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Titelfoto: 22 SUMMITS Boutique Hotel, Zermatt, www.22summits.ch

Verlagspostamt A-6600 Reutte • P. b. b. • 03Z035328 M • Unzustellbare Exemplare zurück an: Huter & Klimesch GmbH, Mühler Straße 12 / 7, A-6600 Reutte

Dezember • Jänner • Februar 2019/2020 • Nr. 65 • 17. Jahrgang • 4,90 Euro

22 SUMMITS – Ferien mit dem Matterhorn als Zimmernachbar


Hotellerie Gastronomie Tourismus Wellness

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Gastkommentar – Rezeptionisten sind Verkaufsprofis Telegramm Der persönliche Fragebogen – Karin Leeb, Hotel Hochschober Interview mit Andreas Steibl: „Ischgl ist nicht austauschbar“ ATRACT – nachhaltige Personaldienstleistung rekrutiert mit Scouts qualifizierte Mitarbeiter Was sich Diebe im Hotel so alles leisten ... Kundenbewertungen – das Potenzial wird nicht genützt Mitarbeiter als GastgeberInnen – Alpenresort Schwarz Tiroler SPA-Manufaktur baut größten Spa Dänemarks Seitenblicke – vom Modekaufmann zum Event- und Moderationsprofi Vier neue Hoteltrends – Customisation, Community, Immersion & Convenience Musterschüler – 40 Prozent aller Südtiroler Wellnesshotels mit Lilie

Baureportagen Planungsbüros Architekten

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Thema | Das Hotelschwimmbad – Pools, Naturteiche und Wasseraufbereitung Baureportage | Bürgenstock Hotels & Resort, Obbürgen Baureportage | Der Öschberghof, Donaueschingen Baureportage | GAMS zu zweit, Bezau Baureportage | Das Adler Inn – Tyrol Mountain Resort, Hintertux Baureportage | Natur- & Wellnesshotel Brunner Hof, Arnschwang Baureportage | Hotel Tyrol, Söll Baureportage | Hotel MOHR life resort, Lermoos Baureportage | Zugspitz Lodge, Ehrwald MAB Architektur & Projektmanagement | Elements Resort, Zell am See Architekturbüro Artis Plan AG | Hotel Riederhof, Ried Architekturbüro Artis Plan AG | Vege Shop, Samnaun Art Domus Architecture | Hotel Saltria, Seiser Alm Baureportage | Matterhorn glacier ride, Zermatt Baureportage | Schörhof, Saalfelden Baureportage | Peakini Klubhaus, Obertauern Baureportage | Residenzhotel Hirben, Niederdorf Baureportage | Skilodge, Oberlech Baureportage | Sonnenhotel Weingut Römmert, Volkach Baureportage | Hotel & Restaurant Sonnenheim, Hafling bei Meran Baureportage | AMEDIA Hotel Linz Baureportage | Hotel Vierjahreszeiten, Flachau Baureportage | Boutique-Hotel Lartor, Unterammergau Baureportage | Der Gollinger, Hinterglemm Baureportage | Zum Mohren, Reschen Baureportage | 22 SUMMITS Boutique Hotel, Zermatt Baureportage | Skylodge Alpine Homes, Haus im Ennstal Baureportage | Fitnessstudio INJOY, Imst Baureportage | Hotel Villa Rein, Bad Reichenhall Baureportage | Haus am Hang, St. Gilgen Baureportage | Mair’s Landgasthof, Ehrwald Baureportage | FOXY, Obertauern Baureportage | Apart Arula, St. Anton am Arlberg Baureportage | Hotel Mea Via – the slow farm hotel, St. Ulrich Baureportage | Wagner Hütte, St. Anton am Arlberg Baureportage | Sport- und Freizeitanlage Badylon, Freilassing Baureportage | Hotel DAS KOHLMAYR, Obertauern Kitzmüller Architektur | Hotel Arabell, Lech Baureportage | The Atticum, Tübach Baureportage | GRIENA NaturChalets, Mayrhofen Baureportage | Hotel Hubertushof, Hinterglemm Baureportage | Hotel Garni Café Pazze Nova, Ischgl Baureportage | Haus Eins, Seelisberg

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Cartoon | Der neueste Trend – Incentives!

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Cartoon

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Fotos: Alpenresort Schwarz / Bürgenstock Hotels & Resort, Pascal Durrer

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[ editorial ]

Das Klima wandelt sich

Das Jahr 2019 stand ganz im Zeichen des Klimawandels. Dieses Zukunftsthema ging auch an der Tourismuswirtschaft nicht ganz spurlos vorbei – Nachhaltigkeit steht in der Hotellerie immer mehr im Vordergrund. Die traditionell innovationsfreudige Branche wird neue Lösungen bieten müssen, um den sensibilisierten Gast auch künftig positiv anzusprechen. Viele Häuser haben bereits reagiert und setzen bei Umbauten konsequent auf klimafreundliche Ausstattungen und ökologische Angebote. Diese werden im Jahr 2020 sicherlich noch weiter ausgebaut. Wie es zukünftig funktionieren kann, zeigt in dieser Ausgabe die Baureportage zum visionären Haus Eins in Seelisberg auf, das ausschließlich mit natürlichen Materialien errichtet wurde.

Foto: www.fotostudiorene.at

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Beachten Sie bitte, geehrte Leserinnen und Leser, auch die beiden, diesem wellhotel beigelegten Sonderhefte: Der großzügig erweiterte Wöscherhof setzt mit seiner neuen Wellness-Residenz im Zillertal Maßstäbe. Die Hoteliersfamilie Daigl und das Planungsbüro Die Wohnkultur schufen ein hochwertiges Wohlfühlrefugium, welches die Natur großzügig miteinbezieht. Der zweite Beileger „Zuchna Visualisierung“ präsentiert neue Projekte von Hotelkunden. Das Salzburger Unternehmen macht zukünftige Bauprojekte schon jetzt bis ins kleinste Detail sichtbar. Das Wichtigste kommt zum Schluss: Das gesamte Team des Fachmagazins wellhotel möchte sich bei seinen Lesern, Kunden und Freunden ganz herzlich für die Treue im abgelaufenen Jahr bedanken und wünscht ein erfolgreiches und vor allem gesundes 2020! Nun aber genug der vielen Worte, viel Vergnügen bei der Lektüre der 65. Ausgabe wünschen Ihnen herzlichst

www.well-hotel.at

die Herausgeber Michael Klimesch & Mathias Huter

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Impressum | Herausgeber und Verleger: Mathias Huter & Michael Klimesch | Redaktionsbüro, Anzeigenannahme und Verwaltung: Ehrenberg-Verlag, Huter & Klimesch GmbH, Mühler Straße 12 / 7, A-6600 Reutte, Tel.: +43 5672 65004, Fax: -44, E-Mail: info@ well-­hotel.­at | Chefredaktion: Michael Klimesch | Redaktion: Renate Linser-­Sacher­s, Ange­l­a Jungfer | Anzeigen: Verena Krenslehner-Schmid, Reinhold Hammerle, Elke Schmitz, Thoma­­s Jusko, Brigitte Wellisch-Strauss | Grafik: Mathias Huter, Lukas Budde, André Schütter | Druck: Walstead NP Druck GmbH | ÖAK Auflagenkontrolle 1. Halbjahr 2019: 25.250 Exemplare Druckauflage / Ausgabe | Erscheinungsweise: viermal pro Jahr in Österreich, Südtirol, Deutschland und der Schweiz (nächste Ausgabe: 24. 3. 2020) | Grundlegende Richtung: wellhotel versteht sich als unabhängiges Fachmagazin für die Bereiche Hotellerie & Gastronomie, Tourismus & Freizeit sowie Wellness & Beauty Ihr Abo-Service – Sie möchten ganz einfach ein kostenloses wellhotel-Abo ordern oder Ihr Abo jederzeit abbestellen. Schreiben Sie bitte an: info@well-hotel.at 7

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[ gastkommentar ]

Rezeptionisten sind Verkaufsprofis

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Foto: www.brandnamic.com

as Teuerste in einem Hotel ist ein leeres Bett. Vor diesem Hintergrund schreibt Brandnamic über die Wichtigkeit der Mitarbeiter an der Rezeption. Denn Rezeptionisten sind längst nicht mehr nur das freundliche Gesicht in der Hotellobby, sondern Verkäufer, die es gilt, sehr gezielt auszuwählen und zu schulen. | Mitarbeiter sind die beste Kapitalanlage | Heute werden große Summen in Marketing, Hotelstruktur und Gästeangebot investiert, was durchaus seine Berechtigung hat. Dabei wird oftmals vergessen, dass die beste Basis ohne die richtigen Menschen, die sie als Instrument zu nutzen wissen, nur halb so viel Wert ist. Wer in gute Mitarbeiter investiert, sie leistungsgerecht entlohnt, fordert und weiterbildet, kann sich gerade in Zeiten des Fachkräftemangels einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil als Arbeitgeber sichern. Natürlich nicht, ohne selbst daraus Vorteile zu ziehen, denn gute Mitarbeiter an der Rezeption, aber auch in anderen Hotelbereichen wie Beauty oder Service, können wahre Verkaufstalente sein und den Umsatz steigern.

Michael Oberhofer ist teilhabender Geschäftsführer der Full-Service-Marketingagentur Brandnamic aus Brixen in Südtirol mit Filialen in München und Meran, die er gemeinsam mit den Mitinhabern Hannes Gasser und Matthias Prader führt. Sein Haupttätigkeitsfeld liegt in der Beratung Südtiroler und internationaler Kunden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein & Kroatien. Das Team von Brandnamic umfasst über 100 Mitarbeiter, die sich mit Begeisterung allen Belangen ihrer Kunden widmen. Brandnamic hat unter anderem den Korrespondenzmanager entwickelt, ein Tool für professionelle Hotelmails, das die umfassende Kommunikation mit dem Gast einfacher denn je macht. Als ehemaliger Hotelier kennt Michael Oberhofer die Bedürfnisse von Gästen und Hoteliers gleichermaßen – diese Erfahrung fließt in die Betreuung und Beratung von Hoteliers mit ein. Neben Beratern, Projektmanagern, Advertisern und Programmierern verfügt Brandnamic auch über kreative Texter und Mediendesigner, die sämtliche Produkte konzipieren und umsetzen – Webseiten, Kataloge, Logos, Claims u. v. m.

| Telefonbuchungen verdreifacht | Die Zahl der Buchungen via Telefon hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen – fast dreimal mehr Buchungen als noch vor ein paar Jahren werden heute direkt am Telefon abgeschlossen. Gründe dafür sind der Zeitstress der Menschen und damit die Suche nach schnelleren Wegen, der Wunsch nach Individualisierung und das Umdenken, das aus verkaufsstrategischer Sicht im Bereich Hotellerie und Tourismus stattgefunden hat. Denn man hat erkannt, dass gut eingesetzte Rezeptionisten die wahren Verkaufsprofis sind, die im entscheidenden Moment auf spontane Anfragen reagieren und Buchungslücken füllen können. Mit Charme und Verkaufstechniken, die es zu schulen gilt. Dabei gilt eine gute Beziehung zum Gast als Grundvoraussetzung für eine gute Gästebetreuung. Diese kann bereits am Telefon aufgebaut werden.

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| Richtig telefonieren | Wie man am Telefon überzeugt? Durch aktives Zuhören: Man gibt dem Gast damit das Gefühl, gehört zu werden. Durch Wiederholung seiner Wünsche: Man signalisiert ihm damit, diese wahrzunehmen. Durch mehrfache Nennung seines Namens: Man vermittelt seinem Gesprächspartner dadurch Wertschätzung. Wer den Namen des Gesprächspartners nämlich geschickt immer wieder ins Gespräch einbindet, kann Sympathiewerte und Zuspruch um das Fünffache steigern. Doch allein das reicht nicht aus, um am Telefon zu punkten. Anders als bei Face-to-Face-Kommunikation verlagern sich am Telefon rund 88 % der Aufmerksamkeit auf die Stimme des Gesprächspartners. Lautstärke, Sprechtempo, Betonung und Stimmung nehmen Einfluss auf die Wirkung des Gegenübers. Deshalb, bevor Rezeptionisten den Hörer abnehmen: Lächeln aufsetzen, Mission festlegen, vom ersten Moment an überzeugen. 8

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| Neben der Person zählt das Umfeld | Jeder Verkaufsprofi ist nur so gut wie sein Umfeld. Damit ist ein positives Arbeitsklima gemeint, doch insbesondere der tatsächliche Ort des Verkaufs und die Mittel, die dem Verkäufer zur Verfügung stehen. Hotelmitarbeiter, die Buchungen übers Telefon abwickeln, gehören nicht an die Rezeption, wo sie gestört werden können. Ein ruhiges Backoffice, wo sie sich ohne Ablenkung ihrer Aufgabe widmen können, fördert den Anstieg der Reservierungsquote. Die meisten Anfragen werden übrigens statistisch gesehen am Wochenanfang und in den Morgenstunden bis 12 Uhr gestellt. Insofern lohnt es sich, die Telefone in dieser Zeit mit kompetenten und verkaufstalentierten Mitarbeitern zu besetzen. Neben dem Geschick und den Verkaufskenntnissen, die sich Mitarbeiter auch in Schulungen aneignen können, sind die verfügbaren Hilfsmittel ausschlaggebend für eine rasche und effiziente Abwicklung von Anfragen. Kurzfristige Anfragen nehmen stetig zu, entsprechend schnell muss die Rezeption reagieren. Mit verkaufsfördernden Kommunikationstools wie dem Korrespondenzmanager werden Anfragen im Handumdrehen bearbeitet und in Buchungen umgewandelt. | Nicht nur an der Rezeption schlummern Verkaufstalente | Rezeptionsmitarbeiter können für mehr Umsatz in Form von höchstmöglicher Auslastung, aber auch mit Zusatzverkäufen wie Wellnessbehandlungen sorgen. Genau diese Zusatzverkäufe können in anderen Hotelbereichen angekurbelt werden. Gäste lieben es nämlich, wenn ihre Wünsche wahrgenommen werden, ohne dass sie sie erst aussprechen müssen – und genau hier kann eine gut platzierte, persönliche Empfehlung des Fachpersonals Gold wert sein. Barista: „Nach Ihrer heutigen Wanderung haben Sie doch sicher Lust auf eine fruchtige Vitaminbombe. Ich kann Ihnen da unseren neuen, alkoholfreien Energiecocktail empfehlen. Superlecker, sagen alle, die ihn probiert haben.“ Beauty-Mitarbeiter: „Wenn Sie öfter an Verspannungen leiden, habe ich einen Geheimtipp für Sie: Latschenkiefernöl. Diese Creme zum Beispiel ist mit hiesiger Latsche angereichert. Riechen Sie mal. Wirkt wahre Wunder bei Muskel- und Gelenkschmerzen! Wenn Sie möchten, können Sie die Creme an unserer Rezeption erstehen.“ Natürlich darf der Verkauf nicht im Vordergrund der eigentlichen Dienstleistung stehen, dennoch kann er angeregt werden. Etwa durch kleine, teaminterne Wettbewerbe mit Augenzwinkern: „Wer die letzte Flasche unseres Cuvée Weinselig verkauft, darf nächste Woche den durchgehenden Dienst übernehmen.“ Mit Maß und Ziel können solche Aktionen verkaufsfördernd sein und einen Arbeitsplatz attraktiv machen. Schließlich suchen Mitarbeiter nach Herausforderungen und Weiterentwicklung, und diese können Hoteliers ihnen im Bereich des Verkaufs mittels Leistungsförderung und Kursen bieten. Marketingagenturen wie Brandnamic bieten solche Verkaufs- und Produktschulungen an.


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Baumwipfel-Aussichtstürme sprießen in den Himmel

Seit der Eröffnung im Sommer 2018 hat sich der hölzerne Aussichtsturm des Baumwipfelpfads hoch über dem Traunsee in Gmunden/Oberösterreich zum weit sichtbaren Wahrzeichen entwickelt. Bekannt als „der neue Turm“, lockt das Bauwerk im Salzkammergut viele neugierige Besucher an. Die Holzkonstruktion aus naturbelassener Douglasie und Lärche fügt sich nahtlos in den Bergmischwald ein. Höhepunkt ist der 39 Meter hohe Aussichtsturm. Mit seiner außergewöhnlichen architektonischen Form bietet er eine 360 Grad umfassende Aussicht ins Voralpenland, über den Traunsee und bis zum Dachsteingletscher. Bauherr und Betreiber ist die Erlebnis Akademie, die im Jahr 2001 in Bad Kötzin­g / Bayerischer Wald gegründet wurde. Diese betreibt in Deutschland seit längerem vier weitere derartige Pfade, das jüngste Projekt wurde im September 2019 in Slowenien realisiert. www.baumwipfelpfad-salzkammergut.at Der Baumwipfelpfad im Salzkammergut ist 1400 Meter lang, Höhepunkt ist der 39 Meter hohe Aussichtsturm.

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Premiere in Vorarlberg – 5 Sterne für die ganze Familie Das erste 5-Sterne-Familienhotel in Vorarlberg möchte die illwerke vkw als Investor gemeinsam mit der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) als Betreiber bei Tschagguns/Latschau errichten. Das norwegische Architekturbüro Snøhetta mit Stammsitz in Oslo und einem Büro in Innsbruck ging als Sieger des Architekturwettbewerbs hervor. Otmar Michaeler, Vorstandsvorsitzender der FMTG: „Der Vorschlag des Siegerbüros bringt die vielfältigen Prozess-Anforderungen eines oberklassigen Hotels perfekt mit den regionalen Gegebenheiten in Einklang.“ Der Neubau mit 130 Zimmern kostet rund 30 Millionen Euro und soll bis zur Wintersaison 2021/2022 eröffnet werden.

Bild: Snøhetta

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Foto: www.baumwipfelpfad-salzkammergut.at

Rund 30 Millionen Euro sollen in das neue Familienhotel mit 130 Zimmern im Montafon investiert werden.

Summ, summ, summ – Api-Wellness mit Bienenstockluft

Im neuen Green Pearls-Mitglied, dem Hotel Rinner in Oberbozen, dreht sich alles um die faszinierende Welt der Biene: von Honigverkostungen aus der Bio-Imkerei bis zur weltweit einzigartigen Api-Wellness. Diese Anwendung steht in der Tradition der Behandlung mit Bienenprodukten. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Bienenstocks werden durch die Wärme und durch die Ventilation, die die Bienen mit ihren Flügeln erzeugen, an die Bienenstockluft abgegeben. Und genau diese Luft können die Gäste über eine Inhalationsmaske einatmen. Der Luftstrom steigert das Wohlbefinden und hat eine heilsame Wirkung auf viele Atemprobleme und Allergien. Gestochen wurde noch niemand, denn alles ist mit Netzen und Gittern gesichert ... www.hotel-rinner.it

Api-Wellness im Hotel Rinner – Bienenstockluft wird über ein Inhalationsgerät eingeatmet. Die Anwendung wird begleitet vom Bienensummen und dauert eine halbe Stunde.

Foto: www.hotel-rinner.it

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Bike-Washsalon – eine Weltneuheit begeistert Hoteliers

Der Bike-Washsalon ist eine kompakte Rad-ServiceWaschanlage, die von der Reinigung mit ökologischem Waschmittel und Drucklufttrocknung über die Messung des Reifendruckes bis hin zum Ölen der Ketten alles bietet, was das Radler-Herz begehrt. Die beim Waschen anfallenden Öl- und Schmierreste sollen damit nicht länger einfach im Boden versickern und das Grundwasser belasten, ab sofort werden sie mit dieser Anlage aufgefangen und können fachgerecht entsorgt werden. Die revolutionäre Bike-­ Waschanlage der Südtiroler Entwickler Josef Unterholzner und Stephan Gamper ist einmalig in der Bike-Szene. Unter den Kunden finden sich bereits etliche Hotels wie das Hotel Chalet Mirabell in Hafling, das Hotel Krone in Brixen, Taubers Unterwirt in Feldthurns oder das Hotel Viktoria in Hafling. Eine saubere Sache! www.bike-service-washsalon.com „Ich glaube, so sauber war mein Rad noch nie“, sagt Gerhard Kerschbaumer, Vize-Weltmeister 2018 im CrossCountry U23, über den innovativen Bike-Washsalon.

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Bambusfahrräder für Hotels und auf großer Kreuzfahrt Gegen eine überschaubare monatliche Mietgebühr stellt die Fahrradmanufaktur my Boo aus Kiel den Hotels Bambusfahrräder und Bambus E-Bikes zum Verleihen zur Verfügung. Auf Wunsch kümmert sich das Unternehmen auch parallel um die anstehende Wartung bzw. erstellt ein Rundum-sorglos-Mietkonzept. Europas größter Bambusfahrradhersteller kann jetzt einen besonderen Coup vermelden: Künftig werden die vier AIDA Selection Schiffe beliefert. Die Kreuzfahrer können somit während ihrer Landausflüge auf stylischen Bambusbikes durch die Landschaft „cruisen“. Das Beste daran: Das Kieler Social Business my Boo fertigt die Rahmen für ihre Bambusfahrräder gemeinsam mit einem sozialen Projekt in Ghana. Die dort erzielten Erlöse fließen direkt in Bildungs­projekte. www.my-boo.de

Foto: www.my-boo.de

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Foto: www.bike-service-washsalon.com

Die Bambusbikes von my Boo gehen nun auch auf Kreuzfahrt. In jedem Rahmen stecken 80 Stunden Handarbeit.

Greenstorm etabliert E-Tankstellen in der Hotellerie

Im Rahmen seines Tauschmodells „E-Mobilität gegen leere Betten“ verleiht das Tiroler Unternehmen Greenstorm nicht nur E-Cars und E-Bikes, sondern versorgt die Hoteliers auch mit benötigten E-Tankstellen. Das Unternehmen ist der einzige Betreiber, der sich auf die Hotellerie fokussiert und ein Ladenetz speziell auf die Bedürfnisse der Hotels zugeschnitten hat. Innerhalb von zwei Jahren gelang es Greenstorm, ein Netzwerk von 200 Ladepunkten in vier Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien) aufzubauen. Bis Ende 2020 soll dieses auf 1000 Ladepunkte erweitert werden und auch Slowenien, Kroatien, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Niederlande umfassen. www.greenstorm.eu­ Unter Strom – mit Vollgas realisiert Greenstorm E-Tank­ stellen in der Hotellerie, bis Ende 2020 sollen es 1000 sein.

Foto: www.greenstrom.eu

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Fifty shades of green – Grün als Badtrend 2020

Im neuen Jahr wird der Gang ins Bad zum Waldspaziergang. Saftige Grüntöne und Möbel aus Naturmaterialien liegen im Trend und werden 2020 verstärkt Einzug in die Bade­ zimmer halten. Grün ist die Naturfarbe par excellence. Es gibt kaum eine Farbe, mit der sich so vielfältige Wirkungen erzielen lassen. Egal, ob tiefes Tannengrün, saftiges Moosgrün oder das avantgardistische Neo-Mint: Die Palette an Grüntönen reicht von warm bis kühl, entspannt bis erfrischend. Villeroy & Boch ist auf diesen Trend vorbereitet und bietet bereits jetzt Sanitärprodukte in Grüntönen an. Die Serie Artis beinhaltet einen Waschtisch und eine Badewanne in Neo-Mint. Die freistehende Badewanne Theano präsentiert sich in einem kräftigen Grün. www.villeroy-boch.at Es grünt so grün – die freistehende Badewanne Theano ist in sattem Grün erhältlich.

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Foto: Villeroy & Boch

Barrierefreie Bahn gondelt 100 Personen auf Gletscher Die neue Falginjochbahn am Kaunertaler Gletscher ist die erste „100er-Funifor“-Seilbahn Österreichs: „100er“ deswegen, weil die Kabine bis zu 100 Personen Platz bietet. Diese Seilbahntechnik gilt mit 4,6 Meter breiter Doppelseilführung als besonders windstabil. Die Bahn kommt auf dem 2000 Meter langen Spannfeld zwischen Tal- und Bergstation mit lediglich zwei Stützen aus. Die Talstation befindet sich auf Höhe des Parkplatzes beim Gletscher­restaurant (ca. 2750 Meter), die Bergstation am Falginjoch auf 3113 Metern, dem höchsten Punkt des Skigebietes. Damit wird auch das barrierefreie Angebot, das hier schon seit Jahrzehnten konsequent ausgebaut wird, nochmals erweitert. Eine „Weltneuheit“ ist die Monobob-­Lane – ein Zugang für Monoskifahrer – im neuen Stationsgebäude. Somit ist der Kaunertaler Gletscher zu 100 Prozent barrierefrei. www.kaunertal.com Eine österreichweit einzigartige Gondelbahn ging im Kaunertal in Betrieb. In 3,9 Minuten befördert die Kabine bis zu 100 Personen auf 3113 Meter Seehöhe.

Bild: www.kaunertal.com / natdesign

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Luxushotel mit „lebender Wand“ als grüne Lunge

Das Architekturbüro Sheppard Robson hat das Citicape House in London vorgestellt, das über die „größte lebende Hauswand Europas“ verfügen soll. In dem Haus soll bis 2024 ein Fünf-Sterne-Hotel untergebracht werden – und die Fassade des neu errichteten Gebäudes soll mit rund 400.000 Pflanzen umgeben sein. Das soll die Luftqualität erheblich verbessern. Das Hotel, das sich neben dem Holborner Viadukt befindet, wird damit jährlich über acht Tonnen Kohlenstoff aufnehmen und gleichzeitig sechs Tonnen Sauerstoff produzieren. Außerdem wird die grüne Lunge die lokale Temperatur um drei bis fünf Grad Celsius senken, da es sich um eine natürliche Klimaanlage handelt. www.sheppardrobson.com Großstadt-Dschungel: In London soll ein Fünf-SterneHotel entstehen – mit 400.000 Pflanzen an der Fassade.

Bild: www.sheppardrobson.com

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Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Branchennews ]

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Foto: Markus Traussnig

[ der persönliche fragebogen – karin leeb, www.hochschober.com ]

Eine Hotel-Komposition als große Symphonie HochschoberN – das kann als der entschleunigte Seinszustand jener Glücklichen bezeichnet werden, die im gleichnamigen Hotel auf der Turracher Höhe urlauben. Vertrautes und Exotisches, Sinnliches und Praktisches, Entspannendes und Anregendes verführen hier zum genussvollen Reisen – durch Räume und Zeiten, durch Regionen und Kulturkreise. Die Hoteliersfamilie Leeb und Klein begeistert in ihrem 4-Sterne-­ Superior-Hotel Hochschober nicht nur mit exzellenter Kulinarik und einer Vielzahl an Bewegungs- und Kreativworkshops sowie Veranstaltungsreihen, sondern auch mit immer neuen, ausgefallenen Ideen. Dazu zählen ein authentischer Chinaturm mit Teehaus ebenso wie das einzigartige beheizte Seebad, ein original Hamam, die Bibliothek mit mehr als 4000 Büchern, der Klangturm oder das Baumhausdorf für Kids. Gastgeberin Karin Leeb findet den Ausgleich zum Hoteliersalltag in der Natur und in Kalifornien. Was macht, Ihrer Meinung nach, einen guten Hotelier / eine gute Hotelierin aus?

Karin Leeb: Für mich ist ein guter Hotelier wie der Dirigent eines großen Orchesters, der mit Feingefühl und Charisma die einzelnen Solisten seines Ensembles zum Klingen bringt. Er braucht einen langen Atem, Beharrlichkeit und Ausdauer sowie Disziplin und muss stets das große Ganze vor Augen haben: die Aufführung vor Publikum. In unserem Falle sind dies rund 320 Tage, an denen wir das Stück „HochschoberN“ geben. Egal, ob der Zuschauerraum ausverkauft ist oder nicht, der Anspruch muss immer der gleiche sein. Jeder Solist hat seine Geschichte, seine täglichen Befindlichkeiten. Aber wenn es darum geht, das große Ganze zum Klingen zu bringen, müssen alle gemeinsam schwingen.

Wie sieht Ihr normaler Arbeitstag aus?

Karin Leeb: Mein Mann und ich teilen uns wochenweise als „Gastgeber vom Dienst“ und Eltern zwischen Hochschober und unserem Zweitwohnsitz in Seeboden auf. So können die Kinder von dort aus in Spittal an der Drau in die Schule gehen, und es ist abends immer einer für die Kinder da. Der Elternteil, der die Seeboden-Woche hat, pendelt zu Büroarbeitszeiten auf die Turrach. Der andere ist die ganze Woche über rund um die Uhr als Gastgeber und Ansprechpartner für Gäste und Mitarbeiter und alle laufenden Entscheidungen vor Ort. In der Seeboden-Woche arbeite ich nahezu ausschließlich im Büro an meinen Themen aus Marketing, Verkauf, Rezeption, Reservierung, Spa. In der Hochschober-Woche freue ich mich über den Gästekontakt und bin möglichst überall im Haus anzutreffen. ›››

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[ der persönliche fragebogen – karin leeb, www.hochschober.com ] ››› Wohin wird der Weg in Sachen Wellness führen?

Karin Leeb: Wellness als Urlaubsform oder vielmehr Lifestyle ist über die Jahre zum Allgemeingut geworden und darf als „fünfte Jahreszeit“ bezeichnet werden. Ein Wellness-Urlaub ist in unserem Falle meist ein Kurzurlaub. Die knappe Zeit muss möglichst effektiv gefüllt werden – alles ist auf EffizienzSteigerung ausgerichtet. Für die Generation „Instagram“ muss es dazu die passende Landschaft und Architektur geben, damit der Urlaub auch „instagrammable“ wahrgenommen und dokumentiert wird. Vegane Ernährung als wesentlicher Beitrag zur Klimakrise ist im Hochschober schon seit über sieben Jahren angekommen. Die Branche liefert sich ein Wettrüsten an „Must-haves“, bei dem wir als Hochschober ganz bewusst einige Abstriche machen, weil wir trotz sehr guter wirtschaftlicher Kennzahlen immer noch gut schlafen wollen.

Welche besonderen Angebote bieten Sie?

Karin Leeb: Der Hochschober gehört zu den österreichweiten Wellness-Pionieren dank der mutigen Entscheidungen unserer Vorgänger-Generation für „verrückte Ideen“ wie das beheizte Bad im eiskalten Turracher See, das Hamam und den Chinaturm. Wir haben über die vergangenen bald 20 Jahre das Hotel meiner Eltern zu unserem Hochschober gemacht und kulinarisch, stilistisch und atmosphärisch eine Evolution geschafft, die von bestehenden und neuen Gästen geschätzt wird. Die privilegierte, aber exponierte Lage am Hochplateau der Turracher Höhe auf 1800 Metern Seehöhe mit stabilen Wintern und lieblichen Sommern macht es möglich, dass wir unseren Gästen zu jeder Jahreszeit eine rundum gelungene Kombi aus Aktivität und Entspannung bieten können. Die Infrastruktur aus Bergbahnen, Wander- und Radstrecken sowie die neue Family Bike Area sind für uns wichtige Erfolgsfaktoren.

Wie soll Ihr Hotel in zehn Jahren aussehen?

Karin Leeb: 2029 feiern wir unser 100-jähriges Bestehen. Bis dahin gibt es einen Masterplan, den wir Schritt für Schritt umsetzen werden. Bestandteil sind unter anderem unsere #hochschoberforfuture-­ Aktivitäten rund um Umwelt- und Klimaschutz. Wir werden in neun Jahren die vielen wertvollen Grundstücksreserven rundherum nützen, um die Position als Resort weiter auszubauen, ohne uns aber „Resort“ nennen zu müssen. Dazu gehören eine moderate Kapazitätserweiterung, der Bau dreier Mitarbeiterhäuser in fußläufiger Entfernung, eine adäquate Parkplatz- und Garagen-Lösung sowie die Erweiterung der Infrastruktur in den Bereichen Restaurant, Sauna, Nacktliege- und Ruhebereich.

Ihr schönster Platz, um Urlaub zu machen?

Karin Leeb: Mir gelingt es am besten, von unserem lohnenden und fordernden Beruf Abstand zu bekommen, wenn ich nicht in einem Hotel bin. Dafür besuchen wir regelmäßig meine Brüder in Kalifornien, die mit ihren Familien dort leben. Wir tauchen in den Alltag der beiden Familien ein und genießen das unkomplizierte Leben und das unschlagbare Klima.

Was würden Sie durchsetzen, wenn sie Tourismus-Ministerin wären?

Karin Leeb: Um in der Politik etwas zu bewegen, braucht man meiner Einschätzung nach eine enorme Portion Diplomatie und Leidensfähigkeit und ein dickes Fell. Ich kann hier nur anführen, was ich mir WÜNSCHEN würde – mit hohem Respekt für unsere Vertreter, die für die Hotellerie Dinge durchsetzen: • Abbau von Bürokratie • Senkung der Lohn-Nebenkosten • Anpassung der Abschreibung an Nutzungsdauer • Deutlichere Förderung von Mitarbeiter-Unterkünften

Das beste Hotel der Welt aus Ihrer Sicht (außer Ihrem eigenen)?

Karin Leeb: Es gibt immer nur ein „bestes Hotel“ für ganz individuelle Bedürfnisse. Wenn wir als Familie verreisen, haben wir ganz andere Anforderungen, als wenn ich mit meiner Tochter eine Städtereise unternehme oder mein Mann und ich uns eine Auszeit gönnen.

Warum sind Sie Hotelierin geworden?

Karin Leeb: Ganz einfach, weil ich als Tochter von Hoteliers geboren wurde und weil meine drei Brüder sich für andere Berufe entschieden haben. Zum Glück habe ich einen Partner gefunden, der bereit war, das Gesamtpaket Hochschober aufzuschultern. Und das noch größere Glück – dass es bis jetzt gut ausgegangen ist.

Praktizieren Sie selbst Wellness?

Karin Leeb: Ich bewege mich jeden Tag in der Natur, ich esse bewusst und gesund. Ein Saunagang mit deftiger Abkühlung, eine warme Ölmassage, Yoga für mich alleine praktiziert – das ist für mich Wellness.

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[ cartoon ] Der neueste Trend – Incentives! Mit entsprechenden Anreizen lassen sich Luxus-Chalets in den Bergen noch viel leichter verkaufen. Der inkludierte E-Porsche machte nur den Anfang, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt ...

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Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Branchennews ]

„Ischgl ist nicht austauschbar, die Marke ist für eine ganz bestimmte Zielgruppe positioniert“ Der gebürtige Wiener Andreas Steibl ist seit 2003 beziehungsweise ab 2008 zusammen mit Dietmar Walser Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun-Ischgl (im Folgenden mit TVB Paznaun-Ischgl abgekürzt). Zuvor war er unter anderem im Bereich Public Relations und Marketing bei Club Med tätig, für Verkauf und Marketing bei Karthago Reisen, Gullivers Reisen und Intour verantwortlich und arbeitete als Marketingleiter im Tourismusverband Neustift im Stubaital. Text: Joachim Leiter Fotos: TVB Paznaun-Ischgl / privat www.ischgl.com

Joachim Leiter: Worin besteht Ihre Andreas Steibl: Im gesamten TVB Paznaun-Ischgl haben wir über 70 MitAufgabe beim TVB Paznaun-Ischgl und arbeiter. Das Head Office befindet sich in Ischgl, zudem haben wir weitewie groß ist das Team? re Ortsbüros in Kappl, See und Galtür. Meine Kernaufgaben sind zugleich meine Stärken, also Vermarktung, Vertrieb und Produktentwicklung. Dabei geht es vor allem um Innovation. Meine Aufgabe ist es, Trends und Visionen aufzufassen und diese für unsere Destination maßgeschneidert zusammenzustellen sowie die Markenbildung der gesamten Destination nach außen auf den verschiedenen Märkten zu positionieren. Ich bin sozusagen der „Außenminister“ vom TVB. Joachim Leiter: Was macht die Marke Andreas Steibl: Unser Erfolg liegt darin, dass die Marke so geschärft und Ischgl so einzigartig und begehrlich? klar abgegrenzt ist. Ischgl ist nicht austauschbar und die Marke ist für eine ganz bestimmte Zielgruppe positioniert. Es ist nicht wie in vielen anderen Destinationen, die versuchen, alle möglichen Bereiche abzudecken. Wir hatten den Mut zu sagen: „Wenn du diese Bedürfnisse hast, die wir abdecken können, gibt es keine Alternative. Wenn du aber etwas anderes suchst, wie beispielsweise einen Kinderort oder sanften Tourismus, dann sind wir die falsche Destination.“ Dies hört sich etwas drastisch an, es war jedoch unumgänglich für die Schärfung der Marke. Zudem haben wir diese Begehrlichkeit dadurch erlangt, dass wir – für österreichische Verhältnisse – auf einem preislich hohen Segment angesiedelt sind. Unsere Zielgruppe identifiziert sich im Tourismus mit der Marke Ischgl, so wie man sich in der Konsumgüter-Branche mit bestimmten Autooder Uhren-Marken identifiziert. Das war unser Ziel für Ischgl – und es ist uns gut gelungen. 24

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Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Branchennews ]

Joachim Leiter: Haben Sie diese Mar- Andreas Steibl: Der Prozess wurde 1995, mit dem Elton John Konzert, gekenbildung gestartet? startet, ich bin erst danach zum TVB gekommen. Das Konzert sollte als Verkaufsförderung dienen, um das Skifahren im April zu bewerben. Ein verbreitetes Problem war nämlich, dass die Gäste im April bereits mit Sommeraktivitäten, wie Mountainbiken oder Golfen, anfangen wollten. Daher hatte man die Idee, dieses Konzert zu veranstalten, allerdings ohne strategischen Hintergedanken. Man wollte Tickets und Skipässe verkaufen und gleichzeitig die Betten füllen – und die Rechnung ist aufgegangen. Ich bin später zum TVB gestoßen, und das hat von Beginn an richtig gut gepasst. Wir haben infolge die Saisonsstart-Konzerte eingeführt und inzwischen haben wir drei Konzerte pro Saison: zum Opening, zu Ostern und beim Closing. Die Konzerte sind ein USP der Marke Ischgl und wirken verkaufsfördernd. Wir sind in den Zeiträumen immer voll ausgebucht, sind bei den Künstlern hochqualitativ angesiedelt und bekommen einen starken Output von den Medien. Im Schnitt sind pro Konzert zwischen 250 und 300 Medienvertreter anwesend.

Andreas Steibl: „Zum Skifahren gibt es allerdings keine Alternative, da dies immer das Hauptbedürfnis für Winterurlauber sein wird: Wenn es das Skifahren in den Alpen nicht mehr gibt, dann gibt es keinen Winterurlaub mehr.

Joachim Leiter: Gibt es ähnliche Mar- Andreas Steibl: Auf österreichischer Ebene weniger. Wir sind eine relativ ken, die in den vergangenen 15 Jahren so junge Destination, die sich erst in den Sechzigern und Siebzigern entwickelt stark gewachsen sind? hat. Zu diesem Zeitpunkt war Kitzbühel schon eine große Destination. Lech und St. Anton am Arlberg haben schon Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Skitourismus angefangen. Damals war Ischgl ein armes Bergbauerndorf. Unsere Vorfahren konnten sich nur durch das Schmuggeln über den Grenzübergang zu Samnaun über Wasser halten. Kitzbühel, Sölden, St. Anton und Lech sind sehr bekannt und die Bekanntheit ist natürlich ein Teil des Erfolgs. Diese Marken sind aber meiner Meinung nach nicht so geschärft wie die Marke Ischgl. Joachim Leiter: In einem Krone Interview vom 05. 02. 2019 sagen Sie: „Für uns gibt es keine Alternative zum Skifahren und zu unseren Konzerten.“ Bleiben Sie dabei oder gibt es Bestrebungen künftig auch den Sommer zu beleben bzw. weitere Themenschwerpunkte zu entwickeln?

Andreas Steibl: Diese Aussage war ausschließlich auf die Wintersaison bezogen. Es ging darum, komplementäre Angebote für den Winter anzubieten. Zum Skifahren gibt es allerdings keine Alternative, da dies immer das Hauptbedürfnis für Winterurlauber sein wird: Wenn es das Skifahren in den Alpen nicht mehr gibt, dann gibt es keinen Winterurlaub mehr. Gleichzeitig sehe ich Destinationen, die nur eine Saison haben, sehr kritisch. Das hat negative Auswirkungen für die lokalen Betreiber, da sie Innovationen verlieren. Ganzjahrestourismus ist also immer wünschenswert. Man muss das jedoch abgrenzen: Das Tempo, das wir in Ischgl im Winter fahren, können wir nicht ganzjährig beibehalten. Wir haben eine sehr intensive Saison von November bis Mai. Dieselbe Intensität würden Gastgeber und Mitarbeiter ein gesamtes Jahr über nicht schaffen. Wenn man allerdings ab Ende Juni drei Monate Sommersaison hat, ist dies ein wichtiger Faktor, um die Mitarbeiter zu halten. Daher haben wir als TVB den Sommer stark im Fokus. Wir sind damit beschäftigt, dafür eigene Produkte und Angebote zu entwickeln. Die Schattenseite einer starken Wintermarke ist, dass wir im Sommer ebenfalls etwas anbieten müssen, das zu Ischgl passt. Es gibt bereits einige Projekte, die wir im Gespräch haben und die Ischgl im ››› Sommer einzigartig machen würden, ohne die Marke zu verwässern.

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Die legendäre Idalp-Bühne und die Stars – Andreas Steibl mit Lenny Kravitz, der zum Saisonfinale im April 2019 die Berge erzittern ließ: „Inzwischen haben wir drei Konzerte pro Saison. Diese sind ein USP der Marke Ischgl und wirken verkaufsfördernd. Im Schnitt sind pro Konzert zwischen 250 und 300 Medienvertreter anwesend.“ ››› Joachim Leiter: In welchen Bereichen des Online-Marketing und der OnlineKommunikation ist der TVB PaznaunIschgl (hauptsächlich) tätig? Welche Budgets und Schwerpunkte (Kanäle, Formate, Themen) gibt es?

Andreas Steibl: Gerade bei Konzerten und Ereignissen funktioniert die Distribution auf Social-Media-Kanälen richtig gut. Social Media ist ein zu junges Instrument, um jetzt schon zu evaluieren, was richtig oder falsch ist. Das wird erst in einigen Jahren möglich sein und in der Zwischenzeit muss man damit noch etwas experimentieren. Dieses Instrument sollte also unbedingt genutzt werden, kann jedoch kein Grundpfeiler für eine Marketingstrategie sein. Im Bereich Online-Marketing haben wir ein sehr umfangreiches Budget. Das Thema Werbung entwickelt sich sehr interessant aus Sicht der Aufnahme bei den Endverbrauchern. Man wird pro Tag von ca. 3000 Werbebotschaften über digitale Kanäle beeinflusst und nur vier davon bleiben hängen. Ziel ist es natürlich, bei diesen vier dabei zu sein. Man drängt sich bei den digitalen Werbemitteln oft auf, beispielsweise durch die Werbung in Youtube-Videos oder durch Pop-ups. Wenn man einen qualitativ hochwertigen Content hat, aber dieser den Nutzern aufgezwungen wird, dann ist das nicht zielführend. Ich bin allerdings überzeugt davon, dass man sich unter diesen „Top 4“ positionieren kann, wenn man sich Mühe gibt und die Aufmerksamkeit verdient.

Joachim Leiter: Nach welchen Leistungskennzahlen werden Online-Kommunikation, Online-Marketing-Kampagnen und die Content-Erstellung gemessen und bewertet?

Andreas Steibl: Bei den Performance-Kampagnen werden die Conversions bewertet, bei den Image-Kampagnen messen wir hingegen die Reichweite und das Engagement. Wir haben etwa auf der Internetseite ischgl.com ein eigenes System, über das man alle Häuser in Ischgl provisionsfrei buchen kann. Dadurch kann man die Conversions gut nachvollziehen.

Joachim Leiter: Wie erfolgreich ist die kostenlose Ischgl-App? Welche Funktionen kommen bei den Gästen am besten an?

Andreas Steibl: Mit der App haben wir bereits um die 150.000 Downloads erreicht. Für die Gäste sind vor allem die Bereiche Skigebiet, Wetter sowie die interaktiven Elemente interessant. Da gibt es zum Beispiel die Schmugglerrunde, eine Skitour, die bis nach Samnaun geht und bei der man verschiedene Touchpoints erreichen muss. Bezüglich Servicedienstleistungen vor Ort wollen wir uns weiterentwickeln. Kostenlose WLAN-Verbindungen gibt es bereits in unseren Restaurants im Skigebiet. Wir wollen versuchen, das flächendeckend in der ganzen Destination anzubieten.

Joachim Leiter: Mit welchen Herausforderungen kämpft der TVB in puncto Digitalisierung? Worin sehen Sie hierbei das größte Potenzial für Ischgl?

Andreas Steibl: Nach der Österreich-Werbung haben wir im Winter den höchsten Traffic auf unserer Internetseite und die Datenmenge, die wir zugespielt bekommen, ist enorm. Dieses Volumen nutzen wir noch nicht vollkommen aus, aber wir sind dabei uns weiterzuentwickeln. 26

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Joachim Leiter: Wie wird in Ihrem Team Innovation gefördert? Welcher Strategie folgt der TVB Ischgl, um stets am Puls der Zeit zu sein?

Joachim Leiter: Wie viel Spaß macht es Ihnen als „Mitarbeiter“ des TVB immer wieder Weltstars und Showgrößen wie Lenny Kravitz, Robbie Williams oder Elton John persönlich zu treffen? Joachim Leiter: Gibt es eine Persönlichkeit aus Tourismus, Marketing oder Technologie, welche Sie schon immer einmal treffen wollten?

Für die Internetseite haben wir uns Booking.com als Beispiel genommen. Diese Einfachheit – der simple Buchungsprozess für die Nutzer und die einfache Wartung für die Betriebe – war immer unser Ziel. Das haben wir so umgesetzt und sind schon sehr gut aufgestellt. Zudem haben wir angefangen Daten zu unseren Stammkunden, die 60 bis 70 Prozent unserer Gäste ausmachen, zu sammeln. Wir bieten ein Kundenkonto an, bei dem wir bereits 20.000 Anmeldungen haben. Die Daten, die wir dabei erhalten, helfen, das Markenerlebnis zu verbessern. Die Gäste bekommen eine Ischgl Member-Card, wodurch sie Benefits nutzen können, Zum Autor: zu denen andere Gäste keinen Zugang haben. Wir sind gerade dabei, die Joachim Leiter passenden Benefits in einer Arbeitsgruppe auszuarbeiten. ist als Geschäftsführer von Andreas Steibl: Wichtig ist es, ein Teamplayer zu sein, Einzelkämpfer sind ADDITIVE stets fehl am Platz. Ich bin vielleicht nach außen das Gesicht von Ischgl, aber ich auf der Suche nach bin so gut unterwegs, weil wir ein so gutes, gemeinschaftliches Team ha- neuesten Trends, be. Für Mitarbeiter ist diese Gemeinschaftlichkeit ein wichtiger Faktor. Um innovativen Hoden Zusammenhalt zu stärken, haben wir montags gemeinsame Sitzungen, telkonzepten und bei denen wir aktuelle Themen besprechen und alle drei Monate unterneh- interessanten Gemen wir gemeinsam etwas. Das schweißt das Team zusammen und ist sehr sprächspartnern wichtig für uns. Bei der Mitarbeiterbindung auf Destinationsebene spielt aus der Touriszudem die Ischgl Crew Card eine wichtige Rolle. Wir haben gesehen, dass musbranche. Mit die Erfolgsbilanz beachtlich ist und ich hoffe, dass unserem Beispiel viele langjähriger Erandere Destinationen folgen. fahrung, nachhaltiger Strategie und Andreas Steibl: Das macht enorm viel Spaß und ist mein Benefit im Job. einer qualitativ Die Arbeit ist aufwändig, jedoch ist es jedes Mal ein tolles Erlebnis. Die hochwertigen UmStars sind von der Bühne auf über 2000 Metern Seehöhe sehr angetan und setzung begleitet es freut mich immer wieder zu sehen, wie sie das erleben. Wenn ich dann ADDITIVE erfolgnoch persönlichen Kontakt zu den Stars bekomme, ist das meine Bestäti- reiche touristigung, dass wir einen guten Job machen. sche Unternehmen in allen digitalen Andreas Steibl: Ja, Gilbert Trigano, welcher leider nicht mehr lebt. Er hat Kommunikationses geschafft, als einer der ersten Touristiker einen touristischen Brand zu und Vertriebspositionieren: den Club Méditerranée. Disziplinen. Das ist eine interessante Geschichte, denn er war eigentlich Zelthersteller www.additive.eu und hat den Club Med, den damals ein Belgier besaß, beliefert. Der Club war ein Zeltdorf und Trigano hat ihn übernommen, um ein Hüttendorf daraus zu machen. Dabei ist es ihm gelungen, das All-inclusive-Angebot, welches sonst eher als billig wahrgenommen wird, im hohen preislichen Segment anzusiedeln.

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Foto: armin-terzer.com

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ATRACT – nachhaltige Personaldienstleistung rekrutiert mit Scouts qualifizierte Mitarbeiter

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Beschreiten attraktive Wege zur Personalvermittlung – Alexander Prachensky, Mag. Karin M. Lindner und Joseph Kirchmair (v. li.).

ahrelange Überlegungen und Planungen sowie die prekär zunehmende Personalnot in Österreichs touristischen Betrieben führten im Herbst 2019 zur Gründung der ATRACT, eingetragene Genossenschaft. Die Dienstleistungsgemeinschaft rund um die Tiroler Gründer – Unternehmensentwicklerin Mag. Karin M. Lindner, Tourismusexperte Josef Kirchmair und Werbefachmann Alexander Prachensky – möchte dem Mitarbeitermangel in der Hotellerie und Gastronomie nachhaltig, zielgerichtet und zukunftsorientiert entgegenwirken. Dafür wurde ein umfassendes und ganzheitliches Programm entwickelt: Geschulte ATRACT-Scouts rekrutieren in den EU-Ländern Portugal, Spanien, Italien, Slowakei Griechenland und Rumänien entsprechend qualifiziertes Personal und erheben deren Profil, zu dem

Fotos: M. Duschek

Mit Gründung der ATRACT im Herbst 2019 steht für Österreichs Hotellerie und Gastronomie ein völlig neuer, genossenschaftlich organisierter Weg zur effizienten und nachhaltigen Lösung bzw. Linderung der Personalknappheit zur Verfügung. Dabei entwickelte ATRACT ein ganzheitliches Konzept für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Das Credo lautet: Die richtigen Menschen mit den richtigen Fähigkeiten auf die für sie passenden Stellen zu vermitteln und ihre langfristige Integration dort zu unterstützen.

