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Ausgabe 14. 2013 • 10. September 2013

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TIGAS erweitert Erdgasnetz im Oberland Erdgas-Informationstag in Fließ am 19. September Die TIGAS, Tirols vielseitiger Energiedienstleister, baut das Erdgasnetz im Oberland zügig aus! In naher Zukunft stehen die Gemeinden Fließ, Faggen, Prutz und Ried auf dem Investitionsplan. Aus diesem Anlass findet am Donnerstag, dem 19. September, ab 16 Uhr in der Neuen Mittelschule Fließ ein Erdgas-Informationstag statt. Bereits 90.000 Tiroler Haushalte und Gewerbebetriebe in rund 145 Gemeinden sind an das Erdgasnetz angeschlossen. Vor allem das Unterland mit seinen Tourismusregionen ist weitgehend erschlossen. Daher liegt der Investitionsschwerpunkt der TIGAS in den kommenden Jahren im Oberland, wo zuletzt die Versorgungsleitungen im Ötztal bis nach Umhausen ausgebaut wurden. Als Nächstes sollen die Orte Fließ, Faggen, Prutz und Ried bedient werden. „Mit der Erschließung dieser Gemeinden sind die leitungstechnischen Voraussetzungen für eine spätere Anbindung von Serfaus, Fiss und Ladis geschaffen“, erklärt dazu Tigas-Ge-

schäftsführer Philipp Hiltpolt. Eifrig gebaut wird auch im Paznauntal. In einem ersten Bauabschnitt werden heuer die Ortsteile im Bereich der Landesstraße in See mit Erdgas erschlossen. „Der weitere Ausbau im Talkessel erfolgt den Anschlusswünschen entsprechend zügig in den nächsten Jahren. 2014 werden dann die Gemeinden Kappl und Ischgl an das Erdgasnetz angebunden, wobei bereits im Zuge von Straßenarbeiten Erdgasleitungen in deren Ortsteilen verlegt werden“, führt Hiltpolt aus. Bereits 2012 wurde auch mit dem Aufbau eines Versorgungsnetzes in Arzl im Pitztal begonnen. Ausgehend von der Inntalhauptleitung bei Karrösten wurde eine Erdgasleitung via die Pitztalbrücke über den Inn erstellt und durch das Gewerbegebiet bis zum Ortsanfang verlegt. Heuer wird das Ortszentrum, die Ostersteinsiedlung und Moospuit erschlossen. Derzeit wird entlang der Landesstraße L 16 gebaut. Wer sich über das Ausbauprogramm der TIGAS im Oberland informieren möchte, hat am Donnerstag, dem 19. Septem-

ber, in Fließ Gelegenheit dazu: Von 16 bis 19 Uhr findet im Turnsaal-Kindergarten der Neuen Mittelschule Fließ ein Erdgas-Informationstag statt, bei dem man auch Infos über die Modalitäten und Kosten eines Erdgas-Hausanschlusses, über Erdgaspreise, Förderungen und Erdgasgeräte zum Heizen, Warmwasserbereiten, Kochen, etc. erhält. Wer sich jetzt für Erdgas entscheidet, erhält außerdem einen Frühbucherbonus von 180 Euro.

Billiger fahren mit Erdgas! TIGAS unterstützt Neuwagenkauf mit 1310 Euro Erdgas ist nicht nur als Heizmaterial, sondern auch als Treibstoff besonders wirtschaftlich und umweltschonend. Dank eines immer dichter werdenden Erdgas-Tankstellennetzes stellen auch im Oberland immer mehr Kfz-Besitzer auf Erdgas um. Seit nunmehr 2,5 Jahren haben z.B. die Geschäftsführung, der Obmann sowie Mitarbeiter von RegioL den privaten Fuhrpark auf Erdgasfahrzeuge umgestellt. Bisher wurden über 70.000 km

zurückgelegt und exakte Aufzeichnungen über Treibstoffkosten geführt. „Wir sind mit unseren Erdgasfahrzeugen auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 6,1 kg pro 100 km gekommen, was Kosten von 5,2 Euro pro 100 km entspricht“, betont RegioL-Geschäftsführer Gerald Jochum. Es handelt sich vor allem um Fahrten im alpinen Gelände. Damit hat man sich gegenüber einem vergleichbaren Dieselfahrzeug die Hälfte der Treibstoffkosten und zu einem vergleichbaren Benzinfahrzeug weit mehr als die Hälfte der Treibstoffkosten erspart. „Dazu kommen die nicht zu vernachlässigenden Umweltaspekte“, betont Jochum. Die TIGAS fördert derzeit übrigens den Neukauf von Erdgasfahrzeugen mit 1310 Euro. Zahlreiche Fahrzeughersteller bieten bereits eine breite Palette an serienmäßigen Erdgasfahrzeugen an. In Tirol stehen bereits 26 Erdgastankstellen zur Verfügung. Erdgasfahrzeuge parken in den gebührenpflichtigen Kurzparkzonen der Städte Wörgl, Kufstein und Telfs gratis!

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Rastland Open – Air 2013 Umringt von der prachtvollen Nassereither Bergwelt fand das mittlerweile bereits zur Tradition gewordene RastlandOpen-Air statt. Heuer war es Geschäftsführer Otmar Juen in Zusammenarbeit mit der Agentur Starmaker gelungen, die Ursprung Buam aus dem Zillertal zu verpflichten. Bereits zwei Stunden vor deren großem Auftritt heizten der Wadltreiber und Schlagerstimme Steffen Jürgens dem Publikum ein. Man darf schon gespannt sein, welche Stars 2014 in Nassereith zu hören und zu sehen sein werden. 1 Die Ursprung Buam begeisterten ihre Fans auf ein Neues. Im Bild das Brüderpaar Andreas und Martin Brugger.

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Eines der begehrtesten Objekte an diesem Abend: Markus Rieser präsentierte die neue CD der Ursprung Buam – „Gamsjaga“. Gabi und ihr Chef – Rastland-Geschäftsführer Otmar Juen – waren sichtlich von der tollen Musik begeistert. Verkaufsberater Andreas Agerer vom Fleischhof Oberland ließ sich den Musikleckerbissen nicht entgehen. Sorgten wie immer für einen reibungslosen Ablauf bei der Zu- und Abfahrt der Autos: Die beiden Führungskräfte der Feuerwehr Nassereith, Martin Föger und Jürgen Ruepp.

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Vom Feinsten verköstigten Souschef Chris Mrochen und Küchenchefin Doris die Besucher. 7 Früh übt sich. Der kleine Leon und Magdalena konnten jede einzelne Strophe der Ursprung Buam wiedergeben. 8 Katrin und Kathrin versorgten das zahlreich erschienene Publikum mit kühlen Getränken und verbreiteten so nebenbei gute Laune. 9 Auch zwei Oetzer Schützen genossen die Atmosphäre beim Rastland Open – Air 2013. Werner und Günther Fischer. 10 Margit ist seit über 15 Jahren die gute Seele des Rastland Nassereith. Das weiß auch Schlagerstimme

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Steffen Jürgens zu schätzen, der schon öfters auf Besuch im Rastland war. Steffen Jürgens verzauberte die Besucher mit Hits von seiner neuen CD. Ob auf der Harfe oder am Kontrabass, die Leidenschaft spürt man förmlich, wenn Manfred „Manni“ Höllwarth musiziert. Holt Jahr für Jahr die Stars der Musikszene nach Nassereith. Hubert Malleier von der Agentur Starmaker mit Steffen Jürgens. Moderator Ingo Rotter, der wie gewohnt für Stimmung sorgte und Dorfchef Reinhold Falbesoner mit seiner Gattin Traudl.

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5.200 Euro für einen guten Zweck Günter Steinlechner und Walter Haid, die Organisatoren des Raiffeisen-HallenCUP in Sölden, Zell/Ziller und Kufstein, konnten auch heuer wieder eine stolze Summe von insgesamt 5.200 Euro an zwei bedürftige Tiroler Familien übergeben. Nicht weniger als 3.200 Euro gingen an die Familie der 13-jährigen Sarah Gritsch (sie leidet am Rettsyndrom) aus Tarrenz, weitere 2.000 Euro wurden bereits an eine Familie im Zillertal übergeben. Im Bild v.l.n.r. Walter Haid, Esther Gritsch, Florian und Egon Schennach (Organisatoren des Weihnachtshauses in Locherboden/Mötz), Günter Steinlechner und Sarah Gritsch.

Foto: RaiffeisenHallenCUP

Die nächste Ausgabe erscheint am 24. Sept. 2013

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Fotos: bestundpartner.com

impressum Medieninhaber, Verleger: Oberländer VerlagsGmbH 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24 Tel. 05262/67491, Fax: -13 www.impuls-magazin.at Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter http://unternehmen.oberlandverlag.at/ovg/unternehmen/ impressum.html abgerufen werden. Herausgeber: Günther Lechner, Wolfgang Weninger Redaktionsleitung: Bernhard Stecher (best), redaktion@impuls-magazin.at Redaktion: Martin Muigg-Spörr (mams), Paul Schranz (psch), Heike Nikolussi (heni), Eva Lechner (leva), Guido Walch (guwa) Anzeigen: Bianca Rott, Tel. 0676 - 846 573 - 20, e-mail: br@impuls-magazin.at Simone Amplatz, Tel. 0676 - 846 573 - 19, e-mail: sa@impuls-magazin.at Michaela Freisinger, Tel. 0676 - 846 573 - 16, e-mail: mf@impuls-magazin.at Martina Luger, Tel. 0676-846 573 - 27, e-mail: ml@impuls-magazin.at Nicole Egger, Tel. 0676-846 573 - 15, e-mail: ne@impuls-magazin.at Druck: NÖ Pressehaus


„Kinder des Windes“ vom Arlberg Der Flirscher Slalom-Weltmeister Mario Matt ist auch ein erfolgreicher Araberzüchter

Pferde-Haltung hat sehr viel mit Verantwortung zu tun. PferdeZucht noch weit mehr. Allerdings gibt es unterschiedliche Zugänge. Für Mario Matt ist es pure Leidenschaft. „ Mein Ziel ist es, schönst mögliche und charakterstarke Pferde zu züchten“, so Mario Matt, der Rennläufer vom Arlberg, wenn zum großen Ausleseprozess der Natur der des Menschen hinzukommt. Auf seinem Gestüt in Flirsch bewegen sich seit rund zehn Jahren Araberstuten. Mario Matt bemüht sich, ihre natürlichen Anlagen - den charakteristischen Hechtkopf, Hals und Körperbau müssen stimmen - zu fördern und Defizite auszumerzen. Ein Risiko bleibt, aber daran dürfte der Slalomspezialist ausreichend gewöhnt sein. Trotzdem ist es jedes Mal ein beglückendes Gefühl, wenn so ein neu geborenes Fohlen zum ersten Mal versucht, seine schlaksigen Beine zu koordinieren und zaghaft nach dem Euter tastet. „Es ist immer ein besonderes Erlebnis, dem viel Kopfzerbrechen um Abstammung und Zuchtlinien vorangehen. Umso schöner ist es, wenn sich die Hoffnungen bestätigen“, so Matt.

Sanftheit und Temperament Für Matt ist die Pferdezucht ein Gegenpol zu Stress und der Anspannung seiner Rennläuferkarriere. Die Tiere erden. Bei den Arabern besitzen die aus dem Orient stammenden Pferde einen hohen Stellenwert, sie nennen sie „Kinder des Windes“ und betrachten sie auch als solche. „Araber sind sehr Menschen bezogen, top-verlässlich und im Gelände sind sie ein sehr sicheres, ideales Freizeitpferd …“steht Mario Matt die Be-

Foto: Toni Zangerl

Der dreifache Weltmeister Mario Matt hat sich mit derselben Konsequenz und Professionalität wie im Schisport dem Aufbau einer Pferdezucht gewidmet. 25 Araberstuten samt ihren Fohlen tummeln sich am Gestüt von Mario Matt in Flirsch. Mit seinen Pferden ist er in der obersten Liga auf Zuchtschauen in ganz Europa vertreten.

Die feurigen Araber sind der Stolz von Slalom-As Mario Matt.

geisterung für seine Vierbeiner ins Gesicht geschrieben. Zu Unrecht heißt es, dass Araber nervös und ängstlich seien. „Stimmt nicht“, so Mario Matt. Ausschlaggebend sei die Haltung, die, wenn Mario durch seinen Sport und Training verhindert ist, zwei Mitarbeiterinnen übernehmen. „Das Um und Auf“ sind die Haltung, Zuwendung und Fürsorge. 18 Hektar Weiden und Wiesen, auf denen das Heu selbst gewonnen wird, sorgen dafür, dass die Entwicklung zu einem guten Pferd ungestört verläuft. Die edlen Vierbeiner verbringen ganzjährig jeden Tag im Freien, im Paddock erlernen sie in Gruppen ihr soziales Umfeld. „Für mich ist das Erlernen des Herdverhaltens ganz wichtig“, informiert Matt voll Züchterstolz. Und es ist tatsächlich eine wahre Augenweide, die spielenden Fohlen auf der Koppel zu beobachten. Pferdepower in purer Eleganz. Die weitläufigen Weiden sorgen für gesunde Zuchttiere und damit für die besten Voraussetzungen für entsprechende Zuchterfolge. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Auf Ausstellungen und bei Messen werden seine Vollblutaraber regel-

mäßig ausgezeichnet. Sein Hengst Lorenzo el Bri wurde 2011 Europachampion und Hengst Nevio wurde 2011 Europa-Champion bei den Jährlingen.

Erfolg braucht viel Geduld Pferdezucht braucht tiefes Wissen, reiche Erfahrung, viel Geduld und einen langen Atem, den hat der Flirscher. Kaum, dass er laufen konnte, stand Mario Matt bereits auf Schiern und mit vier Jahren saß er bereits im Sattel, „Wenn ich am Straßenrand Pferde sah, musste

ich stehen bleiben und sie beobachten, und mit sechs, sieben Jahren erhielt ich die ersten Reitstunden. 2001 kamen zwei Friesen auf den Hof und ein Jahr später eine Araberstute“, so Matt. Mit heftiger „Arabitis“ infiziert, ist seine Herde inzwischen auf 25 Pferde samt Fohlen angewachsen. Wer sich davon selbst überzeugen will ist herzlich willkommen. „Man braucht keine Scheu haben, sich zu melden. Es werden ständig Stuten und Fohlen zum Verkauf angeboten“, lädt Mario Matt ein. (leva)

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Oktoberfest PROGRAMM SAMSTAG, 21.09.2013 • 11.00 – 13.00 Uhr – o‘zapft is Bei Original Paulaner Oktoberfestbier, Tiroler Spezialitäten und Bayerischen Schmankerln. Bieranstich und Frühschoppen mit der Bürgermusikkapelle Ehrwald. • 14.00 – 18.00 Uhr Wies‘n-Stimmung und Tanzmusik mit „Party Power “ aus Salzburg SONNTAG, 22.09.2013 • 11.00 – 13.00 Uhr – Frühschoppen mit Jungmusikanten der Bürgermusikkapelle Ehrwald • 14.00 – 18.00 Uhr Wies‘n-Stimmung und Tanzmusik mit „Trio Alpensound“ aus der Steiermark MONTAG, 23.09.2013 • 12.00 – 17.00 Uhr Wies‘n-Stimmung und Tanzmusik mit dem Duo „Die Trattnachtaler “ aus Oberösterreich DIENSTAG, 24.09.2013 • 12.00 – 17.00 Uhr Wies‘n-Stimmung und Tanzmusik mit dem Duo „Die Trattnachtaler “ aus Oberösterreich MITTWOCH, 25.09.2013 • 12.00 – 17.00 Uhr Wies‘n-Stimmung und Tanzmusik mit „Die Grageler “ aus dem Lechtal DONNERSTAG, 26.09.2013 • 12.00 – 17.00 Uhr Wies‘n-Stimmung und Tanzmusik mit „Die Zwei Casanovas“ aus dem Zillertal FREITAG, 27.09.2013 • 12.00 – 17.00 Uhr Wies‘n-Stimmung und Tanzmusik mit „Die Zwei Casanovas“ aus dem Zillertal Zugspitze Nachtschicht • 18.30 – 22.00 Uhr mit unserem Wies´n Highlight „Die Pfunds Kerle“ Letzte Talfahrt um 22.30 Uhr SAMSTAG, 28.09.2013 • 11.00 – 13.00 Uhr – Frühschoppen mit dem Trachtenverein Ehrwald • 14.00 – 18.00 Uhr Wies‘n-Stimmung und Tanzmusik mit „Die starken Tiroler “ aus Volders SONNTAG, 29.09.2013 • ab 11.00 Uhr – Frühschoppen mit der Bürgermusikkapelle Biberwier • 14.00 – 18.00 Uhr Wies‘n-Stimmung und Tanzmusik mit „Trio Alpinsound“ aus Oberösterreich Programmänderungen vorbehalten!

