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FLIESEN OFEN MARMOR GRANIT

Ausgabe 09 2018 • 15. Mai 2018

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Karriere mit Lehre in Gewerbe und Handwerk: Viele Lehrstellenangebote heimischer Firmen Seiten 13 –20


Erfolgreiche Wirtschaftsmeile lockte Tausende

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Die 4. Wirtschaftsmeile Reutte-Außerfern ist wiederum zu einer machtvollen Demonstration heimischen Unternehmertums geworden. Über 100 Aussteller präsentierten drei Tage lang ihre Produkte und informierten über ihre Dienstleistungen. Im Rahmenprogramm gab es eine Nachwuchsausscheidung zum schnellsten Sprinter Tirols, einen Boxvergleichskampf und Modenschauen. Schmankerln aus re-

impressum Medieninhaber, Verleger: Oberländer VerlagsGmbH 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24 Tel. 05262/67491, Fax: -13 www.impuls-magazin.at Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter http://unternehmen.oberlandverlag.at/ovg/unternehmen/ impressum.html abgerufen werden. Herausgeber: Günther Lechner, Wolfgang Weninger Redaktion: Steffi Stiel (st), Bernhard Stecher (best), Irmgard Nikolussi (irni), Meinhard Eiter (me) Christina Hötzel (ch) e-mail: redaktion@impuls-magazin.at Anzeigen: Simone Amplatz, Tel. 0676 - 846 573 - 19, e-mail: sa@impuls-magazin.at Nicole Egger, Tel. 0676-846 573 - 15, e-mail: ne@impuls-magazin.at Cornelia Falkensteiner, Tel. 0676-846 573 - 28 e-mail: cf@impuls-magazin.at Michaela Freisinger, Tel. 0676 - 846 573 - 16, e-mail: mf@impuls-magazin.at Vera Gruber, Tel. 0676-846 573 - 27 e-mail: vg@impuls-magazin.at Martina Witting, Tel. 0676-846 573 - 21 e-mail: mw@impuls-magazin.at Druck: NÖ Pressehaus

Die nächste Ausgabe erscheint am 5. Juni 2018

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gionaler Produktion sorgten für leiblichen Genuss. Mit dabei waren auch viele Akteure aus dem Allgäuer Raum. Die Kfz-Händler des Außerferns präsentierten die Neuheiten auf vier Rädern, Institutionen wie Rotes Kreuz, Polizei, Lebenshilfe und andere informierten über ihre Anliegen und Angebote. Lehrlinge glänzten mit ihrer selbst konstruierten und gebauten Gesundheitsstraße. Dem Veranstalter, dem Werbe- und Ausstellungsverein Reuttener Bezirksmesse mit Obmann Wolfgang Winkler und Organisator Wolfgang Wohlgenannt ist wieder ein „Highlight“ gelungen, das großen Zuspruch von Aussteller- und Besucherseite erfuhr: „Menschen zusammenzubringen, ein Forum für Begegnung, Gespräch und Information zu schaffen, wird auch in Zukunft unsere Aufgabe sein“, meinte Obmann Wolfgang Winkler im Namen der Mitgliedsbetriebe. 1 Wochenlange Vorbereitungen for-

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Fotos: Nikolussi

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derten den Organisator der Veranstaltung bis aufs Äußerste. Wolfgang Wohlgenannt checkt mit einem Techniker die Beschallung und die Vorkehrungen für die Videoübertragungen. Eine Rauchpause vor dem Messerundgang leisteten sich BH-Stellvertreter Konrad Geisler und „AltSägemeister“ Franz Angerer. Standort-Bürgermeister Luis Oberer, flankiert von den Tourismusfachleuten Obmann Hemmi Ruepp (li) und TVB-Geschäftsführer Ronald Petrini, sah mit Freude, dass die Region ins rechte Licht gerückt wurde Auch Höfens Bürgermeister Vinzenz Knapp (re) nutzte die Gelegenheit, um sich auf der Messe zu informieren. Fragen beantwortete gekonnt Stefan Ruepp. Die Nachbarbürgermeister Karl Wechselberger, Pinswang (li), und Helmut Schönherr, Pflach,

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nahmen den Bauernbündler und Vizebürgermeister von Breitenwang, Christian Angerer in ihre Mitte. Zwei Vorstände wichtiger Unternehmen des Bezirks mischten sich ebenfalls unter die Besucher. Von der Sparkasse Reutte waren Franz Guem (li) und von den gemeindeeigenen Elektrizitätswerken Reutte Michael Hold gekommen. Am Stand von Zementhersteller Schretter fanden sich Barbara Thaler, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Tirol, Wirtschaftskammerobmann Christian Strigl (Mitte) und der Chef und Aufsichtsratsvorsitzende der TIWAG Reinhard Schretter ein. Angeregt über Standortfragen unterhielten sich WiKa-Geschäftsführer BM Wolfgang Winkler und Ulrich Lausecker, Executive Vice President, Plansee-Gruppe.

Gerhard Reheis feierlich verabschiedet Der Imster Sozialdemokrat Gerhard Reheis hat während seiner 38-jährigen politischen Laufbahn auf vielen Ebenen gewirkt. Nun wurde der SPÖPolitiker von „seiner“ Bezirkspartei, der er nach wie vor als Ehrenvorsitzender angehört, feierlich im Ruhestand willkommen geheißen. Bezirksvorsitzende Karoline Graswander-Hainz fasste in einer emotionalen Festrede das politische Schaffen von Reheis zusammen: Von 1980 bis 1999 war er Bezirksgeschäftsführer der SPÖ Imst, von 1994 bis 2014 führte er die Geschicke der Bezirkspartei auch als Vorsitzender. Von 1999 bis 2008 war er Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat. Ab 1992 gehörte er dem Imster Gemeinderat an, von 1998 bis 2001 als Stadtrat, bevor er 2001 zum Bürgermeister wurde. Das blieb er bis zu seinem Wechsel in die Tiroler Landesregierung 2008. Im Jahr 2012 übernahm

Reheis die Position des stv. Landeshauptmannes, ab 2013 war er im Tiroler Landtag als Klubobmann der SPÖ Tirol tätig – bis er am 1. April des heurigen Jahres seine wohlverdiente Pension antreten durfte. „Eine SPÖ Imst ohne Gerhard Reheis ist heute schwer vorstellbar, doch Gerhard hat frühzeitig und umsichtig die Weichen dafür gestellt, dass in Imst weiterhin engagierte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in

den verschiedensten Gremien für die Menschen arbeiten“, so GraswanderHainz. „Aber auch über die Bezirksgrenzen hinaus hat Gerhard die politische Landschaft in Tirol geprägt. Engagement, Mut und Menschlichkeit haben ihn stets ausgezeichnet. Stellvertretend für unsere gesamte Bezirksorganisation möchte ich mich von ganzem Herzen bei ihm bedanken. Viel Glück und Freude in deinem neuen Lebensabschnitt, Gerhard!“

Gerhard Reheis (7.v.l.) inmitten „seiner“ Bezirkspartei.

Bild: © SPÖ Imst


Eine der besten Sommelière Österreichs Sarah Falch vom Hotel YSCLA erhält A.S.I. Certificate in Silver Sie ist jung, fesch und in Sachen Wein macht ihr so schnell niemand etwas vor: Sarah Falch aus Pettneu hat als Sommlière nämlich längst den Gipfel der Branche erreicht. Als erste Österreicherin eroberte die sympathische Oberländerin, die im Ischgler Hotel YSCLA Herrin über einen mit 9.000 Flaschen gefüllten Weinkeller ist, die Auszeichnung „A.S.I Certificate in Silver“. „Auf den Wein gekommen“ ist die knapp 29-jährige Stanzertalerin schon in Jugendjahren während ihrer Ausbildung an der Tourismusschule in Bludenz: Die Jungsommelier-Ausbildung ist dort Teil des Unterrichts. Doch damit war gleichzeitig das Interesse am Thema Wein geweckt: »Ich wollte mehr darüber wissen und haben 2012 am WIFI die Ausbildung zur Diplom-Sommelière gemacht«, sprudelt es aus Sarah Falch heraus. Damals erfuhr die Touristikerin auch von der A.S.I., der Association de la Sommellerie Internationale, einer weltweiten Vereinigung von Sommelier-Verbänden, in der aktuell mehr als 50.000 Sommeliers aus über 60 Ländern zusammengeschlossen sind. Deren Zertifikate, die im Rahmen einer Prüfung zu erwerben sind, gelten in der Welt des Weines als besondere Auszeichnung – insgesamt gibt es in Österreich derzeit nur sechs A.S.I.-zertifizierte Sommeliers.

Zweijährige Vorbereitung »Das hat mich fasziniert«, gesteht die junge Tirolerin und begann zielstrebig auf die Prüfung hinzuarbeiten. Unterstützt wurde sie dabei von Suvad Zlati, einem international anerkannten Experten in Sachen Wein. Der in Landeck wohnhafte und in Geigers Posthotel in Serfaus waltende Sommelier hat bereits zahlreiche Titel errungen, darunter „Bester Sommelier Österreichs“ (2014) oder „Vineus Sommelier of the Year“ (2016). „Suvi“ nahm Sarah Falch unter seine Fittiche und coachte seine Kollegin während der zweijährigen Vorbereitungszeit zur Prüfung. »Man muss ständig üben, um den

Als erste Frau Österreichs wird Sarah Falch mit dem A.S.I. Certificate in Silver ausgezeichnet. Foto: ProMedia

Geschmackssinn zu trainieren«, erzählt Sarah Falch im impuls-Interview. Nur so könne man die feinen Nuancen herausspüren. Nicht minder wichtig für die Prüfung ist aber die Theorie. Ein umfassendes Wissen über Wein und Weinbaugebiete in aller Welt ist Grundvoraussetzung. »Doch auch andere Getränke, angefangen vom Mineralwasser bis zum Whiskey, sind Prüfungsstoff“, weiß Falch, die mittlerweile als Sake-Sommelière auch auf diesem Spezialgebiet über großes Expertenwissen verfügt.

Schwierige Prüfung Seit kurzem ist es nun offiziell: Die Sommelière des Gourmetrestaurants Stüva im Hotel YSCLA wird anlässlich einer Veranstaltung am 25. Juni in Jois die Auszeichnung „A.S.I. Certificate in Silver“ erhalten. Die im Februar abgelegte Prüfung bildet Grundlage und Voraussetzung für diese Ehrung. Im Rahmen des Prüfungsprocedere musste sich Sarah Falch zuerst in einem schriftlichen Durchgang behaupten. Anschließend absolvierte die Tirolerin auch noch eine Blind-Verkostung sowie einen auf die Aspekte des Weinservice fokussierenden Praxisteil mit Bravour. »Über die Auszeichnung freue ich mich natürlich«, von Stolz wolle sie jedoch nicht sprechen. Vielmehr sieht sie den Erfolg als einen weiteren Meilenstein ihrer Karriere, als Ansporn für weitere Schritte

und auch als ein Indiz für Frauenpower. „Als erste Österreicherin das A.S.I. Certificate in Silver zu erhalten, ist etwas ganz Besonderes“, räumt die ambitionierte Gastronomin ein, zumal es inklusive ihr selbst gerade einmal sechs akti-

ve A.S.I.-zertifizierte Sommeliers in Österreich gebe. Das Refugium der frisch prämierten Weinkennerin befindet sich übrigens in den Kellergewölben des Genießerhotels YSCLA im Tiroler Paznaun. An die 9.000 Flaschen lagern im Weinkeller Celerina auf Natursteinboden bei konstant 16° Celsius. Als adäquate Ergänzung und Begleitung zur puristischen Haubenküche des Gourmetrestaurants Stüva kredenzt die Sommelière internationale Spitzenweine und Champagner. In ihrer Freizeit ist die Lebensgefährtin von Hotelchef Benjamin Parth auch viel in der Natur des Paznauntals unterwegs – im Winter – wie könnte es in Ischgl auch anders sein – natürlich auf Ski und im Sommer auf dem Mountainbike oder per pedes. Und wenn dann noch Zeit bleibt, trifft man die sympathische Weinkennerin auch manchmal im Stanzertal: »Bei einem Kaffee bei der Mama.«

Mit unserem Magazin impuls sind wir seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil der Oberländer und Außerferner Medienlandschaft.

Zur Verstärkung unseres Redaktionsteams in den Bezirken Imst, Landeck und Reutte suchen wir ab sofort eine/n

Redakteur/in im Angestelltenverhältnis. Zu Ihren regelmäßigen Aufgaben zählen: • Das Recherchieren und Verfassen von Berichten/Reportagen in den Bezirken Imst, Landeck & Reutte gemäß der redaktionellen Ausrichtung des Magazins. • Der Besuch von Veranstaltungen und Terminen – teilweise auch abends und an Wochenenden für unsere Gesellschafts-Berichterstattung. • Die Erstellung von Fotos im Zuge der redaktionellen und kommerziellen Berichterstattung. • Das Verfassen von Advertorials bzw. bezahlten redaktionellen Einschaltungen (PR-Artikel) sowie die redaktionelle Gestaltung von Sonderthemen. • Die Koordination von bestehenden und neu zu gewinnenden Mitarbeitern auf freiberuflicher Basis für eine ausgewogene Berichterstattung aus dem Verbreitungsgebiet. Darüber hinaus verstärken wir auch unser Reporterteam und suchen Mitarbeiter auf freiberuflicher / selbstständiger Basis für alle Bezirke. Wenn Ihnen also das Schreiben Spaß macht, Sie stilsicher formulieren und darüber hinaus über entsprechende Kenntnisse im Bereich der Fotografie verfügen, dann bewerben Sie sich am besten noch heute unter Angabe Ihrer Kontaktdaten:

Oberländer Verlags-GmbH Herr Wolfgang Weninger, 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24 bewerbung@oberlandverlag.at

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Traditionsbetriebe wurden vom Land geehrt Mehrere Traditionsbetriebe aus dem Oberland und Außerfern wurden dieser Tage vom Land Tirol für ihre wertvollen Leistungen zum Wohle der heimischen Wirtschaft ausgezeichnet. Wirtschaftslandesrätin Patrizia ZollerFrischauf überreichte die Urkunden an die Firmenchefs. „Mit dieser Feier sagen wir unseren Tiroler Traditionsunternehmen ein herzliches Dankeschön für Ihr Engagement“, betonte Zoller-Frischauf. „Sie sichern mit ihrer Entscheidung, Tirol als Standort zu wählen, bereits seit vielen Jahrzehnten den Wohlstand der Tirolerinnen und Tiroler, garantieren Arbeitsplätze und finanzieren mit ihren Steuern und Abgaben unser Sozialsystem – dafür ein großes Lob.“ Für 70 Jahre Unternehmertum wurde die 1948 gegründete Pfeifer Holz GmbH & Co KG aus Imst geehrt. Aus dem Bezirk Landeck konnten folgende Unternehmen die Ehrenurkunde in Empfang nehmen: Federkeilstickerei Seiringer KG, Faggen (30 Jahre); Aparthotel Arabella Moritz, Nauders (40 Jahre); Hotel Lenz, See (50 Jahre); Eisenhandlung Lobenwein, Pfunds (50 Jahre); Schmid GmbH, Nauders (60 Jahre), Kogoj-Taxi GmbH, Landeck (70 Jahre) und Berger Markus, Tapezierer und Raumausstatter aus Prutz, für sage und schreibe 110 Jahre Bestehen. Im Bezirk Reutte wurde für 60 Jahre das Hotel Sägerhof e.U. in Tannheim ausgezeichnet.

