durch Ausschäumen werden sie mit der Wand verbunden. Holzzargen gehören zu den beliebtesten und


© photo studio/Shutterstock

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• Die klassische Zarge kommt zumeist in Altbauten vor. Sie ist aus Holz, umfasst die Wandöffnungen an drei Seiten, wird mit eingemauert und erhält später eine Falz- oder Zierverkleidung. • Besonders geeignet für Sanierungsarbeiten sind die Klemmzargen. Sie bestehen aus Stahl, Aluminium oder Holzwerkstoffen, werden nachträglich in fertige Wandöffnung eingebracht und mittels Klemmvorrichtungen fixiert. So werden Ihre alten Türen wieder wie neu Sind Ihre Innentüren noch funktionell, entsprechen optisch aber nicht mehr Ihren Vorstellungen, lassen auch sie sich einfach aufarbeiten. Vom oberflächlichen Kaschieren bis zum Kompletttausch von Tür oder Zarge gibt es viel, was Sie mit Ihren alten ngshilvielseitigsten Innentüren machen können. Motorische Türöffnu umaßZargen. Mit der Moderne Renovationssysteme fen gelten als Umba . eit ih Modellwahl könverkürzen die Arbeit enorm. re ef ier rr Ba r nahme zu nen Sie sich übriNicht nur eine schönere Optik, en et bi Viele Gemeinden gens Zeit lassen, sondern auch die verbessern an. diese Zarge wird te Wärmedämmung und ein hierfür Förderunge nämlich erst nach höherer Schallschutz sind Erkundigen Sie sich! Fertigstellung des positive Folgen einer InnentürBodens und Wandrenovierung: belags montiert. • Kompletterneuerung: Das • Mit eingemauert oder mit einbetoniert alte Türblatt wird ausgetauscht und der alte werden Stahlzargen. Sie werden zumeist Türstock bzw. die alte Zarge werden mit aus einem 1,5-mm-Feinblech feuerverzinkt einer neuen Zarge ummantelt. Das Türdesign oder in RAL-Farbe einbrennlackiert angelässt sich so optimal an die Wohnsituation boten. Die notwendigen Öffnungen sind anpassen, eventuelle Funktionsstörungen bereits werkseitig eingestanzt und mit der alten Tür sind natürlich gleich mit behoherausnehmbaren Abdeckungen versehen. ben. Außerdem haben Sie die freie Wahl, Die Türen sind ohne Mehrarbeit wahlweise was Optik und Material der neuen Türen rechts oder links angeschlagen verwendangeht. bar. Stahlzargen stehen für Robustheit, • Zargentausch: Muss die Zarge getauscht Stabilität und eine besonders lange Leoder überhaupt erst eine eingebaut werbensdauer. den, sollte sie innerhalb der Laibung nach

Tipp:

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Augen auf b eim Einkauf! Ersc

heinen Ihnen die Sanierung arbeiten zu a sufwendig, kö n n e n Sie auch direkt g enormte, einb a u f e rtige Türmodelle in verschiedenen Stilen kaufen. Bei S ondermaßen oder speziellen Obe rflächen sollt en Sie eine längere Liefe rzeit einkalku lieren. Ganz wichtig: Soll d ie Türe rechts oder links anschlagend se in? Bewertet wird immer von de m Raum aus, in den die Türe hineinsc hwingt. Sind d ie Bänder rechts, ist sie rechts anschla gend. allen Richtungen exakt senkrecht ausgerichtet und mit Keilen fixiert werden. Anschließend wird der Türrahmen mit langen Spezialschrauben und Rahmendübeln in der Laibung befestigt. Der Spalt zwischen Türrahmen und Laibung wird je nach Breite ausgeschäumt oder mit einer Dichtungsschnur verschlossen und von beiden Seiten mit Silikon-Dichtungsmasse ausgespritzt. • Folieren: Dabei werden die Oberflächen der bestehenden Tür und der Zarge neu überzogen. Eventuelle Funktionsmängel der Tür können dabei eher nicht behoben werden. • Restaurieren: Will man den Charme alter Türen erhalten, bleibt nur die Variante von Abbrennen, Abbeizen und/oder Schleifen und neuem Anstrich. Zuerst wird das Türblatt gut saniert!

ausgehoben, der Lack wird abgeschliffen, Oberflächenbeschädigungen werden repariert und Tür sowie Zarge schließlich neu oberflächenbehandelt. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich bei funktionell intakten Altbautüren. Komfort und Sicherheit (Schall- und Brandschutz) können dadurch aber nicht verbessert werden. • Kleine Veränderung, große Wirkung: Schon ein paar neue Beschläge verjüngen die Optik einer in die Jahre gekommenen Tür ganz ordentlich oder geben Ihren neuen Türen damit den letzten Schliff. Der Markt bietet hier die unterschiedlichsten Modelle und Ausführungen – da findet sich für jeden Geschmack das Passende.


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Oder lieber doch ganz neue Türen? Wenn sich eine Renovierung der vorhandenen Innentüren nicht mehr rentiert, wird ein Kompletttausch die logische Konsequenz sein. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die gängigsten Oberflächenvarianten und deren typische Eigenschaften. Material und Oberflächenbeschaffenheit sollten nicht nur in Abhängigkeit vom Preis, sondern auch vom Stil des Hauses gewählt werden: • Echtholzfurnier: Die Türen haben eine Außenhaut aus Holz, ein Naturprodukt, das entsprechend individuell ausgeprägt ist. Je nach Holzart und Furnierung gibt es verschiedene Maserungen, Farbnuancen und Strukturen. Durch Mehrschichtlackierungen wird die Echtholzoberfläche vor Verschmutzungen und Beschädigungen geschützt und die Reinigung erleichtert. • Weißlack ist ein UV-gehärteter Acryllack, der in mehreren Schichten auf das Türblatt aufgebracht wird und mit einem glatten Finish endet. Die Oberfläche ist besonders pflegeleicht und strapazierfähig. Matt glänzend wie Seide passen sich diese Türen aufgrund ihrer Schlichtheit, Eleganz und Zurückgenommenheit jedem Einrichtungsstil an, eine zeitlose, unkomplizierte Alternative. • CPL-Türen (Continiuous Pressure Laminate) werden in einem speziellen Verfahren mit Dekorpapieren verpresst und gehärtet. CPL, das Laminat für Türen, ist ein Schichtstoff auf Melaminharzbasis in Echtholzoptik. Die Türen sind besonders widerstandsfähig, kratzund stoßfest, lichtecht, hitzebeständig und wischfest. Dadurch lassen sie sich auch sehr einfach reinigen. Die Auswahl ist immens, von schlichten einfarbigen Modellen bis hin zu täuschend echter Holzoptik. • Dort, wo die Beanspruchungen besonders hoch sind, empfehlen sich die sogenannten HPL-Türen. High-Pressure-Laminate-Hoch-

druck-Schichtstoffplatten sind überaus strapazierfähig. Auch HPL-Türen sind heute in den verschiedensten Farben und Dekoren erhältlich. • Für Innentüren mit Dekoroberfläche wird ein bedrucktes Papier imprägniert, mit Lack oder Harz bearbeitet und auf die Türblatt­ oberfläche geklebt. Dekore sind besonders individuell in ihrer Gestaltung, quasi alles ist hier möglich. Die Türen sind unkompliziert in ihrer Reinigung, sie sind langlebig und dunkeln auch nicht nach. Eine erneute Lackierung oder anderweitige Oberflächenbearbeitung ist auch bei älteren Modellen nicht nötig. Barrierefreie Lösungen Ausreichende Lichte und Leichtgängigkeit sind Grundvoraussetzung für eine barrierefreie Tür. Während bei Neubauten heute auf diese baulichen Voraussetzungen geachtet wird, sind die Voraussetzungen bei alten Häusern meist andere. Hier muss entsprechend umgebaut werden. Doch Barrierefreiheit geht noch einen Schritt weiter. Elektronische Öffnungsmechanismen können relativ unkompliziert nachgerüstet werden. Ein Knopfdruck auf den Handsender, minimale Druckausübung auf das Türblatt oder ein Wandtaster neben dem Türrahmen reichen dann schon aus, um auch mit Handicap Türen einfach öffnen zu können. Die meisten angebotenen Systeme ermöglichen heute einen Wechsel zwischen den oben erwähnten Optionen. Individuell einstellbar sind zudem die Öffnungszeit und der Öffnungswinkel sowie die jeweilige Öffnungsdauer. Eine interessante mechanische Alternative zum elektrischen Türöffner könnte unter Umständen auch eine Schiebetür sein. Dadurch, dass sie leicht zur Seite gleitet und keinen Schwenkbereich besitzt, ist ihre Bedienung weitaus einfacher als die einer herkömmlichen Drehtür. gut saniert!


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Sobolak – damit der Umzug klappt Neues Konto, neuer Telefon- und Internetanbieter, landesspezifische Impfungen der Haustiere, Schulanmeldung der Kinder … Ein Umzug – tausend To do’s!

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erufliche Versetzung, familiäre Veränderungen oder ein neuer Lebensabschnitt im Land seiner Träume. Die Gründe für einen Tapetenwechsel sind vielfältig, die Dinge, die im Zuge dessen zu erledigen sind, nicht minder. Umso besser, wenn dies nicht selbst organisiert werden muss. Professionelle Umzugsunternehmen gibt es inzwischen so einige, da ist es umso wichtiger, seine Anforderungen genau zu kennen, um die passende Dienstleistung zu bekommen. Dass das eigene Hab und Gut sicher im neuen Zuhause ankommt, ist natürlich die Hauptaufgabe eines Umzugsexperten. Das beginnt bei der gut saniert!

sicheren, platzsparenden Verpackung und Zwischenlagerung und endet bei der Privatsphäre und dem Schutz persönlicher Daten. Individuelle Verpackungslösungen Möbel, wertvolle Gemälde, überdimensionale Kunstgegenstände, Kleidung, Geschirr, sensible Unterlagen – verpackt und transportiert auf der Straße, zu Wasser oder per Flugzeug. Unterschiedliches Transportgut erfordert unterschiedliche Lösungen. Das niederösterreichische Unternehmen Sobolak verzichtet bei internationalen Umzügen auf standardisierte Verpackungslösungen und bietet stattdessen Air Container und Kartons, die Stauverluste minimieren. Zudem arbeiten die Profis dort mit sogenanntem Panzerkarton, einem extrem robusten Material, das die sehr schweren Sperrholzkisten ersetzt. „Dieser Service bietet einen immensen Kostenvorteil für unsere Kunden. Durch unsere maßgeschneiderten Verpackungslösungen werden die Transport-


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kosten auf das jeweilige Minimum reduziert, da wir den Platz optimal ausnützen und so ‚leere‘ Kilometer verhindern“, erklärt dazu Sales Director Andreas Eibel. Privatsphäre wahren – Daten schützen Gerade wenn es um die Übersiedlung von Diplomaten oder Personen des öffentlichen Interesses geht, ist der Schutz der Privatsphäre ein besonders sensibles Thema. Aber auch im privaten Bereich hat der vertrauliche Umgang mit Dokumenten wie Melde- und Lohnzetteln oder Reisepässen und Visa oberste Priorität. „Bei uns werden sämtliche Dokumente geschreddert statt entsorgt. Elektronische Daten werden mit modernsten Technologien nach höchsten Sicherheitsstandards am eigenen, alarmgesicherten Server gespeichert“, bringt es Sobolak-Sales-Director Eibel auf den Punkt. Im Kollektiv durch ganz Europa Transporte innerhalb Europas werden mit einem eigenen LKw-Fuhrpark inklusive der Fahrer in Zusammenarbeit mit der one-group, einer paneuropäischen ­Umzugs- und Relocation-Organisation, durchgeführt. Um am Ball zu bleiben und seinen Kunden stets die besten Möglichkeiten bieten zu können, legt der

Umzugsprofi sehr großen Wert auf eine hohe Qualität seines internationalen Netzwerks. „Wir halten im Bezug auf unsere Partner stets die Augen offen und arbeiten ausschließlich mit den besten Akteuren des Marktes zusammen“, verdeutlicht Andreas E ­ ibel den hohen Qualitätsanspruch des heimischen Unternehmens. Innovation aus Tradition Sobolak International ist unbestrittener Marktführer für weltweite Übersiedlungstransporte und Relocation Services in Österreich. Und das soll auch so bleiben: „Im Zentrum unseres Handelns stehen unsere Kundinnen und Kunden. Unser umfangreiches Leistungsportfolio umfasst alle Aspekte von Mobilität im Zuge einer Übersiedlung unabhängig von der Distanz. Wir sorgen dafür, dass Sie sich frei von Belastungen rasch in Ihr neues Umfeld einlebenkönnen.“

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Innenwände verputzen Ein Innenputz hat mehrere Funktionen: Er speichert Feuchtigkeit, bietet eine glatte Grundlage für weitere Anstriche, Beläge oder Fliesen und trägt zum Schallschutz bei. Welche Putzarten es gibt und wie Sie korrekt verputzen, erfahren Sie hier.

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eute sind viele unterschiedliche Putzarten in Verwendung. Je nach Einsatzbereich und Erfordernis werden sie ein- oder mehrlagig als Grund- oder Oberputz aufugetragen. Für den Innenbereich seien vor allem die Produkte auf Kalk- oder Gipsbasis oder der immer beliebter werdende Lehmputz empfohlen, da sie keinerlei Giftstoffe oder bedenkliche Zusätze enthalten. Zu welchem Material Sie greifen und welcher Verarbeitungsweise für Ihre Zwecke die richtige ist? Die folgenden Ausfürungen sollen Ihnen eine Entscheidungserleichterung bringen. gut saniert!