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Zug um Zug zur Elite Wenn Anna-Lena Schnegg vor ihrem Schachcomputer sitzt, taucht sie in eine eigene Welt ein, dann ist sie auch kaum ansprechbar. Mit Disziplin, Ausdauer und Begeisterung hat es die Gymnasiastin bis zur Weltelite geschafft. „Je länger man Schach spielt, umso interessanter wird es“, ist die Landeckerin von der Art des „Gehirnjoggings“ überzeugt. Jubel im Hause Schnegg! AnnaLena Schnegg aus Perjen landete erst kürzlich bei der österreichischen Staatsmeisterschaft auf dem zweiten Rang. Lediglich Konkurrentin Veronika Exler musste sie sich geschlagen geben. Entsprechend groß war natürlich auch die Freude beim Jugendschachclub Landeck, wo sie mit großem Hallo empfangen wurde. Damit hat sich die erst 14-Jährige selbst für die harte Trainingsarbeit belohnt. Anna-Lena Schnegg aus LandeckPerjen ist ständig auf Achse. Mit ihren 14 Jahren absolviert sie ein ehrgeiziges Programm, das kaum Verschnaufpausen zulässt. „Mir ist nicht so schnell langweilig“, lächelt die Gymnasiastin, deren Vorliebe für das Schachspielen sie an die Spitze der internationalen Szene gebracht hat. Sechsfache JugendStaatsmeisterin, Vize-Europameisterin – es sind geradezu sensationelle Erfolge, mit denen sie bereits

aufwarten kann. Dass dafür ein intensives Training Voraussetzung ist, ist klar. Mehrere Stunden am Schachcomputer sind keine Seltenheit (das banale Schachbrett in der Ecke dient wohl mehr als Zierrat). Zwei bis drei Mal in der Woche ist sie über Skype mit ihrem deutschen Trainer verbunden, der sie zusätzlich mit „Hausaufgaben“ eindeckt. „Man kann nur weiterkommen, wenn man aus den eigenen Fehlern lernt und dabei wahnsinnig selbstkritisch ist“, erklärt Anna-Lena abgebrüht. Begeistert vom „Spiel der Könige“ ist die gesamte Familie in dem gemütlichen Perjener Einfamilienhaus. So fand es Anna-Lena bereits im zarten Alter von vier Jahren weitaus spannender als ihre BarbiePuppen, wenn die älteren Brüder Martin und Daniel mit „Bauern“ und „Läufern“ hantierten. Diese Faszination blieb und wurde von Elternhaus und Schule, in der es das Freifach Schach gibt, gefördert.

Mentale Stärke Während bei ihren Konkurrentinnen das Nervenkostüm meist blank liegt, kommt bei Anna-Lena kaum Unruhe auf. Ihre mentale Stärke ist eine Sache, Strategie die andere. „Giftschlange“, nennt der Fachausdruck einen Spielertyp, der sehr taktisch und riskant unterwegs ist. Etwas, das Anna-Lena

Foto: Eva Lechner

Anna-Lena Schnegg aus Landeck ist mehrfache Staatsmeisterin im Schach

Anna-Lena Schnegg ist trotz ihrer Erfolge ein natürlicher Teenager geblieben.

perfekt beherrscht, wenngleich sie, laut eigenen Angaben, zwischenzeitlich mehr zum Typus der „Würgeschlange“ mutiert ist, einer Strategie, die versucht, die rechte Spiel-Position heraufzubeschwören, um zuschlagen zu können. Aber wer meint, dass die Gymnasiastin immer nur am Computer klebt, irrt. Fürs Kontrastprogramm sorgen Klavier – Anna-Lena spielt und singt auch in einer Schulband – genauso wie Taekwondo. Sie schwärmt für die Musik der „Lin-

kin Park“ und auch die angesagten „Mädls-Abende“ gibt`s – einfach wie bei einem ganz normalen Teenager. Dass darüber hinaus die schulischen Leistungen exzellent sind, freut die Mama, die zu Recht stolz auf ihr „Küken“ ist, wie sie ihre „Kleine“ liebevoll nennt. Mama Karin Schnegg selbst hat zahlreiche Schachturniere absolviert und mehrfache Staatsmeistertitel eingeheimst. „Aber ich war nie so gut wie meine Tochter“, gibt sie freimütig zu. (leva) 10. September 2013

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Neue Heimstätte für Outdoor-Unternehmen In Sautens entstand ein neues Dorado für den Freiluftsport Die „Natur pur Outdoor GmbH“ gibt es seit dem Jahr 1988. Zunächst in Haiming und Ötztal-Bahnhof beheimatet, schlug das Unternehmen vor genau zehn Jahren in Sautens seine Zelte auf. Zelte im wahrsten Sinne des Wortes, da die neue Heimstätte am alten Mini-Golf-Areal nur eine vorübergehende Lösung darstellen konnte. Im Jahr 2008 folgte der Bau des Hochseilgartens und spätestens mit der gestiegenen Besucherfrequenz war das Bedürfnis nach einer professionelleren Infrastruktur mit entsprechenden Sanitäreinrichtungen und Umkleidemöglichkeiten gegeben. So entschloss sich die Betriebsführung, ein klein wenig zu übersiedeln und rund 40 Meter unterhalb der bestehenden Anlage ein neues Rafting- und Canyoning-Camp zu errichten. Begonnen wurde mit den Baumaßnahmen im November 2012, die Fertigstellung erfolgte zeitgerecht vor dem Beginn der Sommersaison. Für das gesamte Konzept und die Planung der Anlage zeichnete Jochen Leiter von GIRO-PLAN verantwortlich.

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Tschirgant-Duo feierte runden Geburtstag

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zahlreichen Auftritten wurde auch die eine oder andere Wanderung unternommen. 1 Ein Ständchen zum „30er“ durfte trotz der ganzen Feierlichkeiten natürlich nicht fehlen. Die beiden Frontmänner des Tschirgant Duos - Christian Kuen und Markus Kopp. 2 Prost Mama! Corinna und Michael Kopp genossen den gemütlichen Abend. 3 Lukas Haslwanter hatte hinter der Bar alles im Griff.

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4 Dorfstadl-Chef Buggi Haslwanter sorgte mit seinen Rippelen für strahlende Gesichter. 5 Alex und Manfred „Manni“ Unterwaditzer - Komponist der Alpinkrainer. 6 Hanspeter Köll von den „Weinbeißern“ freute sich, so viele bekannte Gesichter zu sehen. 7 Zwei Freunde der volkstümlichen Musik: Schischulleiter Kurt Fischer (Hochoetz) und der singende Skileh-

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rer Howdy. 8 Sorgen um den Nachwuchs braucht sich das Tschirgant-Duo keine zu machen. Schimun musiziert schon fast so gut wie sein Vater Markus. 9 Im Zuge der Feierlichkeiten konnte Martin Schneebauer (l.; Höhenleistungszentrum Kühtai) einen beträchtlichen Spendenscheck für den Spendenfonds „Help for Kids“, an Roman Ferdik und Harald Lederer übergeben.

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Fotos: bestundpartner.com

Keine herkömmlichen Standards, keine gähnende Langeweile, jedoch hörbar anders, perfekt und mit Vollgas. - So beschreiben sich die zwei erfolgreichen Musikanten auf ihrer Homepage. Vor kurzem feierte das Duo ihr dreißigjähriges Bestehen im Kühtaier Dorfstadl. Beim 10. Bergfreunde-Treffen wurde über vier Tage mit befreundeten Musikgruppen musiziert, gelacht und gefeiert. Zahlreiche treue Fans aus den verschiedensten Ländern fanden den Weg ins Kühtai. Neben den

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Geigers Posthotel noch näher am Gast Dorfbahnstraße 47 · 6534 Serfaus Tel. +43 5476 / 6261 info@lifehotel-posthotel.com www.post-serfaus.at

Mitten im Zentrum von Serfaus gibt es ein Hochgefühl mit 4 Sternen – ein Urlaubsparadies für Familien und Genießer. Der Name: Geigers Posthotel. Direkt an der Dorfbahnstation gelegen, rückte das

Hotel nach einem gelungenen Umbau aktuell noch näher an den Gast. Zwischen April und Juni dieses Jahres erfuhr die Infrastruktur des Posthotels einen gewaltigen Modernisierungsschub.

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Auf einer Fläche von 550 Quadratmetern entstanden eine neue Bar, Rezeption, Lobby, ein Chefbüro, wurde der Backoffice-Bereich überarbeitet sowie eine Weintheke und Lodenstube ins Leben gerufen. Gleichzeitig konnte das Restaurant erweitert werden. Damit ist die Bauherrschaft in der Lage, dem Gast eine neue Infrastruktur in topaktuellem Design anzubieten. Die unterschiedlichen Raumqualitäten sind auf den Gast maßgeschneidert. Dazu wurde der funktionale Ablauf mit außergewöhnlichem Interior-Design verbunden. Schließlich soll jeder Moment im Hotel auch intensiv genossen werden

können. Getreu diesem Motto sollte etwa das Restaurant keinen Hallencharakter aufweisen und mit dem Thema Tiroler Stube neu interpretiert werden. Die Bar wurde trotz statischer Herausforderungen zur Straße hin geöffnet. Das Architektenteam unterteilte das Hotel in drei Hauptbereiche, welche sich in Farbe, Form und Materialisierung voneinander unterscheiden, trotzdem aber den Anspruch besitzen, an den Übergangszonen miteinander zu harmonisieren.

Lodenlobby

den Gast in weichem Licht. Leuchten betonen die ersten Sitzgruppen mit den Blättertischen. Zusätzliche Highlights sind die mit Loden eingekleidete Rezeption und der außergewöhnliche Präsentationstisch für Weine, der wie ein Rebstock aus dem Boden wächst und sich Richtung Licht streckt.

Esslounge Das Thema Springende Decken, Sitzen am Fenster und Rückzugsnischen wurde neu interpretiert. An der großen Fensterfläche bilden die hohen Rückenlehnen der Bänke und die glockenförmige

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Gelbe, grüne, schwarze Töne empfangen

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Lampe den intimen Raum zum Essen. Zwei Lodennischen schaffen dies als dreiseitig hineingestellte Boxen. Ein weiterer Bereich wird mit einer Holz-Lodendecke und getäfelten Holzbänken zur Tiroler Stube.

Postbar Ein Schmuckstück, das auch für externe Gäste zugänglich ist. Ist der Name Postbar traditionell, so ist das Interior-Design das Gegenteil davon. Extravagant wie das

Angebot der Spirituosen kann der Gast trinken, genießen und schauen. „Sehen und gesehen werden“, lautet das Motto. Weicher Bodenbelag mit glänzenden Granitsplittern in Symbiose mit der erdigen Wandfarbe. Auf erhöhten Podesten liegen Kuben, welche mit unterschiedlichsten Ledern bezogen sind. Das aufwändige Raum-in-Raum-System lässt auch bei fantastischer Stimmung dem Gast über der Bar die notwendige Ruhe. Grundsätzlich wurde das Neue mit dem Alten wie bei einem Wattbereich verbunden, bei dem fließende Übergänge im Kontrast zu spannungsreichen Akzenten stehen. Die generelle Öffnung des Einganges und der Bar unterstreichen die Einstellung der Bauherrschaft, den Gast

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offen zu empfangen. Die Devise heißt: Einladen - und nicht Ausstellen. Bauherr/ Inhaber: Barbara und Florian Geiger Architekt/ Planer: Stefan File, Manuela Kneringer, Danielle Schuchard Bauleitung: Andreas Maiacher, Markus Rettenbacher


Vierhundertjährige Mühlen-Tradition

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Rudolf Schöpf betreibt einzigartige Mühle im Ötztal

Foto: Lechner

Dr. Stefan Ulmer, Prakt. Arzt und TCM-Mediziner, Telfs

Seit Generationen drehen sich die Räder des Mahlwerks.

Für Nostalgiker und Liebhaber von Altertümern ist sie eine wahre Augenweide, die alte Mühle in Huben. Von Rudolf Schöpf liebevoll in Stand gehalten und gewartet, knarrt und scheuert das Ungetüm, nein deren zwei - wie vor Hunderten von Jahren. Der Pensionist bemüht sich, das Erbe seiner Vorfahren zu erhalten und an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Jene klappernde Mühle am rauschenden Bach kennt man fast nur noch aus den Märchen. Dabei gibt es sie praktisch vor der Haustüre. Rudolf Schöpf aus Huben hantiert an einigen Hebeln, um das Wasser einzukehren und setzt eine uralte Mechanik in Gang. Es knarrt und reibt und rattert wie seit vierhundert Jahren. Denn damals ging ein findiger Kopf daran, hier im bezeichnenden Weiler Mühle am Mühlbach seine Existenz aufzubauen. Mühlen gab es damals zuhauf. In jedem Dorf drehten sich die Mühlräder und rieben die großen Steine Korn zu Mehl. „Heute wird nur mehr drei- bis viermal im Jahr der Roggen für das Musmehl der Hirten gemahlen. Aber die Geräte sollen erhalten und funktionstüchtig bleiben und das passiert nur, wenn

man sie gelegentlich in Betrieb setzt“, ist Rudolf Schöpf überzeugt. Er hat das Erbe von seinem Onkel übernommen, in Ehren gehalten, hier und da etwas ersetzt und restauriert. Er hört, wenn seine Maschine Kummer hat, scheuert oder die Mechanik streikt. Er ist verhaftet mit dem Gestern, lebt allein in dem uralten, denkmalgeschützten Haus aus dem 13. Jahrhundert: Er und seine Mühle, die über zwei Stockwerke reicht. Aber eigentlich sind es ja deren zwei. Die Auftragslage damals dürfte so gut gewesen sein, dass gleich zwei Mahlwerke und zwar Tag und Nacht in Betrieb standen. Vermutlich im Doppel auch deshalb, um unterschiedliche Getreidesorten zu mahlen und nicht immer umrüsten zu müssen.

