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Inhaltsverzeichnis

Wärmedämmendes Einsteinmauerwerk

2

Sortiment

3

Systembeschreibung

4

Technische Eigenschaften Imbrex Z 8 Unipor WX 0,09 Unipor WS 0,12 Mauermörtel

5 5 6 7

Projektierung

9

8

Detailzeichnungen Deckenauflager Schichtenplan Sockelanschlüsse Zwischenwandanschlüsse Anschlagsteine Sturz- und Fensterbankkonstruktionen Balkonplatte mit Schwellendetail Wohnungstrennwände Dachanschlüsse Steildach Brüstungen Flachdach Min. Stützenabmessungen

10 10 10 11 12 12 13 14 15 16 17 17

Sägen von Wärmedämmsteinen Bohren und Dübeln in Wärmedämmsteinen

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1


Wärmedämmendes Einsteinmauerwerk

Nachhaltig bauen – eine Forderung, die Beachtung verdient.

Energieeffiziente Lösungen mit vielseitigen Stärken:

Nachhaltigkeit bedeutet: sorgsamer ­Umgang mit den Ressourcen und Minimierung der Umweltbelastungen im Interesse künftiger Generationen. Die Anwendung umweltverträglicher Bau­materialien steht somit im Vordergrund. Mit dem monolithischen, wärmedämmenden Einsteinmauerwerk bietet sich die Möglichkeit, mit einem Baumaterial aus natürlichem Ton anspruchsvolle und zeitgemässe Bauten zu realisieren.

- Beständigkeit infolge Widerstands- fähigkeit gegenüber mechanischen und chemischen Beanspruchungen

Unipor WX 0,09 Wärmedämmender Grossblockstein

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- Gesundes Wohnen durch baubio- logisch neutrales Material - Angenehmes Raumklima aufgrund ­regulierender Speichermasse - Behaglichkeit dank ­­­Feuchteregulierung ­­­­


Sortiment Grossblocksteine, wärmedämmend Typ

Breite

Kurzbezeichnung

Imbrex Z8

l = 0,08 W/mK

36,5 cm 42,5 cm 49,0 cm

Unipor

l = 0,09 W/mK

30,0 cm 36,5 cm 42,5 cm

Unipor

l = 0,12 W/mK

30,0 cm 36,5 cm 42,5 cm

Unipor

Fensteranschlagsteine

Unipor

Format L x B x H/mm

Gewicht ca. kg

247/365/238 247/425/238 247/490/238

12,4 14,5 16,7

247/300/238 247/365/238 247/425/238

10,6 12,9 15,0

247/300/238 247/365/238 247/425/238

14,1 17,2 20,0

teilbar für 1. + 2. Schicht

212/365/238

12,0

teilbar für 1. + 2. Schicht

212/425/238

14,0

Eckstein Eckstein

200/300/238 235/365/238

14,0 19,0

Z8 36,5 mit Leichtmauermörtel Z8 42,5 vermauert Z8 49,0

WX 0,09/30,0 mit Leichtmauermörtel WX 0,09/36,5 vermauert WX 0,09/42,5

WS 0,12/30,0 mit Leichtmauermörtel WS 0,12/36,5 vermauert WS 0,12/42,5

36,5 cm WS FA 36,5 42,5 cm WS FA 42,5

Bemerkungen

Ecksteine 30,0 cm 36,5 cm

E 45°/ 30,0 E 45°/ 36,5

- Abgestimmter Leichtmauermörtel vgl. Seite 8 - Die Wärmedämmsteine sind auch plangeschliffen erhältlich

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Systembeschreibung

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Mauerwerksystem

Wärmespeicherfähigkeit

Das wärmedämmende Einsteinmauerwerk wird als ­­Läuferverband in den Wandstärken­30,0 cm, 36,5 cm und 42,5 cm aufgemauert. Durch die immer anspruchsvolleren Energie­vorschriften werden verbesserte­ l-Werte gefordert. Da die Wärmedämmsteine alle Mauerwerksaufgaben übernehmen, wird ein ausgewogenes Ver­ hältnis zwischen den tragenden und wärmedämmenden Funktionen angestrebt. Mit den heute gängigen ­l-Werten zwischen 0,08 und 0,12 W/mK sinken zwar die Festigkeitswerte unter die Werte der Norm SIA 266 für MBL Standardmauerwerk, dennoch können in der Regel die Ansprüche aus bis zu ­viergeschossigen Bauten abgedeckt werden. Bestimmend sind hierfür die abzutragenden Lasten und die Geometrie der Wände.

