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Foto: bestundpartner.com

Ausgabe 6. 2012 • 22. Mai 2012

Schafer aus Leidenschaft Herbert Schuchter aus Nassereith ist seit 50 Jahren Obmann des Schafzuchtvereines Seite 3 Barwies.

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„Hätte mit niemandem getauscht!“ Herbert Schuchter folgte vor einem halben Jahrhundert dem legendären „Walli“ als Obmann des Barwieser Schafzuchtvereines Wer, wenn nicht er! Kein anderer als Herbert Schuchter aus Nassereith hat sich die Ehrenobmannschaft des eigenen Vereines und die erstmals vergebene „Diamantene Auszeichnung“ des Schafzucht-Landesverbandes derart verdient! Steht er der Barwieser Vereinigung doch bereits seit sage und schreibe 50 Jahren vor! Man schrieb das Jahr 1962. Eduard „Walli“ Wallnöfer sollte bald einmal zum Landeshauptmann avancieren und hatte folglich anderes zu tun, als den Barwieser Schafzuchtverein zu leiten. Deshalb musste ein Nachfolger her. Die Wahl fiel auf einen Burschen, der damals gerade einmal 14 Jahre alt geworden war. „Jeder der Älteren wird sich damals wohl gedruckt haben“, mutmaßt Herbert Schuchter. Sonst wäre die Wahl wohl nie auf ihn gefallen. Und dass er damit in Bezug auf die Volljährigkeit die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllen konnte, das habe zur damaligen Zeit auch niemanden gestört. Dafür habe er auf eine vierjährige Mitgliedschaft verweisen können, weil - so Schuchter im Originalton und mit einem Lachen auf den Lippen - „ich bereits 1958 als ,ein richtiger Soachar dazugegangen` war und davor bereits mein Lebtag lang` gehütet hatte`.“ Die Jahre zogen ins Land, der Neo-Funktionär absolvierte eine Installateurlehre („Bereits nach dem ersten Tag wusste ich, dass das

nichts für mich sein würde, aber irgendetwas musste ich ja lernen“) und kaufte sich mit seinem ersten Ersparten eine gute „Ebe“, also ein weibliches Schaf. Und zwar nicht von irgendwo her, sondern aus Götzens. Der Ort im Mittelgebirge gilt und galt als Hochburg der Schafzucht. Warum das so ist, das kann sich der Barwieser selbst nicht erklären. Das frage sich jeder in der Szene, irgendein Geheimnis würde schon dahinter stecken. Jedenfalls sei er damals mit seinem Kauf „vorangegangen“ und habe auch andere motiviert, es ihm gleich zu tun. Momentan verfügt der Barwieser Schafzuchtverein über 100 Mitglieder, aktiv sind aber gerade einmal zehn. Weil, so Schuchter, für ein gutes Schaf müsse man aktuell auch ganz schön „brennen“. Will heißen, für eine „Ebe“ wären zwischen zwei- und viertausend Euro und für einen guten Widder zwischen fünf- und siebentausend Euro hinzublättern.

Sommers wie winters. Die Liebe zu den Tieren habe ihm der Herrgott wohl in die Wiege gelegt, sagt Schuchter. Es sei jedenfalls das Beste, was er kenne. Keinesfalls möchte er „am Meer herum flacken“. Da wüsste er gar nichts mit sich anzufangen. Nein, er sei noch nie am Meer gewesen und werde auch mit Sicherheit nie dorthin fahren. Ihm seien nämlich im Prinzip die Ausflüge mit den Schuhplattlern nach Deutschland zu hart gewesen. Sicher, ein zwei Tage, alles gut und recht, aber danach habe er die Berge wieder sehen wollen. Lange würde er es woanders mit Sicherheit nicht aushalten. Aber ist wirklich alles eitel Sonnenschein, wenn man sich mit 270 Stück Vieh herum plagen muss? „Sicher nicht“, sagt Herbert Schuchter, „zwischendurch gibt es schon auch Momente, in denen einen der Zorn befällt, beispiels-

weise wenn die gar nicht dort bleiben wollen wo sie hingehören“, das Schlechte vergesse man aber recht rasch. Dazu braucht es eigentlich nur einen Sonnenaufgang in der Höhe, Schafe um sich, denen er Korn und Salz reiche und dann eine eigene Brotzeit - das sei in der Tat unübertrefflich. Und wie ist das, wenn man sich von einem lieb gewonnenen Tier trennen muss? „Mir kommt vor, das wird mit dem Alter schlimmer.“ Jedenfalls würde er sich immer rasch entfernen, wenn eines der Lieblinge an den Metzger übergeben worden ist. Da nützt dann auch eine Rekord-Obmannschaftszeit nichts. (best)

„Hat mir der Herrgott in die Wiege gelegt“ Dem 64-Jährigen geht es vorrangig aber um etwas anderes als das Geld. Er habe eine Betätigung gefunden, die unübertrefflich sei, sagt er. Deshalb hätte er auch mit niemandem getauscht. Das Schöne bei seiner Arbeit sei die Naturverbundenheit. Und deshalb bewirtschaftet er zusammen mit seiner Frau Anna-Maria seit nun bereits 39 Jahren die Marienberger Alm.

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Der alte Bezirk Reutte im Bild „Der alte Bezirk Reutte“, abgebildet auf einem Spaziergang von Bach bis Zöblen sowie mit kurzen informativen Texten über die geografische Lage und geschichtliche Entwicklung versehen, ist ein Band von Martin Reiter, der in der Buchhandlung Tyrolia der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. „Nur wer die Fotografien der 37 Außerferner Gemeinden in diesem Buch mit der heutigen Besiedlung und Infrastruktur vergleicht, kann sich ein Bild davon machen, welche Entwicklung sich im Bezirk in den vergangenen 150 Jahren vollzogen hat“, so der Autor bei der Präsentation. „Schon allein die Bezeich-

Mariah Carey beendet Wintersaison in Ischgl

nung ,Außerfern‘ weist auf eine besondere Stellung im Land Tirol hin. Bedingt durch seine geographische Lage jenseits des Fernpasses hat der Bezirk Reutte schon früh eine gewisse Eigenständigkeit entwickelt, weshalb die Außerferner besonders stolz auf ihre Originalität, Einzigartigkeit, Tradition und Bodenständigkeit sind“, schreibt auch Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf in ihrem Vorwort zu dem neuen Werk. Der Band ist exklusiv in allen TYROLIABuchhandlungen erhältlich. Das Buch im Großformat 29 x 24 cm hat 160 Seiten, beinhaltet 251 meist großformatige Bilder und kostet 19,90 Euro.

Höher ging es kaum: Zum Ischgler Saisonfinale am 30. April erlebten 14.000 Wintersportler ein stimmgewaltiges Open-Air-Konzert von US-Megastar Mariah Carey. Mitten im Skigebiet performte die Pop-und R&B Sängerin 1,5 Stunden lang ihre größten Hits auf der legendären Idalp-Showbühne. Mit ihrer einmaligen fünf Oktaven umfassenden Powerstimme gab sie ihr bisher einziges Konzert in Europa 2012. Damit beendete sie eine erfolgreiche Skisaison in der Alpen-Lifestyle Metropole. Für die beiden Zwillinge von Mariah Carey ließ sich Ischgl für deren Geburtstag was ganz Besonderes einfallen: Eine eigens gemachte Lederhose sowie ein Dirndl wurden Mariah bei der Pressekonferenz überreicht.

Ötzi als Lehrmeister in Sachen Lesen Foto: bestundpartner.com/heni

Was hat Eismann Ötzi nicht schon alles in Bewegung versetzt, nun aber motiviert die Steinzeit-Mumie auch noch Kinder zum Lesen! Im Rahmen eines Projektes wurde heuer seitens der Schulverwaltung eine Kooperation mit dem Ötzi-Dorf ins Leben gerufen, bei welchem Kinder der vierten und fünften Schulstufe die touristisch erfolgreiche Einrichtung besuchten und allerhand Spannendes erzählt und zum Lesen vorgesetzt bekamen. Bei der Präsentation gab es seitens der Verantwortlichen nur lobende Worte.

Autor Martin Reiter, flankiert von Ulrike Lorenz, Claudia Friedl und Heike Nikolussi bei der Buchpräsentation in der Tyrolia.

Weiterer Erfolg für Oetzer Biobauern

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bers nun das mittlerweile ebenfalls beliebte Reasnhof-Fest. Ab 11 Uhr spielen die „Weinbeißer” auf, neben allerhand Lukullischem gibt es auch ein eigenes Kinderprogramm.

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„Das Geschenk vom Leonhard fällt hoffentlich nicht unter den Begriff , Anfüttern´“ – Umhausens Bürgermeister Jakob Wolf mit einem Seitenhieb auf die aktuelle politische Diskussion. Allgemein verfolge man heuer im Ötzi-Dorf eine Dreipunktstrategie, so der Landtagsabgeordnete. Man wolle die Tiergehege verbessern, das Sonderprogramm „Energie“ fortführen, bei dem es um einen Vergleich des Energieverbrauchs in der Steinzeit und dem

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Fotos: bestundpartner.com

Foto: Die Fotografen

Bereits seit mehreren Jahren steht die Familie Sonnweber vom Oetzer Reasnhof für Qualität, konnten doch bereits so manche Auszeichnungen eingeheimst werden. Heuer gibt es nun weitere Erfolgsmeldungen von dem engagierten Team um Roswitha und Peter Sonnweber. Sohn Andreas (28), rechts im Bild, absolvierte als erster des Gemeindegebietes den Edelbrand-Sommelierkurs – und das sogar mit Auszeichnung. Als einziger Betrieb des Landes sind die Vorderötztaler auch beim Finale der „Genusskrone” in Kärnten vertreten. Sie können sich dort gute Chancen ausrechnen, dass ihre Würste sogar zu Bundessiegern gekürt werden. Am Pfingstsonntag folgt bei Sonnwe-

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Heute gehe, und dem Fertigstellen von Pädagogikmaterial, das bald in allen Schulen des Landes aufliegen soll. Auch Imsts Bezirkshauptmann Raimund Waldner erhielt vom Geschäftsführer des Ötzi-Dorfes einen Schlüsselanhänger. Im Zusammenhang mit dem Leseprojekt meinte der sympathische Spitzenbeamte, dass es auch zu Ötzis Zeiten um Lesen gegangen sei. Damals halt weniger um das Studieren von Büchern und anderen Schriften als jene von Spuren und Fährten. Er ist, wenn man so will, in diesem Fall der „Anfütterer“: Leonhard Falkner. Schulinspektor Thomas Eiterer zeichnet für die Idee des gemeinsamen Projektes verantwortlich. Kirstin Prantl zeichnet für die Abwicklung des Legimus-Projektes verantwortlich. Uni-Professor Walter Leitner begleitet das Ötzi-Dorf seit Anbeginn an mit seinem wissenschaftlichen Know-how.


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Reinhold, der Münzreiche Der Imster Reinhold Perktold sammelt Münzen und Sammler Sammler sind ein eigenes Völkchen. So manch einer mag sich fragen, warum man beispielsweise tausende Bierdeckel zu Hause hortet, katalogisiert und mit Gleichgesinnten handelt und tauscht. Auch Reinhold Perktold aus Imst ist ein passionierter Sammler. Aber er sammelt nicht nur selbst, sondern er hat vor rund 25 Jahren sogar einen eigenen Verein für Sammler im Oberland gegründet.

scher, byzantinischer und keltischer Münzen. Seine älteste Münze wurde in der kleinasiatischen Stadt Milet 620 Jahre vor der Geburt von Jesus Christus geprägt. Diese und auch die meisten anderen seiner mehr als 25.000 Münzen ruhen sicher in einem Banksafe und werden nur hervorgeholt, wenn das eine oder andere Kleinod mit einem anderen Sammler getauscht werden soll.

Als Reinhold Perktold acht Jahre alt war, litt ein Großteil der Menschen in seinem Heimatort St. Anton im Montafon unter den Nachkriegswehen. Auch im Haushalt seines Vaters, der Postmeister im Ort war, war vieles Mangelware. Der kleine Reinhold wusste sich aber schon damals zu helfen und begann wie viele seiner Alterskollegen einen regen Tauschhandel mit den französischen Besatzungssoldaten. Für einen Kübel Weinbergschnecken bekamen die Jungen eine Rolle Kekse. Einmal hatte ein marokkanisch-stämmiger Soldat aber keine Kekse und bot dem Buben einige Francs-Münzen an. Damit begann eine Leidenschaft, die den Imster nun schon seit über sechzig Jahren begleitet. Schon im ersten Jahr wuchs seine Sammlung auf über hundert Münzen aus Frankreich, der Schweiz, Deutschland und der ehemaligen österreichischen Monarchie an, da sich Perktold nun nur mehr in Münzen für alle möglichen kleinen Hilfsdienste entschädigen ließ. „Die größte Einnahmequelle war natürlich das Neujahrswünschen. Am ersten Jänner war ich immer von Sonnenaufgang bis spät in die Nacht unterwegs und habe dabei mehrere Dörfer im Montafon richtiggehend „abgegrast“. Einmal hatte ich so viele Münzen bekommen, dass ich ein gut verstecktes Depot anlegen musste, denn der Sack wurde einfach zu schwer“, erzählt der inzwischen 70-Jährige. Nachdem ihm der Vater den Traumberuf Archäologe ausgeredet hatte, war für Perktold klar, dass sein Beruf etwas mit Münzen zu tun haben müsste. So besuchte er

Reinhold Perktold sammelt aber nicht nur für sich, er lässt gerne andere an seinem Wissen und seinen Sammler-Verbindungen teilhaben. So gründete er vor etwa 25 Jahren den „Sammlerverein Oberland“, dem er seither ununterbrochen als Obmann vorsteht: „Dieser kleine aber feine Zirkel hat nur immer zwischen 25 und 35 Mitglieder. Dafür ist aber unser Sammelspektrum um so größer. Unsere Mitglieder sammeln die unterschiedlichsten Dinge – vom Bierdeckel über Kaffeesahnedeckelchen und Fotografien bis hin zu alten Künstler-Ansichtskarten, die aktuell gerade ein Revival erleben.“ Das alljährliche Vereinshighlight ist die große Sammlerbörse, die heuer im November zum zwanzigsten Mal in der Handelskammer in Imst stattfinden wird. Aber Perktold war und ist auch über das Sammeln hinaus ein sehr engagierter Imster. Über mehrere Jahrzehnte arbeitete er im Pfarrgemeinderat mit und er steht schon mehr als dreißig Jahre dem Imster Langlaufclub vor, der sich mit dem ansteigenden Alter seiner Mitglieder vom Sportverein eher zu einer aktiven Gruppe von Kultur-Reisenden entwickelt hat, zumal inzwischen zwanzig Vereinsmitglieder über achtzig Jahre alt sind. Auch Perktold selbst kann seinen geliebten Sport schon mehrere Jahre wegen einer schweren Hüfterkrankung nicht mehr ausüben. Er meint: „Heuer geht es aber zum General-Service und wenn ich diese Operationen gut überstehe, hoffe ich auch, wieder in der Loipe meine Spuren ziehen zu können.“ (mams)

Foto: bestundpartner.com/mams

Sammlerverein

den ersten Jahrgang der Handelsschule in Imst und wechselte danach auf die Empfehlung seines Deutsch-Lehrers und bekannten Autors Helmut Schinagl direkt in die Sparkasse Imst. „Bei meinem Eintritt in die Sparkasse 1959 war ein Gold-Dukaten rund 7 Euro wert. Heute kostet die selbe Münze wegen des stark gestiegenen Gold-Preises 143 Euro. Das ist keine schlechte Wert-Steigerung“, meint der pensionierte Bank-Angestellte mit einem Augenzwinkern. So machte Perktold sein Hobby als Münzfachmann quasi zum Beruf. Aber auch in der Freizeit ließ ihn die Münz-Leidenschaft nicht ruhen und so hielt er bei jeder Urlaubsreise mit der Familie die Augen nach geprägten Raritäten offen. Hier verband sich sein ursprünglicher Wunsch, Archäologe zu werden mit dem Sammeln von Münzen. So suchte er in den Schutthalden von Milet und Troja auch selbst nach seltenen Metallstücken und wurde im Lauf der Jahre zu einem ausgesuchten Spezialkenner griechischer, römi-

g’sund bleiben!

