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SAISON 2010 / 2011

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Wiener Symphoniker, Foto: Manfred Heinel

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Ioanna Apostolakos, Violine Geburtsort: Athen, Griechenland Isabella Stepanek, Viola

Geburtsort: Linz, Österreich

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Andreas Gruber, Trompete Geburtsort: Zell am See, Österreich

© Bubu Dujmic

Robert Gillinger, Fagott

Geburtsort: Wien, Österreich

Foto: Lukas Beck

Foto: Lukas Beck

Friedrich Philipp-Pesendorfer, Schlagwerk Geburtsort: Oberwart, Österreich

Alexandra Ströcker, Violoncello Geburtsort: Amberg, Deutschland Claire Dolby, Violine Geburtsort: London, Großbritannien

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Wolfgang Pfistermüller, Posaune Geburtsort: Wels, Österreich


Inhalt

VORWORTE

Chefdirigent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2/3 Geschäftsführer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4/5 Stadtrat für Wissenschaft und Kultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Präsident der Wiener Symphoniker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 DIE WIENER SYMPHONIKER IN EIGENREGIE

Zyklus „Matineen & mehr“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12/13 Zyklus „Sonderkonzerte“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14/15 Zyklus „Kammerkonzerte“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16/17 Zyklus „Das andere Konzert“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18/19 SCHWERPUNKTE SAISON 2010/2011

Die Wiener Symphoniker mit Fabio Luisi . . . . . . . . . . . . .24/25 Dirigentendebuts bei den Wiener Symphonikern . . . . . .26/27 Die Wiener Symphoniker auf Tour . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28/31 Orchester zum Anfassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32/33 DIE WIENER SYMPHONIKER UND IHRE PARTNER

Konzerte im Musikverein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36-38 Konzerte im Konzerthaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .40/41 Oper in Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .42/43 Bregenzer Festspiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44/45 SERVICE UND WISSENSWERTES

Konzertkalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48-59 Mitarbeiter und Pensionisten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .60/61 Saalpläne, Preise, Bestellmöglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . .62/63 Kartenvorverkauf, Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64

Wir danken folgenden Inserenten und Kooperationspartnern für ihre Unterstützung:

Chefdirigent: Fabio Luisi

Flightdirectors Hauer & Kopal Wiener Linien Wiener Städtische Superfund

CHEFDIRIGENT: Ehrendirigenten: FABIO LUISI Georges Prêtre ERSTER GASTDIRIGENT: YAKOV KREIZBERG Wolfgang Sawallisch EHRENDIRIGENTEN: GEORGES PRÊTRE WOLFGANG SAWALLISCH

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 1


© Barbara Luisi

Liebe Freunde der Musik, liebe Freunde der Wiener Symphoniker, sehr geehrte Damen und Herren,

IN MEINEM VORWORT zur letztjährigen Saisonbroschüre habe ich versucht, den Begriff der Krise – damals in aller Munde und vor allem wirtschaftlich real bedrohlich für viele von uns – von verschiedensten Seiten zu beleuchten und im Besonderen aus dem Blickwinkel des Musikers und Dirigenten zu betrachten. Doch obwohl die große Depression der vergangenen Monate abzuebben scheint und wieder Zuversicht die Oberhand gewinnt, ertönen aus berufenem Munde immer wieder warnende Worte, die eine zu frühe Rückkehr zum „Alltag davor“, zum „business as usual“, als trügerisch und naiv bezeichnen. Es scheint, als ob der natürliche Verdrängungsmechanismus des Menschen, der offensichtlich entwickelt wurde, damit durch Verblassen von vergangenen Geschehnissen und in weiterer Folge durch Vergessen ein Neuanfang und ein Entwerfen neuer (Lebens-)Strategien überhaupt möglich werden, diesmal die entgegengesetzte Richtung einschlage und zum schon bekannten und bekanntermaßen unreflektierten Agieren zurückkehre. Gerade aus der Geschichte heraus lernt der Mensch, Rückschlüsse für sein zukünftiges Tun zu ziehen und nach der Erkenntnisbildung die für ihn unvorteilhaftesten Alternativen zu vermeiden. WIR, DIE WIENER SYMPHONIKER, versuchen mit dem Ihnen nun vorliegenden Programm für die Saison 2010/11, einerseits die gewohnte musikalische Qualität zu bieten und damit für Sie ganz besondere Momente zu schaffen, andererseits auch Stellung zu beziehen und aus der Routine auszubrechen, eine Haltung, die aus unserer Sicht vielleicht unbequem erscheinen mag, allerdings die immer wieder notwendige Neubeschäftigung mit der Materie erst ermöglicht; auch aus dem

2| Wiener Symphoniker | Saison 2009/10


Bewusstsein heraus, Stellung beziehen zu müssen und vom Inhaltlichen her eben nicht zum Alltäglichen und Gewohnten, Bequemen übergehen zu dürfen. Eines der ungewohnten und dadurch für manche unbequemen Highlights des letzten Jahres steht auch in der kommenden Saison auf dem Programm. Das Stille Konzert, das als Pilotprojekt neben vielen widerspruchslos positiven, ja schon fast enthusiastischen Rückmeldungen, die das außergewöhnliche Erlebnis und das in den Mittelpunkt des Konzerts gerückte bewusste Erleben der Stille vor und nach dem musikalischen Werk als positiv neuartige und ungewohnte Erfahrung beschrieben, auch Gedanken und Meinungen zeitigte, die sich auf kritische und reflektierende Weise offen mit dem Ungewohnten und Unbequemen auseinandersetzten, wird von uns weiterentwickelt. Ich bin sehr froh darüber, dass dieser erste Versuch genau so angenommen wurde, wie er gedacht war: als Einladung an Sie, liebe Freunde der Musik, sich auf ein neues, eben ungewohntes und deshalb möglicherweise auch unbequemes Konzerterlebnis einzulassen, um der Musik den notwendigen Raum zur Entfaltung geben zu können – und nicht als plumpe Provokation. Es war nicht nur für uns ein mutiger Schritt, dieses Experiment zu wagen, sondern vor allem für Sie, verehrtes Publikum. Ein Mut, der in allen möglichen Lebenslagen letztendlich dafür verantwortlich ist, neue, bisher unbekannte Wege zu beschreiten und sich damit – frei nach Paul Auster – „auf schwankendem Grund“ zu bewegen, jener fast schon akrobatische Balanceakt, aus dem meistens große Kunst entsteht. DIESEN GEIST des Besonderen versuchen die Wiener Symphoniker ebenfalls bei ihren kommenden Gastspielkonzerten nicht nur als das schon bestehende Image verstärkende klingende Botschafter zu vermitteln. Wir verstehen uns auch als Garant für im wahrsten Sinne des Wortes „lebendiges Musizieren“, nämlich basierend auf einer Reflektiertheit, die interpretierte Musik immer wieder aufs Neue entstehen und damit zeitlos erscheinen lässt. IN DIESEM SINNE lade ich Sie ganz herzlich ein, mit uns gemeinsam noch viele besondere Momente zu erleben, und wünsche Ihnen Spaß, Begeisterung und aufregend ungewohnte Stunden mit dem musikalischen Tun der Wiener Symphoniker in der Saison 2010/11.

Herzlichst, Ihr

Fabio Luisi Chefdirigent der Wiener Symphoniker

Saison 2009/10 | Wiener Symphoniker | 3 © Lukas Beck


© Bubu Dujmic

Liebe Musikfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

WORAUF sind die Wienerinnen und Wiener besonders stolz? Auf die Lebensqualität in ihrer Stadt, die sich laut einer internationalen Studie aus Komponenten wie Sicherheit, Stabilität und einem großen Angebot an Wohnraum, Freizeit, Erholung und Kultur zusammensetzt. Somit konnte sich Wien nach Jahren auf den vordersten Rängen 2009 schließlich den Spitzenplatz als lebenswerteste Stadt sichern. Einen Beitrag zu dieser konkurrenzlosen Lebensqualität wollen die Wiener Symphoniker auch in der Saison 2010/11 wieder leisten. NICHT NUR, dass wir mit weit über 150 Auftritten als eines der meistbeschäftigten Orchester Europas gelten. Wir sind ab Herbst bis nächsten Sommer zum wiederholten Male auch als musikalisch traditionsreichste Visitenkarte dieser Stadt auf Reisen, wo wir mit einer beachtlichen Zahl von Gastspielkonzerten – mehr als 30 – als Kulturbotschafter und Orchester der Stadt Wien auf unsere unnachahmliche Weise genau die eingangs erwähnte Lebensqualität vermitteln werden: nämlich mit Hilfe der universellen Sprache der Musik, die im „Gefäß“ Wiener Symphoniker Wiener Geist und Seele in perfekter Symbiose vereint. Und welche Kunst kann wohl besser dazu geeignet sein, das herausragendste Merkmal einer Stadt für ihr internationales Renommee zu transportieren, als die den Menschen ungefiltert und direkt in seiner Seele erreichende Musik? LASSEN SIE mich damit kurz von den Soft Facts zu den Hard Facts abweichen und in diesem Zusammenhang die schon oft verwendeten Schlagworte Umwegrentabilität und Mehrwert ins Spiel bringen. Nach allgemein anerkannten Erfahrungswerten erzielt ein Orchester unserer Größe und Breitenwirkung im Laufe eines Konzertjahres eine bis zu dreimal so hohe Umwegrentabilität, wie es an Kosten verursacht. Als zu-

4| Wiener Symphoniker | Saison 2009/10


sätzlicher Mehrwert steht vor allem die Rolle der Wiener Symphoniker als Imageträger und -vermittler im Rahmen von Auftritten in heimischen Häusern und bei Tourneekonzerten im Vordergrund. Dieser Mehrwert bildet im Bereich der Wiener Tourismuswirtschaft einen Schwerpunkt, der ganz explizit die Wiener Symphoniker als wichtigen Imageträger in den Mittelpunkt der jeweiligen Konzepte rückt. DOCH ZUALLERERST und im Besonderen sind wir für die Wienerinnen und Wiener – also Sie, verehrte Musikfreunde – als Orchester tätig. Wir liefern Ihnen statistisch gesehen an nahezu jedem zweiten Tag einer Konzertsaison höchste Qualität „ins Haus“, mit den besten Solisten, unter den renommiertesten Dirigenten und mit einem Programm, das unsere Qualitäten quer durch die musikalischen Epochen und Stilrichtungen unter Beweis stellt. Dazu zählen in der kommenden Saison wieder unsere selbstveranstalteten Zyklen der Matineen und Sonderkonzerte, aber auch der ganz speziellen Kammerkonzerte, die wiederum die Vielseitigkeit unserer Musiker „im Kleinformat“ und auf Topniveau zeigen werden. Darüber hinaus werden wir in der kommenden Saison unsere die musikalische Lebensqualität vermittelnden Aktivitäten fortführen, indem wir Musik den Kindern und Jugendlichen in einer Form nahezubringen versuchen, die über bloße Einführungsveranstaltungen vor Konzerten hinausgeht und in lockerer und unverfänglicher Workshop-Atmosphäre durch Ausprobieren der unterschiedlichsten Orchesterinstrumente für die Welt der Musik interessiert. ABER AUCH unsere jederzeit zugänglichen „Gesichter nach außen“ erfahren eine Erweiterung. Nachdem seit 2008 unsere Homepage mit einem zeitgemäßen Erscheinungsbild im Internet präsent ist, machen wir in unseren Internetaktivitäten – Stichwort Social Media – den nächsten Schritt, um Ihnen, sehr verehrtes Publikum, die Möglichkeit zu bieten, mit uns und allen anderen Musikfreunden in Kontakt zu treten und über die Wiener Symphoniker online zu plaudern, zu chatten und zu posten. Nutzen Sie ausführlichst dieses Angebot, denn wir sind auf Ihre Meinung neugierig und letztendlich auch angewiesen. Damit freue ich mich, Sie zahlreich bei unseren kommenden Aktivitäten begrüßen zu dürfen, und wünsche Ihnen erlebnisreiche Konzerte und Opernaufführungen mit dem Orchester der Stadt Wien.

Ihr

© Martina Draper

Peter-Sylvester Lehner Geschäftsführer der Wiener Symphoniker

Saison 2009/10 | Wiener Symphoniker | 5 © Lukas Beck


Sehr geehrte Damen und Herren! DIE WIENER SYMPHONIKER sind ein wichtiger Impulsgeber für das Kulturleben dieser Stadt. Dies stellt das Orchester der Stadt Wien auch in der kommenden Saison unter Beweis, indem es das Publikum nicht nur mit exzellenten musikalischen Darbietungen verwöhnt sondern als Kulturbotschafter unserer Stadt durch die Welt reist. Denn die Wiener Symphoniker verkörpern jene kulturellen Qualitäten, auf die wir ganz besonders stolz sind und die im Ausland das Bild Wiens entscheidend mitprägen: Die gelungene Symbiose aus Tradition und Innovation. DESHALB freut es mich, dass die Wiener Symphoniker dem Aspekt der Internationalisierung verstärkt Rechnung tragen und in der Saison 2010/2011 mehr als 30 Gastspiele absolvieren werden. Konzertreisen nach Spanien Deutschland, Ungarn und Griechenland sind geplant.

Foto: unbezeichnet

MIT IHREN großen Konzertreihen im Musikverein und Konzerthaus erfüllen die Wiener Symphoniker ihre Aufgabe als kultureller Nahversorger. Nicht zuletzt wird das „Orchestra in residence“ so wie jedes Jahr einen Großteil des Erfolges der Bregenzer Festspiele mittragen.

Dr. Andreas Mailath-Pokorny

Amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien

NEBEN den über 150 Auftritten im In- und Ausland nimmt das Orchester auch soziale Anliegen mit höchstem Engagement wahr. Seien es die Workshops in den Volksschulen im Rahmen der Reihe „Orchester zum Anfassen“ oder die spezielle Fokussierung auf jene Gruppen unserer Gesellschaft, bei denen es gilt, die Schwellenangst vor der so genannten Hochkultur zu nehmen. Die Symphoniker sind mit ihren vielfältigen Tätigkeiten jedenfalls ein wichtiger Eckpfeiler des kulturellen Lebens in Wien und in ganz Österreich. ICH WÜNSCHE IHNEN, verehrtes Publikum, viele unvergessliche Konzert- und Opernabende mit dem Orchester der Stadt in der kommenden Saison.

Dr. Andreas Mailath-Pokorny Amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien

6| Wiener Symphoniker | Saison 2009/10


Liebe Abonnentinnen, liebe Abonnenten! MIT GROSSER FREUDE darf ich Ihnen als Präsident der Wiener Symphoniker unser komplettes Konzert- und Opernprogramm für die kommende Saison 2010/11 in komprimierter Form präsentieren. Viele einzelne Schritte sind notwendig, um ein solches in sich geschlossenes Programm zu planen, zu organisieren und erfolgreich im Konzertalltag künstlerisch umzusetzen. Dafür möchte ich ganz besonders meinen Kollegen im Vorstand, unserem Chefdirigenten, dem Management, allen Orchestermitgliedern und nicht zuletzt der Stadt Wien und dem für uns zuständigen Kulturstadtrat danken, die dafür sorgen, dass wir durch die mittelfristige finanzielle Absicherung in diesem Rahmen und in dieser musikalischen Bandbreite agieren können.

ALS GANZ BESONDERES Highlight wird das Orchester in dieser Saison eine Rekordzahl von Gastspiel- und Tourneekonzerten bestreiten, die wiederum beweisen werden, welch gewichtiges Wort die Wiener Symphoniker im internationalen Tourneegeschehen mitzureden haben und dass sie aus diesem Grund auch nicht mehr als Verkörperung von auf höchstem Niveau praktizierter Wiener Klangkultur wegzudenken sind. Genauso aber stellen wir mit den verschiedenen Zyklen und Auftritten an den Wiener Häusern die große Bandbreite unseres Tuns in unserer Heimatstadt unter Beweis.

Foto: Bubu Dujmic

GERADE IN ZEITEN wie diesen ist es keine Selbstverständlichkeit, von einer unverändert starken Unterstützung unserer Subventionsgeber ausgehen zu dürfen. Aber genau diese Tatsache stellt ein Merkmal dar, das Wien als eine der Kulturund Musikhauptstädte der Welt auszeichnet.

Prof. DI Dr. Rudolf Streicher

Präsident der Wiener Symphoniker

LAST, BUT NOT LEAST möchte ich mich auch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen am Entstehen der Saison 2010/11 Beteiligten dafür bedanken, dass wir wieder ein facettenreiches und vielschichtiges Programm zusammenstellen konnten, das Sie, geschätztes Publikum, in den bevorstehenden Monaten in vollen Zügen genießen mögen. Ich bitte Sie daher, uns weiterhin treu zu bleiben in dem Bewusstsein, dass eine Stadt wie Wien ohne Wiener Symphoniker nicht denkbar wäre.

Ihr

Prof. DI Dr. Rudolf Streicher

Präsident der Wiener Symphoniker

Saison 2009/10 | Wiener Symphoniker | 7 © Lukas Beck


Beim Transportieren spielen wir ganz groß auf. Seit beinahe 80 Jahren transportieren wir wertvolle Musikinstrumente, unter anderem für die Wiener Symphoniker.

Für die hoch sensiblen Musikinstrumententransporte haben wir speziell geschulte Mitarbeiter. Wenn Sie darüber mehr erfahren wollen, rufen Sie uns einfach an: +43 1 91765.

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Die Stadt Dir. Die gehört Stadt gehört Dir.