Beim Pilot-Trainingscamp konnte bereits eine zweistellige Anzahl an Bewerbern aus vier Nationen für ihren Berufsantritt in Tirol trainieren. auch Erwartungen, Entwicklungswünsche und soziale Faktoren zählen. In der Folge durchlaufen die Bewerber ein Intensiv-Training im ATRACT-Trainingscamp in Tirol, bei dem neben sprachlichen Fähigkeiten vor allem kulturelle Besonderheiten des Arbeitens in Österreich in ihrem jeweiligen Berufsbild vermittelt sowie die fachlichen Qualifikationen überprüft und gefördert werden. „Wir bilden nicht aus im Sinne eines Berufes“, sagt Lindner, „sondern bereiten die Fachkräfte auf ihre Tätigkeit in unserem Kulturraum optimal vor.“ Schließlich werden die Bewerber gemäß ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen an das am besten passende Genossenschaftsmitglied vermittelt. Dieser Schritt erfolgt einerseits durch maximale Übereinstimmung der erhobenen Profile, vergleichbar einer Internet-Partnerbörse, andererseits bei eigenen Dating-Terminen. Dabei haben zukünftiger Arbeitgeber und Mitarbeiter die Möglichkeit, sich im Vorfeld kennenzulernen und zu prüfen, ob 28

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die Chemie stimmt. Die Letztentscheidung liegt jedenfalls immer beim Mitarbeiter. Die so ideal auf ihre Aufgaben vorbereiteten Arbeitskräfte aus dem ATRACT-Pool werden ausschließlich an Mitgliedsbetriebe/ Genossen­ schafter vermittelt. Um Genossenschafter – durch Erwerb von Anteilen– zu werden, ist es erforderlich, einen simplen, dreistufigen Prozess zu durchlaufen. Dabei wird ein Profil des jeweiligen Arbeitgebers erstellt und auf etwaige Schwachstellen aufmerksam gemacht. Lindner: „Wir sehen uns jedes zukünftige Genossenschaftsmitglied genau an, weil wir auch unseren Arbeitskräften maximale Sicherheiten bieten wollen. Wir definieren uns als eine Dienstleistungsgemeinschaft, die für ein faires Miteinander steht und so auch auf Unterstützung und Förderung ihrer Mitglieder ausgerichtet ist.“ Die ATRACT-Initiative verspricht nicht nur tragfähige Dienstverhältnisse, sondern stärkt diese auch mit Coachings und Schulun-


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gen für den Arbeitgeber. Die neu gegründete Genossenschaft betreut Arbeitnehmer und seine Mitglieder auch über den Beginn eines Arbeitsverhältnisses hinaus. Dazu zählen Mediations-Treffen, bei dem sich die ATRACT-Arbeitnehmer aus ihren jeweiligen Kursprogrammen wiedersehen und austauschen können. „Für uns spielt die soziale Integration eine große Rolle“, sagt Lindner, „denn nur durch die soziale Integration können langfristige

und erfüllende Arbeitsverhältnisse entstehen.“ Obwohl ATRACT erst vor einigen Monaten gegründet wurde, trainierte im Pilot-Trainingscamp bereits eine zweistellige Anzahl an Job-Bewerbern aus vier Nationen für ihren Berufsantritt in Tirol. Das Interesse seitens der Gastronomie und Hotellerie ist groß – aktuell wird über den Eintritt ganzer Hotelverbände in die Genossenschaft beraten. www.atract.at

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[ gastkommentar ]

Nichts geht über professionelle Projektbegleitung

Foto: wwwakp.at

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Hansjörg Krißmer – der Planer befasst sich mit seinem Atelier Krissmer & Partner seit den Anfängen des Wellnessbooms mit besonderen WellnessLösungen. Das Tiroler Unternehmen hat sich mit innovativen Konzepten in diesem Bereich längst einen Namen gemacht. Dabei stehen die Bedürfnisse des Gastes immer im Mittelpunkt. www.akp.at

in Bauprojekt zu realisieren wird immer komplexer. Die vielen Faktoren, die zum Gelingen beachtet werden müssen, sind fast unüberschaubar geworden. Ideal, wenn man von Beginn an einen starken Projektpartner zur Seite hat.

Man hat Zeit und Spielraum, um auf alles, was sich in den Weg stellt, zu reagieren. Es ist positiv, so viel wie möglich bereits im Vorfeld zu erkennen. Vielleicht zeigt sich auch, dass man einen anderen Kurs einschlagen sollte.

Selbst bei kleineren Projekten spielen schon unzählige wirtschaftliche, organisatorische, bautechnische und gesetzliche Faktoren mit hinein. Zudem gilt es Dutzende von Gewerken zu organisieren und miteinander abzustimmen. Vor allem geht es aber auch um Budget-Sicherheit.

Wir kennen ihn alle, den viel zitierten Spruch: „Im Nachhinein ist man immer schlauer!“ Die gezielten Vorarbeiten einer Projektentwicklung verlegen diese Erfahrungen bereits „ins Vorhinein“. Ein „im Nachhinein“ sollte ausgeschlossen werden. Zumal sich das heute niemand mehr leisten kann und möchte.

Ein erfolgreiches Projekt startet bereits mit der Konzeption und den unzähligen Fragen rund um die Zielsetzungen und Architektur. Da ist es gut, einen starken Partner an der Seite zu haben, der von Anfang an dabei ist und sich, wie ein guter Anwalt, für die Interessen seiner Klienten einsetzt.

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| Erfahrung und Know-how zählen | Eine ganzheitliche Projektenwicklung, die in der Konzeption ansetzt und das Projekt von der Planung bis zur Abrechnung begleitet und steuert, braucht Kompetenz. Ein erfahrenes Team an unterschiedlichen Experten ist genauso gefragt wie frisches | Ganzheitlich denken – erfolgreich lenken | Bei Know-how aus Architektur und Design. jedem Projekt tauchen Hürden und Unvorhergesehenes auf. Dahinter verbergen sich meist Chancen Mit dieser Mixtur aus erfahrenen und durchsetund wichtige Erfolgsfaktoren. Die Kunst ist, diese zungsstarken Experten und einem jungen, dyFaktoren frühzeitig zu erkennen und zu analysie- namischen Team ist der Weg frei für die wirkliren, um damit arbeiten zu können. Wegschauen chen Chancen und Möglichkeiten zur Realisierung hilft nichts. Genau hinzuschauen ist das einzige eines Architekturprojektes. Diese Art der Projektund ehrlichste Mittel, um späteren „Überraschun- entwicklung und Konzeption bildet das stabile gen“ aus dem Weg zu gehen. Fast alles lässt sich Fundament für alle möglichen Entwicklungschanmit einer durchdachten und offenen Projektent- cen. Und sind wir ganz ehrlich – natürlich tut gut zu wissen, auf welchem Fundament man baut. wicklung im Vorfeld abklären.

Sommer ließ die Zahl der Ankünfte sprießen

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it Ende Oktober 2019 ist die touristische Sommersaison zu Ende gegangen. Ankünfte und Nächtigungen sind in Tirol gegenüber dem Vorjahr leicht gewachsen. Das damit ebenfalls abgeschlossene Tourismusjahr bilanziert ebenfalls mit einem leichten Plus. 6,2 Millionen Ankünfte im Zeitraum Mai bis Oktober 2019 bedeuten ein leichtes Plus von 1,5 Prozent. Die Übernachtungen sind in einem ähnlichen Ausmaß – um 1,6 Prozent – auf

22,2 Millionen Übernachtungen gewachsen. Damit ist auch die Aufenthaltsdauer konstant geblieben und beträgt 3,6 Tage. Ausschlaggebend für das Ergebnis war das Plus deutscher Gäste, deren Nächtigungen um 3,1 Prozent auf 12,1 Millionen zunahmen. Damit entfällt jede zweite Sommernächtigung in Tirol auf einen deutschen Gast. Die weiteren wichtigen Herkunftsmärkte entwickelten sich unterschiedlich. Österreicher nächtigten im Sommer 2,3 Millionen Mal in Tirol – ein

kleines Minus von 0,2 Prozent. Übernachtungen niederländischer Gäste wuchsen im Gegenzug um 4,7 Prozent auf 1,6 Millionen. Die Übernachtungen Schweizer Gäste sanken um 2,2 Prozent auf 1,4 Millionen. „Steigerungen bei Ankünften und Nächtigungen sind erfreulich, stehen für uns allerdings nicht im Vordergrund“, sagt Tirols Landeshauptmann und Tourismusreferent Günther Platter. Viel wichtiger sei eine angemessene Wertschöpfung. Diese betrage nach einer

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ersten Berechnung des MCI Tourismus 1,9 Milliarden Euro, was einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 2,3 Prozent entspreche. Der Sommer berge noch Potenzial, wie der Vergleich der durchschnittlichen Tagesausgaben von Tirols Urlaubsgästen zeige. Während die Wintergäste pro Tag im Schnitt 185 Euro ausgeben, sind es bei den Sommergästen 137 Euro. Um dieses Potenzial zu heben, gelte es, sich konsequent in Richtung Qualität zu entwickeln.


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Das Licht der Alpen für nachhaltige Wohlfühlmomente

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Fotos: www.lichtderalpen.de

as Licht der Alpen – mit Liebe und von Hand gemachte Duftkerzen aus dem Allgäu in Pfronten eignen sich als das perfekte Gästegeschenk oder Angebot für Hotelshops. In einem Rezeptions-, Restaurant-, Spa-, Meditations- oder Wellnessbereich verbreiten sie ebenfalls eine unverwechselbare Wohlfühl­ atmosphäre mit Nachhaltigkeit im doppelten Sinne. Zum einen werden die Kerzen zu 100 Prozent aus nachhaltig angebautem pflanzlichem Stearin in einer kleinen Manufaktur in den Allgäuer Alpen gegossen. Die ätheri-

schen Öle, die den Kerzen den besonderen Duft verleihen, sind ohne Ausnahme naturrein, das heißt, sie werden direkt aus der Stammpflanze oder einem Pflanzenteil gewonnen und enthalten keinerlei synthetische Zusätze oder tierische Bestandteile. Zum anderen sorgen sie bei den Gästen auch nach dem Urlaub für kostbare Momente und schöne Urlaubserinnerungen. Sobald die Duftkerzen Licht der Alpen brennen, schwebt ein blumiger, erfrischender, erdiger oder würziger Duft durch den Raum der Erinnerungen. Dieser hebt all die besonderen Augenblicke wieder ins Bewusstsein, in denen man sich glücklich, frei, geborgen, angekommen oder einfach rundum wohlig gefühlt hat. Die Brenndauer beträgt bis zu 80 Stunden. Erhältlich sind die Kerzen in fünf stimmigen Duftrichtungen bezie-

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Das Besondere für jedes Hotel – die veganen Duftkerzen „Licht der Alpen“ (fotografiert im Burghotel Falkenstein in Pfronten). hungsweise „Charaktereigenschaften“ als die „Sanfte“, die „Frische“, die „Sonnige“, die „Wärmende“ oder die „Blumi­ g­e“. Dem Hersteller ist es ein Anliegen, die Ressourcen der

Erde zu schonen und Produkte zu schaffen, die gut für die Menschen sind. Deshalb wurde mit hochwertigen, natürlichen Rohstoffen von sorgfältig ausgewählten Lieferanten lange experimentiert, bis zur Duftgebung jene ätherischen Öle gefunden wurden, die auch beim Abbrennen der Kerze noch genauso wohlriechend sind wie beim Lagern. Wer die Duftkerzen als zusätzliches Wohlfühlangebot in sein Hotel – für Rezeption, Spa, Zimmer etc. – integrieren möchte, das besondere und nachhaltige Gästegeschenk sucht oder als Weiterverkäufer die Kerzen im Hotelshop als Mitbringsel anbieten möchte, kann sich unverbindlich mit Christian Ganseneder (Telefon +49 8363 9289209 oder E-Mail: info@lichtderalpen.de) in Verbindung setzen. Infos und Kontakt für Bestellungen oder Wiederverkäufer auch unter: www.lichtderalpen.de


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Digitalisierung der Gebäudetechnik zur Steigerung der Wertschöpfung Die Digitalisierung ist nicht nur ein technischer, sondern auch ein gesellschaftlicher Prozess. Die Gesellschaft und deren Gewohnheiten verändern sich laufend. Und diese Veränderung hat Auswirkungen auf sämtliche Bereiche der Wirtschaft. So auch auf die Hotellerie. Text: Rainer Sigmund

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ielfalt, Flexibilität und Individualität sind Schlagwörter, die die Gesellschaft von heute kennzeichnen. Und dies sind auch Themen, die sich die Menschen von ihrer Urlaubslocation erwarten. Für Hoteliers bedeutet dies, dass sie in ihren Angeboten aber auch in ihren Strukturen agiler werden und nach Lösungen suchen müssen, die den steigenden Ansprüchen der Gäste in jeder Hinsicht gerecht werden. Mit intelligenter Automation kann ein Hotelbetrieb auf individuelle Ansprüche der Gäste reagieren und ist zudem in der Lage, neue Marktsegmente zu erobern. | Ursache für die Veränderung vieler Prozesse | Im Marketing und der Verwaltung wird die Hotellerie bereits seit vielen Jahren von digitalen Werkzeugen zur Steigerung der Wertschöpfung angetrieben. Marketingautomation oder gar künstliche Intelligenz im Marketingmix sind Tools, welche zur optimalen Betriebsführung beitragen. Digitalisierung ist die Ursache der Veränderung vieler Prozesse und gleichzeitig auch die Lösung. So auch in der Gebäudetechnik, wo das Optimierungspotenzial intelligent digitalisierter Gebäude von vielen nicht oder zu spät erkannt wird. | Gebäudetechnik im Jahr 2020 | Aufgrund der Vielfältigkeit an Systemlösungen und Angeboten auf dem Markt werden die Vorteile nachhaltig und interoperabel funktionierender Systeme im Haus auch im Jahr 2020 vielfach ignoriert. Ein intelligentes Gebäudeautomationssystem, das alle technischen Gewerke wie Heizung, Klima, Lüftung, Beleuchtung, Beschattung, E-Mobilität, Spa-Steuerung, Sicherheitstechnik u. v. m. miteinander verknüpft und zentral steuert, kostete früher viel Geld und war somit nicht rentabel. Diese Zeiten sind längst vorbei. | Programmieren war früher | Ein führendes Tool, das sämtliche Abläufe im Betrieb automatisiert und intelligent vernetzt, ist das Systemkonzept von myGEKKO. Ein offenes Betriebssystem, mit welchem alle mög-

lichen Geräteschnittstellen der Haustechnik bis hin zur Hotelsoftware eingebunden werden können. myGEKKO optimiert die Prozesse im Hotel, liefert Echtzeit-Daten über die Interessen der Gäste und sorgt für deren optimale Ansprache und Betreuung. Hoteliers erhalten mehr Wissen über ihre Gäste, entwickeln ein besseres Verständnis für deren Wünsche und Erwartungen und können gezielt darauf reagieren. Im Zusammenspiel mit effizienten Marketingtools, Funktionalität aus künstlicher Intelligenz und der Nutzung von Gebäudedaten lassen sich Gästeprofile anlegen, um dann auch in der Lage zu sein, jedem Gast individuell zugeschnittene Angebote vorzubereiten. Die Digitalisierung der Gebäudetechnik hilft Unternehmen also, den Service für die Gäste individueller, schneller und günstiger bereitzustellen. myGEKKO hilft dabei, alle Ansprüche der Gäste zu erfüllen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit des Betriebes zu steigern. | Analysieren, Auswerten und Optimieren | Ein großes Einsparungspotenzial liegt schon allein in den Gästezimmern. Die smarte Raumautomation von myGEKKO reguliert Licht, Beschattung, Lüftung, Heizung oder die Entertainmentanlage automatisch. Die präsenzabhängige Regelung verhindert, dass Gästezimmer beleuchtet oder beheizt werden, wenn sie nicht belegt sind bzw. wenn der Gast außer Haus ist. myGEKKO erfasst die gesamten Energiekosten und den Energieverbrauch, macht eine detaillierte Auswertung und kann Optimierungen vornehmen. Dank aussagekräftiger Analysen und Warnmeldungen sind Anwender bestens über den Energieverbrauch informiert und können auch schnell und effizient auf irgendwelche Schäden im Hotelsystem reagieren. Das Resultat – nicht nur glückliche Gäste, sondern auch eine verbesserte Energiebilanz. Ressourcen werden geschont und der CO2-Ausstoß des Hotels reduziert. Eine intelligente Hotelinstallation ist eine nachhaltige und zukunftssichere Investition, die die Attraktivität und den Wert der Immobilie steigert und langfristig sichert. 35

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Rainer Sigmund, Vertriebs- und Marketingleiter bei myGEKKO

Die Gebäudetechnik im digitalen Wandel Rainer Sigmund ist Vertriebs- und Marketingleiter bei myGEKKO, einem Digitalisierungsunternehmen aus Bruneck in Südtirol mit Vertriebsniederlassung in München und Stuttgart. Früher, als Berater fürs Hotelmarketing, verfolgte er die marktorientierte Unternehmensentwicklung der Betriebe und hatte so auch die Wichtigkeit zur nachhaltigen Digitalisierung der Gebäudetechnik ständig vor Augen. Dieser wichtige Faktor zur effizienten Steigerung der Wertschöpfung in Hotel- und Gastronomiebetrieben motiviert ihn heute aufzuzeigen, was die digitale Veränderung für die Hotellerie weit über das Marketing hinaus bedeutet und wieso sie unbedingt als wesentlicher Erfolgsfaktor wahrgenommen werden muss. Mit myGEKKO vertritt er ein einzigartig und skalierbares Systemkonzept mit über 25-jähriger Projekterfahrung und Softwareentwicklung. Hotels jeglicher Größenordnung werden erfolgreich smart, komfortabel, energieeffizient sowie sicher gemacht und begeisternd in Szene gesetzt. Vor allem will er mit der intelligenten Digitalisierung der Gebäudetechnik durch das myGEKKO OS Menschen, Gebäude und Technik so verbinden, dass ein spürbarer Beitrag für ein nachhaltiges Bauen geleistet und ein verstärktes Bewusstsein für das momentane Lebensumfeld sowie die Bedürfnisse zukünftiger Generationen geschaffen wird.

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„lounge8 hat etwas Meditatives und man wird innerlich ruhig und ausgeglichener“ Das Entspannungssystem lounge8 ist eine einzigartige Liege zur Tiefenentspannung – dies alles ganz ohne Strom oder sonstige Technik: Angetrieben wird die Schwingliege einzig entweder vom eigenen Atem oder durch sanfte spielerische Bewegungen. Der Vorarlberger Mentalcoach Roland Bachstein hat das geniale System erfunden – seine Liege versetzt den Körper in sanfte Schwingungen und ähnlich wie bei der Meditation oder Hypnose werden dabei die Gehirnaktivitäten durch ganz bestimmte Rhythmen, Geschwindigkeiten und Taktungen beruhigt. Die geniale Erfindung wurde bereits mehrfach preisgekrönt – zuletzt vom Deutschen Wellness Verband mit dem Wellness & Spa Innovation Award 2019 in der Kategorie Entspannung & Regeneration. Das Schweizer Start-up ruht sich jedoch nicht auf der lounge8 aus, sondern hat noch viel mehr (Ent-)Spannendes vor. wellhotel: Sie sind als Start-up mit einem innovativen Wellnessprodukt am Markt. Wurde Ihr Mut belohnt, beziehungsweise sind Sie mit dem bisher Erreichten zufrieden?

Roland Bachstein: Wenn ich bedenke, dass wir das erste Mal vor etwas mehr als zwei Jahren „online“ gegangen sind und erst seit dem vergangenen Jahr mit verstärkter Präsenz an Messen, Kongressen und Veranstaltungen unser Konzept und System vorstellen, hat der bisherige Erfolg unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Trotzdem gibt es für uns noch sehr viel zu tun, um den bisherigen Erfolg auch nachhaltig zu pflegen.

wellhotel: Der Trend „Achtsamkeit“ wird sich laut Expertenmeinungen im Jahr 2020 noch mehr durchsetzen. Inwieweit kann lounge8 diesem gerecht werden?

Roland Bachstein: Wir sehen den derzeitigen Trend zu Achtsamkeit als eine Vorstufe zum eigentlichen Bedürfnis der Menschen – nämlich richtige Entspannung. Die Menschen suchen vermehrt nach praktikablen Lösungen, wie sie dieses Gefühl des inneren Gehetztseins wieder loswerden und zu einem Gefühl der inneren Ruhe und Gelassenheit finden. Dafür haben wir lounge8 entwickelt. lounge8 bietet ein zeitgemäßes Entschleunigungsritual, das seinen Ursprung in den Induktionstechniken alter Kulturen und Religionen hat und deshalb auch heute mehr denn je eine entsprechende Entspannungswirkung auf den Menschen ausübt.

Der Vorarlberger Mentalcoach Roland Bachstein mit seiner Erfindung, der Schwingliege lounge8, welche die Nutzer in kürzester Zeit in einen quasi meditativen Zustand versetzt.

Foto: Udo Mittelberger 36

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wellhotel: Welche konkreten Vorteile Roland Bachstein: Ich denke, oberstes Ziel eines jeden Gastgebers ist es, sehen Sie für lounge8-Kunden aus der dass sich die Gäste von der ersten Minute der Ankunft bis zur Abreise so Hotelbranche? wohl und geborgen fühlen, sodass sie gerne wiederkommen. lounge8 bietet dazu als Partner für Hoteliers mehrere Vorteile. Neben zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von lounge8 in Suiten, in Wellness & Spa oder auch als neues Empfangsritual in einem abgeschirmten Empfangsbereich des Hotels lässt sich vor allem auch das lounge8-Entspannungskonzept als eine hoteleigene Story in einem exklusiven Rahmen sehr gut als Alleinstellungsmerkmal positionieren. wellhotel: Sie haben mit Ihrem neuen Produkt mehrere Design- und Innovationsawards erhalten. Wie wichtig sind Ihnen persönlich all diese Auszeichnungen?

Roland Bachstein: Für mich persönlich sind die Auszeichnungen einerseits eine Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein und andererseits Anerkennung und Wertschätzung für sehr viel Arbeit und Energie, die über das vergangene Jahrzehnt in eine Idee investiert wurden, von der wir überzeugt sind, dass sie für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen nutzbringend ist.

wellhotel: Wird es im Jahr 2020 eine Roland Bachstein: Ja. Wir haben die lounge8 in ihrer Funktionsweise mit Weiterentwicklung oder auch eine neue Hilfe von wertvollen Kundenfeedbacks und in enger Zusammenarbeit mit Anwendern bereits weiterentwickelt. Die Schwingungsfunktion konnSerie geben? te nun um 20 Prozent sensibler ausgestaltet werden. Dies führt zu einem spürbar sanfteren und langsameren Schwingungsrhythmus. Gleichzeitig reagiert die Liege nun noch sensibler auf kleinste Körperbewegungen und die Anwender gelangen noch leichter und rascher in den angestrebten „Entspannungsmodus“. Für das kommende Jahr steht die Entwicklung eines neuen zusätzlichen visuellen Modules an, das in Kombination mit der jetzt erhältlichen Liege eine zukunftsweisende Neuheit sein wird. wellhotel: Über welche Erfahrungen Roland Bachstein: Die lounge8-Anwender kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Neben dem therapeutischen Gesundheitsbereich, wie berichten lounge8-Anwender? Kliniken, Reha-Zentren und Arztpraxen, finden wir unsere Kunden auch im Fitness-, Management-, Ausstattungs- und Privatbereich. Praktisch allen Erfahrungsfeedbacks der Anwender liegt eine Aussage zugrunde: lounge8 hat etwas Meditatives und man wird innerlich ruhig und ausgeglichener. wellhotel: Ihr größter unternehmeri- Roland Bachstein: Ich wünsche mir durch weitere Kundenanerkennung scher Wunsch für das Jahr 2020? und kontinuierlichen Erfahrungsaustausch mit Anwendern die Produktionsskalierung so sorgfältig voranzutreiben, dass wir ab 2021 auch international durchstarten können. www.lounge8.com

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Was sich Diebe im Hotel so alles leisten ... Das Mitnehmen von Seifen oder Stiften gilt vielen Hotelgästen als Kavaliersdelikt – doch dabei bleibt es bei Weitem nicht: Manche Besucher sind so dreist, dass sie Fernseher, Klaviere, Matratzen oder gar ausgestopfte Tiere aus dem Hotel tragen. Wellness Heaven hat jüngst 1157 Hoteliers befragt, welche Gegenstände am häufigsten entwendet werden. Besonders pikant ist das unterschiedliche diebische Verhalten zwischen Gästen in 4-Sterne- und 5-Sterne-Hotels.

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ie Essenz der repräsentativen Studie: Die erdrückende Mehrheit der Gäste lässt Handtücher und Bademäntel „mitgehen“ – vielleicht als Goodie für den nächsten Wellnessaufenthalt oder private Wellness zu Hause? Dicht gefolgt werden diese beiden Spitzenreiter von Kleiderbügeln, Stiften und Besteck. Neben diesen „gewöhnlichen“ Gegenständen gibt es eine Reihe von spektakulären Ausreißern, die auf eine äußerst rege Diebstahlfantasie der Delinquenten schließen lässt. Eines der wohl skurrilsten Diebesgüter: Badarmaturen. | Badarmaturen „verflossen“ | In hohem Maße handwerkliche Fähigkeiten und Fleiß mussten wohl jene Gäste aufbringen, die sämtliche Badarmaturen entwendet haben, den Kopf einer Regendusche, eine Hydromassage-Dusche, einen Toilettensitz, ein Abflussrohr oder gleich ein ganzes Waschbecken, wie von einem Berliner Hotel berichtet wird.

| Musikanlage auf Nimmerwiederhören | Ein Hotelbesitzer aus dem Sauerland berichtet davon, wie eines Morgens die gesamte Stereoanlage des Wellnessbereichs wie vom Erdboden verschluckt war: Tiefen­entspannte Langfinger haben offenbar über Nacht das gesamte Sound-Equipment abmontiert und als wertvolles „Gastgeschenk“ ins Auto verladen, bevor sie das Weite suchten. | Tür ohne Nummer | In einem Hotel in England hatte ein Gast kurzerhand die Nummern von seiner Hotelzimmertür abmontiert. „Wir haben das erst bemerkt, als der nachfolgende Gast sein Zimmer nicht finden konnte“, erzählt die Hoteldirektorin.

| Weidmannsheil | In einem Hotel in Frankreich wurde ein Gast bei dem Versuch erwischt, einen ausgestopften Wildschweinkopf zu stibitzen. Später kam er doch noch zu seiner begehrten Trophäe: Freunde kauften dem Hotel das gute Stück ab | Tschüss Piano | Ein Hotelier aus und schenkten es ihm zur Hochzeit. Italien: „Als ich einmal durch die Schwein gehabt ... Lobby ging, fiel mir auf, dass irgendetwas fehlte. Kurz darauf erfuhr ich, | Dieb mit Geschmack | Ein Stammdass drei unbekannte Männer in gast eines Hotels erbeutete ein ganOveralls das große Piano abtrans- zes Speiseservice. Regelmäßig über portiert hatten. Es tauchte natürlich mehrere Monate ließ er immer wienie wieder auf.“ der Teller, Tassen, Besteck und Gläser aus dem Hotelrestaurant verschwinden. | Verblüht | Das Management eines Resorts auf den Malediven berichtet, dass es mehrmals in der Woche neue Blumenarrangements nachkaufen muss, um die verschwundenen zu ersetzen. Vielleicht ist hier die Nachfrage nach duftenden Blumen aufgrund der vielen Heiratsanträge einfach zu hoch? 40

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| Diebische Vorlieben nach Nationalität | Gliedert man die Delinquenten nach Nationalität, so ergibt sich ein differenzierteres Bild. Es stellt sich etwa heraus, dass der deutsche Hotelgast einem eher langweiligen Diebstahlverhalten folgt: Neben Handtüchern und Bademänteln lässt er in erster Linie Kosmetik mitgehen. Viel genussorientierter geht es da schon bei den Österreichern zu: Geschirr und Kaffeemaschinen tauchen weit oben in der Skala der Begehrlichkeiten auf: Vom korrekten Esswerkzeug und den Zubereitungsvarianten für den „kleinen Braunen“ kann man in der Alpenrepublik offenbar nicht genug zu Hause stehen haben. Italiener bevorzugen Weingläser als Hotel-Souvenir, bei Schweizern rangiert hingegen der Haarföhn weit oben im Ranking. Der Franzose wiederum lässt die Sache schon etwas spektakulärer angehen: Er vertritt die Nation, die mit Abstand am häufigsten Fernsehgeräte und Fernbedienungen mitgehen lässt. Holländische Hotelgäste sehen in ihren Mitbringseln vor allem den praktischen Nutzen: Zu ihren praktischen Favoriten zählen Glühbirnen und Toilettenpapier. | Gäste von 5-Sterne-Hotels bevorzugen teureres Diebesgut | Insgesamt wurden 634 Hoteliers von 4-Sterne-Häusern sowie 523 von 5-Sterne-Hotels befragt, um das Diebesverhalten in Abhängigkeit vom Wohlstand der Gäste zu ermitteln. Dabei tritt Erstaunliches zutage: „Die Gier ist ein Luder” scheint gerade bei betuchten 5-Sterne-Gästen ein zuverlässiges Motto zu sein. So ist etwa die Wahrscheinlichkeit, dass hochwertige TV-Geräte aus dem Zimmer entwendet werden, bei Gästen im 5-Sterne-Segment 9-fach höher als bei Reisenden in 4-Sterne-Hotels. Ebenso sind Kunstwerke in Luxushotels ein begehrtes Objekt der Begierde (5,5-mal höhere Diebstahl-Wahrscheinlichkeit).


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Nicht zuletzt werden auch Laptops und Matratzen in 5-Sterne-Häusern häufiger entwendet. 4-Sterne-Gäste wiederum begnügen sich ihrerseits mit weniger spektakulären „Extras“: Handtücher und Kleiderbügel sind bei ihnen tendenziell beliebter als bei 5-Sterne-Gästen, praktische Utensilien wie Batterien und Fernbedienungen stiehlt der 4-Sterne Hotelgast mit besonderer Wonne (3mal bzw. 5-mal häufiger als der 5-Sterne-­Reisende). | Bei Klopapier rümpfen viele die Nase | Die sonst bei österreichischen Gästen so beliebte Kaffeemaschine ist auch bei genussorientierten 5-Sterne-Luxusgästen ein begehrtes Objekt und tritt in der Diebstahlstatistik 5,3-fach erhöht auf. Die Berichte vereinzelter Hoteliers über den – grundsätzlich bei Holländern so beliebten – Klau von Klopapierrollen stammen ausschließlich aus dem 4-Sterne-Segment: In Luxushäusern

scheint es in diesem Bereich keinen zusätzlichen Hygienebedarf zu geben. | Gut gebettet | Auch teurere Luxus-Matratzen sind nicht vor dem plötzlichen Verschwinden gefeit: Das Risiko für den Matratzenklau ist im 5-Sterne-Hotel 8,1-fach erhöht. Wie die sperrige Ware jedoch unbemerkt aus dem Hotel transportiert wird, bleibt ein Rätsel. Auf Nachfrage antworteten manche Hoteliers, dass dies wohl ausschließlich mitten in der Nacht über Aufzüge geschehe, die direkt in die Tiefgarage führen. Praktischerweise zum frechen Matratzenklau besorgen sich manche luxusaffine Hotelgäste gerne auch gleich die Bettdecke, um das Schlaferlebnis mit Hotel-Reminiszenz in den eigenen vier Wänden zu komplettieren. Es geht schließlich nichts über einen guten Schlaf ohne schlechtes Gewissen ... www.wellness-heaven.de

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MoosMoos Manufaktur schafft natürliches und einzigartiges Wanddesign im Interieur-Bereich

Lobby mit Mooswand im Amonti & Lunaris Wellnessresort in Steinhaus. chert das Moos überschüssige Luftfeuchte und gibt diese bei sinkender Luftfeuchte wieder ab. Der Kreislauf ist somit geschlossen und garantiert ein angenehmes und gleichbleibendes Wohnklima. Die Farbe Grün wird übrigens von der rechten Gehirnhälfte eingefangen und hat beruhigende Wirkung auf den Menschen. Grün ist die Farbe der Natur. Es harmonisiert und steht für Sicherheit und Hoffnung. In der Farbtherapie wird Grün übrigens bei Herzkrankheiten eingesetzt. In Räumen sorgt die Farbe für Ruhe, Sicherheit und Kreativität. Auf Wunsch kann das Moos aber

auch mit vielen anderen lichtechten Farben eingefärbt werden. Die MoosMoos Manufaktur, mit Hauptsitz in Sachsen, hat sich seit mehr als 20 Jahren geballte Kompetenz und Erfahrung rund um Naturmoose und deren Verarbeitung angeeignet. Das Zusammenspiel aus optimaler Präparation sowie einer dauerhaften, lichtechten Farbe gepaart mit der ausgewählten Moosqualität hat dabei oberste Priorität. Mit einer Produktpalette aus über 1000 Pflanzen und Moosen ist die Auswahl an jeden Kundenwunsch individuell anpassbar. www.moosmoos.de Fotos: www.huber-fotografie.at (2) / ©XtravaganT - stock.adobe.com

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ie breite Produktpalette der Firma MoosMoos bedient die vielfältigsten Kundenwünsche und erfreut sich immer größerer Beliebtheit – von der Bemoosung großflächiger Bereiche in Hotellobbys über spezielle Areale in Krankenhäusern und Kliniken bis hin zum Designen und Verbessern der eigenen, heimischen vier Wände oder kunstvollen Moos- oder Pflanzenbildern bis zu Lampenschirmen. Die deutschen Interieur-Profis setzen natürliche Trends völlig neu und schaffen einen Blickfang im modernen Raumdesign. Dabei wird von der Natur geschaffenes Material, wie die schönsten Moosflocken, selektiert und in Handarbeit zu Kunstwerken zusammengefügt. Jedes Werk wird damit zum Unikat. Nicht nur das einzigartige Ambiente, sondern auch die besonderen Eigenschaften der Schallabsorption, der Regulierung von Luftfeuchtigkeit und der stimulierende Aspekt für Geist und Seele lassen bei diesem Produkt keine Wünsche offen. Viele Hotels in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz vertrauen bereits darauf. Dabei steht nicht alleine der einzigartige, optische Aspekt im Vordergrund – MoosMoos kann mehr. Mit einer Schallabsorption von bis zu 60 Prozent ist es perfekt für Großraumbüros, Konferenzräume und Hotellobbys geeignet. Dank seiner natürlichen Eigenschaften spei-

Eine runde Sache – Pflanzenmoosbild.

Barbereich mit Moosdecke im Almhof Family Resort & SPA in Gerlos. 44

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Kundenbewertungen – Potenzial wird nicht genützt Eine neue Studie zeigt: Ratings von anderen Reisenden beeinflussen immer häufiger die Urlaubsplanung der Kunden. Zwar sind sich die meisten Tourismusunternehmen dessen bewusst – ein strategischer Umgang mit Bewertungen bleibt jedoch oft noch aus.

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und 60 Prozent der Reisenden weltweit nutzen die Ratings anderer Urlauber, um eine Kaufentscheidung für die eigene Reise zu treffen. 43 Prozent geben sogar regelmäßig selbst eine Rezension ab. Auch wenn die Bedeutung von Ratings dem Großteil der befragten Unternehmen bewusst ist, haben nur rund 20 Prozent von ihnen eine dezidierte Strategie zum Umgang mit Kundenbewertungen. Das sind Kernergebnisse der Studie „Trend Radar 2019 – The Rating Economy“ (Fokusgruppe Tourismus) der globalen Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners. Dazu wurden zum einen 6400 Verbraucher in 23 Ländern weltweit zu ihrem Ratingverhalten befragt, zum anderen 1600 Unternehmen über ihre Ratingstrategie.

der Betriebe im Tourismusbereich Ratings für sehr wichtig, branchenübergreifend liegt dieser Wert nur bei 55 Prozent. Vier von fünf befragten Unternehmen erwarten sogar, dass die Relevanz in den nächsten drei Jahren zunimmt und dass das Feedback vor allem Markenbildung, Absatz und Preisgestaltung beeinflussen wird. „Vor allem Hoteliers wird seit Jahren vor Augen geführt, dass das Vertrauen in etablierte Anbieter durch schlechte Bewertungen von Kunden sehr schnell schwinden kann. Das bestätigen auch die Erfahrungen aus Projekten, wo sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Reputationsverlust und schwächeren Umsatzzahlen beobachten lässt“, sagt Christoph Lesch, Senior Director bei Simon-Kucher und Branchenexperte.

| Die Relevanz von Ratings | Neben den Produkteigenschaften und dem Preis sind Kundenbewertungen laut Studie das drittwichtigste Kriterium für Kaufentscheidungen. Damit liegen Ratings als Kriterium im Entscheidungsfindungsprozess noch vor dem Markennamen des Anbieters. Die Relevanz von Ratings ist vielen Unternehmen schon bewusst. So halten 61 Prozent

| Fehlende Integration in die Firmenstrategie | Umso erstaunlicher ist es, dass viele der befragten Unternehmen diese Erkenntnisse jedoch bisher kaum in ihre strategischen Entscheidungen miteinfließen lassen. Nur ein Fünftel der Wettbewerber gibt an, eine klare Strategie für den Umgang mit Bewertungen zu haben. Nur sechs Prozent ziehen aus dem direkten Feedback

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der Kunden Rückschlüsse für ihr Produkt- und Qualitätsmanagement. Lesch: „Dabei liegt hier enormes ungenutztes Potenzial. Fokussiert sich das Unternehmen auf die vier bis fünf größten Kritikpunkte, lässt sich das Risiko von schlechten Bewertungen effizient minimieren.“ Im Idealfall lassen sich so auch sinkende Buchungszahlen verhindern: 33 Prozent der befragten Konsumenten gaben an, dass sie aufgrund von schlechten Bewertungen nicht gebucht oder ein anderes, besser bewertetes Angebot gebucht haben. Die Studie zeigt jedoch auch: Neben dem aktiven Management der Schwächen ist es auch finanziell lohnenswert, glückliche Kunden ebenfalls zu einer Bewertung zu bewegen.

Denn der Preis, den Kunden bereit sind, für ein Hotel oder eine Reise zu zahlen, steigt durch positive Bewertungen. Interessant: 50 Prozent der befragten Konsumenten würden eher eine Bewertung abgeben, wenn dabei Angebote offeriert werden. Lisa Remmelberger, Director bei Simon-Kucher, empfiehlt: „Die Bewertungsmöglichkeiten sollten einfach gestaltet sein und den Kunden zum Mitmachen motivieren. Reise- und Serviceanbieter lassen aktuell enormes ungenutztes Potenzial liegen. Eine professionelle Strategie im Umgang mit Ratings erhöht nicht nur die Kundenzufriedenheit, es profitieren auch das eigene Produktmanagement und die Preisgestaltung.“ www.simon-kucher.com


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The Fontenay – Lakeside Luxury in der Hansestadt Wasser spielt im neuen 5-Sterne-Superior-Hotel The Fontenay in Hamburg eine zentrale Rolle: von der spektakulären Lage an der Außenalster über die fließende Architektur bis hin zu den exklusiven Bädern der Hotelzimmer, die nicht zuletzt dank der Dusch-WCs AquaClean Mera von Geberit einen besonderen Komfort bieten. Ein „rund-um“ gelungenes Projekt.

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| Rundungen als besonderer Reiz | Der organische Grundriss, der aus der Feder des Architekten Jan Störmer stammt, setzt sich aus drei ineinandergreifenden Kreisen zusammen, wodurch es im Gebäude fast nur ge-

Fotos: Geberit

Foto: The Fontenay

The Fontenay – das Luxus-Hotel an der Hamburger Außenalster überzeugt durch seine Lage, Architektur und Ausstattung.

s ist ein absolutes Highlight der Hamburger Hotellandschaft: das 5-Sterne-­ Superior-Hotel The Fontenay. Seine einzigartige Lage direkt an der Außenalster, die beeindruckende Architektur und die hochwertige Ausstattung begeistern Gäste aus aller Welt. Vom parkähnlich gestalteten Garten kann der Blick ebenso in Richtung Wasser schweifen wie von den meisten Zimmern aus. Noch spektakulärer ist die Aussicht von der Fontenay-Bar, dem Restaurant Lakeside und dem großen Spa-Bereich, die sich in den beiden obersten Etagen befinden.

Die großzügigen Badezimmer sind mit dem Besten, was Geberi­t zu bieten hat, ausgestattet. Hier kommt das Dusch-WC AquaClean Mera zum Einsatz, das über ein intuitives Wandbedienpaneel gesteuert wird. Als Betätigungsplatte dient die elegante Sigma80.

bogene Wände gibt – ein besonderer Reiz für den Betrachter, aber auch eine echte Herausforderung für die ausführenden Unternehmen. Einzig die Wände zwischen den Hotelzimmern und Suiten und die der Bäder sind gerade. Als besonderer Komfort erwartet die Gäste in den Bädern aller Zimmerkategorien ein Dusch-WC aus dem Hause Geberit, das die Funktionen eines WCs und eines Bidets in sich vereint. | Mehr Hygiene und individuelles Wohlgefühl | „Dass die Bäder eines solchen Hotels mit einem HygieneWC – wie ich es lieber nenne – ausgestattet werden müssen, stand für mich von Beginn an fest. Die Produkte von Geberit haben mich durch ihre gelungene Formensprache überzeugt“, sagt Jan Störmer. Herzstück des Geberit AquaClean Mera ist die patentierte Whirl-Spray-Duschtechnologie. Der pulsierende Duschstrahl, der durch dynamische Luftbeimischung verfeinert wird, sorgt für eine sanfte und gründliche Reinigung des Intimbereichs. Im Duscharm befindet sich eine zusätzliche Ladydusche mit besonders weichem Duschstrahl. Für eine angenehme Wassertemperatur sorgt ein hybrides Warmwassersystem, ein handwarmer Luftstrom übernimmt das Trocknen. | Technische Raffinesse und elegantes Design | Die ausgeklügelte Technik von Geberit sorgt dafür, dass alle Anschlüsse ins elegante Gehäuse des Dusch-WCs integriert sind. Gesteuert wird AquaClean Mera im The Fontenay über ein Wandbedienpaneel. Es zeichnet sich durch selbsterklärende Tasten, ein schlichtes Design und eine leicht zu reinigende Glasoberfläche aus. Passend zum Design des Paneels präsentiert sich die Betätigungsplatte Geberit Sigma80: Ihre Oberfläche besteht ebenfalls aus Glas. Zwei schmale Lichtstreifen kennzeichnen die 2-Mengen-Spülauslösung, deren Sensoren berührungslos reagieren. 46

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| Qualität bis ins Detail | Die Eleganz, auf die man im gesamten Hotel trifft, setzt sich bis in die WC-Bereiche des Restaurants fort. Schwarzer Marmor trifft hier ebenfalls auf Qualitätsprodukte von Geberit. Als Betätigungsplatte für die Toiletten kam das Modell Geberit Sigma70 zum Einsatz – mit gläserner Oberfläche. Diese Betätigungsplatte wird durch ein sanftes Tippen ausgelöst, ein asymmetrisch platzierter Streifen kennzeichnet die beiden Spülmengen. Die Urinale aus der Serie Geberit Preda kommen im The Fontenay dank Sensor gänzlich ohne Betätigungsplatte aus. Auf Wunsch lässt sich die Spülung auf die sogenannte Hybridspülung umstellen. Dabei werden die Urinale wasserlos genutzt und in einem frei wählbaren Zeitintervall mit Wasser gespült. Installation und Wartung erweisen sich als besonders einfach: Die elektronische Steuereinheit verbirgt sich unterhalb der Keramik und ist leicht erreichbar und dank Dockingstation schnell austauschbar. Das The Fontenay überzeugt ohne Zweifel nicht nur als architektonische Meisterleistung in grandioser Stadtlage, sondern auch hinsichtlich der gelungenen Kombination von hochwertigen Produkten, harmonischen Farben und wertigen Materialien. www.geberit.at www.thefontenay.com

Die Urinale im The Fontenay stammen aus der Serie Geberit Preda und kommen dank Sensor ohne Betätigungsplatte aus.


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Freude geben – Freude bekommen

Diese Philosophie manifestiert sich im 5-Sterne-Alpenresort Schwarz im Tiroler Mieming im täglichen Tun. Freude geben – Freude bekommen gepaart mit der Vision, den Raum für herzliche Begegnung, Wohlbefinden und Weiterentwicklung zu gestalten und parallel dazu das Unternehmen in der infrastrukturellen Dynamik sowie in der Gestaltung von Produkten und Leistungen zu leiten.

Text Renate Linser-Sachers Fotos: Alpenresort Schwarz www.schwarz.at

Ganz egal in welchem Bereich – Schwarz-GastgeberInnen sind in individuellen Arbeitszeitmodellen und ihren Stärken entsprechend eingesetzt. 48

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reude geben – Freude bekommen und die Vision, den Raum für herzliche Begegnung, Wohlbefinden und Weiterentwicklung zu gestalten: Eine Philosophie, die sich im 5-Sterne-Alpenresort Schwarz im Tiroler Mieming im täglichen Tun manifestiert. Und parallel dazu das Unternehmen in der infrastrukturellen Weiterentwicklung sowie der Gestaltung von Produkten und Leistungen leitet. Das „Schaffen von Raum“ ist im familiengeführten Gesundheitsresort in zweierlei Hinsicht spürbar. Zum einen in den zahlreichen baulichen Inno­vationen der vergangenen Jahrzehnte, ganz besonders aber auch im Bereich der Mitarbeiterführung. Während 2018/19 für die Gäste im Rahmen des Stammhaus-Umbaus weitere komfortable Zimmer und Suiten entstanden sind und sich das Restaurant zu einer wahren Genusswelt entfaltete, hatte es auch hinter den Kulissen wesentliche Innovationen gegeben. So wurde etwa die Hotelküche komplett erneuert, mit modernsten Geräten ausgestattet und um einen Front Cooking-­ Bereich erweitert. Ein Logistikzentrum inklusive neuer Lagerräume gesellte sich ebenfalls dazu. Damit wurde für die Gastgeber­Innen – wie die Mitarbeiter im Alpenresort Schwarz genannt (und behandelt) werden – ein attraktives Arbeitsumfeld geschaffen, in dem sie mit viel Engagement und Begeisterung ihren Berufen und Berufungen nachgehen. Arbeitsabläufe wurden vereinfacht

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und mit dem neuen Mitarbeiterrestaurant Auszeit sowie den Schulungsräumen Ideenreich besondere Bereiche für Erholung, Genuss, Kreativität und Gesundheit geschaffen. Schon im Eingangsbereich sind hier die das Unternehmen prägenden Werte wie Achtsamkeit und Herzlichkeit nicht nur zu lesen, sondern vor allem auch zu finden. | Schwarz Work & Life | Die Erkenntnis, dass sich die Gesundheit des Menschen zu einem Kernthema der heutigen Zeit entwickelt hat und sich der Gast auch im Urlaub verstärkt mit seiner Gesundheit auseinandersetzt, hatte für die Hoteliers­familie Pirktl den Anstoß gegeben, auch die Thematik „Gastgeber-Gesundheit“ mehr in den Fokus zu rücken. Denn nur ausgeglichene, gesunde Gastgeber, die auf ihren Körper und ihren Umgang mit Belastungen achten, können den Gästen ein gesundes und nachhaltiges Lebensgefühl vermitteln. So finden in der hausinternen SchwarzAkademie rund um die Eckpfeiler Ernährung, Bewegung, Soziales und Mentales ganzjährig rund 70 Schulungen und Workshops statt. | Familienfreundlichkeit | Durch das Angebot verschiedener Arbeitszeitmodelle wird individuell auf unterschiedliche Bedürfnisse und aktuelle Lebenssituationen eingegangen – und die GastgeberInnen können so ihren Stärken entsprechend in den verschiedenen Abteilungen eingesetzt werden. ›››

Das Küchenteam – im Bild mit Hotelier Franz-Josef Pirktl (stehend Dritter von rechts) – freut sich über die neue Hotelküche, in der die Kochkunst besonders in den Fokus gestellt wird. 49

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Das 5-Sterne-Alpenresort Schwarz – innovativ auch hinter den Kulissen. ›››

Da naturgemäß für Eltern ihr gesundheitliches und persönliches Wohlbefinden sehr stark davon abhängt, ob ihre Kleinen gut aufgehoben sind, ist die Frage der Kinderbetreuung während der Arbeitszeit und in den Ferien im Alpenresort Schwarz durch einen Tagesmutterservice im hauseigenen Teamhaus gelöst. Daneben besteht für Mitarbeiterkinder auch die Möglichkeit, stundenweise den hoteleigenen Kinderclub zu besuchen.

| Nachhaltigkeit – Sustainable Development Goals (SDG) | Immer visionäre Wege zu gehen liegt seit jeher in der Pirktl’schen DNA. So auch jetzt, wenn sich Arbeitgeber und Gastgeber konsequent zu einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept bekennen und zahlreiche Maßnahmen hinsichtlich den Sustainable Development Goals umsetzen. Die genaue Definition von SDG ist für Interessierte auf der Seite des Bundesministeriums für Europa, In-

tegration und Äußeres nachzulesen: www.bmeia.gv.at Für sein Engagement wurde das Alpenresort Schwarz bereits vielfach ausgezeichnet. Zu den renommiertesten Preisen im Qualitätsund Human-Resource-Management zählen der European Excellence Award, der Trigos Österreich in der Kategorie „Arbeitsplatz“ und der BGF-Preis als besondere Auszeichnung für Betriebliche Gesundheitsförderung.

Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung liegt der Fokus auf den Themen Ernährung, Bewe- Die Schwarz-Akademie bietet den GastgeberInnen die Möglichkeit, gung, Soziales und Mentales. sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. 50

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m November 2019 nahm das Hotel Hochschober auf der Turracher Höh­ e sein nächstes großes Zukunftsprojekt in Angriff. Um den Mitarbeitern einheitlichen Wohnkomfort zu bieten und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, werden bis Ende November 2020 bestehende Mitarbeiterunterkünfte modernisiert. Neu entsteht das Mitarbeiterhaus mit 36 Einzelzimmern und drei Doppelzimmern. Die Investitionssumme beläuft sich auf drei Millionen Euro. In drei Bauetappen modernisiert und erweitert das Hotel Hochschober derzeit sein Angebot an Mitarbeiterunterkünften. Sind die Bauten vollendet, gibt es in den neuen und in bestehenden Quartieren auf der Turracher Höhe Wohnraum für alle 115 Mitarbeiter. Von den Unterkünften gehen die Mitarbeiter nur ein kurzes Stück ins Hotel. Die Umbzw. Neubauten tragen somit auch dazu bei, bisher notwendige Autofahrten zu vermeiden. Derzeit setzt sich das Hochschober-Team aus Mitarbeitern aus elf Nationen zusammen. Auch wenn nicht alle Mitarbeiter fix auf der Turracher Höhe wohnen, braucht doch jeder ein Zimmer. Um sich bei geteilten Diensten ausruhen zu können, um sich Fahrten bei Früh- oder Spätdiensten zu ersparen oder im Falle von schwierigen Wetter- und Straßenverhältnissen im Winter. „In unserer exponierten Lage mussten wir uns immer schon besonders anstrengen, um Mitarbeiter zu finden und das Team stabil zu halten. Wir sind daher sehr froh, nach einer längeren Genehmigungsphase dieses wichtige Projekt verwirklichen zu können. Es ist für uns eine zentrale Maßnahme, unsere Attraktivität als Arbeitgeber langfristig zu stärken und einen weiteren Beitrag

Foto: www.hochschober.com

Zukunftsprojekt gestartet – Hotel Hochschober investiert in neue Mitarbeiter-Unterkünfte

Die Mitarbeiterzimmer werden eigens von Tischlerhand angefertigt. zur Mitarbeiterzufriedenheit zu leisten. Nur so kann es uns im Team gelingen, die perfekte und gleichzeitig vertraute Urlaubsatmosphäre für unsere Gäste zu schaffen“, sind sich die Hochschober-Eigentümer Karin Leeb und Martin Klein einig. | Bauphase 1 und 2: „Stützpunkt“ | Modern, geräumig und mit eigens vom Tischler angefertigten Möbeln präsentieren sich die neuen Mitarbeiterzimmer. Mit Ende November 2019 waren die ersten Zimmer beziehbar. Im sogenannten „Stützpunkt“ bei der Talstation der Panorama­ bahn entstehen in der ersten Bauetappe elf Einzelzimmer, ein Doppelzimmer und eine kleine Wohnung. Anfang des Jahres 2020 folgt der zweite Bauabschnitt: Das zweistöckige „A1-Gebäude“ daneben wird saniert und ausgebaut. Es beherbergt acht weitere Einzelzimmer. Im nächsten Sommer erhalten die

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Gebäude zudem eine ansprechende Holzfassade. | Bauphase 3: das neue Mitarbeiterhaus | Der dritte Bauabschnitt ist gleichzeitig der größte: Ab Ende April 2020 wird unterhalb der Talstation der Panoramabahn das neue Mitarbeiterhaus gebaut. Ab Ende November 2020 stehen dort Wohnräume mit schönem Ausblick nach Westen für 42 Mitarbeiter bereit. | Geräumig und aus der Region | Alle neuen, hellen Einzelzimmer mit Bad und WC werden jeweils rund 20 m2 groß, die Doppelzimmer entsprechend größer. Mit den Bauarbeiten sind, wie bei allen Hochschober Umund Neubauten, durchwegs Unternehmen und Handwerker aus der Region beauftragt. Das Mitarbeiterhaus wird beispielsweise in Modulbauweise errichtet. Die Module baut die Firma KLH aus der Steiermark. www.hochschober.com


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Höchster Liegekomfort, unerreichte Qualität und nahezu unendliche Haltbarkeit – Wellnessmöbel aus Edelstahl V4A.