Von Romantik keine Spur Der Vorbesitzer, Otto Schöpf geb. 1919, verstorben 1993, habe „noch sein Lebtag lang gemahlen und nach dem Krieg sogar einen Angestellten beschäftigt“. Dieser Meister hat auch einen Lehrling ausgebildet, die Kundschaft kam hauptsächlich aus Längenfeld und Sölden, aber auch von weiter her brachten die Bauern ihr Korn zum „Häsn“, wie der Hausname lautet. Zupacken musste ein Interpret dieses vermeintlich romantischen

Handwerks von damals schon können. Tagaus tagein Korn- und Mehlsäcke schleppen, die schweißtreibenden Stufenbohlen der ruinösen Galerie auf- und absteigen und die mächtigen Gerätschaften bedienen. Hier atmet alles gleich auf zwei Ebenen Elementares, Gediegenheit, Schwere und Dichte. Mächtige Mahlsteine, schwere Balken und grobe Eisenteile machen es kaum vorstellbar, dass als Produkt daraus etwas so Feines wie Korn zu Mehl verwandelt wird. „Heute gehört sie zu den wenigen Mühlen in Tirol, die ab und zu noch in Betrieb gesetzt werden. Die antike Turbine dafür ist 250 Jahre alt und war ein Prototyp eines gewissen Höpperger aus Mötz.“ Es ist schon erstaunlich, welche technischen Meisterleistungen unsere Vorväter erbrachten, aber der neuartige Antrieb ließ das große Mühlrad verschwinden. Verschwunden ist auch die Feuerstelle des Schmiedes, der hier hauste, ehe man umsattelte und einer Mühle den Vorzug gab. „Ich will sie für die Nachkommenschaft erhalten und darauf schauen, dass alles tadellos funktioniert, ganz im Sinne meines Onkels, versichert der 65- jährige Pensionist, fettet und schmiert, und putzt bis kein Stäubchen mehr zu sehen ist. (leva)

So schön die beginnende Herbstzeit ist, sie ist auch die Zeit der sogenannten Kältekrankheiten. Im Wechselspiel der Temperaturen „verkühlt“ man sich leicht. Dazu zählen nach westlichem Medizinverständnis zuerst die „akuten“ Erkrankungen, wie grippale Infekte, verstärkte Beschwerden aufgrund chronischer bronchialer Erkrankungen (Asthma, Chron. Bronchitis) und kältebedingte Nasennebenhöhlenentzündungen. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) fasst den Begriff sehr viel weiter und versteht unter Kältekrankheiten alle wiederkehrenden Krankheitsbilder und Leiden, die durch die beginnende Kälte ausgelöst oder verstärkt werden. Diese können sein: Kopfschmerzen, emotionale Probleme, rheumatische Beschwerden, Rückenschmerzen, Gelenkserkrankungen, Harnwegsinfekte, Anginen, Menstruationsbeschwerden, Abwehrschwäche und vieles mehr. Deshalb ist jetzt die ideale Zeit zum Vorbeugen. Wirkungsvolle Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Moxibustion, Shiatsu, Qi Gong, Kräutertherapie und Ernährung nach den 5 Elementen helfen, Kältekrankheiten zu bekämpfen bzw. erst gar nicht entstehen zu lassen. Nach einem ausführlichen ärztlichen Erstgespräch wird eine individuell abgestimmte Therapie zusammengestellt. Nicht nur die Symptome, sondern vor allem die Ursachen der Erkrankungen stehen im Fokus der Behandlung. So kommt die Energie wieder in Harmonie!

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Mehr Raum für Haare

Mitten im Zentrum von Oetz gelegen: Der Salon „Klemens“, welcher auch Kosmetik und Fußpflege anbietet.

KLEMENS - Friseur und Kosmetik in Oetz am Puls der Zeit ie in so manch anderem erfolgreichen Betrieb, steht auch bei KLEMENS Friseur und Kosmetik in Oetz die Person des Chefs stellvertretend für das Ganze. Mit Begeisterung und Können, aber auch mit dem entsprechenden Fingerspitzengefühl für die Qualifikation und Motivation seiner Mitarbei-

W

ter hat Klemens Gstrein den Salon "Klemens" zu einer der besten Stylingadressen in Westösterreich entwickelt. Schon während seiner Gymnasialzeit hatte der gebürtige Längenfelder davon geträumt, trendige Frisuren zu entwickeln. Auch während seiner 13 Jahre langen dauernden Tätigkeit bei „Karin“ nützte der Ötztaler seine Freizeit, um sich in den Metropolen dieser Welt frisurentechnisch umzusehen und sich bei Seminaren und Schulungen weiter zu bilden. Ziel war stets, sich weiter zu entwickeln. Getreu diesem Motto wagte der heute 40-Jäh-

rige im Jahr 2001 den Weg in die Selbstständigkeit. Zwei Mitarbeiterinnen, waren es damals, die ihm zur Seite standen, als er einen Salon im Zentrum von Oetz übernahm. Zwischenzeitlich hat sich die Zahl der Mitarbeiterinnen nicht nur auf 14 gesteigert, die Begeisterung des Chefs scheint längst auch auf seine Mitarbeiterinnen übergesprungen zu sein. So wurde Jenny Göbhart heuer bereits zum dritten Mal in einem anonymen Ausleseverfahren einer 20-köpfigen Jury für die Verleihung des Hairdress-Of-The-Year-Awards nominiert. Auch ihre Schwester Carina schaffte erstmals

Super „Menzi” – weiterhin viel Erfolg!

Generalunternehmer

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den Sprung unter die begehrten Finalplätze. Hinter diesen Nominierungen steckt freilich jede Menge Arbeit, da ein Frisurentrend nicht nur selbst entworfen, sondern dieser auch mittels Fotografie und dem Stylen der Gesamtperson umgesetzt werden muss. „Meine Mitarbeiterinnen sind allerdings sehr motiviert“, sagt deren Arbeitgeber, „und unser Ziel ist es, diesen Award eines Tages bei uns im Betrieb stehen zu haben.“

Expansion in alle Richtungen Zusammen mit der Vergrößerung des Teams wurde 2007 auch kräftig in eine räumliche Erweiterung investiert. „Wir wollten dem Service, das wir bieten, gerecht werden“, erinnert sich der Firmeninhaber, der demnächst auch seinen Kosmetikbereich erweitern möchte. Unter dem Schlagwort "Mehr Raum für die Haare!" sollte speziell dem boomenden Bereich der Haarverlängerung entsprochen werden,

zumal sich Studioleiterin Maria Brunner auf diesem Gebiet enorm weiter gebildet hat und den Master-Titel, den höchsten Abschluss der Firma Great Lengths, er- bielefeld strass / 6433 oetz / phone worben hat. In Sachen Wimpernverlänge- info@friseurkleeme1 ns. 05252 20054 com · www.friseurkleme ns.com rung und -verdichtung ist Diana Steinlechner ebenfalls dabei, sich einen ausgezeichneten Ruf zu erarbeiten. Dem Oetzer Unternehmer Klemens Gstrein ist auch noch wichtig, eine Botschaft an die Jugend zu senden: „Wir haben einen super Beruf, der sehr vielseitig und abwechslungsreich ist“, sagt er. Man finde, wenn man wolle, auch eine „gute Plattform vor, um sich zu verwirklichen“. Man könne Trends entwickeln und stehe in dauerndem Kontakt mit dem Menschen. Das halte frisch und lasse die Arbeit mitunter wie ein Hobby erscheinen. Der Chef mit einer seiner treuesten Mitarbeiterinnen, Mirjam Schöpf.

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Es wäre schade, wenn in einem Haus, dessen älteste Teile aus dem Jahr 1300 stammen, nicht behutsam auf die Geschichte eingegangen würde. Insofern

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war der Umbau des geschichtsträchtigen und unter Denkmalschutz stehenden Hotel Gasthof-Traube eine spannende Herausforderung. Es galt, nostalgi-

Wir danken der Familie Fuchs und wünschen viel Erfolg mit der FUX Lounge.

sches Flair zeitgemäß zu adaptieren. Derart konnten historisch wertvolle Teile einerseits für die Nachwelt gesichert und gleichzeitig einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, entschlossen sich die Besitzer des Hotels, die Familie Fuchs, Architekt Hansjörg Kolednik von der Artis Plan AG mit der in-

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DIE GANZE WELT DER FARBEN...


„Ich will alle Inseln kennenlernen!“ Sopranistin Belinda Loukota aus Leins ist mit Leib und Seele Sängerin

Aufgewachsen am „Pfundserhof“ ihrer Familie (Klaus und Renate Loukota) in Leins zog es Belinda bald aus dem engen Pitztal hinaus. Sie studierte am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Gesang. Ihr umfangreiches Repertoire inkludiert Musik vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart, ob in Oper, Kirchenmusik oder Lied. Im Interview erzählt die 30jährige Sopranistin aus ihrem Leben für die Musik. Impuls: Wie kamst du zur Musik? War das immer schon dein Traum? Belinda Loukota: Die Musik ist nicht zu mir gekommen, sie war schon immer bei mir. Schon als kleines Kind hörte ich am liebsten „Mozart und Beethoven für Kinder“, obwohl sich sonst in der Familie niemand für klassische Musik interessierte. Die Musik, vor allem die Volksmusik, hat aber in unserer Familie immer eine große Rolle gespielt, wir haben oft gemeinsam musiziert. Für mich war immer klar, dass ich Musikerin werde. Pianistin zu werden war schon im Alter von vier Jahren mein Ziel, und dafür habe ich später auch stundenlang geübt; ich wusste als Kind nicht, dass es den Beruf der Opernsängerin überhaupt gibt, somit kam dieser neue Berufswunsch erst etwa 10 Jahre später in mein Bewusstsein. Was waren deine ersten Auftritte, Rollen? Meine ersten Auftritte fanden in Musikschulkonzerten, in der Kirche in Leins und natürlich bei uns zu Hause statt. Zuerst spielte ich kurz Blockflöte, dann kamen bald Auftritte mit der Gitarre und dem Klavier dazu. Vorgesungen hab ich schon viel früher. Als ich dann ab dem 15. Lebensjahr am Tiroler Landeskonservatorium studierte,

Foto: Dieter Spolert

Im September treten hochkarätige Sänger und Musiker an außergewöhnlichen Orten im Pitztal auf. Die in Wien lebende Sopranistin Belinda Loukota aus Leins trägt mit ihren Kontakten wesentlich zum Erfolg der Konzertreihe bei.

Gemeinsam mit dem Ensemble Tonus tritt Belinda Loukota am 19. September in der Pfarrkirche Plangeross auf.

gab es natürlich auch dort unzählige Auftritte. Mein erstes professionelles Vorsingen für ein Kirchenoratorium habe ich gleich gewonnen - ich war sehr überrascht darüber, war ich doch die Jüngste, außerdem fand ich meine Mitbewerberinnen viel besser als mich. Hat man es als Tirolerin schwierig in der Opernwelt? In der Opernwelt braucht man den Mut hinauszugehen, nicht nur aus dem stillen Kämmerchen, sondern auch aus sich selbst. Wir Tiroler bleiben doch sehr gerne in unseren geschützten vier Wänden, unserem Tal, oder unserem von Bergen umzingelten Bundesland. Tirol ist wie eine Insel im Ozean. Für mich ist es sehr bereichernd, über den Ozean zu schwimmen, all die anderen schönen Inseln kennenzulernen und auch das Festland zu erkunden; mit meinem Beruf habe ich zum Glück auch die Möglichkeit dazu. Was waren deine größten Erfolge bisher? Ich hatte bisher die Freude, im Wiener Musikverein, bei den Bregenzer Festspielen, bei den Innsbrucker Festwochen, in der St. Patricks Cathedral, in der deutschen Staatsoper unter den Linden, in Paris und auf Malta etc. aufzutreten. Die meisten Rollen, die ich singe, machen mir großen Spaß: es ist wunderbar, wenn man für kurze Zeit eine andere Person sein darf, wie z. B. die überhebliche Zauberin Alcina, oder die pathetische Fiordiligi, die verzweifelte Governess, oder der verrückte Tänzer Ni-

jinsky. Was ist deine Lieblingsoper? Zurzeit gerade Turandot von Puccini. Was sind deine Hobbys? Kommst du noch oft ins Pitztal? Ich versuche, immer wieder ein paar Tage Urlaub im Pitztal zu machen. Ich liebe die Ruhe dort, die Berge, die schöne Natur und freu mich, bei meiner Familie zu sein. Dort sammle ich dann Kräuter, um sie zu Salben, Ölen oder Tees zu verarbeiten - das ist eins meiner liebsten Hobbys. Was dürfen sich die Leute von deinen Auftritten heuer bei der PitzArt erwarten? Ich freue mich sehr, dass es nun diese kleine Konzertreihe im Pitztal gibt. Es ist für mich eine große Freude, in meinem Heimattal aufzutreten. Ich würde mir wünschen, dass sie wächst und gedeiht und jedes Jahr wieder stattfinden kann. Ich singe heuer bei PitzArt eine Liedmatinee im höchsten Café Österreichs auf 3440 m ü. d. Meeresspiegel am Pitztaler Gletscher; wegen dem Sauerstoffdefizit, das in diesen Höhen herrscht, ist das Singen dort oben eine große Herausforderung. Das von mir zusammengestellte Programm nennt sich „Sagen.haft & Leiden.schaft“ und beinhaltet nebst sehr bekannten und weniger bekannten Melodien auch Geschichten und Gedichte aus und über den Alpenraum. Ein zweites Konzert singe ich mit dem Ensemble Tonus, einem ganz wunderbaren Blechbläser-Ensemble. In der kleinen Kirche in Plangeross

werden Stücke von alten Meistern wie Monteverdi und Händel zu hören sein. Dieses Programm haben wir übrigens auch im April dieses Jahres im Wiener Musikverein aufgeführt. Was sind deine nächsten Projekte? Meine nächsten Projekte sind gleich zwei CD- Aufnahmen: Gerade wird meine neue Solo-CD „Thuillerien-Lieder von Ludwig Thuille“ fertiggestellt und produziert - sie wird in drei bis vier Wochen am Markt erhältlich sein und Ende September folgt eine CDAufnahme mit dem Ensemble Tonus. (guwa)

Termine PitzArt 2013 Di, 10. September Clari Musi Gemeindesaal Jerzens 20:00 Uhr, Eintritt: € 7,– Do, 12. September Duo Mirage Extended Museum Stamserhaus, Wenns 20:00 Uhr, Eintritt: € 5,– So, 15. September Matinee – Sagen.haft & Leiden.schaft mit Belinda Loukota Ort: Café 3.440, Pitztaler Gletscher 11:00 Uhr, Eintritt frei (mit gültigem Bergbahnticket) Di, 17.September Klarinetten Oktett Cantabile St. Margarethen Kirche, Wenns 20:00 Uhr, Eintritt: € 7,– Do, 19. September Ensemble Tonus mit Belinda Loukota Pfarrkirche Plangeross 20:00 Uhr, Eintritt: € 9,–

