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Laufen

Page 1

Gruben

1. Gruben Die zur Herstellung unserer grobkeramischen Produkte verwendeten Rohstoffe werden in Gruben mit schweren Baumaschinen abgebaut und selektiv an ein Jahresdepot auf dem Werksgelände geführt. Beim Septarienton aus der Grube Saal (Laufen) handelt es sich um eine Mergelablagerung des Mittleren Oligozäns vor ca. 35 Mio. Jahren. In der Grube Seewen wird grau-schwarzer Tonschiefer (Opalinuston) gewonnnen. Diese sekundäre Lagerstätte entstand vor ca. 175 Mio. Jahren als Meeresablagerung (Sediment). Als wichtigste Komponente verwenden wir den Lösslehm aus der Grube Müsch (Wahlen). Auch als Gehänge-oder Schwemmlehm betitelt, zeichnet sich Löss besonders durch seine leuchtende rote Brennfarbe und seinem ausgezeichneten Reaktionsvermögen im Brennprozess aus. Sein Alter beträgt ca. 100‘000 Jahre. Die Grubenareale sind wertvolle Biotope die eine seltene Artenvielfalt (Flora&Fauna) beherbergen. Die Grube Saal ist im IANB-Projekt (Bundesinventar, Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung) integriert.

Überdeckung

Rohstoffkomponenten, Lehm Müsch

Lehmgrube Seewen, Opalinuston

Überdeckung

Lehmgrube Seewen, Opalinuston

Rohstoffkomponenten, Lehm Seewen

Lehmgrube Wahlen, Lösslehm

Überdeckung

Lehmgrube Wahlen, Lösslehm

Rohstoffkomponenten, Lehm Saal

Lehmgrube Laufen, Mergelton

Saal 30%

Seewen 21%

Müsch 39%

Zusatz 10%

Lehmdepot im Werk Laufen

1 Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Lager und Versand

Lehmgrube Laufen, Mergelton

1 Gruben

Wahlen

Hé

re

ns

Laufen Seewen


Aufbereiten, Mischen, Sumpfen

Aufbereiten Saal 30% ab Depot

Seewen 21% ab Depot

Kastenbeschicker 1

2. Aufbereiten, Mischen, Sumpfen Müsch 39% ab Depot

Kastenbeschicker 2

Kastenbeschicker 3

Metallsuchgerät II

Kastenbeschicker 4

Die Ladschaufel entnimmt dem jeweiligen Depot den Lehm und überführt diesen in den entsprechenden Kastenbeschicker. Mittels integrierter Bandwagen werden die Komponenten konstant dosiert. Nebst den drei einheimischen Rohstoffen wird eine vierte Komponente aus dem Westerwald in die Mischung integriert. Ein Gummiband transportiert alle dosierten Rohstoffe in den Kollergang. Im Kollergang werden die Komponenten zerkleinert, intensiv vermischt und mit Wasser angefeuchtet. Danach durchläuft die Materialmischung ein zweistufiges Walzwerk. Die Anlagen sind durch Metallsuchgeräte gegen Fremdkörper gesichert. Die Qualität der aufbereiteten Betriebsmasse wird laufend über die Feuchtigkeit geprüft. Regelmässige Analysen der Einzelkomponenten und der Betriebsmasse im eignen Labor, dokumentieren die strengen Qualitätsanforderungen.

Kollergang

Mischen

Feinwalzwerk

Zusatzton 10% ab Depot

Vorwalzwerk

Metallsuchgerät I

Aufbereiten

Sumpfen Einfuhr

Ton Ton Ton

Austrag

Mischen Sumpfen

Wasser Wasser

Mischen

Wasser

Tonmineral (Plastizität)

Verteilen

= = = =

39 % 30 % 21 % 10 %

Walzenspalt: Vorwalzwerk Feinwalzwerk

= =

1.2 mm 0.8 mm

Das mechanisch aufbereitete Material wird über Abwurfbühnen in 2 getrennte Sumpfbecken (Falz- bzw. Biberziegel und Zubehörziegel) eingefüllt und während mindestens drei Wochen gelagert. Die Mischung wird dadurch nochmals homogenisiert und die Lehme durch Aufquellen der Tonmineralien mit Wasser aufgeschlossen. Damit wird eine bestmögliche Plastizität für die anschliessende Formgebung erreicht. Automatisch gesteuerte Eimerkettenbagger schürfen das gesumpfte Material ab und Transportbänder führen es der Verpressung zu.