Entspannungsliegen von HENKEL für die Ewigkeit

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ie Qualität dieser Liegen spricht für sich: Ob im Poolbereich, im Spa, in der Sauna oder im Garten – die robusten Möbel des baden-württembergischen Familienunternehmens Richard Henkel sind der Inbegriff für pure Entspannung. Die Stahlrohrmöbel werden zu 100 Prozent in Forchtenberg-Ernsbach gefertigt – viel Handarbeit, hochwertige Materialien und strikte Umweltstandards gewährleisten qualitative Produkte, wie man sie heute nur noch selten findet. Verchromen ist hier schon lange ein No-Go. Stoffe und Garne kom-

men aus nachhaltiger Fertigung. Die unvergleichliche Gesundheits-Sitzliege „Henkel Ideal“, seit Jahrzehnten im Sortiment, steht beispielhaft für das Geheimnis der Henkel-Liegen: Hier harmonieren nicht nur die Form und die spezielle Wickelung der Liegefläche, sie reagiert zudem individuell auf die Last und passt sich äußerst flexibel an den Körper an. Dieser unübertroffene Liegekomfort bietet das perfekte Wohlfühlerlebnis. Seit der Firmengründung 1922 setzt Henkel auf qualitätsvolle Materialien. Service und Reparatur ge-

hören selbstverständlich zum Firmenprofil. Auch heute noch können die Besitzer älterer Liegen ihre guten Stücke neu bespannen oder auch überarbeiten lassen. Henkel produziert keine Wegwerfprodukte! Dem demografischen Wandel wird ebenfalls Rechnung getragen. Viele der Produkte sind durch ihre Benutzerfreundlichkeit ohnehin für alle Generationen geeignet, andere wurden weiterentwickelt. So gibt es die Liegen nach Wunsch auch in variablen Einstiegshöhen und mit klappbaren Armlehnen. www.richard-henkel.de


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Fotos: www.alsik-hotel.com

Ein regelrechtes Universum einzigartiger Wohlfühlerlebnisse – das neue Alsik Nordisk Spa & Wellness.

Tiroler SPA Manufaktur baut größten Spa Dänemarks Auf rund 4500 m2 Fläche und auf vier Stockwerke verteilt hat die Tiroler Spa Manufaktor SPA4® im Alsik Hotel & Spa in Dänemark eine Wellness- und Gesundheitsoase realisiert, die ihresgleichen sucht und mehr als 50 verschiedene Spa- und Entspannungserlebnisse bietet.

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„Die kreativen Macher“ von SPA4® (v. li.): Florian Jaud, Markus Strasser und Michael Meininger.

Foto: SPA4®

it dem Alsik Hotel & Spa in Sonderborg ist das größte Hotel der deutsch-dänischen Grenzregion rund um Flensburg entstanden. Der 19-stöckige Hotelturm mit 190 Zimmern und Suiten ist das neue Wahrzeichen der Stadt und liegt direkt am Ufer zwischen der Meerenge Als Sund und der Flensburger Förde am einstigen Industriehafen. Designed und errichtet wurde das Objekt vom berühmten dänischen Architekturbüro Henning Larsen Architects aus Kopenhagen. Als Entwicklungspartner für dieses in Dänemark einzigartige touristische Prestigeprojekt ausgewählt wurde die Tiroler SPA Manufaktur SPA4® von der renommierten Investorengruppe Bitten & Mads Clau-

sen Fonds (Firma Danfoss). Die Wellnessexperten aus Strass im Zillertal konnten sich gegenüber drei internationalen Wellnessausstattern/planern mit ihrem ganzheitlichen Ansatz erfolgreich durchsetzen. „Für uns als Bauunternehmer war es von großem Wert, auf das Wissen und die Erfahrung eines österreichischen Partners im Bereich Spa und Wellness zurückgreifen zu können. SPA4® hat viele internationale Spa-Projekte entwickelt, während Alsik unser erstes war. Die Integration von mehr als 50 Attraktionen in einem Spa erfordert Fachwissen, und das haben wir bei SPA4® gefunden“, sagt Per Have, CEO bei Bitten & Mads Clausen Fonds. | Visionäres Konzept | Markus Strasser, Geschäftsführer & Sales Director von SPA4®: „Nicht die Größe des Anbieters oder der günstigste Preis war entscheidend. Wir konnten die Investorenfamilie und auch den Spa-Betreiber letztendlich durch unser visionäres Konzept überzeugen, wie man 4500 m2 Wellness- und Gesundheitsfläche auf vier Stockwerke effizient und sinn54

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voll verteilt. Speziell unsere Kompetenz, individuelles Spa-Equipment – seien es Saunen, Dampfbäder oder Behandlungsprodukte – im eigenen Haus individuell zu planen, fertigen und montieren, war ein wichtiges Kriterium für eine wirtschaftlich effiziente Zusammenarbeit.“ Somit war der Weg frei für eine über Jahre andauernde Projektentwicklung. Die technische Ausarbeitung der Planunterlagen, inklusive Schnittstellen und Detailplänen, sowie die im Anschluss gefertigten und installierten Kabinen und Behandlungsprodukte im Umfang von 1,5 Millionen Euro, passend zum Nordic Spa-Thema des Hotels, bildeten das SPA4®-Leistungsspektrum für dieses besondere Projekt. Die größten Herausforderungen lagen zum einen darin, für den „touristischen Leuchtturm Dänemarks“ ein einzigartiges Wellness- und Gesundheitskonzept maßzuschneidern, und zum anderen, dieses sinnvoll auf vier Stockwerke zu verteilen und technisch effiziente Synergien und Lösungen zu finden. Verschiedene Zielgruppen, wie Hotelgäste, Day Spa-Gäste oder Fa-


milien sinnvoll und angenehm durchs Gebäude zu leiten, war eine nicht minder komplexe Aufgabe. Unzählige Varianten wurden dafür konzipiert, durchgespielt und wieder verworfen, bis die perfekte Lösung gefunden war. „Zusätzlich waren auch technische Herausforderungen zu meistern. Die einzigartige Feuerpanoramasauna mit vier Meter hohen Anschlüssen an die Fassade hat uns so einiges abverlangt“, sagt Michael Meininger, Projektleiter bei SPA4®. Die hohe Hitzeentwicklung an der vorgehängten Aluminium-Außenfassade wurde durch eine geschickt geplante hinterlüftete Spezialkonstruktion entschärft. Passend zum nordischen Thema wurde auch ein Eisraum mit Kühlpaneelen, an denen das Eis wächst, eigens entwickelt und eingebaut. Der Clou ist eine zentrale Steuerung über die Rezeption. „Wir haben es geschafft, die komplette Anlage über eine webbasierte Oberfläche abzubilden. Darauf sind wir besonders stolz“, sagt Florian Jaud, Geschäftsführer und technischer Leiter SPA4®. Dies ermöglicht es, von Tirol aus auf die Anlage zuzugreifen und Probleme rasch, unkompliziert und kostenschonend zu beheben. | Nordic SPA – eine Inspirationswelt für Körper und Geist | Das Konzept des Nordic SPA setzt auf die Symbiose zwischen Kälte und Wärme. Der Wellnessbereich selbst basiert auf drei Themenbereichen. Zum einen Fire & Ice mit kreislauffördernden Wärme- und Kälteanwendungen. Zum anderen lädt die Wasserwelt auf eine Reise durch die vier Jahreszeiten und bietet einen Aquameditationsraum ebenso wie 18 verschiedene Erlebnisduschen mit wechselnden Lichtstimmungen, optionalen Duftspendern sowie einer spezifischen Wassertechnik für Wasserspiele. Die Dampfwelt mit je einem Kristall- und Seraildampfbad samt Duft-, Licht- und Farbanimationen rundet das Wellnesserlebnis harmonisch ab.

Die Gäste sollen mit allen Sinnen den Aufenthalt erleben und genießen. Die spezielle 4-Jahreszeiten-Sauna im mittleren Temperaturbereich wurde daher ebenfalls mit stimmigen Videosequenzen sowie sanften Sound-, Nebel- und Lichteffekten ausgestattet. Die große Feuerpanoramasauna mit seinem Effektfeuer über dem Saunaofen begeistert zusätzlich mit einem Ausblick auf die Bucht und das Meer. Verteilt auf vier Stockwerke finden die Erholungssuchenden auch eine Vielzahl an Diagnose-, Entspannungs-, Therapieund Trainingsmöglichkeiten. Je weiter man nach oben kommt, desto intensiver werden die gesundheitsorientierten Angebote wie HRV-Analysen, Körperanalysen oder Fitnesstests. Aufbauend auf den Ergebnissen der Diagnose wird ein individuelles Behandlungsprogramm erstellt. Das Spektrum reicht dabei von Massagen und Treatments über ganzheitliche Entgiftungsbehandlungen und Detox-Elektrolyse-­ Anwendungen bis hin zu stressreduzierenden Behandlungen, teils automatisiert mit nur geringem Personaleinsatz. Dies ermöglichen Spezialprodukte wie der Sensor­­y Cocooning Lounger. Diese Behandlungsliege mit holistischem Ansatz umfasst Licht- und Farbtherapie sowie Atemtherapie trocken oder mit Packungen. Gerade im nordischen Raum können die stimmungsaufhellenden Eigenschaften einer solchen Behandlung, speziell in den Wintermonaten, sehr positiv auf die Stimmung wirken. Highlight im Alsik SPA ist ein eigenes – in Kooperation mit Raison d’etre – entwickeltes Signature Treatment: Der Danam vereint die Vorteile des Hamams mit den Wurzeln der nordischen Therapie. Anstelle einer reinen Seifenschaumbehandlung gibt‘s zusätzlich eine Kneipp- und Eistherapie. Eine behagliche Wellnesswelt ganz nach dänischem Geschmack. Einfach hygge! www.alsik-hotel.com www.spa4.at


Fotos: Schopper (2)

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Gut gepolstert bei „Kitz on Ice“: Österreichs Rekordtor­schütze Toni Polster (li.) mit Galaorganisator & Moderator Ralph Schader sowie FC Tirol-­Kultspieler Roland Kirchler. Fotos: Sue (3)

Foto: Ambitions

Große Starparade von „The Voice“: (v. li.): Russlands Fußball-Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow, Double von Weltlegende Diego Maradona, Ralph Schader, Eintracht Frankfurt Sportvorstand Fredi Bobic und Israels Fußball-Nationaltrainer Andreas Herzog.

Ein starkes Team – Ralph mit seiner Lebenspartnerin Senta.

Auftritt beim internationalen Europaforum in Meran Freunde fürs Leben auch abseits Zwei stimmgewaltige Moderato(v. li.): Ralph Schader mit Goleador Hans Krankl des Fußballrasens: Ralph Schader ren: „Mister Millionenshow“ Arund WWP-Agenturchef Harti Weirather. und Stanislaw Tschertschessow. min Assinger und Ralph Schader.

Vom Modekaufmann zum Event- und Moderationsprofi „The Voice“ Ralph Schader – der „Dauerbrenner“ – ist seit 33 Jahren als Organisator und Moderator auf Du und Du mit Größen der Künstler- und Sportlerszene.

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lles begann ganz unscheinbar in der Badewanne, als Ralph Schader sein Moderationstalent erkannte und spaßeshalber Fußballspiele kommentierte oder Gesänge anstimmte. 1986 organisierte der gelernte Modekaufmann sein erstes Fest und schon kurze Zeit später wurde er als Stadionsprecher zu den Innsbrucker Paradevereinen Gösser EV und FC Swarovski Tirol geholt. Der Einstieg für den stimmgewaltigen Wahlkärntner mit Wurzeln im Tiroler Außerfern war somit geschafft. In der Folge jagte ein

Highlight das andere. Angefangen von Organisation über Moderation und Vermarktung bis hin zu Promotion – mit Ralph Schader war und ist man nach wie vor bestens beraten. Längst hat sich „The Voice“ weit über die Grenzen Österreichs hinaus mit der Organisation von Fußball-, Show- und Firmenevents einen schillernden Namen gemacht und ist aus der Sport-, Hotellerie- und Unterhaltungsszene nicht mehr wegzudenken. Akribische Arbeitsweise, unermüdlicher Einsatz, beste Kontak58

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te und langjähriges Know-how zählen zu seinen Markenzeichen und garantieren immer wieder höchstes Niveau in allen Belangen. „The Voice“ Ralph Schader zählt das Who is Who der deutschsprachigen Sportlerszene zu seinem Freundeskreis. Er ist ein Unikat mit vielseitigen Talenten: Management, Promotion und Moderation – und das nun schon seit 33 Jahren. Der singende Moderator aus der Badewanne wird gewiss auch in Zukunft lautstark von sich hören machen ... www.ralph-thevoice.at


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Vier neue Hoteltrends – Customisation, Community, Immersion & Convenience Mood Media, der weltweite Marktführer in der Kreation von Customer-Experience-Lösungen am Point-of-Sale, hat jüngst sein zweites Trendbook veröffentlicht. Darin werden die Kundenerlebnisse in der Hotellerie und im Gastgewerbe untersucht. Anhand von weltweiten Best-Practice-Beispielen für Hotels und Restaurants konnten vier Haupttrends benannt werden: Immersion, Community Customisation und Convenience.

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ie Hotellerie erlebt derzeit einen bedeutenden Wandel, der auch den gesamten Dienstleistungssektor umfasst. Neue Player wie Airbnb verändern die Erwartungshaltung der Kunden, zudem führen innovative Technologien wie Robotik und Künstliche Intelligenz das Gewerbe in eine neue Ära. Um sich einen Überblick zu verschaffen, ob die Branche diese Herausforderungen bewältigt hat, befragte Mood Media Experten seines globalen Netzwerkes in über 100 Ländern. In ihren Antworten werden sowohl die Initiativen großer Hotel-Ketten als auch unabhängiger Player berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen deutlich, wie stark sich die Customer Experience in diesem Bereich weiterentwickelt hat. Valentina Candeloro, Director International Marketing bei Mood Media: „Die Digitalisierung der Customer Journey führt dazu, dass die Marken jederzeit und vollumfänglich die Bedürfnisse der gut informierten Verbraucher erfüllen müssen. In diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr, dass wir zahlreiche Best Practices identifizieren konnten, bei denen die Transformation des Kundenerlebnisses übergeordnetes Ziel war.“ Vier große Trends haben sich herauskristallisiert: | Immersion | Hotels entdecken den Trend zur Natürlichkeit. Das kann bedeuten, dass Gäste zu ihrer natürlichen Persönlichkeit finden können, dass sie neue kulinarische Erfahrungen machen oder die Routine ihres Alltags mit neuartigen Erlebnissen unterbrechen. Eine Antwort auf diese Anforderungen sind Hotels, die so in die Natur eingebettet sind, dass sie keine Dächer oder Wände haben – wie das Null-SternHotel in der Schweiz. Oder aber Pop-upUnterkünfte am Ende einer Ski-Piste. Dazu zählt aber auch das Angebot an Kunden, ihr Zimmer vor der Buchung in einem virtuellen Rundgang entdecken zu können.

der Gemeinschaft im Gastgewerbe sehr vertraut, trotzdem nimmt er neue Formen an. Kunden interessieren sich für unmittelbare Erlebnisse, Hotels werden damit zu einem wichtigen Botschafter ihrer Region und deren Gesellschaft. In Indien etwa verkörpert die OYO-Kette die wahre indische Kultur. An anderen Orten schaffen Hotels Räume wie Bibliotheken oder CoworkingPlätze, in denen sich Touristen und Einheimische begegnen können. In Mexiko bieten einige Hostels sogar ein Programm für IT-Entwickler mit einem zwölfwöchigen Schulungsprogramm an, während in Australien städtische Dörfer geschaffen werden, die Unterkunft, Arbeitsbereich, professionelle Netzwerke, Schulung, Design und Entertainment kombinieren. | Customisation | Ob die Individualisierung zum wichtigsten Trend des Hotelgewerbes wird, ist noch unklar. Allerdings werden immer häufiger spezielle Kundenwünsche berücksichtigt. Dazu zählen ein personalisierter Schlafkomfort (zum Beispiel durch die Auswahl der Matratze, Verdunkelungsrollos, Kräutertees usw.), individuelle Bezahlung (man bezahlt, was man will und keinen festgelegten Preis), oder die Wahl eines Zimmers, das der momentanen Stimmung des Gastes entspricht.

| Convenience | Fragen und Wünsche wie Einkäufe oder Restauranttipps können am einfachsten erfüllt und beantwortet werden, wenn die Gäste vor Ort im Hotel sind. Innovative Technologien ermöglichen es, diese und andere Backoffice-Funktionen zu rationalisieren. Zeitgleich helfen neue Technologien dabei, dass Gäste unabhängig von ihrem Standort die Kontrolle über ihr Kundenerlebnis übernehmen können. Gute Beispiele sind: On-DemandHotels mit einfachen Reservierungen, Roboter-Concierges, das Handy, das auch als Schlüssel dient, Direktverbindungen mit dem Hotelservice oder ein elektronisches | Community | Marken müssen sich in den Armband, das Geldbörsen ersetzt und ZuAlltag ihrer Kunden integrieren und echte gang zu allen möglichen Aktivitäten bietet. Communities aufbauen. Zwar ist der Begriff www.moodmedia.de 59

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Fotos: flexinno

Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Branchennews ]

Die Zauberformel für zusätzliche Betten – lautet nicht „Sesam öffne dich“, sondern flexinno.

flexinno – Möbelsysteme als Verwandlungskünstler Seit mehr als 15 Jahren werden in dem Meisterbetrieb in Saalbach verwandelbare Möbelsysteme höchster Qualität gefertigt. Zahlreiche zufriedene Kunden aus Hotellerie und Gastronomie vertrauen auf flexinno.

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tung an. Diese individuellen, cleveren Konzepte helfen den Bedürfnissen der Gäste nachzukommen und Kapazitäten voll auszuschöpfen. So braucht es nur wenige Handgriffe, um ein geräumiges Doppelzimmer in ein gemütliches 8-Bett-Zimmer zu verwandeln. Hochwertige Materialien, eine Vielzahl an Dekoren und Gestaltungsmöglichkeiten | Aus 2 mach 8 – für eine flexible sowie eine große Auswahl an komund innovative Raumgestaltung | fortablen Matratzen machen das Platz im Hotelzimmer ist oft kost- flexinno-­Angebot komplett. bar und rar. Wenn dann auch noch ein Zustellbett benötigt wird, kann | Neuheit vom Saalbacher Meisteres schnell unangenehm eng werden. betrieb – Wellinno Schlafsysteme Hinzu kommt, dass beim Einsatz | Schlafprobleme kennt wohl jeder. solcher Möbel Ästhetik und Kom- Kaum jemand bleibt davon verfort häufig auf der Strecke bleiben. schont. Anlass genug für EigentüNicht aber mit den flexiblen Mö- mer, Tischlermeister und Produktbelsystemen von flexinno: Sie sind entwickler Josef Langegger die Idee wandelbar, komfortabel, platzspa- aufzugreifen und etwas Neues zu rend und passen sich optimal dem schaffen. Das Ergebnis seiner jahrGrundstil der bestehenden Einrich- zehntelangen Erfahrung sowie seiei flexinno werden individuell auf die Kunden zugeschnitten persönliche Möbel geplant und gestaltet. Egal ob Hotel- oder eigenes Schlafzimmer, Appartement- oder Privatküche, Büros, Rezeptionen oder Speisesäle – den Wünschen und Vorstellungen sind keine Grenzen gesetzt.

nem Erfindergeist in Kombination mit präziser, innovativer Entwicklungsarbeit ist Wellinno. Die Grundidee des neuen Bettsystems besteht darin, den menschlichen Körper in allen Schlafpositionen, egal ob Rücken-, Bauch- oder Seitenlage, optimal zu unterstützen. „Wellinno Schlafsysteme passen sich dank der speziellen Ausgleichstechnik perfekt an die Körperform an und sorgen für höchsten Schlafkomfort“, ist Josef Langegger von seinem Produkt überzeugt. Eine beruhigende Wellenbewegung, ähnlich wie bei einem Wasserbett, sorgt für längere, erholsamere Schlafperioden ohne lästiges Aufwachen und Herumwälzen in der Nacht. Hoteliers können mit Wellinno Schlafsystemen für besonders erholsame Nächte bei ihren Gästen sorgen. www.flexinno.at www.wellinno.at

Verkehrsbüro Group als neuer Partner von Global Family Die Verkehrsbüro Group, Österreichs größter Tourismuskonzern, ist neuer Kooperationspartner von Global Family. Die touristische Menschenrechts- und Hilfsorganisation mit Sitz in Wien ermöglicht gemeinsam mit Partnerhotels Familien in Not einen kostenlosen Urlaub. Birgit Wallner, Leitung Konzernmarketing der Verkehrsbüro

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Group, übergab jüngst einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro an Global Family Schirmherr und BurgtheaterSchauspieler Cornelius Obonya. Wallner: „Als Partner von Global Family ist es uns ein Anliegen, unheilbar kranken Kindern und traumatisierten Familien unbeschwerte Urlaubstage zu ermöglichen.“ www.global-family.net


Hotellerie | Gastronomie | Tourismus [ Branchennews ]

Musterschüler – 40 Prozent aller Südtiroler Wellnesshotels mit Lilie Trendregion Südtirol ist top in Sachen Wellness – „unglaubliche“ 40 Prozent aller Spa-Hotels sind zumindest mit einer Lilie ausgezeichnet. In Österreich ist das Burgenland Wellness-Spitzenreiter.

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üdtirol liegt als Trendregion für Wellnessurlaub ganz vorne. Und das wohl mehr als zu Recht: Von den insgesamt 250 Spa-Hotels sind gleich 100 Hotels mit zumindest einer Lilie – dem renommierten Gütesiegel der Branche – ausgezeichnet. „Das sind unglaubliche 40 Prozent“, sagt Christian Werner, der Herausgeber des kritischen Wellnesshotelführers REL­A­X Guide. Der Wellnessexperte hat natürlich auch Vergleichszahlen parat: „In Österreich sind es nur 22 Prozent, in Deutschland gar nur 12 Prozent.“ Das 2020er-Extra des Guides steht ganz im Zeichen der neuen Boom-Region. In den vergangenen Jahren wurde in Südtirol gewaltig in den Wellnesstourismus investiert, was auch regelmäßig im wellhotel nachzulesen ist. „Zum Teil in einem Ausmaß, das geradezu spektakulär ist“, sagt Werner. So wurden etwa Pools und Sauna­ anlagen gebaut, die einfach begeistern. Häufig auch auf der Dachterrasse, was zumeist mit einem grandiosen Ausblick verbunden ist. „Und noch ein anderes, zudem ganz besonderes Wohlfühlkriterium fanden unsere Tester überdurchschnittlich oft erfüllt: nämlich eine sehr gute Küche, häufig verbunden mit einer wunderbaren Tischkultur“, lobt Werner. Kulinarisch wird hier das Beste aus zwei Welten geboten und kreativ kombiniert – der Tiroler und italienischen Küche. Die Südtiroler Hotellerie präsentiert sich zudem extrem unterschiedlich. Es gibt Resorts von Riesenausmaßen ebenso wie winzige. Große Mainstream-Hotels ebenso wie kleine Hideaways – Ruhesuchende, Individualisten und Familien werden daher genauso bedient wie Menschen, die unverfälschte Naturnähe oder mit Tradition beseelte Bodenständigkeit bevorzugen. Neben den vielen guten Hotels verfügt das Land zudem über ein fast unschlagbares Asset: Landschaftlich und klimatisch ist Südtirol eine absolute Ausnahmeregion. Weite Teile sind mit 300 Sonnentagen im Jahr gesegnet. In den fruchtbaren Tälern erstrecken sich schier endlos scheinende Obstgärten, an den sonnigen Mittelgebirgsterrassen verzaubern Weingärten, Kastanienhaine und Wälder. Hinzu kommt das UNESCO Welterbe Dolomiten mit 1800 Hochalmen, glasklaren Seen und

rauschenden Wasserfällen. „Landschaftlich noch mehr Abwechslungsreichtum ist kaum möglich“, ist Werner begeistert. Das Extra ist seit mehr als zehn Jahren Bestandteil des RELAX Guides. Bisher wurden etwa Ayurvedakuren, Burnout-­ Kliniken oder Kreuzfahrtschiffe mit Spa thematisiert. Werner: „Viele Leser nehmen das als Anregung, auch einmal einen anderen Wellnessurlaub auszuprobieren.“ In Österreich hat sich das Burgenland die Krone als Wellness-Spitzenreiter aufgesetzt. Es besitzt den höchsten Anteil an Wellnesshotels, die mit Lilien ausgezeichnet wurden. „Hinzu kommt das außerordentlich gute Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt Werner. 29 Wellnesshotels gibt es im Burgenland, 41 Prozent davon wurden mit Lilien ausgezeichnet. Der bundesweite Durchschnitt liegt nur bei 22 Prozent. An zweiter Stelle folgt Oberösterreich (30 Prozent Lilien-Hotels), gefolgt von Kärnten (29 Prozent) und Niederösterreich (27 Prozent), die Schlusslichter sind Tirol (20 Prozent) vor Vorarlberg (16 Prozent). Tirol ist ein eigener Fall: Hier gibt es mit 82 Häusern zwar die meisten LilienHotels, doch stehen dort mit 419 auch die meisten Wellnesshotels. Und diese sind oft sehr schwach bewertet, was sich negativ auf die Gesamtstatistik auswirkt. „Das ist den vielen Minderleistern geschuldet, die mehr Ferien- oder Wintersport- als Wellnesshotel sind“, sagt Werner. Wie die Untersuchung zeigt, liegt das Burgenland auch mit dem Preis-LeistungsVerhältnis im Spitzenfeld: Der Ab-Preis für ein Lilien-Hotel (günstigste Saison, günstigste Zimmerkategorie, mit Halbpension bzw. erweiterter Halbpension, pro Person) beträgt hier im Schnitt 117,56 Euro, günstiger ist es nur in Niederösterreich (112,29 Euro). Wesentlich teurer kommt der Wellnessurlaub in Salzburg (durchschnittlicher Ab-Preis 138,51 Euro) und in Tirol (141,81 Euro). In Vorarlberger Wellnesshotels sind die Ab-Preise österreichweit gemessen am höchsten, sie liegen im Schnitt bei stolzen 186,43 Euro pro Person. Die Erklärung von Werner: „Von den Gästen aus der Schweiz, die hier deutlich in der Überzahl sind, wird das freilich noch immer als preiswert empfunden.“ www.relax-guide.com 61

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Das Hotelschwimmbad – Pools, Naturteiche und Wasseraufbereitung

Foto: Neuer Infinitypool im Hotel DAS KOHLMAYR ****S in Obertauern / Foto: www.gmfotografie.at Reportage dazu ab Seite 310


thema [ Das Hotelschwimmbad Hotellerie | Gastronomie – Pools, Naturteiche | Tourismus und [ Tiroler Wasseraufbereitung Gastwirteball ]

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in Naturbadesee stellt in jeder Wellnessoase einen echten Mehrwert dar. Biologisch-technische Naturpools sind kristallklar und bieten gleichbleibend hohe Wasserqualität. Das erklärt den anhaltenden Trend der gehobenen Hotellerie zu naturnahem Baden. Denn Kraft aus der Ruhe zu schöpfen und das angenehm weiche und klare Wasser auf der Haut zu genießen, bringt den Körper wieder ins Gleichgewicht. „Wir verwandeln Gartenträume in pflegeleichte Traumgärten – ganz nach den Wünschen unserer Kunden. Denn für uns gibt es nichts Schöneres, als eine Oase zu schaffen, in der Erholungssuchende sich entschleunigen und entfalten können. Mit Lust am Gestalten und handwerklicher Perfektion entstehen Rückzugsorte zum Auftanken“, sagt Karl Sailer, Österreichs Pionier für Schwimmteich- und Natur-

poolbau, der zuletzt gleich drei Auszeichnungen der Fachverbände für ein Hotelprojekt verbuchen konnte. Der Meisterbetrieb in Pöndorf bei Straßwalchen realisiert seit rund 40 Jahren Gartenträume für Architekten, Privatpersonen, Firmen und Hotels, Erlebnisparks und Landesgartenschauen – stets mit Liebe zum Detail. Mit seinem eingespielten Team aus Professionisten liefert Karl Sailer alles aus einer Hand und ist bekannt für Termintreue und saubere Baustellen. Der Fachbetrieb ist Gründungsmitglied des VÖSN (Verband Österreichischer Schwimmteich- und Naturpoolbau) und des IOB (Internationale Organisation für naturnahe Badegewässer) und lässt seine Anlagen jährlich von unabhängigen Prüfern kontrollieren. Der 1500 m2 umfassende Kristallsee von Karl Sailer im Tiroler Chalet Resort LaPosch

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Foto: Klaus Lorke

Regenerieren im preisgekrönten Naturpool

Naturpools von Karl Sailer mit ausgezeichneter Qualität – wie hier im Chalet Resort LaPosch in Biberwier. erzielte im Jahr 2017 Platz 1 beim GALA Bau Award und den VÖSN-Fotoaward für „Öffentliche Gartenanlagen“ sowie im Jahr 2019 eine Nominierung

unter die besten 3 beim international renommierten Pondy Award des IOB für naturnahe Badegewässer. www.sailer.at


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The Wellness Garden – neues Outdoor-Spa-Konzept Natur und Wellness verschmelzen zu einem neuen Konzept für die Hotelbranche: The Wellness Garden ist ein Projekt, für das sich vier Unternehmen aus der Region Trentino-Südtirol zusammengeschlossen haben, um den Raum Garten neu zu interpretieren und in ein Outdoor-Spa zu verwandeln.

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die jahrtausendealte Tradition des Gartens mit dem Universum von Wellness möchte The Wellness Garden in Einklang bringen. Für dieses Projekt haben sich vier Unternehmen aus dem Trentino-Südtirol zusammengetan – Starpool, Hot Spring Italia, Rauch Garden & Home sowie Tschigg Garden. In Synergie haben sie gemeinsam eine neue Idee für ein Open-Air-Spa entwickelt. Präsentiert wurde ihr Projekt erstmals Mitte Oktober 2019 auf der Hotelmesse in Bozen. Im Hinblick auf weiteres Wachstum im Wellness-Segment – Schätzungen des Global Wellness Summit sprechen von plus 7,5 Prozent bis 2022 – erwarten die Initiatoren des Konzeptes auch weiteren Bedarf an Wellness-Erlebnissen im Freien. Ihr

Wellness Garden reagiert auf diesen Bedarf und bietet Komplettlösungen für Hotels, Resorts und andere Unterkunftseinrichtungen, die ihren Garten neu erfinden und zu einem echten Outdoor-Spa verwandeln möchten. Starpool steuert dazu beispielsweise die Outdoor-Kabine Nature­ Sauna bei, die mit Holz aus dem Fleimstal gefertigt wird. Diese Sauna fügt sich in die Außenwelt ein, sie richtet sich nach ihr, vermittelt ihren „Bewohnern“ das Gefühl der Zugehörigkeit und ermöglicht es, in die Landschaft einzutauchen. Gebäude, Mensch und Natur treffen aufeinander in einer Oase, die dem Lauf der Natur folgt und das ganze Jahr über bei jeder Witterung ihre regenerierende Wirkung erzielt.

Hot Spring Italia verfügt mit dem Whirlpool Sovereign über ein fortschrittliches technologisches Knowhow, das den therapeutischen und entspannenden Eigenschaften des Wassers huldigt. Komfort, Funktionalität und Umweltschutz vereint in einem ausreichend großen Whirlpool, der sechs Erwachsenen die Möglichkeit bietet, sich der absoluten Entspannung hinzugeben. Rauch Garden & Home verleiht der Entspannung eine neue Form – zum Beispiel mit dem vom Studio Chiaramonte/Marin entworfenen Gartenmöbeln der Produkt­ reihe Terra­mare von Emu. Tschigg Garden ist mit Kreativität auf Gartengestaltung ganz nach den Ideen und Wünschen ihrer Kunden spezialisiert.

Innovative Gegenstromanlage wertet Hotelpools auf Volle Leistung für den perfekten Urlaub! Hoteliers können mit der Turbinenschwimmanlage HydroStar die Nutzungsmöglichkeiten ihres Pools vervielfachen und ihren Gästen ein ganz neues Erlebnis bieten.

Foto: BINDER

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rstklassige Wellnessbereiche punkten mit einer Kombination aus Fitness und Entspannung. Gäste möchten sich erst beim Sport auspowern und ihrem Körper dann die verdiente Erholung gönnen. Ein besonderes Highlight für Hotelpools ist daher die einzigartige Turbinenschwimmanlage HydroStar von BIN-

DER, die entspannende Wellnessanwendungen ebenso ermöglicht wie anspruchsvolles Ausdauerschwimmen. Den größtmöglichen Komfort erleben Hotelgäste, wenn intensives Ausdauerschwimmen ohne ständiges Wenden ebenso möglich ist wie Aqua-Jogging und viele andere Wellnessanwendungen. Das schafft die neuartige Turbinenschwimmanlage HydroStar von BINDER, die mit Turbinen anstelle von Pumpen betrieben wird. Dadurch entsteht eine breite kraftvolle Strömung, die den Körper gleichmäßig trägt. Der Schwimmer kann sich deshalb ganz auf seine Technik konzentrieren und muss nicht ständig sein Gleichgewicht ausbalancieren. Die Turbinenschwimmanlage HydroStar ist in sechs verschiedenen Leistungsstufen mit Fördermengen von 160 bis 550 m3 pro Stunde erhältlich. Die Bedienung der Anlage ist Eine besondere Attraktion! Die Turbinenschwimm­ sehr einfach und komfortabel: So anlage Hydro­Star von BINDER ermöglicht etliche lässt sich z. B. die Stärke der StröWellnessanwendungen und ein Ausdauerschwimmung individuell einstellen – per men ohne Wenden. 66

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Piezo-Taster am Beckenrand, über die mitgelieferte Fernbedienung oder mit der Hydro­ Star-App. So leicht wie die Bedienung ist auch die Installation des Systems: Der Fachhändler kann die Anlage in kurzer Zeit in den Pool einbauen. Hydro­Star eignet sich gleichermaßen für die Integration in neue wie in bestehende Pools und kann auch in Naturpools verbaut werden. Für die Nachrüstung an bestehenden Schwimmbecken hat BINDER EasySt­a­r entwickelt, eine EinhängeAnlage, die sich vom Profi mit wenigen Handgriffen am Beckenrand befestigen lässt. Weitere Argumente für die Turbinenschwimmanlage HydroStar von BINDER sind ihre Energieeffizienz – sie verbraucht lediglich 20 bis 50 Prozent des Stroms, den herkömmliche Modelle benötigen – und die geringe Geräuschentwicklung der Anlage. Gerade im Wellnessbereich sollen Gäste schließlich Ruhe und Entspannung finden. www.hydrostar-binder.de


Bestes Hotel – natürlich bestes Wasser von BWT

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ei der Auswahl eines Hotels oder Gastronomiebetriebes orientieren sich Gäste oftmals an der Anzahl der Hauben oder Sterne, mit denen ein Haus ausgezeichnet ist. Die Sterne sollen dem Gast dabei helfen, den Standard der Unterkunft besser einschätzen zu können. Mit dem BEST WATER HOTEL kann sich ein Hotel als besonders nachhaltig im Umgang mit der lebenswichtigen Ressource Wasser positionieren. Was steckt hinter dem BEST WATER HOTEL-Konzept von BWT, Europas führendem Wassertechnologie-Unternehmen? Es handelt sich um ein ganzheitliches Konzept, das sämtliche Bereiche des Hotels einbezieht, wo Wasser fließt. Die Basis dafür: langjähriges BWT Know-how und innovative BWT Technologien, die in dem Hotelbetrieb zum Einsatz kommen. Nirgendwo wird die Gesamtleistung der BWT sichtbarer als im Hotel. Schließlich kommt man hier auf Schritt und Tritt, bei jedem Bissen und jedem Schluck mit dem besten Wasser von BWT in Berührung – vom prickelnden Empfang bis zum Sprung in den Pool. Wasseraufbereitung von BWT eignet sich perfekt für:

Foto: Hotel Guglwald/Kaiser

| Pool | Bei einem Sprung ins BWT Pool Perlwasser tauchen die Gäste in ein seidenweiches Erlebnis ein. Die Vorteile für den Hotelier: keine Kalkablagerungen mehr am Beckenrand, an der Schwimmbad-Abdeckung und in der Pool-Anlagentechnik. Das spart Wartungsaufwand und Geld.

Bestes Wasser aufbereitet von BWT – nicht nur für den Pool.

| Spa & Wellness | Magnesium Mineralized Water ist Wellness von innen – ein vitalisierender, erfrischender und wohlschmeckender Trinkgenuss. Unter der Dusche sorgt das seidenweiche BWT Perlwasser für RundumEntspannung, Beauty und Streicheleinheiten für die Seele. | Küche | Da werden die Gäste Augen machen: glänzendes Geschirr, kristallklare Gläser und fleckenfreies Besteck – dank BWT Technologie. Und ganz nebenbei sorgt BWT für eine längere Lebensdauer der Profi-Geräte wie Dampfgarer, Vending-Maschine oder Geschirrspüler und für sinkenden Spülmittel-Verbrauch. Gut für die Umwelt, gut fürs Budget. | Wäscherei | Weniger Kalk im Wasser lässt die Waschmaschinen länger leben und es wird weniger Waschmittel benötigt. Ein Umwelt- und Budget-Plus. | Restaurant | In ausgewählten Hotels und Restaurants wird kein Wasser aus Flaschen, sondern ausschließlich mit der BWT Technologie gefiltertes und aufbereitetes lokales Quellwasser – prickelnd oder still – serviert. Das schmecken die Gäste mit jedem Schluck und damit wird ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet. BWT: „Wenn wir den Gebrauch von Wasser aus Flaschen vermeiden, bedarf es keiner Herstellung von Wasserflaschen und langer Transportwege mehr. Zudem verursachen wir so auch weniger Müll. Auf diese Weise leisten wir mit der BOTTLE FREE ZONE einen maßgeblichen Beitrag zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks. Wir sind außerdem der Meinung, dass jeder ein Recht auf sauberes Trinkwasser hat. Aus diesem Grund werden 0,50 € des Preises für einen Liter BWT Magnesium Mineralized Water für den Bau von Trinkwasserbrunnen in Afrika gespendet!“ www.bwt.at


thema [ Das Hotelschwimmbad – Pools, Naturteiche und Wasseraufbereitung ]

Wasser – neue Dimension des Genießens und sinnlichen Erlebens Heute ist Wasser das wichtigste Element im Spa-, Wellness- und Badebereich. Das High-Tech-Unternehmen Weitz Wasserwelt hat in enger Zusammenarbeit mit verschiedensten wissenschaftlichen Instituten – wie Fraunhofer, Fresenius und vielen anderen – zur Verbesserung und Aufwertung von Wasser geforscht.

Foto: stock.adobe.com

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ebendiges Wasser ist natürliches Wasser. In diesem sind Informationsgehalte der Clusterstrukturen so, dass es für die Gesundheit und Vitalität von Mensch, Tier und Pflanze besonders fördernd wirkt (ähnlich hochwertigem Quellwasser, mit einer Sechseckstruktur der Wasserkristalle). Natürliches und sauberes Wasser gibt dem Menschen also beim Trinken und auch bei Kontakt mit der Haut einen wichtigen Mehrwert: natürlich, gesund und vital. | Der menschliche Körper | Viele Mediziner, Biologen und Biochemiker haben in den vergangenen Jahren umfangreiche Untersuchungen der einzelnen Bestandteile einer menschlichen Zelle erforscht. Der Stoff, welcher hierbei am häufigsten vorkommt, wurde dabei völlig übersehen, nämlich Wasser – und das zu 80 %. Dabei sind die breit gefächerten Funktionen einer Zelle essenziell ab-

Ökonomie als Nutzen Mit der Aufwertung des Wassers verlängert sich die Lebensdauer wasserführender Anlagen. Neben diesem Mehrwert ist es wichtig zu wissen, dass sich hochqualitative Systeme darin unterscheiden, indem diese keine Wartungskosten haben oder Betriebsmittel verbrauchen. Innerhalb von Wasserkreisläufen werden vorhandene Ablagerungen reduziert. Der Anteil von Schwermetallen nimmt ab, wobei sich pH-Werte, TAC-Werte und die Leitfähigkeit des Wassers stabilisieren. Als Folge dessen wird die Korrosion der Elemente nachhaltig eingedämmt – besonders hilfreich in den Bereichen Rohrbau, Boiler, Heiztherme und für Heizkessel. Hier profitieren Betreiber und Besitzer von Wasservitalisierern zudem von einer höheren Energieeffizienz bei besserer Wärmeübertragung.

hängig von dem Träger Wasser und damit auch der Wasserqualität. Physikalische und chemische Prozesse übernimmt das Zellwasser im menschlichen Körper. Je nach Temperatur und Aufgabe werden unterschiedliche Aggregatszustände angenommen, von flüssig bis kristallin über kolloidal. Dabei ändert sich ständig seine Cluster-Struktur. Diese Clusterumwandlung (in optimaler Form in sechseckiger Anordnung) übernimmt ab jetzt die neuzeitliche Entwicklung eines Wasservitalisierers neuester Güte, und zwar bevor das Wasser den Körper erreicht. Das hat Naturwissenschaftler weltweit dazu bewogen, sich über Technologien zur Reinigung und Vitalisierung des Wassers Gedanken zu machen und den Effekt mit wissenschaftlichen Methoden nachzuweisen. | Schadstoffinformationen | Jedes Wasser aus dem Wasserhahn hat eine technische Vorgeschichte. So kann technisch bearbeitetes Wasser zwar nach einer Reinigung wie Filtration oder Osmose in mechanischem oder chemischem Sinn „sauberes Wasser“ sein, dennoch hat es aber in aller Regel seine Natürlichkeit verloren. Die Natürlichkeit von Wasser spiegelt sich in seinen Clusterstrukturen wider und lässt sich somit messtechnisch erfassen. Nach einer technischen Reinigung von Wasser ist bei der Untersuchung von Clustern beispielsweise erkennbar, dass technischer Stress und die Information „Schadstoffe“, trotz der physischen Entfernung der Stoffe, noch gespeichert sind. | Die Rückführung zur Natürlichkeit | Der anerkannte und renommierte Naturwissenschaftler Viktor Schauberger (1885-1958) stellte früh bei seinen Naturbeobachtungen fest, dass Wasser sich durch starke Verwirbelung energetisch verändert (Schauberger-Effekt). Man spricht hier von einer belebungsbedingten Erhöhung energetischen Niveaus von Wasser. Heute weiß man, dass eine intensive Verwirbelung (ähnlich einem Wildbach) im Zusammenhang 68

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mit einem speziellen Magnetfeld das Wasser neu strukturieren kann. Um diesen Effekt auch im Trinkwasser und Brauchwasser zu erzielen, wird ein Wasservitalisierer der neuesten Generation benötigt. Hierin werden vorhandene Strukturen der Wassermoleküle durch Verwirbelung gelöst und es können sich anschließend neue Strukturen ausbilden, die idealerweise aus Clustern mit 60°-Strukturen bestehen. Durch eine Auflösung der speichernden Clusterstrukturen werden Informationen über Schadstoffe und technische Vorgeschichte gelöscht. Der Zustand des Wassera nähert sich natürlichem Quell- und Grundwasser sehr stark. Der Vorteil moderner Installationen besteht zudem darin, dass das Wasser auf kompaktem Raum alle erforderlichen Prozesse durchläuft, wofür ein Wildbach lange Strecken benötigt. Gleichzeitig werden die biologisch-technischen Eigenschaften optimiert. Durch die zentripetalen und zentrifugalen Kräfte im Innern der Installation wird der Anteil gebundenen Sauerstoffs maßgeblich erhöht. | Für den Menschen und das Wohlbefinden | Der wohlige Badespaß durch spürbar weiches den Körper umschließenden Wassers ist wohltuend für Haut und Haar. Becken und Sanitärbereiche sind bakterien-, keim- und geruchsreduziert. Dadurch werden bei Chlor-gepflegten Systemen weniger Zusätze benötigt und die damit verbundene Geruchsbildung wird deutlich verringert. Der Mensch profitiert bei Nutzung vitalisierten Wassers von einer höheren Bioverfügbarkeit und weniger schädlicher Belastung des Organismus. Körper, Geist und Seele der Gäste werden auf sanfte Weise belebt, erfrischt und das Immunsystem wird gestärkt. Weitere Infos zu den EU-patentierten Wasservitalisierern und technischen Auskünften erhalten Interessierte telefonisch unter: Deutschland: 06022 - 2 12 10 Andere Länder: +49 6022 - 2 12 10 Mail: service@weitz-wasserwelt.de www.wasser-belebung.de


Foto: iStockphoto_ronnybas

thema [ Das Hotelschwimmbad – Pools, Naturteiche und Wasseraufbereitung ]

Die Blaue Lagune zählt zu den beliebtesten Attraktionen Islands – mit einer perfekten Temperatur zum Baden (durchschnittlich 39°C). Sie entstand aus dem überschüssigen Wasser eines Kraftwerks, das Dampf und heißes Wasser an die Oberfläche pumpt.

Wenn Schwimmen zum atemberaubenden Erlebnis wird In jüngster Zeit sorgen immer öfter spektakuläre Hotelpools im Alpenraum für Furore. Infinity + außergewöhnliche Lage + Panoramaaussicht + Berge ergeben eine unwiderstehliche Mischung, dem sich weder Hoteliers noch Gäste entziehen möchten. Grund genug, sich einmal umzusehen, wo und wie anderswo auf der Welt auf besondere Weise ins Badevergnügen eingetaucht wird.

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er wohl bekannteste Pool der Welt befindet sich im Marina Bay Sans in Singapur. Auf fast 200 Metern Höhe können die Wasser-Aficionados bis an den Beckenrand in Richtung der umliegenden Wolkenkratzer schwimmen. Die Infinity Poollandschaft wurde auf die drei Hoteltürme gesetzt und verfügt über schier unglaubliche 1,2 Hektar Fläche. Kein Wunder, dass der Sky Park in Singapur zu einem der meist fotografierten Locations der Instagram-Generation zählt. Nichts für schwache Nerven ist auch der Pool im Intercontinental Dubai Festival City. Auf der Höhe des 36. Stockwerks schwimmt

man praktisch ins Nichts. Der vollverglaste Schwimmbereich lässt die Grenzen zwischen Himmel und Erde im wahrsten Sinne des Wortes verschwimmen. Mit einem Höhenunterschied von zehn Metern zwischen den beiden Pools lässt das Ubud Hanging Gardens auf der Insel Bali aufhorchen. Die Architektur integriert sich perfekt in die umliegende Tropenlandschaft, organische Formen schmiegen sich an die angrenzenden Reisterrassen. Mit seinen zwei Ebenen wird die typische Terrassenstruktur Balis auch beim Entspannen nachempfunden. Im Pool des Hotel Grace Santo-

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rini schwebt man förmlich über der weltweit bekannten griechischen Urlaubsdestination. Santorin ist als terrassenartig angelegte Stadt auf der Anhöhe für seine atemberaubenden Ausblicke auf das schimmernde Mittelmeer berühmt. Der Infinity Pool des Grace Santorini treibt dieses Erlebnis auf die Spitze: In ein weißblaues Aquarell von Küstenlandschaft eingelassen fühlt sich der Gast wie ein Teil der malerischen Zeremonie. Unzählige Hollywood-Stars und weltbekannte Models zückten hier bereits ihre Selfie-Sticks. Ungewöhnliche Ausblicke kann man im Pool des Evason Ma’In (Jordanien) genießen. Dieser wurde zwi-


Foto: iStockphoto_sorincolac

thema [ Das Hotelschwimmbad Hotellerie | Gastronomie – Pools, Naturteiche | Tourismus und [ Tiroler Wasseraufbereitung Gastwirteball ]

Der Infinity Pool auf dem Dach des Marina Bay Sands in Singapur hat eine Länge von 146 Metern und ist damit der größte Rooftop Swimming Pool der Welt. schen hohen Felswänden mit Eines der angesagtesten Ziezwei Wasserfällen erbaut. Na- le fürs Badevergnügen ist aber he des Toten Meeres bietet das kein Pool, sondern die Blaue LaHotel nicht nur heilendes, mi- gune auf Island. Dieses 5000 m2 neralreiches Wasser, sondern große Thermalfreibad bei Grinauch ein ganz besonderes Erleb- davík auf der Reykjanes-Halbnis inmitten einer wilden, na- insel liegt nahe der Hauptstadt turbelassenen Berglandschaft. Reykjavík und dem internaMit einer gigantischen Was- tionalen Flughafen in Keflavík serfläche punktet vor allem das und ist eine Touristenattraktion The Oberoi Udaivilas in Indien. sondergleichen. Dieses märchenhafte Palast-­ Die Entstehungsgeschichte Hotel wurde dem Taj Mahal ist außergewöhnlich. Denn urnachempfunden. Der Infini­ty sprünglich ist der SalzwasserAußenpool zieht sich wie ein see ein Resultat des GeotherBurggraben um die gesamte malkraftwerks Svartsengi: Um Anlage herum. Die Suiten ver- Strom erzeugen und ein Fernfügen über einen direkten Pool- wärmenetz ausbauen zu könzugang, von dem aus man das nen, wurde Salz- und SüßwasHotel umrunden kann. Eine ge- ser mit einer Temperatur von wisse Grundkondition voraus- bis zu 240° C aus einer Meegesetzt. restiefe von 2000 Metern geWer beim Schwimmen ger- pumpt. Anschließend wurde ne viel Freiraum genießt, dem das reine Wasser in ein nahe sei auch der Pool des San Alfon- liegendes Lavafeld geleitet, so del Mar in Chile ans Herz ge- wo sich das Gemisch aus zwei legt. Der größte Pool der Welt Dritteln Salzwasser und einem hat ganze 1013 Meter Länge und Drittel Süßwasser zu einem See 7,7 Hektar Wasserfläche. Wem zusammenfand. Als bekannt das nicht genug ist, kann im an- wurde, dass dieser wertvolle grenzenden Meer seine Runden Nährstoffe wie Mineralsalze, ziehen. Kieselerde und Algen enthält, Bleibt noch der coolste Pool die auf der Haut wahre Wunder Europas. Dieser befindet sich im bewirken sollen, ließen die ersMountain Wellness Resort Feu- ten Badegäste nicht lange auf erberg. Auf 1760 Metern Höhe sich warten und tauchten in können die Gäste im Kärntner die warme Quelle ein. Wer den Vorzeigehotel 25 Meter in Rich- blau-weiß schimmernden See tung Unendlichkeit schwim- selbst erleben möchte, braucht men. Der weite Blick über die Geduld: Die Blaue Lagune ist inKärntner Seen und auf die am zwischen so beliebt, dass man Horizont sichtbaren Karawan- seinen Besuch in diesem Spa ken lässt den Urlaub auch Wo- Tage oder sogar Wochen im chen später noch nachklingen. Voraus buchen muss ... 71

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B端rgenstock Hotels & Resort, Obb端rgen

www.buergenstock.ch

B端rgenstock Hotels & Resort Katara Hospitality Switzerland AG CH-6363 Obb端rgen tel: +41 41 612 6000 mail: information@buergenstock.ch

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Text: Angela Jungfer Fotos: Bürgenstock Hotels & Resort / Emanuel Ammon / Roger Frei / Ben Huggler / Leonardo Finotti

Fakten | Als größtes Schweizer Hotelprojekt der Neuzeit – vom katarischen Staatsfonds wurden 550 Millionen Franken investiert – entstanden in Panoramalage hoch über dem Vierwaldstättersee (Anreisemöglichkeit über Bürgenstock Bahn) und nach neun Jahren Bauzeit (Grand Opening erfolgte im September 2018) das zuletzt fertiggestellte Hotel Bürgenstock (5-SterneSuperior, 102 Zimmer) / das Waldhotel Healthy Living (5-Sterne) mit einem Medical Care Center / das mit der Denkmalpflege restaurierte Hotel Palace (4-Sterne-Superior) / die 3-Sterne-Pension Taverne / Wellness & Spa auf 15.000 m2 / 68 Residenz-Wohnungen, die für 6000 bis 30.000 Franken im Monat zu mieten sind / Konferenzräume für 800 Besucher / eine 9-Loch-Golfanlage / die ebenfalls zuletzt fertiggestellte Diamond Domes Tennis- & Eventhalle / ein Dutzend ­Restaurants mit asiatischer, orientalischer, französischer, mediterraner und Schweizer Küche / mehrere Läden | | Architektur Bürgenstock Hotel, Diamond Domes Tennis- & Eventhalle sowie Grand Residence-Suiten: Rüssli Architekten, AG, Luzern, www.ruessli.ch |

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Am Bürgenstock residieren, die ganze Urlaubswelt und der Vierwaldstättersee zu Füßen.