Das Hotel Sägerhof aus dem Bezirk Reutte ist seit 60 Jahren um das Wohl seiner Gäste bemüht.

LRin Zoller-Frischauf freut sich mit den Geehrten der Pfeifer Holz GmbH & Co KG aus dem Bezirk Imst.

Gleich sieben Betriebe aus dem Bezirk Landeck wurden geehrt.

PROGRAMM

n FREITAG,

Fotos: Die Fotografen

18. Mai 2018

Ab 21 Uhr Gruppenauslosung der Mannschaften anschließend Players-Welcome-Party im Festzelt mit der Gruppe »BERGALARM« n SAMSTAG,

19. Mai 2018

Ab 9 Uhr Vorrundenspiele Ab 21 Uhr Livemusik mit den »ÖTZTALER ALPEN TORNADOS« n SONNTAG,

20. Mai 2018

Ab 9 Uhr Kreuz- und Platzierungsspiele Ab ca. 16 Uhr Spiel um den 3. Platz und Finale Um 21 Uhr Siegerehrung im Festzelt anschließend Livemusik mit der Gruppe »DÖT«

Der Eintritt ins Festzelt ist an allen Tagen frei!

STEUERBERATUNG UMGRÜNDUNG BUCHHALTUNG LOHNVERRECHNUNG

Dorf 24 | 6441 Umhausen | Tel. 052 55 / 5447 www.hager-stb.at | office@hager-stb.at

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Wer ist die Schönste im ganzen Land? Die 18-jährige Miemingerin Theresa Ruetz konnte den Titel der Miss Tirol holen Glück gehabt: Eine Woche vor der Wahl zur Miss Tirol ist Theresa Ruetz 18 Jahre jung geworden und durfte somit antreten (Anm.: die Teilnehmerinnen müssen zwischen 18 und 26 Jahre alt sein und unverheiratet). Dass es auf Anhieb ein Durchmarsch aufs Stockerl wird, hat sie – natürlich – gehofft, aber nicht erwartet. Die Idee, daran teilzunehmen, hatte eigentlich Papa Christian, der naturgemäß sehr stolz auf seine hübsche Tochter ist. „Da ich schon länger daran interessiert war, ins Modeln einzusteigen, dachte ich mir, das sei das Richtige. Die Miss-Wahlen in Tirol sind ja schon lange Tradition und haben einen guten Ruf. Heuer waren zudem mit Kati Pletzer-Ladurner und Romana Exenberger zwei neue engagierte Veranstalterinnen am Werk.“ Theresa überwindet zunächst eine Vorausscheidung im Oberland, fährt weiter nach Schwaz und wird dort als eine von 12 für ein Missen-Camp in Osttirol ausgewählt.

Kein Zickenkrieg „Ein Wochenende lang hatten wir Tanztraining und Fotoshootings für die Miss-Wahl. Und ich muss sagen, es waren lauter nette Mädchen dabei, von Zickenkrieg keine Spur!“ Bei der Miss-Wahl mussten dann fünf Modeldurchgänge (im Dirndl, Sportmode, Abendkleid usw.) sowie Interviews und Selbstpräsentation bewältigt werden. „In

Miss Tirol Theresa Ruetz mit ihrer Familie (Mama Karin, Papa Christian, Bruder Oliver).

der Schule (Anm.: Theresa Ruetz ist im Maturajahr am Meinhardinum Stams) sind Referate ja nicht so meins, aber da vor 500 Leuten hat es mir richtig Spaß gemacht und die Aufregung hat mich gepusht!“ Allerdings, sich für Bilder ins rechte Licht zu setzen, hat sich Theresa – wie viele Mädchen heute – selbst auf Social-Media-Plattformen wie Instagram beigebracht. Dann ist es so weit: Theresa Ruetz bekommt das begehrte Krönchen aufs Haupt gesetzt.

Viele Preise im Gepäck „Das realisiert man zuerst gar nicht, aber dann freut man sich umso mehr.“ Beim Nachhausefahren nach Mieming waren dann einige Preise im Gepäck: viele Gut-

scheine für Fotoshootings, Reisen oder Workout mit einem Personal Trainer. „Ich mache ja derzeit nicht viel Sport, weil es in der Schule etwas stressig ist, aber das werde ich bald einlösen“, lacht Theresa. Wie hat sich das Leben verändert mit dem Titel Miss Tirol? „Ich werde jetzt manchmal auf der Straße erkannt und darf mir dann zwar viele positive, aber auch einige negative Kommentare anhören nach dem Motto: Wieso macht man bei so was mit? Aber ich kann jedem sagen, dass ich nur positive Erfahrungen damit gemacht habe. Im Meinhardinum hat der Direktor über die Sprechanlage gratuliert und die jüngeren Schüler sagen oft: „Schau, da ist die Miss Tirol!“, muss Theresa schmunzeln. Offi-

Fotos: Offer, Ruetz

zielle Auftritte mit Schärpe und Krönchen werden von der »Miss Tirol Wahlen OG«, also von Kati Pletzer-Ladurner und Romana Exenberger koordiniert, wie z.B. der Auftritt beim Gauder-Fest im Zillertal. „Auch wenn Anfragen von Fotoshootings kommen, werden die von ihnen überprüft, das ist sehr hilfreich für mich.“

Miss-Austria-Wahl Ansonsten steht im Sommer Reisen am Programm und die Vorbereitung auf die Miss-Austria-Wahl im Herbst. „Das lasse ich auf mich zukommen. Natürlich wäre es cool, unter die ersten drei zu kommen, denn dann geht die Reise weiter zur nächsten Miss-Wahl nach Amerika…“ (mo)

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Ischgl beendet Skisaison mit Helene Fischer

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Pizzeria - restaurant 5

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Gasthof

Milser Wirt

Dorfstraße 26 · 6493 MiLs Bei iMst

Fotos: Rundl

t 0676 6648107

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Ischgl schlug heuer beim legendären Top of the Mountain Concert alle Rekorde: Helene Fischer lockte rund 27.000 Besucher auf die 2.300 m hohe Idalpe. Zudem herrschte beim Closing Day bestes Wetter. Frühlings-Temperaturen sorgten für einen grandiosen Saisonabschluss der Entertainment-Destination. 1 Dietmar Walser und Andreas Steibl, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun-Ischgl, wurden nach intensiver Arbeit und Organisation mit ausgelassener Stimmung, bestem Wetter und vielen Besuchern belohnt. 2 Schlagerstar Helene Fischer gab ihre bekanntesten Hits wie „Atemlos“, „Fehlerfrei“, „Ich will immer dieses Fieber spüren“ zum Besten! 3 Daniel Mathoy aus Zams genoss das tolle Konzert direkt neben der Bühne. Natürlich mit Sonnenbrille, um beste Sicht zu haben. 4 Die TVB-Mitarbeiter der Marketing-Abteilung, Nina Siegele und Alexandra Sailer, konnten zufrieden sein. Welcher Arbeitsplatz ist denn schöner als vor so einer Kulisse?

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Andreas Gastl und Tobias Ladner vom Team der Beschneiung waren hinter der Kulisse im Einsatz. 6 Weitere fleißige Arbeiter der Silvretta Bergbahnen AG: Paul Zangerle und Dominik Jörg genossen den Saisonabschluss. 7 Selbst LH Günther Platter hat sich Zeit genommen, um nach Ischgl zu kommen. 8 Später ging es wieder hinunter ins Dorf, wo noch so einiges los war – Bernhard Zangerl war einer der Barkellner im Sporthotel. 9 Josef Rudigier und Peter Sonderegger machten es sich bei einem kühlen Bier gemütlich. 10 Daniel Thurner von den „Silvrettas“ unterhielt die Gäste noch bis in die späten Abendstunden – es herrschte im Sporthotel ausgelassene Stimmung. 11 Andreas Thurner hatte auf seiner Gitarre so manches „Gangl“ drauf. Für die Band ist es schon Tradition, dass sie beim Closing in Ischgl mitwirkt!

45 Goldmedaillen für HANDL TYROL-Spezialitäten Das Traditionsunternehmen HANDL TYROL hat sich bei den diesjährigen Qualitätsprüfungen der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) erneut in Szene gesetzt: Mit insgesamt 45 Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille haben es alle eingereichten Produkte auf das Siegerpodium geschafft. 250 unabhängige internationale Experten bestätigten erneut die hohe Qualität der Tiroler Speck-, Schinken, Rohwurst- und Bratenspezialitäten. Das HANDL TYROL Team freute sich natürlich riesig über den Medaillenregen (v.l.n.r): Josef Amprosi, Heinz Aitzetmueller, Philipp Prantauer, Karl Christian Handl und Christoph Zangerl. Foto: Handl Tyrol

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ein treffpunkt für die örtliche Bevölkerung soll er wieder werden, aber auch eine einkehr für Gäste aus nah und fern: Die rede ist vom neuen Milser Wirt, der in den vergangenen Monaten von der Gemeinde Mils und seinen künftigen Pächtern umgebaut bzw. den heutigen standards angepasst wurde. Vor wenigen tagen öffnete das ehemalige Cafe-restaurant Frischmann unter neuem namen wieder seine Pforten.


Milser Wirt bringt neues Leben ins Dorf Gemeinde und Pächter ziehen gemeinsam an einem Strang Bürgermeister Markus Moser die wesentlichen Maßnahmen. Zur Freude des Gemeindechefs kamen dabei vor allem Milser Firmen zum Einsatz. Die neuen Pächter, rund um die Familie Selahattin „Selati“, haben ihrerseits die Küche neu ausgestattet und die Fliesen erneuert. Insgesamt 300.000 Euro haben die Verantwortlichen aufgewendet, um aus dem Milser Wirt wieder einen neuen, attraktiven Treffpunkt im Dorf zu machen. „Das wird sich natürlich für die Gemeinde niemals rechnen – trotzdem ist es mir und dem Gemeinderat wichtig, dass im Dorf wieder ein tolles Gasthaus entstand“, freut sich Bgm. Moser über die gelungene Revitalisierung und ergänzt: Es ist für die Dorfgemeinschaft und das Zusammenleben im Dorf sehr wichtig, dass ein Treffpunkt besteht.“ Auch die neuen Pächter sind sich der Erwartungen, die an sie geknüpft sind, bewusst und wollen mit einer Mischung aus Pizzeria und bürgerlichem Gasthof den Einheimischen und Gästen ein attraktives Speisenund Getränkeangebot gewerbegebiet 4 . 6493 mils bei imst . www.thurner-mair.at auftischen. Nudelge-

Der nunmehrige „Milser Wirt“ steht seit einigen Jahren im Besitz der Gemeinde Mils. Diese hat das in die Jahre gekommene Gasthaus nun umfassend saniert, um dem Ortszentrum neue Impulse zu verleihen. „Die gesamte Haustechnik wurde komplett erneuert, Zwischenwände herausgerissen, der Gastraum neu und heller gestaltet, der Schankbereich umgebaut, moderne, behindertengerechte WC-Anlagen errichtet, die Heizung auf Gas umgestellt und der Brandschutz auf den Stand der Technik gebracht“, beschreibt

richte, Pizzas und auch traditionelle heimische Gerichte stehen auf der Speisekarte. Die Familie betreibt Gastronomiebetriebe in mehreren Gemeinden, darunter in Oberhofen, Mieming, Sautens, Haiming und Roppen und beweist damit ihre Professionalität.

6493 Mils bei Imst · Gewerbegebiet 5 Tel. 05418 / 5233 · Mobil 0664 / 3073573 info@metallkunst-hammerle.at www.metallkunst-hammerle.at

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SPEZIALISTEN FÜR IHR BAD

Das neue Bad vom Fachmann Sie sind mit Ihrem alten Badezimmer nicht mehr zufrieden und wollen am liebsten ein neues? Das ist grundsätzlich kein Problem. Die Bäderspezialisten auf dieser Seite sind mit ihrem Service und Angebot perfekte Partner für Ihre Badsanierung. Wer sich mit dem Gedanken einer Badsanierung befasst, sollte wissen, dass ein solches Vorhaben nicht von heute auf morgen umsetzbar ist. Immerhin müssen vier bis fünf Gewerke unter einen Hut gebracht werden. Am besten legt man die Arbeiten daher in die Hände eines Profis, der die Koordination übernimmt. Die Verantwortung an einen Experten abzugeben, erspart dem Bauherren Stress, außerdem man hat nur einen Ansprechpartner. Schon vor der Kontaktaufnahme mit einem Bäderspezialisten sollte man eine Vorstellung haben, wie das künftige Traumbad aussehen soll. Ausstellungen des Großhan-

dels oder Messen sind ideale Inspirationsquellen. Meistens haben die Installateure aber auch eigene Schauräume, in denen man Anregungen erhält. Die fachmännische Beratung ist dabei gleich inklusive. Der Badspezialist wird Ihnen einige Fragen stellen: Was gefällt Ihnen an Ihrem jetzigen Bad, was wollen Sie ändern? Welchen Stil bevorzugen Sie? Soll es modern und stylisch sein oder doch eher romantisch und verspielt? Außerdem ist es unumgänglich ein Budget festzulegen, an dem sich die gesamte Sanierung orientiert. Falls Sie einen fachkundigen Betrieb mit der Neugestaltung Ihres Bades beauftragen, ist meist kein externer Planer notwendig. Entsprechend spezialisierte Firmen haben entsprechende Planungsabteilungen und bieten häufig sogar 3D-Planung an. So kann man das fertige Badezimmer schon vor der Sanierung von allen Seiten betrachten. Wie auch immer die Wünsche aus-

Design in Perfektion Hochwertige Materialien, ansprechendes Design und exzellente Verarbeitung zeichnen die Kollektionen bei abc-Fliesen in der Industriezone in Imst aus. Das Unternehmen ist die erste Adresse in Sachen Fliesen, Öfen und Parkettböden. individuelle Wohnraumgestaltung Ob hell und dezent, antik, rustikal oder topmodern – im Fliesenstudio findet jeder Kunde das Richtige für seinen individuellen Stil. Fliesen verschönern nicht nur im Bad oder der Küche das Heim – vom Flur über das Wohnzimmer bis hin zum Schlafzimmer werden sie im gesamten Wohnbereich eingesetzt. Neben der großen Produktanzahl und der

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schier endlosen Auswahl konnte das Team von abc-Fliesen unter der Geschäftsleitung von Manfred Kranebitter vor allem durch die fachmännische und professionelle Beratung eine große Zahl von Stammkunden erwerben. Qualität muss nicht teuer sein Die Kunden können ihre Ware meist sofort mitnehmen – das Unternehmen kann auf einen großen Lagerbestand zurückgreifen. Last but not least punktet die Firma abc-Fliesen durch ihre absolut fairen Preise – denn Qualität auf höchstem Niveau muss nicht teuer sein! www.abc-fliesen-imst.at ANZEIGE

Das moderne Bad ist transparent und geradlinig. Ganzglasduschen stehen mitunter auch mitten im Raum, was zusätzlichen Gestaltungsspielraum ergibt. Bei den Fliesen liegen Naturfarben im Trend. Foto: Deutsche Fliese / Agrob Buchtal

fallen – das Badezimmer im Jahr 2018 lässt einige Trends erkennen: Bei Sanitärherstellern und Baddesignern nimmt der gesundheitliche Aspekt von Wasser und seiner Anwendungen schon seit längerem einen wichtigen Platz ein.