Werner Fleischmann, Kontrabass Geburtsort: Wien, Österreich

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Eva-Maria Kabas, Violine Geburtsort: Hohenems, Österreich

Foto: Lukas Beck

Hector McDonald, Horn Geburtsort: Toowoomba, Australien

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Renate Turon, Violine Geburtsort: Wien, Österreich


DIE WIENER SYMPHONIKER IN EIGENREGIE ‘ ZYKLUS „MATINEEN & MEHR“ ‘ ZYKLUS „SONDERKONZERTE“ ‘ ZYKLUS „KAMMERKONZERTE“ ‘ ZYKLUS „DAS ANDERE KONZERT“


TICKETS

„Du bist mein Eigen, mein Eigen“ Matineen & mehr…

© Martina Draper

© Stephan Trierenberg

© Bubu Dujmic

Wiener Symphoniker Lehárgasse 11, 1060 Wien tel (+43) (0)1/58979-51 fax (+43) (0)1/58979-54 tickets@wiener-symphoniker.at www.wiener-symphoniker.at

Johannes Prinz

3. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal JOHANNES PRINZ, Dirigent BLÄSER DER WIENER SYMPHONIKER SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 10 „Gran Partita“ für 12 Bläser und Kontrabass B-Dur KV 361 (370a) Anton Bruckner: Messe Nr. 2 e-moll WAB 27

22. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal ADAM FISCHER, Dirigent

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 104 „London” D-Dur Hob. I:104

© Paul Harris

© Bubu Dujmic

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

Dmitrij Kitajenko

Gerald Pachinger

8. MAI 2011 | 11.00 UHR Konzerthaus Großer Saal DMITRIJ KITAJENKO, Dirigent GERALD PACHINGER, Klarinette

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur „Italienische“ op. 90 Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Richard Strauss: Suite aus der Oper „Der Rosenkavalier“ AV 145

ZEMLINSKYS LYRISCHE SYMPHONIE, der das Zitat entstammt, wird in der Großen Symphonie erklingen, die eben nicht zu den Eigenveranstaltungen zählt. Den Besuchern dürfte es ziemlich gleichgültig sein, in welchem organisatorischem Rahmen sie Konzerte der Wiener Symphoniker hören, und vielfach bedarf es geradezu eines Proseminars in Orchestergeschichte, um zu verdeutlichen, wieso das Orchester einerseits zum „Diener vieler Herren“, andererseits zur Institution mit Eigenveranstaltungskompetenz wurde. Anders ausgedrückt: Heute verstehen wir uns längst nicht mehr als Diener, sondern als Partner der großen Konzertveranstalter, dennoch ist es für das Selbstverständnis des Orchesters wichtig, auch Konzerte zu spielen, bei denen Organisation und Ausführende identisch sind. Die Palette von Eigenveranstaltungen bietet wie bisher den Zyklus Matineen und mehr, wobei es allerdings heuer weniger Matineen gibt; wir versprechen aber, keineswegs auf einen künftigen Zyklus mit dem Titel Keine Matineen mehr hinzuarbeiten. In gewisser Weise zählen zwei Matineekonzerte ja schon fast zu den Sonderkonzerten, würden sie in diesem letzteren Zyklus angeboten, müsste ersterer dann allerdings nur Mehr betitelt werden, was zu Verwirrung unter Abonnenten führen könnte. WIR BELASSEN deshalb die Matineen im Matineen und mehr-Zyklus, der durch seinen Titel nun signalisiert, dass es in ihm mehr andere Konzerte als Matineen gibt (die aber keineswegs mit dem Anderen Konzert verwechselt werden sollten). Dmitrij Kitajenko dirigiert bei der ersten dieser Matineen im Mai 2011 ein Mendelssohn-Mozart-Strauss-Programm, das insofern eine gute Tradition weiterführt, als es einem herausragenden Solisten unseres Orchesters (in diesem Fall unserem Soloklarinettisten Gerald Pachinger) die Gelegenheit bietet, mit einem Instrumentalkonzert „zu Wort zu kommen“ – freuen Sie sich auf eine exzellente Interpretation des „außerirdischen“ Mozart-Klarinettenkonzerts! Im Juni folgt Fabio Luisi mit der Eroica, David Garrett wird das Tschaikowski-Violinkonzert spielen. Beide Konzerte erfahren eine tourneemäßige Erweiterung – im ersten Fall in Linz, im zweiten in Bad Kissingen. Tourneen sind

12 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


© Martina Draper

nämlich der zweite große Bereich von Eigenveranstaltungen, der das Orchester zwar dem Blick des Wiener Publikums partiell entzieht, aber als international relevanter Gradmesser für den eigenen Status von großer Bedeutung für die Orchesteridentität ist (siehe auch Wiener Symphoniker auf Tour). Zwei Abendkonzerte ergänzen diesen Zyklus: Die jahrelang bewährten Bläser der Wiener Symphoniker blasen auch in dieser Saison, allerdings nicht explizit unter diesem Titel. Keineswegs ist es als Affront gegen unsere Streicher gedacht, dass die Bläser im Matineenzyklus im Mehr-Bereich auftreten – die uralten StreicherBläser-Animositäten (vor vierzig Jahren im Buch Stress und Kunst noch zentrales Kapitel konfliktreicher organisationssoziologischer Aspekte) haben wir längst überwunden. Bruckners e-moll-Messe ist nicht unbedingt als „Bläserstück“ zu deklarieren, zumal der Singverein unter der Leitung seines Chordirigenten Johannes Prinz diskret einen achtstimmigen Chor beisteuert. Deshalb treten die Bläser der Wiener Symphoniker diesmal eben nicht als Bläser der Wiener Symphoniker auf, auch wenn die davor erklingende Gran Partita Mozarts – auch als Große Bläserserenade bezeichnet – das Paradestück für Bläserensemble ist. Eigentlich dominieren solcherart in diesem Konzert doch die Bläser, und die Streicher genießen kompensatorisch um drei Tage längere Semesterferien. SCHLIESSLICH

wird dieser Zyklus durch ein Brahms-Programm komplettiert, das tags zuvor bei einer Stippvisite im Rahmen des Budapester Frühlingsfestivals erklingt (siehe Wiener Symphoniker auf Tour – der Frühling in Budapest orientiert sich im Gegensatz zum Frühling in Wien streng am astronomischen Frühlingsbeginn). Adam Fischer dirigiert die „Londoner“-Symphonie von Joseph Haydn und Johannes Brahms Erste Symphonie.

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 13

© Barbara Luisi

Zyklus „Matineen & mehr“

Fabio Luisi David Garrett

19. JUNI 2011 | 11.00 UHR Konzerthaus Großer Saal FABIO LUISI, Dirigent DAVID GARRETT, Violine

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“


TICKETS

… und noch mehr

© Benedikt Weingartner

© Martina Draper

Wiener Symphoniker Lehárgasse 11, 1060 Wien tel (+43) (0)1/58979-51 fax (+43) (0)1/58979-54 tickets@wiener-symphoniker.at www.wiener-symphoniker.at

Martin Stadtfeld

25. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR

WOMIT DAS STICHWORT für den Zyklus Sonderkonzerte gefallen ist. Im Gegensatz zum Frühling in Budapest zieht der musikalische Frühling in Wien bekanntlich zu Ostern ein und wird in dieser Saison auf Grund der Eigenheiten des christlichen Kalenders extrem spät und daher ausnahmsweise tatsächlich im meteorologischen Frühling stattfinden. Adam Fischer eilt von Frühlingskonzert zu Frühlingskonzert und wird daher auch die Wiener Veranstaltung dirigieren, allerdings sicherlich nicht mit ernsten Brahms-Werken. Näheres zum Programm wird erst bekannt gegeben, wenn der zusätzliche Kooperationspartner der Wiener Symphoniker feststeht.

Musikverein Großer Saal Konzert zum österreichischen Nationalfeiertag VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent MARTIN STADTFELD, Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37

© Barbara Luisi

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Fabio Luisi

15. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Das stille Konzert FABIO LUISI, Dirigent

Richard Strauss: „Tod und Verklärung“, Tondichtung für großes Orchester op. 24

GEHEN WIR chronologisch zurück und erwähnen wir als Nächstes das beliebte Faschingskonzert unter der Leitung Dmitrij Kitajenkos, das entsprechend der überaus langen Faschingssaison diesmal erst Anfang März zu hören sein wird. Faschingsund Frühlingskonzert sind programmatisch wie immer echte „Überraschungseier“ zum Blindbuchen, garantieren aber einen vergnüglich-brauchbaren Inhalt. Vergnüglich soll per definitionem das Mitte Februar stattfindende Stille Konzert, das bei seinem „Pionierversuch“ im Vorjahr lebhafte, durchaus gemischte Publikumsreaktionen auslöste und nun eine Fortsetzung findet, nicht werden, an ein Stilles Johann-Strauss-Programm ist nicht gedacht. Auch problematische Vorbilder wie Das stillvergnügte Streichquartett haben keinen Platz in unseren Programmen, andererseits wollen wir den Zwang zur Versenkung nicht auf die Spitze treiben. Wir haben aus den Erfahrungen mit den Begleitumständen des ersten Konzerts (Fabio Luisi dirigierte Bruckners Neunte Symphonie) unsere Schlüsse gezogen und werden dem Publikum diesmal die Möglichkeit konzentrierten Hörens bei Richard Strauss und Franz Schubert bieten. Womit wir beim ersten Sonderkonzert der Saison angelangt sind: beim Nationalfeiertagskonzert, das im Gegensatz zu den Matineekonzerten diesmal eine Tourneen-Spätlese darstellt, denn die Vierte Symphonie von Brahms und Beethovens Drittes Klavierkonzert stehen unter der Leitung Vladimir Fedosejevs zuvor bei einer

Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“ 14 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Zyklus „Sonderkonzerte“

2. MÄRZ 2011 | 19.00 UHR Konzerthaus Großer Saal

© Martina Draper

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 15

DMITRIJ KITAJENKO, Dirigent

Adam Fischer

© Lukas Beck

fünftägigen Deutschland-Reise auf dem Programm (siehe Wiener Symphoniker auf Tour). Auch in dieser Saison relativieren wir die implizite Vorgabe, beim Nationalfeiertagskonzert österreichische Musik zu spielen, denn zwei Werke deutscher Wahlwiener stehen auf dem Programm. Man kann nicht immer Sissy spielen, meinte ein Volkstheaterdirektor einst angesichts einer von Publikumsprotesten begleiteten Premiere eines zeitgenössischen Theaterstücks. Man kann auch nicht immer Schubert und Strauß spielen, und auch das ist mehr wienerische als „österreichische“ Musik. Erfreuen wir uns also des Umstands, dass in Mürzzuschlag die Kirschen nicht süß werden. Wären doch nur sie es, die uns mitunter sauer aufstoßen! Im Vorjahr war an dieser Stelle angesichts eines Nationalfeiertagskonzerts mit Werken von Mendelssohn-Bartholdy und Schumann zu lesen, im europäischen Haus würde nationale Identität im Zeichen eines entspannten Verhältnisses zur Historie längst von europäischer überwölbt. Theoretisch – deshalb spielen wir heuer auch wieder Brahms und Beethoven.

Faschingskonzert der Wiener SymphonIker

23., 24. APRIL 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Frühling in Wien ADAM FISCHER, Dirigent

In Kooperation mit dem


TICKETS

Killerbands im Kleinformat © Ruth Ehrmann

© Bubu Dujmic © unbezeichnet

© Bubu Dujmic

Wiener Symphoniker Lehárgasse 11, 1060 Wien tel (+43) (0)1/58979-51 fax (+43) (0)1/58979-54 tickets@wiener-symphoniker.at www.wiener-symphoniker.at

Volker Kempf, Erwin Klambauer, Herbert Müller, Florentin Groll

VOLKER KEMPF, Harfe ERWIN KLAMBAUER, Flöte HERBERT MÜLLER, Viola FLORENTIN GROLL, Sprecher

Esteban Eitler: „Deseo“ für Harfe solo (1943) Karel Reiner: „Repliken“ Trio für Flöte, Viola und Harfe (1973) Robert Starer: „Dialogues“ Duo für Flöte und Harfe (1993) Karel Reiner: Suite für Harfe solo (1964) René Leibowitz: Sonatine für Flöte, Harfe und Viola op. 69 (1966/67) Eric Zeisl: „Arrowhead“ Trio für Flöte, Viola und Harfe (1956) Mieczyslaw Weinberg: Trio für Harfe, Flöte und Viola op.127 (1979)

16. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR Musikverein Brahms-Saal Acht Cellisten der Wiener Symphoniker Richard Wagner: Vorspiel zum 3. Akt aus „Lohengrin“ Giacomo Puccini: Ausschnitte aus „Manon Lescaut“ Jacques Offenbach: Barcarole aus „Hoffmanns Erzählungen“ Bedřich Smetana: „Die Moldau“ aus dem Zyklus „Mein Vaterland“

19. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR Musikverein Brahms-Saal MARTIN KERSCHBAUM, Dirigent MARKUS SCHIRMER, Klavier ROMANA NOACK, Sopran DAS KAMMERENSEMBLE DER WIENER SYMPHONIKER

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 4 G-Dur in der Fassung für 12 Musiker von Erwin Stein

© Bubu Dujmic

Leibowitz-Trio-Wien „Kein Klezmer“

© Lukas Beck

Musikverein Brahms-Saal

SPANNENDE PROJEKTE erwarten Sie bei unserem Kammermusikzyklus: Killing Aida beispielsweise. Um Missverständnissen vorzubeugen: Dabei handelt es sich nicht um eine DVD-Wiedergabe der Bregenzer Seebühnenproduktion auf Großleinwand, wohl aber hat das Konzert indirekt mit dieser Produktion zu tun. Unser Schlagzeuger Flip Philipp-Pesendorfer, Komponist und Arrangeur des Jazz-Ensembles der Wiener Symphoniker, hat die Grundidee für das im Kammermusikzyklus vorgesehene Programm folgendermaßen umschrieben: Musikalische Crossover-Versuche waren für mich immer eine Herausforderung. Bis dato konnte ich dieses heikle Terrain immer umgehen, aber nachdem ich Tschaikowskis Nutcracker Suite in einer Big-Band-Bearbeitung von Duke Ellington vier Wochen lang rauf und runter gehört und dazu noch jeden Abend Verdis Aida im Orchestergraben des Festspielhauses Bregenz am Schlagwerk gespielt hatte, kam mir die Idee, das gleiche Prinzip auf Stücke meiner Lieblingskomponisten anzuwenden. Ich nahm Ellingtons Rezeptur Acht Cellisten der Wiener Symphoniker und experimentierte mit Werken von Händel, Mozart, Verdi und Ravel. Ich bediente mich anderer Rhythmen, Metren, Kadenzen und Tempi. Melodien, die für mich nicht von Haus aus schon genug „swingten“, veränderte ich durch andere Taktarten oder Phrasierungen. Aus / wurde /, aus einem Downbeat wurde ein Upbeat, aus einem Lento ein Up-TempoSwing, aus einer Hymne ein „Fortissimo-Big-Band-Tutti“. Der im ¾ -Takt notierte © Barbara Luisi

7. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR

Martin Kerschbaum Markus Schirmer

16 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Zyklus „Kammerkonzerte“ Alle Konzerte finden im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins statt.

© unbezeichnet

KEINE ANGST: Killing Mahler maßen wir uns im MahlerJahr nicht an. Das Kammerensemble der Wiener Symphoniker unter der Leitung Martin Kerschbaums ehrt ihn vielmehr durch die Aufführung der steinschen Kammermusikfassung seiner 4. Symphonie (für 12 Instrumentalisten inkl. Klavier) – eine höchst instruktive Version, in der Mahlers Stimmführungskunst wie kaum jemals in der „großen“ Orchesterfassung aufleuchtet.

© Bubu Dujmicc

Rhythmus des Bolero von Ravel wurde ein 60er-Jahre ⁄-Boogaloo. Mozarts Tuba mirum eine Gospelnummer im ¾-Jazz-WaltzFeeling …

Anton Sorokow Luca Monti

10. APRIL 2011 | 19.30 UHR Musikverein Brahms-Saal

kleineren aber nichtsdestotrotz feinen Rahmen präsentiert das Leibowitz-Trio-Wien schon Anfang Oktober, bestehend aus Volker Kempf an der Harfe, Herbert Müller Viola und Erwin Klambauer an der Flöte, kammermusikalische Raritäten verfemter Komponisten. Als besonderen Stargast konnte das Leibowitz-Trio-Wien Burgschauspieler Florentin Groll gewinnen, der diesen Abend moderierend begleiten wird. Konzertmeister Anton Sorokow gibt einen Sonatenabend mit Luca Monti als Begleiter (auf dem Programm stehen Werke von Leclair, Franck, Prokofjew und Schostakowitsch), Christoph Stradner gestaltet mit Acht Cellisten der Wiener Symphoniker einen sonoren Abend. IN EINEM

ANTON SOROKOW, Violine LUCA MONTI, Klavier

Jean Marie Leclair: Sonate D-Dur op. 9 Nr. 3 César Franck: Sonate A-Dur für Violine und Klavier (1886) Sergei Prokofjew: Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 D-Dur op. 94a Dmitri Schostakowitsch: Vier Präludien op. 34 (Arr. D. Tsiganov)

22. MAI 2011 | 19.30 UHR Musikverein Brahms-Saal The Jazz Ensemble of the Vienna Symphony Orchestra “Killing Aida” Killing Aida (2. Akt aus der Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi) Pictures at an Jazzhibition (Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgski) Messiah bossa nova (Aria No. 6 aus G. F. Händels „Messiah“) Blues, Gospel Waltz („Tuba mirum“ aus W. A. Mozarts „Requiem“) Romeo & Julia’s Jazz Death (Ouvertüre „Romeo & Julia” von P. I. Tschaikowski) Bolero Boogaloo (Maurice Ravels „Bolero”) Rienzi (1. Akt aus Richard Wagners gleichnamiger Oper)

© unbezeichnet

FLIP PHILIPP, Arrangements

The Jazz Ensemble of the Vienna Symphony Orchestra

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 17


TICKETS

Der Onkel und sein Neffe parlieren weiter

© unbezeichnet

© unbezeichnet

Wiener Symphoniker Lehárgasse 11, 1060 Wien tel (+43) (0)1/58979-51 fax (+43) (0)1/58979-54 tickets@wiener-symphoniker.at www.wiener-symphoniker.at

Alexander Lonquich

20. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR Konzerthaus Großer Saal ALEXANDER LONQUICH, Dirigent und Klavier THOMAS REICHERT, Regie CHRISTOPHER WIDAUER, Spiel

© Agnete Schlichtkrull

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15

Thomas Dausgaard

28. APRIL 2011 | 19.00 UHR Konzerthaus Großer Saal THOMAS DAUSGAARD, Dirigent STEVEN ISSERLIS, Violoncello CHRISTOPHER WIDAUER, Spiel THOMAS REICHERT, Regie

Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85

AUS SEINEM ROLLSTUHL wird der Onkel wohl nie mehr herauskommen – alle Rehabilitationsversuche können als gescheitert angesehen werden. Seine geistige Schärfe jedoch hat er sich nun schon seit etlichen Jahren bewahrt. Zwar kann er sich kaum mehr bewegen, aber Musik bewegt ihn außerordentlich, und über sie zu diskutieren ist seine Leidenschaft. Zwar verrennt er sich manchmal in Rechthaberei und Streit liegt allemal in der Luft, doch im Diskurs zwischen dem störrischen Onkel und seinem pragmatischeren Neffen leuchtet immer wieder eine produktive Form von Konflikt auf, die Standpunkte klären, zuletzt relativieren hilft und zur Erkenntnis führt, dass es sich lohnt, Musik zur Sprache zu bringen, auch wenn sie potentiell diese übersteigt. UM DIE SPRACHLICHKEIT der Musik, um ihre rhetorischen Traditionen etwa könnte es beim ersten Streitgespräch im Dezember durchaus gehen, das Beethovens 1. Klavierkonzert (gespielt und dirigiert von Alexander Lonquich) zum Inhalt hat. Wie weit hat Beethoven sie transzendiert, indem er sie anwandte? Inwieweit strahlen die barocke Affektenlehre und die rhetorischen Figuren in die Klassik aus, und in welchem Ausmaß müssten wir sie wieder erlernen, um Werke an der Jahrhundertschwelle angemessen verstehen zu können? Vielleicht aber reden die beiden auch über ganz andere kontroversielle Themen. Wie es der Zufall der Programmplanung will, spielen wir nur zwei Tage später die Klavierkonzerte 2, 3 und 4 in einem

18 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Zyklus „Das andere Konzert“

© Barbara Luisi

Münchner Konzert (siehe Wiener Symphoniker auf Tour), sodass wir quasi intern einen fast vollständigen Beethoven-Klavierkonzertzyklus absolvieren.

