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Ausgabe 13. 2013 • 23. Juli 2013

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Martin Kirschner aus Tarrenz ist Bundeslehrlingssieger der Zimmerer Seite 23

Unternehmen des Monats Seiten 8 + 9

Näheres auf Seite 6


Wir machen Sommerpause

Ötztaler Freiluftveranstaltung mit meteorologischem Sommerabbild Heuer rockte die EAV mit Frontman Klaus Eberhartinger Umhausen. Zum Open-Air nahe des Ötzi-Dorfes und Badesees fanden sich naturgemäß einige bekannte Gesichter ein. Das Wetter glich während der Veranstaltung jenem des bisherigen Sommers: Bezogen (großteils), Sonnenschein (spärlich und andeutungsweise) und Regen (sogar während des Sonnenscheins). 1

Der Ehrenringträger der Gemeinde Umhausen, Edi Scheiber, beobachtete das Treiben aus dem Hintergrund. Gemeinderat und Banker Michael Scheiber lachte häufig über Eberhartingers Späße („Papst Benedikt der Ächzende“). Umhausens Amtsleiter Thomas Wieser. Taxiunternehmer Hannes Baumann, der in Habichen auch die „Taxi-Bar“ betreibt, ist generell ein Freund der Musik. Didi Kuen vom Ötztal TV – immer auf der Suche nach guten Bildern.

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Wir machen eine kurze Sommerpause. Die nächste impulsAusgabe erscheint am 10. September 2013. Wir wünschen unseren Lesern einen erholsamen Urlaub mit vielen schönen Sonnenstunden!

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Manfred Schöpf stammt aus Oetz. Er bewirtschaftet die Kühtaile-Alm in Hochoetz und machte mit seinem Käppi Werbung in eigener Sache. 7 Hansi Holzknecht – wie es sich für einen Banker - in diesem Fall den Raiba-Bankstellenleiter in Umhausen - gebührt, mit Überblick. 8 Einstige Fußballrivalen Seite an Seite: Ulrich Scheiber (Umhausen, r.) und Hermann Koll (Längenfeld) waren einst Stützen ihrer Teams. 9 Ötzi-Dorf-Manager Leonhard Falkner hielt das Konzertgeschehen mit seiner Kamera fest. 10 Schau niemals zurück, so lautet normalerweise die Devise von Hannes „Malle“ Neurauter. In diesem Fall tat es der Wirt von der FeldringAlm doch. 11 Gemeinderat Anton Mair, manchmal auch scherzhaft Bürgermeister von Tumpen genannt, nahm ein Bad in der Menge. 12 Dieser Scherz der EAV scheint beim Sölder Markus Kneisl, Ein-MannSkischulbesitzer und Sohn des le-

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gendären Skirennfahrers Eberhard Kneisl, besonders gesessen zu haben. TVB-Ötztal-Mitarbeiterin Viki Schöpf in Partylaune. Ex-HS-Direktor und Obmann des Ötzi-Dorf-Vereines Karl Holzknecht scheint auf dieser Aufnahme ein wenig nachdenklich zu sein. Autohausbesitzer Reinhard Kapferer - auch im Konzertgedränge mit Umsicht. Reinhard Oppeneiger, Sparkassen-Filialleiter in Oetz, sang tatkräftig mit. Feuerwehrkommandant Edmund Schöpf sorgte mit seinen Mannen für die Sicherheit und hatte noch Zeit für eine Aufnahme mit Tochter Claudia. Tischlermeister Andreas Klotz (Umhausen) fand auch das Geschehen abseits der Bühne spaßig. Gut versteckt in der Menge: Tobias „Pepe“ Haid, Juniorchef des Hotels Kassl in Oetz.

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impressum Medieninhaber, Verleger: Oberländer VerlagsGmbH 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24 Tel. 05262/67491, Fax: -13 www.impuls-magazin.at

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Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter http://unternehmen.oberlandverlag.at/ovg/unternehmen/ impressum.html abgerufen werden. Herausgeber: Günther Lechner, Wolfgang Weninger Redaktionsleitung: Bernhard Stecher (best), redaktion@impuls-magazin.at Redaktion: Martin Muigg-Spörr (mams) Paul Schranz (psch), Heike Nikolussi (heni), Eva Lechner (leva), Guido Walch (guwa)

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„Schauen, ob ich der Richtige bin!“ Hofübergabe in der Imster Wirtschaftskammer: Baumeister Josef Huber (AT Thurnerbau) folgt auf Harald Höpperger und übernahm per 1. Juli den Obmannposten. 18 Jahre lang war der Rietzer Recyclingspezialist Harald Höpperger Obmann der Wirtschaftskammer Imst. Seinem Nachfolger wünscht er nicht nur viel Glück, sondern stärkt ihm als Ausschussmitglied auch weiterhin den Rücken. Josef „Joe“ Huber ist bereits seit vier Jahren im Vorstand und will sich nun die neue Tätigkeit bis zu den Kammerwahlen 2015 anschauen. „Ich weiß noch nicht, ob ich das bewältigen kann, denn Obmann zu sein, ist nichts, was so einfach nebenher geht. Zudem müssen andere beurteilen, ob ich überhaupt der Richtige bin“, geht es Huber zurückhaltend an. Immerhin leitet er mit dem renommierten Bauunternehmen AT Thurnerbau einen Betrieb mit rund 300 Mitarbeitern, den er zusammen mit seiner Frau Andrea von seinen Schwiegereltern 1998 übernahm. Zudem ist er Aufsichtsratsvorsitzender im Imst Tourismus und im Aufsichtsrat der Imster Sparkasse. „Ich habe jetzt eineinhalb Jahre Zeit, mich einzuarbeiten. Die Ziele und Aufgaben werden dabei

Foto: guwa

Baumeister Josef Huber ist neuer Wirtschaftskammer-Obmann von Imst

Josef „Joe“ Huber will sich jetzt als WK-Obmann einarbeiten.

nicht anders ausschauen, als bisher“, erzählt der 48-jährige zweifache Familienvater. Ihm ist bewusst, dass die „großen Probleme“, wie Fernpass- und Tschirganttunnel, Tonnagebeschränkungen oder eingeengter Ruhezeitenbestimmungen für Lkw-Fahrer „sicher nicht in Imst gelöst werden“ können. „Aber wir können

diese Anliegen mit entsprechendem Nachdruck bei den zuständigen Stellen deponieren und auch weiterhin eine optimale Anlaufstelle für alle Probleme des wirtschaftlichen Lebens bleiben.“ Zum Beispiel würde die Bezirksstelle im Zuge von Unternehmensgründungen stark frequentiert, auch die rechtliche Beratung

bei Verwaltungsverfahren und Hilfestellungen bei der Lehrlingsausbildung werden gerne in Anspruch genommen. Josef Huber ist es dabei vor allem ein Anliegen, den Lehrberuf imagemäßig zu stärken. „Wir müssen den Jugendlichen den Lehrberuf wieder schmackhaft machen. Hier gibt es beste Weiterbildungsmöglichkeiten und tolle Aufstiegschancen“, argumentiert der Neo-Obmann und verweist auch auf die berufsbildenden Tage, die die Wirtschaftskammer gemeinsam mit den Schulen veranstaltet. Insgesamt trägt der Bezirk Imst mit einem Bruttoregionalprodukt von knapp 1,8 Milliarden Euro 7,2 Prozent zum Tiroler Ergebnis bei. Die Wirtschaftskammer Imst zählt 3137 aktive Unternehmen, die gewerbliche Wirtschaft beschäftigt 14.691 Personen und bildet 1026 Lehrlinge aus. 30 % der Betriebe sind dem Gewerbe, 23,8 % dem Handel, 26,4 % dem Tourismus und nur 1,7 % der Industrie zuzurechnen. Im Bezirk gibt es nur vier Unternehmen, die mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen, 36 beschäftigen 50 bis 249 Mitarbeiter und rund 300 Betriebe haben zwischen 10 und 49 Angestellte. Kleinbetriebe beschäftigen den Großteil der rund 14.600 Arbeiter. (guwa)

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Der Klettermanager Peter Reinthaler aus Imst hat die weltbesten Kletterer unter Vertrag

Foto: Eder

Angy Eiter, Jakob Schubert, David Lama, Anna Stöhr und Kilian Fischhuber zählen nicht nur zu den weltbesten Kletterern, sie vertrauen auch auf Peter Reinthaler, der ihre Interessen gegenüber Sponsoren, Medien und Veranstaltern vertritt, sich um Verlagsrechte und TV-Auftritte kümmert und auch die Rolle des Motivators übernimmt, wenn die Gefühlswelt der jungen Sportler eine Bergund Talfahrt macht. Etwa 2008, als sich Angy Eiter nach einer schweren Verletzung einer Schulteroperation unterziehen musste. Bis dahin war sie bereits Doppelweltmeisterin, dreifache WeltcupGesamtsiegerin und fünfmalige Dominatorin des Rock Master in Arco. „Keiner glaubte mehr an eine erfolgreiche Rückkehr, aber Angy kam stärker zurück als je zuvor“, erzählt Peter Reinthaler, der für seine Sportler über ein jahrzehntelang aufgebautes Netzwerk verlässliche Sponsoren organisiert, die auch dann zur Stelle sind, wenn es den Athleten einmal nicht so gut läuft. Aber das kommt selten vor, denn was sich in den letzten Jahren an Titeln angehäuft hat, kann sich sehen lassen: 7 WMTitel, 2 EM-Titel, 15 GesamtWeltcupsiege, 84 Weltcup-Einzelsiege und 12 Rockmaster-Titel. Wie Vieles im Leben hat auch diese Geschichte unscheinbar begonnen. Der ehemalige WestligaKicker Reinthaler wurde von seinem Fußballkollegen Herbert Mungenast gefragt, ob er nicht Angela Eiter ein wenig medientechnisch helfen könnte. Das war vor neun Jahren. Die damals 18jährige Imsterin hatte gerade ihren zweiten Rock Master gewonnen und war der aufsteigende Stern am Kletterhimmel. „So kam ich zum Klettersport, den ich vor-

Foto: Red Bull

Peter Reinthaler aus Imst zählt zur seltenen Spezies der Klettermanager. Seine Athleten sammeln weltweit Titel – vom Weltcup über den Rockmaster bis hin zu Welt- und Europameisterschaften.

Peter Reinthaler managt fünf Kletterer.

Beendet jetzt in Kolumbien ihre Karriere: Welt- und Europameisterin Angy Eiter.

her nur als interessierter Beobachter verfolgt habe“, erzählt Reinthaler, der diese Chance nach 25 Jahren als Vertriebsleiter in einem Medienkonzern als berufliche Neuorientierung nutzte. Neben dem richtigen „Riecher“ muss man aber auch manchmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Dieser Ort war für den ambitionierten NeoKlettermanager Fuschl am See. Genauer gesagt die Red Bull-Zentrale.

Den richtigen Riecher hatte aber auch sein Schützling „Kili“ Fischhuber, als er Peter Reinthaler, der mittlerweile eine Agentur für Sportmarketing gründete, auf Anna Stöhr aufmerksam machte. „Die ist ein Wahnsinns-Talent und würde gut zu uns passen“, schmeichelte Fischhuber der jungen Innsbruckerin. Inzwischen bildet Fischhuber mit Anna Stöhr das sportlich wie privat erfolgreiche „Boulder-Dreamteam“. Zusammen kommen die beiden auf 39 Weltcup-Siege, 9 Gesamt-Weltcup-Siege, 2 WM und 1 EM-Titel sowie 6 Rock Master. Und auch das jüngste Mitglied im Kletterteam ist auf dem Weg zu einem Titelsammler. Der 23jährige Jakob Schubert ist bereits dreimaliger Jugend-Weltmeister, Gesamt-Weltcup-Sieger im Vorstieg und auch Weltmeister in dieser Disziplin. „Sie haben einfach Spaß und leben ihren Sport mit jeder Faser ihres Körpers“, charakterisiert Peter Reinthaler seine Schützlinge. Seine Aufgabe bestehe darin, den finanziellen Background zu schaffen, damit sich die Sportler vollkommen auf ihre Berufung konzentrieren können. „Wir haben mittlerweile 20 große Sponsoren an Bord“, erklärt er, „viele davon sind schon jahrelang dabei.“ Die Kletterer verlassen sich aber nicht nur auf ihre momentanen Stärken, sondern haben auch schon für die

Tirolissimo gewonnen Mit einer provisorischen Pressemappe von Angy Eiter marschierte er in das Dosenimperium und Marketing Director Christopher Reindl über den Weg. Aus dieser Begegnung entstand in weiterer Folge das ASP- Red Bull Kletterteam unter Robert Trenkwalder, zu dem David Lama, Angy Eiter und Kilian Fischhuber zählen. Dieses Team zusammen mit Anna Stöhr sorgte auch auf der von Reinthaler initiierten Challenge the WallTour in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Furore. Die Topkletterer bildeten mit Amateuren aus der jeweiligen Tourstadt Zweierteams und traten gegeneinander an. Ein Konzept, das nicht nur die Zuschauer begeisterte, sondern auch die Tirolissimo-Jury. Reinthaler und seine Partner gewannen den begehrten Tiroler Werbepreis insgesamt drei Mal.

Zukunft vorgesorgt. Angy Eiter hat sowohl die Sport-BORGMatura als auch die HAK-Matura absolviert und betreibt ihre eigene Kletterschule, Kilian Fischhuber und Anna Stöhr sind Lehramtsstudenten (Sport & Englisch) an der Uni Innsbruck und Jakob Schubert studiert dort Wirtschaftswissenschaften.

Angy Eiter hört auf Für Angy Eiter heißt es bald Abschied nehmen. Bei den World Games – der Olympiade für nichtolympische Disziplinen – Ende Juli im kolumbianischen Cali will sie ihren Titel von 2005 verteidigen und die internationale Bühne verlassen. Das wäre ein würdiger Karriereabschluss für eine, die auch maßgeblich für den Boom des Klettersportes in Tirol verantwortlich zeichnet. Und hinterlässt einen, der gleichermaßen stolz wie verwundert ist: „Ich frage mich immer, warum ich der einzige Manager im Klettersport bin. Hier gibt es sagenhaft gute Athleten, die gerne professionelle Hilfe im Marketing und der Sponsorensuche annehmen“, resümiert Peter Reinthaler. Für den 56jährigen Imster ist hingegen der Plafond erreicht. Nicht, dass es ihm an Angeboten aus allen Ecken der Welt mangelt, aber mit seinem Kletterquintett ist er vollkommen ausgelastet. 23. Juli 2013

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Denkwürdiges Open-Air zum Abschluss Jeweils zum Schulschluss lädt die Landesmusikschule Ötztal zu einer Freiluftveranstaltung. Erstmals in der Geschichte des Tiroler Landesmusikschulwesens konnte ein Schüler ausgezeichnet werden, der den Abschluss in zwei Fächern schaffte – und dies auch noch mit einem Ausgezeichneten Erfolg. 1

Vor den Vorhang gebeten wurden (v. l.): Lehrer Hannes Torggler, Elias Praxmarer (er schaffte die Abschlussprüfung mit Ausgezeichnetem Erfolg in den Fächern Klavier und Kirchenorgel), Lehrer Raimund Scheiber, Thomas Fiegl (Abschlussprüfung mit Sehr gutem Erfolg im Fach Klarinette), Bildungslandesrätin Beate Palfrader, Lehrer Peter Frischmann, Rene Kuprian (Schlagwerk mit Gutem Erfolg), Musikschuldirektor Klaus Strobl. 2 Die beiden Geschäftsleiter der Raiba Vorderes Ötztal, Friedl Neururer (l.) und Hubert Kuprian, stellten sich mit einem Förderpreis bei dem erfolgreichen Nachwuchsmusiker ein. 3 Gemeinderat Christian Nösig, er ist aktueller Obmann des Turmmuseumsvereines, half in seiner Eigenschaft als Mitglied der Musikkapelle mit, damit alles in geordneten Bahnen verlief. 4 Zielstrebig, so wie er einst als Fußballer des USV Oetz und SV Haiming durch die Abwehrreihen schritt: Alexander-„I` bin`s“-Speckle (ILF Beratende Ingenieure). 5 Karl Neuner, einst VS-Direktor in Gurgl und einer der besten Kegler im Tale, ist als ehemaliges Chormitglied nach wie vor an der Musik interessiert. 6 Mit diesem Auftritt Favoriten auf den WM-Titel im Synchron-Biertrinken: Rainer Klotz (l.), Obmann des TC Oetz, und Gebi Auer (Skischule AGE). 7 Franz Gstrein, Tischlermeister i. R. und langjähriger Obmann des USV Oetz, ist seit rund einem halben Jahrhundert Mitglied der Musikkapelle. 8 Ex-Gemeindesekretär, Ex-Gemeinderat und Ex-Multifunktionär Hansjörg Schmid. 9 Ski- und Wanderlehrerlegende Hans Covi. 10 Wie im Beruf stets voll fokussiert: Engelbert Köll, Privat-Banker der Sparkasse Imst. 11 Hermann Scalet, auf dieser Aufnahme mit nachdenklicher Miene, ist vielen als ausgezeichneter Alpinist und langjähriger Pächter des Bergrestaurants in Hochoetz ein Begriff. 12 Charly Covi, von Hauptberuf nun Rentner und im Nebenberuf Pressesprecher der Wellerbrüggler, sorgte ob seiner ungewöhnlichen Kopfbedeckung für das eine oder andere Gerücht. Er wolle die Piratenpartei im Vorderötztal verankern,

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hieß es mit einigem Augenzwinkern. Immer auf der Suche nach talentiertem Blasmusiknachwuchs: Herbert Rangger, Obmann des Blasmusikbezirkes Silz. Verirrte sich auf ungewöhnliches Terrain: die Ötztaler Tormannlegende Arthur Auer. So wie hier Querflötenlehrerin Waltraud Scheiber nahmen die Verantwortlichen auch einmal einen schiefen Ton ihrer Schützlinge mit Humor hin. Das gefiel auch Walter Hager, dem Wirt des Gasthofs Krone in Umhau-

sen. 17 Der Ötztaler Märchenerzähler Robert Bäuchl hatte seine Drillinge im Einsatz. 18 Rudi Ganglberger, Malermeister aus Umhausen, hatte Kind und Enkelkind im Einsatz. Für das ehemalige Mitglied der MK Umhausen ein Pflichttermin. 19 Toni Wachter (l.), Pächter der Shell-Tankstelle in Oetz, und Erwin Plattner jun., Mechanikermeister ebendort, sind nicht nur geschäftliche Nachbarn, sondern auch Freunde fürs Leben. 20 Ernst(i) Maierhofer, praktizieren-

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der Sautner und Edelgrafiker bei MCP Records in Ötztal-Bahnhof, mit dem Wink: Schaut her, bin ich nicht jugendlich dynamisch geblieben? 21 Ronald Fiegl, Inhaber der Agentur „Studio 11“, sticht auf dieser Aufnahme aus seinem direkten Umfeld ordentlich heraus. 22 Emilio Kuprian, Sägewerksbesitzer aus Huben, ist häufig auf Konzerten anzutreffen. 23 Alexander Leitner, gebürtiger Haiminger, der in Telfs überaus erfolgreich ein DAN-Küchenstudio betreibt, half beim Sinfonischen Blasorchester aus.