Duschen, die mittels entsprechender Düsen verschiedene Körperregionen massieren oder einen warmen Schauer im Regenwald simulieren, stehen auf der Wunschliste vieler Badsanierer ganz oben. Ebenfalls im Trend liegen natürli-

Alles aus einer Hand n Heizung n Sanitär n Lüftung


SPEZIALISTEN FÜR IHR BAD che Materialien wie zum Beispiel, Holz. Eine klare Formensprache mit bewusst reduziertem Design kennzeichnet die Armaturen, bei denen nach wie vor Chrom das Material der Wahl darstellt. Auch die Elektronik hält Einzug

im Bad. Das Zauberwort heißt „Smart Home“. Eine intelligente Beleuchtung oder die Integration eines Musiksystems sind stark im Kommen. Damit wird das Badezimmer mehr und mehr wie ein richtiger Wohnraum behandelt.

Fliesendesign 2018: Trendlooks Badfliesen Moderne Wohlfühlbäder gibt es in unterschiedlichsten Stilrichtungen. Wer eine bestimmte Raumwirkung erzielen möchte, sollte sich mit der Gestaltung von Wand und Boden befassen – denn sie prägt die spätere Atmosphäre im fertigen Bad. Mit ihrer Vielfalt an Formaten, Farben und Dekoren sowie ausgesprochen sinnlichen Oberflächenstrukturen bieten die aktuellen Fliesenkollektionen ein riesiges Repertoire für außergewöhnliche und individuelle Badideen. Lieblingslooks der aktuellen Badfliesen-Kollektionen: • Quer- und Riegelformate proportionieren Wand- und Bodenflächen und erlauben abwechslungsreiche Verlegemuster. Zur Wahl stehen majestätische XXL-Formate (zum Beispiele 30 x 90 cm), sehr schlanke „Riegelformate“ oder sogenannte „Schnittdekore“ in Riemchenoptik. • Naturfarben und Naturtöne sind zeitlos schön und schaffen eine unaufgeregte Wohlfühlatmosphäre. Mit farbigen Accessoires lassen sich dezente oder knallige Akzente setzen – ganz nach persönlichem Geschmack. • Holz- und Natursteininterpretationen sorgen für zeitlos-schönes Ambiente. Fliesen in Holzoptik besitzen haptisch spürbare Maserungen – und sind auf Dauer pflegeleicht und feuchtigkeitsunempfindlich. Rutschhemmende Oberflächen sorgen für Stand- und Trittsicherheit im Bad. • Der Vintage-Look im Bad ist ein Bekenntnis zum individuellen Wohnstil. Ob Retro-Dekor, Mosaikfliese, Farbzitat oder Nachahmung historisch tradierter Verlegemuster: Spannung erzielt die Kombination mit modernen Stilelementen. • Pastelltöne bringen Stimmung ins Bad, ohne aufdringlich zu wirken. Je nach gewünschtem Effekt können farbige Dekorfliesen flächig verlegt werden – oder Funktionsbereiche wie den Wasch- oder Duschplatz akzentuieren.

Ihr Wohlfühlbad vom Fachmann

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Das Bad hat bedeutend an Stellenwert für die Wohnqualität gewonnen. Als Wohlfühloase in den eigenen vier Wänden muss es den individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Funktionelles Kleinbad oder großflächige Wellnessoase – die Firma Wucherer hat auch für Sie die optimale Badlösung. Durch perfekte Planung, das genaue Abstimmen von Kundenbedürfnissen und die Verwendung höchster Produktqualität vereinen unsere Bäder den Komfort, Funktionalität und unvergleichbares Design. NEU das Infrarotpaneel für Ihre Dusche!

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Das „All-inclusive-Bad” der Fa. Wucherer beinhaltet auf Wunsch folgende Arbeiten: ‰ Badkonzept / Badplanung ‰ Abbrucharbeiten / Entsorgung ‰ Neuinstallation der Sanitäre / Heizung / Lüftung ‰ Elektroarbeiten ‰ Estrich- und Verputzarbeiten ‰ Fliesenlegerarbeiten ‰ Malerarbeiten ‰ Endreinigung und Dekoration ‰ Urlaubsplanung

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STANZERTAL

Pettneu – ein Dorf im visionären Aufbruch Bau des neuen Gemeindezentrums soll nach Architektenwettbewerb im Jahr 2019 starten Die 1.500 Einwohner zählende Gemeinde Pettneu befindet sich im Wandel. Ein groß angelegter Prozess der Bürgerbefragung gibt die Leitlinien für die künftige Entwicklung vor. Zentrales Vorhaben ist der Neubau eines Ortszentrums für die Verwaltung samt Veranstaltungssaal. Am bisherigen Standort soll ein Wohnprojekt entstehen. Das neue Gewerbegebiet in Schnann soll durch erhöhte Steuereinnahmen die Zukunftsprojekte gesund finanzieren. „Die Bevölkerung hat sich sehr engagiert und konstruktiv an unserem Dorferneuerungsprozess beteiligt. Derzeit werden noch die letzten Ergebnisse der Befragung ausgearbeitet. Fix ist der Neubau des Gemeindezentrums. Dafür wird demnächst ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Wir rechnen mit dem Baubeginn im Frühjahr 2019“, berichtet Bürgermeister Manfred Matt.

Sozialer Wohnbau Im Zuge der Verlegung des Verwaltungszentrums soll auch eine Wohnbauoffensive in Gang ge-

Dorfchef Manfred Matt freut sich über die konstruktive Mitarbeit der Bevölkerung beim Dorferneuerungsprozess. Intensive Vermessungsarbeiten sind ein symbolträchtiges Zeichen für den Umbruch in Pettneu. Das alte Gemeindehaus soll in naher Zukunft Wohnungen beherbergen. Fotos: Eiter

setzt werden. „Wir haben im Bereich des Widums ein Haus samt Grundstück gekauft. Dort entsteht das neue Projekt. Am Platz des bestehenden Gemeindehauses wollen wir mit einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft ein Projekt für unsere jungen einheimischen Familien entwickeln“, verrät der Dorfchef, der erläutert: „Alle diese Vorhaben verzögerten sich zuletzt wegen eines Murenabgangs. In den nächsten Tagen und Wochen sind wir mit den Auf-

räumarbeiten fertig, dann gilt die volle Aufmerksamkeit der Dorferneuerung. Wichtig ist uns auch die Ausweisung neuer Siedlungsräume. Es geht uns dabei aber um die Absicherung des Lebensraumes unserer Jugend. Wir wollen ganz entschieden keine Zweitwohnsitze für Auswärtige!“

Brücke zur Wirtschaft Stolz sind die Pettneuer Gemeindevertreter auf das im Ortsteil Schnann entwickelte Gewerbege-

biet. Dort haben sich zuletzt sechs sehr attraktive Unternehmen angesiedelt. Platz für weitere Firmen ist vorhanden. „Wichtig war uns dabei der Bau der neuen Brücke über die Rosanna. Dadurch ist die Wirtschaftszone sowohl durch die Arlberger Schnellstraße als auch durch die Landesstraße erschlossen. Die Brücke hat uns heuer im Zuge der Murenereignisse auch sehr geholfen, den internen Verkehr aufrecht zu erhalten“, freut sich Matt. (me)

Gemeindevilla wird stilgerecht saniert Die 980-Seelen-Gemeinde Flirsch setzt auf Sparsamkeit und Effizienz Mit 2,6 Mio. Euro im ordentlichen und 1,9 Mio. im außerordentlichen Haushalt verfügt die Gemeinde Flirsch über ein Budget, das keine großen Würfe zulässt. Die laufenden Kleinigkeiten, die es zur Aufrechterhaltung der Lebensqualität braucht, werden aber penibel erledigt. Heuer geht es dabei um das Gemeindehaus, das Trinkwasser, den Bauhof, den Radweg und den Friedhof. „Wir sind eine leicht wachsende Gemeinde. Bei der derzeitigen Geburtenrate werden wir bald die 1000er-Marke überspringen. Außerdem werden wir als vorgelagerter Wohnort der Tourismusmetropole St. Anton zusehends interes-

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santer. Das merken wir an den steigenden Grundpreisen“, berichtet Bürgermeister und Amtsleiter Roland Wechner, der seinen Ort ruhig und bedächtig wachsen lassen will.

bringen. Also wollen wir klein und fein bleiben und wenn, dann nur gesund wachsen“, stellt der Ortschef klar.

Wenig Kommunalsteuer

Das größte Bauvorhaben ist derzeit die Sanierung der Gemeindevilla. Das Haus, das unter Denkmalschutz steht, wird derzeit mit einem Kostenaufwand von 230.000 Euro erneuert. „Wir haben heuer das Dach neu eingedeckt und die Holzfassade stilgerecht restauriert. Demnächst sanieren wir das Stiegenhaus und auch das Heizsystem“, berichtet Wechner, der derzeit auch mit der Trinkwasserversorgung bei der Quelle Kohlwald (300.000 Euro), dem Ankauf eines neuen Fahrzeugs für den Bauhof

„Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Die Schaffung eines Gewerbegebietes so wie im Nachbarort Schnann ist bei uns kaum möglich und auch raumordnerisch nicht sinnvoll. Wir haben ein paar Hotels und Ferienhäuser und eine Handvoll Kleingewerbetreibende und daher keine großen Steuereinnahmen durch die örtliche Wirtschaft. Übertriebener Zuzug würde die Infrastruktur bei Schule, Kindergarten und anderen Kommunaleinrichtungen aus den Fugen

Laufende Projekte

Roland Wechner treibt als Bürgermeister und Amtsleiter eine ruhige und solide Entwicklung voran. Foto: Eiter

(50.000 Euro), dem Bau des Radweges Stanzertal (50.000 Euro) sowie dem Bau einer Urnenwand beim Friedhof (50.000 Euro) gleich mehrere Baustellen zu betreuen hat. In Planung ist zudem derzeit die Erweiterung des Altenheimes. (me)


STANZERTAL

Kampf um die Infrastruktur im Dorf Gemeinde Strengen will als Wohnort die Nahversorgung aufrecht erhalten

Die Erhaltung der öffentlichen Infrastruktur – wie das kleine Lebensmittelgeschäft von Anna Stark – gehört zu den wichtigsten Zielen von Bürgermeister Harald Siess in Strengen. Der Friedhof von Strengen muss dringend erweitert werden. Ein Ausbau scheitert im Moment an den Grundablöseverhandlungen. Fotos: Eiter

Nah und frisch! Der Name des letzten noch verbliebenen Lebensmittelgeschäftes im Ort steht für das politische Programm der Gemeinde. „Wir wollen weitere Absiedlungen verhindern. Die Frage, wie das gehen soll, bestimmt seit Jahren die Diskussionen im Gemeinderat“, verrät Bürgermeister Harald Siess. Der Bautechniker ist seit zwei Jahren hauptamtlich Dorfchef und bei den meisten Baustellen im Ort selbst „Polier“. „Im Moment sind wir mit dem laufenden Geschehen ausgelastet. Allein die Wiederherstellungsarbeiten nach den Vermurungen im Jahr 2016 haben zirka 850.000 Euro gekostet. Derzeit sind wir dabei, die Straßen zu sanieren. Der abgelaufene Winter hat auf unseren 25 Kilometer langen Straßen

hin zu den 22 Weilern enorme Schäden angerichtet“, sagt Siess, der in der 1.200-Seelen-Gemeinde Strengen die 3,2 Mio. Euro im ordentlichen und die 725.000 Euro im außerordentlichen Haushalt vorwiegend für Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen benötigt.

Barrierefreiheit Ein wichtiges Vorhaben wäre die Barrierefreiheit im Gemeindehaus. „Die Leute, die zu uns ins Amt kommen, müssen in den 1. Stock. Da bräuchten wir dringend einen Lift“, betont der Dorfchef, der beim Gemeindezentrum noch offene Fragen zu beantworten hat: „Bei uns sind Post und Bank ausgezogen. Gott sei Dank haben wir eine Zahnärztin als Mieterin gewinnen können. Was wir mit den frei stehenden Räumen tun, ist noch offen. Fest steht, dass die

Amtsräume bleiben, wo sie sind.“

Raumnot für Tote Dramatisch ist die Situation derzeit beim Friedhof. „Wir haben nur noch wenige Gräber und müssten die letzte Ruhestätte für unsere Verstorbenen dringend erweitern. Es fehlt dafür aber rund um den Friedhof und das Widum schlichtweg der Platz und die Ablöseverhandlungen mit privaten Grundbesitzern stocken leider. Die Raumnot für unsere Toten ist derzeit unsere größte Sorge. Wir möchten gerne Urnengräber bauen, wissen aber noch nicht, wohin“, formuliert Siess unumwunden ein großes Problem.

17 neue Wohnungen Trotz der Raumknappheit im Dorfzentrum und der Absiedlung wichtiger Infrastruktureinrichtun-

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gen wie Post und Bank ist Strengen als Wohnort beliebt. „Wir bauen derzeit mit der WE im Ortsteil Grieshof 17 neue Wohnungen. Das heißt, dass unsere Jungen im Ort bleiben wollen. Gott sei Dank wurde zuletzt unser Dorfgasthaus gerettet, das mittlerweile als Gastund Vermietungsbetrieb hervorragend läuft. Unser Lebensmittelgeschäft wird mit Anna Stark von einer Frau geführt, die auch bereits über 70 Jahre alt ist. Wir hoffen natürlich, dass sie uns noch lange erhalten bleibt und einen Nachfolger findet“, hofft der Bürgermeister, der im laufenden Betrieb mit 10 Gemeindebediensteten im Amt, in Schule und Kindergarten sowie beim Bauhof viel in Eigenregie erledigt. „Demnächst tauschen wir unseren mehr als 20 Jahre alten Unimog aus!“, schließt Siess mit einer erfreulichen Nachricht. (me)

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STANZERTAL

Kooperation bei Energie, Abwasser & Pflege Stanzertaler Dorfchefs treffen sich regelmäßig zum Bürgermeister-Frühstück Gemeinden zusammenlegen nein, zusammenarbeiten ja! Das ist das Motto der vier Gemeinden Strengen, Flirsch, Pettneu und St. Anton am Arlberg. Um das Miteinander zu optimieren, halten die Ortschefs regelmäßige Sitzungen ab. Dabei geht es auch um teure und schwierige Themen wie zuletzt die Kapitalaufstockung beim gemeinsamen Kraftwerk oder den Ausbau des Pflegeheims der Region in Flirsch. Eine echte Kraftprobe war zuletzt die notwendige Finanzspritze für das Kraftwerk Stanzertal. Der stark sinkende Strompreis zwang die Gesellschafter zu einer Kapital-

aufstockung von 10 Millionen Euro. Das traf neben den E-Werken Reutte, den Stadtwerken Imst, die E-Werke St. Anton, die ILF Business Consult auch die Gemeinden Zams, Strengen, Flirsch, Pettneu und St. Anton mit jeweils zirka 600.000 Euro.

Neue Sozialunion Neben der Kooperation beim Kraftwerk und beim Abwasserverband haben die Stanzertaler Gemeinden jetzt auch beim Thema Seniorenbetreuung eine Änderung vorgenommen. Was bisher das Pflegeheim in Flirsch und der Gesundheits- und Sozialsprengel nebeneinander geleistet haben, wird jetzt über eine Soziale Dienste

den gemeinsamen Radweg. Ich könnte mir künftig auch vorstellen, Gemeinschaftsställe zu bauen, um den Bauern die Zukunft zu sichern. Beim Bauen haben wir mittlerweile denselben Amtssachverständigen. Das schafft Einheitlichkeit und Gerechtigkeit. Selbst beim Standesamt arbeiten wir gemeindeübergreifend“, betont Wechner, der die Effizienz des regelmäßigen Bürgermeister-Frühstücks lobt: „Harald Siess aus Strengen bringt die Baukompetenz ein, Manfred Matt aus Pettneu ist Kaufmann und Touristiker und Helmut Mall aus St. Anton und ich haben jahrelange Erfahrung in der Verwaltung!“ (me)

Gesellschaft organisiert. „Wir waren bisher beim Heim in Grins und beim Sprengel im Stanzertal. Um bei Organisation und Finanzierung künftig an einem Strang zu ziehen, sind wir jetzt in Sachen Pflege zu 100 Prozent beim Stanzertal. Die Leute, die bisher in Grins wohnten, bleiben natürlich dort. Wir werden aber das Heim in Flirsch um ein paar Betten aufstocken“, berichtet der Bürgermeister von Strengen.