Verteilen

Zubehör

Mischung: Müsch (Lösslehm) Saal (Septarienton) Seewen (Opalinuston) Zusatzton (Westerwald)

Falz-, Biberziegel

Inhalt Sumpfbecken Falz- und Biberziegel Zubehörziegel Sumpfzeit Wassergehalt

= = = =

5‘000m3 600 m3 ≥ 3 Wochen 26 %

W

S

N

O

Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Lager und Versand

Biber-Werk Falzziegel-Werk Zubehörziegel-Werk

8

5 7

9

10

6 4 6

4

9

8 9 8 2

3

Sumpfhaus 7

Falz-/Biberziegel

2 Feinwalzwerk Vorwalzwerk Kollergang Kastenbeschicker 1-4

6 Sumpfhaus Zubehör

4

5


Formenherstellung

3. Formenherstellung 1. Form Sichtseite

Zwischen zwei offenen Arbeitsformen aus Gips wird der Ton aus dem Sumpfhaus verpresst. Der Gips regelt den Wasserhaushalt beim Verpressungsvorgang. Nach etwa 3000 Verpressungen sind die Gipsformen abgenutzt und werden mittels einer Ausspritzanlage mit 500 bar Wasserdruck gereinigt. Für jedes Ziegelmodell (Fläche und Zubehör) sind zwei Mutterformen (Ober- und Unterform) notwendig. Die neuen Arbeitsformen entstehen durch einen Gipsabguss der Mutterform des jeweiligen Ziegelmodelles.

2. Form Rückseite Mutterform

Kunststoff

Kunststoff

Gips

Gips

Arbeitsform

Mutterform

Mutterform

Arbeitsform

Unser Sortiment Modell 10 Stk./m2 Swiss TL , Plano, Arteso, Monteso

Mutterform

Modell 13 Stk./m2 Jura, Campa Bibermodelle Casta 17/38 und 18/38 Zubehörziegel First, Ortgang, Kehl, Konkav, Konvex, Lüfter, ½, Bord, Trauf, etc.

Arbeitsform

Oberform

Unterform

Arbeitsformen

Mutterform

N

Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Lager und Versand

5

8

7 9

Biber-Werk Falzziegel-Werk Zubehörziegel-Werk

10

6

4 9

6

4 8 9

8

Formenherstellung 3

7

2 6

4

5


Verpressung Falz-, Zubehör- und Biberziegel

4. Verpressung

aus Sumpfhaus

Falzziegel / Zubehörziegel Der Ton aus dem Sumpfhaus wird vorerst im Siebrundbeschicker mit Dampf erhitzt, damit er die optimale Bildsamkeit erhält. Die Schnecken- oder Strangpresse extrudiert über ein ausgestaltetes Mundstück einen Tonstrang. Ein Abschneider portioniert den Strang in Batzen (Galette) und verteilt sie auf die mechanischen Revolverpressen oder die elektromechanische Drehtischpresse. Zwischen zwei offenen Arbeitsformen aus Formengips wird der geschnittene Tonbatzen aus der Strangpresse unter Druck verformt. Die Abnahmevorrichtung übernimmt den weichen Formling auf einen Trocknungsrahmen. Diese werden gruppiert und über eine Transportautomatik und Schiebebühne in die Trockenkammern eingebracht.