Der Wärmespeicherfähigkeit wird oft ­wenig Bedeutung beigemessen. Gerade aber das monolithische Mauerwerk hat grosses Potenzial, um Energie zu speichern und phasenverschoben wieder abzugeben. Im Sommer dankt es das Raumklima mit kleineren Schwankungen und geringeren Maxima der Raumtemperatur, im Winter wird die während des Tages aufgenommene Sonneneinstrahlung verzögert ins Innere geleitet.

Die Mauerwerkseigenschaften werden aber nicht nur über die Wärmedämmsteine bestimmt. Auch dem Leichtmauermörtel ist Beachtung zu schenken. Dessen Qualität bestimmt vornehmlich die ­Haftung zum Wärmedämmstein und ist daher ­Garant für eine rissfreie Fassadenkonstruktion. Der Leichtmauermörtel LM 5/21 von Schwenk ist auf das wärmedämmende Einsteinmauerwerk abgestimmt. Die in den folgenden Tabellen angegebenen technischen ­Eigenschaften basieren auf der Verwendung dieses Leichtmauermörtels.

Die Wärmedämmsteine werden auch in plangeschliffener Ausführung angeboten, d.h. die Lagerflächen werden nach dem Brand kalibriert. Diese Steinversion wird im System zusammen mit dem notwendigen Dünnbettmörtel ausgeliefert.

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So entlastet die Speicherfähigkeit auch den Heizenergiebedarf, obwohl dies im Wärmeschutznachweis unberücksichtigt bleibt. Planparallel geschliffene Wärmedämmsteine

Die für die Grossblocksteine aufgezeigten Detaillösungen ­gelten sinngemäss auch für die plan­geschliffenen Steine.


Technische Eigenschaften Imbrex Z 8 Mauerwerk MBLD, wärmedämmend

Kenndaten

Einheit

36,5

Imbrex Z 8 42,5

49,0

min. Anforderungen gem. Norm SIA 266

Mauerwerk Druckfestigkeit Biegezugfestigkeit Elastizitätsmodul

fxk ffxk Exk

N/mm2 N/mm2 kN/mm2

2,2 0,15 2,8

2,2 0,15 2,8

2,2 0,15 2,8

≥ 1,8 ≥ 0,10 ≥ 1,8

Blockstein Steindruckfestigkeit Steinquerzugfestigkeit Kapillare Wasseraufnahme Lochflächenanteil Trockenrohdichte

fbk fbqk kWA GLAF r

N/mm2 N/mm2 kg/m2 Min. % kg/m3

7,5 2,5 3,5 54 580

7,5 2,5 3,5 54 580

7,5 2,5 3,5 54 580

≥ 2,5 ≥ 1,8

Bauphysik Aussenputz (mit Leichtgrundputz) Wärmeleitfähigkeit mit LM 21 Innenputz Flächenmasse inkl. Verputz Feuerwiderstand (beidseitig verputzt) Spezifische Wärmekapazität Diffusionswiderstandszahl

l l l REI c m

W/mK W/mK W/mK kg/m2 Minuten Wh/kgK

0,35 0,08 0,70 265 180 0,26 4

0,35 0,08 0,70 300 180 0,26 4

0,35 0,08 0,70 335 180 0,26 4

Als Hersteller von Wärmedämmsteinen empfehlen wir den Schwenk Leichtmauermörtel LM 5/21

U-Werte (Wärmedurchgangskoeffizienten) mit LM 5/21 Aussenputzart Leichtgrundputz (l =  0,35 W/mK) Wärmedämmputz (l =  0,07 W/mK) Wärmedämmputz (l =  0,07 W/mK)

