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Westlicher Enzkreis

daheim

Für die Senioren aus unserer Region

Bei uns Ausgabe Dezember ´09

Unsere Region

Weihnachtsbräuche aus unserer Heimat

Im Interview Für die Kinderkrebshilfe im Einsatz:

Die DrehorgelLegende Gregor Schaier

Gesundheit BodyBalance Königsbach-Stein:

Im Alter in Bewegung bleiben

© Shari Fotodesign/Kämpfelbach


Inhalt Editorial

12 Unsere Region Weihnachtsbräuche aus unserer Heimat ... © Shari Fotodesign

Aktuelles Der VdK informiert

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Deutsche Rentenversicherung

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Bus & Bahn-Team

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Einblick Senioren-Tagespflege Eisingen

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Im Interview Gregor Schaier – die Drehorgel-Legende

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Gesundheit BodyBalance, Königsbach-Stein: Im Alter in Bewegung bleiben 10

Im Interview Gregor Schaier aus Kämpfelbach ...

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Unsere Region Weihnachtsbräuche in unserer Heimat

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Sportliches Faustballtunier Engelsbrand

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Buntes

Gesundheit BodyBalance: Im Alter in Bewegung bleiben

Hallo und herzlich Willkommen! Ich möchte Sie hiermit zur ersten Seniorenzeitschrift für die Region begrüßen. „Wieso noch eine Seniorenzeitschrift? Es gibt doch schon genug Lesbares über Pflege und Gesundheit auf dem Markt“, wurde ich von einem Kunden gefragt. – Ja, das ist genau der Punkt: Es gibt schon einige Publikationen in allgemeiner Richtung, aber nichts, was spezielle Themen in unserer Region betrifft. Als Verleger des Kämpfelbacher Mitteilungsblattes weiß ich, dass die Regionalität eine wichtige Rolle spielt. Deshalb möchten mein Team und ich Ihnen einen bunten Mix aus Interessantem und Aktuellem direkt aus unserer Region präsentieren, z. B.: Gesundheitliches – vorgestellt von den heimischen Praxen. Interviews mit bekannten Persönlichkeiten aus der Region. Regionale Senioreneinrichtungen stellen sich vor. Sehenswertes, Kulinarisches, Ausflugtipps, Wandervorschläge, besondere Veranstaltungen – direkt vor Ihrer Haustüre. Vor wenigen Monaten durfte ich selbst meinen 50. Geburtstag feiern und zähle damit jetzt auch zu der Generation 50+ in unserer Gesellschaft, aber noch lange nicht zum alten Eisen. Keiner soll den Anschluss verlieren, sondern Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen, um im Alter nicht alleine und immer „auf dem laufenden“ zu sein. Dazu möchten mein Team und ich einen kleinen Beitrag leisten und Sie in Zukunft monatlich über Regionales informieren. So, jetzt genug der vielen Worte: Lehnen Sie sich entspannt zurück und fühlen sich einfach wie „Bei uns daheim“...

Kontaktsuche, Käufe-/Verkäufe, Wohnungsmarkt, Sonstiges 17

Die Info-Seite

Wann Was Wo? Veranstaltungs-Tipps in Ihrer Nähe

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Wichtige Adressen in Ihrer Region von A wie ambulante Pflege bis V wie VdK 19

Ihr Dieter Langer Langer Werbeteam Bei uns daheim 12/09


Aktuelles

Der VdK informiert: Weniger Arztbesuche im Südwesten In Baden-Württemberg gehen die Arbeitnehmer weniger zum Arzt als die Beschäftigten anderer Bundesländer. Dies ergibt sich aus dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK), der unlängst vorgelegt wurde. Danach gab es 2007 im Südwesten 4,8 Prozent weniger Arztbesuche als im Bundesdurchschnitt. Hierbei seien vor allem deutlich weniger Herz-KreislaufMittel (minus 14 Prozent) und Erkältungspräparate (minus zwölf Prozent) verordnet worden, so der TK-Report. Allerdings habe es bei den Psychopharmaka einen fünfprozentigen Anstieg gegeben. Dies lasse, so der Bericht, darauf schließen, dass die Menschen hierzulande Belastungen am Arbeitsplatz stärker empfänden als im übrigen Deutschland. Der TK-Report analysiert jedes Jahr die Krankenstandsdaten und Arzneimittelverordnungen der 2,7 Millionen bei der TK versicherten berufstätigen Menschen. 321.000 seien aus Baden-Württemberg. In allen sozialrechtlichen Angelegenheiten berät der Sozialverband VdK im Rahmen seiner Sprechstunden und Außensprechtage. Mitglieder werden auch bei sozialrechtlichen Streitfällen juristisch vertreten. Sprechzeiten: Pforzheim, Zerrennerstr. 26, Telefon 07231-13 98 90 – Zugang rollstuhlgerecht – Erstberatung und Hilfe bei Antragstellung im Schwerbehindertenrecht (Versorgungsamt) montags 14 – 18 Uhr, mittwochs 8:30 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, donnerstags 8.30 – 12.00 Uhr Sprechzeiten des Sozialrechtsreferenten: mittwochs 8:30 – 12 Uhr, nachmittags nach telefonischer Vereinbarung, Telefon: 07231/5661890, Fax: 07231/5661899 Montag-Donnerstag von 9:00 – 12:00 und 14:00 – 15:30 Uhr. Sprechzeiten des Sozialrechtsreferenten: Mühlacker, Rathaus, Kelterplatz 7, – Zugang rollstuhlgerecht – Jeweils am 1. Freitag des Monats, 8:30 – 11.30 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich. 

Wanderfreunde Kämpfelbachtal e.V. – Mitglied im DVV:

Busfahrt ins Elsass Am Samstag, 12. Dezember 2009 fahren wir mit dem Bus nach Erstein ins Elsass/Frankreich auf den Marche de la Saint Nicolas. • Preis: Busfahrt inklusive Startkarte 15,00 Euro • Abfahrten: Pforzheim Pfälzer Platz 14.00 Uhr, Pforzheim P+R Parkplatz, Pfhm-Nord 14.15 Uhr, Göbrichen Friedhof bei Bedarf, Ispringen Kreisel bei Bedarf, Ersingen Tankstelle bei Bedarf, Bilfingen Alte Kelter 14.45 Uhr, Königsbach Bushaltestelle bei Bedarf, Wilferdingen Bahnhof bei Bedarf, Stupferich Kaufhaus bei Bedarf ca. 15.00 Uhr, je nach Einstieg können sich die Zeiten etwas verändern. • Ru ̈ckkehr voraussichtlich gegen 24.00 Uhr • Bitte um Anmeldung bei: Ursula Hutmacher, Telefon (07232) 6500 oder Martina Hamm, Telefon (07231) 560375 • Anmeldeschluss: Mo., 07.12.09 • Bankverbindung: Kreissparkasse Pforzheim Calw, BLZ 66650085, Konto Nr. 852 430.  Bei uns daheim 12/09

Servicenummer für Apotheken-Notdienst Patienten, die eine Notdienst- oder Nachtapotheke suchen, können sich über die Telefonnummer (08 00) 0 02 28 33 eine diensthabende Apotheke in ihrer Nähe benennen lassen. Der kostenlose Service der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände will die bereits seit Herbst 2008 bundesweit einheitliche Mobilfunknummer 2 28 33 (ohne Vorwahl, für maximal 69 Cent pro Minute), oder per SMS mit „apo“ an diese Nummer, ergänzen. Letzteres kostet 69 Cent pro SMS. Mobile Web-User können unter www.22833.mobi zur dienstbereiten Notdienstapotheke gelangen. Solche Apotheken-Adressen gibt es auch unter www.aponet.de. 