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unternehmen des monats

Gut sehen ist kein Zufall Optik Plangger in Landeck ist DER Spezialist für Brillen und Kontaktlinsen Optik Plangger steht im Oberland schon seit Jahrzehnten für gleichbleibende Qualität und kompetente Fachberatung. Seit 2002 wird der Augenoptik- und Kontaktlinsenbetrieb von Johannes Plangger und seiner Frau Katrin geführt. „In unserer hoch technologisierten Welt gewinnt gutes Sehen immer mehr an Bedeutung. Gut 80 Prozent all unserer SinneswahrnehKatrin und Hannes Plangger haben es sich zur Aufgabe mungen werden mit den Augen aufgenomgemacht, traditionelles Fachwissen zu bewahren und men“, führt Hannes Plangger aus. „Die Zuneue Technologien zu forcieren. nahme des Verkehrs, das ständige Erweitern von Stoffgebieten in Schulen und Universitäten, der stark wachsende Anteil an Computern, Smartphones etc., all diesen Herausforderungen stehen wir tagtäglich gegenüber. Gutes, und vor allem komfortables Sehen erleichtert es uns, die Aufgaben zu meistern, die wir ständig zu lösen haben.“ Der Weg zur richtigen Brille, die dann meist jahrelang getragen wird, ist nicht sehr schwierig; sollte jedoch mit Bedacht gewählt werden. Hier kommt Optik Plangger ins Spiel. Im Geschäft in der Landecker Malserstraße arbeiten ausschließlich geschulte Augenoptikerinnen.

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Jeder bringt darüber hinaus spezialisierte Fähigkeiten mit – sei es bei der Brillenanpassung, der Sehanalyse, Beratung in Sachen Kontaktlinse oder das richtige Händchen für Form und Farbe bei der Brillenwahl. Chef Johannes Plangger besitzt die höchste Ausbildungsstufe als Augenoptiker und die Meisterausbildung mit Kontaktlinsenkonzession. Heuer hat er ein zusätzliches Fachhochschulstudium im Bereich Optometrie mit dem Bachelor of Science abgeschlossen. Ein Optiker ist nur so gut wie sein Werkzeug. „Unser Standort in Landeck verfügt über die neuesten Technologien für die Sehanalyse und in der Werkstatt“, erklärt Plangger und gibt einen Überblick über die Tätigkeiten: „Noch vor der Wahl der passenden Fassung ist es wichtig, eine Brillenglasbestimmung (Refraktion) durchzuführen. Bei dieser Sehanalyse wird von uns der vordere Augenabschnitt (Augenlider, Hornhaut, Tränenfilm, Regenbogenhaut) begutachtet und anschließend die korrekte Stärke bestimmt. Mit modernsten Geräten werden viele wichtige Sehfunktionen geprüft. Gern führen wir auch eine Prüfung auf Winkelfehlsichtigkeit durch. Diese Sitzung dauert zwischen 15


Fotos: Plangger

Hannes Plangger ist Augenoptiker und hat die Meisterausbildung mit Kontaktlinsenkonzession.

und 60 Minuten und gibt jede Menge Aufschluss über das Sehverhalten des betreffenden Kunden. Unabhängig dieser Messungen empfehlen wir auch den Besuch eines Augenarztes, der eventuelle krankhafte Veränderungen am Auge feststellen kann. Mit den erhaltenen Werten der Brillenglasbestimmung wird die bestpassendste Fassung ausgesucht.“ Rund 1000 verschiedene Brillenfassungen sind ständig vorrätig,

randlose Brillen werden sogar selber kreiert. Johannes und Katrin Plangger setzen auf renommierte Brillenhersteller mit außergewöhnlichem Design abseits des Mainstreams und führen u.a. auch die Rolf-Holzbrillen aus dem Lechtal. Darüber hinaus gibt es auch eine tolle Auswahl an Sonnenbrillen. Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9.00 – 18.00 Uhr durchgehend geöffnet! Samstag 9.00 – 12.00 Uhr.

Rund 1000 Brillenfassungen sind bei Plangger Optik in der Landecker Malserstraße vorrätig.

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fenster in die vergangenheit Das heutige Bild zeigt die Schüler der 4. Klasse: Oberstufe 7. und 8. Schulstufe und Unterstufe: 4. Schulstufe der Volksschule Galtür im Schuljahr 1975/76. Oberstufe: Stehend v.l. hinten: Silvia Pfeifer, Magnus Kurz, Cornelia Pfeifer, Angelika Kathrein, Maria Lorenz, Walter Sonderegger, Richard Kathrein (sitzend), Monika Raggl, Eduard Ganahl, Ernst Salner und Thomas Kathrein. 4. Schulstufe: stehend dem Fenster entlang: Michael Stecher, Gertrud Walter, Andreas Pecl, Lehrer und Schulleiter Juen Georg, Rudolf Kathrein, Hubert Kathrein. 4. Bankreihe v.l.n.r.: Bruno Mattle, Gregor Kathrein, Irene Walter, (Richard Kathrein siehe oben!). 3. Bankreihe: Michael Lorenz, Marlene Zangerl, Paula Prininger, Heidi Schlatter. 2. Bankreihe: Siegbert Mattle, Alexander Kurz, Ursula Pfeifer, Ingeburg Lorenz, 1. Bankreihe: Adolf Lorenz, Günther Hofer, Leo Walter, Josef Lorenz. Am Foto fehlt kein Schüler dieses Jahrganges.

Sollten auch Sie ein Klassenfoto aus längst vergangenen Tagen besitzen, dann lassen Sie es uns zukommen. Allerdings sollten die Fotos nicht viel älter als aus dem Jahr 1950 sein. Senden Sie Ihr Bild im Original an: impuls, 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24. Sie erhalten das Foto nach dem Einscannen verlässlich wieder zurück!

Hochbehälter Grüble in Fiss sichert Wasserversorgung

ie Gemeinde Fiss betreibt zur Versorgung des Gemeindegebietes mit Trink-, Nutz- und Feuerlöschwasser eine Anlage, die aus drei Gebieten gespeist wird und insgesamt über 40 Quellfassungen beinhaltet. Diese Fassungen weisen einen stark schwankenden Chemismus auf und sind, jahreszeitlich bedingt durch den Einfluss von Bodenoberflächenwasser, ab und zu mit Fäkalkeimen versetzt vorgefunden worden. Nach hygienisch unzureichenden Proben, speziell im Winter 2012, hat die Wasserrechtsbehörde eine UV-Desinfektionsanlage als sichere und zugleich dauerhafte Lösung zur Entkeimung des Trinkwassers vorgeschrieben. Die Gemeinde Fiss hat derzeit einen Jahreswasserbedarf von 285.500 Kubikmetern sicherzustellen. Durch die Erschließung neuer Gebiete und der zu erwartenden Neubauten musste das Leitungsnetz erweitert und ein zusätzlicher Hochbehälter errichtet werden. Das Projekt Hochbehälter Grüble konnte plangemäß im Spätherbst 2012 abgeschlossen und rechtzeitig für die Wintersaison in Betrieb genommen werden. Der Kostenaufwand betrug rund 830.000 Euro. Für die weitere Sicherung der Wasserversorgung wird nun über die Nutzung der Stalanzquelle in Ried verhandelt. Diese Quelle entspringt auf einer Seehöhe von 1.890 Metern, wobei die Schüttung zwischen 23 l/s und 122 l/s schwankt. Durch diese Höhe kann das Wasser auf natürliche Weise - ohne aufwändige Pumpwerke bis zum Hochbehälter Grüble gelangen.

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Der Anruf aus Abu Dhabi

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Der Haiminger Markus Kopp behauptet sich seit dreißig Jahren im Musikgeschäft

Seit nunmehr fünf Jahren ist der Tschirgant-Duo-Mitbegründer Markus Kopp nun mit Christian Kuen auf den Bühnen präsent. Ein Bild aus den Anfangsjahren des Tschirgant-Duos mit Christian Kopp aus dem Jahr 1985

Markus Kopp feiert heuer nicht nur das erste halbe Jahrhundert seines Lebens – auch beruflich gilt es, ein rundes Jubiläum zu begehen. Als Bauernsohn, aufgewachsen am Christls Hof in Haiming, begann er mit sieben Jahren Akkordeon zu lernen und besuchte später die Musikschule in Innsbruck, um auch Orgel und Keyboard zu beherrschen. Der gelernte Tischler hatte immer das Ziel, eine Oberkrainer Gruppe zu gründen, jedoch fehlten zunächst die richtigen Leute in der Umgebung. Nach vielen kleineren Auftritten als 13Jähriger bei Theaterveranstaltungen, Rentnerkränzchen und ähnlichen Gelegenheiten gründete der Haiminger dann schließlich eine vier Mann starke Gruppe mit dem Namen "The Entertainers". Das war 1981 und mit dabei waren damals die besten Haiminger Kollegen. Geprobt wurde in einem alten Geschäftslokal. Durch Schule und Ausbildung litt damals die dringend notwendige Probenarbeit. So kam es mit den Entertainers nie zu einem Auftritt, aber Markus Kopp war von der Idee einer eigenen Gruppe immer noch infiziert. Oma Paula Kopp war damals Pensionisten-Obfrau in Haiming und

brauchte eine musikalische Umrahmung für das Rentnerkränzchen, für das Markus natürlich zusagte: „Die Veranstaltung rückte immer näher und wir hatten mit den Entertainers keine Möglichkeit zum Auftreten, da zu wenig geprobt wurde und wir uns bis auf die Knochen blamiert hätten! Ich wollte zwar niemals im Duo spielen, aber mir blieb im Februar 1983 nichts anderes übrig. So wurde aus der Not heraus das Duo Markus und Christian Kopp geboren“, erzählt Markus im Rückblick. Im Frühjahr 1983 wurde dann fleißig geprobt und experimentiert, vorerst ohne Gesang, dann einstimmig und so langsam erhob dann auch Christian seine Stimme.

Vom Trio zum Duo Anfang August 1983 fiel Franz Schöpf mit seinem Tschirgant Trio für einen Tirolerabend-Auftritt in der Alpenrose in Oetz aus, den er terminlich nicht wahrnehmen konnte. Er fragte Markus Kopp, ob dieser ihn nicht vertreten könne und sagte noch: „Dann spielt eben das „Tschirgant-Duo“, wenn das Trio schon nicht vor Ort ist.“ Somit war der Grundstein und der Name für das mittlerweile 30-jährige Bestehen gelegt. Nach acht tollen Jahren stieg Mitbegründer Christian Kopp im Juni 1991 aus

beruflichen Gründen vom Duo aus. Ihm folgte Andreas Narr. Als Show- und Frontman trug er sehr viel zum erfolgreichen Werdegang des Duos bei. „Im Dorfstadl in Kühtai starteten wir ab Dezember 1989 die ersten regelmäßigen Hüttenabende. Die strengsten Zeiten waren dann die 90er Jahre, wo wir im Winter jeden Montag, Mittwoch und fast jeden Samstag und im Sommer jeden Donnerstag den Kühtaier Dorfstadl unsicher machten“, erzählt der Musiker. Nach zwei weiteren Partnerwechseln ist nun seit 2008 Christian Kuen die zweite Hälfte des Duos. In Sachen Qualität und Vielseitigkeit machten die beiden gemeinsam einen Sprung nach vorne. Seit diesem Neustart vor fünf Jahren harmonieren die beiden Musiker sehr gut und haben auf und abseits der Bühne viel Spaß und genießen die tolle Kameradschaft.

Unzählige Auslandsauftritte Fast vierzig Mal gastierte das Tschirgant Duo in all diesen Jahren in Abu Dhabi und Dubai. Auch in Japan, Griechenland, Türkei, Polen, Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Italien sowie in Deutschland, der Schweiz und in Liechtenstein spielte die Gruppe. Natürlich fanden die überaus meisten Konzerte in Österreich und vorwiegend in

Tirol statt. Im Schnitt gilt es pro Jahr über 230 Auftritte und über 40.000 Kilometer auf Europas Straßen zu meistern! Markus erzählt: „Eine der amüsantesten Geschichten war ein Anruf aus Abu Dhabi. Am Telefon hieß es, wir sollten zum Flughafen München kommen, da lägen zwei Tickets für uns. Wir sollten Akkordeon und Gitarre mitbringen und sofort nach Abu Dhabi anreisen! Nach einem Tag Anreise landeten wir schlussendlich auf einer exklusiven Geburtstagsfeier eines dort lebenden Deutschen mit einem Partyservice der Sonderklasse mitten in der Wüste. Wir spielten damals ohne Strom und barfuß in der Wüste bis zum Sonnenaufgang.“

Jubiläumsfest im Kühtai Diese 30-jährige Geschichte will Markus Kopp in geraumer Zeit auch zusammengefasst in Buchform herausbringen. Ebenso ist eine CD der besten Titel vom Tschirgant Duo geplant, die in einem renommierten und modernst ausgestatteten Tonstudio neu arrangiert und aufgenommen wird. Das 30-jährige Jubiläum wird vom 16.-18. August in Kühtai im Dorfstadl groß gefeiert! Mehr Informationen gibt es in der Homepage vom Tschirgant-Duo unter: www.tschirgantduo.at (mams) 23. Juli 2013

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Schaubrennerei

A Turabauer Gerhard Maass | Obergasse 10a | 6522 Prutz Tel. 05472 / 22 81 | maass@aon.at | www.maass-brand.at

uf dem Grundstück des „Turabauers Hof“ der Familie Maass in Prutz wurde ein neues Gebäude errichtet. Darin werden 40-50 Sorten Edelbrände und Liköre hergestellt, verkostet und verkauft. Der Neubau steht inmitten Österreichs größter zusammenhängender Marillenplantage mit rund 10.000 Bäumen. Das Thema Brennerei wurde in klaren und einfachen Formen interpretiert. Traditionelle Materialien wie Zirbenholz und Kupfer sind wichtige Bestandteile des Gebäudes und der Brennereianlage. Die Gebäudeform hat sich aus den verschiedenen Funktionen ergeben. Entlang des Baukörpers erfolgen der Reihe nach die Arbeitsvorgänge, von der Aufbereitung der Früchte über den eigentlichen Brennvorgang bis hin zur Verkostung und Präsentation der Produkte.

Fotos: Kröpf

Ausführung der Baumeisterarbeiten

Wünschen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!


im Zirbenkleid Im Zentrum des Verkostungsbereichs befindet sich eine Art Schnecke, deren „Gehäuse“ zur Präsentation der Edelbrände dient. Im Inneren wird ein Zusammensitzen in abgeschirmter Atmosphäre ermöglicht. Dieser Bereich entstand in Anlehnung an die eher beengten und gemütlichen Brennereien der vergangenen Tage. Ein besonderer Aspekt des Gebäudes stellt die Wahl des Baumaterials dar. Die gesamte Konstruktion wurde in Holz ausgeführt, für diese Zwecke eher außergewöhnlich. Das Zirbenholz wurde dafür in der direkten Umgebung von Prutz geschlagen und verarbeitet. Der Bauherr bedankt sich bei allen Firmen für ihren Einsatz, ohne den die Errichtung dieses innovativen Gebäudes nicht möglich gewesen wäre. Ein Dank gilt auch der Raiffeisenbank Oberland für die Finanzierung der Anlage.

Ausführung: Sanitär

TISCHLEREI INNENAUSBAU 6500 Landeck Urichstraße 100 Tel. 05442/62310 Fax 05442/62915

Ausführung der Inneneinrichtung


Fahrspaß auf und abseits der Straße Subaru Forester und XV sind derzeit besonders günstig! Der erste Forester feierte 1997 sein Debüt und gilt heute als Urvater aller Sport Utility Vehicles (SUV). Heuer im Frühjahr feierte die Neuauflage des Subaru-Klassikers Premiere. Wer es eher kompakter mag, ist mit dem Subaru XV bestens beraten. Das innovative Crossover-Vehicle ist seit einem Jahr immer öfter auf Tirols Straßen zu sehen. Beide Allrad-Modelle, den Forester und den XV, gibt es derzeit zum besonders günstigen Tagespreis! Das europaweit erfolgreichste Subaru Modell, der Forester, wurde in der vierten Generation neu definiert, ist in allen Dimensionen gewachsen und überzeugt mit neuen Qualitätsattributen und noch höheren Sicherheitsstandards dank optimierten Insassenschutzes. Erst kürzlich wurde dem Forester die höchste Auszeichnung, fünf Sterne, im Euro NCAP Test attestiert. Im neu gestalteten Innenraum nehmen

Fahrer und Beifahrer eine höhere Sitzposition als im bisherigen Forester ein, was zu einer verbesserten Rundumsicht führt. Die Insassen profitieren von den gewachsenen Abmessungen: mehr Platz, mehr Komfort und zudem erleichtern vergrößerte Türöffnungen das Einund Aussteigen. Eine automatische Niveauregulierung an der Hinterachse zählt auch bei der neuen Forester Generation bei allen Modellen zur Serienausstattung. Zwei Motorisierungen stehen zur Auswahl: Im Modell 2,0i kommt ein überarbeiteter Boxer Benziner mit 150 PS zum Einsatz, im Modell 2,0D ein nochmals optimierter Boxer Diesel Motor mit 147 PS. Die Subaru Kerntechnologie, der permanente Allradantrieb, sorgt für Fahrvergnügen mit höchster Fahrleistung und Zuverlässigkeit. „urban adventure” mit dem XV Mit dem Kompakt-SUV XV schlägt Subaru eine neue Richtung ein und begrün-

det damit eine eigene Modellreihe unterhalb des Foresters. Der Subaru XV steht für „urban adventure“, ein Abenteurer, der sich mit progressivem Design und Ausstattungshighlights, wie z.B. schlüssellosem Komfortzugang „smart entry“, Rückfahrkamera, Bluetooth Freisprecheinrichtung und Regensensor vom „Mainstream“ abhebt und jederzeit bereit ist, den Großstadtdschungel hinter sich zu lassen. Mit dem Subaru XV steht einem spontanen Ausflug ins unwegsame Gelände nichts im Wege: die Kraft des technisch

überarbeiteten Boxer Diesel Motors in Verbindung mit dem permanenten Allradantrieb „symmetrical AWD“ und der klassenbesten Bodenfreiheit von 220 mm garantieren souveränen Vortrieb in jeder Situation. Der XV mit Boxer Diesel ist wahlweise mit 109 PS oder 147 PS erhältlich, der Normverbrauch liegt bei 5,6 l/100km. Alternativ gibt es eine neue Boxer Benziner Generation mit 1,6l Hubraum und 114 PS. Der XV 1.6 mit manueller Gangschaltung zählt auf Grund seiner günstigen Relation zwischen Leistung und Verbrauch (6,5l/100 km Normverbrauch) zu den spritsparendsten Triebwerken am Markt, das optionale Automatikgetriebe „Lineartronic“ begnügt sich sogar mit 6,3 l/100 km.

