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Sehensw체rdigkeiten in St채dten und St채dtchen in Wielkopolska


WARSZAWA

Markt in Rakoniewice, Foto: Archiv der Stadt- und Gemeindeverwaltung in Rakoniewice

Sehenswürdigkeiten in Städten und Städtchen in Wielkopolska

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In der Woiwodschaft Wielkopolska gibt es 108 Städte (darunter mit Kalisz, Konin, Leszno und Poznań vier kreisfreie). In jeder von ihnen kann man interessante Sehenswürdigkeiten sehen, die Zeugen der Geschichte dieser Ortschaften sind. Leider sind wir nicht in der Lage, in dieser Publikation alle zu be-

schreiben. Wir haben daher eine Auswahl treffen müssen. Nicht erwähnt werden auch Poznań, dem zwei gesonderte Broschüren gewidmet sind („Historisches Poznań” und „Unterhaltungsangebote in Poznań”), sowie Gniezno und Trzemeszno, die ausführlich in der Ausgabe „Piastenroute“ behandelt werden.

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Piasten-Burg in Kalisz, Foto: Archiv der Stadtverwaltung in Kalisz

Kreisfreie Städte (Kalisz, Konin, Leszno)

bildung der historischen Bebauung. Bolesław V. gründete wahrscheinlich im Jahr 1257 die Stadt und errichtete eine Burg. Kasimir der Große umgab die Stadt mit Wehrmauern. Ihre bis zu 6 m hohen Fragmente sind bis heute erhalten geblieben. Überragt werden sie von dem „Dorotka”-Turm aus dem 14. Jahrhundert. Die meisten Sehenswürdigkeiten in Kalisz sind Teil der mittelalterlichen Stadtanlage, die im 13. Jahrhundert geplant worden ist. Ihr Zentrum bildete der Marktplatz, auf dem ein Rathaus errichtet wurde. Das gegenwärtige Rathaus ist bereits das dritte. Es wurde nach einem Entwurf Sylwester Pajzderskis in den Jahren 1920-1925 gebaut. Das wichtigste Gotteshaus von Kalisz, die Nikolauskirche (sie wurde 1992 zur Kathedrale erhoben), entstand bereits im 13. Jahrhundert. Es handelt sich um eine dreischiffige Hallenkirche mit einem im 19. Jahrhundert aufgesetzten gotischen Turm und einem Chorraum mit einem Sterngewölbe aus dem 16. Jahrhundert. Das Innere des Gotteshauses ist im Barockstil gestaltet. Der Hauptaltar bildet die Rekonstruktion eines aus dem Jahr 1662 stammenden Altars, der 1973 durch

Kalisz Kalisz ist, gemessen an der Einwohnerzahl (107.000), die zweitgrößte Stadt der Region Wielkopolska. Zur Römerzeit verlief die Bernsteinroute durch ihr gegenwärtiges Gebiet. Wahrscheinlich handelte es sich bei dem Ort Calisia, den der griechische Astronom und Mathematiker Claudius Ptolemaeus aus Alexandria Mitte des 2. Jahrhunderts in seiner „Geographike Hyphegesis” erwähnt, um Kalisz. Den ältesten Teil von Kalisz bildet der südöstliche Stadtteil Zawodzie. Hier entstand eine Stammesburg und später eine weitere während der Frühzeit der Piasten. Im 13. Jahrhundert wurde das mittelalterliche Kalisz an einen anderen Ort verlegt. Heute befindet sich im Bereich der einstigen Burg das Archäologische Reservat „PiastenBurg in Kalisz” mit Überresten der von Mieszko III. in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichteten Kollegiatskirche St. Paul und einer Nach-

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Basilika in Kalisz, Foto: Archiv der Stadtverwaltung in Kalisz, M. Hertmann

einen Brand zerstört worden war. Zu ihm gehört eine von Bronisław Owczarek gemalte Kopie des Gemäldes „Kreuzabnahme“ aus dem Antwerpener Atelier von Peter Paul Rubens. Das Original ist wahrscheinlich verbrannt. Am Plac św. Józefa steht die Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert, die früher eine Kollegiatskirche war und seit 1978 eine Basilica minor ist. Ihr dreischiffiger Innenraum besitzt eine reiche Ausstattung im Stil des Barock und des Rokoko. Der spätgotische Schreinaltar, der um das Jahr 1496 entstanden ist, bildet den größten von 17 erhaltenen Altären in Polen, die aus der Werkstatt des sog. Meisters aus Gościeszowice stammen. Das gotische Gemälde „Madonna ab igne” ist Teil des klassizistischen Hauptaltars, der den Chorraum aus dem 14. Jahrhundert dominiert. Die Kirche wird wegen des im Jahr 1670 geschaffenen Gemäldes „Heilige Familie” mit dem heiligen Josef, dem Schutzheiligen von Kalisz, im Volksmund auch Josefskirche genannt. Das Gemälde wurde 1768 als Gnadenbild anerkannt und 1796 gekrönt. Die Reliquien der seliggesprochenen Jolenta, die 1880 zur Schutzpatronin der Region Wielkopolska erklärt worden ist, ruhen in der Franziskanerkirche in einem kleinen silbernen Sarg. Diese gotische Stanislauskirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Heute ist ihre Ausstattung hauptsächlich im Stil des Barock und Rokoko gehalten. Bemerkenswert ist die dem Petrus-Boot nachempfundene Kanzel. Während die Geschichte der Gotteshäuser bis ins Mittelalter oder die Zeit der Renaissance zurückreicht, wurden die schönsten weltlichen Bauwerke in Kalisz im Geiste des Klassizismus nach 1815 errichtet, als Kalisz zum Königreich Polen (Kongresspolen) gehörte. Viele wurden vom Architekten Sylwester Szpilowski entworfen. Zu ihnen zählen unter anderem das klassizistische Gebäude der ehemaligen Woiwodschaftsschule aus dem Jahr 1819 (heute Allgemeinbildendes AdamAsnyk-Gymnasium), das frühere Pułaski-Palais am pl. Kilińskiego 4 (gegenwärtig als Wohngebäude genutzt), das Gebäude des ehemaligen Tribunals (gegenwärtig Sitz des Gerichts), das ehemalige Breslauer Tor (poln. Rogatka Wrocławska) am Ende der ul. Śródmiejska und die aus Steinen errichtete Alexanderbrücke über der Prosna. Vom Klassizismus geprägt wird auch das in den Jahren 1919-1936 nach einem Entwurf Czesław Przybylskis gebaute WojciechBogusławski-Theater, eines der charakteristischsten Bauwerke in Kalisz. Es steht am Rande eines der ältesten, nämlich 1798 nach dem Vorbild englischer Parks angelegten, Stadtparks in Polen.

Wojciech-Bogusławski-Theater in Kalisz, Foto: Archiv der Stadtverwaltung in Kalisz

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bis 1716 wieder aufgebaut worden ist, besitzt einen hohen Turm und eine barocke Innenausstattung. Am heutigen Plac Jana Metziga (18041868), benannt nach einem deutschen Arzt, der sich als Freund der Polen auszeichnete, steht die Heilig-Kreuz-Kirche. Dieses einstige lutherische Gotteshaus aus dem frühen 18. Jahrhundert wurde nach einem Entwurf von Pompeo Ferrari im Barockstil errichtet und besitzt einen klassizistischen Hauptaltar. An der Kirche befindet sich ein Lapidarium, auf dem protestantische Grabplatten und –steine aus der Zeit des 17. bis zum 19. Jahrhundert zusammengetragen werden. Im ehemaligen Pastorenhaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist das Bezirksmuseum untergebracht. Zum Bezirksmuseum gehört auch das Gebäude der ehemaligen Synagoge aus dem Jahr 1625, in dem sich gegenwärtig eine Kunstgalerie befindet. In dieser kann man die Dauerausstellung „Juden in Leszno“ besuchen. Das zweistöckige Barockpalais am Plac Kościuszki (ein Werk Pompeo Ferraris), die frühere Residenz der Sułkowskis, der Eigentümer von Leszno, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von Karl Martin Frantz umgebaut. Heute befindet sich hier der Sitz der Kreisverwaltung.

Konin Das heutige Konin, die der Einwohnerzahl (83.500) nach drittgrößte Stadt der Region Wielkopolska, besteht aus zwei Teilen mit unterschiedlichem Charakter. Im alten Konin am linken Ufer der Warthe (Warta) ist die mittelalterliche Straßenführung mit dem Markt im Zentrum (heutiger Plac Wolności) erhalten geblieben. Bemerkenswert unter den an ihm stehenden Häusern aus dem 19. Jahrhundert ist das früher von der Kreisverwaltung genutzte Gebäude aus dem Jahr 1828, das heute Sitz der Stadtverwaltung ist. Das älteste Bauwerk am Plac Wolności ist das Jan-ZemełkaHaus mit der Nummer 16, das von dem bekannten Arzt um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert errichtet und um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert umgebaut worden ist. Das im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert entstandene klassizistische Rathaus steht an der Gabelung der heutigen Straßen ulica 3 Maja und ulica Wiosny Ludów. Das doppelgeschossige Gebäude mit dem trapezförmigen Grundriss besitzt eine Fassade mit vier dorischen Säulen, auf denen ein dreieckiges Tympanon mit dem Stadtwappen ruht. Das heute nicht mehr vorhandene jüdische Stadtviertel befand sich im alten Konin. Die erhalten gebliebenen Gebäude der Synagoge und