Infobroschüre über Demenz Von der Bundesregierung gibt es eine Informationsbroschüre über das wichtige Thema Demenz. Der kostenlose Ratgeber „Wenn das Gedächtnis nachlässt” will Betroffenen und Angehörigen Unterstützung im Umgang mit der Krankheit Demenz bieten. Unter der Bestellnummer BMG-P-G504 kann die Broschüre bestellt werden: publikationen@bundesregierung.de, Telefon 01805-778090 (kostenpflichtig: 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, eventuell abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen). Eine Bestellung ist auch schriftlich beim Publikationsversand der Bundesregierung, Postfach 481009. 18132 Rostock oder per Fax unter der Nummer 01805778094, möglich. 

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Aktuelles

Deutsche Rentenversicherung: Rentner müssen Finanzamt nicht fürchten – aber beliefern

Ohne Erklärungsnot: Rentner und Steuern Nach Schätzungen des Finanzministeriums in Berlin müssen von den 20 Millionen Rentnerinnen und Rentnern in Deutschland etwa drei Millionen Rentner-Haushalte Steuern zahlen. In Baden-Württemberg leben über 2,6 Millionen Rentner. Die Unsicherheit beim Thema Rentenbesteuerung ist hoch: Viele Senioren wissen nicht, was auf sie zukommt. Die Deutsche Rentenversicherung BadenWürttemberg kann Rentnerinnen und Rentnern darüber allgemeine Auskünfte geben, in welchem Umfang Renten steuerpflichtig sind und welche Auswirkungen die neue Rentenbezugsmitteilung hat. Von der neuen Steuerpflicht sind grundsätzlich drei Gruppen betroffen: Rentner, die mit einem Arbeitnehmer verheiratet sind, Rentner mit einer hohen gesetzlichen Rente und Rentner mit zusätzlichen Einkünften. Alleinstehende Senioren mit einer gesetzlichen Rente von bis zu rund 1.300 Euro pro Monat, die keine zusätzlichen Einkünfte haben, müssen aktuell in der Regel keine Steuern zahlen. Die Entscheidung, ob tatsächlich Steuern zu zahlen sind und der Rentner eine Steuererklärung abgeben muss, können letztendlich nur die Finanzämter treffen. Die Rentenversicherungsträger werden erstmals ab Oktober 2009 bis zum Jahr 2005 zurückreichende Rentenbezugsmitteilungen an die Finanzämter verschicken. Dies kann dazu führen, dass bisher nicht versteuerte Einkünfte, die oberhalb der Freibetragsgrenze liegen, nachversteuert werden müssen. Doch wer Steuern zahlen muss, hat auch das Recht, Steuern zu sparen: Wie das geht, steht unter www.ihre-vorsorge.de, dem Altersvorsorgeportal der Regionalträger und der Knappschaft-Bahn-See in der Deutschen Rentenversicherung. Mehr Informationen zum Thema gibt es auch bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, persönlich im Regionalzentrum Nordschwarzwald und dessen Außenstellen, über das kostenlose Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg unter 0800 100048024 und im Internet: www.deutsche-rentenversicherung-bw.de. 

Rentenversicherung hilft Rentnern bei Steuererklärung Bereits seit 2005 gilt für Rentner ein neues Steuerrecht: Viele Rentner sind deshalb verpflichtet, bei ihrem Finanzamt eine Steuererklärung abzugeben. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg unterstützt ihre Rentner dabei: Auf Wunsch bescheinigt sie die Höhe der Rente. Wie Arbeitnehmer haben auch Rentner bis zum 31. Mai Zeit, ihre Steuererklärung des Vorjahres beim Finanzamt einzureichen. Die Finanzverwaltung benötigt dazu die ausgefüllte Anlage R (Renten und andere Leistungen). Diese Mitteilung über die Rentenhöhe enthält den steuerrechtlich relevanten Bruttorentenbetrag für das entsprechende Jahr, der in die Anlage R übertragen werden kann. Außerdem enthält die Bescheinigung Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Diese können bei den Sonderausgaben geltend gemacht werden. Die Bescheinigung kann ganz einfach mit der Rentenversicherungsnr. unter der kostenlosen Service-Nr. 0800 1000 48024 oder in den Regionalzentren und Außenstellen der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg angefordert werden und kommt dann per Post nach Hause. Werden zwei Renten von der Deutschen Rentenversicherung bezogen – beispielsweise eine Altersrente und eine Witwenrente – müssen beide Versicherungsnummern angegeben werden. 

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Steffen Haenicke Bei uns daheim 12/09


Aktuelles

Koordinationsstelle Bus & Bahn-Team Mit ehrenamtlichen Mobilitätsberatern auf Entdeckungstour „Mobil mit Bus & Bahn“

Ihr Haus für Festlichkeiten Wir bieten Ihnen: 앫 saisonale Gerichte

앫 gepflegtes Ambiente

앫 Mittagstisch

앫 Seniorengerichte

Fahrpläne und Tarifsysteme des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erscheinen auf den ersten Blick oftmals verwirrend. Insbesondere Gelegenheitsfahrer und ältere Menschen stehen oftmals vor einigen Hürden. Die Angst, das falsche Ticket zu lösen oder in den falschen Zug einzusteigen, ist groß. Das Bus & Bahn-Team hat sich zum Ziel gesetzt, bestehende Hemmschwellen abzubauen und eine umweltfreundliche Mobilität zu fördern. Bei der Veranstaltung erhalten Bürgerinnen und Bürger wichtige Hinweise für eine stressfreie Fahrt durch den Enzkreis und darüber hinaus. Informationen und Anregungen unter: Koordinationsstelle Bus & Bahn – Team. Tel.: 07232 / 8364, E-Mail: busundbahn-team@web.de  Inhaber: Oliver Kral Allmendäckerle 1 · 75203 Königsbach-Stein Telefon (0 72 32) 65 80 · Fax (0 72 32) 31 93 50 · www.schuetzenhaus-koe.de Öffnungszeiten: So. – Fr. 11.30 – 14.30 Uhr · 17.00 – 23.30 Uhr · Sa. ab 16.00 Uhr Mittwoch Ruhetag