Erfolgreich abnehmen aus der Sicht der TCM Dr. Stefan Ulmer Praktischer Arzt und TCMMediziner in Telfs & Innsbruck

Abnehmen und Abspecken sind momentan viel frequentierte Themen. Diverse Aktionen in den Medien wollen ins Bewusstsein rufen, dass Übergewicht ein großes gesundheitliches Problem ist. Ich möchte das Ganze mal aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Ernährung nach den fünf Elementen erklären: Die „Mitte“ des Körpers ist für die Verdauung und den blockadefreien Weitertransport der Nahrung und Flüssigkeiten verantwortlich. In der TCM spricht man dabei vom Milz-Pankreas-System (MP-System), das dem TCMFunktionskreis „Erde“ entspricht. Beim Übergewicht ist es nun so, dass sich die Flüssigkeiten im Gewebe ablagern, dort eindicken und das MP-System blockieren. Das wird noch verstärkt, wenn man viel energetisch „Kaltes“ und Verschleimendes zu sich nimmt. Das sind zum Beispiel Milchprodukte, Industriezucker, energetisch „Wertloses“, wie Konserven- und Packerlessen, Tiefkühlkost, in der Mikrowelle zubereitete Speisen, etc. Deshalb wird der TCM-Mediziner beim Wunsch nach Gewichtsreduktion diese Speisen erstmal vom Ernährungsplan streichen. Generell gilt: auf frische Lebensmittel und Zubereitung achten und nicht zu viel Rohkost, lieber kurz anbraten oder dünsten. Und am besten immer viel warmes Wasser trinken! So können die Flüssigkeiten vom Qi, der Lebensenergie, schön durch den Körper geleitet und ausgeschieden werden, ohne sich irgendwo unnatürlicher Weise abzulagern (= Übergewicht). Um dem MP-System zusätzlich einen „Kick“, eine „Starthilfe“ zu geben, kann man es mit Akupunktur und/oder Kräutern stärken. Doch muss jeder Patient den „Motor“ selbst am Laufen halten, indem er die Tipps aus der Ernährungsberatung zu Hause umsetzt. Und regelmäßige Bewegung gehört in jedem Fall dazu.

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Reuttener Wirtschaftsmeile – ein Meilenstein stellerverein unter Obfrau Graziella Herzog, Leiterin der Wirtschaftskammer Reutte, ging risikobereit neue Wege und wurde dafür durch das große Interesse des Publikums auch belohnt. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer und Landesrätin Patrizia ZollerFrischauf zollten den Veranstaltern großes Lob und waren von der Einmaligkeit der „Wirtschaftsmeile“ mehr als angetan. Auch die Aussteller aus allen Branchen zeigten sich begeistert und waren vom Besucherandrang überrascht. Einer Wiederholung steht damit nichts mehr im Wege.

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Wirtschaftskammerobmann Michael Baldauf, WiKa-Geschäftsführerin und Ausstellervereinsobfrau Graziella Herzog, Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer waren sich einig: die Wirtschaftsmeile war ein voller Erfolg. Dorfchefs unter sich: Alois Oberer, Reutte, Vinzenz Knapp, Höfen und Hans Dreier, Weißenbach. Im Fachgespräch vertieft: Bürgermeister Aurel Schmidhofer, Lechaschau, Thomas Hackl, Firma Datarius, Wolfgang Rieder, Firma Stolz und Hansjörg Schimpfössl, Möbelhaus Huber.

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Freuten sich bei der Eröffnung über das neue Konzept: Ex-Landeshauptmannstellvertreter Ferdinand Eberle, Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf und Ex-Wirtschaftskammerobmann Peter Wartusch. Riesiger Andrang im Foyer der Wirtschaftskammer bei der Eröffnung. Unter der Schar der Eröffnungsprominenz: Landtagsabgeordneter Heiner Ginther und Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Auch die Wirtschaftskammer nützte die Gelegenheit zur Präsentation. Im Bild der Stand der Jungen Wirtschaft Reutte.

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Das Konzept mit neuen Wegen auf dem Ausstellungssektor ist in Reutte voll aufgegangen. Die „Wirtschaftsmeile“ als Nachfolger der Bezirksmesse ist zu einem Highlight im Bezirkshauptort geworden. Knapp 90 Firmen präsentierten sich in vier Zelten sowie in den Freigeländen. Die Bevölkerung nutzte trotz schlechten Wetters das Angebot, sodass es zu einem regelrechten Ansturm kam. Ein breit gefächertes Rahmenprogramm – vom Knödelwettkochen bis zur Präsentation von altem Handwerk – sorgte für Abwechslung; die ortsansässige Gastronomie war mit kulinarischen Schwerpunkten eingebunden. Der Aus-

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Volles Fernsehen & Highspeed-Internet

Volksbank mit Gewinn Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 konnte die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG eine positive Bilanz ziehen - trotz der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie den Turbulenzen rund um das eigene Spitzeninstitut. Konkret kann die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG für das Jahr 2011 einen risikobereinigten Gewinn (EGT) von 1,5 Millionen Euro ausweisen. Die hohen Eigenmittelreserven von mehr als 144 Millionen Euro und damit einer Eigenmittelquote von 18,8% bieten zusätzliche Sicherheit für die KundInnen. Sehr erfreulich ist auch der Trend beim Finanzierungsgeschäft, wurde doch das Kreditvolumen (Wohnbau- und Unterneh-

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mensfinanzierungen) im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 % gesteigert. Die Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG wird künftig gemeinsam mit den anderen regionalen Volksbanken und der ÖVAG im Rahmen eines sogenannten Kredit-Institut-Verbundes noch enger zusammen arbeiten. Das neue Modell zielt darauf ab, dass die Volksbanken solidarisch und in neuen Strukturen kooperieren und ihre Effizienz steigern, um Stärke und Bestand des Volksbanken-Verbundes zu sichern. Für die Kunden ändert sich dadurch aber nichts. Die Volksbank Tirol InnsbruckSchwaz AG bleibt eine rechtlich selbstständige Bank, die alle kundenrelevanten Entscheidungen vor Ort selbst treffen kann. Im Vorstand wird es heuer noch zu per-

sonellen Änderungen kommen: Kommerzialrat Dr. Gerhard Schwaiger wird mit 1. September 2012 aus dem Vorstand ausscheiden und nach mehr als 36 Dienstjahren in der Volksbank (davon 2 Jahre als Vorstands-Vorsitzender) in den Ruhestand treten. Seine Agenden werden von den bisherigen Vorstands-Kollegen Mag. Markus Hörmann und Mag. Anton Fuchs übernommen, womit die Bank künftig nur mehr von zwei Vorständen geführt wird. Die konsequente Fokussierung auf die Kundenpartnerschaft, eine nachhaltige Qualitäts- und Ertragsorientierung, ein hohes Maß an Risiko- und Kostenbewusstsein sowie die Konzentration auf die Heimatregion Tirol zählen zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG. Dank dieser sicherheitsorientierten, konservativen Geschäftspolitik in den vergangenen Jahren

Foto: © Holy

Das Team der Ortsantennenbau Außerfern GmbH, bekannt unter „TeleNet reutte", bietet seinen Kunden nicht nur volles Fernsehen, (25 analoge, 160 digitale TVProgramme, 3 Regionalprogramme und HDTV-Sender) sondern auch HighspeedInternet mit über 30 MBit Bandbreite und echter Flatrate sowie günstige Telefonie um € 0,- Grundgebühr und sekundengenauer Abrechnung.

Die kapitalstarke Volksbank Tirol InnsbruckSchwaz AG konnte trotz der ÖVAG-Krise eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2011 ziehen und bleibt weiter in der Gewinnzone. v.l. Die drei Vorstände Mag. Anton Fuchs, Dr. Gerhard Schwaiger und Mag. Markus Hörmann.

genießt die Volksbank heute einen hohen Vertrauens-Bonus bei ihren Kunden und kann ihrer Rolle als starke Tiroler Regionalbank auch in schwierigen Zeiten gerecht werden.


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Natürlich schlafen mit Relax-Systemen Das Küchen- und Wohnstudio Zitt aus Reutte war auf der Wirtschaftsmeile unter anderem mit den metallfreien Schlafsystemen von "Relax" vertreten. Die patentierten, dreidimensional gelagerten Spezialfederkörper versprechen besten Liegekomfort. Die neue KomfortSchulterzone mit einer zusätzlichen Einsinktiefe von 50 mm ist die ideale Lösung für Seitenschläfer.

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Tag des Lammes wurde in Imst bei offener Tür gefeiert

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Kein Prediger am Altar, sondern Begrüßer der Gäste bei der Festansprache: LLA-Direktor Josef Gstrein. Unter den Gästen: Bezirksbäuerin ÖR Renate Dengg. Konnte alte Erinnerungen auffrischen: Rupert Staggl, ehemaliger Leiter der Landwirtschaftlichen Schule. Alfons Zimmermann, Schafbauer aus Wildermieming (l.), und Raphael Kuen, der im Tiroler Schafzuchtverband für die Vermarktung zuständig ist, mit Verweis auf die vielfältigen Einsatzmethoden von Schafwolle.

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Wie unschwer zu erkennen, beschäftigt sich Martin Ennemoser mit der Imkerei. An der LLA fungiert er als Imkermeister. 6 Leonhard Larcher, Direktvermarkter aus Roppen; Lammfleisch- und Schafmilchproduzent Johann Moser; Arbeitskreisleiter für Schaf und Ziege, Magnum Siehs; Mari Larcher, die Gattin des Erstgenannten mit Sohn Noah (v.l.) schwören auf natürliche Produkte. 7 Andrea Mair, Birgit Röck (zwei Lehrerinnen an der Imster LLA), Wirtschaftsleiterin Petra Thöni, Lehrerin Gertrude Eberhard und Webermeisterin Annegret Schwegler demonstrierten historische Handwerkstechniken. 8 Fischbauer und insrix-Vorstandsmitglied Mandi Linser und Gebietsbäuerin Christine Schnegg präsentieren stolz ihre erfolgreiche Vermarktungsschiene. 9 Die Imster LLA betreibt bekanntlich einen eigenen Hofladen. Beim Tag der offenen Tür betreuten diesen die Schüler Dominic Strele (l.) und Christoph Lechleitner. Im Hintergrund wurden sie von Lehrer Wolfgang Harasleben gecoacht. 10 Noch ehe das Fest richtig begonnen hatte, durfte Barbara Senftlechner aus Ehrwald („Ziegenhof Peter“) bereits ihr erstes Ziegeneis zubereiten. Im Laufe des Tages wurde der Stand regelrecht gestürmt.

11 Fachlehrer Hans Sommersguter (l.) und Dir.-Stellvertr. Juen Paul – zwei, die pädagogisch stets was weiter bringen. 12 Die LLA-Schüler Mathias Fender, Raffael Partoll und Lukas Wille (v.l.) haben seit zwei Jahren besondere Klassenkameraden: Maho-

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med Diallo und Diendonne Quedraogo aus Burkina Faso, die sich bei einem Entwicklungshilfeprojekt das Rüstzeug für eine gedeihliche Zukunft in Afrika holen. 13 Thomas Moritz ist in der LLA für den Bereich Milchverarbeitung zuständig.

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Die Landeslehranstalt Imst veranstaltete gemeinsam mit dem Tiroler Schaf-, Ziegen- und Noriker-Zuchtverband einen besonderen „Tag der offenen Tür“. Dabei wurden am Lehrbetrieb, dem Gutshof in Brennbichl, die verschiedenen Bewirtschaftungsmöglichkeiten des ländlichen Raumes mit Milch- oder Mutterkuh-, Schaf- und Legehennenhaltung aufgezeigt. Abgerundet wurde das Angebot von einer Kreativausstellung in Sachen Wolle sowie einer Moden- und Trachtenschau. Die Ziegenzüchter des Vereines Oberland hielten parallel dazu eine Gebietsausstellung für die Rassen Gämsfarbige-, Saane- und Toggenburger Ziegen ab. Im angeschlossenen Kulinarium gab es allerhand zum Kosten und Kaufen.


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fenster in die vergangenheit Das heutige Bild zeigt die Schüler der ersten bis achten Schulstufe der öffentlichen, einklassigen Volksschule Falterschein / Gemeinde Zams im Schuljahr 1973/74. Das erste Schulhaus, errichtet 1824, bestand aus einem 16 m2 großen Schulraum, einer Küche (6 m2) und einem Schlafraum (6 m2) für die Lehrperson. 1960 löste ein neu errichtetes Schulgebäude das inzwischen völlig desolat gewordene alte Schulhaus ab. Das Bild wurde uns von VD OSR Othmar Sordo aus Zams zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. 1. Reihe v.l.n.r.: Elisabeth Juen, Heidi Krismer, Agnes File, Zita File. 2. Reihe: Peter Neuner, Erika Juen, Beate Krismer, Thomas Traxl. 3. Reihe: Josef Haid, Alfred Juen, Josef Streng, Manfred Gstir. 4. Reihe: Sieglinde Neuner, Katharina Streng, Bernhard Haid, Lehrer VD OSR Othmar Sordo

Sollten auch Sie ein Klassenfoto aus längst vergangenen Tagen besitzen, dann lassen Sie es uns zukommen. Allerdings sollten die Fotos nicht viel älter als aus dem Jahr 1960 sein. Senden Sie Ihr Bild im Original an: impuls, 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24. Sie erhalten das Foto nach dem Einscannen verlässlich wieder zurück!

