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Ausgabe 1.2011 • 25. Jänner 2011

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CAMA

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Hexenmutter aus Tradition Familie Thurner vulgo Kutte - eng mit Imster Fasnacht verbunden

Fotos: bestundpartner.com

Die Larve der Hexenmutter

Oma Christl und Mama Amanda helfen „Hexenmutter“ Fabian Sturm natürlich tatkräftig bei den Vorbereitungen.

Wenn am 13. Februar die Imster Buabefåsnåcht über die Bühne geht, dann sind auch wieder zahlreiche Kuttes mit von der Partie, wie etwa der Darsteller der Hexenmutter, Fabian Sturm. Bereits dessen Ur-Ur-Großvater war ein eingefleischter Fasnachtler gewesen. Für einen Außenstehenden erschließt sich die Faszination einer Fasnacht wie jene der Imster eher schwer. Wenn man allerdings von jung auf mit dem Schemenlaufen in Berührung kommt, dann schaut die Sache freilich ganz anders aus. So wie in der Familie Thurner, die in Imst unter dem Namen Kutte bekannt ist.

Aktuell steht Florian Sturm im Mittelpunkt des Geschehens. Der 13-Jährige wird bei der heurigen Fasnacht eine der Hauptfiguren, die Hexenmutter, verkörpern. Seit Wochen sind deshalb er und seine Verwandten quasi aus dem Häuschen. Die Wahl von Florian zur Hexenmutter erfolgte wohl nicht von ungefähr: Bereits von seinem Ur-Ur-Großvater - einem gewissen Karl Thurner - existieren Fotos vom Schemenlaufen aus dem Jahr 1927. Und Urgroßvater Toni Thurner – er verstarb erst im vergangenen Jahr – war so wie sein Urenkel ebenfalls bereits eine Hexenmutter, ein Anführer, ein Vortänzer.

Es sei deshalb eine große Ehre, sagen die Kuttes übereinstimmend, dass Florian der Auserwählte sei. In der Familie sind Bluse, Tuch und Larve noch aus alter Zeit erhalten. Die übrigen benötigten Utensilien leiht man sich aus. „Da helfen alle Imsterinnen und Imster zusammen“, erklärt Amanda Sturm, die Mutter von Florian. Jede und jeder würde gerne das hergeben, was man selbst nicht brauche. „Weil es ebenso eine Ehre ist, wenn die Sachen mitgehen.“ Christl Thurner, die Oma von Florian, ist – wie könnte es auch anders sein – natürlich auch bereits vom Fasnachtsvirus erfasst. „Wir

sind schon richtig narrisch“, sagt sie und berichtet auch gleich aus der Vergangenheit, erzählt von damals, als Vater Toni ihr die Schritte beibrachte. „Stimmt“, ergänzt Amanda, „und später haben wir dann selbst unsere Ganglen zuhause in der Stube gemacht.“ Florian wird von Bernhard Gritsch, das ist der Säckelmeister der großen Hexen, auf seine Aufgabe vorbereitet. „Er hat mir schon erzählt, dass ich mich immer gegen die Richtung des Kreises bewegen muss. Ob außen oder innen im Kreis ist allerdings egal“, weiß der Schüler. Gritsch wird auch am Tag der Buabefåsnåcht hilfreich zur Seite stehen. Damit ganz gewiss kein alter Fasnachtler leer ausgeht, wird er sich jeweils neben diesen postieren. So weiß Florian, wem er eine der 100 weißen Brezen zu geben hat. Die größte Auszeichnung, die eine Hexenmutter vergeben kann. (best)

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„Wir wollten den Titel!“ Der Imster Bernhard Senn sicherte sich als erster Tiroler den Europameistertitel der Installateure Bis heuer war es noch keinem Tiroler vergönnt gewesen, den EM-Titel der Installateure von einem Berufswettbewerb nach Hause zu entführen. Nun hat ein 21-jähriger Oberländer den Bann gebrochen. Sein Erfolgsrezept: Das Wissen, wofür er etwas lernt - und der Einsatzwille.

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Erfolg in Rot-Weiß-Rot: Bernhard Senn ist der beste Installateur Europas!

Europas, der diese Auszeichnung sowohl in der Mannschaftswertung als auch im Einzel abräumte. Senns Entwicklung ist die von vielen jungen Menschen: Laut eigenen Aussagen in der Pflichtschule nicht gerade der Fleißigste („Ich hab` mit Sicherheit nie zu viel getan!“), folgte in der Berufsschule die Trendwende. Genau genommen war es eine Begebenheit im ersten Lehrjahr auf dem Bau, als er von einem Bauherrn um eine Auskunft gebeten wurde, aber vergeblich nach einer Antwort rang. Deshalb sagte er sich, „dies wird mir nicht mehr passieren“ und strengte sich fortan auch in der Schule fleißig an. In seiner Freizeit ist der Europameister ein Naturmensch: Bergrettung, Canyoning- und Raftingführer, Skifahren, Skitouren, Klettern – kurzum, „alles, was man bei

uns halt so tun kann. Manchmal artet das Ganze fast ein wenig in einen Freizeitstress aus.“ Wobei Sport eine gute Lebensschule darstelle, sagt Senn. Derzeit absolviert der Imster den Meisterkurs der Installateure. Sein Erfolg sei generell auf das duale Ausbildungssystem zurück zu führen, sagt Senn, und natürlich fuße es auch auf das Entgegenkommen von Chef Erwin Bouvier, und der Berufsschule in Innsbruck, die großes Verständnis für seine Ambitionen gezeigt habe. Dass er sich nun Europameister nennen dürfe, das sei ihm übrigens erst bei der Rückkehr in die Heimat so richtig bewusst geworden. „Als ich in Lissabon zuoberst auf dem Stockerl gestanden bin, ist mir alles richtig surreal vorgekommen. Ich konnte den Erfolg erst am nächsten Tag realisieren.“ (best)

Fotos: privat / bestundpartner.com

„Es war purer Wille“, sagt Bernhard Senn. Der Imster holte bei der Europameisterschaft der Installateure in Lissabon die Goldmedaille. Der Druck sei enorm gewesen und er habe in den drei Tagen während des Portugalaufenthaltes keine zehn Stunden geschlafen, berichtet er. Wobei die Anspannung eigentlich von innen heraus entstanden sei, so der frischgebackene Europameister. Sein Team – er startete zusammen mit einem Elektriker und Kältetechniker – sei enorm erfolgsorientiert gewesen und deshalb sei man nach den Vorbereitungen für den nächsten Tag, die erst gegen Mitternacht endeten, spät in die Federn gefallen. Und bereits um vier Uhr sei er dann vor lauter Tatendrang wieder aus den Federn gesprungen. „Jedenfalls war es ein super Teamwork und wir wussten bereits einen Tag vorher, was am kommenden alles zu tun ist“, erklärt der beste Installateur


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Wirtschaftstreibende des Bezirkes Imst starten mit Schwung und Zuversicht ins neue Jahr Der traditionelle Neujahrsempfang der Imster Wirtschaftskammer ist auch immer so etwas wie ein Stimmungsbarometer. Geht es nach der Befindlichkeit der Unternehmer, dann steht einem erfolgreichen Jahr 2011 eigentlich nichts mehr im Wege. Die Schwierigkeiten der