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Bei einem Sterbefall wenden Sie sich vertrauensvoll an das erste Pforzheimer Bestattungsinstitut

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Bei uns daheim 12/09

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Einblick

Miteinander wird bei uns groß geschrieben:

Senioren-Tagespflege Eisingen

Ein ganz normaler Tag in der Senioren-Tagespflege in Eisingen Ich sitze in meiner Wohnung und warte auf das Fahrzeug der Tagespflege Eisingen, da klingelt es auch schon an der Haustür. Eine Mitarbeiterin, die ich schon lange kenne, begrüßt mich freundlich lachend und begleitet mich zum Auto. Hier werde ich auch von einigen weiteren Gästen erwartet. Die Stimmung ist jetzt schon ausgelassen bis wir die Tagespflege erreichen. Dort angekommen begleitet mich, wie auch die anderen, eine weitere Pflegekraft in die Einrichtung. Als sich die Tür öffnet, weht mir schon der Duft des frischen Kaffees entgegen. Man nimmt mir die Jacke ab

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und begleitet mich zu meinem Stammplatz. Der Tisch ist wie immer reichlich gedeckt. Es gibt verschiedene Brötchen, Brezeln, Hefezopf, Brot, Butter oder Margarine, verschiedene, meist selbstgemachte Marmeladen, Honig, Wurst und Käse – einfach alles, was das Herz begehrt. Auch verschiedene Säfte oder Wasser stehen bereit. Wir unterhalten uns an unserem Tisch angeregt über das vergangene Wochenende, während das Personal bemüht ist, dass niemandem der Kaffee oder Tee ausgeht. Einige kümmern sich um unsere Freunde, die es nicht mehr alleine schaffen und Hilfe benötigen. Bevor wir uns nach dem Frühstück im Stuhlkreis treffen, verlasse ich kurz den Speisesaal. Auf meinem

Weg komme ich an der Küche vorbei. Von dort kommt mir schon der Duft eines frischen Bratens entgegen. Der Chef kocht!!! Ein kurzer Plausch in der Küche und ich bin über das Mittagessen bestens informiert. Kurz was genascht und dann geht es weiter. Im Stuhlkreis lesen uns Petra und Bettina die neusten und wichtigsten Nachrichten aus der Pforzheimer Zeitung vor. Bei bestimmten Themen wird ausgiebig diskutiert. Wir haben schließlich eine eigene Meinung. Als wir mit unserer täglichen Gymnastik beginnen, werde ich – wie immer montags und donnerstags – Bei uns daheim 12/09


Einblick zum Duschen abgeholt. Unterwegs begegne ich den Tagesgästen, die nicht an der Gymnastik teilnehmen wollen und sich selbst mit Lesen im Ohrenbackensessel beschäftigen oder in der Küche beim Geschirr mithelfen. Das Duschen übernimmt heute Olga. Sie nimmt sich wie immer viel Zeit für mich. Nach dem Duschen macht mir die Chefin persönlich die Haare. Niemand kann mit den Wicklern so gut umgehen wie sie – außer die ins Haus kommende Friseurin. Während ich unter der Haube sitze, macht sie mir die Fingernägel. Ein guter Zeitpunkt, um absolut zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Als ich zur Gruppe zurückkehre (mit Zwischenstopp in der Küche, um die Suppe zu probieren) sind sie schon am Singen und Lachen. Auch unsere an Demenz erkrankten Gäste sind beim Singen ganz groß dabei. Bei alten Schlagern und Heimatliedern werden alte Erinnerungen wieder wach. Zeit Mittag zu essen. Heute gibt es Blumenkohlcremesuppe, Schweinebraten mit Rotweinsoße, selbstgemachte Spätzle und Salat. Zum Nachtisch Vanillepudding. Wer möchte, bekommt auch ein Bier oder ein Weinschorle zum Essen. Ich gönne mir ein Bier. Nachdem wir unsere Medikamente eingenommen haben, ziehe ich mich in mein Bett zum Mittagsschlaf zurück. Einige gehen lieber an die frische Luft, andere nutzen die Ruhesessel in den verschiedenen Ruheräumen, wieder andere helfen in der Küche mit oder entspannen sich bei einem Brettspiel. Jeder so, wie er es mag. Um 15:00 Uhr treffen wir uns alle wieder zu Kaffee und Kuchen. Auf dem Weg dorthin treffe ich den Krankengymnast, der seine Übungen mit einem anderen Tagesgast durchführt. Auch er hat immer ein offenes Ohr und einige Späße parat. Bei uns daheim 12/09

Da ich noch etwas Zeit habe, setze ich mich zu einigen anderen auf unsere gemütliche Sofaecke. Hier sitzt mittlerweile auch der Chef und eine Mitarbeiterin. Wir reden über alte Zeiten und amüsieren uns köstlich.

Es gibt hier einfach immer was zu lachen Das tut gut und lässt uns so manche Herzlich willkommen! Sorgen und auch Schmerzen vergessen. Als der Duft des frischen Kaffees in den Raum zieht, setzen wir uns an die Tische. Heute gibt es selbstgebackenen Pflaumenkuchen, den macht unsere Chefin immer selbst, wie so viele andere Kuchen auch. Doch manchmal bekommen wir auch leckere Torten und Selbstgebackenes von einigen Angehörigen. Denen an dieser Stelle auch mal vielen, vielen Dank! Ein netter Plausch in geselliger Runde. Nach dem Kaffeetrinken räumt das Personal die Tische ab. Kirsten setzt sich in unsere Mitte und liest uns aus dem Buch „Herbstmilch“ vor. Alle hören gespannt zu. Eine tolle Geschichte! Es geht so langsam auf das Ende des Tages zu. Schade! Es werden nochmals Medikamente verteilt, unser Fahrer Viktor ist auch schon da. Bettina macht mich darauf aufmerksam, das ich heute insgesamt zu Harald Becht mit seinem Pflege-Team. wenig getrunken habe, morgen Info und kostenlose werden wir darauf besser achten, versprochen! Probetage: Ich werde wie die anderen zum Senioren-Tagespflege Eisingen Mittlere Waldparkstraße 4 Fahrzeug begleitet. Auf dem Nach75239 Eisingen hauseweg lasse ich den Tag noch Telefon (0 72 32) 80 94 03 einmal Revue passieren. Als ich in haraldbecht@aol.com meine Wohnung begleitet werde, bitte ich den Fahder rer, mir noch kurz Für einan Eisingen Getränke aus dem Keller zu holen, Mittlere Waldparkstraße 4 · 75239 Eisingen · Tel. (0 72 32) 80 94 03 was für ihn kein Tagsüber in einer geborgenen Gemeinschaft und Problem ist, wie so abends wieder zu Hause viele andere Klei앫 Liebevolle Betreuung in gemütlicher, wohnlicher Atmosphäre nigkeiten. Ich freue 앫 Integration demenzerkrankter Tagesgäste in die gesamte mich auf morgen! Tagespflegegruppe

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Und wir freuen uns, Ihnen helfen zu können! 

