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4. 4. 2014 Nr. 14

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AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TĂ„GERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL

INHALT Erneut hohe Gewinne Die städtische Rechnung 2013 schliesst mit einem Gewinn von 3,2 Millionen Franken ab. Auch die TBK vermelden einen Ertragsßberschuss von rund 1,4 Mio. Franken. Seite 3

Keine Annäherung in Sicht

Gewerbe wehrt sich Mit einer Gegenkampagne will der Kreuzlinger Gewerbeverband die seiner Meinung nach schädliche Initiative fßr einen autofreien Boulevard bekämpfen. 10 000 Franken hat die Generalversammlung dafßr bewilligt. Was darßber hinaus beschlossen wurde, um mehr Mitglieder fßr die Gewa zu begeistern, und noch mehr steht auf Seite 4

Letztes Mosaikstßck Teure Wartungsarbeiten an den Booten belasteten das Budget des Ruderclubs Kreuzlingen ßber Jahre. Durch die FreiwilligenbÜrse der Stadt Kreuzlingen konnte schlussendlich ein Fachmann gefunden werden, der das Gesamtbild des Ruderclubs vervollständigt. Seiten 22 & 23

Am 28. September entscheidet das Volk ßber die Intitiative fßr einen autofreien Boulevard. Eine Sperrung halten indes nicht nur Gewerbe und Anwohner fßr fatal. Studien von Experten belegen ihre Befßrchtungen. Wie kann eine KompromisslÜsung fßr das von allen Seiten hitzig diskutierte Problem gefunden werden? Ein Informationsanlass, zu dem der Stadtrat am Montagabend geladen hatte, fßhrte jedenfalls nicht zu Annäherungen. Seite 5

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Erneut Millionen-Plus für die Stadt Die Rechnung der Stadt 2013 schliesst ein weiteres Mal in Folge deutlich besser als budgetiert ab: rund 3,2 Millionen Franken Gewinn werden verzeichnet. Eine gute Basis angesichts kommender Grossvorhaben wie Schwimmhalle und Stadthaus. Die Rechnung wird dem Gemeinderat am 8. Mai vorgelegt. Kreuzlingen. Jahr um Jahr verbucht die städtische Rechnung einen satten Millionengewinn – so auch im 2013. «Gute Voraussetzungen, ja fast sogar Bedingung für die anstehenden Grossprojekte», freute sich Stadtammann Andreas Netzle angesichts des 3,151 Millionen Franken Überschusses. Würde man nicht die XentrumsProjekte am Horizont haben, wären Steuersenkungen angebracht. «Das ist ein sehr gutes Ergebnis und zeigt, dass der Kreuzlinger Haushalt kerngesund ist.» Unter Vorbehalt der Ge-

nehmigung durch den Gemeinderat steigt das Eigenkapital auf 21,9 Millionen Franken. Im Folgenden einige Besonderheiten, die zum guten Abschluss beitrugen: -Die Teilauflösung der Rückstellung für die Sanierung der Pensionskasse wirkte sich mit 400 000 Franken positiv auf die Rechnung aus. -Die öffentliche Sozialhilfe benötigte 230 000 Franken weniger als geplant -Dank einer im 2011 getätigten Rückstellung von eine Million Franken konnte die Einkommensund Vermögenssteuernachzahlung eines seit Jahren hängigen Falls abgemildert werden und beträgt ohne Zinsen rund 400 000 Franken -Ansonsten wurden rund 0,5 Millionen Franken Steuern mehr eingenommen als budgetiert.

Stadt hat Finanzen im Griff Seit dem Jahr 2007 gab es nur positive Rechnungsabschlüsse. Einer der Gründe dafür sei das grosse Kosten-

bewusstsein in der Verwaltung, erklärte Thomas Knupp, Leiter der Finanzabteilung. «Der beeinflussbare Aufwand ist unter Kontrolle.» Die Steuereinnahmen sind nach wie vor hoch. Aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums ist der Anteil an juristischen Personen mittlerweile von 23 auf 15 Prozent gesunken.

Steuerkraft und Vermögen Die Steuerkraft beträgt 2042 Franken pro Einwohner und ist damit höher als im kantonalen Schnitt (1880 Franken). Das Nettovermögen steigt auf 10,8 Millionen Franken, das bedeutet 522 Franken pro Einwohner.

Investitionen Statt budgetierten 10,7 Millionen Franken wurden im 2013 lediglich 5,3 Millionen investiert. «Die nicht ausgeschöpften Investitionskredite sind zur Hauptsache die Folge von Projektverzögerungen aufgrund externer Faktoren», steht dazu im Rechnungsbüchlein. Restkredite im Umfang von über 20 Millionen Franken verbleiben.

Erdgasabsatz bricht alle Rekorde Die Technischen Betriebe (TBK) haben 2013 viel mehr Erdgas verkauft als geplant, sodass Stadtrat David Blatter an der Medienkonferenz gestern Morgen von einem «Rekordabsatz» in dieser Sparte sprechen konnte. Kreuzlingen. Dieser Gewinn (830 433 Franken) trägt massgeblich zum positiven Rechnungsabschluss der TBK von rund 1,37 Millionen Franken bei. «Trotz einem immer schwieriger werdenden Umfeld ist es uns gelungen, 2013 um rund 1,1 Millionen Franken besser als budgetiert abzuschliessen», so der Vize-Stadtammann. So werde gerade im Bereich Strom «die Luft immer dünner». Schuld an der Glanzleistung beim Gas war «der lange, kalte Winter» und die für die Ostschweiz günstigen Preise, erläuterte Susanne Bergsteiner, Kaufmännische Leiterin TBK. Der Energieabsatz sank erstmals um 4,7 Prozent, weil im Zuge der Marktliberalisierung manche Grosskunden abgesprungen seien. Dabei habe es sich aber nicht um lokale Unternehmen gehandelt. Der Wasserverbrauch bleibt dank Effizienzbemühungen auf Vorjahresniveau: Private verbrauchen weniger Wasser, Firmen etwas mehr.

Über 7,2 Millionen Franken wurden 2013 investiert, berichtete Bergsteiner. Dazu gehören Investitionen in die Leitungsnetze oder in Gebäude, etwa die Zweite Kammer Reservoir Bernrain, die jüngst am Weltwassertag für die Öffentlichkeit zugänglich war. Aber auch Dienstleistungen, beispielsweise in Bezug auf die Heizzentrale, oder die Beteiligung an der Swisspower Renewables AG schlagen hier zu Buche.

Fahrzeuge die Kreuzlinger Stadtbusflotte vergrössern. Es handelt sich um Hybridbusse von Volvo, zwei mit zwölf Metern Länge, zwei mit 10,60 Metern Länge, welche ab Dezember bzw. ab Sommer nächsten Jahres eingesetzt werden. Sie verbrauchen rund 25 Prozent weniger Kraftstoff als die jetzigen Busse. «Es wird enger», so Stadtrat David Blatter mit Blick auf die vom Stimmvolk abgelehnte Bushof-Erweiterung. sb

Gewinnverwendung 3,117 Millionen Franken sollen in den Gewinnvortrag fliessen, teilte Stadtammann Netzle mit. 35000 Franken sind für die Einlage in den Pensionsfonds vorgesehen. «Auf Vorfinanzierungen wollen wir gemäss der «reinen Lehre» des neuen Rechnungsmodels HRM2 verzichten», so Netzle. Auch im 2014 sind Investitionen in Millionenhöhe geplant, hauptsächlich bei den Strassen. Welche Gründe sprechen denn gegen die Annahme, dass die Reihe positiver Rechnungsabschluss weitergehen wird? «Es gibt Ungewissheiten und Grenzen», so der Stadtammann vorsichtig. So seien Teuerung und Zinsen schwer vorhersehbar, Abgaben an den Kanton ebenso, oder die Bevölkerungsentwicklung. Auch könne plötzlich Investitionsbedarf entstehen. «Für die anstehenden Grossprojekte haben wir jedenfalls eine optimale Ausgangslage», versicherte er. Zu diesen zählt neben der Schwimmhalle und dem Stadthaus samt Tiefgarage und Festwiese weiterhin der Bushof. sb

GEMEINDERAT Im Gemeinderatsbericht von Ausgabe 12 am 21. März stand unter dem Zwischentitel «Rücktritt von Gloor und Zülle» zu lesen, dass Ramona Zülle und Doris Gloor-Beller ihren Rücktritt eingereicht hatten – jedoch nur aus dem Wahlbüro. Das haben einige Leserinnen und Leser leider überlesen. Wahr ist: Beide Parlamentarierinnen sitzen weiterhin im Gemeinderat und wollen sich dort auch weiterhin für Kreuzlingen einsetzen. klz

Stadt bekommt Gewinn Erstmals seit einigen Jahren wird eine Gewinnbeteiligung an die Stadt ausgerichtet. Diese beträgt 71 331 Franken. Der Rest fliesst in Vorfinanzierungen oder wird als Reserve bzw. Gewinnvortrag zurückgelegt. «Aus heutiger Sicht erwarten wir stabile Preise und können attraktiv und konkurrenzfähig bleiben», blickte TBK-Direktor Guido Gross in die Zukunft. Nur im Bereich Wasser sind höhere Tarife zu erwarten. Als Ziel gelte es weiterhin, Kundenwechsel zu verhindern.

Vier neue Busse kommen Wie Stadtrat David Blatter am Rande der Medienkonferenz mitteilte, werden bald vier neue

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REGION/KREUZLINGEN

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Konziljubiläum beginnt kulinarisch Die erste grosse Veranstaltung zum Konziljubiläum nach den Eröffnungsfeierlichkeiten ist die grenzüberschreitende Sigismundtafel am 24. Mai im Tägermoos. Region. Dahinter verbirgt sich ein grosses Begegnungsfest der Kreuzlinger, Tägerwiler und Konstanzer Bevölkerung. «Die Einwohner sind eingeladen, einen Abend lang miteinander zu feiern und zu speisen und dabei die guten Kontakte über die Grenze hinweg zu pflegen», beschreibt die Kreuzlinger Stadträtin Dorena Raggenbass. Mit etwa 1000 Teilnehmern rechnen die Organisatoren der drei Gemeinden, bisher haben sich gemäss Raggenbass 166 angemeldet, der überwiegende Teil aus Konstanz. Geplant ist, direkt am Tägermooser Zoll eine 300 Meter lange Tafel aus mehreren nummerierten Tischen aufzubauen. Hier können dann die Gäste Platz nehmen. Die Organisatoren sorgen dabei im Vorfeld für eine gute Durchmischung der Gäste. «Wichtig ist, sich vorher anzumelden, damit wir besser planen können», sagte Raggenbass anlässlich eines Mediengesprächs am Mittwoch vor Ort. Das Konzept sieht vor, dass die Besucher ihre Speisen, Geschirr und Besteck selbst mitbringen müssen, jeder soll sich dann beim Tischnachbarn bedienen können, wie bei einem grossen Buffet. Für Getränke zu einheitlichen

Dorena Raggenbass und Markus Thalmann prosten sich schon mal zu und freuen sich mit den weiteren Organisatoren Josef Bieri (hinten) sowie von Kulturbüro und Konzilstadt Konstanz auf die Sigismundtafel am 24. Mai. Bild: tm

Preisen sorgen die Veranstalter, es werden zwei bis drei Stationen aufgebaut. «Wer allerdings einen ganz besonderen Wein trinken möchte, muss sich den selber mitbringen», schränkt Tägerwilens Gemeindeammann Markus Thalmann ein. Doch am 24. Mai wird ab 18 Uhr im Tägermoos nicht nur gegessen und getrunken: Es ist auch für ein kulturelles, mittelalterliches Rahmenprogramm mit Schauspielern in zeitgenössischen Gewändern, Musikern,

Gauklern, Fahnenschwingern aus Konstanz und den Kreuzlinger Tambouren gesorgt. Die drei Gemeinden lassen sich das ganze Spektakel durchaus etwas kosten. Mit 25000 bis 30 000 Franken gehen sie in Vorleistung, um ihren Einwohnern ein schönes Fest der Begegnung und des Austausches zu bieten, so wie dies König Sigismund als Schirmherr des Konzils vor 600 Jahren wohl auch im Sinn hatte. Dass in den vier Jahren danach nicht nur eitel Sonnenschein herrsch-

te, war allerdings nicht nur seine Schuld. Doch das ist eine andere Geschichte, die im Verlauf der weiteren Jubiläumsfeierlichkeiten erzählt wird. Apropos Wetter: «Die Veranstaltung findet in jedem Fall statt, auch wenn’s regnet», kündigt Thalmann an. Wer teilnehmen möchte, kann sich anmelden im Internet unter www.kreuzlingen/sigismundtafel oder per Flyer, der an zahlreichen öffentlichen Stellen ausliegt. Die Anmeldefrist läuft bis 11. Mai. T. Martens

Gewerbe formiert sich Kreuzlingen. Diese «gewerbefeindliche Aktion» kann sich das Kreuzlinger Gewerbe nicht gefallen lassen. Die Rede ist von der Initiative «für einen autofreien Boulevard». Zur Bekämpfung dieser sprachen die 42 Mitglieder bei der Generalversammlung am Mittwochabend im Seemuseum bei einer Gegenstimme einen Kampagnenbetrag von 10000 Franken. Eine Detailhandelsstudie (einzusehen auf www.gewerbekreuzlingen.ch) hätte ergeben, dass ein autofreier Boulevard keine Probleme löse, sondern nur neue schaffe, etwa für umliegende Quartiere und für das dortige Gewerbe. Ein Mitglied brachte es aus Sicht der Gewerbler auf den Punkt: «Es ist schade, für so einen Seich 10000 Franken in die Hand nehmen zu müssen.» Präsident Peter Markstaller zeigte sich erstaunt, dass der Stadtrat keinen Gegenvorschlag unterbreite: «Das finden wir schon et-

was speziell.» Die Gewerbler setzen jetzt alles auf den Gemeinderat, der den Stadtrat für einen Gegenvorschlag beauftragen soll. Dass zu wenig Kreuzlinger Gewerbetreibende an der Gewa ausstellen ist bekannt, jetzt versucht der Verband mit seinen 230 Mitgliedern gegenzusteuern und einen ganz besonderen Anreiz zu bieten. Bei einer Beitragserhöhung von 200 auf 300 Franken im Jahr können sich die Mitglieder einen Standrabatt von 400 Franken bei der Gewa erkaufen. «Es gibt also 400 Franken für 200», rechnete Markstaller vor. Gewa-Präsident Werner Meister rührte mit glühenden Worten die Werbetrommel für die Ausstellung und besonders für den Gewerblertreff, der ein kostengünstiges und attraktives Angebot sei. Für ihn stellte sich angesichts der Vereinsstatuten die Frage, ob der Passus, dass der Gewerbeverband eine Messe organisieren soll,

Mit einem Schiffsmodell bedankte sich Interimspräsident Werner Meister (re.) Bild: tm beim bisherigen Gewerbevereins-Präsidenten, Peter Markstaller.

noch zeitgemäss sei. Nach kurzer Diskussion sprachen sich die Mitglieder grossmehrheitlich dafür aus und hiessen die Beitragserhöhung gut. Einige neue Gesichter nehmen im Vorstand Platz. Nach dem Abschied von Peter Markstaller beerbt ihn für ein Jahr interimsweise Werner Meister, um den designierten Präsidenten ab 2015, Andreas Haueter einzuarbeiten. Auch Marlise Marazzi-Egloff zog sich nach 15 Jahren aus dem Vorstand

zurück. Neu gewählt wurden Silvia Cornel und Alf Bischoff, bestätigt wurden Daniel Bollmann, Rolf Soller, Urban Ruckstuhl und Patrick Wiget. Zum Schluss lauschten die Mitglieder einem interessanten Vortrag von Dr. Roland Ballier , Leiter des Santémed Gesundheitszentrums Kreuzlingen, zum Thema «Menschen, wollt Ihr ewig leben?» Nein, waren sich die Gäste mehrheitlich einig, zumindest nicht um jeden Preis. T. Martens


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(V.l.) Stadtammann Andreas Netzle, Gewerbler Ralph Schär und Patrick Wiget.

Bilder: sb

Anwohner Patrick Allemann.

Hitzige Diskussionen um den Boulevard Um nichts weniger als die Zukunft des Boulevards ging es am Montagabend im Dreispitz. Zu einer Annäherung zwischen Gewerbe, Anwohnern, Initianten und Stadtrat kam es dabei nicht. Das Thema wurde emotional diskutiert. Kreuzlingen. Der Stadtrat hatte die Bevölkerung zum Informationsabend eingeladen. Thema war der Boulevard-Verkehr: 9000 Autos fahren täglich über die umgebaute Hauptstrasse. Fast jedes dritte davon wird dem Durchgangsverkehr zugerechnet. Dieses Aufkommen soll reduziert werden – doch wie das geschehen soll, darüber herrscht Uneinigkeit. «9000 Autos, das ist doch eigentlich gar kein so grosses Problem», rief Verkehrsplaner Dominik Hasler gegen Ende der Veranstaltung aus. Es

wurde teilweise heftig diskutiert, sodass sich einer der Moderatoren in seinem Schlusswort veranlasst sah, zu mahnen: «Bleiben Sie sachlich, damit Sie sich nach der Abstimmung, egal wie diese ausgeht, auch noch in die Augen sehen können.»

Das sind die vier Seiten: - Der Stadtrat, er favorisiert eine provisorische Einbahnregelung, vorerst für ein Jahr. Dagegen gab es Rekurse (mittlerweile in erster Instanz abgewiesen), eine Volksinitiative wurde lanciert. - Die Volksinitiative für einen autofreien Boulevard will eine Fussgängerzone. Am 28. September wird darüber abgestimmt. - Das Gewerbe hätte nichts lieber als mehr Parkplätze direkt vor dem eigenen Laden. - Der Quartierverein als Anwohnervertretung entwirft Schreckensszenarien, sollte der Boulevard gesperrt

DIE STUDIEN DER EXPERTEN Paul Widmer, Widmer AG Frauenfeld, analysierte die Verkehrsströme. «Neben den Vorteilen für Fussgänger und Radfahrer sowie der verbesserten Aufenthalts- und Wohnqualität brächte ein autofreier Boulevard viele Nachteile», lautete sein Fazit: Mehr Autos auf den umliegenden Strassen des Netzes, weniger Verkehrsqualität an den Knoten, höhere Umweltbelastung durch weitere Strecken sowie eine schlechtere Erreichbarkeit des Zentrums mit dem PW. Hans Naef von der Gesellschaft für Standortanalysen und Planungen AG aus Zürich hat Gewerbebetriebe und 140 repräsentative Haushalte befragt. Erstere hätten auch ohne die Nähe zu Konstanz und ohne die Frankenstärke zu leiden, weil heute vermehrt im Internet oder in Fachmärkten eingekauft wird. Der Boulevard sei gut, hat aber auch Defizite: Es mangele an «guten B-Lagen»,

also Geschäften in den Seitenstrassen. Geschäftsleute und Kunden sind beide aufs Auto fixiert. Die einen wünschen sich nichts so sehr wie mehr Parkplätze für ihre Kunden vor dem eigenen Laden, während die anderen «nur mit dem Auto einkaufen gehen» – leider jedoch regelmässig ennet der Grenze. Dazu sei der «Ladenmix» nicht attraktiv genug. Naef kommt zu dem Ergebnis: «Eine verkehrsfreie Zone wäre in der heutigen Zeit kein gutes Rezept.» Paul Hasler vom Netzwerk Altstadt bezeichnet den Boulevard,wie er jetzt ist, in seiner Stadtanalyse als «Glücksfall». Die Ausgangslage sei schwierig, der moderne und attraktive Boulevard aber der richtige Ansatz. «Das Verkehrsregime funktioniert auch nicht schlechter als anderswo», lobte er. Jedoch steht auch für ihn fest: «Eine Fussgängerzone ist derzeit keine Option.» sb

werden, und will lieber den Status Quo erhalten. «Wir haben zu viel Verkehr, daran haben wir uns gewöhnt – trotzdem kann es so nicht weitergehen», schickte Stadtammann Andreas Netzle in seiner Einleitung voraus. Dann stellten drei Fachplaner ihre Studien vor, welche die Stadt im Zusammenhang mit dem Boulevard in Auftrag gegeben hatte (siehe Kasten). An der anschliessenden Podiumsdiskussion nahmen neben Stadtrat Michael Dörflinger und Stadtammann Andreas Netzle auch Gemeinderat Daniel Moos für die Initiative autofreier Boulevard und Patrick Allemann als Vertreter des Quartiervereins Bodan teil. Für die Kreuzlinger Gewerbetreibenden standen Ralph Schär (Haberer Schuh AG) und Patrick Wiget (Raumkult) am Tisch. Daniel Moos verwies auf den Verkehrsrichtplan von 2011 und versuchte, Bedenken gegen eine Fussgängerzone zu zerstreuen: «Der Verkehr wird nicht über die kleinen Quartierstrassen abfliessen.» Kreuzlingen habe zudem «riesiges Potenzial, um die Leute mit dem ÖV in die Stadt zu holen». Moos sagte auch, dass er die Ängste des Gewerbes verstehen könne. Eine Fussgängerzone sei jedoch ein richtungsweisender Entscheid und «eine Riesenchance». Wie Massnahmen aussehen können, um diese dann auch zu beleben, oder wer diese in die Wege leiten und bezahlen soll, konnte er leider nicht darlegen.

