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Ausgabe 12. 2012 • 23. Oktober 2012

Thomas Schatz führt als jüngster Trainer der Tiroler Liga den SC Imst Seite 24

Ing. Jürgen AUDERER · Barwies 274 · 6414 Mieming SHOWROOM: Grabenweg 68 6020 Innsbruck (SOHO 2.0 im Erdgeschoss) Tel. +43(0)512 343232 Mobil: +43(0)664 1615 999 E-Mail: office@auderer.eu · Internet: www.auderer.eu

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Kaunertaler riefen auf den Gletscher und schielen nach Südtirol

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impressum Medieninhaber, Verleger: Oberländer VerlagsGmbH 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24 Tel. 05262/67491, Fax: -13 www.impuls-magazin.at Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter http://unternehmen.oberlandverlag.at/ovg/unternehmen/ impressum.html abgerufen werden. Herausgeber: Günther Lechner, Wolfgang Weninger Redaktionsleitung: Bernhard Stecher (best), redaktion@impuls-magazin.at Stv.-Redaktionsleiter: Martin Muigg-Spörr (mams) Redaktion: Paul Schranz (psch) Heike Nikolussi (heni) Katharina Gruber (kagr) Eva Lechner (leva) Anzeigen: Bianca Rott, Tel. 0676 - 846 573 - 20, e-mail: br@impuls-magazin.at Simone Amplatz, Tel. 0676 - 846 573 - 19, e-mail: sa@impuls-magazin.at Michaela Freisinger, Tel. 0676 - 846 573 - 16, e-mail: mf@oberlandverlag.at Martina Luger, Tel. 0676-846 573 - 27, e-mail: ml@oberlandverlag.at Druck: NÖ Pressehaus

Die nächste Ausgabe erscheint am 7. Nov. 2012 23. Oktober 2012

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Traditionell ist Mitte Oktober die Zeit der Gletscheropenings. Jenes im Kaunertal wurde bereits zum 27. Mal zelebriert. Die Kaunertaler Gletscherbahnen feierten diesmal in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Landeck und der Jungen Wirtschaft Landeck die Eröffnung der neuen Wintersaison. Zahlrei-

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che Unternehmer und Investoren (von Russland bis Brasilien) folgten der Einladung. Unter dem Motto: „Um neue Wege begehen zu können, muss man alte Wege verlassen “, fand ein länderübergreifender Austausch über die Entwicklungsmöglichkeiten der Skigebietserweiterungsvariante Richtung Langtaufers statt. 1 Armin Falkner (Obmann TVB Tiroler Oberland) und Hubert Larcher (Ortsbeirat TVB Tiroler Oberland) stießen mit einem Glasl auf die neue Wintersaison an. (v. l.) 2 Bürgermeister Pepi Raich (Kaunertal), Eugen Larcher (GF Kaunertaler Gletscherbahnen) und Anton Prantauer (Bezirksstellenobmann WK; v. l.) waren trotz eisigen Temperaturen bestens gelaunt. 3 Thomas Waltle (Streng Bau) und Raimund Pircher (r.; Hotel AL Tor-

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rente) hatten einiges zu besprechen. Heiko Luchetta (Junge Wirtschaft Landeck) berichtete über die Ziele und Zukunftspläne. Skirennläuferin Stefanie Köhle legte eine kleine Trainingspause ein und kam in Begleitung von Rainer Hofer. Peter Federspiel (Betriebsleiter SKI Maseben Kg) und Peter Oberhofer (Arbeitsgruppe Kaunertal) tauschten Erfahrungen aus (v. l.). Hartmann Ploner (TVB Tiroler Oberland), Christoph Mallaun (Hotel Mallaun) und Andreas Lenz (Hotel Lenz) unterhielten sich angeregt über die kommende Wintersaison (v. l.). Hans Peter und Martin Ager (Quadra Innsbruck) freuten sich über einen schönen Tag im Kauner-

Törggelen Das Kulturgasthaus in der Orangerie Stift Stams Stiftshof 7 · 6422 Stams Tel. 0 52 63 / 20 208 kulturgasthaus@orangeriestams.at www.orangeriestams.at Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 23 Uhr Dienstag Ruhetag Ganztags warme Küche von 11–21 Uhr.

Fotos: bestundpartner.com

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Familientage in Ehrwald

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ngerie Törggelen Sie bei uns in der Or angerie auf unsere Art, mit Augustine Holzfass, Apfel r Bier vom saft naturbela ssen aus unse Stiftsgärten un ren d hausgemach ten erlesenen Spezialitäten aus der Regio n. Kürbiscr

vom Muskatkür emesuppe bis mit Kernöl ve 2 Stück Schlut zkrapfen mit Sp rfeinert ina Schlachtplatte t-Ricottafülle G’selchtes, Sc hweinsbraten, Gewurstetes mit Sauerkrau t und Erdäpfel vom Stiftsacke Polsterzipfe na r ch Art des Haus es Herbstlic

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Kastanien, Trau

Wir freuen un

tal (v. l.). Luis Kröll (Hotel Almhof) und Kurt Larcher (r.; Larcher Sport und Mode). 10 Vizebürgermeister Werner Gfall (Kaunertal), Hans Moriggl (Landeswirtschaftsring Südtirol) und Martin Larcher (Hotel Kirchenwirt) im Smalltalk (v. l.). 11 Peter Maierhofer (Architekt IBK) und Franz Ennser (Lebensmitteltechnologie; v. l.). 12 Walther Eckhart (GR Kaunertal), Johanna Ruetz (Frauen in der Wirtschaft) und Ludwig Ruetz (Intersport Pregenzer Fiss; v. l.) 9

Foto: Land Tirol

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rvierungen!

Die Familientage in Ehrwald im Rahmen der Jugend- und Familienoffensive des Landes waren ein voller Erfolg. Während sich die Eltern und Großeltern Tipps und Ratschläge von der gesunden Jause über Betreuungsangebote bis hin zu Erziehungsfragen holten, unterhielten sich die Kinder bei Zaubershows, Kinderschminken und vielen Spielen. Gemeinderätin Margit Schennach, LR Patrizia ZollerFrischauf und Bgm. Martin Hohenegg zeigten sich vom Ansturm begeistert.


Das St. Antoner Jugendzentrum wurde eröffnet Seit wenigen Tagen ist das neuerbaute Jugendzentrum von St. Anton in Betrieb. Bei der Eröffnungsfeier sprach Bürgermeister Helmut Mall von einem Freudentag für die St. Antoner Jugendlichen, Vikar Karol Lazik segnete die Räumlichkeiten. Die Jugendbetreuer Veronika Zangerl und Giggo Wolf führten die Gäste, unter ihnen Homebase-Vereinsobmann Patrick Pangratz, Vizebürgermeister Werner Flunger, die Gemeinderäte Franz Tschol, Richard Strolz, Jakob Klimmer und Martin Raffeiner durch das Haus, das für die Kids "alle Stückln" spielt. Sponsoren, wie die Bruderschaft St. Christoph, Intersport Arlberg und die

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Die Betreuer Giggo Wolf und Vernonika Zangerl mit Silke Möhrling vom JUFF (v.li.) Vikar Karol segnete das Jugendzentrum, daneben Bgm. Helmut Mall, Silke Möhrling vom JUFF und Vereinsobmann Patrick Pangratz. Die GR Jakob Klimmer, Richard Strolz und Franz Tschol (v.li.) Adi, Florian mit Sohn Taddäus und Mutter Gerda Werner (v.li.)

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Xtrim fährt mit neuen Rennrädern »bergwärts«!

Foto : Xtrim-Team/Jimmy

Wenn ein Radspezialist und ein Triathlonverein zusammenarbeiten, dann kann es nur aufwärts – und in diesem Falle »bergwärts« gehen: Unternehmer Andreas Zangerl von »bergwärts – dein radgeschäft« in Rietz stellte für das Training der Nachwuchstriathleten vom Xtrim-Team aus Obsteig drei Trek-Rennräder zur Verfügung. Die Übergabe an Xtrim-Team Obfrau Corinna Bachmann und die

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welt zu bewundern sein, Vitrinen ihre Geschichte damit auch jene des 30-jährigen Krieges beleuchten. Das neue Gebäude soll rund 400.000 Euro kosten, die Hälfte dieses Betrages stammt aus öffentlichen Mitteln, darunter auch der EU.

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jungen Sportlerinnen Verena Witsch, Maren Stolz und Irina Partner fand im Rahmen einer Weinverkostung im bergwärts-Geschäft in Rietz statt. Die stolzen Neu-Besitzerinnen der hochwertigen Rennräder werden nächstes Jahr in die Klasse Schüler B aufsteigen, so stellen die Rennräder zu den Mountainbikes einen enormen Vorteil dar. „Dieses Sponsoring für unseren Verein ist eine große Hilfe, unser Dank gilt Andi Zangerl, der in die sportliche Zukunft unserer jungen Athletinnen setzt. Jetzt können die Mädels richtig durchstarten,“ freute sich Corinna Bachmann. (Am Foto: Corinna Bachmann und Andi Zangerl mit den XtrimKids aus Obsteig.

Foto: bestundpartner.com

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Fotos: Paul Schranz

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Knappenwelt in Tarrenz wird erweitert Fünf Jahre nach ihrem Auffinden erhält die „Heilerin vom Strader Wald“ eine würdige Aufbewahrungsstätte! Das Skelett der vor rund 400 Jahren bestatteten Dame wird ab 2013 als Attraktion in einem eigenen Bereich in der Knappen-

Raiffeisenbank St. Anton unterstützen die "Homebase" beim laufenden Betrieb.

Beim Spatenstich für die neue Attraktion (v. l.): Uni-Professor Harald Stadler, Bürgermeister Rudolf Köll, Knappenwelt-Obmann Andreas Tangl, Landtagsabgeordneter Hannes Staggl, TVB-Aufsichtsrat und AT-Boss Joe Huber sowie Architekt Hansjörg Krißmer.


„Ich kenne nichts anderes” Ehrung für 45-jährige kaufmännische Tätigkeit an Anna Stark

Fotos: bestundpartner.com

Eine Besonderheit am Laden von Anna Stark ist das “Kundenbiachl”, in dem wie früher alles aufgeschrieben und am Anfang des Monats abgerechnet wird.

Die Chefin Anna Stark freut sich zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen Rebecca Carpentari, Elisabeth Wiestner, Ilsa Carpentari und Sibille Zangerl (v.l., nicht am Bild Christiane Juen) über die Ehrung der Wirtschaftskammer.

Immer mehr wandern vor allem junge Leute aus den Dörfern in die Städte und mitunter tun es auch die Banken, Postämter und Lebensmittelgeschäfte. Nicht so Anna Stark, die ihr Geschäft seit 45 Jahren in Strengen führt und mittlerweile auch der einzige Nahversorger im Dorf ist. „Damals hat es gar keine andere Wahl gegeben und mittlerweile kenne ich auch gar nichts anderes”, erklärt Anna Stark den Beginn ihrer kaufmännischen Arbeit im Geschäft 1959. Nun führt sie es seit 1967, als sie es von ihrem Onkel übernahm. Am 5. September wurde ihr hierfür das Ehrendiplom der Wirtschaftskammer Tirol für die 45-jährige Tätigkeit verliehen. Ihr Geschäft ist ein besonderes Unternehmen, denn einige Dinge sind heute ganz und gar nicht mehr alltäglich. Einmal die Woche ist Liefertag, „freitags rufen die Leute vom Strengener-Berg an und geben ihre Bestellungen auf. Wir haben einen Trupp, der die Lebensmittel dann am Nachmittag ausliefert.” Daneben gibt es im

“Strach’la”, wie die Einheimischen das Geschäft nach dem Hausnamen der Betreiberin liebevoll nennen, noch etwas, das man wohl weitum suchen muss. Die sogenannten “Biachlkundschaften”. „Die Leute kommen einkaufen und wir schreiben alles auf. Jeder Stammkunde hat sein eigenes “Biachl” und am Ersten jedes Monats rechnen wir alles zusammen und die Leute kommen bezahlen.” Dies sei etwas, was von jeher so gewesen und einfach so geblieben sei. Laut Stark sind besonders Touristen davon angetan und möchten ihre Einkäufe am liebsten auch einmal in einem solchen “Biachl” vermerkt haben.

Kopfrechnen ist angesagt Auch von automatischen Kassen hält die Betreiberin nicht viel, denn „wenn es möglich ist, rechnen wir alles im Kopf zusammen und ich kontrolliere dann immer, ob alles stimmt.” Service ist etwas, was für Anna Stark ebenfalls ganz oben steht. „Wir helfen den Leuten auch beim Einpacken und

Hinaustragen.” Kein Wunder, dass sich die derart umsorgten Kunden sehr wohl fühlen und sich das Dorfleben ohne den “Strach’la” nicht vorstellen können. Doch alleine hätte sie das Geschäft nie führen können, verrät die Geehrte. Immer hätte sie tüchtige, ehrliche, verlässliche und vor allem langjährige Mitarbeiter gehabt, auf die sie sich immer verlassen konnte und immer noch kann. Unter anderem deshalb kann sie auch während der Geschäftszeiten in ihre Wohnung verschwinden, um zu kochen oder sonstige Tätigkeiten im Haushalt erledigen. Praktischerweise befindet sich diese direkt über dem Geschäft. Auch ihr Bruder unterstützt Anna Stark tatkräftig, indem er Hausmeistertätigkeiten durchführt und alle zwei Wochen mit ihr nach Innsbruck zum Einkaufen fährt. “Die Leute möchten nicht nur Lebensmittel, auch Nähwaren, Strumpfhosen, Grablichter und viele andere Dinge, die ich nicht auf Lager habe. Sie sind aber auf

mich angewiesen, vor allem ältere Leute. Und so können sie immer alles bei mir bestellen und beim nächsten Einkauf nehmen wir es mit.” Trotz diesem Service findet die Betreiberin, „dass die Leute früher viel gemütlicher waren, heute wollen die meisten einfach wieder schnell weg, wie die Zeit heute eben ist.” Um davon abschalten zu können, ging es heuer in den wohlverdienten Urlaub. Doch das war nicht immer so. „Die ersten 15 Jahre, in denen ich das Geschäft hatte, war ich nie im Urlaub, aber man hat es auch nicht gekannt“.