Meilenstein in Konin, Foto: A. Łącki

der Talmudschule entstanden in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts. Seit 2011 befinden sich beide in Privatbesitz. Eine der ältesten Sehenswürdigkeiten von Konin ist die gotische Bartholomäuskirche. Das dreischiffige Bauwerk entstand um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert. An den Chorraum wurde im 15. Jahrhundert eine gotische Kapelle angebaut. Die Renaissance-Kapelle entstand 1607 dank einer Stiftung Jan Zemełkas. Die Inneneinrichtung der Kirche stammt aus unterschiedlichen Epochen, von der Zeit der Gotik bis zum Rokoko. Mit Polychromien wurde das Gotteshaus in den Jahren 1904 bis 1910 von Eligiusz Niewiadomski geschmückt, der später Gabriel Narutowicz, den ersten Präsidenten des unabhängigen Polens, ermordete. Vor der Kirche steht das älteste Verkehrszeichen Polens in Form einer 252 cm hohen Sandsteinsäule, auf der in Majuskelschrift die lateinische Information eingemeißelt wurde, dass diese Säule 1151 auf halbem Weg zwischen Kalisz und ������ Kruszwica aufgestellt worden ist. Im nördlichen Teil Konins, am Gosławskie-See, steht eine gotische Burg, die in den Jahren 1418 bis 1426 vom damaligen Eigentümer des Dorfs Gosławice, dem Bischof Andrzej Łaskarz Gosławski, der ebenfalls Kanzler der Königin Jadwiga war, errichtet wurde. Die im 19. Jahrhundert umgebaute Burg wurde später beschädigt und dann in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts restauriert. Heute bildet sie den Sitz des Bezirksmuseums. In Gosławice befindet sich auch eine gotische, dem heiligen Apostel Andreas geweihte, Kirche, die einen Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes besitzt. In der Mitte des zentral gelegenen, achteckigen Teils der Kirche ruht ein

Rathaus in Konin, Foto: A. Łącki

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Innenbereich der kirche St. Nikolaus in Leszno, Foto: Archiv der Tourismusorganisation Leszno-Region

Palmgewölbe auf einer schlanken Steinsäule. Die Innenausstattung ist im Stil der Neogotik gehalten.

Leszno Das Stadtzentrum des heutigen Leszno besteht aus der historischen Altstadt mit ihrer schachbrettförmigen Straßenführung und dem Markt in der Mitte. Der Stolz von Leszno ist das von 1637 bis 1639 errichtete Rathaus, das seine gegenwärtige barocke Form im 18. Jahrhundert erhalten hat. Ringsum den Markt stehen barocke Bürgerhäuser. In der Nähe des Markts erhebt sich die Pfarrkirche St. Nikolaus, eines der schönsten barocken Bauwerke in der Region Wielkopolska. Erwähnt wurde sie zuerst im Jahr 1410. Während der Reformation wurde sie für über hundert Jahre den Böhmischen Brüdern überlassen. Während der „Schwedischen Sintflut“ zerstört, wurde sie in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Giovanni Catenazzi wieder aufgebaut. Bemerkenswerte Bestandteile ihrer sehr reichen barocken Ausstattung sind die Grabmäler der beiden Leszczyński-Brüder, nämlich des Bischofs Bogusław (verstorben 1691) und des Generalstarosten Rafał (verstorben 1703), der zugleich Oberster Schatzmeister der Krone und Vater von König Stanisław Leszczyński war. Beide sind wahrscheinlich ein Werk Pompeo Ferraris. Als die Böhmischen Brüder 1661 die Nikolauskirche den Katholiken zurückgaben, besaßen sie seit einigen Jahren bereits ein eigenes Gotteshaus, das in den Jahren 1652 bis 1654 errichtet worden war. Die gegenwärtig dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte, äußerlich spätgotische, Kirche, die nach Zerstörungen in den Jahren 1714

Rathaus in Leszno, Foto: Archiv der Tourismusorganisation Leszno-Region

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Altmarkt in Chodzież, Foto: Archiv der Stadtverwaltung in Chodzież

Landkreis Chodzież

Maria-Magdalenen-Kirche, die in den Jahren 1570 bis 1580 errichtet sowie im 17. und 18. Jahrhundert erweitert worden ist. Besonders interessant sind die Renaissance-Grabmäler der Czarnkowskis in der spätgotischen Kapelle dieser Familie. Ebenfalls am Plac Wolności steht das eklektizistische Rathaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, das in den Jahren 1999-2000 umgebaut worden ist. Historische Häuser im Stil des Eklektizismus und des Jugendstils haben sich in Czarnków u.a. an der ul. Staromiejska, ul. Sikorskiego und ul. Rybaki erhalten. Rund sechs Kilometer südwestlich von Czarnków erhebt sich mitten im Wald das in den Jahren 1910 bis 1912 von den Hochbergs errichtete Schloss Goraj, das dem Schloss Varenholz in Westfalen nachempfunden ist. Gegenwärtig befindet sich in ihm das Wohnheim des Jan-KłoskaWaldschulzentrums.

Chodzież Władysław Jagiełło verlieh dem Ort Chodzież im Jahr 1434 das Stadtrecht. Kurz darauf wurde am See eine Burg errichtet, von der heute nur noch Mauerfragmente erhalten sind. Bewundern kann man hingegen die mittelalterliche Straßenführung mit dem quadratischen Marktplatz im Zentrum. An ihm erhebt sich die ursprünglich gotische und später umgebaute Florianskirche mit ihrer barocken Innenausstattung. Im 17. und 18. Jahrhundert bildete die Stadt ein starkes Tuchmacherzentrum. Daran erinnern heute einst von Webern bewohnte Giebelhäuser, die um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert errichtet worden sind und an der ul. Kościuszki und der ul. Wojska Polskiego stehen, ebenso wie dem Eklektizismus und dem Jugendstil zuzuordnende Gebäude aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert am Markt und in seiner Nähe. Die Chodzież umgebenden Wälder und malerischen Seen haben dafür gesorgt, dass sich die Stadt in der Zwischenkriegszeit zu einem populären Ferienort entwickelt hat.

Der Heilige Berg bildet eine bekannte und von vielen Gläubigen besuchte Wallfahrtsstätte. Als Gnadenbild verehrt wird das einen Teil des Hauptaltars bildende Gemälde, das 1540 auf einer Holzplatte gemalt worden ist und Maria als Rosa Mystica darstellt. Basilika mit Kloster auf dem Heiligen Berg, Foto: Archiv der Kreisverwaltung in Gostyń, D. Górny

Landkreis Gostyń Głogówek bei Gostyń

Landkreis Czarnków-Trzcianka Czarnków Im Stadtzentrum am ehemaligen Markt steht am gegenwärtigen Plac Wolności die gotische

Maria-Magdalenen-Kirche in Czarnków, Foto: Archiv der Stadtverwaltung in Czarnków

hauses begann man 1675 auf Initiative von Pfarrer Stanisław Grudowicz, des Gründers des örtlichen Philipp-Neri-Oratoriums. Als Vorbild für das Bauwerk diente die Kirche Santa Maria della Salute in Venedig, die vom italienischen Architekten Baldassare Longhena entworfen worden war. Die Bauarbeiten leiteten Georgio Catenazzi und sein Sohn Giovanni sowie später Pompeo Ferrari, dessen Werk u.a. der Chorraum und die eine Höhe von 50 m erreichende Kuppel sowie die Klostergebäude sind. Die Arbeiten wurden um das Jahr 1728 abgeschlossen.

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Obwohl verwaltungsmäßig bereits außerhalb der Grenzen von Gostyń gelegen (1,5 km östlich des Stadtzentrums in Głogówek), haben der Heilige Berg und die auf ihm stehende Barockkirche, die der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria und dem heiligen Philipp Neri geweiht ist, Gostyń über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Mit der Errichtung des Gottes-

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In der Kirche St. Martin und St. Stanislaus, die um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert entstanden und im 20. Jahrhundert nach einem Entwurf Roger Sławskis umgebaut worden ist, befindet sich eine Kopie des Gemäldes „Ins Leben zurückgerufener Piotrowin” von Szymon Czechowicz, dessen Original in der Pfarrkirche in Poznań hängt.

Radoliński, den damaligen Eigentümer von Jarocin. Das im frühen 20. Jahrhundert leicht umgebaute Schloss besitzt eine interessante Form. Sein Mittelteil ragt über das Obergeschoss des übrigen Gebäudes hinaus und schafft so Raum für die zwei Etagen umfassende Eingangshalle. Die das Bauwerk krönenden Zinnen und die neogotischen Dekorationen verleihen ihm Originalität. Heute befindet sich in ihm u.a. eine Bibliothek. Die einst gotische Martinskirche wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil umgestaltet. Im 19. Jahrhundert wurde ein Turm angebaut. Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildet ein anderes gotisches Gotteshaus, nämlich die HeiligGeist-Kirche, eine Ruine. Vom im frühen 16. Jahrhundert errichteten Bauwerk sind nur die Außenmauern mit Stützpfeilern und Spitzbogenfenstern erhalten geblieben.

Landkreis Jarocin Jarocin

Feuerwehrmuseum der Region Wielkopolska und Häuser mit Arkaden in Rakoniewice, Foto: Archiv der Stadt- und Gemeindeverwaltung in Rakoniewice

Die gotische Margarethenkirche in Gostyń wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Die Kirchenvorhalle und die Annenkapelle wurden im frühen 16. Jahrhundert angebaut. Im Innern der mit einem spätgotischen Sterngewölbe versehenen Kapelle wurde ein der Spätrenaissance zuzurechnender Altar mit einer Statue der Anna selbdritt aus dem 16. Jahrhundert aufgestellt.

wigskirche aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts nach einem Entwurf vom Krzysztof Bonadura dem Älteren manieristisch umgebaut wurde. An dieser Kirche steht das älteste Haus in Grodzisk, das 1658 im Stil der Spätrenaissance errichtet und vom Organisten genutzt wurde. Außerdem gibt es die barocke ehemalige Bernhardinerkirche, die dem Heiligsten Namen Jesu und der Unbefleckten Empfängnis geweiht ist, sowie die neogotische, frühere evangelische HerzJesu-Kirche, die in den Jahren 1910 bis 1912 entstanden ist.