Vorwurf des Populismus «Eine gute Lösung kann nur miteinander gefunden werden. Die Bevölkerung wird aber nicht wahrgenommen», richtete Patrick Allemann als Direktbetroffener aus dem Quartier zunächst Kritik an den Stadtrat. «Ihr versteckt euch mut- und konzeptlos hinter Studien und Modellen, Visionen fehlen.» Bei der Planung habe man sich hinsichtlich der Verkehrsreduktion um 50 Prozent verschätzt. Sollte die Initiative autofreier Boulevard im Sep-

tember angenommen werden, befürchtet er Schlimmstes: «Das führt zu einer Verelendung des Boulevards, dann hat es überall Zustände wie am Rondo.» Die Initiative bezeichnete er als «populistisch und gefährlich». Es sei vernünftiger, dem Boulevard eine Chance zu geben, wie er ist. Das Gewerbe lehnt die Fussgängerzone nicht grundsätzlich ab. Zum jetzigen Zeitpunkt würde sich eine Sperrung des Boulevards für den motorisierten Verkehr aber fatal auf die Geschäfte auswirken, verdeutlichte Patrick Wiget und kündigte die Gründung eines Nein-Komitees an. «Wir werden unser Möglichstes tun, um eine solche zu verhindern.» Schon heute forderte Ralph Schär Massnahmen, um den Boulevard zu beleben. «Die Zeit ist noch nicht reif für eine Fussgängerzone. Die dafür nötigen Frequenzen sind in Kreuzlingen nicht gegeben.» Für Stadtammann Andreas Netzle ist eines klar: «Der Stadtrat hat den Auftrag erhalten, den Durchgangsverkehr zu reduzieren.» Deswegen verwahrte er sich gegen die Kritik Allemanns. «Unsere Lösung wurde verhindert», schoss der Stadtammann zurück. «Ihr müsst euch mal festlegen, was ihr wollt.» Man habe Massnahmen präsentiert, diese dem Feedback gemäss nachgebessert, woraufhin es Rekurse gab und die Initiative lanciert wurde.

Gegenvorschlag kommt nicht Auf die Frage, ob ein Gegenvorschlag zur Initiative erarbeitet werden könne, antwortete er, dass man mit den Initianten gesprochen, aber dabei keinen Kompromiss gefunden habe, der für beide tragbar wäre. «Wir wollen nicht, dass der Boulevard gesperrt wird. Ausserdem: Einen Gegenvorschlag haben wir indirekt schon vorgelegt.» Schlussendlich bestehe aber die theoretische Möglichkeit, dass der Gemeinderat einen solchen erarbeitet, schickte Netzle eine Spitze in Richtung Stadtparlament. Stefan Böker


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Die besten Geschichten ... ... schreibt das Leben selbst: Am vergangenen Sonntag sendete das Schweizer Radio SRF1 live aus Lengwil. PHRektorin Priska Sieber und Ekkharthof-Leiter Jürg Bregenzer erzählten «Persönlich»Moderatorin Anita Richner Interessantes und Bewegendes aus ihrer Vita. Lengwil. Mit der Sendung «Persönlich» war am Wochenende eine der beliebtesten Talkshows des Schweizer Radios SRF1 zu Gast auf dem Ekkharthof. Der Aufzeichnung einer solchen beizuwohnen ist etwas ganz Besonderes, und dieses Erlebnis liessen sich rund 80 Personen, darunter viele Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung für Menschen mit Behinderung, nicht nehmen. Beim Aufwärmen wurden einige gar in die Show eingebunden und später, als die Aufnahme lief, war für lauten Applaus und gelegentliche Ausrufe der Begeisterung gesorgt. Hautnah verfolgten die Anwesenden in der Ekkharthof-Aula mit, wie Moderatorin Anita Richner es gekonnt verstand, ihre Gäste zum Reden zu bringen. Beide sind in ihrem Leben ihren eigenen Weg trotz Widerständen und Schicksalsschlägen gegangen. Priska Sieber leitet heute die Pädagogische Hochschule Thur-

Velo im Gespräch

Kreuzlingen. Beim SP-Stadtgespräch vergangene Woche war mit Eddie Kessler von Pro Velo Thurgau ein ausgewiesener Velo-Fan und -Experte zu Gast. Von ihm gab es Lob für seine Tischnachbarn Sandro Nöthiger, Leiter Tiefbauamt der Stadt Kreuzlingen, und Stadtplaner Antonio Sarno. Beide sind betreut mit dem Kreuzlinger Langsamverkehrsprogramm. Eines der Ziele: ein besseres, durchgehenderes, sichereres Wegnetz für Radfahrer in Kreuzlingen. Sie stellten ihre Arbeit vor. «In Kreuzlingen sind FachAnita Richner (r.) im Gespräch mit Priska Sieber und Jürg Bregenzer. Bild: sb leute dran, die offen sind für Lösungen, das ist toll», sagte Keller. gau in Kreuzlingen und sagt über ein, obwohl sie dazu erst keine Untersich: «Ich war keine geschmeidige Ju- stützung von Zuhause bekam. Sie ist gendliche.» Früh musste sie den Tod sich sicher, dass ihr Vater stolz auf sie ihres Vaters verkraften. gewesen wäre. Und: «Der Sinn des Lebens ist es, ein glückliches Leben zu Grenzen aus den Augen verloren führen.» Auf die Frage, wer an sie geDer Leiter des Ekkharthofs, Jürg Bre- glaubt hat, bevor sie es selber taten, genzer, war einst ein Bürgerschreck sagte Sieber: «Vorgesetzte. Menschen, Sandro Nöthiger beim Stadtgespräch. Bild: sb mit langen Haaren und Militärman- die mir Anerkennung und eine ChanEr selbst erledige seine Einkäufe tel: «Ich kam einige Male betrunken ce gaben.» Bei ihm seien es die Eltern nach Hause und verkehrte mit Clo- gewesen, sagt Bregenzer. «Ich habe mit dem Fahrrad und sei sogar schon chards.» Heute erinnert nichts mehr ein gutes Selbstvertrauen, dass ich ih- gezügelt damit. Statistiken beweisen, dass Radfahren nicht so gefährlich ist an seiner Erscheinung daran. Aber nen verdanke.» Heute arbeiten beide zusammen: wie sein Ruf, sagte Keller. Leider verdie Einstellung, dass jede menschliche Begegnung wertvoll ist und dass Zwischen dem Ekkharthof und der staubten hierzulande viele Bikes in es das Innere ist, was zählt, hat sich Pädagogischen Hochschule findet den Kellern. Deswegen sein Wunsch: Jürg Bregenzer bis heute bewahrt. ein regelmässiger Austausch statt. So «Velofahren muss wieder cool werGerade die Begegnungen mit Perso- gibt es einen Tag, an dem Lehrperso- den.» SP-Gemeinderat Markus Brüllnen, an denen man sich reiben muss, nen mit der Sonderpädagogik ver- mann will da mit gutem Beispiel voseien ganz wichtig. Priska Sieber traut gemacht werden, und die son- rangehen: «In Kreuzlingen wird noch schlug eine akademische Laufbahn derpädagogische Woche. «Extrem viel zu oft für alles das Auto genomstarke Eindrücke», so Bregenzer, men. Ich würde gerne mehr Velos in sammelten die Studenten da. der Stadt sehen.» Doch nicht nur siDie Unterhaltung streifte weitere chere Wege, auch das Verhalten der Themen. Für alle, die nicht live dabei Verkehrsteilnehmer ist von Bedeusein konnten: Die Sendung kann auf tung. «Mehr Toleranz und ein Miteider Homepage des Schweizer Radios nander» auf der Strassen war Sandro www.srf.ch angehört werden. sb Nöthigers Bitte zum Schluss. sb

(V.l.) Marcus Meloni (AS Calcio), Marcel Briegmann und Alexander Mierzwa (HSC), Linus Weber (SCK), Erich Grimm, Samantha Krakau, Andreas Staub (EHCKK) und Ruedi Bätscher (Ruderclub). Bild: zvg

Profis, die sich lohnen.

SPORTLERGALA 2014 An der Kreuzlinger Sportlergala am vergangenen Samstag wurde der AS Calcio als Verein mit der besten Nachwuchsförderung geehrt. Zur Mannschaft des Jahres wurde das NLB-Team des Handball Sportclubs Kreuzlingen gekürt. Der Lieblingsverein der Kreuzlinger heisst in diesem Jahr Schwimmclub Kreuzlingen, der EHC Kreuzlingen-Konstanz wurde innovativster Verein 2014. Tennisspielerin Chiara Grimm wurde zur Sportlerin des Jahres gewählt, konnte aber nicht persönlich anwesend sein. Gymnastin Samantha Krakau bekam den Titel «Rookie of the Year» verliehen. Ruedi Bätscher vom Ruderclub wurde als Sportförderer des Jahres ausgezeichnet. sb

Alte Landstrasse 24 Langfeldstrasse 88 Haselweg 3 Alte Landstrasse Haselweg 3 24 CH - 8596 Scherzingen CH - 8500 Frauenfeld - 8596 - 8502Scherzingen CH CH - 8502 Frauenfeld Frauenfeld CH Tel. +41 (0)71 672 18 18 Tel. +41 (0)52 728 60 00 info@gigertreuhand.ch www.gigertreuhand.ch info@gigertreuhand.ch www.gigertreuhand.ch info@gigertreuhand.ch


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KreuzlingerZeitung Nr. 14 4. April 2014 KreuzlingerZeitung Nr. 14 4. April 2014

Die Liebe zum Shabby Chic Stil Isabella Taylor hat ihren Beruf als Marketingfachfrau aufgegeben, um ihrer Leidenschaft nach zu gehen: dem Shabby Chic Stil. Am 12. und 13. April lädt sie Liebhaber und Interessierte in ihr Atelier ein. Kreuzlingen. Beim Betreten der Wohnung von Isabella Taylor, die ihre ganz persönliche Handschrift trägt, taucht man ein in den Shabby Chic Stil der edlen Art kombiniert mit eleganten Accessoires und gekonnt gesetzten Akzenten. Kronleuchter hängen von der Decke, ein altes Karussellpferd steht in der Ecke und ein gemütliches Sofa lädt zum Verweilen ein. Isabella Taylor versteht es, mit wenig Aufwand einem Raum das gewisse Etwas an Klasse und Eleganz zu verleihen. Vor fünf Jahren auf einer Italienreise weckte ein alter Tisch in

Mehr Chic als Shabby

Im Shabby Chic Stil lässt sich praktisch alles miteinander kombinieren. Bild: zvg

einem Brockenhaus die Faszination für diesen Wohnstil. Isabella gab diesem Tisch einen neuen Anstrich: «Einfach aus dem Bauchgefühl heraus» und sie war von dem Resultat begeistert. Um ihr nach und

nach erworbenes Know-how im Umgang mit Farben zu erweitern, nahm sie an einer Weiterbildung in Norddeutschland teil und schon bald wurde das Verwandeln alter wie neuer Möbelstücke in Unikate vom Hobby zum Beruf.

Um ihre Leidenschaft auszuleben, gründete Isabella Taylor vor über drei Jahren die Marke Living in Beauty™, eröffnete ein Atelier im Hof Brunnegg und einen Onlineshop, über den sie verschiedene Accessoires, Textilien, Antiquitäten und Farben vertreibt. Ebenso bietet sie Painting Chic™ Malkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Hier können Interessierte erlernen, wie mit speziellen Kreidefarben von Annie Sloan und Painting the Past mit sehr wenig Aufwand ein liebgewonnenes, in die Jahre gekommenes Möbel oder ein Flohmarktfund in ein edles Stück verwandelt werden kann. «Viele Kundinnen sagen, dass sie nicht kreativ seien, aber dann entdecken sie, was alles möglich ist und sind begeistert.» Am Tag der offenen Tür können die Farben auch ausprobiert werden. ek

Tag der offenen Tür 12. und 13. April: 10 bis 17 Uhr Living in Beauty™ Atelier Hof Brunnegg (Girsbergstrasse) 8280 Kreuzlingen www.livinginbeauty.ch

Eröffnung unserer neuen

HiFi-Profis Am Boulevard mittendrin.

Ab dem 1. 4. 2014 werden wir unsere Gemeinschaftspraxis im Parkhof für Sie öffnen.

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Wir danken Ihnen für Ihre Geduld während der Umbauzeit und freuen uns, Sie in den neuen Räumlichkeiten in der Hauptstrasse 84, 8280 Kreuzlingen (Eingang zwischen Kiosk und Parkkafi) begrüssen zu dürfen.

Bio-Landbau packt das Hunger-Elend an der Wurzel. Per SMS 20 Franken spenden. Mut 20 an 488.

Sprechzeiten nach Terminvergabe Mit freundlichen Grüssen Dr. med. C. Hafner

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Dr. med. J. Fehrenbach 071 678 50 65 Dr. med. M. Abicht

071 678 50 70 (Nachfolger Dr. med. W. Schwizer)

Dr. med. M. Moser

071 678 50 75


KreuzlingerZeitung

Nr. 14 4. April

SEITE DER STADT

Nominationen für «Prix Kreuzlingen» Zum fünften Mal vergibt die Stadt Kreuzlingen anlässlich der 1.-August-Feier den «Prix Kreuzlingen». Alle Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger sind eingeladen ihre Nominationen bis spätestens 30. April 2014 einzureichen. Mit dem Anerkennungspreis werden jährlich eine Person, eine Personengruppe, eine Institution oder eine Unternehmung geehrt, die sich auf eine herausragende Art für die Förderung oder Erhaltung des öffentlichen Wohls in Kreuzlingen eingesetzt oder zur Bekanntheit und zum positiven Image der Stadt beigetragen hat oder haben. Für den Anerkennungspreis nominiert werden können alle Personen mit gesetzlichem Wohnsitz oder Sitz (Unternehmung, Institution, Verein) in Kreuzlingen oder Mitglieder eines ortsansässigen Vereins. Von einer Nomination ausgeschlossen sind Personen oder Vereine, die sich durch sportliche Leistungen ausgezeichnet haben. Diese werden bereits im Rahmen der jährlich stattfindenden und von der Stadt Kreuzlingen unterstützten Sportlerehrung geehrt. Ebenfalls nicht nominiert werden können Personen für ihre Leistungen in Ausübung des politischen Amtes. Unerheblich für die Nomination ist, ob die Personen ein Entgelt für ihren Einsatz erhalten haben. Die Jury bilden die Mitglieder des Stadtrates, der die

Einbürgerungsgesuche Schöner-Hansen, Daniel, geb. 17.10. 1969 in Scherzingen TG, dänischer Staatsangehöriger, verheiratet, Transportchef, und Schöner-Hansen, Jasmin Saimai, geb. 15.07.2010 in Scherzingen TG, und Schöner-Hansen, Jessica, geb. 29.01.2013 in Kreuzlingen TG, wohnhaft Zeppelinstrasse 17 Turillo, Fabio, geb. 20.09.1975 in Münsterlingen TG, italienischer Staatsangehöriger, ledig, Unternehmer, wohnhaft Graneggstrasse 5 Begründete, schriftliche Einwendungen gegen diese Einbürgerungsgesuche sind innert 10 Tagen, bis spätestens 14. April 2014, an die Stadtkanzlei, Einbürgerungskommission, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, zu richten. Einbürgerungskommission der Stadt Kreuzlingen

Preisträgerin oder den Preisträger durch Abstimmung ermittelt. Den Anerkennungspreis bildet ein Kunstobjekt, dessen Sockel mit einer Plakette versehen ist. Der Preis wird anlässlich der 1.-August-Feier 2014 übergeben. Ausserdem wird der Name der Preisträgerin oder des Preisträgers auf einer Tafel im Kreuzlinger Rathaus aufgeführt.

Nomination läuft bis 30. April Alle Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger sind eingeladen, bis spätestens 30. April 2014 ihre Nomination(en) schriftlich und mit einer kurzen Begründung einzureichen. Ausser einer Eingangsbestätigung wird keine Korrespondenz geführt. Nominationen sind zu richten an Carmen Ramos, Präsidium, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, oder per E-Mail carmen.ramos@kreuzlingen.ch.

KREUZLINGEN

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Erwartungen übertroffen Seit April 2013 versorgen ein Holzschnitzelheizkessel und ein Erdgaskessel die Liegenschaften auf dem Campus Kreuzlingen mit umweltfreundlicher Wärme. Vor Ende des ersten Betriebsjahres ziehen die Technischen Betriebe eine positive Zwischenbilanz. Die meisten Liegenschaften auf dem Campus Kreuzlingen sind inzwischen mit der Heizzentrale verbunden und der technische Betrieb läuft reibungslos. Der Anteil Holzschnitzel im Verhältnis zum Erdgas befindet sich auf gutem Weg zum geplanten Ziel von durchschnittlich 75 bis 80 Prozent. Er lag über die gesamte Periode betrachtet bei knapp 70 Prozent, im Januar und Februar sogar bei nahezu 100 Prozent. Die ersten Emissionsmessungen übertreffen selbst die ohnehin schon hoch gesteckten Erwartungen. Der Feinstaubausstoss der Holzschnitzelheizung ist je nach Auslastung um 75 bis 85 Prozent bes-

Preis 2010 erstmals verliehen

ser als der zulässige Grenzwert, die Kohlenmonoxidemissionen unterschreiten den Grenzwert um 61 bis 88 Prozent. Mit diesen sehr guten Ergebnissen liegt der Ausstoss deutlich unter den Werten von bestehenden Referenzanlagen. Hinzu kommt, dass bereits in der Startphase der letzten elf Monate ca. 270 Tonnen CO2 gegenüber den herkömmlichen Gas/Ölheizungen vermieden wurden.

Die Holzschnitzel kommen aus dem Bild: TBK Kreuzlinger Wald.

weitere Informationen: www.kreuzlingen.ch

Den ersten «Prix Kreuzlingen» erhielten 2010 Rolf Uhler und Harald Zecchinel für ihren grossen Einsatz als Organisatoren des Seenachtfestes und als operative Führungscrew des Verkehrsvereins und des Campingplatzes Fischerhaus. 2011 wurde der Anerkennungspreis Helene Eisenhut für ihr Engagement für den Tierpark und im Jahr 2012 Dr. Hans-Ulrich Wepfer für die Aufbau- und Leitungsfunktion des Seemuseums verliehen. Im vergangenen Jahr erhielt der Verein Kreuzlinger Fernsehen den «Prix Kreuzlingen». IDK

Baugesuche

2014-0062

Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen:

Einbau Tor und Seitenwand in Carport, Bündtweg 11

2014-0059

Dunas AG, Bündtweg 9, 8280 Kreuzlingen

Abbruch Anbauten, Um- und Anbauten, Fassadensanierung, Rosgartenstrasse 15 Fam. Demirkiran, v.d. Demirkiran Timur, Rosgartenstrasse 15, 8280 Kreuzlingen

2014-0060 Fassadensanierung, Erweiterung Balkon, Änderung Treppe, Konradstrasse 8 (benötigt Ausnahmegenehmigung für Baulinienüberschreitung) Avdyli Ragip + Hasime, Reutistrasse 6, 8280 Kreuzlingen

2014-0061 Abbruch und Neubau Wohnhaus, Bruneggstrasse 1 (geändertes Projekt) Held Hans Jörg + Ursula, Lohstrasse 2, 8280 Kreuzlingen

in Begegnungsraum, Remisbergstrasse 14 – Erstellen Abgasanlage an Fassade, Langgartenweg 1 – Erstellen Stützmauer, Ebenalpstrasse 33

Die Pläne liegen vom 08. bis 28. April 2014 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben.