Krise scheinen überwunden und überall herrscht Optimismus - angefangen von den Funktionären bis hin zum Einpersonenbetrieb. Grund genug, den Jahresbeginn mit einem Fest zu begehen. 1 Wirtschaftsbundgeschäftsführer für die drei Bezirke Imst, Landeck und

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Reutte: Simon Klotz; Bestatter und Schützenhauptmann Anton Klokker, Leiter der Imster Arbeiterkammer Günter Riezler. Notar Klaus Reisenberger aus Silz und Banker Bernd Senn (Volksbank Imst). Imsts Stadtpfarrer Alois Oberhuber, Reca-Ofenbauer und Schützenhauptmann Georg Posch. Helli und Susanne Knabl (Kletterhalle Imst) wollen auch im neuen Jahr hoch hinaus. Bauamtsleiter Günter Heppke wird auch 2011 wieder einige Projekte im Oberland umsetzen. Willi Krüger (Pitztaler Gletscher), Edmund Auer (Waldklause Längenfeld), Joe Falkner (Präsident der Tiroler Tourismusvereinigung) Michael Pfeifer, Kathrin Gstrein (ÖGB) und Bauunternehmer Joe

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Huber aus Imst. Bauunternehmer Thomas Thurner aus Oetz, Mario Kometer und Martin Haßlwanter von der Sparkasse Imst und Thomas Köhle (WK-Bezirksstellenleiter Landeck). Elisabeth Flarer, Manuela Tiefenbrunner und Christine Ladner. Martin Melmer (Geschäftsführer Autohaus Zorn-Wolf), Günther Jaritz (Prokurist Fa. Pfeifer). Steuerberater Rolf-Dieter Kuprian mit Tochter, Lebensmittel-Gremialvorsteher Marcus Wörle aus Tarrenz. Fotografin Melitta Abber und Herbert Riha, Büroservice-Unternehmer und Theatermacher. Wk-Präsident Jürgen Bodenseer und Astrid Stadler (AAB-Landesgeschäftsführerin) mit Imsts Bürgermeister Stefan Weirather.

Wirtschaftskammer als Ideenspender

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dieser eindeutig zu wenig auf die Kralle!“ Ein Ausweg sei die Abschaffung der Lohnsteuer, bei gleichzeitiger Anhebung der Mehrwertsteuer. Damit habe der Mitarbeiter am Monatsende mehr in der Hand und könne sich aussuchen, was er einkaufen will. Auch zum Thema Tschirganttunnel lässt die Führungsriege der Imster Wirtschaftskammer aufhorchen. Erstens brauche es nicht nur diesen, sondern auch den Fernpass-Scheiteltunnel, betonen sie, und zweitens solle das Land „die Sache selbst in die Hand nehmen“. Losgekoppelt von der Bundesregierung könne so eine Mautstrecke geschaffen werden, die sich innerhalb von wenigen Jahrzehnten auch rechnet. Falkner drastisch: „Man muss Verkehrsministerin Bures ausweichen, sonst erleben wir bis zum Sankt Nimmerleinstag nichts mehr.“ Bezirksstellenleiter Stefan Mascher erinnerte bei dieser Gelegenheit auf die Gefahren, die sich aus den Monsterstaus der vergangenen Wochen ergäben: „Sollte jemals an einem dieser Tage etwas passieren, dann haben wir das Malheur, weil sich kein Einsatzfahrzeug durch die Kolonnen kämpfen kann. Mascher: „Und der Feuerwehrhubschrauber ist noch nicht erfunden.“

Fotos: bestundpartner.com

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Abseits des wirtschaftspolitischen Tagesgeschäftes scheint in der Imster Wirtschaftskammer beträchtliche Innovationskraft zu schlummern. Am Tag des Neujahrsempfangs ließen die Funktionäre bei einem Pressegespräch jedenfalls mit einigen mutigen Ideen aufhorchen. So berichtete WK-Obmann Harald Höpperger davon, dass es in absehbarer Zeit zu einem Modellversuch kommen könnte, bei dem die Handelsschule/HAK eingebunden sein könnte. Ziel dabei sei es, die betriebliche Fachausbildung noch attraktiver zu machen und mit einer schulischen zu verquicken. Höpperger: „Mit 17 Jahren wäre der junge Mensch dann auch reifer, wenn es um die schwierige Frage der Weichenstellung für das weitere Leben geht.“ Fachkräfte sind überhaupt der zentrale Punkt, den Spartenobmann und WK-Obmannstellvertreter Mike Falkner, ins Auge fasst: „Wir werden in wenigen Jahren aufgrund der Demagogie nach qualifizierten Mitarbeitern lechzen“, sagt er. Er glaube, dass der Mitarbeiter sogar wichtiger werden würde als der Kunde. Falkner schlägt in diesem Zusammenhang vor, die Löhne der Mitarbeiter anzuheben: „Derzeit bekommt

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Geballte Wirtschaftskammerkompetenz: Bezirksstellenleiter Stefan Mascher, Obmann Harald Höpperger und sein Stellvertreter Mike Falkner (v.l.).


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„Nachhilfe“ auf 2.800 Metern Während Marlies Kerber kurz vor sechs Uhr früh in ihrem Kleinbus beladen mit Kaisersemmeln, Brezeln und Roggenwecken aus der schmalen Einfahrt in den Reuttener Obermarkt einbiegt, bereitet Ulli Jäger im Café im ersten Stock der Bäckerei Knittel den ersten Frühstückskaffee zu. Die beiden Außerfernerinnen beginnen mehr oder weniger begeistert einen ganz normalen Arbeitstag. Was die beiden allerdings vom Durchschnitt der arbeitenden Bevölkerung unterscheidet, ist ein kleines, außergewöhnliches Projekt: Weitab aller Zivilisation in einer der wildesten Weltgegenden, im Himalaya, auf mehr als 2.800 Metern Höhe. „Drei Stunden abwärts zu den Edelweiß“ – wie man in unseren Breiten zu sagen pflegt – fristet dort in einer unwirtlichen aber schönen Bergwelt ein kleiner Ort namens Deurali sein karges Dasein. Der bauliche und ausstattungsmäßige Zustand der Schule, an der 38 Kinder unterrichtet werden, ist kaum vorstellbar: Undichte Fenster, keine Heizung, Schimmel und Feuchtigkeit. Dies alles tut dem Lernwillen der kleinen Nepalesen allerdings keinen Abbruch. Sie sind mit Begeisterung bei der Sache. Auch wenn sie Schulwege von mehr als zweistündigen Bergwanderungen in eine Richtung in Kauf nehmen müssen. Den Zustand der Schule und deren Ausstattung wollen die bei-

Foto: privat

Einzigartiges Projekt zweier Außerfernerinnen im Everest-Gebiet

Mit traditionellen Schals behängt: Ulli Jäger und Marlies Kerber (stehend von links) bei der Übergabe der Schultaschen im nepalesischen Deurali auf 2.800 m Seehöhe.