Landkreis Grodzisk Grodzisk Wielkopolski In Grodzisk, das seit Jahrhunderten als Brauereistandort bekannt ist, sind Spuren historischer städtischer Organismen erhalten geblieben, zum einen die einer mittelalterlichen Siedlung um den Altmarkt und einer weiteren um den heutigen Plac Powstańców Wielkopolskich aus dem späten 16. Jahrhundert. Verbunden werden beide durch die ulica Szeroka. Das Stadtzentrum bildet der Altmarkt mit dem Rathaus aus dem 19. Jahrhundert und dem nach Bernhard aus Wąbrzeźno benannten Brunnen. Eine Statue erinnert an diesen Benediktinermönch aus Lubin, der im 16. Jahrhundert gelebt und der Legende nach mit seiner Fürsprache erreicht haben soll, dass wieder Wasser aus dem bereits versiegten Brunnen floss. Westlich des Markts erhebt sich die Hed-

Jarocin wurde als Stadt bereits ab 1257 erwähnt. Ihren Mittelpunkt bildet heute ein quadratischer Markt, an dem das im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert entstandene Rathaus steht, das 1854 umgebaut wurde. Heute befindet sich in ihm auch ein Regionalmuseum, das früher seinen Sitz im Skarbczyk (Schatzkammer), den Überresten einer mittelalterlichen Burg, hatte. Nach einer Hauptinstandsetzung im Jahr 2001 dient er weiterhin dem Regionalmuseum als Galerie. In dem ausgedehnten, 30 Hektar großen Park, der von Peter Lenné, dem Schöpfer der Potsdamer Gärten, entworfen worden ist, erhebt sich ein Schloss aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Errichtet wurde es im malerischen Stil einer neugotischen englischen Residenz nach einem Entwurf von Friedrich August Stüller für Władysław

Żerków Die erste Erwähnung der inmitten einer Moränenlandschaft, die wegen ihrer Schönheit auch Żerkówer Schweiz genannt wird, gelegenen Stadt Żerków stammt aus dem Jahr 1257. Die barocke Stanislauskirche aus den Radoliński-Schloss in Jarocin, Foto: Archiv der Stadtverwaltung in Jarocin

Rakoniewice

Rakoniewice ist vor allem für seine schönen Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert bekannt. Am Markt sind vier Häuser mit Arkaden (darunter das frühere Pfarrhaus und eine Herberge, die später als Schmiede genutzt wurde) und in seiner Nähe eine ehemals evangelische Fachwerkkirche erhalten geblieben. Obwohl sie ursprünglich als Fachwerkbau bereits zur Zeit der Stadtgründung im 17. Jahrhundert errichtet worden war, wurde sie 1763 praktisch neu gebaut und 18 Jahre später der Turm mit dem kuppelförmigen Helm hinzugefügt. Heute bildet sie den Sitz des Feuerwehrmuseums der Region Wielkopolska.

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Stanislauskirche in Żerków, Foto: Archiv der Stadt- und Gemeindeverwaltung in Żerków

ersten Jahren des 18. Jahrhunderts wurde wahrscheinlich nach einem Entwurf Giovanni Cantenazzis errichtet. In ihrem Innenbereich sehenswert sind die die Kuppel und die Gewölbe der Kirche verzierenden Polychromien, die ein Werk Adam Swachs bilden. Am interessantesten ist die an die Kirche in Żerków angrenzende Muttergotteskapelle aus der Zeit der Spätrenaissance, die ein seltenes Beispiel für die Renaissancearchitektur in der Region Wielkopolska bildet. Sie entstand hundert Jahre vor dem gegenwärtigen Gotteshaus als Grabkapelle der Roszkowskis, der damaligen Eigentümer dieses Landstrichs.

Landkreis Koło Kłodawa Touristen lockt heute vor allem die Möglichkeit einer unterirdischen Besichtigung eines Teils des weiterhin betriebenen Salzbergwerks „Kłodawa” in die Stadt. Die Besichtigungsroute 600 m unter der Erde wurde 2004 eröffnet und 2007 ins Denkmalregister eingetragen. Die Besichtigung beginnt mit einem Vortrag über die hiesigen weißen und rosafarbenen Steinsalzvorkommen, die während der Zechsteinzeit (vor über 200 Millionen Jahren) durch die Verdampfung von Meeren und Ozeanen entstanden sind. Danach fahren die Touristen mit einem Aufzug mit einer Geschwindigkeit von 6 m/s in das Bergwerk in eine Tiefe von 600 m herab. Den Strecken folgend, kommen sie zur unterirdischen Kunigunde-Kapelle. Während der Besichtigung sehen sie stillgelegte Salzkammern, im Bergwerk eingesetzte Maschinen und verschiedene Besonderheiten des Salzbergbaus. Am 20. April 2007 wurde im Salzbergwerk ein Guinness-Rekord in der Kategorie „Konzert in größter Tiefe“ aufgestellt, als 600 m unter

Salzbergwerk in Kłodawa, Foto:Archiv der WielkopolskaTourismusorganisation, Sz. Kaczmarek

Pfarrkirche in Kościan, Foto: Archiv der Kreisverwaltung in Kościan

der Erde ein Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Kalisz veranstaltet wurde. Die Geschichte der Ortschaft Kłodawa reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück. Zu ihren wertvollsten Sehenswürdigkeiten gehören die Kirchen St. Mariä Himmelfahrt sowie St. Fabian und St. Sebastian. Die erste ist ein spätbarockes Gotteshaus, das Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet worden ist und eine Rokokoausstattung besitzt (u.a. Hauptaltar mit einem Gemälde der St. Maria von Skapulier, einem Chorgestühl im Chorraum und einer Kanzel in Form eines Boots). Die heute auf dem Pfarrfriedhof stehende Holzkirche St. Fabian und St. Sebastian wurde im 16. Jahrhundert in Blockbauweise errichtet. Besonders sehenswert in ihr ist die Statue der Anna selbdritt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts.

tenaltären zeichnet sich ein spätgotischer Triptychon aus dem Jahr 1507 aus, der aus der Werkstatt des sog. Meisters aus Gościeszowice stammt. Sehenswert sind in Kościan auch die neobarocke Jesuskirche mit ihrem barocken Hauptaltar aus dem Jahr 1700, zu dem ein von Votivgaben umgebenes Kruzifix aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gehört, sowie die zusammen mit einem Spital im Jahr 1385 gestiftete HeiligGeist-Kirche, deren gegenwärtiges Gebäude aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt und im 17. Jahrhundert umgebaut wurde.

Landkreis Kościan Kościan Die mittelalterliche Stadtanlage von Kościan hat sich auf einer kleinen Insel in der Obra bewahrt. Ihr Zentrum bildet der Markt mit dem Rathaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und den umliegenden Häusern aus dem 17., 18. und frühen 19. Jahrhundert. Westlich des Markts ist noch ein kleiner Teil (rund 80 m) der Wehrmauern aus dem späten 14. und frühen 15. Jahrhundert erhalten geblieben. In der gotischen Mariä-HimmelfahrtKirche aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts ist der dreistöckige Hauptaltar im Stil der Spätrenaissance aus dem Jahr 1620 mit seinen reichen Schnitzereien am imponierendsten. Unter den Sei-

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Schloss in Rydzyna, Foto: Z. Moliński

der Adelsresidenz verbinden. Zu dieser gehören neben dem Schloss auch ein ausgedehnter Park, Neben- und Wirtschaftsgebäude. Die Hauptachse dieses städtebaulichen Systems verläuft vom Markt mit dem Rathaus (aus dem Jahr 1752) und dem Dreifaltigkeitsdenkmal (aus dem Jahr 1761) über die Kanalbrücke bis zum Schloss. Der Markt wird von barocken und neobarocken Bürgerhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert und im Nordosten von der barocken Stanislauskirche umgeben.

Landkreis Międzychód Międzychód

Landkreis Leszno

Obwohl Międzychód heute eine einzige Ortschaft bildet, erkennt man in ihr weiterhin drei Stadtanlagen. Die erste erhielt das Stadtrecht noch vor 1400, die zweite bildet die sog. Neustadt aus dem 16. Jahrhundert und die dritte den ehemaligen Vorort Lipowiec. Im ältesten Teil von Międzychód zwischen der Warthe (Warta) und dem Stadtsee (Jezioro Miejskie) ist die spindelförmige Straßenanordnung mit dem Marktplatz in der Mitte erhalten geblieben. An den Rändern dieser Spindel führen sog. Gässchen zur Seite ab, an denen eingeschossige Häuser (manche aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert) mit Krüppelwalmdächern stehen. Unmittelbar neben dem Markt erhebt sich eine spätgotische Kirche, die dem Märtyrertum Johannes’ des Täufers geweiht ist. In dem im 18. und 19. Jahrhundert umgebauten Gotteshaus dominiert eine barocke Ausstattung. Unweit der Kirche befindet sich eine Heilwasserquelle, die 1912 als gusseiserner Zierbrunnen gestaltet worden ist. An der Lindenallee der ulica Piłsudskiego (im früheren Vorort Lipowiec) erhebt sich die einstige

Rydzyna Das Schloss in Rydzyna bildet eine der herrlichsten Adelsresidenzen in Polen. Es entstand Ende des 17. Jahrhunderts auf den Fundamenten und Mauern einer mittelalterlichen Burg. Das barocke Bauwerk mit seinen vier, den Innenhof umschließenden, Flügeln wurde nach einem Entwurf von Józef Szymon Belotti errichtet. Seine gegenwärtige Form haben ihm drei Umbauten im 18. Jahrhundert unter der Leitung von Pompeo Ferrari, Karl Martin Frantz und Ignacy Graff verliehen. Das Schloss befand sich bis 1738 im Besitz der Leszczyńskis. Danach gehörte es bis ins frühe 20. Jahrhundert der Familie Sułkowski. Unser seinen herrlichen Sälen imponiert besonders der Ballsaal mit seinen monumentalen 22 Säulen. Die Stadt Rydzyna steht vollständig unter Denkmalschutz. Besonders wertvoll ist die barocke Stadtanlage mit ihren axial und strahlenförmig angeordneten Straßen, die die Stadt mit

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Województwo Lubuskie

WOLSZTYN

LESZNO

MUROWANA

RYDZYNA

DOLSK

PUSZCZYKOWO

OBORNIKI

CZARNKÓW

GRODZISK WLKP.