Welches Material? Welche Putzart? Altbewährt und dem ökologischen Zeitgeist entsprechend wird verstärkt wieder Lehmputz auf gut und gleichmäßig saugendem Ziegelmauerwerk oder auf Lehmziegeln eingesetzt. Dabei muss man für eine ausreichende Belüftung und schnelle Trocknung sorgen, um Schimmelbildung durch Mikroorganismen aus der Umgebungsluft zu vermeiden. Überstrichen sollte Lehmputz am besten mit Lehmfarben werden, damit die feuchtigkeitsregulierende Wirkung erhalten bleibt. Am häufigsten verarbeitet werden mineralische Putze, die neben dem Hauptbestandteil Sand auch Bindemittel wie Kalk, Zement oder Gips und alle möglichen Kombinationen daraus enthalten. Sie dienen als Grundputz (Unterlage für den Oberputz) oder als Dekorputz zur Oberflächengestaltung, werden pulverförmig angeboten und mit Wasser zu einer Art Brei angerührt, der an der Wand meist hellgrau auftrocknet. Eingefärbte Putzmischungen werden als Edelputze bezeichnet. Sie werden verarbeitungsfertig in unterschiedlichen Körnungen


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angeboten, die – direkt aus dem Eimer – als Roll-, Reibeoder Strukturputz an die Wand gebracht werden können. Am besten bereits diese Masse einfärben, dann spart man sich das Übermalen. Die Gruppe der Kunstharzputze inkludiert alle Wandbeschichtungen mit putzartigem Aussehen. Sie werden ausschließlich als sogenannter Oberputz zur Oberflächengestaltung verwendet und bereits verarbeitungsfertig angeboten. Bekannt aus dieser Gruppe ist vor allem die Variante Stuccolustro, die aus mehreren Schichten aufgebaut wird. Die oberste Lage wird geglättet und anschließend gewachst. Werden beispielsweise Marmorstaub oder Alabastergips und Farbpigmente zugegeben, wirkt die fertige Oberfläche wie Marmor. Sehr dekorativ wirkt Buntsteinputz, dessen optische und haptische Effekte durch Beimengungen von Marmorsand, eingefärbten Quarzkörnern oder natürlichem Kies entstehen. Oberflächenputz mit feiner Faserstruktur aus Zellulose, mineralischen Pigmenten und diversen Füllstoffen wird Naturfaserputz genannt. Er wird in mehreren Lagen dünn aufgezogen oder gestrichen und braucht etwa vier Wochen, bis er völlig durchgetrocknet ist. Baumwolle, Seide, Viskose und eine Cellulose-LeimVerbindung sind die Hauptkomponenten

für den Textilputz, der die Wand in eine weiche Hülle bettet und in feiner und grober Struktur angeboten wird. Die Flocken werden mit Wasser vermischt, und sind nach einer Quellzeit von wenigen Minuten verarbeitungsbereit. Aus dem trockenen Ausgangsmaterial wird eine pastöse Masse, die mit einer Glättkelle oder einer Spritzpistole aufgebracht wird und im Endergbnis als Schalldämmung und Wärmedämmung funigert. Die Oberfläche greift sich handwarm an. Die Masse kann zusätzlich eingefärbt und/oder mit Dekormaterialien, wie Flitter veredelt werden. Diese Art der Wandbeschichtung ist auch als Flüssigtapete bekannt. Oberputz kann in Form von Streichputz auch mit einer Rolle oder Malerbürste aufgetragen, ja sogar mit dem Malersprühgerät aufgebracht werden, was eine optisch sehr feine Flächenstruktur erzeugt. Streichputz kann eingefärbt oder später mit Malerfarbe überstrichen werden. Und so funktioniert‘s Wenn Sie handwerklich geschickt sind und bereits Erfahrungen mit Kelle und Spachtel gesammelt haben, sollte die Anbringung des neuen Innenputzes für Sie kein Problem darstellen. Wir haben die Schritt-für-SchrittAnleitung:

gut saniert!


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1. Schritt: Ist das Mauerwerk fest, trocken und tragfähig? Haben Sie alle losen Teile entfernt? Dann kann es losgehen. Achten Sie darauf, dass die Raumtemperatur mindestens fünf Grad Celsius beträgt, andernfalls funktioniert die Verarbeitung des Innenputzes nicht. Legen Sie zuerst Abdeckfolien am Boden aus und bringen Sie Malerkrepp über Steckdosen, Lichtschaltern etc. an. Sie können damit auch die Übergänge zur Decke oder anderen Wänden, die nicht verputzt werden sollen, abgrenzen. Je nach Putzart und Untergrund wird zuerst die passende Grundierung aufgetragen. Sie sorgt dafür, dass der frische Putz an der Wand hält, keine Risse zieht oder gar abbröckelt. Bei Untergründen wie Beton, Kalksandstein oder Ziegelmauerwerk sollten Sie eine Grundierung wählen, die die Wand „versiegelt“, sprich dafür sorgt, dass vom Untergrund weniger Wasser aufgenommen wird. Dadurch trocknet der Putz nicht zu schnell ab. Ganz glatte Betonoberflächen brauchen einen sogenannten Haftvermittler, der ein „Runterrutschen“ vom Putz verhindert. Bei Gipskarton oder bereits verputzten Wänden schließlich benötigen Sie Haftgrundierungen, die diese stark saugenden Materialien „bremsen“, da sich der aufgebrachte Putz ansonsten innerhalb kürzester Zeit wieder löst. Sie können sich die Arbeit übrigens auch mit dem Einsatz von Schnellputzleisten erleichtern. Diese werden in einem Abstand von etwa 80 Zentimetern an der Wand angebracht und mit der Wasserwaage ausgerichtet. 2. Schritt: Mischen Sie nun das Putzpulver nach Gebrauchsanweisung in einem Eimer an und rühren Sie es gut um. Am einfachsten geht das mit dem entsprechenden Aufsatz auf Ihrer Bohrmaschine. Die Masse muss unbedingt klumpenfrei sein! gut saniert!

das Sie nun Mischen er in einem Putzpulv nd rühren nu Eimer a ihn gut um. Sie

Tragen Sie im den Putz b dritten Schritt ner Kelle a atzenweise mit eiuf die Glätt kelle auf Sobald der Putz abzubinden beginnt, führen Sie das Reibebrett mit sanftem Druck über die Wand.


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Was Sie bra uchen:

3. Schritt: Tragen Sie nun den Putz batzenweise mit einer Kelle auf die Glättkelle auf, halten Sie diese schräg an die Wand und tragen Sie den Putz vorsichtig von unten nach oben auf die Wand auf. Glätten müssen Sie erst später. Die Bereiche zwischen den Putzleisten werden mit der Kartätsche abgezogen. 4. Schritt: Nun geht’s ans Strukturieren: Sobald der Putz abzubinden beginnt, beginnt die Arbeit mit dem Kartätscher. Führen Sie dafür das Reibebrett mit sanftem Druck über die Wand. Dadurch wird die Putzkörnung gerollt und hinterlässt die typischen Vertiefungen im Putz. Je nachdem, welche Struktur Sie möchten, können Sie das Brett kreisen, vertikal, horizontal oder diagonal bewegen. 5. Schritt Ist die Wand fertig bearbeitet, alle Kreppbänder entfernen, noch bevor der Putz ausgehärtet ist. Das ist besonders wichtig, weil der noch weiche Putz sich leicht ablöst und das Klebeband so exakt die gewünschte Linie hinterlässt. Spachteln für Struktur Eine absolut glatte Oberfläche, und das mit weitaus geringerem Zeitaufwand, können Sie mit dem Einsatz von Spachtelmasse erzielen, die völlig ohne Körnung angeboten wird. Dazu wird eine Grundspachtelmasse ein- bis zweimal aufgetragen und dann mit einem 400er-Schleifpapier geschliffen. Anschließend wird Farbspachtelmasse aufgetragen und mit einer sogenannten Traufel bis zum gewünschten Glanzgrad verdichtet. Den Abschlss der Arbeiten bildet der sogenannte Einwachsvorgang, der auch zum Schutz der empfindlichen Oberfläche beiträgt. Mit Spachteltechnik lassen sich unterschiedliche Oberflächenstrukturen erzeugen. Fast alle Putzarten sind dafür geeignet. Ob mit einer

passende Gru ndierung Putzmischun g eventuell Re paraturspac htel rostfreie Ed elstahlkelle Edelstahlglätt er Kartätsche (Reibebrett zum Abzieh en) Bohrmaschin e mit Rührau fsatz Mörtelwann e oder Eime r Evtl . Putzle isten Abdeckfolie n Malerkrepp Arbeitskleid ung

kleineren oder größeren, einer glatten oder einer Zahnspachtel – immer entstehen andere Effekte. Zu bedenken ist lediglich: Je gröber die Struktur ist, desto schwieriger wird es, sie sauber zu halten. Putzschäden ganz einfach reparieren Wenn Sie nicht gänzlich neu verputzen müssen, sondern lediglich schadhafte Putzstellen an der Wand wieder in Ordnung bringen möchten, dann gehen Sie am besten so vor, wie im Folgenden beschrieben: Als Erstes müssen Sie die betroffene Stelle großzügig ausmeißeln und sämtliche losen Putz- oder Mauerteile restlos entfernen. Dann wird das Armierungsgewebe, welches Sie in jedem Baumarkt oder beim Fachhändler erhalten, auf die nötige Größe zugeschnitten. Kehren Sie nun die betroffene Stelle gründlich ab und feuchten Sie den Bereich an. Tragen Sie dann eine Schicht der vorbereiteten Innenputzmasse grob auf und legen Sie das Gewebe in den feuchten Putz. Am Schluss wird noch einmal wie beschrieben drüberverputzt und das Ganze abtrocknen gelassen. gut saniert!


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Neue Farbe an die Wand Jetzt wird gemalert! Bevor es mit der Arbeit losgeht, gibt es aber noch einiges zu tun. Welche Farbe möchten Sie verwenden? Wie viel Material und welches Werkzeug brauchen Sie? Wie gehen Sie am besten vor? Hier die Antworten.

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m Falle einer Sanierung muss nicht selten erst alte Farbe abgetragen werden, denn der Untergrund muss tragfähig, sauber und eben sein. Nicht tragfähig sind z. B. Wände mit Putzrissen, nicht grundierter Gasbeton oder kreidende oder abplatzende Anstriche. Nicht mehr tragfähige Kalk- und Zementfarben werden abgewaschen oder abgeschert, während Lacke erwärmt oder angeschmolzen gut saniert!

(abgebrannt) werden. Trocken abschleifen oder abbürsten sollten Sie nur auf kleinen Flächen! Die Anstrichfarben im Überblick Sobald Sie sich für eine Farbe oder ein Farbkonzept entschieden haben, geht es an die Materialwahl. Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie qualitätsbewusst entscheiden. Produkte, die mit anerkannten Prüfsiegelns wie dem Österreichischen Umweltzeichen oder dem Blauen Engel gekennzeichnet sind, halten Ihr Zuhause frei von gesundheitsschädlichen Ausdünstungen. Leimfarben haben ihren Namen vom verwendeten Bindemittel, das aus pflanzlichem Stärke- oder Zelluloseleim besteht. Sie sind in Pulverform, als pastöser Nassleim oder bereits streichfertig erhältlich, optimal für


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© KayaMe/Shutterstock

Wie viel Farb braucht‘s dene n eigentlich?

4 m x 3m = 12 m² = 1680 ml 12 m² x 140 ml/m² 1680 ml = 1,68 Liter = pauschal 1,68 Liter + 10 % + rd. 2 Liter Farbe

den Wohnbereich geeignet und enthalten ausschließlich ungiftige, organische Stoffe. Kalkfarben bestehen aus verdünnter Kalklauge und werden als Pulver oder pastös eingesumpft angeboten. Sie ergeben sehr schöne, leicht raue Oberflächen im Innen- und Außenbereich, sind dauerhaft und unempfindlich gegen Feuchtigkeit und wirken desinfizierend und pilzhemmend. Zementfarben bestehen aus Weißzement und Kalk und ergeben wie Kalkfarben wetterbeständige, wasserdampfdurchlässige Anstriche. Sie können auch auf ständig feuchten Untergründen eingesetzt werden, sind aber spröde und neigen zur Rissbildung. Dispersionen sind sowohl farblos als auch in allen Farbtönen erhältlich und auf praktisch allen Untergründen anzuwenden. Der Bindemittelanteil legt fest, ob die Farbe für den Außen- oder den Innenbereich geeignet ist (über 20 % vol. für den Außenbereich).

Silikatfarben sind weder wasserlöslich noch wasserverdünnbar, da sie Wasserglas enthalten, das gleichzeitig als Verdünnung und Bindemittel wirkt. Die Komponenten werden erst kurz vor der Verarbeitung angemischt. Sämtliche Wandfarben von namhaften Herstellern aus dem europäischen Raum enthalten keine giftigen Lösungsmittel und sind daher als unbedenklich einzustufen. Nicht ganz so sicher kann man bei den Lacken sein. Nicht alles passt zusammen! Die Verwendung lösemittelhaltiger Anstriche auf einem nicht lösemittelhaltigen Untergrund führt dazu, dass der zuvor noch tragfähige Untergrund nicht mehr tragfähig ist und die gut saniert!


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rechnen. Messen Sie zuerst die betreffende Fläche aus. Dafür nehmen Sie die Länge bzw. Höhe mal der Breite und multiplizeren das dann mit dem Verbrauch pro Quadratmeter, der auf dem Farbeimer vermerkt ist. Rechnen Sie dann noch etwa 10 % für die Fenster- und Türlaibungen hinzu. Pauschal sollten noch rund 20 % Mehrverbrauch addiert werden, immerhin kann es passieren, dass mal ein Eimer umkippt oder man zweimal über eine Stelle muss.

Wie viel Farbe braucht’s? Auch wenn Sie kein Malermeister und kein Rechengenie sind, der Materialbedarf für Ihr Ausmalprojekt lässt sich ganz einfach be-

Streichen wie der Profi Die Malerrolle ist mehr oder weniger out. Heute wird vielmehr gewischt, getupft, akzentuiert oder gewickelt. Dabei werden in verschiedener Weise auf eine Grundfarbe Farbschattierungen aufgetragen. Je nach Geschick kann man somit die schönsten Effekte erzielen. Bei der Wischtechnik wird auf farbigem Putz, vorgestrichenem Untergrund oder noch gut erhaltenem Altanstrich eine neue Farbschicht unregelmäßig aufgetragen. Je nach Strukturwunsch verteilt man die Pigmente mit Pinsel, Schwamm, Stofflappen, Bürste, Spachtel oder Flächenstreicher. Dabei kommen bevorzugt Wandlasuren zum Einsatz, die sich in ihrer Pigmentsättigung variieren lassen. Als praktisches Hilfsmittel hat sich der Effekthandschuh bewährt, der das Verstreichen in unterschiedliche Richtungen sowie punktuelles Auftragen erleichtert. Bei der Wickeltechnik wird ein mit Farbe getränktes Tuch zusammengewickelt und anschließend über die Wand gerollt. Eine zugegeben aufwendige Prozedur, aber mit wunderschönem Ergebnis. Etwas schneller geht es mit der Tupftechnik, bei der man einen großporigen Natur-

© Jeanne Provost/Shutte rstock

Farbe abplatzt. Genauso verhält es sich mit Dispersionsanstrich, der daher niemals über einen Leimfarbenanstrich aufgetragen werden darf! Die untere Schicht wird sonst angelöst und platzt spätestens beim Zweitanstrich auf. Im umgekehrten Fall – Leimfarbe auf Dispersion – treten keine Probleme auf. Am besten ist es jedoch, bei dem Anstrich zu bleiben, der schon aufgetragen wurde, es sei denn, dieser ist nicht mehr tragfähig. In diesem Fall muss der Anstrich ohnedies entfernt werden.

en. Tupfen statt Streich einzelMuss die Farbe an sgenen Wandstellen au pfen bessert werden, tu statt Sie die Farbe auf, an llt die zu streichen. So fä f. Bearbeitung nicht au

gut saniert!