Nie im Urlaub Wie die Zukunft des Nahversorgers weitergehen wird, ist für Anna Stark noch unklar. „Ich mache das noch so lange weiter, wie es gesundheitlich geht, weil es meine Lebenserfüllung darstellt. Wenn ich aufhöre, liegt das Geschick in anderen Händen und es ist dann wohl auch an der Gemeinde zu entscheiden, ob das Interesse weiter an einem Nahversorger besteht.” (kagr) 23. Oktober 2012

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Batteriebetrieben in der Erfolgsspur von MS-Design Die Entwicklung der Roppener Automobilzulieferfirma MS-Design scheint eine einzige Erfolgsgeschichte zu sein. Jedenfalls entstand aus einer FeierabendSchrauberei in einer privaten Werkstatt einer der größten Zubehörteileproduzenten Europas. Nun bedeutet in der Wirtschaft Stillstand immer auch Rückschritt, weshalb sich Firmengründer Manfred Santer bereits vor einigen Jahren nach neuen Betätigungsfeldern umsah. Fündig wurde der Ötztaler im Bereich Elektromobilität. Und so werden neuerdings unter dem Namen EH-Line, angefangen von Spaßfahrzeugen über

Rasenmäher, E-Bikes und –Scooter auch kleine Nutzfahrzeuge für den kommunalen Bereich produziert. Getreu dem Firmencredo haben sich Santer sen. und jun. - Manuel fungiert als Geschäftsführer von EH-Line – die Latte entsprechend hoch gelegt: „Wir wollen zu den Besten gehören“, meinten sie nicht ganz unbescheiden bei der Präsentation der neuen Produkte.

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Bei der Präsentation der neuen EHLine konnte Manfred „MS“ Santer (l.) auch Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer begrüßen.

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Santer-Filius Manuel fungiert als Geschäftsführer der Tochterfirma EH-Line. „Ich nehme derzeit jede Einladung an, die ich erhalte.“ – Längenfelds Ex-Polydirektor Wolfgang Jennewein stammt ebenso wie die Unternehmerfamilie Santer aus Huben und lässt in seiner Pension wenig Langeweile aufkommen. Ulrich Doblander, Geschäftsführer der Imster VP, interessierte sich scheinbar zufällig für ein schwarz lackiertes Rad. Für jeden Spaß zu haben: Juwelier

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Fotos: bestundpartner.com

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Willi Pössl aus Sölden, selbst ein begeisterter Rennradler, testete eines der EH-Line-Spaßprodukte. Gattin Susanne nahm`s ebenfalls mit Humor. Eine gewichtige Wirtschaftsrunde: Gustl Praxmarer (l.), Tischler- und Porschefahrmeister aus Huben; Jörgl Marberger, Holzbaron aus dem Ötztal; Collett und Elmar Fiegl, Tiefbauer aus Ötztal-Bahnhof; Martin Riml, Gastronom (u. a. „Sonneck“) und Nostalgiefreak aus Sölden. Wenn das weltliche und das geistige Oberhaupt einer Gemeinde ausrücken, dann ist Kompetenz garantiert: Ralf Schonger (l.), Bürgermeister aus Längenfeld, und Stefan Hauser, eloquenter Pfarrer ebendort. Politische Vertreter: Günter Neururer, Vize in Roppen, und Josef Leitner, Haimings Dorfcapo. Bild mit Symbolcharakter: Imsts WK-Geschäftsführer Stefan Mascher ist bekannt dafür, manches auch durch die Blume zu sagen. Auch Lamborghini-Fahrern macht der Anblick von Elektroautos sichtlich Spaß wie diese Aufnahme von Steuerberater Peter Grüner eindrucksvoll beweist. Ist Gemeinderat Markus Praxmarer auf der Suche nach einem neuen Fortbewegungsmittel für seine Triathlonauftritte? Der Längenfelder startet heuer im Bezirksblätter-Team beim Triathlon in Kopenhagen. Gebhard Zangerl (l.), im Versand bei Olymp tätig, lernte bei der Veranstaltung Herbert „Autohaus“ Eisenrigler aus Imst kennen. Roppens Altbürgermeister Toni Auer und seine Art der Stärkung am Buffet. Delegation aus Sölden: Ex-Hotelier Tino Schwarz jun. (l.), und Andreas Brugger, der in der „Rodelhütte“ die Puppen tanzen lässt. Sie kommen auch aus dem Ötztal, exakt formuliert aus Längenfeld, betreiben aber in Imst erfolgreich eine Spenglerei: Sohn Matthäus und Vater Erwin Haid.


fenster in die vergangenheit Das heutige Bild zeigt die Schüler der VS Tumpen der 3. Klasse des Jahrganges 1975/76. Das Bild wurde uns von Barbara Eiter zur Verfügung gestellt. Hinterste Reihe von links: Klassenlehrer und VS Direktor in Tumpen: Dietmar Hosp (jetzt Galerist in Nassereith), Claudia Ostermann, Klaus Maurer, Michaela Aschacher, Robert Maurer, Ulrich Maurer. Mittlere Reihe von links: Birgit Maurer, Sonja Auer, Claudia Holzknecht, Erika Fiegl, Brigitte Fiegl, Barbara Klotz, Ursula Maurer. Vordere Reihe von links: Christian Klotz, Marco Haßlwanter, Christian Maurer, Stefan Hafner, Mario Braun.

Sollten auch Sie ein Klassenfoto aus längst vergangenen Tagen besitzen, dann lassen Sie es uns zukommen. Allerdings sollten die Fotos nicht viel älter als aus dem Jahr 1950 sein. Senden Sie Ihr Bild im Original an: impuls, 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24. Sie erhalten das Foto nach dem Einscannen verlässlich wieder zurück!

wirt des monats

GH Trenkwalder zum Wirtshaus des Monats gekürt Der „Trenkwalder“ in Karrösten ist noch eines jener Landgasthäuser, wie es sie in früheren Zeiten viele gegeben hat. Eine Stätte des Zusammenkommens für Einheimische, ein Platz, wo man sich sonntags nach der Kirche zum Frühschoppen getroffen hat oder unter der Woche zum Kartenspielen. In Karrösten lebt diese Tradition noch. Hier finden jeweils donnerstags auch die Senioren noch zusammen. Fast meint man, als sei die Zeit ein wenig stehen geblieben. Dies vor allem, wenn man auf der stimmungsvollen Terrasse unter den alten Kastanienbäumen sitzt und den herrlichen Ausblick genießt. Die Zeit ist freilich nicht in punkto Erneuerung der Einrichtung stehen geblieben. Hier versucht mittlerweile die bereits vierte Generation der Trenkwalders stets am Ball zu bleiben. So wurde unlängst in dem seit

1884 bestehenden Gebäude jener Saal runderneuert, in dem sehr viele Familienfeiern stattfinden. Kein Wunder, wenn man sich das stimmige Ambiente einmal zu Gemüte geführt hat. Nach Seniorchef Leopold führt nun aktuell Sohn Lukas die Gast- und Landwirtschaft, wobei die beiden vom Rest der Familie tatkräftig unterstützt werden. Erwähnenswert ist dabei, dass Seniorchefin Annelies und Schwester Evi in der Küche stehen und die Männer im „Trenkwalder“ für das Service zuständig sind. Dies wird ja öfters gerne verkehrt praktiziert. Begehrte Speisen im Gasthof „Trenkwalder“ sind vor allem die großzügig dimensionierten Wiener Schnitzel, aber auch die Süßspeisen werden besonders geschätzt. Kein Wunder, wenn jedes Wochenende acht bis zehn Torten gebacken werden und somit für jeden Geschmack etwas zu finden ist. Das kinderfreundliche Haus hat aber auch einen guten Ruf was gerade jetzt im Herbst Beuschel- oder Lammgerichte anbelangt – das Fleisch stammt aus eigener Produktion. Törggelen gibt’s auf Vorbestellung.

Karrösten · Stu rmergasse 5 lt@gasthof-tre nkwalder.at · ww · Tel. 05412 / 66182 w.gasthof-trenk Öffnungszeiten: walder.at Di bis So: 9 bis 24 Uhr Reservieru ngen erbeten! (Fällt ein Montag Montag Ruhetag! au und der darauffo f einen Feiertag, ist dieser ge öff lgende Dienstag wird zum Ruhetagnet ).

Fotos: bestundpartner.com

Traditionsgasthaus in Karrösten

Hinten: Evi, Leopold und Annelies. Vorne: Lukas mit den Nesthäkchen Verena und Robin.

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Tod & Trauer

Arbeitsplatz Friedhof

Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen.

Erich Schennach betreute 28 Jahre lang den „Waldfriedhof“ in Barwies

2. Jahresgedächtnis für unseren

Pater Clemens Neurauter * 12.5.1948

† 24.10.2010

Kapuziner Priester und Ortspfarrer in der Gemeinde Rietz Zwei Jahre sind vergangen, seit wir von dir Abschied nehmen mussten. Unvergessen bleiben dein Lachen, deine Fröhlichkeit, deine Freundschaft und deine Liebe. In liebevoller Erinnerung gedenken wir deiner am Mittwoch, dem 24.10.2012 um 19.00 Uhr in der St. Antoniuskirche in Rietz. Deine Familie

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Sterben und Abschiednehmen gehörte viele Jahre zum Alltag von Erich Schennach. Als Betreuer des Waldfriedhofs in Barwies war er für Ordnung und Sauberkeit zuständig. Sein Aufgabenbereich endete jedoch nicht beim Kehren und Rasenstutzen. Der Dienst an der Allgemeinheit galt einem sehr sensiblen, vornehmlich mit Emotionen behafteten Bereich. Erich Schennach war beinahe täglich mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert. Als Betreuer des „Waldfriedhofs“ in Mieming gehörte das Sterben und Abschiednehmen zu seinem Alltag. 28 Jahre lang sorgte der heute 80-Jährige für ein optisch sauberes und gefälliges Erscheinungsbild der Anlage. „Ein Friedhof ist die Visitenkarte einer Gemeinde“, formulierte es ein Besucher, und der beschauliche Waldfriedhof mit seiner idyllischen Ruhelage, den gepflegten Grabstätten in Reih und Glied, kann sich allemal sehen lassen. Beinahe seit der Entstehung, genau seit 1975, zeichnete der gebürtige Ötztaler dafür verantwortlich. „Früher gab es bestimmte Auflagen. So durfte es nur geschmiedete Kreuze oder Natursteine geben. Es gab auch keine Grabeinfassungen und keine Fotos auf den Grabsteinen. Das ist alles aufgeweicht worden, es gibt nun kein einheitliches

Bild mehr“, bedauert Schennach. Auch die Nischen für die Urnengräber sind nicht nach jedermanns Geschmack. Es wurden bereits einige Urnen wieder entfernt und eine Erdbestattung vorgenommen. Erich Schennach ist vertraut mit den Toten wie den Lebenden auf „seinem“ Areal. Herrscht doch ein stetes Kommen und Gehen. Die Grabpflege allein nimmt die Angehörigen intensiv in Anspruch. Während diese anderswo mit dem Kirchgang verbunden werden kann, müssen die Gräber in Mieming eigens aufgesucht werden und es ergibt sich wie selbstverständlich eine „Ansprach“. Mit ein Grund, warum Erich Schennach seine Arbeit gern hatte. Er war quasi eigenverantwortlich, hatte als Gemeindearbeiter unter den kritischen Blicken der Mitbürger die Anlage „in Schuss“ zu halten. Dazu gehörte: nach einer Beerdigung die Leichenhalle aufräumen, das Mähen und Sauberhalten, und „wenn man da ist, ist immer etwas zu tun…“, meint Schennach generell. Auch nach seiner Pensionierung führte er dieses Tun weiter, bis ihn schließlich 2002 gesundheitliche Gründe zur Aufgabe zwangen. Derzeit wird der rund 150 Gräber umfassende Friedhof seit Oktober von der Familie Schernthanner-Falkner betreut. Wie es zur Entstehung eines Friedhofs, fern der Pfarrkirche kam? Ein

Kränze • Buketts Erika • Calluna Chrysanthemen …

traditionell • individuell • besonders

Die Grabstätte der Familie Wallnöfer – in der Alt-Landeshauptmann Eduard Wallnöfer (1963 bis 1987) begraben liegt.