RAKONIEWICE

SIERAKÓW

WRONKI

Województwo Zachodniopomorskie

JAROCIN

Województwo Pomorskie

OSTRÓW WLKP.

GNIEZNO

Województwo Opolskie

KALISZ

Województwo Kujawsko-Pomorskie

TUREK

KONIN


Johanneskirche in Międzychód, Foto: Archiv der Stadt- und Gemeindeverwaltung in Międzychód

Sarkophage der Opalińskis im Museum des Opaliński-Schlosses in Sieraków, Foto: Z. Schmidt

evangelische und heute dem unbefleckten Herzen Mariä geweihte Kirche, in der die Grabplatte Krzysztof Unrugs, des 1689 verstorbenen Starosten von Walcz und Gniezno, erhalten geblieben ist. Die frühere sog. Neustadt erstreckte sich um den gegenwärtigen Plac Kościuszki, in dessen Mitte eine denkmalgeschützte Eiche mit einem Umfang von 450 cm steht. An diesem Platz wurden im 19. Jahrhundert eingeschossige Häuser errichtet. In der Nähe, im ehemaligen Rathaus, befindet sich das Regionalmuseum mit historischen und ethnographischen Sammlungen.

borgen und restauriert. Heute befinden sie sich im Opaliński-Museum, das in einem in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts wieder aufgebauten Flügel des einstigen Schlosses der Opalińskis eingerichtet worden ist. In dem Museum kann man auch die Geschichte von Sieraków und die Natur des Landschaftsparks Sieraków kennen lernen.

Sieraków

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der Weidenrutenroute” (mit vielen thematischen Sehenswürdigkeiten) durch die Stadt zum Park sowie dem Museum für Weidenverarbeitung und Hopfenbau.

Landkreis Oborniki

Landkreis Nowy Tomyśl

Oborniki

Nowy Tomyśl

Zwar hat Oborniki das Stadtrecht bereits vor 1330 erhalten, jedoch sind keine Sehenswürdigkeiten aus der ältesten Stadtgeschichte mehr vorhanden. Selbst die gotische Mariä-Himmelfahrt-Kirche aus dem 15. Jahrhundert wurde nach Bränden im 18. und im frühen 19. Jahrhundert umgebaut. Noch jünger ist die neogotische, ehemals evangelische Kirche aus dem Jahr 1900, die heutige Josefskirche. Am interessantesten ist in Oborniki die Heilig-Kreuz-Kirche, ein Fachwerkbauwerk aus dem Jahr 1766. Das Gotteshaus besitzt eine spätbarocke Ausstattung, wenn auch das Kruzifix am Hauptaltar aus dem 16. Jahrhundert stammt.

Nowy Tomyśl wurde ab 1786 um eine damals bereits vorhandene evangelische Kirche (heutige Herz-Jesu-Kirche) angelegt. Sie bildete das wichtigste Handelszentrum für die umliegenden Hauländer-Siedlungen. Bis heute ist in der Umgebung von Nowy Tomyśl die von den Hauländern dreihundert Jahre lang geprägte Landschaft mit vielen Holzgehöften fast unverändert erhalten geblieben. Im der Stadtmitte von Nowy Tomyśl befinden sich zwei Marktplätze, die gegenwärtig Plac Chopina und Plac Niepodległości heißen und von der ulica Mickiewicza miteinander verbunden werden. In der Stadt gibt es Dutzende historische Häuser aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und dem frühen 20. Jahrhundert. Am Plac Chopina steht die ehemalige evangelische Kirche und am Plac Niepodległości das eklektische Rathaus aus dem Jahr 1879. Hier befindet sich auch der größte Weidenkorb der Welt, der ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen worden ist. An diesem Korb beginnt der Stadtrundgang „Spaziergang entlang

Die Opalińskis, die Sieraków im späten 16. Jahrhundert erwarben, stifteten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts die der Unbefleckten Gottesmutter geweihte Kirche, eines der interessantesten Bauwerke der Spätrenaissance in Polen. Sie entstand nach einem Entwurf von Krzysztof Bonadura dem Älteren auf einem kreuzförmigen Grundriss mit einer kleinen Kuppel über dem Mittelteil. Die mächtige Doppelturmfassade wurde im Jahr 1740 angebaut. Der Innenbereich der Kirche zeichnet sich durch eine reiche Ausstattung aus der Zeit der Renaissance (unter anderem mit Intarsien versehenes Chorgestühl) und des Frühbarocks aus. Am monumentalen Hauptaltar zieht das Gemälde „Kreuzabnahme“ aus dem Atelier von Peter Paul Rubens die Blicke auf sich. Das Gotteshaus in Sieraków diente auch als Mausoleum der Familie Opaliński. Aus einer 1983 zufällig entdeckten Krypta wurden fünf beschädigte Sarkophage aus dem 17. Jahrhundert ge-

Museum für Weidenverarbeitung und Hopfenbau in Nowy Tomyśl, Foto: Archiv der Stadt- und Gemeindeverwaltung in Nowy Tomyśl, M. Kortus

Rogoźno Rogoźno ist in die Geschichte eingegangen, weil hier am 8. Februar 1296 ein zu seinem Tode führendes Attentat der Brandenburger auf König Przemysł II. verübt worden ist. Bis heute kann man zwei städtische Systeme erkennen, eines aus dem 13. und eines aus dem späten 18. Jahrhundert. Die einstige mittelalterliche Stadt bildet den nördlichen Teil von Rogoźno um den Plac Powstańców Wielkopolskich.

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Jakobuskirche in Murowana Goślina, Foto: Archiv der Stadt- und Gemeindeverwaltung in Murowana Goślina

Mittelpunkt der Neustadt ist der gegenwärtige Plac Marcinkowskiego. Im älteren Teil der Stadt steht die spätgotische Veitskirche, ein dreischiffiges Gotteshaus aus dem Jahr 1526 mit einer im 19. Jahrhundert angebauten neogotischen Vorhalle. Im jüngeren Teil von Rogoźno, am Plac Marcinkowskiego, befindet sich die früher von Protestanten genutzte spätklassizistische Heilig-Geist-Kirche, die von 1808 bis 1817 erbaut worden ist. Das Regionalmuseum ist im alten klassizistischen Rathaus aus dem frühen 19. Jahrhundert untergebracht.

Landkreis Poznań Murowana Goślina Obwohl die erste Erwähnung von Murowana Goślina aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammt, besitzt die Ortschaft eine wesentlich ältere Geschichte, wovon archäologische Funde aus dem 10. und 11. Jahrhundert zeugen. Das Stadtrecht hat sie wahrscheinlich zur Herrschaftszeit Władysław Jagiełłos erhalten. Ein Zeuge ihrer langen Geschichte ist die gotische Jakobuskirche, die um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert errichtet worden ist. Zahlreiche spätere Umbaumaßnahmen haben jedoch ihr ursprüngliches Aussehen verändert. Im frühen 18. Jahrhundert wurde am östlichen Schiff ein Chorraum, wahrscheinlich nach einem Entwurf Pompeo Ferraris, angebaut. Während eines weiteren Umbaus des Gotteshauses im Jahr 1831 wurde der steinerne Turm (er war bereits Bestandteil der ersten Holzkirche) abgebrochen und die gewonnenen Quadersteine wurden in die neue


Westwand der Kirche eingemauert. Damals auch wurde die aus dem 16. Jahrhundert stammende Epitaphplatte von Urszula Potulicka, geb. Ostroróg, in die Südwand eingefügt. In Murowana Goślina sollte man auch einen Blick in die klassizistische Heilig-Geist-Kirche werfen, das einstige evangelische Gotteshaus, das um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert errichtet worden ist.

die spätgotische, um das Jahr 1500 entstandene, Statue Vir Dolorum am Hauptaltar sowie eine der Renaissance zuzurechnende Pieta aus dem späten 16. Jahrhundert erhalten geblieben. Mit der Geschichte von Wronki kann man sich im Rahmen eines Besuchs des Regionalmuseums, das in einem alten Speichergebäude aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist, bekannt machen. Es lohnt sich auch, einen Blick in das örtliche Gefängnis zu werfen. Dieser mächtige Backsteinkomplex bildete seinerzeit eine der modernsten Strafanstalten.