Der neue Forester hat auch im Innenraum viel zu bieten

Leistungsschau der Feuerwehren Einen Leistungsbeweis über den Ausbildungsstand der freiwilligen Feuerwehren im Außerfern verfolgten beim Nassleistungsbewerb in Weißenbach viele Zuschauer. 126 Gruppen trugen im Wettstreit einen Brandangriff unter realistischen Bedingungen vor. Die Jugend beteiligte sich in einem eigenen Bewerb mit knapp vierzig Gruppen. Im Nachwuchsbereich der Wehren wird

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der Frauenanteil immer größer. Zahlreiche Mädchen interessieren sich für die Freiwilligenarbeit in der Feuerwehr. Nachwuchssorgen plagen daher die Verantwortlichen nicht wesentlich. Bei der Schlussveranstaltung, die eine machtvolle Demonstration der Feuerwehren veranschaulichte, war viel Prominenz aus Politik und Gesellschaft anwesend.

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Bezirksfeuerwehrinspektor Konrad Müller zeigte sich vom Ausbildungsstand der Feuerwehren mehr als zufrieden. Bürgermeister Helmut Schönherr, Pflach und ein Urgestein der Feuerwehr, Willi Brandner, Ehrenkommandant, Stanzach. Hausherr Bürgermeister Hans Dreier (li) und Bezirksfeuerwehr-

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kommandant Dietmar Berktold nahmen Bundesrätin Sonja LedlRossmann in ihre Mitte. Ex-Bezirksfeuerwehrkommandant Otto Pallhuber, Gabi Müller, Bezirksfeuerwehrinspektor Konrad Müller und Walter Berwanger, weiteres Urgestein der Feuerwehren, ehemaliger Abschnittskommandant aus Lechaschau.


Althergebrachtes vor dem Vergessen bewahren Alte Nessler Taja oberhalb von Pettneu eignet sich für Almmuseum Nur mehr der Almputz ist in der alten Nessler Taja daheim. Gleich gegenüber hat die Moderne Einzug gehalten. Familie Inge und Herbert Fritz aus Rietz bewirtschaftet seit zwei Jahren die Melkalpe mit rund 60 Kühen. Herbert Fritz findet, dass die alte Taja sich hervorragend eignen würde, die alte Form der Almbewirtschaftung zu veranschaulichen.

Fotos: Lechner

Tagwache ist um drei Uhr dreißig. Zapfenstreich um neun Uhr abends. Dazwischen liegt das Klappern der Milchkannen zum Surren der Melkmaschine, ein paar morgendliche Flüche, danach Frühstück, Weidegang der Kühe, Gäste versorgen und unterhalten, Hochkarren von allem Notwendigen, Reparaturen, Holz hacken und eine eher kontemplative Version, der Mittagsschlaf. „Das braucht`s auch“, meint der Pächter der Nessleralm oberhalb von Pettneu. Den zweiten Sommer praktiziert die Familie Inge und Herbert Fritz gemeinsam mit Melker Andreas Muglach aus Obsteig und Sabrina Thurner richtiges Almleben auf 1.610m. Der Rietzer mit langjähriger Almerfahrung genießt hier täglich die fantastische Fernsicht auf die Gipfel des Hohen Riffler, der Eisenspitze, dem Hohen Rendl und ins Stanzertal bis nach Strengen.

Inge und Herbert Fritz von der Nessler Alm, wo der Rabe Maxl die Attraktion ist. Rechts unten: Die alte Taja.

hat ständig den Schnabel offen und wird von Herbert liebevoll versorgt bis er flügge ist. Mehr noch kümmert er sich natürlich um seine Wiederkäuer, die auf dem rund 90 Hektar umfassenden Gebiet von 1.200 bis über 2.000 Höhenmetern satte Weiden finden. Das alles unter tatkräftiger Unterstützung von Hütehund Django, während seine kleinere Ausgabe, der Appenzeller Mandy für die Almaufsicht zuständig zeichnet. Den Filz am Kopf, einen guten Schmäh auf den Lippen, lebt der 56-Jährige hier auf seine Weise die Einheit von Mensch, Tier und Natur an der Baumgrenze. So die Alm heute im Sonnenschein - der sich bisher reichlich rar machte - direkt badet, kann auch Schlechtwetter dem

An der Baumgrenze

Almmuseum Deshalb ist es Herbert Fritz ein Anliegen, die in Sichtweite gelegene Alte Taja, die schön langsam vor sich hindämmert zu erhalten. Ein schindelgedeckter stattlicher Steinbau - wo der riesige Kaskessel (nicht zum Blumenbehälter vor einem Hotel verunstaltet) und der Treibkübel zurückgelassen wurden - in dem nur noch der Almputz anzutreffen ist. „Daraus könnte

man ein Museum machen“, regt Herbert Fritz an, „man muss sich nur vorstellen was das früher bedeutet hat. Ohne Stall zu Viert Hagmelken bei Wind und Wetter und die Milch von siebzig bis achtzig Kühen zu verarbeiten. Dann die nächste Station, der fünfstündige Weg ins Almjur und alles zusammenpacken und hintragen. Die Lebensmittel wurden einmal in der Woche mit dem Ross gebracht…“, so Fritz eingedenk der Strapazen für die Almleute über die Jahrhunderte hinweg. „Daran erinnert sich bald kein Mensch mehr, aber das gehört erhalten“, plädiert Fritz dafür, die Tradition hoch zu halten und gleichzeitig für den Tourismus ein Zugpferd zu schaffen. (leva)

Mister „Green” im Ruhestand

Foto: Knut Kuckel und Golfpark Mieming

Weil Alm meint nicht zwangsläufig auch eine gute Aussicht. Hier sehr wohl. Und die Wanderer belohnt nach einstündigem Anmarsch ein Rundumblick, frische Almmilch oder ein spezieller Heuschnaps, je nach Vorliebe. Dazu gibt`s Schiblig, Rinds- oder Schweinsbraten, alles aus eigener Produktion. Weil während der Altbauer vom „Hanselerhof“ in Rietz drei strenge Almmonate absolviert, „schupft“ Sohn Bernhard die Landwirtschaft daheim. Eine Kanne voll mit Enzian steht vor der Hüttentür, aber der Star schlechthin ist Maxl, der Rabe. Der aus dem Nest gefallene Vogel

Almbetrieb wenig anhaben. „Wir sind drei Tage im Schnee gestanden“, so der Hausherr, was aber weiters kein Problem darstellt, da der Melkstall als Zuflucht dient. Das 1975 errichtete Almgebäude bietet vergleichsweise zu früher ein luxuriöses Ambiente, weil, das war nicht immer so …

„Ich bin stolz auf das Erreichte, unsere Golfplätze in Mieming gehören zu den besten in Österreich”, sagte Headgreenkeeper Wendelin Maurer, der zum 1. Juli dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der erste Mann hinter den Kulissen im Golfpark Mieminger Plateau hat in 18 Dienstjahren für seinen Arbeitgeber Geschichte geschrieben. „Wendelin Maurer war im Wesentlichen am Aufbau und vor allem dem guten Ruf unserer Meisterschaftsanlage beteiligt”, attestiert zum Abschied Josef Knabl, Geschäftsführer der Mieminger Plateau Golf GmbH.” Mieming entwickelte sich in den vergangenen Jahren zur Pilgerstätte für Greenkeeper. „Top oder Flop – entwe-

der bist du der Beste oder ein Niemand”, beschreibt Wendelin Maurer die inoffiziellen Bewertungskriterien für das perfekte “Green”. Heute kämen komplette Greenkeeper-Schulungsgruppen nach Mieming, um vor Ort zu lernen wie es gemacht wird. In den Tiroler Alpen sind die Bedingungen anders als an der portugiesischen Algarve. 1000 Meter über Seehöhe sind die Wetterverhältnisse extrem. Umso mehr wundern sich die Golfexperten über die lange Saison in Mieming. Heuer wird seit Anfang März gespielt und Saisonende wird voraussichtlich Mitte November sein. Der neue Headgreenkeeper ist Michael Happ, der sein Handwerk von Wendelin Maurer erlernte und ein würdiger Nachfolger ist.

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Auch ohne Zaumzeug fest im Sattel! Die Sautnerin Helga Bernroithner hat sich dem Natural Horsemanship verschrieben

Am elterlichen Hof in Oetz waren früher Haflinger beim Arbeitseinsatz, doch die kleine Helga wollte immer schon selbst ein Ross ihr Eigen nennen. Diesen Traum erfüllte sie sich 1982. Aber aus dem Einen sind innerhalb von 30 Jahren sechs Stuten und ein Wallach geworden, die die gesamte Familie auf Trab halten. Tochter Sabine absolviert gerade die Ausbildung zur NHT- Pferdetrainerin auf der APRanch in OÖ und Ehemann Luggi ist der Mann „für alle Fälle”, zuständig für sämtliche Reparaturen rund um Stall und Weide oder für das Equipment.

Phänomenal sensationell - Nur ein Schnürl bestimmt, wohin sich Diabolo wenden soll. Zügellos meint aber nicht führungslos. Pferd und Reiter sind derart aufeinander abgestimmt, dass der Kontakt auch ohne Eisen im Maul funktioniert. Was Helga Bernroithner in ihrem Pferdestall Harmony, ebenso wie die Mitglieder des Vereins Huf(s)pur in Sautens praktizieren, nennt sich Natural Horsemanship. Basierend auf einer glücklichen Pferd-Mensch-Beziehung, oder umgekehrt, wie man`s nimmt. Wesentlich dabei ist, dass man ein Stück weit mehr an Freiheit gewinnt.

Verein „Huf(s)pur“

Aufgeregtes Schnauben begrüßt Helga Bernroithner, wenn sie die Pferde-Koppel mit dem Tipi-Zelt an der Ötztaler Ache betritt. Geht`s gleich auf Wanderschaft?, scheinen die Augen und die hochgestellten Ohren zu fragen. Die Bewegungssprache der sieben Vierbeiner am Reiterhof Harmony ist eindeutig, auch für Laien. Capriola und Batida sind es gewohnt, beschäftigt zu werden. Ein PferdeDasein, welches nur zum Herumstehen verdammt ist, verurteilt die passionierte Reiterin. Ihre Pferdeleidenschaft reicht bis in ihre Jugend zurück.

Pferde fühlen sich bekanntermaßen in einer Herde am wohlsten. Auch Helga Bernroithner hat etliche Gleichgesinnte gefunden und so wurde 2012 kurzerhand der Verein „Hu(f )spur“ gegründet. Obfrau des 35 Mitglieder zählenden Vereins für Freizeitreiter ist sie selbst, Schriftführerin Cordula Schmid-Ambrosi und Kassierin Andrea Auer. Der Aktivitäten sind breit gestreut: von Workshops, wie etwa Ayurveda, Heilen mit Kräutern oder Fotografie, Knotenhalfter knüpfen, Videoabende, Vorträge, diverse Kurse usw.. Geselliges Beisammensein bei den monatlichen

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Stammtischen oder beim Lagerfeuer im Tipi und natürlich gemeinsame Ausritte stehen auch auf der Tagesordnung. Eine Besonderheit ist die Pferdeweihe, welche heuer am 5. Oktober stattfinden wird, und die von einer Schamanin nach indianischem Ritus durchgeführt wird. Den Beistand von oben notwendig hat man immer, gerade bei den beliebten Ausflügen, mehrtägigen Trecks in die nähere und weitere Umgebung. Die Pferde haben spürbar Freude „aus den eigenen vier Wänden zu kommen“ und für die Reiter ist es ein besonderes Erlebnis mit Lagerfeuerromantik und dem leisen Schnauben der Nüstern. Die „Exkursionen“ führten Helga Bernroithner schon hunderte Kilometer weit, den Jakobsweg von Salzburg nach Sautens oder über die Leutasch ins Gaistal nach Ehrwald über die Via Claudia und quer durchs Ötztal. Dass dabei etwaige Hinterlassenschaften von der Straße geräumt werden ist Ehrensache.

Großes Pferde-Einmaleins Nur, die Vorbeikommenden trauen ihren Augen kaum. Denn lediglich eine dünne Schnur dirigiert die Richtung. Das Ganze nennt sich Natural Horsemanship. Es lässt sich zurückführen auf den

ursprünglichen Charakter einer partnerschaftlichen Beziehung, bei der ein Pferd Pferd sein darf und nicht instrumentalisiert wird. Ganzheitlich wird ein Miteinander von Mensch und Tier angestrebt, angefangen von der täglichen Pflege bis hin zum Reiten oder Fahren. Ein Pferd reagiert nämlich sehr sensibel auf kleinste Körpersignale – vorausgesetzt, die Beziehung passt. „Und so können wir selbst auch von Pferden lernen. Wir praktizieren seit 2002 diese Art der Kommunikation und besuchen immer wieder Kurse, bei diversen Trainern“, berichtet Helga Bernroithner. Zu den Vorbildern gehören natürlich unter anderem der legendäre Pat Parelli und Monty Roberts, Mark Rashid oder GaWaNi. Aber man muss nicht nach Amerika, um ein „Horseman“ zu sein! Einer der besten Trainer in Österreich ist sicher Andre Stockinger, von dem wir schon viel gelernt haben. In unserem Stall gibt es schon lange kein Gebiss (Trense) mehr“, erklärt die Pferdeliebhaberin und unterstreicht damit den entspannten Umgang mit ihren Lieblingen. Und dankbar für Streicheleinheiten sind auch die größten vierbeinigen Kraftpakete! Nähere Informationen gibt`s unter: www.hufspur.at (leva)


sölden

Gestaltungs-Mix in Sölden Bürgermeister Ernst Schöpf über die Gemeindevorhaben

Die sportlichen Belange stellte die Gemeinde Sölden jüngst in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Wie der Bürgermeister sagt, wurde im vergangenen Jahr der Sportplatz in Zwieselstein vergrößert und erhielt eine Tribüne. „Derzeit wird noch die fehlende Flutlichtanlage ergänzt, damit auch Spiele am Abend möglich sind“, so das Gemeindeoberhaupt. Freuen dürfen sich alle Tennisfreaks, denen ab sofort - die offizielle Einweihungsfeier fand am 14. Juli statt - eine neue, zeitgemäße Anlage mit Sanitäreinrichtungen und einem Clubhaus zur Verfügung steht. Die Kosten für das rund 800.000 EuroProjekt bei der Freizeit Arena haben sich die Gemeinde und der Tourismusverband Ötztal/Sölden geteilt. In ein sukzessiv abzuarbeitendes Gesamtkonzept fallen die bereits 2011 errichtete Hängebrücke über die Ötztaler Ache beim M-Preis und der Neubau der Achbrücke mit der Errichtung einer Uferpromenade Richtung

den. „ Als langfristiges Projekt für die Zukunft stellt sich die Ortskernentwicklung dar“, so der Bürgermeister der flächenmäßig größten Gemeinde Österreichs, Ernst Schöpf. Neben der Umfahrung mit einem Kostenpunkt von rund 35 Millionen Euro ist auch die Gestaltung des Ortsbereiches Ziel dieses Vorhabens. Last but not least steht ein Neubau des Altenwohnheims gegenüber dem jetzigen Standort an. Hier werden bereits die Grundregelungen durchgeführt und in Folge ist die Durchführung eines beschränkten Architektenwettbewerbes geplant.

Langzeit-Bürgermeister Ernst Schöpf lenkt die Geschicke der Gemeinde.

Fußgänger gelangen nun auch innerhalb des Ortes bequem über die Ache. Und zwar nicht über irgendeine Brücke. Attraktiv und spektakulär schafft die letzthin errichtete „Aubrücke“ eine sichere Verbindung des Wegnetzes direkt am Talboden von Sölden, welches von Kaisers bis Oberwindau führt. Dadurch kann man diesen Zentrumsweg begehen, ohne sich dem Verkehr auszusetzen. Durch die Installierung eines Panoramawegs zum Parkhotel ist ein gemütliches Flanieren und Spazieren selbst mit Kinderwagen möglich.

Die alte Orts-Beleuchtung soll zugunsten der neuen LED-Leuchten getauscht werden. Angelehnt an jene Beleuchtungskörper, wie sie für die vorschriftsmäßige Beleuchtung der Brücken installiert wurden. So soll ein einheitliches Gesamtbild geschaffen werden.

Parkhotel. Diese Neuerungen verbinden und fügen sich in ein Wegenetz, damit Sölden künftig gefahrlos umrundet werden kann, ohne eine Straße queren zu müssen. Um den Vorschriften zu entsprechen, wurde „gleichzeitig in diesem Bereich eine Beleuchtung installiert, die in dieser Form auch im gesamten Ortsgebiet ausgeführt wird“, lässt Schöpf wissen, auch hier waren die Gemeinde Sölden und der Tourismusverband federführend. Die Weichen für eine künftige Ortsentwicklung, bzw. Ortsgestaltung sollen im Rahmen eines langfristigen Konzepts erarbeitet wer-

Foto: bestundpartner.com

Mit dem Bau der Achbrücke und der Errichtung der Tennisanlage konnten in Sölden wiederum wichtige Gemeinde-Projekte abgeschlossen werden. Dessen ungeachtet warten bereits weitere Vorhaben auf ihre Realisierung. Ein Neubau des Altenwohnheimes steht an und mit der geplanten Umfahrung soll die Gestaltung und Entwicklung des Ortsbereiches einhergehen.