Putzstärke

Einheit

36,5

2 cm 4 cm 6 cm

W/m2K W/m2K W/m2K

0,20 0,18 0,19 0,17 0,18 0,16

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Imbrex Z 8 42,5

49,0 0,17 0,16 0,15

5


Technische Eigenschaften Unipor WX 0,09 Mauerwerk MBLD, wärmedämmend

Kenndaten

Einheit

30,0

WX 0,09 36,5

42,5

gem. Norm SIA 266

Mauerwerk Druckfestigkeit Biegezugfestigkeit Elastizitätsmodul

fxk ffxk Exk

N/mm2 N/mm2 kN/mm2

2,3 2,3 0,15 0,15 3,0 3,0

2,3 0,15 3,0

≥ 1,8 ≥ 0,10 ≥ 1,8

Blockstein Steindruckfestigkeit Steinquerzugfestigkeit Kapillare Wasseraufnahme Lochflächenanteil Trockenrohdichte

fbk fbqk kWA GLAF r

N/mm2 N/mm2 kg/m2 Min. % kg/m3

7,5 2,6 3,5 48 600

7,5 2,6 3,5 48 600

7,5 2,6 3,5 48 600

≥ 2,5 ≥ 1,8

Bauphysik Aussenputz (mit Leichtgrundputz) l W/mK Wärmeleitfähigkeit mit LM 21 l W/mK Innenputz l W/mK Flächenmasse inkl. Verputz kg/m2 Feuerwiderstand beidseitig verputzt REI Minuten Spezifische Wärmekapazität c Wh/kgK Diffusionswiderstandszahl m

0,35 0,09 0,70 230 180 0,26 4

0,35 0,09 0,70 270 180 0,26 4

0,35 0,09 0,70 305 180 0,26 4

Als Hersteller von Wärmedämmsteinen empfehlen wir den Schwenk Leichtmauermörtel LM 5/21

U-Werte (Wärmedurchgangskoeffizienten) mit LM 5/21 Aussenputzart Leichtgrundputz Wärmedämmputz (l =  0,07 W/mK) Wärmedämmputz (l =  0,07 W/mK)

6

min. Anforderungen

Putzstärke

Einheit

30,0

2 cm 4 cm 6 cm

W/m2K W/m2K W/m2K

0,27 0,23 0,25 0,21 0,23 0,20

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WX 0,09 36,5

42,5 0,20 0,18 0,17


Technische Eigenschaften Unipor WS 0,12 Mauerwerk MBLD, wärmedämmend

Kenndaten

Einheit

30,0

WS 0,12 36,5

42,5

min. Anforderungen gem. Norm SIA 266

Mauerwerk Druckfestigkeit Biegezugfestigkeit Elastizitätsmodul

fxk ffxk Exk

N/mm2 N/mm2 kN/mm2

3,1 3,1 0,15 0,15 4,8 4,8

3,1 0,15 4,8

≥ 1,8 ≥ 0,10 ≥ 1,8

Blockstein Steindruckfestigkeit Steinquerzugfestigkeit Kapillare Wasseraufnahme Lochflächenanteil Trockenrohdichte

fbk fbqk kWA GLAF r

N/mm2 N/mm2 kg/m2 Min. % kg/m3

15,0 4,0 3,0 49 800

15,0 4,0 3,0 49 800

15,0 4,0 3,0 49 800

≥ 2,5 ≥ 1,8

Bauphysik Aussenputz (mit Leichtgrundputz) l W/mK Wärmeleitfähigkeit mit LM 21 l W/mK Innenputz l W/mK Flächenmasse inkl. Verputz kg/m2 Feuerwiderstand beidseitig verputzt REI Minuten Spezifische Wärmekapazität c Wh/kgK Diffusionswiderstandszahl m

0,35 0,12 0,70 285 180 0,26 4

0,35 0,12 0,70 340 180 0,26 4

0,35 0,12 0,70 390 180 0,26 4

Als Hersteller von Wärmedämmsteinen empfehlen wir den Schwenk Leichtmauermörtel LM 5/21

U-Werte (Wärmedurchgangskoeffizienten) mit LM 5/21 Aussenputzart Leichtgrundputz Wärmedämmputz (l =  0,07 W/mK) Wärmedämmputz (l =  0,07 W/mK)

Putzstärke

Einheit

30,0

2 cm 4 cm 6 cm

W/m2K W/m2K W/m2K

0,36 0,30 0,30 0,26 0,28 0,24

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WS 0,12 36,5

42,5 0,26 0,23 0,21

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Mauermörtel Schwenk LM 5/21

Leichtmauermörtel für wärmedämmendes Mauerwerk

Anwendung Hydraulisch abbindender Leichtmauermörtel, speziell ­geeignet­­für die Ausführung mit wärmedämmenden Grossblocksteinen.