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st. leonhard

Die Natur in den Griff bekommen 1.500 Gemeindebürger auf 50 Ortsteile verteilt – allein diese Situation stellt die Gemeinde St. Leonhard im Pitztal vor besondere Herausforderungen in punkto Infrastruktur, bestätigt Langzeit-Bürgermeister Rupert Hosp, der gegenwärtig mit Projekten der Wildbach- und Lawinenverbauung befasst ist und fix und fertige Planungsunterlagen für ein Kleinwasserkraftwerk in seiner Schublade hat. Das Gemeindeoberhaupt ist zugleich auch Obmann der Agrargemeinschaft, was seiner Meinung nach den Idealfall für ein gut funktionierendes Miteinander in einer Gemeinde darstellt. „Unser Problem sind unter anderem die 25 Talkilometer bei der Kanal- und Wasserversorgung. „Mit dem weitaus größten Brokken sind wir auch beim Abwasser-

Foto: Karl Mayr-Schranz

St. Leonhard`s Bürgermeister Rupert Hosp ist um die Sicherheit seiner Gemeinde bemüht

Bürgermeister Rupert Hosp ist sehr zuversichtlich, das Wasserkraftwerk an der Pitze zum Laufen zu bringen.

verband Pitztal mit seiner Kläranlage in Wenns beteiligt, immerhin zwischen 47 und 48 Prozent je

nach Nächtigungszahlen“, lässt der Bürgermeister - zugleich auch Obmann des Abwasserverbandes wissen. Fix und fertig in der Schublade wartet der Bau eines Kleinwasserkraftwerkes an der Pitze auf seine Realisierung. Um ca. 13 Millionen Euro soll dieses zukunftsorientierte Projekt jährlich 17,5 Gigawattstunden an Leistung bringen. „Das ist eine wichtige Maßnahme, um für spätere Generationen die finanzielle Situation der Gemeinde etwas abzusichern“, setzt der Dorfcapo auf Perspektiven. Probleme würden sich derzeit lediglich daraus ergeben, da auch die Pitztaler Gletscherbahnen eigene Pläne für ein Kraftwerk, auf teilweise gleicher Pitzestrecke, hegen. Angedacht von den Gletscherbahnen ist zudem auch die Errichtung

eines Photovoltaikkraftwerkes am Gletscher. Mit 2.500 Paneelen will der Betrieb rund 25 Prozent seines Strombedarfs selbst decken und etwa 2,6 Millionen Euro investieren. Dagegen hat sich jedoch vorerst die Gemeinde St. Leonhard als Grundeigentümer ausgesprochen. Die Verhandlungen laufen. Differenzen der Gemeinde St. Leonhard mit den Gletscherbahnen bestehen auch hinsichtlich deren Kündigung des Pitztaler VVT-Verkehrsverbundes. Seit 2008 ist diese Einrichtung für das gesamte Tal eine einzige Erfolgsgeschichte: „Sie ist gleichermaßen für Einheimische wie auch für die vielen Gäste wichtig. Es kann nicht sein, dass diese Erfolgsgeschichte nicht auch weiterhin fortgeführt wird“, gibt sich Bürgermeister Rupert Hosp optimistisch. (leva)

Schlemmen im „Bergwerk” Den Dreitausendern ganz nah: Restaurant mit außergewöhnlichem Ambiente Braunschweiger Hütte im Pitztal Pitztaler In unmittelbarer Nachbarschaft des Pitz- Wände und Decken in Steinoptik sowie Zum Greifen nahe sind die Dreitausender der Ötztaler Alpen und der Pitztaler Gletscher auf der Sonnenterrasse der Braunschweiger Hütte im hintersten Pitztal. Wer den Aufstieg zur 2.759 Meter hoch gelegenen Hütte angeht, wird am Ende mit einer herrlichen Aussicht und einem großartigen Panorama belohnt! Doch Pächterin Cilli Auer aus St. Leonhard, die den 1892 errichteten und 1932 bzw. 1965 DAV-Stützpunkt gemeinsam mit ihren Töchtern Franziska und Melanie samt Schwiegersohn Stefan bewirtschaftet, kennt auch einen anderen

Grund, warum sich die Wanderung zur Braunschweiger Hütte lohnt: Das gute Essen! Besonders beliebt sind die Pitztaler Kasknödel, die in der urigen Stube mit dem gemütlichen Kachelofen besonders gut schmecken. Die Braunschweiger Hütte - sie ist der höchste Punkt auf dem Fernwanderweg E 5 - ist von Mitte Juni bis Ende September geöffnet. Es gibt ganztägig warme Küche und auch das Übernachten ist möglich. Nähere Infos zur Braunschweiger Hütte findet man im Internet unter www.braunschweiger-huette.at.

taler Drei-Sterne-Superior-Hotels „Sonnblick”, in der Fraktion Plangeross in St. Leonhard, geht es auf 1.616 Metern Seehöhe unvermutet in die "Unterwelt"! Die Hoteliersfamilie Alexandra, Michelle und Willi Rainer hat nämlich dort mit dem „Bergwerk” eine Location geschaffen, die ihresgleichen sucht: Das „Bergwerk” ist ein Restaurant im Stil eines Stollens, das seinen Gästen aber keine karge Knappenmahlzeit serviert, sondern kulinarische Genüsse für jeden Geschmack! Urig geht’s zu, im Restaurant „Bergwerk”. Schwere, massive Holzbalken,

wuchtige Tische erinnern an das Leben und Arbeiten unter Tag. Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des außergewöhnlichen Restaurants trägt die gute Küche bei. Täglich von 11:30 bis 21:30 Uhr bleibt der Herd an und bringt für den kleinen und großen Hunger vor allem traditionelle, bodenständige Gerichte „zu Tage”. Nur am Dienstag bleibt das urige Lokal geschlossen - aber da kann man ja auf das benachbarte Hotel „Sonnblick” ausweichen. Dort wird ein vorzügliches BBQBuffet serviert.

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In unserer Gaststube mit gemütlichem Kachelofen oder auf der Terrasse mit Panoramablick verwöhnen wir Sie gerne mit traditionellen Speisen. Ausgangspunkt für viele Touren. Wir verfügen auch über optimale Schlafmöglichkeiten. Schlaflager und Etagenduschen. Unsere Hütte ist mit 2759 m die höchstgelene Unterkunft auf dem Europawanderweg Nr. 5. Erreichbar von Mittelberg (1736 m) am Ende des Pitztals, vorbei am Gletscherstübele (1891m) zur Talstation der Materialseilbahn (Gepäcktransport möglich). Dann auf markiertem Steig zur Hütte (900 Hm, ca. 2-3 h). Oder mit dem Pitztaler Gletscherexpress bis auf 2841m. Entlang des Sessellifts in südöstliche Richtung absteigen und die Zunge des Mittelbergferners in östlicher Richtung queren und am östlichen Rand zur von weitem sichtbaren Hütte aufsteigen. (200 Hm, ca. 2 h). Der Gletscher ist relativ harmlos, trotzdem ist Gletscherausrüstung erforderlich.

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Öffnungszeiten: Durchg ehend warme Küche von 11:30 - 21:30 Uhr Bar-Betrieb bis ca. 24 Uhr . Dienstag Ruhetag.

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Sicherheit ist ein Grundbedürfnis der Bevölkerung, nicht nur im Pitztal. Um die gefährdeten Siedlungen langfristig zu schützen, steht die Verbauung der Lawinenstriche bzw. Bäche im Fokus. Ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, gute Zusammenarbeit und Information ist die Voraussetzung beim Versuch, die „schlafenden Riesen“ in den Griff zu bekommen. „Wir haben sechs Galerien an der Pitztaler Landesstraße und viele Verbauungen und Maßnahmen im Anbruchsbereich. Aktuell ist die Wildbach- und Lawinenverbauung an der Verbauung der Neuberglawinen tätig, diese Arbeiten sollen heuer noch abgeschlossen werden, nur die forstlichen Maßnahmen reichen dann noch weit in die Zukunft. Die zweite große Baustelle besteht im Bereich Zaunhof mit der Verbauung des Mitterbaches. In den

Foto: Lechner

Schlafende Riesen zähmen

Lawinengalerien schützen die Pitztaler Landesstraße vor Steinschlag und Lawinen.

vergangenen Jahren hat sich im Quellbereich ein riesiger Anbruch aufgetan, dem mit unterschiedlichen Maßnahmen begegnet wird. Einerseits durch die Vergrößerung des Auffangbeckens, andererseits durch ein entsprechend großes Ge-

rinne und einer neuen Brücke an der Zaunhofer Landesstraße zwischen Grüble und Enzenstall. Diese Arbeiten sind bereits weit fortgeschritten und sollten 2014 zum Abschluss kommen. Momentan vor der Türe steht auch die Ver-

bauung der Äußeren und Inneren Burgbachlawinen im Bereich Zaunhof. Den Wunsch nach dieser Verbauung gab es hier bereits seit 30 Jahren. Vor drei Jahren wurde er nun nach einem großen Lawinenabgang bis auf die Landesstraße neu aufgegriffen. Als erste Sofortmaßnahme wurde für den Weiler Burg eine große Schutzmauer errichtet. Im eigentlichen sehr weitläufigen Lawinen-Anbruchgebiet oberhalb der Mauchele-Alm wird eine neue Methode gedacht. Hier will man mit künstlichen LawinenAbsprengvorrichtungen die Lage in den Griff bekommen, oberhalb der Pitztaler Landesstraße sollen zusätzlich kleine Dämme errichtet werden. „Allerdings wird sich das Innerpitztal nie gänzlich verbauen lassen, es können nur die wichtigsten Gefahrenstellen entschärft werden“, gibt Hosp zu bedenken. (leva)

Pitztaler Gletscher – Tirols höchster Gletscher Der Winter beginnt auf 3.440 m Anfang Oktober ist es wieder so weit. Die ersten Schifahrer und Snowboarder holen ihre Utensilien aus dem Keller und machen sich auf die Suche nach präparierten Pisten und unberührten Tiefschneehängen. Fündig werden Sie um diese Jahreszeit natürlich nur in großer Höhe – also auf zu Tirols höchstem Gletscher ins Pitztal. Dieses Schigebiet erlaubt es nicht nur, die ersten Schwünge in den weichen Schnee zu zeichnen, sondern bietet auch sonst jede Menge Hochgenuss, der Insidern längst bekannt ist. Die moderne Wildspitzbahn bringt dabei sowohl Wintersportler als auch Fußgänger in Österreichs höchstgelegenes Kaffeehaus, ins Café 3.440. Hier erwarten die Besucher Köstlichkeiten aus Österreichs höchster

Konditorei, sowie ein Blick über mehr als 50 Dreitauender. Dass der Blick auf Wildspitz, Ortler und all die übrigen Gipfeln uneingeschränkt möglich ist, dafür sorgt eine breite Glasfront als Begrenzung der frei schwebenden Terrasse. Genießen Sie diesen Weitblick und starten auch Sie am Pitztaler Gletscher in den Winter 2013/14. Übrigens gelten am Pitztaler Gletscher und dem Schigebiet Rifflsee sowohl die Snowcard Tirol als auch die Tirol Regio Card. Beide erhalten Sie entweder direkt bei der Gletscherbahn oder vom 1.-31. Oktober in der Info-Gondel in Innsbrucks Rathaus Galerien! Mehr dazu unter www.tirolgletscher.com

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Ja-Wort unter der Gletschersonne

Der Skisport machte Mario und Ekatarina Fuchs ein Paar.

Ein Pitztaler Skilehrer-Pärchen hat sein Revier zur Hochzeitsstätte auserkoren: An einem heißen Sommertag im Juli gab Mario Fuchs seiner Ekaterina im Café „3.440“ am Pitztaler Gletscher, dem höchsten Standesamt Österreichs, das Ja-Wort. Welche schönere und passendere Kulisse hätte ein Skilehrer-Pärchen zum Heiraten auswählen können, als inmitten der Bergwelt des Pitztaler Gletschers. In dem seit November 2012 neu eröffneten Café „3.440“ fanden sie die perfekte Location für den wichtigsten Tag in ihrem Leben. Es war ein sommerlich heißer Julitag mit angenehmen 21 Grad am Gletscher. Die Festgäste wurden per Hochzeitsbus, Gletscherexpress und Wildspitzbahn zur Trauung

„chauffiert“. Das Brautpaar kam Tiroler Tradition zufolge mit der Hochzeitskutsche an der Talstation der Pitztaler Gletscherbahn an. Unter den 65 geladenen Verwandten und Freunden des Hochzeitspaares befand sich auch der St. Leonharder Vize-Bürgermeister Markus Kirschner, Rupert (Silo-)Melmer und Othmar Walser vom Hotel Vier Jahreszeiten. Die Trauung vollzog der Standesbeamte von St. Leonhard, Andreas Rauch. Mario Fuchs ist nun schon seit 20 Jahren als Skilehrer im Pitztal tätig, seit 2010 für den Club Alpin am Pitztaler Gletscher. Seine Frau lernte er durch seine SkitrainerTätigkeit beim Benni Raich Race Center kennen. Ekaterina kam in der Saison 2009/2010 als PR-Managerin des Skiverbandes St. Petersburg (RUS) ins Pitztal. Mario

trainierte die Kinder dieses Skiverbandes und bald schon war klar, dass Ekaterina ihr Herz nicht nur ans Pitztal verloren hatte. Seit 2012 ist Ekaterina nun selbst Skilehrerin bei der Pitztaler Skischule Club Alpin. Durch die Herkunft der Braut, vermischte sich auf der Hochzeitsfeier entsprechend auch die Tiroler Tradition mit russischen Bräuchen wie beispielsweise der „BrautschuhKlau“ oder das „Karawai“ – dabei muss das Brautpaar gleichzeitig von einem Laib Brot abbeißen und wer das größere Stück schafft, hat in Zukunft die Hosen an.

Andreas Rauch der Standesbeamte von St. Leonhard vollzog die Trauung.

Kurzkur mit Kneipp

Foto: Lechner

Fotos: Ksenia Chernaya - www.elektrofoto.me

Das neue Café „3.440” als höchstgelegenes Standesamt Österreichs

Flankiert von zwei Wasserfällen lädt eine öffentlich zugängliche Kneippanlage beim Bio-Hotel Stillebach zum Verweilen und Entspannen und zu einer „Kurzkur“ ein. Mit einem kleinen Badesee, Trinkwasserbrunnen, Spielmöglichkeiten und Ruheinseln für Groß und Klein wird die weitläufige Anlage dem vom TVB initiierten Schwerpunkt Wasser gerecht.