Vom »jüngsten« bis zum »ewig jungen« Wanderer, Naturliebhaber, Kunstinteressierten und Menschen, der einfach gerne feiert – für sie alle ist die GAMPE ALM der Familie Grüner der Treffpunkt im Ötztaler Bergsommer. Die traumhaft gelegene Alm ist in 15 Minuten (Rettenbach Straße - Stabele), 35 Minuten (Abzweigung Hochsölden Straße) oder 45 Minuten (Hochsölden) leicht zu Fuß erreichbar!

6450 Sölden · Außerwald 103 Tel. 05254-2144 Mobil 0664-3840667

Mit unserer »Almkost«, wie den täglichen Mittagsmenüs, Eis und Milchgetränken, hausgemachten Mehlspeisen, der Marende sowie einem guten »Hoangart« wird der Besuch zum Almgenuss.

www.gampealm.at

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Eleganz auf vier Beinen: 15 Blondinen sind

Foto: Lechner

Haflinger von Weltruf züchtet Rofenhof-Bauer Franz Klotz. Etwa zwei Kilometer von Vent aus gesehen taleinwärts, befindet sich die Wiege der WeltklasseStuten. Etwaige Zweifel zerstreut ein überdimensionales Transparent. Am Stallgebäude wurde unübersehbar die Elite-Stute „Posa“ verewigt. Zahlreiche Zuchterfolge wurden mit dieser Ausnahmestute gekrönt, denn Franz Klotz gelingt es immer wieder, sich gegen die mächtige Konkurrenz der Tiroler Haflingerzüchter zu behaupten.

Franz Klotz im Kreis seiner Lieblinge.

Zur Begrüßung pfeift ein Murmeltier und geht in Habt-AchtPosition, Schwalben kreisen, aber weit und breit ist kein Haflinger zu sehen. Franz Klotz klärt auf: „Die sind schon auf der Alm, auf Plattei.“ Dort finden sie die besten Kräuter und inhalieren die würzige Bergluft auf einem Weidegebiet,

das von rund 2.000 Metern Seehöhe bis auf 2.500 Meter reicht. Aber das allein kann`s nicht sein, dass Franz Klotz zu den renommiertesten Haflingerzüchtern des Landes zählt. „Rein lernen kann man das nicht, den Viehverstand muss man mitbringen…“ Den hat Franz Klotz seit Generationen vererbt bekommen. Immerhin zählen auf diesem hoch gelegenen Flecken Erde andere Prioritäten. Der Überlebenskampf provoziert Qualitäten, die manchem „Landei“ fremd erscheinen mögen. 1596 wurde der Rofenhof, das Elternhaus von Franz Klotz, erbaut. Gerade wird das Dach erneuert. Die alten Lärchenbretter hat noch der Großvater vor über hundert Jahren angebracht. Zu der Zeit hat ein Noriker die Schwerarbeiten erledigt. 1961 traten erstmals zwei Haflinger durch die Stalltüre. Wiederum als Arbeitstiere. Franz Klotz hat erst 1991 mit der Zucht begonnen.

FranKeys Schlüsseldienst Der schnellste Aufsperrdienst zwischen Sölden und Mieming

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So gut wie alle Dienstleistungen rund ums Zu- und Aufsperren bietet FranKeys Schlüsseldienst in Sölden. 2010 übernahm Franky Ganzer-Maurer den Schüsseldienst in Sölden von seinem Schwiegervater Josef Ganzer, der das Unternehmen bereits 1984 gegründet hatte. Parallel dazu wurde in Mieming ein Betrieb eröffnet. Zu den Dienstleistungen des ersten Schlüsseldienstes zwischen Mieming und Sölden zählen neben dem Verkauf und der Montage von mechanischen Schließanlagen, das Kopieren aller gängigen Schlüssel, NotAufsperrdienst sowie Tresorhandel und -service. „Beim Neukauf eines Tresors bieten wir fachmännische Beratung und bauen ihn selbstverständlich auch ein”, so der Firmenchef. Schließanlagen werden persönlich mit dem Kunden besprochen und fachmännisch montiert, Nachschlüssel werden kostenfrei und von Franky persönlich ins Haus geliefert. Außerdem ist die Firma FranKeys

Fachmännische Beratung und der Einbau sind beim Tresorkauf für Franky Ganzer-Maurer selbstverständlich.

Schlüsseldienst spezialisiert auf die Montage bzw. Reparatur von elektronischen Zutrittskontrollen (SALTO) und Hotelkartensystemen. Selbstverständlich ist FranKeys Schlüsseldienst auch Spezialist für Alarmanlagen. Ständige Weiterbildung ist für Franky Ganzer-Maurer und sein Team selbstverständlich: „Nur so können wir mit den Entwicklungen Schritt halten und sind technisch immer am neuesten Stand.” Franky Ganzer-Maurer ist unter der Nummer 0650 366 367 4 erreichbar. Weitere Infos findet man auch im Internet unter www.FranKeys.at.


der Stolz der Familie Klotz aus Vent Seine allererste Stute, eine dreijährige vom Wattenberg, folgte jener Stute, mit der er bereits ein Jahr später weltbekannt werden sollte: Colrosa. Als Einjährige gekauft, war sie bereits ein Jahr später sowie in den Folgejahren sensationelle Siegerin bei den Vereinsausstellungen im Ötztal. Dreimal absolvierte sie die Weltmeisterschaft: 1995 als Drittplatzierte in ihrer Gruppe, 2000 und 2005 jeweils als Zweitplatzierte.

Weltelitestute 15 Haflingerstuten samt Fohlen sind heute der ganze Stolz am Rofenhof und bevölkern gemeinsam mit vier Kühen und zwei Kälbern und etwa 20 braunen Schafen die 35 Hektar Wiesen und Weiden. Nun aber hurtig einsteigen und im Geländewagen den holprigen Almweg hochchauffiert bis die blonden Damen in Sichtweite geraten. Ganz manierlich traben sie an, um

mit sanftem Schnuppern ihre Zuneigung zu bekunden. Hannes und Maxl, die Hengstfohlen, sind da schon etwas vorwitziger und schnappen nach Ärmel und Hosenbeinen. Nein, kein Zucker, auch kein Stückchen Brot! Verwöhnt werden Constanze und Co. offenbar nicht. Extras gibt es keine - der Linie wegen. Heu, Stroh und Gesundheit per Bewegung bekommen sie verordnet. Es ist eine „harmonische Herde“, wie Franz Klotz beschreibt. Die Schönheit der Pferde resultiert allerdings aus beinharter Konsequenz. Einer Konsequenz, die sich den strengen Zuchtkriterien unterwirft. Das Augenmaß eines Richters beeindrucken bei einer „Missen“-Schau: Typ, Rahmen, Kopf und Hals, unter anderem Gangkorrektheit und Gangharmonie. Den zehn BewertungsPunkten wurde neuerdings ein weiterer beigefügt. 1995 trat Franz

Klotz mit fünf Stuten auf der Weltausstellung an, 2005 sorgte Posa mit dem Gruppensieg als Weltelitestute bei den vierjährigen Galtstuten für die Sensation. Liebling Colrosa sahnte in ihrer Kategorie den zweiten Platz ab. Aber der Erfolg ist es nicht allein, der Franz Klotz beflügelt. Für ihn ist es die Freude am Umgang mit diesen Tieren. Obwohl er eine allzu trauliche Verbindung meidet, gelingt es doch hin und wieder einem Tier, sein Herz zu erobern. Wie eben Colrosa, die ungesehen gekauft, ihrem Besitzer alle Ehre machte und bis an ihr Lebensende am Hof blieb. Grundsätzlich gilt der Haflinger als genügsam, robust und ausdauernd. Sein Adel stammt von Arbeitstieren. Heute ist er als Universal- und Freizeitpferd gefragt. Nach einem kurzfristigen Einbruch sei die Nachfrage wieder im Steigen begriffen, wie Klotz, der passionierte

Jäger mit Eigenjagd, betont. Er hat sich mit der Haflingerzucht eine Lebensgrundlage geschaffen, immer im Hinterkopf die bedrohte Existenz, die hier nie eine leichte war. Insbesondere die Lawinen sind eine Gefahr, die jährlich zunimmt. Gründe dafür sind die Klimaänderung, ein anderer die Vegetation, wobei Heidegewächse und Beerentraube eine unrühmliche Rolle spielen, weil auf ihnen der Schnee abgleitet wie auf einer Rutschbahn. Und davon hat es heuer lange viel genug gegeben… Die sanften Blondinen verlassen ihre Besucher und nehmen den Weidegang wieder auf. Hier brauchen sie sich nur in Acht zu nehmen vor den Löchern der Murmeltiere. Fermenten werden sie hier genannt. Die possierlichen Nager, denen Franz Klotz nicht allzu grün ist, weil ihre Baue beim Mähen stören und richtige Haxn-Brecher sein können... (leva)

Perfekte Beratung ist garantiert! Starke Förder-Bilanz fürs hintere Ötztal! Seit nunmehr zehn Jahren steht die Ötztal Apotheke Sölden unter der Leitung von Dr. Ilse Rösslhuber. Die Apothekerin und ihr engagiertes Team haben sich in dieser Zeit nicht nur das Vertrauen der heimischen Bevölkerung erworben, sondern genießen auch bei den Gästen der Tourismusregion hohes Ansehen. Immerhin können internationale Kunden in Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch beraten werden - gerade im Fall einer Erkrankung ein unschätzbarer Vorteil! Die Ötztal Apotheke ist aber auch abseits verschreibungspflichtiger Medikamente für kleinere und größere Wehwehchen des Alltags bestens gerüstet: Eigene Hausspezialitäten gegen Husten, Hals-, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie

bei Allergien und Sonnenbrand werden angeboten. Fachliche Beratung und die entsprechenden Produkte gibt es außerdem aus dem Bereich Homöopathie und Bachblüten. Ein weiteres Standbein der Ötztal Apotheke Sölden ist die Kosmetik-Abteilung: Das Sortiment umfasst sowohl österreichische (Vinoble) als auch internationale Kosmetik (La Roche Posay, Vichy, L’Erbolario, Eucerin, Louis Widmer, Artdeco). Am 17. September bietet das Team der Ötztal Apotheke Sölden in diesem Zusammenhang einen La Roche Posay Beratungstag an - mit kostenloser Hautanalyse und Beratung zur Pflege der Haut. Vorherige Anmeldung unter der Nummer 05254 2670 erbeten.

Die Raiffeisenbank Sölden präsentierte anlässlich der sehr gut besuchten und stimmigen Generalversammlung einen positiven Bilanzbericht über das Geschäftsjahr 2012. Besonders erfreulich ist der Einsatz und die Unterstützung für die vielen Vereine und Aktivitäten im sozialen, kulturellen, touristischen und sportlichen Bereich in der Gemeinde Sölden. „Wir setzen uns und unsere Fördergelder gerne für erfolgreiches ‚Mit.Einander’ in unserer Region ein“, sind sich die geschäftsführenden Vorstände Hermann Riml und Hannes Gstrein einig.

V.l.: ORev. Helmut Mader, GL Hermann Riml, Bernhard Gstrein (sorgte als Benny Besental mit kabarettistischen Einlagen für einen humorvollen Jahresrückblick), GL Hannes Gstrein, Aufsichtsratsvorsitzender Josef Klotz, vorne: Joshua Fiegl (vom Theaterverein Sölden)

Dr. Ilse Rösslhuber Gemeindestraße 1, A-6450 Sölden Tel. 0043 (0) 5254 2670 · Fax: 0043 (0) 5254 3272 e-mail: info@oetztal-apotheke.at www.oetztal-apotheke.at

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Architektonisches Ass für Sölder Tennissportler TC Raika Sölden erhielt lang ersehnte neue Anlage In der Tourismusmetropole Sölden hat sich das Warten auf eine neue Tennisanlage gelohnt. Bürgermeister Ernst Schöpf und der Obmann des TVB Ortsauschusses Sölden Glanzer David stimmten im Sommer 2012 zu, eine architektonisch schöne und zeitgemäße Anlage zu errichten. Dass dies sehr gut gelungen ist, erfreut den Architekt Joachim Wieser, den Obmann Herbert Riml sowie die Clubmitglieder und auch die Gäste.

Haben sich in den letzten Jahren die Mitgliederzahlen reduziert, so freut sich der Tennisclub über die neuen Tennisspieler und den Aufwind im Clubleben. Die drei neu aufgebauten Sandplätze und das Clubhaus sind jedenfalls ein wahres Schmuckkästchen und scheuen auch im weiten Umkreis keinen Vergleich. Architekt Joachim Wieser war mehrere Jahre mit dem Projekt beschäftigt. Immer wieder galt es, Studien abzuändern und an die mitun-

ter schwierigen Bedingungen anzupassen. Umso größer ist nun die Freude bei dem Planer und dem Verein unter Obmann Herbert Riml. Drei Sandplätze sollten es sein, zwei mit Nord-Süd-, einer mit Ost-Westausrichtung. Wobei der neue „3-er“ internationale Turniermaße aufweist und alle drei über eine entsprechende Oberflächenentwässerung und ein leistungsfähiges Drainagesystem verfügen. Die Plätze sind leicht bombiert

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Die Gemeinde Sölden gratuliert dem Tennisclub zum gelungenen Umbau der Anlage.

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Fotos: Karoline Pult

und können daher auch nach Regenfällen rasch bespielt werden. Sollte es zu trocken sein, spenden eine automatische Beregnungsanlage sowie eine manuelle das benötigte Nass. Auch das Clubhaus steht an selbiger Stelle. Wenngleich sonst Alt- und Neubau wenig miteinander gemein haben. Aktuell erhebt sich ein zweistöckiges, gleichsam modernes wie funktionelles Gebäude, das die Sanitär-, Lager- und diversen Nebenräume im Parterre beinhaltet. Der obere Stock ist ganz dem Clubraum (30 Sitzplätze) und der Terrasse (15 Plätze) vorbehalten. Hier lässt es sich gemütlich chillen oder die diversen Spiele beobachten. Das Ganze ist also mehr als eine reine Pflichterfüllung. Die Ausführung entspricht modernsten Standards. So ist der Holz-Riegelbau mit einer hinterlüfteten Betonfaserplatten-Fassade versehen, die neben einem interessanten Erscheinungsbild auch eine dem Sport entsprechende Dynamik aufweist. Gegründet wurde die neue Tennisheimstätte auf sechs Meter tiefen Brunnenfundamenten.

Nachdem sowohl der enge Zeitrahmen (Bauzeit 13 Wochen) wie auch die veranschlagten Kosten von 700.000 Euro netto exakt eingehalten wurden, könnte man – wenn es um ein Thema aus der Luftfahrt gehen würde -, von einer „Punktlandung“ sprechen. So vergleicht man die neue Sölder Tennisanlage wohl besser mit einem Aufschlagass. Den Verantwortlichen ist hier ein wahrer Volltreffer gelungen. Clubnachmittag: Jeden Dienstag nachmittags Mix Doppel Juxturnier für jedermann: Freitag, 19.7. ab 14.00 Uhr Tennisspielen mit Michael: Findet für Kinder und Jugendliche jeden Mittwoch von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt. Kindertraining mit den Tennistrainern zweimal wöchentlich. Einzelstunden oder Gruppenunterricht können jederzeit am Tennisplatz gebucht werden. Einfache Reservierung über das online Reservierungssystem auf der Homepage www.tc-soelden.at , telefonisch unter 0664 499 8636 oder direkt am Platz.

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sölden

„Die Kühe sind meine Arbeitgeber“ Tradition und Moderne werden auf der Gampe Thaya vereint „Grüß Gott, Gampe Thaya“, meldet sich freundlich Daniela Prantl am Handy. Die Gampe Thaya nimmt aber nicht nur deshalb eine Sonderstellung in der heimischen Almlandschaft ein. Sie wird als reiner Familienbetrieb bewirtschaftet. Daniela und Jakob Prantl kredenzen Tiroler Leibspeisen aus eigener Erzeugung und solche aus der Region. Das spürt der Gaumen. Dieses sinnliche Erleben wird durch die sorgfältig in Stand gesetzten und erhaltenen Almhütten mit einer dreihundertjährigen Vergangenheit verstärkt. Wie kleine Nester verteilen sich viele kleine Almhütten hoch über Sölden. Die Gampe Thaya ist auf unschweren Pfaden über HochSölden oder vom Parkplatz der Mautstelle aus erreichbar. In weniger als einer Stunde wird man in das Almleben auf 2.000 Metern versetzt. Um fünf Uhr in der Früh beginnt die Melkmaschine zu surren, die elf Grauen des Jakob trotten eine nach der anderen zum Melkstand und liefern die Milch ab, die anschließend in der almeigenen Käserei verarbeitet wird. „Eine transportable Anlage, eine Novität einer Käserei“, verrät Jakob, der zwecks Hygiene total vermummt eher einem Laboranten gleicht als einem Profi, der einen köstlichen Käselaib nach dem anderen produziert. Vorerst unterliegt er noch

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Das dreihundert Jahre alte Ensemble der Gampe Thaya.

dem Reifungsprozess, aber die Gäste freuen sich jetzt schon auf die erste Verkostung Anfang August. Weil immer mehr Touristen auch wissen wollen wie ihr „Urlaubsland schmeckt“, und bevorzugen das, was vor Ort erzeugt wird. „Der Mensch braucht nicht viel, aber das soll etwas Rechtes sein“, leistet Prantl dabei Überzeugungsarbeit. „Die Kühe sind meine Arbeitgeber- wie ich mit ihnen umgehe, das bekomme ich zurück.“ So viel Prinzip schlägt sich in den hofeigenen Produkten nieder. Kaminwurzen, Fleischspezialitäten, alles authentisch in hervorragender Qualität. Selbst gemachte Marmeladen gibt`s und selbst eingestampftes Sauerkraut, Milch und Käse sowieso. Alles wird direkt verarbeitet und landet somit frisch und unverfälscht am Teller. Abge-

schworen hat man diversen „Sprudlern“ und kredenzt stattdessen natürliche Obstsäfte… Und im kleinen Ladele nebenan finden sich Mitbringsel zum in den Rucksack stecken: Kräuterpolster der Irmgard Gstrein aus Sölden, Kräutertee und Salz der Familie Schmied/Scheiber aus Umhausen und Filzpatschen vom Schafwollzentrum Regensburger.