DAGEGEN wird im Juni Maestro Luisi persönlich die Diskutierwut der Kontrahenten bremsen müssen – sonst würden sie wohl bis spät in die Nacht über die ersten drei Sätze von Mahlers Dritte Symphonie parlieren und erwägen, was ihnen nun die Blumen und Tiere tatsächlich erzählen und was Pan erwachend träumt. Alles schon weggeredet? Von wegen! Das Murmeln des Diskurses als unabschließbare Rezeptionsgeschichte wird wohl zum erregten Schreien anschwellen, wenn der Onkel partout nicht akzeptieren will, dass im Scherzo Musik den sprachlosen Tieren „den Laut durch tönende Imitation ihres Gehabes schenkt“ (Adorno) und das Posthorn kein Kitsch, sondern versöhnlicher menschlicher Laut aus der Ferne ist. ONKEL UND NEFFE sind also quasi der Gegenpol zum Stillen Konzert, indem sie lautstark über Musik reden. Sie schweigend hinzunehmen: darauf können sie sich allenfalls verständigen, wenn sie zuvor trefflich über sie geredet und gestritten haben. Das macht die beiden, die Christopher Widauer durch seine brillante Puppen- und Stimmführung dialogisch gestaltet bzw. zum Leben erweckt, so überaus sympathisch. In ihnen wird sein Kabinetttheater zum Kabinettstück für Musikinteressierte, die ihre Meinung auf den Prüfstand stellen und nicht absolut setzen wollen.

Fabio Luisi

19. JUNI 2011 | 19.00 UHR Konzerthaus, Großer Saal FABIO LUISI, Dirigent CHRISTOPHER WIDAUER, Spiel THOMAS REICHERT, Regie

© unbezeichnet

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-moll (1. bis 3. Satz)

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 19


Musik liegt in der Luft.

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Maiko Enomoto, Violine Geburtsort: Sapporo, Japan

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Reinhard Hofbauer, Posaune Geburtsort: Mürzzuschlag, Österreich

Foto: Lukas Beck

Thomas Schindl, Schlagwerk Geburtsort: Gmünd, Österreich

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Dominika Falger, Violine Geburtsort: Krakau, Polen


DIE WIENER SYMPHONIKER UND IHRE SCHWERPUNKTE 2010/2011 ‘ DIE WIENER SYMPHONIKER MIT FABIO LUISI ‘ DIRIGENTENDEBÜTS ‘ DIE WIENER SYMPHONIKER AUF TOURNEE ‘ ORCHESTER ZUM ANFASSEN


Der Zyklus hinter den Zyklen oder Was uns der Chefdirigent erzählt … 14., 16. JANUAR 2011 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus FABIO LUISI, Dirigent IVO POGORELICH, Klavier

Sergei Rachmaninoff: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

17.– 20. JANUAR 2011 Österreich-Tournee 4 Konzerte in Graz und Salzburg FABIO LUISI, Dirigent © Martina Draper

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

22.– 25. JANUAR 2011 Kanaren-Tournee 4 Konzerte in Las Palmas & Santa Cruz

IN DEN 50ER-JAHREN gab es neben dem Zyklus Die Große Symphonie den Karajan-Zyklus im Musikverein; als Wolfgang Sawallisch die Chefdirigentenposition übernahm, verzichtete er in nobler Zurückhaltung darauf, einen Sawallisch-Zyklus zu initiieren, und regte stattdessen den heute noch bestehenden Symphoniker-Zyklus an, in dem anfangs das Gesamtwerk eines Komponisten im Mittelpunkt stand (Bruckner-Zyklus, Beethoven-Zyklus usw.). Einen Luisi-Zyklus sucht man im Saisonprogramm 2010/11 vergeblich, ebenso wenig ist auf den ersten Blick im „Mahler-Jahr“, das in Wahrheit die beiden Mahler-Jahre 2010 (150. Geburtstag) und 2011 (100. Todestag) umfasst, ein Mahler-Zyklus auszunehmen. Doch so vordergründig legen wir unsere Programme nicht an: Vielmehr sind Freunde des Orchesters aufgerufen, den auf vier verschiedene Zyklen verteilten Subzyklus Unser Chefdirigent dirigiert Mahler ausfindig zu machen. Drei der vier Mahler-Symphonien werden im Musikverein zur Aufführung kommen: in der Großen Symphonie die allseits beliebte Fünfte, im Symphoniker-Zyklus die weit seltener gespielte Sechste und im Zyklus Meisterinterpreten die Zweite, die endlich wieder Auferstehung in unseren Programmen feiern wird.

FABIO LUISI, Dirigent

Werke von Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms und Gustav Mahler

29., 30. JANUAR 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker-Zyklus FABIO LUISI, Dirigent CARLO GRANTE, Klavier

Franz Schmidt: Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven für Klavier und Orchester (Bearbeitung Friedrich Wührer) Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6 a-moll „Tragische Symphonie“

15. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Sonderkonzerte

FABIO LUISI, Dirigent

Richard Strauss: „Tod und Verklärung“, Tondichtung für großes Orchester op. 24 Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“

27., 28. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Meisterinterpreten FABIO LUISI, Dirigent JULIA KLEITER, Sopran JANE HENSCHEL, Alt SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-moll „Auferstehungssymphonie“ für Sopran- und Alt-Solistinnen, Chor und großes Orchester

© Barbara Luisi

Das stille Konzert

Im Symphoniker-Zyklus des Konzerthauses bieten wir schließlich das kosmische Panorama der Dritten Symphonie samt der wegkomponierten Attersee-Landschaft. Markus Stenz wird den latenten Mahler-Zyklus mit einer Aufführung des Adagios aus der ZehnFabio Luisi ten Symphonie komplettieren. In Form von gewichtigen Rudimenten finden sich auch die von Fabio Luisi bei seinem Amtsantritt verkündeten programmatischen Schwerpunkte Felix Mendelssohn-Bartholdy (diesmal die gesamte Sommernachtstraum-Musik mit Maximilian Schell

24 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Die Wiener Symphoniker mit Fabio Luisi

als Sprecher) und Franz Schmidt (Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven mit Carlo Grante als Solist). Fast außer Programm, aber doch innerhalb zweier Zyklen wird Luisi auch Haydns Symphonie Nr. 85 sowie Rachmaninows 2. Klavierkonzert (mit Ivo Pogorelich) und Hummels Trompetenkonzert (mit Gábor Boldoczki) dirigieren. Mit der ebenfalls in Wien zu hörenden Vierten Symphonie von Brahms und Mozarts Jupitersymphonie werden wir im Jänner auf Österreich-Reise gehen, und allen sonnenhungrigen Musikliebhabern empfehlen wir unsere zweiteilige Spanien-Reise: Im Anschluss an die Konzerte in Graz und Salzburg gastiert das Orchester (wie schon 1994) auf den Kanarischen Inseln (Santa Cruz und Las Palmas) – eine ideale Gelegenheit, dem Winter zu entfliehen, bei der Schifffahrt von Teneriffa nach Gran Canaria Ihre Magennerven einem Härtetest zu unterziehen, Mahlers Sechste Symphonie an wahrhaft ungewöhnlichen Orten zu hören und mit uns zu erkunden, wie die Tragische Symphonie mit ihrem katastrophischen Finale unter Palmen klingt! Sie haben dann bis Ende Mai Zeit, aufs Festland überzuwechseln und wahlweise in Barcelona, Zaragoza oder Girona zwischen individueller Trauer und überindividuellem Heldentum (in Form von Schuberts Unvollendeter und Beethovens Eroica) zu schwanken. benötigen anschließend eine Kur in Bad Kissingen, wo sie Ende Juni nochmals die Eroica und einleitend Tschaikowskis Violinkonzert (mit David Garrett) erleben können. Quod erat demonstrandum: Mit ein wenig Fantasie lassen sich aus dem Saisonprogramm die reizvollsten Subzyklen destillieren (weitere Anregungen: Oratorien- bzw. Messe-Zyklus, Russischer Zyklus, Beethoven-KlavierkonzertZyklus – siehe Wiener Symphoniker auf Tour und Das andere Konzert –, Brahms-Zyklus) und auf anregende Weise miteinander vernetzen. HARTGESOTTENE FANS

29. MAI – 1. JUNI 2011 Spanien-Tournee 4 Konzerte u. a. in Girona, Barcelona und Zaragoza FABIO LUISI, Dirigent ALDO CICCOLINI, Klavier

Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“ Wolfgang Amadeus Mozart: Ein Klavierkonzert Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

19. JUNI 2011 | 11.00 UHR Konzerthaus Großer Saal Matineen & mehr FABIO LUISI, Dirigent DAVID GARRETT, Violine

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

19. JUNI 2011 | 19.00 UHR Konzerthaus Großer Saal Das andere Konzert FABIO LUISI, Dirigent CHRISTOPHER WIDAUER, Spiel THOMAS REICHERT, Regie

Gustav Mahler: Symphonie Nr 3 d-moll (1. bis 3. Satz)

13., 14. APRIL 2011 | 19.30 UHR

20. JUNI 2011 | 19.30 UHR

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie

Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus

FABIO LUISI, Dirigent VALENTINA FARCAS, Sopran ANTIGONE PAPOULKAS, Alt MAXIMILIAN SCHELL, Sprecher SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

FABIO LUISI, Dirigent DAGMAR PECKOVÁ, Alt WIENER SINGAKADEMIE WIENER SÄNGERKNABEN

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-moll

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 „La Reine“ („Die Königin“) B-Dur Hob. I:85 Felix Mendelssohn-Bartholdy: „Ein Sommernachtstraum“ op. 21 und op. 61 mit gesprochenen Texten

24. JUNI 2011 | 20.00 UHR Gastkonzert Bad Kissingen

25., 26. MAI 2011 | 19.30 UHR

FABIO LUISI, Dirigent DAVID GARRETT, Violine

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

FABIO LUISI, Dirigent GÁBOR BOLDOCZKI, Trompete

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Johann Nepomuk Hummel: Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur WoO 1 S 49 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-moll

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 25


Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker-Zyklus ANDRIS NELSONS, Dirigent BAIBA SKRIDE, Violine

Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 (99) Richard Strauss: „Ein Heldenleben”, Tondichtung für großes Orchester op. 40

13., 14., 15. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie MIKKO FRANCK, Dirigent TZIMON BARTO, Klavier

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Einojuhani Rautavaara: „Apotheosis“ Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

15., 17. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus ROBIN TICCIATI, Dirigent SALLY MATTHEWS, Sopran KAREN CARGILL, Mezzosopran MICHAEL SCHADE, Tenor MATTHEW ROSE, Bass WIENER SINGAKADEMIE

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 96 „Le Miracle“ („Das Wunder“) D-Dur Hob. I:96 Sir Michael Tippett: „A Child of our time”, Oratorium

30. DEZEMBER 2010 | 20.00 UHR 31. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR 1. JANUAR 2011 | 20.00 UHR Konzerthaus Großer Saal 9. Beethoven zum Jahreswechsel LOUIS LANGRÉE, Dirigent KATE ROYAL, Sopran STEVE DAVISLIM, Tenor WIENER SINGAKADEMIE

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

© Heikki Tuuli

9., 10. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR

VORBEI DIE ZEITEN, da Ferdinand Löwe als Chefdirigent des Wiener Concertvereins jahrzehntelang wirkte, unterstützt von einigen wenigen Kapellmeistern, die für die Popularkonzerte zuständig waren. Ernest Ansermet und Sergiu Celibidache waren die „Löwen“ von Genf und München, und selbst Wolfgang Sawallischs Chefdirigentenzeit bei den Wiener Symphonikern währte noch zehn Jahre, war aber bereits insofern „zeitgemäßer“, als sie nicht die einzige Chefposition war, die er zur selben Zeit ausfüllte. Das immer schneller sich drehende Dirigentenkarussell gleicht tatsächlich einem Ringelspiel: Auch dort ist man froh und beruhigt, bei jeder Umdrehung demselben Pferdchen zu begegnen, zugleich jedoch bei späteren Besuchen neugierig, neue Gestalten im Kreis laufen zu sehen. Oder präziser formuliert: Das Pferdchen ist die Vierte Symphonie von Tschaikowski, und einmal sitzt Dmitrij Kitajenko auf ihm, bei der nächsten Runde aber Yakov Kreizberg … Wie sagt doch NikoMikko Franck laus Harnoncourt: In der Musik gibt es keine Fortschritte, und jede Verbesserung in einem Bereich wird mit einer Verschlechterung in einem anderen bezahlt. Was einzig zählt, ist die neue Sichtweise. Das treue Wiener Publikum aber möchte beides: neue Perspektiven auf alte Werke kennen lernen, ohne lieb gewordene Gewohnheiten preiszugeben, zumal alt gewordene Dirigenten im Gegensatz zu gealterten Orchestermusikern immer besser zu werden pflegen. Die Veranstalter stehen daher vor der Herausforderung, alte Meister und junge Senkrechtstarter in einem ausgeRobin Ticciati wogenem Verhältnis zu präsentieren. Folgende Debüts im Rahmen von Konzerten der Wiener Symphoniker kann das Publikum in der kommenden Saison erwarten: © Sussie Ahlburg

Andris Nelsons

© Marco Borggreve

Dirigentendebüts bei den Wiener Symphonikern

Bertrand de Billy: Ist der Sonderfall eines „Altdebütanten“. Eigentlich hat er schon überall dirigiert, nur nicht bei den Wiener Symphonikern. Es wird also Zeit, diese Lücke zu schließen: mit Liszts Faust-Symphonie und Schuberts Vierter Symphonie (Symphoniker-Zyklus im Konzerthaus, Mai). Kirill Petrenko: Ein „unechter“ Debütant, nämlich nur in WienKonzerten (siehe Die holde Kunst im Goldenen Saal).

26 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Andris Nelsons: Der 31-jährige lettische Dirigent ist als Chefdirigent des City of Birmingham Symphony Orchestra quasi der Enkel Sir Simon Rattles und debütiert im Sommer 2010 auch in Bayreuth. Er vermittelt uns Ein Heldenleben und Schostakowitschs 1. Violinkonzert (SymphonikerZyklus im Musikverein, Oktober).

© Hanns Joosten

23., 24., 25. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie KIRILL PETRENKO, Dirigent CAMILLA NYLUND, Sopran WALTER KOCH, Bariton

Alexander von Zemlinsky: Lyrische Symphonie in 7 Gesängen nach Gedichten von Rabindranath Tagore op. 18

Mikko Franck: Der 31-jährige Finne ist seit 2008 Künstlerischer Direktor und Musikdirektor der Finnischen Nationalo- Kirill Petrenko per. Dementsprechend dirigiert er bei seinem ersten Auftritt in Wien Sibelius’ Fünfte Symphonie und Apotheosis von Einojuhani Rautavaara, mit dem er gemeinsam ein Buch verfasste und dessen Werke er mehrfach auf CD eingespielt hat (Die Große Symphonie, Oktober; Tzimon Barto spielt weiters Tschaikowskis 1. Klavierkonzert).

© Marco Borggreve

Alexander Skrjabin: Le Poème de l‘Extase op. 54

Robin Ticciati: Der 27-jährige britische Dirigent ist seit 2009/10 Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra und hat bereits bei den Salzburger Festspielen (2005) und an der Mailänder Scala (2006) dirigiert. Ihm ist die Leitung von Michael Tippetts Oratorium A Child of Our Time anvertraut (Symphoniker-Zyklus im Konzerthaus, November).

Bertrand de Billy

Louis Langrée: Der 39-jährige französische Dirigent ist Musikdirektor des Mostly Mozart Festivals in New York und hat bereits im Mozart-Jahr im Rahmen von Peter Sellars New Crowned Hope-Projekt in Wien dirigiert. Beim Glyndebourne Festival leitete er Mozarts DaPonte-Opern und Fidelio. Er wird diesmal die 9. Symphonie Beethovens zum Jahreswechsel dirigieren.

17., 19. MAI 2011 | 19.30 UHR

© Benjamin Ealovega

Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus BERTRAND DE BILLY, Dirigent BURKHARD FRITZ, Tenor KONZERTVEREINIGUNG WIENER STAATSOPERNCHOR

Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie in drei Charakterbildern Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-moll „Tragische“ D 417

7., 8. JUNI 2011 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus

Eivind Gullberg Jensen: Der 37jährige Norweger ist Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie Hannover, „one of the ten Louis Langrée future conquerors of classical music“ (Le monde de la Musique), und stellt sich mit Rachmaninoffs Zweiter Symphonie und dem G-Dur-Klavierkonzert Ravels (Solistin: Hélène Grimaud) vor (Symphoniker-Zyklus im Konzerthaus, Juni).