A& M-Bau ist der verlässliche Partner für Hoch- und Tiefbau im Pitztal Wer im Pitztal einen verlässlichen und kompetenten Partner für Erd-, Hoch- und Tiefbau sucht, kommt um die Firma A & M Bau GmbH. nicht herum. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2006 hat sich Toni Ebner mit seinem engagierten Team einen guten Ruf erworben, und stellt seine Leistungsfähigkeit in den unterschiedlichsten Bereichen stets aufs Neue unter Beweis. Termingerechte Fertigstellung, hochwertige Qualität und faire Preise sind für das elfköpfige A & M-Team nicht bloß Schlagworte, sondern täglicher Ansporn. Seite 2008 ist die Firma im Pitztal auch im Bereich Erdbau tätig. Ein eigener Steinbruch in Scheibrand ermöglicht die Gewinnung von Naturgneis, der bei der Erstellung von Natur- und Steinmauern zum Einsatz kommt. Auch die eigene Schottergrube in Mandarfen ermöglicht die Gewinnung unterschiedlichster Bau-

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materialien, wie Deckenschotter, Betonschotter, Frostkoffer etc. „Wir beliefern Gewerbebetriebe sowie Privatpersonen und führen auch diverse Bauvorhaben durch. Selbstverständlich ist auch eine Abholung vor Ort im Pitztal möglich!”, so Toni Ebner.


Das „Gedächtnis” der Gemeinde St. Leonhard Brigitta Gundolf archiviert die Geschehnisse ihres Heimatortes ders, anders aufgebaut, aber keine ist falsch“, so das Credo der Chronistin, für die ihre Pirsch in die Vergangenheit wie ein Puzzlespiel anmutet. Bei 50 Weilern mit rund 20 Vereinen geradezu ein nie enden wollendes Ansinnen. Einen aktuellen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit hat sie sich selbst gesetzt. Brigitta Gundolf ist es ein Anliegen, die Geschichte des Hüttenwesens aufzuarbeiten. Immerhin finden sich sechs Alpenvereinshütten auf St. Leonharder Gemeinde-

ist. Dagegen ist Brigitta Gundolf ihrerseits für jegliches Material dankbar und freut sich über die Bereitstellung von alten Fotos und Dokumenten. Wobei sie dezidiert festhält, dass alles wieder an den Besitzer zurückgegeben wird, was im Zeitalter der Digitalisierung ja kein Problem darstellt. Eingang fanden ihre „Schätze“ bereits in zwei talweiten Ausstellungen, welche dem „Tourismus“ sowie dem „Bergbauernjahr“ gewidmet waren. (leva)

gebiet. Brigitta Gundolf ist häufig Ansprechpartnerin bei Nachforschungen, fungiert quasi wie eine „Auskunftei“ und sollte dementsprechend möglichst alle Informationen griffbereit haben. Hier kommt es ihr zustatten, auf den reichen Fundus zurückgreifen zu können. Beispielsweise hat bereits ihr Vater ein Sachregister der Flurnamen angelegt, umso wichtiger, da deren täglicher Gebrauch zunehmend im Schwinden begriffen

Brigitta Gundolf befasst sich eingehend mit Geschichte und Gegenwart von St. Leonhard.

Im rasanten Wandel unserer Zeit kommt einer Chronik größere Bedeutung zu. Stunde um Stunde widmet Brigitta Gundolf der sorgfältigen Dokumentation des Geschehens innerhalb von St. Leonhard im Pitztal. Das Gedächtnis der Gemeinde St. Leonhard im Pitztal ruht wohlverwahrt in einem Aktenschrank in der Gemeindestube. Seit zehn Jahren sammelt, archiviert und betreut von Brigitta Gundolf. „Bereits mein Vater, der Oberförster war, hat mit der Chronik begonnen und diese 23 Jahre lang geführt”. Mittlerweile führt Brigitte Gundolf das Lebenswerk ihres 2008 verstorbenen Vaters Klaus Strobl fort und hat es zu ihrer eigenen Präferenz gemacht. Sämtliches interessante Geschehen innerhalb der Gemeindegrenzen findet Eingang ins Archiv - zum Teil ist Brigitta Gundolf selbst vor Ort, zum anderen werden Fotos, Dokumente sowie Zeitungsartikel gesammelt und fein säuberlich abgeheftet. Engagiert nimmt sie sich der ständig steigenden Flut an Informationen an und sortiert die „Spreu vom Weizen“.

Hüttengeschichte aufarbeiten Chroniken gibt es grundsätzlich viele, aber „jede Chronik ist an-

Erste bemannte Rakete der Welt wurde in St. Leonhard im Weiler Eggenstall versteckt Bereits vor 70 Jahren wurde eine bemannte Rakete namens „Natter“ konstruiert, die dem Deutschen Reich zum Endsieg verhelfen sollte. Allerdings fehlte es bereits zu dieser Zeit am notwendigen Kraftstoff und mit dem Einfall der Alliierten befand man sich auf dem Rückzug. Man suchte trotzdem, noch wichtiges Kriegsgerät in Sicherheit zu bringen. Dabei verfiel man auf St. Leonhard im Pitztal. Der heute 77-jährige Helmut Neururer aus St. Leonhard erinnert sich an die Geschehnisse seiner Kindertage, die für das kleine Bergbauerndorf eine Sensation bedeuteten.

Zeitzeuge Helmut Neururer erinnert sich an die geheime Mission der Nazi.

Die erste bemannte Rakete der Welt befand sich in -, nein, nicht in Cap Canaveral, sondern in St. Leonhard im Pitztal! Kein Scherz. Im Dritten Reich wurde unter dem Hitler-Regime eine Rakete konstruiert, die als Erste einen Piloten befördern konnte - die so genannte „Natter“. Ihre Auslegung wurde genau genommen als Zwitter zwischen bemannter Rakete, gesteuerter Flaksalve und Flugzeug beschrieben. Weltweit einzigartig, war ihr Einsatz jedoch im Frühjahr 1945 angesichts der allgemeinen Kriegslage in Frage gestellt. Durch den Einmarsch der Alliierten zum Rückzug gezwungen, setz-

ten sich die meisten Mitarbeiter des Projektes samt wichtigen Konstruktionsunterlagen sowie genügend Ersatzteilen vom deutschen Waldsee nach St. Leonhard im Pitztal ab. Dort wurden sie Anfang Mai 1945 von amerikanischen Soldaten in Gewahrsam genommen. Helmut Neururer erinnert sich: „Es hat geheißen, das wären Geheimwaffen. Ein Tieflader kam mit den zwei Raketen angefahren. Und ein Tieflader bei uns im Tal, das war damals allein schon eine Sensation!“ Angeblich waren 24 einsatzfähige Stücke dieses Flugobjekts hergestellt worden. Zwei davon lande-

Foto: Lechner

Foto: Lechner

Nazi-„Natter” in St. Leonhard ten, aus welchen Gründen auch immer, in einem St. Leonharder Stadl beim Liesele. Der damals neunjährige Helmut Neururer und sein Bruder hatten jedenfalls ihre Gaudi damit. Und weil alles Verbotene einen unwiderstehlichen Reiz ausübt, zogen sie die mit Planen verhüllten Geschosse magnetisch an und sie begannen „auf der geheimen Mission“ herumzuturnen. St. Leonhard kam indes nicht zur Ruhe. Als die Soldaten der amerikanischen Besatzung einmarschierten und im Gasthof Liesele Quartier bezogen, gab es für Helmut und seinen Bruder wieder viel zu schauen und zu entdecken. Die Soldaten ihrerseits hatten ihre Freude an den aufgeweckten Tiroler Boys und nahmen sie in ihren Jeeps mit. „Wir bekamen Kaugummi und Schokolade, und haben uns gemeinsam mit der Einheit zum Essenfassen angestellt, was uns im Dorf den Namen `Suppenbettler` eintrug…“, erzählt der Siebenundsiebzigjährige schmunzelnd. Das „Spielzeug“ von Helmut Neururer, die Natter, haben jedoch die Amerikaner mitgenommen, bevor die Franzosen den Ort okkupierten. Übrigens: Wie flugtauglich diese erste bemannte Rakete war, das sei dahingestellt. Ein erster Versuch verlief jedenfalls für den Piloten tödlich… (leva) 10. September 2013

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as Romantica Schlössl erstrahlt nun wieder in neuem Glanze. Wegen der großen Nachfrage entschieden wir uns, das Schlössl um sieben Apartments zu erweitern. Dies geschah in der heuer kurzen Bauphase zwischen dem 15. April und dem 5. Juli. Es entstanden sieben neue Ferienwohnungen, die nach dem neuesten Stand der Dinge gebaut wurden. Naturtöne, die Verwendung von Lodenstoffen, die Ausstattung mit Zirbenmöbeln und die Verwendung von Altholz haben ein gemütliches Ambiente entstehen lassen. Selbstverständlich wird den Gästen auch jeglicher Komfort in Sachen Telekommunikation geboten, Stichwort WLAN. Die Bauherren Waltraud und Georg Geiger zollen den

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Wir bedanken uns bei der Familie Geiger für die gute Zusammenarbeit!

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sich als günstig erwiesen, dass Spiss & Partner auch die Bauleitung inne gehabt haben. Derart gab es kurze Kommunikationswege. Errichtet wurde auch ein neun mal fünf Meter großer Außenpool und ein neues Kinderzimmer.

Fotos: Romantica

beteiligten Firmen höchste Anerkennung. Es habe eine tolle Zusammenarbeit gegeben und man habe kompetente Partner vorgefunden. Besonders das Planungsbüro Spiss & Partner habe den Bau sehr gut vorbereitet gehabt, zusätzlich habe


vils

Im Spannungsfeld der Ballungszentren Füssen, Reutte und Pfronten hat die Stadt Vils – eine der kleinsten Österreichs und die einzige im Bezirk Reutte – keinen leichten Stand. Einkauf-, Schul-, Kultur-, Freizeit- und Sportaktivitäten spielen sich zum Bedauern vieler zu einem großen Teil also außerhalb ab. Nichtsdestotrotz ist das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in der Stadtgemeinde intakt. Zahlreiche Vereine funktionieren tadellos, die ansässige Zementindustrie und viele Gewerbebetriebe sorgen für sichere Arbeitsplätze, der Tourismus ist allerdings eher ein Sorgenkind. Die entsprechenden Beherbergungsbetriebe fehlen. Mit einer Stadtentwicklungsgruppe, mit Mitstreitern aus allen Bereichen, will Bürgermeister Günter Keller hier vermehrt tätig werden und den „sanften Tourismus“ fördern. Im Hinblick auf das im Jahr 2016 anstehende Jubiläumsfest „200 Jahre Vils bei Tirol“ haben die „Städter“ einiges im Köcher. Man will das historische Ensemble mit St. Anna Kirche und Hammerschmiede reaktivieren. Auch im „Schlössle“, wo das Museum beheimatet ist, hat man manches vor. Die Vorbereitungen laufen. Skulpturen von Künstlern aus der Partnerstadt Marktredwitz sind im Moment an den Plätzen des Städtchens zu bewundern. „Ich möchte mehr für die Kultur tun. Interessierte Mitbürger helfen dabei“, meint Günter Keller, der sich aber im Klaren ist, dass die Stadt Vils

Foto: heni

Vils behauptet sich im Konzert der Großen

Im „Schlössle“ sind das Museum der Stadt und der Jugendraum untergebracht

nicht ein Tourismus-Highlight werden kann. Die Strukturen der Gemeinde lassen das ganz einfach nicht zu. Mehr als gut floriert jedoch das Gewerbe. Im mit Musau und Pinswang zusammen realisierten Gebiet an der Fernpassbundesstraße unmittelbar am Grenztunnel zu Deutschland sind alle verfügbaren Plätze vergeben. Man muss sich nun um die Etablierung eines weiteren Gebietes umsehen. Die Nähe zur internationalen Autobahnanbindung dürfte dabei wieder eine übergeordnete Rolle spielen. Möglichkeiten ergeben sich dabei im Osten der Stadt. Auch die erst vor kurzem errichtete Brauerei trägt sich mit dem Gedanken an eine Expansion und benötigt daher Platz außerhalb der im Zentrum

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doch beengten Verhältnisse. Mit der Übernahme des alt-ehrwürdigen Gasthauses „Schwarzer Adler“ auf dem Ensemble rund um die Stadtpfarrkirche durch private Investoren aus den eigenen Reihen ist wiederum eine Identitätsstiftung gelungen. Dem auch in Vils zu beobachtenden Gasthaussterben ist hier erfolgreich entgegengewirkt worden. Einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Kostenreduzierung hat man im Bereich der Straßenbeleuchtung gesetzt. Das System wurde auf LED-Basis gestellt. Die Einsparungen sind enorm, die Investitionskosten dürften bald wieder herein gespielt sein. In die gleiche Richtung ging die Installierung einer kombinierten Photovoltaik- und Solaranlage am Schul-

gelände der Stadt, wo wieder ein großes Kosteneinsparungspotential erwartetet werden kann. Diese Anlage kommt auch dem schuleigenen Schwimmbad zugute. Für die jungen Mitbürger wird schon seit einiger Zeit viel getan. Es wird zum Beispiel eine Ganztagesbetreuung mit Mittagstisch für alle Altersgruppen angeboten. Ein attraktives Angebot für Alleinerziehende die einer Beschäftigung nachgehen müssen. Mit der Initiative „Miteinander-Füreinander“ besteht auch ein soziales Betreuungsnetzwerk in das sich Bürger mit verschiedensten Aufgaben positiv einbringen. Auch ein Club, genannt „Soms“ ist auf Eigeninitiative der Jugend der Stadt entstanden. In Zusammenarbeit mit der mobilen Jugendarbeit (MoJA) in Reutte, an der man sich beteiligt hat, werden hier die verschiedensten Aktivitäten gesetzt. Ein Jugendraum im Schlössle war dazu unter anderem der Beitrag der Stadt. Schwerpunkte in der kommenden Arbeit im Stadtrat wird vor allem die Schaffung von leistbarem, sozialem Wohnraum sein. Hier gibt es Bestrebungen, im Zentrum mit öffentlichem Wohnbau etwas auf die Füße zu stellen.

Skulpturen von Künstlern aus der Partnerstadt Marktredwitz zieren die Plätze in Vils.

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vils

Wechselvolle Geschichte Drittkleinste Stadt Österreichs war „böhmisch“ „Als Böhmen noch bei Öst‘reich war“; Was hat dieser nostalgische und vielzitierte und besungene Satz mit dem Kleinstädtchen Vils zu tun? Vieles, war doch die 1500Seelen-Kommune trotz der unmittelbaren Nähe am Südeingang zu Tirol lange sozusagen „Ausland“. Erst mit dem Tausch des ehemaligen österreichisch/böhmischen Marktredwitz konnten sich die Vilser als „richtige“ Tiroler fühlen. Denn im Jahr 1816 kam die Stadt Vils nach wechselvoller Geschichte endgültig zu Österreich. Im selben Jahr erfolgte die Vereinigung mit Tirol. Eigentlich „Schnee von gestern“. Trotzdem wird das Jahr 2016 in der einzigen Stadt des Außerferns sozusagen als „Wiedervereinigung“ gefeiert werden. Mit dem nötigen Nachdruck und dem ungebrochenen Tiroler Bewusstsein. Die Vorbereitungen zum Jubiläum laufen auf Hochtouren. Heute verbindet

In den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts entstand die Stadtpfarrkirche

Vils, die drittkleinste Stadt Österreichs, mit Marktredwitz eine gelebte Städtepartnerschaft. Als Zeichen der Freundschaft zwischen den beiden Orten gibt es in Vils einen „Marktredwitzer Platz“ mit einem von Norbert Roth entworfenen Marktredwitzer Brunnen, Skulpturen von Künstlern aus der Partnerstadt im Fichtelgebirge zieren schon jetzt die Plätze in Vils.