Foto: Eva Lechner

neuer Friedhof war notwendig geworden, weil am ursprünglichen in Untermieming keine Grabstelle mehr frei war. So kam es, dass, nachdem Barwies eine eigene Pfarre geworden war, 1966 auf Gemeindegrund ein Friedhof geschaffen wurde, der all jenen offen steht, die oberhalb der Landesstraße wohnen. 1997 wurde eine Erweiterung vorgenommen und derzeit steht genügend Freifläche zur Verfügung, um den Bedarf zu decken, der durch den starken Zuzug aufs Plateau entstanden ist. Für Insassen aus dem Seniorenheim gibt es eine gemeinsame Grabstätte, insbesondere für jene, die ohne Angehörige sind. Der „Heimgang“ hat für Erich Schennach seine Schrecken verloren. Hatte er doch seinen einstigen Bestimmungsplatz, dritte Reihe von links, ständig vor Augen. Der Arbeitsplatz Friedhof relativiert vieles, gelernt hat er eines: Hier tut einem niemand etwas, das ist der ruhigste Ort auf der ganzen Welt! (leva)

28 Jahre lang betreute Erich Schennach den Waldfriedhof in Barwies.

Ein Grabmal... ...kann die Einzigartigkeit eines Verstorbenen sichtbar machen und in Erinnerung bringen ...markiert das Ende eines gemeinsamen Weges und den Anfang eines neuen, der ohne des verstorbenen Menschen gegangen werden muss ...gibt als Bezugspunkt für ein Zwiegespräch, über den Tod hinaus, Halt in der aktuellen Verlustsituation ...ist ein Geschenk und ein Zeichen der Wertschätzung an den verstorbenen Menschen

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Tod & Trauer

Ein Zeichen der Menschlichkeit

und können selbst entscheiden, ob sie dabei sein möchten. Es besteht keine Anwesenheitspflicht. Wenn gewünscht, werden die Kinder aber auch im Familiengrab beigesetzt.“ Es gibt keinen Unterschied in punkto Religion. Die Grabstätte ist für alle Glaubensgemeinschaften gedacht. Sowohl ein römisch katholischer Pfarrer wie auch ein Pastor sind an der Beisetzung beteiligt und - wenn erforderlich wird auch ein Imam beigezogen.

Würdige Ruhestätte für „Sternenkinder“

Betreuung von Betroffenen

Foto: Eva Lechner

Eine würdige Gedenkstätte für jene, die nie oder nur kurz das Licht der Welt erblickt haben, befindet sich im Friedhof der Pfarrkirche in Zams. Seit rund zehn Jahren werden hier Kinder, die nicht beisetzungspflichtig sind, beerdigt. Liebevoll betreut, haben auch sie eine Örtlichkeit, an der Eltern trauern, für sie beten und ihrer gedenken können. Christine Dellemann aus Landeck betreut das Grab für Kinder, die im Krankenhaus Zams geboren werden, jedoch nicht lebensfähig sind. Im Friedhof der Pfarrkirche in Zams findet durchschnittlich jedes halbe Jahr eine Beisetzung statt. Für Christine Dellemann selbst dreifache Mutter - ist es ein persönliches Anliegen, dass: „Eltern auch nach zwanzig, dreißig oder vierzig Jahren wissen, wo ihr Kind ist. Dass es einen Ort gibt, wo sie trauern können, in welcher Form auch immer….“ Seit rund zehn Jahren nimmt die Grabstelle im westlichen Teil des Zammer Friedhofs jene Namenlosen auf, die früher heimatlos waren. In Telfs werden sie liebevoll „Sternenkinder“ genannt, weil, so Initiatorin Christine Sailer: „…wir vom Hospiz gesagt haben, sie sind jetzt auf einem anderen Stern…“ Grabstätten für Früh- oder Totgeborene, für Kinder unter 500 Gramm, die nicht beisetzungspflichtig sind, gibt es auch in Innsbruck und zwei weitere im Unter-

Liebevoll wird die Ruhestätte für „Sternenkinder“ am Zammer Friedhof geschmückt.

inntal. In Zams ging die Initiative vom Krankenhaus St. Vinzenz selbst aus, welches auch als Kostenträger fungiert. Die Organisation der Bestattung liegt in Händen von Christine Dellemann.

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„Die Eltern sorgen im Grunde selbst für die Grabgestaltung, ich übernehme die Beerdigung und halte mich bei der Grabpflege im Hintergrund. Die Eltern werden von der Beisetzung verständigt

Etwas Schlimmeres, als hinter dem Sarg des eigenen Kindes hergehen zu müssen, gibt es nicht. Auch wenn das junge Leben sehr früh erloschen ist. Die Mutter, die Eltern, haben in den oft wenigen Wochen oder Monaten eine Bindung zu ihrem Kind aufgebaut. Wenn diese Bindung ein abruptes Ende findet, entsteht eine große Hilflosigkeit. In diesem Sinne nimmt sich Pfarrer Mag. Herbert Traxl auf einfühlsame Weise der Betroffenen an und bietet die Möglichkeit zu einem Trauergespräch. Wenn gewünscht, werden die Eltern vom Krankenhaus diesbezüglich angeschrieben und können das Angebot wahrnehmen. Ansonsten bekommt jede Familie bei der Entlassung vom KH Zams einen Folder mit dem genauen Beerdigungstermin mit. Für die Eltern ist es wichtig, dass es einen Platz gibt, an dem sie ihr Kind beerdigt wissen. Das hilft bei der Bewältigung ihrer Trauer. Was nicht bedeutet, dass das Erlebte vergessen wird, aber es erleichtert das Umgehen damit. (leva)


Das Krematorium Innsbruck und die Bestattungen Kihr, Walch, Dellemann und Neurauter sind Garanten für Pietät und Würde Der Tod eines nahestehenden Menschen ist wohl eine der bittersten Erfahrungen, die jeder im Laufe seines Lebens machen muss. Umso wichtiger ist es, dass die Abwicklung des Begräbnisses, von der Parte bis zur letzten Ruhestätte, äußerst zuverlässig sowie mit höchster Pietät und in Würde abgewickelt wird. Die bewährte Zusammenarbeit des Krematoriums Innsbruck mit den Oberländer Bestattungsunternehmen Kihr, Walch, Dellemann und Neurauter ist Garant dafür, dass die Abwicklung von Feuer- und Erdbestattungen mit bestens geschulten Mitarbeitern auf höchstem Niveau erfolgt. Die Partnerbetriebe der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG begleiten die Hinterbliebenen rücksichtsvoll und professionell beim Abschied von ihren Angehörigen. Sie stehen von der Gestaltung der Parte, der Durchführung der Verabschiedung, der Auswahl der Grabstätte und der Beisetzungsform bis hin zur Abwicklung der behördlichen und rechtlichen Formalitäten als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

nicht ins Grab abgesenkt, sondern je nach Wunsch der Hinterbliebenen an der Grabstätte, in der Kirche oder in der Friedhofskapelle belassen, bis die Trauergemeinde den Ort der Verabschiedung verlassen hat. Erst im Anschluss daran wird der Leichnam ins Krematorium nach Innsbruck überführt und dort von besonders geschulten Mitarbeitern in Empfang genommen. Die Einäscherung erfolgt in sehr pietätvollem Rahmen.

Krematorium Innsbruck – kurze Wege sparen Zeit und Kosten Das Krematorium Innsbruck ist vom Tiroler Oberland rasch und kostengünstig erreichbar. Die Bestattungen Kihr, Walch, Dellemann und Neurauter nützen diesen Vorteil und arbeiten exklusiv mit dem Krematorium Innsbruck zusammen. Damit ist gewährleistet, dass die Asche des Verstorbenen spätestens drei Tage nach der Verabschiedung zur Ein-

äscherung bereitsteht und die Überführungskosten gering gehalten werden. Das Krematorium Innsbruck kann mit Voranmeldung jederzeit besichtigt werden. Am Samstag, 3. November 2012 findet wieder der traditionelle Tag der offenen Türe statt. Bei einer Führung durch die Anlage begeben Sie sich auf die Spuren der Feuerbestattung. Sie lernen das Gebäude kennen, werden über die moderne technische Ausstattung sowie die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen informiert und erfahren Wissenswertes über eine der ältesten Bestattungsformen der Menschheitsgeschichte.

Tradition und Moderne Der europaweite Trend zur Feuerbestattung setzt sich auch in Tirol durch. Tirolweit entfallen bereits ca. 40 % der Bestattungen auf die Feuerbestattung. Gründe dafür sind vor allem emotionale. Mit der reinigenden Kraft des Feuers ins Geheimnis der Schöpfung zurückzukehren, wird von vielen Menschen schon zu Lebzeiten dem Absenken des Sarges in das dunkle Erdgrab vorgezogen. Für die Hinterbliebenen bringen die einfachere Grabpflege, die Beisetzungsmöglichkeit für nachverstorbene Angehörige und die im Vergleich zur Erdbestattung geringeren Kosten für die Errichtung bzw. Wiederherstellung der Grabstätte große Erleichterungen.

Würdevolle Zeremonie und geistlicher Segen Feuerbestattung und traditionelles Begräbnis sind schon lange kein Widerspruch mehr. Auch bei einer Feuerbestattung kann die christliche Zeremonie des Trauergottesdienstes und der Begräbnisfeier wie gewohnt durchgeführt werden. In Tirol zelebrieren zum Beispiel katholische Priester die Feierlichkeiten entsprechend der Rahmenordnung der Diözese Innsbruck, wenn dies gewünscht wird. Im Unterschied zur Erdbestattung wird der Sarg allerdings

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Design-Hotel Anthony’s in St. Anton erstrahlt in neuem Glanz

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Wir danken der Bauherrschaft für die gute Zusammenarbeit.

nthony´s und St. Anton - das ist eine Symbiose, die nicht alleine durch die Namennähe bereits angedeutet wird. Bereits im Vorjahr wurden die Pizzeria, das Steakhouse, die American Bar, Intersport Arlberg und das Fachgeschäft Bipa in den unteren Geschoßebenen einem Relaunch unterzogen, heuer folgte die Fertigstellung des Design-Hotels, das in bester Lage in der Fußgängerzone und knapp 100 Meter von den Bergbahnen entfernt liegt. Das Anthony´s hat 47 Zimmer und bietet dabei Platz für 98 Betten. In der Tiefgarage können mehr als 50 Fahrzeuge abgestellt werden. Highlights sind die großzügig ausgestatteten Suiten und die Wellness-Oase mit Sauna, Dampfbad, Whirlpool, Sonnenterrasse, Strandkörben und Liegen im vierten Obergeschoß. Die Hoteliersfamilie Pangratz hat sich bei der Architektur für einen modernen Landhausstil entschieden, dominante Elemente sind Holz, Glas, Stein, Leder und Stoff. Beim Bau wurde

auf höchstmöglichen Komfort für die Gäste und lichtdurchflutete Elemente geachtet. Der heimische Künstler Peppi Spiss bereicherte das Hotel mit farblich abgestimmten Bildern, eine Leihgabe von Florian Werner vom Arlberg-Hospiz in St. Christoph ziert den vierten Stock des Gebäudes. In der Hotelhalle wurde eine Antonius-Statue aufgestellt, die der Pettneuer Manfred Hellweger aus dem Bergahorn geschnitzt hat, der direkt an der Stelle des heutigen Anthony´s gestanden ist. Das Café "Take Away" und die Pizzeria stehen nun den Gästen ab 17. November offen. Neu ist eine Backstube, wo künftig ganztägig frisches Brot und Gebäck angeboten werden. Im Steakhouse können die Gäste in der Wintersaison fünfmal pro Woche mit Livemusik in die Welt kulinarischer Genüsse eintauchen. Das Hotel Anthony´s mit den Gastronomiebetrieben beschäftigt in der Wintersaison mehr als 50 Mitarbeiter.

ANTHONY'S GMBH · Dorfstraße 3 · 6580 St. Anton am Arlberg Tel. 05446 42600 · hotel@anthonys.at · www.anthonys.at

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Laufender Gourmet mit viel Schmäh Leo Raggl aus Roppen ist Koch, Marathonläufer und Faschingsnarr

Leo Raggl ist Chefkoch im Wohnund Pflegeheim Haiming und hat sein Küchenteam vor drei Jahren spontan zum Jedermanns-Triathlon „Seawurm“ angemeldet. Als Team angetreten, war das vorrangige Ziel nicht Letzter zu werden, was allerdings nicht gelang. Leo und sein Team nahmen den Titel des Seawurms, wie die Letztplatzierten genannt werden, als Herausforderung an und trat auch im Jahr 2011 wieder in gleicher Besetzung an. Alle drei Küchenkünstler trainierten fleißig und bereiteten sich gewissenhaft vor. Trotzdem reichte es nicht und das Team verteidigte seinen Seawurm-Titel souverän. Heuer ist es nun endlich gelungen, ein Team hinter sich zu lassen, wenn auch nur durch Disqualifikation. Leo dazu: „Das zählt für uns nicht. Deshalb werden wir auch nächstes Jahr wieder antreten und beweisen, dass wir dem Seawurm auch so entkommen können.“ Durch diese Spaßveranstaltung animiert, fand Raggl Spaß am Laufsport und begann, fast täglich zu trainieren.