Regionalität ist Trumpf Die Prantls haben diesen Weg der Regionalität vor Jahren eingeschlagen und unbeirrt verfolgt. Genauso wie die dunklen altehrwürdigen Stuben und Kammern der Alm nicht dem Fortschritt geopfert wurden, sondern die unnachahmliche Gemütlichkeit von Jahrhunderten versprühen. Wuchtige Schellen sind die Leidenschaft des Hausherrn und mit sichtlichem

Stolz hängen zahllose Prunk- und Erbstücke an den Wänden und von der Decke. Seit 15 Jahren kennt Jakob diese arbeitsreichen, schönen Almsommer. Von dem damals „schlimmen Zustand“ (so der Hausherr im OTon) hat er sich nicht abschrecken lassen und ein Schmuckkastl daraus gemacht. Relikte der Vergangenheit, uraltes Kulturgut wurden gesammelt und im „Almmuseum“ nebenan vereint. Von 1983 bis 1990 war er nur mit dem Vieh oben, weil es noch keinen Strom gab. Mit der Elektrifizierung hat sich dann allmählich der Gastronomie-Betrieb entwickelt und wurde behutsam mit Komfort ausgestattet. „Die Alm ist sein viertes Kind“, scherzt Daniela. Wobei nicht gerade selbstverständlich ist, dass beide Töchter in der Gastronomie fest anpacken und Sohn Andreas im Tal die Landwirtschaft führt. Anfang Juni machen sich die Prantls mit Sack und Pack, mit 30 Kühen und Kälbern von Zwieselstein auf den Weg nach oben und kehren Anfang Oktober zurück. Der Winterbetrieb hält sie in Folge von Anfang Dezember bis nach Ostern in Atem. Im heurigen Sommer wurde die Gampe Thaya in das tirolweite Projekt „Almleben“ der Agrarmarketing einverleibt. Ziel ist es die Wertschöpfung und Wirtschaftsleistung auf der Alm durch Qualitätssicherung und der entsprechenden Vermarktung von Almkäse und Almbutter zu steigern und einen Beitrag zum Erhalt der Tiroler Identität zu leisten. Eigentlich also genau das, was die Gampe Thaya vorexerziert. (leva)


„Etwas schaffen, das Bestand hat!“ Im Holzbaubetrieb von Martin Falbesoner in Nassereith geht Martin Kirschner in die Lehre. Die dort erworbenen Fähigkeiten setzte der 18jährige Tarrenter jetzt eindrucksvoll in Szene. „Schon im Kindergarten wusste ich, dass ich Zimmermann werden will“, verrät Martin Kirschner mit einem Grinsen im Gesicht. Sein Vater Christoph ist ebenfalls ein geschätzter Zimmermann und so fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Trotzdem staunte der Vater nicht schlecht, als sein Sohn beim Bundeslehrlingswettbewerb in der Berufsschule Absam die gesamte Konkurrenz hinter sich ließ. Die jeweils zwei besten Lehrlinge pro Bundesland waren zum zweitägigen Wettbewerb zugelassen. Martin Kirschner konnte sich hier eindrucksvoll durchsetzen. Damit stellt Tirol zum vierten Mal in Folge den Bundessieger. Beim Lehrlingswettbewerb werden der Ausbildungsstand und die Qualität der Lehrlinge unter Beweis gestellt. „Aus 16 verschiedenen Projekten zog die Jury ein Projekt, das wir dann bestmöglich umsetzen mussten“, erzählt der spätere Sieger Kirschner. Alle Lehrlinge hatten innerhalb von sechs Stunden ein Satteldach mit steigender Traufe anzufertigen. Dabei musste im ersten Arbeitsschritt das Profil und der Werksatz (Werksplan) aufgerissen und die erforderlichen Hölzer am Papier ausgetragen werden. Im zweiten Schritt erfolgte das Anreißen der Hölzer und dann das Abbinden und Aufstellen des Modells. „Für die Jury zählte bei der Bewertung in erster Linie das genaue und saubere Arbeiten der Wettbewerbsteilnehmer. Genauigkeit und Sauberkeit waren auch die Kriterien für die Markierung am Holz sowie für das fertige Modell. Natürlich war auch der optische Gesamteindruck des fertigen Modells ein wichtiges Bewertungskriterium. Für ein frühzeitiges Fertigstellen des Projektes gab es Punktegutschriften, während verschnittene Hölzer zwar ersetzt werden konnten, dies aber einen Punkteabzug nach sich zog“, erläutert Landesinnungsmeister Hermann Wurm. „Für mich ist der Zimmerer-Beruf ein toller Job“, erzählt Martin Kirschner, „am Ende des Tages hat man etwas geschaffen, das für Generationen hält!“ Derzeit gibt es in Österreich rund 1.660 Zimmerer-Lehrlinge, davon allein in Tirol 308 in 100 Lehrbetrieben. Innungsmeister Wurm betont, dass sich die Anforderungen an den Beruf in den letzten Jahren immer mehr von traditionellen Zimmerer-Arbeiten hin zum hochwertigen modernen Holzbau entwickeln. Deshalb will man im Sinne einer noch höheren Qualität ein freiwilliges viertes Lehrjahr mit Schwerpunkt Holzbautechnik anbieten. Die entsprechenden Beschlüsse wurden bei der Bundesinnungssitzung bereits getroffen. (guwa)

Fotos: privat

Martin Kirschner aus Tarrenz ist Bundeslehrlingssieger der Zimmerer

Martin Kirschner mit seinem Vater Christoph (l.) und Lehrherr Martin Falbesoner.

2.–3. AUGUST 2013

ERLEBNISANLAGE KALKOFEN IN SAUTENS

1000 US DOLLAR JEEP WRANGLER BOGENTURNIER & 600 US DOLLAR BULLRIDING TURNIER Freitag, 2. August 2013 Samstag, 3. August 2013 Eintritt: € 5,– 18.00 Uhr: Warm Up (Tanzliste) Eintritt: € 3,– 20.00 Uhr: Live-Musik mit NEW WEST (A)

ab 14.00 Uhr: Tanzliste und Workshop, kostenloses KINDERPROGRAMM WEITERE HIGHLIGHTS: Indianer & Trapperdorf – Leben im 18. Jhdt uvm. 16.00 Uhr: Vorrunde JEEP WRANGLER BOGENTURNIER 16.00 Uhr: Live-Musik mit CCR CADI COUNTRY ROCK! (D) 19.30 Uhr: Jeep Wrangler Bogenturnier FINALS 21.00 Uhr: Countryparty mit dem amtierenden Europameister YENDIS (D) 21.30 Uhr: BULLRIDING FINALS Tapezierer - Ihr Raumausstatter - Meisterbetrieb

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Das neue Firmengebäude in Ötztal-Bahnhof garantiert eine effiziente Belieferung der Kunden in aller Welt

GF Santer Harald, GF Santer Dieter und Prok. Schmid David freuen sich über das neue Logistikzentrum der SSP PRODUCTS

Die modernen Büroräumlichkeiten

Besprechungsräume

SSP PRODUCTS auf EXPANSIONSKURS Es ist geschafft! Die Santer Solarprofi GmbH. hat dieser Tage ihr neues Logistikzentrum in Ötztal-Bahnhof bezogen und setzt damit unter der Dachmarke SSP PRODUCTS ihren steilen Expansionskurs fort. Die 3.000 Quadratmeter großen Lager- und Büroflächen erlauben in Zukunft eine effiziente Belieferung der Partnerbetriebe und Kunden. Rund 6.000 Puffer-

speicher, 2.000 Biomassekessel und rund 10.000 Quadratmeter Sonnenkollektoren werden pro Jahr weltweit vertrieben. Die beiden Geschäftsführer Harald und Dieter Santer sowie Prokurist David Schmid freuen sich, dass mit dem von der Firma Wolf Systembau realisierten Betriebsgebäude der Heizungsmarkt noch offensiver mit innovativer Wärme-

technik versorgt werden kann. Unter anderem will das dynamische Unternehmen die Expansion in neue Märkte, aber auch die Versorgung der regionalen Kunden vorantreiben. Um die neuen Aufgaben rasch und effizient abwickeln zu können,

werden in Ötztal-Bahnhof 15 neue Arbeitsplätze geschaffen. Auch die optimale Anbindung an das Verkehrsnetz leistet einen wertvollen Beitrag zum Erfolg. Darüber hinaus kommt dem Unternehmen die Ausrichtung auf mehrere Standbeine zugute:


6.000 Pufferspeicher, 2.000 Heizkessel und 10.000 m2 Kollektoren verlassen jährlich die 3.000 m2 große Lagerhalle

Im Schauraum werden die Produkte präsentiert

Ötztal-Bahnhof · Industriestr. 33 Telefon 05266 - 88004

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Santer Solarprofi GmbH. bezieht neues Firmengebäude in Ötztal-Bahnhof Neben der Solartechnik hatte die Geschäftsleitung auch stets die Sparten Biomasse, Speichertechnik und Wärmetechnik im Visier. So verlassen nicht nur zehntausende Quadratmeter Sonnenkollektoren (Thermische Solaranlagen und Photovoltaik) die Firma

SSP PRODUCTS; zur Produktpalette gehören auch innovative Holzvergaser mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, Gas- und Ölkessel (u.a. mit Brennwerttechnologie) und Speichertechnik mit Speicherinhalten von 200 bis 10.000 Liter.

Dank der konsequenten Produktpolitik, bei der vor allem auf eine nationale und europäische Wertschöpfung gesetzt wird sowie auf unbedingte Einhaltung von hohen Qualitätsstandards zu Bestpreisen ist die Santer Solarprofi GmbH. auch in Zukunft gut aufgestellt.

Eine realistische Einschätzung der Marktsituation mit einer dazu passenden strategischen Planung bürgt dafür, dass die Santer Solarprofi GesmbH. auch in Zukunft noch einen gewichtigen Stellenwert am europäischen Energiemarkt einnimmt.


galtür

Arge Alp eröffnete neuen Dorfplatz Galtür will „zertifiziertes Wanderdorf“ werden und hat mit dem neugestalteten Dorfplatz schon einen Schritt in diese Richtung getan. Die makroregionale Strategie für den Alpenraum, die Zukunft der öffentlichen Wasserversorgung, das Thema Hochwasser sowie die Verkehrspolitik im Alpenraum standen im Mittelpunkt der 44. Regierungschefkonferenz der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp), die Ende Juni in Galtür zu Ende ging. Der landesübliche Empfang mit Schützenkompanie und Musikkapelle fand dabei auf dem neugestalteten Dorfplatz in Galtür statt. „Der Platz ist über 20 Jahre alt und die Pflastersteinausführung wies auf Grund der Schneeräumung und der Salzstreuung erhebliche Mängel auf. Es gab keinen Wartebereich für Fahrgäste und keinen Schutz vor Schneematsch von der Bundesstraße im Winter. Die Schneeräumung gestaltete sich durch die Pflasterung als sehr schwierig“, schildert Bürgermeister LA Anton Mattle die Ausgangslage. „Durch die neue Gestaltung soll der Dorfplatz zum lebendigen Zentrum des Ortes werden. Der thematische Schwerpunkt als Wanderdorf wird dabei besonders hervorgehoben.“ Jetzt ist der Dorfplatz in einem eingefärbten hellgrauen Asphalt ausgeführt. Mit massiven Vollholzbalken wird er zusätzlich definiert und zur Bundesstraße hin abgeschlossen. Die Möblierung besteht aus zwei Stelen und einer Sitzbank für die wartenden Bus-

gäste. Mattle: „Für die touristische Neupositionierung wurde von einer Arbeitsgruppe ein Leistungsprogramm ausgearbeitet, welches Galtür zu einer starken Marke für hochalpine Bergsporterlebnisse machen soll. Aufgrund der Höhenlage und der hohen Anzahl von Dreitausendern in unmittelbarer Nähe verfügen wir über die besten natürlichen Voraussetzungen. Die großen Steine des Alpkogels werden schon seit einigen Jahren von

den weltbesten Boulderern als Trainingsgebiet genutzt. Um den Gast zu animieren, bzw. auf unser einzigartiges Angebot aufmerksam zu machen, wird am Platz vor dem Haupteingang des Gemeindehauses eine Kletterskulptur aufgestellt. Diese wird der Möblierung des unteren Dorfplatzes sowie der Fassade des Gemeindehauses angepasst. Für die Erlangung des „Österreichischen Wandergütesiegels“ ist ein wesentliches Kriterium, im

Fotos: Gemeinde Galtür

Gemeinde Galtür will starke Marke für alpine Bergsporterlebnisse werden

Bürgermeister Anton Mattle forciert die Neupositionierung der Gemeinde Galtür zum „zertifizierten Wanderdorf“.

Der neugestaltete Dorfplatz in Galtür soll zum lebendigen Zentrum des Ortes werden.

Die Neugestaltung des Dorfplatzes war ein Gemeinschaftswerk zahlreicher Unternehmen. Die angeführten Firmen trugen maßgeblich zum Gelingen des Vorhabens bei.

Seit fast 20 Jahren mit starken Partnern für Sie da

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Foto: Land Tirol/Blösl

Landesüblicher Empfang bei der Arge Alp-Regierungschefkonferenz: LH Günther Platter (r.) und LA Anton Mattle schreiten die Formationen ab.

Dorfkern einen Ausgangs- und Infopoint zu schaffen. „Hierfür ist der obere Dorfplatz hinter dem Gemeindehaus zur Pfarrkirche auf Grund seiner verkehrsruhigen Lage der ideale Standort. Auf den Betonplattenbelag wird eine Landkarte mit einer Größe von sechs mal vier Metern montiert. Auf dieser Landkarte sind alle Wanderwege um Galtür mit den Schutzhütten der Silvretta und des Ferwalls eingetragen. Auf vier Info-

pulten erhält der Wanderer Informationen über die vier Seitentäler Jamtal, Lareintal, das Vermunt mit der Bielerhöhe und das Zeinisjoch mit dem Ferwall. Abgerundet wird der Infopoint mit einer Panoramakarte, welche auf die Westfassade des Gemeindehauses aufgebracht wird. Auf der Zugangsstiege zum oberen Dorfplatz werden auf die Setzstufen die Namen der berühmtesten Berge um Galtür aufgebracht“, erläutert Mattle.

Hochalpiner Marsch Für viele Berg-Liebhaber ist die Teilnahme am Silvretta-FerwallMarsch in Galtür (heuer am 24. August) inzwischen Tradition geworden. Mit 42,3 Kilometern über Marathon-Distanz und 1.634 Höhenmeter gilt die Strecke als einer der anspruchsvollsten aber auch landschaftlich schönsten Bergmärsche Europas. Doch nicht nur Wander-Profis können den Marsch in Angriff nehmen. Dank dreier Wander-Distanzen können auch Familien bis zum Baby im Kinderwagen daran teilnehmen und die hochalpine Berg-Atmo-

sphäre genießen. Die Bronze-Distanz - die 13,5 Kilometer lange kinderwagentaugliche Silvretta-Familienstrecke - schafft mit über 150 Höhenmetern und mit Benutzung der Birkhahnbahn jeder. Hier kommt auch bei den Kleinsten garantiert keine Langeweile auf, denn Siggis Alpin Club hält bei der Silvretta-Familienstrecke am Zeinisjoch und am Festgelände ein spannendes Animationsprogramm für Nachwuchswanderer bereit. Weitere Informationen und Anmeldung zum Silvretta-FerwallMarsch unter www.galtuer.com

Die Volksbank Landeck ist Ihr starker Partner im Bezirk Landeck Die Volksbank Landeck wurde im Jahre 1875 als Genossenschaftsbank gegründet und wird bis heute von ihren Eigentümern den Mitgliedern – getragen. Als selbstständige, unabhängige und starke Regionalbank mit elf Geschäftsstellen und 144 Mitarbeitern konzentrieren wir unsere Geschäftstätigkeit auf den Bezirk Landeck. Wir haben uns dem traditionellen Bankgeschäft verpflichtet und verfolgen dabei eine solide Geschäftsphilosophie. Der verantwortungsbewusste Umgang mit den Geldern unserer Kunden ist für uns selbstverständlich. Die Spareinlagen unserer Kunden

werden in Form von Krediten an Unternehmer und Privatpersonen im Bezirk Landeck vergeben. Durch diesen Kreislauf fördern wir gemeinsam mit ihnen die positive Entwicklung der heimischen Wirtschaft. Die gute Eigenkapitalausstattung der Volksbank Landeck in der Höhe von 15,1 %, das kostenbewusste Arbeiten und ein gesundes Wachstum halten unsere Volksbank Landeck jung, machen sie rentabel, stabil und attraktiv. Informieren Sie sich jetzt über die Volksbank Landeck – die Bank mit regionaler Verwurzelung und Handschlagqualität in der Kundenbeziehung. 23. Juli 2013

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galtür

Sehenswürdigkeit, Museum und Mahnmal

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Foto: Spiluttini

Das inhaltlich und architektonisch interessante Alpinarium dokumentiert das Leben im hochalpinen Raum und ist zentraler Bestandteil der 345 Meter langen Schutzmauer, die nach der Lawinenkatastrophe 1999 errichtet wurde. Das Alpinarium Galtür ist ein multifunktionelles Gebäude, das in Folge des Lawinenunglückes enstanden ist. Im Gebäude integriert sind das Sicherheitszentrum, eine Tiefgarage mit 70 Abstellplätzen und das Alpinarium Galtür. Weitere Bezugspunkte zum Berg bilden der Einsatz der alpinen Signalfarben Gelb und Schwarz, blaues Bruchglas als Versinnbildlichung des Gletschereises in der Theke des Cafés "Gefrorene Wasser" sowie eine Boulderwand. Ein weiteres Highlight für die Besucher ist die begehbare Dachplattform mit Skywalk, von der man

Foto: Alpinarium

Das Alpinarium Galtür ist ein Ausstellungshaus der besonderen „ART“

Helmut Pöll, Projektleiter im Alpinarium. Ein von innen beleuchteter Steinkreis in der Eingangshalle und eine Glasfassade mit Alabastersteinen symbolisieren die gleichzeitig faszinierenden und bedrohlichen Kräfte der Natur.