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Besondere Eigenschaften

Angepasstes Wasserrückhaltevermögen, hohe Ergiebigkeit, gute Mörtelhaftung am Stein, geringe Wärmeleitfähigkeit, gute Verarbeitbarkeit.

Druckfestigkeit

> 5,0 N/mm2

Biegezugfestigkeit

> 2,0 … < 3,0 N/mm2

Trockenrohdichte

≤ 700 kg/m3

Wärmeleitfähigkeit

l = 0,21 W/mK

Lieferform

In Säcken à 20 kg, ergibt ca. 33 Liter Fertigmörtel, auch im Silo lieferbar

Ergiebigkeit

1650 l/to

Wasserzugabe

ca. 11 Liter/Sack (0,55 l/kg)

Verarbeitungszeit

90 – 120 Minuten

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Projektierung Ausführungsregeln 1. Das wärmedämmende Einsteinmauerwerk kann in der Regel ohne Dilatationsfugen ausgeführt werden. Als Grenze gilt das 60 bis 80 - fache der Wandstärke. Zum Beispiel ergibt eine Wandstärke von 42,5 cm eine ­maximale Wandlänge von 34 m. 2. Teilsteine müssen auf der Baustelle ­gefräst und dürfen auf keinen Fall geschrotet werden. Zum Schneiden eignen sich am besten Nassfräsen mit ­einem Sägeblattdurchmesser von min. 50 cm. Auf Anfrage können bei den Herstellerwerken Handfräsen gemietet werden. 3. Der minimale Pfeilerquerschnitt ist durch die Abmessung eines Grossblocksteins begrenzt. (vgl. auch Norm SIA 266, Art. 5.1.3.2). 4. Aus Gründen der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit, ist der Grossblockstein in den Lagerfugen mit dem Leichtmauermörtel LM 5 / 21 vollfugig zu vermauern.

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5. Die Vermauerung erfolgt in der Regel «knirsch», d.h. ohne Vermörtelung der Stoss­fugen. Bei gefrästen Steinen oder bei Sturzübermauerungen muss mit Doppelspatz gemauert werden. 6. Das Mauerwerk ist während der gesamten Rohbauphase vor Feuchtigkeit zu schützen. Unipor Steine haben aufgrund ihres Luftporenanteils eine erhöhte Wasseraufnahmefähigkeit. Bei schlecht geschütztem Mauerwerk ist deshalb mit längeren Austrocknungszeiten zu rechnen. 7. Die minimale Auflagerbreite von ­Betondecken beträgt 12 - 15 cm (vgl. auch Norm SIA 266, Art. 5.1.3.4). 8. Es ist anzustreben, sämtliche Installationen in den Innenwänden zu platzieren, um die Wärmedämmung der Aussenwand im ganzen Wandquerschnitt zu erhalten. 9. Der Aussenputzaufbau erfolgt grundsätzlich mit einem Leichtgrundputz von min. 20 mm Stärke, nass in nass aufgetragen, und einem mineralischen Deckputz von ca. 3 mm Dicke. Zur Erhöhung der Risssicherheit ist eine vollflächige Gewebespachtelung auf dem Leichtgrundputz aufzubringen.

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Detailzeichnungen Wärmedämmendes Einsteinmauerwerk

Wärmedämmendes Einsteinmauerwerk 1:10 | MB | 2012

Deckenauflager

1:10 | MB | 2012

Deckenauflager

Deckenauflager

Deckenauflager erhöhte für erhöhtefür Schalldämmanforderungen Detail Schalldämmanforderungen 425

425

Deckputz, mineralisch Leichtgrundputz min. 20 mm

weiche, mineralische Dämmung

weiche, mineralische Dämmung

MBLD Unipor

Schalldämmlager 10 mm z.B. Pronouvo 1073

Schalldämmlager 10 mm z.B. Pronouvo 1073

1. Schicht MBLD Unipor Coriso

Putzbrücke

Leichtmauermörtel LM 21

Folie um Deckenstirne, dient in Bauphase als Mauerabdeckung

B 15/9 Calmo 5

Lasteinleitungslager z.B. HBT-ISOL Bruno-300 (Kernbreite 100 mm)