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Im Interview

Seit über 25 Jahren im Einsatz für die Kinderkrebshilfe:

Gregor Schaier – die DrehorgelLegende aus Kämpfelbach Zur Person • Gregor Schaier wurde 1922 in Bilfingen geboren • Als gelernter Juwelengoldschmied wohnt er seit 1948 mit seiner Frau Gertrud in Ersingen • 5 Kinder, 6 Enkel und 2 Urenkel halten ihn auf Trab • War früher als „Ortsfotograf“ tätig, viele Heimatchroniken und Diavorträge sind mit seinen Aufnahmen geschmückt • Mit viel Liebe und Geschick zum Handwerk lässt er so manchen Schreiner erblassen • Mobil mit Rad seit 1937

200 verschiedene Musikstücke spielt diese Drehorgel. Da geht nicht nur Groß und Klein das Herz auf, sondern auch der Meister ist glücklich.

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Bei uns daheim 12/09


Im Interview Was hat Sie dazu bewogen, Drehorgel zu spielen? Es war 1980 auf dem Berliner Ku´ Damm. Dort habe ich einen Drehorgelspieler beobachtet. Das hat mich so fasziniert, dass ich mir kurze Zeit später auch eine zugelegt habe. Allerdings zuerst eine gebrauchte. Ein Platz der GeSie konnten in mütlichkeit: Gregor Schaier in seiner über 25 Jahren als selbstgeschreiner„Leierkastenmann“ ten Kellerbar.

mehr als 36.000 Euro für die Dt. Krebshilfe einspielen und waren auch für die „Aktion Sorgenkind“ aktiv. Wie kamen Sie auf die Idee mit der Spendenaktion? Ich dachte mir, man kann doch das Schöne mit dem Nützlichen verbinden. Also, warum nicht krebskranke Kinder unterstützen? So viele kämpfen gegen diese Krankheit. Und die Kinder sind doch am schlimmsten dran. Ich möchte einfach nur helfen. So zog ich los mit meiner Drehorgel. Frau Rita Kolb begleitete mich etliche Jahre als „Dekoration“. Sie haben am 14.08.2006 wegen Ihres unermüdlichen sozialen Engagements das Bundesverdienstkreuz bekommen. Was war das für ein Gefühl für Sie?

Luftaufnahme Ersingen, 80er Jahre.

Bei uns daheim 12/09

Ich war zutiefst gerührt und habe mich riesig über diese Anerkennung gefreut. Haben Sie damit gerechnet, dass Sie einmal so bekannt werden würden? Nein, nicht mal im Traum hätte ich daran gedacht. Sogar das Fernsehen war schon bei mir und das Ergebnis belief sich auf stolze 3 Minuten in der Landesschau. Außerdem hatte ich schon einen Auftritt bei Dieter Thomas Heck in der „Aktion Sorgenkind“. Und im Radio kam ein Beitrag auf SWR 4. Sicherlich hatten Sie schon viele interessante Begegnungen? Und ob! Mein größtes Erlebnis ist und bleibt die Audienz beim Papst Johannes Paul II. Außerdem durfte ich u. a. Altbundeskanzler Helmut Kohl, Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Dieter Thomas Heck und Schauspieler Michael Lesch die Hand schütteln. Welche Länder haben Sie bereist? Ich war viel in der Schweiz, aber auch in Frankreich, Irland, Malta, Israel, Portugal. Und in Russland während der Kriegsgefangenschaft. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Dass mir der Hergott noch die Kraft gibt, mit meiner Drehorgel anderen helfen zu können. Denn nicht das „Ich“ ist entscheidend, sondern das „Du“.  Der Goldstadt-Orgler.

Gasthaus zum Engel, Ersingen, 50er Jahre.

Beim Papstbesuch.

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Gesundheit Generation 50plus – immerhin 40 Prozent der Bevölkerung. Der Anteil dieser Altersklasse wird immer größer, die Menschen aber auch immer kränker. Einer der Gründe: mangelnde Bewegung. Wer lange gesund bleiben oder wieder gesund werden will, muss sich bewegen. Das ist der Schlüssel für ein langes und gesundes Leben. Selbst für Menschen mit bereits bestehenden Krankheiten heißt die Devise: bewege dich! Das, was ältere Menschen tatsächlich vital und selbstständig hält, ist Bewegung, die vier Komponenten abdeckt: Ausdauer, Kraft, Flexibilität und Koordination. Dabei reicht oft wenig für eine große Wirkung! Wichtig ist vielmehr, ausgewogen und langfristig zu trainieren. Wer in Bewegung bleibt, kann damit rechnen, im Alter lange selbstständig zu sein. Außerdem beugt regelmäßige Bewegung den typischen Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Rücken- und Gelenkproblemen vor.

Wer rastet, der rostet – egal in welchem Alter! Die Alterssteifigkeit ist kein Muss. Regelmäßiges moderates Fitnesstrai-

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BodyBalance in Königsbach-S

Auch im Alter in Bewegung bleibe ning sowie Dehn- und Flexibilitätsübungen stoppen diesen Prozess. Unbewegte Muskeln und Sehnen werden zäh und schränken den Bewegungsradius eines Gelenks ein oder behindern seine normale Funktion. Ein Teufelskreis: Die Bewegungen sind eingeschränkt und die Beweglichkeit wird noch geringer. Jeder kann sich vorstellen, wie sehr sich die Lebensqualität verringert, wenn man sich nicht mehr bücken kann oder das Anziehen der Socken schwer fällt. BodyBalance, das Vitality System-Studio, hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders hier unterstützend mitzuwirken. Altersund bedarfsgerechte Kursangebote sowie ein ausgewogenes, physiotherapeutisch unterstütztes Fitnesstraining halten Menschen jeden Alters fit und gesund. Im Industriegebiet Stein stehen Gesundheitsbewussten auf ca. 700 m2 vielfältige Möglichkeiten für Fitness-, Figur-, Herz-Kreislauf-Training oder

zur Rehabilitation nach Operationen oder Sportverletzungen zur Verfügung. Egal, ob es darum geht, das Wunschgewicht zu erreichen, die Figur zu straffen, die Muskulatur zu verbessern oder einfach nur beweg-

lich zu bleiben. Das Team um Stefan Schmidt legt besonderen Wert darauf, dass die Trainierenden mit Freude an Bewegung ihr Ziel erreichen. Das Angebot reicht vom HerzKreislauftraining an modernsten pulsüberwachten Ausdauergeräten bis hin zur Ernährungsberatung und Bei uns daheim 12/09