den Außerferner Frauen allerdings verbessern. Die Initialzündung zum Projekt kam von Ullis Ehemann Herbert, der eine Treckingtour durch das Gebiet unternahm. Er verstand sich mit einem der Guides auf Anhieb und lud Sherpa Ang Kami Lama auf seine Kosten ins Außerfern ein. Positiver Nebeneffekt: das Erlernen der deutschen Sprache brachte einen unschätzbaren Vorteil gegenüber Träger- und Führerkollegen. So entstand eine tiefe Freundschaft. Inzwischen ist „Kami“ bereits zum vierten Mal bei den Jägers und wird wie ein Sohn behandelt. Man hat ihm zum Beispiel die Ausbildung zum Guide finanziert und ihn mit

einem Laptop ausgestattet. Mit Skype ist er so mit seiner Heimat verbunden und kann über die Fortschritte berichten. Als dann die beiden Arbeitskolleginnen 2009 im Frühjahr selbst vier Wochen in Nepal zubrachten, war rasch klar: hier muss geholfen werden! Bei einem zweiten Besuch im November dieses Jahres konnten die beiden dann schon Früchte ihrer Sammelleidenschaft - Schultaschen, Schreib- und Malutensilien, aber auch Bargeld - den fassungslosen Kindern von Deurali übergeben. Die glänzenden Kinderaugen entschädigten vollauf. Die Nepalesen führten über jeden einzelnen Artikel und die Finanzen genauestens Buch, jeder einzelne

Stift wurde vermerkt. Ein Festtag für alle Bewohner von Deurali! Es fehlt aber nach wie vor an allen Ecken und Enden. Deshalb war die Aktion nur der Beginn von etwas Größerem. Kontakte zu einer Englisch sprechenden Krankenschwester sind bereits weit gediehen. Mit ihr könnte man vor Ort zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: englischsprachiger Unterricht und die Errichtung einer kleinen Sanitätsstation. Bislang bedeuten bereits mittelschwere Verletzungen oder Krankheiten oft schon den Tod, weil das nächste Krankenhaus nur in tagelangen Fußmärschen zu erreichen ist. Allein kann das die Sherpa-Bevölkerung nicht stemmen und der Staat ist weit, weit weg. „Schade, dass sich der Transport von wetterfester und wärmender Kleidung nach Nepal kaum finanzieren lässt“, meint Ulli und hofft auf ein Unternehmen, das Hilfestellung geben könnte. Man arbeitet auf jeden Fall mit Nachdruck daran und will künftig alle Urlaube und eigene finanzielle Ressourcen in das Projekt investieren. Ang Kami Lama, der Sherpa, von dem bereits an dieser Stelle die Rede war, arbeitet noch bis April im Skigebiet des Reuttener Hahnenkamms. Spenden für das Projekt („Schulkinder Nepal“ Konto 62018 bei der Raiba Reutte) sind natürlich willkommen. Und: Wundern Sie sich nicht, wenn sie in Reutte zwei Damen ein wenig geistesabwesend sehen – sie sind mit ihren Gedanken sicherlich bei ihrem Hilfsprojekt. (heni) 25. Jänner 2011

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Sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken – die ganze Welt der Sinne bietet die Messe Innsbruck am 5. und 6. Februar bei den Publikumsmessen „Reisetrend 2011“ sowie „Wellness & Gesundheit 2011“. Auf der „Reisetrend“ gibt es umfassende Information und Beratung für Individual- und Erlebnisreisen, Camping, Kultur- und Städtereisen, Familien-, Pärchen- oder SingleUrlaub in Österreich, Europa und dem Rest der Welt. Reiseveranstalter, Tourismusämter, Thermen, Hotels oder Anbieter von Kreuzfahrten machen so richtig Lust auf die schönste Zeit im Jahr. Das Angebot wird so umfangreich wie schon lange nicht mehr. Sinnlich, das heißt mit absoluten Wohlfühl-Highlights für die eigenen vier Wände, geht es auch auf der „Wellness & Gesundheit“ zu, die zeitgleich auf der Messe Innsbruck stattfindet. Die Aussteller präsentieren zahlreiche Neuheiten

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Foto: christophorus.at

Reisetrend und Wellness 2011 das Messe-Erlebnis für alle Sinne

an Wellness-Produkten, von Infrarotkabinen über Whirlpools und Gesundheitsbetten bis hin zu Wellness-Musik, Wohlfühlprodukten, Körperbewusstsein u.v.a.m. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Innsbrucker Wellnessmesse ist das kostenfreie und umfangreiche Vortrags- und Workshop-Programm. Experten zeigen, wie man mit oft einfachen Mitteln Kraftquellen schaffen und daraus schöpfen kann. Reisetrend & Wellnessmesse / 5.-6. Februar 2011/ Messe Innsbruck/ SA 10:00-18:00 Uhr, SO 10:00-17:00 / Kombi-Ticket 5 Euro.


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Jänner im Stadtsaal, an der alle Reisegewinner nochmals teilnahmen, eine zusätzliche Reise gewann. Nachfolgend die Gewinner der Weihnachtsaktion 2010: Auderer Jakob, Grins; Blaßnig Barbara, Fiss; Blassnig Margarethe, Fließ; Buchegger Benjamin, Landeck; Goldberger Josef, Landeck; Gröbner Robina, Pettneu; Habicher Elmar, Nauders; Hammerl Daniel, Innsbruck; Handle Marlies, Grins; Häusler Christina, Ischgl; Hochenegger Richard, Serfaus; Jäger Elsa, Landeck; Kogoj

Foto: Tschallener

Die Gewinner des Weihnachtsgewinnspieles der Leistungsgemeinschaft Landeck-Zams stehen fest! Aus einem Berg von Einsendungen wurden Ende Dezember auf den neuen Stadtplatz in Landeck jene Kundinnen und Kunden gezogen, die sich über eine Flugreise in die Türkei freuen können. Pater Erich Geir überwachte die Ziehung, als Glücksengerln fungierten Johannes und Markus. Besonderes Glück hatte heuer Blaßnig Barbara aus Fiss, die bei der großen Schlussveranstaltung am 7.

Heinz Huber geehrt Walter, Landeck; Ladner Anni, Flirsch; Narr Kornelia, See; Pfeifer Anna Theres, Ischgl; Schiferer Maria, Tobadill; Schöpf Emil, Prutz; Schwendinger Fiss; Siegl Daniela, Flirsch; Streng Markus, Grins; Traxl Franz, Landeck; Wachter Cornelia, Pfunds; Wriessnegger Helga, Pians; Zangerl-Petter Gabriele, Landeck. Neben der Hauptgewinnerin Barbara Blaßnig aus Fließ konnten sich auch Silvia Walser, Frau des künftigen Obmannes der Leistungsgemeinschaft Thomas Walser, und Claudia Müller, Gattin des scheidenden Obmannes Markus Müller, über einen Blumenstrauß freuen. Sozusagen als Entschädigung für viele "einsame Stunden", in denen die Männer für das Wohl der Landecker Wirtschaft im Einsatz sind bzw. waren. Die Amtsübergabe von Markus Müller auf Thomas Walser wird im Frühjahr stattfinden. Im Zuge der Schlussveranstaltung wurden auch die Preise des Auto-AufkleberGewinnspiels übergeben. Die 7 Autoaufkleber-Gewinner sind: Franz Spiss, Zams; Martina Watzdorf, Landeck; Lonic Gerhard, Schönwies; Simone Luchetta, Perjen; Hilde Mungenast, Zams; Gudrun Lechleitner, Landeck und Rosmarie Zangerle, Landeck

Von links: Silvia Walser, Barbara Blaßnig, Claudia Müller

Foto: VP Landeck/ Seeberger

LaZa-Gewinner sind ermittelt

Heinz Huber, scheidender Wirtschaftsbundobmann des Bezirkes Landeck, erhielt kürzlich von LH Günther Platter und LAbg. Toni Mattle den Goldenen Adler und die Ehrenurkunde der Tiroler Volkspartei „für seinen langjährigen Einsatz, seine Arbeit und sein Wirken in der Tiroler Volkspartei“. Seit 1976 ist Huber Wirtschaftsbundmitglied. 1991 wurde er Bezirksobmann des Wirtschaftsbundes Landeck, 1999 stellvertretender Landesobmann des Wirtschaftsbundes Tirol. Seit 2000 ist Huber als Bezirksstellenobmann der Wirtschaftskammer Landeck tätig.

