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Auflage: 22 400 Exemplare

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24. 1. 2014 Nr. 4

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INHALT Stundenschlag bleibt Die umstrittene neue Läutordnung wurde von der evangelischen Kirchgemeindeversammlung nicht angenommen. Sobald die Stadtkirche renoviert ist, kann weiterhin jede Viertelstunde gebimmelt werden. Die neue Gottesdienstordnung hingegen Seite 4 wurde angenommen.

So arbeitet die KESB Seit einem Jahr gibt es die Kinderund Erwachsenenschutzbehörde (KESB) für den Bezirk Kreuzlingen. Anhand eines aktuellen Falles wurde uns ein Blick in die Arbeitsweise der kantonalen Behörde ermöglicht. Fazit: Die KESB hält sich strikt ans Gesetz. Seite 11

Die Herzklinik schlägt zurück

Abstimmungskampf

Die Verantwortlichen der Herzkliniken Kreuzlingen und Konstanz holen zum grossen juristischen Gegenschlag aus. Wie Verwaltungsratspräsident Dierk Maass gestern in Kreuzlingen vor zahlreichen Journalisten sagte, wurden gegen den ehemaligen Chefarzt der Kardiologie, Dr. Michael Pieper, und einen Oberarzt rechtliche Schritte eingeleitet. Beide sollen durch gezielte Falschinformationen der Öffentlichkeit eigene wirtschaftliche InteSeite 5 ressen verfolgt haben.

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DRITTE SEITE

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Verkehrsmassnahmen verärgern Bürger Wie zu erwarten herrschte gestern Abend Einigkeit im Gemeinderat über das gut ausgearbeitete und sauber vorbereitete neue Energieund Wasserreglement, samt allen Änderungsanträgen der vorberatenden Kommission. Danach zettelten Parlamentarier mehrerer Parteien eine Verkehrsdebatte an. Verärgern tun die jüngsten Verkehrsmassnahmen, vor allem die aus Konstanz. Gemeinderat. Die derzeitige Verkehrssituation in der Konstanzerstrasse ruft bei den Bewohnern im Quartier Ärger hervor. Dorn im Auge ist die Sperrung des Hauptzolls. Die Massnahme bringt spürbaren Mehrverkehr. Zusätzlich werden die Anwohner nah der Grenze von parkplatzsuchenden Einkaufstouristen geplagt. Bekanntlich soll der Versuch statt bis 6. Januar nun bis Ostern dauern. Diese Verlängerung werten viele Bürger als Konstanzer Alleingang, von dem sich die Kreuzlinger Stadtoberen überrumpeln liessen. Und dies nicht zum ersten Mal. Der neueste Streich aus Konstanz hat nun auch die Händler extrem verärgert: Am Samstag versperrten die Verkehrsplaner die Zufahrt zum Emmishofer Zoll ab Kreisel Döbele. Für Urs Portmann ein Unding, hat er doch viele Kunden aus Deutschland. «Es kann nicht sein, dass diese den Umweg über Grenzbachstrasse, Autobahnzoll und Tägerwilerstrasse machen müssen», verdeutlichte der Kreuzlinger Tabakhändler, der extra aus diesem Anlass zur Gemeinderatssitzung erschienen war, auf Anfrage. So machte es den Anschein, als hätten sich viele Bürger an ihre Vertre-

Thomas Dufner (CVP) enttäuscht von Antdieser wort. Er forderte den Stadtrat dazu auf, sich in solchen Dingen künftig mehr auf die Hinterbeine zu stellen. Zustimmung erhielt Dufner Zwei Generationen im Rat: Für Ramona Zülle (CVP) und Va- von Vincenza Bild: sb F re i e n m u t h ter Ernst war es die erste gemeinsame Sitzung. (FDP/EVP). ter gewandt, mit der Bitte, ein bisschen Sie erweiterte die Verkehrsdebatte Dampf abzulassen. «Die Volksseele um das Thema Parkgebührenerhöbrodelt», berichtete beispielsweise hung und ist mit ihrem Ohr ebenfalls Christian Brändli (FDP). Er startete nah am Volk: «Die Kreuzlinger Bürden Reigen mit kritischen Fragen über ger ärgern sich seit langer Zeit – ändas Zustandekommen der Versuchs- dern tut sich nichts!», so Freienmuth. Auch Rolf Rindlisbacher (SVP), verlängerung Hauptzollsperrung: «Hat Konstanz Kreuzlingen einfach Yvonne Kramer (FDP/EVP) und Daniel Moos (FL/Rägäbogä) beteiligten vor vollendete Tatsachen gestellt?» Die Sperrung der Kreuzlinger- sich an der Debatte. Ihre Voten hatten strasse sei beschlossen gewesen, Signalisationsänderungen, die Spermusste Stadtammann Andreas Netz- rung des Bahnübergangs Freiestrasse le einräumen. Man habe sich aber auf oder die Errichtung eines Park&Rideeinen Versuch einigen können, der Systems in Kreuzlingen für die Einnun auch «im Normalbetrieb» getes- kaufstouristen zum Inhalt. tet werden muss. Wenn es hart auf hart kommt, scheinen die Nachbarn Hummel wechselt zur SVP aber am längeren Hebel zu sitzen: Brändlis Debatten-Start blieb nicht «Konstanz kann die Strasse sperren, das einzig Überraschende, was aus der ob wir ja sagen oder nein», so Netzle. FDP/EVP-Fraktion zu hören war. UnDer Stadtrat werde sich aber an die vorhergesehen gab Barbara Hummel Abmachung halten, Messungen ihren Austritt aus der FDP auf Ende Jadurchführen und danach eine Stel- nuar bekannt. Als Grund nannte sie lungnahme abgeben. Dass die Kon- unüberbrückbare Differenzen beim stanzer dann am Samstag die Durch- Politisieren und bei der Gesprächskulfahrt zum Emmishofer Zoll dicht- tur innerhalb der Partei. Ihr Mandat machten, sei «eine flankierende wird sie aber behalten, doch zieht es Massnahme» gewesen, auf die Kreuz- sie weiter nach rechts bzw. zu den Sitzlingen keinen Einfluss hatte. nachbarn zu ihrer linken Hand: Sie hat «Die Konstanzer machen einen Aufnahmeantrag in die SVP auf scheint’s was sie wollen», zeigte sich 1. Februar gestellt.

Keine Diskussion nötig Mit was für komplexen und teils drögen Inhalten sich die Parlamentarier herumschlagen, wenn sie nicht gerade in hitzige Verkehrsdebatten verstrickt sind, zeigte davor das eigentliche Traktandum des Abends. Das neue Energie- und Wasserreglement, welches drei alte ersetzt (wir berichteten), wurde durch die Bank weg von allen Fraktionen gelobt und für gut befunden. Den Verfassern wurde mehrfach gedankt. Insgesamt neun Änderungsanträge hatte die vorberatende Kommission Allgemeines und Administratives (AuA) gestellt. Auch diese wurden einstimmig angenommen. Die Änderungen hatten vor allem die bessere Lesbarkeit und Verständlichkeit zum Sinn oder merzten einen Schreibfehler aus. Und eine inhaltliche Änderung: Wer den Technischen Betrieben zukünftig Platz für Transformatorenstationen oder Verteilanlagen zur Verfügung stellen muss, kann neu dafür entschädigt werden. Stefan Böker

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Das Projekt ...

Das mutlose und unüberlegte Abstimmungsprojekt wirft kein gutes Licht auf die folgenden „Xentrum“-Projekte des Stadtrats.

Erweiterung Bushof Bärenplatz / eine verpasste Chance Die Kreuzlinger erwarten und verdienen einen qualitativ und gestalterisch überzeugenden Auftakt für den Boulevard und die „Xentrum“-Projekte. Abstimmung Erweiterung Bushof Bärenplatz 9. Februar 2014

NEIN

Das Projekt verpasst die Chance... - die öffentlichen Freiflächen vom Boulevard bis zur Festwiese für den Fussgängerverkehr attraktiv zu verbinden - dem ÖV den gebührenden Raum zu geben - den ungewünschten Durchfahrtsverkehr im Zentrum einzudämmen - den Einkaufsbereich rund um den Boulevard aufzuwerten

Ein Nein verpflichtet den Stadtrat, ein sorgfältiges, qualitativ besseres und der zentralen Lage angemessenes Projekt zu entwickeln!

1.3 Mio Franken Steuergelder sind zu viel für ein perspektivloses Weiterführen einer unbefriedigenden Übergangslösung am Bärenplatz!

Walo Abegglen (Gemeinderat), Christian Brändli (Gemeinderat), Markus Brüllmann (Gemeinderat), Andreas Hebeisen (Gemeinderat), Ruedi Herzog (Gemeinderat), Daniel Moos (Gemeinderat / Initiativkomitee autofreier Boulevard), Bernard Roth (Architekt), Alfredo Sanfilippo (Gemeinderat)


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KREUZLINGEN

KreuzlingerZeitung

Sie hängen an ihren Glocken Die Glocken der evangelischen Stadtkirche werden bald wieder den nächtlichen Stundenschlag erklingen lassen. Dies entschieden die Stimmberechtigten am Montagabend. Beim Abendmahl gibt's weiterhin Wein und Traubensaft. Die neue Gottesdienstregelung hingegen wurde einstimmig angenommen. Kreuzlingen. Traditionalisten atmen auf, vom nächtlichen Glockenschlag Geplagte müssen diesen auch weiterhin ertragen: Mit knappem Ergebnis schickten die Stimmberechtigten ihre neue Läutordnung bergab. 28 von 72 Anwesenden wären dafür gewesen, von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens den Stundenschlag zu unterbrechen – zu wenig. Die Mehrheit machte damit deutlich, dass der Stundenschlag für sie eben auch «Tradition hat», genauso wie das liturgische Läuten. Vor allem Menschen, die im Gebiet zwischen evangelischer Stadtkirche und St. Ulrich wohnen, fühlen sich durch die beidseitige, nicht synchrone Beschallung in der Nacht gestört. Die Glocken schlagen alle Viertelstunde. Da die evangelische Stadtkirche aktuell renoviert wird und nächtens still ist, war für Kirchenpräsidentin Susanne Dschulnigg der richtige Zeitpunkt gekommen, um über das brisante Thema abzustimmen. Den erhofften Zulauf an der Kirchgemeindeversammlung brachte das Traktandum indes nicht.

Muss nicht an die Urne Für Rägäbogä-Gemeinderat Christian Forster der Grund, einen Antrag zu stellen: An der nächstmöglichen offiziellen Urnenwahl sollte über das Läuten abgestimmt werden, um mehr Menschen am Entscheid zu beteiligen. Zusammen mit dem Zusatz, den Antrag auch auf die Kirche Kurzrickenbach auszudehnen, versagte die Gemeindeversammlung diesem Ansinnen mit 35 Nein- gegenüber zehn Ja-Stimmen die Zustimmung. Gespalten zeigten sich die Gemeindeversammlung auch in Bezug auf die Abendmahlsregelung. Den Antrag der Vorsteherschaft, nur noch Traubensaft auszuschenken, fanden die einen «total sinnvoll», andere bezeichneten die bestehende Regelung mit Wein und Saft als «die beste und demokratischste Lösung». Selbst die Vorsteherschaft sei in dieser Frage nicht einig, liess Susanne Dschulnigg durchblicken. Dies spiegelte sich im

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GESUNDHEIT AKTUELL

Dr. med. Roland Ballier, Leiter santémed Kreuzlingen

Leben Kaffeetrinker länger?

Diese Glocken schlagen bald wieder zu jeder Viertelstunde.

JA ZUM BUDGET Der Voranschlag 2014 mit einem Ertragsüberschuss von 124 757 Franken wurde ohne Gegenstimme angenommen, ebenso der gleichbleibende Steuerfuss von 15 Prozent. Kritische Fragen riefen Posten hervor, die deutlich mehr Aufwand als in Rechnung 2012 oder Budget 2013 verzeichneten. Ein Kirchbürger fragte sich laut, ob nicht eine Steuersenkung angezeigt sei. sb knappen Abstimmungsergebnis wider: 29 Ja- zu 32 Neinstimmen. Die neue Gottesdienstordnung besteht aus sieben Leitsätzen. Kirchenpräsidentin Dschulnigg hob zunächst den ersten hervor: «Wir sind eine Gemeinde mit zwei Gotteshäusern.» An zwei Orten gleichzeitig denselben Gottesdienst abzuhalten, mache daher keinen Sinn. «Theoretisch könnten wir eine Kirche verkaufen», formulierte sie überspitzt. Erklärungen benötigte allein das Prinzip «Generationsübergreifende Gottesdienste werden gefördert», bevor die neue Gottesdienstordnung von den Stimmberechtigten einstimmig angenommen wurde. Einstimmig wurden auch die neuen Rechnungsrevisoren HansJörg Held und Walter von Wietersheim gewählt. Ihre Arbeit wird zukünftig durch eine externe unabhängige Kontrollstelle erleichtert. «Ein gutes Modell, das auch von der Stadt angewendet wird», meldete sich Gemeinderat Christian Forster zu Wort. Die bisherigen und die neu angetretenen Synodalen Peter Gysler, Christian Hauser und Martina Brendler wurden danach mit guten Ergebnissen gewählt.

Bild: sb

Kirche wird wärmer Unter «Verschiedenes» informierte Kirchenpräsidentin Susanne Dschulnigg zur Kirchenrenovation. Bei Gottesdiensten in der Stadtkirche werde die Temperatur von vielen als zu kalt empfunden. Die Kirche wird zwar saniert, aber nicht energetisch. Die Vorsteherschaft ergreift nun Massnahmen und wird versuchsweise statt Normtemperatur 16 Grad auf 18 Grad heizen. Zudem besteht die Möglichkeit, beheizbare Kissen zu nutzen. Keine weiteren Massnahmen erfordern hingegen die Glockenschwingungen. Dies ergaben neue Messungen. Für Rollstuhlfahrer wird im Zuge der Sanierung auch eine Systemrampe installiert. Ansonsten liege man «gut in der Zeit» mit den Arbeiten. Unter dem Traktandum «Mitteilungen» wiesen die Pfarrer Gunnar Brändler und Damian Brot auf verschiedene Veranstaltungen hin, auf die sich die Kirchbürger im 2014 freuen dürfen. Annika Jordi, die sich am 9. Februar zur Wahl in die Kirchenvorsteherschaft stellen wird, stellte sich der Gemeinde vor.

Kritische Fragen an Pfarrer Eine Kirchbürgerin äusserte Befürchtungen, das Projekt «Abenteuer Alltag» weise sektiererische Tendenzen auf und habe die Aufsplittung in Kleingruppen zur Folge. Dem traten beide Pfarrer entschieden entgegen: «Wir versuchen, wo es geht Brücken zu bauen – das ist alles andere als sektiererisch», sagte Damian Brot. Gunnar Brendler pflichtete ihm bei: «Wir wollen möglichst vielen Zugang zum Evangelium ermöglichen, ein Haus mit vielen Türen sein.» So reagiere man auf den Umbruch, der heute allerorten, nicht nur hier in der Gemeinde, stattfinde. Stefan Böker

Dass der Lebensstil, d.h. die Ernährungsgewohnheiten und körperliche Aktivitäten, die Lebensdauer des Menschen massgeblich beeinflusst, ist eine alte Weisheit. Dass regelmässiger Kaffeegenuss dazu ebenfalls beiträgt, ist doch überraschend. 480‘000 Teilnehmer wurden im Rahmen einer so genannten retrospektiven Beobachtungsstudie unter anderem zu ihren Trinkgewohnheiten befragt. Das überraschende Ergebnis: 3-4 Tassen regelmässiger Kaffeegenuss im Vergleich zu absoluter Kaffeeabstinenz führte zu einer Senkung des Schlaganfallrisikos um 17%. Bei regelmässigen Teetrinkern (Schwarz- oder Grüntee) war der Effekt sogar noch stärker ausgeprägt (Risikoreduktion 21%). Verantwortlich sein sollen sogenannte antioxidative Effekte, ein geringeres Risiko für thrombotischen Blutgefässverschluss und eine verbesserte Insulinwirksamkeit. Natürlich wirken sich unter anderem auch Salzkonsum, Rauchen, Essgewohnheiten und Übergewicht auf die Lebenserwartung aus. Allerdings fällt eine Veränderung dieser Lebensgewohnheiten meist viel schwerer, als sich regelmässig ein Tässchen Kaffee zu gönnen. Was lernen wir daraus? Nicht jede Arznei muss bitter schmecken, nicht jede Lifestyle-Änderung mit Genussverzicht einhergehen. Übrigens: auch Schokolade hat offenbar gesundheitsfördernde Effekte! Wenn dies keine guten Nachrichten im neuen Jahr sind! Bleiben Sie gesund, Ihr Roland Ballier santémed Gesundheitszentrum Brückenstrasse 11, 8280 Kreuzlingen kreuzlingen@santemed.ch


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Herzklinik nimmt sich Ärzte vor Tief enttäuscht über zwei langjährige Mitarbeiter zeigte sich der Verwaltungsratspräsident der Herzkliniken Kreuzlingen und Konstanz, Dierk Maass, gestern anlässlich einer Medienkonferenz im Kreuzlinger Dreispitz. Gegen die beiden Kardiologen werden jetzt juristische Schritte eingeleitet. Kreuzlingen. Hintergrund ist, dass die Klinikleitung die überwiegend anonymen Hinweise auf angebliche Verfehlungen in den beiden Kliniken nicht tatenlos hinnehmen wollte. Spätestens als ihrer Meinung nach gefälschte Dokumente und private Patientendaten in Umlauf gekommen waren, musste das Führungstrio – neben Maass auch Klinikdirektor Martin Costa und seine Frau Antoinette Airoldi – reagieren. Während derzeit unter anderem staatsanwaltliche Ermittlungen laufen, hat die Klinikleitung ihrerseits Untersuchungen in Auftrag gegeben. Damit wurde ein Unternehmen für Risiko- und Krisenmanagement beauftragt. Die privaten Ermittler vermuteten hinter all den anonymen Anschludigen den gekündigten Kardiologie-Chefarzt Dr. Michael Pieper (wir berichteten) sowie einen seiner Oberärzte und fanden unter einem Vorwand Zugang zu ihnen.