Gesundheit

Stein:

n

Trainingsgeräten. Hierdurch ist besondere Individualität gewährleistet. Trainingserfolge werden so besser dokumentiert, der Trainierende kann seine Fortschritte sehen und besser verstehen. Trainingspläne auf der Grundlage neuester sportmedizinischer Studien führen leichter zum Erfolg. Sowohl konzentrische als auch exzentrische Bewegungsabläufe optimieren das Training weiter. Intelligentes Training und eine perfekte persönliche Betreuung kennzeichnen BodyBalance als gute und gesundheitsorientierte Einrichtung. Gesundheit und Prävention haben oberste Priorität. In familiärer freundlicher Atmosphäre wird an 7 Tagen pro Woche kompetente und umfassende Betreuung angeboten. Ein abwechslungsreiches attraktives Kursangebot rundet das Programm ab. Als anerkanntes Fitnessstudio von Präventionskursen werden einige der angebotenen Bewegungskonzepte z. B. die „Aktion gesunder Rücken“, Rückenschule, funktionale Wirbelsäulengymnastik oder Programme zur Reduzierung von Übergewicht durch verschiedene KranBodyBalance kenkassen bezuschusst. Reha · Fitness · Cardio Gesund durch Bewegung – Inhaber Stefan Schmidt BodyBalance hilft dabei. Daimlerstraße 3 Denn Gesundheit und Wohl75203 Königsbach-Stein befinden stehen hier an erster Telefon (07232) 315205 www.bodybalanceStelle. 

Kontakt

Veranstaltungen außerhalb des regulären Studiobetriebes. Einmalig im Enzkreis ist das neuartige VITALITY SYSTEM. Es ermöglicht besonders effektives Training an modernsten, Chipkarten gesteuerten

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Bei uns daheim 12/09

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Unsere Region

Bekannte Weihnachtsbräuche aus der Region:



Wie´s früher einmal war 

 dere weihnachtliche Traditionen sind



Weihnachtsbrauchtum bei uns daheim

Unzählige regionale Sitten und Gebräuche geben der Weihnachtszeit seit jeher ihren besonderen Reiz und verleihen ihr ein besonderes Gepräge. Manches davon konnte sich bis in die heutige Zeit erhalten, an-

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© Shari Fotodesign



aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden. In die Weihnachtszeit, aber an keinen festen Termin gebunden, fielen die völlig in Vergessenheit geratenen „Knöpflesnächte“. Obst- und Traubenkerne, die sich beim Keltern ergaben und gesammelt wurden, wurden nachts an die Fenster des Nachbarn geworfen, um die bösen Geister zu vertreiben. Ähnliche Bedeutung hatten die sogenannten „Schlempernächte“, in denen ein schwerer Stein oder ein Holzstück an einer langen Schnur an die Türklinke gebunden und von einem Versteck aus mit der Schnur bewegt wurde, so dass der Stein oder das Holzstück gegen die Tür schlug. Durch das entstehende Geräusch des „Schlempere“ wollte man die bösen Geister vom Hause des Bedachten vertreiben oder abhalten. Vergleichbaren Hintergrund hatte auch der Neujahrslärm und das Neujahrsschießen. Diese Sitte artete oftmals zur Unsitte aus. Schon 1715 schritt man dagegen ein.

Bürgersöhne aus Ersingen wurden, weil sie unerlaubterweise das Neujahr angeschossen hatten, jeder mit 10 Reichstalern Strafe belegt. Die, „die Straff nicht zu geben“ hatten, sollten sie „in der gefängnuß abbissen“. Das eigentliche Weihnachtsbrauchtum beginnt mit dem Barbaratag am 4. Dezember, an welchem man Zweige von Obstbäumen, vor allem von Kirsch- und Pfirsichbäumen,



Bei uns daheim 12/09


Unsere Region



schneidet und in täglich zu wechselndes Wasser stellt. An Weihnachten öffnen diese „Barbarazweige“ ihre Knospen und bringen erstes Grün und Blühen in die Tristesse der kalten Jahreszeit. Die seit dem 16. Jahrhundert nachweisbare Sitte, einen Tannenbaum als „Christbaum“ in die Wohnstube zu stellen, hat denselben Hintergrund. An Heiligabend trat neben dem Christkind auch der „Pelzmärde“ oder „Pelznickel“ auf. Schon seine Kleidung, bestehend aus einem schwarzen Umhang mit Kapuze und aufgesetzten Hörnern, dann dem Sack, der Rute und der schweren, lärmenden Kette, charakterisierten ihn als strafenden Richter kindlicher Unarten. Sein Name „Pelznickel“ rührt zwar vom St. Nikolaus her, aber dennoch hat er nichts mit dem gütigen Bischof gemein. Am Weihnachtsabend glaubte man, einen Blick auf die Witterung des kommenden Jahres werfen zu können, indem man eine Zwiebel in 12

Teile, sogenannte „Zwiewelschüsselen“, zerteilte und in jeden der 12 Teile Salz streute. Jeder Zwiebelteil, einem Monat zugeordnet, verriet am anderen Morgen nach dem Grad der Feuchtigkeit die Witterung des betreffenden Monats. Überhaupt galt neben der Witterung die Hauptsorge der von der



ten des Heus durch das Christkind würde das Heu gesegnet und würde wiederum den Segen auf das Vieh übertragen. Der Segen der Weihnachtszeit sollte aber auch auf die





Gesegneter Stall.

Zwiebeln als Wettervorhersage.

Landwirtschaft lebenden Menschen in unserer Region der Beschaffung des Futters für das Vieh. Den Segen der Weihnachtszeit versuchte man noch um 1900 durch Auslegen von Heu vor der Türe auf die Stalltiere zu ziehen; denn durch das Überschrei-

Menschen selbst übertragen werden. So lässt man am 27. Dezember Wein, den sogenannten „Johanneswein“, in der Kirche weihen, wovon ein Teil mit den Worten „trinket die Liebe des heiligen Johannes“ getrunken wird. Ein weiterer Teil wird in die einzelnen Fässer zurückgegossen. Es sollte so einerseits ein Krankwerden der Menschen und andererseits ein Schwarz- oder Zähwerden des Weins verhindert werden.

 

KULTURHALLE REMCHINGEN Mi. / 31. Dez. / 19.30 Uhr

Festlicher Silvesterball Mit Showtanzeinlagen und 4-Gänge-Menü

Di. / 5. Jan. / 20 Uhr

Neujahrskonzert Musik um Johann Strauß Junge Philharmonie Weißrussland Dirigent: Michail Kosinez Solistin: Olga Miljuta (Sopran)

Do. / 28. Jan. / 20 Uhr

Goya

Abo Freiverk+ auf

Schauspiel nach dem Roman von Lion Feuchtwanger

Hauptstraße 115 · 75196 Remchingen · Tel. (0 72 32) 36 96 -10 info@kulturhalle-remchingen.de · Karten: Kulturhalle, Sparkasse PF/Stadtinfo, Schlaile KA und CTS Bei uns daheim 12/09

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Unsere Region

Neujahrsbrezeln in verschiedenen Variationen – beliebt bei Jung und Alt.