Regionale Visionen Ein großer Freund all dieser Fusionen ist der Dorfchef von Flirsch, Roland Wechner. „Es geht bei dieser regionalpolitischen Entwicklung auch um andere Projekte wie

Tolles Fest zum 1. Mai am Imster Rathausplatz

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Am Tag der Arbeit nicht zu arbeiten – dieses erfreuliche Motto lockte auch heuer wieder hunderte Feierlustige zum Maifest am Platz vor dem Imster Rathaus. Neben Klängen des Soloentertainers Luggi Eiter gab es ein buntes Programm für Kinder, erstmals einen Popcorn-Stand und natürlich die begehrten Grillhendln und Stelzen. 1 Die SPÖ-EU-Parlamentarierin Karoline Graswander-Hainz und der Imster ÖVP-Abgeordnete und Bürgermeister Stefan Weirather standen am Tag der Arbeit für ein überparteiliches Miteinander. 2 Alle Hände voll zu tun hatte das Service-Personal. Anna Gstrein und Astrid Kraxner (v.l.) standen von 11 bis 17 Uhr im Dauereinsatz. 3 Emsige Frauenvertreterinnen: Al-

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berta Zangl aus Umhausen, Betriebsratsvorsitzende der Firma MS-Design in Roppen, und die Landesfrauensekretärin des ÖGB Daniela Meichtry aus Innsbruck (v.l.) informierten über die Frauenrechte am Arbeitsplatz. Politisch engagierte Jugend: Eda Celik aus Imst, Johannes Reinstadler aus Jerzens, Sultan Asiroglu aus Imst und Sabrina Sailer aus Karrösten (v.l.) repräsentierten die Junge Generation der SPÖ und die Kinderfreunde. ÖGB-Bezirkssekretär Roland Graswander und der Sommelier Richard Aichwalder (v.l.) hatten am Bierzapfhahn alles fest im Griff. SPÖ-Gemeinderat Vincenzo Gstrein am Kuchenstand flankiert von Luise Thurner (l.) und Evi

Gabl (r.). Zwei Gymnasial-Professoren in bester Laune: Franz Matt (l.) und Rainer Hofmann diskutierten bei Hopfen und Malz die aktuelle bildungspolitische Situation. 8 Hubert Praxmarer, Chef des Imster Penionistenverbandes, und Helmut Bonvicin (v.l.), pensionierter Betriebsrat der Textilfirma Schindler, betreuten den ARBÖStand. 9 Alexandra Aichwalder und Tochter Leoni aus Imst präsentierten erstmals beim Maifest einen eigenen Popcorn-Stand. 10 Das rote Imster Urgestein Irmgard Mark, die am 8. Juni ihren 80. Geburtstag feiert, unterhielt sich prächtig mit dem Imster Fotografen Edi Kaniok.

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Fotos: Eiter

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Karriere mit Lehre Karriere mit Lehre liegt weiter im Trend Seit zehn Jahren erstmals wieder mehr Lehrlinge in Tirol!

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Tirols Unternehmen bilden aktuell 10.725 Jugendliche zu Fachkräften aus, im Vergleich zum Vorjahr sind die Lehrlingszahlen gesamt um 0,2 Prozent gestiegen. „Wir haben in Tirol rund 20 Lehrlinge mehr als im Vorjahr. Das mag auf den ersten Blick wenig erscheinen – doch seit zehn Jahren ist die Lehrlingsstatistik erstmalig wieder gestiegen. Das ist ein positives Feedback für die Tiroler Betriebe und die duale Ausbildung sowie ein Zeichen dafür, dass sich die Lehrlingszahlen auch in den nächsten Jahren stabilisieren werden“, freut sich Martin Felder, Vizepräsident der Tiroler Wirtschaftskammer, über die Trendwende.

Gewerbe & Handwerk führend Größter Lehrlingsausbilder ist mit 5.293 Lehrlingen wieder das Gewerbe und Handwerk, gefolgt von

der Sparte Handel mit 1.659 Lehrlingen sowie der Industrie mit 1.295 Lehrlingen und dem Tourismus mit 1.142 Lehrlingen. Im Land gibt es derzeit 172 ausgezeichnete Tiroler Lehrbetriebe, 2017 wurden 5.587 Lehrabschlussprüfungen durchgeführt. „Dazu wurden von den Mitarbeitern der Lehrlingsstelle im Jahr 2017 insgesamt 1.088 Ausbildungsberatungen vor Ort in den Betrieben durchgeführt, um eine bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen. Die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen und können mit einem sicheren Arbeitsplatz rechnen. Die Lehre bietet den Vorteil, dass die praxisbezogene Ausbildung mit einer schulischen kombiniert wird. Die Praxisnähe wird durch den neuesten Stand der Technik unterstützt und bietet tolle berufliche Chancen“,

erklärt der Vizepräsident.

Lehre und Matura Ein sich immer mehr abzeichnender Trend geht zur Lehre nach der Matura. Tirol zählt derzeit 375 Maturanten, die gerade eine duale Ausbildung absolvieren. „Die Kombination ihrer fundierten Allgemeinbildung mit einer praxisorientierten Fachausbildung eröffnet am Arbeitsmarkt hervorragende Chancen. Ein Lehrabschluss ermöglicht, sich neben der erworbenen Allgemeinbildung ein zweites Standbein zu schaffen und eventuell einmal einen eigenen Betrieb zu gründen. Zudem gibt es die Möglichkeit einer Lehrzeitverkürzung, es werden von vielen Lehrbetrieben auch interessante Zusatzausbildungen und Auslandspraktika angeboten, die geben den Jugendlichen einen exklusiven Weitblick“, so Felder.

Metallbearbeitungstechnik: Als gefragter Meisterfachbetrieb sind wir immer auf der Suche nach fleißigen und begabten Mitarbeitern. Aktuell suchen wir Lehrlinge für Metalltechnik und Metallbearbeitungstechnik. Meldet Euch unter der Telefonnummer 0664 9206637 oder unter der Email-Adresse info@siegele.co.at. Wir freuen uns darauf, Euch kennen zu lernen.

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KARRIERE MIT LEHRE

Nachwuchssieger in den Schönheitsberufen stehen fest Beim Landeslehrlingswettbewerb der Kosmetiker, Fußpfleger und Masseure gaben die 32 Teilnehmer einen Nachmittag lang „Alles für die Schönheit und das Wohlbefinden“ – für den Sprung auf das begehrte Siegerpodest reicht es aber bekannterweise nur für drei: Die Jury am meisten überzeugen konnten Janine Knoll (Kosmetik) und Vanessa Westerthaler (Fußpflege). Den Fantasiewettbewerb für sich entscheiden konnte Salome Gstrein. In den Räumen der Tiroler Fachberufschule für Schönheitsberufe übten sich die Teilnehmer im Peelen, Zupfen, Massieren und Cremen, um Gesicht, Füße und Körper in Topform zu bringen. Ein besonderes Highlight war wie jedes Jahr der Sonderwettbewerb „Fantasie Make-up“, der heuer unter dem Motto „Der Prater in Wien“ stand. „Mit ihren Behandlungen, dem Können und dem Wissen tragen unsere jungen Talente intensiv zum Wohlbefinden bei. Dieses hohe Niveau haben wir dem Geschick der Lehrlinge und der guten Ausbildung in unseren Betrieben zu verdanken. Man sieht, heute kommt hier wirklich jeder schöner und entspannter raus“, freut sich Landesinnungsmeisterin Astrid Westerthaler über die erbrachten Leistungen.

Am meisten überzeugen konnte bei den Kosmetikern Janine Knoll vom Lehrbetrieb Sarah Kathrein in Landeck, bei den Fußpflegern holte sich Vanessa Westerthaler vom Lehrbetrieb 2 Sisters Cosmetics in Innsbruck den Titel. Der Sieg in der Wertung Fantasie Make-up ging an Salome Gstrein vom Lehrbetrieb Ursula Scheiber in Umhausen. Der Bereich Massage war mit einem einzigen Teilnehmer – Masseur Alper Cetin vom Lehrbetrieb Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG in Tannheim – vertreten, seine Leistungen waren dennoch unschlagbar. Alle Landessieger werden Tirol auch im Bundeswettbewerb vertreten, der am 9. Juni in Wien stattfinden wird.

Janine Knoll (Landessiegerin Kosmetik, 2.v.r.) vom Lehrbetrieb Sarah Kathrein in Landeck mit Innungsmeisterin Astrid Westerthaler, LSI Roland Teissl und Spartenobmann Franz Jirka (v.l.). Fotos: WKT/Die Fotografen

Masseur Alper Cetin vom Lehrbetrieb Hotel Jungbrunn zeigte eine herausragende Leistung.

Salome Gstrein (Landessiegerin Fantasie Make-up) vom Lehrbetrieb Ursula Scheiber.

Beim Fantasie Make-up waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt – im Bild das Model von Salome Gstrein.

Du backst das: Werde Bäcker- bzw. Konditorlehrling beim Bäcker ruetz! Der Bäcker Ruetz steht seit über 119 Jahren für besten Geschmack. Höchste Qualität spielt nicht nur bei den Produkten eine zentrale Rolle, auch die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter des Tiroler Familienunternehmens wurde schon immer großgeschrieben. Profitiere von der langjährigen Erfahrung der mehrfach ausgezeichneten Bäcker- und Konditormeister und werde Teil der seit 1899 andauernden Tradition. Als Lehrling bekommst du exklusive Einblicke in die originalen Familienrezepte – die Grundlage der Brot- und Backspezialitäten. Du bist dabei, wenn nicht nur die Öfen, sondern auch die Köpfe rauchen und an neuen Erfolgsrezepten gearbeitet wird. Zusätzlich zum Erlernen der fachlichen Kenntnisse stehen vor allem die Entwicklung und das Herausfinden und Einsetzen deiner Talente und Stärken im Vordergrund. Als Bäcker- bzw. Konditorlehrling wirst du innerhalb von drei Jahren zum Experten ausgebildet. Möchtest du die Chance ergreifen und beide Berufe erlernen, profitierst du von der Zusammenarbeit der Spezialisten im Haus und bist nach vier Jahren sowohl Bäcker als auch Konditor. Informiere dich online unter www.ruetz.at/karriere über die Möglichkeiten einer (Doppel-)Lehre beim Bäcker Ruetz!

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KARRIERE MIT LEHRE

Hilfe für besondere Jugendliche: Überbetriebliche Lehrausbildung Wie hilft man Jugendlichen, die nach Beendigung der Schulpflicht keine geeignete Lehrstelle finden oder sozial benachteiligt und lernschwach sind? Durch eine überbetriebliche Lehrausbildung als Element der Ausbildungsgarantie für Jugendliche bis 18 Jahren, die als gleichwertiger und regulärer Bestandteil der dualen Berufsausbildung gilt, glaubt man in der Tiroler Landesregierung. Diese hat noch in der alten Legislaturperiode zusätzlich zum Arbeitsmarktservice einen anteiligen Finanzierungsbeitrag des Landes Tirol in der Höhe von über 1,5 Millionen Euro für das Kursjahr 2017/18 genehmigt. Die Maßnahmen beinhalten Orientierungs- und Clearingveranstaltungen, überbetriebliche und integrative Lehrgänge für benachteiligte Jugendliche. Dazu gehören in zunehmendem Ausmaß auch Bildungsabbrecherinnen und -abbrecher sowie leistungsstarke Jugendliche in Lehrberufen mit Fachkräftemangel. „Die finanzielle Unterstützung von über 1,5 Millionen Euro stellt auch einen wesentlichen Schwerpunkt im Rahmen der Fachkräfteoffensive des Landes Tirol dar“, betont LRinZoller-Frischauf. Die TeilnehmerInnen bleiben so lange in der überbetrieblichen Lehre, bis sie einen regulären Lehrplatz bei einem Betrieb gefunden haben. Sollte das nicht gelingen, kann auch die gesamte Lehrzeit in der überbetrieblichen Lehre verbracht und anschließend zur Lehrabschlussprüfung angetreten werden. Die Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen finden in Innsbruck, Wörgl, Lienz, Reutte, Kitzbühel, Kufstein, Landeck, Wattens und Schwaz statt. Die Inhalte der Lehrgänge umfassen kaufmännische Inhalte, Metall/Elektroberufe, Mechatronik, Integrative Berufsausbildung sowie allgemeine Lehrgänge.

Ein Begriff für Zuverlässigkeit

Elektro Müller staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb Seit mehreren Jahrzehnten ist die Firma Elektro Müller für ihre Kunden im Einsatz. Gleichzeitig ist das traditionelle Familienunternehmen einer der größten Lehrbetriebe mit unterschiedlichen Lehrberufsmöglichkeiten im Bezirk Landeck. Die Ausbildungssparten reichen von Elektroinstallationstechnik mit dem Schwerpunkt Prozessleitund Bustechnik über Kommunikationstechnik bis hin zu Elektrobetriebstechnik mit dem Schwerpunkt Prozessleittechnik. Aber auch Einzelhandelskaufmänner/frauen werden bei Elektro Müller ausgebildet. Aktuell sind im Unternehmen 40 Lehrlinge in Ausbildung. Das Interesse an Technik wird in einer dualen Ausbildung, also mit Schule und Praxis, besonders gefördert. Nach dem Motto „Man lernt nie aus“ sind diese Schlüsselberufe auch die Basis, um ständig Neues zu lernen – dazu zählen EDV, der Umgang mit Menschen, neue Techniken u.v.m. Seit Bestand der Firma hat Elektro Müller über 500 Lehrlingen einen Ausbildungsplatz ermöglicht. Viele dieser Lehrlinge sind heute qualifizierte und sehr gefragte Experten. Für das Engagement in der Lehrlingsausbildung wurde die Firma im Jahr 2000 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zum staatlich ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb ernannt.

Einzelhandelskaufmann/frau

staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb


KARRIERE MIT LEHRE

Berufsorientierung durch die Schnupperlehre Wie finden Jugendliche die richtige Lehrstelle? „Schnuppern“ gibt Gewissheit Ist die Entscheidung einen Lehrberuf zu erlernen gefallen, so stellt sich bei vielen Jugendlichen bereits die nächste Frage: Wie finde ich die richtige Lehrstelle? Unentschlossene haben in Österreich dabei weniger Grund zur Sorge: Die Möglichkeit zur Schnupperlehre und Berufsorientierung sowie das gute Beratungsnetz helfen bei der Wahl der richtigen Lehrstelle.

Durch das Schnuppern im Betrieb können Burschen und Mädchen sehen, wie es tatsächlich in den Firmen zugeht, was der angestrebte Beruf alles beinhaltet und sich im Idealfall für oder gegen eine entsprechende Ausbildung entscheiden. Die Schnupperlehre zur Berufsorientierung kann im Rahmen einer Schulveranstaltung oder durch eine private Initiative erfolgen.