10 5

27

5

5

B 15/14 Calmo

15

Folie um Deckenstirne, dient in Bauphase als Mauerabdeckung

10 5

Lasteinleitungslager 275

15

HBT-ISOL Bruno-300 Weiche,z.B. mineralische Dämmung (Kernbreite 100 mm)

B 15 Calmo, zur Dämpfung der Längsschallleitung

Mörtelglattstrich z.B. HBT-ISOL Bruno-300

Putzaufbau: Leichtgrundputz min. 20 mm, nass in nass auftragen Deckputz mineralisch ca. 3 mm, bei erhöten Wandtemperaturen (20°) Untergrund vornässen

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Schichtenplan

Putzaufbau: Leichtgrundputz min. 20 mm, nass in nass auftragen Deckputz mineralisch ca. 3 mm, bei erhöten Wandtemperaturen (20°) Untergrund vornässen

Knirsche Vermauerung, d.h. ohne Stossfugenvermörtelung

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Detailzeichnungen

MBLD Unipor 36,5 cm Sockelabschlussprofil Feuchtigkeitssperre SwissModul Thermolino Element

Sockelanschlüsse

MBLD Unipor

MBLD Unipor 36,5 cm Sockelabschlussprofil Feuchtigkeitssperre SwissModul Thermolino Element

1. Schicht MBLD Unipor Coriso Sockelabschlussprofil Feuchtigkeitssperre

MBLD Unipor

Wärmedämmendes Einsteinmauerwerk

Wärmedämmendes Einsteinmauerwerk

1:10 | MB | 2012

Sockelanschluss unter Terrain

1:10 | MB | 2012

1. Schicht MBLD Unipor Coriso

Sockelanschluss unter Terrain

Sockelabschlussprofil Feuchtigkeitssperre

425

42

5

Deckputz, mineralisch ca. 3 mm Leichtgrundputz min. 20 mm

Leichtgrundputz min. 20 mm

Deckputz, mineralisch ca. 3 mm

Sockelputz bis min. 50 cm über Terrain

Sockelputz bis min. 50 cm über Terrain MBLD Unipor 42,5 cm

MBLD Unipor

B 15/9 SwissModul

Terrain

Terrain

125

15

MBLD Unipor Coriso 12

12

Thermolino 15,0/9

15

Weiche, mineralische Dämmung

24

Feuchtigkeitssperre

Feuchtigkeitssperre

6

Oberflächenfugenband

Bitumenfreie Dickbeschichtung z.B. Superflex D24 bis ca. 20 cm über Terrain

Sickerplatten

Extrudierter Polystyrol XPS Sickerplatten

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Detailzeichnungen

Zwischenwandanschlüsse mit Anschlussbügel B 15/24 SwissModul Anschlussbügel min. 3 Stück pro Geschoss Wärmedämmendes Einsteinmauerwerk 1:10 | MB | 2012

Zwischenwandanschluss für erhöhte Schalldämmanforderungen

20

Zwischenwandanschlüsse, für erhöhte Schalldämmanforderungen

15

12

425

15

Betonwand oder MBD Calmo MBLD Unipor

B 15/24 SwissModul

weiche, mineralische Dämmung Schalldämmung z.B. HBT-ISOL ISONOVA Putzbrücke

Anschlagsteine Beispiel Unipor WS FA 42,5 www.swissbrick.ch

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Detailzeichnungen Sturz- und Fensterbankkonstruktionen MBLD Unipor 36,5 cm

Mit Vordersturz und Deckenstirnelement

Grundriss Sturz A-A

Grundriss Leibung B-B Schnitt C-C

Mit Vordersturz und Hintersturz MBLD Unipor 36,5 cm Weiche, mineralische D채mmung

Grundriss Leibung A-A

Grundriss Leibung B-B Schnitt C-C

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Detailzeichnungen Weiche, mineralische D채mmung

B 15/19 SwissModul

Sturz- und Fensterbankkonstruktionen Mit Sturzbretter und Fensterbank spezial

Weiche, mineralische D채mmung

B 15/19 SwissModul

Grundriss Leibung A-A

Schnitt B-B

Balkonplatte mit Schwellendetail Weiche, mineralische D채mmlage

Grundriss Sturz A-A

Weiche, mineralische D채mmlage

Grundriss Leibung B-B

MBLD Unipor 36,5

Schnitt C-C 14

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MBLD Unipor 36,5


Detailzeichnungen

Wohnungstrennwand aus Beton

Anschlussdetail zur Verminderung der Nebenweg- und Flankenübertragung Weiche, mineralische Dämmung B15 Calmo - Steine