Marathon brutal Nun stand mit der ersten Marathon-Teilnahme die erste große sportliche Herausforderung bevor. In der wunderschönen Wachau in Niederösterreich lief der sportliche Koch über 42 Kilometer und erzählt: „Ich hatte natürlich absolut keine Erfahrung und bin viel zu schnell gestartet, was sich zwischen Kilometer 25 und 35 brutal rächte. Diese zehn Kilometer waren eine echte Qual, aber dafür waren die Glücksgefühle danach im Ziel umso größer. Mit meiner Zeit

Fotos: bestundpartner.com/mams

Anders als bei anderen Köchen nimmt Leo Raggl mit den Jahren nicht zu, sondern verliert durch seine sportliche Betätigung Kilo um Kilo. Gerade erst ist er von seinem ersten Marathon-Erlebnis in der Wachau heimgekehrt. Aber nicht nur das Laufen ist des Raggls Lust, auch als schottischer Highlander im Kilt, oder verkleidet als verzweifelte Witwe der Haiminger Fasnachtsfigur Soilesputz macht Leo eine gute Figur. Auch in seinem Beruf als Koch ist Leo Raggl stets gut gelaunt und macht in seiner Freizeit selbst im Kilt eine gute Figur.

knapp über vier Stunden bin ich auch gar nicht unzufrieden.“ „Ich bin für jeden Blödsinn zu haben. Hauptsache, es macht Spaß“, meint der Roppener. Unter dieser Devise brauchte ihn sein Bruder Stefan letztes Jahr nicht lange zu überreden, mit ihm an den „Highlander-Games“ in der Steiermark teilzunehmen. Leo und die anderen drei „Tyrolean Highlanders“ absolvierten die Disziplinen Eier fangen, Baumstamm werfen, Eisenkugel stoßen, Seil ziehen und Bier-Wetttrinken im traditionellen schottischen Kilt. Die Platzierung am Ende spielte gar keine große Rolle bei dieser großen Party mit Sport. Neben dem Sport ist der lustige Koch ein eingefleischter Faschingsnarr. Schon seit zehn Jahren ist er Mitglied einer Gruppe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, regelmäßig die Kostümwertung beim Haiminger Maskenball, einem der größten seiner Art im Oberland, zu gewinnen. Mit ungeheurem Aufwand werden jährlich schon im Herbst Ideen gesammelt und dann mit dem Schneidern der Gewänder und Basteln der sonstigen Teile begonnen. Sieben Mal in diesen letzten zehn Jahren konnte man trotz sehr starker Konkurrenz gewinnen und sich über tolle Sachpreise für die ganze Gruppe freuen: „Durch diese Preise sehen wir uns auch während des restlichen Jahres außerhalb des Faschings regelmäßig und haben beispielsweise beim Rafting oder Grillen Spaß miteinander.“ Heuer hat Leo im Fasching aber direkt einen Stress bekom-

men, da er auch als verzweifelte Witwe des Soilesputz, der Leitfigur der Haiminger Fasnacht, im Einsatz war. Beruflich ist der Küchenchef für die drei Küchen der Altersheime in Haiming, Oetz und Längenfeld zuständig. Ihm gefällt diese Arbeit sehr. Nach kommenden Zielen gefragt, meint der sympathische Raggl: „Ich möchte mich beruflich

und sportlich weiterentwickeln. Ich mache den Sport nur für mich und nicht einer Platzierung wegen, wobei eine Marathonzeit von unter vier Stunden schon genial wäre. Vielleicht ergibt sich auch einmal die Gelegenheit, ein Kochbuch zu schreiben oder Theater zu spielen, wer weiß. Ich bin jedenfalls für alles offen und gespannt, was die Zukunft so alles bringen wird.“ (mams)

Besuchen Sie uns in unserem neuen Geschäftslokal im Haus zur Post im Zentrum von Pians! 23. Oktober 2012

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Die höchste Seilbahn Österreichs bringt Skifahrer am Pitztaler Gletscher auf 3.440 m Seehöhe b sofort ist die neue höchste Seilbahn Österreichs auf dem Pitztaler Gletscher in Betrieb. Die neue Wildspitzbahn bringt Gäste in nur sechs Minuten auf 3.440 Meter Seehöhe. Ende Oktober eröffnet außerdem das Café „3440“ auf dem Gipfel in der architektonisch anspruchsvoll gestalteten Bergstation mit freischwebender Terrasse. Der Pitztaler Gletscher überrascht in der

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Wintersaison 2012/13 mit zwei großen Neuheiten: Seit 13. Oktober ist die neue Wildspitzbahn in Betrieb. Bis auf 3.440 Meter Seehöhe bringt sie Wintersportler als auch Ausflugsgäste - so hoch wie keine andere Seilbahn in Österreich. Mit der Eröffnung der neuen Bahn ist das Gletscherskigebiet fast vollständig in Betrieb. Wintersportler können sich auf insgesamt 24 Pistenkilometer und eine

sieben Kilometer lange gespurte Höhenloipe freuen. „Mit der neuen Bahn fängt am Pitztaler Gletscher eine neue Zeitrechnung an. Als architektonisches Highlight wird die Wildspitzbahn als die schönste Seilbahn Europas eingehen“, so Stefan Richter, Marketingleiter der Pitztaler Gletscherbahn. Glanzvoller Höhepunkt im Skigebiet ist das neue Café „3440“ auf dem Gipfel des Gletschers – dem Hinteren Brunnenkogel auf 3.440 Metern. Das höchste Café Österreichs befindet sich direkt in der Bergstation der neuen Bahn und eröffnet Ende Oktober. Den Besuchern stehen 116 Sitzplätze im Café und weitere 50 Sitzplätze auf der freischwebenden Terrasse zur Verfügung. Die Gäste bekommen eine große Auswahl an verschiedenen Kaffeespezialitäten und Süßspeisen bei einem einmaligen Blick über die vergletscherten Alpen. Das Design der Tal- und Bergstation sowie des Cafés mit der freischwebenden Terrasse ähnelt einem Gletscher und fügt sich so

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Tirols neuer Höhepunkt: Die Wildspitzbahn ist eröffnet!

außergewöhnlich gut in das Panorama der Alpen ein. Geplant wurde das Projekt von Architekt Carlo Baumschlager; die technische Gesamtplanung der neuen Seilbahnanlage samt Hochbauplanung Talstation lag in den Händen des langjährigen Planungspartners Melzer & Hopfner aus Bregenz.

Aufwändige Bauarbeiten Die frühwinterliche Wetterlage auf dem Gletscher kommt den Wintersportlern zugute. Für die Bauarbeiten in den letzten Wochen stellte sie allerdings eine besondere Herausforderung dar. „Das Bauprojekt hat bereits im Som-

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fördern 61 Kabinen auf einer Strecke von 2.000 Metern maximal 2.185 Personen die Stunde. Rund 20 Mio. Euro hat die Pitztaler Gletscherbahn investiert, um die höchstgelegene Seilbahn und das höchstgelegene Café Österreichs zu errichten.

Fotos / Visualisierungen: Pitztaler Gletscherbahn

mer 2011 begonnen. Die letzten Arbeiten am Dach der Bergstation sind erst eine Woche vor der seilbahnbehördlichen Abnahme abgeschlossen worden“, so Richter. Besondere Herausforderungen waren die Logistik und die Statik bei geringsten Aufstandsflächen der Gebäude. Auf technischer Seite glänzt Österreichs höchste Seilbahn mit Sitzheizung und besonders großen 8er Gondeln. Die Einseilumlaufbahn mit Doppelmayr-Gondeln sorgt aufgrund verlangsamter Geschwindigkeit in der Tal- und Bergstation für mehr Komfort, kürzere Wartezeit und einen leichteren Zustieg mit der Skiausrüstung. Der Höhenunterschied zwischen berg- und Talstation beträgt knapp 600 Höhenmeter. Insgesamt be-

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Umhausen: Ehre, wem Ehre gebührt Wahrlich Historisches trug sich Mitte Oktober in Umhausen im Ötztal zu. Dort wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Gemeinde ein Ehrenring vergeben. Der Auserwählte war in diesem Fall ein Langzeitpolitiker und Multifunktionär, der darüber hinaus mit seiner menschlichen Art im Dorf einiges in Bewegung setzen konnte. Zwei weitere Männer erhielten das Sportehrenzeichen. Der eine, bereits ein wenig im fortgeschrittenen Alter, ein äußerst erfolgreicher Volleyballtrainer, der andere, noch jung an Jahren, ein erfolgreicher Rodelsportler. Gefeiert wurde im Kreise der Familien und der politischen Vertreter sowie jener des Sportvereines.

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Das ist jener Moment, in dem der erste Umhauser den Ehrenring der Gemeinde über den Finger gestreift bekam: Zuteil wurde die Ehre Edi Scheiber (l.). Burkhard Scheiber (l.) erhielt das Umhauser Sportehrenzeichen, hier zu sehen neben Sportvereinsobfrau Gudrun Lutz und Bürgermeister Jakob Wolf. Der zweite mit dem Sportehrenzeichen Geehrte: Dominik Holzknecht. Rudolf Harb, ehemaliger PädakProfessor und Reiseexperte, kam ebenfalls gerne zu der Feier im mittleren Ötztal.

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Ein Prost auf unsere erfolgreichen Mander! Imsts VP-Geschäftsführer Ulrich Doblander (der aus Umhausen stammt), Lehrerin Birgit Raffl, die sich in Umhausen um die Gemeindezeitung „´s Blattle“ kümmert und Vizebürgermeister Johann Kammerlander (v. l.), der sich kommendes Jahr in die Pension „vertschüssen“ möchte. Nicht nur impuls fragt sich, wie weit es kommen musste, dass solche Lausbuben bereits in den Ruhestand treten können. Zwei Gemeinderäte und sichtliche Frohnaturen: Jakob Falkner und Michael Scheiber (v. l.).

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Angelika und Peter Praxmarer. Der Ötztaler Kunstschmid konnte unlängst ein besonderes Projekt vollenden: die Installation eines neuen Gipfelkreuzes auf der Wildspitze. Seine kulturaffine Gattin hatte vor gut 15 Jahren den Grundstein zur Dorferneuerung gelegt. Die Schwiegertochter des Ehrenringträgers, Sabine, verfolgte mit Sohn Matthias auf dem Schoß die Ehrung. Während andere feierten, musste sie arbeiten: Gemeindevorstandsmitglied Angelika Valant hat das Restaurant La Cascata beim Umhauser Badesee gepachtet und zapfte daher fleißig Bier. Ein Ehrengeschenk seitens des Rodelverbandes überbrachte Vizepräsident Erich Schafferer. Das Präsent erhielt auch Christoph Regensburger, Doppelsitzpartner von Dominik Holzknecht. Sorgten beim offiziellen Teil für die musikalische Umrahmung. Die Alphornbläser Wolfgang Radl, Philipp Nösig und Josef Scheiber. Es sei gar nicht so schwer, Alphorn zu spielen, verrieten die drei, Nachsatz: Vorausgesetzt, man beherrsche das Waldhornspiel. Für die Gattin des neuen Ehrenringträgers, Renate, gab es von Jakob Wolf und Gemeindevorstand Lukas Schmid (r.) Blumen. Ötzi-Dorf-Geschäftsführer Leonhard Falkner war an diesem Abend zur Abwechslung als rasender Reporter unterwegs, hier mit Gemeinderat und Bauunternehmer Stefan Auer. Amüsierte sich sichtlich über den musikalischen Hauptact: Bruno Spillmann, 1991 bis 2009 Sektionsleiter der Umhauser Fußballer. „Wenn du mich fotografieren willst, dann musst du schon in die Knie gehen!“ – Alleinunterhalter Günther Scheiber hatte wie immer einen guten Spruch auf Lager. Der ExFrauenschwarm meint, er würde noch immer ziemlich viel weibliche Fanpost bekommen und jede Zuschrift auch selbstverständlich beantworten. Die Unterschrift? Eh klar, „G.Punkt“ Scheiber! Alfred Scheiber mit Gattin Christa. Der Bruder des Ehrenringträgers war 45 Jahre lang Mechaniker bei Kapferer gewesen. Haben wir nicht einen tollen Sohn? Christine und Emil Holzknecht, die Eltern des mit dem Sportehrenzeichen Versehenen. Karlheinz Scheiber (l.) ist neben seiner politischen Funktion auch Ortsbauern- und Almobmann, Florian Kuprian sozusagen „nur“ einfacher Gemeinderat. GR Michael Kapferer (l.) macht quasi in Öl wie die Internet-Adresse www.kapferer-oel.at zeigt, Edmund Schöpf ist gleichzeitig auch Kommandant der Umhauser Feuerwehr.

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unternehmen des monats

Werner Schöpf fungiert als Geschäftsführer in zweiter Generation.

Ziehaus Werner Leitung Schlosserei und Firmenteilhaber

Peter Gritsch

Johann Jordan

Anita Jordan

Nicola Gstrein

Schöpf - ein Name, der im Ötztal

Seniorchef Konrad Schöpf Auch Seniorchefin Zita gründete 1983 den trug viel zum Erfolg der Betrieb. Firma bei.

Kommendes Jahr feiert Schöpf Metalltechnik in Au bei Längenfeld sein 30-jähriges Betriebsjubiläum. 1983 von Konrad Schöpf und Peter Gritsch gegründet, hat sich der Betrieb seitdem neben der Schlosserei auch im Bereich der Landmaschinentechnik einen Namen ge-

macht. Dies spiegelt sich auch bei der Anzahl der Mitarbeiter wider. Die eine Hälfte, fünf an der Zahl, arbeitet in der Schlosserei, die andere, gleich große, in der Abteilung Landmaschinen, in der Lindner-Traktoren und Gegenstände des täglichen Gebrauchs verkauft

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Wir gratulieren herzlich und danken für die gute Zusammenarbeit!