Die Liebe der Susanne „Gedichte – Gedanken – Geschichten“. Um diese drei Worte kreist sozusagen das Leben von Susanne Dirr. Die Außerferner Lehrerin und Autorin hat sich schon seit frühester Jugend dem Schreiben „verschrieben“. Vom klassischen Tagebuch bis hin zum Notieren der Gedanken und Gefühle – alles wurde festgehalten. Reflektiert aus dem Alltag einer Hausfrau, Gattin, Mutter und Frau kommt derart einiges zusammen. Die Vilserin schreibt schon lange. Den Mut, ihr Festgehaltenes auch zu veröffentlichen, hatte sie aber erst im Jahr 2001. Damals ging es um einen Wettbewerb. Sie nahm ihren Mut zusammen, schickte ihre Gedichte ein - und gewann. Verlag fand sich jedoch keiner. Also ging man daran, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Im Familienverbund, mit Gatten und zwei Söhnen entstand der Verlag Suria. In der Zwischenzeit gab’s

zahlreiche Veröffentlichungen, wie: „ernstheiter“ (Gedichte, 2001), „Spann deine Schwingen“ (Roman, 2001), „Das kurze Glück der Hibiskusblüte“ (Roman, 2001), „Mondgeliebte“ (Roman, 2003), „Wenn die Traumuhr ein Seil ins Leben spannt“ (GedichteGedanken- Geschichten, 2005), „Es hat sich eröffnet..." (Weihnachtsbuch, 2009). Weiters publizierte sie in der Lyrik-Anthologie der Bibliothek der deutschsprachigen Gedichte (2002 – 2009), sowie in Literaturzeitschriften und lokalen Printmedien. Sie ist auch Mitglied der Gesellschaft der Lyrikfreunde. Die Liebe hat die Hallerin 1982 ins Außerfern gebracht. In ihrem Haus unterhalb der Bahnlinie mit dem üppig wuchernden Garten, dem Teich, der völlig tauben Katze und ihren drei Männern - Gatte Paul und die Söhne Alexander und Andi – hat sie ihr „Dahoam“ ge-

MB Holzbau - allem gewaXXen! Die persönlichen Wünsche Ihres Bauvorhabens sind das Ziel, welche MB Holzbau mit traditioneller Zimmermannskunst und modernem Holzbau umsetzt. Gerne plant und baut der Zimmermeister mit seinen Mitarbeitern fur Sie Balkone, Holzfassaden, Dachstühle und Holzhäuser. Markus Böhling legt noch eins drauf: „Bauen mit dem Bauherrn-Vorteil durch Eigenleistung.“ Er bietet seinen Kunden auch die Möglichkeit, sich aktiv an ihrem Projekt zu be-

teiligen. Der Bauherr kann bei der Erstellung von Holzhäusern oder Sanierungen selbst Hand anlegen. Mit seinem Slogan „Holz ist allem gewaXXen“, unterstreicht Markus Böhling die Robustheit und die vielfältige Einsetzbarkeit des hochwertigen Rohstoffs und bringt dem Kunden die Entscheidung für den Baustoff Holz nahe. Holz wird den heutigen Anforderungen an moderne Bautechnik mehr als nur gerecht und schafft so Raum für mehr Lebensqualität.

Vom Hagel „eiskalt erwischt”? CR Ausbeultechnik macht’s wieder gut All jene, die mit ihrem Auto von einem Hagelschauer im wahrsten Sinne des Wortes "eiskalt erwischt" wurden, können ein Lied davon singen: Es sieht furchtbar aus! Da ist es gut, wenn es Experten wie Christian Rofner

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gibt, die den fahrbaren Untersatz wieder aufmöbeln! Die Firma CR Ausbeultechnik in der Industriezone VilsStegen ist DER Spezialist weitum, wenn es um die Instandsetzung von Hagelschäden geht. Selbst ohne

Lackierung können viele Dellen behoben werden! Auch so mancher Parkschaden ist dank dieser Methode halb so tragisch. Natürlich ist der seit 1999 bestehende KarosserieFachbetrieb auch für zahlreiche andere Probleme rund ums Auto bestens gerüstet. Das Leistungsspektrum umfasst sämtliche Karosseriearbeiten, ein komplettes Unfallservice, die Schadensabwicklung, Rahmenund Richtbankarbeiten, Scheibenreparaturen und -ersatz, Lackierar- Chef Christian Rofner und sein beiten sowie Au- „Hagelspezialist” Werner Jehle. tofolierungen. Mehr Infos unter: www.cr-ausbeultechnik.net.


funden. Das Wichtigste in ihrem Leben. Dann kommt gleich die Schule. Mit ungebrochener Begeisterung, Leidenschaft und Liebe zum Beruf unterrichtet sie - wen wundert’s - Deutsch und Musik. So sind die drei Schwerpunkte ihres Lebens schon klar definiert, Familie, Schule, Musik. Zu ihrer Hochzeit hat sie einen Mädchenund Frauenchor gegründet, der bald sein 30jähriges Bestehen feiert und aus dem „dörflichen“ Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken ist. „Wenn man Männer im Chor zu bestimmten Anlässen braucht, leihen wir sie uns vom Gesangsverein aus“, meint die begeisterte Chorsängerin, die sich immer wieder etwas vornimmt und es auch konsequent durchzieht. Voll integriert ins Leben in der Zementstadt sind sie und ihr Gatte auch für die Stadtzeitung verantwortlich, die immer wieder heiß erwartet ihren Weg in die

Haushalte der Grenzgemeinde findet. Im gewollten Wechselspiel zwischen anstrengender aber doch gern gemachter Aktivität in allen Belangen sucht sie immer wieder die Ruhe, in der sie ihren Gedanken nachhängen kann. Im Garten zu Hause, hinter den Bäumen am Teich, oder in der freien Natur, bei ihrem Hobby, dem Bergwandern, mit ihrer „Berg- und Talfreundin“. Auch Reisen gehört zu ihrer Freizeitgestaltung. Dass dabei immer wieder Reiseberichte entstehen, ist auch klar. Aufschreiben, um Geschehenes nicht dem Vergessenwerden ausgeliefert zu wissen, ist ihr wichtig. Ob es sich dabei um Sager ihrer eigenen oder anderer Kinder handelt, ob es sich um Erfahrungen des eigenen oder fremden Älterwerdens dreht, ob um reflektierte Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Prägung, spielt dabei nicht die wesentlichste Rolle.

Foto: heni

Dirr: Deutsch, Musik und das Schreiben

Irgendwann fließt alles in ihr Schreiben, Erzählen oder Dichten ein. Sie schreibt über Frauen, Menschen, über das Leben, über Krisen und wie man daran wachsen und reifen und den jeweiligen

Weg finden kann. Manuskripte, Ideen existieren zuhauf. Neuerscheinungen im eigenen „SuriaVerlag“ werden nicht auf sich warten lassen. (heni)

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oberländer wander test von elfi berger

Den Herbst genießen! Hochgebirgs-Panoramaweg Wandern und schlemmen im Oberland und Außerfern

Zur Ehre Gottes übers recht anspruchsvolle Verpeiljoch. Abwechselnd findet dieser Bitt- und Betgang übers Madatschjoch, Wallfahrtsjöchl, Niederjoch oder das Verpeiljoch statt.

Gesamteindruck: Ohne ausgesetzte Stellen und aussichtsreich auf dem schönem Kieler Höhenweg geht’s familiengeeignet zur Niederelbehütte im Verwall, durch Benützung der Kappler Bergbahn nicht allzu lang. Auf Dias viele Kinder-Spielmöglichkeiten (gratis außer Tubing-Bahn: 30 Min. 3 Euro). Gesamtgehzeit: Als Runde 3:45 Std. Höhenunterschied: 480 m. Einkehren: Niederelbehütte des DAV, erbaut 1931, auf 2310 m; bei sehr guter Küche (macht mit beim „Kulinarischen Jakobsweg“) bew. von Familie Rudigier vom 23. Juni bis 22. September (Martha Rudigier 0676/841385200, www.niederelbehuette.at. Alpengasthof Dias, 1863 m; Funny-MountainRestaurant; beide bew. wie Niederelbehütte. Start: Mit der Dias-Gondelbahn (054456251) von Kappl auf 1830 m; Hin- und Rückfahrt für Einheimische 6,50 (Senioren 5,50, Kinder 5). Wegverlauf: Von der Bergstation in kurzen Serpentinen, vorbei an Kinder-Attraktionen des Sunny-Mountain-

Erlebnisparks, unter dem Dias-Gasthaus links hinauf, bis man nach Überquerung des Bachgrabens (2010 vermurt) auf den Kieler Höhenweg trifft, der rechts hinauf zur Edmund-Graf-Hütte ober Pettneu führen würde; links überquert unser Steig dreimal Felsen bzw. Blockwerk (unschwer). Am Schluss unter dem Sesslad-Alm-Hochleger kurz hinunter und neben einem kleinen Wasserfall in Serpentinen am steilen Hang zum idyllischen kleinen Sesssee direkt unter der Hütte (bis hierher 2:20 Std.). Zum Hausberg Kappler Kopf, 2004 m, 20 – 30 Min.. Abstieg wie Aufstieg 1:45 Std. oder als Runde unter der Hütte dem Bach entlang (Schild: Kappl), dann auf den Güterweg im Sessladtal und unter dem Niederleger links auf einen beschilderten Höhensteig im steilen Wald; wer diesem ausweichen will, kann auf dem Güterweg bleiben und muss dann etwas mehr aufsteigen bis Dias. Kurz davor passiert man das Flaxi-Dorf mit kleinen Kinderhüttln am Angelsee. Dieser Rückweg: 1:25 Std.

Foto: privat

Foto: Elfi Berger

Am 31. August war es wieder so weit. Gemeinsam mit Dekan Paul Grünerbl absolvierten zahlreiche Pilger aus St. Leonhard die jährliche Wallfahrt nach Kaltenbrunn. In diesem Jahr ging`s

Von Dias ober Kappl zur DAV-Niederelbehütte

Niederelbehütte, 2310 m, vor Rugglespitze, 2864 m.

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100 Jahre Lechaschauer Alm! Nicht weniger als ein Jahrhundert ist sie alt - die Lechaschauer Alm auf 1670 Metern Seehöhe. Die Sennalpe, die ungefähr je zur Hälfte auf Höfener und Wängler Gemeindegebiet liegt, bietet Wanderern nicht nur eine schmackhafte Brotzeit, sondern auch die Gelegenheit, einen Einblick in den Arbeitsalltag auf einer Alm zu bekommen. Herrlich ist auch die gigantische Fernsicht bis zur Zugspitze und die Aussicht über den Reuttener Talkessel! Dieser Tage fiebern die Wirtsleute Andi und Margit Ruepp dem Jubi-

läumsfest entgegen, das am 15. September über die Bühne geht. Um 11 Uhr findet eine Bergandacht mit Diakon Toni Moser statt. Danach unterhalten die Besucher das Duo Karl und Gottfried, die Höfener Brauchtumsgruppe und die Alphornbläser aus dem Allgäu. Für die jüngsten Wanderer steht ein Spielplatz zur Verfügung. Die Lechaschauer Alm ist leicht erreichbar und absolut "familientauglich": Von der Reuttener Seilbahn aus erreicht man die Alm nach 45 Minuten Gehzeit über den gut präparierten Alpenrosenweg mit Aussichtspunkt. Dieser Weg ist auch sehr gut für Kinder geeignet. Oder man geht von der Reuttener Seilbahn aus vorbei am Alpenblumengarten und gelangt über einen neu präparierten Steig hinab zur Alm. Dauer etwa 30 Minuten.

Die Spezialität des Hauses ist der Kaiserschmarren, der vom Chef selber zubereitet wird. Außerdem gibt es noch verschiedene Suppen, Käse- und Wurstbrotzeiten sowie hausgemachten Kuchen. Das dreigeteilte Matratzenlager bietet Platz für bis zu 25 Personen. Die "Geburtsstunde" der Lechaschauer Alm, wie wir sie heute kennen, schlug in den Jahren 1911/12. Damals entschied man sich für den Bau einer neuen Hütte, welche die bisherigen Almunterkünfte, die in schlechtem Zustand waren, ersetzen sollte. 1913 wurde die neue "Lechaschauer Alm" in Betrieb genommen. Früher wurden bis zu 70 Stück Vieh aufgetrieben, deren Milch vor Ort verarbeitet wurde. Heute steht die Mutterkuh-Haltung im Vordergrund. Hatte man in den Anfangsjahren die

Kühe noch mit Hand gemolken, stellte man im Laufe der Jahre auf Melkmaschinen um; den dafür benötigten Strom gewann man anfangs noch mit einigen Aggregaten, durch die Zusage einer Unterstützung der Bauern und des Landes Tirol entschloss man sich dann im Jahr 1991 für die Verkabelung des elektrischen Stromes. Am Hohen Frauentag des Jahres 1991 hieß es erstmals "Strom ein!" Bereits 1982 wurde die Belieferung der Alm erleichtert. Musste man früher alles per Rucksack auf die Alm bringen, erhielt die Agrargemeinschaft Lechaschau die Materialseilbahn von Wängle bis hinauf zur Lechaschauer Alm von der Wildbachverbauung. Dies erleichterte die Bewirtschaftung der Alm enorm.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Veranstaltung!

Gemeindeamt Lechaschau 6600 Lechaschau - Dorfstraße 10 Telefon: 05672 / 65103-0 Telefax: 05672/65103-17 gemeinde@lechaschau.tirol.gv.at www.lechaschau.at

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Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit

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Foto: Ewald Schmid

Hängebrücke verbessert Längenfelds Wanderangebot Der Bereich Brand-Burgstein auf der taleinwärts gesehenen linken Seite des Längenfelder Talbeckens wird seit jeher von vielen Wanderern aufgesucht. Allerdings galt es bisher, bei seinem Spaziergang auch die so genannte Maurerrinne zu überqueren, die beträchtliche Steinschlaggefahr aufweist. Die Verantwortlichen liebäugelten daher bereits seit Längerem mit einem sicheren Übergang, der heuer während einer zweieinhalb Monate langen Bauzeit in die Tat umgesetzt werden konnte. Nun gelangt der

Wanderer über eine 85 Meter lange Hängebrücke sicheren Fußes über die Gefahrenstelle und genießt dabei zusätzlich den Ausblick auf den 224 Meter tiefer liegenden Talboden. Gleichzeitig mit dem Bau der neuen Attraktion wurde auch der Weg auf einer Länge von rund einem Kilometer neu angelegt. In Summe wurden dafür 430.000 Euro brutto aufgewendet, wobei 40 % durch eine LEADER-Förderung zugeschossen wurden. Erwähnenswert ist, dass der Boden der Hängebrücke mit einer eigenen

Lehne 64, 6426 Roppen, Tel. 05417 5204 office@mb-falkner.at www.mb-falkner.at

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Sogar an den besten Freund des Menschen wurde beim Bau des neuen Übergangs gedacht

Hundespur versehen wurde. Dies verschafft den Längenfelder Touristikern das Prädikat „1. hundetaugliche Gitterrost-Brücke Österreichs“. Zur Freude der Hundehalter wurde der Boden des Überganges nämlich mit einer Riffelblechbahn ausgelegt, womit sich auch die Vierbeiner auf der Hängebrücke wohlfühlen. Das von der Firma HTB erfolgreich abgewickelte Projekt stellt das erste mit Mitteln des so genannten Infrastruktur-Euro verwirklichte dar. Bald könnte der Rundwanderweg auch auf der anderen Talseite bessere Gestalt annehmen. Es gibt Pläne, den Bereich von der Pestkapelle über die Teufelskanzel nach Astlehn/Runhof „panoramatauglich“ zu machen.