Sachwerte + Dividenden – eine langfristige Erfolgsformel für Geldanleger:

Foto: Volksbank

Aktienfonds als langfristige Geldanlage Florian Schöpf, Vermögens- und Finanzplaner der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG Die Welt hat sich für Anleger dramatisch verändert. Man denke nur an die vergangenen, sehr bewegten Jahre: Krise am amerikanischen Hypothekenmarkt, Finanz- und Wirtschaftskrise, Konjunkturpakete, lockere Geldpolitik, Bankenkrise und die Staatsschuldenkrise. Für den Anleger ist die Entwicklung der Inflationsrate von zentraler Bedeutung, da sie den Wert der meisten Finanzvermögenswerte erodiert. Deshalb sind in einem inflationären Umfeld Sachwerte (Aktien, Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle) vorzuziehen. Investieren Sie in Aktien mit hoher Dividenden-Rendite – z.B. mit ausgewählten Aktienfonds. In schwierigen oder volatilen Märkten bieten Unternehmen, die regelmäßig eine Dividende ausschütten, bessere Renditechancen als diejenigen, die keine Ausschüttungen vornehmen. Und auch im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen punkten Dividendenstrategien. Schließ-

lich erreichen ihre Renditen mit 4 bis 5 % einen deutlich höheren Wert als langfristige Staatsanleihen, die teilweise unter 2 % rentieren. Experten erwarten, dass die Nachfrage nach Dividendenwerten in den kommenden Jahren weiter zunimmt. Entscheidend für den Erfolg einer Dividendenstrategie ist letztlich die Selektion der Unternehmen. Nur bestens aufgestellte Gesellschaften, deren Geschäftskonzept nachhaltig funktioniert, bieten auf lange Sicht nachhaltige Dividenden und damit einen echten Stabilitätsvorteil. Dafür muss jedes Unternehmen individuell bewertet werden, nicht nur mit Blick auf die Dividende an sich. Egal ob Sie lieber in Sachwerte (z.B. über spezielle Sachwerte- oder Immobilienfonds) oder dividendenstarke Aktien investieren möchten – bei der Auswahl der für Ihre Bedürfnisse am besten geeignetsten Fondslösung unterstützen Sie die Anlageexperten der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG sehr gerne. Hinweis: Investmentfonds unterliegen Wertschwankungen. Die veröffentlichten Prospekte der Fonds erhalten Sie in allen Geschäftsstellen der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG. Nähere Informationen unter der kostenfreien Volksbank-Hotline 0800 / 82 81 23 oder unter www.volksbank-tis.at.

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Aus Alter Sparkasse wurde neues Wohlfühlambiente

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Können mit Fug und Recht stolz auf das neue Werk sein: GF Walter Stoll und seine Gattin Iris.

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Zeigen es an: Direktor Martin Haßlwanter und Vorstandsvorsitzender Meinhard Raich von der Sparkasse Imst AG mit Verweis auf die Geschichte des Hauses. Hat in diesem Haus sein erstes Sparbuch erhalten: Landesrat Gerhard Reheis (M.). Auf dieser Aufnahme wird er flankiert von Helmut „Zickeler“ Zoller (l.), einst ein begnadeter Kicker und heute ein gefragter Chirurg: Rechts: Josef „Seppi“ Pohl, Statiker aus ÖtztalBahnhof. Von ihm stammt der Plan des aufwändigen Umbaus: Architekt Hanno Parth (r.), hier im Bild mit Imsts-Vizebürgermeister und WBWGF Stefan Krismer. Aus ihrer Hand stammt die geschmackvolle Ausstattung: Helga

Krismer vom „Le Manoir“. Er durfte die Fenster liefern: Hannes Erhart von der Fenster-Fachfirma Zoller & Prantl aus Haiming. 7 Architekt Peter Schillfahrt (l.) und Harald Kugler von Stolz Sanitäre lauschten interessiert den Ausführungen der Redner. 8 Immer gern gesehene Gäste auf diversen Feiern: Rechtsanwalt Markus Skarics mit Gattin Andrea. 9 Guter Stimmung: Amtsarzt Martin Federspiel und Ofenspezialist Georg Posch von der Fa. Reca. 10 Trug auf seine Art mit Feuerkunst zur gelungenen Feier bei: Feuerkünstler Gebi „Tschett“ Schatz. 11 Wie früher auf der Kommandobrücke: Norbert „Norri“ Schatz. Der ehemalige Spitzentormann verfolgt jedes Spiel des SC Imst, wel6

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cher derzeit von seinem Sohn Thomas betreut wird. Seine Leidenschaft ist weniger der Fußball als die Imster Fasnacht, ist er doch deren Obmann: Rechtsanwalt Uli Gstrein. Im Strahlen und in der Ehe vereint: Andrea und Joe Huber von der Baufirma AT Thurner-Bau. Schlossermeister Martin Ambrosi und Imsts Bürgermeister Stefan Weirather mit einem gemeinsamen Thema: Die Wohnanlage, die Ersterer zusammen mit einem Partner in Imst errichten will. Christian Anich (l.) aus Imst ist ein begehrter Pflasterer, Manfred Ungericht Bauleiter von AT ThurnerBau. Joe File, Malermeister aus Zams war ebenfalls unter den Gästen.

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Fotos: bestundpartner.com

Während andere Wohnblock um Wohnblock aus dem Boden stampfen, verfolgt die Fa. Stoll Wohnen aus Arzl im Pitztal eine andere Philosophie. Ihre Vision ist es – in einer Zeit der Hektik & der Schnelllebigkeit – Lebensräume zu schaffen, die neue Maßstäbe im Wohnungsbau setzen. Dabei sollen Innovatives und zukunftsweisendes Design zu einem Ganzen mit hohem Qualitätsanspruch verbunden werden. Nicht umsonst lautet das Motto, „andere bauen mehr Wohnungen, wir machen mehr aus Wohnungen.“ Dass diese Intention beim Umbau der Alten Imster Sparkasse in die Tat umgesetzt wurde, konnte sich eine große Gästeschar überzeugen.

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Foto: Armin Klien

Neue Trachten für Musikkapelle Ladis Zum Muttertag präsentierte die Musikkapelle Ladis unter der Leitung von Kpm. Michael Schöpf das neu einstudierte Konzertprogramm. Während des Konzertes wurden sieben neue Mitglieder von den Jugendreferentinnen Steffi Heiseler und Michaela Netzer vorgestellt und in die Kapelle aufgenommen. Es sind dies Carmen Falkner, Manuel Falkner, Lisa Heiseler, Nadine Heiseler, Miriam Juen, Nina Kirschner und Selina Netzer. Nach der Pause erfolgte die Vorstellung der neuen Trachten: Elf Mädchen aus den Reihen der Kapelle wurden mit der „Obergrichter Hochzeitstracht” ausgestattet. Obmann Bgm. Toni Netzer dankte den Sponsoren: A 3 Elektrotechnik, Bergbahnen Fiss-Ladis, Landschaftsbau Grasberger, Autohaus Toni Heiss, Color Kneringer, M3 Plan und Bau GmbH, Netzer Sonja, Holz-Center Ortner, Pale Bau, Elektro Plangger, PKE Electronics AG. Die Firmenchefs konnten als kleines Dankeschön ein Geschenk entgegennehmen.


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Feuerwehr bezog großzügiges Domizil Ein Mehrzweckgebäude, das „alle Stück’ln“ spielt, entstand in der Tannheimertaler Gemeinde Grän. Der aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse auf Pfählen gegründete Bau vereint mehrere Institutionen unter einem Dach und ist nach einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates in die Wege geleitet worden.

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Der moderne Bau beinhaltet nun auch großzügige Räumlichkeiten für die freiwillige Feuerwehr, die vorher in unzureichenden Gebäuden in Grän und Haldensee beheimatet gewesen war. Nun verfügt die Hilfsorganisation über eine allen Anforderungen entsprechende Heimstätte mit einem großen Aufenthaltsraum, den die Florianijünger in Eigenregie ausbauten. Garagen für die drei Einsatzfahrzeuge, ein Funkraum, Werkstätten und die dazugehörigen Ne-

benräume haben ebenfalls im Mehrzweckgebäude Platz gefunden. Damit ist ein Zentrum entstanden, von wo aus effektiv und rasch gehandelt werden kann. Das sieht auch Feuerwehrkommandant Peter Schädle so, und zeigt sich dementsprechend dankbar. Auch die Bergwacht hat im neuen Bau einen den Anforderungen entsprechenden Platz erhalten. Genauso wie der Waldaufseher, der hier einen Arbeitsraum erhielt. Der Gemeindebauhof – bisher auf drei Standorte verteilt – wurde mit Garagen und anderen notwendigen Räumlichkeiten ebenfalls hierher verlegt. „Highlight“ des Neubaues ist allerdings der Gemeindesaal, der nach neuesten akustischen Erkenntnissen gebaut wurde. Bei Konzerten finden hier 280 Besucher einen Sitzplatz. Bei An-

Unser Dank gilt den angeführten Firmen für die hervorragende und zuverlässige Ausführung der Arbeiten. Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit

Viel Erfolg und danke für die gute Zusammenarbeit Herbert Glätzle 6675 Tannheim 103 Tel. 05675 6295 herbert@glaetzle-raumausstattung.com

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Wir danken für die gute Zusammenarbeit

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6675 Tannheim Kienzen 5 Tel. 0043 676 3764213


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lässen, an denen Tische benötigt werden, können immer noch 180 Gäste bewirtet werden. Ein großzügiges Foyer, mit einer Theke und allen notwendigen Geräten, macht den Aufenthalt im neuen Gemeindezentrum zusätzlich angenehmer. „Wir hoffen, dass damit das rege Vereinsgeschehen im Dorf und die kulturellen Belange für Bevölkerung und Gäste gut abgedeckt sind“, meint Martin Schädle, Bürgermeister der 600 Seelengemeinde. Nicht weniger als 2,2 Millionen Euro – aufgebracht von Gemeinde und Land Tirol – werden am Ende in den imposanten Bau geflossen sein, die feierliche Übergabe und die Einweihung geht am 17. Juni ab 9 Uhr über die Bühne.

Fotos: bestundpartner.com

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Ausführung der kompletten Stark- und Schwachstrom-Installationen, Lieferung und Installation aller Leuchten inkl. LED-Technik und Notlichtanlage, Beschallung etc.

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Wir danken für die gute Zusammenarbeit!

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4. Frauen-Bezirks-Messe in Landeck (dea) Erneut fanden sich Unternehmerinnen aus dem Tiroler Oberland im Stadtsaal ein, um sich und ihre Geschäftsidee der Öffentlichkeit zu präsentieren. Momentan werden etwa 37 Prozent aller Betriebe im Bezirk Landeck von Frauen geleitet. So sollte die Messe neben informativen Zwecken auch dazu dienen, den Frauen mehr Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Dies gelang dem FiW-Team (Frau in der Wirtschaft), allen voran Bezirksvorsitzende Agnes Pregenzer, durch eine gelungene Kombination aus professionellem Auftreten sowie lockerer Atmosphäre, bei welcher interessante Gespräche und Kontakte entstanden. Sahnetüpfchen

der Veranstaltung war der Auftritt von Sängerin Simone, welche kurzfristig für Schlagerstar Petra Frey (aufgrund ihrer Teilnahme an Dancing Stars verhindert) einsprang. Die gutgelaunte Entertainerin hinterließ mit ihrer publikumsnahen Darbietung bei den Besuchern als auch den Veranstaltern einen durchwegs positiven Eindruck. 1 Dipl. Shiatsu Praktikerin Kathrin Juen (links) hatte an ihrem Stand im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Marion, selbst begeisterte Patientin, unterstützte die sympathische Perjennerin beim Informieren. 2 Für den Ohrenschmaus im Lande-

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cker Stadtsaal sorgte Vollblutmusikerin Ilona Stryová mit ihrer elektronischen Geige. Dessous-Beraterin Trixi Tasser (eve-dessous) aus Flirsch hat für jede Frau (auch für jeden Mann) das passende Darunter. Landecks Vizebürgermeister Herbert Mayer ließ sich gerne von Isolde Seiringer (Federkielstickerei Seiringer) beraten. Das Prutzer Familienunternehmen fertigt individuell bestickte Lederhosen und Accessoires für jeden Anlass. Prowin-Beraterin Anja Tschiederer (rechts) wollte nicht nur für ihre Haushaltsartikel werben, sondern

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Die nächste Ausgabe erscheint am 19. Juni 2012

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Fotos: bestundpartner.com/Ladner

Medieninhaber, Verleger: Oberländer VerlagsGmbH 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24 Tel. 05262/67491, Fax: -13 www.impuls-magazin.at Herausgeber: Günther Lechner, Wolfgang Weninger Redaktionsleitung: Bernhard Stecher (best), redaktion@impuls-magazin.at Redaktion: Paul Schranz (psch) Martin Muigg-Spörr (mams) Heike Nikolussi (heni) Andrea Ladner (dea) Anzeigen: Bianca Rott, Tel. 0676 - 846 573 - 20, e-mail: br@impuls-magazin.at Simone Amplatz, Tel. 0676 - 846 573 - 19, e-mail: sa@impuls-magazin.at Druck: NÖ Pressehaus

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auch gemeinsam mit Sophie (links) auf das Schicksal der kleinen Lorena aus Zams aufmerksam machen. Mit jedem verkauften „Mein Millionending Tuch“ unterstützt proWin die Familie mit einem Euro. Das Spendengeld soll die nächste Delphin-Therapie ermöglichen. Die Bezirksobfrau des Südtiroler Wirtschaftsringes Rita Egger und die Prader Unternehmerin Maria Wallnöfer (links) waren Ehrengäste der Messe. Wirtschafts-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf (2. von rechts) als auch Bezirksvorsitzende Agnes Pregenzer (rechts) zeigten sich stolz über den relativ hohen Anteil an selbstständigen Geschäftsfrauen in Tirol. Galtürs Bürgermeister LA Anton Mattle freute sich besonders über den Stand von Maria Danilova. Die junge Paznaunerin mit russischen Wurzeln bietet mit ihrem Unternehmen „linguaXtrem“ Spachdienstleistungen für russische Delegationen als auch Übersetzungen für den heimischen Tourismus an. Anifit-Ernährungsberaterin Barbara Kirchmair aus Imst mit ihrer „tierischguaten“ Speisekarte. Malermeisterin Katharina Selig aus Zams bietet mit ihrem EinFrau-Unternehmen ART-ILLUSION Design ohne Grenzen an. Ob originelle Kinderzimmerwände, kreative Hausfassaden oder traditionelle Kunstwerke, die junge Künstlerin findet für jeden Wunsch die passenden Farben. Die Obmänner aus Imst und Landeck, Hannes Staggl und Toni Prantauer, beim angeregten Gespräch mit Johanna Rauch (MehlDynastie). Kommerzialrat Sebastian Gitterle (Urgen) und Oberländer Filmerlegende Wolfgang Mathoi genehmigten sich eine kleine Auszeit an der Bar. Auch Kaunertals Bürgermeister Josef Raich war von der Oberländer Frauenpower begeistert. Schlagerstar Simone brachte Peter Gitterle aus Urgen (Gitterle-Steine) zum Tanzen und WK-Obmann Toni Prantauer zum Schmunzeln. Mag. Sabine Wiesflecker (Geschäftsführerin FiW/WK Tirol), Sieglinde Scherl (Fiw/WK Tirol-Mitarbeiterin) und Melitta Plörer (Marketing WK Tirol) genossen das Freiluftkonzert in vollen Zügen. Mag. Thomas Köhle (Bezirksstellenleiter WK Landeck) und Musikerin Ilona Stryová waren bei strahlendem Sonnenschein in der ersten Reihe anzutreffen. Petra Erhart-Ruffer (WK-Ausschussmitglied) bedankte sich bei Schlagerstar Simone für den spontanen und besonders herzlichen Auftritt.