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Michael Wilhelm

Thomas Leiter

Mathias Griesser

Johannes Grießer

Pascal Brugger

Frischmann Andreas

Kuprian Carmen

Miriam Krabichler

für Metalltechnik steht

Auch im ersten Schneetreiben des Jahres unverkennbar: Das Betriebsgebäude von Schöpf Metalltechnik direkt neben der Ötztaler Bundesstraße.

sowie alle Marken repariert werden. In der Metallverarbeitung gibt es bei Schöpf – der Betrieb wird mittlerweile von Sohn Werner (29) geführt – nichts, was nicht hergestellt wird. Angefangen von Geländern, Treppen,

Türen bis hin zur Grabrestauration, kurz: einfach alles, was in Metall gefertigt werden kann. Der qualifizierte Schweißfachbetrieb gewährleistet bei jedem noch so kleinen oder großen Auftrag gewissenhaft hohe Standards, ohne dabei die Optik aus den Augen zu verlieren. Derzeit werden bei Schöpf fünf Lehrlinge ausgebildet, einer davon ist weiblich; der Großteil der 10 Mitarbeiter umfassenden Belegschaft hält seit Jahren dem Betrieb die Treue.

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eit etwas mehr als zwei Jahren ist der vormalige Imster Tourismus-Obmann Stefan Weirather nun mit den Agenden des Bürgermeisters betraut. Überall in der Stadt wird gewerkelt und gebaut, vieles hat sich oder ist gerade dabei, sich zu verändern. IMPULS hat sich mit dem Stadtoberhaupt getroffen und die Entwicklungen unter die Lupe genommen.

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Kreisverkehr und Ampelregelung Der fertig gestellte Kreisverkehr am Bußkreuz entspannt die Verkehrssituation in der Unterstadt rund um das Schulzentrum. Auch die Einbahnregelung im Bereich der Landwirtschaftlichen Lehranstalt in Richtung Bußkreuz hat sich bewährt. Nächstes Jahr soll im Bereich der Leitstelle des Roten Kreuzes, am sogenannten Füllsack, ein weiterer großer Kreisverkehr mit 80 Metern Durchmesser entstehen.

wirklich bewähren und es kommt weiterhin regelmäßig zu Stauungen. Auch der Bürgermeister ist hier nicht ganz glücklich: „Eine endgültige und sinnvolle Gesamtlösung in diesem Bereich wird es wohl erst geben, wenn sämtliche

Grundbesitzer nicht nur auf ihren eigenen Vorteil, sondern auf das Gesamtwohl schauen.“ Im Gegensatz zu den meisten anderen Kommunen hat die Stadtgemeinde Imst die Müllentsorgung nicht an eine private Firma verge-

Neuer Kreisverkehr im Füllsack

Bgm. Stefan Weirather

Dieser soll dafür sorgen, dass der schnell wachsende Stadtteil „Auf Arzill“ besser angebunden und die momentan sehr gefährliche Situation für Fußgänger erheblich verbessert werden kann. Die Idee zu dieser Lösung ist schon im Jahr 2000 geboren worden und kann ab Ostern 2013 endlich realisiert werden. Im Gegensatz zu diesen beiden Kreisverkehren konnte sich die Verkehrslösung in der Imster Au rund um das FMZ Imst nicht

Der Kreisverkehr am Bußkreuz hat die Situation deutlich verbessert.

Bevölkerungszuwachs auf 10.000 Hallenbad nur überregional In den kommenden Jahren stehen für große Projekte an. Nicht zuletzt sollte es einige große Investitionsbro- bei der schon lange währenden HallenEinwohner soll mehr Geld bringen dieckenStadt bevor. Hier sind in erster Linie die baddiskussion zu einer endgültigen LöIm ordentlichen Jahresbudget 2012 der Stadtgemeinde Imst befinden sich 25 Millionen Euro. Der besorgniserregende Schuldenstand von Imst aus dem Jahr 2009 konnte in den letzten drei Jahren um ca. 25 Prozent auf insgesamt 18,5 Millionen verringert werden, was eine Pro-Kopf-Verschuldung von rund 1.850 Euro ergibt. Dieser Schuldenberg soll in den nächsten Jahren

weiter beständig abgebaut werden. Dabei soll auch mithelfen, dass Imst in den nächsten Jahren die 10.000 Einwohner-Grenze knacken könnte. 2011 konnten 130 neue Wohneinheiten übergeben werden, heuer waren es wiederum über 100. Wenn dieser Trend anhält, wird Bürgermeister Stefan Weirather wohl schon bald den zehntausendsten Stadtbürger begrüßen dürfen.

Bergbahnen in Hochimst zu nennen. Einerseits geht es hierbei um die Beschneiung und andererseits natürlich um die Modernisierung der gesamten technischen Anlagen. Bei der Erweiterung der Kleinkindbetreuung wie beispielsweise in den Kindergärten ist viel zu tun. Auch am anderen Ende der Alterspyramide stehen mit dem Betagtenheim am Weinberg und der Erweiterung des Pflegezentrums Richtung Kloster der Barmherzigen Schwestern zwei

sung kommen. Bgm. Weirather dazu: „Hier kommt nur eine überregionale Lösung mit Hilfe des Landes in Frage. Die Stadt alleine kann ein solches Hallenbad sicher weder errichten noch betreiben, obwohl es sehr wichtig für die Volksgesundheit und auch für die touristische Weiterentwicklung wäre. Wir haben auf jeden Fall ein fix und fertiges Gesamtkonzept in der Schublade, das man bei zugesicherter Unterstützung sofort umsetzen könnte.“

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sollen Verkehr in Stadt Imst lenken dem im Sommer gekehrt und gewaschen werden kann und das im Winter ideal zum Schneeräumen und für den Streudienst geeignet ist. In den nächsten Jahren sollen die vorhandenen Gehsteige kontinuierlich erweitert werden und

Fotos: bestundpartner.com/mams

ben, sondern selbst in der Hand. Deshalb gibt es hierfür natürlich auch einen eigenen Fuhrpark, der gerade um ein neues Müllfahrzeug erweitert wird. Außerdem wurde gerade ein neues Gerät zur Gehsteigreinigung angeschafft, mit

Ende diesen Monats geht die Probezeit der vieldiskutierten Ampel zu Ende.

auch die Sanierung der Gemeindestraßen und -wege ist ein immerwährendes Thema bei der Erstellung des Gemeindebudgets.

Problem Kramergasse Eine ganz aktuelle Verkehrsdiskussion findet in Imst gerade wieder rund um die Kramergasse statt. Diese knapp 300 Meter sind seit vielen Jahren ein Brennpunkt in mehrfacher Hinsicht. Einerseits beklagen sich die dort ansässigen Wirtschaftstreibenden über schwindende Umsätze und viele Unternehmen haben ihre Betriebsflächen zum Beispiel in das Gewerbegebiet in der Au umgesiedelt. Andererseits beklagen sich die Anrainer über die große Lärmbelastung des Durchzugsverkehrs. Die Problematik wird deutlich sichtbar an der nun schon jahrzehntelangen Diskussion. Gleichzeitig ist es aber ganz schwierig, eine für alle Parteien zufriedenstellende Lösung zu finden. 1994

versuchte der damals für den Verkehr zuständige Stadtrat Gerhard Reheis eine Maßnahme zur Verkehrsberuhigung zu setzen, was aber nicht dauerhaft gelang und schließlich dafür sorgte, dass sich Reheis als Verkehrsreferent zurückzog. Fakt ist, dass der Imster Stadtkern in den letzten Jahren für keine der beiden Interessengruppen an Attraktivität gewonnen hat und es schon längst an der Zeit ist, eine zukunftsweisende Lösung zu finden und umzusetzen. Einen ersten Schritt in diese Richtung versuchte man in den letzten drei Monaten mit dem viel diskutierten Ampelprojekt. Verkehrszählungen ergaben eine Reduktion von 8000 auf 5000 Fahrzeuge pro Tag. Die Staus der ersten Tage und Wochen haben sich mit der Zeit gelegt. Bgm. Weirather wünscht sich nun am Ende des Projektzeitraums eine offene Diskussion aller Parteien zum Wohl der Innenstadt.

Am 31. Oktober ist Weltspartag! Der Weltspartag am 31. Oktober bietet wieder Anlass, sich auf die Themen Sparen und Vorsorgen zu besinnen. Die Sparkasse Imst AG lädt mit attraktiven Angeboten und regionalen Spezialitäten in die Filialen ein.

ßerdem die Möglichkeit, beim Geschichtenwettbewerb mitzumachen oder ihre selbst gemalten Kunstwerke in der Bank abzugeben. Alle Zeichnungen werden ausgestellt.

Das Sparen und Vorsorgen steht rund um den Weltspartag am 31. Oktober in der Sparkasse Imst AG wieder im Zentrum. Bereits ab 29. Oktober werden kleine Sparer mit tollen Überraschungen belohnt.

Auch für die „Großen“ lohnt es sich, rund um den Weltspartag in einer der Geschäftsstellen vorbei zu schauen. Beim s Prämien Sparen winkt ein attraktiver Zinssatz von 2% (Angebot gültig bis 09. November 2012). Darüber hinaus gibt’s bei einem österreichweiten Gewinnspiel zehn Familienurlaube zu gewinnen. Doch damit nicht genug – die Sparkasse Imst verwöhnt alle Besucher am Weltspartag mit regionalen Spezialitäten (Apfelsaft und Krapfen). Weitere Informationen unter www.sparkasse.at/imst

Film ab im Sparefroh-Kino Am Weltspartag heißt es dann in den Geschäftsstellen Imst und Landeck „Film ab“: Im SparefrohKinosaal unterhält das berühmte Maskottchen der österreichischen Sparkassen und bringt den Kleinsten den Spargedanken näher. Kreative Nachwuchskünstler haben au-

Attraktive Angebote

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imst

Die Imster Voglerzunft ist hunderte Jahre alt Imst hat viel zu bieten. Trotz der jahrhundertealten Tradition der Stadt gibt es aber keine aus dem Mittelalter erhaltene Altstadt. Die ältesten baulichen Denkmäler werden wohl die unzähligen Brunnen in der Stadt darstellen. Dafür haben die Imster umso mehr immaterielle Schätze – neben der allseits bekannten Fasnacht etwa auch die nach wie vor aktive Voglerzunft. Die Imster Vogelzunft pflegt eine jahrhundertealte Tradition, ist sie doch eine der ältesten noch bestehenden Zünfte Europas. Vor über 400 Jahren kamen die ersten Kanarienvögel teils durch Kaufleute, teils durch sizilianische Bergleute nach Imst. Die Imster Bergleute fanden an dem Gesang dieses Vogels schon bald großen Wohlgefallen und begannen mit der Nachzucht dieser Art. Die Züchter waren damals vor allem wohlha-

bende Bürger, die sich teilweise sogar eigene Angestellte zum Züchten und Abrichten für spezielle Gesangsstücke anstellten. Diese Burschen, kräftige Männer, handelten auch mit den Tieren und hatten dabei bis zu dreißig Vogelsteigen auf ihren Rückentragen mit oft über hundert Vögeln. Zu dieser Zeit wurde auch die Imster Voglerzunft gegründet. Im 18. Jahrhundert begann man in Imst und Tarrenz, professionell Kanarienvögel zu züchten, ihre Stimmen auszubilden und sie dann in der ganzen Welt zu verkaufen. Der Imster Mathias Posch zitiert in seinem Buch „Der Imster Vogelhändler“ einen deutschen Kalender aus dem Jahr 1817: „Im Oberinthale in der Gegend um Imst ist der Handel mit Canarien-Vögeln zu Hause. Es ist fast unglaublich, wie viel dergleichen Vögel aus jener Gegend vertragen werden. Jeder Händler trägt auf seinem Rücken ein Vogel-

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haus, worinnen 300 Vögel Platz haben. Diese werden vorzüglich in der Türkei, Russland und England verkauft. In manchen Jahren sind allein in England 1600 Stück Vögel abgesetzt worden. Beim Einkauf wird das Stück etwa 24 Kreuzer gerechnet, in Petersburg aber für 8 bis 9 Rubel und in Konstantinopel für

10 bis 12 Gulden verkauft. Im Jahr 1781 brachte dieser Vogelhandel, nach Abzug der Reisekosten, reine 1600 Dukaten ein.“ Daran kann man erkennen, dass die Imster Vögel international sehr beliebt waren und der Handel mit dem singenden Federvieh sehr einträglich war.

Bruno Oberhofer ist Obmann der aktiven Vogelzüchter.