EIVIND GULLBERG JENSEN, Dirigent HÉLÈNE GRIMAUD, Klavier

Sergei Prokofjew: „Träume“, Sinfonisches Gemälde für großes Orchester op. 6 Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur

© Paul Bernhard

Sergei Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27

25. JUNI 2011 | 20.00 UHR Gastkonzert Bad Kissingen EIVIND GULBERG JENSEN, Dirigent

Sergei Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27

Eivind Gulberg Jensen

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 27


Wiener Symphoniker auf Tour K 19.–23. OKTOBER 2010 Deutschland-Tournee 2010 5 Konzerte in Regensburg, Mannheim, Frankfurt/Main, Düsseldorf und Essen VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent MARTIN STADTFELD, Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37

© Stephan Trierenberg

© unbezeichnet

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Katia & Marielle Labeque

23., 24. NOVEMBER 2010 | 20.00 UHR Athen – Megaron Concert Hall GEORGES PRÊTRE, Dirigent KATIA LABEQUE, Klavier MARIELLE LABEQUE, Klavier

Francis Poulenc: „Les animaux modèles“, Ballett in 1 Akt Francis Poulenc: Konzert für 2 Klaviere und Orchester d-moll Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

22. DEZEMBER 2010 | 20.00 UHR München – Philharmonie am Gasteig Die Beethoven-Klavierkonzerte, Teil 1 RUDOLF BUCHBINDER, Dirigent und Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

AUF TOUREN sind wir ja immer, auf Tour nur zwischendurch. Schließlich haben wir als Wiener Symphonieorchester den Großteil des Wiener Konzertlebens zu gestalten. Andererseits kann kein Orchester von Rang ausschließlich „Heimspiele“ bestreiten, es sei denn, es gibt sich mit dem Status eines „Regionalligaklubs“ zufrieden. Seit gut vier Jahrzehnten gehören Reisen zum Alltag der Orchestermusiker. Auch davor gab es natürlich Tourneen, die jedoch aus verschiedenen Gründen den Charakter von sensationellen Ausnahmeveranstaltungen hatten. 1935 und 1937 etwa standen Italien-Tourneen auf dem Programm, die vor allem einem politischen Zweck dienten: die Achse Italien–Österreich symbolisch zu festigen. Reisen in der unmittelbaren Nachkriegszeit wiederum waren die reinsten Abenteuer: Übernachtung auf Parkbänken oder in Tröpferlbad-Wannen wegen zerbombter Hotels, „Ausrufung“ der Musiker auf dem Marktplatz von Perugia zwecks Findung privater Quartiere, pannenbedingte Fahrtunterbrechungen auf einer Griechenland-Reise, die zu einem Badeaufenthalt am nächsten Strand genutzt wurden … In den 50er-Jahren waren es dann legendäre Europa-Tourneen mit Herbert v. Karajan, die den Ruf der Wiener Symphoniker als Weltklasseorchester begründeten. Und in den 60er-Jahren fanden unter der Leitung des damaligen Chefdirigenten Wolfgang SaRudolf Buchbinder wallisch die ersten Überseereisen statt: 1964 in die USA und 1967 gar „rund um den Globus“ im Rahmen einer Welttournee (Japan und USA). Welch außergewöhnlichen Status Orchesterreisen dieser Dimension damals noch hatten, dokumentieren Fotos von der Abreise und der Heimkehr: Heerscharen von Politikern traten auf, um die Musiker zu verabschieden und nach erfolgreicher Tournee

© Riccardo Musacchio

© COCO

Georges Prêtre

28 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Die Wiener Symphoniker auf Tournee

17. – 20. JANUAR 2011 Österreich-Tournee 4 Konzerte in Graz und Salzburg

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“

Fabio Luisi

© Barbara Luisi

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

22.–25. JANUAR 2011 Kanaren-Tournee 4 Konzerte in Las Palmas & Santa Cruz FABIO LUISI, Dirigent

Werke von Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms und Gustav Mahler Alice Sara Ott

© unbezeichnet

DOCH DIE ZEITEN halber Urlaubsreisen sind längst vorbei: Der Zwang zu Effizienz und knappe Budgets haben auch vor den Orchestern nicht Halt gemacht, was u. a. bedeutet, dass man als Musiker tatsächlich nur mehr Flughäfen, Hotels und Konzerthallen zu Gesicht bekommt und freie Tage zu seltenen Ausnahmen geworden sind. Seit den späten 90er-Jahren umfassen Reisen in der Regel nicht mehr als eine Woche oder beschränken sich gar auf ein- oder zweitägige „Stippvisiten“ in benachbarten europäischen Städten. München etwa ist nun schon

FABIO LUISI, Dirigent

© unbezeichnet

daheim zu begrüßen, Pressekonferenzen und Galadiners umrahmten diese Großereignisse. Noch Anfang der 70er-Jahre lagen sechswöchige Monstertourneen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, beinahe täglich fanden Konzerte statt, und tagsüber fuhren die Musiker hunderte Kilometer per Bus durch die Weiten der USA. Angesichts der ungeheuren Strapazen, die solche Reisen mit sich brachten, dürfte ihnen heutzutage kaum jemand nachtrauern. Es folgte die kurze Zeit „idealer Reisen“: sukzessive verkürzte Tourneen mit freien Tagen, die Sightseeing ermöglichten – von einer Woche Hongkong mit drei Konzerten (so geschehen 1982) kann man heute nur träumen. Oder von jener legendären Italien-Tournee 1991, als die italienischen Veranstalter drei von sechs Konzerten kurzfristig absagten und das Orchester volle drei Tage beschäftigungslos an herrlich schönen Herbsttagen in Parma saß, um je nach Interessenlage Parmaschinken mit Rotwein und/oder Verdi-Gedenkstätten zu konsumieren …

9.–13. MÄRZ 2011 Deutschland-Tournee 2011 5 Konzerte in Hamburg, Aachen, Stuttgart, Köln und Wiesbaden

traditionell Destination für ein vorweihnachtliches Konzert, bei dem wir heuer eine bereits andernorts bewährte Besonderheit bieten: den ersten Teil eines auf zwei Konzerte verteilten Zyklus sämtlicher Beethoven-Klavierkonzerte, die Rudolf Buchbinder vom Flügel aus leitet. Die Konzerte 1 und 5 folgen

ADAM FISCHER, Dirigent ALICE SARA OTT, Klavier

Franz Liszt: „Totentanz“, Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier und Orchester Searle 126 Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

Fortsetzung auf Seite 30 Ë

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 29


Wiener Symphoniker auf Tour K 21. MÄRZ 2011 | 20.00 UHR Budapest – Budapester Frühlingsfestival 2011 ADAM FISCHER, Dirigent ALICE SARA OTT, Klavier

Franz Liszt: „Totentanz“, Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier und Orchester Searle 126 Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124

© unbezeichnet

© Bubu Dujmic

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

3. APRIL 2011 | 20.00 UHR Bregenz – Festspielhaus Bregenz YAKOV KREIZBERG, Dirigent REINHARD WIESER, Klarinette

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

4. MAI 2011 | 20.00 UHR München – Philharmonie am Gasteig Die Beethoven-Klavierkonzerte, Teil 2 RUDOLF BUCHBINDER, Dirigent und Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

9. MAI 2011 Linz – Brucknerhaus DMITRIJ KITAJENKO, Dirigent GERALD PACHINGER, Klarinette

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur „Italienische“ op. 90 Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Richard Strauss: Suite aus der Oper „Der Rosenkavalier“ AV 145

WOMIT WIR bei den „echten“ Tourneen sind: Auf zwei Tranchen aufgeteilt gastieren wir heuer in zehn deutschen Städten. Zuerst im Oktober mit Vladimir Fedosejev in Regensburg, Mannheim, Frankfurt, Düsseldorf und Essen (3. Klavierkonzert von Beethoven mit Martin Stadtfeld und Vierte Symphonie von Brahms), danach im März mit Adam Fischer in Hamburg, Aachen, Stuttgart, Dmitrij Kitajenko © unbezeichnet

Reinhard Wieser

Anfang Mai – ein eher ungewöhnliches Intervall für den Marathonpianisten Buchbinder, der bisher alle fünf Konzerte an einem Tag (immerhin ebenfalls auf zwei Konzerttermine aufgeteilt) spielte: zuletzt im Mai 2007 in Frankfurt, zuvor bereits – dokumentiert auf außergewöhnlichen CD-Mitschnitten – im Wiener Konzerthaus. Die Programme der übrigen Tourneekonzerte sind schon aus probenökonomischen Gründen zuvor auch in Wien zu hören. Weitere Stippvisiten führen uns im November nach Athen, wo wir mit Georges Prêtre, dem Wunder ewiger geistiger Jugend, das Konzert für zwei Klaviere und Orchester seines verehrten Lehrers Francis Poulenc (mit den Schwestern Labèque) und die Zweite Symphonie von Brahms aufführen werden, sowie im Mai nach Linz (mit Dmitrij Kitajenko), wo unser Soloklarinettist Gerald Pachinger Mozarts Klarinettenkonzert spielen wird, umrahmt von Mendelssohns Vierter Symphonie und der Rosenkavalier-Suite (erstmals seit Jahrzehnten nicht unter der Leitung Prêtres). Zuletzt gastieren wir Ende Juni – wie seit 2000 üblich – an zwei Abenden in Bad Kissingen, wobei Fabio Luisi und Eivind Gullberg Jensen (siehe auch Dirigentendebüts bei den Wiener Symphonikern) unterschiedliche Programme dirigieren werden.

30 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Die Wiener Symphoniker auf Tournee

29. MAI–1. JUNI 2011 Spanien-Tournee 4 Konzerte u. a. in Girona, Barcelona und Zaragoza

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 31

Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“ Wolfgang Amadeus Mozart: Ein Klavierkonzert Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

24. JUNI 2011 | 20.00 UHR Bad Kissingen – Regentenbau FABIO LUISI, Dirigent DAVID GARRETT, Violine

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

25. JUNI 2011 | 20.00 UHR Bad Kissingen – Regentenbau EIVIND GULLBERG JENSEN, Dirigent © unbezeichnet

Köln und Wiesbaden – mit dem lisztschen Totentanz, seinem 1. Klavierkonzert mit Alice Sara Ott und der Ersten Symphonie von Brahms. Ob das eine Woche später stattfindende Konzert in Budapest nun als Appendix der Deutschland-Reise oder als neuerliche Stippvisite zu werten ist, möge offenbleiben. Schließlich begeben wir uns wie alljährlich auf die im Jänner stattfindende Österreich-Reise, diesmal geradezu monströs erweitert in Form von vier Konzerten auf den Kanarischen Inseln (siehe Was uns der Chefdirigent erzählt), dafür reduziert um das Bregenz-Konzert, das als minimalistische Stippvisitenvariante Anfang April unter Leitung Yakov David Garrett Kreizbergs nachgeholt wird (die Vierte Symphonie stammt diesmal von Tschaikowski, Reinhard Wieser spielt Mozarts Klarinettenkonzert). Und ebenfalls schon erwähnt wurde die Spanien-Tournee Ende Mai unter der Leitung Fabio Luisis, quasi der zweite Teil der im Rahmen der Österreich-Reise stattfindenden Kanaren-Stippvisite.

FABIO LUISI, Dirigent ALDO CICCOLINI, Klavier

Sergei Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27


Workshops für Kinder und Jugendliche

10. DEZEMBER 2010 | 18.00 UHR Musikverein Großer Saal © Norbert Buchta

Familien-Zyklus „Klassik-Hits“ in Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde

© Elisabeth Novy

Johannes Wildner

Marko Simsa

„MUSIKERZIEHUNG“ ist ein aussterbendes Schulfach – wozu denn auch zur Musik erziehen, wenn selbst die Vertreter der „Hochkultur“ einräumen, dass alle Musiksparten dieselbe Legitimität besitzen? Und zugestanden, dass es in jeder gute und schlechte Musik gibt: Wozu dann Kindern zumuten, gute Popsongs gegen möglicherweise schlechte Klassikhits und damit ihre spontan begreifbare Lebenswelt gegen eine mühsam zu erarbeitende historische Ausdruckssphäre einzutauschen? Und offen gestanden: Wird nicht ein so hervorragendes Stück wie die Kleine Nachtmusik, dargeboten als „Klassikhit“, durch ebendiese Darbietungsform schlecht, so schlecht, dass es besser wäre, „die Hörer nicht dort abzuholen, wo sie stehen“, um diese elende Phrase (selbst ein „Klassikhit“) ironisch zu gebrauchen, sondern sie lieber dort stehen zu lassen? Wir haben uns mit der geflissentlichen Argumentation, alles kommerziell Erfolgreiche sei per se gut, selbst den Boden abgegraben, und einen abgegrabenen Boden zu beackern fällt schwer. Wir versuchen es dennoch und freuen uns über gute Erfolge, gerade weil wir nicht „zur Musik erziehen“, sondern aufnahmebereite Volksschulkinder aus „bildungsfernen Milieus“ mit musikalischen Grundlagen bekannt machen, die lebendige Erfahrung mit Musikern und ihren Instrumenten, mit jener Stille, aus der Musik entsteht, und mit akustischen Wahrnehmungen an der Schwelle zwischen Geräusch und Ton zur Voraussetzung haben. © Norbert Buchta

© Wolfgang Zajc

JOHANNES WILDNER, Dirigent MARKO SIMSA, Sprecher

MIT RÜHRUNG nehmen wir die gemalten und gebastelten Geschenke entgegen, die uns die Kinder nach dem Erlebnis von vier auf einen Monat verteilten Stunden mit Streicher-, Bläser- und Schlagwerkensembles beim abschließenden Gene-

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Die Wiener Symphoniker als „Orchester zum Anfassen“

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 33

© Norbert Buchta

© Bubu Dujmic

© Norbert Buchta

ralprobenbesuch überreichen: Geschenke zum Anfassen als Dank für Musiker und Musik(instrumente) zum Anfassen. In Zusammenarbeit mit Dietmar Flosdorf führen wir dieses Programm nun schon seit einigen Jahren durch und erfüllen damit in modifizierter Form die ursprünglich dem Orchester bei seiner Gründung mitgegebene Programmatik: Menschen, die nicht das Privileg haben, vom Elternhaus musikalisch gefördert aufzuwachsen, nicht so sehr mit wertvoller Konzertmusik bekannt zu machen als vielmehr für die emotional und geistig erlebbare Kraft der Musik aufzuschließen. Unter anderen Voraussetzungen und an andere Zielgruppen adressiert ist dies auch der Zweck der von uns gespielten Klassik-Hits, die Johannes Wildner mit Marko Simsa einmal jährlich im Musikverein präsentiert. Früher waren wir natürlich auch mit unseren ehemaligen Serien Musik zum Kennenlernen und Gesprächskonzert musikvermittelnd tätig, jedoch haben wir in Folge der allgemeinen Weiterentwicklung auf dem Bereich der Musikpädagogik erfahren, dass Kinder und Jugendliche auf andere Art und Weise zu begeistern sind. Also nicht nur die Betitelung hat sich verändert, sondern vor allem die inhaltliche Gestaltung – eben „Klassik-Hits“, die einfach Spaß machen.


Roxana Dura, Violine Geburtsort: Bukarest, Rumänien

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Richard Galler, Fagott Geburtsort: Graz, Österreich

Foto: Lukas Beck

Elzbieta Szymanska-Čonka, Violine Geburtsort: Posen, Polen

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Alexander Neubauer, Klarinette Geburtsort: Wagna, Österreich


DIE WIENER SYMPHONIKER UND IHRE PARTNER ‘ KONZERTE IM MUSIKVEREIN ‘ KONZERTE IM KONZERTHAUS ‘ OPER IN WIEN ‘ BREGENZER FESTSPIELE


TICKETS

Die holde Kunst im Goldenen Saal

Gesellschaft der Musikfreunde Bösendorferstraße 12, 1010 Wien tel (+43) (0)1/5058190 fax (+43) (0)1/5058190-94 tickets@musikverein.at www.musikverein.at

Baiba Skride

9., 10. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR Wiener Symphoniker-Zyklus ANDRIS NELSONS, Dirigent BAIBA SKRIDE, Violine

Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 (99) Richard Strauss: „Ein Heldenleben“, Tondichtung für großes Orchester op. 40

13., 14., 15. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR © Marco Borggreve

Die Große Symphonie MIKKO FRANCK, Dirigent TZIMON BARTO, Klavier

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Einojuhani Rautavaara: „Apotheosis“

Die Große Symphonie VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent ASYA FATEYEVA, Saxofon

Alexander Glasunow: „Chopiniana“ für Orchester op. 46 Alexander Glasunow: Konzert für Saxophon und Orchester Es-Dur op. 109 (1934) Hector Berlioz: „Symphonie fantastique“, Episode aus dem Leben eines Künstlers für Orchester op. 14a

20., 21. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR Wiener Symphoniker-Zyklus GEORGES PRÊTRE, Dirigent KATIA LABEQUE, Klavier MARIELLE LABEQUE, Klavier

Francis Poulenc: „Les animaux modèles“, Ballett in 1 Akt Francis Poulenc: Konzert für 2 Klaviere und Orchester d-moll Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

10. DEZEMBER 2010 | 18.00 UHR Familien-Zyklus „Klassik-Hits“ JOHANNES WILDNER, Dirigent MARKO SIMSA, Sprecher

© Eric Bri © Gottfried Stoppel

10., 11., 12. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR

EINMALIG im Medienbereich ist die SonntagmorgenSendung Du holde Kunst: Wer die erste Ausstrahlung hörte, ist heute längst in Pension. Sie hat alle redaktionellen Änderungsversuche infolge massiver Hörerproteste überstanden, und nach wie vor wird nicht verraten, wer die ausübenden Musiker bei den gebotenen Kammermusikwerken sind. Dadurch, aber nur dadurch unterscheidet sich die Holde Kunst von der Großen Symphonie, deren Bestandsdauer ebenfalls bereits sechs Jahrzehnte umfasst. Welche Symphonien gespielt werden, müsste dem treuen Publikum in der Tat nicht verraten werden: Bruckners Siebente, die Eroica, Tschaikowskis Vierte, Mahlers Fünfte, die Symphonie fantastique. Werke also, die der geübte Konzertbesucher schon fast auswendig kennt und sich trotzdem jedes Mal auf ein Tzimon Barto Wiederhören freut.

© Eric Bri

Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

15., 16., 17. DEZEMBER 2010 | 19.30 UHR Die Große Symphonie MANFRED HONECK, Dirigent RUDOLF BUCHBINDER, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 22 Es-Dur KV 482

Manfred Honeck

DER EINEINHALB JAHRZEHNTE jüngere Symphoniker-Zyklus steuert das Heldenleben, Beethovens Siebente, die Erste und Zweite von Brahms und Mahlers Sechste bei – gewissermaßen stehen die beiden Zyklen füreinander ein. Einen „Hort strengster Orthodoxie“ nannte dies Eduard Hanslick, und man müsste ihm Recht geben, wären da nicht immerhin auch die Fünfte von Sibelius, Zemlinskys Lyrische Symphonie, Skrjabins Poème de

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107 36 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Die Wiener Symphoniker im Musikverein

© Johannes Ifkovits

8., 9., 10. JANUAR 2011 | 19.30 UHR

l’Extase, Strauss’ Metamorphosen oder gar ein Werk wie Apotheosis von Einojuhani Rautavaara (komponiert 1996!) zu hören. Und bezüglich der Dirigenten wirkt die Große Symphonie – abgesehen von Altmeister Vladimir Fedosejev – geradezu wie ein Jungbrunnen: Fabio Luisi, der gerade erst den halben Weg seiner Karriere zurückgelegt hat, ManPhilippe Jordan fred Honeck, Philippe Jordan, Mikko Franck (Jahrgang 1979 – siehe Dirigentendebüts bei den Wiener Symphonikern), Kirill Petrenko (seine Interpretation des Poème de l’Extase im Rahmen der Bregenzer Festspiele war eine Sensation!), Yakov Kreizberg, die allesamt noch in der ersten Hälfte stehen.