Siebdrundbeschicker

Schneckenpresse

Auflegen

Oberform Batzen

Unterform

Verpressen

Verpressen von Batzen in Ziegel

Zubehörziegel

Ausstanzen

4-Pressenanlage Falz Gewicht Tonbatzen Wassergehalt Tonbatzen Temperatur Batzen Gewicht verpresster Dachziegel 10er Gewicht verpresster Dachziegel 13er

Ausstanzen von Ziegel Unterform

Revolverpresse

Biberziegel Die Tonvorbereitung verläuft identisch wie beim Falzziegel. Das ausgebildete Mundstück an der Strangpresse bildet hier aber direkt den Querschnitt des zu verpressenden Biberziegels. Auf dem anschliessenden Stanzautomaten werden die Länge des Ziegels und die Aufhängenasen auf der Rückseite zugeschnitten. Eine angebrachte Gipsrolle kann zusätzlich die Oberfläche des Biberziegels bedrucken. Ein Trocknungsträger übernimmt die nassen Formlinge und transportiert diese in den Tunneltrockner.

Verpressen Oberform

ta

ge

fle

nz en

Au

Au

r

ss

3‘720 Stk./h 10.0 kg 29.0% 50-55°C 6.1 kg 5.1 kg

Unterform

Mit Luftdruck auf Metallrähmchen

Ausformen

Biberziegel

Pressenleistung Gewicht nasser Ziegel Temperatur Ziegel

N

Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Lager und Versand

5

55-58 Stk./Minute 2.4 kg 40-42°C

8

7 9

Biber-Werk Falzziegel-Werk Zubehörziegel-Werk

10

6

Verpressung Biberziegel

Verpressung Falzziegel

4

9

6

4 8 9

8

3

7

2 6

4 Verpressung Zubehörziegel

5


Trocknen

5. Trocknen

Trockenkammer Trockenwagen

Schiebebühne

In den Trockenkammern (Falz-und Zubehörziegel) oder im Tunneltrockner (Biberziegel) wird den Formlingen das Anmachwasser (28-29%) bis auf 1.5% entzogen. Durch den Wasserentzug erfahren die Produkte eine Volumenverminderung (Schwindung 6-8%), die bei unsachgemässem Trocknungsfortschritt zu Rissen führen kann. Die Trocknungszeit variiert sehr stark und steht in Abhängigkeit zur Rohstoffzusammensetzung, der Geometrie des Produktes und der Trocknerart. Während des ganzen Trocknungsvorganges werden Temperatur und Feuchtigkeit der Umluft über eine Prozessregelung eingestellt und überwacht. Den Hauptteil der für die Trocknung benötigten Wärmeenergie liefern die beiden Tunnelöfen. Bei Bedarf können Innenbeheizung mittels Warmwasser (Wärmetauscher) oder Erdgas zugeschaltet werden.

Trockenkammer

Einfahrt

Querschnitt

Heissluft 130°C (Abluft aus Brennofen)

Nassluft 60°C (Abluft über Kamin)

Trockenwagen und Schiebebühne

Längsschnitt rF % T °C 90% - 10% 30°C - 80°C 42 - 90 h

Zeitdauer

Ausfahrt

Trocknung Falzziegel Kammern für Falzziegel Kapazität Nassgewicht Total Wassergehalt Total Trockengewicht Total

9 Stk. à 10‘800 Ziegel 97‘200 Ziegel 615 to 153 to (ca. 28% Feuchtigkeit) 462 to

Trocknung Zubehörzeigel Kammern für Zubehörziegel Kapazität

14 Stk. à 1‘500 Ziegel 21‘000 Ziegel

Tunneltrockner Biberofen Gesamtmenge im Trockner Kapazität

64 Wagen à 1‘000 Ziegel 64‘000 Ziegel

Querschnitt

N

Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Lager und Versand

5 Trocknen Biberziegel 8 7 9

Biber-Werk Falzziegel-Werk Zubehörziegel-Werk

10

6

4 9

6 5 Trocknen Falzziegel 4 8 9

8

3

7

2 6

4

5 Trocknen Zubehörziegel


Aufbereiten und Auftragen der Engobe

6. Aufbereiten und Auftragen der Engobe Farbig brennende Tone und Kaoline bilden die Grundlage unserer Engoben. Mit Wasser vermengt und aufgerührt entsteht eine Suspension, welche mittels Düsen oder Schleudern fein auf die getrocknete Ziegeloberfläche aufgebracht wird. Zur Herstellung spezieller Farbtöne werden sogenannte Farbpigmente in die Engoben eingemischt. Die Engobe darf auch als Oberflächenveredelung bezeichnet werden. Sie dient in erster Line aber der Farbgebung.