Puszczykowo Puszczykowo ist eine von den Wäldern des Wielkopolska-Nationalparks umgebene Stadt im Grünen. Ihre Popularität als Ferienort entwickelte sich um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert sowie in der zwanzigjährigen Zwischenkriegszeit. Die wertvollsten Villen aus dieser Zeit sowie der 1911 errichtete Holzbahnhof in Puszczykówko wurden unter Denkmalschutz gestellt. Wer exotische Ausflüge mag, kann in Puszczykowo das Museum mit dem literarischen Atelier Arkady Fiedlers, das sich in dem Haus befindet, in dem der Schriftsteller gewohnt hat, besuchen. Geleitet wird es von den Söhnen des Schriftstellers, nämlich Arkady Radosław Fiedler und Marek Fiedler. Zum Museum gehört ein Garten der Toleranz, in dem Andenken an viele Kulturen gesammelt werden und der eine in Europa einzigartige Ausstellung detailgetreuer Kopien berühmter Monumente darstellt. Zu sehen sind ein bolivianisches Sonnentor, Moai – Statuen von der Osterinsel, Buddha-Statuen (im Maßstab 1:9), die 2001 von den Taliban in Afghanistan zerstört worden sind, die Cheops-Pyramide (im Maßstab 1:23) sowie die Santa Maria, das Flaggschiff von Christoph Kolumbus (im Maßstab 1:1).

Landkreis Śrem Stanisław-Staszic-Museum in Piła, Foto: Archiv der Kreisverwaltung in Piła

vergangenen Jahrhunderts bildet. Von zum Bauhaus gehörenden deutschen Künstlern entworfen, war sie eines der Frühwerke des Konstruktivismus. Ein über sieben Meter großes Kruzifix des Bildhauers Berthold Müller ist Teil des Hauptaltars des aus Beton und Stahlbeton nach einem Entwurf von Hans Herkommer errichteten Gotteshauses. Besondere Bedeutung für die Geschichte der Stadt Piła hatte die prächtige Villa an der ulica Browarna 7 aus dem 19. Jahrhundert. Von 1934 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war sie Sitz des polnischen Konsulats in der deutschen Grenzmark Posen-Westpreußen, deren Teil Piła nach dem Ersten Weltkrieg wurde. Heute ist in ihr das Bezirksmuseum untergebracht. Nicht weit entfernt befindet sich in dem restaurierten Haus, in dem Stanisław Staszic geboren wurde, das StanisławStaszic-Museum.

Landkreis Szamotuły

Landkreis Piła

Szamotuły

Piła

Mitte des 15. Jahrhunderts errichteten die Szamotulskis eine Wehrburg, die später erweitert wurde und 1511 in den Besitz der Górkas überging. Ihnen gehörte sie bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Die Górkas erweiterten die Burg und gestalteten sie in eine spätgotische Adelsresidenz um. Die später umgebaute und dann verfallende Burg wurde in den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts saniert. Dabei erhielt sie ihr gotisches Erscheinungsbild zurück. Heute befindet sich hier das Górka-Burgmuseum mit einer Innenräumen des früheren Adels gewidmeten Ausstellung. Außerdem werden die Geschichte von Szamotuły und eine außergewöhnlich große Iko-

Obwohl die Geschichte von Piła bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurückreicht, sind nicht viele Baudenkmäler erhalten geblieben. Die Stadt wurde 1945 zur Festung erklärt und sollte das Vorfeld des sog. Pommernwalls schützen. Unter allen Städten in der Region Wielkopolska hat Piła die größten Kriegsschäden erlitten. Die wenigen erhaltenen historischen Bauwerke sind deshalb besonders wertvoll. Bemerkenswert ist insbesondere die von den Deutschen in den Jahren 1929-1930 errichtete Antoniuskirche, die ein hervorragendes Beispiel für die avantgardistische Architektur der zwanziger Jahre des

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Dolsk

Franziskanerkirche und -kloster in Wronki, Foto: Archiv der Stadt- und Gemeindeverwaltung in Wronki

Die Geschichte von Dolsk reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Zuerst gehörte die Stadt den Erzbischöfen von Gniezno und vom 13. Jahrhundert bis zum Ende des 18. Jahrhunderts den Bischöfen von Poznań. Teil ihrer Geschichte sind drei Kirchen. Die älteste ist die dem Erzengel Michael geweihte Pfarrkirche, die um das Jahr 1460 errichtet worden ist und zu den wertvollsten spätgotischen Kirchen in der Region Wielkopolska zählt. Es handelt sich um eine dreischiffige Hallenkirche mit Sterngewölbe. Im Süden grenzen zwei Kapellen an, nämlich die gotische Annenkapelle und eine weitere, die der Spätrenaissance zuzurechnen ist und aus dem frühen 17. Jahrhundert stammt. Zu dieser Stilrichtung gehört auch der reich verzierte Hauptaltar mit dem Gemälde „Krönung der Gottesmutter”. In der Nähe der Kirche steht ein spätbarockes Pfarrhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, eines der schönsten Gebäude dieser Art in der Region Wielkopolska. In Dolsk befindet sich auch eine der ältesten Holzkirchen in Wielkopolska, nämlich die 1618 in Blockbauweise errichtete Heilig-Geist-Kirche. Ihre Ausstattung stammt überwiegend aus der Bauzeit. Das dritte Gotteshaus in Dolsk ist die Laurentiuskirche aus dem Jahr 1685. Es handelt sich um eine bescheidene einschiffige Barockkirche. Sehenswert sind zwei aus dem 17. Jahrhundert stammende Gemälde, die den Schutzpatron des Gotteshauses darstellen.

nensammlung präsentiert. Von der früheren Wehranlage sind nur Teile des Grabens und der Erdwälle sowie der Halszka-Turm aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erhalten geblieben, in dem sich museale Ausstellungsräume befinden. Seinen Namen verdankt der Turm der unglücklichen Halszka, der Ehefrau des Woiwoden von Poznań Łukasz III. Górka. Der Legende nach hielt der Woiwode, der Halszka gegen ihren Willen zur Frau genommen hatte und ihre Liebe nicht gewinnen konnte, sie im Burgturm gefangen.

Wronki Wronki wurde Mitte des 13. Jahrhunderts zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Es bildete damals Eigentum eines Fürsten. Später befand es sich in Privatbesitz und wechselte von Zeit zu Zeit den Eigentümer. Przemysł II. sorgte dafür, dass sich 1279 Dominikaner in Wronki niederließen, die hier bis ins 19. Jahrhundert, nämlich bis zur Kassation des Klosters durch die Preußen, wirkten. Hinterlassen haben sie die barocke Mariä-Verkündigung-Kirche aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts (ein Werk von Krzysztof Bonadura dem Älteren), die – ähnlich wie das Kloster – seit 1868 von den Franziskanern genutzt wird. Das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt ist die aus dem späten 15. Jahrhundert stammende gotische Katharinenkirche. Ihr Innenbereich wurde während des Wiederaufbaus nach einem Brand, der Mitte des 17. Jahrhunderts die Kirche zerstört hatte, erheblich umgestaltet. Von der ursprünglichen Ausstattung sind hier unter anderem

Śrem Śrem wurde 1253 das Stadtrecht verliehen. Während der Teilungen Polens bildete die Stadt einen der Mittelpunkte des polnischen Nationallebens in Wielkopolska.

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Ehemalige Zisterzienserkirche mit Kloster in Wągrowiec, Foto: Archiv der Stadtverwaltung inWągrowiec

Robert-Koch-Museum in Wolsztyn, Foto: Archiv der Stadtverwaltung in Wolsztyn

Die spätmittelalterliche Stadtanlage von Śrem ist auf der von den Flussarmen der Warthe (Warta) und dem Altarm gebildeten Insel erhalten geblieben. Ihr Zentrum ist der ehemalige Marktplatz, der gegenwärtige Plac 20 Października, an dem Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert und das Rathaus stehen. Das wichtigste historische Bauwerk in Śrem ist die spätgotische Mariä-Himmelfahrt-Kirche mit ihrem Turm, der ein frühbarockes Helmdach besitzt. Im Innern sind das Sterngewölbe des Schiffs und des Chorraums sowie die barocke Ausstattung erhalten geblieben. Das ehemals von den Franziskanern genutzte, Mariä Geburt geweihte, Gotteshaus stellt eine barocke Hallenkirche mit einer Barock- und Rokokoausstattung dar. Besonders interessant sind das dem Rokoko zuzuordnende Chorgestühl sowie die dem Petrus-Boot nachempfundene Kanzel aus dem Jahr 1817.

sern aus dem 19. Jahrhundert. Im früheren Rathaus aus dem 19. Jahrhundert befindet sich heute das Museum des Weberhandwerks, in dem nach der jüngst durchgeführten Renovierung eine Ausstellung eingerichtet worden ist, die dem Leben und dem Werk Józef Mehoffers gewidmet ist. Diesem hervorragenden Künstler, ein Vertreter der Junges Polen genannten Kunstrichtung, verdanken wir die Innengestaltung der neogotischen Herz-Jesu-Kirche aus den Jahren 1904-13, die nach einem Entwurf von Konstanty und Jarosław Wojciechowski erbaut wurde. Ein Werk Mehoffers sind die Polychromien (sie wurden vor kurzem dank EU-Fördermitteln erneuert), ein Teil der Glasmalereien, die Bilder der Muttergottes von Częstochowa und des heiligen Stanislaus Kostka sowie die Kreuzwegstationen, die in den Jahren 1933 bis 1939 angefertigt worden sind. 2009 wurde eine Plastik enthüllt, die den auf einer Bank sitzenden Józef Mehoffer darstellt (ein Werk von Maja Brzyska). Seit einigen Jahren wirbt Turek außerdem mit dem Motto „eine Stadt in Mehoffers Stil“.