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Sparkasse Imst bewegt erfolgreich das Oberland Fahrrad-Aktion für Kunden endet mit Übergabe im SOS-Kinderdorf Seit 2009 hat die Treue-Aktion der Sparkasse Imst AG 550 Kunden ein einzigartiges KTM-Fahrrad beschert. Zum Abschluss der erfolgreichen Kampagne „Wir bewegen das Tiroler Oberland“, wurden kürzlich die Räder Nr. 548 bis 550 an das SOS-Kinderdorf Imst übergeben. Beim Radausflug im Tiroler Oberland begegnet man immer öfter KTMFahrrädern im edlen Sparkassen-Design. Insgesamt 550 Kunden der Sparkasse Imst AG sind in den vergangenen Jahren damit für ihre Treue belohnt worden. Beim Abschluss von Sparkassenprodukten und bei Vermittlung von Bekannten und Freunden wurden Bonuspunkte in

Vorstandsvorsitzender-Stv. Martin Haßlwanter, Pfarrer Josef Oberhuber aus Imst, Vorstandsvorsitzender Meinhard Reich und Filialdirektor der Geschäftsstelle Imst Rolf Krabichler (v.l.).

Kommerzkundenbetreuer Peter Erhart mit Waltraud Patscheider aus Ried i.O. (v.l.).

Karl Waldegger, Leiter der Geschäftsstelle Fiss, mit Frau Reinwarth (r.) und ihren zwei Söhnen aus Ladis.

Franz und Nicola Bernhart mit Töchterchen Anna und Roland Riedl (r.), Kundenbetreuer der Geschäftsstelle Imst Oberstadt.

Mag. Ariane Guem aus Imst mit Nachwuchs und Kundenbetreuer Bruno Hirzinger v.l.

Kundenbetreuer Bruno Hirzinger bei der Fahrradübergabe an Jürgen Hasel aus Haiming (v.l.).

Arno Gstrein aus Sölden mit Wolfgang Ennemoser, Leiter der Geschäftsstelle Sölden (v.l.)

Hannes Schranz (Obmann des FNZ Landeck), Valerio Espa (Gewinner des KTM Mountainbikes beim FNZ Nachwuchsturnier 2011 in Prutz) und Marco Hann (Leiter der Geschäftsstelle Prutz) (v.l.).

Kundenbetreuer der Geschäftsstelle Landeck Gerald Juen mit Lopes Pacheco Ricardo Manuel aus Prutz (v.l.).

wohn² Betreuerin Nicole Stecher (l.) mit Markus und Margit Schatz aus Imst mit ihren Kindern Lena und Philipp.

Private Banking Beraterin Clivia Posch (l.) mit Norbert Burtscher und Gattin (M.) aus Ried im Oberinntal.

Vorstandsvorsitzender Meinhard Reich, Carina Stecher-Raich, Mario Stecher, Andreas Huter, Abteilungsleiter wohn² (v.l.)

Rosmarie und Martin Stigger (l.) mit Tochter Lorraine und Frank Neurauter (r.), Kundenbetreuer der Geschäftsstelle Haiming.

Foto: bestundpartner.com

Klaus Pfaffl aus Prutz mit Gerald Zangerl, Leiter der Geschäftsstelle Haiming (v.l.).

einen speziellen Radl-Punktepass eingetragen, 100 Punkte sicherten den Kunden das begehrte Qualitäts-Bike von KTM. Wegen der großen Resonanz wurde die Aktion im Vorjahr sogar noch einmal verlängert! Große Resonanz Auch Martin Haßlwanter, Vorstandsmitglied der Sparkasse Imst AG, sieht die Kampagne als vollen Erfolg: „Damit haben wir einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und zum Umweltschutz im Tiroler Oberland geleistet. Zugleich konnten wir uns bei unseren Kunden für ihre Treue bedanken. Ganz besonders freut es mich, zum Abschluss der Aktion drei Räder an das SOS Kinderdorf übergeben zu dürfen.“

Leiter der Geschäftsstelle Oetz Reinhard Oppeneiger (l.) mit Tobias Deutschmann, Gewinner des Sparkassen-Fahrrades beim Piburger Seawurm 2011.

medalp GF Dr. Manfred Lener, Physiotherapie-Bereichsleiter Maximilian Pall, Vorstandsmitglied Martin Haßlwanter, Kommerzkundenbetreuer Christian Ötzbrugger, Vorstand Meinhard Reich.

Rolf Krabichler Sparkasse Imst AG, SOS Kinderdorfleiter Mag. Christoph Drobil, Vorstandsvorsitzender-Stv. Martin Haßlwanter und Marlene Schnegg SOS Kinderdorf.


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Foto: bestundpartner.com

Daniel Konrad - 6553 See im Paznaun, Au 95 Tel. 05441/8210 - Fax: DW 4 Mobil: 0664/1612063 http://www.tischlerei-konrad.at info@tischlerei-konrad.at

Eiskalter Lechtaler Wolfgang Lausecker aus Stanzach hat sich der Tieftemperaturbehandlung (TTB) von Metall verschrieben Er ist einer von Europas Pionieren! Einst in den USA mit dem Kältevirus infiziert, machte sich ein Außerferner vor zwei Jahren selbstständig und behandelt nun von Schlittschuhen bis hin zu hochtechnologischen Produkten so manches mit einer Temperatur von minus 180° Celsius. „Es war faszinierend und ist es immer noch. Gerade, weil vieles noch gar nicht erforscht ist“ – Wenn Wolfgang Lausecker über die Tieftemperaturbehandlung (TTB) von Metall spricht, dann ist er alles andere als ein kalter Hund. Dann taut er quasi auf und erzählt mit Begeisterung. Er sei erstmals mit der TTB in Kontakt gekommen, berichtet der gebürtige Niederösterreicher, als er vor 20 Jahren in den Staaten weilte. Damals, noch in Diensten der Planseewerke, sah er zum ersten Mal wie nicht nur Hitze Metall verändern kann, sondern auch Kälte. Lausecker verfolgte die Entwicklung und machte sich vor zwei Jahren als einer der Ersten im deutschsprachigen Raum mit dieser Technologie selbstständig. Was kann Kälte bei Metallen bewirken? „Bei der TTB handelt es sich um eine Technologie, bei der nicht nur die Oberfläche behandelt wird“, erklärt der 45-Jährige, „sondern der gesamte Querschnitt.“ Das mache das Material nicht nur widerstandsfähiger, sondern auch homogener, weil auch innere Spannungen entfernt werden würden. Auf gut Deutsch heißt dies so viel, als dass Bohrer, Messer und Spanwerkzeuge eine längere Standfestigkeit erhalten. „Einzige Voraussetzung ist, dass der Kohlenstoffgehalt des Werkstoffs mehr als 0,3 Prozent beträgt“, ergänzt der Lechtaler und wartet mit einer beeindruckenden Zahl auf: „Bei Federstählen lässt sich die Dauerfestigkeit nach unserer Behandlung um immerhin 15 Prozent steigern.“ Das Anwendungsspektrum ist allerdings breit gefächert und reicht hin bis zu Musikinstrumenten.

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Heimvorteil bei Kälte Dass Lausecker ausgerechnet im Lechtal seinen Betrieb eröffnet hat, steht im Zusammenhang mit der Liebe, die ihn dorthin verschlug. Wegen dieses Standortes wird der Stanzacher aber ganz gerne von Kollegen gepflanzt. Er genieße dadurch einen enormen Vorteil, scherzen sie, denn Lechtal und Kälte, das sei praktisch eines. Und man müsse dort eigentlich gar keine künstliche Kälte mehr zuführen. In der Praxis reichen die Temperaturen im Lechtal freilich bei Weitem nicht aus. Herrschen doch in den Kühlboxen bis zu minus 180 Grad. Zu erreichen ist diese Temperatur nur mit flüssigem Stickstoff. Dass es dazu spezielle Behältnisse benötigt und auch das Erwärmen wieder nach einem bestimmten Zeitplan erfolgen muss, sei nur am Rande erwähnt. Der „Tiefkühltechniker“ spricht von einer „technisch hochinteressanten Sache“, vor allem weil er mit diversen Partnern laufend Projekte durchführt. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit sei er zufrieden, sagt Lausecker, wenngleich es „eine schwierige Geschichte ist, Unternehmungen von den Vorteilen der TTB zu überzeugen“. Dazu würde derzeit noch „der wissenschaftliche Background fehlen“, weil an den heimischen Universitäten erst langsam mit den Forschungen begonnen werden würde. Der Vorreiter der Kältetechnologie hat sich deshalb vernetzt und versucht mit Gleichgesinnten, den Markt in Süddeutschland und Österreich zu erobern. „Das Geheimnis ist, dass wir mit unseren Abkühlungs- und Erwärmzyklen eine feinere Verteilung der Kohlenstoffpartikel zustande bringen, das zur wesentlichen Steigerung der Lebensdauer von Werkzeugen führt“, verrät der „eiskalte“ Lechtaler abschließend. Weitere Informationen im Internet unter www.cooltech.at. (best)

Ausführung der Elektroarbeiten und Lieferung der Ferienküchen:

Ausführu ng sämtlic her Schlo sserarbeit en


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Dorfstraße 25 | 6561 Ischgl | Tel. 05444-20045 info@ischglalaska.com | www.ischglalaska.com

Alaska mitten in Ischgl! Neues Appartementhaus mit maximalem Komfort

Fotos: Vogt

In der Tiroler Top-Destination Ischgl hat die Familie Vogt vergangenen Winter mit dem Appartementhaus "Alaska" ein neues Highlight in der Komfort-Klasse eröffnet. Das Haus befindet sich am Ortseingang von Ischgl, nur 200 Meter von den Seilbahnen entfernt, und bietet den Gästen vier luxuriös ausgestattete Ferienwohnungen zwischen 73 und 95 qm für vier, fünf, sechs oder sieben Personen, die mit einem Lift erschlossen sind. Besonders großzügig gestaltet wurde die Ferienwohnung im Dachgeschoß, die dank der Dachschrägen ein besonderes Flair ausstrahlt.

Die Grundausstattung der Appartements kann sich sehen lassen: Telefon, WLAN, Flat-TV mit Radio und Ganztagesinfo, Küche mit Geschirrspüler, Backofen, Mikro, Kaffeemaschine, Teekocher, Toaster, Kühlschrank mit Eiswürfler, kompl. Geschirrausstattung, Föhn, Schminkspiegel, Bettwäsche und Handtücher stehen zur Verfügung. Das Ambiente des "Alaska" ist auf ein junges, modernes Publikum abgestimmt: Schnörkelloses Design und erdige Farben lassen auf Anhieb ein Gefühl des Wohnbefindens aufkommen und sind neben der hochwertigen Ausstattung Garant für einen perfekten Urlaub in einem der angesagtesten Wintersportorte der Alpen. Geschäfte, Restaurants, Après-Ski-Lokale und das Ortszentrum sind in wenigen Gehminuten erreichbar.

HOLZBAU

HOCH-TIEF-BAU IMST Gesellschaft m.b.H. A-6460 Imst Industriezone 1 Tel. +43(0)5412/63975 Fax DW 6325 www.htb-imst.at

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Der schönste Tag im Ein Erfahrungsbericht von Frau zu Frau

„Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht.“ (Mark Twain)

Trauringe von Kuen in Imst Der Tausch der Eheringe ist einer der feierlichsten Augenblicke einer Hochzeit. Umso wichtiger ist die gewissenhafte Auswahl der Ringe. Der Imster TrauringSpezialist Herbert Kuen berät Brautleute seit mehr als 25 Jahren bei dieser Entscheidung. »Die Fülle an Möglichkeiten auszuschöpfen, um den ganz persönlichen Ring zu gestalten - dies haben wir uns in den letzten Jahrzehnten zur Hauptaufgabe gemacht. Ein Ring sollte zu seiner Trägerin und seinem Träger passen, deshalb binden wir unsere Kunden eng in den Entstehungsprozess mit ein", unterstreicht Herbert Kuen die Bedeutung,

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die er den Ringen als Symbol der Ewigkeit, Beständigkeit, Ehrenhaftigkeit und Liebe beimisst. Neben der Wahl der richtigen Materialien für die Hochzeitsringe legen die Mitarbeiter von Herbert Kuen auch großes Augenmerk auf die Gestaltung: Ob Gravur, Diamanten oder schlichtes Edelmetall - die Imster Trauring-Spezialisten versuchen immer, ein Paar Eheringe auf beide Träger abzustimmen. „Trotz der Unterschiede zweier Partner für beide die passenden Ringe zu schaffen, ist die angenehmste Herausforderung, der wir uns stellen! Wir sind erst zufrieden, wenn der Kunde begeistert ist."

Die Abendsonne scheint am Locherboden. Die Gäste sitzen auf der festlich dekorierten Wiese und warten gespannt. Herzluftballons wehen im Wind und man meint, den Herzschlag des in sich gekehrten Bräutigams hören zu können. Dann steige ich aus, atme noch einmal tief durch. Die Welt scheint still zu stehen. Behutsam beginnt die Band zu spielen: „When a man loves a women“, sorgt endgültig für Gänsehaut am ganzen Körper. Endlich, ein Lächeln auf meinen Lippen, welches noch über die gesamte Zeremonie andauern wird. Jeder nimmt seine Position ein. Meine Brautjungfern (!) schweben voran, hinter ihnen meine Neffen mit Blumen und dem Ringkissen. Noch ein Blick zu meinem Vater, der mir zunickt und wir machen uns auf den Weg. Wie in Zeitlupe schreiten wir an den Gästen vorbei. Verwandte, alte und neue

Freunde sowie manch unbekanntes Gesicht strahlen mich wohlwollend an. Ich nehme leise „Oh“ und „Mah“ wahr, doch registriere dies nur am Rande. Mein Blick richtet sich nach vorne. Am Traualtar erkenne ich verschwommen ein paar Musiker, den Priester, Ministranten und unsere Trauzeugen. Sie alle sowie die unfassbar schöne Freiluftkulisse bilden jedoch nur den Rahmen um mein Ziel. Nun bin ich fast da, mein Vater bleibt hinter mir. Über den kleinen Hügel gehe ich alleine, wie wir es schon geprobt hatten. Atme ich überhaupt noch? … Da nimmt er meine Hand, das letzte Stück gehen wir gemeinsam. Nun stehen wir vor all den Menschen, die in diesem Moment nicht zu existieren scheinen. Vorsichtig legt er meinen Schleier zurück. Wir schauen uns an und haben Tränen in den Augen. Jegliche Nervosität ist ver-

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g im Leben

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von Andrea Ladner flogen, denn ich weiß: Ich bin angekommen! Ja, das war er, mein Moment für die Ewigkeit. Jederzeit abrufbar beschert mir diese, inzwischen fünf Jahre alte Erinnerung immer noch Glücksgefühle. Womit ich auch schon bei der Kernaussage meiner guten Ratschläge für den perfekten Tag bin: GENIESSEN! Es spielt keine Rolle, ob ihr ein großes Fest oder eine Trauung im kleinen Kreise plant, es geht darum, den Moment voll auszukosten. Keine falsche Scham, liebe Damen, das ist euer Tag! Selbst wenn es regnet, ungeladene Gäste auftauchen oder Tante Mizzi ständig nörgelt. Blendet störende Elemente einfach aus und konzentriert euch auf das Wesentliche: Das Fest eurer Liebe, die Freude auf ein gemeinsames Leben und natürlich das bezaubernde Gefühl, eine Prinzessin zu sein. (dea)

Geschafft! Die Ringe sind angesteckt, der Trauschwur ist gesagt. Nun können wir uns entspannen und einfach nur glücklich sein!

Der Ehering symbolisiert die immerwährende Liebe zweier Menschen. Dieser Gedanke lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen.

