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Ausgabe März 2020

„Wir dürfen das NIE vergessen!“

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WO! EDITORIAL

„Wir dürfen das nie vergessen!“ Diese bewegenden Worte sprach ausgerechnet jemand, den man sonst eher als Comedian kennt. Atze Schröder, dessen Vater selbst als Nazi für den Tod zahlreicher Menschen im Zweiten Weltkrieg verantwortlich war, meinte damit die Gräueltaten, die dem jüdischen Volk unter dem Nazi-Regime angetan wurden. Am 27. Januar 2020 jährte sich die Befreiung von Ausschwitz zum 75. Mal. In dem größten deutschen Konzentrationslager starben über eine Million Juden, Polen, Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene. Insgesamt wurden in Deutschland zwischen 4 und 6 Millionen Menschen (überwiegend Juden) systematisch hingerichtet. In dem von Adolf Hitler angezettelten Zweiten Weltkrieg liegt die Anzahl der durch direkte Kriegseinwirkung Getöteten zwischen 60 und 65 Millionen. Die Schätzungen, die Verbrechen und Kriegsfolgen einbeziehen, reichen bis zu 80 Millionen. Auch die Stadt Worms wurde im Zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen. Am 21. Februar und am 18. März 1945, nur wenige Monate vor Ende des Zweiten Weltkrieges, machten zwei große Bombenangriffe die Stadt Worms dem Erdboden gleich. Es waren Vergeltungsschläge der Alliierten für das Leid, das das Nazi-Regime von Adolf Hitler über Europa gebracht hatte. In Worms starben an diesen beiden Tagen 380 Menschen, 8.000 Bürger wurden obdachlos. Geschichtsverdreher aus dem rechten Spektrum nutzen solche Gedenktage gerne dazu, um die Opferrolle einzunehmen, gelten doch die beiden Angriffe auf die Zivilbevölkerung auch heute noch als umstritten, da sie zu einem Zeitpunkt stattfanden, als der Krieg für die Deutschen de facto bereits verloren war. Man unterschlägt dabei gerne das Detail, dass es dem längst in seinem Führungsbunker verschanzten Adolf Hitler zu verdanken war, der – obwohl ihm die Aussichtslosigkeit seines Krieges längst klar sein musste – erst am 8. Mai 1945 kapitulierte und damit den Tod vieler unschuldiger Zivilisten in Deutschland billigend in Kauf nahm. Auch wenn die Kriegsgeneration langsam ausstirbt und die heutige Generation mit dem millionenfachen Völkermord der Nazis nichts zu tun hatte, ist es unsere Pflicht, immer wieder daran zu erinnern, was passiert, wenn man sich auf faschistische Rattenfänger einlässt. „Wir dürfen das nie vergessen!“

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Wie man ausgerechnet in diesen Tagen, an denen man der unheilvollsten Zeit der deutschen Geschichte gedenkt, ein Bündnis mit einer rechtspopulistischen Partei eingehen kann, bleibt das traurige Geheimnis der Thüringer CDU und der FDP. Immerhin hat deren Tabubruch zu einer breiten Diskussion geführt, wie wichtig es ist, dass ausgerechnet Deutschland das demokratisch verlässliche Land bleibt, das es in den letzten 75 Jahren war. Jetzt müssen wir alle zeigen, wie wichtig uns die in dieser Zeit erworbenen demokratischen und freiheitlichen Rechte sind. Das gilt ganz besonders nach den feigen Morden von Hanau, bei denen zehn unschuldige Menschen grundlos hingerichtet wurden, weil sie die „falsche Nationalität“ hatten und zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

Einen wachen Verstand beim Lesen der 171. Ausgabe von:

WO! – DAS Wormser Stadtmagazin wünscht Ihnen Frank Fischer | Chefredakteur

Aktuelle Nachrichten täglich unter: www.facebook.com/WO.DASWormserStadtmagazin/ Die neue WO! Ausgabe pünktlich ab Ersten des Monats lesen unter: www.wo-magazin.de/online-ausgabe/ WO! 03 | 20

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WO! LEITARTIKEL POLITIK

DER SCHANDFLECK Ein Kommentar zum „Thüringer Wahldebakel“ 75 Jahre nach Kriegsende scheint das Gedächtnis einiger Politiker aus dem bürgerlichen Lager an die unheilvollste Zeit der deutschen Geschichte immer mehr zu verblassen. Ein Beweis dafür wurde in Thüringen geliefert, wo sich der FDP-Kandidat Thomas Kemmerich mit den Stimmen der rechtsextremen AfD und der CDU zum Minister­präsidenten wählen ließ. Auch wenn die Parteispitzen von CDU und FDP anschließend um Schadensbegrenzung bemüht waren, wird die in Thüringen gezeigte Mischung aus Machtgeilheit und grenzenloser Naivität beiden Parteien langfristig schaden, wenn sie sich zukünftig nicht eindeutig positionieren.

„Wer sich von einem widerwärtigen Rechts­ radikalen wie Björn Höcke zum Minister­ präsidenten wählen lässt, hat Schande über den Liberalismus gebracht.“ Ulf Poschardt Chefredakteur, „Die Welt"

Es war wahrlich keine Ruhmestat, die die Mitglieder der thüringischen CDU und der FDP da ausgeheckt hatten. Als am Ende eines denkwürdigen dritten Wahlgangs plötzlich Thomas Kemmerich (FDP) eine Stimme mehr hatte als der bisherige Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke), da war der Plan der rechtspopulistischen AfD voll aufgegangen. Durch die Hintertür hatte man es doch ins Parlament geschafft, der FDP-Mann war letztendlich nur der Steigbügelhalter, um den Rechten an die Macht zu verhelfen. Das Medienecho ließ sich nicht lange auf sich warten. Ulf Poschardt, Chefredaktor der bürgerlich-konservativen Tageszeitung „Die Welt“, twitterte anschließend: „Wer sich von einem widerwärtigen Rechts­radikalen wie Björn Höcke zum Minister­präsidenten wählen lässt, hat Schande über den Liberalismus gebracht.“ So sehr sich Parteichef Christian Lindner auch mühte, das Debakel von Thüringen rückgängig zu machen, ein Makel wird der FDP zukünftig anheften: Dass es wieder einmal die freien Liberalen waren, die mit dem oft zitierten „Dammbruch“ einen Verrat begangen.

UND DIE CDU?

Bei der CDU meldete sich die Kanzlerin aus dem fernen Südafrika zu Wort und forderte umgehend Neuwahlen. Merkels Machtwort war nur weiteres Wasser auf den Mühlen derer, die die Demokratie ausgehebelt sehen, weil für sie Kemmerich der demokratisch gewählte Ministerpräsident ist, lassen hierbei aber außer Acht, dass jemand mit 5% der Wählerstimmen ein Land regieren soll. Auch das ist ein merkwürdiges Demokratieverständnis. Dass die Thüringer Christdemokraten den einstimmigen Beschluss des Präsidiums der CDU, dass es keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD geben darf, einfach ignorierten, sorgte für ein Beben in der Partei. Als Folge des Skandals in Thüringen gab die CDU-Vorsitzende und mögliche Merkel-Nachfolgerin Annegret KrampKarrenbauer, genannt AKK, ihren Rücktritt als Parteichefin und mögliche Kanzlerkandidatin bekannt. Zur Begründung sagte die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, es gebe „ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken“. Sie sei gegen eine Zusammenarbeit mit beiden Parteien. Vielleicht sorgt der überraschende Rückzug von Kramp-Karrenbauer dafür, dass die Partei erkennt, dass sie langfristig an dieser Zerreißprobe nur scheitern kann, wenn

sie sich für die Zukunft nicht eindeutig positioniert. Im Übrigen folgte auf AKK, wenn auch mit etwas Verspätung, der Rücktritt von Thüringens CDU-Chef Mike Möhring.

AUS DER DUNKLEN VERGANGENHEIT FÜR DIE ZUKUNFT LERNEN

Speziell der CDU stünde es gut zu Gesicht, ein wenig Vergangenheitsbewältigung zu betreiben, hatten doch viele CDU-Mitglieder nach dem Zweiten Weltkrieg ihre frühere NSDAP-Mitgliedschaft verschwiegen. Wirklich aufgearbeitet hat die Partei dieses Kapitel ihrer frühen Geschichte bis heute nicht. Oskar Lafontaine schrieb hierzu in einem Artikel für „Nachdenkseiten.de“ mit der Überschrift „Die CDU verheddert sich in ihren Lebenslügen“ u.a.: „Konrad Adenauer beschäftigte den Kommentator der Nürnberger Rassengesetze Hans Globke als Chef des Bundeskanzleramtes; Kurt Georg Kiesinger wurde Bundeskanzler, obwohl er schon 1933 in die NSDAP eingetreten war; Hans Karl Filbinger war von 1966 bis 1978 für die CDU Ministerpräsident in Baden-Württemberg, obwohl er als Marinerichter noch kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges Deserteure zum Tode verurteilte und dies später noch mit den Worten verteidigte: „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein.“ Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer weiß: In der ersten CDU-Fraktion im saarländischen Landtag nach der Saar-Abstimmung 1955 waren mehr als die Hälfte der CDU-Abgeordneten ehemalige NSDAP-Mitglieder. Noch 1957 wurde Dr. Erwin Albrecht, als „Blutrichter“ in Prag für 31 Todesurteile gegen Juden verantwortlich, Vorsitzender der saarländischen CDU-Landtagsfraktion. Alles vergessen?“ Tatsächlich täte eine Partei mit dieser Vergangenheit gut daran, sich von einer faschistischen Partei fern zu halten. Je nachdem, welcher Parteichef nun das Ruder bei der CDU übernimmt, könnte ein weiterer Rechtsdruck die Partei langfristig sehr viele Wählerstimmen kosten. Wer möchte schon zukünftig sein Kreuz bei einer Partei machen, die durch die Hintertür einer rechtsextremen Partei zur Macht verhilft? Im Gegenteil, man möchte sogar, dass eine Stimme für die CDU gleichzeitig eine Stimme gegen die AfD ist. Seit Thüringen dürften die Anhänger der Christdemokraten ins Zweifeln geraten sein. Selbiges gilt natürlich auch für die Liberalen. Kommentar: Frank Fischer

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WO! FORUM

Time so say Goodbye Mit City Optik Weber & Puder und der Uhrenwerkstatt Timm Keller gehen der Stadt Worms zwei weitere Fachgeschäfte verloren.

Was Sie uns schon immer mal sagen wollten… Nächsten Monat gibt es einen Grund zum Feiern. Da Mitte März 2005 unsere erste Ausgabe erschien, und vorher Feiern bekanntlich Unglück bringt, begehen wir im April unser 15-jährigen Jubiläum mit einer kleinen Sonderbeilage. Mit Bescheidenheit und Demut, aber auch klein wenig Stolz, blicken wir hierbei auf unsere bisherige Geschichte zurück. Jetzt, kommen Sie, liebe Leserinnen und Leser, ins Spiel. Getreu dem Motto „Was Sie uns schon immer mal sagen wollten“ würden wir uns über zahlreiche Zuschriften freuen, die sich mit unserer 15-jährigen Geschichte beschäftigen. Das können kleine Anekdoten sein, aber natürlich ist auch Kritik oder (ganz viel) Lob erlaubt. Die besten Zuschriften drucken wir in der nächsten Ausgabe ab.

SIE KÖNNEN UNS AUF FOLGENDEN WEGEN KONTAKTIEREN: PER MAIL:

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Keller ins Angestelltenverhältnis zu einem Juwelier in Wiesbaden und schließt seine Uhrenwerkstatt in Worms Ende März. Von der ersten Ausgabe unseres Magazins an, war Timm Keller bei uns Anzeigenkunde. Wir verlieren damit einen angenehmen und treuen Kunden, der sich in den letzten 15 Jahren als absolut stressfrei erwiesen hat. Lieber Timm, alles Gute für deinen neuen beruflichen Weg in Wiesbaden!

Pünktlich zu unserem 15-jährigen Jubiläum verabschieden sich zwei Fachgeschäfte aus Worms, die in den letzten beiden Jahrzehnten das Gesicht der Stadt mitgeprägt haben. Nach knapp 25 Jahren schließt „City Optik Weber & Puder“ im März seine Pforten. Der Inhaber Wolfgang Schantz geht in seinen wohlverdienten Ruhestand, für den wir ihm alles Gute und ganz viel Gesundheit wünschen. Derweil wechselt der Uhrmacher Timm

(Bitte beachten Sie, dass Sie bei Nachrichten über unsere Internetseite Ihre E-Mail-Adresse dazu schreiben, da diese nicht automatisch mit überliefert wird. Sonst ist keine Rückantwort möglich!)

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WO! LEITARTIKEL POLITIK

KEIN PAKT MIT FASCHISTEN Wie soll man mit der AfD zukünftig umgehen? Es hätte alles so einfach sein können. Wenn doch nur zwei Vertreter von CDU oder FDP im letzten Moment ein schlechtes Gewissen bekommen und sich für eine „Enthaltung“ entschieden hätten. So aber wird das Thüringer Wahldebakel vor allem einer Partei nützen. Während sich CDU und FDP öffentlich kräftig blamierten, dürften sich im Hintergrund die Vertreter der AfD genüsslich die Hände gerieben haben. Wie soll man aber zukünftig mit der AfD umgehen? Kann man eine Partei, die ein Viertel der Wähler in Thüringen hinter sich vereinigen konnte, einfach so ignorieren und von der Politik ausgrenzen?

„Faschismus ist eine Methode zur Macht­ergreifung. Deshalb kann man mit diesen Parteien nicht nur nicht paktieren, man muss sie ausgrenzen.“ Ruprecht Polenz CDU Generalsekretär

Ja, das kann man. Aber nur, wenn man aus der Geschichte lernt. Die Faschisten sind immer nur dann an die Macht gekommen, wenn ihnen Konservative die Plattform geboten haben. Das war in Italien so. Und auch in Deutschland hat man geglaubt, man könnte einer Ideologie durch Einbindung ihren Reiz nehmen, als Reichskanzler Franz von Papen Adolf Hitler und seiner NSDAP zur Macht verhalf. Die Folgen sind bekannt. Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte ist es also absolut richtig, Nazis und deren heutige Jünger von der Politik fern zu halten. Wenn wir wollen, dass unsere demokratischen und freiheitlichen Werte überleben, ist es die Pflicht eines jeden Demokraten, den Faschismus zu bekämpfen und von der aktiven Politik auszugrenzen. Vor allem in Thüringen, wo schon einmal der Aufstieg der Faschisten begann. Dort wird die AfD mit Björn Höcke von jemandem geleitet, den man gemäß Gerichtsbeschluss Nazi nennen darf, weil er nachgewiesenermaßen einer ist. Höcke vertritt „Konzepte der Neuen Rechten“, er strebt ein „Bündnis rechtsnationalistischer Gruppen zur ethnischen Homogenisierung Deutschlands und Europas“ an und kündigt in seinem Buch an, dass hierzu „ein groß angelegtes Remigrationsprojekt“ notwendig sei. Höcke weiter: „Man werde, so fürchte ich, nicht um eine Politik der „wohltemperierten Grausamkeit“ herumkommen.“ * Da der Ehrenvorsitzende Alexander Gauland selbst gesagt hat, dass Höcke die „Mitte und Seele der Partei“ sei, kann man sich ausmalen, an welchem Rand die AfD ihre Anhänger rekrutiert.

WIE WEIT RECHTS IST DIE AFD?

Im Jahr 2013 als Euro-kritische und rechtsliberale Partei gegründet, ist heute von der einstigen Protestpartei nicht mehr viel übrig. Im Laufe der Jahre mussten alle „gemäßigten“ Spitzenpolitiker der Partei nacheinander gehen. Erst 2015 Gründer Bernd Lucke, 2017 Frauke Petry, 2018 Andre Poggenburg – übrig blieben noch Bernd Höcke und seine braune Gefolgschaft. Die Partei, die schon kurz nach

ihrer Gründung beachtliche Wahlergebnisse erzielte, wurde in den letzten sieben Jahren sukzessive von Rechten unterwandert. Spätestens beim Parteitag 2019, als auch die letzten kritischen AfD’ler abgewählt und von Mitgliedern des „Höcke-Flügels“ ersetzt wurden. Anhand der Äußerungen ihres Führungspersonals und den mitunter blinden Hassparolen, die von AfD Politikern abgesondert werden, kann man unschwer erkennen, dass diese Partei inzwischen eine faschistische Partei geworden ist, die vor allem der Hass auf alles Fremde eint.

AUSGRENZEN ODER EINBINDEN?

Die Frage, ob man sich als Christdemokrat oder Liberaler mit Hilfe der AfD zum Ministerpräsidenten wählen lässt oder zähneknirschend doch eher einen Kandidaten der Linkspartei unterstützt, sollte sich einem echten Demokraten gar nicht erst stellen. Das von Rechten gerne verliehene Prädikat „SED-Nachfolgepartei“ sollte 30 Jahre nach dem Mauerfall nun wahrlich nicht mehr gelten, zumal die Linkspartei PDS bereits 2007 mit der westdeutschen WASG fusionierte und sich im Laufe der letzten Jahre immer weiter von den Vorstellungen des DDR-Regimes entfernt hat. Dagegen fand bei der AfD ein umgekehrter Prozess statt. Die meisten Wähler/-innen der AfD sind selbst Faschisten oder sympathisieren mit dieser Ideologie. Auch das hat uns die Geschichte gelehrt: Wenn jemand demokratisch gewählt worden ist, macht ihn das noch lange nicht zum Demokraten. Von daher ist es wenig sinnvoll, mit Nazis zu diskutieren, weil ihr verschlossenes Weltbild wissenschaftliche und geschichtliche Erkenntnisse ignoriert und sachlichen Argumenten gegenüber überhaupt nicht aufgeschlossen ist. Es geht ihnen nicht um eine Politik der Kompromisse, sondern um Macht. Oder wie der ehemalige Generalsekretär der CDU, Ruprecht Polenz, kürzlich sagte: „Faschismus ist eine Methode zur Macht­ergreifung. Deshalb kann man mit diesen Parteien nicht nur nicht paktieren, man muss sie ausgrenzen.“ Kommentar: Frank Fischer *(Quelle: Björn Höcke, „Nie zweimal in denselben Fluss.”, S. 254).

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WO! TITELTHEMA 75 JAHRE STADTZERSTÖRUNG

VON DER STADTZERSTÖRUNG ZUM TAG DER DEUTSCHEN ZUKUNFT Geschichtsvergessenheit als Saat des Hasses Es ist 75 Jahre her, dass Worms an zwei Tagen kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs brannte. Eine lange Zeit, in der die Menschen wieder begonnen haben zu vergessen, wie es soweit kommen konnte. Zeit, in der viel passiert ist und Deutschland an einem Punkt steht, an dem rechtes Gedankengut wiederbeginnt, das Klima in der Gesellschaft zu vergiften.

Bis heute sind die eingangs erwähnten Bombenangriffe auf deutsche Städte wie Dresden, Würzburg, Pforzheim und auch Worms traumatische Erlebnisse, denen man regelmäßig gedenkt. Vielen geht das nicht weit genug und sie fordern dementsprechend, die Angriffe der Alliierten klar als Kriegsverbrechen zu bezeichnen. Spiegelt diese Sichtweise jedoch nicht eine Geschichtsvergessenheit wider, die ausklammert, wer letztlich die Verantwortung für die Bombardements trägt? Es mag sein, dass Deutschland militärisch längst niedergerungen war, das änderte aber nichts an der Doktrin der Nationalsozialisten, bis zum Ende durchzuhalten und nicht zu kapitulieren. Auf der anderen Seite stand wiederum eine Welt, deren Hass auf Nazideutschland im Laufe dieses Weltkriegs ins Unermessliche gewachsen sein musste. Genau dieses Nazideutschland opferte letztlich die vielen unschuldigen Frauen, Kinder und Männer in den Städten. Es ist in diesem Sinne unverzeihlich, wenn rechte Gruppen diese Opfer wiederum für ihren Opfermythos missbrauchen. Björn Höcke (AfD) sagte 2017 bei einer Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Angriffe auf Dresden, dass die Alliierten den Deutschen „nichts anderes als unsere kollektive deutsche Identität nehmen“ wollten. „Man wollte unsere Wurzeln roden“. Das mag vielleicht sogar ein Grund für den massiven Feuersturm gewesen sein! Kann man diese geballte Wut verdenken, in

Anbetracht des Leids, das Adolf Hitler und „sein“ Deutschland über die Welt gebracht hatten? Es ist gefährlich, Dinge aus dem Kontext zu reißen, wie es Höcke gemacht hat und die AfD immer wieder tut. Wie sehr Hass das Denken in unserer Gesellschaft wieder beginnt zu prägen, zeigen mehrere Attentate in den vergangenen Monaten, wie der Mord an dem Kasseler Politiker Walter Lübcke, der Anschlag in Halle und zuletzt der Amoklauf von Lothar R. in Hanau, der zehn Menschen das Leben kostete und bei dem sich anschließend der Täter selbst erschoss. Lothar R. mag psychisch krank und ein Einzeltäter gewesen sein. Angela Merkel sagte kurz nach der Tat: „Rassismus ist Gift“. In diesem Falle vergiftete dieser die empfängliche Seele eines psychisch schwer kranken Menschen. AfD Bundessprecher Tino Chrupalla stellte vor kurzem die Frage, warum seine Partei mit Hanau in Verbindung gebracht wird. Die Antwort könnte sein, weil sie einen Nährboden geschaffen hat, auf dem sich Menschen wie Lothar R. oder andere rechte Gruppen verstanden und bestätigt fühlen. Am 6. Juni 2020 möchte sich der sogenannte „Tag der deutschen Zukunft“ in Worms versammeln und seine toxische Geschichtsvergessenheit hier präsentieren. Ob es zu einem Verbot kommt, ist fraglich. Dass es zu Gegendemonstrationen von Menschen kommt, die diesen rückwärtsgewandten Blick und deren Hass nicht möchten, ist indes gewiss. Text: Dennis Dirigo

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WO! TITELTHEMA 75 JAHRE STADTZERSTÖRUNG

ALS WORMS IM FEUER DER BOMBEN VERSANK Matinee „Bombennacht. Es brennt die Stadt am Strom“ am 23.02.2020 im Wormser Kultur- & Tagungszentrum (Oberes Foyer) Am 21. Februar jährte sich zum 75. Mal die Erinnerung an die Nacht, in der Worms kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs zum ersten Mal nach einem Fliegerangriff der Royal Air Force einem Flammenmeer zum Opfer fiel. Am 18. März folgte ein weiterer Angriff. Rund um diese Tage fanden und finden mehrere Gedenkveranstaltungen statt, darunter eine bewegende Matinee mit Dr. Jörg Koch, Karl-Heinz Deichelmann und Paul Streich. Die Dreiteilung der beliebten Matinee Veranstaltungen, die zumeist im Heylshof Museum stattfinden, ist dabei ein bewährtes Stilmittel und erlaubt es, das Geschehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln wahrzunehmen. Während der Historiker Koch entsprechend seiner Profession die belegten Fakten näher bringt, lässt Deichelmann Dichter und Zeitzeugen sprechen, derweil bei Streich am Klavier die passenden Noten erklingen. Auch in der Matinee blieb man sich diesem Rezept treu und verwob die Ebenen zu einer eindringlichen Vorstellung, die daran erinnerte, wie viel Leid der Zweite Weltkrieg über die Welt brachte. „Es gibt kein Datum in der Wormser Geschichte, dass sich so sehr in das kollektive Gedächtnis gebrannt hat“, resümiert Dr. Koch zu Beginn und ergänzt: „Es besteht kein Zweifel daran, wer den Krieg begonnen und die Verant-

wortung für die Zerstörungen hat, Adolf Hitler“. Dennoch fand Koch auch kritische Worte und nannte die Angriffe auf die zivile Bevölkerung nicht nachvollziehbar, da der Krieg bereits militärisch verloren war. Lange Zeit war Worms für die Alliierten uninteressant. Wie Koch berichtete, gab es zuweilen verirrte Bomber, die eigentlich die BASF als Ziel hatten. Doch das änderte sich, als im November 1944 die Alliierten eine Prioritätenliste zur Bombardierung anlegten und Worms dabei in den Fokus geriet. Das Hauptziel waren der Ludwigsplatz und die Lederfabriken. Um 20:27 Uhr warfen schließlich 111 Flieger ihre Bomben auf die Stadt. Innerhalb von 20 Minuten verwandelte sich die Stadt in ein flammendes Inferno. Die Domglocken waren zerschmolzen, die Kirchen komplett ausgebrannt und zahlreiche Häuser zerstört. 239 Menschen, überwie-

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WO! TITELTHEMA 75 JAHRE STADTZERSTÖRUNG

„Du. Mann Ma nn an der Maschine und Mann in i n der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre Wasserrohre und keine Kochtöpfe Kochtöp fe mehr machen – sondern Stahlhelme Stahlhe lme und Maschinengewehre. gewehr e. dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!“ Marktplatz mit Blick auf den Dom, 03. Juli 1945

gend Frauen, Kinder und ältere Menschen, starben. Die Trefferquote lag bei 70 Prozent. Das einzige Gebäude, das in der Innenstadt noch stand, war die Adler Apotheke. Selbst nach dieser Katastrophe hielten bei den anschließenden Trauerfeierlichkeiten am 2. März die NSDAP Funktionäre an ihren Durchhalteparolen fest. Am 18. März 1945 folgte schließlich kurz nach 9 Uhr die zweite Bombardierung. Dieses Mal durch die Amerikaner. Im Visier hatte man den Wormser Norden und den Hafen. 141 Menschen starben. Insgesamt ließen rund 700 Zivilisten während des Krieges in Worms ihr Leben, 64 Prozent aller Wohnungen waren zerstört und 8.000 Menschen obdachlos.