Landkreis Turek Turek

Landkreis Wągrowiec

Turek wurde 1136 zum ersten Mal schriftlich erwähnt. 1341 verlieh Erzbischof Jarosław Skotnicki dem Ort das Stadtrecht und bis 1796 war er Eigentum der Bischöfe von Gniezno. Nach 1815, als Turek zum Königreich Polen (Kongresspolen) gehörte, entwickelte es sich schnell zu einem bekannten Zentrum der Tuchherstellung. Bis heute ist an der ulica Kaliska und ulica Żeromskiego eine wertvolle Gruppe von Weberhäusern aus dem Jahr 1826 erhalten geblieben. Bewahrt hat sich in der Innenstadt außerdem ein gleichmäßiges Straßennetz mit zweistöckigen Häu-

Wągrowiec Die Geschichte von Wągrowiec war von Anfang an bis zum Jahr 1796 mit den Zisterziensern verbunden. Als die Zisterzienser gegen Ende des 14. Jahrhunderts begannen, ihren Sitz von Łekno nach Wągrowiec zu verlegen, nahmen sie hier den Bau einer Kirche und eines Klosters in Angriff. Die Mariä-Himmelfahrt-Kirche wurde um das Jahr 1455 und das Kloster 1512 fertigge-

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stellt. Die gotische Kirche ist jedoch heute nicht mehr vorhanden. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts verlieh ihr Giovanni Catenazzi barocke Formen. Das dreiflügelige Klostergebäude mit dem Viridarium in der Mitte grenzt an die Südseite der Kirche an. Von den Zisterziensern wurde auch die dem heiligen Jakobus geweihte Pfarrkirche gestiftet, die 1575 konsekriert wurde. Bis heute weist nur die 1911 angebaute Kirchenvorhalle ihren ursprünglichen Zustand auf. Gegenwärtig bildet sie eines der wertvollsten sakralen Bauwerke in der Region Wielkopolska. Die aus Ziegeln gemauerte, gotische Kirche ist nach Osten ausgerichtet und besitzt aus der Frührenaissance stammende Giebel. In ihrem Inneren ist eine Ausstattung erhalten geblieben, die aus der Zeit der Spätrenaissance bis zum Rokoko stammt. Von ungewöhnlicher Schönheit ist die an den Chorraum angrenzende Gottesmutter-vomRosenkranz-Kapelle aus dem Jahr 1586. Im frühen 20. Jahrhundert wurden an ihrem Gewölbe Polychromien aus der Renaissancezeit entdeckt. Vor der Kirche steht ein Denkmal mit der Büste des Pfarrers Jakub Wujek, eines in Wągrowiec geborenen ausgezeichneten Bibelforschers und ersten Übersetzers der Bibel ins Polnische. Von den historischen Gebäuden der Zisterzienser in Wągrowiec ist auch das ehemalige Haus des Abts erhalten geblieben. Heute ist in ihm ein Regionalmuseum untergebracht.

Wellness – Zentrum. Im englischen Park hat Marcin Rożek in eine der Eichen die Köpfe der Fauna und Medusa geschnitzt. Als der Baum abstarb, wurde das Fragment mit den Flachreliefs in das Museum des Künstlers, das sich in seiner Villa an der ul. 5 Stycznia 34 befindet, gebracht. Sie bildet auch den Sitz des Regionalmuseums in Wolsztyn, zu dem neben dem Marcin-Rożek-Museum auch das Robert-Koch-Museum (Nobelpreisträger im Jahr 1905) sowie das Freilichtmuseum für volkstümliche Baukunst im westlichen Wielkopolska gehören. Wolsztyn kann sich auch des einzigen noch genutzten Dampflokschuppens in Europa rühmen, in dem rund 30 Dampflokomotiven ausgestellt sind.

Landkreis Złotów Złotów Die schriftlich verfasste Geschichte von Złotów reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Der Ort tauchte damals (unter dem Namen Wielatów) in der Chronik des Jancone de Czarnekow auf. Es ist nicht bekannt, wann der Ort sein Stadtrecht erhielt. Erneuert worden ist es 1665. Nach der ersten Teilung Polens lag Złotów im preußischen Herrschaftsbereich und nach den Bestimmungen des Versailler Vertrags fiel es Deutschland zu. Zu Polen gehört es erst wieder seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Der älteste Teil der Ortschaft mit der erhaltenen mittelalterlichen Straßenführung erstreckt sich um den Plac Kościuszki, in dessen Mitte die früher von Protestanten genutzte StanisławKostka-Kirche steht. Errichtet worden ist sie in den Jahren 1829/1830 nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel. Das älteste Baudenkmal in der Stadt ist die von Krzysztof Bonadura dem Älterem errichtete Mariä-Himmelfahrt-Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Im Gotteshaus ist die einheitliche Inneneinrichtung im Stil des Spätbarocks aus der Zeit seiner Errichtung erhalten geblieben. In Złotów sollte man auch den historischen Giebelhäusern aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts an der ulica Obrońców Warszawy sowie den Fachwerkgebäuden aus dem späten 18. Jahrhundert Beachtung schenken. In einem von ihm, an der ulica Wojska Polskiego 2a, wurde das Regionalmuseum Złotów mit archäologischen, ethnographischen und historischen Sammlungen, die hauptsächlich patriotische Aktivitäten betreffen, eingerichtet.

Landkreis Wolsztyn Wolsztyn Die ursprüngliche städtebauliche Anlage des Ortes Wolsztyn, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, wurde nach einem Großbrand im Jahr 1810 teilweise geändert. Im Zentrum der Altstadt ist die Bebauung aus dem 19. Jahrhundert und auf dem Marktplatz das Rathaus aus dem Jahr 1835 erhalten geblieben. Die der Unbefleckten Gottesmutter geweihte Pfarrkirche aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts weist spätbarocke Züge auf. Spätklassizistisch und neoromanisch gestaltet ist die frühere evangelische Himmelfahrtskirche aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Am Wolsztyńskie-See im Vorort Komorowo erstreckt sich ein Park mit einem alten Baumbestand. In der Mitte steht ein 1911 errichtetes Schloss, das nach einem Entwurf von Roger Sławski für Stefan Mycielski, den damaligen Eigentümer von Wolsztyn, errichtet worden ist. Heute befinden sich in ihm ein Hotel sowie ein Spa &

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CHODZIEŻ Informationen über die Stadt: www.chodziez.pl Hotel-Restaurant Gespensterschloss ul. Ujska 45 Tel. 67 282 70 40, www.strasznydwor.pl Am Badestrand von Chodzież ul. Łazienki Chodzieskie 1 Tel. 67 282 96 56, www.lazienkichodzieskie.pl Florianskirche ul. Kościelna 8, 64-800 Chodzież Tel. 67 282 73 82, www.florianchodziez.pl CZARNKÓW Informationen über die Stadt: www.czarnkow.pl Hotel Czarna Hanka ul. Kościuszki 106, 64-700 Czarnków Tel. 67 255 24 58, www.czarnahanka.pl Gasthof Śmieszek Śmieszkowo, ul. Wodna 13, 64-700 Czarnków Tel. 67 255 10 31 Maria-Magdalenen-Kirche ul. Kościelna 1, 64-700 Czarnków Tel. 67 255 27 02, www.mariamagdalena.czarnkow.pl Schloss Goraj – Jan-Kłoska-Waldschulzentrum 64-700 Czarnków Tel. 67 255 26 55, www.zsl-goraj.cil.pl DOLSK Informationen über die Stadt: www.dolsk.pl Erholungszentrum 63-140 Dolsk, ul. Wczasowa 13 Tel. 61 282 51 14, www.osir.dolsk.pl Erzengel-Michael-Kirche ul. Kościelna 1, 63-140 Dolsk Tel. 61 282 55 13, www.parafia.dolsk.info.pl Filialkirche - Heilig-Geist-Kirche und Laurentiuskirche GOSTYŃ Informationen über die Stadt: www.gostyn.pl Pension Absolvent ul. Helsztyńskiego 3, 63-800 Gostyń Tel. 65 57 22 061, www.fundacja-absolwent.pl Hotel Cukropol ul. Hutnika 14, 63-800 Gostyń Tel. 65 572 01 58, www.cukropol.pl Heiliger Berg – Wallfahrtsort Maria Rosa Mystica Święta Góra – Głogówko 15, 63-800 Gostyń Tel. 65 572 00 14, www.filipini.gostyn.pl Margarethenkirche (Pfarrkirche) ul. Przy Farze 2, 63-800 Gostyń Tel. 65 572 00 40 GRODZISK WIELKOPOLSKI Informationen über die Stadt: www.grodzisk.wlkp.pl Hotel Groclin ul. Sportowa 2, 62-065 Grodzisk Wielkopolski Tel. 61 44 36 200; 61 44 36 201 www.hotelgroclin.pl

Motel des 21. Jahrhunderts ul. Poznańska 38 b, 62-065 Grodzisk Wielkopolski Tel. 61 444 86 65 Hedwigskirche ul. Kościelna 1, 62-065 Grodzisk Wielkopolski Tel. 61 444 54 45, www.jadwigagrodzisk.eu Museale Gedenk- und Traditionskammer Stadtpark, 62-065 Grodzisk Wielkopolski Tel. 61 444 52 34 JAROCIN Informationen über die Stadt: www.jarocin.pl Hotel Jarota ul. Sportowa 6, 63-200 Jarocin Tel. 62 747 31 04, www.hoteljarocin.pl Hotel Oaza ul. Jarocińska 12, 63-200 Golina Tel. 62 740 47 47, www.hotel-oaza.pl Radoliński-Schloss, Öffentliche Bibliothek ul. Park 3, 63-200 Jarocin Tel./Fax 62 747 23 46, www.biblioteka.jarocin.pl Martinskirche ul. kardynała Wyszyńskiego 3, 63-200 Jarocin Tel. 62 747 22 43, www.swmarcin-jarocin.com Regionalmuseum Rynek 1, 63-200 Jarocin Tel. 62 747 34 49, www.muzeumjarocin.pl KALISZ Informationen über die Stadt: www.kalisz.pl Hotel Europa Al. Wolności 5, 62-800 Kalisz Tel./Fax 62 767 20 31/33, www.hotel-europa.pl Hotel Calisia ul. Nowy Świat 1-3, 62-800 Kalisz, Tel. 62 767 91 00 Fax 62 767 91 14, www.hotel-calisia.pl Archäologisches Reservat - Piasten-Burg in Kalisz ul. Bolesława Pobożnego 87-105, 62-800 Kalisz Tel. 62 757 16 08 (Museum) Tel. 691 99 65 28 (Reservat), www.muzeum.kalisz.pl Nikolaus-Kathedrale ul. Kanonicka 5, 62-800 Kalisz Tel. 62 757 59 74, www.katedra.kalisz.pl Mariä Himmelfahrt – Basilika pl. św. Józefa 7, 62-800 Kalisz Tel. 62 757 58 22, www.swietyjozef.kalisz.pl Wojciech-Bogusławski-Theater pl. Bogusławskiego 1, 62-800 Kalisz Tel. 62 760 53 00, www.teatr.kalisz.pl KŁODAWA Informationen über die Stadt: www.klodawa.wlkp.pl www.klodawa.eu Hotel Bergmannshaus 62-650 Kłodawa, ul. 3 Maja 1 Tel. 63 273 35 54 www.sol-klodawa.com.pl Unterirdische Besichtigungsroute