Ursprünglich hatte Neujahr anstatt Heiligabend die Rolle des Geschenktages, weshalb noch in der Mitte des letzten Jahrhunderts die Kinder an diesem Tage von ihrem „Göddle“ oder Paten die große, mürbe Neujahrsbrezel in Empfang nehmen durften, nachdem sie ihren Neujahrswunsch mit „I wünsch ich e glückseligs Neujohr, en g'sunner Leib, e langs Lewe un de ewig Friede“ dargebracht hatten. Oft verbanden sie ihren Wunsch auch mit einem Spruch in der derb humorigen Form: „Prost Neujohr, wenn der mer äbbis gäwe wellet, nocht machet nor, oder i heb ich an de Hoor“ oder „Prost Neujohr un e Brezel wie e Scheueredor“. Frühere Theorien, dass es sich bei der Brezel ursprünglich um ein germanisches Sonnenrad-Symbol handelte, gelten heute als überholt. Nach dem neuesten Forschungsstand taucht die Brezel schon in der Antike als kultisches Gebäck auf, das dann in den Klöstern des Mittelalters zum Abendmahlsgebäck wurde. Mit dem Dreikönigstag finden die Sitten und Gebräuche des Weihnachtsfestkreises ihren Abschluss. Am Dreikönigstage selbst lässt man in der Kirche Salz und Brot weihen, das Mensch und Tier durch seinen Genuss zur Erhaltung der Gesundheit dienen sollte. Noch heute

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 schreiben als Könige verkleidete Jugendliche, die im Auftrag der Kirche von Haus zu Haus ziehen, die Zeichen C + M + B mit Kreide über die Eingangstüren von Häusern und Wohnungen. Diese bedeuten nicht – wie oftmals irrtümlich angenommen – „Caspar, Melchior und Balthasar“, sondern „Christus mansionem benedicat“, also „Christus segne dieses Haus“: Diese drei Buchstaben sollen dem Bösen den Eintritt in die Heimstätte verwehren.

ten. Ohne das Ersinger „Schiffle“ oder das Bilfinger „Döckle“ waren Weihnachten und Neujahr bis ins letzte Jahrhundert nicht denkbar. Aus dem selben Mürbteig wie die vorher erwähnte Neujahrsbrezel und nur vom Bäcker hergestellt, hatte dieses Gebäck, etwa 15 cm lang und 8 cm breit, die Form eines kleinen Schiffchens, oder anders gesehen die einer Puppe oder Docke bzw. eines Oberschenkelknochens mit kräftigem Muskelwulst. Schon 1730 lässt sich dieses Festgebäck im Hauszeichen eines Bäckers in Ersingen nachweisen (vgl. Kellersturz Schlossgasse 1). Der Bilfinger Bezeichnung „Döckle“ nach für das gleiche Festgebäck muss dieses ursprünglich Ablösung für ein Knochen-, Fleisch- oder gar Menschenopfer gewesen sein; denn „Döckle“ ist vom md. toke, altd. tocka = Puppe abzuleiten.





Kulinarisches Brauchtum – Schifflen, Puppen und starke Männer Wenn man von weihnachtlichem Brauchtum spricht, darf das für unsere Region typische Weihnachtsgebäck auf keinen Fall fehlen. Auch hier sind deutliche Bezüge auf vorchristliche Ursprünge festzustellen. Auf Weihnachten backt man außer „Butterbackes“ auch „Springerlen“, die vielleicht als Ablösung eines Pferdeopfers vorchristlicher Zeit angesehen werden dürfen oder auch als Festbrote mit aufgestempeltem Tierbild, wie sie einst bei altrömischen Tierhetzen verteilt wurden. Nach anderer Deutung sollen sie eine Nachbildung des Pferdes des germanischen Gottes Wodan oder Odin sein. Eine ganz eigenartige Form des Weihnachts- und Neujahrsgebäcks hat sich in Ersingen und Bilfingen durch Jahrhunderte hindurch gehal-

Rezept für „Dambedei“

• 600 g Mehl• 40 g Hefe • 1/4 l lauwarme Milch • 100 g Butter • 2 Eier • 60 g Zucker • 1 Prise Salz • abgeriebene Schale einer 1 /2 Zitrone o. 1 Päckchen Zitroback • 1 Päckchen Vanillinzucker • Rosinen oder Mandeln für die Augen (Nase, Mund) • Tonpfeifen zum Verzieren • Eigelb zum Bestreichen



Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. Die Hefe hineinbröckeln und mit der lauwarmen Milch und etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. 15 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Die Butter zerlassen und mit den Eiern, dem Salz, dem Zucker, der Zitronenschale, dem Vorteig und dem gesamten Mehl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Nochmals 15 Minuten gehen lassen. Den Teig ca. 1 cm dick ausrollen und Weckmänner ausschneiden/formen. Rosinen oder Mandeln und die Tonpfeifen hineindrücken und die Weckmänner mit verquirltem Eigelb bestreichen. Weitere 15 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 210 °C vorheizen. Die Weckmänner auf der mittleren Schiebeleiste 10 – 15 Minuten backen. (Heißluft ca. 180 °C, kann auf allen Ebenen gebacken werden.) – Guten Appetit und eine schöne Adventszeit!

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Unsere Region Auf die Deutung als vorchristliches Kultgebäck, als Ablösungsgebäck für ein ursprünglich blutiges Opfer, weist aber auch eine Abart der bekannten und beliebten, im Wasserdampf aufgezogenen Dampfnudel hin. In länglicher statt runder Form, also dem „Schiffle“ oder „Döckle“ gleichend, führt diese Dampfnudelform den Namen „starker Mann“. Und auch in anderen Orten, so in Bauschlott, hat sich Jahrhunderte lang ein altes Festgebäck, der sogenannte „Deihen“ gehalten, der ebenfalls Ablösungsgebäck für ein Blutopfer sein dürfte. Hierfür wird Kuchenteig zur Hälfte mit Marmelade bestrichen und die andere Hälfte darüber gefaltet, angedrückt und dann gebacken. „Deihen“ aber kommt vom md. „dihen“, das in unserem heutigen „gedeihen = geraten“ erhalten geblieben ist. Der Bauschlotter „Deihen“ und der ihm ähnliche frühere städtische „Bubenschenkel“ waren also Gebäcke, durch deren Genuss Gedeihen, Gesundheit und Heil auf

den sie Verzehrenden kommen sollten. Heutzutage heißt ein dem „Deihen“ ähnliches Festgebäck zur Adventszeit „Dambedei“. Ein „Dambl“ oder „Dambelhans“ aber ist im Sprachgebrauch ein dummer, ungeschickter oder plumper Mensch. Der „Dambedei“, richtigerweise „Dambedeih“, hat demnach wohl seinen Namen daher, dass man das Gedeihbrot in plumper Männchenform gebacken und einem Menschen gleichgesetzt hat. Bemerkenswert ist also, dass das Brauchtum der Advents- und Weihnachtszeit bis hin zum Dreikönigstag in unserer Region zu früheren Zeiten wesentlich umfangreicher war und es sowohl über altheidnische als auch über christliche Ursprünge verfügte. Manche Sitten und Gebräuche wurden im Lauf der Zeit von anderen abgelöst, manche Traditionen sind inzwischen sogar gänzlich in Vergessenheit geraten.  (Ein Bericht vom Verein für Heimatpflege und Kultur Kämpfelbach e. V.)