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Tipp: schwamm verwendet. Es entsteht ein wolkig-leicht anmutendes Farbmuster. Wer hingegen dunkle Farben mit Lichteffekten aufhellen möchte, sollte es einmal mit Metallakzenten versuchen. Mit Wasser verdünnbare Effektfarben gibt es beispielsweise in Silber-, Kupferoder Goldtönen, die sich hervorragend mit einem Naturschwamm auftupfen lassen. Das nötige Malerwerkzeug Folgende Dinge brauchen Sie, um Ihren Weg zu mehr Farbe an den Wänden professionell zu bestreiten: Pinsel: Die qualitativ besten, am längsten haltbaren und für alle Anstriche gut geeigneten Pinsel sind solche mit Chinaborsten. Kunststoffborsten sind qualitativ gut, jedoch nur für lösungsmittelfreie Anstriche einsetzbar. Da sich die Borsten beim Gebrauch abrunden, wird der Pinsel bei oftmaligem Gebrauch von Mal zu Mal besser. Roller: Möchten Sie große Flächen schnell beschichten, benutzen Sie Farbroller. Besorgen Sie sich einen Griff und die dazu passenden Rollen. Verwendet werden Farbroller in der Regel für wasserlösliche oder wasserverdünnbare Anstriche, da lösungsmittelhältige Rollen kaum zu reinigen sind. Je nach Zweck werden Roller auch durch ihre Bezüge unterschieden. Schaumstoffbezüge ergeben auf glatten Flächen eine leichte Struktur. Sie sind jedoch nicht sehr lange haltbar, da der Bezug schnell spröde wird. Wünschen Sie eine besondere Struktur, verwenden Sie am besten einen Strukturroller. Mit einiger Übung erzielen Sie auch damit nach kurzer Zeit gute Ergebnisse. Mohairbezugrollen haben als Trägerschicht einen sehr feinen, kurzhaarigen Flaum. Man setzt sie für die Erzielung gleichmäßiger Endanstriche ein.

Vergessen Sie nicht, ausre ichend Abdeckmaterial, etwa Pla stikplanen, die man schnell und einfa ch mit Klebestreifen befestigen kann, für den Boden und andere M öbel zu besorgen! Und schützen Sie auch sich selbst vor allzu vielen Farbspritzern - ein altes T-Sh irt, eine Arbeiterhose, eventuell Ha ndschuhe und gute Schuhe gehöre n für den Profiheimwerker dazu!

Für Untergründe mit tiefem Relief (z. B. Putze) werden Lammfellroller, auch bekannt als Flauschroller, verwendet. Der Flausch ist verschieden stark und nimmt dementsprechend mehr oder weniger von dem Anstrichmittel auf. Für alle Arten der Roller benötigen Sie auch ein Abstreifgitter. Abstreifgitter sind entweder aus Kunststoff oder Metall gefertigt. Gitter aus Metall sind haltbarer und leichter zu reinigen, da sie aus verzinktem Draht gefertigt sind. Wenn Sie mit einem Lackroller arbeiten, ist eine Farbwanne sehr hilfreich. Wenn Sie öfters Malerarbeiten durchführen, verwenden Sie am besten eine Spritzpistole. Sie müssen die Wände beim Sprühen allerdings wesentlich genauer mit einer Malerfolie abdecken, da sich sonst der Sprühnebel überall anlegt. Wenn Sie zwei oder mehr verschiedene Farben voneinander abgrenzen wollen, sind Farbabgrenzer nützliche Geräte. Sie können auch zur einfacheren Variante greifen und die Flächen mit Kreppbändern voneinander abgrenzen. gut saniert!


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Alte Tapeten entfernen Eine neue Farbe oder ein moderner Belag für die Innenwände verleihen dem Raum gleich ein ganz neues Gesicht. Oftmals muss dafür aber erst mal die alte Tapete entfernt werden. Hier erfahren Sie, wie das geht.

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lte Tapeten zu entfernen kann zur wahren Sisyphusarbeit werden, vor allem dann, wenn derjenige, der die Tapeten einst an die Wand brachte, nicht ordentlich grundiert hat, oder wenn Sie sich durch mehrer Lagen Wandbelag aus den unterschiedlichsten Epochen arbeiten müssen, bevor Sie bis zur eigentlichen Wand vorgedrungen sind. Helfen können Sie sich mit speziellem Baumarktgerät und/oder mit ein paar Hausmittelchen. Grundsätzlich gilt immer: Feuchtigkeit löst den Kleister! Damit die Tapeten ohne großen Aufwand und sauber von der Wand kommen, sollten Sie sich an diese Anleitung halten. gut saniert!

Schritt 1: Erster Ablösetest Bevor Sie beim Baumarkt in rauen Mengen Werkzeug und Tapetenlöser einkaufen, testen Sie einmal kurz die Löslichkeit der Tapete im trockenen Zustand. Dafür ziehen Sie mit einem Spachtel an einer Ecke der Tapete und versuchen Sie, den Spachtel ganz vorsichtig unter die Bahn zu schieben. Gelingt das gut, können Sie nun mit den Händen so viel Tapete auf einmal abreißen, wie möglich. Am besten immer wieder nachfassen. Doch freuen Sie sich nicht zu früh: Ein paar Meter weiter kann die Bahn wie verhext an der Wand kleben. Schritt 2: Das ideale Rüstzeug Bevor Sie loslegen, vergewissern Sie sich, dass Sie alle nötigen Werkzeuge griffbereit haben. Schritt 3: Boden schützen Beim Entfernen von Tapeten ist es besonders wichtig, den Boden zu schützen, besonders den Grund unter den Abrissflächen abzudecken. Am besten


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Mit der Spachtel die Ecken lösen & runter damit! mit Plastikplanen. Sonst müssen Sie die erneut getrockneten Reste mühsam vom Boden lösen. Schritt 4: Perforieren In vielen Fällen reicht einfaches Einweichen der Tapete (siehe Schritt 5). Sollte die Tapete aber sehr hartnäckig mit der Wand „verwachsen“ sein, können Sie den unliebsamen Bahnen auch mit einer Nagelwalze zu Leibe rücken. Kräftig über die Wand gerollt, raut die Walze das Papier auf, damit die Feuchtigkeit gut bis zum Kleister vordringen kann. Möchten Sie sich keine Walze kaufen, gibt es sie in vielen Baumärkten auch zum Leihen. Behelfsmäßig kann auch ein Cuttermesser gute Dienste leisten. Einfach kleine Schnitte in die Wand setzen. Für eine große Wohnung oder gar ein ganzes Haus ist dieser Weg aber nicht unbedingt zu empfehlen. Vorsicht bitte bei sehr empfindlichen Wänden wie Rigips! Bei ihnen muss auf Perforieren und Einschneiden grundsätzlich verzichtet werden. Schritt 5: Einweichen Wasser löst den Kleister. An allen Stellen, an denen sich die Tapete nicht freiwillig ergibt, sollten Sie deshalb mit großzügigem Einweichen nachhelfen. Dafür vermengen Sie lauwarmes Wasser mit ein paar Spritzern Spülmittel und tragen dieses per Pinsel, Schwamm oder Sprühflasche auf die gegebenenfalls schon vorher perforierten Flächen auf. Wichtig ist dabei, dass Sie nur so viel Fläche einweichen, wie Sie in absehbarer Zeit auch bearbeiten können. Sonst trocknet die Tapete wieder an. Achtung auch hier bei Rigips: Das Material ist feuchtigkeitsempfindlich, seien Sie mit Wasser also sparsam. Dampfrei-

nigungsgeräte, die ebenfalls im Baumarkt zu leihen sind, können durchaus eine Hilfe sein. Der Praxistest zeigt aber, dass besonders bei hohen Wänden die Handhabe umständlich ist. Schritt 6: Tapeten abziehen Wie im ersten Schritt schon beschrieben: Mit der Spachtel eine Ecke lösen, unter die Bahn schieben und dann so viel wie möglich auf einmal runterreißen. Bei großen Stücken kommt dabei echte Freude auf. Sollten noch einige Fetzen Tapete hängen bleiben (was immer wieder vorkommt), wiederholen Sie bitte das Einweichen und gegebenenfalls sogar eine zweite Runde mit der Nagelwalze. Schritt 7: Putzschäden ausbessern Zum Schluss müssen noch eventuelle Schäden am Untergrund ausgebessert werden, unebene Flächen mittels Spachtelungen egalisiert und zum Finalisieren die Oberflächen geschliffen werden. Nach einem weiteren Voranstrich aus Tiefen- bzw. Isoliergrund steht den neuen Tapeten, einem anderen Wandbelag oder einem individuellen Farbanstrich nichts mehr im Wege.

Putzschäden ausbessern: Schäden mit Spachtelmasse ausbessern.

gut saniert!


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Neue Tapeten anbringen Totgesagte leben länger. Im Fall der Tapete trifft dieser Spruch wohl eindeutig zu. Seit einiger Zeit schon erlebt die Tapete einen Höhenflug im modernen Interieur. Wir zeigen Ihnen, wie die Rollen an die Wand kommen.

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evor Sie sich ans Einkaufen machen, sollten Sie Folgendes bedenken. Für Küche, Bad und Kinderzimmer benötigt man robuste, wenn möglich abwaschbare Tapeten. Nehmen Sie unter Umständen Farbmuster mit ins Fachgeschäft, um eventuelle „schmerzhafte“ Farbabweichungen zu vermeiden. Was die Menge der benötigten Tapetenrollen anbelangt, halten Sie sich an folgende Faustregel: Umfang mal Raumhöhe, dividiert durch Rollenbreite mal Rollenlänge. Fenster- und gut saniert!

Türflächen sind hier als Wandfläche mitzurechnen. Eine Rolle zu viel schadet übrigens nie. Als sogenannte eiserne Reserve, falls Ihnen beim Tapezieren eine oder mehrere Bahnen missglücken und auch, um später eventuelle Beschädigungen leicht beheben zu können. Für groß gemusterte Tapeten ist der Verschnittzuschlag übrigens höher anzusetzen. Welche Tapete soll es sein? Tapeten unterscheiden sich natürlich nicht nur anhand ihrer Farben, Muster und Designs: • Raufaser: Der Klassiker besteht aus IngrainPapier. Ein grobes Unterpapier, auf welches unterschiedlich große Holzspäne aufgebracht werden. Sie verleihen der Tapete ihre typische Struktur von grob bis fein. Die Oberschicht besteht aus glattem Papier. Oft wird die Raufasertapete direkt nach der Produktion maschinell eingefärbt und dadurch besonders


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strapazierfähig und abwaschbar. Der Vorteil dieser Tapete ist, dass sie öfter überstrichen werden kann und die Wände nicht jedes Mal neu tapeziert werden müssen. • Im Leimdruckverfahren hergestellte Tapeten variieren stark in Preis und Herstellung. Die billigste Variante ist die sogenannte Naturell-Tapete. Hier wird nur zu etwa 75 % gefärbt. Decker- oder Fondtapeten werden vollständig bedruckt. Leimdruck schützt die Tapete vor dem Vergilben. • Die Strukturtapete besticht durch Prägungen auf der Oberfläche. Ursprünglich wurde diese Tapetenart aus Leder hergestellt, heute verwendet man schweres, kaschiertes und feuchtes Papier. Die Oberschicht wird mit verschiedenen Farben und Mustern bedruckt. Die Tapete ist sehr schwer und muss mit starkem Kleister „montiert“ werden. • Textiltapeten werden hergestellt, indem ein Gewebe oder einzelne Fäden am eventuell farbigen Unterpapier angebracht werden. Wichtig bei dieser Tapetengattung ist, dass der Kleister im Gegensatz zu anderen Varianten gut 15 bis 25 Minuten einwirken muss, was einen größeren Zeitaufwand beim Tapezieren zur Folge hat. • Grundmaterial der Vliestapete sind Textilund Zellulosefasern sowie Farbpigmente, Druckfarben und teilweise Schäume. Die Anbringung ist einfach, da man die Wand einkleistert und nicht den Tapetenrücken, was Luftblasen und Faltenbildung reduziert. Die Tapete wird auch erst an der Wand zugeschnitten. Es muss ein stärkerer Kleister verwendet werden, da das Material ein höheres Gewicht hat. Für Renovierungen kann die Tapete sehr leicht wieder abgezogen werden. • Velourstapeten sind weich, beinahe samtig. Beim Tapezieren muss vorsichtig vorgegangen werden, damit die weiche Oberfläche nicht zerdrückt wird.

Was Sie brauchen: Tapeziertisch Leiter Quast Eimer Tapezierbürste Moosgummirolle nen) (Fixieren der Tapetenbah Nahtroller ock Meterband bzw. Zollst Tapetenschere Cuttermesser Bleistift Lot Tapeziermesser

Tipp: Streichen Sie nach der "Reinigung" immer die Wände mit Kleister ein. Der Untergrund saugt so mit den Kleister von der Tape te nicht ein, da der Un tergrund schon gesättigt ist.

Untergrund vorbereiten Bei neu verputzten Wänden ist es wichtig, dass der Putz hell und trocken ist, er sollte vorgekleistert, glatte Flächen, wie etwa Beton, grundiert werden. Rauputzwände sollten Sie mit einer Untertapete oder einer Streichmakulatur gut saniert!


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vorbereiten. Alte Leimfarbenanstriche müssen abgekratzt oder abgewaschen werden, Dispersionsanstriche behandeln Sie am besten mit Seifenlösung vor. Eine Makulatur oder ein WechTapetenselgrund sind für beide Anstriche erforderlich. Bei den meisten r Kleister de arten wird Oft weisen die Wände auch Löcher oder Risse Bahnen, direkt auf die Wand auf. Diese unbedingt mit Füllspachtel ausfüllen, nicht auf die glätten und die betroffenen Stellen nachschleiaufgebracht. fen. Entfernen Sie auch alle Nägel und Schrauben aus der Wand. Sollten abgebrochene Nägel in der Wand bleiben, schleifen Sie sie gründlich ab. Schalten Sie auch den Strom ab, und entfernen Sie die Blenden von Steckdosen und Lichtschaltern und gegebenenfalls Wand­leuchten. Die Wahl des Kleisters richtet sich nach der Art der Tapete. Besonders dünne und leichte Tapeten werden mit dünnem Kleister geklebt, während man für schwerere Ausführungen dick angerührten Klebstoff benötigt. Besonders wichtig ist es, das Kleisterpulver klumpenfrei in kaltes Wasser einzuschlagen. Nach etwa einer halben Stunde ist der Kleister gebrauchsfertig. Wie Sie auch im Fachhandel erfahren können, sind bei bestimmten Tapetensorten, zum Beispiel Raufaser, Prägetapeten, Vinyl- oder Gewebetapeten, Spezialkleister zu verwenden. Und so funktioniert‘s: Schritt 1: Legen Sie die zugeschnittenen Bahnen auf den Tapeziertisch. Schritt 2: Tragen Sie den Kleister bis zum Rand der Bahnen hin mit einem Quast satt auf. Achtung: Bei Metall- und Vliestapeten wird der Kleister direkt auf die Wand aufgetragen! Schritt 3: Einweichen lassen! Dafür falten Sie die Bahnen von links und rechts in die Mitte. Schlagen Sie auch eine etwa zwei Zentimeter breite Greifkante auf einer Seite ein. Informieren Sie sich genau über die veranschlagte Einweichzeit bei den verschiedenen Tapeten. Normalerweise dauert das 10 bis 15 Minuten. gut saniert!

Einweichen lasse n! Damit der Kleister gut einw irkt, er Zeit. Normalerw braucht eis das 10 bis 15 Minu e dauert ten.