PHILIPPE JORDAN, Dirigent

Richard Strauss: „Metamorphosen“ für 23 Solostreicher TrV 290 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

29., 30. JANUAR 2011 | 19.30 UHR Wiener Symphoniker-Zyklus FABIO LUISI, Dirigent CARLO GRANTE, Klavier

Franz Schmidt: Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven für Klavier und Orchester (Bearbeitung Friedrich Wührer) Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6 a-moll „Tragische Symphonie“

18., 19. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Wiener Symphoniker-Zyklus HERBERT BLOMSTEDT, Dirigent THOMAS ZEHETMAIR, Violine

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

UND AUCH DER Symphoniker-Zyklus bringt eine reizvolle

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

23., 24., 25. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Die Große Symphonie KIRILL PETRENKO, Dirigent CAMILLA NYLUND, Sopran WALTER KOCH, Bariton © Stephan Trierenberg © Martin Lengemann

Mischung ewiger (Georges Prêtre), relativer (Herbert Blomstedt), berufsspezifischer (Adam Fischer) und aktueller Jugend (Andris Nelsons – siehe Dirigentendebüts bei den Wiener Symphonikern). Der bemerkenswerteste Aspekt liegt jedoch vermutlich im Umstand, dass es ein Comeback der Solisten gibt! Wir spielen herzlich gern mit Rudolf Buchbinder (und tun dies auch wieder im Rahmen der Großen Symphonie), zusätzlich haben wir jedoch das Vergnügen, mit weiteren erstklassigen Pianisten auftreten zu dürfen. Einem gewissen Tzimon Barto beispielsweise, den Schwestern Labeque, Carlo Grante – und auch hier sehr

Die Große Symphonie

Alexander von Zemlinsky: Lyrische Symphonie in 7 Gesängen nach Gedichten von Rabindranath Tagore op. 18 Alexander Skrjabin: Le Poème de l’Extase op. 54

5., 6. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR Wiener Symphoniker-Zyklus ADAM FISCHER, Dirigent DENIS MATSUEV, Klavier

Zoltán Kodály: „Galántai Táncok“ („Tänze aus Galanta“) für Klavier Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68 Herbert Blomstedt

Fortsetzung auf Seite 38 Ë

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 37


27., 28. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR Meisterinterpreten

© Markus Hoffmann

Die Wiener Symphoniker im Musikverein

FABIO LUISI, Dirigent JULIA KLEITER, Sopran JANE HENSCHEL, Alt SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-moll „Auferstehungssymphonie“ für Sopran- und Alt-Solistinnen, Chor und großes Orchester

30., 31. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR Die Große Symphonie

Antonín Dvořák: „Karneval“, Ouvertüre op. 92 Sergei Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-moll op. 63 Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

2. APRIL 2011 | 19.30 UHR YAKOV KREIZBERG, Dirigent LEONIDAS KAVAKOS, Violine

Camilla Nylund

junge Musiker, auf die wir gespannt sein können (Denis Matsuev etwa). Sogar Geiger kommen wieder, um mit uns zu musizieren – Leonidas Kavakos, Thomas Zehetmair, Daniel Hope, Baiba Skride – und sowohl die Pianisten wie auch die Geiger spielen weniger das Standardprogramm als vielmehr Schostakowitsch, Prokofjew, Poulenc, Liszt, Franz Schmidt … Und wann in der unendlichen Geschichte der Großen Symphonie gab es Glasunows Saxophon-Konzert zu hören? © Martin Fuchs

YAKOV KREIZBERG, Dirigent LEONIDAS KAVAKOS, Violine

Antonín Dvořák: „Karneval“, Ouvertüre op. 92 Sergei Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-moll op. 63 Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

13., 14. APRIL 2011 | 19.30 UHR Die Große Symphonie FABIO LUISI, Dirigent VALENTINA FARCAS, Sopran ANTIGONE PAPOULKAS, Alt MAXIMILIAN SCHELL, Sprecher SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

Felix Mendelssohn-Bartholdy: „Ein Sommernachtstraum“ op. 21 und op. 61 mit gesprochenen Texten

Maximilian Schell © Jürgen Hasenkopf

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 „La Reine“ („Die Königin“) B-Dur Hob. I:85

WAS DIE JUBILÄEN ANGEHT:

Der latente Mahler-Zyklus wird an anderer Stelle erwähnt (siehe Was uns der Chefdirigent erzählt). Chopin hat leider keine großen Symphonien geschrieben, Schumann haben wir mit unserem Chefdirigenten schon vor dem SchumannJahr abgehandelt, und das HaydnJahr ist vorbei und damit die durchschnittliche Frequenz seiner Symphonie-Wiedergaben auf das Normalmaß (eine pro Saison) zurückgeführt. Die außerordentliche Behutsamkeit des Wandels kennzeichnet seit jeher die Wiener Musikkultur, vor allem, aber nicht nur im Goldenen Saal …

25., 26., 27. MAI 2011 | 19.30 UHR Die Große Symphonie FABIO LUISI, Dirigent GÁBOR BOLDOCZKI, Trompete

Johann Nepomuk Hummel: Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur WoO 1 S 49 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-moll

Gabor Boldoczki

38 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Hans-Joachim Tinnefeld, Kontrabass Geburtsort: München, Deutschland

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Dorice Köstenberger, Violine Geburtsort: Wien, Österreich

Foto: Lukas Beck

Alexandra Uhlig, Flöte Geburtsort: Innsbruck, Österreich

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Kentaro Yoshii, Violoncello Geburtsort: Tokyo, Japan


TICKETS

Hauskonzerte im Konzerthaus

Wiener Konzerthaus Lothringerstraße 20, 1037 Wien tel (+43) (0)1/242002 fax (+43) (0)1/24200-110 ticket@konzerthaus.at www.konzerthaus.at

© unbezeichnet

LANGSAM ist das Wiener Konzerthaus unterwegs zu seinem hundertjährigen Bestand, den es 2013 feiern wird. Wir sind exakt 13 Jahre älter und zogen als Wiener Concertverein einst in die neue Heimstätte, wo alles unter einem Dach und scheinbar auf immer beiDaniel Hope sammen war: Haus, Verwaltung, Orchester. Die Mitglieder der Konzerthausgesellschaft waren in Personalunion Vorstände des Wiener Concertvereins, die Programmatik des neuen Konzertinstituts bestand in der demokratischen Öffnung des Konzertlebens für breite Bevölkerungsschichten. Der Erste Weltkrieg zerstörte diese Konstruktion und verurteilte nach dem Bankrott des mäzenatischen Bürgertums das Orchester dazu, sich unter Vermeidung eigener Konzerttätigkeit an zahlungskräftige Interessenten zu vermieten. Die „normalisierte Idylle“ dauerte also nur eine Saison, dennoch war in den Köpfen der Orchestermusiker das Wie- Frank Strobel ner Konzerthaus noch lange die eigentliche, verloren gegangene Heimstätte.

5., 6. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR DMITRIJ KITAJENKO, Dirigent DANIEL HOPE, Violine

Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 (99) Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

4., 5. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR FRANK STROBEL, Dirigent

Film „Romeo und Julia“ (UdSSR 1954/55) Sergei Prokofjew: „Romeo i Dschuljetta“ („Romeo und Julia“) Ballett op. 64

© Kai Bienert

15., 17. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR ROBIN TICCIATI, Dirigent SALLY MATTHEWS, Sopran KAREN CARGILL, Mezzosopran MICHAEL SCHADE, Tenor MATTHEW ROSE, Bass WIENER SINGAKADEMIE

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 96 „Le Miracle“ („Das Wunder“) D-Dur Hob. I:96 Sir Michael Tippett: „A Child of Our Time“, Oratorium

30. DEZEMBER 2010 | 20.00 UHR 31. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR 1. JANUAR 2011 | 20.00 UHR 9. Beethoven zum Jahreswechsel LOUIS LANGRÉE, Dirigent KATE ROYAL, Sopran STEVE DAVISLIM, Tenor WIENER SINGAKADEMIE

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

14., 16. JANUAR 2011 | 19.30 UHR FABIO LUISI, Dirigent IVO POGORELICH, Klavier

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

17., 18. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR MARKUS STENZ, Dirigent JAMES EHNES, Violine

Feruccio Busoni: Berceuse élégiaque op. 42 Gustav Mahler: Adagio aus der Symphonie Nr. 10 in Fis-Dur Erich Wolfgang Korngold: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 (1945) Richard Strauss: „Don Juan“, Tondichtung für großes Orchester nach Nikolaus Lenaus dramatischem Gedicht op. 20

© Antonio D’Amato

Sergei Rachmaninoff: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18

DIE GLANZVOLLE RESTAURIERUNG des Hauses vor einem Jahrzehnt weckte bei manchen abermals Träume dieser Art, die inzwischen wieder zerstoben sind, aber in dem schönen Spätjugendstil-Saal zu musizieren ist seither jedenfalls wieder ein Vergnügen. Auch hier gibt es neben der nunmehr seit 35 Jahren aufgeführten Neunten Symphonie Beethovens zum Jahreswechsel (diesmal mit Louis Langrée als Dirigenten – siehe Dirigentendebüts bei den Wiener Symphonikern) traditionell einen zehn Konzertprogramme umfassenden Symphoniker-Zyklus, dessen vorsichtige Programmierung kaum mehr einen wesentlichen Unterschied zum gleichnamigen Zyklus bzw. zur Großen Symphonie im Musikverein erkennen lässt: Tschaikowskis Vierte spielen wir auch dort, Brahms’ Vierte Symphonie ergänzt quasi den geheimen, karlsplatzübergreifenden Brahms-Zyklus ebenso wie Mahlers Dritte Symphonie und das Adagio aus seiner Zehnten Symphonie den immanenten Mahler-Zyklus (siehe auch Was uns der Chefdirigent erzählt), Schuberts Tragische Symphonie steht gegen Mahlers Tragische, Haydns Symphonie Nr. 96 gegen seine Nr. 85, Bruckners Sechste Symphonie ist das Komplementärwerk zur Siebenten Symphonie, Schostakowitschs 2. ViIvo Pogorelich olinkonzert ergänzt die Aufführung des

40 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Die Wiener Symphoniker im Konzerthaus

8., 9. APRIL 2011 | 19.30 UHR NEEME JÄRVI, Dirigent WIENER SINGAKADEMIE

1. Konzerts im Rahmen des Symphoniker-Zyklus im Musikverein …

Luigi Cherubini: Requiem c-moll für Chor und Orchester Edvard Grieg: „Lyrische Suite“ für Orchester op. 54 Johan Svendsen: Zwei schwedische Volkslieder für Streichorchester Jean Sibelius: „Valse triste“ aus der Musik zu Arvid Järnefelts Drama „Kuolema“ („Der Tod“) op. 44 Nr. 1 Jean Sibelius: „Szene mit Kranichen“ op. 44/2 für Orchester aus „Kuolema“ op. 44

© J. Henry Fair/DG

© unbezeichnet

© Ben Ealovega

ES WÄRE jedoch ungerecht, daraus zu folgern, es handle sich nur um eine Abziehbildfunktion. So verspricht etwa Michael Tippetts 1939–41 komponiertes Oratorium A Child of Our Time, das sich mit den NoJames Ehnes vemberpogromen der Nazis auseinandersetzt, eine überaus interessante Begegnung (Dirigent ist Robin Ticciati – siehe auch Dirigentendebüts bei den Wiener Symphonikern), aber auch Cherubinis selten aufgeführtes Requiem (Dirigent: Neeme Järvi), kombiniert mit Werken von Grieg, Svendsen und Sibelius, verspricht einen vom Programm her ungewöhnlichen Konzertabend. Erfreulich auch, dass die Wiener Symphoniker in ihrem Zyklus einen der beliebten und professionell gestalteten Filmabende des Konzerthauses musikalisch begleiten: Nach der höchst erfolgreichen Produktion des Rosenkavalier-Films 2008 wird Frank Strobel dies- Steven Isserlis mal Romeo und Julia (UdSSR 1954/55, Musik: Sergei Prokofjew) präsentieren. Auch hier gilt das für den Musikverein Gesagte: Eine Reihe interessanter Solisten wird mit uns musizieren. Ivo Pogorelich etwa, der Rachmaninoffs 2. Klavierkonzert, Hélène Grimaud, die Ravels G-Dur-Konzert interpretiert; die jungen Geiger Daniel Hope und James Ehnes sind mit dem 2. Violinkonzert Schostakowitschs bzw. Korngolds Violinkonzert zu hören, Steven Isserlis spielt Elgars Cellokonzert. Und neben den bereits erwähnten Dirigenten gibt es Gelegenheit zu Begegnungen mit Markus Stenz, Thomas Dausgaard sowie Andris Nelsons und Bertrand de Billy (siehe auch Dirigentendebüts bei den Wiener Symphonikern). Natürlich auch mit unserem Chefdirigenten Fabio Luisi …

Neeme Järvi

29., 30. APRIL 2011 | 19.30 UHR THOMAS DAUSGAARD, Dirigent STEVEN ISSERLIS, Violoncello

Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

© Tom Miller

17., 19. MAI 2011 | 19.30 UHR BERTRAND DE BILLY, Dirigent BURKHARD FRITZ, Tenor KONZERTVEREINIGUNG WIENER STAATSOPERNCHOR

Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-moll „Tragische“ D 417 Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie in drei Charakterbildern

7., 8. JUNI 2011 | 19.30 UHR EIVIND GULLBERG JENSEN, Dirigent HÉLÈNE GRIMAUD, Klavier

Sergei Prokofjew: „Träume“ – Sinfonisches Gemälde für großes Orchester op. 6 Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Sergei Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27

20., 21. JUNI 2011 | 19.30 UHR FABIO LUISI, Dirigent DAGMAR PECKOVÁ, Alt WIENER SINGAKADEMIE WIENER SÄNGERKNABEN

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-moll

Hélène Grimaud

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 41


TICKETS

Opern-Seitensprünge, Teil 1

© Caroline Gamon

Theater an der Wien Linke Wienzeile 6, 1060 Wien Wien-Ticket (+43) (0)1/58885 fax (+43) (0)1/58830-650 infoline (+43) (0)1/58830-660 tickets@theater-wien.at www.theater-wien.at

„Il Postino“ Oper in drei Akten (2010) von Daniel Catán, basierend auf der Novelle von Antonio Skármeta und dem Film von Michael Radford

JESÚS LÓPEZ-COBOS, Dirigent RON DANIELS, Inszenierung RICARDO HERNÁNDEZ, Ausstattung JENNIFER TIPTON, Licht PHILIP BUSSMANN, Projektion

Il Postino

In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln PLÁCIDO DOMINGO, Pablo Neruda CRISTINA GALLARDO-DÓMAS, Matilde Neruda ISRAEL LOZANO, Mario Ruoppolo AMANDA SQUITIERI, Beatrice MARINA DE LISO, Donna Rosa GREGORIO GONZÁLEZ, Di Cosimo GABRIEL OSUNA, Marios Vater ARNOLD SCHOENBERG CHOR (Ltg. Erwin Ortner)

Koproduktion mit der Los Angeles Opera, europäische Erstaufführung Premiere:

9. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR Weitere Vorstellungen: 11., 14., 18. und 21. Dezember 2010, 19.00 Uhr Einführungsmatinee: 28. November 2010, 11.00 Uhr

ES KANN NICHT oft genug wiederholt werden: Hin und wieder Oper zu spielen ist höchst vergnüglich, sobald die reinen Orchesterproben vorbei sind. Wer jedoch behauptet, er kenne keine befriedigendere musikalische Betätigung, als ein Orchestermusikerleben lang täglich Operndienst zu versehen, dem glaube man kein Wort … In diesem Sinne sind wir in der Saison 2010/11 recht genügsam, zudem noch wahrhaft zeitgenössisch unterwegs: Im Theater an der Wien spielen wir als einzige Opernproduktion Daniel Catáns Il Postino. Der 1949 geborene, in Los Angeles lebende mexikanische Komponist studierte Musik in Southampton und Philosophie in Sussex, vertiefte sich in traditionelle japanische Musik und wurde mit der Oper Rappaccini’s Daughter (UA 1991 im Palacio de Bellas Artes, Mexico City, amerikanische EA 1994 in der San Diego Opera) bekannt. Die Houston Grand Opera erteilte ihm einen Folgeauftrag, Florencia en el Amazonas wurde 1996 uraufgeführt. Sein neues Werk Il Postino, basierend auf Antonio Skármetas Roman Ardiente paciencia (Mit brennender Geduld) und dem Film von Michael Radford sollte bereits 2005 herauskommen und hat nun nach einigen Verzögerungen (u. a. bedingt durch die Absage Rolando Villazóns) im September 2010 in Los Angeles Weltpremiere. PLÁCIDO DOMINGO, der zuletzt erfolgreich in sein angestammtes Baritonfach wechselte (so sang er in einigen Produktionen die Titelrolle in Verdis Simon Boccanegra), verkörpert den im Exil lebenden Dichter Pablo Neruda. Die Internet Movie Database verzeichnet den 1994 großteils auf der italienischen Insel Salina gedrehten Film unter den Schlagwörtern Biographie/ Komödie/Drama/Romanze – die Zielgruppe für die musikalische Transferierung der poetischen Geschichte ist also eine breit gestreute. Der Briefträger Mario Ruoppolo wird Freund seines besten Kunden Neruda, wird von diesem in die Welt der Poesie

42 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Die Wiener Symphoniker im Theater an der Wien

eingeführt und gewinnt mit Hilfe seiner Verse das Herz der unnahbaren Beatrice. „Wir erleben die Geburt von Dichtung, wir hören und sehen, wie die Schönheit der Natur in Musik und Sprache gerinnt und was sie über andere Menschen vermag: Der Zauber lyrischer Sprache erweckt die Liebe bei Beatrice zu dem armen Briefträger.“ Nachweislich stammt diese den Zauber lyrischer Sprache weitgehend entbehrende, komprimierte Inhaltsangabe nicht von Pablo Neruda selbst, der die Gerinnung von Naturschönheit in ästhetische Widerspiegelung wohl anders formuliert hätte. BERÜHREND jedenfalls ist die Story über das Ende der Dreharbeiten zum Film, bezahlte doch Massimo Troisi, Darsteller des Briefträgers Ruoppolo, den Aufschub einer nötigen Herzoperation mit dem Leben – am Tag nach Beendigung der Dreharbeiten verstarb er. Im Film selbst – und wohl auch in der Oper – stirbt Ruoppolo während einer außer Kontrolle geratenen politischen Versammlung, bei der er sein erstes selbst verfasstes Gedicht, das er Neruda gewidmet hat, vortragen wollte: Die Geburt der Dichtung bezahlt er mit dem Leben. Was waren das doch für Zeiten, da es möglich schien, im Rahmen politischer Kundgebungen Lyrik zu Gehör zu bringen! Die von Jesús López-Cobos geleitete Produktion ist im Dezember 2010 im Theater an der Wien als Koproduktion mit der Los Angeles Opera zu sehen.