Bei diesen bedeutsamen Schritten begann die für mich perfekte Hochzeit, das Tohuwabohu der letzten Stunden war sofort vergessen.

Natürlich lege ich allen Brautpaaren einen Tanzkurs ans Herz. Ein Geheimtipp für eine langsamere Variante des Eröffnungswalzers wäre „If you don’t know me by now“ von Simply Red.

Die perfekte Frisur für den schönsten Tag Für den schönsten Tag in der Beziehung zweier Menschen ist das Aussehen der Braut ein zentrales Thema. Neben dem Brautkleid machen vor allem die tolle Frisur und das perfekte Make-up aus der Frau eine wahre Prinzessin. Das Team des Salons Gitti in der Dr. Carl Pfeiffenberger Straße in Imst weiß, wie sehr das Haarstyling die Persönlichkeit der Frau unterstreicht und punktet diesbezüglich mit langjähriger Erfahrung. Egal ob stilvolle Hochsteckfrisur oder mondäne Kurzhaarfrisur – auf den Typ der Braut abgestimmte Varianten verleihen ihr das gewisse Etwas. Das Styling

wird der Gesichtsform und den Haaren entsprechend angepasst und macht aus jeder Braut den strahlenden Mittelpunkt einer Hochzeit. Details wie das Herausarbeiten von Strähnen oder das Hochtoupieren sind Finessen, die für den typgerechten Touch bei der Frisur sorgen. Dabei setzt man im Salon Gitti auf Haarpflegeprodukte und Kosmetik von „La Biosthetique”. Die hochwertigen Produkte der Serie haben für jeden Haar- und Hauttyp eine spezielle Lösung. „Was machbar ist, machen wir möglich”, lautet das Motto des Imster Salons.

Elegante Hochsteckfrisuren liegen im Trend

6460 Imst Dr.-C.-Pfeiffenberger-Str. 6

☎ 05412 / 66747

Traut's Euch - im historischen Ambiente der Burgenwelt Ehrenberg

Heiraten und Feiern in der Ehrenberger Klause – einem Ort an dem sich Kultur und Natur begegnen. Wo einst Straßenzölle eingehoben wurden entstanden durch liebevolle Restaurierung romantische Gewölbe, sowie schlichte und rustikale Räume verschiedenster Größe. Mit mondernster Eventtechnik ausgestattet, bieten diese aus ihrem Dornröschenschlaf erweckten Gemäuer ein einmaliges Ambiente. Ja, und wenn die Braut „gestohlen" wird, so ist der Weg zum Landgasthof Klause, nicht weit! Der Küchenchef bereitet als Spezialität, auch für Hochzeitsfeiern, Spanferkel vom Holzkohlegrill oder gegrillte Truthahnkeule am Schwert zu. Ehrenberg, ein außergewöhnlicher Ort um sich zu trauen und den schönsten Tag des Lebens mit Familie und Freunde zu feiern.

www.salongitti.at Öffnungszeiten: Di–Fr 8–18 Uhr, Sa 8–14 Uhr

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See im Paznaun wird wieder seinem Namen gerecht:

Naturnaher Freizeit- und Badespaß in See Inmitten der wundervollen Naturlandschaft der Gemeinde See im Paznaun wurde die Vergangenheit wiederbelebt. Hier gab es schon vor Jahrhunderten einen See, der dem Ort seinen Namen gab, bis dieser 1433 durch einen Bergsturz verschwand. Jetzt ist dort ein Badesee mit großem Freizeitareal entstanden, der Spiel, Spaß und Sportvergnügen für die ganze Familie bietet.

DREI WASSERFLÄCHEN MIT ZAHLREICHEN FREIZEITANGEBOTEN

Copyright: Wasserpark, Ladner Sandra, m+m Werbeagentur, TVB Paznaun-Ischgl

Der Spiel-, Sport- und Wasserpark See besteht aus drei miteinander verbundenen Seeabschnitten: der große Badesee mit einer Gesamtfläche von etwa

6000 m² und 4 m Tiefe, das daran angeschlossene Kinderbecken mit 1000 m² Fläche und 0,4 m Tiefe sowie einem kleinen Angelteich.

DER BADESEE Traumhafte Wasserqualität sowie Schilf-Regenerationszonen an mehreren Stellen, verhelfen zu einer gesunden Fauna und Flora in und um den See. Liegewiesen rund um den See laden zum Relaxen ein. Daneben gibt es noch Stege, die als zusätzliche Liegeflächen und Einstiegshilfen in das kühle Nass genutzt werden können. Der größte Steg kann zudem als Seebühne (Projekt) für Veranstaltungen genutzt werden. Am Ufer befindet sich eine Zuschauertribüne, die auch als Aufenthaltsbereich beim Baden genutzt werden kann.

TVB Paznaun-Ischgl · Information See · Tel. 050 900 400 · wasserpark@see.at · www.see.at

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A-6522 Prutz, Hintergasse 4 Tel. 0650/6522000, Fax 05472/2543 e-mail: office@gartenerlebnis-lutz.com www.gartenerlebnis-lutz.com

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oberländer wander test von elfi berger

Am Sellrainer Höhenweg

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Heuer 10 Jahre alt: Sonnbergalm ober St. Sigmund Gesamteindruck: Eine kurze, vom Land Tirol mit dem Bergwege-Gütesiegel ausgezeichnete und für die ganze Familie, auch mit Kinder-Buggy, geeignete Wanderung; an heißen Tagen allerdings weniger empfehlenswert. Die Sonnbergalm liegt ungefähr in der Mitte des seit den 90er-Jahren von Bgm. Karl Kapferer vorangetriebenen, 15 km langen Sellrainer Höhenwegs von der Zirmbachalm unterhalb Kühtai bis zum Kögele bzw. St. Quirin ober Sellrain; Abstiegsmöglichkeiten nach Haggen und Gries. Gesamtgehzeit: 1:45 Std. Höhenunterschied: ca. 350 m. Einkehren: Sonnbergalm, 1950 m, von Familie Holzer sehr gut bew. ab Pfingstsamstag, 26. Mai, bis Ende Juni und ab Mitte Septem-

DAS KINDERBECKEN Ein Springbrunnen erwartet im Kinderbecken unsere kleinsten Badegäste. Aber auch die Wasserrutsche, der Kletterturm, die Stelzenhäuser, die Schaukeln, Sandkasten und viele weitere Spielgeräte im Kinder-Spielbereich werden den Kids langanhaltende Freude bereiten. Die größte Liegefläche, der Kiosk und die Umkleidekabinen mit WC und Wickelraum befinden sich nur ein paar Schritte entfernt.

DER ANGELTEICH

Oberhalb des großen Badesees, hinter der Dorfkirche, beginnt ein wunderschöner Rundwanderweg durch die Schaller Klamm. Der einzigartige Pfad durch das wildromantische Naturjuwel führt entlang eines tosenden Wildbachs, vorbei an vier beeindruckenden Wasserfällen. Nach einer etwa 1 bis 1,5 Stunden langen Wanderung durch unbeschreiblich schöne Naturlandschaften endet der Weg wieder beim Spiel-, Sport- und Wasserpark.

Foto: Elfi Berger

Unterhalb des Badesees befindet sich der Landschaftsteich in ruhiger, idyllischer Lage. Hier können Sie dem Plätschern des Bachlaufs lauschen, sich an der Bepflanzung erfreuen, die Seele baumeln lassen und beim Angeln entspannen.

SCHALLER KLAMM

ber bis 7. Oktober nur an Wochenenden, sonst durchgehend); Tel. 0664-4011016. Start: Zwei rund 200 m voneinander entfernte kleine Parkplätze, wenn man ca. 1 km ober der Ortsmitte von St. Sigmund i. S. bei gelben Schildern Richtung Osten hinunter fährt. Wegverlauf: Auf dem breiten, in den steilen Sonnenhang mit vielen Natursteinmauern eingekerbten „Wunderwanderweg“ in etlichen Serpentinen zuerst durch lockeren Wald, dann freies Almgelände, begleitet von Bänken mit Tisch sowie interessanten Info-Tafeln über Fauna und Flora bzw. zwei Aussichtsplattformen (Adlerhorst und bei der Alm); herrliche Blicke ins Gleirsch- und Kraspestal; 1 Std. bis Sonnbergalm, zurück 45 Min.

Seit 2002: Sonnbergalm auf 1950 m.

Badesee-Eröffnung am 25. Mai Täglich geöffnet von 9 bis 19 Uhr

Blick nach Süden ins Gleirschtal.

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Die Tierwelt der Alpen hautnah erleben Zu Besuch in der Tierkinderstube des Alpenzoos Innsbruck Junges Leben sprießt allerorten in den Gehegen des Alpenzoos in Innsbruck. Den Anfang im heurigen Jahr machten die Wildkatzen, deren 2 Junge sich bereits jetzt von ihrer verspielten Seite zeigen. Dann folgte das Kolkrabenpärchen „Paul“ und „Flora“, das sich frühzeitig zur Brut zurückgezogen hat und nun die Jungraben im Nest mit großer Hingabe versorgt – also das komplette Gegenteil der sprichwörtlichen Rabeneltern! Erstmalig glückte im Alpenzoo die Brut beim Wiedehopf, der die große Flugvoliere für die Waldrappe bewohnt. Eine Reihe weiterer Vogelarten sind noch mit dem Brutgeschäft befasst, z.B. die Mönchsgeier, Schwarzstörche und Haselhühner. Besonders stolz ist der Alpenzoo auf den Bruterfolg beim Habichtskauz. Diese

große Eule, die Mitte des 20. Jh. aus Österreichs Wäldern verschwunden war, konnte dank eines Auswilderungsprogrammes bei uns wieder heimisch werden. Die Jungeulen aus dem Alpenzoo kommen bei diesem Projekt ebenfalls zum Einsatz. Auch bei den Säugetieren gibt es laufend Nachwuchs, so ein erstes Gamskitz und 2 kleine Luchskinder.

Für die Besucher des Innsbrucker Alpenzoos wurde ein spezielles Kombiticket geschaffen. Das Kombiticket Alpenzoo berechtigt zur Fahrt mit der Hungerburg-

bahn zum Alpenzoo und retour sowie den Eintritt in den Zoo. Gratis parken in der Congressund Citygarage von 08.00 - 18.00 Uhr.

Der höchstgelegene Zoo Europas mit seiner weltweit einmaligen Sammlung alpiner Tierarten bietet ab 23. Mai als Teil des Jubiläumsprogramms „2012 – 50 Jahre Alpenzoo“ eine Sonderausstellung zum Thema „Schildkröten – Zeugen vergangener Zeiten“.

Nordkette. Da muss ich rauf Nirgendwo sonst liegt die Grenze zwischen urbanem Raum und rauer Bergwelt so nah zusammen: Mit den Nordkettenbahnen gelangt man in nur 20 Minuten vom Innsbrucker Stadtzentrum in hochalpines Gelände. Der Besuch auf der Innsbrucker Nordkette lässt in Sachen Aussicht keine Wünsche offen. Bereits an der Bergstation der Hungerburgbahn erscheint unseren Besuchern die Landeshauptstadt Innsbruck aus einem völlig neuen Blickwinkel.

Mit der Seegrubenbahn erreichen Sie kurz darauf die 1905m hoch gelegene Seegrube. Für den Aussichtshöhepunkt geht es mit der Hafelekarbahn weiter auf das 2256m hohe Hafelekar: die dicht besiedelte Inntalfurche auf der einen Seite steht im Kontrast zur unbesiedelten Wildnis des Alpenpark Karwendel auf der anderen Seite. Im Spannungsfeld zwischen Stadt und Berg werden die Eindrücke hoch über Innsbruck zum einzigartigen Erlebnis.

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Freischwimmbad Längenfeld • Windgeschützt durch zahlreiche Bäume liegt das beheizte Freischwimmbad am Ortsrand von Längenfeld. • Den kleinen Badegästen steht ein Kinderbecken und eine Wasserrutsche zur Verfügung.

TEL. 05253 / 5439 ÖFFNUNGSZEITEN: MO-SO von 10 bis 19 UHR

Spektakuläre Natur am Dach Tirols Imposante Gletscher, farbintensive Lärchenwälder und idyllische Seen – das sind nur einige der vielfältigen Eindrücke, die wir alle mit dem Ötztal verbinden – eine wahrlich schützenswerte Landschaft und zugleich intensiver Besuchermagnet. Als 3. größter Naturpark Österreichs umfasst der NATURPARK ÖTZTAL eine Fläche von über 500 km2 – kein Schutzgebiet in Österreich hat einen größeren Gletscherflächenanteil (knapp 20%). Charakteristisch sind die großen Gletscher, die naturkundliche Forschung und die hochalpine Archäologie. Und der NATURPARK ÖTZTAL hat auch viel für seine Besucher zu bieten. 13 Themenwanderungen pro Woche, über 20 Einzelveranstaltungen zu aktuellen Naturthemen und ein umfangreiches Kinderprogramm. Themenwege zur hochalpinen Archäologie, Glaziologie oder das Leben im Zirbenwald stehen allen Naturparker „Forschern“ frei zur Verfügung – klicken Sie sich rein unter www.naturpark-oetztal.at.

NATURPARK ÖTZTAL, Gurglerstraße 104, A - 6456 Obergurgl, T +43 (0)664 1210350, info@naturpark-oetztal.at, www.naturpark-oetztal.at

Kappl - ein Naturjuwel in den Alpen Der kleine Ort auf der Sonnenseite des Paznauns stellt ein ideales Ausflugsziel für Tiroler Familien dar. Vor allem Kinder sind perfekt aufgehoben und können neben einem attraktiven Sommerprogramm Tirols Bergwelt in vollen Zügen genießen. Direkt von der Talstation der Bergbahnen Kappl aus ist das unvergessliche Freizeitangebot und des Sunny Mountain Erlebnisparks mittels bequemer Seilbahnfahrt in wenigen Minuten erreichbar. Nach dem Motto ‘Spielen, Kneippen, Wandern und Fitness’ erwarten den Besucher neben einer imposanten Aussicht eine Fülle an Möglichkeiten. Neben Rutschturm, Baumhütten, Hexenhäuschen und Reifenschaukeln lässt auch der Angelteich jedes Kinderherz höher schlagen. Das

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Flaxi Dorf, der Streichelzoo und die Sommer-Tubingbahn sind ebenfalls Highlights im ‚Sunny Mountain’ Erlebnispark. Auch spezielle Familienevents stehen in Kappl jedes Jahr auf dem Programm: das Sunny Mountain Familienfest, der TT Wandercup oder die Musikanten-‚Huangarte’ sind bei Alt und Jung beliebt. Für Tiroler gelten besonders günstige Tarife: Tiroler Tarif (Berg- und Talfahrt) Erwachsene _ _ _ _ _ _ _ _ € 6,50 Senioren _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ € 5,50 Kinder _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ € 5,00 (Kinder frei bis Jg. 2006) Lassen Sie sich verwöhnen, schnuppern Sie urige Bergluft in Kappl und entdecken Sie mit Ihrer Familie die Sonnenseite des Paznauns.