Baubewilligungen erteilt (Woche 13) – Wärmepumpe (bereits erstellt), Blumenweg 9 – Umbau und Nutzungsänderung Lager-

– Nutzungsänderung Wohnung in Physiotherapie-Praxis, Brückenstrasse 11 – Umbau und Nutzungsänderung Wohnung in Physiotherapie-Praxis, Hauptstrasse 84 Bauverwaltung


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EINGESANDT

Hilfe für die Philippinen Kreuzlingen. Unsere Lebensweise muss auch kommenden Generationen die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben bieten. Dieses Anliegen unterstützen die Pfarrei St. Ulrich und Afra in Kreuzlingen ganz konkret: Sie sammelt bis Ostern für ein Projekt des Fastenopfers auf den Philippinen. Säen um zu ernten Fasten ist mehr als der Verzicht auf Süssigkeiten oder Fleisch. Fasten heisst Verantwortung für die Gesellschaft und die Welt zu übernehmen. Deshalb engagieren sich in der Schweiz zahlreiche Menschen in Pfarreien und Kirchgemeinden für die ökumenische Kampagne von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein. Unter dem Slogan «Die Saat von heute ist das Brot von morgen» thematisieren die Werke dieses Jahr den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen wie Wasser, Land und Luft. Die Zusammenarbeit mit lokalen Fachkräften und die langjährige Erfahrung gewähren eine erfolgreiche Umsetzung der Projekte, die sich an den Bedürfnissen der benachteiligten Menschen vor Ort orientieren. Dafür ist Fastenopfer auf die Unterstützung wie aus Kreuzlingen angewiesen. Matthias Dörnenburg, FastenopferDirektor ad interim, fasst die Dringlichkeit dieser Unterstützung zusammen: «Ohne Handeln gibt es keine Generationengerechtigkeit. Ohne Säen gibt es keine Ernte. Hier und weltweit.» Infos unter www.fastenopfer.ch eingesandt

BODENSEE-TV Das Kreuzlinger Fernsehen sendet heute folgende Beiträge im «Quer dur d’Stadt»: - News von der Musikschule Kreuzlingen: der neue Leiter der Musikschule und die Ballettlehrerin werden vorgestellt. - Die «Arche» Kreuzlingen spielt im Dreispitz ein Kindermusical. Die Einrichtung wird vom Geschäftsführer vorgestellt. - Ein weiterer Beitrag ist dem «Chrüzlinger Fäscht» gewidmet. Das Kreuzlinger Fernsehen besuchte eine OK-Sitzung. Am Wochenende läuft vom Samstag bis Sonntag der dritte Teil des Swisscom Events auf dem Boulevard. Bodensee TV ist auf Swisscom Digital und auf Cablecom analog zu empfangen. kfs

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Nr. 14

4. April 2014

Komitee sieht Parallelen mit Uster Der Abstimmungskampf ist eröffnet: Das Komitee «Egelsee JA» tritt erstmals mit einer Medienmitteilung an die Öffentlichkeit. Es zieht Parallelen zu der just angenommenen Abstimmung in Uster. Das dortige Bad hat indes eine traurige Vergangenheit. Kreuzlingen. Die Volksabstimmung in Uster sei mit dem Kreuzlinger Projekt praktisch identisch, schreibt das Komitee. Weil es auch dort um die Sanierung des bestehenden Hallenbades, die Erweiterung mit einem 50Meter-Becken sowie einen Wellnessbereich geht. Das alte Hallenbad Uster stammt aus den 1970er Jahren entspreche in keiner Weise heutigen Nachhaltigkeitsstandards. Mit dem Abstimmungsresultat sei ein Meilenstein für den Schweizer Schwimmsport gelegt worden. Es ist das erste Schweizer Hallenbadprojekt

Visualisierung der Kreuzlinger Schwimmhalle.

ist, das, gestützt auf den Bundesbeschluss vom 27. September 2012 über die Finanzhilfe an Sportanlagen mit nationaler Bedeutung, mitfinanziert und gebaut wird. Das Schwimmbad in Uster ist bekannt, weil es dort am 9. Mai 1985 zu einem Deckeneinsturz kam, bei dem 15 Menschen starben und 19 schwer verletzt wurden.

Bild: G2 Architekten

Ursächlich war die chlorgasgeschwängerte Luft, die im Schwimmbad zur Korrosion der Chromnickelstahlstäbe geführt hatte. Diese rissen in der Folge unter der konstant herrschenden Materialspannung. Sämtliche Schweizer Hallenbäder mit denselben Stahlankern wurden nach dem Unglück überprüft und umgebaut. klz

Kreuzweg der Jugend Zum 4. Mal findet der Kreuzweg der Jugend ökumenisch und grenzüberschreitend statt und auch dieses Mal werden die Teilnehmer die Kunstgrenze zwischen den beiden Städten Konstanz und Kreuzlingen beschreiten. Das Motto lautet «Jener Mensch Gott». Treffpunkt ist um 17.30 Uhr beim Schiffshafen in Kreuzlingen. Von da aus geht es über mehrere Stationen

zum Konstanzer Münster. Mit Bildern, Musik, Texten und Aktionen können die Teilnehmenden neue Impulse aufnehmen und sich Gedanken zu den Themen der Stationen machen. Um 19.15 Uhr ist Abschluss beim Konstanzer Münster. Informationen und Bildmaterial finden Sie unter www.jugendkreuzweg-online.de eingesandt

Offene Baustelle im Museum Rosenegg Kreuzlingen. Am Samstag, 5. April, kann von 10 bis 14 Uhr die offene Baustelle im Altbau der Rosenegg besichtigt werden. Seit anfangs des Jahres sind im Altbau der Rosenegg die Restaurierungsarbeiten im Gang. Zunächst war der Restaurator mit seinem Team damit beschäftigt, Wände und Decken vom Pilzbefall zu reinigen. Details sind sichtbar geworden, die erahnen lassen, was für ein Bijou hier wieder erstehen wird. Für die anstehenden Arbeiten können Handwerker gewonnen werden, die sich in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und dem Architekten für eine sorgfältige und fachgerechte Restaurierung

einsetzen und auch auf das bereits restaurierte Vorderhaus Rücksicht nehmen, sodass der Kulturbetrieb reibungslos weiter geführt werden kann. Ein Gerüstturm ermöglicht den Zugang vom Hof her. Die unübersehbare Bautafel an der Bärenstrasse informiert über die engagierten Firmen. Interessierte Besucherinnen und Besucher erhalten bei ihrem Augenschein aus erster Hand Auskünfte durch den Architekten und Mitglieder der Baukommission. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher, denen wir zeigen dürfen, wie die Mittel der öffentlichen Hand und privater Geldgeber eingesetzt werden. eingesandt

Stefan Zbornik.

Bild: archiv

Wahl Primarschulbehörde Kreuzlingen. Folgende Kandidaten stellen sich für die Ersatzwahl der Primarschulbehörde am 17. und 18. Mai 2014 zur Verfügung: - André Burgermeister, geboren am 1. August 1968, Logistiker, Kreuzlingen, parteilos - Michael Stahl, 28. Juli 1979, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Sekundarlehrer, Kreuzlingen, parteilos - Stefan Zbornik, 11. Juli 1961, Wirtschaftsinformatiker, Kreuzlingen, parteilos Diese Auflistung enthält alle bis 24. März 2014 ordentlich gemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten und soll den Stimmbürgern die Wahl erleichtern, schreibt die Schulgemeinde. Neben dieser Auflistung sind auch andere Stimmbürger und Stimmbürgerinnen wählbar. eingesandt


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Nr. 14

KULTUR

4. April 2014

JazzMeile wird erwachsen

Einzigartige Sennmalerei

Kreuzlingen. Ende August findet schon die 8. JazzMeile in Kreuzlingen statt. Kürzlich veranstaltete der Trägerverein die Generalversammlung im Planetarium – nicht eine trockene Versammlung, sondern ein kleiner Jazzevent in gemütlicher Stimmung. Vier Jazzmusiker der All Star Band mit Kurt Lauer liessen die Finger schnippen und die Füsse wippen.

Bürglen. Noch bis 11. Mai stellt der Landschlachter Künstler Emil Frei seine Werke in der Kunststube, Bürglen, Sulgerstrasse 1. Sie ist geöffnet von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 19 Uhr. Der Künstler ist jeweils anwesend. Der Bauernmaler Emil Frei wurde 1948 geboren. Einen Sommer lang arbeitete er einst auf dem Landwirtschaftsbetrieb der Mühle Bürglen. Damals hätte der Künstler sich nicht träumen lassen, dass er einmal eine Bilderausstellung in Bürglen haben würde, in der Kunststube bei Ralf Abati und Simon Frei. Somit hat er auch eine private Beziehung zu Bürglen, sogar ein gewisses Heimatgefühl.

Vorstand leistet gute Arbeit Die Rückschau auf das vergangene Jahr zeigte, dass nun ein gut harmonierender Vereinsvorstand die Last der Organisation auf mehrere Schultern verteilen kann und so das «Produkt JazzMeile» immer professioneller wird. Der erstmals aufgestellte Info-Stand auf dem Boulevard ermöglichte es, dass die Mitgliederzahl verdoppelt werden konnte. Neu wirkt Raphael Brunschweiler, ein junger Jazzmusiker, im Vorstand mit und trägt dazu bei, in Zukunft eine noch breitere Palette an Jazzstilen anzubieten. Die nächste JazzMeile findet vom 28. bis 31. August statt. Sie bewegt sich im üblichen Rahmen mit Jazz in den Lokalen, am Samstag auf der Strasse und mit dem Ausklang am Sonntag am See. Allein am Haupt-

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Was wird an der GV der JazzMeile gespielt? Jazz natürlich!

event auf dem Boulevard treten auf drei Bühnen 15 Bands auf, darunter auch Dani Felber. Es ist nicht nur für guten Ohrenschmaus, sondern auch für das Auge und den Gaumen gesorgt. Wiederum werden Oldtimer an einer Parade zu sehen sein. Jedes der drei Zelte bietet etwas für Hunger und Durst, und am Infostand kann man einen Pot au Feu oder Spatz aus einem 70-jährigen Militärküchenan-

Bild: zvg

hänger oder ein Bier, aus dem Oldtimer Saurer-Zisternenwagen gezapft, geniessen. Weil unabhängig vom Wetter gespielt werden kann, in den Zelten Beleuchtung und Akustik verbessert wurde und ein breiteres Rahmenprogramm angeboten wird, kann man sagen, die JazzMeile wird nicht mehr grösser, aber immer besser. Paul Stähli

Emil Frei.

Bild: zvg

Chauffeur und Maler

Rollbrettfahrer, Freunde und Künstler Die Ausstellung «Holz & Beton» im Grossen Saal des Konstanzer Neuwerks zeigt von 5. bis 11. April Werke der beiden Künstler Axel Görger und Jocko Weyland. Konstanz. Von San Diego, in den späten 50er Jahren die Wiege des Skateboardfahrens, bis nach Freiburg, wo sich der Virus in den späten 70er Jahren auszubreiten begann, halten Axel Görger und Jocko Weyland nach einem Zusammentreffen in Kalifornien seit über 25 Jahren eine Verbindung, die mit ihrer gemeinsamen Leidenschaft zu tun hat: Auf einem simplen Brett zu fahren, welches durch Metallachsen an vier Urethanräder montiert ist.

Photos, Installationen und mehr In ihrem photographischen Werk beschäftigen sich die beiden entweder mit dem Skateboarden selbst oder mit den Strukturen, die Skater finden und/oder bauen. Die ausgestellte Installation enthält unter anderem Trümmer des Bauernhauses aus dem

Jocko Weyland fotografiert unter anderem verlassene Gebäude. Bild: zvg

19. Jahrhundert, das Görger derzeit in Münstertal renoviert. An den Wänden hängen dichterische und photographische Dokumentationen von Gebäuden oder Objekten, auf die sie bei der Suche nach befahrbaren Skatespots gestossen sind: Bretter, Wagenräder, Türen und alte Skier. Durch die Auswahl wird sowohl Vergangenheit als auch Zukunft dargestellt, indem sie die Dinglichkeit als Motiv für die Zweckentfremdung der künstlichen, uns umgebenden Welt nutzt. Auf der einen Seite Wiedergeburt, auf der anderen Zerfall, die Vergänglichkeit der Körper, Altersschwäche,

Ruinen und zugleich die Anmut des Todes. Umgekehrt kann aber das Vergängliche und Vernachlässigte in seinem Alterungsprozess auch unvergesslich schön sein und somit einen Anlass für Wiederverwendung und Neuinterpretation schaffen. Görgers Fotos vom Bau und der Vollendung des Linzer Minus Bowl haben Schaffen, Kameradschaftsgeist und Neumachen zum Thema, wohingegen Weylands Bilder von verlassenen Ebenen in Nevada, Detroit, Michigan, Red Hook und Brooklyn dokumentieren wollen, dass trotz der Stilllegung immer noch Platz ist für Spass, Brauchbarkeit und Abenteuer.

Dreidimensional erfahrbar Altes wird in Neues umgewandelt und eine neue Sichtweise auf Altes wird durch unbekannte visuelle und olfaktorische Effekte eröffnet. sb «Holz & Beton», Neuwerk, Oberlohnstrasse 3, Konstanz. Vernissage: 5. April Finissage: 11. April täglich ab 18.30 Uhr geöffnet. Eintritt: frei.

Der heutige Pensionär war fast vierzig Jahre als Tankwagen-Chauffeur tätig. Er ist verheiratet, Vater von drei erwachsenen Kinder und wohnt seit 37 Jahren in Landschlacht am Bodensee. Emil Frei hat 1978 angefangen zu malen, als Autodidakt, was allen Senntumsmalern eigen ist. Er unterscheidet sich aufgrund des Materials wie des Stils von anderen Bauernmalern. Anfänglich verwendete er Gouachefarben auf Hammerpapier (Aquarellpapier), seit 2005 malt Emil Frei mit Acryl-Farben auf Leinwand und Holz. Jetzt, wo er pensioniert ist, hat er die genügende Ruhe und endlich auch den zeitlichen Freiraum, um alles auszuprobieren, was ihm vorschwebte. Seiner Frau Trudy ist es zu verdanken, dass er 1993 seine erste Ausstellung im Eigenhof in Weinfelden lancierte und bereit war, seine Bilder der Öffentlichkeit vorzustellen. Seine Kunst ist schon so beschrieben worden: «Seine Bilder sind exakte Bilderbögen des echten Senntums der Appenzeller und Toggenburger Bauernwelt, seine Sennfahrten scharf beobachtete, strenge Darstellungen der prozessionshaften Alpaufzüge oder -abfahrten, echt unverfälscht wie in der Realität dieser bewahrenswerten Tradition.» klz


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KREUZLINGEN/REGION

KreuzlingerZeitung

Nr. 14

4. April 2014

Podium in Altnau: Entwicklungshilfe Afrika – Ein Erfolgsmodell? Unter diesem Titel fand am Montag, 24. März, ein Podium im Martinshaus statt, zu dem sich erfreulich viele Interessierte einfanden. Ronald Isler vom organisierenden Altnauer Treff fßhrte souverän durch den Abend. Die teilnehmenden Referenten stellten sich, die Projekte oder ihren Bezug zur Thematik in einem ersten Teil selber vor. Altnau. Anja und Simon Neuhaus waren fßr eineinhalb Jahre im Tschad in zwei verschiedenen Entwicklungsprojekten im Einsatz. Daniela Jost verbrachte vier Jahre in Tansania. Sie arbeitete fßr die Organisation Interteam in einem Projekt, das Strassenkinder einen geregelten Tagesablauf, Schulbildung, Unterkunft und Verpflegung bietet. Von dem evangelischen Hilfswerk HEKS war Sarah Baumann anwe-

send. In ihrer Präsentation erläuterte sie die Ziele, die Aufgaben und Werte der, wie Interteam auch, Zewo zertifizierten Organisation.

Kritische Äusserungen In einem lebendigen Referat stellte sich Peter Baumgartner, ehemaliger Afrikakorrespondent des Tages Anzeigers, vor. Seit seiner Pensionierung leitet er eine Schule (Grundschule und Elektrikerausbildung) in Nairobi und gibt dort eine landwirtschaftliche Zeitung heraus. Pointiert kritisch schilderte er die Auswirkungen der Schweizer Entwicklungshilfe. Dabei gab er zu bedenken, dass immer das Land mit seiner Kultur, das Leben in Wßrde und die Nachhaltigkeit zu beachten seien. Dazu meinte er: Die Afrikaner sind nicht dumm, sie wissen was sie uns erzählen mßssen, damit Geld kommt. Es sei ein Fehler alles aus der Schweiz aus zu organisieren. Eine Grundvoraussetzung fßr einen längerfristigen Erfolg eines Projektes sei,

Werke von Friedel Grieder gesucht Kreuzlingen. Das Museum Rosenegg zeigt im Sommer eine Ausstellung mit Werken von vier KĂźnstlern, welche die heutige Gruppe KunstThurgau gegrĂźndet haben. Dies sind: Adolf Dietrich, Ernst Graf, Friedel Grieder, Hermann Knecht. Zu allen KĂźnstlern sind uns Leihgaben zugesichert, die uns eine interessante und reichhaltige Ausstellung ermĂśglichen werden. Ausgerechnet von der Kreuzlingerin Friedel Grieder ist die Auswahl an kleinen Broncefiguren aber etwas dĂźrftig. Wir wĂźrden uns freuen, aus dem Kreis der Leserinnen und Leser der

dass die Einheimischen den Willen hätten, etwas selbst tun zu wollen. Dabei dßrften sich afrikanische Regierungen nicht mehr nur auf das Geld und die Freiwilligen aus dem Ausland verlassen. Gefordert sei aber auch mehr Gelassenheit unsererseits. Die kritischen Äusserungen waren fßr die ßbrigen Teilnehmer gut nachvollziehbar und deckten sich mit ihren eigenen Erfahrungen. Wenn Hilfswerke ßber die KÜpfe der betroffenen BevÜlkerung hinweg agierten, lÜse dies eher Passivität aus und es kÜnne keine Nachhaltigkeit erreicht werden. Um langfristige Resultate zu erreichen, mßsse mit der betroffenen BevÜlkerung, dem kleinen Mann, zusammengearbeitet werden. Dabei solle erreicht werden, dass der Zwischenhandel ausgeschaltet wird. Wichtig sei auch, in diesen Staaten Rechtssicherheit zu erreichen, dass die Gelder z.B. nicht mehr vor der Verbuchung verschwinden oder, wie geschehen, die gleiche Strasse dreimal bezahlt wird. Es ist doch bedenklich, dass 80 Prozent der gespendeten Gelder aus der Schweiz in den Taschen der Regierungen verschwindet, meinte der ehemalige Journalist. Susi Ochsner Kompletter Artikel online unter www.kreuzlinger-zeitung.ch

Am Ostermarkt.

Bild: zvg

OstermarktWochenende Kreuzlingen. Ăœber das Wochenende vom 5. und 6. April findet der fĂźnfte Kreuzlinger Ostermarkt im Ulrichshaus an der Gaissbergstrasse 1 statt. FĂźr die Organisation und DurchfĂźhrung sind Frauen von St. Ulrich und der gemeinnĂźtzige Frauenverein verantwortlich. Während den Ă–ffnungszeiten von 10.30 bis 17 Uhr lädt an den Ständen ein buntes Angebot an Kunsthandwerk, Dekorativem fĂźr die Ostertage, Blumen fĂźr Haus und Garten usw. zum Kaufen ein. Auf mĂźde Marktbesucher warten in der Kaffeestube feine KĂśstlichkeiten. Wer das Kuchenbuffet mit einem Kuchen/Torte bereichern mĂśchte, kann diese direkt an einem der Markttage abgeben. Herzlichen Dank. H. KneubĂźhler

Kreuzlinger Zeitung noch einige Figuren als Leihgaben zu erhalten fßr die Zeit vom 30. Juni bis 30. September 2014. Einen sorgfältigen Umgang mit den Kunstwerken sichern wir den Leihgebern selbstverständlich zu. Falls Sie dem Museum Rosenegg fßr den genannten Zeitraum eine Grieder-Figur anvertrauen mÜchten, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme unter Tel. 071 672 81 51 oder per Mail an info@museumrosenegg.ch. Wir freuen uns auf Rßckmeldungen und bedanken uns im Voraus bei den mÜglichen Leihgebern. Heidi Hofstetter, Museumsleiterin Anzeige

   



     

  

AUSNAHMEZUSTAND IN ERMATINGEN Am Wochenende tobten die Narren durch Ermatingen. Am Freitag befreiten diese alle Kinder aus der Schule und entmachteten die Regierung. Vor dem Rathaus wurde der Narrenbaum gesetzt und der Schlßssel ßbergeben. Am Sonntag bot der Kinder- und Familienumzug einen farbenprächtigen Anlass bei schÜnem Wetter. Die Groppenfasnacht ist die letzte Fasnacht der Welt und hat als fßnfte Jahreszeit nicht nur bei den Ermatingern Kultstatus. Auf dem Bild zu sehen: Obergropp Mehr Bilder im Internet unter: Rico Thurnheer schenkt am Umzug www.kreuzlinger-zeitung.ch die Groppensuppe aus. klz


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Nr. 14

SPORT

4. April 2014

Meisterhafter Schwimmclub Die Schweizer Meisterschaft im Schwimmen verlief für den SCK äussert erfolgreich. Allen voran wegen Aleksi Schmid, der den ersten Schweizermeistertitel seit 28 Jahren wieder nach Kreuzlingen holen konnte. Schwimmen. Die offene Meisterschaft auf der 50m-Bahn des Hallenbads Oerlikon begann gleich am ersten Tag mit einem Paukenschlag. Aleksi Schmid unterbot schon im Vorlauf über 50m Schmetterling die JEM-Limite und qualifizierte sich damit für den internationalen Höhepunkt im Sommer in Holland. Im Finale wurde er erster Kreuzlinger Schweizer Meister im Schwimmen in der offenen Klasse seit 1986. Dies, obwohl er den Start verschlafen hat und mit einer Blockzeit von 0,89 Sekunden noch das Rennen für sich entscheiden konnte.