Vergangenheit mit Anschluss an die Zukunft Hoch über dem Vierwaldstättersee liegt das Bürgenstock Hotels & Resort. Die bauliche Geschichte lässt sich bis 1872 zurückverfolgen. Mit der neuen Besitzerin, der Katara Hospitality Switzerland AG, setzte eine unvergleichliche Modernisierungswelle ein, welche zuletzt mit der Fertigstellung des neuen Bürgenstock Hotel 5-Sterne-Superior und der Diamond Domes Tennis- & Eventhalle abgeschlossen werden konnte.

m

it der Fertigstellung des Resorts wurde ein neuer Meilenstein für die Katara Hospitality respektive Bürgenstock Hotels & Resort aber auch für die Tourismusbranche gelegt. Es ist dem Projektteam gelungen, eine fantastische Kombination zwischen der Schweizer Tradition und der Moderne zu schaffen. Die historischen Werte wurden erhalten und die legendäre Geschichte wiederbelebt. Das neue Bürgenstock Hotel 5-Sterne-Superior bildet das Herzstück und damit den zentralen Anziehungspunkt. Der imposante Baukörper fügt sich natürlich zwischen das Hotel Palace und das Bürgenstock SPA ein und orientiert sich Richtung Norden nach Luzern. Das Gestaltungskonzept des neuen Hotels und dessen Inneneinrichtung ist an Szenenbilder legendärer Filme angelegt. Mit dem Planungsentwurf „Goldfinger“ hat das Team von Rüssli Architekten den Architekturwettbewerb 2010 gewonnen. Das neue Hotel sitzt prominent auf dem Fels des Bürgenstock auf 875 Metern über Meer. Die Fassade ist in hellen Sellenberger Muschel-

kalk eingefasst und thront wie ein Wolkenkratzer über dem gläsernen Sockel. Mit seiner grau-braunen Struktur ähnelt der Stein dem vorhandenen Fels auf dem Bürgenstock. Die Materialisierung der Fassade greift die Thematiken des historischen Bestandes auf und ergänzt diese mit moderner Bauweise. Das Gebäude wirkt aus der Ferne wie aus dem Fels gehauen. Kontrastiert wird die Steinfassade hauptsächlich von den Metallelementen wie den Pfosten-Riegel-Verglasungen und den Lochfenstern. Diese sind, wie auch die markanten Vordächer, in edlem Bronzeton gehalten. Die Loggien sind mit Thermoesche ausgekleidet. Als historischer Außenraum wird die Piazza optimal in die neue Flaniermeile integriert und untermalt die einzigartige Atmosphäre. Die Piazza ist ein Begegnungs- und Ankunftsort mit vielen Nutzungsmöglichkeiten. So können im Sommer Kino- und Theateraufführungen stattfinden und im Winter schmückt ein Weihnachtsmarkt den Platz. Der südliche Teil wird durch die Shopping-Arcade flan76

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kiert (Omega-Shop, Swiss Chocolate Chalet, Articolo, etc.) und durch einen gedeckten Flanierbereich umfasst. Die beidseitig verglasten Läden schaffen Transparenz und Leichtigkeit. | Anreise mit Bürgenstock Bahn | Die Bürgenstock Bahn – die einzigartige Anreise in das Bürgenstock Resort – bedeutet nicht nur eine alternative Transportmöglichkeit von Luzern via Vierwaldstättersee zum Bürgenstock Resort, sondern ist auch Bestandteil zahlreicher Ausflüge von regionalen Tagestouristen. Im neuen Bürgenstock Resort wird die Einfahrt mit der Bürgenstock Bahn direkt ins Bürgenstock Hotel zum Highlight für die Besucher. Somit gelangen alle Gäste geradewegs auf die großzügige Piazza oder über den VIP-Eingang direkt in das Hotel. Erfolgt die Anfahrt mit dem Auto, so bietet die dreigeschossige Einstellhalle mit rund 290 Parkplätzen genügend Raum. Der Ausgang der Bürgenstock-Bahn führt durch die Skyboutique. Diese bietet den Tages- als auch den Hotelgästen


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die Möglichkeit einer Shoppingtour mit der – laut Promotion – „schönsten Aussicht der Welt“. Nervenkitzel verleiht der Skywalk, ein gläserner Balkon, welcher über den Felshang ragt und einen atemberaubenden Blick auf den Vierwaldstättersee bietet. Angrenzend zur Piazza, im auskragenden Glasvolumen, befindet sich das Restaurant Spices kitchen – terrace mit asiatischer Showküche. Geplant mit 110 Innen- und 100 Außenplätzen (Nordterrasse) und mit 18 Loungeplätzen. Architektonisch überzeugt das Restaurant mit ungehindertem Ausblick über den See. Gemeinsam mit den Innenarchitekten MKV London wurde die Inneneinrichtung entworfen und realisiert. Unter der Terrasse – im gläsernen Sockel – mit viel Licht und Sonne, ermöglicht die weitläufige Lobbyhalle (Rezeption) mit der anschließenden offenen Lake­view Bar & Lounge eine überwältigende Fernsicht. Die im Hotel integrierte Cigar Lounge bietet den Gästen den geeigneten Ort für Jazz, Whisky & Romance. Das Kino kann für Filmabende, Vorträge und Präsentationen genutzt werden. Das Cinema besitzt

modernste Projektionstechnik und ist mit Multimediatechnik für Veranstaltungen ausgerüstet. Der Saal verfügt über 65 gediegene Plätze mit verstellbaren Club-Sitzen. Für privatere Anlässe oder Präsentationen laden die Weinkeller zur Degustation ein. Diese umschließen den Degustationsraum, welcher Platz für eine große VerkostungsGruppe bietet. Das Private Dining kann für Anlässe mit dem Weinkeller zusammen gebucht werden. Der Private Dining Room ist Richtung See ausgerichtet und bietet den Bezug zum Außenraum. Der Ballsaal lässt sich vielseitig für Businessevents, Kongresse, Seminare, Hochzeiten und Feiern aller Art nutzen und ist Richtung See ausgerichtet. Die Geschichte des Resorts wird über den Museums Walk erzählt, welcher zugleich den offenen Verbindungskorridor zum Hotel Palace bildet. Mit 102 luxuriösen Zimmereinheiten (Standardzimmer und Suiten), die über sieben Geschosse verteilt sind, wird dieses Hotel bestimmt ein neuer Hotspot für Besucher aus aller Welt sein. Jedes dieser

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Zimmer hat die spektakuläre Blickbeziehung auf den Vierwaldstättersee und die Stadt Luzern. | Gemischtes Doppel | Die Diamond Domes ist Tennis- und Eventhalle in einem. Das Ensemble begeistert mit einer speziellen Dachkonstruktion, die mit ihren verschiedenen Neigungen und dem Rautensystem die Form eines Bergkristalls nachahmt. Die neue Anlage besteht aus zwei symmetrisch angeordneten Tennishallen, welche mittig den Außenplatz umfassen. Dieser kann im Winter zu einem Eisfeld umfunktioniert werden. Ein Clubhaus mit Bar, Garderobe und Rezeption bildet den Anschluss an der dem Berg zugewandten Längsseite. Die Fassaden sind in Anlehnung an die historische Bauweise des Resorts in Naturstein ausgeführt. Im Sommer wird die Halle durch Lüftungsöffnungen in der Fassade und im Dach be- und entlüftet und kann ebenfalls als Eventhalle eingesetzt werden. Das Bürgenstock Resort ist ein kleines Universum für sich und bietet vielfältige kulinarische und sportliche Sternstunden – stets begleitet von der imposanten Aussicht.


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Ausblicke auf den See, Einblicke in die Showkßche – das Spices bringt authentische Aromen aus Japan, China, Indien und Thailand ins Herz der Schweiz mit 15 Gault&Millau-Punkten.

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Urban, chic, atemberaubend – raumhohe Fenster geben den Blick frei auf ein faszinierendes See- und Naturpanorama.

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Die Bürgenstock Hotels & Resorts mit drei Luxus-Spa-Bereichen und insgesamt 15.000 m2 Wohlfühlfläche.

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Die Piazza als Begegnungs- und Ankunftsort bietet vielfältige NutzungsmÜglichkeiten. 82

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Diamond Domes Tennis- & Eventhalle – ein architektonisches Juwel.

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Der Öschberghof,

Donaueschingen

www.oeschberghof.com Der Öschberghof *****S GF Alexander Aisenbrey Golfplatz 1 D-78166 Donaueschingen tel: +49 771 84-0 fax: +49 771 84-600 mail: info@oeschberghof.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Der Öschberghof / Christian Kretschmar für JOI-Design

Fakten

Sinnliches

| Fertigstellung des 2. Bauabschnittes bis Mai 2019 | | Neuer ÖSCH SPA (5000 m2) mit Harmony, Energy, Asia & Lady SPA (auf Anfrage) | | 25 m langer Indoorpool und 20 m langer Infinity-Außenpool mit Sole | | ÖSCH GYM (550 m2) – modernste Geräte und Trainingsflächen außen wie innen | | Golfanlage erweitert auf 3 Plätze (18-Loch East Course, 18-Loch Old Course, 9-Loch Academy Course) auf mehr als 200 Hektar mit Terrassenabschlägen und zahlreichen Weihern | | Neues Tagungszentrum mit 5 Veranstaltungsräumen von 60 bis 90 m2, Board Room für Besprechungen in privater Atmosphäre sowie 400 m2 großem Festsaal | | Neues Fine Dining-Restaurant ÖSCH NOIR sowie Restaurant Esszimmer | | Neu gestaltete Bar mit Smokers Lounge und begehbarem Humidor | | Gemütliche Sitzlandschaft im Wohnzimmer mit Tagesbar | | Architektur: Allmann Sattler Wappner . Architekten GmbH, München, www.allmannsattlerwappner.de / Innenarchitektur: JOI-Design Innenarchitekten A D joehnk + partner mbB, Hamburg, www.JOI-Design.com |

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| Gelungene Symbiose aus Tagungsund Golfhotel – alle Abschläge sind in maximal fünf Gehminuten vom Resort aus zu erreichen | | Kulinarisches Angebot in vier Restaurants von moderner französischer Küche und Fine Dining über italienische Trattoria und Pizzeria bis zur urigen Öventhütte im Wald | | ÖSCH Day SPA – Kurzurlaub in einer der schönsten Spa- und Wellnessoasen Süddeutschlands | | Perfekt für Hochzeiten und Feste | | Fair Job Hotel – Garant für faire Arbeitsbedingungen |


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Der erweiterte Öschberghof – luxuriöser Urlaub mit Golf, Spa, Genuss und Events abseits jeglicher Hektik.

Luxuriöse Entschleunigung im Schwarzwald Mit seiner bevorzugten Lage, dem außergewöhnlichen Design und einem unvergleichlichen Golferlebnis mit insgesamt 45-Loch auf drei Plätzen stellt Der Öschberghof ein einzigartiges Resort am Rande des Schwarzwaldes dar. Nirgendwo sonst treffen die Komponenten Wellness & Spa, Golf, Kulinarik & Business in derartiger Perfektion aufeinander. Im Mai 2019 konnte die drei Jahre dauernde, umfassende Rundumerneuerung und Erweiterung des 5-Sterne-Superior-Resorts erfolgreich abgeschlossen werden.

d

as luxuriöse Golf-, Spa- und Tagungsresort mit 126 Zimmern und Suiten liegt am Rande von Donaueschingen zwischen dem Schwarzwald, dem Bodensee und der Schweiz. Im Jahr 1976 wurde der Land- und Golfclub mit angeschlossenem Hotel eröffnet und im Laufe der Jahre regelmäßig modernisiert und erweitert. Seit Herbst 2015 hat das Resort eine umfassende und grundlegende Umgestaltung erfahren, welche im Mai 2019 abgeschlossen wurde. Das Zauberwort im Öschberghof lautet Entschleunigung. Urlauber erholen sich beim Golfen – die landschaftlich reizvoll gelegene 45-Loch Golfanlage ist fußläufig vom Haus zu erreichen – oder bei Wanderungen durch die Schwarzwälder Natur, nicht zuletzt im großzügig dimensionierten Spabereich oder beim vielfältigen kulinarischen Angebot in vier verschiedenen Restaurants. Ein zweiter Schwerpunkt

ist die Ausrichtung auf Seminargäste mit dem neuen Tagungszentrum mit sechs Räumen und dem 400 m2 großen Festsaal. Die ans Resort angrenzende Parkgarage verfügt über 140 Plätze. Der Öschberghof bietet in vier Restaurants eine Vielfalt an kulinarischen Angeboten, die jedes für sich durch Authentizität und höchste Qualität die unverwechselbare Handschrift des Luxushotels interpretieren. Das Fine Dining-Restaurant ÖSCH NOIR im modernen eklektischen Stil verfügt über 50 Sitzplätze. Küchenchef Manuel Ulrich stammt selbst aus der Region und hat im Öschberghof gelernt. Nach Stationen unter anderem in Oberlech/Arlberg, im 2-Sterne-Restaurant Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg und zuletzt im 3-Sterne Restaurant Schwarzwaldstube in der Traube Tonbach, Baisersbronn, ist Ulrich 88

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nun wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Das Restaurant Esszimmer ist komplett verglast und verfügt damit über eine Vielzahl an Fensterplätzen. Hier werden Frühstück, Nachmittagssnack sowie Abendessen für die Gäste des Hauses und Auswärtige serviert. Küchendirektor ist seit Juni 2018 Gregor Schuber, dem auch die Führung der Küche im Tagungszentrum obliegt. In der Trattoria & Pizzeria Hexenweiher wird gehobene italienische Küche mit regionalen Einflüssen und unter anderem hausgemachte Pizza und Pasta serviert. Das im modernen italienischen Stil eingerichtete Restaurant verfügt über mehrere Räume mit insgesamt 140 Sitzplätzen sowie eine große geschützte Terrasse (170 Plätze) mit Blick auf die weitläufige Golfanlage. Das Restaurant liegt in Nachbarschaft zum Golfsekretariat und


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fungiert somit gleichzeitig auch als Clubhaus für die Golfer. Die im alpenländischen rustikalen Stil gehaltene Öventhütte mit Open-Air-Grillstation liegt mitten im Wald, zwischen den Golfplätzen und bietet gehobene gutbürgerlicher Küche ab Mittag mit 95 Sitzplätzen. Dank ihrer ungestörten Lage wird die Öventhütte auch gerne für Hochzeiten und andere Events gebucht, da hier feiern bis in die frühen Morgenstunden möglich ist. Das exklusive ÖSCH SPA erstreckt sich auf über 5000 m2 mit Saunen, Dampfbädern, Eislounge, Innenpool und Infinity-Außenpool mit Sole sowie weitläufigem Gym und bietet eine überaus großzügige Erholungsoase für alle Sinne mit vier Entspannungszonen. Der asiatische inspirierte Bereich des Asia SPA entführt mit dunklen Steinen und roten Laternen, goldenen Wänden wie floralen und Bambus-Akzenten in japanische Badekulturen – mit Kamaburo (Steinbad), Sento (Dampfbad) und dem Onsenbecken, das den typischen heißen Quellen in Japan nachempfunden ist. Im Harmony SPA stellt eine leuchtend orange Salzsteinwand einen optischen Bezug zur Micro-

salt-Technologie von Klafs her: Die Gäste atmen ein besonders feines Salzaerosol ein. Die feinen Salzpartikel verteilen sich – anders als bei herkömmlichen Salzanwendungen – übers gesamte Atemwegssystem. Regelmäßige Anwendungen können so zur Säuberung und Revitalisierung der Haut sowie zur Unterstützung des Immunsystems beitragen. Feuer und Erde dominieren den Energy SPA und versprühen Energie, die durch die Kraft des Granderbrunnens noch angereichert wird. Hier machen eine 36 m2 große Eventsauna mit Innenhof, eine verglaste Design-Sauna sowie ein Dampfbad und eine Infrarotkabine mit raffinierten Lichteffekten Schwitzbaden zum Erlebnis. Die weltweit einzige Eis-Lounge setzt dazu den dynamischen Kälte-Kontrast. Im Lady SPA relaxen Damen – in heller und eleganter Atmosphäre können sie auf Anfrage einen exklusiven Bereich für sich nutzen. Hier verleihen milde Sauna- wie Dampfbadkabinen in runden, weichen Linien ebenso einen weiblichen Touch wie zarte, beige-türkise Farbschattierungen und wehende Vorhänge, die Ruheinseln von der Kommunikationslounge abtrennen.

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Für Seminare, Tagungen und Events stehen fünf individuelle Räume von 60 bis 90 m2 (für 18 bis 88 Personen) im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sowie ein Board Room mit fester Bestuhlung für 14 Personen im ersten Obergeschoss zur Verfügung. Der Festsaal im Erdgeschoss ist 400 m2 groß und für Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen (je nach Bestuhlung) geeignet. Zusätzlich steht das Tagungs­foyer für Empfänge und Kaffeepausen bereit. Für exklusive Besprechungen kann auch ein Teil der großen Öschberghof Suite für geschäftliche Zusammenkünfte gebucht werden. Ein professionelles Team von Mitarbeitern berät kompetent und persönlich für jede Art von geschäftlichen oder privaten Veranstaltungen von Konferenzen und Tagungen bis zu Festen und Hochzeiten. Alle Räume haben Tageslicht, sind klimatisiert, barrierefrei zugänglich und mit modernem audio-visuellen Equipment ausgestattet. Lieblingsplätze im Hotel sind die Bar, welche an die Smokers Lounge mit begehbarem Humidor grenzt, und das gemütliche Wohnzimmer mit wohligem Kamin für besondere Öschberghof-Momente.


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Fine Dining – das neue Restaurant ÖSCH NOIR garantiert höchste Geschmackserlebnisse im edlen Ambiente.

Die Smokers Lounge für weitere genussvolle Stunden.

Die rustikale Öventhütte unter Schwarzwald-Tannen. 90

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Kongresse, Tagungen, Workshops und unvergessliche Events bis hin zur Traumhochzeit im Schwarzwald – natürlich alles kein Problem dank fünf Tagungsräumen, einem Board Room und dem Festsaal für bis zu 300 Personen.

Golfness im Öschberghof – in allen Belangen vom Putting Green über die Driving Range, die Geräte zur Videoanalyse, das Kurzspielgelände, die Trainingshilfen oder die Qualität der Range Bälle bis hin zur voll ausgestatteten Golf Academy. 92

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Ihr Partner für eine professionelle Reinigung Wir sind eine spezialisierte und kompetente Reinigungsfirma mit über 15 Jahren Erfahrung in der Hotelreinigung. Wir kümmern uns um eine fach­ gerechte Reinigung Ihres Hotels, damit sich Ihre Gäste während ihres Aufenthaltes wohlfühlen können. Wir arbeiten mit höchster Qualität und Kompetenz. Zusammen mit unseren professionellen und zuverlässigen Mitarbeitern sind wir gerne Ihr Partner in den Bereichen der Hotel- und Industriereinigung. Wir sind in Baden-Württemberg tätig, vor allem in Freiburg, Konstanz, Stuttgart und Ulm. Zu unseren Leistungen gehört nicht nur die Reinigung von Hotels, sondern auch die Industriereinigung. Mit über 50 erfahrenen und zuverlässigen Mitarbeitern können wir alle Arten von Gebäuden schnell und gründlich reinigen. IGP steht für Sauberkeit in Ihrem Hotel oder Gewerbe. Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser höchstes Gebot und wir garantieren kompetente und gründliche Leistungen. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und werden Sie unser Partner! Falls Sie Fragen zu unseren Leistungen haben, können Sie sich jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Rufen Sie uns gerne an!

Über uns Wir stehen für eine kompetente und zuverlässige Reinigung! Wir sind Ihr Partner im Bereich Hotelreinigung. Unser Reinigungsservice hält, was er verspricht, und Sie werden von der Qualität unserer Arbeit überzeugt sein. Zu unseren Dienstleistungen gehört nicht nur die Hotel­ reinigung. Wir kümmern uns auch um die Reinigung von Hostels, Altersheimen, Ferienhäusern und Apartmenthotels.Wir sind in Baden-Württemberg tätig, übernehmen aber auch bundesweite Aufträge und waren darüber hinaus auch schon im europäischen Ausland tätig. Mit über 50 erfahrenen, geschulten und verlässlichen Mitarbeitern bieten wir Ihnen einen zuverlässigen Service und Zusammenarbeit.

Kontakt-Informationen

Adresse: Eichhöfe 2a | D-78183 Hüfingen | Baden-Württemberg • Mail: info@igp-service.de • www.igp-service.de


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Modernes Raumdesign trifft auf innovative Gestaltungsideen – klare Linien, echte Wohlfühl­ atmosphäre und wirkungsvolle Ästhetik von der geräumigen Ankleide bis hin zum Wellnessbad.

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Bewegen, regenerieren, wohlfühlen im Öschberghof – alles für passive Entschleunigung und aktive Beschleunigung.

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Öschberghof vertraut auf Digital Signage Solutions von ACCENTA Digitale Wegweiser in Lobby, Tagungszentrum und Spa, Golfplatz-Outdoorvitrinen oder Hotel-TV – der neue Öschberghof kann sich auf das digitale Rundum-sorglos-Paket von ACCENTA verlassen. Geschäftsführerin Jessica Kalla verrät, worauf es bei individuellen Digitalisierungsstrategien ankommt. wellhotel: ACCENTA ist „Digitalexperte“ des Öschberghofs. Was macht Ihre Zusammenarbeit so besonders? Jessica Kalla: Für das anspruchsvolle Luxusresort haben wir quasi von der ersten Stunde der Bau­phase an eine maßgeschneiderte und unaufdringliche Lösung erarbeiten können – eine ganzheitliche Beratung, von der Bedarfsanalyse aller Räume und Bereiche bis zur praktischen Umsetzung. Dabei haben wir immer den modernen Grundtenor als auch die klassischen Elemente des Hauses im Hinterkopf behalten. wellhotel: ACCENTA bietet also einen „Alles aus einer Hand-Service“? Jessica Kalla: Ja, genau. Hardware, Software, Analyse, Konzeption, Content – wir bieten einen erstklassigen Full-Service und erfüllen auch außergewöhnliche Wünsche. So haben wir etwa bei allen Hotel TV-Displays die Stand by-

„Mit ACCENTA haben wir gezielte Digitalisierungsmaßnahmen umgesetzt. Ein gutes Gefühl, einen verlässlichen Partner an Digitale Infosäule im Mittelpunkt des Tagungsfoyers. seiner Seite zu wissen.“ wellhotel: … und welches Display Alexander Leuchten stillgelegt, damit der Gast einen ungestörten Schlaf in absolut sollte in einem Hotel niemals fehlen? Aisenbrey, Jessica Kalla: Gerade der Empfangs- Geschäftsführer dunklen Zimmern genießen kann. bereich und die Lobby bieten die Öschberghof wellhotel: Welches Ihrer Produk- Möglichkeit, den perfekten ersten Eindruck zu hinterlassen. Und für te ist besonders innovativ? Jessica Kalla: Unsere Produk- den ersten Eindruck gibt es ja bete sind alle innovativ – erwähnens- kanntlich keine zweite Chance. Eine wert sind unsere digitalen Outdoor­ digitale Informationssäule im Mitvitrinen auf der Golfanlage des telpunkt des Öschberghof-TagungsÖschberghof. Ein verlässlicher Part- foyers vermittelt allen Gästen sofort ner, wenn es darum geht, Nachrich- einen überdurchschnittlich guten ten unter freiem Himmel zu zeigen. Service. www.accenta.info

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Das ist Wellness – ÖSCH SPA mit den vier Themenwelten Energy SPA, Harmony SPA, Asia SPA und Lady SPA (auf Anfrage).

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GAMS zu zweit,

Bezau

www.hotel-gams.at GAMS zu zweit ****S Ellen Nenning und Andreas Mennel Platz 44 A-6870 Bezau tel: +43 5514 2220 mail: info@hotel-gams.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: GAMS zu zweit / Petr Blaha / www.christianwoeckinger.com

Fakten

Sinnliches

| Neuer Glanz für alle 58 Suiten | | Neues Restaurant EDEN mit Schauküche, Esszimmer und Wintergarten im ehemaligen Ballsaal | | Frischer Look für Bar, Lounge, Rezeption und Spa-Lobby | | Zusätzlicher Ruhe- und Relaxbereich mit Infintiy-Skypool | | Spabereich von 2000 auf rund 3000 m2 vergrößert (Event-Gartensauna bis Frühjahr 2020) | | Stammhaus aus dem 17. Jahrhundert als GAMS 1648 mit Shop und Treffpunkt für Gäste und Einheimische geöffnet | | Planung: Gastgeber Andreas Mennel gemeinsam mit Dipl.-Ing. Stefan File, ZOM Architektur ZT GmbH, Pfunds, www.zom.at |

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| Das nach Eigendefinition romantischste Hotel der Alpen im Herzen von Bezau – alle Suiten mit Himmel­bett, Whirlpool mit Sternenhimmel, offenem Kamin und Balkon ausgestattet | | Fantasievoll arrangierte Speisen bei romantischem Kerzenschein genießen / Lying Dinner nach Wunsch serviert im eigenen Zimmer | | Spabereich PAARADIES mit 12 Behandlungsräumen / Relaxbereich Wolke 7 mit Hammam | | Jeden Donnerstag verwandelt sich das Hotel von der Deko bis zur Kulinarik in ein orientalisches Märchen |


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Die perfekte Kulisse für traute Zweisamkeit – das GAMS zu zweit im neuen Gewand und mit Skypool.

Bühne frei für noch mehr Romantik

Nach einem viermonatigen Umbau hat das ehemalige GAMS Genießer- und Kuschelhotel in Bezau im Bregenzerwald am 6. Oktober 2019 als GAMS zu zweit wieder seine Türen geöffnet. Das Hotel versteht sich als Haus ausschließlich für Erwachsene. Paare, die ohne Kinder oder Alltagsstress eine genussvolle und romantische Auszeit nehmen möchten, um ihre Zweisamkeit zu genießen, im Spa zu relaxen und gut zu speisen, finden hier ihren perfekten Ort. Die Gastgeber, Ellen Nenning und ihr Kreativpartner Andreas Mennel, haben Ambiente, Angebot, Service und Aktivitäten noch stärker auf individuelle Anforderungen zugeschnitten.

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Läuten mit dem GAMS zu zweit eine neue Ära ein – die Gastgeber Ellen Nenning und Andreas Mennel.

ereits im Alter von Mitte 20 stellten sich Ellen Nenning und Andreas Mennel der Herausforderung, den Betrieb von Ellens Eltern zu übernehmen, aufzubauen und das Konzept vom Genießer- und Kuschelhotel umzusetzen. Mit einer klaren Vision und dem nötigen Pioniergeist führen sie es seither erfolgreich und entwickelten es vom 3-Sterne- zum 4-Sterne-Superior-Hotel erfolgreich weiter – zahlreiche Auszeichnungen für Restaurant und Spa zeugen davon. Mit dem großen Umbau Mitte des Jahres 2019 verwirklichten sie sich einen lang gehegten Traum und setzten einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Traditionshauses. Die beiden Gastgeber wälzten schon länger Pläne und Ideen für eine Umgestaltung, bis sie im Frühjahr 2018 den Startschuss für den Relaunch gaben. Mit Unterstützung von Planer Dipl.-Ing. Stefan File

setzten sie das Konzept nach eigenen Wünschen und Vorstellungen um. Federführend in der Gestaltung und in der Umsetzung war vor allem Andreas Mennel. Durch die Zusammenlegung von Rezeption und Spa-Lobby haben die Gäste nun eine zentrale Anlaufstelle für sämtliche Anliegen. Das Restaurant mit der Küche im ehemaligen Ballsaal, die Bar und die Lounge mit Rezeption sowie die Spa-Lobby erhielten einen frischen Look. Sämtliche 58 mit Whirlpool, offenem Kamin und Himmelbetten ausgestatteten Suiten haben ebenfalls ein Facelifting erhalten. Auf dem Gebäudekomplex entstand der zusätzliche Ruhe- und Relaxbereich Wolke 7 mit Hammam und InfinitySkypool. Der ohnehin schon großzügig dimensionierte Spabereich konnte insgesamt von 2000 auf luxuriöse 3000 m2 erweitert werden. Den Gastgebern war es ein be104

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sonderes Anliegen, heimische Handwerker mit den Arbeiten zu betrauen. Für eine harmonische Angliederung an den Bestand wurden Materialien wie Holz, Stahl und Beton eingesetzt. Traditionelle Elemente wurden erfrischend neu interpretiert. So finden beispielsweise Holzschindeln statt an der Außenfassade nun auch für die Auskleidung im Innenbereich Verwendung. Die Ummantelung des Skypools erfolgte in Anlehnung an die heimische Tracht mit Falttechnik und Blaustreifen. Bei der Innengestaltung wurde ein großes Augenmerk auf das Farb- und Lichtkonzept gelegt. Abgestimmt auf die Tageszeit und den jeweiligen Bereich werden unterschiedliche Stimmungen inszeniert – Farben, Licht und Stoffe wirken somit besonders romantisch, sinnlich und stimmungsvoll. Das zum Gebäudekomplex ge-


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hörende Stammhaus aus dem 17. Jahrhundert wird ebenfalls einer neuen Bestimmung zugeführt. Vom Keller bis in den vierten Stock geöffnet soll es unter dem Namen GAMS 1648 fungieren – das Jahr der Errichtung – als Treffpunkt für Hotelgäste gleichermaßen wie für externe Besucher. Das Angebot aus Café, Pizzeria und Vinothek stellt eine unkomplizierte Ergänzung des gastronomischen Konzepts dar. Ein Shop mit Hotel- und Dekorationsartikeln sowie Blumen

darf ebenfalls nicht fehlen. Im Juni 2020 wird das GAMS zu zweit neuerlich für Baumaßnahmen schließen. Das jüngste Investitionsvolumen wird sich damit auf vier Millionen Euro belaufen. Die Paare dürfen sich schon jetzt auf neue Highlights freuen: eine Event-Gartensauna, die zum sinnlichen Inne­ halten inmitten der Natur einlädt, und die 65 m2 große Oh-My-God-Suite mit edlen Materialien wie Stahl, Glas, Beton sowie viel Samt und Seide.

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Klare Architektur, purer Genuss – weil Liebe durch den Magen geht ... 106

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Im neuen Look – GAMS zu zweit Lounge und Rezeption. 108

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Tapetenwechsel fĂźr eine sinnliche Auszeit zu zweit.

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GAMS entspannt – im Kuschelhotel auf Wolke 7 schweben. 110

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Das Adler Inn – Tyrol Mountain Resort, Hintertux

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Das Adler Inn – Tyrol Mountain Resort ****S Familie Stock Madseit 690 A-6294 Hintertux tel: +43 5287 8500 777 mail: info@adlerinn.com

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Text: Götz Monnerjahn Fotos: www.huber-fotografie.at

Fakten

Sinnliches

| Neue Zimmer und Suiten | | Neuer MOUNTAIN SPA auf 2000 m² mit 14 Relax-, Bade- und Schwitzattraktionen sowie Panorama-EventSauna mit wöchentlich mehreren Aufgüssen | | Neue Lobby, Erlebnisbar und Rezeption | | Beratung und Konzept: Diana Hotel & Marketing Consulting, Innsbruck, www.diana-consulting.com | | Planung & Architektur: Wetscher GmbH, Fügen, www.wetscher.com |

| Direkt vom Resort in die Natur – zum Wandern, Biken, Skifahren oder Langlaufen | | Toplage mit Panoramasicht auf den Hintertuxer Gletscher | | Persönlich berührende Workshops der Gastgeber – Waldbaden, Brotbacken, Kräuterwanderung … | | Abwechslungreiches und umfassendes Natur-ErlebnisProgramm das ganze Jahr über | | Hochwertig hausgemachtes Kulinarium – eigenes Brot, Aufstriche, Öle, Salze, Säfte u. v. m. | | Hauseigenes Cinema mit wechselndem Filmprogramm |

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Dort, wo der Steinadler seine Kreise zieht – das Adler Inn bietet höchsten Urlaubsgenuss und Bergerlebnis pur in Hintertux.

Das Adler Inn – mit erhabenem Konzept den Adlerflug in die Zukunft gestartet Im Naturpark Zillertaler Alpen hat Das Adler Inn – Tyrol Mountain Resort ****S pünktlich zur Wintersaison Mitte Oktober 2019 nach großem Umbau und mit neuem Konzept eröffnet. Für Berg- und Naturfreunde sowie für Wellnessfans erstrahlt damit in der einmalig schönen Wander-, Bike & Ski-Region Hintertux ein attraktives und innovatives Feriendomizil. Gemeinsam mit der Beraterin Diana Monnerjahn (www.dianaconsulting.com) wurde unter den Schwingen des Adlers ein erfrischend anderes Profil installiert. Entstanden ist ein lässiges, keckes, lebensfrohes und leidenschaftliches Resort für pure Urlaubsfreude.

d

ie Zimmer und Suiten sind großteils prachtvoll renoviert, mit hochwertiger Ausstattung und bieten so modernen Wohnkomfort mit viel Wärme der natürlichen Materialien. Besonders beeindruckend ist der imposante Blick direkt auf die umliegenden Berge und den Hintertuxer Gletscher, von welchem das neue Resort nur wenige Minuten entfernt liegt. Der erste Eindruck zählt und so beeindruckt die neue Lobby mit Empfangsbereich und Rezeption schon bei der Ankunft. Sehr geschmackvoll und eben einfach anders sind hier verschiedene Elemente – wie etwa Federn – in das neue Design eingeflossen. Die neue Franzi Erlebnisbar lädt mit modernem Style und varian-

tenreichem Angebot zum Verweilen ein. Außerdem kann der gesamte Lobbybereich für verschiedene Events aus dem sehr umfangreichen Freizeit-, Aktiv- und Erlebnisprogramm genutzt werden. Von der Zaubershow bis hin zu Live-Musik oder dem Markttag: Im neuen Adler Inn Resort wird es gewiss niemals langweilig. Das Adler Inn geht auch im Bereich der Kulinarik hochqualitative Wege, denn vom Salz bis zur Nudel, vom Brot bis zum Eis wird in der Adler-Küche beinahe alles aus frischen, regionalen Produkten selbst gemacht. Darüber hinaus wird von Senior-Chefin Anni Stock höchstpersönlich die Kunst des Brotbackens der Kräuterkunde und so vieles mehr vermittelt. 114

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Das exklusive Spa- und Wellnessangebot am Flügelschlag der Zeit rundet das stolze neue Urlaubsnest harmonisch ab. Mehr als 2000 m2 Wohlfühlfläche garantieren federleichte Entspannung – mit Saunalandschaft, exklusiven Ruhemöglichkeiten, Massagen und Treatments mit hauseigenen Blüten- und Pflanzenölen, Panorama-­ Schwimmbad sowie Outdoor-Sole-­ Whirlpool inklusive sagenhaftem Blick auf den Hintertuxer Gletscher. Den absoluten Höhenflug im neuen MOUNTAIN SPA mit 14 Relax-, Bade- und Schwitz­attraktionen können die Gäste in der PanoramaEvent-Sauna antreten. Abheben, loslassen und dahingleiten ... Der Adlerflug in eine erfolgreiche Zukunft hat perfekt begonnen!


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Adler Lounge und Lobby 2.0 – das Erlebnis-Atrium mit Check-in & Check-out, digitaler Erlebniswelt, Shop und gemßtlicher Chill-Area. 116

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Wohlfßhlzimmer erhaben mitten in der Bergwelt – wie ein Adlerhorst. 118

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Hier werden die Adleraugen Ohren machen – neues Kinoerlebnis.

Schweben wie ein Adler bei der Meditation oder kraftvoll trainieren im bärenstarken Fitnesscenter auf 250 m2. 120

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Sich treiben lassen im Adler-Indoor-Pool inmitten der Bergwelt.

Im Einklang mit der Natur – alle Blüten- und Pflanzenöle sowie Essenzen für die vielfältigen Anwendungen sind von Gastgeberin Anni Stock persönlich gesammelt und mit größter Wertschätzung für die prachtvolle Heimat selbst hergestellt. 122

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Majestätisch wie der König der Lüfte – der neue MOUNTAIN SPA mit Panorama-Event-Sauna.

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Natur- & Wellnesshotel Brunner Hof, Arnschwang

www.brunner-hof.de

Natur- WohlfĂźhlhotel Brunner Hof OHG Familie Brunner Kirchgasse 13 D-93473 Arnschwang tel: +49 9977 257 fax: +49 9977 8356 mail: info@brunner-hof.de

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Text: Angela Jungfer Fotos: Brunner Hof

Fakten | Hotelerweiterung mit neuer Rezeption samt Foyer, Lobby und Hotelbar / neues Restaurant mit gemütlichen Stuben und Frühstücksbuffet | | Neue exklusive Wohlfühlzimmer | | Planung: Architekturbüro Wolfgang Wilde, Cham, www.architektwilde.de | | Innenarchitektur: Planungsbüro Die Wohnkultur, Kirchdorf in Tirol, www.diewohnkultur.com |

Sinnliches | Familiengeführtes Wellnesshotel in traumhafter Lage im Bayerischen Wald / naturnahes Wohnen | | naturSPA mit bayerischer Gemütlichkeit auf 1850 m2 im Altbayerischen Saunadörfl / Sky-Infinity-Pool / Beauty-Stadl mit reiner Naturkosmetik / Tageswellness | | Ausgezeichnete regionale Küche / Wildkräutergarten & Kochkurse | | Hofstadl mit 3 Stuben, Biergarten und zünftigen Musikantentreffen | | Idealer Ausgangspunkt für Ausflüge, Wanderungen, etc. – Wanderbuch mit 21 ausgearbeiteten Touren |

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Entspannung und Erholung, Begegnungen und Inspiration – im familiengeführten Wellnesshotel im Bayerischen Wald.

Der Traum vom feinen Leben auf dem Lande Wo alles fließt – das 4-Sterne-Wellnesshotel Brunner Hof in Arnschwang liegt direkt am Fluß Chamb eingebettet in eine wunderschöne Landschaft. Die Natur spielt hier die Hauptrolle. Im Einklang mit dieser betreibt die Gastgeberfamilie Brunner ihr Refugium. Dies manifestiert sich in einer nachhaltigen Bauweise ebenso wie mit der Wahl natürlicher Rohstoffe oder nachhaltiger Energie, Naturzimmern sowie einer regionalen und saisonalen Küche verfeinert durch hauseigene Kräuter.

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ittlerweile in der vierten Generation führt die Familie Brunner ihr 4-Sterne-­Refugium im Bayerischen Wald. Andreas Brunner und seine Söhne Florian (Küchenmeister) sowie Andreas jun. (Hotelbetriebswirt) mit Freundin Helena (SpaLeitung und Naturkosmetikerin) kümmern sich persönlich um das Wohlergehen ihrer Gäste. Letztere beiden sind auch stolze Eltern des fünf Monate alten Levi. Gut Ding braucht Weile – mehr als ein Jahr lang haben die Bauherren intensiv geplant, getüftelt und mit Herzblut an allen Details gefeilt. Im Frühjahr 2018 fiel der Startschuss für den jüngsten Umbau. Stets im Mittelpunkt bei allen Überlegungen und baulichen Tätigkeiten – die Natur. Die Familie Brunner hat sich einmal mehr viele natürliche Materialien wie Stein, Glas und vor allem Holz ins Haus geholt. Entstanden sind eine neue Rezeption mit Foy-

er, Lobby und Bar sowie ein neues Restaurant mit gemütlichen Stuben und exklusivem Frühstücksbuffet. Weitere Highlights sind neue Wohlfühlzimmer. Jedes der Zimmer im Brunner Hof ist wie ein kleines Zuhause mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Die Natur- und Wohlfühl-Zimmer begeistern durch ihre einzigartige und nachhaltige Ausstattung mit Altholz, das von mindestens 36 abgetragenen alten Gebäuden aus der Umgebung stammt, inspiriert von der traditionellen Bauweise im Bayerischen Wald. Speziell die neuen Natur-Wohlfühlsuiten Hohenbogen Blick bieten eine exklusive AltholzAusstattung mit unverwechselbarem Ambiente, Boxspringdoppelbetten, gemütlicher Sitzecke mit Lesesessel und offenem Kamin beziehungsweise Show-Ofen. In einem zweiten Bauabschnitt sind noch weitere hochwertige Suiten mit privater Sauna oder Infra128

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rotkabine sowie Panorama-Ausblicken geplant. Im Februar 2020 soll mit dem Ausbau begonnen werden und die Eröffnung ist bis zu Ostern geplant. Die Wellnesslandschaft verkörpert bayerische Gemütlichkeit auf 1850 m2. Aufgebaut ist sie wie ein altes Bauerndorf mit knarzendem Dielenboden und windschiefen Dächern. Hier fühlt man sich unmittelbar ins Jahr 1900 zurückversetzt. Mit viel Holz, Stein und Glas präsentiert sich der naturSPA als natürlicher Kraftort zum Entspannen und Wohlfühlen – inklusive Finnischer Sauna im Außenbereich, BioKräuterstub’m-Sauna, 1. Königlich Bayerisches Rasul- und Dampfbad, Bauern-Brechelstub’m sowie Infrarot-Gesundheits-Stub’m. Im Winter locken beheizte Wasserbetten bei knisterndem Show-Feuerofen ins Reich der Träume, im Sommer die Entspannungsliegen auf der Poolterrasse.


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Wohlfühl-Behandlungen mit reinen Ölen und Naturkosmetik können im Beautystadl genossen werden. Eine weitere Attraktion ist der Sky-Infinity-Pool. Ganz bewusst hat sich die Familie Brunner im Jahr 2015 für den Bau eines beheizten Außenbeckens und gegen ein Hallenbad entschieden, um den Gästen einen uneingeschränkten Blick in die wunderbare Idylle der Further Senke zu ermöglichen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, im Winter bei Schnee und Eis im wohlig warmen Wasser gemächlich einige Bahnen zu ziehen und den Ausblick zu genießen. Ab und an meldet sich der Kirchturm der Pfarrkirche im Ort mit Glockenschlägen und untermalt so die Landromantik dieses schönen Fleckchens Erde ... Das naturSPA steht während der Woche und nach Voranmeldung auch für externe Besucher offen, die hier Tageswellness ganz relaxt genießen möchten. Dank eines Blockheizkraftwerks geht so gut wie keine Energie mehr verloren – die Abwärme, welche produziert wird, kann zu 100 Prozent im Haus verwendet werden.

Damit wird beispielsweise das Ganzjahresaußenbecken mit 32° Celsius beheizt. Natürlicher Genuss wird auch in der Küche großgeschrieben. Mit würzigen Kräutern aus dem Garten, Fleisch aus der eigenen Landmetzgerei und mit Lebensmitteln aus der Region zaubern Küchenchef Florian und sein Team täglich köstliche Gerichte. Spezielles Augenmerk wird auf die Herkunft, die Saisonalität und die Qualität der Zutaten gelegt. Jüngst konnte das Natur- & Wellnesshotel erneut die höchste Prämierung „3 Rauten – bayerische Küche in Bestform“ erkochen. Geschützt vor Wind und Wetter gedeihen die Wildkräuter auf der eigenen Hofterrasse, eingebettet in Hochbeete aus Altholz-Balken, angeschmiegt an eine historische Festungsmauer aus längst vergangenen Zeiten. Neben den allseits bekannten Pflänzchen wie Pfefferminze, Rosmarin und Thymian findet man hier auch so manche Seltenheit wie Ysop, Bärwurz oder Amaranth. JuAnkommen, loslassen und rundniorchef Florian führt regelmäßig um glücklich sein ... im Brunner Hof Wildkräuterführungen und Koch- wird er Realität – der Traum vom kurse durch. feinen Leben auf dem Lande.

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naturKüche garniert mit naturDesign – traditionelle bayerische trifft auf moderne, ernährungsbewusste Küche im neuen Restaurant mit verschiedenen, gemütlichen Stuben. 130

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Natßrliche Materialien schaffen Wohlbefinden – neue Rezeption mit Foyer, Lobby und Hotelbar. 132

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Naturzimmer mit Altholz im bayerischen Landhausstil und mit RĂźcksichtnahme auf baubiologische Prinzipien fĂźr einen gesunden Schlaf. 134

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Hotel Tyrol, Sรถll

www.hotel-tyrol.com Hotel Tyrol **** Familie Schernthanner Wies 10 A-6306 Sรถll tel: +43 5333 5273 mail: info@hotel-tyrol.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.alexgretter.com / www.christophascher.at

Fakten | Spa Tyrol – neue Wellnessoase mit Außenpool und Panoramahallenbad, Zirbensauna, Biosauna Dorfstadl, Soledampfbad, Infrarotkabine, Ruheraum und Wintergarten mit Rundblick | | Neues Kinderspielzimmer | | Planung: Planwerker Holzerber, Ellmau, www.planwerker.at |

Sinnliches | Familienbetrieb seit 1968 mit gelebter Tiroler Gastfreundschaft | | Ruhige und doch zentrale Lage im Herzen von Söll am Wilden Kaiser – 2 Gondelbahnen erschließen den überragenden Aussichtsberg, die Hohe Salve – mit Blick auf über 70 Dreitausender / viele Ausflugsziele: Hexenwasser Söll, Ellmis Zauberwelt, ... | | Genuss-Halbpension und Restaurant mit 200 Sitzplätzen – internationale Gerichte und typische Tiroler Schmankerln | | Großer Busparkplatz |

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Ein Quell der Erholung in den Bergen – neue Wellnessoase im Hotel Tyrol am Wilden Kaiser.

Entspannte Tyrol-Zeit am Wilden Kaiser Eine kleine Oase mitten in den Tiroler Bergen – das Hotel Tyrol im Herzen der Ski- und Wanderwelt Wilder Kaiser-Brixental in den Kitzbüheler Alpen hat diese mit ihrem neuen Spa Tyrol geschaffen. Der Ausblick auf die majestätische Bergwelt verleiht hier Kraft, Entspannungsmassagen tun Körper und Seele gut, im Außenpool und Panoramahallenbad stellt sich mühelos ein Gefühl der Leichtigkeit ein, der Duft und die wohlige Wärme von Zirbensauna oder Soledampfbad lassen den Alltag ganz weit weg erscheinen.

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ie Gastgeber haben es sich nicht leicht gemacht. Es sollte keine gewöhnliche Oase, vielmehr ein Quell der ganzheitlichen Entspannung entstehen. Nach etlichen Gesprächen der Gastgeber Josef und Marku­s Schernthanner mit dem Planer Marco Holzer von Planwerker Holzerber konnte schlussendlich im April 2019 der Startschuss für den Baubeginn erfolgen – der neue Spa Tyrol sollte sich einerseits nahtlos in den Bestand einfügen und andererseits allen modernen Anforderungen an Design und Technik gerecht werden. Mit der Realisierung wurden im Sinne der Nachhaltigkeit bewusst heimische Handwerker beauftragt, die den Spabereich planmäßig im Oktober vollendeten. Keine Fata Morgana, sondern höchst real ist der majestätische Wilde Kaiser, der die Blicke von Außenpool und Panoramahallenbad

auf sich zieht. Nicht weniger eindrucksvoll auch die anderen Berge wie Brandstadl und Hohe Salve, die ebenfalls vom Ruheraum und Wintergarten aus bewundert werden können. Relaxvergnügen pur versprechen die Zirbensauna, die Biosauna Dorfstadl, das Soledampfbad und die Infrarotkabine. Erlebnisduschen, Solarium, Fitnessraum und Entspannungsmassagen machen das Wellnessglück perfekt. Kinderaugen erstrahlen im neuen Spielzimmer. Das Hotel Tyrol als bodenständiger Familienbetrieb hat aber noch viel mehr zu bieten. Tradition und gelebte Gastfreundschaft reichen bis ins Jahr 1968 zurück. Das 4-Sterne-Haus der Familie Schernthanner liegt im Herzen von Söll mit all seinen ausgezeichneten Annehmlichkeiten – der Skibus hält direkt vor der Tür und der Dorfplatz mit verkehrsfreiem Zentrum ist nur einen 138

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zweiminütigen Spaziergang entfernt. Die zeitlos-modern eingerichteten Zimmer geben Berge – sie ermöglichen ebenfalls einen faszinierenden Ausblick auf das Panorama der Kitzbüheler Alpen und die Gipfel des Wilden Kaisers. Traditionell und gleichzeitig inspiriert von internationalen Einflüssen präsentiert sich die Tyrol-Küche und schafft damit den genussvollen Spagat zwischen alt-bewährten und modernen Gourmetgerichten. Rund ums Hotel eröffnet sich den Gästen eine Wunderwelt der Natur. Das Dorf Söll liegt in einem sonnigen, windgeschützten Talkessel. Zwei moderne Gondelbahnen erschließen den überragenden Aussichtsberg, die Hohe Salve, mit dem Blick auf über 70 Dreitausender. Ein Urlaub im 4-Sterne-Hotel ist so einzigartig wie jeder Gast – Tyrol isch lei oans!


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In dieser Oase kommt man ganz schÜn ins Schwitzen – Zirbensauna, Biosauna Dorfstadl, Infrarotkabine und Soledampfbad. 140

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Spa Tyrol-Auszeit – zurücklehnen und genießen. 142

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Die Quellen der Wellnessoase – Panoramahallenbad und AuĂ&#x;enpool. 144

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Hotel MOHR life resort, Lermoos

www.mohr-life-resort.at Hotel MOHR life resort Familie KĂźnstner-Mantl InnsbruckerstraĂ&#x;e 40 A-6631 Lermoos tel: +43 5673 2362 fax: +43 5673 3538 mail: willkommen@mohr-life-resort.at

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Text: Angela Jungfer / Laura Ragazzola Fotos: Alex Filz

Fakten

Sinnliches

| The MOHR escape – Neubau Wellnessbereich adults only mit einer Fläche von rund 600 m2 über 2 Ebenen mit neu errichtetem Ruhebereich im Inneren sowie einem Außenpool mit umliegendem Park | | Erdgeschoss mit privatem Loungebereich, Lobby mit Bar, Spa mit Panoramasauna, Umkleidekabinen, Relax-Bühnen | | Architektur & Interior Design: noa* – network of architecture, Bozen und Berlin, www.noa.network |

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| Lifestyle Hotel in der Ferienregion Tiroler Zugspitz Arena mit fantastischem Blick aufs Zugspitzmassiv | | Moderne Architektur mit Alpenflair ohne Lederhosenromantik | | 2500 m2 Spa- und Wellnessbereich | | Café mit italienischem Flair und Ducati-Verleih | | Mohren-Museum im angeschlossenen Gutshaus | | Perfekt für Meetings, Tagungen, Konferenzen, Teambuilding oder Incentives |


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Großes Theater – die Bergwelt in der Hautprolle, die Zuschauer lehnen sich entspannt zurück.