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Der Spaß kann losgehen – Familientag im Olympia! Das Olympia Sport- und Kongresszentrum Seefeld hat ab 26. Mai 2012 wieder geöffnet. Nach einer längeren Revisionspause ist das Olympia ab dem Pfingstwochenende wieder voll für seine Gäste in Betrieb. Also, liebe Familien, Pläne für gemeinsame Familienausflüge ins Olympia können nun wieder geschmiedet werden. Spaß für die ganze Familie ist garantiert. Egal ob die Kinder die Felseninsel erkunden, im Kinderbereich herum plantschen oder abenteuerliche Rutschabfahrten absolvieren, die Herzen der kleinen Besucher werden nach diesem Tag höher schlagen. Aber auch die Eltern können schöne Stunden im Olympia erleben. Die Unterwasser-Massageliegen, das beheizte Außenbecken oder die gemütlichen Liegen auf der Sonnenter-

rasse, u.v.m laden zum Erholen und Relaxen ein, um sich dann mit den Kindern gemeinsam in die Fluten zu werfen und gemeinsam Spaß zu haben. Einen schönen, abwechslungsreichen Tag erleben, an den sich die Familie gerne erinnert ab 26. Mai im Olympia Sport- und Kongresszentrum wieder möglich! Auch dieses Jahr wird wieder das „Zeit-Zuckerl“ installiert. Um die Sonnenstunden ausnützen und genießen zu können, erhöht das Olympia die Bade- und Saunazeit während der Sommermonate wieder auf 5 Stunden. Öffnungszeiten ab 26. Mai 2012: Schwimmbad: Täglich von 09:30–22:00 Uhr Sauna: Täglich von 14:00–22:00 Uhr

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Zunächst geht es beim Jedermanntriathlon am im Wasser wartenden Seawurm vorbei auf die Laufstrecke und dann mit dem Rad wieder retour hinauf zum Piburger See. Diese Bilder stammen aus der Athletenklasse, es gibt aber auch einen Hobbybewerb, bei dem es gemütlicher zugeht.

Wen beißt der Piburger Seawurm? Jedermanntriathlon mit Schwimmen, Laufen und Radfahren geht am 1. September über die Bühne – Frühanmelder erhalten die Seawurm-DVD kostenlos Der erste Samstag im September ist der Tag des Piburger Seawurmes. An diesem hechelt das Ungetüm im Naturschutzgebiet bei Oetz Sportlerinnen und Sportlern hinterher und beißt dabei den Letzten herzhaft in den Hintern. Während das Hauptaugenmerk bei ähnlichen Veranstaltungen meist auf jenen liegt, die als Erste die Ziellinie überqueren, ist dies beim „Piburger Seawurm“ ein wenig anders. Sicher, gewinnen gut und recht, aber die Glücklichsten sind bei dem spaßigen Jedermanntriathlon mit Sicherheit jene, die sich gerade noch als Vorletzte ins Ziel retten konnten. Denn: die Letzten beißt der Wurm – und diese werden bei der Preisverteilung auch eigens „prämiert“. Und wer will das schon? Sich neben das Podest hinstellen, begaffen lassen und sich eingestehen, Langsamste(r) geworden zu sein. Niemand, mag das. Möchte man zumindest

meinen. Doch: Weit gefehlt! Mittlerweile ist die Liste jener, die selbst den letzten Platz auskosteten, lang. Da gibt es etwa jenes Herrenteam, das sich nach einem Pedalbruch statt mit dem Mountainbike zu Fuß ins Ziel quälte und dennoch erhobenen Hauptes zur Siegerehrung schritt. Oder den Bruder eines ehemals Letzten, der vor dem Ziel in der Badeanstalt des Piburger Sees eine Extrarunde einlegte, sodass die „Schmach“ auch wirklich in der Familie bleibe. Legendär ist mittlerweile auch der Spruch des Letztplatzierten der Athletenklasse 2011. Er habe, meinte der Kärntner Triathlet Peter Berger, sich im Vorfeld die Zeiten der Vorjahre angesehen und dabei heraus gefunden, dass eine Zeit unter einer Stunde für den vorletzten Platz reichen müsste. Klarer Fall von Fehlkalkulation, denn bei der bisher letzten Auflage des Seawurmes waren sogar 48 Minuten und 57,2 Sekunden zu viel. Er tröste sich aber damit, so Berger,

Seehäusl

dass er damit dem Seawurm zumindest „Fast-Food“ bieten habe können. So soll es beim „Seawurm“ sein - Spaß an der Freud`, das steht über allem.

Wer kann teilnehmen? Obwohl die Veranstaltung auch gerne mit dem Attribut Jedermanntriathlon versehen wird, sind natürlich auch Frauen gern gesehene Gäste! Aber auch für Kinder und Jugendliche gibt es einen eigenen Lauf. Erwachsene absolvieren die Herausforderung einzeln oder in einem Dreierteam (Damen, Herren, Mixed), Kinder und Jugendliche sind lediglich in der Mannschaft startberechtigt. Das Mindestalter ist dementsprechend mit zehn Jahren festgesetzt, ab einem Alter von 99 Jahren benötigt die Athletin bzw. der Athlet ein ärztliches Attest.

Anmeldung im Internet Die Strecken (Athleten: 300 Meter Schwimmen; 4,4 Kilometer Lau-

fen; 6 Kilometer Radfahren / Hobbyklasse: 2,2 km Radfahren; 1,2 km Laufen; 200 m Schwimmen) sind bildlich im Internet unter www.seawurm.com zu finden. Zur Anmeldung müssen die ebenfalls im Internet bereitgestellten Formulare verwendet werden. Zu gewinnen gibt es schöne Sachpreise, unter anderem werden wieder zwei von der Sparkasse Imst AG gesponserten Mountainbikes verlost. Die Startgebühr beträgt im Einzel 10 Euro, in der Mannschaftswertung 30 Euro.

Frühbucherbonus Die ersten 100 Anmeldungen für den am 1. September stattfindenden Seawurm 2012 erhalten die neue Seawurm-DVD gratis.

Seawurm-DVD erschienen Die neue Seawurm-DVD ist auf dem Markt. Erhältlich ist sie zu einem Preis von 9,90 Euro im Oetzer Tourismusbüro (Hauptstraße 66, 6433 Oetz; +43(0)57200 500; oetz@oetztal.com).

am Piburgersee

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Unser Gasthaus ist täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet. (ganztägige Küche)

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Regierungsrat mit buddhistischen Zügen Seit mittlerweile bereits 35 Jahren kümmert sich Reinhold Gritsch detailverliebt um die Oetzer Tennisplätze. Die Anlage zählt dank seiner Pflege zu den besten des Landes. Nicht nur einmal reisten daher Delegationen aus anderen Gemeinden ins Vorderötztal, um sich vom 57-Jährigen wertvolle Tipps geben zu lassen. Der Landesregierungsbeamte könnte sich die Worte sparen – er könnte den wissbegierigen Gästen einfach eine buddhistische Schrift überreichen. Eine, in der steht, dass jeden Tag ein bisschen Arbeit besser ist, als zwischendurch mit Gewaltakten versuchen, „alles zu zerreißen“. Getreu diesem Motto ist Reinhold Gritsch nämlich mindestens einmal am Tag auf der Tennisanlage zu finden. Und geht es nur darum, irgendwo ein paar Kräutlein auszuzupfen, mit der Mauerkelle aus einem Winkel ein wenig Sand herauszukratzen oder kurz den Platz zu bewässern, wenn ihm die Sonne ein wenig zugesetzt hat. „Stimmt“, sagt der Regierungsrat, der in der Agrarabteilung für das Rechnungswesen zuständig ist und damit viel Arbeitszeit vor dem Bildschirm verbringt, „für mich stellt die Arbeit in der Freizeit wirklich so was wie Meditation dar.“ Da könne er ganz bei sich sein, erzählt der Oetzer, er liebe es, wenn er in Ruhe seine Sachen erledigen könne. Vor allem, wenn dies in der Natur ist und man danach mit Menschen in Kontakt käme, welche dieselben Interessen verfolgen würden. 1974 übernahm Gritsch mit einem e Finalisten der Genuss Kron kkaiser 2012 Österreich 2010/2011 Spec ürste Rohw gorie Kate Silbermedaille in der n unserer Produkte mehrfache Auszeichnunge tprämierung bei der Tiroler Speck-und Wurs

Fotos: bestundpartner.com

Reinhold Gritsch aus Oetz: Mesner und Tennisplatzbetreuer der besonderen Art

Ein Mann, zwei Tätigkeiten, eine Einstellung: Reinhold Gritsch kümmert sich mit Leidenschaft und Akribie um die Blasiuskapelle in Piburg ebenso wie um die Oetzer Tennisplätze.

Partner die Tennisplatzagenden, nachdem diese vorher der Tourismusverband mehr schlecht als recht inne gehabt hatte. 1982 wurde dann der Tennisverein gegründet, der bald einmal eine sehenswerte Performance hinlegen sollte. Zählte er doch zu seiner Hochblüte 120 Mitglieder. Zwar folgte anschließend ein hartnäckiges Tief, bei dem der Mitgliederstand auf 20 schrumpfte, der im Vorjahr von seinem Arbeitgeber mit dem Titel Regierungsrat Geadelte, blieb allerdings stets seiner Sache treu. Heuer stellte ihm der Verein zum 35-jährigen Dienstjubiläum eine fahrbare Walze zur Verfügung. „Ein Traum“, sagt der Tennisenthusiast – und die Augen glänzen dabei. Wieder ein Grund mehr, auch Familienausflüge noch vor Dunkelheit zu beenden, denn – wie gesagt – mindestens einmal am Tag steht ein Besuch der Tennisanlage auf dem Programm! Zwar nicht täglich, aber mit der-

Speck und Wurstverkauf!

selben Hingabe widmet sich der Oetzer auch einer anderen Freizeitbetätigung. Reinhold Gritsch ist auch Mesner. Allerdings in einem kleinen Kirchlein in Piburg, also oberhalb von Oetz. Diese ungewöhnliche Konstellation ergab sich folgendermaßen: Ein Onkel seiner Frau übertrug 1999 seinen

Hof mit dem Auftrag, sich um dessen Schwester und die Kirche zu kümmern. Und wer konnte dies besser tun, als einer, der vorher immer fleißig mitangepackt hatte? Mittlerweile ist Piburg zur zweiten Heimat von Gritsch geworden. Es gibt keinen Verein, in dem er nicht gebeten wurde, mitanzupacken.

Bike-Center-Ötztal setzt Maßstäbe Neben der Begeisterung für die OutdoorHighlights Rafting und Canyoning steht auch das Biken hoch im Kurs. Seit nunmehr 27 Jahren setzt das Outdoor-Unternehmen Feelfree mit leidenschaftlichem Engagement, Herzblut und höchster Professionalität Maßstäbe in diesen Bereichen. Seit 2010 gibt es speziell für einheimische Biker in Oetz das Feelfree BikeCenter Ötztal – mit dem einzigen GIANT Test-Center Österreichs. Bike-Center Chef Peter Fiegl erklärt, warum sich ein Besuch im Bike-Center Ötztal lohnt: „Unter dem Motto - zuerst probieren, dann kaufen - können alle Bikes vor dem Kauf ausgiebig getestet werden!“ Darüber hinaus wartet auf die Kunden:

• kompetente Beratung von der Bestimmung der Rahmenhöhe (Schrittlänge messen) über die Auswahl von verschiedenen Vorbauten und Lenkern bis hin zur optimalen Fahrwerksabstimmung bei vollgefederten Mountainbikes; • eine Fußanalyse mit spezieller Sohlenanpassung. • eine große Auswahl an E-Bikes der Marken Giant, Giant mit Bionx Antrieb und EH-Line. Natürlich gibt es auch einen Profi-Shop für alle Ansprüche und Leih-Bikes, die richtig Spaß machen. Bike-Center Chef Peter Fiegl

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Tradition neu belebt und auf eine höhere Ebene gehoben s`Harlander in Imst mit den Chefleuten Inge Sailer und Christian Troiss zur Wirtschaft des Monats gekürt

Damit ist aber nur ein Teil der Geschichte des Hauses erzählt, denn Christian Troiss, der heutige Besitzer, arbeitete genau in besagtem Lokal vor einem Vierteljahrhundert als Koch. Danach war der gebürtige Steirer im Gastrobereich eines großen Handelshauses und als Verkaufsleiter eines namhaften Oberländer Handelshauses tätig. Immer im Hinterkopf: Eines Tages „`was Eigenes“ auf die Beine stellen zu wollen. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von seiner Lebensgefährtin Inge Sailer, die Ähnliches im Schilde führte. Durch Zufall ergab sich die Gelegenheit, das „Harlander“ zu übernehmen, das mittlerweile einen anderen Namen und eine andere Ausrichtung angenommen hatte. Seit Mai 2010 trägt nicht nur das Lokal wieder

Tel. 05414 / 87 2 64 · 6473 Wenns

seinen angestammten Namen, genau seit dieser Zeit steht die renovierte und um einen schmucken Wintergarten erweiterte Gaststätte auch

(wieder) für Qualität. Denn aus dem ursprünglichen Café ist mittlerweile ein anerkanntes Restaurant geworden. Was einen nicht wundert, wenn man sich die Leidenschaft vor Augen führt, mit der die Wirtsleute und die beiden Meister in der Küche, Dietmar Dialer und Marco Stark, ans Werk gehen. So gibt es im Harlander beispielsweise Backhendl, die in der Pfanne und nicht in der Fritteuse zubereitet werden. Auch sehr beliebt sind die Steakkreationen oder der „Jungfernspieß“. Daneben stehen stets sechs frische Fischgerichte zur Auswahl oder etwa das original italienische Nudeltris. Der Nachtisch heißt im Harlander nicht etwa „Heiße Liebe“ oder „Birne Helene“, hier spricht man von „Roter Verführung“ oder „Steirischer Versuchung“. Apropos Verführung: Wer seinem oder seiner Angebeteten einmal einen besonderen Abend bereiten möchte, ist mit dem Harlander`schen Candle-Light-Dinner gut beraten. Sechs Gänge, gespickt mit Überraschungen und auf Wunsch auch mit WeinbeChristian Troiss mit jenen Täfelchen, auf welchen die gleitung lassen die Herzen im Gleichklang aktuellen kulinarischen Köstlichkeiten vermerkt sind, höher schlagen. Chefin Inge Sailer mit dem dicken Weinbuch und Sohn Im „Harlander“ finden 70 Personen Platz, auf Oliver, der auch schon fleißig im Betrieb mithilft. Im HIntergrund zu sehen: das original Harlanderlogo, welches der Terrasse noch einmal 35. Geöffnet ist Mondie neue Betreiberfamilie unbedingt weiterverwenden tag bis Samstag von 10 bis 14 Uhr und von 17 und 24 Uhr. wollte. Fotos: bestundpartner.com

Schuld an allem ist der Walli! Es war tatsächlich Tirols legendärer Landeshauptmann Eduard Wallnöfer, der seinerzeit dem Imster Besamungstechniker Balthasar Harlander riet, aus seinem Privathaus ein Café und eine Jausenstation zu machen. Zu gerne wollte der Landesvater nach einer Versteigerung noch rasch irgendwo einkehren. Allein, es fehlte an der Gelegenheit dazu. Deshalb wurde auch rasch eine Abmachung per Handschlag besiegelt und so entstand das „Harlander“ mitten in einer Wohngegend.


