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2010

Das unbekannte Metropolis The unknown Metropolis 路 Metropolis inconnu TRANSIT FILM


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Das unbekannte Metropolis

TITEL Hier wird die Stadt METROPOLIS gebaut. Die schmalen Latten zwischen den Häusern werden zu Hochstraßen, aber noch ist die Stadt nicht fertig. Es wird gehobelt, Leitern stehen herum, auch der Hintergrund mit dem Neuen Turm Babel ist noch nicht gemalt. Die dicke Rolle Papier, die links an einem Fassadenelement lehnt, könnte der Bauplan sein. Da ist noch viel zu tun für die Arbeiter.

Bei jedem Film gibt es die Männer und Frauen hinter den Kulissen: die Bühnenarbeiter, Beleuchter, Requisiteure, Komparsen, Aufnahmeleiter, Mädchen für alles, Arbeiter und Hilfskräfte. Manche werden im Abspann genannt, manche werden sogar einer größeren Öffentlichkeit durch Fotos und Interviews vorgestellt. Die meisten aber bleiben für alle Zeit ohne Gesicht und ohne Namen. Den vielen Unbekannten, die an und für METROPOLIS gearbeitet haben, ist dieser Kalender gewidmet. JANUAR

FEBRUAR Hier geht es hoch her – Auszug aus Yoshiwara in Bombenstimmung. In der Mitte zwei Männer an der Kamera, die eine nackte Frau filmen. Etwas weiter rechts davon mit Hut müht sich Fritz Lang. Rechts von ihm die Treppe hoch sind zwei weitere Kameras postiert. Auf einem Sims, rechts oben neben der Treppe, hat Karl Freund seinen Stachow-Filmer abgestellt.

APRIL

Ein Zeitungsstand. Zwei Frauen sind zu sehen, sonst nur Männer. Wer soll die Zeitungen kaufen, die weit über den Köpfen nach oben und zur Seite angeordnet sind: den Metropolis-Courier, Metro, Metropolis Technische Rundschau? Vorne, mit schwarzen Handschuhen und schwarzem Hut, verbirgt sich Fritz Rasp als der Schmale hinter einer Zeitung.

MAI

JULI

Aus welcher Mythologie mag Thea von Harbou diesen froschmäuligen Wächter gefischt haben? Im Film sehen wir ihn am Eingang des Moloch-Mauls, durch das die Arbeiter als Blutopfer ins Feuer getrieben werden. Karl Freunds kritischer Blick gilt dem Material, das möglicherweise unerwünschte Lichtreflexe erzeugt. Dagegen sieht Fritz Lang fast eingeschüchtert aus. Der Maskenmann steht im Zentrum, ist aber unbekannt.

AUGUST Die Kahlköpfe beim Bau des Turms von Babylon. Gedreht wurde in der Rehwiese in Berlin, einer versteppten ehemaligen Waldfläche. Die Männer mussten wirklich schuften und hier legen sie sich auch mimisch stark ins Zeug. Sie geben alles – bekannt wurde niemand.

OKTOBER

Parade der Komparsen für Yoshiwara in Neubabelsberg. Alle Herren sind in Frack und Zylinder, bei der Garderobe der Damen hat die Phantasie Purzelbäume geschlagen. Alles ist erlaubt, alle sind gespannt. Aufnahmeleiter Gustav Püttjer – der Mann mit Hut – ist der Hahn im Korb.

Zwei Grazien aus Yoshiwara auf dem Studiogelände der Ufa in Neubabelsberg. Den Damen scheinen die Kleider zu gefallen. Die Kostüme sind gewagt und durchgearbeitet bis ins letzte Detail. Karl Freund sieht das alles mit Wohlgefallen; sein Desinteresse ist nur Maske.

Die Orgie geht auf die Straßen. In der Bildmitte wieder die unbekannte barbusige Schönheit. Die Kabel für die elektrischen Lampions wurden unter den Anzügen der Komparsen versteckt. Jede Probe endete in einem Kabelchaos. Die Szene mit der barbusigen Frau ist nicht im Film enthalten.

DEZEMBER Vier Männer und der Tod. Walter Schulze-Mittendorff (links) hat Maske und Kostüm entworfen, Fritz Lang malt dem Tod die Zähne an, Karl Freund prüft den Schädel und Gottfried Huppertz sieht der sensationellen Maskerade interessiert zu. Die künstlichen Finger sind so bemalt, dass sie dürr und knöchern wirken. Der Tod blickt böse und unerbittlich – welcher arme Edelkomparse in dieser Maske steckt, wissen wir nicht.