„Walk of Lyrics”: Erlebnis für alle Sinne Auf den Spuren von Rihanna, Udo Jürgens und Sting in Ischgl Ab sofort ist Ischgl um ein Natur- und Musikerlebnis reicher: Ganz im Zeichen der Hits von Rihanna, Udo Jürgens und Sting – die alle drei schon in Ischgl auftraten – führt der neue „Walk of Lyrics“ Wanderer über drei musikalische Klangpunkte und spektakuläre Hängebrücken von Ischgl zur Mittelstation der Fimbabahn. Mit dem "Walk of Lyrics" wurden die Songs „UMBRELLA“, „MIT 66 JAHREN“ und „MESSAGE IN A BOTTLE“ in einzigartiger Weise auf einem neuen Wanderweg erlebbar gemacht. Ob still und leise als reiner Text, als bildhafte Text-Interpretation oder mit akustischen Klangerlebnissen – neben dem Naturerlebnis steht die Poesie der Songs an allen drei Erlebnisstationen im Mittelpunkt. Jede der drei Stationen ist einem der Stars gewidmet, thematisch an den Hit angepasst und in eine Informations-, eine Relax- und eine

Erlebniszone unterteilt. Der zwei Kilometer lange „Walk of Lyrics“ ist ein neu inszenierter Abschnitt des 7,5 Kilometer langen Erlebniswanderweges in Ischgl. Für die Idee, das Konzept und die Umsetzung des Themenweges zeichnet die pronatour GmbH, der Spezialist in der Realisierung von einzigartigen Inszenierungen, verantwortlich. An den Informationsstationen finden Besucher auf dem Sockel einer überlebensgroßen Star-Silhouette viele Bilder und die jeweilige Biographie. An Rihannas Relaxstation wird ihr besungener „UMBRELLA“ sinnbildlich zur Ruheinsel: Unter einem schützenden Regenschirm sitzend, können Wanderer die hoffnungsvollen Zeilen des Chartbreakers in bunten Schriftzügen lesen, eine Pause einlegen oder dem Wetter trotzen. An der Erlebnisstation erklingt „UMBRELLA“ passend in einem Regenschirmwald.

Bei Udo Jürgens lädt – wie sollte es anders sein – eine überlebensgroße 66 aus Cortenstahl mit Sitzpolstern zum Relaxen ein. Hier liegt man entspannt im Kreisel und tankt Energie, während man in deutschen und englischen Liedzeilen schmökert. Außerdem hält ein Holzmotorrad drei akustische Hörerlebnisse bereit und macht das Lebensgefühl absoluter Freiheit nachfühlbar. Bei Sting beschreiben die Relaxsessel nach der Zeile „I’M SENDING OUT AN SOS“ optisch das Morsezeichen SOS. In der abstrahierten Flasche aus Holz findet man die Nachrichten. Zu hören sind Brandungswellen, das lebensrettende Morsezeichen und natürlich die berühmt gewordene „MESSAGE IN A BOTTLE“. Von Ischgl bis auf die Mittelstation der Silvrettabahn benötigt man für den „Walk of Lyrics” mit dem Durchlaufen aller Stationen gemütliche 60 Minuten. Der gesamte Erlebniswanderweg dauert

etwa zweieinhalb Stunden. Höhenangst sollte man hier allerdings keine haben, denn unterwegs müssen bis zu 70 Meter hohe, spektakuläre Hängebrücken überquert werden. Wer keine Lust auf den Abstieg hat, fährt nach dem Einkehrschwung im Alpenhaus oder der Vider Alp bequem mit der Seilbahn zurück ins Tal nach Ischgl.

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Vom Berg geprägt Markus Pirpamer ist seit 30 Jahren Hüttenwirt auf der Similaunhütte Der Schaftrieb der Schnalser und der Ötzi-Fund haben die Similaunhütte auch in jenen Kreisen bekannt gemacht, denen der auf 3.019 Metern Seehöhe gelegene Schnittpunkt zu Südtirol bislang ein weißer Fleck auf der Landkarte war. Sie ist der außergewöhnliche Arbeitsplatz der Familie Ulli und Markus Pirpamer. Kompetent und mit Freude erfüllen sie seit 30 Jahren die umfangreichen Aufgaben.

Nachdenkpause Das Leben hat Markus Pirpamer geprägt. Permanent im Dialog mit

Fotos: Lechner

Die Similaunhütte ist hinlänglich bekannt – zumindest dem Namen nach. Die Auswahl jener, die den mehrstündigen Weg zu der am Niederjoch am Schnalskamm gelegenen exponierten Hütte in Angriff nehmen, fällt dabei schon etwas bescheidener aus. Zugänglich von Nord- und Südtirolerseite verzeichnet der mehrmals umgebaute hochalpine Stützpunkt jährlich rund 6.000 Nächtigungen und etwa ebensoviele Tagesgäste. Dass alles rund läuft bedeutet für Ulli und Markus Pirpamer einen täglichen 16- bis 17- Stunden- Job. Definitiv kein alltäglicher, auf einer Aussichtsplattform, die es in sich hat. Eine Materialseilbahn vom Vernagt-Stausee hievt von Südtiroler Seite aus alles Notwendige zu einer der höchstgelegenen Hütten in den Alpen. Gleichzeitig erfüllt Markus Pirpamer Managerqualitäten und fügt dem anspruchsvollen Tagwerk eines Hüttenwirts weitere Sequenzen hinzu. Ganz „nebenbei“ schupft er die

Landwirtschaft im Tal und pendelt zur Heuernte auf dem schmalen, steil abfallenden Weg, der einem weniger Geübten das Fürchten lehrt, zur vorgelagerten MartinBuschhütte und schafft in einem Stundenmarsch die letzte Strecke für die andere mindestens das Doppelte veranschlagen. Aber Markus Pirpamer ist buchstäblich hier groß geworden. Mit sage und schreibe 17 Jahren musste er bereits sämtliche Pflichten eines Hüttenwirts erfüllen. „Es war wie ein Wurf ins kalte Wasser. Das war nicht immer leicht, speziell wenn es galt, den alten Bergführern um 11 Uhr Hüttenruhe zu verordnen.“ Nunmehr sorgt er seit 30 Jahren dafür, dass es auch den Touristen an nichts fehlt. Aber es seien „andere“, weniger anspruchsvolle Gäste, die die Berge nicht nur von unten anschauen. „Sauber muss es sein und etwas Gutes muss auf den Tisch kommen“, spricht Pirpamer aus Erfahrung. Mit der Übernahme der Hütte hat er sofort die Ausbildung zum staatlich geprüften Berg- und Schilehrer sowie Bergretter absolviert, um für eventuelle Notfälle gerüstet zu sein. Gletscherspaltenstürze habe es zwar gegeben, aber diese seien alle glimpflich ausgegangen, bis auf jenes tödliche Unglück, das einen Bergsteiger kürzlich auf Schnalstaler Seite ereilte.

Auf über 3.000 m ist die Similaunhütte eine der höchstgelegenen Regugien in Tirol.

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Markus Pirpamer war schon als 17jähriger Hüttenwirt auf der Similaunhütte. Seit vielen Jahren wird er von seiner Gattin Ulli unterstützt.

dem Berg hat es seinen Blick geschärft und Perspektiven verändert. Die Konfrontation mit einer Natur, in der nichts weggenommen oder hinzugefügt werden sollte, lassen ihn das Höher, Weiter, Schneller des Tales in Frage stellen: Es gehört zu seinen Grundsätzen – er, der nicht im Windschatten unterwegs sein will - dass die Täler sehr wohl ohne weitere Erschließungen überleben könnten, und es insbesondere keiner künstlichen Inszenierungen bedarf. Zumal sich dieses Mehr nicht proportional in Zahlen niederschlagen würde, sagt er, wohl aber einen enormen Druck erzeugt und jenen Freiraum, der den Gästen großzügig verheißen wird, immens einschränkt. So ist er als Agrarobmann von Vent darauf bedacht, dass ein menschliches Maß gewahrt bleibt. Er hat nicht nur einen Agrarstreit gegen die Gemeinde Sölden um das Bauernland erfolgreich geführt, sondern obendrein rechtmäßig 240 Hektar zusätzlich zugesprochen bekommen. Dem Ausgesetztsein in luftiger Höhe stehen die elementaren Bedürfnisse seiner 20 Rinder, zwei Pferde und 50 Ziegen und Schafe entgegen. Auch seine Profession als Schlachter und Vermarkter gehören dazu, was ohne den Beistand seiner Familie (zwei Mädchen und zwei Buben) und das achtköpfige Hütten-Team undenkbar wäre.

Von Mitte Juni bis Anfang Oktober und von Mitte März bis Anfang Mai steht die Hüttentüre offen, als Stützpunkt für Gipfelstürmer, die hier dankbar ihre stark strapazierten Haxn (auf italienischem Hoheitsgebiet) ausstrecken können. Ihnen stehen 60 Betten und ein Matratzenlager zur Verfügung.

Ötzifund Der Similaun - was für ein wunderschöner Name - ein vielleicht früher viel begangener Übergang, kam durch den Ötzi-Fund am Hauslabjoch in der Nähe in die Schlagzeilen. Nicht merklich habe sich das in der Besucherfrequenz niedergeschlagen, ortet Pirpamer. Wohl aber die Routenänderung des Weitwanderweges E5 werde zunehmend beliebter. Gebaut wurde die Similaun Hütte im Jahr 1898 von Serafin Gurschler, Wirt aus Kurzras. Dazumal war der Urgroßvater von Markus Pirpamer als Knecht auf der Similaunhütte tätig. Um 1904 hat er sie erworben und nun ist sie seit 109 Jahren in vierter Generation im Familien-Besitz. Irgendwie scheint sich der Berg in den Genen bereits manifestiert zu haben. So bewirtschaftet die älteste Tochter Anna, das Brandenburgerhaus auf 3.277 Metern Seehöhe, die höchst gelegene Schutzhütte des Ötztals… (leva)


Samstag, 21. September 2013

6655 Steeg Dickenau 14 Tel. 05633 / 5644 info@gasthof-stern.at www.gasthof-stern.at

HALLENBAD: Dienstag-Sonntag, 10°° - 22°° Uhr (ab 17.9. 14°°-22°° Uhr) SAUNA: Donnerstag und Sonntag, 17°°-22°° Uhr

Käserei & Milchtrinkstube 6655 Steeg 16 Tel. 05633-5636 b.sojer@aon.at

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„Heimfahrt” von der Alm Der Almabtrieb hat in Tirol eine jahrhundertealte Tradition

Ungewohnte Betriebsamkeit herrscht hier auf der Alm seit ein paar Tagen. Der Senner kramt geschäftig in der Hütte herum, stellt Kisten und Taschen vor die Tür. Anfang der Woche hat er die breiten, bunt bestickten Lederbänder hervorgeholt und sorgfältig poliert, bis sie wieder wie neu glänzten. Vorgestern das gleiche mit den Glocken, die nun funkelnd am Holzzaun hängen. Gestern streiften er und einige Helfer durchs Gelände, sammelten Latschenzweige, pflückten hier ein paar Almrosen, dort ein paar Blumen. Am Abend, der nun merkbar früh hereinbricht, saßen sie auf der Holzbank. Sie banden dort ihre Ausbeute geschickt zu Sträußen, knüpften farbige Streifen in Kränze, flochten aus ausgewählten Ästchen eine Krone und ein Kreuz. Nebenbei unterhielten sie sich über den vergangenen Sommer, der ein guter war aus Sicht der Almer. Die Wiesen waren nach dem langen Winter dann doch rasch erblüht, boten saftiges Gras, viele würzige Kräuter. Rund 110.000

Foto: Tirol Werbung / Bernhard Aichner

Wenn der Herbst in Tirol einkehrt, kommt für rund 200.000 Nutztiere die Zeit der Rückkehr ins Tal. Dieses „Heimfahren“ wird vielerorts mit einem bunten Fest gefeiert, das eine jahrhundertealte Geschichte fortschreibt.

Bunt geschmückt werden die Tiere ins Tal getrieben. Es war eine gute Saison!

Rinder, über 70.000 Schafe, gut 5.500 Ziegen und 2.000 Pferde werden in ganz Tirol jedes Jahr aufgetrieben. Das Vieh gedieh heuer nahezu überall prächtig. Hier in dieser Übergangszone zwischen menschlichem Kultur- und hochalpinem Naturraum stellen Unwetter, Blitz- oder Steinschlag noch eine wirkliche Bedrohung dar. Von schweren Unglücken blieben die mehr als 2.100 Almen zwischen Arlberg und Kaisergebirge, zwischen Karwendel und Lienzer Dolomiten verschont. Und die Milch – in einer Saison werden

rund 33 Millionen Liter gewonnen, 2 Millionen davon gleich vor Ort zu Butter und Käse verarbeitet

– war von gewohnter Qualität. Sie haben sich wieder ausgezahlt, die Monate hier oben in den Ber-

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Mit richtigem Verhalten sicher in den Bergen Die Tiroler Berge beeindrucken gerade jetzt im Herbst mit traumhafter Aussicht. Beim Wandern spüren Sie die Witterungseinflüsse viel stärker und direkter als unten im Tal. Gute Tourenplanung und die Einhaltung wichtiger Verhaltensregeln am Berg erhöhen dabei Ihre Sicherheit beträchtlich. Damit Sie sicher in der Bergwelt wandern, sollten Sie folgende Regeln berücksichtigen: • Infomieren Sie sich vor Beginn der Wanderung über Streckenverlauf und Schwierigkeit der Wanderung. • Manche Touren erfordern bestimmte körperliche Voraussetzungen wie Trittsicherheit oder Schwindelfreiheit. Vermeiden Sie Selbstüberschätzung. • Halten Sie sich an markierte Wege.

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So finden Sie bestimmt Ihr Ziel und treffen möglicherweise Gleichgesinnte zum Erfahrungsaustausch. • In den Bergen kann das Wetter sehr schnell umschlagen. Informieren Sie sich vor Ihrer Wanderung über die aktuellen Wettertrends. Bei schlechtem Wetter ist es oft ratsam, die Wanderung abzubrechen. • Auf den Almen können Sie auf freilaufende Weidetiere treffen. Zur Sicherheit sollten Sie die Tiere in großem Abstand umgehen und Ihren Hund an der Leine führen. • Schonen Sie die Tier- und Pflanzenwelt, indem Sie Ihre Abfälle wieder mit nach Hause nehmen. Selbst biologische Abfälle benötigen in den Bergen oft lange, bis Sie abgebaut sind.