Engobepulver in Säcken

Einwaage Rohstoffe und Wasser

Tank Fertigengobe

Mischer Engobeaufbereitung

Spritzkabine

Unsere Farben Naturrot (Brennfarbe des Scherben) Braun, Hellbraun, Schwarz, Grau, Dunkelgrau, Altnatur Patina rustica, Patina alt, Attico, Paleo Engobeverbrauch/Ziegel Falz 10 = 35 g Falz 13 = 30 g Biber = 13 g Zubehör = 55 g Spritzkabine

Aufbereitungsbereitungs- und Lagertanks Mischer Engobeaufbereitung = 2 Stk. à 400 bzw. 600 lt Tank Fertigengobe = 3 Stk. à 2200 lt (Farben Braun, Hellbraun) Tank Fertigengobe = 4 Stück à 1500 lt (restliche Farben)

N

Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Bestellen, Lager und Versand

5

8

7 9

Biber-Werk Falzziegel-Werk Zubehörziegel-Werk

10

6 Engobe Biberziegel 4

6 Engobe Falzziegel

9

4 8 9

8

3

7

2

5

4 6 Engobe Zubehörziegel


Brennen

7. Brennen Falz- und Zubehörziegel

Die Brennöfen arbeiten im Gegenstromprinzip, das heisst Material und Wärmestrom verlaufen in Gegenrichtung. Während des Brennprozesses entsteht durch die Mineralneubildungen der keramische Scherben. Tunnelofen und Trockner sind in einem Wärmeverbund gekoppelt. Die kontinuierlich anfallende Kühlenergie des Ofens wird zur Trocknung der nassen Dachziegel optimal eingesetzt. Als Brennstoff wird Erdgas eingesetzt.

Einfahrt 150°C

0m

Vorofen

Aufheizen 150°C

20 m

44 m

Falz- und Zubehörziegel Transportbänder führen die getrockneten und gegebenenfalls engobierten Ziegel zur Beladeanlage der Tunnelofenwagen. Die Falz- und Zubehörziegel werden im Schnellbrandofen gebrannt, hier wird jeweils ein Ziegel in die Brennkassette gesetzt. Aufgrund der besseren Zugänglichkeit der Wärmeenergie zum Ziegel können die Ziegel im H-Kassettenofen in bedeutend kürzerer Zeit (24 h) gebrannt werden. Das Brenngut wird mittels einer modernen Prozessregelung gleichmässig aufgeheizt, bei ca.1020°C gebrannt und anschliessend schonend abgekühlt. Im 130 Meter langen Ofen befinden sich 28 Wagen à 1‘728 Ziegel (49‘000 Stk.).

573°C

AufheizZone

Biberziegel Im Biberofen dagegen werden 20 Ziegel in eine U-Kassette gestellt und während ca. 60 Stunden gebrannt. Im ca. 70 Meter langen Ofen befinden sich 27 Wagen mit je 112 U-Kassetten beladenen Ziegel, was einer Gesamtkapazität von 60‘000 Stk. Ziegel entspricht. Brennen 1020°C

72 m

HalteZone 1020°C

84 m

96 m

Scheuerloch mit Brennersegment

573°C

Kühl Zone

Kühlen

Abluft in Trockner

80°C

130 m

Ausfahrt

N

Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Bestellen, Lager und Versand

5

8

9

7 Brennen Biberziegel

Biber-Werk Falzziegel-Werk Zubehörziegel-Werk

10

6

4 9

6

4 8 9

8

3

2 6

5

4 7 Brennen Falz- / Zubehörziegel


Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen

8. Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen Nach dem Trocknen werden die Ziegel aus dem Trockner ausgezogen, vereinzelt, gegebenenfalls engobiert und der Beladestation zugeführt. Nach dem Brennen läuft dieser Vorgang auf jeder Produktionslinie in umgekehrter Reihenfolge ab.