Karl-Heinz Deichelmann rezitierte indes Autoren, die mit den Mitteln der Kunst versuchten, das Dritte Reich zu verarbeiten. Deichelmann fragte mit den Worten des 1927 geborenen Schriftstellers Bernhard Seeger: „Wie konnte es soweit kommen? Was haben wir falsch gemacht?“. Mit den Sätzen des Dichters Walter Bauer gab er zugleich die Antwort: „Eines Tages werden wir aufwachen und wissen, dass wir zu wenig getan haben oder das Falsche. (…) Wir werden uns dann eines Glanzes erinnern, der uns blendete vor vielen Jahren, so, dass wir erschauerten.“ Musikalisch begleitet wurde der Vortrag von Paul Streich, der Gustav Mahlers vollorchestrale Sinfonie Nr.5 cis – moll in ein intimes, fast schon kammermu-

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Nach 25 Jahren Augenoptik in Worms sikalisches Stück verwandelte, das die Tragik dieser beiden schrecklichen Tage für die Besucher musikalisch spürbar machte. Am Ende schloss der Abend mit einem kraftvollen Vortrag. Deichelmann verlieh Borcherts wütendem Gedicht „Dann gibt es nur eins“ eine Dringlichkeit, die daran gemahnte, dass kriegslüsterne Menschenfänger zeitlos sind: „Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre. dann gibt es nur eins: Sag NEIN!“ Text: Dennis Dirigo Foto: Andreas Stumpf, Stadtarchiv Worms

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WO! POLITIK VERKEHRSKONZEPT 2030

KOMPLIZIERTE WEGE ZUM VERKEHRSKONZEPT WORMS 2030 Kongresse, Befragungen, Empfehlungen zum Stadtentwicklungskonzept Mobilität

Im Oktober hatte man sich im Bauausschuss darauf geeinigt, dass die Fraktionen intern Empfehlungen an die Stadtverwaltung geben, welche Szenarien sie präferieren. In dem Konzept wurden sechs Modelle (einschließlich Untergruppierungen elf Varianten) und deren finanzielle Auswirkungen auf den Verkehrsmix entwickelt. Je nachdem, welches Szenario genutzt wird, verschiebt sich dementsprechend der Anteil Auto, Rad, Fußgänger und öffentlicher Nahverkehr. Einig sind die Fraktionen darüber, dass der Radverkehr in Worms ausgebaut werden muss, wenn möglich auf 25 Prozent (nicht, wie in unserer letzten Ausgabe fälschlicherweise geschrieben, 30 Prozent). Über den Weg dahin und was dies kosten darf, darüber herrscht noch keine Einigkeit. Klar ist, dass das Modell mit 25 Prozent mit maximalen Kosten von 120 Millionen Euro für die Stadt nicht finanzierbar ist, zumindest nicht ohne Fördergelder. Ein besonders umstrittenes Thema ist zudem die Frage, wie der Innenstadtverkehr gestaltet werden soll. Ein Punkt, der bei vielen Bürgern Ängste schürt, zumal das Konzept von einer autofreien Innenstadt spricht. Dass man das nicht möchte, darüber sind sich Verbände und Fraktionen weitestgehend einig, weswegen man vornehmlich von einer verkehrsberuhigten Innenstadt spricht.

EIN KONGRESS FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT

Um die Meinung des Bürgers in ihren Vorschlag mit einfließen zu lassen, veranstaltete die Wormser CDU unlängst einen Mobilitätskongress, der auf reges Interesse stieß. Bei der Veranstaltung wurden den Gästen vier Themengruppen präsentiert, zu denen man seine Gedanken schriftlich äußern konnte. Die Themenfelder waren Fahrradfahren/Fahrradnetz, Sicher zur Schule, ÖPNV sowie Mobilität Innenstadt. Für Diskussionsbedarf sorgte die provokant formulierte Aussage von Michael Kundel (Vizepräsident IHK Worms), dass es in Worms kein ständiges Verkehrsproblem gebe. Natürlich hat er Recht, wenn man den Verkehr auf den reinen Anteil von Stausituationen reduziert, denn die finden sich tatsächlich maximal in den Stoßzeiten am Morgen und am frühen Abend. Bezieht man die Parksituation, egal ob Zuparken von Geh- und Radwegen, sowie die Parkmöglichkeiten von Anwohnern mit ein, oder zunehmende Lärm- und Umweltemissionen, dann sieht die Verkehrsbelastung schon wieder anders aus. In Fragen des Fahrradverkehrs zeigte sich bei Vielen der Wunsch nach einem durchgehenden Netz und der Unmut über zugeparkte Radwege. Angeregt wurde auch die Möglichkeit, Fahrräder in Bussen mitzunehmen, sodass man bei plötzlich einsetzendem Regen nicht im Nassen steht. Eine wichtige Rolle spielte auch die Sicherheit, insbesondere im Kreisverkehr und bei nicht ausgeleuchteten Radwegen. Bei der Behandlung des ÖPNV stießen vor allem die Preisstruktur (zu teuer, zu wenig transparent) sowie die Taktung auf Unmut. Bei dem Thema „Sicher zur Schule“ argumentierten einige Gäste gegen das „Elterntaxi“ und verwiesen darauf, dass bereits der Weg zur Schule soziales Lernen bedeute. Ebenso regte man einen autofreien Bereich rund um Schulen an. Das emotionalste Thema war freilich die Mobilität in der Innenstadt. Hier mahnten einige zu Geduld und regten an, darauf zu warten, wie sich die fertiggestellte Südumgehung auf die Innenstadt auswirke. Vor allem anwesende Geschäftsleute sahen in einer verkehrsberuhigten Innenstadt mögliche negative Auswirkungen auf den Handel. Einig war man sich darüber, dass, wenn man den Individualverkehr aus der Kernstadt zwischen Dom und 118er Denkmal raushalten möchte, man dafür aber einen Parkring anlegen muss. Vorschläge gab es auch hinsichtlich einer Einbahnstraßenregelungen rund um die Fußgängerzonen.

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WO! POLITIK VERKEHRSKONZEPT 2030

WELCHE IDEEN HABEN DIE WEITEREN FRAKTIONEN UND VERBÄNDE Für die Grünen steht fest, dass der Anteil des Radverkehrs auf 25 Prozent erhöht werden soll. Hierzu ist natürlich eine bessere Infrastruktur unabdingbar. Grünewald betont im Gespräch mit WO! aber auch, dass zugleich der ÖPNV verbessert werden muss. In diesen Punkten sind sich eigentlich die meisten Fraktionen einig. Auch Kai Hornuf (Geschäftsführer Stadtmarketing e.V.) unterstreicht, dass man den ÖPNV bei dem Thema nicht vernachlässigen dürfe. Für die Innenstadt könne er sich vorstellen, dass durchgehend die Geschwindigkeit auf Tempo 30 reduziert wird und er empfiehlt, den Lückenschluss B47 Südumgehung abzuwarten. Günther Niederhöfer vom ADFC sieht das etwas anders. Er ist der Meinung, dass man bereits zu lange warte, ohne dass Nennenswertes passiert sei, wohingegen die Verkehrsbelastungen kontinuierlich zunehmen. Die Umweltverbände betonen, dass laut einer statistischen Erhebung rund 60 Prozent aller Fahrten in Worms sich in einem Radius von gerade mal fünf Kilometer bewegen. Die Belastung wäre also möglicherweise reduzierbar, sofern ein Umdenken stattfindet. Niederhöfer meint hierzu im Gespräch mit WO! dass die Stadt mehr Aufklärungsarbeit leisten müsse. Um das Denken der Wormser in Fragen rund um Mobilität zu erfahren, verweist die SPD auf die oben genannte Bauausschusssitzung, in der man beschlossen hätte, eine repräsentative Umfrage zu dem Thema durchzuführen. In einer Pressemitteilung teilen SPD und CDU mit: „Für beide Fraktionen ist es wichtig, bei der entscheidenden Frage, der Anpassung der Verkehrsinfrastruktur neben „Eine statistisch-relevante der Information auch MöglichUmfrage von einem keiten der Diskussion zu geben angesehenen Meinungsund Anregungen und konstruktiver Kritik breiten Raum einzuräuforschungsinstitut ist die men. Am Ende muss ein Ergebnis seriöseste und zugleich stehen, das eine breite Mehrheit erfolgversprechendste Art der Wormserinnen und Wormser mitträgt, (…).“ Hierzu empfiehlt der Bürgerbeteiligung.“ man: „Eine statistisch-relevante Umfrage von einem angesehePressemitteilung SPD und CDU nen Meinungsforschungsinstitut ist die seriöseste und zugleich erfolgversprechendste Art der Bürgerbeteiligung.“ Eine von der Verwaltung anvisierte Online Befragung, sehen SPD, aber auch die FDP hingegen als wenig repräsentativ. Weiterhin ist eine Bürgerversammlung zu diesem Thema geplant. Ob die Meinungsumfrage kommt, konnte bis zum Redaktionsschluss nicht geklärt werden, da die Stellungnahme des Baudezernenten auf unsere Anfrage noch nicht vorlag. Text: Dennis Dirigo

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WO! POLITIK BEHINDERTENBEIRAT

Ein wichtiges Sprachrohr für Menschen mit Beeinträchtigungen Beirat für Menschen mit Behinderungen traf sich zur konstituierenden Sitzung Wahrscheinlich dürfte den meisten Wormsern bekannt sein, dass das wichtigste Organ der demokratischen Mitbestimmung auf kommunaler Ebene der gewählte Stadtrat ist. Dieser prägt mit seinen Entscheidungen das Leben in Worms maßgeblich. Weniger bekannt dürften die drei Beiräte (Senioren-, Migrations- und Integrations- sowie der Behindertenbeirat) sein, die ebenfalls wichtige Funktionen übernehmen.

Bereits Ende Oktober 2019 wurden der Seniorenbeirat sowie der Beirat für Migration- und Integration von wahlberechtigten Bürgern gewählt und bestätigt. Beim Behindertenbeirat, oder wie er offiziell heißt „Mitglieder des kommunalen Beirates für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“, ist der Vorgang wiederum etwas anders. Über einen Aufruf fordert die Stadt Menschen mit Beeinträchtigungen auf, sich bei Interesse für den Beirat zu bewerben. Möglich sind auch Bewerber, die familiär im direkten Zusammenhang mit dem Thema stehen. Die Fachstelle für Senioren und Inklusion stellt nach Eingang dieser eine Liste zusammen, in der man die Bewerber in stimmberechtigte Mitglieder und deren Vertreter einteilt. Diese wird im Anschluss dem Sozialausschuss und letztlich dem Stadtrat zur Bestätigung vorgelegt. Wichtig ist der Stadt, dass möglichst viele unterschiedliche Formen von Beeinträchtigungen vertreten sind. Am 10. Februar fand schließlich die konstituierende Sitzung statt, in der die acht stimmberechtigten Mitglieder und deren Vertreter von Oberbürgermeister Adolf Kessel per Handschlag für die vierjährige Amtszeit verpflichtet wurden. Als sogenanntes „geborenes Mitglied“ ist auch Sozialdezernent Waldemar Herder in dem Beirat stimmberechtigtes Mitglied. Ebenfalls in beratender Funktion beteiligen sich fünf Vertreter freier Träger oder von Wohlfahrtsverbänden. Nach einer geheimen Abstimmung wurden Wolfgang Schall und Silke Geppert einstimmig zum Vorsitzenden und dessen Vertreterin gewählt. Beide waren in diesen Funktionen bereits die letzten fünf Jahre für den Beirat tätig. Adolf Kessel betonte in der Sitzung, dass der Beirat ein wichtiges Sprachrohr für Menschen mit Beeinträchtigungen ist. Sabine Steffens, Abteilungsleiterin der Fachstelle für Senioren und Inklusion, unterstrich dies mit dem Satz, dass das Thema Inklusion weiterhin in die Stadt getragen werden muss. Zuletzt erregte der Beirat Aufmerksamkeit, in dem er sich für eine

Wolfgang Schall und Silke Geppert (Zweite von rechts) wurden einstimmig zum Vorsitzenden und dessen Vertreterin gewählt

behindertengerechte Toilette im Wormser Rathaus einsetzte. Für Adolf Kessel eine Selbstverständlichkeit, weshalb er unlängst dafür sorgte, dass im städtischen Haushalt 100.000 Euro für die Umsetzung eingestellt wurden. Trotz widrigen Wetters kann man auch getrost das erste Inklusionsfest, das im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand, als Erfolg betrachten. Im Austausch zwischen den Anwesenden wurde schnell klar, dass das Thema immer noch zu wenig im Fokus vieler Bürger steht. So klagten einzelne Mitglieder über nicht barrierefreie Busse, sodass eine Mitnahme mit Rollstuhl erst gar nicht möglich ist, oder über zugeparkte Gehwege, die ein problemloses Fortkommen kaum ermöglichen. Eine Wormserin merkte im Gespräch mit WO! an, dass es immer wieder vorkommt, dass Behindertenparkplätze von nichtbehinderten PKW-Fahrern blockiert werden. Wie Sabine Steffens informierte, leben in Worms derzeit 15.482 Menschen mit registrierten Beeinträchtigungen. Eine stattliche Zahl.

Umso wichtiger ist es, dass diese Menschen ein Sprachrohr erfahren. Der Vorsitzende Schall steht diesen Menschen auch in seinen zweimal im Monat stattfindenden Sprechstunden zur Verfügung (erster und dritter Montag eines Monats). In der knappen Zeit, die ihm zur Verfügung steht, konnte er so allein im vergangenen Jahr 64 Sprechstunden anbieten mit ca. vier Personen pro Sprechstunde. Für die nächsten Jahre hat der Beirat bereits einige Vorhaben. So möchte man einen barrierefreien Stadtführer, inklusive App, auf den Weg bringen, ein Barrierekataster schaffen und eine Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat anstreben, der sich oftmals mit ähnlich gelagerten Problemen auseinandersetzt. Des Weiteren möchte man den Aktionsplan zur Inklusion behinderter Menschen überarbeiten. Der Beirat übernimmt auch in den verschiedenen Ausschüssen, wie dem Bauausschuss, eine beratende Funktion. Letztlich brachte es ein Mitglied während der Sitzung auf den Punkt: „Meckern kann jeder, aber ich kann mich einbringen und vielleicht auch was bewirken.“ Text und Foto: Dennis Dirigo

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WO! BUSINESS

„Ich gehe mit einem weinenden Auge!“ Uhrmachermeister Timm Keller schließt Ende März seine Meisterwerkstatt Es ist ein Stück Geschichte, das endet, wenn Timm Keller die Türen seiner Meisterwerkstatt in der Stephansgasse am 31. März zum letzten Mal abschließt und damit ein weiteres Fachgeschäft verloren geht. Timm Keller war der letzte selbständige Uhrmachermeister in Worms. Der 51-Jährige wird sich allerdings nicht aus dem Berufsleben zurückziehen, sondern in Wiesbaden in ein Angestelltenverhältnis wechseln. Dort wird er sich bei einem Juwelier weiterhin um Uhren aller Art kümmern. Für Timm Keller schließt sich zugleich auch ein Kreis, denn in Wiesbaden absolvierte er vor vielen Jahren seine Uhrmacherlehre. Nach dem Erwerb des Meistertitels 1998 beschloss der leidenschaftliche Tüftler, sich in seiner Heimat Worms selbständig zu machen. 2001 war es schließlich soweit und er eröffnete in der Hochheimer Straße sein erstes Geschäft. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Rathenaustraße zog er schließlich 2005 in die Stephansgasse Nr. 18. Keller, der sagt, dass sein Handwerk zugleich seine Leidenschaft sei, reparierte nicht nur klassische Armbanduhren, sondern kümmerte sich auch um antike Standuhren, Quarz- oder Taschenuhren. Der Entschluss, das Geschäft aufzugeben, war nicht einfach, doch die

Belastungen wurden von Jahr zu Jahr mehr, während es zeitgleich an qualifiziertem Personal fehle. Als belastend empfindet Keller auch die zunehmende Bürokratie. Ebenso könne er einen massiven Druck bei den Reparaturpreisen feststellen, während es gleichzeitig immer schwerer wird, Ersatzteile zu finden. Kritik übt er in diesem Zusammenhang an den großen Herstellern wie Rolex oder Breitling. Um Ersatzteile für deren Modelle zu bekommen, muss man sich zertifizieren lassen, was wiederum teures Geld kostet. Dankbarkeit empfindet er indes für seine Kunden, von denen er sich mit einem weinenden Auge verabschiedet und von denen viele auch zu seiner Stammkundschaft gehörten. Bevor er jedoch ein letztes Mal die Ladentür abschließt, wird es bis zum 21. März 2020 einen Ausverkauf geben. Auch bittet er um Abholung bereits fertig reparierter Uhren. Text: Dennis Dirigo, Foto: WO!

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„Ich fühle mich dieser Stadt verpflichtet!“ WO! im Gespräch mit Jörg Deibert (Architekt) Für den Osthofener Jörg Deibert stand bereits in der Kindheit fest, dass er als Erwachsener etwas mit seinen Händen erschaffen möchte. Wenn man sich mit dem hochgewachsenen Architekten unterhält, fällt einem sofort die Begeisterung auf, mit der Jörg Deibert über seine Projekte spricht. Wenn er die Durchführung der Abrissarbeiten und den anschließenden Neubau mit dem Prinzip des Bauens mit Legosteinen vergleicht, blitzt der kleine Junge auf, der sich mit Begeisterung Burgen, Denkmälern oder Kirchen Stunde um Stunde betrachten konnte. Gebäude, die ihn bis heute nicht loslassen. Sein Geld verdient er jedoch hauptsächlich mit Neubauten, wie dem Wohnquartier Gerbergasse, das er für den Projektentwickler Dr. Harald Gerlach aus Bamberg umsetzt. Mit Gerlach und dem Investmentunternehmen Krakat Real Estate (KRE) schreitet das Projekt, das zuvor vier andere Eigentümer hatte, zügig voran. Derzeit wird das Nibelungencentergebäude komplett abgerissen. In Zahlen bedeutet das, dass man 15 Tausend Tonnen Bauschutt beseitigen muss, von denen der meiste recycelt wird. Wie Deibert erklärt, läuft alles nach Plan, sodass die Abrissarbeiten spätestens im April abgeschlossen sind. Im September möchte man schließlich mit dem Neubau beginnen. Der 42-jährige Architekt, der seit zehn Jahren selbständig ein Architekturbüro betreibt und zwölf Angestellte hat, ist in Worms kein Unbekannter. In der Gibichstraße realisierte er eine Kindertagesstätte, ebenso baute er für die Caritas in Worms sowie in Mörstadt und Osthofen. Zahllose weitere Gebäude in Worms, wie das neue Stadthaus gegenüber dem Lutherdenkmal, tragen ebenfalls seine Handschrift. Im Gespräch ist er auch für das geplante Hospiz im ehemaligen Hochstiftkrankenhaus. Das Wohnquartier Gerbergasse ist sein bisher größtes Projekt. Auf rund 35.000 Quadratmetern entstehen mehrere Wohnanlagen, Seniorencampus mit 50 betreuten Wohnungen, eine Tiefgarage mit 270 Stellplätzen (davon 35 für das Hotel), ein Verwaltungsgebäude sowie ein Hotel der B & B Kette mit 96 Zimmern. Zusätzlich zu der Tiefgarage wird es weitere 63 weitere Stellplätze geben. Der Abschnitt entlang der Gerbergasse, also zum Dom hin, soll als Erstes fertiggestellt werden. Das wird im Laufe des Jahres 2022 der Fall sein. Das gesamte Projekt soll in viereinhalb Jahren beendet sein.

Wir trafen uns mit dem Architekten, der in Worms sein Abitur machte und zunächst eine Zimmermannlehre beendete, ehe er ein Architekturstudium begann. Bereits nach wenigen Sätzen ist klar, dass für Jörg Deibert Worms mehr ist als nur ein Geschäftsfeld. „Ich bin hier zur Schule gegangen und fühle mich dieser Stadt verpflichtet“, sagt er. Auf dem Weg zum Mauritius, wo wir das Gespräch führen, bleibt er vor dem Dom stehen, um zu erzählen, dass er bis heute fasziniert von der Baukunst ist. In der Branche und bei Politikern ist er bekannt dafür, Projekte zielstrebig voranzubringen, was ihn zu einem beliebten Partner macht. Laut Deibert liegt sein Geheimnis darin, mit vielen regionalen Firmen zu arbeiten, die er kennt und die jederzeit erreichbar sind. Für Kommunen ist indes das Bauen nicht ganz so einfach. Deibert erklärt dazu: „Im öffentlichen Bereich ist es etwas schwieriger, bedingt durch das Ausschreibungsverfahren. Das führt dazu, dass man auch deutschlandweit Unternehmen engagieren muss und damit klarkommen muss. Ich hingegen kann mir als privater Dienstleister meine Partner aussuchen.“

WO! Liegt darin nicht vielleicht die Problematik begründet, warum Bauprojekte in öffentlicher Hand, wie z.B. das Parkhaus am Dom, aus dem Ruder laufen? Das kann man sicherlich bejahen und das ist auch bekannt. Die Kostenüberschreitungen sind sicherlich ein Resultat davon, dass der Architekt das Projekt alleine nicht mehr in der Hand hat. Privat würde man das nicht so machen.

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WO! Einzelne Stadtratsmitglieder kritisieren in diesem Zusammenhang die Ausschreibungsform der Stadtverwaltung. Aktuell wird dezidiert jeder einzelne Schritt ausgeschrieben. Wäre eine Funktionalausschreibung, also eine Leistungsbeschreibung mit Zielvorgabe, nicht der bessere Weg? Es gibt die Möglichkeit, eine sogenannte Matrix zu erstellen, das heißt, dass nicht nach dem Preis, sondern nach Qualifikation (Leistungsstärke, Referenzen etc.) ausgeschrieben wird und die Unternehmen dann einer Bewertung unterzogen werden. Das machen die meisten Kommunen nicht, da dieses Vorgehen sehr aufwendig ist, während einen Preis jeder prüfen kann. Bei Architektenwettbewerben wird oftmals nach dem Einkommen bewertet, da man davon ausgeht, dass jemand, der zahlreiche Aufträge abgewickelt hat, auch dementsprechend mehr Erfahrung hat. Das kann auch bei den verschiedenen Gewerken funktionieren. Es wäre wünschenswert, wenn das bei Kommunen mehr angewandt würde. WO! Sie sind bei Kommunen und Politikern ein beliebter Ansprechpartner. Was macht Sie so attraktiv? Ich würde sagen, dass wir, also meine Firmen, mit Leidenschaft an unsere Arbeit gehen und wir Wormser sind, die zu den Themen stehen. Ich glaube, dass ich als zuverlässiger Partner wahrgenommen werde, bei dem noch ein Handschlag gilt. Das ist vor allem in Partnerschaften möglich, wie mit der Wohnungsbau oder der Caritas, so haben wir z.B. mehrere Kindertagesstätten gebaut. 80 Prozent meiner Arbeiten sind aber im privaten Bereich. WO! Ein Beispiel für kommunale Arbeiten ist die Einrichtung in der Gibichstraße, die sie mit ihrem Kollegen Thomas Horn für die Stadt Worms realisiert haben und die von Sozialdezernent Waldemar Herder als „schönste Kita von Worms“ bezeichnet wurde. Ja, genau. Wir haben den Bau sogar früher als geplant abgeschlossen und unter dem vorgegebenen Budget. Unsere Arbeiten für Kommunen sind eher kleiner, also maximal ein achtgruppiger Kindergarten. Wir sind kein Büro, das auf Schulen und größere Kindertagesstätten spezialisiert ist. Da gibt es deutlich größere Büros, die rein kommunal arbeiten. Derzeit realisieren wir für die VG Wonnegau zwei weitere Kindertagesstätten, was mir persönlich viel Spaß macht. WO! Ihr bisher größtes Projekt ist das Gerberquartier. Können Sie uns hierzu was erzählen? Dadurch, dass schon mehrere Investoren an dem Projekt dran waren und bereits Pläne entwickelt haben, können wir auf eine sehr gute Vorarbeit zurückgreifen. Ebenfalls war durch die vielen Entwicklungsstufen die Stadtverwaltung frühzeitig beteiligt und konnte sich in das Projekt einarbeiten, sodass ich direkt in die Planung einsteigen konnte. Alleine der Bebauungsplan benötigt bis zu seiner Genehmigung im Regelfall zwei Jahre. Verändert hat sich indes die Struktur, da der neue Bauherr eigene Ziele und Vorstellungen hat.

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das gedeckelte Mieten vorsieht. Wir reden hier natürlich nicht von 4,50 Euro pro Quadratmeter wie bei dem sozialen Wohnungsbau. Das zu realisieren, sehe ich tatsächlich eher bei den kommunalen Trägern, wie z.B. der städtischen Wohnungsbau GmbH. Das Konzept des bezahlbaren Wohnraums bezieht sich explizit auf private Investoren. Ich habe selbst unter diesen Bedingungen noch nicht gebaut. Die nächsten Bauten werden jedoch genau nach diesem Konzept in der Zusammenarbeit mit der ISB geplant. WO! Können Sie schon sagen, wo diese Projekte geplant werden? Geplant sind Wohnungen in Osthofen und Rheindürkheim im Gleisdreieck.