Falscher Reporter? Beide vermuten, im Dezember 2013 einem offenbar als Reporter aus Berlin getarnten Ermittler bereitwillig Auskunft gegeben zu haben. Mit Zustimmung der Ärzte wurden die Gespräche mit einem Aufnahmegerät mitgeschnitten. Auf die Frage anlässlich der Medienkonferenz, ob sich der Detektiv dabei als Journalist ausgegeben habe, wurde dies vom Konstanzer Wirtschaftsanwalt Eckhard Besuden als Rechtsbeistand der Konstanzer Klinik allerdings ausdrücklich verneint. Er ist sich auf jeden Fall sicher, dass die daraus gewonnenen Er-

Sie stellten sich den Fragen der Journalisten (v.l.): Die beiden Fachanwälte Catherine Rutishauser (Kreuzlingen), Eckhard Besuden (Konstanz), KlinikGeschäftsführer Martin Costa sowie Dierk Maass, Ärztlicher Direktor und Bild: Thomas Martens Präsident des Verwaltungsrates.

digkeit und Reputation eines Unternehmens erschüttert, um daraus dann eigene Vorteile zu generieren.» Für ihn ist die Vorgehensweise der beiden Ärzte höchst kriminell und zusammen mit seiner Kreuzlinger Kollegin Catherine Rutishauser schwingt er jetzt die juristische Keule: «Uns steht ein ganzes Füllhorn an Möglichkeiten zur Verfügung.» Strafanzeigen wurden bereits gestellt, die Beschuldigten dürften in den nächsten Tagen ihrerseits mit entsprechenden Vorwürfen konfrontiert werden. Besuden spricht unter anderem von zivilrechtlichen Ansprüchen und Schadenersatzforderungen. Zudem sei zu prüfen, ob die beiden Mediziner mit der Herausgabe privater Patientendaten gegen das Arztgeheimnis verstossen haben. Damit einher gehe die Prüfung eines Approbationsentzugsverfahrens.

Hinweis auf Missstände kenntnisse juristisch verwendet werden dürfen. Und diese haben es auf den ersten Blick in sich. Den Tonaufnahmen, die an der Medienkonferenz den Journalisten vorgespielt wurde, entnimmt die Klinikleitung die angeblich wahren Absichten der bisher anonymen Informanten. Auf die Frage des Ermittlers hin, ob es nicht naheliegend wäre, «was Seriöses auf die Beine zu stellen», antwortete Dr. Pieper: «Ja, was meinen Sie, was wir machen?» Die Klinikleitung will durch die Aufnahmen auch Indizien dafür gefunden haben, wie die beiden Mediziner akribisch Beweise gegen die Kliniken gesammelt hätten. Zudem seien Medien und Staatsanwaltschaften gezielt für ihre Zwecke instrumentalisiert worden. In der Tat hören sich die mitgeschnittenen Aussagen verdächtig an.

Arbeitsplätze in Gefahr Für Dierk Maass als ehemaliger Chef waren diese Aussage ein Schlag ins Gesicht: «Ich bin wirklich zutiefst enttäuscht über das skrupellose Vorgehen zweier langjähriger Kollegen.» Mit dieser und anderen Aussagen der

Tonaufnahmen konfrontiert sei ihm klar geworden, welche Motive hinter den Anschuldigungen liegen. Mit gezielter Manipulation der öffentlichen Meinung und damit verbundenem Druck auf Behörden seien beide Kliniken unter grossen Druck geraten. Dabei hätten die anonymen Hinweisgeber «in unverantwortlicher Art und Weise billigend in Kauf genommen, dass die rund 360 Mitarbeitenden an unseren beiden Kliniken ihren Arbeitsplatz verlieren könnten».

Weg frei für neue Klinik Für Eckhard Besuden ist der Fall klar: «Alle Informationen, die in letzter Zeit gestreut wurden, dienten allein dazu, dass der Leistungs- und Versorgungauftrag mit den beiden Herzkliniken gekündigt wird.» Damit wäre der Weg frei für eine neue Herzklinik im Raum Kreuzlingen/Konstanz. Die zentrale Aussage des Oberarztes in der Tonaufnahme: «Wenn das so wäre, könnten wir von heute auf morgen eine eigene Klinik lostreten.» Das Prinzip und die Stossrichtung solcher «Whistleblower» sei gemäss Fachanwalt Besuden dabei immer die Gleiche: «Zuerst wird die Glaubwür-

Dr. Pieper und sein Kollege sehen diesen Vorwürfen gelassen entgegen. Auf Anfrage hin erklärten beide, dass sie mit ihren anonymen Informationen an die Öffentlichkeit lediglich auf «gravierende Missstände» in beiden Herzkliniken hinweisen wollten. Zunächst habe man es bei der Staatsanwaltschaft versucht. Als sich hier lange Zeit nichts tat, sei man an die Medien gegangen – mit Erfolg. Der Oberarzt, der mittlerweile gekündigt hat und im April eine neue Stelle antritt, hatte nach eigenen Worten «spätestens dann genug von den Zuständen, als ich von Herrn Costa aufgefordert wurde, einen ärztlichen Kunstfehler zu vertuschen». Und Pieper rechtfertigt seine Aussage zu «etwas Seriöses auf die Beine stellen», damit, eine eigene Praxis eröffnen zu wollen. «Ich habe seit über zehn Jahren eine eigene Praxisbewilligung und möchte gerne noch länger in dieser Region arbeiten.» Entsprechende Planungen und Gespräche seien im Gange. Indes wird immer noch auf die ersten Ermittlungsergebnisse von Kanton Thurgau und Staatsanwaltschaften gewartet. Thomas Martens

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24. Januar 2014

«Con Fusion» – ein Tanzerlebnis Das Projekt «Con Fusion» wurde am vergangenen Wochenende zum letzten Mal aufgeführt. Mit viel Leidenschaft zum Tanz beeindruckte die Show ein grosses Publikum. Für die Verantwortlichen heisst es nun erstmal: durchatmen und geniessen. Kreuzlingen. Auf der Bühne der Seminaraula in Kreuzlingen zeigten 25 Tänzerinnen und Tänzer eine eindrucksvolle Show, in der Stile wie Hip Hop, Ballett, Flamenco, Steptanz, Jazz- und Modern-Dance aufeinandertrafen, wetteiferten und sich schliesslich miteinander vereinten.

Eine Geschichte erzählen Eingebettet waren die Tanzeinlagen in eine Geschichte um eine junge Frau, verkörpert durch die Artistin Diana Schönholzer. In einer Truhe findet sie alte Tanzschuhe, die in ihr schöne und kuriose aber auch traurige Erinnerungen wecken. Diese Erinnerungen wurden eindrucksvoll in

Mehr Bilder im Internet unter:

www.kreuzlinger-zeitung.ch Choreografien zu teilweise stilfremder Musik dargestellt. Am Ende «fusionieren» nicht nur Musik und Tanzstile, auch der jungen Protagonistin wird bewusst, dass zur eigenen Entwicklung auch schmerzliche Erlebnisse gehören. Schliesslich überraschte und beeindruckte Diana Schönholzer mit einer Tuchakrobatiknummer, schwang sich in die Höhe und zeigte kunstvolle Figuren. Gebannt folgte das Publikum dem Geschehen auf der Bühne und verlieh seiner Begeisterung ob der

Theater zwischen Traum und Trauma

Hip Hop versus Ballett.

Bild: kb

tollen Leistung aller Beteiligten stets mit tosendem Applaus Ausdruck.

Spannende Erfahrung «Con Fusion» war ein Projekt der beiden Pädagoginnen Sandra Lenherr und Teresa Andrés. Viel Zeit haben sie investiert, um die Show auf die Bühne zu bringen – belohnt wurden sie von den positiven Rückmeldungen der Zuschauer und den Beziehungen zwischen den Künstlern, die geknüpft werden konnten. «Die Anstrengungen haben sich auf jeden Fall gelohnt»,

sagt Andrés. «Es war eine spannende Erfahrung mit so vielen TänzerInnen mit unterschiedlichem Backround, einer professionellen Artistin, den Ton- und Lichttechnikern, fünf verschiedenen Bühnen und – trotz guter Sponsoren – wenigen Mitteln so etwas Grosses auf die Bühne zu bringen.» Überwältigt habe sie das Engagement aller Mitwirkenden: «Nach und nach ist aus einer heterogenen Gruppe ein eingespieltes Team geworden, das trotz vielen Proben und harten Aufführungstagen motiviert und voller Energie stets präsent war.» Ob es von Teresa Andrés und Sandra Lenherr wohl ein neues Tanzprojekt geben wird? «Jetzt heisst es erstmal durchatmen und geniessen, dass dieses Projekt viele begeistert hat – so sehr, dass sie gleich mehrmals in die Show gekommen sind», freut sich Andrés und bemerkt, dass in einer solchen Show sehr viel persönliches Engagement stecke und in dieser Form und Qualität nicht jederzeit produzierbar sei. «Beim nächsten Projekt hätten wir aber zumindest schon eine Ahnung, was alles auf uns zu kommt.» Kathrin Brunner Anzeige

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Das See-Burgtheater zeigt das Stück «Der Zwerg in mir». Premiere ist am 21. Februar. Kreuzlingen. Der Kulturpreisträger Leopold Huber bringt Ende Februar ein Stück über eine Schauspielerin auf die Bühne, deren Leben nicht so schillernd ist, wie es auf den ersten Blick scheint. «Der Zwerg in mir» nimmt die Zuschauer mit in eine dunkle Welt vergangener Schmerzen, die von einer glanzvollen Bühnenkarriere doch nicht überstrahlt werden können. Am Montag haben die Proben begonnen, Premiere ist am 21. Februar im Theater an der Grenze in Kreuzlingen. Weitere Spielorte sind das Theaterhaus Thurgau in Weinfelden, das K9 in Konstanz und die Kellerbühne St.Gallen.

Zum Stück In Jelkas Leben spielt die Suche nach Heimat, Geborgenheit und Liebe eine besondere Rolle. Sie ist in Jugoslawien geboren und flieht in die Schweiz und erleidet zahlreiche herbe Schicksalsschläge. Wenn sie über das Schlimme reden will, das ihr widerfahren ist, wird sie missverstanden. Ihre Lösung: Sie erfindet einen

Zuhörer, sie richtet ihre Gedanken an einen Zwerg in ihrem Bauch. Mit diesem ungewöhnlichen Verdrängungsmechanismus gelingt es Jelka zunächst, sich einen Lebenstraum zu erfüllen und Schauspielerin zu werden. Doch die Fassade des Glücks bröckelt zusehends … Spieldaten im Theater an der Grenze: 21. Februar, 20 Uhr (Premiere), 22. Februar, 28. Februar, 1. März, 20 Uhr. Tickets: Kreuzlingen Tourismus, Tel. 071 672 38 40. Weitere Infos sind zu finden unter www.see-burgtheater.ch

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KreuzlingerZeitung

Nr. 4

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STAndpunkt

SEITE DER STADT

KREUZLINGEN

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Wasservögel beobachten in der Konstanzer Bucht Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Kreuzlingen über 20 Veranstaltungen der Reihe «Natur entdecken». Die zweite findet am Samstag, 1. Februar, 14 bis 16 Uhr, statt.

Verkehr(t) Drei Verkehrs-Themen werden derzeit kontrovers diskutiert: die Erweiterung des Bushofs, die versuchsweise Sperrung des Hauptzolls und das künftige Verkehrsregime für den Boulevard. Wie immer, wenn es um Mobilität geht, prallen die unterschiedlichsten Interessen aufeinander: Die einen wollen weniger oder gar keinen motorisierten Individualverkehr, dafür mehr Öffentlichen Verkehr – die anderen genau das Gegenteil. Dazwischen gibt es noch zahlreiche Varianten, die mit ebenso viel Überzeugung verfochten werden. Was auch immer man also verändert, d. h. wegen des stetig wachsenden Verkehrs verändern muss – es ist für viele verkehrt! Einen allgemeinen Konsens erzielt man mit Einschränkungen, Lenkungen oder einem Ausbau von Verkehr selten. Gleichwohl ist es die Aufgabe des Stadtrates, zukunftsgerichtete Lösungen zu suchen und zu empfehlen. Vielleicht helfen bei der Meinungsbildung folgende Überlegungen: Die Erweiterung des Bushofs ist ein ÖVProjekt und hat keinen direkten Zusammenhang mit dem Autoverkehr im Boulevard, sie lässt vielmehr alle heute diskutierten Varianten zu. – Die Auswirkungen der Sperrung des Hauptzolls auf die Quartierstrassen werden gemessen und mit den Quartierbewohnern besprochen. Daraus ergibt sich dann die Position gegenüber Konstanz. – Für den Boulevard wurden Studien erstellt, die – zusammen mit der Haltung der Betroffenen – dem Stadtrat helfen, seine Position zur Volksinitiative für eine Totalsperrung zu definieren. Der Stadtrat hat Verständnis für die Sicht Direktbetroffener. Er hat aber die beim Verkehr besonders schwierige Aufgabe, zwischen allgemeinem Nutzen und Einzelinteressen abzuwägen. Andreas Netzle Stadtammann andreas.netzle@kreuzlingen.ch

Umwelt und Natur auf spannenden Erkundungen entdecken: Auch für das laufende Jahr stellte Stefan Braun, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Kreuzlingen, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammen. Die öffentlichen Veranstaltungen zu den Themen Umwelt, Natur, Landschaft und Energie werden teilweise in Kooperation mit anderen Organisationen und Vereinen durchgeführt.

Natur entdecken: Für Jung und Alt

Wasservögel beobachten

Die Veranstaltungen «Natur entdecken» finden das ganze Jahr über statt

Mit Feldstecher und Identitätskarte ausgerüstet, findet unter der Leitung von Franz Osterwalder, Präsident des Vogelschutzvereins Kreuzlingen und Umgebung, eine Exkursion zur Konstanzer Bucht statt, eines der wichtigsten Überwinterungsgebiete für Wasservögel in Mitteleuropa. Kolbenenten, Lachmöwen oder Singschwäne kommen aus dem kalten Norden und verbringen den Winter in unserem milden Klima. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Büro Hafenmeister beim Kursschiffhafen. Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforder-

Einbürgerungsgesuche Freund, Eckhard, geb. 04.09.1963 in Dortmund/Deutschland, deutscher Staatsangehöriger, verheiratet, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Färber, Veronika, geb. 08.08.1963 in Kirchhundem/Deutschland, deutsche Staatsangehörige, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Freund, Lea Helena, geb. 05.02.2000 in Münsterlingen TG, wohnhaft Kirchstrasse 18 Begründete, schriftliche Einwendungen gegen dieses Einbürgerungsgesuch sind innert 10 Tagen, bis spätestens 3. Februar 2014, an die Stadtkanzlei, Einbürgerungskommission, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, zu richten. Einbürgerungskommission der Stadt Kreuzlingen

Bekanntmachung Aufnahme in den Kataster der belasteten Standorte Verfügung Nr. 2208/11 Mit Entscheid vom 14. Januar 2014 hat das Amt für Umwelt, gestützt auf Art. 32c

Reiherente.

Bilder: W. D. Burkhard

lich, Identitätskarte und Feldstecher nicht vergessen. Die Exkursion dauert rund zwei Stunden.

Mit der Erweiterung des Bushofs gelangt die erste Xentrums-Vorlage am 9. Februar 2014 zur Volksabstimmung. Mit «Xentrum Kreuzlingen» strebt der Stadtrat die bauliche und nutzungsbezogene Entwicklung eines Stadtzentrums an.

Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz und § 14 des Gesetzes über die Abfallbewirtschaftung, die Parzelle Nr. 2143, Grundbuch Kreuzlingen, unter der Register-Nr. 4671 S 37 in den Kataster der belasteten Standorte des Kantons Thurgau aufgenommen. Mit Datum der Publikation wird die Bewilligungspflicht für Eingriffe und Abparzellierungen sofort rechtswirksam. Bauverwaltung

Kolbenente.

und eigenen sich je nach Inhalt für Erwachsene, Kinder, Gruppen oder Schulen. Einen Überblick der Anlässe finden Sie im Flyer «Natur entdecken». Er steht im Online-Schalter/Umwelt zum Download bereit oder kann im Stadthaus am Informationsschalter abgeholt werden. IDK

Dazu gehören die drei Infrastrukturprojekte Bushof, Schwimm- und Freizeitbad sowie Stadthaus mit Tiefgarage und Gestaltung Festwiese. Weitere Informationen finden Sie unter www.xentrum.ch IDK

resse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben.

Baubewilligungen erteilt (Woche 3) – Erstellen befestigter Zaun mit Eingangs- + Schiebetor, Ebenalpstrasse 33

– Umbau Einfamilien- in Zweifamilienhaus, Waldrainstrasse 5

Baugesuche

– Fenstersanierung + neuer Notausgang

Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuch eingegangen:

– Zusammenlegen von 2 Wohnungen,

2014-0016

Bauverwaltung

Nordseite, Döbelistrasse 28 Hauptstrasse 95

Erstellen Stützmauer, Ebenalpstrasse 33 Alp Heimbau GmbH, Ebenalpstrasse 33, 8280 Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 28. Januar bis 17. Februar 2014 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben Bild: Andreas Hermsdorf/pixelio.de berührt ist und ein schutzwürdiges Inte-


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ABSTIMMUNG/INSERATE

Die Zitrone ist noch nicht ausgepresst. Der Regierungsrat Bernard Koch mÜchte die Finanzen ins Lot bringen, das ist richtig. Eine SteuererhÜhung fßr alle Thurgauer wäre aber richtiger so, dass jeder Bßrger sich am Defizit beteiligt. Nur eine Gruppe zu belasten, in diesem Fall die Pendler, ist ungerecht. Die Arbeitnehmergruppe, die eine längere Arbeitszeit in Kauf nimmt, weil sie länger brauchen bis sie zur Arbeit kommen, werden durch die Kßrzung des Abzug bei der Steuererklärung benachteiligt. Ob man will oder nicht es ist eine SteuererhÜhung. Richtig wäre, dass jeder Steuerpflichtig sich am Defizit beteiligt. Ich hoffe dass die neue Regierungsrätin, falls sie gewählt wird, diese Ungerechtigkeit vermeidet. Gemäss Zeitungsbericht ist sie mit der LÜsung Kochs schon einverstanden so wie auch die anderen bßrgerlichen Parteien. Das Wort SteuererhÜhung kÜnnte das Unwort des Jahres werden. Fßr manche ist eine SteuererhÜhung ein Schimpfwort. Eine versteckte SteuererhÜhung ist aber unsolidarisch. Die Verwaltung des Kantons Thurgau arbeitet effizient, aber die Zitrone ist schon lange noch nicht ausgepresst. Gemäss dem gleichen Zeitungsbericht vom

18.01.2014. Die Last des Defizits soll aber nicht auf wenige Schulter belastet werden. Solidarität ist in der Verfassung verankert und soll nicht unnÜtig strapaziert werden. Art. 6 der Schweizerverfassung lautet: Jede Person nimmt Verantwortung fßr sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei. Dino Lioi Gewerkschaftsbund Kreuzlingen,

Verkehrsengpässe mit FABI entschärfen! Das Schweizer Erfolgsmodell ÂŤĂ&#x2013;VÂť verdient und braucht auch in Zukunft politischen und finanziellen Schub durch den Bund. Darum geht es in der Volksabstimmung vom 9. Februar. Mit dem Bundesbeschluss Ăźber die Finanzierung und den Ausbau der Bahn-Infrastruktur (FABI) werden Betrieb, Unterhalt und Ausbau