Grundriss 1. Schicht

Grundriss 2. Schicht

Wohnungstrennwand zweischalig

Anschlussdetail, schallschutztechnisch optimal

B 15/14 Calmo B 12,5/24 SwissModul Mineralwollplatte min. 3 cm Eckbügel min. 3 Stück pro Geschoss Mauermörtel Putz schneiden

Grundriss 1. Schicht

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Grundriss 2. Schicht

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Detailzeichnungen

Steildach

B 10/6,5 SwissModul

,

22

Weiche, mineralische Dämmung B15/14 Calmo B 12,5/6,5 Ausgleichsstein

Steildach ohne Mittelpfette und Zwischenwand Ringanker aus Ortbeton zur ­Abtragung der horizon­talen Kräfte

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B 10/6,5 SwissModul


Detailzeichnungen Br체stungsvarianten Flachdach

Murfor RE

95

18

15

14

24

9

mit Lasteinleitungslager nach Angabe Ing.

B 15 Swissmodul Weiche, mineralische D채mmung

,

425 ,

Min. St체tzenabmessung bei Wandst채rke 42,5 cm mit Anschlagsteinen

,

,

Grundriss 1. Schicht

Grundriss 2. Schicht

,

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Sägen von Wärmedämmsteinen Empfehlung Sämtliche Teilsteine des Grossblock- oder Plansteines können z.B. mit der DEWALT DW 394 - Steinsäge gesägt werden. Ausgenommen sind Rundungen. Handhabung:

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- Den Stein immer auf Unterlagen und nie direkt auf dem Betonboden oder dergleichen sägen. - Die DEWALT-Steinsäge ist beim Sägen nur leicht anzudrücken und ohne seit- lichen Druck auf die Sägeblätter zu führen. - Während des Sägens keinen Druck auf das Elektrowerkzeug ausüben. - Je nach Steinbreite müssen beidseitig jeweils auf den Längsseiten 5 - 8 cm

tiefe Führungsnuten vorgängig einge- sägt werden, damit das Sägeblatt beim nachfolgenden Durchsägen geführt ist und nicht verklemmt (Bild 1 und 2). - Das Elektrowerkzeug ist mit laufenden Sägeblättern aus den Führungsschnit- ten zu entfernen, um ein Verklemmen zu vermeiden. Sollte dies dennoch der Fall sein, Schnitt mit Keil öffnen, um den Druck von den Blättern zu nehmen. Nie durch seitliches Rütteln!

1. Beidseitig Führungsnuten einsägen

2. Stein mit eingesägten Führungsnuten

3. Nachsägen in den Führungsnuten

4. Durchsägen in den Führungsnuten

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Bohren und Dübeln in Wärmedämmsteinen Empfehlungen Der Bohrerdurchmesser sollte ca. 1mm kleiner sein als der Durchmesser des Dübels. Bei jeglichen Bohrarbeiten in Wärmedämmsteinen muss das Schlagwerk ausgeschaltet sein. Zudem sollten nur angeschliffene Hartmetallbohrer verwendet werden.

Die Bohrlochtiefe sollte etwa 10mm grösser sein als die Dübellänge, damit die Schraube über die Dübelspitze herausragen kann. Um optimalen Halt zu gewährleisten, müssen die Angaben der Dübelhersteller beachtet werden.

Für höhere Lastbereiche gibt es speziell abgestimmte Rahmendübel oder Injektionsverankerungen. Beispiel Hilti:

Siebhülse HIT - S mit Injektionsmörtel HIT-HY 70

Die Lastwerte sind bei den Herstellern zu erfragen.

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Unsere Hinweise, Vorschläge und Beispiele in dieser Publi­kation entsprechen unseren heutigen Erkennt­nissen und beziehen sich auf normale Fälle, wie sie in der Praxis häu­fig vorkommen. Es ist Auf­­­­ga­be der Planer, alle ­Ein­flüsse angemessen zu ­be­rück­sich­ti­gen und unsere Angaben­sinn­ge­mäss anzuwenden. Eine Verantwortung für den konkreten Einzelfall können wir mit dieser Publikation nicht übernehmen. © 2012 by Swissbrick AG, Winterthur

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Unipor