WO! Worin liegen diese? Ein Schwerpunkt wird das Seniorenwohnen sein und natürlich auch der Bau des Hotels, da der Investor dies bereits deutschlandweit betreibt und auch hier in Worms Potential sieht bzw. sich mit der Strategie von Worms, mehr auf Tourismus zu setzen, eins zu eins deckt. In Fragen des Seniorenwohnens mussten wir dann allerdings nochmals mit der Stadt sprechen, da der ursprünglich verabschiedete Bebauungsplan dies nicht vorsah. Partner ist hierbei übrigens die AdvitaGruppe, die in ganz Deutschland solche Projekte entwickelt. WO! Was muss man unter dem Begriff Seniorenwohnen verstehen? Wir reden nicht von einem Altenheim, sondern von freiem Wohnen im Alter. Unser Service nennt sich „Wohnen plus“, d.h. jeder kann dort wohnen. Wer allerdings bestimmte Einzelleistungen benötigt, kann sich diese hinzubuchen. Es wird eine Tagespflege mit einem Café angeschlossen sein. Es wird auch eine Patientenbeatmungsgruppe geben, also auch Intensivpflegebereiche, sowie eine Zentralküche. Auf diese Struktur können auch die 82 Wohnungen

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im „Wohnen am Dom“, ein weiteres Gebäude auf der zum Dom ausgerichteten Seite, zurückgreifen. Alles kleinteiligere Wohnungen für Senioren. Wir gehen davon, dass das in der Regel ältere Menschen sind, die keine Kinder haben oder deren Kinder bereits aus dem Haus sind und die ihr Leben nun in der Stadt verbringen wollen. Egal, ob alleine oder zu zweit. Die Wohnungen werden sich zwischen 40 bis 70 Quadratmeter bewegen. Wie gesagt, man kann die Angebote vor Ort hinzubuchen, muss man aber nicht. WO! Das führt mich unweigerlich zur Frage nach dem oft diskutierten bezahlbaren Wohnraum und/oder Sozialwohnungen. Ist das überhaupt noch realisierbar für Privatinvestoren? Tatsächlich ist das auch ein Schwerpunkt, mit dem wir uns aktiv beschäftigen. Zunächst muss man mal sagen, dass es natürlich einen riesigen Unterschied gibt zwischen bezahlbarem Wohnraum und sozialem Wohnungsbau. In Bezug auf bezahlbaren Wohnraum gibt es seit circa einem halben Jahr ein neues Konzept der ISB RLP in Mainz (Anm. der Red. Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz),

WO! Was ist der Anreiz, mit der ISB zu arbeiten? Sie bieten sehr zinsgünstige Kredite mit einer langen Laufzeit. Im Gegenzug verpflichtet man sich zu einer Bindungsfrist, die 20 Jahre gehen kann. Das ist natürlich schon eine große Einschränkung, auch im Wert der Immobilie. Die Idee der Bank ist wiederum, dass ich, wenn ich statt für 8,50 Euro für 6 Euro vermiete, einen Tilgungszuschuss erhalte. Man muss aber sagen, dass die Zinsen derzeit so tief sind, dass viele Investoren diese Bindung nicht eingehen. Für uns ist auf jeden Fall dieser Bereich interessant. Wir gehen davon aus, dass in Worms 60 bis 70 Prozent der Menschen, die auf Wohnungssuche sind, genau in die Zielgruppe fallen, also Menschen mit einem durchschnittlichen Einkommen. WO! Wir sprechen dann von Nettoeinkommen im Monat von 2.000 Euro bis 2.500 Euro? Ja, ganz genau. Ich finde es sehr wichtig und erstrebenswert, sich mit diesem Wohnbereich mehr zu beschäftigen. WO! Das heißt, dass Sie nicht nur als Architekt planen, sondern auch als Investor agieren? Ja, neben meinem Architekturbüro betreibe ich mit Partnern weitere Firmen. In diesem Zusammenhang unterhalten wir einen engen Kontakt mit der Sparkasse Worms-Alzey-Ried und der Volksbank Osthofen, um gemeinsam


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ebenso an dem Thema bezahlbarer Wohnraum zu arbeiten. Ich sage, grundsätzlich ist bezahlbarer Wohnraum als Investor machbar, wenn man es will! Der Bedarf ist auf jeden Fall da. Als Unternehmer denke ich, wenn es eine Zielgruppe gibt, dann kann man auch Geld verdienen! WO! Was kann eine Stadt tun, um das Thema weiter voran zu bringen? Erbbaurechte sind hier sicher ein Schlüsselwort, sodass der Investor das Grundstück nicht kaufen muss. Die Stadt hingegen kann in ihrer Ausschreibung ganz klare Vorgaben machen, z.B. die Zielvorgabe, günstigen Wohnraum zu schaffen. Sie kann dann den Anteil, z.B. 25 Prozent, definieren. Ich bin überzeugt davon, dass das so funktionieren kann. Es gibt bereits andere Städte, die das schon länger durchsetzen. WO! Wird das Wohnquartier Gerbergasse in diesem Segment etwas anbieten? Das ist sicherlich eine Ausnahme. Durch den aufwendigen Abriss sowie die Mehrfachverkäufe zuvor ist das Projekt für uns so teuer, dass wir es nicht schaffen werden, uns im günstigeren Mietbereich zu bewegen. Wir reden bei dem Projekt von einem Kostenvolumen von rund 92 Millionen Euro. Für den Quadratmeterpreis bedeutet das derzeit einen Preis zwischen 8 und 10 Euro, wenn wir vermieten. In zwei Jahren womöglich etwas mehr. Das ist aber auch abhängig von der Ausstattung. Im Verkauf

liegen die Preise in der Wormser Innenstadt bei einem Neubau mit Tiefgarage derzeit bei 3.600 bis 3.800 Euro pro Quadratmeter. WO! Im Zusammenhang mit der Innenstadt wird seit längerem darüber diskutiert, diese zu einer verkehrsberuhigten Zone zu machen. Wie sehen Sie das? Ich bin dafür, sofern die Verkehrsströme vernünftig gelenkt werden. Eine Verkehrsberuhigung rund um den Dom halte ich zum Beispiel für sinnvoll. Allerdings müssen dann noch Parkhäuser gebaut werden. WO! …und man muss die Wormser dazu bewegen, die Parkhäuser zu nutzen! Definitiv. Da muss ein Umdenken stattfinden, wenn wir mehr Aufenthaltsqualität in der Stadt haben möchten. Aber ich glaube, dass wir uns da mitten in einem guten Prozess befinden. WO! Die Stadt hat derzeit jede Menge Probleme mit den bestehenden Parkhäusern. Wäre der Bau von Parkhäusern eigentlich auch interessant für Investoren? Ich denke schon. Wir hatten auch schon Anfragen wie z.B. von Apcoa, einer der größten Parkhausbetreiber, der Interesse daran hätte, in Worms eins zu betreiben. Wir hatten auch überlegt, ob wir im Gerberquartier ein Parkhaus bauen. Aufgrund der Nähe zum Parkhaus am Dom haben wir das aber wieder verworfen.

Die interessanteste Zone ist hierbei sicherlich rund um den Ludwigsplatz bis Ludwigstraße. Wenn man die Möglichkeit hätte, dort zu bauen, wäre das finanziell sicher attraktiv. WO! Müsste man als privater Betreiber aber nicht die Gebühren anheben, um rentabel zu sein? Ja. Hinzukommt, dass die Stadt und die privaten Parkhäuser sich natürlich auf ein einheitliches Preisniveau einigen müssten. Wenn die Kommunen subventionierte Preise anbieten, ist das natürlich schwierig für einen Investor, da mitzuhalten. WO! Ein Teil des Wohnquartier Gerbergasse wird ein Hotel der Kette B & B sein, parallel ist immer noch das Ibis Styles Hotel in Planung. Braucht Worms mehrere neue Hotels? Ich glaube, dass der Bedarf in Worms da ist, insofern begreifen wir das geplante Hotel am EWR Parkplatz nicht als Konkurrenz. WO! Sie haben vorhin gesagt, dass das Gesamtvolumen des Projektes bei 92 Millionen Euro liegt. Eine Menge Geld und eine Menge Verantwortung. Wie geht man mit diesem Druck um? Indem sie täglich, auch am Wochenende, ihrer Arbeit gewissenhaft nachgehen. Der eigentliche Druck ist jedoch, von vielen Personen rund um so ein Projekt abhängig zu sein. Das sind

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Zur Verwirklichung Ihrer Wohnträume Beratung und Ausführung bei Fliesen Studio Derst Seit 1980 gibt es das Familienunternehmen „Fliesen Derst“ bereits und wird aktuell von Geschäftsführer Christian Derst geführt. Der gelernte Fliesenlegermeister kann hierbei auf die Unterstützung seiner Frau Nina Senettin-Derst und seiner Mutter Inge bauen, die sich um den kaufmännischen Teil des Unternehmens kümmern und potentielle Kunden hinsichtlich der Fliesenwahl beraten. Zu den Schwerpunkten des in Leiselheim an- nimmt Fliesen Derst auch Reparaturen (selbst sässigen Unternehmens gehören, neben den Kleinstreparaturen), wenn z.B. nur einzelne Flieüblichen Fliesen- Platten- und Mosaikarbeiten sen erneuert werden müssen. In dem Fachgejeder Art, auch die Ausführung aller Naturstei- schäft in Leiselheim erhalten Sie eine ausgiebige narbeiten sowie Balkon- und Terrassensanie- Beratung über das normale Maß hinaus, schließrungen. Oder sollen es ein paar neue Fliesen lich ist das Verkaufen und Verlegen von großforfür die anstehende Badsanierung sein, die mit matigen Fliesen von 1,0 x 1,0 m bis 1,5 x 3,0 m speziellen Spachteltechniken angebracht wer- schon seit fast 40 Jahren die Passion des Familiden? Wer es gerne etwas wärmer zuhause hat, enunternehmens Derst. Gerade die Nachfragen für den empfiehlt sich eine Direktheizung unter nach den neuesten Trends wie Großformate oder den Fliesen, die selbstverständlich fachmän- moderne Betonoptiken im industriellen Stil stelnisch von Fliesen Derst eingebaut wird. Weiter- len eine besondere Herausforderung für das hin gehört die Beschichtung von Außenanla- Team dar, auch das passende Arrangement für gen ebenso zur täglichen Arbeit wie einen Altbau zu finden, gehört immer wieder Estricharbeiten, Verputz- und Trockenbauar- dazu. Im Übrigen bietet man im Hause Derst auch beiten oder die Abdichtung von Entkoppe- Zusatzleistungen an, wie z.B. Fliesenschnitte auf lung-Schallschutz. Selbstverständlich über- der Nassschneidemaschine, egal ob die Fliesen

dort gekauft wurden oder nicht. Außerdem übernimmt man gerne die Komplettabwicklung Ihrer Baustelle. Selbst bei der Verwirklichung Ihrer Wohnträume und um die Immobilie im Wert zu steigern, steht Ihnen Fliesen Derst mit einer Finanzierung bis zu 50.000 Euro zur Verfügung. Fliesen Studio Derst GmbH Pfeddersheimer Straße 21 67549 Worms-Leiselheim Telefon: 06241 – 75630 info@fliesenstudio-derst.de www.fliesenstudio-derst.de

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WO! FINANZEN STEUERRECHT

Erste Steuertipps für 2020

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Steuerideen für die beginnende neue Dekade Der Übergang in das neue Jahrzehnt hat die Gesetzesmaschinerie im Bereich des Steuerrechts wieder richtig an Fahrt aufnehmen lassen. Hiervon zeugen das Jahressteuergesetz 2019 („Förderung der Elektromobilität“), die Reform der Grundsteuer, das Bürokratieabbaugesetz, das Gesetz zur Förderung des Mietwohnungsneubaus und das Brexit-Steuerbegleitgesetz. Es wurden somit Ende 2019 zahlreiche Reformen auf den Weg gebracht, auf die sich der Steuerpflichtige nun im Jahre 2020 einstellen muss. Zum Jahreswechsel 2020 sind zahlreiche Änderungen in den Steuergesetzen in Kraft getreten - hiervon können nicht nur Privatpersonen, sondern auch Kleinunternehmer ihren Nutzen ziehen. Das Jahressteuergesetz 2019 zeigt neben Maßnahmen zur Förderung einer umweltfreundlichen Mobilität auch einige versteckte Steuerbelastungen für den Bürger. Die Reform der Grundsteuer wird erst im Laufe der Zeit zeigen, ob es wirklich nicht zu einer Mehrbelastung auch der Wormser Bürger kommt, wenn nunmehr Grundstücke und Gebäude anhand aktueller Verkehrswerte zu bewerten sind. Im Bereich der steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus wurde nunmehr eine neue Sonderabschreibung in Höhe von 5 % für das Jahr der Anschaffung oder Herstellung und der folgenden drei Jahre aufgenommen. Die so steuerbegünstigt errichteten Wohnungen müssen neun Jahre entgeltlich zu Wohnzwecken überlassen werden. Ebenfalls zu erwähnen ist, dass ab diesem Jahr der Mindestlohn auf EUR 9,35 erhöht wurde und auch die Mindestausbildungsvergütung für das erste Lehrjahr brutto monatlich EUR 515,00 betragen muss.

Begünstigung bei E-Nutzfahrzeugen und E-Firmenwagen Neben den bereits im alten Jahr bestehenden Begünstigungen wird ab 2020 eine weitere Begünstigung der Sonderabschreibungen in Höhe von 50 % bei der Anschaffung von E-Nutzfahrzeugen und E-Firmenwagen eingeführt. Sie können dann davon profitieren, wenn Sie die entsprechenden Fahrzeuge im Jahr 2020 gekauft haben und es sich hierbei um Neufahrzeuge handelt, d.h. die Erstzulassung im Jahr 2020 liegt. Auch für die private Nutzung solcher Firmenwagen gibt es weitergehende Vergünstigungen. Bislang war bei der Nutzung des Privatanteils aufgrund der 1 %-Methode statt des gesamten Bruttolistenpreises nur noch die Hälfte anzusetzen. Nunmehr gewährt der Gesetzgeber hier einen Abschlag von 75 % auf den Bruttolistenpreis. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug brutto nicht mehr als EUR 40.000,00 kostet.

Neue Hürde bei Gehaltsextras

Bon-Pflicht

Im letzten Jahr hatten wir in der Dezember-Ausgabe des WO!-Magazins bereits steuerbegünstigte Gehaltsextras für Mitarbeiter vorgestellt. Vorsicht ist ab Beginn des neuen Jahres bei steueroptimierten Sachbezügen geboten. Es muss ein Sachbezug tatsächlich gewährt werden und es darf sich weder um eine Gehaltsumwandlung noch um einen zweckgebundenen Barzuschuss handeln. Zusätzlich muss das Gehaltsextra ausdrücklich und klar zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden.

Auf der anderen Seite hat der Gesetzesgeber mit der BonPflicht ein weiteres Bürokratie-Monster geschaffen. Viele Horrorgeschichten hat man schon in der Tagespresse gelesen. Unternehmer mit elektronischer Registrieroder PC-Kasse sind ab Neujahr dazu verpflichtet, jedem Kunden unabhängig von der Höhe des Umsatzes einen Kassenbon in die Hand zu drücken. Eine Möglichkeit zur Vermeidung der Bon-Pflicht besteht jedoch, indem man einen Befreiungsantrag beim Finanzamt stellt. Dieser könnte dann positiv entschieden werden, wenn Sie Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen verkaufen und die Bon-Pflicht zu unzumutbaren Härten für Ihren Betriebsablauf führt. Beachten Sie jedoch, dass Sie Ihre elektronischen Kassen beim Finanzamt offiziell zertifizieren lassen müssen.

Kleinunternehmergrenze und Ist-Versteuerung Eine erhebliche Erleichterung für Kleinunternehmer ist durch die Anhebung der Umsatzsteuerschwelle von EUR 17.500,00 auf EUR 22.000,00 durch das Bürokratieabbaugesetz eingetreten. Sofern Sie unter der neuen Grenze liegen, haben Sie weniger Aufwand zu erledigen, da keine Umsatzsteuer in Rechnungen ausgewiesen werden muss und die entsprechenden erhöhten Nachweispflichten nicht zu beachten sind. Eine weitere positive Änderung in der Umsatzsteuer ist die Möglichkeit, nunmehr bis zu einem Umsatz von EUR 600.000,00 (anstatt bisher EUR 500.000,00) zur Ist-Versteuerung zu optieren. Die Ist-Versteuerung hat den Vorteil, dass Sie die Umsatzsteuer erst dann an das Finanzamt abführen müssen, wenn Ihr Kunde gezahlt hat. Diese Möglichkeit sollten Sie deshalb im Jahr 2020 nochmals prüfen und ausdrücklich einen Antrag beim Finanzamt stellen.

Private Altersvorsorge Auch die Steuerersparnis in der privaten Altersvorsorge hat weiterhin an Attraktivität gewonnen. Sofern Sie Ihre private Altersvorsorge weiter erhöhen möchten, können Sie nunmehr Beitragszahlungen im Jahr 2020 in Höhe von 90 % der Zahlung als Sonderausgaben abziehen. Hierbei ist jedoch die Höchstgrenze von EUR 22.541,00 für Ledige und 45.082,00 für Zusammenveranlagte zu beachten.

Energetische Sanierung Für Besitzer von Eigenheimen ist die neue Sonderabschreibung für energetisches Sanieren von großem Interesse. Hausbesitzer können auf Antrag eine Steueranrechnung von 20 % der Ausgaben für die Sanierung, maximal EUR 40.000,00, beantragen. Die Steueranrechnung wird auf drei Jahre gestreckt.

Soli verschwindet Weiterhin ist positiv zu erwähnen, dass der Solidaritätszuschlag ab dem nächsten Jahr für nahezu 90 % aller Steuerzahler abgeschafft wird. Nur für Spitzenverdiener und Kapitalanleger sowie Kapitalgesellschaften wird der Soli weiterhin festgesetzt. Abschließend möchten wir erwähnen, dass das Klimaschutzprogramm 2030 auf den Weg gebracht wurde. Ein zentrales Element soll die Besteuerung klimaschädlichen Kohlendioxids auf Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas sein. Dies geht einher mit einer Änderung der Kfz-Steuer und einer Begünstigung durch die Einführung der Mobilitätsprämie. Es ist damit zu rechnen, dass dies zu weiteren Anpassungen in den Steuergesetzen in diesem Jahr führen wird.

Nina Sinewe, Steuerberaterin, S&K Steuerberatung – Worms • Osthofen • Mainz

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Gesund und nachhaltig In Zeiten, in denen die Verbraucher wieder mehr Wert auf gesunde und nachhaltige Ernährung legen, sind Getränkefachmärkte gefragte Anlaufstellen. Auch im GEGROS-Trinkparadies in der Burkhardstraße 28 trägt man dem Gesundheitstrend Rechnung und hat, neben einer reichhaltigen Auswahl an Mineralwassern, nun auch eine große Palette an Bio-Getränken und Bio-Bieren im Angebot. Woran erkennt man ein gutes Wasser? Darüber sind sich die meisten Verbraucher einig: Es sollte in erster Linie natürlich und frisch schmecken, keinesfalls schal, und sollte keinen Fremd- oder Nebengeschmack aufweisen. Je nach Vorliebe kann es etwas mehr Kohlensäure sein, andere bevorzugen etwas weniger. Über den Geschmack des Mineralwassers können dagegen nur die wenigsten konkrete Angaben machen. Dass es aber gerade bei Mineralwassern geschmacklich große Unterschiede gibt, kann Marktleiter Jürgen Klink aus der GEGROS-Filiale in der Burkhardstraße nur bestätigen und verweist z.B. auf die Marke „St. Leonard“, die aus unterschiedlichen Quellen im Chiemgau stammt und demensprechend auch unterschiedliche Geschmackseindrücke hervorruft. Einen prägnanten Geschmack hat das Mineralwasser von der Firma „Adelholzener“, bedenkenlos empfehlen kann er auch regionale Hersteller wie Odenwald-Quelle, Gerolsteiner, Staatlich Fachingen oder Elisabethen Quelle.

Fruchtgeschmack bringt Abwechslung

Auch Bio-Getränke, unter ökologischen und sozialen Produktionsbedingungen hergestellt, erfreuen sich immer grö-

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ßerer Beliebtheit. Bei GEGROS findet man deshalb ein Regal mit einer beachtlichen Auswahl an Bio-Getränken. Neben der bekannten Bio-Limonade ist auch die neue Bio-Schorle vertreten, bei der Mineralwasser mit einem Schuss Frucht versehen wird. Die Geschmacksrichtungen reichen über Apfel-Rhabarber, Cassis, Mango oder Maracuja bis hin zu einem Dutzend weiterer (außer Angebote) Sorten – das Ganze ohne zusätzlichen RABATT Industriezucker. Die breite Palette bietet z.B. Bio-Getränke von „Proviant“ in hier die gewohnte Auswahl an Fruchtden Geschmacksrichtungen Maracuja- säften namhafter Hersteller wie Rapp’s Orange, Apfel oder Kirsche-Granatapfel. oder NEU’S. Dass die Traditionsmarke „Fritz“ nicht nur ihre kultige Cola produziert beweist Oder darfs ein Bio-Bier sein? sie mit der Marke „Fritz Spritz“, die in Auch Bio-Bier befinden sich im SorRhabarber, Trauben- timent, wie z.B. Neumarkter Lammssaft oder Apfelsaft er- bräu, das es in den Sorten Helles Biohältlich ist. Von „Bio- Hefeweißbier oder Urstoff würziges nade“ gibt es eher Bio-Helles gibt. Von der Wormser Brauungewöhnliche Ge- erei „Sander“ ist uriges Bio-Bier in vier schmacksrichtungen Geschmacksrichtungen erhältlich. Wer wie Ingwer-Orange, jedoch auf ein klassisches Bier nicht Zitrone-Bergamotte, verzichten möchte, der findet von EichHolunder, Litschi, baum, Warsteiner, Bitburger, Erdinger, Streuobst oder Kräu- Paulaner, Becks und vielen weiteren ter, während „Vio“ Bierherstellern – vom Pils bis zum Hefevor allem für seine weizen – eine reichhaltige Auswahl. Schorle Johannes- Ob Wasser, Bio oder Bier – letztendlich ist beere oder Limo- der individuelle Geschmack des Kunden Orange bekannt ist. entscheidend. Marktleiter Jürgen Klink und Wer lieber einen klas- sein kompetentes Team helfen Ihnen gerne sischen Fruchtsaft be- bei der Suche nach dem passenden Getränk, vorzugt, der findet das Ihren Geschmack perfekt trifft.

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WO! BRISANT

SCHWERE ZEITEN FÜR GASTRONOMIE Lokal-Betreiber als organisatorische Alleskönner

Eigentlich sind Lokale Orte, an denen man sich wohlfühlt, gepflegte Gespräche führt und sich dem Genuss hingibt. Für die Gastgeber kann der Traum vom eigenen Gastraum zugleich eine enorme Belastung bedeuten. Die bürokratischen Herausforderungen sind für Gastronomen mannigfaltig, das Personal ist knapp und der zeitliche Aufwand enorm. Zum Teil ähneln sich die Probleme denen vieler mittelständischer und kleiner Unternehmen. Immer neue Vorschriften, gekoppelt mit erdrückender Bürokratie, erschwert so manchem Geschäftsmann/-frau das Leben. Gastronomie ist aber zusätzlich auch ein Stück Lebensqualität für uns alle, deren Bedeutung wir oftmals erst bemerken, wenn diese verschwunden ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich das gastronomische Gesicht in Worms stark verändert. Wo einst Bratwurstbude, Straßenpizzeria oder ein Wienerwald zum Verweilen einluden, finden sich heute Shisha Bars, Dönerläden und noch eine Handvoll Abendcafés und Weinläden. Kai Hornuf, Stadtmarketing Worms, bemängelt im Gespräch mit WO! dementsprechend die ausbleibende Vielfalt in der Wormser Gastronomielandschaft und bringt dies auch mit hohen Mieten in Zusammenhang, die potentielle Gastronomen daran zweifeln lassen, entsprechende Umsatzzahlen zu erzielen. Gespräche der Stadt oder des Stadtmarketing mit den Eigentümern führten bisher nicht dazu, dass die Mieten günstiger wurden. Ein aktuelles Beispiel für Mietpreise 2020 sind die leerstehenden Räume, in denen zuvor der preiswerte Textil Anbieter Zeemann seine Produkte verkaufte. Derzeit ist die Immobilie für 3.200 Euro zu mieten. Geld, das man erst mal verdienen muss. Dehoga, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, warnt deshalb schon seit einiger Zeit vor einem drohenden Gaststättensterben. Im ländlichen Bereich ist dieses bereits weit vorangeschritten.

EINE ONLINE PETITION ALS CHANCE

Der Bundesverband hat deswegen eine Idee, wie man kulinarischen Unternehmern helfen könnte. Ein erster Schritt wäre es, die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze, mit denen Imbisse und Restaurants besteuert werden, anzupassen. Derzeit betreibt man hierfür eine Petition (www.openpetition.de/petition/online/es-ist-fuenf-nachzwoelf-rettet-unsere-gasthaeuser-fuer-mehr-porzellan-statt-plastik) mit dem Ziel, dass Essen steuerlich einheitlich mit dem reduzierten

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Mehrwertsteuersatz belegt wird, unabhängig von der Art der Zubereitung, sowie „wo“ und „wie“ gegessen wird. Tatsächlich wird heute ein gemütliches, gesundes Essen im Sitzen mit 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnet, im Gehen und Stehen fallen nur sieben Prozent an. Widersinnig ist auch der Umstand, dass bei Essen im Kindergarten, der Schule oder im Altersheim ebenfalls 19 Prozent Steuer anfallen, während die Uni-Mensa mit nur 7 Prozent bedacht wird. Die Liste ließe sich noch endlos fortsetzen und wirft unweigerlich Fragen auf. Am 20. März endet die Petition. Zum Erreichen ihres Ziels benötigt der Verband 50.000 Unterschriften, rund 84.000 hat er zusammen.


WO! BRISANT

ERFOLGSAUSSICHTEN EHER GERING

Wir fragten MdB Jan Metzler (CDU), wie es mit der Petition weitergeht? „Das Erreichen der Zielvorgabe ist zunächst notwendig dafür, dass sich der Petitionsausschuss inhaltlich mit der Forderung auseinandersetzt“, erklärt er. Der Ausschuss kann dann über Einstellung oder Weitergabe entscheiden. Sollte Letzteres geschehen, wird er in den zuständigen Fachausschuss weitergereicht, der wiederum darüber entscheidet, ob das Thema zum Gegenstand parlamentarischer Behandlung wird. Voraussetzung ist aber, dass das Thema auch im Koalitionsvertrag zu finden ist. Jan Metzler räumt deswegen der Petition wenig Chancen ein, äußert aber Verständnis. Metzler betont, dass das Steuergesetz einer grundsätzlichen Revision unterzogen werden muss, statt immer wieder einzelne Mehrwertsteuersätze anzugleichen, wie zuletzt bei Hygieneartikeln für Frauen. Auch wenn die Politiker auf den Fluren Berlins Metzler Recht geben, ist in dieser Legislaturperiode nicht damit zu rechnen.

DIE KOSTENLAST MIT DER GEWERBESTEUER

Verständnis zeigt er auch für die zahlreichen Beschwerden, dass wachsende Auflagen ebenfalls ein Hindernis sind und betont, dass Kommunen und Land begreifen müssen, dass gastronomische Unternehmungen für das touristische Rheinland-Pfalz unabdingbar sind und man deswegen besser zusammenarbeiten müsse. Gefragt von uns, wie er als Politiker helfen kann, erklärt Metzler, dass er natür-

lich offen sei, dort zu helfen, wo zwei Seiten nicht mehr weiterkommen. Ein Gastronom, der das Vorhaben der Dehoga aktiv unterstützt, ist Filippo Borgnolo (Weinladen Borgnolo und Café Bar Borgnolo), der im Gespräch mit WO! erklärt, dass die zahlreichen Gebühren, Abgaben und Steuern zunehmend die Kasse belasten. Ein Problem, welches den Geldbeutel vieler Bürger ebenso belastet und schließlich wieder den Gastronomen trifft. Schließlich kann jeder Euro nur einmal ausgegeben werden. Igor Starin (The Burger Kitchen) bringt es auf den Punkt: „Eine Absenkung der Mehrwertsteuer wäre ein deutliches Zeichen dafür, die gesellschaftliche Bedeutung von Gastronomie anzuerkennen“. Könnte man dem Staat Tipps geben, wie man Lokalbetreibern außerdem das Leben erleichtern könnte, wäre das der Wunsch nach einer Flexibilisierung der Gewerbesteuer. Gerade da viele Gaststätten abhängig von der jeweiligen Wetterlage sind, kann die Gewerbesteuer die Inhaber knallhart treffen, wenn die Umsätze mal ausbleiben, aber das Finanzamt unbarmherzig seine Forderungen eintreibt. Zwar bekommt man bei der nächsten Abrechnung dementsprechend Geld wieder zurück, dennoch muss man es erst mal vorfinanzieren. Selbst bei regelmäßig gebildeten Rücklagen kann das schwierig sein. Ein Musterbeispiel hierfür ist sicherlich der Rekordsommer 2018, der viele Gastronomen an den Rand des finanziell Machbaren führte. Nicht wenige mussten Kredite aufnehmen oder auf privat Angespartes zurückgreifen, um die Steuerlast zu befriedigen.