KreuzlingerZeitung

des ganzen Schweizer Eisenbahnnetzes langfristig finanziell gesichert. Die schlimmsten Flaschenhälse lassen sich bis zum Jahr 2025 auf weiten, um mehr Verkehr von der Strasse auf die Eisenbahn zu verlagern. Teure Neubauten fĂźr kĂźrzere Fahrzeiten mĂźssten später separat bewilligt werden. Das Auto leistet heute 80 Prozent der Personen-Kilometer und der Ăśffentliche Verkehr 20 Prozent. Im Kanton ZĂźrich sind es dank dem Verkehrsverbund ZVV mit Bahn, Tram und Bus schon Ăźber 33 Prozent. Falls der Ă&#x2013;V wie seit dem Jahr 2000 um drei Prozent pro Jahr wächst, wird er innerhalb weniger Jahrzehnte in der ganzen Schweiz 50 Prozent der Personen-Kilometer bewältigen. Dieses Ziel ist in 33 Jahren mit den geplanten Ausbauten inklusive FABI zu erreichen bei Zunahme des Autoverkehrs wie bisher um ein Prozent pro Jahr. Die Staus auf den Strassen und die ĂźberfĂźllten ZĂźge sind heute in den Stosszeiten ärgerliche Missstände. Wer diese in den nächsten Jahren entschärfen und nicht jahrelang auf eine neue Vorlage warten will, der muss FABI mit ein paar Wermutstropfen ebenso zustimmen wie der Bahn 2000. Wolfgang Schreier, Kreuzlingen

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Komitee lehnt Initiative ab Kreuzlingen. Die Masseneinwanderungsinitiative schafft Probleme statt LÜsungen, teilt das Thurgauer Komitee Nein zur SVP-Abschottungsinitiative mit. Die Initiative der SVP sei der falsche Weg. Mit der Kontingentierung habe man in der Vergangenheit ganz schlechte Erfahrungen gemacht, hält Christian Neuweiler, Präsident der Industrieund Handelskammer Thurgau fßr die Thurgauer Wirtschaft fest. Die Wiedereinfßhrung dieses veralteten und nicht erfolgreichen Systems schade den kleinen und mittleren Gewerbeund Industriebetrieben im Kanton. Zur Personenfreizßgigkeit hielt Neuweiler fest: Jede Arbeitsstelle in der Industrie, die in der Schweiz nicht besetzt werden kann, wandert ins Ausland ab. Dem Thurgauer Komitee sind die Parteien CVP, FDP, glp, BDP, Grßne, EVP, Jungparteien und Arbeitnehmerorganisationen angeschlossen. Ebenso unterstßtzen IHK und Thurgauer Gewerbeverband das Engagement gegen die Masseneinwanderungsinitiative der SVP. www.thurgauerkomitee.ch

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KESB hält sich nur ans Gesetz Wenn Menschen sich nicht mehr selbst versorgen können und besonders schutzbedürftig sind, bekommen sie Helfer an die Seite gestellt. Was früher Vormund hiess, sind heute Beistände. Wer betreut werden muss, entscheidet seit 1. Januar 2013 im Thurgau die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). Diese kann auf verschiedenen Wegen Kenntnis von hilfsbedürftigen Personen bekommen, einer davon ist die Meldung. Ein Kreuzlinger ist dadurch unverhofft in die Mühlen der KESB geraten. Kreuzlingen. Werner S. (Name von der Redaktion geändert) hatte sich bei einem Kreuzlinger Geschäft mehrfach beschwert, weil sein Telefon längere Zeit nicht funktionierte. Daraufhin wurde er bei der Kreuzlinger KESB gemeldet. Im Dezember 2013 fand der 72-Jährige ein Schreiben der Behörde im Briefkasten und fiel beinahe aus allen Wolken: «Aufgrund einer bei der KESB eingegangenen Gefährdungsmeldung betreffend Ihre Person, lade ich Sie im Auftrag des für diesen Fall zuständigen Behördenmitglieds zu einer Anhörung vor.»

Amtliche Vorladung S. hatte am Donnerstag, 19. Dezember, um 10.30 Uhr im Büro der KESB an der Konstanzerstrasse in Kreuzlingen zu erscheinen. Der ältere Herr wusste nicht wie ihm geschah, er war sich weder einer Schuld noch Hilfsbedürftigkeit bewusst. Auch konnte er sich nicht an einen Vorfall erinnern, der ihm diese Vorladung eingebracht haben könnte. Mit einem mulmigen Gefühl in der Magengrube und verunsichert erschien er schliesslich einen Tag vorher, als gefordert, bei der KESB. Hier wurde er vom zuständigen Behördenmitglied befragt (das Protokoll liegt uns vor). S. sei immer wieder wegen des Telefonanschlusses oder des Telefons vorbeigekommen und habe einen «verwirrten Eindruck» hinterlassen. Es habe auch den Anschein gemacht, als ob er vergessen hätte, was er bereits gemacht habe. «Geschieht Ihnen das öfters?», wurde gefragt. «Das stelle ich so an mir nicht fest. Bei der Firma bin ich immer wieder vorbeigegangen, weil das Telefon nicht funktioniert hat», antwortete S.. In der etwa halbstündigen Anhörung ging es auch um die aktuelle

chologin, zuarbeiten. Die Behördenmitglieder werden vom Regierungsrat auf vier Jahre gewählt, die Sachbearbeiter von der Behörde angestellt. Alle KESB-Mitarbeiter in Kreuzlingen sind in Teilzeit tätig, mit unterschiedlichen Stellenprozenten. Für Jordi ein Problem: «Mehr ist leider nicht drin, damit haben wir zu kämpfen.» Der Regierungsrat wollte der KESB ursprünglich mehr Ressourcen zur Verfügung stellen, was vom Grossen Rat allerdings abgelehnt wurde. Die Folge seien eben standardisierte Abläufe, «die wir selber generiert haben», so Jordi. Diese Standards erschweren einen flexiblen und individuellen Umgang mit den Klienten. Deshalb seien zum Beispiel die Einladungsschreiben derart förmlich verfasst, deshalb könnten nur bestimmte Personen – wie Kranke oder Mobilitätseingeschränkte – zu Hause besucht werden, deshalb könnte man die Betroffenen auch nicht anrufen und telefonisch befragen. Eine Anregung will Christian Jordi aber aufnehmen und einbringen in seine wöchentliche Besprechung mit dem Team. Den Vorschlag, den konkreten Sachverhalt doch gleich im Vorladungsschreiben zu nennen, damit sich die Personen besser auf die Befragung vorbereiten können. Christian Jordi, Präsident der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KreuzBild: Thomas Martens lingen, hält sich strikt an gesetzliche Vorgaben.

Lebenssituation des Mannes und was er von der Errichtung einer generellen Vertretungsbeistandschaft nach Zivilgesetzbuch halte. «Das brauche ich nicht», sagte S. Der Alleinstehende kümmere sich um seine Angelegenheiten, die Pro Senectute helfe bei Steuersachen. Rechnungen würden ebenfalls fristgerecht bezahlt, was er durch sein mitgebrachtes Empfangsscheinbuch der Post belegte. Er brauche weder einen Beistand, noch medizinische, psychologische oder psychiatrische Hilfe, erklärte S. Nach Hinweisen auf weitere Schritte und die Kosten der Beistandschaft war die Befragung beendet. Ob und wie die KESB in seiner Angelegenheit entschieden hat, ist nicht bekannt.

Denunzieren erlaubt? Es stellt sich die Frage, ob jeder jeden einfach so bei der KESB als gefährdet melden kann, auch wenn vielleicht gar nichts dahinter steckt. Ob damit Denunziantentum oder gar Verleumdung Tür und Tor geöffnet wird. «Wir müssen jeder Meldung nachgehen», macht KESB-Präsident Christian Jordi die Rechtslage klar. «Wer allerdings andere Personen bewusst zu Unrecht meldet, riskiert juristische Schritte.»

Eigene Standards gesetzt Die Fälle werden in einem «standardisierten Verfahren» abgearbeitet. Diversen Vorprüfungen wie Glaubwürdigkeit der Informationen, Grad der Gefährdung oder vorsorglichen Sofortmassnahmen folgt die Sachverhaltsabklärung. Zum Beispiel durch Berichte, Gutachten, Augenschein oder – wie im genannten Fall S. – durch Anhörung. Die Beweisergebnisse werden ausgewertet, es gibt eine Diagnose und Lösungsoptionen mit oder ohne Schutzmassnahmen. Der Entscheid durch drei der fünf Behördenmitglieder ist anfechtbar, zunächst beim Obergericht Thurgau als Aufsichtsinstanz der KESB und dann beim Bundesgericht. Dass die KESB derart förmlich und gesetzmässig agiert, ist gewollt: «Wir sind gerichtsähnlich organisiert und handeln verfahrensrechtlich nach Vorgabe des Kantons Thurgau», erläutert Präsident Jordi. «Unsere Arbeit ist es, Entscheide zu fällen», auf der Basis von Recht und Gesetz wie etwa dem Zivilgesetzbuch (ZGB) und der Verordnung über den Kindes- und Erwachsenenschutz (KESV). Der Jurist steht dabei einer fünfköpfigen Behörde vor, der sechs Mitarbeiter, darunter Juristen und eine Psy-

Immer mehr Betroffene Die Zahl der Bedürftigen und der Fälle nimmt immer mehr zu. Etwa 600 «verbeiständerte Personen» seien aktuell bei der Kreuzlinger KESB geführt, die Mehrzahl davon Erwachsene. Jordi führt dies unter anderem auf die steigende Bevölkerungszahl im Thurgau zurück. Die genaue Statistik über das erste KESB-Jahr 2013 soll noch in diesem Halbjahr veröffentlicht werden. Wenn keine Angehörigen da sind, übernehmen die Betreuung hilfsbedürftiger Personen in der Regel Berufsbeistände, die bei den Gemeinden angestellt sind. Diese haben sich im Bezirk Kreuzlingen aus strategischen und finanziellen Gründen zu einzelnen Regionalgruppen zusammengefunden, wobei sich Kemmental nach Märstetten orientiert hat. Münsterlingen gehört zur «Regionalen Berufsbeistandschaft See», unter anderem mit Tägerwilen, Gottlieben und Ermatingen. Altnau, Güttingen und Langrickenbach haben sich der «Berufsbeistandschaft Oberthurgau» angeschlossen, während Kreuzlingen, Lengwil und Bottighofen im Zentrum eine Einheit bilden. Für Christian Jordi «keine effiziente Struktur». Sein Ziel ist, dass der ganze Bezirk von Kreuzlingen aus bearbeitet wird, was sicher effizienter und wahrscheinlich kostengünstiger sei. tm


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LESERBRIEFE ZUM BUSHOF

Eine verpasste Chance Am 9. Februar stimmen die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger über den Ausbau des bestehenden Busbahnhofs am Bärenplatz ab. Dahinter steckt die legitime Absicht, einen zentralen Busbahnhof für alle Buslinien zu realisieren. Weiter ist er ein Teil der Xentrums-Projekte, durch welche das Kreuzlinger Stadtzentrum gefördert werden soll. Der Zeitpunkt der Abstimmung über die Vorlage vom Stadtrat lässt mich aber schon ‘stutzig’ werden. Bevor die grosse Diskussion um den autofreien Boulevard abgeschlossen ist, möchte der Stadtrat bereits erste Tatsachen schaffen. Die Vorlage zum Busbahnhof ist ein Flickwerk und zeigt schön auf, was passiert wenn die Regierung den politischen Mut nicht aufbringt, auch einmal unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Der Stadtrat möchte möglichst wenigen Leuten auf die Füsse treten. So sollen nur die fünf Parkplätze zwischen Dreispitzpark und Ceha «geopfert» werden. Anstelle eines schönen, zentralen Busbahnhofs mit angehängter Flaniermeile bis fast nach Konstanz, erhalten wir nun eine Lförmige, zum Umsteigen unpraktische Flickhaltestelle. Als junger Kreuzlinger hätte ich mir schon etwas Zukunftsweisenderes erhofft. Die Studie von Verkehrsexperte Zweibrücken, welche im Auftrag der SP Kreuzlingen erstellt wurde, konnte durch den frühen Abstimmungstermin gar nicht mehr in die Überlegungen miteinbezogen werden. Nach Zweibrückens Plan würde der bisherige Busbahnhof verlängert und auf beide Fahrbahnen ausgeweitet werden. Dies würde nicht nur ein schönes Stadtbild – einem Stadtzentrum würdig – ergeben, sondern gleichzeitig den Verkehr über den Boulevard ohne Schilderwald und Verbote regulieren. Deshalb werde ich im Sinne einer Rückweisung den Ausbau des Busbahnhofs Bärenplatz ablehnen und hoffe, dass danach eine stimmige Vorlage kommt. Julian Fitze, Kreuzlingen, JUSO Thurgau

Eine sinnvolle Investition für jedermann Eine attraktive Stadt braucht eine attraktive Mobilität. Sei dies mit Bahn,

Bus, Auto, Motorrad, Fahrrad oder zu Fuss. Der Stadtrat hat uns den Bushof am Bärenplatz vorgeschlagen, welcher am 9. Februar zur Abstimmung kommt. An der Informationsveranstaltung der Stadt Kreuzlingen vom 11. Januar 2014 habe ich mich über das geplante Projekt aufklären lassen und mir somit eine Meinung gebildet. Ich sehe in diesem Projekt eine sinnvolle Investition – nicht nur für die Benutzer unseres Bus-Systems. Dadurch, dass mit diesem Projekt auf den Mittelstreifen der Hauptstrasse zwischen dem Bären- und dem Löwenkreisel verzichtet wird, bietet sich nicht nur für die An- und Wegfahrt der Busse, sondern auch für Motorfahrzeuge, Fahrradfahrer sowie für die Fussgänger mehr Platz und somit eine grössere Sicherheit. Das Projekt ist mit 1,3 Mio. Franken bezahlbar, ebenso wie flexibel. Als Bürgerin der Stadt Kreuzlingen möchte ich dazu aufrufen, ein «Ja» zum Bushof Bärenplatz in die Stimmurne zu legen. Es ist ein Projekt, welches auf die Bedürfnisse aller Bürger eingeht – eine bezahlbare Investition für alle. Ramona Zülle, Gemeinderätin, Kreuzlingen

Demokratieverständnis Dieses fehlt in Kreuzlingen seit langer Zeit. Die Auswirkungen werden immer spürbarer. Von unseren Bewohnern haben 50 Prozent kein Stimmrecht, Pflicht zu Zahlen haben sie trotzdem. Dann gehen kaum 50 Prozent der Stimmbürger zur Urne. Für die restlichen 25 Prozent braucht es 13 Prozent Mehrheit. Also diese 13 Prozent diktieren. Das Boulevard ist der krönende Abschluss der Verkehrsplanung «Katastrophe Nord». Spät erkennen die Kreuzlinger Stimmbürger, dass sie verantwortungslosen Super-Verkehrsplanern auf den Leim gekrochen sind. Auch ich habe die Initiative unterschrieben und andern empfohlen dies zu tun. Damit erreichte man einen Stopp der schlechten Verkehrsgestaltung. Nur mit dieser Abstimmung können wir Kreuzlinger Stimmbürger zur bisher üblen Verkehrsplanung Nein sagen. Ohne diese Initiative wären doch alle Seitenstrassen seit einem Jahr mit Bollern blockiert, wie diese bereits an der

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Mittelalpstrasse und Geissbergstrasse montiert sind. Den damit verursachten Umwegverkehr haben die Kreuzlinger Stimmbürger mit den Zustimmungen zum Budget erlaubt. Damit es anders wird, müssen die Wähler sich von den bisherigen Verkehrbestimmern trennen. Das geht nur mit einem klaren Nein zum Bushof. Emil Merki, Kreuzlingen

Bushof zur Unzeit Was passiert mit unserer Hauptstrasse, namentlich jenem Abschnitt, den man seit einigen Jahren fälschlicherweise als Boulevard bezeichnet? Bleibt alles so wie es ist, kann der Stadtrat seine Vorstellungen zur Verkehrsberuhigung rechtlich durchsetzen oder macht das Volk diesen Strassenabschnitt komplett zu? Bauen wir eine olympiataugliche Wassersporthalle und ein Stadthaus in unmittelbarer Umgebung des Bushofes oder nicht? Meines Erachtens sind diese Fragen zuerst zu klären. Anschliessend sind die Auswirkungen der tatsächlich gefällten Entscheide auf den Verkehrsfluss zu analysieren und erst dann zu einem Ergebnis zu kommen, ob der Bushof generell am richtigen Platz ist und ob er ausgebaut werden muss. Man säumt ja das Pferd auch nicht von hinten auf. Daher empfehle ich Ihnen, ein weiteres Bushof-Provisorium von 1.3 Mio. Franken abzulehnen. Alexander Salzmann, FDP-Gemeinderat

Nein zum Bushof «Es wäre daher sinnvoll, dass eine Pause eingelegt wird, bis die erwähnten Entscheidungen gefallen sind», das das Architekturforum. Andererseits ist heute eine Erweiterung nötig, weil längere und eventuell zusätzliche Busse eingesetzt werden. Ein Bushof für 1,3 Mio Franken ist ein Definitivum. Eine viel kostengünstigere Lösung könnten beiden Forderungen gerecht werden: Eine Bushaltestelle für zwei Busse am vorgesehenen Standort an der Parkstrasse und eine gleiche an der Pestallozistrasse; Ausführung wie die Haltestellen beim Rebstockplatz oder beim Blauhausplatz. Damit könnte vor allem auch die sehr teure Verbreitung des Mittelperrons vermieden werden. Die Notwendigkeit ist ohnehin zu hinterfragen. Mit der neuen Haltestelle entsteht eine spürbare Entlastung. Zudem könnte mit einfachem Bushalt am unteren Ende des Dreispitz sicherlich eine Verlagerung der Ein- und Ausstiege erzielt werden. Emil Heeb, Kreuzlingen

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Finanzkolumne der Raiffeisenbank Tägerwilen

Matthias Widmer, Leiter Finanzberatung Leiter Geschäftsstelle Siegershausen Versicherungsaktien mit interessanten Dividendenaussichten Über die vergangenen zwei Jahren konnte der Branchenindex für Schweizer Versicherungsaktien um knapp 70 Prozent zulegen. Mittlerweile wird der Versicherungssektor zwar mit dem knapp Zehnfachen der diesjährigen Gewinne bewertet, was über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegt. Die Dividendenrendite ist mit 4,1 Prozent allerdings noch immer ziemlich attraktiv. Zunehmende Klarheit bei den Eigenmittelanforderungen Obschon die Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008 teilweise tiefe Spuren in den Bilanzen der hiesigen Versicherungsunternehmen hinterlassen hat, steht die Branche heute besser da denn je. Dank dem Ausbleiben grösserer Naturkatastrophen konnten sämtliche Unternehmen ihre Eigenmittelbasis auf Vordermann bringen. Die beinahe übertrieben gesunden Bilanzen und die zunehmende Klarheit in Bezug auf die regulatorischen Eigenmittelanforderungen sprechen für eine in Zukunft noch grosszügigere Ausschüttungspolitik. Mit Swiss Re entrichtete im letzten Jahr sogar erstmals ein Versicherungsunternehmen den Aktionärinnen und Aktionären eine Sonderdividende. Und auch für das laufende Jahr wird eine solche erwartet. Gut möglich, dass dieses Beispiel hierzulande Schule macht.

