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Wir wünschen allen Freunden, Kunden ✩ und Geschäftspartnern frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr ★

Ausgabe 16. 2012 • 18. Dezember 2012 Tischlerei Praxmarer GmbH A-6444 Längenfeld - Huben Tel. 05253 / 5519 www.praxmarer.com

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wir wünschen . . allen unseren lesern und kunden ein besinnliches weihnachtsfest und viel glück und gesundheit für das neue jahr 2013 . ihr impuls-team Siehe auch Seite 20 Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

6441 Gewerbegebiet Tumpen


Hohe Promi-Dichte beim Scorpions-Konzert

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impressum Medieninhaber, Verleger: Oberländer VerlagsGmbH 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24 Tel. 05262/67491, Fax: -13 www.impuls-magazin.at Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter http://unternehmen.oberlandverlag.at/ovg/unternehmen/ impressum.html abgerufen werden. Herausgeber: Günther Lechner, Wolfgang Weninger Redaktionsleitung: Bernhard Stecher (best), redaktion@impuls-magazin.at Stv.-Redaktionsleiter: Martin Muigg-Spörr (mams) Redaktion: Paul Schranz (psch) Heike Nikolussi (heni), Eva Lechner (leva) Anzeigen: Bianca Rott, Tel. 0676 - 846 573 - 20, e-mail: br@impuls-magazin.at Simone Amplatz, Tel. 0676 - 846 573 - 19, e-mail: sa@impuls-magazin.at Michaela Freisinger, Tel. 0676 - 846 573 - 16, e-mail: mf@impuls-magazin.at Martina Luger, Tel. 0676-846 573 - 27, e-mail: ml@impuls-magazin.at Nicole Egger, Tel. 0676-846 573 - 15 e-mail: ne@impuls-magazin.at Druck: NÖ Pressehaus

Die nächste Ausgabe erscheint am 22. Jänner 2013

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die Promis die Türklinke in die Hand. Alle Fotos von links nach rechts: 1 2 3

Gruppenbild mit Dame: Jürgen Kurz, Evi Wolf, Markus Walser Margot van der Thannen aus Ischgl konnte WK-Präsident Jürgen Bodenseer und Monika begrüßen Steuerberater Dietmar Spiss mit Gattin Martina (vorne), Bürgermeister Werner Kurz, Steuerberater Richard Schweisgut, Martin Spiss, Unternehmer Thomas Kneringer sowie Herbert und Rita Schöpf suchte ein ruhiges Plätz-

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chen zum Plaudern. Mit feschem Ischgl-Outfit zum Konzert: Jürgen Kurz, Hannes Parth und Markus Walser Hannes Wolf und Christine Petter freuten sich mit TVB-Obmann Alfons Parth über den Erfolg. Hans van der Thannen unterhielt sich mit WK-Bezirksleiter Thomas Köhle und Gattin Loredana. Die Pianner Unternehmer Markus und Claudia Handl kamen mit ihren Kindern Mathias und Sarah zum Konzert. Der Ischgler Ideengeber Günther

Aloys mit dem Ehepaar Hornig aus Innsbruck 9 Gemeindesekretär Christian Schmid strahlte mit seiner Simone um die Wette. 10 Galtür`-Bürgermeister Anton Mattle (re) mit Gattin Daniela (li) sowie Vizebgm. Hermann Huber und Gattin Erika. Alle wärmten sich bei einem Glühwein. 11 Waren vom Scorpionskonzert begeistert: Peter und Bernadette Sonderegger. 12 Paul Konrad (SSAG) und TVB-Direktor Andreas Steibl.

Netzwerken beim WB-Speed-Dating

Dank an Ortschef

Foto: WB/Klotz

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Die Ischgler ließen es zum Saisonauftakt so richtig "krachen". Höhepunkt der Eröffnungswoche war das Live-Konzert der Scorpions, die den tausenden Gästen so richtig einheizten. Beim anschließenden Fest auf der Idalpe gaben sich

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Zum gemeinsamen Speed-Dating bei „Lenhart – Der Tischler GmbH“ in Zams haben kürzlich die beiden Wirtschaftsbund-Bezirke Landeck und Imst geladen. Die Veranstaltung fand bei den anwesenden UnternehmerInnen großen Anklang und so nützten viele die Chance, in angenehmer Atmosphäre im 4-Minuten-Rhythmus Kontakte zu anderen Führungskräften und Wirtschaftsbund-Funktionären zu knüpfen. Im Bild mit gezückten Visitenkarten: WB-Landesgeschäftsführer Helmut Kern, LA WB-BO Hannes Staggl, LA Toni Mattle, Gastgeber Karl Lenhart, WB-BO Toni Prantauer, WB-Landesobmann Jürgen Bodenseer.

Fotos: bestundpartner.com/schranz

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Foto: VP Reutte

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Vor einigen Wochen hatte sich Bürgermeister Richard Posch aus gesundheitlichen Gründen entschlossen, sein Amt als Bürgermeister von Nesselwängle zurück zu legen. An seinem letzten offiziellen Arbeitstag dankte die geschäftsführende VP-Bezirksobfrau LAbg. Sonja Ledl-Rossmann dem langjährigen VP-Funktionär für seinen Einsatz während seiner fast zehnjährigen Bürgermeistertätigkeit.


Stille „Feuerwehr” Seit knapp zwanzig Jahren setzen sich die „Helfenden Hände“ unter Obfrau Eva Keplinger in Tarrenz für hilfsbedürftige Mitbürger ein. Ältere Personen werden in punkto Essen auf Rädern, Heilbeihilfen, durch Hilfsdienste, aber auch finanziell unterstützt. Etwas, das früher als Nachbarschaftshilfe gang und gäbe war, wurde dadurch belebt und ein wesentlicher Beitrag zur Dorfgemeinschaft geleistet. „Wir helfen unbürokratisch und sofort“, erklärt die mit dem Gloria-Preis der Sparkasse und als „Tirolerin mit Herz“ gewürdigte Initiatorin. Im kommenden Jahr feiern die „Helfenden Hände“ in Tarrenz ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Eine Gemeinschaft, die sich dem sozialen Engagement innerhalb der Gemeinde verschrieben hat. „In unserer Gemeinde gibt es über einhundert Achtzigjährige“, berichtet Obfrau Eva Keplinger, die als Gemeindereferentin in einer Zeit, in der es noch keinen Sozialsprengel gab, den Verein ins Leben gerufen hat. Die „Helfenden Hände“, das sind dreizehn Frauen und zwei Männer, die sich aktiv, geschult und ehrenamtlich für ältere Mitbürger engagieren. An vorderster Front steht Eva Keplinger, die dafür sorgt, dass der humanitäre Leitsatz, „dass einer dem anderen helfe“, in Tarrenz kein leeres Sprichwort bleibt. Weil, wenn es früher üblich war, dass man einander half, wann und wo immer das nötig war, so ging diese „Versicherung“ mit der derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklung mehr und mehr verloren.

Sozialer Charakter Als „Soziale Feuerwehr“ werden die „Helfenden Hände“ bei Notfällen aktiv. Sei es, dass jemand ein Pflegebett benötigt, Heilbeihilfe nach einem Krankenhausaufenthalt, Beratung und Betreuung oder mit „Essen auf Rädern“ versorgt werden will. Mit einfühlsamer persönlicher Zuwendung geht dabei

das Engagement der Vereinsmitglieder über die reine Betreuungstätigkeit hinaus, mitunter werden auch lebenslange Freundschaften aufgebaut. Mit der Organisation ist Eva Keplinger jedenfalls vollauf zufrieden: „Gerade beim Essen auf Rädern, das seit Jahren vom Gurgltaler Hof bereitet wird, klappt die Organisation bewundernswert. Hermann Flür hat die Zustellung unter der Woche übernommen, zwölf Tarrenter Vereine helfen das ganze Jahr über, wobei sehr viel junge Leute dabei sind, die dadurch den Umgang mit der älteren Generation lernen.“ Die Betreuung ist oft geradezu ein Lichtblick im Tagesablauf von älteren Menschen und besitzt einen hohen Stellenwert. Der soziale Charakter der „Helfenden Hände“ erstreckt sich aber auch auf gelegentliche finanzielle Zuwendungen. Das Ganze ist langsam gewachsen, begonnen wurde seinerzeit mit einem einzigen Pflegebett; die „Helfenden Hände“ wurden von Bäuerinnen und Vereinen unterstützt und das alles – bemerkenswerterweise – ohne öffentliche Mittel, wie Eva Keplinger erzählt. Dafür steckt viel Arbeit dahinter und eine enorme Einsatzbereitschaft der Vereinsmitglieder.

Foto: bestundpartner.com/leva

„Helfende Hände“ leisten in Tarrenz rasche und unbürokratische Hilfe

Eva Keplinger hat in Tarrenz mit den „Helfenden Händen“ ein soziales Netzwerk der Sonderklasse aufgebaut.

hung fand Caritas-Direktor bewegende Worte: „Wir zollen den Geehrten Respekt für ihre herausra-

gende Leistung. Sie sind das Herz, die Schlagader und das Bindegewebe des Landes…“ (leva)

Auszeichnungen Der Terminkalender der vierfachen Mutter ist randvoll mit Aktivitäten. Zugleich auch als Obfrau der Pensionisten, hat sie immer ein offenes Ohr für deren Anliegen und versucht, mit dem Erlös diverser Veranstaltungen das Budget der „Helfenden Hände“ aufzubessern. Wichtig ist für Eva Keplinger, dass das Gemeinsame im Vordergrund steht und sie betont, dass eine Hilfe erst durch die Mitwirkung vieler möglich ist. Für ihr Engagement wurde Eva Keplinger mit dem Gloria-Preis der Sparkasse ausgezeichnet und jüngst als „Tirolerin mit Herz“ mit dem zweiten Platz bei den Organisationen nach Florian und Egon Schennach gewürdigt. Anlässlich der Preisverlei-

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Schnelle Pfoten für die gute Sache

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Erfolgreiche Sammlerinnen in St. Anton

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Martin Schneebauer (l.) und Wolfgang Suitner (re.), beide vom Höhenleistungszentrum Kühtai nahmen Olympiasieger Matthias Steiner in die Mitte. Till Demtrøder lud zum vierten Mal zum Benefiz-Hundeschlittenrennen „Tirol Cross Mountain” ins bitterkalte Kühtai. Patrick Lindner war ein gefragter Intverwie-Partner. Starkoch Tim Mälzer ist selbst Hundebesitzer.

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Spende für Hilfsverein

stellte die Neue Mittelschule St. Anton: Thomas Geiger und Alice Kaser von der Neuen Mittelschule St. Anton gratulierten den Sammlerinnen Eva Gröbner und Simone Matt zu den Anerkennungspreisen, die von Aufbauwerk-Geschäftsführer Johann Aigner übergeben wurden (v.l.)

Schon traditionell spenden die Reuttener Elektrizitätswerke statt Weihnachtskarten zu verschicken einer karitativen Institution einen ansehnlichen Betrag. Heuer durfte sich der Verein „Engel im Schatten der Nacht“ über die Zuwendung freuen. „Wir wollen durch öffentlichkeitswirksame sportliche Leistungen Gelder für soziale Situationen und Fälle lukrieren, vor allem im Gesundheitsbe-

Foto: Aufbauwerk der Jugend

Bei der alljährlich stattfindenden Straßensammlung des Aufbauwerks der Jugend sammelten Tirols Schülerinnen und Schüler beachtliche 86.469 Euro. Insgesamt beteiligten sich rund 1000 Jugendliche aus 67 Schulen an der Sammelaktion für das Aufbauwerk. Die fleißigsten Sammlerinnen im Oberland

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Fotos: bestundpartner.com

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Am Ende stand der Gute Zweck über allen Wettkämpfen: Insgesamt 11.111,11 Euro konnten an die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" übergeben werden. Ebenfalls als Musher, also Hundeschlittenfahrer, versuchten sich: Schauspielerin und Moderatorin Caroline Beil „The Voice of Germany“Moderator Thore Schölermann, Ex-Boxerin Regina Halmich, Bergdoktor Hans Sigl, TV-Koch und Hundebesitzer Tim Mälzer, TV-Moderator und Sänger Maxi Arland und viele andere.

Hund eingespannt“, gestand Steiner. Gewonnen hat allerdings ein anderer: Schauspieler Bernhard Bettermann konnte seinen Titel aus dem Jahr 2010 verteidigen. Schauspielerkollege Karsten Speck fuhr das Rennen nicht mit, griff aber stattdessen zum Mikro. Er moderierte - und sang den von ihm extra für die Veranstaltung komponierten Country-Song „From Alaska to Kühtai“. Jubel bei den Teilnehmern und Bombenstimmung inbegriffen!

reich. Die Hilfe soll schnell und unbürokratisch erfolgen“, heißt es in den Statuten der Organisation „Engel im Schatten der Nacht“, die immer wieder durch außergewöhnliche Aktionen für Aufsehen sorgt. Obmann Christian Mages bildet im Verein die sportliche Speerspitze. Nicht zuletzt durch seine Aufsehen erregenden Leistungen am Rennrad ist er weitum bekannt geworden. (heni)

Fotos: bestundpartner.com

Bereits zum vierten Mal lud der Schauspieler Till Demtrøder zum Benefiz-Hundeschlittenrennen „Tirol Cross Mountain“ nach Kühtai. Zahlreiche Promis folgten trotz eisiger Kälte der Einladung, unter ihnen Simone Ballack, Schlagerstar Patrick Lindner und Gewichtheber Matthias Steiner. Letzterer ging mit einem Vorteil ins Rennen. Sein Schlitten wurde von drei statt zwei Hunden gezogen. „Da ich doppelt so schwer bin wie die anderen Männer haben mir die Veranstalter einen dritten

Der Vereinsvorstand von „Engel im Schatten der Nacht“ erhielt von den Vorständen der Elektrizitätswerke Reutte (EWR) eine ansehnliche Spende (v. l.): EWR-Vorstand Heinrich Schlichtherle, Gabriele Friedle, Melisande Mages, Peter Friedle, Christian Mages, Heike Mages, EWR-Vorstand Klaus Schmitzer.