The MOHR escape … Bühne frei für die Natur Ein Wellnessbereich, welcher die archaische Raumwahrnehmung in den Mittelpunkt stellt: Dies ist die bestechende Idee eines der jüngsten Projekte des Architekturbüros noa*, das mit der klassischen Vorstellung eines Spa aufräumt. Im Oktober 2018 öffneten sich im Hotel MOHR life resort in Lermoos die Vorhänge für die neue Wellnessoase exklusiv für Erwachsene. Ein spektakuläres Schauspiel!

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as MOHR life resort mit seiner über 200 Jahre alten Geschichte liegt im traditionellen Wintersportort Lermoos mit Panoramablick auf die Zugspitze. Inmitten der atemberaubenden Natur Nordtirols hat das Architekturbüro noa* ein Konzept realisiert, welches in einen starken Dialog zur Landschaft tritt. Glasund Betongeometrien, die mit der Morphologie, Kultur und Geschichte des Ortes kommunizieren. Der neue Glas- und Betonbau schmiegt sich an einen sanften Hang direkt unter der bestehenden Hotelanlage und bietet einen einzigartigen Blick auf den weiten Kessel des Ehrwalder Beckens. Gekrönt wird das Panorama vom imposanten Zugspitzmassiv, das mit seinen 3000 Metern Seehöhe die Grenze zwischen Österreich und Deutschland bildet. „Es ist dann auch der Berg mit seiner majestätischen Präsenz und Energie, welcher der Brennpunkt unseres Projekts war“, sagt Architekt Christian Rottensteiner, Partner von noa*. „Vor allem die Zugspitze ist aufgrund ihrer Schönheit,

Stärke und formalen Komplexität zweifellos das inspirierende Element und indirekt der Protagonist des Bauvorhabens. Die neue Wellnessoase ist vergleichbar mit einer Spielfläche eines Theaters, von dem sich das außergewöhnliche Schauspiel der Natur bewundern lässt. Unsere Herausforderung bestand darin, Räume zu kreieren, welche es schaffen die sensorischen Wahrnehmungen zu erweitern und zu intensivieren. Ein Ort, der den Besuchern Wohlbefinden und neue Emotionen vermitteln kann.“ | Zugspitze spielt Doppelrolle | Der neue Wellnessbereich des MOHR life resort umfasst eine Fläche von rund 600 m2 und besteht aus einem neu errichteten Ruhebereich im Inneren sowie einem Außenpool mit umliegendem Park. Der Pool ist über eine zentrale Einstiegszone mit dem Wellnessbereich verbunden und fungiert so als Bindeglied zwischen dem Außen und Innen. Der Neubau besteht aus einer klar gegliederten Beton- und Glaskonstruktion, welche sich an die leicht abfallende Ge150

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ländetopografie anpasst und deshalb auf zwei Ebenen angelegt ist. Das neue Gebäude besticht durch seine zurückhaltende und leichte Architektur, die aus der Zusammenführung einfacher geometrischer Elemente resultiert: Betonrahmen, die auf zwei Ebenen das konstruktive Gefüge des Gebäudes bilden. Darüber hinaus führt die Verwendung einer reflektierenden Glasoberfläche zu einem unerwarteten und eindrucksvollen Ergebnis: Die Baukörper selbst treten kaum in Erscheinung und werden zu einer Art Leinwand, auf der die gigantische Silhouette der Zugspitze inszeniert wird. Mehr noch: Der Pool, der die Glasfront des Spa über seine gesamte Länge säumt, verdoppelt wiederum das Bild des Berges in einem Spiel mit Referenzen und chromatischen Reflexionen von großer Wirkungskraft. | Das Spa als Erlebnisraum | Während die Struktur nach außen hin ein streng lineares Schema aufweist, verändert sie nach innen ihren Charakter und nimmt organische, wei-


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che und umhüllende Formen an. Der Unterschied in der Sprache zwischen dem Innen und Außen verleiht dem Projekt eine besondere Spannung, die es ästhetisch und formal bereichert. Die Entspannungsbereiche sind als Theaterbühnen organisiert, welche sich auf den Berg ausrichten. Jed­e dieser Bühnen folgt dem Raumim-Raum-Prinzip mit jeweils zwei Liegemöglichkeiten. Man trifft hier auf unterschiedliche Atmosphären: Räume mit doppelter Raumhöhe und Schaukeln, die von der Decke abgehängt und durch Stoffbahnen oder Stahlringe umhüllt sind. Offene Liegeinseln wechseln sich ab mit geschlossenen Lounges für mehr Privatsphäre und Ruhe. Im Erdgeschoss befinden sich einige dieser Liegebereiche, ein Wellnessloungebereich mit Bar für Snacks, das Spa mit Panoramasauna für rund 20 Personen sowie Umkleidebereiche. Schließlich führt eine elegante halbgewendelte Treppe, die den Gebäude-Mittelpunkt markiert, in den ersten Stock, wo symmetrisch weitere zehn Relaxbühnen angeordnet sind. Der Pool versteht sich als natürliche Erweiterung der Wellness­ zone. Er erstreckt sich vom Inneren ins Freie und bietet kleine Entspannungszonen mit unterschiedlichen sensorischen Erfahrungen. Sechs Rauminstallationen als sogenannte „Bühnen im Wasser“ sind im Pool verteilt und führen die geometrische Struktur des dahinterliegenden Gebäudes weiter: Hier entmaterialisiert sich die Gliederung und verliert an Dichte, um einen möglichst unverstellten Blick auf die Landschaft freizugeben. Das Zusammenspiel von Beton

und Glas verleiht dem Projekt einen reduziert-modernen Charakter. Der Beton, der die Struktur des Gebäudes bildet, ist an der Fassade, am Pool, an den Außenelementen wie den Wegen und Inseln im Garten unvermittelt sichtbar. Das Glas mit seinen Reflexionen und seiner Transparenz schafft wiederum einen Dialog zwischen dem Gebäude und der Landschaft. Die Böden sind mit einer durchgängigen Harzbeschichtung versehen, wodurch eine störende Fugenteilung vermieden wurde. Farblich hingegen werden die beiden Materialien – Beton und Harz – in Kontrast gesetzt und bleiben auch dank unterschiedlicher Texturen (rau und glatt) weiterhin als separate Werkstoffe erkennbar. Die 20 Relaxzonen des neuen Spa wurden exklusiv für dieses Projekt entworfen und auf Maß gefertigt. Für die Beleuchtung wurden

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klar sichtbare und stimmungsvolle Lampen gewählt, inspiriert von einem einzigen Leitmotiv, der Glaskugel, die je nach Umgebung und Bedarf in verschiedenen Versionen durchdekliniert wird: Hier ist sie ein spektakulärer Kronleuchter, der den Aufgang der Wendeltreppe begleitet, dort eine Glühbirnenreihe, die an die Beleuchtung einer Theaterumkleide erinnert, dann wieder eine einfache Kugel, die die Wände punktiert. Im Außenbereich reflektiert die Fassade die Farbnuancen der Natur, die sich je nach Tages- und Jahreszeit ändern. Im Rauminneren schöpfen die Farben und Stoffe ihre Inspiration von der Bühne eines Theaters – hier finden sich vor allem weiche Samtstoffe in warmen Farbtönen von Bordeauxrot bis hin zu Braunnuancen. Standing ovations!


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Wellness neu empfinden – MOHR escape.

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Stage of the art – Bühne frei für die Kunst der Entspannung.

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Zugspitz Lodge, Ehrwald

www.zugspitzlodge.com Zugspitz Lodge Familie Mayer Schmiede 19 A-6632 Ehrwald tel: +43 5673 2424 1000 mail: info@zugspitzlodge.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.huber-fotografie.at

Fakten | Neubau von 18 Chalets in 2 Kategorien – 12 Chalets für bis zu 4 Personen, 6 Chalets für bis zu 6 Personen, alle mit offenem Kamin, KingsizeBett, voll ausgestatteter Küche, Regendusche, Skiraum und Carport | | Planung: Planwerker Holzerber, Ellmau, www.planwerker.at |

Sinnliches | Naturholz kombiniert mit modernem Interieur und höchstem Wohnstandard | | Lage am Fuße der Zugspitze in der Tiroler Zugspitz Arena mit unzähligen Freizeit und Sportmöglichkeiten das ganze Jahr über – 142 Pistenkilometer und 56 Bergbahnen, 130 schneesichere Loipenkilometer, 150 verschiedene Wanderrouten, 9-Loch-Golfplatz, Gütesiegel von „Mountain Bike Holidays“ u. v. m. | | WLAN in den Chalets |

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Die 18 Chalets der Zugspitz Lodge schmiegen sich in ruhiger Lage in die Natur.

Luxuriöser Chaleturlaub für die ganze Familie Chaleturlaub in herrlicher Natur in der Tiroler Zugspitz Arena: Die neue Zugspitz Lodge in Ehrwald bietet Raum und Zeit für Familien und Freunde, die gemeinsam gemütliche Wintertage verbringen möchten. Mitten in der bekannten Ferienregion mit sieben Skigebieten gelegen, ist die neue Lodge geradezu ideal, um aktive Urlaubstage am Fuße der Zugspitze mit privatem Flair und ganz nach Lust und Laune zu gestalten.

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olz, Holz und nochmal Holz – ein wunderbarer Duft hüllt die neuen Chalets ein. Viel Naturholz, kombiniert mit modernem Interieur, verbreitet Wohlgefühl und erfüllt höchste Wohnstandards. In den Familienchalets Family Lodge finden bis zu sechs Personen viel Platz. Die Chalets Zugspitze Lodge sind etwas kleiner und für bis zu vier Personen gedacht. Ob eine Kuschelstunde am Kamin oder gemeinsa-

mes Kochen in der voll ausgestatteten Küche – die Urlaubsfreiheit in den Chalets ist groß. Wer gern das Nichtstun zelebriert, stellt seinen Liegestuhl auf der Sonnenterrasse des Chalets auf und genießt den herrlichen Bergblick. Aktiven liegt die Tiroler Zugspitz Arena mit all ihren vielfältigen Freizeitmöglichkeiten zu Füßen. 142 Pistenkilometer und 56 Bergbahnen warten auf die Skifah-

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rer. Die Rodelpartien und Hüttenabende in der Region gehören zum Tiroler Winter fix dazu. Langlaufen in dem schönen Bergpanorama ist ein absolutes Vergnügen. 130 schneesichere Loipenkilometer stehen den Freunden von „Klassisch“ und „Skaten“ zur Verfügung. Winterwandern, Schneeschuhwandern, Eisstockschießen, Pferdeschlittenfahrten – die neue Zugspitz Lodge hat ihr Zuhause in einem Tiroler Winter-Wunderland. Im Sommer locken nicht weniger abwechslungsreiche Aktivitäten in der frischen Bergluft beim Wandern, Golfen, Bergsteigen, Biken oder Schwimmen in kristallklaren Bergseen. In ruhiger Lage schmiegen sich die gemütlichen Häuschen in die Natur – ein stilvoller Rückzugsort, gemacht, um Alltag und Schnelllebigkeit für ein paar Tage hinter sich zu lassen und erholsame Zeit für sich und seine Liebsten zu finden.


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Logieren am Fuße der Zugspitze – Naturholz trifft auf modernes Interieur.

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MAB Architektur & Projektmanagement GmbH KrapfstraĂ&#x;e 1 | A-5710 Kaprun tel: +43 6547 8787 | fax: +43 6547 8787-4 mail: office@mab.at www.mab.at

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EGGER IMMOBILIEN e.U. | Erlenweg 2 | A-5710 Kaprun & Flugplatzstraße 52/1B | A-5700 Zell am See EGGER Bau und Projekt GmbH | Flugplatzstraße 52/1B | A-5700 Zell am See tel: +43 6542 20860 | fax: +43 6542 20860-1 | mail: egger-immo@sbg.at www.egger-immo.at Text: Angela Jungfer Fotos: JFK PHOTOGRAPHY by Juergen Feichter

www.elementsresort.at Elements Resort **** | Gletschermoosstraße 6 | A-5700 Zell am See tel: +43 6542 21090 | mail: welcome@elementsresort.at

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MAB Architektur & Projektmanagement GmbH Krapfstraße 1 | A-5710 Kaprun tel: +43 6547 8787 | fax: +43 6547 8787-4 mail: office@mab.at www.mab.at

Elements Resort – das Hotel präsentiert sich mit geradliniger Architektur, viel Holz und Naturstein und punktet mit Skiliftnähe.

Wo der See mit dem Schnee um die Wette glitzert Im Herzen der Bergwelt der Hohen Tauern befindet sich das idyllische Städtchen Zell am See mit dem brandneuen Elements Resort. Das Urlaubsidyll der Sonderklasse garantiert eine Auszeit für Aktivurlauber, Naturliebhaber und Genießer. Einzigartiges Bergpanorama, zentrale Lage und luxuriöse Details überzeugen im alpinen 4-Sterne-Designhotel.

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as im Dezember 2019 eröffnete 4-Sterne Hotel verbindet Urlaub mit Berg, Gletscher und See – dank Toplage in Zell am See mit Skiliftnähe und den Naturattraktionen Kitzsteinhorn Gletscher und Zeller See. Umfangreich ausgestattet überzeugt das Hotel mit Lobby, Restaurant, Lounge, Sonnenterrasse, Fitnessraum sowie Wellnessbereich. Im alpinen Designhotel sind Tradition und Moderne, Luxus und Komfort liebevoll bis ins kleinste Detail aufeinander abgestimmt. Geplant, entworfen und errichtet wurde das Elements Resort von MAB Architektur & Projektmanagement aus Kaprun. Geradlinige Architektur trifft hier auf Holz und Naturstein.

Große Glaselemente mit dunklen Fensterrahmen setzen Kontraste. Die Zimmer, Suiten und Penthouses präsentieren sich im modern-­ alpinen Stil. Mit Größen von 34 bis 150 m2 sind sie maßgeschneidert für unterschiedliche Zielgruppen und Bedürfnisse – vom Einzelreisenden über Paare und Familien bis zu großen Gruppen mit zehn Personen. Teilweise bieten die Wohneinheiten Küche sowie privates Wellnessvergnügen mit integrierter Sauna. Der 200 m2 große Wohlfühlbereich beherbergt Ruheraum, Finnische Sauna, Kräutersauna und zwei Infrarotsitze. Badespaß inmitten herrlicher Bergwelt garantiert der 164

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ganz­jährig beheizte Außenpool mit Inneneinstieg und Liegewiese. Als weiteres Extra verfügt das Resort über eine Skiaufbewahrung mit beheizten und verschließbaren Skiboxen und Schuhwärmern. Im ELEMENTS Restaurant können sich die Gäste im modernen Ambiente mit heimischen Spezialitäten sowie italienischen Pizzen aus dem Steinofen verwöhnen lassen. Die Nähe zum Areit­Xpress mit dem Skigebiet Schmittenhöhe, zum Golfplatz sowie zu Shoppingmöglichkeiten und Restaurants formen eine perfekte Ausgangsbasis für alpine Ski- und Wanderabenteuer. Elements Resort – Urlaub im Einklang mit der Natur.


EGGER IMMOBILIEN e.U. | Erlenweg 2 | A-5710 Kaprun & Flugplatzstraße 52/1B | A-5700 Zell am See EGGER Bau und Projekt GmbH | Flugplatzstraße 52/1B | A-5700 Zell am See tel: +43 6542 20860 | fax: +43 6542 20860-1 | mail: egger-immo@sbg.at www.egger-immo.at

Fakten

Sinnliches

| Hotelneubau mit Zimmern, Suiten und Penthouses (teilweise mit Küche und privater Wellness), Lobby, Restaurant, Terrasse, Bar, Wellnessbereich samt Finnischer Sauna, Infrarotkabine, Ruheraum, Fitnessraum und Außenpool samt Liegewiese | | Bauherr: S & G Projekt GmbH, Kaprun | | Betreiber: Alpin Rentals, www.alpinrentals.com | | Planung und Bauleitung: MAB Architektur & Projektmanagement GmbH, Kaprun, www.mab.at / Projektentwicklung: MAB gemeinsam mit EGGER Bau und Projekt GmbH, Zell am See |

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| Toplage in der Ganzjahresdestination Zell am See – zentral und doch ruhig in Skiliftnähe | | Viele Highlights und Ausflugsmöglichkeiten in der Region – Kitzsteinhorn Gletscher, Zeller See, 18-LochGolfplatz, Tauern SPA Kaprun u. v. m. | | Kostenlose Erstbefüllung der Minibar mit Getränken am Anreisetag | | WLAN und Parkplatz kostenlos | | Early und Late Check-in auf Anfrage möglich |


MAB Architektur & Projektmanagement GmbH Krapfstraße 1 | A-5710 Kaprun tel: +43 6547 8787 | fax: +43 6547 8787-4 mail: office@mab.at www.mab.at

Vom modernen Doppelzimmer bis zum Design-Penthouse – luxuriöse Wohnwelten mit Panoramaausblick.

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EGGER IMMOBILIEN e.U. | Erlenweg 2 | A-5710 Kaprun & Flugplatzstraße 52/1B | A-5700 Zell am See EGGER Bau und Projekt GmbH | Flugplatzstraße 52/1B | A-5700 Zell am See tel: +43 6542 20860 | fax: +43 6542 20860-1 | mail: egger-immo@sbg.at www.egger-immo.at

Das Hotel beherbergt auch das ELEMENTS Restaurant – heimische Spezialitäten treffen hier im modernen Ambiente auf original italienische Pizzen aus dem Steinofen.

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MAB Architektur & Projektmanagement GmbH KrapfstraĂ&#x;e 1 | A-5710 Kaprun tel: +43 6547 8787 | fax: +43 6547 8787-4 mail: office@mab.at www.mab.at

Im Einklang mit den Elementen – stilvoll relaxen nach einem sportlich-aktiven Tag. 168

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EGGER IMMOBILIEN e.U. | Erlenweg 2 | A-5710 Kaprun & Flugplatzstraße 52/1B | A-5700 Zell am See EGGER Bau und Projekt GmbH | Flugplatzstraße 52/1B | A-5700 Zell am See tel: +43 6542 20860 | fax: +43 6542 20860-1 | mail: egger-immo@sbg.at www.egger-immo.at

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Hotel Des Alpes, Samnaun, www.hotel-desalpes-samnaun.ch

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ARCHITEKTURBĂœRO ARTIS PLAN AG Pezzastrasse 10 CH-7563 Samnaun Telefon +41 81 8618861 info@artisplan.com www.artisplan.com

K+K Interior GmbH Gewerbegebiet 4 A-6493 Mils bei Imst Telefon +43 5418 20098 info@kk-interior.at www.kk-interior.at


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Team Artis Plan


Hotel Riederhof, Ried, www.hotel-riederhof.at Fotos: Manuel Pale

Der Riederhof, das 1. Hundehotel Tirols, bietet mit der neuen Zimmerkategorie De luxe Gartenblick eine Wohnqualität vom Feinsten an. Die Wände wurden vom Architekturbüro Artis Plan mit Eventbeleuchtung inszeniert, das modern interpretierte Hotel-Logo mit der Kontur eines Berges sorgt für Atmosphäre. Ganz im Sinne des Zimmernamens Gartenblick wurden Moosflächen eingebaut und durch die offene Innenarchitektur die Natur in das Innere geholt. Sonnenverbranntes Altholz und hochwertige Parkettböden garantieren ein hochwertiges Urlaubsvergnügen. Für die Vierbeiner kann ein eigens konstruiertes Hundebett aus der Wand ausgeklappt werden, um auch den tierischen Gästen eine perfekte Nachtruhe zu ermöglichen.

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www.hotel-riederhof.at #designbyartis

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Vege Shop, Samnaun, www.whisky-samnaun.com Fotos: Manuel Pale

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ARCHITEKTURBĂœRO ARTIS PLAN AG Pezzastrasse 10 CH-7563 Samnaun Telefon +41 81 8618861 info@artisplan.com www.artisplan.com

K+K Interior GmbH Gewerbegebiet 4 A-6493 Mils bei Imst Telefon +43 5418 20098 info@kk-interior.at www.kk-interior.at


Der Vege Shop an der Samnauner Einkaufsstraße steht seit jeher für hochwertige Parfums, Kosmetik- und Körperpflegeprodukte. Zweiter Schwerpunkt sind vielfältige Spirituosen, unter anderem mit einem sensationellen Sortiment von mehr als 1000 verschiedenen Whiskys. Das Architekturbüro Artis Plan gestaltete die Fassade und den Eingangsbereich völlig neu und inszenierte diese mit Licht und Farbe zeitgemäß einladend. Zudem wurde das Geschäft in Richtung Einkaufsmeile optisch geöffnet und durch eine Schiebetür barrierefrei gestaltet. Ganz bewusst wurde – an die Herstellung von Whisky angelehnt – ein Holzfassdesign für die Außengestaltung gewählt.

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Art Domus Architecture OHG Str. J. B. Purger 181/A8 I-39046 St. Ulrich tel: +39 0471 786000 fax: +39 0471 781284 mail: info@art-domus.com www.art-domus.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Saltria Fakten: Hotel Saltria **** | Erneuerung des Wellnessbereichs (1000 m2) mit zwei Schwimmbädern Familie Scherlin (13 m langes Hallenbad und 11 m langes Freibad), Whirlpool und PanoramaSaltria Str. 36 Ruheräumen sowie neuer Panorama-Außensauna | I-39040 Seiser Alm | Panoramalage auf der Seiser Alm auf 1700 m Seehöhe | tel: +39 0471 727966 | Planung: UPC Architecture, Arch. Dr. Robert Folie, Seis, www.upc.design | mail: hotel@saltira.com | Planung und Koordination der Einrichtung: Art Domus, St. Ulrich | www.saltria.com

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Art Domus Architecture OHG Str. J. B. Purger 181/A8 I-39046 St. Ulrich tel: +39 0471 786000 fax: +39 0471 781284 mail: info@art-domus.com www.art-domus.com

Saltria – ein Wohlfühlplatz an der Sonne auf der 52 km² großen Seiser Alm in Südtirol.

Alpines Lebensgefühl inmitten Europas größter Hochalm Das 4-Sterne Ski- und Wanderhotel Saltria auf der Seiser Alm bietet seit Sommer 2019 eine noch größere Relaxvielfalt mit einem neuen Wellnessbereich samt zwei Schwimmbädern, Whirlpool und Panorama-Ruheräumen – faszinierender Dolomiten-Ausblick inklusive.

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as Saltria befindet sich in einer einmaligen Lage inmitten Europas größter Hochalm, der 52 km2 großen Seiser Alm – eine der schönsten Landschaftskulissen der südlichen Alpen im UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten mit einer atemberaubenden Flora, einer vielfältigen Fauna und unzähligen Berggipfeln sowie einer wunderbaren Stille. Das 4-Sterne-Hotel vereint Südtiroler Gastlichkeit mit gemütlicher Atmosphäre und modernem alpinen Baustil. Viel Holz und geschmackvolle Einrichtungen erzeugen ein natürliches und ansprechendes Ambiente mit faszinierendem Panoramaausblick. Ein Urlaub auf 1700 m Seehöhe bringt darüber hinaus viele gesundheitliche Vorteile mit sich, denn bekanntlich befinden sich in der Bergluft deutlich weniger Schadstoffe als in der mit Kohlenmonoxid und Feinstaub verseuch-

ten Stadtluft. Besonders Allergiker können sich hier freuen. Luftqualität und Sonneneinstrahlung haben außerdem einen positiven Effekt auf das Herz und die Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Für noch mehr Wohlbefinden sorgen die neuen Relaxangebote nach dem jüngsten dreimonatigen Umbau. Denn nach einem Tag auf den Skipisten oder den Wanderwegen der Seiser Alm bietet sich eine Auszeit im neu renovierten und von Art Domus eingerichteten Wellnessbereich geradezu an. Zu entdecken gibt es ein 13 Meter langes Hallenbad und den Innen-Whirlpool. Das neue 11 Meter lange Freibad ist mit einer Massagebank ausgestattet und ermöglicht einen atemberaubenden Ausblick auf die Bergwelt – ebenso die neuen Panorama-Ruheräume und Panorama-Außensauna nahe einem idyllischen kleinen See. Fin178

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nische Sauna, Bio-Sauna, SalzbadGrotte und Römisches Dampfbad komplettieren das mehr als 1000 m2 große Wellnessreich. Feinschmecker werden im Saltria mit einer herzhaften Südtiroler Küche, mit mediterranen und internationalen Spezialitäten sowie einer heimischen und italienischen Weinauswahl verwöhnt. Der Speisesaal strahlt durch das viele Holz Wärme und Eleganz aus. Mittags bietet sich die Panorama-Sonnenterrasse mit Blick auf die Dolomiten und ein Besuch im Restaurant Rundegg mit Südtiroler Köstlichkeiten an. Lohnende Ausflugsziele sind die typischen Berg- und Almhütten der Seiser Alm, die stets mit ihrer Gastfreundschaft locken. Im Winter versprechen grandiose Skiabfahrten, 50 km Langlaufloipen und 40 km geräumte Winterwanderwege Naturerlebnis pur.


Hotel Saltria **** Familie Scherlin Saltria Str. 36 I-39040 Seiser Alm tel: +39 0471 727966 mail: hotel@saltira.com www.saltria.com

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Art Domus Architecture OHG Str. J. B. Purger 181/A8 I-39046 St. Ulrich tel: +39 0471 786000 fax: +39 0471 781284 mail: info@art-domus.com www.art-domus.com

Neu zum Eintauchen – 13 Meter langes Hallenbad, Innen-Whirlpool und 11 Meter langes Freibad.

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Hotel Saltria **** Familie Scherlin Saltria Str. 36 I-39040 Seiser Alm tel: +39 0471 727966 mail: hotel@saltira.com www.saltria.com

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Art Domus Architecture OHG Str. J. B. Purger 181/A8 I-39046 St. Ulrich tel: +39 0471 786000 fax: +39 0471 781284 mail: info@art-domus.com www.art-domus.com

Unverfälschtes alpines Lebensgefühl – Entspannung auf Saltria-Art auf mehr als 1000 m2.

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Hotel Saltria **** Familie Scherlin Saltria Str. 36 I-39040 Seiser Alm tel: +39 0471 727966 mail: hotel@saltira.com www.saltria.com

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Matterhorn glacier ride, Zermatt

www.matterhornparadise.ch Matterhorn glacier ride Zermatt Bergbahnen AG Postfach 378 CH-3920 Zermatt tel: +41 27 966 01 01 mail: info@matterhornparadise.ch

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Text: Angela Jungfer Fotos: Pedro Rodrigues Fotograf

Fakten | Neubau der höchsten Dreiseilumlaufbahn der Welt mit 2 Stationen und 25 Kabinen mit je 28 Sitzplätzen | | Planung Talstation: Architekt Hans Zurniwen, arnold perren zurniwen gmbh, Zermatt, www.ad-zermatt.ch | | Planung Bergstation: Peak Architekten, Heinz Julen und Ueli Lehmann Zermatt, www.peakarchitekten.com |

Sinnliches | Aktuell höchste 3S Bahn der Welt auf die höchstgelegene Bergstation Europas / Transportleistung von 2000 Personen pro Stunde | | Crystal Ride: 4 Premiumgondeln im exklusiven Pininfarina-Design mit Swarovski Kristallen im Innern und Äußeren der Kabine | | Thrill-Faktor Glasboden – nach 3 Minuten, auf einer Höhe von 170 Metern über Grund, klärt sich bei den 4 Premiumgondeln ihr bis dahin trüber Glasboden und gibt in Sekundenschnelle einen grandiosen Blick auf die Gletscherlandschaft frei | | Bahn ist Teil der geplanten Alpenüberquerung Zermatt-Cervinia |

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www.matterhornparadise.ch [ Baureportage ]

Nervenkitzel pur beim Ritt über den Gletscher Seit der Wintersaison 2018/19 bringt der Matterhorn glacier ride die Gäste in einer 9-minütigen Fahrt von Trockener Steg nach Matterhorn glacier paradise – Klein Matterhorn – auf 3883 Metern über dem Meer, und das an 365 Tagen im Jahr. Die welthöchste Seilbahn ihrer Art auf die höchstgelegene Bergstation Europas strotzt vor Superlativen und Besonderheiten und ist der erste Schritt in Richtung Alpine Crossing. Die Vision sieht einen einzigartigen Alpenübergang zwischen Norditalien und Zermatt und langfristig die Verbindung der drei Skigebiete Zermatt, Cervinia/Valtournenche und Monte Rosa vor. Dadurch würde eines der größten zusammenhängenden Skigebiete der Welt entstehen.

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Nichts für schwache Nerven – erste Reihe fußfrei 170 Meter über dem Gletscher.

om Baubeginn bis zur Eröffnung sind rund 600 Arbeitstage vergangen. Das Bauprojekt ist mit rund 55 Millionen Euro die bisher größte Investition in der Geschichte der Zermatt Bergbahnen AG. Am Bau beteiligt waren 145 Personen von 38 Firmen aus der ganzen Schweiz und Italien. Dank der bestehenden Pendelbahn aus dem Jahr 1979 und dem neuen Matterhorn glacier ride ist das Klein Matterhorn nun an 365 Tagen im Jahr zugänglich. Die Dimensionen der 25 Kabinen: Auf einer Grundfläche von 13,3 m2 verfügen sie über je 28 komfortable Sitzplätze mit PanoramaRundumblick. Die Kabinen tragen die Handschrift von Pininfarina, der italienischen Designschmiede namhafter Marken wie Ferrari und Maserati. In Zusammenarbeit mit Bartenbach Lighting Design entstand für die Kabinendecke eine sternenähnliche LED-Beleuchtung. 280.000 Swarovski Kristalle veredeln vier der insgesamt 25 Kabinen des Matterhorn glacier rides. Die sogenannten „Crystal ride“-Kabinen überzeugen aber auch im Inneren durch

ihre glamouröse Ausstattung. Ihre je 28 Sitze nur aus feinsten Materialien wie Leder und Alcantara gefertigt, zusätzlich zieren sie weitere Swarovski Applikationen. Während der Fahrt auf die höchstgelegene Bergbahnstation Europas offenbaren die vier besonderen Kabinen einen spektakulären Blick: Nach drei Minuten, auf einer Höhe von 170 Metern über Grund, klärt sich ihr bis dahin trüber Glasboden und gibt in Sekundenschnelle einen grandiosen Blick auf die Gletscherlandschaft frei. Möglich wird dies durch ein aktives Verbundglas, das unter dem Einfluss von Strom von milchigweiß auf durchsichtig wechselt. Der Matterhorn glacier ride fährt auf drei Seilen pro Spur. Zwei davon sind Tragseile, die fix in den Stationen verankert sind. Sie bilden die Fahrbahn für die Kabinen, stabilisieren die Bahn auch bei viel Wind und sorgen so für Laufruhe während der Fahrt. Das dritte Seil, das Zugseil, rotiert um die Seilscheiben in den beiden Stationen und zieht die Kabinen mit einer Maximalgeschwindigkeit von 7,5 Metern pro Sekunde.

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Die Seile und Kabinen wiegen gesamthaft 502 Tonnen. Der größte Abstand zwischen Stütze zwei und drei beträgt 2732 Meter, was etwa 70 Prozent der gesamten Bahnlänge entspricht. In zwei der vier Tragseile sind Lichtwellenleiter eingearbeitet. Sie ermöglichen eine redundante Datenverbindung zwischen der Tal- und Bergstation und damit den permanenten Austausch wichtiger Kennzahlen, wie beispielsweise die Litzenanker der Bergstation oder die Seilspannung betreffend und übertragen Internet und Intranet. Angetrieben wird die Bahn vom LEITNER DirectDrive. Das Antriebssystem ist ganz ohne Getriebe konzipiert und besteht aus zwei langsam laufenden Synchronmotoren, deren Ausgangswellen direkt mit der Seilscheibe verbunden sind. Da der Antrieb mit wenigen Teilen und niedriger Drehzahl arbeitet, reduzieren sich Verschleiß, Lärm, Wartungsintensität und Ausfallrisiko der Bahn deutlich. Mit einer Transportleistung von 2000 Personen pro Stunde gehören Wartezeiten auf das Klein Matterhorn der Vergangenheit an und die neunminütige Fahrt auf die höchste Bergstation Europas lässt sich komfortabel sitzend in vollen Zügen genießen. Der Bau der höchsten 3S Bahn der Welt zum Matterhorn glacier paradise ist nur der Anfang einer viel größeren Vision: die durchgehende Seilbahnverbindung zwischen Zermatt und Italien, das sogenannte Alpine Crossing. Diese Alpenüberquerung wird mit der sich bereits im Bau befindenden baugleichen 3S Bahn zwischen Testa Grigia und dem Matterhorn glacier paradise ermöglicht. Im Frühjahr 2021 soll es so weit sein, dass Besucher erstmals trockenen Fußes von Zermatt nach Cervinia oder umgekehrt die höchste Überquerung der Alpen in Angriff nehmen können – das Matterhorn stets in Sichtweite.


www.matterhornparadise.ch [ Handwerker & Lieferanten ]

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www.matterhornparadise.ch [ Handwerker & Lieferanten ]

Das große Ganze – der Matterhorn glacier ride ist Teil der geplanten Alpenüberquerung Zermatt-Cervinia – das Matterhorn immer in Sicht.

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www.matterhornparadise.ch [ Handwerker & Lieferanten ]

Der Bau des neuen Matterhorn glacier ride als Herausforderung und Meisterleistung – die hÜchste Baustelle Europas bei bis zu minus 30 Grad Celsius.

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Schรถrhof, Saalfelden

www.schoerhof.at Schรถrhof **** Familie Dankl Marzon 10 A-5760 Saalfelden tel: +43 6582 792 mail: hotel@schoerhof.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Schörhof / www.peterkuehnl.com

Fakten | Sanierung von 18 Bestandszimmern – Ausführung teils in Altholz und teils Zirbenholz | | Erneuerung der Rezeption und Lobby | | Planung: Baumeister Ing. Franz Piffer, BMP Architektur, Saalfelden, www.piffer.at |

Sinnliches | Familienhotel mit Reitparadies samt Ponys, Großpferden und Reitlehrerin / viele Kleintiere und Schauzoo | | Gaststuben (2018 erneuert), Bar und Gastgarten – traditionelle Gerichte mit Produkten aus eigener Bio-Landwirtschaft, Jagd und Fischerei | | Abwechslungsreiches Aktiv-Programm und vielfältige Spielmöglichkeiten drinnen wie draußen / Wasserspaß im solarbeheizten Außenpool | | 90 km Langlaufloipen und mehrere Premium-Skigebiete vor der Haustür | | Wellnessoase mit 30 m2 Private Spa / Massage- & Therapieangebot |

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www.schoerhof.at [ Baureportage ]

Familienurlaub im Einklang mit der Natur – der Schörhof präsentiert sich authentisch, ländlich, traditionell und mit eigener Bio-Landwirtschaft.

Das Familienparadies mit ganz persönlicher Note Pünktlich zum Start der Wintersaison wartet der Schörhof in Saalfelden mit weiteren Überraschungen auf. Nachdem die Familie Dankl bereits ein Jahr zuvor in ihrem unverfälschten und naturverbundenen Familienparadies die Gaststuben stilvoll renoviert hat, lässt sie nun 18 Zimmer in Altholz und Zirbe sowie den Empfangsbereich mit Lobby und Rezeption neu erstrahlen.

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esonnen, feinfühlig, familiär – das zeichnet den Schörhof seit 1928 aus. Der traditionsreiche Familienbetrieb im Nordwesten Saalfeldens befindet sich inmitten einer beeindruckenden Natur am Fuße der mächtigen Berge des Steinernen Meeres. Mit viel Leidenschaft und über Generationen hindurch wird hier ehrliche Gastfreundschaft gelebt. Auch die Tierwelt lebt im Einklang mit der Natur, seit jeher prägen den Schörhof seine Pferde. So ist hier ein familienfreundliches Urlaubsparadies entstanden, das sich durch persönliches Flair und hochwertige regionale Speisen aus eigener Bio-Landwirtschaft auszeichnet. Authentisch, ländlich und mit großer Tradition – das ist der Schörhof. Der jüngste Umbau ist etwas ganz Besonderes, da es das erste große Projekt der „neuen“ Generation im 4-Sterne-Hotel ist. „Schon bei der Anreise sollen sich unsere Gäste von der Eingangstüre an wohlfüh-

len. Der erste Eindruck zählt – deshalb legen wir großen Wert darauf, dass das Herzstück des Hotels, die Rezeption, auch einen herzlichen Empfang bereitet“, sind sich die Familienmitglieder einig. Das „Nichtdaheim-und-doch-zuhause-Gefühl“ will auch die junge Generation der Familie Dankl an ihre Gäste weitervermitteln und deren Urlaubszeit zu etwas Wertvollem gestalten. Die kurze, sportliche Bauzeit entpuppte sich als Herausforderung für die Planer, da sämtliche alte Leitungen von Grund auf komplett erneuert werden und ergänzend diverse Versorgungsleitungen und eine zusätzliche Klimatisierung neu eingezogen werden mussten. Ziel der Gastgeber war es, die renovierten Zimmer derartig in den Bestand einzugliedern, dass sie zum neuen Konzept des Hauses passen, sich an den Stil des runderneuerten Speisesaals anlehnen und gleichzeitig die Richtung für künftige Bauphasen vorgeben. 192

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Mit insgesamt 51 gemütlichen Zimmern und Suiten in fünf Kategorien bietet der Schörhof das perfekte Ambiente für Urlaub im Kreise der Familie. Im neuen Glanz erstrahlen die 14 runderneuerten Juniorsuiten Maria Theresia in hochwertiger Altholz-Ausführung. Zusätzlich sind vier exklusive Zirbenholz-Suiten im eleganten Rot- oder Grün-Akzent in zwei Kategorien entstanden – als Juniorsuiten Maria Theresia Zirbe und als Familiensuiten Birnhorn. Die Anmut des Traditionshauses ist auch nach dem jüngsten Umbau in voller Pracht erhalten geblieben und trifft nun auf stilvoll-moderne Elemente mit viel Liebe zum Detail. Wer für sich und seine Familie Erholung im Wellnessbereich, das Glück auf dem Rücken der Pferde oder am Mountainbike-Sattel, sportliche Aktivitäten auf Skiern ober bei einer traumhaften Wanderung in unmittelbarer Umgebung sucht – im Schörhof wird er garantiert fündig.


www.schoerhof.at [ Handwerker & Lieferanten ]

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Peakini Klubhaus, Obertauern

www.peakini.at / www.luerzer.at Peakini Klubhaus Gerhard LĂźrzer RingstraĂ&#x;e 53 A-5562 Obertauern tel: +43 6456 7662 mail: peakini@luerzer.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Peakini Klubhaus

Fakten

Sinnliches

| Umbau des Hotels Frau Holle zum Peakini Klubhaus mit 26 Designzimmern zum leistbaren Preis und mit Panoramablick / Restaurant / Peakini Klubhaus Burger Grill & Bar / Wellnessbereich | | Planung: Gerhard Lürzer und Team sowie Martin Mattersberger (Passion M, www.passion-m.at) / Inneneinrichtung: Gerhard Lürzer und Team / Marketing & Design: Christian Steinwender (studiosteinwender.at) |

| Easy Living – Verbindung von lockerer Atmosphäre mit viel Originalität und zeitgemäßer Qualität | | Mitten im pulsierenden Partyleben in Obertauern das gute Leben genießen – trendige Location, außergewöhnlich essen, ausgelassen feiern / exotische Kreationen auf Speise- und Getränkekarte | | Ideale Unterkunft für Wintersportler, für die der Tag ruhig etwas länger dauern kann / Lage nahe der Skipiste |

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www.peakini.at [ Baureportage ]

Entspannter Urlaub in anspruchsvoller Atmosphäre – das neue Peakini Klubhaus in Obertauern.

Ein cooles Klubhaus für Sportler und Lebenshungrige Vertraut und doch ganz anders: Aus dem ehemaligen Hotel Frau Holle ist mit dem Peakini Klubhaus ab dem heurigen Winter ein Hotel geschaffen worden, welches den internationalen Live- und Party­ spirit nach Obertauern bringt. Hinter dem Peakini Klubhaus steht ein modernes Easy-Living-Konzept, das eine lockere Atmosphäre mit viel Originalität und zeitgemäßer Qualität verbindet – und natürlich die Gastgeberfamilie Lürzer.

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asy but not simple! Das neue Peakini Klubhaus verkörpert eine gänzlich andere Erfahrung für Wintersportler mit mehr Anspruch, mehr Style, der gewissen Lockerheit und viel Inspiration auf allen Ebenen. Untertags ein Ort zum Chillen und Genießen, abends ein Party-Hotspot mit Klubbings auf höchstem NightlifeNiveau. Im Peakini Klubhaus wird der Gast von einem jungen Team empfangen, das für eine entspannte, freundliche und zwanglose Stimmung sorgt. In jedem der 26 ebenso gemütlichen wie stilvollen Designzimmer treffen Anspruchsvolle auf ihr ganz persönliches Wohlfühlambiente. Die solide Machart der individuell gefertigten Einrichtung von Dreikant garantiert höchste praktische Funktionalität, bodenständige Naturverbundenheit kombiniert mit pfiffigen Details und einem überzeugend-kreativen Gesamtausdruck. Das kulinarische Angebot in der Peakini Zone ist kreativ geschmackvoll und entspricht den bewussten Essgewohnheiten des modernen, weltoffenen Reisenden. Frühstücks-

genuss ist in der Zeit von 7.30 bis 11 – nach diesem Motto dürfen sich Uhr angesagt. die Gäste im Peakini Klubhaus auf sportlichen Urlaubsgenuss freu| Der Place2Be | Das Peakini Klub- en mit Flair und Style, spannenden haus ist als ein pulsierender Ort zum Impulsen, bestem Service, interGenießen, Feiern und Bleiben kon- nationalen Sounds, inspirierenden zipiert gemäß dem Motto „open 8 Party-People und jeder Menge an days for good times“. Was es defini- unvergesslichen Momenten. tiv nicht ist: Ein Ort für Bremser, die Gastgeber Gerhard Lürzer: „Etbedingungslose Ruhe suchen. Hier was Neues zu bauen ist einfacher, geht es auch mal ein wenig lauter als ein sehr gut bewährtes Konund bunter zu, hier spürt man pu- zept zu ändern. Jede Veränderung re Lebenslust, die inspirierende Ex- ist auch mit Risiko behaftet. Einen tradosis an Horizonterweiterung für Schritt der Veränderung zu machen alle Sinne. Hier trifft sich eine lässi- bedarf vor allem Mut, Risikobereitge aber auch anspruchsvolle jun- schaft aber auch Vertrauen in sein ge oder junggebliebene Generation, gastronomisches Tun und Können. die sich vom Winterurlaub mehr erWir sind unglaublich froh, glückwartet als simple Hüttengaudi mit lich und erleichtert über eine überGermknödel, Schlager und Jagatee. aus positive Resonanz unserer Gäste Was vom Hotel Frau Holle ge- zum Peakini Klubhaus. Was seinen blieben ist: Die perfekte Lage mit- Anfang im Peakini Farmhaus geten in Obertauern, nur wenige Me- nommen hat, findet jetzt im Peakiter von den Traumpisten entfernt ni Klubhaus seine konsequente Weiund in Reichweite anderer Lürzer terführung. Highlights wie der Lürzer Alm oder Die neue Marke Peakini hat sich dem Freudenhaus, der angesagten in die Lürzer-Firmengruppe sehr Shopping­location mit internationa- gut integriert. Sie birgt nicht nur in len Topmarken, Skiverleih und dem ländlichen, sondern auch in urbanen Kulinarik-Erlebnis Mundwerk. Gebieten großes Potenzial. Hierzu Vom Guten nur das Beste und schmiede ich schon Zukunftspläne davon immer ein bisschen mehr – die ich aber noch nicht verrate.“ 196

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www.peakini.at [ Handwerker & Lieferanten ]

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www.peakini.at [ Baureportage ]

Peakini Spirit – weniger ein Hotelkonzept, mehr easy living in lockerer Atmosphäre. 198

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Residenzhotel Hirben, Niederdorf

www.hirben.it Residenzhotel Hirben **** Familie Stoll RienzstraĂ&#x;e 5 I-39039 Niederdorf tel: +39 0474 745010 fax: +39 0474 740679 mail: info@hirben.it

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Hirben / Diego Gaspari Bandion, www.bandion.it

Fakten | Vollholzhaus in ökologischer Bauweise (Klimahaus A) mit stilvoll eingerichteten neuen Ferienwohnungen sowie frisch renovierte Doppelzimmer | | 1000 m² neuer Wellnessbereich mit 5 Saunen, 3 Ruheräumen, Teeküche, Bibliothek und 25-MeterInfinity-Pool (innen und außen) | | Planung und Bauleitung: baukraft Architektur, Dr. Architekt Dominik Rieder, Brixen, www.baukraft.it | | Innenarchitektur: Architektin Ambra Piccin, Cortina d‘Ampezzo, www.ambrapiccin.it |

Sinnliches | Lage mitten im Höhenkurort – perfekter Ausgangspunkt für alle Aktivitäten, Zugbahnhof & Bushaltestelle nur 5 Minuten entfernt | | Gastgeberin Siglinde kocht mit saisonalen, regionalen, biologischen Produkten – vitales Frühstücksbuffet, abends 4-Gänge-Menü | | Extra-Service für Mountainbiker – Radkeller, Verleih, Frühstarter-Frühstück ab 4.30 Uhr, Reparaturset & Waschgelegenheit | | Skigebiete 3 Zinnen Dolomites & Kronplatz in unmittelbarer Nähe, Langlaufloipe im Ort, Tourenbegleitung mit Gastgeber / Skidepot, Skischuhtrockner, Holidaypass, Wachsmöglichkeit | | Urlauben mit Hund im Pustertal |

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www.hirben.it [ Baureportage ]

Naturlaub – offline ist der neue Luxus Eine einzigartige Naturlandschaft im Pustertal, die Kunst der Gastfreundschaft, der Komfort der Moderne, der zeitlose Stil der Berghütten und nachhaltige Entscheidungen im Einklang mit der Umwelt – alle diese Elemente vereint das Renovierungsprojekt der Gastgeberfamilie Stoll für ihr Natur-, Vollholz- und Bio-­ Hotel Hirben in Niederdorf. Ökologische Bauweise mit Fichte, Lärche und Zirbe ist hier selbstverständlich.

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ährend sich baukraft Architektur auf die Gestaltung der Gebäude konzentrierte, hat sich die Architektin Ambra Piccin mit der Umgestaltung der Räume befasst, bei denen jedes Detail zu einem Kuscheleffekt für den Gast wird. Die geräumigen Alpin­Suiten (50 m2) tragen ihre Handschrift und sind mit jeglichem Komfort ausgestattet: Wohnzimmer mit Essbereich und Küche, doppelter begehbarer Kleiderschrank – für Sie und Ihn – sowie Badezimmer. Letzteres ist nach nordischer Tradition gebaut. Ein Raum für DoppelWaschbecken und eine geräumige Dusche. Abgetrennt davon ein Raum für die Sanitäreinrichtungen. Eingerichtet sind die Bäder mit eleganten schwarzen Fliesen, modernen Armaturen und Regendusche. Die Wahl des Holzes fiel im Gleichklang von Architektin und Bauherren auf Fichte: mit Axt­ strichen bearbeitet und gebürstet, um das Holz gebraucht wirken zu lassen; mit Erde und natürlichem Wachs behandelt, um den passenden Farbton zu erreichen. Eine weitere Besonderheit sind die langlebigen, ungiftigen und

hypoallergenen Tapeten – Ambra Piccin legt in allen Bereichen großen Wert auf die Bedürfnisse der Gäste und auf ihr Wohlbefinden. In Sachen Licht-Design wurde ebenfalls nichts dem Zufall überlassen. Für die AlpineSuite wurden beispielsweise Einbaustrahler mit einem engen Radius ausgewählt, um die Struktur des Holzes zu betonen. Zudem wurden LED-Streifen mit 3000 Grad Kelvin verbaut. Das Grundkonzept für die Einrichtung ist das Verwenden von natürlichen Farben, die sich in den Sofas und Sesseln wiederfinden. Nicht zuletzt tragen die Entspannungsbereiche die Handschrift der Architektin: Saunen, Dampfbad, Außen- und Innenpool, Heusauna sowie Infrarotkabine. Die großen Räume des Spa­ bereiches erstrecken sich über zwei Etagen und bieten einen atemberaubenden Blick über die herrliche Landschaft der Niederdorfer Berge. Eben genau jene Landschaft, die als Inspirationsquelle und Entscheidungshilfe diente, passende architektonische Lösungen im Einklang mit der Umgebung zu finden, um

Nichts tun müssen, abschalten, den Flugmodus wählen, einfach sein – das ist Hirben. 202

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bei den Gästen eine wahre Explosion an Emotionen und Gefühlen auszulösen. Die Sitzflächen der Saunen bestehen aus Zedernholz, da dieses den perfekten Temperaturausgleich bietet und niemals überhitzt. Der Saunabereich ist mit einem Saunagarten kombiniert, um die wohltuende Wirkung des Saunaganges zu verlängern. Zusätzliches Wohlbefinden garantiert ein Teebereich, wo sich die Gäste regenerieren können und mit natürlichen Produkten verwöhnt werden. Vervollständigt wird das Wellnessangebot durch eine Bibliothek, die von der Architektin entworfen wurde, um Geschichten über die Schönheit der Dolomiten zu erzählen. Der Pool, welcher mittels einer internen Treppe erreichbar ist, bietet eine Länge von insgesamt 29 Metern. Im Innenbereich befinden sich vier Meter, während der Außenbereich mit der semi-olympischen Länge von 25 Metern perfekt zum Längenschwimmen und in die Natur eintauchen einlädt. Naturlaub pur im Ökohotel!


www.hirben.it [ Handwerker & Lieferanten ]

Nachhaltiges Bauen – das Vollholzhaus als Wohlfßhloase und Quelle der Regeneration.

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www.hirben.it [ Baureportage ]

Eintauchen in die natĂźrliche WohlfĂźhlwelt, abtauchen in den 25 Meter langen Infinity-Pool mit Inneneinstieg. 204

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www.hirben.it [ Handwerker & Lieferanten ]

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Skilodge,

Oberlech

www.skilodge-oberlech.at Skilodge Oberlech Familie Ortlieb Oberlech 755 A-6764 Lech am Arlberg tel: +43 5583 2460-0 fax: +43 5583 2460-38 mail: info@skilodge-oberlech.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Toni Seppi

Fakten

Sinnliches

| Neubau exklusive Skilodge mit 10 Zimmern und Suiten samt Boxspringbetten und Naturstein-Bädern | | Living Lounge – großes Wohnzimmer im Obergeschoss samt Kamin, Esszimmer und Sonnenterrasse | | Wellnessbereich mit Sauna, Infrarotkabine, Kneippbecken und Ruhezone | | Planung: Pichler Bau + Plan GmbH, Götzis, www.pigue.at |

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| Atemberaubende Lage direkt an der Skipiste in Oberlech auf 1650 Metern Seehöhe mitten im Herzen des Arlbergs | | Ausblick über Lech auf eine unvergleichbare Berglandschaft | | Skilodge kann exklusiv als Gesamtes gemietet werden | | Vielfältige Winter-Erlebniswelt am Arlberg – Skifahren, Snowboarden, Heliskiing, Rodeln, Winterwandern, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Langlauf, ... |


www.skilodge-oberlech.at [ Baureportage ]

Magische Bergwelt – zauberhaft logieren in der exklusiven Skilodge an einem der schönsten Plätze am Arlberg.