Erfolgreiche drei Tag Aber damit nicht genug, auch Patrik Schwarzenbach erfüllte bereits im Vorlauf über 200m Brust die JEMNorm und qualifizierte sich erfolgreich. Im Finale steigerte er sich und erfüllte sogar die Junioren-Limite für die offenen Europameisterschaften in

Aleksi Schmid überzeugte in allen Disziplinen.

Berlin und wurde zudem Schweizer Vizemeister. Er ist aktuell für die EM vorselektioniert und steht zudem in der Selektionsliste für die Youth Olympic Games in China, dank seiner starken Leistung über 200m Brust, an zweiter Stelle. In den folgenden drei Tagen holte sich Aleksi Schmid einen weiteren Schweizermeistertitel über 100m Schmetterling, den Vizemeister über 100m Rücken, sowie eine Bronzemedaille über 200m Rücken. Aleksi erfüllte zudem noch über 200m Freistil und über 100m Schmetterling die JEM-Limite. Aufgrund seiner Leistun-

Bild: zvg

gen wurde Aleksi schliesslich auch zu dem, in zwei Wochen anstehenden, Multinations Schwimmfest aufgeboten. Er wird dort die Schweizer Farben vertreten. Ausserdem hat er noch eine 2. Qualifikationschance für die EM in Berlin, welche er angesichts der hervorragenden Ergebnisse dieser SM sicher noch wahrnehmen wird.Patrik Schwarzenbach sicherte sich noch eine Bronzemedaille über 50m Brust und erschwamm die JEMLimite über 100m Brust.Somit war dies die erfolgreichste offene Schweizer Meisterschaft im Schwimmen in der Clubgeschichte. Markus Buck

Kreuzlingen bodigt St. Margrethen In der 2. Liga Interregional ist der FC Kreuzlingen weiter auf Erfolgskurs. Die Partie wurde klar dominiert und das Endresultat von 3 : 0 hätte durchwegs noch höher ausfallen können. Fussball. Die Thurgauer starteten hervorragend in die erste Halbzeit. Mit hohem Tempo und mit präzisen Pässen setzten die Kreuzlinger die Gäste aus dem Rheintal von Anfang an unter Druck. Bereits in den ersten Minuten kamen die Hafenstädter zu etlichen guten Tormöglichkeiten. Einziger Kritikpunkt hier war die Chancenverwertung. Es sollte eine knappe halbe Stunde dauern, bis das erste Tor fiel. Einige Minuten vor der Pause dann eine kurze Druckphase der Gäste, doch Kreuzlingens Schlussmann Schmid stand wie eine Wand. Einige Minuten nach Anpfiff des zweiten Teils, war es erneut Mihaylov, welcher den zweiten Treffer in dieser

Partie erzielte. Trotz der klaren Dominanz der Gastgeber, kämpften die Rheintaler verbissen weiter. Nach grossem Wirrwarr im Strafraum der Gäste, war es schlussendlich Stroh, der den dritten Ball in den Maschen versenkte. Der FCK zeigte sich bis zum Abpfiff top motiviert, leistete viel Laufarbeit, was wiederum die gute Fitness der Akteure unter Beweis stellte. Die

professionelle Arbeit von Trainer Kristijan Djordjevic zeigt sich immer mehr auf dem Platz. Spieltechnisch sind die Kreuzlinger absolut Spitze. Die Chancenverwertung lässt sich noch optimieren, wie auch das teilweise nicht ungefährliche Passspiel vor dem eigenen Strafraum. Kommenden Samstag trifft der FCK auswärts auf Schlusslicht Mels. Nadja Müller

Der FCK überzeugt vor allem durch seine Fitness und Technik.

Bild: zvg

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Kampf um Ligaerhalt Am zweitletzten Spieltag der Entscheidungsrunde der SPAR Premium League 2 (NLB) geht es für die Frauen des HSC Kreuzlingen am Samstag, 5. April, um extrem viel: Mit einem Heimsieg über Spono Nottwil, kann sich die Mannschaft des Trainerduos Caroline Mierzwa/Marcel Briegmann den direkten Klassenerhalt sichern, wogegen bei einer Niederlage die Barrage-Spiele drohen. Die Partie wird um 16 Uhr in der Sporthalle Egelsee angepfiffen. Die Ausgangslage ist allerdings eine schwierige für den HSC Kreuzlingen: Während man selbst zuletzt mit Verletzungspech zu kämpfen hatte und für den Rest der Saison auf seine zweitbeste Torschützin Celina Weidmann (schwere Knieverletzung im letzten Spiel) verzichten muss, werden sich die Luzernerinnen für dieses kapitale Spiel mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder mit Spielerinnen aus dem NLA-Kader verstärken. Trotzdem geben sich die Thurgauerinnen kämpferisch. Mit der Unterstützung der hoffentlich zahlreichen Fans, viel Moral und maximaler Entschlossenheit wollen sie die Nottwilerinnen in die Knie zwingen und die beiden entscheidenden Punkte für den direkten Klassenerhalt sichern. eingesandt

Bodan an der Schachspitze Am Wochenende reisten die Bodanesen zum heiklen Auswärtsmatch nach Luzern. Die Innerschweizer traten leicht geschwächt an. Die Thurgauer liessen erwartungsgemäss nichts anbrennen und verfolgten ihre Zielvorgabe konsequent, die da heisst: Wiederaufstieg in die NLA. Der Match wurde mit 5.5 : 2.5 sogar noch deutlicher gewonnen als erwartet; in zwei Runden mussten die Thurgauer damit noch keine einzige Niederlage einstecken. Damit sieht sich der SC Bodan zusammen mit Wollishofen und Réti II nach zwei Runden bereits an der Tabellenspitze. Doch schon die nächste Runde Mitte Mai, wenn Bodan in Zürich auf Réti II trifft, wird zum Prüfstein dafür, wie sicher die Thurgauer wirklich im Sattel sitzen. Bodan II erledigte seine Aufgabe in der 1. Liga ebenfalls souverän und besiegte auswärts Sprengschach Wil mit 4.5 : 3.5 und hiefte sich zusammen mit Pfäffikon bereits wieder an die Spitze. Jürg Morf


Einkaufen und geniessen in Konstanz Centrotherm soll Veranstaltungshaus werden Vor vier Jahren wurde die Idee eines Konzerthauses auf Klein-Venedig vom Konstanzer Stimmvolk abgelehnt. Mit der Insolvenz von Centrotherm und ihrem damit leerstehenden Neubau scheint die Standortfrage fĂźr den Konstanzer Gemeinderat nun erledigt. Doch erneut regt sich Widerstand.

Aus dem Neubau der insolvent gegangenen Solarfirma Centrotherm soll ein Veranstaltungshaus entstehen. Bild: ek

Geheimhaltungstaktik Verhandlungen, die der Oberbßrgermeister anscheinend schon seit Januar fßhrt, wie Hanna Binder von der SPD beklagte. Das dennoch nur wenig Informationen zu Kosten und Zustand des Gebäudes vermittelt wurden, hält sie fßr eine Geheimhaltungstaktik des Bßrgermeisters. Auch die Geschwindigkeit, mit welcher die Stadt und die IHK den Kauf vorantreibe sei bedenklich. Bereits Ende April soll der Kaufvertrag druckreif

sein, die Volksvertreter hätten so gar keinen Einfluss auf den Inhalt der Verträge.

Wahlkampfthema Konzerthaus Noch klarer wurde Holger Reile von der Linken Liste. Er sieht in den bereits fortgeschrittenen Verhandlungen ein ManĂśver, den Gemeinderat zur Zustimmung des Projekts zu zwingen. Die Linke Liste fordert, zuerst einen BĂźrgerentscheid durchzufĂźhren, ob in Konstanz Ăźberhaupt ein

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Kongress- und Konzerthaus gewßnscht sei. Denn dies ist alles andere als Gewiss: Bereits zweimal hat das Konstanzer Stimmvolk sich gegen ein Konzerthaus am Standort Klein-Venedig ausgesprochen. Ob die Konstanzer heute fßr ein Projekt in der GrÜssenordnung von 50 bis 100 Mio. sind, ist fraglich. Zu reden geben wird das Centrothermgebäude bestimmt noch als Wahlkampfthema, denn in zwei Monaten stehen in Konstanz Gemeinderatswahlen an. ek

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Es tÜnt ähnlich wie bei der Kreuzlinger Schwimmhalle: Von einer einmaligen und historischen Chance sprach Oberbßrgermeister Uli Burchardt. Damit meint er die MÜglichkeit, das markant weisse Gebäude der insolvent gegangenen Solarfirma Centrotherm zu erwerben. Daraus soll ein Veranstaltungshaus und der neue Hauptsitz der Industrie- und Handelskammer (IHK) Konstanz werden. Die Grßnde dafßr scheinen ßberzeugend: Eine gute Verkehrsanbindung und genßgend Parkplätze sind vorhanden, die Lage am Seerhein ist ansprechend und das danebenliegende Grundstßck bietet die MÜglichkeit eines Konzerthauses fßr internationale Kßnstler. Der Konstanzer Gemeinderat war von diesen Punkten ßberzeugt. Mit einer deutlichen Mehrheit beauftragte dieser die Konstanzer Verwaltung, einen Kaufvertrag mit der Solarfirma auszuhandeln.

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Kultur fürs Konzil Zur Förderung der freien Kultur in Konstanz während des Konziljubiläums wurde der Kunstfonds Konzil der Stadt Konstanz geschaffen. Er ist jährlich mit mindestens 60000 Franken dotiert.

konzil.de zum Herunterladen bereit oder können direkt über das Kulturbüro der Stadt Konstanz bezogen werden. Über die Vergabe der Mittel aus dem Kunstfonds Konzil entscheidet eine Jury aus externen Fachleuten, Experten aus der Verwaltung und Mitgliedern des Stadtrats im Sommer 2014. eingesandt

Unter dem Motto «Europa zu Gast» dient dieser Fonds der Förderung von Kulturprojekten, die Orte und Möglichkeiten der interkulturellen Begegnung schaffen. Er unterstützt kreative Prozesse in der Zusammenführung von Kulturschaffenden mit Menschen und Besuchern in dieser Stadt. Über die geförderten Projekte soll darüber hinaus ein kultureller Transfer ermöglicht und grenzüberschreitendem Denken ein Weg geebnet werden. Themenschwerpunkt 2015 ist «Gerechtigkeit», symbolisiert durch Jan Hus. Die Bewerbungsfrist für den Kunstfonds Konzil 2015 der Stadt Konstanz endet am 30. Mai 2014.

Jury entscheidet Antragsformulare und Richtlinien der Förderung stehen unter www.konstanz.de oder unter www.konstanzer-

Das Konstanzer Konzil soll Thema einer künstlerischen Auseinandersetzung werden. Bild: Archiv

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Zum Jubiläum 600 Jahre Konstanzer Konzil erfährt ein Schweizer Kunstgegenstand derzeit besondere Beachtung: die berßhmte Frauenfelder Mitra.

gauer Konziljubiläums. Auch im Schloss Frauenfeld bleibt die Bischofskrone präsent, wird umkreist, herangezoomt und entfaltet in einer Doppelbildschirm-Animation ihre Pracht im Detail.

Frisch herausgeputzt auf Reisen Sie geht als eines der wenigen Kunstwerke direkt auf die Konzilzeit zurßck. Demnächst steht ein Transportakt mit Samthandschuhen und Begleitschutz an, denn das Prunkstßck der Sammlung des Historischen Museums Thurgau geht als eine der wichtigsten Leihgaben zur anstehenden Grossen Landesausstellung Das Konstanzer Konzil. Weltereignis des Mittelalters 1414–1418 nach Deutschland. Trotzdem ist die Mitra in den kommenden Monaten auch in ihrer Heimat allgegenwärtig, denn sie stand Modell fßr das Logo des Thur-

Restauratoren der weltweit renommierten Abegg-Stiftung in Riggisberg haben hunderte Stunden damit verbracht, die prunkvolle BischofsmĂźtze zu reinigen, zu restaurieren und zu konservieren. Seit der letzten Restaurierung 1948 haben sich die technischen MĂśglichkeiten deutlich erweitert, so dass dem Kunstwerk auch einige neue Geheimnisse entlockt werden konnten. Unter anderem ist jetzt sicher, dass die Mitra nicht aus Italien mitgebracht, sondern im sĂźddeutschen Raum angefertigt wurde.

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Die Mitra ist eine Goldschmiedearbeit von Weltrang. Ursprßnglich entstanden um 1414 im Kloster in Kreuzlingen, wird sie heute im Historisches Museum Thurgau in Frauenfeld verwahrt. Die prächtige Goldschmiedearbeit der liturgischen Bischofsmßtze, mit den verblßffend detaillierten Emailles und zahlreichen Perlen- und Seidenstickereien, wurde allerdings erst um 1500 zugeBild: Historisches Museum Thurgau fßgt.


iessen in Konstanz geht auf Reisen Status-Symbol des Mittelalters Die Geschichte der Frauenfelder Mitra lautet also nach aktuellem Stand der Forschung folgendermassen: Papst Johannes XXIII. war 1414 samt Gefolge zum Konzil in Konstanz unterwegs. Die letzte Nacht verbrachte er im Kloster von Kreuzlingen. Als Dank für die Gastfreundschaft verlieh der Pontifex dem örtlichen Abt das Recht, Stab und Mitra zu tragen, was eigentlich Bischöfen vorbehalten war. Der Abt liess daraufhin selbst eine besonders prachtvolle Bischofsmütze für sich anfertigen, ein echtes Statussymbol.

Höchste Sicherheitsstufe Umso näher die Eröffnung des Konziljubiläums rückt, desto grösser wird

auch das öffentliche Interesse an der Mitra. Das Historische Museum Thurgau hat sich dazu entschlossen, den Transporttermin des Kunstwerks für die Reise zur Landesausstellung an die Presse bekannt zu geben. Hier wird die Mitra vom 27. April bis 21. September eines der wichtigsten Exponate sein, denn sie ist eines der wenigen noch erhaltenen Kunstwerke, das unmittelbar auf die Konzilereignisse zurückgeht. So können Journalisten am 9. April beim Verpacken und Verladen der Mitra dabei sein – selbstverständlich mit Sicherheitsabstand. Für den Transport des Millionenkunstschatzes nach Konstanz wurde bereits Polizeischutz angefordert. Historisches Museum Thurgau

Kreuzlinger Straße 4 Ausstellung mit über 60 Holzarten www.waidelich-parkett.de Die Vorderseite der prächtig gearbeiteten Mitra zieren neben zahlreichen Perlenstickereien Emaillen mit dem Klosterwappen und den Stiftspatronen Afra, Ulrich und Katharina. Das Detail zeigt den Hl. Ulrich in leuchtender Farbenvielfalt. Bild: Historisches Museum Thurgau


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KreuzlingerZeitung

Nr. 14

POLIZEIMELDUNGEN

SERVICE

4. April 2014

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Jugendliche gegen Gewalt sensibilisiert Frauenfeld. Jüngste Forschungsergebnisse und auch die Statistik der Kantonspolizei Thurgau belegen, dass es zu Gewalt in Liebesbeziehungen von Jugendlichen kommt, in leichter oder massiver Form und zwar häufiger als man denkt. «Jeder Mensch hat das Recht, nicht Opfer von Gewalt, Misshandlung oder Demütigung zu werden – und das gilt auch oder sogar besonders für die eigene Familie», sagt Prof. Dr. Frank Urbaniok, forensischer Psychiater. Die Statistik der Kantonspolizei zeigt, dass immer noch vielen Frauen, Kindern und teilweise auch Männern dieses Recht verwehrt ist. In den vergangenen zweieinhalb Wochen besuchten rund 1200 Berufsschüler/innen des Bildungszentrums für Technik Frauenfeld und des Bildungszentrums für Gesundheit und Soziales in Weinfelden die Ausstellung «Willkommen zu Hause», organisiert von der Fachstelle Häusliche Gewalt der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit Partnerorganisationen. Unter fachkundiger Leitung wurden die jungen Männer und Frauen für die Thematik sensibilisiert und erhielten Informationen zum bestehenden Beratungsangebot im Kanton Thurgau. Als Rahmenprogramm wurde zu zahlreiche Fachveranstaltungen eingeladen: Häusliche Gewalt und Alkohol, Zwangsheirat, Häusliche Gewalt – was kann/muss die Schule tun. Die Veranstaltungen waren gut besucht und aus Sicht der Kapo Thurgau ein Erfolg.

Evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen www.evang-kreuzlingen.ch Sonntag, 6. April 9.45 Uhr: Gottesdienst Kirche Kreuzlingen, Pfrn. Andrea Stüven 11.00 Uhr: Taufsonntag Gottesdienst Kirche Kurzrickenbach, Pfr. Gunnar Brendler 19.00 Uhr: Taizé-Abendgebet Kirche St. Ulrich

Freitag, 11. April 16.00 Uhr: Abendmahlsgottesdienst Alterszentrum Kreuzlingen Pfr. Gunnar Brendler 16.30 Uhr: Besmerhuus-Gottesdienst Kirche Kurzrickenbach Besmerhuus-Team mit Regina Klein 17.00 Uhr: Kreuzweg-Erfahrungen, Jesu Weg nach Golgatha Kirche Kreuzlingen Pfrn. Andrea Stüven u. Elisabeth Hahn

Pfarrei St. Stefan, Emmishofen Freitag, 4. April 17.00-19.00 Uhr: Anbetung 18.30 Uhr: Rosenkranzgebet 19.15 Uhr: Abendmesse 20.00 Uhr: Ring 2000: Vortrag von Dr. theol. Ralph Weimann im Stefanshaus: Ezyklika «Lumen fidei» von Papst Franziskus (Teil 1)

Samstag, 5. April 9.00 Uhr: Eucharistiefeier Anschliessend Kaffee im Ulrichshaus 17.00 Uhr: Beichtgelegenheit 18.00 Uhr: Eucharistiefeier

10.30 Uhr: Sonntagsgottesdienst 15.30 Uhr: Rosenkranzgebet in der Kirche Bernrain 19.30 Uhr: Adoray

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18.00 Uhr: Vorabendmesse

8.30 Uhr: Messfeier

Mittwoch, 9. April 14.00 Uhr: Palmbinden im Kirchenzentrum Bruder Klaus Tägerwilen 16.00 Uhr: Messfeier mit Krankensalbung

18.45 Uhr: Rosenkranzgebet 19.15 Uhr: Abendmesse 20.00 Uhr: Ring 2000: Vortrag von Dr. theol. Ralph Weimann im Ulrichshaus: Ezyklika «Lumen fidei» von Papst Franziskus (Teil 2)

Montag, 7. April 18.00 Uhr: Rosenkranzgebet

Mittwoch, 9. April Amtliches Publikationsorgan für Kreuzlingen, Kemmental, Lengwil, Tägerwilen. Auflage: 22 240 Exemplare, erscheint am Freitag.

Verlag, Inserate, Redaktion KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen, Tel: 0716788030, Fax: 0716788040, info@kreuzlinger-zeitung.ch, www.kreuzlinger-zeitung.ch Geschäftsleitung: Nina Paproth

Redaktion Stefan Böker (sb), Kathrin Brunner (kb), Thomas Martens (tm) Tel: 071 678 80 34, redaktion@kreuzlinger-zeitung.ch

Inserate Leitung: Petra Diaz, Dagmar Holynsky, Gabriele Buba Tel: 071 678 80 39, inserate@kreuzlinger-zeitung.ch Layout: Willy Messmer, Fabio Iannello Druck: Druckerei Konstanz

8.30 Uhr: Eucharistiefeier 19.00 Uhr: Bussandacht mit geistlicher Musik Anschliessend Beichtgelegenheit

Donnerstag, 10. April 15.00 Uhr: Gottesdienst im Meeresstern 15.00 Uhr: Beichtgelegenheit in St. Ulrich 16.00 Uhr: Eucharistiefeier Mit Krankensalbung

Freitag, 11. April 15.00 Uhr: Rosenkranz im Ölberg 18.30 Uhr: Anbetung 19.00 Uhr: Eucharistiefeier

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Sonntag, 6. April

Samstag, 5. April

Donnerstag, 10. April Katholische Kirchgemeinde 7.30 Uhr: Messfeier Kreuzlingen Freitag, 11. April www.kath-kreuzlingen.ch Pfarrei St. Ulrich

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Sonntag, 6. April

IMPRESSUM

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Notfallkreis Nr. 7 «Region Kreuzlingen» Bätershausen, Bottighofen, Gottlieben, Illighausen, Kreuzlingen, Landschlacht, Lengwil, Münsterlingen, Neuwilen, Oberhofen, Scherzingen, Schönenbaumgarten, Schwaderloh, Tägerwilen, Triboltingen, Wäldi, Zuben Wenn der Hausarzt oder dessen Stellvertreter nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte die Notfallnummer 0900 000 199 (1.93 Fr./Min.) an. Notfallkreis Nr. 8 «Amriswil-Obersee» Amriswil, Almensberg, Altnau, Auenhofen, Biessenhofen, Brüschwil, Dozwil, Engishofen, Güttingen,Hagenwil, Hatswil, Hefenhofen, Herrenhof, Kesswil, Langrikkenbach, Muolen, Oberaach, Niederaach, Räuchlisberg, Schocherswil, Sommeri, Uttwil Wenn der Hausarzt oder dessen Stellvertreter nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte die Notfallnummer 0900 000 327 an.