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 43


TICKETS

Opern-Seitensprünge, Teil 2

© andereart

Bregenzer Festspiele Platz der Wiener Symphoniker 1, 6900 Bregenz tel (+43) (0)5574/407-6 fax (+43) (0)5574/407-400 ticket@bregenzerfestspiele.com www.bregenzerfestspiele.com

20. JULI 2010 | 10.30 UHR Eröffnung der Bregenzer Festspiele

Spiel auf dem See

Aida Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi, Libretto von Antonio Ghislanzoni

Musikalische Leitung: CARLO RIZZI, GARETH JONES Inszenierung: GRAHAM VICK Bühne und Kostüme: PAUL BROWN Choreografie: RON HOWELL Lichtdesign: WOLFGANG GÖBBEL Chorleitung Bregenzer Festspielchor: BENJAMIN LACK Akustik: WOLFGANG FRITZ Der König: KEVIN SHORT, BRADLEY SHORT Amneris: LIUBA SOKOLVA, IANO TAMAR, GUANG YANG Aida: MARIA JOSÉ SIRI, TATIANA SERJAN, INDRA THOMAS

Radames: RUBENS PELIZZARI, ARNOLD RAWLS, PHILIP WEBB

Ramphis: SORIN COLIBAN, ANDREW GANGESTAD, TIGRAN MARTIROSSIAN Amonasro: QUINN KELSEY, DIMITRI PLATANIAS, VITTORIO VITELLI Ein Bote: DAVID DANHOLT Eine Priesterin: ELISABETTA MARTORANA, TALIA OR PRAGER PHILHARMONISCHER CHOR BREGENZER FESTSPIELCHOR WIENER SYMPHONIKER

Premiere:

22. JULI 2010 | 21.15 UHR

Weitere Vorstellungen: 23., 24., 25., 27., 29., 30. und 31. Juli 2010, jeweils 21.15 Uhr 1., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 11., 12., 13., 14., 15., 17., 18., 19., 20., 21. und 22. August 2010, jeweils 21.00 Uhr

Aida

ANGENOMMEN, der berühmte Mars-Soziologe hätte mit seinem Fernglas wegen eines schwerwiegenden optischen Defekts seit Jahrzehnten ausschließlich die Bregenzer Festspiele im Fokus: Könnte er mit seinem methodisch-theoretischen Rüstzeug aus dem Wandel des optischen Erscheinungsbilds tragfähige Rückschlüsse auf die gesamtgesellschaftliche Entwicklung ziehen? 1946 standen die Veranstalter, so war es in der Furche zu lesen, vor dem Problem, „Gäste ins Land zu rufen, ohne ihnen irgendwelche Bequemlichkeit zu bieten, ja unter Verzicht auf Unterkunft und Verpflegung“. Der Mars-Soziologe würde vermutlich 2010 konstatieren, dass die Festspielgäste mehrheitlich unter Verzicht auf Unterkunft und Verpflegung nach einer Seebühnenveranstaltung ihre bequemen Reisebusse bestiegen, um nach Haus zu fahren. DOCH AUCH unter den aus zukünftiger Perspektive bescheiden dimensionierten Bedingungen der gegenwärtigen Bühnendekoration sollten „all jene, die die spektakuläre Neuinterpretation von Aida am und im Bodensee im Sommer 2009 versäumt haben oder ganz einfach schwebende Stuntfrauen, schwimmende Sänger und einzigartige Kran-Action noch einmal ganz in Ruhe und aus nächster Nähe betrachten möchten“ (© Bregenzer Festspiele-Zeitung), die Gelegenheit wahrnehmen, die „Wüstenoper am Bodensee“ in ihrer zweiten Saison zu erleben. Schwimmende Sänger erlebt man ja hin und wieder auch in normalen Opernhäusern, aber nirgendwo anders sieht man in dieser überwältigenden Pracht, wie zuerst die Sonne untergeht und dann gleich die Aida. Und wer bisher glaubte, Kranfahren sei ein Job im Baugewerbe, kann nunmehr Zeuge der ästhetischen Transformation dieses Berufs in Richtung des „Kunstkranfahrers“ werden, der in knapp 80 m Höhe präzise Kranmanöver zu Verdis Opernpracht auszuführen hat. Ist solcherart das „Vergehen der Vergangenheit“ als Demonstration der Auflösung einer Kunstform auch am See implizit zentrales Thema, so steht Mieczyslaw Weinbergs Oper Die Passagierin explizit unter diesem Motto. Klar, dass eine Oper, die auf einem Schiff spielt, nur im Festspielhaus erklingen kann, wenn

44 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Die Wiener Symphoniker bei den Bregenzer Festspielen 2010

Oper im Festspielhaus

draußen die Wüstenoper im Wasser stattfindet. Die Ereignisse auf dem Schiff werden jedoch nur Auslöser für eine höchst problematische Reise in die Vergangenheit. Laut Pressetext der Bregenzer Festspiele behandelt die Oper „das Thema von Schuld und Verdrängung von Schuld auf dem Hintergrund des Holocaust. Auf einer Kreuzfahrt nach Brasilien trifft die ehemalige KZ-Oberaufseherin Anneliese Kretschmer Jahrzehnte nach Ende des 2. Weltkrieges auf eines ihrer ehemaligen Opfer: Martha. Die Wiederbegegnung dieser beiden Frauen führt zu einem tiefenpsychologischen Drama von äußerster Intensität.“ Die 1968 komponierte Oper basiert auf auf der 1962 veröffentlichten Novelle der Auschwitz-Überlebenden Zofia Posmysz, die ihrerseits aus der Umarbeitung eines Hörspiels entstand. Weinberg wiederum verlor im Weltkrieg die Eltern und seine Schwester, flüchtete vor den einmarschierenden Deutschen in die Sowjetunion und wurde nach Kriegsende im Zuge stalinistischen Terrors gegen Juden inhaftiert. „Man kann die Realität eines Konzentrationslagers nie und nimmer auf die Bühne bringen, am allerwenigsten in einer Oper“, sagt David Pountney, der diese Aufführung inszeniert. Aber die Frage, unter welchen Umständen aus einer „normalen jungen Frau“ eine KZ-Aufseherin werden kann, besitzt angesichts aktueller gesellschaftlicher Krisensymptome hohe Aktualität. WIE

IMMER

in den letzten Jahren ist der Komponist der „Hausoper“ auch „Composer in residence“ bei den Orchesterkonzerten. Vladimir Fedosejev wird (neben Mahlers Lied von der Erde) Weinbergs Symphonien Nr. 17 und 6 sowie sein Requiem zur Aufführung bringen, Dmitri Jurowski gestattet mit „Concrete“ – eine Motette über London bereits eine Vorausschau auf die nächstjährige „Residence“-Komponistin Judith Weir.

Die Passagierin Oper von Mieczyslaw Weinberg, Libretto von Alexander Medwedew nach der gleichnamigen Novelle von Zofia Posmysz Musikalische Leitung: TEODOR CURRENTZIS Inszenierung: DAVID POUNTNEY Bühne: JOHAN ENGELS Kostüme: MARIE-JEANNE LECCA Licht: FABRICE KEBOUR Martha, polnische Gefangene (Die Passagierin): ELENA KELESSIDI

Tadeusz, Marthas Verlobter: ARTUR RUCINSKI Walter, deutscher Diplomat: ROBERTO SACCÀ Lisa, seine Frau: MICHELLE BREEDT WIENER SYMPHONIKER

Premiere:

21. JULI 2010 | 19.30 UHR Weitere Vorstellungen: 26. Juli 2010,19.30 Uhr, 28. Juli 2010, 19.30 Uhr, und 31. Juli 2010, 11.00 Uhr

25. JULI 2010 | 11.00 UHR Orchesterkonzert 1 VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent MICHELLE BREEDT, Alt NIKOLAI SCHUKOFF, Tenor

Mieczyslaw Weinberg: Symphonie Nr. 17 op. 137 – „Erinnerung“ Gustav Mahler: „Das Lied von der Erde“, Symphonie für Tenor, Alt und Orchester nach Hans Bethges „Die chinesische Flöte“

1. AUGUST 2010 | 11.00 UHR Orchesterkonzert 2 VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent ELENA KELESSIDI, Sopran WIENER SÄNGERKNABEN

Mieczyslaw Weinberg: Symphonie Nr. 6 für Knabenchor und Orchester Mieczyslaw Weinberg: Requiem für Sopran, Knabenchor, Chor und Orchester

9. AUGUST 2010 | 19.30 UHR Orchesterkonzert 3 DMITRI JUROWSKI, Dirigent Leos Janacek: „Taras Bulba“, Rhapsodie für Orchester Judith Weir: „Concrete“ – eine Motette über London für Sprecher, Chor und Orchester Nikolai Rimski-Korsakow: „Scheherazade“, symphonische Suite op. 35 Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 45


Vera Reigersberg, Viola Geburtsort: Wien, Österreich

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Heinrich Bruckner, Trompete Geburtsort: Wien, Österreich

AM OHR DER ZEIT

DIE WIENER SYMPHONIKER

Foto: Lukas Beck

Anton Sorokow, Violine Geburtsort: Moskau, Russland

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Birgit Zalodek, Violine Geburtsort: Wien, Österreich


DIE WIENER SYMPHONIKER  SERVICE & WISSENSWERTES ‘ KONZERTKALENDER 2010/2011 ‘ MUSIKER UND MITARBEITER ‘ SAALPLÄNE UND VERKAUFSINFORMATIONEN


5. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus)

10/10

10. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Wiener-Symphoniker-Zyklus B (Musikverein)

DMITRIJ KITAJENKO, Dirigent DANIEL HOPE, Violine

ANDRIS NELSONS, Dirigent BAIBA SKRIDE, Violine

Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 (99)

Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 (99) Richard Strauss: “Ein Heldenleben”, Tondichtung für großes Orchester op. 40

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

13. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR

6. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie A (Musikverein)

Konzerthaus Großer Saal DMITRIJ KITAJENKO, Dirigent DANIEL HOPE, Violine

MIKKO FRANCK, Dirigent TZIMON BARTO, Klavier

Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 (99)

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Einojuhani Rautavaara: „Apotheosis“ Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

7. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR

Ticket Code Musikverein 14. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR

Musikverein Brahms-Saal Kammerkonzerte (Wiener Symphoniker)

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie B (Musikverein)

Leibowitz-Trio-Wien „Kein Klezmer“

MIKKO FRANCK, Dirigent TZIMON BARTO, Klavier

VOLKER KEMPF, Harfe HERBERT MÜLLER, Viola ERWIN KLAMBAUER, Flöte FLORENTIN GROLL, Sprecher

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Einojuhani Rautavaara: „Apotheosis“ Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Esteban Eitler: „Deseo“ für Harfe solo (1943) Karel Reiner: „Repliken“ Trio für Flöte, Viola und Harfe (1973) Robert Starer: „Dialogues“ Duo für Flöte und Harfe (1993) Karel Reiner: Suite für Harfe solo (1964) René Leibowitz: Sonatine für Flöte, Harfe und Viola op. 69 (1966/7) Eric Zeisl: „Arrowhead“ Trio für Flöte, Viola und Harfe (1956) Mieczysław Weinberg: Trio für Harfe, Flöte und Viola op.127 (1979)

Musikverein Großer Saal Wiener-Symphoniker-Zyklus B (Musikverein) Wiener Symphoniker (ÖGB)

Code Jeunesse

MIKKO FRANCK, Dirigent TZIMON BARTO, Klavier

15. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR

9. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Einojuhani Rautavaara: „Apotheosis“ Jean Sibelius:Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker-Zyklus A (Musikverein) Junge Solisten (Jeunesse) Mitten im Klang (Jeunesse) ANDRIS NELSONS, Dirigent BAIBA SKRIDE, Violine

K 19. OKTOBER 2010 | 20.00 UHR

Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77 (99) Richard Strauss: “Ein Heldenleben”, Tondichtung für großes Orchester op. 40

OKTOBER 2010

OKTOBER 2010

OKTOBER 2010

Gastkonzert Regensburg (D) VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent MARTIN STADTFELD, Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

48 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


KONZERTKALENDER Saison 2010/11

NOVEMBER 2010

OKTOBER 2010

OKTOBER / NOVEMBER 2010 K 20. OKTOBER 2010 | 20.00 UHR Gastkonzert Mannheim (D) VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent MARTIN STADTFELD, Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

5. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Film + Musik live (Konzerthaus)

11/09

FRANK STROBEL, Dirigent

Film „Romeo und Julia“ (UdSSR 1954/55) Sergei Prokofjew: „Romeo i Dschuljetta“ („Romeo und Julia“) Ballett op. 64

K 21. OKTOBER 2010 | 20.00 UHR

10. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR

Gastkonzert Frankfurt/Main (D)

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie A (Musikverein)

VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent MARTIN STADTFELD, Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

K 22. OKTOBER 2010 | 20.00 UHR Gastkonzert Düsseldorf (D)

VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent ASYA FATEYEVA, Saxofon

Alexander Glasunow: “Chopiniana” für Orchester op. 46 Alexander Glasunow: Konzert für Saxophon und Orchester Es-Dur op. 109 (1934) Hector Berlioz: „Symphonie fantastique“, Episode aus dem Leben eines Künstlers für Orchester op. 14a

VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent MARTIN STADTFELD, Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

11. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie B (Musikverein)

K 23. OKTOBER 2010 | 20.00 UHR

VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent ASYA FATEYEVA, Saxofon

Gastkonzert Essen (D)

Alexander Glasunow: “Chopiniana” für Orchester op. 46 Alexander Glasunow: Konzert für Saxophon und Orchester Es-Dur op. 109 (1934) Hector Berlioz: „Symphonie fantastique“, Episode aus dem Leben eines Künstlers für Orchester op. 14a

VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent MARTIN STADTFELD, Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

12. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR

NOVEMBER 2010

25. OKTOBER 2010 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Konzert zum österreichischen Nationalfeiertag

Musikverein Großer Saal Romantik a (Jeunesse) Wiener Symphoniker (ÖGB)

VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent MARTIN STADTFELD, Klavier

VLADIMIR FEDOSEJEV, Dirigent ASYA FATEYEVA, Saxofon

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Alexander Glasunow: “Chopiniana” für Orchester op. 46 Alexander Glasunow: Konzert für Saxophon und Orchester Es-Dur op. 109 (1934) Hector Berlioz: „Symphonie fantastique“, Episode aus dem Leben eines Künstlers für Orchester op. 14a

4. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR

11/10

Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus) FRANK STROBEL, Dirigent

Film „Romeo und Julia“ (UdSSR 1954/55) Sergei Prokofjew: „Romeo i Dschuljetta“ („Romeo und Julia“) Ballett op. 64

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 49


15. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR

21. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR

Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus)

Musikverein Großer Saal Wiener-Symphoniker-Zyklus B (Musikverein)

ROBIN TICCIATI, Dirigent SALLY MATTHEWS, Sopran KAREN CARGILL, Mezzosopran MICHAEL SCHADE, Tenor MATTHEW ROSE, Bass WIENER SINGAKADEMIE

GEORGES PRÊTRE, Dirigent KATIA LABEQUE, Klavier MARIELLE LABEQUE, Klavier

Francis Poulenc: “Les animaux modéles”, Ballett in 1 Akt Francis Poulenc: Konzert für 2 Klaviere und Orchester d-moll Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 96 „Le Miracle“ („Das Wunder“) D-Dur Hob. I:96 Sir Michael Tippett: “A Child of our time”, Oratorium

K 23. NOVEMBER 2010 16. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR

Gastkonzert Athen (GR) GEORGES PRÊTRE, Dirigent KATIA LABEQUE, Klavier MARIELLE LABEQUE, Klavier

Musikverein Brahms-Saal Kammerkonzerte (Wiener Symphoniker) Acht Cellisten der Wiener Symphoniker

Francis Poulenc: “Les animaux modéles”, Ballett in 1 Akt Francis Poulenc: Konzert für 2 Klaviere und Orchester d-moll Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Richard Wagner: Vorspiel zum 3. Akt aus „Lohengrin“ Giacomo Puccini: Ausschnitte aus „Manon Lescaut“ Jacques Offenbach: Barcarole aus „Hoffmanns Erzählungen“ Bedřich Smetana: „Die Moldau“ aus dem Zyklus „Mein Vaterland“

K 24. NOVEMBER 2010 Gastkonzert Athen (GR)

17. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR

GEORGES PRÊTRE, Dirigent KATIA LABEQUE, Klavier MARIELLE LABEQUE, Klavier

ROBIN TICCIATI, Dirigent SALLY MATTHEWS, Sopran KAREN CARGILL, Mezzosopran MICHAEL SCHADE, Tenor MATTHEW ROSE, Bass WIENER SINGAKADEMIE

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 96 „Le Miracle“ („Das Wunder“) D-Dur Hob. I:96 Sir Michael Tippett: “A Child of our time” , Oratorium

20. NOVEMBER 2010 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker - Theater der Jugend Wiener Symphoniker-Zyklus A (Musikverein) GEORGES PRÊTRE, Dirigent KATIA LABEQUE, Klavier MARIELLE LABEQUE, Klavier

Francis Poulenc: “Les animaux modéles”, Ballett in 1 Akt Francis Poulenc: Konzert für 2 Klaviere und Orchester d-moll Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

NOVEMBER 2010

Konzerthaus Großer Saal Wiener Symphoniker (Jeunesse) Stimmen (Konzerthaus)

Francis Poulenc: „Les animaux modéles“, Ballett in 1 Akt Francis Poulenc: Konzert für 2 Klaviere und Orchester d-moll Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

DEZEMBER 2010

NOVEMBER 2010

NOVEMBER / DEZEMBER 2010

Theater an der Wien

9. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR

12/10

„Il Postino“ - Premiere Oper in drei Akten von Daniel Catán basierend auf der Novelle von Antonio Skármeta und dem Film von Michael Radford JESÚS LÓPEZ-COBOS, Dirigent RON DANIELS, Inszenierung RICARDO HERNÁNDEZ, Ausstattung JENNIFER TIPTON, Licht PHILIP BUSSMANN, Projektion PLÁCIDO DOMINGO, Pablo Neruda CRISTINA GALLARDO-DÓMAS, Matilde Neruda ISRAEL LOZANO, Mario Ruoppolo AMANDA SQUITIERI, Beatrice GABRIEL OSUNA, Marios Vater GREGORIO GONZÁLEZ, Di Cosimo ARNOLD SCHOENBERG CHOR (Ltg. Erwin Ortner)

50| Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


KONZERTKALENDER Saison 2010/11

10. DEZEMBER 2010 | 18.00 UHR

18. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR

Musikverein Großer Saal Familien-Zyklus (Musikverein)

Theater an der Wien „Il Postino“

„Klassik-Hits“ in Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde

20. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR

JOHANNES WILDNER, Dirigent MARKO SIMSA, Sprecher

Konzerthaus Großer Saal Das andere Konzert (Wiener Symphoniker)

Theater an der Wien

ALEXANDER LONQUICH, Dirigent & Klavier THOMAS REICHERT, Regie CHRISTOPHER WIDAUER, Spiel

„Il Postino“

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15

11. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR

14. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR

21. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR

Theater an der Wien

Theater an der Wien

„Il Postino“

„Il Postino“

K 22. DEZEMBER 2010 | 20.00 UHR

15. DEZEMBER 2010 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie A (Musikverein)

Gastkonzert München (D) RUDOLF BUCHBINDER, Dirigent & Klavier

MANFRED HONECK, Dirigent RUDOLF BUCHBINDER, Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 22 Es-Dur KV 482 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

30. DEZEMBER 2010 | 20.00 UHR 16. DEZEMBER 2010 | 19.30 UHR

Konzerthaus Großer Saal 9. Beethoven zum Jahreswechsel

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie B (Musikverein)

LOUIS LANGRÉE, Dirigent KATE ROYAL, Sopran STEVE DAVISLIM, Tenor N.N., ALT N.N., BASS WIENER SINGAKADEMIE

MANFRED HONECK, Dirigent RUDOLF BUCHBINDER, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 22 Es-Dur KV 482 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

17. DEZEMBER 2010 | 19.30 UHR

31. DEZEMBER 2010 | 19.00 UHR

Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker (Jeunesse) Wiener Symphoniker – Theater der Jugend MANFRED HONECK, Dirigent RUDOLF BUCHBINDER, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 22 Es-Dur KV 482 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

Konzerthaus Großer Saal 9. Beethoven zum Jahreswechsel

DEZEMBER 2010

DEZEMBER 2010

DEZEMBER 2010

LOUIS LANGRÉE, Dirigent KATE ROYAL, Sopran STEVE DAVISLIM, Tenor N.N., ALT N.N., BASS WIENER SINGAKADEMIE

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 51


1. JANUAR 2011 | 20.00 UHR Konzerthaus Großer Saal 9. Beethoven zum Jahreswechsel

16. JANUAR 2011 | 19.30 UHR

1/11

Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus)

LOUIS LANGRÉE, Dirigent KATE ROYAL, Sopran STEVE DAVISLIM, Tenor N.N., ALT N.N., BASS WIENER SINGAKADEMIE

FABIO LUISI, Dirigent IVO POGORELICH, Klavier

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

K 17. JANUAR 2011 | 19.45 UHR

Sergei Rachmaninoff: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Stefaniensaal Gastkonzert Graz