Zuhause auf der Skipiste, daheim in der Skilodge Ein Sprung höher, ein Stück natürlicher, eine Spur luxuriöser: Direkt an der Skipiste am Sonnenplateau des Arlbergs im autofreien Oberlech liegt die neu erbaute Skilodge Oberlech der Familie Ortlieb. Diese bietet 600 m2 Wohnfläche auf drei Etagen mit zehn individuellen, modernen, gemütlichen Zimmern und Suiten, einen feinen Wellnessbereich, Wohnzimmer, Esszimmer, Sonnenterrasse sowie genügend Tiefgaragenplätze. Die Baukosten exklusive dem Baugrund lagen bei rund 2 Millionen Euro.

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ie Gäste in der Skilodge können in einem der zehn exklusiven Zimmer und Suiten träumen und sich von der Ausstrahlung von Holz, Stein und stimmungsvollen Farb­nuancen zwischen Braun, Grau, Dunkelblau und Beerentönen in die alpine Welt entführen lassen. Die Zimmer und Suiten verfügen über eine Größe von 22 bis 56 m2 und garantieren durch die großen Panorama­fenster Ausblicke in die überwältigende Bergwelt. Zusätzlich sorgt der großzügig dimensionierte Balkon in jedem Zimmer für einen Panoramablick über Lech, der an Schönheit kaum zu überbieten ist. Die luxuriösen Bäder aus Stein wissen zu begeistern. Große Badewannen oder Regenduschen, beheizte Natursteinböden und geräumige Waschtische laden dazu ein, Momente der Sinnlichkeit und Entspannung zu erleben. Hochwertige Produkte von KAUFMANN lassen die Gäste nicht nur in der Lodge, sondern vor allem auch bei sich ankommen.

Die frische Bergluft und atemberaubende Ausblicke lassen einzigartige Momente entstehen. Diese genießen die Besucher der Ski­lodge in ihrem außergewöhnlich bequemen und weichen Boxspringbett, in welchem bis zum Himmel und noch weiter geträumt werden kann. Je nach Zimmerkategorie stehen auch noch ein gemütliches Sofa, ein Schreibtisch oder eine Work- & Living-­Zone in alpiner Architektur zur Verfügung, um das Aufenthaltserlebnis zu perfektionieren. | Das Ambiente mit Weitblick | Umgeben von der natürlichen Schönheit der österreichischen Alpen vereint die Skilodge Oberlech die Traditionen von Gastlichkeit mit einem modernen Living-Konzept und kombiniert optisch authentischen Alpine-Chic perfekt mit modernen Stilelementen. Im obersten Stockwerk der Lodge erwarten die Gäste ganz besondere Hochgefühle – ob beim Panora­mafrühstück im Esszimmer, 208

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bei einem Spieleabend am offenen Kamin oder beim Entspannen in der geräumigen Lounge. Ein weiteres Highlight im Obergeschoss sind die raumhohen Panorama­ fenster und die weitläufige Sonnenterrasse, von wo sich die Blicke unweigerlich auf Lech und die Alpen richten. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern beweist die Hoteliersfamilie Ortlieb jeden Tag höchstes Qualitätsbewusstsein und bietet ihren Gästen stets ausgezeichneten Komfort. Ganz nach dem Motto: Wer in die Skilodge Oberlech kommt, findet luxuriöse Ruhe und Entspannung, erlebt unvergleichliche Momente ebenso wie aktive und begeisternde Alpin-Erlebnisse. | Alpine Wellness | Wer Körper und Seele etwas Gutes tun will, der kann nach einem aktiven Tag in dem kleinen, aber feinen Wellnessbereich mit Sauna, Infrarotstühlen, Kneippbecken und Relaxing-Zone so richtig abschalten und entspannen. Prädikat: empfehlenswert!


www.skilodge-oberlech.at [ Handwerker & Lieferanten ]

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Living Lounge – das Wohnzimmer mit offenem Kamin, Esszimmer, Sonnenterrasse und Weitblick. 210

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Hochgefühl – wohnen, umgeben von moderner alpiner Architektur auf 1650 Metern Seehöhe. 212

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Nach einem sportlichen Tag die Skikleidung gegen den Bademantel tauschen ... 214

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Sonnenhotel Weingut Rรถmmert,

Volkach

www.sonnenhotels.de / www.weingut-roemmert.de Sonnenhotel Weingut Rรถmmert / Rรถmmerts WeinWelt Erlachhof 1a / Erlachhof 1 D-97332 Volkach tel: +49 9381 718160 / +49 9381 7183200 mail: zentralreservierung@sonnenhotels.de mail: info@weingut-roemmert.de

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Text: Angela Jungfer Fotos: Sonnenhotel Weingut Römmert / Stefan Sobotta

Fakten

Sinnliches

| Hotelneubau rund um das Thema Wein mit 104 Zimmern von 20 bis 40 m2 | | Moderne Tagungs- und Eventräume auf 550 m2 | | Restaurant mit Sonnenterrasse | | Wellnessbereich auf 900 m2 mit kombiniertem Innen- und Außenpool, Saunen, Massage- und Wellnessanwendungen, Ruhezone und Liegebereiche auf der Dachterrasse | | Neue WeinWelt auf 600 m2 | | Innendesign: Dipl.-Ing. Silvana Gutjahr, Planungsbüro für Innenarchitektur und Design / Ameli Neureuther, Art Studios |

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| Themenhotel über die Welt des Weins im historischen Volkach an der Mainschleife / modernes Design kombiniert mit Elementen von Weinflaschen, Rebenholz und Weinfässern / mit Bildern der Designerin Ameli Neureuther | | Fränkische Spezialitäten und kreative Gaumenschmeichler kredenzt mit feinen Weinen aus dem Weingut Römmert | | Weingut Römmert mit Vinothek und WeinSensorikum in unmittelbarer Nähe des Hotels | | Tiefgarage mit 20 Plätzen, teilweise E-Ladestationen an den Parkplätzen, große Fahrradgarage auch für E-Bikes |


www.sonnenhotels.de [ Baureportage ]

Hervorragender Jahrgang 2019 – das neue Sonnenhotel Weingut Römmert.

Vollmundige Cuvée aus Weingut und Sonnenhotel Seit September heißt das neue Sonnenhotel Weingut Römmert in Volkach an der Mainschleife seine Gäste herzlich willkommen. Das Hotel inmitten der herrlichen fränkischen Weinregion ist außergewöhnlich, denn es ist ein Themenhotel, das sich mit Begeisterung dem Wein gewidmet hat. Mit dem zugehörigen Weingut Römmert sowie dem Erlebnisbereich der Römmerts WeinWelt sind der Standort und das Hotelkonzept etwas ganz Besonderes. Wein, Natur, Wellness und Genuss im großen Stil!

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einliebhaber, naturliebende Gäste, Wellnessfreunde, aber auch Tagungs- und Seminarteilnehmer liegen mit einem entspannten Aufenthalt im neuen Hotel goldrichtig. Sämtliche öffentlichen Bereiche sowie die 104 Zimmer und Suiten von 20 bis 40 m2 vereinen eine unverwechselbare Atmosphäre aus modernem Design kombiniert mit zahlreichen thematischen WeinHighlights, die sich im ganzen Haus wiederfinden. Ob bei der Inneneinrichtung oder in den Außenbereichen: Rebenholz, Weinfässer, Weinflaschen und vieles mehr sind fantasievoll ein- und umgesetzt. Verantwortlich für das einzig-

artige Innendesign zeichnen die Innen­ architektin Dipl.-Ing. Silvana Gutjahr sowie die Künstlerin und Designerin Ameli Neureuther. Die Besonderheit dabei: Neureuthers Bilder sind nicht mit dem Pinsel gemalt, vielmehr wurden die Vorlagen für die späteren großformatigen Giclée-Drucke mittels App-Art auf dem Tablet gezeichnet. Das Farbkonzept spiegelt ebenfalls das Thema des Hotels wider: Grün für die Rebstöcke, Braun für die Erde sowie Gelb und Rot für die reifen Trauben. Auch wenn Ameli Neureuthers familiäre Wurzeln sich ebenfalls schon der Kunst gewidmet haben, ist ihre Familie (Mutter Rosi Mitter-

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maier, Vater Christian Neureuther und Bruder Felix Neureuther) vor allem für den Wintersport bekannt. Der mehr als 900 m2 umfassende Wellnessbereich spricht alle Sinne an und überzeugt mit einem nahtlos durchschwimmbaren Innen- und Außenpool, mehreren Saunen (Aromadampfbad, Biosauna, Finnische Sauna, Infrarotsauna) sowie einem vielfältigen Angebot an Massagen und Behandlungen mit acht Anwendungskabinen, wobei jeder Raum für ein edles Metall steht. Schönheit in Verbindung mit Wein lautet die Devise für die ausgewählten Hautpflegeprodukte aus der eigenen Manu­faktur in Österreich.


www.sonnenhotels.de [ Handwerker & Lieferanten ]

Liegeflächen in verschiedenen Ruhezonen und auf der Dachterrasse bieten einen fantastischen Blick über die angrenzenden Weinberge sowie über die Silhouette der Stadt Volkach und bekannte Sehenswürdigkeiten der Region. Ein Ruheraum mit Wasserbetten sowie die Vitaltheke vollenden das Wohlfühlangebot. Das Thema Kulinarik wird ebenfalls großgeschrieben. Großzügige Restaurantflächen mit einem ausgewählten Angebot an fränkisch-regionalen Spezialitäten sowie korrespondierende Weine vom benachbarten hauseigenen Weingut versprechen Hochgenüsse. Das traditionsreiche Weingut Römmert wurde vor mehr als 100 Jahren gegründet und ist inzwischen auf rund 20 Hektar Rebfläche vergrößert worden. Parallel zur Hoteleröffnung wurde hier die Römmerts WeinWelt eröffnet. Dahinter vereinen sich auf 600 m2 eine moderne Vinothek mit hochklassigen Weinen, erlebnisreiche Weinpräsentatio-

nen, Verkostungsräume für kleine und große Gruppen sowie das Herzstück – Römmerts WeinSensorikum. Dies ist der Ort, um Wein mit allen Sinnen – Sehen, Schmecken, Riechen – zu erleben und zu genießen. Direkt da, wo Wein entsteht. Bei dem abwechslungsreichen Rundgang reiht sich Attraktion an Attraktion. Mehr als 20 Stationen sind in einer geführten Tour mit einem Weinberater zu bewundern. Um das Thema Wein wirklich voll und ganz zu genießen, bekommen Besucher abgestimmt auf die Tour einen Secco und vier Weine zum Verkosten. Eine Führung durch das WeinSensorikum ist natürlich nicht nur ein Muss für Hotelgäste, sondern auch für Touristen aus nah und fern. Die Sonnenhotels sind in den schönsten Regionen Deutschlands und Österreichs zu finden. Aktuell zählen zwölf Häuser zur Gruppe, die für Familien ideal und auch für Tagungsveranstalter eine attraktive Adresse sind.

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Hotel & Restaurant Sonnenheim,

Hafling bei Meran

www.sonnenheim.com

Hotel & Restaurant Sonnenheim Familie Plank FalzebenerstraĂ&#x;e 63 I-39010 Hafling bei Meran tel: +39 0473 279410 fax: +39 0473 279599 mail: info@sonnenheim.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Sonnenheim / www.moving-pictures.de

Fakten

Sinnliches

| Erweiterung und Umbau – neue Eingangshalle / erweiterter Speisesaal / neue Panoramazimmer de luxe / zusätzlich 3 neue Saunen / 2 neue Ruheräume / neue Massage- und Kosmetikräume / neuer Fitnessraum / neue Tiefgarage mit E-Ladestation | | Planung und Bauleitung: Markus Alber, Alber Plan, Hafling, www.alberplan.it |

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| Panoramalage auf sonnigem Haflinger Hochplateau – der Sonnenterrasse Merans | | Sommer wie Winter romantisches Urlaubsdomizil | | 2 getrennte Spawelten mit Zugang zum Hallenbad samt Whirlpool und zum Garten mit Liegewiese – für Familien und exklusiv für Erwachsene | | Reiterhöfe in der unmittelbaren Umgebung | | Geführte Wanderungen mit dem Chef des Hauses | | Kostenloser Skibus im Winter |


www.sonnenheim.com [ Baureportage ]

Herrliche Ausblicke und Genussmomente auf dem sonnigen Haflinger Hochplateau.

Spa hoch2 und ein Vielfaches an Sonnenschein Hier ist die Sonne zu Hause – das familiengeführte Hotel Sonnenheim liegt im idyllischen Bergdorf Hafling nur etwa 10 Kilometer von der Kurstadt Meran entfernt auf 1300 Metern Seehöhe. Im Herbst 2018 hat die Familie Plank mit der Erweiterung ihres Hotels begonnen – und seit Juni 2019 strahlt es mit vielen Neuerungen mit der Sonne um die Wette.

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ereits vor rund zwei Jahren haben die Bauherren mit der Planung des Umbaus ihres Hotels Sonnenheim in Hafling begonnen. Wichtig war der Familie Plank, dass der neue Zubau nahtlos an den Bestand angepasst wird – und dank der Hand in Hand gehenden Zusammenarbeit gemeinsam mit Alber Plan und der größtenteils einheimischen Handwerker konnte dies auch termingerecht realisiert werden. Im September 2018 wurde der Aushub für die Garage in Angriff genommen und bis Dezember konnte diese fertiggestellt werden. Gleichzeitig wurde in dieser Zeit der Aushub für die Erweiterung durchgeführt. Von März 2019 bis Juni 2019 folgte dann die zweite Bauphase. Das Resultat ist eine gelungene Mischung aus traditionellem Handwerk gepaart mit moderner Architektur. Die neuen Panorama de luxe Zimmer laden zum Träumen und Entspannen ein. Die neue Tiefgarage bietet ausreichend Stellplätze, hier befindet sich auch eine Ladestation für Elektroautos. Ein besonderes Highlight ist

der Eingangsbereich im neuen Design samt Rezeption und gemütlicher Sitzlounge. Angrenzend holt der neue lichtdurchflutete Speisesaal die Natur und Sonne ins Innere. Dort werden die Gäste vom Küchenteam mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet am Morgen und einem abwechslungsreichen 5-GängeWahl-Menü abends verwöhnt, nach Wunsch wird auch eine kleine Mittagskarte angeboten. Traditionelle Südtiroler Köstlichkeiten verwöhnen die Gaumen ebenso wie hausgemachte Kuchen auf der Panoramaterrasse oder in der Stube. Seit dem Umbau verfügt das Sonnenheim nicht weniger als über zwei Spabereiche – einen für die ganze Familie, einen zweiten exklusiv für Erwachsene, jeweils mit Zugang zur weitläufigen Gartenanlage. Familien mit Kindern vergnügen sich im großzügig dimensionierten Wellnessbereich samt PanoramaIndoorpool, Finnischer Textilsauna, Dampfbad, Infrarotkabine, Kneipptretbecken und Ruheraum. Adults only für alle Gäste über 16 ist im neu gebauten Spa angesagt 222

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– inklusive Finnischer PanoramaSauna, Bio-Sauna, Dampfbad, EisCrusher, Nacktbereich im Freien, zwei Panorama-Ruheräumen und Tee­ station. Komplettiert wird das Wohlfühlangebot mit neuen Massage- und Beautyräumen für wohltuende Streicheleinheiten. Das Hotel ist untrennbar mit der Gastgeberfamilie Plank verbunden und blickt mittlerweile auf eine 50-jährige Tradition zurück. Inzwischen ist die dritte Generation der Gastgeberfamilie um das Wohl der Feriengäste bemüht. Hausherr Alois ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um Tipps für individuelle Wanderungen oder Radtouren geht. Bei den bewährten Hauswanderungen präsentiert er die schönsten Orte der Gegend. Gastgeberin Maria ist für den Service zuständig und stellt sicher, dass alle rundum versorgt werden. Die drei Töchter, Nadja an der Rezeption und im Marketing, Julia im Wellnessbereich und Sabrina im Service, bringen neuen Schwung mit ins Haus – wo die Sonne das ganze Jahr über zuhause ist!


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Hier ist die Sonne daheim – neue Wohlfßhlzimmer mit besten Aussichten.

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Spa2 – neben einem Familienwellnessbereich ist neu auch eine eigene Wohlfühlwelt für Erwachsene entstanden.

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AMEDIA Hotel Linz

www.amediahotels.com AMEDIA Hotel Linz **** AMEDIA Gruppe Prinz-Eugen-StraĂ&#x;e 12 A-4020 Linz tel: +43 732 257800 mail: linz@amediahotels.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: AMEDIA Hotel Linz

Fakten

Sinnliches

| Neubau mit 97 Zimmern samt kostenfreiem WLAN, Safe, Minibar, Smart TV sowie einzigartigem 360-Grad digitalisiertem Gast-Informationssystem | | Moderne STEEL BAR und Hotellobby | | Tiefgarage mit 45 Plätzen, interaktive E-Ladestation | | Generalunternehmer: Holzhaider Bau GmbH, St. Oswald/ Freistadt, www.holzhaider.at / Planung: RoomBuus Baudienstleistungs GmbH, Linz, www.roombuus.com | | Gestaltung Hotellobby und STEEL BAR: Designer Christian Bogner (Living Art) & Künstlerin Simone Gutsche-Sikora |

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| Hotel verkörpert Zeitgeist, Lifestyle und Kunst in der Linzer „Stahlstadt“ – Toplage mit Nähe zu Linzer Messe, Hauptbahnhof und Autobahnabfahrt A7 | | Werke der Künstlerin Simone Gutsche-Sikora in der Lobby ausgestellt | | Frühstücksangebot auch für externe Gäste | | Gast-Infosystem enthält in jedem Zimmer ein interaktives Tablet mit digitaler Gästemappe in 20 Sprachen, digitalem Concierge, Sprachsteuerung, Self-Check-in & SelfCheck-out, TV-Steuerung und Roomservice-Funktion |


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Ein zukunftsweisendes Pilotprojekt der AMEDIA Gruppe – das neue Business- und Tagungshotel in Linz.

Ein Hotel, mit dem man „sprechen“ kann In Linz wurde im November 2019 das 24. Hotel der AMEDIA Gruppe eröffnet – zusammen mit den Bauherren der SORAVIA Gruppe sowie dem Generalunternehmer Holzhaider Bau GmbH. Rund 12 Millionen Euro wurden auf dem 2000 m2 großen Grundstück in der Prinz-Eugen-Straße 12 in das außergewöhnliche Projekt investiert – das erste AMEDIA Hotel, mit dem man „sprechen“ kann. Zeitgeist, Lifestyle und Kunst werden hier in der „Stahlstadt“ perfekt verkörpert – dies gipfelt in der Gestaltung der coolen STEEL BAR.

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as neue AMEDIA Linz befindet sich in Toplage nur 600 Meter entfernt vom Design Center (Kongresshalle) und einen 15-minütigen Spaziergang von der Altstadt, der Donau sowie dem Linzer Hauptbahnhof. Die insgesamt 97 Wohneinheiten im 4-Sterne-Hotel bestechen neben modernem Design, kostenfreiem WLAN und vielen anderen Annehmlichkeiten auch durch ein voll digitalisiertes Gast-Informationssystem. Alle Zimmer sind mit einem interaktiven Tablet ausgestattet – inklusive digitaler Gästemappe in 20 Sprachen, digitalem Concierge, Sprachsteuerung, Funktion für Self-Check-in & Self-Checkout, TV-Steuerung sowie einer Roomservice-Funktion. Die Sprachassistenz „Alexa“ soll dabei den Alltag des Business- oder Tagungsgastes erleichtern. Sie übernimmt die Mitarbeiterfunktion eines Conci-

erge, den es in vielen Hotels nicht mehr gibt. Ein Taxi bestellen, Konzertkarten buchen, Auskünfte über Restaurant oder auch über das Hotel stehen auf einfache Art und Weise zur Verfügung. Natürlich kann jeder Gast individuell für sich entscheiden, ob er diese Unterstützung nützen oder doch lieber ganz weggeschaltet haben möchte. Die hoteleigene Tiefgarage mit 45 Abstellplätzen verfügt als zusätzliches Plus über eine interaktive ELadestation. Neben einer Bar mit nationalem und internationalem Getränkeangebot wird morgens ein reichhaltiges Frühstücksbuffet geboten. Für die unverwechselbare Gestaltung der Hotellobby samt STEEL BAR hat sich Udo M. Chistée, der Besitzer der AMEDIA Hotels, die internationale Künstlerin Simone Gutsche-Sikora und den mehrfach 230

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ausgezeichneten Designer Christian Bogner ins Boot geholt. Erstere hat bereits die AMEDIA Luxury Suites in Graz – 50 Suiten mit den verschiedensten Innendesign-Typen – in Szene gesetzt. Mit der STEEL BAR haben die beiden eine einzigartige coole Hotelbar mit direktem Bezug zur „Stahlstadt“ Linz kreiert. Als Blickfang dienen moderne Bilder, originelle Teppiche, schwere Ledercouchen und Sessel. „Das AMEDIA Hotel Linz verkörpert Zeitgeist, Lifestyle & Kunst kombiniert mit neuester Technologie. Die Zeit bleibt nicht stehen – wir auch nicht, davon profitieren unsere nationalen und internationalen Gäste,“ sagt Chistée. Mit Überschallgeschwindigkeit ist die AMEDIA Hotelgruppe auch in Richtung naher Zukunft unterwegs: Die Anzahl der Häuser soll sich bis Ende 2021 auf bis zu 30 erhöhen.


www.amediahotels.com [ Handwerker & Lieferanten ]

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www.amediahotels.com [ Baureportage ]

Das AMEDIA Hotel Linz vereint Zeitgeist, Lifestyle und Kunst – im Hintergrund werkelt neueste Technologie.

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Hotel Vierjahreszeiten, Flachau

www.vierjahreszeiten.co.at Hotel Vierjahreszeiten **** Familie Brunäcker Unterberggasse 251 A-5542 Flachau tel: +43 6457 2981 mail: info@vierjahreszeiten.co.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Vierjahreszeiten / Constanze Standteiner / Michael Gruber

Fakten | 20 neu gestaltete Wohlfühl-Doppelzimmer (35 m2) im Stammhaus in Bio-Vollholz und Naturfarben | | Innenarchitektur: Wohn Wo, Dipl.-Ing. Markus Holzlechner, St. Veit, www.wohnwo.at |

Sinnliches | Toplage in Flachau direkt an der Piste und Talstation – Ski-in & Ski-out | | Hoteleigene Après-Ski-Hütte Kamin-Klause | | Wellnessoase mit 2 Finnischen Saunen, Kräutersauna, türkischem Dampfbad, Wärmekabine, Ruheräumen, Panoramahallenbad und Außenpool (Jet-Stream-Massagedüsen, Whirlpoolsitzbank) | | Hoteleigene Weingärten im Burgenland und Eigenbauweine | | Vielfältige Aktivitäten zu allen Jahreszeiten |

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www.vierjahreszeiten.co.at [ Baureportage ]

Neu gestaltete Wohlfühlzimmer im Hotel Vierjahreszeiten vermitteln modernes Lebensgefühl.

Von den neuen Wohlfühlzimmern auf die Skipiste Das 4-Sterne-Hotel Vierjahreszeiten punktet mit perfekter Lage für Wintersportler – direkt im Herzen von Ski amadé unmittelbar an der Piste und Talstation der Gondelbahn Achterjet. Zu allen anderen Jahreszeiten erwarten die Gäste ebenso vielfältige sportliche und kulturelle Angebote und Aktivitäten mitten im Bikeund Wanderparadies im Salzburger Land. 20 neu gestaltete Doppelzimmer im Stammhaus in Bio-Vollholz und schönen Naturfarben machen noch mehr Lust auf aktiven Wohlfühlurlaub das ganze Jahr über.

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nnerhalb von nur elf Wochen konnten die 20 Doppelzimmer in drei Etagen generalsaniert und dem modernen 4-Sterne-Hotelstandard angepasst werden. Im Hotel Vierjahreszeiten steckt sehr viel Familien-Herzblut, daher war es Planer Dipl.-Ing. Markus Holzlechner enorm wichtig, die Wünsche der Bauherren mittels eines harmonischen und vor allem authentischen Konzepts umzusetzen. Der Charakter des Hauses und der Familie sollte sich darin widerspiegeln. Als Grundlage dienten realitätsnahe Visualisierungen, bevor im Herbst 2019 der Umbau startete. Mit regionalen Materialien, die heimische Handwerker verarbeitet haben, wurde nicht nur dem Umweltgedanken Rechnung getragen, sondern auch der Wirtschaftskreislauf in der Region gestärkt. Die bestehenden Fichte-MassivHotelbetten inklusive Vertäfelung wurden einer „Frischzellenkur“ unterzogen und ins neue Zimmerambiente perfekt integriert. Bewährtes konnte so belassen und gleichzeitig ein neues Design mit mehr Leichtigkeit geschaffen werden. Die Schlafzimmer und Bäder präsentieren sich offen und einladend. Traditionelle Hotelkultur harmoniert hier mit modernem Lebensgefühl – Holzböden, natürliche

Farben und hochwertige Materialien wie Holz, Stein und Naturfasern tragen dazu bei. Das bestehende Bio-Vollholz blieb erhalten und wurde aufgefrischt. Akzente setzen pflanzliche Strukturen, die das Thema der vier Jahreszeiten aufgreifen. Angefangen hat 1972 alles mit der Kamin-Klause – damals noch ein Heustadl, heute als Apres-Ski-­Hütte und Restaurant bekannt. Im Jahre 1989 erfolgte schließlich der Hotelneubau. 2002 wurde ein weiteres Haus mit 19 Zimmern und Hallen­ bad ergänzt. Der Familienbetrieb ist so stetig und nachhaltig über all die Jahre und Jahreszeiten gewachsen. Direkt an der Skipiste Unterberg in Flachau – im Herzen von Snow Space Salzburg gelegen – ist das 4-Sterne-Hotel prädestiniert für Ski-in & Ski-out. Die Gäste spüren die familiäre Atmosphäre und Herzlichkeit im gesamten Haus und schätzen die persönliche Betreuung durch die Hoteliersfamilie. Josef Brunäcker ist Gastwirt mit Leib und Seele, ein gebürtiger Burgenländer und seit 1967 in der Gastronomie tätig. Sein stets sonniges Gemüt findet bei den Gästen großen Anklang. Er ist zuständig für die Technik, Gartenanlage, den reibungslosen Ablauf des Hotelalltags und die Gästebetreuung. Seine Frau Marianne ist die gute Seele des Hau236

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ses und ein Organisationstalent. Tochter Maria, seit 2014 Geschäftsführerin, fungiert als Hotel-Allrounderin und ist von der Rezeption bis Service im gesamten Haus in allen Bereichen zu finden. Sie kümmert sich auch um das Marketing, Social Media, die Website und, wie die Eltern, mit Liebe und Leidenschaft um das Wohl der Gäste. Großer Wert wird auch auf feine Kulinarik gelegt. Das Küchenteam zaubert im Rahmen der VerwöhnHalb­ pension saisonal abgestimmt köstliche Kreationen – purer Genuss zu jeder Jahreszeit. Der Wein stammt aus dem eigenen Weingut im Burgenland, welches von Tochter Bettina Wieland mit ihrem Mann betrieben wird. Der großzügig dimensionierte Wellnessbereich bietet neben Panoramahallenbad und Außenpool insgesamt drei verschiedene Saunen, Dampfbad, Wärmekabine, Ruheraum und Frischlufthof sowie ein feines Massage-Angebot. Dank unzähliger Freizeitmöglichkeiten in und rund um Flachau bietet das Familien- und Wellnesshotel im Herzen des Skiverbundes Ski amadé mit 270 Liften und Seilbahnen die perfekte Mischung aus Wohlfühl-, Genuss- und Aktivurlaub – zu allen vier Jahreszeiten versteht sich von selbst.


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Boutique-Hotel Lartor, Unterammergau

www.lartor.de Boutique-Hotel Lartor Restaurant Hieronymus mSE Campus und Kunsthalle Christian Zott Weiherweg 34 D-82497 Unterammergau Hotel: +49 8822 9 39 9 1-0 Restaurant: +49 8822 93991-20 mail: info@lartor.de

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Lartor, Restaurant Hieronymus und mSE Kunsthalle Unterammergau

Fakten | Neubau eines Gebäude-Komplexes mit BoutiqueHotel samt 12 individuellen Zimmern, Restaurant für 100 Personen, Kunsthalle und Skulpturengarten, Konferenzraum für bis zu 20 Personen, Kreativraum für 10 bis 15 Personen | | Architektur und Planung: wild bär heule Architekten AG, Zürich, www.wildbaerheule.ch | Planung Innendesign: Interior Design GmbH, Bozen, www.interiordesign.it |

Sinnliches | Erholung, Kunst und Hochgenuss vereint im Ammertal | | Zimmer sind stilvolle Rückzugsorte und thematisch individuell eingerichtet mit sagenhaftem Panoramablick | | Restaurant mit regional und international inspirierten Gerichten – kreiert von Spitzenkoch Lorenz Maria Grießer | | Kunsthalle für Ausstellungen, Skulpturen und Events sowie Raum für mehr als 100 Personen | | Traumhafte Location für Hochzeiten, Familienfeiern und Events |

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Außergewöhnliche Momente in einem einzigartigen Ensemble – erholsamer Urlaub trifft im Lartor auf feinste Kulinarik und vorzügliche Kunst. Genüssliche Ausblicke auf die Ammergauer Alpen gewährt eine 32 Meter hohe Raumskulptur.

Die wahre Kunst von Genuss und Erholung In Unterammergau ist ein einzigartiger Gebäude-Komplex inmitten der Natur des Ammertals entstanden. Das Boutique-Hotel Lartor, das Restaurant Hieronymus sowie der mSE Campus samt mSE Kunst­halle und Skulpturengarten vereinen eine einmalige Kombination aus Kunst, Kulinarik und Natur. Ganz egal ob erholsamer Urlaub, Firmen-Brainstormings für die Entwicklung innovativer Ideen oder unvergessliche Events wie Hochzeiten und Familienfeiern – das Lartor bietet den kunstvollen Genießerrahmen.

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n nur 19 Monaten wurde das visionäre Millionenprojekt von Unternehmer und Investor Christian Zott realisiert. Der 59-Jährige hat sich mit dem Hotel, Restaurant und Campus nach 30 Jahren internationaler Geschäftstätigkeit einen Traum erfüllt und ist damit „wieder zu Hause angekommen“. Im Boutique-Hotel Lartor bieten sich aus den bodentiefen Pano­rama­­­ fens­ ter­ n der zwölf extravaganten Zimmer atemberaubende Ausblicke. Ein jedes ist mit handschmeichelnden Designmöbeln aus Eichenholz ausgestattet – geöltes Eichenparkett sowie sanfte Farben und Formen verströmen ein Gefühl von Wärme und Behaglichkeit. Spektakulär sind die gläsernen Duschröhren, die mittig im Zimmer stehen und urbanen Luxus in die Alpen bringen. Exklusiv ist auch die Kunst, die in allen Räumen des Hotels zu finden ist. Jedes Zimmer wurde einem anderen fantastischen Ort gewidmet,

der sich in Bildern und Accessoires widerspiegelt. Gäste können in den „Jungbrunnen“ eintauchen, das „Schlaraffenland“ erkunden oder das Leben rund um den „Venusberg“ feiern. Flauschige Handtücher, kuschelige Bademäntel und hochwertige Kosmetik-Artikel von The White Company, Zimmersafe, EspressoMaschine und Wasserkocher sowie kostenfreies Mineralwasser runden die luxuriöse Zimmerausstattung ab. Nachhaltige Komfortartikel, wie Pantoffeln aus biologisch wiederverwertbaren Materialen sowie der konsequente Verzicht auf Plastik sind ein Beitrag für eine saubere Umwelt. Für schnelles WLAN ist natürlich überall gesorgt. Der mSE Campu­s mit seinen Tagungsräumen beherbergt im Obergeschoss die mSE Kunsthalle. Diese bietet schon in ihrem Foyer mit Skulpturen berühmter Bildhauer wie Ernst Barlach und Wilhelm Lehmbruck ein außergewöhnliches 240

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Entrée und präsentiert in wechselnden Ausstellungen vor allem zeitgenössische Kunst nahbar und zugänglich. Im Restaurant Hieronymus mit Sportsbar und Grill genießt man neben ausgiebigem Frühstück auch Mittag- und Abendessen in Gourmet-Qualität. Namensgeber ist ein mächtiger Stier, der dem Gründer Christian Zott gehörte und heute die Besucher am Eingang begrüßt. Umgeben sind die drei im Stil typischer Bauernhäuser des Ammertals designten Gebäude von einem Skulpturenpark mit echten Kunstwerken. Von der mehr als 32 Meter hohen Raum- und Klangskulptur „Sichtung“ bietet sich ein traumhafter Blick in die Ammergauer Alpen. Die mSE Kunsthalle und der gesamte Komplex sollen künftig auch zu einem über die Region hinaus bedeutenden Anziehungspunkt für Events werden. 2020 wird mit den Passionsspielen ein besonders aufregendes Jahr.


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www.lartor.de [ Baureportage ]

Kunstvoller Genuss im Ammertal – Restaurant Hieronymus.

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Die Zimmer und Suiten als stilvolle Rückzugsorte – mit edlen Naturhölzern und freistehender Dusche mitten im Raum.

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Der Gollinger, Hinterglemm

www.gollingerhof.at Der Gollinger Familie Kloimstein Schwarzacherweg 376 A-5753 Hinterglemm tel: +43 6541 7292 fax: +43 6541 72928 mail: hotel@gollingerhof.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Der Gollinger

Fakten | Neues Logo und neuer Hotelname – aus Gollinger Hof wurde Der Gollinger | | Alle 30 Zimmer, Studios und Junior Suiten erneuert, 16 davon komplett umgebaut| | Rezeption im neuen Erscheinungsbild | | Neue Weinlounge und Tagesbar | | Schließanlage komplett ausgetauscht, neue Fenster, Außenfassade im neuen Gewand |

Sinnliches | Ruhige Lage und doch zentral an Wanderwegen und in Nähe zu den Pisten des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn (270 Pistenkilometer) – mit den Skiern bis zum Hotel fahren | | Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Wandergütesiegel | | Geführte Wanderungen mit den Gastgebern | | Restaurant Gollinger Hof ist für die hausgemachten Knödel bekannt | | Weinlounge – Weinverkostungen mit Chef & Sommelier Gerhard | | 400 m2 Wellnessbereich AlpenOase / Massage- und Beautyangebot | | Joker Card-Partner im Sommer – Bergbahnen, Bus etc. kostenlos nutzen |

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www.gollingerhof.at [ Baureportage ]

Der Gollinger präsentiert sich mit neuem Namen und unaufdringlich-gemütlicher Ausstattung.

Echte Bergerlebnisse ganz entspannt genießen Der Gollinger ist ein familiengeführtes Hotel im wunderschönen Salzburger Land. Direkt im Ski- und Wanderparadies Saalbach Hinterglemm punktet es mit ruhiger und dennoch zentraler Lage am Ortsrand von Hinterglemm – echte Bergerlebnisse sind also garantiert. Neben einem neuen Logoauftritt und neuer Fassade präsentiert sich das Haus seit Frühjahr 2019 mit noch mehr Komfort dank Erneuerung der Zimmer und Suiten, neuer Weinlounge, neuer Tagesbar sowie Rezeption im neuen einladenden Ambiente.

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m Jahr 1979 wurde von Franz und Kathi Breitenberger der Grundstein für das Hotel Gollinger Hof im Glemmtal gelegt, mittlerweile führt es Tochter Yvonne Kloimstein mit Ehemann Gerhard. Das Haus ist durch und durch ein Familienbetrieb geblieben – die Atmosphäre ist entsprechend gemütlich und der Umgang mit den Gästen sehr persönlich. Direkt hinter dem komfortablen Hotel beginnt die beeindruckende Berglandschaft. Der Gollinger ist deshalb nicht ohne Grund im Sommer auf Wanderungen und im Winter auf Skifahren spezialisiert und verspricht echte Bergerlebnisse. Das Hotel liegt direkt an beliebten Wanderrouten und bis zum nächsten Lift geht man nur zwei Minuten und kann mit den Skiern zum Hotel zurückfahren. Das Refugium ist mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet, was für eine hervorragende Qualität als Wanderhotel zeugt. Im Sommer lädt der staatlich geprüfte Wanderführer und Gastgeber Gerhard seine Gäste dreimal in der Woche zum Wandern ein und

Chefin Yvonne begeistert zweimal wöchentlich mit geführten NordicWalking-Touren. Von ihren beiden Söhnen Maximilian und Moritz ist der letztgenannte seit 2019 ebenfalls im elter­lichen Betrieb tätig. Das Hotel ist auch Joker CardPartner im Sommer. Damit erhalten die Gäste Ermäßigungen auf viele Freizeitattraktionen in Saalbach Hinterglemm oder können Bergbahnen und Busse gratis benützen. Um tagsüber aktiv sein zu können, braucht man nachts einen erholsamen und hochwertigen Schlaf – daher wird sehr viel Wert auf gemütliches Wohnen gelegt. Die unaufdringliche, beruhigende Ausstattung aller 30 erneuerten Zimmer, Studios und Junior Suiten – 16 davon wurden völlig umgebaut – erleichtert das Runterkommen. Naturmaterialien wie Nachttisch-Zirbenholzblöcke neben dem Bett vermitteln eine heimelige Atmosphäre und sorgen für eine angenehme Nachtruhe. Sämtliche Zimmer bieten den gewünschten Komfort, entweder in der Deluxe-Variante mit Boxspringbetten oder für den leistbaren 246

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Familien­ urlaub mit ausziehbarer Doppel-Couch, mit oder ohne Balkon – je nach Bedarf und Vorlieben. Das Restaurant ist speziell bekannt und beliebt für die hausgemachten Knödel-Spezialitäten und weitere Schmankerln aus der österreichischen Küche. Die Hotelgäste kommen hier in den Genuss der Verwöhnpension. Abgerundet wird das Menü mit einem Wein aus der neuen Weinlounge. Ein besonderes Highlight ist eine Weinverkostung mit dem Sommelier und Chef des Hauses inmitten der edlen Tropfen. An der neuen Tagesbar lässt sich vor dem Essen noch in gemütlichem Ambiente ein Aperitif genießen. Der Gollinger verfügt nicht zuletzt über einen 400 m2 großen Wellnessbereich. Die AlpenOase samt Stuben-Sauna aus Zirbenholz, Biosauna und Dampfbad, Duschbereichen, VIP-Dusche mit Ice Crasher und Raindance Shower, Ruhezone mit Wasserbetten, Trinkbrunnen mit Gebirgsquellwasser, kleinem Fitnessraum und Solarium macht den rundum entspannten Aktivurlaub in Hinterglemm komplett.


www.gollingerhof.at [ Handwerker & Lieferanten ]

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Zum Mohren, Reschen

www.zum-mohren.it Zum Mohren **** Familie Folie HauptstraĂ&#x;e 30 I-39027 Reschen am See tel: +39 0473 633120 mail: info@mohren.com

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Text: Angela Jungfer Fotos: Toni Seppi

Fakten

Sinnliches

| Fassade im neuen Erscheinungsbild mit Naturschieferplatten | | Neuer Eingangsbereich mit Foyer und Lobby | | Neu gestalteter Speisesaal und neuer Buffetbereich | | Sämtliche Zimmer mit natürlichen Materialien renoviert – neues Stockwerk mit Naturzimmern errichtet | | Umbau des Wellnessbereichs und Erweiterung des Ruheraums | | Neuer Beauty- und Massagebereich | | Planung: Architekt Günther Fritz, Glurns, www.architekt-fritz.com |

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| Perfekte Ausgangslage für Aktivurlaub in der Region Reschensee auf 1500 m Seehöhe – 2 Länder Skiarena mit 5 Skigebieten und 211 Pistenkilometern | | 3 Saunen und Hallenbad | | Natürlicher Genuss mit regionalen und hausgemachten Köstlichkeiten / Restaurant als Rahmen für gelungene Familien- und Firmenfeiern | | Urlaub versüßt – eigene Konditorei Mohren Stuben |


www.zum-mohren.it [ Baureportage ]

Ein Haus mit Charakter – das Hotel Zum Mohren vereint genussvoll Tradition und Moderne.

Natürlicher Genuss garniert mit Bergspirit und Seeblick Das Hotel Zum Mohren am Reschensee präsentiert sich beständig und zugleich modern. Gewissermaßen ein Ruhepol, der im Wechselspiel von Wohnen und Leben, Essen und Trinken, Bewegung und Entspannung natürlichen Genuss beschert. Nach dem jüngsten Umbau erstrahlt das 4-Sterne-Haus der Familie Folie von außen bis innen im neuen Glanz – Weitblick über Reschensee und bis zum Ortler inklusive.

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ereits die modern designte Außenfassade lässt vielerlei Neues im Hotel erahnen. Und schon beim Eintreten werden die Erwartungen erfüllt. Hier erwartet die Gäste der neu gestaltete Eingangsbereich samt gemütlicher Lobby. Der Reigen an Neuerungen setzt sich in den Zimmern fort, die allesamt auf mindestens 25 m2 Fläche vergrößert, saniert und neu gestaltet wurden. Völlig neue Wohnwelten eröffnen sich in der zusätzlich errichteten Etage mit den Naturzimmern, die den Blick auf die imposante Bergwelt freigeben. Fünf unterschiedliche Zimmerkategorien stehen nun insgesamt zur Auswahl. Der Wellnessbereich erstrahlt in einem großzügigen neuen alpinen Gewand. Der Ruhebereich wurde erweitert mit neuem Relaxraum und Teestation. Im neuen Beauty- und Massagebereich im Obergeschoss werden die Gäste bei wohltuenden Behandlungen mit natürlichen Produkten verwöhnt. Wer möchte, kann hier auch bei einem Südtiroler Heubad – dem traditionellen Alpenbadl – die wohltuende Wirkung getrockneter Gräser und Kräuter am eigenen Körper erfahren.

Einer „Ganzkörperbehandlung“ wurde die Außenfassade unterzogen. Naturschieferplatten verleihen ihr eine moderne Anmutung, während im Inneren des Hotels alpine Gemütlichkeit mit viel Holz das Ambiente bestimmt. Im Zuge der Arbeiten von April bis Dezember 2019 wurde der Bestand – mit Ausnahme von Restaurant, Konditorei, Bar und Hallenbad – ausgehöhlt und neu aufgebaut. Architekt Fritz Günther aus Glurns kümmerte sich dabei als besondere Herausforderung auch um die Statik, welche an die neuen Bestimmungen – Stichwort Erdbebensicherheit – angepasst werden musste. Ursprünglich stand das Traditionshaus Zum Mohren im Nachbarort Graun, bedingt durch die Stauung des Reschensees war im Jahre 1951 der Umzug und Wiederaufbau in Reschen notwendig. Die Gastgeber und Bauherren sind die Familien Folie senior und junior, welche auch jetzt gemeinsam den jüngsten Umbau gestemmt haben. Die Hoteliers bieten „natürlichen Genuss“ in allen Facetten – angefangen bei der Einrichtung der Zimmer 250

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mit natürlichen Materialien wie heimischer Zirbelkiefer und gedämpfter Fichte. Fortgesetzt wird dieser Anspruch auch beim gastronomischen Angebot. Küchen- und Juniorchef Dietmar wartet mit feinster Kulinarik auf und legt großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Bauern der Region. Mit viel Freude und Einsatz bereitet er Marmeladen, Teigtaschen, Kuchen, Torten und vieles mehr selbst zu. In Szene gesetzt werden die Köstlichkeiten am ebenfalls neuen Buffetbereich und im erneuerten Restaurant. Hausgäste kommen allabendlich in den Genuss eines 5-Gänge-Wahlmenüs, À-la-carte-Gäste wählen im Restaurant Mohren Stuben feinste Speisen von der Karte. Kuchen & Co versüßen im hauseigenen Café den Urlaubstag. Juniorchefin Sabine ist im Restaurant stets für die Gäste da und berät sie gerne zur passenden Weinbegleitung aus dem gut selektierten Weinkeller mit Südtiroler und italienischen Etiketten. Nicht zuletzt lassen sich vom Hotel aus die Naturschätze sowie die vielfältigen sportlichen und kulturellen Angebote des Vinschgaus erleben.


www.zum-mohren.it [ Handwerker & Lieferanten ]

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Im modernen Ambiente entspannen und saunieren in der Kombisauna (als Finnische und Bio-Sauna nutzbar), im tĂźrkischen Dampfbad oder in der Infrarotkabine. AbkĂźhlung verspricht die Erlebnisdusche.

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Genussvoll wohnen auf natßrliche Weise – eine ganze neue Etage voll mit heimeligen Naturzimmern.

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22 SUMMITS Boutique Hotel, Zermatt

www.22summits.ch

22 SUMMITS Boutique Hotel **** Familie Julen Zen SteckenstraĂ&#x;e 4 CH-3920 Zermatt tel: +41 27 96635 22 mail: info@22summits.ch

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Text: Angela Jungfer Fotos: 22 SUMMITS

Fakten | Neubau Hotel mit 22 Zimmern und Suiten | | Doppelstöckiger Wellnessbereich auf 180 m2 mit Sauna, Vitarium, Heubad, mystischem Ruheraum, Outdoor-Whirlpool, Fitnessraum und Massageraum | | Lobby, Bar und Lounge mit Leseecke und Wohnzimmercharakter | | Planung: Architekt Hans Zurniwen, arnold perren zurniwen gmbh, Zermatt, www.ad-zermatt.ch |

Sinnliches | Zwei Schwestern als junge Gastgeberinnen, die ihre Liebe zur Bergwelt leben und Wert auf persönliche Betreuung legen – Hoteliersfamilie mit viel Erfahrung und vielen Geschichten | | Das gesamte Hotel kann an außerwählten Terminen exklusiv für Privatanlässe gemietet werden (bis zu 44 Personen) | | Day Spa auf Anfrage | | Urlaub für Skifahrer, Alpinisten, Wanderer, Naturliebhaber und Biker im autofreien Bergort Zermatt (1600 m) am Fuße des Matterhorns – Talstation Klein Matterhorn in unmittelbarer Nähe |

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Das 22 SUMMITS gibt Berge!

Das Matterhorn als Zimmergenosse 22 Gipfel, 22 Zimmer und mittlerweile schon ganz viele Gäste – die Familie Julen konnte im Dezember 2018 mit der Eröffnung ihres heimeligen 22 SUMMITS Boutique Hot­e­l am Fuße des Matterhorns in Zermatt eine weiteres Highlight zu ihren Familienbetrieben hinzfügen.

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ngefangen beim Apparthotel Cas­a Vanessa über die Après-Skihütte Hennustall bis zum Chalet Valaisan wurde der Geschichte der Familienbetriebe Julen nun mit dem luxu-

riösen 4-Sterne-Boutique Hotel 22 SUMMITS ein weiteres spannendes Kapitel hinzugefügt. Die Schwestern Rahel und Carolina Julen sind mit den Betrieben der Eltern aufgewachsen und führen das Hotel seit der Eröffnung im Dezember 2018 mit viel persönlichem Engagement und Herzblut. Ihre Eltern Norbert und Carmen Julen haben gemeinsam mit dem Zermatter Architekten Hans Zurniwen das Innen und Außen des Hotels geplant. Dieses liegt nur wenige Gehminuten zwischen dem Dorfzentrum und der Station der Matterhornbahnen. Mit einer persönlichen Note und viel Liebe zum Detail wurden hier Erfahrung und Kompetenz mit frischem Wind verbunden, um damit etwas ganz Neues und Einzigartiges zu schaffen.  Die Hoteliersfamilie hat es sich zur Aufgabe gemacht, für ihre Gäste „ein zweites Zuhause“ zu schaffen. Das 22 SUMMITS verfügt über exakt 22 Doppelzimmer (27-30 m2) und Suiten (38-50 m2) in Süd- und Nordausrichtung, mit Matterhornblick oder Blick auf die Mischabelgruppe. Der doppelstöckige Well256

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nessbereich umfasst 180 m2 samt Outdoor-Whirlpool, verschiedenen Saunen sowie einem Massageraum und einem Fitnessbereich. Lobby, Bar und Lounge mit kleiner Hausbibliothek bestechen mit Wohnzimmercharakter. „Wir lieben es, mit den Gästen zu arbeiten. Sie schenken uns ihre wichtigste Zeit – ihren Urlaub. Alles ist sehr persönlich. Wir sind immer präsent und wollen den Gästen unser Zermatt vermitteln und zeigen“, sagt Carolina. „22 SUMMITS steht aber nicht nur für 22 Zimmer, sondern auch für unsere Lieblingsberge und unsere Geschichten“, betonten die Schwestern unisono. Beide konnten trotz ihres noch jungen Alters schon viele Erfahrungen als Gastgberinnen sammeln. Ihr exklusiver Rückzugsort vereint trendiges und alpines Design, steht für vollendeten Komfort und legt Wert auf legeres Ambiente. Immer wieder beeindruckend – der atemberaubende Blick auf das berühmte Matterhorn, dazu die ruhige, aber trotzdem zentrale Lage in der autofreien Alpenmetropole Zermatt. Der Gipfel der Urlaubsgefühle!


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22 SPA – exklusives Relaxangebot auf 180 m2.

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Ein zweites Zuhause – das 22 SUMMITS.

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Skylodge Alpine Homes, Haus im Ennstal

www.keinprecht.com

Skylodge Alpine Homes Familie Keinprecht Gumpenberg 45 A-8967 Haus im Ennstal bei Schladming tel: +43 3687 21710 mail: info@sky-lodge.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Skylodge Alpine Homes / Christine Höflehner

Fakten

Sinnliches

| Kernsanierung (ehemaliges Hotel Schlosserwirt) und Neugestaltung von 18 Luxus-Apartments im modern-puristischen Design von 40 bis 159 m2 und für bis zu 10 Personen / luxuriöse Kingsize Boxspringbetten / Terrasse oder Balkon / große Glasfronten / offene Wohnküche u. v. m. | | Panorama-Spa mit Finnischer Sky-Sauna, Biokräuter-Sauna, Infrarotkabine, Ruhebereiche innen und außen | | Bauherr: UM Bau GmbH, Urban van Stralendorff und Martijn Bos, Ramsau am Dachstein, www.umbau.at | | Interior Design: Danielle Koole-Bos |

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| Exklusive Lage am Hauser Kaibling auf 1100 m Seehöhe mit direktem Zugang zur 4-Berge-Skischaukel – nur 200 m bis zum Skilift | | Kooperation mit dem Natur- & Wellnesshotel Höflehner (nur 200 m entfernt) – Leistungen wie Gourmet-Frühstück, 5-GangAbendmenü oder Wellnessanwendungen im Premium Alpin Spa können dort nach Wunsch flexibel zugebucht werden |


www.keinprecht.com [ Baureportage ]

Skylodge Alpine Homes – alpiner Luxus trifft auf steirische Gemütlichkeit, schwedischer Minimalismus auf üppige Bergwelten.

Himmlisch logieren in exklusiver Berglage Die neu gebaute Skylodge Alpine Homes am Hauser Kaibling auf 1100 Metern Seehöhe bietet direkten Zugang zur Schladminger 4-Berge-Skisschaukel, einen atemberaubenden Panoramablick auf das Dachsteingebirge und luxuriösen Urlaubskomfort ohne Abstriche.