Dieses Foto zeigt einen Gesangsschrank für Kanarienvögel.


und hat heute fast 700 Mitglieder Die Zucht und Stimmausbildung der Vögel konnte im Winter zu Hause geschehen. Zunächst pfiff man ihnen so lange ein Lied vor, bis sie es nachträllerten. Später wurden eigens konstruierte Orgeln verwendet, die noch heute im Imster Ballhaus-Museum zu besichtigen sind. Im Sommer gingen die

Vogelhändler auf Wanderschaft und verkauften ihre „Produkte", wobei sie wie oben erwähnt bis nach England, Russland, Ägypten, in die Türkei sowie nach Übersee kamen. Einer dieser Vogelhändler, Joseph Schatz, stiftete im Jahr 1729 eine bis heute in Imst erhaltene Votivtafel. Hausnamen wie

„Pole“, „Schwed“ oder „Tirk“ zeugen von den Handelsreisenden in Sachen Singvögel. Die frühere und heutige Bedeutung der Voglerzunft in Imst spiegelt sich auch in der Fasnachtsfigur des Vogelhändlers, eine der wenigen Einzelmasken, wider, wenngleich heute im Gegensatz zu früher aus Tierschutzgründen keine lebenden Vögel mehr in der Voliere auf dem Rücken des Fasnachtlers zu finden sind.

Fotos: Stadtchronik Imst

Voglerzunft heute

Die Figur des Vogelhändlers ist eine beliebte Fasnachtsfigur in Imst.

Im Gasthaus Sonne findet sich dieses Bild eines Vogelhändlers.

Als der Bergbau in Imst zurück ging, flaute auch der Vogelhandel immer mehr ab. Die Imster Voglerzunft rettete diese Tradition bis in die heutige Zeit. Nun sind es wieder eine Handvoll Züchter, die den Zunftgedanken hochhalten, und die stattliche Zahl von fast 700 Zunftmitgliedern, die beim letzten Zunfttreffen, dem sogenannten „Tinzltag“, im vergangenen Dezember ihre „Auflagen“ (=Mit-

gliedsbeiträge) bezahlten, ist ein starkes Lebenszeichen dieser altehrwürdigen Gemeinschaft. War in früheren Jahrhunderten das Fangen von Singvögeln eine vielenorts ausgeübte Tradition, so ist das heute streng verboten und die Zunftmitglieder haben sich ganz dem Vogelschutz verschrieben. Die Imster Voglerzunft hat sich mit der Pflege der Vogelwelt im Gurgltal ein neues wichtiges Ziel gesetzt. Der Ausschuss unter Zunftmeister Helmut Lung kauft und verfüttert jedes Jahr rund 1.500 Kilogramm Vogelfutter für die Freilandvögel, auch Nistkästen wurden gebaut und aufgehängt. In Zusammenarbeit mit den Imster Schulen wurden Futterhäuschen gebastelt und ein eigener Vogellehrpfad im Nahbereich von Imst errichtet. Auf diese Weise wurde eine jahrhundertealte Tradition mit neuem Zeitgeist erfüllt. (mams)

Tanzen erlernen für alle Altersstufen in Imst Tanz – Körperbewusstsein – Persönlichkeitstraining das ist JoyDance

Mit der ADTV-Tanzschule TheMunichDanceLounge startet in Imst ab sofort eine professionelle Tanzschule für jedes Niveau. Am Dienstagabend im Raiffeisensaal Imst, Stadtplatz 9-10, beginnen Kurse für den beliebten Fox/Discofox und für Gesellschaftstänze wie Tango, ChaCha, Walzer, Jive und weitere Tänze. Beide Kurse richten sich an Einsteiger und völlige Anfänger, aber auch an alle, die schon einen Tanzkurs besucht haben. Tanzen kann jeder erlernen Jürgen Thiele, Tanzlehrer und Inhaber der MunichDanceLounge, unterrichtet seit 25 Jahren mit seinem besonderen System in Augsburg, München, Rosenheim, Kufstein, Bruneck, Brixen, Sterzing und jetzt auch in Imst. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst!

Ich bin sehr glücklich, in meinen Stunden Tanz nicht als reinen Unterhaltungswert zu vermitteln, sondern viel mehr Tanz an sich zu unterrichten. Außer der Vermittlung sauberer Technik und dem Spaß an Tanz und Bewegung baut der JoyDance-Unterricht von Klaudia Joyce Flür in Imst darauf auf, zusätzlich Wissen und Bewusstsein über Körper und Persönlichkeit zu integrieren und in den Alltag mitzugeben, um es dort und natürlich auch darüber hinaus anwenden zu können. Ich unterrichte Jazz, Hophop, Ballett, Contemporary Dance für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, tanze selber noch aktiv und bin als Choreographin für Modeshows, Maturabälle, Produktpräsentationen oder sonstiges zu buchen.

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Der Apfel fällt nicht Der Imster Fußballtrainer Thomas Schatz

Im Training und an der Linie ist der Coach immer voll konzentriert.

Von 1971 bis 1980 war Vater Norbert Schatz zweiter Tormann beim FC Wacker Innsbruck hinter dem legendären Nationalgoalie Friedl Koncilia. Sein persönliches Schicksalsspiel sollte jenes EuropacupMatch gegen Borussia Mönchengladbach am 1. Oktober 1975 werden. Nach einem 1:1 auswärts am Bökelberg rechneten sich die Innsbrucker gute Chancen aus, den Deutschen Spitzenklub am Tivoli ausschalten zu können. Leider sah Friedl Koncilia beim Auswärtsspiel eine völlig unnötige rote Karte. Also musste Norbert Schatz in den Kasten. Der war laut Wacker-Vereinschronik so nervös, dass man ihm in die Hosen helfen und er sich mehrmals übergeben musste. Im ausverkauften Tivoli erzielte Owe Flindt dann das 1:0 für Wacker. Die Zuseher waren aus dem Häuschen. Am Ende wurde aber durch vier Treffer des heutigen Bayern-Trainers Jupp Heynckes und einem Endstand

Fotos: bestundpartner.com/mams

Seit fast drei Jahren sitzt er beim SC Sparkasse FMZ Imst auf dem Trainersessel – und das in einem Alter, in dem andere die beste Zeit ihrer aktiven Karriere haben. Als jüngster Trainer in der Tiroler Liga düpierte er in den letzten Jahren mit seiner Truppe sämtliche Titelfavoriten und landete am Ende der Saison zwei Mal unter den ersten Drei. Entspannt erzählte Trainer Thomas Schatz an einem der letzten warmen Tage in diesem Jahr von „seinem“ FC Imst.

von 1:6 nichts aus der Sensation und Tormann Schatz war wohl froh, dass der Alptraum ein Ende hatte. Noch heute wird Sohn Thomas auf dieses Spiel angesprochen. Nach dem Ende der Profikarriere wechselte Vater Norbert ins Trainergeschäft und schon bald kam mit Thomas sein erster Sohn zur Welt. Der kleine „Tschett“, wie die Familie in Imst genannt wird, begleitete den Papa auf die Plätze und es dauerte nicht lange, da versuchte auch er sich als Fußballer auf der Position zwischen den zwei Pfosten. Er brachte es bis in die Tiroler Auswahl, aber aufgrund einiger fehlender Zentimeter Körpergröße war dann mit den weiteren Ambitionen bald Schluss. In Imst ereilte Thomas als aktiven Goalkeeper dann das Schicksal des Vaters und

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weit vom Fußballtor! folgt den Spuren seines Vaters er musste sich jahrelang mit der Rolle des Ersatzkeepers hinter Luca Notar zufrieden geben. „Bei den unzähligen Spielen, die ich auf der Ersatzbank verbracht habe, hatte ich sehr viel Zeit, Spielabläufe von außen zu beobachten und zu analysieren“, erzählt Thomas. Nach einer folgenschweren Schulterund Fußoperation kam Schatz nur mehr sporadisch als Notfallhelfer zum Einsatz. Er haderte aber nie mit diesem Schicksal, dafür war und ist Tschett viel zu viel Sportsmann. 2007 wechselte er schließlich als Tormanntrainer endgültig seine Rolle. Nach der Ausbildung zum UEFA-B-Lizenz-Trainer war für Schatz klar, dass er irgendwann eine Kampfmannschaft führen möchte. Die Möglichkeit dazu kam schnell und überraschend. Knapp vor der Winterpause im Jahr 2009 kam es zu Unstimmig-

keiten zwischen dem damaligen Imster Cheftrainer und der Vereinsführung. Schatz dazu: „Der damalige Club-Obmann Meinhard Eiter fragte mich, ob ich mir das vorstellen könne, worauf ich ohne lange nachzudenken ja gesagt habe. Zwei Tage später hatte ich den Job und fragte mich, ob das schon die richtige Entscheidung war. Auch die Spieler waren zunächst sehr überrascht und teilweise skeptisch, zumal ich ja viele Jahre Mannschaftsmitglied und erst 28 Jahre alt war.“ Die abgelaufene Saison war dann die beste in der Imster Tiroler Liga-Geschichte und nach dem Herbstmeistertitel landete man schließlich auf Platz zwei, der nach dem freiwilligen Verzicht des Meisters sogar zum Aufstieg in die Regionalliga berechtigt hätte. „Sportlich gesehen wäre ich natürlich

gerne aufgestiegen, aber ich habe volles Verständnis für die Vereinsführung, dass das mit unserem finanziellen Background weder möglich noch vernünftig gewesen wäre“, zeigt sich der junge Erfolgstrainer einsichtig. Als seine Stärken sieht Tschett den guten Draht zu den Spielern und den gegenseitigen respektvollen Umgang. Er meint: „Im Training wird bei mir akribisch gearbeitet und man sagt, dass ich oft zu kritisch mit mir selbst bin. Durch das ideale Teamwork mit meinem CoTrainer Erwin Melmer haben wir momentan ein optimales Gefüge in der Mannschaft. Mir ist aber klar, dass jeder Trainer ein Ablauf-

datum hat. Inzwischen wurde aus der Überraschung eine Erwartung, was nicht gerade Druck wegnimmt.“ Seit letztem Jahr ist der studierte Politikwissenschaftler beim Land Tirol in der Flüchtlingskoordination tätig und dabei vom Hausmeister bis hin zum Sozialbetreuer für ein großes Aufgabenspektrum zuständig. Neben diesem Ganztagsjob verbringt der begeisterte Hobbykoch mindestens zwanzig Stunden pro Woche am Fußballplatz und meint dazu: „Ich bin froh, dass meine Lebensgefährtin sehr verständnisvoll ist, denn sonst könnte ich meine Leidenschaft Fußball wohl kaum so ausleben.“ (mams)

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imst

Zwar gibt es in Imst schon seit mehreren Jahren die Möglichkeit für ganztägige Betreuung von Kindern und Jugendlichen, aber die Stadt bemühte sich heuer im Zuge der Betreuungs-Offensive des Landes Tirol um noch flexiblere Rahmenbedingungen. Damit sollen die Eltern von Kindern zwischen sechs und vierzehn Jahren in ihrer Berufstätigkeit optimal unterstützt werden. Das Jugendzentrum wird mit Beginn des neuen Jahres an einem wesentlich zentralen Punkt der Stadt zwischen den beiden Mittelschulstandorten in der Ober- und Unterstadt neu eröffnet und den Schülern täglich zum Einnehmen der Mittagsmahlzeit zur Verfügung stehen. „Wünschenswert ist eine tägliche Öffnung und Betreuung der Jugendlichen an Schultagen. Deshalb sind wir auch gerade dabei, die Stelle eines Jugendbetreuers neu zu vergeben“, erklärt Bürgermeister Stefan Weirather.

Foto: bestundpartner.com/mams

Jugend und Bildung sind wichtige Themen

Die neue Dreifachturnhalle befindet sich im Schulzentrum Imst Unterstadt.

Das neue Schulzentrum Imst Unterstadt mit der Polytechnischen Schule und den beiden Mittelschulen mit den Schwerpunkten Musik und Sport wird am 23. November offiziell feierlich eröffnet werden. Ein ganz besonderes Prunkstück ist die Dreifach-Turn-

halle geworden. Außerdem wurden die Klassenräume mit interaktiven Multimediatafeln ausgestattet, die ideal für die neuen Lehr- und Lernformen geeignet sind. Insgesamt beherbergt das Schulzentrum rund 500 Schüler und ist nun baulich und technisch für die Zukunft

bestens gerüstet. Der Bürgermeister der Standortgemeinde Imst meint: „Der Schulverband, der ja aus vielen Kommunen besteht, hat mit 16 Millionen Euro sehr viel Geld investiert, aber hier bei der Jugendausbildung ist es sicher am richtigen Fleck.“ Auch an der Mittelschule in der Oberstadt war man seitens der Gemeinde nicht untätig. Jahrelang wurde versucht, an der Fassade des von Clemens Holzmeister errichteten denkmalgeschützten Baues eine Beschattungsanlage zu installieren. Nun konnte man sich mit den verantwortlichen Stellen des Landes einigen und zur Umsetzung übergehen. Außerdem wurden Schallschutzdecken angebracht und die technische Ausstattung der Klassen auf den Stand der Zeit gebracht. In der im gleichen Gebäude beherbergten Volksschule können sich die Schülerinnen und Schüler über neue Bodenbeläge freuen.