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In Nauders ist wieder der Bär los Seit einigen Jahren sind in Nauders wieder vermehrt Bärenaktivitäten zu bemerken. Kein Wunder, liegt der Ort doch in der Nähe des Engadins und des Vinschgaus und wird daher geradezu zwangsläufig immer wieder auch von diesen wandernden Raubtieren heimgesucht, welche in besagten Gegenden bereits länger wieder heimisch geworden sind. Lange Zeit war in der Reschenpassgemeinde freilich Ruhe in Sachen Bär gewesen, genau genommen seit dem 13. April des Jahres 1913. Exakt an diesem Tag war nämlich dem letzten Meister Petz eine auf den Pelz gebrannt worden! Die Tötung des Bären geschah direkt in der Nähe der heutigen Grenze, also in einer Gegend, die damals noch zu Nauders gehörte, nahe des Weilers Froi. Rosa und Hugo Noggler kennen die Geschichte. Damals sei ihr Vater Wilhelm Federspiel, vulgo „Pulverer“, in einem Gasthaus gesessen, berichtet die 80-Jährige. Zunächst seien Burschen bei der Tür herein gestürmt und hätten erklärt, dass der Bär Schafe gerissen habe, wobei es sich aber um einen Scherz gehandelt habe. Das zweite Mal wurde dann freilich aus Spaß Ernst und der „Pulverer“ habe sich mit zwei Begleitern auf den Weg gemacht, um das Tier zu erlegen. Geschossen habe dabei ihr Vater, so Rosa Noggler, ihr Vater habe sich aber das Gewehr eines anderen ausleihen müssen, weil er keinen Waffenschein besessen habe und es sich sonst um Wilderei ge-

handelt habe. Rosas Mann Hugo kennt die weiteren Details. Acht Tage lang sei dann sein Schwiegervater mit der ausgestopften Trophäe auf einer Kraxe durch die Lande gezogen. Entlang des Vinschgaus sei man marschiert und auch bis nach Landeck sei man gekommen. Voller Stolz habe man dabei das erlegte Tier präsentiert und auch einen erklecklichen Geldbetrag einsammeln können, weiß der 82-Jährige.

zen, Wilhelm Federspiel, leitet sich übrigens nicht von dessen Schießkunst ab, sondern geht weiter zurück. Ein weiter zurück liegender Vorfahr Rosa Nogglers hatte einen Pulverturm am Eingang des Passeiertales zu bewachen. Als er zuhause davon berichtete, hieß es spaßhalber, damit sei er quasi ein richtiger „Pulverer“. Dieser Name blieb ihm und seinen Nachfahren. (best)

Rosa Noggler, geb. Federspiel, ist die Tochter und Hugo Noggler der Schwiegersohn des bis dato letzten Nauderer Bärentöters, Wilhelm Federspiel, geb. am 29.05.1887. Diese Aufnahme entstand vor einigen Jahren beim 50. Hochzeitsjubiläum der beiden Erstgenannten.

Diese Aufnahme zeigt das vorerst letzte in Nauders erlegte Exemplar des Meisters Petz – und jene, die ihn zur Strecke brachten: Rechts Wilhelm Federspiel, links die Treiber Alois Folie und Serafin Noggler.

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Aktuell ist auf der Homepage des Wanderführers Heinrich Moriggl (www.heinrichmoriggl.com) das „Testament eines erlegten Bären“ nachzulesen, ein Auszug aus einer Tiroler Schützenzeitung des Jahres 1866, in dem es – auch in Seitenhieben – um die Jagdtätigkeiten rund um einen anderen erlegten Bären in der Gegend von Nauders geht. Der Vulgoname „Pulverer“ des bis dato letzten Nauderer Bärenschüt-

6543 Nauders 52

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Genießen Sie echte Tiroler Gastlichkeit!

So wie es früher üblich war, nämlich in der Pfanne, werden die typischen Tiroler Gerichte, wie „Äpflschmarrn, Tiroler Speckknödl, Tiroler Gröstl” serviert. Dass der Stadlwirt den Kochlöffl selber schwingt, versteht sich von selbst.

Österreichschnitzel aus einem Stück Die Idee, das größte Schnitzel Österreichs im Restaurant Stadlwirt anzubieten, kam im Jahre 1996 auf. Seither hat das Riesenschnitzel großen Anklang gefunden und so war es Thema in zahlreichen Presse- und TV-Berichten. Die Gäste des Stadlwirts sind immer wieder aufs Neue begeistert von der Größe des bekannten Schnitzels Wiener Art und schießen immer wieder Fotos für daheim von diesem. Sogar eine Auszeichnung erhielt das Schnitzel im Jahre 2002 durch die Bruderschaft Smacafam – eine Feinschmeckervereinigung von 60 Journalisten. Dabei wurde eine Verdiensturkunde für das größte Schnitzel Österreichs an Walter Lutz, den Inhaber

Gemeindekraftwerk kurz vor Start Anlage wird 8,5 Gigawattstunden pro Jahr liefern Mehr als 40 Jahre lang im Gemeinderat tätig und mit 67 Jahren auch nicht mehr der Allerjüngste. Insofern ist es legitim, wenn Robert Mair an seine Politpension denkt. Er freue sich bereits auf den neuen Lebensabschnitt, sagt der Langzeitfunktionär, und die Zeit bis dahin werde schnell vergehen, zumal er noch mit genügend Arbeit eingedeckt sei. Robert Mair vereint übrigens zwei Funktionen, die derzeit im Lande sonst mitunter für Konfrontation stehen. Denn neben dem Amt als Bürgermeister übt Mair auch jenes des Agrarobmannes aus. Das ist in Nauders seit jeher so Sitte: Der Dorfboss ist gleichzeitig auch der Agrar-Capo und der Gemeinderat der Agrarausschusses. Derart geht vieles Hand in Hand und während – wie gesagt - anderswo Gerichte bemüht und Rechtsanwälte mit Aufträgen überhäuft werden, rennt das Werkl in der Reschenpassge-

Bürgermeister Robert Mair.

meinde wie eh und je. Apropos Werkl: Ein solches wird die Gemeinde Nauders tatsächlich bald ihr Eigen nennen dürfen. Soll doch noch heuer mit den Arbeiten an einem Kleinwasserkraftwerk mit einer Jahresleistung von 8,5 Gigawattstunden begonnen werden. Mair schelmisch und voller Freude: „Damit haben wir dann schon ein größeres Kleinwasserkraftwerk.“ Die finalen Planungen laufen auf Hochtouren, derzeit wartet man auf die Genehmigung der Gemeindeaufsichtsbehörde, welche den

zum Bau benötigten Kredit über vier Millionen Euro absegnen soll. Für den Bürgermeister stellt die Genehmigung des Werkes einen seiner Höhepunkte im Politleben dar. Etwas Besseres habe der Gemeinde nicht passieren können, sagt er. Das Werk werde sich bald selbst abgezahlt haben und damit ein Selbstläufer sein. Die Wasserfassung befindet sich direkt bei der Festung, ganz in der Nähe des derzeitigen Panzer-Abstellplatzes, die Abarbeitung geschieht am so genannten Unteren Schweinboden. Auch wenn das Wasser dazwischen in der Druckrohrleitung zu Tale stürzt, man kann damit nicht sagen, dass die Mair`schen Intentionen damit den Bach hinunter gehen. Im Gegenteil: Hier hat sich die Beharrlichkeit ausgezahlt, nachdem mittlerweile mehr als vier Jahre seit der ersten Beschlussfassung vergehen mussten, ehe grünes Licht erteilt wurde.

des Wiener-Schnitzel-König-Restaurants Stadlwirt, überreicht. Dieser ist natürlich stolz darauf, das wirklich größte Schnitzel Österreichs anzubieten – nicht nur im Restaurant, sondern auch zum Mitnehmen in eigens dafür angefertigten Kartons. Das Rezept bzw. Art der Zubereitung verrät der Gastgeber selbstredend nicht, dies soll Betriebsgeheimnis bleiben. Aber so viel wird verraten: Das Schnitzel besteht aus einem Stück! Genießen Sie das größte Schnitzel Österreichs bei Walter und Rosi Lutz, Oberdorf 132, Nauders, Tel. 05473 / 87710, e-mail: lutz@stadlwirt.at, www.stadlwirt.at

Nauderer Kirchengemeinde feiert Am 8. Juli kommt es in Nauders zu einer großen kirchlichen Feier. Gilt es doch, das 500-jährige Bestandsjubiläum des dem Heiligen Valentin (zu sehen auf dem Hochaltarbild von Karl Blaas) geweihten Gotteshauses würdig zu begehen. Mittendrinnen in den Vorbereitungsarbeiten: der Obmann des Pfarrgemeinderates, Oswald Habicher. Der Wirt des „Goldenen Löwen“ berichtet: „Unsere Kirche gibt es bereits länger, aber genau vor einem halben Jahrtausend ist sie entscheidend umgebaut worden.“ Nun freue man sich auf den Besuch des Bischofs, und werde auch sonst ein würdiges Rahmenprogramm zusammenstellen, so der 48-Jährige.

Pfarrgemeinderat Oswald Habicher freut sich auf die 500-Jahrfeier der Nauderer Kirche.

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Über 80 Jahre und kein bisschen leise Ludwig Thoma wie er leibt und lebt. Soldatenuniform und Beschäftigung mit der Kriegsgeschichte zählen zu seinen bevorzugten Hobbys.

82 Jahre alt wird Ludwig Thoma Anfang Juni. Der ehemalige Lehrer und leidenschaftliche Wächter der Festung Nauders will sich zu diesem Anlass selbst ein Geschenk machen. Er möchte bis zu seinem Jubeltage ein Buch fertiggestellt haben, welches dem Standschützenbataillon Nauders-ReschenRied gewidmet ist. In diesem Werk werden dann unter anderem Bilder zu sehen sein, welche Karl Baldauf herstellen ließ, damals als Negativ auf Glasplatten. Der Leutnant, ab 1915 an der Ortlerfront im Einsatz, vererbte die wertvollen Bilddokumente an seinen gleichnamigen Enkel, der heute das Hotel Post führt, von wo die Bilder zu Thoma gelangten.

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Ausstellung zum 100. Jahrestag geplant Josef „Seppl“ Kurz beschäftigt sich ebenfalls gerne mit der Geschichte seines Heimatortes, vornehmlich mit jener der Schützen. Für das Jahr 2015 plant der Hobbyforscher eine Ausstellung, welche das Schicksal des Nauderer Standschützenbataillons im Jahr 1915, also vor genau 100 Jahren, dokumentiert. Unter anderem ist Kurz in Besitz einer Originaluniform, aber auch zahlreicher schriftlicher, handwerklicher und waffentechnischer Artefakte.

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tenkantholz, Langholz sowie Bau- und Tischlerholz, vorwiegend aus heimischen Wäldern. Mit dem kürzlichen Bau einer neuen Sägehalle hat die Firma Rudigier ihre Leistungsfähigkeit weiter gesteigert und eine bedeutende Investition in die Zukunft getätigt. Neben der Halle selbst ist auch das neue Vollgatter aus dem Hause EWD/Esterer der Stolz des Betriebes. Die Maschine erlaubt einen effizienten und kostengünstigen Schnitt der angelieferten Stämme.

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male Arbeitsleistung der einzelnen Professionisten und die rechtzeitige Organisation des Baustellenablaufes. Auch in diesem Bereich verfügt Baumeister Ing. Theisen über langjährige Erfahrung. Oberstes Ziel ist stets die Einhaltung eines vorgegebenen Zeitplanes und der festgelegten Kostenobergrenze im Interesse des Bauherrn. Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand: Er hat einen Ansprechpartner für das ganze Bauvorhaben!

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renovieren & sanieren

Bund und Land fördern Sanierungsmaßnahmen Der Bund, das Land Tirol und auch einzelne Gemeinden unterstützen energiesparende Maßnahmen. Seit 1. Februar gibt es vom Bund mit dem "Sanierungsscheck 2012" eine neue Förderung für Gebäudesanierungen. Geld gibt es unter anderem für Wärmedämmung, Fenster oder Heizung. Das Land Tirol unterstützt Sanierungsmaßnahmen, die eine Energieeinsparung zur Folge haben, über die Wohnbauförderung. Bauwerber, die die festgelegten Einkommengrenzen nicht überschreiten, können unter zwei Fordersystemen aussuchen: einen Direktzuschuss in Höhe von 20 Prozent der Investitionskosten oder einen Annuitätenzuschuss in Höhe von 25 Prozent der Rückzahlung. Vom Bund gibt es einkommensunabhängige Förderungen wie den Sanierungsscheck. Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner hat gemeinsam mit Umweltminister Niki Berlakovich auch für 2012 eine neue Förderoffensive für die thermische Sanierung von Gebäuden vorgestellt.

"Jeder in die Sanierung investierte Euro ist gut angelegt und schafft notwendiges Wachstum. Bei der Aktion 2011 wurden allein im privaten Wohnbau rund 17.500 Häuser und Wohnungen saniert und Investitionen von etwa 690 Mio. Euro getätigt", betont Mitterlehner. Trotz notwendiger Budgeteinsparungen in anderen Bereichen stehen auch heuer wieder 100 Millionen Euro zur Verfügung, davon 70 Millionen Euro für den privaten Wohnbau und 30 Millionen Euro für Betriebsgebäude. Private können bei den Banken und den heimischen Bausparkassen um Zuschüsse ansuchen. Das zu sanierende Gebäude muss mindestens 20 Jahre alt sein, auch ein aktueller Energieausweis ist vorzulegen. Entsprechende Förderanträge stehen auf der Homepage www.sanierung2012.at zum Download bereit. Förderungsfähig sind die Dämmung von Außenwänden und Geschoßdecken, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie die Umstellung von Wärmeerzeugungssystemen auf erneuerbare Energieträger. Umfassende thermische Sanierungen

können mit einem Zuschuss von bis zu 5.000 Euro unterstützt werden. Dazu kommen noch mögliche Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro für die Umstellung auf umweltfreundliche Heizsysteme. Insgesamt sind so Auszahlungen von bis zu 6.500 Euro möglich, bei denkmalgeschützten Gebäuden sogar bis zu 9000 Euro. Teilsanierungen werden 2012 erleichtert und mit bis zu 3.000 Euro gefördert, wenn der Heizwärmebedarf um mindestens 30

Prozent verringert wird. Neu sind auch Sonderregelungen für Eigentümer und Mieter im mehrgeschossigen Wohnbau, für denkmalgeschützte Gebäude sowie bei Verwendung ökologischer Dämmstoffe. Unternehmen können Förderungen gleichfalls beantragen. Hier orientiert sich die Förderhöhe an der erzielten Sanierungsqualität sowie dem entsprechend sinkenden Heizwärme- und Kühlbedarf.