QUALITÄT BESTIMMT DEN PREIS

Als würde das an Problemen nicht reichen, stößt der einstmals beliebte Arbeitgeber Gastronomie zunehmend auf große Probleme, neue Mitarbeiter zu finden. War das Kellnern früher ein beliebter Job bei Schülern und Studenten, scheint sich das in den vergangenen Jahren gewandelt zu haben. Die Gastronomen, mit denen wir sprachen, sind ratlos und betonen, dass es am Stundenlohn nicht legen kann, da man bereits über dem Mindestlohn zahle. Stress in Stoßzeiten und unvorteilhafte Arbeitszeiten, bei gleichzeitig abnehmender Belastbarkeit, könnten Gründe hierfür sein. Für die Inhaber/-innen bedeutet das, oft bis nachts in der eigenen Lokalität zu stehen. Um deutlich höhere Löhne zu zahlen oder mehr Festanstellungen zu tätigen, müsste man indes die Preise für Speisen und Getränke anheben, zumal auch gute Lebensmittel gutes Geld kosten. In einer Stadt, in der rund 16 Prozent der Bevölkerung als „arm“ gelten, ist das ein Problem. Hinzu kommt die Wertigkeit, mit der viele Deutsche ihre Nahrung betrachten. Zwar wächst zunehmend das Bewusstsein für gute Lebensmittel, dennoch endete das Verständnis bei Vielen nach einem Blick auf die Speisekarte. Kritik gibt es diesbezüglich zwar eher selten, räumen die Gastronomen ein, die Kehrseite ist jedoch, dass die Kunden beim nächsten Mal einfach nicht mehr kommen.

GASTRONOMIE ALS LEIDENSCHAFT

Die Aufgaben in der Gastronomie sind vielfältig, denn um im Gaststättengewerbe bestehen zu können, müssen Lokalbetreiber zum Alleskönner mutieren: Sie sollten Talente als Buchhalter, Kaufmann, Koch, Lebensmittelhygienefachmann, Gastgeber, Organisator, Steuerfachmann und Unterhalter mitbringen. Eine Arbeit, die irgendwann auch zur physischen Belastung werden kann. In den Gesprächen wollen wir zuletzt wissen, warum man sich dennoch täglich der Herausforderung Gastronomie stellt. Filippo Borgnolo erklärt hierzu treffend, dass es ihm Spaß bereite, andere Menschen mit seinen Angeboten glücklich zu machen. Nicht minder geschätzt wird von den Kollegen/-innen die Bekanntschaft von vielen spannenden Menschen, die man kennenlerne, und die zahlreichen interessanten Gespräche, die man vermutlich in einem anderen Beruf so nicht hat.

Text: Dennis Dirigo, Foto: Ralph Hoppe - www.FooTToo.de, adobestock.com

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WO! TERMINE MUSIK

GRANDSHEIKS: „Playing the music of Frank Zappa“

STEPHAN SULKE Liebe ist nichts für Anfänger Er ist einer der letzen großen Chansonniers in unserem Land. Mit „Uschi (Mach’ kein’ Quatsch)“ hat er einen der witzigsten Songs in deutscher Sprache geschrieben, mit „Lotte“ einen der traurigsten. Aber auch Gesellschaftskritisches wie „Die Moral“ nahm SULKE im Laufe einer fünfzigjährigen Karriere auf. WANN: Sonntag, 19.04.2020, 18.00 Uhr WO: DAS WORMSER (Theater) Rathenaustraße 11, 67547 Worms WIEVIEL: 26.- bis 36.- Euro (VVK)

THE GROOVE GENERATION „Tanz in den Mai 2020“ The Groove Generation ist eine der angesagtesten Live Coverbands im Rhein-Main-Delta und darüber hinaus. Von Funk, Soul, bis hin zu Pop,-Rock klingt jeder Song ziemlich groovy und mit der nötigen Note Groove versetzt die Band jedem einzelnen Stück den perfekten Schliff. WANN: Donnerstag, 30.04.2020 um 20 Uhr WO: Gut Leben am Morstein Mainzer Straße 8 – 10, 67593 Westhofen WIEVIEL: 15.- Euro (VVK), 17.- Euro (AK)

Foto: Presse

Anything, any place, anytime for no reason at all! (Alles, überall, zu jeder Zeit und das ohne jeglichen Grund!). Das war das Motto von Frank Zappa – Rocklegende, begnadeter Komponist und Musiker, Zyniker, Intellektueller. Die Grandsheiks zählen zu den besten Zappa-Bands Europas, unermüdlich tragen sie seine Botschaften in die Welt und begeistern Insider wie Neulinge. Auf Einladung der Wormser Jazzinitiative „BlueNite“ spielen sie am 21.3. im Lincoln Theater. WANN: Samstag, 21.03.2020 um 20.30 Uhr WO: LINCOLN THEATER, Am Obermarkt 10, 67547 Worms

WIEVIEL: 22.- Euro (VVK), 24.- Euro (AK)

THE NANNYS „Featuring Daniel Glass“

ANDREAS KÜMMERT „Harlekin Dreams“ Tour

MIA. „Limbo-Tour 2020“

Foto: Presse

Nach seinem ausverkauften Konzert im Gewölbe von Gut Leben am Morstein im Jahr 2018 kommt ANDREAS KÜMMERT im Rahmen seiner „Harlekin Dreams“ Tour 2020 erneut nach Westhofen. Wann: Samstag, 25.04.2020, 20.00 Uhr WO: GUT LEBEN AM MORSTEIN Mainzer Straße 8 – 10, 67593 Westhofen WIEVIEL: 25.- Euro (VVK), 27.- Euro (AK)

DAVID KNOPFLER & HARRY BOGDANOVS „Heartlands“ European Tour

Foto: Anna.k.o.

Im dritten Jahr nach ihrem 20-jährigen Jubiläum kehren MIA mit ihrem siebten Album „Limbo“ zurück. Die erste Single daraus hört auf den Namen „KopfÜber“: Ein Plädoyer für den Neuanfang und gleichzeitig eine Umarmung des Ungewissen. MIA. begegnen der Grübelei mit einer gehörigen Portion optimistischem Pragmatismus. Wann: Sonntag, 10.05.2020 um 20 Uhr WO: ALTE FEUERWACHE Brückenstraße 2, 68167 Mannheim WIEVIEL: 30.- Euro (VVK), 36.- Euro (AK)

Nach seinem Ausstieg bei den Dire

ANNE CLARK „Vision-Tour 2020“

Foto: The Nannys

Mit frischem Harmoniegesang, frechem Sax und zupackender Rhythm-Section beschwören THE NANNYS das Lebensgefühl der 50’s herauf. Bei ihrem ausverkauften Konzert am 7.12. letzten Jahres im Hagenbräu wurden sie von einer Big Band begleitet. Beim Konzert auf Gut Leben am Morstein wird als Gast einer der größten Drummer der Welt mit auf der Bühne stehen, der Amerikaner Daniel Glass. Eine einmalige Fusion von The Nannys und Daniel Glass, die man nicht verpassen sollte.

Straits startete DAVID KNOPFLER eine Solokarriere und veröffentlichte im Juni 2019 das neue Album ‚‘Heartlands‘‘. Multi-Instrumentalist Harry Bogdanovs hat im Laufe seiner Karriere mit versch. Künstlern (John Farnham, Elton John, Westernhagen) zusammengearbeitet.

WANN: Sonntag, 19.04.2020 um 19.30 Uhr WO: Gut Leben am Morstein, Mainzer Straße 8 – 10, 67593 Westhofen WIEVIEL: 17.- Euro (VVK), 19.- Euro (AK)

Wann: Sonntag, 26.04.2020, 18.00 Uhr WO: DAS WORMSER (Mozartsaal) Rathenaustraße 11, 67547 Worms WIEVIEL: 30.- Euro (VVK)

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Foto: Dirk Ballarin

Anne Clark, eine Ikone der Musikgeschichte, steht seit 40 Jahren weltweit auf der Bühne. Sie gilt als Pionierin der elektronischen Musik Szene, ihre Kombination aus Spoken Word und analoger Synthi-Musik machten sie zur Vorläuferin der Techno Bewegung. Mit ihren New Wave Klassikern, „Sleeper in Metropolis“ und „Our Darkness“, erlangte Sie großen Erfolg. Wann: Samstag, 16.05.2020 um 20.30 Uhr WO: MUSIKTHEATER REX Fabrikstraße 10, 64625 Bensheim WIEVIEL: 39,50 Euro (VVK), 45.- Euro (AK)


WO! TERMINE DIES & DAS

Ein Fest für Gitarrenfreunde

GITARREN FEST am 14. & 15. März 2020 im Westendbad Friess An diesem Wochenende steht der Kursraum 2 im Westendbad Friess ganz im Zeichen der Musik. Erleben Sie mit Andrés Godoy einen chilenischen Superstar an der Gitarre. Ein Meister der Melodik, Rhythmik und auch des Gesangs. Und das mit Handicap. Am Sonntag werden Tillmann Höhn und Ralf Gauck die artverwandten und doch sehr unterschiedlichen Instrumente Gitarre und Bass zu einem Gesamtkunstwerk zusammenführen. Für das leibliche Wohl sorgt an beiden Tagen Frollein Elfriede mit gesunden und regionalen Leckereien. Samstag, 14.03.2020 um 19:30 Uhr:

Sonntag, 15.03.2020 um 17 Uhr:

Geboren 1953 in einfachsten Verhältnissen in San Antonio (Chile), verlor der junge Andrés Godoy im Alter von 14 Jahren bei einem schrecklichen Arbeitsunfall in der Mühle seiner Eltern seinen rechten Arm. Doch sein Wunsch sich mit der Musik auszudrücken wurde immer stärker und so begann er in den 70er- und 80er-Jahren mit ersten Schritten auf der Gitarre.  Mit nur einer Hand entwickelte er fortan eine einzigartige Technik, die er selbst TATAP nennt. Neben seinem Gesang begleitet er sich so selbstverständlich, als wären hier gar mehrere Gitarristen aktiv. Heute ist Andrés ein Star in Chile und gibt Konzerte in Indien, den asiatischen Ländern, in ganz Europa und Südamerika. Ein Konzert von ihm ist eine Reise in eine andere Welt, welche zeigt, was man mit Willen und Mut erreichen kann.

Tilmann Höhn ist Gitarrist: Jazz-Gitarrist, Akustik-Gitarrist, Blues-Gitarrist, Elektrik-Gitarrist, Studio-Bossanova-Pop-Solo-Duo-Trio-Gitarrist. Tilmann ist mit seinen Programmen auf den Bühnen der Welt daheim, mal rein akustisch und dann wieder mit Elektronik. Er genießt es, mit großartigen Gitarren-Kollegen wie John Stowell, Claus Boesser-Ferrari, Frank Haunschild, Opernstar Eva Lind oder Grammy-Gewinnerin Alannah Myles zu arbeiten. Nun hat er zusammen mit dem Bassisten Ralf Gauck ein Konzertprogramm erarbeitet. Die beiden Musiker lassen ihre außergewöhnlichen Klänge miteinander verschmelzen. Es entstehen dabei keine abgehobenen Klangstrukturen, sondern vertraute Melodien und mitreißende Rhythmen. Ihre Konzerte sind wahrlich ein Gitarren-Fest.

ANDRÈS GODOY

TILMANN HÖHN & RALF GAUCK

ANDRÈS GODOY

Foto: www.lukasbezila.com

TILMANN HÖHN Foto:

RALF GAUCK

Foto: Ralf Gauck

WANN: Samstag, 14.03.20, 19.30 Uhr, Sonntag, 15.03.20, 17 Uhr WO: Westendbad Friess, Windhorststr. 4 – 8, 67549 Worms WIEVIEL: 18.- Euro, Kombiticket für beide Tage 30.- Euro (VVK) VORVERKAUF: Westendbad Friess, Tel: 0 62 41-3 09 50 GAUCKwerkstatt, Kleine Wollgasse 7, 67547 Worms, Tel.: 0 62 41-32 44 40 / Online: www.ralf-gauck.eu/konzertkarten

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WO! TERMINE THEATER | KABARETT | COMEDY

Comedy Magic Show „Die Magier 3.0“ am 16.04.2020 im Lincoln Theater Worms

Foto: Christopher Huppertz

Seien Sie dabei, wenn Zauberkunst, Comedy & Improvisation aufeinandertreffen und für einen Abend sorgen, den Sie so garantiert noch nicht erlebt haben. „Die Magier“ präsentieren ihre dritte Show, die so nah und intim wie keine andere Bühnenshow ist. Überzeugen Sie sich selbst davon, wie unterschiedlich und facettenreich Magie sein kann. Das Publikum wird aktiv in die Show eingebunden und garantiert damit atemberaubende Momente. WANN: Donnerstag, 16.04.2020 um 20 Uhr WO: LINCOLN THEATER Am Obermarkt 10, 67547 Worms WIEVIEL: 29.- Euro (VVK) / 34.- Euro (AK)

Beruf: Kabarettist Wolfgang Trepper am 17.04.2020 im Wormser Mozartsaal Wenn der Kabarettist loslegt, gibt es kein Halten mehr: Er poltert und regt sich auf, analysiert Politiker und Fernsehmoderatoren, Serien und Fußballdramen – und natürlich Schlagertexte. Für sein Publikum hat er sich wieder stundenlang vor die Glotze gesetzt, um einen Überblick zu geben, was man alles nicht sehen muss. So kriegen alle ihr Fett weg und ordentlich den Marsch geblasen, die es sich verdient haben – an Typen und Themen mangelt es da nicht. WANN: Freitag, 17.04.2020 um 20 Uhr WO: DAS WORMSER (Mozartsaal) Rathenaustraße 11, 67547 Worms WIEVIEL: 20.- Euro Normalpreis (VVK)

Magie – mit Stil, Charme und Methode Tour

Persönlich hautnah überraschend

„Nicolai Friedrich“ am 22.04.2020 im Capitol Mannheim

„Drei auf einer Couch“ am 25.04.2020 im Lincoln Theater Worms

Nicolai Friedrich repräsentiert eine neue Generation von Magiern, die ihr Publikum mit frischen Ideen ins Staunen versetzen. Großartige Showeffekte braucht er dafür nicht, er verlässt sich lieber auf seine Mischung aus Zauberkunst, Psychologie und Intuition. Mit logischem Verstand ist nicht zu erklären, wie er Gedanken liest, Zahlen und Gegenstände errät, einen Tisch schweben lässt, die Reaktionen seiner Zuschauer voraussieht und seine magischen Fähigkeiten auf andere überträgt.

Sie sind seit vielen Jahren bekannte Gesichter im SWR Fernsehen. Moderieren ist ihre Leidenschaft und sie geben TV-Sendungen das gewisse Etwas. Jetzt kommen Patricia Küll, Martin Seidler und Holger Wienpahl auch live auf die Bühne. Unter dem Titel „Drei auf einer Couch“ zeigt das SWR Moderatoren-Trio seine Entertainment-Qualitäten und verspricht einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend. WANN: Samstag, 25.04.2020 um 19.30 Uhr WO: LINCOLN THEATER Am Obermarkt 10, 67547 Worms WIEVIEL: 17,25 Euro (VVK) Foto:SWR

Foto: Agentur

WANN: Mittwoch, 22.04.2020 um 20 Uhr WO: CAPITOL Waldhofstraße 2, 68169 Mannheim WIEVIEL: 29,90 bis 54,50 Euro Normalpreis (VVK)

Die große Jubiläumstour

„Ziemlich beste Freunde“

Welcome to Luckyland

„Der Postillon“ am 29.04.2020 im Capitol Mannheim

am 05.05.2020 im Lincoln Theater Worms

„Luke Mockridge“ am 09.05.& 10.05.2020 in der SAP-Arena Mannheim

Foto: Agentur

„Das ernstzunehmendste deutschsprachige Nachrichtenmagazin“ (BILD) DER POSTILLON ist seit zwei Jahren live auf den Bühnen des Landes zu Gast - dieses Jubiläum verdient eine komplette Neuauflage! Die alten Autoren der Nachrichtenshow wurden gnadenlos gefeuert, der Soundtrack neu komponiert und die Moderatoren Thieß Neubert und Anne Rothäuser werden pünktlich zum Tourstart nur wenig gealtert sein. Aber eines bleibt wie gewohnt: die unerschütterliche Liebe zum Publikum. WANN: Mittwoch, 29.04.2020 um 20 Uhr WO: CAPITOL Waldhofstraße 2, 68169 Mannheim WIEVIEL: 33,75 Euro Normalpreis (VVK) WO! 03 | 20

Ein höchst amüsanter Zusammenprall der Kulturen bzw. Mentalitäten steht im Mittelpunkt dieser Geschichte. Hier trifft der Behinderte auf den Flüchtling und der fast schon unanständig Reiche auf den armen Kleinkriminellen. Diese emotionsgeladene Komödie zeigt uns unsere eigenen Vorurteile und Grenzen auf und das mit mitreißendem charmantem Humor. „Ziemlich beste Freunde“ ist ein modernes Märchen und beinhaltet eine Sehnsucht, die Menschen bewegt: Zwei Unberührbare, die sich gegenseitig berühren. WANN: Dienstag, 05.05.2020 um 20 Uhr WO: LINCOLN THEATER Am Obermarkt 10, 67547 Worms WIEVIEL: 15.- Euro (VVK) /19.- Euro (AK) Foto: Lincoln Theater

Foto: Agentur

Aufgrund der großen Nachfrage setzt Luke Mockridge seine Live-Tour fort. Am 09. und 10. Mai 2020 steht er zwei weitere Male in der SAP Arena auf der Bühne. Über 330.000 Fans haben das aktuelle Programm bereits gesehen. Doch sie bekommen nicht genug. Auch 2020 heißt es daher: Treten Sie ein und erleben Sie Deutschlands Ausnahme-Entertainer auf seiner dritten und bisher größten LiveTour. Herzlich willkommen in der Welt von Luke Mockridge! WANN: Samstag, 09.05. um 20 Uhr & Sonntag, 10.05.2020, um 19 Uhr WO: SAP ARENA An der Arena 1, 68163 Mannheim WIEVIEL: 41,10 Euro freie Platzwahl (VVK)

Wenn’s stinkt und kracht, ist’s Wissenschaft Konrad Stöckel am 10.05.2020 im Wormser Theater Konrad Stöckel, bekannt als der durchgeknallte Professor mit der Einstein-Frisur, beglückt Kinder und Familien mit seinem neuen, gnadenlosen Programm. Dass Wissenschaft richtig Spaß machen kann, beweist er dem jungen Publikum mit vollem Körpereinsatz. Neben neuen, abgefahrenen Versuchen und den wohl beklopptesten Experimenten, die je auf einer Bühne stattfanden, gibt es spannende Sachen zu erfahren, viel zu staunen und auch mehr denn je zu lachen. WANN: Sonntag, 10.05.2020 um 16 Uhr WO: DAS WORMSER THEATER, Rathenaustraße 11, 67547 Worms WIEVIEL: 11.- Euro Normalpreis (VVK) Foto: Julia Zenk


Gut Leben am Morstein Programm 2020 Tickets und Gutscheine jetzt unter www.am-morstein.de

Elternabend-Party Fr, 13.03.20

Lulo Reinhardt & Yuliya Lonskaya Sa, 14.03.2020

The Huggee Swing Band ft. Franziska Schuster Sa, 21.03.2020

Quadro Nuevo So, 29.03.2020

The Nannys ft. Daniel Glass So, 19.04.2020

Andreas Kümmert Duo Sa, 25.04.2020

The Groove Generation Tanz in den Mai Do, 30.04.2020

Trio Schmuck Muttertags-Matinée So, 10.05.2020

Spanischer Abend Sa, 11.07.2020

Lars Reichow Do, 06.08.2020

HG. Butzko Sa, 26.09.2020

Alexandra Lehmler Quartett Sa, 03.10.2020

BLÖZINGER Fr, 09.10.2020

Kosho & König Sa, 17.10.2020

Medea Bindewald So, 25.10.2020

Großer Sinatra Abend Sa, 07.11.2020

Karibische Nacht: Conexión Cubana Fr, 20.11.2020

Chiarina Quartett Beethoven – Mozart – Dvorak Sa, 28.11.2020

Menna Mulugeta im Trio Sa, 05.12.2020

Joe Wulf & The Gentlemen of Swing Sa, 12.12.2020

Genießen

Kultur & Feiern

Verweilen

GUT LEBEN am Morstein | gutleben@am-morstein.de | +49 (0) 06244 – 919 8 660 Mainzer Straße 8–10 | D-67593 Westhofen | Gutscheine und Tickets unter www.am-morstein.de


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WO! TERMINKALENDER MÄRZ 2020

SO 01.03. WORMS

Keine Veranstaltung gemeldet.

REGION

Musik: Larsen Blues feat. Andy Simon. Beide Musiker verbindet die Liebe zum Blues, Soul, Jazz, Funk & Pop/Rock. 16 Uhr, Eintritt frei Altes Kelterhaus Außerhalb 7, Alsheim Theater: Guns 'n' Nuns – Erwachsenenkomödie im Hoftheater Hasch-Masch. Kriminalkomödie von Kai Hinkelmann. Weitere Termine am 07. (20 Uhr), 8. (17 Uhr), 14. (20 Uhr), 15. (17 Uhr), 21. (20 Uhr), 22. (17 Uhr), 28. (20 Uhr) & 29.03 (17 Uhr). 11 Uhr, 11.- bis 13.- € Hoftheater Hasch-Masch Frankenthaler Str. 7, Bobenheim-Roxheim Sport: Deutsche Eishockey Liga. Adler Mannheim ERC Ingolstadt 14 Uhr, 15.- bis 42.- € SAP Arena An der Arena 1, Mannheim

MO 02.03. WORMS

Treff: Willkommenskultur konkret. Das Cafe International ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs, des Kennenlernens anderer Kulturen für deutsche und nicht-deutsche BürgerInnen. Jeden Montag und Donnerstag im Monat. 16-19 Uhr, Eintritt frei Cafe International Kriemhildenstr. 6, Worms Kino: Sneak Preview. Du stehst auf Spannung, auf Überraschung und möchtest Filme vor allen anderen sehen? Dann ist die Sneak Preview genau das Richtige für dich. Wöchentlich immer montags! 20 Uhr, 5.- € Kinowelt Worms Wilh.-Leusch.-Str. 20, Worms

DI 03.03. WORMS

Kino: FKK (Film, Kaffee & Kuchen) – Cleo. Die Kinowelt in Zusammenarbeit mit der Seniorenakademie lädt ein zu FKK (Film, Kaffee, & Kuchen). 15 Uhr, 9.- € Kinowelt Worms Wilh.-Leusch.-Str. 20, Worms Ausstellung: Sabine Kutter – Hans-Werner Meinberg: Die Nibelungen. Vernissage zur WO! 03 | 20

Ausstellung vom 03. bis zum 30.03. Geöffnet: Mo. bis Fr. 10 bis 18 Uhr und Sa. 9 bis 12 Uhr. 19 Uhr, Eintritt frei Das Wormser, Ausstellungsfläche Rathenaustr. 11, Worms Treff: Worms im Dialog. "Worms im Dialog" trifft sich zum politischen Austausch. 19-22 Uhr, Eintritt frei Pepe e Sale Wollstraße 12, Worms Quiz: Gastratespiel. Das Ratespiel für alles Nützliche und Unnützliche Wissen. 21 Uhr, Eintritt frei BB on the Rockzz Bahnhofstr. 14, Worms

REGION

Sport: HandballBundesliga. Rhein-Neckar Löwen DHfK Leipzig 20:30 Uhr, 10.- bis 39.- € SAP Arena An der Arena 1, Mannheim

Mi 04.03. WORMS

Vortrag: Aktueller Steuerdialog. Informationen zum Vortrag unter www.zeitstaerken.de. 9-13 Uhr, Eintritt frei Das Wormser, Liebfrauensaal Rathenaustr. 11, Worms Kultur: "Kunst Pause" im Heylshof. Mit Kunst und Kaffee die Mittagspause verbringen. Jeweils mittwochs. 13-13:30 Uhr, 5.- € Museum Heylshof Stephansgasse 9, Worms Theater: Hänsel und Gretel. Familien-Musical nach der Märchenoper von Engelbert Humperdinck und Adelheid Wette. Für Kinder ab 5 Jahren. 16 Uhr, 12.- € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms Vortrag: Samoa – Auf den Spuren der deutschen Kolonialzeit in der Südsee Vortrag. Vortrag von Hans-Georg Herrnleben. 19-20:30 Uhr, 5.- € Volkshochschule (Raum 27, 4. OG) Willy-Brandt-Ring 5, Worms

REGION

Theater: Die Orestie – Aischylos. Aus dem Altgriechischen von Walter Jens. 19 Uhr, 5,25 bis 28,50 € Nationaltheater (Schauspielhaus) Am Goetheplatz, Mannheim

WO! HÖHEPUNKTE im März 2020 Musik: Schöne Mannheims – Das Schönste der Schönen. Mit "Das Schönste der Schönen" präsentieren die vier quirligen Ausnahmetalente ihre edelsten Tropfen und erlesensten Essenzen aus drei Erfolgsprogrammen. 20 Uhr, 25,90 € Schatzkistl Augustaanlage 4-8, Mannheim

CREMATORY RELEASE PARTY

Release Party zum neuen Album "Unbroken". Heaven Records, Worms / 06.03. / 18 Uhr / Eintritt frei

DO 05.03. WORMS

Kultur: KulturSalon Worms – Rudolf Heilgers und Jean Völker, genannt Kabausche. Vortrag von Dr. Hans-Peter Ranz. Ab 18:30 Uhr Kurzbeiträge der Jugendmusikschule Worms. 19-21 Uhr, Eintritt frei Affenhaus Judengasse 17, Worms Comedy: Rainald Grebe – Das Münchhausenkonzert. Für sein sechstes Solo-Programm hat Rainald Grebe einen alten Schmöker zur Hand genommen: Des Freiherrn Münchhausen wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande aus dem Jahr 1786. 20 Uhr, 12,50 bis 25.- € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms

Foto: Veranstalter

"Crematory" veröffentlichen am 6. März ihr neues Meisterwerk "Unbroken" . Zur Feier des Tages wird die Band mit ihrer neuen CD und neuem Merchandise zum Meet und Great, sowie zur Autogrammstunde ab 18 Uhr im Heaven Records Worms sein, dem Ort an dem es 1992 das legendäre Demo "Crematory" zuerst zu kaufen gab, um sich mit ihren Fans das neue Album anzuhören und darüber auszutauschen. Das ist die einmalige Möglichkeit für Freunde und Fans, "Crematory" direkt vor Ort persönlich zu treffen.