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Tourismusservice-Büro der Kopalnia Soli „Kłodawa” S.A. Aleja 1000-lecia 2, 62-650 Kłodawa Tel. 63 273 33 04, www.sol-klodawa.com.pl Mariä-Himmelfahrt-Kirche ul. Włocławska 2, 62-650 Kłodawa Tel. 63 27 24 712, www.klodawaparafia.org KONIN Informationen über die Stadt: www.konin.pl Hotel Pałacyk Aleje 1 Maja 15a, 62-510 Konin, Tel. 63 245 77 77 Fax 63 246 60 10, www.hotel-konin.com Schuljugendherberge ul. Staffa 5, 62-505 Konin - Gosławice Tel./Fax 63 242 72 35, www.schronisko-goslawice.pl Palais Lisewo 62-560 Skulsk, Tel. 63 268 21 14 - Rezeption 663 888 89, www.palacyklisewo.pl Bartholomäuskirche ul. Kościelna 1, 62-505 Konin Tel. 63 242 87 48, www.bartlomiej.konin.pl Andreaskirche ul. Gosławicka 38, 62-505 Konin, Tel. 63 242 75 83 Bezirksmuseum ul. Muzealna 6, 62-505 Konin, Tel. 63 242 75 99 Fax 63 242 74 31 www.muzeum.com.pl KOŚCIAN Informationen über die Stadt: www.koscian.pl Zajazd U Dudziarza Skwer Krimpen 1, 64-000 Kościan, Tel. 65 512 12 55 Motelik Świtezianka ul. Śmigielska 64, 64-000 Kościan Tel. 65 512 78 67, www.switezianka.koscian.net KWILCZ Hotel Olandia Prusim 5, 64-420 Kwilcz Tel. 61 29 15 379, 608 467 367, www.olandia.pl Mariä-Himmelfahrt-Kirche ul. Kościelna 1, 64-000 Kościan Tel. 65 511 91 57, www.farakoscian.pl LESZNO Informationen über die Stadt: www.leszno.pl Konferenz- und Freizeitzentrum Akwawit ul. św. Józefa 5, 64-100 Leszno, Tel. 65 529 37 81 Fax 65 529 37 82, www.akwawit.pl Hotel Wieniawa ul. Rynek 29, 64-100 Leszno Tel. 65 528 50 50, www.wieniawa.pl Nikolauskirche ul. Kościelna 18, 64-100 Leszno Tel. 65 520 25 75, www.kolegiata.leszno.pl Heilig-Kreuz-Kirche pl. Metziga 19, 64-100 Leszno Tel. 65 529 91 56, www.krzyz.leszno.pl

Bezirksmuseum pl. Metziga 17, 64-100 Leszno Tel. 65 529 61 40, www.muzeum.leszno.pl MIĘDZYCHÓD Informationen über die Stadt: www.miedzychod.pl Hotel Neptun ul. Słoneczna 8, 64-400 Międzychód Tel. 95 748 23 41 Zajazd Monika - Gasthof Gorzyń 24, 64-400 Międzychód Tel. 95 748 26 14, www.zajazdmonika.ovh.org Märtyrertum Johannes’ des Täufers - Kirche ul. 17 Stycznia 71, 64-400 Międzychód Tel. 95 748 26 66 www.parafia_miedzychod.republika.pl Herz-Mariä- Kirche ul. Piłsudskiego 27, 64-400 Międzychód Tel. 95 748 34 69 www.nsmmiedzychod.pl Regionalmuseum, Filiale der Öffentlichen Jan-Daniel-Janocki-Bibliothek ul. 17 Stycznia 100, 64-400 Międzychód Tel. 95 748 2701, www.muzeum-miedzychod.pl MUROWANA GOŚLINA Informationen über die Stadt: www.murowana-goslina.pl Hotel Relax ul. Poznańska 47, 62-095 Murowana Goślina Tel. 61 812 22 11, www.relax.poznan.pl Schloss in Boduszewo Boduszewo 16, 62-095 Murowana Goślina Tel. 61 892 22 11, www.boduszewo.pl Jakobuskirche plac Powstańców Wielkopolskich 21 62-095 Murowana Goślina, Tel. 61 812 21 08 NOWE MIASTO NAD WARTĄ Hermanów 1, 63-040 Nowe Miasto nad Wartą Tel. 607 42 66 64, 603 20 66 64, 61 287 30 15 www.hermanow.pl NOWY TOMYŚL Informationen über die Stadt: www.nowytomysl.pl Ausgewählte Übernachtungsmöglichkeiten Hotel Atrium pl. Chopina 18, 64-300 Nowy Tomyśl Tel. 61 44 21 870, www.centrum-atrium.pl Hotel Kopernik ul. Tysiąclecia 6, 64-300 Nowy Tomyśl Tel. 61 442 24 51, www.hotel-kopernik.com.pl Herz-Jesu-Kirche pl. Chopina 10a, 64-300 Nowy Tomyśl Tel. 61 442 20 89, www.parafia-nspj.pl Museum für Korbmacherei und Hopfenbau ul. Topolowa 10, 64-300 Nowy Tomyśl Tel. 61 442 23 11 www.muzeum-szreniawa.pl

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OBORNIKI Informationen über die Stadt: www.oborniki.pl Hotel Doris ul. 11 Listopada 10a, 64-600 Oborniki Tel./Fax 61 296 09 66 www.hotel-doris.pl Hotel Millenium ul. Mostowa 1, 64-600 Oborniki Tel. 61 646 47 47, www.millenium.net.pl Heilig-Kreuz-Kirche ul. Droga Leśna 60, 64-600 Oborniki Tel. 61 296 01 61, www.milosierdzie.com PIŁA Informationen über die Stadt: www.pila.pl Hotel Gromada al. Piastów 15, 64-920 Piła Tel. 67 351 18 00, www.gromada.pila.pl Pensjonat Park - Pension ul. Fryderyka Chopina 1, 64-920 Piła Tel. 67 210 89 20, www.pensjonatpark.pila.pl Antonskirche ul. Ludowa 20, 64-920 Piła Tel. 67 351 12 62, www.pila.kapucyni.pl Bezirksmuseum ul. Browarna 7, 64-920 Piła Tel. 67 212 71 37, www.muzeum.pila.pl Stanisław-Staszic-Museum ul. Browarna 18, 64-920 Piła Tel. 67 213 15 67, www.muzeumstaszica.pl POZNAŃ Hotel Sheraton ul. Bukowska 3/9, 60-809 Poznań Tel. 61 655 2000, www.sheraton.pl/poznan Hotel Safir ul. Żmigrodzka 41/49, 60-171 Poznań Tel. 61 867 37 11, www.hotelsafir.pl Hotel Poznański ul. Krańcowa 4 (Einfahrt an ul. 3 Maja), 62-030 Luboń bei Poznań, Tel. 61 649 99 88, www.hotelpoznanski.pl PUSZCZYKOWO Informationen über die Stadt: www.puszczykowo.pl Hotel Atrium ul. 3-go Maja 42, 62-040 Puszczykowo Tel. 61 898 30 60 www.atriumhotel.com.pl HOT_elarnia – Hotel & Spa ul. Morenowa 33, 62-040 Puszczykowo Tel. 61 898 37 80, www.hotelarnia.pl Arkady-Fiedler-Museum und Literaturwerkstatt ul Słowackiego 1, 62-041 Puszczykowo Tel. 61 813 37 94, 61 813 31 90, www.fiedler.pl RAKONIEWICE Informationen über die Stadt: www.rakoniewice.pl Gościniec U Michała - Gasthof Drzymałowo, Tel. 61 444 15 26 www.gosciniecumichala.cgx.pl