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Übrigens: Legen Sie beim Falten immer Kante auf Kante, kleistern Sie nie mehr Tapeten ein, als Sie in einer Viertelstunde auch ankleben können, und achten Sie auf gleich lange Weichzeiten. Schritt 4: Bevor die erste Bahn angeklebt wird, sollten Sie eine trockene Bahn an die Wand anlegen und mit einem Bleistift die Außenkante nachziehen. Dann kann die erste Tapete genau dieser Linie entlang angeklebt werden. Wichtig ist auch, immer „mit dem Licht“ – also vom Fenster weg – zu arbeiten. So werfen eventuelle Bahnenüberlappungen später keine Schatten. Schritt 5: Um Blasenbildung zu vermeiden, drücken Sie die Bahn von oben nach unten und von der Mitte auswärts an. Arbeiten Sie mit der Tapezierbürste nach. Bei Gewebetapeten nehmen Sie eine Andruckwalze aus Moosgummi. Schritt 6: Ab nun werden die Bahnen auf Stoß, also so, dass sich die Kanten gerade berühren, geklebt. Kleisterflecken können sofort mit einem feuchten Schwamm entfernt werden. An den Leisten überstehende Tapetenteile markieren Sie zuerst mit dem Rücken einer Schere und schneiden sie dann ab. So wird das was ... Die schönste Tapete nützt nichts, wenn sie sich nach einigen Minuten wieder löst oder die Bahnen schief und voller Blasen an der Wand kleben. Hier ein paar Tipps, wie Ihre Tapetenwand schön wird: • Zum Eckentapezieren den Abstand der letzten geklebten Bahn bis zur Ecke plus einen Zentimeter nehmen. Nachdem die Bahn in der richtigen Breite zugeschnitten wurde, wird die Tapete nach links ausgerichtet verklebt. Wichtig ist eine faltenfreie Einpassung in der Ecke. Den Reststreifen entlang einer vorgezeichneten, lotrechten Anschlaglinie ausrichten. Passen Sie auf, dass der Rest-

Schritt 4: Wir empfehlen einen Trockendurchgang, bevor es losgeht. Sprich: trockene Bahn anlegen, Markierung zeichnen, tapezieren. streifen gerade klebt, alle weiteren werden an ihm ausgerichtet. • Falls sich die Tapete nach dem Trocknen an den Nahtstellen wieder abzulösen beginnt, fehlt mit ziemlicher Sicherheit Kleister. Kleben Sie an den besagten Stellen vorsichtig nach und fixieren Sie die betroffenen Stellen mit einem extra dafür vorhandenen Nahtroller. • Tapezieren Sie Ihre Decken, holen Sie sich Hilfe. Während eine Person die Tapete andrückt, hält die andere den Rest der Bahn mit einem Besen hoch. So kann nichts verrutschen oder hinunterfallen. • Oft werden beim Tapezieren die Bereiche hinter Heizkörpern ausgespart, da man doch so schwer „rankommt“. Hängen Sie Tischdeckengewichte an den unteren Rand der Tapete, und sie gleitet spielend leicht hinter den Heizkörper. Drücken Sie die Bahn dann mit einer Bürste fest. • Rohre, die zu den Heizkörpern führen, sehen besonders bei frisch tapezierten Wänden oft sehr unansehnlich aus. Ein Extrastreifen Tapete und schon sind die Rohre unsichtbar. • Erfahrung und Routine beim Tapezieren erleichtern die Arbeit. Holen Sie sich also Unterstützung! gut saniert!


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Die Küche umgestalten Die strikte Trennung von Küche, Essbereich und Wohnzimmer ist passé. Offenes Wohnen lautet die Devise. Räume fließen optisch wie funktional ineinander über.

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er allgemeine Trend zum offenen Wohnen schließt die Küche ein und so findet sich in neu gebauten Häusern kaum mehr ein in sich geschlossener Küchenraum. Die Architektur hat dieser Entwicklung Rechnung getragen und so ist die durchschnittliche Küchengröße von früher 8 auf heute 15 m2 angewachsen. Zudem ist sie mit einem Essplatz, häufig in Form einer Theke, ausgestattet. Unmittelbar im Anschluss – ohne trennende gut saniert!

Wände – befindet sich der Wohnbereich, der oftmals zusätzlich noch einen großen Esstisch aufweist, um beispielsweise komfortabel Gäste bewirten zu können. Abhängig vom Grundriss des Hauses bzw. von den baulichen Möglichkeiten ergeben sich für die Küchenplanung bestimmte Parameter, an denen nicht zu rütteln ist, wie beispielsweise Größe und Form des Raums sowie Position von Fenster und Türen. Lassen Sie in Ihre Grundüberlegungen auch einfließen, ob die hauptsächlich in der Küche beschäftigte Person Rechts- oder Linkshänder und wie es um die Körpergröße bestellt ist. Auch wenn es bestimmte Modetrends gibt, sollte man nie aus den Augen verlieren, dass eine Küche meist nicht aus der berühmten Portokassa zu zahlen ist und nicht alle paar Jahre ausgetauscht wird, also funktional wie


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optisch viele Jahre „dienen“ soll, durchschnittlich übrigens etwa ein Vierteljahrhundert. Stil, Material, Farbe Was ist modern? Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und so finden sich auch die unterschiedlichsten Küchenmodelle und -typen am Markt. Zum Gesamtstil Ihres Hauses passend, lässt sich eine moderne Küche zeitlos elegant, rustikal, shabbychick oder futuristisch gestalten. Holz oder Holzdekor, Hochglanz oder Edelmatt, Edelstahl und Glas, Stein und Kunststein – alles ist verfügbar und die Kombinationsmöglichkeiten sind legendär. Modernität in der Küche liegt also eher im Qualitätsanspruch, in der Funktionalität, in der Großzügigkeit der Gestaltung und der technischen Ausstattung. Der bis vor Kurzem noch ausschließlich verwendete 60-cm-Raster für Küchenelemente wurde um die 90-cm- Variante erweitert, sodass für Räume mit großem

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alltag. Diese Praktischer Küchen etwa lässt sich Armatur von Blanco klappen, um das einfach nach vorne fnen zu können. Fenster dahinter öf

Platzangebot auch größere Elemente verbaut werden können. Fliesen an der Wand sind out – es lebe die glatte Fläche! Der früher übliche Fliesenspiegel zwischen Unter- und Oberschränken scheint komplett der Vergangenheit anzugehören, ausgenommen vielleicht in der Landhausküche. Glas, Edelstahl oder auf die Küchenfront abgestimmter Kunststoff sind hier en vogue und erleichtern die Reinigungsarbeiten wesentlich. Komfort wird groß geschrieben und so sind in der Topküche alle Elemente mit Auszügen ausgestattet, die Schließmechanismen sind stoßgedämpft und die Oberflächen strapazierfähig und pflegeleicht. Oftmals präsentieren gut saniert!


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Ein paar Tipps:

n Licht über Hängeschränke en. rk wi lässt den Raum höher rch Halogenlampen bringen du die ihr natürlich weißes Licht t gu r Farben von Speisen seh nn es zur Geltung. Allerdings ka strahck auch blenden durch Rü . lung von der Arbeitsplatte ren Dunklere Wände absorbie htviel mehr Licht als helle. Lic en leistung (Watt) der Lamp berücksichtigten! n Leuchtstofflampen sorge e mit weichem Licht für ein gute besondere Stimmung und Ausleuchtung.

sich Fronten grifflos. Für Ladenelemente gibt es unzählige unterschiedliche Einsätze oder Schalen aus verschiedenen Materialien zur perfekten Unterteilung des Inhalts. Eckkarusselle, Schwenktablare und Drehauszüge bilden perfekten Stauraum, vielfältige Rollkorbausstattungen und Abfallsammelsysteme runden das Organisationsangebot ab. Die Vorratshaltung wird erleichtert durch Schränke mit Vollauszug, gut saniert!

z. B. Apothekenschränke, oder mit Innenrollkörben. Auch Schränke mit sogenannter Tandemfunktion werden angeboten. Sie sind mit zusätzlichen Abstellflächen an der Türinnenseite ausgestattet. Noch was zur Spüle: Auch wenn ein Geschirrspüler heute zur Küchenausstattung unbedingt dazugehört, kann und soll auf eine vernünftige Spüle nicht verzichtet werden. Wählen kann man zwischen einem oder zwei Becken, gleich oder unterschiedlich groß, mit oder ohne Abtropffläche, ausgeführt in Alu, Edelstahl oder Email. Seit geraumer Zeit gibt es ein weiteres Auswahlkriterium: Die Spüle kann als Auflagespüle (wie bisher üblich) ausgeführt sein oder flächenbündig von oben oder unten eingebaut werden. Gut geplant Um zu einem möglichst raschen planerischen Ergebnis zu kommen, statten Sie sich, bevor Sie einen Küchenberater aufsuchen, mit einem möglichst vollständigen Grundriss des Raums aus, der einmal Ihre Küche sein soll. Noch besser ist ein Plan, in dem auch die angrenzenden Räumlichkeiten erfasst sind. Abhängig vom Grundriss der Wohnung oder des Hauses bzw. von den baulichen Möglichkeiten ergeben sich


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für die Küchenplanung bestimmte Parameter, an denen nicht zu rütteln ist, beispielsweise Größe und Form des Raums sowie Position von Fenstern und Türen. Selbst wenn Sie ein absoluter „Baulaie“ sein sollten, ist es nicht schwer, einen Plan zu erstellen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein Maßstab, eine Handskizze genügt. Vergessen Sie nicht, die genaue Lage von Türen und Fenstern sowie die Höhe der Fenster-Parapete einzutragen. Wichtig sind auch bestehende Lüftungsschächte und eventuell vorhandene Installationen. Sie sollten die vorhandenen Anschlüsse von Strom, Gas und Wasser kennen. Licht in der Küche Planen Sie auf jeden Fall genügend Lichtauslässe bzw. verziehen Sie ensprechende Kabel großzügig hinter und unter den Schränken. Digital, vernetzt, clever Die Idee von Hightechgeräten in einer digitalisierten Küche ist nicht neu. Doch nun scheint die Technik ausgereift und die Köpfe der Menschen bereit. Mehr Komfort, weniger Zeitaufwand und ein sparsamer Umgang mit Energie sind die Hauptkomponenten, die der intelligenten Küche und ihren Geräten zuge-

schrieben werden. Vom Geschirrspüler über den Ofen bis zur Kaffeemaschine, die modernen Geräte bauen auf Effizienz und Effektivität. Die digitale Vernetzung ist da nur noch das i-Tüpfelchen. Unterschiedlichste Apps und Computerprogramme wurden entwickelt, um die Küchengeräte ortsunabhängig steuern und bedienen zu können, und sogar der internetfähige Kühlschrank (Siemens iQ500) geht nun endlich in Serie. In ihm stecken zwei Kameras, über die Sie von unterwegs aus nachsehen können, was denn noch fehlt und eingekauft werden muss. Auch in Sachen Design tut sich einiges. Die Geräte werden schlanker, die Oberflächen sind glatt und ohne Schnörkel. Immer öfter wird auch auf Knöpfe und Dreher verzichtet und Touchpanels, Sensoren und Co. Platz gemacht. Eine Fritteuse, die sich übers Tablet via Bluetooth steuern lässt, oder die Herdplatte, die über Sensoren nicht nur die Füllmenge der Töpfe erkennt, sondern vorgewählte Temperaturbereiche hält und so ein Übergehen oder Anbrennen verhindert? Eine Küchenmaschine, die per Knopfdruck gart, zerkleinert und warm hält? Keine Zukunftsvisionen mehr, sondern marktreife Realität. Zeit zum Aufrüsten! gut saniert!


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Perfekte Balance BLANCO Silgranit-Spülen: Immer eine gute Entscheidung

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berragend pflegeleicht, hygienisch sowie kratzfest, hitzebeständig bis 280 °C, lichtecht, farbecht und somit außergewöhnlich widerstandsfähig: Blanco-Spülen aus Silgranit PuraDur vereinen alle Eigenschaften, um der alltäglich intensiven Nutzung ein Küchenleben lang standzuhalten und auch nach Jahren noch gut auszusehen. Mit zahlreichen unterschiedlichen Designs, Größen und Farben lässt das umfangreiche Spülenprogramm keine Wünsche offen. Nun wurde das Material noch weiter verbessert – Silgranit PuraDur ist jetzt noch pflegeleichter und widerstandsfähiger als bisher schon. Mit einer dezent glatteren Oberfläche und einer angenehmen Haptik begeistert das aktuelle Sortiment. Der Weltmarkführer bei Granitspülen setzt mit seinen Weiterentwicklungen bei Silgranit PuraDur erneut Maßstäbe. Ebenso mit der Einführung des gut saniert!

Etagenbeckens Blanco Etagon. Die besondere Raffinesse des Etagenbecken-Konzepts sind zwei hochwertige, speziell für Etagon entwickelte Edelstahlschienen. Sie passen perfekt auf die im Becken integrierten Stufen und schaffen bei Bedarf eine weitere Arbeitsebene. Kombiniert mit optionalem Zubehör oder vorhandenem Tischgeschirr bietet Etagon somit drei Aktionsebenen in einem Becken – und damit bestmögliche Voraussetzungen für mehr Effizienz im Küchenalltag. Darüber hinaus sorgt die paten­tierte Hygieneschutzformel für eine schmutz­abweisende, antibakterielle Wirkung. Eine breite Palette an neutralen und warmen Farben, von frischem Weiß über natürliche Erdtöne bis hin zu elegantem Anthrazit, ermöglicht eine präzise Abstimmung auf das Küchenambiente. Sämtliche Farben lassen sich exzellent mit nahezu allen Küchenmöbeldesigns und Arbeitsplattendekoren abstimmen – kontrastbildend oder Ton in Ton. Eine große Auswahl an Armaturen im farbigen Silgranit-Look garantiert harmonische Kombi­nationen mit der Spüle.


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Qualität, Komfort & Design im Einklang Wenn es um Trinkwasser geht: BLANCO Küchenarmaturen

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b private Kochshow mit Sechs-GängeMenü oder schnelle Pasta nach dem Sport: Ohne Wasser geht in der Küche gar nichts. Die Armatur ist die zentrale Trinkwasserquelle in Haus und Wohnung und täglich starker Be­ anspruchung ausgesetzt: zum Getränke mixen, Essen zubereiten, Gemüse abbrausen, Töpfe abspülen, Hände waschen. Durchschnittlich 75 Mal am Tag wird sie im Familienhaushalt betätigt. Wer eine Küche plant, sollte deshalb vor allem bei der Armatur auf gute Qualität, durchdachte Funktionen und einfache Bedie­nung Wert legen. Was für Profis etwa unverzichtbar ist, macht sich im privaten Haushalt ebenso bezahlt: Küchenarmaturen mit flexibler oder ausziehbarer Schlauchbrause erweitern den Aktionsradius und erleichtern das Befüllen von Töpfen. Auch die Reinigung von Spülbecken und Tropffläche ist per Schwenk mit der ausziehbaren Schlauchbrause schnell erledigt. Höchste Qualitätsstandards sind ein Garant für ein langes Armaturenleben. Dazu tragen unter anderem hochwertige Strahlregler, wie z. B. Perlatoren, bei. Dennoch kann jeder selbst dazu beisteuern, dass eine Armatur langfristig einwandfrei funktioniert: „Perlatoren verkalken von Natur aus deutlich weniger, doch sollten auch sie regelmäßig alle paar Monate abgenommen und in Essigwasser gereinigt werden. Höchste Zeit ist, wenn der Wasserstrahl un­gleichmäßig wird oder der Hahn zu tropfen anfängt. Durchdacht: Weil Blanco-Armaturen mit Schlauchbrausen einen integrierten Rückfluss­ verhinderer haben, dringt generell kein Brauchwasser in die Hausleitung, was eine Rückverkeimung des Wassers ins Leitungsnetz verhindert. Und für das gesamte Sortiment gilt: Die Blanco-Kartusche ist sehr verschleißarm. Denn das Herzstück der Armatur, das für den Wasserdurchfluss und die gewünschte Mischung von

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Kalt- und Warmwasser sorgt, ist mit hochwertigen keramischen Dichtungen ausgestattet, daher entsprechend leichtgängig und druckbeständig. Alle Armaturen des Herstellers unterliegen strengen Qualitätskontrollen. Blanco geht noch einen Schritt weiter: Aus Verantwortung im Umgang mit kostbarem Trinkwasser werden die Armaturen freiwillig von der Prüfstelle des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. geprüft. Mit der DVGW-Zertifizierung, die auch die Wasser führenden Teile mit einschließt, haben Verbraucher die zusätzliche Gewissheit, dass diese sich durch einwandfreie Materialien, Sicherheit und HygieneEigenschaften auszeichnen.