Schweizer Versicherungsindustrie vor einer Übernahmewelle Für Fantasie sorgt aus Sicht der Aktionärinnen und Aktionäre jedoch nicht nur die Wahrscheinlichkeit höherer Dividenden. In den letzten Wochen kam es zu grösseren Verschiebungen im Aktionariat der National-Versicherung. In Branchenkreisen ist man sich einig, dass eine Übernahme der National-Versicherung hierzulande eine Übernahmewelle lostreten könnte. Anlegerinnen und Anlegern bieten die Versicherungsaktien deutlich mehr Stabilität als die Bankaktien. Die Attraktivität der Branche liegt zudem in der überaus guten und sogar noch besser werdenden Dividendensituation. www.raiffeisen.ch/taegerwilen


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Gegenwind bei Bushof-Abstimmung Am 9. Februar wird über die Erweiterung des Bushofs Bärenplatz abgestimmt. Ein parteiübergreifendes Komitee wirbt für ein Nein an der Urne. Die Ablehnung richtete sich aber nicht gegen eine Erweiterung per se. Nur dürfe diese nicht jetzt und nicht in dieser Form geschehen. Kreuzlingen. Im parteiübergreifenden Komitee sitzen unter anderem SP-Gemeinderat Walo Abegglen, Freie Liste-Gemeinderat Daniel Moos (der auch dem Initiativkomitee autofreier Boulevard angehört) und Architekt Bernard Roth, ein Spezialist für Städtebau. Sie eint die Ablehnung einer in ihren Augen «unbefriedigenden Übergangslösung». So sei der Zeitpunkt für die Erweiterung falsch, störend sei auch die geplante L-Form der Anlegekanten. Das Komitee fordert, dass der Bushof besser in ein Verkehrsregime und ins Stadtzentrum eingebettet werden sollte. Zudem müsse ein neuer Bushof «Zusatznutzen» bringen: An dieser zentralen Stelle könnte er beispielsweise Boulevard, Freiflächen und Xentrumsprojekte verbinden, den Langsamverkehr sicherer machen und den Verkehr auf dem Boulevard reduzieren. Das Projekt, wie es der Stadtrat ins Rennen schickt, habe solche Chancen leider verpasst.

Bessere Lösung muss her Wie umstritten die Pläne sind, habe schon das knappe Ergebnis bewiesen, mit welchem der Gemeinderat der Bushof-Botschaft im Dezember zuhanden der Volksabstimmung zustimmte, erinnerte Walo Abegglen. Doch nicht nur die Pläne, auch wie sie zustande kamen, sind Abegglen ein Dorn im Auge. Es sei zu wenig Zeit für eine demokratische Auseinandersetzung gewesen. Gerne wäre er im Vorfeld gehört worden, denn: «Wir unterstützen den öffentlichen Verkehr entschieden. Ein Ausbau des Bushofs ist nötig und richtig. Aber dieser verdient eine bessere Lösung.»

Mehr Beteiligung gewünscht Bernard Roth sieht dies als Beweis dafür, dass der Stadtrat die Bedeutung der Bushoferweiterung als «Herz-OP im Zentrum» verkenne. «Es haben zu wenig offene Gespräche stattgefunden.» Das sei auch schon mal anders gewesen, sagt der Architekt, der einst im Planungsteam Boulevard wirkte – für ihn ein gelungenes Beispiel, wie

(V.l.) Gemeinderäte Daniel Moos (Freie Liste) und Walo Abegglen (SP), Architekt Bernard Roth.

man Beteiligung breit abstützt und wichtige Gruppen in die Planung miteinbezieht. «Da waren Fachleute dabei, aber auch Vertreter aus Regierung, Bauverwaltung und Bevölkerung so-

DAS SAGT DER STADTRAT Bau-Chef Michael Dörflinger auf Anfrage: «Wir haben schon vor langer Zeit informiert, dass wir in der Planung sind (im Gegensatz zur SPFraktion, die uns nie mitgeteilt hat, dass sie ein eigenes Gutachten in Auftrag gegeben hat), sodass auch einige Rückmeldungen dazu seitens der Bevölkerung eingegangen sind. Auch Mitglieder des Gemeinderates konnten sich durchaus äussern. Dieses Vorgehen ist nicht ungewöhnlich, sondern üblich bei Plangeschäften dieses Ausmasses.» Schliesslich gehe es beim Bushof nicht um den «grossen Wurf» und auch nicht um «eine komplette Änderung des Verkehrsregimes im Zentrum». Stadtrat Dörflinger weiter: «Wir wollen keine langwierigen Verkehrs-Diskussionen auf dem Rücken dieses Projektes führen, mit dem Risiko, dass wir mit dem derzeitigen Provisorium noch jahrelang weiter leben müssen. Dazu ist uns der reibungslose Ablauf des öffentlichen Verkehrs zu wichtig.» Der Bushof lasse «sämtliche Optionen offen». Deswegen sehe er «keinen vernünftigen Ansatz, diese Botschaft abzulehnen». sb

wie die Detaillisten. Zusammen schufen wir eine gute Lösung.» Schon damals habe es eine Variante gegeben, in dem Boulevard und Bushof über die «Grenze Löwenkreisel» hinaus verbunden werden. Diese hätte jedoch für die Einkäufer im ceha! einen Umweg ins Parkhaus bedeutet und sei deshalb verworfen worden.

Bollwerk statt Verbindung Bergab schicken will Roth heute die Bushof-Botschaft. Es handele sich aus mehreren Gründen um eine baulich falsche Lösung: «Die L-Form der Anlegekanten weist Fussgänger in Richtung Festwiese ab. Die Sicherheit ist wegen sich kreuzender Verkehrsströme ungenügend.» Bushof und Boulevard hängen seiner Meinung nach zusammen – und hier sind verschiedene Einsprachen hängig. Ausserdem: «Wir müssen zumindest abwarten, wie es mit der Initiative autofreier Boulevard ausgeht.»

Zeitpunkt schlecht gewählt Dem schliesst sich Daniel Moos an: «Der Zeitpunkt ist verfrüht. Der Bushof müsste eigentlich als letztes der drei Xentrums-Projekte kommen.» Auch werde vom Stadtrat kein Wort über die zukünftige Verkehrsführung verloren. «Wir sind für eine Erweiterung des Bushofs. Aber nicht jetzt und nicht in dieser Form», erklärt der Gemeinderat der Freien Liste. Der «Wurmfortsatz» des Ls trenne «Zentrum Ost» und «Zentrum West» und machen den Bushof unübersichtlich und unsicher.

Bild: sb

Verschlechterung für Fussgänger Für Walo Abegglen bedeutet die Bushof-Erweiterung, wie sie der Stadtrat will, eine Verschlechterung für den Langsamverkehr, vor allem für Fussgänger. «Wir wollen einen Bushof Plus, der Zusatznutzen zu den elemantaren Funktionen bringt – beispielsweise einen durchgehenden und attraktiven Fussgängerbereich zwischen Hauptstrasse und Bären.» Zum Thema Sicherheit findet er klare Worte: «Der Übergang zum ceha! wird zum Hindernislauf.» Das an den Dreispitzpark gequetschte L der Anlegekanten sei nicht nur unsicher, sondern auch unästhetisch. Er fordert eine «integrale Lösung», die Hauptstrasse, Dreispitzpark und Löwenstrasse städtebaulich und verkehrsplanerisch in Einklang setzt. Der vom Stadtrat geplante Bushof stehe wie «isoliert» von Stadtzentrum und den anderen Xentrumsprojekten. «Dabei müssen hier Synergien genutzt werden», bemängelt der SPGemeinderat, «gerade weil es ein städtebauliches Schlüsselprojekt ist». Zum Komitee für ein Nein zur Bushof-Erweiterung gehören übrigens Vertreter aus allen gemeinderätlichen Fraktionen, bis auf die SVP. Der Abstimmungskampf wird ab sofort mit Plakaten, Flyern, Inseraten und Leserbriefen ausgetragen. In einem sind sich die Beteiligten schlussendlich einig: Dass ihre Argumente bei den StimmbürgerInnen auf Gehör treffen werden. «Wir sind zuversichtlich», erklärt Bernard Roth. Stefan Böker


Finanzen – Steuern – Vorsor ge Steuererklärung 2013 Alle Jahre wieder, kommt der Weihnachtsmann – und kurz danach die Steuererklärung von der Gemeinde. Ärgerlich! Oder doch nicht so schlimm?

Dokumenten bereitgelegt werden soll. Gehen Sie Punkt für Punkt durch die alte Steuererklärung und nehmen Sie zu jeder Position die entsprechenden Belege 2013. Bei den Ba‚nkbelegen reicht die Was soll ich jetzt tun? Zuerst neh- Kapital- und Saldobestätigung.Von men Sie doch einfach die Steuer- der Krankenkasse können Sie sich

erklärung 2012 und die Steuerveranlagung 2012 zur Hand.Wenn sich 2013 bei Ihnen nichts Wesentliches geändert hat, haben Sie eine gute Checkliste, was alles an

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Wenn Sie alles zusammengetragen haben, füllen Sie die Steuererklärung am besten am PC aus und reichen Sie über das Internet dem Steueramt ein. Die Quittung mit den Kopien der Beilagen senden Sie dem Steueramt Ihrer Gemeinde ein. Senden Sie aber nur Fotokopien, da diese vom Steueramt eingescannt und danach vernichtet werden.

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REGION/KULTUR 15

Ein Dorf birgt weiter Zündstoff Güttingen kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem das Problem Gemeindeammann endlich gelöst wurde, gibt es in der Seegemeinde neue Gräben. Grund ist eine Zonenplanänderung, die unter anderem Thema in der Gemeindeversammlung am Dienstag war. Güttingen. Das letzte Traktandum barg wie erwartet den meisten Sprengstoff. Es ging um eine Zonenplanänderung. Das Grundstück der Gebrüder Griesemer, landwirtschaftlich und gewerblich genutzt, soll nach deren Willen und auf Wunsch der Gemeinde in die Wohn- und Gewerbezone 2 und teils auch in die Gewerbezone eingezont werden. Hintergrund ist, dass das Verwaltungsgericht 2012 zwingend eine Einzonung verlangte. Bauer Walter Egloff, der mit seiner Familie als Pächter des Hofs eine grosse Milchwirtschaft betreibt, sieht die Tierhaltung bedroht und fürchtet um seine Existenz. In rührenden Worten gelang es ihm, die Mehrheit der Stimmbürger (145) von sich zu überzeugen, während Befürworter Armin

schaft geniesse hingegen laut Frau Vize-Gemeindeammann Sandra Stadler-Kuster «Bestandschutz». Wie es nach dem Nein weitergeht, müssen jetzt Juristen klären.

Budget angenommen

Der Güttinger Gemeinderat bis Ende Februar (v.l.): Marcel Baumgartner, Gemeindeammann Urs Rutishauser, Gemeindeschreiber Pascal Pfister, Frau Vize-Gemeindeammann Sandra Stadler-Kuster, Thomas Thalmann und Max Bild: Thomas Martens Wicker.

Griesemer von Anfang an auf Krawall gebürstet war und zur Ordnung gerufen werden musste. Mit seinem zu offensiven Auftritt dürfte Griesemer zahlreiche Anwesende gegen sich aufgebracht haben. Mit 99-Neinstimmen wurde der Antrag auf Zonenplanänderung abgelehnt. Griesemers Zorn kam nicht von ungefähr, wurde doch im Vorfeld über Wochen hinweg schmutzige Wäsche

gewaschen, musste er sich gegen Anfeindungen und Unterstellungen wehren. Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, Existenzen vernichten und aus Profitgier auf dem Grundstück Wohnblöcke errichten zu wollen. Raumplaner Andreas Niklaus sagte auf Frage eines Stimmbürgers, dass dies «in der Tat möglich» wäre, aber nur, wenn die bestehenden Gebäude abgerissen würden. Die Landwirt-

Sicher ist hingegen, dass die Politische Gemeinde mit einem Aufwandüberschuss von 252 800 Franken ins neue Jahr geht, bei gleichbleibendem Steuerfuss von 60 Prozent. Dies wurde einstimmig beschlossen. Diskussionen gab es allerdings beim geplanten Umbau des Gemeindehauses für mehr als 300000 Franken. Stimmbürger Werner Schellenberg stellte einen Antrag auf Rückweisung. Er will abwarten, bis die Schüler ins neue Schulhaus eingezogen seien und man wisse, was mit den Schulbauten geschehe. Vielleicht sei das ja auch eine Option für die Gemeindeverwaltung. Der Rückweisungsantrag kam mit 95 Ja-Stimmen klar durch. Für Thomas Thalmann war es der letzte Auftritt als Gemeinderat. Nach neun Jahren im Dienste der Gemeinde erklärte er per Ende Februar seinen Rücktritt. Sandra Stadler-Kuster verabschiedete ihn mit lobenden Worten. Als Nachfolger zur Wahl stellt sich am 9. Februar Markus Weber. T. Martens

Zeitzeugen aus der Bodenseeregion Kreuzlingen. Hans E. Rutishauser ist ein Lichtblick in der regionalen Kunst- und Kulturszene. Seit 70 Jahren schon sammelt er, wie bereits sein Vater und Grossvater vor ihm. Kunstgegenstände verschiedener Art haben es dem 85-Jährigen angetan. Einen Teil seiner umfangreichen Sammlung hat er in die Stiftung «Accentus» überführt, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Experten sind gerade dabei, die kostbaren Stücke zu katalogisieren. Darunter finden sich auch zahlreiche Bilder. Historische Ansichten rund um den Bodensee, zum Beispiel Gemälde, Lithografien, Zeichnungen, Drucke oder auch Fotografien, zieren jetzt das Buch «Eine Landschaft erzählt», erschienen im Benteli Verlag, Sulgen.

Experten kommen zu Wort Herausgeber und Museumsexperte Heinz Reinhart lässt darin drei Fachleute zu Wort kommen, die verschiedene Themen vertiefen. So gibt Historiker und Journalist Stefan Keller einen Einblick in die Sammlung Rutishauser, Kunsthistorikerin Felici-

tas Meile schreibt über die wirklichkeitsgetreue Darstellung in der bildenden Kunst und die Leiterin der städtischen Wessenberggalerie in Konstanz, Barbara Stark, widmet sich den Bild-Chronisten Gebhard Hagg und Nikolaus Hug (beide Konstanz), dem Lieblingsmaler von Hans E. Rutishauser.

Fundgrube für Forscher Im Zentrum stehen allerdings die Bilder, die dem Buch auf 140 Seiten mit 130 Abbildungen erst seinen Charme verleihen. Es kann gut und gerne auch als geschichtliches Werk betrachtet werden, ermöglicht es doch einen Blick auf die Region, lange bevor die Fotografie erfunden wurde und alles originalgetreu festhielt. Sicherlich bleibt gerade in der Malerei vieles der Phantasie ihrer Schöpfer überlassen und kann deshalb nicht immer für bare Münze genommen werden. Auch die Perspektve spielt dem Betrachter ab und zu mal einen Streich. Dennoch sind die Motive auch für nachfolgende Generationen eine wahre Quelle dafür, wie sich Landschaften und Gemeindesil-

Hans E. Rutishauser hat das Buch ermöglicht.

houetten über die Zeit verändert und entwickelt haben. Ob Kreuzlingen, Tägerwilen, Gottlieben, Ermatingen oder Salenstein und natürlich Konstanz als zentraler Ort – die Ansichten sind unschätzbare Zeugen längst vergangener Tage. Lange, bevor beispielweise der Denkmalschutz «erfunden» wurde, um alte Gebäude vor dem Abriss zu bewahren. Hätte es ihn schon vor 200 Jahren ge-

Bild: Thomas Martens

geben, viele Städte und Gemeinden am See würden sich heute ganz anders präsentieren. Das alles und noch viel mehr ist in diesem Buch nachzulesen – ein Muss, nicht nur für Heimatforscher, sondern für alle Liebhaber der Region. Thomas Martens «Eine Landschaft erzählt. Bilder vom Bodensee aus der Sammlung Hans E. Rutishauser.» Hrsg. Heinz Reinhart. BenteliVerlag, Sulgen, ISBN: 978-3-7165-1778-9


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KREUZLINGEN/ABSTIMMUNG

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CVP Kreuzlingen für den Bushof Kreuzlingen. Parteipräsident Ernst Zülle durfte rund 40 Mitglieder und Gäste zum traditionellen NeujahrsApéro im Hotel Kreuzlingen begrüssen, darunter neben seiner 21-jährigen Tochter Ramona Zülle, die seit Anfang Jahr jüngstes Mitglied des Gemeinderats ist, auch die CVP-Regierungsratskandidatin Carmen Haag. In einer kurzen Vorstellung zeigte Haag ihre Herkunft auf und machte klar, dass sie für eine Sachpolitik mit Herz und Verstand einstehen will, bei der Menschen vor der Sache kommen. Der neue Fraktionspräsident Thomas Dufner gab Einblick in die Fraktionsarbeit und die 2014 anstehenden wichtigen Entscheidungen betreffend der Xentrums-Projekte. Er empfahl beim ersten Xentrum-Projekt ein überzeugtes «Ja zum Bushof», weil der Busverkehr jetzt eine Lösung braucht und nicht erst in zehn Jahren, wenn vielleicht alle Rechtsverfahren bezüglich Boulevard einmal beendet sein werden. Er wies auf die Vorteile des

Regierungsratskandidatin Carmen Haag und Ernst Zülle. Bild: Elmar Raschle

jetzigen Projektes hin, das erstens sofort umsetzbar, zweitens zahlbar und drittens flexibel sei. Wenn sich beim Verkehrsregime auf dem Boulevard Änderungen ergeben, lässt es sich problemlos anpassen. Er rief dazu auf,

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LESERBRIEF Bushof – Ja oder nein Es ist unbestritten, dass es einen neuen Busbahnhof braucht. Die heutige Anlage ist ein Provisorium. Die Frage ist nur, ob der Zeitpunkt richtig ist und die Vorbedingungen für eine Vorlage geklärt sind. Es ist eindeutig, dass die Ausgestaltung und Position des Bushofs mit dem Boulevard zusammenhängt. Dieser wurde vor ein paar Jahren für etliche Millionen gebaut, hat sich jedoch als Flop erwiesen. Anscheinend hat auch der Stadtrat dies erkannt und versucht, die weiterhin grosse Verkehrsbelastung durch Umleiten des Verkehrs in die Quartiere zu entlasten. Das ist schlicht eine falsche Strategie, was sich auch in den über zehn Rekursen und einer Volksinitiative ausdrückt.