„Des isch meins“! Eigentum wurde durch Symbole mitgeteilt bracht. Wer heute das Holz kennzeichnet, verwendet einen Spray“, informiert Waldaufseher Matthias Schnegg, der seit 17 Jahren für 680 Hektar Wald der Gemeinde Imsterberg und 280 Hektar von Mils zuständig ist. Ebenso verhält es sich in den meisten Gemeinden des Oberinntals, wie die Bezirksforstinspektionen Imst und Landeck mitteilen. Sehr selten bis gar nicht, lauten die Rückmeldungen der Gemeinden - mit Ausnahme der Fließer Sonnenseite, wo noch öfters gemarcht wird. Sonst ging diese Tradition wohl unwiederbringlich verloren. Fotos: bestundpartner.com/leva

Von alters her wurde und wird teilweise noch heute der Besitzanspruch durch die so genannten Haus-, Hof- und Holzzeichen kundgetan. In einfachster Formensprache wurden so Grenzen abgesteckt - Besitztümer, Tiere, Werkzeuge und Holzrechte markiert. Während die traditionelle Form der „Initialen“ von modernen Methoden abgelöst wurde, sind die alten Symbole bei Holzschlägerungen teilweise noch gebräuchlich. Erwin Thurner vom Heiselerhof am Imsterberg besitzt noch eines der alten Brenneisen. Als Hausmarke, Hofmarke, Hauszeichen oder Handmal wird ein einfaches, ursprünglich mit Meißel, Axt oder Messer eingekerbtes Zeichen benannt, welches den Besitzanspruch des jeweiligen Eigentümers kundtut. „Wir haben unser Zeichen auf die Arbeitsgeräte, die Hacke oder Rechen eingebrannt, auch die Kühe erhielten einen solchen Brand, bevor sie auf die Alm kamen“, erklärt Erwin Thurner, der Bauer des über 200 Jahre alten Erbhofs. Sein Vater markierte auch noch die Baumstämme mit einem „Herz“ und zwei Seitenhieben, wie das Brenneisen zeigt. Heute werden anstelle der Kerben Farbpunkte oder Initialen verwendet. „Wenn eine Schlägerung erfolgt, wird das Holz sofort aufgearbeitet und weggeführt. Wir haben hier eine Wegerschließung von fast 100 Prozent. Früher ist das Holz aber oft ein Jahr liegen geblieben und wurde erst im Winter heimge-

Hausnummer und Holzzeichen eins Das „Marchen“ selbst ist uralt. Es war an Haus und Hof gebunden und wurde unverändert mit dem väterlichen Erbe oder an einen neuen Besitzer übergeben. Die Frage, seit wann ein Hof das Zeichen führt, kann also nicht beantwortet werden. Angeblich war es bereits in der Urnenfelderkultur gebräuchlich. Belegt sind Funde aus der Bronzezeit auf der Kelchalpe bei Kitzbühel und in Nauders gibt es eine Verbindung in die Jüngere Eisenzeit. Letzteres könnte auch das Merkmal einer Sippe gewesen sein. So führten Brüder mit verschiedenen Feuerstätten öfters die Hausmarke des Stammhofes, oder sie fügten bei Familienteilungen einfach an die alte Hausmarke einen Strich hinzu. Zu den Kuriositäten zählt, dass es auch in den Beinhäusern Toten-

Erwin Thurner und Waldaufseher Matthias Schnegg (v. l. n. r.) kennen die Bedeutung der alten Hausmarche.

schädel gibt, auf die die Hausmarke aufgemalt ist. Ungemütlich wurde es dann, wenn jemand gegen die Dorfgemeinschaft verstoßen hatte. Ihm wurde ein Holzpfahl mit geschnitzter Hausmarch vor dem Haus eingeschlagen. Damit galten die Bewohner als geächtet und verfemt. Sie konnten auf keine Hilfe und keinen Beistand der Mitbürger mehr zählen. Was das in alter Zeit bedeutet haben mag, kann man heute vielleicht gar nicht mehr ermessen. Warum die alten Marche im Schwinden begriffen sind, ist dagegen leicht erklärbar: Früher

konnte kaum jemand schreiben. Heute ist es natürlich ein Leichtes, zumindest die Initialen oder den Namen anzubringen. Zum Rückgang trug auch die im 18. Jahrhundert von der Behörde angeordnete Nummerierung der Häuser mit arabischen Ziffern bei. Das Zeichen auf dem Türpfosten, das die Hausnummer in den vergangenen Jahrhunderten ersetzte, das eigentliche „Hauszeichen“, verlor die praktische Bedeutung. Als Viehmarch hielt es sich noch eine Zeit lang, bis die Verschandelung durch die Ohrenmarken ihren Anfang nahm. (leva)

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+ Mit dem Brenneisen wurden Werkzeuge und Tiere gemarcht.

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wirt des monats

In Imst die ganz persönliche „Sonne“ gefunden Wirt des Monats: Drazen Bradic vom Gasthof Sonne in Imst

Wir danken den angeführten Firmen für die gute Zusammenarbeit.

www.gruener.cc

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Hat in Imst seine persönliche „Sonne“ gefunden: Wirt Drazen Bradic.

Fotos: Melitta Abber / bestundpartner.com

Drazen Bradic arbeitete als Kellner elf Jahre lang in zwei Imster Traditionshäusern. Derart gut in die Tradition der Oberländer Wirtshauskultur eingeführt, nistete sich bei dem gebürtigen Kroaten rasch der Wunsch ein, einmal selbst ein derartiges Haus zu führen. Die Chance ergab sich, als in Imst der „Gasthof Sonne“ zu einer Verpachtung ausgeschrieben wurde. Die Geschichte des gelben Hauses mitten in der Stadt reicht zurück bis ins 15. Jahrhundert. Lange Zeit gab es hier auch einen Färberkeller, von dem an dieser Stelle noch später die Rede sein wird. „Mit dem Zuschlag ist für mich vor genau zehn Jahren ein riesiger Wunsch in Erfül6460 Imst · Johannesplatz 4 · Tel. 05412 67 292 lung gegangen“, erinnert sich der 44-jähe-mail: info@sonne-imst.at · www.sonne-imst.at rige Sonne-Wirt an das für ihn spannende Jahr 2002. Man findet hier in der „Sonne“ noch den Proben durchgeführt werden. Selbstverso viel Traditionelles wie sonst selten. Man sei ständlich ist die „Sonne“ auch beim Auskehren quasi umgeben von einem Hauch Geschichte, am Faschingsdienstag ein beliebter Treff. sagt der Unternehmer. Gleichzeitig, und das sei Im Sommer haben seit einigen Jahren die Theadas Spannende an seiner Aufgabe, gelte es, das terspieler um Carlo Krismayr das Flair des geneHaus auch auf dem Stand der Zeit zu halten. Be- ralüberholten Sonne-Gastgartens für sich enttrachtet man das Gästeklientel, dann scheint diese deckt. Nach der Erkrankung des Spielleiters Herausforderung gelungen zu sein. Kehren doch musste vergangenes Jahr zwar eine Zwangspause in die „Sonne“ die Alteingesessenen gleicherma- eingelegt werden – heuer will das „Sunne-Theaßen gerne ein wie die Jungen, die vor dem Trubel ter“ allerdings wieder voll durchstarten. Apropos des nächtlichen Ausgangs hier noch gerne ein durchstarten: dieses Wochenende gibt es die letzte wenig in Ruhe zusammensitzen und sich für die Gelegenheit, den „Weihnachtskeller“ der Sonne bevorstehenden Aufgaben bei traditioneller und zu besuchen. Die ehemalige Färberei, in der in lauen Sommerabenden so mancher gerne das internationaler Küche stärken. Spricht man von der Imster „Sonne“, dann muss Ambiente einer alten Ausschank genießt, ist von im selben Atemzug natürlich auch die Fasnacht Freitag bis Sonntag jeweils ab 18 Uhr geöffnet. erwähnt werden. Gilt der Gasthof doch als einer Da scheint dann zwar nicht mehr die Sonne, aber der „Hauptquartiere“, in dem Sitzungen abge- was soll`s auch, wenn man sich eh` gerade mitten halten und die so wichtigen Besprechungen nach in selbiger befindet!


Ohne Statuten im Gelände unterwegs Lose Außerferner Motorsportvereinigung trifft sich regelmäßig zu Benzingesprächen

Die Fahrer und Beifahrer vom 4x4- Stammtisch versuchen, immer in guter Form zu bleiben – und mit guten Ergebnissen aufzuwarten. So haben unlängst bei einem Trail, den der ORC Mitten-

Fotos: Privat/bestundpartner.com/heni

Dass es auch ohne Statuten im Zusammensein von Gleichgesinnten geht, beweist der „4x4Stammtisch“ in Reutte. Da hat sich ein Häuflein Allradbegeisterter ganz ohne Vereinsmeierei gefunden und beschäftigt sich in zwei „Neigungsgruppen“ mit Geländefahrzeugen. Zum einen jene, die sich in sportlichem Wettkampf auf den verschiedensten Geländestrecken mit Wertungsläufen in Szene zu setzen versuchen, und zum anderen jene, die mit ihren mit Aufbauten und Zubehör bestückten Fahrzeugen die verschiedensten Touren abseits der herkömmlichen Verkehrswege in Europa und Nordafrika absolvieren. Er ist so etwas wie der nicht vorhandene Obmann des Vereins: „Schriftgelehrter“ Rainer Schmid.

wald auf dem Motocrossgelände in Habach austrägt, die Reuttener wieder einmal gute Platzierungen

erreicht. Dabei mussten sie gegen ein internationales Starterfeld in schwierigem Gelände und zudem bei strömendem Regen ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen und die vorgegebene Strecke möglichst ohne Fehlerpunkte bewältigen: Markus Schratter, Kurt Schmid, Jürgen Walch und Mathias Storf erreichten dabei beachtliche Ergebnisse. Ganz anders die „Ausfahrten“ der zweiten Sektion. Von Island bis in die Wüsten Nordafrikas, über die schwierigsten Übergänge im hochalpinen Gebiet bis zu Buckelpisten in Griechenland, reicht das Repertoire der Geländefreaks. Meist in Gruppen und unter spartanischen Bedingungen abseits der Zivilisationen unterwegs, schweißen diese Erfahrungen buchstäblich zusammen. Daher gibt es bei den wöchentlichen Zusammenkünften auch immer genügend Gesprächsstoff. Neben diesen „Benzingesprächen“

geht es auch um manchen Verbesserungsvorschlag. So motiviert man sich gegenseitig. Dia- und Power-Point-Vorträge lassen Daheimgebliebenen über die Abenteuer der „Globetrotter“ staunen und machen Appetit, solches auch selbst einmal zu versuchen. Über die lose Vereinigung meint der „Schriftgelehrte“ der „Offroader“, Rainer Schmid: „Der Stammtisch besteht seit 23 Jahren, zählt rund 20 Mitglieder und wurde von Helmut Hornstein und Anton Schiebli ins Leben gerufen. Wir treffen uns jeden ersten und dritten Freitag im Monat im Gasthof Hahnenkamm in Holz/ Wängle. Willkommen sind alle ob Jung oder Alt, ob Mann ob Frau, einfach alle, die einen Geländewagen fahren, beziehungsweise Interesse daran haben. Wir unternehmen gemeinsame Ausfahrten, Reisen und starten bei diversen Offroadveranstaltungen, wie Trials und Trophys.“ (heni)

Sei es auf Wettkampfstrecken (oben) oder mitten in der Wüste – der Außerferner 4x4-Stammtisch sucht das Abenteuer überall in der Welt.

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Tyrolerhof in Sölden erhielt ein neues Gesicht Er nennt sich zwar noch immer ein wenig altbacken Tyrolerhof, in Wirklichkeit ist es ein modernes Hotel, das nach einigen Umbauten aktuell auch den höchsten Ansprüchen der zahlreichen internationalen Gäste genügt. Unmittelbar neben der Freizeit Arena gelegen und nur wenige 100 Meter von der Giggijochbahn entfernt, erfuhr die traditionsreiche Herberge unter der Leitung des Architekturbüros Haid & Falkner innerhalb der vergangenen beiden Jahre eine entscheidende Neuausrichtung. Dominierten bisher noch die

Spengler- und Glasarbeiten:

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traditionellen Elemente, hat nun im Tyrolerhof endgültig die Moderne Einzug gehalten. Heuer erfuhren die beinahe 50 Zimmer sowie die restliche komplette Infrastruktur einen Neuanstrich. Dazu wurde der Lift über drei Stockwerke verlängert sowie der Wellness- und Schwimmbadbereich komplett umgekrempelt. Unter einer sechs mal sechs Meter großen Lichtkuppel lässt es sich nun wunderbar plantschen. Das Edelstahlbecken ist erkleckliche 20 Meter lang und zwischen fünf und sieben Meter breit. Sprudelliegen hel-


fen beim Entspannen nach einem Ski- oder Wandertag. Als architektonisch sehr gelungen kann die Brücke über das Schwimmbecken bezeichnet werden, welche zur neuen Textilsauna und Infrarotkabine führt. Von Letzterer hat man durch eine Glasfront einen wunderbaren Ausblick auf das Schwimmbecken, das als Besonderheit eine Natursteinüberlaufrinne aufweist. Der ebenfalls mit Glas abgeschlossene Ruhebereich und die Ruheliegen direkt am Pool versetzen die Gäste in einen Zustand der totalen Entspannung. Im Sommer empfiehlt sich zudem ein Aufenthalt im Freien, wobei dort der Ruhebereich auf das Flachdach der Tiefgaragenabfahrt platziert wurde. Damit auch der Speisesaal nicht zu weit von den neuen Ansprüchen abfällt, erhielt selbiger eine neue Beleuchtung und einen neuen Boden sowie neue Polsterungen. Kurzum: Ebenso wie das Land Tirol auf dem Weg zu einem modernen Land im Herzen Europas ist, ebenso ist der Tyrolerhof in der Neuzeit angelangt. Einrichtung der Gästezimmer Hotel Tyrolerhof Fam. Fender-Falkner Dorfstraße 70 6450 Sölden

Tel. 05254 / 2288 info(at)tyrolerhofsoelden.com www.tyrolerhofsoelden.com

Wir danken der Bauherrschaft für das Vertrauen.

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www.falkner-riml.at www.fiegl.co.at 18. Dezember 2012

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unternehmen des monats

Peter Mungenast aus Grins führt Tischlerei-Familientradition fort An dieser Stelle werden im Monatsmagazin impuls stets die „Betriebe des Monats“ vorgestellt. Die Bandbreite ist dabei ebenso umfangreich wie das Leben selbst: Da gibt es Unternehmer, deren Traum es immer schon war, der eigene Chef zu sein; andere wiederum befehligen –zig Mitarbeiter oder sind gar durch Zufall in die Selbstständigkeit gerutscht. Wenig von dem trifft auf den

Die von Peter Mungenast gefertigte Eichenholztheke eines Oberländer Fitness-Studios.

Klein aber fein ist die Ein-Mann-Betriebsstätte im beleuchteten Keller dieses Hauses untergebracht.

· 6591 Grins Tel. 699 / 100 65045

Unternehmer des Monats Dezember zu. Peter Mungenast führt in Grins bei Landeck einen Ein-Mannbetrieb und ist dabei voll in die Fußstapfen der Familientradition getreten! Waren doch bereits sein Großvater und der Vater Tischler – der Hobelspan fällt in diesem Fall also nicht weit von der Werkbank. Wie die Kirche zum Dorf, so gehörte in früheren Zeiten auch der Handwerker zu einer menschlichen Ansiedlung. In Grins oberhalb von Landeck ist dieser Umstand auch heute noch bildlich nachzuvollziehen. Dort steht die Kirche zur Linken und in direkter Nähe davon befindet sich im Keller eines kleinen Hauses die Mungenast`sche Werkstatt. Fast scheint es so, als sei hier die Zeit ein wenig stehen geblieben. Erst recht bei Schneefall im Dezember, wenn auch noch ein Bauer mit seinem Pferd an besagtem Anwesen vorbei trottet. In solchen Momenten scheinen Großtischlereien in abgelegenen Gewerbegebieten weit weg und dafür Aufnahmen aus alten Zeiten überraschend lebendig. Seit 1994 führt Peter Mungenast die Grinner Familientischlerei. Der 50-Jährige fertigt ein- Peter Mungenast in seiner traditionsreichen Werkstatt fach „Alles“. Geht es um spezielle Möbel oder in Grins. besondere Einbauten, dann ist man hier an der richtigen Stelle. Schnäppchensucher von großen Möbelhäusern werden sich hierher nicht verirren. Hierher kommen Kunden, welche die Handarbeit schätzen. Denen es nicht egal ist, wenn die Kommode auch in tausend anderen Wohnungen steht. Vom Zirbenbett über Kästen und die maßgefertigte Küche oder geölte Massivholztische - Peter Mungenast ist hierfür der richtige Ansprechpartner! Ebenso, wenn es um Böden oder Stiegen geht. Genauso, wie sein Vater und sein Großvater zu ihrer Zeit bereits aufgesucht worden sind. Bodenständiger geht`s nimmer.