25 % Kursgewinnsteuer auf Wertpapiere ab 2011:

Foto: Volksbank

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Kaiserliches Wohlfühlen Maria-Theresia in Ischgl erhielt neuen Wellnessbereich Das Hotel-Garni Maria-Theresia in Ischgl gehört zu den ersten Adressen im weltweit bekannten Skiort. Das zentral gelegene Vierstern-Hotel verfügt über 52 Gästebetten und wird seit Generationen in bewährter Weise im Familienbetrieb geführt. Das Maria-Theresia wird nicht nur wegen der Gastfreundlichkeit und dem gemütlichen Ambiente, sondern auch wegen des TopAngebots geschätzt. Seit Beginn der aktuellen Wintersaison werden die Gäste des Hotels noch mehr verwöhnt als bisher: Der Wellnessbereich, eine wahre Wohlfühloase, wurde großzügig ausgebaut und modernisiert. Infrarotkabine, Dampfbad, finnische Sauna und Sanarium sorgen neben Sonnenwiese, Kneippecke und Vitaminbar für gesunde und wohltuende Entspannung. Moderne Erlebnisduschen und mit gemütlichen Liegen ausgestattete Ruheräume runden das Top-Angebot ab. In einem der Ruheräume wurde sogar die Möglichkeit, Wasserbetten zu installieren impliziert. Neben dem Wohl der Gäste ist der Familie Kurz auch das der Angestellten ein großes Anliegen. Daher wurden im Zuge der Umbauarbeiten ebenfalls neun moderne Personalzimmer errichtet. Mit dem Ergebnis des Umbaus sind nicht nur Gäste und Personal, sondern auch die Familie Kurz vollends zufrieden. Daher gilt ihr Dank den ausführenden Firmen, die die schwierigen Arbeiten termingerecht und zur vollsten Zufriedenheit durchgeführt haben.

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ortsreportage roppen

Eine Gemeinde, die „relativ autark“ ist Roppen hat speziell mit dem Müll über viele Jahre gutes Geld verdient. Rund 500.000 Euro waren es in der Vergangenheit, die jährlich in die Gemeindekasse flossen. Nun ist der Betrag seit zwei Jahren zwar geringer, weil der Hausmüll verbrannt und nicht mehr in der Deponie gelagert wird. Trotzdem sind es immer noch 170.000 Euro, mit denen jeweils fix budgetiert werden kann. „Wir sind also wegen der Deponie relativ autark“, präzisiert Mayr, der als „Roter“ im Gemeinderat mit seiner Liste mit fünf von 13 Mandaten vertreten ist. Und man habe das Geld in der Vergangenheit nicht beim Fenster hinaus geworfen, sondern sinnvoll investiert, zum Beispiel in Grundstücke. Der solide Finanzhaushalt wirkt sich nun positiv aus. So konnten etwa die Investitionen in das Sportzentrum ohne Fremdfinanzierung erfolgen, rein aus dem laufenden Budget heraus. Eine weitere fixe Einnahmequelle ist die Kommunalsteuer, die sich in Roppen bei rund 500 Beschäftigten auch zu einem schönen Sümmchen auftürmt. Ausschlaggebend dafür sind die beiden Gewerbegebiete Tschirgant und jenes

Fotos: bestundpartner.com / Gemeinde Roppen

Roppens Dorfoberhaupt Ingo Mayr sieht seine Kommune gut aufgestellt

Bgm. Ingo Mayr kann dank guter Einnahmen aus dem Vollen schöpfen.

neue, direkt neben der Bundesstraße, das gemeinsam mit Sautens entstanden ist. Nachdem dort die Gründe aber so gut wie vergeben sind, wird eine Erweiterung Richtung Osten angestrebt. Ein Ansinnen, das bereits als zweite Baustufe (plus 13.000 Quadratmeter) in der Vergangenheit vorgesehen gewesen war, weshalb es auch zu keinen Einsprüchen kam. Mit der Baureifmachung soll heuer begonnen werden. Ein weiteres großes Vorhaben betrifft 2011 die Erneuerung der Wasserversorgung. Mayr: „Wir haben neue Quellen im Aug`“, außerdem soll die 50 Jahre alte Ableitung, die nicht mehr in ihrer

Dimensionierung entspricht, erneuert werden. Gerechnet wird in diesem Zusammenhang mit Investitionen von rund einer Million Euro. Darüber hinaus sei nicht übermäßig viel zu tun, die Gemeindegebäude würden zum Großteil dem Standard entsprechen, berichtet Mayr weiter. Eventuell sei in mittlerer Zukunft am Kindergarten etwas zu richten, abhängig von der demografischen Entwicklung, andererseits würde die positive Entwicklung im Sportplatzzentrum eine Erweiterung erfordern. Geplant als Café, ist dort mittlerweile ein florierendes Restaurant entstanden, dem nun aber die Lager-

möglichkeiten und die Sitzplätze fehlen. Themen, die man auch im Auge behalte, seien die Errichtung eines Fußball-Trainingsplatzes sowie die Überdachung des Recyclinghofes. Und ja, genau, noch etwas werde man angehen, und zwar die Verbesserung der Gewerbegebietsstraße beim Tschirgant. Nach der Fertigstellung des Tunnelbaus wäre es nun an der Zeit, dort etwas zu verbessern, mahnt Mayr ein, der in diesem Zusammenhang auch seinen Haiminger Amtskollegen „herzlich zu einer Mitarbeit“ einladen will. Gemeinsam rudere es sich in einem Boot einfach besser, schmunzelt Roppens Bürgermeister.

Das Wappen von Roppen Ein blauer Pfahl begleitet von vier silbernen Spitzen. Dieses Bild zeigt das Gemeindewappen von Roppen, das am 30. Oktober 1973 verliehen wurde. Die Farben der Gemeindefahne sind Blau-Weiß. Das Wappen deutet den Ortsnamen: Roppen ist vorrömisch und soll heißen: »Bei den Felsen«. So versinnbildlicht das Wappen zugleich die gewaltige Bergsturzlandschaft Roppens und seine Innschlucht.