Die Schnupperlehre ist ein sehr wichtiger Teil der Berufsorientierung. Für SchülerInnen gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Beruf durch Schnuppern zu erkunden, wissen die Experten der Wirtschaftskammer. Unter „Schnupperlehre“ wird ein kurzfristiges entgeltfreies Beobachten und Verrichten einzelner Tätigkeiten in einem Betrieb durch Schüler verstanden. Die Schnupperlehre begründet weder ein Lehr- noch ein sonstiges Arbeitsverhältnis.

Fragen und ausprobieren Durch Zuschauen, Fragenstellen und Ausprobieren einfacher, ungefährlicher Tätigkeiten soll ein interessierter Jugendlicher seinen Wunschberuf praxisbezogen kennen lernen. Den Jugendlichen trifft keine Arbeitspflicht, er hat aber auch keinen Anspruch auf Entgelt. Für Firmen, die das Schnuppern ermöglichen, ist es dabei wichtig, dass keine Eingliederung des Jugendlichen in die betriebliche Organisation stattfin-

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir DICH!

gen des Kinder- und JugendlichenBeschäftigungsgesetzes!

Dauer und Ausmaß Erfahrungsgemäß werden die Zeiten, in denen sich der Schnupperlehrling im Betrieb aufhalten darf, individuell vereinbart. Normalerweise dauert die Schnupperlehre nicht länger als eine Arbeitswoche. Der Jugendliche ist in der Regel nur zu seinen typischen Unterrichtszeiten (Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr) und nicht länger als 8 Stunden täglich im Betrieb.

Lehrstelle gesucht! Wo kann man sich informieren? Wer sich für eine Lehre entschieden hat kann auf verschiedenen Wegen die Suche nach einem adäquaten Ausbildungsplatz starten:

seLBstreCHerCHe: Bei Betrieben nachfragen ist immer eine Empfehlung! Selbst wenn eine Firma keine Lehrstelle ausgeschrieben hat, kann man trotzdem anrufen und nachfragen. Damit zeigt der/die BewerberIn Eigeninitiative und stellt schon mal seine Selbstständigkeit unter Beweis. Die Firmen auf diesen impuls-Sonderseiten bieten aktuell attraktive Lehrstellen an. Vielleicht ist schon der richtige Ausbildungsplatz dabei. Auch im Internet gibt es Lehrstellen- und Jobbörsen. Eine Übersicht diverser Lehrstellen findet man zum Beispiel unter www.bic.at

BeruFsinForMationszentren Im BIZ, dem Berufsinformationszentrum der Wirtschaftskammern, gibt es umfangreiche Informationen – z.B. welche Betriebe prinzipiell Lehrlinge ausbilden – was aber nicht heißen muss, dass diese Betriebe auch dieses Jahr Lehrlinge einstellen. Außerdem bieten viele Berufsinformationszentren Hilfestellungen für die Bewerbung an.

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det, da in diesem Fall ein Arbeitsverhältnis mit allen arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen (Anmeldung bei der Krankenkasse, Entgeltzahlungspflicht, etc.) entsteht. Der Schüler darf zu keiner Arbeit verpflichtet werden und unterliegt keinen Weisungen des Betriebsinhabers (mit Ausnahme von Sicherheitsvorschriften). Sollte der Schüler einzelne Handgriffe ausprobieren dürfen, ist dabei auf die körperliche und geistige Reife Bedacht zu nehmen. Der Unternehmer verstößt sonst gegen die Bestimmun-

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KARRIERE MIT LEHRE

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KARRIERE MIT LEHRE

Lehre – Fundament für sichere Zukunft Gut ausgebildete Fachkräfte sind gefragter denn je! Die Lehre genießt in Tirol einen hohen Stellenwert. Bestens ausgebildete und motivierte Fachkräfte sind das Fundament für den Wirtschaftsstandort Tirol. So ist die niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Tirol nicht zuletzt der dualen Ausbildung zu verdanken: Die Jugendlichen sammeln praktische Erfahrungen in den ausbildenden Betrieben, das nötige Fachwissen erwerben sie in der jeweiligen Fachberufsschule. Diese Kombination aus Praxis und Theorie erweist sich als ideale Ausbildungsform, denn um die Anfor-

derungen der Praxis zu bewältigen, sind fundierte Fachkenntnisse wichtig. Das Handwerk wiederum lässt sich nur in der realen Anwendung erlernen. Junge Menschen, die sich in Tirol für eine Lehre entscheiden, treffen eine gute Wahl, motivierte Fachkräfte sind gefragter denn je. Das Land Tirol steht den Lehrlingen mit unterschiedlichsten Angeboten und Unterstützungen auch in Zukunft verlässlich zur Seite. Ausbildungsbeihilfe, Begabtenförderung oder Bildungsgeld-update – die Möglichkeiten an Förderun-

gen sind vielfältig und können einen erfolgreichen Lehrabschluss unterstützen.

Interessen früh wecken 153 Lehrberufe in Tirol warten darauf, entdeckt zu werden. Wenn ein Berufswunsch gefasst ist und bereits in frühen Jahren konkrete Pläne geschmiedet werden, gilt es, die Jugendlichen auf ihrem Weg zu unterstützen. Heißt der Berufswunsch Physiker, so ist klar, dass im konkreten Fall eine Karriere mit Schullaufbahn und Universität angestrebt wird.

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Lediglich eine Schullaufbahn einzuschlagen, um die Berufsauswahl ein paar Jahre nach hinten zu verlegen, sollte nicht die ausschließliche Motivation für eine Bildungsrichtung sein. Deshalb zählt es, den Jugendlichen so früh als möglich die Breite an Ausbildungswegen aufzuzeigen und die Vielfalt an Berufen, welche es zu entdecken gibt. Neben Initiativen wie der „Berufs Safari“ vom Wifi findet sich auch eine umfassende Übersicht von Berufen und den dazugehörigen Ausbildungswegen auf berufsreise.at

Lehre und Matura Bei konkretem Berufswunsch mit Lehrausbildung sollte man ins kalte Wasser springen, denn warum warten? Der Wunsch nach einer soliden Berufsausbildung und einer akademischen Karriere gehen heutzutage Hand in Hand. So bieten viele Lehrberufe die Möglichkeit, parallel zur Lehre auch die Matura zu machen. Und auch nach der Lehre gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Matura bei Bedarf berufsbegleitend nachzuholen. Die Wahl, welchen Ausbildungsweg man beschreitet, will gut überlegt sein und sollte nicht rein finanziell motiviert sein. Dennoch gilt das monatliche Entgelt sicher als Vorteil für die Ausbildungsform Lehre – neben einer anerkannten Berufsausbildung. Diese finanzielle Unabhängigkeit bringt somit schon in sehr jungen Jahren ein großes Maß an Selbstständigkeit mit sich und führt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit verfügbaren Mitteln. Auch dies ist eine zentrale Erfahrung und ein beschleunigter Reifeprozess für Jugendliche, die sich für den Weg der Lehre entscheiden.

Welt voller Chancen Der aktuelle Facharbeitermangel in vielen Branchen lässt für die Jugendlichen von heute einen klaren Blick in die Zukunft zu. Eine abgeschlossene Lehre stellt eine solide Berufsausbildung dar und schafft somit die Basis für eine Arbeitsplatzsicherheit in der Zukunft. Und häufig sehen wir den „Lehrling von gestern“ als AbteilungsleiterIn, GeschäftsführerIn oder UnternehmerIn in einer Vielzahl von Klein- und Mittelständischen Betrieben, die unser Land stärken und oben halten.


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Wohlbefinden und Gesundheit durch Zirbenholz Das Material von Wohnungseinrichtungen hat größere Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit als bisher angenommen. Wissenschaftlern der Forschungsgesellschaft Joanneum Research in Graz ist es gelungen, sensationelle Erkenntnisse über die Eigenschaften der Zirbe zu gewinnen. Beim Test im Labor

zeigten sich signifikante Unterschiede in der Erholungsqualität zwischen einem Zirbenholzzimmer und einem identisch gestalteten Holzdekorzimmer. Zirbenholz bewirkt eine niedrigere Herzrate bei körperlichen und mentalen Belastungen. In den anschließenden Ruhephasen wird der vegetative Erholungsprozess

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beschleunigt. Wetterfühligkeit tritt im Zirbenzimmer nicht auf. Nachgewiesen ist auch die bessere Schlafqualität im Zirbenholzbett. Dazu Prof. Maximilian Moser: „Die durchschnittliche Arbeitsersparnis für das Herz liegt bei 3500 Schlägen oder einer Stunde Herzarbeit pro Tag.“ Durchgeführt wurden die Untersuchungen über aufwändige Herzfrequenzmessungen an einer Reihe von Testpersonen. Zirbenholz behindert auch die Entwicklung von Kleidermotten. Das zeigen die Ergebnisse einer weiteren Studie. Es konnte eine signifikante Verringerung von Larvenzahlen in Zirbenversuchskistchen beobachtet werden. Die Fressaktivitäten waren dabei stark reduziert. Untersucht wurde auch die antibakterielle Wirkung von Zirbenholz über das Institut für Genetik und allgemeine Biologie der Universität Salzburg. In

feuchter Umgebung ist eine deutlich höhere bakterienhemmende Wirkung von Zirbenholz im Vergleich zu anderen Holzarten zu erkennen. Getestet wurde mit dem Bakterienstamm "Escherichia coli". Bei einem Test wurde auf Buche, Ahorn und Pappel eine hohe Zahl von Bakterien festgestellt, während bei der Zirbe keine lebensfähigen Bakterien nachgewiesen wurden. Verantwortlich für die positiven Eigenschaften des Zirbenholzes ist das Pinosylvin, das in hoher Konzentration im Holz und Harz vorkommt. Nicht zuletzt dank dieser Forschungsergebnisse greifen immer mehr Bauherren und Einrichter zur Zirbe. Über die Internetplattform www.zirbe.info werden Eigenschaften, Anbieter und Verarbeiter von Zirbenholz sowie mögliche Naturerlebnisse präsentiert.

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Wandern mit der Familie in der Ferienregion Imst

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ten Am-Berg Verlag ein Wandertourenbuch erstellt. In dem neuen Wanderführer der Ferienregion Imst werden 27 ausgesuchte Wanderungen in und um Imst vorgestellt. Die beschriebenen Touren sind nicht nur für den erfahrenen, sondern vor allem für den gemäßigten Wanderer, der auch mit der Familie unvergessliche und erlebnisreiche Wander-

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Nach einem schneereichen Winter beginnt nun endlich wieder die Wandersaison! Rund um Muttertag haben viele Hütten die Sommersaison eingeläutet, zu Pfingsten werden weitere folgen. Vielfältig sind auch die Wandermöglichkeiten in Imst. Um darauf aufmerksam zu machen, hat Imst Tourismus gemeinsam mit dem renommier-

touren unternehmen möchte, geeignet. Bei vielen Wandertouren, die in diesem Führer vorgestellt werden, laden unterwegs Hütten oder Almen zur Einkehr ein. Am südöstlichen Rand der Lechta-

ler Alpen gibt es ein weit gespanntes Netz von bestens markierten und gewarteten Wanderwegen jeden Schwierigkeitsgrades. Leichte Wanderungen führen z.B. durch das Gurgltal, die Rosengarten-

Grießbach Alm im Lechtal mit neuem Team I

dyllisch zwischen Elbigenalp und Häselgehr gelegen, nimmt die Grießbach Alm für sich in Anspruch, die schönste Alm im Tiroler Lechtal zu sein. Tatsächlich hat der neue Pächter Bernd Wolf einiges in Bewegung gesetzt, um diesem Prädikat gerecht zu werden. So wurde die Sonnenterrasse herausgeputzt, damit der Kaiserschmarren, den die Gäste landauf, landab ohnehin schon loben, noch besser schmeckt ... Bernd Wolf tritt in die Fußstapfen seines Großvaters Ludwig – der von 1973 bis 1986 der erste Wirt auf der Grießbach Alm war. Die Alm ist in ca. anderthalb Stunden Gehzeit für jedermann gut zu erreichen. Wer es bequemer mag, lässt sich mit dem Hüttentaxi am Montag, Mittwoch und Donnerstag um 11 Uhr zur Alm und um 14.30 Uhr wieder zurück ins Tal chauffieren. Startpunkt ist der Parkplatz in Häselgehr / Grießau. Ansonsten herrscht auf dem Weg zur Alm absolutes Fahrverbot. nach dem saisonstart am 10. Mai gibt es auf der Grießbach alm nun immer wieder „GMiatLiCHe FesCHt’Ln“: am 2. Juni ab 17.00 uhr spielt das underMarKet Jazz Quartett, am 17. Juni blasen die ehrenberg-Musikanten zum schneidigen Frühschoppen und am 1. Juli die „oimsummamusi“ aus Mittenwald. Für Speis vom „Grießbachgrill“ und Trank ist natürlich bestens gesorgt.

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FREIZEIT IN TIROL Landkarte mit eingezeichnetem Routenverlauf und Orientierungspunkten, genauen Kilometer-, Höhen- und Zeitangaben, Höhenprofil und vielen Landschaftsfotos versehen. Weiters gibt es Infos für Kinder, Familien, Winterwanderungen, Hütteninfos, Fahrzeiten der Bergbahnen, Einkehrtipps und eine Rubrik „Wussten Sie schon?“. Alle Startpunkte sind mit ausführlichen Anfahrtsbeschreibungen (PKW, Bahn, Bus) versehen. Auf der beiliegenden CD sind die dazugehörigen gpxTracks für das GPS-Gerät und zur Ansicht in Google Earth enthalten.

Ein halbes Jahr offen Elkes Karröster Alm am Tschirgant bietet viel

Wanderführer Ferienregion Imst 1. Auflage 2018 Autoren: Susi Plott, Günter Durner ISBN: 978-3-946613-02-2 Preis: 16,95 Euro inkl. CD Format: 160 Seiten, gebunden, 16,5 cm hoch, 12 cm breit, 300 Fotos und 28 Landkartenausschnitte Weitere Infos und Blick ins Buch unter www.am-berg-verlag.de

Bergsteigerschule stubai tirol: Kinder & Jugend erlebnisklettercamps! Die Bergsteigerschule Stubai Tirol mit ihrem Leiter Sepp Rettenbacher ist der Pionier in Sachen Klettererlebniswochen für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren. Dabei geht es nicht ums Wandern, sondern um täglich super coole Actions und Klettern nach Können in den gesicherten Klettergärten. Heuer werden wieder insgesamt vier Termine im Juli und August angeboten. Auch Kletteranfänger und Berg-Neulinge sind bei diesem Programm herzlich willkom-

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Foto: Elfi Berger

schlucht, die Salvesenklamm oder auf einem der Geo-Lehrpfade am Tschirgant entlang oder in Roppen. Vom Hahntennjoch, das auf fast 2.000 m Höhe liegt und mit dem Auto erreichbar ist, kann man schnell und einfach die grandiose hochalpine Bergwelt erreichen. Im über zweitausend Meter hochgelegenen Ruhegebiet Muttekopf gibt es zudem eine Vielzahl anspruchsvoller Wanderungen. In diesem geologisch einzigartigen Gebiet haben alle Epochen der Erdgeschichte ihre Spuren hinterlassen. Das Ruhegebiet Muttekopf ist sowohl geologisch als auch von der Flora einmalig. Die alpinen Wanderungen auf den Muttekopf, die Vordere Platteinspitze, den Pleiskopf oder auf dem Imster Höhenweg erfordern natürlich entsprechende Kondition sowie Schwindelfrei- und Trittsicherheit. Bei den höhergelegenen Zielen ergeben sich traumhafte Panoramablicke ins Inntal, Gurgltal, Ötztal und Pitztal. Alle Touren im Wanderführer Ferienregion Imst sind mit ausführlicher Wegbeschreibung, farbiger

men. Es gibt auch ein Elternprogramm, siehe Homepage. Highlights der Woche: Kinoabend, Schatzsuche, Talente-Show, Schwimmen und Holzfloß am Bergsee, verschiedene Wettbewerbe, Grillparty mit Gitarre und Geistergeschichten am Lagerfeuer, Fackelwanderung, Hot Skyglider, 8 verschiedene Kletterscheine, Slackline, Übungsklettersteig und es gibt viele tolle Preise. infos: www.bergsteigen-stubaital.at ANZEIGE

Karröster Alm mit Traumblick auf Lechtaler Berge.