AMTLICHE TODESMELDUNGEN Gestorben am 27. März 2014 Aznif Karakizyan geb. Tashan verwitwet von Karakizyan, Sahak von Kreuzlingen TG wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Burggrabenstrasse 22 geboren am 12. Juni 1940 Gestorben am 27. März 2014 Bertha Kü bler geb. Kern verwitwet von Gachnang TG wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Kirchstrasse 17 geboren am 25. März 1919 Gestorben am 29. März 2014 Josef Alois Diethelm Ehemann der Diethelm geb. Magerl, Roswitha Anna von Galgenen SZ wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Langhaldenstrasse 6a geboren am 21. März 1931 Gestorben am 29. März 2014 Anna Sieber geb. Lampert verwitwet von Sieber, Edwin Johann von Au SG wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Alterszentrum, vorher Haldenstrasse 1 geboren am 10. Dezember 1918 Gestorben am 31. März 2014 Martha Forster geb. Romann verwitwet von Forster Willi von Kemmental TG wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Alteszentrum, vorher Sonnenhof 5 geboren am 28. Juli 1916


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KINO KONSTANZ 3. 4. 2014 – 9. 4. 2014 CINESTAR – im Lago-Center

Der Medicus Sa 12.00 Uhr – FSK 12

Tel. 0049 7531 36 34 910

Met Opera

A Long Way Down Bundesstart täglich 15.15, 18.30, 20.50 Uhr – FSK 6

Lego: The Movie (3D) So 15.00 Uhr – FSK 0

Preview

Auge um Auge Bundesstart täglich 20.30 Uhr, Fr/Sa auch 23.15 Uhr – FSK 16

Super-Hypochonder Mi 20.00 Uhr – FSK 6

Preview

Sabotage Mi 20.15 Uhr – FSK 18

CineMen

Noah (3D) Bundesstart täglich 14.00, 17.00, 19.45 Uhr, Fr/Sa auch 22.45 Uhr – FSK 12

Nymph()maniac 2 (OV) Mo 20.30 Uhr – FSK 16

Ab 3.04.2014 im Verkauf

Rio 2 – Dschungelfieber (3D) Bundesstart täglich 14.00, 16.20, 18.40, 21.00 Uhr – FSK 0

SCALA Kinozentrum Marktstätte Konstanz

2. Wo

The Return of the First Avenger (3D) täglich 14.30, 17.00, 20.00 Uhr (ausser Sa/ So), Sa 14.30, 17.30, 20.00 Uhr, So 17.00 Uhr, Fr/Sa auch 23.00 Uhr – FSK 12 2. Wo Non-Stop Do - Mo 18.20, 20.50 Uhr, Di 20.50 Uhr, Fr/Sa 3. Wo auch 23.15 Uhr – FSK 12 Petterson & Findus – Kleiner Quälgeist, grosse Freundschaft täglich 14.00, 16.10 Uhr, Sa/So auch 11.50 Uhr – FSK 0 3. Wo Need for Speed (3D) täglich 15.00, 20.00 Uhr (ausser Sa/Mi), Sa 15.00, 22.30 Uhr, Mi 15.00 Uhr, Fr auch 23.00 Uhr – FSK 12 3. Wo Lone Survivor Fr/Sa 23.15 Uhr – FSK 16

3. Wo

Die Dinos sind los Sa 12.00 Uhr – FSK 6

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Vampire Academy Sa 12.00 Uhr – FSK 12

3. Wo

Die Bücherdiebin täglich 17.30 Uhr (ausser Sa/So), Sa/So 12.00 Uhr – FSK 6 4. Wo 300: Rise of an Empire (3D) Fr/Sa 23.20 Uhr – FSK 18

4. Wo

Bibi & Tina – Der Film täglich 14.00, 16.15 Uhr, Sa/So auch 11.45 Uhr – FSK 0 4. Wo Im August in Osage County So 17.30 Uhr – FSK 12

4. Wo

Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman (3D) Sa/So 11.45 Uhr – FSK 0 5. Wo Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman täglich 14.45 Uhr, So auch 12.30 Uhr – FSK 0 5. Wo Alles Inklusive So 12.30 Uhr – FSK 12 5. Wo Monuments Men – Ungewöhnliche Helden Fr/Sa 23.15 Uhr, Mi 20.30 Uhr – FSK 12 6. Wo Tarzan (3D) Sa 12.30 Uhr – FSK 6 6. Wo Free Birds So 11.45 Uhr – FSK 6

8. Wo

Vaterfreuden täglich 17.30 Uhr – FSK 6

8. Wo

Fünf Freunde 3 So 12.45 Uhr – FSK 0

11. Wo

12 Years A Slave Do - So 20.30 Uhr – FSK 12

11. Wo

Unsere Filmkritik

Nymph()maniac 2 Bundesstart täglich 20.30 Uhr (ausser Mo) – FSK 16

Divergent – Die Bestimmung Di 20.00 Uhr – FSK 12 Sneak Preview (OV) Mo 20.30 Uhr – FSK 16

Endless Love täglich 18.00 Uhr – FSK 6

DVD – Videothek Inside Wikileaks – Atemlos und rasend erzählt Bill Condon («Breaking Dawn 1 & 2») die Geschichte von WikiLeaks als modernen Politthriller, der «Die Unbestechlichen» als Krimi für das Computerzeitalter auf den heutigen Stand der Dinge bringt. Parallel zu den weltpolitischen Fakten rückt aber auch die Geschichte einer Freundschaft und ihres Scheiterns in den Fokus. Dank der grossartigen Benedict Cumberbatch und Daniel Brühl in den Hauptrollen wirkt dieser Aspekt besonders stark nach: Erst hier entwickelt der Film die nötige dramatische Fallhöhe.

Rio 2 – Dschungelfieber Bundesstart täglich 14.45, 17.15 Uhr, Sa/So auch 12.15 Uhr – FSK 0

Snowpiercer Bundesstart täglich 20.15 Uhr, Fr/Sa auch 23.00 Uhr – FSK 16

4. April 2014

Film-Videothek

14. Wo

Puccini – La Bohème Sa 19.00 Uhr – FSK 0

Nr. 14

Preview

Tel. 0049 7531 90 34 21

Originalfassung

Beltracchi – Die Kunst der Fälschung Erstaufführung

täglich 18.30 Uhr (ausser Sa), Sa 14.00 Uhr – FSK 0 Die Alpen – Unsere Berge von oben Mo 15.30 Uhr – FSK 0

Seniorenkino

Met Opera: Puccini – La Bohème Sa 19.00 Uhr – FSK 0 Antboy Sa/So 14.00 Uhr – FSK 0

Met Opera

2. Wo

Banklady So 18.00 Uhr, Mi 20.45 Uhr – FSK 12 2. Wo Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand Do/Fr/Di/Mi 17.15, 20.00 Uhr, Sa 14.30, 18.00, 20.45 Uhr, So/Mo 17.45, 20.30 Uhr, So auch 13.45 Uhr – FSK 12 3. Wo Mittsommernachtstango Do/Mo/Mi 16.15 Uhr, Fr/Di 18.30 Uhr, Sa/So 16.00 Uhr – FSK 0 4. Wo Grand Budapest Hotel Do/Fr/So/Di 16.15, 20.45 Uhr, Sa 16.15, 18.30 Uhr, Mi 16.15 Uhr – FSK 12 5. Wo Grand Budapest Hotel Mo 20.45 Uhr – FSK 12

Originalfassung

5. Wo

Philomena Do/Mo/Mi 18.15 Uhr, Fr/Di 16.15 Uhr, So 15.30 Uhr – FSK 6 5. Wo

ZEBRA

Kommunales Kino Konstanz e. V. www.zebra-kino.de

27. Queergestreift Filmfestival im Zebra Kino vom 4. –16. 4. 2014 Fr, 4. April – 21:00 Opening Night: G.B.F. [OV], ab 22:30 Opening Party im Kula mit METANOIZE und PFEFFER Sa, 5. April – 20:00 La Partida [OmU] 22:15 I Am Divine [OmU]

24 h Filmverleihautomat Wir liquidieren 5000 Filme DVD Fr. 2.50 !! – Blu Ray Fr. 3.00 !! Immer Samstags 13.00 – 18.00 Uhr

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NOAH D/ab12/Drama Täglich 20.00 RIO 2 3D D/ab6/Animation Täglich 20.00 / SA bis MI auch 17.00 RIO 2 2D D/ab6/Animation DO & FR 17.00 / SA bis MI 14.00 THE RETURN OF THE FIRST AVENGER 3D D/ab10/Action DO & MO bis MI 20.00 / FR & SA 20.00 & 22.45 SO 20.15

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THE RETURN OF THE FIRST AVENGER 3D D/ab10/Action / FR & SA 22.15 THE RETURN OF THE FIRST AVENGER 2D D/ab10/Action SO bis MI 17.30 RIO 2 3D D/ab6/Animation DO & FR 20.00 / SA 17.30 & 20.00 / DI 14.00 SO bis MI 20.15

RIO 2 2D D/ab6/Animation DO & FR 17.00 / SA & SO & MO & MI 15.30 SHANA - THE WOLFS MUSIC D/ab10/Abenteuer PETTERSSON & FINDUS D/ab3/Kinderfilm SA & MI 17.00 / SO 16.00 SA & SO & MI 13.30 NEED FOR SPEED 3D D/ab12/Action DO & MO & DI 17.00 / FR & SA 17.00 & 22.45

DER HUNDERTJÄHRIGE….. D/ab12/Dramödie DO & FR & MO bis MI 17.00 / SO 18.00

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So, 6. April – 19:00 Laurence Anyways [OmU], 22:15 Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same [OmU] Mo, 7. April – 20:00 Am Divine [OmU], 22:15 La Partida [OmU] Di, 8. April – 19:15 Codependent Lesbian Space Alien Seeks Same [OmU], 21:00 Laurence Anyways [OmU] Do, 10. April – 20:00 My Private Go-Go | Filmgespräch mit Daniel Kulle [OmU] 22:30 Im Namen des... [OmU]

Täglich im Liberty Cinema Weinfelden & im Schlosskino Frauenfeld !!!


KreuzlingerZeitung

Nr. 14

4. April 2014

EINGESANDT/VEREINE

Grosses Interesse an der Syna Die Jahresversammlung Syna Sektion Kreuzlingen war im Restaurant Besmer bis auf den letzten Stuhl besetzt. Sektionspräsidentin Ramona Zülle referierte zum Thema «Meine Arbeit – Meine Zeit, Stopp dem Zeitklau». Markus Hess wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Kreuzlingen. Auch nach 84 Jahren hat die Jahresversammlung der Gewerkschaft Syna, vormals CHB und CMV, nichts an ihrer Attraktivität eingebüsst. So durfte Sektionspräsidentin Ramona Zülle nebst Stadtammann Andreas Netzle, Stadträtin Barbara Kern und Regionalpräsident Othmar Widmer über 40 Mitglieder begrüssen. Erfreut zeigte sich die Präsidentin, dass der Einladung auch zahlreiche junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter folgten. In ihrem Jahresbericht ging die Präsidentin auf die zahlreichen Verbesse-

Samariter ohne Chef Kreuzlingen. An der Vereinsversammlung des Samaritervereins Kreuzlingen gab es viel Positives zu berichten. Der Vereinsvorstand konnte auf fünf Mitglieder aufgestockt werden. Nebst den Bisherigen betreut Astrid Kradolfer das Kurswesen. Allerdings konnte immer noch kein Präsident gefunden werden. Zwei neue Mitglieder und drei Übertritte aus der Jugendgruppe verjüngen den Verein. Die Jugendgruppe wächst stetig und mit der Ausbildung der ersten Schulsamariter im Kanton werden neu zwei Übungstermine für unsere Helpis angeboten. Am Helptag in Frauenfeld konnten die Kreuzlinger Hexen 1 die Bronzemedaille gewinnen. Die Jugendarbeit soll auch künftig Schwerpunkt bleiben. Durch die höhere Miete fürs Kurslokal schliesst die Jahresrechnung mit einem Verlust ab. Dieser lag jedoch dank grossen Anstrengungen bei all unseren Aktivitäten, wie Erste-HilfeKursen, den Sanitätsdiensten, dem Erlös der Samaritersammlung, unter den budgetierten Erwartungen. Die Einführung von e-Learning-Kursen (Theorie wird am Computer erarbeitet, Präsenzveranstaltung findet im Samariterlokal statt) ist gut gestartet. Neu wird auch in Zusammenarbeit mit der Pro Senectute der Kurs «Erste Hilfe für Senioren» angeboten. eingesandt

rungen, welche in den Gesamtarbeitsverträgen in den Sektoren Gewerbe, Industrie und Dienstleistungen erzielt werden konnten, ein. Wichtigste Aufgabe war es für die Sozialpartner, die Einhaltung dieser Verträge durchzusetzen. Mit der Gesetzesänderung und Einführung der Subunternehmerhaftung haben die Sozialpartner mit dem Seco ein taugliches Mittel zur Bekämp- Markus Hess (rechts) wurde durch Zentralsekretär fung des Lohndum- Ernst Zülle für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Bild: zvg pings geschaffen. Im Anschluss referierte Ramona heutzutage ein Muss. Othmar Widmer, Zülle über das Kongressthema «Meine Regionalpräsident der Syna OstArbeit – Meine Zeit, Stopp dem Zeit- schweiz, rief zu mehr Solidarität zwiklau». Immer mehr verschwindet die schen Jung und Alt aber auch zwischen klare Grenze von Arbeit und Freizeit. Schweizer und Ausländer auf. Ein gewerkschaftliches Urgestein Man müsse, so Zülle, bald rund um die Uhr über Tablet und Smartphone durfte Zentralsekretär Ernst Zülle ehschriftlich oder telefonisch erreichbar ren. Markus Hess, welcher über 30 sein. Syna fordert klare Regelungen zur Jahre als Vorstand amtet, ist seit seiner Erfassung der Arbeitszeiten, ein ver- Lehre als Sanitärinstallateur bei der nünftiges Mass an Überstunden, aber Syna und der Vorgängergewerkschaft CMV dabei. auch mail- und telefonfreie Zeiten. Bei den Wahlen wurden Ramona Stadtammann Netzle übermittelte die Grüsse des Kreuzlinger Stadtrates. Zülle als Präsidentin, Carmine Gallo Stadträtin und Gewerkschafterin Bar- als Aktuar, Gino Gaccioli als Kassier, bara Kern rief in ihrer Grussbotschaft Markus Hirzel, Markus Hess und Ernst klar zur Annahme der Mindestlohnini- Zülle als Beisitzer sowie Wolfgang tiative am 18. Mai auf. 22 Franken in der Kohler und Roman Widler als RechStunde bei voller Leistungsfähigkeit sei nungsrevisoren bestätigt. eingesandt

Bravouröse Dirigenten Kreuzlingen. Eine Woche lang konnten fünf Studenten des Dirigierworkshops der Zürcher Hochschule der Künste (Leitung Johannes Schlaefli) ein Konzertprogramm zusammen mit der Südwestdeutschen Philharmonie einüben. Am vergangenen Freitag fand dann das Abschlusskonzert in der Aula der PMS statt. Man spürte es gleich von Beginn an: Das Orchester war zu Bestleistungen in Ausdrucksstärke und Präzision des Zusammenspiels bereit. Sehr geschickt war das Programm gewählt. Jeder Dirigent konnte in den charaktervollen Kompositionen seine Ideen verwirklichen. Zu Beginn erklang unter kundiger, einfühlsamer Leitung von Corinna Niemeyer das poetische Stück «Prélude à l’après-midi d’un faune» des Impressionisten Claude Debusssy. Welch ein Reichtum an Klangfarben, Rhythmen und Melodien. Eine Traumwelt tat sich dem Hörer auf.

In Antonin Dvoràk`s symphonischer Dichtung «Die Mittagshexe» vermochte Raphael Honegger mit seiner überzeugenden Gestik das Orchester zur Ausdeutung des dramatischen Geschehens bis ins Letzte anleiten und das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Die berühmteste symphonische Dichtung ist wohl «Die Moldau» aus dem Zyklus «Mein Vaterland» von Bedrich Smetana. François Lopez-Ferrer führte das Orchester mit sicherem Gespür für die musikalische Darstellung der verschiedenen Stationen des Flusslaufes von der Quelle bis zur Mündung, und die Musiker spielten das Werk voller Hingabe. In die dankbare, anspruchsvolle Aufgabe der Leitung von Maurice Ravels Orchesterfassung der «Bilder einer Ausstellung» des genialen russischen Komponisten Modest Mussorgsky teilten sich Edouardo Strasser und Chin-Chao Lin. Jörg Engeli

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LESERBRIEF In der Nummer 12 vom 21. März wurde die Zustimmung des Gemeinderates zum Bau der neuen Schwimmhalle mit grosser Euphorie kommentiert. Andererseits ist auch immer wieder die mangelnde öffentliche Diskussion darüber beklagt worden. Mag sein, dass mir Details entgangen sind; ich war nicht anwesend. Ich habe aber aus der Presse nie erfahren, wo und wieviele im Zusammenhang mit diesem Grossprojekt zu bauende Parkplätze geplant sind und was sie kosten (vermutlich in den 32 Mio. Franken nicht inbegriffen). Man spekuliert über finanzielle Beteiligung von umliegenden Gemeinden, welche die Schwimmhalle mitbenützen könnten. Sollte dies zutreffen, könnte es auch seinen Preis haben, dass dann weiter weg Wohnende auch eine genügende Anzahl Gratisparkplätze erwarten werden, denn es ist kaum anzunehmen, dass sie zu Fuss oder per Fahrrad zur Schwimmhalle kommen werden. Wie wird der zusätzlich entstehende Verkehr bewältigt? Die Frage stellt sich erst recht, falls grössere nationale oder internationale Wettkämpfe in dieser Schwimmhalle ausgetragen werden. Sind hier weitere Nachkosten betr. Parkplätze oder Verkehrsneuführungen zu erwarten? Die Stimmbürger möchten gerne über ganze, zu Ende gedachte Projekte abstimmen, nicht über halbe Lösungen. Ernst Bucher, Kreuzlingen

LESERBRIEF Der Status von Kreuzlingen – Kapitel 3: Verkehrschaos Nr. 5 Ich muss staunen, wie einige Herren uns weismachen möchten, dass Kreuzlingen unbedingt (ohne zu denken) eine grössere Schwimmhalle braucht. Und dass diese Schwimmhalle mit dem Bad Egelsee verbunden werden soll. All das für nur 32 Millionen Franken. Liebe Kreuzlinger, ein solches Bad brauchen wir nicht im Xentrum. Es wird unsern Verkehr nur noch mehr belasten. Das Problem Nummer Eins bleibt der Verkehr. Ein Meilenstein sollte nicht ein Stolperstein werden. Es stimmt, wir könnten ein neues Bad brauchen, aber bitte nicht inmitten der Stadt. Verlegt es ans Seeufer beim jetzigen Seebad. Wenn alle Kreuzlinger profitieren sollten, dann ein Wellnessbad wie Konstanz, Meersburg oder Überlingen. Bitte keines im Xentrum. Bernard Grzebinski, Kreuzlingen


Stellenbörse für Freiwilligenengagement Vermittlung von Freiwilligenarbeit in Kreuzlingen und Umgebung Wir suchen Freiwillige Pfadfinderabteilung Sturmvogel Unterstützung Heimverwaltung Pfadiheim Alte Mühle Unterstützung und Vertretung der Pfadiheimverwalterin. Pfadiheim/Lagerhausbereich an Mieter übergeben und / oder abnehmen. Zeitaufwand: nach Absprache (Montagvormittag ca. 1/2 Std. oder Freitagnachmittag ca. 1/2 Std.) Esther Wolfender: 071/ 672 22 49 Pfadileiter Biberstufe Mitleiter (ca. 15 - 23 Jahre alt) der sich gerne in der Natur mit Kindern (4 - 6 Jahre) aufhält. Zeitaufwand: 1x monatlich Samstagnachmittag, 1x monatlich Mittwochabend. Michael Wild: 077/ 477 38 91 Schweizerisches Rotes Kreuz Thurgau Polygraf/in Das Schweizerische Rote Kreuz Thurgau benötigt verschiedene Drucksachen. Erstellung Layout aufgrund bestehender CD-Vorlagen. Zeitaufwand: individuell. Jürg Hopfengärtner: 071/ 626 50 82 Samariterverein und Help Samariterjugendgruppe Vereinsmitglieder Nach Ausbildung interessante Einsätze an öffentlichen Sanitätsdiensten. Ursula Held: 071/ 672 36 21 Gemeinnütziger Frauenverein Frauen für Freiwilligen-Handarbeiten Frauen, die Lust auf Handarbeiten haben, für einen gemeinnützigen Zweck. Nähere Infos: www.tgf-frauenverein.ch Irene Eberle: 071/ 688 66 37 Frauenturngruppe Kreuzlingen Leiterin / Vorturnerin Übungsinstruktion in der Turnstunde. Zeitaufwand: 1x wöchentlich. Denise Kunz: 071/ 672 23 92 Abendfrieden, Wohnen & Pflege Freiwillige für Gespräche und zum Spazieren Freiwillige, die Zeit für die BewohnerInnen haben, für Gespräche, Spaziergänge oder zum Zuhören. Regelmässige Besuche sind für die Beziehungsgestaltung wünschenswert.

