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r e sona nz


Chefdirigent Music Director PHILIPPE JORDAN

Ehrendirigenten Honorary Conductors GEORGES PRÊTRE † WOLFGANG SAWALLISCH †

Erster Gastdirigent Principal Guest Conductor LAHAV SHANI

Artist in Residence YEFIM BRONFMAN

Wir danken für die Unterstützung We thank for the support


Saison 2019—20

philippe jordan Chefdirigent 4—5 yefim bronfman Artist in Residence 6—7 l ahav shani Erster Gastdirigent 8—9

konzerte im wiener konzerthaus 10  — 17 konzerte im musikverein wien 18  — 23 oper im theater an der wien 24— 27 orchestra in residence der bregenzer festspiele 28— 31 tourneen und gastspiele 32— 37 young symphony: musikvermit tlung 38 — 45


Abonnements

DirigentInnen (Auswahl) ALAIN ALTINOGLU 22 BERTRAND DE BILLY 22, 26 IVOR BOLTON 27, 51 RUDOLF BUCHBINDER

35, 37, 50

CONSTANTINOS CARYDIS

13, 44

VLADIMIR FEDOSEJEV 23 ANTONINO FOGLIANI 31 PHILIPPE HERREWEGHE*

17, 37, 44, 51

SolistInnen (Auswahl)

NICHOLAS ANGELICH*

14, 34, 49, 54

IVETA APKALNA* 13, 15 MARTHA ARGERICH 15 NICOLA BENEDETTI* 13 MARIA BENGTSSON

16, 22, 54, 57

GÁBOR BRETZ 31 YEFIM BRONFMAN

12, 21, 37, 41, 57

RUDOLF BUCHBINDER

35, 37, 50 22, 26, 41, 51 RENAUD CAPUÇON 22 LEO zyklus HUSSAINwiener 13 symphoniker ANNA MARIA CHIURI* 14, 49 PHILIPPE 4 JORDAN ALLAN CLAYTON 14, 34, 49, 54 12, 14, 17, 20, 23, 31, 34, 37, SARAH CONNOLLY* 23, 55 44,barbara 49, 50, 51, ret 53, 54, 55, 57 t präsentier LISE t: DAVIDSEN* 14, 49 FABIO matineen LUISI 31 der wie ner symphoniker JAMES EHNES 15, 44, 54 JOANA 6 MALLWITZ* 12, 53 ISABELLE FAUST* 17, 37, 51 ARIANE MATIAKH* 58 GERALD FINLEY 16, 54, 57 ENRIQUE festkonzer MAZZOLAte 21, 30 JULIA FISCHER 34, 57 CORNELIUS 8 MEISTER* 22 BURKHARD FRITZ 23, 55 LUDOVIC MORLOT 15, 44, 54 MATTHIAS GOERNE 16, 55 KENT wienersymphoniker@7 NAGANO 15, 54 ANNA GORYACHOVA* 31 GIANANDREA 10 NOSEDA 14, 49 STEPHEN GOULD* 12, 53 WERNER GÜRA 20, 53 ANDRÉS OROZCO-ESTRADA 21,kammermusik-fest 50 JENNIFER HOLLOWAY* 12, 53 FRANÇOIS-XAVIER ROTH MARTINA JANKOVÁ* 23, 55 12 16, 55 ROBIN JOHANNSEN* 20, 53 SANTTU-MATIAS LEONIDAS KAVAKOS 21, 50 vorhören! ROUVALI* 13,13 53 DENIS KOZHUKHIN 13, 45 LAHAV SHANI ELISABETH KULMAN 23, 55 12,neu(es) 15, 21, 40,hören 41, 57 WIEBKE LEHMKUHL 20, 53 AZIZ IGOR LEVIT 17, 51 14SHOKHAKIMOV* 58 DIMA SLOBODENIOUK* 16, 52, 55 REGULA MÜHLEMANN 13, 20, 53 ROBERT saalpl TREVINO äne und 13, 45, preise 53 KRZYSZTOF 15 URBAŃSKI 21 HANNO MÜLLER-BRACHMANN 14, 34, 49, 54 LORENZO VIOTTI 21 SEBASTIAN verkaufsbedingungen WEIGLE 16, 54, 57 CAMILLA NYLUND 23, 55 JOHANNES 16 WILDNER 21, 40 IAIN PATERSON 23, 55 JULIAN RACHLIN 23 bestellkar te JOHN RELYEA 23, 55 19 SERGEY ROMANOVSKY* 31 ANDRÈ SCHUEN 22 MICHAELA SCHUSTER 23, 55 GIL SHAHAM 15, 44 MARIA JOSÉ SIRI* 31 KIAN SOLTANI 21 JASMINKA STANČUL 21 NIKOLAJ SZEPS-ZNAIDER 34, 57 IRÈNE THEORIN* 23, 55 RUSSELL THOMAS* 14, 49 EMMANUEL TJEKNAVORIAN 22 MICHAEL VOLLE 14, 20, 49, 53 ANKE VONDUNG 14, 34, 49, 54 JACQUELYN WAGNER* 14, 23, 34, 49, 55 JÖRG WIDMANN* 13 MANFRED HONECK

FRANK PETER ZIMMERMANN

16, 55

*Debüt

Unsere Abo–Broschüre ist diesem Saisonprogramm beigelegt.

beethoven 2020 4 8 —51 meilensteine 52 —55 brahms-zyklus 56 —57 grätzl-konzerte 58 kammermusik-fest 59 l abel wiener symphoniker 6 0 — 61 die wiener symphoniker 62 — 63 orchestermitglieder und management 64 — 65 kalendarium 6 6 — 76


Saison 2019—20

philippe jordan Chefdirigent 4—5 yefim bronfman Artist in Residence 6—7 l ahav shani Erster Gastdirigent 8—9

konzerte im wiener konzerthaus 10  — 17 konzerte im musikverein wien 18  — 23 oper im theater an der wien 24— 27 orchestra in residence der bregenzer festspiele 28— 31 tourneen und gastspiele 32— 37 young symphony: musikvermit tlung 38 — 45


DirigentInnen (Auswahl) ALAIN ALTINOGLU 22 BERTRAND DE BILLY 22, 26 IVOR BOLTON 27, 51 RUDOLF BUCHBINDER

35, 37, 50

CONSTANTINOS CARYDIS

13, 44

VLADIMIR FEDOSEJEV 23 ANTONINO FOGLIANI 31 PHILIPPE HERREWEGHE*

17, 37, 44, 51

MANFRED HONECK

22, 26, 41, 51

SolistInnen (Auswahl)

NICHOLAS ANGELICH*

14, 34, 49, 54

IVETA APKALNA* 13, 15 MARTHA ARGERICH 15 NICOLA BENEDETTI* 13 MARIA BENGTSSON

16, 22, 54, 57

GÁBOR BRETZ 31 YEFIM BRONFMAN

12, 21, 37, 41, 57

RUDOLF BUCHBINDER

35, 37, 50

RENAUD CAPUÇON 22 ANNA MARIA CHIURI* 14, 49 ALLAN CLAYTON 14, 34, 49, 54 12, 14, 17, 20, 23, 31, 34, 37, SARAH CONNOLLY* 23, 55 44, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 57 LISE DAVIDSEN* 14, 49 FABIO LUISI 31 JAMES EHNES 15, 44, 54 JOANA MALLWITZ* 12, 53 ISABELLE FAUST* 17, 37, 51 ARIANE MATIAKH* 58 GERALD FINLEY 16, 54, 57 ENRIQUE MAZZOLA 21, 30 JULIA FISCHER 34, 57 CORNELIUS MEISTER* 22 BURKHARD FRITZ 23, 55 LUDOVIC MORLOT 15, 44, 54 MATTHIAS GOERNE 16, 55 KENT NAGANO 15, 54 ANNA GORYACHOVA* 31 GIANANDREA NOSEDA 14, 49 STEPHEN GOULD* 12, 53 WERNER GÜRA 20, 53 ANDRÉS OROZCO-ESTRADA 21, 50 JENNIFER HOLLOWAY* 12, 53 FRANÇOIS-XAVIER ROTH MARTINA JANKOVÁ* 23, 55 16, 55 ROBIN JOHANNSEN* 20, 53 SANTTU-MATIAS ROUVALI* LEONIDAS KAVAKOS 21, 50 13, 53 DENIS KOZHUKHIN 13, 45 LAHAV SHANI ELISABETH KULMAN 23, 55 12, 15, 21, 40, 41, 57 WIEBKE LEHMKUHL 20, 53 AZIZ SHOKHAKIMOV* 58 IGOR LEVIT 17, 51 DIMA SLOBODENIOUK* 16, 52, 55 REGULA MÜHLEMANN 13, 20, 53 ROBERT TREVINO 13, 45, 53 KRZYSZTOF URBAŃSKI 21 HANNO MÜLLER-BRACHMANN 14, 34, 49, 54 LORENZO VIOTTI 21 SEBASTIAN WEIGLE 16, 54, 57 CAMILLA NYLUND 23, 55 JOHANNES WILDNER 21, 40 IAIN PATERSON 23, 55 JULIAN RACHLIN 23 JOHN RELYEA 23, 55 SERGEY ROMANOVSKY* 31 ANDRÈ SCHUEN 22 MICHAELA SCHUSTER 23, 55 GIL SHAHAM 15, 44 MARIA JOSÉ SIRI* 31 KIAN SOLTANI 21 JASMINKA STANČUL 21 NIKOLAJ SZEPS-ZNAIDER 34, 57 IRÈNE THEORIN* 23, 55 RUSSELL THOMAS* 14, 49 EMMANUEL TJEKNAVORIAN 22 MICHAEL VOLLE 14, 20, 49, 53 ANKE VONDUNG 14, 34, 49, 54 JACQUELYN WAGNER* LEO HUSSAIN 13 PHILIPPE JORDAN

14, 23, 34, 49, 55 JÖRG WIDMANN* 13

FRANK PETER ZIMMERMANN

16, 55

*Debüt

beethoven 2020 4 8 —51 meilensteine 52 —55 brahms-zyklus 56 —57 grätzl-konzerte 58 kammermusik-fest 59 l abel wiener symphoniker 6 0 — 61 die wiener symphoniker 62 — 63 orchestermitglieder und management 64 — 65 kalendarium 6 6 — 76


Philippe Jordan Chefdirigent

Liebe Freunde der Wiener Symphoniker! Willkommen zur Spielzeit 2019–20. Unser Angebot für Sie haben wir dieses Jahr unter den Titel „Resonanz“ gestellt. Mit dem Wort beziehen wir uns natürlich nicht nur auf das Grundprinzip der Akustik, das unser Musizieren, unseren Klang in die Welt bringt. Ebenso wichtig ist uns die metaphorische Bedeutung: Die Resonanz, auf die unsere Musik bei Ihnen, unserem Publikum, stößt; das Empfinden, das Musik und Musizieren in uns allen auslösen und verstärken kann; die Art und Weise, in der a ußergewöhnliche musikalische Erlebnisse lange nach dem Verklingen des letzten Tons noch in uns nachschwingen. Musik braucht ein Gegenüber, um seine Magie zu entfalten. Musik wie Orchester brauchen Resonanz. Die Spielzeit 2019–20 ist die letzte, die wir mit Philippe Jordan als unserem Chefdirigenten gestalten. Es ist sicherlich keine Übertreibung zu konstatieren, dass Philippe Jordans Ägide in der langen Geschichte des Orchesters eine besondere Resonanz bei Publikum und Kritik gefunden hat – und Spuren hinterlassen hat, die lange nachklingen werden. In seiner letzten Saison werden wir uns den Symphonien Johannes Brahms’ widmen. Um die Symphonien herum werden wir fast alle weiteren wichtigen Orchesterwerke des Komponisten aufführen: das Violinkonzert, das Deutsche Requiem oder die beiden Klavierkonzerte mit Artist in Residence Yefim Bronfman. Das Zweite Klavierkonzert wird Lahav Shani leiten, dessen Zeit als unser Erster Gastdirigent mit sieben Konzerten, darunter auch Auftritte mit Martha Argerich, 2019–20 auch zu Ende geht. Die zweite Saisonhälfte fokusiert – wie könnte es im 250. Jubiläumsjahr seiner Geburt anders sein – auf das Werk

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philippe jordan

von Ludwig van Beethoven. Als Orchester und offizieller Kulturbotschafter Wiens stehen wir im Zentrum der Feierlichkeiten, mit dem die Musikstadt Wien ihren berühmten Adoptivsohn lokal wie international ehren wird. Nach dem traditionellen Jahresauftakt mit Beethovens Neunter – diesmal dirigiert von Gianandrea Noseda – werden wir mit Philippe Jordan u. a. die Große Orchesterakademie von 1808 rekonstruieren. Die Klavierkonzerte führen wir mit Rudolf Buchbinder, Igor Levit und Nicholas Angelich auf. Und mit Manfred Honeck widmen wir uns Beethovens einziger Oper, Fidelio. Aber nicht nur die Resonanz auf Beethovens Werk ist bis heute ungebrochen. Unter dem Titel „Meilensteine“ haben wir Werke ausgewählt, die ebenso für wichtige Einschnitte, Entwicklungen und Innovationen in der Musikgeschichte stehen. So widmet sich Philippe Jordan der Bach-Renaissance durch Felix Men­delssohn Bartholdy. François-Xavier Roth erkundet die Zweite Wiener Schule mit u. a. Schönbergs „Pelleas und Melisande“ und Alban Bergs Violinkonzert während die junge deutsche Dirigentin Joana Mallwitz Auszüge aus Richard Wagners „Die Walküre“ präsentiert. Mit Sibelius’ Erster Symphonie, Béla Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta oder Aaron Coplands „Appalachian Spring“ stehen weitere für die Formung neuer unverwechselbarer Musiksprachen wegweisende Werke am Programm. Neben regelmäßigen Gästen wie Alain Altinoglu oder Enrique Mazzola wächst unsere Familie an Gastdirigenten zudem um großartige Musiker wie u.a. Ariane Matiakh, Cornelius Meister oder Dima Slobodeniouk. Ein zentrales Anliegen der kommenden Spielzeit ist einmal mehr, den „Resonanzraum“ für unsere Arbeit zu erweitern: Wir glauben leidenschaft-

lich daran, dass Musik das Leben aller Menschen bereichert. So werden wir erneut für unsere Grätzl-Konzerte durch die Wiener Gemeindebezirke touren und mit unserem Musikvermittlungsprogramm junge Musikinteressierte an die Klassik heranführen. Wir hoffen sehr, dass unser Angebot bei Ihnen auf Resonanz stoßen wird: Wir freuen uns auf viele gemeinsame Musikerlebnisse in 2019–20. Welcome to our 2019–20 season. This year, we present our offerings to and for you under the title “Resonance”. With this word we refer of course not only to the basic principle of acoustics that brings our musikmaking, our sound, into the world. Of greater importance to us is the word’s metaphorical meaning: the palpable, internal echo that our music needs in order to take effect. As you perhaps know, the 2019–20 season is the last that Philippe Jordan will oversee as our Chief Conductor. It is certainly no exaggeration to say that the aegis of Philippe Jordan represents a successful chapter in the long history of the Orchestra. Together we will dedicate the first half of the coming season to the symphonies of Johannes Brahms. The second half of the season – how could it be otherwise in the 250th anniversary year of the composer’s birth? – is all about Ludwig van Beethoven. As Vienna’s orchestra and official cultural ambassado, we are the orchestra at the centre of the celebrations with which Vienna, the City of Music, honours its adopted son here and throughout the world. However, a key objective for us remains engaging with our audiences more deeply. We believe passionately that music can enrich the lives of everyone. We will therefore again tour with our Grätzl concerts through Vienna’s municipal districts for example. IHRE WIENER SYMPHONIKER


Konzerte mit Philippe Jordan auf den Seiten: Concerts with Philippe Jordan on pages: 12, 14, 17, 20, 23, 31, 34, 37, 44, 49, 50, 51, 53, 54, 55, 57

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chefdirigent


Konzerte mit Yefim Bronfman auf den Seiten: Concerts with Yefim Bronfman on pages: 12, 21, 37, 41, 57

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yefim bronfman


Yefim Bronfman Artist in Residence

Mit der Verpflichtung des GramDreimal trat der Artist in Residence my-Gewinners Bronfman als saider Saison 2019–20, Yefim Bronfsonalem Partner ist den Wiener Symman, bislang mit dem Orchester phonikern zweifellos wieder ein auf. Am Programm der drei Konzerte künstlerischer Coup geglückt. Wie im Dezember 2017 stand mit Tschaiseine Vorgänger in der Position, kowskis Zweitem Klavierkonzert ein die Violinisten Nikolaj Szeps-Znaider Werk, das es üblicherweise schwer hat und Julia Fischer, die Pianisten im Musikbetrieb: So übermächtig, Pierre-Laurent Aimard und Jean-Yves so dominant ist Tschaikowskis VorgänThibaudet sowie die Gebrüder gerwerk, einer der Meilen­steine Renaud und Gautier Capuçon zählt der Klavierliteratur, als dass es das Stück Yefim Bronfman zur absoluten Weltgeschafft hätte, sich seinen eigenen festen Platz im Repertoire zu erkämpfen. spitze seines Metiers. Sein Renommee übersteigt dabei weit die Grenzen Es ist bezeichnend für die eindes Klassikbetriebs. So hat Bronffühlsame Kunstfertigkeit und die spanman sogar Einzug in die (amerikaninungsgeladene Interpretationsmacht sche) Literatur gehalten: In seinem von Bronfmans Spiel, dass bei den Konzerten weder ein Gedanke an Tschai- preisgekrönten Roman „Der menschliche Makel“ verewigte ihn der große kowskis Erstes Klavierkonzert noch amerikanische Schriftsteller Philip an andere noch berühmtere Werke aufRoth wie folgt: kam. „Bronfman zu lauschen ist so, als befände man sich in einem über- „Dann erscheint Bronfman. Er ist eine Naturgewalt, die sich mit füllten Raum, in dem ein besoneinem Sweatshirt getarnt hat, jemand, ders tiefsinniger Gesprächspartner zu der auf die Bühne geschlendert sprechen beginnt und alles plötzkommt und eigentlich zu einem Zirlich verstummt, um in gebannter Aufkus gehört, wo er der starke Mann ist, merksamkeit zuzuhören“, beschrieb und für den der Flügel eine lachdie Chicago Sun Times einmal Bronfhafte Herausforderung der gewaltigen mans Wirkung. Sein Spiel ist posiKräfte darstellt, über die er verfügt.“ tiv absolutistisch: Es zieht alles völlig Sieben Konzerte und vier Programin seinen Bann; lässt keinen Raum, me umfasst die Residenz der 1958 Zeit und Gedanken für anderes. Und im uzbekischen Taschkent geborenen bleibt dabei niemals gleich. und unter anderen bei Rudolf Ser „Ich halte Tradition vielmehr für die kin und Leon Fleisher ausgebildeten sehr dicke Kruste, die wir an unseren „Naturgewalt“ Bronfman bei den Schuhsohlen mitschleppen“, erklärte Symphonikern. Mit Philippe Jordan, Bronfman einmal seinen künstlerischen der schon die denkwürdigen KonAnsatz. „Darüber wird vergessen, auf zerte im Dezember 2017 leitete, präsenwas es wirklich ankommt, was die tiert er Brahms’ Erstes KlavierkonSubstanz ist. Ich versuche, es anders zu zert. Mit dem Ersten Gastdirigenten spielen – nicht, um es anders zu mades Orchesters, Lahav Shani, widchen, als Selbstzweck! – so, wie ich met er sich wenige Tage darauf es fühle. Und das wechselt von AuffühBrahms’ Zweitem Klavierkonzert. Spärung zu Aufführung. Ich spiel völlig ter in der Saison interpretiert er, unterschiedlich von Nacht zu Nacht, ebenfalls unter Shani, Rachmaninows und das geschieht ganz natürlich Drittes Klavierkonzert. Jordan selbstverständlich in einem bestimmsteht wiederum am Pult des finalen ten Rahmen des Annehmbaren, dem Konzerts der Residenz – Mozarts Stück Angemessenen.“

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artist in residence

Klavierkonzert Nr 24 c-moll beim Lucerne-Festival im August 2020. In engaging the Grammy-winning Bronfman as their Artist in Residence for the 2019–20 season, the Wiener Symphoniker have, without a doubt, scored another artistic coup. Like those who have held the position before him, such as the violinists Nikolaj SzepsZnaider and Julia Fischer, the pianists Pierre-Laurent Aimard and JeanYves Thibaudet and the brothers Renaud and Gautier Capuçon, Yefim Bronfman ranks among the top international elite of his profession. His reputation stretches far beyond the confines of classical music. His name has even found its way into American literature: the great American writer Philip Roth immortalised him in his prize-winning novel The Human Stain: “Then Bronfman appears ... He is ... a force of nature camouflaged in a sweatshirt, somebody who has strolled into the music shed out of a circus where he is the strongman and who takes on the piano as a ridiculous challenge to the gargantuan strength he revels in.” Seven concerts and four programmes make up the 2019–20 residency with the Symphoniker of this „force of nature“, born in 1958 in Tashkent, Uzbekistan, and whose teachers included Rudolf Serkin and Leon Fleisher. With Philippe Jordan he performs Brahms’ First Piano Concerto. Only a few days later he plays the same composer’s Second Piano Concerto with the orchestra’s Principal Guest Conductor, Lahav Shani; Rachmaninov’s Third Piano Concerto follows later in the season. Philippe Jordan again takes the podium for the final concert of the residency: Mozart’s Piano Concerto No. 24 in c minor KV 491 at the Lucerne Festival in August 2020.


Lahav Shani Erster Gastdirigent

Seit drei Jahren bekleidet der israelische Dirigent und Pianist Lahav Shani nunmehr das Amt des Ersten Gastdirigenten bei den Wiener Symphonikern. Als er vor drei Saisonen das Amt offiziell übernahm, galt er als eines der vielversprechenden Talente. Nun, drei Jahre später, ist er als designierter Nachfolger von Zubin Mehtas beim Israel Philharmonic und Chefdirigent in Rotterdam ein arrivierter Star des internationalen Musiklebens. Die Wiener Symphoniker hat er gleich bei der ersten Zusammenarbeit 2015 nicht nur mit Klarheit, Bestimmtheit und einer außerordentlichen Musikalität überzeugt: „Ich versuche, mich als Dirigent so unnötig wie möglich zu machen! Ich möchte dem Orchester in den Proben auch das Gefühl geben, dass die Musiker das meiste untereinander ausmachen können – wo das nicht möglich ist, dafür bin ich da“, erklärte Shani im Interview einmal seine Herangehensweise. „Es klingt einfach anders, wenn alle die Möglichkeit haben, sich selbst auszudrücken – das gibt dem Dirigenten für bestimmte Dinge – sogar während der Aufführung – noch eine stärkere Rolle. Es ist ein Geben und Nehmen. Gleichzeitig hat der Dirigent natürlich eine besondere Verantwortung, der er sich unbedingt stellen muss: Tempo, Balance, grundsätzliche Entscheidungen, die mit dem Klang, der musikalischen Richtung und anderen Elementen zu tun haben.“ Dabei hilft sicher, dass Lahav Shani die Orchesterarbeit aus gleich drei Perspektiven kennt: als Orchestermusiker, als Solist und als Dirigent. Der Wechsel der Blickwinkel wirkt sich positiv auf das musikalische Ergebnis aus. Dies war auch in der vergangenen Saison zu beobachten, als Shani mehrfach bei Klavierkonzerten die Doppelrolle als Solist und Di-

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l a h av s h a n i

rigent übernahm. In der Saison 2019–20 kann er sich bei den Konzerten mit den Wiener Symphonikern aber – bei gleichzeitigem tiefen Verständnis für die Rolle des Pianisten – voll auf das Dirigieren konzentrieren. Mit Yefim Bronfman und Martha Argerich stehen ihm schließlich gleich zwei der renommiertesten Tastenvirtuosen der Gegenwart überhaupt zu Seite. Schubert und Brahms stehen in der Saison 2019–20 prominent am Programm der Konzerte Shanis mit den Symphonikern. Neben Schuberts Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“ wird er im Rahmen des saisonalen Brahms-Schwerpunkts auch das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 dirigieren. Daneben stehen vor allem russische Komponisten auf dem Spielplan: das Dritte Klavierkonzert und die Symphonischen Tänze von Rachmaninow, die Neunte Symphonie Schostakowitschs und das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 von Prokofjew. The Israeli conductor and pianist Lahav Shani has held the position of Principal Guest Conductor of the Wiener Symphoniker for three years now. That the partnership has lasted this long is particularly fortunate in view of his rapidly developing career and increasingly packed calendar. In September 2018 Shani took up the the position as new Chief Conductor of the Rotterdam Philharmonic Orchestra, succeeding Yannick Nézet-Séguin. What’s more, he will become the Israel Philharmonic Orchestra’s Music Director in the 2019–20 season, ultimately taking over the artistic direction from Zubin Mehta the following year. This rising star in the conducting firmament wins over listeners with the

clarity and precision of his direction, and just the right dose of emotion. “As a conductor I try to make myself as unnecessary as possible! In rehearsals, I like to give the orchestra the feeling that the musicians can do most among themselves. It’s when this isn’t possible that I come into the picture,” explained Shani in an interview. “It sounds completely different when everyone has the possibility to express themselves – that actually gives the conductor a stronger role for certain things in the performance. It’s give and take. At the same time, of course, it’s imperative that the conductor fulfil a special responsibility – tempo, balance, fundamental decisions that concern the sound, the direction the music takes, and other elements.” It certainly helps that Lahav Shani knows orchestral work equally from three perspectives: as orchestral musician, as soloist and as conductor. This has a positive effect on the musical result. This could be witnessed in the previous season, when Shani undertook the double role of soloist and conductor several times in piano concerto performances. In his performances with the Wiener Symphoniker in the 2019–20 season, he can concentrate completely on conducting, while at the same time bringing a deep understanding of the pianist’s role. Joining him are for example Yefim Bronfman and Martha Argerich, two of the most renowned keyboard virtuosos of our time. Schubert and Brahms feature prominently in Shani’s concerts with the Symphoniker in 2019–20. Along with Schubert’s Symphony No. 7 “Unfinished”, he con­ducts Brahms’ Second Piano Concerto as part of the season’s focus on the composer. Additionally, it is Russian composers who dominate the programmes: the Third Piano Concerto and Symphonic Dances by Rachmaninov, the Ninth Symphony by Shostakovich and the Third Piano Concerto by Prokofiev.