Feuerwehrmuseum der Region Wielkopolska ul. Kościelna 1, 62-067 Rakoniewice Tel. 61 444 11 58, www.wmp-muzeum.psp.wlkp.pl RYDZYNA Informationen über die Stadt: www.rydzyna.pl Schloss in Rydzyna (Hotel und Konferenzzentrum) plac Zamkowy 1, 64-130 Rydzyna Tel. 65 529 50 40, www.zamek-rydzyna.com.pl ROGOŹNO Informationen über die Stadt: www.rogozno.pl Freizeit- und Sportzentrum ul. Za Jeziorem 7a, Tel. 67 261 83 66 www.osrodek-rogozno.pl Mini-Hotel im Haus des Müllers Jaracz 45, Tel. 67 261 05 15 Veitskirche ul. Kościelna 10, 64-610 Rogoźno Tel. 67 261 80 54, www.parafia-wita.pl Regionalmuseum pl. Marcinkowskiego 1, 64-610 Rogoźno Tel. 67 261 80 78 www.rck.rogozno.pl SIERAKÓW Informationen über die Stadt: www.sierakow.pl Sport- und Freizeitzentrum ul. Poznańska 28, 64-410 Sieraków Tel. 61 295 28 68, www.osir.sierakow.pl Schulungs- und Erholungszentrum KAMA ul. Orla 13, 64-410 Sieraków Tel. 61 295 51 00, www.osrodek-kama.pl Marienkirche ul. Poznańska 8, 64-410 Sieraków Tel. 61 295 20 56 www.parafia.sieraków.pl Opaliński-Burgmuseum Stadnina 3a, 64-410 Sieraków Tel. 61 295 23 92, www.muzeum-sierakow.pl SZAMOTUŁY Informationen über die Stadt: www.szamotuly.pl Hotel Maraton ul. Sportowa 6, 64-500 Szamotuły Tel. 61 292 19 61, www.maraton.szamotuly.pl Schuljugendherberge ul. Obornicka 12, 64-500 Szamotuły Tel. 61 293 20 89, www.bursa-schronisko.pl Schloss Baborówko Baborówko, ul. Parkowa 1, 64-500 Szamotuły Tel./Fax 61 29 140 27, www.baborowko.pl Górka-Burgmuseum ul. Wroniecka 30, 64-500 Szamotuły Tel. 61 292 18 13, www.zamek.org.pl Gottesmutter-Trösterin-und-Bischof-StanislausKirche, ul. Kapłańska 16, 64-500 Szamotuły Tel. 61 292 02 82, www.kolegiata.pl ŚREM Informationen über die Stadt: www.srem.pl

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Hotel L’Ascada ul. Chełmońskiego 2, 63-100 Śrem Tel. 61 284 19 10, www.hotel-lascada.pl Hotel Cztery Korony ul. Jacka Malczewskiego 1, 63-100 Śrem Tel. 61 28 29 150, www.czterykorony.pl Mariä-Himmelfahrt-Kirche ul. Farna 9, 61-100 Śrem Tel. 61 283 04 83, www.sremfara.pl ŚRODA WIELKOPOLSKA Hotel Szablewski ul. Brodowska 38c, 63-000 Środa Wielkopolska Tel. 61 28 54 061, 61 28 54 062, www.szablewski.pl TUREK Informationen über die Stadt: www.miastoturek.pl Hotel Arkady 62-700 Turek, plac Sienkiewicza 25 Tel. 63 278 46 33, www.hotele.turek.pl Hotel Monika ul. Dworcowa 1, 62-700 Turek Tel. 63 802 73 55, www.hotele.turek.pl Herz-Jesu-Kirche pl. Sienkiewicza 4, 62-700 Turek Tel. 63 280 31 04 Museum des Weberhandwerks plac Wojska Polskiego 1, 62-700 Turek Tel. 63 278 41 60, www.muzeum.turek.net.pl WĄGROWIEC Informationen über die Stadt: www.wagrowiec.um.gov.pl Hotel Pietrak ul. Kościuszki 47, 62-100 Wągrowiec Tel. 67 268 58 25, Fax 67 262 86 07, www.pietrak.pl Hotel Jamajka ul. Kcyńska 129, 62-100 Wągrowiec Tel. 67 268 58 60, www.hoteljamajka.pl Mariä-Himmelfahrt-Kirche ul. Klasztorna 21, 62-100 Wągrowiec Tel. 67 262 01 25, www.klasztor-wagrowiec.yoyo.pl Jakobuskirche ul. Klasztorna 16, 62-100 Wągrowiec, Tel. 67 262 09 99 Regionalmuseum ul. Opacka 15, 62-100 Wągrowiec Tel. 67 268 59 11, www.opatowka.pl WOLSZTYN Informationen über die Stadt: www.wolsztyn.pl Schlosshotel Wolsztyn ul. Drzymały 4, 64-200 Wolsztyn Tel. 68 346 93 58, www.palacwolsztyn.com.pl Hotel Kaukaska ul. Poniatowskiego 19, 64-200 Wolsztyn Tel. 68 347 28 52, www.kaukaska.pl Hotel Zielona Prowansja ul. Wodna 1, 64-200 Wolsztyn Tel. 68 347 15 44, 508 015 624 www.zielonaprowansja.pl

Marienkirche ul. Kocha 38, 64-200 Wolsztyn Tel. 68 347 09 23, www.farawolsztyn.pl Marcin-Rożek-Museum ul. 5 Stycznia 34, 64-200 Wolsztyn Tel. 68 384 26 48, www.muzeum-wolsztyn.com.pl Robert-Koch-Museum ul. Kocha 12, 64-200 Wolsztyn Tel. 68 384 27 36, www.muzeum-wolsztyn.com.pl Freilichtmuseum für volkstümliche Baukunst in Wolsztyn, 64-200 Wolsztyn, ul. Bohaterów Bielnika 26 Tel. 68 384 26 19, www.muzeum-wolsztyn.com.pl Dampflokschuppen in Wolsztyn 64-200 Wolsztyn, ul. Fabryczna 1 Tel. 68 419 17 93, 68 419 17 53 www.parowozowniawolsztyn.pl WRONKI Informationen über die Stadt: www.wronki.pl Hotel Olympic ul. Leśna 15 a, 64-510 Wronki Tel. 67 254 55 00, www.hotel-olympic.pl Zajazd Karo - Gasthof ul. Leśna 6, 64-510 Wronki, Tel. 67 254 19 79 Katharinenkirche ul. Sierakowska 5, 64-510 Wronki, Tel. 67 254 08 62 67 254 35 54, www.katarzyna.parafiawronki.pl Mariä-Verkündigung-Kirche, Franziskanerkloster ul. Mickiewicza 1, 64-510 Wronki Tel. 67 25 40 424, www.franciszkanie.net Regionalmuseum ul. Szkolna 2, 64-510 Wronki Tel. 67 254 01 33, www.wokwronki.pl ZŁOTÓW Informationen über die Stadt: www.zlotow.pl Erholungs- und Konferenzzentrum „Zacisze” ul. Wioślarska 4, 77-400 Złotów Tel. 723 223 333, 67 263 23 58 www.cwkzacisze.pl Hotel Krajna Aleja Piasta 15, 77-400 Złotów Tel. 67 263 30 53, www.hotel-krajna.pl Mariä-Himmelfahrt-Kirche ul. Panny Marii 11, 77-400 Złotów Tel. 67 263 28 22, www.msf-zlotow.pl Filialkirche – Stanisław-Kostka-Kirche Regionalmuseum Złotów ul. Wojska Polskiego 2a, 77-400 Złotów Tel. 67 263 28 72, www.muzeum-zlotow.pl ŻERKÓW Informationen über die Stadt: www.zerkow.pl Mickiewicz-Tourismuszentrum in Żerków ul. Jarocińska 35, 63-210 Żerków Tel. 62 740 20 80, www.mct.zerkow.pl Bischof-Stanislaus-Kirche ul. Kościelna 10, 63-210 Żerków Tel. 62 740 30 04

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Infocenter Poznań 61-772 Poznań, Stary Rynek 59/60 tel. 61 852 61 56, 61 855 33 79 it@cim.poznan.pl

Leszno 64-100 Leszno, ul. Słowiańska 24 tel. 65 529 81 91, 65 529 81 92 infotur@leszno.pl

Eingang an der ul. 27 Grudnia 61-816 Poznań, ul. Ratajczaka 44 tel. 61 851 96 45, 61 856 04 54 centrum@cim.poznan.pl

Nowy Tomyśl 64-300 Nowy Tomyśl pl. Niepodległości 10 tel. 61 442 38 06 r.ratajczak@nowytomysl.pl

Poznań Internationale Messe 60-734 Poznań, ul. Głogowska 14 tel. 61 869 20 84 centrum@cim.poznan.pl

Piła 64-920 Piła, al. Niepodległości 33/35 tel. 67 210 94 80 pit@powiat.pila.pl

Flughafen Poznań-Ławica 60-189 Poznań, ul. Bukowska 285 tel. 61 849 21 40 lawica@cim.poznan.pl Hauptbahnhof Poznań 60-801 Poznań, ul. Dworcowa 1 tel. 61 866 06 67 info@globtourfb.poznan.pl

Puszczykowo 62-040 Puszczykowo, ul. Poznańska 1 tel. 61 633 62 83, 61 898 37 11 promocja@puszczykowo.pl Śrem 63-100 Śrem, ul. Okulickiego 3 tel. 61 283 27 04 unia@srem.com.pl Wolsztyn 64-200 Wolsztyn ul. Roberta Kocha 12a tel. 68 347 31 04 gci@wolsztyn.pl

Gniezno 62-200 Gniezno, ul. Rynek 14 tel. 61 428 41 00 info@szlakpiastowski.com.pl Kalisz 62-800 Kalisz, ul. Zamkowa tel. 62 598 27 31 it@um.kalisz.pl

Herausgeber: Wielkopolska Tourismusorganisation ul. 27 Grudnia 17/19, 61-737 Poznań Text: Anna Plenzler Übersetzung: Andreas Prause Graphische Gestaltung: Agencja Fotograficzna Studio-F, www.olszewskiphoto.pl Fotos: Archiv der Stadtverwaltung in Czarnków, Z. Moliński

Konin 62-510 Konin, ul. Dworcowa 2 tel. 63 246 32 48 biuro@lotmarina.pl

ISBN: 978-83-61454-71-7 Poznań 2012

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Das Projekt wird von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Regionalprogramms für Wielkopolska für den Zeitraum 2007-2013 mitfinanziert Europäische Fonds - Für die Entwicklung eines innovativen Wielkopolska

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