Rechteinhaber des Films: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Murnaustr. 6 65189 Wiesbaden/Germany Tel.:+49-611-9 77 08-0 Fax:+49-611-9 77 08-19 www.murnau-stiftung.de

TRANSIT

Zwischen dem Bühnenarbeiter und der Komparsin tut sich was. Der Bühnenarbeiter hält der Dame einen kleinen Spiegel hin; sie sieht ihm lieber in seine Augen. Augenblicke später liegen sie sich in den Armen.

SEPTEMBER

NOVEMBER

TRANSIT FILM

An die 100 Personen sind auf diesem Bild. Kinder und Frauen laufen durchs Wasser, die meisten schon pitschnass. Das Drehteam steht im Trockenen. Für wen oder was wurde das Boot besorgt? Vielleicht eine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass sich jemand verletzt.

JUNI

Pause bei den Aufnahmen zur Überflutung der Arbeiterstadt. Die Kittel der Arbeiterfrauen und Kinder hängen zum Trocknen an einer offenen Feuerstelle. Fritz Lang wird von Thea von Harbou gefüttert, ein heißes Getränk wird gereicht. Es herrscht eine gelöste Atmosphäre, aber trotzdem erkennt man etwas von der Hierarchie. Die wichtigen Personen sind in weißen Kitteln, Fritz Lang trägt seine Breeches, einigen ist nicht ganz wohl in ihrer Haut. Nur Brigitte Helm und ein Junge sehen wirklich munter aus.

Weltvertrieb: Transit Film GmbH Dachauer Str. 35 80335 München/Germany Tel.: +49-89-59 98 85-0 Fax: +49-89-59 98 85-20 www.transitfilm.de

MÄRZ

In Zusammenarbeit mit Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen www.deutsche-kinemathek.de La Cinémathèque Française, Paris www.cinematheque.fr

Classics · Transit Film GmbH, Dachauer Str. 35, 80335 München, e-mail: loy.arnold@transitfilm.de, www.transitfilm.de

Konzept: Loy W. Arnold, Susanne Schumann · Verleger: Transit Film GmbH · Fotos: La Cinémathèque Française, Paris und Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin Texte: Werner Sudendorf/Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen · Design: Werner Schauer, www.triptychon.biz · Druck: Ulenspiegel Druck GmbH, Andechs Dank an: Joël Daire, Arzura Flornoy, Valdo Kneubühler, Donald Krim, Franziska Latell, Daniel Stetich, Rob Sweeney, Cécile Verguin © 2009 Transit Film GmbH. Alle Rechte im In- und Ausland vorbehalten.

Die Krypta, von der Beleuchterbühne aus fotografiert. Die abgestuften, hoch gebauten Höhlengräber sehen aus wie aufgerissene Mäuler; auch die Treppenstufen sind noch vom Expressionismus geformt. 11 Kreuze und 15 Kerzen schmücken den Altar. Man kann sicher sein, dass Lang das so gewollt hat. Der Regisseur probt mit Brigitte Helm. Was wäre das Bild ohne die stumme Masse der Arbeiter?

Mit freundlicher Unterstützung von Bundesarchiv – Filmarchiv, Berlin www.bundesarchiv.de


The Unknown Metropolis · Metropolis inconnu

TITLE TITRE

Every film has its men and women who work behind the scenes, the stage hands, gaffers, prop-masters, extras, set managers, girlsfor-everything, workers and casual hands. Some get a mention in the credits, some even gain greater attention through photos and interviews. But most of them remain forever unsung. This calendar is dedicated to METROPOLIS’ unknown workers.

C’est ici qu’on construit la ville de METROPOLIS. Les lattes étroites entre les maisons deviendront des routes suspendues … mais la ville n’est pas encore terminée. On rabote, il y a des échelles un peu partout, et l’arrière-plan avec la nouvelle tour de Babel n’est pas encore peint. A gauche, le gros rouleau de papier appuyé à un élément de façade pourrait être le plan de construction. Il reste encore beaucoup à faire pour les ouvriers.

Pour chaque film, il y a des hommes et des femmes en coulisses : des machinistes, des éclairagistes, des accessoiristes, des figurants, des directeurs de la photographie, des filles à tout faire, des ouvriers et des auxiliaires. Certains seront cités au générique, certains seront même présentés à un public plus vaste par le biais de photographies et d’interviews. Cependant, la plupart reste pour toujours sans visage et sans nom. Ce calendrier est dédié aux nombreux inconnus qui ont travaillé à et pour METROPOLIS.

JANUARY JANVIER

Heady days – an excerpt of Yoshiwara doing great business. In the middle are two cameramen filming a naked woman. Fritz Lang, to the right, is struggling under his hat. To his right, up the stairs, are two further cameras. On a ledge, top right, next to the stairs, Karl Freund has left his Stachow camera.