Mut zu zeigen und Dinge umzusetzen und nicht immer auf noch bessere Projekte zu warten und am Schluss doch nur ein weiteres Projekt in der Schublade zu haben. Ernst Zülle, Päsident CVP Kreuzlingen

SP Kreuzlingen empfiehlt ein Nein Kreuzlingen. Der Vorstand der SP Kreuzlingen hat an der letzten Sitzung eingehend über die vorliegende Botschaft zur Erweiterung/Ausbau des Bushofes beraten. Bereits im Gemeinderat hat diese Vorlage zu einer intensiven Debatte geführt. Der Vorstand teilt die Meinung der gemeinderätlichen SP-Fraktion, dass städtebauliche und verkehrstechnische Anliegen bei diesem vorliegenden Projekt nicht gelöst werden. Diese Bushoferweiterung soll mit Mitteln aus dem Aggloprogramm mitfinanziert werden, mit der

Zielsetzung der Nachhaltigkeit des Langsam- und öffentlichen Verkehrs. Diese Nachhaltigkeit wird bei der Fussgängerverbindung vom Bärenplatz zum Kreuzlinger Zentrum nicht verbessert und auch der Umsteigekomfort durch die L-förmige Anordnung der beiden Busterminals ist nicht optimal. Dementsprechend unterstützt der Vorstand der SP Kreuzlingen die Nein-Parole des überparteilichen Komitees, damit es Platz für eine bessere, ganzheitliche und optimierte Bushof-Lösung gibt. Cyrill Huber

Cyril Huber ist der Präsident der SP Bild: archiv Kreuzlingen.

Eine Maturaarbeit zum Seemuseum Katrina Wepfers Maturaarbeit hat das Thema «Mit der Familie ins Museum – Ein Postenlauf durch das Seemuseum Kreuzlingen». Kreuzlingen. Katrina Wepfer besucht die Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen. Mit dem Schwerpunkt Pädagogik/Psychologie und dem Basisjahr der Pädagogischen Hochschule in der Tasche, ist ihre Zukunftsperspektive stark auf die Arbeit mit Kindern ausgerichtet. Gerade deshalb wollte sich Katrina Wepfer bei ihrer Maturaarbeit auch mit Kindern be-

schäftigen. Als Enkelin von Hans-Ulrich Wepfer, dem Gründer des Seemuseums Kreuzlingen, ist Katrina Wepfer stark mit dem Museum verbunden. Als kleines Kind ist sie bereits im Museum ein- und ausgegangen und hat die Ausstellungen bestaunt. Die echten Schiffe hatten es ihr besonders angetan. Es war für sie also naheliegend, das Museum die Pädagogik zu verknüpfen und etwas im Bereich «Museumspädagogik» zu machen. Diese Art der Pädagogik ist momentan im Aufwind, so auch im Seemuseum. Unterstützt durch die neue Museumspädagogin des Seemuseums, Frauke Dammert, hat Ka-

trina Wepfer ihre Arbeit in Form einer «Familienbox» ausgeführt. Die Familienbox führt die jungen Besucher gemeinsam mit ihren Eltern durch das Museum. An verschiedenen Posten erlangen die Kinder spielerisch, ihrem Alter angepasstes Wissen über den Bodenseeraum.

Präsentation im Februar Am Mittwoch, 5. Februar, um 19 Uhr, lädt Katrina Wepfer zur Präsentation ihrer Arbeit und einem anschliessenden Apéro inklusive Museumsbesichtigung ein. Es würde sie freuen, möglichst viele Interessierte begrüssen zu dürfen. eingesandt

Der Entscheid über diese Rekurse und die Initiative sind noch hängig. Je nach Entscheid gestaltet sich die Ausgangslage für einen neuen Bushof anders, Fussgängerströme, Platzgestaltung, Verbindungen zum Boulevard, etc. Indem der Stadtrat den Bushof schon heute zur Abstimmung bringt, bevor er seine Hausaufgaben (Boulevard) gemacht hat, produziert er wiederum einen Flop und das Geld wird unsinnig verschwendet. Zudem; wie kann man schon grössere Busse kaufen, bevor die Rahmenbedingungen am Hauptverkehrsknotenpunkt der Stadt nicht klar sind? Kein logisches, sinnvolles Verfahren! Der neue Bushof bildet verkehrstechnisch den Hauptknotenpunkt der Stadt. Dafür wünschte ich mir eine ästhetisch ansprechendere Lösung. Der Knotenpunkt verdient fürwahr eine sorgfältigere Gestaltung, anstatt dieses mickrigen, einfallslosen Gebildes. Darum, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, lehnen sie diese Vorlage mit einem Nein ab. Die Vorlage kommt nicht zum richtigen Zeitpunkt und entspricht in ihrer Einfallslosigkeit nicht der Wichtigkeit des Ortes zwischen Klosterkirche und Einkaufsmeile! Christian Winterhalter SP Gemeinderat


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SPORT 17

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TENNIS 2. ITF Womens Circuit UBS Thurgau 15. bis 22. Februar Ab sofort sind an zwei Vorverkaufsstellen Tickets zu diesem Grossevent erhältlich: • UBS Kreuzlingen, Hauptstrasse Tel. 071 677 81 22 • Tennishalle am See Seestrasse 11 Tel. 071 672 62 92 Anspielzeiten: Montag, 17. Februar, bis Donnerstag, 20. Februar, jeweils um 11.30 Uhr, immer mit Night Session. Freitag, 21. Februar, ab 14 Uhr, mit Night Session. Samstag, 22. Februar, Final ab 12 Uhr, anschliessend Siegerehrung. eingesandt

SPORT IN KÜRZE

Senkrechtstart gefordert Die Meisterschaft startet für die Wasserballer gleich mit einem Paukenschlag: Kreuzlingen trifft am ersten Spieltag auf den Finalgegner vom letzten Sommer, den SC Horgen. Wasserball. Zum Auftakt der neuen Saison trifft sich die Spitze des Schweizer Wasserballs im Lido Lugano, um die erste Doppelrunde am kommenden Wochenende auszutragen. Mit Ausnahme des spielfreien SC Frosch Aegeri sind alle Vereine im Tessin versammelt, um die ersten sechs Vergleiche der neuen Meisterschaft auszuspielen. Dabei nimmt der Spielplan die Kreuzlinger Wasserballer in die Pflicht: Am Samstagnachmittag muss sich der Titelverteidiger schon im ersten Spiel der Saison gegen den Vizemeister behaupten. Nach einer lan-

Bild: Gaccioli

gen Vorbereitung darf man gespannt sein, wo die beiden Kontrahenten zu Beginn der Saison stehen. Auch beim SC Horgen hat sich nach der Silbermedaille letzten Sommer einiges getan: Mit zwei neuen Ausländern wollen die Zürcher dieses Jahr wieder um den Titel kämpfen, gleichzeitig müssen sie den Rücktritt von Captain Kiss verkraften.

Aufbau abgeschlossen Kreuzlingen wird am Samstag auf Fässler und Raschle verzichten müs-

sen, die Spielsperren aus der letzten Saison absitzen. Die Thurgauer haben in den letzten Tagen und Wochen dank mehreren Trainingsspielen gegen andere Vereine und das eigene Farmteam Spielpraxis gesammelt und damit das Aufbautraining abgeschlossen. Bereits gut integrieren konnte sich der Ungarn Balasz Somogyi, der seit Herbst mit den Kreuzlingern trainiert. Erfreulich ist auch die Entwicklung der jungen Spieler, die in der Zwischensaison einen grossen Schritt tun konnten.

Sonntagsspiel gegen Genf Die zweite Partie des Wochenendes spielen die Kreuzlinger am Sonntagmorgen gegen Genf. Die Romands gaben sich im Cup Achtelfinal gegen Bern keine Blösse und gewannen haushoch gegen den B-Ligisten. Gegen den SC Kreuzlingen sind die 5.-Platzierten der letzten NLA-Qualifikation trotzdem Aussenseiter. R. Keller

Gewinner, Verlierer Eishockey – In einem packenden Spiel gegen die österreichischen Gäste vom HC Samina Rankweil, konnte der EHC Kreuzlingen-Konstanz (3. Liga) die Partie mit 9:3 deutlich für sich entscheiden. Dank dem Sieg von Frauenfeld gegen Winterthur hat der EHCKK nun auch nach Verlustpunkten die Spitze in der Gruppe übernommen. Das 4. Liga-Team des EHCKK verliert das Auswärtsspiel gegen den Bäretswiler SC BSC mit 4:3.

Moskito B. Bild: zvg

Moskito B verliert Eishockey – Das junge Moskito BTeam des EHCKK reiste für ein Meisterschafts-Spiel nach Zürich und spielte gegen die ZSC Lions. Trotz konzentriertem Start in die Partie verlor der HSCKK das Spiel am Schluss mit 8:3.

Pallavolos: Niederlage Volleyball – Gegen das fünftplatzierte Andwil gestalten die NLB- Herren von Pallavolo das Geschehen lange ausgeglichen, konnten sich aber im Spielverlauf nicht steigern und geben das Spiel mit 1:3 ab. Morgen Samstag, um 18 Uhr, starten die Pallavolos Zuhause in die Abstiegsrunde.

Faire und spannende Wettkämpfe Das alljährliche Treffen der Karatekas zur Thurgauer Nachwuchsmeisterschaft bot auch in seiner neunten Austragung spannende Kämpfe und beeindruckende Katas. Frauenfeld. Motiviert, mit Zielen und Wünschen bepackt trafen sich 130 Karatekas im Alter zwischen sechs und 17 Jahren am vergangenen Sonntag in der Turnhalle Auenfeld in Frauenfeld. Für die jüngsten Teilnehmenden war es das erste Turnier in der Sportart Karate. Man spürte wie sie voller Stolz und doch teils sehr nervös die Herausforderung annahmen und ihr Bestes präsentierten. Für andere Kinder und Jugendliche, welche bereits Erfahrungen im Wettkampfgeschehen gemacht haben, war es der Einstieg in die Turniersaison 2014. Ziel war es, gelerntes umzusetzen, Erfahrungen zu sammeln und miteinander die Freude am Karate zu erleben und zu vertiefen. Die heute gemachten Wettkampferfahrungen dienen auch zur Vorbereitung auf weitere in der kommenden Saison stattfindende Turniere in der Schweiz wie auch im Ausland. Am Morgen zeigten die Athleten ihr Können in der Kata – einem festgelegten Ablauf von Angriffs- und Abwehrtechniken. Im Kumite – dem Kampf, welcher ein hohes Mass an Körperbeherrschung erfordert – wurde am Nachmittag die Aufmerksam-

Ausgelassene Stimmung.

Neulinge mit viel Verständnis und Fürsorge. Das Teilnehmen und Beobachten des Geschehens bereicherte sowohl die Sportler, wie auch die Zuschauer. Reich an Eindrücken und Erfahrungen freute sich jedes Team gemeinsam an den Ergebnissen und manch ein Karateka durfte mit einer Medaille oder gar einem Pokal nach Hause gehen. Die Ranglisten sind zu finden unter Bild: Marianne Oppliger www.tgkv.ch

keit geboten. Die etwas älteren, im Wettkampf bereits erprobteren Kinder und Jugendlichen, begleiteten die

Mehr Bilder im Internet unter:

www.kreuzlinger-zeitung.ch

SIEG UND NIEDERLAGE Volleyball – Nach einer 3:1-Niederlage am Samstag auswärts in Wiedikon holten sich Kreuzlingens Erstligistinnen von Pallavolo am Sonntag Zuhause gegen das Tabellenschlusslicht Jona den Pflichtsieg. Somit führen sie mit sechs Punkten Vorsprung noch immer die Tabelle an. Morgen Samstag, 25. Januar, findet der nächste Super Volley Day mit vier Spielen im heimischen Remisberg statt. Das Damen 1-Team freut

sich über zahlreiche Fans. Der Anpfiff gegen den VBC Einsiedeln ist um 16 Uhr. Ramona Reiser


18 KINO/FILMTIPPS

KreuzlingerZeitung Nr. 4 24. Januar 2014

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Das kleine Gespenst

täglich 14.00 Uhr – FSK 0

Erbarmen

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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2

I, Frankenstein (3D)

Bundesstart

täglich 20.50 Uhr – FSK 12 täglich 18.45, 21.00 Uhr, Fr/Sa auch 23.15 Uhr – FSK 16 täglich 16.30, 18.45, 21.00 Uhr, Fr/Sa auch 23.15 Uhr – FSK 12

DVD – Videothek

täglich 14.30 Uhr, Fr/Sa/So/Di auch 20.30 Uhr – FSK 12 11. Wo

Bundesstart

Der blinde Fleck

Film-Videothek

Die Tribute von Panem – Catching Fire

Unsere Filmkritik

11. Wo

Sa/So 11.45 Uhr – FSK 0

Riddick – Mit dem zweiten Sequel zum Science-Fiction-Hit «Pitch Black» kehrt Actionstar Vin Diesel, der mit der «Fast & Furious»Reihe zum Kassenmagneten geworden ist, zu seinen Anfängen zurück. Abermals im Team mit David Twohy besinnen sich beide fast 14 Jahre nach dem Original auf dessen alte Stärken und zimmern einen testosterongeladenen Kampf gegen ein buntes Sammelsurium an Kreaturen und Übermachos. Lustvolles Männerkino mit deftiger Gewalt und der nötigen Portion Augenzwinkern.

13. Wo

Turbo – Kleine Schnecke, grosser Traum Sa/So 11.45 Uhr – FSK 0

16. Wo

Sneak Preview

Preview

Fünf Freunde 3

Mo 20.30 Uhr – FSK 16

Nicht mein Tag

SCALA Kinozentrum Marktstätte Konstanz

täglich 15.00, 17.30 Uhr, Sa/So auch 12.00 Uhr – FSK 0 2. Wo täglich 18.10, 20.45 Uhr, Fr auch 23.15 Uhr – FSK 12 2. Wo

The Wolf of Wall Street

täglich 16.45, 20.00 Uhr, Fr/Sa auch 23.05 Uhr, Sa/So auch 12.45 Uhr – FSK 16 2. Wo

The Wolf of Wall Street (OV) Originalfassung

Do/Mi 20.00 Uhr, Fr/Sa 23.05 Uhr – FSK 16

Nebraska

täglich 18.30 Uhr – FSK 6

2. Wo

Diana

täglich 14.00 Uhr (ausser Sa/So), Sa/So 12.15 Uhr, Mi 20.15 Uhr – FSK 0 3. Wo

Die Pute von Panem

täglich 16.10 Uhr – FSK 12

Zwei vom alten Schlag Fr/Sa 23.00 Uhr – FSK 12

3. Wo 3. Wo

Paranormal Activity: Die Gezeichneten Fr/Sa 23.15 Uhr – FSK 16

4. Wo

StreetDance Kids: Gemeinsam sind wir Stars täglich 14.00 Uhr – FSK 0

4. Wo

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Tel. 0049 7531 90 34 21 Hannas Reise

Bundesstart

täglich 16.15, 20.45 Uhr (ausser Mo), Mo 16.15, 18.30 Uhr – FSK 0

Aus dem Leben eines SchrottErstaufführung sammlers (OmU) täglich 18.30 Uhr – FSK 0

Royal Ballet Live: Giselle Liveübertragung

Mo 20.15 Uhr – FSK 0

12 Years A Slave

Do/Fr/Di/Mi 17.00, 20.00 Uhr, Sa/So 17.15, 20.15 Uhr, Mo 16.15 Uhr – FSK 12 2. Wo

12 Years A Slave (OV) Originalfassung Mo 20.30 Uhr – FSK 12

2. Wo

All Is Lost

täglich 20.45 Uhr (ausser Mo/Mi), Mi 16.00 Uhr, Sa/So auch 16.00 Uhr– FSK 6 3. Wo

All Is Lost (OV)

Originalfassung

Mo 20.45 Uhr – FSK 6

3. Wo

Das Geheimnis der Bäume

Do/Fr/Mo/Di 16.15 Uhr, Sa/So 13.45 Uhr – FSK 0 4. Wo

Imagine

Seit 18.01.2014 im Verleih Ab 24.01.2014 im Verkauf

24 h Filmverleihautomat

Wir liquidieren 5000 Filme DVD Fr. 2.50 !! – Blu Ray Fr. 3.00 !! Und 50% letzte Tage www.film-ab.ch

Löwenstrasse 8280 Kreuzlingen

Öffnungszeiten: Samstag 13.00–18.00 Uhr

Weinfelden 071 622 00 33

Frauenfeld 052 720 35 35

AMAZONIA 3D D/ab0/Doku THE WOLF OF WALL STREET D/ab16/Drama DO & FR & MO bis MI 17.00 / SA 15.50 / So 18.00 DO & MO & DI 20.00 / FR & SA & SO & MI 19.30 I, FRANKENSTEIN Dab12/Fantasy DO & SO & DI & MI 20.00 / FR 20.15 & 23.00 SA 18.00 & 20.15 & 23.00

FÜNF FREUNDE 3 D/ab6Abenteuer DO & FR & DI 17.00 / SA bis MI 14.00

täglich 16.10, 20.15 Uhr (ausser Mo/Mi), Mo/Mi 16.10 Uhr – FSK 6 5. Wo

täglich 18.20 Uhr (ausser Mo/Mi) – FSK 0 4. Wo

THE WOLF OF WALL STREET D/ab16/Drama DER MEDICUS D/ab12/Drama DO & MO bis MI 20.00 / FR & SA 20.15 / SO 19.30 SA & SO & 16.30

Der Medicus

Blau ist eine warme Farbe

FÜNF FREUNDE 3 D/ab6Abenteuer DO & FR 17.00 / SA & MO bis MI 14.00 & 17.00 SO 14.00 & 15.50

Do/Mi 16.30, 20.30 Uhr, Fr – Di 16.30, 19.45 Uhr – FSK 12 5. Wo

Mi 19.30 Uhr – FSK 16

Buddy

Sa/So 13.45 Uhr – FSK 12

täglich 16.20 Uhr – FSK 6

Belle & Sebastian

Sa/So 12.10 Uhr – FSK 0

5. Wo

Only Lovers Left Alive Der Medicus

Sa/So 14.00 Uhr – FSK 12

5. Wo 6. Wo 6. Wo

6. Wo

Dinosaurier – Im Reich der Giganten

täglich 14.00 Uhr (ausser Sa/So), Sa/So 11.50 Uhr – FSK 6 6. Wo

Der Hobbit: Smaugs Einöde (3D/HFR) täglich 17.15 Uhr – FSK 12

Der Hobbit: Smaugs Einöde Sa/So 13.00 Uhr – FSK 12

The Counselor

Sa 23.15 Uhr – FSK 16

7. Wo 7. Wo 8. Wo

ZEBRA Kommunales Kino Konstanz e. V. www.zebra-kino.de Der heilige Berg – Mexiko/USA 1973 – 112 Min, Regie: Alejandro Jodorowsky, FSK 18, OmU Do, 23.01. 20:00 | Fr, 24.01. 21:30 | Sa, 25.01. 19:00 | Mo, 27.01. 21:30

Fando und Lis – Mexiko 1968, 93 min, FSK 18, OmU

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren

El Topo – Mexiko, 1968, 93 min, FSK 18,

8. Wo

täglich 14.15 Uhr, Sa/So auch 12.30 Uhr – FSK 0 8. Wo

DAS LEBEN DES WALTER MITTY D/ab12/Drama FR & SA 23.00 DER MEDICUS D/ab12/Drama FR & SA 19.45 / SO 19.30 / MO bis MI 20.00

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (3D) täglich 14.00 Uhr – FSK 0

DAS GEHEIMNIS DER BÄUME D/ab0/Doku SA bis MI 14.00

Fr 24.01. 19:00 | Sa 25.01. 21:30 | So 26.01. 20:00 | Mo 27.01. 19:00 OmU, Digital restauriert

Do, 30.01. 20:00 | Fr, 31.01. 19:00 | Sa, 01.02. 21:30 | Mo, 03.02. 19:00

DIE SCHWARZEN BRÜDER D/ab8/Abendteuer Tgl. 17.00 DIE EISKÖNIGIN 2D D/ab6/Family SO bis MI 14.00

DIE SCHWARZEN BRÜDER D/ab8/Abendteuer MO bis MI 17.00

Tickets: www.kino-tg.ch Weinfelden: Gratisparkplätze


KreuzlingerZeitung

Nr. 4

SERVICE

24. Januar 2014

POLIZEIMELDUNGEN

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Drogenfund

Evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen www.evang-kreuzlingen.ch

Konstanz Eine zivile Zollstreife kontrollierte am deutsch-schweizerischen Bahnhof einen stehenden und aus der Schweiz kommenden Zug. Bei der Kontrolle eines 31-jährigen türkischen Staatsangehörigen fanden die Beamten bei der Gepäckkontrolle in einem Aktenkoffer insgesamt 370 Gramm Haschisch und über 2,2 Kilo Marihuana vor. Gegen den Mann wurde wegen des Verdachts des Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz ein Strafverfahren eingeleitet.