einen herrlichen Rundblick auf Galtür und die umliegende Bergwelt genießt. Die Dauerausstellung „DIE MAUER – Faszination Schnee Mythos Lawine“ zeigt Berge als Herausforderung an den Men-

schen, aber auch als Wurzelstock für Mythen und Märchen, als Tankstelle der Ruhe und Kraft. „In einem eigens erbauten Kinosaal wird der Berg erlebbar gemacht. Der Alpinspezialist und Regisseur Lutz Maurer schildert in seiner Dokumentation wie das Ereignis vom 23. Februar 1999 Galtür und seine Menschen verändert hat“, erzählt Mattle. „Das Thema „Faszination Schnee – Mythos Lawine“ begleitet Sie durch alle Ausstellungsräume. Die Entstehung dieser bedrohlichen Schneemassen, wie Menschen sich davor schützen, das Überleben in einer Lawine, aber auch der Blick in die Geschichte werden neu beleuchtet“, erklärt Projektleiter Helmut Pöll. Weiters werden Berglandschaften von Prof. Siegfried Goldberger präsentiert. Die Ausstellungen sind noch bis zum 22. September zu sehen, danach ist das Alpinarium wegen Umbauarbeiten geschlossen. Öffnungszeiten: Di.- So. 10.00 – 18.00 Uhr, Montag Ruhetag; www.alpinarium.at Die Dauerausstellung wird anschließend ab Herbst 2013 erneuert. Das Thema lautet „Ganz oben“. Worum es darin geht, verrät Helmut Pöll im Impuls-Gespräch: „Die Ausstellung befasst sich mit dem Standort Galtür im Bezug zum Rest der Welt, den Sonnen- und den Schattenseiten. Wo sich das Ende, bzw. der Anfang oder die Mitte der Welt be-

findet, ist grundsätzlich eine Frage der Perspektive.“ Endet das Tal also in Galtür oder beginnt es genau dort? Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedlichen Interpretationsweisen aus kulturhistorischer, philosophischer und geographischer Sicht. Pöll: „Basierend auf gegensätzlichen Begriffspaaren, wie Anfang und Ende, Oben und Unten und der immerwährenden Präsenz des Gegenspielers Natur zeigen wir anhand von Geschichten und starken Bildern die Verbindung Galtürs zur Welt. Drei zeitlich übergeordnete Kapitel bilden den Rahmen für vier Themenkreise und einer Reise zum Ende der Welt oder ganz nach oben. Ein kleines Beispiel ist ein Grabstein eines Wilhelm Bill Lang auf der Insel Stromboli (Italien) auf welchem seine 10 schönsten Orte angeführt sind. Galtür ist mit Berlin, Mark Brandenburg, Paris, Bou Saada, Taormina, Antarktis, Valparaiso, Banka Bystrica und Stromboli erwähnt.“ Die Raumaufteilung wird gänzlich erneuert. Ein fließender Raum mit thematischen Kapseln strukturiert die neue Ausstellung. Es entsteht ein ganz neuer großer heller Raum. Von der einen Seite dringt Tageslicht herein und beleuchtet die dunkle zur Lawinenmauer gewandte Seite. Der Kinoraum und der Raum der Erinnerung „Memento“ bleiben unverändert bestehen.


wirt des monats

Sehen, staunen und genießen Restaurant-Café Gachenblick im Naturpark Kaunergrat Tel. 05414 / 20160 · Handy 0664 /4408552 info@gachenblick.at · ww w.gachenblick.at

Zum Nachtisch gibt es das in Österreich produzierte Valentino-Eis. Die offen und hell gestaltete Architektur des Restaurants bietet auch die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung der Tischanordnung. „Somit können wir für Feiern die perfekte Sitzplatzlösung bieten: Hochzeit, Taufe, Firmung, Geburtstagsfeier, Kindergeburtstag, Familienfest, Jubiläum, Firmenfest, Weihnachtsfeier etc.“, empfiehlt sich Klaus Wechselberger für Feiern jeglicher Art bis zu 130 Sitzplätzen. Für die Kinder gibt es einen herrlich angelegten Naturpark-Spielplatz. Ob bei lokalen Spezialitäten auf der atemberaubenden Sonnenterrasse oder bei einem Rundgang durch die multimediale Ausstellung "3000 m VERTIKAL", das Naturparkhaus kombiniert Erholung und Wissenszuwachs auf äußerst genussvolle Art. Das Restaurant ist täglich von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet (bei Feiern natürlich länger).

Von der Sonnenterrasse genießt man einen atemberaubenden Blick ins Tal.

Eingespieltes Team: Küchenchef Arnold „Noldy“ Schmölzer, Simone Gabl und Chef Klaus Wechselberger (v.l.). Nicht am Bild Sabrina Kamisch-Zeller.

Fotos: Restaurant Gachenblick / guwa

Das Naturparkhaus am Aussichtspunkt Piller Sattel in der Naturparkregion Kaunergrat hat sich zum beliebten Treffpunkt entwickelt. Klaus Wechselberger führt dort das Café-Restaurant Gachenblick mit einer der schönsten Sonnenterrassen in Tirol. Es ist eine gelungene Einheit von Architektur und Natur und ein starkes Symbol für die Verwirklichung einer gemeinsamen Vision: Im Sommer 2007 wurde Tirols erstes Naturparkhaus, entworfen von Architekt Werner Wiedermann, seiner Bestimmung übergeben. Auch sein Standort ist symbolisch zu verstehen: Am Gachenblick, der schon seit Jahrtausenden die Menschen fasziniert, bildet es eine harmonische Schnittstelle zwischen Kaunertal, Pitztal und Inntal und somit das Eingangstor in den Naturpark. So versteht sich das Naturparkhaus als Dreh- und Angelpunkt des Naturparks, als ein Informationszentrum und eine Serviceeinrichtung für alle natur- und kulturinteressierten Besucher der Region. Hier soll der Naturpark be- und angreifbar werden, von hier aus spannt sich auch ein bestens ausgebautes Wegenetz zum Erkunden der natürlichen Vielfalt. Die atemberaubende Aussicht spiegelt den Weitblick des Projektes wider, der sorgsam gewählte "Inhalt" das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Nachhaltig und regional ist auch das Konzept von Klaus Wechselberger, der in seinem Restaurant-Café „Gachenblick“ Spezialitäten von ausgesuchten Kleinbauern aus Österreich und Südtirol anbietet. Er serviert den Gästen zum Beispiel Brot, Speck, Käse, Lamm, Huhn und Rind von Produzenten, die er auf der Speisekarte angibt. „Bei uns wird nur frisch gekocht“, so Wechselberger. Der Wirt empfiehlt sein köstliches Kräuterschwein, die Spezial-Grill-Holzplatte, den Pitztaler Berglammteller mit Kartoffelrösti, die kurzgebratenen, lachsroten ForelOlympstraße 14 lenfilets aus Leutasch 6430 Ötztal-Bahnhof Telefon 05266-8901-0 sowie die Knödel- und www.neurauter-frisch.at Spazle-Spezialitäten.

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Der Saal ist hervorragend geeignet für Feste aller Art und bietet 130 Personen Platz.

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Höhenleistungszentrum Kühtai beflügelt S Seit fast zwei Jahren ist das Höhenleistungszentrum Kühtai bereits der Ort, an dem Profis und Amateure unter optimalen Bedingungen für sportliche Höchstleistungen trainieren. Dieser Tage wurde die Sportstätte offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Ein Kunstrasenplatz, eine Laufbahn, ein Beach-Soccer- sowie ein Beach-Volleyballplatz und diverse Leichtathletikeinrichtungen stehen den Sportlern zur Verfügung. Das

Besondere aber ist die Höhenlage der Trainingsstätte auf rund 2.000 Metern über dem Meer, welche die Bildung roter Blutkörperchen fördert und damit die Leistungsstärke der Athleten beflügelt. Innovativ ist der Bodenaufbau der Anlage bzw. des Fußballplatzes: Auf die Rohplanie wurde ein Drainagierungssystem verlegt, darauf kamen im Mittel 50 cm Frostkoffer. Anschließend erfolgte die Aufbringung der Feinplanie sowie der

Tragschicht. Eine Besonderheit stellt dann die 2,5 cm starke Elastikschicht dar, die die Gelenke schont. In diese Dämpfung wurde Granulat mit Kleber vermischt und wie bei einer Laufbahn aufgebracht. Zuoberst liegt der Rasenteppich mit seinen vier Zentimeter langen Bändchen, wie die Kunststoffhalme genannt werden. Damit diese aufrecht bleiben, werden zunächst zwei Zentimeter Quarzsand eingebürstet und dann nach oben

mit Granulat aufgefüllt. Letzteres garantiert die Rutschfestigkeit des Belages und wird ergänzt.

Höhenleistungszentrum im Kühtai seiner Bestimmung übergeben 1

Touristiker Wolfi Suitner (l.) konnte unter anderen LandeshauptmannStellvertreter Josef Geisler und den Silzer Bürgermeister Hermann Föger (r.) willkommen heißen.

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Sichtlich angetan von der neuen Anlage: Philip Haslwanter (l.), Geschäftsführer der Kühtaier Bergbahnen, und Banker Erwin Neurauter (Raika Silz-Haiming und

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Umgebung). Strahlten nicht minder: GV Willi Mareiler (l.), Betriebsleiter der Kühtaier Bergbahnen, und Bernhard Wedekind, einer von zwei

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Wir danken den angeführten Firmen für die gute Zusammenarbeit.

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„Bergdoktoren“ im Kühtai. Wie es sich für eine Kämpfernatur gehört, ließ sich Bergbahnen-Vorstand Erich Haslwanter (M.) mit dem Österreichischen TaekwondoNationalteam ablichten. Sie repräsentieren die touristische Seite des Projektes: GF-Stellv. Christoph Stock (l.) und Hotelier Mario Gerber, der auch als TVBRegionsobmann fungiert. Und sie stehen für die sportliche Seite: Martin Hofbauer (l.), Geschäftsführer von Physio-Fit und erfolgreicher Fußballtrainer, derzeit bei Tiroler-Liga-Aufsteiger Schwaz mit Sportdirektor HLZ und Event-

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portler beim Training

So sieht das neue Höhenleistungszentrum im Kühtai aus. Um den Fußballplatz zieht sich die Laufbahn, im Vordergrund befinden sich die Leichtathletikanlagen, im Hintergrund Beach-Soccer- und Volleyballplatz.

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geisterter Sportler. 10 Zwei Macher im Hintergrund: ExVizebürgermeister und Ehrenringträger Richard Wille (l.), Aufsichtsrat bei den Bergbahnen und der Raika, sowie Johann Grüner, Obmann der Agrargemeinschaft Silzer Alpen. 11 Ihrer Vereinigung, der Agrargemeinschaft Längental, gehörte der Grund, auf dem nun der Kunstrasenplatz steht: Obmann-Stellv. Karl Prantl (l.) und Obmann Hubert Leitner, ein Bruder des Haiminger Bürgermeisters Josef Leitner.

Foto: WK Landeck

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1965 übernahmen die Söhne Anton und Walter Kofler das Unternehmen und firmierten neu unter „Gebrüder Kofler GmbH“. Die Belieferung der Hotellerie und Gastonomie im Tiroler Oberland mit Frischwaren wie Obst und Gemüse wurde ausgebaut. 1986 wurde der Trend zur Tiefkühlkost erkannt - es folgte der Bau eines eigenen Tiefkühllagerhauses. 1989 übernahmen Martin und Anton Kofler jun. in dritter Generation die Geschicke des erfolgreichen Familienunternehmens und bauten dieses weiter aus. Mit einem Mitarbeiterstand von 55 Beschäftigten und einem Fuhrpark von 20 Kühl- und Tiefkühlfahrzeugen bleibt die Firma Kofler weiter auf Expansionskurs.

Zum 75. Geburtstag gab es eine Ehrung durch die Wirtschaftskammer: vlnr: Andreas Grüner, Anton Kofler sen., Walter Kofler, Anton Kofler jun., Martin Kofler, BO Anton Prantauer

Familienfreundliche Betriebe im Vorderötztal „Der Familiengast soll noch stärker als bereits bisher angesprochen werden.“ – Christoph Rauch, TVB-Ortsstellenleiter der am Taleingang befindlichen drei Ötztaler Gemeinden - Oetz, Sautens und Haiming-Ochsengarten – umreißt die Ziele der neu gegründeten Qualitätsund Angebotsgruppe mit einleuchtenden Worten. Man habe sich bereits in der Vergangenheit sehr um Familienfreundlichkeit bemüht, sagt Rauch, nun sei die Angebots- und Marketinggruppe „WIDI´S PARTNERBETRIEBE“ sichtbarer Ausdruck der zusätzlichen Anstrengungen.

Um den neuen Verbund beitreten zu können, müssen Betriebe diversen Qualitätskriterien des Vereines Tiroler Familiennester genügen. Sie werden nach der Zertifizierung auch in regelmäßigen Abständen einer Qualitätskontrolle unterzogen. 13 Partnerbetriebe, vom Appartement bis hin zum Viersternehotel, sind es, welche als erstes in den erlesenen Kreis der familienfreundlichen Unternehmen aufgenommen wurden. Sie erhielten ihre Urkunden unter anderem auch aus den Händen von Marlies Erhard, der Leiterin des Vereines der Tiroler Familiennester.

Foto: bestundpartner.com

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manager Martin Schneebauer aus Rietz. TVB-Boss Karl Gostner (l.) unterhielt sich lange mit Ex-Landesrat und aktuellem Landtagsabgeordneten Thomas Pupp. Radioreporterlegende Rainer Dierkes moderierte die Veranstaltung und wurde dabei ordentlich eingeweicht. Der Graf steht auf Kühtai! Und Christian zu Stolberg-Stolberg, ein Ur-Ur-Enkel von Kaiser Franz Josef I. und Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sissi), ist selbst ein be-

Landecker Familienbetrieb feiert Jubiläum Die Firma Gebrüder Kofler GmbH in Landeck feiert heuer ihr 75-jähriges Bestehen. WKO-Bezirksobmann Anton Prantauer gratulierte und zeichnete den Betrieb mit einer Urkunde für langjährige verdienstvolle unternehmerische Tätigkeit aus. Das Familienunternehmen beliefert die Tiroler Hotellerie und Gastronomie mit Frischprodukten und Tiefkühlkost. Begonnen hat alles 1938 mit der Firmengründung durch Anton Kofler sen. Die Geschäftstätigkeit konzentrierte sich damals vornehmlich auf den Import von Obstwaren aus Südtirol. Mit einem kleinen Obstgeschäft in der Malser Straße gelang der Start. In den Nachkriegsjahren begann man mit der Auslieferung von Obst- und Gemüsewaren.

Die ersten 13 Betriebe des Vorderen Ötztales wurden für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet. Sind nun WIDI´S Partner. WIDI, wie das kinderfreundliche Maskottchen heißt.

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Jetzt ist WAS los im Kessel! Neue Lounge für das Talbecken Ehrwald-Lermoos-Biberwier „Arbeit muss Spaß machen, dann ist sie auch erfolgreich“. – Max Fechner weiß, wovon er spricht. Der Geschäftsführer des neuen WAS („Wood – Art – Style“) war sieben Jahre lang beruflich in halb Europa unterwegs. Von deutschen Clubs und Bars bis hin zu italienischen Strandcafés hat er viel gesehen. Das Beste von allem übertrug er ins Biberwierer WAS. Lange tüftelten Fechner und Freundin Julia Luttinger am Konzept für WAS. Etwas Neues sollte entstehen, etwas, das dem Zeitgeist entspricht, aber Junge und Junggebliebene gleichermaßen anspricht. „Bei uns wird es also ,Vollgas` geben und Zeiten, die eher den etwas Älteren entsprechen“, verrät der weitgereiste Wirt. Zeitgerechte Kommunikation kündigt Jazz-Konzerte, Auftritte von DJ`s aus dem elektronischen Bereich oder einfach auch

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Neuer Treff für Jung und Junggebliebene in Biberwier Bei Traumwetter mit milden Temperaturen ging die Eröffnung des Biberwierer WAS über die Bühne So konnte auf der Terrasse lange gefeiert und die Fertigstellung der neuen gastronomischen Errungenschaft damit würdig begangen werden. 1 Die gleichermaßen jungen wie dynamischen Chefleute des WAS: Max Fechner und Julia Luttinger. 2 Sind familiär und auch beruflich miteinander verbunden: Laura Luttinger, sie machte die Tischlerlehre mit Matura, und deren Tante, Sabine Luttinger, sie agiert als Büroleiterin des Tischlereibetriebes. 3 Arnold Linzgieseder, Seniorchef der Ehrwalder Getränkefirma; Pepi Schönherr, ehemaliger Boss des Sportgeschäftes, und Christoph Schreyer, (v. l.), Geschäftsleitung Raika Ehrwald. 4 Mastermind hinter dem Projekt: Tischlermeister und Tüftler Josef Luttinger, hier mit Brille aus Holz abgebildet. 5 Schuf die Bilder für das WAS: Der Ehrwalder Künstler Claus Koch-Tomelic. 6 Ex-Volksschullehrer Klaus Reinstadler freundete sich sofort mit dem neuen Lokal an. 7 Rudi Sauerwein ist eine Tennislegende in seiner

gemütliche Aperitif-Abende an, sodass jeder sich das Entsprechende aussuchen kann. Daneben wird es auch am Kulinarischen an nichts fehlen. Die Speisekarte ist breit gefächert und setzt auf Qualität und Nachhaltigkeit. Natürlich kann sich auch die Optik des neuen WAS sehen lassen. Hier ist deutlich der innovative Stil der Tischlerei Luttinger erkennbar, welche sich in direkter Nachbarschaft befindet. LED-Lampen und indirekte Beleuchtungen erzeugen in dem Familienbetrieb ein ganz besonderes Flair.

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Heimatgemeinde und ließ sich den Eröffnungsabend ebenfalls nicht entgehen. 8 Sie sorgten für die musikalische Umrahmung: Bettina Luttinger und Martin Somweber von „Lido Unplugged“. 9 Melanie (Geschäftsführerin der Segnal Vermietungs- und Verpachtungs GmbH & CoKG) und Kurt Schwarzenberger (Geschäftsführer der Langes Gruppe) gaben sich auch ein Stelldichein. 10 Natürlich durfte auch Bürgermeister Helmut Schreyer bei der Eröffnung nicht fehlen.