DUO MACKEFISCH

Liederpoetrykabarettwahnsinn. Lincoln Theater, Worms / 08.03. / 18 Uhr / 10.- bis 18.- €

REGION

Kabarett: Bernd Lafrenz – Was Ihr wollt. Seit über 30 Jahren nimmt Bernd Lafrenz sich der großen Bühnenwerke William Shakespeares an und führt sie mit extremer Wandlungsfähigkeit als EinPersonenstück auf. Weitere Termine am 06. & 07.03. 20 Uhr, 15.- bis 20.- € Unterhaus Münsterstraße 7, Mainz Musik: Schöne Mannheims – Das Schönste der Schönen. Mit "Das Schönste der Schönen" präsentieren die vier quirligen Ausnahmetalente ihre edelsten Tropfen und erlesensten Essenzen aus drei Erfolgsprogrammen. 20 Uhr, 25,90 € Schatzkistl Augustaanlage 4-8, Mannheim

FR 06.03. WORMS

Musik: Crematory Release Party im Heaven Records Worms. Offizielle Crematory Release Party zum neuen Album "Unbroken" mit Meet & Great, Autogrammstunde und neuem Merchandise. 18 Uhr, Eintritt frei

Foto: Max Saufler

Das Motto von "Mackefisch" ist simpel: wenn zwei Leute gleichzeitig Klaviertasten, Gitarrensaiten, einen Steppschuh, eine selbstgebaute KofferBassdrum und viel Klimbim bedienen und dabei zweistimmig singen können, dann sollten sie das auch tun. Und wenn dann noch wilde, poetische und bitterböse Texte über Weltuntergang und Wolf, peinliche verliebte Pärchen und fröhliche Stalker, über Annegret, die allgemeine Angst, ein Auto aus Realität und Glitzer dabei sind, dann sollte man da hingehen. Als Solokünstler wurden Lucie Mackert und Peter Fischer jeweils im Bereich "Liedermacher" und "Kabarett" mehrfach ausgezeichnet.

THEATER CURIOSUM – DAS CURIOSINET Der 1. Impro-Abend des Theaterensembles Curiosum. Lincoln Theater, Worms / 09.03. / 19 Uhr / Eintritt frei

Foto: Andreas Stumpf

Sie wollten schon immer mal wissen, was hinter den Kulissen eines Theaterensembles vor sich geht? Sie haben sich schon immer gefragt, wie das so ist, wenn sich die Schauspieler in unbekannte Situationen begeben? Dann werden Sie Zeuge eines waghalsigen Experiments: Das Ensemble des Theater Curiosums entwickelt an seinem 1. Impro-Abend ganz spontan und ohne doppelten Boden lustige, nachdenkliche und kurzweilige Szenen, die so noch nie gesehen worden sind und ganz einmalig zustande kommen. Ein Unikat sozusagen. Vielleicht finden auch Sie die Möglichkeit, ein Teil der Bühne zu werden, denn Sie bestimmen mit, wohin die Reise gehen kann.


WO! Terminkalender MÄRZ 2020

Heaven Records Stephansgasse 3, Worms

Anhäuser Mühle Alzeyer Str. 15, Monsheim

Spiel: Spielerclub Worms – Die 1. Adresse für Brett- & Kartenspiele. Jeder kann vorbeikommen und mitspielen. Eigene Spiele können gerne mitgebracht werden. Jeweils freitags. 19-01 Uhr, 2,50 bis 5.- € DRK Seniorenzentrum Eulenburgerstr. 2, Worms

Kabarett: Vera Deckers – Wenn die Narzissten wieder blühen. In einer Welt, in der die Narzissten herrschen, tritt Vera Deckers aus der Masse hervor und erklärt mit Witz und Intelligenz wie Kommunikationshürden und Fallen des modernen Lebens überwunden werden können. 20 Uhr, 10.- € Landhotel "Zum Schwanen" Friedrich-Ebert-Str. 40, Osthofen

Musik: Wormser BlueNite – Forsonics. Modern / Fusion. 20 Uhr, 8.- bis 17.- € Das Wormser, Oberes Foyer Rathenaustr. 11, Worms

RegiON

Musik: Oberrheinische Bluesgesellschaft. Mischung aus Blues, Folk, Country & Swing. 20 Uhr, Eintritt frei Altes Kelterhaus Außerhalb 7, Alsheim Musik: Brothers in Arms – XXL Show. "Brothers in Arms" waren bei Ihrer Gründung 2002 europaweit die erste Dire Straits Tribute Show, stehen dem Original in nichts nach und versprechen ein beeindruckendes musikalisches Live-Erlebnis. 20:30 Uhr, 18.- bis 20.- € Musiktheater Rex Kulturdenkmal Güterhalle, Bensheim Musik: game of Thrones – The Concert Show. Mit 100 Solisten, Sängern und Musikern der Cinema Festival Symphonics. Inkl. Highlights der 8. Staffel. 20 Uhr, 46,45 bis 73,95 € CongressForum Stephan-Cosacchi-Platz 5, Frankenthal Musik: Meute. Durch die explosive Kombination aus hypnotisch treibendem Techno und expressiver Blasmusik erzeugt die Techno-MarchingBand "Meute" aus Hamburg seit 2016 großen Wirbel quer über die Kontinente. 20 Uhr, 35.- € Maimarktclub Xaver-Fuhr-Str. 101, Mannheim Kabarett: Claudia Stumpf – Der eva-Code. In dem Kabarett "Der Eva-Code" schlüpft Claudia Stump in verschiedene Rollen – nicht nur weibliche – und wirft einen kritischen und amüsierten Blick auf das Thema Emanzipation. 20 Uhr, 15.- €

SA 07.03. WORMS

Treff: Die Wormser Markt Winzer. Gemeinsame Auftaktveranstaltung aller Markt Winzer mit ausgesuchten Weinen. 9:30-14 Uhr, Eintritt frei Marktplatz/Siegfriedbrunnen Worms Führung: Stadtführung. Zu Fuß durch zwei Jahrtausende. 10:30 Uhr, 8.- € (bis 14 J. frei) Dom, Südportal Andreasstr., Worms Führung: Weltgästeführertag 2020 – Der Heylshofpark. Die Wormser Gästeführer stellen am Weltgästeführertag den Heylshofpark vor, ein geschichtsträchtiger Park mitten in der Stadt. 14 Uhr, Eintritt frei Haupteingang Heylshofpark Stephansgasse 9, Worms Führung: Weltgästeführertag 2020 – geschichte rund um die St. Paulus Kirche. Die Wormser Gästeführer stellen am Weltgästeführertag die St. Paulus Kirche mit ihren "Heidentürmen" vor. 15 Uhr, Eintritt frei Platz vor St. Paulus Kirche Paulusplatz 3, Worms Sport: Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Wormatia Worms SV 07 Elversberg II 15:30 Uhr, 5.- bis 14.- € eWR-Arena Alzeyer Str. 131, Worms Musik: Bandvorentscheid RNPY. Last Mate (Punkrock), No Second Name (Deutsch Rock) und Destructive Mind (Rock, Indie) stehen an diesem Abend auf der Bühne, um sich für das Finale am 09. Mai in Ingelheim zu qualifizieren. 19 Uhr, Eintritt frei Haus der Jugend Würdtweinstr. 11, Worms

Theater: Lazarus – Musical von David Bowie und enda Walsh. Nach dem Roman "The Man Who Fell to Earth" von Walter Trevis. 20 Uhr, 16,50 bis 48.- € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms Musik: The Leonard-CohenProject – Songs Of Love And Hate. Die besten Leonard-Cohen-Songs der frühen Jahre. 20 Uhr, 19.- bis 21.- € Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms

Unser neuen Öffnungszeiten ab April:

Montag - Sonntag 8.30 bis 17.00 Uhr Erster geöffneter Montag: 13. April

Musik: Dry Aged – Finest Rock. Die Bandmitglieder sind Musiker aus Leidenschaft. Sie haben Spaß auf der Bühne und reißen so ihr Publikum mit. 21 Uhr, 5.- € The Burger Kitchen Ludwigstraße 27, Worms Musik: Black Wanda & White Thrash Beautiful. Black Wanda (Dark Sludge Blues feat. Jimi, LDillon von Minusmen) & White Trash Beautiful (Rock-/ Grungecover) zu Gast in der Funzel. 20:30 Uhr, 8.- € Die Funzel Güterhallenstr. 53, Worms

Buchen S ie OG als Lo das cation oder Cat erer fü Ihr Event r ! 06241 / 8

498922

Café Ohne Gleichen · Kriemhildenstr. 11 · 67547 Worms kontakt@cafe-ohne-gleichen.de · www.cafe-ohne-gleichen.de

RegiON

Musik: Crazy Cookies – Helmut Holl & Joe Undercover. Zwei, mit allen musikalischen Wassern gewaschene Musiker, zelebrieren schöne Songs der 70er, 80er, 90er Jahre. 20 Uhr, Eintritt frei Altes Kelterhaus Außerhalb 7, Alsheim Party: Saturday ReX Fever. Discoklassiker der 70er bis Heute. 20:30 Uhr, 9.- bis 12.- € Musiktheater Rex Kulturdenkmal Güterhalle, Bensheim Musik: Bernd Köhler singt Schlauch. Eine musikalische Zeitreise mit politischen Liedern von 1967-1989. 19 Uhr, 12.- bis 15.- € Das Haus Bahnhofstr. 30, Ludwigshafen

20. + 21.03.20

MEDEA VON SIMON STONE NACH EURIPIDES BURGTHEATER WIEN MIT CAROLINE PETERS, STEVEN SCHARF U. A.

Theater: götz von Berlichingen. In einer kompakten Fassung für sieben Spieler untersucht Intendant Tilman Gersch den Mythos des Querkopfs mit der eisernen Faust und dem goldenen Herzen. 19:30 Uhr, 13.- bis 23.- € Pfalzbau (Kleine Bühne) Berliner Str. 30, Ludwigshafen WO! 03 | 20

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WO! TERMINKALENDER MÄRZ 2020

Kabarett: Kurt Krömer – Stresssituation. Eine garantierte Stresssituation für Tränensäcke, Lachmuskeln und ein tatsächlich ungewohnt provokantes Programm, mit dem Krömer selten ein gutes Haar an Politik, Gesellschaft und dem anwesenden Publikum lässt. 20 Uhr, 36.- bis 44.- € Rosengarten Am Rosengartenplatz 2, Mannheim

SO 08.03. WORMS

Comedy: Andreas Müller – SWR3 Comedy live. Auch 2020 geht "der Mann der 100 Stimmen" auf Tour durch das SWR3-Land. 20 Uhr, 18.- bis 27,50 € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms Kabarett: Duo Mackefisch – Liederkabarett. Als Solokünstler wurden Lucie Mackert und Peter Fischer jeweils im Bereich "Liedermacher" und "Kabarett" mehrfach ausgezeichnet. 18 Uhr, 10.- bis 18.- € Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms

REGION

NORMA Oper von V. Bellini 08., 20. und 27.03. www.nationaltheater.de

Sport: Deutsche Eishockey Liga. Adler Mannheim Schwenninger Wild Wings 14 Uhr, 15.- bis 42.- € SAP Arena An der Arena 1, Mannheim Show: Die große Heinz Erhardt-Show. Das Musical

über den unvergessenen Schelm auf großer Deutschland-Tour. 20 Uhr, ab 37.- € Rosengarten Am Rosengartenplatz 2, Mannheim

MO 09.03. WORMS

Theater: Theater Curiosum präsentiert: Das Curiosinet. Das Ensemble entwickelt an seinem 1. Impro-Abend ganz spontan und ohne doppelten Boden lustige, nachdenkliche und kurzweilige Szenen, die so noch nie gesehen worden sind und ganz einmalig zustande kommen. 19 Uhr, Eintritt frei Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms Lesung: Starke Frauen – Almut Ilsen und Bettina Rathenow. Almut Ilsen und Bettina Rathenow zu Gast bei der Veranstaltungsreihe "Starke Frauen" des Worms Verlags. 19 Uhr, 8.- € Haus zur Münze, EG Marktplatz 10, Worms

REGION

Musik: Charlie Cunningham. "Zauberhafte Melodien sowie Emotionen zum Sich-Verlieren", so beschreibt der MusikBlog das aktuelle Album "Permanent Way" des Gitarrenvirtuosen und Singer/Songwriters Charlie Cunningham. Support: Sophie Jamieson. 20 Uhr, 21.- bis 25.- € Alte Feuerwache Brückenstr. 2, Mannheim

WO! HÖHEPUNKTE im März 2020 Heinrichstr. 4, Worms Theater: Der Reichsbürger. Drama von Annalena und Konstantin Küspert. 20 Uhr, 7,50 bis 24.- € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms Quiz: The Burger Kitchen Quiz. Gespielt wird in Teams beliebiger Größe (ca. 3 bis 10 Personen) mit sechs Fragerunden der Kategorien Aktuelles, Geschichte, Kultur, Naturwissenschaft, Sport und Geographie. 20 Uhr, Eintritt frei The Burger Kitchen Ludwigstraße 27, Worms

REGION

Kabarett: Kai Magnus Sting – Und ich sach noch. Kai Magnus Sting verspricht: "Dieses Programm ist nicht nur für mich eine wahre Freude!". 20 Uhr, 18.- bis 23.- € Unterhaus Münsterstraße 7, Mainz

Foto: Veranstalter

Freunde und Stammgäste des Events wissen, dass diese Party, die nur zwei Mal im Jahr stattfindet, in der Regel schnell ausverkauft ist. Daher sollte man mit dem Kauf der Eintrittskarten vielleicht nicht zu lange warten. Warum ist das so? Üblicherweise würde man ihn musikalisch vielleicht in die Kategorie der Ü-30/40 oder 80's-Revival sowie Best-of-90's Veranstaltungen einordnen, aber das fängt nicht das ein, was den Elternabend ausmacht – nämlich seine besondere Stimmung. Obwohl ja vor allem getanzt und gefeiert werden soll, gibt es gleich zu Beginn immer diese leckeren Fingerfood-Kreationen.

GREENPEACE – MARKUS MAUTHE Eine Reise zu den Indigenen Gemeinschaften. Lincoln Theater, Worms / 18.03. / 19:30 Uhr / Eintritt frei

Mi 11.03. WORMS

Theater: Lucia di Lammermoor. Oper von Gaetano Donizetti (in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln). 20 Uhr, 11,50 bis 32.- € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms

REGION

DI 10.03.

Kabarett: Kai Magnus Sting – Und ich sach noch. Kai Magnus Sting verspricht: "Dieses Programm ist nicht nur für mich eine wahre Freude!". 20 Uhr, 18.- bis 23.- € Unterhaus Münsterstraße 7, Mainz

Vortrag: Allergien naturheilkundlich behandeln. Ein Vortrag von Inge Bastian-Helm (Heilpraktikerin). 19-21:30 Uhr, 2.- bis 5.- € Praxis für Ganzheitsmedizin

Musik: Konstantin Wecker-Trio. Als einer der bedeutendsten deutschen Liedermacher hat Konstantin Wecker nie aufgehört, das Leben und das Geschehen

WORMS

ELTERNABEND-PARTY

Party mit dem DJ-Team Dreitakt (Stefan Engert/Herbert Schimanski). Gut Leben am Morstein, Westhofen / 13.03. / 20 Uhr / 10.- bis 12.- €

Foto: Markus Mauthe

Seit 30 Jahren bereist der Naturfotograf Markus Mauthe die letzten Winkel der Erde fernab bekannter Reiserouten. Für sein neues Projekt in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace machte er sich auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kulturen leben. Das Ergebnis dieser Expeditionen ist eine einzigartige multimediale Live-Show, die einen spannenden Ausschnitt der kulturellen und ökologischen Vielfalt unseres Planeten zeigt.

MICHAEL HATZIUS

Echsoterik. Mozartsaal, Worms / 20.03. / 20 Uhr / 22.- €

Foto: Veranstalter

HÜHNERHAUS

Eros & Bistro www.huehnerhaus-worms.de Sommerdamm 30 (B9), 67750 Worms WO! 03 | 20

Für ihre Fans ist die Echse längst ein Guru. Das Reptil voller Erfahrungen, Geschichten und Weisheit legt uns die Karten auf den Tisch. Vollständig erleuchtet und bestens ins Licht gerückt wird sie durch den mehrfach ausgezeichneten Puppenspieler Michael Hatzius, der gekonnt in der Aura des großmäuligen Reptils zu verschwinden scheint. Wer führt wen und was hält die Welt im Innersten zusammen? Kann ein Huhn spirituelle Erfahrungen machen? Wie mobben sich Schweine? Das sind nur einige Fragen aus einem tierischen Kosmos, der unserem gar nicht so unähnlich scheint. Das Publikum ist eingeladen zu einer humorvollen Audienz mit offenem Herzen und großer Klappe, bei der gern auch der Zuschauer selbst im Mittelpunkt der Betrachtung steht.


WO! Terminkalender MÄRZ 2020

um ihn herum mit Staunen, Empörung und Freude zu besingen. 20 Uhr, 59,50 bis 65.- € Stadthalle Birkenauer Talstr. 1, Weinheim

DO 12.03. WormS

Theater: Wiener Blut. Operette von Johann Strauß in der Bearbeitung von Adolf Müller. 20 Uhr, 11,50 bis 32.- € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms

FR 13.03. WormS

Kabarett: Lucy van Kuhl – Fliegen mit Dir. Lucys Programm "Fliegen mit Dir" ist lustig und "wat fürs Herz". In Moderationen und Chansons kommentiert sie typische Alltagssituationen und Menschliches. 20 Uhr, 21.- bis 23.- € Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms

region

musik: Forgotten Sons – marillion-Tribute. Die Formation entführt die Zuhörer musikalisch in die 80er Jahre, in denen sich Marillion als eine der einflussreichsten Bands des Neo-Progressivrocks etablieren konnte. 20:30 Uhr, 18.- bis 20.- € musiktheater rex Kulturdenkmal Güterhalle, Bensheim Party: elternabend – Die Party mit dem DJ-Team Dreitakt. Entspannt den Abend genießen mit "food, drinks, and music". Musik: Dreitakt (Engert/Schimanski), die Musikpropagandisten. 20 Uhr, 10.- bis 12.- € gut Leben am morstein Mainzer Str, 8-10, Westhofen

SA 14.03. WormS

Treff: Die Wormser markt Winzer. Auf dem Wormser Marktplatz schenken wöchentlich verschiedene Winzer aus Worms ihre Weine aus. Heutiger Gastgeber: Weingut Vinotom aus Herrnsheim. 9:30-14 Uhr, Eintritt frei marktplatz/Siegfriedbrunnen Worms Führung: Stadtführung. Zu Fuß durch zwei Jahrtausende. 10:30 Uhr, 8.- € (bis 14 J. frei) Dom, Südportal Andreasstr., Worms Lesung: geschichtenkoffer für die Kleinen. Ingrid Bahrdt

öffnet den Geschichtenkoffer für die Kleinen ab 3 Jahren. 11-11:30 Uhr, Eintritt frei Haus zur münze, 1.og Marktplatz 10, Worms Basar: Kinderkleider- und Spielzeugbasar. Wie gewohnt wird alles rund ums Kind, d. h. jede Menge Kleidung und Spielzeug angeboten. 14-16 Uhr, Eintritt frei Alte Schule Binger Str. 63, Wo.-Hochheim Sport: Fußball-oberliga rheinland-Pfalz/Saar. TSG Pfeddersheim FV Diefflen 15 Uhr, 5.- bis 7.- € Uwe-Becker-Stadion Am Schießhaus 8, Wo.-Pfeddersheim musik: gitarrenFest im Westendbad Friess – Andrés godoy. An diesem Wochenende steht der Kursraum 2 des Westendbad Friess ganz im Zeichen der Musik. Für das leibliche Wohl sorgt Frollein Elfriede mit ihrem Team (ab 18 Uhr). 19:30 Uhr, 18.- bis 30.- € Westendbad Friess Windhorststr. 4-8, Wo.-Hochheim Führung: Taschenlampenführung.So manches Detail, dem tagsüber keiner Beachtung schenkt, erstrahlt in neuem Licht, lassen Sie sich überraschen! 18 Uhr, 8.- € Treff: Siegfriedbrunnen Am Marktplatz, Worms Vortrag: DAV Worms – Um manaslu und durch das Annapurna-massiv. Referent: Joachim Decker. 19 Uhr, Eintritt frei Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms Party: 80er Party mit DJ Jim Walker Jr. "Nothing's gonna stop us now" heißt es zwischen Schulterpolstern und Karottenhosen auf der 80er-Party von DJ Jim Walker Jr. (Peter Englert). 21 Uhr, Eintritt frei Schwarzer Bär Judengasse 11, Worms musik: St. Patricksday Warm-Up mit der "rockkapelle". Die Pfälzer Band "Rockkapelle" heizt im BB on the Rockzz ein mit Coverversionen. 21 Uhr, Eintritt frei BB on the rockzz Bahnhofstr. 14, Worms

region

musik: Bukahara. Vier Künstler, drei Kontinente, ein gemeinsamer Nenner. 19 Uhr, 24.- bis 28.- € Halle02 Zollhofgarten 2, Heidelberg musik: Peter maffay. Diesmal wird es laut! Peter Maffay und seine Band haben ein Rockalbum mit 17 neuen Titeln eingespielt, denn obwohl er 2019 sein 50. Bühnenjubiläum und seinen 70. Geburtstag feierte, möchte er nichts wiederholen und nichts recyceln. 20 Uhr, 49,75 bis 101,50 € SAP Arena An der Arena 1, Mannheim musik: Lulo reinhardt & Yuliya Lonskaya. Lulo Reinhardt & Yuliya Lonskaya spielen Latin, Flamenco, brasilianischen Jazz und Gypsy-Musik und bieten Ihren Zuhörern Gitarre auf höchstem Niveau. 20 Uhr, 20.- bis 22.- € gut Leben am morstein Mainzer Str, 8-10, Westhofen

SO 15.03. WormS

Führung: Auf den Spuren der Dalberger. Erfahren Sie faszinierendes über die Familiengeschichte der Dalberger. 10:30 Uhr, 8.- € (bis 14 J. frei) Herrnsheimer Schloss Wo.-Herrnsheim Theater: Die Drei von der Tankstelle. Musikalische Komödie. 16 Uhr, 12.- bis 27.- € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms musik: Kirchenkonzert des 1. Akkordeon-orchesters Pfeddersheim. Neben Werken von Johann Strauß steht auch die Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg auf dem Programm. 16-17:30 Uhr, Eintritt frei evg. Kirche Jochen-Klepper-Str. 18, Wo.-Pfeddersheim musik: gitarrenFest im Westendbad Friess – Tilmann Höhn & ralf gauck. An diesem Wochenende steht der Kursraum 2 des Westendbad Friess ganz im Zeichen der Musik. Für das leibliche Wohl sorgt Frollein Elfriede mit ihrem Team (ab 16:30 Uhr). 17 Uhr, 18.- € Westendbad Friess Windhorststr. 4-8, Wo.-Hochheim

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WO! TERMINKALENDER MÄRZ 2020

Musik: Wormser Domkonzerte 2020 – Gabriel Fauré: Requiem. Sowie Werke von Bach und Reger. Frankfurter Kammerchor, Ltg: Wolfgang Schäfer. Dan Zerfaß, Orgel. 18-19:30 Uhr, 10.- bis 15.- € (bis 14 J. frei) Dom St. Peter Domplatz, Worms Sport: Square-up! Square Dance in Worms – Rein ins Tanzvergnügen. Einfach mitmachen und Spaß haben. 18:30-20:30 Uhr, 4.- bis 7.- € (bis 10 J. frei) TGW (Neue Jahnturnhalle) Philosophenstr. 12, Worms Comedy: Andreas Weber – Single Dad, alleinerziehend. Wäsche waschen, Essen kochen, Klamotten kaufen. Frauensache? Ganz sicher nicht! 20 Uhr, 20.- bis 22.- € Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms

REGION

Musik: Kammerschmitt unplugged. Pünktlich zum Erscheinen seiner neuen EP "Silent Moments" startet Jörg Kammerschmitt mit neuer Band erneut durch. 16 Uhr, Eintritt frei Altes Kelterhaus Außerhalb 7, Alsheim Comedy: Chako Habekost – De Edle Wilde. In seiner neuen Show macht Chacko sein Publikum kurzerhand zur Reisegruppe und sich selbst zum Tourguide und SafariRanger. 20 Uhr, 32,25.- bis 36,55 € Pfalzbau Berliner Str. 30, Ludwigshafen Musik: The Bar at Buena Vista. Die legendären Stars der einzigartigen "Bar at Buena Vista" sind zurück! 19 Uhr, 29,90 bis 69,90 € Rosengarten Am Rosengartenplatz 2, Mannheim

MO 16.03. WORMS

Keine Veranstaltung gemeldet.