Kontakt Adresse: Stadtverwaltung Kreuzlingen Departement Freizeit Marktstrasse 4 8280 Kreuzlingen Telefon: 071 677 62 08 Telefax: 071 677 61 40 freizeit@kreuzlingen.ch Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 08.30 – 11.30 Uhr 13.30 – 17.00 Uhr Freitag 08.30 – 11.30 Uhr 13.30 – 16.00 Uhr

Feste feiern Möchten Sie gerne an Festen im Alterszentrum teilnehmen und den älteren Personen eine Freude machen? Zeitaufwand: individuell. Unterstützung Verkaufsstand Mithilfe am Verkaufsstand (Produkte, Essen) Zeitaufwand: nach Absprache. Jacqueline König: 071/ 678 25 25 Fussballclub Kreuzlingen Berichterstatter/in Erstellen von Matchberichten bei Auswärts- und Heimspielen. Zeitaufwand: 4-6 Std. pro Woche (inkl. Matchbesuche). Leiter/in Sicherheit Prüfung Einhaltung Sicherheitskonzept. Zeitaufwand: 4 Std. alle 2 Wochen. Leiter/in Infrastruktur Ordnungsdienst, kleinere Reparaturen, Materialkontrolle. Zeitaufwand: 3-6 Std. pro Woche.

http://agenda.kreuzlingen.ch/freiwillig Leiter/in oder Trainer/in Mädchenfussball Training, Werbung, Administration, Organisation der Mädchenabteilung. Zeitaufwand: 6-8 Std. pro Woche. Materialwart Junioren Kontrolle und Instandhaltung des Materialraumes der FCK Junioren. Abgabe und Rücknahme von Material. Turnier-Organisator Mithilfe bei der Organisation der Kreuzlinger Firmen-FussballMeisterschaft (eintägiges Turnier). Platzwart/in - Koordinator/in Infrastruktur Koordination Infrastruktur. Zeitaufwand: während Saison ca. 2 Std. jeden 2. Tag. Mitarbeiter/in Verkauf Unterstützung des Leiters Sponsoring bei den Marketing- und Verkaufsaktivitäten, gegen erfolgsabhängige Provision. Zeitaufwand: individuell. Mitarbeiter/in Fussball & Kultur Engagement in diesem spannenden Umfeld. Zeitaufwand: individuell. Daniel Geisselhardt: 079/ 238 90 30 VBB Kreuzlingen Fahrerin / Fahrer Für Transport von Menschen mit Handicap, mit modernen Vereinsfahrzeugen. Nähere Infos: www.vbb-kreuzlingen.ch Christian Kyburz: 079/ 456 68 26 Thurgauer Arbeitsgruppe für Behinderte Vereinsvorstand Vereinszweck: Angebot von Freizeit, Bildungskurse, Sport, Musik und Städtefahrten etc. für Menschen mit Beeinträchtigung. Ulla Beck: 071/ 660 02 16 Out of Bounds Theken-Mitarbeiter/in Bedienen, helfen und Ansprechperson für die Gäste. Zeitaufwand: 1x wöchentlich oder 1x monatlich zu den Café-Öffnungszeiten. Donnerstag: 14:00 - 19:30 Freitag: 14:00 - 19:30 Samstag: 10:00 - 17:30 Kuchenbäcker/in Kuchen für das Café backen. Zutaten können erstattet werden. Zeitaufwand: 1x monatlich ca. 2 Std. Helfer/in bei den Konzerten/Kulturabenden Freitagabends bei den Konzerten praktisch mithelfen, Gäste bedienen, Auf- und Abbau. Zeitaufwand: 1x monatlich. Antje Nesensohn: 071/ 671 24 23 Hospizdienst Thurgau Entlastung von pflegenden Angehörigen Erwünscht sind Flexibilität, Bereitschaft für Nachteinsätze und Teilnahme an Fortbildungen. Marina Bruggmann: 071/ 940 07 90 Mensch & Spital Spielfreudige Freiwillige Angebot von unterschiedlichstem Abendprogramm (Animation, nicht Therapie) für Patient/innen der Abteilung U3, Psychiatrische Klinik Münsterlingen. Zeitaufwand: 1 Abend pro Woche (19:30 bis 22:00 Uhr). Silvia Müller: 071/ 686 26 50


Jochen Reuter (v.l.), Hobbyexperte für Lackierungsarbeiten, Reinhold Ruhland, Bootswart und Ruedi Bätscher, Präsident des Ruderclubs Kreuzlingen.

Kein Kratzer mehr im Lack Über ein Jahr suchte der Ruderclub Kreuzlingen nach einem Experten für Lackierarbeiten an ihren Ruderbooten. Schlussendlich hat der Experte dann den Ruderclub gefunden – über die Stellenbörse für Freiwilligenarbeit der Stadt Kreuzlingen. Teure Boote, noch teurerer Unterhalt – wenn Bootswart Reinhold Ruhland über die Skiffs (Einsitzer) und Mannschaftsboote spricht, die im Bootshaus des Ruderclubs hängen, fragt man sich, warum nicht mehr zwischen der Aussenwelt und den glänzenden Rennern steht als eine Holzwand. «Ein Doppelzweier kostet um die 12000 Franken, bei einem neuartigen Doppelvierer geht der Preis dann schnell mal rauf auf 25000 Franken», erklärt er. Gute Gründe also, die Boote mit Sorgfalt zu behandeln und pflichtbewusst zu warten. Die Mitglieder würden daran auch immer wieder erinnert. «Doch es hilft alles nichts», fährt Ruhland fort, «wenn jeder ein sechs Meter langes Gerät mit sich rumträgt, dann stösst man halt mal zusammen oder lässt das Boot unsanft über den Schwimmsteg gleiten.» Schon hat man einen Kratzer oder Striemen drauf. High-Tech-Lackierung Abgesehen davon, dass es unschön aussieht, wenn die Vereinsfarben beschmutzt durchs Wasser gleiten, sind Lackschäden gefährlich für das gesamte Boot. «Wenn Wasser eindringt, kann dieses sich bei Kälte ausdehnen und die inneren Carbonfasern zerreissen.», sagt Ruhland. Der Bootschef kennt die Technik der Boote in- und auswendig. Er hält die Skulls (Ruder) in Stand und kümmert sich darum, dass die Rollsitze laufen wie geschmiert. Doch vom Lackieren hält er sich fern. «Da muss man sich auskennen, sonst richtet man mehr Schaden als Nutzen an», erklärt er. Dafür brauche man heutzutage fast schon einen Chemiker. Die Stoffe müssten genau aufeinander abgestimmt sein, sonst fresse sich der Lack ins Bootsmaterial. Also wurden die Boote für jede Ausbesserung in die Werft geschickt – eine teure Angelegenheit. «Das Material spielt dabei keine Rolle, das Kostenintensive sind die vielen Arbeitsstunden», erklärt Präsident Ruedi Bätscher. So fielen über die Jahre enorme Wartungskosten an.

Ein Faible für Filigranes Lange war man auf der Suche nach einem Fachmann. Vor einem Jahr stiess man dann auf das Freiwilligenportal der Stadt Kreuzlingen und schrieb die Stelle aus. «Meine Frau hat mich in der KreuzlingerZeitung auf das Inserat aufmerksam gemacht», erzählt Jochen Reuter. Der ehemalige Zahnarzt ist leidenschaftlicher Segelflieger. «Mit Rudern hatte ich eigentlich nichts am Hut.» Doch die Lackierungsarbeiten und Materialien, die in der Segelfliegerei zur Anwendung kommen, ähneln stark denen im Rudern. Und so kam es, dass Reuter seit einigen Wochen den Lack der Boote des Ruderclubs Kreuzlingen in Stand hält. «Es macht einfach Spass, wenn ich etwas, das vorher noch matt war, wieder auf Hochglanz bringen kann.» Für so eine Arbeit müsse man sich in das Boot einfühlen können. Freiwilliger Frondienst Auch der Ruderclub Kreuzlingen ist positiv über die Freiwilligenbörse überrascht. «Es hat einfach gepasst zwischen uns. Jochen kann seiner Leidenschaft nachgehen und für uns ist das letzte Mosaiksteinchen im Gesamtbild des Ruderclubs auf seinen Platz gefallen», sagt Ruhland glücklich. Der Ruderclub sei nun im Vorstand, in der Nachwuchsförderung und von den Booten her wie gewünscht aufgestellt. Dabei spielt die Freiwilligenarbeit eine grosse Rolle und hat eine lange Tradition. «Das Bootshaus wurde vor 20 Jahren von den damals 40 Mitgliedern in ‹Fronarbeit› gebaut», erzählt Bätscher. Heute sind es 120 Mitglieder, der Freiwilligenarbeit hat dies jedoch keinen Abbruch getan. Nachwuchstrainer Peter Keller arbeitet jährlich zwischen 300 bis 400 Stunden als Trainer und aktuell wird das Clubhaus von den Mitgliedern renoviert. «Diese Motivation zu Freiwilligenarbeit scheint eine Eigenart der Schweizer zu sein», sagt Reuter. In Deutschland kenne er so etwas nicht. Für Ruhland liegt der jüngste Erfolg an der Stellenbörse für Freiwilligenarbeit: «Ich kenne sonst keine Stadt, die etwas Ähnliches anbietet.» Und auch Ruedi Bätscher lobt das Portal, fügt aber wehmütig hinzu: «Hätte Jochen nur früher davon erfahren, hätten wir uns einen Haufen Wartungskosten sparen können.» Text und Bild: Emil Keller


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AGENDA

KreuzlingerZeitung

AUSSTELLUNGEN

Do. und Fr. 15 bis 19 Uhr, Sa. 11 bis 17 Uhr Bis Frühjahr

KREUZLINGEN

Faszinierend anders, Fotograf Florian Meis mit Infrarotfotografien in schwarz-weiss aus Kreuzlingen und Umgebung.

Samstag, 5. April

Flohmarkt im Dreispitzpark, die Standbetreiber bieten wieder ein umfangreiches Sammelsurium an Raritäten, Kunst und Krempel.

7 bis 16 Uhr

Dreispitzpark

Samstag, 5. April

Offene Baustelle, der Altbau des Museums Rose-

Out of Bounds, Kirchstrasse 1 50 Jahre Seegfrörni, Sonderausstellung der Gemeinden Altnau und Münsterlingen.

negg wird zur Zeit restauriert. Die Öffentlichkeit ist zu einer Besichtigung vor Ort unter Führung von Fachleuten eingeladen.

Mi., Sa. und So. 14 bis 17 Uhr Seemuseum, Seeweg 3 Bis April

4. April 2014

VERSCHIEDENES

KREUZLINGEN Bis 12. April

Nr. 14

«FisCHe», erste grosse Sonderausstellung zu diesem Thema im Seemuseum.

10 bis 14 Uhr

Museum Rosenegg, Bärenstrasse 6

Samstag, 5. April

«Elternschule», im Rahmen des Programms «Eltern-

Mi., Sa. und So. 14 bis 17 Uhr Seemuseum, Seeweg 3

schule» findet das Seminar «Gewaltfreie Kommunikation» mit Rachel Bauer statt.

Bis 26. Mai

Bilderausstellung, von Benigna Baumann.

Di. bis Sa. 9.30 bis 19 Uhr

Amouse Bouche, Bachstrasse 24

10 bis 17 Uhr

Rudolf Steiner Schule, Bahnhofstrasse 15

Bis 1. Juni

«Mit wachem Auge», erstmals zeigt der in Kreuzlingen aufgewachsene Fotograf Rolf Wessendorf eine Auswahl seiner hervorragenden schwarz-weiss Fotografien zu Themenbereichen wie Porträts, Landschaften oder Akt.

Samstag, 5. April

HSC-Damen – Spono Nottwil II, das alles entschei-

Mi. 17 bis 19 Uhr, Fr. und So. 14 bis 17 Uhr Bis 28. Juni

Nationalliga B. 16 Uhr

Egelseehalle

Samstag, 5. April

Israel aktuelI, Vortragsabend des Christlichen Hilfswerks REA Israel .

Museum Rosenegg, Bärenstrasse 6 Fürs Jubiläum zurück zum Neuen, die Kreuzlinger Künstlerin Analisa Meyer stellt zusammen mit ihrem Partner Markus Leist neue Bilder aus. Venenklinik Bellevue, Brückenstrasse 9

THEATER/BÜHNE SCHERZINGEN 4., 5., 6., 11. und 12. April

dende Meisterschaftsspiel um den Ligaerhalt in der

19.30 Uhr

Pädagogische Hochschule Kreuzlingen, Schulstrasse

Samstag, 5. April

The Voice of Switzerland, Liveshow der 2. Staffel.

20 Uhr

Bodensee-Arena

Samstag, 5. April

Tag der Astronomie, Weltraum-Wüsten im Visier.

15 bis 23 Uhr

Sternwarte Kreuzlingen, Breitenrainstrasse 21

5. und 6. April

«Inkognito», zwei Akte und ein Zwischenspiel um ein fiktives Hotel in «Scherzlingen». Text und Musik von Roger Cotting.

Frauenverein geführt. Es gibt eine Kaffeestube. 10.30 bis 17 Uhr

20 Uhr, ausser So. (15 Uhr)

Ostermarkt, kunstvolles für Haus und Garten. Der Markt wird zusammen mit dem Gemeinnützigen

Ulrichshaus, Gaissbergstrasse 1

Bächlihalle Sonntag, 6. April

MUSIK/DISCO KREUZLINGEN Freitag, 4. April

Gratis Konzert, von New Orleans bis Swing.

20 Uhr

Restaurant Schäfli, Hauptstrasse 52

Samstag, 5. April

Power und Leidenschaft, «American Blend», die PopSkaterpunkband aus St.Gallen, wurde 2009 vom Gitarristen und Sänger Francesco Parisi und vom Bassisten Mike Zähner gegründet.

Osterüberraschung basteln, Osterschachteln für Gotte und Götti sind das Motto des nächsten Familiensonntags zur Sonderausstellung Fische.

14 bis 17 Uhr

Seemuseum, Seeweg 3

Dienstag, 8. April

Infoabend Montessori, das Team des Montessorikinderhauses informiert über seine Arbeit.

20 Uhr Donnerstag, 10. April

Kinderhaus Sunnehöfli, Remisbergstrasse14 Französischcafé, jeden Donnerstag einer ungeraden Kalenderwoche gibt es eine lockere Gesprächsrunde auf Französisch bei einer Tasse Tee, Kaffee,

21 Uhr

Z88, Hauptstrasse 88

ALTNAU

18 bis 19 Uhr

Out of Bounds, Kirchstrasse 1

Sonntag, 6. April

Frühlings-Konzert, der Chorgemeinschaft SalmsachLangrickenbach mit dem Jodlerclub Seebuebe Altnau.

Sonntag, 6. April

Verkaufsoffener Sonntag, mit Stadtwerk am See

20 Uhr

Kuchen oder Snacks.

FRIEDRICHSHAFEN Strassenzauberer Festival.

Evangelische Kirche 13 bis 18 Uhr

Friedrichshafen

«The BluesBones», die belgische Top-Band spielt zum ersten Mal in der Schweiz.

Donnerstag, 3. April

See U, Geschäftseröffnung.

Bäckerstübli

10 bis 20 Uhr

See U, Hussenstrasse 13

SCHERZINGEN Donnerstag, 10. April

20.30 Uhr

KONSTANZ


KreuzlingerZeitung

Nr. 14

4. April 2014

VERANSTALTUNGEN 25

Ausstellung erweitert Bild: zvg

Basteln im Seemuseum Kreuzlingen. Das Seemuseum öffnet wieder die beliebte Bastel- und Kaffeestube. Die Besucher begeben sich auf die Suche nach dem Osterhasen – ob er wohl auch die Ausstellung besucht? Osterschachteln für Gotte und Götti sind am Sonntag, 6. April, das Motto des nächsten Familiensonntags zur Sonderausstellung Fische. Von 14 bis 17 Uhr können Kinder, Eltern und Grosseltern im Seeschulzimmer Eindrücke aus unserer Sonderausstellung Fische in farbenfrohen Osterschachteln umsetzen. Wer nicht basteln möchte, kann seine Geschicklichkeit am Angelspiel testen oder im Wuhubari eines der Märchen anhören. Die ehrenamtlichen Gastgeberinnen laden im Foyer zu selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und Kindersirup ein. eingesandt

Nähcafé Kreuzlingen. Am Donnerstag, 10. April, findet um 19.30 Uhr im Out of Bounds wieder das Nähcafé statt. Interessierte können sich in schöner Café-Atmosphäre von anderen inspirieren lassen, sich Tipps holen und sich selbst kreativ austoben. Wer mag, kann eigene Ideen, Stoffe und Nähmaschine mitbringen oder sich eine der vorhandenen Nähmaschinen reservieren. Mehr Infos unter www.outofbounds.eu eingesandt

Konstanz und die Grenze Konstanz. Zum Thema «Konstanz und die Schweizer Grenze» bietet das Rosgartenmuseum am Dienstag, 8. April, 17 Uhr, eine besondere Führung durch die hauseigene Sammlung an. In einem Streifzug durch 500 Jahre Grenzgeschichte zwischen Konstanz und der Eidgenossenschaft erfahren Sie von Frank Martin, Historiker, was z.B. die Schwedenschanze war, was der Tägermoosvertrag regelte oder warum es ab 1914 Grenzkontrollen gab und vieles mehr. eingesandt

Die Daueraustellung «Mass und Gewicht» im Museum Rosenegg wurde um Digitalwaagen erweitert. Kreuzlingen. Seit ihrem Bestehen erfährt die Ausstellung «Mass und Gewicht» im Museum Rosenegg Attraktivitätszuwachs nicht nur durch Neueingänge sondern vor allem auch durch weitere Mitmachstationen. Inzwischen laden neun Arbeitsplätze mit je mehreren unterschiedlichen Versuchen zum handelnden Umgang mit den Messgeräten ein – für Schulen und Familien ein sehr attraktives Angebot. Die neueste Station, wiederum von Jules Brenneis konzipiert und ausgeführt, steht unter dem Titel «Von der ägyptischen Balkenwaage zur Digitalwaage.» Digitalwaagen waren bis jetzt in der Ausstellung nicht vertreten. Dank grosszügigen Schenkungen der Firma Kern, Balingen, und dem Waagenbauer Helmut Schorpp, Konstanz, konnte nun dieser Bereich ergänzt werden. Abwechslungsreiche Experimente laden die Besucher ein, sich mit den Waagen zu beschäftigen. Im

Flohmarkt im Dreispitzpark Kreuzlingen. Am Samstag, 5 April ist es wieder soweit. Bei über 120 Anbietern kann wieder gefeilscht und gehandelt werden. Von früh morgens bis 16 Uhr wird wiederum feilgeboten was das Sammlerherz höher schlagen lässt. Aussteller weit über die Ostschweiz hinaus und aus dem benachbarten Ausland bieten ein breit gefächertes Angebot. Die Chancen stehen gut, ein lang ersehntes Stück zu entdecken oder gar ein Schnäppchen zu machen, an dem man lange seine Freude haben wird. eingesandt

Power und Leidenschaft Digitalwaagen bereichern neu das Bild: zvg Museum Rosenegg.

Rahmen von «Museum am Feierabend» am Mittwoch, 9. April, 18 Uhr, wird der neue Experimentierplatz den Museumsbesuchern vorgestellt und zum Gebrauch übergeben. einges.