Konzerte mit Lahav Shani auf den Seiten: Concerts with Lahav Shani on pages: 12, 15, 21, 40, 41, 57

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erster gastdirigent


Konzerte im Wiener Konzerthaus


Konzerte im Wiener Konzerthaus

Walter Weidringer Meilensteine: Seit dem Altertum zeigen sie uns wichtige Wegmarken an, zurückgelegte Strecken, vollendete Reiseabschnitte. Dieses Bewusstsein ist uns geblieben – selbst wenn wir

12. ok tober 2019, 19 h 30 13.  ok tober 2019, 11 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal PHILIPPE JORDAN Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier BARBARA RETT Präsentation (nur 13. Oktober) Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15 Igor Strawinski „Le Sacre du printemps“, Ballett in zwei Teilen

den großen Erzählungen nicht mehr trauen, in denen die Historie als logischer Fortschritt auf der Straße der Zeit dargestellt wurde, und wir nicht allein in der Kulturgeschichte längst eher Pendelbewegungen oder spiralförmige Verläufe erblicken wollen. Können wir heute noch ermessen,

25.  ok tober 2019, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal

„Konzert zum Nationalfeiertag“ LAHAV SHANI Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier

15. nov ember 2019, 19 h 30

Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 Franz Schubert Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“ Richard Wagner Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ WWV 70

„Kammermusik-Fest I“

23.  ok tober 2019, 19 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „WienerSymphoniker@7“ LAHAV SHANI Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier Richard Wagner Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ WWV 70 Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 Anschließend im Foyer: Konzertausklang mit Lahav Shani, Yefim Bronfman und den Wiener Instrumentalsolisten

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was die musikalische Polarisierung des 19. Jahrhunderts bedeutet haben muss? Damals hatte sich die Herde der Komponisten in zwei Lager getrennt. Auf der einen Seite weideten die Schafe, die sich der Tradition verpflichtet fühlten und Johannes Brahms in ihre vorderste Reihe dräng-

4./5. nov ember 2019, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal JOANA MALLWITZ Dirigentin JENNIFER HOLLOWAY Sopran STEPHEN GOULD Tenor HANS-PETER KÖNIG Bass Richard Wagner „Siegfried-Idyll“, Symphonische Dichtung WWV 103, Erster Aufzug aus der Oper „Die Walküre“ WWV 86B

konzerte im wiener konzerthaus

Wiener Konzerthaus, Schubert Saal

GUILLERMO BÜCHLER Violine PAUL KAISER Oboe STEFANIE GANSCH Oboe ROBERT GILLINGER Fagott HERMANN EISTERER Kontrabass SONJA LEIPOLD Cembalo Jan Dismas Zelenka Triosonate Nr. 4 g-moll für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo ZWV 181,4 Georg Philipp Telemann Triosonate F-Dur für Violine, Fagott und Basso continuo TWV 42:F1 Johann Friedrich Fasch Sonate F-Dur für Violine, Oboe, Fagott und Basso continuo FaWV N:F4 Jan Dismas Zelenka Triosonate Nr. 3 B-Dur für Violine, Oboe, Fagott und Basso continuo ZWV 181,3 Triosonate Nr. 5 F-Dur für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo ZWV 181,5


Eine Saison, die selbst Meilenstein und Weggabelung ist. A season that constitutes both a milestone and a parting of ways.

ten. Auf der anderen Seite aber scharrten die Böcke mit den Hufen und senkten die Köpfe zum Angriff, die progressiven „Neudeutschen“ rund um Richard Wagner und Franz Liszt ... Musikalische Meilensteine prägen die Konzerte der Wiener Symphoniker 2019–20 – eine Saison, die in der Geschichte des Orchesters und seines Chefdirigenten selbst Meilenstein und Weggabelung zugleich bedeutet. Ist es doch die letzte, die Philippe Jordan in dieser Funktion mit den Symphonikern gemeinsam gestalten wird. Da ist es Zeit für eine Rückschau ebenso wie für einen metaphorischen Ausblick: durch bahnbrechende Schöpfungen der Musikgeschichte. Das Schaffen von Johannes Brahms bildet dabei ein natürliches Zentrum. Im Konzerthaus

stehen nicht zuletzt die Instrumentalkonzerte an: technisch anspruchsvolle Werke, bei denen Brahms jeder rein äußeren Brillanz aus dem Weg geht und dafür Seelentöne anschlägt, deren Zartheit oft von herben Auseinandersetzungen bedroht wird. Im Falle der beiden Klavierkonzerte sitzt am Flügel kein Geringerer als Yefim Bronfman, Artist in Residence in dieser Spielzeit. Beim dramatisch zupackenden Ersten ist Jordan sein Partner am Pult, den Weg durch die lyrisch weite Klanglandschaft des Zweiten weist hingegen Lahav Shani, dessen Zeit als Erster Gastdirigent gleichfalls zu Ende geht. Das von Melancholie umflorte Violinkonzert interpretieren Gil Shaham und Kent Nagano, während Sebastian Weigle den im Deutschen Requiem auszufechtenden Kampf gegen den

6. dezember 2019, 19 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „WienerSymphoniker@7“

22. nov ember 2019, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal ROBERT TREVINO Dirigent DENIS KOZHUKHIN Klavier Franz Liszt Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur S 124 Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 cis-moll

23. nov ember 2019, 15 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Im Klang“ ROBERT TREVINO Dirigent DENIS KOZHUKHIN Klavier NADJA KAYALI Moderation Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 cis-moll, 4. Satz (Adagietto. Sehr langsam) Franz Liszt Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur S 124

24. nov ember 2019, 11 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal ROBERT TREVINO Dirigent DENIS KOZHUKHIN Klavier BARBARA RETT Präsentation Franz Liszt Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur S 124 Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 cis-moll

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saison 2019–20

30. nov ember 2019, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Wien Modern“ LEO HUSSAIN Dirigent JÖRG WIDMANN Klarinette IVETA APKALNA Orgel LÁSZLÓ FASSANG Hammondorgel SWR EXPERIMENTALSTUDIO

SANTTU-MATIAS ROUVALI Dirigent NICOLA BENEDETTI Violine Maurice Ravel „Tzigane“, Rhapsodie für Violine und Orchester Jean Sibelius Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39 Anschließend im Foyer: Konzertausklang mit Nicola Benedetti und Dolby’s Around

Mark Andre „Über“ für Klarinette und Orchester (ÖEA) Peter Eötvös „Multiversum“ (ÖEA) Peter Ablinger „Wachstum, Massenmord“ (ÖEA)

14. dezember 2019, 19 h 30 15. dezember 2019, 11 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Weihnachtskonzerte“

4. dezember 2019, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal

SANTTU-MATIAS ROUVALI Dirigent NICOLA BENEDETTI Violine Jean Sibelius „Finlandia“, Symphonische Dichtung op. 26 Max Bruch Violinkonzert Nr. 1 g-moll op. 26 Jean Sibelius Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39

CONSTANTINOS CARYDIS Dirigent REGULA MÜHLEMANN Sopran BARBARA RETT Präsentation (nur 15. Dez) W. A. Mozart Cassation Nr. 1 G-Dur KV 63 „Final-Musik“, 3. Satz (Andante), „Ruhe sanft, mein holdes Leben“, Arie aus dem Singspiel „Zaide“, KV 336b, Ouvertüre zu „La Betulia liberata“ KV 74c, „Exsultate, jubilate“, Motette KV 158a Respighi „Fontane di Roma“, Symphonische Dichtung, „Pini di Roma“, Symphonische Dichtung


Stachel des Todes anführt. Ist Max Bruchs 1. Violinkonzert, zu erleben mit der britischen Geigerin Nicola Benedetti, noch Brahms’ Seite zuzurechnen, sind die „Neudeutschen“ gleichfalls mit gewichtigen Stücken vertreten. Wagner etwa mit der Tannhäuser-Ouvertüre unter Shani, dem „Siegfried-Idyll “ sowie mit dem auch konzertant packenden ersten Aufzug der „Walküre“: Jennifer Holloway und Stephen Gould geben das Wälsungenpaar, am Pult steht die gefeierte junge Nürnberger Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz. Und für das funkelnde 1. Klavierkonzert von Wagners Schwiegerpapa Franz Liszt ist Denis Kozhukhin aufgeboten, der ebenso wie der Dirigent Robert Trevino längst kein Geheimtipp mehr ist.

Spieltechnische Qualität und interpretatorische Überzeugungskraft Quality playing techniques meet compellingly persuasive interpretations

Wo aber lag die Weggabelung, an der sich die Pfade von Schafen und Böcken getrennt hatten? Bei Ludwig van Beethoven, hätten sie übereinstimmend geblökt und sich emphatisch auf ihn berufen. Beethoven, dieses Monument der Musikgeschichte sui generis, bedeutete zugleich einen Meilenstein in der Zusammenarbeit der Wiener Symphoniker mit Philippe Jordan. 250 Jahre nach Beethovens Geburt, im Jubiläumsjahr 2020, wird dies nun mit einem klingenden Denkmal gefeiert: der Wiederholung eines berühmt-berüchtigten Programms. „Da haben wir denn in der bittersten Kälte von halb sieben bis halb eilf ausgehalten und die Erfahrung bewährt gefunden, daß man auch des Guten – und mehr noch, des Starken – leicht zu viel haben kann“, schrieb ein Zeitgenos-

12. jä nner 2020, 15 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier BARBARA RETT Präsentation

11. jä nner 2020, 18 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Große Akademie von 1808“

30. dezember 2019, 20 h 00 31. dezember 2019, 19 h 00 01. jä nner 2020, 20 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Konzerte zum Jahreswechsel“ GIANANDREA NOSEDA Dirigent LISE DAVIDSEN Sopran ANNA MARIA CHIURI Mezzosopran RUSSELL THOMAS Tenor MICHAEL VOLLE Bass WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier JACQUELYN WAGNER Sopran ANKE VONDUNG Mezzosopran ALLAN CLAYTON Tenor HANNO MÜLLER-BRACHMANN Bassbariton WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, „Ah perfido!“, Szene und Arie für Sopran und Orchester op. 65, Messe C-Dur op. 86, II. Gloria (Qui tollis – Quoniam), Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67, Messe C-Dur op. 86, IV. Sanctus (Benedictus – Osanna), Fantasie für Klavier op. 77, Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 „Chorfantasie“

Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

21. jä nner 2020, 19 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „WienerSymphoniker@7“ PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 Anschließend im Foyer: Konzertausklang mit Nicholas Angelich und den Wiener Kammermusikern

17. februa r 2020, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Schubert Saal „Kammermusik-Fest II“ STEFAN PÖCHHACKER Violine NIKOLAY ORININSKIY Violine ROMAN BERNHART Viola STEPHANIE BERNHART Viola MICHAEL GÜNTHER Violoncello ZSÓFIA GÜNTHER-MÉSZÁROS Violoncello Johannes Brahms Streichsextett Nr.1 in B-Dur, op.18 Pjotr I. Tschaikowski Streichsextett in d-moll „Souvenir de Florence“, op.70

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konzerte im wiener konzerthaus


se über diesen Abend des 22. Dezember 1808 im ungeheizten Theater an der Wien, an dem Beethoven dem Publikum („zitternd und in Pelze gehüllt“) seine neueste Werke präsentierte: die Symphonien Nr. 5 und 6, zwei Sätze aus der C-Dur-Messe, die Arie „Ah perfido“, das 4. Klavierkonzert und die Chorfantasie! Des Guten zuviel? Heute kann das Publikum von Beethoven gar nicht genug kriegen – vorausgesetzt, er wird mit solcher spieltechnischen Qualität und interpretatorischen Überzeugungskraft präsentiert, wie es nach den Aufführungen auch die Symphonien-CDs beweisen, die Jordan und den Symphonikern aktuell internationalen Applaus eintragen. Und der fraglos wohltemperierte Große Konzerthaussaal wird ebenso das Seine zum Gelingen beitragen wie die das ganze Jahr

über unerlässliche Wiener Singakademie, einstudiert von Heinz Ferlesch. Auf den Wegen nach Beethoven, Brahms und Wagner setzen sich die denkwürdigen Meilensteine fort: in den erstarkenden nationalen Musikkulturen, seien sie ungarisch (Kent Nagano), finnisch (Santtu-Matias Rouvali) oder US-amerikanisch (Ludovic Morlot), wo der Reichtum der jeweiligen Volksmusik mittels unterschiedlicher Strategien dem Konzertsaal zugute kommt; in Gustav Mahlers 5., die „Wunderhorn“-Gesänge erstmals hinter sich lassender Symphonie (Robert Trevino); in Alban Bergs wehmutstrunkenem Violinkonzert (mit Frank Peter Zimmermann) und in „Pelleas und Melisande“ von Arnold Schönberg, der Brahms einst als „den Fortschrittlichen“ gefeiert hat (unter François-Xavier Roth); in der Klage über

die größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts, wie sie Richard Strauss’ „Metamorphosen“ und Dmitri Schostakowitschs 13. Symphonie anstimmen (mit Matthias Goerne und Dima Slobodeniouk); mit dem vielleicht fulminantesten Skandalstück der klassischen Moderne, Igor Strawinskis „Le sacre du printemps“ (unter Philippe Jordan) bis herauf zur Gegenwart, zu Wolfgang Rihm sowie, unter Leo Hussain bei Wien Modern, zu Musik von Peter Ablinger, Mark Andre und Peter Eötvös. „Multiversum“, der Titel von Eötvös’ Werk, scheint die Vielfalt und Gleichzeitigkeit vergangener und aktueller Stile zu benennen, wie es die Programme der kompletten Symphoniker-Spielzeit 2019–20 ausdrücken: Alles scheint gleich weit von uns entfernt und zum Greifen nahe, will erlauscht und erfühlt werden. Der

26. m ä r z 2020, 19 h 30

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

2./3. m ä r z 2020, 19 h 30

Wiener Konzerthaus, Großer Saal LAHAV SHANI Dirigent MARTHA ARGERICH Klavier Sergei S. Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26 Sergei Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45

13. märz 2020, 19 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal „WienerSymphoniker@7“ KENT NAGANO Dirigent GIL SHAHAM Violine Béla Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Anschließend im Foyer: Konzertausklang mit Gil Shaham & Piano Meets Percussion

LUDOVIC MORLOT Dirigent JAMES EHNES Violine Charles Ives „Central Park in the Dark“ Leonard Bernstein Serenade für Violine, Streicher, Harfe und Percussion Darius Milhaud „Le Boeuf sur le Toit“ („Der Ochse auf dem Dach“) op. 58 Aaron Copland „Appalachian Spring“, Suite für Orchester

27. m ä r z 2020, 10 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Schulkonzert“

15. m ä r z 2020, 11 h 00

LUDOVIC MORLOT Dirigent JAMES EHNES Violine

KENT NAGANO Dirigent GIL SHAHAM Violine BARBARA RETT Präsentation

„Americana“ mit Werken von Charles Ives, Darius Milhaud, Leonard Bernstein u. a.

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

4. m ä r z 2020, 19 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal LAHAV SHANI Dirigent „Im Klang“ Sergei Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45

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saison 2019–20

Jörg Widmann Con brio, Konzertouvertüre für Orchester Béla Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77


eine, zielstrebige Weg ist verschwunden oder muss zumindest abschnittsweise immer aufs Neue definiert werden. Die Faszination für seine Meilensteine hingegen bleibt. Milestones: Since antiquity, they have indicated important landmarks, distances travelled, segments of journeys completed. Our awareness of them has remained in our consciousness – even if we no longer trust the grand narratives in which history has been depicted as a logical advance on the road of time. Yet – can we still appreciate today what the musical polarisation of the 19th Century must have meant? At that time, composers were divided in two flocks. In one grazed the sheep, feeling a duty to tradition and cajoling Brahms to the forefront of their ranks. In the

Zeit für eine Rückschau ebenso wie für einen metaphorischen Ausblick Time to review as well as to metaphorically look ahead

other, the goats, scrabbling with their hooves and lowering their heads to attack – these were the progressive ‘neo-Germans’ gathered around Richard Wagner and Franz Liszt ... Musical milestones mark the concerts of the Wiener Symphoniker in 2019– 20 – a season that itself sets a milestone and fork in the road of the history of the orchestra and its Chief Conductor Philippe Jordan. It is, after all, the last season in which Philippe Jordan will appear with the Symphoniker in this capacity. So the time is right for a retrospective – and for a metaphorical overview of the ground-breaking creations of musical history. Here the works of Johannes Brahms form a natural point of focus. The instrumental concertos are prominently featured at the Konzerthaus. At the keyboard for both piano concertos is none

19. m a i 2020, 19 h 30

Wiener Konzerthaus, Schubert Saal

29./30.  a pr il  2020, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal

FRANÇOIS-XAVIER ROTH Dirigent FRANK PETER ZIMMERMANN Violine

17. a pr il 2020, 19 h 30 19. a pr il 2020, 11 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

Anton Webern Passacaglia op. 1 Alban Berg Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ Arnold Schönberg „Pelleas und Melisande“, Symphonische Dichtung op. 5

SEBASTIAN WEIGLE Dirigent MARIA BENGTSSON Sopran GERALD FINLEY Bassbariton WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung BARBARA RETT Präsentation (nur 19. April) Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ für Soli, Chor und Orchester op. 45 Wolfgang Rihm „Das Lesen der Schrift“, Vier Stücke für Orchester

„Kammermusik-Fest IV“ HABE-QUARTETT WIEN ALEXANDER BURGGASSER Violine AI MIWA Violine JOHANNES FLIEDER Viola MICHAEL VOGTVioloncello Ludwig van Beethoven Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2, Streichquartett C-Dur op. 59 Nr. 3, Streichquartett F-Dur op. 135

20. mai  2020, 19 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

18. m a i  2020, 19 h 30

Wiener Konzerthaus, Großer Saal DIMA SLOBODENIOUK Dirigent MATTHIAS GOERNE Bariton HERREN DER WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung Richard Strauss „Metamorphosen“ TrV 290 Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 13 b-moll „Babi Jar“ op. 113

„WienerSymphoniker@7“ DIMA SLOBODENIOUK Dirigent MATTHIAS GOERNE Bariton IVETA APKALNA Orgel HERREN DER WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung Dmitri Schostakowitsch Passacaglia aus „Lady Macbeth von Mzensk“ op. 29b (Fassung für Orgel), Symphonie Nr. 13 b-moll „Babi Jar“ op. 113 Anschließend im Foyer: Konzertausklang mit Matthias Goerne, den Herren der Wiener Singakademie und den Acht Cellisten

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konzerte im wiener konzerthaus


other than Yefim Bronfman, Artist in Residence this season. For the dramatically gripping First he is joined by Jordan at the podium, while the path through the lyrical, broad soundscape of the Second is led by Lahav Shani, whose tenure as Principal Guest Conductor also comes to an end. The Violin Concerto, swathed in melancholy, is interpreted by Gil Shaham and Kent Nagano, while Sebastian Weigle leads the struggle against the Sting of Death in the German Requiem. And if Max Bruch’s First Violin Concerto, performed by the British violinist Nicola Benedetti, sits squarely in the Brahms camp, the “neo-Germans” are likewise represented with important works: Wagner with the Tannhäuser Overture under Shani and a concertante performance of Act I from “Die Walküre” under the celebrated young conductor Joana Mall-

witz. But where on the road lay the fork that divided the path of sheep and goats? With Ludwig van Beethoven, both flocks would have bleated unanimously and emphatically appealed to him. Beethoven, this monument sui generis of music history, represents a milestone in the collaboration between the Wiener Symphoniker and Philippe Jordan. In 2020, the composer’s 250th anniversary will be celebrated with a repeat performance of an infamous programme: the Orchesterakademie of 1808. Notable milestones continue along the onward paths from Beethoven, Brahms and Wagner. With the emergence of national musical cultures, be they Hungarian (Kent Nagano), Finnish (Santtu-Matias Rouvali) or American (Ludovic Morlot), the concert hall has benefited from the richness of

their respective folk music: in Mahler’s Fifth, the first in which the composer no longer drew upon the “Wunderhorn” songs (Robert Trevino); in the drunken melancholy of Alban Berg’s Violin Concerto (with Frank Peter Zimmermann) and in “Pelleas und Melisande” by Arnold Schönberg (under FrançoisXavier Roth); in the lament over the greatest crimes of the 20th Century as intoned in Richard Strauss’ “Metamorphosen” and Dmitri Shostakovich’s Thirteenth Symphony (with Matthias Goerne and Dima Slobodeniouk); in perhaps the most brilliant scandal of classical modernism, Igor Stravinsky’s “The Rite of Spring” (under Philippe Jordan) and right up to the present day, to Wolfgang Rihm and, under Leo Hussain as part of Wien Modern, to music by Peter Ablinger, Mark Andre and Peter Eötvös.

28. m a i 2020, 19 h 30

5. juni 2020, 19 h 30

7. juni 2020, 11 h 00

PHILIPPE HERREWEGHE Dirigent ISABELLE FAUST Violine

PHILIPPE JORDAN Dirigent IGOR LEVIT Klavier

Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 Franz Schubert Symphonie Nr. 4 c-moll D 417 „Tragische“

Ludwig van Beethoven Ouvertüre zur Schauspielmusik „Egmont“ op. 84, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

PHILIPPE JORDAN Dirigent IGOR LEVIT Klavier BARBARA RETT Präsentation

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

Ludwig van Beethoven: „Coriolan“, Ouvertüre c-moll op. 62, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73, Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

29. m a i 2020, 19 h 30

Wiener Konzerthaus, Großer Saal „PFINGSTKONZERT“ PHILIPPE HERREWEGHE Dirigent ISABELLE FAUST Violine Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 Franz Schubert Symphonie Nr. 4 c-moll D 417 „Tragische“

Abonnements bestellen Sie bitte anhand der beigelegten Abo-Broschüre. Einzelkarten erhalten Sie bei: Wiener Konzerthausgesellschaft Lothringerstraße 20, 1030 Wien t +43 (0)1/242002  f -110 e ticket@konzerthaus.at w wienersymphoniker.at

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saison 2019–20


Konzerte im Musikverein Wien


Konzerte im Musikverein Wien

Joachim Reiber Die Kritik war sich einig. Herrlicher habe ein Orchester in Wien nie geklungen als an diesem 6. Jänner 1870, beim allerersten Konzert im funkelnagelneuen Musikvereinsgebäude.