Positionieren

Falzziegel Die Ziegelwerden mittels vollautomatischer Hebevorrichtung in die H-Kassetten gesetzt bzw. entnommen. Danach erfolgt das präzise Stapeln der Schamottekassetten auf den Tunnelofenwagen.

Setzen

Zubehörziegel Die Ziegel werden von Hand in die H-Kassetten gesetzt bzw. entladen. Die Stapelung der Schamottekassetten auf die Tunnelofenwagen erfolgt mittels einer automatisierten Greiferanlage.

Beladen

Biberziegel Die Ziegelwerden mittels vollautomatischer Hebevorrichtung in die U-Kassetten gesetzt bzw. entnommen. Danach erfolgt das präzise Stapeln der Schamottekassetten auf den Tunnelofenwagen. Brennen

Entladen

Setzgreifer Falzziegel

Tunnelofenwagen (TOW) im Umlauf: Falz: 54 TOW à 1‘728 Kassetten Zubehör: 10 TOW à 768 Kassetten Biber: 55 TOW à 112 Kassetten

Entnahme aus Kassette

Ablage auf Sortierband

N

Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Bestellen, Lager und Versand

8 Be-/Entladen der TOW Biberziegel

5 7

9

Biber-Werk Falzziegel-Werk Zubehörziegel-Werk

10

6 8 Be-/Entladen der TOW Falzziegel 9

4 6 8 Be-/Entladen der TOW Zubehörziegel 4 9 3

7

2 6

4

5


Sortieren und Verpacken

9. Sortieren und Verpacken Falzziegel Die gebrannten Ziegel werden mit dem Entladegreifer vereinzelt auf das Sortierband gesetzt. Die Sortierung und Palettisierung findet vollautomatisiert statt. Dabei werden die Geometrie, die Farbe, der Klang und die Oberflächengüte gegenüber harten Richtlinien verifiziert. Zubehörziegel Die Ziegel werden von Hand aus den H-Kassetten abgeladen. Gleichzeitig wird eine Sicht- und Klangkontrolle durchgeführt. Anschliessend an die Minibündelung erfolgt das automatische Einschrumpfen auf den Paletten Biberziegel Die Entladung aus den Kassetten wird von Hand erledigt. Die Minibündelung und die Palettierung inkl. Folienstretchen der Palette erfolgen automatisch. Qualitätskontrolle Ein Laborprüfplan gewährleistet einen ganzheitlichen Überwachungsrhythmus der gesamten Produktion. Diese beginnt beim Abbau der Rohmaterialien und endet mit Frostests gemäss Norm EN 1304.

Frosttest

N

Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Bestellen, Lager und Versand

5

8

10

7 9 Sortieren und Verpacken Biberziegel

Biber-Werk Falzziegel-Werk Zubehörziegel-Werk

6

4

Ziegelprüfung (Frosttest)

9 Sortieren und Verpacken Falzziegel

6 9 Sortieren und Verpacken Zubehörziegel 4 8 9

8

3

7

2 6

4

5


Bestellung, Lager und Versand

10. Bestellung, Lager und Versand Die verpackten Dachziegel der verschiedenen Produktionslinien werden per Gabelstapler an den zugewiesenen Lagerplätzen aufeinander gestapelt und zwischengelagert. Die Kundenaufträge (Eigenprodukte und Handelsware) werden Objektbezogen gerüstet und für den Transport bereitgestellt. Die Rüstposten werden mit Staplern auf die abholenden LKW verladen und direkt auf die Baustellen geführt.

Bestellzentrum

Beladen im Werk Laufen

Lagerplatzfläche = 13‘000 m2 Maximale Ziegelkapazität = 9‘000‘00 Stk.