Aus Hunters Inn wird die Bar „LIVE” Christoph Fiegl ist selbst leidenschaftlicher Musiker. Was liegt näher, als seine Bar in einen Hotspot für Jam Sessions und Ähnliches umzugestalten. Noch sind die letzten Arbeiten nicht abgeschlossen, aber spätestens ab Weihnachten werden mindestens dreimal pro Woche Bands wirklich live im „Live“ spielen. Dazu steht eine komplette Bandausrüstung bereit, sodass in der „open mic night“ jeder zeigen kann, wie viel Sound in ihm steckt. Foto: bestundpartner.com

Geöffnet hat die Bar täglich von 15:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Früh.

„LIVE” Bar Sölden · Dorfstraße 33 · Tel. 0676 / 7031561

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Fotos: bestundpartner.com

In den Fußstapfen der Vorfahren

Tischlerei Pe ter Mungena st Nr. 79


Sein Arbeitsplatz ist die ganze Welt Andrä Stigger ist als jüngster Bereichsleiter der Caritas der Diözese Innsbruck quasi der Außenminister dieser Hilfsorganisation. Er hat in den vergangenen neun Jahren viele Länder dieser Erde besucht, um den Menschen dort eine bessere Perspektive für ihr Leben schaffen zu können. Nun koordiniert er alle Auslandsprojekte und stellt mit dem Projekt Glücksschwein ein alternatives Weihnachtsgeschenk vor. Nach der Volksschulzeit in Haiming besuchte Andrä Stigger die Unterstufe am Gymnasium Imst. Danach wechselte er gegen den Wunsch der Eltern nach Reutte in ein fünfjähriges Oberstufengymnasium mit Berufsausbildung. Es folgten Studien der Wirtschaftswissenschaften, Theologie und Politikwissenschaften. In dieser Zeit absolvierte er auch einen 14-monatigen Ersatz-Zivildienst in der NS-Gedenkstätte Theresienstadt. Anschließend zog es ihn gleich wieder ins Ausland und er verbrachte zwei Studiensemester in Lyon, um sein Gymnasial-Französisch zu verbessern. Danach hieß es zunächst einmal Geld zu verdienen und Stigger begann im „Info-Eck“ in Innsbruck und später in Imst zu arbeiten. Über seinen einschneidenden beruflichen Wendepunkt meint er: „Vor neun Jahren sah ich in der Tiroler Tageszeitung eine Stellenanzeige der Caritas für einen Projektreferenten für Westafrika. Für mich selbst überraschend bekam ich diese sehr spannende Stelle. Bald danach sind dann die Länder Rumänien, Kosovo und Armenien dazugekommen.“ In dieser Zeit war er oft in Westafrika – Burkina Faso, Mali, Niger, Tansania, Kenia und Uganda. Aber auch in Europa hat er im Kosovo, in Rumänien und Armenien Projekte betreut. Angesprochen auf die Probleme in diesen Ländern meint er: „Ein Problem ist ungerechte Ausbeutung von Rohstoffen, denn Afrika wäre an und für sich ein reicher Kontinent. Leider kommt dieser Reichtum nicht bei der Bevölkerung an, weil multinationale Konzerne den Rahm ab-

schöpfen. So ist das Überleben vieler Menschen nicht einmal gesichert, Korruption, mangelnde oder nicht vorhandene Bildung und Ausbildung sowie die Landflucht und Emigration sind weitere riesige Probleme. Zudem bedroht der Klimawandel in Afrika die Existenz von ganzen Völkern. Das Ackerland vertrocknet durch die Ausbreitung der Wüsten.“ In diesen Jahren gab es viele berührende Begegnungen. Einmal besuchte er in Burkina Faso eine sterbenskranke ausgezehrte Aidspatientin und hat sich ganz einfach neben sie gesetzt und wortlos ihre Hand gehalten. Aidskranke werden in Afrika nämlich wie Aussätzige behandelt und von der Dorfgemeinschaft ausgestoßen. Nach einer Weile begann die Frau zu weinen und Andrä Stigger wusste nicht warum. Die mitreisende Dolmetscherin fragte sie, was denn los sei, worauf sie antwortete, dass hier gerade ein Wunder geschehen sein müsse, weil ihre eigene Familie sie seit Jahren nicht mehr berühren würde, dieser Weiße hier neben ihr aber schon. 2006 wurde der junge Haiminger Bereichsleiter für die Auslandshilfe. Seitdem sind die Reisen zur Freude seiner Ehefrau Andrea und seiner beiden Kinder Josephine und Jakob seltener geworden. Nun ist Stigger eher für die strategische Planung und die Projekt- und Mitarbeiterkoordination verantwortlich. In seiner Funktion ist er auch Geschäftsführer der Aktion Bruder und Schwester in Not, weiters verantwortlich für die internationale Projektarbeit, für die internationale Caritas-Katastrophenhilfe und für eine entwicklungspolitische Bildungsabteilung. Sollte jemand noch nach einem alternativen Weihnachtsgeschenk suchen, hätte der rührige Haiminger eine Idee. Er erzählt: „Da gibt es die Aktion „Glücksschwein“. Mit einer Spende von 32 € macht man einem Waisenkind in Uganda ein Ferkel zum Geschenk. 48,8% der Kinder in der Region sind Waisen oder unterbetreut. In Uganda wird dann das Kind im Umgang und der Aufzucht des

Foto: privat

Der Haiminger Andrä Stigger leitet das Welthaus der Caritas Tirol

Andrä Stigger aus Haiming ist für die Caritas viel im Ausland unterwegs.

Schweines geschult und kann das herangewachsene Schwein später entweder zur Nachzucht oder zum Verkaufen auf dem Markt verwenden. Muslimen erhalten übrigens statt des Schweines eine Ziege. Dieses Projekt gibt es zwar schon länger, aber ich war letztes Jahr selbst vor Ort, um mich von der korrekten Umsetzung zu überzeugen. Dort lebende Waisen müssen

von heute auf morgen erwachsen werden und dieses Projekt hilft ihnen dabei, Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Die Spender erhalten ein GeschenkBillet, das man unter den Christbaum legen könnte.“ Weitere Informationen zu diesem und weiteren Projekten findet man unter www.zukunft-teilen.at (mams)

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Hotel Valluga macht Namensgeber alle Ehre In den 1930er-Jahren hatten sich die Erbauer des Hotel Valluga in St. Anton den höchsten Gipfel im Arlberggebiet, die 2811 Meter hohe Valluga, als Vorbild genommen. Genau so, wie der markante Berg an der Grenze zwischen den Bundesländern Tirol und Vorarlberg in den Himmel ragt, sollte auch das neue Hotel top sein. Speziell im Winter strahlte das Haus weit über die Landesgrenzen hinaus. Allerdings haben menschliche Bauten ein schnelleres Verfallsdatum als Gebirgsmassive und so hatte der Zahn der Zeit spätestens um die Jahrtausendwende auch stark am Hotel Valluga genagt. 2011 wurde das traditionsreiche Haus von Mikael Landström gekauft. Er beauftragte Architekt Peter Schillfahrt mit einem kompletten Relaunch des Hauses. Das Valluga wurde vom Keller bis zum Dach generalsaniert. Damit aber nicht genug, heuer gesellte sich ein großzügiges Schwimmbad dazu. Außerdem wurden vier Zimmer dazugebaut. Landströms besitzen auch auf der Baleareninsel Mallorca zwei Hotels und nützen somit die entstehenden Synergien zwischen Gastgeber und Gast auf optimale Weise. Ihr Portfolio beinhaltet also Sonne und Meer im Süden, aber auch Berge und Schnee in St. Anton. Womit auch schnell die Frage beantwortet ist, wo sich neuerdings der „Höhepunkt“ der Landström`schen Hotelkette befindet.

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sonnenplateau serfaus - fiss - ladis

Dunkle Mohrelen, wilde Bären und kleine Hexen gen Winter der Garaus gemacht. Seinen Namen verdankt der Fisser Fasnachtsbrauch dem Bloch, einem langen Zirbenstamm. Er repräsentiert einen Pflug, der die Fel-

der für die Aussaat aufbricht und damit den Frühlingsanfang einläutet. Der Bloch wird von den jungen Bärentreibern (Symbol der Naturbändiger), den quirligen

Fotos: Andreas Kirschner

In Serfaus-Fiss-Ladis sind am 10. Feber die jungen Teilnehmer beim „Kinderblochziehen in Fiss“ die großen Akteure. Ursprünglich von den Erwachsenen alle vier Jahre mit großer Anteilnahme zelebriert, wird dieser Brauch bereits seit einem halben Jahrhundert auch von den Kindern im zweijährigen Rhythmus aufgegriffen – ganz nach dem Vorbild der Großen. „Iatz geahts los!“ heißt es am Sonntag, den 10. Feber, pünktlich um 12.30 Uhr, wenn in Fiss ca. 60 Kinder und Jugendliche tanzend mit bunten Masken und lautem Geschrei durch das Dorf ziehen. Neben dem Bösen wird hierbei dem lan-

Seit einem halben Jahrhundert wird in Fiss das Blochziehen auch von den Kindern ausgeübt. Wie bei den alten sind auch bei den jungen Fasnachtlern alle traditionellen Figuren vertreten.

Mohrelen sowie weiteren Gehilfen durch das Dorf gezogen. Am Ende des Stammes sorgt der Schwoaftuifl (Schweifteufel) mit verrückten Einfällen und Tänzen für Belustigung bei den Zuschauern. Unterstützung erhält er von seinen kleinen Hexen mit ihrem wilden Geschrei und fuchtelnden Besen. Diese verkörpern den bitteren Winter, der den Menschen in Serfaus, Fiss und Ladis vor ein paar Jahrzehnten noch gehörig zu schaffen machte. Am Ende des Fasnachtsumzugs wird der Bloch versteigert. Das nächste Blochziehen der Erwachsenen findet übrigens am 26.01.2014 statt.

Kunst und Kultur aus Ladis im Netz Die treibende Kraft hinter der Initiative „Rechelerhaus“ in Ladis ist zweifelsohne Armin Klien. Als Motor für Ausstellungen und Veranstaltungen leistete er in Ladis nachhaltige Kulturarbeit, die, wie er sagt, ohne die zahlreichen Helfer nicht möglich gewesen wäre. Besonders stolz ist der Kulturverein auf die heuer installierte Website unter dem Slogan „Kunst und Kultur“, die eine zeitgemäße, hochwertige Präsentation vermittelt. Zu einem Magneten für Künstler und Kunstinteressierte hat sich das Kultur- und Veranstaltungszentrum Recheler-Haus in Ladis entwickelt, das seit Bestehen Kunst-

schaffenden eine Plattform bietet. „Als ich vor 17 Jahren mit meiner Familie nach Ladis gezogen bin, hätte ich mir nie gedacht, dass ich im Kulturleben der Gemeinde eine wichtige Rolle übernehmen werde und es war auch nie von mir beabsichtigt“, beteuert Armin Klien, federführend bei der Installierung dieses Kultur-Projektes. Im Jahr 1998 war unter der Gemeindeführung von Anton Netzer ein Kulturausschuss gegründet worden, dem Klien beitrat. Es dauerte dann gerade einmal ein Jahr bis die Galerie im „Rechelerhaus“, dem wahrscheinlich ältesten bemalten Haus im Oberen Gericht, eröffnet wurde. „Von Beginn an

hatte alles einen positiven Verlauf genommen und auch das Glück stand uns zur Seite, wobei wir uns immer bemühten, autark zu bleiben“, erinnert sich Armin Klien. „Man bezeichnet mich als den Gründer und Leiter der Galerie“, bekennt der Kulturmacher bescheiden, „aber ich habe kein Interesse, dies in Anspruch zu nehmen, denn ohne den unermüdlichen Einsatz von meiner Frau und meinen Kindern, der Gemeindeführung, den Mitgliedern des Kulturvereines und den treuen Sponsoren wäre dies alles nicht machbar!“ Ab 2008 wurde zeitgleich mit dem Zubau zum Veranstaltungszen-

Foto: bestundpartner.com

Recheler-Haus auch online erlebbar

Armin Klien ist stolz auf die heuer installierte Website des Kulturvereins unter dem Slogan „Kunku“.

trum ein Kulturverein gegründet, in dem Klien ebenfalls tätig ist. Der „Laudegg-Saal“ wird von allen Initiatoren und Vereinen von Ladis gerne in Anspruch genommen und die Ausstellungen in der Galerie sind für die nächsten zwei Jahre ausgebucht. „Was könnte uns Besseres passieren?“, so der Kommentar von Armin Klien. (leva)

Tischlerei Pale - 60 Jahre Tischler-Erfahrung Der Name - Tischlerei Pale - repräsentiert einen Handwerksbetrieb mit Tradition und über 60-jähriger Erfahrung. Derzeit beschäftigt das Familienunternehmen 8 Mitarbeiter, welche ausnahmslos Spezialfacharbeiter sind und im Betrieb seit Jahren treu mitwirken. Im gehobenen Innenausbau werden die höchsten Ansprüche erfüllt. Individuelle Planung und Fertigung von Möbeln für

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den privaten Bereich sowie für touristische Einrichtungen sind der Hauptanteil der Produktion. Für den hohen Qualitätsstandard der Möbel, die termingerechte Fertigstellung sowie ein seriöses Preis-Leistungs-Gefüge ist das Unternehmen seit Jahren bekannt und wird hierfür von seinen vielen (Stamm-)Kunden sehr geschätzt.


55 Top Skigebiete in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien und Frankreich wurden im Rahmen der großen Mountain Management Studie 2012 bewertet, fast 42.000 Skifahrer und Snowboarder befragt. Und das Ergebnis der Gesamtbewertung ist eindeutig: Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol ist das beste Skiresort des Alpenraums. Die Mountain Management Studie ist die größte repräsentative Umfrage dieser Art in Europa. Sie hat das Ziel, die Gesamtzufriedenheit des Wintersportpublikums mit einer Destination sowie die Kriterien für die Kaufentscheidung zu ermitteln und diese Werte in den Vergleich mit anderen Destinationen zu stellen. Die zehn wichtigsten Kriterien sind Skigebietsgröße/Pistenangebot, Schneesicherheit, Pistenqualität, Unterkunft/Hotel, Beförderungskomfort, Freundlichkeit, Sicherheit auf den Pisten, Spaß/Unterhaltung, Après-Ski sowie Naturerlebnis. Von zehn möglichen Punkten, die im Ranking erreichbar waren, konnte Serfaus-Fiss-Ladis 8,19 Punkte für sich verbuchen und ließ damit alle renommierten Skiresorts in der Schweiz, in Österreich und in Italien hinter sich. Das Oberinntaler Skigebiet punktete vor allem in den Kategorien Beförderungskomfort, Freundlichkeit und Sicherheit auf den Pisten.