REGION

Musik: James Blunt. James Blunt kehrt auf seinem neuen Album "Once Upon A Mind" zu dem zurück, was er beherrscht wie kaum ein anderer: Zeitlose Songs schreiben, die Herz und Kopf gleichermaßen berühren. 20 Uhr, 49,40 bis 63,20 € SAP Arena WO! 03 | 20

An der Arena 1, Mannheim

DI 17.03. WORMS

Kino: Royal Opera House 2019/20 – Fidelio. Live via Satellit aus dem Royal Opera House in London. 20:15 Uhr, 27,90 bis 28,90 € Kinowelt Worms Wilh.-Leusch.-Str. 20, Worms Quiz: Gastratespiel. Das Ratespiel für alles Nützliche und Unnützliche Wissen. 21 Uhr, Eintritt frei BB on the Rockzz Bahnhofstr. 14, Worms

REGION

Lesung: Deniz Yücel liest – Agentterrorist. Eine Geschichte über Freiheit und Freundschaft, Demokratie und Nichtsodemokratie. 20 Uhr, 17.- bis 20.- € Alte Feuerwache Brückenstr. 2, Mannheim Musik: A Beautiful Noise – Celebrating the Music of Neil Diamond. Umjubelt gefeierte Neil-Diamond-Tribute-Show. 20 Uhr, 47,65 bis 80,85 € Rosengarten Am Rosengartenplatz 2, Mannheim Show: Die drei ??? und der dunkle Taipan. Tolle Nachrichten für alle Fans von Justus Jonas & Co: Aufgrund der großen Nachfrage wurde die "Die drei ???"-JubiläumsLive-Tour verlängert. 20 Uhr, 35.- bis 55.- € SAP Arena An der Arena 1, Mannheim

Mi 18.03. WORMS

Vortrag: Klinikum Worms – Nachtvorlesungen für jedermann. Thema: "Keine Luft und dicke Beine - Aktuelle Behandlungsmethoden bei Herzschwäche". Referenten: Prof. Dr. Jens Jung und Dr. Daniel Scherer. 19 Uhr, Eintritt frei Das Wormser, Mozartsaal Rathenaustr. 11, Worms Vortrag: Ernährung für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Vortrag von Sylvia Kellermann. 19-21:30 Uhr, 2.- bis 5.- € Praxis für Ganzheitsmedizin Heinrichstr. 4, Worms Vortrag: Greenpeace präsentiert: Markus Mauthe – An den Rändern des Horizonts. Eine Reise zu den Indigenen Gemeinschaften und verbor-

WO! HÖHEPUNKTE im März 2020 genen Schönheiten unserer Erde. 19:30 Uhr, Eintritt frei Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms Comedy: The Burger Kitchen Comedy Club – Präsentiert von Berhane Berhane. Das "The Burger Kitchen" gibt hochkarätigen Künstlern und dem Nachwuchs die Chance, sich live auf der Bühne zu präsentieren. 20:30 Uhr, 18.- bis 20.- € The Burger Kitchen Ludwigstraße 27, Worms

REGION

Circus: Circus Krone – Mandana. Vom 18. März bis zum 29. März (24. März keine Vorstellung) gastiert der "Circus Krone" in Mannheim auf dem neuen Messplatz. Infos zu den Spielzeiten und Preisen unter www.circus-krone.com. 19:30 Uhr, 17.- bis 57.- € Neuer Messplatz Mannheim

LET'S SING TOGETHER

Mit Kult-Gitarrist Rolf Bachmann. The Burger Kitchen, Worms / 28.03. / 19:30 Uhr / Eintritt frei

Foto: Marc Braner

Unter dem Motto "Let's sing together" findet wieder ein Mitsing-Abend im "The Burger Kitchen" (ehemalige "Die Kneip") statt. Jeder darf, kann, muss aber die gemeinsam von Kult-Gitarrist und Sänger Rolf Bachmann und dem Publikum ausgewählten Songs nicht mitsingen. Die Texte der Songs werden zum Mitsingen dabei durch einen Beamer an die Wand projiziert. Quasi Karaoke für alle – nur eben mit Livemusik von dem Wormser Gitarrengott Rolf Bachmann.

ANDY'S SISTER – RELEASE SHOW Special Guests: "No Second Name" & "Die Stühle". BB on the Rockzz, Worms / 28.03. / 21 Uhr / 6.- €

DO 19.03. WORMS

Vortrag: Als Worms unterging. Im Vordergrund des Vortrages von Dr. Jörg Koch steht die Stadtzerstörung von Worms vom 21. Februar und 18. März 1945. 19 Uhr, Eintritt frei Haus zur Münze, EG Marktplatz 10, Worms Kultur: KulturSalon Worms – Nelson Mandela - der lange Weg zur Freiheit. Vortrag von Karl Friedrich Walter. Ab 18:30 Uhr Kurzbeiträge der Jugendmusikschule Worms. 19-21 Uhr, Eintritt frei Affenhaus Judengasse 17, Worms Theater: Die Nacht der Musicals. In der über zweistündigen Aufführung werden Songs aus gefeierten Stücken wie "Tanz der Vampire", "Mamma Mia" oder Musicalklassikern wie "Das Phantom der Oper", "Cats" und "Der König der Löwen" präsentiert. 20 Uhr, 42,90 bis 69,90 € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms

REGION

Kabarett: Daphne de Luxe – Das pralle Leben. Daphne de Luxe greift aktuelle gesellschaftliche Themen auf und nimmt sich selbst dabei nie zu ernst. Berührende Balladen und rockige Pop-Songs runden das Programm ab.

Foto: Andreas Stumpf

Ein lauter, energiegeladener und unterhaltsamer Abend steht den Gästen im BB on the Rockzz bevor, wenn "Andy's Sister" im Rahmen einer Release Show ihr neues Album "Push the Limit" präsentieren. Als "Special Guests" haben sich "Andy's Sister" an diesem Abend die beiden Bands "No Second Name" (Deutsch Pop-Rock) aus Worms und "Die Stühle" (Punkrock/Metalcore) aus Landau eingeladen.

DEMOCRACY IS COMING

Musik-Lesung über Dylan, Cohen und Weggefährten. Chateau Schembs, Wo.-Herrnsheim / 29.03. / 17 Uhr / 18.- bis 21.- €

Foto: Veranstalter

Boris C. Motzki (Regisseur und Dramaturg) liest Auszüge aus Bob Dylans Autobiografie "Chronicles" und aus Leonard Cohens erstem Roman "Das Lieblingsspiel". Das ganze wird ergänzt durch verstreute Texte, Lyrik und Anekdoten aus dem Leben der Künstler. Der Sänger David Maier und der Gitarrist Matthias Schärf sorgen für den zeitgenössischen musikalischen Groove.


WO! TERMINKALENDER MÄRZ 2020

20 Uhr, 25,55 € Bürgerhaus Rathausstr. 2, Bürstadt Sport: HandballBundesliga. Rhein-Neckar Löwen HC Erlangen 19 Uhr, 10.- bis 39.- € SAP Arena An der Arena 1, Mannheim

FR 20.03. WORMS

Sport: Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Wormatia Worms 1.FC Kaiserslautern II 19 Uhr, 5.- bis 14.- € EWR-Arena Alzeyer Str. 131, Worms Vortrag: Altertumsverein Worms – Regionalgeschichtlicher Vortrag. Konfessionen zwischen Konflikt und Koexistenz: Katholiken, Lutheraner und Reformierte in Worms im 18. Jahrhundert. Vortrag von Carolin Katzer (Mainz). 19:30 Uhr, Eintritt frei Das Wormser, Liebfrauensaal Rathenaustr. 11, Worms Musik: ICF Worshipnight mit Leo Bigger. "ICF Worship", die bekannteste christliche Band aus der Schweiz kommt nach Worms. 19:30 Uhr, Eintritt frei Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms Comedy: Michael Hatzius – Echsoterik. Für ihre Fans ist die Echse längst ein Guru. Vollständig erleuchtet und bestens ins Licht gerückt wird sie durch den mehrfach ausgezeichneten Puppenspieler Michael Hatzius. 20 Uhr, 22.- € Das Wormser, Mozartsaal Rathenaustr. 11, Worms

REGION

Musik: CCR Revival Band. Die "CCR Revival Band" spielt Songs, die jeder, der in den 60er und 70er Jahren aufgewachsen ist, kennt. Von "Born on the Bayou" über "Suzy Q", "Proud Mary" und "Bad Moon Rising" bis hin zu "Travellin´ Band". 20:30 Uhr, 18.- bis 20.- € Musiktheater Rex Kulturdenkmal Güterhalle, Bensheim Theater: Norma – Vincenzo Bellini. Oper in zwei Akten in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. 19:30 Uhr, 1.- bis 75.- €

Nationaltheater (Opernhaus) Am Goetheplatz, Mannheim

SA 21.03. WORMS

Treff: Die Wormser Markt Winzer. Auf dem Wormser Marktplatz schenken wöchentlich verschiedene Winzer aus Worms ihre Weine aus. Heutiger Gastgeber: Weingut Kloos aus Horchheim. 9:30-14 Uhr, Eintritt frei Marktplatz/Siegfriedbrunnen Worms

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Bürstadt

Führung: Stadtführung. Zu Fuß durch zwei Jahrtausende. 10:30 Uhr, 8.- € (bis 14. J. frei) Dom, Südportal Andreasstr., Worms Workshop: Bücher binden – Workshop mit Buchbindermeister Walter Schenk. Anmeldung über die VHS erforderlich (Kurs 03.545), Tel.: (0 62 41) 8 53 42 56 oder www.vhs-worms.de. 10-13 Uhr, 12.- € (incl. Material). Haus zur Münze, 2.OG Marktplatz 10, Worms

Galerie Schauraum Zornstr. 11a, Worms Musik: BlueNite – Grandsheiks. Die "Grandsheiks" zählen zu den besten Zappa-Bands Europas, unermüdlich tragen sie seine Botschaften in die Welt und begeistern Insider wie Neulinge. 20:30 Uhr, 22.- bis 24.- € Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms

REGION

Musik: ABBA Explosion – Die größten ABBA Hits live. Wo andere mit Computer- und Bandeinspielungen aufwarten, setzen die Musiker von "ABBA Explosion" auf einen filigranen, explosiven und mitreißenden Live-Sound. 20:30 Uhr, 20.- bis 23.- € Musiktheater Rex Kulturdenkmal Güterhalle, Bensheim Theater: Warten auf Godot. Mit diesem Herzstück des absurden Theaters beschrieb Beckett 1948 die Sehnsucht des Menschen nach einer unbestimmten Erlösung, die ihn von der ewigen Frage nach dem Sinn des Daseins befreit. 19:30 Uhr, 5,25 bis 28,50 € Nationaltheater (Schauspielhaus) Am Goetheplatz, Mannheim

Theater: Kindertheater Lakritz –Drunter & Drüber. "Drunter & Drüber" ist ein Clownsspiel übers Recht haben und Recht haben wollen und die Erkenntnis, dass der Kompromiss in der Mitte liegen mag. 15-16 Uhr, 3.- € Haus der Jugend Würdtweinstr. 11, Worms

Musik: The Huggee Swing Band feat. Franziska Schuster. "The Huggee Swing Band" ist die Rockband unter den Swing Bands. Rau. Wild. Kompromisslos. 20 Uhr, 22.- bis 24.- € Gut Leben am Morstein Mainzer Str, 8-10, Westhofen

Musik: 4. Abonnementkonzert – Bohemian Rhapsody. Erleben Sie eine interessante Musikreise durch Böhmen mit Gábor Boldoczki, der mit dem ECHO Klassik als "Instrumentalist des Jahres" ausgezeichnet wurde, und dem renommierten Franz Liszt Kammerorchester! 20 Uhr, 13.- bis 35.- € Das Wormser, Theater Rathenaustr. 11, Worms

Lesung: Literaturfrühstück mit Daniel Wolf. Der in Speyer lebende Autor liest aus seinem neu erschienenen historischen Roman "Im Zeichen des Löwen", dem ersten Teil der Friesen-Saga. 10 Uhr, 13,50.- € Haus zur Münze, EG Marktplatz 10, Worms

Ausstellung: Vernissage: Myran Duke – Lichtkinetische Objekte. Ausstellung mit Werken des Künstlers Myran Duke. Dauer bis 05.04. Geöffnet Samstag und Sonntag von 19-21 Uhr. 20 Uhr, Eintritt frei

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SO 22.03. WORMS

Musik: Grand Central Bigband – Las Vegas Show. Bigbands gehören zu den vielseitigen Klangkörpern und sind nicht erst seit Michael Bublé, Robbie Williams oder Roger Cicero wieder voll im Trend. 18 Uhr, 10.- bis 19.- € Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms

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WO! TERMINKALENDER MÄRZ 2020

REGION

Musik: Heidenturmkonzert – Cembalo durch alle Epochen. Christian Schmitt (Cembalo) und das Ensemble Cuvée präsentieren Werke von Manuel de Falla, Johann Christian Bach, Malcolm Arnold und Gordon Jacob. 17-19 Uhr, 20.- € Evangelische Kirche Hauptstr. 7, Dittelsheim-Heßloch Theater: Carmen. George Bizets berühmte Oper in französischer Sprache mit Untertiteln. 19 Uhr, 10.- bis 75.- € Nationaltheater (Opernhaus) Am Goetheplatz, Mannheim

MO 23.03. WORMS

Vortrag: Aktueller Steuerdialog. Informationen zum Vortrag unter www.zeitstaerken.de. 14-18 Uhr, Eintritt frei Das Wormser, Liebfrauensaal Rathenaustr. 11, Worms

REGION

Theater: Natalie küsst. Romantische Komödie nach dem Erfolgsroman von David Foenkinos. 20 Uhr, 17.- bis 26.- € CongressForum Stephan-Cosacchi-Platz 5, Frankenthal Theater: Bee Gees Musical. Das Musical lässt sein Publikum in einer mitreißenden musikalisch – biografischen Show mit vielen der OriginalMusikern der Bee Gees LiveKonzerte an den wichtigsten Stationen dieser AusnahmeBand teilhaben. 20 Uhr, ab 35,80 € Friedrich-Ebert-Halle Erzbergerstr. 89, Ludwigshafen Musik: Moka Efti Orchestra feat. Severija. Geboren aus dem Bauch der erfolgreichen TV-Serie "Babylon Berlin" spielt das 14-köpfige Ensemble um Bandleader Sebastian Borkowski vor ausverkauften Häusern in ganz Deutschland. 20 Uhr, 35.- bis 45.- € Alte Feuerwache Brückenstr. 2, Mannheim

DI 24.03. WORMS

Keine Veranstaltung gemeldet.

REGION

Musik: Juju. Als eine Hälfte von "SXTN" hat die Neuköllnerin mit großer Klappe und WO! 03 | 20

asozialen Texten eine ganze Generation geprägt und den Weg für weibliche Rapperinnen geebnet. 20 Uhr, 31.- bis 37.- € Maimarktclub Xaver-Fuhr-Str. 101, Mannheim

Mi 25.03. WORMS

Vortrag: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung. Vortrag von Klemens Höfner. 19-20:30 Uhr, Eintritt frei Volkshochschule (Raum 27, 4. OG) Willy-Brandt-Ring 5, Worms Show: Sixx Paxx – # followme TOUR 2019/20. Special-Guest: Marc Terenzi. 20 Uhr, 34,90 bis 99,90 € Das Wormser, Mozartsaal Rathenaustr. 11, Worms

REGION

Musik: 5K HD. AvantgardePop aus Wien. 21 Uhr, 18.- bis 22.- € Alte Feuerwache Brückenstr. 2, Mannheim

DO 26.03. WORMS

Keine Veranstaltung gemeldet.

REGION

Show: Disney in Concert – Dreams Come True. Erleben Sie, wie Disney-Träume wahr werden und genießen Sie die zauberhaften Welten großartiger Filmmusik. 20 Uhr, 59,90 bis 84,90 € SAP Arena An der Arena 1, Mannheim

FR 27.03. WORMS

Event: Bürgertanzstunde mit DJ Peter Englert. Das FWG-Bürgerforum lädt zum großen Tanzabend für Jung und Alt mit Musik aus den 70er-, 80er- & 90er-Jahren. 19 Uhr, Eintritt frei Tanzschule Prinz-Carl Prinz-Carl-Anlage 31-33, Worms Musik: Stagefever – Musicalheartbeat. Genießen Sie ein unvergessliches Konzert mit Meike Julie Beni, Kathrin Yarizell Lothschütz und Hannes Staffler und Daniel Weiß am Klavier. 20 Uhr, 12.- bis 20.- € Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms Vortrag: Luthersalon – Von Biedermännern, Käuzen und Sonderlingen. Ein Abend mit

WO! HÖHEPUNKTE im März 2020 Carl Spitzweg. Vortrag von Pfarrerin Dorothea Zager 20-21:30 Uhr, Eintritt frei Luthersaal/Luthergemeinde Friedrich-Ebert-Str. 45, Worms

QUADRO NUEVO

Weltmusik. Gut Leben am Morstein, Westhofen / 29.03. / 20 Uhr / 27.- bis 29.- €

REGION

Musik: Mark Gillespie's Kings of Floyd. Die Ausnahmekönner um Mark Gillespie garantieren musikalische Extraklasse und bringen den typischen Pink Floyd-Sound auf die Bühne. 20:30 Uhr, 28,50 bis 30.- € Musiktheater Rex Kulturdenkmal Güterhalle, Bensheim Theater: Die Fledermaus. Nach dem Lustspiel "Le Réveillon" von Henri Meilhac und Ludovic Halévy. 19:30 Uhr, 22.- bis 40.- € Pfalzbau Berliner Str. 30, Ludwigshafen Fest: (F)empower Fest – Mahlukat (CinematicOriental Music). Laut. Aktuell. Unüberhörbar. Das (F)empower Fest ist das Mikrofon der Frauen in Ludwigshafen. "Das Haus" wird zum Ort der Begegnung und des Austauschs. 20 Uhr, ab 1 Cent (Spende) Das Haus Bahnhofstr. 30, Ludwigshafen Theater: Norma – Vincenzo Bellini. Oper in zwei Akten in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. 19:30 Uhr, 1.- bis 75.- € Nationaltheater (Opernhaus) Am Goetheplatz, Mannheim Lesung: Wladimir Kaminer – Liebeserklärungen. Mit seiner Erzählsammlung "Russendisko" sowie zahlreichen weiteren Bestsellern avancierte Wladimir Kaminer zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. 20 Uhr, 15.- bis 18.- € Alte Feuerwache Brückenstr. 2, Mannheim Musik: Quadro Nuevo. Die Weltmusik-Künstler "Quadro Nuevo" unternehmen eine abenteuerliche Reise in die Jahrhunderte und spüren magnetischen Klängen nach – aus ihrer Heimat und aus der ganzen Welt. 20 Uhr, 27.- bis 29.- € Gut Leben am Morstein Mainzer Str, 8-10, Westhofen

SA 28.03. WORMS

Markt: Gebraucht Fahrradmarkt. Angeboten werden

Foto: Veranstalter

"Quadro Nuevo" hat als Instrumental-Ensemble abseits der gängigen Genre-Schubladen eine ganz eigene Sprache der Tonpoesie entwickelt. Tango, Balkan-Swing, mediterrane Leichtigkeit, waghalsige Improvisationen, orientalische Grooves – die Inspiration der Musiker wird von der Begegnung mit fremden Kulturen gespeist. Die preisgekrönten und international erfolgreichen Vollblutmusiker (Süddeutsche Zeitung) erhielten in den Jahren 2010 und 2011 den ECHO Jazz als bester Live Act, mehrfach den Deutschen Jazz Award, den European Impala und eine Goldene Schallplatte.

LIZZY AUMEIER

Wie jetzt? Bürgerhaus, Bürstadt / 02.04. / 20 Uhr / 28,85 €

Foto: Veranstalter

Wieder einmal dreht sich alles um den allgemeinen Wahnsinn der Welt, insbesondere der unseren! Die Politik bekommt bei Lizzy Aumeiers Programmen einen immer höheren Stellenwert und natürlich gehörig Kritik ab! Alles ist im Wechsel! Nicht zuletzt sie selber! So wird in bewährter und liebgewonnener Manier (warum heißt das eigentlich nicht "fraunier"?) das Leben durchleuchtet und hinterfragt. Wie jetzt? Wo bleibt die Musik? Natürlich nicht auf der Strecke! Zusammen mit der phantastischen Svetlana Klimova an der Violine und am Klavier und Lizzy Aumeier am Kontrabass wird es wieder ein Crossover durch die Genres geben!

HOLLYWORMS

Der 8. lange Kurzfilmtag – Ein buntes Kaleidoskop an Kurzfilmen. Mozartsaal, Worms / 04.04. / 18 Uhr / Eintritt frei

Foto: Stockphoto.com/Alija

Wenn sich der Mozartsaal einmal mehr in einen Kinosaal verwandelt, kommen Filmfreunde wieder voll auf ihre Kosten. Dann präsentiert HollyWorms – Der 8. lange Wormser Kurzfilmtag wieder viele Kurzfilme, die die Herzen von Cineasten höher schlagen lassen. Die Filme sind alle unterschiedlich in Form, Aussage und Länge, aber gleichermaßen inspirierend, faszinierend und auf ihre Art kleine Meisterwerke. Von gesellschaftskritischen Kurzfilmen über spannende Dramen bis hin zu kurzweiligen Komödien wird wieder alles über die Leinwand flimmern – da ist für jeden Geschmack etwas dabei!


WO! Terminkalender MÄRZ 2020

falsche nescht. Lustspiel in Bürstädter Mundart. 20 Uhr, 8.- € Bürgerhaus Rathausstr. 2, Bürstadt

Treff: Die Wormser Markt Winzer. Auf dem Wormser Marktplatz schenken wöchentlich verschiedene Winzer aus Worms ihre Weine aus. Heutiger Gastgeber: Weingut Müsel aus Herrnsheim. 9:30-14 Uhr, Eintritt frei Marktplatz/Siegfriedbrunnen Worms

Fest: (F)empower Fest – Speeddating, Lesung & Musik. Laut. Aktuell. Unüberhörbar. Das (F)empower Fest ist das Mikrofon der Frauen in Ludwigshafen. "Das Haus" wird zum Ort der Begegnung und des Austauschs. ab 17 Uhr, ab 1 Cent (Spende) Das Haus Bahnhofstr. 30, Ludwigshafen

Führung: Stadtführung. Zu Fuß durch zwei Jahrtausende. 10:30 Uhr, 8.- € (bis 14 J. frei) Dom, Südportal Andreasstr., Worms Sport: Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. TSG Pfeddersheim SV Gonsenheim 15 Uhr, 5.- bis 7.- € Uwe-Becker-Stadion Am Schießhaus 8, Wo.-Pfeddersheim Theater: Petterson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft. Das KiWi Kindertheater lädt zu einem wunderschönen und spannenden Theatererlebnis nach den Kinderbüchern des schwedischen Autoren Sven Nordqvist. 16 Uhr, 14.- bis 16.- € Lincoln Theater Obermarkt 10, Worms Musik: Let´s sing together mit Rolf Bachmann. Jeder darf, kann, muss aber die gemeinsam von Gitarrist und Sänger Rolf Bachmann und den Gästen ausgewählten Songs nicht mitsingen. 19:30 Uhr, Eintritt frei The Burger Kitchen Ludwigstraße 27, Worms Musik: Andy's Sister – Release Show. "Andy's Sister" präsentieren im Rahmen einer Release Show ihr neues Album "Push the Limit". Support: "No Second Name" & "Die Stühle". 21 Uhr, 6.- € BB on the Rockzz Bahnhofstr. 14, Worms

RegiOn

Kino: Kino im Kelterhaus. Die Alsheimer Kinowerkstatt zeigt: "Atlas". 19:30 Uhr, 5.- € Altes Kelterhaus Außerhalb 7, Alsheim Theater: Viel Vekäh im

Musik: Schlagernacht des Jahres 2020. Bei der Schlagernacht des Jahres geben sich Jahr für Jahr die beliebtesten Stars der Schlagerwelt die Klinke in die Hand. 18 Uhr, 59.- bis 89.- € SAP Arena An der Arena 1, Mannheim

18-19:30 Uhr, 17.- bis 19.- € Lutherkirche Friedrich-Ebert-Str. 45, Worms

RegiOn

Fest: (F)empower Fest – netzwerkbrunch im Hausboot Café. Laut. Aktuell. Unüberhörbar. Das (F)empower Fest ist das Mikrofon der Frauen in Ludwigshafen. "Das Haus" wird zum Ort der Begegnung und des Austauschs. 11-14 Uhr, ab 1 Cent (Spende) Das Haus Bahnhofstr. 30, Ludwigshafen Theater: Die Fledermaus. Nach dem Lustspiel "Le Réveillon" von Henri Meilhac und Ludovic Halévy. 14:30 Uhr, 13.- bis 23.- € Pfalzbau Berliner Str. 30, Ludwigshafen

MO 30.03. WORMS

Keine Veranstaltung gemeldet. Musik: Annett Louisan – Kleine große Liebe. "Annett Louisan" ist die Stimme des deutschsprachigen Chansons. Zahlreiche Gold- und PlatinAlben stehen für sich. 20 Uhr, 39,90 bis 67,90 € Rosengarten Am Rosengartenplatz 2, Mannheim

SO 29.03. WORMS

Treff: Humanisten Frühstück Worms. Monatlicher Treff, verbunden mit einer Diskussion humanistischer, politischer oder anderer aktueller Themen. 10 Uhr, Eintritt frei Vereinshaus "casa humana" Speyerer Straße 87, Worms Lesung: Democracy is coming. Lesung mit Boris C. Motzki über Dylan, Cohen und Weggefährten. Dazu Musik von David Maier und Matthias Schärf vons Guthrie, Seeger, Simon and Garfunkel. 17 Uhr, 18.- bis 21.- € Chateau Schembs Herrnsheimer Hauptstr. 1, Wo.-Herrnsheim Musik: Passionskonzert. Kirchenkonzert zur Passionszeit mit Werken von Joseph Haydn, J. S. Bach & Antonio Vivaldi. Ausführende: Wormser Kantorei & Kammerphilharmonie Mannheim.

Erfahrung & Kompetenz Hier fühlt man sich richtig wohl!

…der Salon mit Pfiff FRISEURMEISTERIN ROSWITHA LAUBMEISTER Siegfriedstraße 20 · 67547 Worms Telefon: 0 62 41 / 4 61 93 · Fax: 0 62 41 / 4 64 43 NEUE ÖFFNUNGSZEITEN: Mi – Fr: 8:00 – 13:00 Uhr & 14:30 – 18:00 Uhr · Samstag: 7:30 – 13:00 Uhr

Nach dem Feiern Mariendistel, dann lacht auch wieder die Leber!