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ortsreportage roppen

„Die Jungen taugen mir“ Norbert Rudigier hat sich mit Leib und Seele dem (Jung-)Schützenwesen verschrieben

„Die Jugend ist offener und sagt direkt, was ihr nicht gefällt und was schon.“ - Norbert Rudigier ist die Begeisterung über seine Arbeit mit den Jungschützen anzumerken. Bei den Erwachsenen sei es mitunter so, sagt er, dass die erst nach dem fünften Bier mit ihrer richtigen Meinung herausrücken würden, da sei ihm das Direkte schon lieber: „Die Jungen taugen mir einfach.“ Da gebe es kein Taktieren und kein Hin- und Her. Punkt. Wobei Rudigier bei seinen Jungschützen durchaus ein strenges Regiment an den Tag legt. „Also ein ,Tschüss` und ein ,Ciao` oder was da sonst alles daherkommt, das gibt es bei mir nicht“, merkt er an. Die Globalisierung soll nämlich nicht in allen Bereichen Einzug halten und er wolle es lieber so halten, wie es immer war: „Die Burschen verabschieden sich mit einem ,Pfiat di` oder ,Servus`. Punkt.“ Woher die Liebe zu den Schützen

komme, das kann der 45-Jährige nicht sagen, aber irgendetwas werde schon der Grund sein, dass er „springt wie ein Depp“. 2004 rief der Gastwirt in Roppen die Jungschützenkompanie ins Leben. Im darauffolgenden Jahr wurde die Fahnenweihe gefeiert und 2009 war man bereits mit einer Besonderheit beim Landesumzug vertreten. Wochenlange Vorbereitungen und sogar eine Intervention bei Landeshauptmann Günther Platter seien vonnöten gewesen, schwelgt Rudigier in Erinnerung, aber das alles sei es wert gewesen.

Norbert Rudigier vertieft sich mit Vorliebe ins Schützenwesen und dessen Geschichte.

Fotos: Schützengilde Roppen / bestundpartner.com

Obwohl nicht Kommandant, hat sich ein Roppener so richtig in die Tradition der Schützen vertieft. Er wälzt Bücher und studiert alte Schriften, war im Ort zunächst für die Fahne zuständig, dann gründete er die Jungschützen. Nun ist er seit zwei Jahren im Bezirk für den Schützennachwuchs zuständig.

Jedenfalls konnte in der Landeshauptstadt stolz ein Wagen präsentiert werden, auf dem der Tiroler Adler, geschmückt mit 2009 Dahlien, zu sehen war. Ein vielfotografiertes Motiv! Der vielbeachtete Auftritt habe die Bodenständigkeit demonstriert und gezeigt, dass viele Tirolerinnen und Tiroler zu ihren Wurzeln stehen würden, sagt Rudigier. Nur wünsche er sich, dass die Begeisterung nicht so schnell verebbe. Man müsse nun eigentlich die Gelegenheit beim Schopf packen und nicht die Sache wieder einschlafen lassen. Dass bei der Betreuung der Jungschützen Feuer dabei ist, dafür sorgt der Roppener höchstpersönlich. Seine Augen blitzen richtiggehend, wenn er etwa von der Jungschützenwanderung des Vorjahres spricht.

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Foto: bestundpartner.com

m od is kl ch a im ss ak me is ch tu r el l

R O PP EN

Kundschafter verabschiedete sich in Schützenpension „Einmal ist genug“, sagt sich Josef Strigl und beendet nach fast 30jähriger Tätigkeit seine Funktion als Kundschafter bei den Roppener Schützen. Der 68-Jährige hatte die Aufgabe seinerzeit von seinem Schwiegervater Krispin Heiss übernommen. Kundschafter sind in dieser Form selten bei Schützenkompanien zu finden. Insofern wird Strigls Rücktritt auch eine bleibende Lücke hinterlassen. Galt er doch als äußerst zuverlässig. Der aus Sautens Stammende war während seines Arbeitslebens 32 Jahre lang nach Landeck gependelt, wo er als Friseur arbeitete.


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editorial

impressum

Danke für Ihre Hilfe! Liebe Leserinnen und Leser der Zeitschrift impuls. Das Wichtigste gleich vorweg: Danke, danke und nochmals danke! Auch heuer ist Ihre Bereitschaft, unverschuldet in Not geratenen Familien aus unserem Auflagengebiet zu helfen, überwältigend. Und das Echo auf unsere Weihnachtsaktion 2010 ein Zeichen echter Menschlichkeit! Sie erinnern sich bestimmt an die drei Schicksale, über die wir in unserer Weihnachtsausgabe berichtet hatten: Zum einen die junge Familie in Ehrwald, die ihren Vater verloren hat und nun von der finanziellen Last, die der kurz zuvor getätigte Umbau des Stallgebäudes verursacht, fast erdrückt wird. Zum anderen die an Krebs erkrankte Großmutter in Imst, die sich trotz ihrer gesundheitlichen Strapazen rührend um ihr Enkelkind kümmert. Und dann ist da noch die Familie aus Landeck, der das Schicksal harte Prüfungen auferlegt. Doch der Aufruf in unserer Weihnachtsausgabe ist nicht verhallt! Dank der Hilfsbereitschaft der impuls-Leser kann diesen Familien in den nächsten Tagen jeweils ein stattlicher Betrag übergeben werden, der zumindest die finanziellen Sorgen lindert und den leidgeprüften Familien wieder etwas mehr Hoffnung gibt. Es war eine Fülle von Einzelspenden, die auf das bei der Raiffeisenbank Imst eingerichtete Spendenkonto, eingegangen sind. Wir sind außer Stande, jedem Einzelnen für seinen Beitrag zu danken. Daher verneigen wir uns auf diesem Weg vor der Hilfsbereitschaft unserer Leser und sagen DANKE für diesen Beweis gelebter Menschlichkeit. Und wer weiß: vielleicht hat es das Christkind mit dem einen oder anderen, der diese Zeilen liest, heuer besonders gut gemeint. Er kann einen Teil seines Glückes noch immer an jene weitergeben, die davon zu wenig haben. Das Spendenkonto 36.093.680 bei der Raiffeisen Landesbank Tirol AG (BLZ 36.000), lautend auf "Weihnachtsaktion 2010" ist auch im Jänner noch eingerichtet. Ihr impuls-Team

Medieninhaber, Verleger: Oberländer VerlagsGmbH, 6410 Telfs, Bahnhofstraße 24 Tel. 05262/67491, Fax: -13, www.impuls-magazin.at Herausgeber: Günther Lechner, Wolfgang Weninger Redaktionsleitung: Bernhard Stecher (best), redaktion@impuls-magazin.at Redaktion: Paul Schranz (psch), Martin Muigg-Spörr (mams), Heike Nikolussi (heni) Anzeigen: Bianca Rott, Tel. 0676 - 846 573 - 20, e-mail: br@impuls-magazin.at Simone Amplatz, Tel. 0676 - 846 573 - 19, e-mail: sa@impuls-magazin.at Druck: NÖ Pressehaus