V.l.: Benny Pregenzer, GF Bergbahnen Fiss-Ladis; Stefan Mangott, GF Bergbahnen Serfaus; Franz Tschiderer, TVB Obmann Fiss Ladis; Hubert Pale, GF Bergbahnen Fiss-Ladis und Georg Geiger, GF Bergbahnen Serfaus.

Rekordbudget für Ladis Neuer Kindergarten geplant

Fotos: Gemeinde Ladis

Bestes Skigebiet!

Bürgermeister Anton Netzer von Ladis.

Skizze des geplanten Neubaus des Kindergartens und der Kinderkrippe.

„Mit dem Neubau des Kindergartens und der Kinderkrippe steht in der Gemeinde Ladis ein wichtiges Bauvorhaben an. Daneben sind noch etliche Wegbauten und ein gemeinsames Wasserversorgungsprojekt mit der Gemeinde Fiss für das kommende Jahr geplant“, erzählt das Lader Gemeindeoberhaupt Toni Netzer. Die Gemeinde kann sich damit von der regen Bautätigkeit des heurigen Jahres kaum erholen. Im Gegenteil: Mit einem Rekord-Gemeindebudget von fast drei Millionen Euro geht es in die Vorhaben für 2013. Neben den vielen Bauprojekten war das abgelaufene Jahr in Ladis von einigen Jubiläen geprägt gewesen: 800 Jahre Sauerbrunn, 100 Jahre Schiclub und 100 Jahre Wintertourismus ließen die 533 Einwohner der Gemeinde jubilieren. Nun freuen sich die Eltern und Kinder von Ladis auf den bevorstehenden Bau des Kindergartens mit Kinderkrippe. Denn das bringt nicht nur frischen Wind, sondern

vor allem moderne, zeitgemäße Räumlichkeiten mit viel Platz für die Kleinen. Den ersten Lader Kindergarten hatte es schon während des Zweiten Weltkrieges gegeben. Er befand sich im Widum. Da die Familienväter im Krieg waren, lastete auf den Bäuerinnen eine große Bürde, um die Landwirtschaft zu bewältigen. So waren die Mütter froh,

dass sie ihre Kinder, auch die Kleinsten im Alter von ein bis zwei Jahren, in die Obhut der Kindergärtnerin geben konnten. Der bisherige Kindergarten wurde 1981 eröffnet. Aber bereits 1993 machte sich ein Platzmangel bemerkbar, der 2002 durch einen Geburtenrückgang vorerst behoben werden konnte. (leva)

Seit über einem halben Jahrhundert Taxi und Ausflugsfahrten Purtscher! Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist das Serfauser Taxiunternehmen Purtscher für Kunden aus nah und fern unterwegs: Bereits 1957 gründete Alois Purtscher, der Vater des heutigen Firmenchefs, ein Taxi- und Ausflugswagen-Unternehmen. Heute bringt das Team des Traditionsbetriebes seine Kunden sowohl mit Mercedes-Limousinen, verschiedenen VW- und Mercedes-Bussen an jedes Ziel. Alle Fahrzeuge sind klimatisiert und verfügen großteils über Allradantrieb, sodass ein komfortables und sicheres Reisen gewährleistet ist. Für die Gäste des Sonnenplateaus ist

neben dem Nahverkehr vor allem der Transfer von und zu den umliegenden Flughäfen bzw. Bahnhöfen wichtig; aber auch Ausflugsfahrten ins Kaunertal, ins Engadin, auf das Stilfserjoch oder in die Städte Innsbruck bzw. Meran stehen im Sommer auf dem Programm. Die einheimische Bevölkerung nützt das Taxiservice des Serfauser Unternehmens nicht zuletzt, wenn es um Arztbesuche oder Einkäufe in der nahen Bezirksstadt Landeck geht. Taxi Purtscher ist unter Tel. 05476/6238 oder unter www.taxi-serfaus.at erreichbar.

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„Kleine Dorfgeschichte“ gerettet

Fotos: bestundpartner.com/leva

Ulrike Wachter ist seit einer Dekade Museumsvereins-Obfrau

Seit Gedenken umrahmen die mächtigen Holzprügel die Einfahrt.

Zehn Jahre hat Ulrike Wachter in die Aufbauarbeit des Fisser Museums gesteckt. Entstanden ist mit Hilfe von Mitstreitern und der Kulturabteilung des Landes ein außergewöhnliches Objekt, welches sich im Charakter und konzeptionell von ähnlichen Einrichtungen abhebt. Allerdings wartet weiterhin viel Arbeit auf die rührige Obfrau des Museumsvereins, werden die zahlreichen Vorhaben zur Belebung des „s`Paules und s`Seppls Haus“ in die Tat umgesetzt. Es knarrt, ächzt und rumort im Gebälk. Und wer genau hinhört, glaubt Schritte zu hören. „Das ist der Isidor“, beruhigt oder vielmehr beunruhigt Ulrike Wachter. Die Genannte führt durch das „s`Paules und s`Seppls Haus“, kurz auch einfach Pale-Haus genannt. Mit dem seligen Isidor, einem einstigen Bewohner des bäuerlichen Zwei-Familien-Hauses, ist Ulrike Wachter seit langem vertraut. Nachdem die

Als ob die Bewohner eben auf einen Sprung das Haus verlassen haben, genau so wirken die Räumlichkeiten.

Ulrike Wachter ist neben dem „Isidor“ der gute Geist des Pale-Hauses.

zur Seite, der immer wieder mithalf“, erinnert sich die Beharrliche an die Zeit, als zwischen Windelwechseln, Gästezimmer säubern und Vieh versorgen die Vision eines Museums immer mehr Gestalt annahm.

Tür zu gelangen. Das Haus ist das Museum selbst.“ Mit ihren Mitstreitern und in vielen kleinen Schritten ist es Ulrike Wachter gelungen, dieses Konzept der Schlichtheit umzusetzen. Sie ist jedem dankbar, der dabei geholfen hat, und ihr die Last etwas leichter machte. Auch der Feuerwehr, weil die meterhohen Schneemassen am Dach Herzklopfen verursacht hatten. Was noch fehlt, ist vielleicht der Feinschliff. „Es soll nämlich ein lebendiges Museum werden“, so die Obfrau des Museumsvereins. Der Ideen gibt es viele: Catering wird angeboten, Lesungen und Veranstaltungen soll es geben und vor dem Haus soll ein Kräutergarten entstehen, umrandet mit einem Flechtzaun. Und dann, wenn Ulrike Wachter einmal im Sommer mit Kind und Kegel im Pale-Haus übernachten wird, kann sie gelassen ein „Isidor schau oba…“ gegen die Zimmerdecke flüstern. (leva)

Fisserin von einer Australien-Tour kommend die Abzweigung zum heimatlichen Anwesen genommen hatte und dabei ganz eindringlich spürte, dass das hier eigentlich ihre Welt ist, wollte sie auch dazu beitragen, diese zu erhalten. Jenem Impuls folgend und mit ihrer Vorliebe für Altertümer karrte sie den Dreck von Jahrzehnten aus den Stuben des Pale-Hauses, schrubbte und wischte und erreichte spätestens mit der Gründung des Museumsvereins dessen Obfrau sie nun ist -, dass aus dem dem Untergang geweihten Gehöft innerhalb von zehn Jahren ein Juwel wurde. „Was machst du noch um diese Zeit?“, fragte der Vater, wenn sie nachts wieder einmal am Computer saß. „Was soll denn das genau werden?“, nagten die persönlichen Zweifel, und: „Was, schon wieder ein Heimatmuseum? – so lautete auch der wenig ermunternde Kommentar der Behörden. „Es war nicht leicht, aber ich hatte meinen Mann

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Dorfgeschichte im Kleinen Wenn sich nun am 15. Dezember offiziell das große Tor zum PaleHaus mit seinen wuchtigen Holzpfosten öffnet, eröffnet sich dem Besucher auch der Blick in den bäuerlichen Alltag von Fiss. Ist die bis 1983 gelebte Realteilung mit Küche, Stube, Kammer und Stall alles im Doppelpack, eindringlich und einfach, eben so wie es war nachzuverfolgen. Das Gestern umfasst jeden der über die Schwelle tritt. „Mit dem Senken des Kopfes, kommen die Leute von ihrem hohen Ross herunter. In den Besuchern arbeitet es sichtlich, auch in einem Doppeldoktor, der den Kopf senken muss, um durch die niedere

Kunst und Kunsthandwerk in der Galerie am Kirchplatz eine Fundgrube am Plateau Vor 44 Jahren hat sich Siegfried Krismer der Kunst verschrieben. Seit Beendigung der HTL für Holz- und Steinbildhauerei vor 47 Jahren übt er den Beruf als Bildhauer aus. Vor 24 Jahren rief der Kunstfreund dann seine Galerie „Am Kirchplatz“ ins Leben. Direkt im Ortszentrum gelegen, gab es in

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dem denkmalgeschützten KrismerHaus seitdem 85 Ausstellungen. Pr��sentiert wird Kunst und Kunsthandwerk, durchaus auch auf internationaler Ebene. Waren es anfangs hauptsächlich Werke des Inhabers, so finden sich nun breit gefächert auch Exponate der Malerei, der Bildhauerei und der Keramik.


Soziales Engagement zum Saisonstart Bereits zum 11. Mal zelebrierten die Bergbahnen Serfaus-Fiss-Ladis zum Saisonstart die traditionelle „Berggala“ – und rund 350 Gäste aus Tourismus, Politik und Wirtschaft ließen sich den stimmungsvollen Winterauftakt im Zeichen der Menschlichkeit nicht entgehen. Über den Erlös von rund 30.000 Euro aus dem diesjährigen Galaabend darf sich Karin Hüttemann, Geschäftsführerin Tiroler Kinderschutz, freuen. Die Gäste, darunter Tirols LH-Stv. Gerhard Reheis und LR Bernhard Tilg, zeigten sich von der vohrweihnachtlichen Tradition nicht nur beeindruckt, sondern auch sehr spendenfreudig. ORF- Moderatorin Barbara Stöckl führte charmant durch den stimmungsvollen Abend, der mit den musikalischen Einlagen von „Gospel meets Vienna“, den „Ohrenschmalzlern“ aber auch einer „heißen“ Feuershow durchaus unterschiedliche Rhythmen und Eindrücke verschmolz. „Wir sind froh darüber, dass die Berg-

gala einen so großen Anklang findet und wir auch heuer wieder den gesamten Erlös des Abends, zu dem viele Partner mit Sachleistungen und Tombola-Preisen beitragen, einem guten Zweck widmen können“, zogen Benny Pregenzer (GF Bergbahnen Fiss) und Stefan Mangott (GF Bergbahnen Serfaus) zufriedene Bilanz. In diesem Jahr durfte sich Karin Hüttemann, GF Tiroler Kinderschutz, über die Unterstützung freuen. Seit 20 Jahren setzen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tiroler Kinderschutz für Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche in Tirol ein. Mit der Berggala stellen die Bergbahnen Serfaus-Fiss-Ladis Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche im Tiroler Oberland in den Mittelpunkt. „Gewaltpräventionsprojekte und konkrete therapeutische Angebote können dank dieser großzügigen Unterstützung im Tiroler Oberland nun realisiert werden“, so Hüttemann.

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Freuten sich über den stimmungsvollen Abend bei der Berggala im Panoramarestaurant BergDiamant Fiss zugunsten der „Tiroler Kinderschutz GmbH“ (v.li.): Georg Geiger (GF Bergbahnen Serfaus), Hubert Pale (GF Bergbahnen Fiss-Ladis), Benny Pregenzer (GF Bergbahnen Fiss-Ladis), Markus Pale (Bürgermeister Fiss), ORFModeratorin Barbara Stöckl, Franz Tschiderer (Obmann TVB Serfaus-Fiss-Ladis), Karin Hüttemann (GF Tiroler Kinderschutz), Stefan Mangott (GF Bergbahnen Serfaus), Josef Margreiter (GF Tirol Werbung).

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Elf verschiedene Greifvogelarten Familie Schmid widmet sich dem Erhalt der kühnen Flieger Auf 1.740 Metern Seehöhe befindet sich eine Rarität des Oberinntales: Ein Greifvogelpark, der Heimat für diese selten gewordenen Tag- und Nachtvögel ist. Familie Schmid von der Fisser Frommes Alp widmet ihre Aufmerksamkeit neben der Gästebetreuung einem Hirschgehege und eben den besagten Falken, Wald- und Steinkauzen, Uhus, Schneeeulen und vielen, vielen mehr. In herrlicher Umgebung kann man hier hautnah Tiere erleben, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt.

nis und Erfahrung, um sie auch artgerecht ausführen zu können. Viel Herzblut hängt an den faszinierenden Geschöpfen, die seit jeher den Inbegriff von Freiheit verkörpern. „Angefangen hat alles mit einem Wüstenbussard vor 15 Jahren, damals hatten wir die Alm noch gar nicht. Aber das Interesse war geweckt und daraus ist dann die Station mit elf verschiedenen Greifvogelarten entstanden“, berichtet Martina. Und so kann man hier jene kühnen Flieger beobachten, die man in freier Wildbahn sonst kaum mehr zu Gesicht bekommt. Bei der herrlich gelegenen Alm befinden sich außerdem ein Hektar großes Hirschgehege und eines für Rauhfußhühner. Die Besucher bekommen aber nicht nur diese Tiere zu sehen, sie erhalten neben den Informationen zu den einzelnen Tieren auch etliche Episoden, tragische und beglückende

Momente erzählt, die sich im Laufe der Jahre zugetragen haben. Vom Tal aus ist die Alm im Fußmarsch entlang eines Tierlehrpfades in etwa eineinhalb Stunden erreichbar oder über die Schiabfahrt. „Im Winter ist die Greifvogelstation allerdings für Besucher gesperrt“, erklärt Martina Schmid. Die Vögel brauchen während der Wintersaison Ruhe. Deshalb sind auf Frommes vom 7. Dezember bis Mitte April keine der seltenen Tiere zu sehen. (leva)

Fotos: privat

Was da kreucht und fleucht an diesem Außenposten der Zivilisation, am Übergang zwischen Tal und Hochgebirge, ist ein Naturschauspiel und ein wertvoller Beitrag zum Erhalt einer gefährdeten Tierwelt! Greifvögel gehören ob der Dezimierung ihres Lebensraumes

zu den gefährdeten Tierarten, umso bedeutsamer ist der Einsatz von Familie Schmid auf der Frommes Alp in Fiss. Momentan betreuen Christian und Martina Schmid 26 der kühnen Flieger. Auch im Winter sei das kein Problem, „weil wir ohnehin täglich vor Ort sind und jeden Tag von Fiss zur Alm pendeln“, so die Hausherrin. Aber während sich eine Hüttentür zusperren lässt, wollen die Vögel, wie auch die 18 Hirsche regelmäßig betreut und umsorgt werden. Speziell der Nachwuchs oder wenn ein verletztes oder krankes Tier gebracht und wieder aufgepäppelt wird, dann ist die Umsorge wichtig. Etliche der Schützlinge wären ohne die fachkundige Hilfeleistung wohl zugrunde gegangen. Das Halten von Vögeln dünkt manchem vielleicht recht simpel, es bedarf jedoch spezieller Kennt-

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Da rockte das alte Schloss

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Toni Landeka (r.) erklärt einem interessierten Besucher seine Graffiti-Kunst. Günter Patscheider (Mitte) begrüßt mit Rudl und Martha Hammerle Gäste aus Serfaus. „Camelized“ ließen aufhorchen: Manuel Zauner, Erich Fuchsberger, Simon und Eva Kostner, Richard Stadlwieser und Michael Kostner (v.l.). Nicht im Bild: Dietmar Stadlwieser. Nahmen die Graffiti-Kunst genauer unter die

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Lupe: Bäckermeister Reini Köhle, Guido Wolf und Gerald Bombardelli vom Pub Nanu (v.l.) Die Neo-Rieder Mirjam und Sascha Pedrazzoli unterstützten die Benefizveranstaltung mit ihrer gelungenen musikalischen Darbietung. Das OK-Team des Theatervereins hat ganze Arbeit geleistet: Stefan Gärtner, Lisa Walzthöni, Günter (Gü) Patscheider (stehend v.l.), Alexandra Gstrein und Rutz Walzthöni (sitzend v.l.). Unternehmer Walter Handle und Gattin Sonja ließen sich den Benefizabend nicht entgehen. Amüsierten sich blendend: Kulturmacher Gernot Pedrazzoli mit Gattin Christine aus Prutz. Walter Konrad, Hotelierin Mira Jele, RaikaBoss Werner Kuntner und Angelika Konrad (v.l.) genossen den Abend.