Gesamteindruck: Die besonders kinderfreundliche Karröster Alm, für Jung und Alt ohne Strapazen erreichbar, auch offizielle Mountainbike-Route, bietet neben traumhafter Aussicht von der Sonnenterrasse sehr lange Öffnungszeiten von Anfang Mai bis Ende Oktober sowie eine bemerkenswerte Küche. Gehzeit hin und zurück: 2:15 bis 2:30 Std. Höhenunterschied: 420 m. Einkehren: Karröster Alm. 1468 m, von Elke und Reini Holzknecht (Tel. 0664-5084472, www.karroster-alm8.webnode.at oder auf Facebook, elke.holzknecht@gmx.at); im Mai und Juni sowie September und Oktober von Montag bis Freitag nur an starken Regentagen nicht, auf jeden Fall aber Samstag/Sonntag bewirtschaftet, von 10 bis 20 Uhr. Die Küche bietet heimische Hausmannskost. Ab Herbst gibt’s als Besonderheit:

»Soljanka«, die osteuropäische scharf-saure Wurstsuppe mit Kraut! Start: In Karrösten den Schildern Almweg bzw. Karröster Alm oder Geo-Lehrpfad folgen, zuerst asphaltiert, die letzten 400 m zum Wald-Parkplatz nicht mehr. Wegverlauf: Auf oft staubigem Güterweg, dem man streckenweise anmerkt, dass ihn häufig schwere Holztransporte martern, in dezenter, gleichmäßiger Steigung großteils schattig Richtung Gurgltal mit Blicken auf Imst; informative Schilder des Geo-Lehrpfads und im unteren Teil Möglichkeit, auf einen Steig zu wechseln, der in 10 Min. zu einer Aussichtsplattform führt; man umrundet sozusagen teilweise den „1. Stock“ des Tschirgants. Bis zur Schlusskurve immer geradeaus in 1:15 bis 1:30 zur Alm; auf den 2370 m hohen Tschirgant rund 2:30 Std. Aufstieg wie Abstieg gut 1 Std.

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Die kinderfreundliche Alm, wo man die Ruhe genießen kann...

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Familienfeiern mit bis zu 20 Personen können bei uns gerne abgehalten werden! Auf euren Besuch freuen sich Elke und Reinhold Tel. 0664 / 50 84 472 · elke.holzknecht@gmx.at karroster-alm8.webnode.at

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FREIZEIT IN TIROL

Ganzjährige Einkehr am Frauensee Der Frauensee bei Lechaschau ist ein beliebtes Ausflugsziel nicht nur der Reuttener. Wanderer und Radfahrer schätzen das idyllische Gewässer aber nicht nur wegen seiner Naturschönheit, sondern kehren auch gerne in der Frauenseestube ein, die von Kevin & Max Matzner geführt wird. Die durchgehend warme Küche bietet gutbürgerliche Gerichte mit saisonalen Aspekten. In der Gaststube mit 50 Sitzplätzen und auf der schönen Sonnenter-

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rasse kann man es sich gemütlich machen und die leckeren Speisen, wie zum Beispiel den ausgezeichneten Kaiserschmarren mit Apfelmus, hausgemachte Kuchen oder ein frisches Bier genießen. Auch für Firmen- oder Familienfeiern aller Art kann man die Frauenseestube buchen. Das familien- und kinderfreundliche Haus, das direkt am Lechweg liegt, besitzt einen Kinderspielplatz sowie ausreichend ParkANZEIGE plätze am See.

Durchgehend warme Küche! Schöne Terrasse direkt am See Jeden Mittwoch Grillabend – Vorbestellung erbeten Feierlichkeiten jeglicher Art für bis zu 45 Personen

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Der Sommer klopft an: Tirols Bäder starten in die Freibadsaison Nach einem guten Winter mit einem Umsatzplus für die Tiroler Bäder starten die Betreiber optimistisch in den Sommer. Ein MysteryCheck und eine Bevölkerungsbefragung attestieren den Badeanstalten gute Noten. Schwimmen ist nach wie vor die beliebteste Sportart der Tiroler. Sowohl bei Sommersonne als auch bei winterlicher Kälte hüpfen Einheimische und Gäste gerne ins kühle Nass. Die aktuellen Zahlen der Winterbilanz zeigen dies erneut deutlich. „Der Umsatz ist um 5,6 Prozent auf über 22 Millionen Euro gestiegen und die Besucherzahl um 11,8 Prozent auf 1.820.043“, freut sich Ulrich Mayerhofer, Obmann der Tiroler Bäder, über dieses positive Ergebnis. Die Stimmung hat sich daher bei den 23 befragten Betrieben (neu dabei das „Telfer Bad“, renoviert das „Dolomitenbad Lienz“) im Vergleich zum Vorjahr weiter ver-

Ulrich Mayerhofer (Berufsgruppenobmann der Tiroler Bäder), Barbara Traweger-Ravanelli (GF IMAD) und Bernhard Wanner (Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Bäder) sehen dem Badesommer optimistisch entgegen.

bessert. Mit 12,16 Euro je Gast liegen die Erlöse zwar um 5,6 Prozent (0,72 Cent) unter jenen des Vor-

Badespaß direkt am Lechweg Badespaß am Haldensee Ein Treffpunkt für alle Wasserratten im Lechtal ist das Freischwimmbad Häselgehr. Und weil die Badeanlage direkt am Lechweg liegt, können auch Wanderer das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden bzw. nach einer längeren Etappe den Sprung ins erfrischende Nass einplanen. Bei Wassertemperaturen von angenehmen 24 Grad steht dem Badevergnügen nichts im Wege. Ein Hit der kinderfreundlichen Anlage ist die Breitrutsche, die für Spaß und Action sorgt. Die Kleinsten vergnügen sich derweil im Kinderoder im Babybecken.

Der Riverside-Kiosk versorgt die Badegäste mit einer köstlichen Stärkung oder mit Eis und Getränken und gilt daher auch als beliebte Einkehr für Lechweg-Wanderer. Ein Minigolfplatz mit acht Bahnen, Tischfußball und ein Beachvolleyballplatz ergänzen das Sport- und Freizeitangebot im Freischwimmbad Häselgehr. Veranstaltungen wie ein Beachvolleyballturnier oder Grillabende werden laufend angeboten. Kontakt: tel. +43 676 6673878 www.haeselgehr.tirol.gv.at ANZEIGE

Der Haldensee im Außerfern ist ein Kleinod innerhalb der Tiroler Seenlandschaft. Dass man direkt am See auch in einem geheizten Freibad schwimmen kann, hat sich außerhalb des Bezirkes noch nicht so herumgesprochen. Tatsächlich wird die 500 m2 große Wasserwelt durch eine Solaranlage umweltschonend erwärmt und bietet sich damit als Ausflugsziel für die gesamte Familie an. Die Wasserwelt Haldensee besteht aus

einem Kleinkinderbecken, einem Nichtschwimmerbereich mit Massagesprudel und Wasserfall, einem Sportbecken und als besondere Attraktion einer 50 Meter langen Wasserrutsche. Natürlich bietet sich auch der direkt angrenzende Haldensee für einen Sprung ins frische Nass mit Trinkwasserqualität an. Die Anlage ist von Ende Mai bis Anfang September geöffnet. ANZEIGE

Wasserwelt Haldensee Direkt am Rad- & Wanderweg bis Anfang September von 10 bis 19 Uhr ● kinderfreundlich ● Breitrutsche ● 8 Bahnen erlebnisminigolf ● tischfußball ● Beachvolleyballplatz

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FREIZEIT IN TIROL

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der Ausflugstipp für warme Tage

FUN UND ACTION! • 40 Meter lange Breitwasserrutsche • Einzigartiger Action-Tower XXL • Riesiger Kinderspielplatz mit Piratenschiff, Adlerhorst, Rutschen, Klettertürmen, div. Spieleinrichtungen für die Kleinsten • Erweiterter Kleinkinderbadebereich • Neugestalteter und beschatteter Sandspielplatz FÜR DAS LEIBLICHE WOHL! • Seerestaurant mit erweiterter Sonnenterrasse • Kiosk

Eröffnung am 31. Mai 2018 (Fronleichnam) Vorverkauf Saisonkarten bei minus 10% bis 30. Mai 2018 jahres (12,88 Euro), erfreulicherweise konnten aber auch die Energiekosten im Vergleich zum vergangenen Jahr um 11,5 Prozent und die Wasser-/Kanalkosten um fast 40 Prozent gesenkt werden. Im Zeitraum Februar und März wurden außerdem wieder zwölf Hallenbäder von geschulten Mystery-Kunden besucht und zweifach getestet. Im Mittelpunkt standen sowohl das Ambiente des Bades als auch die Sauberkeit in allen Bereichen sowie die Mitarbeiter und das

Bäderpersonal. Der Gesamteindruck – vom Betreten bis zum Verlassen des Bades – wurde mit der Note 1,3 beurteilt. „MysteryChecks sind extrem wichtig, denn sie sind eine der wenigen ehrlichen Beurteilungskriterien für die Tiroler Bäderlandschaft. Diese Checks finden schon seit vielen Jahren statt und helfen dadurch den Betrieben und den Mitarbeitern, sich immer weiter zu verbessern“, freut sich Mayerhofer, dass sich diese Bemühungen auch in den Ergebnissen

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niederschlagen. „Das Wetter ist derzeit traumhaft und spielt uns in die Karten“, zeigt sich Mayerhofer für die bevorstehende Saison optimistisch. Einige der 130 Freibäder Tirols öffneten bereits Anfang Mai ihre Pforten. „Wir sind gut aufgestellt mit einem vielfältigen Angebot, das Jung und Alt Spiel und Spaß, aber auch Erholung verspricht. Dennoch arbeiten wir laufend an neuen Attraktionen, damit Badebesucher weiterhin voll auf ihre Kosten kommen.“

Gesundheitsfördernd Fragt man die Tiroler, welche Sportart ihrer Ansicht nach besonders gesundheitsfördernd ist (mit nur einer Hauptnennung), dann nimmt Schwimmen ganz klar den ersten Platz ein. Unabhängig davon ob sie selbst schwimmen gehen, gibt mehr als jeder Vierte an, dass Schwimmen DIE gesundheitsfördernde Sportart ist. Vor allem Frauen (32%) sind dieser Meinung. Im weiteren Ranking der gesundheitsfördernden Sportarten finden sich Wandern / Berggehen (16 %), Joggen/Laufen (14 %) und Radfahren (13 %).

Panorama-Bad Lermoos Badebetrieb ab Badesaison wird am 25. Mai eröffnet! Seit einigen Tagen zeigt sich der Frühsommer endlich von seiner angenehmen Seite. Passend zur Eröffnung des Panorama-Bades in Lermoos, das ab 25. Mai geöffnet hat. Jetzt können also Jung und Alt wieder in familiärer Atmosphäre den Badespaß genießen. Im gesamten Panorama-BadAreal steht ein kostenloses WLAN zur Verfügung. Anfragen und Informationen unter Tel. +43 5673 / 3673 (Panorama-Bad) ANZEIGE

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Erfolgreicher „Tag der Tiroler Bergrettung“ in Imst

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Die Landesversammlung und der Tag der Tiroler Bergrettung fanden heuer in der Stadtgemeinde Imst statt. Stolze 92 Ortsstellen gibt es im Land Tirol, die allesamt Vertreter entsandten. Vorgestellt wurden technische Neuentwicklungen der Tiroler Einsatzkräfte, die sogar international Beachtung finden – zum Beispiel eine neue Verletztentrage aus Titan, die behelfsmäßig auch als Akja verwendet werden kann. 1 Über 40 Jahre ist Gerhard Schwetz bereits Mitglied der Imster Bergrettung. Sein Kollege und guter Freund Johannes Kropf ist mitterweile 12 Jahre mit dabei. 2 Der Imster Thomas Zangerle ist seit 2017 neuer Ortstellenleiter Stellvertreter. Monika Prantl-Peham stellt als Sanwartin der Ortsstelle Imst sicher, dass die drei Einsatzrucksäcke stets gut bestückt sind. 3 Helmut Knabl ist seit einem halben Jahr der neue Ortsstellenleiter. Der Imster ist seit stolzen 41 Jahren Mitglied der Bergrettung. 4 Extra aus dem Paznaun angereist sind Ortsstellenleiter-Stellvertreter Marco Schmid und Leiter Othmar Zangerl. Die Ortsstelle See feierte 2017 ihr 15-jähriges Bestandsjubiläum.

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Fotos: Stiel

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5 Hubert Schöpf war 21 Jahre lang Obmann der Bergrettung Schönwies. Seit vier Jahren hat er das Amt des Bezirksleiters Landeck inne. An seiner Seite: Christian Walter von der Ortsstelle Galtür. 6 Seit fünf Jahren ist Markus Wolf Bezirksleiter von Reutte. Dieser ist stolz auf seine Mitglieder. Darunter befindet sich auch Regina Poberschnigg. Die Ehrwalderin ist die einzige Frau in der Funktion der Ortsstellenleiterin im Außerfern. 7 Hatten einen langen Weg aus dem Außerfern nach Imst hinter sich: Der Ortsstellenleiter von Tannheim Reinhold Bilgeri und sein Kollege Johann Walch aus Steeg. Alexander Barbist ist seit drei Jahren Ausbildungsleiter der Ortsstelle Nesselwängle/Grän. 8 Landespolizeidirektor Stv. GenMjr Norbert Zobl im Gespräch mit Landesleiter-Stv. Anton Mattle. 9 Zwei Urgesteine aus St. Anton am Arlberg: Schriftführer Florian Lins und Kassier Hubert „Huby“ Tschöp. Kollege Bernhard Schönherr, der Kassier der Ortsstelle Pettneu am Arlberg ist, stellt klar, wie gerne die drei Herren im Dienste der Bergrettung für die Menschen unterwegs sind.