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Alles neu im Bad Kaputte Fliesen, Sprünge in der Keramik, verstopfte Armaturen oder ein kompletter Umbau – Bäder sind die Räume, die bei Sanier- und Renovierungswilligen besonders hoch im Kurs stehen. Hier nun, worauf Sie achten sollten und wie Sie sich die Arbeit erleichtern können.

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anches kann als „Feinkosmetik“ betrachtet werden, wie etwa neue Fliesen, eine größere Wanne, die bodenebene Dusche oder moderne Armaturen. Aufwendiger wird es, wenn die Installationen aus dem vorigen Jahrhundert nicht mehr so richtig wollen oder das Badezimmer nicht mehr als eine winzige Nasszelle ist. Schnell stellt sich die Frage, ob nebenliegende Räume evengut saniert!

tuell ins Bad integriert werden können oder ob man das Badezimmer nicht gleich gänzlich übersiedelt. Auch wenn es damit nötig wird, die Wasserleitungen neu zu verlegen. Letzteres hat übrigens auch den Vorteil, dass das bestehende Bad während des Umbaus problemlos weiter benützt werden kann. Lässt sich dies nicht machen und muss der Raum bleiben, wo und größenmäßig wie er ist, kann mit frischen Ideen und guter Planung dennoch ein wunderbares Ergebnis erzielt werden. Komplett neues Badezimmer Wenn aus der reinen „Kosmetik“ ein veritabler Umbau wird, kann man auch den Grundriss verändern, indem man eine Tür oder ein Fenster versetzt. Wenn nötig und möglich, können Vorwandinstallationen eventuell in angrenzende Räume ausgelagert werden, was das Badezimmer optisch noch einmal


© gostua/shutterstock

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vergrößert. Im Nebenraum kann die Konstruktion dann einfach hinter einer Vorsatzschale verschwinden. Wesentlich für einen gelungenen Badezimmerumbau ist, dass der Raum vor Beginn der eigentlichen Sanierung völlig ausgeräumt wird, sodass sämtliche Mauer- oder Fußbodenarbeiten ungehindert gemacht werden können. Ein Container vorm Fenster und eine Schuttrutsche erleichtern die Arbeit! Werden die alten Fliesen komplett abgeschlagen, sollten Sie auch einen prüfenden Blick auf die Zu- und Ableitungsrohre darunter werfen und diese eventuell durch ein modernes Rohrsystem ersetzen. Was fürs Auge Ein Badezimmer soll in erster Linie funktionell sein. Wir wollen uns dort aber auch wohlfühlen. Ein wenig dekorative Gestaltung schadet deshalb nicht. Oft reicht schon eine neue Wandfarbe, eventuell ein neues Waschbecken oder einige Accessoires werden ausgetauscht. Verfliesungen, die keine Beschädigungen aufweisen und auch erhalten bleiben sollen, haben es trotzdem oft nötig. Einst weiße Fugen erstrahlen in einem unschönen Grauschwarz oder haben Risse bekommen. In diesem Fall sollten die Fugenmasse und eventuelle Silikonabdichtungen gründlich entfernt werden. Nach einer sorgfältigen Säuberung (Achten Sie auf Fettfreiheit!) können Sie neu verfugen (lassen). Übrigens: Allein bunte Fugenmasse verleiht Ihrem Bad ein neues Gesicht. Sind alle Installationen und Oberflächen in Ordnung, Farbe und Fliesendessin gefallen Ihnen aber nicht mehr, bieten verschiedene Beschichtungsverfahren eine preiswerte Lösung. Diese sind für Fliesen, aber auch für Badewannen- und Duschtassenoberflächen geeignet. Das hochwertigere und teurere Verfahren basiert auf Polyurethan, billiger, aber etwas arbeitsintensiver ist die Epoxidharzvariante. Die Beschichtungen,

GASTKOMMENTAR Geberit-Produkte und -Systeme bieten viele Lösungen für die Renovierung alter, unmoderner Bäder. So kann man zum Beispiel sogar die Fliesen an der Wand lassen und die bestehenden Verrohrungen in der Wand. Mit einem Vorwandinstallationssystem verlegt der Installateur einfach die neuen Leitungen in einer sogenannten Vorwand genau dorthin, wo im neuen Bad Dusche, Waschtisch und die anderen Sanitärgegenstände ihren Platz finden. Das muss nicht derselbe Platz wie vorher sein. Und wenn man die Vorwand nur teilhoch baut, bekommt man zusätzliche Ablagefläche für die vielen Kleinigkeiten und Accessoires, die man im Bad benötigt. Mit den Lösungen von Geberit installieren Sie auch mehr Komfort in ihrem Badezimmer, das beginnt zum Beispiel mit einer barrierefreien bodenebenen Dusche mit dem Wasserablauf in der Wand und endet bei einem Geberit AquaClean, dem WC, das Sie mit Wasser reinigt. Eine besonders designorientierte Lösung für Renovationen sind auch die innovativen Monolith Sanitärmodule von Geberit. Mehr Informationen: www.geberit.at Geberit Vertriebs GmbH Gebertstraße 1 3140 Pottenbrunn www.geberit.at gut saniert!


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anierung ist Im Rahmen der Bads llen auch anes in den meisten Fä rmaturen zu gebracht, die alten A aus optischen tauschen. Nicht nur modelle von Gründen. Die Hightech asserverbrauch heute helfen, den W lassen auch zu minimieren, und sie mperatur keine in puncto Vorwahlte n. VerbrühunWünsche mehr offe gievergen und sinnlose Ener mit künftig schwendung sind da ausgeschlossen.

durchgeführt von einem zertifizierten Fachunternehmen, sind resistent gegen Heißwasser, Badezusätze und Seifen. Auch einfallende UV-Strahlung kann ihnen nichts anhaben. Preislich liegen sie weit unter der Neuanschaffung. Ein weiterer Vorteil: Die Sanierungsarbeiten können ohne Abschlagen der alten Fliesen und Entfernung von Wanne oder Duschtasse durchgeführt werden, was Zeit und kiloweise Schutt spart. Eine gute Alternative zum Abschlagen von Fliesen ist die Verlegung der neuen Fliesen auf dem alten Wandbelag. Fliese auf Fliese wird zwar nicht sehr oft ausgeführt, ist aber durchaus machbar. Empfehlenswert ist diese Methode immer dann, wenn die alten Fliesen unangut saniert!

sehnlich geworden sind oder schlicht nicht mehr zur neuen Einrichtung und dem neuen Badezimmerstil passen, aber noch massiv am Untergrund haften. Zuerst werden die alten Fliesen gereinigt und entfettet, dann folgt ein Auftrag mit einer ein- oder zweikomponentigen Haftbrücke. Nach circa zwölf Stunden Trocknungszeit kann mit der Verlegung begonnen und die Fliesen können wie gewohnt aufgebracht und verfugt werden. Dies erfolgt mithilfe eines Spezialklebers. Neue Armaturen Im Rahmen der Badsanierung ist es in den meisten Fällen auch angebracht, die alten Armaturen zu tauschen. Nicht nur aus optischen Gründen. Die Hightechmodelle von heute helfen, den Wasserverbrauch zu minimieren, und sie lassen auch in puncto Vorwahltemperatur keine Wünsche mehr offen. Verbrühungen und sinnlose Energieverschwendung sind damit künftig ausgeschlossen. Barrierefreies Badezimmer Das Bad ist der Schlüsselraum schlechthin in Sachen Barrierefreiheit. Nässe und hohe Luft-

© Villeroy & Boch AG

Neue Armaturen:


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Geberit Badjournal Das neue Badjournal mit Inspirationen und Ideen für besondere Baderlebnisse beinhaltet sämtliche Geberit und Keramag Produkte. Mit den Keramikserien und Badmöbeln vor der Wand und zuverlässiger und komfortabler Sanitärtechnik hinter der Wand finden Sie alles, was zu Ihrem persönlichen Traumbad passt. Inspiration für Bad(t)räume mit Geberit und Keramag Farben, Formen und Materialien bestimmen Werke der bildenden Kunst, sie beeinflussen aber auch unseren Alltag und den individuellen Charakter unseres Badezimmers. Mit der Gegenüberstellung von sieben ausgewählten Kunstwerken und Badeinrichtungen geben wir Ihnen Inspirationen und Anregungen für eine etwas andere Badplanung. Moderne Technologien wie Geruchsabsaugungen, Spezialbeschichtungen und mehr

machen das Bad komfortabler, pflegeleichter und wartungsfreundlicher. Im Badjournal erfahren Sie, was heute alles möglich ist und welche Produkte und Lösungen welchen Nutzen bringen. Von der zuverlässigen Entwässerung bodenebener Duschen bis zur Reinigung mit Wasser mit einem innovativen Dusch-WC finden Sie viele Geberit und Keramag Produkte für Neubau und Renovierung. Die Keramag Badserien präsentieren sich mit vielen Ambientefotos, die Lust auf die Bad-Einrichtung machen. Ausführliche Darstellungen von Keramiken, Badmöbeln, Wannen und Duschwannen erleichtern die Auswahl der für Ihren persönlichen Bad(t)raum richtigen Produkte. Bestellen Sie das neue Geberit Badjournal noch heute oder blättern Sie online auf unserer Website: www.geberit.at/badjournal

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feuchtigkeit schaffen hier ein Klima, in dem zumindest zum Teil selbst in die Hand nehmen man sich auch schon mit „einfachen“ körperwollen, mit weniger als einem Monat, eher fünf lichen Gebrechen manchmal schwertun kann. Wochen, sollten Sie für eine StandardrenovieVon den Altersgebrechen oder Behinderungen rung nicht rechnen. Bei einer Komplettsaniemal ganz abgesehen. Ein neues Badezimmer rung mit neuen Anschlüssen, neuem Boden, ist eine Investition für viele neuer Heizung und Jahre – dementsprechend neuen Fliesen dauert sollten Sie gerade hier auch das Ganze natürlich an die Zukunft und eventunoch länger – ProfiDampfbad, Whirlp elle Veränderungen denken. unternehmen geben oo rotkabinen variier l, InfraFür ein vollständig barriehier Zeitspannen von en se refreies, also auch mit dem zwei bis drei Monaten im Preis und je na hr stark ch EinbausiRollstuhl zugängliches an. Insbesondere sind tuation. Hier sollt en Sie unbeBadezimmer ist Platz das es die nicht geplanten dingt eine fachlic Um und Auf. Neben der Dinge, die unnötig Zeit he Beratung be i Ihrem Installatio nötigen Türbreite kommt kosten können. Da ist nsbetrieb in Anspruch nehm es dabei vor allem darauf es dann umso wichtien! an, dass im Raum selbst ger, dass zumindest der genug Platz ist, um sich grobe Ablaufplan steht. auch mit dem Rollstuhl Ein Beispiel: Wie lose ist umdrehen zu können bzw. diesen abzuder Putz? Sind Fliesen stellen. Die Türbreite sollte immer mindestens im Mörtelbett verlegt, wie es über Jahrzehnte 90 cm betragen. Wichtig ist, dass die Türen üblich war, so kann der ganze Putz daherkomnach außen aufschlagen, um eine Blockierung men, und es muss neu verputzt werden. Dafür bei Notfällen, wie etwa einem Sturz oder einer ist oft ein Maurer gefragt, da Fliesenleger kaum Ohnmacht, zu vermeiden. Die Mindestraumnoch das Verputzen lernen. Auch ein Elektriker größe ergibt sich aus dem Platzbedarf, um den kommt nicht gerne, wenn es nur um die VerRollstuhl auch wenden zu können. Es gilt: Je legung von zwei Metern Kabel geht, weil man größer, desto besser, mehr Manö­vrierfläche den Lichtauslass ändern will. kann nie schaden. Ohne Wendemöglichkeit für Eine komplette Badrenovierung ist teuer, einen Rollstuhl betragen die Mindestmaße für keine Frage. Doch wie viel genau so eine Geein WC 1,55 x 1,55 m. Behindertenfreundlich neralsanierung kostet, wissen die wenigsten. bedeutet eine Raumtiefe von 2,15 m. Hier erhalten Sie einen guten Überblick über die anfallenden Kosten für ein neues Bad. Wie lang darf es dauern? Natürlich können Sie für die verschiedenen Eines steht fest: So eine Badrenovierung hat Arbeitsgänge die nötigen HandwerkerInnen es in sich. Je nachdem, wie groß Ihre Moderselbst wählen und beauftragen, vielleicht nisierungspläne sind, müssen zumindest vier auch das eine oder andere ganz in Eigenregie bis fünf Gewerke unter einen Hut gebracht und ohne Profi erledigen. Ein Komplettanbiewerden. Ohne guten Zeitplan geht da nichts. ter bringt aber viele Vorteile: Er übernimmt Ganz egal, ob Sie sich für einen Komplettdie komplette Einteilung und Beauftragung anbieter entscheiden, oder die Renovierung der Gewerke, erstellt einen entsprechenden

Tipp:

gut saniert!


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ELEGANT GELÖST! TECEdrainprofile – schön, praktisch, nischenbündig: das Duschprofil von TECE

So schön kann Wasser abfließen! TECEdrainprofile setzt ästhetisch Akzente und ist hochfunktional: Das hygienische Duschprofil aus Edelstahl lässt sich passgenau ohne seitliche Fliesenstücke in den Duschplatz einfügen und dort einsetzen, wo Sie es brauchen. Clevere Details wie das innere Gefälle oder die werkseitig eingesetzte klickbare Dichtmanschette steigern die Hygiene und reduzieren den Montageaufwand. Die perfekte Lösung für Ihre Kunden – und für Sie. www.tece.at/entwaesserung

Passt perfekt: Das Duschprofil lässt sich an beiden Seiten ablängen und auch nach Einbringen in den Estrich noch in alle horizontalen und vertikalen Richtungen feinjustieren.