8. JANUAR 2011 | 19.30 UHR

FABIO LUISI, Dirigent

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie B (Musikverein)

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

PHILIPPE JORDAN, Dirigent

Richard Strauss: „Metamorphosen“ für 23 Solostreicher TrV 290 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

K 18. JANUAR 2011 | 19.45 UHR Stefaniensaal Gastkonzert Graz

9. JANUAR 2011 | 19.30 UHR

FABIO LUISI, Dirigent

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie A (Musikverein)

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

PHILIPPE JORDAN, Dirigent

Richard Strauss: „Metamorphosen“ für 23 Solostreicher TrV 290 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

K 19. JANUAR 2011 | 19.30 UHR Großes Festspielhaus Gastkonzert Salzburg

10. JANUAR 2011 | 19.30 UHR

FABIO LUISI, Dirigent

Musikverein Großer Saal Klassik b (Jeunesse) Wiener Symphoniker (ÖGB)

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

PHILIPPE JORDAN, Dirigent

Richard Strauss: „Metamorphosen“ für 23 Solostreicher TrV 290 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

K 20. JANUAR 2011 | 19.30 UHR

Ticket Code Konzerthaus Ticket Code

Großes Festspielhaus Gastkonzert Salzburg

14. JANUAR 2011 | 19.30 UHR

FABIO LUISI, Dirigent

Konzerthaus Großer Saal Musik im Gespräch (Konzerthaus) Klavierkonzerte (Jeunesse)

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

FABIO LUISI, Dirigent IVO POGORELICH, Klavier

K 22. JANUAR 2011

Sergei Rachmaninoff: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

JÄNNER 2010

JÄNNER 2011

JANUAR 2011

Gastkonzert Teneriffa (E) FABIO LUISI, Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

52| Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


KONZERTKALENDER Saison 2010/11

K 23. JANUAR 2011 Gastkonzert Teneriffa (E) FABIO LUISI, Dirigent

FEBRUAR 2011

JANUAR 2011

JANUAR / FEBRUAR 2011 3. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Matineen & mehr (Wiener Symphoniker)

Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“ Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6 a-moll “Tragische Symphonie”

JOHANNES PRINZ, Dirigent BLÄSER DER WIENER SYMPHONIKER SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

K 24. JANUAR 2011

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 10 „Gran Partita“ für 12 Bläser und Kontrabass B-Dur KV 361 (370a) Anton Bruckner: Messe Nr. 2 e-moll WAB 27

Gastkonzert Gran Canaria (E) FABIO LUISI, Dirigent

Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“ Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6 a-moll “Tragische Symphonie”

K 25. JANUAR 2011 Gastkonzert Gran Canaria (E) FABIO LUISI, Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

2/11

15. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Sonderkonzerte (Wiener Symphoniker) Das stille Konzert FABIO LUISI, Dirigent

Richard Strauss: „Tod und Verklärung“, Tondichtung für großes Orchester op. 24 Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“

18. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR 29. JANUAR 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker-Zyklus A (Musikverein) Wiener Symphoniker - Theater der Jugend FABIO LUISI, Dirigent CARLO GRANTE, Klavier

Franz Schmidt: Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven für Klavier und Orchester (Bearbeitung Friedrich Wührer) Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6 a-moll „Tragische Symphonie“

30. JANUAR 2011 | 19.30 UHR

Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker-Zyklus A (Musikverein) Wiener Symphoniker (Jeunesse) HERBERT BLOMSTEDT, Dirigent THOMAS ZEHETMAIR, Violine

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

19. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Wiener-Symphoniker-Zyklus B (Musikverein)

Musikverein Großer Saal Wiener-Symphoniker-Zyklus B (Musikverein)

HERBERT BLOMSTEDT, Dirigent THOMAS ZEHETMAIR, Violine

FABIO LUISI, Dirigent CARLO GRANTE, Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Franz Schmidt: Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven für Klavier und Orchester (Bearbeitung Friedrich Wührer) Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6 a-moll „Tragische Symphonie“

23. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie A (Musikverein) KIRILL PETRENKO, Dirigent CAMILLA NYLUND, Sopran WALTER KOCH, Bariton

Alexander von Zemlinsky: Lyrische Symphonie in 7 Gesängen nach Gedichten von Rabindranath Tagore op. 18 Alexander Skrjabin: Le Poème de l‘Extase op. 54

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 53


FEBRUAR 2011

FEBRUAR / MÄR Z 2011 K 9. MÄRZ 2011 | 20.00 UHR

24. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie B (Musikverein)

Gastkonzert Hamburg (D) ADAM FISCHER, Dirigent ALICE SARA OTT, Klavier

KIRILL PETRENKO, Dirigent CAMILLA NYLUND, Sopran WALTER KOCH, Bariton

Franz Liszt: „Totentanz“, Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier und Orchester Searle 126 Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

Alexander von Zemlinsky: Lyrische Symphonie in 7 Gesängen nach Gedichten von Rabindranath Tagore op. 18 Alexander Skrjabin: Le Poème de l‘Extase op. 54

K 10. MÄRZ 2011 | 20.00 UHR

25. FEBRUAR 2011 | 19.30 UHR

Gastkonzert Aachen (D)

Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker a (Jeunesse) Wiener Symphoniker (ÖGB)

ADAM FISCHER, Dirigent ALICE SARA OTT, Klavier

Franz Liszt: „Totentanz“, Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier und Orchester Searle 126 Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

KIRILL PETRENKO, Dirigent CAMILLA NYLUND, Sopran WALTER KOCH, Bariton

2. MÄRZ 2011 | 19.00 UHR

K 11. MÄRZ 2011 | 20.00 UHR

3/11

Gastkonzert Stuttgart (D) ADAM FISCHER, Dirigent ALICE SARA OTT, Klavier

Konzerthaus Großer Saal Sonderkonzerte (Wiener Symphoniker) Faschingskonzert der Wiener Symphoniker

Franz Liszt: „Totentanz“, Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier und Orchester Searle 126 Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

DMITRIJ KITAJENKO, Dirigent

5. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR K 12. MÄRZ 2011 | 20.00 UHR

Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker-Zyklus A (Musikverein) Wiener Symphoniker - Theater der Jugend

Gastkonzert Köln (D)

ADAM FISCHER, Dirigent DENIS MATSUEV, Klavier

ADAM FISCHER, Dirigent ALICE SARA OTT, Klavier

Zoltán Kodály: „Galántai Táncok“ („Tänze aus Galanta“) für Orchester Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

Franz Liszt: „Totentanz“, Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier und Orchester Searle 126 Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

6. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR

K 13. MÄRZ 2011 | 20.00 UHR

Musikverein Großer Saal Wiener-Symphoniker-Zyklus B (Musikverein)

Gastkonzert Wiesbaden (D)

ADAM FISCHER, Dirigent DENIS MATSUEV, Klavier

ADAM FISCHER, Dirigent ALICE SARA OTT, Klavier

Zoltán Kodály: „Galántai Táncok“ („Tänze aus Galanta“) für Klavier Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

Franz Liszt: „Totentanz“, Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier und Orchester Searle 126 Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

MÄRZ 2011

MÄRZ 2011

Alexander von Zemlinsky: Lyrische Symphonie in 7 Gesängen nach Gedichten von Rabindranath Tagore op. 18 Alexander Skrjabin: Le Poème de l‘Extase op. 54

54| Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


KONZERTKALENDER Saison 2010/11

17. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR

22. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR

Konzerthaus Großer Saal Musik im Gespräch (Konzerthaus) Im Brennpunkt: Junge Solisten (Jeunesse)

Musikverein Großer Saal Matineen & mehr (Wiener Symphoniker) ADAM FISCHER, Dirigent

MARKUS STENZ, Dirigent JAMES EHNES, Violine

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 104 “London” D-Dur Hob. I:104 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

Feruccio Busoni: Berceuse élégiaque op. 42 Gustav Mahler: Adagio aus der Symphonie Nr. 10 in Fis Dur Erich Wolfgang Korngold: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 (1945) Richard Strauss: „Don Juan“, Tondichtung für großes Orchester nach Nikolaus Lenaus dramatischem Gedicht op. 20

27. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Meisterinterpreten I (Musikverein) FABIO LUISI, Dirigent JULIA KLEITER, Sopran JANE HENSCHEL, Alt SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

18. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus)

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-moll „Auferstehungssymphonie“ für Sopran- und Alt-Solistinnen, Chor und großes Orchester

MARKUS STENZ, Dirigent JAMES EHNES, Violine

28. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR

Feruccio Busoni: Berceuse élégiaque op. 42 Gustav Mahler: Adagio aus der Symphonie Nr. 10 in Fis Dur Erich Wolfgang Korngold: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 (1945) Richard Strauss: „Don Juan“, Tondichtung für großes Orchester nach Nikolaus Lenaus dramatischem Gedicht op. 20

Musikverein Großer Saal Meisterinterpreten III (Musikverein) FABIO LUISI, Dirigent JULIA KLEITER, Sopran JANE HENSCHEL, Alt SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-moll „Auferstehungssymphonie“ für Sopran- und Alt-Solistinnen, Chor und großes Orchester

19. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR Musikverein Brahms-Saal Kammerkonzerte (Wiener Symphoniker)

30. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR

Das Kammerensemble der Wiener Symphoniker

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie A (Musikverein)

MARTIN KERSCHBAUM, Dirigent MARKUS SCHIRMER, Klavier ROMANA NOACK, Sopran

YAKOV KREIZBERG, Dirigent LEONIDAS KAVAKOS, Violine

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 12 A-Dur KV 414 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 4 G-Dur in der Fassung für 15 Musiker

Antonín Dvorák: „Karneval“, Ouvertüre op. 92 Sergei Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-moll op. 63 Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

K 21. MÄRZ 2011 | 20.00 UHR 31. MÄRZ 2011 | 19.30 UHR

Gastkonzert Budapest (H) ADAM FISCHER, Dirigent ALICE SARA OTT, Klavier

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie B (Musikverein)

Franz Liszt: „Totentanz“, Paraphrase über „Dies irae“ für Klavier und Orchester Searle 126 Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68

YAKOV KREIZBERG, Dirigent LEONIDAS KAVAKOS, Violine MÄRZ 2011

MÄRZ 2011

MÄR Z 2011

Antonín Dvořák: „Karneval“, Ouvertüre op. 92 Sergei Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-moll op. 63 Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 55


2. APRIL 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Wiener Symphoniker b (Jeunesse) Wiener Symphoniker (ÖGB)

4/11

10. APRIL 2011 | 19.30 UHR Musikverein Brahms-Saal Kammerkonzerte (Wiener Symphoniker) ANTON SOROKOW, Violine LUCA MONTI, Klavier

YAKOV KREIZBERG, Dirigent LEONIDAS KAVAKOS, Violine

Jean Marie Leclair: Sonate D-Dur op. 9 Nr. 3 César Franck: Sonate A-Dur für Violine und Klavier (1886) Sergei Prokofjew: Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 D-Dur op. 94a Dmitri Schostakowitsch: Vier Präludien op. 34 (Arr. D. Tsiganov)

Antonín Dvorák: „Karneval“, Ouvertüre op. 92 Sergei Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-moll op. 63 Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

K 3. APRIL 2011 | 20.00 UHR

13. APRIL 2011 | 19.30 UHR

Festspielhaus Bregenz

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie A (Musikverein)

Gastkonzert Bregenz

FABIO LUISI, Dirigent VALENTINA FARCAS, Sopran ANTIGONE PAPOULKAS, Alt MAXIMILIAN SCHELL, Sprecher SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

YAKOV KREIZBERG, Dirigent REINHARD WIESER, Klarinette

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 „La Reine“ („Die Königin“) B-Dur Hob. I:85 Felix Mendelssohn-Bartholdy: „Ein Sommernachtstraum“ op. 21 und op.61 mit gesprochenen Texten

8. APRIL 2011 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus)

14. APRIL 2011 | 19.30 UHR

NEEME JÄRVI, Dirigent WIENER SINGAKADEMIE

Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie B (Musikverein)

Luigi Cherubini: Requiem c-moll für Chor und Orchester Edvard Grieg: „Lyrische Suite“ für Orchester op. 54 Johan Svendsen: Zwei schwedische Volkslieder für Streichorchester Jean Sibelius: „Valse triste“ aus der Musik zu Arvid Järnefelts Drama „Kuolema“ („Der Tod“) op. 44 Nr. 1 Jean Sibelius: „Szene mit Kranichen“ op. 44/2 für Orchester aus „Kuolema“ op. 44

FABIO LUISI, Dirigent VALENTINA FARCAS, Sopran ANTIGONE PAPOULKAS, Alt MAXIMILIAN SCHELL, Sprecher SINGVEREIN DER GESELLSCHAFT DER MUSIKFREUNDE

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 „La Reine“ („Die Königin“) B-Dur Hob. I:85 Felix Mendelssohn-Bartholdy: „Ein Sommernachtstraum“ op. 21 und op.61 mit gesprochenen Texten

9. APRIL 2011 | 19.30 UHR

23. APRIL 2011 | 19.30 UHR

Konzerthaus Großer Saal

Musikverein Großer Saal Sonderkonzerte (Wiener Symphoniker)

NEEME JÄRVI, Dirigent WIENER SINGAKADEMIE

Cherubini: Requiem c-moll für Chor und Orchester Edvard Grieg: „Lyrische Suite“ für Orchester op. 54 Johan Svendsen: Zwei schwedische Volkslieder für Streichorchester Jean Sibelius: „Valse triste“ aus der Musik zu Arvid Järnefelts Drama „Kuolema“ („Der Tod“) op. 44 Nr. 1 Jean Sibelius: „Szene mit Kranichen“ op. 44/2 für Orchester aus „Kuolema“ op. 44

„Frühling in Wien“ ADAM FISCHER, Dirigent

24. APRIL 2011 | 19.30 UHR APRIL 2010

APRIL 2011

APRIL 2011

Musikverein Großer Saal Sonderkonzerte (Wiener Symphoniker) „Frühling in Wien“ ADAM FISCHER, Dirigent

56| Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


KONZERTKALENDER Saison 2010/11

28. APRIL 2011 | 19.00 UHR Konzerthaus Großer Saal Das andere Konzert (Wiener Symphoniker) THOMAS DAUSGAARD, Dirigent STEVEN ISSERLIS, Violoncello CHRISTOPHER WIDAUER, Spiel THOMAS REICHERT, Regie

MAI 2011

APRIL / MAI 2011 K 9. MAI 2011 Brucknerhaus Gastkonzert Linz DMITRIJ KITAJENKO, Dirigent GERALD PACHINGER, Klarinette

Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur „Italienische“ op. 90 Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Richard Strauss: Suite aus der Oper „Der Rosenkavalier“ AV 145

29. APRIL 2011 | 19.30 UHR 17. MAI 2011 | 19.30 UHR

Konzerthaus Großer Saal Faszination Musik I (Jeunesse)

Konzerthaus Großer Saal

THOMAS DAUSGAARD, Dirigent STEVEN ISSERLIS, Violoncello

Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

BERTRAND DE BILLY, Dirigent BURKHARD FRITZ, Tenor KONZERTVEREINIGUNG WIENER STAATSOPERNCHOR

Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie in drei Charakterbildern Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-moll „Tragische“ D 417

30. APRIL 2011 | 19.30 UHR 19. MAI 2011 | 19.30 UHR

MAI 2011

APRIL 2011

Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus)

Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus)

THOMAS DAUSGAARD, Dirigent STEVEN ISSERLIS, Violoncello

Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

K 4. MAI 2011 | 20.00 UHR

5/11

BERTRAND DE BILLY, Dirigent BURKHARD FRITZ, Tenor KONZERTVEREINIGUNG WIENER STAATSOPERNCHOR

Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie in drei Charakterbildern Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-moll „Tragische“ D 417

Philharmonie am Gasteig Gastkonzert München (D) RUDOLF BUCHBINDER, Dirigent & Klavier

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

8. MAI 2011 | 11.00 UHR Konzerthaus Großer Saal Matineen & mehr (Wiener Symphoniker) DMITRIJ KITAJENKO, Dirigent GERALD PACHINGER, Klarinette

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur „Italienische“ op. 90 Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Richard Strauss: Suite aus der Oper „Der Rosenkavalier“ AV 145

22. MAI 2011 | 19.30 UHR Musikverein Brahms-Saal Kammerkonzerte (Wiener Symphoniker) The Jazz Ensemble of the Vienna Symphony Orchestra „Killing Aida“ Killing Aida (2.Akt aus der Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi) Pictures at an Jazzhibition ( Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgski) Messiah bossa nova (Aria No.6 aus G.F.Händels “Messiah”) Blues, Gospel Waltze (tuba mirum aus W.A.Mozart´s “Requiem”) Romeo & Julia´s Jazz Death (Ouvertüre “Romeo & Julia” von P.I.Tschaikovsky) Bolero Boogaloo ( Maurice Ravel “Bolero”) Rienzi (1.Akt aus Richard Wagners gleichnamiger Oper) FLIP PHILIPP, Arrangements

Ticket Code Mus

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 57


K 31. MAI 2011

25. MAI 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie A (Musikverein)

Gastkonzert Barcelona (E)

Johann Nepomuk Hummel: Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur WoO 1 S 49 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-moll

26. MAI 2011 | 19.30 UHR Musikverein Großer Saal Die Große Symphonie B (Musikverein)

MAI 2011

FABIO LUISI, Dirigent ALDO CICCOLINI, Klavier

FABIO LUISI, Dirigent GÁBOR BOLDOCZKI, Trompete

Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“ Mozart: Ein Klavierkonzert Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

JUNI 2011

MAI 2011

MAI / JUNI 2011

K 1. JUNI 2011 Gastkonzert Zaragoza FABIO LUISI, Dirigent ALDO CICCOLINI, Klavier

FABIO LUISI, Dirigent GÁBOR BOLDOCZKI, Trompete

Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“ Mozart: Ein Klavierkonzert Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Johann Nepomuk Hummel: Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur WoO 1 S 49 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-moll

7. JUNI 2011 | 19.30 UHR 27. MAI 2011 | 19.30 UHR

Konzerthaus Großer Saal

Musikverein Großer Saal Im Brennpunkt: Junge Solisten (Jeunesse) Wiener Symphoniker - Theater der Jugend

EIVIND GULLBERG JENSEN, Dirigent HÉLÈNE GRIMAUD, Klavier

FABIO LUISI, Dirigent GÁBOR BOLDOCZKI, Trompete

Sergei Prokofjew: „Träume“ – Sinfonisches Gemälde für großes Orchester op. 6 Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Sergei Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27

Johann Nepomuk Hummel: Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur WoO 1 S 49 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-moll

8. JUNI 2011 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus)

K 29. MAI 2011

EIVIND GULLBERG JENSEN, Dirigent HÉLÈNE GRIMAUD, Klavier FABIO LUISI, Dirigent ALDO CICCOLINI, Klavier

Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“ Mozart: Ein Klavierkonzert Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Sergei Prokofjew: „Träume“ – Sinfonisches Gemälde für großes Orchester op. 6 Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Sergei Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27

19. JUNI 2011 | 11.00 UHR K 30. MAI 2011

Konzerthaus Großer Saal Matineen & mehr (Wiener Symphoniker)