FEBRUARY FEVRIER

Ici, on s’en donne à cœur joie. La reproduction montre Yoshiwara dans une ambiance de folie. Au milieu, deux opérateurs filment une femme nue. Un peu plus loin sur la droite, un chapeau sur la tête, Fritz Lang est à la peine. A sa droite, en haut des marches, sont placées deux autres caméras. Sur une corniche, en haut à droite près de l’escalier, Karl Freund a posé sa caméra Stachow.

APRIL AV R I L

A break during the filming of the flooding worker’s city. The worker women and children’s aprons are hanging up to dry at an open fire. Fritz Lang is being fed by Thea von Harbou, and a hot drink is being handed out. The atmosphere is casual yet the hierarchy is plain. The important figures are in white aprons, Fritz Lang is wearing his breeches, and some people are ill at ease. Only Brigitte Helm and a boy look really lively.

The bald men building the Tower of Babylon. This was filmed at Berlin Rehwiese, a steppe-like former forest. The men were really worked hard, and here they’re working hard at miming it. They’re giving it their all, yet all remain unknown.

M AY MAI

Two graces from Yoshiwara at the Ufa studio premises in Neubabelsberg. The ladies seem to like the dresses. The costumes are daring and tailored to the last detail. Karl Freund views it all with pleasure – his disinterest is a mask.

AUGUST AOUT

TRANSIT FILM

NOVEMBER NOVEMBRE

JUNE JUIN

Something’s going on between the stage hand and the extra. The stage hand is holding out a small mirror to her, while she prefers to look him in the eyes. Seconds later, they’re embracing. Il se passe quelque chose entre le machiniste et la figurante. Le machiniste tend un petit miroir à la dame; elle préfère le regarder dans les yeux. Quelques instants plus tard, ils seront dans les bras l’un de l’autre.

Parade of extras for Yoshiwara in Neubabelsberg. All the gentlemen are in top-hat and tails, while the women’s costumes are feats of imagination. Everything is permitted, everyone is excited. The set manager Gustav Püttjer, the man in the hat, is the sole rooster on the set.

SEPTEMBER SEPTEMBRE

Four men and Death. Walter Schulze-Mittendorff (left) designed masks and costumes, Fritz Lang paints Death’s teeth, Karl Freund checks the skull and Gottfried Huppertz is watching this sensational masquerade with interest. The artificial fingers are painted to seem twig-like and bony. Death looks evil and implacable – the name of the poor, high-class extra in the mask is unknown to us.

The orgy breaks out onto the street. The bare-breasted, unknown beauty is again in the centre of the picture. The cables for the electric lanterns were concealed under the suits of the extras. Each rehearsal ended in a chaos of cables. The scene with the bare-breasted woman is not in the film. L’orgie se déplace dans les rues. Au centre de l’image, de nouveau la beauté inconnue aux seins nus. Les câbles pour les lampions électriques étaient cachés sous les costumes des figurants. Chaque répétition finissait dans un chaos de câbles. La scène avec la femme aux seins nus n’a pas été gardée dans le film.

DECEMBER DECEMBRE

Quatre hommes et la Mort. Walter Schulze-Mittendorff (à gauche) a conçu le masque et le costume. Fritz Lang peint des dents à la Mort. Karl Freund examine le crâne et Gottfried Huppertz assiste à la sensationnelle mascarade avec intérêt. Les doigts artificiels sont si bien rendus qu’ils semblent secs et osseux. La Mort a un regard méchant et implacable – quel pauvre et noble figurant se cache sous ce masque, nous ne le savons pas.

Film Rights: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Foundation Murnaustr. 6 65189 Wiesbaden/Germany Tel.:+49-611-9 77 08-0 Fax:+49-611-9 77 08-19 www.murnau-stiftung.de

TRANSIT

Il y a environ une centaine de personnes sur cette photographie. Des enfants et des femmes marchent dans l’eau, la plupart d’entre eux sont déjà trempés. L’équipe de tournage, elle, est au sec. Pour qui ou pour quoi a-t-on prévu une barque? Peut-être par mesure de précaution au cas où quelqu’un se blesserait.

Défilé des figurants pour Yoshiwara à Neubabelsberg. Tous les hommes sont en frac et hauts-de-forme, pour la garderobe des dames, l’imagination a atteint des sommets. Tout est permis, tous sont tendus. Le directeur de la photographie Gustav Püttjer – l’homme au chapeau – est le coq du village.

Deux Grâces de Yoshiwara sur le site des studios de la UFA à Neubabelsberg. Leurs tenues semblent plaire aux dames. Les costumes sont osés et étudiés dans le moindre détail. Karl Freund considère l’ensemble avec satisfaction; son indifférence n’est que feinte.