RegiOn

Kabarett: Rolf Miller – Obacht Miller. "Obacht Miller" verspricht ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal geradeaus, mit und ohne Dings. 20 Uhr, 20.- bis 25.- € Unterhaus Münsterstraße 7, Mainz

Wormser Reformhaus Franz Telefon:

Öffnungszeiten: Am Römischen Kaiser 14 · 67547 Worms 06241/276 50 Mo-Fr. 9-18 Uhr, Sa. 9-16 Uhr

DI 31.03. WORMS

Sport: Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Wormatia Worms TuS Koblenz 19 Uhr, 5.- bis 14.- € eWR-Arena Alzeyer Str. 131, Worms Quiz: gastratespiel. Das Ratespiel für alles Nützliche und Unnützliche Wissen. 21 Uhr, Eintritt frei BB on the Rockzz Bahnhofstr. 14, Worms

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„Man muss einfach an sich glauben!“ Als blinder Tänzer in den Reihen eines Männerballetts Es war ein Moment, der Volker Ruppert emotional überwältigte, als er nach vier Jahren gemeinsam mit seinen Freunden wieder auf der Bühne der Wormser Narrhalla stand, um zu tanzen. Denn das Tanzen war seine große Leidenschaft, die allerdings ein jähes Ende fand, als er kurz nach seinem 51. Geburtstag begann zu erblinden.

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Wenige Tage nach seinem Geburtstag bemerkte der gelernte Tischler ein Flimmern und Blitzen in seinem linken Auge. Zunächst ignorierte er dies. Der Facharzt, den er schließlich aufsuchte, überwies den Westhofener direkt in die Augenklinik in Ludwigshafen. Nach intensiven Untersuchungen stellte man fest, dass er an einer durch Windpockenviren ausgelösten Enzephalitis erkrankt ist. Die Infektion griff den Sehnerv an und zerstörte ihn. Bereits 14 Tage später konnte er nur noch Grautöne erkennen. Heute ist er nahezu vollständig blind. Nur schwach kann er Konturen erkennen. Zugleich bedeutete die Erblindung für Ruppert, der sagt, dass er früher eine echter Workaholic war, das Ende seiner beruflichen Laufbahn. Für den Hobbytänzer, der früher viel Zeit auch in der Natur verbrachte, ein niederschmetterndes und vor allem tiefgreifendes Erlebnis. Seit 2002 tanzte Ruppert in dem Männerballett The Magic Ploppendales, ehe die Erkrankung alles veränderte. Doch den Kopf in den Sand stecken, das war nicht seine Sache, auch wenn es viele Momente gab, in denen er mit seinem Schicksal haderte. Im Gespräch räumt Ruppert ein, dass seine Frau Monika und seine beiden erwachsenen Kinder eine wichtige Stütze waren und sind. Nicht minder wichtig sind ihm seine Freunde. Als die Magic Ploppendales begannen, sich mit der anstehenden Fastnachtskampagne zu beschäftigen, hatten sie die Idee, ihren Kumpel zu fragen, ob er wieder gemeinsam mit ihnen tanzen möchte. Ruppert zögerte nicht lange und sagte zu. Drei Monate lang trainierte man gemeinsam in Ralfs Tanzgalerie die Choreografie, die der Tanzlehrer Ralf Hoh gemeinsam mit seiner Truppe entwickelte. Für alle war es eine neue Erfahrung. Ruppert erklärt, dass es zunächst ein Stück Überwindung kostete, auf die Bühne in der Kapelle (Prinz-Carl-Anlage) zu


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treten, schließlich kannte er diese überhaupt nicht. Geführt wurde er zunächst von Nadine Jung, die ihn auf die Bühne brachte, an der Seite betreute und ihn schließlich seinen Freunden übergab, mit denen er einen schwungvollen Sirtaki tanzte. Ursprünglich wollte man gar nicht erwähnen, dass man mit Volker Ruppert einen blinden Tänzer in den Reihen des Männerballetts hatte. Allerdings befand sich unter den Zuschauern eine aufmerksame Reporterin der SWR Landesschau. Beeindruckt von der Leistung des blinden Tänzers, beschloss sie, einen Beitrag zu drehen, der aktuell in der SWR Mediathek noch zu sehen ist. Am Fastnachtsamstag absolvierte Ruppert seinen vorerst letzten Auftritt mit den Magic Ploppendales auf dem Obermarkt bei „Spass uff de Gass“. Auch im nächsten Jahr würde er gerne wieder gemeinsam mit seinen Freunden tanzen. Im Gespräch mit WO! erzählt er, dass er darüber hinaus auch gerne wieder etwas „Sinnvolles“ tun würde, da es ihm schwerfällt, Frührentner zu sein. Gefragt danach, ob er dahingehend konkrete Vorstellungen hat, antwortet er, dass er in alle Richtungen offen ist und ergänzt: „Man muss einfach an sich glauben!“

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Der AWO Bezirksverband Rheinland e.V. richtet eine von der Glücksspirale geförderte Quartiersentwicklungsstelle ein! Der AWO Bezirksverband Rheinland e.V. geht neue Wege in der Organisationsentwicklung seiner Altenhilfeeinrichtungen. Ziel ist die Öffnung der stationären Seniorenzentren zu „Kompetenz- und Begegnungszentren für Menschen aus dem Quartier“. Das Quartier ist dabei der Stadtteil, in dem das Seniorenzentrum verortetet ist.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.awo-rheinland.de

Mit dem demografischen Wandel entstehen gegenwärtig Versorgungslücken und Bedarfe in der pflegerischen und häuslichen Versorgung älterer Menschen. Zudem möchte der überwiegende Teil der Bevölkerung auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben in seinem vertrauten Umfeld führen. Dabei geht es nicht nur um das pflegerische betreuende Umfeld, sondern auch um andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens sowie Dienstleistungsbereiche, die unseren Alltag bestimmen. Der AWO Bezirksverband Rheinland e.V. in Koblenz als Träger von 14 stationären Altenhilfeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz zielt mit der Idee, seine Seniorenzentren in den Sozialraum zu öffnen auf eine Verbesserung der Teilhabechancen alter und pflegebedürftiger Menschen im Quartier ab. Durch den Ausbau von Angeboten in Kooperation mit den örtlichen Netzwerken, z.B. Vereinen, Pflegestützpunkten, dem Einzelhandel oder weiteren Interessensgruppen, die sich mit dem Thema Älter werden beschäftigen, können Bedarfe des jeweiligen Quartiers abgedeckt werden. Die Beteiligung der Bürger des jeweiligen Quartiers an dieser Gestaltung

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steht dabei stark im Vordergrund. In der Praxis können dazu Bürgerforen oder Quartiersspaziergänge organisiert werden, wo Bürger das Quartier z.B. auf Barrierefreiheit oder Freizeitangebote untersuchen. Um die Quartiersentwicklung in den Seniorenzentren der AWO zu etablieren, hat der AWO Bezirksverband Rheinland e.V. Eva Neef als neue „Referentin für Quartiersmanagement“ eingestellt. Frau Neef hat in Koblenz als Projektleitung das Pilotprojekt „Gut leben im Quartier Südliche Vorstadt – auch mit Demenz“ begleitet. Die Stelle von Frau Neef wird für einen Zeiteitraum von drei Jahren über die Glücksspirale gefördert. Erste Standorte für die Quartiersentwicklung beim Träger sind die Seniorenzentren in Neuwied, Bendorf, Höhr Grenzhausen, Worms und Bad Kreuznach. In Worms wird vom Haus AWO Haus der Generationen ab März eine Sozialraumanalyse erstellt, um die Bedarfe und die Angebote im Quartier abzugleichen und ein angepasstes Konzept für das Quartier zu erarbeiten.

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Zahnimpuls Lampertheim – das zahnmedizinische Versorgungszentrum in Ihrer Nähe Dr. Philipp Maatz mit spezialisiertem Zahnimpuls Lampertheim ist seit 1. April 2019 zahnmedizinisches Versorgungszentrum mit einem vielseitigen zahnmedizinischen Angebot für Erwachsene und Kinder. Unterschiedliche Schwerpunkte der Ärzte und das stets fortgebildete Praxisteam ermöglichen alle Behandlungen auf höchstem zahnmedizinischem Niveau unter einem Dach. Die Behandlungsschwerpunkte von Dr. Philipp Maatz liegen in der Implantologie sowie in der Behandlung von Angstpatienten. Sein spezielles Therapiekonzept in der Implantologie ermöglicht es Patienten an nur einem Tag die Praxis wieder mit festen Zähnen zu verlassen. Diese Behandlung wird auch unter Vollnarkose angeboten, was besonders Angstpatienten entgegenkommt. Seine speziell weitergebildeten Assistentinnen begleiten die Patienten als persönliche Ansprechpartner durch die ge-

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samte Behandlung. Menschen mit extremer Zahnarztangst leiden an einer sogenannten Zahnarztphobie. Dies geht weit über das mulmige Gefühl hinaus, das fast jeder kennt. Patienten mit ausgeprägter Zahnarztangst meiden den Zahnarzt meist völlig, oft über Jahrzehnte hinweg. Selbst Vorsorgetermine werden nicht wahrgenommen, aus Angst werden Zahnkrankheiten, schlechte Zähne und auch Schmerzen in Kauf genommen. Bei Zahnimpuls Lampertheim hat man sehr gute Erfahrungen mit einem 3-Termine-Konzept gemacht, das Zahnarztangst-Patienten entgegenkommt und hilft.

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Die Gesundheitstage auf der 49. Rheinland-Pfalz Ausstellung Wer das Ziel hat, gesund und fit alt zu werden, mag sich schon jetzt das Wochenende 28./29. März merken. Denn an diesen beiden Tagen veranstaltet die RAM Regio Ausstellungs GmbH gemeinsam mit der VRM im Rahmen der Rheinland-Pfalz Ausstellung in zweiter Auflage die Spezialmesse „Gesundheitstage Rheinland-Pfalz“.  In Halle 17 und im Freigelände bietet sie interessierten Besuchern auf kurzen Wegen einen schnellen Überblick über eine Vielzahl medizinischer Themen.

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rung – alles die Bereiche, die jeden im Alltag betreffen. Das Vortragsprogramm ist für die Besucher an beiden Tagen kostenfrei. Am Samstag Abend erwartet Fitness-Fans ein besonderes Highlight: Zum ersten Mal findet das bellicon Jumping Event in Mainz statt. 3 Stunden werden auf über 60 Trampolinen Glückshormone pur ausgeschüttet. Durch die leicht zu erlernende Technik ist das Training für fast jede und jeden geeignet. bellicon JUMPING lässt sich leicht mit drei Worten beschreiben: Einzigartig, emotional und atemberaubend!

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Niki Caro, USA 2020 Yifei Liu, Jet Li, Donnie Yen, Yoson An, Li Gong, Jason Scott Lee 115 min. 26. März 2020

In seinem Bemühen, aus seinen Zeichentrickklassikern nach und nach große Kinospektakel zu machen, schreitet der omnipräsente Walt Disney Konzern konsequent voran. Nachdem im letzten Jahr die 90er Jahre Klassiker „Aladdin“ und „König der Löwen“ für volle Kassen sorgten, unterzieht man nun den 1998 entstandenen Zeichentrickfilm „Mulan“ einer Modernisierungskur. Die zugrundeliegende Geschichte basiert auf einer chinesischen Volksballade („Hua Mulan“) und entführt seine Zuschauer in die Zeit chinesischer Kaiser. Dieser erlässt ein Dekret, nach dem jeder Haushalt einen Mann stellt, der in der kaiserlichen Armee kämpfen muss. Um ihren ältlichen Vater, einen gefeierten Krieger, vor dieser Pflicht zu bewahren, verkleidet sich seine älteste Tochter Hua Mulan als Mann und nimmt seinen Platz ein. Sie ist mutig, gewillt und außerdem talentiert. Doch als Mann unter dem Namen Hua Hun sieht sie sich zunächst einigen Gefahren und Aufgaben gegenüber. Gerade aufgrund seiner bildgewaltigen Actionszenen scheint die Geschichte wie geschaffen für eine Neuinterpretation. Die ersten Bilder versprechen dementsprechend keine putzige Geschichte mit sprechenden Drachen und Grillen, sondern vielmehr ein mitreißendes Spektakel, gewürzt mit asiatischer Kampfkunst und einem deutlich grimmigeren Tonfall. Fans müssen zudem auf die Songs aus der 98er Fassung verzichten. Für Disney durchaus untypisch und sicherlich auch ein gewagtes Experiment an den Kinokassen. Obwohl die Macher dieser Neuverfilmung sich deutlich näher an der Volkslegende orientieren, zogen die ersten Bilder des Trailers dennoch den Unmut aus dem Reich der Mitte auf sich. Während die einen dem Film kulturelle Fehler vorwerfen, wird ihm von anderer Seite eine gewisse Anbiederung an das chinesische System vorgeworfen. Letztlich muss sich jeder sein eigenes Bild machen und selbst einem routinierten Studio wie Walt Disney dürfte es schwer fallen, es allen recht zu machen. Zumindest setzt man bei der Besetzung durchgehend auf chinesische Darsteller und gedreht wurde an chinesischen Originalschauplätzen sowie Neuseeland. WO! 03 | 20

REGIE DARSTELLER LAUFZEIT START

Will Gluck, USA/Australien 2020 Domnhall Gleeson, Rose Byrne, David Qyelowo 90 min. 26. März 2020

Pünktlich zur Osterzeit kehrt der schelmische, aber liebenswerte Hase Peter wieder zurück auf die Leinwand. Zwei Jahre sind seit den Ereignissen aus dem letzten Film vergangen. Thomas McGregor hat mittlerweile seine einstige Nachbarin Bea geheiratet. Gemeinsam leben sie ein friedliches Leben mit Peter und seiner Hasenfamilie. Auch wenn sich der gewitzte Hase Peter viel Mühe gibt, ein braver Mitbürger zu sein, schafft er es nicht gänzlich, sich von Chaos fern zu halten. Um ein besserer Hase zu werden, zieht er frustriert los, um Ablenkung zu suchen. Die findet er in einer großen Stadt, die wie geschaffen scheint für einen Spitzbuben wie Peter. Allein der Anblick von prall mit Obst und Gemüsen gefüllten Markplätzen lässt ihn ihm den alten Schlawiner wach werden, der gerne mal ein Möhrchen mopst. Als sich Peter dann auch noch mit zwielichtigen Gestalten einlässt, verwickelt er seine ganze Hasenfamilie in gewaltigen Ärger. Dennoch kann er sich auf seine Menschenfreunde verlassen, die ihm prompt zur Seite stehen, um ihm aus dem Schlamassel zu helfen. Weltweit spielte das Hasenspektakel rund 320 Millionen Dollar ein, sodass eine Fortsetzung nur eine Frage der Zeit war. Dabei sind auch überwiegend alle Darsteller aus dem ersten Teil, sowie Christoph Maria Herbst, der einmal mehr dem Schlawiner Peter Hase seine Stimme leiht, wieder mit dabei. Selbstverständlich setzt man auch in der Fortsetzung auf die bewährte Mischung aus Realfilm und exzellenten Computergrafiken. Inspiriert wurden die Filme übrigens von der Figur Peter Rabbit, die von der britischen Kinderbuchautorin Beatrix Potter erfunden wurde. Die Geschichte geht auf einen Bilderbrief zurück, den Beatrix Potter 1893 an den Sohn ihrer früheren Gouvernante, den fünfjährigen Noel Moore, schickte, um den Erkrankten damit aufzuheitern. 1902 erschien die erste gedruckte Fassung. Seitdem fand die Figur sich auf unzähligen Artikeln wie Tassen, Bettdecken oder Lebensmitteln wieder. Warum auch nicht, schließlich kann sich wohl kaum ein Kind dem Charme des schelmischen Hasen widersetzen.


WO! LITERATUR  BUCHTIPPS

Lesenswertes aus dem Worms-Verlag „Isch saahs mol so“ Gedichte und Anekdoten in Wormser Mundart Rezension von Dennis Dirigo

Autor: Thomas Diefenbach Worms-Verlag 8.- Euro | 52 Seiten ISBN: 978-3-947884-21-6

Worms 2020: Heimatjahrbuch für die Stadt Worms Rezension von Dennis Dirigo

Herausgeber: Worms-Verlag 12.- Euro | 208 Seiten ISBN: 978-3-947884-20-9

Vielen Wormsern dürfte Thomas Diefenbach als Chorsänger von „Die Wormser“ bekannt sein, aber vor allem auch für seine Büttenreden bei den Fastnachtsveranstaltungen des Wormser Liederkranzes. In diesem Jahr schlüpfte er in das Kostüm eines Chirurgen im Wormser Klinikum und erzählte dabei allerhand Kurioses aus dem vermeintlich typischen Alltag eines Mediziners. Diefenbachs poetische Ader, die deutlich von Humor durchtränkt ist, verlangte aber nach mehr, als nur an Fastnacht zu reimen. Außerdem resümiert der Wormser im Vorwort, dass es Dinge gibt, die ein Mann in seinem Leben getan haben sollte. Dazu gehört nach seiner Meinung auch, ein Buch zu schreiben. Diesen Wunsch hat er sich nun mit dieser Veröffentlichung erfüllt. Ein Roman ist es zwar nicht geworden, aber eine kurzweilige Sammlung von Gedichten und Geschichtchen, die zumeist humorig gefärbt sind und zuweilen auch einen nachdenklichen Charakter haben – wie die Gedichte, in denen sich Diefenbach z.B. über das Älterwerden Gedanken macht („ So monschmol kummt jo der Gedanke, jetzt wehrschde alt, kehrschdt zu den Kronke“). Aber auch in diesen Momenten blitzt immer wieder der Optimismus eines Menschen auf, der zwar hadert, aber weiß, es geht immer weiter („Und griegschd vumm Leewe mol widder rischdisch druff, denk droah: Die Sunn geht moie widder uff“). „Drauf bekam“ der Büttenredner Diefenbach im vergangenen Jahr für seine Rede in der Nachbesprechung der Wormser Zeitung. Auch dieser Moment findet in dem Buch seinen Widerhall („ Fastnacht iss ä ernschdi Sach“). Zwischen den mal kurzen, mal längeren Gedichten, streut der Mundartpoet immer wieder kleine Anekdoten ein, die zum Schmunzeln einladen, wie die Geschichte über die Liebe zu Erdnüssen und wie diese ihm zum peinlichen Verhängnis wurde. Aufgelockert wird die Sammlung durch Zeichnungen von Kindern der Kindertagesstätte „Kleines Meer“ in Hochheim.

Bereits seit 2006 ist das „Heimatjahrbuch“ ein unverzichtbarer Bestandteil für alle, die mehr über ihre Heimatstadt Worms erfahren wollen. In Porträts, Aufsätzen und Berichten nähert sich die Textsammlung ebenso Wormser Persönlichkeiten wie wechselnden Themen, die mal historisch, mal zeitgenössisch sind, geschrieben von einer Schar unterschiedlichster Personen. In diesem Jahr widmet sich das Buch insbesondere dem Andreasstift, jenem historischen Gebäude im Süden der Innenstadt, das in diesem Jahr bereits satte 1000 Jahre auf dem Buckel hat und mit seiner wechselvollen Geschichte zugleich ein Zeitzeuge ist. Könnten Mauern sprechen, so würde das erhaben wirkende Gebäude wahrscheinlich über Tage hinweg seine Zuhörer fesseln. Die richtigen Worte in diesem Buch finden indes Dr. Irene Spille und Josef Mattes, die beide Mitglieder des Altertumsvereins sind und sich mit unterschiedlichen Aspekten beschäftigen. Während Spille dem Leser die Historie näher bringt, blickt Mattes auf die Zukunft des Gebäudes, das im kommenden Jahr mit der „Luther-Ausstellung“ aus seinem „Dornröschenschlaf“ rundum erneuert erwachen wird. Stadtratsmitglied Carlo Riva wirft gemeinsam mit seiner Frau Sevim einen Blick auf den Wormser Norden. Entstanden in der Nachkriegszeit, als ein Dach über dem Kopf wichtiger war als Komfort, ist das „Väddel“ zwar bis heute ein wenig glamouröser Ort, aber Heimat von spannenden Menschen, mit denen sich die beiden Autoren trafen und deren Geschichten, Sorgen und Hoffnungen lauschten. In der Rubrik „Stadtgeschichte“ beantwortet das Buch auch Interessantes, wie die Frage, woher eigentlich die „Schwedenstraße“ ihren Namen hat, während man im Kapitel „Leben in Worms“ u.a. den „Helferkreis Asyl“ würdigt, der sich bereits seit fünf Jahren der Unterstützung von Flüchtlingen und Asylanten widmet. Zahlreich bebildert, fällt vor allem der Jahresrückblick des Fotografen Rudolf Uhrig ins Auge, der das bunte Treiben in Worms 2019 wieder mal ins rechte Licht setzte. Während inhaltlich das Buch wie immer abwechslungsreich und bereichernd daher kommt, fällt das neue Layout gewöhnungsbedürftig aus. Ein etwas unhandliches Format und ein Cover Design, das zarte Erinnerungen an Zeiten von Commodore oder Amiga Computer weckt, werfen durchaus Fragen auf. Dennoch eine runde Sache. WO! 03 | 20

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WO! DER RÜCKBLICK  MUSIK & KUNST

01. Februar 2020 | Gut Leben am Morstein in Westhofen:

„MENSCHEN SIND ALS PUBLIKUM DAS ALLERBESTE PUBLIKUM“ Konzertkritik: Jasmin Tabatabei und das Dave Klein Quartett Man konnte schon etwas verdutzt dreinschauen, als Jasmin Tabatabei kurz nach 20 Uhr die Bühne im gut besuchten Gewölbekeller von Gut Leben am Morstein betrat und dem Publikum mit todernster Mine erklärte: „Menschen sind als Publikum das allerbeste Publikum. Sie lassen sich amüsieren, sie lassen sich imponieren, sie strahlen und bezahlen…“ Die Zeilen stammten allerdings nicht von ihr, sondern von dem Texter Georg Kreisler. Zugleich unterstrich diese Begrüßung zwei Dinge: Tabatabei ist nicht nur eine überzeugende Schauspielerin, sondern eine ebenso versierte Jazzsängerin. Dabei deutete zu Beginn ihrer Karriere nichts darauf hin, dass sie einst vom Feuilleton als Chansonistin und Jazzsängerin gefeiert wird. Zunächst standen die Zeichen auf Rock und Rebellentum, was sie mit ihrem Durchbruch als Schauspielerin und Rockröhre in dem Film „Bandits“ unterstrich. Doch dann lernte sie bei den Dreharbeiten von „Schloss Gripsholm“ den Schweizer Musiker David Klein kennen, der die Musik komponierte und das Dave-Klein-Quartett anführte. Der Schweizer mit dem lausbubhaften Gesichtsausdruck machte ihr schließlich ein paar Jahre später das Angebot, die Stimme seines Quartetts zu werden. Zwei Alben und unzählige Konzerte später standen sie nun in Westhofen, erzählten

genau diese Geschichte und entführten das Publikum für zweieinhalb Stunden in die Welt von Bertold Brecht, Kurt Tucholsky, Georg Kreisler, Cole Porter und der großen Diven Hildegard Knef und Marlene Dietrich. Tabatabei verfügt zwar nicht unbedingt über das verruchte Timbre der beiden Diven, dafür aber über eine Stimme, die mal zerbrechlich, zärtlich oder keck, wie in dem von Reinhard Mey geschriebenen Stück „Alle gu-

ten Dinge sind drei“, erklingt. Zugleich stand dieses Stück für eine weitere Qualität, nämlich ihr unbestrittenes Talent als Schauspielerin, Geschichten erzählen zu können, als würde sie einem diese persönlich schildern. Für den Wandel der Zeit standen wiederum die beiden Titel „Catch me“ und „Puppet on a string“ aus besagten „Bandits“, die nun sanft und sehnsuchtsvoll klangen, statt rebellisch und hymnisch. Fazit: Am Ende des Abends hinterließ die Sängerin ein begeistertes Publikum. Lob gebührte natürlich auch dem Quartett, allesamt Meister ihres Instruments. Übrigens: Wer noch nicht genug hatte, für den hatte die Frau, die 2006 die Kriemhild bei den Nibelungen-Festspielen spielte, eine exklusive Botschaft: Am 31. Juli 2020 wird sie nämlich mit dem Dave Klein-Quartett ein Konzert im Kulturprogramm der Nibelungen-Festspiele spielen. Text und Foto: Dennis Dirigo

07. Februar 2020 | Kunstverein e.V. in Worms:

ORGANISCHE FORMEN UND EIN BLICK IN DIE SEELE DES KÜNSTLERS Ausstellungseröffnung „Dreiklang“ 2002 formierte sich der Wormser Kunstverein neu und bietet seither immer wieder eine Heimat für Künstler der unterschiedlichsten Stilrichtungen. Anfang Februar eröffnete der Verein eine ganz besondere Ausstellung. Mit der Familie Helmers aus dem Schwarzwald präsentiert man derzeit gleich die Kunstwerke von Vater, Mutter und Sohn. Die Laudatio zu diesem „Dreiklang“ hielt der Vorsitzende Dr. Klaus Michael Döll, der zunächst an eine Ausstellung erinnerte, die vor 22 Jahren im Andreasstift im Rahmen des Jazz & Joy-Festivals stattfand. Bereits damals beeindruckte der Vater der Künstlerfamilie, Gerhard Helmers, mit seinen ausdrucksstarken Skulpturen in einer Gemeinschaftsausstellung mit Eckhard Schembs und Klaus Krier, sodass man ihn nochmals zu einer Einzelausstellung einlud. Döll betonte in seiner Vorstellung besonders die Energie der „organischen Formen“ aus WO! 03 | 20

Bronze, während er bei den Skulpturen aus Bernstein und Acryl die Wärme und die Farbenerfahrung hervorhob. Auch die Werke des Sohns Chrysanthus verführen die Augen des Betrachters durch ihre Formenvielfalt. Als Mittel des Ausdrucks bevorzugt er jedoch Stahl und Stein. Döll hob hierbei das Leitthema des Künstlersohns hervor, dessen Werk sich mit dem Thema Gleichgewicht beschäftigt. Hierzu erklärte er, dass dieses sich sowohl auf das innere Gleichgewicht des Künstlers beziehe, als auch auf die Form. Imke Helmers, die Frau und Mutter der Beiden, sucht ihren künstlerischen Ausdruck in unterschiedlichsten Techniken der Malerei. Die zahlreichen Tuschezeichnungen,

Aquarelle oder Ölgemälde verführen mit ihrer Spontanität. Döll betonte dann auch, dass Imkes Werk dem „schöpferischen Impuls“ folgt und damit Momentaufnahmen aus dem Seelenleben einer Künstlerin sind. Fazit: Bereits die Vielfalt der zahlreichen Kunstwerke überwältigt beim Betreten der Räumlichkeiten. Bei näherer Betrachtung ergibt sich für den Besucher eine Tiefe, die das Auge verführt und zum Verweilen einlädt. Ein Besuch lohnt sich. Hinweis: Die Ausstellung ist noch bis zum 21. März geöffnet. Die Finissage findet einen Tag vorher unter Anwesenheit der Künstlerfamilie statt. Text: Dennis Dirigo, Foto: Andreas Stumpf


WO! DER RÜCKBLICK TAB

08. Februar 2020 | Taberna der Hochschule in Worms:

TABSCHIED – EINE ÄRA GEHT ZU ENDE Abschiedsfeier für die „Taberna“ Etwa 300 ehemalige Studierende fanden sich am 8. Februar in der Taberna ein. Der Grund war, „TABschied“ zu nehmen vom legendären Studierendenklub der Hochschule Worms und somit von 40 Jahren studentischer Klub-Kultur in Worms. Die Taberna begleitete Generationen von Studierenden durch ihr Studium. Hier konnte man seine Kommilitoninnen und Kommilitonen außerhalb des Studienalltags treffen, neue Freundschaften schließen und nicht wenige haben in der Taberna auch die Liebe des Lebens kennengelernt. Keine Anreise war zu weit. Die Ehemaligen kamen auf Aufruf des Alumni-Club Worms e. V. aus allen Teilen Deutschlands und teils sogar aus dem Ausland, um einen letzten Abend in der Taberna zu verbringen, sich wieder zu treffen und Erinnerungen mit anderen Ehemaligen zu teilen. Die große Wiedersehensfreude – manche trafen sich das erste Mal seit 20 Jahren wieder – mischte sich daher mit Wehmut über den baldigen Abriss des Gebäudes und damit auch der Taberna, so wie man sie kannte und in Erinnerung behalten wird. Der Abend wurde vom Taberna-Team hervorragend organisiert und gewohnt professionell durchgeführt, wofür allen Aktiven ein herzlicher Dank gebührt.