Dieser Saal, das spürte man gleich, suche seinesgleichen in Europa. Begeisterungsstürme für die Mitwirkenden, Jubel im Goldenen Saal. Doch was war das eigentlich für ein Orchester, das hier spielte? Der Programmzettel nannte, fast verschämt kleingedruckt, die „Mitwirkung der ausüben-

25./26. sep 2019, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent Johannes Brahms Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

28./29. sep 2019, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent Johannes Brahms Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90, Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

16./17./18. ok t 2019, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent REGULA MÜHLEMANN Sopran ROBIN JOHANNSEN Sopran WIEBKE LEHMKUHL Alt WERNER GÜRA Tenor MICHAEL VOLLE Bariton WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung J. S. Bach Choral „Ein’ feste Burg ist unser Gott“ BWV 303 Arvo Pärt 7 Magnificat Antiphonen (gem. Chor a cappella) J. S. Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 5 d-moll „Reformation“ op. 107

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konzerte im musikverein wien

den Gesellschafts-Mitglieder“, doch die Kenner wussten: Dieses Musikvereinsorchester war eine zusammengewürfelte Partie aus Mitgliedern des Hofopernorchesters, Konservatoriumsprofessoren und gut trainierten Dilettanten. Konnte man so weitermachen?


Dieser Saal, das spürte man gleich, suche seinesgleichen in Europa. People sensed immediately that this hall had no equal in Europe.

Der famose neue Saal gab der Gesellschaft der Musikfreunde eine Trumpfkarte in die Hand, das Musikleben Wiens – und darüber hinaus – entscheidend zu gestalten. Aber klar war auch: Es bedurfte à la longue eines Orchesters, um die Gesellschaftskonzerte stabil auf ein professionelles Spitzenniveau zu bringen. 1900 war es so weit. Die neu gegründeten Wiener Symphoniker – damals noch unter dem Namen Wiener Concertverein – stellten dieses Orchester. Und noch heute bestreiten die Wiener Symphoniker den prozentuell größten Teil der Orchesterkonzerte im Programm des Musikvereins. Wie sich die Musikfreunde künstlerisch präsentieren können, hängt auch an ihrem Zusammenspiel mit den Wiener Symphonikern. Und da darf, ganz konkret und aktuell, von einer Glückskon-

8./9./10. nov 2019, 19 h 30

21./22./23. feb 2020, 19 h 30

Musikverein, Großer Saal

LORENZO VIOTTI Dirigent WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung Arnold Schönberg „Verklärte Nacht“ für Streichorchester op. 4 Giuseppe Verdi „Quattro Pezzi Sacri“

stellation gesprochen werden. Mit opulenten Programmen feiert die Gesellschaft der Musikfreunde 2019–20 das 150-Jahr-Jubiläum ihres Gebäudes, zugleich geht in dieser Saison die viel zu kurze Ära von Philippe Jordan als Symphoniker-Chefdirigent zu Ende. Jordan hat dem Orchester eine Glanzzeit beschert – und dies auch mit faszinierenden programmatischen Akzenten, die er in Kooperation mit dem Musikverein setzen konnte. Dass die gemeinsame Reise abschließend zu Johannes Brahms führt, hat seine eigene feine Symbolik. Ins noch neue Haus zog Brahms 1872 als „artistischer Direktor“ ein. Er blieb ihm treu – auch nach seinem Abschied als Chef. Und so wird es, hoffen wir, auch bei Philippe Jordan sein. Überhaupt zeigt ein Blick auf die Symphoniker-Konzerte im Musik-

Musikverein, Großer Saal

18./19./20. dez 2019, 19 h 30

ANDRÉS OROZCO-ESTRADA Dirigent LEONIDAS KAVAKOS Violine

KRZYSZTOF URBAŃSKI Dirigent KIAN SOLTANI Violoncello

Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 Antonín Dvořák Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

Musikverein, Großer Saal

Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zur Oper „Le nozze di Figaro“ KV 492 Witold Lutoslawski Konzert für Violoncello und Orchester Pjotr Iljitsch Tschaikowski Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

7. dezember 2019, 19 h 00 Musikverein, Großer Saal „KLASSIK-HITS“ JOHANNES WILDNER Dirigent MARKO SIMSA Moderation WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung „Jauchzet, frohlocket!“ Chor- und Orchesterwerke zur Vorweihnachtszeit von Bach, Händel, Haydn, Wagner, Bruckner, Humperdinck, Hindemith, Tippet u. a

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saison 2019–20

29./30. jä nner 2020, 19 h 30

26./27. februa r 2020, 19 h 30

ENRIQUE MAZZOLA Dirigent JASMINKA STANČUL Klavier

LAHAV SHANI Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy „Die Hebriden“ oder „Die Fingalshöhle“, Konzertouvertüre op. 26, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 d-moll op. 40 Antonín Dvořák Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70

Sergei Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 3 d-moll op. 30 Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

Musikverein, Großer Saal

Musikverein, Großer Saal


verein, wie dauerhaft künstlerische Beziehungen sein können. Wiederbegegnungen gibt es mit Vladimir Fedosejev, dem einstigen SymphonikerChef, und einer Reihe von Dirigenten, die früher an der Spitze anderer Wiener Orchester standen: Bertrand de Billy, Cornelius Meister und Andrés Orozco-Estrada, dem designierten Chefdirigenten der Symphoniker. Wenn die Saison dann mit Mahlers Achter Symphonie unter Philippe Jordan zu Ende geht, schwingt auch da ein Stück großer Musikvereinsgeschichte mit. Schon bei der Uraufführung 1910 sang der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde. Was das Singen anging, behaupteten die „ausübenden Gesellschafts-Mitglieder“ ihren Spitzenplatz. Beim Orchester übergaben sie, klug genug, das Zepter an die Wiener Symphoniker.

Es kann, ganz konkret und aktuell, von einer Gückskonstellation gesprochen werden.

17. m ä r z 2020, 19 h30

1./2./3. a pr il 2020, 19 h 30

„Kammermusik-Fest III“

CORNELIUS MEISTER Dirigent RENAUD CAPUÇON Violine

Musikverein, Brahms-Saal

GERGELY SUGÁR Leitung N. N. Sprecherin ANNA ROTHSCHILD ENSEMBLE Kurt-Weill-Abend: „Kleine Dreigroschenmusik“, Suite aus der „Dreigroschenoper“ für Blasorchester, Klavier und Schlagwerk, Ausschnitte aus dem Konzert für Violine und Blasorchester op. 12. Mit Texten von Bertolt Brecht, François Villon und Rudyard Kipling

One can speak, presently and very concretely, of a happy constellation.

The reviews were unanimous. An orchestra had never sounded more glorious in Vienna than on that day, January 6th 1870, at the very first concert given in the sparkling new building of the Musikverein. People sensed immediately that this hall had no equal in Europe. There was gushing praise for the participants, jubilation in the Golden Hall. But what orchestra was in fact heard here? On the programme booklet, in almost embarrassingly small type, was printed “Participation of the practising members of the Society”. But the connoisseurs knew: this Musikverein orchestra was an ensemble thrown together from members of the court opera orchestra, conservatory professors and well-trained amateurs. Could it go on like this? The splendid new hall gave the Gesellschaft der Musikfreunde something of a trump card to shape the musical

Musikverein, Großer Saal

Richard Wagner Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ WWV 70 Max Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 d-moll op. 44 Richard Strauss „Also sprach Zarathustra“, Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche für großes Orchester op. 30

22./23. a pr il 2020, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

1 1./1 2.  a pr il 2020, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

2 1./22.  m ä r z   2 02 0, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

ALAIN ALTINOGLU Dirigent EMMANUEL TJEKNAVORIAN Violine Lili Boulanger „D’un matin de printemps“, Symphonische Dichtung Camille Saint-Saëns Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 h-moll op. 61 Sergei S. Prokofjew Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100

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„Frühling in Wien – Das TV-Osterkonzert der Wiener Symphoniker“ MANFRED HONECK Dirigent ANDRÈ SCHUEN Bariton WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung „An die Liebe“ Lieder, Chor- und Orchesterwerke von Mozart, Beethoven, Schubert und anderen

konzerte im musikverein wien

BERTRAND DE BILLY Dirigent MARIA BENGTSSON Sopran CLAUDIA MAHNKE Alt MAXIMILIAN SCHMITT Tenor WERNER GÜRA Tenor KWANGCHUL YOUN Bass WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung Gabriel Fauré „Pelléas et Mélisande“, Suite op. 80, „Cantique de Jean Racine“ op. 11, Madrigal, op. 35 Franz Schubert Messe Nr. 6 Es-Dur D 950


life of Vienna – and beyond – significantly. It was plain, though, too, that a long-term orchestra would be needed to raise the Society concerts to the highest professional level. In 1900, this was achieved. The newly-founded Wiener Symphoniker – at that time still called the Wiener Concertverein – was that orchestra. And still today, the Wiener Symphoniker perform the majority of orchestral concerts on the Musikverein programme. How the Gesellschaft der Musikfreunde can artistically present itself also depends on its cooperation with the Wiener Symphoniker. And here one can speak, presently and very concretely, of a happy constellation. In 2019–20, the Gesellschaft der Musikfreunde celebrates its building’s 150th anniversary with an array of opulent programmes. At the same time, the all-too brief era of Philippe Jor-

dan as the orchestra’s Chief ConducMeister and Andrés Orozco-Estrada, tor comes to a close. Jordan has led the the Symphoniker’s Chief Conductororchestra into a Golden Age – achievDesignate. ing this also with the fascinating program- When the season comes to a close ming that he has been able to put in with Mahler’s Eighth Symphony under place in collaboration with the MusikPhilippe Jordan, another great piece verein. That their journey together of Musikverein history will be felt here. ultimately leads to Johannes Brahms is The Singverein der Gesellschaft der in itself elegantly symbolic. In 1872 Musikfreunde sang at the work’s 1910 Brahms moved into the still-new house premiere. As far as singing goes, the as “Artistic Director”. He remained “practising members of the Society” claimed the throne. As reigning orchesfaithful to it, even after his departure as tra, wisely enough, they handed the scepchief. And so it will be, we hope, with tre over to the Wiener Symphoniker. Philippe Jordan. After all, a glance over the Symphoniker concerts in the Musikverein shows how long-lasting an artistic relationship can be. There are reunions with former Symphoniker Chief Vladimir Fedoseyev and a string of conductors who have previously headed other Vienna orchestras: Bertrand de Billy, Cornelius

12./13. juni 2020, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent CAMILLA NYLUND Sopran IRÈNE THEORIN Sopran MARTINA JANKOVÁ Sopran SARAH CONNOLLY Mezzosopran MICHAELA SCHUSTER Alt BURKHARD FRITZ Tenor IAIN PATERSON Bariton JOHN RELYEA Bass WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung WIENER SÄNGERKNABEN

25./26. a pr il 2020, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

VLADIMIR FEDOSEJEV Dirigent JULIAN RACHLIN Violine Pjotr I. Tschaikowski Introduktion, Walzer & Polonaise aus den lyrischen Szenen „Eugen Onegin“ op. 24, Violinkonzert D-Dur op. 35 Modest P. Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“ (Instrumentierung: Maurice Ravel)

24./25. m a i 2020, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

Gustav Mahler Symphonie Nr. 8 Es-Dur „Symphonie der Tausend“

PHILIPPE JORDAN Dirigent JACQUELYN WAGNER Sopran ELISABETH KULMAN Alt WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung Gustav Mahler Symphonie Nr. 2 c-moll „Auferstehung“

Abonnements und Einzelkarten erhalten Sie bei: Gesellschaft der Musikfreunde Musikvereinsplatz 1/1010 Wien t +43 (0)1/50581900  f -94 e tickets@musikverein.at w musikverein.at

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saison 2019–20


Oper Theater an der Wien


Oper Theater an der Wien Marie-Louise Löffelhardt Die Wiener Symphoniker verbindet mit dem Theater an der Wien eine langjährig bewährte künstlerische Zusammenarbeit. In der Saison 201920 wird das Orchester wieder in zwei Opernproduktionen sowie im Rahmen eines Konzerts an der Linken Wienzeile zu erleben sein. Am 16. November 2019 feiert die Neuproduktion eines Opernmeisterwerks Premiere, das heute leider viel zu selten auf den Spielplänen vertreten ist: Gaspare Spontinis La vestale. Die Uraufführung 1807 in Paris brachte dem Komponisten einen triumphalen Erfolg ein und begründete seinen internationalen Durchbruch. Das Werk wurde innerhalb kürzester Zeit in ganz Europa nachgespielt und war so 1810 auch zum ersten Mal in Wien zu hören. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Liebesbeziehung, die – wie so oft in der Opernliteratur – gegen die Konvention verstößt und deshalb nicht sein darf. Der römische General Licinius kehrt siegreich nach fünfjährigem Feldzug gegen die Gallier zurück. In Rom muss er allerdings erfahren, dass seine Geliebte Julia während seiner Abwesenheit eine Priesterin der Vesta geworden ist, wie sie es ihrem Vater an dessen Totenbett versprechen musste … Am Pult der Aufführung dieser Rarität steht Bertrand de Billy, unter dessen Leitung die Wiener Symphoniker schon mehrfach am Theater an der Wien zu hören waren, zuletzt im November 2016 in Giuseppe Verdis Macbeth. Im Jahr 2020, das des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven gedenkt, darf natürlich ein Fidelio am Uraufführungsort nicht fehlen: Am Theater an der Wien wurden im November 1805 sowie im März 1806 die

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nun am Theater an der Wien sein Debüt feiert. Die Regie liegt in den Händen des zweifachen Oscar-Preisträgers Christoph Waltz, der nach Der Rosenkavalier und Falstaff an der Vlaamse Opera nun auch eine Oper in seiner Heimatstadt inszeniert. Eine weitere Reverenz an Beethoven erweist die „musikalische Akademie“ am 9. Mai 2020. Ivor Bolton dirigiert mit der Eroica ein weiteres Werk des Komponisten. ersten beiden Fassungen von Beethovens einziger Oper aus der Taufe gehoben. Im Rahmen der Neuproduktion (Premiere: 16. März 2020) wird die zweite Fassung zu hören sein. Die musikalische Leitung hat Manfred Honeck inne, der mit den Symphonikern schon lange verbunden ist und

Langjährig bewährte künstlerische Zusammenarbeit

16. nov ember 2019, 19 h 00

16. m ä r z 2020, 19 h 00

pr emier e

pr emier e

18./20./23./25./27. nov ember 2019, 19 h 00

18./20./23./25./27. m ä r z 2020, 19 h 00

Gaspare Spontini „La vestale“, Oper in drei Akten

Ludwig van Beethoven „Fidelio“, Oper in zwei Akten op. 72

BERTRAND DE BILLY Dirigent

MANFRED HONECK Dirigent CHRISTOPH WALTZ Inzenierung

Weitere Aufführungen

Eine Neuproduktion des Theater an der Wien

o pe r i m t h e at e r a n d e r w i e n

Weitere Aufführungen

Eine Neuproduktion des Theater an der Wien


The Wiener Symphoniker and the Theater an der Wien share a long-standing and successful artistic collaboration. In the 2019–20 season the orchestra can again be heard in two opera productions and a concert in Linke Wienzeile. On 16th November a new production of an operatic masterpiece, too seldom seen on programmes today, will receive its premiere: Gaspare Spontini’s La vestale. The world premiere in 1807 in Paris was a triumphant success for the composer and brought him his international breakthrough. Within

An enduring artistic relationship grown over years

a short period, the work had received further performances throughout all of Europe – including Vienna in 1810. On the podium for the premiere of this rarity stands Bertrand de Billy, under whose baton the Wiener Symphoniker have performed numerous times at Theater and der Wien, most recently 2016 in Giuseppe Verdi’s Macbeth. 2020 marks the 250th anniversary of Ludwig van Beethoven’s birth, and, of course, a performance of Fidelio in the venue of its premiere can’t be excluded: the first two versions of Beethoven’s only opera saw the light of day at Theater an der Wien in November 1805 and March 1806. The second version will be staged in a new production (Premiere: 16th March 2020). Overseeing the musical direction is Manfred Honeck, who boasts a long association with the Symphoniker and here makes his

debut Theater an der Wien. The stage direction is in the hands of two-time Oscar-winner Christoph Waltz, who, following productions of Der Rosenkavalier and Falstaff at Vlaamse Opera now stages an opera in his native city. A further tribute to Beethoven is given with the ‘Musical Academy’ on 9th May 2020 featuring Ivor Bolton conducting the Eroica.

9. m a i 2020, 19 h 00 IVOR BOLTON Dirigent Ludwig van Beethoven „Egmont“, Schauspielmusik zu Goethes Trauerspiel op. 84, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Abos und Einzelkarten erhalten Sie bei: Theater an der Wien Linke Wienzeile 6, 1060 Wien t +43 (0)1/58885 (Wien-Ticket) e abonnement@theater-wien.at w theater-wien.at

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saison 2019–20


Bregenzer Festspiele Orchestra in Residence


Bregenzer Festspiele Orchestra in Residence Fritz Jurmann Auch nach über 70 Jahren als Orchestra in Residence der Bregenzer Festspiele sind die Wiener Symphoniker immer noch gut für Überraschungen. Eine solche ist heuer zweifellos ein Zyklus aller vier Symphonien von Johannes Brahms, wie man das in solcher Konzentration bislang hier nicht erlebt hat. Chefdirigent Philippe Jordan hat sich gemeinsam mit den Festspielen diesen Schwerpunkt ausgedacht, den er in den beiden Orchesterkonzerten am 4. und 5. August umsetzen wird. Zu erwarten ist mehr als ein hechelnd rekordverdächtiger Brahms-Marathon. Dem Weltdirigenten Jordan wird es mit seinem gewieften Wiener Musiker-Kollektiv weit mehr um eine spannende Innenschau dieser gerne gepflegten Meilensteine der Orchesterromantik aus heutiger Sicht gehen. Und er wird versuchen, diesen späten Brahms-Werken auch etwas vom Geist ihrer Entstehungszeit in den Uraufführungen zwischen 1876 und 1885 mit auf den Weg zu geben. Da dieser Komponist erfahrungsgemäß zu den absoluten Lieblingen des Vorarlberger Konzertpublikums gehört, erübrigt sich auch die längst im Sprachgebrauch eingebürgerte Anmerkung „Lieben Sie Brahms?“ aus der berühmten Romanverfilmung nach Françoise Sagan. Auf gut Wienerisch: eine „No-na-Frage“! Mit dem Italiener Fabio Luisi, derzeit GMD an der Oper Zürich, wird bereits am 22. Juli ein ehemaliger Chefdirigent der Symphoniker das erste Orchesterkonzert in Bregenz leiten. Die Mitwirkung des Prager Philharmonischen Chors markiert dessen zehnte Saison bei den Festspielen, das monumental opernhafte Verdi-Requiem ist dem festlichen Anlass angemessen.

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Ihre prächtigste Klangentfaltung in Sachen Italianità werden die Musiker heuer auch beim „Spiel auf dem See“ aufbieten – wieder mit Verdi. Seine unglaublich populäre Oper Rigoletto hat bei den Festspielen erstaunlicherweise noch nie den Sprung ins Massentheater der Seebühne geschafft.

Da musste erst eine toughe Frau mit der Risikofreude und Weitsicht von Intendantin Elisabeth Sobotka kommen, um dem hier so lange verkannten Blockbuster zu Festspielehren zu verhelfen – mit vorhersehbarem Erfolg. Am Pult wird mit Enrique Mazzola ein langjähriger Freund des Orchesters stehen. Bleibt als Spezialaufgabe noch die Opernrarität im Festspielhaus, mit Don Quichotte von Jules Massenet diesmal ein Stück französischer Spätromantik mit spanischem Kolorit. Der Komponist hat 1910 Miguel de Cervantes‘ berühmte literarische Figur des „Ritters von der traurigen Gestalt“ mit inzwischen verblasstem Ruhm auf die Opernbühne gebracht und zum Prüfstein für mutige Opernbassisten in der Titelrolle gemacht, mit Fjodor Schaljapin als Premierenbesetzung. Antonino Fogliani, Carmen-Dirigent

ENRIQUE MAZZOLA Musikalische Leitung PHILIPP STÖLZL Inszenierung

14. juli 2019, 16 h 00 Kornmarktplatz Bregenz

„Tag der Wiener Symphoniker“ Ensembles der Wiener Symphoniker spielen im Kunsthaus Bregenz und auf dem Kornmarktplatz. Ein Projekt der Wiener Symphoniker, der Bregenzer Festspiele, Kunsthaus Bregenz und Bregenz Tourismus & Stadtmarketing. Der Eintritt ist frei.

17. juli 2019, 21 h 15 pr emier e

29. juli–31. juli 2019, 21 h 15 1. aug –18. aug 2019, 21 h 00

Weitere Aufführungen, Seebühne Bregenz Giuseppe Verdi „Rigoletto“

orchestra in residence der bregenzer festspiele

STEPHEN COSTELLO, SERGEY ROMANOVSKY, PAVEL VALUZHIN Der Herzog von Mantua SCOTT HENDRICKS, VLADIMIR STOYANOV, FRANCO VASSALLO Rigoletto STACEY ALLEAUME, MÉLISSA PETIT, EKATERINA SADOVNIKOVA Gilda GODERDZI JANELIDZE, MIKLÓS SEBESTYÉN Sparafucile RINAT SHAHAM, KATRIN WUNDSAM Maddalena / Giovanna SEBASTIAN HOLECEK, KOSTAS SMORIGINAS Der Graf von Monterone LIVIU HOLENDER, WOLFGANG STEFAN SCHWAIGER Marullo TAYLAN REINHARD, PAUL SCHWEINESTER Borsa JORGE ELEAZAR, DAVID OŠTREK Der Graf von Ceprano GLORIA GIURGOLA, LÉONIE RENAUD Die Gräfin DAVID KERBER, HYUNDUK KIM Page WIRED AERIAL THEATRE BREGENZER FESTSPIELCHOR PRAGER PHILHARMONISCHER CHOR


Nach über 70 Jahren als Orchestra in Residence noch immer gut für Überraschungen Still enthralling after seven decades as orchestra in residence

Brahms marathon. This is because the world-famous conductor Jordan, together with his smart collective of Vienna musicians, will be far more concerned with a fascinating introspection of these gladly cultivated landmarks of orchestral romanticism from a present point of view. The Italian Fabio Luisi, Jor­dan’s Even after more than 70 years as Orpredecessor at the Wiener Symphonichestra in Residence of the Bregenzer ker, will direct the first orchestra concert Festspiele, the Wiener Symphoniker are with Verdi’s monumental operatic still good for surprises. Such a surprise is Requiem. The musicians will also unfold without a doubt the cycle of all four symphonies by Johannes Brahms this year, their most superb sound in matters Italian for the opera on the lake: Verdi’s as it has not been experienced in such concentration here before. Philippe Jordan, “Rigoletto”. Enrique Mazzola, a longstanding friend of the Orchestra, will take incumbent Chief Conductor of the Wiener Symphoniker until 2020, has come up the conductor’s stand. What is left now as a special task is to present an operatic with this focus which he will realise at two orchestra concerts on 4th and 5th Aug- rarity at the festival opera house, which will be with Jules Massenet’s “Don Quiust within the framework of the festival. chotte” an item of French late romanWhat can be expected is more than just a panting and potentially record-breaking ticism with a Spanish flavour. am See vom Vorjahr, wird diese Produktion leiten. Eröffnet wird die Saison in Bregenz heuer am 14. Juli mit dem schon traditionellen „Tag der Wiener Symphoniker“.