WIRT DES MONATS

Gasthaus Riatsch

Der Riatschhof mit jahrzehntelanger Tradition Annemarie und Ernst Fili leben in Nauders den Traum von Regionalität

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I

nmitten der herrlichen Berglandschaft am Reschenpass, auf 1.560 Metern Seehöhe, befindet sich der Riatschhof von Annemarie und Ernst Fili. Das Berggasthaus kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und gilt als beliebtes Ausflugsziel in ruhiger Lage zwei Kilometer außerhalb von Nauders. Das Konzept aus herzlicher Gastlichkeit und dem Bewusstsein für regionale Qualität zeichnet den Familienbetrieb aus, der 1956 von Huberts Eltern gegründet und über 40 Jahre mit viel Herzblut von Margreth und Hubert Folie geführt wurde. Im Jahr 2011 übernahmen Tochter

Annemarie und ihr Mann Ernst das Gasthaus mit eigener Landwirtschaft. „Bei uns ist die ganze Familie in den Betrieb und das Hofgeschehen eingebunden“, erzählt Annemarie Fili. Nicht nur die Töchter Patricia, Laura und Jana unterstützen ihre Eltern tatkräftig. Auch die ganze Verwandtschaft wie Geschwister, Schwager und Schwägerinnen sind am Hof und im Gasthaus, wenn Not am Mann ist, zur Stelle. Dieser familiäre Zusammenhalt ist spürbar, tut gut und ist einzigartig! Kulinarisch liegt der Schwerpunkt des Familiengasthauses auf traditioneller Tiroler Hausmannskost. „Wir

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verwenden hochwertige Zutaten und unsere hofeigenen Produkte, wie Fleisch, Eier, Salat und Gemüse. Auch Würste werden vom eigenen Fleisch produziert. Herkunft und Regionalität sind für uns wichtig und das möchten wir auch weitervermitteln“, fügt die Wirtin hinzu. Die Seniorchefin, Margreth Folie, kümmert sich mit viel Liebe um das Wohlergehen der Gäste. „Meine Mama ist die gute Fee und wichtigste Person in der Küche. Sie zaubert heimische Gerichte und Backwaren nach traditionellen Rezepten. Unsere Gäste lieben besonders den flaumigen Kaiserschmarren und die hausgemachten Kuchen“, zeigt sich die Hausherrin stolz. „Ich höre oft den Satz: Deine Mama macht landauf, landab den allerbesten Kaiserschmarren“, muss Fili schmunzeln. „Wir bieten Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 20 Personen mit reichhaltigem Frühstück und 4-Gänge-Abendmenü. Unsere Urlaubsgäste sollen sich bei uns wie zu

Hause fühlen“, ergänzt die ambitionierte Wirtin, die den Betrieb seit sieben Jahren mit Leib und Seele führt. Die neu angelegten Trailstrecken führen direkt am Gasthaus vorbei wobei die Sonnenterrasse zum Einkehren einlädt. Radfahrer und Wanderer können die typische Hausmannskost wie Knödel, Rindssuppe, Spätzle, etc., hausgemachte Kuchen und besondere Eisspezialitäten genießen. „Wir sind ein ideales Ausflugsziel. Als Aufstiegshilfe dient der Mutzkopflift, Wanderer lieben es, die beiden Seen, den großen Mutzkopf und den Dreiländergrenzstein zu erkunden“, weiß Ernst Fili, der selber gerne in der umliegenden Bergwelt unterwegs ist. „Wenn Sie die Natur lieben und die frische Luft der Nauderer Bergwelt erleben wollen, dann sind Sie bei uns richtig. Der Riatschhof ist ein kleines Paradies, wo man durch die Ruhe seinen Ausgleich vom Alltag findet und einmal Kraft tanken kann“, so die Wirtin abschließend. Geöffnet hat der riatschhof von Pfingsten bis Mitte oktober und von Weihnachten bis ostern. auf anfrage sind Familienfeiern wie taufen, erstkommunion, Firmung oder Betriebsfeiern für bis zu 50 Personen mit à la carte auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

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Venter „Bergwelt“ erweitert Gästeangebot mit Wo einst die Großeltern Valentin und Irma Scheiber vor rund fünfzig Jahren ein idyllisches Hotel zum Leben erweckt haben, wurde nunmehr von Alexander und Gabriela Scheiber ein neuer Meilenstein gesetzt: Das Ehepaar, das den Drei-SterneFamilienbetrieb seit dem Jahr 2014 in dritter Generation führt, hat das

Venter Hotel „Bergwelt“ mit viel Engagement durch einen großzügigen Zubau an die Gästewünsche der heutigen Zeit angepasst. Die Venter „Bergwelt" befindet sich in ruhiger und zentraler Toplage inmitten der beliebten Skiregion, nur wenige Gehminuten vom Sessellift der Wildspitze entfernt. Herzliche

Gastfreundschaft und ein Wohlfühlambiente aus alpenländischer Tradition werden seit fünf Jahrzehnten bei der Familie Scheiber großgeschrieben. Im Herbst 2017 wurden die Zimmer nordseitig um einen Zubau erweitert. „Wir haben die Situierung der Räumlichkeiten der Sonneneinstrahlung angepasst. Dadurch ergeben sich helle, großräumige Zimmer auf Vier-Sterne-Niveau“, erklärt Architekt Hansjörg Krißmer. Das Tarrenzer Atelier Krissmer & Partner hat ein innovatives, ganzheitliches Konzept für die kommenden zehn Jahre ausgearbeitet. „Es werden künftig noch weitere infrastrukturelle Maßnahmen durchgeführt. Der Zubau und die damit entstandene Zimmererweiterung waren der erste Schritt, um den Qualitätsansprüchen der Urlaubsgäste auch in Zukunft gerecht zu werden“, so der Ar-

chitekt. Nun stehen den Urlaubsgästen eine 38 m2 große, moderne Panorama Suite, eine großzügige Junior Suite mit 33 m2 sowie helle, gemütliche Familien- und Doppelzimmer zur Verfügung. „Wir möchten unseren Gästen ein Gefühl von Heimatverbundenheit vermitteln“, ergänzt der Hausherr Alexander Scheiber. Schon am Morgen beim Aufstehen liegt dem Gast die traumhafte Ötztaler Bergwelt regelrecht zu Füßen und bietet einen herrlichen Blick zur Talleitspitze. „Meine Frau Gabriela und unsere freundlichen Mitarbeiter sorgen vor und hinter den Kulissen mit viel Herzblut für einen reibungslosen Ablauf und das Wohlergehen der Gäste“, erzählt Alexander Scheiber weiter. Er selbst bringt auch gerne in der Küche sein Talent ein. Mit der „Venter Einkehr“, dem À-la-carte

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großzügigem Zubau Restaurant der Familie Scheiber, trifft traditionelle Tiroler Hausmannskost auf italienische Köstlichkeiten wie Pizza und Pasta. „Bei uns hat der Gast die Qual der Wahl. Denn wir haben in einer reichhaltigen Karte eine Vielfalt an herzhaften, regionalen und vegetarischen Gerichten zur Auswahl. Unser engagiertes Küchenteam verarbeitet

frische Produkte aus der eigenen Landwirtschaft und Wild aus der eigenen Jagd“, ergänzt Scheiber. Während sich der Chef des Hauses um die Gestaltung der Menüs kümmert, hat sich seine Frau Gabriela dem Wohlergehen der Hotelgäste im Service verschrieben. „Besonders beliebt sind unsere hausgemachten Mehlspeisen, wie

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heiße Buchteln, Wiener Apfelstrudel und der Kaiserschmarren. Da geht unseren Gästen immer das Herz auf“, fügt Gabriela Scheiber schmunzelnd hinzu. Wenn der Urlaubsgast nach einer ausgedehnten Wanderung oder am Ende eines tollen Schitages in wohliger Atmosphäre entspannen möchte, dann kann er im hauseige-

nen Wellness- und Saunabereich mit Dampfbad und Infrarot-Wärmekabinen die Seele so richtig baumeln lassen. „Den Blick auf majestätische Berggipfel schweifen lassen, die Schönheit und Ruhe der Natur genießen, das nenne ich Wellness in den Bergen und dafür stehen wir mit unserem Juwel, der Venter Bergwelt.“

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IMSTER AU

Imster Einkaufsmeile ist die Nummer 1 in Tirol

LLA Imst öffnete ihre Türen

Das FMZ hat in der Beliebtheitsskala bereits das Innsbrucker DEZ überholt 1

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Fotos: LLA

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Großen Zuspruch erhielt die Landwirtschaftliche Lehranstalt Imst auch dieses Jahr bei ihrem Tag der offenen Tür. Die Besucherinnen und Besucher konnten nicht nur die Vielseitigkeit des schulischen Angebots entdecken, sondern erlebten auch ein vielfältiges Rahmenprogramm, das von einem Wortgottesdienst im Hof der LLA bis hin zu einer Modeschau mit Tanzvorführungen reichte. Natürlich war auch für die Verpflegung der Gäste gesorgt, die sich zudem für zuhause mit hochwertigen Produkten aus dem Gartenbau, der Baumschule sowie Lebensmitteln aus dem Hofladen und einem Bauernmarkt eindecken konnten. 1 Fachlehrerin Anna Luger legt letzte Hand an einer von den Schülern erstellten Präsentation an. 2 Jagd- und Arbeitskleidung für drinnen und daraußen wurde im Rahmen einer Modeschau präsentiert. Florian Hafner, Romana Vogler Thomas Pfeifer hatten sichtlich Spaß dabei.

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Fesche Trachten und Volkstänze waren ebenfalls Teil der Modeschau. Im Vordergrund: Viktoria Schöpf und Marlen Haider. Für backofenfrisches Brot und Gebäck sorgten Julia Nischelwitzer und Theresa Kluibenschädl in der schuleigenen Küche. Auch das Schnapsbrennen wird an der LLA gelehrt, wie Obstbaumeister Gregor Krismer den Besuchern demonstrierte. Dir. DI Josef Gstrein und FLin Elisabeth Obererlacher – hier beim Infostand – freuten sich über einen rundum gelungenen Tag der offenen Tür. Lukas Jäger und Markus Kerber wissen alles rund ums Getreide, sei es Brot- und Futtergetreide oder Brauereigerste, die wieder im Kommen ist. Bernadette Brugger hatte alle Hände voll zu tun, um den BesucherInnen leckere Drinks zu servieren.

Der wichtigste Parameter für die Qualität von Handelsbetrieben ist die Zufriedenheit der Kunden. Dazu gehört auch das gute Verhältnis zwischen Vermietern und Mietern. Das Fachmarktzentrum (FMZ) in der Imster Industriezone ist in dieser Hinsicht laut einer aktuellen Befragung österreichweit auf Platz 4 und in Tirol bereits am Top-Platz eins. „Die Leute aus den Bezirken Imst und Landeck müssen längst nicht mehr nach Innsbruck fahren, um Spitzenprodukte zu lukrativen Preisen zu erstehen. Wir haben mittlerweile in der Imster Industriezone ein Sortiment, das keine Wünsche offen lässt. Eines unserer Erfolgsgeheimnisse ist die Tatsache, dass wir neben den üblichen Handelsketten noch erfreulich viele heimische Unternehmer beherbergen“, freut sich FMZ-Geschäftsführer Johannes Gstrein, der berichtet: „Die besagte Studie resultiert aus einer Umfrage unter Mietern in Handelszentren. Hinter Shoppingcentern in Dornbirn, Wien und Götzis nehmen wir heuer in diesem Ranking die 4. Stelle ein. Der Spitzenplatz in Tirol ist für uns Anerkennung und Motivation zugleich!“

Skepsis können wir getrost und mit Stolz sagen: Bei uns belebt die Konkurrenz das Geschäft!“, betont Gstrein.

Stolzes Steuervolumen Der Imster Bürgermeister Stefan Weirather betont bei jeder öffentlichen Gelegenheit die Wirtschaftskraft seiner Industrie- und Handelszone. Betriebe wie die Holzindustrie Pfeifer, gemischt mit dutzenden kleinen heimischen Unternehmen, schaffen nicht nur weit mehr als 1.000 Arbeitsplätze, sie bringen auch viel Geld in die Gemeindekasse. „Allein die Firmen in der Industriezone und in der Fabrikstraße liefern mehr als 50 Prozent der gesamten Kommunalsteuern ab, eine Finanzkraft, die wir direkt in die Weiterentwicklung unserer Infrastruktur laufen lassen“, sagt der Stadtchef der mittlerweile fast 11.000 Einwohner zählenden Bezirksmetropole.

Ehrgeizige Ziele Für FMZ-Chef Johannes Gstrein sind derartige Loblieder kein Anlass zum Ausruhen. „Allein bei uns im Fachmarktzentrum müssen wir laufend sanieren und modernisie-

Starker Arbeitgeber Als in der Imster Industrie- und Gewerbezone am 15. März 1990 mit dem Fachmarktzentrum auch der Handel Einzug gehalten hat, konnte niemand erahnen, welche Erfolgsgeschichte sich daraus entwickelt. „Wir haben allein bei uns im FMZ 70 verschiedene Firmen mit mehr als 1.000 Marken untergebracht, die 450 Mitarbeiter beschäftigen. Andere Handelshäuser wie der Kaufpark, Kika oder die Heimwerkermärkte Obi und Canal, vor allem aber auch die Autohäuser runden eine Angebotspalette ab, die bei den Kunden sehr gut ankommt. Nach anfänglicher

Johannes Gstrein, Geschäftsführer des FMZ, freut sich über eine positive Wirtschaftsentwicklung in der gesamten Stadt. Foto: Eiter


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ren, aber auch das Angebot den wechselnden Bedürfnissen der Konsumenten anpassen. Veränderung ist eben die einzige Konstante im Wirtschaftsleben“, weiß der 40-jährige Prokurist, der die gute Erreichbarkeit, die ausreichende und kostenlose Parkplatzsituation und den hohen Anteil an heimischen Unternehmern als die Erfolgsfaktoren der Imster Handelszone sieht und auch daran interessiert ist, dass sich in der Imster Innenstadt wieder ein blühender

Handel entwickelt. „Ich sitze selbst im Gemeinderat. Und stehe dort für ein Miteinander. Wenn es auch im Zentrum läuft, profitieren wir alle voneinander!“, schließt Gstrein, der auch die Gastronomiebetriebe und vor allem das Kino als Frequenzbringer sieht. (me) Das Imster Fachmarktzentrum, 1990 von sieben heimischen Unternehmern gegründet, beherbergt mittlerweile 70 Firmen und 450 Mitarbeiter.

Foto: FMZ

HANSA-FLEX in Imst: Absolute Kundennähe mit Sofortservice Als Ersatzteillieferant für hydraulische Schlauchleitungen gestartet, hat sich HANSA-FLEX weltweit zu einem der führenden Systemanbieter rund um die Hydraulik entwickelt. Das weitverzweigte Netz an Niederlassungen, eine absolute Kundenorientierung und kundenfreundliche Dienstleistungen machen HANSA-FLEX zum bevorzugten Partner rund um die Hydraulik. Von über 400 Standorten weltweit befindet sich ein Stützpunkt auch in der Imster Industriezone – für uneingeschränkte Kundennähe. Die Bedeutung der Fluidtechnik wächst weltweit. HANSA-FLEX ist heute Europas führender Systemanbieter in der Fluidtechnik und Wertschöpfungspartner für leistungsstarke Unternehmen jeder Größe. Das Oberland und Außerfern wird von der Niederlassung in Imst aus betreut, was kurze Anfahrtszeiten und rasche Unterstützung gewährleistet. HANSA-FLEX bietet neben Hydraulikschläuchen ein umfassendes Komplettsortiment von Verbindungselementen für die Hydraulik und bietet mit FLEXXPRESS einen Sofortservice, der bei Bedarf sofort

zur Stelle ist: 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr – wo immer es gebraucht wird. Falls ein Ersatzteil mal nicht an Bord des Einsatzfahrzeuges ist, kann es schnell von der nächstgelegenen HANSA-FLEX Niederlassung beschafft werden. Mit dem XCODE hat HANSA-FLEX darüber hinaus ein Identifizierungssystem entwickelt, das den Ersatzteilservice revolutioniert hat. Ungeplante Maschinenstillstände werden auf ein Minimum reduziert. Spezialisierte HANSA-FLEX Montageteams und der Hydraulik-Sofortservice stehen jederzeit mit vollständig ausgerüsteten Werkstattwagen bereit, um rasch und kompetent Hilfe zu leisten. Die FLEXXPRESS Servicetechniker sind für ihre komplexen Aufgaben speziell geschult.