Sirnach Die Kantonspolizei Thurgau kontrollierte Mitte Januar an der Winterthurerstrasse zwei Männer. Dabei konnte bei ihnen rund 700 Gramm Heroin sowie 500 Gramm Streckmittel im Wert von gegen hunderttausend Franken sichergestellt werden. Die aus Albanien stammenden Männer im Alter von 34 und 36 Jahren hielten sich als Touristen in der Schweiz auf. Die mutmasslichen Drogenhändler befinden sich in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft Frauenfeld hat eine Untersuchung eröffnet. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau sind noch nicht abgeschlossen.

Alkohol am Steuer Altnau Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am vergangenen Sonntagmorgen in Altnau einen Selbstunfall. Der Lenker blieb unverletzt, am Auto entstand Totalschaden, an einem Zaun ein Schaden von rund 2000 Franken. Ein Atemlufttest der Kapo TG ergab 1,3 Promille. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobe durchgeführt. Der Lenker musste seinen Führerausweis abgeben.

16.00 Uhr: Eucharistiefeier

Freitag, 31. Januar 15.00 Uhr: Rosenkranz im Ölberg 18.30 Uhr: Anbetung 19.00 Uhr: Eucharistiefeier

Sonntag, 26. Januar 9.45 Uhr: Gottesdienst Kirche Kreuzlingen Pfr. Gunnar Brendler

Katholische Kirchgemeinde Pfarrei St. Stefan, Emmishofen Kreuzlingen Freitag, 24. Januar www.kath-kreuzlingen.ch 18.45 Uhr: Rosenkranzgebet 19.15 Uhr: Abendmesse

Pfarrei St. Ulrich 9.00 Uhr: Eucharistiefeier Anschliessend Kaffee im Ulrichshaus 17.00 Uhr: Beichtgelegenheit 18.00 Uhr: Eucharistiefeier

11. Jahrgang

Amtliches Publikationsorgan für Kreuzlingen, Kemmental, Lengwil, Tägerwilen. Auflage: 22 240 Exemplare, erscheint am Freitag.

Verlag, Inserate, Redaktion KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen, Tel: 0716788030, Fax: 0716788040, info@kreuzlinger-zeitung.ch, www.kreuzlinger-zeitung.ch Geschäftsleitung: Nina Paproth

Sonntag, 26. Januar

Sonntag, 26. Januar 10.30 Uhr: Sonntagsgottesdienst 15.30 Uhr: Rosenkranzgebet in der Kirche Bernrain

9.30 Uhr: Santa Messa in lingua italiana 11.00 Uhr: Eucharistiefeier

Dienstag, 28. Januar

Montag, 27. Januar

7.30 Uhr: Messfeier

18.00 Uhr: Rosenkranzgebet

Mittwoch, 29. Januar

8.30 Uhr: Messfeier

Donnerstag, 30. Januar, Freitag, 31. Januar 18.45 Uhr: Rosenkranzgebet 19.15 Uhr: Abendmesse

8.30 Uhr: Eucharistiefeier

FAMILIEN-ANZEIGEN Du bist die Natur, die Du geliebt hast. Du bist der Zusammenhalt, den Du uns geprägt hast. Du bist die Lebensfreude, die Du stets gelebt hast. Du bist die Spur der Liebe, die Du in unseren Herzen hinterlässt.

Nach langer schwerer und mit viel Geduld ertragener Krankheit wurde er von seinen Leiden erlöst und durfte friedlich einschlafen.

Dopo una lunga grave malattia affrontata e vissuta con pazienza, si è addormentato nel sonno eterno con serenità

Dario Angelo Barbiero In stiller Trauer / con profondo dolore: Adele Barbiero-Pignotti Ilenia, Ali, Cemy und Alissia Alessio, Jeanette, Giuliano und Leandro Verwandte und Freunde / parenti e amici

Redaktion Stefan Böker (sb), Kathrin Brunner (kb), Thomas Martens (tm) Tel: 071 678 80 34, redaktion@kreuzlinger-zeitung.ch

Traueradresse: / Indirizzo di lutto: Adele Barbiero, Brückenstrasse 5f, 8280 Kreuzlingen

Inserate Leitung: Petra Diaz, Dagmar Holynsky, Gabriele Buba Tel: 071 678 80 39, inserate@kreuzlinger-zeitung.ch Layout: Willy Messmer, Fabio Iannello Druck: Druckerei Konstanz

Schlagzeugunterricht auch als Musiktherapie – Legasthenie AD(H)S. Gratis Schnupperstunde. Telefon 071 688 15 78 Suche günstige Wohnung oder altes Häusli in Kreuzlingen, gerne auch renovierungsbedürftig, «Charme vor Komfort». Tel. 0049 173 269 51 93. In unserer Rubrik «PRIVATE KLEINANZEIGEN» sind Sie mit 4 Zeilen für 20,– Fr. dabei!

18.00 Uhr: Vorabendmesse

24. Juni 1940 – 20. Januar 2014

IMPRESSUM

PRIVATE KLEINANZEIGEN

Samstag, 25. Januar

Samstag, 25. Januar

Drogenhändler festgenommen

Donnerstag, 30. Januar

19

Die Abdankung findet am Dienstag, 28.1.2014 um 09.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Ulrich in Kreuzlingen statt.

Il funerale avrà luogo martedi, 28.1.2014, alle ore 09.30 nella Chiesa di St. Ulrich a Kreuzlingen

Notfallkreis Nr. 7 «Region Kreuzlingen» Bätershausen, Bottighofen, Gottlieben, Illighausen, Kreuzlingen, Landschlacht, Lengwil, Münsterlingen, Neuwilen, Oberhofen, Scherzingen, Schönenbaumgarten, Schwaderloh, Tägerwilen, Triboltingen, Wäldi, Zuben Wenn der Hausarzt oder dessen Stellvertreter nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte die Notfallnummer 0900 000 199 (1.93 Fr./Min.) an. Notfallkreis Nr. 8 «Amriswil-Obersee» Amriswil, Almensberg, Altnau, Auenhofen, Biessenhofen, Brüschwil, Dozwil, Engishofen, Güttingen,Hagenwil, Hatswil, Hefenhofen, Herrenhof, Kesswil, Langrikkenbach, Muolen, Oberaach, Niederaach, Räuchlisberg, Schocherswil, Sommeri, Uttwil Wenn der Hausarzt oder dessen Stellvertreter nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte die Notfallnummer 0900 000 327 an.

AMTLICHE TODESMELDUNGEN Gestorben am 11. Januar 2014 Giesel Jekje Hengeveld geb. Oosterveld verwitwet von Hengeveld, Lucas niederländische Staatsangehörige wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Burgstrasse 27 geboren am 14. September 1932 Gestorben am 20. Januar 2014 Elisabeth Alligri geb. Rollinger Ehefrau des Alligri, Gregorio Giovanni deutsche Staatsangehörige wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Weinstrasse 63 geboren am 23. Februar 1948 Gestorben am 20. Januar 2014 Dario Angelo Barbiero Ehemann der Barbiero geb. Pignotti Adele italienischer Staatsangehöriger wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Brü ckenstrasse 5f geboren am 24. Juni 1940


20

AGENDA

KreuzlingerZeitung

AUSSTELLUNGEN

Fr. 15 bis 20 Uhr, Sa. und So. 13 bis 17 Uhr Bis 26. Januar Fr. 15 bis 20 Uhr, Sa. und So. 13 bis 17 Uhr Bis 30. Januar

«Lac du Vieux Emosson», Videoserie von Cyril Delachaux von der Alpenlandschaft des Unterwallis. Tiefparterre, Bodanstrasse 7a «Roundabout», Joëlle Allet weckt den Spieltrieb mit ihren bunten Kreiseln. Kunstraum Kreuzlingen, Bodanstrasse 7a Jürg Schoop in der Venenklinik Bellevue, bedeutende Werkschau über 60 Jahre des in Kreuzlingen wohnhaften Thurgauer Künstlers. Nach telefonischer Vereinbarung (071 667 02 01) ist der Künstler persönlich anwesend.

Mo. bis Fr. tagsüber

Venenklinik, Brückenstrasse 9

Bis 16. Februar

Zizenhausener Terrakotten, eine Auswahl an Figuren der bekannten Stockacher Sammlung.

Mi. 17 bis 19 Uhr, Fr. und So. 14 bis 17 Uhr Bis 23. Februar

KONSTANZ «Vor Sonnenuntergang», Premiere des Familiendramas über Generationenkonflikte von Gerhart Hauptmann.

20 Uhr

Stadttheater, Konzilstrasse 11

26., 28. und 29. Januar

«Robinson & Crusoe», Wiederaufnahme des Stücks über zwei Männer, die mitten im Ozean abstürzen und sich auf ein einsames Dach retten.

Mi. 17 bis 19 Uhr, Fr. und So. 14 bis 17 Uhr Bis 28. Februar

KREUZLINGEN Samstag, 25. Januar

Hafe 17, die etwas andere Konzertreihe im Jugendhaus, diesmal mit «Addicthead», «Urbane Praxen» und «Juice and the Dukestoner».

20 Uhr

OJA Jugendhaus, Seestrasse 17

Freitag, 31. Januar

Keltische Klänge, die Irish/Scottish-Rock-Band «Keltikon» stellt ihr neues Album live im Irish Pub vor. Die Band spielt das 5. Mal in Kreuzlingen, das letzte Mal für lange Zeit.

21 Uhr

Irish Pub Hörnli, Romanshornerstrasse 72

24., 26. und 29. Januar

Unbekannte Meisterwerke, Konzert der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz zusammen mit Gastsolist, Violinist Piotr Plawner. Zu hören sind das Violinkonzert von Michael Karłowicz, Smetanas Ouvertüre zur komischen Oper «Die verkaufte Braut» und die 5. Symphonie von Antonín Dvořák.

KONSTANZ

Kunst im Umbau, Irene Schlösser zeigt abstrakte Malerei.

50 Jahre Seegfrörni, Sonderausstellung der Gemeinden Altnau und Münsterlingen.

Fr. 20 Uhr, So. 18 Uhr, Mi. 20 Uhr

Havana Night, Salsa-Party mit DJ Osman el Duque. Tanzkurs: 19 bis 20 Uhr, Salsa cubana (Mittelstufe), 20.15 bis 21.30 Uhr, Salsa cubana (Fortgeschrittene). Ab 21.30 Uhr Party.

ab 19 Uhr

K9, Hieronymusgasse 3

«FisCHe», erste grosse Sonderausstellung zu diesem Thema im Seemuseum.

Mi., Sa. und So. 14 bis 17 Uhr Seemuseum, Seeweg 3

Konzil, Hafenstrasse 2

Mittwoch, 29. Januar

Mi., Sa. und So. 14 bis 17 Uhr Seemuseum, Seeweg 3 Bis April

Spiegelhalle, Hafenstrasse 12

MUSIK

Museum Rosenegg, Bärenstrasse 6

Schaufenster Café/Bar 6, Hauptstrasse 6 Bis Frühjahr

So. 18 Uhr, Di. 11.15 Uhr, Mi. 11 Uhr

Museum Rosenegg, Bärenstrasse 6 Frisch gestrichen, Meisterwerke der Kunstparodie aus dem Cartoonmuseum Basel. Musée réduit, 123 Werke der Schweizer Kunst der letzten hundert Jahre neu interpretiert von Yves Nussbaum.

KONSTANZ Bis Sonntag, 26. Januar

Fr. 12 bis 18 Uhr, Sa./So. 12 bis 17 Uhr 25. Januar bis 22. Juni

täglich 10 bis 17 Uhr

Klein Venedig geht baden, ein gemeinsames Zentrum für Konstanz und Kreuzlingen. Ausstellung zum Architekturwettbewerb Klein Venedig. BildungsTURM, Wessenbergstrasse 43 «Schönbär und Nonne», Ausstellung über heimische Nachtfalter mit Fotografien von Designer und Naturfreund Armin Dett.

VERSCHIEDENES KREUZLINGEN 25. und 26. Januar

Sa. 12 und 17.15 Uhr, So. 17 Uhr

KREUZLINGEN

Gesanglicher Wettstreit, Battles der 2. Staffel «The Voice of Switzerland».

Bodensee-Arena

Sonntag, 26. Januar

Einführungskurs Meditation, von der Thurgauerin Ingrid Lama, die in Asien jahrelang traditionelle tibetischen Mediation und Philosophie studierte.

14 bis 16 Uhr

Tibetisch-Buddhistisches Zentrum, Nationalstrasse 14

Samstag, 25. Januar

Pflegeeinsatz, praktische Naturschutzarbeit am Lengwiler Weiher. Znüni und Mittagessen werden von Pro Natura offeriert.

8.30 bis 16 Uhr

Treffpunkt Parkplatz nach der Unterführung

Bodensee Naturmuseum, Hafenstrasse 9

THEATER/BÜHNE

24. Januar 2014

Freitag, 31. Januar

KREUZLINGEN Bis 26. Januar

Nr. 4

LENGWIL

Samstag, 25. Januar

«Dance Masters», Best of Irish Dance. Die Geschichte des irischen Stepptanzes auf musikalische und tänzerische Weise erzählt.

20 Uhr

Dreispitzhalle, Pestalozzistrasse 17

Samstag, 25. Januar

«Bis sich Nacht in die Augen senkt», fünf Romane des Steckborner Autors und Kulturpreisträgers Otto Frei, die in seinem Heimatstädtchen spielen.

Sonntag, 26. Januar

Konstanz als katholische Stadt, die Führung zur Stadtgeschichte mit dem Historiker David Bruder geht dieser Entwicklung nach.

20.15 Uhr

Phönix Theater, Seestrasse 81

14 Uhr

Rosgartenmuseum, Rosgartenstrasse 3

KONSTANZ

STECKBORN


KreuzlingerZeitung

Nr. 4

VERANSTALTUNGEN 21

24. Januar 2014

Lebensraum Schilf

Keltische Klänge vom Feinsten Bereits zum vierten Mal gastieren «Keltikon» im Irish Pub Hörnli in Kreuzlingen. Am Freitag, 31. Januar, ab 21 Uhr, stellen sie hier bei freiem Eintritt ihr kommendes Album vor.

Reichenau. Die undurchdringlichen Schilfwälder des Wollmatinger Rieds bieten vielen seltenen Vogelarten und anderen Tieren eine Heimat und stellen einen ganz besonderen Lebensraum dar. Sie bieten auch Schutz und Nahrung für hier überwinternde Vögel und Insekten. Eine Führung am Sonntag, 26. Januar, um 14.45 Uhr, geht am Reichenauer Damm entlang vom Parkplatz Kindlebild bis zur Beobachtungsplattform Schopflen. Von dort kann man einen unvergleichlichen Blick auf das Ermatinger Becken mit seinen vielfältigen Wasservögeln geniessen. Eigene Ferngläser sollten, falls vorhanden, mitgebracht werden. Treffpunkt: Parkplatz Kindlebild am Reichenauer Damm. eingesandt

Kreuzlingen. «Keltikon» hat sich seit der Gründung 2012 in Kürze zu einer professionellen Live-Band entwickelt. Mit Dudelsack, Gitarren, Bass und Schlagzeug, mitunter unterstützt durch Fiddle, Querflöte und Irish-Whistle, spielt die Band abwechslungsreichen Irish/ScottishCeltic-Rock: Von Balladen über Irish-Scottish Folk-Rock bis zu punkig interpretierten Jigs und Reels.

Schneller Höhenflug Im Herbst 2012 produzierte die Band die Demo-EP «Kenny and the Birds». Szene-Guru Marc Gunn stellte die Band im weltweit bekannten «Celtic Music Podcast» und im Zine «Songhendge» vor. Die Band fand sich dort fünf Monate nach ihrer Gründung schon Seite an Seite mit international etablierten Gruppen.

Heiteres Theaterstück

Gut gebucht «Keltikon» wurde 2013 für 27 Konzerte an Festivals und in Music-Pubs in der Schweiz gebucht. Aufgrund des sehr guten Anklangs wurde die Band von vielen Veranstaltern bereits wieder für einen zweiten, dritten oder vierten Auftritt engagiert.

Lehrer sein und bleiben Frauenfeld. Das Amt für Volksschule bietet in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Thurgau Lehrpersonen, die an einem Wiedereinstieg interessiert sind, eine kostenlose Weiterbildung an. Sie findet am 24. und 25. Februar im Weiterbildungszentrum Adler in Frauenfeld statt. Die Teilnehmenden erhalten während eineinhalb Tagen einen Überblick über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Volksschule und die Supportangebote von Kanton und Pädagogischer Hochschule. Der Kurs gibt aber auch Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und zu einer persönlichen beruflichen Standortbestimmung. Anmeldeschluss ist der 17. Februar. Weitere Infos bei Sandra Bachmann vom Amt für Volksschule (Tel. 058 345 58 10) oder bei Richard Müller von der Pädagogische Hochschule (Tel. 071 678 56 85). ID

«Keltikon» stellt das neue Album im Irish Pub Hörnli vor.

Im Februar 2014 erscheint das erste CD-Album von «Keltikon», «Agenbite of Inwit», das nun am 31. Januar den Kreuzlinger Fans vorgestellt wird. Wie die Band mitteilt, wird es

Bild: zvg

für «lange Zeit» das letzte Konzert von «Keltikon» im Irish Pub Kreuzlingen sein. Hörproben des Albums finden sich auf www.keltikon.com. einges.