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18. juli 2019, 19 h 30

22. juli 2019, 19 h3 0 Festspielhaus Bregenz

4. august 2019, 11 h 00

pr emier e

21. juli 2019, 11 h 00 29. juli 2019, 19 h 30

FABIO LUISI Dirigent MARIA JOSÉ SIRI Sopran ANNA GORYACHOVA Alt SERGEY ROMANOVSKY Tenor GÁBOR BRETZ Bass PRAGER PHILHARMONISCHER CHOR LUKÁŠ VASILEK Chorleitung

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Weitere Aufführungen, Festspielhaus Bregenz Jules Massenet Don Quichotte, Comédie héroïque in fünf Akten ANTONINO FOGLIANI Musikalische Leitung MARIAME CLÉMENTInszenierung ANNA GORYACHOVA Dulcinée GÁBOR BRETZ Don Quichotte DAVID STOUT Sancho LÉONIE RENAUD Pedro VERA MARIA BITTER Garcias PAUL SCHWEINESTER Marzio SÉBASTIEN SOULÈS Rodriguez PATRIK REITER Juan

Giuseppe Verdi Messa da Requiem

Festspielhaus Bregenz

Johannes Brahms Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

5. august 2019, 19 h 30 Festspielhaus Bregenz

PHILIPPE JORDAN Dirigent Johannes Brahms Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90, Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Einzelkarten erhalten Sie bei: Bregenzer Festspiele Platz der Wiener Symphoniker 1, 6900 Bregenz t +43 (0)5574/407-6 f +43 (0)5574/407-400 e ticket@bregenzerfestspiele.at w bregenzerfestspiele.com

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saison 2019–20


Tourneen & Gastspiele On Tour


Tourneen & Gastspiele On tour

Quirin Gerstenecker Das Werk zweier großer Wahlwiener steht im Fokus der Reisetätigkeiten des Orchesters der Stadt Wien in der Saison 2019–20. Nach ihren Aufführungen der vier Symphonien Johannes

Brahms’ bei den Bregenzer Festspielen und im Wiener Musikverein, haben die Wiener Symphoniker die Dritte bzw. Vierte Symphonie im Gepäck bei ihren Gastspielen in Antwerpen und Genf (Dritte) sowie Bern und Zürich (Vierte). Am Programm steht bei allen Auftritten auch das Violinkonzert des

Komponisten. Interpretiert wird es von zwei der gefragtesten Violinvirtuosen der Gegenwart – und ehemaligen Artists in Residence des Orchesters – Nikolaj Szeps-Znaider wird es in Antwerpen spielen, an den restlichen Tourneestationen übernimmt Julia Fischer die Solistenrolle.

3. ok tober 2019, 20 h 00

18. jä nner 2020, 16 h 30 Paris, Philharmonie de Paris

PHILIPPE JORDAN Dirigent NIKOLAJ SZEPS-ZNAIDER Violine

PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier JACQUELYN WAGNER Sopran ANKE VONDUNG Mezzosopran ALLAN CLAYTON Tenor HANNO MÜLLER-BRACHMANN Bass ACCENTUS Chor

Antwerpen, Queen Elizabeth Hall

Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

4. ok tober 2019, 20 h 00

„Große Akademie von 1808“

Genf, Victoria Hall

PHILIPPE JORDAN Dirigent JULIA FISCHER Violine Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

5. ok tober 2019, 19 h 30 Bern, Casino Bern

6. ok tober 2019, 18 h 30 Zürich, Tonhalle MAAG

PHILIPPE JORDAN Dirigent JULIA FISCHER Violine Johannes Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

13./14. jä nner 2020, 19 h 30 Graz, Stefaniensaal

15. jä nner 2020, 19 h 30 Salzburg, Großes Festspielhaus PHILIPPE JORDAN Dirigent Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

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tourneen und gastspiele

Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, „Ah perfido!“, Szene und Arie für Sopran und Orchester op. 65, Messe C-Dur op. 86, II. Gloria (Qui tollis – Quoniam), Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67, Messe C-Dur op. 86, IV. Sanctus (Benedictus – Osanna), Fantasie für Klavier op. 77, Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 „Chorfantasie“

23. jä nner 2020, 19 h 30 Budapest, Franz Liszt Akademie

25. jä nner 2020, 19 h 30 Zagreb, Lisinski-Konzertsaal PHILIPPE JORDAN Dirigent Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67


Weltweit unterwegs als offizieller Kulturbotschafter Wiens Worldwide in demand: Vienna’s offical cultural ambassador

Nicht zuletzt durch die von der internationalen Kritik enthusiastisch gefeierten CD-Aufnahmen der neun Symphonien unter Philippe Jordan erwarben sich die Wiener Symphoniker in den vergangenen Jahren den Ruf als eines der führenden BeethovenOrchester des internationalen Musiklebens. Kein Wunder also, dass das Orchester als offizieller Kulturbotschafter der Stadt im Beethoven Jahr – 2020 jährt sich die Geburt des Komponisten bekanntlich zum 250. Mal – ganz besonders gefragt ist. Gleich im Jänner gastiert das Orchester mit seinem Chefdirigenten und den Symphonien 5 und 6 in Graz, Salzburg, Budapest und Zagreb. Bei einem Stopp in Paris erwartet das Publikum ein wahrer Konzertmarathon, wenn die Wiener Symphoniker mit Philippe Jordan und verstärkt

um Solisten wie den Pianisten Nicholas Angelich die legendäre Große Akademie von 1808 rekonstruieren. Ein Konzerterlebnis der Spitzenklasse bei dem u. a. Kompositionen wie das Vierte und Fünfte Klavierkonzert oder die Chorfantasie zu hören sein werden. Alle fünf Klavierkonzerte präsentiert das Orchester an jeweils zwei Abenden in Frankfurt am Main und Düsseldorf. Geleitet wird es dabei von seinem alten und engen Freund und künstlerischen Wegbegleiter Rudolf Buchbinder, der – wie könnte es anders sein – dabei auch die Solistenrolle übernehmen wird. Auch Beethovens Violinkonzert wird das Orchester 2020 international präsentieren. Das Prager Konzert im Juni 2020 wird von dem belgischen Dirigentenstar und Spezialisten für historische Aufführungspraxis Philippe

13. jä nner 2020, 20 h 00 14. jä nner 2020, 20 h 00 Frankfurt a. M., Alte Oper

15. jä nner 2020, 20 h 00 16. jä nner 2020, 20 h 00 Düsseldorf, Tonhalle

RUDOLF BUCHBINDER Leitung & Klavier Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15, Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19, Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

18. jä nner 2020, 19 h 30 Bregenz, Festspielhaus

RUDOLF BUCHBINDER Leitung & Klavier Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37

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saison 2019–20


Herreweghe geleitet werden. Als virtuose Solistin wird Isabelle Faust die Reise in die tschechische Hauptstadt antreten. In China führten die Wiener Symphoniker 2017 als erstes Orchester überhaupt alle neun Symphonien Beethovens zyklisch auf – und spielten sich dabei warm für die folgenden fulminanten Beethoven-Zyklen im Musikverein und Konzerthaus. Zum Abschluss seiner Laufbahn als Chefdirigent des Orchesters kehren Philippe Jordan und die Wiener Symphoniker im Sommer 2020 nach Fernost zurück. Am Programm stehen dabei neben den Symphonien Nr. 3, 5, 6 und 7 auch Beethovens Erstes Klavierkonzert – wiederum mit Rudolf Buchbinder als Solisten.

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Reisende in Sachen Beethoven Travelling in the name of Beethoven

tourneen und gastspiele

The work of two of Vienna’s great adopted sons is the focus of the city’s orchestra in its 2019–20 touring. Following their performances of Johannes Brahms’ four symphonies in the Bregenz Festival and the Vienna Musikverein, the Wiener Symphoniker bundle up the scores of the Third and Fourth Symphonies in their luggage and travel to Antwerp and Geneva (Third) and Bern and Zurich (Fourth). Also on the programme for all concerts is the composer’s Violin Concerto, performed by two of the orchestra’s former Artists in Residence and among today’s most in-demand virtuosi: Nikolaj Szeps-Znaider performs the concerto in Antwerp and Julia Fischer takes over for the remaining stops on the tour. Enthusiastically received by international critics, the orchestra’s CD recordings of Beethoven’s nine symphonies


under Philippe Jordan have earned the Wiener Symphoniker a place as one of the world’s leading Beethoven orchestras. Small wonder, then, that the orchestra is in special demand as the city’s official cultural ambassador in Beethoven Year 2020, the 250th anniversary of the composer’s birth. In January alone, the orchestra and its Chief Conductor give guest performances of the Fifth and Sixth Symphonies in Graz, Salzburg, Budapest and Zagreb. A veritable marathon of a concert awaits the audience in Paris, where the Wiener Symphoniker with Philippe Jordan and several soloists such as Nicholas Angelich recreate the legendary Great Academy of 1808. With works such as the Fifth Symphony, Fourth Piano Concerto, the Choral Fantasy and more, this will be a first-class concert experience.

The orchestra performs all five piano concertos over two evenings in both Frankfurt am Main and Dusseldorf. Rudolf Buchbinder, a longstanding close friend and artistic companion of the orchestra, directs the concerts and – how could it be otherwise? – performs the solo part. The orchestra also presents Beethoven’s Violin Concerto in 2020. The Belgian star-conductor and historical performance specialist Philippe Herreweghe directs the June concert in Prague; Isabelle Faust is the virtuoso soloist. In 2017 the Wiener Symphoniker were the first orchestra ever to perform all of Beethoven’s nine symphonies as a cycle in China, and so returned nicely warmed-up for the brilliant Beethoven cycles in the Musikverein and Konzerthaus that followed. To bring his tenure as the orchestra’s Chief Conductor to a close,

Philippe Jordan and the Wiener Symphoniker return to the Far East in Summer 2020. Along with Beethoven’s 3rd, 5th, 6th and 7th Symphonies, the programme also includes the Fifth Piano Concerto by Vienna’s great adopted son – again with Rudolf Buchbinder as soloist.

31. m a i 2020, 20 h 00 Prag, Smetana Hall

PHILIPPE HERREWEGHE Dirigent ISABELLE FAUST Violine Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Franz Schubert Symphonie Nr. 4 c-moll D 417 „Tragische“

19.–28. juni 2020 CHINA-TOUR NEE PHILIPPE JORDAN Dirigent RUDOLF BUCHBINDER Klavier Ludwig van Beethoven Symphonien und Klavierkonzerte

26. august  2020, 19 h 30 Luzern, KKL

PHILIPPE JORDAN Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier W. A. Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 24 c-moll KV 491 Richard Strauss „Don Juan“, Tondichtung für großes Orchester op. 20 TrV 156

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saison 2019–20


Musikvermittlung Young Symphony


Musikvermittlung Young Symphony

Constanze Wimmer War Leopold Mozart nach heutigen Maßstäben ein guter Vater? Jedenfalls wissen wir aus dem regen Briefwechsel, den er mit Familienmitgliedern und Freunden führte, dass er sich leiden-

schaftlich und verantwortungsvoll um die Entwicklung seiner beiden überaus begabten Kinder gekümmert hat. 2019 jährt sich sein Geburtstag zum 300. Mal – ein willkommener Anlass für Young Symphony, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Städten in Bayern und Österreich

Brieffreundschaften zu pflegen, die das 18. Jahrhundert als Alltagsgeschichte rund um Reisen, Krankheiten und Essen aufleben lassen. Aufbauend auf Themen aus Briefen von Leopold Mozart werden kleine Kompositionen der Kinder und Jugendlichen entstehen, die, auf die Reise geschickt und vor Ort jeweils weiterentwickelt, künstlerische Kommunikation zwischen den Städten ermöglichen. Im November 2019 treffen sich alle Klassen in Augsburg, der Geburtsstadt von Leopold Mozart, und führen ihre Stücke auf. 2020 jährt sich der Geburtstag von Ludwig van Beethoven zum 250. Mal. Ein deutscher Musiker, der Wien als Ort für sein künstlerisches Wirken wählte, bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für Musikvermittlungsprojekte, die über den regio-

konzerte

„Jauchzet, Frohlocket“

7. dezember 2019, 19 h 00 Musikverein, Großer Saal

„Klassik Hits“ – Konzert für alle ab 11 Jahren JOHANNES WILDNER Dirigent MARKO SIMSA Moderation WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung „Jauchzet, frohlocket!“ Chor- und Orchesterwerke zur Vorweihnachtszeit von Bach, Händel, Haydn, Wagner, Bruckner, Humperdinck, Tippet u. a

„Im Klang: Rachmaninow – Symphonische Tänze“

„Americana“

4. m ä r z 2020, 11 h 30 5. m ä r z 2020, 9 h 00 5. m ä r z 2020, 10 h 45

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

Wiener Konzerthaus, Großer Saal LAHAV SHANI Dirigent Sergei Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45 In Kooperation mit dem Wiener Konzerthaus

9. dezember 2019, 9 h 00 Musikverein, Großer Saal

Schulkonzert für SchülerInnen von 8 – 12 Jahren JOHANNES WILDNER Dirigent MARKO SIMSA Moderation YOUNG HIB-VOICES Chor BEATE LÄNGER-ÖELZ, ULRICH PERMANSCHLAGER Chorleitung HIB-VOICES Chor CHRISTOPH WIGELBEYER Chorleitung „Jauchzet, frohlocket!“ Chor- und Orchesterwerke zur Vorweihnachtszeit von Bach, Händel, Humperdinck u. a In Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde Wien

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musikvermittlung

27. m ä r z 2020, 10 h 00 LUDOVIC MORLOT Dirigent JAMES EHNES Violine

„Americana“ mit Werken von Charles Ives, Darius Mihlaud, Leonard Bernstein u. a.

In Kooperation mit dem Wiener Konzerthaus


Gelegenheit für junge Menschen, Bühnenluft zu schnuppern Opportunities for young people to experience life on stage

nalen Tellerrand hinausblicken. Die Neuinszenierung von „Fidelio“ am Theater an der Wien ermöglicht jungen Menschen, Bühnenluft zu schnup-pern und ganz nah ins Operngeschehen einzutauchen. Mit den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule des Orchesters, der Neuen Mittelschule Gassergasse, wird im Frühling die Natur auf kreative und musikalische Weise erwachen und so für das junge Publikum Bezüge zur „Pastorale“ herstellen. Die 3-jährige Schulpartnerschaft mit Unterstützung von KulturKontakt Austria findet mit diesem Projekt ihr klingendes Ende. Für die Schülerinnen und Schüler ist es aber hoffentlich erst der Anfang einer lebenslangen Beziehung zu Musik und zu Werken der klassischen Orchesterliteratur. Im Verlauf der drei

Jahre lernten die jungen Wienerinnen und Wiener ihre Orchestermusikerinnen und -musiker persönlich kennen, erfuhren Wissenswertes aus ihrem Berufsalltag, musizierten gemeinsam und legten sich selbst auf diese Weise Spuren in ein Genre der Musik, das sie ohne diese Vermittlungswege vermutlich rundweg ignoriert hätten. Partnerschaften in dieser Dichte sind immer nur mit der tatkräftigen Unterstützung der Lehrenden vor Ort möglich. Wenn die Zusammenarbeit glückt, gehen beide Kooperationspartner bereichert daraus hervor – wie in diesem Fall! Alle Konzerthäuser und Orchester experimentieren mittlerweile mit Formaten, die das Publikum noch näher ans Geschehen heranführen und den Moment des Erlebens im Konzert noch intensiver erfahrbar machen.

s c h u lw o r k s h o p s m i t p r o b e n b e s u c h e n u n d p r o j e k t e

„Schuberts Unvollendete“

Jugend an der Wien

Projekt Leopold Mozart

ok tober 2019

11., 12. + 13. m ä r z 2020

her bst 2019

Workshops für Schulklassen

23. oktober 2019, 10 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal LAHAV SHANI Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 Franz Schubert Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“ Richard Wagner Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ WWV 70 In Kooperation mit dem Wiener Konzerthaus

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saison 2019–20

Workshops für Oberstufenklassen MANFRED HONECK Dirigent

Ludwig van Beethoven „Fidelio“, Oper in zwei Akten op. 72 In Kooperation mit dem Theater an der Wien

Schulklassen aus Augsburg, München, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien komponieren je ein Stück ausgehend von einem Brief von Leopold Mozart und kommunizieren postalisch mit den anderen beteiligten Klassen. Anfang November 2019 werden alle beteiligten Klassen ihre Werke in Augsburg aufführen.


Ein besonderes Gefühl ist es in jedem Fall, ganz unmittelbar in den Orchesterklang eintauchen zu können und die Instrumente der einzelnen Musiker aus nächster Nähe zu hören. „Im Klang“ findet in der heurigen Saison mehrmals statt, um auch junge Hörerinnen und Hörer mit Musik von Sergei Rachmaninow unter der Leitung von Lahav Shani mitten ins Geschehen zu locken. Mindestens so überwältigend ist es, als gemeinsamer Chor Teil des Konzerts zu sein. Im heurigen Schulkonzert interpretieren die beiden Schulchöre der HIB Boerhaavegasse HIB-VOICES und Young HIB-VOICES gemeinsam mit dem Singverein unter der Leitung von Johannes Prinz die Klassik Hits zur Weihnachtszeit! Marko Simsa moderiert, Johannes Wildner dirigiert, und der Große Musikvereins-

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saal wird zum überwältigenden Resonanzraum für Händels „Hallelujah“ aus dem Messias, Bachs „Jauchzet frohlocket“ aus dem Weihnachtsoratorium und Humperdincks „Abendsegen“ aus Hänsel und Gretel, wenn auch das Publikum mit den Schulchören gemeinsam mit einstimmt. Aber nicht nur Familien und Schülerinnen und Schüler profitieren von den unterschiedlichen Angeboten der Wiener Symphoniker. Der amerikanische Pianist Yefim Bronfman mit Wurzeln in Taschkent wird rund um das Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 von Johannes Brahms mit Lehrlingen direkt an ihrer Ausbildungsstätte und anschließend an die Probe ins Gespräch kommen. Gerade in der dualen Lehrlingsausbildung sind künstlerisch-kreative Projekte eine besonders lohnenswerte Unterneh-

musikvermittlung

mung, weil sich rund um das künstlerische Handwerk viele Anknüpfungspunkte zu Genauigkeit, Geduld und Meisterschaft in anderen Berufen finden lassen. Fixpunkte in der Saison bilden wieder die Künstlergespräche und Probenbesuche von angehenden Musikstudierenden mit ihren Peers im Orchester – Die Junge Akademie Wien nennt sich das Förderprogramm der Musikschulen der Stadt Wien für angehende Berufsmusikerinnen und – musiker. Ihnen bereits möglichst früh den Arbeitsalltag des Orchesters auf vielseitige Weise nahe zu bringen, ist das Anliegen der Wiener Symphoniker – nicht zuletzt, damit sie die Stafette der Begeisterung für Musik an junge Menschen weitergeben können.


Tiefe Erfahrungen mit Musik und Kunst für ein junges Publikum Enriching life through music, in all its facets and varieties

Was Leopold Mozart a good father by today’s standards? Whatever the case, from the brisk correspondence he maintained with family members and friends we can say that he was passionate about and took responsibility for his two extremely talented children’s development. 2019 marks the 300th anniversary of his birth – a welcome opportunity for Young Symphony to set up a pen pal scheme for pupils from towns in Bavaria and Austria, bringing the eighteenth century to life as a history of everyday life around travel, illness and food. Drawing on themes in Leopold Mozart’s letters, the children and young people compose short pieces which, when dispatched and worked on in another town, function as channels of artistic communication. In November 2019 all the classes meet in Augsburg, the birthplace of Leopold Mozart, to perform

their works.2020 marks the 250th anniversary of Ludwig van Beethoven’s birth. As a German musician who chose Vienna as his artistic home, he provides a wealth of ideas for music education projects that seek to look beyond regional boundaries. The new production of “ Fidelio” at the Theater an der Wien is an opportunity for young people to discover the theatre and immerse themselves in the world of opera. When spring comes for pupils from the orchestra’s partner school, the Neue Mittelschule Gassergasse, nature will awaken, providing our young audience with creative and musical connections to the “ Pastorale”. The project marks a resounding end to our three-year schools partnership supported by KulturKontakt Austria. But hopefully for the pupils, it’s just the beginning of a lifelong relationship with music and to the

junge akademie

s c h u l pa rt n e r s c h a f t

Seit 2016–17 besteht eine Kooperation zwischen den Wiener Symphonikern und der Jungen Akademie Wien. Die Junge Akademie Wien fördert Schüler der Musikschule Wien mit überdurchschnittlicher Leistungsbereitschaft und Begabung, um sie auf ein mögliches späteres Berufsstudium vorzubereiten. Durch regelmäßigen Kontakt und Austausch mit Mitgliedern des Orchesters können die jugendlichen Musikerinnen und Musiker den Orchesteralltag kennen lernen, hinter die Kulissen blicken und dadurch die Motivation für eine Karriere als professionelle Musikerinnen und Musiker erhalten. In der Saison 2019–20 gibt es wiederum ein Jahresprogramm: Die Jugendlichen werden zu Probenbesuchen eingeladen und haben die Gelegenheit, sich mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern auszutauschen.

Seit Herbst 2017 ist die Neue Mittelschule Gassergasse im 5. Bezirk die dritte Partnerschule der Wiener Symphoniker. Im Rahmen der dreijährigen Schulpartnerschaften gibt es einen regelmäßigen kreativen Austausch zwischen Schule und Orchester, der sich in einer Vielzahl gemeinsamer künstlerischer Projekte niederschlägt. Für die Spielzeit 2019–20 ist u. a. ein generationenübergreifendes Projekt rund um den Komponisten Ludwig van Beethoven geplant.

In Kooperation mit der Musikschule Wien und der Jungen Akademie Wien

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saison 2019–20

Die Zusammenarbeit zwischen der Neuen Mittelschule Schulzentrum Gassergasse und den Wiener Symphonikern wird im Rahmen des Programms „Blick_Wechsel“ – Entwicklungsprozesse mit kultureller Bildung für Pflichtschulen durchgeführt und von KulturKontakt Austria unterstützt.


works of the classical orchestral repertoire. Over the course of the three years, the young Viennese pupils have got to know ‘their’ orchestra musicians in person, gained fascinating insights into their everyday working lives and made music together. In doing so, they have forged their own paths through a genre which, without these educational pathways, would probably have passed them by. Intensive partnerships such as these are only possible with the energetic support of the teachers in the schools. When a cooperation project works, both partners come away feeling enriched – as was the case here! It’s now common for concert halls and orchestras to experiment with formats that bring the audience closer to the music-making, allowing them to experience the moment of the concert with that much more intensity. What

is certainly a special feeling is being immersed in the orchestral sound and hearing each musician’s instrument from up close. “Im Klang” takes place several times this season and hopes to attract younger audiences as well, taking them to the heart of the action with music by Sergej Rachmaninov, conducted by Lahav Shani. It’s at least as exciting to be involved in the concert as part of a mass choir. In this year’s School Concert, the two school choirs from the HIB Boerhaavegasse – HIB-Voices and Young HIBVOICES – join the Singverein and choirmaster Johannes Prinz to perform classical hits for Advent. Marko Simsa presents, Johannes Wildner conducts and the Great Hall of the Musikverein rings out with the sound of Handel’s “Hallelujah” from the Messiah, Bach’s “Jauchzet frohlocket ” from the Christmas

vorhören!

Die Reihe Vorhören! bietet Einführungen für Jugendliche ab 8 Jahren. Während des ersten Konzertteils werden – abseits vom Großen Saal – Neugierde und Lust auf die zweite Konzerthälfte geweckt.

13. ok tober 2019, 11 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal PHILIPPE JORDAN Dirigent Igor Strawinski „Le Sacre du printemps“, Ballett in zwei Teilen

15. dezember 2019, 11 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal

CONSTANTINOS CARYDIS Dirigent Ottorino Respighi „Fontane di Roma“ („Römische Brunnen“), Symphonische Dichtung, „Pini di Roma“, Symphonische Dichtung

15. m ä r z 2020, 11 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal KENT NAGANO Dirigent GIL SHAHAM Violine Johannes Brahms Violinkonzert D-Dur op. 77

7. juni 2020, 11 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal PHILIPPE JORDAN Dirigent Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 In Kooperation mit dem Wiener Konzerthaus Mit freundlicher Unterstützung von OMV

Musikvermittlungsprojekte, die über den regionalen Tellerrand hinausblicken.

neu(es) hören

Neu(es) Hören richtet sich an Musikinteressierte ab 18 Jahren. Abonnentinnen und Abonnenten genießen während der ersten Programmhälfte – abseits des Konzertsaals – eine themenübergreifende Einführung in Geschichte und Hintergründe zu den in der zweiten Programmhälfte gespielten Meisterwerken.

14. dezember 2019, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal

CONSTANTINOS CARYDIS Dirigent Ottorino Respighi „Fontane di Roma“, Symphonische Dichtung, „Pini di Roma“, Symphonische Dichtung

26. m ä r z 2020, 19 h 30

Wiener Konzerthaus, Großer Saal LUDOVIC MORLOT Dirigent Darius Milhaud „Le Boeuf sur le Toit“ („Der Ochse auf dem Dach“) für Orchester op. 58 Aaron Copland „Appalachian Spring“, Suite für Orchester

29. mai 2020, 19 h30

Wiener Konzerthaus, Großer Saal PHILIPPE HERREWEGHE Dirigent Franz Schubert Symphonie Nr. 4 c-moll D 417 „Tragische“ In Kooperation mit dem Wiener Konzerthaus

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musikvermittlung


Projects that seek to look beyond regional boundaries.