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Zeit- und Arbeitsplan und kümmert sich um die Überprüfung der ordnungsgemäßen Durchführung. Übrigens: Mit einem Monat Abeitszeit sollten Sie schon rechnen, wenn das Badezimmer komplett renoviert wird. Lesen Sie immer auch das Kleingedruckte in den Angeboten und Kostenvoranschlägen. Vermeintliche Schnäppchen entpuppen sich nämlich allzuoft als wahre Kostenfallen. So

Sanitärausstattung

Install.- & Montagekosten

Materialkosten Standardqualität

Materialkosten Premiumqualität (in Euro)

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700-800

500-800

1.000-2.000

Waschtischanlage komplett (60 cm)

600-700

400-600

600-900

Waschtischanlage komplett inkl. Möbel (60 cm)

800-900

1.500-2.500

2.500-4.000

Duschanlage komplett (90 x 90 cm)

850-950

1.500-2.500

3.000-4.500

Wannenanlage komplett

750-850

900-1.500

2.000-4.000

Wannenanlage inkl. Duschtrennwand komplett

850-950

1.100-1.700

2.500-4.500

Badheizkörper komplett

600-700

390-500

500-1.000

Lüftung

350-450

300-400

400-600

Durchlauferhitzer

350-450

500-600

600-800

Fußbodenheizung

50-70 pro m2

50-80 pro m2

Sanitärausstattung

Kosten

Abbrucharbeiten Bestand

700-800

eventuell Entsorgung Bauschutt

150-300

eventuell Eneuerung der Rohrleitungen

gut saniert!

wird zum Beispiel nur der Verlegepreis pro Quadratmeter angegeben und verglichen. Die höheren Kosten enstehen aber beim Spachteln, Verputzen und Silikonieren! Bei einer Badewanne kommen Füße, Ablaufgarnitur usw. hinzu – auch das wird oft vergessen. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen eine Aufstellung aller für die Badrenovierung nötigen Gewerke und deren Kosten:

900-1.500

Maler benötigt? Rechnen Sie je nach Aufwand mit 400 bis 800 Euro für ein e Komplettsanierung!


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Zusätzliche Regiekosten Feuchtraumisolierung Dusche

Je nach Aufwand & Größe

Feuchtraumisolierung Wanne

Je nach Aufwand & Größe

Estrich verlegen

Je nach Aufwand & Größe

Wände ausgleichen

Je nach Aufwand & Größe

Gefälle spachteln bei gefliester Dusche

Je nach Aufwand & Größe

Badewanne einmauern

Je nach Aufwand & Größe

Unterputz-Spülkasten einmauern (WC-Vormauerung)

Je nach Aufwand & Größe

Verfliesung

Verlegungskosten

Materialkosten Standardqualität

Materialkosten Premiumqualität

Fliesenverlegung Wand

80-100 Euro pro m2

20-35 Euro

40-130 Euro

Fliesenverlegung Boden

80-100 Euro pro m2

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60-150 Euro

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DIE PROBLEMLÖSER FÜR DEN UMBAU DER BADEWANNE Zum Beispiel „Kinemagic“: In nur einem Tag wird aus der „alten“ Wanne eine sichere Dusche mit niedrigem Einstieg. Ideal für eine schnelle Sanierung!

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Einzigartiges Markenerlebnis im GROHE Live! Center in Wien Multimediale Inszenierung der GROHE Produktwelt als Inspirationsquelle für smarte Badgestaltung

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m GROHE Live! Center am Wienerberg wird auf rund 250 m2 die Produktwelt des weltweit führenden Sanitärherstellers für Inspirationsuchende, Designinteressierte und SPA-Liebhaber erlebbar gemacht. Verschiedene Design-Milieus und Produkte für Brausen, Armaturen und Dusch-WCs in vollem Funktionsmodus geben Besuchern die Möglichkeit mit dem GROHE Produktspektrum zu interagieren und dieses live zu erleben. Beim Rundgang durch das Live! Center erwarten die Besucher an jeder Ecke spannende Innovationen. Im Eingangsbereich eröffnen sich drei unterschiedliche GROHE Erlebniswelten: Essence, Lineare und Eurocube. Das Essence Bad inspiriert durch die freistehende Wannen-

armatur, während in den Lineare und Eurocube Milieus die neuen GROHE Euro und Cube Keramik-Kollektionen präsentiert werden. Im perfekten Zusammenspiel mit den GROHE Armaturenlinien zeigen diese den Besuchern welche enorme Wirkung perfekt abgestimmte Bäder ausstrahlen. Eine kleine Erfrischung erwartet die Besucher auf der Küchenschaufläche der Ausstellung. An der GROHE Aquabar, die mit den GROHE Blue und GROHE Red Wassersystemen ausgestattet ist, erhalten diese auf Wunsch gekühltes, wohlschmeckendes Sprudelwasser oder aber 100 Grad heißes Wasser für einen Tee direkt aus der Armatur. Ein Highlight sind in diesem Bereich auch die Essence Professional Armaturen in unterschiedlichen Farben. Zudem bietet eine große LED-Wall Interessierten die Möglichkeit noch tiefer in die GROHE-Produktwelt einzutauchen und sich von dieser inspirieren zu lassen. PROMOTION

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Fliesen selber legen Mit ein bisschen Handwerksgeschick und Übung schaffen es die meisten, ihre neuen Fliesen in Bad oder Küche selbst zu verlegen. Das nötige Know-how und die Schrittfür-Schritt-Anleitung erhalten Sie hier von uns. Schritt 1: E in latte wird e gerade Dachals Auflag e für die zweite Re ihe an die Wan mit Stahlnägeln d geheftet.

Schritt 1: Fußböden und Wände sind nie hundertprozentig eben. Deshalb muss vorher grundiert werden. Die Fliesen dienen hier vorerst nur als Messpunkt. Eine gerade Dachlatte wird als Auflage für die zweite Reihe mit der Wasserwaage und mit Stahlnägeln an die Wand geheftet. Schritt 2: Der Fugenmörtel wird portionsweise mit der Kelle aufgenommen. Eine kombinierte Glätte- und Zahnkelle erspart die Anschaffung der jeweiligen Einzelwerkzeuge. Dünn und gleichmäßig wird auf ca. einen Meter die Mörtelschicht aufgetragen und gleichmäßig verteilt. Schritt 3: Die erste Fliese wird auf der Setzlatte aufgelegt und an die Wand gedrückt. Durch die mit der Zahnspachtel erzeugten Furchen finden die Plättchen sicheren Halt.

gut saniert!


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Was Sie bra

uchen:

Schritt 4: Fliesenlegerhexe heißt dieses Hilfsmittel. Die gespannte Gummischnur zeigt die genaue Oberkante der jeweils bearbeiteten Reihe und gewährleistet so das Verlegen entlang einer geraden Kante. Schritt 5: Die genaue Auftragsmenge ist von der Zahngröße der Spachtel oder Kelle abhängig. Fliesenlegerkreuze sorgen für eine gleichmäßige Fugenbreite. Zügig drücken Sie jetzt die Fliesen Reihe für Reihe in das Mörtelbett.

Latte, Wass erwaage Kelle Setzlatte, R ichtschnur Handschuhe (besonders z um Verfugen !) Fliesen Bodenausgleic hsmasse Spachtel Tiefengrund Fliesenkleber Fugenmörtel Fliesenkreuze evtl. Silikon

Schritt 6: Der Bereich für den nächsten Mörtelauftrag wird ausgemessen und angezeichnet. Mehr als einen Meter sollte nicht vorgearbeitet werden, sonst trocknet der Mörtel zu stark an. Für Bilder, Muster und Ornamente sollte vor dem Verlegen ein Plan gezeichnet werden. Schritt 7: Ist die Wandfläche gefliest, hat die Setzlatte ausgedient. Haftmörtel wird nun in die freien Randstreifen am Boden gegeben und die angepassten Fliesen werden eingesetzt. Schritt 8: Bevor Sie mit dem Verfugen beginnen, sollte überschüssiger Fliesenkleber aus den Fugen entfernt werden. Hier heißt es, schnell handeln, bevor der Kleber aushärtet. Dann, wenn der Kleber hart ist, werden die Fugen mit einem Fugengummi gleichmäßig diagonal mit Fugenmörtel befüllt.

Schritt 2: Dünn und gleichmäßig wird auf ca. einem Meter die Mörtelschicht aufgetragen und gleichmäßig verteilt.

Schritt 5: Fliesenleg er kreuze sorgen für eine gleichmäßige Fuge nbreite.

Schritt 9: Zum Schluss wird die geflieste Fläche mit nicht zu viel Wasser gereinigt. Hier heißt es, aufpassen, dass Sie nicht wieder die Fugen auswaschen. Dann wird mit einem trockenen Lappen poliert. Fertig! gut saniert!


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Tipp:

Fugen im Bad erneuern Die Fugen im Badezimmer brauchen eine Generalüberholung. Erfahren Sie hier, was es beim Fugenerneuern zu beachten gibt, und wie Sie Schritt für Schritt vorgehen. Intakte Fugen sind wichtig Egal wie professionell gearbeitet wurde, nach einiger Zeit wird das Material einfach müde, und die Fugen beginnen zu reißen oder zu bröckeln. Um Schimmel zu vermeiden, sollten Sie rasch reagieren, und kaputte Fugen unbedingt sofort erneuern. Übrigens: Damit die neuen Fugen auch lange schön und heil bleiben, sollte stehende Nässe unbedingt vermieden werden. Wischen Sie die Fugen also regelmäßig trocken und reinigen Sie sie ab und zu mit gut saniert!

Für das Glattziehen der Silikonfugen kann Sp ülmittel oder Seife als Gleitm ittel eingesetzt werden. Di esen Trick wenden sogar die Profis an, um ein sc hönes, glattes Ergebnis zu erhalten..

Alkohol. Hässliche Stockflecken und Schimmel wird es bei Ihnen dann nicht geben! Und so funktioniert‘s! 1. Schritt: Mit einem spitzen Werkzeug, am besten einem Messer, wird die alte Dichtmasse angestochen. Durch Schieben und Ziehen können Sie dann die Masse aus der Fuge herausschneiden bzw. herauskratzen. Ein Tipp: Kleben Sie den Rand bei einer Acrylwanne mit einem Kreppband ab, um Kratzer durch ein Ausrutschen zu vermeiden. 2. Schritt: Die alte Fuge gründlich reinigen. Mit einem Tuch die Reste entfernen und mit Alkohol oder Nitroverdünnung gründlich säubern.


169 Schritt 1: Mit einem spitzen Werkzeug wird die alte Dichtmasse angestochen.

3. Schritt: Abdecken. Damit die neue Fuge sauber aussieht und die richtige Breite hat, kleben Sie die Fugenränder am besten vor dem Verfugen mit Malerkrepp oder einem SigaBand ab. Die meisten Profis machen das nicht, was aber schlicht daran liegt, dass sie meist besser mit der Silikonspritze umgehen können. 4. Schritt: Nun können Sie mit der Kartuschenpistole oder dem Spender die Fugendichtmasse gleichmäßig in die Fuge einbringen. Sie müssen dabei darauf achten, nicht zu viel und nicht zu wenig Silikon zu verwenden. Wichtig ist, das Silikon möglichst in einem Zug mit Druck in die Fuge zu pressen, damit etwaige Hohlräume dahinter auch gefüllt werden. Das wird sehr oft vergessen. 5. Schritt: Damit die Fuge auch wirklich dicht wird und gut aussieht, gibt es einen simplen Trick. Mischen Sie Spülmittel mit Wasser, füllen Sie es in eine Sprühflasche, wie etwa eine herkömmliche Blumenspritze, und benetzen Sie die Fugenoberfläche damit. Achtung: Wenn Sie mit Acrylat oder Polymer arbeiten, dann sollten Sie ausschließlich mit klarem Wasser sprühen und das Spülmittel weglassen. 6. Schritt: Die überschüssige Dichtmasse wird nun mit dem Glättcutter, das ist eine weiche Spachtel mit einem definierten Radius, oder einem anderen, selbst gemachten Glättwerkzeug abgezogen. So kann man bei Profis schon mal einen Eislutscher oder ein anderes, aus Holz oder Kunststoff gefertigtes Stäbchen oder Plättchen entdecken.

WOHNRAUM

Schritt 3: Mit Krepp werden die Ränder vor dem Verfugen abgeklebt.

asse Fugendichtm einbringen. Schritt 4: e g u in die F gleichmäßig

Die überschüssige Dichtmass e wird am Ende abgezogen.

gut saniert!


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© mythja/Shutterstock

AUSSENBEREICH

gut saniert!


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AUSSENBEREICH

Außenbereich

sanieren

Grüner, saftiger Rasen, frisch gestrichene Holzzäune und makelloser Terrassenboden. Dazu farbenfrohe Blumenbeete und endlich ein Gartenteich. Gibt es auch bei Ihnen noch ein bisschen was zu tun rund ums Haus?

gut saniert!


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AUSSENBEREICH

Ein Rasen wie neu Wie sieht Ihr Garten, also der Rasen, momentan aus? Ist er vermoost, wächst jede Menge Unkraut oder zumindest Dinge, die Sie hier nicht sehen wollen? Weist er Flecken oder Lücken auf? Dann sollten Sie ihm wohl ein wenig Zeit widmen.

B

esonders schnell geht eine Rasensanierung ohne lästiges Umgraben vonstatten. Am besten, Sie beginnen im Frühjahr mit den Arbeiten, dann ist ein perfekter Rasen im Sommer garantiert. Die beste Zeit für eine Rundumerneuerung Ihrer Grünflächen ist das Frühjahr. Schritt 1: Beginnnen Sie mit dem Rasenmäher. Zuerst wird der alte Rasen so weit wie möglich heruntergestutzt und der entstandene Schnitt restlos entfernt. gut saniert!

Schritt 2: Die gestutzte Rasenfläche sollte nun mehrmals (quer wie längs) vertikutiert werden. Gehen Sie hier möglichst gründlich vor, damit der neue Rasensamen dann entsprechend gut keimen und sich entwickeln kann. Übriges Vertikutiergut sollte immer restlos entfernt werden. Schritt 3: Bringen Sie als Nächstes den Dünger und das Saatgut nacheinander aus. Mit einem Streuwagen wird‘s besonders gleichmäßig. Ein Tipp: Bringen Sie den Dünger in Längsrichtung und die Samen in Querrichtung aus, um Fehlstreuungen zu verhindern. Schritt 4: Nun folgt die Auflage von Torf oder einem anderen Substrat, welches gleichmäßig einen halben Zentimeter hoch auf die eingesäte Fläche verteilt werden sollte. Sobald der Torf hell wird, muss der Rasen regelmäßig beregnet werden.