Gastkonzert Girona (E)

FABIO LUISI, Dirigent DAVID GARRETT, Violine

FABIO LUISI, Dirigent ALDO CICCOLINI, Klavier

Franz Schubert: Symphonie h-moll D 759 „Unvollendete“ Mozart:Ein Klavierkonzert Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

58| Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


KONZERTKALENDER Saison 2010/11

JUNI 2011

JUNI 2011 19. JUNI 2011 | 19.00 UHR Konzerthaus Großer Saal Das andere Konzert (Wiener Symphoniker) FABIO LUISI, Dirigent CHRISTOPHER WIDAUER, Spiel THOMAS REICHERT, Regie

Gustav Mahler: Symphonie Nr 3 d-moll (1. bis 3. Satz)

20. JUNI 2011 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal Symphoniker-Zyklus (Konzerthaus) FABIO LUISI, Dirigent DAGMAR PECKOVÁ, Alt WIENER SINGAKADEMIE WIENER SÄNGERKNABEN

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-moll

21. JUNI 2011 | 19.30 UHR Konzerthaus Großer Saal FABIO LUISI, Dirigent DAGMAR PECKOVÁ, Alt WIENER SINGAKADEMIE WIENER SÄNGERKNABEN

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-moll

K 24. JUNI 2011 | 20.00 UHR Gastkonzert Bad Kissingen (D) FABIO LUISI, Dirigent DAVID GARRETT, Violine

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

K 25. JUNI 2011 | 20.00 UHR Gastkonzert Bad Kissingen (D) EIVIND GULLBERG JENSEN, Dirigent

Sergei Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 59


CHEFDIRIGENT

Fabio Luisi EHRENDIRIGENTEN

Georges Prêtre Wolfgang Sawallisch KONZERTMEISTER

Univ.-Prof. Jan Pospichal 1. Konzertmeister Mag. Anton Sorokow 1. Konzertmeister Prof. Florian Zwiauer 1. Konzertmeister Guillermo Büchler 3. Konzertmeister Kana Matsui 4. Konzertmeisterin 1. VIOLINEN

Stephan Achenbach Christian Birnbaum Maximilian Dobrovich Claire Dolby Roxana Dura Franz Michael Fischer Nicolas Geremus Prof. Peter Michael Grosch Prof. Karl Höffinger Eva-Maria Kabas Prof. Christian Kallinger Dorice Köstenberger Martin Lehnfeld Caroline Löffler (ab 1.7.2010) Prof. Helmut Mitter (bis 30.6.2010) Prof. Walter Pflüger Edwin Prochart Mag. Ge Song Birgit Zalodek 2. VIOLINEN

Prof. Thorwald Almassy 1. Stimmführer PD MMag. Dominika Falger 1. Stimmführerin Mag. Libor Meisl 2. Stimmführer Mag. Elzbieta Szymanska-Čonka 2. Stimmführerin Ioanna Apostolakos Prof. Christian Blasl Mag. Oliver Breuer Maiko Enomoto Prof. Timon Hornig

Christian Knaus Helmut Lackinger Mariam Margaryan Wolfgang Schuchbaur Agata Sikorska Prof. Mag. Wolfgang Trauner Renate Turon Gerald Wilfinger N.N. N.N. BRATSCHEN

Johannes Flieder 1. Solobratsche Prof. Herbert Müller 1. Solobratsche Roman Bernhart 2. Solobratsche Mag. Vera Reigersberg 2. Solobratsche Michael Buchmann Werner Frank Prof. Gerhard Kanzian Christian Kaufmann Karl-Heinz Krumpöck Mag. Christian Ladurner Prof. Franz Moschner Prof. Martin Ortner Wolfgang Prochaska Roland Roniger Ulrich Schönauer Mag. Isabella Stepanek VIOLONCELLI

Prof. Walther Schulz (bis 30.9.2010) 1. Solocello Sebastian Bru (ab 1.10.2010) 1. Solocello Christoph Stradner 1. Solocello Attila Székely 2. Solocello Prof. Kentaro Yoshii 2. Solocello a.o. Univ.-Prof. Wolfgang Aichinger György Bognár Michael Günther Andreas Pokorny Christian Schulz Peter Siakala Alexandra Ströcker Prof. Günter Thomasberger Michael Vogt Romed Wieser

BÄSSE

Ivan Kitanović 1. Solobass Ernst Weissensteiner 1. Solobass Hermann Eisterer 2. Solobass Prof. Werner Fleischmann Ivailo Iordanov Martin Kabas Dragan Lončina Prof. Christian Roscheck Andreas Sohm Helmut Stockhammer Hans Joachim Tinnefeld FLÖTEN

Mag. Karl-Heinz Schütz 1. Flöte Univ.-Prof. Mag. Robert Wolf 1. Flöte Alexandra Uhlig stv. 1. Flöte Prof. Rudolf Huber Univ.-Prof. Raphael Leone OBOEN

Paul Kaiser 1. Oboe Thomas Machtinger 1. Oboe MMag. Peter Schreiber stv. 1. Oboe Dr. Ernst Kobau Wolfgang Zimmerl KLARINETTEN

Univ.-Prof. Gerald Pachinger 1. Klarinette Mag. Reinhard Wieser 1. Klarinette Prof. Wilfried Gottwald stv. 1. Klarinette Prof. Siegfried Küblböck Mag. Alexander Neubauer FAGOTTE

Univ.-Prof. Richard Galler 1. Fagott Patrick De Ritis 1. Fagott Mag. Robert Gillinger stv. 1. Fagott Prof. Wolfgang Kuttner Prof. Peter Spitzl

60| Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Musiker und Mitarbeiter der Wiener Symphoniker

HÖRNER

GESCHÄFTSFÜHRER

WIENER SYMPHONIKER IM RUHESTAND

Eric Kushner 1. Horn Univ.-Prof. Hector McDonald 1. Horn Georg Sonnleitner Gergely Súgar Josef Eder Markus Obmann Prof. Elmar Eisner Prof. Alois Schlor

Mag. Peter-Sylvester Lehner MAS MBA MSc

Prof. Helmut Ascherl

Prof. Oskar Moser

Prof. Othmar Berger

Prof. Richard Motz

Prof. Gerhard Breuer

Prof. Ernst Mühlbacher

Prof. Karl Brugger

Prof. Jaroslav Oboda

Prof. Leopold Buchmann

Prof. Dieter Ostheim

Prof. Werner Buchmann

Prof. Karl Palkovics

MARKETING UND PRESSE

Prof. Leo Cermak

Prof. Elisabeth Penka-Bayer

Mag. Kurt Danner

Prof. Josef De Sordi

Prof. Walter Pfeiffer

Prof. Iwan Dimitrov

Elfriede Pichler

Prof. Michael Dittrich

Prof. Firmin Pirker

Prof. Friedrich Geyerhofer

Prof. Stefan Plott

Josef Giffinger

Isolde Rapp

Prof. Heinz Grünberg

Prof. Erich Rath

Prof. Vladimir Haklik

Prof. Wilfried Rehm

Prof. Manfred Heinel

Prof. Hermann Rohrer

Prof. Fritz Hiller

Prof. Hermann Schober

Prof. Ernst Hoffmann

Prof. Peter Schoberwalter

Prof. Eduard Hruza

Prof. Richard Schwameis

Prof. Dr. Ernst Istler

Prof. Walter Seitinger

Prof. Gottfried Justh

Prof. Erwin Spuller

Prof. Peter Katt

Prof. Leopold Stastny

Hermann Klug

Prof. Peter Stepanek

Prof. Heinrich Kottbauer

Prof. Richard Strabl

Univ.-Prof. Horst Küblböck

Prof. Ferdinand Svatek

Prof. Wolfgang Kühn

Prof. Friedrich Wächter

Prof. Josef Lehnfeld

Erika Walcherberger

Prof. Kurt Letofsky

Prof. Kurt Weidenholzer

Prof. Friedrich Letz

Univ.-Prof. Herbert Weissberg

SYNDIKUS

Prof. Werner Lill

Prof. Erhard Wetzer

HR Dr. Walther Schubert

Prof. Rudolf Lindner

Prof. Karl Wirtherle

Prof. Gottfried Mayer

Prof. Eberhard Zwölfer

DIREKTIONSASSISTENZ

Beatrice Swoboda KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO

Dipl.-Kult.Man. Tilman Dost

TROMPETEN

Mag. Andreas Gruber 1. Trompete Rainer Küblböck 1. Trompete Heinrich Bruckner stv. 1. Trompete Christian Löw stv. 1. Trompete Univ.-Prof. Karl Steininger

RECHNUNGSWESEN UND CONTROLLING

Franz Breitschopf ORCHESTERINSPEKTION LEITUNG DES NOTENARCHIVS

Corinne Pixner NOTENARCHIV

Wolfgang Buresch

POSAUNEN

Univ.-Prof. Otmar Gaiswinkler 1. Posaune Walter Voglmayr 1. Posaune Prof. Johann Jeitler stv. 1. Posaune Mag. Reinhard Hofbauer Wolfgang Pfistermüller

HISTORISCHES ARCHIV

Dr. Ernst Kobau ORCHESTERWARTE

Herbert Engel Mag. Kurt Istler Mag. Bernhard Kircher

TUBA

SYMPHONIA GMBH

Univ.-Prof. Nikolaus Schafferer (bis 30.9.2010) Franz Winkler (ab 1.10.2010)

Gergely Súgar ASSISTENZ ORCHESTERVORSTAND, SYMPHONIA UND VEREIN ANTON BRUCKNER

PAUKEN

Dietmar Seiler Michael Vladar

Marlies Honeck

SCHLAGWERK

Thomas Schindl stv. Pauke Univ.-Prof. Mag. Martin Kerschbaum Friedrich Philipp-Pesendorfer HARFE

Volker Kempf

VORSTAND

Prof. DI Dr. Rudolf Streicher Präsident Dkfm. Dr. Erich Becker Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch N.N. Prof. Herbert Müller (vom Betriebsrat delegiert) Maximilian Dobrovich (vom Betriebsrat delegiert)

Saison 2010/11 | Wiener Symphoniker | 61

Friedrich Miksovsky


Saalpläne und Verkaufsinformationen KATEGORIEN ZYKLUS „SONDERKONZERTE“

Drei Konzerte im Musikverein (Großer Saal) Ein Konzert im Konzerthaus (Großer Saal)

I

II

III

IV

V

VI

VII

Nationalfeiertagskonzert 25.10.2010, 19.30 Uhr Musikverein Großer Saal

73,–

70,–

60,–

49,–

44,–

38,–

33,–

Das stille Konzert 15.2.2011, 19.30 Uhr Musikverein Großer Saal

73,–

70,–

60,–

49,–

44,–

38,–

33,–

Faschingskonzert 2.3.2011, 19.00 Uhr Konzerthaus Großer Saal

73,–

70,–

60,–

49,–

44,–

38,–

33,–

Frühling in Wien 23./24.4.2011, 19.30 Uhr Musikverein Großer Saal

85,–

79,–

69,–

60,–

51,–

45,–

40,–

182,40

173,40

149,40

124,20

109,80

95,40

83,40

ABOPREIS für vier Konzerte

Ein Konzert im Musikverein (Großer Saal) Drei Konzerte im Konzerthaus (Großer Saal)

KATEGORIEN ZYKLUS „MATINEEN & MEHR“

I

II

III

IV

V

VI

VII

Johannes Prinz / Bläser der Wiener Symphoniker, 3.2.2011, 19.30 Uhr Konzerthaus Großer Saal

73,–

70,–

60,–

49,–

44,–

38,–

33,–

Adam Fischer 22.3.2011, 19.30 Uhr Musikverein Großer Saal

73,–

70,–

60,–

49,–

44,–

38,–

33,–

Matinee Dmitrij Kitajenko / Gerald Pachinger 8.5.2011, 11.00 Uhr Konzerthaus Großer Saal

73,–

70,–

60,–

49,–

44,–

38,–

33,–

Matinee Fabio Luisi / David Garrett 19.6.2011, 11.00 Uhr Konzerthaus Großer Saal

73,–

70,–

60,–

49,–

44,–

38,–

33,–

175,20

168,–

144,–

117,60

105,60

91,20

79,20

ABOPREIS für vier Konzerte

Der Abonnentenpreis gilt ausschließlich für Käufer eines kompletten Zyklus „Sonderkonzerte“, „Matineen & mehr“, „Kammerkonzerte“ oder „Das andere Konzert“.

Das andere Konzert Drei Konzerte im Konzerthaus

Kategorie I II II

Einzelkarte 27,– 24,– 21,–

Abo (3 Konzerte) 60,– 52,80 45,60

Kammerkonzerte Fünf Konzerte im Musikverein (Brahms-Saal) freie Platzwahl

Einzelkarte 22,– Abo (5 Konzerte) 88,–

Achtung – andere Preiskategorien für „Das andere Konzert“: Kategorie I: Parterre 1.–16. Reihe; Loge 1-5, 1.-3. Reihe; Loge 6-11, 1. Reihe

Kategorie II: Parterre 17.–27. Reihe; Estrade 1. Reihe Platz 1–24; Estrade 2.–3. Reihe Platz 1–16; Estrade 4. Reihe Platz 1–18; Loge 6–11 jeweils 2. und 3. Reihe; Balkon 2.–6. Reihe; Galerie 1.–3. Reihe

Kategorie III: Estrade 1. Reihe Platz 25-32; Estrade 2.–3. Reihe Platz 17–32; Estrade 4. Reihe Platz 19–36; Parterre 28.–30. Reihe; Galerie 4.–15. Reihe

62 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Service

BESTELLUNG

Abonnements können schriftlich mit der beiliegenden Bestellkarte bis 31. Juli 2010 bestellt werden. Die Bearbeitung der Bestellungen erfolgt chronologisch in der Reihenfolge des Einlangens und nach Maßgabe der vorhandenen Plätze. Falls die gewünschte Preiskategorie nicht mehr verfügbar ist, können Karten in der nächsthöheren oder nächsttieferen Preiskategorie zugeteilt werden. BEHEBUNG DER ABONNEMENTS

Zusendung Ihre Abonnementkarten werden Ihnen zugesandt, die Bezahlung erfolgt per Erlagschein und Überweisung. Kreditkarte Wir akzeptieren Diners, Mastercard, Eurocard und Visa. Ihre Abonnementkarten werden Ihnen zugesandt.

KONZERTHAUS

Persönliche Abholung Die Karten können persönlich vom 9. bis 20. September 2010 zwischen 9.30 und 13.00 Uhr (Mo bis Fr) im Büro der Wiener Symphoniker, Lehárgasse 11 (Stiege 2), 1060 Wien, abgeholt werden. Bearbeitungsgebühr Für sämtliche Bestellungen wird eine nicht refundierbare Gebühr von € 3,– pro Bestellung in Rechnung gestellt, ausgenommen bei Selbstabholung und Barzahlung der Karten. ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL

Jede Eintrittskarte gilt als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, wenn sie den Hinweis „Gilt als Fahrschein in Wien“ enthält. Die Eintrittskarte ist als Fahrschein zwei Stunden vor bis sechs Stunden nach Veranstaltungsbeginn in der Kernzone (Zone 100) des VOR gültig, nicht jedoch in den Autobussen der CityNightLine. AUSKUNFT

Telefonisch unter (+43) (0)1/58979-51 bei Frau Beatrice Swoboda oder unter tickets@wiener-symphoniker.at.

MUSIKVEREIN

Saison 2010/111 | Wiener Symphoniker | 63

Termin-, Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten! Stand vom 25. März 2010, für aktuelle Änderungen siehe www.wiener-symphoniker.at


Verkaufsinformationen

IMPRESSUM

Wiener Symphoniker Lehárgasse 11, 1060 Wien tel (+43) (0)1/58979-51 fax (+43) (0)1/58979-54 mail tickets@wiener-symphoniker.at url www.wiener-symphoniker.at

Medieninhaber (Verleger): Wiener Symphoniker Für den Inhalt verantwortlich: Peter-Sylvester Lehner Redaktion: Kurt Danner, Tilman Dost

Gesellschaft der Musikfreunde Bösendorferstraße 12, 1010 Wien tel (+43) (0)1/5058190 fax (+43) (0)1/5058190-94 mail tickets@musikverein.at url www.musikverein.at

Redaktionelle Mitarbeit: Ernst Kobau Alle: 1060 Wien, Lehárgasse 11 tel (+43) (0)1/58979-0 fax (+43) (0)1/58979-54 mail office@wiener-symphoniker.at

Wiener Konzerthaus Lothringerstraße 20, 1037 Wien tel (+43) (0)1/242002 fax (+43) (0)1/24200-110 mail ticket@konzerthaus.at url www.konzerthaus.at

url www.wiener-symphoniker.at facebook www.facebook.com/wienersymphoniker Layout: CSP WERBEWERKSTATT Druck: Druckwerkstatt

Theater an der Wien Linke Wienzeile 6, 1060 Wien Wien-Ticket (+43) (0)1/58885 fax (+43) (0)1/58830-650 mail tickets@theater-wien.at url www.theater-wien.at Jeunesse Bösendorfer Straße 12, 1010 Wien tel +43 (0)1/5056356 fax +43 (0)1/5058277 mail tickets@jeunesse.at url www.jeunesse.at ÖGB Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien tel (+43) (0)1/53444-39679 Karten und Abos nur für ÖGB-Mitglieder Bregenzer Festspiele Platz der Wiener Symphoniker 1, 6900 Bregenz tel (+43) (0)5574/407-6 fax (+43) (0)5574/407-400 mail ticket@bregenzerfestspiele.com url www.bregenzerfestspiele.com

K

Tournee-Konzerte

64 | Wiener Symphoniker | Saison 2010/11


Ioanna Apostolakos, Violine Geburtsort: Athen, Griechenland Isabella Stepanek, Viola

Geburtsort: Linz, Österreich

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Andreas Gruber, Trompete Geburtsort: Zell am See, Österreich

© Bubu Dujmic

Robert Gillinger, Fagott

Geburtsort: Wien, Österreich

Foto: Lukas Beck

Foto: Lukas Beck

Friedrich Philipp-Pesendorfer, Schlagwerk Geburtsort: Oberwart, Österreich

Alexandra Ströcker, Violoncello Geburtsort: Amberg, Deutschland Claire Dolby, Violine Geburtsort: London, Großbritannien

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

© Bubu Dujmic

Wolfgang Pfistermüller, Posaune Geburtsort: Wels, Österreich


SAISON 2010 / 2011

Ein Investment mit Tradition Superfund wurde im Jahr 1995 von Christian Baha in Wien gegründet und entwickelte sich zu einem der weltweit größten Anbieter von Managed-FuturesFonds. Heute sind die Superfund Investmentunternehmen mit Niederlassungen in den wichtigsten internationalen Finanzmetropolen – neben Wien unter anderem auch in Frankfurt, New York und Tokio – vertreten. Karl-Heinz Schütz, Flöte Geburtsort: Innsbruck, Österreich

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Wiener Symphoniker, Foto: Manfred Heinel

www.wiener-symphoniker.at


Saisonbroschüre 2010_2011  

Die Saison 2010/2011 der Wiener Symphoniker - spannend, abwechslungsreich, überraschend und auf höchstem Niveau.

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