Oratorio and Humperdinck’s “Evening Prayer ” from Hansel and Gretel – especially when the audience joins in with the school choirs. Families and schools aren’t the only ones to benefit from the various activities of the Wiener Symphoniker. Yefim Bronfman, an American pianist with roots in Tashkent, strikes up conversations with apprentices about Piano Concerto No.2 in B-flat major op. 83 by Johannes Brahms – not just at rehearsals but beforehand at their places of work. The dual vocational training system in Austria makes artistic and creative projects a particularly worthwhile undertaking because creative skills offer so many connections to the precision, patience and mastery needed in other professions. Another fixed date in the diary this season are the artist talks and rehe-

arsal visits for music students with their peers in the orchestra – Junge Akademie Wien is the development programme run by the Music Schools of the City of Vienna for professional musicians in training. For the Wiener Symphoniker, the aim is to familiarise students as early as possible and in a variety of ways with the day-to-day work of the orchestra – not least so that the baton of enthusiasm for music is passed on to young people.

im klang

Der Name ist Programm: Das gemeinsam mit dem Wiener Konzerthaus entwickelte „Im Klang“-Format lädt das Publikum ein, mitten unter den weit im Parterre des Großen Saals verteilten Orchestermitgliedern Platz zu nehmen – mitten „Im Klang“. So hautnah wie hier lässt sich Orchestermusik sonst nur als Orchestermitglied erleben!

23. nov ember 2019, 14 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal ROBERT TREVINO Dirigent DENIS KOZHUKHIN Klavier Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 cis-moll, 4. Satz (Adagietto. Sehr langsam) Franz Liszt Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124

45

saison 2019–20

4. m ä r z 2020, 11 h 00 5. m ä r z 2020, 9 h 00 5. m ä r z 2020, 10 h 45

Wiener Konzerthaus, Großer Saal LAHAV SHANI Dirigent Sergei Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45 In Kooperation mit dem Wiener Konzerthaus Mit freundlicher Unterstützung von OMV

i n f o r m at i o n e n

Mag. Bettina Büttner-Krammer Musikvermittlung Wiener Symphoniker Daffingerstraße 4/DG, 1030 Wien t +43 (0)1 58979-17 m +43 (0)664 355 30 78 e b.buettner-krammer@wienersymphoniker.at

Kosten Workshops à 2 Schulstunden Euro 2,50 / Kind Karten für die Schulkonzerte

Euro 5 / Kind; für Lehrer kostenfrei Karten für „Klassik-Hits“ sind über den Musikverein, für „Im Klang“, Vorhören! & Neu(es) Hören über das Wiener Konzerthaus erhältlich.


Schwerpunkte Highlights


Beethoven 2020 Living with the Master Rainer Lepuschitz Die Wiener Symphoniker, die jedes Jahr mit Beethoven beginnen und beenden, eröffnen auch das BeethovenJahr 2020 mit der Neunten Symphonie (unter der Leitung von Gianandrea

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beethoven 2020

Noseda). Diesmal bildet die „Ode an die Freude“ den Auftakt zu einer ganzjährigen Symphoniker-Ode auf den vor 250 Jahren in Bonn geborenen Komponisten, der fast zwei Drittel seines Lebens in Wien verbracht hat. Hier entstanden alle seine bedeutenden Kompositionen und erlebten die meisten

davon ihre Uraufführungen. Als Orchester der Stadt werden die Wiener Symphoniker als zentrales Orchester der offiziellen Feierlichkeiten der Musikstadt Wien agieren. Beethovens Musik sei in der DNA der Wiener Symphoniker enthalten, sagte Chefdirigent Philippe Jordan anlässlich der denkwürdigen zyklischen Aufführungsserien aller Beethoven-Symphonien in den vergangenen Jahren. Im Beethoven-Jahr greifen die Symphoniker nun Kompositionen aus gleich mehreren großen Werkgruppen des Meisters auf, Symphonien, Solokonzerte und Sakralmusik. Alles vereint ist in der Wiederaufführung der Großen Beethoven-Akademie von 1808. Das exakte Programm von damals, das Konzerte der Symphoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten im Jänner 2020


im Wiener Konzerthaus und in Paris wieder bringen werden, enthält die Fünfte Symphonie und die „Pastorale“, das Vierte Klavierkonzert und die F-Dur-Klavierfantasie op. 77 (damals von Beethoven gespielt, diesmal mit Nicholas Angelich als Solisten), das „Gloria“ und „Sanctus“ aus der Messe CDur, die Konzertarie „Ah perfido!“ (mit der Sopranistin Jacquelyn Wagner) und als alles vereinendes Finale die Fantasie für Chor, Klavier und Orchester (mit Angelich und der Wiener Singakademie). Mit der Fünften und Sechsten Symphonie gehen die Symphoniker und Jordan auch auf Reisen nach u. a. Graz, Salzburg und Budapest. Eine Kombination von Klavierkonzert und Symphonie bieten das Orchester und sein Chefdirigent in zwei Varianten im Wiener Konzerthaus: im Jänner das

Vierte Klavierkonzert (Solist: Nicholas verein mit Leonidas Kavakos als SoAngelich) und die „Pastorale“, im listen und unter der Leitung des Mai das Fünfte Klavierkonzert (Solist: zukünftigen Chefdirigenten Andrés Igor Levit) und die „Eroica“ bzw. Orozco-Estrada, im Mai im WieSiebente Symphonie. ner Konzerthaus und in Prag mit der Die in fünf Jahrzehnten eingeGeigerin Isabelle Faust und dem schworene Beethoven-Gemeinschaft Dirigenten Philippe Herreweghe. zwischen den Symphonikern und Die Wiener Symphoniker vereinen dem Pianisten Rudolf Buchbinder wid- in ihrer Ode an Beethoven 2020 die met sich im Beethoven-Jahr bei Aufbeiden zentralen Manifeste seiner Idetritten in Frankfurt, Düsseldorf und Bre- ale von Menschlichkeit, Brüderlichkeit und Freiheit, die neben der Neungenz wieder zyklischen Aufführunten Symphonie auch die Oper „Figen der Klavierkonzerte. Sowohl für die delio“ bildet. Im Theater an der Wien, Orchestermusiker als auch den wo Beethoven eine Zeit lang als Pianisten gilt, was im Titel von Buch„Hauskomponist“ wohnte und die Urbinders Buch über Beethoven zum fassung des „Fidelio“ komponierte, Ausdruck kommt: Sie „leben mit dem spielen die Symphoniker im März Meister“. Aber auch das Violinkonzert sechs Aufführungen der Oper unter darf im Symphoniker-Beethovender Leitung von Manfred Honeck. Jahr 2020 nicht fehlen, es wird gleich Schon im Mai ehren die Symphoniin zweifacher Ausfertigung zu hören sein: im Februar im Wiener Musik- ker unter der Leitung von Ivor

11. jä nner 2020, 18 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal

18. jä nner 2020, 16 h 30 Paris, Philharmonie de Paris

„Große Akademie von 1808“

30. dezember 2019, 20 h 00 31. dezember 2019, 19 h 00 01. jä nner 2020, 20 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal

GIANANDREA NOSEDA Dirigent LISE DAVIDSEN Sopran ANNA MARIA CHIURI Mezzosopran RUSSELL THOMAS Tenor MICHAEL VOLLE Bass WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

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saison 2019–20

PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier JACQUELYN WAGNER Sopran ANKE VONDUNG Mezzosopran ALLAN CLAYTON Tenor HANNO MÜLLER-BRACHMANN Bassbariton Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, „Ah perfido!“, Szene und Arie für Sopran und Orchester op. 65, Messe C-Dur op. 86, II. Gloria (Qui tollis – Quoniam), Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67, Messe C-Dur op. 86, IV. Sanctus (Benedictus – Osanna), Fantasie für Klavier op. 77, Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 „Chorfantasie“

12. jä nner 2020, 15 h 30 21. jä nner 2020, 19 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ (nur 12. Jänner) Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 (nur 21. Jänner)


Bolton Beethoven erneut in seiner alten Wirkungsstätte im Theater an der Wien mit der Dritten Symphonie „Eroica“. The Wiener Symphoniker, who begin and end every year with Beethoven, also get Beethoven Year 2020 off to a start with the Ninth Symphony (with Gianandrea Noseda on the podium). This time, the “Ode to Joy” is the Symphoniker’s prelude to a year-long ode to the composer who, born 250 years ago in Bonn, spent almost two thirds of his life in Vienna. All his most important compositions were written here and most were also premiered here. As the city’s orchestra, the Wiener Symphoniker are playing a central role in the official celebrations of Vienna, the city of music. Beethoven’s music is written into the

13. jä nner 2020, 20 h 00 14. jä nner 2020, 20 h 00 Frankfurt a. M., Alte Oper

15. jä nner 2020, 20 h 00 16. jä nner 2020, 20 h 00 Düsseldorf, Tonhalle

Beethoven’s music is written into the DNA of the Wiener Symphoniker

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15, Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19, Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

18. jä nner 2020, 19 h 30 Bregenz, Festspielhaus

RUDOLF BUCHBINDER Leitung & Klavie Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37

beethoven 2020

DNA of the Wiener Symphoniker, declared Music Director Philippe Jordan during the memorable concert cycle of all Beethoven’s symphonies over recent years. For the Beethoven Year, the Symphoniker turn to compositions from several of the maestro’s larger groups of works at once: symphonies, solo concertos and sacred music. They all come together in a revival of the great Beethoven 1808 Academy Concert. That programme, which the Wiener Symphoniker and their Chief Conductor recreate in full in January 2020 at the Wiener Konzerthaus and also in Paris, includes the Fifth Symphony and the “Pastorale”, the Fourth Piano Concerto and the Piano Fantasia in F major op. 77 (performed back then by Beethoven, now with Nicholas Angelich at the keyboard), the “Gloria” and “Sanctus” from the Mass in C major, the concert aria “Ah perfido!” (with

13./14. jä nner 2020, 19 h 30

21./22./23. feb 2020, 19 h 30

15. jä nner 2020, 19 h 30

ANDRÉS OROZCO-ESTRADA Dirigent LEONIDAS KAVAKOS Violine

23. jä nner 2020, 19 h 30

Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61

Graz, Stefaniensaal

Salzburg, Großes Festspielhaus

Budapest, Franz Liszt Akademie

RUDOLF BUCHBINDER Leitung & Klavier

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Beethovens Musik ist Teil der DNA der Wiener Symphoniker

25. jä nner 2020, 19 h 30 Zagreb, Lisinski-Konzertsaal PHILIPPE JORDAN Dirigent Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Musikverein, Großer Saal


soprano Jacquelyn Wagner) and, in an all-embracing finale, the Choral Fantasy (with Angelich and the Wiener Singakademie). The Fifth and Sixth Symphonies go on tour with the Wiener Symphoniker and Philippe Jordan to Graz, Salzburg and Budapest. At the Wiener Konzerthaus, the orchestra and its Chief Conductor offer two variations on a combination of piano concerto and symphony: in January the Fourth Piano Concerto (soloist: Nicholas Angelich) and the “Pastoral”, and in May the Fifth Piano Concerto (soloist: Igor Levit) and the “Eroica” or the Seventh Symphony. Five decades in the making, the steadfast Beethoven-fellowship between the Symphoniker and the pianist Rudolf Buchbinder sets its sights on a new concert cycle of the Piano Concertos for the Beethoven Year, with performances in Frankfurt,

Dusseldorf and Bregenz. The epithet in the title to Buchbinder’s book about Beethoven applies to the orchestral musicians and pianist alike: they are “living with the master”. The Violin Concerto is also a must for the Symphoniker’s Beethoven Year 2020, and in duplicate no less: in February at Vienna’s Musikverein with Leonidas Kavakos as soloist and Music Director Designate, Andrés Orozco-Estrada, on the podium; and in May at the Vienna Konzerthaus and in Prague with violinist Isabelle Faust and conductor Philippe Herreweghe. The Wiener Symphoniker’s ode to Beethoven in 2020 brings together the two major declarations of his ideals of humanity, fraternity and freedom: the Ninth Symphony and the opera “Fidelio”. At the Theater an der Wien, where Beethoven lived for a time as “composer in residence”

19. m a i 2020, 19 h 30

Wiener Konzerthaus, Schubert-Saal HABE-QUARTETT WIEN

and where he wrote the original version of “Fidelio”, the Symphoniker give six performances of the opera in March with Manfred Honeck conducting. May finds the Symphoniker and conductor Ivor Bolton honouring Beethoven once again in his old domain at the Theater an der Wien with a rendition of the composer’s 3rd Symphony “Eroica”.

5. juni 2020, 19 h 30 7. juni 2020, 11 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal PHILIPPE JORDAN Dirigent IGOR LEVIT Klavier

Ludwig van Beethoven Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2, Streichquartett C-Dur op. 59 Nr. 3, Streichquartett F-Dur op. 135

Ludwig van Beethoven Ouvertüre zur Schauspielmusik „Egmont“ op. 84 (nur 5. Juni), Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ (nur 5. Juni), Ouvertüre zur Schauspielmusik „Egmont“ op. 84 (nur 7. Juni), Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ (nur 7. Juni)

9. m a i 2020, 19 h 30

28./29. m a i 2020, 19 h 30

19.–28. juni 2020 china-tour nee

IVOR BOLTON Dirigent

PHILIPPE HERREWEGHE Dirigent ISABELLE FAUST Violine

16.–27. m ä r z 2020, 19 h 00 Theater an der Wien

MANFRED HONECK Dirigent CHRISTOPH WALTZ Inszenierung Ludwig van Beethoven „Fidelio“, Oper in zwei Akten op. 72

Theater an der Wien

Ludwig van Beethoven „Egmont“, Schauspielmusik zu Goethes Trauerspiel op. 84, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

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saison 2019–20

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61

PHILIPPE JORDAN Dirigent RUDOLF BUCHBINDER Klavier Ludwig van Beethoven Symphonien und Klavierkonzerte


Meilensteine Repertoire neu vermessen sance ein. Philippe Jordan spannt den Bogen von Bach zu „choralen Festen“ in Mendelssohns „Reformations“Es gehört weltweit wohl zu den Symphonie. Den deutschen Querschönsten Aufgaben eines Symphoniekopf Richard Wagner beleuchtet die orchesters, Programme zu entwijüngste deutsche Generalmusikdickeln. Den Kanon des zu spielenden Re- rektorin Joana Mallwitz – das „Siegpertoires zu erweitern und jenes, fried“-Idyll mündet in den Ersten das von Veranstaltern und Publikum Aufzug der „Walküre“. Der junge Ameverlangt wird, in immer neuen, anrikaner Robert Trevino hingegen sprechenden Narrativen anzubieten. wird Mahlers Fünfte neu vermessen; Die Wiener Symphoniker unter die „Auferstehungs“-Symphonie und ihrem Chefdirigenten Philippe Jordan die „Symphonie der Tausend“ folgen gehaben sich für die Konzertsaison gen Ende der Saison mit Chefdiri2019–20 das Ziel gesetzt, ihre Programgent Philippe Jordan. me mit Meilensteinen neu zu ver Das Feuer und nicht die Asche messen und damit anregende Aufmerk- prägte auch Jean Sibelius, den Vater der finnischen Musik, wobei der junge samkeitsinseln aufzusuchen. finnische Dirigent Santtu-Matias Rou Es geht dabei darum, Werke zu präsentieren, deren Uraufführungen vali ordentlich „einheizen“ wird. oder Wiederentdeckungen etwas „Finlandia“ ist Teil des finnischen Nationalbewusstseins – Sibelius’ Symauslösten. Deren künstlerisch schöpphonie Nr. 1 aus dem Jahr 1899 war von ferische Strahlkraft ästhetische ImBeginn an ein Erfolg, eine finnische pulse freisetzten, die das „Hören danach“ veränderten. Am Podium wie Zeitenwende. im Publikum Diskussionen entfach Und das Beethoven-Jahr 2020 beten. Die Idee, was Musik sein kann ginnt für die Wiener Symphoniker und sein darf, neu verhandelten mit einer Großen Beethoven-Akadeund damit einen großen Einfluss auf mie anno 1808, deren Dauer das das ausübten, was wir heute als VerVerständnis heutiger Konzertlängen lauf der Musikgeschichte betrachten. unverändert sprengt. In manchen Fällen gründeten sich Kent Nagano setzt zwischen Jörg durch diese Meilensteine nationale Schu- Widmann und Johannes Brahms len, und motivierte die nächste GenBéla Bartóks „Musik für Saiteninstrueration das Echo aufzunehmen – sich mente, Schlagzeug und Celesta“, nach daran zu reiben. So beginnend im wie vor in ihrer kompositorischen RafSaison-Programm mit einem handfesfinesse einer der Höhepunkte in ten Pariser Skandal aus dem Jahr der Musik des 20. Jahrhunderts. Der 1913. Als in Wien das „Watschenkonfranzösische Dirigent Ludovic Morzert“ Furore machte, erlebte die lot wiederum setzt im Zeichen ameriUraufführung von Strawinskis „Le sacre kanischer Meilensteine Charles Ives, du printemps“ eine neue Definition, Leonard Bernsteins „Serenade“ und wie viel rhythmische Archaik eine ParAaron Coplands „Appalachian Spring“ titur verträgt. auf das Programm. Mendelssohn Bartholdy erhielt Johannes Brahms’ „Ein deutsches Revon seiner Großmutter 1823 eine quiem“ wurde in seinem, für manAbschrift der Matthäus-Passion und lei- che zu freien Umgang mit dem Bibeltete mit deren Wiederaufführung wort, kritisiert, brachte jedoch den sechs Jahre später eine Bach-RenaisDurchbruch für den aufstrebenden junUrsula Magnes

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meilensteine des repertoires

gen Komponisten. Es ging ihm weniger um das Fegefeuer, als um Klage und menschlichen Trost. Alban Bergs Violinkonzert findet mit Frank Peter Zimmermann einen genialen Interpreten, der diesem Meilenstein innerhalb der Violinliteratur Symbolkräftiges abgewinnen wird. Der russischfinnische Newcomer Dima Slobodeniouk hingegen übernimmt die Gegenüberstellung zweier die Grauen des Zweiten Weltkriegs verarbeitenden Werke: Richard Strauss’ Abgesang „Metamorphosen für 23 Solostreicher“ aus den letzten Kriegstagen sowie Schostakowitschs Symphonie Nr. 13, welche sich auf das Massaker von Babyn Jar 1941 bezieht.

Anregende Aufmerksamkeitsinseln Stimulating islands of interest


Werke, deren künstlerisch schöpferische Strahlkraft ästhetische Impulse freisetzten, die das „Hören danach“ veränderten. Am Podium wie im Publikum Diskussionen entfachten. Works that triggered something further; whose artistic and creative radiance released an aesthetic impulse that has forever changed the way we hear music.

12. ok tober 2019, 19 h 30 13. ok tober 2019, 11 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Le Sacre du printemps“ PHILIPPE JORDAN Dirigent Igor Strawinski „Le Sacre du printemps“, Ballett in zwei Teilen

16./17./18. ok t 2019, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

4./5. nov ember 2019, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Wagner: Ringmania“ JOANA MALLWITZ Dirigentin JENNIFER HOLLOWAY Sopran STEPHEN GOULD Tenor HANS-PETER KÖNIG Bass Richard Wagner „Siegfried-Idyll“, Symphonische Dichtung WWV 103, Erster Aufzug aus der Oper „Die Walküre“ WWV 86B

„Bach-Renaissance“ PHILIPPE JORDAN Dirigent REGULA MÜHLEMANN Sopran ROBIN JOHANNSEN Sopran WIEBKE LEHMKUHL Alt WERNER GÜRA Tenor MICHAEL VOLLE Bariton WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung J. S. Bach Choral „Ein’ feste Burg ist unser Gott“ BWV 303 Arvo Pärt 7 Magnificat Antiphonen (gem. Chor a cappella) J. S. Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 5 d-moll „Reformation“ op. 107

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saison 2019–20

22. nov ember 2019, 19 h 30 24. nov ember 2019, 11 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Mahler 5“ ROBERT TREVINO Dirigent Gustav Mahler Symphonie Nr. 5 cis-moll

4. dezember 2019, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Finlandia“ SANTTU-MATIAS ROUVALI Dirigent Jean Sibelius „Finlandia“, Symphonische Dichtung op. 26, Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39


Developing programmes is perhaps one of the most rewarding tasks of any symphony orchestra in the world: expanding the canon of performing repertoire and offering new, pleasing narratives to the repertoire demanded by presenters and audiences. For 2019–20, the Wiener Symphoniker, under their Chief Conductor Philippe Jordan, aim to mark out the journey through their season’s programmes anew, with milestones – and thereby visiting stimulating islands of interest along the way. The objective is to present works whose premieres or rediscovery triggered something further; whose artistic and creative radiance released an aesthetic impulse that has forever changed the way we hear music; which sparked discussion on the podium as much as in the public; which renegotiated the idea of what music can and should be, and thus

11. jä nner 2020, 18 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Große Akademie von 1808“ PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier JACQUELYN WAGNER Sopran ANKE VONDUNG Mezzosopran ALLAN CLAYTON Tenor HANNO MÜLLER-BRACHMANN Bassbariton WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, „Ah perfido!“, Szene und Arie für Sopran und Orchester op. 65, Messe C-Dur op. 86, II. Gloria (Qui tollis – Quoniam), Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67, Messe C-Dur op. 86, IV. Sanctus (Benedictus – Osanna), Fantasie für Klavier op. 77, Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 „Chorfantasie“

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greatly influencing what we now regard as the course of music history. In some cases, these milestones served to form national schools and motivated the next generation to absorb the shockwaves – and to chafe against them. And so the season programme begins with a palpable Parisian scandal from 1913. While, in Vienna, the “Watschenkonzert“ caused a furore, the world premiere of Stravinsky’s “The Rite of Spring” redefined just how much of the rhythmically archaic a score can withstand. In 1823, Mendelssohn-Bartholdy was given a manuscript of the St. Matthew Passion by his grandmother. Six years later, his revival performance of the work heralded in a Bach Renaissance. Philippe Jordan traverses the arc from Bach to “choral stronghold” with Mendelssohn’s “Reformation” Sym-

phony. The youngest German General Music Director, Joana Mallwitz, examines the German non-conformist, Richard Wagner, with the “SiegfriedIdyll” flowing into the first act of “Die Walküre”; and the young American Robert Trevino reassesses the Fifth Symphony by Mahler, whose “Resurrection” Symphony and “Symphony of a Thousand” under Chief Conductor Philippe Jordan close the season. It was not ashes that shaped Jean Sibelius, father of Finnish music, but rather fire – here “stoked” by the young Finnish conductor Santtu-Matias Rouvali. “Finlandia” is part of the Finnish national identity, and Sibelius’ Symphony No. 1 of 1899 was a success from the beginning, and a turning point in Finnish music. The Wiener Symphoniker begin Beethoven Year 2020 with the great Beet-

13. m ä r z 2020, 19 h 00 15. m ä r z 2020, 11 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Magyaria“ KENT NAGANO Dirigent Béla Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106

17. a pr il 2020, 19 h 30 19. a pr il 2020, 11 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Deutsches Requiem“ SEBASTIAN WEIGLE Dirigent MARIA BENGTSSON Sopran GERALD FINLEY Bassbariton WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung

26. m ä r z 2020, 19 h 30

Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Americana“ LUDOVIC MORLOT Dirigent JAMES EHNES Violine Charles Ives „Central Park in the Dark“ Leonard Bernstein Serenade (nach Platos „Symposium“) Darius Milhaud „Le Boeuf sur le Toit“ op. 58 Aaron Copland „Appalachian Spring“, Suite für Orchester

meilensteine des repertoires

Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ für Soli, Chor und Orchester op. 45


Vom handfesten Pariser Skandal zum Grauen des Zweiten Weltkriegs From palpable Parisian scandal to the horrors of the Second World War

hoven Academy of 1808, whose duration continues to blast open our understanding today of what a typical concert length should be. Kent Nagano places Béla Bartók’s “Music for Strings, Percussion and Celesta” between Jörg Widmann and Johannes Brahms – a work of such compositional sophistication that it remains one of the pinnacles of 20th century music. American milestones feature on the French conductor Ludovic Morlot’s programme, with Charles Ives, Leonard Bernstein’s “Serenade” and Aaron Copland’s “Appalachian Spring”. The Music Director of the Frankfurt Opera, Sebastian Weigle, conducts Johannes Brahms’ “Ein deutsches Requiem”, which was the target of criticism from some who felt it took too many liberties with the biblical word. Never-

18. m a i 2020, 19 h 30

12./13. juni 2020, 19 h 30

„Musik des Schauerns“

„Symphonie der Tausend“

DIMA SLOBODENIOUK Dirigent MATTHIAS GOERNE Bariton WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung

PHILIPPE JORDAN Dirigent CAMILLA NYLUND Sopran IRÈNE THEORIN Sopran MARTINA JANKOVÁ Sopran SARAH CONNOLLY Mezzosopran MICHAELA SCHUSTER Alt BURKHARD FRITZ Tenor IAIN PATERSON Bariton JOHN RELYEA Bass WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung WIENER SÄNGERKNABEN

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

29./30. a pr il 2020, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal „Zweite Wiener Schule“ FRANÇOIS-XAVIER ROTH Dirigent FRANK PETER ZIMMERMANN Violine Anton Webern Passacaglia op. 1 Alban Berg Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ Arnold Schönberg „Pelleas und Melisande“, Symphonische Dichtung op. 5

Richard Strauss „Metamorphosen“ für 23 Solostreicher TrV 290 Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 13 b-moll „Babi Jar“ op. 113

24./25. m a i 2020, 19 h 30 Musikverein, Großer Saal

„Mahler 2: Auferstehung“ PHILIPPE JORDAN Dirigent JACQUELYN WAGNER Sopran ELISABETH KULMAN Alt WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung Gustav Mahler Symphonie Nr. 2 c-moll „Auferstehung“

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saison 2019–20

theless, it brought the ambitious young composer his breakthrough. He was less concerned with Purgatory than with the sorrow and consolation of the living. Alban Berg’s Violin Concerto finds a brilliant interpreter in Frank Peter Zimmermann, who surely will revel in the symbolic power of this milestone. The Russian-Finnish newcomer Dima Slobodeniouk, on the other hand, contrasts two works expressing the horrors of the Second World War: Richard Strauss’ swansong “Metamorphosen for 23 Solo Strings” from the last days of the war in 1945, and Shostakovich’s Symphony No. 13, which references the Babi Yar massacre of 1941.