Die nächste Ausgabe erscheint am 15. Februar 2011

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Medieninhaber/Firmensitz: Oberländer Verlags GmbH, Bahnhofstraße 24, 6410 Telfs Unternehmensgegenstand: Verlagstätigkeit Geschäftsführer: Günther Lechner, Wolfgang Weninger Gesellschafter der Oberländer Verlags GmbH, deren unmittelbare Beteiligung 25 % übersteigt: Moser Holding Beteiligung GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag und Vertrieb von Zeitungen Gesellschafter der Moser Holding Beteiligung GmbH und Unternehmen, deren mittelbare Beteiligung an der Oberländer Verlags GmbH 50 % übersteigt: Schlüsselverlag J.S. Moser GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Mediendienst Moser Holding Aktiengesellschaft, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Verwalten von Beteiligungen Unmittelbare Beteiligungen der Moser Holding Aktiengesellschaft an anderen Medienunternehmen oder Mediendiensten über 25% sowie mittelbare Beteiligungen der Moser Holding Aktiengesellschaft an anderen Medienunternehmen oder Mediendiensten über 50%: Schlüsselverlag J.S. Moser GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Medienunternehmen Tiroler Tageszeitung GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Nachrichtenagentur und redaktioneller Dienstleister der Tiroler Tageszeitung MOHO Newscenter GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Nachrichtenagentur und redaktioneller Dienstleister der Tiroler Tageszeitung Tirolerin Verlags GmbH, Fulpmes, Unternehmensgegenstand: Ausübung des Zeitschriften- und Verlagswesens Weekend Magazin Tirol GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: medienrechtliche Tätigkeiten, Beratungen holl-medien GmbH, Wels, Unternehmensgegenstand: Herausgabe von periodischen Zeitschriften Neu-Media GmbH, Wels, Unternehmensgegenstand: Herausgabe von Drucksorten und Magazinen target group publishing GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Verlagstätigkeit New Media Online GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Betrieb von neuen Medien Regionalradio Tirol GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Betrieb eines Regionalradios Moser Holding Beteiligung GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Herausgabe, Verlag und Vertrieb von Zeitungen Bezirksrundschau GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Inhaltliche Gestaltung, Herstellung, Verbreitung, Besorgung der Abrufbarkeit und Herausgabe von Medien, insbesondere von periodischen Printmedien in Oberösterreich Sonstige unmittelbare Beteiligungen der Moser Holding Beteiligung GmbH an anderen Medienunternehmen oder Mediendiensten über 25%: target group publishing gmbh, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: Verlagstätigkeit Tirolerin Verlags GmbH, Fulpmes, Unternehmensgegenstand: Ausübung des Zeitschriften- und Verlagswesens Weekend Magazin Tirol GmbH, Innsbruck, Unternehmensgegenstand: medienrechtliche Tätigkeiten, Beratungen Grundlegende Richtung: Die Zeitschrift hat das Ziel, die Bevölkerung des Auflagengebietes über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Belange der Region zu informieren. Die Zeitschrift ist politisch und wirtschaftlich unabhängig.

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600 Sitzplätze verfügt.

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fertigt, wird innen wie außen bedient,

Nordseite des Skigebietes - direkt an

was wesentlich zum Komfort und Wohl-

der Talstation der Schöngampbahn ge-

fühlen in der rustikalen Einkehr beiträgt.

legen - die Zirbenhütte erbauen. Wie

Eine Besonderheit stellen die fünf offe-

bereits der Name verrät, handelt es sich

nen Feuerstellen dar, die mit ihren Sitz-

dabei um ein im typisch Tiroler Stil er-

logen und den fellüberzogenen Sitzge-

bautes Restaurant, das innen über 350

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Wir wünschen der Bauherrschaft viel Erfolg!

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wir t des monats

Zum Wirt und zum Bauern berufen Erich Holzknecht von der Wurzbergalm bei Längenfeld zum Wirt des Monats gekürt ort, wo eine einfache Jausenstation stand, erbauten Agnes und Erich Holzknecht sen. die Wurzbergalm. Auf 1573 Metern Seehöhe kamen auch zwei der neun Kinder auf die Welt, eines davon 1965, es war der heutige Wirt Erich jun.

D

Er sei gerne hier oben, sagt der Gastronom und Bauer. Und er stelle auch fest, dass immer mehr Leute die Einfachheit und Ruhe suchen würden. Die gibt es auf dem Plateau oberhalb von Längenfeld im Ötztal zur Genüge. Im Sommer grasen hier die fünf Milchkühe des Besitzers und die drei Goaß. Wanderer kommen über den etwa halbstündigen Weg von Köfels herüber oder vom Tal herauf, was rund eineinhalb Stunden in Anspruch nimmt. Im Winter sind Schneeschuhwanderer unterwegs und hauptsächlich Rodler. Vor der Abfahrt lassen sich dann besonders viele Besucher die Heidelbeeromletten schmecken. – Eine kulinarische Besonderheit auf der Wurzbergalm. Im Winter keh-

ren auch gerne größere Gruppen und Vereine ein, dann sind die Rippelen besonders begehrt. Geöffnet ist die Wurzbergalm im Winter jeweils von Weihnachten bis Ostern oder halt so lange, wie Schnee liegt. Wobei sich Holzknecht bezüglich Schneeauflage stets viel Mühe gibt. Vom TVb wurde dazu mittels einer mobilen Schneekanone zu Beginn der Saison ein Schneedepot angelegt. Bei Bedarf bedient sich der Wirt des Monats dort und bringt die weiße Pracht mittels Miststreuer auf die Strecke. Mit ein Grund, warum er diesmal die Auszeichnung erhielt. Holzknecht selbst übt sich aber in Bescheidenheit. „Wenn ich den Schnee nicht hätte, dann würde ich auf meiner Alm sitzen und die Daumen drehen“, sagt er und vergisst auch bei dieser Gelegenheit nicht, seinen Helferinnen zu danken: Gattin Ramona und die Töchter Laura (12) sowie Julia (10) arbeiten fleißig mit. Auch Iris (4) wird wohl bald einmal in dem vor fünf Jahren erneuerten Familienbetrieb Hand anlegen.

Neben der Gastrotätigkeit ist die Viehzucht eine Passion von Erich Holzknecht.

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Fahren zum halben Preis? Na klar, mit Erdgas! Fahren mit Erdgas war immer schon attraktiv – vor allem wegen der niedrigen Treibstoffpreise. Jetzt bietet der saubere Kraftstoff noch mehr Vorteile: Die Benzin- und Dieselpreise sind durch die erhöhte Mineralölsteuer gestiegen, Erdgas bleibt günstig. Doch dem ist nicht genug: Erdgasfahrer parken auch gratis in allen Kurzparkzonen der Städte Innsbruck und Wörgl! Autofahren wird teurer – aber nicht für Erdgasfahrer: Durch die erhöhte Mineralölsteuer steigen die Benzin- und Dieselpreise und Autofahrer müssen tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Erdgas hingegen bleiben unverändert, wodurch sich der bereits große Kostenvorteil gegenüber den herkömmlichen Treibstoffen noch weiter erhöht. Damit entpuppt sich Erdgas nicht nur als der preisgünstigste, sondern auch als der preisstabilste Kraftstoff der vergangenen Jahre.