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Schritt 5: Das Keimen kann beginnen. Je nach Sorte dauert es ein bis maximal drei Wochen, bis die ersten Grashalme auftauchen. Gerade in den ersten Wochen ist es besonders wichtig, regelmäßig zu wässern. Die obere Bodenschicht muss stets feucht sein, damit die empfindlichen Keimlinge nicht austrocknen. Das heißt gerade bei trockenem Wetter vier- bis fünfmal täglich raus auf den Rasen. Damit Sie lange Freude an Ihrem sanierten Rasen haben: Schneiden Sie nach einem Monat den Rasen jede Woche auf etwa vier Zentimeter, das Schnittgut kann liegen bleiben – der Rasen nimmt es nun auch auf. Anderthalb Monate nach der großen Sanierung können Sie düngen, damit der Rasen dicht wird. Ist es sehr trocken, unbedingt wurzeltief beregnen – sprich weniger oft dafür aber mit mehr Wasser gießen. Alternative Fertigrasen Fertigrasen ist die Lösung, wenn Sie sich die Vorbereitung und Aussaat neuen Rasens sparen wollen. Innerhalb nur weniger Stunden ist die gesamte Fläche wieder grün und voll nutzbar. Nur die Verwurzelung der Gräser müssen Sie abwarten – das dauert zwei bis drei Wochen. Der Fertigrasen wird beim Händler mit einem Spezialgerät vom Boden abgeschält, zusammengerollt und kommt danach gleich zum Kunden. Es gibt ihn je nach Bedarf in verschiedenen Längen und Breiten. Auch das kinderleichte Verlegen können Sie selbst erledigen – und ehe man sich‘s versieht, sitzt man auch schon im saftigen Grün. Wie bei den Rasensamen gibt es auch beim Fertigrasen verschiedene Sorten für unterschiedliche Ansprüche: • Park- & Zierrasen • Freizeitrasen • Spielrasen • Sportrasen für den privaten Gebrauch • Landschafts- und Flächenrasen • Schatten- und Halbschattenrasen

Schritt 1: Zuerst wird der alte Rasen so weit wie möglich heruntergemäht.

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Bringen Sie als Nächstes den Dünger und das Saatgut nacheinander aus.

gut saniert!


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n: Was Sie brauche Rasenmäher Vertikutiergerät !) (auch ausleihbar Rasendünger Rasensaat Streuwagen Torf

Natürlich kostet die Anschaffung eines Fertigrasens mehr Geld als ein Sack voller Grassamen. Bedenken Sie aber auch die Pflegekosten und all die Mühen und Geduld, bis der Rasen dicht und unkrautfrei ist, zusätzlich zu dem Zeitverlust von einem Jahr, wo der Garten nicht wirklich genutzt werden kann. Als kostengünstigere Alternative gibt es im Handel außerdem noch sogenannte Rasenmatten. Keine Rollen, sondern Matten? Eine weitere Möglichkeit, Ihrem Außenbereich innerhalb kurzer Zeit ein saftiges Grün zu verleihen, ist der Einsatz von sogenannten Rasenmatten. In eine biologisch abbaubare,

gut saniert!

organische Matte ist Grassamen eingearbeitet, der bei Feuchtigkeit keimt. Die Matte gibt dem keimenden Rasen die nötige Nahrung, schützt ihn und verhindert zugleich die Bodenerosion. Auch das Einweben verschiedener Rasensorten in die Matte ist möglich. Die Matten werden nach Quadratmetern gekauft und können einfach mit einer Schere auf die nötige Größe zugeschnitten werden. Der Vorteil: Für den Rasenanbau brauchen Sie weder ein Sägerät noch eine Rasenwalze. In der Anwuchsphase muss lediglich auf ausreichend Feuchtigkeit geachtet werden. Nach dem ersten Gießen klebt die Matte bereits wie eine zweite Haut am Boden. Zur Sicherheit kann sie am Rand auch noch mit speziellen Öko-Haken befestigt oder mit Steinen beschwert werden. Auch Vögel sind keine Gefahr mehr, da sie keinen Grassamen aufpicken können. Rasenmatten eignen sich zur Verlegung in Gärten und auf Kleinflächen sowie auf Hängen und Böschungen. Für felsigen oder steinigen Untergrund mit wenig Humus ist die Rasenmatte besonders geeignet, da sie Düngemittel und spezielles Saatgut enthält.

Bei Rasenmatten brauchen Sie für den Rasen rät ge Sä r de anbau we noch Rasenwalze.


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Plätze & Wege sanieren Auch im Außenbereich gibt es so manches zu tun, im Zuge eines Sanierungsprojektes. Aufgesprungene Fugen, zerbrochene Wegplatten oder unebene, gerissene Flächen etwa.

B

evor Sie sich an die Instandsetzungsarbeiten machen, müssen die betroffenen Bereiche und Bauteile untersucht und der Umfang der nötigen Arbeiten festgelegt werden. Reicht eine Sanierung oder muss komplett neu gebaut werden? Woher kommt der Schaden? Wichtig ist es, die Ursache der Schäden, also mechanische Beschädigung durch die Bautätigkeit, Verkehr etc., Überbelastung von Flächen, Setzungen, Folgen der Witterung etc. zu ermitteln. Flächen können aus vielen Gründen uneben sein, bzw. Risse haben: • Setzungen infolge von Überbelastung, z.B. durch Befahren von Gehwegen mit Pkw oder Lkw. • Setzungen durch den Untergrund. Hier wergut saniert!

den umfangreichere Maßnahmen wie Abgraben bis zum Untergrund, höheres Verdichten oder eine Bodenauswechslung nötig. • Risse in Plattierungen im Mörtelbett (durch mangelhafte Verlegung, Nichteinhaltungen von Dehnfugen oder durch Risse im Unterbeton) • Risse in Beton- und Unterbetonflächen (durch Nichteinhaltungen von Dehnfugen, Setzungen des Untergrundes oder Überbelastung) • Wind und Schlagregen • Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen (Frost-Tauwechsel-Zerstörung) • Sonneneinstrahlung • Kapillarwirkung • Zerstörung durch Salzbildung im Stein • Zerstörung durch Kristallbildung im Stein • Chemische Verwitterung (z. B. Säurebildung durch Wasser und Abgase) • Biologische Zerstörung durch Pflanzen (Schlingpflanzen, Algen, Bakterien, Pilze usw.) • Falsche Behandlung mit Ölen und Wachsen oder nicht geeigneten Beschichtungen Generell sind Oberflächen bei häufiger und intensiver Benutzung immer einer gewissen Abnützung ausgesetzt. Je nach Schadensur-


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sache sind dann folgende Instandsetzungen erforderlich bzw. möglich: • Oberflächeninstandsetzung, z. B. Pflasterungen oder Platten im Sandbett werden entfernt und wieder im richtigen Gefälle verlegt. • Bei Unterbauinstandsetzungen wird der Unterbau je nach Erfordernis bis zum Untergrund entfernt und neu bzw. in einer besseren Ausführung wieder aufgebaut. • Komplettinstandsetzungen erfordern das Entfernen des kompletten Aufbaues (Oberfläche + Unterbau), der Untergrund muss dann ebenfalls saniert werden. • Einzelne beschädigte Platten oder Steine werden ausgewechselt. Dafür entlang der beschädigten Platte die Fugen, z. B. mit der Trennscheibe im Trocken- oder im Nassverfahren, aufschneiden. Beim Aufstemmen der Fugen aufpassen, dass die angrenzenden guten Platten nicht beschädigt werden! Dann die Steinplatten auslösen und durch neue ähnliche Platten oder vorhandene Reserveplatten ersetzen. • Beschädigte und lockere Raseneinfassungssteine werden samt Ortbetonfundament und durch neue Steine ersetzt. • Unebene oder lockere Randsteine, Vorlegstufen, Torschwellen aus Beton oder Naturstein werden ausgelöst und neu versetzt. • Bei Traufenpflaster aus Betonplatten werden die Platten abgehoben, der Untergrund wird auf das projektgemäße Niveau gebracht und die Platten werden wieder mit der erforderlichen Neigung verlegt, wobei gebrochene Platten ersetzt werden. • Einbauten, wie z. B. Deckel, Einläufe, Schachtabdeckungen, werden dem neuen Niveau angepasst. • Asphaltbeläge werden abgetragen oder abgefräst, ein neues festes Planum wird hergestellt bzw. der Unterbeton saniert und neue Beläge aufgebracht.

• Gussasphaltbeläge werden ausgebessert (geflickt), indem die auszubessernden Stellen in regelmäßigen Figuren mit scharfkantigen Rändern ausgehackt oder geschnitten werden. • Risse, Fugen, Sprünge und Anschlüsse in Gussasphaltflächen werden mit elastischer bituminöser Vergussmasse ausgefüllt. Damit es auch schön bleibt Nach dem Reparieren und Reinigen können behandelte Flächen überschliffen werden. Stimmen Sie die Reinigungszeit auf die weniger verschmutzten Bereich ab und behandeln Sie die stark verschmutzten Stellen mit Reinigungskompressen vor. Nach der Reinigung können Sie den Pflastersteinen durch Beschichtungen aus wasserabweisenden Mitteln (Hydrophobieren) einen zusätzlichen Schutz verpassen bzw. sie mit Kieselsäureester verfestigen. Auch Steinöle schützen! Bei sehr hartnäckigem Pflanzenbewuchs zwischen den Steinen können Sie zu Fugenkratzern oder elektrischen Geräten aus dem Fachhandel greifen. Diese machen mittels Hitzeeinwirkung den Wurzeln den Garaus. Achtung Rutschgefahr! Bemoosungen auf Pflastersteinen haben speziell auf begangenen Flächen nichts verloren!

Tipp: m Machen Sie nach de ang Winter einen Rundg lagen., durch die Außenan n wie um typische Schäde gen Risse oder Lockerun nicht zu übersehen!

gut saniert!


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Folienteich selbst anlegen Im Zuge einer Gartenumgestaltung bietet sich auch die Möglichkeit, endlich den lang ersehnten Schwimmteich oder ein Biotop anzulegen. Wir sagen Ihnen, wie es geht.

S

o ein Teich ist schon was Feines. Und wenn auch Sie sich nach Froschgequake und Plätschern sehnen oder sogar selbst jeden Tag ein paar Runden schwimmen möchten, können Sie die Wasseranlage mit ein wenig Geschick auch einfach selbst realisieren. Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie Schritt für Schritt den eigenen Gartenteich anlegen. Zuerst muss aber der passende Platz gefunden werden. Ein paar Tipps dazu: Die Standortwahl ist vor allem abhängig von der gut saniert!

Gartengröße, eventuell vorhandenen Hanglage und den Beschattungsverhältnissen. Außerdem spielt es eine Rolle, ob der Teich zum Schwimmen, als Fischrefugium oder als Biotop dienen soll. Grundsätzlich wären einige Stunden Schatten oder Halbschatten am Tag immer gut und Bäume sollten nicht in „Laubfallnähe“ stehen. Folienteich oder Fertigteich? Der Markt bietet zwei Varianten des Selbermach-Teiches. Der Fertigteich ist dabei teurer, aber unkomplizierter in der Umsetzung. Die großen Elemente aus hochwertigem Polyäthylen oder glasfaserverstärktem Kunststoff sind UV- und temperaturbeständig sowie bruch-, schlag- und formsicher. Es gibt sie in vielen Varianten bis zu einer Wassertiefe von einem Meter. Teiche in Fertigausführung werden in Modulbauweise hergestellt. Und auch diese können Sie selbst verarbeiten:


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Was Sie bra Das Becken erhält ein Sandbett als Unterlage, daher müssen Sie zur Einbautiefe zehn Zentimeter Aushubtiefe rechnen. Ist das Teichbett fertig und mit der Wasserwaage eingeebnet, kann das Becken in die Grube. Die Oberkante sollte rund fünf Zentimeter unter dem Erdniveau liegen. Füllen Sie jetzt das Wasser ein. Nach etwa zwei Stunden hat sich der Untergrund gesetzt und Sie können mit dem Verfüllen der Hohlräume beginnen. Zwischendurch immer wieder prüfen, ob die Lage waagrecht ist! Damit der Sand die Fugen völlig ausfüllt, wird er mit etwas Wasser eingeschlämmt. Dabei müssen Sie sorgfältig vorgehen, damit der äußere Wasserstand nicht über den inneren ansteigt, weil sonst das Becken aufschwimmt und neu eingebaut werden muss. Und so funktioniert das Anlegen eines Folienteiches: 1. Schritt: Legen Sie für die Standort- und Formbestimmung die Umrisse des Teiches mit dem Gartenschlauch oder einem Seil und/oder einigen Holzpflöcken fest. 2. Schritt: Dann wird der Boden Schicht für Schicht abgegraben. Achtung: Bei der Tiefe des Aushubes ist zu berücksichtigen, dass Sumpf- und Flachwasserzonen später mit einer Kies- oder Teichsubstratschicht bedeckt werden. Außerdem müssen Sie darauf achten, dass die Teichränder immer gleich hoch sind, am besten mit einer Wasserwaage

uchen:

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Tipp: , desJe größer der Teich e Folie to stärker muss di lien, die sein. Billige Materia n ausnicht als Teichfolie n sich gewiesen sind, eigne nach nicht und werden t! kurzer Zeit undich

Zu Beginn wird tenschlauch un mit dem Garpflöcken der d einigen HolzUmriss des Tei ches festgelegt.

gut saniert!


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Außerdem m üssen darauf achten Sie die Teichränder , dass imm gleich hoch sin er d, am besten mit eine r Wasserwaage prüfen. prüfen. Beachten Sie auch, dass die Uferböschungen nicht zu steil ausfallen, weil sich in den Vertiefungen sonst Faulschlamm bildet.

Die zugeschnittene Teichfolie wird vorsichtig über die Teichmulde gezogen.

3. Schritt: Entfernen Sie jetzt sämtliche spitzen Steine und herausstehende Wurzeln aus der Grube. Bringen Sie dann am Grubengrund eine Sandschicht ein, so wird die Teichfolie beim weiteren Befüllen nicht beschädigt. 4. Schritt: Nun können Sie die auf die nötige Größe zugeschnitBevor en Wasser dlich das tene Folie ausbreiten in den Te ich kommt, und über die Teichmulde muss der Grund m ziehen. Schneiden Sie die it K ies u Teichsub strat be nd Ränder dabei so ab, dass d werden. eckt etwa ein halber Meter übersteht. Damit die Folie nicht verrutscht, fixieren Sie den Überstand mit Steinen und Erde und treten Sie alles fest. 5. Schritt: Jetzt wird Ihr neuer Gartenteich endlich befüllt. Erst kommt der Kies und das Teichsubstrat, am Ende folgt das Wasser. Machen Sie das langsam und Drittel für Drittel, damit sich die Folie nach und nach selbst in die richtige Lage schieben kann.

Sie Bepflanzen it m ch ei T den pflanzen, er ss a rw te n U ne bringen Sie ei und n a pe m Teichpu den Teichie S en lt a gest tten oder rand mit Pla Pflanzen.

gut saniert!

6. Schritt: Nun folgt der Endspurt. Geben Sie Teichkies auf den Grund des Wassers, bepflanzen Sie den Teich mit Unterwasserpflanzen in Senkkörben, bringen Sie eine Teichpumpe an und gestalten Sie den Teichrand mit Platten oder Pflanzen. Hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt!


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28. 09. - 30. 09. 18 gut saniert! 2016


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Pool sanieren Entweder der Pool Ihres Eigenheimes ist in die Jahre gekommen und hat mit der einen oder anderen Blessur zu kämpfen oder Sie möchten ein länger unbenutztes Becken wiederbeleben. Wissen Sie, welche Schäden wie behoben werden können?