In der renovierten Halle kann man sich am Tischfußball versuchen.

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Fotos: bestundpartner.com/makö

„Graffiti & Unplugged“ hieß es unlängst in den geschichtsträchtigen Räumen des Schlosses Sigmundsried, als der Theaterverein Ried zur gelungenen Benefizveranstaltung lud. Drei heimische Formationen präsentierten dabei einen Querschnitt ihres musikalischen Schaffens: Mirjam und Sascha Pedrazzoli, Günter Patscheider mit seinem Sohn Samuel und Sandra Maaß sowie die junge Acoustic Rockband „Camelized“. Im Nebenraum stellte der talentierte Graffiti-Nachwuchskünstler Toni Landeka seine Werke zur Schau. Einige Rieder Betriebe spendierten Kulinarisches - die Einnahmen des hervorragend besuchten Abends stellt der Theaterverein in den Dienst der guten Sache. Das erlauchte Ambiente, in dem einst die Herren von Ried herrschten, erwies sich als idealer Austragungsort für eine kulturelle Veranstaltung, die ein bunt gemischtes Publikum anzog.

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Ein neuer Lift erhöht den Komfort für die Gäste.

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„Gästehaus Freisleben“ in St. Anton mit neuem Pep Ein wenig salopp formuliert könnte man sagen, dass den alteingesessenen Gästen des „Freisleben“ in St. Anton bei ihrem nächsten Besuch die Spucke wegbleiben wird. Zu sehr hat sich das Antlitz des 1984 von Sibylle und Wilfried Freisleben errichteten und nun in zweiter Generation von Daniela und Norbert Klimmer betriebenen

Beherbergungsbetriebes nach dem zweiten größeren Umbau verändert. Nun verfügt das Haus mit den mittlerweile 21 Zimmern über einen Lift, einen neuen Eingangsbereich und eine neue Rezeption. Ebenfalls erneuert wurden der Skiraum und der Boden des Restaurants. Womit auch die dritte Generation, die mit Natha-

lie und Gabriel auch bereits fleißig im elterlichen Betrieb mithilft, ebenfalls ihre Freude hat. Und um zur „Spucke“ zurück zu kommen: die neuen Zimmer sind allergiefrei und die Bettdecken stammen von jenen Lamas, welche die Familie hält und mit denen im Sommer Trekkingtouren unternommen werden.

Die neuen Zimmer sind teilweise mit verschiebbaren Betten sowie Lama-Decken ausgestattet. Das freut die Allergiker.

Das Restaurant erhielt einen neuen Fußboden.

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Die Bäder sind gleichermaßen funktionell wie schön.

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18. Dezember 2012

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Fotos: Aktiv Hotel Ötztal

Foto: Schaller/Stadt Imst

Stolze Summe für Lebenshilfe Imst

Ehemaliger „Ötztaler Hof“ eröffnet neu als „Aktivhotel Ötztal“

Zwar waren es heuer nur zwei Wochenenden bzw. sechs Kunststraßen-Nachmittage, an denen die Malerin Dietlinde Bonnlander ihr Atelier in Imst geöffnet hielt, umso mehr freute sie sich über die zahlreichen BesucherInnen, die ihre Spendenaktion zugunsten der Lebenshilfe Werkstätte Imst unterstützten. Durch den Verkauf von 500 Losen zu je zwei Euro, unterlegt durch Gutscheine von Firmen der Schustergasse-Gemeinschaft und Innenstadt, kamen € 1.054,- zusammen, die im Beisein von Bürgermeister Stefan Weirather kürzlich in Form eines Sparbuches an Vertreter der Lebenshilfe Imst im Rathaus übergeben wurden. Bgm. Stefan Weirather, Dietlinde Bonnlander und Andreas Moser von der Lebenshilfe Imst freuten sich über das stolze Ergebnis.

Nach vielen Jahren des Rätselratens, was aus dem ehemals renommierten „Ötztaler Hof��� im Herzen von Ötztal-Bahnhof werden würde, öffnet das altehrwürdige Haus nun zum Start der Wintersaison als „Aktiv Hotel Ötztal“ wieder seine Pforten. Ausgelegt ist das Haus als Jugend- und Schülerhotel, hauptsächlich für Jugendliche, die zum Schifahren, Raften oder Wandern ins Tiroler Oberland kommen werden. Der ehemalige „Ötztaler-Hof“ wurde zu diesem Zweck einer umfangreichen Renovierung unterzogen und wird nun unter neuem Namen geführt.

Kaffeetechnik

Foto: Schranz

Plangger Delikatessen eröffnete

Das Hotel liegt verkehrstechnisch ideal und wird ab Jänner 2013 zum „Basislager“ für Outdoor- und Sportaktivitäten. Das angenehme Ambiente lädt Schüler wie Lehrer zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Die angeschlossene Bar „Basislager“ steht natürlich nicht nur Hotelgästen zur Verfügung.

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Im Parterre des Hotels Rundeck in St. Anton eröffnete die Firma Plangger Delikatessen Ende November ihr tirolweit achtes Geschäft. GF Reinhard Tumler und Rudolf Plangger (Mi) servierten den Gästen, unter ihnen TVB-Direktor Martin Ebster (li) und „Hausherr” Klaus Eiter (re), einige Spezialitäten.

Raunächte Als Raunächte werden die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag bezeichnet. Dann sind die Pforten zur Anderswelt offen, wie es heißt. Die Percht geht um, die mächtigste Unterweltsgöttin des Alpenraums, und versetzt mit ihrem unheimlichen Gefolge die Menschen in Angst und Schrecken. Um die Hausbewohner vor diesen bösen Mächten zu bewahren, wird und wurde geräuchert. Dem Rauch, der aus geweihten Kräutern bestehen soll, wird eine Schutzwirkung, aber auch eine reinigende für Haus, Geist und Seele zugesprochen. Wesentlich profaner sieht es naturgemäß die Wissenschaft. Beim Räuchern werden in den Pflanzen eingelagerte Duftmoleküle frei gesetzt. Dadurch werden chemische Reize auf der Riechschleimhaut ausgelöst und über den Riechkolben an das limbische System weitergeleitet, ins Gehirnzentrum. Dadurch können Düfte anregend oder entspannend wirken. Das Räuchern kann also atmosphärisch reinigen, wenn „dicke Luft“ herrscht, andererseits sorgen die im Rauch gelösten Wirkstoffe tatsächlich für saubere Luft, da sie, wie zum Beispiel alle heimischen Harze, meist auch desinfizierend wirken. (leva)


Wohltuend für Körper, Geist und Seele

Fotos: bestundpartner.com/leva, Gager (2)

Petra Gager aus Pfunds räuchert mit heimischen Kräutern

Eine Produkt-Palette mit Kräutern aus dem heimischen Kräutergarten bzw. Wildkräutern stellt „Koahof-Bäuerin“ Petra Gager her.

Das ganze Jahr über befasst sich Petra Gager mit Kräutern. Sei es in ihrem vor fünf Jahren angelegten Dorf-Kräutergarten, sei es mit der Haltbarmachung, der Trocknung und Veredelung der Pflanzen zu Tees und Kräutersalzen. Mit eigenen Kräutermischungen praktiziert sie das althergebrachte Ritual des Räucherns am „Koahof“ in Pfunds. Es ist jeden Winter um Weihnachten dasselbe: Der Bauer nimmt die Räucherpfanne und geht voran durchs Haus. Betend folgen ihm Frau und Kinder. Danach wird im Hof und Stall geräuchert. - So erlebte es auch Petra Gager als Kind. Später bewahrte sie das Erbe und vollführte das Ritual in den Raunächten wie ihre Vorfahren seit

Jahrhunderten auch (Siehe Kasten links). Während das Räuchern so etwas wie die Fortführung einer Tradition darstellte, tauchte die Pfundserin mit dem Absolvieren eines LFI-Kräuterlehrgangs in eine ihr bislang wenig bekannte Welt ein. Jene der Kräuter, ihrer Wirkungsweise, die der Düfte und einer Fülle von Aromen. „Vor vier Jahren habe ich begonnen, mich mit dem Räuchern intensiver zu befassen“, sagt Petra Gager, „und ich habe mich dabei mit einer Materie angefreundet, bei der es immer wieder Unbekanntes und Neues zu entdecken gilt.“

90 verschiedene Kräuter Aktuell sind es eine Vielzahl an Kräutern und –mischungen, die am Bauernhof der Gager verwen-

Ein paar einfache Hilfsmittel genügen zum Räuchern.

Schau-Kräutergarten beim alten Bauernhaus in Pfunds.

det werden. „Und geräuchert wird hier nicht nur in den Raunächten, sondern den ganzen Winter über, weil Kräuter die Luft reinigen, herrlich duften und eine desinfizierende Wirkung haben“, erklärt Petra Gager, die ihre Zutaten dazu selbst herstellt. Lieferant dafür ist der Dorf-Kräutergarten. Ein 2007 angelegter Schaugarten, der auf rund 400 Quadratmetern mit etwa 90 verschiedenen Exemplaren allen Interessierten die heimische Kräuterwelt näher bringen soll. Petra Gager bietet Führungen an und Schulklassen werden zu einem Kochkurs eingeladen. Die selbst angebauten, gesammelten und getrockneten Ingredienzien für Körper, Geist und Seele werden an Ort und Stelle verkauft oder getrocknet zu Tees, für Kräutersalz etc. verarbeitet und sind auch im Pfundser Bauernladen erhältlich. Besonders beliebt sind die Räuchermischungen vom „Kräuterweibele“, wobei das Wissen um die Wirkungsweisen der Pflanzen den Grundstock für einen effektiven Einsatz bildet. Schon seit Urzeiten kennt man deren wohltuende Wirkung und die positive Kraft auf die Befindlichkeit der Menschen. „Die Reinigung ist das Wichtigste, es kann aber auch die Energie im Haus verbessert werden“, erklärt Petra Gager den angenehmen Duft in ihren Räumlichkeiten. Im Gegensatz zu diversen künstlich hergestellten Duftölen und Sprays ent-

steht ein völlig natürliches Raumklima. Und: Haben Kräuter bestimmte heilende Eigenschaften, entfalten sie diese auch beim Räuchern: Konkret helfen Quendel oder Thymian bei Erkältung und Bronchitis, Baldrian nützt gegen Augenleiden. Üblicherweise wird, wenn die Tiere von der Alm heimkommen, der Stall mit Meisterwurz, Wacholder und Rosmarin ausgeräuchert

Räuchern, aber wie? Ihr Know-how gibt Petra Gager gerne auch in Vorträgen weiter, weil „Räuchern führt zur Harmonie und hilft auch, Schwierigkeiten besser zu ertragen…“ Was Wunder, wenn ihre drei Kinder, kurz gesagt die ganze Familie hinter dem segensreichen Steckenpferd der Bäuerin stehen. Denn, wer selbst die Kraft der Käuter entdecken will, braucht nach Petra Gager nicht viel! „Ein feuerfestes Gefäß mit Sand (Vogelsand) füllen, darauf eine glühende Kohle legen – beliebige Kräuter darüber streuen – damit die Räume ausräuchern und danach gut lüften. Den Rauch jedoch nicht inhalieren“, rät die Expertin und empfiehlt eine gewisse Andacht dabei. Weil Räuchern ist eine Zeremonie der Stille, wobei mit positiven Gedanken die Energie der Kräuter erlebbar wird, die, wenn draußen alles verblüht ist, man mittels Räucherpfanne immer ins Haus holen kann. (leva) 18. Dezember 2012

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HAUS TSCHOL MARTIN Die Moderne hat im Gästehaus Tschol Einzug gehalten St. Antoner Traditionshaus stellt auf Appartements um und erneuert Heizungsanlage und Wellnessbereich

Fotos: bestundpartner.com

Gäste im Haus Tschol haben einen Mehrwert. Gehen sie mit offenen Augen durch das Doppelhaus am Mooserweg, dann können sie auch in die Geschichte des bekannten Arlberger Wintersportorts eintauchen. Hängt doch an den Wänden eine Vielzahl von alten schwarz-weißAufnahmen aus den Pioniertagen des Tourismus. Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache – und sie versinnbildlichen letztendlich auch die Einstellung der Familie Tschol. Jede Zeit hat ihre Eigentümlichkeit und geht man nicht mit selbiger, dann bringt dies auch einen Rückschritt mit sich.

Familie Martin Tschol 6580 St. Anton am Arlberg Mooserweg 18 Tel. +43-5446-2380 Mobil: +43-650 8613363 martin@tschol.at www.tschol.at

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Auf einem der vielen Bilder in den Hausgängen und Wänden der Appartements ist auch das ursprüngliche Anwesen der Familie Tschol zu sehen: ein langgezogener Bauernhof mit Stall und Stadel. Dieser wurde Mitte der 1950er-Jahre erstmals umgemodelt, sodass 1957 mit der Vermietung begonnen werden konnte. Der Vater des heutigen Besitzers errichtete später die erste Doppelhaushälfte und der Sohn zog wiederum einige Jahre später nach. Heuer wurde nun unter anderem die Heizungsanlage erneuert und dabei von Öl auf Pellets umgestellt. Eine sinnvolle Investition, waren doch bisher an


die 18.000 Liter Öl pro Jahr nötig gewesen. Nun setzen Tschols auf Nachhaltigkeit und holen sich die Pellets aus der Nachbargemeinde. Erwähnenswert ist auch, dass nun zwei computergesteuerte Kessel zur Verfügung stehen, was neben dem Vorteil der Versorgungssicherheit auch jenen hat, dass im Sommer mit reduziertem Betrieb gefahren werden kann. Außerdem wurden einige Appartements umgestaltet und als Schwerpunkt der Arbeiten der Wellnessbereich vergrößert und den Erfordernissen der Moderne angepasst. Vorher in einem eher düsteren Kellereck` platziert, kann dieser nun als

Juwel bezeichnet werden. Ohne überflüssigem Schnickschnack sprechen Materialien und Formensprache und versetzen Gäste und Hausbesitzer gleichermaßen in eine andere Dimension. Schwer vorstellbar, dass diese Errungenschaft eines Tages auf einem Foto als Anachronismus enttarnt werden könnte.