Musikverein, Großer Saal

Gustav Mahler Symphonie Nr. 8 Es-Dur „Symphonie der Tausend“


Brahms-Zyklus Grande Finale

Ulrike Lampert Gleich zu Beginn seiner letzten Saison als Chefdirigent der Wiener Symphoniker setzt Philippe Jordan im Musikverein die Symphonien von Johannes Brahms aufs Programm. Es ist dies ein konsequenter Schritt – hat er seit seinem Amtsantritt 2014 mit den Symphonikern doch kontinuierlich aufs Neue den Blick geschärft und das Ohr geschult für tragende Säulen im Repertoire des Orchesters: Schubert, Beethoven, Bruckner und Schumann. Und nun also Brahms – die vier Symphonien, die zugleich auf CD festgehalten werden, sowie im weiteren Saisonverlauf das Violinkonzert, die beiden Klavierkonzerte und das „Deutsche Requiem“. Bereits 1853 hatte Robert Schumann in seinem Artikel „Neue Bahnen“ Brahms’ frühe Klaviersonaten als „verschleierte Symphonien“ bezeichnet und der Musikwelt in dem gerade zwanzigjährigen Hamburger einen großen künftigen Symphoniker prophezeit. Bis Brahms mit einer Symphonie an die Öffentlichkeit trat, sollten allerdings noch mehr als zwei Jahrzehnte vergehen – Jahre freilich, in denen er um ein Werk dieser Gattung rang. Die beiden Serenaden op. 11 und 16 in deutlich symphonischer Anlage, das monumentale Erste Klavierkonzert op. 15 – hervorgegangen aus einem frühen Symphonie-Entwurf – und die „Haydn-Variationen“ op. 56a zeugen davon. Doch „wenn man wagt, nach Beethoven noch Symphonien zu schreiben, so müssen die ganz anders aussehen“, teilte Brahms seinem Detmolder Freund Carl Bargheer mit. Und gegenüber dem Dirigenten Hermann Levi äußerte er: „Ich werde nie eine Symphonie komponieren!

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brahms-zyklus

Kontinuierlich den Blick aufs Neue schärfen und das Ohr für tragende Säulen des Repertoires schulen Continously broadening the outlook while training the ear for the repertoire’s pillars

Du hast keinen Begriff davon, wie unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört.“ Das musikalische Erbe des „Riesen“ Beethoven wirkte übermächtig auf Brahms. Die Richtung der Neudeutschen, Wagners etwa und Liszts, hin zum Musikdrama und zur Symphonischen Dichtung war nicht die seine. Seine Verwurzelung im und sein Respekt vor dem historisch Gewordenen zwangen ihn geradezu, Bezug auf die Tradition zu nehmen. Aus dem „nie“ wurde schließlich doch eine erste, die Erste Symphonie op. 68: Im tragischen c-moll von Beethovens Fünfter, der „Schicksalssymphonie“, bahnte sich Brahms – vom Entwurf des ersten Satzes 1862 bis zur Vollendung der Komposition 1876 – seinen eigenen Weg direkt aus der Tradition heraus, mit einem klassisch angelegten viersätzigen Werk, zwei raschen Eck- und zwei kontrastierenden Mittelsätzen und einem Finale, das auf das „Freude“-Thema von Beethovens Neunter zurückgreift. „Kein Komponist“, schrieb Eduard Hanslick in seiner Kritik über die Wiener Erstaufführung im Großen Musikvereinssaal, sei „dem Stil des späten Beethoven so nahe gekommen wie Brahms in diesem Finale“. Wo Beethoven als Symphoniker geendet hatte, genau dort knüpfte Brahms an. Mit der c-moll-Symphonie war der Bann gebrochen und die Bahn frei für das Eigene. Binnen Jahresfrist legte er die Zweite Symphonie op. 73 nach. So leicht ging ihm nun dieses Werk von der Hand in den Sommermonaten in Pörtschach: „… da fliegen die Melodien, daß man sich hüten muß, keine zu treten …“ Sechs Jahre darauf schloss er die Dritte op. 90 und 1885 die Vierte Symphonie op. 98 ab. In allen vier Werken folgt Brahms in der Gesamtanlage der Tradition und definiert die überbrachten Satzformen für sich neu – wandelte sie ab, kombinierte sie. Die Variationenform, die Brahms zeit seines Lebens besonders faszinierte, verfeinerte er mit jedem Werk. Das Finale der Vierten Symphonie präsentiert sich gewissermaßen als Höhepunkt dieser Kunst, als Chaconne mit 31 Variationen. Die Symphonien Johannes Brahms’, des einstigen Konzertdirektors der Gesellschaft der Musikfreunde, haben im Musikverein eine wichtige Heimstatt von Beginn weg. Hier dirigierte Brahms selbst die Wiener Erstauf-


führung seiner Ersten Symphonie, hier erlebte er die Uraufführungen der Zweiten und der Dritten. An der Aufführungstradition haben die Wiener Symphoniker seit ihrer Gründung wesentlichen Anteil – zum Saisonbeginn wird sie unter Philippe Jordan fortgesetzt. To open his final season as Chief Conductor of the Wiener Symphoniker, Philippe Jordan has programmed the symphonies of Johannes Brahms at the Musikverein. A perfectly logical step – after all, since taking up the post, he has continually sharpened his focus on and trained his ear for the cornerstones of the orchestra’s repertoire: Schubert, Beethoven, Bruckner and Schumann. And now Brahms – the four symphonies as well as the Violin Con-

certo, the two Piano Concertos and the “German Requiem” as the season progresses. As early as 1853, Robert Schumann had described Brahms’ early piano sonatas as “veiled symphonies” in his article “New Pathways”, foreseeing for the music world a great future symphonist in the twenty-year-old youth from Hamburg. Yet more than two decades were to pass before Brahms would present the public with a symphony – years in which he undoubtedly wrestled with the genre. To the conductor Hermann Levi Brahms famously exclaimed: “I shall never write a symphony! You have no idea how the likes of us feel always to hear such a giant marching behind us!” The “never” did however finally become a “first”: the First Symphony op. 68 in the key of c minor, the tragic key of Beethoven’s Fifth, his “Destiny

Symphony”. From drafting the first movement in 1862 to completing the composition in 1876, Brahms forged his own path derived directly from tradition. With the c minor symphony, the spell was broken and the way clear for his own work. Within a year he had added the Second Symphony op. 73. Six years later he finished the Third op. 90 and, in 1885, the Fourth Symphony op. 98. From the beginning, the symphonies of Johannes Brahms, erstwhile Concert Director of the Gesellschaft der Musikfreunde, have found an important home at the Musikverein. It was here that Brahms himself conducted the first Viennese performance of his First Symphony; here that he witnessed the premieres of his Second and Third. It is a performance tradition in which the Wiener Symphoniker have played a major role since being founded.

12. ok tober 2019, 19 h 30 13. ok tober 2019, 11 h 00 Wiener Konzerthaus, Großer Saal PHILIPPE JORDAN Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15

4. august 2019, 11 h 00 5. august 2019, 19 h 30 Festspielhaus Bregenz

25./26.sep 2019, 19 h 30 28./29. sep 2019, 19 h 30 Musikverein Wien, Großer Saal PHILIPPE JORDAN Dirigent Johannes Brahms Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90, Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

3. ok tober 2019, 20 h 00 Antwerpen, Queen Elizabeth Hall

4. ok tober 2019, 20 h 00 Genf, Victoria Hall

5. ok tober 2019, 19 h 30 Bern, Casino Bern

6. ok tober 2019, 18 h 30

Zürich, Tonhalle MAAG

PHILIPPE JORDAN Dirigent JULIA FISCHER Violine (4./5./6. Oktober) NIKOLAJ SZEPS-ZNAIDER Violine (nur 3. Oktober) Johannes Brahms Violinkonzert D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90 (3./4. Oktober) Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98 (5./6. Oktober)

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saison 2019–20

23. ok tober 2019, 19 h 00 25. ok tober 2019, 19 h 30 Wiener Konzerthaus, Großer Saal LAHAV SHANI Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83

17. a pr il 2020, 19 h 30 19. a pr il 2020, 11 h 00

Wiener Konzerthaus, Großer Saal SEBASTIAN WEIGLE Dirigent MARIA BENGTSSON Sopran GERALD FINLEY Bassbariton WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ op. 45


Grätzl-Konzerte: Klassik an ungewohnten Orten Viktoria Klim Ein Hauch des Elitären umgibt die Klassik. Doch ist sie keineswegs den prunkvollen Konzertsälen allein verpflichtet, das Oeuvre großer Komponisten nicht nur den Ohren einiger Auserwählter bestimmt. Vielmehr besitzen klassische Werke nach wie vor in verschiedensten Kontexten Relevanz. Bestrebungen, die Klassik allgemein zugänglicher zu machen, gibt es einige: Die „Casual Concerts“ zum Beispiel, bei denen das Deutsche SymphonieOrchester mit freier Platzwahl und ohne Kleiderordnung auf betonte Lockerheit setzt. Oder den „Resonanzraum“ in einem Bunker in Hamburg, der darauf abzielt, Hemmschwellen abzubauen, und einmal im Monat Kammermusik auf elektronische Klänge

treffen lässt. In Wien widmen sich die „Grätzl-Konzerte“ dieser Idee des Aufbrechens gewohnter Formen. Seit der vergangenen Saison tragen die Wiener Symphoniker die Klassik bewusst aus den altehrwürdigen Sälen hinaus, mitten ins „Gewurdel“ der Stadt. So trafen im vergangenen Jahr beispielsweise in der alten Sargfabrik in Liesing oder in der ehemaligen Anker-Expedithalle in Favoriten eingefleischte Fans auf interessierte GrätzlBewohner. Zwischen der FigaroOuvertüre und dem vierten Satz von Dvořáks „Aus der neuen Welt“ animierten Evergreens aus „Peer Gynt“ oder „Carmen“ zum reflexhaften Mitsummen. Das heitere Programm der „GrätzlKonzerte“ und eine Moderation, die inhaltlich durch den Abend führt, sollen gleichsam all jene ansprechen,

28. ok tober 2019, 19 h 30 Wien Liesing, F23

29. ok tober 2019, 19 h 30

Wien Simmering, Festsaal Simmering

30. ok tober 2019, 19 h 30 Wien Hernals, Reaktor

ARIANE MATIAKH Dirigentin Werke von Strauss, Offenbach und vielen mehr

30. m a i 2020, 19 h 00

Wien Neubau, MuseumsQuartier AZIZ SHOKHAKIMOV Dirigent

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g r ät z l - ko n z e rt e : au f to u r i n w i e n

die sich von klassischer Musik bis dahin nicht unbedingt angesprochen fühlten. In dieser Saison unternehmen die Wiener Symphoniker wieder den einen oder anderen Ausflug in die Wiener Grätzl: Ob Open-Air-Konzert oder alte Fabrikhalle, ob junges Publikum oder routinierte Hörer – die Botschaft ist klar: Klassik ist für alle da. Auch für jene, die die Wiener Symphoniker sonst vielleicht nicht erreichen würden. There’s a touch of elitism about classical music. Yet nothing says it can only be performed in imposing concert halls; the works of the great composers aren’t only meant for the ears of a chosen few. In fact, classical music continues to be relevant in a whole range of contexts. In Vienna, the “Grätzl Concerts” are committed to the idea of breaking away from familiar formats. Since last season, the Wiener Symphoniker have deliberately taken classical music out of the time-honoured concert halls and into the “hubbub” of the city. This season sees the Wiener Symphoniker head off on another excursion or two into Vienna’s neighbourhoods. Whether open air concert or old factory building, whether young spectators or experienced listeners, the message is clear: classical music is for everyone.


Kammermusik-Fest: Vom Barock ins 20. Jahrhundert

hoven zu feiern. Als Gratulanten stellen sich die Mitglieder das HABEQuartetts ein, die das diesjährige Kammermusik-Fest mit drei Streichquartetten des Meisters, u.a. seinem letzten abgeschlossenen Werk, dem Streichquartett in F-Dur op. 135, beschließen.

Hat sich das Kammermusik-Fest in den vergangenen Jahren auf wenige aufeinanderfolgende Tage konzentriert, wird in diesem Jahr mit vier Konzerten wieder über die gesamte Saison hin gefeiert. Die musikalische Bandbreite reicht dabei von Telemann, Fasch und Zelenka über den Jahresregenten Beethoven und den Romantiker Brahms bis zu Kurt Weill, die Besetzungen vom Streichquartett bis zum Kammerorchester. Eröffnet wird der kammermusikalische Reigen noch im November von einer gemischten Bläser-Streicherbesetzung, die beweist, dass in der Barockzeit ein Trio nicht zwingend nur aus drei Personen bestehen musste. Gemeinsam begeben sich Geiger Guillermo Büchler, Oboist Paul Kaiser, Fa-

gottist Robert Gillinger sowie Kontrabassist Hermann Eisterer und Cembalistin Sonja Leipold auf eine Reise durch das reichhaltige TriosonatenRepertoire von Zelenka, Telemann und Fasch. Johannes Brahms spielt nicht nur im symphonischen Bereich eine Hauptrolle dieser Saison, sondern steht auch im Mittelpunkt des zweiten Konzertes, in dem sein Erstes Streichsextett erklingen wird. Einen Ausflug in die 20er Jahre des 20.Jahrhunderts unternehmen Gergely Sugár und das Anna Rothschild Ensemble, wenn neben Ausschnitten aus Kurt Weills Konzert für Violine und Blasorchester auch dessen Kleine Dreigroschenmusik, 1928 vom großen Otto Klemperer uraufgeführt, auf dem Programm steht. Zu guter Letzt gilt es auch im Rahmen des Kammermusik-Festes den 250. Geburtstag von Ludwig van Beet-

In recent years, the Kammermusik-Fest has been condensed into a few consecutive days but this year, it’s once again a season-long celebration with four concerts. The musical spectrum runs from Telemann, Fasch and Zelenka to composer of the year Beethoven, and from Brahms the Romantic to Kurt Weill, with ensembles ranging from string quartet to chamber orchestra. The chamber music gets underway in November already with a mixed wind and string ensemble, who are proof that in the baroque period, a trio wasn’t necessarily limited to three people. The focus of the second concert is on Johannes Brahms and features his first String Sextet, showing that his leading role this season extends beyond the symphony. A foray into the twenties of the twentieth century is on the cards for Gergely Sugár and the Anna Rothschild Ensemble with a programme that includes works by Kurt Weill. And last but not least, the Kammermusik-Fest provides an opportunity to celebrate Beethoven’s 250th birthday with the HABE-Quartett.

15. nov ember 2019, 19 h 30

17. februa r 2020, 19 h 30

17. m ä r z 2020, 19 h30

„Kammermusik-Fest I“

„Kammermusik-Fest II“

„Kammermusik-Fest III“

GUILLERMO BÜCHLER Violine PAUL KAISER Oboe STEFANIE GANSCH Oboe ROBERT GILLINGER Fagott HERMANN EISTERER Kontrabass SONJA LEIPOLD Cembalo

STEFAN PÖCHHACKER Violine NIKOLAY ORININSKIY Violine ROMAN BERNHART Viola STEPHANIE BERNHART Viola ZSÓFIA GÜNTHER-MÉSZÁROS Violoncello MICHAEL GÜNTHER Violoncello

GERGELY SUGÁR Dirigent N. N. Sprecherin ANNA ROTHSCHILD ENSEMBLE

Johannes Brahms Streichsextett Nr. 1 in B-Dur, op.18 Pjotr I. Tschaikowski Streichsextett in d-moll „Souvenir de Florence“, op.70

19. m a i 2020, 19 h 30

Michael Gmasz

Wiener Konzerthaus, Schubert Saal

Jan Dismas Zelenka Triosonate Nr. 4 g-moll für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo ZWV 181,4 Georg Philipp Telemann Triosonate F-Dur für Violine, Fagott und Basso continuo TWV 42:F1 Johann Friedrich Fasch Sonate F-Dur für Violine, Oboe, Fagott und Basso continuo FaWV N:F4 Jan Dismas Zelenka Triosonate Nr. 3 B-Dur für Violine, Oboe, Fagott und Basso continuo ZWV 181,3 Triosonate Nr. 5 F-Dur für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo ZWV 181,5

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Wiener Konzerthaus, Schubert Saal

kammermusik-fest

Musikverein, Brahms-Saal

Kurt-Weill-Abend mit u. a. „Kleine Dreigroschenmusik“ und Texten von B. Brecht & F. Villon

Wiener Konzerthaus, Schubert Saal „Kammermusik-Fest IV“ HABE-QUARTETT WIEN ALEXANDER BURGGASSER Violine AI MIWA Violine JOHANNES FLIEDER Viola MICHAEL VOGTVioloncello Ludwig van Beethoven Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2, Streichquartett C-Dur op. 59 Nr. 3, Streichquartett F-Dur op. 135


Label Wiener Symphoniker

Chief Conductor of the Wiener Symphoniker was right. Not only an orchestra with the quality and history of the Symphoniker needs to include a Beethoven cycle in its discography for the prestige. The glowing reviews in the music industry’s leading media, from the British Gramophone Magazine to the French Diapason; the nominations for prestigious awards; its inclusion in countless annual “Best of ” lists – all of this has contributed to the explosion of interest in the Symphoniker in recent years as one of the top orchestras Quirin Gerstenecker selten zu hörenden Fortsetzung „Lélio of Europe. ou Le retour à la vie“ anlässlich des With the planned release in autumn 150. Todestages des Komponisten, be2019 of Beethoven’s 9th Symphony as „Ja es muss!“ antwortete Philippe Jorstimmten die Beethoven-CDs den Out- the the cycle’s dramaturgical high point, dan 2017 mit einem Zitat Beethoput des 2014 ins Leben gerufenen the cycle will conclude. Next on the vens auf die Frage eines Journalisten, Eigenlabels in den letzten beiden Jahren. agenda is a cycle of the symphonic outob es denn wirklich notwendig sei, Aber mit der für Herbst 2019 angeput of Johannes Brahms – which is of course no coincidence. Brahms sucden unzähligen Einspielungen von Beet- dachten Veröffentlichung von Beetceeded as no other in following in hovens neun Symphonie eine weihovens Neunter Symphonie als letzten, the footsteps of the giant and in contitere hinzuzufügen. Nun, da der Zyklus abschließenden Puzzleteil und dranuing and developing his legacy of fast vollständig auf CD vorliegt, maturgischem Höhepunkt des Zyklus’ musical innovation. The four symphonies kann man dem Chefdirigenten der Wie- werden auch wieder Mittel und ner Symphoniker sicher zugestehen, Energien frei werden, sich anderen Pro- will again be recorded live in concert in the Musikverein in September 2019. dass er mit seiner Einschätzung Recht jekten zuzuwenden. Und während They are to be released as a kind of gehabt hat. Nicht nur, dass ein Ordie Wiener Symphoniker auch diskochester mit einer den Symphonikern graphisch gesehen wohlgerüstet als consolation upon Jordan’s departure from vergleichbaren Qualität und Gedas zentrale Orchester in die Wiener the Symphoniker in summer 2020. schichte in seiner Diskographie schon Feierlichkeiten anlässlich des 250Viewed from this perspective, at least, one aus Prestige-Gründen einen BeetJahr-Jubiläums der Geburt des Übercan look forward to the end of the hoven-Zyklus braucht. Die begeisterten vaters der klassischen Musik im Jahr “Jordan era”. Kritiken in den Leitmedien des in2020 ziehen, werden im Hintergrund ternationalen Musiklebens – vom engschon die Weichen für das letzte grolischen Gramophone Magazin bis ße künstlerische Aufnahmeprojekt in hin zum französischen Diapason –, die der Ägide Philippe Jordans gestellt. Nominierungen zu den renommier Dass die Wahl dabei auf die zyklische ten Auszeichnungen, die Aufnahme in Aufführung des symphonischen Schafunzählige Jahresbestenlisten – sie fens Johannes Brahms fiel, ist sicherlich alle trugen dazu bei, dass das Interesse kein Zufall: gelang es Brahms doch an den Symphonikern als eines der wie keinem anderen, in die Fußstapfen absoluten Spitzenorchester Europas in des Giganten zu steigen und den den vergangenen Jahren geradezu innovativen Anspruch dessen musikgeexplodierte. schichtlichen Vermächtnisses wei Gleichzeitig hat die Veröffentlichung terzutragen und fortzuentwickeln. Aufdes Zyklus’ ein Orchester mit den genommen werden die vier Symim internationalen Vergleich letztlich phonien wiederum live im Musikverdoch begrenzten Ressourcen wie ein während der Konzerte im Sepdie Symphoniker inmitten der großen tember 2020. Veröffentlicht werden sie Krise des Plattenmarkts auch vor – quasi als Trostpflaster – zum Abgroße finanzielle Herausforderungen schied Jordans von den Symphonikern gestellt. So mussten andere künstim Sommer 2020. lerisch spannende Aufnahmeprojekte und gerade die Sichtung und Aufarbeitung der historischen Schätze, die “It must be!” answered Philippe Jordan in den Schallarchiven des Orcheswith a quote from Beethoven, when asked by a journalist if adding another ters lagern, aufgeschoben oder ganz set to the countless recordings of Beetbeerdigt werden. Abgesehen von der hoven’s nine symphonies were really necfür Mai 2019 geplanten Veröffentlichung der Berlioz-Produktion mit der essary. Now that the cycle is nearly „Symphonie fantastique“ und ihrer complete, one can safely concede that the

„Authentically Viennese“ The Observer

„Appealing recordings“ The Financial Times

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label der wiener symphoniker


Mittel und Energien für neue Projekte

Energy to embark on new recording adventures

WS01 GUSTAV MAHLER Symphonie Nr. 1 D-Dur Symphony No. 1 in D major FABIO LUISI Dirigent

WS05 JOHANN STRAUSS Ouvertüren, Polkas und Walzer Ouvertures, Polkas and Waltzes MANFRED HONECK Dirigent

WS09 FRANZ SCHUBERT Symphonien Nr. 7 & 8 Symphonies Nos. 7 & 8 PHILIPPE JORDAN Dirigent