Zusatzqualifikation Medizinische Verwaltungsfachkraft

Im sozialen Berufsbereich und im Gesundheitswesen werden engagierte und kompetente MitarbeiterInnen stets gesucht. Daher können die Schülerinnen des Schwerpunktes Gesundheit und Soziales der Fachschule für ländliche Hauswirtschaft Imst bereits seit mehreren Jahren in diesem Bereich Zusatzqualifikationen erwerben. Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, die Ausbildung zur Medizinischen Fachkraft zu wählen, die in enger Kooperation zwischen Wirtschaftskammer Innsbruck und Imst sowie der Fachschule für Ländliche Hauswirtschaft organisiert wird. Die Lehreinheiten werden von den Lehrpersonen der Fachschule und den Trainern des WIFI unterrichtet. Die Ausbildung bereitet die Schülerinnen fachlich fundiert mit dem breit gefächerten Grundlagenwissen für eine berufliche Tätigkeit in Spitälern, Ambulatorien,

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Ordinationen, Labors, Kuranstalten und sonstigen medizinischen Instituten oder Einrichtungen sowie auf die Anforderungen in medizinischen Berufsfeldern vor. Das Fächerspektrum reicht von Krankenhausorganisation über Büroorganisation, Medizinische Terminologie, Deutsch und Rechnungswesen bis zur Gesprächsführung mit kranken Menschen und Bewerbungstraining. Den Abschluss bilden Prüfungen in den jeweiligen Fachbereichen. Im Rahmen der Ausbildung wird auch ein 160-stündiges Praktikum in einer medizinischen Einrichtung absolviert. Dort können die gelernten Kursinhalte mit dem beruflichen Alltag verbunden werden. Im heurigen Schuljahr 2012/13 werden 12 Schülerinnen des 3. Jahrganges die Ausbildung zur Medizinischen Verwaltungsfachkraft abschließen.


Audi FIS Skiweltcup-Auftakt in Sölden am 27. + 28. Oktober Jahr eins nach Didier Cuche

Die neue Eiszeit in Sölden Bestellt man in Sölden in einem Café oder Restaurant einen Wildspitz-Becher, erhält der Gast einen riesigen Glaskelch mit 3 – 4 Kugeln Eis und oben drauf eine Krone aus Schlagsahne(-obers). Das Sahnehäubchen stellt die Nordflanke von Nordtirols höchstem Gipfel, der Wildspitze, dar. Sie ist mit 3.774 m der höchste Punkt, den man in Tirol erreichen kann. Sie symbolisiert den höchsten, so sehr begehrten Platz am Siegespodest und das nicht nur beim Skiweltcupauftakt in Sölden am 27. und 28. Oktober. Beim Auftakt in Sölden zeigt sich,

wer gut vorbereitet ist und wer noch welche Schwächen zu beseitigen hat. Die Frage aller Fragen stellt sich heuer fast von selbst: Wer schafft den Umstieg auf das neue Material am besten? Wer kann mit den neuen längeren, weniger taillierten Latten die präzisesten Kurven ins ewige Eis „kratzen“? Wird die neue Formel für Skilänge und Taillierung den gewünschten Effekt in punkto Verringerung des Verletzungsrisikos bringen? Die Fanclubs der verschiedenen RennfahrerInnen formieren sich schön langsam, suchen Verbündete, um in Sölden mit einer mög-

lichst großen, lautstarken Fangruppe aufzutreten und viele Wildspitz-Becher zu vertilgen. Die Pistenpräparierung ist längst im Gange. Rund eine Million Kubikmeter Wasser werden zu eisähnlichem Schnee verarbeitet, damit möglichst alle Rennfahrer die gleichen Bedingungen vorfinden. Streckenchef Isi Grüner: „Nach der sorgsamen Grundpräparierung ermöglicht uns der neue, selbstentwickelte Sprühbalken eine Feinpräparierung in nur acht Stunden für die gesamte Streckenlänge. Früher dauerte diese abschließende Arbeit rund drei Tage und drei Nächte!“

Diese enormen Anstrengungen und Investitionen sichern einerseits die Durchführung der Ski-Weltcup-Rennen Ende Oktober, andererseits wird die Eis- und Schneedecke des Gletschers nachhaltig aufgebaut. Bis die Eisdicke zur Zufriedenheit aller und zum Wohle des Gletschers wieder zu einer stattlichen Höhe angewachsen ist, werden die vielen Helfer eine Menge Wildspitz-Becher verspeisen und mit einem Auge immer über das Sahnehäubchen des Eisbechers hinwegschauen zum nahen vergletscherten Gipfel der Wildspitze. Ernst Lorenzi

WELTCUP PROGRAMM 2012 SAMSTAG, 27. Oktober 2012 09:45 Uhr 1. Lauf RSL Damen 12:45 Uhr 2. Lauf RSL Damen anschl. Siegerehrung RSL Damen; anschl. Ö3-Party 17:00 Uhr Parade der Fanclubs im Ortszentrum von Sölden 18:30 Uhr Siegerehrung und Preisübergabe Damen am Postplatz 18:45 Uhr Startnummernverlosung Herren am Postplatz KRONE Weltcup-Party ab 19 Uhr Weltcup Oktoberfest in der Freizeit Arena Jetzendorfer Hinterhofmusikanten, DJ RM on Tour Eintritt € 11,- pro Person; Einlass ab 18.00 Uhr SONNTAG, 28. Oktober 2012 09:45 Uhr 1. Lauf RSL Herren 12:45 Uhr 2. Lauf RSL Herren anschl. Siegerehrung und Preisübergabe am Rettenbachgletscher anschl. Ö3-Party am Rettenbachgletscher, Prämierung der Fanclubs

Die Gemeinde Sölden mit Bürgermeister Mag. Ernst Schöpf wünscht dem Weltcup-Auftakt einen guten Verlauf und heißt alle Sportler, Funktionäre und Fans im Ötztal herzlich willkommen.

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Neue Hofmetzgerei in Sölden Besser hätte der Standort nicht gewählt werden können. Gibt es doch einerseits im hinteren Ötztal noch einiges, was geschlachtet werden kann, und andererseits herrscht bekanntlich in der Tourismushochburg eine enorme Nachfrage nach Fleisch und Fleischprodukten. Insofern scheint die Entscheidung der Familie Wilhelm, gerade in jenen Zeiten, in denen viel von Nachhaltigkeit und kurzen Transportwegen geredet wird, richtig, in Sölden eine Hofmetzgerei zu errichten.

Erleichtert wurde diese Entscheidung durch das starke Interesse von Sohn Mathias, der bereits im Alter von 10 Jahren stets davon sprach, Metzger werden zu wollen. Nach der Absolvierung seiner Lehre am Arlberg und einiger Berufserfahrung kann er dank der tatkräftigen Unterstützung von Vater Reinhard, einem gelernten Koch, der daher bestens um die Wünsche der Gastronomie Bescheid weiß, seiner liebsten Nebenbeschäftigung nachgehen. Dem, was er auch im Haupter-

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Oetzer Turmmuseums-Verein unter neuer Führung

werb macht: das Verarbeiten von Geschlachtetem. Angemeldet ist die Hofmetzgerei Wilhelm als landwirtschaftliches Nebengewerbe, das auch für die eigenen Zwecke gut benötigt werden kann. Halten doch Wilhelms (vulgo „Zenz’n“) selbst 20 Stück Rindvieh, 60 Geißen und rund 30 Schafe. Somit bleibt zum einen die Wertschöpfung in den eigenen Reihen, andererseits soll mit den bei der Verwertung entstehenden Produkten in weiterer Folge auch ein kleiner Hofladen bestückt wer-

den. Daneben bietet die Hofmetzgerei Wilhelm auch Lohnschlachtungen an. Bereits in den ersten Tagen nach der Eröffnung ist auch die Jägerschaft auf die neue Sölder Errungenschaft aufmerksam geworden. Die Hofmetzgerei Wilhelm entstand auf rund 100 Quadratmetern Grundfläche mit zwei separaten Kühlkammern. Selbstverständlich sind neuester Standard in Sachen Arbeitsaufwand und hygienische Voraussetzungen garantiert.

Der Turmmuseums-Verein hielt seine Jahreshauptversammlung ab, bei der ein neuer Vereinsvorstand gewählt wurde. V.l. n. r.: Bürgermeister Hansjörg Falkner, Christian Nösig (Vereinsobmann) Andrea Auer (Kassierin), Karlheinz Koch (ObmannStellvertreter).

von Hans weiterzuarbeiten, die gehabten Konzepte weiterführen mit Unterstützung von Leuten, was die Sammlung von Hans Jäger betrifft. IMPULS: Wie wird sich die Verbindung zur ÖNK auswirken? Christian Nösig: Die Plattform ÖNK - Ötztal Natur Kultur - umfasst das Ötzi-Dorf, das Längenfelder Heimatmuseum mit dem Gedächtnisspeicher, das Turmmuseum und den Naturpark. Wir erwarten Seit der Gründung uns Synergien, vor des Turmmuseumsallem durch ein geVereins im Jahre 1986 meinsames Auftreten. war Christian Nösig Im ÖNK werden die aus Oetz im VereinsKräfte gebündelt. geschehen aktiv und IMPULS: Was hast du war als „rechte Hand“ am Hans besonders gevon Obmann Hans schätzt? Jäger mit sämtlichen Christian Nösig: Sein Belangen betraut. Der Christian Nösig hat die Tiwag-Angestellte, Nachfolge von Hans Jäger Wissen in Kunst und nun frisch gewählter als Obmann des Oetzer Geschichte, seine geVereinsobmann, war Turmmuseums (im Hinter- rade Linie und Hartnäckigkeit und sein lange Zeit Schriftfüh- grund) angetreten. Durchhaltevermögen. rer des 500 Mitglieder starken Vereins. Der Neo-Obmann Ich habe viel gelernt vom Hans durch die gemeinsame Arbeit und im IMPULS-Gespräch: IMPULS: Ist es ein schweres Erbe bin ihm dankbar dafür. IMPULS: Vielen Dank für das Gedas du jetzt antrittst? Christian Nösig: Ja schon, aber ich spräch. bin eigentlich hineingewachsen. Die neuen Funktionäre sind: ChrisIch hatte mich nach kompetenten tian Nösig (Obmann), Karlheinz Koch Fachleuten umgesehen, aber die (Obmann-Stellvertreter) Eva Lechner Funktion eines Obmanns wollte (Schriftführerin), Andrea Auer (Kasniemand übernehmen. sierin) mit den Beiräten Herlinde IMPULS: Gibt es bestimmte VorhaMenardi, Petra Streng, Dr. Ingeborg Schmid-Mummert, Georg Schmid ben? sowie als Kassaprüfer Hansjörg und Christian Nösig: Ich werde mich Toni Schmid. bemühen, so gut es geht im Sinne Unter neuer Führung präsentiert sich der Oetzer TurmmuseumsVerein. Anlässlich der Vollversammlung wurde am 9. Oktober eine neue Vereinsspitze gewählt. Mit Christian Nösig als Obmann tritt ein langjähriger Mitarbeiter die Nachfolge des verstorbenen Hans Jäger an. Seine Intention ist es, den Turmmuseums-Verein in bewährter Weise mit frischen Impulsen weiterzuführen.

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Forschen, entdecken, staunen und aufsteigen Münze Hall & Münzerturm ermöglichen spannenden Ausflug in die Vergangenheit

Fotos: Münze Hall & Münzerturm / Hall AG

Vor über 500 Jahren wurde die kleine Stadt Hall durch den Habsburger Sigismund dem Münzreichen mit der Verlegung der Münzstätte hierher zur Münzstadt. In Hall wurde 1486 der erste Taler geprägt, aus dem später der Dollar hervorging. Heute können sich in der Münze Hall die Besucher auf Spurensuche in diese aufregende Vergangenheit begeben.

Museum Münze Hall

Öffnungszeiten: April bis Oktober: Di-So: 10–17 Uhr. Nov. bis März: Di-Sa: 10–17 Uhr. letzter Einlass um 16 Uhr. Weitere Infos unter: Tel: +43 (0)5223 5855 165 www: www.muenze-hall.at

Das Museum der Münze Hall fasziniert seine Besucher mit zahlreichen Details zur Prägung von Münzen und den dazugehörigen mächtigen Maschinen. Glanzstück des Museums ist der Nachbau der ersten Münzprägemaschine, die im Mittelalter als technische Sensation galt und täglich rund 4.000 Münzen prägte. Heute begeistert die kolossale Walzenprägemaschine mit ihren enormen Antriebsrädern an

genau derselben Stelle, an der man schon die Maschinen im 16. Jahrhundert vorfand. Anhand moderner Audio-Guides führt Münzmeister Franz die Besucher durch das Museum und berichtet dabei über die Anfänge des Dollars, Geheimnisse bedeutender Münzen und mächtiger Münzherren. Die Audio-Guides sind in sieben Sprachen, sowie einer speziellen aufregenden Version für Kinder erhältlich.

Münzerturm Der Aufstieg in den legendären Münzerturm, dem Wahrzeichen von Hall in Tirol, wird durch die Ausstellung „Kristallgeschichten im Münzerturm“ zum funkelnden Erlebnis. Die glänzenden Werke aus Swarovski Kristall im mittelalterlichen Ambiente der Burg Hasegg garantieren eine spannende Begegnung zwischen Geschichte und Gegenwart. Licht- und Soundeffekte

begleiten die Besucher auf ihrem Weg nach oben, wo sie ein atemberaubender Blick über die Stadt Hall, das Inntal und die beeindruckende Kulisse des Karwendels erwartet. Nach dem aufregenden Aufstieg auf die Turmlaterne überraschen weitere Highlights den Besucher beim Abstieg. Der kleine Treppenturm begeistert mit seiner einzigartigen dreiläufigen Treppe und als Heimat der Turmfalken. Darunter befinden sich die Räumlichkeiten der Stadtarchäologie, die Informationen zur Geschichte Halls aber auch zum Alltag des Mittelalters bereit stellt. Als weiteres Highlight im Turm kann der größte Silbertaler der Welt bestaunt werden. Der berühmte Europataler fasziniert mit einer Größe von 36 cm und einem Gewicht von über 20 kg reinem Silber. Als krönenden Abschluss des Rundganges bietet die Münze Hall die Möglichkeit, eine Münze eigenhändig zu prägen.