Konkurrenzlos in Sachen Preise Wer täglich mit dem Auto fährt, schätzt konstant niedrige Treibstoffpreise. Und Erdgas ist der günstigste Treibstoff, der in Tirol bereits an 24 Tankstellen zur Verfügung steht. Mit einer Betankung von 10,- Euro fährt ein Erdgasfahrzeug 310 km, ein Fahrzeug mit Dieselmotor 173 km, ein Benzinauto 111 km. Besonders für Vielfahrer - wie Taxis - lohnt sich der Umstieg auf Erdgas besonders: In Tirol profitieren bereits über 28 Taxiunternehmer von den Vorteilen des sauberen Kraftstoffes und

es werden immer mehr. In der Anschaffung kostet ein Erdgasfahrzeug etwa so viel wie ein vergleichbares Dieselfahrzeug. Die Kostenersparnis ist aber nicht der einzige Grund dafür. Der vergleichsweise geringe CO2-Ausstoß spielt ebenso eine wichtige Rolle.

Sieger bei der Ökobilanz Im Gegensatz zu Diesel- oder Benzinfahrzeugen emittieren Erdgasautos weder Feinstaub noch Rußpartikel. Mit bis zu 95 % weniger Schadstoffausstoß als Benzin- und Dieselfahrzeuge leisten sie einen nachhaltigen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt. Die

Mit Erdgasautos sparen Sie bares Geld! Kosteneinsparungen beim Kauf eines Erdgasautos: Normverbrauchsabgabe: bis zu € 600,– günstiger Umweltbonus für Privatpersonen € 500,– Umweltbonus für Gewerbetreibende von € 500,– Gratis Parken in allen Kurzparkzonen der Städte Innsbruck und Wörgl 45 % günstiger als Fahren mit Diesel (Beispiel VW Passat Bluemotion) 64 % günstiger als Fahren mit Benzin (Beispiel VW Passat TSI) Der Treibstoff Erdgas ist nicht von der Erhöhung der Mineralölsteuer ab Jänner 2011 betroffen. Nähere Infos unter der kostenfreien Serviceline 0800 / 828 829 oder www.tigas.at

Abgase sind geruchlos und das Motorengeräusch ist leiser als bei Fahrzeugen mit herkömmlichen Treibstoffen. Die Städte Innsbruck und Wörgl setzen beispielhafte Maßnahmen zur Entlastung unserer Umwelt und bieten Erdgasfahrern sogar die Möglichkeit, in allen Kurzparkzonen gratis zu parken.

Erdgasautos für jeden Geschmack Als Reaktion auf das gesteigerte Umwelt- und Kostenbewusstsein der Konsumenten sind bereits einige Erdgasmodelle renommierter Autohersteller auf den Markt. Sie zeichnen sich besonders durch starke Motoren, ausgereifte Technik und hohen Fahrkomfort aus. So sind seit 2009 auch Turbomodelle, wie etwa der preisgekrönte VW Passat Ecofuel, der VW Touran oder der Opel Zafira erhältlich. Sie verbinden maximale Leistung mit umweltschonendem Fahren und kommen so jedem Fahrstil entgegen.

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Austria Haus

Bramble Ski ist eine Vereinigung, die auf erlesenen Plätzen dieser Welt Unterkünfte für den gehobenen Skigast anbietet. Vertreten ist der Exklusivanbieter in Kanada und der Schweiz. Nunmehr zählt mit dem heuer neu errichteten Haus Austria auch St. Anton zu diesen ganz besonderen Stätten.

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Fotos: Brambleski / Schillfahrt

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Appartements für höchste Ansprüche In St. Anton ist ein wahres Highlight entstanden In der Wiege des Skisports entstand im Ortsteil Nasse-

kleineren Gebäudes entstand von Schillfahrt Architektur,

rein ein Appartementhaus der besonderen Art. Hier ste-

ein dem alpenländischen Bauen nachempfundenes Bau-

hen drei Exklusivwohnungen zur Verfügung, die selbst-

werk mit viel Holz. Auch das erlesene Interieur wurde teil-

verständlich über eine eigene Küche verfügen, nachdem

weise aus Altholz gefertigt und vermittelt somit eine hei-

aber getreu der Firmenmaxime das Beste gerade gut

melige Atmosphäre. Bei der Heizung wurde ebenfalls auf

genug ist, kann die Verpflegung auch über einen Caterer

Bodenständigkeit Wert gelegt: Energieträger sind Pellets.

sicher gestellt werden. Nach dem Abriss eines an dieser Stelle vorher stehenden

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homestory

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Außen hart und innen weich Wohntraum der Familie Schöpf in Tarrenz hat zwei Gesichter Einheimische nennen ihn die „Black-Box“. Jenen Neubau, der sich im Weiler Walchenbach knapp unter den Wald duckt und von außen kalt und nüchtern wirkt. Innen allerdings dominieren warme Farben und abgestimmte Accessoires. “Schwarzer Kasten“ – der Name scheint nicht weit her geholt. Tatsächlich dominieren beim Wohntraum der Familie Schöpf klare Formen. Zudem ist die Fassade auch zu einem Teil mit anthrazitfarbenen Platten – eine Empfeh-

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lung von Spenglermeister Auer – überzogen. Dazu noch der dunkle Putz. Für den Namen des Volksmundes brauchte es dazu nicht allzu viel Fantasie. Dabei entspricht die Bezeichnung „Black Box“ überhaupt nicht den Tatsachen. Wird doch damit „ein geschlossenes System unter Vernachlässigung des inneren Aufbaus“ bezeichnet. Und dass das Innenleben des schmucken Einfamilienhauses vernachlässigt wurde, kann man so überhaupt nicht sagen. Im Gegenteil! „Wir fanden die Diskrepanz span-

nend“, erläutern die beiden stolzen Hausbesitzer, „wir wollten uns außen was trauen, setzten innen aber auf Wohnlichkeit und auf Erdtöne. Wohlfühlen und Funktionalität sollen Hand in Hand gehen.“ Manch anderen Bauherren würde dazu vielleicht noch der Mut fehlen, vermuten Meli und Mario, sie hätten es aber irgendwie praktisch gehabt. Einerseits deshalb, weil man bereits nahezu 20 Jahre zusammen gelebt habe und damit wusste, was gebraucht wird und was nicht, andererseits weil man im leicht fortgeschrittenen

Alter vermehrt auf Qualität setzen würde und nicht mit dem Erstbesten zufrieden ist. Insofern habe es sich bei ihnen um den idealen Zeitpunkt fürs Bauen gehandelt, erklärt der 41 Jahre alte gelernte Kunstschlosser, der nun bei der Asfinag arbeitet. „Zum Beispiel haben wir gemerkt, dass wir beide keine ,Bader` sind. Wozu sollten wir uns dann eine Badewanne ins Haus stellen?“. In punkto Qualität ging man auch bei der Gestaltung der Räume keine Kompromisse ein: Hier bot sich das umfangreiche Sortiment


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Die Küche aus dem Einrichtungshaus kika in Imst wurde perfekt nach den Wünschen der Bewohner geplant. Der offene Küchenbereich geht mit der gemütlichen Essecke in den Wohnbereich über.

des Imster Einrichtungshauses kika an, sind doch in der Filiale in der Imster Industriezone Möbel und Heimtextilien aller namhaften Hersteller zu finden.