Theater für Kinder Konstanz. In der Werkstatt Konstanz ist am Sonntag, 6. April, um 15 Uhr, das Figurentheater «Unterwegs» mit «Der kleine Häwelmann» nach dem Märchen von Theodor Storm für Kinder ab vier Jahren zu Gast. Was Theodor mag, ist Papierflieger basteln und Fussball spielen. Was er gar nicht mag, ist Schwimmen und ins Bett gehen. Doch in dieser Nacht geschieht etwas Besonderes: Mit der Hilfe des Mondes segelt Theodor zum Das Figurentheater «Unterwegs». Bild: zvg Schlüsselloch hinaus durch die Stadt, den Wald und in den Him- städtischen Puppentheatern gründete sie 2002 in Berlin das Figurentheater mel. Bis zum Sonnenaufgang. Die Reisen des Figurentheaters Unterwegs und ist seitdem in führen die Zuschauer zurück in der Deutschland und darüber hinaus auf Zeit, mit dem Finger über die Land- Reisen. Es entstehen Stücke, musikalikarte, durch die Nacht, nach Hause... sche Lesungen, Hörspiele und RegieZu erleben sind Geschichten über be- arbeiten, meist in Zusammenarbeit rühmte und weniger bekannte Helden mit anderen Theatern, Musikern und – Ausflügler, Abenteurer, Zugvögel und Malerinnen. Seit 2011 lebt sie wieder Weltenbummler. Im Gepäck: Puppen, in Oberschwaben. Weitere Termine: Ostermontag, Figuren, aber auch Musikerinnen und 21. April, und am Sonntag, 27. April, Sänger. Angelika Jedelhauser studierte Fi- jeweils 15 Uhr. Information und Regurentheater an der Hochschule für servierung unter Tel. 0049 7531 900 Musik und Darstellende Kunst, Stutt- 150 oder E-Mail an theaterkasse eingesandt gart. Nach Lehr- und Wanderjahren an @konstanz.de

Kreuzlingen. Am Samstag, 5. April, steht die St. Galler Band «American Blend» auf der Bühne des Z88. Das Konzert beginnt um 21 Uhr. «American Blend», die Pop-Skaterpunkband aus St. Gallen, wurde 2009 vom Gitarristen und Sänger Francesco Parisi und vom Bassisten Mike Zähner gegründet. Drummer Jérémie Gonzalez trat bei und nahm Songs mit der Band auf. Mit Sven Schmid wurde kurze Zeit später ein neuer Bassist gefunden. Konzerte wurden am «Know Your Neighbours Festival» mit «Archers and Arrows», «Überyou» und «Your All Time Favourites» gegeben und am «Break-Fest» mit sechs bekannten Poppunk-Grössen aus der Schweiz und Deutschland. Jetzt ist die Band an der Produktion des zweiten Albums. «American Blend»: Immer mit 110 Prozent Power und Leidenschaft auf der Bühne. Schnell-verzerrte Gitarren-Riffs und komplexe Doublebase-Parts sind Grundlagen der Band. eingesandt

Tag der Astronomie Kreuzlingen. Die astronomische Vereinigung Kreuzlingen hat sich am internationalen Tag der Astronomie einiges vorgenommen und öffnet am Samstag, 5. April, ab 15 Uhr bis Mitternacht die Kuppel, vorausgesetzt das Wetter spielt mit (es gibt ein alternatives Schlechtwetter-Programm). Daneben finden im Planetarium ab 16 Uhr jeweils stündlich Live-Vorführungen statt, um 17 Uhr das Kinderprogramm und um 20 Uhr zeigen wir das neue Programm «First Light». Eine kleine Festwirtschaft ist geöffnet und ab 19 Uhr ist Barbetrieb. eingesandt


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großes Raubtier

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Federmappe

Schriftstellerverband (Abk.)

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Strauch mit gelben Blüten

Kosewort für Großmutter Mutter Marias

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angels. Längenmaß

Ehefrau

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Fluss durch München

oberbayerischer Kurort

Hühnerprodukt

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französisch: Jahr Dorfwiese

Initialen Beckers

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Angehöriger e. polynes. Religion

indische Büffelbutter

3

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Auflösung des letzten Rätsels

P A T H E N T B E

I

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11

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Initialen von Sänger Marshall

Stadtteil von München

C

Abk.: unter Umständen

österr. Landeshauptstadt

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schlank, geschmeidig

K

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gemeinsam

amüsante Unterhaltung

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Sohn Gottes

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Hauptstadt der Malediven

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nicht innen

Vorgang

ugs.: Geld

Männerkurzname

Vorweih- Fremdnachtswortteil: zeit neu

USFilmkomiker (†, Stan)

10

8 asiat. Nomadenzeltdorf Ruhrgebietsmetropole

4. April 2014

Jubelwelle im Stadion (La ...)

Reizstoff im Tee

alter Tonträger (Abk.)

mongolisches Steinmal

Schülerheim, Internat

Ackerpferd

Abk.: Mount

Wüste in Nordafrika

Figur bei ruhelos, rastlos Kipling

jung… frech… anders. Ray Ban, Emporio Armani, Adidas … Have a look!

Schiff festmachen

ein Kontinent

kleines Schränkchen

Fangseil

Begriff zur Weihnachtszeit

tragendes Bauteil

abflussloser Salzsee in Asien

von hier an

Primzahl

Tannenblatt

in Reichweite

Weltorganisation (Abk.)

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Goldverenglisch: zierung auf jenes Büchern

Nr. 14

H K S

L MO A U G E R H A E T R N A N S OH N C L OG K I D KO E ZWA R D B S E N RO T T E N T R MN E I K E NG M F O E R L I R U P I L Z E D E U H U G EMU

A U R L A S E N U A T E O EMA D U D E N N E S E R

E T G A D A R L D A X I L O T G A E S R N G EM E S E

WEGGEFAEHRTE

I M B I S S

P A L P E

B S O L LWU D U E T A R A A P D A E H U F E S E K R E A T R E N U L T B N A H L B E E T

K E N I ON E L S A D U M I ON I E C E R L E R A S P R E I A S E

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Senden Sie das Lösungswort bis Mittwoch, 9.4.2014, per Postkarte oder E-Mail an: KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen oder an gewinnspiel@kreuzlinger-zeitung.ch (mit Adresse)


Tägerwiler Post Die lebendige Zeitung einer lebendigen Gemeinde

4. April 2014

KIRCHEN-AGENDA

EVANGELISCHE KIRCHGEMEINDE

Evangangelische Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben

Seniorenferien 2014

Sonntag, 6. April 9.45 Uhr Gottesdienst trad. in Gottlieben mit Taufe (Pfr. Uwe John), unter Mitwirkung des Männerchors Tägerwilen, Predigtreihe: Abenteuer Markusevangelium – «Wie Jesus das Fass zum Überlaufen bringt!» (Mk 11, 12-26), Kollekte: HEKS Syrienhilfe

Freitag, 11. April 10.00 Uhr Evang. Gottesdienst im Bindersgarten in ökumenischer Offenheit

Katholische Kirchgemeinde Sonntag, 6. April 9.15 Uhr Sonntagsgottesdienst

Mittwoch, 9. April 14.00 Uhr Palmbinden im Kirchenzentrum Bruder Klaus 16.00 Uhr Messfeier mit Krankensalbung in Emmishofen 19.15 Uhr keine Abendmesse in Tägerwilen

Nr. 14

Das Lake Side Art Jazz Orchestra.

Bild: Roland Hübler

Erstmals in Tägerwilen Am Freitag, 2. Mai, findet in der Bürgerhalle Tägerwilen ein Highlight statt. Ein Konzert des Lake Side Art Jazz Orchestra unter der Leitung des gebürtigen Konstanzers Stephan Frommer. Eine der interessantesten Jazz-Formationen am Bodensee, die vor zwei Jahren gegründet wurde. Was der Bandleader, der Saxofonist Stephan Frommer, schon länger in Planung hatte, ist also vor zwei Jahren Wirklichkeit geworden: eine 19köpfige Bodensee-Big-Band, die professionelle Jazzer aus den drei Anrainer-Staaten vereinigt. Kraftvolle Bläsersätze, groovige Rhythmen und die besten Jazz-Solis-

ten garantieren ein Erlebnis in Jazz, Popp und Bossa Nova. Gespielt werden vor allem Eigenkompositionen und Arrangements von Stephan Frommer, der vor zwei Monaten die Leitung der Musikschule Kreuzlingen übernommen hat. Vom jungen Orchester gibt es bereits eine CD. Mehr Informationen finden Sie unter www.lakesideartjazz.de. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 18 Franken oder 15 Euro. Türöffnung ist um 19 Uhr. Die Bar bietet ein grosses Sortiment an Getränken und kleine Snacks an. Verein Konzerte Tägerwilen

EVANGELISCHE KIRCHGEMEINDE

Dieses Jahr führen uns die Seniorenferien im Herbst nach Emmetten, oberhalb des Vierwaldstättersees. Von Montag, den 22. Sept. bis Samstag, 27. Sept. wohnen wir im Hotel «Seeblick» (mit Hallenbad). Das Carunternehmen Madörin wird uns chauffieren und auch bei den Ausflügen zur Verfügung stehen. Die Einladungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seniorenferien 2013 werden Anfang Mai verschickt. Dann werden auch die Flyer in der Kirche aufliegen, auf unserer Homepage und in der Tägerwiler Post veröffentlicht. Evang. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Verstorbene Tägerwiler Einwohner - Apostel Georg, 1928, Im Bindersgarten 3, – verstorben am 17. März 2014 - Dütsch Jacques, 1925, Wäldistrasse 20 – verstorben am 28. März 2014 BESTATTUNGSAMT TÄGERWILEN

Gottesdienst mit Männerchor &Taufe Der evangelische Gottesdienst am kommenden Sonntag, 6. April, um 9.45 Uhr in der Kirche Gottlieben steht unter dem Thema «Abenteuer Markusevangelium – Wie Jesus das Fass zum Überlaufen bringt» (Mk 11, 1226). Es geht um eine Geschichte, in der Jesus sich ungewohnt und herausfordernd benimmt. Musikalischer Gast mit vier Vortragsstücken ist der Männerchor Tägerwilen und gemeinsam feiern wir die Taufe eines Kindes. Evang. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben

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SPORT-KV BEWEGT PRIMARSCHÜLER Zum ersten Mal führte das SBW Sport-KV letzte Woche eine aktive Pausenhof-Aktion in der Primarschule Tägerwilen durch. Um die Schülerinnen und Schüler für den Grossanlass «Schweiz.bewegt» vom 9. und 10. Mai auf dem Kreuzlinger Seeburgareal zu motivieren, stellten die Lernpartner des SBW Sport-KV zwei attraktive Posten auf. Zum einen konnten die Schülerinnen und Schüler einen grossartigen Bobby-Car Parcour bestreiten, zum anderen konnten sie sich beim Tchoukball austoben. Weitere Informationen zu «Schweiz.bewegt» finden Sie unter www.sportkv.ch oder www.facebook.com/sbwsportkv. eingesandt

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TÄGERWILER POST

Nr. 14

4. April 2014

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN Parkplatzgebühr Saison 2014

Der Vorstand des jungen Vereins.

Bild: zvg

Turn- und Sportverein Am 22. März fand die dritte Generalversammlung des Turn- und Sportvereins Tägerwilen statt. Im Schäferhundebeizli im Tägermoos genossen insgesamt 40 Mitglieder und Delegierte anderer Vereine vor der Sitzung ein wunderbares Nachtessen. Ein letztes Mal führte Jürg Bitzer nach seiner elfjährigen PräsidentenKarriere gekonnt durch die Versammlung. Andreas Schneider übernimmt nun dessen Amt als Präsident des TSV Tägerwilen. Ein weiteres neues Vorstandsmitglied wurde mit

Christoph Bär gefunden. Er ersetzt Markus Eichenberger als Aktuar. Zu guter Letzt wurde auch eine Betreuerin der Nachwuchsriegen gefunden. Claudia Müller übernimmt diese Aufgabe und entlastet somit Bernhard Lussi. Weitere erfreuliche Neuigkeiten betreffen die Neumitglieder: Sibylle Schmidlin, Anna König, Florian Kellenberger, Fritz Lorenz jun. und Gaudenz Schenk sind ab dieser GV neu Mitglieder des TSV. Dominik Breitler

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN Ordentliche Gemeindeversammlung vom Montag, 5. Mai, 20 Uhr, Bürgerhalle Traktanden 1. Wahl der Stimmenzähler 2.1 Rechnungen 2013 der Politischen Gemeinde, des Wasserwerkes, des Elektrizitätswerkes und des Wärmeverbundes 2.2 Gewinnverwendungen 3.1 Einbürgerung Berisha Blerta, 1998 (geheime Abstimmung) 3.2 Einbürgerung Bohner Eckbert, 1968 (geheime Abstimmung) 3.3 Einbürgerung Reiter Christina, 1969 (geheime Abstimmung) 4. Brutto-Kreditbegehren von Fr. 525‘000 für die Trafostation Staudenhof und die Netzverstärkung ab der Trafostation Guggenbühl 5. Kreditbegehren von Fr. 580‘000 für die Sanierung der Trafostation Schulhaus (beim alten Spritzenhaus) 6. Biogasanlage: Baurecht auf einer Teilfläche von rund 3‘100 m2 der Parzelle Nr. 330, westlich der Kompostieranlage 7. Kreditbegehren von Fr. 500‘000 für einen einmaligen Beitrag an das geplante regionale «Schwimm- und Freizeitbad Egelsee» in Kreuzlingen und ein Kreditbgehren von Fr. 50‘000 für einen jährlichen Betriebsbeitrag befristet auf vorerst 10 Jahre (geheime Abstimmung) 8. Mitteilungen und allgemeine Umfrage GEMEINDERAT TÄGERWILEN Einlass für Stimmberechtigte nur mit Stimmrechtsausweis.

Die Parkplätze werden vom 1. April bis 30. September jeweils am Samstag und Sonntag, sowie an Feiertagen bewirtschaftet. Bei schönem Wetter und grossem Andrang werden die Parkplätze in den Monaten Juli, August und September auch unter der Woche bewirtschaftet. Die Gebühr beträgt pro Tag 5 Franken / 3.50 Euro. Tägerwiler Einwohner können eine Saisonkarte für 10 Franken erwerben. Auswärtige erhalten eine Saisonkarte für 50 Franken bzw. 35 Euro. Wenn Sie bereits eine Tageskarte gelöst haben, wird diese innerhalb einer Woche beim Kauf einer Saisonkarte angerechnet. Mitglieder der Bootssteggenossenschaft mit der A6 Legitimationskarte sind berechtigt zur Zufahrt und zum Parkieren auf dem Platz der Bootssteggenossenschaft. Die Saisonkarten können am Sekretariatsschalter der Gemeindeverwaltung, Bahnhofstrasse 3, Tägerwilen, gekauft werden. Die Saisonkarte gilt nur für das Fahrzeug mit der Kontrollschildnummer auf der Karte. Die Karte ist nicht auf ein anderes Fahrzeug übertragbar. Die Karte bzw. die Parkgebührkarte ist sichtbar hinter die Windschutzscheibe zu legen. Vom Montag bis Freitag kann für die begrenzte Maximaldauer von 1 Stunde über Mittag ein Berechtigungsausweis verlangt werden. Für diesen Ausweis ist ein Depot von 5 Franken zu leisten. Bei Einhaltung der Stunde wird das Depot zurückerstattet. Für das Einziehen ist ausschliesslich das Parkplatzaufsichtspersonal und die Aufsicht des Badeplatzes berechtigt. Den Anweisungen des Parkplatzaufsichtspersonal und der Aufsicht des Badeplatzes ist Folge zu leisten. GEMEINDERAT TÄGERWILEN

Jugend-Biken 2014 des Bike Clubs Tägerwilen Bereits zum elften Mal führt der Bike Club Tägerwilen das Jugend-Biken durch, welches interessierten Kids das Biken näher bringt. Das JB eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. In drei verschiedenen Leistungsgruppen werden dabei spielerisch Fahr- und Bremstechnik, richtige Beherrschung des Bikes sowie Geschicklichkeit geübt. Die Beherrschung des Bikes hilft auch im Strassenverkehr sicherer unterwegs zu sein.

Bilder: zvg

Anmelden können sich Schülerinnen und Schüler ab der 2. Klasse. Ein technisch einwandfreies Bike und Helm sind Voraussetzung. Das Jugend-Biken findet jeweils freitags von 18.30 bis 20 Uhr statt. Beginn ist am 25. April. Anmeldeformulare sind auf der Homepage bike-club-taegerwilen.ch abrufbar oder können im Zweiradhuus Ehrbar an der Hauptstrasse in Tägerwilen abgeholt werden. Anmeldeschluss: 21.04.2014 Kosten: 60 Franken. Wir freuen uns auf viele interessierte Kids! Bike Club Tägerwilen


Nr. 14

TÄGERWILER POST

4. April 2014

Sportfischer Brevet – Fischerkurs in Tägerwilen Täglich am Nachmittag Handarbeitsrunde ab 14.00 Uhr im Café Rebhüsli am «Lismerstammtisch»

Sonntag, 6. April Männerchor Tägerwilen 15.00 Uhr im Café Rebhüsli Herzlich willkommen zum Geburtstagsständchen!

Montag, 7. April Singen – Bindersgartenchörli 09.30 Uhr im Bastelzimmer

Dienstag, 8. April Spielnachmittag 14.30 Uhr im Bastelzimmer

Freitag, 11. April Gottesdienst 10.00 Uhr im Bastelzimmer

Montag, 14. April Singen – Bindersgartenchörli 9.30 Uhr im Bastelzimmer

Dienstag, 22. April Diavortrag – «Die vier Jahreszeiten» 15.00 Uhr im Bastelzimmer mit Jörg F. Schuler, Radolfszell

Freitag, 25. April

Der Andrang auf die Sportfischerkurse hält an, weshalb der SeerheinfischerVerein (www.seerheinfischer.ch) auch im 2014 wieder entsprechende Ausbildungskurse für Anfänger wie auch erfahrene Angler anbietet, um das Schweizerische Sportfischer Brevet zu erwerben. Das Brevet beinhaltet den gesetzlich vorgeschriebenen Sachkundenachweis (SaNa).

Notwendige Kenntnisse Dieser Ausweis ist notwendig, wenn jemand die Berechtigung (Fischerkarte) zum Fang von Fischen und Krebsen erwerben will. In diesem Kurs werden die notwendigen Kenntnisse über Fische und Krebse und die tierschutzgerechte Ausübung der Fischerei vermittelt. Wer einen solchen Ausbildungskurs, der für alle NeuAngler obligatorisch ist, besuchen und eine Fischerprüfung ablegen will, kann sich unter roland.morgenthaler@gmx.ch zum Kurs anmelden.

Der Seerheinfischer-Verein organisiert eine Brevet (SaNa) Ausbildung im Mai 2014: Termin: Am Freitag, 2. Mai, 19 bis 22 Uhr (Theorie), sowie am Samstag, 3. Mai, 8 bis 16 Uhr. Morgens Theorie, nachmittags praktischer Teil. Lokal: Gemeindehaus Tägerwilen, Bahnhofstrasse 3, 8274 Tägerwilen Klassenlehrer: Roland Morgenthaler, Seerheinfischer Tägerwilen, Blumenweg 3, 8274 Tägerwilen, Kurskosten: Für detaillierte Angaben siehe www.seerheinfischer.ch/fischerpatente_1.html Anmeldeschluss: 25. April 2014 Gerne beantworte ich auch noch weitere Fragen zum Thema Brevet (SaNa) und Prüfung. Roland Morgenthaler Vorstand Seerheinfischer Tägerwilen

VERANSTALTUNGEN Freitag und Samstag, 25. und 26. April Unterhaltungskonzerte Musikverein Tägerwilen Nachtessen ab 18.30 Uhr Konzertbeginn 20 Uhr Bürgerhalle Tägerwilen

Montag, 28. April Rechnungsgemeinde der Evang. Kirchgemeinde 20 Uhr, Kirche

Dienstag, 29. April Rechnungsgemeinde der Volksschulgemeinde 20 Uhr, Singsaal

Freitag, 2. Mai Konzert mit dem Lake Side Art Jazz Orchestra Türöffnung 19 Uhr Konzertbeginn 20.00 Uhr Bürgerhalle Tägerwilen

Berechtigung zum Fischfang Nach Erhalt des Brevet (SaNa)-Ausweises kann beim Kanton die Berechtigung zum Fang von Fischen und Krebsen erworben werden. Das Mindestalter für den Erwerb der Berechtigung (Patent) ist in jedem Kanton unterschiedlich, im Thurgau beträgt das Alter 14 Jahre. Jedoch braucht es

Gottesdienst 10.00 Uhr im Bastelzimmer

Montag, 28. April Singen – Bindersgartenchörli 9.30 Uhr im Bastelzimmer

Sonntag, 4. Mai

MÄNNERCHOR Am Sonntag, 6. April, singt der Männerchor Tägerwilen in der Kirche Gottlieben. Der Gottesdienst beginnt um 9.45 Uhr. Das traditionelle Geburtstagsständchen im Café Räbhüsli – Bindersgarten findet auch Sonntag um 15 Uhr statt. eingesandt

10.00 – 15.00 Uhr Solarsonntag bei Christian Schwarz Pfaffenbüel, Tägerwilen

Montag, 5. Mai Rechnungsgemeinde der Polit. Gemeinde Tägerwilen 20 Uhr, Bürgerhalle

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Dienstag, 29. April Spielnachmittag 14.30 Uhr im Bastelzimmer

für den Erwerb von Patenten in beinahe jedem Kanton mindestens den SaNa, bei manchen jedoch das Brevet.