über die dadurch näher rückende „Tiroler Stromautonomie“ sowie die daraus resultierende Zukunftsperspektive für die Jugend. Die Inbetriebnahme des neuen Stollens ist für das Jahr 2015 vorgesehen, bis dahin werden bis zu 200 Mitarbeiter/innen an dem gewaltigen Projekt arbeiten. 1 Vor dem Sabine-Tunnel (von links): Josef Raich (Bgm. Feichten), Dipl.Ing. Alfred Fraidl (TIWAG-Vorstandsdirektor), Walter Gaim (Bgm. Prutz)

mit seiner Lebensgefährtin und Stollenpatin Sabine Braun, LH Günther Platter, Scherl Heinrich (Bgm. Fendels) und TIWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Bruno Wallnöfer. 2 TIWAG-Projektleiter Dr. Klaus Mitteregger erklärte die enorme Investitionssumme von 200 Mio. Euro. 3 Swietelsky-GF DI Johann Keil grüßte seine Mannschaft, die sich durch den Tunnel wühlen wird und möchte Stollenpatin Sabine Braun

mindestens 2-mal im Monat unter Tage sehen. 4 Ing. Hans-Peter Bock (Bgm. Fließ) und Tschol Paul (TBA-Beton) ließen sich von Georg Wolf erzählen wie es früher war. Der Prutzer arbeitete bereits vor 50 Jahren bei der Erbauung des Kaunertal-Kraftwerkes mit. Bis heute ist es das größte der TIWAG und wird durch die Modernisierung weitere 50 bis 60 Jahre im Dienste der Stromerzeugung stehen.

Glück auf in Prutz

Fotos: bestundpartner.com/Ladner

(dea) Als „Wasserkraftwetter“ betitelte TIWAG-Vorstandsvorsitzender Bruno Wallnöfer den strömenden Regen während der offiziellen Stollenschlagfeier des Druckschachtes KW-Kaunertal und konnte somit den zahlreichen Gästen das ausladende Wetter wieder schmackhaft machen. Bgm. Walter Gaim betonte indes die gute Zusammenarbeit zwischen den Firmen und den Gemeinden. Landeshauptmann Günther Platter freute sich vor allem

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Immer mehr Bauherren überlassen die Gestaltung der Innenräume einem Profi. Durch die Kombination von stimmigen Farben und Materialien (z.B. Möbelstoffe, Vorhänge, Bodenbeläge...) entsteht ein harmonisches Ambiente und eine Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Die Ötztaler Hochzeit des Jahres

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dabei zu sein, wenn der attraktiven Sabine ein dezentes „Ja“ über die Lippen kommt. Allerdings ließ die Angebetete ihren künftigen Gemahl ganz schön warten, sodass dieser vor der Zeremonie schon etwas nervös wurde. Das Ihrige zur Unruhe des Bräutigams trugen dabei auch die Sprüche der umstehenden Freunde und Freundinnen bei, die meinten, „kann ja passieren, dass es sich die Braut noch einmal anders überlegt“. Umso größer

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war dann die Freude, als die Braut schließlich auf einer Harley einritt. 1 Jawohl, endlich ist sie da! Attila Scheiber fiel ein Stein vom Herzen, als seine Herzallerliebste endlich am Ort des Geschehens eintraf. 2 Freuten sich mit den Brautleuten: Weinbaroness Maria und Weinbaron Peter Morandell. 3 Auch unter den Gästen: Burkhard „Buggi“ Haslwanter (l., „Kühtaier Dorfstadl“) mit Lebensgefährtin

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Christine Riml und Thomas Gstrein, der ehemalige Sölder „Uhreler“, was ins Deutsche übersetzt so viel wie „Juwelier“ bedeutet. 4 Die Falkners aus Sölden: Seilbahner Jack (l.) und sein Cousin Helmut, ein Elektrounternehmer. In der Mitte: dessen Lebensgefährtin Heidi. 5 Bräutigam-Vater ist Alban Scheiber sen. (l.). Der Hochgurgler Tourismuspionier ist hier mit Bausachverständigem Erwin Zauner abgelichtet.

Fotos: bestundpartner.com

Der Mai hat gerade erst begonnen, im Ötztal dürfte das Rennen um die Hochzeit des Jahres aber bereits gelaufen sein. Zumindest, wenn die beiden Parameter „Promiauftrieb“ und „Geldadeldichte“ als Maßstab hergenommen werden. Diese waren nämlich am Jubeltag des Hochgurgler Hoteliers und Seilbahnbetreibers Attila Scheiber durchaus beachtlich. Aus allen Winkeln des Landes und auch aus dem benachbarten Ausland waren Gäste angereist, um hautnah

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Von den Jungs „gegroundet“ Wer hat beim Aufräumen, wer beim Bauen die Hosen an?

Doris und Albert Möltner am großen Gemeinschaftstisch. Vor dem Fenster schafft ein Sonnensegel einen neuen Raum und schützt vor allzu neugierigen Blicken. Das Hirschgeweih an der Wand ist eine Erinnerung an das Außerfern.

Tobias (l.) und Fabian, die beiden älteren Söhne der Familie, finden sich in der Hochglanzküche zur Freude der Mutter eigentlich schon ganz gut alleine zurecht. Basti, der jüngste Spross, mit Blick in die Baudokumentation, welche der Generalunternehmer der Familie nach Fertigstellung des Werkes zur Verfügung stellte. Darin sind alle wichtigen Bauschritte dokumentiert.

Familie Möltner aus Zams musste schnell bauen und entschied sich daher für ein – Massivhaus! Man glaubt es kaum, aber sowohl die Bauzeit als auch die Finanzen sprachen ganz klar für diese auf den ersten Blick ungewöhnliche Variante. Impuls-Fotograf Bernhard Stecher verfügt - zumindest manchmal -

über einen magischen Blick. Das ist bekannt. Neu ist hingegen, dass dieser auch Fähigkeiten zur Gebäudereinigung innehat! Diese Erkenntnis ist umso erstaunlicher, als er diese Säuberung sogar in seiner Abwesenheit zu bewerkstelligen vermag. Ein Spätsamstagvormittag im Mai. „Bin ich froh, dass du dich heute angemeldet hast.“ – Hausherrin

Doris Möltner, eine ehemalige Lufthansa-Stewardess und begeisterte Musikantin grinst schon beim Empfang der Impuls-Gäste. Noch nie wäre ihren vier Männern das Aufräumen so leicht gefallen wie aktuell, sagt die Fagottistin lachend Richtung Kameramann. Allein dessen angekündigte Ankunft habe Gatten Albert und ihre drei Söhne in einen wahren Putzrausch ver-

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Im Kinderzimmer erinnern Fotos an die berufliche Vergangenheit der Hausherrin.

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Lauschiges Plätzchen am Balkon.

setzt. Hausherrin und Fotograf vereinbaren daraufhin einen halbjährlichen, turnusmäßigen Besuch – „Ein Kaffee steht“, so die Familienmanagerin augenzwinkernd.

rufs wegen nach Landeck. Dort wohnte die junge Familie in einer mehr als geräumigen Firmenwohnung. Standen Möltners doch 200 Quadratmeter zur Verfügung. Als sich der heute 50-Jährige allerdings beruflich neu orientierte, musste auch auf die Schnelle eine neue Bleibe her. Was also tun? Die Auswahl war im Grunde genommen groß, denn Baugründe standen sowohl im Stubaital als auch im Außerfern zur Verfügung. Zudem kostenlos. Die „Bestimmer“ hießen in diesem Fall aber Fabian (heute 16 Jahre

Nachwuchs sagte, wo es lang geht Auch wenn in diesem Fall - dem Aufräumen - andere die „Bestimmer“ waren, beim Aussuchen des Wohnortes hatten die Jungs das Sagen! Und das kam so, berichtet Hausherr Albert Möltner. Er, ein gebürtiger Stubaier und aufgewachsen in Reutte, übersiedelte mit Anhang vor einigen Jahren von Be-

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alt), Tobias (14) und Basti (13). Zu verwurzelt waren die drei Jungs in ihrem Umfeld, als dass sie sich ein Übersiedeln in einen anderen Bezirk vorstellen konnten. Nicht einmal allzu weit von Landeck durfte es sein, denn schließlich wurde hier im Verein Fußball gespielt und vielerorts musiziert! Durch Zufall stießen Möltners auf ein Grundstück in der Zammer Lötz, das war im Herbst. Bis zum Auszug aus der Wohnung blieben also noch gerade einmal neun Monate.

der Plan eingereicht worden. „Und im Dezember davor haben wir bereits Küche und Infrarotkabine bestellt“, ergänzt Doris. Auch wenn sich dies alles nach Hektik und alles anderem als planmäßigem Vorgehen anhört, irgendwie steckte doch ein Masterplan dahinter, verrät der Bauherr. Man habe sich nämlich einen „klaren Entwurf“ zurechtgelegt und mit diesem bei sage und schreibe elf Anbietern angeklopft. Bei einigen sei bereits nach dem ersten D`rüberschauen schnell fertig gewesen. Drei Kinderzimmer – das sei wie beim Reisen, so Albert Möltner, ein oder zwei Kinder, aber ein drittes Kind ist nicht in der Norm und wird daher in Angeboten erst gar nicht berücksichtigt. Aber auch unter jenen Anbietern, die noch übrig geblieben waren, gab es große Unterschiede. Möltner: „Da sieht man, wie wichtig das

Vergleichen ist!“. Die Preisunterschiede lagen nämlich bei 20 %. Und zur Überraschung lagen unter den besten drei Angeboten zwei Massivhauserrichter. „Das war beim besten Willen nicht zu erwarten.“

ralunternehmer übernommen und ausgeführt hat. Einen kleinen Abstrich mussten Möltners lediglich in der Konzeption hinnehmen. Ursprünglich war ein Passivhaus zur Debatte gestanden, davon nahm man aus Preisgründen aber doch Abstand. So wurde ein Niedrigenergiehaus daraus, das so konsequent realisiert wurde, dass beim abschließenden Blower-Door-Test die Messwerte dem Passivhausstandard entsprachen. Damit machen Erdwärmeversorgung und kontrollierte Wohnraumlüftung wirklich Sinn. Für die 220 Quadratmeter Wohnfläche fallen pro Jahr insgesamt 2.000 Euro Energiekosten an, auf das Heizen alleine entfallen davon 44 %. „Wie gut, dass uns unsere Jungs hier ,gegroundet` haben“, sagt die ehemalige Stewardess zum Abschied.

Ungewöhnliche Vorgangsweise Aufgrund des knappen zeitlichen Budgets wählte die fünfköpfige Familie einen ungewöhnlichen Weg. „Uns blieb auch nicht viel anderes übrig“, erinnert sich Albert. So sei etwa im Jänner zeitgleich mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Grundstück bereits auch

Alles aus einer Hand Auch zeitlich konnten diese Massivbauer punkten. „Die Entscheidung fiel zugunsten der Firma Massivhaus, deren Geschäftsführer Bmst. Werner Westreicher versprach uns die komplette Koordination und Abwicklung des Bauvorhabens“, erinnert sich das Ehepaar, „und genau so war es auch.“ Ende März habe man mit dem Aushub und den Tiefbohrungen begonnen und Ende Juli war das Haus bereits fertig. Schneller wäre es in keinem Fall gegangen, loben die Bauherren die Massivhaus GmbH, die das Projekt als Gene-

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Frühlingsstart geglückt Auch wenn die Witterung diesmal noch eher winterlich war, so sprießen bei so manchem die Gedanken an einen Auto- oder Gerätekauf. Die vier renommierten Auto- und Motorhäuser in der Imst Au – Goidinger, Falch, Eberl und Hochfilzer – luden zu einer gemeinsamen Frühjahrsschau. Das Publikum nahm die Einladung dazu wieder dankend an.

Das Autohaus Goidinger präsentierte die neuesten Mercedes-, Peugeot- und Jeep-Modelle

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1 Für Geschäftsführer Michael Goidinger stellt der Imster „Autofrühling“ den Start in die neue Saison dar. 2 Betriebsleiter Josef „Seppi“ Dilitz stellte diesmal ganz stolz ein HybridFahrzeug aus. 3 Er schwört auf das Markenzeichen von Peugeot: Verkäufer Kai-Uwe Siehs. 4 Mit der Marke Lancia bestens vertraut: Edith Matt, kaufmännische

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Leiterin des Autohauses Goidinger. 5 Benedikt Margreiter (l.), ist Geschäftsführer des Retterwerkes, Peter Hesina (r.) sein Stellvertreter. 6 Stehen ebenfalls auf den Stern: die beiden Verkäufer Silvio Farmer (l.) und Mathias Köll. 7 Ötztaler Frohnatur: Lukas Schmid, der mit Freude Nutzfahrzeuge wie diesen Truck verkauft.

Das Autohaus Falch war mit den Neuerscheinungen von VW, Audi und Skoda beim Autofrühling präsent

Fotos: bestundpartner.com

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1 Audi-Markenleiter Reinhold Markl schwört auf die Qualität und das Design der Autos mit den vier Ringen. 2 Der aus dem Pitztal stammende Michael Raich konnte den Autofrühling für zahlreiche Gespräche mit interessierten Kunden nützen. 3 Skoda-Markenleiter Konrad Jehle zeigt sich – wie unschwer zu erkennen ist – von Skoda begeistert. 4 Firmenboss Stefan Falch (M.) hatte während des Autofrühlings Gelegenheit, sich

mit Ulf Schmid (Fa. Unitrans) und dessen Tochter Daniela zu unterhalten. Die junge Langstreckenrennfah-

rerin pilotiert einen Audi. 5 Michael Raich, Konrad Jehle, Reinhold Markl und Stefan Falch.

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Hochfilzer ist der Profi für Gartengeräte sowie für alpine Gerätelösungen 1

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Josef Mair zeigt es an: Hier bei Hochfilzer arbeite ich als Filialleiter.

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Geschäftsführer Ronald Hrnecek ist stolz auf sein aktuelles Angebot in Sachen Gartengeräte.


Irrtümer und Satzfehler vorbehalten.

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Skoda Fabia Combi Ambiente EZ 10/05, 122.102 km, 140 PS EZ 5/08, 49.587 km, 105 PS ABS, Anhängevorrichtung, ASR, Parksensor, Tempomat, Bordcomputer, CD, uvm. € 16.900,- uvm. € 9.900,-

Skoda Fabia Combi Clever

Skoda Octavia Elegance TDI PD

Skoda Octavia Elegance TDI PD

EZ 6/09, 30.120 km, 86 PS Nebelscheinwerfer rund, Dachreling € 9.300,schwarz, CD, uvm.

EZ 3/05, 135.943 km, 105 PS ABS, Airbag für Beifahrer abschaltbar, ASR, Bordcomputer, uvm. € 9.000,-

EZ 6/04, 139.838 km, 140 PS Radio mit CD, Parksensor hinten, € 9.600,Tempomat, uvm.

KIA Carnival LX Family 2,9 CRDi

Mercedes B 180 CDI A-Edition EZ 12/06, 69.986 km, 109 PS ABS, ASR, elektr. Außenspiegel, € 14.200,CD, ESP, uvm.

Opel Meriva 1,6 16V

Opel Meriva 1,4 16 V Cosmo

EZ 9/03, 80.888 km, 101 PS ABS, ASR, CD Laufwerk, Fahrer- und € 5.900,Beifahrerairbag, uvm.

EZ 2/07, 36.006 km, 90 PS ABS, Anhängevorrichtung, ASR, elektr. € 7.900,Außenspiegel, uvm.

Audi A4 Avant 2,0 TDI D-PF

EZ 5/04, 136.891 km, 144 PS ABS, CD, elektr. Fensterheber € uvm.

5.800,-

Mazda6 Sport CD120 TE TD EZ 4/05, 140.485 km, 121 PS ABS, Anhängevorrichtung, ASR, elektr. Außenspiegel, uvm. € 6.900,-

Autohaus Falch GmbH Tel. 0664 / 3222740 www.autohaus-falch.at

22. Mai 2012

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Impuls 6 - OK

16.05.2012

16:32 Uhr

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