World Sales: Transit Film GmbH Dachauer Str. 35 80335 Munich/Germany Tel.: +49-89-59 98 85-0 Fax: +49-89-59 98 85-20 www.transitfilm.de

From which fairy-tale or myth might Thea von Harbou have fished out the frog-mouthed guard? In the film he appears at the entrance to the mouth of the moloch-machine, and the workers are driven through like sacrifices into the fire. Karl Freund eyes the material critically for undesired reflections. And Fritz Lang looks almost daunted by comparison. The masked man may dominate the picture, but his name is unknown.

There are some hundred people in this picture. Women and children are walking through the water, most soaked to the skin. The film crew are sheltered. For whom or what was the boat procured? Maybe it was a precaution in case someone should get hurt.

Dans quelle mythologie Thea von Harbou a-t-elle bien pu pêcher ce gardien à gueule de crapaud? Dans le film, il se tient à l’entrée de la gueule du Moloch par où passent les travailleurs jetés dans le feu en sacrifice. Karl Freund examine avec un œil critique le matériau qui produit vraisemblablement un mauvais reflet. Fritz Lang, en revanche, semble presque intimidé. L’homme masqué, lui, est au centre, mais on ne sait pas qui c’est.

Les crânes rasés sur le chantier de la tour de Babylone. On tournait dans la Rehwiese à Berlin, une étendue désolée comme une steppe, autrefois boisée. Les hommes devaient vraiment en baver et ici ils en mettent un coup aussi avec les mimiques. Ils donnent tout – tous des inconnus.

OCTOBER OCTOBRE

MARCH MARS

Un kiosque à journaux. On aperçoit deux femmes, sinon il n’y a que des hommes. Qui va donc acheter ces journaux alignés bien haut au-dessus des têtes et sur le côté, le Metropolis-Courrier, Metro, la Revue technique Metropolis? Devant, avec ses gants et son chapeau noirs, se cache Fritz Rasp, der Schmale, “ le grand élancé ”, derrière un journal.

Pause lors des prises de vues de l’inondation de la ville ouvrière. Les blouses des femmes d’ouvriers et des enfants sont mises à sécher, suspendues devant un brasero. Thea von Harbou donne à manger à Fritz Lang, on distribue une boisson chaude. Il règne une atmosphère détendue, mais pourtant toute hiérarchie n’a pas disparu. Les personnes importantes portent des blouses blanches, Fritz Lang sa culotte de cheval, certains ne semblent pas tout à fait à leur aise. Seuls Brigitte Helm et un jeune garçon paraissent vraiment gais.

J U LY JUILLET

A newspaper stand. Two women are visible, otherwise it’s nothing but men. Who’s going to buy the papers that are arranged high over their heads and to one side: The Metropolis Courier, Metro, The Metropolis Technical Review? At the front, in black gloves and black hat, the thin man, Fritz Rasp, hides behind a newspaper.

Here the city of METROPOLIS is being built. The narrow slats between the buildings are to be the elevated streets, but the city is not yet finished. Things are being shaped, ladders are standing around and the background with the new Tower of Babel is not yet painted. The big roll of paper that is leaning on a facade element on the left could be the building plans. The workers have a lot of work to do still.

In Collaboration with Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen www.deutsche-kinemathek.de

The crypt, as seen from the lighting scaffolding. The staggered, raised barrows look like gaping mouths. The stairs, too, bear the influence of expressionism. Eleven crosses and fifteen candles decorate the altar. Fritz Lang will have ordained it so. The director is rehearsing with Brigitte Helm. What would this picture be without the silent mass of workers? La crypte, photographiée de la plateforme d’éclairage. Les tombes construites en gradins ressemblent à des gueules béantes; les marches de l’escalier aussi sont façonnées par l’expressionnisme. Onze croix et quinze bougies ornent l’autel. On peut être sûr que c’est ce que Lang a voulu. Le metteur en scène répète avec Brigitte Helm. Que donnerait la scène sans la masse silencieuse des ouvriers?

Supported by Bundesarchiv – Filmarchiv, Berlin www.bundesarchiv.de

La Cinémathèque Française, Paris www.cinematheque.fr

Classics · Transit Film GmbH, Dachauer Str. 35, 80335 München, e-mail: loy.arnold@transitfilm.de, www.transitfilm.de

Concept: Loy W. Arnold, Susanne Schumann · Publisher: Transit Film GmbH · Photos: La Cinémathèque Française, Paris und Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin Script: Werner Sudendorf/Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen · Translation: Babelfisch Translations, Berlin · Design: Werner Schauer, www.triptychon.biz · Printers: Ulenspiegel Druck GmbH, Andechs Thanks to: Joël Daire, Arzura Flornoy, Valdo Kneubühler, Donald Krim, Franziska Latell, Daniel Stetich, Rob Sweeney, Cécile Verguin © 2009 Transit Film GmbH. All Rights reserved.


The unknown Metropolis calendar / Das unbekannte Metropolis