Die Alm mit dem schönsten Blick zur Zugspitze. Sie erreichen uns über den Schlägle Steig oder über den neu errichteten Moosle´s Forscherweg in ca.1,20 h oder gemütlich mit der Grubigsteinseilbahn. Forststraße für Mountainbiker geöffnet. Herrlicher Rundblick auf unserer Sonnenterrasse.

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gen. Auch wenn die unmittelbare Notwendigkeit der früheren Jahrhunderte, die zusätzlichen180.000 Hektar Sommerweidefläche zu bewirtschaften, in unserer globalisierten Fernverkehrswelt eigentlich weggefallen ist. Für die regionale Erzeugung wertvoller Lebensmittel zogen die 3.000 Hirten und Sennerinnentrotzdem gern hinauf ins Gebirge. Sie kümmerten sich arbeitsintensive zwölf, dreizehn Wochen um die Tiere. Und leisteten dadurch ihren wichtigen Beitrag zur Bewahrung der abwechslungsreichen Landschaft Tirols. Denn ohne tierische Besucher würden die Almen des Landes verwildern, zuwachsen oder verkarsten.

hier in der Höhe und führt sie dann ins Freie. Geschickt schnallen ihr die Helfer den aufwändig verzierten Gürtel mit der schweren Festglocke um, beides seit 130 Jahren auf dieser Alm in Verwendung, wenn der Sommer unglücksfrei verlief. Der vorbereitete Blumenschmuck folgt danach. Die jüngeren, nervös mit den Köpfen wak-

kelnden Kalbinnen, verzögern die Vorbereitung ein wenig. Bianca jedoch hält still, so ist sie rasch „aufgebischt/-boscht/-buscht“ (fast jedes Gebiet hat seinen eigenen Begriff ). Selbst danach bleibt sie ruhig am Wegesrand stehen, vorbildlich wartend, so wie es sich für eine Anführerin gehört. Lichter und Geräusche verraten,

dass auf den anderen Hütten der weitläufigen Alm ähnliches geschieht. Und noch bevor die ersten Sonnenstrahlen über die Bergspitzen blinzeln, kommt von ganz vorn, wo der Abstieg beginnt, das Signal zum Aufbruch. In alten Tagen ein Pfiff, ein Jodler, heute gelegentlich auch ein knapper Anruf. Oder beides.

„Aufgebuscht“ ins Tal Noch früher als sonst, lange vor dem Morgengrauen, steht der Senner heute auf, und seine Besucher mit ihm. Die vertrauten Tiere im Stall, sie blicken ihn an, als ob auch sie spürten, dass der Abschied von den Bergen gekommen ist. Er melkt die Leitkuh, die geduldige „Bianca“, zum letzten Mal

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Almabtriebe 2013 im Tannheimer Tal Viehscheid in Jungholz, 14.9. • Schattwald, 14.9. • Nesselwängle, 15.9. Haldensee, 20.9. • Tannheim, 21.9. • Schafschied in Tannheim, 28.9. see Almabtrieb in Halden 20. September 2013

Viehscheid in Jungholz 14. September 2013

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13 15. September 20 lt beim in Nesselwängle am Festze

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Stift Stams als Treffpunkt der Jungen Wirtschaft des sozialökonomischen Beschäftigungsvereins ISSBA. Als Gastreferent konnte Thomas Jascha mit seinem überregional bedeutsamen Projekt „Green Event’s & Mehrweg“ überzeugen. Dabei kommen bei Großveranstaltungen kostengünstig Geschirr, Besteck und Trinkbehälter zum Einsatz, die nach Sammlung und Reinigung beliebig oft wiederverwendet werden.

Laufen und Radeln für den guten Zweck Laufen, Radeln und Walken hieß es bei der von Ingeborg Freudenthaler zum elften Mal organisierten Benefizveranstaltung "Apfellauf & Tour de Tirol". An die 150 TeilnehmerInnen machten sich nach dem Startschuss durch Landesrätin Dr. Christine Baur auf den Weg. Ingeborg Freudenthaler selbst begab sich mit weiteren 50 LäuferInnen aller Altersgruppen auf die fünf Kilometer

lange Strecke des Apfellaufs rund um Inzing. Das Hauptstarterfeld bildeten allerdings die RennradlerInnen, die sowohl als Single als auch im Teambewerb die Runde über das Mieminger Plateau in Angriff nahmen. Den Abschluss bildete eine Nudelparty und eine großen Tombola. Der Reinerlös kommt dem Verein licht.blicke – demenz.hilfe.tirol zu Gute.

Martin Falch, Ingeborg Freudenthaler, Landesrätin Dr. Christine Baur, Prok. und Mitgesellschafter Christian Sailer – Fa. Freudenthaler

Die Teamwertung im Rennradeln entschied das Team der Union Sporthütte/Längenfeld für sich.

Fotos: Ulli Ambrosig

Fotos: Werner Kropf, WK-Imst

Vor der Kulisse des altehrwürdigen Stift Stams, besser gesagt im ehemaligen Stiftswintergarten „Orangerie“, konnte JUWI-Bezirksvorsitzender Mag. Stefan Mair zahlreiche Gäste zum traditionellen Sommer-Cocktail der „Jungen Wirtschaft“ begrüßen. Mit dabei der frisch gebackene Obmann der Wirtschaftskammer Imst Ing. Josef Huber, Landesvorsitzender Mag. Mario Eckmaier sowie Thomas Jascha, Geschäftsführer

Zufriedene Veranstalter beim Sommer-Cocktail der Jungen Wirtschaft Imst: WKOImst Obmann BM Ing. Josef Huber, Issba-GF Thomas Jascha, JUWI-Obmann Mag. Stefan Mair (v.l.n.r.)

Fotos: bestundpartner.com

Die Fendler Murgrabenbrücke ist jetzt zweispurig befahrbar Mit einem Kostenaufwand von einer halben Million Euro wurde die Fendler Murgrabenbrücke erneuert und damit ein zeitgemäßer Verkehrsweg geschaffen. Die alte Murgrabenbrücke an der L 65 - Oberinntalstraße bei Ried stammte aus dem Jahr 1894, war eine Stahlbogenbrücke und nur einspurig befahrbar. Außerdem wies sie eine Gewichtsbeschränkung von nur 12 Tonnen auf. Die Brücke, die den Anforderungen des heutigen Verkehrs schon lange nicht mehr entsprach,

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wurde im Zuge des Neubaues abgetragen und durch eine einfeldrige Stahlbetonbrücke mit einer Stützweite von 22 Metern ersetzt. Die Fahrbahnbreite beträgt 6,50 Meter, wodurch die Brücke nunmehr zweispurig befahrbar ist; auch ein Gehsteig für Fußgänger ist entstanden. Das Land Tirol hat insgesamt 516.000 Euro in den Bau der neuen Brücke investiert; die örtliche Bauaufsicht lag in Händen des Baubezirksamtes Imst.


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Haus als Manifestation der Lebensweise Hartmut Hammerle aus Serfaus wollte alles andere als eine gewöhnliche Wohnstätte

t fr Mi

Wenn man ein Leben führt, das ein wenig anders ist, dann können ruhig auch die eigenen vier Wände aus der Reihe tanzen. Oder müssen es sogar - wenn man sich darin wohl fühlen will. Der heute 41-jährige Serfauser, Hartmut Hammerle, war immer schon ein klein wenig anders. Bereits mit Anfang 20 bereiste er das „Dach der Welt“. Von Tibets Hauptstadt Lhasa ging`s mit einem Kollegen bis nach Nepals Metropole Kathmandu. „Erfahren hatte ich von der Reise zufällig in einer Bar“, erinnert sich der Serfauser, um gleich nachzulegen:

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„Aber Zufälle gibt es im Leben keine, insofern war es wohl ein Wink des Schicksals, das mir zu dieser tollen Erfahrung verhalf.“ Getreu diesem Motto brauchte er Mitte der 1990er auch nur eine Nacht, um das Angebot anzunehmen, für einen ausgefallenen Skilehrer einzuspringen und kurzerhand den „Sommer“ wedelnd in Australien zu verbringen. „Es sind diese kleinen Geschenke des Kosmos`, die mich letztendlich bereichert haben“, sagt Hartmut Hammerle. Sie hätten ihn zu dem gemacht, was er heute sei: „Einer, der es klassisch nicht kann“, einer,

der sich halt auch „für andere Sachen Zeit nimmt“. Gelehrt hat ihm dies auch der eigene Körper. In jungen Jahren als Lehrling in der Küche stehend und von einem eigenen Lokal träumend, ereilte ihn eine Allergie. War`s die Rebellion des Körpers gegen das Gesehene, das Küchenchefs und damit die eigene Zukunft als gestresste Nervenbündel erscheinen ließ, oder schlicht und einfach eine Unverträglichkeit bestimmten Ingredienzien gegenüber? Egal, jedenfalls galt es, neue Perspektiven zu finden. Hammerle fand diese unter anderem in Fernost. Heute

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bietet er verschiedene Therapiemöglichkeiten an. Etwa TuiNaMassagen und Qi Gong, beide basieren auf den Lehren der traditionellen chinesischen Medizin. QiGong besteht aus Bewegung-Meditations und Atemübungen. Bei der TuiNa-Massage wird durch manuelle Techniken sowie das Aktivieren ausgesuchter Akupunkturpunkte, Qi und Blut im Körper reguliert, Yin und Yang werden harmonisiert. Der Therapeut praktiziert aber auch das „Strömen“, die japanische Heilkunst des Handauflegens. Dabei wird durch Berühren von speziellen Sicherheits-


Reduktion auf das Wesentliche auch in der Küche.

Naturmaterialien wohin das Auge reicht, auch im Bad.

energieschlösser, die am Körper verteilt sind, der Selbstheilungsinstinkt des Körpers aktiviert.

Ferienwohnung und Therapieräume Auf einem Tisch in Hammerles Privatgemächern steht ein kleines Holzmännchen. Auf dessen Brust ist der Begriff „Nest“ geschrieben. Um das Männchen, das den Bauherrn symbolisiert, legen sich verschieden große, farbige Kartonscheiben, wie ein Mantel herum. Je weiter entfernt diese von dem Männlein sind, desto weniger Bezug haben sie zur eigenen Person, je enger anliegend, desto mehr. Derart habe er zusammen mit einem Freund das Konzept des Hauses entwickelt, erklärt der Oberländer. Man habe sich auch

Hartmut Hammerle in seiner Wohlfühloase.

Drei Luftwärmepumpen versorgen das Haus mit Energie.

den Bauplatz energetisch genau angeschaut und Erdfelder und Wasseradern lokalisiert. Beim Bau habe man dann streng darauf geachtet, diesen Störfeldern so weit als möglich aus dem Weg zu gehen. Auch habe man Steine, die beim Aushub zum Vorschein kamen, nicht einfach entsorgt, sondern entweder an wichtigen Stellen unter der Bodenplatte wieder eingebaut oder zur Seite gelegt, sodass diese dereinst rund um das Haus ihre wichtige Funktion entfalten können. Der Zufall wollte es so, dass drei verschiedene Baggerfahrer mit dem Aushub beschäftigt waren. „Sie haben dann allesamt schon auch ein wenig den Kopf geschüttelt, als ich ihnen erklärte, dass wir nicht einfach eine Masse von A

Eichenboden mit Dekorstücken.

nach B bewegen“, schmunzelt Hartmut Hammerle, „sondern auch auf die Besonderheiten im Boden achten.“ Er habe aber während der gesamten Bauzeit kein negatives Wort gehört. Und das sei ihm auch wichtig gewesen. Er selbst sei nämlich auf unterschiedlichen Baustellen gewesen und habe dort einige Streitereien miterleben müssen. Diese wollte er unbedingt vermeiden. „Wieso sollte ich auch schlechte Energien säen?“, sagt er. Insofern sei die Aussage eines alten Serfauser Handwerkers das schönste Kompliment gewesen, der gemeint habe, so eine entspannte Baustelle habe er schon ewig lange nicht mehr erlebt. Getreu dem „Modellmännchen“ wurde die Ferienwohnung ebenerdig angesiedelt, in die Mitte des

Gebäudes die Privatwohnung platziert und im dritten Stock die diversen Therapieräume angesiedelt. Allesamt übrigens in jener speziellen Bauweise, die auch die eigenen Wände betraf. Hartmut Hammerle: „Betoniert wurde lediglich dort, wo es notwendig war, der Rest erfolgte in der Massivholzbauweise soligno, welches zum überwiegenden Teil auf die Verwendung von Schrauben und dergleichen verzichtet.“ Ermöglicht wird dies durch den Einsatz von alten Holzverbindungen. Auch Leim wird keiner eingesetzt. Die Massivholzelemente von soligno können sich ausdehnen und zusammenziehen wie es seinem Naturell entspricht. Der begeisterte Bauherr: „Ich habe also ein zwangsfreies Haus - ganz so wie ich

Wir gratulieren zum gelungenen Neubau, verbunden mit dem Dank für Ihre geschätzte Auftragserteilung!

Ausführung: FLIESEN

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Die Geländer symbolisieren einen Baum.

Die freundlichen Therapieräume befinden sich im Obergeschoß des Hauses.

Die Ferienwohnung ist im selben Stil gehalten wie der Rest des Hauses.

selbst auch leben möchte.“ Im gesamten Haus wurde auch darauf geachtet, möglichst schadstofffreie Materialien zu verwenden. So wurde der Holzboden geölt und nicht tragende Zwischenwände wurden mit Naturfarbe gestrichen. Die Außenisolierung besteht aus Holzweichfaserplatten (ohne Bindemittel/Beschleuniger), als Tritt-

schalldämmung unter dem Estrich kamen ebenfalls diese zum Einsatz.

Neuartiges Energiesystem Auch in Sachen Energie setzte der Serfauser auf eine unkonventionelle Lösung, eine gasgeführte Heizung der Firma Acalor. Dabei wird in einem geschlossenen Kreislauf Propangas mittels Wärme-

Blick vom zweiten Stock nach unten.

pumpen erhitzt. Kompressoren verdichten das Gas, die Kupferleitungen im Boden sind im Rücklaufbereich kleiner dimensioniert als im Vorlauf. Da das Ganze als umgekehrtes Kühlschrankprinzip funktioniert, könnte im Sommer das Haus auch gekühlt werden. Für die 360 Quadratmeter Wohnnutzfläche fielen in dem Jahr nach

Einzug Energiekosten von 1.400 Euro an, was durchaus eine überschaubare Größe darstellt. „Vielleicht mache ich mir eines Tages auch den Strom selbst“, sagt der Hausherr abschließend, „allerdings nicht durch eine Photovoltaikanlage, wenn, dann möchte ich auch hier eigene Wege beschreiten“. (best)

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Emil Moser Leidenschaftlicher Mitarbeiter in der Produktion bei soligno

den. So oder so – soligno trifft mit den Bauelementen aus Holz die unterschiedlichsten Bedür fnisse. Geht dabei jedoch immer wertschätzend mit dem Material Holz und den Menschen um. Setzt sich leidenschaftlich für eine konsequente und präzise Umsetzung des jeweiligen Projekts ein und schafft so nachhaltige Werte. Zum Beispiel Lebensräume, die vitalisierend wirken und ihre Bewohner erden, die stimulieren oder mit edlen Holzarten ein einzigartiges Wohnerlebnis schaffen.

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