WIE GEHT ES MIT DER TAB WEITER?

Was mit der Taberna, liebevoll abgekürzt als „Tab“, und diesem wichtigen Teil des studentischen Lebens in Worms in Zukunft passiert? Eines können wir schon mit Sicherheit sagen: Es wird die „Tab“ auch weiterhin geben – nur wo und in welcher Form, das ist noch nicht ganz klar. Und sobald es die „neue Tab“ dann gibt, muss diese natürlich auch gebührend begrüßt werden – auch von den Ehemaligen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Kein Weg ist zu weit, wenn es darum geht, die Taberna zu verabschieden. Jeder Punkt steht für einen Fan der Taberna, ein Leben nach dem Studium und eine Erinnerung an eine tolle Studienzeit in Worms. Foto: Nina Macher

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WO! DER RÜCKBLICK  COMEDY

09. Februar 2020 | Das Wormser Theater:

FOLGEN SIE EINFACH DEM AFGHANEN, ODER BESSER NICHT! Kritik zur Show „Anarchie“ mit Faisal Kawusi Faisal Kawusis größte Leistung dürfte sein, dass er zu einer Generation von Comedians gehört, denen durch ihren migrantischen Hintergrund die Rolle eines Mittlers zwischen den Kulturen zukommt und die sich dabei nicht allzu ernst nehmen. Dennoch liegt Humor im Auge des Betrachters und da muss unser Rezensent resümieren, dass leider nicht jede Pointe bei ihm zünden wollte.

Von Beginn an spielt der in Groß Gerau geborene Faisal mit seinen Wurzeln, die im Mittleren Osten liegen. Ganz in diesem Sinne kündigte eine Lautsprecherdurchsage im Gestus einer Sicherheitsansprache an: „Folgen Sie einfach dem Afghanen, denn wenn sie eins können,

dann ist das flüchten!“ Die Lacher des größten Teils des Publikums hatte er in diesem Moment schon für sich gewonnen. Es war zugleich die Möglichkeit eines bissig, ironischen Anfangs, dem aber leider überwiegend harmlose Späße folgten. Kawusi sagte mal über sich selbst, dass er alleine aufgrund seiner pummeligen Erscheinung zum Klassenclown geboren wurde und so kommt es nicht von ungefähr, dass sich seine Witze knapp zwei Stunden lang auf dieser Ebene bewegten. Faisal selbst erschwerte sich zudem die Show, in dem er immer wieder ausladende Zwiegespräche mit einzelnen Zuschauern suchte, deren Witz nur in den betreffenden Reihen zünden wollte. Beliebte Gesprächspartner waren hierbei immer wieder das Pärchen Sabine und Sven oder der zehnjährige Phil, der vom 1,90 Meter Hünen vermeintliche Tipps bekam wie: „Du wirst heute

viele neue Wörter lernen!“ Ein Beispiel folgte dann zugleich, als er das Wort „Fisting“ in den Theatersaal warf und ergänzte: „Falls du das nicht verstehst, Deine Eltern werden es dir erklären!“ Im Laufe des Abends gab es weitere Plattitüden, wie seine Drogengeständnisse („Irgendwann habe ich im Club gemerkt, dass ich seit 10 Minuten die Putzfrau anschreie!“), oder sein Kokettieren mit seinem Migrantenstatus („Dann bin ich zu einem Asylantenheim gerannt und habe mit meinem deutschen Pass rumgewedelt“). Fazit: Vielleicht war sein ehrlichstes Geständnis an diesem Abend, dass ihn sein Vater nach der Geburt drei Mal hochwarf, aber nur zwei Mal gefangen hatte! Aber wie gesagt, Humor liegt letztlich im Auge des Betrachters. Text: Dennis Dirigo Foto: Andreas Stumpf

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WO! DER RÜCKBLICK COMEDY

13. Februar 2020 | Das Wormser Theater:

„ES GIBT LEIDER KEINE DEPPENOBERGRENZE“ Kritik zu „Michael Mittermeier: Lucky Punch – Eine Todeswuchtl schlägt zurück“ Es war der furiose Tour-Abschluss des Comedy Profis Michael Mittermeiers mit seinem aktuellen Programm und zugleich eine Lehrstunde in Sachen Stand up Comedy. Zu Recht wurde der Bajuware nach über zweieinhalb Stunden intelligentem Humor vom Publikum gefeiert.

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Vor mehr als 20 Jahren war er einer der wichtigsten Entertainer, die in Deutschland das amerikanische Konzept der Stand up Comedy etablierten. Nun fand er erstmals den Weg nach Rheinhessen; ein Wort, das er gleich zu Beginn aufgriff und dabei natürlich die Seele des Wormsers streichelte, der in der Regel viel Wert darauflegt, sich von der Pfalz abzugrenzen. Warum ihm eine Zuschauerin den Begriff Rheinhessen-Pfalz an den Kopf warf, bleibt indes deren Geheimnis. Doch bereits in diesen Momenten zeigte sich, welch ein meisterlicher Improvisator er ist. Immer wieder band er den ganzen Saal ein, statt sich in Zwiegespräche zu verstricken – wie zuletzt sein etwas unbeholfener jüngerer Comedy Kollege Faisal Kawusi. Mittermeier versteht es, eine Dramaturgie zu schaffen und mit der Macht der Worte und seiner Gestik und Mimik großes Kino im Kopf zu schaffen, während Faisal einfach Anekdoten brachte, die er so wahrscheinlich auch beim Dönerladen um die Ecke erzählt. Comedy lebt vom Timing, das Mitter-

meier in Perfektion beherrscht, auch wenn ihm Väterchen Zufall an einer Stelle grandios in die Hände spielte. Als er gerade begann, einen Gag bezüglich des RTL-Formats „Der Bachelor“ vorzubereiten, stand in der ersten Reihe ein Mann auf, der mutmaßlich zur Toilette musste. Eine Situation, die den Komiker kurz aus dem Konzept brachte. Nach kurzen spielerischen Gedanken über das Wort Bitch, wie man dieses auf einen Mann übertragen könne, und so aus dem Bachelor einen Bitchelor macht, begab er sich auf die Zielgerade der Pointe, in der der Bachelor erwartungsfroh auf seine 25 Damen wartete, die gerade durch die Tür die Villa beschritten. In diesem Moment ging die Tür auf und der Toilettengänger kehrte zurück, was Mittermeier spontan einbaute „…unter den 25 Traumfrauen auch ein glatzköpfiger Mann!“ Das Publikum tobte. Die Themen waren vielfältig, manchmal flach (Bachelor, Chuck Norris), manchmal politisch (Greta: „Ja, ich mag Greta. Ich verstehe den Hass nicht. (…) Unsere gesamte fucking

Bundesregierung ist nicht fähig, (…) und wir haben nichts Besseres zu tun, als über Greta zu meckern?“). Ein kaum übersehbares Lieblingsthema: Die Verblödung der Gesellschaft, was ihn zu dem Gedanken führte, dass es leider keine Deppen-Obergrenze gibt. Da hat er wohl recht. Fazit: Entscheidend waren bei dem Auftritt vor allem das hohe Tempo und dass Mittermeier einfach verdammt lustig war. Chapeau! Text: Dennis Dirigo Foto: Andreas Stumpf

e-motion Worms statt nur irgendein e-bike Mit dem Cargobike den Nachwuchs im Kindergarten aufsammeln. Den Trail im Pfälzer Wald und die erste Frühlingssonne auch uphill genießen. Morgens gleich frische Luft tanken und fit im Büro ankommen. „Wenn unsere Kundinnen und Kunden von ihren Erlebnissen mit dem ebike berichten, dann geht uns allen hier ein bisschen das Herz auf“, erzählt Inhaber Niklas Gustke von der e-motion ebike Welt Worms. Das ganze Team freut sich auf den Start in die neue Saison. „Unser Ziel ist die Zufriedenheit der Kunden mit unserer Beratungsleistung“, sagt Betriebsleiter Michael Stein. „Dafür nehmen wir uns gerne ausreichend Zeit. Deshalb ist eine vorherige Terminvereinbarung so wichtig“. Dabei kann dann auch gemeinsam überlegt werden, ob ebike-Leasing über den Arbeitgeber oder eine günstige Finanzierung Sinn machen könnte. „Hauptsache, der Kunde findet das ebike, das zu ihr und ihm passt!“

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WO! SPORT WORMATIA AKTUELL

Alles k ann, nichts muss

Im März geht es für Wormatia Worms gleich richtig zur Sache Wie von Vereinsseite immer wieder betont wurde, wäre der Aufstieg in diesem Jahr kein Muss. Die meisten Schlüsselspieler stehen auch nächste Saison noch unter Vertrag, während die sportliche Leitung im Hintergrund weiter fleißig an der Zukunft des Vereins arbeitet. Ein Nichtaufstieg würde die Wormatia jedenfalls nicht so hart treffen wie der unerwartete Abstieg aus der Regionalliga im letzten Jahr. Text: Frank Fischer

Lochelt © Karin Flesner

Marx © Karin Flesner

Kamikawa © Norbert Hess

Ahmet Ayaloglu © Christian Bub

Wer aber Wormatia-Trainer Kristjan Glibo kennt, der weiß, dass dessen sportlicher Ehrgeiz mindestens den Relegationsplatz zwei als Zielvorgabe für die restlichen 14 Saisonspiele vorsieht. Als Tabellenfünfter (33 Pkt.) befindet sich die Wormatia in Schlagweite zu den Aufstiegsplätzen. Die größten Konkurrenten im Aufstiegskampf sind Tabellenführer Schott Mainz (38 Pkt.), der Dritte Eintracht Trier (36 Pkt.) sowie die auf Platz sechs stehende TuS Koblenz (33 Pkt.) Da die Zweitvertretungen des 1. FC Kaiserslautern (2. /37 Pkt.) und von der SV Elversberg (4. /34 Pkt.) nicht aufsteigen können, dürften allenfalls noch der SV Gonsenheim (7. / 31 Pkt.) und der FV Dudenhofen (8. / 31 Okt.) als „Geheimfavoriten“ ins Aufstiegsrennen eingreifen. Obwohl man in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar den Luxus einer fast dreimonatigen Winterpause genießen konnte, hat sich die Verletztensituation bei Wormatia Worms nicht merklich verbessert. Sowohl bei Torhüter Niklas Reichel und Geovane Henrique Oliveira Damaceno als auch bei Tevin Ihrig wird es noch eine Weile dauern, bis sie wieder voll einsatzfähig sind. Dafür kam mit Giorgi Veleanu (Kreuzbandriss) in der Winterpause ein weiterer Rekonvaleszent hinzu. Von daher ist der VfR in der Winterpause noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Als Reaktion auf die langfristige Verletzung von Damaceno und den Abgang von Emmanuel Kouadio wurde für die rechte Seite der zuletzt in der Türkei aktive Ahmet Ayaloglu (26 J.) verpflichtet, den Trainer Glibo noch aus gemeinsamen Sandhäuser Zeiten kennt. Um den Ausfall von Veleanu zu kompensieren, hat sich mit Kazuki Kamikawa von Hassia Bingen noch eine flexi-

ble Ergänzung für die linke Seite angeschlossen. Der 24-jährige Japaner absolvierte diese Saison 17 Spiele für Bingen, insgesamt kann er 71 Oberligaeinsätze (2 Tore) vorweisen. Zudem kehrt Sandro Loechelt zurück, der von 2014 bis 2017 bereits 95 Pflichtspiele (7 Tore) im Wormatia-Trikot gemacht hat. Der 24-jährige Kirchheimbolandener wird nach Stationen in Mainz und Mannheim in der Rückrunde das Mittelfeld der Wormatia verstärken. Die drei Neuzugänge versprechen für die Rückrunde einen größeren Konkurrenzkampf um die ersten elf Plätze im Team, für die nach Sichtung der Vorbereitungsspiele ca. 14-15 Spieler in Frage kommen dürften. Im Übrigen hat Wormatia Worms mit Mittelfeldspieler Jannik Marx vom TuS Mechtersheim auch schon die erste Neuverpflichtung für die nächste Saison getätigt. Der 23-jährige defensive Mittelfeldspieler ist 1,80 Meter groß, stammt aus Ludwigshafen und erhält einen Zweijahresvertrag.

Das Programm im März

Nachdem das Auftaktspiel in Trier dem Wetter zum Opfer fiel, geht es im März gleich knackig los. Mit der Zweiten des SV Elversberg und den Kleinen Roten Teufeln warten in den Heimspielen zwei Vereine, die zwar nicht aufsteigen dürfen, aber unangenehme Gegner sind. Dazwischen liegen zwei Auswärtsspiele in Karbach und Bingen, in denen man als Aufstiegskandidat zwei Dreier einfahren sollte. Das wichtigste Spiel im März dürfte aber wohl das Dienstagabendheimspiel gegen die TuS Koblenz am 31.03. sein, in dem sich der VfR gerne für die unglückliche 0:1-Niederlage in Koblenz revanchieren möchte.

DIE SPIELE VON WORMATIA WORMS IM MÄRZ 2020: 07.03.2020 (SA), 15.30 Uhr: SV Elversberg 07 II (H) 14.03.2020 (SA), 15.00 Uhr: FC Blau Weiß Karbach (A) 21.03.2020 (SA), 15.30 Uhr: 1. FC Kaiserslautern II (H) 28.03.2020 (SA), 15.30 Uhr: Hassia Bingen (A) 31.03.2020 (DI), 19.00 Uhr: TuS Koblenz (H)

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WO! SATIRISCHE KOLUMNE NA, BEEF?

T E X T: J I M WA L K E R J R . | I L L U S T R A T I O N: M AU R I C E R I E G E R

PANISCHE ZEITEN

„Panische Zeiten“ könnte glatt ein neues Album von Panikrocker Udo Lindenberg sein, es beschreibt aber auch ganz gut, wie ich den vergangenen Monat erlebt habe. Gefühlt jeden Tag erschienen auf meinem Handy neue Eilmeldungen, Breaking News, Newsflash! Corona, Thüringen, Klinsmann, Sabine, Gummibärchen in der Schokolade, da war alles dabei. Ich möchte jetzt nicht in Abrede stellen, dass es derzeit eine noch nicht geklärte Lungenkrankheit gibt, Thüringen echt seltsam war und Sabine auch das ein oder andere Dach mitgenommen hat, dennoch frage ich mich, was in den klassischen, sowie in den sozialen Medien vorgeht? Ist es Sensationslust? Muss man immer direkt mit dabei sein und unbedingt alles mitteilen? Wer kennt es nicht, wenn in Worms mal wieder der seltene Fall eintritt, dass es schneit. Es dauert dann keine zwei Minuten und jeder stellt ein Foto ins Netz, die Zeitung warnt und alle rufen laut: „ACHTUNG! Es schneit.“ Ich bin dann immer gewillt zurückzurufen: „ALTER. Ich hab‘ ein Fenster und wenn Schnee liegt, fährt man halt langsam.“ Erinnert sich noch wer an den Tag des Nibelungen-Center Feuer Infernos? 100 Millionen Bilder und Videos von einer Rauchsäule, und Hauptsache man war ganz WO! 03 | 20

ganz nah dran, vollkommen egal, was da gerade verbrennt. Vom rasenden Reporter, der auch noch jeden Autounfall bestens dokumentiert, fange ich gar nicht erst an. Sensationslust für die Masse verkauft sich eben gut. Nur leider hält sie eben auch nicht lange. In Gesamtdeutschland sieht das dann so aus: 1 Woche Coronavirus. Die Medien überschlagen sich, auf NTV gibt es Corona TV, die Falschmeldungen und wildesten Ninja Mutant Turtle Theorien laufen über die Kanäle. Bevor es langweilig wurde, hat man Gott sei Dank in Thüringen einen Ministerpräsident der FDP gewählt. Sturm an allen Fronten und kein Mensch erinnert sich an Corona. Führungskrise in Deutschland. AKK tritt zurück. Der Untergang ist nah. Apropos Sturm: Nachdem in Thüringen dann irgendwie nichts Neues passiert ist, kam dieser Sabine Sturm sehr gelegen. Von den Meldungen her musste man davon ausgehen, dass uns 40 amerikanische Tornados gleichzeitig treffen. Wieder zücken alle die Handys, filmen umherfliegende Zelte oder stellen sich mitten auf den Brocken

bei 180 km/h im Wind. Herzlichen Glückwunsch! Ich kritisiere auch hier nicht das Frühwarnsystem oder verharmlose einen Sturm, ich prangere nur die Gier nach Sensation und die gewollte Panikmache an. Wer nicht ganz doof ist, sollte den Anschlag von Hanau mitbekommen haben. Hier waren die Medien verdächtig ruhig direkt am Abend der Tat. Denn hier fehlten einfach mal die Worte. Das war Realität und ein weiteres Beispiel dafür, was Hass und Hetze anrichten können. Und, nein, liebe BILD-Zeitung, liebes RTL, liebes Internet – ihr alle seid mitverantwortlich, um diesen Idioten keinen Nährboden zu bieten. Ich habe keine Lust mehr auf den Scheiß! Helau!

Jim Walker Jr.


WO! SATIRISCHE KOLUMNE SAGEN SIE MAL HERR BIMS?

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Teil 85: Panische Zeiten

SAGEN SIE MAL, HERR BIMS?

Vorab ist es mir ein diebisches Vergnügen,

zunächst mal meinen wesentlich jüngeren Kolumnenkollegen zur Linken auf einen unverzeihlichen Fehler in seinem Text hinzuweisen. NATÜRLICH ist der großartige Udo Lindenberg schon viel früher als der Sänger der Döftels auf den Titel „Panische Zeiten“ gestoßen. Und zwar hieß ein Kinofilm aus dem Jahr 1980 „Panische Zeiten“, mit Hauptdarsteller Udo Lindenberg in einer Doppelrolle. Die Story des Meisterwerks ist schnell erzählt. Udo Lindenberg wird nach einem gefeierten Konzert von dunklen Schattengestalten mit politischen Motiven entführt. Sein Manager Fritz Rau (gespielt von Fritz Rau) beauftragt den Detektiv Coolman (gespielt von Udo Lindenberg) damit, Udo Lindenberg zu finden. Erst mit Hilfe von Jerry Cottons FBI-Agent Lemmy Caution (der auch tatsächlich von dem legendären Eddie Constantine gespielt wird!) wird Udo Lindenberg befreit und schließlich zum Bundeskanzler gewählt. Sein Kabinett bildet er aus Mitgliedern seiner damaligen Bühnenshows. So wird z.B. Helga Feddersen zur Ministerin für Frauenfragen (und das schon 1980!). In weiteren Rollen zu sehen: Hark Bohm, Karl Dall als „Vögelwart“, Werner Böhm (besser bekannt als Gottlieb Wendehals) als „Entführer“ und nicht zuletzt Günther Netzer als „Manager von Günther Netzer“. Was für eine Starbesetzung!! Wie kann man dieses Meisterwerk der deutschen Filmgeschichte tatsächlich noch nie gesehen haben?? Was für eine Todsünde für einen gestandenen Schauspielstar wie Peter Englert! Zugegeben, mein Kollege zur Linken ist da sicherlich nicht der einzige, denn wirklich erfolgreich war nur der dazugehörige Soundtrack von – natürlich – Udo Lindenberg. Deine Unwissenheit sei dir also verzeihen, junger Skywalker, äh Jim Walker. Außerdem 1980, da hatten die Eltern von unserem Peter noch nicht mal ansatzweise ahnen können, dass sie einmal einen OB-Kandidaten zeugen würden.

Panische Zeiten, das trifft es aber ganz gut, was wir derzeit erleben. Ich sag nur: Corona-Virus. Während ich dieses Wort nur schreibe, sitze ich mit einem Mundschutz vorm PC und habe mich auf meinem Anwesen komplett von der Umwelt abgeschottet. Natürlich bin ich nicht, so wie viele andere Leute, in den Supermarkt gerannt, um Hamsterkäufe zu tätigen. Viel zu gefährlich. Ansteckungsgefahr!! Ich habe mich selbstverständlich von REWE nach Hause beliefern lassen. Der LKW mit Lebensmitteln kam gerade vor einer Stunde an. Von daher bin ich entspannt, was die uns drohende Epidemie angeht. Bei Redaktionsschluss war das CoronaVirus gerade in Kaiserslautern angekommen. Somit schließt sich auch wieder ein Kreis, denn in der Pfalz wurden Mitte der 90er Jahre auch die meisten Fälle von BSE, also Rinderwahnsinn, dokumentiert. Die Folgen von BSE sieht man übrigens wunderbar in dem 1996 entstandenen Badesalz-Film „Abbuzze“: „Die dürfe doch garnemer gschlacht‘ werdde!“ Um aber auf die „Panischen Zeiten“ von eingangs zurückzukommen. Damals, in den Achtzigern, war alles noch besser. Gut okay, die FDP waren auch da schon „Springteufel“, die der Macht willen Bundeskanzler Helmut Schmidt verraten haben. Wenn aber damals jemand „Heil Hitler“ auf dem Schulhof gerufen hat, wurde er als Dummschulschwänzer beschimpft, der in Geschichte nicht richtig aufgepasst hat. Heute ist Faschismus wieder salonfähig geworden und alle schauen tatenlos dabei zu. Ich hab zwar auch nicht immer aufgepasst in der Schule, aber eines weiß ich noch ganz sicher: Die Nazis sind nicht damals an die Macht gekommen, weil sie so viele Anhänger hatten, sondern weil so viele Duckmäuser ihr Maul gehalten haben. Deshalb sage ich klipp und klar: „Wer gegen Ausländer ist, der ist auch gegen mich!“ Denn wie jeder weiß bin ich

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In Deutschland werden Faschisten von vermeintlichen Demokraten hofiert und nebenbei rückt das CoronaVirus immer näher. Ich höre Sie deshalb schon wieder zu Tausenden fragen: „Sagen Sie mal, Herr Bims, was empfehlen Sie uns denn in diesen panischen Zeiten?“

nach meiner Lehre zum Schiffschaukelbremser auf dem Wormser Backfischfest, Ende der Achtziger, viel in der Welt rumgekommen. Oder wie Lothar Matthäus sagen würde: „Ich bin ein Cosmoprolet!“ Ich bin mit thailändischen Fischern aus Nakhon Si Thammarat morgens um 5 Uhr zum Fischen in den Pazifik gestochen. Ich habe mit Bauern, Tag für Tag draußen auf den Feldern von Putumayo, im Süden Kolumbiens, die wertvolle Koka-Pflanze angebaut und abgeerntet. In dieser Zeit sind sehr viele Freundschaften entstanden. Noch heute skype ich mit Nathapong (bedeutet: „Der von klugen Ahnen abstammt“), mit dem ich in der nordthailändischen Provinz Nakhon Sawan ein Jahr lang einen Fast-Food-Grill mit landestypischen Spezialitäten, wie gebackenen Heuschrecken, gegrillten Fledermausohren oder gedünsteten Straußenhoden, betrieben habe. Ich schreibe regelmäßig Whats app mit meinem Freund Eberegbulam (das heißt übersetzt: „Nutze nicht meine Freundlichkeit aus“) aus Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Einer von knapp 30 Millionen Einwohnern, mit denen mich eine tiefe Freundschaft verbindet. Liram, Larum – ich bin in meinem Leben sehr viel rumgekommen und eines hat ein Bert Bims in dieser Zeit gelernt: „Ob jemand ein Arschloch ist, hängt nicht von seiner Hautfarbe ab!“ Lasst euch das gesagt sein, ihr braunen Faschisten!!

In diesem Sinne, Ihr Bert Bims PS: Ich muss mir doch jetzt glatt mal den Film „Panische Zeiten“ anschauen. Das wollte ich schon immer mal machen. WO! 03 | 20


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FESTLICHER OPERNABEND »DON PASQUALE« mit Kristina Mkhitaryan und Levy Sekgapane

Opernkomödie von Gaetano Donizetti

Sa, 21.03.2020

Nationaltheater Mannheim, Am Goetheplatz, 68161 Mannheim Kartentelefon 0621 1680 150 | www.nationaltheater.de


Was alle 3 gemeinsam haben? Den Fahrpreis! Am 5. April 2020 ist verkaufsoffener Sonntag in Worms. Und wir sorgen dafür, dass schon die Fahrt zum Shoppen ein Highlight wird: Denn an diesem Tag fährst Du auf den Linien 401–419 zum Kindertarif ab 1,90 Euro. Wir wünschen viel Spaß und einen schönen Einkaufsbummel! Ein Umstieg auf andere Verkehrsmittel des VRN ist leider nicht möglich.

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WO! Das Wormser Stadtmagazin März 2020  

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