Thomas Braun · Anton Klimmer Tel. 0676 / 828 28 152

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In dieser Kleinwohnanlage der gehobenen Kategorie stehen derzeit noch vier Wohnungen zum Mieten frei.

Das Haus verfügt über einen Lift.

Fotos: bestundpartner.com

Kleinwohnanlage in Imst für gehobene Ansprüche

Die cpo-Verwaltungs-GmbH Imst errichtete in den letzten Monaten die Kleinwohnanlage „Am Rofen 29“. In sonniger, ruhiger und dennoch zentrumsnaher Lage entstand hier ein Wohnjuwel im Grünen, das den Vorstellungen eines anspruchsvolleren Mietinteressenten gerecht wird. Alle vier 3-Zimmerwohnungen sind südseitig

Die Küche der Firma Möbel Gabl passt mit dem hellen Dekor wunderbar zum Rest der lichtdurchfluteten Wohnung. Informationen für Mietinteressenten bei Frau Christine PoschCanal unter der Mobil-Nummer 0676 / 417 8 317 sowie unter www.cpo.at und E-mail: buero@cpo.at. Die Bauherrenschaft bedankt sich bei den Firmen für die termingerecht- und qualitativ hochstehend ausgeführten Arbeiten.

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Die Parterrewohnungen verfügen über Gartenteile, jene im ersten Stock über moderne Balkone.


Das Original in sich entdecken Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Brigitte Stampfer aus Haiming schreibt Ratgeber – Reinerlös für die Kinderkrebshilfe „Männer machen Karriere, Frauen den Haushalt!“ – dieser Spruch gilt schon lange nicht mehr. Ein gutes Beispiel für eine Frau, die Familie und Beruf bestens unter einen Hut bekommt, ist Brigitte Stampfer. Seit 2010 ist die in Haiming lebende Wirtschaftstrainerin und Unternehmensberaterin auch Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Tirol. ausgerichtet, ausgestattet mit moderner Küche der Firma Möbel Gabl, Imst, Bädern mit Badewanne und Dusche, Eichen-Parkettböden, großen Balkonen oder Terrassen. Die Wohnungen im Erdgeschoß verfügen über Grünanlagen. Selbstverständlich sind auch PKW-Abstellplätze sowie Kellerabteile in ausreichendem Maße vorhanden. Das Objekt verfügt zudem über einen Personenlift. Dieses mit gebrannten Ziegeln errichtete NiedrigEnergiehaus verfügt über den Energieausweis (HWB-ref = 26kWh/m2a) und ist zusätzlich mit einer Grander-Wasseranlage ausgestattet.

Helle, lichtdurchflutete Räume garantieren Wohnkomfort auf höchstem Niveau.

Impuls: Sie haben nicht gerade den klassischen Ausbildungsweg Schule-Uni-Beruf hinter sich. Wie war Ihr beruflicher Werdegang? Das stimmt – ich bin eines der vielen Beispiele, wie man Karriere mit Lehre machen kann. Nach der Lehre holte ich nebenberuflich die Studienreife nach und absolvierte anschließend ein Betriebswirtschaftsstudium in Innsbruck. Nebenbei machte ich noch Ausbildungen in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich. Ich habe in einer Unternehmensberatung und Werbeagentur gearbeitet und leitete dann die größte Brigitte Stampfer präsentiert dem Tyrolia-Vorstand Gründeragentur Tirols. Seit 15 Jahren betreue Markus Renk ihren neuen Erfolgsratgeber. ich Unternehmerinnen und Unternehmer beim Start-up- und Self-Branding, also bei der Un- für Mütter (Wochengeld) erreichen. Wir bieten ternehmensgründung und eigenen Vermark- aber auch spezielle Seminare und Netzwerktreffen an, um die Unternehmerinnen und Untung. Sie sind Vizepräsidentin der Wirtschaftskam- ternehmer zu unterstützen. mer Tirol. Wie kommt man als Frau in diese Sie sind nun auch unter die Buchautorinnen gegangen. „Original ICH – Erfolgreich und zuPosition? Präsident Jürgen Bodenseer war es wichtig, das frieden, ohne sich zu verbiegen“ ist eine Art ErPräsidium paritätisch zu besetzen. Neben Os- folgsratgeber geworden. Solche gibt es viele. Was wald Mayr und Martin Felder sind mit Martina macht denn Ihr Buch zu etwas Besonderem? Entner und mir auch zwei Frauen vertreten. Viele versprechen einfache und schnelle Erfolge Man hat mich in das Präsidium berufen, weil mit Allerweltsrezepten. „Original ICH“ bedeuich schon seit vielen Jahren verschiedene Ak- tet echt zu sein und zu bleiben. Wir sind immer tionen für Kleinunternehmer initiiere und or- dann erfolgreich und zufrieden, wenn wir einen ganisiere. Deshalb vertrete ich dort auch die Platz finden, an dem unsere Stärken gebraucht 20.000 Tiroler Ein-Personen-Unternehmen und geschätzt werden. Im Buch findet der Leser und schaue darauf, dass im Oberland weiterhin einfache Selbst-Analysen, die Lust darauf machen, sich und seine Talente näher kennen zu gute Serviceleistungen angeboten werden. Wie geht es Ihnen bei dem Spagat zwischen lernen. Und er erfährt, dass Erfolg nicht immer Mutter und Ehefrau auf der einen und Unter- heißt, der Mächtigste oder Stärkste zu sein. Erfolgreich ist man, wenn man die eigenen Ziele nehmerin auf der anderen Seite? Für mich war die geplante Familiengründung erreicht. Das kann auch persönliche Gesundauch einer der Gründe, mich selbstständig zu heit oder Zufriedenheit sein. machen. In meiner Branche ist es gut möglich, Bei diesem Buch geht es Ihnen nicht darum, die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten und damit persönlich finanziellen Erfolg zu erzielen. Was Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. passiert mit den Verkaufserlösen? Was sind Ihre konkreten Aufgaben als Vize-Prä- Es ist mir ein persönliches Anliegen, als Mutter hier eine Aktion zu setzen, die helfen kann, alsidentin der Wirtschaftskammer? In Tirol geht es uns dann gut, wenn es den leinerziehende Mütter mit krebskranken KinKlein- und Mittelständischen Unternehmen dern und weitere wichtige Projekte zu unterund ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stützen. Der Reinerlös aus dem Verkauf der gut geht. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, Erstauflage geht deshalb an die Kinder-Krebsdass die Rahmenbedingungen für die Kleinun- Hilfe Tirol-Vorarlberg. Der Vorstand arbeitet ternehmen weiter verbessert werden. So konn- ehrenamtlich, das Geld wird sehr gut eingesetzt, ten wir mittlerweile Verbesserungen bei der wie ich persönlich in der Kinderklinik InnsGründung (GmbH light), der sozialen Versor- bruck sehen konnte. gung (Krankengeld) oder bei den Leistungen Danke für das Gespräch! Foto: privat

Auch die Bäder sind exklusiv ausgestattet.

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Gegensätze auf der Gegensätzlicher könnten die zwei auf einer gemeinsamen Parzelle in Wald im Pitztal errichteten Objekte nicht sein. Während das eine Rustikalität pur darstellt, entspricht das andere baulich voll dem Trend zum neuen Wohnen.

Als Hommage an die Walder Fasnacht hängt diese Maske im Haus von Daniel Eiter. Der Hausherr ist sehr stolz auf das gute Stück und trägt sie selbst bei der Fasnacht.

„Die feine Art des Wohnens“ – der Slogan von „Paul`s Küchen- und Wohndesign“ mit seinen Studios in Imst und Telfs kommt nicht von ungefähr. Paul, genauer gesagt Paul Eiter, aus Wald im Pitztal, der Firmeninhaber, steht seit Jahren für gemütliche Qualität. Der Einrichter setzt dieses ausgeprägte Gefühl

für die „feine Art des Wohnens“ aber nicht nur beruflich um, er verfolgt dieses Credo auch privat. - Zusätzlich scheint er selbiges auch vererbt zu haben. Jedenfalls kann man dem heute hier vorgestellten Objekt seines Sohnes Daniel Eiter ebenfalls eine gewisse „Feinheit“ nicht absprechen! Direkt neben einem rustikalen Bau mit einem hölzernen Glockentürmchen am Dach erhebt sich mit einem Grundriss von neun mal elf Metern - auf einem Grundstück am Eingang des Pitztales auch ein weißer, kubischer Baukörper. Raffiniert von Architekt Klaus Maurach gegliedert, wech-

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Die fliederweiße Hochglanzküche stammt natürlich von Pauls Küchen- und Wohndesign. Eine indirekte LED-Beleuchtung zaubert verschiedene Farbstimmungen.

Modernes und Rustikales auf einem einzigen Grundstück

Wiese in Wald seln sich bei diesem kantige Vorsprünge und Einschnitte derart ab, dass der Betrachter mitunter sogar dazu verleitet wird, diese Auskragungen gedanklich in die vorhandenen Rücksprünge zu versetzen und wie bei einem 3-D-Puzzle wieder einen glatten Quader entstehen zu lassen. Zusammen mit dem Garten wurden damit 650 Quadratmeter des insgesamt 1.150 Quadratmeter großen Grundstückes bebaut. Das zeitlos wirkende Haus steht direkt an der Zufahrt und überragt damit sein in einem total anderen Stil errichtetes Pendant, welches von „PP“ – in diesem Fall Papa Paul - gebaut wurde

und nun vermietet wird. „Es war eine Nacht- und Nebelaktion“, erzählt Daniel Eiter. Er habe sein Haus als erstes geplant gehabt und zunächst sei auch die letztendlich rustikal ausgefallene Ausgabe des Wohnens in einem modernen Stil gehalten gewesen. Dann habe man aber gemeint, das Gesamtensemble würde zu sehr einer Wohnanlage gleichen und habe deshalb umgeschwenkt. Fast um zu zeigen: Frei nach dem preußischen König Friedrich II. sollte jede(r) auch beim Wohnen nach seiner Fasson glücklich werden. Für ihn selbst sei allerdings nur „eine moderne Bauweise mit

Im geräumigen Wohnzimmer kann der 22-Jährige gut relaxen.

einem offenen Grundriss und viel Glas“ in Frage gekommen. Den Bau habe man nach Süden und Westen geöffnet, was zur Folge hatte, dass auch der Beschattung eine zentrale Rolle zuteil wurde. Nicht umsonst gilt Wald im Pitztal im Oberland nicht nur als beschauliches, sondern auch als sonniges Fleckchen. Wären daher die sonnenseitigen Elemente nicht beschattet, dann würde sich das Haus hoffnungslos überhitzen. Da schon lieber elektrisch gesteuerte Jalousien montieren und die Kraft des Zentralgestirns kontrolliert über eine am Dach montierte Solaranlage nützen.

Zentrale Steuerung Eine andere Bauprämisse hatte bei dem 22-Jährigen - er ist ebenso wie sein Vater ein gelernter Tischler und arbeitet seit fünf Jahren im elterlichen Betrieb mit – die Bedienbarkeit der Beschattungselemente sowie der zahlreichen Lichter im Wohn- und Außenbereich dargestellt: „Ich hatte keine Lust, eine halbe Stunde pro Tag dazu zu verwenden, um diese Sachen manuell einzustellen“, sagt er. Außerdem hätten sich aufgrund der Vielzahl der Schalter Leisten in beachtlicher Länge ergeben. Daher entschied sich Daniel Eiter für ein komforta-

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bles Bus-System, auf dem, übersichtlich auf einem Display angeordnet, alles per Fingerdruck rasch einzustellen ist. Wie es sich für einen Tischler gehört, wurde neben der Elektroinstallation vor allem auch beim Fenstersetzen und dem Innenausbau selbst Hand angelegt. So verlegte der in seiner Freizeit engagierte Feuerwehrler und Schütze selbst die Böden oder entwarf und produzierte etwa mit eigener Hand die Innentüren, welche ein querfurniertes amerikanisches Nussdekor mit Edelstahleinlagen aufweisen. Auch das Geländer der Innentreppe, welches aufgrund seiner scheinbar filigranen Bauweise seinen schönen Gegenpol zum anthrazitfarbenen Fliesenboden darstellt, stammt aus eigener Fabrikation.

Eine heimelige Atmosphäre entsteht in kalten Winternächten durch das Feuer im Holzofen.

Der Pufferspeicher (rechts) wird vom Brennwertkessel und einer Solaranlage gespeist.

Ein automatisches Bussystem (rechts in der Mauer) erlaubt die zentrale Steuerung der Beleuchtung und der Beschattung.

Die Galerie wirkt wie eine Brücke über den Wohnraum. Hier entstand eine gemütliche Rückzugszone.

Während Eiter jun. in genannten Bereichen auf High-Tech setzte, verweigerte er sich in anderen Belangen den neuen Trends. So sei für ihn nach eingehender Betrachtungsweise nur eine Ölheizung in Frage gekommen, so der Walder. Diese habe vergleichsweise geringe Anschaffungskosten und sei halt auch bedienungsfreundlich. Zusätzlich sei die Energieausbeute mit der neuen Brennwerttechnologie beachtlich. Genauso wie Daniel Eiter auf ein neueres Energiekonzept verzichtete - die 25-er Ziegelfassade ist selbstverständlich mit 18 cm und das Dach zwischen 40 und 27 cm stark gedämmt – so entschied sich der Pitztaler auch gegen das Modell der Wohnbauförderung: „Ich bin zwar unter 150 Quadratmeter

Fotos: bestundpartner.com

Traditionelle Energieversorgung

Wohnfläche“, allerdings seien die Auflagen derart restriktiv, dass es sich für ihn „nicht gerechnet“ habe. Grundsätzlich ist er allerdings froh, bereits in so jungen Jahren investiert zu haben. „Was man hat, das hat man und ich glaube nicht, dass ich mich in zehn

Jahren leichter getan hätte“, so Eiter jun., der Anfang November sein Domizil bezogen hat. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen, ich bin gespannt, was das Leben noch für mich bereithält.“ Bleibt zu wünschen, dass dieses ebenfalls so stresslos verläuft,

wie der Bau, der am 7. April 2011 eingeläutet worden war. „Wir hatten keinen Termindruck und konnten derart immer alles schön der Reihe nach bewerkstelligen“, so der junge und sichtlich stolze Bauherr abschließend. (best)

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Alte „Zunftzeichen“ Jagdbräuche sind bis heute lebendig Als nonverbale Sprache erhalten Zeichen und symbolische Botschaften für den Jäger Mitteilungen, die meist nur den Jagdausübenden verständlich sind. Rituale und Ehrenkodex eines Weidmanns sind breit gefächert und sollen dazu anhalten, sein Weidwerk verantwortungsvoll und jagdgerecht auszuüben. Otto Lentsch ist als Aufsichtsjäger und Jagdpächter im Kaunertal ein ausgezeichneter Kenner dieses Brauchtums rund um Pirsch, Jagdleidenschaft und Co.