WS02 CELIBIDACHE: BRAHMS Symphonie Nr. c-moll op. 68 Symphony No. 1 in c minor op. 68 SERGIU CELIBIDACHE Dirigent

WS06 TSCHAIKOVSKY: PATHÉTIQUE Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 Symphony No. 6 in b minor op. 74 PHILIPPE JORDAN Dirigent

WS10 CAMILLE SAINT-SAËNS Karneval der Tiere Carnival of the Animals LAHAV SHANI Dirigent WILLY WEITZEL Sprecher

WS03 GUSTAV MAHLER Symphonie Nr. 6 a-moll Symphony No. 6 in a minor FABIO LUISI Dirigent

WS07 GUSTAV MAHLER Das Lied von der Erde The Song of the Earth CARLOS KLEIBER Dirigent CHRISTA LUDWIG Alt WALDEMAR KMENTT Tenor

WS011 FRÜHLING IN WIEN Werke von Beethoven, Schönherr, R. Strauss, Ziehrer u. a. Works by Beethoven, Schönherr, R. Strauss, Ziehrer a. m. m. MANFRED HONECK Dirigent

WS04 GIULINI: BRUCKNER Symphonie Nr. 2 c-moll WAB 102 (Fassung 1877) Symphony No. 2 in c minor WAB 102 (Version 1877) CARLO MARIA GIULINI Dirigent

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WS08 ANČERL: DVOŘÁK Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 Symphony No. 9 in e minor op. 95 KARL ANČERL Dirigent

saison 2019–20

WS013 LUDWIG VAN BEETHOVEN Symphonien Nr. 1 & 3 Symphonies Nos. 1 & 3 PHILIPPE JORDAN Dirigent WS014 LUDWIG VAN BEETHOVEN Symphonien Nr. 4 & 5 Symphonies Nos. 4 & 5 PHILIPPE JORDAN Dirigent WS015 LUDWIG VAN BEETHOVEN Symphonien Nr. 2 & 7 Symphonies Nos. 2 & 7 PHILIPPE JORDAN Dirigent WS016 LUDWIG VAN BEETHOVEN Symphonien Nr. 6 & 8 Symphonies Nos. 6 & 8 PHILIPPE JORDAN Dirigent


Wiener Symphoniker Vienna Symphony Die Wiener Symphoniker zählen mit ihrem weltweit gerühmten Wiener Klang zu den internationalen Spitzenorchestern. Die bewusste Pflege, Entwicklung und Vermittlung dieser traditionellen, im Lauf einer über 100-jährigen Geschichte gewachsenen Klangkultur stellt einen Schwerpunkt der Arbeit des Orchesters dar. Seine 128 Mitglieder prädestinieren das Orchester dabei insbesondere für die hochromantische Konzertliteratur: Werke von Brahms, Bruckner, Mahler und Richard Strauss zählen daher zum Kernrepertoire der Wiener Symphoniker. Mit innovativen Projekten, außergewöhnlichen Programmen sowie Einspielungen auf dem eigenen Label haben sich die Wiener Symphoniker in den vergangenen Jahrzehnten zudem den Ruf eines der unternehmungslustigsten und zukunftsträchtigsten Klangkörper Europas erarbeitet. Gegründet 1900 unter dem Namen „Wiener Concertverein“, prägten so herausragende Dirigentenpersönlichkeiten wie Bruno Walter, Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, Hans Knappertsbusch, Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch, Carlo Maria Giulini, Gennadij Roshdestvenskij, Georges Prêtre, Rafael Frühbeck de Burgos, Vladimir Fedosejev und Fabio Luisi die Entwicklung der Klangkultur des Orchesters. Als regelmäßige Gastdirigenten feierten zudem Weltstars wie Leonard Bernstein, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Carlos Kleiber oder Sergiu Celibidache viel beachtete Erfolge. Musikgeschichte schrieb das Orchester u.a. mit den Uraufführungen von heute im Repertoire verankerten Werken wie Anton Bruckners Neunte Symphonie, Arnold Schönbergs GurreLieder, Maurice Ravels Konzert für die linke Hand und Franz Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln. Mit dem An-

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tritt von Philippe Jordan zur Spielzeit 2014–15 als erstem, direkt von den MusikerInnen gewähltem Chefdirigenten, begann das bislang jüngste Kapitel in der Geschichte der Wiener Symphoniker. Ein besonderer Fokus liegt seitdem auf der intensiven Beschäftigung mit saisonalen Schwerpunktkomponisten sowie zeitgenössischer und alter Musik. Andere Neuerungen sind die Bestellung jährlich wechselnder Artists in Residence sowie die Intensivierung der Aktivitäten in der Musikvermittlung. Als Konzertorchester der Stadt mit eigenen Zyklen sowohl im Musikverein und dem Konzerthaus spielen die Wiener Symphoniker über 150 Konzert- und Opernauftritte und veranworten so den weitaus größten Teil des symphonischen Lebens der Musikstadt Wien. Als offizieller Kulturbotschafter der Stadt Wien gastieren sie zudem regelmäßig in den wichtigsten internationalen Musikzentren. Seit Anbeginn im Jahre 1946 sind die Wiener Symphoniker jeden Sommer das Orchestra in Residence der Bregenzer Festspiele. Dort treten sie nicht nur als Opernorchester beim Spiel am See auf der weltgrößten Seebühne und bei der Oper im Festspielhaus in Erscheinung, sondern bereichern das Programm des Festivals mit mehreren Konzerten. Seit 2006 wirken die Wiener Symphoniker bei zahlreichen Opernproduktionen im Theater an der Wien mit. Zahlreiche Einspielungen, die seit 2012 auch auf dem orchestereigenen Label erscheinen, runden das Profil des geschichtsträchtigen Klangkörpers ab. As Vienna’s cultural ambassador and concert orchestra, the Wiener Symphoniker handle the lion’s share of symphonic activity that makes up the musical life of the Austrian capital. The orchestra’s activities centre around innova-

wiener symphoniker

tive projects that are associated with the purposeful cultivation of important Viennese musical traditions. In October 1900, the newly formed Wiener Concertverein, as it was called back then, gave its first public performance at the Vienna Musikverein with Ferdinand Löwe on the podium.The Wiener Symphoniker have premiered works that are now undisputed staples of the orchestral repertoire, including Anton Bruckner’s Ninth Symphony, Arnold Schönberg’s Gurre Lieder, Maurice Ravel’s Piano Concerto for the Left Hand, and Franz Schmidt’s The Book with Seven Seals. Over the course of its history, conducting greats like Bruno Walter, Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, George Szell and Hans Knappertsbusch have left an indelible mark on the orchestra. In later decades, Herbert von Karajan (1950 – 1960) and Wolfgang Sawallisch (1960 – 1970) were the Chief Conductors who moulded the sound of the orchestra most significantly. The position of Chief Conductor was later filled by Carlo Maria Giulini and Gennadij Roshdestvensky. Georges Prêtre was Chief Conductor from 1986 to 1991. Rafael Frühbeck de Burgos, Vladimir Fedoseyev and Fabio Luisi then assumed leadership. Leading lights who have enjoyed notable success as guests on the podium of the Wiener Symphoniker include Leonard Bernstein, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Claudio Abbado and Sergiu Celibidache. As the Swiss conductor Philippe Jordan took up the position of Music Director at the beginning of the 2014–15 season, the Wiener Symphoniker entered a new era. In the process, the orchestra focuses especially on seasonal involvement with major composers, contemporary music, collaboration with Artists in Residence, and spirited activity in music education. The Wiener Symphoniker appear in more than 150 concerts and operatic performances per season, the vast majority of which takes place in Vienna's well-known concert venues, the Musikverein and the Konzerthaus. Added to that is a very busy and extensive touring schedule. Since 1946, the Wiener Symphoniker have been the Orchestra in Residence at the Bregenz Festival, where it plays the majority of operatic and symphonic performances. The orchestra took on a new challenge at the beginning of 2006 at Theater an der Wien where it has been responsible for a signficant number of opera productions ever since.


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Musiker & Management Wiener Symphoniker

flöte Univ.-Prof. Erwin Klambauer Stefan Tomaschitz 1. Flöte Prof. Alexandra Uhlig stv. 1. Flöte Mag. Esther Gisler-Auch Simona Pittau

oboe Ines Galler Mag. Paul Kaiser 1. Oboe

chefdirigent

2. violine

viola

Philippe Jordan

Prof. Thorwald Almassy PD MMag. Dominika Falger 1. Stimmführer/in

Prof. Johannes Flieder Prof. Herbert Müller 1. Solobratsche

Mag. Libor Meisl Mag. Elżbieta SzymańskaČonka 2. Stimmführer/in

Roman Bernhart Mag. Vera Reigersberg 2. Solobratsche

erster gastdirigent Lahav Shani

ehrendirigenten Georges Prêtre † Wolfgang Sawallisch †

konzertmeister Sophie Heinrich Univ.-Prof. Jan Pospichal Univ.-Prof. Mag. Anton Sorokow 1. Konzertmeister/in Prof. Guillermo Büchler 3. Konzertmeister

Ioanna Apostolakos Prof. Christian Blasl Mag. Oliver Breuer Mag. Matthias Honeck Christian Knaus Elena Kodin Prof. Helmut Lackinger Mariam Margaryan-Petkova Mag. Stefan Pöchhacker Prof. Wolfgang Schuchbaur Maiko Seyama Mag. Agata Sikorska Mag. Renate Turon Gerald Wilfinger Alexandra Winkler

Mag. Alexander Burggasser 4. Konzertmeister

Michael Buchmann Prof. Werner Frank Christian Kaufmann Karl-Heinz Krumpöck Mag. Christian Ladurner Wolfgang Prochaska Paul Rabeck Prof. Roland Roniger Prof. Ulrich Schönauer Mag. Isabella Stepanek

violoncello Christoph Stradner Michael Vogt** 1. Solocello Attila Székely Erik Umenhoffer* 2. Solocello György Bognár Mag. Maria Grün*** Michael Günther Zsófia Günther-Mészáros Prof. Andreas Pokorny Christian Schulz Prof. Peter Siakala Alexandra Ströcker Romed Wieser Primož Zalaznik

1. violine Prof. Stephan Achenbach Prof. Christian Birnbaum Monika Buineviciute Maximilian Dobrovich Claire Dolby Prof. Roxana Dura Prof. Franz Michael Fischer Prof. Nicolas Geremus Prof. Peter-Michael Grosch Prof. Christian Kallinger Prof. Dorice Köstenberger Prof. Martin Lehnfeld Nikolay Orininskiy Edwin Prochart Eva-Maria Reisinger Caroline Sigwald Mag. Ge Song Birgit Zalodek

kontr abass Ivan Kitanović Univ.-Prof. Ernst Weissensteiner 1. Solobass Prof. Hermann Eisterer 2. Solobass Prof. Mag. Werner Fleischmann Ivaylo Iordanov Martin Kabas Dragan Lončina Andreas Sohm Helmut Stockhammer Hans-Joachim Tinnefeld

64

musiker und management

Stefanie Gansch stv. 1. Oboe Mag. Thomas Machtinger MMag. Peter Schreiber

klarinette Univ.-Prof. Gerald Pachinger Mag. Reinhard Wieser 1. Klarinette Mag. Alexander Neubauer stv. 1. Klarinette Dr. Manuel Gangl, MA PhD Martin Rainer

fagott Univ.-Prof. Richard Galler Prof. Patrick De Ritis 1. Fagott Mag. Robert Gillinger stv. 1. Fagott Magdalena Pramhaas Ryo Yoshimura

horn Univ.-Prof. Peter Dorfmayr Olivèr Molnàr 1. Horn Armin Berger Prof. Josef Eder Prof. Eric Kushner Mag. Markus Obmann Georg Sonnleitner Univ.-Prof. Gergely Sugár

trompete Mag. Andreas Gruber Matthias Kernstock 1. Trompete Prof. Heinrich Bruckner Christian Löw stv. 1. Trompete Rainer Küblböck


posaune

musiker im ruhestand

mitgliederversammlung

geschäftsführung

Martin Riener Walter Voglmayr 1. Posaune

Univ.-Prof. Wolfgang Aichinger Prof. Gerhard Breuer Prof. Karl Brugger Prof. Leopold Buchmann Prof. Werner Buchmann Kztm. Prof. Ivan Dimitrov Prof. Michael Dittrich Prof. Elmar Eisner Prof. Friedrich Geyerhofer Prof. Wilfried Gottwald Prof. Vladimir Haklik Prof. Fritz Hiller Prof. Karl Höffinger Prof. Timon Hornig Prof. Eduard Hruza Prof. Rudolf Huber Prof. Gottfried Justh Prof. Gerhard Kanzian Prof. Peter Katt Hermann Klug Dr. Ernst Kobau Prof. Heinrich Kottbauer Univ.-Prof. Horst Küblböck Prof. Siegfried Küblböck Prof. Wolfgang Kühn Prof. Wolfgang Kuttner Prof. Hans Lachmann Univ.-Prof. Raphael Leone Prof. Kurt Letofsky Prof. Friedrich Letz Prof. Werner Lill Prof. Rudolf Lindner Prof. Gottfried Mayer Prof. Hector McDonald Prof. Helmut Mitter Prof. Franz Moschner Prof. Oskar Moser Prof. Richard Motz Prof. Jaroslav Oboda Prof. Martin Ortner Prof. Elisabeth Penka-Bayer Prof. Walter Pflüger Prof. Stefan Plott Prof. Erich Rath Prof. Wilfried Rehm Prof. Christian Roscheck Prof. Alois Schlor Prof. Hermann Schober Prof. Peter Schoberwalter Prof. Walther Schulz Prof. Richard Schwameis Prof. Peter Spitzl Prof. Erwin Spuller Prof. Leopold Stastny Univ.-Prof. Karl Steininger Prof. Peter Stepanek Prof. Richard Strabl Prof. Günther Thomasberger Prof. Wolfgang Trauner Prof. Kurt Weidenholzer Univ.-Prof. Herbert Weissberg Prof. Erhard Wetzer Univ.-Prof. Mag. Robert Wolf Prof. Kentaro Yoshii Prof. Florian Zwiauer

Mag. Thomas Angermair Prof. Dr. Franz Patay

Johannes Neubert Intendant (bis 31.08.2019)

Univ.-Prof. Otmar Gaiswinkler stv. 1. Posaune Mag. Reinhard Hofbauer Wolfgang Pfistermüller

tuba Mag. Franz Winkler

harfe Prof. Volker Kempf

pauke Dieter Seiler Prof. Michael Vladar

schlagwerk Thomas Schindl stv. Pauke Univ.-Prof. Mag. Martin Kerschbaum Friedrich Philipp-Pesendorfer

orchestervorstand Thomas Schindl Obmann MMag. Peter Schreiber Stv. Obmann Ioanna Apostolakos Prof. Josef Eder Hans-Joachim Tinnefeld

aufsichtsr at Prof. DI Dr. Rudolf Streicher Präsident Mag. Arne Forke Prof. Dr. Christian Meyer Mag. Angelika Möser Thomas Schindl MMag. Peter Schreiber

kur atorium 3. Landtagspräs. i.R. Marianne Klicka Vorsitzende LAbg. Dkfm. Dr. Fritz Aichinger Dkfm. Dr. Adolf Aigner Dr. Thomas Angyan GR Peter Baxant, BA Dkfm. Dr. Erich Becker GR i. R. Rudolf Czerny Mag. Dr. Bernhard Denscher GR Mag. Gerald Ebinger Int. i. R. Gundomar Eibegger Prof. Dipl.-Ing. Roland Geyer KR Erik Hanke GR Mag. Martin Margulies Dr. Manfred Matzka Dipl.-Phys. Hans-Peter Metzler Prof. Franz Mrkvicka Matthias Naske Senator KR Walter Nettig Mag. Dr. Gerhard Schmid Mag. Hildegard Siess Abg. z. NR. i. R. Ernst Steinbach Mag. Thomas Stöphl GR i. R. Oswald Strangl Dir. Gerhard Track Reg.-Rat OAR Hildegarde Waissenberger GR Thomas Weber Prof. Dr. Alfred Wopmann

ehrenmitglied Reg.-Rat OAR Hildegarde Waissenberger

N. N. Kassier Sylvia Hirsch Assistenz der Geschäftsführung

betriebsbüro Dipl.-Kulturwirtin Ulrike Niehoff Leitung Betriebsbüro Andrea Dunst, MA Tourneemanagement, Disposition Miriam Adefris, BA Betriebsbüro Mag. Bettina Büttner-Krammer Musikvermittlung

orchesterbüro Corinne Pixner Leitung Orchesterbüro Mag. Johanna Wirnsberger Katharina Schmid-Schmidsfelden, MA Orchesterbüro Wolfgang Buresch Notenarchiv Mag. (FH) Ulrike Grandke Historisches Archiv Herbert Engel Mag. Kurt Istler Mag. Bernhard Kircher Orchesterwarte

marketing Mag. Quirin Gerstenecker Leitung Marketing & PR N. N. Marketing, Web & Social Media

development Mag. Claudia Ströbitzer

finanzen N. N Leitung Finanzen & Controlling Mag. Franka Deisenhammer Buchhaltung Gabriele Krainer Lohnverrechnung

freie mitarbeit Peter Csar Agnesz Vadasz

Die Wiener Symphoniker danken für die Leihinstrumente aus folgenden Sammlungen: * Oesterreichische Nationalbank ** Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung *** Bank für Tirol und Vorarlberg AG

65

saison 2019–20


Bregenzer Festspiele Tag der Wiener Symphoniker

Spiel auf dem See

Orchesterkonzerte im Festspielhaus

1 4 .  j u l i,   16 h 00

17. j u l i   (Premiere) — 18.  augus t

22. j u l i, 19 h 30

Ensembles der Wiener Symphoniker spielen am Kornmarktplatz sowie im Kunsthaus Bregenz. Der Eintritt ist frei.

R i g o l etto Musik: Giuseppe Verdi Libretto: Francesco Maria Piave nach Victor Hugos „Le Roi s'amuse“ (1832) ENRIQUE MAZZOLA

Musikalische Leitung PHILIPP STÖLZL Inszenierung

Oper im Festspielhaus

18. j u l i   (Premiere) — 29. j u l i Don Quichotte, Comédie héroïque in fünf Akten Musik: Jules Massenet Libretto: Henri Cain nach Jacques Le Lorrains „Le Chevalier de la longue figure“ (1904) ANTONINO FOGLIANI Musikalische Leitung MARIAME CLÈMENT Inszenierung

66

kalendarium

FABIO LUISI Dirigent MARIA JOSÉ SIRI Sopran ANNA GORYACHOVA Alt SERGEY ROMANOVSKY Tenor GÁBOR BRETZ Bass PRAGER PHILHARMONISCHER CHOR LUKÁŠ VASILEK Chorleitung

Verdi Messa da Requiem

04. augus t, 1 1 h 00 PHILIPPE JORDAN Dirigent

Brahms Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

05. aug, 19 h 30 PHILIPPE JORDAN Dirigent

Brahms Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90, Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98


September 2019 Mi

25

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Brahms Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Große Symphonie

Do

26

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Brahms Symphonie Nr. 1 c-moll op. 68, Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Große Symphonie

Sa

28

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Brahms Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90, Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Wiener Symphoniker

So

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Brahms Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90, Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Wiener Symphoniker

29

67

kalendarium


Oktober 2019 Do

03

20h00 Antwerpen Queen Elizabeth Hall

PHILIPPE JORDAN Dirigent NIKOLAJ SZEPS-ZNAIDER Violine

Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

deSingel

Fr

04

20h00 Genf Victoria Hall

PHILIPPE JORDAN Dirigent JULIA FISCHER Violine

Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Migros-Kulturprozent-Classics

Sa

05

19h30 Bern Casino Bern

PHILIPPE JORDAN Dirigent JULIA FISCHER Violine

Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Migros-Kulturprozent-Classics

So

06

18h30 Zürich Tonhalle MAAG

PHILIPPE JORDAN Dirigent JULIA FISCHER Violine

Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98

Migros-Kulturprozent-Classics

Sa

12

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier

Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 Strawinski „Le Sacre du printemps“ („Die Frühlingsweihe“), Ballett in zwei Teilen

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / 1

So

13

11h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier BARBARA RETT Präsentation

Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 Strawinski „Le Sacre du printemps“ („Die Frühlingsweihe“), Ballett in zwei Teilen

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Matineen / 1 Zyklus Vorhören! / 1

Mi

16 17 18 23

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent REGULA MÜHLEMANN Sopran ROBIN JOHANNSEN Sopran WIEBKE LEHMKUHL Alt WERNER GÜRA Tenor MICHAEL VOLLE Basss WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung

J. S. Bach Choral „Ein' feste Burg ist unser Gott“ BWV 303 Pärt 7 Magnificat Antiphonen (gem. Chor a cappella) J. S. Bach Magnificat D-Dur BWV 243 Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 5 d-moll „Reformation“ op. 107

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Große Symphonie

19h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

LAHAV SHANI Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier

Wagner Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ WWV 70 Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus WienerSymphoniker@7 / 1

Fr

25

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

LAHAV SHANI Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier

„KONZERT ZUM NATIONALFEIERTAG“ Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 Schubert Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“ Wagner Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ WWV 70

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Festkonzerte / 1

Mo

28

19h30 Wien Liesing F23

ARIANE MATIAKH Dirigentin

„GRÄTZL-KONZERT“ Die Wiener Symphoniker auf Tournee durch die Wiener Gemeindebezirke mit Musik von Offenbach, Strauss und vielen anderen

F23. wir.fabriken

Di

29

19h30 Wien Simmering Festsaal Simmering

ARIANE MATIAKH Dirigentin

„GRÄTZL-KONZERT“ Die Wiener Symphoniker auf Tournee durch die Wiener Gemeindebezirke mit Musik von Offenbach, Strauss und vielen anderen

Verein Leiwandes Simmering

Mi

19h30 Wien Hernals Reaktor

ARIANE MATIAKH Dirigentin

„GRÄTZL-KONZERT“ Die Wiener Symphoniker auf Tournee durch die Wiener Gemeindebezirke mit Musik von Offenbach, Strauss und vielen anderen

Reaktor

Do

Fr

Mi

30

68

Im Anschluss an das Konzert: Ausklang im Großen Foyer mit Lahav Shani, Yefim Bronfman und den Wiener Instrumentalsolisten

kalendarium


November 2019 Mo

04

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

JOANA MALLWITZ Dirigentin JENNIFER HOLLOWAY Sopran STEPHEN GOULD Tenor HANS-PETER KÖNIG Bass

Wagner „Siegfried-Idyll“, Symphonische Dichtung WWV 103, Erster Aufzug aus der Oper „Die Walküre“ WWV 86B

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Di

05

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

JOANA MALLWITZ Dirigentin JENNIFER HOLLOWAY Sopran STEPHEN GOULD Tenor HANS-PETER KÖNIG Bass

Wagner „Siegfried-Idyll“, Symphonische Dichtung WWV 103, Erster Aufzug aus der Oper „Die Walküre“ WWV 86B

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / 2

Fr

08 09 10

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

LORENZO VIOTTI Dirigent WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung

Schönberg „Verklärte Nacht“ für Streichorchester op. 4 Verdi „Quattro Pezzi Sacri“ für gemischten Chor und Orchester

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Wiener Symphoniker

Fr

15

19h30 Wiener Konzerthaus Schubert-Saal

GUILLERMO BÜCHLER Violine PAUL KAISER Oboe STEFANIE GANSCH Oboe ROBERT GILLINGER Fagott HERMANN EISTERER Kontrabass SONJA LEIPOLD Cembalo

„KAMMERMUSIK-FEST I“ Zelenka Triosonate Nr. 4 g-moll für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo ZWV 181,4 Telemann Triosonate F-Dur für Violine, Fagott und Basso continuo TWV 42:F1 Fasch Sonate F-Dur für Violine, Oboe, Fagott und Basso continuo FaWV N:F4 Zelenka Triosonate Nr. 3 B-Dur für Violine, Oboe, Fagott und Basso continuo ZWV 181,3, Triosonate Nr. 5 F-Dur für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo ZWV 181,5

Wiener Symphoniker Kammermusik-Fest / 1

Sa

16

19h00 Theater an der Wien

Premiere BERTRAND DE BILLY Dirigent

Spontini „La vestale“, Oper in drei Akten

Theater an der Wien

Mo

18 20

19h00 Theater an der Wien

BERTRAND DE BILLY Dirigent

Spontini „La vestale“, Oper in drei Akten

Theater an der Wien

Fr

22

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

ROBERT TREVINO Dirigent DENIS KOZHUKHIN Klavier

Liszt Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 Mahler Symphonie Nr. 5 cis-moll

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / 3

Sa

23

15h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

ROBERT TREVINO Dirigent DENIS KOZHUKHIN Klavier NADJA KAYALI Moderation

„IM KLANG“ Mahler Symphonie Nr. 5 cis-moll, 4. Satz (Adagietto. Sehr langsam) Liszt Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Sa

23

19h00 Theater an der Wien

BERTRAND DE BILLY Dirigent

Spontini „La vestale“, Oper in drei Akten

Theater an der Wien

So

24

11h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

ROBERT TREVINO Dirigent DENIS KOZHUKHIN Klavier BARBARA RETT Präsentation

Liszt Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 Mahler Symphonie Nr. 5 cis-moll

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Matineen / 2

Mo

25

19h00 Theater an der Wien

BERTRAND DE BILLY Dirigent

Spontini „La vestale“, Oper in drei Akten

Theater an der Wien

Di

26

20h00 Wien Stadthalle

GUIDO MANCUSI Dirigent CONCHITA Gesang & Moderation

„FROM VIENNA WITH LOVE“

The Unstoppables / Stadthalle Wien

Mi

27

19h00 Theater an der Wien

BERTRAND DE BILLY Dirigent

Spontini „La vestale“, Oper in drei Akten

Theater an der Wien

Sa

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

LEO HUSSAIN Dirigent JÖRG WIDMANN Klarinette IVETA APKALNA Orgel LÁSZLÓ FASSANG Hammondorgel SWR EXPERIMENTALSTUDIO

„WIEN MODERN“ Andre „Über“ für Klarinette und Orchester (ÖEA) Eötvös „Multiversum“ für Konzertorgel, Hammond-Orgel und Orchester (ÖEA) Ablinger „Wachstum, Massenmord“ für Orchester und Untertitel (ÖEA)

Wien Modern

Sa

So

Mi

30 69

kalendarium


Dezember 2019 Mi

04

19h30 Wiener KonzerthausGroßer Saal

SANTTU-MATIAS ROUVALI Dirigent NICOLA BENEDETTI Violine

Sibelius „Finlandia“, Symphonische Dichtung op. 26 Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26 Sibelius Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / 4

Fr

06

19h00 Wiener KonzerthausGroßer Saal

SANTTU-MATIAS ROUVALI Dirigent NICOLA BENEDETTI Violine

Ravel „Tzigane“, Rhapsodie für Violine und Orchester Sibelius Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus WienerSymphoniker@7 / 2

Sa

07

19h00 Musikverein Wien Großer Saal

JOHANNES WILDNER Dirigent MARKO SIMSA Sprecher WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung

„KLASSIK-HITS“ „Jauchzet, frohlocket!“: Chor- und Orchesterwerke zur Vorweihnachtszeit von Bach, Händel, Haydn, Wagner, Bruckner, Humperdinck, Tippet u. a

Wiener Symphoniker / Gesellschaft der Musikfreunde Wien

Mo

9h00 Musikverein Wien Großer Saal

JOHANNES WILDNER Dirigent MARKO SIMSA Sprecher YOUNG HIB-VOICES Chor BEATE LÄNGER-ÖELZ, ULRICH PERMANSCHLAGER

„SCHULKONZERT“ „Jauchzet, frohlocket!“: Chor- und Orchesterwerke zur Vorweihnachtszeit von Bach, Händel, Humperdinck u. a.