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In Zeiten steigender Energiepreise kommt dem Kachelofen große Bedeutung zu. In der Übergangszeit spendet er als Zusatzheizung wohlige Wärme und kann sogar als Alleinheizung im Winter dienen.


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Links ist der alte Teil des 250 Jahre alten Bauernhofes zu sehen, rechts war ehemals der Tennen – heute ist dort das Wohnhaus der jüngeren Generation.

Opa Max zeigt auf dem alten Foto wie das Haus, das nunmehr drei Parteien beherbergt, früher ausgesehen hat.

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Der massive Esstisch und die bequemen mit Leder bezogenen Sitzbänke bieten der ganzen Großfamilie Platz.

Eine gediegene Lederwohnlandschaft ist Blickfang im Wohnbereich.

Der Teppichboden im Kinderzimmer ist für Fabian fast so bequem wie das eigene Bett.

Fotos: bestundpartner.com/mams

Die helle moderne Küche überzeugt mit raffinierten Details wie der in die Wand eingelassenen Schrankfront.

Jung und Alt unter einem Dach in Bichlbach 250 Jahre altes Bauernhaus wurde zum modernen Doppelhaus Noch vor etwas mehr als einem Jahr stand an der Stelle, an der heute der moderne, energieeffiziente Bau von Claudia und Wolfgang Linser in die Höhe ragt, ein alter Tennen. Nach dem endgültigen Einstellen der Landwirtschaft im Jahr 2008 wartete dieser Teil des über 250 Jahre alten Bauernhauses auf eine neue Bestimmung. Ende April 2011 machte der Bag-

ger dem alten Holzbau mit der seltenen Schindelfassade innerhalb eines Tages ein Ende. Dabei wäre fast mehr als geplant zu Bruch gegangen, da die Trennwand durch die Abrissarbeiten arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Binnen eines Jahres entstand an dieser Stelle ein komplett neuer Gebäudeteil. Federführend bei der Projektierung und beim Bauma-

nagement war die Reuttener Firma „Projekt Alpha”. Peter Singer und sein Team hatten die Aufgabe, vom zentralen Eingangsbereich aus die Wohnungen von drei im Haus lebenden Parteien zu erschließen. Denn neben den Großeltern und der Familie von Claudia und Wolfgang Linser wohnt auch noch der jüngere Bruder im ersten Stock des alten Gebäudeteiles. Dieser alte

Teil verfügte bis zum Neubau über keine zentrale Heizungsanlage, aber Oma und Opa haben sich schnell an den neuen Luxus der Pelletsheizung gewöhnt, der nun auch im alten Teil für behagliche Wärme sorgt. Zusätzlich dazu gibt es einen Kachelofen. Im Neubau hingegen sorgt ein Ofen aus Speckstein mit dreiseitiger Verglasung für Wärme und romanti-

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schen Feuerschein. Der Wohnbereich der jungen Familie befindet sich im ersten Stock. Dort gingen Claudia und Wolfgang einen interessanten Weg. Im Gegensatz zum gegenwärtigen Trend des offenen Wohnens setzten sie ihre Küche in einen eigenen Raum. Allerdings sind in diesem Stock sämtliche Türen komplett aus Glas, womit wieder ein sehr offener Eindruck entsteht. Die Küche überzeugt mit raffinierten Lösungen wie einer großen Schrankfront, die komplett in eine Wandnische integriert ist und so fast nicht auffällt, sondern eher als Designelement wahrgenommen wird. Im nebenan liegenden Essbereich dominieren der große Massivholztisch und die beiden langen und sehr gemütlichen Lederbänke. Der auf dieser Ebene verlegte Korkboden mit Vinylbeschichtung und die darunterliegende Fußbodenheizung sind ideal

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zum Spielen für die beiden Söhne Fabian und Maximilian. Ein Highlight auf dieser Wohnebene ist die mit 60 Quadratmetern nahezu riesige Terrasse, die durch ihre teilweise Überdachung auch an Regentagen gut nutzbar ist. Im zweiten Obergeschoss befinden sich die beiden Kinderzimmer, das Elternschlafzimmer, zwei Bäder und ein kleiner Arbeitsbereich. Das Bad liegt im Zentrum und ist fast eine kleine Wellness-Oase geworden. Der helle Raum bietet durch geschickt gesetzte Sichtblenden diskrete Rückzugsmöglichkeiten, wirkt aber dennoch offen und modern. Ein auf Bodenhöhe eingebautes Fenster im Arbeitsbereich wurde schon bald zum Lieblingsplatz der beiden Kinder. Von hier aus haben sie alles genauestens im Blick – ob die Schafe in der Nachbarschaft oder den Opa beim Arbeiten. (mams)

Maximilian hält Mama Claudia ganz schön auf Trab.

Geheizt wird mit Pellets. Die kleinen Holzstücke werden durch ein Schneckengetriebe über den Schlauch links oben im Bild in den Brennraum befördert.

Der Specksteinofen ist ideal in der Übergangszeit und strahlt mit seinem Feuer Gemütlichkeit aus. Der Speckstein speichert Wärme und gibt sie später ab.


Neue „Homebase”

Das St. Antoner Jugendzentrum ist eröffnet eue Herberge für die Arlberger Jugend! Die "Homebase", wie das Jugendzentrum genannt wird, ein eingeschoßiges Bauwerk wurde in fünfmonatiger Bauzeit errichtet, die Kosten liegen bei 270.000 Euro. Auf den 150 Quadratmetern stehen den Jugendlichen ein großer Aufenthaltsraum mit diversen Spielen, eine Küche, ein Fernsehraum und WCs zur Verfügung. Bisher war das Jugendzentrum im Widum von St. Anton untergebracht gewesen. Neben dem Homebase sei zuletzt viel in Sportstätten, dem Tribünenbau und Schulumbauten investiert worden, sagte Bürgermeister Helmut Mall bei der Eröffnungsfeier. Im Jugendzentrum

selbst leiste vor allem der Verein Homebase um Obmann Patrick Pangratz seit sieben Jahren großartige Arbeit. „Unser Dank gilt den Betreuern des Hauses, Giggo Wolf und Veronika Zangerl sowie den Sponsoren, die die Ausflüge und Veranstaltungen der jungen Leute ermöglichen", sagte Obmann Patrick Pangratz. Silke Möhrling von der Abteilung JUFF des Landes Tirol gratulierte zum neuen Jugendheim. Ihre Erkenntnis: „Eine ähnliche Einrichtung muss man tirolweit suchen". Der Erfolg gibt dem Verein Recht: Im Vorjahr besuchten rund 3.000 Jugendliche aus St. Anton und dem gesamten Stanzertal die "Homebase". Künftig

sollen auch die 16- bis 25-Jährigen mit eigenen Abenden in das Betreuungsprogramm eingebunden werden.

Bei der Eröffnungsfeier verewigten sich die Jugendlichen mit ihrem Handabdruck.

Fotos: Paul Schranz

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Apotheken-Ratgeber für den Herbst

Erkältung oder Grippe? Im Herbst und Winter hört man wieder an jeder Ecke ein lautes "Hatschi!". Erkältungen mit Halsschmerzen, Husten und Fieber sind aber oft nur Vorboten der gefährlichsten Krankheit der kalten Jahreszeit, der Influenza. Die Grippeimpfung bietet Schutz vor dieser "echten Grippe", die bei ansonsten gesunden Menschen zu schwerer Krankheit mit teilweiser Bettlägrigkeit führen kann. Normalerweise wird die Impfung gut vertragen und im Herbst durchgeführt, um im darauf folgenden Winter geschützt zu sein. Der Schutz beginnt etwa zehn Tage nach der Impfung und hält sechs bis zwölf Monate. Wer ist besonders gefährdet? Menschen, deren Immunsystem angeschlagen ist, sind sowohl für Erkältungen als auch Grippe anfälliger als Menschen mit gesunder Immunabwehr. Schwere Verläufe der saisonalen Grippe kommen besonders häufig bei älteren oder chronisch Kranken, zum Beispiel Menschen mit Asthma oder Diabetes, vor. Bei der Neuen Grippe scheinen dagegen jüngere Menschen stärker gefährdet zu sein. Ab dem 50. Lebensjahr wird die Grippeimpfung generell empfohlen. Grippe- und Erkältungssymptome sind sehr ähnlich. So erkennen Sie den Unterschied: • AKUT Im Gegensatz zur Erkältung tritt die Grippe plötzlich und heftig auf. Alarmzeichen: starker Schüttelfrost. • FIEBER Bei einem banalen grippalen Infekt steigt die Körpertemperatur oft nur minimal an. Influenza geht mit hohem Fieber über 39 Grad einher.

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• SCHMERZ Intensive Kopf- und Gliederschmerzen treten bei Grippe meist schon im Anfangsstadium auf. Herkömmliche Schmerzmittel können die Symptome lindern. • HUSTEN Das Grippe-Virus breitet sich mit Rasanz in den Bronchien aus und führt zu starkem, trockenem Husten. Wenn möglich, den Hustenreiz nicht unterdrücken. • MATT Bei Grippe wird jede Bewegung zur Qual. Nun heißt es "ab ins Bett", denn der Kreislauf beginnt zu streiken. • ENTZÜNDUNG Hals- und Ohrenschmerzen können sowohl bei Influenza als auch im Zuge einer Erkältung auftreten. Ob Antibiotika angezeigt sind, entscheidet der Arzt. • DAUER Während eine Erkältung oft innerhalb von Tagen überwunden ist, kann es Wochen dauern, sich von der Grippe zu erholen: Schonzeit! Die Symptome der Neuen Grippe sind denen der saisonalen Grippe recht ähnlich: Auch hier stehen Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Abgeschlagenheit im Vordergrund. So schützen Sie sich Mit einfachen Hygieneregeln kann das Ansteckungsrisiko deutlich gesenkt werden: • anhusten oder anniesen vermeiden • möglichst keine Hände schütteln • häufig lüften • Papiertaschentücher benutzen und diese sicher entsorgen • gründlich und öfter Hände waschen • größere Menschenansammlungen meiden Sollte es Sie doch erwischen - Ihr Apotheker kann helfen und berät Sie fachmännisch.

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23. Oktober 2012

Heiserkeit: Tipps & Tricks im Fall des Falles Das hilft: • Bewusst leises Sprechen verschlimmert die Heiserkeit nur. Versuchen, wie gewohnt zu sprechen. • Kamille als Inhalation angewendet oder als Tee. • Salbei, Isländisch Moos, Schlüsselblume, Spitzwegerich und Fenchel zu gleichen Teilen mischen (2 TL), mit heißem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Dreimal am Tag eine Tasse. • Einmal am Tag ein Wechselbad mit Thymian (hilft gegen Entzündungen): Thymian ins heiße Wasser, Füße oder Arme drei Minuten baden, dann in kaltes Wasser, nochmals drei Minuten heiß baden, abschließend wieder kaltes Wasser anwenden. • Gurgeln Sie mit Salbeitee oder verteilen Sie eine Packung Topfen (Zimmertemperatur) auf ein Tuch und legen Sie dieses auf den Hals. 2 Stunden einwirken lassen. • Mehrmals am Tag 1/4 l warme Milch mit 2 EL Honig trinken. Malventee wirkt schleimlösend, reizlindernd und beruhigend. 1 EL getrocknete Blüten oder die doppelte Menge Blätter mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen. Vier- bis fünfmal am Tag eine Tasse. Alle Kräuter und Zutaten für diese Tipps erhalten Sie in Ihrer Apotheke.


Mit der Volksbank ins neue Heim Bereits zum zweiten Mal lud die Volksbank Innsbruck-Schwaz AG zum Bauherren-Abend in die Räumlichkeiten des starken Tirolers Föger Wohnen in Pfaffenhofen bei Telfs. GF Bernhard Fischer von Föger Wohnen begrüßte mehr als 100 zukünftige Bauherren, Wohnungsund Grundkäufer sowie Haus- und Wohnungssanierer, die nicht nur den Ausführungen der Referenten lauschten, sondern sich auch im Anschluss an den Infopoints von Engerie Tirol, Tiroler Versicherungen, Physiotherm und Volksbank

persönlich informierten, durch die Möbelausstellung schlenderten und beim Gewinnspiel mit Preisen im Gesamtwert von € 2.000,- teilnahmen. Neue Bestimmungen bei der Wohnbauförderung, welche Sanierungsmaßnahmen unterstützt das Land Tirol? Solche und ähnliche Fragen wurden umfassend beantwortet, ergänzt durch Versicherungstipps und Beratung für die Finanzierung. „Die Volksbank bietet als Wohnbau-Bank Top-Konditionen für Immobilien Finanzierungen,“ meint Wohnbau-Experte Mario Scherl (Volksbank Telfs).

Die Experten rund ums Wohnen v.l.: Hannes Mösl (Tiroler Versicherung), Willi Hörtnagl und Gerhard Krug (Land Tirol), Peter Embacher (Physiotherm), GF Föger Wohnen Bernhard Fischer, Mario Scherl (Volksbank Telfs)

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