Der Bruch Vor jedem weiteren Pirschgang wird der alte Bruch vom Hut genommen. „Beim Begräbnis eines Jägers wird der Bruch mit dem Weihwassersegen ins Grab mitgegeben“, so Lentsch.

Hubertusfeier Umgeben von Wald und Wild ist Lentsch mit der Jagd von Kindesbeinen an vertraut. Jetzt, in der Pension, fordert das nicht ungefährliche Weidwerk vollen Einsatz. Besonders bei Frost, Schnee und Eis sind die schmalen Steige zwischen den Karen und Felsflanken nicht zu unterschätzen. Weil, was für so eine Gams ein Leichtes ist, muss für menschliches Gehwerk noch lange nicht geschaffen sein. Für gewöhnlich sollte man daher keine Alleingänge unternehmen. Im hinteren Kaunertal beschäftigt das Revier gleich vier Berufsjäger. Insgesamt sind es 19.000 Hektar mit entsprechendem Wildbestand,

Fotos: bestundpartner.com/leva

„Die Jagd hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert“, berichtet der Jagdpächter und Aufsichtsjäger der Jagd im vorderen Kaunertal, einem Tal, in dem fast die Hälfte der männlichen Bevölkerung der Jagdleidenschaft frönt. Seit fast zwanzig Jahren betreut er sein Revier mit 430 Hektar, sprich, hegt die Geißen und Gämsen, die Steinböcke und Murmeltiere, dass sie einigermaßen gut über den Winter kommen. Schaut aber auch darauf, dass sich ihre Population in Grenzen hält. Und damit wären wir bereits am Punkt: Wenn es zum Abschuss eines Tieres kommt, werden eigene Bräuche lebendig, die einem Außenstehenden, einem Nicht-Jäger, kaum geläufig sind. Die nonverbale Jägersprache, nicht zu verwechseln mit dem legendären Jägerlatein, kennt eigene Sitten. „Ist das Tier erlegt, wird der so genannte Bruch an der Ausschussseite benetzt und überreicht. Ein Bruch kommt auf die rechte Hutseite“, klärt Otto Lentsch auf.

Otto Lentsch betreut ein 430 Hektar umfassendes Revier im Kaunertal.

Der Besitzer dieser Kopfbedeckung hatte „Jagdglück“, wie der frische „Bruch“ an der rechten Hutseite beweist.

darunter „Bär“ (männliches), „Katz“ und „Affe“ (junges Murmel oder Fermenten). Wenn so ein Jäger ins „Schwitzen“ kommt, kann er unter der Hitze leiden – oder aber auch austretendes Blut meinen. Die Jäger haben ihre gewachsene Sprache, die ihren Ursprung in präziser Naturbeobachtung hat, aber auch in bewusster Abgrenzung zur Allgemeinheit, insbesondere im 12. Jahrhundert, entwickelt. Das Fachsimpeln wurde und wird damit für Unkundige zur Fremdsprache. Den Dank für ein erfolgreiches Jagdjahr spricht die Jägerschaft rund um den 3. November aus. „Bei uns wird die Hubertusfeier alle zwei Jahre abgehalten und jedes Mal in einem anderen Hegebereich. Heuer richtete Ischgl die Feier aus.“ Dabei wird der Stolz der Jägerschaft - ein kapitaler Hirsch - auf den Schultern zur Kirche getragen oder auf einem Fuhrwerk zur Aufbahrung gezogen. Jagdhornbläser umrahmen die Messe, deren tieferer Sinn als jagdlicher Erntedank und Ehrfurcht vor der göttlichen Schöpfung gedeutet wird. Wie das mit der eigentlichen Intention des Heiligen zusammenhängt, scheint einigermaßen rätselhaft. Hat doch der Hl. Hubertus die Jagd aufgegeben, nachdem ihm ein leuchtendes Kreuz zwischen den Geweihstangen eines Hirsches erschienen war…

Trophäen Am Waldrand von Unterhäuser wurde 1994 die Hubertuskapelle von der Jägerschaft unter den Initiatoren Rupert Auer und Englbert Zauner errichtet.

Ein schönes, klangvolles Moment ist das Verblasen der „Strecke“, des

erlegten Wildes mittels Jagdhorn. Dieses Zeremoniell wird beispielsweise im Montafon geübt, „aber das gibt es bei uns nicht, das ist nur bei Niederwild und bei Treibjagden üblich“, lässt Lentsch wissen. Allgegenwärtig bei Festlichkeiten dagegen ist der „Bart“ am Jägerhut. So ein schneidiger Gams- oder Hirschbart dient nicht nur als „Zunftzeichen“, er demonstriert die Kunst des Schützens wie naturgemäß auch die des Gamsbartbinders. Ein beliebter Hutschmuck bei Bergjägern sind die gefassten „Kumme“ vom großen Stoß des Birkhahnes, um im Jägerjargon zu bleiben. Bei den Trophäenschauen bietet sich die Gelegenheit, diese zu präsentieren, wobei Grandln als Anhänger, oder am Hut die gefassten Eckzähne von Fuchs wie die Nager der Fermenten nach individuellem Gusto gezeigt werden. Mit Wilderern hat Lentsch naturgemäß weniger „am Hut“. Der „Wiesenjaggl“ dürfte der Letzte seiner Zunft gewesen sein, wie der Otto mit einem Schmunzeln beteuert. Bei ihm zuhause erinnern die einschlägigen Trophäen an eine Vielzahl von legalen Jagd-Erlebnissen. Otto Lentsch bereitet sich waidgerecht für die Pirsch vor: mit grüner Montur (auf Loden, Leinen und Leder beschränkt, Jeans haben hier nichts verloren), Gewehr, festem Schuhwerk, den Filz am Kopf, Rucksack und Bergstock. Ein deutscher Jagdgast wartet bereits und so bleibt nur der fromme Wunsch nach einem „Weidmannsheil!“. (leva) 18. Dezember 2012

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Berghof erneuert und erweitert Lecher ****s-Hotel investiert in Arbeits

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seinen Back-of-House-Bereich abläufe und Infrastruktur Der 1956 errichtete und derzeit 99 Betten umfassende Berghof in Lech hat ein gleichermaßen arbeitsreiches wie aufregendes Jahr hinter sich. Und wüsste man es nicht besser, dann müsste man schon ganz genau hinschauen, um die Verbesserungen auch wirklich zu sehen. Der Grund liegt darin, dass die meisten Arbeiten im Back-of-HouseBereich getätigt wurden, also jenem Refugium, das mehrheitlich den Angestellten vorbehalten ist - und weniger den Gästen. Begonnen wurde heuer im Frühjahr mit einer Kellererweiterung in der Größenordnung von 250 Quadratmetern. Gleichzeitig wurden auch die Heizungs- und Steuerungsanlagen erneuert und auch die Wasserversorgungsleitungen überarbeitet. Damit einhergehend konnte das Energiekonzept des Hauses, das schon bisher an die Fernwärme ange-

schlossen war, noch einmal wesentlich nachhaltiger gestaltet werden. Alleine die neue Wärmerückgewinnungsanlage mit einer Leistung von 16 kWh spart einiges an Energiekosten und schont gleichzeitig die Umwelt. Der zweite Bauabschnitt, der vor allem der Verbesserung der Arbeitsabläufe gewidmet war, folgte im Herbst. Dabei wurde die Küche nicht nur vergrößert, sondern gleichzeitig auch erneuert, sowie die Lagerräumlichkeiten auf einen modernen Stand gebracht. Die 45 Mitarbeiter des Hauses ver fügen nun auch über ein eigenes smartes Restaurant, das auch für diverse Freizeitaktivitäten genutzt werden kann. Verbesserungen verschaffte auch der Einbau eines Transportliftes, sodass nun wirklich alle Arbeiten hinter den Kulissen auch koordiniert über die Bühne gehen können.

Ausführung der Elektroinstallationen Beleuchtung und Geräte:

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Weihnachten 2O12

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Wohin ist das „Mama” Sarah Gritsch aus Tarrenz leidet an dem seltenen Rett-Syndrom

Fotos: privat

Wenn man „1 zu 15.000“ hört, denkt man im ersten Moment wahrscheinlich an Gewinnchancen bei einem Glücksspiel. Genau so hoch ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mädchen in Österreich mit dem Rett-Syndrom geboren wird. Insgesamt sind das pro Jahr drei bis fünf Kinder. Sarah Gritsch aus Tarrenz ist eines dieser Kinder. Im Jahr 2000 kommt Sarah Gritsch drei Monate zu früh zur Welt. Sie ist das erste gemeinsame Kind von Esther und Joachim Gritsch. Sarah wiegt bei ihrer Geburt nur 900 Gramm und muss viele Wochen lang beatmet werden. Als Mama Esther und die kleine Sarah nach drei Monaten nach Hause dürfen ist die Freude

Die ältere Schwester Corinna mit Sarah und Papa Joachim.

Ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück, Gesundheit und Erfolg ✩ für das kommende Jahr.

groß und alles scheint gut zu sein. Nur mit der Atmung hat der Säugling auch weiterhin Schwierigkeiten – das führt man aber auf die lange künstliche Beatmung zurück. Das kleine Mädchen schläft sehr wenig und schreit viel. Mama Esther glaubt, etwas falsch zu machen. Bald wird die Diagnose „Entwicklungsverzögerung“ gestellt, bei Frühgeburten durchaus nichts Ungewöhnliches. Mit 14 Monaten konnte Sarah dann im Sitzen herumrutschen und ein halbes Jahr später räumte sie mit großem Eifer Bauklötze in eine Kiste. Sonst gab es keinerlei Auffälligkeiten, außer, dass Sarah manchmal sehr unzufrieden wirkte und ohne Grund aggressiv reagierte. An der Kinderklinik Innsbruck wurde schließlich bei einer Messung der

Wir wünschen unseren Kunden

und Bekannten frohe Weihnachten und viel Glück und Erfolg für 2013!

ZOLLER PRANTL GESMBH & CO.KG 6425 HAIMING · KALKOFENSTRASSE 20 Tel. 0 52 66 / 88 5 64 · Fax DW 16 e-mail: office@zp-system.at www.zp-system.at

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Spendenkonto: 36.093.680 Raiffeisen Landesbank Tirol AG (BLZ 36.000)

und das „Papa“ verschwunden? Gehirnströme mit einem EEG festgestellt, dass die kleine Sarah bereits unzählige, äußerlich nicht erkennbare, epileptische Anfälle gehabt haben muss, die das Gehirn irreparabel schädigten. „Trotz oder vielleicht gerade wegen dieser schockierenden Diagnose war es ein besonders tolles Erlebnis, als Sarah mit drei Jahren das erste Mal „Mama“ und „Papa“ sagte. Ich hatte das Gefühl, dass das nun ein Durchbruch sein könnte und es nun aufwärts geht“, erzählt Papa Joachim, der Vorarbeiter bei einer Hoch- und Tiefbau-Firma ist. Mama Esther erzählt weiter: „Sarah liebte es, mit ihren Bauklötzen zu spielen. Sie saß immer zwischen Pölster auf dem Boden und ich hörte bei der Hausarbeit das Geklappere der Klötze. Eines Tages blieb es aber still und Sarah saß einfach nur da. Von diesem Tag an konnte sie nicht mehr ge-

zielt greifen und auch die wenigen gesprochenen Worte verschwanden wieder. Das war rund um ihren vierten Geburtstag. Ich hatte mir dieses Alter als persönliches Limit gesetzt, für die Hoffnung, dass sich etwas verbessern würde. Seitdem habe ich mich damit abgefunden und kann unser Schicksal akzeptieren und annehmen.“ Im Alter von vier Jahren verschwanden die Anfälle wie aus heiterem Himmel und Sarah wurde ruhiger und zufriedener. Aber nach nur einem Jahr waren sie wieder da – urplötzlich, schwer und sogar lebensbedrohend. Sarah erlitt fünf Epilepsie-Anfälle in 24 Stunden und landete auf der Intensivstation. Als Sarah wieder langsam auf dem Weg der Besserung war, sah eine junge Ärztin beim Vorbeigehen auf dem Gang, dass sich Sarah auf ganz eigene Art und Weise die Hände reibt, so als würde sie diese

Sarah schafft es immer wieder, Mama Esther zum Lachen zu bringen.

Wir wünschen allen Kunden, Freunden ✩ ✩ und Geschäftspartnern frohe Weihnachten ✩ und ein gesundes neues Jahr!

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Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2013 wünscht Ihre ★

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Weihnachten 2O12

Inzwischen ist Sarah zwölf gerade waschen. Davon Jahre alt und ihren Eltern ist hatte die Ärztin gerade bei bewusst, dass es weder eine einem medizinischen KonTherapie noch eine Chance gress gehört und hatte den auf Heilung gibt. Ihre AufVerdacht, dass Sarah an dem gabe sehen sie darin, für sehr seltenen Rett-Syndrom Sarah da zu sein und ihr leiden könnte. Ein Gentest, Leben erträglich zu gestalten. der sechs Monate dauerte, Lange Zeit wollte Joachim brachte Gewissheit, dass seiner Tochter eine Delphindiese Vermutung richtig Therapie ermöglichen. Inwar. Diese Krankheit ist eine zwischen ist aber klar, dass neurologische Störung als Sarahs allgemeiner GesundFolge eines spontan auftretenden, nicht vererbten Sarah ist trotz ihrer schweren Behinde- heitszustand derart instabil rung ein fröhliches Kind geblieben. ist, dass eine solche nicht Gendefektes, der fast nur bei Mädchen auftritt. Kinder, die am Rett-Syn- möglich ist. „Im Sonderpädagogischen Zendrom leiden, entwickeln sich in den ersten 18 trum in Imst darf Sarah immer wieder in ein Lebensmonaten weitgehend normal, verlernen Musik-Wasserbett. Das gefällt ihr sehr und sie dann aber nach und nach bis dahin bereits er- freut sich schon immer darauf. So ein Sinneworbene Bewegungen und Sprachfähigkeiten. bett, wie man es auch für Demenzpatienten verKurz vor Weihnachten 2010, also vor genau wendet, wäre für Sarah eine tolle Sache, speziell zwei Jahren, steigerten sich die Anfälle auf drei- weil sich ihre Wirbelsäule stark verkrümmt hat bis vierhundert am Tag und schließlich fiel und sie außerdem Musik und Farben sehr gern Sarah in den „Status epilepticus“, der in den hat. Das Magazin Impuls hat sich vorgenommeisten Fällen zum Tod führt. Aber Sarah hielt men mitzuhelfen, damit dieser Wunsch in Erdurch und überlebte knapp. Ein halbes Jahr füllung gehen kann. (mams) später wiederholte sich dieses Drama.

Gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht allen Mitbürgern von Sölden

Bürgermeister Mag. ERNST SCHÖPF M I T G E M E I N D E R AT

Wir wünschen allen Gemeindebürgern von St. Anton am Arlberg ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr F Ü R D E N G E M E I N D E R AT

Bürgermeister HELMUT MALL 40

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Liebe Leserinnen und Leser, bereits seit mehreren Jahren ruft impuls an dieser Stelle dazu auf, Gutes zu tun. Auch in dieser Weihnachtsausgabe laden wir Sie dazu ein, Ihr Herz zu öffnen und Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie dem Großteil der Bevölkerung. Die Familie Gritsch aus Tarrenz bewältigt mit viel Zuneigung und Aufopferung die schwere Last, die das Schicksal ihrer kleinen Sarah aufgebürdet hat. Was fehlt, ist das Geld, um dem Mädchen, das am seltenen Rett-Syndrom leidet, die notwendigen Therapien zukommen zu lassen. impuls hat sich zum Ziel gesetzt, auch heuer wieder zu helfen und spendet einen Teil des Erlöses aus den Glückwunschinseraten dieser Weihnachtsausgabe dem guten Zweck. Auch Sie können dazu beitragen, dass es der kleinen Sarah besser geht: Mit jeder noch so bescheidenen Spende auf das bei der Raiffeisenbank Imst eingerichtete Spendenkonto 36.093.680 (BLZ 36.000) können Sie die Not der Familie Gritsch ein wenig lindern. Wir danken Ihnen schon heute für Ihre Mithilfe und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute sowie Gesundheit im Jahr 2013. Wolfgang Weninger und Günther Lechner, Herausgeber

Wir wünschen allen Mitbürgern von Haiming ein besinnliches Weihnachtsfest und Glück und Gesundheit im neuen Jahr. F Ü R D E N G E M E I N D E R AT

Bgm. JOSEF LEITNER


Freiw. Feuerwehr

SERFAUS Kommandant: Christian Pernkopf

Freiw. Feuerwehr

Freiw. Feuerwehr

NAUDERS

HAIMINGERBERG Kommandant: Markus Prantl

Kommandant: Roman Dilitz

Freiw. Feuerwehr

Freiw. Feuerwehr

PFUNDS

IMST

Kommandant: Rainer Nardin

Kommandant: Thomas Friedl

★ Freiw. Feuerwehr

HAIMING

Freiw. Feuerwehr

Kommandant: Michael Perwög

ZWIESELSTEIN Kommandant: Johannes Praxmarer

Freiw. Feuerwehr

FLIESS

Freiw. Feuerwehr

Kommandant: Franz Marth

TUMPEN

Freiw. Feuerwehr

Kommandant: Edmund Hafner

SAUTENS

Kommandant: Herbert Lutz

Wir wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr ohne Katastrophen und Schicksalsschläge.

Die Feuerwehren der Bezirke Imst und Landeck bedanken sich auf diesem Wege bei allen Bürgern, Gönnern und Freunden für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr recht herzlich.


Weihnachten 2O12 Krippen aus drei Jahrhunderten im Imster Ballhaus Noch bis zum 2. Februar 2013 zeigt das Imster Museum im Ballhaus seine prächtigsten historischen Krippen

Fotos: Museum im Ballhaus

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht natürlich die prachtvolle Ursulinenkrippe, ein Paradebeispiel barocker Opulenz. Gekleidete Krippen wie diese sind die älteste Krippenform in Tirol und vorwiegend in Klöstern entstanden. Über 230 Figuren, mit liebevoll gefertigten Gewändern, gehören dieser Krippe an. Ordensfrauen im Innsbrucker Ursulinenkloster haben gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Kleider aus den vorhandenen wertvollen Stoffresten von Priestergewändern und von Opernkostümen genäht. Verarbeitet wurden Spitzen, Borten, Pailletten, französische und italienische Gewebe sowie Perlenschmuck verschiedenster Herkunft. Die meisten Köpfe sind aus Wachs bossiert, sie tragen oft Echthaarfrisuren und auch noch Reste der originalen Bemalung. Beeindruckend an der Ursulinen-

Figuren aus der Klaissnerkrippe, um 1850

Wir wünschen allen Mitbürgern von Ischgl ein besinnliches Weihnachtsfest und Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

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Wir wünschen allen unseren Kunden und Freunden % ein frohes Weihnachtsfest % und alles Gute für 2013!

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Der Installateur mit Biss.

FÜR DEN GEMEINDERAT

Bgm. WERNER KURZ www.jaegermarkus.at

Allen Freunden, Kunden und Geschäftspartnern ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

LANDECK IMST INNSBRUCK 0664 / 84 70 488 jaegermarkus@aon.at

Die Gemeinde Längenfeld wünscht allen GemeindebürgerInnen ein friedliches Weihnachtsfest und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr. F Ü R D E N G E M E I N D E R AT

Bgm. RALF SCHONGER 42

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Spendenkonto: 36.093.680 Raiffeisen Landesbank Tirol AG (BLZ 36.000) krippe ist nicht nur die große Figurenanzahl, sondern auch die prunkvolle Ausführung und der hervorragende Erhaltungszustand. Diese Repräsentationskrippe war einst in einer Kirche aufgestellt, wohl in der Umgebung von Ranggen, von wo sie vor über 100 Jahren nach Imst gekommen ist. Eine prachtvolle aus Holz geschnitzte Weihnachtskrippe zeigt das Museum mit der Klaissnerkrippe. Der Zirler Johann Klaissner hat diese Luxusausführung einst für einen sehr wohlhabenden Auftraggeber wohl um die Mitte des 19. Jahrhunderts geschnitzt. Aus dieser Zeit stammen die besten Arbeiten vom „Plätz“, wie man ihn in Zirl kennt. Die reich gestalteten Figuren beeindrucken durch ihren Prunk und ihren Farbenreichtum. Exotische Tiere, Elefanten, Kamele und sogar ein Vogel Strauß gehören dem Zug der Könige an, die einheimischen Tiere, vor allem Schafe und Ziegen, bestechen durch ihre Anmut und Natürlichkeit. Vor allem bei

den Engeln und beim Zug der Könige findet man eine so genannte Lüsterfassung, bei der durch einen aufwändigen Arbeitsprozess ein metallisches Durchschimmern der Farbe erreicht wurde. Kostspielige Polimentvergoldungen sind oft sogar noch in sich gemustert – es handelt sich bei dieser Krippe wahrlich um eine Nobelausführung. Über den Schnitzer, den „Plätzen Hannes“, wissen wir sehr wenig, viel hat er sich wohl von den berühmten Thaurer Krippen-

Figuren aus der Ursulinenkrippe, um 1790

Gewerbepark 14 6460 Imst Tel. 05412 61950

Wir wünschen all unseren Kunden & Freunden besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

ist. Die Figuren werden in flachen, reliefierten Modeln aus Ton abgeformt, gebrannt und anschließend bunt bemalt. Die ältesten datierten Model stammen aus der Zeit um 1800. Vermutlich hat es sie auch davor schon gegeben, was aber nicht belegbar ist. Die Figuren unserer erstmals im Ballhaus ausgestellten Krippe stammen von Josef Falbesoner (1767–1848). Demnächst soll auch diese mit Berg und Hintergrund erhaltene Krippe restauriert werden, davor zeigen wir sie aber noch mitsamt aller Alters- und Gebrauchsspuren. Weihnachtliches aus verschiedenen Zeiten – unter anderem auch vom Imster Künstler Thomas Walch – ergänzt die historische Weihnachtsausstellung. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag, Donnerstag, Freitag 14-18 Uhr, Samstag 9-12 Uhr (nicht an Feiertagen), an den Advent-Sonntagen von 14-18 Uhr; sowie für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung.

Wir wünschen unseren Kunden und Freunden

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schnitzern aus der Familie Giner abgeschaut. Während seine Krippen heute bei Kennern hoch geschätzt sind, führte er selbst ein einfaches Leben, arbeitete für Essen und Obdach und war auf die Unterstützung seiner Familie angewiesen. Zu sehen gibt es weiters eine „Luammandlkrippe“ – die HalbRelieffiguren, die Luammandln, wurden vorwiegend in Nassereith hergestellt, wo die Familie Falbesoner für diese Besonderheit bekannt

ein gesegnetes Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch ins Jahr 2013.

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Familie Fischer wünscht allen Kunden ✩ ✩✩ schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2013!

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Weihnachten 2O12

Fotos: Offer

Eine Box fürs Kinderlachen

Alles selbst ausprobiert und für unterhaltsam befunden: die Ideen-Entwickler Lisa Pfleiderer und Lukas Lederer.

Wer schon einmal im Krankenhaus liegen musste, weiß, dass die Zeit dort oft nur schleichend vergeht. Das nahm ein junges kreatives Team aus Telfs zum Anlass, um in den Sommermonaten im Rahmen eines Ferialjobs die »Damit-dieZeit-im-Krankenhaus-schnellervergeht-Box« für Kinder von 6-13 Jahren zu entwickeln. „Mit etwas Ablenkung übersteht man Krankenhausaufenthalte besser,“ wissen die Maturanten Lisa Pfleiderer und Lukas Lederer, die die Boxen außen und innen nach ihren Vorstellungen gestaltet haben. Was ist drinnen? Farben, Spiele, Seifenblasen, ein Yoyo, ein Quiz, ein Zauberwürfel und einiges mehr. „50 Prototypen wurden erstellt, die dann in der Kinderklinik gemeinsam mit den Clowndoctors den kleinen Patienten übergeben wurden.“ Die Finanzierung der Boxen übernahmen Sponsoren, auch Sachspenden wie Schreibhefte oder Puzzle wurden in die Boxen aufgenommen. Zehn Prozent des Erlöses

PARTNER’S LANDGASTHOF EIN BELIEBTER TREFFPUNKT... Romantisches Essen oder Festtagsschmaus im großen Kreis...

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen allen

Unsere Speisekarte bietet für jeden Anlass das Richtige. Die gut bürgerliche Küche mit heimischen und internationalen Gerichten ist weithin bekannt und geschätzt. Unser Landgasthof vermittelt eine gemütliche Atmosphäre, in der man sich vom ersten Moment an wohl fühlt. Für Sonderwünsche hat der Chef des Hauses immer ein »offenes Ohr«. Lassen Sie uns wissen was Sie sich wünschen – wir bemühen uns, Ihren Wünschen gerecht zu werden! Sonntags bitten wir Sie um Tischreservierung!

Kunden und Geschäftspartnern

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ein schönes Weihnachtsfest und

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alles Gute für 2013! .

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Wir wünschen allen unseren Gästen, Freunden und Geschäftspartnern frohe Weihnachten . und alles Gute für das Jahr 2013!

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Partner’s Landgasthof Elmar Partner Unterstrass 247 · A-6416 Obsteig Tel.: +43(0)5264-8129 Fax: +43(0)5264-8151

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restaurant@partner-obsteig.at www.partner-obsteig.at


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Spendenkonto: 36.093.680 Raiffeisen Landesbank Tirol AG (BLZ 36.000) kommt den Rote-NasenClowndoctors zugute, die die Boxen im Krankenhaus an Kinder, die mindestens eine Woche bleiben müssen, verteilen und auch gleich mit ihnen spielen. Mittlerweile zieht die Aktion weite Kreise: Die

»Schatzkiste« ist als WeihnachtsGeschenkebox (und auch über Weihnachten hinaus) in allen Tyrolia-Filialen tirolweit erhältlich. Dort kann man die Box um 30 Euro erwerben und selbst verschenken oder den Betrag als Spende abgeben,

damit ein Kind im Krankenhaus die Box erhält. Auch einige Gemeinden und das Rote Kreuz Telfs sind Abnehmer bzw. Sponsoren und die »Damit-die-Zeit-im-Krankenhaus-schneller-vergeht-Box« ist ebenfalls in verschiedenen Telfer

Geschäften erhältlich. Derzeit sind die Wochenenden von Lisa Pfleiderer, Lukas Lederer und ihrem engagierten Team von Helfern also verplant mit Boxen bestücken, verpacken und verliefern, etwa 500 Boxen wurden bisher angefertigt.

Foto: bestundpartner.com/leva

A b’sunderer Adventkranz

Gabriel Wehinger von der Rot-Kreuz-Stelle in Telfs nimmt die erste Box entgegen

Die Gemeinde Ehrwald wünscht allen GemeindebürgerInnen ein besinnliches Weihnachtsfest und viel Glück im neuen Jahr. F Ü R D E N G E M E I N D E R AT

Bgm. MARTIN HOHENEGG

An der Straße zwischen Imsterau und Imsterberg befindet sich dieser außergewöhnliche Adventkranz. Mitten in einem Steilhang strahlt seine Botschaft der Vorfreude auf das große Fest weithin. Die aufwändige Konstruktion ist aber gut verankert, um im steilen Gelände und bei Schneefall Halt zu finden.

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Umhausen frohe Festtage und ein erfolgreiches neues Jahr.

Allen Mitbürgern von Fließ wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr

D E R G E M E I N D E R AT U N D

Bürgermeister Ing. HANS-PETER BOCK

FÜR DEN GEMEINDERAT

Bgm. Mag. JAKOB WOLF 18. Dezember 2012

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Erinnerung an einen berühmten Paznauner Der Todestag des Künstlers Mathias Schmid jährt sich zum 90. Mal

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dieses Motiv auf: Nörgelen betrachten ein im Rasen schlafendes Bauernmädchen. Er kehrt damit zur Volkssage zurück, was auch Ausdruck dafür ist, dass ihn seine engere Heimat Paznaun geistig nie losgelassen hat. Der Künstler konnte sein letztes Bild nicht mehr vollenden, jedoch seinen Namenszug schrieb er noch darunter. Mathias Schmid hatte als Künstler mit seinen Ölgemälden, Zeichnungen und Fresken hohen Ruhm und zahlreiche Auszeichnungen erworben. So erhielt er u.a. den Titel eines königlich-bayerischen Akademieprofessors und wurde von Kaiser Franz Josef mit dem Ritterkreuz des Franz-Josef-Ordens ausgezeichnet. Damit war Mathias Schmid einer der erfolgreichsten Tiroler Maler und eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Münchener Kunstszene Ende des 19. Jahrhunderts.

Foto: Mathias Schmid Museum

Das Mathias Schmid-Museum in Ischgl erinnert in einer Gedächtnisausstellung zum 90. Todestag an die Künstlerpersönlichkeit Mathias Schmid. Ein überaus reiches Künstlerleben hatte seine Erfüllung gefunden, als Schmid im Alter von 88 Jahren am 22. Jänner 1923 in München starb. Seine Tochter, Rosa Schmid-Göringer schrieb in ihren Aufzeichnungen: „Es war ein sanfter Tod. Ich konnte noch die Kraft aufbringen, sein edles Gesicht in einer Zeichnung festzuhalten“. Sie wurde unter der Leitung ihres berühmten Vaters zur Malerin ausgebildet. In Mathias Schmids Malereien und Zeichnungen taucht erlebtes, religiöses und weltliches Brauchtum bzw. brauchmäßiges Verhalten auf, und auch die verschiedenen mythologischen Gestalten kommen immer wieder vor. Bereits in seinem Frühwerk sind es u.a. die sagenhaften Nörgelen, die er auf das Zeichenpapier bannte. Mathias Schmids letztes Werk, begonnen im Jahre 1922, greift interessanterweise

„Die Postbotin“, 1896 - Das Gemälde zeigt eine Alltagsszene im Paznaun, der Heimat von Mathias Schmid, als nur Fußwege in das entlegene Tal führten.

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