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Museumsverbund Außerfern bekommt Zuwachs

Foto: Skelac

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit

Der Museumsverbund Außerfern, dem bisher Das Grüne Haus in Reutte, die Burgenwelten Ehrenberg, das Zunftmuseum in Bichlbach und das Stadtmuseum in Vils angehörten, erhielt mit Felixé Minas Haus in Tannheim und dem Heimatmuseum Tannheimer Tal zwei neue Mitglieder. Obfrau Stv. Anastasia Wassermann vom Museumsverein Tannheimer Tal (l.) und Bgm. Markus Eberle als Gemeindevertreter des Felixé Minas Haus (r.) freuten sich mit Ernst Hornstein, Obm. des Museumsverbunds Außerfern (M.), über den Beschluss, der den gemeinsamen Auftritt der Außerferner Museen ermöglicht. Eine neue Broschüre, eine Erweiterung der Homepage, einige gemeinsame Projekte und Kooperationen werden dadurch bezirksweit umgesetzt. Am 19. Oktober ist beispielsweise die 3. „Lange Nacht der Außerferner Museen“ mit verschiedenen Highlights geplant.

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Piburger Seawurm knabbert Bergsteiger an Hobbytriathlon mit Spaßfaktor geht am 7. September über die Bühne Er ist der einzige Jedermann-/Jedefrau- sowie Teamtriathlon im Lande. Doch nicht jede(r) kann dabei sein. Glücklich daher jene, die bereits einen der limitierten Startplätze ergattern konnten. Maximal 150 Teilnehmer werden es heuer sein, die am und rund um den idyllischen Piburger See am Eingang des Ötztales einen gleichermaßen aufregenden wie spaßigen Nachmittag verbringen dürfen. „Ein Mehr an Startern ginge zwar“, erklärt Organisator Peter Schmid, „wir wollen allerdings das bleiben, wofür wir seit Jahren stehen: Eine kleine, feine, spaßige Veranstaltung, die durch einen Massenandrang viel von ihrem Charme verlieren würde.“ Deshalb wurde heuer auch das Limit eingeführt. Zuerst kommt, wer zuerst mailt (siehe Kasten „Anmeldung“)! Fix dabei ist indes diese illustre Bergsteigerrunde mit dem Namen „Ecuador“: Rosalinde, Kathrin und Lukas werden in der Hobby-

klasse an den Start gehen. Ihre Meldung kam – wie dem Teamnamen zu entnehmen – direkt und ganz unerwartet aus Südamerika. Nun steht der „Seawurm“ immer wieder für besondere Geschichten und Geschichtchen, aber dass plötzlich sogar eine Meldung von einem anderen Kontinent eintrudelte, das verwunderte auch die hartgesottensten OK-Mitglieder - es kam ihnen sozusagen spanisch vor. Warum ausgerechnet eine Meldung aus Ecuador? Und vor allem mit Namen, die durchwegs tirolerisch klingen? Des Rätsels Lösung sah so aus: Peter Erhart, Angestellter der Sparkasse Imst und Mehrfachteilnehmer am Seawurm, hatte im Dschungel des Rio Napo, eines Zuflusses des Amazonas, von der Heimat zu Schwärmen begonnen. Wie schön es denn dort sei und wie man auch dort seine

sportliche Herausforderung finden könne. Es müsse ja nicht unbedingt der Illiniza (5.118 Meter) sein, der nicht mehr aktive Stratovulkan, oder schon gar nicht der Cotopaxi (5.897 Meter), der zweithöchste Berg Ecuadors: Vor allem, wenn man wegen Wetterunbilden bereits auf der Hütte in 4.800 Metern w.o. geben muss. Erharts Worte (im Bild hinten) dürften auf fruchtbaren Boden gefallen sein, jedenfalls schickte das Quartett umgehend eine Mail und mel-

Foto: privat

Dieses BergsteigerQuartett meldete sich heuer bereits im Jänner für den Seawurm an – direkt aus Ecuador.

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dete sich derart bereits im Jänner dieses Jahres an. Mit einem ehemaligen Radamateur, einer Pensionistin und einer Angestellten im Sanatorium Kettenbrücke stellt das Team „Equador“ übrigens einen repräsentativen Querschnitt dar. Mitmachen kann nämlich jede(r). Nachsatz: Die/der nicht zu faul ist und noch ein wenig Spaß an der Freude hat. Schließlich beißt der Seawurm gnadenlos die Letzten. Egal, ob Bergsteiger oder sonst was.

Anmeldung: Die ersten Meldungen für den Seawurm 2013 wurden bereits im Vorjahr abgegeben – bezeichnenderweise direkt nach dem Rennen. Das zeigt, wie begehrt die Startplätze mittlerweile geworden sind. Insofern sollten sich potenzielle Teilnehmer sputen, denn sobald sich 150 Teilnehmer eingetragen haben, werden die Rollbalken herunter gelassen. Ohne Wenn und Aber. Anmelden kann man sich ausschließlich über das Internet. Die dazugehörige Adresse lautet www.seawurm.com.


AK Imst feierte Tag der offenen Tür Vor genau zehn Jahren zog die Arbeiterkammer mit ihrer Bezirksstelle von der Kramergasse ins City-Center oberhalb der Hypo Bank. Mit einem Tag der offenen Tür und einem großes Zeltfest wurde dieser Anlass gebührend gefeiert. „Aber auch der Umstand, dass die AK zum unverzichtbaren Bollwerk für die Arbeitnehmer geworden ist“, wie

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Präsident Erwin Zangerl verdeutlichte. „18.000 Fälle wurden vergangenes Jahr behandelt, insgesamt rund eine Million Euro für die Arbeitnehmer vor Gericht erstritten. Wohlgemerkt Geld, das den Angestellten zugestanden ist.“ Kammerdiener Viktor „Reindl“ Haid führte durchs Programm, Grillhendln, Bratwürste, Bier und Limos (alles frei) er-

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freuten die zahlreich erschienenen Besucher, darunter viele Bürgermeister aus dem Bezirk Imst. 1 Viktor „Reindl“ Haid führte in bewährter Weise durch das Programm. 2 Günter Riezler, Leiter der AK Imst, bedankte sich bei seinem Team. 3 AK-Präsident Erwin Zangerl über-

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Neue Heimat Tirol übergibt elf Mietwohnungen in der Flirscher Südtiroler Siedlung

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reichte an die Mitarbeiter der AK Imst Blumen. 4 Reinhold Winkler, Vize-Präsident der AK Tirol. 5 Schlagersängerin Caro aus Mieming verzauberte das Publikum. 6 Viele Bürgermeister waren zum AKFest gekommen, unter ihnen Jakob Wolf (Umhausen) und Stefan Weirather (Imst). 7 GR Christoph Stillebacher (l.) mit dem Nassereither Bürgermeister Reinhold Falbesoner. 8 Walter Jäger war 15 Jahre lang Leiter der AK Imst. 9 Rudl Köll, Bgm. von Tarrenz, wie immer voll in seinem Element. 10 Erwin Zangerl und Günter Riezler mit den Bürgermeistern Willi Schatz (Karres) und Walter Schöpf (Wenns).

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ach nur 15 Monaten Bauzeit hat die Neue Heimat Tirol (NHT) in der Südtiroler Siedlung in Flirsch elf Mietwohnungen samt Tiefgaragen an die BewohnerInnen übergeben. Es war dies der erste von zwei Bauabschnitten. Vier Zweizimmer- und sieben Dreizimmer-Wohnungen wurden geschaffen. Nach dem Abbruch der noch bestehenden zwei Gebäude in der Siedlung werden in einem zweiten Bauabschnitt, der voraussichtlich noch heuer beginnt, weitere 21 Wohnungen mit 27 Tiefgaragenstellplätzen sowie fünf Besucherstellplätzen errichtet. Ebenso die Nebenräume, wie Fahrradstellflächen oder Wasch- und Trockenräume. Im Endausbau umfasst die Südtiroler Siedlung in Flirsch dann 32 modernste Wohnungen mit einer Nettonutzfläche von ca. 2.300 m². Das Architekturbüro Vogl-Fernheim ZT GmbH. plante für den ersten Bauabschnitt ein Passivhaus, das mit einer Pelletsheizung ausgestattet ist, unterstützt durch ein ZweiLeiter-Heizsystem sowie Heizkörper mit Thermostatventilen zur genauen Wärmeregulierung in jedem Raum. Sämtliche Wohnungen haben eine Terrasse bzw. Balkone in den Obergeschoßen und ein zugeordnetes Kellerabteil. Die Parterre-Wohneinheiten zusätzlich einen Gartenanteil auf der begrünten Tiefgaragendecke. An der Südseite des Grundstückes befindet sich die zweispurige Tiefgarageneinfahrt. Von dieser sind alle Wohneinheiten über einen Lift barrierefrei zu erreichen. Südseitig befinden sich auch die Besucherparkplätze. Durch die L-förmige Anordnung der Gebäude ergibt sich ein gemeinsamer Innenhof mit Verweilmöglichkeiten für die Bewohner. Der Raum an der westlichen Grundgrenze wird begrünt und mit einem Brunnen versehen. Im Süden der Wohnanlage wird eine Bushaltestelle eingerichtet.

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Mit den BewohnerInnen freute sich bei der Übergabefeier auch NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner und bedankte sich bei der Gemeinde Flirsch für das Verständnis und die Einsicht, dass die bestehenden Wohnungen in den „Südtiroler Häusern“ durch moderne, komfortable, dem derzeitigen Wohnstandard entsprechende Wohnungen ersetzt werden konnten.

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uf einem Waldrücken an der Grenze zwischen Bayern und Tirol unterhalb von imposanten Nordabstürzen der Zugspitze liegt die Hochthörle-Hütte. Die Agrargemeinschaften Ehrwald und EhrwaldUnterdorf haben die altehrwürdige Hütte mit Unterstützung der Gemeinde etwas oberhalb des alten Standortes völlig neu gebaut und damit ein Kleinod inmitten unberührter Natur geschaffen, das von beiderseits der Grenze unschwer zu

Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden kann. Auf der asphaltierten Forststraße ab der Talstation der Tiroler Zugspitzbahn sogar leicht mit dem Kinderwagen. Eine durchgehende Verbindung zwischen Ehrwald über das Thörle, den Eibsee und Grainau bis nach Garmisch bietet allen Naturliebhabern eine beeindruckende alpine Kulisse mit der Einkehr auf ungefähr der halben Strecke. Ein ausgereiftes Energieversorgungssystem durch ein Gas-Block-Heizkraftwerk kombiniert mit einer Photovoltaik-Anlage macht den Neubau autark, alle Einrichtungen sind auf dem letzten Stand der Technik. Mit viel Einfühlungsvermögen ist ein Neubau gelungen, der Tradition und Moderne geschickt verbindet, und die Blicke der Vorbeiziehenden regelrecht auf die „Neue“ fokussiert. Mit 50 Plätzen im geschmackvollen Innenraum, der altes Tiroler Hüttenambiente vermittelt, und den 100 Plätzen

auf der schönen Terrasse ist Platz für alle Besucher. Ein Spielplatz, eine moderne „Chill-Arena“ und eine Umkleidemöglichkeit für verschwitzte Radler sorgen für den Wohlfühlcharakter und die Bequemlichkeit für die Gäste. Thomas Krause, aus einer Ehrwalder Hüttenwirt-Familie stammend, und seine Partnerin Uschi Pfeiffer bemühen sich mit besonderen Schmankerln, die kulinarischen Wünsche der Besucher zu erfüllen. Ein Radler-Stammtisch jeden Donnerstag und ein Frühstücksbuffet am Sonntag sollen neben regelmäßigen Musikveranstaltungen das schon jetzt vorhandene Stammklientel vergrößern. Die Hütte liegt an der international bekannten MountainbikeStrecke „Transalp“, die von Bayern

über das Ehrwalder Becken bis an den Gardasee führt. Erst im Spätherbst des vergangenen Jahres wurde mit dem Bau begonnen, im Frühjahr mit Hochdruck weitergearbeitet, sodass nun, mit Ausnahme von Kleinigkeiten, alles fertiggestellt ist und ein mehr als stimmiges Gesamtbild vermittelt. Die offizielle Einweihungsfeier ist für den 4. August angesetzt.

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Tipps für Ihren Urlaub zu Hause Nicht jeden von uns zieht es im Urlaub in die Ferne. So mancher bleibt lieber zuhause in Tirol ein Land, das alljährlich Millionen von Menschen als Feriendestination anzieht! Wir haben auf dieser Doppelseite einige Tipps zusammengestellt, die den Urlaub daheim in guter Erinnerung bleiben lassen... Genauso wie bei einer großen Fernreise sollten Sie auch den Urlaub zuhause im Detail planen. Stellen Sie sich ein kleines Programm zusammen, damit Sie nicht jeden Tag aufs Neue überlegen müssen, was Sie tun möchten. Dabei sollten die Wünsche aller Beteiligten - Partner und Kinder berücksichtigt werden. Schon das gemeinsame Planen der Aktivitäten weckt die Urlaubsfreude. Sehen Sie auch ein paar Alternati-

ven vor, damit aufgrund von z.B. Regenwetter nicht der ganze Tag ins Wasser fällt... Auch für den Urlaub daheim gilt: Probieren Sie mal was Neues! Ausflugsziele und Lokale, die Sie nicht auch unter dem Jahr besuchen, versprechen einen größeren Erlebnisfaktor. Den Reiz eines Urlaubs - sei es zuhause oder im Ausland macht das Unbekannte, das Neue aus. Arbeit ist Arbeit und Urlaub ist Urlaub. Bei einem Urlaub zuhause erliegen viele der Versuchung, für den Betrieb erreichbar zu sein. Auch wenn Sie die Ferien zuhause verbringen, sollten Sie jedoch Geschäftliches auf ein Minimum reduzieren oder am besten komplett unterbinden. Wer auch im Urlaub ständig an die Firma denkt - was in Zeiten von Smartphone und Co. auf der Hand liegt - kann nicht ab-

schalten; der Erholungswert sinkt. Auch zuhause gibt es zahlreiche „unerforschte Flecken", die es zu entdecken gilt. Vieles kennt man zwar vom „Hörensagen", hatte aber nie die Zeit, sich die Angebote näher anzusehen. Wie wäre es mit einem Museumsbesuch? Lassen Sie das Auto in der Garage und benützen Sie ein öffentliches Verkehrsmittel, um zum Ziel zu kommen. Planen Sie bei allen Aktivitäten auch Erholungstage ein: Ein Tag am See, mit einem Buch in der Hand, und einem guten Essen am Abend ist Erholung pur! Auch ein Tag mit Freunden ist eine Bereicherung für einen gelungenen Urlaub. Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit. Genießen Sie Ihren Urlaub, wo immer Sie ihn verbringen werden!

Spektakuläre Natur am Dach Tirols Imposante Gletscher, farbintensive Lärchenwälder und idyllische Seen – das sind nur einige der vielfältigen Eindrücke, die wir alle mit dem Ötztal verbinden – eine wahrlich schützenswerte Landschaft und zugleich intensiver Besuchermagnet. Als 3. größter Naturpark Österreichs umfasst der NATURPARK ÖTZTAL eine Fläche von über 500 km2 – kein Schutzgebiet in Österreich hat einen größeren Gletscherflächenanteil (knapp 20%). Charakteristisch sind die großen Gletscher, die naturkundliche Forschung und die hochalpine Archäologie. Und der NATURPARK ÖTZTAL hat auch viel für seine Besucher zu bieten. 19 Themenwanderungen pro Woche, über 20 Einzelveranstaltungen zu aktuellen Naturthemen und ein umfangreiches Kinderprogramm. Themenwege zur hochalpinen Archäologie, Glaziologie oder das Leben im Zirbenwald stehen allen NaturparkerForschern frei zur Verfügung – klicken Sie sich rein unter www.naturpark-oetztal.at.

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Mit dem Bummelzug zur Kundler Klamm Im Sommer: Wasser, Luft und Erde – diese drei Elemente können Sie wohl kaum nirgendwo so erleben, wie in der Kundler Klamm, in der eingezwängt zwischen den Felsen die Wildschönauer Ache ihren Weg talauswärts sucht. Die Wanderung durch die Schluchtstrecke ist leicht und für Jung und Alt ein herrlicher Ausflug. Der Bummelzug Wildschönau bringt Sie in einer gemütlichen 20-minütigen Fahrt von Mühltal in der Wildschönau direkt bis zum Eingang der Schlucht. Genießen Sie im Sommer die Erfrischung neben dem Wildbach. Der Bummelzug Wildschönau fährt täglich bis 26. Oktober in der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr, Abfahrt jede Stunde. Im Winter: romantische Bummelzugfahrt zu den eindrucksvollen Eiswänden in der Klamm oder auf die Schönanger Alm oder eine Winterabendfahrt mit Fackelwanderung in die Schlucht. Tel. 05339/8090

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Kletterferien all-inclusive auf der Ambergerhütte (Gries im Sulztal/Ötztal) um € 349,– Termine: 14.–19. Juli / 21.–26. Juli / 28. Juli – 2. August 4.–9. August (NUR 14 bis 19-Jährige), 11.–16. August

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Bergsteigerschule Stubai Tirol: Volle Kanne Action und Klettern! Die Bergsteigerschule Stubai Tirol mit ihrem Leiter Sepp Rettenbacher ist der Pionier in Sachen Klettererlebniswochen für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren. Auch heuer gibt es wieder fünf Termine für junge Kletterfreaks. Dabei geht es nicht ums Wandern, sondern um super coole Action und atemberaubende Kletterabenteuer. Erstmalig ist heuer einer der insgesamt fünf Termine im Juli und August den Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren vorbehalten. Auch Kletteranfänger und Bergneulinge sind bei diesem Programm herzlich willkommen.