Wiener Symphoniker / Gesellschaft der Musikfreunde Wien

09

Im Anschluss an das Konzert: Ausklang im Großen Foyer mit Nicola Benedetti und Dolby’s Around

Chorleitung HIB-VOICES Chor CHRISTOPH WIGELBEYER Chorleitung

Sa

14

19h30 Wiener KonzerthausGroßer Saal

CONSTANTINOS CARYDIS Dirigent REGULA MÜHLEMANN Sopran

W. A. Mozart Cassation Nr. 1 G-Dur KV 63 „Final-Musik“, 3. Satz (Andante), „Ruhe sanft, mein holdes Leben“, Arie aus dem Singspiel „Zaide“ KV 336b, Ouvertüre zu „La Betulia liberata“ KV 74c, „Exsultate, jubilate“, Motette KV 158a Respighi „Fontane di Roma“, Symphonische Dichtung, „Pini di Roma“, Symphonische Dichtung

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Festkonzerte / 2 Zyklus Neu(es) Hören / 1

So

15

11h00 Wiener KonzerthausGroßer Saal

CONSTANTINOS CARYDIS Dirigent REGULA MÜHLEMANN Sopran BARBARA RETT Präsentation

W. A. Mozart Cassation Nr. 1 G-Dur KV 63 „Final-Musik“, 3. Satz (Andante), „Ruhe sanft, mein holdes Leben“, Arie aus dem Singspiel „Zaide“ KV 336b, Ouvertüre zu „La Betulia liberata“ KV 74c, „Exsultate, jubilate“, Motette KV 158a Respighi „Fontane di Roma“, Symphonische Dichtung, „Pini di Roma“, Symphonische Dichtung

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Matineen / 3 Zyklus Vorhören! / 2

Mi

18 19 20

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

KRZYSZTOF URBAŃSKI Dirigent KIAN SOLTANI Violoncello

W. A. Mozart Ouvertüre zur Oper „Le nozze di Figaro“ KV 492 Lutoslawski Konzert für Violoncello und Orchester P. I. Tschaikowski Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Große Symphonie

Mo

30

20h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

GIANANDREA NOSEDA Dirigent LISE DAVIDSEN Sopran ANNA MARIA CHIURI Mezzosopran RUSSELL THOMAS Tenor MICHAEL VOLLE Bass WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung

„KONZERT ZUM JAHRESWECHSEL“ Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Di

19h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

GIANANDREA NOSEDA Dirigent LISE DAVIDSEN Sopran ANNA MARIA CHIURI Mezzosopran RUSSELL THOMAS Tenor MICHAEL VOLLE Bass WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung

„KONZERT ZUM JAHRESWECHSEL“ Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Do

Fr

31

70

kalendarium


Jänner 2020 Mi

01

20h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

GIANANDREA NOSEDADirigent LISE DAVIDSEN Sopran ANNA MARIA CHIURI Mezzosopran RUSSELL THOMAS Tenor MICHAEL VOLLE Bass WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung

„KONZERT ZUM JAHRESWECHSEL“ Beethoven Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Sa

18h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier JACQUELYN WAGNER Sopran ANKE VONDUNG Mezzosopran ALLAN CLAYTON Tenor HANNO MÜLLER-BRACHMANN

„GROSSE AKADEMIE VON 1808“ Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, „Ah perfido!“, Szene und Arie für Sopran und Orchester op. 65, Messe C-Dur op. 86, II. Gloria (Qui tollis – Quoniam), Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67, Messe C-Dur op. 86, IV. Sanctus (Benedictus – Osanna), Fantasie für Klavier op. 77, Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 „Chorfantasie“

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / Zusatzkonzert Zyklus Festkonzerte / Zusatzkonzert

11

Bassbariton WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung

So

12

15h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier BARBARA RETT Präsentation

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Matineen / 4

Mo

13

19h30 Graz Stefaniensaal

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Musikverein für Steiermark

Mo

13

20h00 Frankfurt/Main Alte Oper

RUDOLF BUCHBINDER

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37

Konzertdirektion Goette

Di

14

19h30 Graz Stefaniensaal

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Musikverein für Steiermark

Di

14

20h00 Frankfurt/Main Alte Oper

RUDOLF BUCHBINDER

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

Konzertdirektion Goette

Mi

15

19h30 Salzburg Großes Festspielhaus

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Salzburger Kulturvereinigung

Mi

15

20h00 Düsseldorf Tonhalle

RUDOLF BUCHBINDER

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37

Heinersdorff Konzerte

Do

16

20h00 Düsseldorf Tonhalle

RUDOLF BUCHBINDER

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

Heinersdorff Konzerte

Sa

16h30 Paris Philharmonie de Paris

PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier JACQUELYN WAGNER Sopran ANKE VONDUNG Mezzosopran ALLAN CLAYTON Tenor HANNO MÜLLER-BRACHMANN

18

Leitung & Klavier

Leitung & Klavier

Leitung & Klavier

Leitung & Klavier

Bassbariton ACCENTUS Chor MARC KOROVITCH Chorleitung

71

kalendarium

„GROSSE AKADEMIE VON 1808. TEIL I“ Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, „Ah perfido!“, Szene und Arie für Sopran und Orchester op. 65, Messe C-Dur op. 86, II. Gloria (Qui tollis – Quoniam) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

Philharmonie de Paris


Jänner 2020 Sa

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37

Kulturamt Bregenz

PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier JACQUELYN WAGNER Sopran ANKE VONDUNG Mezzosopran ALLAN CLAYTON Tenor HANNO MÜLLER-BRACHMANN Bass ACCENTUS Chor MARC KOROVITCH Chorleitung

„GROSSE AKADEMIE VON 1808. TEIL II“ Beethoven Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67, Messe C-Dur op. 86, IV. Sanctus (Benedictus – Osanna), Fantasie für Klavier op. 77, Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80 „Chorfantasie“

Philharmonie de Paris

PHILIPPE JORDAN Dirigent NICHOLAS ANGELICH Klavier

Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus WienerSymphoniker@7 / 3

18

19h30 Bregenz Festspielhaus

RUDOLF BUCHBINDER

Sa

18

20h30 Paris Philharmonie de Paris

Di

19h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

21

Leitung & Klavier

Im Anschluss an das Konzert: Ausklang im Großen Foyer mit Nicholas Angelich und den Wiener Kammermusikern Do

23

19h30 Budapest Franz Liszt Akademie

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Liszt Ferenc Academy of Music

Sa

25

19h30 Zagreb Lisinski Konzertsaal

PHILIPPE JORDAN Dirigent

Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Vatroslav Lisinski Concert Hall

Mi

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

ENRIQUE MAZZOLA Dirigent

Mendelssohn Bartholdy „Die Hebriden“ oder „Die Fingalshöhle“, Konzertouvertüre op. 26, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 d-moll op. 40 Dvořák Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Große Symphonie

29 30

JASMINKA STANČUL Klavier

Do

Februar 2020 Mo

17

19h30 Wiener Konzerthaus Schubert-Saal

STEFAN PÖCHHACKER Violine NIKOLAY ORININSKIY Violine ROMAN BERNHART Viola STEPHANIE BERNHART Viola MICHAEL GÜNTHER Violoncello ZSÓFIA GÜNTHER-MÉSZÁROS Violoncello

„KAMMERMUSIK-FEST II“ Brahms Streichsextett Nr.1 in B-Dur, op.18 P. I. Tschaikowski Streichsextett in d-moll „Souvenir de Florence“, op.70

Wiener Symphoniker Kammermusik-Fest / 2

Fr

21 22 23

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

ANDRÉS OROZCO-ESTRADA Dirigent LEONIDAS KAVAKOS Violine

Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Dvořák Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Wiener Symphoniker

Mi

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

LAHAV SHANI Dirigent YEFIM BRONFMAN Klavier

Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-moll op. 30 Schostakowitsch Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Große Symphonie

Sa

So

26 27 Do

72

kalendarium


März 2020 Mo

02

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

LAHAV SHANI Dirigent MARTHA ARGERICH Klavier

Prokofjew Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / 5

Di

03

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

LAHAV SHANI Dirigent MARTHA ARGERICH Klavier

Prokofjew Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Mi

04

10h30 Wiener KonzerthausGroßer Saal

LAHAV SHANI Dirigent N. N. Moderation

„SCHULKONZERT IM KLANG“ Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Mi

04

19h00 Wiener KonzerthausGroßer Saal

N. N. Moderation

„IM KLANG“ Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Do

05

09h00 & 10h45 Wiener KonzerthausGroßer Saal

LAHAV SHANI Dirigent N. N. Moderation

„SCHULKONZERT IM KLANG“ Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Fr

19h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

KENT NAGANO Dirigent GIL SHAHAM Violine

Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus WienerSymphoniker@7 / 4

13

LAHAV SHANI Dirigent

Im Anschluss an das Konzert: Ausklang im Großen Foyer mit Gil Shaham und Piano Meets Percussion So

15

11h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

KENT NAGANO Dirigent GIL SHAHAM Violine BARBARA RETT Präsentation

Widmann Con brio, Konzertouvertüre für Orchester Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 Brahms Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Matineen / 5 Zyklus Vorhören! / 3

Mo

16

19h00 Theater an der Wien

Premiere MANFRED HONECK Dirigent CHRISTOPH WALTZ Inszenierung

Beethoven „Fidelio“, Oper in zwei Akten op. 72

Theater an der Wien

Di

17

19h30 Musikverein Wien Brahms-Saal

GERGELY SUGÁR Dirigent N. N. Sprecherin ANNA ROTHSCHILD ENSEMBLE

„KAMMERMUSIK-FEST III“ Kurt-Weill-Abend: „Kleine Dreigroschenmusik“, Suite aus der „Dreigroschenoper“ für Blasorchester, Klavier und Schlagwerk und Ausschnitte aus dem Violinkonzert sowie Texte von Bertolt Brecht, François Villon und Rudyard Kipling

Wiener Symphoniker Kammermusik-Fest / 3

Mi

18 20

19h00 Theater an der Wien

MANFRED HONECK Dirigent CHRISTOPH WALTZ Inszenierung

Beethoven „Fidelio“, Oper in zwei Akten op. 72

Theater an der Wien

Sa

21 22

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

ALAIN ALTINOGLU Dirigent EMMANUEL TJEKNAVORIAN Violine

Boulanger „D’un matin de printemps“, Symphonische Dichtung Saint-Saëns Violinkonzert Nr. 3 h-moll op. 61 Prokofjew Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Wiener Symphoniker

Mo

23 25

19h00 Theater an der Wien

MANFRED HONECK Dirigent CHRISTOPH WALTZ Inszenierung

Beethoven „Fidelio“, Oper in zwei Akten op. 72

Theater an der Wien

Do

26

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

LUDOVIC MORLOT Dirigent JAMES EHNESVioline

Ives „Central Park in the Dark“ Bernstein Serenade (nach Platos „Symposium“) für Violine, Streicher, Harfe und Percussion Milhaud „Le Boeuf sur le Toit“ („Der Ochse auf dem Dach“) für Orchester op. 58 Copland „Appalachian Spring“, Suite für Orchester

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / 6 Zyklus Neu(es) Hören / 2

Fr

10h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

LUDOVIC MORLOT Dirigent JAMES EHNES Violine N. N. Moderation

„SCHULKONZERT“ Americana mit Werken von Ives, Milhaud, Bernstein u. a.

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Fr

So

Mi

27 73

kalendarium


März 2020 MANFRED HONECK Dirigent CHRISTOPH WALTZ Inszenierung

Beethoven „Fidelio“, Oper in zwei Akten op. 72

Theater an der Wien

01 02 03

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

CORNELIUS MEISTER Dirigent RENAUD CAPUÇON Violine

Wagner Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ WWV 70 Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 d-moll op. 44 R. Strauss „Also sprach Zarathustra“, Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche für großes Orchester op. 30

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Große Symphonie

Sa

11

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

MANFRED HONECK Dirigent ANDRÈ SCHUEN Bariton WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung

„FRÜHLING IN WIEN“ Das Osterkonzert der Wiener Symphoniker „An die Liebe“. Lieder, Chor- und Orchesterwerke von Mozart, Beethoven, Schubert und anderen

Wiener Symphoniker Zyklus Festkonzerte / 3

So

12

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

MANFRED HONECK Dirigent ANDRÈ SCHUEN Bariton WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung

„FRÜHLING IN WIEN“ Das TV-Osterkonzert der Wiener Symphoniker „An die Liebe“. Lieder, Chor- und Orchesterwerke von Mozart, Beethoven, Schubert und anderen

Wiener Symphoniker

Fr

17

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

SEBASTIAN WEIGLE Dirigent MARIA BENGTSSON Sopran GERALD FINLEY Bassbariton WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung

Brahms „Ein deutsches Requiem“ für Soli, Chor und Orchester op. 45 Rihm „Das Lesen der Schrift“, Vier Stücke für Orchester

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

So

19

11h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

SEBASTIAN WEIGLE Dirigent MARIA BENGTSSON Sopran GERALD FINLEY Bassbariton WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung BARBARA RETT Präsentation

Brahms „Ein deutsches Requiem“ für Soli, Chor und Orchester op. 45 Rihm „Das Lesen der Schrift“, Vier Stücke für Orchester

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Matineen / 6

Mi

22 23

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

BERTRAND DE BILLY Dirigent MARIA BENGTSSON Sopran CLAUDIA MAHNKE Alt MAXIMILIAN SCHMITT Tenor WERNER GÜRA Tenor KWANGCHUL YOUN Bass WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung

Faure „Pelléas et Mélisande“, Suite op. 80, Cantique de Jean Racine“ op. 11, Madrigal, op. 35 Schubert Messe Nr. 6 Es-Dur D 950

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Große Symphonie

Sa

25 26

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

VLADIMIR FEDOSEJEV Dirigent JULIAN RACHLIN Violine

P. I. Tschaikowski Introduktion, Walzer & Polonaise aus den lyrischen Szenen „Eugen Onegin“ op. 24, Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“ (Instrumentierung: Maurice Ravel)

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Wiener Symphoniker

Mi

29

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

FRANÇOIS-XAVIER ROTH Dirigent FRANK PETER ZIMMERMANN Violine

Webern Passacaglia für Orchester op. 1 Berg Konzert für Violine und Orchester „Dem Andenken eines Engels“ Schönberg „Pelleas und Melisande“, Symphonische Dichtung nach dem Drama von Maurice Maeterlinck op. 5

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / 7

Do

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

FRANÇOIS-XAVIER ROTH Dirigent FRANK PETER ZIMMERMANN Violine

Webern Passacaglia für Orchester op. 1 Berg Konzert für Violine und Orchester „Dem Andenken eines Engels“ Schönberg „Pelleas und Melisande“, Symphonische Dichtung nach dem Drama von Maurice Maeterlinck op. 5

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Fr

27

19h00 Theater an der Wien

April 2020 Mi

Do

Fr

Do

So

30 74

kalendarium


Mai 2020 Fr

08

19h30 Wiener Heldenplatz

Programm und Besetzung werden nachgenannt

„FEST DER FREUDE“ Open-Air-Konzert am Heldenplatz zum 8. Mai

Mautausen Komitee Österreich www.festderfreude.at

Sa

09

19h30 Theater an der Wien

IVOR BOLTON Dirigent

Beethoven „Egmont“, Schauspielmusik zu Goethes Trauerspiel op. 84, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Theater an der Wien

Mo

18

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

DIMA SLOBODENIOUK Dirigent MATTHIAS GOERNE Bariton HERREN DER WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung

R. Strauss „Metamorphosen“ für 23 Solostreicher TrV 290 Schostakowitsch: Symphonie Nr. 13 b-moll „Babi Jar“ op. 113

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / 8

Di

19

19h30 Wiener Konzerthaus Schubert-Saal

HABE-QUARTETT WIEN ALEXANDER BURGGASSER Violine AI MIWA Violine JOHANNES FLIEDER Viola MICHAEL VOGT Violoncello

„KAMMERMUSIK-FEST III“ Beethoven Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2, Streichquartett C-Dur op. 59 Nr. 3 Streichquartett F-Dur op. 135

Wiener Symphoniker Kammermusik-Fest / 4

Mi

19h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

DIMA SLOBODENIOUK Dirigent MATTHIAS GOERNE Bariton IVETA APKALNA Orgel HERREN DER WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCH Chorleitung

Schostakowitsch Passacaglia aus der Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ op. 29b (Fassung für Orgel), Symphonie Nr. 13 b-moll „Babi Jar“ op. 113

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus WienerSymphoniker@7 / 5

24 25

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent JACQUELYN WAGNER Sopran ELISABETH KULMAN Alt WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung

Mahler Symphonie Nr. 2 c-moll „Auferstehung“

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Meisterinterpreten

Do

28

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

PHILIPPE HERREWEGHE Dirigent ISABELLE FAUST Violine

Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Schubert Symphonie Nr. 4 c-moll D 417 „Tragische“

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft

Fr

29

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

PHILIPPE HERREWEGHE Dirigent ISABELLE FAUST Violine

„PFINGSTKONZERT“ Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Schubert Symphonie Nr. 4 c-moll D 417 „Tragische“

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Festkonzerte / 4 Zyklus Neu(es) Hören / 3

Sa

30

19h00 MuseumsQuartier Haupthof

AZIZ SHOKHAKIMOV Dirigent

„DIE WIENER SYMPHONIKER IM MQ“ Open-Air-Konzert

MuseumsQuartier

So

20h00 Prag Smetana Hall

PHILIPPE HERREWEGHE Dirigent ISABELLE FAUST Violine

Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Schubert Symphonie Nr. 4 c-moll D 417 „Tragische“

Internationales Musikfestival Prager Frühling

20

So

Mo

31

75

kalendarium

Im Anschluss an das Konzert: Ausklang im Großen Foyer mit Matthias Goerne, den Herren der Wiener Singakademie und den Acht Cellisten der Wiener Symphoniker


Juni 2020 Fr

05

19h30 Wiener Konzerthaus Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent IGOR LEVIT Klavier

Beethoven Ouvertüre zur Schauspielmusik „Egmont“ op. 84, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Wiener Symphoniker / 9

So

07

11h00 Wiener Konzerthaus Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent IGOR LEVIT Klavier BARBARA RETTPräsentation

Beethoven „Coriolan“, Ouvertüre c-moll op. 62, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73, Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Wiener Symphoniker / Wiener Konzerthausgesellschaft Zyklus Matineen / 7 Zyklus Vorhören! / 4

Fr

12 13

19h30 Musikverein Wien Großer Saal

PHILIPPE JORDAN Dirigent CAMILLA NYLUND Sopran IRÈNE THEORIN Sopran MARTINA JANKOVÁ Sopran SARAH CONNOLLY Mezzosopran MICHAELA SCHUSTER Alt BURKHARD FRITZ Tenor IAIN PATERSON Bariton JOHN RELYEA Bass WIENER SINGVEREIN JOHANNES PRINZ Chorleitung WIENER SINGAKADEMIE HEINZ FERLESCHChorleitung WIENER SÄNGERKNABEN

Mahler Symphonie Nr. 8 Es-Dur „Symphonie der Tausend“

Gesellschaft der Musikfreunde Wien Zyklus Große Symphonie

Fr

China-Tournee

PHILIPPE JORDAN Dirigent RUDOLF BUCHBINDER Klavier

„CHINA-TOURNEE“ Beethoven Symphonien und Klavierkonzerte

Wu Promotion

Sa

19 – 28 So

76

kalendarium


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impressum Medieninhaber (Verleger): Wiener Symphoniker Für den Inhalt verantwortlich: Johannes Neubert Redaktion und Koordination: Quirin Gerstenecker Autoren: Michael Gmasz, Fritz Jurmann, Viktoria Klimpfinger, Ulrike Lampert, Rainer Lepuschitz, Marie-Louise Löffelhardt, Ursula Magnes, Joachim Reiber,Reinhard Saremba, Walter Weidringer, Kristina Wehapp, Constanze Wimmer

Lektorat: Maximilian Fitl Übersetzungen: Thomas Henninger, Dean Kustra, Joanna White Alle 1030 Wien Daffingerstr. 4/DG t +43 (0)1/58979–0 f –54 e office@wienersymphoniker.at w wienersymphoniker.at

Design: studio-es.at Druck: Druckerei Walla GmbH Orchesterfotos: Stefan Oláh Fotos: Dario Acosta, Sussie Ahlburg, Lukas Beck, Marco Borggreve, Thomas Brill, Felix Broede, Martina Draper, Rhys Frampton, Lisa Hancock, Michiel Hendryckx, Adriano Heitman, Gregor Hohenberg, Johannes Ifkovits, Kaapo Kamu, Stefan Kleinberger, Lena Knutli, Jean-François Leclercq, Nikolaj Lund, Lisa-Marie Mazzucco, Musacchio & Ianniello, Wolfgang Runkel, Martin Straka, Martin Siegmund, Julia Wesely. Alle anderen unbezeichnet.

Redaktionsschluss: 22. Februar 2019. Programm-, Termin- und Besetzungsänderungen vorbehalten. Für etwaige Druckfehler wird keine Haftung übernommen.

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Saisonbroschüre 2019-20 · Wiener Symphoniker  

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