S

ie haben ein älteres Haus erworben und Ihre Vorbesitzer haben den Pool nicht im besten Zustand hinterlassen? Oder Ihre Outdoor-Planschoase hält nun schon einige Jahre durch und es zeigen sich langsam, aber sicher die ersten Verschleißerscheinungen? Keine Bange, Sie müssen nicht gleich Bagger und Abrissbirne anrücken lassen. Kleinere Schäden am Schwimmbecken können je nach Material und Bauweise auch recht einfach selbst behoben werden. Alle Lebensdauer ist begrenzt Grundsätzlich hält so ein Pool gut und gerne 15 bis 20 Jahre, ohne dass etwas gemacht werden muss. Doch je nach Pflegeaufwand und Witterungseinflüssen kommt es früher oder später trotzdem zu kleineren und größeren Schäden, die repariert werden sollten. In erster Linie sind gut saniert!

dies abgeblätterte Farbe, Risse im Becken oder Fliesen, die sich lösen. Auch die Technik – Filteranlagen und Pumpen – muss regelmäßig von Rost oder anderen Ablagerungen befreit werden, um einen ordentlichen Betrieb zu gewährleisten. Gerade der oft zu großzügige Einsatz von Chemikalien wie Chlor wird den Maschinen zum Verhängnis. Beim Kunststoff können sich auch altersbedingte Materialermüdungen zeigen. Werfen Sie also bitte regelmäßig einen Blick auf den Zustand der Gerätschaften und des Zubehörs, um Unfälle zu vermeiden! Betonbecken sanieren Die typischen Betonbecken aus den späten 1970ern sind innen mit Farbe gestrichen. Und irgendwann blättert ebendiese Farbe ab. Sobald dies großflächiger wird, muss eine Beckensanierung erfolgen. Dafür werden sämtliche Farbschichten mit einem Sandstrahler abgelöst und das Betonbecken dann entweder neu gestrichen oder mit einer PVC- oder Polyesterfolie ausgekleidet. Experten raten zur Auskleidung, da sie einige Vorteile gegenüber der Farbe hat. Die Oberflächen sind glatt, Verletzungsgefahr ist gleich null. Entstehen weitere kleine Schäden wie Risse oder Ähnliches, können diese ohne großen Aufwand mittels Folienklebung repariert werden. Die Folien halten je nach Dicke (0,6 bis 1,5 mm) um die 15 Jahre,

© anna-demianenko/Unsplash

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werden aber mit zunehmendem Alter weniger elastisch, was Reparaturen erschwert. Sanierung von Polyesterbecken Polyester- oder auch GFK-Pools sind grundsätzlich sehr stabil, problematisch wird es erst bei Schäden wie größeren Rissen und vor allem der gefürchteten Osmosebildung, die sich in Form von Bläschen im Material bemerkbar macht. Kleine Risse und Macken können recht einfach mit neuem Polyester repariert werden. Nehmen die Risse überhand, können Sie sich auch hier mit einer kompletten Folienauskleidung helfen. Ist es zur Osmose gekommen, kommen Sie um eine Generalsanierung Ihres Pools wohl nicht mehr herum. Daher sollten Sie zuerst rechnen. Wie alt ist der Pool, rentiert sich die Sanierung oder sollten Sie gleich ein neues Becken zu kaufen? Eine weitere Möglichkeit der Poolsanierung ist die Zuhilfenahme des Prozesses der Osmose, die aber nur von Profis gemacht werden sollte. Erst wird die gesamte Oberfläche mittels Winkelschleifer und Industriestaubsauger abgeschliffen, bis sämtliche Farbe weg ist. Dann wird der gesamte Pool mithilfe von Aceton gesäubert und von Fetten befreit. Im nächsten Schritt folgt die Auflaminierung mit Polyesterharz und Glasmatten, die übrigens nie Stoß auf Stoß, sondern immer überlappend verlegt werden müssen. Im letzten Abschnitt wird Gelcoat – ein spezielles Laminat – aufgerollt. Achtung: Der frische Gelcoat darf nicht nass werden! Der Pool sollte in der Trocknungszeit von mehreren Tagen also abgedeckt werden. Regelmäßig reinigen Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem frisch sanierten Pool haben, ist eine ordentliche Poolpflege wichtig. Hier ein paar Grundregeln: Entleeren und reinigen Sie einmal im Jahr, idealerweise nach der Winterpause, das Becken

und überprüfen Sie vor Inbetriebnahme sämtliche Leitungen und die Mechanik. Hat sich am Wasserspiegel ein Schmutzrand, vielleicht sogar mit Kalkablagerungen, gebildet, sollten Sie vor der Entleerung einige Zentimeter Frischwasser zulaufen lassen. Der Rand wird so aufgeweicht und der Belag löst sich leichter. Sind in der kalten Jahreszeit Frostschäden (gesprungene Fliesen, abgeblätterte Farbe, kaputte Zu- oder Ableitungen) entstanden, bringen Sie diese unbedingt vor der Saison wieder in Ordnung.

Tipp: Verwenden Sie beim Reparieren von Schäden am Becken besser keinen Polyesterspachtel, da dieser Wasser zieht und das Laminat nicht fest werden lässt. Entfernen Sie Abdeckplanen und Netze sowie die Schutzhüllen von den Schwimmbadabdeckungen. Besorgen Sie sich im Fachhandel die Utensilien für Wasserproben und überprüfen Sie regelmäßig die Qualität des Poolwassers. Auch wenn es sauber aussieht, sollten Sie auf Nummer sicher gehen! Mit den für das Beckenmaterial passenden Bürsten, Schwämmen und Vliesen sollte die Beckenoberfläche vor Saisonstart und am Sommerende gründlich geschrubbt werden. Für Kalkbeläge gibt es Spezialreiniger, die neben der Säure auch waschaktive Substanzen, sogenannte Tenside enthalten und auch gegen Kosmetika, Fette und Algen ankommen. Entfernen Sie außerdem Laub, Blütenstaub, Insekten und Ähnliches immer sofort mit einem Kescher. Einbauteile wie Skimmer, Scheinwerfer, Rinnenroste sollten ebenfalls regelmäßig gereinigt werden. gut saniert!


184 FINANZIEREN

Tipps:

Sanierung finanzieren In Immobilien zu investieren ist die wohl sicherste Form der Geldanlage. Gerade in schwierigen Wirtschaftszeiten und als Vorsorge im einkommensschwachen Alter.

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och wenn er nicht zu den Spitzenverdienern zählt oder durch eine Erbschaft zum für eine Immobilienanschaffung oder -sanierung nötigen finanziellen Polster gelangt ist, muss der willige Häuslbauer im Normalfall einige Stationen durchlaufen, eventuell auch Rückschläge erleiden, ehe die Finanzierung des geplanten Projekts als gesichert gilt. Im folgenden Kapitel haben wir uns deshalb dem wichtigsten Thema des gesamten Sanierungsprojektes gewidmet – dem lieben Geld gut saniert!

• Vereinbaren Sie vertraglich eine möglichst la nge Laufzeit. • Vereinbaren Sie die vertragliche Option auf vorzeitige Tilgung. • Die Rückzah lung soll nicht mehr als 30 % des Monatseinkommens ausmac hen. • Legen Sie un bedingt eine klei ne Reserve für Not fälle zurück.

und den Chancen, fehlende Mittel durch Fremdfinanzierung aufzubringen. Denn ohne geht es leider oft nicht. Welche Möglichkeiten bieten sich Ihnen also? Bauspardarlehen, Kredit, Hypothekardarlehen, Einmalzuschüsse, verschiedenste Förderungen, die Liste ist lang. Gute Beratung sehr wichtig Der erste Weg sollte Sie zu einem erfahrenen Finanzberater führen, der mit Ihnen einen ge-


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185 FINANZIEREN

nauen Finanzplan erstellt. Dafür werden zuerst Ihre monatlichen Fixausgaben eruiert und den regelmäßigen, fixen Einnahmen gegenübergestellt. Darüber hinaus wird die Höhe des vorhandenen Eigenkapitals ermittelt, um daraus dann die maximale Höhe eines Kredits oder Darlehens zu errechnen und in weiterer Folge auch die höchstmögliche monatliche Rückzahlungsrate festzulegen. Weiters wird Ihr Berater mit Ihnen gemeinsam herausfinden, welche Art der Fremdfinanzierung denn nun am besten für Sie geeignet ist. Zur Fremdfinanzierung gehört nämlich mehr, als bloß möglichst niedrige Zinsen auszuhandeln. Denken Sie daran, dass Sie Ihren Kredit vielleicht einmal aufstocken möchten, dass Sie bei eventuellen Zahlungsschwierigkeiten um Ratenstundung ansuchen müssen oder dass andere unvorhergesehene Situationen eintreten könnten. Ein Kredit begleitet Sie langfristig. Da zählt nicht nur der eine Termin zur Unterschriftenvollbringung. Holen Sie sich also verschiedene Angebote ein oder lassen Sie sich vom Finanzbetreuer Ihres Vertrauens alle Möglichkeiten aufzeigen. Wie viel Geld Sie wirklich benötigen Einer der häufigsten Fehler bei der Finanzierungsplanung von Immobilien und deren Sanierung ist das leichtfertige Unterschätzen der anfallenden Nebenkosten für die Investition genauso wie für die Finanzierung. Der Notar will bei einem Immobilienkauf sein Geld für die Vertragserrichtung und für die Grundbuchseintragung, der Makler will seine Provision, die Bank verrechnet Bearbeitungs- und Eintragungsgebühren. Jeder Posten stellt zwar für sich nur einen niedrigen Prozentwert dar, in Summe kommen dabei aber schnell hohe vierstellige Eurobeträge heraus. Wurden die Nebenkosten zu niedrig angesetzt, sind die vorhandenen Reserven schneller aufgebraucht als gedacht und

Sie sind in finanziellen Schwierigkeiten, noch bevor der Haustraum begonnen hat. Selbst bei kurzen Renovierungsarbeiten in den eigenen vier Wänden wird beim Kostenvoranschlag – ob vom Fachmann oder selbst ermittelt – oft zu eng kalkuliert, weil man sich ein paar Euro in der laufend fälligen Monats­ rate sparen will. Wert & Förderung Bereits bei der Planung sollten Sie auch an den eventuellen Wiederverkaufswert Ihres Hauses denken. Baumaterialien, eingesetzte Energiesysteme und Bauökologie sollten natürlich dem Stand von heute entsprechen. Damit schaffen Sie nämlich nicht nur eine Wert­anlage, sondern erhöhen auch die Chancen auf Förderungen oder Einmalzahlungen.

Achtung Nebenkosten! Oft kommt das böse Erwachen, wenn es um die Gebühren der Finanzierung geht!

Ganz unabhängig davon, ob Sie neu bauen oder ein in die Jahre gekommenes Gebäude sanieren, der Bund und die Bundesländer bieten eine Vielzahl an finanziellen Unterstützungen an – vom Einbau der Solar- beziehungsweise Photovoltaikanlage über die Förderung von zukunftsorientierter, barrierefreier Einrichtung sowie der Umrüstung auf diese bis hin zur energetischen Sanierung und vieles mehr. Der Bund nimmt gerade für die thermische Sanierung, also Projekte wie energieeffizientes Dämmen und regeneratives Heizen, den Austausch von Fenstern und Außentüren, sowie weitere Maßnahmen für eine bessere Energiebilanz von Wohngebäuden viel Geld in die Hand. gut saniert!


186 Kreditbe ar bühren beitungsgesin Posten v d als einziger erhande lbar.

FINANZIEREN

Finanzselbstcheck Beim Start Ihrer Finanzierungsüberlegungen sollten Sie ein paar Fragen und die dazu passenden Antworten kennen. Nur dann werden Sie auch weiterhin gut schlafen.

F

inanzieren bedeutet eine Rückzahlungsverpflichtung über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren. Deshalb sollten Sie überlegen, ob Sie auch in fünf, zehn und mehr Jahren noch mit den monatlichen Raten leben können und wollen. Abzuwägen sind Fragen wie: Wie sicher ist meine Ehe? Wie sicher ist mein Arbeitsplatz? Plane ich Kinder? Wie viel Geld benötige ich wirklich? Grundsätzlich ist ein Eigenmittelanteil von etwa 20 bis 30 % eine gute Voraussetzung, um eine Fremdfinanzierung zu bekommen. Vergessen Sie auf keinen Fall die Nebenkosten– sowohl bei Kauf und Bau als auch bei der Finanzierung– mit einzukalkulieren!

Tipp:

für die Baukonten gibt es .000 70 Finanzierung bis zu en nach m ah itr Euro. Pro: Kred keine , Bedarf ausnutzbar niedrigere monatlichen Raten, sten, ko Gebühren und Neben omtn en die Zinsen nur für menen Summen.

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Dazu zählen etwaige Maklergebühren, die Grunderwerbssteuer, Anwalts- oder Notarkosten, sowie Bankgebühren wie die Kreditbearbeitungsgebühren (für Bonitätsprüfung, Kreditvergabe etc.). Diese ist einmalig zu entrichten. Die Bearbeitungsgebühr beträgt je nach Bonität und Verhandlungsgeschick in den meisten Fällen zwischen 0,5 und drei Prozent. Doch auch null Prozent oder mehr als drei sind möglich. Vergleichen und Verhandeln lohnt hier also allemal. Wenn eine (langfristige) Finanzierung mittels Hypothek besichert wird, ist diese im Grundbuch einzutragen. Hier ist zu klären, mit welcher Pfandrechtshöhe die Bank im Grundbuch vermerkt ist. Meist sind das nämlich 20 bis 30 % mehr als der Kreditbetrag. Die Pfandrechtseintragungsgebühr im Grundbuch beträgt 1,2 % von der eingetragenen Pfandrechtshöhe. Kann ich mir das überhaupt leisten? Die Tilgungsraten sind je nach Finanzierungsart flexibel. Als Regel gilt: Rechnen Sie sich das höchste Rückzahlungsrisiko aus (Zinsenhöchststände der vergangenen 15 Jahre) und checken Sie, ob Sie sich die Raten auch dann noch leisten können. Um Risiken zu minimieren, rechnen Banken generell mit den schlechtesten Bedingungen und müssen bis zu fünf oder sechs Prozent Zinsen kalkulieren. Verhandlungsspielräume bei Darlehen möglich? Spielraum ist meistens zumindest bei den Nebenkosten, sprich den Kreditbearbeitungsgebühren, gegeben. Nicht verhandelbar sind in der Regel hingegen Bauspardarlehen.


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Saint-Gobain Rigips Austria GesmbH Unterkainisch 24 A-8990 Bad Aussee +43/3622/505-0 www.rigips.com

Ing. Hans Drascher GmbH Franzosengraben 11, 1030 Wien 01/7987538 office@drascher.at www.drascher.at

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proPellets Austria GmbH

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3012 Wolfsgraben Hauptstraße 100 +43 (0)2233 70 146 office@propellets.at www.propellets.at

Obere Wagramstraße 30 3463 Eggendorf office@suntherm-austria.at www.suntherm.at

Wopfing 156 2754 Waldegg office@baumit.com www.baumit.at

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Schnauer Energie-, Solar und Umwelttechnik GmbH & Co KG

BellaRoc

Profibaustoffe Austria

Lerchengasse 14 8401 Kalsdorf 0043 (0)664 13 95 510 www.bellaroc.at

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