Neben dem Klettern ist natürlich auch Abwechslung geboten: Wassertrampolin direkt in den glasklaren Hüttensee springen; mit der Seilrutsche „Flying Fox“ über das Wasser schweben; Schlauchbootfahren; Slacklinen; Bogenschießen; diverse Ballspiele; Schatzsuche; SpeedKnoten-Wettbewerb oder Talente-Show. Gleichermaßen beliebt sind die Grillparty mit Gitarre und Geistergeschichten am Lagerfeuer, Fackelwanderung, Kinoabend oder die Alpendisco. Den absoluten Höhepunkt bildet die Übernachtung im Tipi-Zelt. Infos: www.bergsteigen-stubaital.at

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Alpe Dias in Kappl in Urnutzungszustand versetzt Almmuseum bereichert den Kappler Erlebnispark rund um das Sunny Mountain-Bergrestaurant Man kann etwas Neues machen. Man kann aber auch etwas Neues machen und dabei auf Altbewährtes setzen. So geschehen bei einem Gemeinschaftsprojekt des Tourismusverbandes der Gemeinde Kappl und den Bergbahnen. Die drei Partner versetzten dank der zusätzlichen Unterstützung der EU („LEADER“) das Haupthaus der Alpe Dias in den Zustand der 1960er Jahre. Rund um die Bergstation der Kappler Bergbahnen entstand in den vergangenen Jahren ein Erlebnispark der besonderen Art. So kann man rund um das Sunny Mountain-Bergrestaurant nicht nur die Seele baumeln lassen, sondern etwa auf dem Themenrundwanderweg Span-

nendes erfahren oder im Fischteich sein Anglerglück versuchen. Kinder kommen beispielsweise im Spielplatz oder im Streichelzoo auf ihre Kosten. Seit heuer verfügt der Erlebnispark Kappl über eine neue Attraktion: Das alte Haupthaus der Alpe Dias wurde zu einem Almmuseum um- oder besser formuliert, zurück gebaut. Damit soll das bäuerliche Leben sicht- und spürbar gemacht, die alte Almwirtschaft im Paznaun dokumentiert werden. Zusammen mit den vorhandenen anderen, kleineren Holzgebäuden - so genannten „Scherams“ -, in denen früher die Bauern ihre Tiere in Kleingruppen unterbrachten, ergibt sich nunmehr ein stimmiges Abbild vergangener Tage.

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Almweg mit Spielesee Leichte Wurzbergalm ab Längenfeld-Winklen

Fotos: Kathleen Ziemann

Gesamteindruck: Leichte Familienwanderung mit längerer Spielpause für Kinder am Winklbergsee. Es gäbe auch den nur 45minütigen Zugang mit bloß 175 m Höhenunterschied ab Köfels, dann kommt man jedoch nicht am See vorbei! Start: Am Beginn des Längenfelder Beckens beim Weiler Au rechts abzweigen Richtung Winklen; dort taleinwärts Richtung Unterried; nach einer Brücke großes grünes Schild „Wurzbergalm“: in großem Bogen zum Waldparkplatz am Hangfuß (Start der Mountainbike-Route 636). Gesamtgehzeit: 2:30 Std. Höhenunterschied: 425 m. Einkehren: Wurzbergalm, auch Gasthof Waldruhe genannt,

250.000 Euro, die neue Attraktion ist von der Bergstation zu Fuß in weniger als 10 Minuten erreichbar.

Foto: Elfi Berger

Das Almmuseum soll allerdings keine leere Hülle darstellen. Es wird vielmehr „belebt“ durch eine Schaukäserei oder etwa auch einen einmal in der Woche stattfindenden Informationstag zum „Grünen Gold“, der die Vielfalt der (Alm-)Kräuter zum Inhalt hat. Räumlich zu sehen sind neben dem Sennraum auch die original erhaltene Stube, die Schlafgemächer für Senn und Hirten sowie der Butterund Käsekeller. Die obere Etage ist einer Ausstellung zum Thema Kräuter gewidmet. Investiert wurden

1575 m, von Fam. Holzknecht sehr gut bewirtschaftet vom 8. Juni bis 29. September oder eine Woche länger; Tel. 0664-9858307. Wegverlauf: Auf breitem beschilderten Almweg mittelsteil aufwärts; nach 10 Min. rechts in wenigen Min. Abstecher zum idyllisch im Wald eingebetteten Winklbergsee mit Wasserspielpark und Märchenwald; zurück zum Güterweg, den man nach einer Viertelstunde links auf den schönen Almweg mit mühsam errichteten Befestigungsmauern verlässt. Nach insgesamt 1 Std. stößt man auf den Almweg und erreicht 10 Min. später die schön gelegene Alm mit sonniger Terrasse. Abstieg wie Aufstieg in 1:10 Std.

Im Sommer Wanderziel, im Winter Rodelbahn: Wurzbergalm.

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Die Idee wuchs am Boden Bei Verlegearbeiten in einem fremden Haus entstand die Vorstellung über die eigenen vier Wände Manchmal muss der Zufall eben tüchtig nachhelfen: Wer weiß, wie heute das Haus eines Nassereither Paares aussehen würde, wenn der Bauherr nicht ausgerechnet einen Auftrag bei einem Architekten zu erledigen gehabt hätte. Florian Gritsch hat einen Bodenlegebetrieb. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man sich bei seinem eigenen Bau so manches selbst machen kann. Man sieht auch sonst so einiges. Eben, weil man viel in fremde Häuser kommt. Und einer dieser Aufträge war es auch, der den heute 30-Jährigen umdenken

hatte lassen. Bereits einen fix fertigen Plan in der Tasche, sah der Nassereither das Domizil des Imster Architekten Martin Tabernig – und wusste sofort: Eigentlich möchte ich so ein Haus haben… Im Jahr 2008 spielten Florian Gritsch und Freundin Tanja Wilhelm erstmals mit dem Gedanken, sich selbst ein Heim zu errichten. Für die beiden Nassereither war klar: Wir wollen in der Heimatgemeinde bleiben. Allerdings gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Baugrund alles andere als einfach. Erst der Zufall bescherte dem jungen Paar ein sonniges Plätzchen in ruhiger Lage und aus-

reichend Entfaltungsmöglichkeiten. Nach der Überwindung dieser ersten Hürde ließen die beiden planen. „Es entstand ein Plan eines 08/15-Hauses mit damals noch angeschlossenem Betrieb“, erinnern sie sich und meinen: „Gott sei Dank haben wir uns nicht für diese Variante entschieden.“ Denn die Wohnqualität wäre wohl unvergleichlich schlechter, das Geschäft an der falschen Stelle postiert und eine Trennung zwischen Privat und Geschäftlichem noch schwieriger gewesen, als es ohnehin bereits jetzt schon ist. Nein, es habe sich schon rentiert, „alles noch einmal über den Haufen zu

werfen“ und den Anregungen von Tabernig zu folgen, der einen nach Süden ausgerichteten einfachen Baukörper mit großen Glasflächen vorschlug - und die Bauherrenschaft auch mit dem Passivhausgedanken infizierte. So brauche das A++-Haus mit seiner Luft-WärmePumpe gerade einmal 400 Euro an Energiekosten im Jahr, würden die dreifachverglasten Fenster und die bis zu 45 Zentimeter dicken, von der Firma Falbesoner in Ständerbauweise errichteten Wände für ein angenehmes Wohnklima sorgen. Ofen brauche es dazu keinen – und folglich auch keinen Keller, weil die leise Heizungsanlage auch

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Linkes Bild: Der interessant gelöste Eingangsbereich: Auf der Hinterseite der Küchenkastenfront befindet sich die Garderobe und das WC, das nach oben hin mit einer Glasscheibe abgeschlossen wurde. Rechtes Bild: In der Essecke links im Vordergrund findet sich als Besonderheit ein Tisch aus Rudis legendärem Schwimmbadlokal.

Die Sitzmöbel im Wohnzimmer wurden vom Hausherrn in Eigenregie gebaut.

anderswo und der Rest leicht in einem Carportanbau untergebracht werden könne. Somit laufe man auch nicht Gefahr, „zu viel Gerümpel aufzubewahren“, Sachen, die man nach einigen Jahren ohnehin wieder entsorgen würde. Auch die alten Vorurteile, dass man bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung kein Fenster öffnen könne, seien längst entkräftet. „Nein, wir sind total froh, dass wir uns so entschieden haben“, bekräftigt Tanja, die als Pharmareferentin niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser mit Medikamenten versorgt. Nun hat die Arbeit als Bodenleger

Lesestoff für Mama, Klavier für Papa und Eisenbahn für den Junior.

nicht nur den Vorteil, dass man in vielen Häusern herum kommt, man kann sich zuhause natürlich auch viel selbst machen…

Verlegearbeiten natürlich selbst gemacht Bei seinem eigenen Heim entschied sich Florian Gritsch für Tigereichen-Dielen. Dieses Holz, bei dem durch schnelle Trocknung die natürlichen Risse vergrößert werden, kann mit unterschiedlichen Farben ausgekittet werden. Vielleicht am edelsten sieht dabei Schwarz aus. Der Bauherr wollte diese vornehme Optik nicht trüben und verwendete daher geölte

Im Schlafzimmer sticht der Raumteiler aus Zirbenholz ins Auge. Dahinter befindet sich der begehbare Schrank mit viel Stauraum.

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E Tigereiche auch an anderen Stellen. Etwa bei Handläufen, Stiegenoder auch bei der Badewannenverkleidung. Damit ergibt sich ein einheitliches Bild quer durch das zweigeschoßige Haus. Auch sonst wurde viel auf natürliche Materialien gesetzt. Zusammen mit den drei Meter hohen Räumen ergibt die offene und moderne Bauweise

Tigereichenholz wird schnell künstlich getrocknet, erhält dadurch größere Risse, die danach in allen möglichen Farbtönen ausgekittet werden können.

ein stimmiges Bild, in dem sich auch Sohn Fabio (5) pudelwohl fühlt. Decklamellen im Tigereichendekor werden auch noch an anderer Stelle zum Einsatz kommen. Sollte es demnächst die Zeit erlauben, dann wird auch noch die Esstischplatte in dieser Optik erstrahlen. Transparent ausgekittet und von unten mit einer LED-Beleuchtung angestrahlt, ergibt dies sicherlich ein ganz besonderes Möbelstück. Noch tut es freilich ein Tisch aus dem alten Schwimmbadlokal. Gäste bestaunen das altehrwürdige Stück immer wieder. Erinnerungen kommen hoch! Etwa, wenn man sich die an den vier Sitzplätzen der Längsseite gesprungenen Fliesen genau anschaut. Dann weiß man, dass hier beim Watten die Karten mit Nachdruck auf den Tisch gepfeffert wurden. Wieder so ein „Wink“: Genau hinschauen, dann wird was draus! (best)

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Neues Gerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Gries im Sulztal

Fotos: FF Gries

Vor zwei Jahren gab das KLF der Freiwilligen Feuerwehr Gries nach treuem Dienst den Geist auf. Ein gebrauchtes Kleinlöschfahrzeug stellte eine vorübergehende Notlösung dar. Damit war aber auch klar, dass in absehbarer Zeit ein neues Einsatzfahrzeug angeschafft werden musste. Kommandant Hans Schöpf erläutert: „Im Winter ist die Straße von Längenfeld nach Gries immer wieder gesperrt. Insofern ist es wichtig, dass der Ort feuerwehrtechnisch autark bleibt.“ Allerdings stellte sich bald einmal heraus, dass selbst das kleinste der neuen Fahrzeuge nicht in das alte Gerätehaus passen würde. Was tun? Einziger Ausweg: Ein Um- bzw. Neubau des Gerätehauses! Ehe nun Anfang August das neue Fahrzeug in Gries eintreffen wird, konnten die letzten Arbeiten am Grieser Feuerwehrhaus abgeschlossen werden. Der Altbestand wurde in einen Kameradschafts- und in einen Bekleidungsraum übergeführt, der neue Trakt stellt den Abstellplatz für das neue KLF dar. Der Kommandant lobt in diesem Zusammenhang seinen Namensvetter Florian Schöpf: „Unser Zugskommandant hat sich sehr für die Sache eingesetzt. Er hatte sogar die Bauleitung inne und arbeitete, als ginge es um sein eigenes Heim. Ein Dankeschön dafür und auch an die bauausführenden Firmen.“

Daten & Fakten Die Feuerwehr Gries als eigenständige Löschgruppe wurde 1936 gegründet. Sie stellt damit nach Längenfeld, Unterried und Dorf den vierten Löschzug dar. Huben, welches ebenfalls zur Gemeinde Längenfeld gehört, verfügt über eine eigene Wehr. Derzeit weist die Feuerwehr Gries 40 aktive Florianijünger auf. Die erste Motorspritze kam 1972 in den Weiler oberhalb des Ötztaler Talbodens, drei Jahre später folgte das erste Löschfahrzeug, ein gebrauchter VW-Doppelkabinenbus. 1985 wurde aus Kameradschaftsmitteln ein neues Fahrzeug angekauft, welches bis 2011 seinen Dienst tat. Nun investierte man 500.000 Euro - 300.000 in das Gebäude, 200.000 in das KLF. PLANUNG  FACHBAULEITUNG  ABRECHNUNG

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Foto: WK Landeck

50 Jahre Franz Bouvier Installationen Die Firma Franz Bouvier Installationen GmbH & Co KG in Zams feiert dieser Tage ihr 50-jähriges Bestehen. Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Anton Prantauer nahm dieses runde Jubiläum zum Anlass, um die besondere Wertschätzung des Traditionsunternehmens zum Ausdruck zu bringen. Besonders stolz zeigt sich Anton Prantauer auch darüber, dass mit Ing. Werner Bouvier ein Unternehmer aus dem Bezirk Landeck die Funktion des Landesinnungsmeisters inne hat. Auch FachgruppenGeschäftsführer, Ing. Mag. Markus Galloner, kam nach Landeck und überbrachte dem Landesinnungsmeister persönliche Glückwünsche zum Betriebsjubiläum. Franz Bouvier sen., gründete am 1. Juli 1963 das Unternehmen. Im Jahr 1993 übernahmen Sohn Werner Bouvier und

Ing. Mag. Markus Galloner, LIM Ing. Werner Bouvier, BO Anton Prantauer Oswald Eberhart die Geschäftsführung des Betriebes. Im selben Jahr wurde auch die Filiale in St. Anton gegründet. Der Betrieb hat sich zu einem Vorzeigebetrieb der Branche entwickelt. Das Unternehmen beschäftigt rund 60 Mitarbeiter. Derzeit stehen auch 8 Lehrlinge in Ausbildung.

Außerfernerin ist Lehrling des Jahres und arbeitet seit Jahren ehrenamtlich in der Pfarre bei der Kinder- und Jugendarbeit mit. Für ihr soziales Wirken erhielt die junge Frau auch schon die Auszeichnung „Tirolerin mit Herz“. Im Jahr 2012 waren 12.525 junge Menschen in Ausbildung, davon 8.251 Burschen und 4.274 Mädchen. Insgesamt gibt es über 180 Lehrberufe. Die beliebtesten sind Einzelhandelskaufmann/frau, MetalltechnikerIn und ElektrotechnikerIn. Die Zahl der Tiroler Lehrbetriebe beläuft sich auf knapp unter 4.600.

Längenfelder sind stolz auf Lehrling des Monats Caroline Santer, Mitarbeiterin von Haid & Falkner Design und Architektur in Längenfeld, ist Tiroler Lehrling des Monats März. LR Mag. Johannes Tratter überreichte dieser Tage die begehrte Auszeichnung in Form eines Glaspokals an die 17-jährige Söldenerin. „Einsatz, soziales Engagement, Kreativität und enorme Teamfähigkeit sind nur einige Charaktereigenschaften von Caroline. Wir sind sehr stolz darauf, so einen bereichernden und lernbereiten Lehrling in unserem Betrieb auszubilden“, freut sich Geschäftsführer und Ausbildner Lukas Haid. Und weiter: „Ausschlaggebend sind neben den schulischen und praktischen Leistungen

Foto: Land Tirol / Eva Horst-Wundsam

Im Rahmen der 11. „Galanacht der Lehrlinge“ in Innsbruck verlieh LR Johannes Tratter die Auszeichnung „Lehrling des Jahres 2012“ an Anna Sonnweber aus Weißenbach am Lech. Die Bankkauffrau bei der Raiffeisenbank in Reutte überzeugte die Jury nicht nur mit ausgezeichneten Leistungen in Schule und Betrieb, sondern auch Interesse an Weiterbildung, soziale Kompetenzen sowie ehrenamtliches Engagement. So ist sie bereits stolze Trägerin des Silbernen Leistungsabzeichens der freiwilligen Feuerwehr ihrer Heimatgemeinde

LR Tratter gratuliert Anna Sonnweber zur Auszeichnung „Lehrling des Jahres 2012“. Mit ihr freuen sich ihre Oma Helene sowie Lehrbeauftragte Barbara Winkler und Raiffeisen-Geschäftsführer Christian A. Frick.

bei uns im Lehrbetrieb auch das besondere soziale Engagement, interessante Freizeitbeschäftigungen sowie die Übernahme von Verantwortung in Gesellschaft und Familie.“ An den Feierlichkeiten im Büro von Haid & Falkner in Längenfeld nahmen neben LR Mag. Johannes Tratter auch Mag. Alexander Erhart, Büroleiter-Stellvertreter Bau- und Raumordnung, Landeskraftwagenverwaltung, Arbeitsmarktund Arbeitnehmerförderung, Arbeitsrecht sowie berufliche Erwachsenenbildung, Sachgebietsleiterin Arbeitsmarktförderung Dr. Ines Bürgler sowie der Bürgermeister der Gemeinde Längenfeld, Mag. Ralf Schonger, teil.

Susanne Köck aus Landeck ist Lehrling des Monats Jänner 2013. Bei einem Besuch in ihrem Lehrbetrieb gratulierte LR Johannes Tratter der künftigen Hotelund Gastgewerbeassistentin. Die Landeckerin steht derzeit im dritten Lehrjahr im Hotel Schrofenstein und absolvierte zu ihrer Lehre erfolgreich auch mehrere Zusatzausbildungen, darunter jene zur „Jungsommeliere Österreich“. Privat engagiert sich die junge Oberländerin in der Damensektion des Vereins „RaetoRomania zu Landeck“, bei der „Schrofensteiner Rittertafelrunde“, beim Österreichischen Heeressportverein Landeck / Sektion Reiten sowie bei der Schützengilde Zams.

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Foto: Land Tirol

Lehrling des Monats

Bgm. Mag. Ralf Schonger, Dr. Ines Bürgler, Designer Thomas Falkner, Caroline Santer, BM Lukas Haid und Landesrat Mag. Johannes Tratter (v.l.) freuten sich gleichermaßen über die Auszeichnung "Lehrling des Monats März" für Caroline Santer.


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2013 13 impuls  

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