Quellen: Reiling, Gustav Adolf: Geschichte der ehemals frauenalbischen Dörfer Ersingen und Bilfingen. Pforzheim 1937, S. 382 ff. Reiling, Gustav Adolf: Weihnachtsbrauchtum. In: Ersinger Mitteilungen, Nr. 50, Mühlacker 14.12.1962, S. 1. Reiling, Gustav Adolf: Weihnachtsbrauchtum. In: Ersinger Mitteilungen, Nr. 51, Mühlacker 21.12.1962, S. 1.

 



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Sportliches

Spielleiter Michael Steffen-Baur.

Faustball total:

Interessiertes Fachpublikum verfolgt die Spiele.

Traditionelles Altherren-Faustballturnier in Engelsbrand

Die Altherren aus Dennach punkten souverän

2. Platz: Die Mannschaften aus Zainen und Niebelsbach.

Am Samstag, dem 14. November 2009, veranstaltete der Turnverein Engelsbrand in der Gemeindehalle Engelsbrand sein traditionelles AltherrenFaustballturnier. Die Mannschaften aus Dennach, Niebelsbach, Salmbach, Weil der Stadt und Engelsbrand spielten den Turniersieger aus. Nach hart umkämpften Spielen belegte die Mannschaft aus Dennach den 1. Platz. Sie gewann alle Spiele. Die Mannschaften aus Zainen und Niebelsbach teilten sich den 2. Platz. Nach den Spielen saĂ&#x;en Spieler und Zuschauer noch gemĂźtlich im Vereinszimmer beisammen. Sie wurden bestens von den Frauen der Spieler der Faustballgruppe des Turnvereins Engelsbrand bewirtet. 

Bitte vormerken! Das Altherren-Faustballturnier findet in jedem Jahr an einem Samstag im November statt!

So sehen Sieger aus: Gustav Aldinger Ăźbernimmt fĂźr die Mannschaft aus Dennach den Siegerpreis.

    

                

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Wir sind Tag & Nacht, sonn- & feiertags fĂźr Sie zu erreichen: Ispringen, HauptstraĂ&#x;e 21,  (0 72 31) 8 92 85 Pforzheim, Holzgartenstr. 55,  (0 72 31) 6 58 11 www.Bestattungshaus-Einert.de

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info@bestattungshaus-einert.de

Die Mannschaft aus Engelsbrand kämpft um Punkte. Bei uns daheim 12/09


Gesundheit

Haarausfall bei Frauen Haarausfall verändert nicht nur das Aussehen, sondern das ganze Leben! Aus rein biologisch-medizinischer Sicht sind Haare heutzutage für das bloße Überleben eines Menschen nicht notwendig, jedoch spielen sie in sozialer und psychischer Hinsicht eine außerordentlich wichtige Rolle. Frauen erleben den Haarverlust als Katastrophe, denn die Haare werden als Merkmal für: Weiblichkeit, Schönheit, Selbstbewusstsein und sexuelle Attraktivität von anderen wahrgenommen. Die Ursachen für extremen Haarverlust können ganz unterschiedlicher Natur sein. Betroffene Frauen kommen mit den Veränderungen meist nicht zurecht und reagieren mit sozialem Rückzug, weil Sie sich schämen und meinen es sei ein individuelles, persönliches Problem. Sie nehmen in vielerlei Hinsicht weniger aktiv am Leben teil. Ursache hierfür ist die Angst, von den Mitmenschen abwertend angeschaut oder sogar auf das Problem angesprochen zu werden und somit in Erklärungsnot zu kommen. Erhalten Sie Ihr Selbstwertgefühl, Ihre Lebensenergie und Ihr Wohlbefinden. Profitieren Sie von meinen über 30-jährigen eigenen Erfahrungen extremen Haarausfalls und dem damit verbundenen Tragen von Perücken. Mein Name ist Diana Hillenbrand, 43 Jahre alt und für Sie mit einem mobilen Zweithaarservice im ganzen Enzkreis, mit allen zugehörigen Gemeinden, tätig. Ich komme gerne zu Ihnen nach Hause, ins Heim oder in die Klinik und berate Sie umfassend über eine Perücke. Über eine sehr große Auswahl an Modellen anhand Katalogen verschiedener Hersteller, suchen wir gemeinsam nach typgerechten Modellen für Sie. Wenige Tage danach komme ich erneut mit der Lieferung zu Ihnen und wir wählen die geeignetste „Frisur“ aus. Zur Optimierung des Äußeren zeige ich Ihnen, wenn Sie möchten, ein passendes Make-up. Den Antrag und die Abrechnung des Hilfsmittelzuschusses für die Perücke mit Ihrer Krankenkasse übernehme ich gerne für Sie! Rufen Sie mich an. Ich bin gerne für Sie da! Tel. Mobil (01 51) 53 69 09 41 oder (0 72 31) 6 03 76 88 www.coloursforlife.de

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Wir sind ganz Ohr! Sie haben etwas äußerst Interessantes zu berichten? Nur zu! Schicken Sie uns Ihren Text mit Bildern am besten per E-Mail an senioren@ langer-werbeteam.de oder per Post an das Langer Werbeteam, Bismarckstr. 13/2, 75236 Kämpfelbach. Wir Danken für Ihre Mithilfe! Bitte beachten: Das Redaktionsteam behält sich vor, Zuschriften zu veröffentlichen, zu bearbeiten, bzw. zu kürzen.

Fröhliche

Weihnachten!

Das Langer Werbeteam wünscht Ihnen allen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2010! Bleiben Sie gesund und freuen Sie sich auf unsere JanuarAusgabe. Wir bieten Ihnen wieder allerlei aktuelle Themen, Wissenswertes aus „Unsere Region“ und einen interessanten Gast „Im Interview“. – Sie dürfen gespannt sein!

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Wann Was Wo? 03.12.09 Weihnachtsmarkt Bretten bis 23.12.09

05.12.09 Adventsmarkt Bad Herrenalb in der Klosterstraße

05. + 06.12.09 Weihnachtsmarkt im Klosterhof Maulbronn Samstag 14.00 – 21.00 Uhr Sonntag 11.00 – 19.00 Uhr Weihnachtsmarkt Birkenfeld Kirchplatz und Ev. Gemeindehaus

06.12.09 Nikolausfest Christbaum Ortsmitte Gräfenhausen Veranstalter: Faschingsgesellschaft „Die Klemmer“

BUCH-TIPP Titus Müller: „Das Mysterium“ – Aufbau, 9,95 E München im Jahre 1336: Nemo, der Namenlose, ein vor der Klostertür abgelegtes ehemaliges Findelkind, das auf der Suche nach seiner Identität nur als verschlagener Hochstapler existieren kann. Als die Inquisition in München einzieht, trifft er auf der Flucht den fanatischen Sektenführer Amiel von Ax, der einen seltsamen Glauben predigt und den die Inquisition vernichten will. Auch der Franziskanermönch und Philosoph William von Ockham macht Jagd auf Amiel. Plötzlich sieht sich Nemo zwischen den Fronten zweier „Magier des Mittelalters“ und ein heiliger Kampf um das Vermächtnis der Katharer beginnt. Hochspannend, gut recherchiert, faszinierender geschichtlicher Hintergrund.