Gute Planung als Grundlage Voraussetzung für ein ideales Wohnen ist eine optimale Planung. Da sind sich Schöpfs ebenfalls einig. Sie kommen mit einem Wohnstockwerk aus. Im Erdgeschoß befinden sich Garderobe, Heiz- und Waschraum (selbiger übrigens mit Fernseher!), Garage, ein kleiner Abstellraum und ein Büro. Auf

einen Keller wurde bewusst verzichtet. Das Wohnen spielt sich einzig und allein im ersten Stock ab. Über eine auf das Wesentliche reduzierte Treppe, deren »schwebende« Stufen – sowie die Haustüre und Innentüren von Tiefenbrunner stammen – gelangt man in den ersten Stock. Die Schlafzimmer und Sanitärräume auf der Schattenseite, also dem Wald zugewandt, Küche und Wohnzimmer auf der Südseite. Von dort aus hat man, weil leicht über das Gurgltal erhöht, einen schönen Ausblick. An der West-

seite ist eine Terrasse vorgebaut, die so die Wohnfläche ins Freie erweitert. Ein ganz besonderes Augenmerk richteten die Schöpfs auf die Küche und fanden dafür im Einrichtungshaus kika in der Industriezone in Imst einen perfekten Partner. Dank einer exakten Planung durch die Küchenspezialisten des Möbelhauses, die über langjährige Erfahrung verfügen, entstand eine Küche, in der alle Arbeitsabläufe optimal aufeinander abgestimmt sind. Die kontrastierenden Farben der Einrichtung

passen perfekt zum Stil des Hauses und machen die Küche - die sich zum Wohnbereich hin öffnet zum beliebten Aufenthaltsort. Dazu trägt auch die gemütliche Essecke bei, die als verbindendes Glied zwischen Küchen- und Wohnbereich dient. Viele Anregungen für die Ausstattung der Küche holten sich Meli und Mario auch in der großen Küchenausstellung des Einrichtungshauses kika Imst, die erst vor kurzem neu gestaltet wurde. Errichtet ist der Neubau zweiteilig. Im Erdgeschoß massiv, darauf

DACH UND WAND AUS MEISTERHAND Spenglerei Auer Bruno e.U. Th.-Walch-Str. 35 in Imst www.spenglerei-auer.at Tel. 0676 844687 100 Fax: 05412 61730

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Fotos: bestundpartner.com

Tel.+Fax: 05262 / 65133 Handy: 0676 / 957 27 97 Andreas-Raggl-Weg 2 · 6410 Telfs daniel@wiedemann-boeden.at

wurde ein Holzriegelbau gesetzt. Das Raumklima sei dadurch merklich besser, merkt Meli an. Sie ist seit 16 Jahren Sekretärin in der Imster HAK. Klar, dass auch entsprechend gedämmt wurde: Einmal zwischen den 16 Zentimeter dicken Holzträgern, dann aber auch noch einmal 12 Zentimeter außen an der Wand und zu guter Letzt auch noch einmal

innen die sieben Zentimeter starke Installationsebene. Damit erreichten Schöpfs die Werte eines Niedrigenergiehauses, sodass eine Luft-Wärme-Pumpe in Verbindung mit einer Solaranlage als Energieversorgung ausreicht. Die monatlichen Kosten liegen damit bei nicht einmal 40 Euro. Erwähnenswert am Wohntraum der Familie Schöpf sind noch zwei

Sachen. Einmal sind es die diversen interessanten Fußbodenbeläge. So gibt es etwa trotz Fußbodenheizung (im Wohnzimmer) einem Altholz nachempfundenen vinylbeschichteten Korkboden oder (im Hausgang) so genannte Plaza Neotech-Platten, die dem Hausherrn wegen ihres metallischen Schimmers so gut gefallen. Zum Zweiten ist es im Haus ganz

ruhig. Die dreifach verglasten Fenster und das gut gedämmte Dach mit der Dreischicht-Flämmung lassen nicht einmal das Geräusch von prasselndem Regen durch. Irgendwie fühlt man sich hier einfach gut aufgehoben. Auch wenn es außen vielleicht für den einen oder anderen ein wenig anders aussieht. (best)

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familienfreundliches skigebiet

Gries im Sulztal... wo der Winter zuhause ist! Das kleine aber feine Familien-Skiparadies im zentralen Ötztal ist das ideale Ausflugsziel n der Mitte des Ötztales tun sich ungeahnte Weiten auf. Umrahmt vom Granit der Bergflanken begrüßt Längenfeld seine Besucher. Für alle, die "hoch hinaus wollen", bietet Gries, die obere Etage von Längenfeld, auf 1.600 m Seehöhe absolute Schneesicherheit. Kein Verkehrslärm stört die Idylle und Ruhe. Ein Wintertraum! Von der Ötztaler Gemeinde Längenfeld gelangt man in nur wenigen Minuten ins Sulztal in die Ortschaft Gries. Der idyllische Weiler mit seinen 200 Einwohnern liegt auf 1.573 m inmitten der Stubaier

durch Beschneiung wird ein ungetrübtes Schivergnügen garantiert

• Nachtskilauf jeden Mittwoch von 18 bis 20.45 Uhr

Alpen. Durch seine Lage ist Gries zu 100% schneesicher und oft kann man schon im November alle Rodelbahnen und Loipen benutzen. Viel Schnee, Sonne und Ruhe sind also garantiert. Abseits von Jetset und Trubel warten perfekte Bedingungen für alle Wintersportbegeisterten. Egal, ob Skilauf, Langlauf, Rodeln, Eislaufen, Eisstockschießen oder Winterwandern - in Gries ist man immer richtig! Gries ist Ausgangspunkt für viele Skitouren und Winterwanderungen.

Die geräumten Winterwanderwege laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Eine bestens präparierte Langlauf- und Skatingloipe gehören ebenso wie zwei Schlepplifte für Anfänger und Fortgeschrittene zum sportlichen Angebot. Besonders stimmungsvoll sind die geführten Fackelwanderungen. Die beiden Liftanlagen mit Übungshängen sind für Skianfänger und Familien bestens geeignet und täglich von 9:30 bis 16 Uhr in Betrieb. Jeden Mittwoch von 18:00 bis

20:45 Uhr besteht die Möglichkeit zum Nachtschilauf.

Fotos: Martin Klotz

• ideales Terrain für Skianfänger und Familien • perfekt präparierte Pisten • 100% Schneesicherheit

Foto: TVb

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Beste Bewirtung und hervorragend präparierte Rodelbahnen von der Nissl Alm, Sulztal Alm und der Amberger Hütte.

Sehr schön frei auf einem Hochplateau gelegen, unberührte Winterlandschaft; Ausgangspunkt ist beim großen Parkplatz am Ortsende von Gries, immer dem Wirtschaftsweg folgend, leichtansteigend nicht zu schwierig 1 1/2 Stunden Aufstieg; Rodelverleih (€ 3,–) und mit dem Schlitten abwärts nach Gries, ca. 20 Min. Schlittenfahrt. Hütte ist den ganzen Winter über bewirtschaftet, gute Küche.

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Lassen Sie sich bei uns auf 1.700 m inmitten einer zauberhaften Bergkulisse auf unserer herrlichen Sonnenterrasse mit köstlichen Spezialitäten verwöhnen.

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