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Die Sportfischer.

Bild: zvg

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN OK Märliumzug sucht 30 bis 40 Personen Am 7. und 14. September findet ein weiterer Märliumzug statt. Tägerwilen verwandelt sich entlang der Umzugsroute in eine Festmeile. Fehlende Personen Der Aufruf in der letzten Tägerwiler Post hat bereits erste Früchte getragen. Dennoch suchen wir nach wie vor für einzelne Wagennummern Personen, welche das Gefährt zu Fuss begleiten. Weiter fehlen uns noch etliche Helferinnen und Helfer für Kasseneinsätze. Bitte melden Sie sich doch direkt beim Personalverantwortlichen markus.thalmann@taegerwilen.ch oder einem anderen OK-Mitglied. Für Fragen steht Ihnen der Präsident Urs Zingg, Freudenbergstr. 13, Kreuzlingen, urs.zingg@tg.ch gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Einzelpersonen oder ganze Familien, die aktiv mitwirken wollen und noch nirgends angeschlossen sind. GEMEINDEAMMANNAMT TÄGERWILEN

Die Ortsplanung ist auf Kurs Informationsveranstaltung am 19. Mai: An den letzten Sitzungen der Planungskommission wurde intensiv an der Überarbeitung der Planungsinstrumente wie Richtplan, Schutzplan, Zonenplan und Baureglement gearbeitet. Die Hinweise aus dem Vorprüfungsbericht des Kantons konnten weitgehend berücksichtigt werden.

19. Mai, 20 Uhr, Bürgerhalle Tägerwilen An der Informationsveranstaltung vom 19. Mai sind alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner, auch Nichtstimmberechtigte, herzlich willkommen. Im Zentrum dieser Veranstaltung steht der Zonenplan und das Baureglement. Vernehmlassung Beitrags- und Gebührenordnung Sie finden alle aktuellen Unterlagen zu den neuen Planungsinstrumenten sowie die Beitrags- und Gebührenordnung, deren Vernehmlassung noch bis Ende Mai 2014 dauert, weiterhin auf der Gemeindehomepage unter dem Suchbegriff «Ortsplanung». Nun gelangen Sie über «Ortsplanungsrevision 2011-2014» zu allen Dateien. GEMEINDERAT TÄGERWILEN


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TÄGERWILER POST LESERBRIEF

WANN KOMMT DIE EINSICHT? Nun wird in Tägerwilen fröhlich weitergebaut, schöne und einzigartige Bäume, exklusive alte Häuser werden demnächst verschwinden oder sind es bereits! Und das alles unter dem Vorwand, es sei vor 50 Jahren so beschlossen worden. Die Volksmeinung aber von heute, von Menschen, die hier und jetzt da leben, wird einfach nicht von den Behörden und Verwaltungen wahrgenommen. Meine Petition, womit ich von jedem 8. Tägerwiler innerhalb von zwei Wochen Sammelfrist eine Unterschrift auf den Tisch legte, wurde von den Behörden höchstens mit einem müden Lächeln wahrgenommen. Auch die in Tägerwilen angenommene Masseneinwanderungsinitiative bewegte die Behörden auf keine Weise. Immer wird auf Gesetze und Volksentscheide hingewiesen aus dem letzten Jahrtausend. Auch unsere Baulandregelung ist schon über 50 Jahre alt und entspricht in keiner Art den Vorstellungen der hier und jetzt lebenden Bevölkerung. Auch wenn schon viele Hilfeschreie von der Bevölkerung bei den Behörden angekommen sind, da wo Geld und Wein fliesst, wird nichts geändert, und fröhlich weitergewurstelt. Andererseits wird am Sozialsystem dauernd herumgeschraubt, ohne dass da ein Notruf von der Bevölkerung kommt. Überall, wo sich noch eine zusätzliche Beamtenstufe einschieben lässt, da werden neue Amtsstellen kreiert, ohne dass das einen Sinn macht, aber vor allem mehr kostet! Und diese Amtsstufen kosten nicht nur, sondern behindern vor allem den schlanken und raschen Ablauf der Leistungen! Dasselbe gilt auch für die Schule. Ein ewiges Verändern, und immer weniger naturwissenschaftliches Grundwissen wird richtig angestrebt. Und Kinder, die sich gegen solche Machenschaften wehren, werden dann einfach mit Ritalin stillgestellt. Das vernetzte Denken unserer Kinder wird willkürlich ausgeschaltet, vor allem wirtschaftliches Denken von einem Wirtschaftssystem, das nicht nachhaltig ist, ist willkommen. Darum meine grosse Bitte an die Raumplanungskommission: Setzt für die Tägerwiler Zukunft ein Nullwachstum ein! Ein Nullwachstum hindert den Fortschritt nicht, sondern nur die Verschwendung! Seit mutig und zeigt den Profiteuren die Stirn und setzt euch auf die Seite der Bürger! Es sind auch die Bürger, die euch gewählt hatten, und auch entscheiden, ob sie euch wieder wählen! Markus, vor meinen Augen hat dir dein Gemeindeammannkollege Christof vorgerechnet, wie viel Gold man mit dem angehäuften Geld kaufen kann, wenn man einen Franken im Jahr null für 1% Zins angelegt hätte! Darum ist 1 Prozent Wachstum, das ihr als Ziel in der Planungskommission vorgeschlagen habt, eindeutig zu viel! Christian Schwarz Mitdiskutieren? www.4000sindgenug.ch

Einladung zur ordentlichen Rechnungs-Gemeindeversammlung

Nr. 14 POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Bauauflage

Öffentliche Auflage

Öffentliche Auflage

vom 04.04.2014 bis 23.04.2014

vom 04.04.2014 bis 23.04.2014

Gesuchssteller und Grundeigentümer Visiobau AG Bahnhofstrasse 19 9313 Muolen

Gesuchssteller Egloff Pannen- und Unfallhilfe AG Talackerstrasse 9 8274 Tägerwilen

Bauvorhaben Änderung Mehrfamilienhaus und Einfamilienhaus Nord inkl. Tiefgarageneinfahrt und Umgebung Parzelle Lage

385 Hauptstrasse 138, 140, 142, 144

Gesuchssteller Cosco Donato Hofackerstrasse 33 8272 Ermatingen Grundeigentümer Cosco Donato und Karin Hofackerstrasse 33 8272 Ermatingen Bauvorhaben Photovoltaikanlage Parzelle Lage

Parzelle Lage

Wer ein rechtliches Interesse nachweist, kann während der Auflagefrist gegen das Bauvorhaben beim Gemeinderat schriftlich und begründet Einsprache führen.

BAUSEKRETARIAT TÄGERWILEN

456 Hinterdorfstr. 21

Wer ein rechtliches Interesse nachweist, kann während der Auflagefrist gegen das Bauvorhaben beim Gemeinderat schriftlich und begründet Einsprache führen.

BAUSEKRETARIAT

IMPRESSUM Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Tägerwilen Politische Gemeinde Tägerwilen, 071 666 80 20 gemeinde@taegerwilen.ch Erscheint wöchentlich: Freitag

Volksschulgemeinde Tägerwilen

Liegenschaft Nr. 396 Lage Hauptstrasse 160B

Bauvorhaben Einbau Dachgaube, Versetzen Dachfenster, Abstellplatz

1. Information Schülerzahlen

4. Allgemeine Umfrage

Bauvorhaben Neubau Gewerbehaus

Gesuchssteller und Grundeigentümer Martinschitz Gabi und Stefan Hinterdorfstr. 21 8274 Tägerwilen

Traktanden:

3. Mitteilungen - a.o. Gemeindeversammlung – Baukredit Schulhaus Hauptstrasse - Information Vergabe Planung/Bauleitung Schulhaus Hauptstrasse

Grundeigentümer Egloff Ernst Talackerstrasse 9 8274 Tägerwilen

1686 Castellstrasse 20A

20.00 Uhr in der Aula der Sekundarschule (Dreifachturnhalle)

2. Abnahme der Jahresrechnung 2013

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Bauauflage

Dienstag, 29. April 2014

Wahl der Stimmenzähler

4. April 2014

taegerwilen@kreuzlinger-zeitung.ch Redaktionsschluss: Mittwoch 9 Uhr

Zick-Zack am Samstag auf Am nächsten Samstag, 5. April, ist das Zick-Zack Geschenklädeli des Frauenvereins an der Hauptstrasse 80 (hinteres Haus) von 9 bis 12 Uhr für Ihre Ostereinkäufe geöffnet. Viele fleissige Hände haben wieder wunderschöne Geschenkartikel gestrickt, genäht und gebastelt. Kommen Sie vorbei und schauen sie sich um. Sie werden stauen über die vielen originellen Osterdekorationen. Unter der Woche ist das Zick-Zack sonst wie üblich jeweils am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Erlös wird für gemeinnützige Projekte des Frauenvereins Tägerwilen verwendet. Susanne Steinemann


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Dritte Ausgabe von Immozionale zionale den Besuchern Ideen, wie Eigentümer und solche, die es werden wollen, ihr neues Zuhause planen, bauen, renovieren und finanzieren können. Dazu gibt es Informationen zu Produkten, sowie Fachvorträge zu aktuellen Fragen und Themen.

Am 19. und 20. September findet die dritte Immobilienund Baumesse Immozionale Thurgau turnusgemäss in Kreuzlingen im Dreispitz statt. Kreuzlingen. Eine nach wie vor hohe Bautätigkeit prägt den Kanton Thurgau und die Nachfrage nach Immobilienangeboten ist unverändert gross. Die Immozionale Thurgau bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich einen Überblick über den Immobilienmarkt zu verschaffen.

Feng Shui bei der Arbeit

Chemie muss stimmen Gemäss Messeleiterin Renate Giger haben die Besucher so die Möglichkeit, aus erster Hand von geplanten Überbauungen und Projekten zu er- Hans-Jörg Schoop, Geschäftsstellenleiter der Thurgauer Kantonalbank in Bild: zvg fahren. Ebenfalls können sie die im Kreuzlingen und Renate Giger, Messeleiterin der Immozionale. Immobilienbereich tätigen Macher persönlich treffen, denn «nur bei ei- stellt werden, ob die Chemie zwi- stimmt und das Vertrauen vorhanden nem direkten Kontakt kann festge- schen Makler und Interessenten ist», so Giger. Weiter bietet die Immo-

Zwei Frauen für Körper und Stil Am Samstag öffneten Pascale Merk und Barbara Dux in Tägerwilen ihre Türen. Rundum zum Thema Körper und Stil stellten die Frauen ihre Dienstleistungen und Produkte vor.

In der Sonderschau «fengshuizeit» zeigt die Feng-Shui-Beraterin, Uschi Kast, wie mit kleinen Schritten und wenig Aufwand spürbar mehr Lebensqualität in das eigene Heim gebracht werden oder nach Feng Shui gestaltete Räume in einem Unternehmen die Produktivität der Mitarbeiter stärken können. Die Thurgauer Kantonalbank als Messepartnerin der Immozionale zeigt den Besuchern auf, in welcher Preislage man sich Wohneigentum leisten kann und geben Tipps, worauf sie bei der Suche nach einem Eigenheim achten sollen. zvg

Vertrag verlängert Konstanz. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 27. März beschlossen, den am 14. August 2016 auslaufenden Vertrag mit dem Intendanten des Stadttheaters Konstanz, Professor Dr. Christoph Nix, um weitere vier Jahre zu verlängern. «Das ist eine gute Entscheidung. Ich freue mich, dass Christoph Nix dem Stadttheater noch viele Jahre erhalten bleibt. Christoph Nix ist das Aushängeschild des Stadttheaters und ein wichtiger Impulsgeber für das kulturelle Leben in unserer Stadt», so Oberbürgermeister Uli Burchardt. Christoph Nix ist seit Beginn der Spielzeit 2006/2007 Intendant am Theater Konstanz. eingesandt

Tägerwilen. «Viele Menschen haben kein Körperbewusstsein mehr», sagt Pascale Merk. Die Gesundheitsberaterin hat am Samstag in Tägerwilen zusammen mit ihrer Kollegin Barbara Dux die Türen geöffnet. Beide Frauen haben ihre Dienstleistungen und Produkte rund ums Thema Körper und Stil vorgestellt.

Trügerische Schonhaltungen Der Tägerwilerin Pascale Merk ist aufgefallen, dass immer mehr Leute körperliche Beschwerden aufweisen, die auf verschiedenste Faktoren wie auch Stress zurückgehen. «Meine Motivation ist es, den Leuten in Schmerzen oder zur Prävention Rat zu geben und helfen zu können», sagt Merk. Oftmals ignorieren Leute ihre Beschwerden oder schieben eine Behandlung auf. «Man begibt sich in eine Schonhaltung, um Schmerzen zu verhindern», sagt Pascale Merk. Schliesslich komme man selber nicht mehr aus falschen Körperhaltungen heraus, Hilfe von aussen wird nötig.

Pascale Merk (l.) und Barbara Dux beraten in Sachen Gesundheit und Wohlbefinden. Bild: zvg

Trügerischer Farbgeschmack Ganz im Zeichen um das Wohlbefinden des Menschen stand die Ausstellung von Barbara Dux. Die Farb- und Stilberaterin möchte ihre Kunden zu einer Veränderung bewegen: «Der eigene Typ kann durch die richtige Wahl von Kleidern, Frisur und Makeup hervorgehoben werden», sagt Barbara Dux. Der grösste Fehler, der den Leuten in dem Zusammenhang passiere,

sei die Wahl von Kleidern anhand dem eigenen Farbgeschmack. «Die meisten Menschen finden die warmen Herbstfarben sehr schön, obwohl diese nur zu fünf Prozent der Westeuropäer passen», sagt Dux. Die Stilberatung beschäftige sich aber vor allem mit dem Hauttypen der Person. «Ich teste den passenden Farbtyp, berate und biete handliche Einkaufshilfen an», sagt Barbara Dux. Lukas Gernzner

Bleibt Intendant: Professor Dr. ChrisBild: Ilja Mess toph Nix.


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Alpentiere zu Gast im Karussell Anlässlich des 100 Jahr Jubiläums des Schweizerischen Nationalparks, organisiert dieser eine Vielzahl an Jubiläumsanlässen. Kreuzlingen ist darin massgeblich involviert. Kreuzlingen. «Es muss uns bewusst sein, dass die Natur dynamisch und ständig im Wandel ist», eröffnete Heinrich Haller, Direktor des Schweizerischen Nationalparks, die Jubiläumsaustellung im Einkaufszentrum Karussell. Genau dies solle mit den sich bewegenden, im Origami-Stil gefalteten Aplentieren zum Ausdruck gebracht werden. «Tiere stehen dauernd im Wettbewerb zueinander», führte Haller weiter aus, «ein guter Geruchssinn kann bedeuten, dass man nicht gefressen wird.» Auf verschiedenen Posten kann man sich so in die Welt der Tiere und der Natur einfühlen.

Freilichtspektakel Ein weiteres Projekt im Jubliäumsprogramm des Schweizerischen Nationalparks bildet das Freilichttheater Laina Viva. Autor und Hauptdarsteller des mit «lebendiges Holz» über-

setzten Stücks, ist der Kreuzlinger Simon Engeli. Zusammen mit Guiseppe Spina, der Regie führt, haben die beiden bereits die Theaterwerkstatt Gleis 5 in Frauenfeld gegründet. Eine so grosse Aufführung sei jedoch Neuland für beide: «Genau wie der Naturschutzpark vor 100 Jahren Pionierarbeit und Mut bewiesen hat, führen sie diese Tradition fort, indem sie das Stück nicht alten Hasen sondern uns ‹Greenhorns› anvertrauen», erklärte Engeli sein Engagement. Unter den neun professionellen und 30 Laienschauspielern finden sich noch mehr Kreuzlinger. So konnte die aus dem Seeburg-Theater bekannte Darstellerin Astrid Keller für die Aufführung abgeworben werden. Das Theater ist ab dem 11. Juli in Zernez zu sehen

Niculin Meyer (v.l.), Karin Seiler, Simon Engeli und Heinrich Bilder: ek Haller feiern 100 Jahre Schweizer Nationalpark.

und handelt von zwei Städtern, die sich als Jäger und Sammler im Nationalpark versuchen wollen. Auf Grund eines psychoaktiven Pilzrisottos begeben sie sich aber auf eine Zeitreise mit einem Gründungsmitglied des Schweizerischen Nationalparks. Niculin Meyer, Medienvertreter des Engadins, unterstrich zum Schluss noch die enge Beziehung zwischen dem Engadin und Thurgau.

Mittlerweile gebe es eine regelrechte «Thurgauerwoche» im Engadin, weil der Thurgau als erster Kanton Sportferien hat. Der Nationalpark zeige, wie der Mensch sich den Lebensraum mit Tieren und Pflanzen teilen kann und sich «über Generationen hinweg verpflichtet.» ek Jubiläumsausstellung Nationalpark ON TOUR: Karussell, Sonnenstrasse 16 31. März bis 12. April

West Coast Swing erobert die Ostschweiz Der angesagteste Tanz aus den USA heisst «West Coast Swing». Und Kreuzlingen liegt schon voll im Trend. Die Tanzschule Robinson hat inzwischen die grösste West Coast Swing Szene der Ostschweiz. Kreuzlingen. Meike Robinson, die regelmässig an internationalen Workshops und erfolgreich an Turnieren teilnimmt, hält sich für ihre West Coast Swing Tänzer immer auf dem neuesten Stand. Seit drei Jahren unterrichtet sie diesen aktuellen Tanz in vielen Kursen. «Ich freue mich, dass meine eigene Begeisterung für diesen coolen Tanz schon so viele Leute angesteckt hat», sagt die Tanzlehrerin. «Sogar mein 13-Jähriger Sohn und mein Mann konnten sich der Faszination dieses Tanzes nicht entziehen», meint sie lächelnd.

Gesellschaftstanz Was unterscheidet «West Coast» von anderen Tänzen? Zwei Dinge sind wichtig: Die Musik und das freundliche und kommunikative «Miteinan-

nach den Ferien. Rechtzeitig anmelden ist von Vorteil, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind.

Schwung in die Beziehung bringen

West Coast Swing wirkt cool und gleichzeitig elegant.

der». Jeder kann mit jedem zu unterschiedlichster Musik wie den aktuellen Charthits, Blues, R’n’B, Funk, Pop, Clubsounds oder Swing tanzen. Es ist also ein echter «Social Dance». Ein Tanz für jedermann und -frau. Durch seine fliessenden Bewegungen und atemberaubenden Figuren wirkt West Coast Swing cool, aber gleichzeitig auch sehr elegant. Und

Bild: zvg

vor allem macht es wahnsinnig Spass – nicht nur beim Zuschauen. «Der Tanz begeistet die Leute und ich freue mich schon auf die kommmende Kurssaison», sagt Robinson. Für Neugierige findet am Sonntag, 6. April um 16.30 Uhr eine kostenlose Schnupperstunde in der Tanzschule Robinson statt. Der neue West Coast Swing Kurs startet dann am 28. April

Die Mai-Tanz-Saison hat aber auch genauso ihre traditionellen Veranstaltungen wie Frühlingsbälle und Hochzeiten, die vor der Tür stehen. «Zur Vorbereitung und als generellen Tanzeinstieg eignet sich am besten unser Grundkurs», erklärt die Tanzlehrerin. Wer die klassischen Gesellschaftstänze (English Waltz, Wiener Walzer, Cha Cha, Rumba, Jive und Discofox) lernen möchte, kann ab dem 30. April starten. Die Tanzschule Robinson steht für Neuheiten ebenso wie für traditionelles Tanzen. Als ausgebildete Tanzlehrerin, Tanzsporttrainerin und ehemalige Profitänzerin weiss Meike Robinson, wie die erste Schritte zu zweit am besten gelingen. «Manchmal bringt auch ein Tanzkurs neuen Schwung in die Beziehung», meint die Tanzlehrerin augenzwinkernd. Weitere Infos zu Kursen, sowie Hip Hop, Pilates und vielem mehr finden man unter: www.tanzschulerobinson.ch

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