BILDUNG & BEGEGNUNG B BEI VORTRÄGEN, VORTRÄGEN N, KURSEN & REISEN IN PERSÖNLICHER ATMOSPHÄRE AT TMOSPHÄRE ÜBER DEN DEN AUGENBLICK AUGENBLICK H INAUS ÜBER HINAUS

Bildungszentrum Konstanz B M Münsterplatz 11 - 78462 K onstanzz Konstanz TTel. eel. 07531 17626 w www w.bildungszentrum-k . konst o tanz.de www.bildungszentrum-konstanz.de

Steckborn. Fünf Romane des Steckborner Autors und Kulturpreisträgers Otto Frei spielen in seinem Heimatstädtchen. Humorvoll und abgründig beschreibt Otto Frei dessen Bewohner und Originale. Der Publizist Charles Linsmayer gibt die fünf Steckborner Romane neu in einem Band heraus und hat diese mit einer Biographie ergänzt. Aus diesem Anlass hat Linsmayer die Szenenfolge «Bis sich Nacht in die Augen senkt» mit Texten aus den Büchern zusammengestellt, die von zwei Schauspielern gespielt werden. Zu sehen am Samstag, 25. Januar, um 20.15 Uhr, im Phönix Theater. eingesandt

Katholisches Konstanz Konstanz. Die Stadt war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs überwiegend katholisch geprägt. Alle älteren Kirchen der Altstadt sind katholisch. Dabei wird häufig übersehen, dass die Stadt zur Zeit der Reformation einen eigenen Weg gegangen ist und erst mit Gewalt für den katholischen Glauben zurückgewonnen wurde. Aber auch innerhalb der katholischen Kirche entstanden gegensätzliche Strömungen, die im 19. Jahrhundert zu Konflikten in der Bürgerschaft und schliesslich zur Abspaltung der Altkatholischen Kirche führten. Eine Führung am Sonntag, 26. Januar, um 14 Uhr, im Rosgartenmuseum mit dem Historiker David Bruder geht dieser Entwicklung nach. eingesandt


RÄTSEL

22 Zirkusarena

Beiname vielNew Yorks sinnig (Big ...)

KreuzlingerZeitung

Ostgermanen

Düsenflugzeug

11

dänischer Sagenheld

Bergeinschnitt

Fehler beim Tennis (engl.)

Antitranspirant (Kw.)

Hunderasse

dickflüssig

12 perfekt

trocken

10

deutsche Vorsilbe

1 Hafen des antiken Roms

Reizstoff im Tee

so est eb

Oper von Bizet

Kfz-Z. Limburg

Parteizeitung

biblischer Prophet

Vom Hauptzoll - Richtung Singen über die Europabrücke - 1. Abfahrt links dann wieder links

eine italienische Pflaume

5 Form von ‚sein‘ (2. Person)

Zusammenfassung

höchster Berg Istriens

japanisches Heiligtum

Hauptstadt Südkoreas

etwas wahrnehmen Fotozubehör

intelligent Teil des Schlittschuhs

et cetera (Abk.)

6 franz. Filmidol der 60er (Abk.)

2

spanischer Artikel

Lasttier

9

Eintritt ins Leben

ohne Erfolg

Arktisvogel

Staat in Nordostafrika

Anfänger

Berg in Baden

Stromspeicher (Kw.) Biereinheit in Bayern

Haltegestell

arabisches Grußwort

Hörorgan

Kimonogürtel

innerhalb

4 Vorname des Weltreisenden Polo

Erdachsenpunkt

Figur in Becketts ‚Endspiel‘

Initialen des Malers Matisse

3

Tochter des Kadmos (Sage)

Stadt am Zuckerhut (Kw.)

veraltet: zwei

Feingliedrigkeit

Vorname der Hayworth

lateinisch: ich

Leibesmitte

ägyptischer Sonnengott

Richtschnur

Technisches Hilfswerk (Abk.) Entwicklungseinschnitt

Warntöne

Kurort im Salzkammergut

anständig, ernsthaft

Hochschulreife

Beingelenk

germanischer Volksstamm

letzte deutsche österr. Vorsilbe Kaiserin, † 1989

Modegymnastik

Nadelloch

Gewinn: HABERERim imWert Wertvon von50.– 30.–Fr. Fr. Gewinn: Gutschein Gutschein von von sitDOWN Gewinner vom letzten letztenRätsel: Rätsel:Regula E. Papp, Kreuzlingen Gewinner vom Elmer, Tägerwilen

Vermächtnis empfangen

spanisch: Insel

norddt. Lotterie (Abk.)

Mo–Fr.10.00 – 18.30 Sa 10.00 – 17.00

Line-Eid-Strasse 7 Konstanz / Stromeyersdorf sitdown-bodensee.de

Riese im franz. Märchen

veraltet: Straftat

KONSTANZ

in t o wn

Strom in Südostasien

Wort am Gebetsende

Sitzvergnügen garantiert

f as

Staudengemüse

Stadt in der Toskana (Turm)

Haarbüschel

Polster-Spezialhaus

th

8

Backmasse

gültig, geachtet

flach

indianische Sprachfamilie

Tonsilbe

altrömische Silbermünze

musik.: schnell

Kosewort für ‚Katze‘

Grasart

fertiggekocht

7

Feuerwerkskörper Zahncreme

veraltet: Nummer

24. Januar 2014

imaginäres Land

Betten der Matrosen flach positionieren

unrund laufen

Firmenzeichen

Einzeller

fraulich

Jazzstil (heiß)

Sprint

Pflanzenwelt

Nr. 4

Auflösung des letzten Rätsels

L E F A F E K R T

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S H O WA R E T L D S I L E K A T K E M N MO T

Kleidungsstück wilde Kletterziege

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B K R A E H R A R ME B E L I E S N T T E R R E N E U A N A T I K E B A R E U S E R A U F U L B E V E L A L A T T

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A D S T R E B A K T C P H I L O P R I N U E D ROH E N

B L A S S E Z P R

K J OR E B I E N P R E A T S R D A R UG B B A K A I B U

F L E L I D S S A E U UM E R A Z T

Y E O T K U E R

A R G E N S A U E R I E K I R E E S E H N E N N Z E S S I N A T E E P D R NO MO T E L R G E MA I B A U E R G R A E B E R ON A N B A S D E A R T U B E MC B E N S F ROH A N K E A L I L GA E R Z A I E N H E E S

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Senden Sie das Lösungswort bis Mittwoch,29.1.2014, per Postkarte oder E-Mail an: KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen oder an gewinnspiel@kreuzlinger-zeitung.ch (mit Adresse)


Tägerwiler Post Die lebendige Zeitung einer lebendigen Gemeinde

KIRCHEN-AGENDA

Evang. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben Sonntag, 26. Januar 9.45 Uhr Gottesdienst traditionell in Tägerwilen (Pfr. Uwe John), Kollekte: Mut zur Gemeinde

Sonntag, 2. Februar 9.45 Uhr Gottesdienst trad. in Gottlieben, (Pfr. Uwe John), Kollekte: Mut zur Gemeinde 18.30 Uhr «zämä»-Gottesdienst in Tägerwilen (Daniel Frischknecht + Team), anschl. Bistro

Kath. Kirchgemeinde Sonntag, 26. Januar 9.15 Uhr Sonntagsgottesdienst

Mittwoch, 29. Januar 19.15 Uhr Abendmesse

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Gospel-Workshop und Chile für alli Aufgrund einer veränderten Jahresplanung veranstaltet die evangelische Kirchgemeinde ab diesem Jahr den Gospelworkshop mit Urs Leuenberger, dem «Mr. Gospel» der Schweiz & Chorleiter des bekannten Gossau Gospelchoir, des Gospelchors Flawil & der Flawiler Gospelkids, jeweils im Februar. Über 30 begeisterte Sängerinnen & Sänger von Jung bis Alt nahmen in den beiden letzten Jahren daran teil und trugen die eingeübten Songs in einer «Gospel-Chile für alli» vor. Die Stimmung der Teilnehmer war eindeutig: «Das möchten wir gerne wieder machen». Urs Leuenberger in Aktion.

Bild: zvg

Emotionen rauslassen! Am Samstag, 15. Februar, von 9.30 bis 16.30 Uhr nimmt Urs Leuenberger in einem Tagesworkshop in der Ev. Kirche Tägerwilen alle Interessierten wieder mit auf eine Reise durch die Welt des Gospels. Im Workshop werden verschiedene Gospels erarbeitet und vor allem: gemeinsam erlebt! Wichtig sind Begeisterung, Freude am Singen, seinen Emotionen freien Lauf lassen und dadurch die Gospelmusik zu leben. Man muss nicht Mitglied eines Chores sein oder Noten lesen können, um mitzumachen. «Benutze, was Gott dir gegeben hat, dann klappt es», so Urs Leuenberger. Dabei sollen die Sänger und Sängerinnen ihren Ohren trauen: «Zuhören, nach-

singen, selber singen.» Mitmachen können alle Interessierten von 0-99 Jahren. Kinder werden in den Workshop eingebunden. Durch jahrelange Arbeit mit Gospelchören, MusicalProjekten, Aufbau und Training von Chören und Solisten hat Urs Leuenberger die Gabe, Menschen zu motivieren, mitzureissen und zu begeistern. Den Abschluss bildet eine «Gospel-Chile für alli» (Familiengottesdienst) in der Evangelischen Kirche Tägerwilen am Sonntag, den 16. Februar um 10.45 Uhr mit dem Workshopchor & Urs Leuenberger. Die Kosten für den Workshop betragen: Schüler (Primarschule: 1.-6.

Gemeindeferien am Gardasee Möchten Sie gern schon im Frühsommer die mediterrane Sonne geniessen und im Lago di Garda baden? Haben Sie Lust die Vorsommerferien gemeinsam mit netten Menschen zu verbringen? Dann ist die Gemeindeferienwoche der evangelischen Kirchgemeinde vom 31. Mai bis 7. Juni 2014 genau das Richtige für Sie. Wir fahren an den Campingplatz Spiaggia d‘ Oro (www.campingspiaggiadoro.com/de), direkt neben dem wunderschönen Städtchen Lazise im Südosten des Gardasee. Spiaggia d‘ Oro hat einen der wenigen langen weissen Sandstrände am Lago di Garda. Wir wohnen in 24 Quadratmeter grossen Maxicaravans für maximal fünf Personen. Der Campingplatz verfügt über eine moderne Infrastruktur.

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Tolle Aussichten.

Bild: zvg

Mehrere Ausflüge Die Lage eignet sich gut für längere oder kürzere Ausflüge in die reizvolle Landschaft, direkt nach Lazise (nur wenige Gehminuten) oder nach Verona. In der näheren Umgebung befinden sich zudem mehrere grosse Freizeitparks. Es gibt jeweils ein eineinhalbstündiges Morgenprogramm

zu Lebens- und Glaubensfragen, eine ca. halbstündige Abendrunde und gegen Ende einen Gemeinschaftsabend mit Beiträgen der Teilnehmer, sowie div. Angebote für Kinder. Darüber hinaus sind die Tage zur freien Verfügung. Weitere Aktivitäten, Verabredungen und Ausflüge ergeben sich spontan. Unter anderem ist der Lago di Garda eine sehr gute Region zum Töff-Fahren. Die Anreise erfolgt im privaten PW oder Töff auf eigene Kosten.

Infos & Prospekte gibt es bei: Pfarrer Uwe John, Tel. 071 669 2173, E-Mail: pfarramt@evang-taegerwilen.ch Diakon Steff Keller, Tel. 071 667 20 78; E-Mail: steff.keller@evang-taegerwilen.ch Evang. Kirchgemeinde

Klasse) kostenlos; Schüler (Sekundarschule: 7.-9. Klasse) 15 Franken; Lehrlinge, Studenten 20 Franken ; Erwachsene 30 Franken. Den Betrag bitte passend zum Workshop mitbringen. Das Mittagessen wird als «Teilete» stattfinden. Wir bitten Sie mit einem Salat, Würstchen, Fleisch oder einem Dessert dazu beizutragen. Für Brot & Getränke ist gesorgt. Danke vielmal. Anmeldung bitte bis zum 10. Februar 2014 schriftlich oder per Mail an: Ev. Kirchgemeinde TägerwilenGottlieben, Sekretariat, Pflanzbergstr. 6, 8274 Tägerwilen, E-Mail: sekretariat@evang-taegerwilen.ch Evang. Kirchgemeinde

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN Die Politische Gemeinde Tägerwilen sucht auf Mitte Juni 2014 für das Elektrizitäts- und Wasserwerk eine/n

Ableser/-in (stundenweise). Sie lesen zweimal jährlich die Strom- und Wasserzähler in unserer Gemeinde ab. Haben Sie Interesse? Für weitere Fragen steht Ihnen unser Matthias Murer (Telefon 071 666 80 16 oder matthias.murer@taegerwilen.ch) gerne zur Verfügung. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an die Gemeindekanzlei, Bahnhofstrasse 3, Postfach, 8274 Tägerwilen. GEMEINDERAT TÄGERWILEN


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Herzlichen Dank an alle Tägerwiler! Herzlichen Dank den Tägerwilern und Gottliebern. Glückliche Sternsinger sammelten über 6000 Franken für Kinder in Not. Während fünf Abenden waren jeweils zwölf Kinder in drei Gruppen als Könige und Sternträger unterwegs zu den Menschen. Unzählige Male haben sie ihr Lied gesungen und «20*C+M+B*14», Christus Mansionem Benedicat, über die Türen geschrieben. Das Ergebnis ihres Engagements ist überwältigend: 6045 Franken und 331 Euro kamen bei der Sammlung zusammen. Das Geld wird für das Projekt «Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi» verwendet. Im Flüchtlingslager Dzaleka in Malawi leben ca. 17000 Flüchtlinge. Diese Menschen flüchteten aus verschiedenen Gründen: Krieg, Hungersnot, Verfolgung, rassistische Gewalt und vieles mehr. Im Lager bauen sich die Flüchtlinge eigene Häuser aus Lehm, da sie nicht wissen, wie lange sie dort sein müssen. Alle vier Wochen bekommen die Flüchtlinge Essen zugeteilt, was knapp zum Überleben reicht. Die Schule im Lager hat mehr als 4500 SchülerInnen. Damit die Kinder im Flüchtlingslager genug zu essen haben und eine

Die eifrigen Sternsinger von Tägerwilen sagen «Danke!».

gute Schulbildung bekommen, sammelten die Sternsinger unermüdlich in ihrer Freizeit. Ein herzliches Dankeschön den Schülerinnen und Schülern. Ein grosser Dank gilt auch den Begleitpersonen und Eltern, welche die Sternsinger unterstützt haben.

Herzlich danken möchten wir auch den Kirchgängern und allen besuchten Menschen, welche die Sternsinger auch dieses Jahr wieder willkommen hiessen und so grosszügig spendeten. Auch im nächsten Jahr werden die Sternsinger wieder zum mittler-

Bild: zvg

weile gewohnten Tägerwiler Bild gehören. Wer sicher sein will, dass sie von ihnen besucht werden, kann sich anmelden. Infos werden jeweils vor Weihnachten bekanntgegeben. Das Sternsingerteam Tägerwilen

Über 80 OldtimerFahrzeuge in Wäldi Es war ein gelungenes Oldie-Fest am 18. Januar in Wäldi. Trotz des nebligen und etwas trüben Wetters war der Publikumsaufmarsch sehr erfreulich, und es zeigte sich einmal mehr, dass das Interesse an historischen Fahrzeugen und Gerätschaften über alle Altersgrenzen hinaus die Zuschauer zu begeistern vermag. Am Anlass der «Fahrzeughistorik Tägerwilen» waren Exponate verschiedenster Kategorien vertreten: Alte Traktoren, Autos, Maschinen, Gerätschaften aller Art. Besonders attraktiv waren die diversen Vorführungen zum Thema «Holzerarbeiten». Mit alten Gerätschaften wurde gesägt, gespaltet, gefräst, geschält; sogar einem «Büscheler» konnte man bei seiner Arbeit zusehen. Die Organisatoren danken dem zahlreich erschienenen Publikum für das gezeigte Interesse, den Fahrzeugbesitzern, allen Akteuren und vor allem den Gastgeberfamilien von Rolf und René Schenk in Wäldi. Es bleibt zu hoffen, dass die Tradition des Winteranlasses

der «Fahrzeughistorik Tägerwilen» nächstes Jahr eine Neuauflage erleben wird. René Gascard

Bild: zvg

Verdiente drei Punkte

Bilder: zvg

Mehr Bilder im Internet unter:

www.kreuzlinger-zeitung.ch

Am vergangenen Sonntag fand vor zahlreichen Zuschauern die Heimrunde der Herren Grossfeld Mannschaft 1 des UHC Tägerwilens statt. Im ersten Spiel gegen Bülach Floorball II konnte der UHCT trotz solider Leistung der Bülacher einen 5:2 Sieg verbuchen. Im zweiten Spiel gegen UHC Jungschi Stammheim gingen die beiden Mannschaften mit einem 4:4 Untentschieden vom Platz. Die Herren Mannschaft 1 kam somit mit Lei-

denschaft und Kampf zu verdienten drei Punkten. Der Unihockey Club Tägerwilen bedankt sich bei den zahlreichen Zuschauer und Zuschauerinnen für die Unterstützung. An der nächsten Meisterschaftsrunde vom 9. Februar kommt es zum heissen Nachbar-Derby gegen den UHC Kreuzlingen in der Dreispitzhalle in Kreuzlingen. Die beiden Mannschaften liegen Punktgleich auf den Plätzen 8 und 9. Für Spannung ist also gesorgt. UHCT


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POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Aus der Ratsstube Baubewilligungen •

GipsIn AG, Tägerwilen – Überdachung Aussengestellt, Konstanzerstrasse 42 und 46, Liegenschaften Nrn. 1670 und 1669

Jud Beat, Tägerwilen – Folien-Gewächshaus und Halle, Konstanzerstrasse 61, Liegenschaft Nrn. 303/1501

Müller Werner, Tägerwilen – Dachausbau, Hauptstrasse 104, Liegenschaft Nr. 1396

Sportamt Thurgau, Frauenfeld – Radweg und Informationstafeln, Tägerwiler Wald

Natur- und Heimatschutz Folgende Nichtunterschutzstellungsverfügungen wurden ausgesprochen:

Freitag, 24. Januar

Brunnenweg 2+ (Schopf) (Pauli)

10.00 Uhr im Bastelzimmer Gottesdienst

Ernst-Kreidolfstrasse 10 (Lorenz)

Hinterdorfstrasse 26 (Gschwend)

9.30 Uhr im Bastelzimmer Singen – Bindersgartenchörli

Konstanzerstrasse 61 (Jud)

Unterdorfstrasse 4 (Hubacher)

Donnerstag, 30. Januar

Wäldistrasse 10 (Aebli)

Montag, 27. Januar

14.00 Uhr im Bastelzimmer Handarbeitsrunde

Entsorgung •

Dem neuen Organisationsreglement des Verband KVA Thurgau wurde zugestimmt.

Wasser •

Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren aus Tägerwilen und Gottlieben: Der nächste Mittagstisch findet am Donnerstag, 30. Januar, statt im Cafe Walz. Spezialpreis 15.50 Franken. Wenn Sie von diesem Angebot Gebrauch machen wollen, dann melden Sie sich bitte an unter Tel.071 669 38 48. Wer abgeholt werden möchte, melde sich bitte bis am Vorabend bei Marlies Dütsch, Tel. 071 669 17 93. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer. Für das Team: Marlies Dütsch

IMPRESSUM Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Tägerwilen Politische Gemeinde Tägerwilen, 071 666 80 20 gemeinde@taegerwilen.ch Erscheint wöchentlich: Freitag taegerwilen@kreuzlinger-zeitung.ch Redaktionsschluss: Mittwoch 9 Uhr

Dem neuen Organisationsreglement des Verband Wasserversorgung Region Kreuzlingen wurde zugestimmt.