Entladen auf Baustelle

Gruben 2 Aufbereiten, Mischen, Sumpfen 3 Formenherstellung 4 Verpressung 5 Trocknen 6 Aufbereiten und Auftragen der Engobe 7 Brennen 8 Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen 9 Sortieren und Verpacken 10 Bestellen, Lager und Versand Biber-Werk Falzziegel-Werk Zubehörziegel-Werk 8 5 7 9 6 4 4

6

9

8 9 8 10 Lager und Versand (13‘000 m2 )

3

2

7 6

5

4

10 Bestellen

h

le h a W

c ba


Geschichte

Die Geschichte des Backstein- und Ziegelwerks Laufen

1895

1924

1945

1964

1981

2012

1892

Gründung der Tonwarenfabrik

1895

Foto Belegschaft ca. 150 MitarbeiterInnen Laufen AG

1896

Bau einer 2. Produktionslinie inkl. eines Ringofens

1905

Bau einer Fabrikkantine

1908

Elektrifizierung der Werke

1924

Bau der 3. Produktionslinie und damit grösstes Falzziegelwerk in der Schweiz

1945

Gesamtansicht Tonwarenfabrik Laufen AG am alten Standort an der Birs (inkl. Wasserkraftwerk)

1950

Bau des Backsteinwerkes mit Tunnelofen am heutigen Produktionsstandort

1960

Ausbau und Modernisierung Backsteinwerk

1964

Baubeginn des neuen Falzziegelwerkes

1966

Produktionsstart Falz- und Zubehörziegel

1979

Inbetriebnahme neuer Falzziegelofen mit U-Kassettentechnologie

1981

Neues Biberschwanzziegelwerk nimmt die Produktion auf.

1984

Inbetriebnahme von 4 Bongioannipressen

1988

Inbetriebnahme neue Aufbereitungsanlagen, Kollergang und 2 Walzwerke

1987

Bau der Rauchgasreinigungsanlage

1991

Entwicklung Schiebeziegel Jura/Mulden

1996

letzte Produktion Backsteine

1996

Grossumbau Falzziegelanlage mit neuer Trocknerei und Ofenanlage

1997

Inbetriebnahme des H-Kassetten-Schnellbrandofens

1997

Herstellung Grossformatfalzziegel (SWISS TL 10)

1998

Integration in Wienerberger Gruppe

2001

Übernahme Biberproduktion aus Istighofen

2006

Neue Setz- und Entladeanlagen für Zubehörziegel mit H-Kassetten

2010

Einbau Wärmetauscher (Energieeinsparung ca. 2.5 GWh/a)

2012

Entwicklung FEM-Ziegel Material- (10%) und Energiespareffekte (4%)

2013

Neue Kastenbeschickeranlage und Vollautomatisierte Sortierung Falzziegel


Werk Laufen

Dachziegelwerk Laufen Am 4. Juli 1892 wurde in Laufen die Tonwarenfabrik konstituiert. Mit dem Bau der Fabrik am Birsufer, der Wasserkraftanlage und der Drahtseilbahn, als Verbindung zum Grubengelände, konnte im Herbst des gleichen Jahres begonnen werden. Ende April 1893 nahm der Betrieb die Produktion auf. Im Jahre 1966 wurden langjährige Umbauarbeiten abgeschlossen. Die Produktion von Backsteinen und Dachziegel erfolgte nun neu am heutigen Standort. Weitere Ausbau-und Modernisierungsetappen folgten in den Bauboomjahren bis in die heutige Zeit. Momentan werden im Werk Laufen mit modernsten technischen Anlagen Dachziegel hergestellt. Seit 1999 firmieren wir als ZZ Wancor AG und gehören zum Wienerberger Konzern.

1

Gruben

6

Aufbereiten und Auftragen der Engobe

2

Aufbereiten, Mischen, Sumpfen

7

Brennen

3

Formenherstellung

8

Beladen und Entladen der Tunnelofenwagen

9

Bündeln und Verpacken

10

Lager und Versand

4

5

Verpressung Falz-, Zubehör- und Biberziegel

Trocknen


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