»Die Maschinen, Anlagen und Systeme unserer Kunden müssen laufen – sicher, zuverlässig, rund um die Uhr. Verfügbarkeit zählt, Stillstände kosten Geld«, sind sich die Mitarbeiter der Imster Niederlassung, mit Leiter Patrick Fink, ihrer Verantwortung bewusst. Fachliches

Können sowie hohe Leistungsbereitschaft, unternehmerisches Denken, Teamfähigkeit und ständiges Lernen zählen zu den Erfolgsfaktoren der Mitarbeiter. Dabei schließt der Schutz von Menschen und Umwelt Kompromisse in der Qualität der Arbeit aus. ANZEIGE

Leiter der Niederlassung Imst: Patrick Fink

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Volksfeststimmung beim Fußballderby zwischen Zams und Imst

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Simmering gegen Kapfenberg, das ist wahre Brutalität! Das sagte einst der berühmte Kabarettist Helmut Qualtinger über Lokalderbys im Fußball. Auch Zams gegen Imst hat schon viele Schlachten am grünen Rasen erlebt. Die aktuelle Auflage gewannen dieses Mal die Imster mit 3:1 und nahmen damit Revanche für die 2:3Heimniederlage im Herbst. Zirka 700 Zuseher kamen trotz starkem Wind zum Match und erlebten drei Imster Tore durch Thomas Gufler und Rene Prantl (2) sowie den Ehrentreffer durch Florian Kofler. 1 Der Imster Trainer Jürgen Soraperra (r.) und sein Kapitän Thomas Saloschnig freuten sich über den Auswärtssieg in Zams. 2 Zwei Ötztaler auf der Kommandobrücke beim SV Zams: Trainer Flo-

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rian Schlatter und der sportliche Leiter Walter Haid (v.l.). 3 Die beiden Imster Spieler Mathias Mimm und Dominik Haid (v.l.) standen als ehemalige Kicker des SV Zams in ihrer ehemaligen Heimat vor einer außergewöhnlichen Belastungsprobe. 4 Standen schon vor dem Spiel als Sieger fest: Kassier Martin Mungenast, Gesamtsportvereinsobmann Peter Gohm und Funktionär Markus „Mike“ Dapunt (v.l.) freuten sich über die volle Eintrittskasse. 5 Die beiden Seilbahnspezialisten und Brüder Gustl und Siggi File (v.l.) waren einst große Kämpfer im Dress des SV Zams und bestechen seit Jahren auch als schlaue Watter am Kartenspieltisch.

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6 Der Imster Fanclub bejubelte den Derbysieg. Klaus Lanner, Julia Schrott und Marco „Maggo“ Strigl (v.l.) begleiten ihr Team regelmäßig zu den Spielen. 7 Die weiblichen Fans feuerten die Burschen an. Lydia Schöpf aus Obsaurs, Juliane Lechleitner aus Perjen und Lilly Dapunt aus Zams (v.l.) drückten vergeblich den Zammer Jungs die Daumen. 8 Der Zammer Obmann Herbert Falch, der verletzte Spieler Simon Gastl und Ex-Obmann Stefan Mungenast (v.l.) nahmen die Niederlage gegen die favorisierte Imster Mannschaft mit Gelassenheit. 9 Der Imster Tormann Andreas Saloschnig, im Bild mit Freundin Annika Kohler, musste wegen einer schweren Schulterverletzung seine

Karriere bereits mit 23 Jahren beenden. 10 Der Imster Ex-Trainer und jetzt Sportreferent der Stadt Imst Thomas Schatz (r.) kam mit seinem Fußballfreund und „Frisurkollegen“ Sandro Sciarri zum Match. 11 Der in Imst tätige Glasfachmann Willi Koll aus Haiming kam mit seinem Freund, dem pensionierten Schuhverkäufer Roman Reiter. 12 Zwei ehemalige Torjäger: Reinhard Plank traf einst für die zweite Mannschaft von Imst, Fußballriese Peter Schmid (v.l.) aus Imst war viele Jahre eine Stütze in Zams. 13 Der Imster sportliche Leiter Manuel Westreicher (r.) kam mit Sohn Joel und dem ehemaligen Imster Stammspieler Christoph „Titti“ Gstrein. Fotos: Eiter

Satz- und Druckfehler vorbehalten!

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UNTERNEHMEN DES MONATS

Zeit für und mit den Kunden

Holz ist sein absoluter Lieblingswerkstoff: Markus Böhling, Zimmermeister und Geschäftsführer der MB Holzbau in Vils, liebt seinen Beruf und will seine Leidenschaft an seine Kunden weitergeben. Auch der Leitspruch seines Unternehmens drückt dies aus: „Holz ist allem gewaXXen.“ Es sind mehrere Faktoren, die Markus Böhling am heimischem nachwachsenden Werkstoff Holz so faszinieren. Vor allem aber ist es das Material für einen individuellen Einrichtungsstil und für ein gesundes, natürliches Klima in den Wohnräumen. Wenn der 44-Jährige von „seinen“ Holzhäusern spricht, kommt er dann auch direkt ins Schwärmen:

„Je mehr Holz offen verbaut wird, desto besser ist das Raumklima im Haus, desto mehr an Luftfeuchtigkeit kann gespeichert oder aber wieder abgegeben werden.“ Und damit sich auch mehr Bauherren Lebensräume mit diesem perfekten Baustoff leisten können, dürfen sich bei der Firma MB Holzbau die Kunden nicht nur in die Planung einbringen, sie können auch direkt

mit Hand anlegen bei der Verwirklichung ihres Traumhauses. Schritt für Schritt ganz nach den eigenen Wünschen entsteht das Haus eines jeden Kunden. Gestalterisch und planerisch so individuell wie jeder Hausherr selbst.

SELBST HAND ANLEGEN Wenn die Planung abgeschlossen ist, dann können die Bauherren ‰

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zusammen mit dem Profi-Team der MB Holzhaus in Vils Hand anlegen und den Bau tatkräftig unterstützen. „Jeder kann sich so weit einbringen, wie er kann und will“, erklärt Markus Böhling. Streichen, verputzen oder mehr? Je nach Talent und Zeit kann der spätere Besitzer bei seinem Bau bares Geld sparen. Denn jeder soll sich den Traum vom eigenen Haus leisten können und seinen Idealismus mit einbringen dürfen. „Je mehr der Kunde mit einbezogen wird, desto mehr an Kommunikation muss jedoch zwischen allen Parteien laufen“, räumt Markus Böhling ein. Aber das mache es eben auch aus, meint der Geschäftsführer, denn jeder neue Bauherr sei nicht nur ein weiterer Kunde, sondern müsse auch jemand sein, der den Betrieb ohne Einschränkung weiterempfiehlt. Ein Gefühl füreinander zu finden, eine Vorstellung von den Ideen und Wünschen des anderen zu entwickeln, gegenseitiges Vertrauen: Das alles sei notwendig.

NEUESTE STANDARDS Dabei setzt Markus Böhling nicht nur auf die Erfahrung, die er im Holzhausbau schon seit Jahren hat. Er setzt auch auf modernste Technik, um die aktuellen Standards umzusetzen. Reine Holz-Holz Verbindungen in den Wänden und Decken kommen bei ihm ebenso zum Einsatz wie natürliche Dämmmaterialien. „Die Dampfbremse ist bei uns keine Folie, sondern besteht aus formaldehydfreien Livingboardplatten. Eine ökologischere Alternative zu den OSB-Platten, die meist verwendet werden“, erklärt der Zimmermeister. Außerdem werde bei jedem ihrer Ob-


UNTERNEHMEN DES MONATS

jekte ein „Blower Door Test“ gemacht, um die Luftdichtheit des Gebäudes zu messen. Zusätzlich könne der Hausherr auch nach den aktuellen Passivhaus-Standards bauen, erklärt Böhling. So können die späteren Bewohner sicher sein, dass ihr Heim nicht nur hübsch und gemütlich, sondern auch energiesparend, nachhaltig und schadstoffarm ist. Zusammengefasst drückt Zimmermeister Markus Böhling es so aus: „Genauso gut wie es anfängt, muss es sich auch zum Ende hin anfühlen. Wir wollen unsere Kunden zu 100 Prozent zufrieden stellen.“

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Zwieselsteiner Geräteschuppen wurde Würfelhaus Die Familie Falkner aus Sölden realisierte einen Wohntraum mit vielen technischen Raffinessen Angelina und Renaldo Falkner aus Sölden realisierten auf rund 270 Quadratmetern ihren ganz persönlichen Traum vom zeitgemäßen Wohnen. Das Würfelholzhaus der vierköpfigen Familie besticht nicht nur durch das durchgängige moderne Design, sondern viel mehr noch durch eine Vielzahl an technischen Raffinessen. „Was tust du, wenn ich um dich kämpfe?“ Mit diesen Worten begann vor elf Jahren die Geschichte von Renaldo und Angelina Falkner: „Wir haben uns über einen gemeinsamen Freund beim Billard-

spielen kennengelernt“, beginnt Renaldo Falkner zu erzählen, und seine Frau fügt schmunzelnd hinzu: „Er fragte mich, was ich tue, wenn er um mich kämpft und ich antwortete: Melde dich, wenn du weißt, wer gewonnen hat.“

Das Herz gewonnen Und Renaldo Falkner gewann. „Nicht nur das Spiel, sondern kurz darauf auch mein Herz“, beendet die 27-jährige Angelina die Geschichte des Kennenlernens. Seither lebt das junge Paar im Herzen von Zwieselstein. „Hier zwieselt (teilt) sich das Tal. Links geht es

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Richtung Gurgl und rechts nach Vent“, erklärt die Söldenerin, die bis zu ihrem dritten Lebensjahr in Wörgl gelebt hat. 2013 erblickt Tochter Hannah das Licht der Welt, Sina wird 2016 geboren. Im August 2017 besiegeln die beiden ihre Liebe mit der Heirat in der Pfarrkirche Sölden. „Früher stand auf unserem Grund ein alter Geräteschuppen“, erzählt die zweifache Mutter, die den 270 Quadratmeter großen Bauplatz von ihren Eltern geerbt hat. „Meine Schwiegereltern leben direkt nebenan und betreiben im Nebenerwerb eine Landwirtschaft mit

Kühen und Pferden“, fügt ihr 29jährige Mann hinzu. „Wir haben auf den massiven Bestand zwei Geschosse in Riegelbauweise dazugebaut.“ So wurde aus dem Bestandsgebäude zwischen Mai 2017 und Feber 2018 ein moderner Wohntraum, der seinesgleichen sucht.

Zukunftsdenken Eine nachhaltige Energieversorgung lag den Söldenern am Herzen. „Wir haben uns kurzerhand für die Variante der Luftwärmepumpe entschieden“, zeigt sich Falkner zufrieden. „Öl und Pelletts


Großzügigkeit ist Trumpf im Haus der Familie Falkner. Auch zahlreiche technische Raffinessen wie z.B. ein BUS-System mit indirekter Beleuchtung wurden realisiert.

kamen für uns nicht in Frage und eine Gasleitung ist nicht vorhanden“, wirft Angelina ein, die sich für eine Fußbodenheizung im gesamten Haus stark gemacht hat. Die Installation einer Photovoltaikanlage ist in naheliegender Zukunft angedacht.

Lichtdurchflutet Der Wohntraum aus Holz besticht mit einer weitläufigen Fensterfront, die tagsüber großzügigen Lichteinfall gewährleistet. Die dreifach verglasten Aluholzfenster fügen sich nicht nur optisch in das Holzhaus ein, sondern sorgen vor

allem für niedrige Heizkosten und Schallschutz. Rund 170 Quadratmeter Wohnfläche stehen der vierköpfigen Familie zur Verfügung. Wo sich einst ein Traktor und Lagerflächen befanden, ist ein großer Eingangsbereich mit Garderobe entstanden. Über eine Vollholztreppe kommt man in das 85 Quadratmeter große Erdgeschoss. Nicht nur dem geschulten Auge fällt gleich nach dem Betreten des Hauses auf, dass das Familiendomizil technisch auf dem neuesten Stand ist und mit zahlreichen optischen Highlights aufwartet.

Im Parkettboden Eiche „Tabakgrau Retro“ befinden sich quadratische Bodendosen mit Dekoelementen, die durch eine indirekte Beleuchtung die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen. „Unsere Küche hat einen großen »Side by Side«-Kühlschrank mit Eiswürfelmaker und direkt an der Armatur befindet sich ein Anschluss mit Kohlensäure“, erklärt Renaldo Falkner. „So kann ich ein Glas unter den Wasserhahn halten und es kommt Sodawasser heraus.“ Das moderne Design der Küche mit Fronten in Cremeweiß und ei-

ner schwarzen Granit-Arbeitsplatte fügt sich optisch in das Gesamtbild ein. Der offene Küchen- und Essbereich war den Ötztalern wichtig und dient als Zentrum des Familienlebens. Angrenzend an den Eichenesstisch befindet sich ein Kamin, der im Winter für zusätzliche Wärme sorgt und die Räumlichkeiten vom Wohnzimmer trennt. Die Wände und Holztüren sind im gesamten Haus flächenbündig.

Loxone erleichtert Alltag Der gelernte Elektroplaner zeichnet selbst für die raffinierten ‰

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Elegante cremeweiße Fliesen schaffen eine Wohlfühlatmosphäre im Bad.

Das Wohnnetz in der Geschossdecke macht der ganzen Familie sichtlich Spaß.

Lichtinstallationen und die moderne Elektrik verantworlich. Im gesamten Haus erstrahlt ein Zusammenspiel aus direkter und indirekter Beleuchtung. Zahlreiche Bewegungsmelder sorgen beim Vorbeigehen automatisch für Licht. Über eine Schaltzentrale, die in die Speisekammer integriert wurde, wird die Anlage gesteuert. Ein Display im Wohnbereich dient zur Programmierung und Steuerung. Alle Funktionen im Haus sind durch das BUS-System der Firma Loxone miteinander vernetzt und intelligent automatisiert. „Diese lassen sich sogar über

spielen drinnen und schlagen Purzelbäume. Das Gefühl läßt sich ähnlich dem einer Hängematte beschreiben“, erklärt die Kindergartenpädagogin, die die Idee im Internet gesehen hat. Im rund 70 Quadratmeter großen zweiten Stock befindet sich der Rückzugsort der Familie mit zwei Kinderzimmern mit eigenem Bad und einem großzügigen Arbeitsbereich. Den Eltern steht ein Schlafzimmer mit ebenfalls eigenem Bad zur Verfügung. Der Nassraum ist durch einen begehbaren Schrank optisch vom Schlafbereich getrennt. Großflächige dunkle Flie-

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ein App am Handy steuern“, zeigt sich Falkner über das System des Smart Home stolz. „Das Licht, die Musik, aber auch die Jalousien lassen sich je nach Jahreszeit und unseren Gewohnheiten einfach und unkompliziert steuern und programmieren.“

Zweiter Stock Sitzt man am Esstisch und hebt den Blick nach oben, so erblickt man unvermutet ein Netz in der Geschossdecke. „Das ist ein 2,60 x 2,60 großes Wohnnetz. Da kann man sich entweder gemütlich zum Lesen reinlegen oder die Kinder

sen am Boden und cremeweiß an den Wänden vermitteln ein Gefühl von Wärme. Die Badewanne und eine begehbare Regendusche mit Glaswand erwecken den Eindruck einer Wellnessoase auf großzügigen 15 Quadratmetern. Nischen in den Wänden setzen optische Akzente und sorgen zusätzlich für Ablageflächen. (st) Möchten auch sie ihr Haus kostenlos in einer der nächsten impuls-ausgaben präsentieren? Dann melden sie sich bei uns! Wir freuen uns über ihre Kontaktaufnahme unter 05262 67491-27.


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