12. + 13.12.09 Weihnachtsmarkt im Schloss Neuenbürg Samstag 14.00 – 21.00 Uhr Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr

24.12.09 Weihnachtsmusik in ganz Ölbronn Ab 13.00 Uhr. Die Musiker laufen durch den Ort und machen immer mal wieder Halt, um Weihnachtslieder zu spielen.

12.12.09 Weihnachtsbazar im Kurpark Bad Liebenzell 10.00 – 18.00 Uhr

15.12.09 Nikolaus Glühweinfest Ölbronn Rathausplatz, 15.00 Uhr

19.12.09 Feierstunde mit Posaunenchor Neuenbürg Stadtkirche Neuenbürg, 19.00 Uhr

20.12.09 Kirchenkonzert Königsbach Ev. Kirche Königsbach, 18.00 Uhr

Sie wissen, wo der Bär steppt ...? Und möchten Ihre Veranstaltung in unserer Rubrik „WannWasWo?“ publik machen? Dann schicken Sie uns dazu folgende Daten: Veranstaltungsart, Beginn, Ende, Ort/Adresse/ Räumlichkeit, Veranstalter und Ihre Kontaktdaten für evtl. Rückfragen. Vielen Dank!

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Kündigung: Eine Kündigung des Abonnement „Bei uns daheim“ ist jeweils 4 Wochen zum Quartalsende möglich. Eine fristgerechte Kündigung muss bis zum 28. Februar, 31. Mai, 31. August oder 30. November erfolgen. Bei uns daheim 12/09


Beratung • Landratsamt Enzkreis – Gesundheitsamt Rainer Gawlick (0 72 31) 3 08-97 45 – Sozialamt (0 72 31) 3 08-94 22 Viola Lutz • Schuldnerberatungsstelle Sonja Leicht (A–E)(0 72 31) 3 08-94 48 Angelika MĂśĂ&#x;ner (F–K) 3 08-92 56 Ingrid Steiner (L–Z) 3 08-92 52 • Telefonseelsorge (gebĂźhrenfrei) (08 00) 1 11 01 11 • Amtsgericht Pforzheim (0 72 31) 30 90 • Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle (0 72 31) 1 86-36 10 • Caritasverband e.V. Pforzheim Markus Schweizer (0 72 31) 12 81 30 • Netzwerk-Telefon fĂźr Senioren Ursula Bach (0 72 31) 2 81 48 30 • Kreisseniorenrat Enzkreis/ Stadt Pforzheim (0 72 31) 3 27 98 • Sozialverband VdK Pforzheim/ Enzkreis (0 72 31) 13 98 90

Versorgung + Pflege • Diakonisches Werk Pforzheim/ Land – Diakonie-Station Remchingen Sigrid Bronn (0 72 32) 36 93 15 • Diakoniestation Birkenfeld Christiane Roth (0 72 31) 48 51 74 • Diakoniestation NeuenbĂźrg Christiane Roth (0 70 82) 94 80 22 • Diakoniestation Ispringen Stefan Kettig (0 72 31) 8 67 10 • Diakoniestation mobiDik e.V. KĂśnigsbach-Stein (0 72 32) 5 01 63 • Sozialstation Kämpfelbach Edith Peichl (0 72 31) 8 86 77 10 • Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Pforzheim e.V. Roswitha Uibel (0 72 31) 37 32 40 • AWO Soziale Dienste Nordschwarzwald gGmbH (0 72 31) 1 44 24 16 • Sozialstation Straubenhardt Susanne GauĂ&#x; (0 72 48) 91 74 20 • Ambulanter Pflegedienst Hand-inHand GmbH Remchingen (0 72 32) 31 89 14 Keltern (0 72 36) 98 13 50 • Ambulanter Pflegedienst Keltern Alexander Gierke (0 72 36) 87 69 • Ambulanter Pflegedienst KĂśnigsbach-Stein Martina Sprissler (0 72 32) 1 30 31

Bei uns daheim 12/09

• Essen auf Rädern – Deutsches Rotes Kreuz (0 72 31) 37 32 40 – Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) (0 72 31) 94 44 60 – AWO Soziale Dienste Nordschwarzwald gGmbH (0 72 31) 1 44 24 17 – Soziale Dienste Straubenhardt/ (0 72 36) 13 09 15 Keltern – Nachbarschaftshilfe Neuenbßrg/ Engelsbrand (0 70 82) 94 80 20 – Der fahrende Kochtopf (0 72 31) 5 66 10 10 • Hospizdienst westlicher Enzkreis e.V. Gundi KrÜner (0 72 48) 91 74 90 • Enzkreis-Kliniken Neuenbßrg Iris Pfaffrath (0 70 82) 79 65 22 17 • DemenzZentrum der EnzkreisKliniken: Sandra Langer (0 72 36) 13 05 08

Betreutes Wohnen • Wohn- und Pflegestift Birkenfeld: Frau Hansen (0 72 31) 45 57 40 • Seniorenwohnanlage Eisingen Waltraud Grimm (0 72 32) 8 00 48 • Haus Salem/Ispringen Herr Heidt (0 72 31) 5 89 94 90 • Seniorenwohnanlage Ispringen Annette Städter (0 72 31) 8 08 69 • Wohnanlage Laierberg/Kämpfelbach Frau Vollmar (0 72 31) 8 86 77 12 • Seniorenwohnanlage Keltern Carmen HÜpfinger (0 72 36) 64 27 • Betreutes Wohnen KÜnigsbach Tamara Vaupel (0 72 32) 31 18 51 • Seniorenwohnanlage Neuenbßrg Ingrid Weingärtner (0 70 82) 6 00 93 • Seniorenwohnanlage Remchingen Edith Huber (0 72 32) 36 93 14 • Krankenpflegeverein Ispringen Jutta Bender (0 70 84) 54 79

Sonstiges • AG der Ehrenamtlichen Altenpflegeheim Sonnhalde NeuenbĂźrg: Ludger Schmitt (0 70 82) 7 92 70 • Begegnungsstätte „Spritzenhaus“ Keltern/Dietlingen Irene Bischoff (0 72 36) 70 30 • Begegnungsstätte Straubenhardt Inge Baron (0 70 82) 4 13 15 15 • FRAG – Freiwilligen Agentur Pforzheim-Enzkreis Irene Krebs (0 72 31) 38 00 56

                     

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