Arbeitsvergaben •

Neue Einsatzbekleidung für die Feuerwehr: Growag GmbH, Grosswangen.

Kultur-Freizeit •

Dem Seeburgtheater Kreuzlingen wurde an die Sommer-Aktivitäten 2014 ein Beitrag zugesprochen.

An den Ersatz der elektronischen Trefferanzeigen der Schiessanlage Bäärenmos Neuwilen wurde ein Beitrag gesprochen. GEMEINDEKANZLEI TÄGERWILEN


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TĂ&#x201E;GERWILER POST

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Märliumzug ist online Endlich ist es soweit, wir sind online unter www.märliumzug.ch oder www.maerliumzug.ch. Aktuelle Informationen, Kontaktadressen, Formulare und Fotos vergangener Tage sind jederzeit abrufbar. All jene, die ihre Unterstßtzung beim Umzug zugesagt haben, sei es fßr den Bau von Wagen, Kostßme nähen oder sonst in irgend einer Form, finden dort laufend neue Informatio-

nen. Sicher merken sollten sich diese, die folgenden Termine: Mittwoch, 12. Februar, Montag, 17. März, Mittwoch, 16. April, Mittwoch, 6. Mai, Mittwoch, 25. Juni, Montag, 11. August und Montag, 1. September. An diesen Daten finden jeweils um 19.30 Uhr Sitzungen fßr die Mitgestalter des Umzugs im Gemeindehaus statt. OK Präsident, Urs Zingg

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Neue Ă&#x2013;ffnungszeiten Wie bis anhin kĂśnnen sie auch weiterhin jeden Donnerstagnachmittag im Zick-Zack an der Hauptstrasse 80 (im hinteren Haus) von 14 bis 17 Uhr schĂśne, selbstgefertigte Geschenke und Karten finden. Neu ist das Geschenklädeli Zick-Zack des Frauenvereins Tägerwilen zusätzlich jeden ersten Montag im Monat von 14 bis 17 Uhr geĂśffnet. Kommen Sie doch einmal vorbei und schauen Sie sich

um! Viele fleissige Frauen stricken, nähen und basteln das ganze Jahr ßber tolle Handarbeiten. Auch zu einem kleinen Schwatz und einer Tasse Kaffee sind Sie herzlich willkommen und lassen Sie sich dabei ßber das vielfältige Angebot des Frauenvereins informieren! Susanne Steinemann Frauenverein Tägerwilen

PRO SENECTUTE POLITISCHE GEMEINDE TĂ&#x201E;GERWILEN

Bauauflage Ă&#x2013;ffentliche Auflage vom 24.01.2014 bis 12.02.2014 Gesuchssteller und GrundeigentĂźmer Ehrbar Willi Hauptstrasse 74A 8274 Tägerwilen Bauvorhaben Vordach aus Glas Liegenschaft Nr. 1543 Lage Hauptstrasse 74 Wer ein rechtliches Interesse nachweist, kann während der Auflagefrist gegen das Bauvorhaben beim Gemeinderat schriftlich und begrĂźndet Einsprache fĂźhren. BAUSEKRETARIAT TĂ&#x201E;GERWILEN

Zumba Gold â&#x20AC;&#x201C; Kurs Tanzen Sie gemĂźtlich zu lateinamerikanischen Rhythmen. Zumba Gold eignet sich speziell fĂźr Senioren, da die Tanzbewegungen zu lateinamerikanischen Rhythmen langsam aufgebaut werden. Getanzt wird ohne Partner in loser Aufstellung. Zumba Gold ist ein attraktives Beweglichkeits-, Koordinations- und Konditionstraining, auch bei kĂśrperlichen Einschränkungen wie HĂźft-, Schulter- oder Knieproblemen. Beginn des Kurses ist am Donnerstag, 6. Februar, von 9.30 bis 10.30 Uhr, in der Unterseehalle in Berlingen. Weitere Auskunft erteilt Irène Schuler, Tel. 071 664 24 69. Anmeldung bei Pro Senectute Thurgau, Tel. 071 626 10 93. Pro Senectute Thurgau Rosmarie Stäheli

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KreuzlingerZeitung

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IN KÜRZE PMS: Prorektor geht Kreuzlingen – Nach über 40-jähriger Tätigkeit für das Seminar Kreuzlingen respektive die Pädagogische Maturitätsschule (PMS) tritt Prorektor LeuGeorg mann Ende Januar in den Ruhestand. Von 1965 bis 1970 hat er das Seminar als Schüler durchlaufen, 1973 trat er Bild: zvg eine Stelle als Hilfslehrer für Sport an, bereits 1974 wurde er vom Regierungsrat zum Hauptlehrer für Sport und Geografie gewählt. Seit 1991 wirkte Georg Leumann als Prorektor zunächst am Seminar, später an der PMS. An zwei Maturareformen und der Entwicklung der Kunst- und Sportklasse war er aktiv beteiligt. Die PMS dankt Georg Leumann herzlich für sein Wirken.

Umbau Poststelle Scherzingen – Anfang Februar beginnen die Umbauarbeiten der Poststelle Scherzingen und dauern bis Mitte April. Die Poststelle ist noch bis am Freitag, 31. Januar, 18 Uhr geöffnet und bleibt danach bis zur Wiedereröffnung geschlossen. Während dieser Zeit nimmt das Zustellpersonal einzelne frankierte Sendungen entgegen. Anstelle des Briefeinwurfs bei der Poststelle gibt es vorübergehend einen Briefeinwurf beim Bahnhof SBB. Die übrigen Briefeinwürfe bleiben unverändert. Für andere Postgeschäfte stehen die Poststellen oder Postagenturen in der Umgebung zur Verfügung. Postsendungen, die nicht zugestellt werden können, lagern in der Postagentur in Landschlacht (Briefe und Pakete) oder in der Poststelle Altnau (Spezialsendungen). Avisierte Sendungen werden gratis nochmals zugestellt (Tel. 0848 888 888). An der Hauszustellung ändert sich nichts.

Tagessieg für Tatort Bodensee – 9,95 Millionen Zuschauer sahen am vergangenen Sonntag den aktuellen Bodensee-Tatort mit Eva Mattes und Sebastian Bezzel im Ersten. Der SWR-»Tatort – Todesspiel» war somit Tagessieger im deutschen Fernsehen. Die Zuschauerzahl entspricht einem Marktanteil von 26,4 Prozent. Beim Publikum zwischen 14 und 49 Jahren erreichte der BodenseeTatort einen Marktanteil von 19,9 Prozent. Kommissarin Klara Blum und ihr Kollege Kai Perlmann suchten im aktuellen Mordfall einen Mörder im Umfeld der Konstanzer Jung-Schickeria.

Männerchor Harmonie ernennt Paul Stähli zum Ehrenmitglied Am 17. Januar 2014 führte der Männerchor Harmonie Kreuzlingen seine 150. Generalversammlung durch. Paul Stähli wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Hans Brönnimann wurde mit Applaus als neues Vorstandsmitglied gewählt. Kreuzlingen. Die Sänger des Männerchors Harmonie Kreuzlingen fanden sich am 17. Januar zur 150. Generalversammlung im Restaurant Waaghaus ein. Nebst dem Rückblick auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr mit einem vielfältigen Programm wurde auch über die übrigen Vereinsgeschäfte

Leu Paul Stähli als Anerkennung für dessen zehnjährige Tätigkeit als Präsident sowie für die erfolgreiche Durchführung der Jubiläumsfeierlichkeiten als OK-Präsident die Urkunde zur Ernennung zum Ehrenmitglied überreichen. Die anwesenden Sänger dankten es mit grossem Applaus. Das Vereinsjahr 2014 hat bereits schwungvoll beV.l.: Ehrenmitglied Paul Stähli, Präsident Thomas gonnen. Am 16. FebruLeu, Vorstand Hans Brönnimann. Bild: zvg ar wird die Harmonie im Dorfzentrum BottigBeschluss gefasst. Gleich an seiner hofen bereits ihren nächsten Auftritt Thomas Leu ersten GV als Präsident konnte Thomas haben.

Jassen und Schiessen Am vergangenen Wochenende trafen sich die Schützen des Schützenvereins Kreuzlingen zum ersten vereinsinternen Wettkampf. Kreuzlingen. Das Wochenende wurde zuerst mit dem gemütlichen Teil in der Schützenstube eröffnet. Gejasst wurde Schieber mit zugelostem Partner. Der mässige Einsatz wurde unter den Teilnehmern verteilt. Es wurde zügig und sehr fair gespielt. So konnte Jasschef Erwin Habrik um 22 Uhr bereits die Rangliste verlesen: 1. Rang, Schützenwirtin Hilde Balmer (3245 Punkte); 2. Rang, Ueli Müller, (3083); 3. Rang, Jürg Ulrich, (3073). Am Samstagnachmittag knallten die ersten Schüsse des Jahres beim

Winterschiessen. Das Programm war für Gewehr 300m die drei besten Passen mit Hunderterwertung. Es beteiligten sich 21 Teilnehmer. Pro Passe wurden zwei Schüsse auf die Scheibe A 100er-Wertung abgegeben. 1. Rang, Roland Seger (564 Punkte); 2. Rang, Erwin Imhof (560); 3. Rang, Hemengül Setrak (558); es folgten Eugen Gremli (558) und Sven Lenherr (532). Der Pistolenwettkampf wurde auf 50 Meter ausgetragen. Gezählt wurden ebenfalls die drei besten Passen. Es schossen elf Mitglieder. 1. Rang, Dänu Schnyder (572 Punkte); 2. Rang, Erwin Hilber (564); 3. Rang, Alfons Fischli (553); es folgten Leo Müller (528) und Martin Loher (525). Mit schönen Fleischpreisen für jeden Schützen und einem feinen Wurstmahl endete ein gelungener Wettkampf. Erwin Habrik

Rettungsschwimmen Kreuzlingen. Die SLRG (Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft) Sektion Kreuzlingen bietet einen Jugendbrevet Kurs im Rettungsschwimmen für alle Kinder ab zehn Jahren an. Dort wird mit den Kindern das richtige Verhalten im und um das Wasser erarbeitet und ihnen beigebracht, welche Gefahren dort lauern können. Ausserdem lernen sie, ihre Kolleginnen und Kollegen im Ernstfall aus dem Wasser zu retten und professionelle Hilfe anzufordern. Der interessante Kurs startet am 21. Februar im Hallenbad der PH Kreuzlingen. Er dauert von 20 bis 21 Uhr. An vier Freitagabenden und an

Bild: Peter Herlitze / pixelio.de

einem Samstagnachmittag werden die Kinder das Element Wasser von einer anderen Seite kennen lernen und grossen Spass daran haben. Kinder können bis Sonntag, 16. Februar, bei Stefanie Ludwig unter stefanie.ludwig@slrg-kreuzlingen.ch oder Tel. 079 857 10 15 angemeldet werden. Sie steht auch bei Fragen zur Verfügung. SLRG Kreuzlingen

SAUJASSEN

Bild: Plani/Wikipedia

Bereits zum 37. Mal trafen sich am vergangenen Freitagabend 138 Jasserinnen und Jasser zum traditionellen Saujassen des Männerchors Langrickenbach. Im Jasseinsatz von 25 Franken ist seit Jahren ein vorzügliches Nachtessen aus der Küche der Metzgerei Wattinger, Altnau, inbegriffen. Gespielt wurde der Handjass zu dritt mit französischen und mit deutschen Karten. Mit 2293 Punkten gewann Albert Klötzer nach 36 Spielen dieses traditionsreiche Saujassen. Mit nur 14 Punkten Rückstand wurde Franz Stalder Zweiter und mit 2271 Punkten Alfred Meyer Dritter. Die weiteren Klassierten sind: 4. Hans Egger, 5. Heinz Schönholzer, 6. Ursula Grando, 7. Hansruedi Kuhn, 8. Reto Jaisser, 9. Albert Allenspach, 10. Lukas Fässler. Zwei Drittel der Jasserinnen und Jasser durften einen Fleischpreis mit nach Hause nehmen und für die restlichen «Wettkämpfer» gab es zum Trostpreis noch einen Znüni. Einmal mehr haben die Helferinnen und Helfer des Männerchors Langrickenbach viel zum Guten Gelingen beigetragen und dafür sei ihnen ein grosses Dankeschön ausgesprochen. Ernst Schönholzer


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MARKTINFOS

KreuzlingerZeitung

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Kinder sammeln für Taifun-Opfer Jede Spende zählt

Die Primarschüler der International School Kreuzlingen Konstanz (ISKK) sammelten Ende vergangenen Jahres Geld, um Kindern auf den Philippinen zu helfen, die unter den schweren Folgen von Taifun Haiyan leiden. Über die Organisation «World Vision Schweiz» erreichte die Spende die Betroffenen. Am Mittwoch erfuhren die Kinder, wie wertvoll ihr Engagement war. Kreuzlingen. Zu Halloween lernten die Kinder der ISKK aus Kürbisfleisch leckere Kuchen und Kekse zu backen. «Eine Fähigkeit, die sie sogleich nutzten, um Kindern in Not zu helfen», zeigte sich Schulleiter Sanjay Teeluck stolz. «Die Kinder arbeiteten viel und verkauften fleissig Kuchen, um Geld für die Philippinen zu sammeln – so machten sie den Kindern dort ein schönes Weihnachtsgeschenk.» Über 1700 Franken konnten schliesslich an die Organisation World Vision Schweiz gespendet werden.

Kids wollen helfen Um den Kindern zu danken und ihnen zu berichten, wie mit dem Geld vor Ort geholfen werden konnte, besuchte Esther Bodenmann, Botschafterin für Kinderrechte von World Vision Schweiz, am Mittwoch die ISKK. Hier wurde sie erneut von einer kleinen Spende und anderen Präsenten der SchülerInnen überrascht. «Wir

Esther Bodenmann erhält von Schülern der ISKK ein Plakat mit Überweisungsschein und Unterschriften.

freuen uns, einen kleinen Teil dazu beitragen zu können, um den Kindern auf den Philippinen zu helfen», sagten die Kids. World Vision Schweiz wurde 1982 gegründet und engagiert sich derzeit mit 119 Projekten in 37 Ländern. Wer langfristig helfen möchte, dem vermittelt die Organisation auch Kinder-, Dorf- oder Themenpatenschaften. Im Falle des Taifuns Haiyan auf den Philippinen wurde rasch Hilfe geboten: «Wir konnten dank der zahlreichen Spenden in 473 Dörfern rund 556 000 Menschen versorgen und 45 Kinderschutzzonen errichten, in denen Kin-

Rote Rosen für Verliebte Ein herzhaftes Dekor mit vielen schönen Angeboten für Verliebte und allen, die sich danach sehnen, sorgt am Valentinstag vom 14. Februar im Karussell Kreuzlingen für unvergessliche Augenblicke. Kreuzlingen. Am 14. Februar wird das Karussell Kreuzlingen zu einem Karussell der Liebe. Dieser Tag wird mit einer grossen Auswahl an passenden Geschenkideen gefeiert. Hier findet jeder eine Überraschung, die von Herzen kommt und Freude bereitet. Von 14 bis 19 Uhr verteilt eine charmante Dame in einem festlichen Venezianerinnen-Kostüm Rosen an alle Verliebte. Alle Liebenden sowie alle, die es gerne noch werden möch-

Für die Kinder der ISKK war klar: «Wir möchten die Arbeit von World Vision weiterhin unterstützen.» Esther Bodenmann freut’s: «Wir können auch für andere Projekte noch Unterstützung gebrauchen. Und es zählt jede Spende, auch die vielen kleinen Beiträge», sagte sie. «Es ist so schön zu sehen, wenn junge Menschen Gebannt folgen die Kids der Präsentation über sich dessen bewusst Bilder: kb werden, dass sie genug World Vision. haben, um auch noch der betreut und vor Missbrauch be- etwas abgeben zu können.» schützt werden, spielen können und Schulleiter Sanjay Teeluck verriet, sogar eine Schulbildung erhalten – dass es auch in Zukunft wieder Kumehr als wir uns erhofft hatten», teil- chenverkäufe geben wird, um Geld zu te Esther Bodenmann erfreut mit. Des sammeln. «Vielleicht schaffen wir es weiteren kooperiere die Organisation auch, Patenschaften für die Kinder zu mit anderen Hilfswerken und Regie- organisieren – so können Kinder in rungsabteilungen, und helfe auch am verschiedenen Ländern miteinander längerfristigen Aufbau. Anhand zwei- kommunizieren, gemeinsam aufer Filme machte sie es den Kindern zu- wachsen – Freundschaften schliessätzlich anschaulich, wie den Men- sen.» Kathrin Brunner schen auf den Philippinen geholfen www.iskk.ch wurde. Diese zeigten sich sehr intewww.worldvision.ch ressiert und stellten zahlreiche Fragen.

Spanisch aktiv Lernen Sie individuell Spanisch mit einem Muttersprachler in Einzel- oder Kleingruppen. Kreuzlingen. Planen Sie Ferien in Spanien oder Lateinamerika? Tanzen Sie Salsa und planen eine Reise nach Kuba? Spanisch sprechen und verstehen – so gelingt es Ihnen sofort in direkten Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung zu kommen und das Leben und die Kultur intensiver und näher kennenzulernen.

Praktisch und spielerisch

Bild: zvg

ten, sind an diesem unvergesslichen Tag der Freundschaft und Zuneigung herzlich willkommen. Der Valentinstag vom Freitag, 14. Februar, ist der Tag der Liebe und des Schenkens. Mit einem einmaligen Dekor und der charmanten Verteilung von Rosen sorgt das Karussell Kreuzlingen für unvergessliche Einkaufserlebnisse. EKZ Karussell Kreuzlingen

Hernan Ulises Guzmán unterrichtet in Kreuzlingen Spanisch im Einzelunterricht oder in kleinen Gruppen. Er ist ausgebildeter Gymnasiallehrer, mit spanischer Muttersprache. Mit seiner herzlichen südamerikanischen Art gelingt es ihm, die spanische Sprache praktisch und spielerisch zu vermitteln und die Kursteilnehmer mit Alltagssituationen und der Kultur vertraut zu machen. Durch die individuelle und persönliche Unterrichtsform kann er auf die speziellen Interessen und Bedürfnisse jedes Einzelnen eingehen, was das Erlernen der Sprache erleichtert. Das Lerntempo und die Intensität be-

Hernan Ulises Guzmán.

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stimmt jeder Teilnehmer selbst. Für Schüler gibt er auch gerne Nachhilfe.

Kostenlose Probelektion Vereinbaren Sie eine kostenlose und unverbindliche Probelektion. Nach einem Einstufungstest erhalten Sie ein persönlich angepasstes Unterrichtsprogramm. Mehr Infos und Anmeldung unter www.spanisch-kreuzlingen.ch

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