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n den 18 Luxus-Apartments fühlen sich die Urlauber auf Anhieb zuhause. Modernes, puristisches Design kombiniert mit natürlichen Materialien wie Holz, Stein und Glas ergeben einen kontrastreichen Stil und sorgen für ein unvergleichliches Ambiente – Schwedischer Minimalismus gepaart mit steirischer Gemütlichkeit und gekrönt mit einem einmaligen Panorama. Der Himmel spielt nicht nur im Logo der Skylodge eine große Rolle – auch jedes Apartment trägt den Namen und die Form eines Sternenbildes. Die Bauherren und Eigentümer der UM Bau GmbH haben dazu mit ihrem umfassenden Know-how ein altes Hotel, den Schlosserwirt, komplett kernsaniert und gemeinsam mit heimischen Handwerkern aus dem Ennstal neu gestaltet. Die Gästebetreuung selbst liegt in den Händen der erfahrenen Hoteliers­ familie Keinprecht. Große Glasfronten holen die Natur und warmes Tageslicht ins Rauminnere – das moderne, alpine Interieur wird gekonnt in Szene gesetzt. Die Ausblicke auf den Natio-

nalpark Gesäuse sind imposant. Auf hochwertige Materialien, modernste Technologien und perfekte Ausführung hat die UM Bau GmbH großen Wert gelegt. Entstanden sind 18 Apartments zwischen 40 und 159 m2 je nach Größe mit ein bis vier Schlafzimmern und für Gruppen mit bis zu zehn Urlaubern. Die Fassade wurde ganz bewusst im ländlichen Stil gehalten. Unterbrochen wird sie durch Balkonterrassen mit einer Tiefe von 2,40 Metern und bis zu 11 Metern Länge – ideal für Esstische und Liegemöglichkeiten. Die Balkone sind mit Holzschnitzereien und Schindeln verziert, alles ist abgerundet und ohne scharfe Kanten, selbst die Handläufe. Die Skylodge Alpine Homes verfügen zudem auch über einen hauseigenen Wellnessbereich mit Panorama-SPA und großem Effektfeuer mit drei Metern Länge. Highlight ist die Finnische Sky-Sauna aus Zirben­ holz mit Panoramablick auf das Dachsteingebirge und Sternenhimmel. Weitere Wohlfühl-Highlights: eine Biokräuter-Sauna mit gepress262

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ten Heuwänden, eine Infrarotkabine mit Liege und beleuchteten Salzsteinen, ein Eisbrunnen aus Naturstein, Erlebnisduschen und ein Außenbereich mit Hängeliegen. Die Zusammenarbeit mit dem nur 200 Meter entfernten Natur- & Wellnesshotel Höflehner ermöglicht es den Skylodge-Gästen auf Wunsch und ganz individuell dort das Restaurant für Frühstück und Abend­essen zu nutzen und in den wohligen Genuss des zusätzlichen Wellnessangebots zu kommen. Nachhaltigkeit nimmt in den Skylodge Alpine Homes eine große Rolle ein: Eine E-Ladestation wird mittels Solarpaneele am Dach der Fahrradgarage betrieben, geheizt wird mit Pellets und Holz kam bei den Böden und Türen zum Einsatz. Die Innenarchitektur besticht mit viel Liebe zum Detail. Designlampen setzen ebenso Akzente wie meisterhaft verarbeitetes Altholz oder eine kuschelige Sitzecke im Rezeptionsbereich samt Effektfeuer. Nicht zuletzt wird den Gästen spätestens bei den himmlischen Aus­ blicken warm ums Herz.


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Flexibel und naturnah wohnen in den 18 Luxus-Apartments im modern-puristischen Design von 40 bis 159 m2.

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Dem Wellnesshimmel ganz nah im Panorama-Spa.

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Fitnessstudio INJOY,

Imst

www.injoy-imst.at Fitnessstudio INJOY Bernhard Gollner Brennbichl 10a A-6460 Imst tel: +43 5412 62065 fax: +43 5412 62065-4 mail: info@injoy-imst.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: a4L architects ZT GmbH

Fakten | Neubau Fitnessstudio in Niedrigenergiebauweise über 3 Stockwerke mit 1400 m2 Nutzfläche und begehbarer Dachfläche | | Nachhaltige Fassade aus Aluschindeln / 2 Stockwerke in Holzbauweise errichtet | | Planung: a4L architects ZT GmbH, Breitenwang, www.a4L-architects.com |

Sinnliches | Seit 15 Jahren am Standort Imst / täglich geöffnet / fortschrittliche Trainingsmethoden / betreutes Training mit individuellen Konzepten | | Saunabereich mit Terrasse / Solarien / Massageräume | | EMS-Training – zeitsparendes Ganzkörpertraining | | Fitnessraum mit modernsten Geräten auf 330 m2 Fläche (Milon- und eGym-Zirkel, SKILLMILL- und reACT-Geräte) | Vielfältiges Wochenprogramm an Kursen von Pilates über Zumba und Rückenschule bis hin zu Hatha Yoga |

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Fitnessstudio mit Hand und Fuß für Körper und Geist Ganz schön schwitzen – Anfang Oktober 2019 hat am Brennbichl in Imst das neue Fitnessstudio INJOY eröffnet. Der Fitnesstempel präsentiert sich auf rund 1400 m2 Nutzfläche über drei Ebenen in einem modernen Neubau mit Niedrigenergiestandard und innovativer Architektur.

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Am neuen Standort in Imst präsentiert sich INJOY modern und fit für die Zukunft.

eine 700 Meter vom bisherigen Standort entfernt, entstand in den vergangenen Monaten das moderne und bis auf den letzten Meter durchdachte neue Studio von Inhaber Bernhard Gollner. Das Erdgeschoss bietet Platz für Solarien, EMS- und Massageräume sowie einen Gymnastikraum. Über dem in Massivbauweise ausgeführten unteren Teil des Gebäudes scheinen die beiden Obergeschosse in Holzbauweise schon fast zu schweben. Geschützt durch die nachhaltige Fassade aus Aluschindeln beherbergt die weit auskragende Konstruktion einen modern eingerichteten Fitnessraum mit insgesamt 330 m2 Fläche. Zusätzlich wird den Fitnesshungrigen ein eigener Cardio-Trainingsbereich sowie ein Saunabereich mit angeschlossener Terrasse geboten. Der Entwurf besticht nicht nur durch offene, helle Räume im Inneren, sondern auch durch die begehbare Dachfläche. Die komplette Abwicklung des Projekts übernahm das Architektur-

büro a4L architects mit den Architekten Martin Reinstadler und Reinhard Wörle. Das Architekturbüro aus Breitenwang präsentiert sich dabei erneut als Partner für innovative Projekte mit architektonischem Anspruch. Es wurden sowohl die Finanzierung mit Abwicklung des Grundkaufs, als auch die Steuerung des Projektablaufs und die örtliche Bauleitung übernommen – so geriet der Bauherr zu keiner Zeit

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ins Schwitzen. Neben der architektonischen Umsetzung konnten a4L architects mit der Verwirklichung des INJOY-Fitnessstudios einmal mehr ihrem Ruf nachkommen: der Einhaltung der vorab vereinbarten Baukosten. In gemeinsamer Kraftanstrengung mit kompetenten Partnerbetrieben aus der Region ist als Resultat ein nachhaltiges und modernes Fitnessstudio entstanden.


Fotos (2): Agentur CN12 Novak

www.injoy-imst.at [ Handwerker & Lieferanten ]

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Hotel Villa Rein,

Bad Reichenhall

www.hotelvillarein.de Hotel Villa Rein Sebastian Xaver Rein FrĂźhlingstraĂ&#x;e 8 D-83435 Bad Reichenhall tel: +49 8651 761970 fax: +49 8651 76197400 mail: rezeption@hotelvillarein.de

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Text: Angela Jungfer Fotos: Wolfgang Gasser (1) / Dominik Fritz

Fakten

Sinnliches

| Neunmonatige Generalsanierung der denkmalgeschützten Kur­ pension aus dem Jahre 1898 – Verwandlung zum eleganten Boutiquehotel mit 14 Superior-Zimmern, Weinkeller mit Natursteinmauerwerk, Kaminstube | | Planung: Berschneider+Berschneider Architekten BDA + Innen­ architekten BDIA, Pilsach bei Neumarkt i. d. Oberpfalz, www.berschneider.com |

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| Modernes Design trifft auf historischen Charme in einer echten Jugendstilvilla | | Frühstück mit lokalen Spezialitäten | | Historisches Treppenhaus im Originalzustand von 1898 erhalten / Empfangstheke aus Messing | | Vielfältige Freizeitmöglichkeiten rund um Bad Reichenhall / Rupertustherme in Nachbarschaft |


www.hotel-villa-rein.de [ Baureportage ]

Fachmännische Verjüngungskur für die Villa Rein – ein exklusives Hideaway in Reinkultur.

Von der Kurpension zum edlen Boutiquehotel Nur ein knappes Jahr nach dem offiziellen Spatenstich für die Generalsanierung der Villa Rein konnte die Einweihung gefeiert werden. In den vergangenen Monaten wurde die denkmalgeschützte Villa im Herzen von Bad Reichenhall einer umfassenden Verjüngungskur unterzogen. Die ehemalige Kurpension präsentiert sich heute als elegantes Boutiquehotel, das gekonnt moderne, schnörkellose Architektur mit historischem Bestand verbindet.

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Reine Freude bei der Schlüssel­ übergabe (v. li.): Architekt Johannes Berschneider, Christian Rein, Geschäftsführer Berschneider Architekten BDA, sowie Hotelier Sebastian Xaver Rein.

in reich verziertes Treppenhaus begrüßt die Gäste beim Betreten der Villa Rein, die Stufen mit den originalen Belägen knarzen charmant bei jedem Schritt. In den Fluren des Boutiquehotels finden sich Einbauschränke aus der Gründerzeit und auch die Türen zu den Hotelzimmern stammen noch aus dieser Epoche. Die neue Empfangstheke aus Messing holt Gäste und Besucher zurück in die Gegenwart. Hotelier Sebastian Xaver Rein legte bei der umfassenden Modernisierung Augenmerk darauf, ein modernes Erscheinungsbild zu schaf-

fen, das gleichzeitig die Geschichte der Jugendstilvilla würdigt. Seit sieben Jahren ist der Bauherr im Familienbetrieb tätig, vor drei Jahren übernahm er das Traditionshaus und führt es seither erfolgreich in dritter Generation. Die Generalsanierung, die in zwei Bauabschnitten durchgeführt wurde, ist für ihn ein wichtiger Schritt, um das Hotel fit für die Zukunft zu machen. Im ersten Bauabschnitt 2015 wurde der in den 1950er Jahren ergänzte Anbau mit Eingangsbereich, Kaminstube und Anbau erneuert, seit Herbst 2018 die Villa selbst. Neun Monate gesamt dauerte die Generalsanierung der ehemaligen Kurpension aus dem Jahr 1898. Entstanden ist ein exklusives Hideaway, das zeitgemäßen Ansprüchen an Komfort und Technik gerecht wird. Dafür wurden alle 14 Doppelzimmer, Frühstücksräume und die gesamte Haustechnik modernisiert. Stil- und qualitätvolle Textilien wie Baumwolle und Seide in dunklem Blau, warmem Steingrau und strahlendem Weiß schaf274

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fen ein edles Ambiente. Gebürstete Oberflächen kontrastieren die feinen Stoffe, Designer-Leuchten setzen das Interieur gekonnt in Szene. Optisch wie haptisch ansprechend und gleichzeitig qualitativ hochwertig sind auch die neuen Einbauten und Verkleidungen aus Messing und Massivholz. Alle Möbel wurden nach Plänen der Architekten von Berschneider+Berschneider in Maßarbeit gefertigt, das lose Mobiliar wurde in Zusammenarbeit mit dem Raumwerk in Neumarkt ausgewählt. Auch das Beleuchtungs- und Farbkonzept stammt aus der Feder des Architekturbüros. Für die Wandanstriche wurden ausschließlich umweltfreundliche und langlebige Silikatfarben verwendet, in den modernen Bädern sorgen Kalk-Spachteloberflächen für fugenlose Eleganz. Um das Hotel energetisch auf den neuesten Stand zu bringen, wurden sämtliche Strom-, Wasserund Abwasserleitungen, teilweise noch aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg stammend, erneuert. Die alte Öl-Heizungsanlage wich einer um-


www.hotel-villa-rein.de [ Handwerker & Lieferanten ]

weltfreundlichen Gas-Brennwert-Therme in Verbindung mit Solarthermie. Die Sanierungsmaßnahmen wurden in enger Abstimmung mit dem bayerischen Amt für Denkmalpflege durchgeführt. So viel ursprüngliche Bausubstanz wie möglich sollte erhalten werden, um das Ambiente der Gründerzeit zu bewahren. Unberührt blieb die denkmalgeschützte Außenfassade, der bestehende Putz wurde nur punktuell mit Kalkputz ausgebessert. Das zentrale Treppenhaus mitsamt Geländer befindet sich ebenfalls noch im Originalzustand, der Sockelanstrich im Treppenhaus wurde nach historischem Kirchenmalerbefund wiederhergestellt. Nach genauer Vorgabe der Denkmalschutzbehörde wurden für das gesamte Hotel neue Holzfenster mit original Holzwetterschenkeln und zweiter Entwässerungsebene geschreinert. Nur ein Beispiel für beeindruckende Handwerkskunst in der Villa Rein.

Mehr davon findet sich im Frühstücksbereich mit EicheMassiv-Fischgrätparkett und weiß gestrichenen Wandvertäfelungen. Die neu gestaltete Kaminstube kontrastiert das klassische Ambiente mit klarer Formensprache. Geplant und umgesetzt wurde die Generalsanierung von Berschneider+Berschneider Architekten BDA + Innenarchitekten BDIA aus Pilsach bei Neumarkt. Diese bringen durch die behutsame und gleichzeitig entschlossene Modernisierung auch die Philosophie der Villa Rein zum Ausdruck: traditionsbewusst in die Zukunft gehen. Federführend verantwortlich für die Arbeiten war Geschäftsführer Christian Rein, der Bruder des Hoteliers. Auch die Bürogründer, Gudrun und Johannes Berschneider (2018 mit dem Bayerischen Architektenpreis ausgezeichnet), brachten sich persönlich in die Planung ein und wirkten mit, ein Boutiquehotel in reinster Vollendung zu schaffen.

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Haus am Hang, St. Gilgen

www.haus-am-hang.at Restaurant Haus am Hang Lucas und Susanne Bocsa Mondsee BundesstraĂ&#x;e 10 A-5340 St. Gilgen tel: + 43 664 4435701 mail: office@haus-am-hang.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Haus am Hang

Fakten

Sinnliches

| Haubenrestaurant komplett erneuert mit höchstem Standard verarbeitungstechnisch und materialtechnisch | | 40 Sitzplätze innen und außen / größere Fensterflächen mit Ausblick vom Boden weg / neuer Weinklimaschrank | | Planung: Living Art, Ing. Christian Bogner, Attnang-Puchheim, www.livingart.at |

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| Slow Food – von Gault&Millau mit 2 Hauben und 16 Punkten ausgezeichnet | | Romantik pur über den Dächern von St. Gilgen mit Ausblick über den Wolfgangsee / Panoramaterrasse für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten etc. bis zu 110 Personen | | Kochschule mit dem Chef für 6 bis 12 Personen |


www.haus-am-hang.at [ Baureportage ]

Die Zutaten für den Augenschmaus – internationaler Style garniert mit geradliniger Innenarchitektur und einer kräftigen Prise alpenländischem Chic.

Genuss als Inszenierung des Augenblicks Das Restaurant Haus am Hang punktet mit Qualität statt Quantität, einem einzigartigen, komplett erneuertem Ambiente mit 40 Sitzplätzen innen und außen sowie einem traumhaften Blick auf den Wolfgangsee. Die trendige Haubenkulinarik von Lucas Bocsa und das liebevolle Service seiner Frau Susanne begeistern einen immer größer werdenden „Freundeskreis“, darunter viele prominente Genießer.

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achdem der gebürtige Rumäne Lucas Bocsa auf seinem Weg zum Haubenkoch viele kulinarische Stationen hinter sich gebracht hatte, entschied er 2005 zusammen mit seiner Frau Susanne, das Restaurant Haus am Hang in St. Gilgen am Wolfgangsee neu zu eröffnen. Seitdem ist die Aufgabenteilung ganz klar: Lucas schwingt in der Küche den Kochlöffel und zaubert herzhafte Kreationen, während Susanne im Restaurant nach dem Rechten sieht und mit ihrer herzlichen Art die Gäste betreut. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Das Haus am Hang wurde von Gault&Millau mit 2 Hauben und 16 Punkten gekrönt. Zudem kann sich das Restaurant über 2 Gabeln vom österreichischen Magazin „A la Carte“ freuen. Nicht zuletzt wird ihm ein steiler Aufwärtstrend bescheinigt. Besonderen Wert legen Susanne und Lucas neben erstklassiger Kulinarik auf Gastfreundschaft. Ihr oberstes Gebot ist es, dass sich die Gäste im einzigartigen Ambiente rundum wohlfühlen. Daher wurde

das Haus am Hang komplett erneuert. Die architektonische Vorgabe an Planer Ing. Christian Bogner von Living Art war, internationalen Style gepaart mit alpenländischem Chic umzusetzen in einer modernen, geradlinigen Innenarchitektur. Altholz aus dem Salzkammergut, Stein und Messing brüniert sowie moderne Stühle von Freifrau mit feinstem Anelynleder prägen das Erscheinungsbild. Mundgeblasene Weingläser und einzigartige Dekostücke sorgen für Highlights. Die Fensterflächen wurden vergrößert und eröffnen vom Boden weg einen Ausblick auf den Wolfgangsee. Die Restaurantbesucher sollen sich wohlfühlen und so richtig genießen können. Deshalb ticken die Uhren im Haus am Hang auch anders. Hier sollen die Gäste noch Zeit zum Schlemmen haben. Slow Food als Kontrast zur Alltagshektik. Mediterranes Flair und Urlaubsfeeling kommen auf, wenn man auf der weitläufigen Terrasse sitzt und den herrlichen Pano­ramablick auf den Wolfgangsee genießt. Vom ent278

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spannten Mittagessen bis zum romantischen Candlelight Dinner bietet das Haus am Hang immer die richtige Atmosphäre und Küche. Für Traumhochzeiten, Jubiläen oder Firmenfeiern ist es wie egmacht. Das Angebot endet jedoch nicht beim Restaurant. So können die Gäste bei Lucky’s Kochkursen selbst Hand am Herd anlegen und wertvolle Tipps mitnehmen. Oder sie lassen sich nach Gusto ein achtgängiges Wunschmenü zusammenstellen und schauen den Köchen bei Lucky’­s Tabl­e über die Schulter. Weinliebhaber sollten unbedingt einen Blick in die Vinothek mit einem neuen Weinklimaschrank für 1000 Flaschen werfen. Beste heimische und internationale Tropfen warten darauf, gekostet zu werden. Wer auch zu Hause weiter genießen möchte, kommt im hauseigenen Schmankerl-Shop mit selbst gemachten Köstlichkeiten auf seine Kosten. Das Haus am Hang ist ganz nach dem Geschmack von Genießern viel mehr als nur ein weiteres Restaurant.


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Mair’s Landgasthof,

Ehrwald

www.mairs-landgasthof.at Mair’s Landgasthof Familie Mair Innsbrucker Straße 19 A-6632 Ehrwald tel: +43 5673 22006 mail: info@mairs-landgasthof.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: LiLA-Tirol | Elisabeth Larcher

Fakten | 6 neue Doppelzimmer / 1 Privatwohnung | | Neuer Eingangsbereich in Richtung Parkplatz | | Neuer Rezeptionsbereich | | Küchenerweiterung / Lagerräume | | Neuer Ski-, Bike-, und Schuhraum | | Planung: Architektin Dipl.-Ing. Patricia Ramersdorfer, Rankweil, www.ramersdorfer.at |

Sinnliches | Gastfreundschaft erleben – herzliches Erwachsenen-Hotel (ab 12 Jahren) mit persönlicher Betreuung | | Zirbenwasser auf dem Zimmer | | Gemütlichkeit ist Trumpf – Hauspatschen-Pflicht | | Hier steht der Hausherr selbst am Herd und verwöhnt die Gäste in der urigen Gaststube mit typischen Tiroler Schmankerln / die Hausherrin kümmert sich persönlich im Service ums Gästewohl | | Lage am Fuße der Zugspitze in der Tiroler Zugspitz Arena – Paradies für Biker, Wanderer, Bergsteiger, Golfer, Wintersportler, Romantiker ... |

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Gemütlichkeit ist (S-)Trumpf – die Gäste bringen ihre Hauspatschen mit und fühlen sich in Mair’s Landgasthof wie zu Hause.

Das Erwachsenenhotel in der Tiroler Zugspitz Arena Inmitten der traumhaften Bergkulisse der Tiroler Zugspitz Arena steht das stilvolle und urig-gemütliche Urlaubsdomizil der Familie Mair. Gäste ab dem 12. Lebensjahr sind hier herzlich willkommen. In einem zweiten Bauabschnitt sind dieses Jahr sechs neue Doppelzimmer, ein neuer Eingangsbereich samt Rezeption sowie eine Privatwohnung entstanden.

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ach dem Motto „Wir lieben Kinder, aber auch Eltern brauchen mal Urlaub“ sind im „Keine Kinder-Hotel“ ungestörte Nächte, Frühstücken in Ruhe und Entspannung im Garten garantiert. Die Hoteliers haben sich bewusst als Erwachsenenhotel positioniert, weil es Kinderhotels in der Tiroler Zugspitz Arena schon genug gibt. „Unsere Gäste sind junge Eltern, die sich eine Auszeit gönnen, genauso wie Paare und Pensionisten. Das Konzept wird wunderbar

angenommen und wir haben ein hohes Potenzial an Stammgästen. Es ist uns wichtig, dass die Gäste sich wohlfühlen“, sagt Gastgeberin Claudia Mair. Seit 2012 betreibt die Gastwirtin mit ihrem Mann Gerhard das Hotel in Ehrwald. Beide sind Gastgeber aus Leidenschaft und stehen praktisch rund um die Uhr als persönliche Ansprechpartner für ihre Gäste bereit. Hier steht der Hausherr selber am Herd und verwöhnt die Hausgäste mit Halbpension oder wahlweise à la carte mit frischen, regionalen Produkten nach Möglichkeit bezogen von heimischen Bauern. Besonders die Tiroler Küche mit ihren typischen Gerichten wird im Mair’s Landgasthof hochgehalten. Das 2012 gebaute Hotel ist als Kombination aus einem bestehenden Wohnhaus und einem Neubau anstelle eines alten Bauernhauses entstanden. Für die Planung und Realisierung des Hotels zeichnete Dipl.-Ing. Peter Gladbach verantwortlich. In einem zweiten Bauabschnitt wurde nun von April bis 20. Juni 2019 der Bestand des Wohnhauses nochmals augestockt und ausgebaut. Architektin Dipl.-Ing. Patricia 282

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Ramersdorfer war für die Planung zuständig. Die Innengestaltung – vom Aussuchen der Farben bis zur Bestellung und Gestaltung – haben die Bauherren selbst übernommen. Sechs neue Doppelzimmer sind derart entstanden, weiters eine Privatwohnung. Der Eingangsbereich wurde verlegt und ist nun vom Parkplatz aus erreichbar, eine Rezeption ist ebenfalls neu dazu gekommen. Die sportlichen Gäste freuen sich über einen neuen Raum zur Aufbewahrung von Skiern, Bikes und Schuhen. Gemütlichkeit ist Trumpf im Landhotel – entsprechend ist es ein „Hauspatschen-Hotel“: Schuhe ausziehen und Patschen anziehen ist hier in allen Wohnbereichen erwünscht. Die vielen liebevollen Details und die Dekorationen sind es, die hier die besondere Atmosphäre ausmachen. Eiche wurde mit Fellen und anderen modernen alpinen Elementen kombiniert. „Es ist den tollen Handwerkern zu verdanken, dass unser Haus jetzt so dasteht, wie es dasteht – und zunächst der Bau und nun der Umbau so gelungen sind“, ist die Gastgeberin voll des Lobes und bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten.


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Schön gemütlich – wohnen in Mair’s Landgasthof. 284

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FOXY,

Obertauern

www.foxy.at FOXY Obertauern Familie Storch RingstraĂ&#x;e 54 A-5562 Obertauern tel: +43 664 1403367 mail: info@foxy.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Gert Perauer

Fakten | Neubau Boutique-Hotel von Herbst 2018 bis November 2019 – 14 moderne Apartments von 25-60 m² für 2-5 Personen mit Küchenzeile, Boxspringbetten, Balkon, Walk-in Dusche | | Sauna und kleiner Ruheraum | | Tiefgarage | | Planung: PLANPUNKT Ges.m.b.H., TB für Hochbau & Innenarchitektur, Grödig, office@planpunkt.at |

Sinnliches | Wohnen für Sparfüchse – schlanker Luxus zum erschwinglichen Preis – gigantischer Bergblick inklusive | | Lage im Herzen von Obertauern mit Skipiste, Partymeile, Restaurants, Bars und Geschäften | | Anreise rund um die Uhr – Check-in am Automaten (Zimmer und Garagenstellplatz am Anreise-Tag ab 15 Uhr verfügbar) | | Food-Automat für alle „überlebenswichtigen“ Dinge | | Smart TV und kostenloses High-Speed-WLAN | | Verschließbare Skischränke im Keller und Fahrradkeller zum Absperren |

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Einfach einchecken und eintreten ins FOXY in Obertauern ...

Sexy Ferienlösung macht schlanken Luxus attraktiv Das im November 2019 eröffnete FOXY in Obertauern ist eine günstige, stylische und trendige Unterkunft in Toplage im Ortszentrum und mit gigantischem Bergblick über den Ort. Die Gastgeberfamilie Storch bricht mit ihrem attraktiven Konzept eines modernen Boutique-Hotels alle Regeln und bietet – wie der Name schon andeutet – eine sexy Lösung für alle Sparfüchse. Die Zauberformel – schlanker Luxus zum erschwinglichen Preis. Die Ansage dazu: „Ein solches Konzept hat Obertauern noch nicht gesehen!“

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ie zu Hause, aber mitten in den Bergen“, das ist die Philosophie der neu gebauten Apartments mit modernem Wohndesign, gratis WLAN, neuesten Technologien und besonders komfortablen Betten. Während des Aufenthalts werden alle Annehmlichkeiten und Komfort geboten, den man sich von einem Boutique-Hotel erwarten würde – allerdings zu einem erschwinglichen Preis. Schlanker Luxus ist das Motto der Bauherrenfamilie Storch. Unwichtiges wurde einfach ganz konsequent weggelassen. Die Gastgeber betreiben bereits seit 1985 das 4-Sterne-Superior Hotel Panorama in Obertauern – und beide Betriebe werden nun von zwei Generationen der Hoteliersfamilie gemeinsam geführt. Gestartet wurde mit der Realisierung des neuen Projektes im Herbst 2018, über den Winter stand die Baustelle still und der zweite Abschnitt folgte von Mai bis Ende November 2019. Die 14 Apartments zwischen 25-60 m² für 2-5 Personen sind mit bequemen Betten, einer kleinen Kitchenette, Bad mit Dusche und getrenntem WC, kostenfreiem High-

Speed-WLAN und einem großen Smart-TV (43 Zoll) ausgestattet, damit auch im Urlaub die Lieblings­ serie nicht verpasst wird. Für die Apartments im Herzen des Ortes und neben der Party­meile werden kein Restaurant, keine Bar und kein Roomservice im Haus benötigt, da alles nur wenige Schritte entfernt liegt und jeder Gast etwas für seinen Geschmack und sein Budget finden kann. Im Gegensatz dazu wollen die Hoteliers mit Stil und Komfort punkten. Somit brauchen auch alle Langschläfer kein schlechtes Gewissen mehr haben, die regelmäßig im Urlaub das teure Frühstück verschlafen. Die Bauherren sind auch überzeugt, dass es keine riesigen Zimmer braucht, weil Luxus auch auf kleiner Fläche funktioniert. Im FOXY hat alles seinen Platz, die Hardware stimmt: connec­ted sein, gut schlafen, genug Stauraum und wenn Bedarf besteht, kann man sich selbst verpflegen. Um keine Zeit in den Bergen zu versäumen, geht der Check-in direkt beim Automaten im Eingangsbereich ganz leicht vonstatten, ohne Schnickschnack. Den Zimmer288

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schlüssel und alle wichtigen Informationen erhält der Gast ebenfalls beim Automaten. Wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht der gesamte Betrag für den Aufenthalt bezahlt, kann dies hier nachgeholt werden. Erst dann wird der Zimmerschlüssel freigegeben. Zimmer und Garagenstellplatz stehen am Anreisetag ab 15 Uhr zur Verfügung. Mittels Food-Automaten werden die Gäste mit allen „überlebenswichtigen“ Dingen versorgt – wie Snacks, Kaffee und Tee für das Frühstück oder auch die vergessene Zahnbürste. Auf den Entspannungsfaktor wurde im FOXY ebenfalls nicht vergessen. Eine Sauna zum Regenerieren und ein kleiner Ruheraum zum Entspannen lassen den Alltagsstress vergessen. Die Gastgeberfamilie geht mit ihrem kleinen Lifestyle-Hotel neue Wege und verbindet Tradition mit Moderne auf ihre ganz eigene Art – und das zu leistbaren Preisen. Das FOXY Obertauern bietet seinen Gästen Winter wie Sommer maximale Flexibilität zu sexy Tarifen. Einfach verführerisch!


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Die 14 Apartments zwischen 25-60 m² fßr 2-5 Personen bieten alles, was man braucht, nicht mehr, nicht weniger.

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Apart Arula,

St. Anton am Arlberg

www.arula.tirol Apart Arula Familie Tschol Mooserweg 20 A-6580 St. Anton am Arlberg tel: +43 5446 2380 mobil: +43 650 8613363 mail: info@arula.tirol

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Text: Angela Jungfer Fotos: Apart Arula

Fakten | Neubau Aparthaus mit 6 modernen Apartments (115 m2) für jeweils 6-10 Personen direkt im Anschluss an den Bestand | | Neues Carport für beide Häuser mit bis zu zwei Plätzen pro Apartment | | Planung: Atelier Krissmer & Partner, Projektleiter Ing. Hansjörg Krißmer, Bauleitung Manfred Holzknecht, Hochbautechnik Karl Wagner BSc, Innenarchitektur Patricia Hafele, Tarrenz, www.akp.at |

Sinnliches | Nach Süden hin ausgerichtete Apartments mit Balkon und Blick auf St. Anton und die umliegende Bergwelt | | Lage direkt an der Talabfahrt – direktes Pistenvergnügen mit Ski-in & Ski-out / Skipässe werden im Haus ausgestellt | | Ausreichend Platz für große Gruppen | | Nicht nur im Winter Geheimtipp – auch im Sommer ideale Ausgangsbasis für sportliche Aktivitäten | | Dorfzentrum ist zu Fuß erreichbar / viele Restaurants in der Nähe | | Ruhiges Haus ohne Partylärm / Skiraum / Personenlift | | Bestellservice für frisches Frühstücksgebäck |

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Apart Arula – alpiner Rückzugsort an der Skipiste im Hotspot St. Anton.

Vom Panorama-Apartment ins Skivergnügen Neu erbaut und in bester Lage oberhalb von St. Anton bietet das Apart Arula alles, was man sich für einen entspannten Urlaub in den Bergen wünscht. Sechs voll ausgestattete Apartments sind ein gemütlicher Rückzugsort für jeweils bis zu acht Personen. Und das Beste daran: Das Skivergnügen startet unmittelbar vor der Haustüre. Skier anschnallen und los geht’s!

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ki-in & Ski-out ist hier wahrlich nicht nur eine leere Floskel: Im neu errichteten Apartmenthaus kann man tatsächlich direkt von der Haustüre auf die Piste starten und von der Abfahrt wieder bis in den Skiraum fahren. Das Haus der Familie Tschol liegt an der Talabfahrt im St. Antoner Ortsteil Moos neben dem bestehenden Haus Tschol. Für die Gäste bedeutet das: Mor-

gens gleich nach dem Aufstehen das Panorama bewundern. Beim Frühstück die ersten Skifahrer bei der Abfahrt beobachten. Und in Windeseile selbst Schwünge ziehen. Für beide Häuser wurde ein neues Carport errichtet, sodass auch kein Auto das Urlaubsidyll stört. Die moderne Architektur des vom Atelier Krissmer & Partner geplanten Apartmenthauses sorgt für

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ein perfektes Urlaubsambiente in der Alpenmetropole. Die Ausstattung besticht durch viel Holz und Filzstoffe sowie eine geradlinige Innenarchitektur. Jede der sechs großzügig dimensionierten Wohneinheiten verfügt über eine voll ausgestattete Küche, ein großes Wohnzimmer mit TV, vier Schlafzimmer mit TV, vier Badezimmer sowie zwei Balkone oder


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Terrassen. Die stilvoll eingerichteten Unterkünfte bieten jeweils auf 115 m² Platz für acht Personen (optional auch sechs bis zehn Personen möglich). Die Gastgeber haben besonderen Wert auf viel Freiraum gelegt und bewusst große Einheiten geschaffen, um auch großen Gruppen einen perfekten Urlaub bieten zu können. Im Haus ist ein Personenaufzug vorhanden, im Untergeschoss befindet sich ein hochmoderner und funktioneller Skiraum. Außerdem

haben die Gäste die Möglichkeit, jeden Abend frisches Gebäck für das Frühstück vorzubestellen. Wer nicht selber kochen möchte, kommt ebenfalls nicht zu kurz: In direkter Nähe zur Unterkunft befinden sich abwechslungsreiche Restaurants und Après-Ski-Bars. Das Dorfzentrum erreicht man bequem zu Fuß oder mit dem Bus in kurzer Zeit. Die i-Tüpfelchen im Arula sind die Lage an der Skipiste und der traumhafte Blick über den weltbe-

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kannten Skiort. Die Gastgeber wollen ihren Gästen ein entspannendes Urlaubserlebnis bieten, deshalb ist in den Apartments Partylärm nicht erwünscht. Wer nicht darauf verzichten möchte, findet in unmittelbarer Nähe eine große Auswahl an entsprechenden Locations. Das Projekt ist von Anfang bis Ende durchdacht und auf die Bedürfnisse der Urlauber ausgerichtet. Ein perfekter Rückzugsort für eine entspannte, gemeinsame Zeit inmitten der herrlichen Bergwelt.


Hotel Mea Via – the slow farm hotel, St. Ulrich

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Hotel Mea Via – the slow farm hotel Familie Pitschieler Pufels 14 I-39046 St. Ulrich Gröden tel: +39 0471 796299 mail: info@mea-via.it

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Mea Via

Fakten | 22 neue Zimmer und Suiten mit Dolomiten-Ausblick | | Neuer Eingangs- und Rezeptionsbereich | | Erweiterung von Küche und Adaptierung der Bar | | 3 neue Saunen und Ruhebereich mit Heubetten | | Neues Konzept für Slow Food | | Projekt und Bauleitung: Dr. Arch. Paul Costa, Dr. Ing. Siegfried Comploj, Planungsbüro C2, St. Ulrich | | Baumanagement: HGV-Unternehmensberatung, Klaus Kostner und Geom. Alexander Prossliner, Bozen, www.hgv.it |

Sinnliches | Lage im Herzen der Dolomiten zwischen Gröden und der Seiser Alm am Sonnenhang von Pufels | | À-la-carte-Restaurant Bulla – Slow Food-Konzept mit vielen Produkten aus der eigenen Landwirtschaft und Unterstützung der Slow Wine-Bewegung mit eigenem Mea Via-Wein | | Mea Via Farm – traditionelle Südtiroler Landwirtschaft mit seltenen Nutztierrassen, Bergfrüchten und Kräutern | | Mule Bar mit Panoramaterrasse und Feuerstelle / hausgemachte Säfte, organische Aperitifs und Kräuterinfusionen | | Wirkkraft des Alpenblumenheus im Wellnessbereich erleben |

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Auf den Weg machen – das Mea Via ist das Ziel.

Die Schönheit der Langsamkeit – ein Hotel geht seinen Weg Es ist ein Bergbauernhof. Und ein Designhotel. Vielleicht sogar ein kleines Paradies. Auf jeden Fall viel mehr, als nur ein Feriendomizil. Der Name Mea Via (mein Weg) verrät es bereits: Die Gastgeberfamilie Pitschieler geht ihren ganz eigenen Weg mit ihrem „slow farm hotel“ in Pufels im Grödnertal. Nachhaltig, authentisch, regional und immer ganz nah am Pulsschlag der Bergnatur.

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Die Familie Pitschieler hat ihren Weg gefunden – dieser führt zurück zur Natur.

uf 1405 Metern Seehöhe, im Südtiroler Bergdörfchen Pufels, wenige Kilometer von St. Ulrich entfernt, ist die Familie Pitschieler daheim – seit mehr als 50 Jahren Gastgeber aus vollstem Herzen. Begonnen hat alles mit einer Privatzimmervermietung auf dem bestehenden Bauernhof, bis Ende der 1970er-Jahre ein kleiner Gastbetrieb mit Halbpension entstand. Mitte der 1980er-Jahre kam es zu einem größeren Umbau, aus dem das heutige Hotel hervorging. Bei der Planung für die jüngsten Umbauarbeiten wurde entschieden, dem Hause nicht nur ein neues Erscheinungsbild zu geben, sondern

auch einen neuen Namen – aus Mesa­via wurde Mea Via. Das umgebaute Hotel wird nun in der dritten Generation von Jasmin und ihrem Bruder David geführt. Die Eltern Richard und Ingrid stehen mit Rat und Tat zur Seite, Oma Bärbl verwöhnt die Gäste immer noch mit ihren so-was-von-guten Mehlspeisen. Mit dem neuen slow farm hotel-­ Konzept gehen die Gastgeber bewusst ihren eigenen Weg. Langsam, bedächtig und echt, und laden auch die Gäste dazu ein: „Macht euch auf den Weg. Auf euren Weg. Entdeckt mit uns die Schönheit der Langsamkeit. Denn Gutes braucht Weile. Nachhaltig. Authentisch. Regional.“ Mit dem neuen Mea Via ist ein Ort entstanden, an dem die Natur den Takt vorgibt für Naturliebhaber, Genießer, Bergfexe und Enthusiasten von Slow Food. Ein Ort, an dem bäuerliche Traditionen auf modernes Design treffen. Der Bauherr Richard Pitschieler bewirtschaftet den angrenzenden Bergbauernhof selbst. Er führt seine Gäste in den Stall zu seinen Tieren oder zeigt ihnen auf seiner Alm 298

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auf der Seiser Alm die wunderschöne Natur. Sohn David führt die Küche und lebt seine Leidenschaft für Slow Food und hauseigene Produkte voll aus. Mutter Ingrid bewirtet die Gäste an der Bar und im Restaurant Bulla. Das neue Konzept spiegelt sich auch in den Räumen wider. Die Verwendung von heimischen Materialien und die richtige Farbgestaltung war vor allem Tochter Jasmin ein Anliegen. Ein bisher unentdecktes Talent verhalf ihr, die richtigen Akzente im Hotel zu setzen. Uniques Leinen, echtes Holz und wertvoller Dolomitenstein werden im Mea Via mit viel Sonnenlicht kombiniert. Die 25 Zimmer und Suiten präsentieren sich mit viel Gespür für zeitlos schönes Design, Liebe zur Natur und sind ganz nach den Bedürfnissen der Gäste eingerichtet. Der atemberaubende Panoramablick auf Berg und Tal beschert kleine Momente des großen Glücks und traumhaft erholsame Nächte. Bevor es mit den jüngsten Arbeiten losgehen konnte, wurde gemeinsam mit allen Beteiligten ein Bauzeitenplan ausgearbeitet – auf-


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geteilt auf die einzelnen Bereiche und Stockwerke. So wurde zur Einhaltung der Termine nichts dem Zufall überlassen und die Bauherren hatten nach Abschluss der Arbeiten genügend Zeit, sich auf die neue Saison vorzubereiten. Dank eines perfekten Zusammenspiels zwischen Planern und Handwerkern sowie eines top organisierten Baumanagements konnte das anspruchsvolle Projekt innerhalb von 132 Tagen umgesetzt werden. Die Abteilungen Controlling und Baumanagement der HGV-Unternehmensberatung unterstützten dabei die Familie in den Bereichen Betriebswirtschaftliche Studie, Finanzierung und Baumanagement. Konkret wurde im Sommer 2018 mit den Vorbereitungsarbeiten im Untergeschoss und der Hangsicherung entlang der Straße begonnen. Im Frühjahr 2019 rückten schließlich die Arbeiter an. Diese realisierten 22 neue Zimmer sowie einen neuen Eingangs- und Rezeptionsbereich. Ergänzend wurden die Küche erweitert und die Bar adaptiert. Fürs

Wohlbefinden der Gäste wurden eine Bergpanoramasauna, eine BioBergkräutersauna, ein Bergquellwasser-Dampfbad, Regenduschen, eine Vitalbar und ein Ruhebereich mit Heubetten geschaffen. Im Zentrum des Wellnessbereichs steht dabei das „fën“ – handgeschnittenes Alpenblumenheu von der eigenen Alm. In einem privaten Ruheraum kann man sich den tausend Wirkstoffen der bis zu 80 verschiedenen Gräser, Kräuter und Blumen hingeben. Seit 1964 bewirtschaftet die Familie die Weiden und Felder rund um die Mea Via Farm. Der Bergbauernhof ist eine traditionelle Südtiroler Landwirtschaft mit seltenen Nutztierrassen. Und so tummeln sich dort Tiroler Grauvieh, Pustertal­e­r Sprinzen, Südtiroler Hennen und Magalitza Schweine. Nicht nur die Tiere schenken wertvolle Zutaten für die kulinarischen Köstlichkeiten im Hotel. In den Gärten sowie auf den Äckern, Feldern und Wiesen wachsen intensiv duftende Bergfrüchte, Gemüse

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und Kräuter, die nach traditioneller Bauernart verarbeitet werden. Wie beim Essen gehen die Gastgeber auch beim Wein keinerlei Kompromisse ein – die angebotenen Tropfen stammen allesamt aus kleinstrukturierten Betrieben, welche sich dem Erhalt der Umwelt verschrieben haben und auf Chemie verzichten. Wertschätzung, Respekt und Hingabe – und vor allem ganz viel Zeit – so lautet das Rezept für nachhaltigen Genuss und echte Erholung. Wer die Schönheit der Langsamkeit entdecken möchte, befindet sich im Mea Via auf dem richtigen Weg.


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Mea Via – der Weg zum guten Leben, natßrlichen Genuss, Wohlsein, tiefenentspannten Schlaf und Naturerlebnis.

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Wagner HĂźtte,

St. Anton am Arlberg

www.wagnerhuette.at Wagner HĂźtte St. Antoner-Tourismus-Beteiligung GmbH Verwallweg 122 A-6850 St. Anton am Arlberg tel: +43 5446 30604 mail: info@wagnerhuette.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Wagner Hütte

Fakten | Umbau, Aufstockung und Generalsanierung des Gasthofs mit Geschichte und Tradition | | Planung: Atelier Krissmer & Partner, Projektleiter Dipl.-Arch. Nikolaus Gruber, ÖBA Manfred Holzknecht, Hochbauplanung Daniela Gundolf BSc, Innenarchitektur Patricia Hafele, Tarrenz, www.akp.at |

Sinnliches | Täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet – gesellige Hüttenabende jeden Freitag und Sonntag bis 23 Uhr | | Wintergarten und Sonnenterrasse | | Von herzhaft bis verführerisch – das Beste aus der althergebrachten Tiroler Küche genießen mit Zutaten möglichst aus der Region | | Für individuelle Anlässe und Feiern an einem Freitag- oder Sonntagabend buchbar / eigener Seminarraum | | Naturparadies für Action und Abenteuer – biken, klettern, wandern, langlaufen, freeriden im idyllischen Verwalltal |

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Ein Kraftplatz und Ort des Genusses im Verwall – die rundum erneuerte Wagner Hütte lädt mit herzhaft-verführerischer Tiroler Hausmannskost zur Stärkung und zum Verweilen ein.

Wagner Hütte als neuer Treffpunkt im Verwalltal Auf eine lange und bewegte Geschichte kann die Wagner Hütte zurückblicken. Sie ist ein Ort inmitten der Natur, im Herzen des Verwalls, wo Menschen zusammenkommen und das schon seit Jahrhunderten. Hier wird gemeinsam gegessen, getrunken, geplaudert und gelacht. Einst als Wärterhäuschen gebaut, lädt die Wagner Hütte seit Winter 2019/20 als ein Ort des Genusses zur gemütlichen Einkehr.

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or mehr als 100 Jahren wurde der Grundstein für die heutige Wagner Hütte gelegt, auf 1446 Metern Seehöhe, etwa vier Kilometer vom Mooserkreuz entfernt. Ing. Carl Wagner, der Bauleiter des ersten Arlbergtunnels, erwarb das einstige Wärterhaus und baute es zur Jagdhütte aus. Schon damals erhielt sie zum ersten Mal den Namen Wagn­er Hütte. In Gedenken an den verdienten Ehrenbürger von St. Anton wurde die Hütte auch jetzt wieder nach ihm benannt. Schon in den 1920er-Jahren wurde aus der Hütte ein Gastbetrieb – und so sollte es bis heute auch weitgehend bleiben. Die Gemeinde und der Tourismusverband St. Anton am Arlberg erwarben das Anwesen im Herbst 2017 und am 2. Mai 2019 konnte mit den Umbauarbeiten gestartet werden. Die Pläne zur Generalsanierung stammen vom Atelier Krissmer & Partner. Tourismusverband und Gemeinde haben kräf-

tig investiert, um die Wagner Hütte als gemütlichen und modernen Ausflugsgasthof im Freizeitparadies Verwall zu positionieren. Der Charakter des Hauses sollte erhalten bleiben, die Gestaltung des Innenbereiches und des neuen Wintergartens entsprechen zukünftig den Anforderungen eines gemütlichen Gasthauses. Es stehen den Gästen rund 70 Sitzplätze in den zwei Stuben und im Wintergarten zur Verfügung. Die Sonnenterrasse lädt mit 75 Sitzplätzen zum Naturerlebnis. Im ersten Obergeschoss sind vier Mitarbeiterunterkünfte entstanden, der Dachboden wurde als Seminar- und Tagungsraum ausgeführt. Die traditionelle Bauweise wurde mit viel Holz kombiniert. Die gesamte Aufstockung sowie der Wintergarten sind komplett daraus gefertigt. Die alten Stuben wurden alt belassen und behutsam erneuert, die neuen Bereiche wurden zeitge304

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mäß rustikal neu geschaffen. Für die Wanderer, Skifahrer, Langläufer und Besucher des Verwalltales stehen an 365 Tagen öffentliche Toiletten zur Verfügung. Das Restaurant ist professionell ausgestattet, um die Hütte perfekt führen zu können. Es wurde auf höchste Qualität Wert gelegt. Für Tagesseminare mit bester Verpflegung und für Firmenevents bietet die Hütte den perfekten Rahmen. In der Wintersaison hält die Wagner Hütte an sieben Tagen die Woche von 10 bis 17 Uhr sowie Freitag- und Sonntagabend geöffnet. Es ist der Gemeinde und dem Tourismusverband ein besonderes Anliegen, das Lebenswerk von Ing. Carl Wagner, der Großartiges für St. Anton am Arlberg geleistet hat, im neuen Gebäude zu würdigen. Gleichzeitig soll die Hütte die Wichtigkeit des Verwalltales unterstreichen und Einheimischen wie Gästen gleichermaßen als Treffpunkt dienen.


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Griaß enk, liabi Leit! Die Wagner Hütte als gemütliche Einkehr – idyllisch gelegen und bestens ausgestattet.

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Sport- und Freizeitanlage Badylon, Freilassing

www.badylon.de

Sport- und Freizeitanlage Badylon Stadt Freilassing / Betriebsleiter Boris Templin Aumühlweg 9 D-83395 Freilassing tel: +49 8654 3099730 fax: +49 8654 3099675 mail: badylon@freilassing.de

Das neue Badylon – ein Bade- und Sporttempel der Extraklasse.

(Wasser-)Spaß an der Bewegung für die ganze Familie Die nach einem verheerenden Hochwasser neu errichtete Sport- und Freizeitanlage Badylon in Freilassing bietet mit einem modernen Hallenbad samt vier Becken, einer großen Dreifach-Turnhalle, einer DAVKletter­wand, einer Außensportanlage mit Fußball- & Basketballplätzen sowie einer Mehrgenerationenanlage zum Skaten (ab Frühjahr 2020) auf 100.000 m2 Fläche schier unbegrenzte Bewegungsmöglichkeiten. Egal ob Freizeitsportler oder erprobter Wettkämpfer – das Badylon ist Treffpunkt für jedermann.

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m Jahr 1978 wurde das Badylon zum ersten Mal eröffnet. Schnell etablierte es sich als gesellschaftlicher und sportlicher Mittelpunkt der Stadt und im Umland. Die Anlage war mit Schwimmbad und Dreifachsporthalle schon damals vor allem für die Nutzung von Schulen und Vereinen ausgelegt. Hunderttausende Besucher nutzten jährlich das Badylon – bis zum 2. Juni 2013. In den frühen Morgenstunden dieses Schicksalstages zeigte sich in Freilassing die Naturgewalt eines Hochwassers, ausgelöst durch wochenlang anhaltenden Regen. Ein kompletter Stadtteil wurde vom Wasser aus der Saalach überschwemmt und auch das Badylon Freilassing war betroffen. Die Schwimmhalle, die Turnhal-

le und die Außenanlagen wurden überschwemmt. Der Technikkeller – mit allen Filteranlagen, Pumpen und elektronischen Steuerungen – wurde bis auf den letzten Zentimeter überflutet. Nach intensiven Begutachtungen bewahrheiteten sich die schlimmsten Befürchtungen: Die Bausubstanz der Gebäude und die Technik waren so stark beschädigt, dass eine schnelle Inbetriebnahme nicht infrage kam. Nach reiflichen Überlegungen und genauen Berechnungen entschied sich der Stadtrat, das Badylon in seiner Funktion wie vor dem Hochwasser wiederherzustellen, wenn es für die Stadt finanziell leistbar sei. Die Entscheidung fiel auf einen Neubau, da sich dieser als wirtschaftlicher erwies als eine 308

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Sanierung des Bestandes. Bei den Planungen für den Neubau wurden auch die Bürgerinnen und Bürger beteiligt. So konnte unter anderem der Wunsch realisiert werden, statt fünf Schwimmbahnen das Sportbecken auf sechs Bahnen zu vergrößern. Mit dem Büro Löweneck + Schöfer Architekten GmbH aus München wurde über einen Architektenwettbewerb ein passender Partner für die Realisierung dieses Großprojektes der Stadt Freilassing gefunden. Die Regierung von Oberbayern bewilligte im Zuwendungsbescheid von 2016 rund 36,5 Millionen Euro als förderfähige Kosten. Mit dem Abriss des Bestandes im Sommer 2016 folgte der Startschuss für


Text: Angela Jungfer Fotos: Sport- und Freizeitanlage Badylon

Fakten

Sinnliches

| Abriss im Sommer 2016 und Neubau der Sport- und Freizeitanlage bis September 2019 – Hallenbad mit Sportbecken, Springerbecken mit Kletterwand, Familien- und Kleinkinderbereich sowie Dampfgrotte / Sporthalle mit drei Hallenteilen und Mehrzweckraum sowie Tribüne / Kletteranlage / Mehrgenerationenanlage (Eröffnung im Sommer 2020) / Freisportanlage / Restaurant | | Planung: Löweneck + Schöfer Architekten, München, www.l-s-architekten.de |

die neue Sport- und Freizeitanlage Badylon. Weitere Meilensteine auf dem Weg zum Neubau waren der Spatenstich nur wenige Monate später im Herbst, die Grundsteinlegung im Frühjahr 2017 sowie das Richtfest Anfang 2018. Die Sport- und Freizeitanlage konnte schlussendlich nach mehr als sechs Jahren Planungs- und Bauzeit am 14. September 2019 offiziell eröffnet werden. Das neue Badylon verfügt über ein modernes Hallenbad mit Sportbecken und einem Sprungbereich mit variabel einstellbarer Beckentiefe, um diesen zeitweise für Wassergymnastik und Schwimmkurse genauso nutzen zu können wie für Sprünge. Besonders familienfreundlich präsentiert sich das Nichtschwimmerbecken mit einem

| Modern, barrierefrei und ein echtes Erlebnis für die ganze Familie | | Restaurant kann auch unabhängig von einem Badbesuch genutzt werden | | Vielfältiges Kursangebot (Schwimm-, Kletterkurse, etc.) | Freianlage mit Ausstellungsflächen für Kunstwerke | | Ganzjährig, vielfältig nutzbares Parkgelände mit Spielbereichen, Freiflächen und vielen Attraktionen | | Positionierung auf hochwassersicherem Niveau |

Kinder- und Freizeitbereich. Ein abgetrennter Kleinkinderbereich ist ideal für erste Kontakte der Kleinsten mit dem Element Wasser. Drei Hallenteile und ein rund 250 m² großer Mehrzweckraum sind beste Voraussetzungen für den Indoorsport. Die Hallensportler können dabei von der im Obergeschoss befindlichen Tribüne mit 152 Sitzplätzen, vier Rollstuhlplätzen und 43 Stehplätzen angefeuert werden. Die Kletteranlage des Deutschen Alpenvereins (DAV) mit einer Kletterhöhe von neun Metern und der Boulderbereich sind überdacht an der Ost-Seite der Dreifachturnhalle angeordnet. Nicht zuletzt wird die Mehrgenerationenanlage ihre Eröffnung im Frühjahr/Sommer 2020 feiern. Perfekt für den Rollsport aus-

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gelegt wird diese die besten Voraussetzungen für Skater, Inliner, BMXFahrer bis hin zum Bobbycar bieten. Die unterschiedlichsten Sportplätze und Einrichtungen ermöglichen eine vielfältige Nutzung für Training, Freizeit, Wettkämpfe und Veranstaltungen aller Art. Der Campus ist der zentrale Platz der gesamten Sport- und Freizeitanlage mit Parkanlage und Spielplatz sowie Freiflächen zum Entspannen. Neben einem Besuch der Sportstätten lädt das Restaurant im Eingangsbereich des Hallenbades zum Verweilen und Genießen ein. Dieses kann auch vom Campus aus von Gästen außerhalb eines Badebesuchs genutzt werden und bietet ein vielfältiges kulinarisches Angebot für die ganze Familie.


Hotel DAS KOHLMAYR, Obertauern

www.daskohlmayr.at Hotel DAS KOHLMAYR ****S RingstraÃ&#x;e 5 A-5562 Obertauern tel: +43 6456 72 720 fax: +43 6456 74 060 mail: info@daskohlmayr.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: www.gmfotografie.at

Fakten

Sinnliches

| 5 neue Wasserfall Suiten und 1 Bergwelt Suite (60-90 m²), alle mit Infrarotsauna / 14 m² Terrasse und 180° Bergblick / Skikeller für Suitengäste / neue Lobby-Rezeption / Restaurant in Richtung Wasserfall mit Terrasse / Wellness-Erweiterung von 700 auf 1300 m2 (Salzkristallsauna, Dampfsauna, Infrarothängeliegen, Infinitypool mit Panoramablick und Glaselementen) / Seminarraum (30 Personen) / À-la-carte-Restaurant GENUSSWERK / Aufstockung und Modernisierung des Mitarbeiterhaues / Erweiterung der Tiefgaragen | | Planung: PLANPUNKT Ges.m.b.H., TB für Hochbau & Innenarchitektur, Grödig, office@planpunkt.at |

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| Lage inmitten der eindrucksvollen Bergwelt mit direkter Anbindung in das Skigebiet mit 26 modernen Seilbahnen und über 100 km Skipisten | | 61 charmante Zimmer und traumhafte Suiten | | Regionale Gaumenfreuden und bestens sortierter Weinkeller | | 1300 m2 Wellness & Spa auf 3 Ebenen – Innenpool & Infinitypool mit großzügiger Terrasse, Fitness- und Bewegungsraum, Massagen, Shiatsu & Kosmetik | | Skischule und Skiverleih im Haus |


www.daskohlmayr.at [ Baureportage ]

Das alpine Lifestylehotel in Obertauern mit einer Infinity-Liste an Neuerungen im Wellness-, Rezeptions-, Suiten-, Restaurant- & Seminarbereich.

Die Vision wurde Realität DAS KOHLMAYR ****S verbindet legeren Luxus mit Salzburger Herzlichkeit – und dies sprichwörtlich auf höchstem Niveau, genau gesagt auf 1700 Metern Seehöhe, inmitten der eindrucksvollen Bergwelt von Obertauern, mit direkter Anbindung in das Skigebiet. Im Sommer 2019 wurden der Wellnessbereich erweitert und neue Suiten mit eigener Infrarotkabine geschaffen.

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eit 1963 prägt DAS KOHLMAYR ****S das Ortsbild von Obertauern und gehört von Beginn an zu den Topadressen der bekannten Destination. Das Interieur besticht durch neu interpretierten alpinen Lifestyle und zeitgemäße Architektur, mit viel Liebe zum Detail. Die Kohlmayr-Buam haben im Sommer 2019 eine Vision zur Realität werden lassen und mit dem Umbau das Hotel qualitativ weiter wachsen lassen. „Nicht größer, sondern besser“ – nach diesem Motto sind fünf Wasserfall Suiten und eine Bergwelt Suite entstanden – von 60 bis 90 m², alle mit Infrarotsauna, 14 m² Terrasse und 180° Bergblick. Neben der Lobby-Erweiterung wurde auch ein weiteres Restaurant in Richtung Wasserfall mit zusätzlicher Terrasse für die Hausgäste geschaffen. Alpiner Genuss – dieser Begriff steht im DAS KOHLMAYR ****S für gehobene Feinschmeckerküche und gesunde Köstlichkeiten. Im gemütlichen Ambiente von unter-

schiedlichen Hotel-Restaurants und dem neuen À-la-carte-Restaurant GENUSS­ WERK & Genuss-Lounge wird dieser regelrecht zelebriert. Ein Seminarraum mit Panoramablick und einem Platzangebot bis 30 Personen erweitert das Seminarangebot des Hotels. Auch der Wellnessbereich ist gewachsen – von 700 auf 1300 m². Neu sind der Infinity­ pool mit zehn Metern Länge und freischwebenden Glaselementen, ein großer Ruhebereich mit Rundumblick auf die imposanten Gipfel, eine Bergwelt-Sonnenterrasse mit Entspannungsliegen, eine Salzkristallsauna, ein Erlebnis-Dampfbad und Relax-Duschen. Ein eigener Bewegungsraum für Gymnastik, Yoga und für Kinder ergänzt den Fitnessraum. Nicht zuletzt wurde ein zusätzlicher Spa-Behandlungsraum für die fein ausgesuchten Behandlungsangebote wie Massagen, Shiatsu und Kosmetik geschaffen. In der Wellnesswelt auf drei Etagen lässt sich entdecken, was pure Entspannung bedeuten kann. Die 312

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Panorama-Sauna aus Altholz mit Freiluftbereich und großzügigem Ruheraum, wärmenden Wasserbetten und Hängeschaukeln, sowie die neue Salzkristallsauna mit Räumen der Stille sind kinderfreie Erholungszonen. Wellnessfreuden für die ganze Familie versprechen Innenpool, Infinitypool, Saunen, Dampfbad, Whirlpool, Eiscrusher, Tee- & SaftBar, Ruhebereiche mit Kaminfeuer sowie Bergwelt-Sonnenterrasse mit Entspannungsliegen. Im Zuge des Umbaus wurde auch das Mitarbeiterhaus aufgestockt, komplett saniert, modernisiert und mit einer Holzfassade verschönert. Alle Mitarbeiterzimmer im Haupthaus wurden ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Die erweiterte Tiefgarage bietet nun Platz für alle Gästeautos. Eines ist sicher – die Visionen der Betreiber gehen weiter und das Resort wird weiter wachsen. Egal, ob es dabei größer wird – besser wird es auf jeden Fall …


www.daskohlmayr.at [ Handwerker & Lieferanten ]

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www.kitzmueller-architektur.at KITZMÜLLER ARCHITEKTUR ZT GmbH Rhombergstraße 9 A-6067 Absam tel: +43 5223 43644 mail: kitzmueller@kitzmueller-architektur.at

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Text: Renate Linser-Sachers Fotos: DI JĂźrgen KitzmĂźller / Hasibeder 37,8

Hotel Arabell, Lech

www.arabell-lech.at Hotel Arabell **** Familie Armin Wolf Angerer 434 A-6764 Lech am Arlberg tel: +43 5583 2181 fax: +43 5583 2181-92 mail: hotel@arabell.at

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www.kitzmueller-architektur.at KITZMÜLLER ARCHITEKTUR ZT GmbH Rhombergstraße 9 A-6067 Absam tel: +43 5223 43 644 mail: kitzmueller@kitzmueller-architektur.at

Klare Linien und Formen – Wellness auch fürs Auge.

Edles Kleid als neues Statement

Zwar nicht ganz wie das himmlische Tor, aber diesem schon nahe, präsentiert sich das vergrößerte, verschönerte, modernere Hotel Arabell in Lech am Arlberg nach seinem Umbau. Mit wunderbar erweitertem Wellnessangebot sowie dem neuen Eingangsbereich als so planerisch herausforderndes wie nun einladendes Prachtstück des Hauses.

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it einer großzügig dimensionierten neuen Wellnesslandschaft auf 300 m2 und vielen weiteren Annehmlichkeiten und Neuerungen ist das 4-Sterne-Hotel in Lech in die Wintersaison gestartet. Verantwortlich für diese gelungene architektonische Metamorphose zeichnet Dipl.Ing. Jürgen Kitzmüller. Das Arabell kaum mehr zu erkennen mit dem neuen Untergeschoss auf großem Gebäudesockel, mit dem neuen Erdgeschoss, das sich eigentlich im ersten Stock befindet, mit dem Sattel-, statt dem bisherigen Flachdach, das sich – dem Baukörper vorgesetzt – ins neue Gesamtensemble voller Harmonie integriert. Repräsentativ nun der hell erleuchtete, schon von Weitem sichtbare Hoteleingang, der den Gast mit Wärme empfängt.

Die Neupositionierung des Untergeschosses beinhaltet neben dem großzügigen Skiraum ein Kinderspielzimmer, den Fitnessraum, das Wäschelager und Abreise-Duschen, um dem Arlberger Skivergnügen vor der Heimreise bis zur letzten Minute frönen zu können. | Wellness à la Arabell | Der weitläufig erweiterte Wellnessbereich besticht durch klare Linien und Formen mit buchtenähnlichen Räumen. Gräulich lasiertes Weißtannenholz mit horizontaler Betonung durch ins Holz gefräste Nuten verstärkt die „straighte“ Wirkung noch mehr. Vertikale, stimmungsschwangere Lichtbögen bilden den gewollten Kontrapunkt und leiten unaufdringlich zu den diversen Segmenten der 316

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Anlage, wo Biosauna, Dampfbad, Infrarot, Finnische Sauna, Kneippbecken und Erlebnisdusche zur Entspannung einladen. Wohliges Wohlgefühl bieten die zwei neuen Ruheräume – einer davon dem Thema Feuer und Wärme gewidmet, während der andere mit einer virtuellen Aussicht auf die Lecher Bergwelt spielt und fasziniert. Arabell-Fazit: Spektakulär unspektakulär raffiniert die Architektensprache im Neu- und Umbau des nun glanzvoll erstrahlten Hotels als neuer Hotspot im international illustren Lech am Arlberg. Und eine Freude für die gastgebende Familie Wolf, dass sich alle Vorstellungen und Planungswünsche dank ihrem Planer Kitzmüller halt doch irgendwie himmlisch gefügt haben ...


Hotel Arabell, Lech

www.arabell-lech.at Hotel Arabell **** Familie Armin Wolf Angerer 434 A-6764 Lech am Arlberg tel: +43 5583 2181 fax: +43 5583 2181-92 mail: hotel@arabell.at

Fakten | Zubau mit großzügiger Erweiterung des Wellnessbereichs | | Neues Raumprogramm fürs Untergeschoss | | 6 Personalzimmer | | Planung: Dipl.-Ing. Jürgen Kitzmüller, www.kitzmueller-architektur.at |

Sinnliches | Klare Linien, ausdrucksstarke Lichtstimmungen und planerische Raffinesse lassen das Hotel Arabell in sichtbarem Glanz der Neuzeit erstrahlen |

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The Atticum, TĂźbach

www.atticum.ch The Atticum Steinacherstrasse 35 CH-9327 TĂźbach tel: +41 071 845 35 35 mail: kontakt@atticum.ch

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Text: Angela Jungfer Fotos: matthiasbaderfotografie

Fakten

Sinnliches

| Erlebnisgastronomie am Dach eines Industriegebäudes – Abbruch der oberen Etage des Bestandes und Neuaufbau | | Dachrestaurant mit insgesamt 1000 m2 Fläche samt Lounge, abtrennbares Restaurant mit bis zu 90 Sitzplätzen und mit großer vorgelagerter Dachterrasse (500 m2) mit 60 Außenplätzen, Bar mit Fumoir, Toiletten, Kinderspielzimmer, Küche und Showküche | | Planung: Florian Studer, Innen & Architektur, Hergiswil, www.studer.archi |

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| Größtes Dachrestaurant der Region mit Panoramaausblick bis zum Bodensee | | Nischen für „Verliebte“ | | Erlebnisgastronomie mit Showküche und Kochkursen | | Küche mit Holzkohlegrill, frischen Zutaten und modern inspirierten Gerichten – Lieferanten aus der Region | | Käsefondue auf der Terrasse im Winter / Brunch sonntags / Mittagsmenüs / Langschläfer-Zmorge samstags | | Abtrennbare Räume für Sitzungen, Veranstaltungen, ... |


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Ungewöhnliche Lage und außergewöhnliches Design – auf dem Dach des Industriegebäudes der Maschinenbaufirma Schips AG eröffnet sich im The Atticum eine Gastronomiewelt mit Restaurant, Lounge, Bar und Terrasse.

Erlebnisgastronomie trifft auf Maschinenbau Das im November 2019 neu eröffnete Restaurant The Atticum in Tübach in St. Gallen lässt – in luftiger Höhe und mit bester Aussicht auf die Umgebung und den Bodensee – Gastronomie mit allen Sinnen erfahren. Gastgeberin Claudia Schips hat sich mit dem größten Dachrestaurant in der Region einen lang gehegten Traum erfüllt. Errichtet wurde es auf dem Gebäude der Maschinenbaufirma Schips AG.

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intreten und sich wohlfühlen wie zu Hause unter Freunden – dies wünscht sich die Gastgeberin für die Besucher des Atticum. Deshalb hat sie auch keinen überdimensionierten Bunker gebaut, sondern ein heimeliges Restaurant mit Wohlfühlcharakter – wenn auch ein großes. Die sechsfache Mutter hat sich mit dem Projekt einen Lebenstraum verwirklicht, zwei ihrer Töchter unterstützen sie im Betrieb. In der obersten Etage des Firmengebäudes der Schips AG in Tübach, St. Gallen, wurde durch die Auflösung von drei Wohnungen der Platz für eine gastgewerbliche Nutzung frei. Das Attikageschoss verlieh dem Projekt seinen Namen: The Atticum. Die gesamte Etage konnte im Zuge der Projektrealisierung durch einen Anbau separat erschlossen werden und kann so unabhängig vom Betrieb in den unteren Etagen autark betrieben werden. Parallel dazu wurde die obere Etage vollständig abgebrochen und das Geschoss neu aufgebaut. So konnte den besonderen Herausforderungen eines Restaurants vollständig Rechnung getragen werden.

Das Konzept, dem auch die baulichen und gestalterischen Arbeiten unterzuordnen waren, sieht eine Ausrichtung auf lokale Gäste aller Schichten mit einfachen Gerichten aus Produkten der Region vor. In einer Gemeinde mit 1300 Einwohnern ein Restaurant mit 1000 m2 Nutzfläche zu betreiben, stellt gewisse Herausforderungen an das Gesamtkonzept. Grundlage ist die Lage im Dreieck zwischen St. Gallen, Rohrschach und Arbon sowie die exponierte Location mit einer Sicht bis zum Bodensee. Die Planung durch das Architekturbüro Florian Studer berücksichtigte auch die vielfältige Nutzbarkeit der Räume, um die Verankerung in der Bevölkerung über den Status eines klassischen Restaurants hinaus erweitern zu können. Planer­isch wurde die Geschichte der Firma Schips als Spezialist für Maschinen und Automation im Bereich der Textilproduktion aufgegriffen. Der Charme eines Restaurants in industrieller Umgebung sollte sich in der Architektur und Ausstattung widerspiegeln. Davon zeugt unter anderem der speziell für dieses 320

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Projekt entwickelte schwarze und graue Kalkputz, der sich mit seiner einzigartigen, rauen Struktur durch sämtliche Räume zieht. In der Detailausführung wurde bewusst auf Materialien wie rohen Stahl gesetzt, dessen Schweißnähte und Schleifspuren sichtbar blieben. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Wahl von Sprossenfenstern. Kontrastiert werden diese kalten Elemente durch warmes Eichenholz, handgehobeltes Fischgrätparkett und eine voll begrünte Wand hinter Drahtglas. Rund um den schwarzen Kern des Betriebs mit Küche, Garderoben und Lagerräumen wurden entlang der Fensterfronten die Lounge, das Restaurant mit großer vorgelagerter Dachterrasse, die Bar mit Fumoir sowie die Toiletten und das Kinderspielzimmer angeordnet. Zentrales Element bildet die zum Gastbereich verglaste Showküche. Ihr Gegenüber findet der zentrale Stammtisch in einer Stehvariante seinen Platz und wird von einer eigens gefertigten Leuchte aus Kupfer­ pfannen illuminiert. Neben variabel platzierbaren Tischen wurden gemütliche Kuben in den zen-


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Der Charme eines Restaurants in industrieller Umgebung – speziell entwickelter schwarzer und grauer Kalkputz trifft auf rohen Stahl mit Schweißnähten, Drahtglas und handgehobeltes Fischgrätparkett. tralen Kubus eingelassen, die sich als Gästemagnet erweisen. Bar und Fumoir stellen sich als subtil unterteilte Einheit dar. Bodenbeläge und Mobiliar wurden einheitlich weitergezogen, um den Gästen hinter der Glasscheibe im Fumoir das Gefühl zu vermitteln weiterhin in der Bar zu sitzen. Das Grün der bepflanzten Wand wird in die Toiletten weitergezogen und gipfelt in einer fotorealistischen Tapete an der Decke, die den Blick in die Baumkronen eines Waldes freigibt. Durch ein Spannung erzeugendes Lichtkonzept wird dieser Effekt noch verstärkt. Studer durfte für die Bauherren das Projekt von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme federführend beglei-

ten: „Seit über 20 Jahren berate, plane und gestalte ich für die Gastronomie und Hotelleri­ e. Einen vollständigen Restaurantneubau realisieren zu können, kann einen da schnell verführen. Um so wichtiger war für mich eine klare Aufteilung der großen Fläche. Stets mit dem Blick auf effiziente Arbeitsabläufe, ein abwechslungsreiches Gästeerlebnis und die variable Nutzbarkeit der nun geschaffenen Räume.“ Nicht zuletzt streicht der Planer die gute Zusammenarbeit mit den Bauherren hervor – als Resultat entstand eine fruchtbare Atmosphäre, in der die Erfahrungen und Stärken aller Beteiligten zum Erfolg beitragen konnten: Erlebnisgastronomie mit Weitblick.

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GRIENA NaturChalets, Mayrhofen

www.griena.at GRIENA NaturChalets Melanie Geisler Dorf Haus 768 b A-6290 Mayrhofen tel: +43 664 5132373 mail: info@griena.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: GRIENA NaturChalets, Melanie Geisler

Fakten

Sinnliches

| Neubau von 4 luxuriösen Ferienhäusern – errichtet mit Naturmaterialien in ökologischer Bauweise | | Voll ausgestattete Küchen und großzügig dimensionierte Essbereiche, Schlafzimmer mit hochwertigen Boxspring-Doppelbetten, große Badezimmer mit Rainforest-Duschen, gemütliche Kuschelecken, weitläufige Balkone oder Terrassen, Garten | | Planung: Zimmerei Holzbau Erler GmbH, Tux, www.holzbau-erler.at |

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| Panoramazimmer mit großen Verglasungen | | Uriges Wirtshaus zum Griena in Nachbarschaft | | Keller als Stauraum für Skier, Schuhe oder Bikes | | Flachbildfernseher und High-Speed-Internet | | Vielfältige Sport-, Kultur- und Freizeitangebote in und rund um Mayrhofen | | Skigebiete Ahorn und Penken sind nur wenige Gehminuten von den Chalets entfernt |


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Urlaub im Einklang – die Gäste sollen die Natur sehen und spüren.

Hansl, Resi, Lisl und Seppi lieben modernen Hüttenstyle In Mayrhofen sind mit den GRIENA NaturChalets vier neue exklusive Ferienhäuser in ökologischer Holzbauweise und Panoramalage im Grünen entstanden. Gastgeberin Melanie Geisler hat die stilvollen Urlaubsdomizile im Zillertal mit viel Liebe zum Detail und ausschließlich mit Naturmaterialien eingerichtet – für ein außergewöhnliches Wohnklima und Gesundheitsplus.

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ie vier schicken Chalets mit den Namen Hansl, Resi, Lisl und Seppi entpuppen sich als komfortable Gefährten für einen entspannten Natururlaub im Zillertal. Außerdem sind es regelrechte Riesen – zwischen 106 m² und 132 m² groß beherbergen sie jeweils sechs bis zehn Personen. Die vier „Naturburschen und -mädels“ präsentieren sich modern in warmen, eleganten Holztönen. Flachbildfernseher und High-Speed-Internetzugang ist Standard bei ihnen. Und die Bewohner machen große Augen dank der enormen Panoramafenster – ein erklärter Wunsch der Bauherrin an den Planer: „Wir sind umge-

ben von herrlicher Natur und Stille, das sollen unsere Gäste sehen und spüren!“ Die lichtdurchfluteten, hohen und offenen Räume sorgen unmittelbar für ein Gefühl von Freiheit. Die Küche ist voll ausgestattet inklusive Backofen mit Mikrowellenfunktion, vollintegriertem Geschirrspüler, Elektro-Kochstelle, Kaffeekapselmaschine sowie Kühl- und Gefrierschrank. Die geräumigen Badezimmer mit Rainforest-Duschen bieten besonderen Luxus und Erholungswert. Eine gemütliche Kuschelecke in den Wohnräumen und viel Freiraum auf den weitläufigen Balkonen und Terrassen sorgen für das gewisse Extra an Urlaubsglück.

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Modebewusst sind Hansl, Resi, Lisl und Seppi auch – sie kleiden sich im modernen Hüttenstyle. Von der Bodenplatte aufwärts bis hin zum Dachstuhl wurden die exklusiven Ferienhäuser allesamt aus Holz in ökologischer Bauweise errichtet – inklusive Treppen, Türen, Böden, etc. Zum Einsatz kamen ausschließlich natürliche Materialien wie heimische Höl-

zer und Naturstein. „Wir haben deshalb die gesündeste Bauweise gewählt, weil wir auf Natürlichkeit und Nachhaltigkeit viel Wert legen. Holzhäuser haben einen besonderen Charme, außerdem strahlt Holz Behaglichkeit aus und steigert das Wohlbefinden“, sagt die Gastgeberin. Die idyllische Umgebung des Zillertals vollendet die NaturChalets.


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Die NaturChalets wurden in รถkologischer Holzbauweise errichtet und bieten viele Annehmlichkeiten.

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Hotel Hubertushof, Hinterglemm

www.hubertushof-hinterglemm.at Hotel Hubertushof Familie BreitfuĂ&#x; ZwĂślferkogelweg 188 A-5754 Hinterglemm tel: +43 676 3752244 mail: hotel@hubertushof-hinterglemm.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Hotel Hubertushof / danielroosfotographie

Fakten | Gesamtumbau des Hotels – alpin-moderne Zimmer / neue Wellnessoase mit Außenbereich, Zirben-Kräutersauna, Finnischer Sauna, Infrarot, Ruheraum, Teebar / Skikeller (beheizte Spinde für jedes Zimmer) / Außenanlage und Fassade neu | | Planung und Bauleitung: Lorenz Junger, PlanBau-Junger GmbH, Niedernsill, lorenzjunger@sbg.at / Innenarchitektur: Tischlerei Gappmaier, Saalbach, www.gappmaier.com |

Sinnliches | Toplage am Zwölferkogel, dem Hausberg von Hinterglemm – direkter Einstieg in den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn / Wander- und Bike-Eldorado vor der Haustüre | | Eigene Landwirtschaft mit Pinzgauer Rinderzucht und hofeigenem Fischteich sowie Eigenjagd (Wildbeobachtung) | | Regionale Naturprodukte aus der Eigenerzeugung ohne lange Wege genießen – das saftige Fleisch von Jungrind, Lamm oder Schwein, der fangfrische Fisch sowie die Wurstwaren und das Wildbret werden am Hof verarbeitet und veredelt |

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Im frischen, zünftigen Gewand und mit vielen Neuerungen bläst der Hubertushof zum Halali auf Urlaubstristesse.

Auf der Pirsch nach dem perfekten Urlaub Das familiengeführte Hotel Hubertushof in Hinterglemm präsentiert sich nach einer Rundum-Erneuerung mit alpin-modern eingerichteten Zimmern und einem neuen Wellnessbereich im natürlich-alpinen Charme. Das Haus befindet sich in Toplage am Zwölferkogel, dem Hausberg von Hinterglemm, direkt an der Piste und mitten drinnen im Wandergebiet.

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Die Gastgeberfamilie Breitfuß lebt ihre Leidenschaften – für die Jagd und für die Hotellerie.

elebte Tradition trifft auf modernes alpines Design: Das nach dem Heiligen St. Hubertus – dem Schutzpatron der Jäger – benannte traditionsreiche Hotel der Familie Breitfuß hat von April bis Anfang Dezember 2019 behutsam ein alpin-modernes Erscheinungsbild erhalten. Der bewährte Grundcharakter des Hauses konnte dennoch in allen Facetten erhalten werden. Die gelebten Leidenschaften der Gastgeber für die Jagd und die Landwirtschaft ist im gesamten Hotel bis ins kleinste Detail unmittelbar spürbar. Materialien wie Holz und Stein wurden großzügig verbaut.

Das Erscheinungsbild ist in Erd- und Naturtönen gehalten – Schwarz, Braun, Grün sowie natürliches Holz ohne Farbzusätze. Mit Bedacht wurden optimale Raumaufteilungen angestrebt, mit viel Fingerspitzengefühl die Arbeiten ausgeführt. Das erfrischende Ambiente zeichnet sich durch natürlichen Charme und einen modernen alpinen Stil aus. Alle Zimmer verfügen über einen Balkon oder teilweise über eine geräumige Terrasse. Fürs alpine Wellnessglück steht die Tür zum neuen Wohlfühlbereich offen. Bitte eintreten, abschalten und entspannen heißt es in der klassischen Sauna, in der ZirbenKräutersauna oder in der tiefenwärmenden Infrarotkabine. Der Ruhebereich lädt zum Lesen, Träumen und Wohlsein ein. Erfrischungen an der Teebar bringen die Lebensgeister auf Touren. Im Hubertushof-Restaurant, der traditionellen Hubertusstube und der neuen Jagdstube werden die Gäste mit gesunder, bodenständiger, regionaler Küche verwöhnt. Für die Gastgeber versteht es sich von selbst, dass die Gäste auch in 330

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den Genuss der natürlichen Produkte vom eigenen Bauernhof im Talschluss von Hinterglemm kommen. Der Saibling, eine veredelte Lachsforelle aus dem hofeigenen Fischteich, frisches Wild aus der eigenen Jagd oder Rind, Lamm und Schwein aus der eigenen Landwirtschaft werden mit Liebe und Leidenschaft in schmackhafte Menüs verwandelt. Der Hubertushof ist ein gestandener Familienbetrieb. Vater Hanslois kümmert sich um die Landwirtschaft und ist in der Hotelküche zu finden, Mama Elfi ist die gute Seele des Hauses und kümmert sich um alles, was anfällt – von der Mitarbeitereinteilung bis zum Einkauf. Sohn Dominik ist an der Rezeption und bei der Gästebetreuung anzutreffen, Freundin Juli ebenfalls an der Rezeption und im Service. Und Tochter Luisa hilft bei der Gästebetreuung. Der Hubertushof und die Jagd sind die Leidenschaft der Besitzer. Hanslois und Elfi, Dominik und Julia sind allesamt begeisterte Gastgeber und Jäger. Das Jagdgebiet erstreckt sich über die Gebirgsregion im Talschluss von Saalbach Hinterglemm und kann auf den ausgeschilderten


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Wegen gerne auch erwandert werden. Neben ihrem Hotel betreibt die rührige Unternehmerfamilie zusätzlich die ganzjährig geöffnete Almhütte Lengau im idyllischen Talschluss von Hinterglemm, das Ferienhaus Oberlengau, die Lodge Huber-

tus am Ortseingang von Hinterglemm sowie ein Jugendhotel in Mitterlengau mit hauseigenem Schlepplift vor der Haustüre – ideal für Unis, Vereinsausflüge, Schulgruppen und Familien. Das Sportgeschäft IBEXX Sports ist ebenfalls ein Partnerbetrieb und bietet die

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nötige Ausrüstung für einen perfekten Aktivurlaub in der bekannten Ferienregion. Nach dem treffsicher abgeschlossenen Umbau im Hubertus­ hof können sich die Gäste nun auf die Pirsch nach den schönsten Urlaubsmomenten in Hinterglemm begeben ...


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NatĂźrlich-alpiner Charme trifft auf gemĂźtlichen Wohnkomfort in den Doppelzimmern, Familienzimmern und Suiten.

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Hubertushof = Kulinarik = Regionalität = Eigenjagd = Eigenerzeugung = Genussambiente. 334

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Neues Wellnessparadies im Hubertus-Style mit Finnischer Sauna im Altholzstil, Zirben-Kräutersauna, Infrarotkabine aus Fichtenholz, Ruhebereich und Teebar.

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Hotel Garni Café Pazze Nova, Ischglwww.pazze-nova.at Hotel Garni Café Pazze Nova Familie Zangerl Dorfstraße 84 A-6561 Ischgl tel: +43 5444 5389 mail: info@pazze-nova.at

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Text: Angela Jungfer Fotos: Toni Seppi

Fakten

Sinnliches

| Generalsanierung des gesamten Gebäudes und Vergrößerung durch Zubau | | 9 neu gestaltete Zimmer – insgesamt 20 Gästebetten verteilt auf 3 Stockwerke / Neugestaltung und Sanierung des Wellnessbereichs / Skiraum / Privatwohnung im Dachgeschoss / Café mit 60 Sitzplätzen inklusive Neugestaltung der Sonnenterrasse / Einbau einer Gastroküche für das Café / neuer Personenlift / Nebenräume wie WC-Anlagen, Technik- und Lagerräume | | Planung: BM Ing. Thomas Spiss, Planung & Projektmanagement Spiss & Partner GmbH, Landeck, www.spiss-partner.at |

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| Toplage im Wintersportmekka Ischgl an der Talabfahrt und der Silvretta Seilbahn – Schneesicherheit von Ende November bis Anfang Mai in einem der größten zusammenhängenden Skigebiete Tirols / Konzerte mit Weltstars mitten im Skigebiet | | Idealer Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten wie Wanderungen und Mountainbike-Touren im Sommer | | Perfekt für Après-Ski | | Genussvolles Frühstück mit Produkten aus der eigenen Landwirtschaft |


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Rustikale und moderne Gestaltungselemente verleihen dem Pazze Nova eine besondere Note.

Neuer Platz mit bewährter Gastlichkeit Das seit fast 30 Jahren bei Urlaubern und Einheimischen gleichermaßen beliebte Hotel Garni und Café im Zentrum von Ischgl erhielt nach einer Generalsanierung durch rustikale und moderne Gestaltungselemente eine besondere Note und ist nun komplett barrierefrei. Die acht neuen Zimmer und der Wellnessbereich präsentieren sich in zeitgemäßem Design und sind mit dem neuen Personenlift bequem erreichbar.

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as Hotel Garni Pazze Nova der Gastgeberfamilie Zangerl hat eine lange Tradition in Ischgl. Bereits 1975 wurden hier die ersten Betten vermietet – am „Neuen Platz“ wie der rätoromanische Name Pazze Nova übersetzt bedeutet. Denn die ersten Siedler im Paznauner Skiort Ischgl stammten aus dem Engadin. Von Anfang Mai bis Dezember 2019 wurde das Haus unter der Leitung vom Architekturbüro Spiss & Partner aus Landeck komplett neu gestaltet. Neben dem recht engen Terminplan galt es, baurechtlich ein Maximum der Gebäudekubatur auf dem beengten Grundstück zu erreichen und die haustechnische Versorgung sowie Neuinstallation des Gebäudes zu bewerkstelligen. Diese Herausforderungen konnten alle dank der guten Zusammenarbeit zwischen Bauherren und Planungsbüro bestens gemeistert werden. Besonderer Wert wurde auf eine authentische und passende Architektur gelegt, um ein Gebäude zu schaffen, welches schon von der Skipiste aus große Aufmerksamkeit erweckt. Natürliche Materialien wie Stein und Holz mit modernen Elementen wie Glasbalkongeländer prägen das harmonische Gesamtbild. Der Cha-

rakter des Bestandes im und außerhalb des Gebäudes blieb erhalten und der Altbau wurde harmonisch integriert. Diese herausfordernde Einbindung des Bestandes in Kombination mit komplexen Konstruktionen, wie der Dachform, machen das Projekt zu etwas Besonderem. Modern gemütlich präsentieren sich neun neue Zimmer mit insgesamt 20 Gästebetten verteilt auf drei Stockwerke. Die Gäste dürfen sich auf liebevoll eingerichtete Zimmer im zeitgemäßen Design freuen. Dank eines neuen Personenlifts ist das gesamte Haus nun barrierefrei. Im Untergeschoss befindet sich die neue Wellnessoase samt Finnischer Sauna, Biosauna und Ruheraum mit Idalpe-Panoramabild. Das perfekte „Treatment“ für die Skier bietet der neue Skiraum im Keller. Die Privatwohnung der Familie Zangerl wurde im Dachgeschoss untergebracht. Das neu gestaltete Café mit rund 60 Plätzen hat dank rustikaler und zugleich moderner Elemente ein besonderes Ambiente erhalten und ist jetzt umso mehr ein beliebter Treffpunkt für Gäste und Einheimische. Dies gilt auch für die neue Sonnenterrasse. 338

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Das Pazze Nova hat auch kulinarisch viel zu bieten – egal, ob man nachmittags auf einen original Tiroler Apfelstrudel vorbeischaut, Lust auf einen Snack hat oder den perfekten Skitag – so wie es sich in Ischgl gehört – beim Après-Ski ausklingen lässt. Im Sommer genießt man auf der Terrasse erfrischende Eisspezialitäten und einen herrlichen Ausblick auf die Ischgler Bergwelt. Produkte aus der Landwirtschaft der Familie Zangerl verwöhnen schon beim Frühstück die Gaumen der Gäste. Die zentrale Lage an der Silvretta Seilbahn garantiert einen auto- und stressfreien Aufenthalt – langes Skier schleppen entfällt, denn die Talabfahrt endet nur wenige Schritte vom Haus entfernt. Im Sommer beginnt die Wanderung oder Biketour vor der Haustüre in die atemberaubende Gebirgswelt der Silvretta. Die Familie Zangerl kann mit ihrem „Neuen Platz“ positiv in die Zukunft blicken, da ein topmodernes Gebäude geschaffen wurde, welches in vielen Bereichen ein Plus an Qualität für die Gäste, aber auch für die Gastgeber und Angestellten mit sich bringt – und Akzente an der Flaniermeile in Ischgl setzt.


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Wohnkomfort in bester Lage in Ischgl – das Pazze Nova präsentiert sich mit neun neuen Zimmern im zeitgemäßen Design. 340

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Nach einem sportlichen Tag in Ischgl – die Wellnessoase als neuer Wohlfßhlplatz zum Ausspannen. 342

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Haus Eins, Seelisberg

www.hauseins.ch Haus Eins Hofstattstrasse 24 CH-6377 Seelisberg mail: info@hauseins.ch

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Text: Angela Jungfer Fotos: Haus Eins / Jessica Wirth

Fakten | Visionäres Pionierprojekt: Neubau konsequent aus natürlichen Materialien ohne Leim – dreigeschossiges Holz-Haus ohne parallel stehende Wände mit organischen Formen und gewölbten Decken, Lehmputz sowie atmungsaktive Isolation mit Hanf und Kalk, Luft-Wärmepumpe, Küche aus Massivholz, Tonofen mit Kochmöglichkeit | | Planung: Naturschreiner und Visionär Lukas Gwerder, Bauherr Urs Kasper, Innenarchitekt Martin Mattersberger |

Sinnliches | Alle Möbel sind traditionell von Hand geschreinert und leimfrei | | Gartenanlage wie Naturgemälde mit zwei Badeteichen, Terrasse, Naturwege, Hot Tub aus Lärche und Fasssauna aus Zirbenholz | | Zirben-Schlafzimmer, mit Stein ausgekleidete Chromstahlwannen als Duschen, 55 m2 Dachgeschoss mit Kissen, Sitzsäcken, TV, Betten | | Geschirr aus hochwertiger handgemachter Keramik | | Erdboden-Naturkeller mit Lounge / erlesene Weinauswahl | | Carport ebenfalls leimfrei mit gedübelten Brettstapel-„Balken“ | | Lesezimmer mit Ausblick über den Vierwaldstättersee | | Haus Eins erleben – buchbar ab 3 Nächten für bis zu 8 Personen |

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Visionärer Bau – abgesehen von gesetzlich vorgeschriebenen Bauteilen ließe sich das komplette Haus kompostieren.

Ein Pionierprojekt gebaut aus purer Natur Hoch oben in Seelisberg liegt Haus Eins – das Erste seiner Art. Konsequent aus Naturmaterialien gebaut, vereint es Behaglichkeit, Ökologie und den Mut, neue Wege zu gehen. Das großzügig angelegte Grundstück erstreckt sich weit bis zum Waldrand und bietet viel Platz und einen wie ein Naturgemälde gepflanzten Garten. Haus Eins ist reine und unbelastete Natur mit inspirierenden Ideen und ausgeklügelten Details. Mit Haus Eins wurde das Bauen nochmals völlig neu gedacht – zurück zum Ursprung.

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en Grundstein für das Projekt legte der Naturschreiner Lukas Gwerder. In Seelisberg sollte ein Haus entstehen, welches aus natürlichen Materialien gefertigt ist, nachhaltig und schonend für die Umwelt. Für jeVordenker de noch so große Herausforderung Lukas Gwerder. suchte er beharrlich und fand Lö-

sungen und Alternativen zur herkömmlichen Bauweise und leistete damit Pionierarbeit. Urs Kasper, Unternehmer und selbst Schreiner, war sofort fasziniert von der Vision. Als Eigentümer unterstützt das Familienunternehmen Kasper & Sohn das Projekt. Mit einer klaren Überzeugung: Gwerders Bauweise hat großes Potenzial für die Zukunft und weitere Häuser sind nicht ausgeschlossen. Herkömmliche Holzbauten stehen oftmals auf einem Fundament aus Beton. Dichte Folien isolieren große verleimte Grobspanplatten, im Innenraum staut sich Wärme. Anders beim Haus Eins. Das Fundament des Hauses bildet der Steinkeller, welcher aus dem Aushubmaterial des eigenen Grund und Bodens stammt. Die darauf errichtete Kon­ 348

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struktion aus Mondholz wird mit einer Hanf-Kalkschicht isoliert. Jene bildet zusammen mit dem Lehmputz Wände, welche atmen. Durch Schindeln aus robuster Rotzeder geschützt, integriert sich der großzügig dimensionierte Bau beinahe nahtlos in die ursprüngliche Landschaft. Kein Tropfen Leim, keine chemischen Substanzen oder Baubeschleuniger – Haus Eins ist pure Natur. Große Fenster lassen viel Licht in die Innenräume fallen, welche nach dem Sonnenstand ausgerichtet sind. In den Schlafzimmern wirken Wände aus Zirbenholz beruhigend auf den Körper. Alle Elektro­ kabel sind abgeschirmt. Das Zentrum des Hauses ist die heimelige Wohnküche mit dem Tonofen. Im Lesezimmer nebenan ist das 1,20 Meter hohe, mit dicken Kissen aus-


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gekleidete Podest so ausgerichtet, dass der Blick in die weite Bergwelt fällt. Die massive Wendeltreppe, deren Geländer aus zwei langen Stücken Ulme geformt ist, führt in den geräumigen Dachstock mit modularen Sitzelementen. Der Garten ist wie ein harmonisches Naturgemälde gestaltet und bietet zwei Badeteiche, einen Hot Pot aus heimischer Lärche und eine Fasssauna aus wohlriechendem Zirbenholz. Beide werden mit prasselndem Feuer erhitzt. Mobile LED-Laternen sorgen überall da, wo es dunkel ist, für Licht. Das Haus ist nicht nur durch die Materialwahl speziell, sondern auch durch seine Formen – es gibt kaum gerade Kanten. Und sämtliche Winkel sind größer als 90 Grad, damit die Luft besser zirkulieren kann. „Die einmalige Raumarchitektur in Verbindung mit den natürlichen Materialien machen Haus Eins zum einzigartigen Erlebnis. Behaglichkeit, Wärme und Wohlbefinden in jedem einzelnen Raum“, sagt Urs Kasper.

Architekt Martin Mattersberger: „Die Natur ist großes Vorbild für die Architektur. Sie inspiriert uns in Konstruktion, Form, Farbe, Material und Design.“ Abgesehen von den gesetzlich vorgeschriebenen Bauteilen lässt sich im Grunde das ganze Haus kompostieren. Und dabei ist es für die Ewigkeit gebaut. Denn natürliche Materialien halten deutlich länger als ihre chemisch hergestellten Verwandten. Schotter im Naturkeller schützt das Fundament vor Feuchtigkeit. Die Bauelemente werden durch Dübel aus Holz sorgfältig zusammengehalten. Und sogar die Schrauben sind aus Chromstahl gefertigt. Das weite, mit Naturschiefer gedeckte Dach schützt Innenraum und Fassade vor Wind und Wetter. Überall funktionieren aufeinander abgestimmte, ineinander übergreifende Elemente: Als wäre das Haus ein einziger großer Organismus, der mit den Bewohnern lebt – viele Generationen lang. Bestnote: Eins! 349

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Im Naturkeller sind die Temperaturen während des Sommers angenehm kühl und im Winter wärmer als draußen.

Saunieren im Fass aus Zirbenholz.

Eine kleine Bibliothek mit Leseecke.

Die tragenden Längsbalken des Carports sollten wie die Zimmerdecken im Haus Eins rund sein – ein Brettstapel, speziell verdübelt, behält so ganz ohne Leim seine Form. 350

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Erlebnis-Dachgeschoss zum Chillen, Spielen ...

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Weite Fenster, sanfte Formen, nirgends parallel stehende Wände – die Luft zirkuliert, die Akustik ist angenehm. Die Isolationsschicht aus Hanf und Kalk ist atmungsaktiv. Der Duft von Zirbenholz und harmonische Farben betören die Sinne.

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Dezember 2019 • [ Spezialausgabe 66 : Wöscherhof ****S, Uderns im Zillertal ]

Wellness-Residenz Wöscherhof mit Wohlfühl-Design und großer Herzlichkeit


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Fakten: | Neubau Wellness-Residenz über 3 Stockwerke | | Panorama-Spa nur für Erwachsene im 3. Stock mit Eventsauna, Salzsauna, Dampfbad, Tauchbecken, Plauderlounge mit romantischem Effektfeuer und Ruheräumen zum Träumen | | Vital-Oase im Erdgeschoss für Massagen, Behandlungen und Kosmetik / Ruhe & Energieräume / großer Fitnessraum | | Neue Suiten (Panorama Junior Suite, Family Suite, Spa Suite Superior mit Infrarotkabine) sowie 2 Wellness Suiten De luxe mit direktem Zugang zum neuen Naturbadeteich und eigener Sauna| | Erweiterung und Erneuerung des Speisesaals samt Buffetbereich | | Planung: Planungsbüro Die Wohnkultur, Innsbrucker Straße 36a, A-6382 Kirchdorf i. T., www.diewohnkultur.com |

Impressum: Herausgeber und Verleger: Mathias Huter & Michael Klimesch • Redaktionsbüro, Anzeigenannahme und Verwaltung: Ehrenberg-­ Verlag, Huter & Klimesch GmbH, Mühler Straße 12 / 7, A-6600 Reutte, Tel. +43 5672 65004, Fax +43 5672 65004-44, E-Mail info@well-hotel.at, www.well-hote­l.­­a­t • Redaktion: Michael Klimesch • Fotos: www.huber-fotografie.at • Druckauflage 26.000 Exemplare • Grundlegende Richtung: wellhotel versteht sich als unabhängiges Fachmagazin für die Bereiche Hotellerie & Gastronomie, Tourismus & Freizeit sowie Wellness & Beauty 2

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Sinnliches: | Premium-Hotel im Zillertal mit Tiroler Charme – familiäre Atmosphäre geprägt von Wärme und Herzlichkeit | | Großes Innen- und Außenschwimmbad (ganzjährig beheizt) mit sonniger Terrasse und Liegewiese | | Alm-Saunadörfl, Beauty-Bereich, Day Spa und Private Partner Spa für romantische Stunden zu zweit | | Late Check-out kostenlos | | Nähe zu 3 Top-Skigebieten / gratis Shuttle zu den Skigebieten Spieljoch und Hochzillertal | | Diverse Golf-Services wie Golf-Alpin-Pass / nur 400 m zum ersten Abschlag am neuen 18-Loch-Golfplatz Zillertal | | ¾ Genießerhalbpension / Milch, Fleisch und Speck aus eigener Herstellung – Hotelchef Andreas Daigl betreibt neben dem Hotelbetrieb zusammen mit seinem Vater die eigene Landwirtschaft |

Hotel Wöscherhof ****S | Familie Daigl | Kirchweg 26 | A-6271 Uderns im Zillertal Telefon: +43 5288 63054 | E-Mail: office@woescherhof.com www.woescherhof.com 3

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Wöscherhof-Momente in der neuen Wellness-Residenz. 4

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Die neue Wellness-Residenz seit Dezember 2019 – Wohlfühlurlaub im Tiroler Zillertal auf höchstem Niveau.

Ein großes Herz für großartige Neuerungen Das Hotel mit Herz – den Wöscherhof in Uderns im Zillertal zeichnen Tiroler Charme und herzliche Gastfreundschaft aus. Für freudiges Herzklopfen bei den Gästen sorgt das 4-Sterne-Superior-Hotel auch mit den jüngsten Investitionen in noch mehr Premium-Qualität. Den Auftakt machten im Frühjahr 2019 der Umbau und die Erweiterung des Speisesaals samt Buffetbereich. Mitten ins Herz zielte die Hoteliersfamilie Daigl schlussendlich mit dem Neubau der luxuriösen dreistöckigen Wellness-Residenz samt Natur­ badeteich. Federführend bei der Gestaltung zeichnete das Tiroler Planungsbüro Die Wohnkultur.

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otelchef Andreas Daigl und seine Familie wuchsen mit der Landwirtschaft und der Frühstückspension der Eltern Maria und Karl auf. Traditionsbewusstsein war in der Zillertaler Bauernfamilie selbstverständlich. Ab dem Jahr 1970 hat die Familie neben der Landwirtschaft mit einer Pension begonnen und Sommerfrischler sowie Winterurlauber beherbergt. Immer wieder wurde die Pension erneuert und ausgebaut. Als Andreas Daigl den Familienbetrieb übernahm, entschied er sich für weitere bauliche Änderungen. Zunächst war nur ein Lift geplant, dann weitete sich das Renovierungsvorhaben so stark aus, dass im Jahr 2011 das 4-Sterne-Hotel Wöscherhof entstand. Seit 2016 ist es als 4-Sterne-Superior-Hotel

klassifiziert – ein ganz besonderes „Urlaubs­platzerl“ im Zillertal. Heuer wurde noch eins drauf gesetzt – nämlich gleich ein ganzes Haus. Oberhalb des Bestandes haben die Gastgeber die dreistöckige neue Wellness-Residenz errichtet. Ergänzend wurden ein Naturbadeteich realisiert sowie der Garten mit Wellness-Alm für Erfrischungsgetränke und lauschigen, schattigen Liegeflächen. Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich die Rezeption, welche gleichzeitig auch als Beautyrezeption fungiert. In unmittelbarer Nähe können in den Massage- und Beautyräumen wohltuende Anwendungen genossen werden. Ein großer Fitnessraum sowie ein neuer Gymnastikraum sorgen für Freude an der Bewegung auf höchstem Niveau. 6

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Das Hallenbad wurde mit einem zusätzlichen Ruheraum ergänzt. Die Herzen der Gäste im Sturm erobern die neuen 62 m2 großen Wellness Suiten Deluxe – mit direktem Zugang zum Naturbadeteich und eigener Sauna. Sie verfügen jeweils über ein Schlafzimmer mit Doppelbett und Couch sowie ein zusätzliches Zimmer mit Doppelbett und freistehender Badewanne. Ein romantisches Effektfeuer lädt zum Träumen ein. Ein eigener Steg mit überdachtem Einstieg führt von der integrierten Sauna in den Naturbadeteich. Sämtliche Zimmer in der Wellness Residenz begeistern mit edlen Natur-Holzböden. Das erste und zweite Obergeschoss beherbergt 14 Panorama Junior Suiten und Family Suiten sowie vier Spa Suiten Supe-


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rior mit schönem Ausblick über die Dächer von Uderns und mit eigener Infrarotkabine. Kamin mit romantischem Effektfeuer verströmen in allen neuen Suiten wohlige Wärme. Doch das Allerbeste kommt hier nicht zum Schluss, sondern ganz oben. Das Dachgeschoss beherbergt den neuen Panorama-Spa exklusiv für Erwachsene. Die Liste an Wohlfühlattraktionen ist lang und exklusiv – Panorama- und Eventsauna, Salzsauna, Dampfbad, Kaltwasserbecken, Stille Alm mit spektakulären Ausblicken, Ruheraum mit Luxusliegen, Plauderlounge mit offenem Kamin sowie überdachte Frischluftterrasse mit Gletscherblick. In Sachen Ausstattung und Einrichtung wurde größter Wert auf natürliche Materialien von hoher Qualität gelegt. Holz, Stein, Loden, Leder und Schwarzmetall prägen das Interieur im unverwechselbaren Wohnkultur-Style. Gemütlichkeit, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit stehen im Vordergrund. Ein innovatives Heiz- und Kühlsystem erfreut Mutter Natur. Modern, aber mit ganz viel Ziller­taler Atmosphäre möchte sich der Wöscherhof als Ganzjahresbetrieb nachhaltig etablieren. Herzliche Gastfreundschaft inklusive! 7

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Mehr geht nicht, schöner geht’s nicht – Wellness Suite Deluxe mit eigener Sauna und direktem Teichzugang. 8

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Die neuen Zimmer und Suiten als Wohlfühloasen und Rückzugsorte – das ist Wellness-Residenz. 10

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Nach Herzenslust im gemütlichen Wöscherhof-Ambiente schlemmen – mit genussvollen Produkten aus der Region und der eigenen Landwirtschaft.

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Sanfte Streicheleinheiten in der Vital Oase genießen oder gemütlich-gesellige Zeit in der Plauderstube verbringen.

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Wellness ganz privat oder im Panorama-Spa – die Wellness-Residenz macht Entspannung zum Erlebnis. 16

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Residieren wie ein Wohlfühl-Kaiser.

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Hotel Wรถscherhof ****S Familie Daigl | Kirchweg 26 | A-6271 Uderns im Zillertal Telefon: +43 5288 63054 E-Mail: office@woescherhof.com

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